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12 Oct 2011

Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer

Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Ducati hat in Italiens Motor-City Modena die geschrumpfte Version seines Streetfighter vorgestellt: 848 statt 1099 ccm, 132 statt 155 PS, 12.190 statt 18.990 Euro. Von allem ein bisschen weniger – nur nicht vom Fahrspaß. Der kleine Straßenkämpfer legt deutlich bessere Manieren an den Tag als sein großer Bruder, der künftig unter dem Namen "Streetfighter S" antritt. Der leicht erhöhte Lenker (plus 20 mm) führt zu einer etwas entspannteren Sitzposition, das überarbeitete Fahrwerk zahlt spürbar auf Handling und Gutmütigkeit des martialischen Naked-Bikes ein.

Der bissige Testastretta-Motor arbeitet wie die "großen" Modelle Diavel und Multistrada 1200 mit der Ducati-typischen 11°-Technologie (Überschneidung der Öffnungszeiten von Ein- und Auslassventilen um elf Grad). Für extreme Schräglagen soll der MotoGP-bewährte Pirelli Diablo Rosso Corsa sorgen. Auf der 848 trägt er die Konfektionsgröße 180/60 (Streetfighter S: 190/55 ZR 17).

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Drei Farben hat Ducati für den kleinen Streetfighter im Programm: das klassische "Ducati Red", das neue "Fighter Yellow" (was stark an gelbe Fahrbahnmarkierungen erinnert) und das stylische "Dark Stealth" (matt-schwarz). Offizielle Publikumspremiere feiert der nackte Italiener Anfang November auf der Motorradmesse EICMA in Mailand. Danach geht es in den Handel.

Der Fachpresse hat Ducati seinen neusten Spross vorab präsentiert auf dem "Autodromo di Modena". Eine Doppelpremiere der besonderen Art: Ducati durfte als erster Kunde überhaupt auf den funkelnagelneuen 2007 Meter langen Kurs. Mitinhaber Livio Grassi nennt die Strecke liebevoll "Klein-Indianapolis". Acht Rechts-, drei Linkskurven, dazu eine 477 Meter lange Gerade und mehr als 8000 Quadratmeter Boxenfläche. Neben Herstellern und Motorsportclubs dürfen auch "Normalsterbliche" den Kurs nutzen. Auf zwei und vier Rädern.

 

Links:

Allgemein: www.ducati.de

Streetfighter 848: http://www.ducati.de/bikes/streetfighter/848/index.do

Streetfighter S: http://www.ducati.de/bikes/streetfighter/streetfighter_s/1496/index.do

Autodromo: http://www.autodromodimodena.it/

EICMA: http://www.eicma.it/en/

Created Mittwoch, 12. Oktober 2011 Created by Ralf Bielefeldt Categories Timeline Tags Autodromo | Autodromo di Modena | Bike | Ducati | Italien | Motorrad | Streetfighter | Streetfighter 848 | Testastretta-Motor
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17 Apr 2014
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Mundgeblasen, Nissan Murano 1942

Nissan Murano

Damals, als den Murano von Nissan in der Schweiz nicht offiziell gab, wollte ihn jeder... Das ist lange her, und irgendwie gestehen wir dem neuen Murano bei uns auch nicht Topseller-Qualitäten zu.

Der Murano von Nissan ist für den US-Markt gedacht. Das war er schon immer. Und er wird dem Geschmack der Amerikaner angepasst. Auch das: schon immer. Doch irgendwie scheint der Geschmack der Nordamerikaner und derjenige der Europäer etwas weiter auseinander zu driften. Nicht unser Problem, in der Bildergalerie kann sich jeder seine Meinung bilden. Fakt ist aber, der Murano ist deutlich grösser geworden. Also zumindest innen, denn die Aussenlänge ist mit knapp 490 cm fast mit dem aktuellen Modell identisch. Und, man hat die Anzahl an Bedienknöpfen drastisch reduziert, was wir grundsätzlich gut finden. So lange man sich nicht durch ein Dutzend Ebenen im Bediensystem klicken muss, um die Heckscheibenheizung zu aktivieren. Und, er bekommt nette Sachen wie LED-Scheinwerfer oder Sitze, die in Zusammenarbeit mit der NASA (nicht NSA) entwickelt wurden. Also nix mit Mundgeblasen wie man den Namen des Japaners auch verstehen könnte. Im Bug arbeitet der bekannte 3,5-L grosse V6 (260 PS), der wie immer an eine stufenlose Automatik gekoppelt ist. Und, der Murano wird mit Vorder- oder Allradantrieb zu haben sein, in Europa auch mit einem Dieselmotor.
Mehr Nissan gibts im Archiv.

Mundgeblasen, Nissan Murano 1942

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/nissan-murano-1942/seite_1-2

17 Apr 2014

Reifentipp: Der Radwechsel im Detail

Wer sich die 37,50 € für den Radwechsel in der Werkstatt sparen will, der tauscht seine Winterräder und Sommerräder selbst. Und wer in diesem Jahr zum ersten Mal selbst nach Wagenheber und Drehmoment-Schlüssel greift, der sollte noch ein Mal kurz die “Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Radwechsel” durchlesen! 

Der Radwechsel Schritt für Schritt:

  • Bitte immer einen ebenen und festen Untergrund, außerhalb des Straßenverkehrs, aufsuchen. Nicht auf Wiesen oder sandigen Flächen mit dem Reifenwechsel beginnen!
  • Handbremse anziehen und ersten Gang einlegen, bzw. Automatik-Wählhebel in Stellung “P” bringen
  • Kurzer Blick in die Bedienungsanleitung, wo der Wagenheber im Auto untergebracht ist, wie er zu bedienen und an welchen Aufnahmepunkten unterm Auto er anzusetzen ist. Weitere Hinweise gibt es dort auch zu “Spezialitäten”, wenn das Auto z.B. mit einem “Notrad” ausgerüstet ist
  • Die Sommerräder bereit legen. Am besten: Das jeweilige Rad bereits dort ablegen, wo es später montiert wird: Hinten links, hinten rechts, usw.
  • Radkappe (soweit vorhanden) mit dem spitzen Ende des Radmutternschlüssels abhebeln
  • Radmuttern zunächst nur etwa eine halbe Umdrehung lösen. Hier kann ein altes Rohr als Verlängerung für die Hebelkraft ganz dienlich sein.
  • Wagenheber ansetzen (Aufkleber mit Sicherheitshinweisen beachten!)
  • Fahrzeug anheben, bis Montagehöhe für das Reserverad erreicht ist
  • Radmuttern ganz abschrauben
  • Winter-/ Sommerräder beschriften mit VL, VR, HL, HR – damit man im Oktober wieder weiß, wo welcher Reifen hingehört.
  • Die neuen Räder an die Radnabe aufsetzen und alle Radmuttern handfest anschrauben
  • Fahrzeug ablassen
  • Radmuttern über Kreuz anziehen, sprich: Immer die gegenüberliegende Radmutter als nächstes. Nicht “reih-um”.
  • Wagenheber, Werkzeug verstauen
  • An nächster Tankstelle Luftdruck prüfen und Radmuttern nochmals nachziehen,
    bei nächster Gelegenheit Radmuttern in Werkstatt auf korrektes Anzugs-Drehmoment hin überprüfen lassen – oder selbst einen Drehmoment-Schlüssel anschaffen. Eine Auswahl gibt es in meiner eBay-Kollektion!
  • Beim Wechsel von Stahl- auf Alu-Felgen und umgekehrt müssen häufig andere Radschrauben bzw. Radmuttern verwendet werden! Diese am besten beim Bordwerkzeug oder im Handschuhfach aufbewahren! Das gleiche gilt für “Felgenschlösser” zur Diebstahlsicherung!

 

Reifentipp: Der Radwechsel im Detail Wer sich selbst als “Hobby-Schrauber” sieht und neben dem Radwechsel auch andere Arbeiten am eigenen Auto selbst erledigt, der sollte sich meine eBay-Kollektion zum Thema “Auto-Schrauber und ihre Wünsche” anschauen. Eventuell findet man dort noch die richtigen Ideen für die eigene “Schrauber-Garage”.  
Reifentipp: Der Radwechsel im Detail

Original http://mein-auto-blog.de/reifentipp-der-radwechsel-im-detail-63235/

17 Apr 2014

Reifentipp: Der richtige Luftdruck entscheidet!

Es mag unbequem sein und ist deswegen auch eher unbeliebt, aber deswegen ist das prüfen des Luftdrucks dennoch wichtig. Egal ob man mit zuwenig oder zuviel Luftdruck unterwegs ist. Beides ist schlecht für den Reifen und damit am Ende auch für die Fahrsicherheit. Also: Luftdruck am Reifen prüfen – und das nicht nur nachdem man die Reifen gerade getauscht hat. Sondern immer wieder! 

Der ADAC rät dazu folgendes:

Zu geringer Luftdruck kann gefährlich sein, wie Fahrversuche des ADAC mit korrektem und zu geringem Reifendruck zeigen. Die Tester ermittelten, dass bereits ein Minus von gerade mal 0,5 bar für spürbar unsicherere Fahreigenschaften sorgt. So kann die Spurtreue in Kurven um rund die Hälfte abnehmen und sich der Bremsweg um mehrere Meter verlängern.

Bei Kurvenfahrt auf nasser Fahrbahn kann das besonders belastete kurvenäußere Vorderrad bereits bei einem Minderdruck von 0,5 bar nur noch etwa 80 % der Kräfte eines korrekt befüllten Reifens übertragen, bei 1,0 bar sinkt der Wert  auf unter 70 %. In der Praxis bedeutet dies, dass das Fahrzeug aus der Kurve driftet. Bei Spurwechselmanövern gerät man früher ins Schleudern, weil die Stabilität fehlt. Auch ESP kann in diesen Situationen nur bedingt helfen. Bei zu wenig Druck rundum reduzieren sich die übertragbaren Seitenkräfte sogar auf fast die Hälfte. Bei voller Beladung des Fahrzeuges verstärkt sich diese Tendenz nochmals.

Zu wenig Luft bereits an einem einzelnen Vorderrad verlängert den Bremsweg ganz erheblich – auf nasser Fahrbahn um ca. 10 % bei 1,0 bar Luft-Defizit. Dies bedeutet bei Vollbremsungen aus 100 km/h, dass das Fahrzeug mit Minderdruck noch mit ca. 27 km/h  unterwegs ist, wenn das Fahrzeug mit korrekt befüllten Reifen bereits steht – was einer Bremswegverlängerung von 52 auf 56,5 Meter entspricht. Wichtig ist dabei auch, dass das ABS durch die unterschiedlichen Reifeneigenschaften nicht optimal arbeiten kann.

Zu wenig Luft bereits an einem einzelnen Vorderrad verlängert den Bremsweg ganz erheblich – auf nasser Fahrbahn um ca. 10 % bei 1,0 bar Luft-Defizit. Dies bedeutet bei Vollbremsungen aus 100 km/h, dass das Fahrzeug mit Minderdruck noch mit ca. 27 km/h  unterwegs ist, wenn das Fahrzeug mit korrekt befüllten Reifen bereits steht – was einer Bremswegverlängerung von 52 auf 56,5 Meter entspricht. Wichtig ist dabei auch, dass das ABS durch die unterschiedlichen Reifeneigenschaften nicht optimal arbeiten kann.

Das Fazit ist klar:

Vom korrekten Reifendruck hängt enorm viel ab. Deshalb ist es unerlässlich, den Reifendruck mindestens alle 14 Tage zu prüfen. Automatische Reifendruck-Überwachungssysteme bieten, wie der ADAC ermittelt hat, hier eine sehr gute Unterstützung, weshalb die Fahrzeughersteller alle Modellreihen damit ausrüsten sollten.

Und was ist nun der richtige Luftdruck?

Der richtige Luftdruck steht im Handbuch des jeweiligen Fahrzeuges. Manche Hersteller schreiben zusätzlich eine Notiz in den Tankdeckel oder auf einen Aufkleber im Bereich der Fahrertür. Wer nun ein wenig Sprit sparen will, der kann den Luftdruck leicht anheben. Aber bitte nicht zuviel. 0.5 bar sind bereits eine Hilfe beim Sprit sparen. Oder gleich einen Reifen mit “AA-Label” kaufen ;)

Original http://mein-auto-blog.de/reifentipp-der-richtige-luftdruck-entscheidet-42188/

17 Apr 2014

Reifentipp: Sägezahn erkennen

Was ist der Sägezahn, wo kommt er her und was kann man dagegen tun?

Damit moderne Reifen ein Höchstmaß an Sicherheit bieten sind sie auf gute Nass- und Aquaplaning-Eigenschaften ausgelegt. Vor allem sportliche und daher auch breitere Hochgeschwindigkeitsreifen besitzen eine relativ offenes Profil mit einem hohen Profil-Negativanteil (wenige hochstehende Profilblöcke) im Bereich der äußeren Reifenflanke. Der Sinn dahinter: Möglichst viel Wasser aufnehmen und ableiten – wenn der Reifen darin gut ist, gerät man erst spät in Aquaplaning-Situationen.

Beim Fahren – ganz egal ob besonders sportlich oder nicht – kommt es an den Gummiblöcken des Profils jedoch zu einem Schlupf, der ist immer vorhanden. Mal ist der Schlupf höher, mal geringer. Dieser Reifenschlupf kann nun dazu führen, dass  es zu einem sägezahnförmigen (stufenförmigen) Verschleißbild am Reifen kommt. Hauptsächlich passiert dies an den Reifen der nicht angetriebenen Achse.

Das Ergebnis: Verminderte Laufruhe und ein schlechteres Geräuschverhalten.

Der Sägezahn: Was kann man dagegen tun?

Vorbeugen kann man dem Sägezahnverschleiß durch korrekte Einstellung und Überwachung des Luftdrucks sowie durch wiederholendes und seitengleiches Wechseln der Räder von vorn nach hinten. Ein Tipp könnte lauten: Alle 8.000 km die Reifen von der Antriebsachse auf die nicht angetriebene Achse zu wechseln. Empfehlungen der Fahrzeughersteller findet man dazu meist in der Fahrzeug-Bedienungsanleitung. Hat sich der Sägezahn jedoch schon zu stark ausgebildet, hilft gegen dieses Problem – wenigstens bei Reifen ohne so genannte Laufrichtungsbindung – allenfalls noch ein diagonaler Tausch der Räder. Bei modernen Hochleistungsreifen ist dies jedoch in vielen Fällen nicht mehr möglich, da diese Reifen an eine Laufrichtung gebunden sind. Dann hilft nur noch vorbeugen! Und der richtige Luftdruck!

Original http://mein-auto-blog.de/reifentipp-saegezahn-erkennen-50961/

Created Donnerstag, 17. April 2014 Tags Björn Habegger | Luftdruck | Profil | Reifen | Reifen-Spezial Frühjahr | Reifenwechsel | Sägezahn | service | tipps Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
17 Apr 2014
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Schlitzauge?, Volkswagen Touareg 1941

Volkswagen Touareg

Der neue Touareg von VW feiert in Peking Weltpremiere. Allerdings, neu ist höchstens die Optik. Und ein Diesel-V6 mit Pipi-Einspritzung für Europa.

China, wer dieses Wort in Beisein eines VW-Mitarbeiters ab Stufe Prokurist in den Mund nimmt, erntet ein seliges Lächeln. China, so scheint es, ist derzeit das Allerheilmittel für den Konzern. Und so gibts man den Chinesen ab und zu auch eine Weltpremiere, wie den überarbeiteten Touareg. Dieser wurde, wie so oft, einfach ein bisschen aufgehübscht, an Front und Heck. Und man kann ihn mit 21-Zöllern haben. Feine Sache... Ach ja, und auch für Europa gibts etwas Neues. Einen V6-Diesel, mit dem man mittels SCR-System (also Harnstoff-Beisetzung zur Verbesserung des Abgasqualität), nun die bald anstehende Euro-6-Abgashürde überspringt. Und, das fette SUV bekommt wie der «neue» Polo serienmässig die Multikollisionsbremse spendiert. Was das bedeutet? Nach einem Unfall (also Auslösen der Airbags) aktiviert sich die Bremse automatisch, damit der Fahrer wenn möglich nicht noch andere Fahrzeuge oder Personen «belästigt». Zudem gibts die V6-Dies nun mit Bi-Xenonscheinwerfern und das Doppelkupplungsgetriebe kann nun auch Segeln. Und sie leisten 204 oder 258 PS, wem das nicht reicht kann den V8-Diesel mit 340 PS ordern. Natürlich gibts den Wüstenbewohner auch als Hybrid mit einer stattlichen Systemleistung von 380 PS. Spannend: dieses Auto verfügt über eine Anhängelast von satten 3,5 Tonnen. Die neuen Touareg sollen bei uns im Juni auf den Markt kommen.
Mehr Volkswagen gibts im Archiv.

Schlitzauge?, Volkswagen Touareg 1941

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/volkswagen-touareg-1941/seite_1-2

 
17 Apr 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Happy Birthday, Mazda MX-5 Geburtstag 1940

Mazda MX-5
25th Anniversary Edition

Mazda feiert den 25. Geburtstag des MX-5 in den USA mit einem kecken Sondermodell. Nach Europa kommt der spezielle «Miata» aber nicht.

Noch gut ein Jahr soll es dauern, bis die 4. Generation des MX-5 von Mazda auf den Markt kommt. Also rund ein Jahr nach dem runden Geburtstag, der 2014 gefeiert wird. Mazda hat für die USA, einem der grossen Absatzmärkte des MX-5 - er heisst dort Miata - ein Sondermodell lanciert. Aber auch bei uns ist man nicht untätig. Mit der Edition Voilà ma Suisse gibts es auch für die Schweizer MX-5-Fans ein Sondermodell zum Geburtstag. Trotzdem möchten wir unseren Lesern die Bilder des amerikanischen Sondermodells nicht vorenthalten. Und im Video gibts zu sehen, was man theoretisch alles aus einem MX-5 machen kann.
Mehr Mazda gibts im Archiv.

Happy Birthday, Mazda MX-5 Geburtstag 1940

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/mazda-mx-5-geburtstag-1940/seite_1-2

17 Apr 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Toller Einstand

Gestern war ich mit dem Titan auf der Autobahn, als das Lenkrad anfing zu vibrieren. Aber bevor ich anhalten konnte, um mal nach der Ursache zu sehen, tat es einen Knall, die Radkappe flog in den Straßengraben und es rauchte hinten. Ganz ehrlich? Ich dachte zuerst an einen Reifenplatzer. Vom hinteren rechten Rad stieg Rauch auf. WTF? Also ausrollen lassen und runter von der Autobahn. Nur keine hektischen Lenk- und Bremsmanöver, nicht dass der Wagen ausbricht.

Panne

Das hintere Rad war voll Fett, die Fettkappe fehlte und Das Hinterrad hatte mächtig Spiel. Vor diesem Foto hatte ich das Fett schon weggewischt.

Rad

Mutter war siedend heiß, Sicherungssplint rausgezogen und das Sicherungsblech. Mutter lässt sich nicht anziehen mit den Bordmitteln anziehen. Ficken.

Hilft nix, ADAC angerufen. Hoch auf dem gelben Wagen ging es zur Werkstatthölle. Und da ich neugierig war, gleich aufgebockt und das Rad abgemacht. Mutter abschrauben? Es ging eine halbe Umdrehung, dann war Schicht. Nicht s geht mehr. Werder vor noch zurück. Gewinde hin. O.k. an dem Punkt war mir klar, das wird ein tiefer Eingriff. Gewinde am Sack? Keine Experimente, da muss ein neuer (gebrauchter) Achszapfen her! Also kann ich auch die Mutter abflexen.

Bremstrommel

Man verzeihe die unscharfen Fotos - ich hatte nur das Handy dabei zum Fotografieren.

Na dann mal ab mit der Bremstrommel. Ab mit der Bremstrommel. AB MIT DER BREMSTROMMEL. Keine Chance erst einmal. Nur die Scheibe konnte ich abnehmen. Das Radlager dahinter ist Matsch.

Radlager

Der innere Ring des Radlagers ist quasi auf die Welle geschweißt. Das wird noch spannend, wie ich das wieder getrennt bekomme.

Was da passiert ist, darüber kann ich nur spekulieren. Zum TÜV Termin war das Radlagerspiel in Ordnung. Ich stand daneben, als es getestet wurde. Also muss etwas danach passiert sein. Es könnte ein Montagefehler von mir gewesen sein: Radlager zu fest gezogen - obwohl ich das nach Handbuch gemacht habe. Oder die Radlagerschalen waren nicht ganz am Anschlag und haben sich noch gesetzt. Oder die Lagerschalen waren mies und eine hat nachgegeben. Obwohl die von NK waren. Sicherlich ein günstigerer Hersteller, aber bisher habe ich mit deren Teilen keine schlechte Erfahrungen gemacht. Oder die Bremse war festgegangen, weil ich die Bremsrücksteller nicht erneuert hatte. Aber einseitig hatte der Wagen eigentlich nicht gezogen.

Vielleicht sieht man was, wenn die Trommel ab ist...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/toller-einstand

16 Apr 2014

Saisonauftakt @ BreuningerLand Ludwigsburg 2014

Die automobile Freiluftsaison ist da.

Bei lachendem Frühlingssonnenschein ging es am vergangenen Sonntag für über 1000 Oldtimer auf große Sternfahrt nach Ludwigsburg. Ziel war wieder der große Parkplatz am BreuningerLand. Aus allen Himmelsrichtungen kamen die Oldtimerfahrer zum traditionellen Saisonauftakt – und die Schau- und Kauflustigen zum verkaufsoffenen Sonntag. Das bunte Altautopotpourri hat mittlerweile Kultstatus und ist bis weit über die Region hinaus bekannt. Die Parkflächen platzten dieses Mal aus allen Nähten. Dank des schönen Wetters kamen doppelt so viel Altblech- (und Altpappen-)fahrer in die Residenzstadt wie zuletzt beim Saisonabschluss im vergangenen Jahr.

Ein schöner Mix aus ‘Butterbrotautos’ und exotischen Raritäten. Käfer, Kadetten, Cremeschnittchen, jede Menge Amischlitten und natürlich seltenen Vorkriegsfahrzeuge. Der rote Dino GT4 machte sich aus Mainz auf den Weg nach Ludwigsburg. Für feinen Zweitaktduft sorgten – neben DKW, Munga, Goggo & Co. – wieder Wartburg 311, 353 und Trabant Tramp der Zweitakterz Süd. Die Präsentationsrampe war wieder das große Highlight des Treffens. Kurzweilig und hochprofessionell: Der Motorsportjournalist Detlef Krehl und der Automobil-Historiker Wilfried Steerwechselten sich bei der Besprechung jedes einzelnen Fahrzeug ab. Die beiden sind übrigens große Kenner der Eisenacher Automobilbautradition: So wurden der blaue Wartburg 311 von Klaus und Diana und das BMW 321 Kabriolett mit Pokalen belohnt.

Für die professionelle Organisation sorgte wieder Retro Promotion- die Spezialisten für Oldtimerevents im Ländle und die Macher von Retro Classics.

Mehr BreuningerLand bei formfreu.de findet ihr hier: Saisonabschluss 2011, Saisonabschluss 2012, Saisonauftakt 2013, Saisonabschluss 2013.

Saisonauftakt @ BreuningerLand Ludwigsburg 2014Saisonauftakt @ BreuningerLand Ludwigsburg 2014Saisonauftakt @ BreuningerLand Ludwigsburg 2014Saisonauftakt @ BreuningerLand Ludwigsburg 2014Saisonauftakt @ BreuningerLand Ludwigsburg 2014Saisonauftakt @ BreuningerLand Ludwigsburg 2014Saisonauftakt @ BreuningerLand Ludwigsburg 2014Saisonauftakt @ BreuningerLand Ludwigsburg 2014Saisonauftakt @ BreuningerLand Ludwigsburg 2014

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Original http://www.formfreu.de/2014/04/16/saisonauftakt-breuningerland-ludwigsburg-2014/

16 Apr 2014

Angefahren: mit dem 2014 Jeep Cherokee 3.2 V6 LIMITED auf Stippvisite in Italien

2014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-33
Jeep, nicht die Fahrzeuggattung, sondern eben die Marke, die aber eben für solche Fahrzeuge seit 1941 steht, hatte mich nach Italien eingeladen. Jeep? Italien? Jeep gehört ja zu Chrysler, Chrysler gehört jetzt zu Fiat – also darf die deutsche Presse den neusten Jeep Cherokee eben auf dem Testgelände von Fiat in Balocco, nahe Mailand, über einen Offroad-Parcours schubsen und die italienischen Landstrassen erkunden. “Go Anywhere, Do Anything” lautet einer der Slogans von Jeep. Um den Wahrheitsgehalt dieser schmissen Worte zu überprüfen fehlte mir leider die Zeit, aufgrund widriger Umstände hatte ich gerade mal 2 Stunden mit dem Auto. Dem 2014 Jeep Cherokee 3.2 V6 LIMITED.Das Auto. Der Jeep. Der Jeep Cherokee. Ich erinnere mich noch an die frühen 90iger Jahre. Mein Kunstlehrer hatte damals einen Cherokee, der ja nun auch schon seit 1984 von Jeep verkauft wird. Damals war der Cherokee, wie auch mein Kunstlehrer, ein eher ungewöhnliches Exemplar, was man eben nicht alle Tage auf deutschen Strassen sehen konnte. Der Cherokee war kantig und hochbeinig. Ich mochte ihn, weil er so anders und auch so amerikanisch war. Zwischenzeitlich, insbesondere aber in den letzten 3 Jahren hat sich Jeep in Deutschland ziemlich gemausert. Konnte man im Jahre 2010 gerade mal 2.276 Jeeps unter das deutsche Volk bringen, so waren es 2013 mit 6.899 verkauften Einheiten fast drei Mal so viele Fahrzeuge. Auch kann sich der potentielle Jeep-Käufer über ein wachsendes Händlernetz freuen. Aktuell kann man bei 100 Händlern einen Jeep kaufen, noch im Laufe diesen Jahres sollen 15 weitere Händler hinzukommen. Bei all diesen Händlern kann man jetzt schon den neuen 2014 Jeep Cherokee bewundern und Probefahren. Der Verkaufsstart erfolgte bereits am 5. April.2014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-02Während der Pressekonferenz wurden wir auf den guten zu erwartenden Wiederverkaufspreis des Jeep Cherokees hingewiesen. Da waren die Herren auch selbstbewusst genug den neuen Spross mit den Fahrzeugen der gleichen Gattung unser deutschen Premium-Hersteller zu vergleichen. Audi Q5, BMW X3 und Mercedes-Benz GLK wurden da genannt und mit einer entsprechenden Erwartungshaltung bin ich dann zu ersten Mal in meinem Leben in einen Jeep gestiegen – zumindest hinter das Lenkrad, ich erinnere mich da dunkel an eine Fahrt in einem C7 irgendwann im Jahre 1989. Ausgesucht hatte ich mir einen dunkelblauen Cherokee, den einzigen vor Ort mit dem 3.2 Liter V6 Benziner. Jeep plant ja einiges an Cherokees zu verkaufen, dabei soll der Benziner aber eine untergeordnete Rolle spielen. Gerade mal 7% der erwarteten Verkäufe sollen dem Benziner zufallen. 53% aller deutschen Cherokees werden – laut den Erwartungen der Jeep-Verantwortlichen – wohl mit dem 2.2 Liter Diesel mit 170 PS, 9-Gang-Automatikgetriebe und Allradantrieb ausgeliefert werden – in der Ausstattungslinie LIMITED (darunter gibt es noch LONGITUDE). Dieses Modell startet dann bei 45.500 Euro, der Einstiegs-Cherokee mit 6-Gang-Handschaltung und 140 PS Diesel und reinem Frontantrieb ist ab 34.800 Euro zu erwerben. Der V6-Benziner kostet in der von mir gefahrenen LIMITED-Ausstattung 48.000 Euro. Für den gleichen Preis kann man auch den V6 (und aktuell nur den!) auch in der Variante “TRAIL HAWK” kaufen. Dann hat er allerlei Ausstattungsmerkmale, die ihn für einen deftigeren Geländeeinsatz empfehlen.Ich habe mich trotzdem für den Benziner entscheiden, weil das für mich eben schon zum American-way-of-life gehört. Zudem darf man mit dem Benziner gebremste Anhänger mit bis zu 2.5 Tonnen ziehen, der Diesel-Käufer muss sich da mit 2.2 Tonnen begnügen. Hinter vorgehaltener Hand hat man den einen und auch den anderen Kollegen gehört, wie er sich über das neue Design des Cherokee etwas echauffiert habt. Nun ja. Ich stimme durchaus zu, dass die neue Front durchaus gewöhnungsbedürftig ist. Die Wasserfall-Optik, in der die Lufteinlässe des Kühler eingebettet wurden, sieht aus der Froschperspektive schon ein wenig speziell aus. Im Rückspiegel hingegen macht der Cherokee meines Erachtens eine gute Figur. Wer genau hinsieht wird bei dem neuen Modell Design-Anleihen vom Willy, aber auch vom Wrangler finden, die die Jeep-Designer wirklich liebevoll aufgegriffen haben. Niedlich finde ich, dass der Kühlergrill an der Haube hängt und sich mit aufklappen lässt. So etwas sieht man bei unseren deutschen Herstellern ja leider nicht mehr.2014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-07Aber zurück zum Lenkrad – vielmehr zu meiner Rolle hinter eben diesem. Keyless-go. Also ein Startknopf, den ich drücke, um den V6 Pentastar Motor zum Leben zu erwecken. Heiseres Gebrüll? Mitnichten. Der V6 läuft kaum hörbar und sehr ruhig. Daran ändert sich auch nichts, nachdem ich den Gangwahlhebel der 9-Stufen-Automatik in den Drive-Modus bewege und losfahre. Der Jeep Cherokee ist als Benziner vor allem leise. Gerade mal, wenn man das Sport-Programm der Automatik bemüht und dabei herzhaft aufs Gaspedal tritt, meldet sich der Motor zaghaft. Fahr- wie Windgeräusche sind wirklich auf ein Minimum reduziert. Das ist sehr angenehm. Leider hat man im Gegenzug nicht die Serienlautsprecher des Infotainment-Systems entsprechend aufgewertet. Diese fangen bei hoher Lautstärke ein wenig an zu plärren. Abhilfe könnte hier das mit 500 Euro aufpreispflichtige Premium-Soundsystem von Alpine (506 Watt verteilen dann den Klang über neun Lautsprechern und einen Subwoofer.
) schaffen. Als angenehm habe ich das große Panorama-Glasdach empfunden. Es hellt den Innenraum angenehm auf und lässt die italienische Frühlingsluft in den Innenraum strömen. Allerdings hat sich bei meiner Testfahrt ein eher unangenehmes Windgeräusch entwickelt, so dass ich mir nicht vorstellen kann, das Dach auf längeren Strecken geöffnet zu lassen.Beim Fahren über die italienischen Landstrassen vermittelt mir der 2014 Jeep Cherokee genau den Eindruck, den ich schon beim ersten Einsteigen hatten. Robust. Unkapriziös. Auf den Strassen und durch die Kreisel lenkt er sich sich locker, problemlos. Die Lenkung ist selbstredend nicht direkt, aber auch nicht schwammig. Der Fahrzeugklasse SUV angemessen, so schreibt man das wohl am besten. Gleiches gilt für die Sitzposition – man sitzt angenehm erhöht und hat einen guten Blick auf die Strasse. Auch an der Rundumsicht ist nichts auszusetzen. Beim Einparken hilft die Rückfahrkamera. Das Bild derselben könnte für meinen Geschmack noch einen Tucken schärfer sein, dafür wird es in dem 8.4″ Touchdisplay des Infotainment-Systems formatfüllend angezeigt. Das Infotainmentsystem uconnect wurde von Harman entwickelt und macht durchaus einen passablen Eindruck. Das Touchdisplay ist keinesfalls zu träge und die Bebilderung der einzelnen Optionen hilft bei der intuitiven Bedienung. Das ganze Interieur finde ich robust-schick. “Go anywhere, do anything.” Da will man sich nicht jedes Mal einen Kopf machen, ob man den Innenraum beschmutzt oder ein Stück des Interieurs zerkratzt. Die Sitze meines Modells sind zweifarbig in Nappa-Leder gehalten, was ich optisch sehr gelungen finde. Den Sitzkomfort vermag ich nach einer Stunde Fahrzeit nicht zu beurteilen, wohl aber darf ich anmerken, dass es sowohl eine Sitzheizung als auch eine Sitzklimatisierung gibt. Beide sind zweistufig, lassen sich aber nicht gleichzeitig aktivieren. Schade, ich persönlich fahre ja gerne mit beheizten Sitzen und lasse gleichzeitig die Klimatisierung auf niedrigster Stufe laufen. Gut. Die Sitze lassen sich elektrisch verstellen.Im Kofferraum lässt sich Gepäck mit einem Umfang von 412 Liter verstauen. Es gibt noch ein Staufach unterhalb des Kofferraumbodens, wo sich das Tyre-fit befindet, wo man noch mal weiter 77 Liter verstauen kann. Klappt man die Rücksitzbank (60/40 Teilung) um, so kann man das Ladevolumen auf 1267 Liter erhöhen. Angenehm finde ich zudem, dass man die beiden Rücksitzbankteile einzeln verschieben kann. Der 3.2 Liter V6 leistet übrigens 272 PS und kann dabei ein maximales Drehmoment von 315 Nm entfalten. Die Höchstgeschwindigkeit erreicht der 2014 Jeep Cherokee 3.2 bei 206 km/h, die 100 km/h-Marke nach 8,1 Sekunden. Der NEFZ-Verbrauch liegt laut Jeep bei 10 Litern.Der Benziner wird allenfalls für Personen interessant sein, die sich für die Anhängelast von 2.5 Tonnen interessieren. Der 170 PS Diesel scheint eindeutig das attraktivere Angebot für den deutschen Markt zu sein. Ob der 2014 Jeep Cherokee attraktiv genug für die deutsche SUV-Kundschaft ist, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Ich denke schon, dass man den neuen Jeep Cherokee in Zukunft häufiger auf unseren Strassen sehen wird. Die Mischung aus Schick und Robustheit zu einem Preis, der im Segment der Mid-sized SUVs durchaus interessant ist, wird genügend Käufer locken, wenn es nicht der Mythos Jeep an sich schon tut.2014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-012014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-022014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-032014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-042014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-052014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-062014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-072014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-082014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-092014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-102014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-112014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-122014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-132014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-142014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-152014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-162014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-172014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-182014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-192014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-202014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-212014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-222014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-232014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-242014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-252014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-262014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-272014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-282014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-292014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-302014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-312014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-322014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-332014-Jeep-Cherokee-42-v6-limited-blau-34

Original http://auto-geil.de/2014/04/16/angefahren-mit-dem-2014-jeep-cherokee-3-2-v6-limited-auf-stippvisite-in-italien/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=angefahren-mit-dem-2014-jeep-cherokee-3-2-v6-limited-auf-stippvisite-in-italien

16 Apr 2014
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Hai, Toyota GT86 1939

Toyota GT86

«Hai» heisst auf japanisch «Ja». Sicher nicht der Grund, wieso der GT86 nun eine Dachantenne bekommt, die an einen Haifisch-Rückenflosse erinnert.

Nein, die neue Antenne ist nicht das einzige Unterscheidungsmerkmal des neuen Jahrgangs. Ausserdem stehen für den 200-PS-Sportler zwei neue Aussenlackierungen zur Wahl. Im Interieur kommt eine Instrumententafel in Karbonfaser-Optik zum Einsatz, die den sportlichen Charakter unterstreichen soll. Auch technisch hat sich etwas geändert. Und, wir sind begeistert. Denn die Marketingabteilung hat etwas geschafft, was Ingenieuren einfach nicht gelingen will:«Die neue Dämpfung verbessert das Handling und erhöht Stabilität und Fahrkomfort selbst bei höheren Geschwindigkeiten.». Als streffere Dämpfung für mehr Sportlichkeit und gleichtzeitig mehr Fahrkomfort. Wir ziehen den Hut und sagen «Hai», denn dieses Wort in Japan auch als «Okay» gebraucht. Wir werden uns einen solchen GT86 in naher Zukunft besorgen und schauen, wie die ganze Übung gelungen ist. Wir gehen mal davon aus, das der Bruder des Toyota, der Subaru BRZ ähnlich aufgewertet wird.
Mehr Toyota gibts im Archiv.

Hai, Toyota GT86 1939

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/toyota-gt86-1939/seite_1-2

16 Apr 2014
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Botox und Bleeching, Fahrbericht Volkswagen Polo 1938

Fahrbericht Volkswagen Polo

Sie sehen: den neuen Polo. Sie erkennen ihn nicht als neu? Keinse Sorgen, jetzt nicht gleich zu Fielmann rennen. Es ist der enue Polo, glauben sie uns.

Ja, wenns einen neuen Polo gibt ist das Brimborium gross. Auch wenn er gar nicht so neu ist. VW spricht von einer «grossen Produktaufwertung». Wir sagen dem, Onkel Doktor kam mit der Botox-Spritze und sein Assistent hat gewisse stellen noch gebleecht. Weil fast Ostern ist, verschweigen wir welche Stellen. In den Bereichen Emissionen, Assistenzsysteme und Komfortausstattung hat sich laut VW einiges getan hat. Stimmt. Optisch hingegen ist der neue Polo kaum vom bisherigen Modell, welches seit 2009 gebaut wird zu unterscheiden. Und, mit der Auffrischung soll der Polo die Zeit überbrücken, bis das ganz neue Modell – wohl 2016 – an den Start geht. Entsprechend ist auch klar, dass es den Polo bis auf weiteres nicht mit 4x4 geben wird. Ein Lücke im Angebot, die mit dem ganz neuen Modell dann wohl geschlossen wird.
Bis es soweit ist, muss man sich also mit Vorderradantrieb begnügen. Leistungsmässig ist das kein Problem, denn ausser dem GTI – er soll Ende Jahr mit 192 PS folgen — ist bei den Polo’s im Moment bei 150 PS Schluss. Absolut ausreichend für ein gerade mal 397 cm langes Auto, welches zum Beispiel mit dem besonders beliebten 90-PS-Benziner 1025 kg (DIN) wiegt. Das zeigte sich auch bei den ersten Testfahrten rund um München. Die 90 Pferde unter Haube (mittels Turbolader aus 1,2 Litern Hubraum generiert) traben friedlich vor sich her. Der Polo ist zwar kein Sprinter, aber dank des guten Drehmoments (160 Nm ab 1400 Umdrehungen) nimmt der VW auch grössere Steigungen einigermassen gelassen. Diese Polo-Variante verfügt über ein manuelles Fünfganggetriebe, optional sind natürlich in fast allen Modellvarianten auch die Doppelkupplungsgetriebe (DSG) lieferbar.
Botox und Bleeching, Fahrbericht Volkswagen Polo 1938
Zu den Fahrleistungen und zum Fahrkomfort passend ist die Geräuschkulisse im neuen Wolfsburger. Nicht laut aber doch präsent arbeitet der kleine Vierzylinder im Bug, die Verarbeitung ist wie bei VW üblich auf hohem Niveau und die Auswahl an Modellen – auch das ist bei VW ja üblich – ist riesig. Und: Mit einem Durchschnittsverbrauch nach EU-Norm von 4,7 L/100 km ist er durchaus sparsam. Im echten Leben werden es dann wohl rund 5,5 Liter sein. Das Spiel beginnt beim 1,0 MPI mit Dreizylindertriebwerk und 60 PS. Diese Basisversion wird in der Schweiz wohl ein Exot bleiben, lockt aber mit einem Basispreis von 15'500 Franken. Denselben Motor gibt es zudem noch mit 75 PS, gefolgt von den 90 und 110-PS-Versionen des 1,2 Liter. Hinzu kommt das derzeit stärkste Triebwerk, der 1,4 Liter mit 150 PS. Als Dieseltriebwerke kommen ausschliesslich 1,4 Liter grosse Vierzylinder zum Einsatz, die je nach Version 75, 90 oder 105 PS leisten. Die schwächste Version soll nur 3,1 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen. Sie ist ab Juni lieferbar. Ein typischer Schweizer Polo, also 90-PS-Benziner mit Doppelkupplungsgetriebe und der mittleren Ausstattungslinie (Comfortline) ist ab 22'550 Franken zu haben. Ein faires Angebot für ein sehr ausgereiftes Fahrzeug. Und weil der kleine Wolfsburger auch jüngere Kundschaft anziehen soll, wurde in Sache Infotainement aufgerüstet. So kommt im neuen Polo ein Grossteil der Technologie aus dem Golf VII zum Einsatz. Dazu gehört ein grosser, zentraler Touchscreen für Navi und Multimedia, eine spezielle Box fürs Handy (um den Empfang zu verbessern) oder Bluetotth-Audiostreaming – das meiste ist aber je nach Version aufpreispflichtig. Genauso wie viel der Assistenzsysteme, die ebenfalls aus der Golf-Klasse nun den Weg in die Polo’s finden. Dazu gehört  beispielsweise die serienmässig verbaute  Multikollisionsbremse. Zudem lässt sich der neue Polo auch mit einem Abstandsregeltempomaten bestellen. Ob das der grosse Vorteil im Konkurrenzumfeld ist, wissen wir nicht.
Mehr Volkswagen gibts im Archiv.

Botox und Bleeching, Fahrbericht Volkswagen Polo 1938

Text: Cha, Fotos: Werk.

Botox und Bleeching, Fahrbericht Volkswagen Polo 1938

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-volkswagen-polo-1938/seite_1-2

16 Apr 2014
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Eine neue 907 ist auf der Straße!

Gestern war es so weit. TÜV Termin. Ein wenig Mecker gab es, aber hey, es ist ein 24 Jahre altes Auto mit 260.000km auf der Uhr. Aber wie erwartet, der Lacher des Tages war die Batteriepolabdeckung. Aber: Sie ist o.k. Schön, wenn man mit so kleinen Gags dem Prüfer auch mal ein Lachen aufs Gesicht zaubern kann. Aber insgesamt ist der Kahn ganz gut beieinander für sein Alter.

ASU bei nem ollen Diesel ist ne Quälerei, so hohe Drehzahlen beim Diesel tun schon akustisch weh, aber die haute hin. Plakette gab es trotzdem keine. Der Wagen war noch nicht angemeldet ;-). Aber es gab einen Prüfbericht mit geringen Mängeln. HU bestanden! Bezahlt, Papiere mitgenommen und ab zur Zulassungsstelle. Jetzt hatte ich alle Papiere zusammen, um ihn zulassen zu können. Kennzeichen hatte ich auch vorab reserviert und die Kennzeichen im Internet bestellt. Ich mache gerne nochmals Werbung dafür, wo ich sie bestellt habe, weil ich die Idee dahinter einfach gut finde. Hinter kennzeichenprofis.de steckt die Lebenshilfe Werkstätten für behinderte Menschen Schwabach-Roth. Bedeutet behinderte Menschen bekommen einen Job, das Produkt kann man echt gebrauchen und dazu sind die Platten noch unschlagbar günstig. Ich habe lediglich 13,48 Euro inkl. Versand gezahlt und die Dinger waren wirklich am nächsten Tag in der Post.

Also schnell zur Zulassungsstelle. Das Glück von Montag hatte ich nicht. Fast eine Stunde Wartezeit. Aber das ist normal. Bei der Zulassung die obligatorische Frage, ob ich auch eine Umweltplakette will. Klar wollte ich die. Dann stutzte der Beamte ein wenig, weil er nicht sicher war, ob der Wagen eine bekommt. Nachgelesen in der Liste der Schlüsselnummern und siehe da: die mir zustehende grüne Plakette. Na also.

Dummweltplakette

Es folgte der schöne Moment "richtige" Kennzeichen an den Titan zu schrauben:

Kennzeichen

Der Titan ist auf der Straße! Es wird jetzt noch eine Wartungsorgie folgen. Öl sollte mal neu, die Bremsflüssigkeit dürfte auch älter sein. Glühkerzen? Wenn ich schonmal drüber bin...

Sitze habe ich inzwischen aufgetan. Nicht die Mörderteile, aber 2 identische Sporthocker. Dürften die identischen sein, die ich im Piraten hab. Opel Sportsitze Velours - diesmal nur aus nem Kadett E GSI. Der Stoff is super haltbar, wenn diese geschmacksneutralen Innenflächen nicht wären - ein Gestaltungsanlass.

Sitze

Muss ich den Preis erwähnen? Der obligatorische eine eBay Euro. Stehen diesmal aber etwas weiter weg (ca. 100km), aber das kann ich hoffentlich mit ner anderen Ostertour verbinden. Bisher hat mir der Verkäufer noch nicht geantwortet auf meinen Terminvorschlag.

Apropos Tour - wer hat wieder Bock zum Carfreitag mit nach Limburg zu fahren?

Carfreitag

Letztes Jahr kam ja ne lustige Runde zusammen. So im Rudel macht das am meisten Spaß. 17 Uhr da aufzuschlagen macht aber keinen Sinn. Da bekommen wir keinen vernünftigen Parkplatz mehr. Für die, die aus Richtung Mainz mitfahren wollen, würde ich sagen, wir treffen uns um 15:00 Uhr am Kentucky schreit Ficken Parkplatz in Mainz Kastel, Abfahrt um 15:15 Uhr. Leute aus anderen Richtungen können sich uns gerne vor Ort anschließen, wenn wir die Autos zwischen Grausen und Begeisterung begutachten. Für die es nicht kennen, empfehle ich den Bericht vom letzten Jahr.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/eine-neue-907-ist-auf

Mehr lesen von : Ralf Bielefeldt

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06 May 2011

VW Polo R WRC: World Rally Championship statt Dakar

VW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVolkswagen verabschiedet sich von der Rallye Dakar. Nach drei Siegen in Folge wird 2012 kein werkseigener Race Touareg beim Wüstenspektakel starten. Dafür lassen es die erfolgsverwöhnten Wolfsburger künftig auf vier Kontinenten krachen statt nur auf einem: Ab 2013 startet VW offiziell in der WRC. Der Rallye-Weltmeisterschaft kann das nur guttun: Beim sparsam inszenierten zeremoniellen Start des Laufs auf Sardinien im Hafen von Olbia war am Donnerstagabend deutlich weniger los als im „Warehouse“ nebenan, wo Volkswagen die Motorsport-Fachwelt zur PK lud – trotz der offiziellen Premiere des bulligen Mini Countryman WRC.

Basismodell für den neuen Motorsport-Renner ist der VW Polo. Zwei Jahre nach seiner Fahrpräsentation auf Sardinien tritt der breitschultrige Erbe des seligen Rallye-Golf als stärkster Polo aller Zeiten an. Mächtige Radkastenverbreiterungen, riesiger Lufteinlass vorn, Hutze auf dem Dach, monströser Heckflügel – mit dem Vorbild aus den 80ern, der im Vorraum mit einer Armada aufgesetzter Zusatzscheinwerfer geradezu rührend an die Rallye-Erfolge früherer Tage erinnert, hat der Polo R WRC sehr wenig bis nichts gemein.

Enthüllt wurde der weiße Ford- und Citroen-Schreck (bislang die dominierenden Marken in der WRC) vom kleinen Darth Vader aus dem aktuellen Passat-Spot – beziehungsweise von seinem Double. Im Kostüm steckte Neel, der Sohn eines VW-Mitarbeiters. Was der Knirps vor den Augen von Motorsport-Legenden wie Michèle Mouton und Jacky Ickx gekonnt freilegte, soll es pünktlich zum ersten Roll-out 2011 auf 300 PS bringen. Noch werkelt nicht einmal das 1,6-Liter-Originaltriebwerk im Polo R WRC. Abends beim Dinner am Pool wurde der Bolide leise und unauffällig ins Rampenlicht geschoben. Für den Abtransport am nächsten Morgen sorgte ein elektrisch angetriebenes Golf-Wägelchen.

VW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf Sardinien VW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf Sardinien

Alle Bilder: Der Polo R WRC in der Galerie

Exakte technische Daten hatte Volkswagen Motorsport logischerweise noch nicht in petto. Nur so viel: Das Engagement in der World Rally Championship der FIA ist zunächst bis 2015 angelegt. Eine entscheidende Rolle beim Aufbau des neuen Teams wird der mehrfache Rallye-Weltmeister Carlos Sainz spielen, der VW auch nach dem Ende des Dakar-Engagements erhalten bleibt. Für die Suche nach Fahrern will sich Motorsportchef Kris Nissen Zeit lassen. „Es gibt keinen Grund zur Eile. Es wäre natürlich toll, wenn wir einen neuen Walther Röhrl in Deutschland hätten, das würde uns und der WRC sicher helfen.“ Grundsätzlich stünde aber das fahrerische Können über der Nationalität. Erste Bewerber gäbe es bereits.

Ein Ass haben Nissen und Co ohnehin im Ärmel: Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah schnuppert dieses Jahr erste WRC-Luft. In einem Ford Fiesta S2000.

Link: Volkswagen Motorsport

 

17 Feb 2011

Ggf. reserviert

file:///Users/Bieli/Desktop/Bahnfahren.jpg Ich habe es getan. Ich bin umgestiegen. Abenteuer Bahnfahren. Für jemanden wie mich, der bevorzugt auf eigener Achse unterwegs ist, ein echter Schritt. Aber es musste sein. Das Wetter. 350 Kilometer durch Eis und Schnee, das ist keine Freude dieser Tage, wenn noch andere Autos auf der Straße sind. Also Schienenstrang statt Asphaltband. Die höfliche Form der Fortbewegung.

Entschuldigung. Permanent sagt einer Entschuldigung bei der Bahn. Am Bahnhof, im Zug, am Platz. Entschuldigung für die Verspätung. Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Entschuldigung, das ist mein Platz.

„GGF. RESERVIERT“. In roten Lettern steht das über allen 62 Plätzen in Wagen 22. „Das hat nichts zu bedeuten“, beruhigt ein grauhaariger Mann seine sehr blonde Frau, „setz dich ruhig hin.“ Eine Station weiter frisst er seine Worte. „Entschuldigung, Platz 51 habe ich. Fenster.“ Wortlos schaut der Reservierungslose die kleine Übergewichtige neben seinem Platz an, mürrisch steht er auf und zerrt den just verstauten Koffer seiner Frau wieder aus der Gepäckablage. Die schaut verblüfft. „Hattest du nicht gesagt ...“

Tumult liegt in der Luft. Überall im schmalen langen heißen Wagen stehen jetzt GGFs neben ihren Plätzen. „Entschuldigung...“ „Äh, Entschuldigung, ...“ „Entschuldigung, ähm, ...“ Aufstehen, hinsetzen, Stau im Gang. Ungeduld und Unverständnis machen sich breit. Dann die Durchsage: „Die Reservierungsanzeige über den Sitzplätzen ist außer Funktion. Wir bitten um Entschuldigung. Bitte geben Sie die Plätze gegebenenfalls frei, wenn jemand eine Reservierung hat.“

Ein sehr dünner Mann mit sehr dünnen Haaren und sehr schmalem Bärtchen begehrt die Fahrkarten. Entschuldigung sagt der Blau-Uniformierte nicht, aber „Bitte“. Bahnfahren ist so nett.

Created Donnerstag, 17. Februar 2011 Document type Article
Categories Timeline Author Ralf Bielefeldt
20 Jan 2010

Gestatten: Mini Countryman, das Web-Frühchen

P90055094 Es ist mal wieder soweit: Das Internet hat das nächste Frühchen geboren! Der Mini Countryman, lange angekündigter und von Lifestylesüchtigen sehnlich erwarteter Crossover aus dem Hause BMW-Mini, sollte eigentlich erst im Februar 2010 ans Licht der Öffentlichkeit gelangen, in gefühlter Reichweite des 80. Genfer Salons. Das war einigen US-Bloggern viel zu lange hin - hielten sie doch bereits (woher auch immer) erste Bilder in Händen. Und diesen Schatz wollten sie anständigerweise mit der ganzen Welt teilen. Mini tat das einzig Richtige in solch einer Situation: offizieller Frühstart, alle Bilder frei! Here we go.

Auf dem Pariser Salon 2008 debütierte die Studie Mini Crossover Concept, auf der North American International Auto Show (NAIAS) 2010 in Detroit folgte mit dem gestrippten Mini Beachcomber Concept der nächste Appetitanreger, und nun endlich ist es soweit: Mini präsentiert seine vierte Baureihe, den Countryman. Zur offiziellen Freigabe der Bilder spendieren die Münchner zeitgemäß die passende Facebook-Seite. Wenn schon Frühstart, dann doch bitte richtig.P90055065P90055066P90055069

Anfang März 2010 dürfen Autofans den knapp 4,10 Meter langen Countryman erstmals anfassen. Dann steht er als eines der Highlights des Genfer Salons im Scheinwerferlicht am viel zitierten Lac Lemans. Was es da sonst noch alles Schönes zu sehen gibt, haben die fleißigen Kollegen von autobild.de und ams.de wie üblich auf Sonderseiten zusammengetragen. Über den Mini Countryman wissen beide einhellig zu berichten, dass er zu Preisen ab 25.000 Euro zu haben sein soll. Für die serienmäßig mit dem neuen Allradantrieb "ALL4" ausgestatteten Cooper D (116 g/km CO2, 82 kW/112 PS) und Cooper S (146 g/km CO2, 135 kW/184 PS) werden bis zu 4000 Euro mehr fällig. Nackelig, versteht sich.

Die Mini-typischen Accessoires (Panoramaschiebedach, breite Räder, Zentraldisplay mit Navi etc.) kosten wie gewohnt Aufpreis. Am Ende des Tages steht ein einigermaßen "individualisierter" Countryman vermutlich für 35.000 Euro in der Tiefgarage oder vor der 18-Euro-warm-pro-qm-Altbauwohnung. Dafür gibt es mit ein bisschen Verhandlungsgeschick auch schon einen (eher nackten) Audi Q5 oder BMW X3, das nur mal so, aber wohl kein "Go-Kart-Feeling mal vier" - das nämlich verspricht Mini allen Käufern des Countryman. Der optinale Allradantrieb soll für selig machenden Vortrieb in allen Lagen sorgen. Im Normal-Modus gehen 50 Prozent der Kraft an die Hinterräder, im Extremfall heißt es auch mal: Alle Pferdchen nach hinten! Elektronische Helferlein wie DSC, DTC und die Sperrfunktion des Vorderachsdifferenzials regeln den Rest. Wer auf ALL4 verzichtet, ist klassisch mit Frontantrieb unterwegs.

Was hat er sonst zu bieten, der Countryman. Gewohnt lässige Optik, klar. Hexagon-Kühlergrill, in die Motorhaube eingelassene Scheinwerfer, aufrecht stehende Heckleuchten, vom Clubman bekannte Proportionen, anders als der aber vier echte Türen und etwas mehr Bodenfreiheit. Siebeneinhalb Zentimeter ragt das Dach höher auf als bei der Mini Limousine. Damit ist der Countryman von nah und fern immer noch kein klassisches SUV, aber ein echt durchtrainiertes Kerlchen, quasi der Jaden Smith der Querfeldeinrenner. P90055103P90055101P90055102

Drinnen gibt es serienmäßig vier Einzelsitze. Eine geteilte Dreierbank für den Fond ist alternativ ohne Aufpreis zu haben. Neues Stilmittel im Hause Mini ist das "Center Rail", eine konsequent von vorn bis hinten durchgezogene schmale Mittelkonsole, auf der man allerlei "Clip-In-Elemente" unterbringen kann: bewegliche Cupholder, Aschenbecher, Brillenhalter, Handyhalter etc. Drei Benziner und zwei Dieselmotoren hat Mini im Angebot. Die langsamste Maschine (mini One D Countryman) rennt 170 km/h Spitze, die schnellste (Cooper S) 215 km/h. Und falls sich jemand ernsthaft für Ladevolumen interessieren sollte: 350 bis 1170 Liter gehen rein, je nach Bestuhlung.

Als Verkaufsstart peilt Mini den Herbst 2010 an. Bis dahin sollten sich Mini-Puristen an die neue Frontvariante gewöhnt haben: Der Cooper S Countryman tritt mit tief herunter gezogenen Mundwinkeln an. Erinnert ein bisschen an den jahrelang kultivierten Machobart von Rocklegende Freddie Mercury. Aber das kann ich mir auch einbilden. P90055105P90055106P90055107P90055090P90055091P90055092P90055093P90055095P90055096P90055097P90055098P90055099P90055100P90055060P90055061P90055067P90055062P90055063P90055064P90055071P90055073P90055074P90055072P90055081

 

 

27 Dec 2009

Buchtipp: CARS von Stephen Bayley

CarsCover

"Freiheit. Stil. Sex. Power. Bewegung. Farbe." Was für ein Untertitel für ein Buch. Mehr geht nicht, könnte man meinen. Bis man es anfasst. Und aufschlägt. Zum Niederknien.

Die Zeit der Geschenke ist vorbei? Nix da! Dieses Buch macht das ganze Jahr über glücklich. Autofans – und solche, die noch gar nicht wussten, dass Autos zum Niederknien schön sein können. Hinreißende, epochale, blecherne Ikonen. Wie der Lincoln Zephyr von 1939, Lancia Aurelia von 1951, Jaguar E-Type von 1961 oder das fahrende US-Sex-Symbol schlechthin, die frühe Corvette. Cars4

538 Duoton-Fotos haben Autor Stephen Bayley und Fotograf Tif Hunter in ihrem Werk CARS zusammengetragen, eins ist schöner als das andere. 86 Autos aus den Jahren 1908 bis 2003, jedes einzelne wird auf vier Seiten aufwändig präsentiert: erst doppelseitige Aufmachung, stets mittig von der Seite abgelichtet, dann zwei Seiten mit Details. Renault oder Rolls-Royce, Panhard oder Porsche – alle Marken werden gleich behandelt. Allerweltsautos wie der VW Käfer und Exoten wie der Cisitalia von 1947, jedem Exponat wird die gleiche Liebe zum Detail zuteil.

Das Ergebnis ist eine Art Kunstkatalog, 384 gebundene Seiten stark und fast drei Kilo schwer. Ein Werk für die Ewigkeit. Und entsprechend aufgemacht: im schwarzen Textilschuber  und mit schlammfarbenem Velourseinband. Silberfarben eingestanzt und fein säuberlich untereinander aufgelistet: die Worte CARS, FREIHEIT, STIL, SEX, POWER, BEWEGUNG, FARBE. Yeah, dafür leben wir, auch ohne Tom Wolfes „Das bonbonfarbene tangerinrot-gespritzte Stromlinienbaby“ gelesen zu haben (dem diese Aneinanderreihung von Begriffen entspringt).

Der Preis? Kein Schnäppchen, aber angemessen. 75 Euro ruft der Delius Klasing Verlag für die neue Bibel der Ästheten auf (ISBN 978-3-7688-2623-5). Helmut Newtons Lebenswerk SUMO steht als Neuauflage für 100 Euro beim Buchhändler. Und bietet auf 480 Seiten nicht halb so viele geile Bilder.

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Created Sonntag, 27. Dezember 2009 Tags Buch | Buchtipp | Cars | Rezension | Stephen Bayley | Tif Hunter Document type Article
Categories Timeline Author Ralf Bielefeldt
 
20 Nov 2009

Weltpremiere Audi A8 in Miami

Michael Dick ZeichnungAudi lässt es zum Abschluss seiner 100-Jahr-Feier noch mal so richtig krachen: Am 30. November enthüllen die Herren der vier Ringe die nächste Generation des Audi A8. Nein, nicht daheim in Ingolstadt. Drüben. Auf der anderen Seite des Teichs. Am Strand von Miami. Und wir sind dabei!

Vorsprung durch Technik trifft die Kunst des Fortschritts. So oder so ähnlich lautet das Motto, wenn am 29. Dezember ein Flieger voller Journalisten in München abhebt und zur ultimativen Premieren-Sause in die Staaten startet. Audi ist „Automotive Sponsor“ des alljährlichen Design-Doppels Design Miami und Art Basel Miami Beach. Und nutzt die trendige Veranstaltung fürs furiose Finale seiner 100-Jahr-Feierlichkeiten. Die Weltpremiere des neuen Audi A8. Im Beisein von motorkultur.com. Hach.

In der bonschefarbenen Enklave der finanziell Unabhängigen sind Kunst und Design das A und O des menschlichen Seins. Ein wunderbarer Ort, um eine Stilikone wie den Audi A8 - den Ur-Enkel von Sandmanns stolzem V8 - zu entpacken. Als visuellen Höhepunkt der Vernissage „The Art of Progress“, die Kunst des Fortschritts/des Weiterkommens/der Vorwärtsbewegung, die im eigens errichteten Audi Pavillon auch nach der Weltpremiere Besucher anlocken soll. Vom 2. bis zum 5. Dezember 2009 ist der Satellit der Design Miami und der Art Basel Miami Beach geöffnet und für alle Interessierten zugänglich. Täglich von 12 bis 20 Uhr, Ecke 45th & Collins Avenue, östlich der großen Parkfläche.

Audi Pavilion_World Premiere A8

Vorab gibt es aber erst einmal Sandkastenspiele vom Feinsten. Am Abend des 30. November versammelt Audi im „temporären Museumskonstrukt“ am Strand von Miami Beach Kunstliebhaber, Kunstschaffende und Autofans aus aller Welt. Jede Menge Promis werden sicherlich auch dabei sein. Und natürlich Tom Dixon. Der britische Top-Designer präsentiert „The Light Light“, (s)eine Installation aus Aluminium und LED-Licht. Weiterer Kunstleckerbissen und artgerechter Rahmen für den neuen Audi A8 sind ausgewählte Kunstwerke der neuen Ausstellung „Beg Borrow and Steal“ aus der Rubell Family Collection, eine der weltweit bedeutendsten Kunstsammlungen, heißt es.

Weltpremiere des neuen Audi A8 Weltpremiere des neuen Audi A8 Weltpremiere des neuen Audi A8

Wer zufällig in der Gegend ist, aber keine Einladungskarte hat: In der Audi Lounge im Miami Design District (NE 39th Street and 1st Court, täglich 11 bis 19 Uhr) wird der A8 während der Design Miami und Art Basel Miami Beach in einer „neuartigen Installation“ zu sehen sein, verspricht Audi allen Besuchern. Alternativ kann der Aluminium-Kreuzer im Januar 2010 in Detroit begutachtet werden. Auf die LA Auto Show nimmt Audi sein neues Flaggschiff noch nicht mit. Fotos von der Präsentation in Miami gibt es in Kürze im Kulturnetzwerk von motorkultur.com und stilkultur.com.

Link: Audi Galerie
Link: Audi A8 Galerie

Created Freitag, 20. November 2009 Tags 2009 | Art Basel | Audi A8 | Design Miami | Miami Beach | November | Rubell Family Collection | Tom Dixon | Weltpremiere Document type Article
Categories Timeline Author Ralf Bielefeldt
21 Oct 2009

Tokyo Motor Show: Toyota allein zuhaus

Na so was: Japan feiert Automesse. Und kein großer ausländischer Autobauer ist dabei. Zu sehen gibt es trotzdem was auf der 41. Tokyo Motor Show. Vor allem viel freien Teppich.

Dreiräder, Busse und Nutzfahrzeuge waren die Stars der ersten Tokyo Motor Show. Anno 1954 fand Japans bedeutendste Automesse erstmals statt. Hibiya-Park, Chiyoda lautete damals die Adresse für alle, die etwas bewegen wollten im Land der aufgehenden Sonne. Das hat fraglos geklappt: Japans mächtigster Autohersteller Toyota ist inzwischen der größte Autobauer der Welt. Hätte irgendjemand das vor 54 Jahren prophezeit, wäre er vermutlich eingewiesen worden. Genau wie alle jene, die vor zwei, drei Jahren vorhergesagt hätten, dass die TMS von der weltweit schrillsten Automesse zur Lokalveranstaltung verkümmert.

Genau das ist 2009 passiert: Kein einziger namhafter ausländischer Hersteller hat sich auf der Makuhari Messe um eine Ausstellungsfläche bemüht. Volkswagen nicht, BMW nicht, Mercedes-Benz nicht. Keiner da. Alpina D3Das darf man keineswegs als Vergeltung werten für die spärliche Teilnahme japanischer Autobauer an der diesjährigen IAA (u.a. fehlten Honda, Nissan und Mitsubishi), oh nein, Sparen ist angesagt. Die Globalisierung frisst ihre Kinder. So schnell geht das manchmal.

Einzig Burkard Bovensiepen zeigt Flagge: Der Alpina-Boss darf sich rühmen, einige der PS-stärksten Exponate der 2009er Show im Gepäck zu haben. Weltpremiere für den langen B7 mit 507 PS, die Über-Version des neuen 7ers. Bescheiden sollen sich andere: Unter 360 PS machen es seine BMW-Benziner nicht, der dieselnde D3 kommt auf 214 PS. Im Heer der Elektromobile und Kleinstfahrzeuge fällt er damit fraglos auf. Und hält das deutsche Fähnlein hoch. Jedenfalls einer. Die Japaner danken es ihm.

Toyota iRealAutos in Würfelform, Einsitzer, rollende Juke-Boxen – nirgends waren die Studien einst abgefahrener, die Kostüme der Hostessen schriller und das allgemeine Staunen und Drängeln größer als auf der Tokioter Bühne. Vorbei. Tristesse beklagen alle namhaften Autoportale. Auf jeder Zuchtbullerversteigerung sei mehr los. Originelle Exponate gibt es gleichwohl: Toyota schickt z.B. den i-Real auf den Catwalk, eine Art mobilen Zahnarztstuhl mit Lithium-Ionen-Akku und verschiedenen Grundgeschwindigkeiten (sechs km/h im aufrechten „Walking Mode“, 30 km/h im eher liegenden „Cruising Mode“), Nissan punktet mit dem 1,10 Meter breiten Land Glider, einem Retro-Kabinenroller mit E-Antrieb, in dem zwei Personen hintereinander sitzen und dank Neigetechnik synchron in Kurven Blickkontakt zur Bordsteinkante aufnehmen können.

Lexus LFASerienreifes gibt es natürlich auch: Lexus gibt endlich den LFA frei - baut ihn aber erst in 18 Monaten. Ohne den bisherigen Bindestrich, dafür mit strammen 560 reinen Benzin-PS, die für Bovensiepsche 325 km/h Spitze reichen sollen. Konzernmutter Toyota zeigt den SAI, so eine Art Prius für Große. 190 PS machen ihm Lexus-Beine. Der Antrieb stammt aus dem HS 250h. Mit der Leistung wachsen die Maße: 4,62 statt 4,46 Meter – Hybrid wird erwachsen, wir haben es schon immer gewusst.

Mehr über die Stromer der 41. Tokyo Motor Show (24.10. bis 4.11.) verrät uns Olli Lauter, der ist für motorkultur.com vor Ort. Zur Einstimmung gibt es hier das Beste der 63. IAA. Sören Bartels, Inhaber der Agentur „ICU – UCme“, und Peter Irgendwer, besser bekannt als „Peter, der Lude“, haben für kiezcars.de den ultimativen Messerundgang hingelegt. Brixx sei Dank.

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