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Unterkategorien : Stories , Themen
20 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Das Ende vom Ende, Ein Aufruf zum Verzicht-1570

Ein Aufruf zum Verzicht

Noch nicht erstelltAudi RS7 piloted driving concept
Audi beschert uns jetzt also den ersten «Rennwagen», der ganz allein um den Rundkurs brettern kann. Das sicher bestens kann - und der endgültige Beweis ist, dass es komplett danieder geht mit der Auto-Industrie. So etwas wie ein Rennwagen ohne Fahrer - an Idiotie ist solches wohl kaum mehr zu übertreffen. Wenn es noch eines weiteren Zeichens bedurfte, dass sich eine ganze Branche auf dem falschen Weg befindet, dann dieses «Audi RS7 piloted driving concept».
Dass ausgerechnet Audi den hirnrissigen Gedanken trägt, die Piloten durch Computer zu ersetzen, das passt irgendwie. Der Mensch, also: der Kunde ist den Ingoldstädtern sowieso zuwider, die haben eigene Wünsche und Vorstellungen und machen dann noch Sachen an den so wunderbaren Meisterwerken kaputt, mit denen Audi die Weltgeschichte bereichert. Eigentlich gehören so Audi ja in Ausstellungen und fest montiert auf eigens gekennzeichnete Parkplätze vor den schicksten Bars und Restaurants der Stadt; man soll sie nicht fahren, sondern es als Ehre empfinden, sie besitzen zu dürfen. Und wenn da auch kein fehleranfälliger Rennfahrer mehr im Rennwagen sitzt, der dann auch noch den ganzen Ruhm einheimsen will, dann können die Ingenieure an der Box endlich beweisen, dass sie sowieso alles besser können. Allmachtsträume, eine Psychose, die nicht nur im Volkswagen-Konzern verbreitet ist.
Eine «reizvolle» Aussicht, wenn dann vielleicht Elektrofahrzeuge fahrerlos auf einer Induktionsschiene hintereinader her gleiten. Oder noch besser: Am Sonntag um 14 Uhr veröffentlichen die Hersteller die am Computer errechnete bestmögliche Rundenzeit, die ihre Ingenieure gemäss Reglement X erreichen können. Sieger ist, wer am meisten Facebook-Friends hat sowie die grösste Masse an Tweets absetzt. Dann kann man endlich auch die blöden Zuschauer ausschliessen, die Pappbecher auf den Boden werfen, sich nur über die zu hohen Eintrittspreise beklagen und auch noch Spass daran haben wollen, wenn sich zwei Piloten einen Kampf um eine Position liefern.Audi RS7 piloted driving concept
Audi RS7 piloted driving concept
Doch es geht ja noch um weit mehr. Der Audi ist ja nur ein weiterer, wenn auch ziemlich perverser Ausdruck einer unglückseligen Entwicklung, die einerseits das autonome Automobil, also die komplette Entmündigung des Autofahrers, seine Degradierung zur zahlenden Puppe zum Ziel hat, andererseits den absolut gläsernen Kunden schaffen will, mit dem sich auch dann Geld verdienen lässt, wenn er gar nicht im Auto sitzt. Und wahrscheinlich ist es längst zu spät, das alles noch zu verhindern.
In den vergangenen Jahren haben die Auto-Konzern wahrscheinlich mehr Ressourcen, geistige wie finanzielle, darauf verwendet, aus den Fahrzeugen Computer zu machen als sie in die Entwicklung alternativer (oder nur schon modernerer) Antriebe, in besseres Design, menschenwürdigere Arbeitsbedingungen in ihren Fabriken und vor allem die Verbesserung der Kundenzufriedenheit investiert haben.Audi RS7 piloted driving concept
Audi RS7 piloted driving concept
Audi RS7 piloted driving concept
Audi RS7 piloted driving concept
Audi RS7 piloted driving concept
Die nach aussen kommunizierte Strategie nannte sich immer: die zukünftigen Käufer wollen das. Dass das nicht stimmt, ist mehr als nur offensichtlich: die jungen Leut können sich solche 2,5 Tonnen schweren Smartphone/Tablets gar nicht leisten. Müssen sie ja auch nicht, ein neues Smartphone, das technologisch mindestens drei Schritte weiter ist als jeder Audi, BMW, Tesla, kostet in der Luxusvariante 500 Euro, wird nach spätestens zwei Jahren wieder ersetzt - und wird immer mehr können als jedes Automobil. Bei dem ja allein schon der Software-Update mehr kostet als ein cooles Tablet.
Ausserdem sind die jungen Menschen sehr sensibel, was den Datenschutz betrifft, sie wissen sehr genau, was noch so einigermassen akzeptabel ist und was sie zum Datendepp macht. Die zukünftige Kundschaft hätte bedeutend lieber einfachere Gefährte, bastelfreundliche Fahrzeuge, an denen sie auch selber wieder etwas machen könnten - und die nicht so unglaublich teuer sind, weder in der Anschaffung noch im Unterhalt. Computer, Tablets, Smartphones, Spielkonsolen, alles ist den vergangenen Jahren günstiger geworden - ganz im Gegensatz zum Automobil.
Es hatte ja alles ganz langsam und sogar sinnvoll begonnen, ABS war ein erster Schritt, er diente der Sicherheit und war deshalb wohl berechtigt. Doch es kamen immer mehr Sicherheits- und Assistenzsysteme dazu, ESP, Spurhalter, Cupholder mit eingebauter Warnfunktion, wenn sich die Flasche langsam leert. Ob das alles wirklich der Sicherheit dient, darf man durchaus bezweifeln - es ist eher so, dass sich viele Fahrer in Sicherheit wiegen und sich deshalb nicht mehr voll auf die Strasse und das Geschehen auf ebendieser konzentrieren. Ob das besser werden wird, wenn das Automobil Facebook-Nachrichten vorlesen kann oder SMS beantwortet oder das .pdf des jüngsten Geschäftsberichts interpretiert, ist dann nochmals eine ganz andere Frage. Doch es geht halt um die Sonderausstattungen, da lässt sich noch Geld holen - auf den Rest des Automobils werden ja sonst irrsinnige Rabatte gegeben.Audi RS7 piloted driving concept
Selbstverständlich gibt es auch die guten Lösungen, Staumeldungen und die entsprechenden Umfahrungen, den Hinweis auf das nächste Wartungsintervall (an dem dann der Garagist, der sich in die entsprechende App hat aufnehmen lassen, Geld verdient), die Anzeige freier Parkplätze (an der dann das Parkhaus, das sich in die entsprechende App hat aufnehmen lassen, Geld verdient), günstiges Tanken (an dem dann die Tankstelle, die sich in die entsprechende App hat aufnehmen lassen, Geld verdient), Online-Musik (auch nur ganz selten frei von Hintergedanken). Oh nein, da geht es nicht um Verschwörungstheorien, da geht es ganz einfach um Kohle - da kopieren die Auto-Hersteller nur die höchst einträglichen Geschäftsmodelle von Google, Apple & Co.. Auf 170 Milliarden Dollar schätzt die Beratungsagentur McKinsey den Markt rund um das vernetzte Automobil im Jahre 2020 - verständlich, dass da jeder Hersteller und Zulieferer gern ein Stück von diesem Sahnekuchen hätte.
Und ja, wir Kunden sind auch selber schuld, dass dieser Entmündigungs-Wahnsinn nicht bloss fortschreitet, sondern sich auch immer schneller dreht. Für ein neues Smartphone verkaufen wir unsere Seele, für einen billigeren Tarif oder ein paar müde Euro bei einem günstigeren Versicherungstarif oder beim nächsten Service die Grossmutter auch gleich noch dazu. Wir schenken den Autos über Bluetooth alle Telefonnummern sowie E-Mail-Adressen unserer Freunde und sämtliche Musik, die wir mit viel Liebe von CDs oder aus Online-Shops heruntergeladen haben; der Hersteller weiss auch immer, wo ich gerade bin, wenn ich das Navi eingeschaltet habe. Und theoretisch könnte die Polizei bereits Bussen schicken, wenn ich auf der Strasse schneller fahre als erlaubt.
Gut, ist für mich jetzt nicht so ein Problem, ich fahre nie zu schnell, parkiere höchstens einmal pro Woche vor dem Puff und hab auch noch nie illegal Musik runtergespitzt. So denken viele, und das ist auch kein falscher Ansatz - aus dem gewaltigen Wust an Daten, den ich zum Beispiel über die grösste Internetsuchmaschine verbreite, hat es Google noch nie geschafft, mir auch nur ein einziges vernünftiges Angebot zu unterbreiten. Doch darum geht es nur am Rande. Ich würde aber gern weiterhin Restaurants suchen können, die meinem eigenen Geschmack entsprechen - und nicht solche angezeigt bekommen, die ein paar Euro für einen Listenplatz abdrücken. Im Auto ist das Umgehen solcher Praktiken viel schwieriger als am Bildschirm: die Apps der Hersteller sind gesteuert, und das lässt sich nicht umgehen - weil es ja um Geld geht.
Es geschieht dies alles auch im Namen der Sicherheit. Und der Sauberkeit. Dabei waren wir noch nie so sauber und so sicher unterwegs wie jetzt. Doch es geht immer mehr, mehr, mehr, der Staat will das ja auch: noch mehr Kontrolle in erster Linie, mehr Limiten, mehr Macht über den einzelnen Bürger. Wenn dann alle Autos in Einer-Kolone hintereinander her fahren, dann gibt es keine Verkehrsunfälle mehr (ausser, der Computer versagt, oder hat ein Virus, aber das geschieht ja nie...). Und sauberer ist es auch, dann reichen 35 Pferdchen. Wofür es dann noch individuelle Mobilität braucht? Keine Ahnung. Und für was braucht es dann überhaupt Autos wie die Tesla, die i8, die i-Miefer, die ja vielleicht einigermassen CO2-neutral fahren, aber in der Herstellung mehr Ressourcen und seltene Erden verschwenden als ganz viele konventionelle Automobile zusammen? Auch da stehen wir vor einem Rätsel.
Es führt da kein Schritt zurück - ausser der Verzicht. Der Ferrari 458 Speciale, den wir kürzlich bei #radical14 bewegten, hatte kein Navi, kein Radio, keinen Bordcomputer - und wir haben rein gar nichts vermisst. Der Alfa 4C, den wir kürzlich bei #radical14 fahren durften, hatte keinen Spurhalte-Assi und keinen Kaffeetassen-Wärmer und keinen Abstandswarner - und wir haben ihn (und uns) trotzdem heil zurückgebracht. Es braucht wieder einfachere Autos, solche, die uns die reine Freude am Fahren vermitteln - keine Trutzburgen, kein Connectivity-Wahn, keine gläsernen Daten-Autobahnen. Es geht um die eigene Verantwortung, die das Individuum selber tragen muss - und auch kann. Wer das nicht schafft oder nicht will, soll mit der Bahn fahren. Oder noch besser: daheim bleiben. Wir kaufen uns unterdessen wieder Strassen-Karten.
Unbedingt lesenswert: David Staretz in «Auto Revue Gremium» zu: Das Auto in der verletzten und vernetzten Welt.
Schreiben Sie uns Ihre Meinung.

Original http://www.radical-mag.com/forum/ein-aufruf-zum-verzicht-1570/seite_1-2

19 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

DC SHOES: WES KREMER EXTRA CRUSTY

DC SHOES: WES KREMER EXTRA CRUSTY

Wes Kremer's Extra Crusty is all the raw footage, slams, unseen tricks and alternate angles you didn't see in "Crusty By Nature". Sit back and enjoy!

Watch Crusty by Nature at https://www.youtube.com/watch?v=PIY-qD8rUmw

Get Wes' shoe at http://dcshoes.com

Get more Wes at http://dcshoes.com/initialswes

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In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/DC_SHOES__WES_KREMER_EXTRA_CRUSTY.html

19 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Stig Controlled G-Wiz (HQ) - Top Gear - Series 10 - BBC

Stig Controlled G-Wiz (HQ) - Top Gear - Series 10 - BBC

Richard has decided to make a full size remote control car using the electric G-Wiz. But first its going to need a few modifications, and then its over to The Stig. Clip taken from series 10, episode 9.

Subscribe for more awesome Top Gear videos: http://www.youtube.com/subscription_center?add_user=Topgear

Top Gear YouTube channel: http://www.youtube.com/topgear
TopGear.com website: http://www.topgear.com

Top Gear Facebook: http://www.facebook.com/topgear
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This is a channel from BBC Worldwide who help fund new BBC programmes.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Stig_Controlled_G-Wiz__HQ__-_Top_Gear_-_Series_10_-_BBC.html

19 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

True Fellas Tattoo - The Ride II

True Fellas Tattoo - The Ride II

A Beastwood Film, www.beastwood.de
Imagevideo for True Fellas Tattoo, www.truefellastattoo.com
Filmed & edited by Dirk Behlau, www.pixeleye.de
Music by Delta Bombers - The Wolf
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/True_Fellas_Tattoo_-_The_Ride_II.html

19 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Rollhard, the Belgium Chapter 2.0

Rollhard, the Belgium Chapter 2.0

Rollhard, the Belgium Chapter 2.0
24 August 2014
Aarschot, Belgium

Find us on : www.facebook.com/wellkept.fr

Music : Vanic & K.flay - Cant sleep

www.rollhard.co.uk
Slammed.fr : www.facebook.com/pages/Slammedfr/195098650615794

Special thanks :
All the organisation Team
Levi
Anto pour m'avoir aidé à filmer !
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Rollhard__the_Belgium_Chapter_2.html

Anzeige
Webhosting by Speicherzentrum.de
 
19 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Ford Halloween Car Wash Prank

Ford Halloween Car Wash Prank

We convinced passengers to get an innocent car wash-and had some of the undead meet the unsuspecting drivers.

WARNING: Video may cause nightmares and inspire pranks. Happy Halloween!

Closed course. Do not attempt.

Special thanks to Erebus for costumes, makeup and special effects and The Work for production.

Erebus: http://www.hauntedpontiac.com
The Work: http://www.theworkinc.com

For more Spooky Car Wash Pranks:
Ford Tumblr: http://gofurther.tumblr.com

For more Ford content:
Facebook: https://www.facebook.com/ford
Twitter: https://www.twitter.com/ford
Instagram: https://www.instagram.com/ford
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Ford_Halloween_Car_Wash_Prank.html

19 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Official Dodge Brothers Commercial ft. the 2015 Charger and Challenger | John vs. Horace

Official Dodge Brothers Commercial ft. the 2015 Charger and Challenger | John vs. Horace

A car company started by two brothers is going to be built on healthy competition. In this video we see John and Horace Dodge battle it out in a century-long car chase that takes them through the history of their most bad-ass vehicles, ending in an epic duel between the latest cars to continue the Dodge legacy: the 2015 Charger and Challenger.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Official_Dodge_Brothers_Commercial_ft__the_2015_Charger_and_Challenger___John_vs__Horace.html

18 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Die Hörner aufsetzen

Stammleser merken es - mir fehlt derzeit ein wenig die Motivation zum Schrauben. Hat wohl mehrere Gründe. Einerseits der Stress der letzten Monate wegen dem Rod, aber auch, weil ich technisch nicht so schnell am Titan weiterkomme. Da wurde mir ein kompletter Zylinderkopp in Aussicht gestellt für 60 Euro, dachte, den nehm ich, weniger Arbeit, aber das ist leider geplatzt. Nun habe ich doch 2 neue Ventile etc. bestellt. Hätte ich das gewusst mit dem Kopp, wären die Teile schon da. Egal. Wie schon geschrieben: So ein wenig Motivation fehlt eben grad mal...

Gestern musste ich aber in die Werkstatthölle, weil einer Teile für seinen 32er Passat brauchte. Und da ich eh da war...

Die Hörner an der Stoßstange habe ich fertig gespachtelt.

Stoßstange

Das zweite Hörnchen musste ich noch zurechtflexen.

Die Hörner aufsetzen

Leider hatte ich nur Hörnchen von einer Seite und die Typ 3 Stoßstangenhörnchen sind asymmetrisch. Also musste ich sie symmetrisch machen. Ich dachte, ich könnte sie in einem Zug festkleben mit Karosseriedichtmasse. Nein, ging nicht, sie verrutschten dazu zu sehr. Also habe ich sie erst einmal verklebt und muss, wenn das ausgetrocknet ist, die Spalte dann nachträglich verkitten.

Stoßstange

Stoßstange

Ich denke, ich werde der Stoßstange schon einmal die endgültige Farbe geben, wenn die Hörnchen richtig fest sind. Das gibt mir dann Motivation, den restlichen Wagen zu lacken. Wer will schon mit ner andersfarbigen Stoßstange rumfahren...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/die-hoerner-aufsetzen

17 Oct 2014

Oldtimer Herbstfest @ Classic Remise Düsseldorf

Zum 8. Mal fand das Oldtimer Herbstfest in der Classic Remise Düsseldorf statt. Das Oldtimer Herbstfest ist der traditionelle Saisonabschluss für viele Oldtimer-Freunde aus ganz NRW und den Benelux-Staaten. Bei allersuperbestem Sonnenschein war es wieder ein buntes Altautotreffen aller Jahrgänge und Marken. Ein großes Rahmenprogramm mit Automobilia-Händlern, Autokunst, Clubs, Currywurst und vieles mehr rundete das Wochenende ab.

Die Classic Remise ist seit vielen Jahren das Kompetenzzentrum und die Topadresse für Oldies in NRW. Deren Liebhaber können hier nicht nur ihre Schätzchen reparieren und wienern lassen, sie wohl behütet in Glaseinstellboxen parken, sondern auch im feinen Restaurant schlemmen, um danach an Geschäften und Showrooms vorbeizuflanieren. Was einst als Meilenwerk eröffnet wurde, heißt seit einigen Jahren in Berlin und Düsseldorf ‘Classic Remise’. Die Classic Remise Düsseldorf befindet sich in einem ehemaligen Ringlokschuppen, der zwischen 1929 und 1931 entstand.

Classic Remise

Alle Beiträge zu Meilenwerk bzw. Classic Remise gibt es hier.

Oldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise Düsseldorf

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#Meilenwerk

Original http://www.formfreu.de/2014/10/18/oldtimer-herbstfest-classic-remise-dusseldorf/

16 Oct 2014

Nordschleife in 7:25 min! Michelin und der Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Black Series

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Advertorial | Anzeige

Ich finde es sehr bedauerlich, dass Mercedes-Benz die Produktion seines Supercars, dem Mercedes-Benz SLS AMG eingestellt hat. Ein paar letzte Exemplare der limitierten “Final Edition” sind möglicherweise noch zu haben, aber die Chancen des sportlichen Flügeltürer noch als Neuwagen zu erstehen schmelzen gerade dahin. Besonders zum Träumen hat auf jeden Fall die schärfste Version des sportlichen Stern eingeladen, der Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Black Series. Die Anfang 2013 vorgestellte Version des SLS galt als Verbindungsstück zwischen der “zivilen” Ausgabe und der erfolgsgekrönten Rennversion, dem SLS AMG GT3. Runter mit dem Gewicht, hoch mit der Leistung war die Devise. Eine Leistungssteigerung von mal eben 60 PS bekam das 6.2 Liter V8 Triebwerk spendiert. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolvierte der leer nur noch 1550 kg wiegende Supersportler mal eben in 3.6 Sekunden, in der Vortrieb wurde erst nach dem Erreichen der Höchstgeschwindigkeit bei 315 km/h begrenzt.

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Das Maximale Drehmoment liegt bei 5500/min, 635 Nm werden dann an die Hinterachse weitergegeben und wollen über die 20″ Alufelgen auf die Strasse gebracht werden. Um auch hier dem Piloten die optimale Leistung bereitstellen zu können, hat man sich bei der Entwicklung des Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Black Series als Partner den französischen Reifenhersteller Michelin ins Boot geholt. Gemeinsam hat man einen Reifen eigens für den Supersportler entwickelt, den Sportreifen Michelin Pilot Sport Cup 2, den in den Dimensionen 325/30 R 20 hinten und 275/35 R 19 vorne für optimalen Grip und einen sportlichen Kurvengrenzbereich sorgt.

Als Beleg der fruchtbaren Zusammenarbeit haben die beiden Partner auf der 20,6 km langen Nordschleife eine Rundenzeit von 7 Minuten und 25 Sekunden in den Asphalt gefräst, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 166 km/h entspricht. Besonders beeindruckend ist dies im Vergleich zu den Zeiten von anderen Fahrzeugen.

Michelin hat bereits im Juli einen sehr ansehnlichen Clip auf Youtube gestellt, der den Verlauf der Zusammenarbeit bei der Entwicklung beschreibt. Ich mag diese Form der Reportagen durchaus, weil sie auch die Menschen hinter dem Produkt zeigt, die man sonst als Konsument ja nicht zu Gesicht bekommt. So sorgen eben diese engagierten Mitarbeiten von Mercedes-AMG und Michelin dafür, gemeinsam und sehr erfolgreich so hoch performante Produkte.

Foto: Jens Stratmann, Michelin

Original http://auto-geil.de/2014/10/16/nordschleife-in-725-min-michelin-und-der-mercedes-benz-sls-amg-coupe-black-series/

 
16 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Entgrillt

Die letzten Tage hatte eine familiäre Angelegenheit klaren Vorrang gegenüber der Werkstatt. Trotzdem war ich kurz in der Werkstatthölle, weil ich mit meinem Vermieter etwas zu besprechen hatte, bevor der in den Urlaub fährt. Und wenn ich schon einmal da war...

Beim Eskocht ist der "Kühlergrill" Teil der Stoßstange.

Entgrillt

Und das gehört zum typischen Gesicht des Wagens, also ist das bei mir fehl am Platz. Wegflexen war die Devise.

Entgrillt

Die Ford Stoßstange ist geschäumt, das ist wie ein sehr fester Schaumstoff mit einer dünnen Plastikhülle drumrum. wie also die Flexstellen in Form bringen. Ich entschied mich für folgende Methode: Ich habe erst einmal 2 Lagen Glasfasermatte darübergelegt, um einen starren Untergrund zu haben und habe dann mit Glasfaserspachtel die Grundform modelliert.

Es fehlt noch etwas Feinarbeit, aber die Grundform steht.

Entgrillt

Was ich mit dem Kühlergrill mache? Ganz ehrlich, ich weiß es noch nicht. Ich muss erst einmal die Stoßstange fertig montiert sehen und mir dann Gedanken machen. Ich habe ja noch diverse Grills im Fundus. Irgendetwas lässt sich sicherlich basteln. Aber vielleicht nehme ich ja ganz etwas anderes. Ich sollte mal wieder Flohmärkte abgrasen und die Stände durch meine Augen filtern...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/entgrillt

15 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Jens Tanz  

Re-CHARGE my Life!

Re-CHARGE my Life!

Wertanlage mit Hüftschwung

Wie sich ein 68er Dodge in ein Leben einschleicht …
Als Kinder seid ihr irgendwann aus dem Spielzeugalter raus,  habt dann aber kein Geld. Jedenfalls nicht viel mehr als für ein Eis, ein YPS und ein Smartphone. Wenn ihr als Männer später Geld haben, nimmt es euch meist der Alltag, das Finanzamt oder die knapp kalkulierte Doppelhaushälfte wieder ab. Oder die Lebensgefährtin. Denn die legt üblicherweise ein Veto gegen Spielzeug jeder Art ein, so habe ich das jedenfalls in meinem Freundeskreis mehr als einmal beobachten dürfen. Bei Martin Hofmann ist das irgendwie alles anders. Der ist erwachsen, hat Geld gespart und die Freundin auf seiner Seite. Er will auch wieder spielen, und er tut es, und sie lässt ihn.

Re-CHARGE my Life!

Besser als jede Therapie

Keine Spur Midlife-Crisis
Kinder und maskuline Erwachsene spielen gern mit Autos – aber die Form eines 911er, die so viele Männer in der Mitte ihres Lebens erregt (und meist einhergeht mit dem Austausch der Lebenagefährtin gegen ein wesentlich jüngeres Modell), reizt Martin nicht. Er ist ein Kind der 80er. Amischlitten – sie fallen ihm wieder ein, zuerst gesehen in den amerikanischen TV-Serien. Erinnerungen an das “A-Team”, “Knight Rider” und “Ein Colt für alle Fälle” erwecken den berühmten Virus für amerikanische Autos wieder zum Leben. Seiner Freundin gebührt an dieser Stelle großer Respekt, denn statt zickig mit der klappernden Haushaltskasse zu wedeln unterstützt sie geduldig und verständnisvoll diesen Mann in seinem Vorhaben. Obwohl er nichts anderes mehr im Kopf zu haben scheint, aber das kennen wir ja.

Volltreffer in Wisconsin
In Hamburg werden Nägel mit Köpfen gemacht. Mit einem kundigen Importeur bringt Martin monetäre Voraussetzungen mit Wunschvorstellungen in Einklang, und er beginnt die detektivische Suche im Internet. Und gerade das gestaltet sich gar nicht so einfach, wenn man konkrete Gedanken und Vorstellungen besitzt. Es soll ein Dodge Charger werden, das klassische, leider inzwischen recht hochpreisige Muscle-Car der 60er. Martin befolgt den Rat des Importeurs und sieht sich viele, sehr viele Muskelkisten an – und wird immer wieder enttäuscht. Da ihm ein bestimmtes Baujahr mit einer klar definierten Motorisierung vorschwebt, dünnt sich das Angebot im deutschen Lande ohnehin immer weiter aus, und Dichtung und Wahrheit besorgen den Rest. Also erweitert er seine Recherche auf die USA, und schon kurze Zeit später macht es endlich “Klick”. Bei einer Anzeige passt alles – Motor, Innenausstattung, Übersetzung der Hinterachse und der beschriebene Allgemeinzustand. Martin greift zum Telefon.

Re-CHARGE my Life!

Da geht noch was…

Auf der anderen Seite des großen Meeres meldet sich Chris aus der Nähe von Milwaukee in Wisconsin. Ja, der Wagen sei noch da, er habe auch schon eine lange Geschichte in seiner Familie hinter sich. Als das ursprüngliche Fahrzeug in die Jahre gekommen war, erwarb es sein Bruder und wollte es eigentlich zeitgenössisch zum Drag-Racer pimpen. Dieses Vorhaben zog sich aber anscheinend erheblich in die Länge, und Chris konnte es irgendwann nicht mehr ertragen, den schon damals recht seltenen Wagen ohne Motor ausgeweidet auf dem Hof stehen zu sehen. Also kaufte er ihn seinem Bruder ab und baute ihn bis 2004 nach und nach genau so auf, wie er selbst sich einen fabrikneuen Dodge Charger bestellt hätte. Und da scheint zwischen Martin und Chris geschmackliche Einigkeit zu bestehen. Was für ein Treffer!

Farbe? Passt.

Farbe? Passt.

Über den großen Ozean
Der nun erneut wieder auf den Plan gerufene Importeur einigt sich mit dem Besitzer des Muscle-Cars auf die Bestellung eines unabhängigen Gutachters vor Ort, der 120 Fotos vom Auto macht und alle eventuellen Schwachpunkte und Mängel in einem Schriftstück festhält. Die Fotos und die umfangreichen Beschreibungen überzeugen Martin sofort – und das Ja seiner Freundin bekommt er umgehend. Das muss Liebe sein. Also… von beiden Seiten :-) Er kauft den 42 Jahre alten Dodge, ohne ihn je selbst gesehen zu haben und nimmt ihn sieben Wochen später überglücklich und mit Herzklopfen in Empfang. Nach einem kurzen Umbau für den deutschen TÜV und eine auf Anhieb erfolgreiche Zulassung gehört der Dodge zur Familie.

Re-CHARGE my Life!

So soll ein Muscle Car aussehen

Eine eigene Dimension
Und Familientreffen mag ich. Da folge ich der Einladung sehr gern, zumal die Anreise nicht weit ist und es am Treffpunkt einen leckeren Mittagstisch, serviert von der süßen Mary, zu futtern gibt ;-) Martin stellt mich seinem Charger höflich vor, während ich mich verbeuge und ehrfürchtig damit beginne, die Dimensionen zu erfassen. Erstmal innen drin. Ein für die späten 60er Jahre unaufgeregtes Armaturenbrett beherbergt in schwarzem Kunststoff einige Rundinstrumente und dicke Kippschalter. Kleine Aufkleber auf dem Tacho erzählen von Stundenkilometern und verdecken die Meilenangaben. Ein Lichtlein aus dem Mitteltunnel leuchtet den Weg, als sich der Steuermann in das weiße Kunstledergestühl fallen lässt.

Alles im Blick

Alles im Blick

Re-CHARGE my Life!

Beleuchtete Füße. Cool.

Re-CHARGE my Life!

Schalter, die noch geschaltet werden WOLLEN

Re-CHARGE my Life!

Musik zwo drei…

Ich trete zurück, um dieses glänzende, grüne Muskelpaket einmal in Gänze vor die Linse und in mein Bewusstsein zu bekommen. Ich muss dafür ziemlich weit zurücktreten, das Ding ist sagenhaft lang. Was gerade noch als Matchbox-Auto in einer irren Farbe mit dicken Reifen und kurvenreichen Formen in meiner Sandkiste auf eine kleine Reise ins benachbarte Erdbeerbeet wartete, steht hier jetzt im Maßstab 1:1 vor mir. Seine Schnauze wirkt gierig, sein Body wie von einem heißen Gegenwind nach hinten ausgeformt. Ein faszinierender Hüftschwung mit wunderschönen Details wie dem seitlichen Tankdeckel oder den kleinen, runden Rücklichtern lassen meinen Mund permanent offen stehen. Ich beginne zu begreifen, warum dieses Modell bei den Freaks in der Szene so begehrt ist. Hier war ein Künstler am Werk. Der Dodge scheint zu warten.

Re-CHARGE my Life!

Nordische Wangenknochen, sehr sexy

Re-CHARGE my Life!

Grip auf jedem Meter. Die Walzen versprechen es.

Re-CHARGE my Life!

Bremslichter, die aber nicht gebraucht werden.

Ein Motor wie ein Gewitter
Im Hintergrund holpert ein Toyota Aygo die Kopfsteinpflasterstraße entlang, und ich kann mich nicht entscheiden, was mir hier deplatzierter vorkommt. Der knubbelige, japanische Kleinwagen im Angesicht einer gewaltigen, völlig sinnentleerten Fahrmaschine – oder eben diese vor Kraft strotzende, irgendwie unwirkliche Symbiose aus wunderschönen Kurven und Ressourcen vernichtendem 440cui Big Block in einer grauen Welt voller Abgasnormen und Elektroautos. Wie sagten sie so schön im Trailer des ersten Jurassic-Park-Films? “Etwas… hat überlebt!”. Ja geil, und dieses etwas passt, wie ich finde, noch immer wunderbar in diese Welt. Nennen wir es Ansichtssache. Der Anlasser dreht sich.

Re-CHARGE my Life!

Zwischen viel Platz und viel Motor.

Und das, was jetzt kommt, lässt sich kaum in Worte kleiden. 7,2 Liter Brennraum füllen sich mit leicht entzündlichem Nass. Der Anlasser klingt wie bei jedem amerikanischen Hubraumwunder ein bisschen so, als schaffe er es nicht ganz. Tut er dann aber irgendwie doch immer. BRROOOOAAMMMMM!!!!! Ein kurzes, turbinenhaftes Aufbrüllen, dann ein ruhiges Grummeln wie von einem fernen Gewitter, gleichmäßig und völlig unaufgeregt. Martin legt den mittigen Wählhebel des TFT 727 Getriebes in die Fahrstufe ein und fährt an mir vorbei… und fährt vorbei… und fährt vorbei… Ich habe schon kürzere Autos gesehen. Der Aygo ist hoffentlich langsam mal in seinen Vorort verschwunden, wir brauchen gleich die ganze Straße!

Re-CHARGE my Life!

Ein Gewitter donnert durch den Hafen

Käufliche Sehnsucht
Wow – deshalb heißen die auch Muscle Cars. Das tiefe Grollen erzählt von etwas, was gern frei gelassen werden möchte, von einem Raubtier in Lauerstellung, von einem endlich erfüllten Traum. Und Martin lässt es frei. Katzenhaft schnellt der Dodge nach vorn. Wie bei einer nahenden U-Bahn bebt die Straße, er ist gar nicht laut dabei, ich fühle es trotz der Entfernung eher im Magen und bewundere, wie unangestrengt das Fahrzeug dabei wirkt. Ich bin von Evel Knievel geprägt. Ich erwarte einen am anderen Ende der Straße sich entfaltenden Bremsfallschirm, aber diese Aufgabe müssen die vier zeitgenössischen Trommelbremsen übernehmen. Meine Nackenhaare haben sich noch gar nicht wieder gelegt, da brennt er erneut an mir vorbei. Shit, ich soll ja Fotos machen :-) Okay. Die breite, scheinwerferlose Schnauze taucht tief in die Bodenwellen ein, hart und bestimmt stemmen sich die Pneus gegen das Kopfsteinpflaster – und schon ist er wieder weg. Es riecht angenehm nach sauber verbranntem, unkatalysiertem Super.
Das hier ist Sex. Das ist Form und Kraft in einem, das ist käufliche Sehnsucht und erfüllte Lust bei der Kontrolle über die Maschine. Mich fröstelt. Als das Gerät (kann man so etwas überhaupt noch Auto nennen?) wieder an mir vorbei auf den Parkplatz rollt, blicke ich nur noch andächtig lächelnd und ein bisschen irre.

Re-CHARGE my Life!

Wer braucht da noch einen Therapeuten?

Aufladen im Alltag
Martin Hofmann, setzen, alles richtig gemacht. Der Mann erzählt am Ende unseres Treffens bei einem Kaffee in der Oldtimertankstelle Brandshof die Geschichte seines Autos, während es draußen ungeduldig auf ihn wartet. Martin ist noch immer ein bisschen Kind. Und er wirkt glücklich, so glücklich wie ein Mann nur wirken kann, wenn er sich einen Traum erfüllt hat. Der Nachbar muss jeden Tag sein Elektroauto wieder aufladen. Der Charger lädt andersrum Martin jeden Tag wieder auf, bringt Farbe und Sound in den grauen, monotonen norddeutschen Winter und  gewährt einen Ausblick auf viele weitere spektakuläre Reisen und Erlebnisse mit einem mehr als ungewöhnlichen Auto.

Re-CHARGE my Life!

Das Schiff ist im Hafen

So soll es sein. Hier hat ein Mann seine Religion gefunden und lebt sie nun. Und noch immer mit dem Segen seiner Freundin. Der Fahrer des Aygo wird das niemals verstehen…

Sandmann

Location: www.tankstelle-brandshof.de und der Hamburger Hafen
Artikel auch bei TRÄUME WAGEN

Bilder: Jens Tanz und Susann Drews

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Created Mittwoch, 15. Oktober 2014 Tags 1968 | ami | Brandshof | Charger | Dodge | Dodge Charger | hamburg | Import | Musclecar | TRÄUME WAGEN Document type Video
Categories Timeline Author Jens Tanz
15 Oct 2014

Markteinführung: Start frei für das neue 2014 Audi TT Coupé

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Advertorial | Anzeige

Seit der ersten Markteinführung im Jahre 1996 hat der Audi TT sehr viele Freunde und Liebhaber gefunden. Es gibt zahlreiche Personen, die ihn gar als Design-Ikone bezeichnen. In diesem Jahr hat Audi nun die dritte Produktgeneration seines Sportcoupés vorgestellt und präsentiert dem geneigten Kunden auch gleich noch ein paar technische Leckerbissen.

Das wäre zum einen das Matrix-LED-Licht, was Fans der Marke wie Fachleute bereits aus dem Ingolstädter Flaggschiff, dem Audi A8 kennen. Weiter hat man das analog anmutende Rundinstrument entfernt und auch auf ein Infotainment-System verzichtet. Beides wird nun von einem einzigen Display hinter dem Lenkrad ersetzt, welches Audi “virtual cockpit” getauft hat. Der Fahrer kann wählen, welche Informationen ihm besonders dargestellt werden sollen, wie beispielsweise die animierte Anzeige der Route des Navigationssystems. Die Informationen auf dem 12,3 Zoll Monitor sind wirklich gut abzulesen – so kann ich von meiner Probefahrt berichten.

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Auch im Innenraum wurde im Vergleich zum Vorgänger renoviert und nicht nur neu gestrichen. Das Dashboard stellt von oben gesehen eine Tragfläche dar, in der die Lüftungsdüsen wie Turbinen hängen. Auch hier eine Neuheit – die komplette Klimatisierung steuert man nunmehr über die Lüftungsdüsen selbst, in denen kleine Displays eingelassen sind.

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Das neue Audi TT Coupé steht ab der 43. Kalenderwoche bei den Händlern. Alle weiteren Informationen zur neuen Version von Audis Sportcoupé findet ihr in den Online-Showrooms hinter den Links zum Audi TTS und Audi TT Coupé.

Foto-Quelle: Audi Deutschland

Original http://auto-geil.de/2014/10/15/markteinfuehrung-start-frei-fuer-das-neue-2014-audi-tt-coupe/

15 Oct 2014

2014 Chevrolet Corvette C7 Stingray – Fahrbericht meiner Probefahrt

Als mir der Überführungsfahrer vor ein paar Wochen mit leuchtenden Augen und einem breiten Grinsen den Zundschlüssel der roten 2014 Chevrolet Corvette C7 Stingray überreicht, bin ich ungemein gelassen. Eher ungewöhnlich, habe ich mich doch schon sehr lange auf diese Begegnung gefreut. Allerdings liegen 4 Tage Fahrspass in einem McLaren 650 P hinter mir, der für mich ein absolutes Traumauto in Sachen Fahrspass darstellt. Da muss die Corvette jetzt erstmal zeigen, was sie kann. Los, zeigs mir Stachelrochen!
Tut er aber nicht. Zu keiner Zeit. Die Corvette C7 liegt wie ein Brett auf der Strasse. Und auch in den langgezogenen Kurven auf der A2 habe ich keinerlei Probleme, kann auf Höchstgeschwindigkeit bleiben. Lediglich einmal reisst eine leichte Fahrbahn-Unebenheit mächtig an dem amerikanischen Sportwagen. Weil sich meine Hände aber schon seit dem Start in das griffige mit Alcantara bezogene Lenkrad krallen bleibt es bei einem Peak in meinem Adrenalin-Protokoll. Der Mode-Drehregler hat natürlich nicht nur Einfluss auf die Soundentwicklung, auch die Fahrwerks- und Lenkungseigenschaften ändern sich spürbar. Gibt sich das Fahrwerk in Track unbarmherzig hart, so dass man Rollsplitkiesel zählen kann, ist es in ECO ansatzweise komfortabel. Langstreckentauglich. Aber ja, ich wiederhole mich. Magnetic Selective Ride Control nennt Chevrolet das System und gibt an, dass System wertet die Beschaffenheit der Straße aus und stimmt die Stoßdämpfer blitzartig darauf ab. Nun denn. Mit der Lenkung war ich mehr als zufrieden. Direkt mit viel Rückmeldung. Gut.Was denn? Ach ja. Ich habe noch keine Fakten rausgehauen. Na denn. Der Smallblock-V8 (Typ: LT1) in der 2014 Chevrolet Corvette C7 Stingray protzt mit 6.2 Litern Hubraum. Lediglich 466 Pferden werden aktiviert und die Sorgen für ein maximales Drehmoment von 610 Nm. Die ganze Kraft wird artig an die Hinterachse weitergegeben. An dieser drehen sich übrigens 20″ Aluräder, während vorne 19 Zöller fürs Lenken zuständen sind. Hinter den Rädern sorgt eine Luftgekühlte Brembo-Bremsanlage mit 4-Kolben-Sattel und geschlitzten Bremsscheiben (ø 345mm vorne, 338mm hinten) für ein anständiges Verzögern. Keinerlei Kritik an den Bremsen von meiner Seite.Und die Corvette macht mir Spass. Weit mehr als ich gedacht hatte. Und auch auf eine ganz andere Art und Weise als vermutet. Bewegt man sie im ECO-Modus, profitiert man von der Zylinderabschaltung. Das heisst, dass der Bolide mal eben 4 der 8 Zylinder im V8-Block abschaltet, wenn sie nicht benötigt werden. Gerade im Stadtverkehr oder auf längeren Reisestrecken ist das sehr angenehm, weil es sich sofort im Durchschnittsverbrauch niederschlägt. So macht auch das Reisen mit der Corvette Spass und im der Stadt wühlt nicht permanent der Igel in meiner Hosentasche. Bei einem Durchschnittsverbrauch von unter 15 Litern Super+ bei einer Teststrecke von über 1.000 Kilometern, von denen zahlreiche im Sport- oder Track-Mode gefahren wurden, erscheint mir die Corvette ansatzsweise wirtschaftlich vertretbar. Die 2014 Chevrolet Corvette C7 Stingray verfügt über einen Tankinhalt von 70 Litern. Bei einem NEFZ-Verbrauch (laut Chevrolet) von 12.20 Litern Super+ auf 100 Kilometern könnte man theoretisch auf eine Reichweite von 570 Kilometern kommen. Und selbst bei einem realistischen Durchschnittsverbrauch von 14 Litern muss man erst nach 500 Kilometern den Tankwart grüssen.Mehr Fakten? Die 2014 Chevrolet Corvette Stingray von Chevrolet ist 4.49 m lang, 1.23 m hoch und misst in der Breite 1.87 Meter. Der Wendekreis beträgt 11.50m. Der Abstand zwischen den beiden Rädern beträgt 2.71 m. Das Leergewicht beträgt 1539 kg, maximal zugeladen werden dürfen 250 kg.Die uns zur Verfügung gestellte Corvette hatte ein Targa-Dach. Diese Variante würde ich auf jeden Fall dem Coupé vorziehen – wahrscheinlich auch dem Cabrio, wobei ich mir das erstmal genauer ansehen möchte, bevor ich ein finales Statement abgebe. Das Targa-Dach wird von drei Sprigeln im Innenraum gehalten, die sich schnell umlegen lassen. Das Dach selbst ist – dem Werkstoff Carbon sei Dank – federleicht und somit auch einfach abzunehmen – wenn man nicht zu klein ist. Hat man nichts im Kofferraum lässt es sich dort bequem und einfach in eigens dafür vorgesehene Halterungen klemmen und hat dann quasi ein Cabrio-Frischluft-Erlebnis. Leider geht das eben nur, wenn man nichts im Kofferraum hat. Oder zumindest fast nichts. In eben diesen ist übrigens Platz für 287 Liter Gepäck. Genügend, um zu zweit in den Urlaub zu fahren. Oder auch für einen Jan, der sein Film-Equipment von A nach B transportieren muss. Lediglich die Ladekante ist mit fast 105 Zentimetern Höhe ansatzweise unkomfortabel, aber dann – wir reden hier ja immer noch über einen Sportwagen, da sind wir doch schon – sehr genügsam – froh, dass uns überhaupt so viel Stauraum geboten wird.2014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-39Aber zurück in die Fahrgastzelle, denn da spielt ja die Musik. Serienmässig übrigens aus einem BOSE-Lautsprecher-System, was nicht die Speerspitze des audiotechnisch machbaren darstellt, aber ausreichend ist für längere Fahrten, wo der V8 Sendepause hat. Das Infotainment-System präsentiert sich typisch amerikanisch. Aus meiner europäischen Sicht wenig stringent oder intuitiv und mit zu viel Blink-Blink. Man kann sich da sicherlich schnell reinfuchsen, wenn man denn will. Immerhin wird verfügt das Radio auch über DAB-Empfang und die Anbindung meines iPhones klappt ebenso problemfrei wie das Freisprechen und Abspielen von Musik über die iPod-Funktion oder Spotify. Das Touchscreen-Display des Infotainment-Systems lässt sich im Übrigen per Tastendruck versenken, dahinter befindet sich quasi ein “Geheimfach” mit zusätzlichem USB-Anschluss. Zwei weitere USB-Port finden sich unter der Mittelarmlehne. Gut gefallen hat mit ein kleiner “Kabelkanal”, so dass man das Telefon in den Getränkehalter legen kann – ohne das Kabel einzuklemmen.Das Display hinter dem Lenkrad lässt sich gut ablesen und verfügt über unterschiedliche Ansichten – in Abhängig vom gewählten Fahrmode. Zudem kann man sich einiges an Informationen ausgeben lassen, wenn man denn will. Interessant ist allenfalls im ECO-Modus ein Icon, was anzeigt, wann der Stachelrochen alle 8 und wann nur 4 Töpfe bemüht. Darüber kann man sich schön erarbeiten, wie man den Vette effizient bewegt. Im Trackmodus verwandelt sich das digitale Rundinstrument in einem Breitband-Drehzahlmesser, der einen mit einer kleinen Ampel auf den optimalen Schaltpunkt vorbereitet. Nette Spielerei am Rande. Ganz und gar keine Spielerei ist das Headup-Display. Dieses lässt sich sehr gut ablesen, der Informationsgehalt lässt sich über einen Kippschaler links neben dem Lenkrad einstellen. Gerade bei schnellen Autobahnfahrten habe ich das Headup sehr geschätzt.Auf weitere Helferlein muss man verzichten. Sicherlich, die Corvette ist ein Sportwagen. Da scheint ein aktiver Spurhalte-Assistent vielleicht fehl am Platz. Aber der Tempomat dürfte sich für meinen Geschmack ruhig adaptiv verhalten, also aktiv den Abstand zum Vordermann halten, wenn der langsamer unterwegs ist als man selbst. Vor allem aber ein Totwinkel-Warner wäre meines Erachtens ein Muss für die Corvette, denn der Bauform geschuldet ist sie nicht gerade ein Vorbild an Übersichtlichkeit. Beim Einparken ist das nicht ganz so dramatisch, da hilft die serienmässig verbaute Rückfahrkamera. Beim Überholen auf der Autobahn hingegen …2014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-012014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-022014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-032014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-042014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-052014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-062014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-072014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-082014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-092014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-102014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-112014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-122014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-132014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-142014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-152014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-162014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-172014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-182014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-192014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-202014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-212014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-222014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-232014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-242014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-252014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-262014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-272014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-282014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-292014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-302014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-312014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-322014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-332014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-342014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-352014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-362014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-372014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-382014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-392014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-402014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-41Mindestens 74.500 Euro ruft Chevrolet Europa für die 2014 Chevrolet Corvette C7 Stingray auf. Porsche will für einen “nackten” Cayman S 64.000 Euro sehen, Mercedes für den SLK 55 AMG Roadster schon über 73.000 Euro. BMW gibt für die Basisversion des M4 Coupé einen Kaufpreis von 72.200 Euro an. Die Fahrzeuge kann man nicht wirklich vergleichen. Dennoch kann man so den Preis der Corvette vielleicht ein wenig besser einordnen. Und nein, niemand muss sich eine Corvette kaufen, aber ich meine, mit der neusten Generation ist die Corvette für den deutschen Auto-Enthusiasten noch nie so interessant gewesen.Ich habe eine Familie, ich bin da eh raus. Andernfalls würde ich zumindest mal rechnen. Und nach Jahreswagen gucken. Und wieder rechnen. So bleiben mir die Erinnerungen an ein paar sehr schöne Tage und ErFahrungen mit der 2014 Chevrolet Corvette C7 Stingray. Und hoffe, dass ich die Chance bekomme, die noch performantere Z06 fahren zu dürfen, wenn sie den europäischen Kontinent erreicht.

Original http://auto-geil.de/2014/10/15/2014-chevrolet-corvette-c7-stingray-fahrbericht-meiner-probefahrt/

15 Oct 2014
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Volksfürsorge, Fahrbericht Skoda Fabia-1569

Fahrbericht Skoda Fabia

Noch nicht erstelltSkoda Fabia
VW, der einstige Volkswagen, wird ja immer mehr zu Audi (zu was Audi dann werden muss, wissen wir jetzt auch nicht so recht), also wird da innerhalb der Volkswagen-Gruppe ein feiner Platz an der Sonne frei: jener der Vernunft, des Mittelstandes, der breiten Masse. Skoda, die einstige Billig-Tochter aus der Tschechei, meldet schon länger Ansprüche an auf dieses Segment, durfte aber bisher nicht so recht hineinwachsen. Die Mutter in Wolfsburg verhielt sich recht zurückhaltend in Sachen Technologietransfer, Skoda wurde immer so ein bisschen stiefmütterlich behandelt, auch eingebremst. Doch unterdessen scheint man sich in der Plüschetage auf eine neue Strategie besonnen zu haben - schliesslich will der Konzern ja bis 2018 an die Weltspitze, und dafür braucht es jedes einzelne Exemplar, das verkauft werden kann. Nur so ist es zu erklären, dass der Octavia den Golf im Kriterium «Vernunft» um Längen hinter sich lassen darf, warum der neue Superb - kommt im Frühling 2015 - den gerade erst vorgestellten Passat in wichtigen Bereichen übertreffen wird - und warum der neue Fabia den erst gerade kürzich aufgefrischten Polo ziemlich tief in den Schatten stellt.
Die Spiesse von Fabia und Polo sind nun gleich lang, sprich: sie teilen sich die technische Grundform. Beide Fahrzeuge basieren - erstaunlicherweise - nicht auf der neuen VW-Allzweckwaffe MQB, sondern müssen noch auf seit Jahren bekannte Fundamente zurückgreifen. Ist alles eine Frage des Preises (und vor allem: der Gewinn-Maximierung) und der Kunde wird das auch kaum merken, ausser, er hat er Bleifuss oder hat sich bereits heftig in die neusten Entwicklungen der Infotainment-Systeme vertieft. Das geht mit MQB, also beim Golf 7 und seinen Brüdern halt viel mehr, da sind die Möglichkeiten viel grösser.
Skoda Fabia
Skoda Fabia
Die Frage ist: wen interessiert das wirklich? Will das Volk wirklich fahrende Tablets, einen rollenden Arbeitsplatz, ein mobiles FacebookTwitterEMailTralalaApp? Oder kommt den Herstellern einfach nix mehr G'scheites in den Sinn und deshalb suchen sie die Innovation in einem Bereich, der gar nichts mit Mobilität zu tun hat? Würden ähnlich viel Hirnschmalz und finanzielle Ressourcen in die Entwicklung von moderneren Antrieben, besseres Design, Kundenzufriedenheit, etc. gesteckt, wäre der Kundschaft wohl mehr gedient. Denn ein Smartphone, das in Sachen Kommunikation sowieso alles besser kann als ein Automobil, billiger ist und nach einem Jahre durch ein besseres Teil ersetzt werden kann, hat heut ein jeder in der Tasche.
Von was sprachen wir gerade? Ah, ja, vom neuen Fabia. Der kann das natürlich schon, MirrorLink heisst das Zeugs, da kann man sein Smartphone ins Auto «spiegeln».
Skoda Fabia
Skoda Fabia
Skoda Fabia
Skoda Fabia
Skoda Fabia
Kostet etwa ein anständies Smartphone Aufpreis, funktioniert vorerst noch nicht mit dem iPhone. Das ist insofern blöd, weil es kein fest verbautes Navi mehr gibt, man sich über Apps behelfen muss (ausser, eben, mit dem iPhone geht gar nix). Naja, die schöne neue Welt hat halt noch Kinderkrankheiten.
Der neue Fabia ist in erster Linie zehn Zentimeter breiter als sein Vorgänger. Das wirkt sich positiv aus auf die Optik, er wirkt jetzt kräftiger, dynamischer. Und es gibt freche, knallige Farben und schwarze Dächer und schwarze Felgen - so macht der kleine Skoda schon was her, die wahre Biederkeit überlässt er nun dem Polo, der mit seinem immer gleichen VW-Design gegen den frechen Tschechen ziemlich alt aussieht. Die zusätzliche Breite ist auch beim Fahrverhalten spürbar, der Fabia liegt nun deutlich besser auf der Strasse. Allerdings, wie wollen wir das jetzt beschreiben: er ist so ein bisschen wie ein hyperaktives Kind. Er macht alles mit, der ganze Wagen ist irgendwie ständig in Bewegung, zittert und hüpft und - irgendwie komisch. Es ist nicht so, dass er schlecht gefedert ist oder nicht so gut gedämpft, da kann man ihm gar nichts ankreiden, aber gerade auf schlechten Strassen wirkt er sehr nervös. Die Lenkung ist ausreichend präzis, aber wer halt mal die progressive Variante in anderen VW-Gruppen-Produkten in den Händen hatte, empfindet die klassische Variante als ein wenig, hmm, unpräzis, zu leichtgängig. Wenn man etwas flotter fährt, merkt man das dann nicht mehr - und flott kann er auch, agil ist er, der Fabia, angenehm wendig mit seinen genau 3,99 Metern Länge. Schlaflose Nächte wird man aber jetzt nicht haben, weil man sich so sehr auf eine Passfahrt freut mit dem Fabia am nächsten Morgen.
Im Innenraum haben wir jetzt nichts gefunden, was es zu kritisieren geben würde. Das gesamte Armaturenbrett ist zwar sehr horizonal ausgerichtet, nichts ist zum Fahrer hingerichtet, da hat man sich wohl die Kosten gespart für einen Innenraum-Gestalter.
Skoda Fabia
Doch die Übersicht ist gut, die Ergonomie sowieso (wie bei allen VW-Konzern-Produkten), die Haptik auch - da wird auch bei Skoda unterdessen kein billiger Plastik mehr verbaut. Gutes Gestühl, da haben sich die Gestalter Mühe gegeben, das auch optisch ein bisschen wirken zu lassen. Hinten hat es für diese Kategorie erstaunlich viel Platz, fast schon fürstlich, und auch der Kofferraum ist mehr als ok: 330 Liter gibt es immer, bis 1150 Liter sind möglich. Das ist dann nicht mehr weit vom Golf entfernt - und wer mehr braucht, der kann ja auf den Kombi warten, der ebenfalls bald auf den Markt kommt.
Wir sind den 1,4-Liter-Diesel mit 90 PS und den 1,2-Liter-Benziner mit 110 PS gefahren. In dieser Klasse werden in erster Linie Benziner gekauft, in der Schweiz sowieso, und deshalb erübrigt sich ein weiterer Kommentar zum für unser Empfinden viel zu lauten Selbstzünder ja eigentlich. Naja, haben wir es trotzdem wieder einmal erwähnt, wie bei allen VW-TDI-Derivaten. Wenn ein Diesel, dann sollte man auf die 75-PS-Greenline-Version warten, die soll dann nur noch 3,1 Liter brauchen. Der mit einem Turbo aufgepumpte Benziner dagegen macht richtig Laune, hat mit den 1,1 Tonnen des Tschechen (im Schnitt 65 Kilo weniger als beim Vorgänger) wahrlich keine Mühe. Aber auch da: er ist etwas laut. Was aber irgendwie zum optisch durchaus sportlichen Auftritt passt. Und auch zum durchaus vorhandenen Fahrspass, den der Fabia ebenfalls bieten kann.
Und dann geht es da noch um den Preis: den neuen Fabia, der ab Mitte Januar bei den Schweizer Händlern steht, gibt es 14'490 Franken, dies für den 1-Liter-Dreizylinder mit 75 PS. Der Polo kostet mindestens 15'650 Franken, doch dafür gibt es nur 60 Pferdchen; für den vergleichbaren 75-Pferder müssen schon mindestens 16'700 Franken ausgelegt werden. Das ist dann eine Menge Moos zusätzlich - und wir wissen jetzt nicht so ganz genau, was der Polo besser kann als der Fabia. Gut, es gibt gegen Aufpreis mehr Assi-Systeme, der Tscheche muss mit einem Basis-Paket auskommen, Dinge wie City-Stopp-Assistent, Multikollionsbremse, Müdigkeitswarner und Berganfahrhilfe kosten zusätzlich. Aber da muss man eh die Preisliste ganz genau studieren, um den Überblick zu behalten.
Wir fuhren den neuen Skoda Fabia in Dänemark, beim so genannten Tannistest, bei dem quasi alle Fahrzeuge versammelt sind, die für die Wahl zum «Car of the Year» antreten. Schon besprochen in diesem Zusammenhang: der neue Ford Mondeo.
Mehr Skoda gibt es im Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-skoda-fabia-1569/seite_1-2

15 Oct 2014
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Inventar, Wie weiter mit Lotus? 2059

Was wird aus Lotus?

Nachdem Dani Bahar die britische Traditionsmarke fast an die Wand gefahren hat, hat sich die Situation in Hethel etwas beruhigt. Offenbar will man sich auf alte Werte besinnen. Aber...

Doch fangen wir vorne an. Dani Bahar hatte hochtrabende Pläne mit Lotus. Der «Schweizer» wollte aus der britischen Marke einen Ferrari-Konkurrenten machen, zahllose neue Modelle lancieren und und und... Leider hatte er wohl vergessen, dass es dafür Geld braucht. Und wer Kohle ausgibt, die er nicht hat der - wird in die Wüste geschickt. In der Wüste ist er nicht gelandet, er schiebt irgendwo auf der Welt eine ruhige Kugel. Denn er hat sich aussergerichtlich mit dem damaligen Lotus-Besitzern geeignet, dass sein Gehalt noch bis 2015 bezahlt wird. Fast 10 Millionen Franken bekommt der in Istanbul geborene Bahar nun auf sein Konto. Nett, erst eine Marke ruinieren und dann 10 Milliönchen bekommen. Aber das ist Schnee von gestern. Mittlerweile hat Jean-Marc Gales die Leistung bei Lotus übernommen. Und gleich mal die Keule ausgepackt. Im September hat er angekündigt, 325 Jobs bei Lotus zu streichen - nicht weniger als einen Viertel aller Beschäftigten auf die Strasse zu stellen. Diese Leute werden besonders erfreut sein, dass Bahar in der gleichen Zeit 10 Millionen fürs Nichtstun bekommt... Immerhin, Gales scheint im Gegensatz zu Bahar etwas von Autos zu verstehen. Er war unter anderem Verkaufsverantwortlicher für Mercedes-Benz und war ab 2009 oberster Boss bei Citroën. Der Luxemburger proklamierte bei seiner Amtseinführung, dass man sich bei Lotus auf die alten Werte besinnen müsse. Alle von Bahr angedachten neuen Modelle wurden in den Rundordner entsorgt.
Eigentlich eine gute Idee, denn Lotus musste erst einmal ein paar Rechnungen bezahlen. Die Zulieferer versorgten den Autobauer nur noch gegen Cash mit Bauteilen, die Liefersituation war deswegen zeitweise prekär. Aber, Gales hat Wort gehalten, die bestehenden drei Modell verbessert und die Garantie für Evora, Exige und Elise auf drei Jahre erweitert.
Inventar, Wie weiter mit Lotus? 2059

Jean-Marc Gales

Alles im Lot also bei Lotus? Naja, nicht ganz. Erstens ist es um einen Nachfolger für das eigentliche Volumenmodell Elise schlecht bestellt. Die Elise der dritten Generation wird seit dem Jahr 2000 gebaut, seit 2010 gibt es ein Facelift. Ein 14 Jahre altes Auto, dass muss ersetzt werden. Aber, da ist nichts in Sicht, und es kommt noch schlimmer. Während Gales von der Stärkung des Markenkerns redete, nimmt er auf einmal das Wort Crossover in den Mund. Auf Basis des Evora soll ein solches Modell innerhalb von 24 Monaten lanciert werden. Nur zur Erinnerung, auch ein Nissan Juke ist ein Crossover-Modell - wir ahnen Böses. Wieso zum Henker man jetzt von Crossovern statt von einer neuen Elise redet, wir können nur den Kopf schütteln. Wenn etwas den Kern der Marke nicht trifft, dann so ein Auto dass weder Fisch noch Vogel ist. Ach, was kümmert mich das Geschwätz von gestern...
Immerhin ist mittlerweile klar, dass Toyota weiterhin die Antriebe liefern wird. Und zumindest diese Kontinuität wird der Marke gut tun. Da muss sich der neue Technikchef, der Spanier Miguel Fragoso, immerhin nicht gross umgewöhnen. Bevor er ein Entwicklungszentrum in England leitete war er bei General Motors unter der japanischen Marke Isuzu unter Vertrag. Wir sind skeptisch, ob ein Crossover-Modell die Marke zu altem Glanz führen wird. Aber immerhin scheint bei den neuen Leuten an der Spitze einiges an Know-how vorhanden zu sein. Und das ist doch immerhin etwas.
Mehr Lotus gibts im Archiv.

Inventar, Wie weiter mit Lotus? 2059

Jean-Marc Gales

Inventar, Wie weiter mit Lotus? 2059

Cup-Modell der Elise. Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/wie-weiter-mit-lotus_-2059/seite_1-2

15 Oct 2014

Sarahs Fahrbericht: 2014 VW Passat Variant TDI 4MOTION

Gastbeitrag: Der nachstehende Beitrag entstammt der Tastatur von Journalistin Sarah Sauer, die in unregelmäßigen Abständen mit ihrer Schreibe auch auto-geil.de veredelt. Mehr von Sarah findet ihr in diversen Print-Publikationen oder auch unter ausfahrt.tv.

Rational kann ich gar nicht begründen weshalb, aber wenn ich „VW Passat“ höre, denke ich automatisch an die Modelle der frühen Achtziger Jahre, an die, die noch Ecken und Kanten und Linien aufweisen. Scharfkantige Schlachtschiffe – das ist meine Assoziation. Doch diese Zeiten sind längst vorbei – dachte ich. Bis ich Platz nahm im neuen VW Passat Variant 2.0 TDI SCR BMT 4Motion DSG, 240 PS, 500 Nm. Das ist mal ein Name! Doch dazu später. Jetzt steht erst einmal die Zeitreise an.

Ich weiß nicht, ob andere meinen Eindruck bestätigen würden, aber das Interieur meines Testwagens war sooo Achtziger! Braun, wohin das Auge blickte, Kunststoff in Soft-Touch-Qualität, Leder und Holzpaneelen. Was aber wirklich meine Zeitreise auslöste, war das Armaturenbrett, von VW neu designt. Der Clou daran ist, dass sich darin die Lüftung der Klimaanlage befindet. Dabei handelt es sich nicht um einzelne runde Düsen, sondern die Lüftung zieht sich vom Fahrersitz zum Beifahrersitz – unterbrochen nur durch das Cockpit – wie ein langes Band. Die Chromfinnen darin verstärken diese geradlinige und horizontale Struktur nur noch mehr. Dem Ganzen setzt eine mittig darüber platzierte analoge Uhr die Krone auf: Es wirkt einfach oldschool. Da sind sie wieder, diese kantigen Linien, das Braun noch dazu – ein Effekt, der so wahrscheinlich nicht geplant war. Gewollt hingegen ist, dass diese Architektur für ein noch größeres Raumgefühl im Inneren des Passat sorgt, als er eh schon tut.

Damit wären wir bei einem seiner wahrscheinlich wichtigsten Eigenschaften: Platz. Raum. Und davon gibt es im Passat Variant viel. Schon vorne sitzend fällt der luftleere Raum zwischen Kopf und Dachhimmel auf, eine echte Offenbarung aber ist der Aufenthalt im Fond. Meine 1,84 Meter haben ja beinahe schon ein Gefühl von Platzverschwendung! Wie hat VW das erreicht? Indem der Radstand des Passat um 79 mm erweitert wurde. Zudem wurde das Auto 12 mm breiter und, aber das nur am Rande, 2 mm kürzer. Die hinteren Sitzplätze links und rechts sind beheizbar, auch eine Klimaanlage für den Fond steht zur Verfügung. Hier lässt es sich definitiv länger aushalten. Im Variant zu verreisen stelle ich mir ziemlich unproblematisch vor. Das Ladevolumen des Kofferraums, 650 Liter, trägt sein Übriges zu diesem Eindruck bei. Klappe ich die Rückbank um (möglich im Verhältnis 40:20:40), stehen 1780 Liter zur Verfügung. Insgesamt darf der Variant um 650 Kilo schwerer gemacht werden. Und dann ist da ja noch die Anhängelast, die bis zu 2.200 kg (gebremst) betragen darf. Ein Nutztier, Für den leichteren Umgang mit der angehängten Last präsentiert Volkswagen erstmals ein neues Assistenzsystem, den Trailer Assist. Per Knopfdruck wird das kamerabasierte System aktiviert, und über den Knopf, mit dem auch die Außenspiegel eingestellt werden, stellt der Fahrer den Winkel ein, den er benötigt , um beispielsweise einzuparken. Der Rest passiert quasi automatisch. Das Lenkrad schlägt von selbst ein, der Fahrer gibt nur noch Gas oder bremst. Weitere Systeme haben ihr Debüt im Passat: City Emergency Braking, Fußgänger-Monitoring, Traffic Assist und Emergency Assist.

Die wirkliche Premiere aber erlebt das Active Info Display – zumindest im Passat. Denn zuallererst wurde das System erst kürzlich im neuen Audi TT vorgestellt, dort heißt es „Virtual Cockpit“. Ein 12.3 Zoll großer Tft-Bildschirm hinter dem Lenkrad, das ALLE Informationen digital darstellt und das Display in der Mittelkonsole verzichtbar macht. Wenigstens im Zweisitzer Audi TT. Im Passat hingegen existiert das Infotainmentsystem in der Mitte noch immer. Gut für den Beifahrer oder die Passagiere im Fond, die so entweder Einfluss nehmen können zum Beispiel auf die Musikauswahl oder wenigstens sehen können, wohin das Navigationssystem beispielsweise die Reisenden führt. Bis auf die Handhabung – im Audi sind die Knöpfe zum Steuern links im Lenkrad, im Passat rechts – ist eigentlich alles gleich geblieben: Zwei digitale Rundinstrumente rechts und links im Bild, in der Mitte wird angezeigt, was man sehen möchte: Landkarte, aktuell gespielter Song, etc. Das alles steht natürlich in einem bemerkenswerten Kontrast zur analogen Uhr und dem Flair der Achtziger – und kostet zudem eine Stange Geld. Knapp 3000 Euro wird man los, denn das Active Info Display gibt es nur in Verbindung mit dem großen Infotainmentsystem – noch.

Nun aber zu den Abkürzungen. Gefahren bin ich also den Kombi (Variant), mit einem 2-Liter-4-Zylinder Diesel, zweifach aufgeladen. SCR steht für selective catalytic reduction, mit diesem System wird Stickoxid umgewandelt. Was noch? BMT. Blue Motion Technology steht für Sprit sparen. Volkswagen sagt, die insgesamt 10 (!) neuen Motoren für den Passat können bis zu 20 Prozent weniger verbrauchen. 4Motion steht für den Allradantrieb von Volkswagen, DSG für die direct shift gearbox, in diesem Fall ein automatisches 7-Gang-Getriebe. Und wie fährt sich nun das alle zusammen? Fein! Solide. 500 Newtonmeter sind meines Erachtens schon mal eine Ansage, den Bums merkt man aber erst so richtig, wenn flotte Überholmanöver auf dem Programm stehen. Dann baut die Kraft Druck in der Magengrube auf. Und wenn man auf dem Gas bleibt, erreicht er auch irgendwann die 238 km(h Höchstgeschwindigkeit, 100 km/h stehen nach 6,3 Sekunden auf dem Tacho. Ganz ordentlich, wenn auch irgendwie unspektakulär – zumindest vom Fahrgefühl her. Irgendwie fehlte mir das letzte Quäntchen zum Spaß haben, aber dann denke ich mir auch wieder: „Hey, das ist ein Familienauto. Oder Außendienstler-Auto. Also, easy“. Tatsächlich steht hier meiner Meinung nach eher das bequeme Reisen im Vordergrund, das Kilometerabreißen. Die bequemen, beheizbaren Sitze und das beheizbare Lenkrad sorgen für Gemütlichkeit . Und wer das Ganze mit etwas Pfeffer würzen will, schaltet in Sport. Und den Gangwahlhebel in S. Dann wird aus der geschmeidigen Lenkung eine mit etwas mehr – ich nenne es mal – Widerstand, die Gasannahme erfolgt einen Ticken schneller und auch das Fahrwerk wird etwas straffer. Allerdings sind nach meinem Empfinden die Unterschiede zwischen den Modi Eco, Comfort, Normal und Sport nicht sehr stark ausgeprägt. Schön finde ich, wie immer, dass auch ein Individual-Modus zur Verfügung steht. Da können dann beispielsweise Lenkung oder Gasannahme individuell konfiguriert werden. Der Passat Variant fährt sich also zuverlässig, kontrollierbar, unaufgeregt. Lediglich in Kurven merkt man ihm etwas sein Gewicht von knapp 2 Tonnen an, meine Ohren haben dann so ein gewisses Rauschen vernommen.

Zum Schluss möchte ich noch kurz auf das Äußere eingehen: Diesbezüglich geht es nicht zurück in die Zukunft, im Gegenteil. Die Front wurde nachgeschärft und mit Chrom-Elementen aufgehübscht. Die Scheinwerfer kommen ab Serie mit Halogen – okay, doch eine kleine Zeitreise – optional sind aber 2 verschiedene LED-Varianten möglich, beispielsweise mit 32 oder 12 LEDs. Am Heck finden sich Rückleuchten, die serienmäßig mit LED ausgerüstet sind. Ansonsten gibt sich der neue Passat auch hier eher unspektakulär, von der starken, scharfen Tornadolinie an der Seite einmal abgesehen.

Summa summarum: Der neue VW Passat Variant ist ein solides Auto, perfekt für Familien, Vielfahrer, Reisebegeisterte. Und für solche, die genug Geld im Portemonnaie haben. Denn hier liegt mein größter Kritikpunkt: Ich mag die Preispolitik nicht. VW wirbt damit, dass es den Passat „schon“ ab 26.950 Euro gibt. Das ist dann die Ausstattungslinie Trendline und der kleinste Benziner. Unser Diesel startet dann schon bei 46.300 Euro (Highline), aber mit dem ganzen Wust an Assistenzsystemen, Leder-Interieur, großem Infotainmentsystem, Active Info Display etc., etc. erreicht man locker geschätzt die 55.000-Euro-Grenze. Wenn es nicht sogar noch viel mehr ist. Ist das dann noch ein VOLKSwagen?

Original http://auto-geil.de/2014/10/15/sarahs-fahrbericht-2014-vw-passat-variant-tdi-4motion/

14 Oct 2014
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Bumper cars without bumping, VW commercial

Bumper cars without bumping, VW commercial

We installed "City Emergency Break»-technology on a bumper car at Tusenfryd, Norway´s biggest amusement park. The bumper was equipped with ultrasonic sensors and stopped every time it was to close to another car. The people´s reactions were filmed and became a TV commercial.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Bumper_cars_without_bumping__VW_commercial.html

14 Oct 2014
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How to Turn a Fiero Into a Track Car - /MATT FARAH

How to Turn a Fiero Into a Track Car - /MATT FARAH

The Pontiac Fiero may be the butt of many automotive jokes, but believe it or not, the original designers had high hopes for America’s first mass-produced, mid-engined sports car. Unfortunately, the accountants won, and, well, we know how it went.

But what if it hadn’t? Could ingenuity and know-how turn the maligned Fiero into a proper sports car? We hit up a Speed District Track day to find out.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/How_to_Turn_a_Fiero_Into_a_Track_Car_-__MATT_FARAH.html

14 Oct 2014
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1969 Chevrolet Chevelle vs 1987 Buick GNX - Generation Gap: Muscle Cars

1969 Chevrolet Chevelle vs 1987 Buick GNX - Generation Gap: Muscle Cars

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In the latest episode of Generation Gap, Matt and Davin have brought the muscle. Matt’s pick, a 1987 Buick GNX, is arguably one of the best muscle cars to come out of the 1980s, with a McLaren Performance-tuned turbo-charged V-6 putting 245 hp and 360 ft.-lb. of torque to the ground. Davin thought he could slip one by with this unassuming 1969 Chevrolet Chevelle. The secret is that it’s a rare COPO with the 427-cid engine with 425 hp and 460 ft.-lb. of torque. This Chevelle looks like grandma’s car, but goes like a Yenko.

Generation Gap appears every other Tuesday on the Motor Trend youtube channel. http://www.youtube.com/motortrend

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In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/1969_Chevrolet_Chevelle_vs_1987_Buick_GNX_-_Generation_Gap__Muscle_Cars.html

14 Oct 2014
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This Ferrari 512 M Changed the Racing World Forever

This Ferrari 512 M Changed the Racing World Forever

When the Sunoco Ferrari 512 M first appeared at Daytona in 1971 it was a revelation. Manned by a dream team that included owner Roger Penske, chief mechanic John “Woody” Woodard, and drivers Mark Donohue and David Hobbs, the car combined Ferrari’s pedigree with Penske’s legendary attention to detail in everything from his crew’s uniforms to the polished wheels. Slated to run at Daytona, Sebring, Le Mans, and Watkins Glen, this 512 M was the odds-on favorite every time the Penske team rolled it onto the starting grid.

In a historic run of bum luck, however, the car never won a single race.

Debuting at the 24 Hours of Daytona, Donohue put the 512 M on the pole. Just before midnight, however, Vic Elford blew a tire on his Porsche 917 and in the ensuing slowdown, Charles Perry and his 911S ran into Donohue and the 512 M. The Penske crew taped and patched up the car as best they could and watched Donohue and Hobbs fight their way back to a third place finish.

Next up was the 12 Hours of Sebring, where the 512 M was once again on the pole. In the fourth hour of the race, away from photographers’ cameras, Pedro Rodriguez, driving a Porsche 917, rammed Donohue multiple times, sending the Ferrari into the pits for repairs. Once again, the pit crew managed to get the car back on the track, where it finished sixth.

Shipped to France for the Le Mans 24 Hours, the Ferrari 512 M was considered an underdog against the long-tailed Porsche 917s, which had a speed advantage over the Ferrari. Alas, the Sunoco team barely got a chance to prove itself: the 512 M retired with engine failure on Saturday evening.

Finally, it was back to the United States for the Watkins Glen 6 hours. Donohue was leading in the 54th lap when a broken steering knuckle sent him into the pits and out of the race. The Penske team came back the next day to run the car in the Watkins Glen Can Am race but the car’s original racing days were over.

Despite its misfortunes on the track, the Sunoco Ferrari 512 M and the team that ran it remain among the most important racing stories of the 1970s. At a time when racing teams paid little attention to “spit and polish,” Roger Penske demanded that his cars and his teams be precise, disciplined, and spotless. Remove bad luck from the equation and this insistence on excellence would’ve paid off. As it is, it still changed the world of motorsports, as other teams quickly realized that they would have to change their own operations if they hoped to compete successfully in the long term.

Drive Tastefully®

http://Petrolicious.com
http://facebook.com/Petrolicious
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/This_Ferrari_512_M_Changed_the_Racing_World_Forever.html

14 Oct 2014

2014 VW Passat Variant TDI – Videos und Fakten

2014 VW Passat Variant TDI


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Die Vorgeschichte zum 2014 VW Passat Variant TDI
Der Passat gehört definitiv zu den Modellen mit Tradition, immerhin konnte Volkswagen in 2013 den 40. Geburtstag feiern. B1, so lautete der Produktname des ersten Modells von 1973, eigentlich ein umgewandelter Audi 80. Das B steht für B-Segment, also Mittelklasse. Ein Jahr später kam denn auch der Passat als Variant auf den Markt. Daraufhin folgten viele Facelifts und Produktgenerationen, vielen dürfte vielleicht noch der Passat von 1988 in Erinnerung sein – der hatte nämlich plötzlich keinen Kühlergrill mehr. Das hat sich aber 1993 geändert. Der Grill war wieder da und scheint zu bleiben. Jetzt ist Volkswagen bei der achten Generation angekommen – und mit ihm viel Neues, aber auch eher oldschool anmutende Elemente…

Der Fahreindruck
Was macht ihn so oldschool? Nun, zumindest die von uns gefahrene Ausstattung wirkte ziemlich “Back to the Eighties”. Das lag zum einem am dominierenden Dunkelbraun – Leder, Holz, Kunststoff – zum anderen aber auch an der neu designten Form des Armaturenbretts. Das erstreckt sich nun sehr breit und geradlinig von links nach rechts, nur vom Cockpit unterbrochen. In das Armaturenbrett wurde die Lüftung der Klimaanlage integriert, deren Lüftungsstreben durchgehend und horizontal aufgebaut sind. Dieser breite, weite Effekt wird durch eingelassene Chromstreben noch verstärkt. Mit der darunter liegenden Holzpaneele und der darüber liegenden analogen Uhr ist der Eindruck einfach da: Oldschool!

Der Rest ist dafür umso moderner, von analog kann da nicht mehr die Rede sein. Vor allem nicht in Anbetracht der folgenden Tatsache: Volkswagen verwendet jetzt auch das “Virtual Cockpit”, das im Audi TT Premiere feierte. Nein, Moment. Bei Volkswagen heißt es “Active Info Display”. Vom Namen einmal abgesehen, ist es das gleiche System. 12.3 Zoll großes TFT-Display, in dem schlicht alle Informationen digital dargestellt werden. Von den Rundinstrumenten über die Navigation bis hin zu gespielten Liedern. Im Gegensatz zum Audi TT gibt es aber noch ein weiteres Display in der Mittelkonsole. So haben auch Beifahrer die Möglichkeit, das Infotainmentsystem zu benutzen. Wir kritisieren an dieser Stelle die Aufpreispolitik: Das Active Info Display gibt es nur in Verbindung mit dem großen Infotainmentsystem, und zack! – sind beinahe 3000 Euro weg.

Natürlich haben auch die braunen Ledersitze ihren (Auf-)Preis. Dafür sitzt es sich gut in selbigen. Der Seitenhalt auf der Sitzfläche ist toll, im Rückenbereich ist er nicht ganz so ausgeprägt. Doch man sitzt gemütlich, und das ist für mich überhaupt DAS Wort für den neuen Passat Variant. Ergänzt um die Adjektive praktisch, bequem und unaufgeregt. Es ist ein Auto für Familien. Für Streckenabreißer. Für Reisende.

Das Platzangebot ist vor allem im Fond immens. Das liegt daran, dass Volkswagen kaum etwas an der Länge des Passat geschraubt hat, aber den Radstand um 79 Millimeter verlängerte. Hier haben auch 1,90 Meter große Menschen Platz und können längere Strecken gut aushalten. Platz gibt es auch im Kofferraum: 650 bis 1780 Liter und eine Zuladung in Höhe von 650 Kilogramm. Das ist ordentlich. Anhänger bis 2200 Kilo darf er natürlich auch noch ziehen. Und da kommen wir schon zu einer weiteren Neuheit: Der so genannte Trailer Assist hilft beim Einparken mit Anhänger.

Der Fahrer stellt per Drehknopf den Grad ein, in welchem der Anhänger sich bewegen soll, das Lenkrad justiert sich dann autpomatisch entsprechend, der Fahrer gibt nur noch Gas oder bremst. Eine Kamera hinten im VW-Logo zeigt, was passiert, dargestellt wird das Bild im Display der Mittelkonsole. Neu sind auch diese Assistenzsysteme: City Emergency Braking, Traffic Assist, Fußgänger Monitoring oder Emergency Assist. Der zudem in unserem Testauto verbaute Lane Assist steuert beim Überfahren der weißen Linien ohne vorheriges Blinken aktiv gegen, gibt aber kein akustisches Signal.

Zum Prädikat “gemütlich” trug natürlich auch die Motorisierung bei. Insgesamt zehn (!) Motoren kommen mit dem Passat auf den Markt, wir fuhren den stärksten 2-Liter-Biturbo-Diesel mit 240 PS und 500 Newtonmetern sowie 7-Gang-DSG und Allradantrieb. Die 100 km/h-Marke erreicht man im Variant innerhalb von 6.3 Sekunden, bei 238 km/h ist Schluss. Allerdings konnten wir auf Sardinien nicht mal annähernd so schnell fahren. Der Motor ist laufruhig, liefert aber bei langsameren Geschwindigkeiten oder im untertourigen Bereich den typischen Diesel-Sound. 500 Newtonmeter klingt eindrucksvoll, und wenn man ihn etwas ärgert, dann drückt die Kraft tatsächlich auf den Magen. Aber dann besinnt man sich wieder ganz schnell auf das Wesentliche: Cruisen. Reisen. Fahren.

Die Fakten:

Der 2014 VW Passat Variant ist 4,77m lang, inklusive Außenspiegel 2,08m breit und 1,48m hoch. Der Radstand beträgt nun 2,79 Meter, der Wendekreis liegt damit bei 11,7 Meter. Leer wiegt der Passat Variant 1735 Kilo, zulässig sind 2310 Kilogramm. Das Standardvolumen des Kofferraums beim neuen Passat Variant liegt bei 650 Litern, mit umgeklappter Rücksitzbank und einer beinahe ebenen Ladefläche werden es 1780 Liter. Laut NEFZ benötigt der Variant 5,4 Liter Diesel für 100 Kilometer. Bei uns waren es gerade mal zwei Liter mehr.
Preislich gehts für unseren getesteten Variant (Highline) bei 46.300 Euro los – mit allem Schnick und Schnack sind sicherlich locker über 50.000 Euro weg.

AUSFAHRT-TV

 

Bericht zum 2014 VW Passat Variant TDI auf auto-geil.de

Bericht zum 2014 VW Passat Variant TDI auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2014-vw-passat-variant-tdi-videos-und-fakten/

14 Oct 2014
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David's Ford Duratec Powered Lada

David's Ford Duratec Powered Lada

This is the second part of three spotlight feature videos that was taken at this year's RetroRides Gathering at Shelsley Walsh Hill Climb in Worcestershire.

This feature spotlight feature's David's (from Retroford) Ford 2.3 Duratec powered Lada. As I was making my first sweep of the show I couldn't help but spot David's Lada, the fact that it was bright yellow drew my eyes in instantly. Then walking up to the bonnet propped open, invited the camera lens to take a closer look. This machine is clean, superbly executed with a crazy engineering skills to shimmy that 2.3 Duratec engine into the Lada's bay, I can only imagine what it sounds like and how it must handle being the Lada weighs nadda!

The Lada must be a hoot to drive and scare potential traffic light racers as it looks so OEM with the bonnet closed, even the steel wheels do not give a single thing away. The only thing that would let you know that it was something out of the ordinary on the road (apart from the paint job!) would be the tail lights zooming off into the distance as the lights turn from red to amber - signalling you to pull away.

Enjoy this piece of engineering wizardry!

Music: T Plays It Cool ~ Marvin Gaye
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Davids_Ford_Duratec_Powered_Lada.html

14 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Bruce's 1948 Land Rover

Bruce's 1948 Land Rover

This is the third and final part of three spotlight feature videos that was taken at this year's RetroRides Gathering at Shelsley Walsh Hill Climb in Worcestershire.

This final feature spotlight showcases Bruce's (Area 52) 1948 Land Rover. If you haven't seen this on any blogs or forums this summer then be prepared. It's not the usual everyday car and it was great to walk up to this creation and see and hear from Bruce himself what modifications have been done, why and a brief historic run down on this particular vehicle. From it's roofless and removable door experience to it's low down grass-cutting drop, this machine has something to turn a passer by into a stop, stare and share a picture kind of person. It's been made for fun and has been engineered and modified without constraint to put a smile or even a questionable glance to whomever encounters it.

Bruce isn't your usual automotive modifier, he's played with a number of vehicles from Delica's, Rascal's, MX5's and many more. Each one definitely stands out from the crowd and follows their own path. I can't wait to see what Bruce has next up his sleeve.

This is Bruce's 1948 Land Rover. Enjoy.

Music: T Plays It Cool ~ Marvin Gaye
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Bruces_1948_Land_Rover.html

14 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

90 Zitronen für ein Halleluja, 90 Jahre Citroën Schweiz-1820

Citroën in der Schweiz

Noch nicht erstellt90 Jahre Citroën in der Schweiz
Die am meisten gesammelte Automarke der Welt? Nicht Porsche, nicht Ferrari, nicht Mercedes-Benz. Laut José Peixoto ist es Citroën. «Die Marke hatte schon immer einen speziellen Status in der Autoszene und steht für das französische Fahrzeug schlechthin», erzählt der Pressesprecher von Citroën Schweiz. Was die Anzahl Clubs hierzulande angeht, ist die Marke ebenfalls top. Und so muss es wohl nicht allzu viel Mühe bereitet haben, für jedes Jahr, in dem Citroën in der Schweiz offiziell vertreten ist, ein Auto aufzubieten. Von den Typen B2 Torpedo und Normande von 1924 über die «Gangsterlimousine» Traction Avant und seltene Augenweiden wie das DS Cabriolet von Karosseriebauer Henri Chapron bis hin zu 2CV, DS und LM ist auf der Jubiläumsfeier alles vertreten, was in der Firmengeschichte Bedeutung hatte. Und selbstverständlich reiht sich auch das eine oder andere aktuelle Modell unter die 90 «Zitronen», die vor dem Jungfrau Park in Interlaken versammelt stehen.
Der Kosename kommt nicht von ungefähr. Die Vorfahren des Firmengründers waren Früchtehändler in Amsterdam; Citroën ist vom holländischen Namen Lemonenman abgeleitet. André Citroën war wiederum Ingenieur, doch seine Arbeit trug genauso Früchte, denn er hatte sowohl Innovationsgeist als auch einen ausgeprägten Sinn für Marketing. Auf das Doppelwinkel-Logo brachten ihn Getriebe-Zahnradteile, die er in Polen entdeckte und patentieren liess. 1919 baute er mit dem Typ A 10HP sein erstes Auto – das erste auf dem Markt, das einen Elektrostarter hatte – und bewarb es, indem er den Eiffelturm mit dem Firmennamen beleuchten liess. Am 24. September 1924 wurde in Genf die erste Schweizer Niederlassung für den Import der Fahrzeuge eröffnet, doch Schlotterbeck in Basel und andere private Importeure hatten das Potenzial des Citroëns schon davor erkannt und mit dem Verkauf begonnen.90 Jahre Citroën in der Schweiz
90 Jahre Citroën in der Schweiz
Heute erinnert man sich vor allem an den Traction Avant, der von 1934 bis 1957 vom Band lief. Dass dieses Auto über zwanzig Jahre in praktisch unveränderter Form gebaut wurde war nur möglich, weil es seiner Zeit voraus war. Es war der erste Serienwagen mit Frontantrieb und selbsttragender Karosserie, es wog weniger als zeitgenössische Fahrzeuge und bestach zudem mit überdurchschnittlichen Fahreigenschaften. Wirtschaftskrise und die Investitionen in das neue Modell trieben die Firma dennoch in den Ruin. 1935 wurde Citroën an den Hauptgläubiger Michelin verkauft, noch im selben Jahr starb der Firmengründer. Den Erfolg seiner neuesten Schöpfung durfte er nicht mehr erleben, sein Pioniergeist aber blieb erhalten, denn schon 1949 stellte Citroën mit dem 2CV einen weiteren Meilenstein in der Automobilgeschichte auf die Räder.
90 Jahre Citroën in der Schweiz
90 Jahre Citroën in der Schweiz
90 Jahre Citroën in der Schweiz
90 Jahre Citroën in der Schweiz
90 Jahre Citroën in der Schweiz
Die minimalistische, anfangs noch belächelte «Ente» blieb vierzig Jahre lang in Produktion und wurde über fünf Millionen mal verkauft.
Am Firmensitz von PSA in Paris scheinen historische Fahrzeuge keine Priorität zu haben. Eine Klassik-Abteilung wie bei Porsche oder Mercedes gibt es nicht. Es sind die Sammler, welche die Historie mit viel Herzblut und finanziellem Aufwand am Leben erhalten. Während die 90 Fahrzeuge sortiert nach Alter im Konvoi um den Brienzersee fahren, gibt es viel Applaus von der Strassenseite. Die Reaktionen erfüllen die Fahrer mit Stolz. So auch Gabriel Egloff, der Besitzer eines DS 21 Pallas, mit dem wir unterwegs sein dürfen. 13‘000 Franken kostete der DS 19 im Jahr 1957 – rund 1‘000 Franken mehr als ein Opel Kapitän oder Ford Zodiac. Aber die waren höchstens in der Grösse vergleichbar. Während wir wie auf einem Stubensofa über dem Asphalt schwebend die Aussicht auf See und Berge geniessen, erklärt Egloff, warum der DS zwanzig Jahre nach dem Traction Avant ein Quantensprung war. Stromlinienform, hydropneumatische Federung, variable Bodenfreiheit, Zweikreisbremsanlage, innenliegende Scheibenbremsen vorne, eine um 20 Zentimeter breitere vordere Spur um den langen Radstand zu kompensieren, serienmässige Gürtelreifen von Michelin, Ein-Speichen-Lenkrad, um den Fahrer bei Unfällen nicht aufzuspiessen, Kompressor-Horn – bis die Liste der Innovationen aufgezählt ist, sind wir schon fast wieder in Interlaken, vor dem Kursaal, angekommen. Auf die Frage, ob das jetzt das Auto von morgen sei, habe Flaminio Bertini, der Designer des DS Folgendes geantwortet: «Nein, das ist ein Auto von heute, alle anderen sind von gestern.»
Zweifellos hatte der DS viele Entwicklungen vorweggenommen, die heute selbstverständlich erscheinen. Doch es brauchte auch seine Zeit, bis die Händler und selbst das Werk alle revolutionären Eigenheiten in den Griff bekamen. Die Déesse, Göttin, hatte schnell den Ruf einer empfindlichen Diva mit einer Vorliebe für rostige Farben.
90 Jahre Citroën in der Schweiz
«Das Auto brauchte mechanisches Verständnis von geschulten Serviceleuten», weiss Egloff, «und bei den ersten Modellen hat die Hydraulikflüssigkeit Feuchtigkeit aufgenommen, was zu Korrosion führte. Erst später wechselte Citroën zu einer problemlosen mineralischen Flüssigkeit».
Dass sich viele DS als «Lemons» – auf Englisch Schrottkarre – erwiesen, tut ihrer Beliebtheit keinen Abbruch. Heute werden die Fahrzeuge bis zum Fünffachen des ursprünglichen Preises gehandelt. Und heute besinnt sich auch der Hersteller auf den Luxuscharakter des Klassikers und führt DS als eigenständige Submarke, sozusagen als eigene Sorte von Zitronen für besondere Feinschmecker. Ueber 530‘000 Citroëns wurden seit 1924 in der Schweiz verkauft; in diesem Jahr sollen es 13‘000 werden, was einem Marktanteil von über 4% entspricht.
Herzlichen Dank an Hans Treml. Der uns schon die schöne Story zu 40 Jahre Porsche Turbo geschrieben hatte.
Viel mehr wunderbare, alte Citroën gibt es in unserem Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/fahrfreude/90-jahre-citro_n-schweiz-1820/seite_1-2

14 Oct 2014
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Gastbeitrag: Zukunft der Mobilität. Im Stau 03 oder die Maut

Audi A3 Navi Display Verkehrslage
GASTBEITRAG VON PROF. DR. ERNST STRUCK
Ernst Struck ist Inhaber des Lehrstuhls für Antropogeographie der Universität Passau und beschäftigt sich unter anderem mit Stadt- und Bevölkerungsgeographie. Hier spielen auch die Mobilität der Menschen und die Lösung der zukünftigen Mobilitätsprobleme, die aufgrund des Bevölkerungswachstums entstehen, eine immer größere Rolle.

 

Deutschland  war ein Vorbild für ein mobiles Lebensgefühl, in dessen Mittelpunkt die Entwicklung des Autos stand. Nach wie vor werden hier großartige Fahrzeuge entwickelt – an denen man aber in Deutschland immer weniger Freude hat.

Fahrerinnen und Fahrer von SUVs und Geländewagen haben vielleicht Spaß an holprigen Verkehrswegen, auf denen Löcher und Blow ups an Geländefahrten erinnern lassen, die übrigen Verkehrsteilnehmer haben aber große Probleme damit. Die Politik hat nun dieses Defizit erkannt: Marode Brücken sind nur noch eingeschränkt befahrbar und müssen wohl demnächst gesperrt werden; auf langen Autobahnabschnitten sind aus Sicherheitsgründen  Geschwindigkeitsbeschränkung vorgeschrieben – die Diskussion um eine generelle Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen, hauptsächlich vom Umweltschutz gefordert, ist überflüssig geworden. Immer mehr virulente Schäden und mehr Baustellen erzeugen Staus.

Erkannt wurde, dass man in der Vergangenheit zu zurückhaltend bei der Instandhaltung der öffentlichen Verkehrswege war und wir nun vor einem gewaltigen Finanzierungsproblem stehen.  Die LKW-Maut (2005-06) sollte, da die schweren Fahrzeuge auch die größte Abnutzung verursachen, hierzu ausreichende  Mittel erbringen. Der Bund senkte aber gleichzeitig die für die Straße vorgesehenen Steuermittel um den erwarteten Mautertrag ab.  Es kam damit nicht zu einem Anwachsen der Mittel im Bundesfernstraßenbau sondern zum jetzt bekannten Investitionsstau.

Die Investitionen in den Straßenbau sollen durch eine Erweiterung der Maut ermöglicht werden, worum politisch heftig gekämpft und worüber ebenso heftig in der Öffentlichkeit diskutiert wird:  zuerst ganz populistisch allein für ausländische  Autos auf den Autobahnen – nun jedoch, so steht es inzwischen wohl fest, wird sie für alle in- und ausländischen Benutzer und sogar auf allen Straßen geplant, selbstverständlich mit dem Ziel, den Investitionsstau zu beheben.

Bei der  Autobahnmaut für LKWs setzte man ganz auf das Know How des deutschen  HighTech- Standortes und installierte ein technisch wegweisendes, satellitengestütztes Bezahlsystem (Toll Collect).  Nun „entwickelt“ man Einfachlösungen: eine deutsche Vignette, die per Augenkontakt kontrolliert werden wird. Ob diese Einnahmen dann tatsächlich ausschließlich für die Instandhaltung des Straßennetzes eingesetzt werden, sollte dieses Mal besser abgesichert werden.

Unsere innovative Automobilindustrie ist noch weltweit führend, jedoch setzt China alles daran,  bei Technologien für Elektro- und Hybridfahrzeuge die Führung zu übernehmen. Dort werden bei neuester  Verkehrsinfrastruktur und höchster Verkehrsdichte in den vielen Megacities und Mega-Regionen die neuesten Verkehrsmanagementtechniken zum Einsatz kommen (müssen).  Auch in China werden zur Finanzierung  bestimmte Verkehrswege kostenpflichtig sein, wohl dann ebenfalls mit einem satellitengestützten Bezahlsystem.  Deutschland hat hier tatsächlich noch seinen Technikvorsprung gezeigt, dagegen werden bei uns wegen maroder Straßen die Voraussetzungen für  automatisches Fahren und innovativem  Verkehrsmanagement, auch jenseits der Autobahnen, kaum gegeben sein – hier wird man auch mit neuesten  Autos  wohl noch lange Zeit im Stau stehen müssen.

Den ersten Gastartikel von Prof. Dr. Ernst Struck zum Thema Stau könnt ihr hier lesen, den zweiten Teil hingegen hier.

Wikipedia Prof. Dr. Ernst Struck
Webseite Philiosophische Fakultät der Universität Passau

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Der Beitrag Gastbeitrag: Zukunft der Mobilität. Im Stau 03 oder die Maut erschien zuerst auf Driver's Groove.

Original http://driversgroove.com/gastbeitrag-zukunft-der-mobilitaet-im-stau-03-oder-die-maut/

Created Dienstag, 14. Oktober 2014 Tags Meinungen eines Fahrers Document type Video
Categories Timeline Author Can Struck
14 Oct 2014
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Carl's 1988 Volkswagen Mk1 Caddy

Carl's 1988 Volkswagen Mk1 Caddy

I first spotted this beauty at last year's Players Classic basking in the sunlight. This year we were at the same show and spotted it under cover in the paddock, lucky really as it was raining earlier in the morning. Being a Caddy it meant that it had quite a bit of extra space in the rear - this is where you can find the customised low rider bicycle. It's clean and simple lines are complimented by the beautiful black paint work - then you make your way under the bonnet and into the engine bay and that's where some real gems are.

I bumped into Carl the owner as I was milling around the Caddy taking shots and started chatting to him, I mentioned that I saw it last year but only took one shot of it and promised myself that if I saw it again I'd shoot it! I thought this would be a great opportunity to try out the interview/documentary style. So we agreed to meet up later during the day to finish off with a few questions and answers. The Caddy was the first of the four cars that I shot at Players Classic and as the day rolled on I wondered if I'd have the chance to do a quick interview - turns out that Carl managed to win a Players Award and was one of the last cars around at the show so we hurried across and grabbed some great footage.

Definitely one of my favourites of the show - I present to you 'Double Trouble' Carl's 1988 Volkswagen Mk1 Caddy.

Music: Voodoo Chile ~ Jimi Hendrix
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Carls_1988_Volkswagen_Mk1_Caddy.html

Created Dienstag, 14. Oktober 2014 Tags - | beauty | caddy | carl | cars | classic | customised | day | find | great | id | low | players | rear | rider | shot | show | space | spotted | year | photo Document type Video
Categories Timeline Author Ralf Becker
14 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Kopp ab!

Um die Zylinderkopfdemontage kam ich nicht rum. Ziemlich viel abzuschrauben bei dem Escort, aber kein Problem. Als ich den Kopp unten hatte - so mies sah das doch gar nicht aus.

Kopp ab!

Auf den zweiten Blick sah man aber schon - ein Ventil schloss nicht richtig.

Kopp ab!

Auf der Gegenseite sah man schon, die Kolben hatten Kontakt.

Kopp ab!

Kopp ab!

Der Engländer kam dazu und wir checkten die Ventile. Erst einmal mit einem Test, ob Bremsenreiniger durch die Ventile sickert.

Kopp ab!

Nach dem Test war nur ein Ventil krumm. Wir diskutierten und entschieden uns dann doch die Ventile alle zu ziehen und mit dem Akkuschrauber zu testen. Das war das krummste Ventil:

Insgesamt eierten 2 Ventile. Ein Auslassventil und ein Einlassventil. Jetzt heißt es entweder neue Ventile und Ventilschaftdichtungen besorgen, oder eben einen gebrauchten kompletten Zylinderkopf. Den Motor werde ich wohl retten. Er lief sonst super, hat nicht gerußt, der macht’s noch ne Weile.

Zeit zu Spielen.

Ich hatte ja Stoßstangenhörnchen vom VW Typ 3 besorgt für die vordere Stoßstange. Die schreit förmlich danach. Es war schon spät, ich hatte den halben Abend mit dem Engländer verquatscht. Aber ich wollte es probieren, ob das geht. Also habe ich angefangen, das erste Horn auszuschneiden.

Kopp ab!

Ja, das wird was, die Kühlergrillleiste muss natürlich noch weg und ein anderer Grill dahinter.

Kopp ab!

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/kopp-ab

13 Oct 2014
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Haulin' Drag Cars In The '60s

Haulin' Drag Cars In The '60s

This video shows how race cars were transported to and from the race tracks back in the '60s. Most of the race cars, even some of touring professionals were carried on open trailers, ramp trucks, or pulled with tow bars. Today, 90% of drag cars are transported in enclosed trailers. Gone are the days of seeing beautiful race cars being towed down the highway.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Haulin_Drag_Cars_In_The_60s.html

13 Oct 2014
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INSANE FLAMES! Lamborghini Aventador LP720-4 Ft. Liberty Walk/Armytrix/Airrex/Forgiato

INSANE FLAMES! Lamborghini Aventador LP720-4 Ft. Liberty Walk/Armytrix/Airrex/Forgiato

Armytrix's YouTube channel: https://www.youtube.com/user/armytrix?sub_confirmation=1

Armytrix's website: http://www.armytrix.com - The company Armytrix has come up with a very loud titanium exhaust available for the Lamborghini. You can hear this widebody Lamborghini Aventador (an LP720-4 50th Anniversary) modified by LB-Performance doing a series of loud accelerations and revs followed by some huge flames, sounds awesome!

Armytrix Corp. has established itself as a manufacturer of world class titanium and stainless valvetronic exhaust system for high-end performance cars. ARMYTRIX R&D team consists of German and Japanese factory engineers and supercar tuning experts, each of them has more than decades of knowledge and experiences in race track and automotive performance industry.

Inquiry: info@armytrix.com

Facebook: http://www.facebook.com/armytrix

Youtube: http://www.youtube.com/user/armytrix

In case you're wondering, I'm collaborating with Armytrix and some of their videos will be featured on my channel.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/INSANE_FLAMES__Lamborghini_Aventador_LP720-4_Ft__Liberty_Walk_Armytrix_Airrex_Forgiato.html

13 Oct 2014
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Mercedes-Benz TV: Mercedes-AMG at the Snow Farm.

Mercedes-Benz TV: Mercedes-AMG at the Snow Farm.

Mercedes-AMG has combined with some of New Zealand’s finest professional ski and snowboard athletes to create a stunning and exhilarating new video. Filmed at the Snow Farm in Cardrona, on New Zealand’s south island, the video fuses the dynamic, high-performance of AMG, with the extreme capabilities of professional winter sport.

Experience the world of Mercedes-Benz: http://benz.me/international/

Subscribe to Mercedes-Benz on YouTube: http://www.youtube.com/subscription_center?add_user=MercedesBenzTV
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Mercedes-Benz_TV__Mercedes-AMG_at_the_Snow_Farm.html

13 Oct 2014
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The Pagani Test Driver - /DRIVEN

The Pagani Test Driver - /DRIVEN

Want to know how you get the job as Pagani's test driver? Want to know what it's like having the job? Of course you do.

This is an interview with Pagani's test driver, Davide Testi.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/The_Pagani_Test_Driver_-__DRIVEN.html

Created Montag, 13. Oktober 2014 Tags album | davide | driver | editors | interview | job | paganis | pick | test | testi in | photo Document type Video
Categories Timeline Author Ralf Becker
13 Oct 2014
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Top 10 burnouts at Burnouts Unleashed 2014

Top 10 burnouts at Burnouts Unleashed 2014

The full burnouts for each of the top 10 cars from Burnouts Unleashed 2014

Cars and their placings below :

1 - ULEGAL - Mick Brasher
2 - 1TUFHG - Warren Gersekowski
3 - LSONE - Rick Fuller
4 - MRBADQ - Ross Heasley
5 - SKIDMA - Adrian Cuthbertson
6 - OUTLAW - Craig Bailey
7 - TUFFST - Phil Kerjean
8 - FRYZEM - James North
9 - 383AXE - Jason Earl
10 - BLWNLUX - Brett Battersby

http://www.modifiedcarforums.com
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Top_10_burnouts_at_Burnouts_Unleashed_2014.html

13 Oct 2014
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MindSlap Carfeature: Opel Manta B Mattig Widebody

MindSlap Carfeature: Opel Manta B Mattig Widebody

Opel Manta B Mattig Replica from the german movie "Manta Manta" 1991
Johannes tells you about his car, have fun!

Music by Karl Meyer
https://soundcloud.com/netix
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/MindSlap_Carfeature__Opel_Manta_B_Mattig_Widebody.html

13 Oct 2014
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Zurück in die Sintflut

Zurück in die Sintflut

Wie Sie sehen – sehen Sie nichts.

Finalement bringt der Weg am Ende des Urlaubs mit dem Auto nach Hause viererlei Erkenntnis: Erstens sind es viele Kilometer. Zweitens wird das Wetter in Richtung Deutschland schlechter. Drittens überkommt den Fahrer bei so einer lange Tour am Stück gern mal eine tiefe Müdigkeit. Soweit ist mir das alles bekannt :-) Die Superlativen sind allerdings neu – ich lerne heute, WIE weit es wirklich von Agde am Mittelmeer bis Kiel in Norddeutschland ist, WIE schlecht das Wetter faktisch werden kann und WIE sehr einen die Müdigkeit am Steuer eines Autos erwischt, wenn weit und breit über Stunden kein Rastplatz kommt. Von der vierten Erkenntnis erzähle ich später. Aber ahnten Sie schon, WIE dringend ich ein neues Navi brauche? Aber geben wir dem alten zunächst, bei gutem Wetter in Südfrankreich, die Koordinaten der Heimreise durch:

Argh.

Zurück in die Sintflut

Das… ist WIRKLICH weit.

Zur Verifizierung der ersten Erkenntnis schiebe ich mein bas Erstauntsein auf die Psyche des Menschen und die Verdrängung im Allgemeinen. So ein zweigeteilter Hinweg mit Übernachtung in Paris lässt eine europadurchquerende Gesamtstrecke irgendwie kürzer wirken, als sie tatsächlich ist. Heute sollen es 1635 Kilometer am Stück werden, und nach nur 14 Stunden sollen wir um 1:21 heute Nacht da sein :-) Ha. Ohne Pausen, also eher ein paar Minuten später. Und mein großes Töchterchen regt einen Stopp in Lyon an, da waren sie auf Oberstufenfahrt, und man sagt dort solle es sehr leckere Süßigkeiten geben. Mitbringselalarm!
Das Mobile Home ist fachgerecht abgenommen und mindestens in seinem Ursprungszustand übergeben, das bedeutet (wie immer auch nach jedem Dänemarkurlaub) sauberer als zu Beginn und mit genau so vielen Fehlteilen in der Küche wie vor 10 Tagen. Das stört niemanden, die Gäste offensichtlich auch nicht, uns auch nicht – also kann es losgehen. Jetzt. Jetzt ist er wieder da, dieser Moment, von dem wir zu Beginn der Reise immer sprechen :-( Wenn nach nur einem *SCHNIPP* mit den Fingern all die schönen und schrägen Tage vorbei sind.

Zurück in die Sintflut

Bitte recht traurig…

Mmmmmmhhhhböööh :-( Manno. Zurückfahren heißt sich mit dem Alltag konfrontiert sehen, und zwar ziemlich direkt und unnachgiebig. Heute ist Samstag, und Montag geht die Mühle wieder voll los. Zumindest für den sich in einer Ausbildung befindenden jungen Mann mit der neuen Cap und für mich, also MÜSSEN zumindest wir beide irgendwie morgen im Laufe des Tages in Norddeutschland ankommen. Und dann wird er wieder wacker vor sich hinzimmern, und ich werde ich mich dem stellen, was da auf mich wartet. Die Mädels wiederum haben entweder noch vier Wochen Ferien oder noch vier Wochen Freiheit bis zum Beginn des FSJ vor sich. Beneidenswert. Vier Wochen am Stück, vielleicht hätte ich DOCH Lehrer werden sollen? :-) Neiiiiin. Autos. Der Tank ist voll, Öl, Wasser und Reisebaguettes sind aufgefüllt und Lyon als Zwischenziel in 5 Stunden klingt gar nicht so wahnsinnig weit weg. Gleich bei der Auffahrt auf die erste Autobahn vor Montpellier (wo M. Leroc den ausgebüchsten Daniel mit… ach, lassen wir das nun mal) treffen wir auf viele gleichgesinnte Franzosen, Niederländer und Belgier, die auch nur bis zum heutigen Samstag ihre Domizile gebucht haben und die vermutlich wie wir auf dem Heimweg sind. Stau an der Péage. Na – da fühlt man sich doch gleich wie Zuhause auf der A7 im Elbtunnel…

Zurück in die Sintflut

Samstag ist Bettenwechsel?

Finalement gibt südfrankreichs Sonne noch einmal alles. Ich weiß nicht ob mich die Wetterprognosen, die Regen vorhergesagt haben nun fröhlich stimmen. Eher nein. Denn vom Regen in Frankreich hab ich nichts und bin prinzipiell kein missgünstiger Mensch, außerdem scheint in Deutschland sowieso grad die Welt unterzugehen. Mindestens wettertechnisch. Also nehmen wir es einfach so, wie es ist – bleibt ja eh keine Alternative :-) Und mit Petrus kann ich erst wieder im Dezember über seine Wetterplanung plaudern, wenn er genau wie ich den jährlichen Trip mit seiner Ische Frau Holle auf den Weihnachtsmarkt nach Uelzen macht. Aber das ist eine andere Geschichte. Scrollen Sie doch bitte noch einmal hoch zu dem Bild am Anfang. Das mit der Windschutzscheibe. Dann haben Sie einen ungefähren Eindruck davon, was so auf der Autobahn kurz vor Lyon abgeht. Alle bleiben stehen, der Himmel öffnet seine Schleusen und zwischendurch ballern auch noch Hagelkörner nieder. Hat Lyon keine Lust auf uns? Selbst wenn dem so ist - wir haben Lust auf Lyon. Auch wenn es uns üblicherweise auf dem Rückweg dann doch ziemlich doll nach Hause zieht, wollen wir einmal durch die Stadt flanieren, die Gliedmaßen strecken, etwas essen und ein paar Süßigkeiten kaufen, bevor es auf die finale Etappe raus aus Frankreich geht.

Zurück in die Sintflut

Da braut sich was zusammen

Die Lebensmittelversorgung wird standesgemäß aus Zeitgründen von der amerikanischen Fastfoodkette mit dem goldenen M bewerkstelligt. Notiz an mich selbst: Auf der nächsten Reise dieser Art werden ausschließlich saisonale Köstlichkeiten von lokalen Anbietern gegessen. Man muss ja Ziele haben :-) Für andere Sehenswürdigkeiten neben diesem Etablissement hat der Zeitplan leider keine Lücken gelassen, also hüpfen die drei Mitreisenden und ich zwischen den einzelnen heftigen Starkregenschauern von Fußweg zu Fußweg und suchen und finden dann auch eine Confiserie, wo man diese kleinen bunten süßen Küchlein kaufen kann. Wie heißen die noch mal? Leider sind die hier sechsmal so teuer wie in jeder anderen Bäckerei auf dem Land, aber wir haben nun mal keine andere Bäckerei auf dem Land in der Nähe und das Angebot bestimmt den Preis. Ich beschließe spontan bei soviel kapitalistischer Erkenntnis, das Taschengeld meiner Töchter zu erhöhen. Immerhin sind die Pralinchen sehr hübsch verpackt, die Lieben daheim werden sich freuen :-)

Zurück in die Sintflut

Quasi im Dior-Shop für Pralinen

Tschüss Lyon. Ich glaube du bist ganz schön, wenn man sich Zeit mit dir nimmt. Leider haben wir die heute nicht, aber meine große Tochter kann von einigen wirklich guten Tagen und Abenden im vergangenen Jahr hier berichten. Und auch wenn wir nur den innerstädtischen McDonald’s und diese völlig überteuerte Luxus-Schokoladenmanufaktur gesehen haben, so bekommt man doch beim Durchfahren auf der Suche nach einem Parkplatz einen ganz guten Eindruck von deiner Schönheit. Lyon. Wenn der Regen einem diesen Eindruck gewährt. Kurz vorm Auto werden wir noch einmal nass. Also so RICHTIG nass! Zumindest drei der vier Reisenden können es nicht fassen, dass nach der warmen Morgensonne und dem strahlend blauen Himmel heute bei unserer Abfahrt nun ein paar 100 Kilometer weiter nördlich die erste Sintflut niedergeht. Haben wir denn so sehr gesündigt, dass wir reingewaschen werden müssen? Ich kann mich nicht erinnern. Nummer vier hat eine wasserdichte Cap auf, von der die Regentropfen abperlen, den stört das alles irgendwie nicht ;-)

il pleut

il pleut

Zurück in dem Rettungsboot aus Sindelfingen wird das pensionierte Navi mit neuen, letzten Zielen versorgt. Die Route geht irgendwie nicht so, wie ich sie in Erinnerung habe, sehe ich da einen Zipfel von Luxemburg ins Bild ragen? Sind wir nicht sonst immer über Saarbrücken gefahren? Na wie dem auch sei, wir wollen bei Dämmerung an der Deutschen Grenze sein. Die Große möchte dann ein paar Stunden das Steuer übernehmen, damit ich ein bisschen Schlaf bekomme. Also soll es der erste Rastplatz nach der Grenze werden, bis dahin ist es noch ein laaaaaanger Weg über die große große Landkarte. Genug Diesel schwappt noch im Tank (wir fahren tatsächlich mit einem Schnittverbrauch von 6,8 Litern auf 100 Kilometern, da werden Tankstellen zur Nebensache). Frische Musik ist schon zurechtgelegt, satt sind wir auch, genug Trinkwasser und Cherry-Coke in Dosen befindet sich in direkter Reichweite meiner linken Hand. Also los.

Zurück in die Sintflut

Gallien ist größer als man meint

Die Meilen ziehen sich. Es dämmert früher als erwartet, und in der Nähe der Grenze (jedenfalls GLAUBE ich, dass wir in der Nähe sind) beginnt meine gute alte TomTom Lisa schon wieder zu zicken. Ein paar Straßen scheinen hier neu gebaut worden zu sein, und plötzlich sind wir tatsächlich in Luxemburg. Huch? Es gibt hier keine Raststätten, auf denen man einen Fahrerwechsel durchführen könnte, außerdem möchte ich meiner hübschen Fahranfängerin noch keine so lange Stecke außerhalb klarer Richtungsverhältnisse zumuten. Nicht, wenn ich dabei hinten auf dem Rücksitz vor mich hin schnarche… Also fahre ich weiter. Immer weiter. Von der Autobahn geht es runter auf dunkle Überlandtraßen in irgend eine Richtung, ich hoffe die richtige. Irgendwann nach Mitternach werde ich wirklich müde! Also – so RICHTIG müde. Auf dem Rücksitz sind alle Führerscheininhaber resignierend eingeschlafen, hier kann ich nicht mit Ablösung rechnen. Wir kurven durch die Dunkelheit, es gibt weder Ortschaften noch Rastplätze und es geht nur schleppend voran. Ich hinterfrage nicht mal mehr, ob wir hier eigentlich richtig sind, ich fahre einfach weiter auf der Suche nach einer Autobahn nach Norden. Gegen 1:00 Uhr kommt die tatsächlich. Ich kenne meine Belastbarkeit inzwischen ziemlich gut, und ich weiß, dass ich keine 50 Kilometer mehr gefahren wäre. Die Fracht an Bord des Mercedes ist zu kostbar für Sekundenschlaf.
Und da ist sie endlich, die beleuchtete Oase der Rast, die Tankstelle! Rauf da, Motor aus, Kuschelkissen in den Nacken und… schlafen.

Zurück in die Sintflut

grad noch Zeit für einen verschwommenen Selfie

Haben Sie schon mal auf einer Autobahnraststätte im Auto geschlafen? Hier bieten sich einem alle erdenklichen Klassiker nacheinander, und ich habe sie alle mitgenommen:
Zuerst schläft man nicht ein, weil man noch aufgekratzt von der Konzentration und der Übermüdung ist.
Nach 30 Minuten fangen die Gliedmaßen an, sich unwohl zu fühlen. Schließlich sitzt man in einem Auto.
Nach dem ersten kurzen Wegnicker beginnt das Kühlaggregat des LKW neben einem anzuspringen. Die Lichter des Parkplatzes scheinen von dem Moment an viel heller zu sein und nerven rum.
Nach dem zweiten Wegnicker kommen die Autobahncops und leuchten einem mit ihren MagLites direkt ins Gesicht.
Daraufhin gehen die beiden davon aufgewachten Damen nochmal zum Piseln in die Büsche, der Mann mit der Harry Potter Narbe raucht eine.
Nach dem dritten Wegnicker schläft man dann. Man schläft sagenhaft tief.
Und um 4:00 Uhr weckt einen der Wecker. Hurra.

Aufstehen, strecken, Cola trinken, tanken und weiter auf der Autobahn nach Norden. Ich bin fit und wach, ich habe noch keinen Plan wo wir eigentlich sind aber angeblich sind wir gegen 8:30 Uhr in Kiel. Was für ein blindes Vertrauen in dieses TomTom. Okay.

Zurück in die Sintflut

Der “Rest” der Etappe

Irgendwann (es ist noch immer dunkel) erkenne ich die Städte auf den blauen Schildern als die, die man entlang der A1 gebaut hat. Das beruhigt. So schön die Vorstellung auch ist, endlich mal in Luxemburg gewesen zu sein. Und so angenehm ich die Errungenschaften des vereinten Europas finde, die es möglich machten, dass ich nicht einmal gemerkt habe, dass ich über mehrere Landesgrenzen gefahren bin. Aber es ist noch schöner, zu wissen, wo man ist. Eins muss ich meinem alten Navi lassen – es hat mich am Ende immer dort hin gebracht, wo ich hin wollte. Nicht immer auf dem besten Weg, aber immer zum Ziel. Du bist ehrenhaft ergraut, Lisa. Du warst stets bemüht, das Klassenziel zu erreichen. Aber jetzt kannst du endlich Bäcker werden. Oder vielleicht im ersten Auto meiner großen Tochter ein zweites Leben führen. Wir werden es erfahren. Während ich noch so über die Ereignisse der letzten Nacht sinniere wird es am Horizont langsam hell. Die bekannten Silhouetten der Hamburger Hafenkräne zeichnen sich schattenhaft neben der A7 kurz vorm Elbtunnel ab, vielleicht ist der frühe Sonntag Morgen tatsächlich der einzige Zeitpunkt, an dem man hier nicht im Verkehrsinfarkt steckt? Hallo Hamburg.

Zurück in die Sintflut

Nun, das kennt man ja

Alle schlafen. Mein halbfinnisches Fräulein Altona und mein viertelfinnisches Sandmädchen, die tapfer fast zwei Wochen ohne Papa klargekommen sind schlafen keine drei Kilometer von hier tief in ihren Betten. Meine mittlere und meine große Tochter schlafen auf den Mercedes-Sitzen neben und hinter mir, die große hat den Mann mit der Mütze im Arm. Schlafend. Bald werden sie alle wach werden und in einen neuen Tag starten. Die einen werden sagen: “Heute Abend kommt Papa endlich wieder!” und die anderen werden sagen: “Huch, hier sind wir schon?” Denn es geht immer weiter. Jedes Ende von irgend etwas ist gleichzeitig der Anfang von etwas Neuem. Ich habe einen sehr weiten Weg bis hier hin zurück gelegt, und bald komme ich an. Ich wurde begleitet von Menschen, die ich liebe und Menschen, mit denen man sich gern umgibt. Wollen Sie noch mehr Metaphern? Gern. In diesen Tunnel hinein geht es zwar bergab, aber abwärts bedeutet nicht immer, dass es schlechter wird. Das spart auch Diesel :-) Und ab der Mitte geht es wieder bergauf. Das kostet zwar Kraft, aber am Ende des Tunnels ist Tageslicht.

Unter Normal Null

Unter Normal Null

Und auch wenn es da regnet ist es doch hell.
Ich habe Sie nun über mehrere zusammenhängende Geschichten zugetextet, habe alle meine Gleichnisse und Andeutungen in Urlaubserlebnisse verpackt und bin streckenweise sehr nachdenklich geworden. Zwischen schönen Bildern von Sonne und Palmen standen Zeilen, die nicht immer fröhlich waren. Und wenn Sie verfolgen, wie lange ich benötigt habe, um einen 12 Tage dauernden Urlaub niederzuschreiben bekommen Sie vielleicht eine Ahnung davon, dass die eigentliche Sintflut nicht auf der Autobahn bei Lyon über uns niedergegangen ist, sondern später in Kiel. Gut, dass ich mir rechtzeitig eine kleine Arche gebaut habe, in der ich nur die Menschen mitnehme, die mir am Herzen liegen. Und nur die Dinge, die ich wirklich benötige und an denen ich wirklich hänge. Das ist dann wohl die vierte Erkenntnis. Wir sind wieder da. Ich bin wieder da. Passen Sie auf sich auf, verschließen Sie niemals die Augen und halten Sie an dem fest, was wirklich wichtig ist.

Sandmann

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Created Montag, 13. Oktober 2014 Tags autobahn | Elbtunnel | ende | frankreich | Hafen | hamburg | heimweg | Lyon | regen | Reise Reise | Roadmovie | Rückweg | S210 | Urlaub Document type Video
Categories Timeline Author Jens Tanz
13 Oct 2014
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Cinematic Driving Duos Redux

Cinematic Driving Duos Redux

In the grand tradition of Apocalypse Now, I now present to you an extended cut of my Driving Duos montage. As the one that had the most comments offering movies that were left out, it was the best candidate for a redux. This new minute and half longer cut includes 37 new films all in spiffy HD.

So, here are the films:

00:06 - Lethal Weapon 2 (1989)
00:10 - Speed (1994)
00:12 - Commando (1985)
00:13 - The Hard Way (1991)
00:15 - The Graduate (1967)
00:17 - Wild At Heart (1990)
00:19 - Gattaca (1997)
00:21 - Pulp Fiction (1994)
00:23 - Drive Angry (2011)
00:25 - The Blues Brothers (1980)
00:27 - Primer (2004)
00:29 - Away We Go (2009)
00:31 - Grosse Point Blank (1997)
00:32 - Die Hard (1988)
00:34 - Kick-Ass (2010)
00:36 - Fear And Loathing In Las Vegas (1998)
00:38 - Harry And Tonto (1974)
00:40 - Thelma & Louise (1991)
00:42 - Dummy (2002)
00:44 - Big Fish (2003)
00:46 - Twins (1988)
00:47 - Harolde & Maude (1971)
00:50 - My Favorite Martian (1999)
00:51 - Tommy Boy (1995)
00:53 - 12 Monkeys (1995)
00:55 - The Getaway (1972)
00:56 - Uncle Buck (1989)
00:58 - A Life Less Ordinary (1997)
01:00 - Twister (1996)
01:01 - The Dukes Of Hazzard (2005)
01:03 - Pleasantville (1998)
01:04 - Swingers (1996)
01:05 - Peewee's Big Adventure (1985)
01:07 - The Cannonball Run (1981)
01:08 - Snatch (2000)
01:09 - George Of The Jungle (1997)
01:11 - The Protector (1985)
01:12 - The Corruptor (1999)
01:13 - Dragnet (1987)
01:14 - The Great Gatsby (2013)
01:15 - Diner (1982)
01:16 - Austin Powers: The Spy Who Shagged Me (1999)
01:17 - Austin Powers In Goldmember (2002)
01:18 - Austin Powers: International Man of Mystery (1997)
01:20 - Raising Arizona (1987)
01:22 - Rat Race (2001)
01:23 - Starsky & Hutch (2004)
01:24 - Ferris Bueller's Day Off (1986)
01:25 - A Night At The Roxbury (1998)
01:27 - Taxi (2004)
01:29 - Wayne's World (1992)
01:31 - So I Married An Axe Murderer (1993)
01:33 - Wayne's World 2 (1993)
01:34 - Tin Men (1987)
01:36 - Five Easy Pieces (1970)
01:37 - Mad Max (1979)
01:38 - Corvette Summer (1978)
01:40 - Two For The Road (1967)
01:41 - Gone Fishin' (1997)
01:43 - Pierrot Le Fou (1965)
01:44 - 3000 Miles To Graceland (2001)
01:46 - Planes, Trains & Automobiles (1987)
01:48 - Smokey And The Bandit (1977)
01:50 - The Sure Thing (1985)
01:51 - American Graffiti (1973)
01:53 - Zombieland (2009)
01:55 - Who's That Girl (1987)
01:57 - Almost Famous (2000)
02:00 - Wristcutters: A Love Story (2006)
02:01 - See No Evil, Hear No Evil (1989)
02:03 - Silver Streak (1976)
02:05 - Sixteen Candles (1984)
02:07 - Weird Science (1985)
02:08 - Greenberg (2010)
02:10 - Zoolander (2001)
02:12 - Meet The Parents (2000)
02:13 - Midnight Run (1988)
02:14 - 25th Hour (2002)
02:16 - A Cinderalla Story (2004)
02:18 - Alien Nation (1988)
02:19 - Freebie And The Bean (1974)
02:21 - Jeepers Creepers (2001)
02:22 - A Scanner Darkly (2006)
02:23 - Vanilla Sky (2001)
02:25 - Stakeout (1987)
02:26 - Deep Red (1975)
02:28 - Up In Smoke (1978)
02:29 - Looney Tunes: Back In Action (2003)
02:31 - Analyse That (2002)
02:32 - Ronin (1998)
02:33 - The Italian Job (2003)
02:35 - Scent Of A Woman (1992)
02:37 - Death Race 2000 (1975)
02:39 - Batman: The Movie (1966)
02:40 - The Guilt Trip (2012)
02:42 - Jack Reacher (2012)
02:44 - Harold & Kumar Go To White Castle (2004)
02:45 - The Green Hornet (2011)
02:47 - Grease (1978)
02:49 - It's A Mad Mad Mad Mad World (1963)
02:51 - Electroma (2006)
02:53 - True Lies (1994)
02:55 - Tango & Cash (1989)
02:57 - Dirty Harry (1971)
02:59 - Close Encounters Of The Third Kind (1977)
03:01 - Rain Man (1988)
03:03 - Adam's Rib (1949)
03:05 - Giant (1956)
03:07 - Bonnie And Clyde (1967)
03:08 - When Harry Met Sally (1989)
03:10 - Wonder Boys (2000)
03:12 - Hollywood Homicide (2003)
03:14 - Seeking A Friend For The End Of The World (2012)
03:16 - Psycho (1960)
03:18 - Paper Moon (1973)
03:20 - Warm Bodies (2013)
03:22 - Due Date (2010)
03:24 - Matchstick Men (2003)
03:26 - Running Scared (1986)
02:28 - Ghost World (2001)
03:30 - 30 Minutes Or Less (2011)
03:32 - Rush Hour (1998)
03:34 - Memento (2000)
03:35 - Hot Fuzz (2007)
03:37 - Harry Potter And The Chamber Of Secrets (2002)
03:39 - The Trip (2010)
03:41 - The Guard (2011)
03:43 - The Girl With The Dragon Tattoo (2011)
03:45 - Zero Effect (1998)
03:47 - Stop! Or My Mom Will Shoot (1992)
03:48 - Real Time (2008)
03:50 - Guess Who (2005)
03:52 - Little Nikita (1988)
03:54 - I Spy (2002)
03:56 - In Time (2011)
03:58 - Bridesmaids (2011)
04:00 - The Heat (2013)
04:02 - 21 Jump Street (2012)
04:04 - White Chicks (2004)
04:06 - Cop Out (2010)
04:08 - Starman (1984)
04:10 - Collision Course (1989)
04:12 - Scenic Route (2013)
04:14 - What About Bob? (1991)
04:16 - Nick & Nora's Infinite Playlist (2008)
04:17 - Everything Is Illuminated (2005)
04:19 - Gerry (2002)

Music: Green Onions - Mongo Santamaría
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Cinematic_Driving_Duos_Redux.html

Created Montag, 13. Oktober 2014 Tags & | - | austin | big | cut | evil | girl | grand | green | hard | harry | hour | mad | powers | race | run | spy | time | world | photo Document type Video
Categories Timeline Author Ralf Becker
13 Oct 2014
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Hallali, Seat Leon ST X-Perience 2058

Fahrbericht Seat
Leon ST X-Perience

Früher waren vor allem Subaru- und Skoda-Kombis mit Allrad der Traum der Förster und Jäger. Nun hat auch Seat ein entsprechendes Modell im Programm.

Nein, wir wissen auch nicht so genau, ob es den Leon ST X-Perience braucht. Es gibt ja schon den Leon ST 4Drive, ebenfalls mit Allrad. Aber offenbar stehen die Hausfrauen derzeit wahnsinnig darauf, die Kids mit einem Kombi mit Offroadbeplankung zur Schule zu bringen. Wenn er dann noch Style hat, was man dem Seat in keiner Weise absprechen kann, umso besser. Also, den X-Perience zeichnet eine um 27 mm höher gelegte Karosserie aus (davon gibts im kommenden Sommer auch eine Version mit Vorderradantrieb, welche Logik...). Dazu hat er an Vorder- und Hinterachse die elektronische Differenzialsperre XDS an Bord (nix mechanisch, Bremseingriff durch die ABS-Regelelktronik). Doch die hat auch der 4Drive. Was also macht den X-Perience so anders. Nur die Optik behaupten wir einmal. Und, vielleicht auch etwas der Komfort. Denn wir finden, der Seat federt eleganter als zum Beispiel der Konzernbruder von Skoda, der Octavia Scout. Besonders bei langsamen Tempi ist der Spanier echt komfortabel. Bei hohem Tempo ist natürlich der deutlich höhere Schwerpunkt spürbar. Die Seitenneigung der Karosserie ist grösser als beim normalen 4Drive-Seat. Aber, im normalen Alltagseinsatz interessiert das wohl eher: niemanden.
Was eher interessieren könnte? Zum Beispiel dass man den Innenraum gegen Aufpreis auch mit einer sehr schmucken Kombination aus Leder und braunem Alcantara polstern lassen kann. Wir möchten an dieser Stelle die Herren von Seat in Spanien nochmals darauf hinweisen: Alcantara ist kein Leder sondern ein Kunstfaser! Und ja, wenn wir schon dabei sind: man legt die Karosserie höher, nicht das Fahrwerk. Genug geschulmeistert, kommen wir zu den wesentlichen Dingen, dem Antrieb zum Beispiel.
Hallali, Seat Leon ST X-Perience 2058
Da darf sich Seat mittlerweile fast frei aus dem VW-Regal bedienen. In der Schweiz die Hauptrolle werden die beiden stärksten Aggregate spielen. Der 1800er-Benziner mit 180 PS und der Zweiliter-Diesel, der 184 PS abdrückt. Wir waren vor allem mit dem Selbstzünder unterwegs, der an ein Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen gekoppelt war. Das funktioniert bestens, auch wenn das Ansprechverhalten bei den kleineren Dieseln eher besser ist. Aber nach der Turbo-Gedenksekunde geht der Leon ST forsch ans Werk.
Den Benziner konnten wir in der Kürze der Zeit nicht bewegen, aber wir werden uns um einen Testwagen bemühen und die entsprechenden Eindrücke nachliefern. Wie gesagt, die Technik mit derer der Konzernbrüder von VW oder Skoda nahezu identisch. Wieso also den Seat kaufen? Weil er der Hübscheste ist? Nein, die Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Aber vielleicht weil er der günstigste im Feld ist. Das kann man so nicht sagen, zu unterschiedlich sind die verschiedenen Aussattungspakete der drei Marken. Sicher ist, mit einem Basispreis  von 38'350 Franken für den Benziner mit 180 PS ist der Seat ein wirklich faires Angebot. Der Top-Diesel kostet mindestens 40'700 Franken (inkl. DSG), der Einstieg gelingt mit dem 1600er-Diesel (110 PS) bei 35'750 Franken.
Wie gesagt, auch der Seat hat keine wirkliche Schwächen, doch ob die Optik als Verkaufsargument gegen die Konzernbrüder ausreicht, wird sich weisen. Denn so viel billiger als der Skoda ist der Spanier nicht. Für den Octavia Scout Combi mit 184 PS rufen die Tschechen einen Preis von mindestens  41'450 Franken. Der Abstand ist also: gering. Trotzdem mögen wir den Seat, auch weil die Verarbeitung, die Innenraummaterialien und die gesamte Anmutung im Vergleich zum Vorgängermodell um Welten besser ist.
Mehr Seat gibts im Archiv.

Hallali, Seat Leon ST X-Perience 2058
Hallali, Seat Leon ST X-Perience 2058

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/seat-leon-st-x-perience-2058/seite_1-2

13 Oct 2014

Bewegendes Merchandising aus Rosenheim – GMK Girl Jessy

Unser GermanMoturKult Girl ist dieses Mal die schöne Jessy aus Rosenheim. Ihr erstes Shooting hatte die 25-jährige Merchandiserin erst vor Kurzem für einen Kalender. In ihrer Freizeit unternimmt die Bayerin viel mit ihrem Hund. Hier im Blog Mag erzählt uns Jessy was sie neben Ihrem VW Golf R32 und ihrem Bike noch bewegt.

Jessica Obergrusberger Rosenheim - 6
Wann hattest du dein erstes Shooting und wie kam es dazu?
Mein erstes Shooting war erst vor kurzem. Ich wurde angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, mich zusammen mit meinem Auto für einen Kalender fotografieren zu lassen.

Was reizt dich am posen vor der Kamera?
Besonders reizt es mich, immer etwas neues auszuprobieren und schöne Bilder von mir zu erhalten.

Jessica Obergrusberger Rosenheim - 5

Hast du Vorbilder im Modelbereich deren Arbeit du bewunderst?
Ein direktes Vorbild habe ich nicht.
 Jedoch gefallen mir die Tattoomodels sehr gut. Bei ihnen hole ich mir gerne auch neue Inspirationen.

Wo würdest du gerne mal ein Shooting haben?
Gerne würde ich einmal ein Shooting an einem außergewöhnlichen Ort, wie auf einer einsamen Insel in der Südsee, haben.

Jessica Obergrusberger Rosenheim - 9

Nenne uns doch mal drei Dinge/Eigenschaften die einen Mann männlich machen.
1. Einen Bart
2. ein muskulöser Körperbau mit breiten Schultern
3. ein selbstsicheres Auftreten

Was könntest du dir als extremes Fotoshooting vorstellen?
Ein Fotoshooting in luftiger Höhe, wie zum Beispiel in einer Felswand oder auf einem Wolkenkratzer in New York.

Jessica Obergrusberger Rosenheim - 7

 

Was ist dein Lieblingsfahrzeug? Wieso und welche Geschichte gibt es dazu?
Mein Lieblingsfahrzeug ist natürlich mein roter VW Golf V R32!
 Ein R32 ist ohnehin schon ein Exot. Meiner ist noch dazu in dieser Farbkombination ab Werk nicht erhältlich. Er wurde durch eine aufwendige Neulackierung in der Farbe „Tornado Rot“, in Kombination mit einer beigen Lederausstattung, zu einem Unikat.

Dein Körper zieren verschiedene Tattoos, auf welches bist du besonders stolz?
Auf mein Tattoo, auf meinem Rücken. Dieses stellt einen Kolibri mit zwei Lilien dar.

Jessica Obergrusberger Rosenheim - 10

Wird es noch mehr Tattoos auf deinem Körper geben?
Das wird die Zeit mit sich bringen.
 Aber wie sagt man so schön: ...es ist wie eine Sucht! Und wenn man einmal angefangen hat, kann man nicht mehr damit aufhören.

Wie sieht dein perfekter Sonntag aus?
Natürlich will ich erst einmal ausschlafen.
 Dann ausgiebig mit meinem Schatz zusammen frühstücken und später gemeinsam mit unserem Hund und einem unserer beiden VW - R ́s einen Ausflug unternehmen. Und Abend ́s den Tag bei einem schönen Sonnenuntergang mit einem Glas Wein ausklingen lassen.

Jessica Obergrusberger Rosenheim - 2

Hast du Pläne für die Zukunft?
Ich denke jeder sollte Pläne und Wünsche für die Zukunft haben.
 Für meine Zukunft in privater Hinsicht wünsche ich mir ein gemeinsames Haus, Kinder, sowie ein gesundes und sorgenfreies Familienleben.
 Als Modell würde ich mir noch viele interessante und aufregende Fotoshootings wünschen. (Kontaktanfragen bitte über unser Impressum.)

Vielen Dank Jessy!

Mehr Bilder zu Jessy findet ihr natürlich in der GermanMotorKult Galerie.

 

Jessica Obergrusberger Rosenheim - 1Jessica Obergrusberger Rosenheim - 10Jessica Obergrusberger Rosenheim - 3Jessica Obergrusberger Rosenheim - 4Jessica Obergrusberger Rosenheim - 2Jessica Obergrusberger Rosenheim - 8Jessica Obergrusberger Rosenheim - 7Jessica Obergrusberger Rosenheim - 9Jessica Obergrusberger Rosenheim - 5Jessica Obergrusberger Rosenheim - 6

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Original http://germanmotorkult.de/jessy-aus-rosenheim-gmk-girl/

Created Montag, 13. Oktober 2014 Tags Classic Girl | GMK | GMK Girl | Volkswagen | vw golf Document type Article
Categories Timeline Author Michael Peschel
13 Oct 2014
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Der Start des Volvo Ocean Race 2014/15 in Alicante – Mensch gegen Natur

Volvo Ocean Race 2014/2015 Alicante, Spanien: Exclusive Thumbnail
Um ehrlich zu sein war der Termin zum Start des Volvo Ocean Race in Alicante Anfangs für mich nichts weiter als die Gelegenheit einen Einblick in einen Sport zu kriegen. Einen Sport, mit dem ich selbst nichts verbinde und dem ich eigentlich auch nichts abgewinnen kann. Da stechen ein paar Boote in See und kommen Monate später in Gothenburg an. Ja, toll und auch bestimmt großartig für die Teilnehmer selbst. Aber warum sollte mich interessieren was in diesen Monaten passiert? Für mich stellte der Segelsport eine der Sportarten dar, zu denen der Zugang sehr schwierig ist und für Laien kaum lohnt.

Bis ich in Alicante vor den sieben kompakten Karbon-Booten stand, die vielen hundert Menschen um mich herum auf mich wirken ließ und allmählich verstand mit welchen Konsequenzen es verbunden ist so lange auf See zu sein und dabei Höchstleistung zu bringen.

 

Bis ich verstand, wie viel Emotionen der Start in dieses Abenteuer aufbauen kann. Es muss ähnlich gewesen sein, wenn Menschen sich einst auf machten um alleine zum Nordpol zu reisen. Oder als Erste die Welt in einem Flugzeug zu umrunden. Vielleicht nicht alle der Besucher in Alicante, aber doch immerhin ein Großteil scheinen zu wissen was das Volvo Ocean Race für die Segler bedeutet. Auch weil die Menschen im südöstlichen Spanien so verbunden sind mit dem Meer. Wenn sie sich beim Start im Hafen unterhalb des Castillo de Santa Bárbara in ihren kleinen Bötchen, auf ihren mittelgroßen Segelbooten oder auf ihren Jet Skis zum Startpunkt begeben und dem Spektakel beiwohnen, packt auch jeden Unbeteiligten das große Ganze. Man kann die Anspannung, die in der Luft liegt, förmlich spüren. Spürt, wie viel Glück die Menschen den Seglern wünschen und auch die Angst, dass jemandem auf der langen Reise etwas passieren könnte. Die Spanier versuchen auf ihre eigene Art und weise die Stimmung zu heben. Da legen sich dann auch mal Jetskipiloten mit der Guardia Civil an, es wird von einem Schiff zum anderen gerufen, es wird gesungen und jeder versucht die beste Sicht auf das Geschehen zu kriegen. Auf dem Boot direkt nebenan übergibt sich eine hochschwangere Spanierin ins Meer. Ich an Ihrer Stelle wäre zuhause geblieben vermute aber dass sie sich die Show aber auf keinen Fall entgehen lassen wollte. Und über den Segelmasten fliegen die Helikopter ihre halsbrecherischen Manöver um das Rennen in Bild und Ton einzufangen. Die Chinesen – dieses Jahr mit einem Team am Start – scheinen ein eigenes Schiff gemietet zu haben um ihr Team lautstark anzufeuern und schwenken euphorisch die chinesische Flagge. Hier in Alicante stehen die Menschen hinter den Seglern.

Dieses Jahr sind zum ersten Mal alle sieben Boote gleich. Vom Karbon-Rumpf über den Kiel bis hin zur Form des aus Hightech Stoff gebackenen Segels. Es handelt sich immer um die Volvo Ocean 65. Dadurch können einzig die Mannschaften den Unterschied machen. Damit wollte man bei Volvo dem Rüstungswettbewerb der vergangenen Ausgaben etwas entgegenstellen. Zuletzt wurden Summen im mittleren zweistelligen Millionenbereich
in das Team investiert und die Boote waren so hochgezüchtet und auf Leichtbau getrimmt, dass sie kaum noch als seetüchtig zu bezeichnen waren. Durch die sieben gleichen Segelboote, die zusätzlich auch direkt für zwei Rennen eingesetzt werden sollen, halten sich die Kosten für die Teams in Grenzen und die Chancengleichheit macht das Rennen natürlich viel interessanter. Volvo geht es nicht um die Technik, sondern um die Menschen. So Volvo.

 

Die Konsequenz daraus ist, dass es auf der Strecke von 38.739 nautischen Seemeilen über elf Zwischenstationen noch deutlich knapper zugehen dürfte als in vorherigen Ausgaben des Volvo Ocean Race. Und – viel wichtiger – man wirklich die Leistung der acht Mann starken Segelmannschaften und nicht der Technik sieht.

Denn ihr müsst wissen, für die Menschen an Bord ist es noch viel härter als man denkt. Nehmt das, was ihr denkt wie anstrengend und gefährlich es sein könnte und erhöht es um den Faktor drei. Ich war sehr überrascht über das, was ich über das Leben an Bord erfahren durfte. Beispiel gefällig? Die Segler, die sich gerade ausruhen dürfen, können nicht damit rechnen ein paar Stunden schlafen zu können. Nicht nur müssen sie selbst immer auf der Seite des Bootes sein, das bei Fahrt höher ist. Sie müssen bei einem Richtungswechsel auch mal eben geschmeidige 1600kg an Equipment von einer Seite des Bootes zur anderen tragen, bevor sie sich selbst wieder hinlegen. Und sollte irgendetwas am Boot kaputt gehen, muss auch das auf die Schnelle von denen repariert werden, die unter Deck sein dürfen. Es ist also immer viel zu tun und kaum Zeit für Schlaf. Schlaflosigkeit und dazu die großen Konsequenzen, die selbst kleinste Fehler haben können, machen den Alltag in den neun Monaten auf hoher See zu einer grenzwertigen Erfahrung.

Für welches Team mein Herz schlägt, lässt sich leicht beantworten. Nein, es ist nicht das Team Alvimedica mit dem türkischen Sponsor. Jeder mit dem ich sprechen konnte blickt besonders hoffnungsvoll und gleichzeitig besorgt auf das Team SCA. Hoffnungsvoll, weil es komplett aus Frauen besteht und jeder es wohl am liebsten sehen würde, wenn die Damen gewinnen. Denn damit könnte man ein Zeichen setzen und hoffentlich mehr Seglerinnen dazu bewegen, auch in gemischten Teams am
Rennen teilzunehmen. Besorgt, weil ihre Mannschaft mit elf Frauen deutlich größer sein durfte als die Mannschaften der anderen Schiffe. Das soll ihnen dabei helfen, die schwierigen Situationen auf hoher See zu bewältigen. Es bringt aber natürlich auch das Problem mit sich, dass die Frauenmannschaft trotzdem nicht mehr Platz zur Verfügung hat als die anderen Teams. Über die Dauer von neun Monaten könnte das durchaus zu einer großen Belastung werden.

 

Wenn ihr jetzt Interesse am Volvo Ocean Race bekommen habt: Über die extra erhältliche App könnt ihr jederzeit den Livestand verfolgen. Da dieses Jahr auch auf jedem Boot ein Journalist als neuntes Besatzungsmitglied embedded ist, der nicht Teil des Teams ist, können wir immer mit spannenden Aufnahmen rechnen. Der Journalist hat einzig und allein die Aufgabe, das Team zu beobachten und festzuhalten was passiert. Neben den vielen Kameras an Bord, die von der Race Control in Alicante aus jederzeit angesteuert werden können, sind sie dafür zuständig Vorfälle zu dokumentieren und regelmäßig Bild- und Videomaterial abzuliefern. Es dürften also auch für uns nicht involvierte spannende neun Monate werden.

Eine Woche vor mir – beim Alicante In-Port Race – war Autogefühl vor Ort. Autogefühl beleuchtet etwas genauer die finanziellen Aspekte des Volvo Ocean Race.

DISCLOSURE: Ich wurde von Volvo Deutschland nach Alicante, Spanien eingeladen. Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung wurden von Volvo übernommen.

Weitere Bilder gibt's bei Klick auf die Pfeile oben direkt auf Driver's Groove.
Der Beitrag Der Start des Volvo Ocean Race 2014/15 in Alicante – Mensch gegen Natur erschien zuerst auf Driver's Groove.

Original http://driversgroove.com/der-start-des-volvo-ocean-race-201415-alicante-mensch-gegen-natur/

Created Montag, 13. Oktober 2014 Tags DG Exclusive Document type Article
Categories Timeline Author Can Struck
13 Oct 2014
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Aber er kommt, Fahrbericht Ford Mondeo-1568

Fahrbericht Ford Mondeo

Noch nicht erstelltFord Mondeo
Vor kurzem gereichte es mir in Amerika wieder einmal zu einem dieser Mietwagen, wie man sie nicht unbedingt haben will. Gut ein Jahr im Verkehr, 25000 Meilen runter, dieser ganz spezielle Duft, als ob irgendwo unter einem Sitz noch ein Hamburger vor sich hin vegetiert, plus Cola, billiges Parfum, Zigaretten und Achselschweiss. Der Wagen selber war auch schon ziemlich ausgelutscht, die Vorderachse eierte, da hatte es wohl einen groben Schlag gegeben, die Beifahrertür schloss nur noch mit viel Anlauf. Das kümmerte mich auch nicht weiter, ich wollte ja nur von da nach dort - und erst bei der Rückgabe habe ich dann bemerkt, dass ich da ja einen «neuen» Ford Fusion erhalten hatte. Unauffällig, der Wagen, man sieht auch viele in den USA, auf den Strassen, in den Fernsehserien, so viele, dass man sie kaum mehr beachtet. Obwohl man ja so auf den ersten Blick, wenn das Auge die Front nur so streift, meinen könnte: da steht ein Aston Martin.
Und jetzt kommt genau dieser Fusion als ganz neuer Mondeo auch noch nach Europa. Warum genau es fast zwei Jahre dauerte, bis auch die europäische Version des Mittelklasse-Ford den Sprung über den grossen Teich schaffte, will Ford nicht so genau kommentieren. Es hat sicher etwas mit der Schliessung des Werks im belgischen Genk zu tun, wo die Mondeo bisher gefertigt worden waren; ab sofort stammt die europäische Version des grossen Ford aus dem spanischen Valencia. Aber es erstaunt trotzdem, denn Ford betont ja gern seine Kompetenz in Sachen Welt-Autos, also: die einzelnen Modelle sollen gleich sein für alle Märkte. Um den Fusion in einen Mondeo zu verwandeln, brauchte es aber anscheinend bedeutend mehr als nur einen neuen Badge am Heck. Beim Fusion, so hört man sagen, ist dann für nächstes Jahr schon ein Facelift in der Pipeline.Ford Mondeo
Ford Mondeo
Auch ist der Zeitpunkt für die Lancierung nicht gerade glücklich gewählt. Denn gleichzeitig mit dem Mondeo kommt auch der neue Passat von Volkswagen auf den Markt, schon immer der härteste Konkurrent. Und der VW ist wirklich ganz neu, während der Mondeo halt unterdessen schon etwas ältlich riecht. Ganz besonders, wenn er auf kleinen, dünnen Gummis einherrollt - wie so oft bei modernen Fahrzeugen braucht es eine anständige Bereifung, die 18-Zöller am besten, damit der Ford optisch etwas hermacht. Dass der Kombi eleganter wirkt als der Fünftürer (und als der Viertürer sowieso), ist nicht nur bei Ford so.
Mit einem Radstand von 2,85 Metern wirkt der Mondeo optisch sehr lang. Nun, das ist er mit 4,87 Meter Länge auch. Doch das hat auch den Vorteil, dass der Innenraum sehr grosszügig dimensioniert werden konnte: auch die hinteren Passagiere sitzen bequem, erfreuen sich an üppiger Beinfreiheit.Ford Mondeo
Ford Mondeo
Ford Mondeo
Ford Mondeo
Ford Mondeo
Und man sieht auch hinten nach draussen, die Fenster sind keine dieser gerade so modischen Schiessscharten. Überhaupt kann das Interieur gefallen, in diesem Bereich macht der neue Mondeo im Vergleich zu seinem biederen, mit einem Wald an Knöpfen übersäten Vorgänger grosse Fortschritte. Die verwendeten Materialien sind hochwertig, die Gestaltung modern, die Übersicht bestens. Was natürlich auch am angenehm grossen Bildschirm in der Mittelkonsole liegt - und an einem neuen Bediensystem. Ford hält grosse Stücke auf seine Sprachsteuerung, doch diese auf alle Feinheiten zu testen, war auf einer ersten Probefahrt noch nicht möglich. Zu überzeugen vermochten die Sitze, guter Seitenhalt, vielleicht etwas hart am Rücken, doch das wird man auf längeren Strecken schätzen lernen.
Was allerdings auf diesen ersten Kilometern absolut überzeugte: die wunderbare Ruhe in diesem Fahrzeug. Wir sind den 2-Liter-Diesel mit 180 PS und den 1,5-Liter-Benziner mit 160 PS gefahren - beide konnten durch ihre überragende Laufruhe gefallen, da bewegt sich der Mondeo tatsächlich auf Oberklasse-Niveau. Und auch wenn der kleine Benziner schon etwas Tourenzahlen braucht, um den mit dieser Motorisierung gut 1,5 Tonnen schweren Mondeo in flotter Bewegung zu halten: man hört quasi nichts vom Antrieb. Und dass man einen Ford-Diesel fährt, hört man zudem nur beim Starten des Motors; dies im Gegensatz zum dauernden Selbstzünder-Gebrummel im Passat.
Auch beim Fahrwerk beweist Ford wieder einmal seine Stärke. Zwar ist der Mondeo eher sportlich abgestimmt, doch der Komfort kommt deswegen keineswegs zu kurz. Auf den nicht immer guten Nebenstrassen in Dänemark liess sich der Mondeo auch von grösseren Unebenheiten kaum aus der Ruhe bringen - und bei der Kurvenfahrt kommt ausserdem so etwas wie Fahrfreude auf. Die Lenkung ist ziemlich schwergängig, um die Mittellage etwas indifferent, doch sonst sehr präzis.
Ford Mondeo
Das gilt auch für das 6-Gang-Getriebe, die Schaltwege sind bestens definiert, die Gänge lassen sich ohne Kraftaufwand wechseln. Und so ist man dann ganz entspannt und zufrieden unterwegs - eine Stärke, die man nicht jedem Mittelklasse-Fahrzeug zubilligen will.
Der neue Mondeo erhält zudem eine fast unbeschreibliche Fülle an Sicherheits- und Assistenz-Systemen. Was alles inbegriffen ist und was Aufpreis kostet, wird man erst nach einem intensiven Studium der Preislisten verstehen; die Aufzählung würde den Rahmen dieser Berichterstattung sprengen. In der Schweiz beginnt die Preisskala bei 35'300 Franken für den (wahrscheinlich kaum je bestellten 115-PS-Diesel), der Aufpreis für die sicher beliebtere Kombi-Version beträgt 1000 Franken. Noch ist die Palette des Mondeo, der in den nächsten Wochen in den Verkauf kommt, nicht ganz komplett, es wird in Zukunft noch einen 210-PS-Diesel geben, Allradantrieb für ausgesuchte Motorisierungen - und einen Hybrid, der nur 4,2 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen soll. Mindestens 1450 Kilo wiegt so ein neuer Mondeo, dies mit dem 1-Liter-Dreizylinder, der zu einem späteren Zeitpunkt auch noch angeboten werden wird; kein schlechter Wert dafür, dass Ford nicht mit teuren Materialien am Leichtbau arbeitet. Was sich ja dann wiederum positiv auf den Preis auswirkt.
Einfach wird es der Mondeo trotzdem nicht haben, denn der, allerdings etwas teurere, Passat kann und hat das alles auch. Und verfügt als Variant über einen doch deutlich grösseren Kofferraum, 650 Liter sind gegen 488 Liter beim Kombi schon eine Ansage; auch bei der maximalen Kapazität hat der VW (1780 Liter) gegenüber den Ford (1630 Liter) einen klaren Vorteil. Die ganz dicken Stricke zerreisst der neue Mondeo also nicht - doch das ist in diesem Segment ja auch nicht gefragt.
Wir fuhren den neuen Ford Mondeo in Dänemark, beim so genannten Tannistest, bei dem quasi alle Fahrzeuge versammelt sind, die für die Wahl zum «Car of the Year» antreten.
Mehr Ford gibt es im Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-ford-mondeo-1568/seite_1-2

13 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Veterama Mannheim 2014 - dieses Jahr nur ein Teilzeit-Wetterdrama

Am vergangenen Wochenende war ich mit Stand auf der Veterama im Mannheim. Ich hatte wieder einen Stand zusammen mit meinen Veterama Freunden, die ich größtenteils wirklich nur zur Veterama sehe, was ich gar nicht schlimm finde. Denn wenn wir uns sehen, dann passt das trotzdem. Die Veterama im Herbst ist einer der größten, wenn nicht der größte Oldtimer Teilemarkt in Deutschland. Selber gesehen habe ich davon relativ wenig. Wenn man einen eigenen Stand hat sicherlich verständlich.

Dabei geht es nicht darum, wahnsinnig große Umsätze zu generieren, das ist so eher der Anlass, weswegen man sich trifft. Und Hauptthema bei so einem Markt ist natürlich das Wetter. Man steht ja nicht gerne im Regen. Als ich Freitag anreiste, war es noch ok, aber am späten Nachmittag entwickelte sich die Veterama wieder einmal zum Wetterdrama. Es hörte einfach nicht auf zu regnen.

Ärgerlich. Ware wird nass, Besucher bleiben fern und man ist ständig dabei umzuräumen, Ware zu trocknen, etc. Meine ersten Einkäufe waren demensprechend 4 Bundeswehr Handtücher zum Ware trocknen und ein Regenponcho. Meine Schäden hielten sich in Grenzen, aber die Kartons, in denen ich Radkappen transportiert habe - ich war froh, dass ich andere Kisten leer bekommen habe, um die am Ende wieder einzuladen.

Radkappen

Wir haben es mit unserem Stand noch gut, wir stehen auf Betonplatten, bei denen das Wasser gut abläuft. In anderen Gängen stand das Wasser und machte sie unpasserbar.

Aber letztendlich nach einem durchwachsenen Samstagvormittag blieb das Wetter bis zum Abbau am Sonntag trocken, letztendlich konnte ich trocken einpacken, das ist schon mal wichtig, wenn man den Pavillon nicht daheim zum Trocknen noch einmal aufbauen muss.

Wir hatten wieder unseren Catering Bereich und "Fritte" kümmerte sich um die Verpflegung. Nicht immer nur Steaks und Bratwürste, es gab auch mal Cevapcici, Kassler, etc. - und samstagabends gab es traditionell einen Braten mit Folienkartoffeln.

Veterama

Bei uns ist es immer lecker zur Veterama, abends versuchten wir aus kleinen leeren Jägermeisterflaschen einen Kreis zu legen.

Veterama

Irgendwie haben wir das nicht geschafft. Komisch. Mit Kümmerling Flaschen geht das doch auch ;-)

Dirk brachte seine Feuertonne mit, die ein anderer aus einer alten Gasflasche gebaut hatte - stilgerecht im Mercedes Design. Dirk hat den größten der Mercedesstände unter unserem Gemeinschaftsstand.

Feuertonne

Apropos Gasflasche: Aus Dummheit hätte es beinahe wieder Tote auf der Veterama gegeben. Am Samstagmorgen bemerkten Standnachbarn, dass ein Verkäufer, der in seinem T3 Bus schlief, lange nach Marktöffnung immer noch nicht wieder aus seinem Bus gekommen war. Also versuchten sie ihn zu wecken, was nicht gelang. Und dann stellten sie Gasgeruch fest. Da war etwas mit dem Druckminderer seiner Gasheizung nicht in Ordnung. Er konnte glücklicherweise gerettet werden, kam ins Krankenhaus und die Feuerwehr meinte, wenn sich das Gas entzündet hätte - da hätte es rundum einige Marktstände nicht mehr gegeben. Glück im Unglück, dass das noch so ausgegangen ist. Mit Gas sollte man nicht pfuschen, das kann ganz böse ins Auge gehen.

Ein Highlight möchte ich Euch nicht vorenthalten: Der gedachte Pokal für den besten Bollerwagen auf den Platz ging wohl eindeutig an diesen Mopstransporter:

Hot Rod Bollerwagen

Cooles Teil und fauler Hund, der sich da über den Markt ziehen ließ.

Ein wenig Eingekauft habe ich dann doch, ich wollte doch nicht. Mussten diese Edelstahlblenden unbedingt auf dem Weg zur Toilette am Rand liegen?

Einstiegsleisten

Der KLE hat wieder mal nur Blödsinn gekauft.

Veterama

Wieder viele alte Bekannte getroffen, viele Gespräche geführt, gut gegessen und nebenbei ein wenig Platz in der Werkstatt geschaffen. Manches habe ich am Ende zum Kampfpreis rausgeramscht, einfach, um es nicht wieder mitnehmen zu müssen. Einiges habe ich am Schluss sogar auf einen Haufen gelegt zum Verschenken, auch wenn es mich gereut hat. Aber es bringt eben nix, wenn man sich die Werkstatt mit Teilen zumüllt, die man wahrscheinlich nie wieder braucht...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/veterama-mannheim-2014-dieses-jahr?blog=14

13 Oct 2014
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Charlie 3AM

Charlie 3AM

IG - @charlie3am
IG - @pixelmotiv

Track: Big Pun - You aint a killer(instrumental w/ hook)
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Charlie_3AM.html

Created Montag, 13. Oktober 2014 Tags - | @charlie3am ig | @pixelmotiv track | aint | album | big | editors | hook in | ig | killerinstrumental | pick | pun | w/ | photo Document type Video
Categories Timeline Author Ralf Becker
12 Oct 2014

Intermot Köln 2014

“50 Jahre Motorradmesse in Köln”

118 000 Quadratmeter Fläche, 960 Aussteller aus 35 Ländern, 1200 Marken, über 200.000 Fachbesucher und Motorradfans – die Intermot (Internationale Motorrad- und Rollermesse) ist die größte und wichtigste Motorradmesse Deutschlands.

Jede Menge Action in den Messehallen am Rhein. Wichtige Weltpremieren und Ausblicke in die Zukunft bei BMW, Ducati, Honda, Kawasaki, KTM, Suzuki und Yamaha. Unendliche Waren- und Accessoireflut aus China…

Die Halle 5.2 bot einen umfassenden Markt- und Trendüberblick zum Thema Elektromobilität.

Ein besonderes Highlight war die AMD World Championship of Custom Bike Building. Der offizielle Weltmeistertitel in der Freestyle Klasse ging an Freddie ‚Krugger‘ Bertrand (Belgien) mit seiner von Art Deco inspirierten ‚Nurb’s‘. Nach 2010 ist dies übrigens der zweite Weltmeistertitel für Krugger. Insgesamt setzte er sich gegen 69 Customizer aus 22 Ländern mit 81 Bikes durch.

Intermot

Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014

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Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014

Original http://www.formfreu.de/2014/10/12/intermot-koln-2014/

12 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Do it again, Renault 4 Obendorfer 2056

Renault 4 by
David Obendorfer

Unser Freund, Industriedesigner und Autonarr David Obendorfer hat sich wieder mal an den Computer gesetzt. Wir wundern uns, dass er nicht längst bei einem grossen Autobauer unter Vertrag steht.

Es ist noch nicht so lange her, hat uns David die Reinkarnation des Fiat 127 beschert. Nun hat er sich dem Renault 4 angenommen, der Serie 4L die ab 1961 gebaut wurde. Und wie gewohnt hat er den alten Franzosen in ein taufrisches Kleid gesteckt. Die Reaktionen im Internet zeigen klar: David's Designideen finden gefallen - nur die Autoindustrie hats noch nicht gemerkt. Schade, aber wir freuen uns schon auf die nächsten Klassiker, die David aufmotzt. Modelle gibt es noch genug - go ahead David.

Do it again, Renault 4 Obendorfer 2056

Text: Cha, Zeichnungen: David Obendorfer.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/renault-4-obendorfer-2056/seite_1-2

12 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Ten, Ferrari F60 America 2057

Ferrari F60 America

Ferrari gibts seit 60 Jahren in Nordamerika. Grund genug für ein Sondermodell - den F60 America.

Natürlich ist das Teil höchst exklusiv. Nur gerade zehn Exemplare will Ferrari davon bauen. Und natürlich haben die Sammler in den USA längst zugeschlagen. Keines der 10 Fahrzeuge kann man noch kaufen. Entsprechend gibt es auch keine Angaben über den Preis. Technische Daten auch nicht, wozu auch. Verkauft ist verkauft. Sicher ist, Ferrari wird auch bei diesem Auto nicht drauflegen. Für einmal hat sich Ferrari aber vom klassischen Rot verabschiedet und bringt das Sondermodelle in Blau, der klassischen Racing-Farbe der Italiener in den USA. Mit dem F60 America will Ferrari nach eigenen Angaben die zwei grossen Wünsche der US-Kunden befriedigen - einen V12 im Bug und oben ohne Cruisen.
Mehr Ferrari gibts im Archiv.

Ten, Ferrari F60 America 2057

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/ferrari-f60-america-2057/seite_1-2

11 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Peugeot hatten wir noch nicht

Auch wenn der EuroHotRod gerade Pause hat, denke ich ab und an das Projekt und organisiere Teile. Ein Problem hatte ich mit der Lenkung. Da fehlt einfach ein Lager Am Lenkrad. Das Käfergedöns hin oder her, das Lenkrohr ist da nur direkt hinterm Lenkrad gelagert, aber hinter dem Lenkstock fehlt ein Lager, das ist zu wackelig. Ich habe gesucht, was ich nehmen kann und bin auf Peugeot 206 gekommen.

Lenkstock Peugeot 206

Ersteigert bei eBay für meinen obligatorischen Euro. Braucht außer mir ja keine Sau.

Mal sehen, was mir auf der Veterama noch so alles zum Wagen zuläuft. Ich befürchte, ich muss mich selber ausbremsen  ;-)

Original http://www.fusselblog.de/index.php/peugeot-hatten-wir-noch-nicht?blog=16

10 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Can Struck  

Die Woche in Blogs #1 – Von Langzeittestern, Designiconen Porsches

Watchtower of Turkey Screencapture

Unterschiedlicher können zwei Fahrzeuge nicht sein. Der eine ein französischer, sportlicher Flitzer, der andere ein SUV mit Elektromotor. Während das Blog autophorie diese Woche den Fahrbericht zum Peugeot RCZ R veröffentlich hat und als Quell der großen Fahrfreude das Torsen-Differenzial auserkoren hat, steht im Mein-Auto-Blog ein wichtiger Meilenstein an: Der Mitsubishi Outlander als Plug-In Hybrid ist der erste Langzeittester in Mein-Auto-Blog Geschichte. In den nächsten sechs Monaten werdet ihr auf dem Blog immer Freitags die neuesten Insights in das Leben mit einem Plug-In SUV erhalten. Verbraucht der Outlander tatsächlich so wenig wie versprochen?

Bei Rad-Ab werden Mercedes Fans fündig und erhalten in einem Interview mit Oliver Wiech die Antwort auf eine für Markenfans entscheidende Frage: Warum heisst die C-Klasse im AMG-Dress jetzt Mercedes-AMG C63 und nicht mehr Mercedes C63 AMG? Sollte hingegen Mercedes nix für euch sein und ihr eher auf die Sportwagen aus Zuffenhausen abfahren, dann solltet ihr bei Asphaltfrage den Beitrag zum brandneuen Porsche 911 Carrera GTS lesen. Dort beschäftigt man sich mit der Frage, was dabei heraus kommt, wenn man die besten Zutaten und Ausstattungsoptionen aus allen 911er Varianten in einen Topf schmeißt. Dreimal dürft ihr raten…

Wenn ihr dann soweit seid, dass ihr denkt: Neuwagen? Die sind nix für mich! Dann lest am besten bei Träume Wagen weiter. Denn der 68er Alfa Romeo Carabo ist nicht nur phantastisch anzuschauen, sondern der Text bietet auch einiges an technischem Backgroundwissen.

Und was wäre die Woche, wenn nicht zumindest einer etwas über die Anderen zu sagen hätte? In diesem Fall findet ihr bei Passion:driving einen Artikel darüber, was einen Roadtrip ausmacht oder eben auch nicht ausmacht. Vor allem aber was diese Bezeichnung verdient. Und warum es nicht fein sei die Fahrt in den Urlaub als Roadtrip zu verkaufen. Außerdem macht sich das Blog autoaid Gedanken zum E10 Sprit, der uns immerhin schon sei 2011 an der Tankstellebegleitet. Was ist draus geworden?

Abseits der Autowelt findet ihr bei Whudat ein richtig toll gemachtes Video, das Lust auf die Türkei macht. 20 Tage dauerte der Trip von Leonardo Dalessandri durch die Türkei um diesen Film zu drehen. Und ich wette er hätte locker nochmal 20 Tage hinten dranhängen können. Ach, what the heck: Ich zeige euch das Video einfach auch hier. :)
Daneben findet ihr bei Heldth den Can-Am Spyder F3, das neueste Mitglied in der dreirädrigen Can-Am Familie. Falls ihr es noch nicht wisst: Den Spyder könnt ihr mit dem Autoführerschein fahren.

Zu guter Letzt mein Appell an die Damen, gerne auch mal weiße Mäntel zu tragen. Was Garancedore zeigt, erinnert mich irgendwie an… früher. Aber auf eine neue, frische Art und Weise. Na gut, die Plateauschuhe müssen vielleicht nicht unbedingt sein. :)

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! Ich selbst werde in Alicante sein und über das Volvo Ocean Race berichten.

Bildquelle: Vimeo-Video “Watchtower of Turkey”

Weitere Bilder gibt's bei Klick auf die Pfeile oben direkt auf Driver's Groove.
Der Beitrag Die Woche in Blogs #1 – Von Langzeittestern, Designiconen & Porsches erschien zuerst auf Driver's Groove.

Original http://driversgroove.com/die-woche-blogs-1-von-langzeittestern-designiconen-porsches/

Created Freitag, 10. Oktober 2014 Tags autos Document type Video
Categories Timeline Author Can Struck
10 Oct 2014

Youngtimer Vestival 2014 – Kultreicher Boden für Enthusiasten

Die Zeche Ewald stand am 14te September wieder einmal unter dem Stern des Youngtimer Vestival 2014. Enthusiasten und Fans alter Fahrkultur kamen zuhauf, um mit Youngtimern und jung gebliebenen Oldtimern die Saison zu Grabe zu tragen.

Youngtimer Vestival Herten 2014 - 128

Ob Piloten von Audi, Volkswagen, Opel, Ford, BMW, Mazda und anderer automobiler Marken - Jeder präsentierte seinen Youngtimer zum Youngtimer Vestival 2014 auf dem kultreichen Boden neben dem Förderturm, der Rasenhängebank oder dem Schacht2. Im Rahmen der Fahrzeugpräsentation ging es natürlich auch wieder um Pokale für die Besten und Schönsten auf dem Gelände.

Youngtimer Vestival Herten 2014 - 112

Fotograf Martin Hillmann war wieder einmal mit seiner Kamera vor Ort und hat uns eine kleine Auswahl der besten Szenegänger mitgebracht. Viel Spaß beim betrachten der Bilder zum Youngtimer Vestival 2014.

Youngtimer Vestival Herten 2014 - 107

Bilder zum Youngtimer Vestival 2014 - Saisonabschluss auf Ewald in Herten

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Original http://germanmotorkult.de/youngtimer-vestival-2014-kultreicher-boden-fuer-enthusiasten/

Created Freitag, 10. Oktober 2014 Tags Bildergalerien | GMK | Yountimer Vestival Document type Article
Categories Timeline Author Michael Peschel
10 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Peter Ruch  

#radical14 (15), #radical14 - Corvette C7 Stingray 2054

Corvette C7 Stingray

 

#radical14 (15), #radical14 - Corvette C7 Stingray 2054
Eigentlich hatte die Corvette bei #radical14 ja keine Chance. Zu wenig Leistung, zu wenig echter Sportwagen, Zuhälter-Gurke. Ach, was muss man über die Corvette nicht alles hören und lesen. Klar, von nichts kommt so ein Ruf nicht. Aber, spätestens seit der sechsten Generation der Vette (C6) stimmt das alles einfach nicht mehr. Naja, fast alles. Auch die C6 hatte ein Interieur das man selbst bei Tonnen von Goodwill nicht als hochwertig bezeichnen konnte. Aber, bereits die C6 zeigte, wohin die Reise gehen könnte. Deutlich kompakter als die C5, mit mehr sehr hochwertigen Komponenten an Bremse und Fahrwerk. Und nun also die C7, die zudem noch den Zusatz Stingray tragen darf. Und wieder ein Chevrolet-Modell ist. Ein Weile hatte man ja in der GM-Zentrale das Gefühl, die Vette sei kein Chevy, vielmehr müsse Corvette jetzt als Markennamen herhalten. Irrtum sprach der Igel und stieg von vom Reisbesen - immerhin hat man das bei General Motors eingesehen. Man scheint in Detroit also doch in einem gewissen Mass lernfähig.
Kern einer jeden Corvette ist der Motor. Punkt. Ein V8 muss es sein, absolut zwingend. 5,7 Liter Hubraum waren mal gesetzt, mittlerweile sind es 6,2 Liter (Motorcode LT1). Daraus generiert man derzeit 466 PS und ein Drehmomentmaximum von 630 Nm. Dieser Motor ist ein Monument, ein mächtiger Klotz im Bug der Vette. Und er schüttelt sich nach dem Anwerfen erst Mal, er sprotzt und spuckt etwas - einfach schön. Weit weg von der Perfektion anderer Hersteller - und genau deshalb umso faszinierender. Klar, der BMW generiert fast ebenso viel Leistung aus sechs Zylindern und nicht mal dem halben Hubraum. Klar fährt der McLaren Kreise um die Vette wenns auf die Rennstrecke geht. Aber, und das wollen wir hier ein für alle mal festschreiben - der Abstand wird immer kleiner. Die Vette mit dem manuellen Siebenganggetriebe ist ein echter Sportwagen, nicht vom Schlage eines Ferrari 458 aber auf Augenhöhe mit einigen hochkarätigen Sportwagen aus Europa und Asien.
#radical14 (15), #radical14 - Corvette C7 Stingray 2054
#radical14 (15), #radical14 - Corvette C7 Stingray 2054
Über 450 PS, von Hand gerissen, das macht zwar keinen Sinn - aber verdammt viel Spass. Für etwas unerfahrene gibt es zudem noch die Rev-Control, ein System welches die Drehzahl beim Runterschalten automatisch anpasst, ohne dass der Fahrer das Gaspedal berühren muss. Funktioniert ganz ordentlich, genau wie im Nissan 370Z, der ein ähnliches System an Bord hat. Aber wirklich brauchen tut das niemand, auch wenn es auf der nassen Piste von Ligniéres vielleicht den einen oder anderen Fahrer vor einem Dreher gerettet hat. Denn das Schleppmoment des V8 sollte man nicht unterschätzen.
Ja, die Vette geht gut (0-100 km/h im 4,2 Sekunden. Und ja, die Vette geht gut ums Eck, verzögert hervorragend, lässt sich spielerisch dirigieren (auch wenn die Lenkung etwas gewöhnungsbedürftig ist). Sie hat alles, was ein Sportwagen braucht. Dazu dieser unnachahmliche Sound, wenn man die Drosselklappe aufreisst und man das Gefühl hat, dass der Ansaugschlund der Vette auch noch Nachbars Katze einsaugt. Herrlich.#radical14 (15), #radical14 - Corvette C7 Stingray 2054

Ganz hinten auf dem Platz, weit vorne in den Herzen.

#radical14 (15), #radical14 - Corvette C7 Stingray 2054


Ja, auch die Corvette bot viel Gesprächsstoff.

#radical14 (15), #radical14 - Corvette C7 Stingray 2054
#radical14 (15), #radical14 - Corvette C7 Stingray 2054
#radical14 (15), #radical14 - Corvette C7 Stingray 2054
Kommen wir trotz all des Lobes zurück zur Frage, wieso die C7 Stingray dann doch nicht mit den ganz Grossen mithalten kann. Erst einmal, weil sie: zu billig ist. Gut 80'000 Franken kostet der amerikanische Sportwagen, unglaublich wenig für ein Auto mit solchen Qualitäten. Aber, es macht die Vette natürlich alles andere als Exklusiv. Und die Exklusivität ist schon ein wichtiger Punkt in der Topliga. Und, es liegt auch an den: Reifen. Denn bei den Amerikanern setzt man nach wie vor auf diese Runflat-Gurken obwohl mittlerweile die ganze Welt weiss, dass Runfat und echter Sport in etwa so vereinbar sind wie gebratener Schweinebauch und veganer Lebensstil. Die Pneus brauchen ewig um auf Temperatur zu kommen, verfügen über viel zu steife Flanken und bieten einfach nicht genug Grip. Gegen die Konkurrenz, allesamt auf Hochleistungs-Supersportpneus, hat man: keine Chance. Man muss also noch einen Satz anständiger Reifen zum Kaufpreis hinzurechnen, doch man hat bei diesem Basispreis ja auch etwas Luft. Kurt Huber weiss da sicher Rat.
Weitere Punkte sind das Getriebe (zu lang übersetzt, knochig), der mässige Seitenhalt der Sitze und der etwas diffuse Druckpunkt der Bremse. Aber eben, die Vette ist auch über 200'000 Franken billiger als ein McLaren 650S. Aus dieser Sicht ist die Vette ganz klar die Gewinnerin dieses Vergleichs. Auch wenn wir zwar an den Ansauggeräuschen erfreut haben, der Auspuffsound dürfte satter sein. Aber wir kennen da eine gute Adresse, dort wird ihnen geholfen... Und: wer mit dem bei gewissen Personenkreisen immer noch zweifelhafte Image der Corvette nicht umgehen kann, sollte die Finger von diesem wunderbaren Gerät lassen. Wer über diesen Dingen steht bekommt ein feines Gerät, mit dem man nach einem Reifenwechsel, etwas Übung und genügend grossen Cojones in der Hose so manchen Herrenfahrer nass macht. Ohne den Motor je über 3000 Umdrehungen zu scheuchen...
#radical14 (15), #radical14 - Corvette C7 Stingray 2054


Ganz hinten auf dem Platz, weit vorne in den Herzen.

Noch ein Wort zum Innenraum. Klar ist er viel besser als bisher. Klar ist die Verarbeitung jetzt auch so, wie man das für diesen Preis erwarten kann. Wer aber die Perfektion eines BMW M4 oder die Detailverliebtheit eines Ferrari 458 Speciale erwartet, der wird enttäuscht. Über das Navigationssystem haben wir uns ja schon ausgelassen. Neben diesem - sagen wir suboptimalen - Gerät ist die Bedienung und vor allem die Multimediafähigkeit der Vette aber tadellos. Die Corvette C7 Stingray ist ein Auto, auf das man sich einlassen muss. Und ja, Spaltmass-Fetischisten werden mit der C7 nach wie vor nicht glücklich. Auch wenn da und dort eine kleine Lücke klafft, wird man den - für ein Sportgerät - enormen Kofferraum schätzen. Und das serienmässig herausnehmbare Dachteil. Wir raten allerdings zur Version aus Metall, das optionale, halbtransparente Kunststoffteil (1100 Franken) wirkt irgendwie: billig! So richtig viel mehr Licht lässt es auch nicht Innenraum. Und die Schallisolation ist doch deutlich schlechter als beim massiven Dachteil. Wie gesagt, die Corvette C7 Stingray ist nicht perfekt. Wenn sie aber das Herz einmal erobert hat, bringt man sie auch kaum mehr aus dem Kopf.
Mehr Chevrolet gibts im Archiv.
Alle Stories von #radical14 gibt es: hier.

Original http://www.radical-mag.com/forum/_radical14---corvette-c7-stingray-2054/seite_1-2

10 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Die Weihnachtspost wird dieses Jahr lustig...

Eine Kundin des Fusselshops hat mich angemailt, sie fände Weihnachtskarten vom Autohaus Fickfrosch lustig. Ich habe darüber nachgedacht und muss ihr Recht geben - wär eine nette Idee. Gestern kamen die ersten Exemplare aus dem Druck:

Weihnachtskarte Autohaus Fickfrosch

Die Karten können ab sofort für 1,- Euro/Stück im Fusselshop geordert werden. Ich werde auch einen Stapel zur Veterama mitnehmen.

Aber das geht mir noch nicht weit genug. Deshalb habe ich mit Miss Six Six Sixgesprochen, ob sie Bock drauf hätte, ein abgefahrenes Weihnachtsmotiv zu produzieren. Wer nicht weiß, wer Miss Six Six Six ist - ich hab die damals für das Sackrattenshooting verdroschen:

Sackratte

Sie war vom Start am Feuer und Flamme von der Idee. Und wenn sie Bock auf so etwas hat, dann kommt auch was Gutes bei raus, da bin ich mir sicher. Die Vorbereitungen zum Shooting laufen bereits, ich schätze einmal Ende Oktober, spätestens Anfang November werde ich auch diese Weihnachtskarten anbieten können.

Ich bin gespannt, wie die Idee angenommen wird. Wenn sie sich ganz gut verkaufen, plane ich jedes Jahr ein neues Motiv.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/die-weihnachtspost-wird-dieses-jahr?blog=18

10 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Muscle Car Of The Week Video #69: 1969 Hurst / Olds

Muscle Car Of The Week Video #69: 1969 Hurst / Olds
<iframe class="youtube-player" type="text/html" width="694" height="390" class="lazy" data-src="http://www.youtube.com/embed/W7nbpH3k8a8?fs=1&hd=1&autoplay=1" frameborder="0"> </iframe><br>http://www.musclecaroftheweek.com - Back before 1970, GM had a mandate that limited the engine cubic inch displacements in midsize "A" body cars like the Chevelle, GTO, and Cutlass 442 to 400 cubic inches. However, George Hurst and Doc Watson were able to create a special version of the Olds 442 that broke the mold, and allowed for an Olds 455 to be installed and sold through Oldsmobile dealers. Called the Hurst / Olds, these cars came to be in 1968, and by 1969, they were widely known for their outlandish styling, fully-loaded option list, and excellent performance. This example from the Brothers Collection is an unrestored survivor, a original car that was driven often... the way Hurst would have wanted!
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Muscle_Car_Of_The_Week_Video_69__1969_Hurst___Olds.html

10 Oct 2014
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Cars From Wasteland Weekend | DweebCast | OraTV

Cars From Wasteland Weekend | DweebCast | OraTV

Cars From Wasteland Weekend

SUBSCRIBE to DweebCast HERE: http://bit.ly/18UNvZ5

One of the coolest things about Wasteland Weekend is the never ending parade of tricked-out apocalypsemobiles! So we kept this video pretty simple -- no hosts, no voice-overs, just a bunch of cool shots of some of the most badass vehicles we've ever seen! Enjoy!

For more about Wasteland Weekend, check out www.wastelandweekend.com

CHECK OUT DweebCast on Ora TV:
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Hosted by @AndyRiesmeyer, Dweebcast is a show for Dweebs, by Dweebs. We're goin' deep into the world of comics, sci-fi, movies, games & more!
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Cars_From_Wasteland_Weekend___DweebCast___OraTV.html

10 Oct 2014
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Driftadega Nights: The Ballad of Vaughn Gittin Jr.

Driftadega Nights: The Ballad of Vaughn Gittin Jr.

What happens when you take Formula Drift superstar drivers Vaughn Gittin Jr, Matt Powers & Matt Field out of their comfort zone behind the wheel and place them in front of the camera? Pure comedy!

Check out the behind the scenes pictures from the video shoot: http://www.drivingline.com/2014/10/behind-the-scenes-the-making-of-driftadega-nights/

Nitto Tire: Fueled By Enthusiasts
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Driftadega_Nights__The_Ballad_of_Vaughn_Gittin_Jr.html

10 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Insane Wheelie on Water

Insane Wheelie on Water

Going for the longest Wheelie on water in a sand car at Silver Lake Michigan. The intense car does it again. Notice he is in a wheelie and still trying to steer. LOL
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Insane_Wheelie_on_Water.html

Created Freitag, 10. Oktober 2014 Tags album | car | editors | intense | lake | lol in | longest | michigan | notice | pick | sand | silver | steer | water | wheelie | photo Document type Video
Categories Timeline Author Ralf Becker
10 Oct 2014
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The Mighty 190 - That Grease

The Mighty 190 - That Grease

The Mighty 190 is back! In our latest adventure we set about saving the world using vegetable oil to fuel our Mercedes Benz 190D.
The song is based on real life. We actually drive around with old deep fry on our tank.Shit is real.

Song coming to Spotify and iTunes soon.
Follow us on Facebook: https://www.facebook.com/themighty190

The Mighty 190 is:
Rappers Jan Emil Wathne, Iwar Kjetland + producer/writer/videomaker Magnus Wathne.
Contact: mighty190music@gmail.com


Lyrics:

It's hard to be a racing man, they tryin' to take my license.
All the shit I'm facing man,with soaring gas prices.
But I got the solution to stop this,pop this, grease in the tank.
I promise you'd be lovin the stank.
They wanna know how, they wanna know why.
Hey yo you get it for free, from where they deep fry.
So the next time you tryin' to get a burger with cheese,
yo you better hook up with that grease.
And it be smellin like French fries.
Motherfuckin' fries in yo face.
When I drive past gimme my space.They be like gimme a taste.
But i can't hand it out, I need this for my self.
But if you wanna know my secrets I can give you help.
Get that grease, hook it up, get that good stuff,
cook it up, that's whats up!
The rest of y'all be standin by all shooken up.
They wann know why I'm so fast dude!
Its cause I'm runnin' on that, runnin' on that fast food!

CHORUS:
And thats all I do
Drive around in my car on that biofuel
Man I ain't gon' lie, Yo we get it from the
Get it from the deep fry
It's the deep fry
And thats all I do
Drive around in my car on that biofuel
Man I ain't gon' lie
When I come through
The place smells like French fries

This ain't the Maybach, It's the Mighty 190,
And this is payback.
So all y'all Beamers out there, yo you better stay back.
Deep into your garages, cause we don't play that.
Behind the wheel of my 190 is Where I stay at.
Every day I'm hustling that grease.
I steal it from the Mickey-Dee's and save alot of cheese
Please, why you spending all that dough on that gas man?
You're still drivin' on diesel? That's the past man!
I got the solution to stop the polution.
But I aint tryin to save the planet,
god dammit, I'm just tryin to get rich bitch.
It's hard for a pimp, when you spendin all the profits
on that gas money, yo thats the past money,
now we're makin that fast money!
Got ten grand in cash on me - I got that cash honey,
we gon hit the town and have a blast on me.
I took your girl shoppin, made that hoe look better.
Put her ass on the street, and I made mo' chedda with that grease!

CHORUS:
And thats all I do
Drive around in my car
On that biofuel
Man I ain't gon' lie
Yo we get it from the
Get it from the deep fry
It's the deep fry
And thats all I do
Drive around in my car
On that biofuel
I got that grease, got that grease in my tank, comeon!
I put that grease in my tank, in my tank yeah!
I got that grease in my tank, in my tank.
And I'm bringin the stank, yes I'm bringin the stank!
I got that grease!
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/The_Mighty_190_-_That_Grease.html

Created Freitag, 10. Oktober 2014 Tags aint | back | biofuel man | deep | do drive | drive | fast | gas | gon | grease | latest | mighty | past | real | song | tank | tryin | wanna | yo | photo Document type Video
Categories Timeline Author Ralf Becker
10 Oct 2014
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True Fellas Tattoo - La Familia

True Fellas Tattoo - La Familia

A Beastwood Film, http://www.beastwood.de, Imagevideo for True Fellas Tattoo, http://www.truefellastattoo.com, Filmed & edited by Dirk Behlau, http://www.pixeleye.de, Music by The Slapbacks - Man's Ruin, https://www.facebook.com/slapbacks
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/True_Fellas_Tattoo_-_La_Familia.html

10 Oct 2014
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Ultimate Wasteland Weekend Travel Guide | DweebCast | OraTV

Ultimate Wasteland Weekend Travel Guide | DweebCast | OraTV

Ultimate Wasteland Weekend Travel Guide | DweebCast | OraTV

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We spent a weekend out in California's arid, desolate Mojave Desert and seriously -- we've never had such a good time! Wasteland Weekend is the perfect destination for anyone who fantasizes about the end of the world! Amazing costumes, gnarly tricked-out apocalypse-mobiles and all the cow heart you can eat (not kidding), Wasteland Weekend makes one hope the real Armageddon is just as much fun!

For more on Wasteland Weekend, check out www.wastelandweekend.com.

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Hosted by @AndyRiesmeyer, Dweebcast is a show for Dweebs, by Dweebs. We're goin' deep into the world of comics, sci-fi, movies, games & more!
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Ultimate_Wasteland_Weekend_Travel_Guide___DweebCast___OraTV.html

10 Oct 2014
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Wasteland Weekend 2013 Highlights (Official)

Wasteland Weekend 2013 Highlights (Official)

A look at Wasteland Weekend 2013. Music by The Objex.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Wasteland_Weekend_2013_Highlights__Official_.html

Created Freitag, 10. Oktober 2014 Tags album | editors | music | objex in | pick | wasteland | weekend | photo Document type Video
Categories Timeline Author Ralf Becker
10 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Insane!, Tesla Model S Dual Drive 2055

Tesla Model S Dual Drive

Als «Insane», also wahnsinnig oder verrückt bezeichnet Tesla-Chef Elon Musk die schärfste der drei Fahrstufen im neuen Tesla Model S, welches nun über zwei Elektromotoren und damit 4x4 verfügt.

Und, er will diese Bezeichnung wohl tatsächlich auch ins Bedienmenu schreiben. Darf er, denn als P 85D (D für Dual Drive) leistet die Tesla-Limousine neu unglaubliche 691 PS. Gerade stand der P 85+ bei #radical14 im Test, und schon die satt über 400 PS machten so manchen Fahrer sprachlos. Nun soll bereits im Dezember die Allradvariante kommen (erst mal in den USA), bereits Anfang 2015 sollen auch die schwächeren Versionen mit Allrad zu haben sein. Musk macht sein Versprechen also wahr. Gemäss Angaben von Tesla soll das stärkste Modell mit dem «D» in der Bezeichnung in nur drei Sekunden aus dem Stand 100 km/h erreichen und trotzdem bis zu 440 Kilometer mit einer Batterieladung schaffen. Noch sind keine Preise für Europa bekannt, in den USA kostet der Bomber mit fast 700 PS mit 121'000 Dollar rund 14'000 Dollar mehr als das Modell mit Hinterradantrieb. Wir sind sehr gespannt auf den ersten Testwagen!
Mehr Tesla gibts hier.

Insane!, Tesla Model S Dual Drive 2055

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/tesla-model-s-dual-drive-2055/seite_1-2

09 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Jens Tanz  

Von oben betrachtet

Von oben betrachtet

Unbesiegbar. Zumindest hier oben.

Zack bingg ♫ Begeben Sie sich bitte zum Ausgang. Zum Ausgang vom Sommerurlaub nach Südfrankreich, wenngleich ich mir das vor 10 Tagen noch nicht wirklich vorstellen konnte. Ich denke noch nicht darüber nach, was mich alles im deutschen Alltag erwartet, zumindest nicht am Tag, was ich nachts so träume habe ich leider nur bedingt unter Kontrolle. Aber es fehlt im Hier und Jetzt noch ein Pflichtbesuch sur nôtre Route: das mühlige Cassis mit den malerischen Calanques und dem Cap Canaille. Diese kleinen Flecken, auch von offiziellen Quellen als die schönsten auf der französischen Landkarte bezeichnet, sind das Krönchen dieser kleinen Reise, sowohl von den Höhenmetern als auch von der Farbskala als auch vom bleibenden Eindruck. Als auch von… als auch von… ach manno, mein Wortspeicher ist fast leer :-(

Von oben betrachtet

Die fantastischen Vier

Sie sehen hier zusammenhängende, aber nicht geordnete Körperteile in sindelfinger Großkombis. So sieht man aus, wenn der Wecker den Geist rausrappelt, obwohl der Körper doch im Urlaub ist. Also nicht ausschlafen, mit schlurfendem Gang ein paar Croissants und Pains Chocolat vom Camping-Mini-Marché holen und diese in der Morgensonne zu heißem Kaffee genießen. Stattdessen packen die drei jungen Menschen und der mittelalte Papi diversen Badekrams, Sonnenbrillen und Handtücher ein. Und viel Trinkwasser. Und sie machen sich auf den Weg dahin, wo das Wasser unfassbar grün, die Felsen leuchtend weiß und der Himmel sagenhaft blau ist. Blöderweise sind das von hier aus 260 Kilometer. Wer hatte eigentlich die Idee, mal “woanders” zu verweilen und nicht wie immer in der Nähe von St. Tropez? Wer?? Ich? Oh :-( Okay. Na egal, nach so vielen Tagen in und um Agde kann der Südwind gern mal wieder den Staub von dem dicken Daimler blasen, die Autobahnmaut-Tüte ist noch einigermaßen voll und das Ziel heiligt jeden Weg. Glauben Sie mir. Vorglühen, starten, Fahrstufe einlegen und mit französischer Musik ♫ von Radio NRJ im Ohr los bis…

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Stop. Nachhaltig.

… irgendwo bei Montpellier. Alles bremst, alles steht. Na toll. Und nein, es ist nicht dieses sirupartige Dahinquälen wie jeden alltäglichen Montag Morgen auf der A7 von Kiel in Richtung Hamburg, es steht tatsächlich. Und es hört nicht auf damit. Menschen laufen durch die Gegend, die ersten drehen nach einer Stunde Stillstand um und versuchen ihr Glück entgegen der Fahrtrichtung rückwärts durch die just passierte Mautstelle. Der Mann mit der Cap Canaille auf dem Kopf raucht erstmal eine und ist dementsprechend dankbar für diese Unterbrechung, aber ich sehe schmerzlich jede Minute hier auf der teuer bezahlten Autobahn verstreichen, wo ich sie doch auch am smaragtgrünen Wasser in den Calanques bei Cassis verstreichen lassen könnte. Es kommen Krankenwagen. Oha. Es kommen Rettungswagen und Notärzte. Es kommen Hubschrauber, einer, zwei, drei. Und noch mehr Krankenwagen. Und noch mehr Notärzte. Es kommen Feuerwehren. Viele Feuerwehren. Oh je oh je…..

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Ja, es nervt. Aber wir leben wenigstens noch.

Wir machen es irgendwann wie die anderen und fahren zurück, entgegen der Spur, durch eine offene Schranke rückwärts auf die Landstraße. Kapitulierend. Geleitet von der Gendarmerie. Später lese ich auf Facebook, dass in den schweren Verkehrsunfall vor uns ein LKW und mehrere PKW verwickelt waren. Eine Familie wurde in ihrem Kleinbus eingeklemmt und ein 14jähriges Mädchen ist noch an der Unfallstelle gestorben.
Da ist sie wieder. Meine Erdung. Drauf geschissen, hier stundenlang rumzustehen, wen interessieren Hitze und Zeitverlust – da hat gerade ein Vater seine Tochter verloren. Eine Mutter ihr Kind. Da ist aus einem fröhlichen Sommerurlaub mitten auf der Autobahn eine furchtbare Tragödie geworden, wegen Unachtsamkeit, wegen Übermut, was weiß ich weswegen. Das kleine Mädchen ist tot, und ich kann wirklich sehr gut damit leben, nur ein bisschen Zeit verloren zu haben. Wir fahren weiter über Land, vorbei an der Autobahn und allem was da drauf gerade passiert. Weil wir noch immer unser Ziel vor Augen haben und der Tag noch immer recht jung ist. Ich bin ein bisschen dankbarer als ohnehin schon für das, was ich habe, streife die traurigen Gedanken ab und konzentriere mich wieder ganz auf Lisa, mein veraltetes Navi, der ich zum ERSTEN MAL die genauen Koordinaten des Parkplatzes unten an den Calanques eingegeben habe. Die vorigen Male (Sie erinnern sich? KLICK) sind wir mit dem Auto immer irgendwo weit oberhalb des eigentlichen Fußweges gelandet, das war unsexy und anstrengend. Heute sind wir direkt unten auf dem Parkplatz der ersten Bucht und müssen nur weitere 30 Minuten warten, bis jemand sein Auto aus der jetzt schon sengenden Hitze ohne Schatten rausnimmt und wir diese begehrte Parklücke haben dürfen. YESS:

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Deiiiine Spuuuuren im Saaaand

Da vermutlich die wenigsten von Ihnen schon einmal den Fußmarsch in die Calanques gewagt haben, sei erwähnt, dass es auf dem Weg dorthin parallel zu einer wandartigen hohen Klippe tagsüber sehr heiß ist. So heiß, dass der kleine Kiosk am Parkplatz gegen Abend immer zum lebensrettenden Ort für die Heimkehrer, die zu wenig Wasser mitgenommen hatten wird. Ich weiß inzwischen, wie viele Sonnenstunden wir vier so abkönnen und wie man sich mit mehr oder weniger albernen Kopfbedeckungen schützt, aber was kann man eigentlich einem durchschnittlichen Kraftfahrzeug so an Direkt-UV zumuten? Schmilzt das irgendwann? Ein wenig beunruhigt lassen wir (ich) den Mercedes im Staub zurück, sind uns nicht endgültig sicher ob man hier überhaupt einen ganzen Tag stehen darf und bedecken unsere Häupter und Schultern mit allerlei Stoffen. Und dann ab in die Wüste, entlang der Calanque Port Miou über den Kamm rüber zur Calanque Port Pin… Und wir machen das Bild, was wir immer gemacht haben. Schon 1991.

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So heiß wie auf einem Salzsee

Wahnsinn, wie die Zikaden hier ihr lautes, unermüdlich balzendes Liebeslied in den blauen Himmel sägen. Dabei sind die echt winzig, und sie können so einen Krach machen. Jedes mal war es hier heiß, sonnig und schön. Drei mal in den frühen 90ern und nun schon das dritte mal mit meinen Ladies im neuen Jahrtausend – und immer der gleiche blaue Himmel. Gibt es in Cassis gar so etwas wie eine Sonnengarantie für Touristen aus Allemagne? :-) Ein Vorteil und gleichzeitig ein Nachteil dieses Plätzchens unter Pinien, das wir vor 23 Jahren zufällig entdeckten (weil uns zwei junge, hübsche Holländerinnen dort hingeführt hatten, aber das ist eine andere Geschichte): Man muss zu Fuß da hin. Oder mit einem der Boote, aber das kostet Geld. Also zu Fuß, und das dauert eine gute halbe Stunde laufen bei sengender, schattenloser Hitze. Über Sandpisten, lockeres Geröll und über glatt gelatschte Steine zwischen Kiefern und Pinien durch. Wohl denen, die dann NICHT ihre Schwimmreifen und Luftmatratzen mitschleppen und sich auf ein einziges Paar Taucherflossen beschränken. Wohl denen, die aber viel Wasser mitschleppen und auch vorher geschmierte Baguettes mit Käse und Wurst nicht vergessen. Wenn man nämlich erstmal da ist, befindet sich der nächste Kiosk eben genau da, wo man das Auto geparkt hat. Weit weg.

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gut geeignet für Piraterie…

Warum wir aber immer wieder den steinigen Weg gehen (und das phrasiere ich jetzt mal ohne Metaphern mit aktuellem Bezug) erschließt sich beim Blick weg von den staubigen Füßen, hoch, über die Bäume in Richtung Meer. Allein der Weg in die zweite Bucht (es gibt drei) belohnt einen mit sagenhaften, fast karibischen Panoramen von einem Mittelmeer, was hier ganz anders aussieht als an der restlichen Côte d’Azur. Links ist schon das Cap Canaille zu sehen, die mit 396 Metern steil nach unten (von oben gesehen) gehende höchste Klippe Frankreichs. Das messen wir heute Abend mal nach und sagen der Sonne gute Nacht. Vorher ist die aber noch gar nicht in Schlaflaune, diese Sonne, und das Bad in ihr fernab der touristisch völlig überlaufenden Strände ist schon zum Greifen nahe. Frankreich hat Sommerferien, und genau wie die Deutschen sich an Nord- und Ostsee drängeln treibt es die Franzosen ans Mittelmeer. Aber die sind genau so faul wie wir, und den besagten Fußmarsch möchten offensichtlich nicht viele auf sich nehmen. Allein schon deshalb ist die Bucht trotz ihrer Erwähnung in fast allen Reiseführern immer so leer wie eine Bierkneipe mit Rauchverbot. Und da ist er endlich, der erste Blick auf dieses grüne Wasser und die badenden Menschen, der mir in jedem Jahr einen wohligen Schauer über den Rücken treibt. Hallo. Da sind wir wieder :-)

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Karibik? Ein bisschen…

Sandstrand? Nein. Ein Steg, auf dem man seinen blassen Körper bequem sonnen kann? Nö. Treppenstufen, über die man wieder altersgerecht dem Wasser entrinnt? Nicht eine einzige. Warmes Wasser, in das ein jeder gern springt…? Äh – nein, auch nicht. Warum auch immer, das Wasser hier in der Calanque Port Pin ist ungefähr zwei Zentimeter kalt. Es ist so kalt, wie es klar ist. Der über 4 Meter tiefe Grund spannt sich wie eine HD-Fototapete unter der Oberfläche, wenn man hier schnorchelt haut es einem alle Farbsicherungen aus dem Kopf raus und hinterlässt eine tiefe Abneigung gegen trübe norddeutsche Badeseen. Wunderschön. Aber kahaaalt.

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Schattig, weitläufig und ein bisschen hart

Es liegt eine Magie über diesem Ort. Ich weiß nicht, ob nur ich das so empfinde, weil ich vor über 20 Jahren hier meinen ersten richtigen, selbstbestimmten und für plöner Verhältnisse ziemlich abgefahrenen Sommerurlaub verbracht habe? Weil ich hier als junger Mann mit zwei durchaus attraktiven jungen Frauen in einem lila Ford Taunus Coupé hergefahren bin und mir niemand geglaubt hat, dass die beiden wirklich nur Freundinnen von mir sind, obwohl ich 14 Tage zwischen ihnen in einem kleinen Zelt geschlafen habe? Weil ich in die eine der beiden jungen Frauen wie immer und wie seit der ersten Grundschulklasse ein bisschen verknallt war und das immer und immer wieder wie bei den beiden Königskindern nichts wurde? Weil ich hier Petra und Marieke aus Holland kennen gelernt habe, die mich an diesen Ort führten und die beide so wunderschön waren, dass diesmal ich selbst nicht glauben wollte, welcher Film da vor meinen Augen abläuft? Dass die wesentlich blondere der beiden hier auf diesen Felsen meine Gitarre nimmt (welcher Idiot hat die damals eigentlich so weit durch die Hitze geschleppt…? äh…) und mit einer verrauchten, engelsgleichen Stimme anfängt, Like a Hurricane von Neil Young zu singen? Wenn mir heute schon beim Schnorcheln die Farbsicherungen rausfliegen war ich damals entweder blind oder blöd. Wahrscheinlich beides, außerdem jung. Wahnsinn. Soweit zur Magie.

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Wie auf einer Rallye – immer die gleichen Bilder

Jedes Jahr fast die gleichen Bilder. Nur die Auflösung wird immer besser :-) Anfang der 90er hat Nea (die eine meiner beiden Mitreisenden)  mit einer unfassbar teuren analogen Spiegelreflex überlegt die Motive ausgesucht und mit künstlerischem Ansatz fotografiert. Heute hält der Freund meiner großen Tochter sein Telefon vor sich, drückt einen Knopf und dreht sich dann. Zeiten ändern sich. Ich sitze im Schatten und bin noch immer stolz auf mein drei Jahre “altes” iPhone 4, während meine Brut auf die Teile von Samsung abfährt. Sie mussten dafür laaaange arbeiten, ich hab mal geguckt, bei OTTOkostet das S5 ohne Vertrag aktuell zwar weniger als ein iPhone, aber noch immer fast so viel wie ein Friseur in Sachsen im Monat verdient… Na gut. Aus Papierabzügen werden digitale Panoramen, aber die Motive sind hier jedes Mal ähnlich. Weil man es am Anfang einfach nicht fassen kann, wie schön es hier ist. Hier. Genau hier. Und das irgendwie für später festhalten muss. Wir springen in das kalte, wie erwähnt wirklich sehrkalte Wasser und plantschen ein bisschen rum. Später soll der coole Typ, der nicht mal beim Schwimmen seine Cap abnimmt noch einen gewagten Kopfsprung von der Klippe machen. Hier kann er wenigstens sicher sein, dass der Grund weit genug weg ist und er sich nicht eine zweite Narbe auf die Stirn stempelt. Das Wasser ist allerdings heute so kalt, dass der Spruch “Wenn man erstmal drin ist geht’s!” niemandem über die Lippen kommt. Denn er wäre gelogen. *bibber*

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Gekommen um zu bleiben

Handtücher auf harten Steinen. Die Augen schließen und das leise Plätschern des Salzwassers hören. Vereinzelt fröhliche französische Menschen, regelmäßig ein *PLATSCH* gefolgt von spitzen Schreien und vielen verschiedenen französischen Wortformen für “kalt”. Es duftet nach warmen Steinen, Meerwasser, Pinienharz und ein wenig Sonnenmilch. Die Zikaden schnarzen auch hier, als wäre der letzte aller Tage angebrochen und verwandeln den Moment in einen Mikrokosmos, weit weg von der Realität. Ich finde es wundervoll. Auch wenn wir diesmal viel zu viel Wasser mitgeschleppt haben und die Baguettes nicht so gut schmecken wie sonst möchte ich noch verweilen. Eine leichte Unruhe ist in uns allen, vielleicht auch ein bisschen, weil wir noch einen weiten Heimweg vor uns haben und der Urlaub bald zu Ende geht. Ich schließe noch einmal die Augen. Und leise, ganz leise kann ich wieder eine Frauenstimme singen hören.

Von oben betrachtet

You are like a Hurricane…

Der Rückweg kommt einem immer kürzer vor als der Hinweg, vielleicht auch weil es mehr bergab geht, weil wir weniger zu schleppen haben (irgendwie sind die Baguettes dann doch weggefuttert worden) und weil wir ein weiteres schönes (letztes) Ziel in diesem Urlaub noch direkt vor uns haben. Tochter groß, Tochter klein (mit einem leichten Kollisionsschaden an der Hand, im Wasser, womit auch immer) und der Typ mit der Cap stapfen mit mir den noch immer warmen, sandigen Weg zurück zum Benz. Für ein weiteres Jahr sagen wir au revoir.
Und heute lasse ich einmal mehr die blonde Holländerin zurück, singend und neben meinem ewigen Schwarm Silke auf den Felsen sitzend (das ist die andere meiner beiden damaligen Mitreisenden) und langsam leiser werdend, während das Meer weiter unaufhaltsam an den Strand vor Cassis brandet. Das Auto gleicht einem Gewächshaus in einem Hochofen, in dem neuartige Formen der Kernschmelze ausprobiert werden. Die geliebte Klimaanlage regelt das Schlimmste, und nur ein paar Grad bevor der Kunststoff innen anfängt zu schmelzen kehren wir den Prozess um und drehen den Kompass auf die Route des Cretes, Richtung La Ciotat. Der Mercedes nagelt herzzerreißenderweise vorbei am Campingplatz Les Cigales, wo wir damals unser Zelt aufschlugen. Den gibt’s also auch noch. Mich beruhigt es, wenn Orte oder Dinge nach 20 Jahren noch immer da sind, wo sie mal waren. Das ist ein kleiner konstanter Zipfel, an dem ich mich festhalten kann, wenn alles andere um mich rum zusammenbricht und sich verändert…

Von oben betrachtet

La Route des Cretes

Der Weg rauf auf die Klippe ist für sich genommen schon eine kleine Attraktion, denn man ist auf dem Kamm dieses Massivs und schraubt sich Serpentine für Serpentine nach oben. Links ist La Ciotat und das Mittelmeer, rechts ist Cassis und das Mittelmeer. Dieses wundervoll grüne Mittelmeer, über das die Abendsonne langsam ihre Strahlen ausbreitet und die ganze Gegend in genau das Licht taucht, welches den Malern des Impressionismus immer wieder neue Schöpfungskraft und Inspiration gegeben haben muss. Marc Chagall, Pablo Picasso, Henri Matisse und Auguste Renoir – sie MUSSTEN einfach malen, als sie dieses Licht sahen. Wie es die trockenen Pinien und die weißen oder roten Felsen in ein warmes Orange taucht, was sich komplementär vom tiefblauen Abendhimmel absetzt. Fotografieren konnten sie noch nicht, das kam grad erst in Mode. Also haben sie gemalt. Irgendwann muss ich hier mal hin und meine Malutensilien wieder dabei haben…..
Wir parken den Wagen auf dem kleinen Parkplatz, wo wir 1991 auch schon den Taunus geparkt haben. Heute liegen am Rand des kleinen Pfades zwei große schwere Steine, die vermutlich verhindern sollen, dass übermütige Zeitgenossen ihre alten Karren mit Vollgas über den Abgrund entsorgen. Damals war das noch möglich. Jedenfalls lagen unten drei oder vier zerklumpte Autowracks. Ansonsten ist der 400-Meter-Kick unabgesperrt wie eh und je, man hat noch immer gefühlt einen Blick bis nach Spanien und das Herz bleibt für einen kleinen Moment andächtig stehen.

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Erhabene Aussichten

Ich sag ja – das muss festgehalten werden. Meine beiden Töchter kennen die Klippe schon, der charmante Mann mit dem besseren Telefon beginnt schweigend, sich in neuen Panoramen zu drehen. Ich kann das verstehen. Das halbe Land liegt unter uns, was für ein Ausblick! Ich merke, dass mit den Jahren weder mein Mut noch mein Leichtsinn noch mein Gleichgewichtssinn nennenswert besser geworden sind. Im Gegenteil. Bin ich 1991 noch entspannt an den Rand getreten, um a) die zermatschten Autowracks da unten zu bewundern und b) posierende coole Fotos von mir zu machen (ja, damals schon) krabbel ich heute auf allen Vieren über den selben Felsvorsprung und fühle irgendwie, dass die Tiefe an mir zieht. Sie zieht mich regelrecht körperlich da runter. Das ist gruselig. Ich krabbel wieder zurück und mache Fotos von lieben Menschen, die Fotos von sich machen.

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Selfie mit Tiefgang

I am just a dreamer,
but you are just a dream,
You could have been
anyone to me.
Before that moment
you touched my lips
That perfect feeling
when time just slips
Away between us
on our foggy trip.

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nicht nur Papa kann posen

Das Cap Canaille verströmt einen ähnlichen Zauber wie die Calanques. Irgendwie ist es ein unwirklicher Ort, irgendwie ist alles überwältigend und auch hier sind nicht viele Menschen, die einen bei der Verarbeitung der Eindrücke nerven. Damals haben wir hier ziemlich viel Bier getrunken, und als es anfing zu regnen habe ich im Taunus 12 Personen mit nach unten auf den Campingplatz genommen. Eigentlich müsste ich die Bilder auch mal in eine Geschichte verpacken :-) Wollen Sie das sehen und lesen? More Shit of the Past? Was das Cap außer der Höhe über Normal Null von den Calanques unterscheidet ist die Stimmung des Lichts. Ich war hier immer nur Abends. Wenn unten in der Bucht von Cassis schon lange die Gaslaternen angegangen sind, erstrahlt die Klippe noch immer im warmen Abendsonnenlicht. Das sieht auch von unten wunderschön aus, vor allem wenn später bei Dunkelheit das Massiv von großen Scheinwerfern angestrahlt wird. Von oben allerdings ist das Gefühl einer großen Erhabenheit irgendwie erlösend.
Wir stehen quasi über den Dingen und gleichzeitig am Abgrund.
Zwei Schritte von der Lebensgefahr entfernt in warmes Abendrot getaucht.
Krass.

Von oben betrachtet

Zwei aus der Top 5 der schönsten Menschen der Welt

Möge es immer ein friedlicher, schöner Ort bleiben, der auch in 20 Jahren noch seinen Zauber bewahrt. Wenn Sie hier einmal vorbeikommen sollten – senden Sie mir bitte ein Bild. Die Menschen fliegen von Deutschland aus in Richtung Australien, Thailand, Südafrika und Island. Wir sind mit dem Auto über Land einfach nur in den Süden von Frankreich gefahren, und mehr Urlaub, mehr Eindrücke und mehr Panorama braucht kein Mensch. Es ist mir heute tatsächlich gelungen, für ein paar Stunden glücklich und unbeschwert zu sein. Das liegt wohl an den intensiven Farben der Calanques und dem weit entfernten Horizont, wenn man auf dem Cap steht. Das hier sind gute Orte. Sie geben mir Kraft und Zuversicht, und die Menschen, die mit mir hier sind und die Menschen, die Zuhause auf mich warten machen mein Leben lebenswert. Jetzt verstehe ich, warum hier keine Absperrungen sind. Niemand hier oben wird jemals den Wunsch verspüren, über diese Klippen zu gehen. Dafür gibt einem dieser Ort einfach einen zu guten Eindruck davon, wie schön diese Welt ist und dass es sich immer wieder lohnt, weiterzumachen statt aufzugeben. Dass man seinen Peugeot oder seien Renault hier runterkippt – na gut, dafür habe ich Verständnis.

Von oben betrachtet

Der Sonne gute Nacht sagen

“I am getting blown away somewhere safer where the feeling stays…” Neil Young legte in sein Lied mehr Weisheit, als er sich wohl damals gedacht hatte und die hübsche Holländerin pflanzte mit meiner Gitarre und ihrer Stimme in den frühen 90ern, als das Leben noch jung war und Deutschland erst frisch vereint einen Ohrwurm, dessen Bedeutung sich mir erst nach und nach erschließt. Wenn ich Losing my Religion von R.E.M. höre sitze ich vor dem Zelt auf dem Campingplatz Les Cigales und bin unfassbar betrunken von französischem Rotwein. Wenn ich Like a Hurricane von Neil Young höre sitze ich in den Calanques oder auf dem Cap Canaille und bin nüchtern. Zwar berauscht von den Eindrücken der Umgebung, aber klar bei Verstand und offen im Herzen für all das, was da noch kommen mag. Ich wünsche meinen Töchtern genau diese Offenheit, und dass die vielleicht ein paar weniger Fehler machen mögen als ich. Aber wollen das nicht alle Väter? Ich finde das Leben irgendwie schrecklich durchschaubar, aber leider wird einem das immer erst klar, wenn die Kacke schon richtig am Dampfen ist.

Von oben betrachtet

sur la route….

Au revoir Cap Canaille. Wir haben noch ein paar kostenpflichtige Autobahnkilometer vor uns, bevor wir wieder in unsere quietschenden, aber bequemen Mobile Home Betten fallen dürfen. Die Sonne will und will nicht untergehen. Sie wird untergegangen sein, wenn wir auf dem Campingplatz in Agde angekommen sind. Mindestens für ein 14 Jahre altes Mädchen wird sie nie wieder untergehen. Das ist zu früh, das ist fucking zu früh und ich bete zu Gott und allen anderen, an die man meinetwegen in irgendeiner Form glauben kann, dass mir so etwas erspart bleibt.
Gute Nacht Sonne.
Auf dass dieser Tag auch in der Erinnerung meiner Kinder eine bedeutende Rolle spielt, vielleicht fahren sie in 20 Jahren ja mit ihren Kindern hier wieder einmal hin? Wir werden es lesen.

Sandmann

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Created Donnerstag, 09. Oktober 2014 Tags Agde | Calanques | Cap Canaille | Cassis | frankreich | Reise Reise | Route des Cretes | Südfrankreich Document type Video
Categories Timeline Author Jens Tanz
09 Oct 2014
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Offene Geheimnisse (2), Porsche 959 C29 2052

Porsche 959
Aerodynamikstudie C29

Porsche stellt im Museum 14 Prototypen aus, die bisher vor der Öffentlichkeit verborgen wurden. Wir gehen in einer kleinen Serie auf die einzelnen Exponate ein.

Wenn man bei einem extrem schnellen Auto auf etwas verzichten kann, dann auf den Auftrieb. Die Luft, welche unter dem Auto durchströmt und bei extremen Tempo dafür sorgen kann, dass der Wagen abhebt. Um diesem Problem zu begegnen entstand in den Achtzigerjahren die extreme Form des Porsche 959, der 1983 auf dem Salon in Frankfurt debütierte.Nur ein Jahr zuvor erforschte man mit der Aerodynamikstudie C29 im Windkanal, welche Eigenschaften ein Auto haben muss, dass 315 km/h schnell ist. Bereits deutlich erkennbar ist der integrierte Heckspoiler und das lange Heck des späteren 959. Das Resultat der Bemühungen: Ein CW-Wert von 031 und das völlige Fehlen von Auftrieb (ein Fiat Panda hat 0,32...). Ermöglicht hat derartige Fahrleistungen auch der Sechszylinder-Boxer im Heck, der über zwei Turbolader verfügte und mit wassergekühlten Zylinderköpfen ausgestattet war. Trotz der Ausmasse dieses Autos wog das Erprobungsfahrzeug nur gerade 1450 Kilogramm - so viel wie heute ein gut ausgestatteter VW Golf. Und natürlich haben wir auch einen Fahrbericht, allerdings mit dem Serienauto und nicht mit der Studie C29.
Mehr Porsche gibts im Archiv.

Offene Geheimnisse (2), Porsche 959 C29 2052

Text: Cha, Fotos: Markus Leser

Original http://www.radical-mag.com/youngtimer/porsche-959-c29-2052/seite_1-2

09 Oct 2014
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2014 Corvette C7 Stingray Z51 (EU) – Videos und Fakten

2014-Corvette C7 Stingray


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Die Vorgeschichte zur 2014 Corvette C7 Stingray Z51 (EU)
Es ist immer wieder – mit Verlaub – “krass”, wie sehr sich Designsprachen verändern können. Was haben die erste Corvette von 1953 und die aktuelle, 7. Generation von heute noch gemein? Immerhin eine Karroseerie aus GFK, glasfaserverstärktem Kunststoff. Sechs Zylinder hatte die erste Generation, erst 1955 ging es dann los mit der V8-Erfolgsgeschichte – zumindest in den Vereinigten Statten von Amerika. Europa schien nicht so angetan von dem US-Sports Car, das änderte sich langsam erst mit der vierten Generation ab 1983. Die Qualität wurde genauso bemängelt wie ihr Fahrverhalten, sie könne nicht mal geradeaus fahren, hieß es. Die gute Nachricht vorweg: Die aktuelle siebte Generation, die Vorvette C7 Stingray, kann das. Und noch viel mehr. Aber es gibt auch Grund, zu meckern. Mehr dazu im Fahreindruck.

Der Fahreindruck
Ein V8 – natürlich – 6,2 Liter, 466 PS, 630 Nm. Das sind die Zahlen der aktuellen Generation 2014, die wahrscheinlich nicht nur Corvette-Herzen höher schlagen lassen. In 2015 wird es noch mehr Bums geben, die Corvette Z06 soll dann 634 PS liefern.

Aber bleiben wir bei der C7, die wir als Targa-Variante fahren durften. Das Tach passt passgenau in den Kofferraum, aber dann ist nicht mehr viel Platz für Anderes. Ohne Dach zu fahren war für mich persönlich eine Offenbarung: Wehendes Haar vorne, fulminanter Ausblick auf die massige Motorhaube vorne, und hinten eine Klangsymphonie, die aus Bellen, Rotzen, Spucken, Brabbeln, Blubbern und Dröhnen besteht. Auf meiner Motorsound-Playlist ist der Song ganz weit vorne. Ich könnte noch gefühlt stundenlang nur über die Geräuschkulisse schreiben, aber wenden wir uns nun anderen Dingen zu.

In Sachen Qualität ist man auf dem richtigen Weg. Leder, Alcantara, Kunststoff geben dem Interieur ein stimmiges Bild. Ernsthaft: Da habe ich im Bentley Continental GTC V8 schon Schlimmeres gesehen, abgebrochene Kunststoffteilchen, aber immerhin silbrig glänzend.
Froh bin ich, dass meine 1,84 Meter in die Corvette passen, auch bei geschlossenem Dach. Die Sitze halten mich gut fest, sind dabei aber komfortabel. Besonderes Highlight: Man spürt das Pulsieren des Motors, die Kraft der Corvette. Unbezahlbar. Das komplett in Alcantara eingewickelte Lenkrad will mich das Volant nie mehr loslassen machen. Hinterm Lenkrad sind links und rechts zwei Paddles, aber die dienen nicht zum Schalten. Sie sind gut für die “Rev Match”-Funktion. Einmal dran gezogen, egal, ob links oder rechts, und die Corvette arbeitet mit Zwischengas, lässt es noch mal richtig knallen. Herrlich.

Top: Die Displays lassen sich gut ablesen und haben verschiedene Darstellungsmodi – vor allem aber gibt es auch ein Head-Up-Display, ebenfalls verschieden konfigurierbar. Das finde ich bei Sportwagen stets mehr als angebracht. Apropos Modi: Davon gibt es fünf in Bezug auf das Fahren, Eco, Tour, Track, Sport und Wetter. In Eco schalten sich mitunter vier von acht Zylindern zum Spritsparen ab, an sich eine gute Sache, für uns aber ist undurchsichtig geblieben, wann genau sie das tat und wann sowie warum sie die anderen vier wieder dazuschaltete. Davon ab waren wir mit dem Spritverbrauch auch so durchaus zufrieden: 14 Liter wollte sie haben, laut NEFZ schluckt sie gut 12. Das hätten wir uns also schlimmer vorgestellt. Das Fahren im Eco-Modus hat mich übrigens fast vergessen lassen, dass ich in einem Sportwagen sitze, so geschmeidig lief Madame. Die Lenkung jedoch war mir für das schwere Geschoss definitiv ein bisschen zu weich.

Also, ab in Sport oder gar Track, und dann wirds hart. Und laut. Und spaßig. Wir machen zwar keine wilden Drifts oder ähnliches, aber man merkt, dass sie könnte wenn wir es könnten. Die Vette kann noch nicht mal geradeaus fahren? Nichts da. Auf der Autobahn bei hohen Geschwindigkeiten habe ich mich in ihr sicherer gefühlt als in so manch anderem Sportwagen – zumindest vom Fahrgefühl her. Nicht so prall sind die Übersichtlichkeit und die Schaltwege. Unsere C7 hatte eine manuelle 7-Gang-Schaltung. Ich finde Schalten in Sportwagen super. Ich finde aber Schalten in Sportwagen mies, wenn die Schaltwege so unpräzise sind wie in der Vette. Von 1 bis 4 ist die Welt noch in Ordnung, ab dann wird es Slapstickähnlich. Man landet überall, nur nicht da, wo man hinmöchte. Also geht man irgendwann dazu über, maximal noch bis in den fünften Gang zu schalten. Der Rest wird einfach ignoriert. Zumal die Leistung dann eh nicht mehr wirklich abrufbar ist.

Ach ja, Leistung: Das mit der Höchstgeschwindigkeit ist so eine Sache. Da scheint sich der Hersteller selbst nicht so sicher zu sein. 300km/h+ sollen drin sein, 290 km/h sind aber realistisch, vorausgesetzt, man kriegt das mit dem Schalten gescheit hin.
Trotzdem: ich persönlich habe mich hart in Madame Corvette C7 Stingray verliebt.

Die Fakten:
Von 0 auf 100 km/h benötigt die 2014 Chevrolet Corvette Stingray 4.2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist wahrscheinlich bei 290 km/h erreicht.
Die Vette ist 4.49 m lang, 1.23 m hoch und misst in der Breite 1.87 Meter. Der Wendekreis mit einem Radstand von 2.71 m beträgt 11.5 Meter.
70 Liter passen inden Tank. Bei einem NEFZ-Verbrauch (laut Chevrolet) von 12.2 Litern Super auf 100 Kilometern könnte man theoretisch auf eine Reichweite von fast 570 Kilometern kommen.
Das Leergewicht beträgt 1539 kg, maximal zugeladen werden dürfen 250 kg. In den Kofferraum passen ohne Dach 287 Liter.
Der Basispreis der 2014 Chevrolet Corvette Stingray liegt bei 69.990 Euro.

AUSFAHRT-TV

 

Bericht zur 2014 Corvette C7 Stingray Z51 (EU) auf auto-geil.de

Bericht zur 2014 Corvette C7 Stingray Z51 (EU) auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2014-corvette-c7-stingray-z51-eu-videos-und-fakten/

09 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Lowville 2013. kvad_production

Lowville 2013. kvad_production

Представляем вашему вниманию короткометражный фильм "Lowville 2013" от kvad_production
Lowville - это фестиваль посвященный стэнс культуре, проходивший в Одесской области, Украина.
Так-же вы можете его приобрести на DVD.
Операторская работа и монтаж - kvad_production
Следите за нами - vk.com/kvad_prod, www.facebook.com/kvadprod , http://instagram.com/kvad_production

We would like to present a short film "Lowville 2013" by kvad_production
Lowville - is a festival of stance culture that took place in Odessa region in Ukraine.
You may purchase the DVD as well
Camera and montage - kvad_production
Follow us on vk.com/kvad_prod, www.facebook.com/kvadprod , http://instagram.com/kvad_production

Soundtrack
23 Violins – The Prophecy
Odesza - Today
Gramatik - Day Of The So Called Glory
Sanixels - Seasons
Gramatik - My tranquilo
Akshin Alizadeh - Inner Struggle
Shahmen - Mark
Gramatik - Wild Boys
Kalyps0 - Flunked
Pretty Lights – Lost and Found (Odesza Remix)
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Lowville_2013__kvad_production.html

09 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Vielleicht brauch ich doch irgendwann mal nen Transporter...

Ich wollte ja Ausmisten in der Werkstatthölle. Also schraubte ich, um besonders viel mitzubekommen, den Dachgepäckträger auf den Pirat, um mehr Material mitzubekommen.

Dachgepäckträger

Und dann ging´s ans Kisten packen. Und was soll ich sagen, ich war relativ schnell fertig. Denn der Passat ist gar nicht so klein, aber der war ratz fatz komplett vollgeladen.

beladen

Es gibt so Momente, das wünscht man sich einen Transporter.

Ich war mal früh wieder daheim. Aber es gibt ja noch einiges zu tun. So habe ich Werbung vorbereitet für meinen derzeitigen Verkaufsrenner.

Aufkleber

Ja, wer es nicht weiß, dieser Gruß an die Visitenkartenhändler, der gerade durch all die sozialen Medien geistert, ist auf meinem Mist gewachsen. Ich bin mal gespannt, wie der Kleber auf der Veterama geht. Aber erst einmal heißt es hoffen, denn ich musste die Aufkleber nachdrucken lassen. Eigentlich soll die Lieferung heute eintreffen...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/Werkstatt/vielleicht-brauch-ich-doch-irgendwann

09 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

140LBS OF BOOST?!?

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These two diesel powered racers were literally the fastest diesel burners on the track at the NHRDA World Finals. At upwards of 200MPH in the quarter mile, they were hands down a show stopper!
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In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/140LBS_OF_BOOST___.html

Created Donnerstag, 09. Oktober 2014 Tags & | 200mph | apparel | check | decals | diesel | dvds | facebook | finals | graphics | hands | mile | nhrda | quarter | show | stopper | track | triple-x | upwards | world | photo Document type Video
Categories Timeline Author Ralf Becker