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Unterkategorien : Stories , Themen
01 Sep 2014

Classic Gala Concours d’Elegance Schwetzingen 2014

Nach zwei Jahren Pause fand nun endlich wieder die Classic-Gala Schwetzingen mit ihrem nunmehr 10. Internationalen Concours d’Elegance statt. Johannes Hübner hat es geschafft, zuverlässige Partner für die kommenden Jahre zu finden und ein tolles Teilnehmerfeld mit mehr als 150 Fahrzeugen zusammenzustellen. Gefeiert wurden 100 Jahre Maserati, außerdem gab es eine Sonderschau „Jaguar Heritage“ und auch den 2. US-Classic Car Concours. Wir sind mit unserem Porsche 911 dabei.

Freitag Nachmittag: ich trudelte im Schlossgarten ein, werde von freundlichen Helfern auf dem Fahrrad zu meinen Standplatz gebracht und habe nach der Anmeldung schon mal Gelegenheit, die anderen Autos zu sondieren und auf Stil und Eleganz hin zu untersuchen. Wirklich schöne und seltene Karosserien sind zu sehen, eingeteilt nach FIVA-Klassen in Baujahrgruppen. Der älteste Bugatti von 1903, genannt Typ 5 mit knapp 13 Litern Hubraum und vier Zylindern, Corrado Loprestos Villa d’ Este Siegerfahrzeug Alfa Romeo 1750 Aprile Roadster, der auch schon neulich am Schloss Dyck zu sehen war, ein Alfa Romeo 6C 2500SSoder der wunderschöne Alfa 1900 CSS Ghia Coupe Speziale. Im Maserati Sonderfeld direkt am Eingang stehen ein fantastischer A6GS Zagato im Traumzustand, ein Ghibli, Indy, Kyalami, Merak oder Bora. Das geht schon gut los! Am Abend postieren sich die letzten Ankömmlinge und bei Barbecue, Musik und lauer Sommerluft geht der Tag zu Ende.

Samstag, 7:30h, der Wecker klingelt und ich schäle mich aus dem Bett. Weil die Sonne scheint, fällt alles etwas leichter und auch das Frühstück schmeckt besser. Im Park sind so früh kaum Leute, nur ein paar Jogger und Hunde mit Herrchen. Das Licht ist noch weich und ideal zum Fotografieren. Zuerst muss aber mein Auto für die Besucher und die Bewertung hübsch gemacht werden. Gut, dass ich die Abdeckplane drüber hatte, denn der Platz unter den Lindenbäumen ist zwar nicht schlecht, aber der Saft der Blätter oder Läuse versprüht sich unschön und stetig über den Lack und verklebt den Cabrios das Dach oder die Sitze. Putzen ist sinnlos und so hat der Veranstalter ein Einsehen und unsere komplette Reihe wird gleich nebenan auf der Wiese postiert. Viel besser und sonniger dazu. Zum Morgen-Rundgang komme ich kaum, denn die Jury mit Hüten und Checklisten rückt schon an, um den Wagen zu begutachten. Unser Porsche ist Baujahr 1968 und somit in FIVA-Klasse F (1961-1970) eingeteilt. Mit 40 Fahrzeugen eine der größten Gruppen. Die Damen und Herren scheinen zufrieden und der Fotograf Werner Eisele freut sich besonders, als er in einem alten Prospekt Fotos entdeckt, die er einst als ersten Auftrag für Porsche gemacht hat! Alles gut gelaufen, denke ich und Hans von nebenan mit seinem BMW M635 CSI lädt mich erstmal auf eine Kaffee ein. Und einen Sekt hat er dann auch noch im gut sortierten Kofferraum. Prost, der Tag kann kommen! Man gönnt sich ja sonst nichts…:) Weil ja andere Mütter auch hübsche Töchter haben drehe ich so meine Runden durch den riesigen Park und gehe nun mit Ruhe auf die automobile Zeitreise gehen, die mit einem elektrischen Dreirad von Ayrton Paris aus dem Jahr 1881 beginnt und mit dem Isdera Autobahnkurierund seinen zwei Achtzylindermotoren von 2006 endet. Der Imperator 108ivon 1988 gefällt mir aber besser. Er sieht mit seinen Flügeltüren und dem Rückspiegel auf dem Dach immer noch aus wie von einem anderen Stern. In einem Zelt steht eine ganze Reihe von LamborghiniModellen. Countach, Marzal, 350 GT und 400 2+2. Auch ein seltener Bizzarini Europa GT. In der Nähe sehe ich ein VW Brasilia, von dem es nur eine handvoll Exemplare je nach Europa geschafft haben. Interessant auch der Jaguar Kombi XJ12 Radford Estateoder die Isetta 300 in USA Ausführung. Gegen 18h leert sicht die Gartenanlage, nur die Autos bleiben zurück und beim Konzert im wunderschönen Rokoko-Theater des Schlosses kann man mal auf andere Gedanken kommen. Mit Haydn und Mendelssohn Bartholdy im Ohr und Knurren im Magen einiger Teilnehmer (die wahrscheinlich den Lunch ausgelassen haben..) geht auch der zweite Tag dem Ende zu. Alle bekommen dann auch noch einen Platz am Tisch und ihr wohlverdientes Essen beim Classic-Gala Dinner.

Sonntag: Es hat die ganze Nacht geschüttet. Die Wettervorhersage war sowieso nicht so dolle und ich bin froh, dass es am Morgen zumindest aufgehört hat zu regnen oder nur noch ein paar Tropfen von Petrus kommen. Trotzdem ist die Stimmung gut und ich bin froh, die Camping-Klappstühlchen eingepackt zu haben, denn so machen wir es uns in „unserer Ecke“ zwischen dem einst an Gerhard Berger ausgelieferten Ferrari Testarossa von Thomas, meinem Porsche und dem M635 CSI richtig gemütlich. Hans packt wieder Kaffee und Sekt aus und wir warten auf die Sonne und eine eventuelle Prämierung. Die Sonne kommt nicht, die Prämierung in Form eines kleinen ominösen Aufklebers „prämiert“ auf der Windschutzscheibe schon! Gegen 16 Uhr dann endlich soll die Siegerehrung stattfinden und pünktlich fängt es an zu regnen. Aber so richtig! Die Pokale laufen voll Wasser und die Helfer, um Autos abzudecken und hastig eine Art Unterstand für die Preisübergabe zu organisieren. Mit etwas Verspätung dann kann es losgehen, die Autos reihen sich auf, um dann von Miss Baden-Württemberg Lydia ihre Trophäen entgegen zu nehmen. Unser formfreu.de-Porsche wird mit dem zweiten Platz in seiner Klasse belohnt! Vor der Heimfahrt entsteht noch ein schönes Gruppenbild mit den netten Bekanntschaften, unseren Autos und den drei gewonnenen Pokalen!

Classic Gala

Hierunser Bericht von der letzten Teilnahme 2011 mit unserem Ferrari 308 GT4 und den Jahren 2010 und 2009.

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Original http://www.formfreu.de/2014/09/01/classic-gala-concours-delegance-schwetzingen-2014/

01 Sep 2014

Paris 2014: der neue Kia Sorento

2015-Kia-Sorento-Front

So nach und nach kommen ja immer mehr Pressemitteilungen zu den neuen Fahrzeugen bei mir an, die dann Ende des Monats auf dem Mondial de l’Automobile in Paris vorgestellt werden. Für mich ist diese Zeit dann immer sehr schön, weil ich mich immer mehr auf die eigentliche Messe freuen kann.

Kia und Huyndai sind ja meines Erachtens zwei der asiatischen Marken, die man immer häufiger in unserem Strassenbild sieht. Die erste Version des südkoreanischen SUVs wurde bereits 2002 vorgestellt und war noch im gleichen Jahr bei uns in Deutschland verfügbar. Nun, 12 Jahre und eine Produktgeneration (2009 vorgestellt) weiter, werden die Südkoreaner uns in Paris dann die dritte Modellgeneration des Kia Sorento als Europapremiere vorstellen.

Ich bin mal sehr gespannt, zumal ich bislang erst einen KIA überhaupt bewegt habe – damals einen 2013 KIA Carens 2.0 GDI Vision (Link führt zum unserem Youtube-Fahrbericht) – und war doch damals sehr angetan. Da wollen wir mal sehen, was die neue Produktgeneration zu bieten hat.

2015-Kia-Sorento-innen

Nachstehend nun für alle Interessenten die komplette, ungekürzte Pressemitteilung:

Kia Motors hat in Korea erstmals den neuen Kia Sorento öffentlich vorgestellt. Die dritte Generation des Erfolgsmodells präsentiert sich als ein stilvoller, praktischer und technologisch hochmoderner SUV, dem das geschmeidigere, dynamischere Profil und die kraftvoll strukturierten Karosserieoberflächen einen betont eleganten Auftritt verleihen. Das neue SUV-Flaggschiff der Marke hat in Optik und Haptik eine Premium-Ausstrahlung, bietet mehr Platz und verfügt über eine Reihe von innovativen Ausstattungselementen. Seine Europapremiere feiert der neue Kia Sorento am 2. Oktober auf dem Pariser Autosalon 2014 (Publikumstage: 4. bis 19. Oktober).

Das Design-Team ließ sich von der Vorstellung inspirieren, den neuen Kia Sorento als eine Art „Straßenwolf“ zu sehen. Obwohl die dritte Modellgeneration optisch an den Vorgänger anknüpft, haben die Designer den Charakter des Kia-SUVs dezent verändert. Das schnittig-elegante Profil ist ein markantes Merkmal des neuen Kia Sorento, gepaart mit einem kultivierten, stilvollen Auftreten und einer kraftvollen Straßenpräsenz.

Die neue Frontoptik wird geprägt durch lange, bis weit nach hinten gezogene Scheinwerfer, auffällige Nebelscheinwerfer und einen größeren, fast aufrecht stehenden Kühlergrill (im Kia-typischen „Tigernasen“-Design). Wie schon die Studie Kia Cross GT, die auf der Chicago Auto Show 2013 vorgestellt wurde, hat der Grill ein charakteristisches, dreidimensionales Muster, das wirkt, als sei er mit Diamanten besetzt.

2015-Kia-Sorento-Heck

Das Profil zeigt auch beim neuen Modell die für den Kia Sorento typischen Elemente wie die lange Motorhaube und die breiten D-Säulen. Doch die flachere Dachlinie, die höhere Schulterlinie und die insgesamt dynamischeren Konturen verleihen dem neuen Kia Sorento eine charakteristische, athletische Statur.

Markante Designelemente der Heckansicht sind die kraftvollen „Schultern“ und die scharf konturierte, tiefe Kennzeichenmulde. Deren Form war nur durch die Einführung neuer Laserschweißverfahren möglich, die Schweißnähte unsichtbar machen. Damit konnte an der Heckklappe auf die herkömmlichen Zierelemente, die die Nähte verdecken, verzichtet werden. Der neue Sorento ist das erste Kia-Modell, bei dem diese moderne Schweißtechnik zum Einsatz kommt.

Verstärkt wird der dynamisch-elegante Eindruck der dritten Modellgeneration durch die deutlich längere Karosserie (4,78 Meter, plus 95 mm), die flachere Dachlinie (minus 15 mm) und die leicht gewachsene Breite (plus 5 mm).

Entwickelt wurde das neue Außendesign unter Leitung des Kia-Designzentrums im koreanischen Namyang mit maßgeblicher Unterstützung aus den Kia-Designzentren in Frankfurt und Irvine in Kalifornien.

Das Leitmotiv für das Interieur: „Modern und großzügig“

Einige der wichtigsten Verbesserungen der dritten Modellgeneration finden sich im Interieur, dessen Design unter Leitung des europäischen Kia-Designzentrums in Frankfurt entwickelt wurde. Das Resultat: eine elegantere, luxuriösere Kabine, die sich zudem durch eine sehr hohe Materialqualität auszeichnet.

Das Interieur-Design mit dem Leitmotiv „modern und großzügig“ verfolgt ein klares, an horizontalen Linien ausgerichtetes Konzept. Dieses Streben nach Weite zeigt sich auch an breiter gestalteten Elementen wie der Instrumenteneinheit, den Innenraum-Zierleisten und dem Armaturenbrett, das sich bis in die Türverkleidungen zieht. Der hohe Anteil an Soft-Touch-Materialien und Leder schafft ein modern-luxuriöses Ambiente und verleiht dem neuen Kia Sorento die Ausstrahlung eines Premium-Fahrzeugs.

Ein für das Innenraumdesign besonders charakteristisches Element ist das groß dimensionierte Infotainment-Display, bei dessen Gestaltung sich das Designteam von Schweizer Uhren inspirieren ließ. Es ist in einen silberfarbenen Rahmen eingefasst und beinhaltet die neuesten Kia-Technologien für Benutzerschnittstellen (Human Machine Interface, HMI).

Bei den fließenden Konturen des Armaturenbretts orientierten sich die Designer am „flexiblen Umfang des menschlichen Körpers“ – entsprechend organisch weitet es sich im Cockpit, um die Instrumenteneinheit aufzunehmen. Der sanft geschwungene Türbogen, der sich von den vorderen Lautsprechern bis zu den SUV-typischen Haltegriffen im Fond zieht, trägt ebenfalls zur Eleganz des Interieurs bei.

In Europa haben die Kunden die Wahl zwischen einem einfarbigen Innenraum (Farbton „Saturn Black“) und einer zweifarbigen Variante (Kombination von „Saturn Black“ und „Stone“) sowie zwischen Stoff- und Ledersitzen. Als Sonderausstattung wird darüber hinaus ein braunes und ein hellgraues Interieur mit Ledersitzen angeboten.

Hoher Sitzkomfort, großer Gepäckraum und neueste Technologien

Durch die größere Karosserie und den längeren Radstand (2,78 Meter, plus 80 mm) bietet der neue Kia Sorento seinen Insassen mehr Platz als das Vorgängermodell. Trotz der etwas niedrigeren Dachlinie konnte die Kopffreiheit durch neu positionierte Sitzkissen in allen drei Sitzreihen noch vergrößert werden, zudem verfügen ebenfalls alle Insassen über mehr Beinfreiheit. Auch der Gepäckraum ist gewachsen, sowohl in der Länge (plus 87 mm) als auch im Volumen. So ist beim Siebensitzer mit eingeklappter dritter Sitzreihe das Fassungsvermögen von 515 auf 605 Liter gestiegen (plus 17,5 Prozent). Das Ablagefach im Gepäckraumboden wurde bei der dritten Modellgeneration neu gestaltet.

In der zweiten Sitzreihe des neuen Kia Sorento, der als Fünf- und Siebensitzer angeboten wird, ist die einklappbare Mittelarmlehne nun höher positioniert. Zudem ist die umklappbare Sitzreihe zweifach unterteilt (Verhältnis 40:20:40) und lässt sich in der siebensitzigen Version vom Gepäckraum aus per „Fernbedienung“ einklappen – durch das Betätigen von zwei Hebeln an der Seite des Gepäckabteils.

Kia hat die dritte Sorento-Generation mit einer Reihe von zukunftsweisenden On-Board-Technologien ausgestattet. Dazu gehören je nach Markt ein Rundumsicht-Parksystem (Around View Monitor, AVM) mit vier Kameras, das dem Fahrer bei Parkmanövern optimale Übersicht gibt, und eine „intelligente“ elektrische Heckklappe. Dieses System erkennt, ob sich der Fahrer mit dem Smart-Key in unmittelbarer Nähe des Gepäckraums befindet, und öffnet in diesem Fall automatisch die Heckklappe, damit Einkaufstaschen oder schwere Objekte direkt ins Fahrzeug geladen werden können.

Ruhiges Reisen

Zu den Entwicklungszielen für die dritte Modellgeneration gehörten auch eine stabilere Karosseriestruktur und die weitere Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen – um dem neuen Kia Sorento ein Maß an Kultiviertheit und Laufruhe zu geben, das dem eleganten Auftritt dieses Modells entspricht.

Die höhere Verwindungssteifigkeit der neuen Karosserie (plus 14 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell) bildet die ideale Basis, um sowohl den Fahrkomfort als auch die Sicherheit weiter zu steigern.

Zu den geräuschreduzierenden Maßnahmen gehören neue schalldämmende Materialien für den Getriebetunnel, eine rund 30 Prozent dickere Schallisolierung des Armaturenbretts (bisher 0,7 mm, jetzt 0,9 mm stark) und größer dimensionierte Motor- und Getriebebefestigungen. Bei den Dieselmodellen haben zudem die Dieselpartikelfilter neue Abdeckungen erhalten, und in die Steuerkettenabdeckung des Motors wurde eine akustische Abschirmung integriert. Durch diese Maßnahmen konnte das Fahrgeräusch in der Kabine je nach Fahrsituation um 3 bis 6 Prozent reduziert werden.

Überarbeitete Motoren, Verbesserungen bei Fahrkomfort und Handling

Der neue Kia Sorento wird je nach Markt in insgesamt fünf Motorisierungen mit einem Leistungsspektrum von 172 bis 270 PS (127 kW bis 199 kW) angeboten: einem 2,4-Liter-Benzindirekteinspritzer (GDI), zwei MPI-Benzinern (Multi-Point-Einspritzung) mit 2,4 bzw. 3,3 Liter Hubraum sowie zwei überarbeiteten Turbodieseln aus der R-Baureihe mit 2,0 bzw. 2,2 Liter Hubraum. In Europa sind nur der 2,2-Liter-Turbodiesel und der 2,4-Liter-GDI-Benziner erhältlich (je nach Land). Kia geht geht davon aus, dass der 2.2 CRDi europaweit die meistverkaufte Motorisierung sein wird.

Mit der neuen Modellgeneration verbesserten die Kia-Entwickler auch den Fahrkomfort, die Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten und die Rückmeldung der Lenkung. Bei der Einzelradaufhängung wurde das Konzept des Vorgängermodells beibehalten (MacPherson-Federbeine vorn, Mehrlenkerachse hinten), jedoch in vielen Bereichen modifiziert. So ist zum Beispiel der hintere Hilfsrahmen des Fahrwerks in größeren Buchsen gelagert, um ihn besser von der Kabine zu isolieren, und die größeren Stoßdämpfer der Hinterachse sind jetzt vertikal und hinter der Achslinie positioniert, was die Fahrzeugkontrolle verbessert.

Diese Veränderungen führen – in Kombination mit dem längeren Radstand – zu einem höheren Fahrkomfort, der dem Fahrer eine bessere Rückmeldung bei Straßenunebenheiten gibt und die Passagiere wie in einer luxuriösen Limousine reisen lässt.

Eine neue Servolenkung ist für die dritte Generation des Kia Sorento je nach Land standardmäßig oder optional erhältlich. Während die bisherige elektronisch unterstützte Servolenkung (Motor-driven Power Steering, MDPS) an der Lenksäule montiert ist, setzt die neue Lenkunterstützung direkt an der Zahnstange (engl. „Rack“) an und trägt daher die Bezeichnung „R-MDPS“. Dieses neue Lenkungskonzept trägt maßgeblich zu einem besseren Lenkgefühl und schnellerer Rückmeldung bei, die den neuen Kia Sorento zu einem der besonders agilen und sportlichen Fahrzeuge in seinem Segment machen.

Passive und aktive Sicherheit weiter gesteigert

Die Karosserie des neuen Kia Sorento ist noch stabiler als die des Vorgängers – dank des verstärkten Einsatzes von ultrahochfestem Stahl. Betrug dessen Anteil bei der zweiten Generation bereits 24,4 Prozent, so hat er sich beim neuen Modell mit 52,7 Prozent mehr als verdoppelt. Dadurch ist zum einen die Kernstruktur des Fahrzeugs im Falle eines Aufpralls effektiv geschützt, zum anderen hat sich dadurch die Verwindungssteifigkeit erhöht. Zum Einsatz kommt der ultrahochfeste Stahl zur Verstärkung der Radhäuser, des Heckklappenrahmens und Hinterrad-Umgebung.

Auch der Anteil der hochfesten Karosseriekomponenten, die mit der innovativen Presstechnik der Warmumformung hergestellt werden, hat sich gegenüber dem Vorgängermodell mehr als verdoppelt: von 4,1 Prozent auf 10,1 Prozent. Vor allem die A- und B-Säulen verdanken ihre hohe Stabilität diesem Stahl.

Der neue Kia Sorento verfügt zudem über eine Reihe modernster aktiver Sicherheitssysteme (je nach Markt). Dazu zählen eine radargestützte adaptive Geschwindigkeitsregelanlage (Adaptive Smart Cruise Control, ASCC) inklusive Frontkollisionswarner (Front Collision Warning, FSW), eine Verkehrszeichenerkennung für Geschwindigkeitsbegrenzungen (Speed Limit Information Function, SLIF), ein Querverkehrwarner (Rear Cross-Traffic Alert, RCTA) und ein Spurhalteassistent (Lane Departure Warning System, LDWS).

Original http://auto-geil.de/2014/09/01/paris-2014-der-neue-kia-sorento/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=paris-2014-der-neue-kia-sorento

Created Montag, 01. September 2014 Tags allgemein | Kia | Kia Sorento | paris | Paris 2014 | Sorento Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
01 Sep 2014

Wartungsintervalle sind wichtig: der Keilriemen mit JP Kramer und Peugeot

Advertorial | Anzeige

jpkramer-peugeot-keilriemen-advertorial

Ich habe ja jüngst ein Auto für mich gekauft, denn ich hatte jetzt schon längere Zeit kein Fahrzeug mehr – macht ja auch kein Sinn bei all den Fahrzeugen, die ich als Autoblogger von den Herstellern zum Testen zur Verfügung gestellt bekomme. Aber dann – als mir ein Kleinwagen anno 1995 mit 45 PS und 20.000 km Laufleistung aus erster Hand angeboten wurde – konnte ich nicht “NEIN!” sagen. Zumal das Auto wirklich Scheckheft-gepflegt ist. Alle Inspektionen seit 1995 sind dokumentiert. Ich war ein wenig erstaunt, wie oft die Fachwerkstatt zwischenzeitlich den Keilriemen erneuert hat – bei gerade mal 20.000 km Laufleistung. Zwar wird auch Gummi – und daraus besteht ein Keilriemen ja – nach einem Weilchen porös, allerdings sollte ein Wechsel noch ein Mal in 19 Jahren oder eben nach 75.000 km nötig werden. Als Anhaltspunkt – bei den aktuellen Modellen von Peugeot liegt der vorgeschriebene Wartungsintervall für einen Keilriemen übrigens bei 120.000 km

Warum das regelmässige Wechseln des Keilriemens so wichtig ist, erklärt PS Profi JP Kramer mit seinem ganz speziellen und mir auch sehr geschätztem Charme in einem netten, kurzen Spot von Peugeot:

Ob Du nun einen Peugeot fährst oder auch ein anderes Auto, vielleicht solltest Du mal wieder nachsehen, wann Dein Keilriemen das letzte Mal gewechselt wurde. Diejenigen, die einen Peugeot ihr Eigen nennen, sollten sich dabei am besten auf den Service von einem der Fachhändler vor Ort verlassen.

Original http://auto-geil.de/2014/09/01/wartungsintervalle-sind-wichtig-der-keilriemen-mit-jp-kramer-und-peugeot/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=wartungsintervalle-sind-wichtig-der-keilriemen-mit-jp-kramer-und-peugeot

01 Sep 2014

Teaser: Mercedes AMG GT – Unleash the hell!

Wenn am 9.9.14 die Weltpremiere des neuen AMG GT stattfindet, dann haben der neue AMG GT und sein noch sportlicherer Bruder GT-S rund 32 Monate Entwicklungstest auf öffentlichen Straßen hinter sich. Wurden zwischen -30 und 50° Celsius durch die Testhölle geschickt, wurden die Testfahrzeuge und Erlkönige mit knapp 3.000 m² Tarnfolie beklebt. Dann haben über 50 Testfahrer den neuen Sportwagen der Mercedes-Tochter AMG getestet.

510 PS stark, der Mercedes AMG GT

Der AMG GT wurde in über 15 Ländern dieser Welt getestet und einmal stand er praktisch vor meiner Haustür. Da entstand dieses Foto:

Mercedes Erlkönig AMG GT C109 Foto

510 PS stark –  0 Kompromisse

So verspricht es Mercedes-Benz.

Die Weltpremiere findet in der Manufaktur in Affalterbach statt. Und bislang sind nur ein paar Details bekannt. Darunter zum Beispiel die Frage nach dem Kraftwerk unter der fast schon unverschämt langen Motorhaube. Es wird ein – intern als M178 bezeichneter – V8 Bi-Turbo sein, der seine Lader nicht mehr außen, sondern innen im V des Triebwerks trägt. 1.2 Bar Ladedruck sorgen für reichlich Dampf. Unter Volllast lässt das dann schon einmal die Turbos auf dem Prüfstand glühen.

Damit der Motor bei ordentlichen G-Werten in den Kurven nicht in Verlegenheit kommt, und vermutlich weil der Motor so einfach tiefer montiert werden konnte, verfügt der Achtzylinder über eine Trockensumpf-Schmierung.

650 Nm soll der Bi-Turbo an das 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe liefern. Das Getriebe wiederum sitzt an der Hinterachse. Diese Transaxle-Bauweise sorgt für ein gute Verteilung der Achslasten.

Teaser: Mercedes AMG GT – Unleash the hell!

Die Leistung wird bei 462 PS den “Einstiegs-GT” und 510 PS für den GT-S liegen. Es bleibt also noch ein wenig Luft für einen später folgenden “Black Series GT”, der dann um die 610 PS liegen dürfte.

 

Mercedes AMG GT 08 Erlkönig 2015

Das man in Stuttgart den wichtigsten Konkurrenten im eigenen Landkreis beheimatet sieht, hat Mercedes bei den Testwagen des AMG GT mit Humor bewiesen. S-GO auf dem Nummernschild steht eigentlich für die Presse-Testwagen der Zuffenhausener. Und deren 911 ist die Benchmark für den AMG GT.

Original http://mein-auto-blog.de/teaser-mercedes-amg-gt-unleash-the-hell-28583/

01 Sep 2014

2014 Mercedes-Benz Marco Polo – Weltpremiere – Videos und Fakten

2014 Mercedes-Benz Marco Polo – Weltpremiere – Videos und Fakten


Video – 2014 Mercedes-Benz Marco Polo auf Youtube ansehen


Watch Video – 2014 Mercedes-Benz Marco Polo on Youtube

Die Vorgeschichte zum 2014 Mercedes-Benz Marco Polo
Mercedes bringt viel Großes raus: Angefangen im vergangenen Jahr (2013) mit dem neuen Sprinter, in diesem Jahr dann weiter mit der neuen V-Klasse – ehemals Viano – schließlich der Kastenwagen Vito und nun der Marco Polo sowie Marco Polo Activitiy.
Beide Modelle basieren jetzt ebenfalls auf der neuen V-Klasse, die das Gefühl vermitteln soll, einen PKW zu fahren, obwohl man eigentlich in einem Bus fährt. Der Marco ist für Weltenbummler, für Camper, für Outlaws, die auf Luxus unterwegs nicht verzichten möchten. Dementsprechend gut ist er ausgestattet: Küchenzeile mit zwei Gasflammen, Spüle, Kühlschrank, Wassertank, Klapptisch im Innenraum, Campingtisch mit zwei Stühlchen in einer Tasche im Kofferraum (alles Serie) und natürlich zwei Betten. Nummer eins entsteht, wenn die zweisitzige Rückbank umgeklappt wird. Nettes Feature: Im normalen Sitzmodus können die Seitenwangen der Sitze auf Knopfdruck aufgeblasen werden, sodass sie Seitenhalt bieten. Sobald man sie flachlegt, entweicht die Luft. Bett Nummer zwei hat seinen Platz im Aufstelldach. Dort wurde noch etwas in Sachen Fuß- und Beinfreiheit nachgeholfen. Das Aufstelldach ist auf Wunsch auch elektrisch bewegbar.
Die beiden Vordersitze lassen sich drehen, eine Möglichkeit, die in der neuen V-Klasse bislang noch nicht angeboten wurde. Wenn Mercedes klug ist, werden sie das sicherlich bald ändern.
Angst davor, dass einem die Schrankinhalte beim Fahren um die Ohren fliegen, muss man nicht haben, denn die Türen und Schubladen müssen über einen kleinen Knopf entriegelt werden.

Der Marco Polo Activity unterscheidet sich vom Camper insofern, als dass in ihm keine Küche verbaut ist. Dieses Modell zielt auf Personen ab, die ihr Sport- und Freizeitequipment bequem verstauen wollen, die viel Platz und Ablageflächen benötigen – schlafen können aber auch die Surfer und Paraglider im Activity, an den gleichen Orten wie beim Marco Polo Camper.

Die Assistenzsysteme
Bei beiden Varianten kann man vom Repertoire der V-Klasse profitieren: So sind sinnigerweise Seitenwind-Assistent und Attention-Assist serienmäßig mit an Bord, alle anderen vertrauten Systeme gibt es optional. Da wären zum Beispiel: Aktiver Park-Assistent, Collision Prevention Assist, Spurhalte-Assistent, Totwinkel-Assistent, Distronic Plus oder die 360-Grad-Rückfahrkamera, bei den Ausmaßen des Marco Polos durchaus sinnvoll.

Die Maße
Beide Fahrzeuge sind 5,14m lang, 1,93m breit (ohne Spiegel) und 1,98m hoch, sodass sie noch so eben in gängige Garagen, Parkhäuser oder Waschanlagen einfahren können.

Die Motoren
Den Camper gibt es mit einem Vierzylinder-Turbodiesel in drei Leistungsstufen:
Marco Polo 200 CDI, 136 PS
Marco Polo 220 CDI, 163 PS
Marco Polo 250 BlueTEC, 190 PS
Die Top-Motoriserung wird es mit dem Allradantrieb 4MATIC geben.

Den Activity gibt es mit Vierzylinder-Dieselmotoren in 5 Leistungsstufen und drei Antriebskonzepten:
Vorderradantrieb: 1,6-Liter-Dieselmotor mit 88 und 114 PS
Heckantrieb: 2,1-Liter-Dieselmotor mit 136 und 163 oder 190 PS
Allradantrieb 4MATIC: Nur in Verbindung mit der Top-Motorisierung (190 PS)

Die Preise:
In Deutschland kann man den Marco Polo ab sofort bestellen. Der Camper startet bei 54. 835 Euro, der Activity startet bei 38.960 Euro. Bis zum Jahresende werden die beiden Modelle auch in weiteren 14 Märkten in Europa erhältlich sein, in England wird es den Marco Polo in der Activity-Version ab 2015 auch erstmalig als Rechtslenker geben.

AUSFAHRT-TV

 

Bericht zum 2014 Mercedes-Benz Marco Polo auf auto-geil.de

Bericht zum 2014 Mercedes-Benz Marco Polo auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2014-mercedes-benz-marco-polo-weltpremiere-videos-und-fakten/

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01 Sep 2014
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100 Jahre Maserati, 100 Jahre Maserati-1808

Eine Sammlung

100 Jahre Maserati - ein guter Grund, einige der schönsten Modelle zu zeigen.

Ach, was wollen
wir gross, Grossartiges denn schreiben zum Maserati-Jubläum? Bücher
müssten gefüllt werden, aber dazu fehlt uns sowohl die Zeit wie auch
noch die Zeit. Deshalb zeigen wir ganz einfach einige Meisterwerke aus
der Vergangenheit. In loser Folge - einfach auf den Link klicken, und
schon eröffnet sich ein kleines Paradies...
Was wir so zu bieten haben:
1. Maserati Ghibli.
2. Maserati 3500 GT Spyder Prototyp Vignale, 1959.
3. Maserati 3500 GT Spyder Vignale, 1962.
4. Maserati 5000 GT Frua, 1963.
5. Maserati 450S Prototyp Fantuzzi, 1956.
6. Maserati Merak SS, 1978.
7. Maserati 150 GT Spider Prototyp, 1957.
8. Maserati A6G/54 Allemano, 1956.
9. Maserati A6GCS/53 Spyder Fantuzzi, 1953.
10. Maserati 200 SI, 1956.
11. Maserati 250S, 1957.
12. Maserati A6G/2000 Spyder Zagato, 1955.
13. Maserati 250F, 1956.
14. Maserati Tipo 61, Birdcage.
15. Maserati A6GCS/53 Berlinetta, 1953.
16. Maserati 8CM, 1933.
17. Maserati 4CLT, 1948.
18. Maserati 3500 GT, 1960.100 Jahre Maserati, 100 Jahre Maserati-1808
Es kommen dann noch mehr, versprochen...

100 Jahre Maserati, 100 Jahre Maserati-1808
100 Jahre Maserati, 100 Jahre Maserati-1808

Original http://www.radical-mag.com/service/100-jahre-maserati-1808/seite_1-2

01 Sep 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Sonntagsschicht

Sonntags chille ich eigentlich ganz gerne - aber gestern musste ich eine Ausnahme machen - noch 2 Wochen bis zur Automechanika. Etwas was ich noch vollkommen vernachlässigt hatte, war die Patina des hinteren Kotflügels. Da war mächtig Spritzspachtel drauf. Einen Negerkeks mehr - ich weigere mich standhaft eine politisch korrekte Bezeichnung zu nutzen - später hatte ich extremsten Nebel in der Werkstatthölle - und einen blanken Kotflügel.

Kotflügel

So konnte ich den Flügel größtenteils lacken.

Webcam

Der Flügel wird relativ wenig Rost bekommen. Ich will gefakte Patina nicht übertreiben. Anders ist das mit dem Kotflügel von der anderen Seite - der liegt seit Tagen im Freien und das feuchte Wetter tut mit etwas Nachhilfe mit Salzwasser seine Pflicht. Da waren die Stellen ja tatsächlich blank, bzw. überspachtelt und blaue Lack ist der tatsächlich noch erhaltene originale Rest. Das ist zu 100% authentisch, das rostig zu lassen.

Kotflügel

Beim Beifahrerkotflügel werde ich nur das eingesetzte Blech rosten lassen. Evtl. lege ich noch die Schweißnähte wieder frei nach dem Trocknen des Lacks.

Zeit für ein neues Gesamtbild. Ich hatte die gute Kamera mal wieder mitgenommen.

EuroHotRod

(auf das Bild klicken für eine große Ansicht)

Ebenfalls zu sehen: Ich habe die Türen wieder angebaut, das eingetroffene Scharnier verbaut. Die Beifahrertür ist fertig, die Fahrertür braucht noch etwas Nacharbeit.

Die Rückwand des Fahrgastraums habe ich auch fertig gemacht. Bedeutet: Schweißkanten versiegelt und das Ganze schwarz rausgelackt.

Rückwand

Rückwand

Jetzt kann ich die Sitze endlich festschrauben. Zum Flicken der Sitze werde ich vor der Messe nicht mehr kommen. Aber ich habe eh noch nicht mit Gaffa Tape gearbeitet...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/sonntagsschicht?blog=16

01 Sep 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

100 Jahre Maserati (18), Maserati 3500 GT, 1960-1807

Maserati 3500 GT, 1960

Heute stellen wir vor: den 3500 GT, hier zuerst einmal das Serien-Modell.

Anfang der 50er Jahre hatte Maserati das Geschehen auf den Rennstrecken dieser Welt dominiert. Doch diese Rennerei kostete ja vor allem Geld, die wenigen Sportwagen und Renner für die Kunden, die Maserati auch noch so nebenbei produzierte, füllten die Kassen nicht. Neidisch schielte man in Modena ins benachbarte Maranello, wo in Serien gebaute Fahrzeuge für ein feines Einkommen sorgten.
1957 war es dann so weit: Auf dem Salon Genf wurde der 3500 GT vorgestellt. Als Antrieb diente der 3,5-Liter-Reihensechszylinder, etwa 220 PS stark. Das war nicht der ganz grosse Brüller, in Maranello gab es damals schon über 300 Pferde unter der Haube, doch als Gran Turismo war der 3500 GT, abgesehen von seiner Starrachse und den Blattfedern hinten, ein feiner Wagen. Die Karosserie des Coupé stammte von Touring (auch Allemano hatte eine erste Version eingekleidet), und gewisse Ähnlichkeiten mit dem Aston Martin DB4 sind nicht zu verneinen. Zwischen 1957 und 1966 wurden 1972 Coupé des 3500 GT gebaut - und sie gehören heute zu jener kleinen Gruppe von talienischen Sportwagen, die zu einem noch einigermassen vernünftigen Preis zu haben sind.
Hier: eine Übersicht über die schönsten Maserati der vergangenen 100 Jahre.

Maserati 3500 GT, 1960

Original http://www.radical-mag.com/oldtimer/maserati-3500-gt_-1960-1807/seite_1-2

01 Sep 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Classic Cars In Greenwich

Classic Cars In Greenwich

I grabbed a few shots at the Park It In The Market event the other night. Music used as per Beatsuite license.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Classic_Cars_In_Greenwich.html

Created Montag, 01. September 2014 Tags album | beatsuite | editors | event | grabbed | license in | market | music | night | park | pick | shots | photo Document type Article
Categories Timeline Author Ralf Becker
 
01 Sep 2014
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Chevrolet Impala NONGRATA

Chevrolet Impala NONGRATA

PHOTO VIDEO PRODUCTION SHIMANOVSKIY ILIA http://shimfoto.ru/
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Chevrolet_Impala_NONGRATA.html

Created Montag, 01. September 2014 Tags album | editors | http//shimfotoru/ in | ilia | photo | pick | production | shimanovskiy | video | photo Document type Video
Categories Timeline Author Ralf Becker
01 Sep 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Fast Forward - A7s

Fast Forward - A7s

This is my first test with the Sony A7s and Slog2. Pretty hard to use the Slog2 in bright daylight with minimum ISO of 3200. Used a Photofix varible ND-filter to be able to shoot this video. I guess it will take a couple of hours filming to get familiar with Slog2, 2 stops overexposure and so on.. Will try the Cine-settings on my journey to New York next week. Looking forward to that! Lens used: Tamron 24-70 2,8 with Metabones speedbooster. Shot i APS-C mode to reduce rolling shutter. Everything filmed handheld.

www.kristofferdavidsson.com
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Fast_Forward_-_A7s.html

31 Aug 2014

2. Berlin Brandenburger Oldtimer-Rallye

Oldies auf flotter Fahrt.

Am vergangenen Wochenende startete die 2. Berlin Brandenburger Oldtimer-Rallye. Die Veteranenfahrt für historische Oldtimer und Youngtimer umfasste eine Strecke von 130 km und wurde vom Berliner Motorclub Südwest e.V. MSCW im ADAC veranstaltet. Mit dabei waren ca. 30 Old- und Youngtimer, Zwei- und Vierräder… Fotostrecke von der Zielankunft “Am Rudower Waldrand”, quasi auf der Landesgrenze Berlin-Brandenburg.

Berliner Motorclub Südwest e.V. MSCW

2. Berlin Brandenburger Oldtimer-Rallye2. Berlin Brandenburger Oldtimer-Rallye2. Berlin Brandenburger Oldtimer-Rallye2. Berlin Brandenburger Oldtimer-Rallye2. Berlin Brandenburger Oldtimer-Rallye2. Berlin Brandenburger Oldtimer-Rallye2. Berlin Brandenburger Oldtimer-Rallye2. Berlin Brandenburger Oldtimer-Rallye

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2. Berlin Brandenburger Oldtimer-Rallye2. Berlin Brandenburger Oldtimer-Rallye2. Berlin Brandenburger Oldtimer-Rallye2. Berlin Brandenburger Oldtimer-Rallye2. Berlin Brandenburger Oldtimer-Rallye2. Berlin Brandenburger Oldtimer-Rallye

Original http://www.formfreu.de/2014/08/31/2-berlin-brandenburger-oldtimer-rallye/

31 Aug 2014

Vorgestellt: Der neue Audi TT

Mit dem TT schliesst man auf Anhieb Freundschaft.

So hat es eine deutsche Autozeitung geschrieben, nachdem man den Redakteur den neuen TT vorab fahren lies. Nun – ein wenig Dankbarkeit dürfte in dem Satz mitschwingen, immerhin bekam man zuerst die Chance auf eine Runde im TT und zum anderen dürfte der Satz ausdrücken, was ich mir bei der Präsentation vor einigen Wochen bereits gedacht habe:

Der neue Audi TT wirkt wie ein “alter Bekannter” 

Zitat aus meiner TT-Präsentation

Mit “alten Bekannten” schliesst man eben auf Anhieb Freundschaft. Ansonsten lässt einem der Fahrbericht der Kollegen nicht im Unklaren darüber, was man demnächst zu erwarten hat, wenn es selbst zum Termin mit dem “lässigen Sportler aus Ingolstadt” geht.

Das Fahrwerk scheint sportlich abgestimmt zu sein, oh, sehr überraschend. Die Lenkung erweist sich als leichtgängig und die Verarbeitung ist – natürlich – exzellent. Der Rest der Erklärungen zum neuen TT könnte auch zu jedem anderen VW-Baukasten-Modell passen. Da stellt sich die Frage: Ist der neue TT so langweilig? Gibt es nichts zu erzählen über die dritte Generation des “schönsten VW Golf”? VW Golf? Nicht erschrecken. Das ist kein Tipp-Fehler. Unter dem Blechkleid des TT (8S) steckt natürlich wieder ein wenig VW Golf. Das war bei der ersten Generation auch nicht anders. Und auch die zweite Generation bediente sich am Baukasten der Wolfsburger-Konzermutter.

Die dritte Audi TT Generation basiert auf dem MQB-System von Volkswagen und bedient sich der Schoko-Stückchen.  Moderne Vierzylinder-Turbomotoren mit einer Leistung von 184 bis 310 PS. Genagelt wird im TDI mit den 184 PS, die Benziner übernehmen vorerst die Leistungsstufen 230 und 310 PS. Die Kraft des 310 PS Benziners wird per Doppelkupplungs und Haldex-Allradantrieb auf die Straße gebracht. Den “kleinen” Benziner und den Diesel bekommt auch mit Frontantrieb und manuellen Sechsgang-Getriebe.

Die Presse-Meldung zur dritten TT-Generation war zwar wortreich, richtige Highlights waren jedoch nicht zu finden. So wird indes einem Detail eine Hauptrolle zu Teil. Das neue “virtuelle” Cockpit der Ingolstädter. Nichts was man nicht bereits von anderen Herstellern kennen würde – aber eben in typischer “Perfektion made in Ingolstadt”.  Ein TFT-Bildschirm von der Größe eines Heim-TV Gerätes wird zur Anzeige der Cockpit-Informationen benutzt. Auflösung und grafische Detailtiefe sind berauschend. Die Idee dahinter sinnvoll. Neben diesem neuen Display setzen die Ingolstädter auf Minimalismus im Innenraum. Ein zweites Display in der Mitte des Armaturenbrettes spart man sich, die Anzeigen für die Klima-Bedienung wandern gar als kleine Displays in die Bedienknöpfe der drei Luftausströmer.

4.5 von 5 Sterne bekam der neue Audi TTS bei der ersten Ausfahrt einer deutschen Autozeitung.

Am Ende des Artikels fragt man sich wofür. Das gesamte Paket des TT wirkt beängstigend bekannt. Das Design ist eine komplette Arbeitsverweigerung und für das neue Cockpit alleine hätte es kein neues Auto gebraucht.

Ende September darf ich den neuen Audi TT fahren – ich bin gespannt ob ich mehr Neuigkeiten finde, als man bislang kommuniziert hat und ob es mehr gibt, über das man schreiben kann. Schreiben sollte.

Bis zum Fahrbericht über den neuen Audi TT werde ich ein paar Informationen zum Audi TT veröffentlichen, alle paar Tage, ein wenig mehr zum neuen TT. Wer sich also wirklich für den TT in seiner dritten Generation interessiert, der sollte “dran” bleiben … 

 

 

 

 

Aktuelle Suchanfragen::

Original http://mein-auto-blog.de/vorgestellt-der-neue-audi-tt-8s-92836/

31 Aug 2014

Quasi schon gefahren: 2014 BMW M4 Cabriolet (F83)

2014-BMW-M4-Cabrio-silber

BMW hat jüngst zur Fahrveranstaltung mit dem neuen 2014 BMW M4 Cabriolet eingeladen. Und auch wenn ich nicht mit von der Partie war, kann ich mir doch schon selbst ein ungefähres Bild machen, denn schliesslich bin ich sowohl das BMW M4 Coupé als auch das BMW 435i Cabrio schon einmal gefahren. Sicherlich ist das Verschmelzen meiner Erinnerungen und Erfahrungen nicht unbedingt das Gleiche wie den offenen M4 selbst zu fahren, aber ich kann ja auch nicht immer überall gleichzeitig sein. Ich habe Euch mal fix die beiden Videos nachstehend eingebunden:

Wer direkt die Informationen aus erster Hand lesen möchte, der sollte mal fix zum Kollegen Benny “rüberklicken”. Er hat schon seinen richtigen Fahrbericht “Fahrbericht BMW M4 Cabrio F83: Zwei unter (k)einem Dach” online, ein kurzer Absatz als Appetitmacher: “Genau wie jedes schwächer motorisierte 4er Cabrio punktet auch der BMW M4 mit seinem Metall-Klappdach, das auf der Innenseite vollständig verkleidet ist und besonders bei sehr hohen Geschwindigkeiten einen nicht vom Coupé zu unterscheidenden Geräuschkomfort bietet. Mit hochgefahrenen Seitenscheiben und hochgeklapptem Windschott bleiben Windgeräusche und Verwirbelungen selbst bei geöffnetem Verdeck in einem Rahmen, der auch zügige Autobahn-Ausflüge ohne geschlossenes Dach erlaubt – dank Nackenwärmer ist auch am Hals jederzeit für warme Belüftung und eine angenehme Temperatur gesorgt.

Ich persönlich finde so ein potentes Cabriolet durchaus überflüssig, aber es wird schon einen Markt geben, der den Bau dieses M4 rechtfertigt. Anmerken möchte ich aber noch, dass man das Verdeck nur im Kriechgang öffnen und schliessen kann. Der komplexe Faltmechanismus benötigt ganze 20 Sekunden – in der Zeit beschleunigen andere Sportwagen mal eben auf 250 km/h – man kann das Verdeck dazu nicht mal im Stadtverkehr öffnen oder schliessen, denn für diese Vergänge darf man maximal 18 km/h schnell sein. Das erscheint heute nicht mehr so wirklich angemessen und nimmt der Fahrerin bzw dem Fahrer mE auch ein wenig die Spontanität mal eben aufzumachen.

Wer noch mehr wissen möchte zum neuen schicken, schnellen und offenen 4er, der darf sich auch gerne die ungekürzte Pressemitteilung von BMW zu Gemüte fügen, die neben jeder Menge hübsch kredenzter Marketingaussagen auch noch alle relevanten Fakten (von mir fett hervorgehoben) bereithält:

Mit dem neuen BMW M4 Cabrio (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,1–8,7 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 213–203 g/km) erweitert die BMW M GmbH die Modellpalette ihres legendären Hochleistungssportwagens um eine weitere attraktive Alternative. Das neue M4 Cabrio bietet dieselben Leistungswerte wie die neue BMW M3 Limousine (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 8,8–8,3 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 204–194 g/km) und das neue BMW M4 Coupé (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 8,8–8,3 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 204–194 g/km), betont in seinem Charakter jedoch den stilvollindividuellen Auftritt und stellt die Faszination des sportlich-dynamischen Offenfahrens in den Mittelpunkt. Die BMW M GmbH knüpft damit an eine lange Tradition an: Das neue M4 Cabrio schreibt die Geschichte der offenen Version eines gleichermaßen rennstrecken- wie alltagstauglichen Hochleistungssportwagens in der fünften Generation fort.

Das BMW M4 Cabrio übernimmt die elegante Linienführung des Cabrio-Modells der BMW 4er Modellreihe. Es schafft mit seiner Designsprache gekonnt die Verbindung zwischen einer unverwechselbar eleganten Silhouette mit ausbalancierten Proportionen bei geöffnetem Dach und einer außergewöhnlich dynamischen Coupé-Linie – ohne B-Säule – bei geschlossenem Verdeck. Gleichzeitig ist das M4 Cabrio optisch eindeutig als Mitglied der BMW M3/M4 Modellfamilie zu erkennen. Dazu tragen unter anderem die Motorhaube mit charakteristischem Powerdome, die markanten Außenspiegel im Doppelfußdesign sowie die breit ausgestellten vorderen und hinteren Radhäuser bei, die sich über geschmiedete Leichtmetallräder mit Mischbereifung im 18-Zoll- bzw. 19-Zoll-Format (Option) spannen.

Als Antrieb dient dem BMW M4 Cabrio der bereits aus der M3 Limousine und dem M4 Coupé bekannte neu entwickelte Sechszylinder-Reihenmotor mit M TwinPower Turbo Technologie und Hochdrehzahlcharakter. Aus drei Litern Hubraum schöpft das Triebwerk eine Spitzenleistung von 317 kW/431 PS und stellt über ein breites Drehzahlband ein maximales Drehmoment von 550 Newtonmeter zur Verfügung. Damit ermöglicht das BMW M4 Cabrio nicht nur äußerst sportliche Fahrleistungen – der Standardsprint von null auf 100 km/h lässt sich in nur 4,4 Sekunden (mit optionalem 7-Gang M Doppelkupplungsgetriebe) absolvieren –, sondern bietet auch ausreichend Leistungsreserven für das entspannt-zügige Gleiten mit geöffnetem Verdeck.

Ebenso wie bei der BMW M3 Limousine und dem BMW M4 Coupé wurde auch beim BMW M4 Cabrio der intelligente Leichtbau konsequent umgesetzt. So sind beispielsweise die Motorhaube und die vorderen Seitenwände ebenso aus Aluminium gefertigt wie viele Komponenten des Hochleistungsfahrwerks. Auch der sehr leichte, gleichzeitig wegen seiner extremen Steifigkeit aber auch äußerst belastbare Werkstoff CFK kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff) kommt beim neuen M4 Cabrio zum Einsatz. So besteht beispielsweise die Gelenkwelle aus CFK, was eine einteilige Ausführung und damit eine erhebliche Gewichtseinsparung sowie eine Verringerung der rotierenden Massen ermöglicht. Die CFK-Präzisionsstrebe im Motorraum bietet bei einem Gewicht von nur 1,5 Kilogramm ein Maß an Steifigkeit, die ein vergleichbares Bauteil aus Aluminium nicht erreichen kann. Damit trägt sie entscheidend zum hervorragenden Einlenkverhalten und zur beispielhaften Lenkpräzision bei.

Das dreiteilige Metallklappdach des BMW M4 Cabrio ist von innen komplett verkleidet und überzeugt mit einer sehr guten Geräuschdämmung bei voller Wintertauglichkeit. In rund 20 Sekunden lässt es sich per Knopfdruck öffnen – bei Bedarf auch während der Fahrt bis zu einer Geschwindigkeit von 18 km/h. Für das neue BMW M4 Cabrio stehen über die bereits sehr umfangreiche Serienausstattung hinaus zahlreiche attraktive Optionen zur Steigerung der Ästhetik, der Dynamik und des Komforts zur Wahl. Für den besonderen Ausdruck der Persönlichkeit bieten die exklusiven BMW Individual Ausstattungen ein einzigartiges Fahrerlebnis. Besondere Farben und Materialien können perfekt auf die Wünsche des Fahrers abgestimmt werden.

Original http://auto-geil.de/2014/08/31/quasi-schon-gefahren-2014-bmw-m4-cabriolet-f83/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=quasi-schon-gefahren-2014-bmw-m4-cabriolet-f83

Created Sonntag, 31. August 2014 Tags 2014 | 2014 BMW M4 Cabriolet (F83) | allgemein | bmw | cabriolet | F83 | m4 Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann

31 Aug 2014

Vorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-Benz

Als Marco Polo, der Sohn venezianischer Händler um 1271 aufbrach um zusammen mit seinem Vater und seinem Onkel von Venedig nach China zu reisen, war er gerade einmal 17 Jahre alt. Eine Reise die Vater und Onkel bereits zwei Jahre zuvor unternahmen und für 9 Jahre von zu Hause fern hielt. Vor knapp 750 Jahren war die Reise von Italien nach China eben noch keine Sache von wenigen Flug-Stunden. Jahre brachten die Handelsleute auf ihren Routen zu. Kein Reiseplan zur Hand und Pauschal-Urlaub war damals auch noch nicht erfunden.

Wer auch heute noch ohne Pauschal-Urlaub und mit weniger Reiseplanung unterwegs sein will, der wählt den Trip im eigenen Mobil. Auf eigener Achse unterwegs zu sein, ein echtes Hobby von vielen Deutschen Urlaubsreisenden. Doch nicht immer muss es das große Wohnmobil sein. Manchmal reicht ein “umgebauter Bus”. Vor allem wenn es nicht für 9 Jahre auf die Entdeckung der Seidenstraße gehen soll, sondern nur für ein langes Wochenende in die Toskana, an den Gardasee, die Bretagne oder in Richtung Jakobsweg.

Mercedes-Benz präsentiert den neuen Marco Polo

Die V-Klasse für das Erlebnis-Wochenende

Auf Basis der neuen V-Klasse stellte Mercedes-Benz die Tage in Düsseldorf den neuen Marco Polo vor. Der Name des bekannten venezianischen Welten-Reisenden und Händlers passt derweil ideal zum neuen Reisemobil. Vom edlen Yacht-Holz, bis hin zu den cleveren Details für eine multifunktionale Reise auf kleinsten Raum, es wurde an nahezu alles gedacht.

marco polo neue v-klasse innenraum

Die Aufgabe ist keine ganz leichte. Auf 5.14 Meter Länge und einer Breite von nur 1.93 Metern mussten die Experten von Mercedes-Benz die Möglichkeit schaffen, Feriengefühle zu erleben. Das bedeutet neben einer Kochecke, einer Art Kühlbox und einem Tisch für vier, musste man auch ein Bett verstecken.

Das Geheimnis liegt im Boden der praktischen V-Klasse.  Der variable Innenraum wird über Schienen in den Boden zu einem multifunktionalen Mehrzweck-Zimmer. Eben noch Sitzbank für die Fahrgäste, im nächsten Augenblick die erste Reihe am Büffet. Und kurz darauf, die Unterlage für das Doppelbett.

Doppelbett in der V Klasse Marco Polo

Eben noch Hotelbett mit Stern, kurz darauf Wonzimmer mit 200 km/h Top-Speed

Es macht Sinn einen “Van” wie die neue V-Klasse als Basis für ein Reisemobil zu nehmen. Wer zu zweit reist, wird damit gut zurecht kommen. Selbst wenn mehr Schlafplätze vorhanden sind, theoretisch könnten fünf Menschen mit dem neuen Marco Polo auf Tour gehen. Doch dann dürfte es – trotz gelungenen Layouts des Marco Polo ein wenig eng werden.

Zwei Aktiv-Urlauber dürften sich indes über die Wendigkeit, die mehr als Langstreckentaugliche Höchstgeschwindigkeit und die Chance auch in Tiefgaragen parken zu können freuen. Der Marco Polo hat mit eingeklappten Dach eine Höhe von 1.98 Metern und ist damit nicht nur Tiefgaragen geeignet, auch in normalen Waschanlagen zur allgemeinen Fahrzeugpflege gern gesehen.

Vorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzVorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzVorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzVorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-Benz

Sicher reisen – Safety first

Die moderne V-Klasse als Basis für den Marco Polo ist gut gewählt, denn so bekommt man die aktuellen Assistenzsysteme auch für das Reisemobil in Serie. Vom Seitenwind-Assistenten bis hin zum Collision-Prevent-Assist ist im Marco Polo vieles an Sicherheits-Systemen möglich. Basierend auf moderner Radar-, Kamera- und Ultraschallsensoren will der Marco Polo den Insassen das Maximum an Sicherheit und Reisekomfort bieten. Als Lichtquelle lassen sich LED-Lichtsysteme an der Front ordern. Damit wird dann auch im “hinteren Orient” das Land der aufgehenden Sonne gefunden. Eigentlich ist der Name Marco Polo gänzlich falsch gewählt, denn deren Reise war eine Reise voller Unwägbarkeiten. Hier ist der Name “Captain Future” oder “Buck Rogers” wesentlich eher angebracht.

Preiswert reisen

Ähm, eher nein. Urlaub war noch nie billig, auch nicht wenn man ihn selbst organisiert. Oder genau dann nicht? Der neue Marco Polo kostet ab 54.835 €. Da ist man dann jedoch noch nicht in der Klasse des großen 250 Diesel und dem Allradantrieb 4matic angekommen. (Mehr Preise gibt es bei den Kollegen von mb-Passion)

 

Alternative: Marco Polo Activity

Wer nicht die ganze Welt des Reisemobil-Luxus in die V-Klasse packen will, sondern nur eine Alternative für den Kurzurlaub sucht – ein Zelt auf Rädern sozusagen – für den hat Mercedes-Benz den Marco Polo Activity im Programm. Hier fehlen die Küchenzeile und der umfangreiche Ausbau des Marco Polo. Der Partner für den Innenausbau des Reisemobils ist im übrigen Westfalia.

Vorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzVorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzVorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzVorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-Benz

Preiswerter reisen

Während es den Marco Polo nur als Heckantriebs-, oder Allrads-Version gibt, startet der Marco Polo Activity preislich bei 38.960 €, dann als 88 PS Diesel mit Frontantrieb.

Die Weltpremiere beider Modelle feiert Mercedes-Benz auf dem Caravan-Salon (30.08.2014 bis 07.09.2014, Messe Düsseldorf). 

 

Galerie zu den Detail-Lösungen des neuen Marco Polo:

Vorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzVorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzVorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzExterner 220V-StromanschlussKühl- und Gefrierbox.40 Liter Kühlbox-InhaltMARCO POLO, ein großer Name.Dachstaubox über dem ungeklappten Bett.Vorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzVorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzSchubladen mit Selbsteinzug.Praktische Durchreiche für Sport-Equipment.

 

 

Original http://mein-auto-blog.de/vorgestellt-der-neue-marco-polo-von-mercedes-benz-30452/

31 Aug 2014
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100 Jahre Maserati (17), Maserati 4CLT, 1948-1806

Maserati 4CLT, 1948

Heute stellen wir vor: den 48er 4CLT, noch so ein schönes Renngerät.

Unmittelbar vor dem 2. Weltkrieg hatte Ernesto Maserati den 4CL konstruiert., der auch nach dem Kriegsjahren noch sehr erfolgreich war. Und es war ein wildes Gerät, damals noch nicht üblich waren der 4-Zylinder mit volumetrischem Kompressor, der Leiterrahmen, diverse Teile aus Alu, die vordere Einzelradaufhängung.
Zum 4CLT wurde das Fahrzeug dann 1948, und das T stand für Tubulare, also: einen Gitterrohr-Rahmen. Auch am Motor wurde gebastelt, der 1,5-Liter-Vierzylinder erhielt einen zweistufigen Kompressor - und schaffte damit 270 PS. Es heisst, Professore Speluzzi soll der Maschine sogar 330 PS entlockt haben. 1949 gab es dann grössere Trommelbremsen - und wunderbare Rennerfolge für Fangio, Ascari, Viloresi, de Graffenried. Und eigentlich wäre der Wagen ja auch fit gewesen für die Formel 1, die 1950 ins Leben gerufen wurde, doch Modena entscheid sich da wieder einmal anders...
Hier: eine Übersicht über die schönsten Maserati der vergangenen 100 Jahre.

Maserati 4CLT, 1948

Original http://www.radical-mag.com/oldtimer/maserati-4clt_-1948-1806/seite_1-2

31 Aug 2014
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Hackshack Custom Cycles

Hackshack Custom Cycles

A couple of hours spent in the Hackshack Custom Cycles workshop where Steve Hackett creates unique motorcycles.

Filmed in conjunction with The HME Collective
www.hmecollective.co.uk

Filmed by Nick Armstrong and Zeyad Ahmad
Edited by Nick Armstrong
Music by BB Blackdog - Music Saves Me
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Hackshack_Custom_Cycles.html

31 Aug 2014
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Mark 2 by Callum

Mark 2 by Callum

This wonderful car has been redesigned by Ian Callum for his own personal use. Working with CMC's engineers, it now boasts a huge number of aesthetic and technical modifications that make this a practical, reliable, enjoyable and exciting everyday car.

Directed by Jose Segui.
Produced by Barzilay Associates.


www.classic-motor-cars.co.uk
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Mark_2_by_Callum.html

30 Aug 2014
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Die neue Freundlichkeit, Dauertest Citroën C4 Cactus (2)-1548

Dauertest Citroën C4 Cactus (2)

Noch nicht erstelltDauertest Citroën C4 Cactus (2)
Und dann kriegst Du ein Lächeln geschenkt. Immer wieder. Die hübsche junge Dame im Mercedes-Roadster lächelt am Rotlicht, der Grossvater mit seinen zwei Enkeln am Fussgängerstreifen lächelt. Die Kinder wollen nicht in den Seat-Kombi, der auch vor der Tür steht, der Nachbar will alles wissen, der andere Nachbar noch mehr. Einzig der Gigu (berndeutsch für: A.) im Audi-Kombi, der es unglaublich eilig hat, der lächelt nicht, aber der lächelt wohl nie, der hat nur Stress und Krampf.
Wir begegnen nicht nur im, sondern auch mit dem Cactus einer neuen Frendlichkeit. Der Franzose hat weder den bösen Blick noch macht er mit beim unterdessen unerträglichen Gimmicks- und Assi-Wettrüsten. Dieses Auto will nicht protzen, sein Fahrer kann keine Omnipotenz-Gefühle draus ziehen, es ist nicht aggressiv, sondern schon im Styling zurückhaltend, lässt in seiner Art allen anderen den Vortritt, will (und kann) nicht mehr sein, als es ist: ein Auto nämlich. Man darf es zwar mit Stolz fahren (weil es clever ist, sparsam, günstig, etc.), aber zur Selbstdarstellung taugt es nicht, weder für sich selbst noch für seinen Besitzer. Einziger Nachteil dabei: die Handarbeitslehrerinnen werden diesen Wagen lieben, sie werden vor uns her schleichen und schon 25 Kilometer vor der Innenstadt langsam die Nerven verlieren, wenn sie an die Parkplatzsuche denken.
Etwas über 3000 Kilometer haben wir jetzt hinter uns im Cactus, und wir lächeln auch immer noch. Etwa an der Tankstelle: wir haben jetzt einen Schnitt von 4,2 Litern - und wir sind überzeugt, dass da bald mal eine 3 vorne steht. Das hatten wir noch nie bei einem Testwagen. Wir haben auch gelächelt da den Susten hoch kürzlich, vor uns ein zwar schon älterer, aber immerhin ein 911 der auf den Geraden immer wieder wegzog (weil wir uns ja auch an Tempolimits halten, immer), den Cactus aber nach 2, 3 Kurven schon wieder im Genick hatte.
Dauertest Citroën C4 Cactus (2)
Dauertest Citroën C4 Cactus (2)
Den Rest der Geschichte erzählen wir hier besser nicht, und nein, wir wollen auch nicht erzählen, dass der Citroën zum Sportwagen taugen würde, dafür sind Seitenneigung und Wankbewegungen zu gross. Doch man ganz schön flott, das Fahrwerk ist überraschend neutral ausgelegt, sprich: die Kiste schiebt nicht schon beim Anblick einer sanften Biegung vorne über die Räder weg. Andererseits sorgt jetzt so ein 110-PS-Diesel jetzt auch nicht nur für überschäumenden Fahrspass. Und unsere Begeisterung über das manuelle 5-Gang-Getriebe hält sich in Grenzen, die Wege sind lang, der Karftaufwand etwas hoch; knackig ist anders.
Häufigste Frage, wenn wir das Konzept des Cactus ein bisschen erklären: ist der denn nicht laut, innen? Nein, ist er gar nicht, und das ist wirklich ein wenig überraschend.
Citroën C4 Cactus
Citroën C4 Cactus.
Citroën C4 Cactus.
Citroën C4 Cactus.
Citroën C4 Cactus.
Gut, der 1,6-Liter-PSA-Selbstzünder war nie solch ein Brummbär wie das Diesel-Aggregat von Volkswagen (zum Beispiel), aber wir staunen wirklich selber, wie schön ruhig und entspannt es im Innenraum bleibt. Wir staunen auch (oder lächeln?) über das Bedienkonzept, das komplett über den grossen Touchscreen läuft: ja, natürlich gibt es keinen Drehschalter mehr für das Einstellen der Temperatur, man muss zweimal aufs Knöpfchen drücken, aber in ein paar Jahren werden wir uns wundern, wie man so ältertümliche Dinger wie Drehschalter noch so lange im Auto haben wollte. Die Wählscheibe beim Telefon ist ja auch so gut wie ausgestorben...
Aber das Navi ist bestens. Es rechnet sogar aus, ob man wirklich Kraftstoff sparen würde, wenn man die kürzere Strecke der schnelleren bevorzugt. Reine Spielerei, schon klar, aber irgendwie noch spannend. Aber was wir wirklich schätzen: es ist schnell konfiguriert, die Ziele sind schnell aufgeschaltet. Es gibt schon noch ein paar Dinge, die sind im Infotainment-System etwa im VW Golf noch intuitiver bedienbar, aber Citroën ist da ganz sicher auf dem richtigen Weg. Und wir lieben halt die Grösse, das ist wunderbar.
Auch über 3000 Kilometern haben wir noch nicht herausgefunden, was an den weichen Sitzen nicht gut sein könnte; sie sind bisher auch in Form geblieben. Hinten ist die Sitzfläche allerdings etwas kurz - und die Lehne etwas steil. Das findet gerade der Nachwuchs in Kindersitzen nicht so begeisternd. Meinen Kids passen auch die Ausstellfenster nicht, was aber daran liegen dürfte, dass sie dieses System bisher nicht kannten. Und wenn wir schon ein bisschen am jammern sind: die Ladekante zum Kofferraum ist zu hoch, der Zugang zu schmal. Andererseits: zwar ist der C4 Cactus ja 4,16 Meter lang, 1,73 Meter breit, 1,48 Meter hoch und damit dem Kleinwagen-Segment eindeutig entwachsen, aber er ist halt auch nicht bei Golf, 308 und so, da darf man bei den Platzverältnissen schon ein paar Abstrichlein machen.
Citroën C4 Cactus.

Und irgendwann schaffen wir dann auch noch bessere Bilder...

Man vermisst aber gar nichts. Und nein, wir messen solche Sachen nicht, wir schauen, vergleichen, setzen uns selbst rein, packen für ein langes Wochenende und reden mit den Kindern; das bringt mehr als ein Zollstock. Und wir lieben die vielen Ablagemöglichkeiten im Cactus.
Und um ehrlich zu bleiben: wir wissen gar nicht, ob das neue Scheibenwischer-System, das die Flüssigkeit von seiner Spitze aus feinst verteilen soll, auch wirklich funktioniert. Der Sommer war bisher so nass, dass wir das Ding noch nie brauchten. Ganz vieles, was der Cactus nicht hat an Assi-Systemen, haben wir bisher nicht eine Sekunde vermisst. Und in Sachen Verarbeitungsqualität können wir auch nur vermelden, dass es bisher keinerlei Mägel zu vermelden gibt.
Dann noch kurz etwas zum Preis: den C4 Cactus gibt es ab 15'600 Franken. Aber das ist dann das 75-PS-Motörchen, das dürfte ein bisschen knapp werden. Der 110-PS-Diesel, den wir zur Verfügung haben, steht mit mindestens 21'050 Franken in den Büchern, das ist immer noch sehr fair (auch wenn wir den Aufpreis schon etwas gar happig finden). Man kann den Franzosen aber schon noch gut aufrüsten, dann kommt man auf etwa 25'000 Franken, dann ist er kein Schnäppchen mehr - und vergleichen lässt er sich auch nicht, denn was gibt es schon an Konkurrenten? Kia Soul, Nissan Joke? Nein, danke. Am ehesten sehen wir noch den Renault Captur, auch ein Franzose...
Den ersten Teil unseres Dauertests lesen Sie: hier. Mehr Citroën gibt es in unserem Archiv. Und ein paar schöne alte Citroën finden Sie bei www.radical-classics.com.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/dauertest-citro_n-c4-cactus-_2_-1548/seite_1-2

30 Aug 2014

Griffiges Schwarz für den Audi 100 C4: Dunlop Reifen

Nach dem Kauf des Audi 100 C4  war für den künftigen Daily ein neuer Satz Sommerreifen fällig. Ich freute mich schon auf den Reifenwechsel in Verbindung mit den 18 Zoll Alufelgen. Die alten Serienreifen hatten den 5-Ender zwar in der Vergangenheit sicher über den Asphalt gebracht, aber ich wollte das sanfte und leise Abrollen frischer Sommerreifen spüren.

Die Qual der Wahl

Wer kennt das nicht? Hunderte Reifenanbieter und noch mehr unterschiedliche Preise; wie soll man da den richtigen Reifen finden? So führte mich der Weg zum Reifenhändler. Dort erwartete mich ein rundes Sortiment an Markenreifen und auch günstige Alternativen. Ich entschied mich kurz entschlossen für ein günstiges Komplettangebot inklusive Montage. Einen Termin bekam ich gleich für den Nachmittag. Die Montage verlief schnell und professionell, den Reifenhersteller kannte ich zwar nicht, wurde aber vom Monteur als "ganz in Ordnung" dokumentiert. 

IMG_7369

Die erste Ausfahrt mit Hindernissen

Hocherfreut über den raschen Wechsel und den günstigen Preis verließ ich die Werkstatt und fuhr nach Hause. Bereits auf den ersten Kilometern bemerkte ich ungewohnte Geräusche im Cockpit und auch das Lenkrad war nicht so ruhig, wie ich es gewöhnt bin. Auswuchtung, war mein erster Gedanke. Zurück zur Werkstatt und gleich auf die Hebebühne. Erneute Auswuchtung, Höhenschlagmessung, das ganze Programm. Die erneute Probefahrt, diesmal mit dem Meister zusammen, ergab das gleiche Ergebnis. Meine Unzufriedenheit war mir wohl leicht anzumerken, woraufhin der Werkstattmeister mir vorschlug, auf Dunlop Reifen umzusteigen. Diese seien für ihre Laufruhe bekannt sind.

Die Lösung des Problems

Nach anfänglicher Skepsis willigte ich ein. Gegen einen geringen Aufpreis wurde nun ein Dunlop-Reifensatz auf meinem Audi 100 C4 montiert. Bereits auf den ersten Metern bewahrheitete sich der Rat des Reifenprofis. Ich hatte meinen alten Audi wieder, satte, ruhige Straßenlage, ruhiges Lenkrad und keine lauten Abrollgeräusche. Dunlop Reifen haben Qualität zu einem fairen Preis bewiesen und mich als sicheren Kunden gewonnen.

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Fazit

Für mich gibt es künftig keine Kompromisse mehr! Es kommen nur noch Markenreifen auf meine Fahrzeuge. Mit Billigreifen spart man am Kompfort und damit auch wirklich am falschen Ende.

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Original http://www.coupe-s.de/blog/griffiges-schwarz-fuer-den-audi-100-c4-dunlop-reifen

Created Samstag, 30. August 2014 Tags blog | Reifen Document type Video
Categories Timeline Author Michael Peschel
30 Aug 2014
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Klassiker Anschaffung – Oldtimer und Youngtimer leasen

Schon lange erfreuen sich Young- und Oldtimer einer ständig wachsenden Beliebtheit. Immer mehr werden so die Fans und Freunde alter und älterer Fahrzeuge. Auf dem Weg zum Traumoldtimer gibt es viele Dinge zu beachten und oftmals entpuppen sich die vermeintlich alten, günstigen Butter und Brot Autos zu reinen Groschengräbern.

Günstig angeschaffte Fahrzeuge bedürfen Restaurationen und ständiger Revisionen. Deshalb empfiehlt es sich vor der Anschaffung bei entsprechenden Clubs, wie zum Beispiel im Falle meines Coupes der Audi 100 Coupé S Club Deutschland e.V., genau zu informieren. Meist sind sogar die zum Verkauf stehenden Fahrzeuge bekannt und Tipps sowie Tricks werden gerne gegeben.

Timmelsjoch Audi 100 Coupe S

Timmelsjoch Audi 100 Coupe S

Hat man dann das Fahrzeug des Herzens gefunden steht noch die Finanzierung an. Schon die Anschaffung des Klassikers kann viele Enthusiasten vor die erste Hürde stellen. So gibt es mittlerweile auch für Oldtimer das aus dem Neuwagensektor bekannte Leasing. Eine ganze Hand voll Anbieter bieten bereits seit Jahren das Leasing für Oldtimer, Youngtimer und klassische Automobile zu fairen Bedingungen an. Gerade Selbständige und Freiberufler können von einem Oldtimer-Leasing profitieren. Die Rentabilität ist hier entgegen dem Leasing für Privatpersonen sogar deutlich höher. So bieten einige Anbieter das Leasing für Young- und Oldtimer sogar ausschließlich für Selbständige an. Vorausgesetzt wird bei einem Leasing für Klassiker meist, dass die Fahrzeuge als reine Freizeit- und Hobbyfahrzeuge genutzt werden, entsprechende Oldtimerversicherungen abgeschlossen werden und mindestens als Zweitwagen angemeldet werden. Der privat angeschaffte Klassiker wird sodann an die Leasingfirma übertragen. Diese überlässt darauf hin für einen fest definiteren Zeitraum den Oldtimer dem Leasingnehmer. Nach Ablauf des Leasingzeitraums übernimmt der Kunde sodann wieder zum Rückkaufwert seinen Oldtimer.

Oldtimer Leasing 2
Die Vorteile des Leasing bei Oldtimer und Youngtimer liegen hierbei klar auf der Hand, kann der selbständige Leasingnehmer zudem die fällige Mehrwertsteuer als Vorsteuer absetzen. Dies gilt natürlich nicht nur für das Leasing von Klassikern. Das Leasing ist natürlich und besonders bei der Anschaffung bei Neufahrzeugen bekannt, woraus sich für Selbständige die Gleichen oben genannten Vorteile bieten. Neben der Finanzierungsfunktion garantiert der typische Leasingvertrag alle steuerlichen Vorteile auch für einen automobilen Kunden, egal ob nun Neuwagen oder Klassiker. Dies gilt für die Ertragssteuer ebenso wie auch mit Blick auf die Steuer für die Privatnutzung des Fahrzeuges (1%-Regelung).
Weitere Informationen rund um das Leasing findet ihr unter folgendem Link:

https://www.maske.de/fahrzeugsuche/bmw/2er-coupe/

Oldtimer Leasing 3

Ich hoffe mit diesem Beitrag euch etwas rund um das Leasing näher gebracht zu haben. Übrigens werden Fahrzeuge, welche älter als 30 Jahre sind als Oldtimer bezeichnet und haben somit die Möglichkeit auf ein H-Kennzeichen oder die beliebte 07 Oldtimer-Sammelnummer. Fahrzeuge, welche zwischen 20 und 30 Jahren als sind werden als Youngtimer bezeichnet. Obwohl diese Fahrzeuge noch nicht das steuerlich günstige Oldtimeralter erreicht haben, bieten viele Versicherungen für diese Kultfahrzeuge mit Werthaltigkeit günstigere Versicherungen an! Macht euch mal bei eurer Versicherung schlau oder lest in meinem nächsten Blog darüber.

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Original http://www.coupe-s.de/blog/klassiker-anschaffung-oldtimer-und-youngtimer-leasen

Created Samstag, 30. August 2014 Tags blog | leasing Document type Video
Categories Timeline Author Michael Peschel
30 Aug 2014
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100 Jahre Maserati (16), Maserati 8 CM, 1933-1805

Maserati 8 CM, 1933

Wir stellen vor: den 33er 8CM, der eigentlich eine Fehlkonstruktion war.

Schnell, schnell musste noch ein Fahrzeug her, wie so oft bei Maserati in den frühen Jahren, und so war dann halt aller Anfang schwer. Man hatte zwar diesen herrlichen 3-Liter-Reihen-Achtzylinder, der es auf etwa 240 PS brachte. Doch den baute man dann in ein kaum modifiziertes Chassis eines 4C 1100 ein, das eindeutig zu schwächlich war für die gewaltigen Kräfte. Folglich gingen die ersten Rennen ziemlich in die Hose.
Es kam: Tazio Nuvolari. Der kaufte die Chassisnummer 3007, setzte sich mit seinem Mechaniker Decimo Campagnoni und dem Maserati-Mechaniker Luigi Parenti zusammen, die drei Jungs versteiften den Vorderwagen, bastelten ein bisschen an der Lenkung und den Bremsen. Dann setzte sich Tazio ans Steuer - und gewann den Grossen Preis von Belgien. So war das damals.
Hier: eine Übersicht über die schönsten Maserati der vergangenen 100 Jahre.

Maserati 8 CM, 1933

Original http://www.radical-mag.com/oldtimer/maserati-8-cm_-1933-1805/seite_1-2

30 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Wieder etwas blau gemacht

Das Gerüst war dafür da, Zeit das zu Verblechen. Gestartet habe ich mit der Rückwand. Ich habe das mit dem Kreuz mit Sikaflex verklebt und unten und oben verschweißt. Oben habe ich einen kleinen Spalt zwischen den beiden Blechen gelassen. So habe ich sowohl oberes, als auch unteres Blech mit dem Vierkantrohr darunter verbunden.

Rückwand

Seitlich gab es natürlich auch Bleche, um das abzuschließen.

Seitenwand

Ich wollte wieder etwas lackieren, damit man den Fortschritt sieht. Davor stand aber Verspachteln.

Spachteln

Ich werde nicht aufhören es zu verfluchen. Es ist ein nerviger Job - und ein Staubiger, wie man auf den Bildern erkennt.

EuroHotRod

Ich hätte noch stundenlang weitermachen können, hätte ich es perfekt hinbekommen wollen. Aber irgendwann riss mir der Geduldsfaden und ich beschloss, dass 90%ig auch reicht bei dem Projekt. Farbe her, jetzt wird übergejaucht.

EuroHotRod

Die Innenseite ist noch nicht gelackt - die soll schwarz werden.

EuroHotRod

Vorher muss ich aber noch die Schweißpunkte mit Karosseriedichtmasse abdichten.

Wer jetzt sagt: Mensch, so lange hat der KLE doch gar nicht gespachtelt, dem sei gesagt: Ich habe gestern schon nachmittags angefangen und ich habe bis 22 Uhr durchgeschafft ohne Pause...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/wieder-etwas-blau-gemacht?blog=16

29 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Die Automechanika rückt immer näher...

Der Termin für die Automechanika rückt immer näher. Das bedeutet nicht nur Stress mit dem Bau des EuroHotRods, es muss ja auch ein Stand gestaltet werden. Mein Glück: Mein Stand ist eine Einheit mit der Blogger Lounge.

Blogger Lounge

Bedeutet: Bei mir in Halle 4.1 Stand C51 wird es die Möglichkeit geben, vor Ort am Rechner zu arbeiten, es gibt Sitzgelegenheiten für Gespräche, Steckdosen und Ladegeräte für gängige Geräte etc. Gebaut wird der Stand von einer Messebaufirma, wobei einige Grafiken und Fotos von mir gestellt werden. Und die muss ich nebenbei auch machen.

Heute ist mein Rollup eingetroffen, das ich aufstellen werde, um die Sponsoren zu würdigen und um ein paar Grundinfos zum EuroHotRod zu geben.

Rollup

Alle Blogger sind natürlich eingeladen, die Blogger Lounge zu nutzen. Würde mich über den Austausch mit anderen Bloggern freuen.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/die-automechanika-rueckt-immer-naeher?blog=33

29 Aug 2014

Schon drin gesessen: der neue 2014 Mercedes-Benz Marco Polo / Activity

Schon drin gesessen: der neue 2014 Mercedes-Benz Marco Polo / Activity

Als Lütter habe ich damals™ Wiking-Autos gesammelt. Teil meines Stolz war ein VW-Camper Sven Hedin und ein Mercedes-Camper James Cook. Noch während meiner Studenzeit habe ich immer mal nach einem 1:1 Modell eines dieser beiden Fahrzeuge Ausschau gehalten, doch zwischenzeitlich festgestellt, dass die damalige Motorisierung meinen heutigen Vorstellungen nicht mehr so ganz entspricht. Ganz anders der gestern in der Prelude der Camping-Messe Caravan in Düsseldorf debütierte 2014 Mercedes-Benz Marco Polo. Der kompakte Camper basiert nun nicht mehr auf dem ausgelaufenen Viano, sondern auf der neuen Mercedes-Benz V-Klasse. Was soviel heisst, wie “Du fährst einen PKW mit dem Abmessungen eines Busses und merkst es nicht!”. Mit einem Durchschnittsverbrauch zwischen und Litern Diesel auf 100 Kilomter – je nach gewähltem Motor und Getriebe – kann man so einen Camper nun bedenkenlos als Alltagsfahrzeug nutzen. Mit der stärksten Motorisierung springt der Marco Polo dann auch mal eben in XXX Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 200 km/h. Genau SO! stelle ich mir das vor.

Nicht nur die Fahrleistungen sprechen mich an. Man kann durchaus von all den Assistenz-Systemen aus dem Repertoire der V-Klasse profitieren, den Seitenwind- und den Awareness-Assistenten gibt es in der Serienausstattung. Alle weiteren von Mercedes vertrauten Systeme gibt es optional, besonders sinnvoll erscheint mir da auch die 360° Kamera, damit kann man den Camper dann auch bequem in die engeren Parklücken in der Stadt zirkeln. Apropos Stadt, bei einer Höhe von XXXX Meter, sollte man auch in den meisten Parkhäusern und Tiefgaragen einen Parkplatz finden. Billig gibt es keinen Mercedes, der Marco Polo steht für nicht ganz 55.000 Euro in der Basisausstattung im Konfigurator.

Das Ausstelldach, was sich auf Wunsch auch elektrisch anhebt beherbergt ein Doppelbett, welches sich aber noch oben klappen lässt, so dass man im Innenraum auch bequem stehen kann. Das Bett selbst hat sich schon beim Vorgänger bewährt, das Dach wurde zugunsten etwas mehr Fussfreiheit beim Schlafen optimiert. Wer nur zu zweit reist, muss das Hochbett aber auch gar nicht nutzen. Die Rückbank selbst, lässt sich ebenfalls zum Doppelbett umbauen. Ein sehr pfiffiges Detail am Rande – für die beiden Sitzplätze sind in der Rückbank Luftkissen eingearbeitet, die im aufgeblasenen Zustand den Fond-Passagieren ausreichend Seitenhalt bieten sollen. Nutzt man die Rückbank als Bett, so entweicht die Luft, man erhält also eine ebene Schlaffläche. Ganz neu sind die drehbaren Vordersitze, wie man sie ja auch schon vom Mitbewerber VW kennt. Ich denke mal, dass man diese auch zeitnah für die V-Klasse ordern kann.2014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-04
Hat man die Vordersitze dann gegen die Fahrtrichtung gedreht, kann man zusammen mit den Gästen auf der Rückbank an einem kleinen Tisch Platz nehmen, die sich nur nur verschieben, sondern auch zusammenklappen und zwischen Küchenzeilen und Rücksitzbank verstecken lässt. In der Küchenzeile findet man neben einem kleinen Toplader-Kühlschrank einen zweiflammigen Gasherd und ein kleines Spülbecken. Frisch- und Abwassertanks mit einem Volumen von je 40 Litern erlauben einen Hauch von autonomen Leben auf den Reisen. Vielen Staufächer sorgen für ausreichend Stauraum um das Reisegepäck sicher zu verstauen. Sehr schön gelöst fand ich vor allem die Schubladen, die sich mittel eines kleinen Knopfs entriegeln lassen und dann so elegant in ihren Führungen gleiten, wie man das auch hochwertigen Küchen kennt.2014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-16Ohne Küchenzeile müssen die Käufer des 2014 Mercedes-Benz Marco Polo Activity auskommen. Diese Variante richtet sich eher an Familien und Sportler mit höherem Platzbedarf. Der Surfer grillt am Strand und braucht somit keine Küchenzeile. Den Familien kommt das höhere Platzangebot zu Gute. Im Prinzip ist der Marco Polo Activity eine “normale” V-Klasse mit Aufstelldach. Doch auch hier lässt sich die Rücksitzbank als Bett umbauen. der Einstiegspreis liegt dann auch entsprechend günstiger bei nicht ganz 39.000 Euro. Dazu muss aber auch gesagt werden, dass bei Activity die Einstiegsmotorisierung bei 88 PS anfängt und dieser Motor nur mit einem Forntantrieb ausgestattet ist. Auch das 7-G-Tronic Automatikgetriebe gibt es nicht für die beiden kleinen Motoren, hier muss dann das manuelle 6-Gang-Getriebe bedient werden. Ab dem 136 PS Diesel wird dann die Hinterachse angetrieben und die Automatik ist optional erhältlich. Wer die Sicherheit eines Allradantriebs für sich benötigt oder eben öfter in schwierigem Terrain unterwegs ist, freut sich über die optionale 4MATIC. Diese ist aber nur in Verbindung mit dem 190 PS Diesel und der Automatik erhältlich.2014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-012014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-022014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-032014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-042014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-052014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-062014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-072014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-082014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-092014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-102014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-112014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-122014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-132014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-142014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-152014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-162014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-172014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-182014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-19In Deutschland kann man den Marco Polo ab sofort bestellen, auf der Caravan in Düsseldorf werden beide Modell in den nächsten Tagen auch dem Messepublikum zugänglich gemacht. Bis zum Jahresende werden die beiden Modelle auch in weiteren 14 Märkten in Europa erhältlich sein, in UK wird es den Marco Polo in der Activity-Version auch erstmalig als Rechtslenker geben.

Original http://auto-geil.de/2014/08/29/schon-drin-gesessen-der-neue-2014-mercedes-benz-marco-polo-activity/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=schon-drin-gesessen-der-neue-2014-mercedes-benz-marco-polo-activity

29 Aug 2014
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Muscle Car Of The Week Video #63: 1971 Plymouth Road Runner 426 Hemi

Muscle Car Of The Week Video #63: 1971 Plymouth Road Runner 426 Hemi
<iframe class="youtube-player" type="text/html" width="694" height="390" class="lazy" data-src="http://www.youtube.com/embed/Erclnf63uo4?fs=1&hd=1&autoplay=1" frameborder="0"> </iframe><br>http://www.musclecaroftheweek.com - This week, we're taking a look at a Hemi powered musclecar featuring a cartoon character in the grill. This 1971 Hemi Road Runner is a very limited production car that still retains a full-power 426 Hemi. It features outstanding details like the functional air grabber hood feeding fresh air to the 425 hp, 426 cube Hemi V-8. Inside, you will find a bench seat, a four-speed handle and little else. The exterior styling is bold with the new-for-1971 styling and the distinctive reflective stripe. It is one of many Hemi powered cars in the Brothers Collection and it is our Muscle Car Of The Week!
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Muscle_Car_Of_The_Week_Video_63__1971_Plymouth_Road_Runner_426_Hemi.html

29 Aug 2014
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Magnus Walker Behind the Wheel of the B59

Magnus Walker Behind the Wheel of the B59

Magnus Walker’s passion for customization and making vehicles truly his own, mirrors a famous quote by Dr. Porsche, “I looked around and could not find quite the car I dreamed of, so I decided to build it myself.”
Brumos Porsche’s 2012 911 Carrera GTS B59 Edition, unveiled in the fall of 2011, also represents this philosophy as built by Porsche Exclusive.

The Urban Outlaw connection gets even better in this short film for Brumos Porsche TV featuring Magnus Walker’s opportunity behind the wheel of one of the five factory B59s. This one owned by NE Florida resident and collector, Bill Amos. Check out this great pairing in our latest video. Enjoy!
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Magnus_Walker_Behind_the_Wheel_of_the_B59.html

29 Aug 2014
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Nightcrawler TRAILER 1 (2014) - Jake Gyllenhaal Crime Drama HD

Nightcrawler TRAILER 1 (2014) - Jake Gyllenhaal Crime Drama HD

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Nightcrawler TRAILER 1 (2014) - Jake Gyllenhaal Crime Drama HD

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In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Nightcrawler_TRAILER_1__2014__-_Jake_Gyllenhaal_Crime_Drama_HD.html

28 Aug 2014

Audi RS3 Erlkönig beim Soundcheck

Audi testet derzeit den neuen RS3 auf der Nürburgring Nordschleife. Schaut man sich den Speed des Fünftürers an und lauscht man seinem Sound, dann kommt da etwas richtig geiles auf uns zu!

 

Original http://mein-auto-blog.de/audi-rs3-erlkoenig-beim-soundcheck-49624/

Created Donnerstag, 28. August 2014 Tags audi | Automobilblog News | Björn Habegger | Erlkönig | Fünfzylinder | nürburgring | rs3 | youtube Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
28 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Doc Hudson  

Kurz belichtet: Späte Liebe – Daf 55

Im Garten - IIDas war schon ein echter Hingucker, den die Van Doorne’s Automobiel Fabriek N.V. (DAF) da im Jahr 1967 auf den Markt gebracht hat – den DAF 55 mit Variomatic.

Leider haben nicht viele DAF 55 die letzten Jahrzehnte überlebt, weswegen ich mich umso mehr gefreut habe, dass mir Günther & Theresa ihren Oldie für eine kurze Foto-Strecke zur Verfügung gestellt haben.

Der hier von mir gezeigte DAF ist Baujahr 1969, war immer auf deutschen Straßen unterwegs und verfügt mit einem originalen Stahlschiebedach über ein sehr seltenes Extra. Das Fahrzeug präsentiert sich auf den Fotos in einem komplett restaurierten Zustand, der im Original noch viel mehr zu begeistern weiß. Ich übertreibe keineswegs, wenn ich hier von einem tadellosen Zustand spreche.

Nun ja, jetzt heißt dieser Artikel ja im Nebensatz “Späte Liebe” und Ihr möchtet doch bestimmt auch wissen warum. Dies ist aber schnell erklärt. Günther – der jetzige Besitzer dieses Fahrzeugs und selbst ein Kind der 50er Jahre – hat sich den Traum “DAF 55″ erst vor einem halben Jahr erfüllt und in diesem Fall kann man wohl getrost von “Später Liebe” sprechen. Ich wünsche ihm und seinem DAF allzeit Gute Fahrt und möchte mich an dieser Stelle gerne noch einmal dafür bedanken,  dass ich von diesem schicken Kleinod ein paar Fotos machen durfte ;-)

Wer mag, kann sich im folgenden Absatz noch etwas Wissen zur Technik im DAF 55 anlesen. Die ungeduldigen Leser dürfen aber auch gerne sofort zu den Bildern weiterscrollen :-)

 

Der DAF 55 in ein paar Stichworten:

Für den Vortrieb im DAF 55 sorgte damals ein aus dem Renault R8 entliehener Motor, der mit seinen 1,1 Liter Hubraum immerhin für stramme 45 PS gesorgt hat und dies war Ende der 60er weiß Gott keine schlechte Motorisierung. Beatmet wurde das Zwergenherz von einem Vergaser der Marke Solex, der sein Gemisch stets akkurat an die vier Zylinder zu verteilen wusste. Schon damals stand der Name Solex für Qualität und Zuverlässigkeit, was wohl mitunter einer der Gründe war, warum man bei DAF auf diesen Hersteller als Lieferant zurückgegriffen hat.

Die größte Besonderheit am DAF 55 ist und bleibt aber die legendäre Variomatic, wodurch die Fahrzeugbauer bei DAF komplett auf den Einbau eines Getriebes (im klassischen Sinne) und eines Differentials verzichten konnten.

Das Getriebe ersetzt im DAF 55 die Variomatic, bei der ein breiter Keilriemen zwischen zwei Paaren konischer Riemenscheiben läuft. Alleine die Fliehkraft sorgt dann dafür, dass sich je nach Drehzahl das Übersetzungsverhältnis ändert. Wo bei einem klassischen Getriebe die einzelnen Gänge feste Übersetzungsverhältnisse vorgeben, gibt es bei der Variomatic nur die stufenlose Verstellung der Übersetzung.

Ein Differential war ebenfalls überflüssig, da der Schlupf im Riementrieb für den Ausgleich der unterschiedlichen Raddrehzahlen bei Kurvenfahrten gesorgt hat. Alles in allem eine einfache wie auch geniale Konstruktion, welche nicht zuletzt dafür gesorgt hat, dass ein DAF vorwärts wie rückwärts stets gleich schnell fahren konnte.

Letzteres ist allerdings wenig empfehlenswert, da sich bei schnellen Rückwärtsfahrten der Nachlauf der Lenkachse als nachteilig erweist. Was bei der Vorwärtsfahrt für Stabilität und einen angenehmen Geradeauslauf sorgt, verkehrt sich bei der Rückwärtsfahrt sehr schnell ins Gegenteil und kann zu einem unkontrollierbarem Lenkeinschlag führen. Genau dieser dürfte dann ganz schnell für einen Abflug in die Botanik sorgen. Nun gut, man muss ja auch nicht alles ausprobieren ;-)

Manch einer wird jetzt geneigt sein zu behaupten, dass dies vollkommen veraltete Technik sei, die heute absolut niemand mehr nutzt. Doch weit gefehlt! Bis zum heutigen Tage wird diese Getriebeart bei Motorrollern, Mopeds, Quads und Schneemobilen eingesetzt und dort auch stets unter dem Namen “Variomatic”.

Die Firma Mercedes-Benz nutzt übrigens ein ganz ähnliches Prinzip in ihren Autotronic-Automatikgetrieben, woran man sehr schön sehen kann, dass diese Technik sehr wohl bis zum heutigen Tage erfolgreich im Einsatz ist.

In den fünf Produktionsjahren von 1967 bis 1972 wurden circa 164.000 DAF 55 produziert, wobei gerade einmal  knapp 11.000 Modelle in der Ausführung Marathon ausgeliefert worden sind. Diese Variante bot Dank höherer Verdichtung etwas mehr Motorleistung an.

1972 kam dann das Aus für den DAF 55, da in diesem Jahr das Nachfolgemodell DAF 66 auf dem Markt kam. Dieses wurde aber auch nur bis 1975 gebaut, da in diesem Jahr die PKW-Sparte der Marke DAF von der Firma Volvo übernommen wurde. Mit dem DAF 77 – welcher als Volvo 343 am Markt erschien – endete die PKW-Ära bei der Firma DAF. Womit sich auch dieses Kapitel der Autogeschichte schließt …

So! Genug gefachsimpelt. Viel Spaß mit den Bildern.

 

BedienungsanleitungSeitenansichten - IOldschoolIm Garten - IVariomaticStundenglasScheinwerferTachometerVor der ScheuneSchwarzweissDer stolze Besitzer

Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=4088

Created Donnerstag, 28. August 2014 Tags Cars & Bikes | Chronologisch Document type Article
Categories Timeline Author Doc Hudson
28 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Putins Puppenwagen, Chevrolet Niva 2019

Chevrolet Niva Concept

Seit einigen Jahren gehört der ehemalige Lada-Modellname Niva zum Chevrolet-Imperium. Jetzt endlich wurde etwas daraus gemacht.

An der Moskau Motor Show zeigt Chevrolet, wie der neue Niva aussehen könnte. Das Modell, welches Jahrzehntelang von den russischen Autobauern von Lada produziert wurde, erhält ein für das Zielland so typische, aggressive Aussehen. Russlands Präsident Putin wirds freuen, genauso muss ein echter Offroader aussehen. Mit so einem Offroadteil spielen Grenzen definitiv keine Rolle mehr... GM ist an Lada ebenso beteiligt wie Renault und der PSA-Konzern, die Verflechtungen sind einigermassen: unübersichtlich!
Angetrieben wird das Teil von einem Motor aus dem PSA-Konzern, das bis zu 136 PS leisten könnten. Es ist für den russischen Markt und die angrenzenden Länder gedacht, es dürfte also auch ein schwächeres Modell geben, dass selbst mit übelstem Sprit zurechtkommt. Mit an Bord sind ein Fünfganggetriebe, eine Untersetzung und natürlich Allrad. Noch ist der Niva als Studie angeschrieben, doch bereits 2016 dürfte er bei den Händlern stehen. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass der Niva in Mitteleuropa angeboten wird.
Mehr General Motors gibts im Archiv. Und den speziellen Fahrbericht eines echten Lada gibts hier.

Putins Puppenwagen, Chevrolet Niva 2019

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/chevrolet-niva-2019/seite_1-2

28 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Ralf Becker  

Mercedes S600 TwinTurbo V12 Testdrive and Review (German)

Mercedes S600 TwinTurbo V12 Testdrive and Review (German)

May we acquaint you with "Moby Dick", our V222 S600 test ride for the weekend? The 6 litre V12 is the biggest non-AMG engine you can order for the S-Class. But of course it secretly IS an AMG engine - handcrafted!
We put it to the test at high speed on the German Autobahn.
And of course we were also cruising through the cities and villages of our German home to catch some attention ;-) You will hear the tremendous exhaust sound and learn about the vast range of special options this 187,000 Euro "cashmere white magno" flagship has to offer.
Now we just hope you'll have a littlebit as much fun watching this video as we had producing it! :-) Enjoy - and don't forget to subscribe!
(We will add english subtitles over the next couple of days)

#mbcar #mbcars
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Mercedes_S600_TwinTurbo_V12_Testdrive_and_Review__German_.html

28 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Elektrojazz Cars - groove jazz album celebrating cars from the seventies

Elektrojazz Cars - groove jazz album celebrating cars from the seventies

www.elektrojazz.com
www.facebook.com/elektrojazz

Elektrojazz is a group made up of some of the most groovy Danish musicians available. We play groovy jazz evoking the sound of the seventies, so naturally, we've made cars from this period our focus.

Combining rare grooves with funky Latin and soulful jazz, our mission has been to create the perfect album for the perfect road trip -- whether you're driving one of our seventies inspirations or simply using your imagination.

Elektrojazz is:
Anders Larson - trombone & universal mastermind
Anders Rose - Fender Rhodes & VP of high-octane harmonies
Matthias Petri - electric bass & musical turbo charger
Andreas Svendsen - drums & general groove manager

Special guests:
Gerard Presencer - three-valve trumpet
Rune Harder Olesen - road legal percussion
Roland CompuRythm CR-78 - extra analog drum box
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Elektrojazz_Cars_-_groove_jazz_album_celebrating_cars_from_the_seventies.html

28 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Mustang Unleashed - Designer Anna Sui

Mustang Unleashed - Designer Anna Sui

Mustang Unleashed Designer T-shirts including designs by designer Anna Sui are available exclusively on http://www.gilt.com/unleashed
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Mustang_Unleashed_-_Designer_Anna_Sui.html

28 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Gestern war Weihnachten

Weiter mit der Arschverlängerung. Ich habe die Strebe in der Mitte herausgetrennt und das Blech etwas hin und hermassiert, bis ich es stimmig fand. Dann ein Blech dagegen geklemmt...

EuroHotRod

...angezeichnet, ausgeschnitten und angepunktet.

EuroHotRod

Das Blech da einfach nach unten zu ziehen, wäre zu wackelig. Also habe ich eine Unterkonstruktion gebaut aus Vierkantrohren. Verschweißt mit dem Unterboden, der Querstrebe oben und den B-Säulen. Und ein Kreuz in der Mitte kann nu wirklich nicht schaden.

Kreuz

Ich denke, ich hab insgesamt die Form ganz gut getroffen, ein wenig Spachteln muss ich aber noch.

EuroHotRod

EuroHotRod

Gekämpft wurde gestern aber an zwei Fronten. Kollege Chili aus dem Fusselforum war da und er hat Abfallholz mitgebracht, aus denen er die Grundflächen der Türverkleidungen gesägt hat und dann die teilweise von Bloglesern zugeschickten Holzteile gepuzzelt und zurechtgesägt hat.

Chili

Ich dachte, ich habe mehr als ausreichend Holzfundstücke, aber es reichte gerade so ums Arschlecken. Hier das Ergebnis:

Türverkleidung

Türverkleidung

Verklebt ist das noch nicht, wir hatten nicht das richtige Material. Die Arbeit hebe ich mir auf, wenn ich durch irgendetwas ausgebremst werde - ist auch ein Job, den ich mal einem Helfer geben kann, der mit anlangen will und ich spontan keine andere Arbeit habe. Chili meinte, ich solle die Heißklebepistole zum Verkleben nehmen, bin mir da aber noch nicht so sicher...

Chili war nicht nur als Helfer da, er hatte auch den Schlussjob einer Transportkette. Ich habe mit Nenad auf Facebook gechattet. Ich hatte für das leider selige Motor Maniacs Magazin je einen Artikel über zwei seiner Autos geschrieben. Einmal über den VW Kübel mit dickem Typ4 Motor und echter Afrika Patina und über den Buggy mit dem Rover V8 im Hack. Und irgendwie kamen wir drauf, dass ich irgendwie Rangierhilfen brauche, um den EuroHotRod aus der Werkstatthölle zu bekommen. Und was dann passierte, kann ich immer noch nicht glauben - er hat mir seine unbenutzten geschenkt.

Rangierhilfen

WOW! Das ist echt wie Weihnachten! Ich kann nur danke sagen.

Ach ja - und es ist noch etwas angekommen: Endlich habe ich alle Türscharniere zusammen.

Gestern war Weihnachten

Wieder ein kritischer Punkt weniger. Ich bin langsam zuversichtlich, dass das was bis zur Messe wird - aber der Teufel steckt im Detail...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/gestern-war-weihnachten-1?blog=16

28 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Peter Ruch  

The Italian Job, Effeffe Berlinetta 2018

Effeffe Berlinetta

Das Rezept ist simpel, die Umsetzung wunderbar. Altes Design kombiniert mit moderner Technik - der Karosseriebetrieb der Fratelli Frigerio hat es atemberaubend umgesetzt.

Ja, das Auto, die Effeffe Berlinetta sieht aus wie aus den 50er-Jahren. Und hat auch alle Attribute von damals. Von Hand gedengelte Aluminium-Aussenhaut, einen in die Jahre gekommenen Zweiliter-Alfa-Motor und klassische Instrumente. Der Wagen entsteht in reiner Handarbeit in einer Kleinstserie in Italien - eben wie im goldenen Zeitalter der Karosseriebauer. Weit moderner geht es aber beim Fahrwerk und beim Chassis  zu und her. Doppelte Querlenker vorne mit einer ganz speziellen Anlenkung des Federbeins, eine ausgeklügelte Achskinematik hinten und natürlich moderne Scheibenbremsen sorgen dafür, dass man beim Fahren nicht voll und ganz an die 50er-Jahre erinnert wird. Und, die zweisitzige Berlinetta ist leicht, verdammt leicht. 840 kg soll das knapp vier Meter lange Auto wiegen, da dürften die 170 PS aus dem Vierzylindermotor wenig Mühe haben das Auto ordentlich anzuschieben. Noch etwas erinnert an die 50er-Jahre: der Wagen ist nur gerade 156 cm breit, das sind zehn Zentimeter weniger als der neue Smart Fortwo! Die Gangwechsel erfolgen über ein vollsynchronisiertes Fünfganggetriebe, als Topspeed nennt der Hersteller bis zu 240 km/h (abhängig von der gewählten Reifendimension und der daraus resultierenden Endübersetzung). Natürlich gibt es für ein solches Fahrzeug keine Preise, dass muss man mit den Herstellern ausmachen. Wir finden, egal was es kostet: schön, dass es so etwas wieder gibt!

The Italian Job, Effeffe Berlinetta 2018

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/effeffe-berlinetta-2018/seite_1-2

28 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Jan Gleitsmann  

2014 Citroen C3 eHDi115 Red Block – Fahrbericht

Gastbeitrag: Der nachstehende Beitrag entstammt der Tastatur von Journalistin Sarah Sauer, die in unregelmäßigen Abständen mit ihrer Schreibe auch auto-geil.de veredelt. Mehr von Sarah findet ihr in den Ruhr Nachrichten oder auch unter ausfahrt.tv.

Ich nehme es gleich vorweg: Dies wird eine Ode an den Citroen C3 eHdi 115 Red Block, mit einem großen Wermutstropfen. Und nein, ich bin nicht dafür bezahlt worden. Die folgenden Zeilen beruhen einzig und allein auf meiner Wahrnehmung und persönlichen Einstellung. Ich finde ja den normalen Kleinwagen an sich meist spannender als so manche Rennsemmel, denn das, was die Hersteller in diesem Segment anbieten, kann in Sachen Komfort, Ausstattung oder Fahrleistung zum Teil nicht unterschiedlicher sein. Da ich privat auch einen Kleinwagen fahre, war ich sehr gespannt, wie der C3 Red Block und ich zusammenpassen würden.

Der erste Eindruck: Naja. Nicht so ganz meine Formsprache, ein bisschen zu knutschkugelig. Ich stehe mehr so auf Ecken und Kanten. Und auch die Farbe, ein unauffälliges Shark-Grau, hat mich nicht vom Hocker gerissen. Umso schöner der Aha-Effekt beim Einsteigen: Rote Ledersitze vorne und hinten, mit schönen Perforationen. Rot ist eigentlich nicht meine Farbe, aber das sieht nun wirklich schick aus. Nächster Aha-Effekt: Das Einsteigen und Reinsetzen. Herrlich bequem, diese Sitze, vorne mit dreistufiger Sitzheizung, und das Beste: keinerlei beengtes Gefühl, trotz meiner Größe von 1,84m. Allerdings: Null Seitenhalt.

Genügend Kopffreiheit, optimal verstellbares Lenkrad. Nicht nur die Sitze muten schick an, sondern auch das Interieur. Hochwertig, mit diversen schwarzen Hochglanz-Applikationen. Das und die schwarz lackierten Außenspiegelgehäuse sowie Türgriffe, Chromleisten für die Fenster, Alu-Einstiegleiste, die hinten dunkel getönten Fenster, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit roter Radnabenabdeckung oder die Alu-Pedalerie gehören zur Serienausstattung des Modells „Red Block“. Die roten Sitze allerdings, so könnte man meinen, nicht. Diese kosten 890 Euro Aufpreis. Ich vermisse dringend Haltegriffe – nicht zuletzt wegen des fehlenden Seitenhalts – eine vernünftige Leseleuchte vorne und nicht diese Funzel in der Dachmitte sowie Beleuchtungen für die beiden Schminkspiegel in den Sonnenblenden. Da ich den C3 Red Block eher als „Mädchenauto“ einstufen würde, sind doch solche Details irgendwie obligat.Die Instrumente hinter dem Lenkrad sind leicht abzulesen, haben aber zwei kleine Schönheitsfehler, finde ich: Zum einen sind Drehzahlmesser (links) und Tacho (Mitte) analog – weiße Zeiger auf dunkelgrauem Grund – die Spritanzeige (rechts) jedoch digital und orangefarben. Irgendwie wäre da ein weiterer Zeiger stimmiger gewesen. Da aber in diesem Feld auch der Geschwindigkeitsregler und -begrenzer seinen Platz hat, musste das wohl so gelöst werden. Und: Der Tacho ist, was seine Aufteilung betrifft, ein bisschen tricky. Angezeigt werden die Zahlen 30, 50, 70 – dabei ist es mir sehr häufig widerfahren, dass ich zu schnell war. Der Strich zwischen 50 und 70 steht halt für 60, und nicht für 55. 2014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-11Ein weiteres Display findet sich in der Mittelkonsole. Dort ist das Navigationssystem „eMyWay“ inklusive HiFi-System verbaut (1140 Euro Aufpreis). Der 7-Zoll-Farbbildschirm ist ebenfalls gut abzulesen und die Bedienung über einen kleinen Drehknopf oder einen Schalter intuitiv. Ein anderer Knopf gab mir zunächst erst mal Rätsel auf: Oben rechts neben der Tankanzeige montiert, silbrig glänzend, wusste ich damit erst nichts anzufangen. Ein Blick in die Betriebsanleitung verriet: Dabei handelt es sich um einen serienmäßigen Innenraum-Parfumspender! Und ich wunderte mich schon, warum es in dem Auto, sobald ich einstieg, immer so dolle duftete. Zeit, loszufahren. Und wieder Zeit für eine Offenbarung: Hach, was fährt er sich schnittig! Verbaut ist in meinem Testwagen der so genannte eHDi 115 Dieselmotor, also 1,5 Liter, 115 PS, 270 Newtonmeter. Und der macht in dem kleinen, leichten Auto wirklich Spaß! Durchzugsstark, laufruhig, schwungvoll, dazu eine direkte Servolenkung – ich fühle mich prompt eins mit dem C3. Die manuelle 6-Gang-Schlaltung erledigt ihren Job ebenfalls tadellos, vielleicht könnten die Schaltwege noch einen kleinen Ticken kürzer sein. Für den Stadtverkehr und für Landstraßen ist das Auto perfekt. Auffallend ist die doch recht sportliche Federung, und tatsächlich: der C3 Red Block ist 25 mm tiefergelegt und mit einem sportlichen Fahrwerk ausgestattet. Ich habe den Eindruck, der Kleine will mal richtig rennen, deshalb scheuche ich ihn auf die Autobahn. Der rennt wirklich! Ich habe mich in diesem Kleinwagen bei 190 km/h (mehr geht nicht) sicherer gefühlt als in so manch voluminöserer Mittelklasse. Der C3 fährt wie am Schnürchen gezogen, ich kann eigentlich immer im 6. Gang bleiben – und auf der linken Spur. Ich habe dort tatsächlich diverse Oberklassen-Premiummarken-Autos vertrieben. Nicht, dass ich das forciert hätte. Aber ich glaube, die haben damit beim Blick in den Rückspiegel einfach nicht gerechnet, dass ihnen ein C3 Red Block so nahe kommen könnte. Besonders beeindruckend fand ich, dass der Kleine jede Bodenwelle oder Seitenwind-Attacken völlig relaxt geschluckt hat. Auf die elektrische Servolenkung mit variabler Unterstützung ist jederzeit Verlass, da verreißt nichts, auch wenn die Fahrbahn noch so ruckelig ist. Nicht ganz so schön, aber akzeptabel: die Geräuschentwicklung. Man muss die Stimme bei Unterhaltungen doch deutlich heben.2014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-012014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-022014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-032014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-042014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-052014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-062014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-072014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-082014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-092014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-102014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-112014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-122014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-132014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-142014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-152014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-162014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-172014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-182014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-19Ich habe prompt Lust, eine kleine Reise zu unternehmen, weit weg zu fahren. Ob ich noch wen mitnehme? Da könnte es aber schwierig werden. Der Kofferraum vom C3 Red Block ist nicht gerade groß. Und: Citroen behauptet ja, im C3 hätten locker 5 Personen Platz. Entschuldigung, aber das würde ich keinem empfehlen. Zwar sind die Sitze auch hinten bequem, und ich habe mit meiner Größe so gerade eben Platz – aber ich sehe da dann doch eher Kindersitze denn Erwachsene. Nein, dieses Auto ist für Singles, maximal für Paare, perfekt als Zweitwagen für die City oder für Pendler, vielleicht geht noch ein Großeinkauf hinein. Immerhin ist die Rücksitzbank 1/3 zu 2/3 umklappbar, jedoch ist die Ladefläche nicht eben. Mir als in einer Großstadt lebendem Single aber gefällt der Citroen C3 eHDi115 Red Block richtig gut. Wir passen definitiv zusammen. Noch ein Wort zum Spritverbrauch: 3,8 Liter auf 100 km laut NEFZ. Mhm. Ich bin gut 1000 Kilometer gefahren und habe 5,6 Liter verbraucht. Allerdings, so muss ich gestehen, habe ich nicht darauf geachtet, sparsam unterwegs zu sein. Jetzt aber kommt er, der große, große Wermutstropfen: Er ist so nicht mehr zu bestellen! Warum habe ich dann bis hierhin gelesen, fragt ihr euch? Weil: Es gibt noch Restbestände. Ganz weg vom Fenster ist er also nicht. Sein Grundpreis beträgt 19.580 Euro, mein Testwagen kostete 22.110 Euro. Für ein Kleinwagen schon ziemlich happig, ehrlich gesagt. Ansonsten ist er nur noch als Benziner, als VTi 120 zu bestellen und zu konfigurieren. Dieser hat eine manuelle 5-Gang-Schaltung, 120 PS und startet bei 17.780 Euro. Mensch, Citroen, was habt ihr euch nur dabei gedacht?

Original http://auto-geil.de/2014/08/28/2014-citroen-c3-ehdi115-red-block-fahrbericht/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=2014-citroen-c3-ehdi115-red-block-fahrbericht

27 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Jens Tanz  

Vom Dunkel ins Licht

Vom Dunkel ins Licht

Auftakt zum Roadmovie

Mit dem Auto nach Südfrankreich. Abenteuer, Straßenromantik, Sonne und Rotwein :-) Bis auf “Abenteuer” stimmt das auch alles. Romantik, Sonne und Rotwein nehme ich gern mit, aber das Abenteuer bleibt schön zu Hause. Urlaub, Leute! Ich werde mit der freiwilligen Babysitterin meines viertelfinnischen Sandmädchens und ihrer großen Schwester unterwegs sein. Was beides meine Töchter sind. Obendrauf gesellt sich der Freund der großen Schwester der Babysitterin, der nicht komplett alles isst was man ihm vorsetzt und gern Caps trägt. Wir vier in einem alten Mercedes. Erst mitten in der Nacht nach Paris, dann nach Agde am Mittelmeer, irgendwo zwischen Montpellier und der spanischen Grenze. Zwei Wochen in einer kleinen Hütte aus Plastik auf einem Campingplatz. Hm. Okay, vielleicht nehme ich das Wort “Abenteuer” doch wieder mit auf die Liste.

Vom Dunkel ins Licht

Einstimmung auf ein anderes Land

Vorfreude ist eine schöne Freude, wenn auch nicht die schönste, finden Sie nicht auch? Gerade war ich noch mit meinem halbfinnischen Fräulein Altona und dem Sandmädchen in Portugal, dann habe ich 10 Tage in Kiel und Hamburg meine Freiberuflichkeit mit Fleiß und Nachtschichten einmal mehr strapaziert – und jetzt ist der Abend vor der Nacht, in der es auf die Bahn geht. Ich freu mich. Ich stapfe durch die verregnete Kieler Innenstadt und kaufe ein, was man so braucht. Reisebrötchen-Kram, Eier, Cola, ungesunde Süßigkeiten. Waren Sie schon mal mit Teenagern und gerade eben flügge gewordenen Menschen im Urlaub? Die sind ganz schön anspruchsvoll. Nix hier Schnitzelbrötchen auf die Hand, man ernährt sich einigermaßen ausgewogen. In der Fußgängerzone vor Karstadt spielen ein paar Jungs lustige, französische Musik. Ist das ein Zeichen? Vielleicht. Ich weiß nicht wofür, aber lustige französische Musik gefällt mir. Notiz an mich selbst: Nachher bei iTunes nach lustiger französischer Musik für unterwegs suchen, schließlich sind es ein paar sehr sehr dunkle und einsame Kilometer bis nach Paris.

Vom Dunkel ins Licht

Waschtag für den Daimler

Der dicke Daimler steht vor seiner ersten echten Bewährungsprobe. Wir kennen uns noch nicht richtig. Ursprünglich wollte ich uns mit dem Taxi in den Süden Europas bringen, allein schon wegen des Tages in Paris ♫ Nach den bisher abgespulten Kilometern mit dem treuen 220 CDI breitet sich allerdings in mir eine ziemliche Erleichterung aus, dass ich diesen alten Plan NICHT umsetzen muss. Zu klapperig war er, zu hart die hinteren kaputten Druckspeicher der Federung und zu defekt die Klimaanlage. Alles ist hingegen gesund an unserem aktuellen Beförderungsmittel, und aus purer Dankbarkeit für diesen Zustand bekommt der alte Herr eine “Alles-was-geht” Wäsche beim örtlichen Supermarkt spendiert. Der Tank ist voll, alle Flüssigkeiten sind befüllt und mit Ersatzdöschen hinten im Werkzeugfach ergänzt. Während die Mädels in der Küche die Reisebrötchen schmieren und der Mann mit der Cap vor der Haustür verträumt eine raucht und den Schafen beim Grasen zuguckt bekommt das alte Lisa-Navi ein paar frische Anweisungen. Es geht die A1 nach Westen, durch die Niederlande an Amsterdam vorbei, dann durch Belgien und über die Nordroute runter nach Paris. Wie ich gestern lesen konnte hat jemand bei TomTom mein Greinen erhört und ein neues Navi auf dem Weg zu mir geschickt. Das bedeutet aber, dass dies die letzte Reise sein wird, bei der die alte Lisa das Sagen hat :-( Na okay, in letzter Zeit war sie ein bisschen bockig. Jetzt kann sie nochmal alles geben. Warum zeigt mir das Teil die ganzen BurgerKing Filialen an??? Verwirrend.

Sur la route

Sur la route

1000 Kilometer. Und dieses mal wollen wir noch mehr von Paris sehen als damals, 2011. Oh mann. Geht das nur mir so, oder rennt die Zeit seit ein paar Jahren schneller als vorher? Oder werde ich einfach nur alt? :-) 1991, 1992, 1993 war ich in Südfrankreich, zweimal mit dem Taunus und ein mal mit dem Granada. 2011 mit dem Audi V8 und 2012 mit Rudolf, meinem metallicgrünen Passat. Heute ist es also das sechste mal, und meine große Tochter ist inzwischen nur unwesentlich jünger als ich damals auf der ersten Tour mit dem Taunus. Argh. Der Nachteil: Wenn das so weitergeht begreife ich vielleicht tatsächlich eines Tages, dass das Leben endlich ist. Wie blöd. Der Vorteil: Die genannte Dame hat einen Führerschein. Der Caps tragende Zitronen-Pasta-Verweigerer auch. Was wiederum bedeutet, dass Papa nicht die ganze Strecke alleine fahren muss, denn der wird wie gesagt nicht jünger *schrei* und freut sich vermutlich im Laufe des Tages über einen kleinen Nap auf dem Rücksitz, irgendwo im Süden dieses Kontinents. Vorher ist ein Nap im kuscheligen Bettchen angesagt. Der Wecker steht auf 2:00 Uhr morgens, wer nachts fährt a) hat keine LKW vor sich und b) steht in keinen Staus mit dumpfbackigen Berufspendlern und c) sollte nicht in seinem gewohnten Trott verweilen und erst gegen 23:00 ins Bett gehen. Ach du Scheiße. Ich muss ja in drei Stunden schon wieder raus! :-( Ich kaufe schnell noch die paar hippen französischen Alben auf iTunes und schiebe die auf mein steinaltes Musik-iPhone, was billiger als ein mp3-Player war. Das Jungvolk baut noch ein paar Häuser und Familien mit SIMS 3 und ich entschlummere derweil für eine viel zu kurze Zeit dem Geschehen…

Vom Dunkel ins Licht

Nachts, wenn alles schläft

*klick* “Zwei Uhr. Die Nachichten.” Waah. Hat es Ihr Radiowecker auch schon geschafft, Sie aus einem wundervollen Traum zu reißen und Sie einsam und hilflos in einem stockdunklen Zimmer zurück zu lassen? Um eine Zeit, in der Sie eigentlich in diesem Traum bleiben sollten? Stattdessen wecke ich das Konglomerat aus Heranwachsenden um mich herum auf und geleite die müde Horde zum komplett fertig gepackten Mercedes. Kiel ist absolut still. Es ist die Nacht von Montag auf Dienstag, rechtschaffene Bürger schlafen friedlich, nicht mal die Vögel sind zu hören. Nur eine einzelne verwirrte Grille zirpt resignierend in der Hecke vor sich hin und stimmt mich ungewollt ein auf das Geschnarze der Zikaden in den Calanques bei Cassis. Da ist sie wieder, die Vorfreude. Und JETZT ist dieser Moment, auf den wir uns die vielen Monate und Wochen gefreut haben. So sehr, wie nur Teenager und junge Erwachsene und deren Papa sich freuen können. Wir haben den ganzen Urlaub noch vor uns, und er beginnt – jetzt. Und auch ohne einen Hauch von Pessimismus wird uns in genau diesem Moment klar, dass es einen weiteren Moment geben wird, an dem wir ins Auto steigen und uns auf den Rückweg machen. Dann ist der Urlaub *schnipps* wie ein Fingerschnippen verdampft. Wieder wird er kommen, dieser Moment. Aber noch nicht jetzt, hier und heute.

Vom Dunkel ins Licht

Man sieht nix. Ist vielleicht besser so

Ich mag die Stimmung in der Nacht. Da ich kein Schichtarbeiter bin und lieber früh aufstehe als Nachts zu schuften wirkt die Dunkelheit auf mich immer wie eine große, fremde Unterwasserwelt. Alles ist gedämpft, langsamer, anders. Die Ladies schleppen müde schlurfend ihre Bettdecken auf den Rücksitz, best Boyfriend (mit Cap) raucht eine Zigarette und ich gucke in den Sternenhimmel. Das habe ich hier viel zu selten gemacht. Wie wunderschön er ist, wenn nicht der Lichterschein der großen Stadt ihn komplett verwässert. Tochter klein plappert aufgekratzt vor sich hin, während Tochter groß sich auf dem Rücksitz an ihren Liebsten kuschelt. Noch fragt niemand nach Reisebrötchen. Ich schütte mir einen letzten großen Kaffee in den Kopf und starte den Diesel. Selbst jetzt, um zehn vor drei, sind auf dem Thermometer noch knapp 18 Grad. Sommer de Luxe im Jahr 2014, möge er uns auch in Südfrankreich erhalten bleiben. Wählhebel auf D und los gehts.

Vom Dunkel ins Licht

Dann kann es wohl losgehen

Der erste von 1000 Kilometern bis Paris führt durch das schlafende Kieler Vorörtchen. Kein Mensch ist in keinem Auto irgendwo zu sehen. Na klar, niemand ist so bekloppt und fährt um diese Zeit unter der Woche irgendwo hin. Alle Fenster sind dunkel. Was mag wohl in den Leuten gerade vorgehen, die dahinter schlafen? Träumen sie? Haben sie Hoffnungen und Wünsche? Haben sie Ängste? Bauen sie das Nageln des Common Rail Diesels in ihren Schlaf mit ein? Vor uns liegt die A7. Die scheiß A7. Was habe ich sie mir schon schön geredet, habe über Sonnenaufgänge philosophiert und mich pathetisch in Musik verloren, aber bei allem ist und bleibt sie eine scheiß Autobahn mit scheiß Staus, und das jeden Tag. Jeden einzelnen zwischen Hamburg und Kiel. Der jetzt beschlossene Ausbau zur Dreispurigkeit in den kommenden 10 Jahren wird das nicht besser machen. Entschuldigen Sie diesen Ausbruch. Es ist nicht Tag. Es ist Nacht. Eine Verkehrsdichte wie vor 50 Jahren, hinten schlafen die beiden Großen schon wieder seltsam ineinander verwoben und mein munteres 13jähriges Töchterchen neben mir textet mich fröhlich mit relativistischen Theorien und Ansichten über Freundschaft und Tod zu. Dazu singt uns ZAZ was von Emotionen, dem Richtigen und einem Wiedersehen in Port Coton. Französisch. Wie ich diese Sprache liebe, ihren Singsang und ihre Betonung. Fahr, mein Mercedes, fahr uns vier jetzt nach Frankreich.

Vom Dunkel ins Licht

One thru the night

Wie seltsam, durch den Autobahnabschnitt in Hamburg zu rollen und nicht in Stellingen rauszufahren. Die erste Cola ist inzwischen in mir drin, ich bin glockenwach und bekomme eine gewisse Sehnsucht nach der großen und der ganz kleinen Frau, die nicht weit von hier schlafen. Alle anderen in meiner direkten Nähe schlafen inzwischen ebenfalls. Die beiden hinten sowieso und das kleine Wortwunder neben mir ist vor 15 Minuten mitten im Satz einfach weggeratzt. Das alles erfüllt mein Herz mit einer klebrigen Mischung aus Sehnsucht und Liebe. Um mich rum sind so viele liebe Menschen, dass ich manchmal gar nicht weiß, mit wem ich wann wie viel Zeit verbringen möchte. Am liebsten immer mit allen. Doch die Würfel sind gefallen, der Preis für zwei gemeinsame Wochen mit den hier anwesenden schlafenden wundervollen Menschen ist die Entbehrung. Die Distanz zur finnischen Fraktion. Zu der kleinen (bestimmt Papa auch vermissenden) Gurke und ihrer hübschen Mutter. Mann – kann nicht alles haben. Also schicke ich gute Gedanken von hier aus ein paar wenige Kilometer nach Osten und verspreche flüsternd, bald wieder da zu sein. Hinter dem Elbtunnel strahlen die Hafenanlagen wie eine eigene Stadt, und ich bin allein mit den schlafenden jungen Menschen und der Musik. Genug Französisch für den Moment, ich brauche emotional härteren Stoff. Kettcar ist jetzt gut. Die bringen mich zum Weinen und sicher auf die A1 und damit weg von der A7.

Vom Dunkel ins Licht

Aus grau wird langsam blau

Die Mädels und der Mann mit dem großen Kippenvorrat schlafen über Stunden tief und selig. Ab und an räkelt sich mal was im Rückspiegel, und wenn ich mich umdrehe sehe ich Menschen, ineinander verknotet, aber glücklich. Ich lasse den Diesel fliegen und spule Kilometer für Kilometer ab, solange der Berufsverkehr noch in seinem Bett liegt und dieser einen verirrten Grille zuhört. Kennen Sie diese Stimmung, wenn am Horizont langsam der erste Lichterstreif erkennbar wird? Wenn aus der Dunkelheit fast unmerklich erst ein dunkles grau, dann ein blau und dann der neue Tag entsteht?

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Komische Zeiten. Und ich meine komisch nicht im Sinne von witzig, vielleicht ist Ihnen das schon aufgefallen. Einen Teil dieser komischen Zeiten kann ich in Kiel zurück lassen. Einen guten, festen, beruhigenden Teil habe ich traurig in Hamburg zurück gelassen. Und einen ebenfalls guten, konstanten Teil habe ich hier bei mir im Auto. Solange die Sicherungen im Kopf noch den Strom halten geht es immer weiter, in unserem Fall erstmal immer weiter in Richtung Süden. Aus grau wird blau wird hell. Wo sind wir hier eigentlich? Egal, der Kaffee und die Cola wollen zurück ins Meer, der Hunger fordert verbalisierte Gedanken über Reisebrötchen und meine Gliedmaßen bedeuten mir, dass sie sich gern einmal strecken möchten. Parkplatz. Jetzt.

Vom Dunkel ins Licht

Verschleißerscheinungen

Olala. Die rund vier Stunden seit unserem dunklen Abflug in Kiel stecken dem alten Mann doch mehr in den Knochen, als er es zugeben möchte. Gut, dass die durchgeknallten Mitreisenden im Gesamtalter von 53 Jahren jetzt wach sind und den Fahrer unterhalten können. Während ich mich recke und strecke wandern die müden Augen über den in der Morgensonne liegenden Parkplatz. Auch diese Atmosphäre mag ich, der erwachende Tag, Trucker, die Kaffee holen und vorbeiziehende Karawanen von Blech. Der Verkehr wird auf der Autobahn langsam dichter und es wird merklich wärmer. Aus dem Auto dringt lustige französische Musik, ich glaube das ist jetzt Gregoire. Na ja, nicht wirklich lustig, im Gegensatz zum jüngst ausgetretenen Volk. Giggelnd und brabbelnd kommen die drei aus den Büschen zurück und fragen nach den Brötchen, die irgendwo im Kofferraum in einer Papiertüte liegen. 13 Jahre und 18 Jahre. Und die beiden fahren freiwillig mit ihrem Papa mit dem Auto auf einen Campingplatz nach Frankreich, statt mit ihren Homies irgendwo auf den Ballermann. Okay, ein Homie ist einfach mitgekommen :-)

Vom Dunkel ins Licht

Der Raumgleiter und die Crew

Aber wieder einmal denke ich so bei mir, dass ich vielleicht in der Vergangenheit nicht restlos alles falsch gemacht habe, wenn das bei meinen Kindern die Definition für einen guten Urlaub ist. Ich selbst bin ja auch lange mit meinen Eltern unterwegs gewesen, aber mit 15 wollte ich irgendwie auch mal alleine los. Mit dem Fahrrad nach Uelzen und so. Das ist eine andere Geschichte :-) Die drei fühlen sich anscheinend wohl in Erwartung von Palmen und Sonne, und wenn sie als Preis dafür den einen oder anderen abgegriffenen 90er Jahre Witz von mir und die ab und an mal aufpoppenden Geschichten von “früher” ertragen müssen (mein halbfinnisches Fräulein sagt immer “Vati erzählt aus dem Krieg”. Die doofe…) scheint das für sie ein guter Tausch zu sein. Auch der immer gut gekleidete, gut gebaute junge Mann mit der Mütze findet langsam seine Silben wieder. Das könnte ne echt gute Zeit werden, denke ich gerade…

Vom Dunkel ins Licht

Endlich kann man mal was sehen

Ich fühle mich darüber hinaus perfekt durchorganisiert. Und wer mich kennt weiß, dass ich dieses Gefühl und diesen Zustand eher selten erlebe. Ich habe einen Umschlag mit rund 120 Euro für die Autobahnmaut in Frankreich dabei. In dem steckt auch bar das Geld für das Mobile Home in Agde und das Hotel in Paris. In einem anderen sind 500 Euro für Diesel drin. Genau so viel Geld steckt in einem weiteren Umschlag, das sind pro Tag auf dem Campingplatz 50 Euro Essensgeld für 4 Personen. Ob das reicht? Wenn nicht müssen wir mit der Gitarre rumziehen, singen und Geld sammeln. Na und? Das hat 1992 auch schon mal ganz hervorragend funktioniert ♫ Darauf ein Brötchen mit Jagdwurst. Auch wenn inzwischen die Sonne hinter den Wolken aufgeht – für die gekochten Eier finde ich es noch ein bisschen zu früh.

Vom Dunkel ins Licht

Reisebrötchen. Ich liebe es ♫

Dieser erste Stop mit der just erwachten Brut war ein kurzer, knapper Halt, wir wollen Strecke machen, solange wir Strecke machen können. Paris lockt mit dem Eiffelturm und ein paar anderen baulichen Schönheiten links und rechts von der Seine, da kann man ja gar nicht früh genug aufschlagen. Inzwischen ist die goldene Dämmerung einem grauen Wolkenhimmel in den Niederlanden gewichen. Dass hier die Straße schnurgeradeaus geht ist schön, dass die Autos irgendwie nicht mehr werden auch aber dass wir keine Zeit für Amsterdam haben nicht :-( Schade. Ist lange her, dass ich da war. 1997 glaube ich. Irgendwo muss noch eine sehr schräge Jacke rumhängen, die ich mir da gekauft habe, die muss ich mal suchen. Weiß mit schwarzen Rändern und ganz vielen Schriftzeichen drauf. Hm. Nee, vergessen Sie den letzten Satz ;-) Die Führerscheininhaber sind zwar wach, aber zu träge zum Autofahren. Also lassen wir erstmal die Sitzverteilung so wie sie ist. Wach genug bin ich auch, vielleicht wollen die beiden ja morgen auf der zweiten Etappe mal vorn hinterm Stern sitzen. Wir lassen uns von weniger melancholischer Musik beglücken, seit das Handy von hinten ans Radio angestöpselt wurde und fette Bässe sich mit groovigen Beats abwechseln. Warum nicht? Ein bisschen gute Laune auf dem Weg in den Süden kommt jetzt gut. Sobald wir den Sendebereich der durchgeknallten Holländer verlassen könnte man auch mal nach einem guten Radiosender suchen.

Vom Dunkel ins Licht

Durch echt viele Länder heute

Was folgt sind Anekdoten von Navis, die so alt sind, dass die mal wieder die Ausbaustraßen nicht kennen und einen deshalb auf ausladenden Umwegen über Strecken lotsen, die man nicht genommen hätte, wenn man den gut lesbaren Schildern gefolgt wäre. Außerdem Geschichten von Mautstellen, von Schranken, die einen nur durchlassen wenn man mittlere Geldbeträge in ihnen versenkt und von freundlichen Menschen in Kassenhäuschen, die einem bon voyage wünschen. Ah. Wir sind also endlich in Frankreich. Diese Geschichten in ihrer gesamten Breite erspare ich Ihnen, denn die haben Sie schon in verschiedenen Farben mannigfaltig in vergangenen Blogs zum Thema gelesen. Nicht? Dann suchen Sie mal, da finden Sie so einiges :-)

Fast da

Fast da

Auf den Zubringerstraßen von Paris beginne ich erneut, mich intensiv auf mein neues Navi zu freuen. Die alte Lisa ist total überfordert, die Straßenführung ist verwirrend und das lustige Umschalten auf die französische Sprechstimme “Kathérine” hat uns a) keine Besserung der Verwirrung und b) einen weiteren kleinen Umweg beschert, weil ich in den entscheidenden Momenten nicht verstanden habe, was die zu mir gesagt hat. Also wechsel ich wieder zurück zur Custom Voice, was die Stimmen der beiden anwesenden Töchter von anno 2009 oder so in der Schweiz beinhaltet, die mir aus Langeweile Fahranweisungen aufs Navi pöbelten, als ich mir ein paar Autos anguckte. Hallo Hauptstadt der Franzosen. Stadt der Liebe. Stadt der Touristen. Stadt, wo wir ein erstaunlich preiswertes Hotel mit zwei Doppelbetten in einem Zimmer gefunden haben. Im Netz. In der realen Welt müssen wir es nun noch einmal finden. Um 2:45 Uhr heute Nacht haben wir in Kiel abgelegt, und um 13:00 Uhr sind wir in Paris. Aus Norddeutschland kommend, wohlgemerkt. Ich finde das erstaunlich schnell und denke darüber nach, ab und an mal statt auf einen HotDog mit Blick auf die Nordsee nach Dänemark vielleicht lieber auf ein paar Crepes mit Blick auf Sacre Coer nach Paris zu fahren :-)

Vom Dunkel ins Licht

Namen, die ich lesen will

Ein gutes Hotel in Paris zeichnet sich dadurch aus, dass eine Tiefgarage vorhanden ist. Dass die in unserem Fall pro Nacht fast ein Viertel des Zimmerpreises kostet liegt vor allem an dem günstigen Zimmerpreis. Andererseits ist mitten in Paris ein Parkplatz eigentlich nicht mit Geld aufzuwiegen, vor diesem Hintergrund ist das schon wieder preiswert. Also soll es so sein. Ich ziehe Bilanz. Keine Panne, nicht mal eine leuchtende Warnlampe bis hier. Kein nennenswerter Ölverbrauch. Durchschnittsverbrauch beim ersten Tankstop: 6,8 Liter Diesel auf 100 Kilometern. Und das voll beladen mit vier Personen und Gepäck und mit seit 8:00 Uhr permanent mitlaufendem Klimakompressor, weil die Sonne von außen rein wollte und der Muff von Menschen und Lebensmitteln raus. Drei Reisebrötchen sind noch übrig. Ich freu mich schon wieder. Das ist nun keine Vorfreude mehr, das ist Freude. Ich bin in Paris. In DEM Paris, hey, an einem ordinären Dienstag Nachmittag :-D

Vom Dunkel ins Licht

Wo parken, wenn nicht hier?

Tickend und knackend kühlt der Daimler nach diesem Marathon für Kolben und Radlager ab. Die vier Reisenden checken ein und bringen das Gepäck aufs Zimmer, was nicht groß, aber gemütlich und sauber ist. Wir wollen hier nur schlafen, mehr nicht. Und das werden wir nach einer Tour durch die City (nach einer Tour durch halb Europa) sicherlich gut. Aber jetzt noch nicht. Die Stadt der Liebe wartet auf uns. Und schon vermisse ich den kleinen Plauderfrosch und seine Mama…. Argh. Zwei Wochen sind ganz schön lang. Aber ich bin mir sicher, dass meine drei Mitreisenden mir die Zeit schon verzaubern werden :-) “Abenteuer” war das nicht, aber: Heute haben wir die Sonne über der Autobahn aufgehen sehen und vier Länder durchquert. Vorhin waren wir noch in Kiel, jetzt sind wir in Paris. In Frankreich. Auf dem Weg ans Mittelmeer. Ich könnte noch ewig so weiterphilosophieren.

Sandmann

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Created Donnerstag, 28. August 2014 Tags mercedes | paris | Reise Reise | Reisebrötchen | Roadmovie | S210 | Sternstunden | Südfrankreich | T-Modell | Urlaub Document type Video
Categories Timeline Author Jens Tanz
27 Aug 2014

Fahrbericht: Nissan Qashqai 1.6dCI Xtronic

Erfolgreich ist er, der Nissan Qashqai. Das war bei seiner ersten Generation durchaus eine Überraschung. Aber Nissan hat damals alles richtig gemacht und hat früh die Nachfrage nach so genannten Crossover-Modellen bedienen können. Dem Qashqai in seiner zweiten Generation soll alles mit ein wenig mehr Lifestyle von der Hand gehen. Vorbei daher auch die Zeiten eines eher zurückhaltend gezeichneten SUV. Der neue Qashqai wirkt bereits im Stand dynamisch und sportlich. Die Griff zum schnittigen SUV scheint beim Nissan Qashqai – trotz des Namens – einfach nur ein logischer Schritt zu sein. Der Qashqai bietet deutlich mehr Platz als der Nissan Juke, ist aber kürzer und damit besser für die Stadt geeignet als der neue X-Trail. Schaut man sich die Nissan-Crossover-Palette an, dann ist der Qashqai die “goldene Mitte”.

Nissan Qashqai 1.6 dCI Xtronic

Die cleverste Qashqai-Variante?

Bei einer erste Testfahrt zu Beginn des Jahres konnte ich dem Qashqai mit dem neuen 1.2 Liter Turbo-Vierzylinder  auf den Ladedruck fühlen. Und auch wenn man es im ersten Moment nicht glauben mag, die Idee mit dem kleinen Turbo-Benziner ist gar nicht so doof. Das liegt an den 190 Nm die der Turbo dem Motörchen abringt und die bereits bei 2.000 Umdrehungen zur Stelle sind. Der 1.6 dCi kann das natürlich ein wenig besser. Kommt er doch mit immerhin 320 Nm, die zudem früher (ab 1.750 U/min) anliegen, zum Dienst im Alltag. Das Plus an Drehmoment ist immer zu spüren und lässt den Qashqai noch einmal deutlich souveräner wirken. Verkuppelt man den Diesel mit der Xtronic getauften Automatik, dann spart man sich zudem das rühren im Getriebe.

Die Basics:

  • 2 Wochen im Test
  • 1.300 Testkilometer 
  • Basispreis: 28.950 €
  • Testwagenpreis: 33.500 €

Testverbrauch:

Diesel oder Benziner? Automatik oder Schaltung?

Nissan lässt dem Qashqai-Käufer derzeit keine großen Wahlmöglichkeiten. Den 1.2 Liter Turbo-Benziner gibt es nur in einer Variante mit 6-Gang Schaltgetriebe. Den 130 PS Diesel kann man entweder als Schalter ordern, oder als Xtronic mit einer stufenlosen Automatik.

So fährt sich der Nissan Qashqai 1.6 dCi Xtronic

Die 130 PS klingen erst einmal nach Langeweile. Dank des fülligen Drehmomentverlaufes lässt sich der 1.6 dCi nach dem Testzeitraum als idealer Motor für den Qashqai ausmachen. Auf langen Strecken findet sich der Motor, der nie wirklich leise zu Werke geht und aus seinem Selbstzünder-Prinzip keinen Hehl macht, in seinem Metier wieder. Trotz Automatik lässt sich der Qashqai über längere Strecken sparsam bewegen, ohne dabei die Nerven durch einen aufheulenden Motor zu strapazieren. Die Abstimmung des stufenlosen Getriebes hat Nissan gut hinbekommen. Die Zeiten in denen diese Getriebeart bei mehr Gaseinsatz zuerst einmal den Motor hat aufheulen lassen um dann mit hohen Drehzahlen den Wunsch nach Beschleunigung zu erfüllen – sie scheinen endgültig vorbei. Das stufenlose Getriebe ist gut an den Drehmomentverlauf des Diesels angepasst und hält die Motordrehzahl gerne dort, wo am meisten Kraft vorhanden ist.

Der Diesel fühlt sich auf der Vorderachse schwerer an, ein wenig weicher, als der 1.2 DIG-T den ich zuvor gefahren bin. Ganz generell gilt für beide Varianten: Das Fahrwerk wirkt gut abgestimmt, reagiert auf kurze Stöße, wie man diese bei Autobahn-Querfugen erlebt, jedoch ein wenig hölzern. In beiden Fällen waren jedoch 19 Zoll Räder der Tekna-Ausstattung montiert. Hier rollen Reifen in der Dimension: 225/45-19. Die schmalen Flanken scheinen für die Abstimmung des Fahrwerks ein Plus in der Agilität zu bewirken, das erkauft man sich jedoch mit mehr Sensibilität bei Querfugen und Rillen. Das ist nicht ungewöhnlich, sollte einem jedoch bewusst sein.

Nissan Qashqai 16 1.6 dCi Fahrbericht

Ausstattung: Tekna, natürlich.

Denn an der höchsten Ausstattungslinie Tekna führt eigentlich kein Weg vorbei. Nur diese Variante bietet den großen Komfort und den leichten Luxus den man sich im Segment eines solchen Crossover doch auch wünscht. Von den Voll-LED Scheinwerfern an der Front, über die getönten Scheiben, bis hin zum Nissan Connect Navigationssystem mit 360° Kamera-Blick.   Die Teilleder-Sitze und das große Panorama-Dach machen den Luxus des Mittelstandes komplett. Dazu gehören dann aber auch die 19-Zoll Felgen, sehen gut aus, schmälern aber den Fahrkomfort.

Nissan Qashqai 39 1.6 dCi Fahrbericht

Die Frage der Fragen

Wer selbst schaltet – der steht nun vor der Wahl: Den Modernen Turbo-Benziner, oder den kräftigeren, aber teureren Diesel wählen?

Nissan Qashqai 1.2 DIG-T Tekna 1.6 dCi Tekna
Kaufpreis: 27.800 € 31.900 €
Kfz.-Steuer: 92 € 200 €
km-Kosten laut ADAC: 49,4 ct/km 52,2 ct/km

Schaut man sich Kosten an, so scheint die Antwort eindeutig zu sein. Der Benziner gewinnt das Kosten-Kapitelt mit Vorsprung und für die niedrigere Anschaffung, hier spart man bereits 4.100 €, damit lässt sich ein schöner Urlaub mit der ganzen Familie verbringen.

Wer jedoch nicht schalten will, der findet die Antwort derzeit ganz automatisch beim Selbstzünder. Nissan macht es den Kunden mit dem attraktiven Qashqai derzeit nicht leicht. Man muss schon genau wissen, was man will – worauf man abfährt.

Der kleine 1.2 DIG-T hat seinen Reiz, und er macht den neuen Qashqai richtig preiswert. Der größere Diesel kann im Alltag, vor allem mit dem stufenlosen Getriebe alles besser, ist auf der Autobahn souveräner, und spart sobald man über lange Distanzen unterwegs ist.

Nissan Qashqai 52 1.6 dCi Fahrbericht

Fazit:

Die simple Antwort auf die Frage:  Welcher Qashqai ist der cleverste Kauf?

Es kommt darauf an.

Wie so oft :)

Der Einstiegsmotor ist keine üble Spaßbremse, und wer nicht mehr als 15.000 Kilometer im Jahr unterwegs, trifft eine clevere Entscheidung wenn er den 1.2 DIG-T wählt, selbst schaltet, dafür aber eben auch ordentlich spart.

Wer sich bereits beim Kauf des Crossover von Nissan auf der Underdog-Seite wähnt und dafür lieber mit ordentlich Drehmoment und ohne zu schalten durch die City fahren will – wer am Ende gar oft auch die Langstrecke unter die Räder nimmt, der ordert natürlich den 1.6 dCi – alles andere wäre weniger clever.

 

 

Nissan Qashqai 56 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 04 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 08 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 09 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 11 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 13 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 17 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 20 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 36 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 37 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 38 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 44 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 47 1.6 dCi Fahrbericht

 

 

Technische Daten:Verbrauch und Emissionen:
Leistung: 130 PS
Kraft: 320 Nm / 1.750 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h: 11.1 Sek. 
Höchstgeschwindigkeit: 183 km/h 
Effizienzklasse: A
Abgasnorm: EU5b
Verbrauch kombiniert nach NEFZ: 4.6 l/ 100 km 
CO²-Emission kom.: 119 g/km
Daten lt. Hersteller.

 

Aktuelle Suchanfragen::

Original http://mein-auto-blog.de/fahrbericht-nissan-qashqai-1-6dci-xtronic-95973/

27 Aug 2014
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100 Jahre Maserati (15), Maserati A6GCS/53 Berlinetta, 1953-1804

Maserati A6GCS/53 Berlinetta, 1953

Wir kommen aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus: der 53er A6GCS/53 Berlinetta, eine der Meisterleistungen von Pininfarina.

Die A6-Reihe war schon etwas in die Jahre gekommen, 1952, 1953, zwar immer noch etwas vom Besten, was man als Privatfahrer für Rennen kaufen konnte. Da gab es noch ein paar Chassis, und Maserati wollte, dass Pininfarina damit etwas anfängt. Bloss: Pininfarina stand gerade vor dem Abschluss eines grossen Deals mit Ferrari, da stand etwas gar viel auf dem Spiel für die Turiner (man kennt ja die Story, wie schwierig sich die Anfänge gestalteten zwischen Pininfarina und Enzo Ferrari, das legendäre Treffen in der Mitte zwischen Turin und Modena auf einer Autobahn-Raststätte). Also wurde die Chassis an einen gewissen Guglielmo Dei verkauft, der beuaftragte dann Pininfarina - und selten wurde ein Geheimnis so wunderbar gestaltet.
Also, 2-Liter-Rennmotor, Reihen-Sechser, 170 PS. Der Wagen, bezeichnet als Berlinetta, wog dann 740 Kilo. Vier Stück wurden gebaut, 1954/55. Und wohl nicht viele Maserati waren schöner, aufregender: näher am Wahnsinn.
Hier: eine Übersicht über die schönsten Maserati der vergangenen 100 Jahre.

Maserati A6GCS/53 Berlinetta, 1953

Original http://www.radical-mag.com/oldtimer/maserati-a6gcs_53-berlinetta_-1953-1804/seite_1-2

27 Aug 2014

2015 Volvo XC 90 – Statische Präsentation – Fakten und Videos

2015-volvo-xc 90


Video – 2015 Volvo XC 90 auf Youtube ansehen


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Die Vorgeschichte zum 2015 Volvo XC 90
2002 wurde der Volvo XC 90 erstmalig vorgestellt, nur ein Facelift gab es für den SUV (2006) und über 630.000 Einheiten sind bis dato verkauft worden. Zwischenzeitlich wurde der Hersteller von Ford übernommen und 2010 an Geely veräußert. Der neue XC 90, der im Frühjahr 2015 auf den Markt kommen wird, ist ein komplett neu entwickeltes, eigenständiges Auto – und geht Hand in Hand mit einer ebenfalls neuen, modularen Plattform, SPA genannt. SPA steht für “skalierbare Produkt-Architektur”, vier Jahre lang haben die Volvo-Ingenieure an der Realisierung der modularen Plattform SPA gearbeitet. Mit SPA sollen bisherige Design-Einschränkungen etwa bei Radstand, Überhang, Fahrzeug-Gesamthöhe und Höhe der Frontpartie hinfällig werden.

Das Design
Am augenfällisgten ist die Frontpartie des neuen Volvo XC90. Sie wird von T-förmigen Tagfahrleuchten geprägt. Das Design-Team hat ihnen den Namen „Thors Hammer“ gegeben, angelehnt an das Werkzeug des legendären nordischen Donnergotts.
Im Innenraum überzeugen schon jetzt bequeme Ledersitze, ein digitales Cockpit und ein völlig neues Infotainmentsystem. Das Display mutet wie ein Tablet an, zeigt sich aber gut durchdacht und mit einer intuitiven Menüführung. Zahlreiche Bordbedienfunktionen werden via Touchscreen gesteuert. Es gibt aber auch ein Head-Up-Display. Volvo wird mit seinem Infotainmentsystem Sensus übrigens sowohl Apple CarPlay als auch GoogleAndroid Auto unterstützen.

Die Motoren
Für den Vortrieb des neuen Volvo XC90 stehen verschiedene Motoren der neuen Drive-E Generation zur Verfügung. Die Zweiliter-Vierzylinder-Diesel und -Benziner mit unterschiedlicher Aufladung decken eine Bandbreite zwischen 190 und 320 PS ab, der stärkste Bi-Turbo Diesel (D5) hat eine Leistung von 225 PS und ein Drehmoment von 470 Nm.
In der Topversion des Volvo XC90 kommt ein neuer Twin-Engine-Antriebsstrang zum Einsatz, der den 2,0-Liter-Vierzylinder mit Turbo- und Kompressor-Aufladung und einem Elektromotor kombiniert. Die Systemleistung beträgt rund 294 kW (400 PS) bei einem CO2-Ausstoß von 60 Gramm pro Kilometer (NEDC).

Die Sicherheit
Sicherheit ist bei Volvo DAS Thema. Jetzt haben sie sogar die “Vision 2020″ ins Leben gerufen. Volvo will seine Fahrzeuge bis 2020 soweit aufgerüstet haben, dass kein Volvo-Passagier mehr bei einem Unfall zu Schaden kommt. Mit dem neuen XC 90 kommen also viele, viele Sicherheitssysteme, hier ein Überblick:

Die Weltneuheit Run off Road Protection mit Safe Positioning ist gleichzeitig ein aktives und passives Sicherheitssystem. Der neue Volvo XC90 erkennt, wenn das Fahrzeug von der Fahrbahn abkommt, und strafft automatisch die vorderen Sicherheitsgurte, um die Insassen sicher auf den Sitzen zu halten. Die Gurte bleiben solange fest angezogen, wie das Fahrzeug sich bewegt. Ein energieabsorbierender Bereich zwischen Sitz und Sitzrahmen beugt zudem Wirbelsäulenverletzungen vor. Dieser reduziert die vertikalen Kräfte, die bei einem harten Aufprall des Fahrzeugs abseits der Fahrbahn entstehen und auf die Passagiere einwirken können, um bis zu ein Drittel.

Weltneuheit Nummer 2: Kreuzungsassistent
Der Volvo XC90 ist das weltweit erste Fahrzeug, das mit einem automatischen Notbremssystem für Kreuzungsbereiche ausgerüstet ist. Das System bremst den Volvo XC90 automatisch ab, wenn der Fahrer beim Abbiegen in den Gegenverkehr zu steuern droht.

Präventiver Schutz bei Heckkollisionen
Rückwärts gerichtete Radarsensoren erkennen einen bevorstehenden Heckaufprall und veranlassen ein Straffen der Sicherheitsgurte, um eine optimale Sitzposition der Passagiere zu gewährleisten. Zusätzlich wird der Fahrer des nachfolgenden Fahrzeugs durch das schnelle Aufleuchten des Warnblinklichts gewarnt. Die Bremsen werden aktiviert, um die Auswirkungen des Aufpralls auf die Insassen zu verringern.

Schutz vor Überschlägen
Der neue Volvo XC90 ist serienmäßig mit der jüngsten Generation des Überschlag-Schutzsystems Roll Stability Control (RSC) ausgestattet. Die Sensoren des Systems können Fahrsituationen erkennen, die das Risiko eines Überschlags in sich bergen. Sobald die ermittelten Werte auf die unmittelbare Gefahr eines Überschlags hindeuten, werden eines oder mehrere Räder kontrolliert abgebremst und die Motorleistung gedrosselt, um die Stabilität des Fahrzeugs wiederherzustellen. Ist ein Überschlag nicht mehr zu verhindern, werden die Vorhang-Airbags ausgelöst.

Volvo City Safety
„City Safety“ steht künftig für alle automatischen Notbremssysteme von Volvo – die alle auch zur Serienausstattung des Volvo XC90 zählen. City Safety erfasst Fahrzeuge sowie Fahrradfahrer und Fußgänger, die sich vor dem Fahrzeug befinden – bei Tag und erstmals auch bei Nacht.

Erweiterte Verkehrszeichen-Erkennung
Der Volvo XC90 ist das erste Fahrzeug mit serienmäßiger Verkehrszeichen-Erkennung. Das System wurde weiter verbessert und erfasst nun eine noch größere Anzahl verschiedener Verkehrszeichen, die auf der digitalen Instrumentenanzeige dargestellt werden.

Die Assistenten
Auch in Sachen Assistenzsysteme lässt Volvo sich nicht lumpen. Mit an Bord sind beispielsweise:
Stau-Assistent
Warnung vor Fahrzeugen im toten Winkel
Automatisches Einparken in Parkbuchten und parallele Parklücken
360-Grad-Rundumsicht aus der Vogelperspektive
Cross Traffic Alert warnt vor rückwärtigem Verkehr beim Ausparken

Der Preis
Los geht es im Jahr 2015 zu einem Preis ab 49.400 Euro, jedoch können ganz frühe Fans jetzt schon zuschlagen. Ab dem 03. September kann man sich einen von 1927 Exemplaren sichern. Eine Hommage an das Gründungsjahr des Herstellers: Der Volvo XC90 First Edition fährt in der Lackierung Onyx Schwarz-Metallic sowie mit 21 Zoll großen 8-Speichen-Leichtmetallfelgen vor. Komfortsitze inklusive Belüftung und Sitzheizung, die mit amber-braunem Nappaleder bezogen sind, Echtholz-Einlagen im Bereich von Türen, Armaturenbrett und der Mittelkonsole. Die individuelle Seriennummer findet sich auf den illuminierten Einstiegsleisten wieder, die ebenso wie das Emblem am Heck exklusiv mit dem Schriftzug First Edition gekennzeichnet sind. Dies gilt auch für den mit Polsterleder ummantelten Fahrzeugschlüssel.

AUSFAHRT-TV

 

Bericht zum 2015 Volvo XC 90 auf auto-geil.de

Bericht zum 2015 Volvo XC 90 auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2015-volvo-xc-90-statische-praesentation-fakten-und-videos/

27 Aug 2014

Automobil-Salon Paris 2014: Der neue Suzuki Vitara

Suzuki enthüllt auf der Mondial de l’Automobile 2014 in Paris den neuen Vitara. Vom 2. bis 19. Oktober 2014* steht der Suzuki Messestand 511 in Halle 1 ganz im Zeichen der Weltpremiere. Das Serienfahrzeug basiert auf der in Frankfurt auf der IAA 2013 vorgestellten Studie Concept iV-4.

Mit einem authentischen Suzuki SUV-Design, ALLGRIP Allradantrieb, fortschrittlicher Technologie, Individualisierungsmöglichkeiten bei Karosserie und Innenausstattung sowie geringen Verbrauchswerten präsentiert der Allradspezialist Suzuki ein völlig neu entwickeltes SUV.

Pressemeldung

Aktuelle Suchanfragen::

Original http://mein-auto-blog.de/automobil-salon-paris-2014-der-neue-suzuki-vitara-83544/

Created Mittwoch, 27. August 2014 Tags 2014 | automobilmesse | Björn Habegger | mondial | paris | Paris 2014 | Suzuki | vitara Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
27 Aug 2014
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Mon Dieu, Renault R.S.01 2018

Renault R.S.01

Renault will es im Rennsport so richtig krachen lassen: 1100 kg, über 500 PS und mächtig viel Downforce. Das Ganze hört auf den Namen R.S.01.

Der R.S.01 mit seinem Kohlefaser-Monocoque (gefertigt von Dallara) ist nicht nur ein spektakuläres Rennfahrzeug sondern auch die Basis für eine neue Rennserie. Die Renault Sport Trophy soll bereits im kommenden Jahr starten und zum Sprungbrett für junge Fahrer in die internationalen GT- und Langstrecken-Meisterschaften werden. Die Flunder ist satte zwei Meter breit aber nur 111 cm hoch. Mit einer Länge von 471 ist der R.S.01 alles andere als ein Kleinwagen. Unter der Haube schlummert ein Motor der Rennsportabteilung von Nissan, ein 3,7-Liter-Nismo-Motor mit zwei Turboladern. Natürlich auch nur vom Feinsten ist das Fahrwerk (Oehlins), die Bremsen (Komposit-Scheiben mit 38 cm Durchmesser und Sechskolbenzangen) und das sequentielle Siebenganggetriebe von Sadev.
Natürlich hat man mit diesem Auto auch eine Basis um zum Beispiel bei den legendären 24 Stunden von Le Mans mitzufahren. Ob es vom Werk aus soweit kommt ist noch nicht ganz klar. Sicher ist, dass der R.S.01 zu den schönsten aktuellen GT-Rennwagen gehört. Allerdings dürfte das Vergnügen kein günstiges sein, weshalb wohl auch die Franzosen noch keine Preise publiziert haben.
Mehr Renault gibts im Archiv.

Mon Dieu, Renault R.S.01 2018

Text: Cha, Fotos: Werk

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/renault-r_s_01-2018/seite_1-2

27 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

In der Mitte noch zu hoch

Das Außenblech des Seitenteils auf der Fahrerseite hatte ich ja schon eingeschweißt, damit das stabil wird, musste es einen "Deckel2 bekommen. Diesmal konnte ich nicht frei Schnauze arbeiten, ich musste es identisch mit der anderen Seite machen.

EuroHotRod

Wie man sieht - inzwischen decke ich das Hinterrad ab. Ich habe erst das ideale Material dafür gesucht. Denn wenn die Abdeckung wegen einer Schweißperle oder Flexfunken in Flammen aufgehen, mache ich mehr kaputt, als dass ich schütze. Ich habe mir eine Löschdecke besorgt. Die sollte das unbeschadet überstehen.

Nächster Schritt: Eine Querstrebe zwischen den beiden Seitenteilen aus Vierkantrohr. In der Mitte eine Strebe nach oben.

EuroHotRod

EuroHotRod

Es ist doof zu messen, wie hoch die Strebe sein muss, wenn man nicht gleichzeitig eine gedachte Strebe von hinten anzuhalten, von der Distanz das anzusehen und gleichzeitig zu messen.

Ziel war es, die Wölbung der Haube nach vorne zu verlängern. Für das Blech musste ich tatsächlich schon die zweite der drei neuen Blechtafeln anschneiden, der Rest der ersten war nicht lang genug. und solange ich es vermeiden kann zu Stückeln, mache ich das. Die Form zu finden war etwas kniffelig, denn da ist kein einziger rechter Winkel dabei - und das noch in gewölbt. Normal arbeite ich immer gerne mit auf Stoß gesetzten Blechen. Aber an der hinteren Kante habe ich mich entschieden, um die Form zu halten, mit überlappenden Blechen zu arbeiten. Die Kante des Käferrestblechs habe ich dazu erst einmal mit der Absetzzange nach unten gedrückt.

Kante

Und dann das Blech drübergezogen und angeschweißt.

EuroHotRod

Und siehe da - die Strebe in der Mitte vorne ist definitiv zu hoch. Aber man sieht, wohin die Reise geht. Ein schön langgezogenes Heck. Von vorne sieht man es noch besser mit der zu langen Strebe.

EuroHotRod

Ich werde die Strebe wieder raustrennen - warum hab ich die nur von allen Seiten verschweißt? Ich denke, dann bekomme ich auch eine bessere Rundung hin.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/in-der-mitte-noch-zu?blog=16

27 Aug 2014

Schon dringesessen: der neue 2015 Volvo XC90


Das letzte Mal war ich vor über 30 Jahren in Schweden, da habe ich mich über die Einladung von Volvo zur Weltpremiere ihres grossen SUV XC90 nach Stockholm doch sehr gefreut. Und überhaupt ist Volvo doch eine sympathische Auto-Marke, der man immer sehr wohlwollend entgegen tritt – insbesondere da Saab nicht mehr existiert und Volvo nun die einzige verbleibende nordische Automarke ist. Volvo bedeutet “ich rolle” aber es steht – zumindest bei mir – für besonders sichere Autos. Ich werde auch nie meinen Besuch bei einem Volvo-Händler vergessen, der da einen Zeitungsausschnitt in seinem Büro gerahmt hatte, auf dem ein verunfallter Volvo 850 zu sehen war. Die Schlagzeile lautete in etwa “Trecker überfährt PKW – Passagiere ohne Verletzungen”. Genau dies haben sich die Schweden übrigens mit ihrer “Vision 2020″ auf die Fahnen geschrieben. Sie wollen ihre Fahrzeuge bis 2020 soweit aufgerüstet haben, dass kein Volvo-Passagier mehr bei einem Unfall zu Schaden kommt. Und so bringt auch der neue 2015 Volvo XC90 einige neue Sicherheitssysteme mit, während bereits etablierte Helferchen optimiert wurden. Run Off Road Protection ist eines dieser neuen Systeme, es soll zum einen verhindern, dass ein Volvo überhupt von der Strasse abkommt, wenn es aber unvermeidbar ist, versucht das System die Insassen zu schützen. Neu ist ebenfalls der Kreuzungsassistent, der Kollisionen im Kreuzungsbereich verhindern soll. Das System Volvo City Safety erkennt nun nicht nur Fahrzeuge, sondern auch Radfahrer und Fussgänger – nun auch im Dunklen.

Während ich vom Äußeren des großen schwedischen SUV etwas enttäuscht bin – ich hatte mir eine futuristischere, männlichere Außenhaut gewünscht – die Konzepte hatten da doch einiges versprochen, ist das Interieur ganz nach meinem Geschmack. Schön schlicht. Wie schon in Mercedes S- und C-Klasse zieht jetzt auch bei Volvo die elegante Schlichtheit ein. Ein Knopfleiste in der Mittelkonsole, der Rest wird über den tabletartigen Touchscreen gesteuert. Das sieht nicht nur schick aus, meine ersten Versuche lassen mich erahnen, dass es auch prima funktioniert. Da kann man sich schon mal auf die Fahrveranstaltung freuen. Volvo wird mit seinem Infotainmentsystem Sensus übrigens sowohl Apple CarPlay als auch GoogleAndroid Auto unterstützen. Prima. Für die ausgewogene Beschallung sorgt mein ehemaliger Arbeitgeber Bowers & Wilkens. Die Briten, die für ihre Highend-Lautsprecher bekannt sind, hatten sich schon bei Jaguar eine zeitlang im Automotiv-Sektor ausprobiert. Das Engagement ist mittlerweile beendet und war akustisch meiner Meinung auch nicht besonders gut oder erfolgreich. Heute stellt B&W bei Maserati das Soundsystem (konnte ich noch nicht hören) und nun wohl auch bei Volvo. Zumindest als Premium-Soundsystem mit 1.400 Watt, 18 Lautsprechern und 1 Subwoofer. Dabei kommen ihre Kernkompetenzen wie “Tweeter-on-top” und Kevlar-Membranen zum Einsatz. Ich freue mich schon auf die Fahrveranstaltung und werde da meine Ohren ganz besonders spitzen.

Herausstellen möchte ich zum Abschluss noch das Tagfahrlicht. Die Schweden haben die LEDs nun so angeordnet, dass man den XC90 auch im Dunkeln von hinten gut erkennen kann. Geformt wie ein Hammer – Thors Hammer – soll die Form positive Assoziationen vermitteln. Jens findet das in unserem Ausfahrt.tv-Video hammermässig, ich durchaus schick und clever gestaltet.

Original http://auto-geil.de/2014/08/27/schon-dringesessen-der-neue-2015-volvo-xc90/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=schon-dringesessen-der-neue-2015-volvo-xc90

Created Mittwoch, 27. August 2014 Tags 2015 | 2015 Volvo XC90 | 4x4 | allgemein | AWD | e-drive | Stockholm | SUV | Volvo | Weltpremiere | XC90 Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
27 Aug 2014
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Pro Skater Eli Reed teams up with Playboy for “Lost Paradise,” a short film featuring Reed skating the Playboy Mansion.

Pro Skater Eli Reed teams up with Playboy for “Lost Paradise,” a short film featuring Reed skating the Playboy Mansion.

Pro Skater Eli Reed teams up with Playboy for “Lost Paradise,” a short film featuring Reed skating the Playboy Mansion. Check out the short film, sponsored by Diamond Supply Co. and Tenga, wherein the skater takes a nasty fall in New York City’s Chinatown and consequently wakes up in the Playboy Mansion to the likes of Playmate’s Kayla Collins, Ashley Doris, Carly Lauren, Crystal McCahill, Jaslyn Ome, Tiffany Toth, and Dani Mathers. The bikini clad bunnies, who dress Reed in a pink Marc Jacobs suit (an ensemble hand selected by Jacob’s Mordechai Rubenstein aka Mr. Mort) and give him free reign of the mansion, act as human obstacles as the skater Ollie’s, Hippy Hops, and Switch Pop Suvits over the poolside Playmates.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Pro_Skater_Eli_Reed_teams_up_with_Playboy_for____Lost_Paradise_____a_short_film_featuring_Reed_skating_the_Playboy_Mansion.html

27 Aug 2014
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Mächtiger Vikinger, Volvo XC 90 2016

Volvo XC 90

Der XC 90 ist mittlerweile das Prestigemodell von Volvo. Das neue Modell hat es entsprechend faustdick unter dem Blech.

Optisch ist der neue XC 90 zwar nahe an der Designstudie, aber trotzdem wurden viele interessante Details wohl durch die Zwänge der Serienproduktion geglättet. Aber, eine grosse optische Eigenständigkeit kann man dem Schweden durchaus attestieren. Und weil das Auto so mächtig geworden ist (LxBxH: 496x201x177 cm) hatte es offenbar auch viel Platz um zahllose Assistenz-, Sicherheits- und Komfortfeatures eingebaut. Und das ist teuer, also erst Mal für Volvo. Gemäss eigenen Angaben hat man 11 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung der neuen skalierbaren Plattform und in das Fahrzeug gesteckt. Ganz schön viel Schotter. Das alles am XC 90 gross ist zeigt auch die Tatsache, dass man ab Werk Alufelgen mit einem Durchmesser von bis zu 22 Zoll bekommt.
Natürlich ist es bei Volvo Tradition, besonders sichere Fahrzeuge zu entwickeln. Der neue XC 90 verfügt über alle Assistenzsysteme, die es derzeit auf dem Markt gibt. Darunter so Dinge wie ein Kreuzungs-Bremsassistent - er bremst das Auto automatisch ab, wenn man mit einem anderen Auto im Kreuzungsbereich zu kollidieren droht. Autonomes Fahren ist bei Volvo also nicht mehr weit weg - ob man das nun gut findet oder nicht. Volvo möchte ja bis 2020 autonomes Fahren ermöglichen. Ein Teil davon ist im XC 90 zum Beispiel, dass der Wagen im Stop-and-go-Verkehr der Vorausfahrenden automatisch folgt. Allerdings dürften einige der Systeme, wie auch die Run Off-Road Protection (straffen der Gurte auf der Vordersitzen wenn das Fahrzeug droht von der Fahrbahn abzukommen), nicht ganz billig zu haben sein. So viel Luxus, Sicherheit und Platz bringt natürlich etwas mit, dass Autohersteller nicht so mögen: Gewicht. Der neue XC 90 wird mit dem kleinsten Motor mindestens zwei Tonnen wiegen.
Mächtiger Vikinger, Volvo XC 90 2016
Klar, dass der Antriebsstrang einiges dieses Mehrgewichts wieder gutmachen muss, damit der Volvo nicht zum Trunkenbold wird. Zur Wahl stehen erst Mal drei Antriebskonfigurationen. Ein Zweiliter-Diesel mit 225 PS und einem maximalen Drehmoment von 470 Nm, dazu ein gleich grosser Benziner mit Turbo- und Kompressoraufladung, der satte 320 PS leistet (Literleistung 160PS!) und ein maximales Drehmoment von 400 Nm bietet. Und dann gibt es noch den neuen Hybrid-Antriebsstrang. Der bietet eine Systemleistung von maximal 400 PS (640 Nm) und kombiniert den Benziner mit einem Elektromotor mit einer Leistung von 60kW. Zudem kann der T8 wie diese Motorenkombination genannt wird an der heimischen Steckdose aufgeladen und rein elektrisch betrieben werden. Bis zu 40 Kilometer sollen mit einer Akkuladung rein elektrisch zurückgelegt werden können. Wir gehen davon aus, dass 25 km ein realistischer Wert sind. Gemäss den Schweden gibt es beim Hybridmodell trotz der grossen Anzahl an Komponenten keinerlei Einschränkungen beim Platzangebot für die Passagiere.
Natürlich verfügen alle XC 90 über ein Automatikgetriebe und Allradantrieb. Unklar sind hingegen noch die Preise in der Schweiz, in Germanien ist der Volvo in der auf unter 2000 Exemplare limitierten First Edition ab 90'200 Euro erhältlich. Ein billiger Spass wird der neue Schwede also ganz sicher nicht.
Mehr Volvo gibts im Archiv.

Mächtiger Vikinger, Volvo XC 90 2016

Text: Cha, Fotos: Werk.

Mächtiger Vikinger, Volvo XC 90 2016

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/volvo-xc-90-2016/seite_1-2

27 Aug 2014
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Wadenbeisser, Elemental RP1 2017

Elemental RP1

Wenn Briten etwas können, dann schräge Autos bauen. So wie der Elemntal RP1, der dem KTM X-Bow und dem Ariel Atom Paroli bieten soll.

Aus Surrey in Grossbritannien stammen die Jungs, die den Elemental RP1 2015 auf die Strasse bringen wollen. Es gibt zwar das Auto, bewegte Bilder oder Bilder, auf denen sich das Auto bewegt, sind allerdings nicht verfügbar. Auch mit den technischen Daten hält man sich noch einigermassen bedeckt. Aber es schein klar zu sein dass man ausschliesslich Ford-EcoBoost-Triebwerke einsetzen will. Zur Wahl stehen derzeit der Einliter-Dreizylinder, den wir vor kurzem im Fiesta hatten, oder der grosse Bruder mit zwei Litern Hubraum und 280 PS. Ansonsten setzt man bei Elemental auf all das, was andere Hersteller wie KTM mit dem X-Bow oder Ariel mit dem Atom auch tun. Viel Power im Heck, Hinterradantrieb und voll einstellbare Federlemente und mächtige Bremsanlagen. Das Chassis besteht aus einer Mischkonstruktion aus Karbon- und Aluminiumteilen.  Noch ein Gerücht ist es, dass es auch einen Honda-Motorradmotor mit einem Liter Hubraum im RP1 geben soll. Wiegen soll das Teil je nach Motor zwischen 450 und 520 Kilogramm. Noch ist völlig unklar, ob es zu einer Serienproduktion kommt, wie teuer das Teil dann wird und ob man es in der Schweiz wird käuflich erwerben können. Sicher ist, dass der RP1 sich in Sachen Optik und Fahrleistungen nicht hinter seinen Konkurrenten zu verstecken braucht.

Wadenbeisser, Elemental RP1 2017

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/elemental-rp1-2017/seite_1-2

27 Aug 2014
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Pfiffig, Test Ford Fiesta 2014

Test Ford Fiesta

Es ist selten, dass uns ein Brot-und-Butter-Auto mit einem winzigen Motörchen zu überraschen Vermag. Dem Ford Fiesta mit Automatik ist dies gelungen.

Es ist noch nicht so lange her, da dachten wir bei Ford: oh nein, bitte nicht! Besser gesagt dachten wir das bei einem Ford, dem Crossover-Modell EcoSport. Entsprechend fielen unsere Zeilen aus. Kurz darauf steht die technische Basis des EcoSport vor der Käserei, ein Fiesta mit demselben 1,0-L grossen Dreizylinder-Triebwerk, derselben Bodengruppe und - als ob das noch nicht genug wäre - auch noch mit Automatik. 100 PS schaufelt der Dreizapfen maximal, dazu 170 Nm - das ist nicht wirklich heiss. Aber das Ding ist angenehm leicht - rund 1100 kg nennt Ford als Leergewicht für den Fiesta. Und ja, es ist keine Automatik im klassischen Sinne an Bord sondern ein Doppelkupplungsgetriebe, dessen Programmierung uns bisher nicht immer überzeugen konnte.
Bisher, denn der Fiesta ist ein richtig agiles, spritziges, freches und ziemlich schnelles Auto. Nicht auf dem Papier, denn mit 11,2 Sekunden von 0-100 würden höchstens Eunuchen von einer Beschleunigungsorgie sprechen. Aber, das Wägelchen fühlt sich bei weitem nicht so lahm an, wie die Zahlen vermuten lassen. Im Gegenteil! Wir finden, der 100-PS-Fiesta macht richtig Freud', er ist zwar nicht scharf aber würzig, kann fast alles was man im Leben so braucht. Zumindest auf den ersten Blick. Wie gesagt, Fahrfreude ist uns wichtig, und das bietet der kleine Ford. Das Fahrwerk ist für ein Auto dieser Kategorie wirklich richtig gut. Ohne die Insassen zu martern fährt der Fiesta auch richtig schnell ums Eck, die Gangwechsel passen. Zum Glück, denn wenn man manuell eingreifen möchte muss man dies über ein unsäglich seitlich am Schalthebel montierte Wippe tun. Wo haben wir so etwas schon mal gesehen? Ja genau, einige Lastwagen aus den 70-Jahren hatten genau so eine Wippe um die Halbgänge vorzuwählen...
Pfiffig, Test Ford Fiesta 2014
Es gibt natürlich auch noch ein paar andere Sachen, die uns nicht gefallen. Die ziemlich hohe Stufe zum Beispiel die entsteht, wenn man die Lehnen der Rücksitze abklappt. Oder dass man aufs grundierte Blech blickt, wenn man von vorne ins Gepäckabteil guckt. Auch die viel zu kleine Fläche, welche die Scheibenwischer reinigen war störend. Oder, dass sich der Kleine im Test genauso viel Sprit genehmigt hat wie der gleichzeitig getestete Nissan Qasqai mit 1,6-L-Benziner. 6,4 Liter zeigte unser Taschenrechner an, das sind satte 1,1 Liter mehr als Ford verspricht. Klar, es hängt auch damit zusammen, dass man eine gewisse Fahrfreude verspürt (im Gegensatz zum Qashqai), für ein Auto dieser Grösse ist der Verbrauch aber trotzdem: zu hoch. Überrascht hat uns das allerdings nicht, bereits mehrmals haben die Ford-Downsizingmotoren bewiesen, dass ihnen Boost lieber ist als Eco.
Trotzdem wollen wir den Stab nicht über dem Fiesta brechen. Für 22'190 Franken bekommt man einen flotten Fünftürer, der einen die Schaltarbeit abnimmt. Das Auto ist nicht perfekt, aber perfekt bedeutet ja meist auch langweilig und das ist der kleine Ford ganz sicher nicht. Sondern einfach ein gut gemachtes Auto der Kompaktklasse mit hochanständigen Fahrleistungen, gutem Fahrwerk und ansprechender optischer Erscheinung. Und es wird nicht wenige in diesem Land geben, denen das schlicht und einfach: genügt.
Mehr Ford gibts im Archiv.

Pfiffig, Test Ford Fiesta 2014

Text: Cha, Fotos: Werk

Pfiffig, Test Ford Fiesta 2014

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/test-ford-fiesta-2014/seite_1-2

26 Aug 2014

Nissan 370Z NISMO – Update

Ich mag den Nissan 370Z. Da mache ich gar keinen Hehl daraus. Das Coupé gehört zu den letzten rauhbeinigen Sportlern, die mit einem ordentlichen Saugmotor an den Start gehen. Ein V6 unter der langen Nase, klassisches Coupé-Design und natürlich mit Heckantrieb damit man ordentlich im Powerslide durch den Alltag kommt. Das ist gut! Richtig gut. Aber es geht noch ein wenig besser, ohne deswegen gleich nach Zuffenhausen schielen zu müssen. Bei Nissan hat man eine eigene Sport-Abteilung. Ihr Name? Nismo! Wie lautet also der Name des besseren 370Z?

NISSAN 370Z NISMO

Und obwohl der Nissan 370Z Nismo erst im letzten Jahr bei uns vorgestellt wurde, gibt es nun ein erneutes “Facelift”. Merkwürdig? Ja. Sinnvoll? Vermutlich.

Ich bin bereits den Nissan 370Z gefahren und auch den 370Z Nismo, die jeweiligen Fahrberichte finden sich als Link hinter dem Namen. Weshalb man bei Nissan nun den NISMO noch einmal frisch macht? Kann ich nicht sagen, kam für mich ein wenig überraschend.

Das ist neu am Nissan 370Z Nismo 2015:

  • Bessere Akustik im Innenraum, dank besserer Geräuschdämmung
  • neue Recaro-Sitze
  • neu abgestimmtes Fahrwerk
  • neues Design der Frontschürze und des Heckspoilers
  • neue 19-Zoll Felgen

Nissan hat sich die Kritik am 370Z zu Herzen genommen und an der Geräuschdämmung des Sportlers gearbeitet. Mit neuen Radhaus-Verschalungen hinten und einer veränderten Dämmung der Teppiche sollen ungewollte Störgeräusche minimiert werden. Ob dies zugleich den Sound des 3.7 Liter Saugmotors dämmt? Ich denke nicht. Hier wurden vor allem die Störgeräusche beseitigt und die Abrollgeräusche der breiten Hinterräder besser gedämmt.  Der NISMO 370Z bellt seine Vitalität weiterhin durch eine zweiflutige Abgasanlage in die Welt hinaus.

Das neue Recaro-Gestühl sieht gut aus und bietet – laut Nissan – noch mehr Seitenhalt. Die Sitze wurden außerdem leichter und steifer in ihrer Konstruktion. Zudem soll die Sitzposition verbessert worden sein.

Das Fahrwerk wurde an der Hinterachse neu abgestimmt. Eine Anpassung der Feder-Dämpfer soll für mehr Abrollkomfort sorgen.

Der 344 PS starke Nismo 370Z steht auf neuen 19-Zoll Leichtmetallfelgen von RAYS. Diese neuen Räder passen gut zu den Veränderungen am Body-Kit des Nismo. Die Front bekam einen größeren Lufteinlass und am Heck fällt der neue Spoiler auf. Auch wenn der neue Spoiler kleiner ausfällt, als der des NISMO 370Z bisher, der Hecktriebler-Sportler soll dennoch über mehr Abtrieb verfügen, als seine Mitbewerber.

Preise hat Nissan noch nicht bekannt gegeben! 

Nissan 370Z NISMO – UpdateNissan 370Z NISMO – UpdateNissan 370Z NISMO – UpdateNissan 370Z NISMO – UpdateNissan 370Z NISMO – UpdateNissan 370Z NISMO – Update

Wie es sich mit dem NISMO 370Z driften lässt, dazu demnächst mehr! 

 

 

Original http://mein-auto-blog.de/nissan-370z-nismo-update-83155/

Created Dienstag, 26. August 2014 Tags 370Z | Automobilblog News | Björn Habegger | facelift | Nissan | Sportler | Titelthemen | Update | V7 Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
26 Aug 2014

Mercedes-Benz GLA Coupé?

Gestern habe ich mir noch Gedanken über die neuen Namen und Bezeichnungen für die SUV-Range bei Mercedes-Benz gemacht. Und auch Vermutungen zu neuen Nischenmodellen angestellt. Darunter war auch das GLA Coupé. Ich habe mich daraufhin mit Theo unterhalten und ihn gefragt, ob er sich schon mal überlegt hat, wie ein GLA Coupé wohl aussehen könnte.

Und? Natürlich hat er! 

Hier sein Design für einen zweitürigen GLA:

gla coupe hintengla coupe seite

 

Original http://mein-auto-blog.de/mercedes-benz-gla-coupe-67643/

Created Dienstag, 26. August 2014 Tags A-Klasse | Automobilblog News | Björn Habegger | C-Segment | Coupé | Design | GLA | mercedes | mercedes-benz | SUV | suv coupe | Zweitürer Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
26 Aug 2014
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Verfeinert, Nissan 370Z Nismo 2015

Nissan 370Z Nismo

Nissan überarbietet den 370Z. Bereits ab September 2014 kommt der Sportler im neuen Outfit daher. Und wir damit zur interessanten Alternative zu den üblichen Verdächtigen in der 300+-PS-Klasse.

Gerade einschneidend sind die Veränderungen nicht, denen der Z von Nissan unterzogen wurde. Am meisten hat sich beim Sportmodell, dem 370Z Nismo getan. Neben einem Aeeodynamikpaket profitiert der Kunde ab September von überarbeiteten Recaro-Sportsitzen, die noch mehr Seitenhalt bieten sollen. Auch in Richtung erhöhter Sportlichkeit wurde das Fahrwerk überarbeitet. Geblieben ist die Leistung von 344 PS aus dem bekannten und vor allem bewährten 3,7-Liter grossen V6-Benziner.
Alle 370Z, also auch jene ohne «Nismo» im Namen, bekommen eine verbesserte Schalldämmung und ebenfalls verbesserte Sitze. Im normalen 370Z (328 PS) wurde das Fahrwerk auch überarbeitet, hier wurden vor allem an der Hinterachse einige Optimierungen vorgenommen. Zugleich bleibt der 370Z das einzige Fahrzeug seiner Klasse mit einer Syncro Rev Control - dem weltweit ersten System, das die Drehzahlen beim Hoch- und Runterschalten vollelektronisch und automatisch anpasst. Das gibts seit diesem Jahr ja auch in der Corvette C7 Stingray, doch diese spielt preislich und leistungsmässig in einer anderen Liga. Die Preise für die neue Generation der Z-Modelle wurden noch nicht bekannt gegeben, dürften aber nicht weit von den bisherigen Basispreisen (370Z ab Fr. 43'990.-, Nismo ab Fr. 64'300.-) entfernt sein.
Mehr Nissan gibts im Archiv.

Verfeinert, Nissan 370Z Nismo 2015

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/nissan-370z-nismo-2015/seite_1-2

26 Aug 2014

Škoda Fabia: Erstes Foto vom Cockpit des schönen Tschechen.

Das Internet, es behält nichts für sich. Jetzt ist das erste Foto vom Cockpit des neuen Škoda Fabia aufgetaucht. Und? Fesch!

Gut schaut es aus, was die Tschechen da so machen!

Klare Linien, reduzierte Knöpfchen. Alles in Reih und Glied und übersichtlich angeordnet. Da freut man sich doch auf die Messe in Paris!

skoda-fabia cockpit

 

Original http://mein-auto-blog.de/skoda-fabia-erstes-foto-vom-cockpit-des-schoenen-tschechen-47605/

26 Aug 2014
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Weltpremiere: Der neue Volvo XC90: Thors Hammer

Die ersten Bilder des neuen Volvo XC90 haben den Weg in das Internet gefunden und nachdem worldcarfans.com und autoblog.nl  mit der Premiere vorgeschossen sind, nun auch hier die große Galerie zu “Thors Hammer“, dem neuen, großen, SUV aus Schweden.

VOLVO XC90 – 2015

Nach 12 Jahren präsentieren die Schweden nun die “skandinavische Form” des Luxus-SUV neu. Die jüngste Modellgeneration bringt verbindet den kühlen Chic eines sachlichen Designs mit der Wertigkeit eines Premium-Automobils.

Markant stellt der XC90 seine Nase  in den Wind.

Als erstes Modell des schwedischen Premium-Herstellers, trägt der neue XC90 das überarbeitete, neue Markenemblem: Der bekannte, nach oben rechts zeigende Pfeil schmiegt sich jetzt im gleichen Winkel in die diagonale Querstrebe des Kühlergrills. Das Logo bildet zusammen mit den T-förmigen Tagfahrleuchten, die in Anlehnung an das Werkzeug des nordischen Donnergotts als „Thors Hammer“ bezeichnet werden, das markante und selbstbewusste Gesicht aller künftigen Volvo Fahrzeuge.

Der neue Volvo XC90_6Der neue Volvo XC90_9Der neue Volvo XC90_12Der neue Volvo XC90_23

Räder als Design-Element

Der markante Auftritt des XC90 wird auch durch die enormen Radgrößen unterstrichen. Mit bis zu 22 Zoll großen Felgen, steht der XC90 auf den größten Rädern die ein SUV-Hersteller bislang in Serie gebracht hat. Über diesen “dicken Walzen” trohnt die kräftige Schulterlinie des  Schweden.

Der neue Volvo XC90_63

SUV ohne Kompromisse

Mit dem neuen XC90 will Volvo eine Kombination aus Luxus, Platz, Effizienz und Sicherheit anbieten, die so einzigartig sein soll. Der sachlich kühle Charme der
Schweden unterstreicht die distinguierte Note des Designs vollkommen.

Der neue Volvo XC90_65

Leistung und Effizienz

Unter der Haube arbeiten die Motoren der Drive-E Familie: Die Vierzylinder schöpfen aus
zwei Litern Hubraum höchste Leistung bei maximaler Effizienz. In der Topversion des
Volvo XC90 kommt ein neuer Twin-Engine-Antriebsstrang zum Einsatz, der einen 2,0-
Liter-Benziner mit Turbo- und Kompressor-Aufladung und einen Elektromotor kombiniert.
Die Systemleistung der Plug-in-Hybrid-Version beträgt rund 294 kW (400 PS) bei einem
CO2-Ausstoß von 60 Gramm pro Kilometer (NEFZ).

Technische Daten:

technische daten volvo xc90

Der neue Volvo XC90_35Der neue Volvo XC90_36Der neue Volvo XC90_32Der neue Volvo XC90_38Der neue Volvo XC90_39Der neue Volvo XC90_40

Hochwertiges Interieur

Das Interieur des neuen Volvo XC90 ist so luxuriös wie bei keinem anderen Modell des schwedischen Premium-Herstellers zuvor. Den Mittelpunkt bildet ein Touchscreen in der Mittelkonsole, der wie ein Tablet funktioniert und das Herzstück des neuen Bordbediensystems bildet. Es kommt fast ohne Knöpfe aus und bietet Autofahrern völlig neue Kontrollmöglichkeiten und Zugang zu zahlreichen  nternetbasierten Produkten und Diensten. Zudem trägt es entscheidend zum modernen und großzügigen Innenraum bei. „Das neue Interieur ist aufgeräumt und puristisch, erfüllt aber gleichzeitig genau die Ansprüche, die Kunden eines Premium-SUV erwarten. Die natürliche Schlichtheit
befindet sich im Einklang mit unserem skandinavischen Designerbe und eröffnet uns die Möglichkeit, moderne, luxuriöse Cockpits zu schaffen“, erläutert Designchef Thomas Ingenlath.

Verschiedenste Materialien wie weiches Leder und Holz harmonieren mit handgefertigten Details wie beispielsweise dem Schalthebel aus Kristallglas von Orrefors, einem bekannten schwedischen Glashersteller, sowie den in Diamantschnitt ausgeführten Bedienknöpfen.

Der neue Volvo XC90_70

Eines der besten Audiosysteme der Welt

Für höchsten Klanggenuss sorgt eines der besten Audiosysteme der Automobilbranche, das Volvo gemeinsam mit Bowers & Wilkins, dem britischen Traditionsunternehmen für Unterhaltungselektronik, entwickelt hat. Es besteht unter anderem aus einem Klasse-DVerstärker mit 1.400 Watt und insgesamt 19 Bowers & Wilkins Lautsprechern. Als eines der ersten Autos fährt der Volvo XC90 mit einem völlig neu belüfteten Subwoofer vor, der in die Karosserie integriert ist und so aus dem Innenraum einen immensen Resonanzkörper macht. Dank der neuesten und fortschrittlichsten Klangverarbeitungs-
Software, die das Zusammenspiel zwischen den Lautsprechern, erwartet die Insassen ein Klangerlebnis wie in einem Konzertsaal.

Der neue Volvo XC90_44Der neue Volvo XC90_45Der neue Volvo XC90_47Der neue Volvo XC90_48

Zubehör-Themen: elegant oder robust

Zahlreiche Zubehöroptionen ermöglichen es dem Kunden seinen Volvo XC90 nach seinen persönlichen Vorlieben zu gestalten. Es gibt zwei Designrichtungen für die Außengestaltung des SUV:

  • Das Urban-Luxury-Paket kombiniert ein farblich passendes Außenstyling-Kit mit Details in poliertem Edelstahl, wie zum Beispiel die Umrandung des Kühlergrills, Schutzfänger vorn und hinten sowie Schwellerleisten. Die glänzenden und exklusiven Leichtmetallfelgen in 21 Zoll vervollständigen den eleganten Look.
  • Das Rugged-Luxury-Kit unterstreicht die Robustheit des Volvo XC90 mit dunklen, matten Elementen, Edelstahl-Schutzfängern, illuminierten Trittbrettern integrierten Auspuffendrohren. Zu diesem Thema gehören auch einzigartige 22-Zoll-Leichtmetallfelgen.

 

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Original http://mein-auto-blog.de/weltpremiere-der-neue-volvo-xc90-thors-hammer-80429/

26 Aug 2014
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BMW M Initiation

BMW M Initiation

The first-ever BMW M4 has arrived. But why just announce it when you can "initiate" it? With the help of 37 BMW enthusiasts, we welcomed the M4 to the family in a thrilling, one-of-a-kind experience. This is M initiation. #MRated
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/BMW_M_Initiation.html

26 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Ralf Becker  

Short Film: Making of Z Sport Wagon Phantom Z 幻のフェアレディZ・S30Z スポーツワゴンができるまで

Short Film: Making of Z Sport Wagon Phantom Z 幻のフェアレディZ・S30Z スポーツワゴンができるまで

Phantom Z is going to Japanese Classic Car Show in Long Beach! We'll see you there on September 27th, 2014!

Provided by Jdm-car-parts.com

Z Sports wagon was finally revealed after 48 years at 2014 ZCON in San Diego on August 7th, 2014.
フェアレディZ・S30Z スポーツワゴンが完成するまでの道のりをまとめたドキュメンタリー。
48年の年月を経て、幻のフェアレディ・スポーツワゴンが遂に姿を現す。
2014年8月7日、米国サンディエゴで開催された2014 ZCONにてお披露目された。
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Short_Film__Making_of_Z_Sport_Wagon_Phantom_Z_________________________Z___S30Z________________________________________.html

26 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Peter Ruch  

Im Detail, Test Mercedes V-Klasse-1547

Test Mercedes V-Klasse

Test Mercedes V-Klasse

Eigentlich behandelt bei uns ja der Markus die Nutzfahrzeuge. Doch dann erklärte er: kein Nutzfahrzeug (mehr). Und so stand das ja schliesslich auch im ersten Fahrbericht von Axel Griesinger: Ich bin kein Bus!
Der Viano von Mercedes gehörte ja zu jenen Fahrzeugen, bei denen sogar der Hersteller selber zugab, dass es da durchaus Verbesserungspotenzial gab. Wir sassen da mal nächtesn mit ein paar Stuttgarter Ingenieuren, und die erzählten da Geschichten, die waren so lustig wie traurig. In diesem Jahr wurde der Viano endlich beerdigt – die V-Klasse darf jetzt der gute Stern auf allen Strassen sein für all jene, die entweder viele Personen oder jede Menge Sportgeräte zu transportieren haben. Alles ganz edel, selbstverständlich, für die Metzger und Schreiner hat Daimler ja noch den Sprinter im Angebot. Ausserdem soll die V-Klasse endlich dem ewigen Bestseller in diesem Segment, dem T5 von Volkswagen, an den Karren fahren.

Es ist dem grossen Mercedes, der 5,14 Meter lang ist, unbedingt zu attestieren, dass die Fortschritte tatsächlich stattgefunden haben. Es gibt jetzt ein Fahrwerk – und dieses ermöglicht erst noch ausgesprochen komfortables Reisen, da setzt sich der Benz wohl an die Spitze in diesem Segment. Es ist sogar möglich, sich einige Kurven hintereinander zu Gemüte zu führen, ohne dass man in Atemnot kommt. Fahrspass bleibt anders, doch man kann sich da auch weit geeigneteren Geräten im Rückspiegel ziemlich gross machen. Und im Vergleich zu fahrenden Alpenhütten wie dem Ford EcoSport ist es sowieso eine Freud'.

Auch in Sachen Antrieb ist viel vorwärts gegangen: der Testwagen, ein V250 BlueTec, verfügt über einen 2,1-Liter-Diesel, der es auf 193 PS und ein maximales Drehmoment von 440 Nm bringt. Damit ist man bestens motorisiert, kann sogar richtig flott unterwegs sein (Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 9,1 Sekunden) – und der Verbrauch bleibt doch noch in einem vernünftigen Rahmen. Die Norm meint: 6 Liter, der Alltag beweist: knapp unter 8.

Test Mercedes V-Klasse
Test Mercedes V-Klasse

Die Sitze sind allerorten Weltklasse. Wer sie hingegen verschieben oder gar ausbauen will, der sollte zuerst einen Ingenieurs- sowie einen Fitnesskurs besuchen. Aber das ist auch beim T5 nicht besser, wir wundern uns bloss ein wenig, dass Daimler nicht intensiver nach besseren Lösungen suchte, es beim status quo beliess. Denn andere Dinge, etwa die Rundum-Kamera, die das Fahrzeug auf dem Bildschirm in seine Umgebung setzen kann, sind eines Daimler wirklich würdig. So ist das natürlich auch mit dem Preis, die günstigste V-Klasse kostet mindestens 54000 Franken; gegen oben bestehen kaum Grenzen, das kennen wir ja so.

Witzig: der Pfeil in der Tankanzeige weist in die falsche Richtung, der Tankstutzen ist nicht wie angegeben rechts, sondern links (da ist er immer bei den Nutzfahrzeugen von Mercedes...). So viel zu: das Beste ist auch nix.

Test Mercedes V-Klasse
Test Mercedes V-Klasse
Test Mercedes V-Klasse
Test Mercedes V-Klasse
Test Mercedes V-Klasse

Gar nicht witzig: die V-Klasse verfügt über keinerlei sinnvolle Ablagemöglichkeiten Natürlich gibt es Cupholder und sonstige Fächer und Löcher, doch diese befinden sich weit, unserer Ansicht nach zu weit weg vom Fahrer. Man muss sich bücken, also: den Blick weg von der Strasse richten, um seine Milchflasche aus der Mittelkonsole zu holen. Und fürs Handy gibt es auch kein Plätzchen, nirgends. Wahrscheinlich lässt sich was Gscheites auch hineinkonfigurieren, aber wir hatten es bei unserem Testwagen halt nicht.

Bei anderen Sachen waren wir uns nicht so einig: der Markus fand die beiden Einkaufskörbchen unter der quasi fest montierten Ablage im Kofferraum supi - ich wollte einmal zwei Kinder plus ein Fahrrad transportieren und hätte das Ding am liebsten weggesprengt. Doch man kann sich diese Geräte ja selber konfigurieren, mehr Personen, mehr Fahrräder, mehr - es stimmt ja sowieso nie, behaupte ich jetzt mal. Ich hab ja, wie eingangs beschrieben, von Nutzfahrzeugen nicht viel Ahnung, aber wenn Mercedes meint, dass, wenn der Nutzen eingeschränkt wird, die V-Klasse automatisch kein Nutzfahrzeug mehr ist, dann sind die Stuttgarter wahrscheinlich auf dem falschen Weg.

Ja, Mercedes hat mit der neuen V-Klasse den Abstand zum T5 schliessen können, ihn in mancher Beziehung auch deutlich übertroffen. Und irgendwie sieht er cooler aus als - eine A-Klasse? Bloss: noch in diesem Herbst wird Volkswagen mit dem neuen T6 nachlegen. Der wird zwar mit Garantie aussehen wie ein T5, aber ein paar Dingers werden die Hannoveraner sicher nachlegen, und dann.

Mehr Mercedes gibt es in unserem Archiv.

Test Mercedes V-Klasse

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/test-mercedes-v-klasse-1547/seite_1-2

26 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Die Gewinner der Freikarten für die Automechanika 2014 stehen fest!

So, die Frist ist um und es gab eine rege Beteiligung bei der Verlosung der Automechanika Karten. Deshalb habe ich das Los entscheiden lassen. Je 2 Freikarten gehen an:

flash, Hägar, Tom, Wolfgang, Wolf & Sabrina, Capt'n ReCaptcha, hummel, Waldfee Schweineri, 181GermanStyler, Doro B

Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner werden per Mail informiert und bekommen so ihre Karten. Ich hoffe, jeder hat auch eine gültige Mailadresse angegeben - ich bin mir bei einem nicht so sicher. Ich denke, der betroffene weiß, wen ich meine.

Würde mich freuen, den ein oder anderen an meinem Stand C51 in Halle 4.1 (Fusselblog/Fusselshop/Blogger Lounge) persönlich kennenzulernen, damit ich weiß, an wen die Karten gegangen sind. Das ist der Stand, an dem dieses komische Auto stehen wird:

EuroHotRod

Bis dahin ist der Wagen hoffentlich einigermaßen komplett. Ich arbeite mit Hochdruck dran...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/die-gewinner-der-freikarten-fuer-1?blog=33

26 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Nu aber genug gewartet

Das Türscharnier ist immer noch nicht da. Ich hab nochmals hinterhertelefoniert, geht heute zur Post. Aber ich konnte nicht länger warten, also habe ich die Beifahrertür abgeschraubt und davon das Scharnier genommen. Muss ich eben das neue Scharnier da später einbauen. Aber ich konnte weiterarbeiten.

Ich hatte mich ja vertan mit den Löchern für die Scharniere, weil ich davon ausgegangen war, dass das beidseitig gleich ist. Der einzig zuverlässige Weg war, das Scharnier an B-Säule und Tür am Objekt auszurichten.

Nu aber genug gewartet

Da die neuen Löcher zu nahe an den alten gesessen hätten, blieb mir nix anderes über, als da eine neue Fläche einzuschweißen. Ich habe dafür ein dickeres Blech genommen, etwas mehr Stabilität kann nicht schaden. Zudem ist das jetzt mit dem Türblatt verschweißt - das werde ich sicherlich auch noch bei der Beifahrertür machen.

Tür

So habe ich erst einmal die Tür "trocken" an der B-Säule befestigt.

Tür

Tür mit B-Säule eingepasst und die B-Säule festgeschweißt.

Tür

Mit der B-Säule konnte ich endlich weitermachen und habe das Blech zwischen B-Säule und Heck einschweißen.

Seitenteil

Ich denke, ich habe es einigermaßen symmetrisch zur anderen Seite hinbekommen. Gibt mir wieder einen Motivationsschub, weil man jetzt wieder echte Fortschritte pro Abend sieht.

Lobend muss ich nebenbei noch den Burner nennen, der etwas zum Projekt beisteuern wollte und gleich 2 Carepakete zu mir schicken ließ. Einmal zwei Dosen Glasfaserspachtel, den ich fürs Seitenteil und das Heck brauchen werde.

Glasfaserspachtel

Zudem kamen auch 2 Rollen Schweißdraht.

SchweiÃ&#159;draht

Das wird so etwa die Menge an Schweißdraht sein, die ich inzwischen in den Bock verarbeitet habe. Schon Wahnsinn, normal reicht mir ne 5kg Rolle Schweißdraht mehrere Jahre.

Vielen Dank an dieser Stelle an den Burner!

Original http://www.fusselblog.de/index.php/nu-aber-genug-gewartet?blog=16

26 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

100 Jahre Maserati (14), Maserati Tipo 61, 1960-1803

Maserati Tipo 61, 1960

Heute stellen wir vor: den Tipo 61, besser bekannt als «Birdcage».

Der Vogelkäfig also. Das ist einfach zu erklären: Giulio Alfieri konstruierte Ende der 50er Jahren für den Tipo 60 einen Gitterrohrrahmen, der aus mehr als 200 sehr dünnen Stahlrohren bestand. Ähnliche Konstruktionen gab es schon früher, doch Alfieri war einfach extremer als alle anderen vorher - und der Rahmen wog noch 30 Kilo. Und war ausserdem wirklich stabil. Ausser: der Wagen schlug richtig ein, dann wurde es ein bisschen schwierig.
Zuerst, 1959, gab es den Tipo 60 mit dem 2-Liter-Vierzylinder (der um 45 Grad nach rechts eingebaut wurde), etwa 200 PS stark und nur gerade 585 Kilo schwer. Dann, 1960 kam der Tipo 61 mit dem 2,9-Liter-Vierzylinder, mindestens 250 PS, etwa 600 Kilo schwer. Von beiden Fahrzeugen wurden 22 Exemplare gebaut - und sie waren vor allem in den USA sehr erfolgreich, zwei Mal konnten auch die 1000 Kilometer auf dem Nürburgring gewonnen werden, 1960 von Moss/Guerney, 1961 von Gregory/Casner.
Wir zeigen hier die Chassisnummer 2464.
Hier: eine Übersicht über die schönsten Maserati der vergangenen 100 Jahre.

Maserati Tipo 61, 1960

©Courtesy of RM Auctions

Original http://www.radical-mag.com/oldtimer/maserati-tipo-61_-1960-1803/seite_1-2

25 Aug 2014

Die Mercedes SUV-Familie bekommt neue Namen

Ein Kind braucht einen Namen. Und dann bleibt es bei diesem Namen, ein Leben lang. Man tut sich also gut daran, diese Namensgebung gut zu überlegen. In der Automobil-Industrie war es früher einfach. Die Franzosen hatten zwei Buchstaben, die Italiener flotte Namen und bei den Deutschen waren es Zahlenspiele. Oft nach diesem Muster: “320″. Die drei stand für die Baureihe, die 20 für den Hubraum und damit für zwei Liter. Bei Mercedes brachte man vor einigen Jahren die “Klassen” ins Spiel. Von der A bis zur S-Klasse, alles logisch durch buchstabiert. Erst die Baureihe, dann den Hubraum.

Allerdings hatten die Hersteller früher auch nur eine Handvoll Modelle. Da war es bei BMW einfach mit 1 bis 8 auszukommen. Das ist Mercedes nicht anders. Schon längst besiedeln die beiden Premium-Hersteller jede noch so kleine Nische und manchmal, ja manchmal, da erfinden sie Nischen ganz einfach. Der CLS war so eine Sache – da wurde eine Nische geschaffen, die zuvor niemand kannte. Das viertürige Coupé. Heute haben viele Hersteller ein viertüriges Coupé. Je doch – mehr Modelle – mehr Bezeichnungen. Und manchmal überwerfen sich dann die unterschiedlichen Baureihen.

Die Mercedes SUV-Familie bekommt neue Namen

Das dürfte der Grund sein, weswegen man sich bei Mercedes vor einiger Zeit mit der Frage beschäftigen musste, wie denn die zukünftigen “SUV-Modelle” benannt werden sollen. Das Bild zeigt einen, bislang als MLC bekannten Erlkönig. Eine Art Coupé mit vier Türen, auf Basis der M-Klasse. Die M-Klasse trägt sich schon länger mit einem Doppelnamen. ML steht darauf, M-Klasse wird sie im Volksmunde genannt.

Jetzt sickert durch und die Kollegen des passion-Blogs haben es zuerst geschrieben, der MLC wird nicht als MLC an den Start gehen. Nun ist im Artikel noch die Rede von “Gerüchten”, üblicherweise sind die Gerüchte des mb-Passion-Blogs jedoch sehr nah an der Wahrheit. Und manchmal – ja manchmal, da wird die Information ja auch direkt von Mercedes-Benz gestreut.

Die zukünftigen Namen* der Mercedes-Benz SUV-Familie:

  • GLA
  • GLA Coupé
  • GLC
  • GLC Coupé
  • GLE
  • GLE Coupé
  • GLS
  • GLS Coupé

8 SUV-Modelle?

Der GLA ist bekannt und der Fahrbericht zum GLA findet sich hier – eigentlich ist der GLA gar kein echter SUV, aber das soll hier jetzt nicht das Thema sein. Schaut man sich die Liste an, dann führt der GLA nicht nur das Regiment der neuen Namen an, nein, er war sogar der Erste der mit der neuen Modellbezeichnung an den Start ging. Ein kleiner – früher – Hinweis. GL für Gelände und A für die korrespondierende Fahrzeugklasse.  Ob es ein GLA Coupé geben wird? Im Prinzip ein CLA auf Stelzen? Die Plattform-Technik gibt es her, die Nische wäre noch nicht da. Aber eventuell als “GLA Coupé” der dann eine Klasse tiefer zu Hause ist? Denn auch hier bleibt noch Platz unterhalb des GLA. Ob Mercedes diese Klasse darunter überhaupt besetzten will, dürfte jedoch davon abhängig sein, ob BMW einen Mini Countryman-Abkömmling unter dem Label des Propellers anbietet.

Der GLC ist der logische Schritt der aus der Umbenennung der Modelle hergeleitet wird. Bislang als GLK bekannt, wäre die Neu-Auflage des GLK in der Zukunft ein GLC, denn die dazugehörige Fahrzeugklasse ist die C-Klasse.  Eine Coupé-Version hier, analog zu BMWs X4 halte ich für zwangsläufig notwendig.

Und nun – der GLE. Heute noch als M-Klasse oder ML bekannt, ist der GLE in der Zukunft der große SUV im Segment der Mercedes-Offroader. Und der neue – bislang als MLC bekannte Erlkönig, wird sich wohl als GLE Coupé auf der Messe in Detroit zeigen. Ob Mercedes dann Nägel mit Köpfen macht und den ML zum GLE tauft ist bislang unklar.

Und was wird aus dem GL?

Das bislang größte SUV-Schiff der Stuttgarter müsste, bleiben wir bei der Klassen-Analogie, zum GLS werden. Klingt ein wenig nach Paketdienst und nicht nach Luxus. Wäre aber konsequent. Ebenso konsequent wäre ein GLS Coupé. Denn daran arbeiten auch die Münchner.

Zählt man alle Modelle zusammen, landen wir bei 7 bis 8 Modellen. Und einer völlig neuen Namensgebung für die derzeit so angesagte Klasse der SUVs.

Was davon am Ende wahr wird? Wir werden es erleben. Aber ganz unter uns: Wenn die Jungs von MB-Passion auf dem Trip sind, dann sind sie nur selten auf einem Holzweg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*die vermutlichen Namen, nichts davon ist bislang offiziell!

Original http://mein-auto-blog.de/die-mercedes-suv-familie-bekommt-neue-namen-61621/

25 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Jens Tanz  

Donnerschlag!

Donnerschlag!

Anfang und Ende aller Rennwagen

Rumpel Röhr. Zehn Stunden, sieben Minuten und 48 Sekunden. 1955 war das die Zeit, die Stirling Moss für die Strecke Brescia – Rom – Brescia benötigte und damit der Mille Miglia einen neuen Rekord bescherte. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit von 157 km/h war auf den kurvigen eintausend Meilen unmöglich. Aber die 300-SLR-Silberlinge aus Stuttgart-Untertürkheim waren nicht zum Spielen hergekommen, und Moss sagte später über den aus zwei Vierzylindern hintereinander gegossenen Reihenachtzylinder: “Kein anderer Motor klingt so böse wie der des 300 SLR…” Das silberne Moss-Auto mit der Nummer 722 – wegen seiner Startzeit morgens um 7:22 Uhr – steht heute im Mercedes-Benz Museum und ist unbezahlbar. Aber es gibt ja noch Alternativen. Einsteigen. Jetzt. Anschnallen geht nicht, also halten Sie sich bitte irgendwo fest.

Donnerschlag!

Original oder Fälschung?

Dass der SLR unbezahlbar ist stellt in den 80er Jahren auch schon der Schweizer Willy Kaiser fest, der diesen Rennwagen haben will. Koste es, was es wolle. Er bekam ihn aber nicht. Der gelernte Sanitär-Installateur und selbständige Automatenkaufmann war durch und durch Oldtimer-Enthusiast – und sowohl mit Geld als auch mit Zeit gesegnet. Kaiser verstand sich auf die Marke mit dem Stern und hatte genug Fachwissen angesammelt. Er wollte unbedingt so ein Auto, und er war bereit, dafür auch andere Wege zu gehen als den üblichen des Originals.

Donnerschlag!

Selbst die Replik ist schon eine Legende

Ihm wurde in den USA ein SL Roadster mit modifiziertem, aber nicht funktionierenden Motor und langer Hinterachse günstig angeboten. Kaiser schlug zu. Und verwirklichte sich seinen Traum: Sein Grund-SL, heute allein zwischen 400.000 und 600.000 Euro wert, wurde damals ausgeschlachtet. Kaiser besorgte sich die originalen Baupläne der Rennlegende und ließ in einer italienischen Fachwerkstatt eine Kunststoff-Modellkarosserie sowie ein Holzgerüst anfertigen, über das ein Karosseriebauer die Teile dengelte. 750 Stunden verbrachte der Spezialist mit filigraner Blecharbeit und replikierte in drei Jahren die Aluminiumhaut des Rennwagens in handwerklicher Perfektion, bevor sie wieder auf den originalen Gitterrohr-Rahmen gesetzt wurde. Das gute Stück erhielt 15-Zoll-Borrani-Speichenräder mit Zentralverschlüssen, einen außen liegenden Auspuff und, und, und. Ergebnis: eine Eins-zu-eins-Kopie des Moss-Rekordwagens, aber mit 245 statt der serienmäßigen 215 PS, was in Verbindung mit der lang übersetzten Hinterachse für rund 260 km/h gut sein sollte. Und was den korrekten und wohlhabenden Mitgliedern der SL-Clubs auf dieser Welt heute die Originalitäts-Tränen in das Antlitz treibt. Und mich zum Auto. Den die Karre gibt es immer noch.

Donnerschlag!

Herr Engel selbst mit allerhand Unterlagen

Sportwagen Engel am Rhein in der Nähe von Koblenz lockt immer mit automobilen Schätzen, die eine skurrile Geschichte haben. Herr Engel holt für mich diesen begehrenswerten Mix aus Metall, Passion und Kraft mit der Nummer 723 (!) aus der Garage. Nein, nicht einfach nur Garage – allein der Raum, in dem die Rennmaschine von Willy Kaiser steht, gleicht einem wunderbaren Museum voller zeitgenössischer Reliquien. Es sind filigrane Kacheln, die in diesem Teil der Burgschmiede Namedy in Andernach den Fußboden zieren. An den Wänden hängen Lenkräder, blasse Fotos und alte Reklametafeln. Im Fenster steht ein 50 Jahre alter Champagner. Und inmitten von all diesem steht diese Replik, die für sich genommen schon eine Legende ist. Ich habe Gänsehaut und fast schon ehrfürchtigen Schiss davor, mitzufahren.

Donnerschlag!

Allein die Garage ist ein kleines Museum

Herbert Engel ist da ein wenig kühler. Er hat Respekt vor seinen Autos, aber nicht diese Ehrfurcht, die mir in den Augen zu stehen scheint. Nebenan steht ein Hummer randvoll mit AMG Technik, den mal Tina Turner gefahren hat. Um die Ecke linst ein Koenigsegg. Vorhin hat ein Kunde einen Ferrari abgeholt und bar bezahlt. Hand drauf. Krass. Er ignoriert die einzige kleine Tür des Mercedes und erobert mehr oder weniger elegant etwas, was in einem normalen Auto “Fahrersitz” heißt. Klettern beschreibt den Vorgang wohl am besten: Die knappe Karosserie verschluckt seinen Körper nahezu gänzlich, und der Betrachter fragt sich Stirn runzelnd, wie er da jemals wieder rauskommen will. Ich bin zwar eine Handvoll Jahre jünger als er, mache mir aber selbst ein wenig Sorgen.

Donnerschlag!

Nichts für nordische Jungs?

Reinkommen, rauskommen – das alles wird Nebensache, als Engel den Motor startet. Das eigene Herz scheint einen Schlag auszusetzen, als der Anlasser die SLR-Replika zum Leben erweckt. Aus zwei dicken, geraden Rohren an der rechten Fahrzeugseite ballern nahezu ungedämpft verbrannte Abgase in den Raum und haben hier einen ähnlich unpassenden Auftritt wie laute, pöbelnde Grabräuber im Petersdom. Langsam grummelt der silberne Leichtbau rückwärts in die kalte, sonnige Frühlingsluft. Was vorhin noch eine Gänsehaut auf meinen Armen war, ist inzwischen zu einem meinen kompletten Körper bedeckenden Reibeisen geworden. Nackenhaare stellen sich auf, mir fröstelt. Himmle, wie geil das ballert, wir gut das riecht….

Donnerschlag!

Erstmal drin, kommt man schlecht wieder raus

Herbert Engel lacht, möchte den Wagen aber erstmal warm fahren, bevor wir so richtig Gas geben werden: “Ziehen Sie Ihre Jacke an und setzen Sie sich eine Mütze auf!” Ähm. Jacke na klar, eine Mütze habe ich gar nicht dabei. In meinem Auto war es eigentlich angenehm warm… Und es ist gar nicht so einfach, die Gliedmaßen in diesen Maßanzug zu falten. Wie hat Engel das gemacht??? Der Sitz ist ein hartes, winkeliges Brett ohne nennenswerten Seitenhalt, auf das jemand eine karierte Liegestuhlauflage gelegt hat. Silbrige Armaturen mit schwarzen Zifferblättern versprühen spontan Retro-Charme – sie sind aber echt. Der einzige Schmuck scheinen ein paar Hebel, ein paar Schalter und ein dreispeichiges Holzlenkrad zu sein. Alles andere ist blankes, unlackiertes Metall und umgibt die Passagiere kalt und pur. Im kleinen Handschuhfach liegt eine Mütze. Ich sträube mich ein bisschen, aber der schmunzelnde Blick des Fahrers lässt sie mich aufsetzen. Ich gucke ein bisschen schüchtern über das schmale Scheibchen aus Plexiglas, und wir rollen tatsächlich los.

Donnerschlag!

Pur, purer geht autofahren nicht

Donnerschlag!

Beherzt dran reißen, das kann er ab

Das langsame Steigen der Motortemperatur während der ersten Kilometer durch verwinkelte Gässchen und holperige Wohngebiete gleicht dem ersten Berg, den die Achterbahn im Vergnügungspark hochgezogen wird. Es gibt kein Zurück mehr, die Bügel haben sich geschlossen und das Geräusch, wenn die Gondeln zum freien Fall entriegelt werden, klingelt schon mahnend in den Ohren. Hier und heute ist dieses Geräusch der kurze Hebel des Schaltgetriebes, der von Engel in den zweiten Gang gerissen wird. Der Mann kennt den Wagen, er weiß, wozu er in der Lage ist und er vertraut der alten Technik blind. Mir als Beifahrer bleibt eigentlich keine andere Wahl als mich tief hinter die kleine Scheibe zu ducken, mich irgendwo festzuhalten und die Mütze tief ins Gesicht zu ziehen.

Donnerschlag!

Racing am Rhein

Seitlich brüllen die heißen Rohre ihr Stakkato in die unschuldige Nachbarschaft, der Vortrieb ist sagenhaft. Engel kurbelt am Volant und knüppelt souverän mit Schaltern und Hebeln herum, als wäre er eins mit dem Silberpfeil. Neben uns fließt majestätisch der Rhein, aber für touristische Momente hat mein Hirn momentan keine Kapazität. Ich sitze in einem echten Rennwagen. Und es ist mir scheißegal, ob das ein Nachbau ist oder ein Original, denn das Original hat die gleichen Komponenten wie dieses Geschoss hier. Schmeißt eure Subaru Imprezas und eure Audi S3s weg, Leute. Die liegen vielleicht sicherer auf der Straße, aber das hier ist die brutale Realität. Mir wird ein bisschen mulmig, so müssen Astronauten sich fühlen, wenn sie in Zentrifugen auf den Raketenstart vorbereitet werden. Und wie LAUT der ist. Sagenhaft. Werde ich das Grinsen jemals wieder aus dem Gesicht bekommen?

Donnerschlag!

Kaum da, schon wieder vorbei

Donnerschlag!

Den Donner wird mal kilometerweit vernehmen

Was macht dieses Auto mit einem? Es vermittelt tatsächlich Macht, es vermittelt Kontrolle über eine rohe, ungezügelte Kraft. Kaum ein anderes erdgebundenes Gefährt war vor 60 Jahren zu diesen Fahrleistungen in der Lage, und wo heute ein moderner Mercedes-Benz elektronisch abregelt, legt der hier noch 50 Sachen oben drauf. Ein unvorbereiteter Körper hat damit Probleme, weil die Physik an der Wirbelsäule zerrt und der leistungsgesteigerte Drei-Liter-Direkteinspritzer seine kraftvollen Vibrationen direkt an die Nerven weitergibt. Dieses hier ist ein Auto, wie es vor 125 Jahren einmal von Carl Benz erdacht wurde -  alle anderen sind in diesem Moment nur noch bessere Transportmittel.

Donnerschlag!

Er saugt die Straße vor sich auf

Tickend und knackend steht der SLR in der Nachmittagssonne an einer Uferpromenade, wo wir eigentlich gar nicht hinfahren dürfen. Kaum eine Chance, ihn ohne fragende Passanten zu fotografieren. Aber wem will ich das auch übel nehmen, dass er neugierig angeschlurft kommt, die Rundungen der Karosserie streichelt und den Duft von verbranntem, unkatalysiertem Benzin schnuppert? Während ich mir die ersten Frühlingsfliegen aus den noch immer grinsenden Zähnen pule fühle ich mich regelrecht privilegiert, in diesem Ding eben noch mitgefahren zu sein. Und KALT ist mir, Leute…. Ich trete ein paar Schritte zur Seite, während weitere Passanten mit großen Augen gucken und Bilder machen. Kein Wunder – der Motor allein, auch wenn es sich nicht um den Reihenachtzylinder der Mille-Miglia-Rennwagen handelt, ist schon ein Kunstwerk. Herbert Engel besitzt diesen Wagen seit mehr als sechs Jahren. Der Benz ist tatsächlich ständig zugelassen und wird regelmäßig bewegt.

Donnerschlag!

Ein Kunstwerk für sich

Donnerschlag!

Auch ein Rücken kann entzücken

An schönen Sommertagen donnert Engel mit seiner Frau Inka gern einige Runden über die Nordschleife am Nürburgring, da, wo es möglich ist und man nicht allzuviele Menschen belästigt :-) Er erlebt dabei immer wieder die Technik, die Natur, die mechanischen Geräusche und den Wind. Die Zaungäste jubeln, das alles macht den SLR für ihn zum “geilsten Auto der Welt“. Ich kann ein bisschen nachvollziehen, was er meinen könnte. Trotzdem: Altersbedingt wird er sich bald von seinem Traumwagen trennen müssen. Die 723 ist inklusive Wertgutachten und kompletter Historie zu haben. Wie noch viele weitere Exoten in den Hallen dieses charmanten Enthusiasten.

Donnerschlag!

Kein Raum für saubere Luft

Engel zirkelt das blubbernde und fauchende Auto wieder zurück in seinen Raum. Das war ein Blick in die Urgewalt des Autofahrens. Das war viel zu kurz. Es wäre immer zu kurz gewesen, egal wie lange wir den Rhein rauf und runter gedonnert wären, und mein Herzschlag wird sich heute nicht mehr so recht beruhigen. Ich bin ziemlich dankbar für die ausgeliehene Mütze und beschließe, irgendwann mal wieder her zu kommen. Aber das muss ich jetzt erst einmal alles verarbeiten. Die Legende ist greifbar. Wohl denen, die so etwas einmal im Leben erfahren dürfen.

Donnerschlag!

Ich und der SLR

Sandmann

 

Mercedes-Benz 300 SLR (Replica)
Grundmodell: Mercedes-Benz 300 SL Roadster
Baujahr: 1957, Umbau ca. 1987
Motor: M-198 Reihensechszylinder-Direkteinspritzer
Hubraum: 2.996 cm³
Leistung: 245 PS
Drehmoment: 275 Nm bei 4600/min
Höchstgeschwindigkeit: 260 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 9 s
Der Artikel auf TRÄUME WAGEN gibt es hier: KLICK

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Created Montag, 25. August 2014 Tags 300 SLR | Engel | Namedy | rennwagen | Silberpfeil | Sportwagen Engel | Sternstunden | stirling moss | TRÄUME WAGEN | Willy Kaiser Document type Video