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18 Jan 2012
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BMW ActiveE – Auslieferung in den USA hat begonnen

bmw-activee--auslieferung-in-den-usa-hat-begonnenBMW hat den ersten ActiveE 1er für die zweite Erprobungsrunde von Elektroautos nach dem Mini E an den ersten Testkunden in des USA. [...]

BMW hat den ersten ActiveE 1er für die zweite Erprobungsrunde von Elektroautos nach dem Mini E an den ersten Testkunden in des USA.

Schon im April 2012 haben wir darüber berichtet, dass BMW in den USA eine weitere Erprobungsrunde mit Flotten- und Privatkunden anstreben würde. Nun ist es so weit. Die ersten die sich einen ActiveE in die Garage stellen können sind Tom and Meredith Moloughney. Das Paar hat bereits am Testlauf mit dem Mini E im Jahr 2009 teilgenommen.

Der Leasingvertrag für einen BMW ActiveE läuft für die Dauer des Versuchs über 24 Monate. Und das zu einem durchaus sehr attraktiven Preis, wenn man die Kaufpreise anderer Elektroautos ansieht. So ist ein BMW ActiveE für eine Anzahlung in Höhe von 2.250 US-Dollar und einer monatlichen Rate von 499 US-Dollar zu haben. Ein sensationeller Preis für das 125 kW / 170 PS und 245 Nm max. Drehmoment leistende Elektroauto. Die Reichweite des batterieelektrischen 1er liegt mit einer Batterieladung bei bis zu 160 Kilometer und das mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 145 km/h.

 

Nach dem ersten ausgelieferten ActiveE werden nun noch 699 weitere Einheiten folgen. Die Ergebnisse des Versuchs mit den Mini E schienen damals sehr positiv ausgefallen zu sein. Hoffentlich ist das auch diesmal so und wir sehen bald in Großserie produzierte ActiveEs.

greenmotorsblog.de


Original: Hybrid, Elektro, Gas, Brennstoffzelle … - greenmotorsblog.de

Created Mittwoch, 18. Januar 2012 Created by Thomas Categories Timeline Tags bmw | bmw activee | elektro- | Feldversuch
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16 Apr 2014
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Hai, Toyota GT86 1939

Toyota GT86

«Hai» heisst auf japanisch «Ja». Sicher nicht der Grund, wieso der GT86 nun eine Dachantenne bekommt, die an einen Haifisch-Rückenflosse erinnert.

Nein, die neue Antenne ist nicht das einzige Unterscheidungsmerkmal des neuen Jahrgangs. Ausserdem stehen für den 200-PS-Sportler zwei neue Aussenlackierungen zur Wahl. Im Interieur kommt eine Instrumententafel in Karbonfaser-Optik zum Einsatz, die den sportlichen Charakter unterstreichen soll. Auch technisch hat sich etwas geändert. Und, wir sind begeistert. Denn die Marketingabteilung hat etwas geschafft, was Ingenieuren einfach nicht gelingen will:«Die neue Dämpfung verbessert das Handling und erhöht Stabilität und Fahrkomfort selbst bei höheren Geschwindigkeiten.». Als streffere Dämpfung für mehr Sportlichkeit und gleichtzeitig mehr Fahrkomfort. Wir ziehen den Hut und sagen «Hai», denn dieses Wort in Japan auch als «Okay» gebraucht. Wir werden uns einen solchen GT86 in naher Zukunft besorgen und schauen, wie die ganze Übung gelungen ist. Wir gehen mal davon aus, das der Bruder des Toyota, der Subaru BRZ ähnlich aufgewertet wird.
Mehr Toyota gibts im Archiv.

Hai, Toyota GT86 1939

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/toyota-gt86-1939/seite_1-2

16 Apr 2014
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Botox und Bleeching, Fahrbericht Volkswagen Polo 1938

Fahrbericht Volkswagen Polo

Sie sehen: den neuen Polo. Sie erkennen ihn nicht als neu? Keinse Sorgen, jetzt nicht gleich zu Fielmann rennen. Es ist der enue Polo, glauben sie uns.

Ja, wenns einen neuen Polo gibt ist das Brimborium gross. Auch wenn er gar nicht so neu ist. VW spricht von einer «grossen Produktaufwertung». Wir sagen dem, Onkel Doktor kam mit der Botox-Spritze und sein Assistent hat gewisse stellen noch gebleecht. Weil fast Ostern ist, verschweigen wir welche Stellen. In den Bereichen Emissionen, Assistenzsysteme und Komfortausstattung hat sich laut VW einiges getan hat. Stimmt. Optisch hingegen ist der neue Polo kaum vom bisherigen Modell, welches seit 2009 gebaut wird zu unterscheiden. Und, mit der Auffrischung soll der Polo die Zeit überbrücken, bis das ganz neue Modell – wohl 2016 – an den Start geht. Entsprechend ist auch klar, dass es den Polo bis auf weiteres nicht mit 4x4 geben wird. Ein Lücke im Angebot, die mit dem ganz neuen Modell dann wohl geschlossen wird.
Bis es soweit ist, muss man sich also mit Vorderradantrieb begnügen. Leistungsmässig ist das kein Problem, denn ausser dem GTI – er soll Ende Jahr mit 192 PS folgen — ist bei den Polo’s im Moment bei 150 PS Schluss. Absolut ausreichend für ein gerade mal 397 cm langes Auto, welches zum Beispiel mit dem besonders beliebten 90-PS-Benziner 1025 kg (DIN) wiegt. Das zeigte sich auch bei den ersten Testfahrten rund um München. Die 90 Pferde unter Haube (mittels Turbolader aus 1,2 Litern Hubraum generiert) traben friedlich vor sich her. Der Polo ist zwar kein Sprinter, aber dank des guten Drehmoments (160 Nm ab 1400 Umdrehungen) nimmt der VW auch grössere Steigungen einigermassen gelassen. Diese Polo-Variante verfügt über ein manuelles Fünfganggetriebe, optional sind natürlich in fast allen Modellvarianten auch die Doppelkupplungsgetriebe (DSG) lieferbar.
Botox und Bleeching, Fahrbericht Volkswagen Polo 1938
Zu den Fahrleistungen und zum Fahrkomfort passend ist die Geräuschkulisse im neuen Wolfsburger. Nicht laut aber doch präsent arbeitet der kleine Vierzylinder im Bug, die Verarbeitung ist wie bei VW üblich auf hohem Niveau und die Auswahl an Modellen – auch das ist bei VW ja üblich – ist riesig. Und: Mit einem Durchschnittsverbrauch nach EU-Norm von 4,7 L/100 km ist er durchaus sparsam. Im echten Leben werden es dann wohl rund 5,5 Liter sein. Das Spiel beginnt beim 1,0 MPI mit Dreizylindertriebwerk und 60 PS. Diese Basisversion wird in der Schweiz wohl ein Exot bleiben, lockt aber mit einem Basispreis von 15'500 Franken. Denselben Motor gibt es zudem noch mit 75 PS, gefolgt von den 90 und 110-PS-Versionen des 1,2 Liter. Hinzu kommt das derzeit stärkste Triebwerk, der 1,4 Liter mit 150 PS. Als Dieseltriebwerke kommen ausschliesslich 1,4 Liter grosse Vierzylinder zum Einsatz, die je nach Version 75, 90 oder 105 PS leisten. Die schwächste Version soll nur 3,1 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen. Sie ist ab Juni lieferbar. Ein typischer Schweizer Polo, also 90-PS-Benziner mit Doppelkupplungsgetriebe und der mittleren Ausstattungslinie (Comfortline) ist ab 22'550 Franken zu haben. Ein faires Angebot für ein sehr ausgereiftes Fahrzeug. Und weil der kleine Wolfsburger auch jüngere Kundschaft anziehen soll, wurde in Sache Infotainement aufgerüstet. So kommt im neuen Polo ein Grossteil der Technologie aus dem Golf VII zum Einsatz. Dazu gehört ein grosser, zentraler Touchscreen für Navi und Multimedia, eine spezielle Box fürs Handy (um den Empfang zu verbessern) oder Bluetotth-Audiostreaming – das meiste ist aber je nach Version aufpreispflichtig. Genauso wie viel der Assistenzsysteme, die ebenfalls aus der Golf-Klasse nun den Weg in die Polo’s finden. Dazu gehört  beispielsweise die serienmässig verbaute  Multikollisionsbremse. Zudem lässt sich der neue Polo auch mit einem Abstandsregeltempomaten bestellen. Ob das der grosse Vorteil im Konkurrenzumfeld ist, wissen wir nicht.
Mehr Volkswagen gibts im Archiv.

Botox und Bleeching, Fahrbericht Volkswagen Polo 1938

Text: Cha, Fotos: Werk.

Botox und Bleeching, Fahrbericht Volkswagen Polo 1938

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-volkswagen-polo-1938/seite_1-2

16 Apr 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Eine neue 907 ist auf der Straße!

Gestern war es so weit. TÜV Termin. Ein wenig Mecker gab es, aber hey, es ist ein 24 Jahre altes Auto mit 260.000km auf der Uhr. Aber wie erwartet, der Lacher des Tages war die Batteriepolabdeckung. Aber: Sie ist o.k. Schön, wenn man mit so kleinen Gags dem Prüfer auch mal ein Lachen aufs Gesicht zaubern kann. Aber insgesamt ist der Kahn ganz gut beieinander für sein Alter.

ASU bei nem ollen Diesel ist ne Quälerei, so hohe Drehzahlen beim Diesel tun schon akustisch weh, aber die haute hin. Plakette gab es trotzdem keine. Der Wagen war noch nicht angemeldet ;-). Aber es gab einen Prüfbericht mit geringen Mängeln. HU bestanden! Bezahlt, Papiere mitgenommen und ab zur Zulassungsstelle. Jetzt hatte ich alle Papiere zusammen, um ihn zulassen zu können. Kennzeichen hatte ich auch vorab reserviert und die Kennzeichen im Internet bestellt. Ich mache gerne nochmals Werbung dafür, wo ich sie bestellt habe, weil ich die Idee dahinter einfach gut finde. Hinter kennzeichenprofis.de steckt die Lebenshilfe Werkstätten für behinderte Menschen Schwabach-Roth. Bedeutet behinderte Menschen bekommen einen Job, das Produkt kann man echt gebrauchen und dazu sind die Platten noch unschlagbar günstig. Ich habe lediglich 13,48 Euro inkl. Versand gezahlt und die Dinger waren wirklich am nächsten Tag in der Post.

Also schnell zur Zulassungsstelle. Das Glück von Montag hatte ich nicht. Fast eine Stunde Wartezeit. Aber das ist normal. Bei der Zulassung die obligatorische Frage, ob ich auch eine Umweltplakette will. Klar wollte ich die. Dann stutzte der Beamte ein wenig, weil er nicht sicher war, ob der Wagen eine bekommt. Nachgelesen in der Liste der Schlüsselnummern und siehe da: die mir zustehende grüne Plakette. Na also.

Dummweltplakette

Es folgte der schöne Moment "richtige" Kennzeichen an den Titan zu schrauben:

Kennzeichen

Der Titan ist auf der Straße! Es wird jetzt noch eine Wartungsorgie folgen. Öl sollte mal neu, die Bremsflüssigkeit dürfte auch älter sein. Glühkerzen? Wenn ich schonmal drüber bin...

Sitze habe ich inzwischen aufgetan. Nicht die Mörderteile, aber 2 identische Sporthocker. Dürften die identischen sein, die ich im Piraten hab. Opel Sportsitze Velours - diesmal nur aus nem Kadett E GSI. Der Stoff is super haltbar, wenn diese geschmacksneutralen Innenflächen nicht wären - ein Gestaltungsanlass.

Sitze

Muss ich den Preis erwähnen? Der obligatorische eine eBay Euro. Stehen diesmal aber etwas weiter weg (ca. 100km), aber das kann ich hoffentlich mit ner anderen Ostertour verbinden. Bisher hat mir der Verkäufer noch nicht geantwortet auf meinen Terminvorschlag.

Apropos Tour - wer hat wieder Bock zum Carfreitag mit nach Limburg zu fahren?

Carfreitag

Letztes Jahr kam ja ne lustige Runde zusammen. So im Rudel macht das am meisten Spaß. 17 Uhr da aufzuschlagen macht aber keinen Sinn. Da bekommen wir keinen vernünftigen Parkplatz mehr. Für die, die aus Richtung Mainz mitfahren wollen, würde ich sagen, wir treffen uns um 15:00 Uhr am Kentucky schreit Ficken Parkplatz in Mainz Kastel, Abfahrt um 15:15 Uhr. Leute aus anderen Richtungen können sich uns gerne vor Ort anschließen, wenn wir die Autos zwischen Grausen und Begeisterung begutachten. Für die es nicht kennen, empfehle ich den Bericht vom letzten Jahr.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/eine-neue-907-ist-auf

16 Apr 2014

Also doch, da ist er: 2014 Mercedes-AMG GT (C190)

2014-Mercedes-AMG-GT-C190-interieur-rot-02

Es war ja vollkommen klar, dass Mercedes-Benz einen Ersatz für den Mercedes-Benz SLS AMG bringen würde. Auch war klar, dass es kein direkter Nachfolger werden würde. Auf den einschlägigen Seiten hat man sich unlängst anhand von diversen Erlkönig-Fotos einen ersten Eindruck verschaffen können. Deutlich kleiner als der SLS wird der neue 2014 Mercedes-AMG GT (C190) werden. Doch die Worte von AMG-Chef Tobias Moers lassen doch noch ein Mal aufhorchen:

„Der neue Mercedes-AMG GT beweist, dass wir AMG als dynamische Sportwagen-Marke noch stärker und offensiver als bisher positionieren werden“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH. „Die technologische Substanz des Mercedes-AMG GT unterstreicht unsere hohen Ansprüche an Fahrdynamik, Agilität und Sportlichkeit. Nach dem weltweit erfolgreichen SLS AMG ist der neue GT der zweite, komplett eigenständig von Mercedes-AMG entwickelte Sportwagen. Ein erster exklusiver Blick auf das Design des Interieurs zeigt, was unsere Kunden erwarten dürfen: einen GT-Sportwagen in seiner reinsten Form.“

2014-Mercedes-AMG-GT-C190-interieur-rot-01

Hallo? “dass wir AMG als dynamische Sportwagen-Marke noch stärker und offensiver als bisher positionieren werden” .. Vielleicht sehe ich das ja zu sehr durch meine rosa Mercedes-Brille, aber ich hatte bislang überhaupt keinen Zweifel, dass es sich bei der Mercedes-AMG GmbH um einer Hersteller von sehr aufregenden und höchst sportlichen Fahrzeugen handelt. Die Jungs sind doch schliesslich dafür verantwortlich, dass sie schon vor Jahren kräftig am Taxi- und Opa-mit-Hut-Image der Mercedes Produkte gerüttelt haben. Sicherlich haben die Stuttgarter mit ihrer neuen Design-Offensive und der attraktiven Abrundung der Produktpalette nach unten mit GLA und CLA unlängst dafür gesorgt, dass es mittlerweile schick und hipp sein kann, einen Mercedes zu fahren, aber in der Tat hat man es in Afalterbach stets verstanden, da noch einen drauf zu legen. CLA 45 AMG und GLA 45 AMG sind da doch die besten Beweise.

Im Herbst diesen Jahren soll der neuen Sportwagen mit dem kurzen, aber mich doch etwas verwirrenden Namen Mercedes-AMG GT, dem man die Baureihennummer C190 verpasst hat, kommen. Da dürfen wir uns also schon auf den Mondial de l’Automobil 2014 in Paris freuen. Zweifelsohne werden wir den GT dort sehen. Hier und heute gibt man sich aber noch geheimnisvoll. Lediglich zwei Bilder vom Innenraum hat man uns zur Verbreitung zur Verfügung gestellt. Und auch der Text der entsprechenden Pressemitteilung verrät keine weiteren Fakten. Da heisst es also warten – und in meinem Fall – freuen.

Und natürlich kann man anhand der Innenraum-Bilder auch erkennen, dass der 2014 Mercedes-AMG GT (C190) ähnliche Luftdüsen wie die neue S- und C-Klasse bekommen wird. Der neue Handschmeichler, den ich zuletzt in der neuen V-Klasse testen durfte ist ebenfalls mit an Board. Zudem meint es Daimler mit dem freistehenden Infotainment-System so richtig ernst. All den Schmährufen trotzend, wird auch der neue Sportwagen mit Stern über ein eben solches verfügen.

Original http://auto-geil.de/2014/04/16/also-doch-da-ist-er-2014-mercedes-amg-gt-c190/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=also-doch-da-ist-er-2014-mercedes-amg-gt-c190

15 Apr 2014
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Sir Alec*, Mini Countryman

Mini Countryman

11 eng bedruckte Seiten umfasst die Presse-Mitteilung zum neuen Mini Countryman. Leider gingen dabei ein paar elementare Informationen vergessen.

Etwa: Länge, Breite, Höhe, Radstand, Gewicht. Immerhin steht da, etwas verschämt: der erste Mini mit vier Türen. Darob haben wir ganz vergessen, was wir eigentlich schreiben wollten.
* (Sir) Alexander Arnold Constantine Issigonis erblickte am 18. November 1906 das Licht der Welt. Er hat den Mini erfunden, vor 55 Jahren; der hatte nur zwei Türen und war minim kürzer als der Countryman, ein Mini halt. Issigonis verstarb am 2. Oktober 1988. Wer genau hinhört, kriegt mit, wie er sich seit 2001 in seinem Grabe wälzt. Heute um Mitternacht musste er sich auch noch drehen, der arme Kerl.
Mehr Mini gibt es im Archiv.

Mini Countryman

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/mini-countryman/seite_1-2

 
15 Apr 2014
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China!, Citroën DS 6WR-1520

(Citroën) DS 6WR

Wir hatten uns unter einem DS6 etwas anderes vorgestellt als das, was Citroën jetzt in Peking auf der Motor Show zeigt.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und nachdem der C6 von Citroën einen sehr stillen Tod gestorben war, man aber hatte munkeln hören, dass die Franzosen in Peking einen DS6 zeigen wollen, da stellten wir uns vor: Oberklasse. Endlich wieder. Ist aber nix.
Stattdessen: Crossover-SUV-irgendwas ist. 4,55 Meter hoch, das sind nur gerade 2 Zentimeter mehr als beim DS5 (der ja auch kein C5 ist, sondern ein C4). Dafür deutlich mehr Höhe, 1,61 Meter, plus 12 Zentimeter. Der Radstand von 2,73 Metern lässt aber darauf schliessen, dass doch ganz viel DS5 unter dem Blech steckt.
Nein, kein Konzept: Serie. Für und in China entwickelt, in China gebaut, nächstes Jahr schon auf der Strasse. Und man muss auch genau hinschauen bei der Bezeichnung: das heisst nicht DS6, sondern DS Abstand 6 und dann noch was, WR wohl für das einst so schöne Konzept Wild Rubis. Hier wird schon deutlich angezeigt, dass aus DS eine eigene Marke werden soll. Was genau der Sinn davon ist, soll verstehen, wer kann. China halt, alles ist nur noch China. Ob dies Teil auch nach Europa kommt, ist anscheinend noch offen, wir glauben: ja. Umgekehrter Transfer, für einmal.
Unter der Haube: das übliche Programm. Mehr Citroën: im Archiv.

DS 6WR

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/citro_n-ds-6wr-1520/seite_1-2

15 Apr 2014
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Löwe, bissig, anders, Peugeot 2008 DKR

Peugeot 2008 DKR

Peugeot hat es ja gesagt: Es muss wieder die Paris-Dakar sein. Und der Ansatz ist: frech.

Red Bull ist der Sponsor, Carlos Sainz und Cyril Despres werden das Teil 2015 durch Südamerika prügeln, so viel war schon klar. Doch dann eine Überraschung: Nix Allrad - nur Frontantrieb wird der 2008 DKR haben.
Warum? Jean-Christophe Pallier, der Projektleiter bei Peugeot Sport: «Wir haben einen grundlegende Analyse der bestehenden Cross-Country-Autos vorgenommen. Am Ende haben wir uns für einen Ansatz entschieden, der anders ist als jener der Wettbewerber. Die Offroad-Eigenschaften eines Zweirad-Antriebes und dessen Fähigkeiten, auf Sand zu fahren, führten zu dieser Lösung, auch weil es uns das erlaubt, grössere Räder zu nutzen und von einem längeren Federweg zu profitieren.» Apropos grössere Räder: 37 Zoll. 37 Zoll!
Und was meint Carlos Sainz, der für Red Bull die Paris-Dakar bereits sieben Mal bestritt? «Der 2008 DKR markiert einen radikalen Bruch und enthält viele neue Ideen, er ist wie kein anderes zweiradgetriebenes Auto. Ich bin überzeugt, dass dies ein Konzept ist, mit dem man dieses Event gewinnen kann. Und ich bin überzeugt, dass Peugeot Sport das nötige Know-how, die Technologie und die Mittel besitzt, dies alles auch umzusetzen.»
Ja, in der Bildergalerie gibt es das ganze Auto...
Mehr Peugeot gibt es im Archiv.

Peugeot 2008 DKR

Original http://www.radical-mag.com/fahrfreude/peugeot-2008-dkr/seite_1-2

15 Apr 2014
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Evoque, again?, New Land Rover Discovery Vision-1518

New Land Rover Discovery Vision

New Land Rover Discovery Vision

Mit dem Evoque hat Land Rover/Range Rover einen Bestseller gelandet. Bumm hat es gemacht, und alle haben gejubelt und geklatscht und überhaupt. Das Ding kam ja auch zur echten Zeit ins richtige Segment, kompakte Süffer, das hatten die Engländer rechtzeitig richtig erkannt, waren und sind das Segment, in dem sich Zahlen bolzen lassen. Und dass Land Rover/Range Rover das mit Off-Road-Kompetenz und spektakulärem Design dann auch noch so richtig sauber hingekriegt haben, sorgte für einen Volltreffer. Weltweit.
Wir haben es damals schon gesagt: der Hype wird nachlassen. Der Evoque ist eine Mode-Erscheinung, und alles, was in erster Linie modisch ist, hat eine kurze Lebenszeit. Natürlich können die Engländer jetzt auf weiterhin gute Verkaufszahlen für den Evoque verweisen, wir mögen ihnen das auch gönnen. Doch der Evoque ist out, die Kunden, die in erster Linie ein cooles Produkt ihr eigen nennen wollen, rennen längst neuen Trends hinterher. Und es ist offensichtlich: der Evoque wird kein Klassiker. Nicht so wie der Defender, nicht so wie die erste (und teilweise auch noch die dritte) Generation des Range Rover.

Und jetzt haben Land Rover/Range Rover ein Problem. Schon der neue Range Rover sieht ja aus wie ein aufgeblasener Evoque. Der Mk IV ist ein richtig tolles Fahrzeug, keine Widerrede, doch er ist: zu schick. Zu sehr: Evoque. Und der Range Rover Sport, einst eine sinnvolle Ergänzung im Modellprogramm, ist unterdessen zu nah am «grossen» Range Rover, die Unterscheidung ist, nicht nur in Bezug auf die Grösse, zu gering.

New Land Rover Discovery Vision
New Land Rover Discovery Vision

Auf der New York Motor Show, die dieser Tage ihre Tore öffnet, zeigen die Engländer nun ihre «Vision» des zukünftigen Discovery. Und wir sehen: noch einen Evoque. Zumindest vom Design her; was wir davon halten, haben wir ja schon geschrieben. Wir sehen: einen weiteren Evoque zwischen dem «echten» Evoque und dem Range Rover Sport und dem Range Rover. Da ist aber irgendwie gar kein Platz mehr, oder? Und schicke Süffer gibt es ja nun wirklich schon mehr als genug. Und das Dings vom 7-Plätzer, ach, nett, aber wir hätten lieber den Defender wieder als 9-Plätzer.

Der Disco war immer ein gutes Automobil. Aber halt auch ein Mauerblümchen. Wer ein Arbeitstier wollte, ein richtiges Vieh, der kaufte sich den Defender; wer es schicker wollte, auch alltagstauglicher, der griff zum Range Rover.

New Land Rover Discovery Vision
New Land Rover Discovery Vision
New Land Rover Discovery Vision
New Land Rover Discovery Vision
New Land Rover Discovery Vision

Der Disco war dann für alle, die mit dem bockigen Defender nicht zurecht kamen oder sich keinen Range leisten konnten; keine gute Positionierung, irgendwie, nicht so total cool in Sachen Image. Ein gutes Auto, trotzdem. Doch auch von den Verkaufszahlen her nicht der absolute Bringer. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern, das Programm lässt sich ja nicht unendlich spreizen. Irgendwie sehen wir da nicht viel Luft für den Disco.

Müssen wir noch etwas zum Concept-Car erzählen? Laser-Scheinwerfer, super - im Dreck braucht es ja unbedingt Laternen, die 600 Meter weit zünden könnten, würde man es denn brauchen. Laser-Referenzierung, das Auto kann zum Beispiel ein Warn-Dreieck auf die Strasse leuchten; darauf warteten wir jetzt seit gut 100 Jahren, mindestens. Eine Infotainment-Keule namens «smart glass», die Wikipedia-Einträge zu den Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke auf die Scheiben projizieren kann - äh, warum? Besser: das Head-up-Display kann die Motorhaube «ausblenden», damit der Fahrer off-road sieht, was die Vorderräder machen, wo sie sind - die Welt ist ein Computerspiel. Die sich gegenläufig öffnenden Türen gehen sowieso nicht in Serie, also bräuchten sie eigentlich auch nicht erwähnt zu werden. Nicht erwähnen wollen wir auch den geradezu grotesken Aufwand, der in New York für die Vorstellung der Studie betrieben wurde.

Man meisten Sorgen an der Vision des New Discovery macht uns aber ein ganz anderes Fahrzeug: der Defender. Der muss in seiner jetzigen Form ja dann 2015 in Rente, gezwungenermassen. Es wird wieder einen Defender geben, muss es ja auch, unbedingt, es besteht ein nicht unwesentlicher Markt für echte, harte Geländewagen. Doch wenn dann auch aus dem Defender nochmals ein Evoque wird, dann, tja.

Wie sehen Sie das? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.
Mehr Land und Range Rover gibt es im Archiv .

New Land Rover Discovery Vision

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/new-land-rover-discovery-vision-1518/seite_1-2

15 Apr 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Wischiwaschi und Lala

Ich habe gestern ein Wunder erlebt. Ich war bei der KFZ Zulassungsstelle und habe Kurzzeitkennzeichen geholt und ich kam fast sofort dran. Sehr geil. Und da ich tagsüber zum Waschplatz wollte, habe ich meinen Arbeitstag umgedreht: Abends arbeiten, tagsüber Autos. Also in die Werkstatthölle gefahren und die 5tagesplatten dran und ab zum Waschen.

Wischiwaschi und Lala

Der ganze Schleifstaub sollte runter. Igittigittigit! Ein sauberes Auto!

Sinn und Zweck des Ausflugs war aber auch eine Probefahrt. Die Bremsen: Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Das Ding geht richtig gut in die Eisen. So sollte es sein. Gibt mir ein gutes Gefühl.

Daheim angekommen habe ich die Sitze sauber gemacht. So sauber wird der Fahrersitz wohl nie wieder werden ;-)

Sitze

Das Ding soll arbeiten und Arbeitsklamotten sind dreckig. Und der Sitz ist ja eh nur eine Interimslösung.

Die Beschriftung habe ich noch leicht geändert. Nicht nur hier über Blogkommentare, sondern auch aus anderen Quellen habe ich gehört, dass nicht nur einer Ärger bekommen hat, weil er ein Stadtwappen "missbraucht" hat. Sehe ich ein, wir sind in Deutschland. Keinen Bock auf Ärger, also habe ich das Wappen ausgetauscht.

Wischiwaschi und Lala

Wischiwaschi und Lala

Der Titan hatte noch keine Lala. Geht garnicht. Also habe ich das Autoradio von der Sackratte umgesetzt.

Autoradio

Gut, ich habe Lala, Sound ist aber definitiv etwas anderes. Könnte evtl. daran liegen, dass ich die derzeit vorhandenen Boxen angeschlossen habe. Ich kann mir garnicht erklären, wie diese tollen Lautsprecher so scheiße klingen können ;-)

Lautsprecher

Da kommen noch irgendwo 6x9er Boxen rein, das reicht mir.

Heute ist aber erst einmal TÜV. Dafür ist die Lala vollkommen schnuppe. Wichtig ist der technische Zustand. Ich hoffe, ich habe nix übersehen...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/wischiwaschi-und-lala

14 Apr 2014

6 Tipps zum Thema: Reifen richtig lagern

Jetzt steht der Wechsel von Sommer- auf Winterbereifung an. Da bleibt die Frage, wie lagert man die Reifen richtig ein? Hier auf mein-auto-blog.de habe ich die wichtigsten Tipps zur Reifen-Einlagerung und dem Reifenwechsel an sich zusammengefasst.

  • Bevor die Räder demontiert werden, sollte man die Reifen markieren. VL für “vorne links”, HR für hinten rechts und so weiter. Damit erleichtert man sich die spätere Frage, wo welcher Reifen hingehört.
  • Die Reifen und auch die Felgen sollten auch Beschädigungen überprüft werden. Gibt es Risse? Hat der Gummi Beulen? Prüfen Sie die Innen- und die Außenseiten. Auch die Laufflächen vollständig überprüfen.
  • Reifen verlieren mit der Zeit an Luftdruck. Das ist ganz normal. Bevor man die Reifen demontiert sollte man daher den Luftdruck erhöhen, so überstehen die Reifen die Lagerung leichter und haben später, beim erneuten montieren, genug Druck um die Fahrt bis zur nächsten Tankstelle mit ausreichend Druck zurück zu legen.
  • Profiltiefe checken. 1.6 Millimeter sind gesetzlich Pflicht. Reifentests haben aber gezeigt, weniger als 3 Millimeter sind bereits zu wenig. Vor allem bei Regen.
  • Das Alter der Reifen sollte 6 Jahre nicht überschreiben. Das Herstellungsdatum verbirgt sich in der sogenannten DOT-Nummer in der Flanke des Reifens.  Mittlerweile sollten nur noch vierstellige DOT-Nummern im Verkehr sein. DOT 4503 würde für die 45.ste Woche des Jahres 2003 stehen. Der Reifen wäre also mehr als 10 Jahre alt. Ein klarer Fall für den Schrott. Egal wie viel Profil noch darauf ist!
  • Reifen auf Felgen sollten übereinander liegend gestapelt oder einzeln an extra dafür gefertigten Wandhaken aufgehängt werden. Reifen ohne Felgen müssen senkrecht gelagert werden und alle paar Wochen um ein Viertel gedreht werden. Keinesfalls sollte der Boden mit Öl oder Benzin verschmutzt sein. Reifen mögen es kühl, trocken und dunkel.
  • Und beim nächsten “O” ist es wieder soweit. Das ganze Spiel beginnt von vorne. “Von O bis O”.

Wer seine Reifen nicht selbst wechseln will, der kann dies bei Reifendiensten und freien Werkstätten erledigen lassen. Selten wird für den gesamten Service mehr als 40 € verlangt. Und auch die Einlagerung wird oft von den Werkstätten übernommen.

 

Original http://mein-auto-blog.de/6-tipps-zum-thema-reifen-richtig-lagern-12561/

14 Apr 2014

Gefahren: Honda Civic Tourer

Es dauerte gefühlte 100 Jahre, aber seit dem 1. Februar gibt es wieder einen Kompakten Honda mit praktischem Kombiheck. Und da passt gleich einmal richtig viel rein.

“Die unendlichen Weiten des Laderaums”

Honda Civic Tourer 1.6D – Kurz gefahren

Ein extra für den deutschen und europäischen Markt entwickelter Kombi soll die Absatzzahlen der Japaner in Europa wieder steigen lassen. Ohne Kombi im Programm, ist in Deutschland kein Stich im Markt der Kompaktmodelle zu machen. Das hat der größte Motorenhersteller der Welt nun eingesehen und bringt endlich wieder einen Lademeister. Der Honda Civic Tourer soll den Nutzwert des Modellreihe betonen und es aufnehmen mit den ladefreudigen Mitbewerbern.

Gefahren: Honda Civic Tourer

Hurra – Der Laderaum ist da

Der neue Civic Tourer ist aber nicht einfach nur die Kombi-Version eines bestehenden Modells, nur damit man einen Kombi im Programm hat. Der Civic Tourer darf als der vermutlich praktischste Kombi seines Segments verstanden werden.

624 Liter Laderaumvolumen, da lacht das Herz des deutschen Kombi-Fans. Und wer die Rücksitzlehnen umklappt, der läuft Gefahr sich in der Weite des Laderaums zu verlaufen. Mit maximal 1.668 Liter Stauraum ist der Civic Tourer in seiner Klasse nun gleich einmal der Vorzeige-Kombi geworden.

Um den großen Laderaum vernünftig beladen zu können, liegt die Ladekante extrem niedrig. Mit knapp 56,5 Zentimeter gehört diese zu den niedrigsten im Kombiland. Unter dem Laderaumboden versteckt sich ein “Schmugglerfach” in dem noch einmal zwei weitere “IATA-Trolleys” versteckt werden können. Zusammen mit der großen Koffer-Sammlung darüber, wird aus dem Civic Tourer der ideale Reise-Kombi für die Familie. Vorbei die Zeiten in denen die Kinder auf der Rücksitzbank die Hälfte des Gepäcks auf den Schoss bekamen.

Wieso man allerdings darauf verzichtete die Rücksitzlehnen des Civic Tourers bereits von der Heckklappe aus umlegen zu können bleibt ein Geheimnis. Vermutlich wurde das Projekt des Civic-Kombis in England schneller durch die Instanzen des Konzerns getrieben, als dies bei Fahrzeug-Entwicklungen sonst üblich ist. Der Civic Tourer wurde jedoch nicht nur in England konstruiert, er wird dort auch gefertigt. Der Civic Tourer ist ein sehr europäischer Japaner geworden.

Der Tourer wurde mit 4.535 mm Länge nur 3.5 Zentimeter länger als der Fünftürer. Der Radstand blieb unverändert, das Wachstum betrifft nur das Heckabteil.

Gefahren: Honda Civic Tourer

Wie im Kino

Auch der Civic Tourer bekam die “Magic Seats“. Damit lassen sich die Sitzflächen der Rücksitzbank hochklappen. Das sieht dann ähnlich aus wie im Kino und sorgt für ordentlich Stauraum in der zweiten Reihe. Topfpflanzen, TV-Geräte oder Fahrräder passen dann dorthin, wo sonst die Mitfahrer sitzen. Dieses System ist eine Honda-Erfindung und wird so auch im Jazz verbaut.

Gefahren: Honda Civic Tourer

Assistenten zum Dienst

Auch bei den Assistenzsystem gab es Nachholbedarf und zusammen mit dem Update beim Civic Fünftürer des Modelljahres 2014, zogen allerlei Helferlein auch gleich mit in den Tourer ein. Die City-Notbremsfunktion, der Assistent um die Fahrspur zu halten, der Assistent für das Fernlicht und ein Assistent der beim ausparken vor Querverkehr warnt. Honda hat gleich ein ganzes Paket an nützlichen Helfern engagiert.

Gefahren: Honda Civic Tourer

Was uns antreibt

Sehr übersichtlich ist das Motorenangebot geraten. Entweder man packt den 1.8 Liter Verzylinder-Benziner – klassisch ohne Aufladung – oder den neuen 1.6 Liter Turbodieselmotor unter die Motorhaube. Während der Benziner 142 PS leistet, bringt der 1.6 Liter i-DTEC Diesel 120 PS zum Dienst am neuen Kombi mit.  Auch wenn die Lust nach der Leistung den Benziner empfiehlt, das Drehmoment des Diesel (300 Nm bei 2.000 U/min),  sein breit nutzbares Drehzahlband und die ihm eigene Kraftstoff-Effizienz sorgen für eine klare Meinung:  Der Benziner ist wirklich nur für Wenig-Fahrer interessant. Alle anderen erfreuen sich am modernen Diesel-Aggregat und kombinieren den leichtesten Dieselmotor seiner Klasse, mit dem größten Laderaum in dieser Klasse.

Honda 1-6 idtec diesel

 

Fazit:

Erst lassen sie uns so lange warten und dann lassen sie uns keine Wahl: Der Civic Tourer ist der praktischste Lademeister in seinem Segment und in Kombination mit dem modernen Turbodiesel steht einem erfolgreichen Jahr für den Neu-Einsteiger nichts mehr im Weg!

Der Verkauf des Civic Tourer begann am 1. Februar 2014 und die Preisliste fängt bei 21.100 € für den Civic Tourer S 1.6 i-DTEC an.  Das Top-Modell Executive 1.6 i-DTEC kostet 30.075,- €

 

 

 

Original http://mein-auto-blog.de/gefahren-honda-civic-tourer-99088/

14 Apr 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Kauft Rennwagen!, Kauft Rennwagen!-1777

The next big thing

1974 Hesketh 308

Am 10. Mai haut uns RM Auctions in Monaco mal wieder eine Auktion um die Ohren, auf der es nur so wimmelt vom Feinsten. Wunderbare Sachen, ach, hätten wir doch nur das Spaziergeld für den Facel Vega, den Miura S, den Bizzarrini, die Flaminia, den 959, den Carrera RS 3.6,  den Siata, die Rallye-Fulvia...

Und doch: es fehlt der ganz grosse Obendrüber. Das Ding im zweistelligen Millionenbereich. Gut, das ist dieser herrlichherrliche Maserati 450S Prototyp von Fantuzzi aus dem Jahre 1956, der auf bis zu 5,5 Millionen Euro geschätzt wird. Doch das sind ja nur Augentropfen zu den Beträgen, die in jüngster Zeit für Benzen und Ferrari abgedrückt wurden. Aber vielleicht ist halt Europa nicht der richtige Ort für die wahrlich absurden Beträge?

Wir sehen aber etwas anderes, eine interessante Entwicklung. Denn RM Auctions, die ihr Näschen schon seit Jahren ein bisschen näher am Wind haben als andere Auktionshäuser, schon manch einen Trend losgetreten haben und auch die Möglichkeiten haben, gewisse Fahrzeuge, Marken oder ganze Segmente zu pushen, hat in Monaco eine erstaunliche Anzahl und Vielfalt von Rennwagen im Angebot. Eigentlich ja nichts Neues, Rennwagen, nein: Renn-Sportwagen aus den 50er und 60er Jahren gingen schon immer bestens, ganz besonders, wenn Ferrari draufstand. Und wenn die Dingers auch noch eine gute Historie haben, dann gehen die wie warme Semmeln.

Der Fantuzzi-Maserati gehört auch in diese Kategorie. Dann hat es aber noch was ganz Hübsches aus dem gleichen Segment: eine Alpine M64 von 1964. Vier Zylinderchen, 1,1 Liter Hubraum, 115 Pferdchen. Aber genau dieses Ding, Chassisnummer 1711, gewann 1964 seine Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans, 17. Gesamtrang, 292 Runden, fast 4000 Kilometer. Wunderschönes Auto, so richtig schräg - und mit einem Schätzpreis von ab 150'000 Euro auch noch so einigermassen vernünftig.

Kauft Rennwagen!, Kauft Rennwagen!-1777

1956 Maserati 450S Prototyp, Fantuzzi: ab 4 Millionen...

1964 Alpine M64

1964 Alpine M64: ab 150'000 Euro...

Doch die schöne Alpine hat uns vom Thema abgebracht. Wobei, wir verbleiben doch noch kurz. Denn da gibt es in Sachen scharfer Sportwagen noch diesen Ferrari Dino 206 S Spider von 1966, ein absoluter Traum, mit einem Schätzpreis ab 1,5 Millionen Euro auch ein bisschen teurer. Denn da gibt es in Sachen scharfer Sportwagen noch diesen Alfa Romeo Tipo 33/2 Daytona von 1968, ein absoluter Traum, mit einem Schätzpreis ab 1,1 Millionen Euro auch ein bisschen teurer. Weitere schräge Renngeräte sind dann aber der Lola T260 Can-Am Spyder von 1971 (hey, mindestens 750 PS - und das für geschätzte 250'000 Euro), der Mirage M12 Group C Sports Prototype von 1982 (540 PS, zwei Stück exisitieren, trotzdem nur 250'000 Euro), der Aston Martin AMR1 Group C Sports Prototype von 1989 (vier Stück gebaut, einer von 2 «lightweight», 723 PS, mit einem Schätzpreis ab 700'000 Euro auch ein wenig teurer)

.1982 Renault RE30B

1956 Maserati 450S Prototyp, Fantuzzi: ab 4 Millionen...

1989 Ferrari F1-89

1964 Alpine M64: ab 150'000 Euro...

1980 Tyrrell 010
1966 Brabham-Repco BT20
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Aber da haben wir ihn schon, den Trend: noch nie kamen derart viele spezialisierte Renngeräte in einer einzigen Auktion unter den Hammer. Es ist deutlich zu sehen, dass RM Auctions «den Markt testen» will, wie das in der Branche so schön heisst. Dafür bietet sich das Umfeld in Monte Carlo selbstverständlich an. Doch das Auktionshaus spielt seine Karten auch sehr clever, allein schon die schiere Masse ist eine klare Aussage; die Qualität des Materials eine andere.

Kommen wir zum Punkt: Formel 1. Das war bisher ein Geschäft für Insider. Die 3, 4 Dutzend Jungs, die mit solchen Geräten spielten, sie verkauften und meist auch gleich noch selber bewegten, waren bislang ein verschworener Zirkel, die Freimaurer unter den Oldie-Spezialisten. Es braucht auch eine ganz spezielle Liebe zum Objekt, denn ältere Formel 1 sind ja zumeist Einzelstücke, jedes Blessürchen geht massiv ans Portemonnaie, man organisiert sich selbst oder in Clubs, oder dann gibt es Spezial-Programme wie jenes von Ferrari, das die Besitzer von alten F1 hegt und pflegt wie Schosshündchen. Denn, eben: es geht um vielviel Geld, weniger beim Kauf (alte F1 waren bislang verhältnismässig günstig, wenn man berücksichtigt, wie selten sie sind, wie grossartig ihre Technik, ihre Historie), aber dafür beim Unterhalt.

Doch jetzt dringt RM Auction in dieses Geschäft ein. Selbstverständlich auch mit einem Ferrari, das ist ein sicherer Wert. Es handelt sich dabei um einen 89er, die erste Barnard-Konstruktion in Maranello, damals gefahren von Gerhard Berger (und später auch Alain Prost, der in diesem Fahrzeug seine ersten Ferrari-Runden drehte). Ab 600'000 Euro ist man dabei; die Mitgliedschaft bei «Ferrari F1 Clienti» ist im Verkaufspreis nicht inbegriffen.

1966 Ferrari Dino 206 S Spider

1956 Maserati 450S Prototyp, Fantuzzi: ab 4 Millionen...

Spannender empfinden wir zwei andere Formel-1-Fahrzeuge aus den 80er Jahren. Da wäre einerseits der Tyrell 010 von 1980, andererseits, noch besser, der Renault RE30B von 1982. Der Tyrell, gefahren unter anderen von Derek Daly in Monaco, soll ab 215'000 Euro bringen. Der Renault, in acht Rennen von René Arnoux bewegt, drei Mal auf der Pole, ist dann das wahre Schnäppchen: Schätzpreis 130'000 bis 160'000 Euro. Sie sehen, wohin der Hase läuft - und warum.

Es geht noch weiter: im Angebot steht auch noch der Brabham-Repco BT20 von 1966, mit dem Dennis Hulme 1967 Wetmeister wurde. Traumhafte Historie, auch ein wunderschönes Fahrzeug, mit einem Schätzpreis ab 580'000 Euro nicht wirklich günstig. Wäre es ein Sportwagen, würde Ferrari drauf stehen, dann würden wir hier von einem zweistelligen Millionenbetrag sprechen.

Unser Liebling: der Hesketh 308 von 1974. Ja, der erste Hesketh, ja, gebaut für James Hunt - wir kennen die Geschichte des Wagens aus dem Film «Rush». Zu haben ab 350'000 Euronen. Wir wagen die Behauptung: der bringt deutlich mehr. Wir wagen noch eine Behauptung. Rennwagen, vor allem Formel 1 mit guter Historie, sind «the next big thing». Wer das entsprechende Kleingeld hat, der sollte sich seine Gedanken machen. Schad, dass wir dieses Problem nicht haben...

Wie sehen Sie das? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.
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Original http://www.radical-mag.com/service/kauft-rennwagen_-1777/seite_1-2