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25 Mar 2012

Probefahrt: Chevrolet Camaro V8

Disclaimer für die Transparenz: Chevrolet Deutschland hat mir den Camaro als Presse-Testfahrzeug zur Verfügung gestellt. Wer meint, dass dies mein Urteil beeinflusst, sollte den nachstehenden Artikel erst gar nicht lesen.

“Es tut mir Leid doch ich muss leider gestehen es gibt Dinge auf der Welt, die sind – leider geil. Auto’s machen Dreck, Umwelt geht kaputt doch ‘ne fette neue Karre is’ – leider geil.” heisst es in dem neuen Song von Deichkind. Leider geil. Genau das denke ich ständig während ich im Chevrolet Camaro sitze. Erwartet hatte ich ein Fahrzeug, welches sich mit Charles Bukowski vergleichen lässt. Obzsön bis zum Umfallen, dabei saufend und rauchend. Doch der Camaro hat mich vollkommen überrascht.


Erster Eindruck

Ein kurzer Rundgang um den inferno orangenen (eine nicht gerade unauffällige Farbgebung) Chevrolet Camaro. Der Wagen ist wuchtig. Durch und durch. Und kantig. Ich mag das. Die beleuchteten Scheinwerferringe betonen dies an der Front, die bislang nur auf dem europäischen Markt verbauten LED-Rückleuten unterstreichen das markante Heck. Die fensterrahmenlose Tür schwingt weit auf und ich lasse mich in den Fahrersitz gleiten. Manch einer mag von dem Cockpit erschlagen werden. Die Amerikaner haben eben einen anderen Geschmack. Mein erster Eindruck – mein letzter USA-Urlaub mit Leihwagen liegt schon ein Weilchen zurück – ist auch “Was für eine Plastikwüste”.

Der Sitz lässt sich 6-fach elektrisch verstellen (Bedienelemente am Sitz außen, lassen sich auch während der Fahrt probelmlos erreichen) und ich fühle mich darin sehr wohl. Schlüssel ins Zündschloss und los. Nach dem ersten Rasten reagieren die Instrumente. Alle Zeiger wandern erst einmal in Maximalstellung. Das HUD-Display meldet sich mit einem Camaro-Logo online. Ich bin versucht “K.I.T.T. – bring mich nach Düsseldorf” auszusprechen. Stattdessen drehe ich den Zündschlüssel weiter. Der V8 erwacht und röhrt einmal kurz auf. Die Schwingungen des Motors spüre ich im Sitz. Ein erstes keckes Grinsen macht sich auf meinem Gesicht breit.

Für die ersten Meter vom Parkplatz bediene ich mich eines Einweisers. Zu unübersichtlich und ungewohnt ist der Chevy Camaro für mich. Dann auf der Straße, versuche ich meinen Gasfuß in Einklang mit der Reaktion des Motors zu bringen. Eine zu ungestüme Bewegung des Fußes quittiert der Camaro mit einem Motorröhren, was den Wagen zeitgleich nach vorne katapultiert. Den Dreh habe ich aber schnell raus und kann bequem im Stadtverkehr mitschwimmen. Recht schnell führt mich mein Weg auf die Autobahn. Die Beschleunigung des Chevrolet Camaro ist atemberaubend. 200 km/h sind schnell erreicht. Mit einem dicken Grinsen im Gesicht. Dabei bleibt es im Innenraum – ganz gegen meine Erwartungen – so leise, dass man sich ganz locker unterhalten kann. Die Qualität des Fahrbahnbelags gibt der Chevrolet Camaro ungefiltert an den Fahrer weiter. Als “Bretthart” empfinde ich das Fahrwerk. Auf dem Beifahrersitz fährt es sich bequemer. Mein erster Eindruck: Das Auto macht Spaß und ist genau dafür gebaut worden.

Alltagstauglichkeit

Ich finde die Wuchtigkeit des Camaro sexy. Ich habe mich des öfteres dabei erwischt, wie ich an der Balkontür gestanden und minutenlang auf das Heck des Camaro gestarrt habe. Wuchtig. Anders. Sexy. Sitzt man auf dem Fahrersitz kommt diese Wuchtigkeit auch im Innenraum an. Denn der Camaro ist alles andere als übersichtlich. Vorne eine Schießscharte, hinten eine Schießscharte. Die kleinen Fenster zwischen B- und C-Säule sind zwar defacto vorhandern, beim Schulterblick sieht man trotzdem nichts. Die vordere Schießscharte verliert dann auch noch ein paar Zentimeter durch die angedeutete Hutze. Im Vergleich zur Fensterfläche sind die Rückspiegel gigantisch. Sie sorgen dafür, dass man stets die breiten hinteren Kotflügel im Blick hat. Und verdammt will ich sein, ich finde das cool und sexy.

In den USA ist bekanntlich alles größer. Die Straßen sind breiter, in die Parkplatzbuchten kann man zwei handelsübliche deutsche Autos stellen. In unseren Breiten sind die Abmessungen des Camaro nicht wirklich passend. Zwar hilft die Rückfahrkamera mit dem im Rückspiegel integrierten Display ungemein bei Rückwärtsfahren, des öfteren hätte ich mir aber auch Kameras links, rechts und vorne gewünscht. Gut, ich hatte den Chevrolet Camaro gerade mal 72 Stunden bei mir und es ist zu erwarten, dass man sich nach ein paar weiteren Tagen an die Abmessungen gewöhnt.

Auf die Rücksitze passt ein Kindersitz – davor noch ein Heranwachsender oder Erwachsener, so konnte ich beide Kinder an Schule und Kita in einem Rutsch verteilen. Erwachsenen (auch nicht Teenagern) möchte man (zumindest längere) Mitfahrten auf den hinteren Sitzen nicht zumuten, denn von Beinfreiheit kann hier nicht gesprochen werden. Für die Fahrt ins Kino oder zur nächsten Zappelhalle sollte es aber reichen. Der Kofferraum ist gar nicht mal klein (384 Liter) und man kann bei Bedarf auch noch die Rücksitzlehnen umklappen. Allerdings ist die Öffnung – vor allem im Vergleich zu allen anderen Dimensionen – winzig. Unseren Wocheneinkauf haben wir gut verstauen können, die Einkaufskiste wieder aus dem Kofferraum zu heben, forderte allerdings etwas Geschick.

Ausstattung und Infotainment

Der Neuwagenkauf in den USA unterscheidet sich grundlegend von unseren Gepflogenheiten. Car-Konfigatoren hat ein amerikanischer Hersteller erst jüngst als den neuen heiligen Gral angekündigt. Der Duruchschnittsamerikaner fährt zu einem Händler und sucht sich dort ein vorhandenes Fahrzeug aus. Ist die Wunschfarbe nicht verfügbar, guckt er beim nächsten Händler. Die Ausstattung kann man nicht konfigurieren, das Fahrzeug wird in der Regel in Vollausstattung verkauft. Lediglich ein paar wenige Features sind optional. Und ebenso wird der Chevrolet Camaro auch in Deutschland verkauft. Cabrio oder Coupé. Schalter oder Automatik. Farbe (Metallic 800 Euro Aufpreis, Premium-Lackierung 1000 Euro Aufpreis). Ende der Entscheidungskette. Drei weitere Zusatzoptionen kann der deutsche Käufer wählen: Glashub-Schiebedach (1000 Euro), Rallye-Streifen (500 Euro), polierte Felgen (500 Euro) und Lederausstattung in Schwarz mit Inferno Orange (500 Euro – die anderen Lederfarben sind nicht aufpreispflichtig). Bei einem Grundpreis von 40.990 Euro für das Coupé mit Automatikgetriebe, eingebautem Schiebedach, schwarzen Rallye-Streifen, Sonderfarbe Inferno Orange und gleichfarbiger Lederausstattung kostet mein Chevrolet Camaro also 42.990 Euro.

Serienmässig sind Einparkhilfe hinten (Piepser, Kamera und Display im Rückspiegel), Isofix-Halterungen hinten, ABS, ESP, Gurtkraftbegrenzer, Xenonlicht, Lederrenkrad, Head-Up-Display, Bordcomputer, Schaltwippen, Reifendruckanzeige, CD-Radio mit 9 Lautsprechern, manuell verstellbare Lenksäule, elektrische Außenspiegel (beheizt und automatisch abblendent), Diebstahlwarnanlage, Klimaanlage, Pollenfilter und 20 Zoll-Alufelgen. Da bleibt eigentlich kaum ein Wunsch über – lediglich Parkpiepser vorne wären aus meiner Sicht noch wünschenswert.

An die oben genannte Plastikwüste habe ich mich nach dem dritten Einsteigen gewöhnt. Ich empfinde sie nicht mehr als ungewöhnlich, sondern kann ihr sogar etwas abgewinnen. Einmal erwische ich mich dabei, wie ich die in Wagenfarbe lackierte Plastiktürverkleidung streichle. Ich mag es, wenn sich so viel Lack im Innenraum wieder findet.  Zudem sind die oberen Kanten der Verkleidung illuminiert, was voll und ganz meinen Geschmack trifft.

Die Ausstattungsfeatures von denen man erwartet, dass sie funktionieren, funktionieren. Heckscheibenheizung und auch die beheizten Spiegel sogar sehr gut und schnell. Das HUD-Display finde ich genial und vermisse es jetzt in meinem Alltagsfahrzeug. Die Geschwindigkeit auf der Autobahn stets im Auge zu haben, ist extrem angenehm – im Chevy besonders, weil sich die Instrumente tagsüber nicht wirklich toll ablesen lassen. Das HUD-Display rockt! Die Funktionstasten auf dem Lenkrad sind sinnvoll angeordnet und lassen sich auch gut bedienen. Bei der geballten Motorleistung würde man sich vielleicht noch die Funktion eines Geschwindigkeitsbegrenzers wünschen. Die Zusatzinstrumente in der Mittelkonsole sollen wohl die Sportlichkeit des Autos unterstützen. Hier wäre nach deutschem Geschmack weniger vielleicht mehr gewesen. Das Testfahrzeug hatte 15.000 km auf der Uhr. Ich behaupte mal, dass 15.000 km in einem Pressetestfahrzeug einer Belastung von etwa 30.000 km bei normaler Nutzung entsprechen. Nichts wirkte abgenutzt und vor allem – weil hier ja durchaus Vorurteile gegenüber amerikanischen Autos vorherrschen – nichts klapperte.

Das Infotainment-Paket ist von Boston Acoustics® und besteht aus einem RDS CD-Radio mit MP3-CD-Abspielmöglichkeit und 9 verbauten Lautsprechern. Der Austausch des Radios durch ein anderes Gerät ist nicht ohne weiteres möglich. Für audiophil-anspruchsvolle Musikliebhaber stellt die Anlage nicht wirklich die Speerspitze des technisch Machbaren dar. Ordentlich abgemischte Musik gibt das System gut wieder, matschige Tonaufnahmen machen hingegen keinen Spaß. Rock und HipHop funktionieren hervorragend. Die Maximal-Lautstärke ist ausreichend und übertönt zu jeder Zeit auch den Motor.

Die Anbindung des iPhones als Telefon zur Nutzung der Freisprechfunktion per Bluetooth erfolgt schnell, zuverlässig und unspektakulär. Man wird verstanden, die Wiedergabe meines Telefonpartners fand ich einen Hauch zu dumpf. Die Einbindung des iPhones als Musikquelle kann auf zwei Arten erfolgen: Entweder ebenfalls per Bluetooth – hier muss im iPhone ein zweites Gerät erkannt und genutzt werden. Oder aber per USB-Anschluss der sich im Fach unterhalb der Armlehne befindet (Strom reicht nicht aus, um ein iPad zu laden, ein iPhone selbstverständlich schon). Bei der kabelgebundenen Nutzung hat man den Vorteil, dass die Namen von Interpreten und Musikstück auch im Display (sogar beim ersten Anspielen verkürzt im HUD-Dispaly) angezeigt werden. Die Steuerung des iPhones über das Radio ist selbsterklärend und einfach. Wer nicht gerade stundenlang die Playlisten studieren will, erledigt das locker bei der Fahrt. Mir würde die verbaute Anlage vollkommen ausreichen. Ein Navigationssystem ist nicht vorgesehen. Es befinden sich aber zwei Stromquellen im Innenraum, die Vordere am Anfang der Mittelkonsole spendet dem iPhone an der Fronscheibe Strom und die Hintere im Fach unter der Armlehne kann der Beifahrer sein Telefon noch USB aufladen.

Fahrvergnügen und Außenwirkung

Wann schreibt der Kerl denn endlich etwas über den Motor? Jetzt. Aus 6.132 Liter (!!!) Hubraum schöpft der Chevrolet Camaro 405 PS (der Selbstschalter hat 432 PS). Bei jedem beherzten Druck aufs Gaspedal wird man dabei in die Sitze gepresst. Selbst bei 120 km/h. Bei 259 km/h meldet das HUD, dass jetzt abgeregelt wird (laut Navi sind das dann 250 Navi-km/h). Ohne, dass ich jetzt tägich hochmotorisierte Autos fahre, finde ich die Beschleunigung bemerkenswert. In Zahlen ausgedrückt beschleunigt der Camaro laut Herstellerangabe in 5.4 (Schalter 5.2) Sekunden von 0 auf 100 km/h. Gefühlt macht er das deutlich schneller. Umso angenehmer finde ich das HUD. Gerade in der Stadt beschleunigt man ungewollt schnell mal auf 80 km/h, das Display zeigt das gesetzliche Fehlverhalten deutlich.

Auf der Autobahn liegt der Camaro wie ein Brett. Ab 230 km/h empfinde ich die Geschwindigkeit als anstregend. Auf der Landstrasse habe ich keine Probleme – auch wenn ich den Camaro nicht in irgendwelche Grenzregionen bringe. Aus der Sicht eines “normalen” Autofahrers eben, der sich ein sportliches Auto wünscht fährt sich der Camaro unspektakulär einfach. Den Weg über die holperige Landstrasse würde ich allerdings meiden – wie wohl auch jeder andere der mit einem hart eingestellten Sportfahrwerk unterwegs ist.

Die Automatik schaltet in der Regel irgendwo zwischen 2000 und 3000 Umdrehungen. Je nachdem wie fest und lange man das Gaspedal in Richtung Bodenblech drückt, schaltet das System zurück. Das klappt sehr ordentlich. Lediglich oberhalb der 200 km/h habe ich da ein-zwei Mal eine Unstimmigkeit gespürt. Für den noch sportlicheren Fahrer gibt es den manuellen Modus, bei dem der Motor bis in den roten Bereich dreht oder eben bis man die Schaltwippe betätigt. Unnötig festzuhalten, dass diese Form der Fahrweise den Verbrauch auch proportional ansteigen lässt.

Die Außenwirkung des Chevrolet Camaros ist interessant. Ich hatte das Gefühl, dass die Leute sich eher verstohlen umsehen, wenn sie sich aber unbeobachtet fühlen, dem Wagen freundlich interessiert hinterher gucken. Im direkten Gespräch war fast immer die zweite Frage “Was verbraucht der denn?”. Bei einem Teil der anderen Verkehrsteilnehmer löst der Camaro wohl einen kurzzeitigen Testosteron-Ausstoß aus. Als wir auf dem Supermarkt-Parkplatz Fotos schossen, fuhr jeder zweite Pilot – ob Micra oder E-Klasse – sehr sportlich an uns vorbei. Auf der Autobahn überholte mich ein Porsche in einer 100 km/h Zone sehr langsam, und liess es sich nicht nehmen, ein paar Mal den Motor aufheulen zu lassen.

Gestern, als ich den Wagen wieder zurück brachte, hatte ich einen ganz anderen Effekt auf der Autobahn. Das Überholprestige ist enorm. Die Leute machten sofort Platz, wenn ich von hinten kam. Camaro-Fahrer müssen niemals dicht auffahren, da ist immer Platz. Noch viel schöner aber – niemand drängelt von hinten. Ich bin einen Großteil der Strecke mit 130 km/h gecruise’t. Wenn ein Überholmanöver mal ein wenig länger dauerte, weil die zu überholende Fahrzeugschlange etwas länger war, hielt alles, was da von hinten kam, ganz gebührend Abstand. Was für ein entspanntes Fahren.

Der Camaro lädt durchaus zum Cruisen ein. Mit 55 km/h durch die nächtliche Stadt, dabei den Soundtrack von Fast-n-Furious in nahezu voller Lautstärke aus der Anlage dröhnend- unbezahlbar. Aber der Camaro verleitet auch – zumindest mich – immer mal wieder “die Sau rauszulassen”, an der Ampel das Gas mal eben etwas mehr durchzudrücken. Nicht um mit quietschenden Reifen anzufahren, sondern nur, damit man in die Sitze gepresst wird und der V8 sich lautstark meldet. Das macht einfach richtig Spaß. Und wenn ich “richtig Spaß” schreibe, dann meine ich das genauso. Der Chevrolet Camaro macht schlicht und einfach eine Menge Spaß!

Dazu vielleicht ein kleine Geschichte am Rande. Eine zweispurige Straße irgendwo in Bielefeld. Die Ampel wird rot, man ordnet sich brav auf der freien rechten Spur ein. Wenig später rollt ein SL auf die linke Spur. Der kurze Seitenblick wird von dem SL-Fahrer mit einem belustigten Grinsen quittiert. Die Ampel springt auf Grün, der Fuss auf das Gaspedal. Während der Schall das Geräusch von sich am Asphalt reibenden Gummi neben dem SL formt, ist der Camaro schon über die Kreuzung geschossen. Meine Frau bremst den Camaro etwas ab, schaut zu mir auf den Beifahrersitz und grinst über das ganze Gesicht. Das macht Spaß. Von wegen Männerauto …

Kosten

Was den Fahrspßs trübt, ist der Durst des Camaros. Innerorts gibt Chevrolet den Verrauch mit 18.9 l/100 km an. Außerorst sollen es 9.7 Liter sein, kombiniert 13.1 Liter. Ich habe hier auf 150 km Stadt- und Landfahrt einen Verbrauch von 20 Litern gehabt. Ich gestehe aber, dass dies nicht als exemplarisch zu sehen ist, weil ich – aufgrund der knappen Zeit – doch öfter mal Gas gegeben habe, wo ich nicht musste. Bei den 300 km in den Süden auf der Autobahn hatte ich einen Verbrauch von 14 l/100 km. Das war eine Mischung zwischen 120 km/k und einigen Vollgasstrecken (zwischen 200 und 259 km/h). Ich behaupte aber, dass ich den Camaro im Alltag bei 12 Litern bewegen kann. Mein Ford S-Max nimmt etwas über 11 Liter – da ist der Unterschied nicht mehr so gross wie 6.1 Liter Hubraum und über 400 PS denken lassen. Getankt wird im Idealfall übrigens SuperPlus.

Ich würde den Verbrauch aber nicht überbewerten. Der Camaro ist kein Familienkombi sondern eindeutig ein Spaßauto. Ein Spaßauto, was man auch alltäglich fahren kann. Und wenn es einen dann packt, muss man sich eben klarmachen, dass das Hobby jetzt gerade Geld kostet. Zudem sollte man auch immer mal an die Reifen denken. Auf der Hinterachse sind 275/40ZR20 montiert, die kosten – eben gerade bei einem beliebigen Anbieter geguckt – mal eben locker 750 Euro das Stück. Die vorderen Gummis, deren Wechsel wohl weniger oft erfolgen muss, in der Dimension 245/45ZR20 liegen bei 200 Euro.

Vater Staat will 512 Euro jährlich vom Camaro-Inhaber sehen. Versicherung für mich bei jeweils 100% SF und Vollkasko kostet pro Jahr um die 2.100 Euro (Jeder weiss, dass dies nur ein völlig pauschaler Richtwert ist und man sich das individuell selbst berechnen lassen muss).

Betrachtet man den Kaufpreis, so kann man wohl kaum preiswerter einen V8 Big Block fahren. Dass die Unterhaltskosten für so ein Auto nicht auf Opel Corsa-Niveau liegen, wird wohl auch jedem klar sein. Wer nach einem besonderen Auto sucht und nicht oder nur bedingt auf eine Familie Rücksicht nehmen muss, bekommt mit dem Chevrolet Camaro ein verdammt spaßiges und interessantes Auto. Mich würde durchaus noch das Cabrio interessieren. Der Aufpreis gegenüber dem Coupé liegt bei 5.000 Euro.

Mein Fazit

72 Stunden war der Schlüssel des Chevrolet Camaros in meinem Besitz. Nicht wirklich genug Zeit für einen ausgiebigen Test. Nicht mal wirklich genug Zeit für ordentliche Bilder oder gar ein Video. Wohl aber genug Zeit, um meine erste Frage zu beantworten: Bringt Dich der Wagen zum Grinsen? Ja! Wer sich für den Camaro entscheidet, bekommt meines Erachtens ein extravagentes, sportliches Auto, was er/sie auch im Alltag fahren kann. Die laufenden Kosten bewegen sich eben auf Sportwagen-Niveau. Für den Kaufpreis gibt es nicht viele gleichgeartete Alternativen.

Ich hatte in dem Chevrolet Camaro mit seinem V8 auf jeden Fall eine Menge Spaß.

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Original: "Auto .. geil"

Created Sonntag, 25. März 2012 Created by Jan Categories Timeline Tags 2012 | Big Block | bilder | camaro | chevrolet | fotos | inferno orange | Probefahrt | Probefahrten | Testfahrt
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25 Jul 2014

Erlkönig in Flammen: HONDA NSX auf der Nordschleife

Vor drei Tagen gingen die Fotos vom HONDA NSX Erlkönig online. “Erlkönig erwischt” und es waren schöne Fotos von einem bald kommenden Supersportwagen. Die Bilder die gestern kamen, waren nicht schön. Sie zeigten einen ausgebrannten Honda NSX Testwagen. Der gleiche der wenige Tage zuvor noch von unserem Erlkönig-Fotografen abgelichtete wurde.

Erlkönig in Flammen – Honda NSX brennt ab

Erlkönig in Flammen: HONDA NSX auf der NordschleifeErlkönig in Flammen: HONDA NSX auf der NordschleifeErlkönig in Flammen: HONDA NSX auf der NordschleifeErlkönig in Flammen: HONDA NSX auf der NordschleifeErlkönig in Flammen: HONDA NSX auf der NordschleifeErlkönig in Flammen: HONDA NSX auf der NordschleifeErlkönig in Flammen: HONDA NSX auf der NordschleifeErlkönig in Flammen: HONDA NSX auf der NordschleifeErlkönig in Flammen: HONDA NSX auf der NordschleifeErlkönig in Flammen: HONDA NSX auf der NordschleifeErlkönig in Flammen: HONDA NSX auf der NordschleifeErlkönig in Flammen: HONDA NSX auf der NordschleifeErlkönig in Flammen: HONDA NSX auf der NordschleifeErlkönig in Flammen: HONDA NSX auf der NordschleifeErlkönig in Flammen: HONDA NSX auf der NordschleifeErlkönig in Flammen: HONDA NSX auf der Nordschleife

 

Original http://mein-auto-blog.de/erlkoenig-in-flammen-honda-nsx-auf-der-nordschleife-79996/

25 Jul 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Zwangspause

Die neuen Schaltknäufe sind da. Klar, ich musste den Skull Schaltknauf mit Helm gleich montieren.

Zwangspause

Der Volvo Schaltknüppel ist richtig dick, aber der Schaltknauf passt gerade noch drauf. An die Rückwärtsgangverriegelung komme ich auch dran, angeschlossen habe ich ihn auch, schaltet gut, alles in Butter.

Ich will die Sitze langsam montieren, deshalb muss ich jetzt erst einmal den Unterbau bauen. Ich wollte zunächst alles in Blech bauen, hab auch damit angefangen, hab aber dann umgedacht. So etwas mehr Stabilität kann mal nicht schaden. Also habe ich seitlich auf den Schweller erst einmal eine Unterkonstruktion aus Vierkantrohr geschweißt.

Zwangspause

Verbunden mit dem restlichen Bodenblech, gibt das nen ziemlich stabilen Sockel.

Zwangspause

Also habe ich weitergemacht, eine Kante an das bestehende Bodenblech zu schweißen. Ich habe es mir einfach gemacht. Eine Platte drangeschweißt und dann den überflüssigen Teil weggeflext. So konnte ich das viel besser anhalten.

Zwangspause

Bei der zweiten Kante streikte das Schweißgerät. Kein Drahtvorschub mehr. Watt is denn nu los? Am schweißgerät kann es nicht liegen. Das ist ein gutes, weit über 20 Jahre altes Einhell aus dem Baumarkt. Das hat seine Halbwertszeit noch nicht überschritten. Des Rätsels Lösung war banal: Schweißdraht alle.

Zwangspause

Das war´s mit Schweißen für den Abend. Zwangspause.

Ich habe sie genutzt, um im Fundus Sitzschienen zu suchen. Und ich wurde fündig.

Zwangspause

Ich weiß gar nicht mehr, von welchen Sitzen die sind. den Bügel zum Verstellen musste ich zusammenbiegen, weil sie wohl für breitere Sitze gedacht waren. Die Sitzschienen müssen noch weiter nach hinten bei den Sitzen. Trotzdem ragt der Verstellhebel wahrscheinlich zu weit nach vorne raus. Ich muss mit einem Magneten testen, ob das auch Blech ist, aus dem die Verstellbügel sind, dann kann ich sie einfach einkürzen.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/zwangspause?blog=16

24 Jul 2014

Erlkönig erwischt: Der neue Twingo RS

Das wird eine coole Nummer, da bin ich mir sicher. Der Twingo RS dürfte für große Augen sorgen.  Unser Erlkönig-Fotograf hat diesen Testträger bereits ablichten können.

Optisch ist dieser Twingo RS noch nicht im endgültigen Stadium, aber man erkennt schon jetzt einen weiteren Lufteinlass in der Front und die neuen Endrohre. Der Twingo RS wird optisch sicherlich noch bis zur Serienreife weiter aufgeschärft und erhält einige aerodynamische Änderungen wie einen Dachspoiler. Der kleine Lufteinlass oberhalb des hinteren Kotflügel ist ebenfalls neu.
Gleichzeitig zum Renault Twingo RS wird Smart die baugleiche Version des Forfour in der Brabus Version bringen.
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Original http://mein-auto-blog.de/erlkoenig-erwischt-der-neue-twingo-rs-30913/

Created Donnerstag, 24. Juli 2014 Tags Automobilblog News | Björn Habegger | renault Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
24 Jul 2014

Erlkönig im Pech – Feuerunfall für einen Honda NSX

Das ist das traurige Ende einer Testfahrt auf dem Nürburgring. Der Schaden dürfte bei einem solchen Testträger in den Hunderttausenden liegen. Völlig überhitzt stellten zwei Testfahrer den Prototypen des neuen Honda NSX bei Testfahrten auf der Nordschleife gegen 12:10 Uhr im Streckenabschnitt Pflanzgarten direkt nach der zweiten Sprungkuppe ab. Schnell müssen erste Flammen aus dem Heck zu sehen gewesen sein. Beide Fahrer retteten sich selbst aus dem brennenden Prototypen und blieben unverletzt. Das Auto selbst war nicht mehr zu retten und blieb in Asche zurück. Die Nordschleife war im Rahmen der Testfahrten für über eine Stunde gesperrt. Wir zeigen aktuelle Bilder vom Wrack nach dem Brand.

 

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Weitere Bilder vom Feuer folgen im Laufe des Abends.

Original http://mein-auto-blog.de/erlkoenig-im-pech-feuerunfall-fuer-einen-honda-nsx-12619/

24 Jul 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Refinanzierung

Gestern war Dirk bei mir und hat sich die Kotflügel und die Haube von meinem Käfervorderwagen gesichert.

Refinanzierung

Moment. Haube? Ja klar, die brauche ich eigentlich. Aber die von Dirk wirft ein paar Blasen. Pillepalle in meinen Augen.

Refinanzierung

Meine war absolut rostfrei, also haben wir getauscht mit Wertausgleich. Ich finde es gut, wenn die guten Teile für gute Autos verwendet werden. Für den EuroHotRod ist selbst die getauschte Haube fast zu schade ;-)

Refinanzierung

Hat jetzt den Vorderwagen nicht refinanziert, aber dazu beigetragen.

Weiter am Armaturenbrett. Der Tacho musste noch dahinter. Bisher hatte ich ja nur die Blende reingeklemmt. Dazu musste ich 4 Halter bauen, die ich angepunktet habe.

Tacho

Daran konnte ich den Tacho dann verschrauben.

Tacho

Den Innenspiegel habe ich auch verschraubt. War knapp mit der Auflagefläche, ging aber.

Refinanzierung

Ragt mir eigentlich ein wenig zu weit ins Sichtfeld, bleibt aber erst einmal so.

Der Ausblick für die Insassen wird immer kompletter.

Refinanzierung

Wird Zeit, dass die Hocker in den Wagen kommen, um sich den Anblick auch einmal im Sitzen anzusehen.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/refinanzierung?blog=16

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23 Jul 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Pfeffer-Stöpsel, Porsche Cayenne 2001

Porsche Cayenne

Porsche hat einer seiner Verkaufsgaranten erneuert, den Cayenne. Den gibts nun in fünf Varianten - und erstmals als Plug-in-Hybrid.

Optisch hat sich wie immer bei Facelifts nicht wirklich viel getan. Kleines Beispiel gefällig? «Auch das Heck des neuen Cayenne ist umfassend überarbeitet: So sind die Heckleuchten jetzt in sich dreidimensional gegliedert, die Bremsleuchten sind – analog dem LED-Tagfahrlicht vorn – viergliedrig geformt.» Allerdings sind wir uns auch gar nichjt sicher, ob es sich bei den hier gezeigten Abbildungen um Fotos oder Zeichnungen handelt, aber offenbar muss man in Zuffenhausen die Photoshop-Lizenz amortisieren... Völlig egal, denn der Cayenne verkauft sich weltweit immer noch prima. Motorenseitig ist es, wie es eigentlich immer ist: mehr Leistung, weniger Verbrauch - zumindest auf dem Papier. Ein der grossen Neuheiten ist neben dem Steckdosen-SUV auch der Cayenne S der den neuen 3,6 Liter grossen Biturbo-V6 bekommt. Wie gesagt, die eigentlich Neuheit ist der Plug-in-Hybrid: Er hat eine Lithium-Ionen-Antriebsbatterie mit einer Kapazität von jetzt 10,9 kWh, die je nach Fahrweise und Topografie ein rein elektrisches Fahren über 18 bis 36 Kilometer ermöglicht. Die Leistung der Elektromaschine hat sich mehr als verdoppelt, von 47 PS (34 kW) auf 95 PS (70 kW). Der Gesamtverbrauch beträgt jetzt 3,4 l/100 km (79 g/km CO2). Die kombinierte Leistung des Dreiliter-V6-Kompressormotors (333 PS) und der Elektromaschine (95 PS) von insgesamt 416 PS bei 5500/min sowie ein Gesamtdrehmoment von 590 Newtonmeter von 1250 bis 4000/min ermöglichen Fahrleistungen auf Sportwagenniveau.
Pfeffer-Stöpsel, Porsche Cayenne 2001
Null auf 100 km/h in 5,9 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 243 km/h. Die Antriebsbatterie kann über das Stromnetz oder während der Fahrt geladen werden. Die relevanten Fahrzeugdaten sind über das serienmässige Porsche Car Connect per Smartphone abrufbar.  Beim Fahrwerk sollen die neuen Cayenne-Modelle den Spagat zwischen Sportlichkeit und Komfort noch besser schaffen. Davon überzeugen (oder auch nicht) kann man sich ab dem 11. Oktober dieses Jahres. Dann sollen die neuen Modelle bei den Händlern sein.
Die Preise beginnen bei 89’200 Franken. Dafür gibts einen Dieselmotor, vier Räder, einen Satz Sitze und ein Lenkrad. Ein Turbo mit 520 PS kostet mindestens 170’500 Franken - der Plug-in-Hybrid ist ab 139’100 Franken zu haben, das normale Hybridmodell ohne Lademöglichkeit gibts ab 108’800 Franken. 
Mehr (auch richtige) Porsche gibts im Archiv.

Pfeffer-Stöpsel, Porsche Cayenne 2001

Text: Cha, Fotos: Mister Adobe

Pfeffer-Stöpsel, Porsche Cayenne 2001

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/porsche-cayenne-2001/seite_1-2

23 Jul 2014

Werbung: Le Mans und die Reifenfrage

In meinem Artikel direkt nach dem Rennen hatte ich es bereits geschrieben: Le Mans ist, wenn Audi gewinnt. Doch der Weg an die Spitze, zum Triumph, zum erneuten Sieg in Le Mans war dieses Jahr extrem anspruchsvoll.

Le Mans, Porsche und Michelin – aber am Ende gewinnt Audi

Eine von Michelin gesponserte Zusammenfassung des 24-Stunden Rennens 2014

Die 82. Auflage des legendären 24h-Klassikers war kaum an Dramatik zu überbieten. Da waren die Audi am Start, wie immer in Mannschaftsstärke und vor allem mit drei Fahrzeugen. Die Toyota, die schneller waren als je zuvor, sahen extrem gut aussortiert aus und natürlich der Rückkehrer: Porsche. Nie zu unterschätzen. Wenn man in Zuffenhausen/Weissach etwas anlangt, dann macht man es richtig. Die Zutaten für das vermutlich spannendste Rennen der 82 Rennen waren gemixt.

Der Regen nach gut zweieinhalb Rennstunden brachte die ersten Opfer. 

michelin in le mans Toyota ging als Favorit in dieses Rennen. In der LMP 1 sind die Renner aus Kölner derzeit die mit der überzeugendsten Performance. Doch bereits der erste Regenschauer, nur kurz nach dem Start sorgte für Probleme. Ein Unfall lies den Toyota mit der Startnummer 8 weit zurück fallen. Der ebenso beteiligte Audi mit der Startnummer 7 wurde dadurch auch weit nach hinten durchgereicht.

In die Abendstunden hinein demonstrierten die Toyota auf ihren Michelin-Rennreifen, welche Performance sie im Stande waren zu leisten. Schnellste Rennrunden am Band. Nur die Porsche 919, die Le Mans Rückkehrer und ebenso mit Michelin bereift, konnten den Rennspeed der Japaner mitgehen. Bei Audi fuhr man derweil schnelle Runden und lange Stints, aber die Performance stempelten andere in den Asphalt.

MICHELIN High Performance Webseite | MICHELIN bei YouTube

Das Grauen kam in der Tages-Dämmerung

In den frühen Morgenstunden verabschiedete sich der führende Toyota mit einem Elektrik-Defekt, das Schwester-Fahrzeug war aufgrund des frühen Unfalls mit viel Rückstand unterwegs. Das Starterfeld in Le Mans, die Werke und die hohe Performance-Dichte lassen selbst Top-Teams kaum Möglichkeiten, einen einmal eingefangenen Rückstand wieder einzuholen. So schwanden die Sieg-Chancen der Kölner LMP-Truppe auf ein Minimum. Trotz der bestmöglichen Bereifung, war man nicht schnell genug. Kein Wunder – denn alle Top-Teams vertrauten auf die Rennreifen von MICHELIN. In der LMP 1 gibt es keine Alternativen mit denen man Sieg-Chancen hat.Audi in Le mans

Audi übernahm in Folge des Toyota-Ausfalls die Spitze. Doch auch die vom Erfolg verwöhnte Truppe aus Ingolstadt konnte sich in diesem Rennen nicht entspannt zurücklehnen.  Gleich zwei Turboladerschäden führten zu massiven Zeitverlusten an der Box und so kam der Rückkehrer zu seinem spektakulären Debut. Der Porsche 919 mit der Startnummer 14 lag einige Zeit an der Spitze und führte das Feld an. Auch Porsche vertraute in Le Mans auf Michelin-Reifen.   Für einige Runden flogen die Konzern-Brüder im Windschatten über die Rennstrecke.

Die Porsche-Sensation blieb aus

Mit dem Ex-F1 Piloten Mark Webber am Steuer rollte der Porsche 919 zwei Stunden vor Ende des Rennens, in Führung liegend aus.  Damit war der Weg frei für die beiden Audi R18.

Der Audi R8 mit der Startnummer 2 gewann für Audi den 13. Gesamtsieg in Le Mans. Bei nur 16 Starts eine mehr als beeindruckende Bilanz. Die Sieger-Fahrer waren:  Marcel Fässler, Andre Lotterer und Benoit Treluyer. Auf Rang zwei folgte der Audi mit der Startnummer 1 und bereits 3 Runden Rückstand. Auf Platz drei – dem letzten Podiums-Platz und einem mageren Trost, der Toyota mit der Startnummer 8.

Am Ende bleiben zwei Überzeugungen übrig: Le Mans ist, wenn Audi gewinnt – und drei Autos braucht man mindestens. Die beiden anderen Werke, Toyota und Porsche, sind nur mit je zwei Autos gestartet und frühe Unfälle und technische Defekte sorgten für die Selektion. Und klar ist auch, der Reifen für das Rennen muss von MICHELIN kommen. Alle Top-Fahrzeuge fuhren mit dem französischen Pneu! Also – drei Autos, Reifen von Michelin und 2015 kann es wieder los gehen!

 

 

 

>> Dieser Artikel wurde gesponsert von MICHELIN << - Das Bildmaterial stammt von Michelin. Der Artikel wurde über eine Blog-Marketing-Agentur vermittelt. Der Artikel ist frei von mir erstellt.

Original http://mein-auto-blog.de/werbung-le-mans-und-die-reifenfrage-49027/

23 Jul 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Rekord?, Ferrari 250 GTO-1786

Ferrari 250 GTO

Bonhams versteigert am 14./15.August in Quail Lodge die Maranello-Rosso-Kollektion. Darunter auch: ein echter 250 GTO. Das ist rekordverdächtig.

Es heisst, es wurden unter der Hand schon über 50 Millionen (was? Euro? Dollar? Franken?) bezahlt für einen echten GTO. Doch jetzt kommt endlich wieder einmal einer in eine Auktion - und man darf wohl davon ausgehen, dass der offizielle Auktionsrekord vom vergangenen Jahr, als 31,6 Millionen Dollar für einen Mercedes W196R von 1954 bezahlt wurden, gebrochen wird.
Es ist ausserdem noch ein spezielles Exemplar, Chassisnummer 3851GT, der 19. von 39 gebauten GTO, ausgeliefert am 11. September an den französischen Rennfahrer Jo Schlesser. Der junge Fabrizio Violati kaufte den Wagen 1965, und seither war er Bestandteil der Maranello-Rosso-Kollektion.
Mehr Ferrari gibt es im Archiv.

Rekord?, Ferrari 250 GTO-1786

Er ist echt, wirklich. ©Bonhams

Original http://www.radical-mag.com/service/ferrari-250-gto-1786/seite_1-2

23 Jul 2014

Der neue smart fortwo als Cabrio

Sieht so das neue smart fortwo Cabriolet aus? Der Computer-Künstler Theophiluschin hat dem neuen smart das Blechdach entrissen und ihn zum smart cabrio gemacht. Die Bilder wirken extrem überzeugend.

Die Frage ob es ein neues smart 42 Cabrio gibt, würde ich eindeutig mit JA beantworten. 

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Leider wird die Nase des neuen smart durch das wegschneiden des Daches auch nicht besser :/

 

 

Original http://mein-auto-blog.de/der-neue-smart-fortwo-als-cabrio-78256/

Created Mittwoch, 23. Juli 2014 Tags Automobilblog News | Björn Habegger | cabrio | der neue smart | fortwo | smart | Titelthemen Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
23 Jul 2014

Video: Das Beste aus 5 Jahren Škoda Fabia Super 2000

 

Vor ein paar Wochen konnte ich die Faszination Rallye selbst erleben. Die Mitfahrt im Fabia S2000 war ziemlich prägend. Aber ebenso beeindruckend, die Arbeit der Mechaniker. Profis die binnen einer Kaffeepause ein Getriebe ein- und wieder ausbauen. Die Foto-Story zeigt mehr davon.

Motorsport ist absolut faszinierend und dieses Video packt die Leidenschaft der Škoda-Truppe gut in bewegte Bilder – schön anzuschauen, alle mal!

 

 

 

Original http://mein-auto-blog.de/video-das-beste-aus-5-jahren-skoda-fabia-super-2000-2000/

 
23 Jul 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

So langsam mal an Kleinigkeiten denken...

Es gibt so Dinge, die habe ich bisher vollkommen ignoriert. Kleinigkeiten, die aber auch stimmen sollten. z.B. den Innenspiegel. Da wollte ich etwas Altes. Kein Plastik. Und die Befestigung muss parallel zur Scheibe sein und nicht am Dach. Gerüchten zur Folge habe ich ja gar kein Dach. Habe ich jetzt gefunden bei eBay. Sollte aus einem Käfer stammen, hat (erwünschte) Patina.

Innenspiegel

Klar, Preis war obligatorisch 1 Euro. Kam heute mit der Post.

Außenspiegel wird schon schwerer. Ich muss meinen Fundus noch einmal genau untersuchen, was ich da habe, aber hier ist das Lastenheft schwieriger. Alte Optik, gerne Patina, Befestigung an der A-Säule oder Scheibenrahmen, ein zusammenpassendes Pärchen und man soll da ja auch noch etwas durch sehen.

Die originalen Spiegel vom Framo saßen an der A-Säule.

Framo

Die Form gefällt mir super, aber stehen mir zu weit weg und bisher habe ich die nur neu gefunden. Und da sind sie mir für dieses Projekt einfach zu teuer. Mal sehen, was da noch in der Bucht auftaucht. Vielleicht hat auch ein Leser etwas rumfliegen?

Die ursprünglich geplanten Spiegel finde ich weiterhin super, aber man sieht einfach nix durch - zudem ist die Position an der Tür suboptimal. Vom Sockel her passen sie aber leider nicht an eine andere Position.

Rückspiegel

Ich muss mir die noch einmal näher ansehen, vielleicht kann man die auch umarbeiten?

Zum Thema Schaltknauf habe ich auch eine Lösung gefunden.

So langsam mal an Kleinigkeiten denken...

Den fand ich so gut, dass ich ihn spontan ins Sortiment vom Fusselshop aufgenommen habe. Sogar die Farbe vom Helm stimmt. Ist beim Großhändler bestellt, kommt hoffentlich die kommenden Tage. Mit der Sperre vom Rückwärtsgang muss ich was fummeln, der Volvo hat einen Ring, den man hochziehen muss. Vielleicht geht´s aber auch so. Zu was habe ich schließlich große Griffel...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/so-langsam-mal-an-kleinigkeiten?blog=16

23 Jul 2014

Die smart-Enttäuschung

Robert Basic ist kein Unbekannter in der Blog-Scene in Deutschland, nein, Robert war jahrelang die Blog-Scene in Deutschland. In Personal-Union. Robert Basic war es zum Beispiel, der zum ersten Mal in Deutschland aus einem Blog, einen Scheck gemacht hat. Sein “Basic-Thinking.de” wechselte damals für eine – noch überschaubare, aber doch überraschend hohe Summe, den Besitzer. Allerdings – ohne Robert Basic hinter “basic-thinking” war der Blog nicht mehr das, was es einmal war.  Egal. Lange her. 

Mercedes-Benz gehört im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit ganz klar zu den Early Birds wenn es darum geht, auch die socialmedia-Scene in die eigene Arbeit zu involvieren. Robert wiederum gehört also schon lange zu denen, die bei Mercedes-Benz auf der Liste stehen. Besuch auf Auto-Messen, exclusive Hintergrundinfos. Das volle Programm. Und das trifft bei Robert auch auf Interesse. Er ist kein Petrolhead, aber er ist einer der über die Zukunft nachdenkt.

Robert ist vom neuen smart enttäuscht

Vor ein paar Tagen hat smart in Berlin die jüngste Generation vorgestellt. Die dritte smart-Generation tritt in die Fußstapfen der Vorgänger und wird nun in einer Kooperation mit Renault gefertigt. Über die Premiere des smart, über den Zweisitzer fortwo, über den Viersitzer forfour und über die Details habe ich im Blog sogar ein Spezial erstellt. Für ein paar Stunden war zudem die Startseite voll mit smart-Artikeln.

Die Premiere in Berlin konnte ich genauso live erleben, wie Robert. Zusätzlich bin ich vor ein paar Wochen bereits mit dem neuen smart mitgefahren, noch getarnt und nur auf dem Beifahrersitz neben dem Projekt-Manager, aber etwas – ein Blogger fährt vor der Premiere mit – was es derzeit nur im Daimler-Konzern gibt. Vor einigen Monaten gab es zudem eine sehr intim gehaltene Vorführung des smart-Designs. Man könnte also sagen – als der smart in Berlin enthüllt wurde, waren wir bereits “alte Bekannte”.

Mit smart verbindet mich einiges. So bin ich früher selbst smart gefahren. Fand das Auto immer sympathisch, es war Spaßig, es war clever, es war individuell. 2013 konnte ich in New York die Chefin von smart interviewen und habe dort aus dem smart ” E D ” den smart “Ed” gemacht. Das wurde von Fr. Winkler aufgenommen und weitergetragen. Auf der Premiere kam Frau Winkler auf mich zu. Also – was ich sagen will: Ich mag die Marke, ich hab ein gutes Verhältnis zur Marke und ich habe mich gefreut.  Auf den neuen smart. Ich war erleichtert als klar wurde, der smart bleibt bei seinem Konzept. Aber ich war kritisch. 

Zurück zu Robert:

Robert ist ein Tekkie, einer der vollends auf Technik und Vernetzung abfährt. Finde ich gut. Als man also Robert vor ein paar Jahren zum ersten Mal die Studien zum neuen smart vorführte, wurde er angefixt. Er selbst beschreibt das so:

Der “smart for-us”. Ein außergewöhnliches Design gepaart mit tollen Funktionen, einem wegweisenden Design und das auch noch als Pickup!

Es war eine aufregende Studie, kackfrech und anders eben, in so vielen Details. Passend zum 21. Jahrhundert, die Vielfalt und Individualität der Menschen spiegelnd.

 

Und dann folgt der Bruch, Robert sieht in Berlin zum ersten Mal das Endprodukt:

Wir schreiben das Jahr 2014, Mittwoch, den 16. Juli. Aus den mutigen, regelbrecherischen Ansätzen wurde ein Kleinwagen, den man zwar nicht an jeder Ecke bekommen kann, der immer noch ein bisschen anders als die Masse der Autos ist. Aber der Mut zur Innovation ist dahin. Nein, es ist kein schlechtes Auto, es sieht interessant aus, nicht mehr so veraltet im Aussehen und Interieur wie der alte smart. Er fährt sich sicherlich auch besser. Aber wenn Frau Dr. Annette Winkler als smart-Chefin während der Präsentation nicht mehr als den Rekordwendekreis von irgendwas mit 6 Metern audrücklich betonen kann und förmlich aus dem Häuschen ist, frage ich mich, wann sie der Mut verlassen hatte. Wann smart die Flügel gestutzt wurden. Wann die Controller von Daimler und der Vorstand in den alten Trott verfielen, ein mutloses Auto mit eben dem bekannten “wir machen es besser, aber bitte nicht zuviel Risiko und Gaga” Attitüde absegnen ließen.

 

Nun – die Enttäuschung des “Nicht-Automobilisten” ist groß. Da stellt sich mir die Frage, wie sinnig ist es eigentlich, mit Studien und Konzepten bei Besuchern von Messen für Aufmerksamkeit zu sorgen? Für eine Aufmerksamkeit die hinterher in eine “After-Concept-Depression” umschlägt?

Ich bin ein Auto-Freak, seit dem ich denken kann. Die Sache mit den Studien und Konzepten von Automessen und Shows kenne ich, seitdem ich denken kann. Man bekommt die Spielereien der Designer gezeigt, darf sich ausmalen wie wir fahren würden, gäbe es keine wirtschaftlichen Zwänge, wie echte Auto-Nerds sich ihre Autos vorstellen. Am Ende bleibt eigentlich nie etwas vom Konzept übrig. Es sind Details die man als Hersteller beim Besucher austestet. Formensprachen die nur weit entfernt an das später vorgestellte und von Controllern kontrollierten Endprodukt erinnern werden.

Robert geht weiter mit seiner formulierten Enttäuschung:

Ach, Daimler, ach, smart. Du hattest eine so großartige Chance, ein wirklich radikal innovatives Ding hinzuschmettern in eine Zeit hinein, die vor Urbanität und radikaler Individualität und Kreativität aus allen Nähten platzt. Ihr seid eben “nur” ein großartiger Premiumhersteller, der Premium kann, aber den Mut Eurer Gründungsväter werdet Ihr weiter suchen müssen. BMW lässt mit dem i3 und i8 grüßen!

Was bleibt? Ein Kleinwagenkonformist

Ihr werdet womöglich Erfolg haben, was die $$$-Kassenbefüllung angeht. Eure Shareholder werden glücklicher. Ok. Business as usual. Aber ist das wirklich alles? Mehr ging nicht?

Ich kann seine Meinung hier nicht unterstützen, nein, ich muss sogar den Automobil-Hersteller in Schutz nehmen. Auch wenn ich selbst einige Kritikpunkte am neuen smart habe, aber diese Form der Enttäuschung kann ich nicht nachvollziehen.

Das Gegenteil ist der Fall. Der neue smart muss ein Erfolg werden. Ohne “$$$-Kassenbefüllung” und “Shareholde-Glück”, kein Auto.  Kein smart. Nichtmal einen Daimler. Denn die wirtschaftlichen Grundsätze müssen eingehalten werden. Der Sprung zu i3 und i8 ist gewagt und imho unpassend. Denn bei beiden ist man sich nur darüber einig, das wirtschaftliche Risiko ist immens. Und ein scheitern der i-Konzepte würde BMW zu einem Übernahme-Kandidaten machen. Das mag mutig erscheinen, ob am Ende aber der Erfolg eintritt ist nicht absehbar.  smart hat mit der ersten smart-Generation viel Geld verloren. Und auch die zweite soll nicht Kostendeckend gewesen sein. Es gäbe keine Dritte, wenn man das Projekt nicht zusammen mit Renault umsetzen würde. Das ein Pickup-Smart ebenso unsinnig ist, wie ein forfour ohne Türen, muss man nicht betonen. Das Design-Elemente der Konzept-Fahrzeuge übernommen wurde, erkennt man ganz gut. Der Rest ist eben “Business-as-usual” und das darf kein Vorwurf sein, dass ist ein Kompliment. Denn Risiko mag unterhaltsam sein – aber keinesfalls wirtschaftlich sinnvoll.

Dennoch – der smart lässt viel Platz für Kritik!

Allerdings nicht in der Form der schwer verständlichen Kausalkette aus Design-Spielereien. Da gibt es die Frage nach den Gleichteilen die man zu leicht erkennt, nach dem Geburtsort der Aggregate und auch nach dem Sinn, ein Renault-Multimedia-System zu verwenden, wenn bessere Lösungen bereits in-House vorhanden sind. Meine Kritik am smart findet man nach dem Link! 

Dir Robert noch einen Satz:

Träum bitte wieder, das wünsche ich Dir, Frau Winkler und Deinem Team! Autos sind eben nicht nur Beförderungsmittel wie eine U-Bahn oder ein Stadtbus. Sie sind Ausdruck der persönlichen Werte und Lebensgestaltung. Das vergessen Automobilhersteller in der letzten Konsequenz und im Suchen nach dem Mittelweg leider nur zu schnell.

Träume sind das, was die Hersteller auf den Messen unter der Begrifflichkeit “Konzept” präsentieren, mit den “Beförderungsmitteln” wird dann das Geld verdient! 

ROBERT ist enttäuscht vom neuen smart

P.S.: Das Lied ist schön – gut gewählt Robert! ;) 

Original http://mein-auto-blog.de/die-smart-enttaeuschung-50379/

Created Mittwoch, 23. Juli 2014 Tags Automobilblog News | Björn Habegger | der neue smart | diskussion | Konzept | Kritik | messe | Robert Basic | smart | winkler Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger

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24 Sep 2013

Jan Gleitsmann

Meine Name ist Jan Gleitsmann, ich bin Anfang 40 und seit damals™ autobegeistert. Als Steppke bin ich immer artig mit dem Fahrrad zu den Auto-Händlern unserer Stadt geradelt und habe alle Prospekte eingesammelt und dann zu Hause eingehend studiert (Hätte ich damals schon gewusst, dass es ein eBay geben wird, hätte ich die nie weggeworfen und wäre heute reich …). Mein erstes Auto war ein ’72 Fiat 500, der damals schon ein Klassiker war. Seitdem gibt es eigentlich immer einen Oldtimer in unserem Haushalt. Meine komplette Autobiographie kann man nachlesen. Ich fotografiere viel und leidenschaftlich, was sich in diesem Blog auch wiederspiegeln wird. Wer mehr von meinen Foto-Arbeiten sehen will, sollte sich mal bei Funky Photography umsehen.

Website: auto-geil.de

Created Dienstag, 24. September 2013 Created by Jan Gleitsmann Categories Autoren
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14 Jul 2014
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2014 Volkswagen VW Scirocco R (Facelift) – Jugendtraum reloaded – Erfahrungen meiner Probefahrt

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1974 als der erste Volkswagen Scirocco vorgestellt wurde, hatte ich im zarten Alter von 3 Jahren noch kein wirkliches automobiles Bewusstsein entwickelt. 4 Jahre später bin ich mit meinem Fahrrad regelmässig zum lokalen VAG-Händler gestrampelt und habe mich mit Prospekten eingedeckt, die ich ordentlich in einem Aktenordern abgeheftet habe. Mit der Vorstellung der zweiten Produktgeneration 1981, wanderte die erste Generation des 2+2 Sitzers dann in die Hände der Halbstarken in der Kleinstadt in der ich aufgewachsen bin und das eh schon sehr kantige Coupe wurde von den Jungs mit Body-Kits und Sportfahrwerken flacher gemacht. Dazu noch eine ordentliche Ladung Glitterlack und ein Kenwood-Soundsystem. Durchaus Helden meiner Jugend, diese Jungs. Mit der zweiten Produktgeneration bin ich nie so richtig warm geworden, wohl aber 20% der weiblichen Käufer des Scirocco II, wie auch die große Schwester meines Schulfreundes. Als dann 1988 der Scirocco plötzlich Corado heissen musste, habe ich das nicht so richtig verstanden und sowieso auch zeitweise mein Interesse von Auto auf anderen wichtige Dinge im Leben verschoben.

Ich zu alt für den neuen Scirocco, wo ich doch immer noch krafthaft versuche durch bunte Klamotten und 5-Wochenbart so jung und hipp daher zu kommen? Nun ja, die Sitzposition ist eben schon schön sportlich tief, was – ich habe doch Rücken und Knie – das Einsteigen nicht gerade leichter macht für mich. Auch ist mir der sportlich sonore Klang des 2014 Volkswagen VW Scirocco R auf Dauer einfach ein wenig zu viel. Da wünsche ich mir doch eine Taste, welche den sportlichen Sound bei Bedarf abschaltet. Doch zugegeben, vor 15 Jahren wäre das genau so gewesen wie ich das gewollt hätte. Und Volkswagen zielt dem neuen Scirocco ja auch ganz deutlich auf die junge Käuferschaft. Bei keinem anderen Modell aus Wolfsburg ist die Kundschaft so jung. Beachtenswert ist auch, dass der Hauptabsatzmarkt noch vor England und Deutschland in China liegt.

Einmal in den Fahrersitz geklettert, macht der 2014 Volkswagen VW Scirocco R aber auf jeden Fall eine Menge Spass. Die Sportsitze mit dem “R”-Logo bieten einen guten Seitenhalt, so auch die Sitzfläche selbst, die über hochgestellte Seitenwagen verfügt, an denen mein nicht ganz so schlankes Hinterteil beim Ein- und Aussteigen peinlicher Weise ein paar Mal hängen geblieben ist. Aber beim Fahren sitzt man ja. Und hält das belederte R-Sportlenkrad fest, was sowohl von Haptik als auch Ergonomie sehr schön und gut in der Hand liegt. Das Schalten hat in meinem Testwagen das 6-Gang-DSG übernommen, was – VW üblich – keinerlei Klagen zuliess. Das Fahrwerk lässt sich per Tastendruck verstellen. Mit Komfort ist man auch auf schlechteren Strassen bequem unterwegs. Im Sport-Modus wird es hingegen angenehm straff, was den Fahrspass auf den kleinen Eifel-Landstrassen rund um den Nürburgring noch einmal signifikant angehoben hat. Wer viel Spass haben will, muss einen Verbrauch um die 12 Liter pro 100 Kilomter einkalkulieren, den NEFZ-Wert gibt VW mit 7.9 Litern an.2014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-03Während sich das Facelift mit 6 neuen Motoren (die nun alle effizienter sind und das mit Absolvierung der EURO6-Norm auch belegen), diversen neuen Farben und Alufelgen präsentiert, ist die Form des neuen Scirocco noch einmal ein wenig sportlicher geworden. Sowohl die Front als auch das Heck wurden leicht überarbeitet, in dem einst wulstigen Kofferraumdeckel findet sich nun eine kante wieder, die das Heck optisch noch ein wenig breiter erscheinen lässt. An den Seiten endet die Kante in den beiden neuen LED-Rückleuchten. Und auch vorne wurden die Scheinwerfer angepasst, sie sind ein wenig schmaler geworden, was dem neuen Scirocco meines Erachtens sehr gut steht. Lisa hat einen Beitrag veröffentlicht, wo sie all die Unterschiede schön anhand von Bildern aufzeigt. Im Interieur sind die Unterschiede kaum auszumachen, mal abgesehen von einer Batterie von 3 Rundinstrumenten, die jetzt auch dem Dashbord tront und dem geneigten Fahrer den Ladedruck des Turbos wie auch die Öltemperatur anzeigt. Beide Anzeigen, wie auch die Stopuhr dazwischen finde ich recht überflüssig, zumal sich der Laptimer nicht vom Lenkrad aus steuern lässt. Schade ist ebenfalls, dass der Scirocco mit dem Facelift nicht auch die neue Generation des Infotainments bekommen hat. Gerade im direkten Vergleich mit dem neuen Polo ist das bitter, denn Annährungs-Sensor, Connectovity und die Spiegelung von Android-Smartphone-Oberfläche sind doch genau das, was sich die junge Zielgruppe wünscht. Da reisst dann auch das eignes für den Scirocco entwickelte Premium-Soundsystem von DNYAUDIO nichts raus.2014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-15Positiv überascht hat mich das Platzangebot im Fond. Der neue Scirocco ist ein 2+2 Sitzer, da erwartet man ja nichts von der Rücksitzbank. Ich konnte mit meinen 180cm Körpergröße nach dem Hineinzwängen in den Fond aber doch sehr anständig sitzen, wenn auch ungewohnt gerade. Beinfreiheit und Kopffreiheit waren ausreichend. Zudem sitzt man ein wenig schräg zur Mitte versetzt und leicht erhöht hinter den beiden vorderen Sitzen, so dass man doch noch sehr viel vom Fahren mitbekommt. Das haben die Wolfsburger wirklich prima gelöst. Der Kofferraum, der sich seit dem Facelift jetzt auch über den im Logo an der Heckklappe befindlichen Griff öffnen lässt, hat genug Platz für vier Kabinen-Trolleys oder ben 332 Liter Gepäck. Die hohe Ladekante ist der Bauform geschuldet, macht das Einladen von schweren Gütern aber nicht gerade einfacher, zumal es nach dem Überwinden der Kante noch einmal 35 Zentimeter nach unter geht. Wer die Rückbank umlegt, erhöht das Ladevolumen auf 1006 Liter, hat aber keine ebene Ladefläche, immerhin passen dann aber Gegenstände mit einer Breite von 80cm und einer Länger von 145cm in das Gepäckabteil.2014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-31Aber gut, wie gesagt, der jungen Zielgruppe wird das alles reichen und den junggebliebenen Scirocco-Fans wird es egal sein. Die erfreuen sich eh lieber am Fahren und da kann der neue Scirocco durchaus punkten. Die geschwindigkeitsabhängige Lenkung ist angenehm direkt. Auch das Einparken klappt dank Rückfahrkamera sehr einfach. Ohne die Kamera sollte man sich gut mit dem Coupé vertraut machen, denn übersichtlich ist der stets junge Wilde nun wirklich nicht. Der Blick nach hinten ist durch die breiten C-Säulen und die kleine Heckscheibe arg minimiert. Aber man will ja eh vorwärts. Kurz das DSG in den Sportmodus versetzen und dann ist man bereit für die Hatz über Autobahn und kurvige Landstrassen. Belohnt wird der beherzte Gasfuss mit einer ansprechenden akustischen Untermalung der Sportauspuff-Anlage. Die macht für einen 4-Zylinder schon ordentlich Spass. Wie überhaupt das Fahren in dem kleinen Coupé, dessen Basispreis nun bei 23.900 Euro anfängt, das R-Model mit DSG hingegen kostet nackt 38.075 Euro.Zum Abschied stand ich sinnierend vor dem 2014 Volkswagen VW Scirocco R und musste mir eingestehen, dass er doch jünger geblieben ist als ich. Mit Ende 20 / Anfang 30 wäre er ein prima Firmenwagen oder auch so ein schönes Auto, um sich in seiner Jugend durch die Gegend zu bewegen. Ich mit meinen 43 Jahren und 2 Kindern muss leider passen. Ich seufze leise, verdamme das Altern und tätschle dem Coupé zum Abschied noch einmal anerkennend auf den Kotflügel. Gut siehst Du aus! Ich mag Dich. Immer noch. Oder auch schon wieder.Nachstehend noch unser englisches Video und ein paar weitere Bilder meines Testwagens. Die Lackierung heisst übrigens “Rising Blue Metallic” und machte sowohl im Regen als auch bei Sonnenschein einen guten Eindruck.2014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-012014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-022014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-032014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-042014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-052014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-062014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-072014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-082014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-092014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-102014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-112014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-122014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-132014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-142014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-152014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-162014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-172014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-182014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-192014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-202014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-212014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-222014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-232014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-242014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-252014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-262014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-272014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-282014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-292014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-302014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-rising-blue-metallic-31

Original http://auto-geil.de/2014/07/14/2014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-jugendtraum-reloaded-erfahrungen-meiner-probefahrt/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=2014-volkswagen-vw-scirocco-r-facelift-jugendtraum-reloaded-erfahrungen-meiner-probefahrt

05 Jul 2014

We are Racers – 7:45 Minuten Le Mans mit Porsche und Michelin

Advertorial | Anzeigemichelin-we-are-racers

Auch wenn ich mit Motorsport nicht allzu viel anfangen kann, ich gestehe doch, dass selbst auf mich das 24 Stunden Rennen von Le Mans einen ganz besondere Faszination ausstrahlt. Sicher. Es hat den Anschein, als wäre es immer sehr spannend und am Ende würde – wie doch immer – Audi gewinnen. Aber die Emotionen des Rennens und die Frage “Wie lange halten sie durch?” entwickeln doch immer einen starke Eigendynamik.

Im nachstehenden Video, was ich im Übrigen auch von der Bildsprache wunderschön finde, zeigt uns Reifenhersteller Michelin einen Blick hinter die Kulissen des wohl bekanntesten Langstreckenrennens. Michelin war in Le Mans unter anderem auch der Reifenpartner für Porsche, die nach 16 Jahren Abwesenheit in Le Mans ihr Comeback mit gleich zwei Werksfahrzeugen in Form von Porsche 919 Hybrid (der ja im März auch auf dem Genfer Automobil-Salon zu sehen war) gaben.

Der Porsche mit der Startnummer 14 wurde von Romain Dumas, Neel Jani and Marc Lieb gesteuert und belegt am Ende einen fantastischen 11. Platz. Der zweite Porsche mit den Fahrern Mark Webber, Timo Bernhard und Brendon Hartley fällt kurz vor Schluss mit einem Schaden an der Ölpumpe aus: Das Video transportiert in meinen Augen ganz hervorragend die Dramatik von Le Mans.

Kurz-Fakten zum Porsche 919 Hybrid: Der 2.0 Liter V4-Motor mit Turboaufladung soll 503 PS leisten und treibt die Hinterräder an. Bei Bedarf wird er von 2 Elektromotoren unterstützt, die ihre Leistung von 250 PS an die Vorderräder weitergeben. Trotz eines 67 Liter Tank und der Batterie liegt das Gewicht des Porsche 919 Hybrid bei gerade mal 870 kg. Die Verbundfaser-Konstruktion aus Carbonfasern mit Aluminium-Wabenkern des Monocoques macht dies u.a. möglich.

Und nur am Rande: im Clip ist auch Patrick Dempsey zu sehen, der aber nicht in einem Porsche Porsche 919 Hybrid unterwegs war, sondern mit seinem eigenen Rennteam Dempsey Racing-Proton in einem Porsche 997 GT3-RSR und seinen Mitstreitern Patrick Long und Joe Foster in der Amateurklasse immerhin einen respektablen 22. Platz eingefahren hat.

Achso, und klar, Audi hat Le Mans 2014 mal wieder gewonnen. Zum fünften Mal in Folge, zum dritten Mal in Folge mit dem Audi R18 e-tron quattro. Und die Audis standen auch auf Michelin.

Original http://auto-geil.de/2014/07/05/we-are-racers-745-minuten-le-mans-mit-porsche-und-michelin/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=we-are-racers-745-minuten-le-mans-mit-porsche-und-michelin

Created Samstag, 05. Juli 2014 Tags Advertorial | allgemein | Le Mans | Michelin | porsche Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
02 Jul 2014

Opel GT gelb / schwarz

Opel GT gelb / schwarz

Ihr habt ja nicht den Hauch einer Ahnung, wie viele Pressemitteilung am Tag so in meinem Postfach landen. Und nein, ich habe überhaupt keine Chance die alle zu erfassen, selbst das Scannen der Betreffzeilen ist an Tagen, an denen ich unterwegs bin, einfach nicht möglich. Und meistens finde ich die Nachrichten dann auch nicht so spannend und zudem verwende ich auch nicht so gerne die Fotos, die mir die Hersteller zur Verfügung stellen. Heute mache ich da mal einen Ausnahme, denn wie oft sieht man denn heute noch einen alten Opel GT.

Auch wenn dieses zweisitziges Coupé aus Rüsselsheim nur von 1968 bis 1973 gebaut wurde, mich hat es zumindest in meiner Jugend begleitet. Ich erinnere mich noch sehr genau an eine Karikatur eines Opel GT-Fahrers, der einen, aber eben nur einen ganz dicken Arm hatte – vom Ein- und Ausklappen der Scheinwerfer. Hach, das waren noch Zeiten – und nein, damals war nicht alles besser. Schade, dass es Opel nie so recht geschafft hat, an der Tradition des GTs anzuknüpfen. Ich mochte ja den Opel Speedster sehr, mit dem neuen GT hingen konnte ich nie so richtig etwas anfangen.

Und nur am Rande, in der eigentlichen Pressemitteilung geht es um das Opel „Styling“-Studio, dass im Juni 1964, also vor genau 50 Jahren, eröffnet wurde. Damit war Opel der erste Hersteller in Europa mit einer modernen Design-Organisation und der Pionier für Automobildesign außerhalb der USA. Naja. Egal. Irgendwann. Ja, irgendwann werde ich hoffentlich mal die Chance haben, einen alten Opel GT zu fahren. Das bin ich nämlich noch nie.

Fotos-Quelle: Opel Deutschland

Original http://auto-geil.de/2014/07/02/opel-gt-gelb-schwarz/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=opel-gt-gelb-schwarz

Created Mittwoch, 02. Juli 2014 Tags Coupé | GM | oldtimer | opel | opel gt | rüsselsheim | youngtimer Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
23 Jun 2014

Luxus pur und Leistung satt – unterwegs mit dem 2014 Mercedes-Benz S 65 AMG

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Und dann wache ich am nächsten Morgen auf und das Erlebte kommt mir wie ein gewagter Traum vor. So in etwa habe ich mich letzten Donnerstag gefühlt als der 2014 Mercedes-Benz S 65 AMG nicht mehr so vollkommen selbstverständlich bei mir in der Einfahrt stand. 2.5 Tage hatten wir die schnellste Mercedes-Benz S-Klasse bei uns in Bielefeld und genauso wie der S 65 AMG auf der Autobahn ist die Zeit an uns vorbei gezogen. Rasend schnell.Gut, die neue S-Klasse (Baureihenziffer 222) bin ich ja durchaus schon ein paar Mal gefahren, seit ich mit offenem Mund bei ihrer Weltpremiere in Hamburg in einem Flugzeug-Hangar gesessen habe. Zunächst durfte ich in Kanada die lange Version (die kurze Version bezeichnet man als W222, die Version mit dem langen Radstand als V222) als Mercedes-Benz S 500 fahren. Damals war ich fasziniert, wie sehr mir doch trotz aller vorherigen Skepsis das Tacho-Display gefallen hat. Und mich von Jens – ich im Fond auf diesem hochkomfortablen Liegesitz sitzend – durch Kanada chauffieren zu lassen hatte schon etwas sehr grosses. Ein paar Monate später waren wir dann in Österreich bei der Fahrveranstaltung der “kleinen” AMG-S-Klasse und sind den 2013 Mercedes-Benz S63 AMG 4MATIC ebenfalls in der Langversion gefahren. Ich weiss noch, dass ich doch recht baff erstaunt war, wie sportlich sich das lange und doch auch recht schwere Dickschiff über die Bergstrassen in Österreich schubsen liess. Und seit eben diesem Tag habe ich meinem Mercedes-Ansprechpartner in den Ohren gelegen, dass wir doch bitte und unbedingt auch den Mercedes S 65 AMG mal fahren wollen würden. Anfang letzter Woche stellte dann ein freundlicher Mercedes-Mitarbeiter eine schwarze S-Klasse in Vollausstattung vor meine Ausfahrt – in dezentem Schwarz lackiert, aber mit den zwei entscheidenen Schriftzügen am Heck – rechts “AMG”, links “S 65″ und nach dem ersten Schlüsseldreher auch ganz unverkennbar mit einem 12-Zylinder in V-Form unter der langen Motorhaube. Selbstredend haben wir auch ein, was sage ich vier (!!!) Videos erstellt, zur Einstimmung hier Jens mit unserem deutschen Beitrag auf Ausfahrt.tv:

Und nein, ich halte den S 65 AMG nicht für vollkommen überflüssig oder sehe die V12-S-Klasse als reines Prestige-Fahrzeug. Der hat schon ordentlich Wumms und lässt sich auch auf der Autobahn sehr komfortabel schnell bewegen. Aus den 6 Litern Hubraum schöpft der V12 biturbo ganz locker 630 PS, das maximale Drehmoment liegt bei sagenhaften 1.000 Nm, die komplette Kraft wird an die Hinterachse weitergegeben. Drei Fahrmodi halten Motor und AMG SPEEDSHIFT PLUS 7G-TRONIC Automatik für den Fahrer bereit. Comfort, Manual (dann darf man die Gänge über die Schaltwippen selbst wählen, ich hatte zu keiner Zeit auch nur ansatzweise das Verlagen, weil die Schaltung eben so butterweich und herrlich funktioniert) und Sport. Hat man ins Sportprogramm gewechselt, dann sprintet das 5.28m und 2250 kg schwere Luxusgeschoss mal eben von 0 auf 100 km/h in gerade mal 4.3 Sekunden. Es gibt Fahrzeuge, die mit dem Titel Sportwagen verkauft werden, die langsamer sind. Lustig wird es, wenn man mal zwischendurch das Fahrprogramm wechselt, so geschehen auf einer Autobahnauffahrt. In Comfort die ersten Meter, dann auf Sport geschaltet und das Gas durchgedrückt – das meldet sich dann schon mal kurz das Heck. Aber natürlich alles im Rahmen und meiner Meinung nach auch genau so in den relevanten Steuergeräten einprogrammiert. Spassig ist es trotzdem. Wer seinen Fuss auf dem Gaspedal lässt, der sieht die Tachonadel flüssig bis zur 250 km/h-Marke wandern. Wie flüssig das wirklich von Statten geht, kannst Du Dir im nachstehenden Video ansehen. Für die Personen, die es noch ein wenig eiliger haben gibt es ein AMG drivers package (Die Teilnahme an einem Fahrtraining der AMG Driving Academy schafft die Voraussetzung für die Abregelung bei 250 km/h, Kostenpunkt 900 Euro), was die Höchstgeschwindigkeit auf 300 km/h anhebt. Die Version hatten wir leider nicht.

Wohl aber kann ich bestätigen, dass sich der 2014 Mercedes-Benz S 65 AMG auch bei hohen Geschwindigkeiten sehr bequem und komfortabel fahren lässt. Erst jenseits der 180 km/h nimmt man erste Windgeräusche wahr, die aber immer so dezent bleiben, dass man sich, ohne die Stimme zu heben, mit dem Sitznachbar unterhalten kann. Das maximal zulässige Gewicht des S 65 AMG beträgt 2750 kg – nahezu 3 Tonnen. Für eine packende Verzögerung gibt es optional eine AMG Keramik Hochleistungs-Verbundbremsanlage (Aufpreis 8.270 Euro), die nicht nur optische Akzente hinter den 20″ Vielspeichen-Alurändern setzt. Die Leistung der Keramik-Bremse ist wirklich beeindruckend. Und ich finde, wer sich so einen 2014 Mercedes-Benz S 65 AMG leisten kann, der sollte keines Falls an der Sicherheit sparen.

Erstaunt hat mich übrigens auch, wenn lässig sich das Dickschiff in der Stadt bewegen lässt. Sieht man mal von einem zu erwartenden Verbrauch von 20 l auf 100 km im Stadtverkehr ab, so ist die lange S-Klasse und somit auch der Mercedes-Benz S 65 AMG sehr einfach zu steuern (Die elektro-mechanische Lenkung funktioniert geschwindigkeitsabhängig und ich habe null komma nichts an ihr auszusetzen.) und auch alles andere als unübersichtlich. Das Gaspedal lässt sich zudem im Comfort-Modus vollkommen einfach dosieren und wer sich die 360° Kamera für 1023 Euro hinzu konfiguriert, der sollte nicht mal Probleme mit engeren Durchfahrten (Obacht! Inklusive Aussenspiegel misst die S-Klasse mal eben 213cm – auch bei Baustellen auf der Autobahn muss man da hin und wieder mal auf die Lasterspur ausweichen – trotz der ganzen Leistung) oder Parklücken haben.

Höchst angenehm ist übrigens auch das Fahrwerk. Hier kann ich – und zwar unabhängig von den Fahrmodi – zwischen Sport und Komfort wählen. Das Fahrwerk basiert auf dem neuen “Magic Body Control”-Fahrwerk der neuen S-Klasse und ist lediglich von AMG verfeinert worden. So liest das Auto, zumindest im Komfort-Modus die Unebenheiten der vor dem Fahrzeug befindlichen Strasse und versucht sie durch eine Anpassung der Federung “wegzuschlucken”. Das klappt nicht immer und auch nicht bei jedem Schlagloch, aber im Besonderen bei Bodenwellen sitzt man so bequem und nimmt kaum etwas von der Fahrbahnunebenheit wahr. Auf der Autobahn bin ich stets in Sport gefahren, um einen besseren Kontakt zur Strasse zu bekommen, sonst hätte ich mir doch auf 1-2 schlechten Strasse einen Komfort+-Modus gewünscht, der noch ein wenig mehr schluckt, denn zumindest nach meinem Empfinden ist der Komfort-Modus des Mercedes-Benz S 65 AMG ein wenig straffer als bei der “normalen” S-Klasse mit “Magic Body Control”.Aber das ist natürlich Jammern auf ganz hohem Niveau. Auf eben selbigen befindet sich die Innenausstattung des Mercedes-Benz S 65 AMG. Und ganz im Gegenteil zum Äusseren, dass ich auch augenzwinkernd als blink blink bezeichne, gibt sich der Innenraum fast dezent in feines braunes Nappa-Leder gehüllt, was zudem exklusiv für dieses AMG Modell im Rauten-Design perforiert ist. Leder, Leder, Leder – wo man nur hinsieht oder hinfasst und wenn es nicht Leder ist, dann stossen die Sinne auf Holz- oder Edelmetall-Applikationen. Die Carbon-Verkleidung auf dem Ziffernblatt der Uhr ist nur ein von vielen kleinen Highlights, die zeigen, dass bei der Veredelung des Innenraums mit viel Liebe gearbeitet wurde.2014-merecdes-benz-s-65-amg-v222-schwarz-10Apopos arbeiten – wie schon in den anderen Tests der Langversion ausgiebig geschrieben und auch in unseren Video-Reviews gezeigt – kann man im Fond der S-Klasse dank hochbequemen Sitzen und akkuraten Tischchen ganz vorzüglich arbeiten. Sich aber ebenso gut entspannen. Da helfen das Infotainment-System für den Fond wie auch der Liegesitz rechts hinten ungemein.Neu war für mich im 2014 Mercedes-Benz S 65 AMG das Head-Up Display, was meine bisherigen Test-S-Klasse noch nicht an Bord hatten. Das Head-Up selbst habe ich ja schon in der neuen Mercedes C-Klasse (W205) erleben dürfen. Auch in der S-Klasse lässt es sich gut ablesen, die Höhe der Einblendung kann man über das Menü zwischen den virtuellen Rundinstrumenten einstellen. Das Display selbst ist gut abzulesen und bietet dem Fahrer auf Wunsch alle relevanten Informationen an – auch die Ankunftszeit vom Navigationssystem. Zudem gibt es noch eine zweite Ansicht. Diese ist weniger information, aber dafür sportlich angehaucht. Der Drehzahlbereich ist hier als Band dargestellt. Nun ja, die erste Ansicht würde mir reichen. Auch den “Handschmeichler”, also das Touchpad zur Steuerung des COMAND Online Systems hatte unser Mercedes-Benz S 65 AMG verbaut. Die Schrifterkennung funktioniert ordentlich, aber die Spracherkennung ebenso – und diese lenkt mE nicht so sehr vom Fahren ab.2014-merecdes-benz-s-65-amg-v222-schwarz-12Um die 250.000 Euro wird unser Testwagen kosten, 234.906 Euro ruft Mercedes für die Basis-Version auf. Wer hat, der hat und soll ihn kaufen. Sparfüchse (Ha-ha!) greifen dann eher zum Mercedes S 63 AMG 4MATIC, der schon ab 154.462 Euro zu haben ist (Achtung, die Preise sind nicht ausstattungsbereinigt). Der 12-Zylinder ohne AMG-Trim als Mercedes-Benz S 600 kostet 164.279 Euro. Dazu im Vergleich: der preiswerteste Einstieg in die Langversion der S-Klasse erfolgt mit dem Mercedes S 300 BlueTEC HYBRID, den Hybrid-Diesel gibt es ab 86.453 Euro. Bei den Preisen wird mir schon ein wenig schwindelig.Jens war übrigens so verzückt, dass er dem 12 Zylinder AMG gleich ein kleines Gedicht gewidmet hat: Mercedes-Benz S65 AMG – 12 Zylinder für ein Halleluja! Von mir gibt es nachstehend noch ein par Impressionen, für mehr Fotos hat leider die Zeit nicht gereicht. 2014-merecdes-benz-s-65-amg-v222-schwarz-012014-merecdes-benz-s-65-amg-v222-schwarz-022014-merecdes-benz-s-65-amg-v222-schwarz-032014-merecdes-benz-s-65-amg-v222-schwarz-042014-merecdes-benz-s-65-amg-v222-schwarz-052014-merecdes-benz-s-65-amg-v222-schwarz-062014-merecdes-benz-s-65-amg-v222-schwarz-072014-merecdes-benz-s-65-amg-v222-schwarz-082014-merecdes-benz-s-65-amg-v222-schwarz-092014-merecdes-benz-s-65-amg-v222-schwarz-102014-merecdes-benz-s-65-amg-v222-schwarz-112014-merecdes-benz-s-65-amg-v222-schwarz-122014-merecdes-benz-s-65-amg-v222-schwarz-13Und zu Guter Letzt, wer nicht genug bekommen kann – hier auch noch unser englischen Video – ganze 38 Minuten lang – mit nur einem echten Protagonisten – dem Mercedes-benz S 65 AMG:

Original http://auto-geil.de/2014/06/23/luxus-pur-und-leistung-satt-unterwegs-mit-dem-2014-mercedes-benz-s-65-amg/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=luxus-pur-und-leistung-satt-unterwegs-mit-dem-2014-mercedes-benz-s-65-amg

23 Jun 2014
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Video – Fahrbericht: 2014 Merecdes-Benz S 65 AMG (V222)

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Video – Fahrbericht: 2014 Merecdes-Benz S 65 AMG (V222) auf Youtube ansehen


Beschleunigungsvideo vom 2014 Merecdes-Benz S 65 AMG (V222) auf Youtube ansehen


Watch the video review of the 2014 Merecdes-Benz S 65 AMG (V222) in English

6.0 Liter Hubraum, 12 Zylinder, 630 PS und ein wahnsinniges Drehmoment von 1000 Nm. Das sind die imposanten Werte der aktuell kräftigsten Mercedes-Benz S-Klasse der Baureihe 222: dem 2014 Mercedes-Benz S 65 AMG.
Das Fahrwerk basiert auf dem “Magic Body Control” Fahrwerk von Mercedes-Benz. Das Fahrzeug liest quasi die Straße und passt das Fahrverhalten dementsprechend, es erkennt keine kleinen Schlaglöcher, wohl aber Bodenwellen, an. Dank dem neuen Head-up Display muss der Fahrer nicht einmal mehr den Blick von der Straße wenden. Er kann sich voll und ganz auf die Fahrt konzentrieren.
Der 12 Zylinder gibt seine Leistung über die AMG SPEEDSHIFT PLUS 7G-TRONIC direkt an die Hinterachse weiter. In gerade mal 4,3 Sekunden beschleunigt der Mercedes S 65 AMG von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h, optional kann der Käufer mit dem AMG Drivers-Packagedie Beschränkung aufheben, dann erreicht der S 65 AMG seine Vmax erst bei 300 km/h.
Diese Fahrwerte sind höchst beachtlich, vor allem, wenn man die Aussenmasse und das Gewicht der S-Klasse in der Landversion beachtet. 5.28m lang ist die Limousine, welche ein Leergewicht von 2250 kg vorweisen kann. 500 kg darf man zuladen. Wenn man dann das Fahrzeug wirklich in der Stadt bewegen möchte, dann sollte man einen Verbrauch von mindestens 17 Liter Super Plus einrechnen, der kombinierte Verbrauch laut NEFZ wird von Daimler mit mindestens 11.9 Litern angegeben. 80 Liter Tankinhalt sorgen dafür, dass man nicht zu häufig an einer Tankstelle halten muss.
In der kurzen Version (W222) gibt es den S65 AMG gar nicht, somit beträgt der Wendekreis immer 12.3 Meter. In der Basisversion – und hier glänzt der Mercedes-Benz S 65 AMG durchaus mit einer üppigen Serienausstattung – liegt der Preis bei 234.906 Euro.
Weit mehr Informationen, vor allem zum luxuriösen Platzangebot im Fondm gibt es in unseren vorstehenden Video-Fahrberichten sowie in dem nachstehend verlinkten Fahrberichten.

AUSFAHRT-TV

 

Fahrbericht zum 2014 Merecdes-Benz S 65 AMG (V222) auf auto-geil.de

Eine Ode an den 2014 Merecdes-Benz S 65 AMG (V222) auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/video-fahrbericht-2014-merecdes-benz-s-65-amg-v222/

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13 Jun 2014
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Video: Der neue smart fortwo 2014 – Ausgehoppelt!

Die smart-Fahrer der Nation waren immer freundliche Gesellen, die häufig auch den Meinungen der anderen Verkehrsteilnehmer wohlwollend zugestimmt haben. Bei jedem Gangwechsel der automatischen Schaltung konnte man ein leichtes Kopfnicken nicht verhindern. Aus! Vorbei! Das Kopfnicker-Spiel gehört der Vergangenheit an. Es sei denn ich setze mich ans Volant vom neuen smart. In der Basisversion wird da nämlich ein manuelles 5-Gang Getriebe verbaut sein, gekoppelt an den neuen Motoren die aus Frankreich stammen. Optional gibt es aber – und das halte ich für die bessere Wahl – ein 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe und dann fährt sich der neue smart fast so schön wie der Electric Drive.

Video: Der neue smart fortwo 2014 – Ausgehoppelt!

Der neue smart fährt sich komfortabler, das kann ich nach der kurzen Probefahrt bestätigen. Selbst die Mitfahrt hat schon gezeigt, dass der neue Turbo-Motor kraftvoll durchziehen kann und das der Innenraum gut gedämmt ist. In meinem Fall war zusätzlich noch einmal eine Stoffbahn über das Armaturenbrett gezogen, denn ich sollte nicht alles erkennen. Gefühlt habe ich z.B. ein neues Navigationssystem mit großem Display, aber pssst, das wisst ihr nicht von mir.

[hier ist das neue smart fortwo 2014 Video eingebunden]

Grandios ist der Wendekreis. 6,99! Unfassbar oder? Der neue smart ist zwar etwas – so wie wir alle – in die Breite gegangen, ist aber ansonsten den Formen gleich geblieben. Kurz und knackig, die Räder in den vier Ecken und daraus resultiert die kleine Wendekreis. Motor hinten, Antrieb auch, kein Kopfnicken mehr, kleiner Wendekreis und optional viel Luxus und Technik-Schnick-Schnack! Ja, jetzt ist der smart der City-Flitzer, der er schon seit 1998 sein wollte! Gratulation!

Mitfahrbericht auf rad-ab.com: klick

Original http://ausfahrt.tv/video-der-neue-smart-fortwo-2014-ausgehoppelt/

09 Jun 2014

Kein alter SAC! 2014 BMW X4 xDrive35i (F26) – Fahrbericht meiner Probefahrt

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Ich bin nicht gerade, was man als einen SUV-Fan bezeichnet. Echte Geländewagen? JA! SUV? Nein! Crossover? Ohje. Mann nimmt also ein SUV und schnallt oben ein Coupé drauf und erfreut sich einer neuen Käuferschaft. Nun ja, genau so hat es zumindest für BMW funktioniert. Seit 2008 verkaufen sie auf Basis ihres erfolgreichsten SUV überhaupt, dem BMW X5, mit dem BMW X6 einen Crossover – oder wie es bei den Münchenern heisst – ein SAC, ein Sport Activity Coupé. Nach 250.00 verkauften Einheiten in den letzten 7 Jahren kann selbst ich nicht mehr von einer bizarren Nische reden. Nein, hier hat ein Hersteller ganz offensichtlich seine Hausaufgaben ganz exzellent gemacht und der Wettbewerb auch ganz vorzüglich geschlafen. Kein Wunder als, dass die Bayern das goldene Kalb weiter melken wollen – mit einem etwas kleineren Modell. Denn hoppla, mit dem BMW X3 hat man ja auch einen sehr erfolgreiches SUV-Modell, dessen Plattform sich doch dann ebenfalls für ein coupé-artige Silhouette eignen müsste, oder? Schwups, im letzten Jahr in Shanghai auf der Auto China stand eine seriennahe BMW X4 Studie in einem beruhigenden und entspannenden Blau. Nicht ganz ein Jahr später dann, durfte die Weltöffentlichkeit zum ersten Mal das Serienfahrzeug auf der Motor Show in New York bestaunen. Ich hatte nun das – wie mir erst einmal schien – zweifelhafte Vergnügen, den neuen SAC als 2014 BMW X4 xDrive35i (F26) durch Spaniens Norden zu lenken. Zusammen mit meiner Kollegin Sarah Sauer habe ich Euch auch ein Ausfahrt-Video mitgebracht:

Original http://auto-geil.de/2014/06/09/kein-alter-sac-2014-bmw-x4-xdrive35i-f26-fahrbericht-meiner-probefahrt/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=kein-alter-sac-2014-bmw-x4-xdrive35i-f26-fahrbericht-meiner-probefahrt

07 Jun 2014

Video – Fahrbericht: 2014 BMW 428i Gran Coupé (F36)

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Video – Fahrbericht: 2014 BMW 428i Gran Coupé (F36) auf Youtube ansehen


Watch the video review of the 2014 BMW 428i Gran Coupé (F36) in English

Nimmt man die 3er und 4er Serie von BMW zusammen, so bieten die Münchener mit dem Grand Coupé bereits die sechste Karosserie-Variante an. Da mag man sich schon fragen, wie die Automobilindustrie bislang ohne all diese Vielfalt ausgekommen ist. Doch neue Produktionsformen und die Baukästen-Formate der Baugruppen erlauben den Herstellern eben nun auch Fahrzeuge vorzustellen, die gar keine großen Stückzahlen generieren müssen, um sich zu rechnen. Ohne Zweifel wird das BMW 4er Gran Coupé, das die Typenbezeichnung F36 bekommen hat, aber mehr als nur ein Nischendasein fristen. Coupé-artige Limousinen sind im Trend, ob nun Mercedes-Benz mit CLS und CLA oder Audi mit dem A5 und A7 Sportback, Fliessheck-Limousinen sind wieder schwer im Kommen nachdem sich auch der deutsche Markt wieder Gefallen an einer Coupé-Silhouette gefunden, die mit den Vorzügen eines viertürigen Autos verbunden ist.

Das 2014 BMW 428i Gran Coupé (F36) kommt mit den gleichen Dimensionen (Breite und Länge) wie das BMW 4er Coupé auf den Markt. Im Übrigen kosten die beiden Extra-Türen auch in der Grundausstattung keinen Cent mehr im Vergleich zum Zweitürer. Im Gegensatz zum Coupé hat man allerdings die Dachlinie neu gezeichnet. Vorne steigt sie etwas höher an als beim Coupé, nach hinten haben die Designer das Dach 11 Zentimeter weiter herausgezogen. Somit ist im Fond auch deutlich mehr Platz für die Passagiere. BMW bezeichnet das 4er Gran Coupé als 4+1 Sitzer. Zwar sind im Ford Gurte für 3 Personen vorgesehen, wer sich aber nicht in den beiden ausgeformten Sitzplätzen aussen nieder lässt, sitzt in der Mitte wie ein Affe auf dem Schleifstein. Vier Personen können hingegen bequem auch lange Strecken im 2014 BMW 428i Gran Coupé (F36) zurücklegen. Dank der optional im Verhältnis 40:20:40 umlegbaren Rücksitzbank, muss man auch beim anstehenden Snowboardurlaub die 4 Bretter nicht mehr aufs Dach schnallen, sondern kann sie vom Kofferraum bis in die Fahrgastzelle durchladen. Dabei sollten die Bretter nicht länger als 175 Zentimeter sein. Den Kofferraum selbst erreicht man über die fünfte Tür am Heck, einen einfachen Kofferraum-Deckel wie beim Coupé hat das Gran Coupé nicht, hier schwingt die Scheibe mit nach oben – bequem und praktisch für das Verladen vom Gepäck. 35 Liter mehr fasst der Kofferraum des BMW 4er Gran Coupé – insgesamt 480 Liter an Ladevolumen stehen zur Verfügung. Legt man die Rückbank komplett um, bekommt man einen Raum von 1300 Litern Volumen, den man füllen kann.

Wer klein einsteigen will, kann sich für den 2014 BMW 420i Gran Coupé (F36) entscheiden. Der 2 Liter Benziner leistet dann 1984 PS, geschaltet wird manuell mit einem 6-Gang-Getriebe. In der Basisversion kostet das Fahrzeug dann 35.750 EURO. Der im vorstehenden Video Fahrbericht gezeigte 2014 BMW 428i Gran Coupé (F36), 245 PS sorgen für den Vortrieb, den NEFZ-Verbrauch gibt BMW mit 6.7 l/100 km an, kostet in der Basisversion mit dem 8-Gang Sport-Automatic Getriebe Steptronic dann fast 10.000 Euro mehr – bei 43.450 Euro kann man anfangen das Fahrzeug zu konfigurieren. Interessant für den deutschen Markt ist die kleinste Diesel-Variante, das BMW 418d Gran Coupé. Der Diesel leistet 143 PS und wird wahlweise manuell oder automatisch geschaltet. Der Basispreis liegt bei 37.000 Euro. Weit mehr Informationen gibt es in unserem Video-Fahrbericht sowie in dem nachstehenden Fahrbericht auf Auto..Geil.

AUSFAHRT-TV

 

Fahrbericht zum 2014 BMW 428i Gran Coupé (F36) auf auto-geil.de

Original http://ausfahrt.tv/video-fahrbericht-2014-bmw-428i-gran-coupe-f36/

07 Jun 2014
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Video – Fahrbericht : 2014 BMW X4 xDrive35i (F26)

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Video – Fahrbericht : 2014 BMW X4 xdrive35i (F26) bei Youtube ansehen


Watch the video review 2014 BMW X4 xdrive35i (F26) in English language

Auf der IAA in Frankfurt stellte BMW bereits 2007 eine Studie einer Kreuzung aus SUV und Coupé vor. Ein Jahr später begann man mit der Produktion des BMW X6, der sich seitdem über 250.000 Mal verkauft hat. Mit dem BMW X3 haben die Münchener einen weiteren Bestseller im Programm, so lag es nahe, auf der Basis der erfolgreichen SUV X3 ebenfalls ein SAC – ein Sport Activity Coupe – zu bauen. 2013 konnte man auf der Shanghai Auto Show bereits eine erste seriennahe Studie bewundern, auf der New York Autoshow 2014 wurde dann die Serienversion des BMW X4 der Weltöffentlichkeit präsentiert. Amerika war nicht ohne Grund für die Präsentation gewählt worden, wie sein großer Bruder der X6 wird auch der X4 in Amerika gefertigt und auch für das kleine Modell sieht man hier wohl den größten Absatzmarkt.

BMW verspricht, dass trotz dem coupe-förming Aufbau, der Innenraum des BMW X4 nur um 5% kleiner ist als beim BMW X3. Um eine etwas sportlichere Sitzposition zu bekommen, sitzt man im BMW X4 20mm tiefer als im X3, auf der Rückbank sind es sogar 28mm, dennoch kann auch der BMW X4 noch mit einer Bodenfreiheit von 21cm aufwarten. Zum Marktstart bietet BMW das kleinere SUV-Coupé mit 6 Motorisierungen an, alle Fahrzeuge kommen dabei mit dem Allradantrieb xDrive und dem 8-Gang Automatik-Getriebe (lediglich den BMW X4 xDrive20d kann man mit manuellem Getriebe ordern), was in Zusammenarbeit mit ZF entwickelt wurde. Der kleinste Benziner, der BMW X4 xDrive20i verfügt über 184 PS, der stärkste BMW X4 xDrive35i, der im vorstehenden Video-Fahrbericht besprochen wird hat eine Leistung von 306 PS. Im kleinen Diesel BMW X4 xDrive20d sorgen 190 PS für den ausreichenden Vortrieb, im stärksten Diesel, dem BMW X4 xDrive35i, sind es stolze 313 PS bei einem maximalen Drehmoment von 630 Nm.

Interessant für Freizeitsportler wie Pferdefreunde – der BMW X4 darf gebremste Anhänger bis 2.4 Tonnen ziehen, lediglich beim kleinsten Diesel ist die zulässige Anhängelast auf 2 Tonen beschränkt. Im größten Diesel darf man 580 kg Zuladung verteilen, in allen anderen Modellen sind es 590 kg, jeweils 100 kg davon kann man aufs Dach bringen. Im Kofferraum stehen 500 Liter Ladevolumen zur Verfügung, bei umgeklappter Rückbank sind es 1400 Liter.

Wer sich für einen BMW X4 entscheidet, muss mindestens 45.600 Euro investieren – im Gegenzug bekommt man einen BMW X4 xDrive20d mit manuellem Schaltgetriebe und ohne Ausstattung. Der BMW X4 xDrive35i, oben im Video-Fahrbericht vorgestellt, der serienmäßig mit dem Sport-Automatic Getriebe Steptronic ausgestattet ist, kostet in der Basis-Version 58.000 EURO. Für 2.900 EURO Aufpreis kann man seinen X4 noch ein wenig mit dem M Sportpackage veredeln. Front wie Heck profitieren dann von einem Body-Kit, dazu erhält man spezielle Alufelgen und ein sehr griffiges M-Leder-Sportlenkrad.

AUSFAHRT-TV

 

Fahrbericht zum 2014 BMW X4 xdrive35i (F26) auf auto-geil.de: folgt

Original http://ausfahrt.tv/video-fahrbericht-2014-bmw-x4-xdrive35i-f26/

06 Jun 2014

Video: Weltpremiere 2014 Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell (S205) – Kombi

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Video: Weltpremiere 2014 Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell (S205) – Kombi auf Youtube ansehen


English version video: World premiere of the new 2014 Mercedes-Benz C-Class Estate Station Wagon (S205) – watch on Youtube

Die neue C-Klasse haben wir euch inzwischen vorgestellt, nun folgt der Kombi oder wie man bei Mercedes sagt: Das T-Modell! Warum eigentlich T-Modell? Das T steht bei Mercedes-Benz für Touristik bzw. für Transport und der erste Kombi der T-Modell hieß war im Jahr 1977 der W 123. Bei der Internen Bezeichnung machte es sich Mercedes einfacher, denn da heißen die Modelle “S” – für Stationwagen. Heute sind wir also live dabei wenn der S205 vorgestellt wird.

Geschichte: Die C-Klasse basiert auf dem vermutlich erfolgreichsten Modell der Mercedes-Benz Geschichte, dem 190er – interne Bezeichnung W201. Den gab es von 1982 bis 1993 – allerdings nur als Limousine und nicht als Kombi.

Erst mit der Einführung der neuen Namensgebung bei Mercedes-Benz kam dann, drei Jahre nach der Einführung der C-Klasse, auch der Kombi. Das war im Jahr 1996. Das erste Facelift kam im Jahre 2001, eine weitere Aufwertung im Jahre 2007 und nun ist es endlich da, das neue T-Modell mit Mercedes-Star: Hier ist das neue C-Klasse T-Modell welches vermutlich ab September 2014 in den Handel kommen wird. Die Publikumspremiere findet auf der AMI in Leipzig statt.

Alle Motoren erfüllen die Euro 6 Norm und zeigen sich zum Teil bis über 20% sparsamer. Unter der Haube findet man zunächst eine Bandbreite von 115 bis 333 PS. Der Antrieb erfolgt entweder über die Hinterachse oder über alle 4 Räder.

Vergleichen wir das neue C-Klasse T-Modell mit dem direkten Vorgänger, dann zeigt sich das Fahrzeug 96 Millimeter länger. Die Länge beträgt nun 4,70 Meter und damit ist das T-Modell gut zwei Zentimeter länger als die Limousine. Der Radstand ist mit einer Länge von 2,84 Metern identisch wie bei der aktuellen C-Klasse Limousine. Mehr Platz also im Innenraum, vor allem im Fond. Die Breite dürfte identisch sein wie bei der neuen Limousine, inkl. Außenspiegel liegt der Wert bei 2 Meter und 2!

Gewinner? Kofferraum und Fond-Passagiere! Okay, beim Kofferraum sind es nur 5 Liter mehr, aber mit einem Volumen von 490 Litern muss sich der normale Gepäckraum nicht verstecken. Variable zeigt sich der Innenraum, die Rückbank lässt sich nicht wie gewohnt im Verhältnis 60:40 sondern im Verhältnis 40:20:40 umlegen. So kann man entweder mit 2, mit 3, mit 4 oder mit 5 Personen unterwegs sein und der Kofferraum fasst – nämlich dann wenn die Rückbank komplett umgelegt ist – 1510 Liter.

Der konsequenter Leichtbau wurde auch beim Kombi umgesetzt, das neue T-Modell ist bis zu 65 Kilogamm leichter als der direkte Vorgänger – das klingt nicht nach viel? Wenn ihr wüsstet wie tief ins Detail die Hersteller inzwischen gehen um um jedes Gramm zu feilschen.

Wir freuen uns auf die Probefahrt, denn das Fahrwerk wurde neu konzipiert. Vorne haben wir nun eine 4-Lenker Vorderachse und wahlweise sind Stahlfedern, ein Sportfahrwerk oder die Luftfederung verbaut. Die gab es bis dato in keinem C-Klasse T-Modell Vorgänger und natürlich gibt es noch weitere neue Features wie z.B. dem Head-Up Display, dem freu schwebenden Infotainmentdisplay und und und…
…ihr seht schon, die C-Klasse macht auch als T-Modell Lust auf mehr und wir freuen uns jetzt schon auf eine ausgiebige Ausfahrt.
AUSFAHRT-TV

 

Bericht zur Weltpremiere des 2014 Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell (S205) auf rad-ab.com: folgt

Bericht zur Weltpremiere 2014 Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell (S205) auf auto-geil.de

Original http://ausfahrt.tv/video-weltpremiere-2014-mercedes-benz-c-klasse-t-modell-s205-kombi/

 
06 Jun 2014

Video: 2014 Dacia Logan MCV

2014-Dacia-Logan-MCV


Video: 2014 Dacia Logan MCV auf Youtube ansehen

Dacia? Das ist doch ein Renault, oder? Richtig! Ähnlich! Die Marke Dacia gehört zu Renault und es wird auch Renault-Technik aufgewärmt, bzw. weitergekocht. Dieser Brei zeigt sich nicht immer sehr gut abgeschmeckt, wirkt in sich aber stimmig und ist vor allem eins: Unschlagbar günstig. Mir fällt auf Anhieb nicht einmal ein Mitbewerber ein, der in der gleichen Preisklasse mitspielen würde.

Mit dem Dacia Logan MCV kam Dacia bereits im Jahr 2006 auf dem Markt. Damals gab es 2 Kubikmeter Laderaum für gerade einmal 7990 Euro. 85.000 verkaufte Fahrzeuge später vergrößtere Dacia das Autoportfolio verkleinerte im Jahr 2013 dann aber den Logan. Mit der ersten Generation des Logan MCV hat die Neuauflage nicht mehr viel gemeinsam. Der Vorgänger bot z.B. 7 Personen Platz. Dacia hat den Liebling geschrumpft und etwas Balast von Bord geworfen.

Im Vergleich zum direkten Vorgänger ist der Dacia Logan attraktiver und hochwertiger geworden, bietet nun allerdings weniger Platz. Zu diesen Details kommen wir später noch im Kofferraumcheck.

Den Logan gibt es als Benziner und als Diesel. Gefahren sind wir den Dacia Logan MCV mit der 75 PS starken Benziner-Version. Tanken konnten wir allerdings nicht nur Benzin, sondern optional auch Autogas. Der 1.2 16V verfügt über ein maximales Drehmoment von 107 Nm.

Braucht man heutzutage eigentlich noch mehr Auto? Den Dacia Logan MCV gibt es in der hier gefahrenen Version für ca. 13.000 Euro. Dafür bekommt man ein Fahrzeug mit dem man mit 4-5 Personen von A nach B fahren kann, viel Gepäck mitbekommt und sogar einen Anhänger ziehen darf. Die Anhängelast liegt übrigens bei 1150 kg bzw. bei 575 kg ungebremst. Auf das Dach dürfen 80 kg schwere Gegenstände geschnallt werden.

Schauen wir uns z.B. mal den Innenraum an, hier gibt es zwar keine Gurthöhen-Verstellung und auch das Lenkrad lässt sich auch nur minimal Höhe einstellen. Okay – im regulären Ausfahrt.TV Check wären das nun Minus-Punkte und auch das die Schalter für die elektrischen Fensterheber in der Mittelkonsole angebracht sind, überzeugt mich nicht wirklich. Dafür finde ich, und das meine ich so wie ich es nun sage, den Innenraum ansprechend. Immer im Hinterkopf behalten: Der Dacia Logan MCV kostet um die 10-13.000 Euro. Neu! Dafür gibt es auch ein Radio, welches ohne Probleme und lange Einstellarbeiten mein iPhone erkannte und sogar Spotify streamen konnte – inkl. Titelanzeige. Ich muss gestehen, es gibt Premiumhersteller aus Deutschland – die haben damit immer noch Probleme.

Hier im Innenraum sieht man natürlich auch, dass Dacia “Teile wiederverwendet”, Kappen – Abdeckungen, vorgesehene Schalter die nicht vorhanden sind. Irgendwie muss sich der Preis ja wiederspiegeln. Hier direkt vor dem Gangwahlhebel findet man übrigens auch die Tankanzeige vom LPG-Tank. Der Dacia Logan fährt erst im Benzinbetrieb und schaltet dann, beim erreichen einer gewissen Temperatur vollautomatisch in den Gas-Betrieb um. Der Fahrer merkt da “in der Regel” nicht viel von. Querdynamiker und Hobbyrennfahrer dürften den minimalen Leistungseinbruch – wenn man bei 75 Pferdestärken überhaupt von Leistung sprechen darf – spüren.

Kommen wir zum Ablagencheck: Ich habe hier zwei Getränkehalter, in die Türtaschen passen ebenfalls zwei Getränkeflaschen und schaut mal hier. Sogar im Handschuhfach ist noch etwas Stauraum. Die Sitzposition ist okay, ich habe ausreichend Kopf und Beinfreiheit. Die Kombininstrumente lassen sich gut ablesen und sämtliche Schalter sind selbsterklärend. Die Heizleistung könnte etwas besser sein, gerade jetzt wo es morgens noch etwas frischer ist brauchte der Dacia schon etwas länger um den Innenraum aufzuheizen.

Der Benzintank fasst 50 Liter, zusätzlich verfügt die LPG Version über einen 34 Liter Flüssiggastank. Diese befindet sich in der Reserveradmulde. Der Verbrauch wird mit 5,9 Litern Benzin bzw. 7,5 Liter LPG auf 100 km angegeben. Rein auf dem Blatt Papier geht es also über 1200 km ohne auch nur einmal eine Tankstelle anzufahren. Je nach Gasfuß trifft man den Tankwart natürlich etwas eher, denn wenn man den Logan tritt, dann wird er auch richtig durstig.

Von 0 auf 100 km/h geht es im Benzin-Modus innerhalb von 14,5 Sekunden. Im LPG-Betrieb steht etwas weniger Drehmoment zur Verfügung, daher ist der Logan dann auch 0,6 Sekunden langsamer. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 164 km/h. Der 75 PS Motor muss sich auf der Landstraße bzw. auf der Autobahn ganz schön quälen, bzw. man schaltet sich munter durch die 5 Gänge. Er braucht schon Drehzahl und wenn er dann mal auf Touren kommt, dann dröhnt er. Also der Motor. Nicht der Logan. Wer sich auf die Schaltpunktanzeige verlässt, wird automatisch zum fahrenden Hindernis, wer damit leben kann – der wird dafür sparsamer unterwegs sein.

Ich soll euch schön von meiner Freundin grüßen, sie mag den Dacia Logan MCV. Ihr Kritikpunkt: Das Kupplungspedal, das ist ihr zu weich. Sie hätte gerne einen härteren Druckpunkt. Beim Getriebe hat sie öfters mal den ersten mit dem dritten Gang vertauscht beim losfahren, das liegt nicht an mangelnder Fahrpraxis. Das Problem mit der Schaltung hatte ich allerdings nicht, das mit dem Kupplungspedal kann ich dafür bestätigen. Man tritt quasi ins “Leere” und bekommt kein wirklich gutes Feedback.

Wen mag es verwundern? Der Dacia Logan MCV ist ein Familienwagen, ein Transporter und kein Sportwagen. Das Fahrwerk ist komfortabel und für eine Zuladung von 450 kg abgestimmt. Zum Fahrverhalten kann ich nur sagen, dass ich froh bin, dass das ESP serienmäßig mit an Bord ist. Ich möchte nicht wissen was passiert, wenn sich der Logan beim “Elchtest” mal so richtig aufschaukelt.

Das Lenkrad liegt gut in der Hand, ich komme auch an sämtliche Bedienungselemente. Hier hinter versteckt sich sogar eine Fernbedienung für das aufpreispflichtige, aber immer noch günstige, Radio. Eine gute Rückmeldung vom Lenkrad an den Fahrer gibt es allerdings nicht, trotzdem entwickel ich so langsam eine gewisse Sympathie für den “rumänischen Franzosen”.

Hier im Fondbereich geht es etwas nüchterner zu als vorne. Noch nüchterner mag man meinen. Immerhin gibt es gegen Aufpreis sogar elektrische Fensterheber hinten, ich muss hier noch kurbeln. Die Jungs und Mädels von Dacia wissen aber auch, dass ich mir den Einklemmschutz anschauen würde, der fehlt wohl beim Dacia Logan und ihr wisst ja was ich davon halte…

Die Sitze sind nicht besonders gut ausgeformt, dafür gibt es aber steife Gurtpeitschen – somit ideal für die Kinder. Kopffreiheit und Beinfreiheit sind für Personen meiner Größe, ich bin 175, ausreichend dimensioniert.

Ich hatte es vorhin ja schon gesagt, der Dacia Logan ist im Vergleich zum eigenen Vorgänger etwas geschrumpft. Merken tut man das vor allem im Kofferraum, der mich aber durch seine 60 cm niedrige Ladekante und sein Volumen von 573 Litern überzeugt hat. Hier passen ein Meter lange, 75 cm hohe und ein Meter breite Gegenstände ohne Probleme hinein.

Legt man die Rücksitze um, dann stehen einem 1.518 Liter zur Verfügung. Die Ladefläche verlängert sich auf 1,85 Metern. Wer bei der Einleitung aufgepasst hat, der weiß nun, dass der neue Logan MCV ca. 700 Liter weniger Platz bietet als der eigene Vorgänger. Dafür ist er flacher geworden und meiner Meinung nach auch etwas attraktiver.

Kommen wir zum Fazit: Der Dacia Logan MCV ist von einem dynamischen Kurvenräuber so weit entfernt wie ich vom Friedensnobel-Preis. Doch wer ein günstiges Fahrzeug sucht, welches ausreichend Platz bietet für Kind und Kegel, der sollte sich unbedingt mal zum nächsten Dacia Händler bewegen. Wer allerdings Angst hat, dass er in der Nachbarschaft ausgelacht wird, der sollte sich neue Nachbarn suchen. Der Dacia Logan MCV muss sich nicht verstecken, mir gefallen vor allem die neuen Rundungen und auch die Ecken. Die sind allerdings schwer abzuschätzen, die Rundumsicht ist etwas eingeschränkt, daher empfehle ich zu mindestens für hinten die aufpreispflichtigen Parksensoren die hier nicht verbaut wurden.

Ich mach es kurz: Der Dacia Logan ist alles andere als perfekt, aber er bietet alles zu einem guten Preis-/Leistungsverhältnis. Mit den Versicherungsklassen 19 in der Haftpflicht / 15 in der Vollkasko und 17 in der Teilkasko fährt man bestimmt günstig und die jährliche steuerliche Belastung liegt gerade mal bei 44 Euro. Ein Statussymbol erwirbt man hier sicherlich nicht, aber wer braucht das schon?

AUSFAHRT-TV

 

Fahrbericht zum 2014 Dacia Logan MCV auf rad-ab.com: folgt

Fahrbericht zum 2014 Dacia Logan MCV auf auto-geil.de: folgt

Original http://ausfahrt.tv/video-2014-dacia-logan-mcv/

Created Freitag, 06. Juni 2014 Tags 2014 | 2014 Dacia Logan MCV | Ausfahrt.TV | Björn Habegger | Dacia | Logan | mcv | preiswerter kombi Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
05 Jun 2014

Video: 2014 Audi RS 6 Avant

Video: 2014 Audi RS 6 Avant


Video: 2014 Audi RS 6 Avant auf Youtube ansehen.

Der A6 ist der direkte Nachfolger des Audi 100, der von 1968 bis 1994 in verschiedenen Produktgeneration in Ingolstadt angeboten wurde. Und eben seit 1994 heisst auch der Kombi aus dem Segment der oberen Mittelklasse A6 mit dem Zusatz Avant. Seit der zweiten Produktgeneration des Audi A6 gibt es auch die leistungsgesteigerte Ausgabe, den RS6.

Seit 2011 baut Audi den A6 in der vierten Produktgeneration, der passende Audi RS 6, den es nunmehr nur noch als Avant gibt, wurde im Dezember 2012 vorgestellt. Mit 4 Litern Hubraum ist es das kleinste Triebwerk, was je einen RS6 befeuert hat, er ist aber auch das schnellste Modell. Zu den Mitbewerbern zählen auf jeden Fall der BMW M5 und der Mercedes-Benz E 63 AMG in der S-Variante als T-Modell, der ebenfalls über einen Allradantrieb verfügt.

4,0 Liter V8 mit Biturbo und Direkteinspritzung. In Zahlen? 560 PS und 700 Nm und wie sich der fahren lässt, dass schauen wir uns heute einmal an.

Wie ein normaler Audi A6 aussieht wisst ihr? Wir zeigen euch schnell noch die Unterschiede beim RS6! Da wäre an der Front natürlich die Stoßstange im sportlichen Design. Die großflächigen Lufteinlässe versorgen das Aggregat und die Bremsen mit Kühlluft und der Frontspoiler unterstreicht den dynamischen Auftritt. Am Heck dominiert die sportliche Auspuffanlage, der Heckdiffusor und der RS-Heckspoiler. Serienmäßig drehen sich 20″ Felgen in den verbreiterten Radkästen, optional passen aber auch 21 Zöller hinein. Wir rollen derzeitig auf Winterreifen durch das Land, auch die gibt es in den sportlichen Breiten.

2 Meter und 8 ist der Audi RS 6 breit – gemessen haben wir inkl. Aussenspiegel und inkl. Dachantenne ist das Fahrzeug 1,48 Meter hoch. Wenn es auf die Länge ankommt, dann besticht der Audi RS6 Avant durch stattlich 4,97 Metern und bringt dabei ein Leergewicht von ca. 2 Tonnen auf die Waage. Auf die Geldwaage, da muss man mindestens 107.900 Euro legen der von uns gefahrene Testwagen hat einen Wert von 140.000 Euro.

In 3,9 Sekunden beschleunigt der Audi RS6 Avant von 0 auf 100 km/h. Der Vortrieb wird zunächst auf 250 km/h begrenzt, die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit kann optional entfernt werden, dann sind 305 km/h möglich, sofern man eine freie Autobahn findet. Audi gibt den kombinierten Verbrauch mit 9,8 Litern an, somit dürften man, dank dem 75 Liter Tank den Tankwart nur alle 750 km sehen. Rein rechnerisch ist dieser Wert übrigens nur dank dem Start-Stop System und der Cylinder on Demand Funktion zu erreichen. Der V8 fährt – wenn das Fahrzeug nicht die komplette Leistung braucht – nämlich als vier Zylinder. Doch keine Angst, wenn man aufs Gaspedal tritt werden die anderen Zylinder schnell wieder aus der Kurzschlafphase geweckt. Noch ein technisches Feature gefällig? Der Audi RS6 kann sogar rekuperieren, ja das können nicht nur Elektrofahrzeuge!

Wetten, dass man den Tankwart auch viel viel früher sehen kann? Zweitstellig ist man schnell unterwegs, gerne auch mit einer zwei vorne aber das dürfte diejenigen, die gut und gerne 150.000 Euro für so ein Fahrzeug auf den Tisch legen nun wahrlich auch nicht interessieren.

Natürlich lässt sich das Lenkrad axial und vertikal verstellen und auch der sportlich kontierte Fahrersitz lässt sich hier über diesen Schalter verstellen! Schalter! Gutes Stichtwort! Wenn Wetten, dass – ihr wisst schon, diese Familien-Unterhaltungs-Sendung im ZDF – nicht demnächst eingestellt würde, dann würde ich mich dort bewerben. Wetten, dass ich aus 100 Fahrzeugen den Audi anhand dem Klickgerräusch der Drehschalter erkenne? Die finde ich einfach nur herrlich von der Haptik und auch von der Optik. Das gilt übrigens auch für das restliche Cockpit. Von der Verarbeitung hervorragend habe ich hier einen sehr guten Blick auf das Kombiinstrument. Die Anzeigen lassen sich klar ablesen und auch das Display vom MMI – sprich dem Infotainmentsystem – kann ich als Fahrer bei Tag und Nacht gut sehen. Das Raumgefühl? Luftig! Das Wort bringt es wohl auf den Punkt, ausreichend Kopf und Beinfreiheit ist vorne vorhanden. Kommen wir also zum Ablagencheck. Improvisieren!

Der Wendekreis beträgt etwas über 12 Meter, daher freut man sich in so einem Fahrzeug schon über sämtliche technischen Hilfsmittel die beim Einparken bzw. Wendevorgang helfen. Übersichtlich ist das Fahrzeug trotzdem, man weiß – sofern man die Spiegel alle richtig eingestellt hat wo man sich selbst befindet und kann das Fahrzeug auch ohne Assistenzsysteme gut einschätzen. Das wird vermutlich problematischer wenn hinten noch zwei Personen sitzen bzw. der Kofferraum vollgeladen ist und somit der Blick nach hinten erschwert ist.

Den Audi RS6 gibt es ja nur als Avant und die 63 cm tiefe Ladekante macht aus dem Audi RS6 einen Lust-Laster. Das Einladen der Gepäckstücke geht einfach von der Hüfte und im “normalen” Zustand steht ein Ladevolumen von 565 Litern zur Verfügung. Nicht vergessen: Die maximale Zuladung liegt bei 555 kg, so entsteht nach der Shoppinglust mit 4 Personen schnell der Zuladefrust.

Es gibt zahlreiche Wege die elektrische Heckklappe zu öffnen, per Taster, per Funkfernbedienung, aus dem Innenraum oder sogar per Fußkick. Dafür muss man aber den Schlüssel in der Tasche haben – aber das hat man in der Regel als Fahrer ja auch.
Wir haben nachgemessen: ein Meter breite und ein Meter lange Gegenstände passen ohne Probleme in den Kofferraum. Diese dürften maximal 70 cm hoch sein, dann wird es oben aber etwas enger, denn da läuft die Fahrzeugform zu.

Klappt man die Rücksitze um, dann wird aus dem Sportkombi ein Rennlaster. Mit einem Volumen von über 1600 Litern kann er begeistern, eine ganz ebene Ladefläche bietet er dennoch nicht. Auch hier haben wir Maß genommen. Bis zu 1,95 Meter lange Gegenstände passen ohne Probleme in das Ladeabteil. Pfiffiges Detail, die Rücksitze lassen sich über diese Hebel hier umlegen, so muss man nicht erst unnötig um das Fahrzeug herumlaufen bzw. später einen Chiropraktiker aufsuchen. Wem das Platzangebot im Kofferraum nicht reicht, der freut sich über die Dachlast von 100 kg bzw. die Möglichkeit Anhänger zu ziehen! Bis zu 2,1 Tonnen sind – natürlich gebremst – drin. Ungebremst sind es die obligatorischen 750 kg die dann natürlich die erlaubte Höchstgeschwindigkeit und die Beschleunigungswerte reduzieren.

Die Kraft des Motors wird über eine 8 Gang Tiptronic geschaltet, optional kann man Eingriff nehmen oder alles der Elektronik überlassen. Natürlich verfügt der Bolide über die Möglichkeiten den Fahrmodus anzupassen.

Heutzutage ist alles elektrisch, so auch die Luftfederung die über ein stufenlos adaptives Dämpfungssystem an allen vier Rädern verfügt. Das Niveau und die Dämpfung wird automatisch geregelt und der Fahrer hat die Qual der Wahl zwischen 4 verschiedenen Modi. Bei “Auto” überlässte der Fahrer dem Fahrzeug die Auswahl, im Komfortmodus wird der RS6 etwas komfortabler, im dynamic Modus überzeugt er durch sportlichere Qualitäten und wer mal einen etwas höheren Böschungswinkel benötigt bzw. das Fahrzeug auf Grund einer Rampe, Schwelle oder ähnlichem anheben muss kann das auch tun. Der Sport-Modus ist was für die Autobahn, doch wenn diese etwas schlechter ist – und ihr wisst auch unsere Autobahnen haben inzwischen mal ein “Facelift nötig” dann kann die Abstufung dafür schon zu hart sein, dann fängt er an zu hoppeln und das will man nun wirklich nicht.

Audi verbaut im RS6 eine elektromechanische Lenkung mit geschwindigkeitsabhängiger Servounterstützung. Das bedeutet: In der Stadt leicht zu lenken und bei schnelleren Geschwindigkeiten ein besseres Gefühl für die Straße. Hier gibt es – wie nicht anders zu erwarten – nichts zu meckern. Soviel zumindest in der Theorie. In der Stadt ist aber auch trotz Servolenkung die Breite der Pellen auf den der RS6 steht nicht zu unterschätzen, die wollen im Stand nämlich erst einmal ordentluch bewegt werden.

Sprechen wir noch ganz kurz über die Bremsen. Eigentlich ist hier ja eine ganz normale Bremsanlage verbaut. Normal? Nun, es ist eine Zweikreisbremsanlage mit Bremskraftverstärker. Soweit nichts ungewöhnliches, ungewöhnlich ist eher die Größe. Denn die hat Audi natürlich auf das Gewicht und die zu erzielenden Geschwindigkeiten angepasst! 390er bzw. 420er Scheiben dürfen es vorne schon sein. Für die notwendige Kühlung sorgen nicht nur die großen 20″ bzw. 21″ Felgen und die Lüftungseinlässe in den Stoßstangen sondern auch die Bremsscheiben sind innenbelüftet. Die Bremsleistungen sind optimal ausgelegt, nur am Kurveneingang, wenn man es vorher etwas übertrieben hat, dann merkt man das Gewicht vom Audi RS6 Avant, denn dann kann er das zulässige Gesamtgewicht von 2,5 Tonnen nicht mehr verstecken und die Bremsen müssen kraftvoll zubeißen.

Während sich die technischen und elektronischen Helferlein bemühen die Kraft auf die Straße zu bekommen muss der Fahrer nur noch eines machen: Den Markus Song “Ich will Spaß ich geb Gas” hören und Spaß haben, denn das kann man mit dem Audi RS6 – bis der Tank leer oder das Punktekonto in Flensburg voll ist. Natürlich darf das große Bang und Olufsen Audipaket auch schweigen, der V8 klingt zwischen 3000 und 4000 Umdrehungen am schönsten – finden wir zumindestens – ansonsten ist der RS6 sehr aerodynamisch gestaltet. Selbst bei Tempo 200 auf der Bahn kann man sich noch problemlos mit den Mitfahrern unterhalten.

Es mag sich nun total kindisch anhören, eventuell auch unvernünftig und ich weiß, dass da draußen immer alles viel zu laut ist und das zu laute Töne Stress verursachen und das Krach krank machen kann, dennoch würde ich mir wünschen, dass der tolle Klang vom V8 auch noch durch die Auspuffanlage gesteigert wird. Aber dafür gibt es ja Tuner die solche Wünsche erfüllen. Ansonsten werde ich ein Teufel tun und etwas an diesem Luxus-Pampers-Bomber zu kritisieren.

Viel weiter nach oben geht es doch schon gar nicht mehr. Leistung satt, Platz und Luxus gibt es dazu.

AUSFAHRT-TV

 

Beitrag zum 2014 Audi RS 6 Avant auf auto-geil.de: folgt

Beitrag zum 2014 Audi RS 6 Avant auf rad-ab.com

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