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24 Sep 2013

Björn Habegger

Meine Leidenschaft hat vier Räder - ich liebe gute Gespräche und nicht alltägliche Metaphern. Nach vielen verschiedenen Stationen im Berufsleben, darf ich heute nur noch das tun, was mir wirklich Spaß macht. Es ist denkbar, dass ich in beruflicher Hinsicht, schlicht der glücklichste Mensch der Welt bin. Autos, Kommunikation und Faszination - eigene Fotos, eigene Geschichten und eine eigene Webseite und vermutlich nennt man mich deswegen einen "Blogger".

social media philosophy - strategisches content marketing und unterhaltsame inhalte - und ich darf tun und lassen, was mir spaß macht - oh boy!

Website: http://mein-auto-blog.de

Created Dienstag, 24. September 2013 Created by Bjoern Habegger Categories Autoren
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02 Nov 2014

Galerie: Detailfotos Opel Astra GTC 1.6 Turbo

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

Original http://mein-auto-blog.de/galerie-detailfotos-opel-astra-gtc-1-6-turbo-94400/

Created Sonntag, 02. November 2014 Tags Astra GTC | Björn Habegger | fotos | galerie | galerien | opel | Testwagen Document type Article
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02 Nov 2014

Fahrbericht: Opel Astra GTC

Fahrbericht: Opel Astra GTCBjoern

Karosserie

Fahrkomfort

Motor & Getriebe

Fahrdynamik

Kosten & Umwelt

Emotionen

Meinung: Der Opel Astra GTC macht Spaß, sobald man sich vom Sport-Gedanken gelöst hat.

3.7

Sportschau für WeightWatchers

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Das dieser Fußball-Trainer mit der Brille und dem toupierten Haaransatz einen Opel fährt ist eher ein Fall für die Abteilung Werbe-Fernsehen. Bei diesen Schauspielern, die ich oftmals nicht mit dem Namen kennen und dennoch für die Opel-Werbe-Serie: “Umparken im Kopf” engagiert wurden, ist es dann doch etwas anders, die fahren eventuell doch auch mal Opel. Oder fuhren. Als es mit dem Schauspielern nicht so lief. Eventuell. Parkt die Marke Opel doch in meinem Kopf noch immer ganz klar im Segment: “Arbeiter-Auto”, “Buchhalter-Blechkalesche” und “Sekretärinnen-Stolz”. Nachdem sich der Meriva mit dem LPG-Antrieb schon in meinem Herz unter der Abteilung “Sinnvoll-Van” geparkt hatte, kam der nächste Opel-Tester vorbei. Dieses Mal sollte es etwas sportliches sein:

Sportschau in gelb

Im Fahrbericht:

Opel Astra GTC 1.6 Turbo

Daheim in der Golfklasse. Das “böse G-Wort” gleich zu Beginn des Artikels. Damit wären dann auch die Fronten klar. In Rüsselsheim wird man kotzen, wenn man das Wort “Golfklasse” nur hört. Dabei hat man doch auch ein “gutes Produkt” in diesem “C-Segment”. In dieser Kompaktwagenklasse. Mann hat einen Opel Astra, der in seiner noch aktuellen Version mit einem beachtlichen Reifegrad punkten kann. Aber gut, war nie gut genug. Und nicht schlimm genug, dass man in Wolfsburg immer eine Kühlergrill-Schnauze weiter ist, nein, mittlerweile wird dieses C-Segment von gut einem Dutzend Herstellern mit “ebenso guten” Golf-Gegnern bevölkert. Zeit das sich was dreht.

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Adipöser Astra

Von schräg hinten, leicht gebückt und aus Hüfthöhe betrachtet, wirkt der Opel Astra als 3-Türer extrem sportlich. Also erst einmal so optisch. Eine solide, nach hinten stämmiger auslaufende Schulter, darunter die feisten 19-Zöller (gegen Aufpreis, Serie: 18-Zoll).  Noch eine Etage tiefer, die beiden ovalen Endrohre. Holla. Da will es aber einer wissen, so meine Gedanken. Sicher, in meiner Erinnerung waren Golf GTI und Kadett/Astra GSI immer die Sporthelden des Asphalt-Turnens. Alternativen gab es keine. Da gab es nur zwei Lager: Entweder du bist Opelaner, oder nicht. Ich war es nie! 

Der Dreitürer-Astra bietet dem Auge eine Menge Blech. Fragil ist anders. Und das zeigt sich leider auch beim Blick in das Datenblatt. Der Astra wiegt, obwohl Coupe-Format, satte 1.5 Tonnen. Das sind fast 200 Kilogramm mehr als der GTI aus Wolfsburg. Heftiges Übergewicht für den “Sport-Jung” aus Rüsselsheim. Unter der Haube soll es, im Falle des gewählten Testwagens, ein moderner 1.6 Liter Turbobenziner richten. 200 PS stark und € 25.650 teuer.

Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC

Die tägliche Sportschau

Die fast nicht vorhandene A-Säule, die Motorhaube verliert sich irgendwie ansatzlos im Dachbogen, sieht sportlich aus. Wer sich jedoch korrekt hinter das Volant packen will, der sollte beim einsteigen auf den Kopf achten und sitzt im Anschluss fast unter der Frontscheibe. Man gewöhnt sich an die Sitzposition. Zumal es Opel mit den Sitzen wirklich gut meint. Ordentliche Unterstützung für den Rücken, ein wenig Seitenhalt und viel Komfort. Das Lenkrad könnte dem Fahrer noch ein Stück entgegenkommen, davon abgesehen findet man eine gute Sitzposition. Die schmalen Seitenscheiben lassen einen nie vergessen, hier fährt man den “sportlichen Astra”, den mit drei Türen und einer Rücksitzbank, die man im besten Fall mit Gepäck belädt. Nach hinten einsteigen? Nur etwas für Menschen die im Turn-Unterricht nie gefehlt haben und auch sonst wissen, wie man beim Hürdenlauf die Füße hinter die Ohren faltet. Einmal in der zweiten Reihe angekommen betet man darum, den nächsten Stau zu erwischen. Nur nicht am Ziel ankommen. Aussteigen ist kaum leichter als das hineinfalten. Eine Drillingsgeburt dürfte ähnlich einfach sein.

Satt, sorgsam, solide, schnell
Einmal abfahrbereit zeigt sich der Opel Astra GTC von seiner Sonnenseite! So soll das also klappen mit dem Frontantrieb. Opel gibt sich ordentlich Mühe beim erziehen des Fronttrieblers. 200 PS und 280 Nm soll man auch beim Antrieb über die Vorderachse bitte nicht im Lenkrad spüren, sondern nur in der Magengrube. Das mit dem “nicht im Lenkrad spüren” haben die Opelaner mit der Hilfe ihrer “HiPerStrut”-Vorderachse gelöst. Zudem darf der Opel Astra GTC Testwagen mit dem FlexRide Sportfahrwerk auftrumpfen. Oder aufschütteln. Drei Fahrmodi sind einstellbar: Normal, Sport und Tour. Die Sport-Version zeigt sich für den Alltag als übertrieben hart. In Verbindung mit der 235/45-19 Bereifung führt die Sport-Einstellung zu nervösen Zuckungen im Augenlid. Fahrbahnmarkierungen fühlen sich plötzlich wie Bordsteinkanten an und aus dem spontan einlenkenden GTC wird ein nervöser Asphalt-Cowboy. Übertrieben vor allem in Anbetracht der tatsächlichen Fahrleistungen.

Die Landstraße macht dem GTC dennoch richtig Spass. Das wulstige Sport-Lenkrad liegt gut zur Hand, der Fahrer sitzt gut und das Fahrwerk vermittelt viel Feedback für das Eigenleben des Opel Astra GTC. Bei leichten Lastwechseln spürt man ein sanftes eindrehen des breiten Hinterns, aber alles völlig unkritisch. Das Sechsgang-Getriebe könnte noch ein wenig definierter bei den Gangwechseln sein. So richtig sportlich ist der Schaltknauf nicht durch die Gassen zu führen.

Der 200 PS Turbo müht sich redlich. Und wählt man die Tour-Variante des Fahrwerks, dann bildet der GTC mit dem 1.6 Liter Turbo ein rundes Paket. Nicht hypernervös, aber ansprechend sportlich. So sportlich wie man das mit Anfang 40 eben noch will. Hürdenlaufen und zuckende Augenlider sind ein Fall für die Generation darunter.  Weswegen Opel die Knöpfchen-Vielfalt im Cockpit dadurch auf die Spitze treibt, dass für die Fahrwerks-Einstellungen gleich einmal zwei Taster vorhanden sind, bleibt ein Mysterium. Alleine durch eine sinnvolle Verknüpfung der Funktionen hätte man die 1.5 Millionen (Achtung: Überspitzt!) auf ein erträgliches Maß reduzieren können.

Wählt der unerschrockene GTC-Lenker die Sport-Einstellung, dann glüht der Tachohintergrund rot auf. Beim ersten Mal macht man: Oooooh. Beim zweiten Mal: Hm. Und ein drittes Mal habe ich die Sport-Taste nicht mehr gedrückt. Gerade den “sportlichen GTC mit dem kräftigsten Motor” habe ich bevorzugt in der Kombination aus “Tour” für das FlexRide-Fahrwerk und “eco”-off bewegt. Die Start-Stopp-Technik mag vor allem beim Stop&Go-Verkehr die letzten Tropfen Treibstoff einsparen, aber es nervt. Andere Autos springen “smoother” wieder an und überhaupt lässt sich der GTC, trotz seines Übergewichtes und bei Missachtung der letzten Rille außerordentlich sparsam bewegen.

Dazu trägt dann auch bei, den Turbo-Benziner über das Drehmoment zu fahren, und nicht spitz in die Leistungsecke zu stellen. Die 280 Nm liegen kurz unterhalb von 2.000 Umdrehungen an und fallen oberhalb von 3.500 U/min auch wieder ab. Damit bleibt ein fast Dieseltypischer Drehzahlbereich übrig. Obenherum dreht der 1.6 Turbo willig weiter, so richtig Spaß vermittelt es nicht, zumal der Sound irgendwas zwischen Vorwerk und Miele-Großgerät imitiert. Die Drehmomentwoge mitnehmen, unterhalb von 3.500 bleiben, das Fahrwerk auf Tour und der GTC zeigt sich von seiner stärksten Seite!

Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC

Testverbrauch

Der Normverbrauch träumt von 6.6 Litern im Schnitt. Der Alltagsverbrauch bewegt sich dabei eher bei 8.4 Litern auf 100 Kilometern.

Wer es darauf ankommen lässt, der unterschreitet die 7 Liter Grenze mit viel Tapferkeit. 6.9 Liter, weniger waren auch bei äußerster Enthaltsamkeit nicht machbar.

Turbo läuft, Turbo säuft und die Grenzen des Downsizing sind dort erreicht wie man es richtig laufen lässt. Die Max-Tour wurde mit 12.8 Liter abgeschlossen.

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Die Rechnung bitte

Opel bietet den Dreitürer GTC mit vier Benzinern und drei Dieselmotoren an. Der “stärkste” Benziner ist der gefahrene 200 PS Turbo mit 1.6 Litern Hubraum. Bei den Dieselmotoren ist der neue Bi-Turbo-Diesel mit 195 PS das Maximum und kostet dann € 29.990. Der gefahrene 200 PS Benziner kostet laut Liste € 25.650. Für das empfehlenswerte Innovations-Paket aus “adaptiven Fahrlicht” (AFL+), den Sportsitzen und dem Intelli-Link Radio sollte man weitere € 1.690 einplanen. Ein Muss: Das Komfort-Paket zu  € 930,–, darin enthalten die Zwei-Zonen-Klima, die Sitzheizung und wesentlich wichtiger: Die Einparkhilfe für hinten. Denn die Schießscharten großen Scheiben des Astra GTC mögen nach vorne noch erträglich sein, nach hinten und schräg hinten geht ohne Park-Piepser nix! Das FlexRide-Fahrwerk kann man sich sparen, die Dämpfer auf Sport zu stellen macht man ein-, eventuell zweimal. Danach fährt man in der Standard-Abstimmung.

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Das fehlte, oder war doof

Die Rundumsicht des GTC ist eine Katastrophe. In den Bunkeranlagen am Atlantikwall dürfte die Sicht  nach draußen nicht schlechter gewesen sein.

So richtig doof ist aber das Fazit des ganzen Fahrberichts:

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Fazit:

Denn in diesem Fazit muss ich mir eingestehen, auch wenn uns die Ablösung des Astra  im Herbst 2015 bevorsteht, und auch wenn die Rundumsicht des GTC eine Katastrophe und das Cockpit mit den vielen Knöpfen eine echte Herausforderung für die Hand-Augen-Koordination ist – der Astra ist in Ruhe gereift.

Und er macht Spaß. Nicht als GTI-Gegner, dafür fehlen ihm 20 PS und 200 Kilogramm sind zuviel, aber als klassischer GT. Ein Kompakter mit dem man auf Tour geht. Und bedenke ich meine Schublade voller Vorurteile, dann hat mich der Opel Astra GTC doch ganz ordentlich umgeparkt. Ohne Testimonials in der Werbung, alleine durch sein Talent!

Und für die echte Sportschau hat Rüsselsheim ja noch einen OPC-Astra … 

 

 

Hier geht es zum Opel-Konfigurator

Hier zu den Testwagen-Detailfotos

 

Fahrzeugschein: Opel Astra GTC 1.6 Turbo

Hersteller:Opel
Typ:Astra GTC
Klasse:C-Segment Dreitürer
Motor:R4
Getriebe:6G manuell
Antrieb:Frontantrieb
Hubraum:1.598 ccm
Leistung / Leistung (E-Motor):200 PS b. 5.500 U/min | -
Drehmoment: / Drehmoment (E-Motor):280 Nm b. 1.650 – 3.500 U/min | -
Gewicht Fahrfertig:1.503 kg (EWG m. Fahrer)
Von 0 auf 100:7.9 s
Höchstgeschw.:230 km/h
Verbrauch Benzin (NEFZ):6.6 Liter
CO2-Ausstoß (NEFZ):154 g/km
Emissionsklasse:EU 5
Effizienzklasse:C
cW-Wert:
Kommentar:-
Fotos im Artikel: Bjoern Habegger  Titelbild: Bjoern Habegger

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Created Sonntag, 02. November 2014 Tags artikel | Astra | Björn Habegger | Fahrbericht | Testwagen | meinung | OPC | opel | testbericht | Testberichte | Titelthemen | Turbobenziner | umparken Document type Article
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01 Nov 2014

Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid

Wenn Ford dann in ein paar Wochen den neuen Mondeo endlich in ordentlichen Stückzahlen zu den Händlern bringt, dann bekommen die Kunden die Wahl zwischen Kombi und Fließheck-Limousine, zwischen Dieselmotor und Turbo-Benzinern. Den Hybrid-Antrieb, den bieten die Kölner jedoch nur mit einer Karosserie-Version an und die gibt es ansonsten auch mit keinem anderen Antrieb: Der klassischen Limousine. Vier Türen, kurzes Stummelheck und unter der Haube, die Kraft von zwei Herzen.

Wären da nicht die unterschiedlichen Karosserie-Varianten, die “normalen” Mondeo und der Hybrid-Mondeo wären kaum zu unterscheiden. Wobei es Ford auch bei den Details zwischen Fließheck und Limousine gut gemeint hat. Mann muss schon sehr genau hinschauen um zu sehen, welches der Fahrzeuge einen großen Kofferraumdeckel hat und welcher nur mit einer eher kleinen Blech-Luke geliefert wird.

Ford Mondeo Hybrid 12 Erste Testfahrt

Turbo-Kraft, halber Saft!

Wer sich nur die technischen Daten und das Antriebs des Mondeo-Hybrid anschaut, der könnte auf die Idee kommen, der US-Autobauer hätte schlicht beim beim Hybrid-Vorreiter Toyota eingekauft. Aber das Hybrid-System im Mondeo ist eine FORD-Entwicklung. Wie bei den Japanern verbinden die Amerikaner einen Atkinson-Benziner mit einem E-Motor und einem Planetenradgetriebesatz. Daran angeflanscht, ein Generator. Das Getriebe wird oft einfach nur als stufenloses Getriebe bezeichnet und manche Kollegen haben dem Ford Mondeo Hybrid sogar zwei Elektromotoren angedichtet, de facto ist das e-CVT des Mondo mit dem “Power-Split-Getriebe” des Prius zu vergleichen. Und während der Mondeo in der Tat über drei “Energiequellen” verfügt, dem Benziner und dem E-Motor, ist der Dritte nur für die effiziente Rekuperation der Antriebsleistung im Antriebsstrang und der Kraftverzweigung im e-CVT zuständig.

Es liest sich erst einmal furchtbar umständlich, für den Fahrer ist es jedoch eine Sache die er sofort wieder vergisst, sobald er losgefahren ist. Vom Aufbau, der Verzweigung der Antriebskräfte und dem variablen boosten des E-Motors spürt der Fahrer nichts. Der Mondeo Hybrid fährt rein elektrisch an und hält die Geschwindigkeit im Landstraßenbereich auch für kurze Zeit rein elektrisch. Für mehr als anfahren und kurze Phasen in denen der E-Motor den Mondeo Hybrid am rollen hält, reichen die 1.4 kWh der Batterie leider nicht.

Während der Premiere des neuen Ford Mondeo stand mir die Hybrid-Version nur kurz zur Verfügung. Die ersten Kilometer im Doppelherz-Mondeo haben aber sofort das eigene Temperament gezügelt. Wie bei allen Hybrid-Fahrzeugen fährt man auch mit dem Hybrid Mondeo sofort ruhiger. Das ist ungewöhnlich, denn eigentlich will das exzellente Fahrwerk des neuen Mondeo einen ständig zu einer fröhlichen Kurvenhatz einladen. Doch Dynamik ist für den 187 PS starken Hybrid Mondeo nicht die große Leidenschaft. Er will sanft von einem gefühlvollen Fahrer bewegt werden. Jemand der Spaß daran hat die Spar-Ambitionen des Hybriden zu unterstützen.  300 Nm bietet der Antriebsstrang des Hybrid Mondeo auf und liegt damit auf dem Niveau des 203 PS starken EcoBoost-Vierzylinders.

Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid
Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid
Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid

Weil 1+1 manchmal weniger als zwei ist

Die clevere Kombination von Benzinmotor und Elektromotor, die effiziente Nutzung von kinetischer Energie die man ansonsten durch das abbremsen schlicht in Wärme wandelt und die Nutzung von maximaler Segelleistung lassen den Doppelherz-Mondeo sparsamer werden, als seine EcoBoost-Brüder. Trotz ähnlicher Fahrleistungen. Zumal die Frage, ob man binnen 7.9 Sekunden auf Tempo 100 ist, wie der aktuell stärkste EcoBoost-Mondeo mit dem 240 PS starken Turbo-Benziner, oder binnen 9.2 Sekunden wie der Hybrid-Mondeo, für viele Menschen immer mehr zur Nebensächlichkeit verkommt.

Dafür wird der Verbrauch immer wichtiger. Und da schafft es der Hybrid-Mondeo im EU-Zyklus auf unter 100 Gramm CO2 je Kilometer. Für eine ausgewachsene Limousine ein beeindruckender Wert! Kombiniert soll der Mondeo mit den zwei Herzen so mit nur 4.2 Litern Benzin 100 Kilometer weit kommen.

Ford Mondeo Hybrid 01 Erste Testfahrt

Fazit zum Ford Mondeo Hybrid

So richtig verstehen kann man die Einschränkung des Hybrid-Antriebes auf die eher ungewohnte und in Deutschland kaum nachgefrage Limousinen-Variante nicht. Ein Mondeo Turnier mit Hybrid-Antrieb wäre eine echte Alternative zu den Benzin- und Dieselvarianten. Zumal Ford die Hybrid-Version zu einem fairen Einstiegspreis auf den Markt bringt: 34.950 €.

 

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31 Oct 2014

Erlkönig: Das ist ein dickes Ding! S-Klasse XXL erwischt!

Hier kommt die S-klasse für Könige, Scheichs und Oligarchen

Neben den normalen Mercedes Benz S-Klasse in der Kurz- und Langversion wirkt dieses XXL-Exemplar wahrhaftig mächtig. Vor allem mächtig lange!

Der neue “Pullmann” ist die längste Variante der S-Klasse und wird  noch oberhalb des neuen Maybach liegen. Gefertigt wird dieser Luxus-Liner bei BRABUS in Bottrop.  Mit 6.40 Metern wird der neue Pullmann in eine neue Dimension vordringen. Im Fahrgast-Abteil werden sich vier Passagiere gegenüber sitzen und unter der Haube wird ein V12 vor Vortrieb sorgen!

Mit mehr als 600 PS dürfte sich auch die knapp 2.6 Tonnen Limousine ordentlich ausführen lassen. Nach den Angaben unseres Erlkönigs-Fotografes legt auch diese S-Klasse bei selbst mehr als 230 km/h noch ordentlich Tempo zu.

Erlkönig: Das ist ein dickes Ding! S-Klasse XXL erwischt!
Erlkönig: Das ist ein dickes Ding! S-Klasse XXL erwischt!
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Bjoern

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31 Oct 2014

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid – Der Antriebsstrang im Detail

Mit dem Outlander PHEV hat Mitsubishi den ersten Plug-In Hybrid SUV der Welt auf die Räder gestellt. Der Ansatz von Anfang an eine Fahrzeugarchitektur zu entwickeln, die sowohl für den klassischen Antrieb mit Benzin und Dieselmotoren funktioniert, als auch in einer möglichen, rein elektrischen betriebenen Variante, hat den Outlander Plug-In Hybrid zu einem technologischen Vorzeigeobjekt werden lassen.

Während aktuelle Hybrid-SUV vor allem durch eine Zurüstung einer externen Lade-Einrichtung und der Verwendung einer größeren Batterie zu Plug-In-Varianten getrimmt werden, ist der Ansatz beim Mitsubishi Outlander PHEV ein wesentlich tiefgreifender.

Mit Cleverness weiter fahren!

Der Anspruch war die Umsetzung des, von vielen Autokäufern, geschätzten  SUV-Feelings mit den Vorteilen eines Elektro-Fahrzeuges, ohne hierbei die Nachteile des Elektrofahrzeuges (aktuell vor allem die Reichweite) zu akzeptieren. Eine Reichweiten-Beschränkung durch die Batteriekapazität kam nicht in Frage. Zudem sollte der SUV auch die Fahrleistungen eines SUV besitzen und auch im Winter nicht kapitulieren müssen. Umso genialer ist die gesamte Lösung geworden.

Der Antriebsstrang des Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Detail:

Antriebsstrang Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid

Drei Motoren sorgen sich um den Antrieb des Plug-In Hybrid. Zwei davon sind Elektromotoren mit einer Leistung von jeweils 82 PS. Der vordere Elektromotor bringt dabei 137 Nm Kraft mit und der hintere Elektromotor 195 Nm. Wie bei Elektromotoren üblich, steht diese Kraft quasi ab der ersten Umdrehung zur Verfügung.

Zu den beiden Elektromotoren gesellt sich ein Benzinmotor der im Atkinson-Zyklus arbeitet und damit primär auf die Funktion als “Strom-Generator” abgestimmt wurde. Hier ist das Augenmerk auf die Effizienz des Zweiliter-Benziners (MIVEC) gelegt worden. Der Benzinmotor leistet 121 PS und wuchtet maximal 190 Nm Kraft auf die Kurbelwelle.

Der Benzinmotor wurde an eine Art Getriebeglocke montiert in der sich eine Kupplung befindet. Allerdings besitzt der Outlander Plug-In Hybrid kein Getriebe im üblichen Sinne. Dennoch kann der Benzinmotor ab einer Geschwindigkeit von etwa 70 km/h an die Vorderachse gekoppelt werden und treibt diese dann direkt mit an.

Unter der Motorhaube und direkt am Benzinmotor befindet sich noch ein dritter Generator. Dieser dient ausschließlich der Energiegewinnung. Während die Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse sowohl Kraft auf die Achsen schicken, als auch beim rollen und bremsen, Energie aus der Bewegung zurück zu gewinnen, ist der Generator in der Nähe des Benzinmotor nur als Strom-Generator tätig.

Die Vorteile des Antriebsstranges ist die konsequente Konzentration auf maximale Effizienz ohne deswegen die Nachteile eines Elektrofahrzeuges in Kauf zu nehmen. Mit den 12 kWh aus dem tief unter dem Fahrzeugboden integrierten Batteriepaket (senkt den Schwerpunkt, gut für das Fahrverhalten), schafft der Outlander nach EU-Norm eine Reichweite von 52 Kilometern, rein elektrisch. Für die meisten Pendler reicht diese Strecke völlig aus, um rein Batterie-Elektrisch zum Arbeitsplatz zu kommen.

Um kurze die Brücke zum Dauertester zu schlagen: Für uns reicht diese rein elektrische Reichweite, die sich im Alltag bei guten 30 km eingependelt hat, völlig aus, um den Großteil einer Woche ohne Benzinmotor unterwegs zu sein. Unsere Nachbarn freuen sich über das leise Auto, ich über die geringen Kosten und meine Frau über den Schub der E-Motoren aus dem Stand.

Zurück zum Antriebsstrang des Outlander Plug-In Hybrid:

Mitsubishi hat den Outlander Plug-In Hybrid ganz klar für das moderne urbane (Kunstwort für “die Stadt”) Leben konstruiert. Die maximale Effizienz erhält man, bei ebenso konsequenter Nutzung der 12 kWh großen Batterie. Das ist im Alltag eine Umgewöhnung, weil man auf der Suche nach Strom nicht immer erfolgreich ist, lässt sich aber alles auf die Reihe bringen.

Folgendes Szenario: Sie fahren morgens mit aufgeladenen Batterien zu Ihrer Arbeit – im Schnitt sind das 40 Kilometer einfache Strecke in Deutschland – dort laden Sie den Plug-In Hybrid Outlander an einer Ladesäule in der Tiefgarage. Und am Abend fahren Sie wieder zurück. Heim, in die Garage, wieder an die Ladesäule. Dann sehen Sie im EV-Modus des Multimedia-Systems vor allem diese Anzeige:

PHEV01

Rein elektrischer Betrieb

Der Outlander Plug-In Hybrid verfügt im Multimedia-System über eine umfangreiche Erweiterung in den Menüs, mit denen man unter anderem die Fahrmodi darstellen kann. In diesem Fall sagt die Anzeige: “Wir fahren elektrisch!” Die beiden E-Motoren werden aus der Batterie mit Strom versorgt (bis 60 kW) und treiben den Outlander an.

Ab etwa 65 km/h kann sich die Anzeige verändern und ein neues Schema anzeigen:

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid – Der Antriebsstrang im Detail

Paralleler Hybrid-Betrieb

Ab 65 km/h kann sich der Benzinmotor über die Nass-Kupplung an der Vorderachse direkt zum Vortrieb einkuppeln. In den Unterlagen zum Outlander Plug-In Hybrid wird immer von 120 km/h gesprochen, bei denen sich der Benziner zuschaltet – das ist richtig, fällt der Batteriestand, fordert man mehr Kraft oder will man die Batterien laden, kann sich der Benziner jedoch bereits ab rund 65 km/h zuschalten und treibt dann direkt die Vorderachse an. Wer jetzt mit eine wenig Gefühl am Gaspedal arbeitet, lässt den Benzinmotor direkt zugeschaltet und schiebt den Outlander mit den 190 Nm des Benziners, wenn gewünscht, bis auf die abgeriegelte Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h. Wer es mit dem Kraftabruf übertreibt, oder ganz einfach die maximale Leistung einfordert, der sieht eine andere Grafik im Display:

phev serieller antrieb

Serieller Hybrid-Betrieb

Bis 120 km/h sieht man oft diesen Kraftfluss im Display. Der Benzinmotor produziert, angekuppelt an den Generator die Energie für das Batteriepaket, von dort wird diese an die beiden Elektromotoren verteilt. Der Outlander Plugin-Hybrid ist ein echter SUV mit einem “echten” Allradantrieb. Die Mitsubishi-Steuerungslogik für intelligente Allradantriebe (S-AWC) wurde auch in den Plug-In Hybriden übernommen. Bis Tempo 65 produziert der Zwei-Liter Atkinson-Benziner so, über den Generator, den Strom für den Vortrieb des Plug-In Hybrid.

Von den ganzen Vorgängen spürt der Fahrer im Alltag so gut wie gar nichts. Der ganze Antriebsstrang, die Logik und Rechenleistung die hinter dem ständigen Wechsel aus Serieller- und Paraller-Hybridtechnik, zwischen Rekuperation und dynamischer Verteilung der Antriebsleistungen, ist derart ausgebufft, dass man nur voller Bewunderung hinter dem Lenkrad sitzt.

Der Reichweiten-Vorteil des Outlander Plug-In Hybrid

Das Ergebnis des aufwendigen Antriebsstranges, der cleveren Verknüpfung von Benzinmotor und Elektromotoren? Zusammen mit den 12 kWh großen Batterien und dem 45 Liter großen Benzintank? Der Plugin-Hybrid Fahrer muss keine Angst haben, liegen zu bleiben. Am Wochenende auf große Tour? Kein Ding. In den Urlaub? Kein Ding. Wer den Stromspeicher und die Möglichkeit zum elektrischen Laden konsequent nutzt, der schafft mit einer Tankfüllung fast 3.000 Kilometer! Glauben Sie nicht? 

 

 

Wie sich der Allradantrieb im Winter verhält, wie sich der Alltag auf den Verbrauch auswirkt, wie man sich an die gute Ausstattung des Testwagens (inkl. elektrischer Standheizung) gewöhnen kann – und viele weitere Themen zum Dauertest des Outlander Plug-In Hybrid, hier im Blog! Immer Freitags neu! 

 

 

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30 Oct 2014

Detailfotos: Neuer Renault Twingo

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Created Donnerstag, 30. Oktober 2014 Tags bilder | Björn Habegger | Detailfotos | galerie | galerien | renault | Twingo Document type Article
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30 Oct 2014

Galerie: Der neue Twingo

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29 Oct 2014

Demo für den Nürburgring: Operation Herbststurm

Wilhelm Hahne hat es wie folgt zusammengefasst:

Man sollte Nürburgring-Fans bitte nicht mit Hooligans, also „Rowdys“ „in einen Topf werfen“, auf die man im Umfeld von Fußballgroßereignissen trifft – oder Demos der „rechten Szene“. Auch nicht bei der Beurteilung einer Demo , wie sie von „Wir sind Nürburgring“ und ihren direkt von den politischen Klimmzügen der Nürburgring-Affäre betroffenen prominenten Mitstreitern (z.B. Sabine Schmitz/Christian Menzel) zum 15. November 2014 in Mainz geplant – und angemeldet(!) – sind.

Und ich bin mir sicher, er hat damit recht. Aber dennoch halte ich den Titel für die geplante Demo für schlecht gewählt. Sei es drum. Es beschreibt vermutlich die Wut mit der viele Nürburgring- und Motorsport-Fans in ihrem Bauch umgehen müssen am besten.

DEMO in Mainz am 15. November 2014

Die Initiative: WIR SIND NÜRBURGRING hat auf Facebook mehr als 13.000 Fans und alle sind aufgerufen dabei zu sein!

Darunter sind viele Rennfahrer, Team-Chefs, Team-Mitglieder, Aktive Motorsportler und Fans der Rennstrecke. Aktive Wortführer der Gemeinschaft sind zum Beispiel der Rennfahrer Christian Menzel und die Ring Amazone Sabine Schmitz.

Für den 15. November wurde nun zu einer neuerlichen Demo gegen die Willkür, die Machenschaften im Schatten der Politik, die Misswirtschaft und ganz klar gegen den Verkauf des Allgemeingut Nürburgring angemeldet. Dieses Mal wird man nicht in der Eifel demonstrieren, wie bei der Demo im letzten Jahr am Ring.

Der Herbststurm bläst die Demo-Teilnehmer direkt nach Mainz. Und auch das Datum ist gut gewählt! Denn am 15. November will  Rheinland-Pfälzische Landes SPD ihren Parteitag abhalten.

Im Februar gab es bereits einen Autokorso der die Ring-Fans in die Landeshauptstadt führte, damals waren rund 1.300 Demonstranten nach Mainz gekommen.

Den Auftakt zur “Operation Herbststurm” bildete eine Kundgebung während des letzten VLN-Laufs am vergangenen Wochenende (siehe Foto oben).

Wer sich dem Aufruf der “Operation Herbststurm” anschließen will, der findet in der Facebook-Gruppe und auf der Webseite von wir-sind-nuerburgring.de weitere Informationen!

 

 

Auch die Rhein-Zeitung berichtet über die “Operation Herbststurm”.

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Original http://mein-auto-blog.de/demo-fuer-den-nuerburgring-operation-herbststurm-82902/

29 Oct 2014

Der neue Škoda Fabia, meine Konfiguration

Ab dem 15. November wird der neue Škoda Fabia bei den Händlern stehen, doch zuvor werde ich mir noch einen persönlichen Eindruck vom neuen Shooting-Star aus dem Modellprogramm der Tschechen machen. In ein paar Tagen fahre ich den neuen Fabia bei der internationalen Premiere und dann gibt es natürlich auch eigene Fotos zum neuen Fabia.

Nicht immer sind die Fahrzeuge bereits online im Neuwagen-Konfigurator aufgeführt, oft fahre ich die Autos noch bevor die gesamten Informationen online verfügbar sind. Aber in diesem Fall habe ich einen späten Termin für die Präsentation gewählt und kann vorab ein paar Informationen online nachsehen. Und Škoda hat den neuen Fabia bereits im Online-Konfigurator hinterlegt. In so einem Fall spiele ich gerne vorab mit dem Neuwagen-Konfigurator und stelle das Fahrzeug so zusammen, wie ich es für sinnvoll erachte.

Škoda Fabia 1.2 TSI “Active”

meine konfiguration des neuen Fabiameine konfiguration des neuen FabiaŠkoda hat seit ein paar Tagen einen neuen Online-Konfigurator, der erlaubt die Weitergabe der eigenen Konfiguration. Ziemlich coole Sache. Wenn ihr auf das Bild (oben) klickt, dann kommt ihr zu meiner durchgeführten Konfiguration. Aber warum habe ich mich für genau diese Version entschieden?

Škoda Fabia – Neuwagen-Konfiguration im Detail

Über das Design des neuen Fabia muss ich nicht viel sagen. Die klaren Linien, die moderne und sachliche Linie hat man in Mlada Boleslav auch für den Fabia adaptiert. Keine Linie zuviel, einfach ein extrem gelungendes Design. Als Farbe für den neuen Fabia würde ich “Rallye-Grün metallic” wählen. Ein Kompaktwagen sollte eine kräftige, eine auffällige Farbe tragen. Neben diesen traditionellen Grün-Ton hat Škoda noch ein sehr passendes rot und ein strahlendes gelb im Programm. Das wären Alternativen für mich :)

Motorisierung:

Ich würde zum modernen 1.2 Liter TSI Motor mit 90 PS greifen. Der Vierzylinder stemmt ab 1.400 Umdrehungen kräftige 160 Nm auf die Kurbewelle und hält diese bis 3.500 Umdrehungen hoch. Das reicht um den 1.1 Tonnen schweren Fabia auf Trab zu halten. Der Einstieg in den Fabia findet natürlich einige PS tiefer statt. Die Basis-Motorisierung ist ein 60 PS starker 1.0 Liter Saugmotor. Einen Diesel mit 1.4 Liter Hubraum und 90 PS würde es für Menschen geben, die viele Kilometer mit dem Fabia fahren. Ich denke der kraftvolle Benziner ist die sinnvollste Wahl. Zumal er laut NEFZ mit 4.7 Litern auf 100 Kilometern auskommen soll.

Ausstattung:

Bei der Ausstattung habe ich die Basis-Variante Active gewält. Der Fabia trägt dann keinen Chromschmuck und eigentlich ist alles wichtige mit an Board.  Was an Ausstattung fehlt, lässt sich für ein paar Euro in Paketen nachrüsten.  Ärgerlich ist da schon eher die Einschränkung bei den Motoren und Getrieben. Erst in der Ambition-Version würde es Versionen mit manuellen 6-Gang- oder dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe geben. Und auch der kräftige 110 PS PS 1.2 TSI steht erst mit der höherwertigen Ausstattung zur Verfügung.

Aber ich finde, der Fabia ist deswegen so genial, weil er auch mit einer einfacheren Ausstattung, einem kleineren Motor und normalen 5-Gang Getriebe funktioniert. Wer sich hier ein wenig einschränkt, der bekommt einen modernen Kleinwagen mit umfangreicher Sicherheitsausstattung, erstklassiger Technik und einer Übersichtlichkeit die ideal zum Stadtverkehr passt.

Aber eventuell habt Ihr ja eine ganz andere Meinung? Dann schickt mir doch Eure Konfigurations-Vorschläge zu, oder schreibt in die Kommentare, wie ihr den neuen Fabia ausstatten würdet! 

Ich freue mich auf Eure Ideen!

 

 

Links:Konfigurator, Webseite

 

 

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Original http://mein-auto-blog.de/der-neue-skoda-fabia-meine-konfiguration-98432/

29 Oct 2014

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Natürlich haben die Franzosen auch eine Tradition beim Bau von Heckmotor-Fahrzeugen. Renault hatte sogar ganz wilde Büchsen im Angebot. Sowohl vom R5 als auch vom Clio gab es heftige Lösungen mit einem Motor dort, wo sonst der Nachwuchs saß. Breite Backen, derbe Fahrleistungen. Für ein Stadtmobil sind breite Backen und derbe Fahrleistungen allerdings nichts was auf der Agenda ganz oben steht. Da stehen eher die Entwicklungskosten. Denn so ein Einstiegs-Automobil muss günstig sein. Unter 10.000 € müssen auf dem Preisschild der Basis-Version stehen. Gleichzeitig kostet die Entwicklung eines neuen Modells immer Geld. Viel Geld. Das wiederum bedeutet: Es müssen Stückzahlen her. Große Stückzahlen. Was man alleine eventuell nicht schafft, kann man zusammen mit einem Partner lösen. Toyota und PSA machen das bei Citroën C1, Peugeot 108 und Toyota Aygo vor. Drei Autos – aber nur einmal eine echte Neu-Entwicklung. Das spart bei den Kosten, das lässt auch bei “billigen Autos” die Marge wachsen.

Renault und smart haben das gleiche Segment im Visier. Und Renault-Nissan und Daimler stellen mit dem neuen Twingo und dem neuen smart das erste Produkt einer gemeinsamen Zusammenarbeit vor. Beide Hersteller betonen dabei, der “neue Twingo”, der “neue smart“, dass sind echte Vertreter ihrer jeweiligen Marke. Klingt schwer nach Marketing. Den neuen smart konnte ich vor vielen Wochen bereits einmal umparken und auch mitfahren – aber nicht so richtig selbst fahren. Dafür stand der neue Twingo nun zu einer ersten Testfahrt zur Verfügung. Und ich habe mich auf die Suche nach dem “typischen Twingo” im “neuen Twingo” gemacht.

Ganz schön smart, dieser Franzose!

Knuffiger Kasten mit kurzen Überhängen. Der neue Twingo ist optisch extrem gelungen. Die Front hat das typische Renault-Markengesicht bekommen. Einen kleinen Kühlergrillschlitz, drollige Scheinwerferformen und kleine, abgesetzte, runde LED-Tagfahrlichter. Was beim neuen smart forfour ein wenig ungeschickt wirkt, die Motorhaube ohne Motor darunter, funktioniert beim französischen Pendant perfekt. Der Twingo ist ganz klar der schönere der Zwillinge geworden. Und obwohl es der Twingo ist, der nun von Generation 2 zu Generation 3 alles auf den Kopf gestellt hat, den Motor nach hinten gepackt hat, wirkt er wie die logische Weiterentwicklung der Twingo-Idee. Ein praktisches, ein pfiffiges, ein sympathisches Stadt-Auto.

Renault 03 Twingo FahrberichtRenault 03 Twingo Fahrbericht

Französische Fahrspaß-Kugel

Fahrspaß definiert sich nicht über Motorleistung. Es ist viel mehr das Gefühl beim fahren. Wirkt ein Auto handlich? Was verrät es Dir über die Straße? Fühlt man sich gut aufgehoben? Findet man sich auf Anhieb im Fahrzeug zurecht? Viele kleine Punkte, abseits der ausgelutschten “0 bis 100″ Frage sind ausschlaggebend für das “Fahrgefühl”. Für das Erlebnis beim fahren. Und da macht es wirklich Sinn, den Motor nach hinten zu packen. Die Idee von smart, ein Stadtauto mit Heckantrieb zu konstruieren, ist noch immer richtig. Der Motor zwischen den Hinterrädern lässt der Vorderachse mehr Platz und ohne Antriebswellen zu den Vorderrädern, lassen sich diese weiter einschlagen. Das sorgt für einen phänomenalen Wendekreis. Mit 8.6 Metern lässt sich der Twingo auf der Straße in der Stadt von Fahrbahnrand zu Fahrbahnrand wenden, ohne einmal zurücksetzen zu müssen. Und in Parkhäusern fährt man Slalom zwischen den rangierenden Kollegen. Zugleich liegt mehr Gewicht auf der Hinterachse, das bringt das “Käfer-Gefühl” zurück. Die Vorderachse lenkt, und die Hinterachse schiebt an. So sollte es doch sein.

Renault bietet zwei Motoren in drei Varianten an. Der Klassiker ist ein 999 ccm³ großer Dreizylinder-Saugmotor mit 71 PS und 91 Nm Kraft (einmal mit Start & Stop, und einmal ohne!). Die andere Variante ist ein 898 ccm³ Turbo-Dreizylinder der 90 PS und 135 Nm Kraft mitbringt.

Zwei Motorisierungen und zwei unterschiedliche Ausstattungs-Linien mussten für den ersten Eindruck herhalten:

Renault Twingo SCe 70 (71 PS) – Expression

Klar schnatternd erkennt man den Dreizylinder im Heck als Dreizylinder. Das manuelle Fünfgang-Getriebe passt gut zum Heckmotor-Twingo, schaltet sich knackig und trifft die jeweiligen Gang-Anschlüsse. Natürlich drückt ein Saugmotor in der 1-Liter Klasse und bescheidenen 91 Nm nicht mit Nachdruck an. Schnatternd und leicht vibrierend dreht sich der Dreizylinder durch die Drehzahllagen (einen Drehzahlmesser hat man sich gleich ganz gespart). Für die Stadt sind die 71 PS mehr als ausreichend. Hier ist es das Spiel mit der agilen Vorderachse. Spurwechsel werden zum Hobby. Und eigentlich will man den ganzen Tag durch enge Gassen wuseln. Der Twingo ist für die Stadt geboren.

Der prägende Eindruck der “Basis-Ausstattung”? Fensterkurbeln. Während alle Twingo in Reihe zwei mit Ausstellfenstern auskommen müssen, auch eine Lösung aufgrund der vorlauten Controller im “Twingo-SMART-Projekt”, muss die Basis-Ausstattung sogar mit manuellen Fensterhebern vorfahren. Radikal würde ich diese Lösung nennen.  Auch die Höhenverstellung von Fahrersitz und Lenkrad spart sich Renault in dieser Grundausstattung. Sinnvolle Mehr-Ausstattung? Das “Klang & Klima Paket” mit manueller Klimaanlage und dem Radio R&Go. Bereits bei diesem 1.290 € teuren Paket erhält man ein Radio, das sich mit dem eigenen Smartphone per App verbinden lässt. Android und iOS-User bekommen App R & GO im jeweiligen App-Store. Die Verbindung funktioniert per Bluetooth und bietet vom Streaming, über Freisprechen bis zur Navigation und einem digitalen Bordcomputer alle Funktionen die man sich für die Multimedia-Anwendung wünscht.

 

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Basis-Benziner, Basis-Ausstattung. Und die Farbe: Aufpreisfrei. Clever bleibt clever!

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Sehr modernes braun. Sieht schick aus. Passt nach Köln!

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Der Basis-Benziner ohne Start & Stop ist noch als EU5-Motor eingestuft. Dürfte sich demnächst ändern.

Renault Twingo TCe 90 (90PS) – Luxe

Der Twingo mit Turbolader ist mit seinen 90 PS ein ordentlich motorisierter Stadtwagen. Und weil der Twingo erstmalig mit fünf Türen kommt, erstmalig mit Heckmotor und erstmalig mit Turbomotor, ist genau dieser Twingo in der Luxe-Version auch erstmalig ein richtiges Auto. Kein Zweit- oder Drittwagen mehr. Keine Gurke für Fahranfänger und auch keine Stadtbüchse für Pizza-Dienste. Hand geschaltet machen die 90 PS des nur 0.9 Liter kleinen Turbo-Dreizylinders richtig Spaß. Leise dringt von hinten, klingt weiter weg als die 2.30 Meter Innenraumlänge vermuten lassen würden, der Turbo beim aufbauen des Drucks. Vom Gas weg und man hört ihn deutlich ausatmen. Putziger kleiner Turbo. Aber wirklich unterhaltsam. Der Umweg über die Autobahn macht im Twingo TCe 90 Sinn.  Bis Tempo 150 spielt man mit, dann tut er sich ein wenig schwer. Renault spricht von 165 km/h in der Spitze. Dabei fährt sich der neue Twingo wie ein ganz großer. Die breite Serienbereifung mit Mischgröße(!) (165/65-15 vorne) und 185/60-15 hinten) sorgt für einen ordentlichen Geradeauslauf. In der Stadt ist der Twingo dank Ladedruck, 135 Nm und 8.6 Meter Wendekreis ein vorlauter Stadtflitzer. Zügig von der Ampel und rechtwinklige in die nächste Seitenstraße. So viel Fahrspaß hat kein Twingo zuvor vermittelt.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

TCe 90 in Cirrus-Gelb.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Kecker Heckspoiler.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Große Augen, freundliches Gesicht!

Platz in der kleinen Hütte

Es klingt absurd, aber der Heckmotor sorgt für mehr Platz im Twingo. So wurde der Twingo satte 10 Zentimeter kürzer als der Vorgänger, hat aber einen um 13 Zentimeter längeren Radstand. Das ist nicht nur für das Fahrverhalten positiv, dass spürt man auch im Innenraum. Zum ersten Mal lohnen sich beim Twingo fünf Türen. Zum ersten Mal sind die Rücksitze wirklich nutzbar.

Das der Motor unter dem Kofferraumboden untergebracht ist, erkennt man auch an der Ladekante und dem dahinter fast auf gleicher Höhe anfangenden Ladeboden. Aber es stört nicht. Wer die Lehnen der Rücksitze steil stellt – es gibt zwei Fixierungen für die Rückenlehnen – der hat 219 Liter Laderaumvolumen. Die Rücksitzbank lässt sich im Verhältnis 50 zu 50 umklappen und für das nächste Billy-Regal lässt sich auch der Beifahrersitz umklappen und so lassen sich bis zu 2.30 Meter lange Gegenstände in den nur 3.59 Meter langen Twingo packen.

Unter der vorderen Haube bleibt im übrigen kein gesondertes Gepäckabteil übrig. Und wer einen Blick unter die Service-Klappe werfen will, der muss sich mit einer Not-Lösung arrangieren. Renault sagt, durch das weglassen eines Scharnieres für die “vordere Haube” hat man 3 Kilogramm gespart. Dafür lässt sich die Haube nun aber auch nur wenige Zentimeter nach vorne lösen und man läuft Gefahr die Kanten von Haube und Kotflügel durch Kratzer zu verschandeln. Zwei Spannbänder halten die Haube im nach vorne gezogenen Zustand fest. Das könnte im Winter, darunter befindet sich der Behälter für die Scheibenwasch-Flüssigkeit, zu einem nervenden Spiel ausarten. Mensch Renault. Diese 3 Kilogramm hätten beim Leergewicht von 1.018 Kilogramm den Bock auch nicht mehr fett gemacht.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Versteckt angeordneter Knopf um die Heckklappe zu öffnen.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Hinten nur Ausstellfenster.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Die hinteren Türen lassen sich weit öffnen.

Bleibt das Fazit:

smarter Twingo

Noch einmal zurück zum Anfang und der Kooperation von smart und Renault. Es gibt Vermutungen wonach das Experiment “smart” beendet worden wäre, hätte man vor ein paar Jahren keinen Entwicklungspartner gefunden, der bereit war, eine “smart-typische” Heckantriebs-Plattform mit zu entwickeln und später auch zu vermarkten. Und ich glaube, Renault ist der größere Gewinner aus dieser Kooperation. Während sich smart im Prinzip nur beim Layout durchsetzen konnte, sind viele andere Lösungen im Detail ganz klar unter dem Diktat des französischen Rotstiftes entstanden. Für einen Renault mit einem Basispreis von unter 10.000 € sind zum Beispiel die H4-Scheinwerfer an der Front in Ordnung. Für einen smart nicht. Für den Renault Twingo sind die vielen Details im Innenraum, die auf den günstigen Einstiegspreis hinweisen (Plastik, scharfe Kanten, lackiertes Blech ect.) vertretbar – für einen “Premium-Stadtwagen” von smart nicht, wären sie es nicht.

Motoren und Getriebe? Renault-Technik. Multimedia? Renault-Technik. Verarbeitung? Renault.  Und so wirkt der Twingo rund. Richtig französisch. Nicht billig, nicht schlecht, aber eben auch eher “tolle Kiste und Praktiker” als “Premium-Stadtmobil”.

Der neue Twingo ist ausgefallen, ein wenig extravagant, praktisch und immer darum besorgt im Alltag auch die notwendige Portion Spaß mitzuliefern. Damit ist der neue Twingo ist in sich ein geniales, ein schlüssiges Fahrzeug und dank der Kooperation mit smart, dank Heckmotor, ein echte Fahrspaß-Größe.

Renault 61 Twingo Fahrbericht

Renault Twingo ENERGY TCe 90

Verkaufsstart:  erfolgt
Basispreis: 11.990 €
Motorleistung: 898 ccm³
Antrieb und Getriebe: manuelles 5-Gang Getriebe
Beschleunigung: 10,8 Sekunden von 0-100 km/h
Normverbrauch: 4,3 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit: 165 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand 3.595, 1.647, 1.557, 2.492 mm

What would the Blogger order??

Ìch würde den Basis-Benziner mit Start-Stop ordern, in der mittleren Dynamique-Ausstattung dafür 10.990 € (Liste!!) zahlen und als einziges Extra die manuelle Klimaanlage für 790 € ordern. Den Twingo in weiß bestellen und mich über ein cleveres Stadt-Auto freuen!

Dreizylinder mit und ohne Turbo

Konstruktive Gemeinsamkeit der Aggregate im Twingo sind die Aluminiumbauweise, die obenliegenden hohlgebohrten Nocken­wellen und 4-Ventil-Zylinderköpfe. Die innermotorische Reibung wird durch grafitbeschichtete Kolben­schäfte, eine reibungs­optimierte Steuerkette und Nocken mit Diamond-Like-Carbon-Beschichtung verringert.

Kompakte Bauweise gewährleistet hohe Alltagstauglichkeit

Durch den Motorblock mit 49 Grad Neigung sind die Twingo Motoren 15 Zentimeter niedriger als bei einem konventionellen Triebwerks­layout. Auf diese Weise kann Renault das Heckmotor­konzept des Twingo ohne Einbußen bei der Alltagstauglichkeit realisieren.

Beide Motorisierungen übertragen ihre Kraft über ein modernes
5-Gang-Schaltgetriebe auf die Hinterräder. Voraussichtlich ab Herbst 2015 ist der Twingo auch mit dem 6-Gang-Doppel­kupplungs­getriebe EDC (Efficient Dual Clutch) verfügbar.

 

Fotos im Artikel: Bjoern Habegger / Titelbild: Bjoern Habegger

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Original http://mein-auto-blog.de/erste-fahrt-der-neue-renault-twingo-97061/

 
29 Oct 2014
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Erste Fahrt: Stromern mit der Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive

BMW hat den i3, Volkswagen den e-Golf und Mercedes-Benz? Die haben jetzt die B-Klasse Electric Drive. Wobei „jetzt“ ist eigentlich falsch, denn produziert wird der elektrisch betriebene Kompaktvan bereits seit Anfang des Jahres, doch erst ab 3. November kann er auch in Deutschland geordert werden. Der wichtige US Markt hatte Vorrang. Jetzt stand der Stromer mein-auto-blog.de für einen kurzen Ausritt parat und wir rollten genüsslich, still und leise in einen farbenprächtigen mallorquinischen Sonnenuntergang. Hier der Bericht:

Stilles B – Die B-Klasse unter Strom

Wenn die Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive neben der gerade aufgefrischten B-Klasse mit herkömmlicher Antriebstechnik parkt, fällt dem einen oder anderen durchaus auf: Äußerlich ging das Facelift spurlos an dem Fünftürer mit dem 200 kg schweren und der 28 kWh starken Lithium-Ionen Batterie im Unterboden vorbei. Es schauen einen weiterhin die noch etwas traurig dreinblickenden Scheinwerfer aus dem Modelljahr 2011 an. Innen greift das B mit dem lokal emissionsfreien Antrieb jedoch auf die komplette Modellpflegemaßnahme der Baureihe W246 zurück, von der wir bereits berichtet haben.

Dazu gehört auch das 8“ große freistehende Display, auf dem die Insassen genau beobachten können, was der Fahrer mit 132 kW (entspricht klassischen 180PS) macht. Rollt er sanft dahin, läuft ein weißes Energieflussband von Batterie zum auf der Vorderachse sitzenden Elektromotor weiß leuchtend. Kann der Fahrzeugführer dem Druck von 340 Newtonmeter nicht widerstehen und drückt das Strompedal bis zum Bodenblech, blinkt der Energiefluss alarmierend rot und die Meldung „Boost“ erscheint und ja, das Phänomen ist bei allen Elektrofahrzeugen das Gleiche: Der unterbrechungsfreie Schub aus dem Stand fasziniert. Kein kuppeln, kein schalten, kein automatisierter Gangwechsel. Einfach ein Gang eine lineare Beschleunigung, so wie eine Straßenbahn. Doch halt: Welches öffentliche Nahverkehrsmittel beschleunigt seine Insassen schon in 7,9 Sekunden auf 100 km/h? Bei den B-Brüdern, die von fossilen Brennstoffen angetrieben werden, bedarf es schon eines B 220 4Matic um da mithalten zu können.

Es ist jedoch Vorsicht geboten bei solchen Spielchen, denn der von Tesla Motors stammende Antriebsstrang samt Leistungselektronik und Batterieeinheit bestraft ein solch unökologisches Fahrverhalten mit einer rapiden Reduktion der Reichweite. Doch die von Mercedes angegebenen 200 Kilometer sind durchaus ein Wort. Der elektrifizierte Golf kommt nur auf 190km, der i3 sogar nur auf 160km. Und das ist nicht das letzte Wort. Gegen Aufpreis erhöht die Sonderausstattung „Range Plus“ die Reichweite nochmals um bis zu 30 km.

Doch eigentlich macht bei der B-Klasse Electric Drive die Geschwindigkeitsreduktion viel mehr Spaß, als die Beschleunigung, denn sie macht einen automatisch zum Gutmenschen. Der Energiefluss wird umgedreht, die Pfeile leuchten grün. Man rekuperiert, sprich, man gewinnt einen Teil der verbrauchten Energie zurück und zu diesem Zweck haben die Stuttgarter zusätzlich Schaltpaddles hinter das Lenkrad geschnallt. Ein kurzer Zug am rechten Paddle und schon erscheint ein D+ im Multifunktionsdisplay des Fahrers. Der damit einhergehende Effekt: Obacht beim lupfen des Fußes vom Strompedal, denn noch ohne das Bremspedal berührt zu haben, verzögern 1,7 Tonnen B-Klasse massiv. Dem Elektromotor im Modus „maximale Rekuperation“ sei Dank. Genüsslich können die Mitreisenden beobachten, wie die Reichweite langsam wieder steigt. Trotzdem liegt der Elektroschwabe mit einem kombinierten Verbrauch von 16,6 kWh/100 km deutlich schlechter, als der Bayer (12,9 kWh/100 km) oder der Niedersachse (12,7 kWh/100 km).

Für den Alltag ist der vollautomatische Modus zu empfehlen, der die Energie Rückgewinnung der Verkehrssituation anpasst. Auf Wunsch sogar mit optionaler Radarunterstützung. Sollte die Kraft aus der Batterie trotzdem unerwartet zu Ende gehen und man braucht eine Steckdose zur Füllung des Energiespeichers, muss man sich – je nach Anbindung – zwischen drei und neun Stunden gedulden, bis die volle Reichweite wieder zur Verfügung steht. Genug Zeit also, um zu überlegen, ob man ein Elektroauto mit Stern sein Eigen nennen möchte. Denn nur mit dem BMW i3 und seinem kontroversen Design kann man demonstrieren, wie grün und nachhaltig man mobil ist. Da fällt der Hochdach Benz natürlich genauso ab, wie ein e-Golf. Und sollte man sich entscheiden, lieber stiller Genießer einer vorzüglichen B-Klasse Electric Drive zu sein, als extrovertierter Öko Aktivist, dann bleibt nur noch eine Frage zu klären: Was wird er kosten,  der erste vollelektrische Mercedes? Wir haben da so eine Vermutung. 

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Original http://mein-auto-blog.de/erste-fahrt-stromern-mit-der-mercedes-benz-b-klasse-electric-drive-25147/

28 Oct 2014

Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!

Noch ziert sich der Stuttgarter Hersteller mit einer Bestätigung. Aber die Preise sind festgelegt und stehen bereits schwarz auf weiß und damit fest! Mercedes-Benz wird die elektrische B-Klasse für “unter” 40.000 € anbieten.

Mercedes-Benz B-Klasse – Unter 40.000 € wird es elektrisch!

39.150 € dürften sehr nah am Einstiegspreis für die elektrische B-Klasse liegen! Dafür bekommen die Käufer einen Raumgleiter der mit den 180 PS des Elektromotors lokal völlig Emissionsfrei unterwegs sein wird.

Wie sich die elektrische B-Klasse fährt, wird man heute Abend nachlesen können.

Galerie zur B-Klasse Electric Drive:

Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
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Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
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Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
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Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!

So fährt sich die B-Klasse als B250 4matic … 

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Bjoern

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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Original http://mein-auto-blog.de/die-elektrische-b-klasse-wird-weniger-als-40-000-e-kosten-99252/

27 Oct 2014

Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz

Frischeklasse B | Facelift oder Feinschliff?

Die Mercedes-Benz B-Klasse: Erst vom Wettbewerb belächelt und jetzt kommt sogar BMW mit einem solchen Fahrzeug ums Eck. So schlecht kann die Idee eines edlen Kompaktvans also gar nicht sein. 380.000 Einheiten haben die Schwaben seit dem Start der zweiten Generation B-Klasse im Jahre 2011 verkauft. Damit dieser Erfolg anhält, hat Mercedes die Baureihe W246 jetzt „geMopft“. Was diese Modellpflegemaßnahme gebracht hat, zeigt eine erste Ausfahrt auf der Sonneninsel Mallorca.

Das größte Problem in dieser Fahrzeugkategorie ist die erstaunliche Divergenz zwischen Zielgruppe und Käufergruppe. Während die Hersteller mit Zusatztiteln, wie „Sports Tourer“ (Mercedes-Benz), „Sportsvan“ (Volkswagen) oder „Active Tourer“ (BMW), versuchen, speziell jüngere Kunden anzusprechen, damit diese erst ihr Geld über den Verkaufstresen und dann ihr sperriges Freizeit-Equipment im bis zu 1.547 Liter großen Laderaum schieben, sieht die empfundene Realität irgendwie anders aus: „Generation Beige“ sitzt meistens aufrecht in einer Nullausstatter B-Klasse und transportiert statt Mountainbikes den eigenen Rollator.

Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz

Dabei besitzt der in Rastatt produzierte Kompaktvan durchaus fahrdynamische Qualitäten. Einzige Voraussetzung: Man setzt ein Häkchen beim optionalen Allradantrieb 4Matic und geizt nicht bei der Motorisierung. Doch dazu später mehr, denn zuerst gilt es die aufgefrischte B-Klasse von außen zu betrachten. Man muss schon genau hinschauen, um die markanter ausgeformten Scheinwerfer wahrzunehmen. Und so richtig erkennt man das eigentlich nur, wenn man für rund 1.000 Euro die LED Scheinwerfer dazu bestellt. Will man also wirklich nach Außen zeigen, dass man die ab 29. November beim Händler stehende B-Klasse sein Eigen nennt, muss man tief in die Tasche greifen: AMG Line heißt ein neu angebotenes Paket und kostet mindestens 2.600 Euro. Dann aber besitzt der Hochdach Benz eine provokant gestaltete Front- und Heckschürze, die ihm fast die Anmutung seiner Plattformbrüder A45 und CLA 45 AMG verleihen.

Auch innen fallen die optischen Änderungen eigentlich nur den Car Geeks auf: eine geänderte Graphik auf den Ziffernblättern, ein neues Lenkrad (welches man bereits aus der aktuellen C-Klasse kennt), sowie das auf 8“ gewachsene freistehende Display. Über Anordnung und Form dieses Bildschirms darf gerne diskutiert werden, über die Materialanmutung im Interieur jedoch nicht. Hier hat die B-Klasse wirkliche einen für alle spürbaren Fortschritt gemacht. Und damit das zukünftig auch besser klappt mit den jüngeren Käuferschichten, haben die Entwickler die neueste Telematikgeneration gleich mitverbaut. Jetzt kann via App der Luftdruck und der Füllgrad des Tanks remote gecheckt werden, oder Echtzeit Verkehrsdaten für die Stauumfahrung verwendet werden. Einziger Wermutstropfen: Um das komplette Infotainmentpaket nutzen zu können, muss man tief in die Tasche greifen. 3.510 Euro kostet das intuitiv bedienbare Command Online System.

Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz

Und wie fahren sich 4.393 x 1.786 x 1.557 mm verlötetes Blech mit einem Stern im breiten Kühlergrill? Als 4Matic so flott, dass man von den Sitzen rutscht. Jetzt zu meckern, dass das Gestühl der B-Klasse zu wenig Seitenhalt bieten würde, wäre jedoch unfair, denn wer will schon sportlich in einem Sports Tourer unterwegs sein? Die beige gekleideten Damen und Herren über 60 bestimmt nicht und die Jüngeren eigentlich auch nicht, denn dann klappern entweder die transportierten Mountainbikes und Snowboards, oder den auf der längenverschiebbaren Rückbank sitzenden Kindern wird speiübel. Tatsache ist jedoch, dass der in W246 verbaute optionale Allradantrieb eine enge Verwandtschaft mit den sportlichen Brüdern aus Affalterbach pflegt: Nur 70 Kilogramm schwer und ausgestattet mit einer voll variablen Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Bei Bedarf gehen also bis zu 100 Prozent des Drehmoments auch auf das hintere Räderpaar, der sonst frontgetriebenen B-Klasse. So bestückt zieht der geräumige Fünftürer dann  knackig durch die Kurven des mallorquinischen Tramuntana Gebirges und überrascht kann man ein Grinsen auf dem eigenen Gesicht feststellen. Dass so etwas natürlich zu Lasten der Effizienz geht, versteht sich. Sowohl der getestete B220 CDI 4Matic, als auch der B250 4Matic lagen bei sportlicher Gangart deutlich über dem angegeben kombinierten Verbrauch von 5,0l Diesel, bzw. 6,6l Benzin.

Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz

Doch es ist nicht der Verbrauch, der den Spaß an diesen Varianten der B-Klasse verdirbt, sondern der Preis: Stolze 38.228,75 Euro verlangen die Stuttgarter für den 177 PS Diesel und 37.336,25 Euro für den 211PS Benziner. Da hilft es auch nicht, dass ein fein schaltendes 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe bereits an Bord ist. Denn wer alleine alle Kreuzchen bei den zur Wahl stehenden Sicherheitssystemen macht, wird mit rund 2.000 Euro zur Kasse gebeten. Doch dann erhält man auch absolute State-of-the-Art Technik mit Spurhalte- und Totwinkel-Assistent, sowie dem Abstandsregeltempomat Distronic Plus, der erstmals in dieser Klasse auch Collision Prevention Assist Plus enthält. Dieser Assistent rettet dann sowohl abgelenkten Müttern, als auch frisch medikamentierten Rentnern bei drohender Unfallgefahr mit Bremseingriffen bis zum Stillstand das Leben.

Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz

Fazit: Mit dem Facelift hat Mercedes-Benz der B-Klasse einen Feinschliff gegeben und geht gestärkt in den Kampf gegen Golf Sportsvan und BMW 2er Active Tourer. Mit jeweils vier Diesel und Benzin Motoren sind die Schwaben gut gewappnet. Mit vier Allradvarianten stechen sie sogar aus dem Markt der Kompaktvans deutlich hervor und mit der B-Klasse Electric Drive ist man sogar Erster im Markt der Vans. Der Stern strahlt also auch in diesem Segment, fordert aber mit 27.102 Euro für einen B180 mit 122PS auch einen hohen Einstandspreis.

Update: Der Preis für die elektrische Mercedes-Benz B-Klasse wird unter 40.000 € liegen! 

Mercedes-Benz B-Klasse

Verkaufsstart: sofort – Auslieferung ab 29.11.2014
Motorleistung: ab 90 PS (1.5 dCi) bis 211 PS (B250)
Motorsystem: Diesel, Benzin, Erdgas, Elektro
Antrieb und Getriebe: Manuelles Getriebe, 7-Gang Doppelkupplung, Front- und Allradantrieb
Beschleunigung: 6.8 (B250) –  14.0 (B160 1.5 dCi) Sekunden von 0-100 km/h
Normverbrauch: 3.8D (B180 BE) – 6.1B (B250) Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit: 180 – 240 (B250)  km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand 4.359, 1.786, 1.557, 2.699 mm

Eine weitere Neuheit im Programm der B-Klasse trägt das Kürzel „NGT“ an der rechten Seite der Heckklappe. Es bedeutet „Natural Gas Technology“ und kennzeichnet eine Modellvariante, die durch ihren bivalenten Antrieb besonders wirtschaftlich und umweltverträglich ist: Der B 170 NGT BlueEFFICIENCY fährt bei gleicher Motorleistung (85 kW/116 PS) sowohl mit Erdgas als auch mit Superbenzin.

Neben dem Benzintank sind fünf zusätzliche Erdgasbehälter an Bord, deren Fassungsvolumen von insgesamt 16 Kilogramm für eine Fahrtstrecke von über 300 Kilometern ausreicht. Bei einem NEFZ-Gesamtverbrauch von 7,3 Litern Superbenzin und 4,9 Kilogramm Erdgas pro 100 Kilometer hat der neue B 170 NGT BlueEFFICIENCY somit eine Gesamtreichweite von über 1000 Kilometern. Mit welcher Antriebsenergie der Motor versorgt werden soll, entscheidet der Autofahrer per Tastendruck am Multifunktionslenkrad; ein elektronisches Steuergerät sorgt für die spontane und ruckfreie Umschaltung – auch während der Fahrt.

Auszug:

Basispreis:  B160 CDI27.905,50 €
B200 CDI31.088,75 €
B220 CDI 4matic38.228,75 €
B25035.134,75 €
Alle Fotos im Artikel: Axel Griesinger

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27 Oct 2014
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Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa

Umleitung statt umgeparkt

Mit dem Slogan “Umparken im Kopf” will Opel das eigene Marken-Image neu positionieren. Und in der Tat, ich hatte die Marke Opel nicht mehr so richtig auf der Liste. Natürlich kennt man den Zafira, Omega, Astra und auch den Corsa. Dieser ist mir immer als kleiner Flitzer, ohne Ecken und Kanten, dafür mit knutschig runder Optik in Erinnerung geblieben. Aber eben mehr so in “Erinnerung”. Mit dem neuen Corsa (eigentlich ist es nur ein großes Facelift!) wollen die Hessen nun wieder ganz groß in das Bewusstsein der Autokäufer. Von der “Knutsch-Corsa-Geschichte” ist beim neuen Opel Corsa, der jetzt in seiner 5. Generation auf den Markt, kommt nicht mehr viel übrig geblieben. Bei ihm heißt es zum Teil „Back to the Roots“ und zwar ganz weit zurück, denn er präsentiert sich wieder markanter. In seiner Erfolgsgeschichte, die 1982 mit dem Opel Corsa A begann, verkaufte sich der Rüsselsheimer-Junior bereits über 12,5 Millionen Mal auf der Welt.

Klar, dass man bei Opel mit dem neuen Opel Corsa E an diese Erfolgsgeschichte, im beliebtesten Preissegment auf dem deutschen Automarkt, anknüpfen will. Während der letzten Jahrzehnte hat sich der Opel Corsa nicht nur vom Design her verändert, auch in der Länge hat er stetig zugelegt. Betrug seine Länge 1982 noch knuddelige 3,62 Meter, kommt der neue Corsa jetzt mit 4,02 Meter um die Ecke. Die Größe macht es manchmal eben doch.

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Der “kleine Große” soll seinem Käufer mehr Komfort, mehr Präzision und mehr Effizienz bieten als bisher. Zusätzlich zeigt er sich dank jeder Menge Sicherheits-Assistentssysteme von seiner verantwortungsbewussten Seite. Erstmals halten hier Features Einzug, die in dieser Fahrzeugklasse eher seltener anzutreffen sind. Etwa der automatische Parkassistent der zweiten Generation, der das Fahrzeug ohne Hände am Lenkrad in die Parklücke bugsiert oder die modernen Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Abbiegelicht und integriertem LED-Tagfahrlicht. Darüber hinaus bietet der neue Corsa erstmals das preisgekrönte IntelliLink-Infotainment-System. Es holt die Smartphone-Welt von Apple iOS- genauso wie von Android-Geräten ins Auto und sorgt dafür, dass der Fahrer im neuen Corsa nie die Verbindung zu seiner digitalen Umwelt verliert.

Die Testfahrt beginnt direkt am Frankfurter Flughafen, wo eine ganze Kolonne der Fahrzeuge auf uns wartet. Mein erster Testwagen war ein 1.0 ECOTEC Direct Injection Turbo-Dreizylinder der neuen Generation mit 115 PS in Karbon-Silber. Es gibt genug Stauraum und Beinfreiheit, zumindest für die vorderen Fahrinsassen. Hinten wird es schon ein bisschen enger, zumindest für Sitzriesen, die zwar nach oben hin genug Platz haben aber um ein paar Knie kürzer gemacht werden sobald auch vorn jemand mit längeren Beinen sitzt.

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Das IntelliLink-System bietet dem Fahrer ein sieben Zoll Farb-Touchscreen und ist für einen Aufpreis von 300 Euro zu haben. Apps wie BringGo, die Navigation im neuen Opel Corsa, kann man sich für ca. 50 Euro auf sein Smartphone herunterladen. Über die Radio-Apps Stitcher und Tune-In Smartphone-Connect gibt es dann die entspannte Beschallung aus insgesamt vier Lautsprechern. Das BringGo-Navigationssystem ist als Kartenversion für Ost- und Westeuropa im App-Store erhältlich. Nach dem Download bleiben die Kartendaten auf dem Smartphone gespeichert, so dass bei Auslandsreisen keine dauerhafte Internetverbindung benötigt wird, denn BringGo nutzt das GPS des Smartphones. Trotzdem wird es problematisch sollte das Mobiltelefon schlapp machen. Da empfiehlt es sich zusätzliches Offline-Kartenmaterial im Fahrzeug zu haben.

Die erste Fahrt im Frankfurter Raum gestaltete sich für mich als Beifahrer noch recht entspannt. Erst nach dem Lunch und der Presseeinführung, bei der immer wieder das Wort “sophisticated” fiel und besonders das Design des neuen Corsa E gelobt wurde, durfte ich hinter das Steuer. Ja, die Rüsselsheimer sind verdammt stolz auf ihren Neuzugang. Ich schnappte mir direkt einen rassigen Magenta-Roten Flitzer und begab mich in die ländliche Umgebung Frankfurts. Der zweite Eindruck, dieses Mal hinter dem Steuer, bestätigt schon den ersten. Der kleine Opel Corsa ist erwachsen geworden und sportlich dazu. Es dauert zwar ein bisschen, bis der kleine rote Flitzer davon schießt doch immerhin schafft er die Null auf 100 km/h in 10,4 Sekunden. Der neue Motor zeigt sich besonders geräuscharm und vibriert kaum noch. Bis 2018 wollen die Rüsselsheimer insgesamt 17 brandneue Motoren auf den Markt bringen. Da haben sie sich ganz schön etwas vor genommen, doch mit dem neuen Opel Corsa haben sie einen ganz ordentlichen Start hingelegt. Einzig der 1,4-Liter Turbobenziner mit 74 kW/100 PS und 200 Nm Drehmoment wird es nicht in allen Märkten geben.

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Ausgestattet mit allen Raffinessen, macht der kleine Opel einfach Spaß nur auf der Straße, allerdings ohne Begeisterungsstürme zu erzeugen. Aber das muss er auch nicht, denn er erfüllt die Anforderungen, die man an ihn stellt, mit Bravour. Dank kleinem Wendekreise von 11 Metern, sind auch engere Wendemanöver drin. Perfekt wenn man keine Lust auf einen Stau in die Frankfurter Innenstadt hat. In seinem kleinen Kofferraum mit 285 Litern (umgeklappt 710 Liter) geht nicht viel rein, aber genug wenn man sparsam gepackt unterwegs ist. Dank seiner Länge von 4,02 ist er recht überschaubar, einzig die Sicht nach vorn ist ein wenig durch die etwas zu langgezogene Schnauze und das dadurch verlängerte Armaturenbrett behindert. Ansonsten wirkt der neue Corsa aufgeräumt. “Sophisticated” eben. Ein paar Schwierigkeiten bereitete uns das Navigationssystem BringGo, das sich zwanghaft weigerte Routen zu löschen oder Zwischenstopps anzunehmen. Jedenfalls konnten wir die Routenführung nicht löschen und fuhren in der Frankfurtern Innenstadt ein bisschen verloren im Kreis herum. Schwierig wenn das Ziel mitten in der Einkaufsstraße liegt. So wurde es nichts mit dem “Umparken um Kopf” – Umleitung fahren war erst einmal angesagt.

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Fazit:
Alles in allem haben es die Rüsselsheimer geschafft, den Corsa ordentlich aufzufrischen. Die Basis-Version ist ab 12.000 € erhältlich. Sportliche Fahrdynamik ist im Corsa E allerdings eher nicht zu finden. Dafür muss man noch ein wenig auf den Corsa OPC mit saftigen 200+ PS warten. Bis dahin kommt der Corsa E mit einem Komfortfahrwerk oder mit einem Sportfahrwerk, das genügend Fahrspaß für die Stadt bietet. Er ist Individualisierbar und in der Color Edition bietet Opel einen Corsa a la “bunten Hund”.

Weitere Impressionen:

Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
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Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Text & Fotos: Simone Amores / Opel

Weitere Artikel zum neuen Opel Corsa: motoreport.de

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26 Oct 2014

VLN 2014: Großer Jubel bei den neuen Meistern

Der 39. DMV Münsterlandpokal wird den Fans der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring noch lange in Erinnerung bleiben. Mit Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Overath) wurde zwei Vorzeige-Privatiers der Titel in der populärsten Breitensportserie Europas zuteil. Lang war die Reihe der Gratulanten und zeigte deutlich, dass jeder im Fahrerlager dem sympathischen ‚Garagenteam’ mit ihrem BMW 325i den Triumph von Herzen gönnt. Unter tosendem Applaus übergab VLN-Geschäftsführer Karl Mauer (Üxheim) den neuen Champions auf dem Siegerpodest symbolisch die Startnummer 1. Auch das Rennergebnis bot Sensationspotential: Jürgen Alzen (Kausen) und Dominik Schwager (München) fuhren im Ford GT3 unter der Bewerbung von H&R Spezialfedern zum vielumjubelten ersten Gesamtsieg. Das Duo setzte sich in einer spannenden Schlussphase gegen Klaus Abbelen, Sabine Schmitz (beide Barweiler), Patrick Huisman (Niederlande) und Frank Stippler (Bad Münstereifel) im Porsche 911 GT3 R von Frikadelli-Racing durch. Auf dem dritten Rang feierten Otto Klohs (Ludwigshafen) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing ihre Premiere auf dem Siegerehrungspodest. Eine 30-minütige Zusammenfassung des Finalrennens zeigt der Sender Sport 1 am 1. November um 11 Uhr.

Eine Vorentscheidung war bereits beim neunten Saisonlauf gefallen, trotzdem feierten die neuen Meister erst nach dem Fallen der letzten Zielflagge 2014. „Ich bin total überwältigt, mir fehlen die Worte“, gestand Derscheid nach dem Rennen. „Wir sind seit einigen Jahren gemeinsam in der Langstreckenmeisterschaft unterwegs – und waren nicht selten im Bereich der Tabellenspitze unterwegs. Am Ende hat es aber nie zum Titel gereicht. Mir fällt ein riesen Stein vom Herzen.“ Teamkollege Flehmer ergänzte: „Heute Abend wird gefeiert. Das gesamte Team hat über die Saison fehlerfrei gearbeitet. Und auch wenn Rolf und ich jetzt im Rampenlicht stehen – der Erfolg gehört auch unserer fantastischen Truppe.“

Groß war auch die Freude bei den Tagessiegern. Alzen, Fahrer und Teamchef in Personalunion, war nach einer sieben Jahre dauernden Durstrecke ohne einen Sieg überglücklich: „Auch wenn ich damit zum Teil alleine auf weiter Flur war, ich habe immer daran geglaubt, dass es irgendwann wieder klappen wird. Dieser Erfolg ist nicht nur für mich, sondern für das gesamte Team ein großer Erfolg und ich bin sicher, dass mit uns auch im kommenden Jahr zu rechnen sein wird.“ Besagtes Team hatte einen großen Anteil, denn im Training war Alzen verunfallt. „Ich habe schon per Funk durchgegeben, was beschädigt war. Als ich dann in der Box ankam, haben meine Jungs buchstäblich Gas gegeben. Heute hat alles gepasst.“ Der Sieg von Alzen / Schwager ist der erste Ford-Sieg in der VLN seit 1990. Beim Grenzlandrennen triumphierten zuletzt Dieter Selzer (Dillingen) und Hermann Tilke (Aachen) im Ford Sierra Cosworth. Alzen hat sich zudem ein weiteres Denkmal gesetzt. In der Statistik der Gesamtsiege seit 1977 liegt er nun mit 29 Erfolgen alleine an der Spitze. Zuvor hatte er sich Platz eins der ewigen Bestenliste mit Olaf Manthey (Bonn) und dem verstorbenen Ulli Richter (Essen) geteilt.

Hinter dem Spitzentrio fuhren die beiden Solisten Wolfgang Kaufmann (Molsberg) im Kremer-Porsche und Marco Seefried (Wemding) in einem weiteren Neunelfer auf die Plätze vier und fünf. Sechste wurden Jens Klingmann (Leimen), Yelmer Buurman (Niederlande) und Nikolaus Mayr-Meinhof (Österreich) im BWM Z4 GT3 des Vita4One Racing Team.

Für eine faustdicke Überraschung im Zeittraining sorgten die beiden Finnen Antti Buri und Kari-Pekka Laaksonen. Im Porsche 911 GT3 Cup fuhr das Duo bei extrem schwierigen Wetterbedingungen zur Pole-Position. Auf nasser Piste markierte Buri in 9:58,512 Minuten die Bestzeit. „Meine Pole-Position war reines Glück“, sagte er. „Wir sind sehr früh rausgefahren und ich habe eine freie Runde erwischt. Mit zunehmender Distanz im Zeittraining waren keine Verbesserungen mehr möglich.“ Im Rennen spielte das Duo keine entscheidende Rolle mehr. Am Ende stand Gesamtrang 18 zu Buche.

Das Saisonfinale musste 24 Minuten nach dem Start mit der Roten Flagge unterbrochen werden. „Bei aufziehendem Nebel war die Sicht im Bereich des Grand-Prix-Kurses so gering, dass die Sicherheit der Teilnehmer nicht mehr gewährleistet war“, sagte Rennleiter Andreas Thamm (Wuppertal). Das Rennen wurde um 14:25 Uhr über die Distanz von 3:06 Stunden erneut gestartet und ging so voll in die Wertung der Langstreckenmeisterschaft ein.

Entschieden ist nach dem Finale auch die Wertung im Opel Astra OPC Cup. Die Altmeister Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche (beide Hückeswagen) sicherten sich zusammen mit Thorsten Wolter (Berlin) im Cup-Renner von Lubner Event & Motorsport den Titel. Mit ihrem vierten Klassensieg machten Arne Hoffmeister (Lutter) und Fabian Wrabetz (Bad Soden) die Titelgewinn im TMG GT 86 Cup perfekt. Derscheid / Flehmer sind gleichzeitig auch Gewinner der VLN Produktionswagen Trophäe. der Sieg in der VLN Junior Trophäe ging an Max Partl (Pyrbaum), der sich den BMW M235i von Scheid-Partl Motorsport mit Jörg Weidinger (Happurg) teilte.

Der nächste Pflichttermin für die Fans der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist die Essen Motor Show vom 29. November bis 7. Dezember. Die populärste Breitensportserie Europas ist in Halle 6 mit einem großzügigen Stand vertreten und Teil des Showprogramms in Halle 7.

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26 Oct 2014

VLN – Eine Runde mit Rolf Derscheid über die Nordschleife

Der langjährige VLN-Pilot Rolf Derscheid  und Gewinner der Saison 2014 zählt innerhalb der VLN-Familie zu den Vorzeige-Amateurpiloten. Mit einem überschaubaren Budget und jeder Menge Enthusiasmus startet er zusammen mit Michael Flehmer mit einem BMW 325i in der Klasse der VLN Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum. 2013 errang er seinen 25. Klassensieg und nimmt uns mit auf eine Runde Nordschleife.

VLN – Eine Runde mit Rolf Derscheid über die Nordschleife

Der Grand-Prix-Kurs an sich ist nicht besonders spannend. Mit unserem 228 PS-starken E90 muss man hier vor allem sehen, dass man in allen Kurven viel Schwung mitnimmt. Durch unsere Serienbremse und ein nicht zu unterschätzendes Gesamtgewicht von 1.365 kg kann man sonst viel Zeit liegenlassen.

Wenn es endlich auf die Nordschleife geht, wird es spannend. Die schnelle Rechtskurve zu Beginn des Abschnitts Hatzenbach wird voll gefahren. Danach muss man vor allem eine weiche Linie finden und in der letzten Linkskurve vor Hocheichen den Curb etwas mitnehmen. Allerdings muss man hier aufpassen, dass es einen nicht aushebelt. Die Passage Hocheichen mag ich nicht besonders, denn hier ist es häufig glatt und das Auto wird in der abfallenden Linkskurve hinten sehr leicht. Von dort aus geht es mit Vollgas über die Kuppe und die folgenden Kurven am Flugplatz. Das passt einfach. Am Schwedenkreuz lupfe ich nur kurz und schaue dann, dass ich für die Arembergkurve den richtigen Bremspunkt erwische. Die Senke in der Fuchsröhre geht noch voll, ehe für die Linkskurve dahinter ein hartes Bremsmanöver folgt. In der Rechtskurve vor dem Adenauer Forst muss man den Curb genau treffen und danach runter bis in den dritten Gang und durch die Schikane. Diese Stelle ist mir bis heute nicht richtig in Fleisch und Blut übergegangen.

In Richtung Metzgesfeld geht es wieder voll auf‘s Gas und die erste Linkskurve wird nur leicht das Gaspedal gelupft. Die Passage Kallenhard bis Wehrseifen ist verdammt schnell im vierten Gang und es ist eher eine Kopfsache, wenn man kurz die Bremse antickt. Die Wehrseifenkurve selber nehme ich im zweiten Gang, danach geht es bis in den vierten Gang bis zur Breidscheid-Brücke. Die Mauer kommt einem schneller näher, als einem lieb ist, also gilt es den Wagen im dritten Gang auf Zug zu halten und mit so viel Speed wie möglich die Rechtskurve Exmühle nehmen.

Die folgende Bergaufpassage ist aufgrund der fehlenden Leistung nicht besonders spannend. Eine Gewissensfrage ist nur die Mutkurve im Bereich Kesselchen. Wenn man eine Zeit unter zehn Minuten erreichen will, darf man hier weder bremsen, noch lupfen. Auch kann man hier häufig beobachten, dass schnellere Fahrzeuge nach der Mutkurve auf einmal doch wieder mehrere Wagenlängen Rückstand haben… Im Karussell muss man schauen, dass man am Ausgang möglichst viel Schwung mitnimmt. Die Passage bis hoch zur Hohen Acht geht im vierten Gang voll, nur vor der letzten Rechtskurve am Hauptposten gehe ich leicht vom Gas, um gut herumzukommen.

Jetzt beginnt ein Abschnitt, den ich sehr mag. Bergab Richtung Wippermann macht bei trockener Piste eine Menge Spaß. Im Nassen ist es gut, den nötigen Respekt zu haben. Danach geht es flüssig weiter bis zum Brünnchen und ausgangs flott durch die Rechtskurve in Richtung Pflanzgarten. Hier sind am kleinen Sprunghügel trotz unserer 1.300 kg alle vier Räder in der Luft. Das klappt beim großen Sprunghügel nicht, dafür geht es danach im fünften Gang in Richtung Schwalbenschwanz. Die Passage am Kiesbett muss man ziemlich genau nehmen und sich weit heraustragen lassen um dann gleich das kleine Karussell anzupeilen. Die Steilkurve geht im dritten Gang und ich beschleunige bis in den vierten Gang nach oben Richtung Galgenkopf. Von dort aus ist Vollgas angesagt und an der Audi-Brücke lege ich den fünften Gang ein. Vor der Hohenrain-Schikane wird der Bremse noch einmal alles abverlangt, ehe man auf die Start-Ziel-Gerade einbiegt.

Wie man sieht, sind wir an vielen Stellen darauf angewiesen, den nötigen Schwung mitzunehmen. Zeit verliert man oft, wenn schnellere Fahrzeuge beim Überrunden an Stellen reinstechen, an denen es einfach nicht passt und ich so weit zurückziehen muss, dass ich diese Zeit in den folgenden Passagen nicht wieder gutmachen kann. Hier wünsche ich mir manchmal etwas mehr Weitblick…

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07 Oct 2014

Paris 2014: Der Audi TT als Fünftürer

Paris 2014: Der Audi TT als Fünftürer

Fünf Türen und dennoch sportlich? Audi streckt den TT und interpretiert ihn als TT Sportback Concept völlig neu. Mit seiner neuen, gestreckten Skulptur ist er nicht mehr bloß ein schneller Sportwagen mit vier Sitzen, sondern eine neue Powermaschine auf vier Rädern. 400 geballte PS, die aus dem Herzen des 2,0 TFSI-Motor über eine Siebengang S tronic auf den permanenten Allradantrieb quattro strömen, treiben den Sportler an. Der Sprint von 0 auf 100 km/h ist damit in 3,9 Sekunden erledigt. Zahlreiche leichte Aluminium-Komponenten senken das Leergewicht sorgen so für ein dynamisches Handling. Im Inneren dominiert das Audi virtual cockpit mit einem 12,3-Zoll-Bildschirm, das die herkömmlichen Instrumente ersetzt. In der Länge übertrifft der fünftürige Audi TT Sportback concept den Serien-TT mit seiner von 4,47 Meter Länge um 29 Zentimeter. Starkes Design für ein starkes Fahrzeug. Das könnte der Anfang einer neuen TT-Familie werden. Man darf also gespannt ein, wie es hier weitergeht.

Paris 2014: Der Audi TT als Fünftürer
Paris 2014: Der Audi TT als Fünftürer
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Simone Amores
Paris 2014: Der Audi TT als Fünftürer

Autos waren schon immer meine Passion, aber erst vor ein paar Jahren fing ich damit an, auch darüber zu berichten. Als freie Online-Journalistin genieße ich die Zeit auf vier Rädern so oft es geht. Neben dem modeln und reisen surfe ich aber auch gerne auf der virtuellen Welle. Frei nach dem Motto: „Lieber dauernd online als ständig von der Rolle.“

06:49

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Original http://mein-auto-blog.de/paris-2014-der-audi-tt-als-fuenftuerer-98693/

Created Dienstag, 07. Oktober 2014 Tags audi | Automobilblog News | autosalon | Björn Habegger | mondialauto | Paris 2014 | Sportback | tt Document type Article
Categories Timeline
07 Oct 2014

Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT

Und sie können es in Wolfsburg eben doch: Querdenken. Überraschen. Und unartig sein!

Mit der Studie VW XL SPORT präsentiert Volkswagen in Paris die automobile Variante des zivilen Ungehorsam. Während sich Konzernlenker Martin Winterkorn auf der einen Seite nicht der  CO²-Grenzwerte-Debatte der EU beugen will, wird in Paris nun die Carbon-Sparzigarre mit einem lustvollen Antrieb gepaart. Die Schmalhans-Reifen gegen griffiges Schuhwerk getauscht und die ganze Karosse ein wenig dem maskulinen Facelift unterzogen. Fertig ist die (pardon) geilste Studie des Pariser Automobilsalons 2014!Der Kauf der Motorradschmiede Ducati muss eben doch für mehr gut gewesen sein, als nur Gedankengänge zum Thema “Zweizylinder-Range-Extendermotoren” zu spinnen. Nicht dass man es einem Ingenieurs-Genie wie Ferdinand Piëch nicht zugetraut hätte, die hemmungslose Umsetzung überrascht dann dennoch.Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT4.291 mm lang, 1.847 mm breit, und nur 1.152 mm hoch.

Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT

Auch die Sitzschalen bestehen aus Carbon.

Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT

Sichtkarbon erinnert an das Leergewicht von 890 Kilogramm.

890 kg Leergewicht und 200 PS

Die Verschmelzung eines intelligenten Leichtbaufahrzeuges mit einem Motor aus einem Superbike lässt aberwitzige Beschleunigungsorgien wahr werden. Der 1.193 cm³ große V2 aus der Ducati 1199 Superleggera dreht locker in die fünfstelligen Drehzahlregionen. Dank Titanpleuel, ultrakurzen Hub, Desmo-Ventilsteuerung und dem Einsatz von Magnesium-Legierungen darf man beim Ducati-Triebwerk durchaus von Motoren-Porn_o_grafie reden.

11.000 Umdrehungen – pro Minute

Zwischen dem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe und dem italienischen Kurzhuber-V2 wurde ein Reduktionsgetriebe montiert. Um den Faktor 1.86 senkt es damit die Eingangsdrehzahlen des 134 Nm starken V2. Binnen 5.7 Sekunden soll der Spurt von Null auf 100 km/h erledigt sein.

Werkstoff-Orgie

Titanpleuel, Motorenlegierungen aus Magnesium, Räder aus geschmiedeten Magnesium, Keramik-Carbon-Bremsen, CFK-Karbon Monocoque-Karosserie und Polycarbonat-Leichtbauscheiben. Alles am XL SPORT ist extrem. Die Karosse teilt sich die Grundlage mit dem Effizienz-Experten XL1, unter den Radhäusern wurde jedoch Platz geschaffen für beeindruckendes Räderwerk. 205/40-18 Bereifung auf der Vorderachse und 265/35-18 Bereifung auf der Hinterachse. Rundum mit den Premium-Sportreifen Pirelli P Zero besohlt!

Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT

P Zero Sportreifen für die Adrenalin-Zigarre.

Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT

Breiter, grimmiger, schneller.

Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT

Da hinten brüllt ein V2-Sportmotor aus einer Ducati 119 Superleggera.

 

Endstation: Keller?

Am Ende spricht Volkswagen beim XL SPORT leider nur von einer Studie, deren Sinn es ist, leicht verständlich die Synergien im Konzern zu präsentieren. Meine Hoffnung setzt auf den Patriarchen des Konzerns, wenn Ferdinand eine Kleinserie des XL SPORT will, dann gibt es eine Kleinserie.

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass er keine Kleinserie will. 

Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT
Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT
Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT
Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT
Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT
Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT
Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT
Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT
Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT

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Original http://mein-auto-blog.de/paris-2014-der-volkswagen-xl-sport-70236/

07 Oct 2014

Paris: Die Galerie der schönsten Messe-Girls

Eine Autoshow ohne hübsche Messe-Girls? Auch zum Ende des Jahres 2014 kaum vorzustellen und so standen sich auch in Paris wieder viele Damen die Füße platt. Und manchmal konnte man sich des Gefühls nicht erwehren, die Damen sollten vom Produkt ablenken.

Messe-Girls – Mondial de l’Automobile 2014

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

 

 

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf

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Bjoern Habegger
Bjoern

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

08:25

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Original http://mein-auto-blog.de/paris-die-galerie-der-schoensten-messe-girls-80092/

07 Oct 2014

Galerie: Nissan Pulsar in weiß

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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07 Oct 2014

Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar

Hände hoch, wer erinnert sich noch an den Almera? Okay, der eine oder andere kann sich erinnern. Aber so richtig erfolgreich? Nein – bei uns konnte der Nissan Almera keinen Stich machen. Und das lag nicht nur am VW Golf, dem unumstrittenen Platzhirsch im so genannten C-Segment, auch bekannt als: “Die Golf-Klasse”. Es lag auch am kaum ausgeprägten Charakter des Almera. Nissan hat den Almera dann 2006 vom Markt genommen und danach einfach ein neues Segment erfunden: Den Crossover. Mit dem Qashqai explodierte der Erfolg von Nissan. Einen kompakten Golf-Gegner brauchte man da nicht mehr.

Jetzt lautet das Kommando: Alles zurück auf Start. Nissan ist zu der Überzeugung gekommen,  als Volumen-Marke muss man auch einen breites Produktportfolio anbieten. Und ein Golf-Gegner darf da nicht fehlen.

Bühne frei für den neuen Nissan Pulsar.

Charakterfrage in der Golf-Klasse

Der neue Nissan Pulsar im ersten Fahrbericht

Eigentlich ist der Nissan ja gar kein Japaner mehr. Gebaut wird der gefällig gezeichnete Nissan in der Nähe von Barcelona. Und das Design ist auch alles andere als fremdartig. Er schaut mit dem typischen Nissan-Gesicht in die Welt, überspielt seine Länge mit ein paar frechen Schwüngen in der Seite und endet mit einer ebenso Nissan typischen Heckansicht. So ein wenig Qashqai schwingt  am Heck schon mit. Was nichts schlechtes sein muss.

Erste Fahrt: Der neue Nissan PulsarErste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar

Innere Größe

Mit 4.39 Metern ist der Pulsar gerade noch “überschaubar” groß. Sein Radstand von 2.70 Metern setzt in der “theoretischen” Klasse der Kompakten jedoch einen neuen Maßstab. Das Ergebnis des langen Radstands? Eine Beinfreiheit für die zweite Reihe, die man anderswo nur eine Klasse darüber findet. Der Pulsar verwöhnt im Innenraum mit viel Platz, mit ordentlicher Verarbeitung und das Armaturenbrett will mit Klavierlack-Einsatz und einer “schwebenden” Mittelkonsole für ein wenig mehr Ambiente sorgen. Das größte Plus im Innenraum? Es fasst sich vieles sehr wertig an und das Cockpit mit seinen großen, sauber und klar gegliederten Instrumenten wird in der Mitte von einem extrem modernen und ansprechend gestalteten Multifunktions-Instrument bereichert.

Billiger Japaner? Nicht beim ersten Blick in das Cockpit.

Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar

“Unendliche Weiten” – oder so ähnlich. Platz für die Reihe Zwei ist vorhanden!

Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar

Typische Design-Elemente am Heck

Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar

Auch von vorne, ganz klar ein Nissan.

Am Hubraum gespart – und ein wenig an der Leistung

Während die Insassen vom Platz nur so verwöhnt werden, hat sich Nissan bei der Frage der möglichen Motorisierungen noch ein wenig zurückgehalten. Übersichtlich ist die nette Umschreibung für das aktuelle Motorenangebot.

Ein Benzinmotor mit 1.2 Liter Hubraum, Turbogebläse und 115 PS – bekannt unter anderem aus dem neuen Nissan Qashqai – und ein Dieselmotor von Allianz-Partner Renault, mit 1.5 Litern und 110 PS. Während der kleine 1.2 Liter Turbo tapfer über die Landstraße drückt, mangelt es dem 1.5 Liter dCi ein wenig an Drehfreude. Aber Nissan beeilt sich darauf hinzuweisen, in Bälde bereits den 1.6 Liter großen DIG-T mit 190 PS nachzuschieben. Da bleibt allerdings eine große Lücke zwischen dem 120 PS Benziner und den 190 PS des potenteren 1.6 Liter Turbos.

Sei es drum. Auch wenn die beiden Motoren bislang nicht die 10-Sekunden Hürde knacken, so richtig schwachbrüstig oder gar untermotorisiert fühlt man sich nicht. Auch nicht mit dem 190 Nm starken und ganz klar dem Downsizing verschriebenen 1.2 DIG-T. In 10.7 Sekunden zieht er den Pulsar aus dem Stand auf Tempo 100 und bei 190 km/h stellt er die weitere Beschleunigung ein. Der 260 Nm starke Diesel lässt sich schaltfaul fahren. Auch dieser 110 PS starke Diesel soll bis Tempo 190 beschleunigen. Im Verbrauch ist der kleine Diesel, laut Papierwerten nach NEFZ, die absolute Sparwutz! Nur 3.6 Liter sollen dem Diesel-Pulsar im Mix ausreichen. Der kleine Turbo-Benziner soll sich mit 5 Litern zufriedengeben.

Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar

Der 1.2 DIG-T Motor mit 115 PS und 190 Nm.

Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar

Manuelles Sechsganggetriebe. Alternativ ist demnächst ein Xtronic getauftes, stufenloses Getriebe erhältlich.

Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar

LED-Scheinwerfer mit klaren Nissan-Design-Elementen

So fährt er sich

GTI? Oder NISMO-Feeling? Nein. Die beiden Motorisierungen machen aus dem betont weich und komfortabel abgestimmten Pulsar keine Rennsemmel. Hier ist die Altersstufe 50+ die Zielgruppe. Sachte am Sonntagmorgen auf die Tour gehen? Im Alltag ungestresst von A nach B? Das ist eher das Ding des neuen Pulsar. Kurviges Geläuf mit sportlichen Ambitionen angehen? Lassen Sie es sein. Dabei hat sich Nissan für das Fahrwerk einiges einfallen lassen. Eine aktive “Spurkontrolle” überwacht den Lenkwinkel, die aktuelle Geschwindigkeit und kann durch gezielte Brems-Impulse einzelner Räder die Neigung zum Untersteuern kaschieren. Bleibt das Gesamt-Paket. Der Pulsar will nicht der GT für die Landstraße sein. Er fährt sich im ausgewogenen Stil am souveränsten, man muss die Motoren dann nicht ausdrehen, kann das serienmäßige 6-Gang-Getriebe mit frühen Schaltvorgängen beglücken und bleibt am besten auch hierbei eher der ruhige Typ.

Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar

Auf der sicheren Seite

Nissan-Safety-Shield, Moving-Object-Detection, Blind-Spot-Warning, Lane-Departure-Warning, Notbrems-Assistent, Nissan-Connect usw. Klingt alles furchtbar kompliziert? Ist es nicht. Der Nissan Pulsar bekommt, in Abhängigkeit seiner Ausstattungsversion, die volle Packung Assistenzsysteme an Board. In der TEKNA-Version sind das Multimedia-System mit Touchscreen und alle Assistenz-Systeme mit an Board.  Ebenso an Board ist die 360° Rundumsicht aus vier einzelnen Kameras. Am Heck kann der Pulsar mit einer absoluten Besonderheit aufwarten. Damit die rückwärtige Kamera nicht ständig verschmutzt, bekam diese eine Wasser- und Druckluft-Reinigung verpasst. Damit ist man dann, auch dank der vielen elektronischen Helferlein auf der sicheren Seite und behält den Überblick.

Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar
Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar
Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar
Bleibt das Fazit:

Wenn Pulsar. Dann jetzt.Denn Nissan bietet zum Start des neuen Pulsar eine besonders attraktive “Launch-Edition” an. Die Preisliste fängt damit nun bei 15.990 €. Der gefahrene 1.2 Liter DIG-T in der TEKNA-Version kostet 21.690 €, bietet dann aber das volle Ausstattungsglück an.

Der Pulsar ist sicherlich nicht der bessere Golf. Aber der Pulsar bietet mehr Charakter als der Almera damals. Und damit ist er eine mögliche Alternative in der Golf-Klasse. Zum Start hat sich Nissan neben der umfangreichen Sicherheitsausstattung, vor allem das Preis-Argument zu eigen gemacht. Denn was man für sein Geld bekommt, ist ordentlich verarbeitet, fährt bequem, bietet in seiner Klasse den größten Platz in der zweiten Reihe und animiert den Fahrer zu einer ruhigen Tour. Die Frage, ob das reicht den Pulsar zum Volumen-Modell werden zu lassen, bleibt da jedoch erstmal unbeantwortet.

Der Pulsar entspannt beim fahren.

Nissan Pulsar 1.2 DIG-T

Verkaufsstart: 10.10.2014
Basispreis: 15.990 €
Motorleistung: 1.2 Liter Vierzylinder Benziner Turbo – 115 PS / 190 NM
Antrieb und Getriebe: 6-Gang Schaltgetriebe
Beschleunigung: 10.7 Sekunden von 0-100 km/h
Normverbrauch: 5.0 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand 4.387, 1.768, 1.520, 2.700 mm

Nissan Safety Shield

Der Hersteller packt unterschiedliche Sicherheits- und Assistenzsysteme in ein Paket und nennt es “Nissan Safety Shield”. Teil sind u.a. eine Bewegungs-Erkennung die zum Beispiel Objekte außerhalb des Sichtfeldes erkennt. Beim rückwärtigen rangieren nutzt dieses System die Daten der Parksensoren und der Heckklappen-Kamera und kann so vor einem Zusammenstoß mit Einkaufswagen, Kindern oder herannahenden Fahrzeugen warnen. Die Warnung erfolgt optisch im Display und akustisch.  Die einzelnen Funktionen lassen sich – sollte einem zum Beispiel der Spurhalte-Warner bei Landstraßenfahrt auf die Nerven gehen, auch deaktivieren.

 

Fotos im Artikel: Bjoern Habegger, Titelbild: auch

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07 Oct 2014

Paris 2014: Der DS als eigene Marke in Paris

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und BlueHDi 120.

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06:46

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Erste Fahrt: Die neue S-Klasse S500 Plugin Hybrid

Die junge Dame auf ihrem Fahrrad schaut ein wenig verdutzt. Hier in der Innenstadt von Kopenhagen sind Hybrid-Fahrzeuge oder Elektro-Fahrzeuge nichts besonderes. Eine schwarze S-Klasse die ebenso lautlos losrollt wie ein sonst eher putzige dreinschauendes E-Auto, dann doch. Die 50 Meter bis zur nächsten Ampel bleiben wir knapp auf Augenhöhe. Fahrradfahrer sind hier in der Hauptstadt Dänemarks so selten wie CO²-Emissionen aus den Auspuffrohren von Luxuslimousinen. Der neue S500 Plug-In Hybrid will das ändern und beeindruckt vom Start der Testfahrt weg, nicht nur die Dame auf dem Velo, sondern auch mich – hinter dem Lenkrad.

Angefahren, der neue S500 Plug-In Hybrid

Extremst sämiges Hybrid-Cremé-Schnittchen

Die Mercedes-Benz Alternative zum Thema Öko-Luxus.

mercedes-benz 34 s500 plug-in hybrid

Vor ein paar Wochen hat der S400 Hybrid am Ende des Testzeitraums,  ein nur wenig liebliches Fazit erhalten. “Hybrid können andere besser!” So lautete das Fazit im Bezug auf den Hybrid-Antrieb.

Jetzt schiebt Mercedes-Benz den S500 Hybrid nach und das Wörtchen Plug-In gleich hinterher. Ein richtiger Motor, Dreiliter-V6, zwei Turbolader, eine ordentliche E-Maschine mit 85 kW und dazu ein Batteriepack mit Anschluss an die Außenwelt. Das klingt nicht nur nach deutlich mehr Aufwand, es ist deutlich mehr Aufwand.  Ist das Ergebnis nun überzeugender?

Und welchen Sinn macht eigentlich so ein Öko-Bonze im Alltag?

2.8 Liter im NEFZErste Fahrt: Die neue S-Klasse S500 Plugin HybridErste Fahrt: Die neue S-Klasse S500 Plugin Hybrid

Tausche V8 gegen V6 mit Elektromotor

Das S500 haben sie dem Plug-In-Hybrid voran gestellt weil die Systemleistung des Plug-In Hybrid mit 442 PS den “normalen” 455 PS des Turbo-V8 aus dem “normalen” S500 sehr nah kommt. Und auch beim Drehmoment ist der klassische Benziner mit 700 Nm dem neuen Plug-In Hybrid und dessen 650 Nm nur um eine Kühlergrill-Lamelle voraus. Und so setzt Mercedes-Benz ein weiteres Zeichen und schreibt an beide Modelle das gleiche Preisschild: 108.944,50 €. Stolzer Preis, aber bereits inklusive MwSt. Na immerhin.

Nun hat es der Kunde in der Hand. Den Klassiker leasen? V8 Sound genießen? Wenngleich nur dezent. In einer S-Klasse der Baureihe W222 ist Motorsound kaum zu vernehmen. Auch hier beschreibt die aktuelle S-Klasse nun einmal die Benchmark. NHV nennen die Ingenieure diesen Bereich. Noise, Vibration and Harshness, also in deutsch: Geräusch, Vibrationen und Rauheit. Und hier ist die Stuttgarter Luxusklasse kein Lautmaler. Leerlaufdrehzahl am Popo-Meter erkennen? Keine Chance. V6 oder V8? Im Leerlauf und bei normaler Fahrt spürt und hört man als Fahrer eh nichts mehr. Was also spricht noch für den größeren, den sämigeren Achtzylinder?

Warum also als Kunde nicht gleich den modernen Weg mitgehen?

mercedes-benz 39 s500 plug-in hybrid

Der moderne Weg

Mercedes-Benz glaubt an die Zukunft des Plug-In Hybrid. Ich im übrigen auch. Er ist die clevere Brücke zwischen der lustvollen Variante des unter Druck entzündeten Gasgemisches, mit dieser wundervollen Nebenwirkung: Motorklang genannt. Und der effizientesten Antriebsform: Dem Elektromotor. Im Gegensatz zum kleineren Bruder S400 Hybrid, wurde der S500 Plug-In Hybrid mit einem 8.7 kWh großen Lithium-Ionen Akku bestückt und anstelle einer schmächtigen E-Motorscheibe mit 6 Rotorlamellen haben die Stuttgarter nun einen 85 kW starken 9-Lamellen E-Motor integriert. Dieser sitzt weiterhin anstelle des Wandlers in der Getriebeglocke des 7-Gang Automatikgetriebes. Damit der Motor entkoppelt werden kann, was zum reinen fahren im E-Betrieb ebenso notwendig ist, wie beim antriebslosen segeln, bekam das Hybridisierte Getriebe eine Anfahrkupplung. Die 340 Nm des E-Motors packen im E-Betrieb ordentlich zu. Wie bei Elektromotoren üblich, steht die Kraft ab Drehzahl “0” zur Verfügung. Aber auch E-Motoren haben einen Bereich in dem sie besonders effizient arbeiten und eine vorgegebene maximale Drehzahl. Der S500 Plug-In Hybrid nutzt im Elektrobetrieb daher die Übersetzungen des Getriebes und ist nicht an eine fixe Übersetzung zwischen E-Motor und Achse gebunden.

Erste Fahrt: Die neue S-Klasse S500 Plugin HybridErste Fahrt: Die neue S-Klasse S500 Plugin HybridErste Fahrt: Die neue S-Klasse S500 Plugin Hybrid

Effizienz und Fahrspaß

“Bis zu 33 km rein elektrisch”. Das ist kein Zufall.  

33 Kilometer klingen erst einmal nach wenig. Und sind es auch.  Doch sie werden genug sein um das Ziel des S500 Plug-In Hybrid zu erreichen. Man will lokal emissionsfrei unterwegs sein. Mehr als 30 Kilometer am Stück durch die Stadt? Vermutlich selten. Es sei denn, man fährt im Taxi-Betrieb. Mehrmals die Woche nur wenige Kilometer ins Büro und dann immer mal wieder auf die Langstrecke?  Vermutlich eher das tägliche Szenario für S-Klasse Kunden. Und hier will der S500 Plug-In Hybrid glänzen. Er kann lokal emissionsfrei fahren. Er kann aber auch mit Tempo 250 über die Autobahn fliegen. Alternativ schafft er es bis Tempo 140 im rein elektrischen Betrieb.

Vier Fahrmodi helfen dem Fahrer bei der höchstmöglichen Effizienz

Maximal effizient unterwegs sein kann nur, wer die zu fahrende Strecke und den Verkehr voraus kennt und dann auch noch clever agiert. Der S500 Plug-In Hybrid wurde mit einiger künstlicher Intelligenz ausgestattet, damit der Fahrer das Ziel: “Fahrspaß und Effizienz zu vereinen” auch erreicht.

mercedes-benz 26 s500 plug-in hybrid

HYBRID, E-MODE, E-SAVE, CHARGE

Der Hybrid-Mode ist der Standard-Betriebsmodus. Wer zusätzlich den Fahrprogrammschalter nicht in S wie Sport, sondern in E+ stellt, der erreicht die maximale Effizienz. Jetzt segelt der S500 Plug-In Hybrid sobald der Fahrer vom Gas geht. Erkennt das Radar des Tempomaten ein vorausfahrendes Fahrzeug, bremst er das Fahrzeug über die Rekuperationsleistung des E-Motors. Das verzögert mehr als ausreichend und lädt zugleich die Akkus.  Wer den Fuß auf dem Gaspedal hat, der spürt das neue “haptische Gaspedal”. Ein doppelter Impuls signalisiert dem Fahrer den richtigen Zeitpunkt um vom Gas zu gehen.

Wer zudem eine Route im Navigationssystem vorgegeben hat, dem hilft die S-Klasse bei der idealen Nutzung von Rekuperations- und Boost-Zyklen. Bergauf wird der E-Motor genutzt und die Batterie dabei auf den optimalen Ladezustand entladen. Bergab und beim Bremsen berechnet das System die ideale Rekuperationsleistung des E-Motors um den Akku erneut zu laden.  Und auch die Geschwindigkeitslimits erkennt die “Streckenbasierte Betriebsstrategie” des S500 Plug-In Hybrid.

Im E-MODE fährt die S-Klasse so lange elektrisch, so lange es Batterie und der Wunsch nach Fahrdynamik ermöglichen. Wenn es sein muss – dann spurtet der S500 Plug-In Hybrid beeindruckend aus dem Stand. Bleibt dabei fast lautlos. Nur von einem leisen surren begleitet.

Der E-SAVE Modus spart die gespeicherte Energie auf. Jetzt arbeitet der Benziner auf sich alleine gestellt. Und der Charge-Betrieb sorgt für eine schnelle Ladung der 8.7 kWh-Akkupacks. Binnen einiger Kilometer auf Tempo 130 knappt der E-Motor als Dynamo arbeitend genug Energie ab um die Akkus für die nächste E-Fahrt zu laden.

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Die Fahrrad-Fahrerin

Für gute 30 Kilometer hat es bei der Fahrrad-Fahrerin nicht gereicht, schon nach der nächsten Ampel waren wir, dank freier Bahn, aus dem Blickfeld der Dame entschwunden. Noch immer lautlos. Es ging raus aus der Stadt, denn so richtig wohl fühlt man sich in Kopenhagen als Autofahrer eh nicht. 37% der Stadtbevölkerung fahren hier täglich mit dem Rad. Es fährt im Prinzip immer jemand mit dem Rad nebenher und Fahrradfahrer haben Vorfahrt.  Da mag es tröstlich sein, wenn man fast lautlos und emissionsfrei von der Statue der kleinen Meerjungfrau ins Nyhavn-Gebiet fährt um dort den Abend ausklingen zu lassen. So richtig Spaß macht aber auch der neue S500 Plug-In Hybrid erst dann, wenn man die Stadt verlässt.

Ziel? Am besten Schweden. Die 49 € für die Überfahrt der Öresundbrücke spart man auch bei elektrischer Fahrt der knapp 8 Kilometer langen Brücke nicht ein – aber es bleibt ein beeindruckendes Erlebnis. Nahezu lautlos, elektrisch und emissionsfrei von Kopenhagen nach Malmö fahren.

 mercedes-benz 03 s500 plug-in hybrid

Geht vermutlich auch mit dem Fahrrad – aber jetzt mal im ernst, wer will das schon?

Wenn er stattdessen Platz nehmen kann in einer, per Smartphone-App vorklimatisierten Luxus-Limousine? Denn auch das gehört zum neuen S500 Plug-In Hybrid. Via Mercedes mercedes.me kann der Fahrer seine S-Klasse vorklimatisieren lassen. Das aufwendige Paket mit beheizten Türauflagen und Mittelkonsole ist im übrigen im Serie-Umfang ebenso enthalten wie:  Burmester-Sound, Rückenmassage und LED-Licht. Ein Fahrrad mag für den eigenen Körper noch gesünder sein – effizienter aber wohl nicht mehr!

 

mercedes-benz 04 s500 plug-in hybrid

 

Bleibt das Fazit:

Das Imperium schlägt zurück. Der Stuttgarter Stern wird beim Thema Plug-In-Hybrid plötzlich zum Trendsetter. Dieses sämige hin- und herschalten zwischen Benzinantrieb und E-Motor, zwischen segeln und boosten, zwischen lautlos und grummelig, dass kann derzeit niemand besser. Derzeit.

Und im Alltag kann dieser Plug-In Hybrid die Brücke schlagen - beeindruckend wie die Öresundbrücke – vom noch überlegenen Benzinmotor hin zu einer cleveren und ökologisch sinnvollen E-Mobilität. Technologisch beeindruckend, bei der Dynamik beeindruckend und vom Komfort – sowieso. Warum dann nicht einfach mal rein elektrisch in der S-Klasse auf die Arbeit?  Wenn man es sich leisten kann?

Und der S500 Plug-In ist nur der Auftakt. Im nächsten Jahr folgt die C-Klasse als Plug-In, dann wird die Sternfahrt ins Grüne, ohne Emissionen, für noch mehr Radfahrer eine echte Alternative darstellen.

 

Der Verbrauch: 2.8 Liter auf 100 Kilometer

2.8 Liter auf 100 Kilometer also. Und damit nur 65 Gramm CO² je Kilometer Emissionen. Also. Natürlich nach NEFZ-Norm. Denn irgendeine Norm braucht es um Autos miteinander zu vergleichen. Für den Alltag des S500 Plug-In Fahrers ist diese Zahl ja doch völlig Bedeutungslos. Null (!!) Liter auf 100 Kilometer sind machbar. Rein elektrisch zum einkaufen und zurück.  Danach wieder an die Wallbox  Zuhause. Wer das mehrmals macht, der fährt 100 Kilometer mit Null Litern. Wer die Autobahn aufsucht, der hat schnell 7  Liter im Schnitt verblasen – oder deutlich mehr.  Ist der Plug-In Hybrid deswegen eine Mogelpackung? Nein. Derzeit optimieren einfach nur alle Hersteller auf die gültigen Normen. So lange man diese also nicht als Messlatte betrachtet, sondern nur als “Anhaltspunkt” um zwei Autos zu vergleichen ist alles gut.

Wie die anderen den S500 Plug-In Hybrid erlebten:

  1. Trenddokument
  2. hypperlic
  3. awr-magazin
  4. motor-talk

Mercedes-Benz S500 Plug-In Hybrid

Verkaufsstart: Sofort
Basispreis: 108.944,50 €
Motorleistung: 3.0l V6:  333 PS / 480 Nm, E-Motor 85 kW / 340 Nm, Gesamtleistung 442 PS
Antrieb und Getriebe: 7-Gang Automatikgetriebe, Anfahrkupplung
Reichweite elektrisch: 33 km
Normverbrauch: 2.8 l / 100 km – 65 Gramm CO² / KM
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h im Hybridbetrieb, 140 km/h elektrisch
Ladezeit: 20 – 100 %[email protected]  8 A / [email protected] 16 A
Fotos im Artikel: Mercedes-Benz, Titelbild: Bjoern Habegger

Original http://mein-auto-blog.de/erste-fahrt-die-s-klasse-s500-plugin-hybrid-15725/

27 Sep 2014

Experten-Talk in Paris: Der neue smart

In der kommenden Woche startet in Paris der Automobil-Salon und ich werde mich mit Experten der Marke smart zu einem Live-Talk treffen.

smart Expert-Talk

Ich hatte Euch aufgerufen mir ein paar Fragenzu schicken und dazu von Euch auch ein wenig Feedback bekommen. Der ganze zeitliche Ablauf ist wieder einmal ein wenig kurz gestrickt, aber es wird reichen um die wichtigsten Fragen zum neuen smart zu klären.

Livestream:

Start: 2. Oktober 2014 um 16:45 Uhr

Mit der neuen smart-Generation hat sich die Daimler-Tochter auch einen neuen Partner mit ins Boot geholt. Oder ist smart gar in ein fremdes Boot gestiegen? Schaut man sich die Gleichteile-Strategie für den neuen smart an, schaut man hinter die Kulissen, dann könnte man sich ernsthaft Gedanken machen.

Ist der neue smart noch immer ein smart? 

Unter anderem wird mir der Leiter der smart-Entwicklung zum Gespräch zur Verfügung stehen und ich will folgende Themen aufgreifen: Warum hat der neue smart nur H4-Scheinwerfer bekommen, wo der Vorgänger doch noch mit H7 glänzen durfte? Ein Rückschritt? Von wem stammen die Motoren und ist die Zeit des “Kopf-Nickens” für die Insassen des smart nun endlich vorbei? Und natürlich interessiert mich, weshalb der smart keine vollständige smartphone-Integration bekam.

Der Livestream wird später als Clip verfügbar sein. Wer sich also nicht live dazuschalten kann, der kann den Experten-Talk später noch einmal anschauen!

 

 

Original http://mein-auto-blog.de/experten-talk-in-paris-der-neue-smart-57708/

27 Sep 2014
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#radical14 – Intro

Die Schweizer haben es besser. So habe ich vor ein paar Wochen geschrieben und bezog mich damit auf eine “Sportwagen-Woche” der ganz besonderen art. Und auf ein paar andere Kleinigkeiten.

Und auch wenn die Schweiz die vollkommene Befreiung vom Tempo-Spaß für sich beansprucht, kommen die Eidgenossen nicht darum herum zu bemerken: Wo viel verboten ist, da ist auch viel Lust. Zur fast boshaften Beschränkung von humanen Landstraßen-Tempi kommt die sündige Versuchung der wundervollen Alpen-Pässe. Ein Dilemma der besonderen Art. Ein echtes Luxusproblem. Wundervolle Straßen, Pässe, eine Kruve folgt der nächsten. Von Serpentine zu Serpentine. Das schreit geradezu nach einer Ausfahrt der besonderen Art. Und wenn dann ein Alfa Romeo 4C mit seinem 240 PS Turbomotor der schwächste Vertreter der ganzen Horde ist, dann hat man wirklich ein Luxusproblem.

#radical14 – Mein Intro

Doch noch einmal zurück zum Anfang: Die beiden Schweizer Petrolheads Peter Ruch und Markus Chalilow haben mit dem Online-Magazin radical-mag.com vor ein paar Jahren eine, nicht immer leicht verdauliche, Antithese für Motor-Magazine im Netz etabliert.  Und weil die Schweiz eben keine eigene Automobil-Industrie beheimatet, nehmen die zwei auch keine Rücksicht. Anders als es bei uns völlig normal geworden ist. Da ist man bei Audi dann schon einmal ein wenig verschnupft, wenn Peter dem Audi TT seine sachliche Perfektion um die Tornadolinie faltet und den Alfa 4C zum Lustobjekt stilisiert.

#radical14 – Als es darum ging das Thema automobile Leidenschaft in eine komprimierte Form zu bringen, mal abseits von Zollstock-Trivialität und Messwert-Banalität über die Leidenschaft Automobil zu philosophieren, haben die beiden Schweizer ein “Who is who” der aktuellen Vierrad-Legenden organisiert. Vierzylinder-Turbo, V8-Sauger, Sechszylinder, Boxermotoren, Reihenmotoren, und – tusch sogar einen Elektromotor haben sie organisiert. Dazu eine bunte Mischung aus Petrolheads. Tagsüber die Bergpässe der Schweiz erfahren, die Radarfallen vermeiden und Abends bei Bier und Bratwurst über die neuen Erkenntnisse philosophieren. Eine grandiose Idee. Da musste ich dabei sein. 

Und der Alfa Romeo 4C war wirklich der schwächste Vertreter. 240 PS reichen eben nicht um sich mit Porsche 911 GT3, Ferrari 458 speciale, McLaren 650S, Corvette C7, Jaguar F-Type und Kollegen zu messen. Oder doch? 

Neben den – eindeutigen – Helden der Gemischvernichtung hatten sich aber auch Underdogs zur #radical14 Woche eingefunden. Der Subaru WRX STi – von mir erst vor kurzem gefahren, der ewig lüsterne Sportbube aus München, jetzt mit neuen Namen (M4), ein Tesla Modell S und die angebliche Mörder-Überraschung der radikalen Woche: Der Volvo Polestar V60.

Mein Terminkalender im September war bis zum bersten gefüllt, radical14 für mich daher nur ein Tagestrip in die Schweiz. Dennoch sollte es ausreichen um alte Freunde zu treffen, neue Freunde kennen zu lernen, den eigenen Horizont zu erweitern und ganz nebenbei, ein paar alte Gesichter zu treffen. BMW M4, Volvo Polestar und Tesla Modell S bin ich eben so wenig gefahren, wie McLaren 650s und Subaru WRX STi.

#radical14 – mein persönliches Intro

Porsche 911 GT3 vs. Ferrari 458 speciale

#radical14 – Intro

Die ultimative Kombination. Auf der einen Seite die Benchmark, der ultimative Sportwagen, die Perfektion auf Rädern. Der Zuffenhausener-Wahnsinn hat einen Namen: GT3. Da dreht sich der klassische Sechszylinder-Boxer die Seele aus dem Leib. Die Sportreifen vermitteln dir die Farbe des Asphalts in allen Grautönen und Schattierungen. Die Sitzposition integriert dich zwischen Doppelkupplungs-Getriebe und Doppelquerlenkern. Du bist ein Teil der Sportwagen-Benchmark. Zu schnell? Könntest Du theoretisch immer sein. Aber Deine eigene Unzulänglichkeit, deine eigene Imperfektion hindert dich daran die Grenzen des GT3 binnen Tagesfrist zu finden. Auf öffentlichen Straßen sowieso. So reich kannst Du einfach gar nicht sein, als das Du die drakonischen Strafen der Schweizer Polizei für “schnelles fahren” nach Porsche GT3-Manier bezahlen könntest. So ergötzt Du dich einfach an der Präzision der Lenkung. An dieser chirurgischen Perfektion mit der die Gänge gewechselt werden und kontrollierst Deine Erregung beim lauschen des sägenden Boxersounds.

Und der 458 speciale? Der kann einfach alles noch einmal besser.

Doch – dieser Artikel ist nur ein Intro. Deswegen: Später mehr!

 

Corvette C7 vs. Jaguar F-Type R Coupe

Der feine Engländer und der derbe Amerikaner? Die zwei kann man doch überhaupt nicht vergleichen? Das ist wie Pepsi gegen Earl Grey? Weit gefehlt. Selten waren sich zwei Autos ähnlicher. Nicht nur weil beide mit einem fetten V8 aufwarten. Auch die Idee hinter den beiden ist ziemlich ähnlich. Nur der eine ist bereits so viel erwachsener. Viel souveräner. Die Macht aus dem Drehzahlkeller? Die haben beide. Das bollern aus den Endrohren? Man kann es jederzeit provozieren. Es ist ein sehr simples Rezept mit dem sich die beiden entweder völlig lächerlich oder tief in das Herz der Insassen fahren. Schütte vorne viel Superplus rein, lass es durch die Pötte gurgeln und am Ende trommelt es Zwerchfell massierend aus den Endtöpfen. Während der eine es mit Stil angeht, versucht es der andere mit dem Niveau des betrunkenen Proletariats.

#radical14 – Intro

#radical14 – Intro

Ausgerechnet der US-Boy fährt sich mit V8-Klang-Dominanz und sauberen Manieren in das Herz des Piloten. Der Jaguar mit seinem Kompressor-V8, der elektronisch verursachten Proleten-Programmierung und der dumpfen Power ist in seinen Dynamik-Fahrprogrammen einfach nur anstrengend. Geradeaus? Dafür drückt der 680 Nm starke Kompressor-V8 einfach zu sehr. Quer? Ständig. Laut? Andauernd. Einmal die Kö auf und ab, den frotzelnden Sound der programmierten Fehlzündungen erleben und dann ist es auch gut. Durch die Alpen prügeln? Das kann ausgerechnet der US-Boy auf eine wesentlich angenehmere Art. Sicher. Ohne Kompressor – mit 460 PS aber nur 90 PS schwächer und mit 630 Nm auch nicht mit wesentlich weniger Druck am Werk, zieht ihr Saugmotor – in Verbindung mit dem manuellen 7-Gang Getriebe – doch ganz anders los. Linear, berechenbar und kontrolliert kann man den US-Boy fliegen lassen. Der Engländer – ausgerechnet der an sich so distinguierte Engländer – rüpelt dagegen wie ein betrunkener Fußball-Profi über das Feld.

Doch auch zu diesen beiden – später mehr. 

#radical14 – Intro

BMW M4,  Subaru WRX STi, Tesla Modell S, Volvo Polestar, McLaren 650s

Bin ich während des #radical14-Event nicht gefahren. Den WRX STi kenne ich bereits gut und werde deswegen zu Peters Artikel über den WRX STi noch einmal eine Replik verfassen. Denn soviel Kritik wie Peter fand – hat der Subaru in meinen Augen nicht verdient.  Auch den McLaren 650s kenne ich bereits. Ein gnadenlos gutes Auto. Doch die Version die man zum Event geschickt hatte, kam mit Klemmzangen im Cockpit in der Schweiz an. Schalensitze die bestimmt tollen Seitenhalt bieten, wenn ich mit meinem Hintern rein gekommen wäre.  Also ist auch der Engländer aus dem Programmheft gefallen. Der Polestar Volvo soll die Offenbarung bei Nässe gewesen sein. Glaube ich. Aber an meinem persönlichen radical14-Event war es trocken. Und ein Kombi stand nicht auf der Wunschliste. Wer sich aber partout nicht abringen lassen will, der liest auf radical-mag weiter.

Und der Tesla? Ein Elektromobil? Radical auf ganz eigene Art. Ich bin ihn nicht gefahren, einfach weil die Zeit knapp war. Aber der Tesla wird noch eine Rolle spielen. Später, wenn ich mich dem Ferrari 458 speciale noch einmal ausführlicher widme. Ausgerechnet der Tesla wird da eine Rolle spielen. !Huch

BMW M4: Zugegeben: Ich wäre den Münchner gerne mal gefahren. Aber: Bislang hat es BMW nicht für nötig gehalten meinen Blog zu berücksichtigen. Und da kann ich dann auch einfach mal ganz simpel gestrickt sein. Dann ignoriere ich diese Marke eben. Tut mir nicht weh. Und BMW sicher auch nicht. Und wer wirklich etwas zum M4 lesen will, der findet bei Sebastian von passion:driving ein paar warme Worte.

#radical14 – Intro#radical14 – Intro#radical14 – Intro#radical14 – Intro#radical14 – Intro

Das war mein Intro zu #radical14! – Fortsetzung folgt …

Pirelli

Mehr zu radical14 findet ihr auf:
  1. radical-mag
  2. asphaltfrage
  3. passiondriving
  4. v12 media
  5. motorkultur.com
  6. chromjuwelen

 

 

Alle Fotos: Tobias Heil

Original http://mein-auto-blog.de/radical14-intro-18844/

Created Samstag, 27. September 2014 Tags #radical | artikel | Automobilblog News | Björn Habegger | impressionen | intro | pirelli | radical14 | schweiz | Specials | Titelthemen Document type Article
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25 Sep 2014

Editorial: Unter der Haube ist er ein Sportwagen / Volvo Truck Werbung

Gute Werbung erkennt man woran? Richtig. Gute Werbung ist einfach gut. Das spürt man beim ersten schauen. Manchmal gibt es solche auf den ersten Blick unscheinbare Diamanten, manchmal wird aus einem schnöden Werbeclip richtig gute Unterhaltung. Ein Beispiel dafür? Wer erinnert sich nicht an den “Epic-Split” von Jean Claude von Damme? Zuerst sieht man sein Gesicht, dann zoomt das Bild heraus und man sieht Van Damme auf den Außenspiegel zweier, nebeneinander her fahrender LKW stehen. Dann entfernen sich die beiden LKW von einander und Van Damme legt einen 1a Spagat hin. Epic Split. Und eigentlich ging es dabei um die beiden Volvo LKWs. Jetzt legt Volvo wieder vor – wieder ein Werbeclip für die LKW-Sparte von Volvo.

Volvo Trucks – i-Shift Werbevideo

Unter der Haube ist er ein Sportwagen!

Wie gesagt, gute Werbevideos sind gut. Wichtig ist dabei die Idee für den Clip. In diesem Fall wollte Volvo Trucks demonstrieren, wie einfach sich ein LKW fahren lassen kann und das unter der Hülle eines Full-Size LKW manchmal auch ein Sportwagen steckt.

Folgende Szene hat man nachgestellt: Ein Concierge nimmt vor einem edlen Luxus-Hotel die noch edleren Fahrzeuge der Gäste entgegen und parkt diese. Bis dann plötzlich ein Volvo Truck der FH-Baureihe vorführt. Und das am ersten Tag des Mitarbeiters. Verdutzt steht der Kollege des Valet-Parkings vor dem großen Truck. Das er an seinem ersten Tag zu einem Opfer für einen Streich nach Art der “versteckten Kamera” wird, kann er nicht ahnen.

 

Hier das Video: “Behind the scenes – Volvo Truck Valet Parking”:

Das Video auf Youtube: “Hinter den Kulissen” Geschehnisse: https://www.youtube.com/watch?v=xEBEElxJzp8

Wie gesagt, gute Werbung ist einfach gut.

Aber was soll der Zuschauer aus dem Clip lernen? Was ist die Botschaft?

Den Volvo Truck aus der FH-Baureihe gibt es nun mit einem Doppelkupplungsgetriebe. Einzigartig im Segment der schweren Trucks und eigentlich kennt man diese aufwendige Getriebetechnik nur aus sportlichen Fahrzeugen. Der Volvo Truck FH bringt die Vorteile des Doppelkupplungsgetriebes nun in ein völlig neues Segment. Das Bild des Truck vor dem Sterne-Hotel passt da gut dazu, eben etwas völlig neues :)

Fakten zum Doppelkupplungsgetriebe:

Was hat man denn davon, wenn man diese Technik einsetzt?

volvo i-shift getriebe Das neue I-Shift-Doppelkupplungsgetriebe basiert zunächst einmal auf dem bekannten Volvo I-Shift-Getriebe. Trotz umfangreicher Überarbeitung und einer Funktion, die darauf beruht zwei Getriebe-Mimiken miteinander zu kombinieren, ist das neue Getriebe dennoch nur 12 Zentimeter länger als das bislang bekannte Getriebe. Dank dieser Technik schaltet das Getriebe nun ohne Zugkraft-Unterbrechung.  Es können weiterhin Gänge übersprungen werden, aber dort wo man mit Kraft beschleunigen muss, zieht der neue FH mit diesem Getriebe, ohne durch Schaltpausen unterbrochen zu werden.  Das hat zur Folge, dass die Schaltvorgänge geschmeidiger ausfallen und damit auch die Belastungen auf das Fahrzeug. Als willkommener Nebeneffekt sinkt somit der Verschleiß des Antriebsstranges.

Mehr zum Thema i-Shift Doppelkupplungsgetriebe in diesem Video (Link)

Volvo führt dieses neue Getriebe als Alternative-Getriebevariante bei allen FH Trucks mit D13 Motoren und einer Leistung von 460, 500 und 540 PS ein.

 

 

 

 

Original http://mein-auto-blog.de/editorial-unter-der-haube-ist-er-ein-sportwagen-volvo-truck-werbung-64781/

24 Sep 2014

Experten-Talk: smart in Paris

Alles was Sie schon immer über den neuen smart wissen wollten, sich bislang aber nicht zu Fragen getraut haben!

Das ist jetzt Eure Chance! Schickt mir Eure Fragen zum neuen smart. Die wichtigsten Themen werde ich live auf dem Automobil-Salon mit den Experten der Marke smart klären!

Der neue smart wird in Paris der Weltöffentlichkeit präsentiert. Viele Details, viele Fotos und meine Meinung konntet ihr bereits im Blog nachlesen. Jetzt stellt sich der Hersteller auf der wichtigen Automobilmesse in Frankreich meinen Fragen. Und Euren. Wenn ihr mir Eure Fragen rechtzeitig zuschickt!

Bitte fragt nicht, wie sich der neue smart fährt – denn das werden wir erst nach der Fahrveranstaltung wissen. Wenn ihr aber wissen wollt, warum man bei smart ausgerechnet Renault als Partner gewählt hat, warum der smart kein Apple Carplay oder Mirror-Link unterstützt, oder weswegen man die H7 Leuchten gegen H4-Lampen getauscht hat, dann solltet Ihr Euch jetzt einklinken.

Die Antworten gibt es dann live im Experten-Talk US Paris.

Nutzt für Eure Fragen das Formular:

[contact-form]

 

Original http://mein-auto-blog.de/experten-talk-smart-in-paris-45113/

Created Mittwoch, 24. September 2014 Tags antworten | Automobilblog News | Björn Habegger | experten-talk | paris | Paris 2014 | smart | Themen Document type Article
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21 Sep 2014

Erste Ausfahrt: Peugeot 508 SW

Peugeot hat den 508 eine Frischzellenkur gegönnt. Vor seiner Premiere auf dem Automobil-Salon 2014 in Paris durfte der geliftete Peugeot 508 SW auf Mallorca zeigen, was er jetzt besser kann – und was nicht.

Nach gut vier Jahren war es an der Zeit für eine Überarbeitung. Vier Jahre ist es her, dass Peugeot zwei Modelle zu einem zusammendampfte. Bereits 2010 war der 508 ein schönes und leider auch seltenes Auto. Mit dem 2014er Facelift wird der Franzose mit in den Kühlergrill gerutschtem Löwen noch ansehnlicher – zumindest in der Front. Am Heck dagegen tat sich nicht viel.

Aber diese komplett umgekrempelte Front; chic, très chic. Das neue Familiengesicht reckt die Nase steil und selbstbewusst in den mallorquinischen Wind. Dazu passend frisch konturierte Voll-LED-Scheinwerfer, die mit ihren drei LED-Modulen pro Scheinwerfer die Blicke auf sich ziehen. Ganz gleich, in welchem Winkel sich der Betrachter der Front nähert, sieht die Löwen-Schnauze wirklich gut aus.

Und obwohl ich kein großer Kombi-Freund bin, sieht der 508 SW eleganter aus als sein Limousinen-Pendant. Auffälligste Merkmale sind am kaum gelifteten Heck die modifizierten Rückleuchten der Limousine sowie die optisch gelungenen, in den Stoßfänger eingelassenen Endrohre der GT genannten Top-Motorisierung 2.2 HDi 200.

Der 508 hat als Erbe der seligen 407 und 607 entsprechend hohe Erwartungen zu erfüllen. Optisch gelingt dies am besten dem 508 SW GT, der insbesondere in Perlmutt-Weiß in strahlender Sonne zu gefallen weiß.

Und wie es sich für einen Kombi gehört, kann der Peugeot 508 SW ordentlich was laden – mindestens 550 Liter Luft steht für Gepäck zur Verfügung, in Maximal-Konfiguration schluckt der SW 1.598 Liter. Platz in der zweiten Reihe ist ebenso reichlich vorhanden. Hinter meinem Fahrersitz habe ich es mit 1,80 m Körperlänge bequem und luftig. Einzig am Scheitel wird es wegen des Panorama-Glasdachs etwas knapp.

Das Interieur gefällt. Sowohl haptisch als auch optisch kann sich der Peugeot 508 sehen und fühlen lassen. Ungewöhnlich sind der Startknopf links vom Volant à la Porsche und die daneben liegende elektronische Parkbremse. Das Drei-Speichen-Lederlenkrad mag haptisch überzeugen, ist jedoch mit reichlich Bedienelementen überfrachtet. Die Anzeigen im Kombiinstrument lassen sich anstandslos ablesen; schön ist auch die Öltemperaturanzeige, die zwar für die meisten unnötig sein wird, mich jedoch erfreut.

Für das Facelift-Modell gibt es nun ein Infotainment-System mit 7-Zoll-Touchscreen und ein Head-up-Display, das relevante Fahrdaten auf eine Plastikscheibe im Fahrersichtfeld projiziert. In puncto Assistenzsysteme enttäuscht der 508 jedoch. Erhältlich sind zwar ein Toter-Winkel-Assistent und eine Rückfahrkamera, allerdings bietet Peugeot weder eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage noch adaptives Kurvenlicht für die optisch so gelungenen LED-Scheinwerfer an. Auch Spurhalte- oder –verlassenswarner suchen potentielle Kunden vergebens. Dafür ist der Peugeot 508 auch „nur“ ein Facelift und kein neues Modell. Das ist auch der Grund, weshalb der 508 ohne das i-Cockpit im Stile des Peugeot 308 auskommen muss.

Erste Ausfahrt: Peugeot 508 SWErste Ausfahrt: Peugeot 508 SWErste Ausfahrt: Peugeot 508 SWErste Ausfahrt: Peugeot 508 SW

So fährt sich der Peugeot 508

Fahrwerk und Lenkung sind wie die Sitze auf Reise-Komfort getrimmt. Hektik und dynamische Eskapaden sind nicht das Metier des 508 SW. Das bekommen Fahrer etwa dann zu spüren, wenn sie allzu eilig ums Eck wollen und der Peugeot 508 gutmütig weich über die Vorderachse schiebt. Stattdessen fühlt sich der Franzose beim Cruisen und Gleiten am wohlsten.
Auf den Landstraßen und Autobahnen Mallorcas gefällt der 508 SW als unaufgeregtes, komfortables Reisegefährt, das Fahrer und Passagiere unabhängig von der Motorisierung entspannt ans Ziel bringt. Zum Gleiten und als Daily Driver ist der bereits aus dem PSA-Konzern bekannte 1.6er Turbo mit 165 PS bestens geeignet. Auf kurvigem Geläuf, lechzend nach Drehzahl und Leistung wird der Fahrer jedoch enttäuscht. Bis auf anschwellendes Geräusch-Niveau regt sich nicht viel. Freilich ist der 508 SW für Derartiges nicht gedacht – aber man kann es ja mal versuchen.

Anders der Peugeot 508 SW GT. Sein 2.2 Liter großes Dieseltriebwerk gefällt mit ordentlichem Bums (450 Nm), der für wohltuende Souveränität Sorge trägt. Auf dem Papier mag das serienmäßige 6-Gang-Automatikgetriebe antiquiert wirken – immerhin baut ZF inzwischen 9-Gang-Automaten – zeigt im Fahrbetrieb allerdings, dass auch eine Automatik mit sechs Gängen voll zufriedenstellen kann. Sie schaltet butterweich und zügig. Auch bei manuellen Schalteingriffen via Paddle erfolgt der Gangwechsel erfreulich zackig. Zudem bleibt das Drehzahlniveau auch bei Autobahntempo angenehm niedrig, sodass ich keinen 7., 8. oder gar 9. Gang vermisste.

Wirkliche Mängel leistet sich der 508 SW nicht. Auf diejenigen, die Wert auf eine Assistenzsystem-Flotte legen, mag der 508 unzeitgemäß wirken. Aber dieser Umstand kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Peugeot ein schöner Kombi gelungen ist, der mit sauberer Verarbeitung als Auto für die Langstrecke gefällt.

Empfehlenswert ist der große Diesel. Die GT-Optik setzt weitere Akzente, der Motor ist kultiviert und kraftvoll, die 6-Gang-Automatik überrascht. Und auch preislich geht’s vernünftig zu. Der Grundpreis von 42.800 € erscheint zunächst deftig, aber dafür ist all das serienmäßig an Bord, was gut und wichtig ist. Für mich persönlich kämen lediglich noch Aufpreise für die Lackierung, 19-Zoll-Felgen und Soundsystem hinzu. Der Rest – LED-Scheinwerfer, Navigationssystem, Rückfahrkamera, Toter-Winkel-Assistent, Head-up-Display, Sitzheizung etc. – ist ohnehin an Bord.

Erste Ausfahrt: Peugeot 508 SWErste Ausfahrt: Peugeot 508 SWErste Ausfahrt: Peugeot 508 SWErste Ausfahrt: Peugeot 508 SWErste Ausfahrt: Peugeot 508 SWErste Ausfahrt: Peugeot 508 SW

Verkaufsfreigabe

Anfang Oktober wird Peugeot den überarbeiteten 508 auf der Mondial de l’Automobile in Paris der Öffentlichkeit vorstellen. Neben Limousine und Kombi wird es wieder einen Peugeot 508 RXH geben, der als Crossover mit Gelände-Beplankung sowohl als Diesel-Hybrid 508 RXH HYbrid4 als auch erstmals als Diesel RXH 2.0 BlueHDi 180 erhältlich sein wird. Zusätzlich bietet Peugeot den Diesel-Hybrid-Antriebsstrang in der Limousine an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text & Fotos: Mario von Berg

Original http://mein-auto-blog.de/erste-ausfahrt-peugeot-508-sw-37609/

20 Sep 2014

Marc Gassner gewinnt die deutsche GT-Academy

Marc Gassner (23) aus Kempen bei Krefeld heißt der Sieger der zum dritten Mal ausgetragenen deutschen Wertung zur Nissan GT Academy. In einem dramatischen Finale setzte sich der Betriebswirtschaftsstudent beim Race Camp im britischen Silverstone denkbar knapp gegen seinen härtesten Gegner Danny Giusa (Berlin) durch. Nach acht Runden auf der Traditionsstrecke endete das mit identischen Nissan 370Z ausgetragene Finale mit dem knappsten Einlauf in der Geschichte des 2008 von Nissan und Sony gegründeten Nachwuchswettbewerbs. Schon nach dem Qualifying hatte sich ein Spitzen-Trio herausgebildet – es lag nur drei Zehntel auseinander. Im Rennen auf dem 3,619 Kilometer langen Kurs setzte sich diese Konstellation dann zunächst weiter fort. Ehe einer der drei Top-Piloten seine Reifen überstrapazierte und aus dem Drei- ein Zweikampf wurde.

Chefinstruktor Rob Jenkinson war über das hohe Niveau der GT Academy 2014 hocherfreut: „Ich denke, wir haben mit Marc Gassner einen absolut verdienten Gesamtsieger. Ich habe das sichere Gefühl, dass Nissan hier wieder einen künftigen Star hervorgebracht hat. Aber man muss sagen, dass alle vier am letzten Tag noch zum großen Finale angetretenen Kandidaten würdige Sieger gewesen wären.“

Gassner galt zunächst nicht als Favorit – kämpfte sich aber sukzessive nach vorn
In der Tat galt Marc Gassner zu Beginn des viertägigen Race Camps noch nicht als Kronfavorit, kämpfte sich dann aber innerhalb des anfangs acht Teilnehmer starken Feldes von Prüfung zu Prüfung weiter nach vorn. Nach dem Show-down gab er zu Protokoll: „Ich war das ganze Rennen über unter starkem Druck von Danny. Es mag verrückt klingen, doch wie man am besten seine Position verteidigt und den Nissan richtig auf der Strecke platziert, lernt man bereits sehr gut auf der PlayStation!“

Das große Erfolgserlebnis liegt mittlerweile schon zwei Monate zurück – längst hat Marc sein neues Leben als angehender Rennfahrer begonnen. Denn der Gesamtsieger erhält von Nissan ein dreimonatiges intensives Ausbildungsprogramm mit dem Schwerpunkt Nürburgring Nordschleife. Mit der internationalen Rennfahrerlizenz ausgestattet, wartet auf ihn dann als Höhepunkt der Einsatz auf einem Nissan GT-R NISMO GT3 beim 24-Stunden-Rennen 2015 in der Eifel.

Das im September 2012 begonnene Bachelor-Studium „European Business Program“ an der Fachhochschule Münster – zuletzt mit einem Auslandssemester an der Universität Portsmouth – hat Marc zunächst einmal auf Eis gelegt. „Denn ich will mich voll und ganz auf die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen konzentrieren”, sagt der fließend englisch und leidlich spanisch sprechende Rheinländer.

Große Idole: Michael Schumacher und Spa-Francorchamps
Als seinen Lieblingsfahrer nennt Gassner den nicht weit von seinem Geburtsort Tönisvorst in Kerpen aufgewachsenen Michael Schumacher. „Seit meiner Kindheit bin ich ein Fan von ‘Schumi’. Seine Geschwindigkeit, Konstanz und Arbeitseinstellung waren immer beeindruckend.” Kein Wunder, dass Marc auch bei der Wahl seiner Lieblingsrennstrecke mit seinem Idol übereinstimmt: „Spa-Francorchamps – eine Naturstrecke mit Höhenunterschieden und einem schönen Flow und Rhythmus.”

Im Studium schrieb Marc eine Hausarbeit zum Thema „Digital Marketing bei Nissan“
Einen Bezug zu Nissan hatte Gassner – der neben dem Motorsport Reisen, Badminton und DSLR-Fotographie als Hobbies angibt – übrigens schon vor seinem Start bei der GT Academy: 2013 verfasste er eine aufwendige Hausarbeit über die Aktivitäten des Unternehmens im Bereich Digital Marketing.

In seiner ersten Motorsportsaison will Marc nach eigenen Angaben „vor allem möglichst viel lernen, sich dann steigern und mit guten Leistungen für weitere Aufgaben empfehlen.“ Wenn es seine Zeit zulässt, plant er auch weiterhin zum Ausgleich Online-Rennen auf der Gran Turismo 6-Konsole von PlayStation®.

Deutsche GT Academy mit 65.000 Teilnehmer weltweit am erfolgreichsten
Insgesamt nahmen in diesem Jahr in zwölf europäischen Ländern insgesamt 239.503 Konsolenspieler am weltweit wohl erfolgreichsten Talentsichtungs-Wettbewerb teil. Davon entfielen allein gut 65.000 auf Deutschland, was die hiesige Academy zur erfolgreichsten weltweit macht. Zum Race Camp nach Silverstone hatte Nissan insgesamt 41 Sieger aus den nationalen Vorentscheidungen eingeladen – darunter jene acht deutschen Gamer, die sich im Vorfeld des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring aus einem Feld von 28 Teilnehmern als hoffnungsvollste Talente herausgeschält hatten.
GT Academy Absolventen sind auf dem internationalen Parkett erfolgreich

Die GT Academy hat mit ihrem allerersten Sieger – dem Spanier Lucas Ordoñez – bereits zwei Podiumsplätze beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans sowie viele Erfolge in der internationalen Motorsportszene verbucht. Mit Jann Mardenborough und Mark Shulzhitskiy in einem Ligier-Nissan LM P2 von OAK Racing sowie Ordoñez und Wolfgang Reip im revolutionären Nissan ZEOD RC starteten vier GT Academy-Sieger beim diesjährigen Le Mans-Rennen.

Der gebürtige Waliser Jann Mardenborough (22) gewann darüber hinaus im Rahmenprogramm zum GP von Deutschland auf dem Hockenheimring sein erstes Rennen in der Formel-1-Nachwuchsserie GP3. Er könnte der erste Ex-Konsolespieler sein, der den Sprung in die Königsklasse des Motorsports schafft.

Auch die Vorgänger von Marc Gassner auf deutscher Ebene, Peter Pyzera  (Sieger 2012) und Florian Strauß (Sieger 2013), haben ihre Lenkradkünste erfolgreich von der Konsole auf die Piste übertragen. Pyzera gehörte 2013 zum Team Nissan GT Academy RJN, das neben dem Gewinn der Teamwertung mit Lucas Ordoñez auch den Fahrer-Titel in der Pro Am-Wertung an Land zog. Der Berliner Strauß bewies ebenfalls eindrucksvoll, dass die Verwandlung vom Gamer auf virtuellen Strecken zum echten Rennfahrer funktioniert. Er fuhr beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring phasenweise ähnliche Rundenzeiten wie sein Mentor Nick Heidfeld und trug maßgeblich dazu bei, dass ihr zwischenzeitlich zurückgefallener GT-R NISMO GT3 am Ende noch als 13. seiner Klasse durchs Ziel fuhr. Zuvor hatte Strauss beim Lauf zur Blancpain Endurance Serie in Silverstone den Sieg in der Pro Am-Klasse für Nissan gesichert.

 

 

Pressemeldung

Original http://mein-auto-blog.de/marc-gassner-gewinnt-die-deutsche-gt-academy-17877/

20 Sep 2014
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Fahrbericht: Der Jeep Renegade

Mit dem neuen Renegade will Jeep neue Wege gehen und sich mit auf die Stufe vom Opel Mokka oder dem Nissan Juke stellen. Schon bei der Vorstellung auf dem Fiat Gelände in Balocco bestätigt sich, dass der Jeep eine neue Nische erobern will. Jünger und weiblicher soll das Konzept werden und der neue Jeep Renegade soll dort genau ins Ziel treffen. Dann schauen wir uns den kleinen Ami mit Fiat-Genen mal genauer an. Auf den ersten Blick wird klar, der neue Jeep Renegadeist alles andere als weiblich. Kantig und maskulin steht er da. 

Der im italienischen Melfi produzierte Offroad-Knirps basiert zu Teilen auf der Fiat 500 L-Familie und das sieht man besonders im Profil. Der kleine Kompakte soll die Marke Jeep weltweit erstmals ins Segment der kleinen SUV erweitern und Kraftstoff-Effizienz und dynamische Fahreigenschaften auf befestigten Straßen mit den Klassenbesten Offroad-Fähigkeiten eines Jeep kombinieren.

Der neue Jeep Renegade, die kleine Dosis Anabolika für den Alltag?

 

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In vier Modellvarianten wird der Jeep Renegade gebaut, wobei wir uns besonders die Limited und TrailHawk Variante angeschaut haben. Letzterer zeigte schon bei der Präsentation, dass er alles andere als zart besaitet ist und gerne auch die härteren Wege abseits der Straße in Angriff nimmt. Mein erstes Testfahrzeug war der Jeep Limited mit einem 140 PS starken 1,4-Liter MultiAir Benziner unter der Haube, und in Carbon Black. Der knuffige Junior-Jeep wirkt beeindruckender als gedacht, wie er da so vor einem steht. Damit könnte man die Stadt in Angriff nehmen und anderen zeigen, wo der Hammer hängt, so scheint es. Mit einer Länge von 4,25 Meter und einer Breite von 1,80 Meter gibt er sich nicht viel zierlicher als andere Jeep-Familienmitglieder, auch wenn man die italienischen Handschrift erkennen kann. Ein “Detroit-Rom-Patrone” also.

Die besondere Linienführung erschafft ein einzigartiges Seitenprofil, das man mögen kann oder auch nicht. Die Prämisse, einen hohen Wiedererkennungswert zu schaffen, hat Jeep aber hinbekommen.

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E.T. lässt grüßen

Besonders im Gedächtnis blieb die Beschreibung der Belüftungsschlitze im Interieur mitten auf dem Armaturenbrett. Diese wären nach dem Vorbild von E.T. entstanden und nun sehe ich immer außerirdische Köpfe, wenn ich in den Jeep Renegade einsteige. Ziel erreicht, würde ich sagen. Die Designer haben sich aber auch jede Menge Mühe gegeben, dem Renegade ein individuelles Aussehen zu verpassen. Allein 10 Farben und sieben verschiedene Raddesigns stehen zur Individualisierung zur Verfügung, mal ganz zu schweigen von den ganzen Extras die Mopar noch speziell für den Renegade entwickelt hat. Vom Ami-Stern bis hin zum Fahrradträger bleibt kein Wunsch offen, für alle die es authentisch lieben.

Das gesamte Design zeigt die traditionellen Markenwerte, wie beispielsweise die unverzichtbaren und typischen Schlitze in der Front. Genauso die Rundscheinwerfer und Rücklichter, die an den Ur-Jeep erinnern sollen. Der erste Jeep aus 1941 zieht sich durch den ganzen Renegade in kleinen Details wie z.B. in Form des Benzintanks, der sich in stilisierter Form immer wieder findet. Das ist ein bisschen wie ein kleines Suchspiel, das sich sowohl Außen als auch Innen fortzieht. Hier ist es in der Limited Version recht hochwertig eingerichtet. Bequeme Ledersitze halten den Fahrer und Beifahrer an Ort und Stelle und insgesamt herrscht ein angenehmes Ambiente. Was jedoch fehlt, sind Ablageflächen. Diese sucht man vergebens und das, was vorhanden ist, reicht gerade mal für ein Handy und ein paar Schlüssel.

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Fahrbericht: Der Jeep Renegade

Auch haben es Mitfahrer im Font nicht leicht, denn sobald der Fahrer etwas längere Beine hat, und dementsprechend den Fahrersitz nach hinten schiebt, wird es hinten doch deutlich enger. Davon abgesehen haben Sitzriesen aber jede Menge Kopffreiheit, die gerade im TrailHawk bei unwegsamem Gelände, vor unliebsamen Kopfschmerzszenarien schützt. Weiter hinten sieht das Platzangebot aber wieder anders aus. Der Kofferraum bietet ohne zurückgeklappte Rückbank nur 351 Liter Volumen, das sich aber auf 1,297 Liter ausweiten lässt. Eine recht schwer zu schließende Heckklappe ohne Griff, hinterlässt spuren an den Fingern.

Quadratisch, praktisch, gemütlich

Zweckmäßige Details wie ein Haltegriff für den Beifahrer über dem weit aufklappbaren Handschuhfach unterstreichen den Jeep-Charakter, entbehren jedoch jeglicher weiblicher Note. Gerade hier hätte man ein wenig mehr auf ein „weiblich“ angehauchtes Design gehen können, ohne die Jeep-Persönlichkeit zu verlieren. Details am Tacho zeigen das abenteuerliche Offroad-Wesen des Renegade genauso wie das doch recht grobe Multifunktions-Lenkrad, das jedoch wiederum sehr bequem in der Hand liegt. Der Motor zeigt sich dabei, dank guter Dämmung, von seiner leisen Seite und ist kaum zu hören. Von den 140 PS spürt man jedoch beim Durchdrücken des Gaspedal nicht viel, was wahrscheinlich an seiner recht bulligen Front liegen könnte, die nicht besonders aerodynamisch anmutet. Er muss aber auch nicht sportlich-flott unterwegs sein, dass ist nun einmal ein Jeep, der muss nur quadratisch, praktisch und gut im Gelände sein. Und das ist er. Mit seinen drei Benzinern, die zwischen 120 und 170 PS leisten und den vier Diesel-Motoren, die ebenfalls zwischen 120 und 170 PS liegen, zeigt der kleine Kraftzwerg besonders in der Stadt, wo das Abenteuer beginnt, während andere zurück bleiben. Trotz kompaktem Auftreten ist sein Wendekreis und Manövrierfähigkeit gut und einfach zu handhaben. Das mit viel Gefühl abgestimmte Fahrwerk sorgt für eine angenehme Fahrt, wozu auch das leichtgängige Sechsganggetriebe beiträgt. Einer gemütlichen Tour steht mit dem Jeep Renegade Limited also nichts im Wege.

Fahrbericht: Der Jeep Renegade

Den mit 6,0 Liter angegebenen Verbrauch schafften wir nicht ganz.  

Erfreulich ist jedoch der Preis für die Jeep Renegade Basisversion. Hier startet der amerikanische Traum bereits unter 20.000 Euro und erfreut sich bereits vieler Vorbestellungen. Wer ein bisschen mehr Spaß haben möchte, muss dementsprechend tiefer in die Tasche greifen. Ganz Schnelle dürfen sich an der Opening Edition erfreuen, die weitaus mehr Ausstattungsmerkmale mit sich bringen wird, als die spätere Basisversion. Wer also schon jetzt mit dem kleinen Mucki-SUV liebäugelt, sollte ihn sich gleich zum Marktstart sichern.

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Fazit:
Praktisch, quadratisch, gut. Der kleine Jeep Renegade zeigt sich von seiner besten Seite und erlaubt entspanntes, sicheres Fahren. Nicht zuletzt auch wegen der Unmengen an Sicherheitssystemen. Sein einzigartiges Design macht ihn zu einem Eye-Catcher und bietet einen hohen Wiedererkennungswert, nicht zuletzt dank der vielen Individualisierungsmöglichkeiten. Und auch wenn er Zeitweise ein bisschen wirkt, wie ein Fiat auf Anabolika, mögen wir es maskulin und muskelbepackt. Der Jeep gehört von Haus aus kantig und anders wollen wir ihn auch gar nicht haben. Wenn jedoch die Ansage kommt, einen weiblicheren Markt erobern zu wollen, dann sollte hier und da noch ein bisschen am Design gefeilt werden und sei es nur ein Hauch im Interieur, dann aber bitte nicht mit der Nagelfeile.

Weitere Impressionen:

Fahrbericht: Der Jeep RenegadeIMG_4100IMG_4094IMG_4091L1020046IMG_4110IMG_4109

Fotos: Simone Amores / Hersteller

Original http://mein-auto-blog.de/fahrbericht-der-jeep-renegade-46615/

17 Sep 2014

GTÜ stellt Billigreifen auf die Probe

Nach erschreckenden Ergebnissen eigener Praxistests warnt die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) vor so genannten „Billigreifen“ aus chinesischer und teilweise osteuropäischer Produktion, deren Hersteller verstärkt auf den deutschen Markt drängen. Die GTÜ hat einige der Reifen in der gängigen Größe 225/45 R 17 an einem VW Golf auf die Probe gestellt.

Bei einer Vollbremsung auf nasser Fahrbahn aus einer Geschwindigkeit von 100 km/h hat im Vergleich zum Referenzreifen (49,9 Meter gesamt) der schlechteste der „Billigreifen“ einen um zwölf Meter längeren Bremswegs (61,9 m gesamt). „Das kann im schlimmsten Fall zu einem schweren Verkehrsunfall führen“, warnen die Sachverständigen aus Stuttgart. Selbst der beste der untersuchten Pneus kommt erst nach über sechs Metern mehr (56,2 m gesamt) zum Stillstand.

Nicht weniger erschreckend sind die Restgeschwindigkeiten beim Bremsvorgang aus 100 km/h. Während das Auto mit den Referenzreifen von Dunlop nach knapp 50 Metern steht, rauschen die Fahrzeuge mit den preisgünstigen Reifen aus dem Osten mit Geschwindigkeiten von bis zu 44 km/h vorbei und kommen erst viele Meter weiter zum Stillstand. Schlusslicht war auch wieder der Riken Maystorm. Doch auch der Federal SS 595 (Bremsweg bei 100 km/h: 60,5 m; Restgeschwindigkeit nach 50 Metern Bremsweg: 44,0 km/h), der Kenda KR20 (60,4 m und 41,6 km/h), Goodride SA05 (57,3 m / 36,0 km/h), Kormoran Gamma B2 (57,2 m / 35,8 km/h) und Westlake SV 308 (56,2 m / 33,5 km/h) können die Tester nicht überzeugen.

Wie gut oder wie schlecht ein Reifen ist, zeigt sich auch beim Aquaplaning-Verhalten. Der Referenzreifen bleibt bei 80 km/ in der Spur und schwimmt nicht auf. Ganz anders die „Billigreifen“: Beim Überfahren der Nassfläche schwimmen die Pneus auf, das Auto untersteuert massiv und kann selbst durch heftiges Einlenken nicht auf Kurs gehalten werden. Der schlechteste Reifen schafft gerade einmal 58 Prozent der Leistungsfähigkeit des Referenzreifens.

Ähnlich schlecht verhält sich die günstige Bereifung auf dem Handling-Kurs. Schon beim Anfahren fehlt es ihnen an Traktion und der VW Golf mit den Referenzreifen fährt vorne weg. Die Billigreifen haben keine Chance: schlechtes Grippniveau, keine Seitenführung, heftige Lastwechselreaktion schon bei langsamer Geschwindigkeit und kaum Traktion.

Einige der Billigfabrikate mit Sommerreifenprofil werden mit M+S-Kennzeichnung sogar als Winterreifen angeboten. Die GTÜ rät vom Kauf solcher Reifen dringend ab, da die Testergebnisse im Nassverhalten allesamt verheerend sind.

 

 

Warum gibt es hier jetzt eine Meldung vom Auto-Medienportal?  >> Weil ich gerade auf einer “Sound-Mission” bin. Und diese Meldung zudem wichtig ist! Quelle: ampnet / jri<

Original http://mein-auto-blog.de/gtu-stellt-billigreifen-auf-die-probe-87406/

Created Mittwoch, 17. September 2014 Tags ampnet | Automobilblog News | billigreifen | Björn Habegger | gtü | Pressemeldungen | Reifen Document type Article
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16 Sep 2014
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Faszination: 40 Jahre Porsche Turbo

Spagat, bis der fette Arzt kommt

1974  bis heute, 2014: 40 Jahre gibt es jetzt den Porsche 911 Turbo, und vom ersten bis zum letzten Modell spannte der Turbo den Spagat Alltag-Racing wie kein anderes Auto.

Leistung allein macht nicht glücklich. Das predige ich immer wieder. Ich fahre auf meiner KTM 690 Duke mit 68 PS in den Schwarzwald oder mit meinem Honda Zoomer zum Einkaufen. Der Zoomer ist eine Art motorisiertes Schuhregal, dessen Leistung ich in der Art dieser Omafahrräder mit Elektrounterstützung angebe, um ihrer erdrückenden Einstelligkeit zu entgehen: “DreiTAUSEND Watt!”

Aber ich bin ein metaphorischer Pharisäer, ein Heuchler also für die Nichtbibelfesten. Ich bin wie diese fetten Ärzte, die sagen “jaja, bewech dich mal mehr”. Ich predige Wasser und saufe heimlich V-Power, bis der fette Arzt kommt. Bei Autos kann es mir gar nicht genügend Leistung geben. Als deshalb unerwartet Bjoern anrief mit einem Auftrag “alte Porsche Turbos fahren, mit neuem Turbo S hinfahren”, so zur Feier von 40 Jahren 911 Turbo, da war die Antwort einfach.

Laaangweilig

Faszination: 40 Jahre Porsche Turbo

Das Erstaunlichste am 911 Turbo S ist, wie gänzlich langweilig er sein kann. Er brummt im Alltag leise durch die Stadt, seine Klappen dicht, seine Turbolader durch ständiges Schalten und Kuppeln des PDK auf Drehzahl gehalten für die angesichts der Leistung überraschende Effizienz, die so viele Turbo-911er auszeichnete. Der Testwagen ist rentnersilber, wie er wahrscheinlich am häufigsten bestellt wird. Das im Vergleich zum eh schon gewachsenen 911-Sauger längere und breitere Fahrwerk mit Porsches lamellengekuppeltem Allradantrieb lässt sich nur mit viel Gewalt aus der Ruhe bringen, niemals unabsichtlich. Man kann bis über 300 km/h im Radio den Intendant der Semperoper auf DLF hören.

Wenn ich noch 100 Jahre fleißig spare und vielleicht ein, zwei Hedgefonds gewinnbringend in den Boden ramme, dann bin ich an dem Punkt, an dem ich mir a) einen Turbo S vielleicht leisten könnte und an dem mir b) die genannten Eigenschaften sehr wichtig werden. Aber solange ich noch nennenswerten Blutdruck habe? Hm. Um das Problem zu ergründen, verlasse ich die Autobahnen, die Städte, begebe mich auf einen einsamen Alpenpass und drücke auf den Knopf, auf dem “Sport” steht. Und plötzlich reißt der Turbo mich mit, physikalisch wie emotional. Mein lieber Herr Konkursverwalter, das ist gannnz schlecht für mein Herz und meinen Führerschein.

Dieses Auto ist das, was in der englischen Sprache so viel besser funktioniert: relentless. Es gibt im Alltag praktisch keinen Punkt, an dem der Motor nicht mit seinem unnachgiebigen Drang in Richtung c [1] am Ende wäre. Er bellt und brüllt und über allem liegt das Schlürfen der Turbolader. Manchmal fiept es auch. Wastegates? Egal was, es ist ein echtes Geräusch, in einem Porsche-typisch technonerdigen Auto. Und genau dieser Spagat zwischen “Laaangweilig bequem” und “Oh mein Gott!” war immer die Stärke des Turbos. Man konnte ihn in Egos vernichtender Weise auf der Rennstrecke einsetzen. Man konnte ihn allerdings auch danach mit Bleifuß auf Achse heimfahren, den Rants des Semperoperintendanten lauschend.

Faszination: 40 Jahre Porsche Turbo

Petition: Schweiz abschaffen

Porsche hat zur Feier des Turbo-Jubiläums eingeladen in die Schweiz. Die Schweiz! Warum? Die Schweiz hasst das Auto an sich. Dort mit Turbo-911ern aufzukreuzen ist wie im genital ausgeschnittenen Darkroom-Kostüm in Lack auf dem katholischen Kirchentag aufzumarschieren. Das MUSS doch Ärger geben. Nun sehe ich mich als eine Art Textsöldner. Solange mir jemand einen entsprechend dotierten Auftrag erteilt, fahre ich mit 560 PS in die Schweiz oder mit nacktem Pimmel auf den Kirchentag. Aber langfristig sollten wir die Schweiz schon abschaffen und die Straßen dort als Rennstrecken ausweisen.

Denn die Straßen sind toll. Und man ist schnell in Italien. Rückspultaste, Porsche 911 Turbo Generation 993, mit der Werksleistungssteigerung auf 450 PS. Der 993 zeigt den Turbo-Spagat von der anderen Seite: Zuerst zeigt sich eine sehr straffe Seite, die in mir den Wunsch erweckt, die Schweiz wäre schon eine Rennstrecke. Das wirkt alles noch heute sehr rennig, sehr arg. Als ich nach langen 30 Minuten endlich die Kupplung bedienen kann, offenbart der 993 jedoch seine Touri-Seite: Wie er schon 1998 auch für Drehmoment von unten heraus sorgte, wie untertourig brummend man ihn durch den dichten Verkehr der Küstenstraße am Lago Maggiore gen Italien fahren kann, die Trittsicherheit des Allradantriebs, das hat schon viel von einem GT-Wagen. Und trotzdem hat ein Ami mit der S-Version beim 1998er-Rennen am Pikes Peak den Sieg eingefahren. Glaubt man drin sitzend sofort.

Faszination: 40 Jahre Porsche TurboFaszination: 40 Jahre Porsche TurboGeneration: Ladedruck.

Die zwei Kanonenrohre

Zum nächsten Skip in Richtung Vergangenheit ein Bekenntnis: Ich bin noch nie einen alten 911er gefahren. Der erste Eindruck im 964 ist daher der, den alle in alten 911ern haben: Die flache Fronthaube liegt unsichtbar unter der Fensterkante, das Lenkrad bewegt diese zwei Kanonenrohre im Sichtbereich, die als Anzeiger der Fahrzeugdimension dienen, und das Geschütz äh: Fahrzeug dreht über seinen Massenschwerpunkt, der da hinten Richtung Heckmotor liegt. Auf einmal verstehe ich diese alten Männer mit ihrem 911er-Fetisch! Genial. Wieso geht das heute nicht mehr? “Weil Fußgängerschutz”, sagt der Porschemann. Den Fußgängerschutz sollten wir gelegentlich auch abschaffen, zumindest auf der Rennstrecke “Schweiz”. Fußgänger haben auf der Strecke zum Rennbetrieb eh nichts verloren.

Wie die Sicht auf die beiden Rohre mit den Lampen drin war früher generell die Sicht im kleinen Glashaus hinter der steilen Windschutzscheibe sehr viel besser. Da kenne ich die Antwort selber: “Weil Insassenschutz.” Ich möchte die Anmerkung machen, dass besser nach draußen sehen können, weil nicht überall armdicke Stahlstreben voller Airbags hängen, auch eine Art Sicherheit ist, und zwar eine aktive.

Vom Fahrverhalten gefällt mir der 964 am besten an diesem Tag, um mal den nächsten Skip vorwegzunehmen. Er stampft aus den Ecken, sein Motor hat außer mehr Leistung (320 PS) vor allem eine fleischigere Mitte als der Vorgänger und der Heckantrieb mit Sperrdifferenzial ist für mich als Motorradfahrer im Erlebnis einfach interessanter als der die Kurven schienende Allradantrieb. Selbst für heutige Verhältnisse kann es der 964 richtig krachen lassen, und (typisch 911 Turbo): Da ist dennoch diese elektrische Sitzverstellung, die Klimaanlage, das Radio, ein Airbag, ein ABS, ein leiser Drehzahlkeller. Nur kann ein Auto aus den schlimmen Neunzigerjahren des Automobilbaus nie das schönste in der Ahnenfolge sein.

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Früher, als alles besser schien, weil wir noch besser waren …

Nein, der schönste 911 Turbo hier ist der älteste 911 Turbo hier: der von 1978 bis 1989 gebaute nämlich, der 930 mit dem 3,3-Liter-Motor. Da sind die Kanonenrohre mit der steilen Schiebe dahinter am ausgeprägtesten, da steht die barock geschwungene Karosserie im schönsten Kontrast mit dem schlichten Bauhaus-Balken, der die Rücklichter integriert. Schöner wurden die Rücklichter nicht mehr, trotz allem Fortschritt in der Leuchttechnik. Dieser Porsche zeigt am besten die Froschartigkeit, die Porsches 911-Gestaltung für mich als Froschfreund ausmacht: breite Schenkel hinten, große Glubschaugen vorne und dazwischen wie Sprungfedern gespannte Linien.

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Der älteste Motor muss natürlich am klarsten auf einer Turbinendrehzahl gehalten werden, die Ladedruck schaufelt. Ab so etwa 3500 U/min geht es voran. Darunter hat der Motor zwar sehr gute Manieren, aber wenig Druck. Das bedeutet: Überholen im zweiten Gang auf der Landstraße, und überhaupt habe ich den Dritten nur zum Cruisen verwendet. “Das muss man halt noch FAHREN”, sagte ein Kollege aus der Schweiz, wobei ich schon von der fahrerischen Einfachheit des ersten Turbo verblüfft bin. Denn eigentlich MUSS man das überhaupt nicht fahren; der Wagen stellt sich perfekt auf gemütliches Cruisen ein. Man KANN das aber fahren. Und wie. Selbst ganz objektiv im Vergleich zu den modernsten Autos ist der 3,3-Turbo ein sehr schnelles Auto. Selbst im Vergleich zum neuesten Turbo: Ja, ich würde im 3,3 sehr bequem nach Hause kommen.

Jetzt klinge ich schon wie die ganzen anderen alten Männer, also die, die immer sagen, was alles “kein echter Porsche” sei. Fun fact: Selbst der 911 war einmal “kein echter Porsche” in den Augen solcher alten Männer. Das ist ja eh irrelevant, denn alte Nörgler kaufen keine Autos, sondern schreiben nur in Foren, was die Anderen nicht kaufen sollen. Es bleibt der Umstand, dass es heute, im Guten wie im Schlechten, keine neuen Autos wie den 3,3 mehr geben kann. Die Hersteller müssen ihre Baureihen den jeweils aktuellen Regeln anpassen. Porsche hat das nie geschadet, im Gegenteil. Abgasvorschriften? Da bauen wir was. Und plötzlich ist ein 911 Turbo das Serienauto mit der weltweit saubersten Verbrennung. Die Regeln haben neben dem technischen und gesellschaftlichen Fortschritt dazu geführt, dass jede Generation des Turbo ihren eigenen Charakter prägen musste. Nur der tiefe Spagat wird wohl immer erhalten bleiben.

Text: Clemens Gleich, Fotos: Porsche Presse, Clemens Gleich
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtgeschwindigkeit

 

Original http://mein-auto-blog.de/faszination-40-jahre-porsche-turbo-77440/

Created Dienstag, 16. September 2014 Tags 40 jahre | 911 | Automobilblog News | Björn Habegger | Clemens Gleich | jubiläum | porsche | schweiz | Titelthemen | Turbo Document type Article
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15 Sep 2014

Erste Fahrt: Der neue Ford Focus

Etwas Gutes noch besser machen, dass ist keine ganz leichte Aufgabe. Anerkennung verdienen die, die sich daran wagen, und Lob verdienen die, die dabei erfolgreich waren. Der Ford Focus ist eines von diesen “Weltautos” aus dem Ford-Konzern und ein erfolgreiches dazu. Der Ford Focus gehört zu den Dauerläufern der Marke und im Reigen der Kompaktfahrzeuge zu den ewigen Konkurrenten des VW Golf. Jetzt hat Ford den Focus überarbeitet und will dabei vieles neu, einiges anders, aber primär alles besser als zuvor gemacht haben. Okay, solche Behauptungen höre ich von allen Auto-Herstellern, bei jedem neuen Modell und jedem Facelift.  Galt nun die Fragen zu klären, ob Ford jetzt nur Anerkennung oder gar ein Lob verdient.

Ford Focus 1.5 EcoBoost

Faktencheck am neuen Ford Focus 1.5 EcoBoost

Mit guten 30 Mitbewerbern ist das C-Segment, auch gerne als die “Golf-Klasse” bezeichnet, die härteste Fahrzeugklasse. Nirgendwo sonst ist der Wettbewerb zwischen den Herstellern härter. Der Focus ist im übrigen – weltweit gesehen – die Nummer 1 in diesem Segment. Doch in Deutschland musst er sich bislang immer dem ewigen Bestseller Golf geschlagen geben.

Es gibt einen Erfolgsdruck im Segment, Ford antwortet mit einer ganz eigenen “Drucksache”.

Erste Fahrt: Der neue Ford Focus

 

Alles neu?

Bereits im Februar hat uns Ford mit Fotos vom “neuen” Ford Focus gelockt. Doch bis jetzt in den September hinein hat es gedauert, bis der neue Focus zu einer ersten Testfahrt zur Verfügung stand. Dabei ist eben nicht alles neu. Der Focus des Modelljahres 2015 ist ein Facelift-Modell.

Straffere Gesichtszüge, klarer ausgeformter Kühlergrill, der zudem so ein wenig “Aston-Martin-Feelings” aufkommen lässt und am Heck wurden die Rückleuchten neu gezeichnet. Deren völlig nutzlosen, spitzen, Ausformung in die Seitenlinie hinein wurde jedoch kein Einhalt geboten.

Die wichtigsten Neuheiten sind unter der Haube und vor der Nase des Fahrers versteckt. Unter der Motorhaube ist es der neue 1.5 Liter Vierzylinder-Turbomotor mit bis zu 182 PS. Er übernimmt sein Grundprinzip von den erfolgreichen Dreizylinder-EcoBoost Motoren, und will Leistung und Effizienz in eine neue Leistungsklasse heben. Zudem wird er in zwei Leistungsstufen angeboten. Zusammen mit der kleineren, und nur 150 PS starken Version, löst dieser neue EcoBoost-Vierzylinder die 1.6 Liter Motoren-Familie des Vorgängers ab.

Nicht weniger wichtig sind die Veränderung im Innenraum. Dort hat in der Mittelkonsole nun endlich das Knöpfchen-Armageddon ein Ende gefunden und ein ausreichend großer  Touchscreen mit 8 Zoll Diagonale nimmt einen Teil des gewonnen Platzes ein. Das Multimediasystem dahinter nennt Ford “SYNC2″ und verspricht die pure Verständigung. Temperatur-Änderungen der Klimaanlage? Einfach sagen. Telefonieren? Einfach sagen. Navigieren? Sie ahnen es, einfach sagen. Das neue SYNC2 will auf dem Fahrer aufs Wort hören. Sag ich ja.

Lobenswert auch die umfassenden Arbeiten an der Karosserie. Der Vorderwagen soll versteift worden sein, die Karosse im gesamten, nun noch steifer, das Fahrwerk dafür ein wenig komfortabler und dennoch nicht minder agil. Zudem soll die Geräuschdämmung wirkungsvoller sein, dickere Fensterscheiben in den vorderen Türen sollen den Lärmpegel senken.

Erste Fahrt: Der neue Ford Focus

Alles besser?

Der Focus war früher bereits der Agilitäts-König im Segment. Jetzt wurde er nicht schlechter. Im Gegenteil. Auf kurvigen Landstraßen im Hinterland von Malaga wurde die erste Ausfahrt zum ganz großen Kino. Unterwegs in einem Focus Titanium mit 182 PS Turbo-Benziner, machten die vielen unterschiedlichen Kurven enorm Spaß. Der Focus legt zackig ein, wird dabei unterstützt von einem Torque-Vectoring System und vermeidet nerviges untersteuern. Wer Lastwechsel provoziert, bekommt selbst den Nicht-ST (ein ST stand noch nicht zur Verfügung) zu einer dynamischen Vorstellung auf der Landstraße. Steif wie ein Walfisch-Penis der unter einer Überdosis-Viagra leidet, wirft sich die Karosse des Focus von Biegung zu Biegung. Dennoch bleibt genug Federungskomfort erhalten. Das ist beeindruckend. Die Lenkung fühlt sich präzise an, obwohl keine Sport-Reifen und maximale Rädergrößen montiert sind. Das ist richtig gut. Das ist noch besser als früher.

Der 1.5 Liter EcoBoost büffelt sich unter der mächtigen Ladedruck-Ägide stehend durch das Drehzahlband. Untenherum hört man ihn fauchend Luft holen, oben herum dreht er frei und spontan. Sparsamer soll er sein. Bis zu 19% weniger Verbrauch und CO²-Emissionen. Sehr löblich. Die Ladeluft-Wasserkühlung, der Turbo der nah am Zylinderkopf in den Abgas-Krümmer integriert wurde, Voll-Aluminium und verstellbare Nockenwellen. Der 1.5 Liter Motor beeindruckt nicht durch Hubraum, sondern durch Fahrbarkeit und Durchzug. Ob der Verbrauch wirklich so weit sank? Die Strecke die ich durch die Berge Süd-Spaniens nahm, dürfte kaum eine Aussagekraft für den Alltag haben. Im Drittelmix gibt Ford 5.6 Liter an. Ob das machbar ist, wird ein späterer Test zeigen müssen.

Hurra und Halleluja. Ob SYNC2 wirklich alle Kommandos versteht? Habe ich nicht ausprobiert. Eine Anpassung der Klima-Temperatur habe ich noch hinbekommen, für weitere Tests hat mir schlicht die Zeit gefehlt. Aber – das neue Konzept mit deutlich weniger Knöpfchen im Innenraum und dem großen 8-Zoll Touchscreen ist der “big winner” im Paket des ganzen Facelift. Was waren die vielen Knöpfchen und das kleine Display zuvor nervig. Wunderbar und um Welten besser das neue Multimedia-System. Die Bedienlogik des Systems, um zwischen Navi, Telefon, Medien und Klima zu wählen, wurde in vier große farbige Kacheln unterteilt. Wer mit Windows 8 zurecht kommt, der wird mit dem SYNC2 keine Probleme haben. Leider erkennt das System noch keine ANDROID-Handys per USB-Kabel, via Bluetooth klappte die Wiedergabe von Musik allerdings problemlos.

Angeblich erkennt das System auch Kommandos wie: “Ich habe Hunger” und wirft dann eine List von Restaurants in der Nähe aus.  Das SYNC 2 hört also aufs Wort und hierbei soll man sich nicht einmal an spezielle Kommandos halten müssen, man spricht einfach drauf los.

Erste Fahrt: Der neue Ford FocusErste Fahrt: Der neue Ford FocusErste Fahrt: Der neue Ford Focus

Wann geht es los?

Ab Ende September kommt der neue Focus auf den Markt, die Preise bleiben die gleichen. Mit fünf Türen geht es also weiterhin bei 16.450 € los. Neben dem neuen 1.5 Liter EcoBoost stehen noch noch drei weitere Benziner, darunter der bekannte 1.0 Liter EcoBoost Dreizylinder und sechs Dieselmotoren zur Verfügung.

Erste Fahrt: Der neue Ford Focus

Bleibt das Fazit:

Ein ganz klares Lob und ein großes Lob dazu. Das Facelift des Focus hat die richtigen Schwachstellen aufgegriffen, hat sich dabei als erfolgreich erwiesen und mit dem neuen 1.5 Liter Turbomotor hat man zudem auch noch ein wenig Motoren-Zukunft für den Alltag geschaffen. Das der neue Focus noch besser fährt als der “alte” Focus ist zudem eine Überraschung! Dieses Facelift hat aus dem “Guten” Focus einen “noch besseren” Focus gemacht! Glückwunsch Ford! 

 

Erste Fahrt: Der neue Ford FocusErste Fahrt: Der neue Ford FocusErste Fahrt: Der neue Ford FocusErste Fahrt: Der neue Ford Focus

Fakten zum neuen Ford Focus 1.5 EcoBoost

Verkaufsstart:September 2014
Basispreis: 25.120 €
Motorleistung: 182 PS
Antrieb und Getriebe: 6-Gang Schaltgetriebe
Länge, Breite, Höhe, Radstand: 4.358 / 1.823 / 1.484 / 2.648
Normverbrauch: 5.6 Liter / 100 km
Höchstgeschwindigkeit: 224 km/h
Beschleunigung von 0 – 100 km/h 0-100 km/h: 8.7 Sekunden

Original http://mein-auto-blog.de/erste-fahrt-der-neue-ford-focus-81171/

14 Sep 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Bjoern Habegger  

Gefahren: Rewaco RF1 GT 140 PS

Das Leistungsgewicht des Trikes von Rewaco ist besser als bei einem Golf GTI. Während der Wolfsburger auf 6 Kilogramm pro PS kommt, hat das von mir gefahrene RF1 GT nur 4.5 Kilogramm je PS zu schleppen. Klarer Punktsieg für den Fahrspaß? Oder warum fährt man so ein Trike eigentlich?

Trike fahren – Open Air-Fahrspaß auf drei Rädern?

Rewaco RF1 GT im Fahrbericht

Erst einmal muss klar gestellt werden: Wer Motorrad-Fahrer zu seinen Freunden zählt, der sollte diese nicht unbedingt auf das Trike fahren ansprechen. Oder gar zu einer Tour einladen. So ein Trike ist etwas völlig anderes. Ja, natürlich teilen sich beide diese Knautschzonen-Freiheit. Und einen Helm sollten beide tragen. Und gewöhnlich fahren auch Motorradfahrer mehr zum Genuss durch die Landschaft, als aus Pflicht.  Doch damit enden die Gemeinsamkeiten. Die Motorradfahrer die ich kennen, die kamen aus dem lachen nicht mehr heraus. Ein Trike? Eine Tour auf einem Dreirad? Ob ich schon in Rente sei – die gängigste Frage. Einspur-Organspender und Trike-Fahrer sind evolutionstechnisch nicht ganz auf dem gleichen Level. Das wurde mir schnell klar.

Rewaco RF 1 GT Instrumente

Trike fahren, Rentner-Hobby?

Um sich den Wind um die Nase wehen zu lassen, ist man nie zu jung. Und entgegen anders lautenden Gerüchten, muss man eben noch nicht in Rente sein, um sich beim Trike fahren einen Schnupfen zu holen. Der größte Vorteil des Trike? Man braucht zwar einen Helm, aber keinen Motorrad-Führerschein. An einer Ampel stehend kann man auch nicht umfallen. Also gar nicht so doof. So ein Trike.

REWACO RF1 GT

So ein Trike ist von Natur aus nichts, mit dem man durch die Gegend fahren sollte, wenn man nicht auch wenig Spaß an der Aufmerksamkeit der anderen hat. Kinder zeigen mit großen runden Augen und geöffneten Mündern auf Dich, Omas schütteln verwirrt den Kopf und Frauen im Hochzeitsfähigen Alter schauen entweder verschämt zur Seite, oder lächeln offensiv in die Richtung des Trike-Lenkers.

Die Trikes von Rewaco sind zudem besonders wenig zurückhaltend. Chrom ohne Ende, dicke, breite Lenkerstangen, doppelte Scheinwerfer-Batterien an der Front, vierflutige Auspuffanlagen und ausladende Karosserie-Rundungen. Das RF1 GT Testgerät war zusätzlich in einer auffälligen Zweifarben-Lackierung in schwarz und rot zum Test angetreten. Damit fällt man auf. Immer. Mal schnell zum Edeka und noch ein paar Tomaten eingekauft? Sicher, wenn man die Zeit für Gespräche hat. Denn diese Gespräche ergeben sich immer. Mal sind es die Kinder, mal die Omas die wissen wollen wie sich so etwas fährt, weil der verstorbene Ehemann, Gnade seiner Seele, der wollte doch immer so ein Trike und manchmal sind es die blondierten Damen kurz vor der Menopause.  Irgendwer sucht immer das Gespräch. Und nicht selten endet es in einer kleinen Demo-Runde über den Parkplatz. Große Augen. Wieder. Und lachende Gesichter. Eigentlich von jedem der wieder heruntersteigt.

Wie andere Trikes auch, so hat auch das RF1 GT einen zweiten Sitzplatz. Weit oben. In ziemlich exponierter Lage. Allerdings fühlen sich die Mitfahrer wohl. Vor einem der Fahrer, dahinter eine ordentliche Rücklehne und im Falle des Rewaco auch noch eine Kopfstütze. So lässt es sich, einem Präsentier-Teller nicht unähnlich, durch die Landschaft gondeln.  Und wenn es sein muss, dann fährt man eben mal schnell mit dem Trike zu Aldi.

Gefahren: Rewaco RF1 GT 140 PSGefahren: Rewaco RF1 GT 140 PSGefahren: Rewaco RF1 GT 140 PS

Doch eigentlich ist das Trike nichts für den Alltag, zu unhandlich, zu auffällig, aber auch zu sensibel. 

Also – der Fahrer ist zu sensibel. Bei Tempo 100 ist der Einschlag der Mücken noch zu ertragen, wer jedoch bei Tempo 140 keine Handschuhe trägt, der wird sich wundern wie schmerzhaft der Flug von Insekten zu Ende geht, wenn dieser auf der Hand des Trike-Fahrers endet. Das ist für Motorradfahrer wieder nichts neues, aber – der Trike-Fahrer ist eben kein Motorradfahrer.

Und so pendelt sich das Handschuhfreie-Tempo auf dem Trike auch eher bei 90 km/h auf Landstraßen ein – gerne auch noch ein wenig langsamer. Trike fahren ist mehr ein durch die Landschaft rollen, denn ein durch die Landschaft rasen. Auch hier unterscheiden sich Trike-Fahrer und Mopped-Piloten. So ein Motorrad lässt sich von Kurve zu Kurve werfen, das Trike mit seinem massiven Vorderrad und den noch viel massiveren Hinterrädern rollt am liebsten auf einer ruhigen Straße gerade aus.

Wer sich in der Options-Preisliste von Rewaco ordentlich bedient, der kann mit 335er Hinterreifen auf 18 Zoll-Felgen durch die Landschaft gondeln. Das einsame Vorderrad lässt sich bis zu einer Superbike-Hinterreifengröße von 200/50-17 aufrüsten. Diese Bereifung in Verbindung mit dem großzügig verteilten Chrom lässt das Trike martialisch auf der Straße stehen. Auf- und absteigen ist erst einmal ungewohnt, aber mit ein wenig Übung schnell geschafft. Die dicken Streben zu den Füßen des Trike-Piloten eignen sich als Trittbretter und helfen dabei das Trike zu erklimmen.

Einmal im Sitz niedergelassen, hängt man die Hände am breiten Lenker ein und hofft, möglichst viel geradeaus fahren zu können. Für Trike-Piloten mit kurzen Armen, können Park-Manöver und besonders kurvige Gassen zu einer echten Arbeit werden.

Gefahren: Rewaco RF1 GT 140 PSGefahren: Rewaco RF1 GT 140 PSGefahren: Rewaco RF1 GT 140 PS

Abgefahren

Für meine erste Trike-Erfahrung habe ich mir das RF1 GT mit 140 PS-Vierzylinder und Automatik-Getriebe ausgesucht. Und so ein Automatik-Trike ist – da muss ich die anderen gar nicht gefahren sein, definitiv die Beste Lösung! Einfach am Gasgriff drehen und ab geht die Post. Der Peugeot-Vierzylinder grummelt übellaunig durch die Vierrohr-Auspuffanlage, zieht wild schnaufend die Ansaugluft durch einen großen Rüssel direkt hinter den behelmten Ohren des Fahrers und wirkt auch sonst deutlich mehr nach Rock ‘n’ Roll als seine technischen Daten dies vermuten lassen würden.

140 PS bei 6.100 Umdrehungen, 190 Nm bei 4.800 Umdrehungen – damit schafft es das rund 630 Kilogramm schwere Trike binnen 7.5 Sekunden auf Tempo 100 und wer mutig ist und Handschuhe trägt, für den endet der Vorwärtsdrang erst bei Tempo 175.

Doch das ist Irrsinn. Der grummelnde und in die Umwelt brüllende Franzosen-Vierzylinder macht zwar einen auf wilden Mann, bei der Abfahrt vom Supermarkt-Parkplatz und vor Eisdielen ist das auch arg beeindruckend und verfehlt die Wirkung bei den Zuschauern nicht – aber – eigentlich will man das Trike nur leise grummelnd im höchsten Gang über die Landstraße rollen lassen. Die Beine ruhen dann entspannt auf dem massigen Chrom-Gestell, die Hände hängen locker am Lenker, das Grinsen im Gesicht des Fahrers bleibt dabei unverkrampft.

Rewaco Trike RF1 Heck

Zahltag

Es gibt einen Grund, einen guten Grund, weswegen man Trikes in die Ecke der Senioren-Fahrzeuge stellt. So ein Trike ist nichts, was man mal eben nebenbei kauft. Das gefahrene RF1 GT kostet mit dem 140 PS-Vierzylinder und dem Automatikgetriebe mindestens 33.190 € und da ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Optionen und weitere Ausstattungsvarianten lassen freundlich grüßen und mehr als 40.000 € sind schnell ausgegeben.  Und weil man das Trike eher nicht als Alltagsfahrzeug fährt, bleibt es nur als Hobby übrig. Um sich dieses Hobby leisten zu können, braucht es jedoch ein wenig Wohlstand. Diese Art von Wohlstand, den man sich erhofft, nach einem langen und erfüllten Arbeitsleben.

Wer noch nicht in Rente ist, weniger vom Wohlstand erschlagen, sich aber dennoch schon immer mal wie eine “Supernase” fühlen wollte, der kann so ein Trike natürlich auch mieten!

REWACO-Trikes mieten – klick

 

Gefahren: Rewaco RF1 GT 140 PS

Das Dreirad-Fazit:

“refreshes your life” – so lautet der Slogan von Rewaco. Und ganz ohne Zweifel, ein Trike mit Automatik und ordentlichem Vierzylinder-Motor macht richtig Spaß beim fahren. Und auch völlig ohne Zweifel, die Trikes von Rewaco wirken technisch richtig solide. Da wirkt nichts improvisiert, das gesamte Trike erfüllt höchste Ansprüche an Verarbeitung und Materialwahl.

Für mich wäre es dennoch nichts. Denn selbst wenn so ein Trike ein besseres Leistungsgewicht hat, als ein Golf GTI, käme es nur als vierte oder fünfte Variante in die Garage. Doch bevor ich mir ein Trike kaufe, kommt erst einmal ein Cabrio vors Haus, dann ein Motorrad und dann …

… also, wenn dann noch Platz wäre …

 

 

 

Original http://mein-auto-blog.de/gefahren-rewaco-rf1-gt-140-ps-63103/

12 Sep 2014

News: 4 Jahre Garantie für den C4 Cactus von Citroën

Beim Kauf des neuen Citroën C4 Cactus erhalten die Kunden als Einführungsangebot eine 4 Jahres-Garantie. Bedingung hierfür ist der Abschluss des Kaufvertrags bis Ende des Jahres.

Ebenfalls bis Ende 2014 bietet die Citroën Bank für den neuen Citroën C4 Cactus attraktive Finanzierungsmöglichkeiten: In Verbindung mit dem 1,99% Car Credit ist zum Beispiel der Citroën C4 Cactus mit VTi 75-Benzinmotorisierung im Ausstattungsniveau Start bereits ab 175 Euro pro Monat erhältlich.

Premierenwochenende mit tollem Programm in den Citroën Autohäusern

Zur Einführung des neuen Citroën C4 Cactus sind Kunden und Interessenten eingeladen, am 13. September 2014 die Citroën Vertragspartner zu besuchen. Der Kreativität bei den Premierenfeiern im Citroën Handelsnetz sind keine Grenzen gesetzt: Vom französischen Frühstück über die ABBA-Liveshow bis hin zur Beachparty – in den Schauräumen der Citroën Autohäuser wird großen und kleinen Gästen einiges geboten. Selbstverständlich haben Interessenten auch die Möglichkeit, den neuen Citroën C4 Cactus direkt vor Ort Probe zu fahren.

Citroën C4 Cactus: Was wirklich zählt

Der Citroën C4 Cactus ist eine echte Alternative zu den herkömmlichen Kompaktlimousinen. Er besticht durch sein einzigartiges Design, das Nutzwert und Ästhetik miteinander vereint. Dem neuartigen Konzept gelingt es, mehr von all dem zu bieten, was für den Kunden wirklich zählt. Der Citroën C4 Cactus steht für mehr Design, mehr Komfort, mehr nützliche Technologien – und all dies zu überschaubaren Kosten. Die Preise für den neuen Citroën C4 Cactus beginnen ab 13.990 Euro.

Citroen C4 Cactus angebot 4 jahre garantie

Pressemeldung

Original http://mein-auto-blog.de/news-4-jahre-garantie-fur-den-c4-cactus-von-citroen-11530/

Created Freitag, 12. September 2014 Tags Automobilblog News | Björn Habegger | c4 | Cactus | citroen | Garantie | Pressemeldung Document type Article
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12 Sep 2014

Der neue Audi TT: Eine neue Sound-Dimension

Der neue Audi TT stellt seine Innovationskraft auch auf dem HiFi-Sektor unter Beweis. Das Bang & Olufsen Sound System im Coupé nutzt die innovative Symphoria-Technologie für faszinierende Klangerlebnisse.

  • Innovative Software ermöglicht mehr Weite und Tiefe im Klang
  • Bang & Olufsen Sound System mit zwölf Lautsprechern
  • 3D-Sound als nächster Entwicklungsschritt

In der Topausstattung kommt beim neuen Audi TT das Bang & Olufsen Sound System mit Symphoria zum Einsatz. Ein Prozessor analysiert über ein Mikrofon Störgeräusche im Innenraum, um das Klangbild zu optimieren; im Zusammenspiel mit der MMI Navigation plus ertönt der Klang auch im 5.1‑Surroundformat. Der Verstärker steuert mit 680 Watt Leistung zwölf Lautsprecher inklusive zwei Centerspeakern und zwei gekapselten Bassboxen in den Türen an. Optisch hebt sich die Anlage durch die am Rand der Tiefton-Lautsprecher verlaufende Leiste aus eloxiertem Aluminium ab, die das Logo der dänischen HiFi‑Spezialisten trägt; ein schmaler Lichtleiter strahlt weißes LED‑Licht ab.

Audi steigert damit das Premium-Klangerlebnis nochmals deutlich. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen hat der Automobil-hersteller die Technologie Symphoria entwickelt, eine Software zur Nachbereitung und Wiedergabe von Audiosignalen. Im ersten Schritt trennt das Programm die einzelnen Klangkomponenten innerhalb des Audiosignals mit Hilfe eines semantischen Analyseprozesses. Anschließend verteilt es die getrennten Audio-Objekte im Innenraum des Autos. Das Klangbild erhält mehr Weite und Tiefe und vermittelt einen völlig neuen räumlichen Eindruck. Jeder Fahrgast genießt ein Audio-Erlebnis in Top‑Qualität und extremer Präzision.

Audi setzt schon seit Jahren immer wieder Benchmarks bei Soundanlagen im Auto. 2005 hatte der Highend‑Sound mit dem Bang & Olufsen Advanced Sound System im Audi A8 Premiere. 2012 zog der Premium-Sound der dänischen HiFi‑Spezialisten im Audi A3* der dritten Generation in die Kompaktklasse ein. Mit Symphoria unternimmt die Marke mit den Vier Ringen nun einen großen Schritt in Richtung 3D‑Sound – eine Technologie, die Audi erstmals Anfang 2013 auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorgestellt hat. Beim 3D‑Sound erlebt der Zuhörer auch die räumliche Höhe als dritte Dimension – der nächste Entwicklungsschritt auf dem Weg zum Klangerlebnis der Zukunft.

 

 

 

 

 

 

Pressemeldung

Original http://mein-auto-blog.de/der-neue-audi-tt-8s-eine-neue-sound-dimension-49739/

10 Sep 2014

Video: Das ultimative Abenteuer – Range Rover – Video 2

Parallel zur Premiere des neuen Discovery startet Land Rover einen einzigartigen Wettbewerb: “Galactic Discovery” auf http://www.readytodiscover.de/. Dahinter verbirgt sich für vier Mutige die Chance auf das größte Abenteuer ihres Lebens – ein Flug in den Weltraum. Mit Videos oder Fotos können Abenteuerlustige aus aller Welt in den kommenden Wochen beweisen, dass sie die Richtigen für den Flug mit dem Raumschiff von Land Rover-Partner Virgin Galactic sind.
In Deutschland gibt es noch einen zweiten Preis zu gewinnen – eine Land Rover Experience Reise nach Australien. Die Bewerbungsphase läuft bis 31. Oktober 2014. Im Dezember stehen die Wagemutigen fest.

Mitspielen kann man auf: http://www.readytodiscover.de/

Uns so nimmt man Teil:

land rover discovery sport so nimmt man teil

Original http://mein-auto-blog.de/video-das-ultimative-abenteuer-range-rover-video-2-92812/

10 Sep 2014

Teaser: Fiat 500X

In Paris auf dem Autosalon wird es soweit sein, Fiat wird den Fiat 500X präsentieren. Einen kompakten SUV, einen Crossover, ein weiteres Mitglied der Fiat 500 Familie.

Zur Einstimmung haben die Italiener ein Video online gestellt – es soll uns in Stimmung bringen für das neue Modell. Für Fiat ist der 500X nicht viel weniger als ein Meilenstein, so sagen sie es selbst. Warten wir ab, was der Fiat 500X für uns bringt.

Der neue Fiat 500X wird als Ersatz für den, bisher von Suzuki hinzugekauften, Fiat Sedici gehandelt. Unter dem Blechkleid teilt er sich die Technik mit dem neuen Jeep Renegade!

Die Motoren wird sich der Fiat 500X mit dem Schwestermodell Jeep Renegade teilen. Die Basis dürfte der 1,6-Liter-Sauger mit 108 PS und 152 Nm Drehmoment sein.  Darauf folgt der 1,4-Liter-Turbo-Benziner mit 140 PS und 230 Nm Drehmoment. In einer weiteren Turboversion werden knapp 170 PS und 250 Nm angeboten. Kleinster Diesel wird ein 1,6-Liter-Vierzylinder mit 118 PS und 320 Nm Drehmoment sein. Alternativ gibt es noch einen Zweiliter-Turbodiesel der wahlweise mit 138 oder 167 PS und einheitlich 350 Nm antritt. Der Allradantrieb wird beim Fiat 500X eher eine Option, denn die Serie darstellen.

Original http://mein-auto-blog.de/teaser-fiat-500x-36144/

Created Mittwoch, 10. September 2014 Tags 500x | Automobilblog News | Björn Habegger | fiat | paris | Paris 2014 | teaser | video | youtube Document type Article
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09 Sep 2014

Erste Fahrt: Der neue Infiniti Q50 2.0T

Der deutsche Markt für Premium-Limousinen zwischen 30.000 und 60.000 € ist fest in der Hand ebenso deutscher Premium-Hersteller. Wer sich einen Dienst- oder Firmenwagen bestellen darf, der greift zu BMW, Audi, Mercedes oder Volkswagen. Alternativen? Die gibt es einzig in den Farben und selbst dort greift in vielen Fällen die Dienstwagen-Policy des Arbeitgebers. Nein, wer in Deutschland eine Premium-Limousine in diesem Segment anbietet und nicht aus Wolfsburg, Ingolstadt, München oder Stuttgart kommt – der hat nichts zu lachen. Eigentlich schade. Denn es gibt Alternativen. Die gibt es wirklich.

Infiniti Q50 2.0 Turbo “Sport”

Eigentlich die perfekte Limousine

Infini-was? Die Premium-Tochter aus dem Haus der Renault-Nissan Allianz hat es nicht leicht. Da bietet man zum ersten Mal eine Limousine mit europäischen Werten und Gesichtszügen an und dann kann der Käufer mit dem Namen nichts anfangen. Ich habe es bei meinem Testwagen ausprobiert. Der Q50 mit dem 2.2 Liter Dieselmotor hat viele Blicke auf sich gezogen – fragt man wildfremde Menschen jedoch, welche Marke das ist – dann schütteln diese nur unwissend den Kopf. Dabei hat sich der Q50 mit dem 2.2 Liter Turbodieselmotorwährend des Tests als echte Alternative zu gängigen Dienstwagen-Optionen herausgestellt.

Diesel oder Hybrid und das nur als Limousine. Mehr hat Infiniti bislang zum Thema Q50 nicht angeboten. Das schränkte die möglichen Absatzzahlen von ganz alleine ein. Daran wird auch der nun präsentierte 2.0 Liter Turbomotor nur wenig ändern, denn in diesem Segment ist ein Turbo-Benziner bei uns in Deutschland nur wenig gefragt. Umso mehr in der Schweiz und dort wurde der neue Q50 2.0t nun auch vorgestellt.

Infiniti Mercedes Benziner turbo

Turbo-Premium für “open minded people”

Den Q50 mit dem neuen Benziner in der Schweiz vorzustellen ist verständlich. Nicht weil die Testrouten so lieblich sind, okay, sie sind es auch. Wer fährt nicht gerne am Vierwaldstättersee entlang, nein- weil die Schweizer eben nicht deutsch sind. Und wenn man sich mal so gar nichts auf deutsches Premium einbilden kann, dann in der Schweiz. Das liegt auch an den pragmatischen Aufgaben die man in den Bergen lösen muss. Abseits der größeren Städte fährt der Schweizer gerne einen Allradler. Der muss nicht teuer sein, der muss nur aushalten. Und so ist die Dichte an Importfahrzeugen aus Asien nirgendwo so beeindruckend, wie in der Schweiz. Da lässt es sich dann auch den neuen Infiniti Q50 ganz gut präsentieren, mal ganz ohne Druck.  Und dann ist es am Vierwaldstädtersee eben auch noch schön.

Druck macht der Turbolader. Druck soll der Q50 auf BMW und Co ausüben.

Wie bereits beim Turbodieselmotor, so kommt auch beim Benziner der Antriebsstrang von Mercedes-Benz. Während man den Diesel auch mit manuellen Getriebe bekommt, wird der neue 211 PS Benziner nur mit der von Mercedes stammenden 7-Gang Automatik angeboten. Eine gute Entscheidung. Der 2.2 Diesel ist mit manuellen Sechsganggetriebe extrem sparsam unterwegs – aber der Premium-Charakter wird mit einer butterweichen Automatik doch eher gewahrt, als mit dem knorrigen Schaltgetriebe von Partner Mercedes.

Es ist moderne Technik die man dem Q50 unter die Haube gesteckt. Piezo-Direkt-Einspritzung,  Turbolader nah am Kopf, ein hohes Kompressionsverhältnis und Schichtladungs-Betrieb. Dazu zwei verstellbare Nockenwellen für variable Steuerzeiten sowohl auf der Einlass- auch auch auf der Auslaßseite. Bei Mercedes-Benz nennt sich der, vollständig in Aluminium gegossene, Motor im übrigen M274.

Die Kraft wandert über das Siebengang-Getriebe in Richtung Hinterachse. Damit bietet der Q50 das klassische Layout einer sportlichen Limousine. Und das macht beim Fahren einfach Spaß.

Den Druck des Turbos würden die Verantwortlichen von Infitini am liebsten direkt in Druck auf den wichtigsten Mitbewerber BMW ummünzen. Heckantrieb, Fahrfreude, klassische Limousine – das sind die Zutaten mit denen die Münchner bislang erfolgreich waren.

Infiniti Q50 Turbobenziner Motorraum

Wie viel Erfolg ist machbar?

Mit diesen Zutaten will auch die Premium-Alternative Infiniti erfolgreich werden. Und ich habe es im Bezug zu dem Q50 bereits mehrfach geschrieben. Die Basics sind gut! Das Design wirkt sportlich, dynamisch aber nicht beliebig. Der Q50 hat ein klassisch gezeichnetes Gesicht bekommen, eine stämmige Seitenlinie mit genug Würze und Dynamik. Das Heck versprüht eigene Ideen und im Innenraum hört die Eigenständigkeit nicht auf.

Zwei Touchscreens als Schnittstelle zwischen dem umfangreichen Multimedia-System und den Insassen. Gute Verarbeitung. Gute Materialwahl. Sauber abgestimmte Farben und Sitze die ordentlichen Komfort für die Langstrecken bieten. Kritik kann man kaum äußern – sicherlich bleibt einiges am Bedienkonzept erst einmal ungewohnt, aber so richtig doof ist eigentlich nichts.

Doch der Erfolg des Q50 wird weiterhin überschaubar bleiben. Das ist aber gar nicht die Schuld des Q50 – denn der ist gut. So gut wie man das in diesem Preis-Segment erwarten kann.

Erste Fahrt: Der neue Infiniti Q50 2.0T

D.A.S ist Vorsprung

“Was für eine neue Dimension des Lenkkomfort sorgt, wirkt auf der Straße erst einmal sehr künstlich. Es scheint als wolle uns die Zukunft im Automobil dorthin entführen, wo Flugzeuge heute bereits sind. Auch wenn der Q50 noch immer eine mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Vorderachse besitzt – bleibt dies nur die “Back-Up Lösung” für den Notfall. Im Alltag wird es möglich die Reaktion der Lenkung auf die Eingabe des Fahrers nach Wunsch einzustellen. Sportlicher, direkter und mit mehr Widerstand – oder extrem leicht, mit größeren Lenkwinkel? Die Software des “DAS-System” spielt den Übersetzer zwischen den Wünschen der Fahrer und der Lenkung. Beeindruckend demonstrieren lies sich das auf einer speziell vorbereiteten Slalom-Strecke. Während der Q50 in der Version ohne “DAS” bei Tempo 30 beim durchfahren des Slalom ein überkreuzen der Arme notwendig machte, fuhr der Q50 mit “Dynamic Active Steering” und aktivierter Sport-Einstellung mit nur halb soviel Lenkradarbeit durch den gleichen Parcours.”

So habe ich es im Oktober 2013,  nach der Premiere des Q50 und der ersten Testfahrt mit dem “Direct Active Steering” System geschrieben. Beim 2.0t könnte bereits eine neue Software-Version für mehr Gefühl gesorgt haben. Denn dieses Mal war die Eingewöhnungszeit deutlich kürzer – nein – ich spürte sie nicht.

Wer sich für den Q50 2.0t entscheidet, der muss entweder gleich den “Sport” bestellen, oder beim der “Premium-Ausstattung” das Kreuzchen in der Optionsliste richtig sitzen. Diese neue Lenktechnik gehört an Board! Der Aufpreis hierfür? Humane 1.000 €. Inklusive der “aktiven Fahrspurüberwachung”.

Erste Fahrt: Der neue Infiniti Q50 2.0T

Zurück zum Erfolg

Er sieht gut aus. Ja das ist subjektiv. Er fährt sich gut. Ja, auch subjektiv. Er ist gut verarbeitet – das ist einfach so und er bietet moderne Technik, auch ein Fakt. Der Q50 besitzt alle Talente zum Verkaufsschlager zu avancieren. Nur nicht bei uns.

Der deutsche Premium-Kunde im Dienstwagen-Segment wird oftmals bereits durch die eigene Firmenwagen-Policy ausgebremst und das ist schade. Und privat? Da kauft der Deutsche lieber einen Kombi. Oder einen SUV. Wieder kaum Chancen für den Q50.

Dabei ist der Q50 eigentlich die ideale Limousine.

 Infiniti Q50 Galerie – Herstellerfotos  | Fahrbericht des awr-Magazins 

Fakten zum neuen Infiniti Q50 2.0t

Verkaufsstart: Herbst 2014
Basispreis: 39.260 €
Motorleistung: 211 PS / 350 Nm
Antrieb und Getriebe: 7-Gang Automatikgetriebe
Länge, Breite, Höhe, Radstand: 4790 / 1820 / 1455 / 2.850
Normverbrauch: 6.3 l/ 100 km – 146 g/km
Höchstgeschwindigkeit: 245 km/h
Beschleunigung von 0 – 100 km/h 0-100 km/h: 7.2 Sekunden

Original http://mein-auto-blog.de/erste-fahrt-der-neue-infiniti-q50-2-0t-96542/

09 Sep 2014

Weltpremiere: Mercedes AMG GT – Livestream

Heute um 19:30 fällt bei AMG in Affalterbach das Tuch vom neuen Sportler. Ein neuer Stern am Sportwagen-Himmel? Man darf gespannt sein. Ich selbst kann leider nicht persönlich vor Ort sein, werde mir aber den Livestream anschauen – wenn das in Spanien funktioniert.

Wenn bei AMG über Motoren gesprochen wird, geht es immer um Aggregate mit viel Technik und enormer Power. Es geht aber auch um die Seele eines Fahrzeugs!

In diesem Video (oben) erfährt man, welche Herausforderungen die Ingenieure bei der Motorentwicklung des Mercedes-AMG GT gemeistert haben

 

Und jetzt zum Live-Stream:

WELTPREMIERE: AMG GT – 19:30

Original http://mein-auto-blog.de/weltpremiere-mercedes-amg-gt-livestream-39905/

Created Dienstag, 09. September 2014 Tags amg | Automobilblog News | Björn Habegger | C190 | GT | mercedes | mercedes-benz | Weltpremiere Document type Article
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08 Sep 2014

Video: Final Testdrive AMG GT

Am 9. September eröffnet Mercedes-Benz ganz offiziell die Jagd auf den Porsche 911. Mit der Präsentation des neuen AMG GT und AMG GT-S wird morgen der “kleine” Sportler aus Affalterbach seine Premiere feiern und es soll die bislang heftigste Attacke im Stadt-Derby der Schwaben werden.

Die offizielle Weltpremiere wird der neue AMG GT dann auf dem Automobil-Salon in Paris feiern! 

Wer sich die Enthüllung des neuen AMG GT live anschauen will, der sollte sich diesen Artikel für morgen Abend bookmarken: AMG GT- LIVE

 

Original http://mein-auto-blog.de/video-final-testdrive-amg-gt-99917/

Created Montag, 08. September 2014 Tags affalterbach | amg gt | Automobilblog News | benz | Björn Habegger | mercedes | mercedes-benz | Premiere | teaser | video Document type Article
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08 Sep 2014

Erste Fahrt: Der neue Opel Adam Rocks

Die Straßen rund um die Baltische Metropole Riga können richtig spannend sein. Fahrbahnabsenkungen so tief das darin ganze Kleinwagen verschwinden, Spur-Rillen die andernorts als Bürgersteige ernst genommen werden und versteckte Bodenwellen mit eingeschränktem Fun-Faktor. Deutlich mehr Fun soll der jüngste Adam machen. Der Adam Rocks. Opel hat seinen Kleinstwagen geschminkt und 15 Millimeter Bodenfreiheit zusätzlich spendiert – herausgekommen ist der “Crossover-Adam” – so sagt es Opel.

Opel Adam Rocks

Jetzt erst recht ein Frauenauto!

Der neue Opel Adam Rocks mit 115 PS Turbomotor im Fahrbericht.

Mit der Präsentation des Opel Adam wollten die Rüsselsheimer ihr Stück vom Lifestyle-Kleinwagenkuchen abbekommen.  Im letzten Jahr vorgestellt, scheint der Adam auch extrem gut anzukommen. Innerhalb kürzester Zeit hat sich der sympathische Kleinstwagen eine Fan-Gemeinde aufgebaut. Das konnte auch durch veraltete Motoren und ein Getriebe mit nur 5-Gängen nicht verhindern werden. Wer mich kennt, der kann einschätzen was ich von den Mode-Spielereien des Adam halte. Dutzende Farbkombinationen. Bunte Spiegelkappen. Bunte Felgen-Blenden. Am Ende hat der Kunde unter den 17 Karosserie und sechs Dachfarben, mit den dutzenden von Möglichkeiten für andersfarbige Spiegelkappen, und den Sinnfreien Felgen-Blenden in Komplimentärfarben, grotesken Dekorfolien sowie zahlreichen Innenraum-Farbkombinationen – mit hoher Treffsicherheit die unwürdigste Kombination ausgewählt. Geschmack ist eben doch oftmals Glückssache und je individueller, desto unwahrscheinlicher der spätere Wiederverkauf ohne Preisnachlass oder korrigierende Nacharbeiten.

Opel Adams Fahrbericht Drillinge

Jetzt blästs ordentlich

Als der Adam präsentiert wurde, gab es nur ältlich wirkende Saugmotoren und mit 5-Gängen mussten man beim Getriebe auch zufrieden sein. Mit dem Adam Rocks ändert sich nun auch der wichtigste Kritikpunkt am Opel Adam an sich. Zusammen mit dem “Urban Crossover im Mini-Format” wird ein moderner Turbomotor, drei Zylinder unrund, ein Liter rund im Hubraum und mit 115 PS in seiner stärksten Ausbaustufe goldrichtig, eingeführt.  Wer es schwächer mag, der bekommt den Adam Rocks und sein Brüderchen ohne Rocks, auch mit einer 90 PS starken Variante des neuen Turbomotors, der natürlich die EU6 Norm erfüllt. Beim Drehmoment werden beide Motoren mit 170 Nm auskommen. Zusammen mit dem neuen Turbomotor gibt es auch ein neues Getriebe. Nun 6-Gänge wild und ausreichend lange übersetzt um damit bei Autobahn-Tempo die Drehzahl zu senken.

Der neue Turbo-Dreizylinder läuft dank Ausgleichswelle geschmeidig und verrät erst einmal kaum etwas über sich. So wünscht man es sich. Der Einsatz der Ausgleichswelle ist sinnvoll, jedoch anders als von Opel verkündet, nicht einzigartig in diesem Motorenumfeld. Andere Hersteller machen das auch.

Erste Fahrt: Der neue Opel Adam Rocks

Autobahn-Wüstling

Man mag es kaum glauben, aber auf den Autobahn rund um die Lettische Hauptstadt Riga fühlt sich der kleine Adam Rocks pudelwohl. Hier ist die Gefahr nicht ganz so groß von einem Schlagloch verschluckt zu werden und der 170 Nm starke Turbomotor lässt auch absurd kurze Beschleunigungsstreifen nach wenigen Sekunden in beachtlichem Tempo hinter sich. Der Turbo-Dreizylinder drückt den, mit 1.081 Kilogramm eher schweren, Adam Rocks unter wildem Turbo-Geschnatter in nicht mehr als 9.9 Sekunden von Null auf Tempo 100. Wer es auf der Autobahn mit den Exil-Russen in ihren aufgemöbelten Westschleudern aufnehmen will, der zieht im 5. Gang innerhalb von 10.9 Sekunden von Tempo 80 auf 120 km/h. Während altersschwache Limousinen mit vermutlich knapp siebenstelligen Kilometerständen und makaberen Rauchfahnen aus dem Auspuff, den kleinen Rocks mit seinem deutschen Nummernschild von der linken Spur schubsen wollen – lacht sich der Rocks-Fahrer ins Fäustchen. Für einen Kleinstwagen wirkt der Rocks nun richtig gut motorisiert.

Das Getriebe dürfte dagegen noch einmal zur Nachschulung. So richtig knackig war das Schalterlebnis der neuen 40 Kilogramm leichten Sechsstufen-Übersetzung nicht.

Aufgepasst bei der Farbwahl.Erste Fahrt: Der neue Opel Adam RocksErste Fahrt: Der neue Opel Adam Rocks

Reifen-Wahnsinn

Mit der sehr überschaubaren Vergrößerung der Bodenfreiheit, Opel spricht von 1.5 Zentimeter, geht eine neue Abstimmung der Feder und Dämpfer mit ein. Fakt ist: Der kurze Radstand erschwert ein sauberes ausdämpfen und mit den optional 18 Zoll großen Felgen geht viel Fahrkomfort wieder verloren. Klar. Es sieht rattenscharf aus. Der kleine Adam, 3.47 Meter kurz, diese fetten Räder – das wirkt einfach stylisch. Zudem ist vor allem hinten der Überhang betont kurz geraten. Das hat etwas. So rein optisch. Doch der Federungskomfort – die 1.5 Zentimeter mehr Bodenfreiheit hin oder her – leidet unter den großen Rädern.  Die Lenkung gibt – auch dank der Räder mit den flachen Reifenflanken, viel Feedback zur Lage. Das ist positiv und weckt den Slalom-Fan hinter dem Steuer. Auf der anderen Seite sorgen die großen ungefederten Massen aber auch für eine schnell stößig wirkende Lenkung. Es ist einfach ein ewiger Kampf. Die großen Räder sehen gut aus, lassen an der Lenkung das Gefühl von Agilität aufkommen, mindern auf der anderen Seite aber den Komfort. Und das nicht zu knapp.

Opel Adam erster Fahrbericht Test

Kosten?

Lifestyle kostet. Eine simple Behauptung und doch so wahr. So startet der neue Adam zwar bei 15.990 €, doch dann auch nur mit dem müden 1.2 Liter 70 PS Motor und dem 5-Gang Getriebe. Der gefahrene Adam Rocks mit 1.0 Turbo und neuem Sechsgang-Getriebe kostet bereits 18.790 € und ist damit so gar nicht mehr Kleinstwagen eingepreist. Der erste Mini-Crossover mit Lifestyle-Attitüde und hundertfachen optischen Varianten, dass will man sich in Rüsselsheim entlohnen lassen.

Eigentlich eine tolle Idee – das Opel Intellilink. Mit 7-Zoll Touchscreen wird es zur Schnittstelle für das eigene Handy. Allerdings konnte das BrinGo-Navigationssystem und das iPhone in der Zusammenarbeit mit dem Opel-Intellilink-System nicht überzeugen. Gleich mehrfach hing die Applikation und ob es nun am iPhone lag, oder am Intellilink, oder nur an der App – lässt sich leider nicht so einfach klären. Es bleibt nur das Ergebnis: Lost in Riga.

Aber eigentlich ist es eine gute Idee. Eventuell hilft hier bereits ein Update der App.

Wer also das Farbprogramm durchgeht, Intellilink, DAB und weitere Feinheiten ordert, Lenkradheizung und Parkassistent zum Beispiel, der treibt den Preis für den kleinen Opel mit Leichtigkeit über die 22.000 € Hürde.

Zum Komfort-Paket gehört auch eine Lenkradheizung und auch wenn Opel dies als Alleinstellungsmerkmal verkaufen will, der Hyundai i10 bietet ebenso ein Hände wärmendes Volant!

Allerdings richtig gut: Das recht große Falt-Dach ist immer mit an Board. Das schafft ordentlich Licht und gute Laune in das Auto. Also bei Sonnenschein.

3.47 Meter langErste Fahrt: Der neue Opel Adam RocksErste Fahrt: Der neue Opel Adam Rocks

Frauenauto?

Der Opel Adam ist ein Fall für Frauen. Das war bei der Präsentation bereits klar. Das muss auch gar nichts schlimmes sein. Wirklich nicht. Ein Frauenauto. Ja und? Ist doch gut. Damit wäre die Zielgruppe wenigstens klar umrissen und man kann das Marketing darauf ausrichten.

Der neue Adam Rocks soll, dank seines “maskulineren” Auftretens nun auch Männer ansprechen. Er soll mehr Männer zum Kauf überzeugen. Okay. Vermutlich meint man damit nicht, dass Papa der Frau Tochter einen Adam Rocks kauft. Oder doch? Denn nur dann – nur wenn man unterteilt in Käufer und Fahrer, würde sich der Frauenanteil in der Käuferschicht wirklich senken lassen. Nein – diese absurden Plastikblenden machen den Rocks ganz sicher nicht maskuliner. Sie schützen im Stadtverkehr vor teuren Kratzern. Die 15 Millimeter mehr Bodenfreiheit sind auch nicht für Feldwege gedacht, sondern für hohe Bordsteinkanten. Das ganze Gerede vom “urbanen Lifestyle” zielt doch nur darauf ab, dass der Adam Rocks genau das richtige Auto für den derben Stadtverkehr ist. Und ob nun Frauenauto oder nicht – das ist völlig egal, wichtig ist doch nur, erfüllt der Rocks seine Aufgabe?

Erste Fahrt: Der neue Opel Adam Rocks

Bleibt das Fazit:

Der Adam Rocks ist vor allem wichtig, weil er die neue Motoren- und Getriebe-Generation in den Adam mitbringt. Die Kunststoffplanken und die 15 Millimeter mehr Bodenfreiheit sind für mich persönlich so witzlos wie die dutzenden Farb-Kombinationen und Dekorfolien.

Wer allerdings einen pfiffigen Kleinwagen für die Stadt sucht, auf ein wenig Spaß beim Motor nicht verzichten will, sich todesmutig von Bordsteinkanten stürzen will – der sollte sich den Adam Rocks mit 115 PS Turbo mal genauer anschauen. Und bei der Konfiguration nimmt man eventuell noch jemanden mit, nicht das der eigene Adam Rocks ausschaut wie mein Beispiel hier:

Opel Adam Rocks Farbmix

Und natürlich bleibt der Adam Rocks ein Frauenauto – aber wie gesagt, 70% Frauenanteil, dass muss doch nichts schlechtes sein!

Wie andere den Opel Adam Rocks erleben:

+

Fabian von Autophorie, Lisa von Hyyperlic, tbc..

Fakten zum neuen Opel Adam Rocks 

Verkaufsstart: seit Juni 2014 / Auslieferungen ab September 2014
Basispreis: 15.990 €
Motorleistung: ab 70 PS bis 115 PS
Antrieb und Getriebe: 5- oder 6-Gang Getriebe manuell
Länge, Breite, Höhe, Radstand: 3.747 / 1.966 / 1.493 / 2.3100
Normverbrauch: 115 PS: 5.1l / 100 km – 119 Gramm CO² / KM
Höchstgeschwindigkeit: 196 km/h
Beschleunigung von 0 – 100 km/h 115 PS: 0-100 km/h: 9.9 Sekunden

 

 

Original http://mein-auto-blog.de/erste-fahrt-der-neue-opel-adam-rocks-27900/

08 Sep 2014

Video: Das ultimative Abenteuer – Range Rover

Parallel zur Premiere des neuen Discovery Sport startet Land Rover einen besonderen Wettbewerb: “Galactic Discovery“. Dahinter verbirgt sich für vier Mutige die Chance auf ein ganz besonderes Erlebnis – ein Flug in den Weltraum.

Mitspielen kann man auf: http://www.readytodiscover.de/

Uns so nimmt man Teil:

Video: Das ultimative Abenteuer – Range Rover

Original http://mein-auto-blog.de/video-das-ultimative-abenteuer-range-rover-27583/

07 Sep 2014
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Fahrbericht: Lexus RC F

Auch wenn sich die Toyota-Tochter Lexus vorwiegend als Hybrid- und Nobelmarke definiert: Schon seit den frühen 90er-Jahren gibt es eine sportliche Unterströmung, die sich zunächst im Coupé SC 400 manifestierte, im Supersportwagen LFA einen vorübergehenden Höhepunkt fand und nunmehr mit dem 4,71 Meter langen, 477 PS starken Sportcoupé RC F ihre jüngste Ausprägung findet.

Der nicht einmal 1,40 Meter hohe und 4,71 Meter lange RC F tritt als Sportler in die Fußstapfen des 423 PS starken Viertürers IS F, der ohne direkten Nachfolger bleibt. Mit der Coupéform zielt der neueste Lexus jetzt direkt auf Audi RS5, BMW M4 und das nächste Mercedes-Benz C63 AMG Coupé mit V8-Turbo. Zudem könnte das Cadillac ATS Coupé mit einem über 400 PS starken V6-Turbo auf den Markt kommen.

In diesem Konkurrenzumfeld profiliert sich der Lexus konzeptionell als letzter klassischer Sportwagen. Nur noch der Audi RS5 verfügt über einen Saugmotor, alle anderen Modelle bekommen Turbos. Doch als Allradler, der eine Frontantriebs-Plattform nutzt, fehlt dem Audi der Hinterradantrieb. Das traditionelle Rezept kommt nur noch bei Lexus zum Einsatz.

Von gestern ist der Japaner deswegen jedoch keineswegs – im Gegenteil. Wie gelassen sein Fünfliter-V8 bei niedrigen Drehzahlen antritt, wie vehement er oberhalb von 3.800 Umdrehungen pro Minute (U/min) noch einmal nachlegt und wie souverän er bei 7.100 U/min seine Spitzenleistung von 477 PS aus dem Ärmel schüttelt. Das muss ihm erst einmal ein kleiner Turbomotor nachmachen. Die Spitze liegt bei abgeregelten 270 km/h, der Spurt von 0 auf 100 km/h dauert nur 4,5 Sekunden. Kein Grund zum Feiern ist der Durchschnittsverbrauch von 10,8 Litern pro 100 Kilometer, der sich allerdings auch ohne besondere Anstrengungen nachvollziehen lässt – eine Übung, die bei modernen Turbomotoren nur selten gelingt.

Bemerkenswert ist dabei, dass der RC F im normalen Straßenverkehr und bei vorsichtigem Gasfuß gänzlich zivile Manieren an den Tag legt. Erst in der Hand des Experten wird der Japaner zum Supersportwagen, der kaum noch Konkurrenz zu fürchten hat. Bei dynamischer Fahrweise spannt der Lexus die Muskeln, die Acht-Gang-Automatik peitscht die Gänge durch, der V8 wird hellwach, und das immerhin rund 1,8 Tonnen schwere Coupé lässt sich mit äußerster Präzision durch die Kurven dirigieren.

Das Fahrwerk des RC F ist grundsätzlich sportlich, aber mit ausreichend Restkomfort abgestimmt; die direkte Lenkung und die hart zupackende Bremsanlage passen zum Charakter des Japaners. Vorn kommen 255er-Reifen, hinten kommen sogar Pneus der Dimension 275/35 R 19 zum Einsatz. Gegen Aufpreis gibt es ein Torque-Vectoring-System, das sich stufenweise einstellen und das den RC F extrem agil in Kurven eindrehen lässt. Die Karosserie ist extrem steif, was sich Lexus unter anderem durch 40 Kilogramm Mehrgewicht gegenüber dem IS F erkauft.

Fahrbericht: Lexus RC FFahrbericht: Lexus RC FFahrbericht: Lexus RC F

Ansprechverhalten von Lenkung und Antrieb lassen sich in vier Modi anpassen, von Eco bis Sport S. In keiner der Stufen bleibt der Komfort restlos auf der Strecke. Die Sitze sind straff, aber langstreckentauglich, jedenfalls vorn. Der Fond taugt hingegen nur für kleinere Menschen oder Kinder. Eigenständig wirkt das komplett ausgestattete Cockpit mit seinen je nach Fahrzeugmodus unterschiedlich dargestellter Instrumentierung. Das berührungsempfindliche Touch-Pad-Feld, mit dem sich ein Cursor auf dem Zentralbildschirm bewegen lässt, erweist sich jedoch als ablenkungsträchtig.

Schon die regulären Lexus-Modelle wirken mit ihrem sogenannten “Diabolo”-Kühlergrill ungewöhnlich aggressiv; der RC F legt mit keilförmiger Proportion nochmals nach. Gegen Aufpreis gibt es Dach und Heckspoiler aus Carbon, und wer partout auch noch eine Motorhaube aus teurem, glänzend lackierten Kohlefaser-Verbundstoff wünscht, dem erspart Lexus ebenfalls den Weg zum Tuner. Wir würden – nicht nur aus Kostengründen – darauf verzichten, obwohl das komplette Carbon-Paket immerhin 10 Kilogramm Mindergewicht bedeutet.

Wenn der RC F im Januar 2015 in den Verkauf gelangt, wird er rund 75.000 Euro kosten. In Anbetracht des Gebotenen geht dieser Tarif in Ordnung. Dass er auf den markentypischen Hybridantrieb verzichten muss, dürfte die Kundschaft dieses rundum überzeugenden, klassischen Hochleistungs-Coupés wohl locker verschmerzen.

Der Fahrzeugschein:
Hersteller:Lexus
Typ:RC F
Basis-Preis:75.000 €
Motor:V8
Getriebe:8-Gang Automatik
Antrieb:Heck
Hubraum:4.969 ccm
Leistung / Leistung (E-Motor):477 PS (351 kW) / — PS
Drehmoment: / Drehmoment (E-Motor):530 Nm  /   –
Gewicht Fahrfertig:1.765 kg
Von 0 auf 100:4.5 s
Höchstgeschw.:270 km/h / limitiert
Verbrauch (NEFZ):10.8 Liter
CO2-Ausstoß (NEFZ):252 g/km
Testverbrauch min:x l/100km
Testverbrauch max:x l/100km
Länge / Breite / Höhe / Radstand4.71 / 1.85 / 1.39 / -
Testwagenpreis:-

 

Fahrbericht: Lexus RC FFahrbericht: Lexus RC FFahrbericht: Lexus RC FFahrbericht: Lexus RC FFahrbericht: Lexus RC FFahrbericht: Lexus RC F

 

Quelle: Jens Meiners für das auto-medienportal.de

Original http://mein-auto-blog.de/fahrbericht-lexus-rc-f-67531/

Created Sonntag, 07. September 2014 Tags ampnet | Automobilblog News | Björn Habegger | Fahrbericht | Heckantrieb | jens meiners | Lexus | Pressemeldungen | V8 Document type Article
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07 Sep 2014

Erste Ausfahrt: Nissan Pulsar

Fahrbericht Nissan Pulsar 1.5 dCi Tekna

Zuerst einmal: Der Nissan Pulsar ist ein Auto. Er tut alle die Dinge, die man von einem Auto erwarten darf. Er erreicht Geschwindigkeiten die hoch genug sind, um die Distanzen zwischen A und B in einem angemessenen Zeitfenster zurück zu legen. Und er tut es auch, mit fünf Personen an Board, und er bietet diesen ein akzeptables Maß an Komfort und Platz.

Zudem ist er wirtschaftlich im Verbrauch. Und sein Kofferraum bietet eine ordentliche Größe. Er ist auch in der Anschaffung nicht zu teuer und er passt locker in jede durchschnittliche Garage.

Wenn man von einem Auto nicht mehr erwartet, als das es genau das tut, wozu ein Auto mal erfunden wurde – dann sollten man sich  also den Pulsar mal genauer anschauen.

Nissan Pulsar: Der Rückkehrer

Der Pulsar markiert Nissans Rückkehr in das “Automobile C-Segment”, so nennt man die brave Klasse der Kompaktwagen. Die Klasse die sich über die Jahren als das Segment mit dem brutalst möglichen Wettbewerb im Automobil-Markt herausgestellt hat. Und er wird sich hier mit dem (frischen) Ford Focus, dem (bald frischen) Opel Astra und dem (ewig frischen) VW Golf anlegen müssen.

Unverkennbar ein Nissan. Die abfallende Motorhaube, der V-förmige Kühlergrill, der Anstieg der Seitenlinie bis zum Hintern mit den boomerangförmigen Rückleuchten. Der Pulsar ist ganz unverkennbar ein Nissan geworden. Allerdings tut man sich auf den ersten Blick ein wenig schwer. Unschlüssig um welches Modell es sich genau handelt.

Wer einsteigt findet einen Innenraum der mit hochwertig wirkenden Materialien ausgestattet wurde. Zudem perfekt montiert. Alles wirkt sehr solide. Bis auf die Mittelkonsole, die scheint vor der Mitte des Armaturenbretts leichtgewichtig zu schweben. In der Mittelkonsole findet sich der Touchscreen, der Schaltzentrale für eine fast überwältigende Vielzahl von Features, inklusive dem Nissan-Sicherheitspaket mit dem Namen Safety Shield.

Erste Ausfahrt: Nissan PulsarErste Ausfahrt: Nissan PulsarErste Ausfahrt: Nissan Pulsar

Natürlich mit Safety Shield

Das Nissan Safety Shield kombiniert  einen Spurhalteassisten und eine 360° Rundum-Bewegungserkennung, die den Fahrer über Fußgänger oder Tiere außerhalb des Blickfeldes warnt. Es gibt auch den 360-Grad-Rundumsicht-Monitor mit Parkhilfe und das NissanConnect-System, mit dem man sein Smartphone an das ganze Paket anbinden kann. Und natürlich enthält es ein Navigations-System. Aber man muss dann schon auch zur Top-Level-Ausstattung Tekna greifen, wenn man von alle dem profitieren will.

Auch wenn das konkav geformte Armaturenbrett den Platzangebot rein optisch noch ein wenig aufbohrt, man fühlt sich überwältig vom Raumgefühl im neuen Nissan Pulsar. Breiten Schultern und weit ausladenenden Ellenbogen wird genug Platz geboten. Und das, obwohl er mit 4.39 Metern Länge nicht der Größte in seinem Segment ist. Angesiedelt zwischen Ford Focus und Opel Astra, kann er dennoch mit einem fast unglaublichen Raumangebot punkten. Vor allem die Fond-Passagiere profitieren von dem längsten Radstand in dieser Klasse. Die Beinfreiheit des neuen Nissan Pulsar dürfte auch Autos aus einer Klasse darüber noch gut übertrumpfen.

Und auch das Platzangebot des Kofferraums ist gut. Im Normallfall stehen 385 Liter zur Verfügung. Klappt man die Rücksitze um, erhöht sich das Volumen auf bis zu 1.395 Liter.

Erste Ausfahrt: Nissan PulsarErste Ausfahrt: Nissan PulsarErste Ausfahrt: Nissan Pulsar

 

 

Nur mit Turbo

Zwei Turbomotoren mit 115 PS oder 110 PS stehen zum Start zur Verfügung. Der eine ist ein 1.5 Liter Dieselmotor und der andere der neue 1.2 Liter DIG-T Turbomotor, den man bereits aus dem neuen Qashqai kennt. Der Dieselmotor ist ein alter Bekannter aus unzähligen Renault/Nissan-Modellen, wurde aber für den neuen Pulsar umfassend überarbeitet. Besonderes Augenmerk lag hierbei auf den Nebengeräuschen und unerwünschten Schwingungen. Dank dieser Überarbeitungen wirkt auch das in Serie verbaute Start/Stopp-System nun angenehmer integriert und wird als weniger störend empfunden.

Das Fahrwerk des neuen Pulsar ist erst einmal komfortabel. Er bügelt Frostaufbrüche und Dehnungsfugen sanft glatt und dämpft lange Bodenwellen heraus. Auf der anderen Seite bremst das weiche Fahrwerks-Setup aber auch allzu engagierte Fahrweisen auf dynamischen Landstraßen aus. Sanft von links nach rechts schwingend bewältigt man unterhaltsame Kurvenkombinationen, während man als Fahrer eigentlich gerade das spaßig-dynamische Abenteuer auf der Landstraße sucht. Wer also den dynamischen Landstraßen-Swing sucht, der wird mit unerfüllten Erwartungen aussteigen. Komfort ist wichtiger als Dynamik.

Dafür ist der neue Pulsar ordentlich wirtschaftlich. Nissan gibt zwar 3.6 Liter als Normverbrauch an, und nach den Testfahrten waren an deren Stelle 4.9 Liter je Hundertkilometer (Diesel) zu bemerken – berücksichtigt man aber die teilweise Digital-Strategie des Fahrers bei dieser ersten Ausfahrt im spanischen Hinterland, dann ist das noch immer ein beeindruckender Wert.

Erste Ausfahrt: Nissan Pulsar

Der 1.5 Liter Turbodiesel mit 110 PS.

 

Fazit:

Der Pulsar wird eine Menge Autofahrer zufriedenstellen. Er leistet alles, was man erst einmal von einem Auto erwartet. Er ist komfortabel, er ist leise und er bietet genug Platz – nur die Punkte: “interessant, spannend, aufregend” wurde irgendwie nicht berücksichtigt.

Das könnte sich im nächsten Jahr ändern, wenn Nissan die 190 PS Version des Pulsar präsentiert und natürlich, sobald es eine NISMO-Variante geben wird. Und die wird es geben.

Bis dahin ist der neue Pulsar eine Alternative für Note-Piloten die ein wenig aufrüsten wollen, denen der Qashqai aber bereits zu groß und ein Toyota Auris einfach ein wenig zu aufregend ist.

Berechenbar, sinnvoll und angemessen.

Allerdings ist berechenbar und angemessen in diesem Segment nicht genug. Ein wenig mehr “Spaß, Charakter und Spannung” ist in diesem Umfeld schon notwendig.  Und so bleibt zu befürchten, auch der Pulsar könnte den Weg des Almera gehen.

 

 

 

Text & Fotos von außen: Phil Huff | Fotos Innenraum: Nissan | Aus dem englischen von Bjoern Habegger

Original http://mein-auto-blog.de/erste-ausfahrt-nissan-pulsar-25366/

05 Sep 2014

Der neue Audi TT: Positive Umweltbilanz

Dynamik und Effizienz: Der neue Audi TT verbindet beide Qualitäten auf eindrucksvolle Weise. Im Vergleich zum Vorgängermodell punktet der kompakte Sportwagen mit einer Leistungssteigerung von bis zu 14 Prozent, zugleich sinkt die Treibhausgas-Emission um elf Prozent. Wie der Premiumhersteller in seiner neuen Umweltbilanz zur dritten TT-Generation berichtet, spart jedes Exemplar damit über den gesamten Lebenszyklus rund 5,5 Tonnen an Treibhausgasen. Dazu zählen neben Kohlendioxid unter anderem auch Methan, Lachgas und halogenhaltige organische Emissionen.

„Unser Ziel ist es, die Gesamtemission eines jeden Modells im Vergleich zum Vorgänger deutlich zu reduzieren“, sagt Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Vorstand für Technische Entwicklung der AUDI AG. „Dabei geht es nicht allein darum, was aus dem Auspuff herauskommt. Wir bei Audi betrachten die gesamte Kette von Produkten und Prozessen, die zur Mobilität gehören.“

Zur positiven Umweltbilanz des Audi TT tragen eine Reihe von Technologien bei, darunter auch der Leichtbau. Dank eines intelligenten Materialmix ist es den Audi‑Ingenieuren zum zweiten Mal in Folge gelungen, das Leergewicht des Autos zu senken. Waren es beim ersten Modellwechsel 2006 bis zu 90 Kilogramm Gewichtsersparnis, so wiegt der neue TT mit 2.0 TFSI‑Motor gerade einmal 1.230 Kilogramm. Das sind nochmals rund 50 Kilogramm weniger als sein Vorgängermodell.

Gewichtsreduzierung und intelligente Leichtbau‑Maßnahmen wirken sich auch auf die Produktion des Autos aus. Hier konnte die Treibhausgas-Emission um rund neun Prozent beziehungsweise 800 Kilogramm reduziert werden – ein Ergebnis, von dem der Kunde profitiert: Bereits ab dem ersten Kilometer bietet die neue TT‑Generation eine bessere Umweltbilanz als ihre Vorgänger.

Download: Positive Umweltbilanz für den neuen Audi TT

 

 

 

Pressemeldung

Original http://mein-auto-blog.de/der-neue-audi-tt-positive-umweltbilanz-43999/

Created Freitag, 05. September 2014 Tags 8s | audi | audi tt 8s | Automobilblog News | Björn Habegger | MQB | neuer audi | neues modell | tt | umweltbilanz Document type Article
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04 Sep 2014

Pariser Premieren 2014 – Der Automobilsalon wird bunt

Vom 4. Oktober bis zum 19. Oktober findet in Paris der “Mondial de l’Automobile” statt. Die Automobilmesse in der französischen Hauptstadt ist die zweit wichtigste Automobil-Messe in Europa. Und auch in diesem Jahr gibt es einige sehr interessante Welpremieren und auch einige Europa-Neuheiten. Einen Überblick über die wichtigsten Modelle liefert dieser Artikel und damit wir uns auch wirklich alle auf die “Mondial de l’Automobile” freuen, gibt es ein Gewinnspiel. Mehr dazu am Ende des Artikels.

Die Top 10 Neuheiten in Paris im Überblick

  1. Der neue Mercedes AMG GT
  2. Der neue Mercedes CLA Shooting Brake
  3. Der neue Škoda Fabia
  4. Der neue Mazda MX-5
  5. Der neue Nissan Pulsar (es folgt ein Fahrbericht noch vor der Messe!)
  6. Der neue Ford Edge
  7. Der neue Fiat 500x
  8. Der neue Honda Civic Type-R
  9. Der neue Renault Espace
  10. Der neue Jaguar XE

Mercedes-Benz: Ein wahres Modellfeuerwerk an Neuheiten wird Mercedes-Benz in Paris starten. Neben kleinen Facelifts, wie zum Beispiel des Mercedes-Benz CLS (zum Fahrbericht) wird die Speerspitze der Sportlichkeit unter dem Logo des Sterns erwartet. Der neue Mercedes AMG GT dürfte die Besucher des Salon in ihren Bann ziehen. Der neue V8 Bi-Turbo bringt ordentlich Druck um den Sportwagen aus der Manufaktur in Affalterbach vom Start weg in die Top-Liga der Sportwagen zu katapultieren.

Ebenso eine Weltpremiere, der neue CLA Shooting-Brake. Mit dem Konzept des “Kombi-Coupé” haben die Stuttgarter erneut eine völlig neue Fahrzeugklasse etabliert und die Version auf Basis der A-Klasse wird das Konzept nach unten abrunden. Der CLA Shooting-Brake dürfte in Paris seine Weltpremiere feiern.

Mit dem neuen C63 AMG vervollständigen die Stuttgarter das Sortiment in der neuen C-Klasse. Der sportlichste Ableger der neuen C-Klasse wird, wie der AMG GT, von einem neuen V8 Bi-Turbo angetrieben. Bislang sind keine vernünftigen Fotos vom neuen C63 AMG an die Öffentlichkeit gedrungen.

Abrunden werden die Stuttgarter das Premieren-Feuerwerk in Paris mit der Premiere des S65 AMG Coupe und einer Facelift-Version der B-Klasse.

Weitere Hersteller: Der neue Škoda Fabia wurde von den Tschechen bereits in enthüllt, zwei Fotos von außen und ein Foto des Cockpit sind bekannt. Die vollkommen neue Kompaktklasse mit dem Namen Pulsar steht bei Nissan im Mittelpunkt des Automobil-Salon. Einen ersten Fahrbericht zum neuen Golf-Gegner der Japaner wird es zudem noch vor dem Automobilsalon geben.

Bei Honda wird der neue Civic Type-R sehnsüchtig erwartet, bislang ist die Premiere auf dem Automobilsalon in Paris nicht bestätigt, aber es wäre so langsam an der Zeit, die Hüllen vom neuen sportlichen Civic fallen zu lassen. Zudem wird man in Paris ein Facelift des aktuellen Civic präsentieren. Da passt der Rahmen für die Premiere ganz gut.

Bei Opel stellt sich der Corsa mit einem Facelift vor und der Adam wird als Variante: “Rocks” auf die Messe geschickt. Wie bei anderen Neuheiten auch, wird auch der Opel Adam Rocks noch vor der Messe einen Auftritt hier im Blog bekommen. Einen ersten Eindruck vom kleinen Opel mit der rauhen Optik.

Offroader und SUV-Messe: Paris 2014 dürfte als die Messe mit den meisten neuen SUV-Modellen in die Geschichte eingehen. Neben dem heute Nacht erst enthüllten Land Rover Discovery Sport, stellt sich der neue Volvo XC90 dem Publikum. Dazu kommen der neue kleine Fiat 500x, der neue Lexus NX (auch hier gibt es noch vor der Messe einen Fahrbericht!), der neue Kia Sorento, eine neue Ausbaustufe des Porsche Cayenne Hybrid, und der neue Premium-SUV der Marke Ford. Es geht also heiß und mächtig abseits der Straße her, wenn Anfang Oktober die Messehallen in Paris öffnen.

Für Besucher: Die Messe “Paris Expo” ist im Navi unter der Adresse: “1 Place de la Porte de Versailles, 75015 Paris” zu finden. Die täglichen Öffnungszeiten vom 04.10.14 bis 19.10.14 sind von 10 Uhr am Vormittag, bis 20 Uhr am Abend. Der Eintritt für Erwachsene kostet 14 €, für 10 bis 25 Jahre alte Besucher ermäßigte 8 € – Kinder unter 10 Jahren sind kostenfrei.

 

 

Weitere Neuheiten in Paris im Überblick:

  • Opel Corsa
  • Opel Adam Rocks (es folgt ein Fahrbericht noch vor der Messe!)
  • Volkswagen Passat
  • Hyundai i20
  • Honda Jazz
  • Honda HR-V
  • Volvo XC90
  • Lexus NX (es folgt ein Fahrbericht noch vor der Messe!)
  • Audi TT Roadster
  • Mercedes B-Klasse Facelift
  • Mercedes C63 AMG
  • Mercedes S65 AMG
  • Mercedes CLS Facelift
  • Mercedes S500 Plugin Hybrid (es folgt ein Fahrbericht noch vor der Messe!)
  • Citroen C4 Hybrid Air
  • Infiniti Q70
  • Infiniti Q20 2.0T (es folgt ein Fahrbericht noch vor der Messe!)
  • Land Rover Discovery Sport
  • Nissan 370Z Nismo Facelift
  • Smart fortwo
  • smart forfour
  • Toyota Yaris
  • Toyota FCV
  • Porsche Cayenne S E-Hybrid
  • Kia Sorento
  • Alfa Romeo 4C Spider

 

Umfrage: Worauf freuen Sie sich bei den Neuheiten des Pariser Automobilsalons?

Mitspielen und einen 250 € Gutschein von AMAZON gewinnen!

[contact-form]
Hinweise zum Gewinnspiel: Teilnehmen kann jeder ab 18 Jahren, Mitarbeiter des beteiligten Partner-Unternehmens (x) ebenso die Mitarbeiter der Presseabteilungen der Automobil-Hersteller sind ausgeschlossen. Start des Gewinnspiels ist mit der Veröffentlichung des Artikels. Ende des Gewinnspiels ist am 30. September 2014 um 0 Uhr (Berlin/Europazeit). Der Hauptpreis wird nach Ende des Gewinnspiels unter allen korrekten Antworten verlost. Die Gutscheine sind virtuelle Güter die in Form eines pdf mit Code-Information auf dem eMailweg zum Gewinner gelangen. Eine Bar-Auszahlung ist nicht möglich! Keine der eingesandten Daten werden an Porno-Kalle (o.a.) weiterverkauft. Keine der eingesandten eMail-Adressen wird über das Gewinnspiel hinaus für irgendwelche Marketing-Aktionen verwendet.

 

Original http://mein-auto-blog.de/pariser-premieren-2014-der-automobilsalon-wird-bunt-98195/

03 Sep 2014

Paris: Hyundai i20 – Alle Fotos vorab

Das Segment von VW Polo und Co ist für die Koreaner ein sehr wichtiges. Umso wichtiger ist der neue Hyundai i20 der auf dem Automobil-Salon in Paris seine Premiere feiern wird.

Eigentlich hatte Hyundai vorab nur ein paar Fotos von außen gezeigt, heute hat das Internet die wichtigen Fotos zum Innenraum zu Tage gebracht.

Hyundai i20 – Die neue Generation vollständig enthüllt:

Paris: Hyundai i20 – Alle Fotos vorabParis: Hyundai i20 – Alle Fotos vorabParis: Hyundai i20 – Alle Fotos vorabParis: Hyundai i20 – Alle Fotos vorab

Die 4.035 mm lange Karosserie ist von einer einzelnen charakteristischen Sicke geprägt, die sich annähernd über die gesamte Länge des Fahrzeugs zieht. Im unteren Bereich der Karosserie führen taillierte Formen zu einer Verschlankung der Optik.

Eine hochglanzlackierte, schwarze C-Säule verleiht der Seiten- und Heckansicht der neuen Generation des i20 den Eindruck einer schwebenden Dachlinie. Die Rückleuchten ziehen sich um den Heckflügel herum in die Kofferraumklappe hinein und verfügen über einen „Boomerang“-förmiges LED-Design.

Paris: Hyundai i20 – Alle Fotos vorab

Die Weltpremiere der neuen Generation i20 wirdauf der Paris Motor Show stattfinden.

Original http://mein-auto-blog.de/paris-hyundai-i20-alle-fotos-vorab-29803/

02 Sep 2014

Weltpremiere: Land Rover Discovery Sport 2015

Go to Space! Land Rover will im Rahmen eines Wettbewerbes vier Menschen in den Weltraum schießen. Der Startplatz? Der Spaceport America in New Mexico. Für alle anderen gab es dort erst einmal die Weltpremiere des neuen Land Rover Discovery Sport.

Weltpremiere Land Rover Discovery Sport

Premium-Kompakt SUV von der Traditionsreichen Marke aus England. Mit dem neuen Discovery Sport wollen die Engländer den Markt der boomenden SUV aufmischen. Dazu packen sie den ersten Fußgänger-Airbag der Welt, die Möglichkeit auch zu siebt unterwegs zu sein, den erwarteten Land-Rover Offroad-Spaß und moderne Motoren unter die Hülle des modern gezeichneten Discovery Sport.

Äußerlich hat er noch einiges gemeinsam mit der Studie, interpretiert an vielen Stellen aber die Formensprache des Evoque. Vermutlich ist das kein Fehler, denn der kleine Land Rover verkauft sich blendend. Der Discovery Sport will jedoch vor allem eines sein: Möglichst vielseitig. Auf der einen Seite ein moderner SUV mit dem gewissen Premium-Touch, auf der anderen Seite ein typischer Geländegänger.

Den Discovery Sport wird es jedoch auch in einer reinen Variante mit Frontantrieb geben, der Allradantrieb und eine “Active Driveline”-Antriebslösung sind optional. Bei den Getrieben wird der Kunden zwischen einem manuellen Sechsgang-Getriebe und dem neuen Neungang-Automaten von ZF wählen können. Die Motoren sind Vierzylinder und haben zwischen 2.0 und 2.2 Liter Hubraum, je nachdem ob Diesel (2.2) oder Benziner (2.0). Start-Stopp und Direkteinspritzung sind Stand der Technik und werden auch im Discovery Sport in Serie verbaut. Der sparsamste Antrieb, der ED4 wird im Laufe des ersten Produktionsjahres nachgeschoben. Mit diesem Antrieb soll eine maximale Effizienz mit minimalen Emissionswerten realisiert werden. Land Rover spricht hier von nur 119 g CO² je Kilometer.

Dank einer neuen Mehrlenker-Achskonstruktion soll der Discovery Sport mit einem guten Raumgefühl auftrumpfen und genug Platz für bis zu 7 Insassen bieten. Im Innenraum legt Land Rover Wert darauf, dass vier 12 Volt-Anschlussbuchsen zur Verfügung stehen und sechs weitere USB-Ladebuchsen. Für wahr, eine fast inflationäre Ansammlung von Lademöglichkeiten. Das Multimedia-System soll auf einem neuen Infotainment-System basieren und dank eines 8-Zoll Touchscreen leicht zu bedienen sein.

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Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Kompakter SUV mit Anspruch auf das Premium-Segment
  • Modernes Design, inspiriert vom Land Rover Evoque
  • Sinnvolle Raumnutzung und 5+2-Sitzkonfiguration
  • Als erstes Modell der SUV-Klasse mit Fußgänger-Airbag ausgerüstet
  • 119 g/km CO² Minimial-Version

Verkaufsbeginn des neuen Land Rover Discovery Sport ist am 28. Februar 2015 und der Basispreis liegt bei 31.900 €.

Ach so, wer den Trip ins Weltall gewinnen möchte, der sollte sich unter der folgenden Adresse informieren und teilnehmen: http://www.landrover.com/gotospace/index.html

 

Zur großen Land Rover Discovery Sport Galerie [klick]

Original http://mein-auto-blog.de/weltpremiere-land-rover-discovery-sport-2015-2015/

01 Sep 2014

Livestream: Die Weltpremiere des Mercedes AMG GT

Live aus der Manufaktur in Affalterbach, die Weltpremiere des neuen Mercedes AMG GT.

Verfolgen Sie den Livestream am 9. September um 19:30 hier:

Aktuelle Suchanfragen::

Original http://mein-auto-blog.de/livestream-die-weltpremiere-des-mercedes-amg-gt-88081/

01 Sep 2014

Teaser: Mercedes AMG GT – Unleash the hell!

Wenn am 9.9.14 die Weltpremiere des neuen AMG GT stattfindet, dann haben der neue AMG GT und sein noch sportlicherer Bruder GT-S rund 32 Monate Entwicklungstest auf öffentlichen Straßen hinter sich. Wurden zwischen -30 und 50° Celsius durch die Testhölle geschickt, wurden die Testfahrzeuge und Erlkönige mit knapp 3.000 m² Tarnfolie beklebt. Dann haben über 50 Testfahrer den neuen Sportwagen der Mercedes-Tochter AMG getestet.

510 PS stark, der Mercedes AMG GT

Der AMG GT wurde in über 15 Ländern dieser Welt getestet und einmal stand er praktisch vor meiner Haustür. Da entstand dieses Foto:

Mercedes Erlkönig AMG GT C109 Foto

510 PS stark –  0 Kompromisse

So verspricht es Mercedes-Benz.

Die Weltpremiere findet in der Manufaktur in Affalterbach statt. Und bislang sind nur ein paar Details bekannt. Darunter zum Beispiel die Frage nach dem Kraftwerk unter der fast schon unverschämt langen Motorhaube. Es wird ein – intern als M178 bezeichneter – V8 Bi-Turbo sein, der seine Lader nicht mehr außen, sondern innen im V des Triebwerks trägt. 1.2 Bar Ladedruck sorgen für reichlich Dampf. Unter Volllast lässt das dann schon einmal die Turbos auf dem Prüfstand glühen.

Damit der Motor bei ordentlichen G-Werten in den Kurven nicht in Verlegenheit kommt, und vermutlich weil der Motor so einfach tiefer montiert werden konnte, verfügt der Achtzylinder über eine Trockensumpf-Schmierung.

650 Nm soll der Bi-Turbo an das 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe liefern. Das Getriebe wiederum sitzt an der Hinterachse. Diese Transaxle-Bauweise sorgt für ein gute Verteilung der Achslasten.

Teaser: Mercedes AMG GT – Unleash the hell!

Die Leistung wird bei 462 PS den “Einstiegs-GT” und 510 PS für den GT-S liegen. Es bleibt also noch ein wenig Luft für einen später folgenden “Black Series GT”, der dann um die 610 PS liegen dürfte.

 

Mercedes AMG GT 08 Erlkönig 2015

Das man in Stuttgart den wichtigsten Konkurrenten im eigenen Landkreis beheimatet sieht, hat Mercedes bei den Testwagen des AMG GT mit Humor bewiesen. S-GO auf dem Nummernschild steht eigentlich für die Presse-Testwagen der Zuffenhausener. Und deren 911 ist die Benchmark für den AMG GT.

Original http://mein-auto-blog.de/teaser-mercedes-amg-gt-unleash-the-hell-28583/

31 Aug 2014

Vorgestellt: Der neue Audi TT

Mit dem TT schliesst man auf Anhieb Freundschaft.

So hat es eine deutsche Autozeitung geschrieben, nachdem man den Redakteur den neuen TT vorab fahren lies. Nun – ein wenig Dankbarkeit dürfte in dem Satz mitschwingen, immerhin bekam man zuerst die Chance auf eine Runde im TT und zum anderen dürfte der Satz ausdrücken, was ich mir bei der Präsentation vor einigen Wochen bereits gedacht habe:

Der neue Audi TT wirkt wie ein “alter Bekannter” 

Zitat aus meiner TT-Präsentation

Mit “alten Bekannten” schliesst man eben auf Anhieb Freundschaft. Ansonsten lässt einem der Fahrbericht der Kollegen nicht im Unklaren darüber, was man demnächst zu erwarten hat, wenn es selbst zum Termin mit dem “lässigen Sportler aus Ingolstadt” geht.

Das Fahrwerk scheint sportlich abgestimmt zu sein, oh, sehr überraschend. Die Lenkung erweist sich als leichtgängig und die Verarbeitung ist – natürlich – exzellent. Der Rest der Erklärungen zum neuen TT könnte auch zu jedem anderen VW-Baukasten-Modell passen. Da stellt sich die Frage: Ist der neue TT so langweilig? Gibt es nichts zu erzählen über die dritte Generation des “schönsten VW Golf”? VW Golf? Nicht erschrecken. Das ist kein Tipp-Fehler. Unter dem Blechkleid des TT (8S) steckt natürlich wieder ein wenig VW Golf. Das war bei der ersten Generation auch nicht anders. Und auch die zweite Generation bediente sich am Baukasten der Wolfsburger-Konzermutter.

Die dritte Audi TT Generation basiert auf dem MQB-System von Volkswagen und bedient sich der Schoko-Stückchen.  Moderne Vierzylinder-Turbomotoren mit einer Leistung von 184 bis 310 PS. Genagelt wird im TDI mit den 184 PS, die Benziner übernehmen vorerst die Leistungsstufen 230 und 310 PS. Die Kraft des 310 PS Benziners wird per Doppelkupplungs und Haldex-Allradantrieb auf die Straße gebracht. Den “kleinen” Benziner und den Diesel bekommt auch mit Frontantrieb und manuellen Sechsgang-Getriebe.

Die Presse-Meldung zur dritten TT-Generation war zwar wortreich, richtige Highlights waren jedoch nicht zu finden. So wird indes einem Detail eine Hauptrolle zu Teil. Das neue “virtuelle” Cockpit der Ingolstädter. Nichts was man nicht bereits von anderen Herstellern kennen würde – aber eben in typischer “Perfektion made in Ingolstadt”.  Ein TFT-Bildschirm von der Größe eines Heim-TV Gerätes wird zur Anzeige der Cockpit-Informationen benutzt. Auflösung und grafische Detailtiefe sind berauschend. Die Idee dahinter sinnvoll. Neben diesem neuen Display setzen die Ingolstädter auf Minimalismus im Innenraum. Ein zweites Display in der Mitte des Armaturenbrettes spart man sich, die Anzeigen für die Klima-Bedienung wandern gar als kleine Displays in die Bedienknöpfe der drei Luftausströmer.

4.5 von 5 Sterne bekam der neue Audi TTS bei der ersten Ausfahrt einer deutschen Autozeitung.

Am Ende des Artikels fragt man sich wofür. Das gesamte Paket des TT wirkt beängstigend bekannt. Das Design ist eine komplette Arbeitsverweigerung und für das neue Cockpit alleine hätte es kein neues Auto gebraucht.

Ende September darf ich den neuen Audi TT fahren – ich bin gespannt ob ich mehr Neuigkeiten finde, als man bislang kommuniziert hat und ob es mehr gibt, über das man schreiben kann. Schreiben sollte.

Bis zum Fahrbericht über den neuen Audi TT werde ich ein paar Informationen zum Audi TT veröffentlichen, alle paar Tage, ein wenig mehr zum neuen TT. Wer sich also wirklich für den TT in seiner dritten Generation interessiert, der sollte “dran” bleiben … 

 

 

 

 

Aktuelle Suchanfragen::

Original http://mein-auto-blog.de/vorgestellt-der-neue-audi-tt-8s-92836/

31 Aug 2014

Vorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-Benz

Als Marco Polo, der Sohn venezianischer Händler um 1271 aufbrach um zusammen mit seinem Vater und seinem Onkel von Venedig nach China zu reisen, war er gerade einmal 17 Jahre alt. Eine Reise die Vater und Onkel bereits zwei Jahre zuvor unternahmen und für 9 Jahre von zu Hause fern hielt. Vor knapp 750 Jahren war die Reise von Italien nach China eben noch keine Sache von wenigen Flug-Stunden. Jahre brachten die Handelsleute auf ihren Routen zu. Kein Reiseplan zur Hand und Pauschal-Urlaub war damals auch noch nicht erfunden.

Wer auch heute noch ohne Pauschal-Urlaub und mit weniger Reiseplanung unterwegs sein will, der wählt den Trip im eigenen Mobil. Auf eigener Achse unterwegs zu sein, ein echtes Hobby von vielen Deutschen Urlaubsreisenden. Doch nicht immer muss es das große Wohnmobil sein. Manchmal reicht ein “umgebauter Bus”. Vor allem wenn es nicht für 9 Jahre auf die Entdeckung der Seidenstraße gehen soll, sondern nur für ein langes Wochenende in die Toskana, an den Gardasee, die Bretagne oder in Richtung Jakobsweg.

Mercedes-Benz präsentiert den neuen Marco Polo

Die V-Klasse für das Erlebnis-Wochenende

Auf Basis der neuen V-Klasse stellte Mercedes-Benz die Tage in Düsseldorf den neuen Marco Polo vor. Der Name des bekannten venezianischen Welten-Reisenden und Händlers passt derweil ideal zum neuen Reisemobil. Vom edlen Yacht-Holz, bis hin zu den cleveren Details für eine multifunktionale Reise auf kleinsten Raum, es wurde an nahezu alles gedacht.

marco polo neue v-klasse innenraum

Die Aufgabe ist keine ganz leichte. Auf 5.14 Meter Länge und einer Breite von nur 1.93 Metern mussten die Experten von Mercedes-Benz die Möglichkeit schaffen, Feriengefühle zu erleben. Das bedeutet neben einer Kochecke, einer Art Kühlbox und einem Tisch für vier, musste man auch ein Bett verstecken.

Das Geheimnis liegt im Boden der praktischen V-Klasse.  Der variable Innenraum wird über Schienen in den Boden zu einem multifunktionalen Mehrzweck-Zimmer. Eben noch Sitzbank für die Fahrgäste, im nächsten Augenblick die erste Reihe am Büffet. Und kurz darauf, die Unterlage für das Doppelbett.

Doppelbett in der V Klasse Marco Polo

Eben noch Hotelbett mit Stern, kurz darauf Wonzimmer mit 200 km/h Top-Speed

Es macht Sinn einen “Van” wie die neue V-Klasse als Basis für ein Reisemobil zu nehmen. Wer zu zweit reist, wird damit gut zurecht kommen. Selbst wenn mehr Schlafplätze vorhanden sind, theoretisch könnten fünf Menschen mit dem neuen Marco Polo auf Tour gehen. Doch dann dürfte es – trotz gelungenen Layouts des Marco Polo ein wenig eng werden.

Zwei Aktiv-Urlauber dürften sich indes über die Wendigkeit, die mehr als Langstreckentaugliche Höchstgeschwindigkeit und die Chance auch in Tiefgaragen parken zu können freuen. Der Marco Polo hat mit eingeklappten Dach eine Höhe von 1.98 Metern und ist damit nicht nur Tiefgaragen geeignet, auch in normalen Waschanlagen zur allgemeinen Fahrzeugpflege gern gesehen.

Vorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzVorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzVorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzVorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-Benz

Sicher reisen – Safety first

Die moderne V-Klasse als Basis für den Marco Polo ist gut gewählt, denn so bekommt man die aktuellen Assistenzsysteme auch für das Reisemobil in Serie. Vom Seitenwind-Assistenten bis hin zum Collision-Prevent-Assist ist im Marco Polo vieles an Sicherheits-Systemen möglich. Basierend auf moderner Radar-, Kamera- und Ultraschallsensoren will der Marco Polo den Insassen das Maximum an Sicherheit und Reisekomfort bieten. Als Lichtquelle lassen sich LED-Lichtsysteme an der Front ordern. Damit wird dann auch im “hinteren Orient” das Land der aufgehenden Sonne gefunden. Eigentlich ist der Name Marco Polo gänzlich falsch gewählt, denn deren Reise war eine Reise voller Unwägbarkeiten. Hier ist der Name “Captain Future” oder “Buck Rogers” wesentlich eher angebracht.

Preiswert reisen

Ähm, eher nein. Urlaub war noch nie billig, auch nicht wenn man ihn selbst organisiert. Oder genau dann nicht? Der neue Marco Polo kostet ab 54.835 €. Da ist man dann jedoch noch nicht in der Klasse des großen 250 Diesel und dem Allradantrieb 4matic angekommen. (Mehr Preise gibt es bei den Kollegen von mb-Passion)

 

Alternative: Marco Polo Activity

Wer nicht die ganze Welt des Reisemobil-Luxus in die V-Klasse packen will, sondern nur eine Alternative für den Kurzurlaub sucht – ein Zelt auf Rädern sozusagen – für den hat Mercedes-Benz den Marco Polo Activity im Programm. Hier fehlen die Küchenzeile und der umfangreiche Ausbau des Marco Polo. Der Partner für den Innenausbau des Reisemobils ist im übrigen Westfalia.

Vorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzVorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzVorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzVorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-Benz

Preiswerter reisen

Während es den Marco Polo nur als Heckantriebs-, oder Allrads-Version gibt, startet der Marco Polo Activity preislich bei 38.960 €, dann als 88 PS Diesel mit Frontantrieb.

Die Weltpremiere beider Modelle feiert Mercedes-Benz auf dem Caravan-Salon (30.08.2014 bis 07.09.2014, Messe Düsseldorf). 

 

Galerie zu den Detail-Lösungen des neuen Marco Polo:

Vorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzVorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzVorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzExterner 220V-StromanschlussKühl- und Gefrierbox.40 Liter Kühlbox-InhaltMARCO POLO, ein groÃ&#159;er Name.Dachstaubox über dem ungeklappten Bett.Vorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzVorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-BenzSchubladen mit Selbsteinzug.Praktische Durchreiche für Sport-Equipment.

 

 

Original http://mein-auto-blog.de/vorgestellt-der-neue-marco-polo-von-mercedes-benz-30452/

28 Aug 2014

Audi RS3 Erlkönig beim Soundcheck

Audi testet derzeit den neuen RS3 auf der Nürburgring Nordschleife. Schaut man sich den Speed des Fünftürers an und lauscht man seinem Sound, dann kommt da etwas richtig geiles auf uns zu!

 

Original http://mein-auto-blog.de/audi-rs3-erlkoenig-beim-soundcheck-49624/

Created Donnerstag, 28. August 2014 Tags audi | Automobilblog News | Björn Habegger | Erlkönig | Fünfzylinder | nürburgring | rs3 | youtube Document type Article
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27 Aug 2014

Fahrbericht: Nissan Qashqai 1.6dCI Xtronic

Erfolgreich ist er, der Nissan Qashqai. Das war bei seiner ersten Generation durchaus eine Überraschung. Aber Nissan hat damals alles richtig gemacht und hat früh die Nachfrage nach so genannten Crossover-Modellen bedienen können. Dem Qashqai in seiner zweiten Generation soll alles mit ein wenig mehr Lifestyle von der Hand gehen. Vorbei daher auch die Zeiten eines eher zurückhaltend gezeichneten SUV. Der neue Qashqai wirkt bereits im Stand dynamisch und sportlich. Die Griff zum schnittigen SUV scheint beim Nissan Qashqai – trotz des Namens – einfach nur ein logischer Schritt zu sein. Der Qashqai bietet deutlich mehr Platz als der Nissan Juke, ist aber kürzer und damit besser für die Stadt geeignet als der neue X-Trail. Schaut man sich die Nissan-Crossover-Palette an, dann ist der Qashqai die “goldene Mitte”.

Nissan Qashqai 1.6 dCI Xtronic

Die cleverste Qashqai-Variante?

Bei einer erste Testfahrt zu Beginn des Jahres konnte ich dem Qashqai mit dem neuen 1.2 Liter Turbo-Vierzylinder  auf den Ladedruck fühlen. Und auch wenn man es im ersten Moment nicht glauben mag, die Idee mit dem kleinen Turbo-Benziner ist gar nicht so doof. Das liegt an den 190 Nm die der Turbo dem Motörchen abringt und die bereits bei 2.000 Umdrehungen zur Stelle sind. Der 1.6 dCi kann das natürlich ein wenig besser. Kommt er doch mit immerhin 320 Nm, die zudem früher (ab 1.750 U/min) anliegen, zum Dienst im Alltag. Das Plus an Drehmoment ist immer zu spüren und lässt den Qashqai noch einmal deutlich souveräner wirken. Verkuppelt man den Diesel mit der Xtronic getauften Automatik, dann spart man sich zudem das rühren im Getriebe.

Die Basics:

  • 2 Wochen im Test
  • 1.300 Testkilometer 
  • Basispreis: 28.950 €
  • Testwagenpreis: 33.500 €

Testverbrauch:

Diesel oder Benziner? Automatik oder Schaltung?

Nissan lässt dem Qashqai-Käufer derzeit keine großen Wahlmöglichkeiten. Den 1.2 Liter Turbo-Benziner gibt es nur in einer Variante mit 6-Gang Schaltgetriebe. Den 130 PS Diesel kann man entweder als Schalter ordern, oder als Xtronic mit einer stufenlosen Automatik.

So fährt sich der Nissan Qashqai 1.6 dCi Xtronic

Die 130 PS klingen erst einmal nach Langeweile. Dank des fülligen Drehmomentverlaufes lässt sich der 1.6 dCi nach dem Testzeitraum als idealer Motor für den Qashqai ausmachen. Auf langen Strecken findet sich der Motor, der nie wirklich leise zu Werke geht und aus seinem Selbstzünder-Prinzip keinen Hehl macht, in seinem Metier wieder. Trotz Automatik lässt sich der Qashqai über längere Strecken sparsam bewegen, ohne dabei die Nerven durch einen aufheulenden Motor zu strapazieren. Die Abstimmung des stufenlosen Getriebes hat Nissan gut hinbekommen. Die Zeiten in denen diese Getriebeart bei mehr Gaseinsatz zuerst einmal den Motor hat aufheulen lassen um dann mit hohen Drehzahlen den Wunsch nach Beschleunigung zu erfüllen – sie scheinen endgültig vorbei. Das stufenlose Getriebe ist gut an den Drehmomentverlauf des Diesels angepasst und hält die Motordrehzahl gerne dort, wo am meisten Kraft vorhanden ist.

Der Diesel fühlt sich auf der Vorderachse schwerer an, ein wenig weicher, als der 1.2 DIG-T den ich zuvor gefahren bin. Ganz generell gilt für beide Varianten: Das Fahrwerk wirkt gut abgestimmt, reagiert auf kurze Stöße, wie man diese bei Autobahn-Querfugen erlebt, jedoch ein wenig hölzern. In beiden Fällen waren jedoch 19 Zoll Räder der Tekna-Ausstattung montiert. Hier rollen Reifen in der Dimension: 225/45-19. Die schmalen Flanken scheinen für die Abstimmung des Fahrwerks ein Plus in der Agilität zu bewirken, das erkauft man sich jedoch mit mehr Sensibilität bei Querfugen und Rillen. Das ist nicht ungewöhnlich, sollte einem jedoch bewusst sein.

Nissan Qashqai 16 1.6 dCi Fahrbericht

Ausstattung: Tekna, natürlich.

Denn an der höchsten Ausstattungslinie Tekna führt eigentlich kein Weg vorbei. Nur diese Variante bietet den großen Komfort und den leichten Luxus den man sich im Segment eines solchen Crossover doch auch wünscht. Von den Voll-LED Scheinwerfern an der Front, über die getönten Scheiben, bis hin zum Nissan Connect Navigationssystem mit 360° Kamera-Blick.   Die Teilleder-Sitze und das große Panorama-Dach machen den Luxus des Mittelstandes komplett. Dazu gehören dann aber auch die 19-Zoll Felgen, sehen gut aus, schmälern aber den Fahrkomfort.

Nissan Qashqai 39 1.6 dCi Fahrbericht

Die Frage der Fragen

Wer selbst schaltet – der steht nun vor der Wahl: Den Modernen Turbo-Benziner, oder den kräftigeren, aber teureren Diesel wählen?

Nissan Qashqai 1.2 DIG-T Tekna 1.6 dCi Tekna
Kaufpreis: 27.800 € 31.900 €
Kfz.-Steuer: 92 € 200 €
km-Kosten laut ADAC: 49,4 ct/km 52,2 ct/km

Schaut man sich Kosten an, so scheint die Antwort eindeutig zu sein. Der Benziner gewinnt das Kosten-Kapitelt mit Vorsprung und für die niedrigere Anschaffung, hier spart man bereits 4.100 €, damit lässt sich ein schöner Urlaub mit der ganzen Familie verbringen.

Wer jedoch nicht schalten will, der findet die Antwort derzeit ganz automatisch beim Selbstzünder. Nissan macht es den Kunden mit dem attraktiven Qashqai derzeit nicht leicht. Man muss schon genau wissen, was man will – worauf man abfährt.

Der kleine 1.2 DIG-T hat seinen Reiz, und er macht den neuen Qashqai richtig preiswert. Der größere Diesel kann im Alltag, vor allem mit dem stufenlosen Getriebe alles besser, ist auf der Autobahn souveräner, und spart sobald man über lange Distanzen unterwegs ist.

Nissan Qashqai 52 1.6 dCi Fahrbericht

Fazit:

Die simple Antwort auf die Frage:  Welcher Qashqai ist der cleverste Kauf?

Es kommt darauf an.

Wie so oft :)

Der Einstiegsmotor ist keine üble Spaßbremse, und wer nicht mehr als 15.000 Kilometer im Jahr unterwegs, trifft eine clevere Entscheidung wenn er den 1.2 DIG-T wählt, selbst schaltet, dafür aber eben auch ordentlich spart.

Wer sich bereits beim Kauf des Crossover von Nissan auf der Underdog-Seite wähnt und dafür lieber mit ordentlich Drehmoment und ohne zu schalten durch die City fahren will – wer am Ende gar oft auch die Langstrecke unter die Räder nimmt, der ordert natürlich den 1.6 dCi – alles andere wäre weniger clever.

 

 

Nissan Qashqai 56 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 04 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 08 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 09 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 11 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 13 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 17 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 20 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 36 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 37 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 38 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 44 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 47 1.6 dCi Fahrbericht

 

 

Technische Daten:Verbrauch und Emissionen:
Leistung: 130 PS
Kraft: 320 Nm / 1.750 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h: 11.1 Sek. 
Höchstgeschwindigkeit: 183 km/h 
Effizienzklasse: A
Abgasnorm: EU5b
Verbrauch kombiniert nach NEFZ: 4.6 l/ 100 km 
CO²-Emission kom.: 119 g/km
Daten lt. Hersteller.

 

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27 Aug 2014

Automobil-Salon Paris 2014: Der neue Suzuki Vitara

Suzuki enthüllt auf der Mondial de l’Automobile 2014 in Paris den neuen Vitara. Vom 2. bis 19. Oktober 2014* steht der Suzuki Messestand 511 in Halle 1 ganz im Zeichen der Weltpremiere. Das Serienfahrzeug basiert auf der in Frankfurt auf der IAA 2013 vorgestellten Studie Concept iV-4.

Mit einem authentischen Suzuki SUV-Design, ALLGRIP Allradantrieb, fortschrittlicher Technologie, Individualisierungsmöglichkeiten bei Karosserie und Innenausstattung sowie geringen Verbrauchswerten präsentiert der Allradspezialist Suzuki ein völlig neu entwickeltes SUV.

Pressemeldung

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Created Mittwoch, 27. August 2014 Tags 2014 | automobilmesse | Björn Habegger | mondial | paris | Paris 2014 | Suzuki | vitara Document type Article
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26 Aug 2014

Nissan 370Z NISMO – Update

Ich mag den Nissan 370Z. Da mache ich gar keinen Hehl daraus. Das Coupé gehört zu den letzten rauhbeinigen Sportlern, die mit einem ordentlichen Saugmotor an den Start gehen. Ein V6 unter der langen Nase, klassisches Coupé-Design und natürlich mit Heckantrieb damit man ordentlich im Powerslide durch den Alltag kommt. Das ist gut! Richtig gut. Aber es geht noch ein wenig besser, ohne deswegen gleich nach Zuffenhausen schielen zu müssen. Bei Nissan hat man eine eigene Sport-Abteilung. Ihr Name? Nismo! Wie lautet also der Name des besseren 370Z?

NISSAN 370Z NISMO

Und obwohl der Nissan 370Z Nismo erst im letzten Jahr bei uns vorgestellt wurde, gibt es nun ein erneutes “Facelift”. Merkwürdig? Ja. Sinnvoll? Vermutlich.

Ich bin bereits den Nissan 370Z gefahren und auch den 370Z Nismo, die jeweiligen Fahrberichte finden sich als Link hinter dem Namen. Weshalb man bei Nissan nun den NISMO noch einmal frisch macht? Kann ich nicht sagen, kam für mich ein wenig überraschend.

Das ist neu am Nissan 370Z Nismo 2015:

  • Bessere Akustik im Innenraum, dank besserer Geräuschdämmung
  • neue Recaro-Sitze
  • neu abgestimmtes Fahrwerk
  • neues Design der Frontschürze und des Heckspoilers
  • neue 19-Zoll Felgen

Nissan hat sich die Kritik am 370Z zu Herzen genommen und an der Geräuschdämmung des Sportlers gearbeitet. Mit neuen Radhaus-Verschalungen hinten und einer veränderten Dämmung der Teppiche sollen ungewollte Störgeräusche minimiert werden. Ob dies zugleich den Sound des 3.7 Liter Saugmotors dämmt? Ich denke nicht. Hier wurden vor allem die Störgeräusche beseitigt und die Abrollgeräusche der breiten Hinterräder besser gedämmt.  Der NISMO 370Z bellt seine Vitalität weiterhin durch eine zweiflutige Abgasanlage in die Welt hinaus.

Das neue Recaro-Gestühl sieht gut aus und bietet – laut Nissan – noch mehr Seitenhalt. Die Sitze wurden außerdem leichter und steifer in ihrer Konstruktion. Zudem soll die Sitzposition verbessert worden sein.

Das Fahrwerk wurde an der Hinterachse neu abgestimmt. Eine Anpassung der Feder-Dämpfer soll für mehr Abrollkomfort sorgen.

Der 344 PS starke Nismo 370Z steht auf neuen 19-Zoll Leichtmetallfelgen von RAYS. Diese neuen Räder passen gut zu den Veränderungen am Body-Kit des Nismo. Die Front bekam einen größeren Lufteinlass und am Heck fällt der neue Spoiler auf. Auch wenn der neue Spoiler kleiner ausfällt, als der des NISMO 370Z bisher, der Hecktriebler-Sportler soll dennoch über mehr Abtrieb verfügen, als seine Mitbewerber.

Preise hat Nissan noch nicht bekannt gegeben! 

Nissan 370Z NISMO – UpdateNissan 370Z NISMO – UpdateNissan 370Z NISMO – UpdateNissan 370Z NISMO – UpdateNissan 370Z NISMO – UpdateNissan 370Z NISMO – Update

Wie es sich mit dem NISMO 370Z driften lässt, dazu demnächst mehr! 

 

 

Original http://mein-auto-blog.de/nissan-370z-nismo-update-83155/

Created Dienstag, 26. August 2014 Tags 370Z | Automobilblog News | Björn Habegger | facelift | Nissan | Sportler | Titelthemen | Update | V7 Document type Article
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26 Aug 2014

Mercedes-Benz GLA Coupé?

Gestern habe ich mir noch Gedanken über die neuen Namen und Bezeichnungen für die SUV-Range bei Mercedes-Benz gemacht. Und auch Vermutungen zu neuen Nischenmodellen angestellt. Darunter war auch das GLA Coupé. Ich habe mich daraufhin mit Theo unterhalten und ihn gefragt, ob er sich schon mal überlegt hat, wie ein GLA Coupé wohl aussehen könnte.

Und? Natürlich hat er! 

Hier sein Design für einen zweitürigen GLA:

gla coupe hintengla coupe seite

 

Original http://mein-auto-blog.de/mercedes-benz-gla-coupe-67643/

Created Dienstag, 26. August 2014 Tags A-Klasse | Automobilblog News | Björn Habegger | C-Segment | Coupé | Design | GLA | mercedes | mercedes-benz | SUV | suv coupe | Zweitürer Document type Article
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26 Aug 2014

Škoda Fabia: Erstes Foto vom Cockpit des schönen Tschechen.

Das Internet, es behält nichts für sich. Jetzt ist das erste Foto vom Cockpit des neuen Škoda Fabia aufgetaucht. Und? Fesch!

Gut schaut es aus, was die Tschechen da so machen!

Klare Linien, reduzierte Knöpfchen. Alles in Reih und Glied und übersichtlich angeordnet. Da freut man sich doch auf die Messe in Paris!

skoda-fabia cockpit

 

Original http://mein-auto-blog.de/skoda-fabia-erstes-foto-vom-cockpit-des-schoenen-tschechen-47605/

26 Aug 2014
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Weltpremiere: Der neue Volvo XC90: Thors Hammer

Die ersten Bilder des neuen Volvo XC90 haben den Weg in das Internet gefunden und nachdem worldcarfans.com und autoblog.nl  mit der Premiere vorgeschossen sind, nun auch hier die große Galerie zu “Thors Hammer“, dem neuen, großen, SUV aus Schweden.

VOLVO XC90 – 2015

Nach 12 Jahren präsentieren die Schweden nun die “skandinavische Form” des Luxus-SUV neu. Die jüngste Modellgeneration bringt verbindet den kühlen Chic eines sachlichen Designs mit der Wertigkeit eines Premium-Automobils.

Markant stellt der XC90 seine Nase  in den Wind.

Als erstes Modell des schwedischen Premium-Herstellers, trägt der neue XC90 das überarbeitete, neue Markenemblem: Der bekannte, nach oben rechts zeigende Pfeil schmiegt sich jetzt im gleichen Winkel in die diagonale Querstrebe des Kühlergrills. Das Logo bildet zusammen mit den T-förmigen Tagfahrleuchten, die in Anlehnung an das Werkzeug des nordischen Donnergotts als „Thors Hammer“ bezeichnet werden, das markante und selbstbewusste Gesicht aller künftigen Volvo Fahrzeuge.

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Räder als Design-Element

Der markante Auftritt des XC90 wird auch durch die enormen Radgrößen unterstrichen. Mit bis zu 22 Zoll großen Felgen, steht der XC90 auf den größten Rädern die ein SUV-Hersteller bislang in Serie gebracht hat. Über diesen “dicken Walzen” trohnt die kräftige Schulterlinie des  Schweden.

Der neue Volvo XC90_63

SUV ohne Kompromisse

Mit dem neuen XC90 will Volvo eine Kombination aus Luxus, Platz, Effizienz und Sicherheit anbieten, die so einzigartig sein soll. Der sachlich kühle Charme der
Schweden unterstreicht die distinguierte Note des Designs vollkommen.

Der neue Volvo XC90_65

Leistung und Effizienz

Unter der Haube arbeiten die Motoren der Drive-E Familie: Die Vierzylinder schöpfen aus
zwei Litern Hubraum höchste Leistung bei maximaler Effizienz. In der Topversion des
Volvo XC90 kommt ein neuer Twin-Engine-Antriebsstrang zum Einsatz, der einen 2,0-
Liter-Benziner mit Turbo- und Kompressor-Aufladung und einen Elektromotor kombiniert.
Die Systemleistung der Plug-in-Hybrid-Version beträgt rund 294 kW (400 PS) bei einem
CO2-Ausstoß von 60 Gramm pro Kilometer (NEFZ).

Technische Daten:

technische daten volvo xc90

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Hochwertiges Interieur

Das Interieur des neuen Volvo XC90 ist so luxuriös wie bei keinem anderen Modell des schwedischen Premium-Herstellers zuvor. Den Mittelpunkt bildet ein Touchscreen in der Mittelkonsole, der wie ein Tablet funktioniert und das Herzstück des neuen Bordbediensystems bildet. Es kommt fast ohne Knöpfe aus und bietet Autofahrern völlig neue Kontrollmöglichkeiten und Zugang zu zahlreichen  nternetbasierten Produkten und Diensten. Zudem trägt es entscheidend zum modernen und großzügigen Innenraum bei. „Das neue Interieur ist aufgeräumt und puristisch, erfüllt aber gleichzeitig genau die Ansprüche, die Kunden eines Premium-SUV erwarten. Die natürliche Schlichtheit
befindet sich im Einklang mit unserem skandinavischen Designerbe und eröffnet uns die Möglichkeit, moderne, luxuriöse Cockpits zu schaffen“, erläutert Designchef Thomas Ingenlath.

Verschiedenste Materialien wie weiches Leder und Holz harmonieren mit handgefertigten Details wie beispielsweise dem Schalthebel aus Kristallglas von Orrefors, einem bekannten schwedischen Glashersteller, sowie den in Diamantschnitt ausgeführten Bedienknöpfen.

Der neue Volvo XC90_70

Eines der besten Audiosysteme der Welt

Für höchsten Klanggenuss sorgt eines der besten Audiosysteme der Automobilbranche, das Volvo gemeinsam mit Bowers & Wilkins, dem britischen Traditionsunternehmen für Unterhaltungselektronik, entwickelt hat. Es besteht unter anderem aus einem Klasse-DVerstärker mit 1.400 Watt und insgesamt 19 Bowers & Wilkins Lautsprechern. Als eines der ersten Autos fährt der Volvo XC90 mit einem völlig neu belüfteten Subwoofer vor, der in die Karosserie integriert ist und so aus dem Innenraum einen immensen Resonanzkörper macht. Dank der neuesten und fortschrittlichsten Klangverarbeitungs-
Software, die das Zusammenspiel zwischen den Lautsprechern, erwartet die Insassen ein Klangerlebnis wie in einem Konzertsaal.

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Zubehör-Themen: elegant oder robust

Zahlreiche Zubehöroptionen ermöglichen es dem Kunden seinen Volvo XC90 nach seinen persönlichen Vorlieben zu gestalten. Es gibt zwei Designrichtungen für die Außengestaltung des SUV:

  • Das Urban-Luxury-Paket kombiniert ein farblich passendes Außenstyling-Kit mit Details in poliertem Edelstahl, wie zum Beispiel die Umrandung des Kühlergrills, Schutzfänger vorn und hinten sowie Schwellerleisten. Die glänzenden und exklusiven Leichtmetallfelgen in 21 Zoll vervollständigen den eleganten Look.
  • Das Rugged-Luxury-Kit unterstreicht die Robustheit des Volvo XC90 mit dunklen, matten Elementen, Edelstahl-Schutzfängern, illuminierten Trittbrettern integrierten Auspuffendrohren. Zu diesem Thema gehören auch einzigartige 22-Zoll-Leichtmetallfelgen.

 

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