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24 Nov 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Michael Peschel  

Eine Saison ohne das Audi 100 Coupé S „MrsOrangina“

Es ist nun doch schon ein paar Tage her, dass ich den letzten Blogbeitrag über MrsOrangina geschrieben habe. Hin und wieder gab es in den letzten Wochen auf Facebook den ein oder anderen Happen zum Audi 100 Coupé S „MrsOrangina“ zu sehen. Nun möchte ich euch hier einmal mehr auf den aktuellen Stand bringen.

Audi 100 Coupe S MrsOrangina tibetorange - 1

Der ursprünglich Gedanke das Audi 100 Coupé S „mal kurz“ einer technischen Revision zu unterziehen, wurde etwas erweitert. Spätestens an dem Punkt, als der Wagen beim Lackierer eingetroffen war und der Lack der Restauration 2010/2011 überarbeitet werden sollte. Unter anderem sollte es im Motorraum etwas aufgehübschter in die neue Saison gehen. Faktisch war das Aufhübschen aber nicht so einfach möglich. Der bei der Restauration im Jahr 2010/2011 im Motorraum entfernte Bitumen kam wieder unter dem Lack, selbst an zugänglichen Stellen, zum Vorschein. Ich stellte mir wieder einmal mehr die Frage, was die Restaurationsprofis da gemacht hatten... aber lassen wir das.

Beim Anblick des Motorraums war mir klar, dass die Saison 2014 für mich beendet ist. So brachte ich den Wagen von der Lackiererei Retzmann in Halsenbach erst einmal zum Strahlen nach Niederzissen. Das Blech gehört blank und dann richtig von null an aufgebaut. Schluss mit lustig. Nach dem Strahlen sah der Motorraum dann auch entsprechend sauber aus!

Audi 100 Coupe S MrsOrangina tibetorange - 2

Audi 100 Coupe S - Motorraum frisch gestrahlt

Auch andere Stellen am Audi 100 Coupé S wurden überarbeitet. Im vergangenen Sommer habe ich mir oftmals die Frage gestellt, ob ich das Auto nicht einfach nur als alten Wagen fahren sollte. Aber dafür war es eigentlich auch schon zu spät. Außerdem wäre es auch nicht die MrsOrangina, wenn sie einfach nur gefahren würde.

Audi 100 Coupe S MrsOrangina tibetorange - 3

Auf dem Heimweg vom Pulverstrahlen

So wurde das ein oder andere korrigiert, ein historischer Frontspoiler an den Audi angepasst und so weiter und so fort. In der Summe haben wir uns mit allen Überarbeitungen nun doch auf eine Komplettlackierung hinbewegt. Dach und Motorhaube blieben außen vor, denn diese wurden im Frühjahr 2012 bereits überarbeitet.

Audi 100 Coupe S MrsOrangina tibetorange - 4

Schleifen, schleifen, schleifen

Audi 100 Coupe S MrsOrangina tibetorange - 5

Nicht nur im Motorenraum gab es Arbeit für die Lackierei Retzmann in Halsenbach

 

Wenn man eine Saison erst einmal abgeschrieben hat, dann spielt der Faktor Zeit auch plötzlich keine Rolle mehr. Auf klassischen Ausfahrten und Oldtimer-Rallyes bewegten wir uns ab dato mit unserem Audi 80 Avant quattro. Dieser wurde von der Lackiererei Retzmann kurzerhand vor der Saison mit frischem Lack versehen. Zudem gab es für den Youngtimer einen hübschen Satz zeitgenössischer Alufelgen. Die richtigen Reifen wurden natürlich auch schnell beim Profi gefunden. Die Saison wurde gefahren! Erfolgreich sogar, denn mehrere Klassensiege konnten wir als MotorMarketing-Team mit unserem Audi quattro erringen.

Oberehe Klassik 2014 Audi 80 MotorMarketing

Unterwegs im Audi 80 Avant quattro

Bevor der Winter nun aber bei uns Einzug hält und das erste Salz auf die Straßen kommt, war es an der Zeit das Audi 100 Coupé S „MrsOrangina“ wieder warm anzuziehen. Die Anpassungsarbeiten waren von der Lackiererei Retzmann abgeschlossen. Nun hieß frisches Tibeorange plus eine Extraschicht Klarlack für MrsOrangina.

Audi 100 Coupe S MrsOrangina tibetorange - 6

Frische Farbe - originales Audi 1972 tibetorange

Audi 100 Coupe S MrsOrangina tibetorange - 7

Audi 100 Coupe S MrsOrangina tibetorange - 8

Vorbereitung fürs Lackieren der Karosserie

Hier nun die ersten Bilder als Zwischenstand mit frischer Farbe. Eine Saison aussetzen hat sich gelohnt. Was denkt ihr?

Audi 100 Coupe S MrsOrangina tibetorange - 9

Bald fertig - Audi 100 Coupe S MrsOrangina

 

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Original http://www.coupe-s.de/history-works/eine-saison-ohne-das-audi-100-coupe-s-mrsorangina

Created Montag, 24. November 2014 Tags History & Works Document type Video
Categories Timeline Author Michael Peschel
24 Nov 2014

2015 Opel Corsa E Turbobenziner – Video und Fakten

2015-Opel-Corsa E-Turbobenziner


Video – 2015 Opel Corsa E Turbobenziner auf Youtube ansehen

Die Geschichte des 2015 Opel Corsa E Turbobenziners
Der Opel Corsa ist ein Auto mit bereits 32-jähriger Tradition. Im Gegensatz zu anderen Herstellern sind die Typbezeichnungen der verschiedenen Modellreihen schön einfach: Los ging es 1982 mit dem Corsa A, der bis 1993 gebaut wurde. Der war noch richtig eckig, klein und kantig. Daran aber wurde mit dem Corsa B ab 93 bis 2000 etwas geschliffen, oder etwas viel: ziemlich rund kam die zweite Generation daher. Wurde der Corsa A meiner Wahrnehmung nach vor allem von Männern gefahren, änderte sich das mit dem B-Modell. Ob es an den Rundungen liegt?
Jedenfalls folgten noch die Baureihen C und D, die den Opel Corsa größer machten und ihm wieder ein paar Schattenlinien verliehen, etwas mehr Format und Präsenz. Und nun sprechen wir vom Corsa E, von der fünften Generation.

Der Fahreindruck
Nicht nur der Corsa E hat ein Happy Face, sondern auch uns hat er das eine oder andere Happy Face beschert. Zum Beispiel aufgrund des guten Platzangebots im Fond, aufgrund seines vorsichtig, aber erkennbar geänderten Designs und auch aufgrund seiner Fahreigenschaften. Die Lenkung stellte sich weniger direkt als vielmehr leichtgängig heraus. Im auf Knofpdruck aktivierbaren City-Modus wird es noch leichter, optimal also für Einparkmanöver, von denen es viele geben wird, wenn man denn das Auto als Auto für die Stadt verwendet. Die Bremsen arbeiten zuverlässig und leicht dosierbar, und auch die manuelle 6-Gang-Schaltung gab uns keinen Grund zu klagen. Nichts hakt, die Schaltwege sind relativ kurz und knackig, wie man so schön sagt.
Unser Testwagen war mit einem Sportfahrwerk ausgestattet. Achtung, dieses ist nicht adaptiv. Heißt: einmal mit Sportfahrwerk geordert – immer Sportfahrwerk. Der Komfort geht aber nicht flöten, und einem OPC-Fan wird es wahrscheinlich eh noch zu weich sein. Der 1-Liter-Dreizylinder-Motor ist natürlich keine Rennmaschine, über 10 Sekunden für die 0 auf 100-Beschleunigung muss man einkalkulieren. Das ist aber eigentlich nichts, worüber wir uns ernsthaft beschweren würden. Schwerer wiegt etwas ganz anderes: Dass das Infotainmentdisplay so weit unten angesetzt wurde. So muss man seinen Blick während des Fahrens ziemlich tief absenken, was gleichzeitig nicht ganz ungefährlich ist. Zudem wirkt auch die Bild-Auflösung etwas matschig und überbelichtet. Ein quasi eigenes Navi bietet das Infotainmentsystem nicht, da setzt Opel, wie zum Beispiel auch Skoda beim Fabia, auf Navi-Apps im Smartphone des Fahrers, das dann mit dem System gekoppelt wird.

Die Fakten:
Unter der Haube vom 2015 Opel Corsa E 1.0 Turbo findet man z.B. den 1-Liter-Turbobenziner mit einer Leistung von 115 PS (85 kw) und einem maximalen Drehmoment von 170 Nm, das bei 1850-4500 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht.
Von 0 auf 100 km/h benötigt der 2015 Opel Corsa E 1.0 Turbo 10.3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 195 km/h (bei Entfernung der elektronischen Abregelung kann man bis zu 195 km/h schnell fahren) erreicht.

Der 2015 Opel Corsa E ist 4.02 m lang, 1.48 m hoch und misst in der Breite 1.94 Meter. Der Wendekreis mit einem Radstand von 2.51 m beträgt 11 Meter.

Der Corsa verfügt über einen Tankinhalt von 45 Litern. Bei einem NEFZ-Verbrauch (laut Opel) von 5 Litern Super auf 100 Kilometer könnte man theoretisch auf eine Reichweite von fast 900 Kilometer kommen.

Das Leergewicht beträgt 1199 kg, das zulässige Gesamtgewicht 1665 kg. In den Kofferraum passen 285 Liter (bei umgeklappter Rückbank sind es 710 Liter), maximal zugeladen werden dürfen 466 kg – davon können 75 kg auf das Dach. Die maximale Anhängelast beträgt 1.2 Tonnen.
Der Basispreis vom 2015 Opel Corsa E 1.0 Turbo liegt bei 11.980 Euro.

AUSFAHRT-TV

 

Bericht zum 2015 Opel Corsa E Turbobenziner auf auto-geil.de

Bericht zum 2015 Opel Corsa E Turbobenziner auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2015-opel-corsa-e-turbobenziner-video-und-fakten/

24 Nov 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

100 Jahre Maserati (28), Maserati Khamsin-1827

Maserati Khamsin

Heute stellen wir vor: den Khamsin, gebaut zwischen 1973 und 1982. Und zu Unrecht unterschätzt.

Der Ghibli war dann irgendwann vorbei. Und überhaupt waren es schwierige Jahre bei Maserati, 1967 hatte Citroën die Mehrheit übernommen, man stellte auf Mittelmotor-Sportwagen um, Bora, Merak. Doch die Kunden liebten halt das klassische Konzept, massive Kraft aus einem vorne eingebauten Motor hin zu den Hinterrädern, die klassischen Gran Turismo. Also entschied sich Citroën 1971 für einen Nachfolger des Ghibli - in den aber möglichst viele Citroën-Teile verbaut werden sollten. Verantwortlich war zum letzten Giulio Alfieri.
Die Technik entstammte weitgehend dem Ghibli, es gab aber hinten keine Starrachse mehr, sondern eine Einzelradaufhängung. Die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung stammte aus dem SM von Citroën, auch das hydraulische Bremssystem, die Kupplung - und die Sitzverstellung.
Der aus dem Ghibli bekannte 4,9-Liter-V8 hatte noch 320 PS und war hinter der Vorderachse eingebaut, als Getriebe standen ein manueller 5-Gänger sowie eine Dreigang-Automatik zur Wahl. 1550 Kilo wog der Khamsin, 275 km/h Höchstgeschwindigkeit wurden gemessen.
Das Design, ach: Marcello Gandini für Bertone. Mehr gibt es dazu gar nicht zu schreiben. Gebaut wurden 417 Stück. Oder 421. Oder vielleicht auch 435. Sicher ist, dass der Khamsin der vielleicht am meisten unterschätzte Maserati ist.
Die Übersicht über alle unsere Stories zu 100 Jahre Maserati gibt es: hier.

Maserati Khamsin

Original http://www.radical-mag.com/youngtimer/maserati-khamsin-1827/seite_1-2

24 Nov 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

very good news, Shelby GT350-1584

Shelby GT350

Die schlechte Nachricht zuerst: der Shelby GT350 auf Basis des neuen Ford Mustang wird nicht nach Europa exportiert.

Doch wo Schatten ist, da ist immer auch Licht: selbstverständlich werden die Shelby GT350 nach Europa kommen, bloss halt nicht über die offiziellen Ford-Kanäle.
Und dann gibt es auch noch die guten Nachrichten. Zum Beispiel: Ford kann nicht nur Downsizing, für den GT350 wird der Hubraum des V8 sogar erhöht, von 5 auf 5,2 Liter. Zum Beispiel: dieser 5,2-Liter ist ein Neuentwicklung, natürlich auf Basis des klassischen V8, aber da wurde einiges investiert, und das ist selten in diesem Zeiten, dass ein Hersteller einen V8 noch verbessert. Ausserdem, very good news: der 5,2-Liter ist ein Sauger. Nix Turbo, nix Kompressor - frei atmend. Ausserdem: Ford hat der Maschine eine so genannte «flat plane»-Kurbelwelle verpasst. Der 5-Liter, den es weiterhin gibt, verfügt über eine klassische «cross plane»-Kurbelwelle, das heisst, die einzelnen Kurbeln der Kurbelwelle sind in einem rechten Winkel versetzt angeordnet.Shelby GT350
Bei der «flat plane»-Konstruktion stehen diese Kurbeln einander gegenüber, 180 Grad, was zur erfreulichen Folge hat, dass die Maschine deutlich munterer hochdreht - und dass die Drehzahl beim Gaswegnehmen viel schneller abfällt. Also: der Motor reagiert schneller. Und dreht auch höher. Und er vibriert mehr, doch das stört bei einem Wagen wie einem Sportwagen wie dem Shelby GT350 nicht so sehr.
Mit genauen Leistungsangaben zum bösen Mustang hält sich Ford noch zurück, über 500 PS sind es, das maximale Drehmoment liegt bei über 540 Nm. Das dürfte nett werden, auch in Sachen Fahrleistungen. Dazu gibt es Bremsen von Brembo und ein MagneRide-Fahrwerk mit hydraulischen Dämpfern, auch das keine schlechte Ansage. Ach ja, auch gut: manuelles 6-Gang-Getriebe.
Auf den Markt kommt der neue Shelby GT350 bereits 2015. Das muss so sein, denn 1965 war der erste Shelby GT350 vorgestellt worden, damals eine Sensation. Auf die wir auf www.radical-classics.com dann noch näher eingehen werden.
Mehr Ford gibt es im Archiv. Und: Fahrbericht Ford Mustang.

Shelby GT350
Shelby GT350

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/shelby-gt350-1584/seite_1-2

23 Nov 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Jan Gleitsmann  

2015 Mercedes-AMG GT S – Videos und Fakten

2014 Mercedes-AMG GT S


Video – 2015 Mercedes-AMG GT S auf Youtube ansehen


Watch Video – 2015 Mercedes-AMG GT S on Youtube

Die Geschichte des Mercedes-AMG GT S
Wie praktisch für die Verfasserin: Es gibt eigentlich keine. Der GT ist ein völlig neuer Sportwagen, komplett im Hause AMG entwickelt. Historische Anleihen gibt es höchstens im technischen Sinne: Die beim GT eingesetzte Kombi aus Frontmittelmotor und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung an der Hinterachse wurde so auch schon im SLS AMG eingesetzt. Also kommen wir zu dem, was eh die meisten interessieren dürfte: zum Fahreindruck.

Der Fahreindruck
Laut. Alles ist laut. Das war so ziemlich unsere erste Erkenntnis. Gründe dafür gibt es einige: Zuerst ist da der Motor. Wer glaubt, 4 Liter können nichts, irrt. Der V8 brummt, brummelt, bellt. Natürlich kann er auch rotzen und krachen. Sogar auf Knopfdruck, denn in der V-förmigen AMG DRIVE UNIT in der Mittelkonsole gibt es eigens einen Knopf für die Klappen im Auspuffsystem. Dann sind da die Abrollgeräusche auf, mit Verlaub, Amerikas schlechten Straßen. Schließlich ist da noch das Gerumpel durch das straffe, straffe Fahrwerk. All das zusammen ergibt einen Klangteppich, der auf Dauer sogar nervig sein kann. Das findet zumindest die Verfasserin.

Über einen weiteren Knopf in der DRIVE UNIT lassen sich verschiedene Fahrmodi einstellen, neben Comfort, Sport, Sport plus und Race nun auch Individual. Beeinflusst werden Parameter für ESP, Fahrwerk, Sound, Lenkung, Getriebe, Gasannahme und Spoiler, je oller, desto doller. Wer das nachgeschärfte AMG Speedshift DCT 7-Gang-Sportgetriebe nicht automatisch arbeiten lassen möchte, kann auch selbst schalten. Auch für den manuellen Modus gibt es einen eigenen Schalter. Wer den GT S fährt, merkt schon, dass da mehr drin lauert als der normale Alltagsgebrauch auf Autobahn, Landstraßen und Stadtverkehr. Es ist auch ein Wagen für die Rennstrecke. Der GT S kann schnell, kann Kurven, kann bremsen, kann dabei stabil bleiben. All das liegt unter anderem an der Gewichtsverteilung im GT und GT S. Frontmittelmotor mit Trockensumpfschmierung sowie Getriebe in Transaxle-Bauweise sorgen in der Summe für einen tiefen Schwerpunkt und für eine Gewichtsverteilung von 47 zu 53 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse.

Apropos bremsen: Optional gibt es die Hochleistungsvariante aus Keramik und Karbon, die einige tausend Euro Aufpreis kostet. Wenn man den GT S richtig ausfahren möchte, so wie es zumindest noch auf einigen deutschen Autobahnen möglich ist, ist das eine lohnenswerte Investition. Bis zu 310 km/h schnell wird der GT S, 0 auf 100 ist in 3,8 Sekunden erreicht. Schön ist, dass die Kraft von 650 Newtonmetern schon im recht niedrigen Drehzahlbereich anliegt: 1750 U/min. Da spart man sich das Anlauf nehmen und kann direkt lospoltern.

Mercedes-AMG spricht von einem Sportwagen, der alltagstauglich ist. In Bezug auf das Fahren würden wir das Bejahen. Mit dem GT S geht auch City Traffic, ohne bei jedem Tritt aufs Gaspedal Angst haben zu müssen, alles niederzudreschen. In Sachen Platzangebot: Naja. Natürlich darf man nicht allzu viel erwarten. Für einen Wochenendtrip reicht der Kofferraum allemal. Und für einen Wasserkasten. Richtig unpraktisch aber ist die Tatsache, dass sich die Heckklappe nur auf Knopfdruck am Schlüssel oder durch Knopfdruck unter dem Lenkrad öffnen lässt. Das nervt! Warum keinen Taster? Man wollte das Design nicht stören. Es wäre angeblich nicht möglich gewesen, es irgendwie anders zu lösen. Oder man wollte es nicht. Da gibt es also Abstriche. Weil aber sonst alles so fein ist, uns das Auto aufrichtig begeistert hat, wollen wir mal nicht so sein.

Die Fakten:
Von 0 auf 100 km/h benötigt der 2015 Mercedes-AMG GT S 3.8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 310 km/h erreicht.

Der Mercedes-AMG GT S ist 4.55 m lang, 1.29 m hoch und misst in der Breite 1.94 Meter. Der Wendekreis mit einem Radstand von 2.63 m beträgt 11.5 Meter.

Der 2015 Mercedes-AMG GT S verfügt über einen Tankinhalt von 65 Litern. Bei einem NEFZ-Verbrauch (laut Mercedes-Benz) von 9.4 Litern Super Plus auf 100 Kilometern könnte man theoretisch auf eine Reichweite von fast 690 Kilometern kommen.

Das Leergewicht beträgt 1570 kg, das zulässige Gesamtgewicht 1890 kg. In den Kofferraum vom 2015 Mercedes-AMG GT S passen 350 Liter, maximal zugeladen werden dürfen 245 kg.

Und was kostet der Spaß? Den GT gibt es ab 115.430 Euro, den GT S ab 134.351 Euro.

AUSFAHRT-TV

 

Bericht zum 2015 Mercedes-AMG GT S auf auto-geil.de

Bericht zum 2015 Mercedes-AMG GT S auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2015-mercedes-amg-gt-s-videos-und-fakten/

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23 Nov 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Das Todesurteil wurde nicht gesprochen

Ich habe die Front demontiert, um zu sehen, was passiert ist. Zunächst Scheinwerfer raus, Kühlergrill ab - sie Stoßstange konnte ich mit bloßen Händen erst einmal abreißen. Da blieben nur die Metallträger stehen.

Unfallschaden

Der Kühler hat es definitiv hinter sich, der wurde vom Luftfilterkasten durchschlagen.

Defekter Kühler

Aber auch der Luftkasten vom Lüfter ist in Trümmern aufgegangen.

Luftsammelkasten

Alles ziemlich verbogen da vorne. Aber: Der untere Träger und der Rahmen scheinen heil geblieben zu sein.

Unfallschaden

Das Frontblech an sich - sehr deformiert. Mal sehen, wie weit ich das gezogen bekomme. Letzter entscheidender Test: Springt er an, sprich hat die Technik außer dem Kühler etwas abbekommen? War kein Thema, der war sofort da.

Entscheidung gefallen: Er wird gerettet!

Wird ne stramme Woche: Ich brauche am Freitag ein Auto, das Laden kann. Jetzt heißt es schnell Teile organisieren. Da ich eh wieder Scheinwerferrahmen herstellen muss - Hat wer irgendwelche andere Scheinwerfer samt Blechaufnahmen dafür von Scheinwerfern mit LWR, die ich da reinbraten könnte und von denen er sich im Komplettpaket günstig trennen würde?

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/das-todesurteil-wurde-nicht-gesprochen

23 Nov 2014

Rock me like a Hurricane! 2015 Mercedes-AMG GTS (C190) – Erfahrungen meiner Probefahrt

Es ist 3 Uhr morgens als ich aufwache. Ich weiss auch sofort, dass ich nicht wieder einschlafen kann. Denn ich liege im Bett eines Hotelzimmers in San Franciso. Gestern bin ich gelandet. Und das Aufwachen um 3 Uhr ist mein Tribut an das Jetlag. Ich könnte mich jetzt auch noch 3 Stunden im Bett wälzen ohne in den Schlaf zurück zu finden. Oder ich stehe jetzt auf. Und genau das tue ich auch. Denn der Ärger über das frühe Aufwachen verflüchtigt sich im Nu. Denn die Gewissheit, dass ich in minus viereinhalb Stunden auf den Startknopf des neuen 2015 Mercedes-AMG GTS (C190) drücken darf, lässt meinen Adrenalinpegel jegliches Schlafbedürfnis vergessen. Als ich aufgewachsen bin, durfte man die Scorpions noch hören und gut finden. It’s early morning, the sun comes out *** Last night was shaking and pretty loud *** My cat is purring, it scratches my skin *** So what is wrong with another sin? Genau. Lass mich sündigen!Soziale Kanäle absurfen, Duschen, Koffer packen, Equipment sortieren, Rauchen, Frühstücken, Koffer nach unten bringen – 4.5 Stunden sind auch nur 270 Minuten und die vergehen angenehmer Weise wie im Flug. Und dich stehe ich 20 Minuten vor der vereinbarten Zeit vor dem Hoteleingang und beobachte die fleissigen Mercedes-Crew, wie sie die GTs aus dem naheliegenden Parkhaus holt und hübsch vor dem Hotel aufreiht. Ich schlawenzel um die Fahrzeuge, in freudiger Erregung. Rot, Blau, Silber, Grau. Der neue Mercedes-AMG GT macht in jeder Farbe ein gute Figur, wie ich finde. Aber “mein” GT lässt immer noch auf sich warten. Gelb soll er sein, solar beam nennt Mercedes die Farbe, in der das Fahrzeug schon bei der Weltpremiere und den ersten Videos gezeigt wurde. Ich mag die Kombination schwarz/gelb. Und dann kommt er endlich. “Mein” Mercedes-AMG GTS (C190). Strahlt mit seiner gelben Aussenhülle in der Strassenschlucht von San Francisco. Strahlt mich an. Nimm mich. Nimm mich mit! The bitch is hungry, she needs to tell *** So give her inches and feed her well *** More days to come, new places to go *** I’ve got to leave, it’s time for a show
Beengt fühlt man sich im Inneren des neuen Sportlers aus Affalterbach aber auf keinen Fall. Dieses Gefühl wird noch von der breiten Mittelkonsole unterstützt. Die Konsole teilt in V-Form den Arbeitsplatz des Fahrers vom Sitzplatz des Passagiers. Auf der Konsole sind symmetrisch 8 Knöpfe angebracht. Niemand soll vergessen, was da unter der lange Haube werkelt. Den zweiten Knopf von oben auf der linken Seite drücke ich nun. My body is burning, it starts to shout *** Desire is coming, it breaks out loud *** Lust is in cages till storm breaks loose *** Just have to make it with someone I choose Der 4 Liter V8 Biturbo erwacht zu Leben. Um 2 Liter hat Mercedes den neuen Motor ja quasi kastriert. Downsizing-Galore. Buh! Der Klang drängt diesen Gedanken aber sofort wieder in die hinterste Schublade zurück.

Original http://auto-geil.de/2014/11/23/rock-me-like-a-hurricane-2015-mercedes-amg-gts-c190-erfahrungen-meiner-probefahrt/

22 Nov 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Peter Ruch  

fast'n'smooth, Fahrbericht Mercedes-AMG GT-1583

Fahrbericht Mercedes-AMG GT

Fahrbericht Mercedes-AMG GT

Es wird dies ein schwieriger Text. Denn einerseits will ich erzählen, dass der Mercedes-AMG GT ein wunderbares Gerät ist, richtig, richtig gut. Andererseits soll  es darum gehen, was einen Sportwagen ausmacht, es geht um Emotionen, Gefühle im Bauch, in den Ohren, für die Augen. Es geht aber indirekt auch um einen Vergleich zwischen dem GT und dem Porsche 911, denn ich bin am Montag den neuen 911 GTS gefahren, ausführlich, am Dienstag den Benz, ebenfalls ausführlich, beide in Kalifornien, beide auch auf der Rennstrecke, einmal Willow Springs (Porsche), einmal Laguna Seca (Mercedes). Ich schreibe es gleich vorne weg: ich würde den Porsche nehmen. Ohne wenn und auch ohne aber. Obwohl der Mercedes-AMG GT in der Summe seiner Eigenschaften, ganz objektiv betrachtet, wahrscheinlich das «bessere» Automobil ist.

Aber beginnen wir doch ganz klassisch, also: von vorne. Es ist schon dunkel, als ich im Carmel Valley ankomme. Am Morgen früh aufgestanden, mal so ein bisschen durch die Gegend gearbeitet im Porsche 911 GTS (hier ist der Fahrbericht), dann mit einem Cayenne Diesel die 500 Kilometer von Pasadena nach Norden gefahren. Ein edles Hotel dort, es ist ja Mercedes, es ist ja AMG, ich komme reichlich spät zum Abendessen - und vor dem Restaurant steht ein SLS. Oh, nein, stimmt ja gar nicht, ein erster Blick frontal von vorne, und ich habe ihn prompt verwechselt, ist gar kein SLS, ist ein GT. Das erzähle ich dann beim Nachtessen aber niemandem. Und ich schlafe trotzdem gut.

Am nächsten Morgen raus nach Laguna Seca. Dort steht ganz allein für mich ein Mercedes-AMG GT, als S, rot. Jetzt, in der kalifornischen Morgensonne, sieht er schon gut aus, tief, breit. An die Diskrepanz zwischen der aggressiven Front und dem filigranen Heck kann, will ich mich nicht gewöhnen, doch ich nehm mir die fünf Minuten auf dem riesigen Infield, schaue ihn mir genauer an, von nah, von weiter weg.

Fahrbericht Mercedes-AMG GT
Fahrbericht Mercedes-AMG GT

Wäre er schwarz, mit schwarzen Felgen, schon ein bisschen dreckig, gebraucht, angegast, ja, dann. Doch. Kommt schon gut, wird unser Strassenbild bereichern. So grossartig, wie Axel ihn in einer Replik auf meinen ersten Eindruck beschreibt, ist er aber nicht. Und diese Heckklappe, die ist so ein bisschen tuntig. Echte Sportwagen haben keine Heckklappe, echte Sportwagen müssen keine Golfbags durch die Gegend kutschieren, sondern Kreditkarten und Unterwäsche für zwei Tage und eine Wasserflasche für dann oben auf der Passhöhe, höchstens.

Innen: fein gemacht. Das kommt immer besser, jeder neue Mercedes ist wieder einen Schritt weiter, die Luftdüsen weniger dominant, der Screen besser eingepasst. Beim AMG GT kommt noch ein gewaltiger Mitteltunnel dazu, eine kleine Burg ist das, aber schön gemacht. Feinste Materialien, bestens zusammengefügt, stylish. Mit Ausnahme des riesigen, zentralen Lochs, in dem die Cupholder wohnen.

Fahrbericht Mercedes-AMG GT
Fahrbericht Mercedes-AMG GT
Fahrbericht Mercedes-AMG GT
Fahrbericht Mercedes-AMG GT
Fahrbericht Mercedes-AMG GT

In das man aber auch etwa 5 Liter Cola reinschütten und darauf dann zwei Big Mac schwimmen lassen könnte. Ja, die Amerikaner haben sich beim SLS beklagt, dass sie ihren Capu mit Low-Fat-Milk, grande, nirgends unterbringen konnten, doch - wtf? Das Bier trinkt man dann abends, wenn man es sich verdient hat. Erst dann.

Zuerst gondle ich ein bisschen durch die Gegend. Pedal to the metal ist nicht, zu viel Verkehr da rund um Monterey, aber das macht er bestens, der Benz, allerfeinste Manieren hat er, kein Ruckeln, kein Stottern, keine Attitüden, die 510 PS starke Fahrzeuge, die in 3,8 Sekunden auf 100 rennen und 310 km/h Höchstgeschwindigkeit schaffen, sonst so haben. Komfortabel ist er auch, angenehm ruhig, wenn man es nicht darauf anlegt: ja, Mutti wird damit gut zum Einkaufen fahren können, die Bio-Petersilie am Bauern-Markt shoppen, oder auch das neue Prada-Schühlein abholen. Tönt jetzt wieder fies, sorry, eigentlich wollte ich die Alltagstauglichkeit des AMG GT ja loben, und, to be honest: 99 Prozent seiner Kilometer wird er genau so machen, der schnelle Benz, dort draussen im richtigen Leben, wo es andere Autos gibt und Polizisten und kaum Parkplätze.

Dann wieder zurück nach Laguna Seca. Es wartet die Rennstrecke, es wartet Bernd Schneider. Der wird ein paar Runden vor mir her fahren, also: ich werde schon nach zwei Turns schweissgebadet sein, mit Adrenalin bis zur Schädeldecke und auch noch im kleinen Zeh, während er auf seinem neuen iPhone 6 noch die Mails checkt. Und beantwortet. Und mir über Funk noch ein paar Anweisungen geben wird, wie ich die Kurve denn nun fahren soll. Und wo bremsen. Später bremsen, wird er sagen, dafür voll in die Eisen - und immer dahin schauen, wohin Du fahren willst. Recht hat er, ich weiss es. Doch auf den ersten zwei, drei Runden bin ich sowieso mit mir selber und dem Wagen beschäftigt, Corkscrew richtig anfahren, und vor allem diese blöde Kurve vor Start/Ziel, Himmel, warum kriege ich die nicht sauber hin?

Fahrbericht Mercedes-AMG GT

Es ist so: wenn Du dauernd so ein bisschen den Bammel hast, der Wagen könnte hinten oder vorne weg, oder er wird instabil beim Bremsen, oder er fährt nicht so ganz genau dorthin, wo Du ihn eigentlich haben willst, dann bist Du langsam. Wenn Du aber Vertrauen hast in das Auto, wenn es Deine Fähigkeiten nicht übersteigt oder sogar noch unterstützt, dann bist Du schnell. Der AMG GT gehört definitiv in die zweite Kategorie. Ui, diese Balance - ein Traum. Die Lenkung, überhaupt die Präzision: vorbildlich (was auch der ausgezeichneten Balance geschuldet ist). Die Bremsen: Hammer. Der Motor: ein Viech. Das Getriebe: grossartig (und um etwa ein Lichtjahr besser als noch im SLS). Bernd sagt dann fünf Runden gar nichts mehr, was entweder ein gutes Zeichen ist oder dann hat er halt grad noch einen Conference-Call. Aber ich glaub, wir waren dann auch ziemlich schnell. Ausser in dieser blöden Kurve vor Start und Ziel, Mann, warum kriege ich die nicht in den Griff?

Ich denk: mit dem AMG GT ist man auf dem Track schneller als mit dem 911er. Gut, er hat als S auch deutlich mehr Pferdchen. Er ist zwar schwerer, klar über 1,5 Tonnen, doch mehr Power ist einfach mehr Power. Vor allem dann, wenn sich diese Kraft auch auf den Boden bringen, sinnvoll einsetzen lässt. Es gibt selbstverständlich verschiedene Drive-Modi, ich begann mit S-Plus, für die letzten zwei Runden dann auch noch «Race», doch, äh, ich muss zugeben, ich war zu beschäftigt, um da jetzt die letzten Feinheiten erfühlen zu können. Gut sind sie beide, das ESP-Lämpchen leuchtet oft, doch die Elektronik regelt sehr, sehr sanft, man fährt nicht gleich in eine Wand. Am besten bist Du sowieso fast'n'smooth.

Eine Wand ist dafür der Sound. Ja, wir klagen ja gern, dass solche Turbo-Geschosse nicht mehr so recht tönen mögen. Doch ein 4-Liter-V8, doppelt zwangsbeatmet, ist halt allein schon für sich eine akkustische Macht; er brabbelt im Leerlauf auch schön, fast so ein bisschen amerikanisch. Und wenn er getrieben wird (der S schaltet erst knapp vor 6500/min), dann kreischt er auch schön. Laut. Deftig. Schön haben sie das hingekriegt in Affalterbach, dafür darf man sie loben, unter den Turbos ist er einer der Feinsten, er braucht sich auch hinter dem Ferrari California T nicht zu verstecken.

Alles gut also? Sehr gut sogar? Ja. Ich werde nicht schmunzeln, wenn einer mit einem AMG GT vorfährt. Eine gute Wahl, auch deshalb, weil er halt beides kann, den Alltag und den Track. Und alles zwischendurch auch. Und nicht so ein bisschen, sondern: sehr gut.

Und jetzt kommt: das Aber. Er berührt mich nicht, der Benz. Es ist nicht so, dass man ihn als emotionslos bezeichnen müsste, wie ich es von gewissen Seiten gehört habe, aber ich verspüre dieses unbedingte Haben-Wollen nicht, das ich bei einem Alfa 4C, einem Ferrari 458 Speciale, einem Porsche 911 GTS (Coupé, heckgetrieben, handgeschalten) habe (sowie gefühlten 2578 Oldtimern). Ein absolut subjektives Gefühl, auch ein schwer beschreibliches. Es hat etwas mit Geschichte zu tun, Heritage, Ahnen, es hat etwas mit Saugmotoren zu tun (ich weiss, der Alfa ist ein winziger Turbo), es hat aber vor allem etwas mit Wahnsinn zu tun, mit der Liebe zu eben diesem Wahnsinn und der Konsequenz, mit der diese Liebe auch gelebt wird. Nein, der AMG GT ist nicht lauwarm, er ist in vielen Bereichen sogar heiss - aber halt nicht konsequent. Er will auch den Alltag können; das muss ein echter Sportwagen aber nicht. Er will - innen - auch luxuriös sein; das muss ein echter Sportwagen aber nicht. Wir hier bei radical pflegen die absolute Radikalisierung, das Echte, das Wahre - je älter wir werden, desto schlimmer wird das. Wie sagt das Magnus Walker so schön: no guts - no glory. Ich habe es geliebt, dass der 458 Speciale kein Navi und keinen Radio hatte; ich bin weiterhin hin und weg vom herrlichen Leichtgewicht des Alfa; ich habe mich erst gerade wieder verliebt in den handgeschalteten Porsche 911. Mein Problem, ja, aber ich steh dazu.

Ui, der Preis: ab 156'200 Franken für den GT, ab 181'100 Franken für den GTAbstandS. Da schenken sich 911er und Benz nicht viel.
Photos von der Rennstrecke wurden jetzt schon genug gezeigt, deshalb fuhren wir nach Monterey. Danke an Andreas Lindlahr.
Mehr Mercedes gibt es in unserem Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-mercedes-amg-gt-1583/seite_1-2

22 Nov 2014

Alte Liebe rostet nicht: Unterwegs im Mercedes-Benz CLA 220 CDI (C117)

Als Autoblogger fahren wir die Fahrzeugen, wenn sie noch gar nicht zum Verkauf stehen und dann vielleicht noch mal ein halbes Jahr später, um den ersten Fahreindruck zu vertiefen. Und danach. Nichts mehr. Macht ja für den Hersteller keinen Sinn, uns noch einmal das Auto zu geben und für uns auch nicht. Wir haben das Fahrzeug dann ja schon umfassend beschrieben und getestet. Und im Zweifel auch noch ein Video gedreht. Drum bin ich eigentlich gar nicht böse, dass ich in den letzten Wochen doch immer mal auf einen Leihwagen zurückgreifen musste.2013-teaser-mercedes-benz-cla-klasse-c117
Alles, was Du schon immer über die neue Mercedes-Benz CLA (Baureihe 117) wissen wolltest – hier bei Auto.Geil – nur einen Klick entfernt.

Ich habe in meinem Blog nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich den Mercedes CLA richtig mag. Ich finden die coupéartige Limousine einfach nur schick. Für mich ist es das schönste Konpaktfahrzeug, was sich derzeit mit 4 Türen auf dem deutschen Markt befindet. Und so machte mein automobiles Herz auch einen kleinen Hüpfer als der gute Mann am Leihwagenschalter meinte, dass er einen CLA als Automatik mit Dieselmotor für mich hätte. Eben diesen Mercedes-Benz CLA 220 CDI (C117) hatte ich ja zuletzt im Juli 2013 in Bielefeld für einen Alltagstest. Ok. Also 24 Stunden Zeit die Erinnerungen aufzufrischen und mir eben anzusehen, wie so ein CLA aussieht, wenn er nicht – wie die meisten Testwagen, die wir von den Herstellern bekommen – mit Vollausstattung daherkommt.

Ich mag die Laufruhe des CLA. Er hält ja nach wie vor den Weltrekord für den geringsten Luftwiderstand eines Serienfahrzeuges. Das merkt man auch auf der Autobahn, die Windgeräusche sind wirklich marginal. Dafür kam es mir so vor, als würden die Winterreifen auf dden 16″ Alufelgen doch ziemlich laut vom Abrollgeräusch. Zudem stehen die 16″ Alus dem CLA nicht so wirklich. Also rein optisch gesehen. Da machen die 17″ doch wesentlich mehr her.

Im Innenraum ist mir zunächst das kleine Display aufgefallen. Statt großem COMAND Online war nur der Becker Map Pilot als Navi verfügbar. Aber auch das System lässt sich per Sprachsteuerung bedienen. Es sieht bei weitem nicht so schick aus, als das große Display mit dem COMAND Online, ist aber meines Erachtens vollkommen ausreichen. Zudem das Anbinden meines iPhone5 per Bluetooth Daimler-üblich ein Gucken war und auch das Abspielen von Spotify problemlos klappte. Leider hat das System mein iPhone per USB nicht erkennen wollen – warum auch immer. Die Serienlautsprecher reichen auch zur normalen Beschallung, obschon ich wohl doch das Harman/Kardon-Premium-System für mich bevorzugen würde.

Wieder mal begeistert hat mich der große Kofferraum des CLA. 470 Litern Volumen stehen zur Verfügung. Wir waren ja gerade erst aus dem Flieger gestolpert und hatten das Video-Equipment sowie Klamotten von unserem fast einwöchigen USA-Trip dabei. Hätte alles bequem in den Kofferraum gepasst, wenn wir denn die Rucksäcke und den Kabinentrolley in das Fach unter dem Kofferraum-Boden gelegt hätten. Aber wir waren ja nur zu zweit unterwegs, da kam ein Teil zwecks einfachem Zugriff auf die Rücksitzbank. Auch unser 97cm breiter Stativ-Koffer passte ganz locker und bequem in den Kofferraum. Für mich wäre der CLA also nach wie vor durchaus ein wirklich passendes Auto.Die Sitze waren zwar “nur” manuell verstellbar, ich habe aber schnell eine passende Sitzposition gefunden. Und nach wie vor bin ich der Meinung, dass Mercedes die besten Sitzheizungen verbaut – oder aber sie am besten abstimmt. Das HEIZ kommt auf keinen Fall zu kurz und ich mag es ja, wenn das nicht nur so ein laues Lüftchen ist, sondern man sich so richtig den Rücken grillen lassen kann.2014-Mercedes-Benz-CLA-220-CDI-grau-19Mit den Fahrleistungen war ich auch wieder voll zufrieden. 0 auf 100 km/h in 8.2 Sekunden ist sicherlich kein sensationeller Wert, aber der CLA 220 CDI ist mit seinen 170 PS ja auch nicht als Rennwagen gedacht. Immerhin hat er ein maximales Drehmoment von 350 Nm. Das passt auf jeden Fall für den Alltag. Auf der Autobahn geht es bis 170 km/h auch recht flott voran. Bis man dann die Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h erreicht, dauert es ein bisschen. Wobei ich zugeben muss, dass ich auch nicht den Sportmodus benutzt habe, da wäre es dann ein wenig fixer gegangen. Den NEFZ-Verbrauch gibt Mercedes mit 4,4 l auf 100 km an. Ich habe auf dem Heimweg und zwei Stadtfahrten einen Verbrauch von 7.4 Litern gehabt. Auch das finde ich ok, zumal ich ein Drittel der Strecke zwischen 180 km/h und 230 km/h schnell war. Lobend darf ich auch noch das 7G-DCT Automatikgetriebe erwähnen, was wirklich sehr harmonisch funktioniert. Keine Klagen auf meiner Seite.Alles in allem konnte ich meinen positiven Eindruck vom CLA noch mal bestätigen. Im Januar werde ich mir dann endlich den CLA Shooting Brake (X117) ansehen können und ich freue mich schon wie Bolle auf die Fahrveranstaltung. Denn auch wenn meine beiden Kinder vom CLA auch sehr angetan waren. Die Kopffreiheit im Fond ist für Erwachsene eher eine Zumutung und genau diesen Makel wird die Kombi-Version des CLA dann hoffentlich locker beheben.Und als Erinnerung für alle CLA-Interessierten unser Video von der Fahrveranstaltung aus dem März 2013:

Original http://auto-geil.de/2014/11/22/alte-liebe-rostet-nicht-unterwegs-im-mercedes-benz-cla-220-cdi-c117/

22 Nov 2014

2012 Mercedes-Benz SL 65 AMG – Fakten und Videos

2012 Mercedes-Benz Sl 65 AMG


Video – 2012 Mercedes-Benz SL 65 AMG auf Youtube ansehen


Watch Video – 2012 Mercedes-Benz SL 65 AMG on Youtube

Die Geschichte des Mercedes-Benz SL 65 AMG

Grundsätzlich hat die SL-Historie bei Mercedes-Benz das Potenzial, ganze Bücher und Bildbände zu füllen. Hier aber versuche ich mal, die wichtigsten oder erwähnenswertesten Informationen zu liefern. Seit 60 Jahren gilt der Mercedes-Benz SL als die Sportwagenlegende schlechthin. Seine Geschichte beginnt in 1952 mit dem 300 SL (W 194), der erste nach dem Zweiten Weltkrieg neu konstruierte Rennwagen von Mercedes-Benz und das erste Fahrzeug mit der Bezeichnung SL (Super Leicht). Als Basis dienen Motor, Getriebe und Achsen des Typs 300, des sogenannten Adenauer-Mercedes. Als W 198, oder anders: als Serienversion, feiert der 300 SL in 1954 auf der International Motor Sports Show in New York sein Debüt. Ende der 50er-Jahre löst der 300 SL Roadster den legendären „Flügeltürer“ ab.
Und dann sind da noch: 190 SL, 230 SL, 350 SL, SL R 129, R 230 und, schließlich der SL mit der Bezeichnung R 231.
Ihn gibt es seit 2012, mit ihm einher gehen BlueDirect-Motoren, das Automatikgetriebe 7G-TRONIC PLUS sowie bereits serienmäßig elektronisch verstellbare Fahrwerksvarianten. Wir sind die besonders scharfe Variante gefahren, den Mercedes-Benz SL 65 AMG.

Der Fahreindruck:
Ich weiß noch, wie Jan mich vorwarnte: “Pass auf, wenn du anfährst. Ehe du dich versiehst, bist du viel zu schnell”. Hach Gottchen, dachte ich mir da, die Memme. Soll er halt mal ein bisschen Feingefühl an den Tag legen. Also faltete ich mich lässig hinein, fuhr das Dach via Knopfdruck zurück (dauert gefühlt eine Ewigkeit und der Knopf muss die ganze Zeit über gedrückt werden), schnallte mich an, ließ den Motor an (mmmh, lecker) und fuhr los. Also, so was Ähnliches. Ich sprang eher los. Wo ich noch der Meinung war, dass ich das Gaspedal doch nur ein wenig bewegt hatte, dachte sich der SL 65 AMG: Rock ‘n Roll, ab geht’s! Meine Herren, dieses Auto ist wirklich mit Vorsicht zu genießen – und dabei war ich doch noch im Comfort-Fahrmodus!
Der Druck, der da so heimlich vor sich hin schlummert, ist brachial, wenn man ihn denn mal rauslässt. Und wenn man das tut, dann schwänzelt auch das Heck vergnügt herum. 6-Liter-V12-Biturbo, 630 PS, 1000 Newtonmeter: das sind Zahlen, die dieses Auto faszinierend gefährlich machen. Insbesondere im Sport- oder besser noch im Sport plus-Modus. Muss ich wirklich erklären, was dann passiert? Fahrwerk, Lenkung, Auspuffsound, Gasannahme – alles wird straff, hart, direkt, schnell. Wenn man in der Mittelkonsole dazu noch den AMG-Knopf drückt, zeigt das kleine Display zwischen den beiden Rundinstrumenten quasi Racer-relevante Infos an. Zum Besipiel Lap-Time, Öltemperatur und aktuelle Geschwindigkeit.

Nicht unbedingt zu empfehlen ist das Fahren in Sport plus im Stadtverkehr, da wirken die Gangwechsel des automatischen AMG 7-Gang-Getriebes etwas ruppig, bei schnellen Fahrten auf freien Autobahnen jedoch ist sie wunderbar. Normalerweise ist der SL 65 AMG bei 250 km/h abgeregelt, da unser Testauto aber mit dem AMG Driver’s Package ausgestattet war, sind über 300 km/h drin. Wie gut, dass die Sitze fest zupacken, bei offenem Dach aus den Kopfstützen warme Luft geblasen wird, das Lenkrad gut in der Hand liegt. Was uns fehlte, war ein Head-up-Display, bei schnellen Autos irgendwie mehr und mehr obligat, oder man ist zu verwöhnt. Dementsprechend hätte auch die gesamte Infotainmenteinheit in der Mittelkonsole fahrerorientiert gestaltet werden dürfen. Dann muss man dem SL aber auch wieder zugute halten: das war die aktuelle Version, die schon zwei Jahre alt ist.

Man möchte in Bezug auf den SL 65 AMG ganz lange über das Fahrgefühl sprechen, über das komische Gefühl im Magen beim Beschleunigen, über die krassen Carbon-Keramik-Bremsen, über den Sound (“Brüllender Löwe mit Bronchitis“, laut Jan), über das Gefühl im Magen, über den Sound, über… – nicht erwähnen möchte man den Spritverbrauch. Es sind halt eben knapp 20 Liter Super Plus, wenn man halbwegs zurückhaltend fährt. Nach oben ist noch viel Luft. Laut NEFZ sind es knapp 12 Liter. Aber diejenigen, die sich dieses Auto leisten können – schon ab 238.833 Euro – kümmern solche Werte eh nicht. Die verstauen ihre Golfpacks in den Kofferraum und machen einen schicken Wochenendtrip. Beispielsweise. Wobei ich mir gerade nicht sicher bin, ob Golfequipment in den Kofferraum im Oben-ohne-Modus funktionieren würde, weil das Variodach doch schon recht viel Platz wegnimmt. Egal. Dann kauft’s man eben direkt vor Ort.

Die Fakten:
Unter der Haube vom 2014 Mercedes-Benz SL 65 AMG findet man den 6-Liter-V12-Motor mit einer Leistung von 630 PS (463 kw) und einem maximalen Drehmoment von 1000, das bei 2300-4300 U/min Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht.
Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der AMG innerhalb von 4 Sekunden. Der Vortrieb endet bei 250 km/h.
Der 2014 Mercedes-Benz SL 65 AMG ist 4.62 m lang, 1.32 m hoch und von Außenspiegel zu Außenspiegel 2.10 Meter breit. Der Radstand beträgt 2.59 Meter, der Wendekreis 11.1 Meter.

Die maximale Zuladung liegt bei gerade einmal 260 kg, das zulässige Gesamtgewicht beträgt 2210 kg. Die Dachlast wird vom Hersteller, wen wundert’s, mit 0 kg angegeben. Werfen wir einen Blick in den Kofferraum. 241 Liter passen hinein, bei umgeklappter Rückbank sind es 381 Liter.

Mercedes-Benz gibt den kombinierten NEFZ-Verbrauch mit 11.6 Litern auf 100 Kilometer an. Dank des 75 Liter großen Tanks sind rein rechnerisch Reichweiten von 640 Kilometern möglich. Der 2014 Mercedes-Benz SL 65 AMG lässt seine Brennräume gerne durch guten Super Plus Kraftstoff kühlen.
Der Basispreis vom 2014 Mercedes-Benz SL 65 AMG liegt bei 238.833 Euro, je nach Ausstattung kann man diesen Wert natürlich auch nach oben schrauben.

AUSFAHRT-TV

 

Bericht zum 2012 Mercedes-Benz SL 65 AMG auf auto-geil.de

Bericht zum 2012 Mercedes-Benz SL 65 AMG auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2012-mercedes-benz-sl-65-amg-fakten-und-videos/

 
22 Nov 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Nennt mich Crashtest Dummy

Was ein Fick!

Gestern erreichte mich die Nachricht: Da wird ne Scheune oder Halle geräumt, es gibt kostenlos Teile zum Abgreifen. Super, da muss ich hin. Also los. Wie es passiert ist - ich kann es gar nicht wirklich sagen. Rückstau an einer Ampel. Ich wurde irgendwie abgelenkt, sehe nach vorne, sehe einen VIEL zu kurzen Abstand zum Vordermann. Vollbremsung. Crash Boom Bang. Der Bremsweg war einfach viel zu kurz. Der Titan klatschte ans Heck eines Alfa, der rollte noch an einen SUV.

Motor aus. Ausgestiegen, gesehen, wie es dem Fahrer des Alfas geht - ist ja die normale Reaktion. Der saß erst einmal geschockt in seinem Auto. Hatte wohl ein leichtes Schleudertrauma. Scheiße. Sowas is mir mega unangenehm. Alles andere is ja Blech. Jemandem anderen weh zu tun ist etwas anderes.

Ausgestiegen, geklärt, ob wir Polizei brauchen. Alle Beteiligten meinten nen. Also keine Polizei.

Aus dem Escort lief das Kühlerwasser. Kühler auf jeden Fall hin. Weiterfahrt unmöglich. Ich orderte den Abschlepper. Adressen ausgetauscht. Schuld eingestanden. Chaos.

Letztendlich verließen die beiden Unfallgegner den Unfallort. Ich machte sauber und wartete auf den Abschlepper. Digicam hatte ich nicht dabei. Daheim habe ich Fotos gemacht:

Unfall

Unfall

Stoßstange Matsch, Haube, Scheinwerfer, Blinker, Kühler. Beifahrertür kratzt leicht am Kotflügel. Unter der Haube sieht es nicht besser aus.

Unfall

Alles krumm, das Schließblech hatte schon einen Vorschaden.

Die Motorhaube kann man wohl nicht mehr retten.

Unfall

Da ärgere ich mich maßlos, dass ich die verzogene Haube weggeworfen habe. Merke: Was man hat, braucht man nicht. Ich hätte die behalten sollen.

Stoßstange - muss ich zu dem Bild noch etwas sagen?

Unfall

Sogar die Chromhörnchen sind verbogen. Aber: Sie haben gehalten, die Befestigung war super.

Unfall

Ich hatte gestern keinen Nerv auch nur irgendetwas noch an dem Bock zu machen. Garagentor zu, Feierabend. Ich grüble. Reparieren? Es kommt wohl darauf an, on der untere Träger noch gerade ist und damit die Achsgeometrie noch stimmt. Scher derzeit zu beurteilen.

Unfall

Morgen reiß ich die Scheinwerfer raus und die Stoßstange ab. Dann werden wir sehen, ob noch etwas zu retten ist, oder ob der Wagen als Schlachter auf eBay geht.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/nennt-mich-crashtest-dummy

22 Nov 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Peter Ruch  

Auch gut, Fahrbericht Porsche 911 GTS-1582

Fahrbericht Porsche 911 GTS

Fahrbericht Porsche 911 GTS

Die Lücke schliessen zwischen dem Carrera S und dem GT3 will Porsche mit dem neuen GTS. Ich wusste gar nicht, dass es da eine zu füllende Lücke gibt, aber man muss Porsche ja nicht lehren, wie jede noch so kleine Nische gefüllt werden kann, bei insgesamt 19 verschiedenen 911er-Konfigurationen ist man beim neuen Modell (991) unterdessen angelangt, da sind die Stuttgarter bald auf der Höhe der Vielfalt eines VW Golf.

Nun denn, was also macht den GTS aus? Da sind einmal 30 PS mehr, also: 430. Am Sound wurde etwas gebastelt. Hinten ist die Spur 44 Millimeter breiter, gleich wie beim GT3, die Karosse wurde 10 Millimeter abgesenkt, die Federung eine Stufe straffer. Das war es dann aber schon mit dem technischen Aufwertungen, der Rest ist dann ein bisschen Optik, spezieller Tourenzähler, Sicherheitsgurten mit Nadelstreifen und sonstige GTS-Insignien; Dinge wie die 20-Zöller mit Zentralverschluss und jede Menge Alcantara im Innenraum, die gibt es für alle 911er auch aus dem Sonderausstattungskatalog. Man darf aber mitteilen, dass die Serien-Konfigruration mit den schwarzen Felgen, der tief unten kauernde Wagen schon sehr gut aussieht, der aktuell vielleicht schönste Elfer ist. Doch eben, die Optik kann man sich auch aus dem Katalog bestellen - der Aufpreis vom 911 Carrera zum 911 Carrera GTS beträgt stolze 25'000 Franken, da liegen ein paar Gimmicks drin. Vom 911 Carrera S (ab 141'300 Franken) zum GTS (ab 158'000 Franken) sind es auch ein paar Scheine.

Es muss ja auch gar nicht diskutiert werden, ob sich der Up-grade wirklich lohnt, ob der Mensch es nun wirklich braucht, dass die Maschine neu in 4 Sekunden auf 100 marschiert und 304 km/h Höchstgeschwindigkeit schafft, trotzdem, zumindest auf dem Papier, nur 8,7 Literchen verbrauchen will auf 100 Kilometern.

Porsche 911 GTS
Porsche 911 GTS

Mit dem GTS bastelt Porsche weiterhin mit einer wunderbaren Souveränität und schönen Leichtigkeit an der Legendenbildung des 911er der Baureihe 991, von der wir in 20 Jahren sagen werden, dass es vielleicht der beste Elfer ever war, uns gereuig sein werden, dass wir nicht genügend gespart (oder, äh, verdient?) hatten, um uns solch ein Wunderwerk zu kaufen.

Es sei deshalb etwas anderes diskutiert: welches Schweinderl hätten's denn gern? Es gibt den GTS ja handgerissen oder mit PDK, als Coupé oder als Cabrio, mit Heck- und mit Allradantrieb (als Targa gibt es ihn (noch) nicht). Wir sind ein paar davon gefahren, Cabrio mit Allradrad und PDK, also die volle Dröhung in Sachen Preis (ab 182'200 Franken), auch ein Allrad-Coupé mit PDK. Und dann noch jene Konfiguration, die wir persönlich wählen würden: Coupé (sowieso), nur Heckantrieb (sowieso) und mit dem manuellen 7-Gang-Getriebe. Und ohne die (teure) Dynamic Chassis Control.

Porsche 911 GTS
Porsche 911 GTS
Porsche 911 GTS
Porsche 911 GTS
Porsche 911 GTS

Und wieder einmal hat sich gezeigt, dass die besten Dinge jene sind, die ganz einfach bleiben: der ganze Fisch vom Grill, etwas Olivenöl, ein gutes Brot.

Es sei eingestanden: wir sind es uns ja auch nicht mehr gewöhnt, so 430 PS von Hand zu bedienen. Es gibt auch kaum mehr anständige Sportwagen, die noch manuell geschaltet werden dürfen, Ferrari, der GT3, mit Ausnahme der Corvette alles, was wir bei #radical14 hatten - Doppelkupplungsgetriebe. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zum letzten Mal einen 911er handgerissen bewegen durfte, ist ein paar Jahre her - und vielleicht war auch deshalb die Freude umso grösser.

Es braucht dann schon ein paar Kilometer der Gewöhnung, ich muss es zugeben. Das Zusammenspiel der Füsse war anfangs nicht mehr so ganz, also, eben: ich musste mich wieder gewöhnen. Für so ein bisschen durch die Gegend schleichen geht es allemal, aber als ich dann richtig wollte, grob auf die Kurve bremsen, zwei Gänge runterschalten, Zwischengas und das ganze Spiel, da kam ich zu Beginn etwas ins Rotieren. Aber als ich es dann im Griff hatte, auch die Bremse, die so richtig den Anker wirft im GTS, auch die Schaltwege (vor allem vom 3. in den 2., da muss man einigermassen sanft, nicht zu weit rüberreissen nach links, denn da ist: nichts...), da kam dann irgendwann die Fahrfreud' - und vom Beifahrersitz nur noch Schweigen. Porsche gab uns eine wunderbare Strecke, und so hin und wieder (oder immer) hätte der Weg wohl dirket nach Guantanamo geführt, wäre der Sheriff an der richtigen Stelle gestanden.

Mein Gott, ist das: grosses, grosses Kino. Der Boxer schreit Dir ins Genick, dreht bis 8500/min, so etwa bei 4000/min fällt der Hammer, die Schaltwege sind kurz, knackig (das 7-Gang-Getriebe wurde überarbeitet, die Schaltebenen sind jetzt klarer definiert), er zieht sofort weiter, weiter, weiter, brüllt.

Porsche 911 GTS

Geht auch: blau?

Drive-Modus S ist ausreichend (bei S-Plus arbeitet der Computer noch Zwischengas-Fanfaren ein, die es gar nicht braucht, das kann man auch selber - und besser), da macht der Hecktriebler richtig Spass, ohne je gefährlich zu werden, und sowieso, eine alte Regel, die bei den 911 weiterin gilt: schnell bist Du, wenn Du sauber fährst. Immer schön schauen, wohin Du fahren willst. Das Auto stabil vor dem Scheitelpunkt, und dann go, go, go. Mehr, mehr, mehr. Dann, wenn Du alles im Gefühl hast, bist Du sogar schneller als das ESP, lenkst schon gegen, bevor es der Algorithmus kann, und dann fühlst Du Dich einfach nur gut.

Und warum jetzt dieses Hohelied? Es dürfte einer der letzten Auftritte dieses «Sauriers» gewesen sein. Zwar bietet Porsche das manuelle Getriebe noch an, doch es ist absehbar, dass es aus dem Programm verschwindet, denn die Anzahl der Kunden, die es noch bestellen, ist unterdessen verschwindend klein. Und ausserdem: auch beim 911er werden die Tage des Saugers angezählt, und das nicht bloss langsam. Vier Zylinder, zwangsbeamtet, so wird die traurige Zukunft aussehen. Und dann wohl auch nur noch mit Doppelkupplung, denn wenn man schon auf Effizienz schaut, dann richtig. Ist ja auch ok, muss halt sein, Flottenverbrauch und tralala, aber wer die Scheine hat, der sollte jetzt noch investieren.

Meinetwegen hätte es deshalb ewig so weitergehen können, doch nach gut 100 Kilometern waren wir dann an der Rennstrecke. Und dort wars dann fertig mit lustig, Safety first, und ein bisschen um den Kurs gondeln im Touristentempo. Dafür eignete sich dann das PDK-Allrad-Cabrio bestens. Für den Rückweg gab man uns wieder ein Coupé, Allrad, PDK. Auch ein ganz wunderbares Auto, wahrscheinlich waren wir noch schneller über die Berge als vorher, man kann sich aufs Lenken konzentrieren und fummelt da ein bisschen an den Paddels rum, und Wahnsinn, wie herrlich er liegt, Carving für Fortgeschrittene. Aber es fehlte mir dabei der Tanz der Sinne, die Konzentration auf das Wesentliche und die ganz reine Freude, der Achselschweiss und das Adrenalin.

Und jetzt noch: GT3. Warum ein GTS, wenn man auch einen GT3 haben kann? Der Aufschlag ist ja so massiv auch nicht mehr, die Hardcore-Sport-Version des 911er ist ab 190'300 Franken zu haben. Und sie dreht halt noch freier, ist halt noch konzentrierter, verschärfter, härter, wilder - perfekt auf den Punkt. Dagegen wirkt so ein GTS so ein bisschen lauwarm. Ausser vielleicht diese handgeschaltete Basis-Version...

Die #radical14-Story zum GT3 kommt dann auch noch, bald. Fabian Mechtel, der uns diesen «rohen» GTS empfohlen hatte (S-GO 4073, dieser Wagen wird: Kult), hat auch etwas dazu geschrieben, hier.
Mehr Porsche gibt es im Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-porsche-911-gts-1582/seite_1-2

Mehr lesen von : Christopher Stegemann

Current Article

14 Apr 2014

Magnus, der Grosse: Ein Besuch bei Magnus Walker

Created Montag, 14. April 2014 Document type Storify

Diese Geschichte wird von mit Storify kuratiert.

Categories Timeline | Stories Author Christopher Stegemann
14 Oct 2013

Salt Lake City: Straßenbahn Revival

Es gibt Dinge, die besitzen ihren Wert über einen langen Zeitraum hinweg. Wenn im Land des Automobils und des Individualverkehrs eine "alte" Verkehrsform wiederbelebt wird, ist das mehr als ausagekräftig für die Entwicklung der (urbanen) Mobilität.

Die Entscheindende Frage: Wollen wir sein wie Los Angeles? Die Antwort: Eine Straßenbahn.

Via: Streetfilms

Created Montag, 14. Oktober 2013 Tags mobilität | Straßenbahn | Zukunft Document type Video
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
13 Jul 2012

24h-Rennen Nürburgring: Vier Anläufe, Vier Ringe und ein Doppelsieg

Es ist eine Premiere, und was für eine. Nach vier Anläufen hat es Audi endlich geschafft und kann sich in die Siegerliste des legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring eintragen.

Dabei hatte Audi das beste Gesamtpaket, was Haltbarkeit und Performance angeht. Eben das, was man bei einem solch turbulenten und aufreibendem Rennen braucht. Schlußendlich reichte es für den Wagen mit der Startnummer 3, dem Bilstein Audi R8 LMS Ultra mit Marc Basseng, Christopher Haase, Frank Stippler und Markus Winkelhock am Steuer. zum Sieg.


Und mehr noch, der Mamerow-Audi R8 LMS mit der Startnummer 26 (Mamerow, Abt, Ammermüller, Hahne) kam nur 3:35 Minuten später ins Ziel und bescherte den Ingolstädtern damit einen Doppelsieg.

So wird in Bayern zurecht gefeiert und damit dieser Moment nicht in Vergessenheit gerät, hat AudiTV die Geschichte in ansprechenden 5:39 zusammengefasst.

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09 May 2012

Nissans Big Turn On: Elektrisiere dich für deine Stadt

Nissan ist einer der wenigen Hersteller, die ein vollwertiges und alltagstaugliches Elektroauto im Markt haben. Mit der Kampagne "The Big Turn ON" geht Nissan jetzt einen interesannten Weg, den der Ansatz ist nicht, für sich selbst einen Vorteil zu erklicken. Vielmehr ist das Ziel der Kampagne eine Ladesäule für die Heimatstadt zu gewinnen. Wer also online und altruistisch handeln möchte, bekommt in dem Video eine kleine Einweisung.

In Deutschland scheinen die meisten eFans übrigens in Tübingen beheimatet zu sein. Tübingen, die Studentenstadt. Kann es sein, dass Elektroautos bei Studenten besonders hoch im Kurs liegen?

Created Mittwoch, 09. Mai 2012 Tags Leaf | Nissan | The Big Turn On Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
07 Feb 2012

Elektromobiles Wohnen: In Norderstedt wird die Zukunft modelliert

Karabag AutarkhausDie Republik, die Politik redet von der Energiewende. Von sich reden gemacht haben einige, konkret geworden ist Stand Januar 2012 praktisch niemand. Es ist als ob der deutsche Energie-Strukturwandel in Bürgerbegehren und Planfeststellungsverfahren stecken geblieben ist.

Glücklicherweise gibt Ausnahmen. Es gibt eine Allianz der Willigen und eine Stadt, die diesen Machern eine Basis für deren Vorhaben liefert. So entsteht in nördlich von Hamburg, in Norderstedt, eine energieautarke Modellsiedlung. Die Willigen sind Elektroauto Siri Karabag (Karabag GmbH), die Schilling GmbH als Bauträger und der 1. Stadtrat Norderstedts Thomas Bosse.

Gemeinsam stellten sie das für mich beeindruckendste und zukunftsweisendste Projekt der Ära nach Fukushima vor. Es ist das erste mir bekannte Projekt, das einen einfachen "ganzheitlichen" Ansatz verfolgt, indem die Energieerzeugung und Energieverbrauch überwiegend am selben Ort stattfinden und das Elektroauto eine aktive Rolle übernimmt.

Energieautarkes Wohnen

Ein Haus erzeugt seine Energie via Photovoltaik und speichert die Überschüsse in einem Puffer, dessen größter Teil die Batterie des Elektroautos ist. Die elektrische Energie ist die einzige Energieform die in diesem Haus benutzt wird.
Durch das Vernetzen der Häuser in der Siedlung entsteht ein nahezu unabhängiger Energiecluster, der den Ökostrom nicht über aufwendige Hochleistungstrassen aus Offshore-Parks beziehen muss.
Besonderes Merkmal der Konzepts: Das Elektroauto ist "Teil des Wohnhauses" und zwingend notwendig für die Funktion. Es kann also in die Baufinanzierung integriert werden.

Klingt einfach. Scheinbar ist es das auch, wenn, wie gesagt, alle Beteiligten in Optionen und nicht in Schwierigkeiten denken. So gesellen sich zu den Initiatoren die Firmen, die diese Vision und den Mut teilen. Schüco liefert die "grüne Technologie rund um die Gebäudehülle", I+ME Actia die Batterien und Batteriemanagement, Brillux die Wärmedämmung und Karabag das Elektroauto, dessen Antriebstechnik von Linde produziert wird.

Man darf gespannt sein, wie sich dieses Projekt weiterentwickelt und wer die ersten Bewohner dieser neuen Welt sein werden.

20 Dec 2011

Energiebilanz: Lohnt sich Leichtbau mit Aluminium oder doch ein altes Auto?

Es ist eine der viel diskutierten Fragen, die sich mit dem Thema Energiemix, -wandel und Elektroauto verbinden: Was muss ich tun, um "umweltpolitisch korrekt" zu handeln? Antworten werden in diesen Tagen fast ausschließlich auf den CO2-Ausstoß reduziert, was wohl auch Sinn macht, denn das scheint die fairste Betrachtungsweise zu sein, will man Produktion und Betrieb auf einen Nenner bringen.

Meistens allerdings beschränken sich die Fakten auf den Betrieb eines Fahrzeugs und damit auf die ausgestoßene Menge CO2 pro Kilometer. Aber was ist mit der Produktion? Welche Fertigungsmethoden können als "unbedenklich" eingestuft werden und sind neue Autos so viel besser als das "am Leben gehaltene" alte?

Zwei Studien haben versucht, diese Frage zu bantworten:

Es sind erstaunliche Ergebnisse, die da zusammengefasst werden. Die wichtigsten:

  • 20-30% des CO2-Ausstoßes werden bei der Produktion erzeugt.
  • Ein Golf I TDI verbraucht 6,03 l/100km ein Golf V TDI 6,83 l/100km
  • Im Schnitt verbrauchten die Neuwagen 12,2 % mehr Sprit als die Oldtimer
  • Je länger ein Auto genutzt wird, umso eher rechnet sich der Produktionsaufwand für die Umwelt.
  • Ab einer Fahrleistung von 130.000 km spart eine Aluminiumkarosserie Energie.
  • Ab 100.000 km führt eine Aluminiumkarosserie zu reduziertem CO2-Ausstoß
  • Ein Auto fährt ca. 150.000 km in 13 Jahren, danach wird es verschrottet.

Was aber folgt aus diesen Erkenntnissen?

Zunächst, dass sich ein "Altauto" deutlich besser macht, als man denken möchte. Es lohnt sich also ein Auto länger zu fahren, um den Primärenergieverbrauch auf möglichst viele Kilometer zu verteilen.

Und, Marketingaussagen (Alukarosserie = CO2 reduzierend, neue Autos sind gut für die Umwelt) sind meistens verführerisch einfach, man mag ihnen glauben, nur stimmen sie nicht immer.

Es ist an der Zeit, Mobilität in seiner Gesamtheit zu betrachten. Eine Reduktion der Betrachtungsweise auf ein oder zwei Energie-Faktoren macht wenig Sinn. Eine Betrachtung, der sich fairerweise auch Elektroautos unterziehen müssen.

Allerdings bleibt eine Eigenschaft dem Elektroauto vorbehalten. Elektrische Energie ist die einzige Energieform, die heute praktisch zu 100% regenerativ, fast überall auf der Welt erzeugt und mit geringem Aufwand transportiert werden kann.

Würde man ein Auto im Leichtbau-Verfahren bauen, das seine Produktions- und Betriebsenergie aus regenerative Quellen bezieht, würde sich an der grundsätzlichen Betrachtungsweise nichts ändern. Ein Auto würde wahrscheinlich immer noch 20-30% der Energie in der Produktion verbrauchen, auch die Betriebsenergie wird sich wohl nur relativieren. Allerdings würde die CO2-Bilanz um ein vielfaches besser ausfallen, immer noch die fairste Betrachtungsweise beim Vergleich der Systeme.

06 Dec 2011

Kalender 2012: Pixeleye, Carlos Kella, Henry Hund und Sonax bitten zu Tisch

RZ_Titel Kalender 2012_FINALAlle Jahre wieder … Kalender! Gleich vier bemerkenswerte Exemplare haben es zu uns geschafft. Ob es an den Frauen oder an den Fahrzeugen liegt, kann ich nicht sagen.

Aber Pixeleye, Carlos Kella, Henry Hund und Sonax bescheren uns passend zum Jahresende mit vier Kalendern, die es uns besonders angetan haben.

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Original: Chromjuwelen Artikel

Created Dienstag, 06. Dezember 2011 Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
06 Dec 2011

Auto-Mobilität – Wie der Mensch das Laufen verlernte

Loewisch_AutoMobil_augeschlagen_150dpi"Auto-Mobilität – Wie der Mensch das Laufen verlernte" ist ein umfangreiches und äußerst lesenswertes Nachschlagewerk zum Thema Automobil. Der Journalist und Autor Roland Löwisch hat sich dabei die Frage gestellt, wie es zum Auto kommen konnte und was heute daraus wurde. Im Gegensatz zu den vielen "Chroniken" über das Automobil, die meist mit der "Erfindung des Autos" von Karl Benz und Gottfried Daimler im Jahr 1886 beginnen, geht Roland Löwisch besonders auf den langen Weg ein, der die Erfindung des Autos erst ermöglichte. Was war vor Benz und Daimler? Kam das Auto aus dem Nichts? Erst eine unglaubliche Vielzahl von Vorarbeiten, Erfindungen, Ideen und Geistesblitzen führten zum Auto und Straßenverkehr der heutigen Zeit. So zum Beispiel der Motor von Siegfried Marcus, die Erfindung der Dampfmaschine, das Fahrrad, der Asphalt, sogar Verkehrsregeln wie die ersten Innenstadt-Fahrverbote im alten Rom.

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Original: Chromjuwelen Artikel

 
30 Aug 2011

Rust 'n' Dust Jalopy, Teterow 2011. Video.

TeterowMan könnte sich beklagen. Darüber, dass dieser Sommer bislang ins Wasser gefallen ist. Und dass diesem Umstand bereits einige der renommiertesten Rennen zum Opfer gefallen sind – darunter unter anderem das Race 61. Oder auch darüber, dass man einen Haufen Film-Equipment mitschleppt – ohne dass man damit etwas anfangen kann. Weil es wie aus Eimern schüttet.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/131/143876-rust-n-dust-jalopy-teterow-2011-video.html

Created Dienstag, 30. August 2011 Tags film equipment | frontpage | sommer Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
22 Aug 2011

Elektroauto: Windenergie für den täglichen Gebrauch

Wann immer es eine Diskussion über Elektroautos gibt, wird die Verlagerung des CO2-Ausstoßes vom Auspuff zu den Schornsteinen der Kraftwerke als Hauptargument verwendet. Der Energiemix bewirke, dass ein Elektroauto quasi nichts am augenblicklichen Status Quo verändere.

Das dieses Argument nur in Deutschland aufrecht zu erhalten ist, wird meist verschwiegen, ebenso, wie die Tatsache, dass elektrische Energie die einzige Energieform ist, die sich direkt "klimaneutral" herstellen lässt. Betrachtet man den Energiemarkt kleinzellig und dezentral entstehen neue, andere Möglichkeiten.

Wir haben schon Wirbelstromkraftwerke vorgestellt, die kostengünstig Wasserkraft nutzbar machen. Für die Windenergie steht ein ähnliches Prinzip seit langem zur Verfügung.

Kleinwindanlagen, die auf dem H-Rotor basieren.

Der Rotor bewirkt, dass die Nachteile einer herkömmlichen Windanlage bzgl. Lautstärke und Steuerungstechnik praktisch nicht mehr vorhanden sind. So lässt sich der H-Rotor in eng besidelten Gebieten kostengünstig einsetzen. Es gibt viele Versionen des H-Rotors, eine sehr gut funktionierende haben die Gebrüder Bühler aus der Schweiz schon vor einiger Zeit vorgestellt.

Mit dieser WIndanlage kann sich ein Privathaushalt sein eigenes Kraftwerk für das hauseigene Elektroauto installieren und damit klimaneutral Strom erzeugen. Es lohnt sich, einen Blick auf diese Technologie zu werfen.

Link: envergate | Stroka Stahlbau
Link: Wikipedia