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25 Mar 2012

Probefahrt: Chevrolet Camaro V8

Disclaimer für die Transparenz: Chevrolet Deutschland hat mir den Camaro als Presse-Testfahrzeug zur Verfügung gestellt. Wer meint, dass dies mein Urteil beeinflusst, sollte den nachstehenden Artikel erst gar nicht lesen.

“Es tut mir Leid doch ich muss leider gestehen es gibt Dinge auf der Welt, die sind – leider geil. Auto’s machen Dreck, Umwelt geht kaputt doch ‘ne fette neue Karre is’ – leider geil.” heisst es in dem neuen Song von Deichkind. Leider geil. Genau das denke ich ständig während ich im Chevrolet Camaro sitze. Erwartet hatte ich ein Fahrzeug, welches sich mit Charles Bukowski vergleichen lässt. Obzsön bis zum Umfallen, dabei saufend und rauchend. Doch der Camaro hat mich vollkommen überrascht.


Erster Eindruck

Ein kurzer Rundgang um den inferno orangenen (eine nicht gerade unauffällige Farbgebung) Chevrolet Camaro. Der Wagen ist wuchtig. Durch und durch. Und kantig. Ich mag das. Die beleuchteten Scheinwerferringe betonen dies an der Front, die bislang nur auf dem europäischen Markt verbauten LED-Rückleuten unterstreichen das markante Heck. Die fensterrahmenlose Tür schwingt weit auf und ich lasse mich in den Fahrersitz gleiten. Manch einer mag von dem Cockpit erschlagen werden. Die Amerikaner haben eben einen anderen Geschmack. Mein erster Eindruck – mein letzter USA-Urlaub mit Leihwagen liegt schon ein Weilchen zurück – ist auch “Was für eine Plastikwüste”.

Der Sitz lässt sich 6-fach elektrisch verstellen (Bedienelemente am Sitz außen, lassen sich auch während der Fahrt probelmlos erreichen) und ich fühle mich darin sehr wohl. Schlüssel ins Zündschloss und los. Nach dem ersten Rasten reagieren die Instrumente. Alle Zeiger wandern erst einmal in Maximalstellung. Das HUD-Display meldet sich mit einem Camaro-Logo online. Ich bin versucht “K.I.T.T. – bring mich nach Düsseldorf” auszusprechen. Stattdessen drehe ich den Zündschlüssel weiter. Der V8 erwacht und röhrt einmal kurz auf. Die Schwingungen des Motors spüre ich im Sitz. Ein erstes keckes Grinsen macht sich auf meinem Gesicht breit.

Für die ersten Meter vom Parkplatz bediene ich mich eines Einweisers. Zu unübersichtlich und ungewohnt ist der Chevy Camaro für mich. Dann auf der Straße, versuche ich meinen Gasfuß in Einklang mit der Reaktion des Motors zu bringen. Eine zu ungestüme Bewegung des Fußes quittiert der Camaro mit einem Motorröhren, was den Wagen zeitgleich nach vorne katapultiert. Den Dreh habe ich aber schnell raus und kann bequem im Stadtverkehr mitschwimmen. Recht schnell führt mich mein Weg auf die Autobahn. Die Beschleunigung des Chevrolet Camaro ist atemberaubend. 200 km/h sind schnell erreicht. Mit einem dicken Grinsen im Gesicht. Dabei bleibt es im Innenraum – ganz gegen meine Erwartungen – so leise, dass man sich ganz locker unterhalten kann. Die Qualität des Fahrbahnbelags gibt der Chevrolet Camaro ungefiltert an den Fahrer weiter. Als “Bretthart” empfinde ich das Fahrwerk. Auf dem Beifahrersitz fährt es sich bequemer. Mein erster Eindruck: Das Auto macht Spaß und ist genau dafür gebaut worden.

Alltagstauglichkeit

Ich finde die Wuchtigkeit des Camaro sexy. Ich habe mich des öfteres dabei erwischt, wie ich an der Balkontür gestanden und minutenlang auf das Heck des Camaro gestarrt habe. Wuchtig. Anders. Sexy. Sitzt man auf dem Fahrersitz kommt diese Wuchtigkeit auch im Innenraum an. Denn der Camaro ist alles andere als übersichtlich. Vorne eine Schießscharte, hinten eine Schießscharte. Die kleinen Fenster zwischen B- und C-Säule sind zwar defacto vorhandern, beim Schulterblick sieht man trotzdem nichts. Die vordere Schießscharte verliert dann auch noch ein paar Zentimeter durch die angedeutete Hutze. Im Vergleich zur Fensterfläche sind die Rückspiegel gigantisch. Sie sorgen dafür, dass man stets die breiten hinteren Kotflügel im Blick hat. Und verdammt will ich sein, ich finde das cool und sexy.

In den USA ist bekanntlich alles größer. Die Straßen sind breiter, in die Parkplatzbuchten kann man zwei handelsübliche deutsche Autos stellen. In unseren Breiten sind die Abmessungen des Camaro nicht wirklich passend. Zwar hilft die Rückfahrkamera mit dem im Rückspiegel integrierten Display ungemein bei Rückwärtsfahren, des öfteren hätte ich mir aber auch Kameras links, rechts und vorne gewünscht. Gut, ich hatte den Chevrolet Camaro gerade mal 72 Stunden bei mir und es ist zu erwarten, dass man sich nach ein paar weiteren Tagen an die Abmessungen gewöhnt.

Auf die Rücksitze passt ein Kindersitz – davor noch ein Heranwachsender oder Erwachsener, so konnte ich beide Kinder an Schule und Kita in einem Rutsch verteilen. Erwachsenen (auch nicht Teenagern) möchte man (zumindest längere) Mitfahrten auf den hinteren Sitzen nicht zumuten, denn von Beinfreiheit kann hier nicht gesprochen werden. Für die Fahrt ins Kino oder zur nächsten Zappelhalle sollte es aber reichen. Der Kofferraum ist gar nicht mal klein (384 Liter) und man kann bei Bedarf auch noch die Rücksitzlehnen umklappen. Allerdings ist die Öffnung – vor allem im Vergleich zu allen anderen Dimensionen – winzig. Unseren Wocheneinkauf haben wir gut verstauen können, die Einkaufskiste wieder aus dem Kofferraum zu heben, forderte allerdings etwas Geschick.

Ausstattung und Infotainment

Der Neuwagenkauf in den USA unterscheidet sich grundlegend von unseren Gepflogenheiten. Car-Konfigatoren hat ein amerikanischer Hersteller erst jüngst als den neuen heiligen Gral angekündigt. Der Duruchschnittsamerikaner fährt zu einem Händler und sucht sich dort ein vorhandenes Fahrzeug aus. Ist die Wunschfarbe nicht verfügbar, guckt er beim nächsten Händler. Die Ausstattung kann man nicht konfigurieren, das Fahrzeug wird in der Regel in Vollausstattung verkauft. Lediglich ein paar wenige Features sind optional. Und ebenso wird der Chevrolet Camaro auch in Deutschland verkauft. Cabrio oder Coupé. Schalter oder Automatik. Farbe (Metallic 800 Euro Aufpreis, Premium-Lackierung 1000 Euro Aufpreis). Ende der Entscheidungskette. Drei weitere Zusatzoptionen kann der deutsche Käufer wählen: Glashub-Schiebedach (1000 Euro), Rallye-Streifen (500 Euro), polierte Felgen (500 Euro) und Lederausstattung in Schwarz mit Inferno Orange (500 Euro – die anderen Lederfarben sind nicht aufpreispflichtig). Bei einem Grundpreis von 40.990 Euro für das Coupé mit Automatikgetriebe, eingebautem Schiebedach, schwarzen Rallye-Streifen, Sonderfarbe Inferno Orange und gleichfarbiger Lederausstattung kostet mein Chevrolet Camaro also 42.990 Euro.

Serienmässig sind Einparkhilfe hinten (Piepser, Kamera und Display im Rückspiegel), Isofix-Halterungen hinten, ABS, ESP, Gurtkraftbegrenzer, Xenonlicht, Lederrenkrad, Head-Up-Display, Bordcomputer, Schaltwippen, Reifendruckanzeige, CD-Radio mit 9 Lautsprechern, manuell verstellbare Lenksäule, elektrische Außenspiegel (beheizt und automatisch abblendent), Diebstahlwarnanlage, Klimaanlage, Pollenfilter und 20 Zoll-Alufelgen. Da bleibt eigentlich kaum ein Wunsch über – lediglich Parkpiepser vorne wären aus meiner Sicht noch wünschenswert.

An die oben genannte Plastikwüste habe ich mich nach dem dritten Einsteigen gewöhnt. Ich empfinde sie nicht mehr als ungewöhnlich, sondern kann ihr sogar etwas abgewinnen. Einmal erwische ich mich dabei, wie ich die in Wagenfarbe lackierte Plastiktürverkleidung streichle. Ich mag es, wenn sich so viel Lack im Innenraum wieder findet.  Zudem sind die oberen Kanten der Verkleidung illuminiert, was voll und ganz meinen Geschmack trifft.

Die Ausstattungsfeatures von denen man erwartet, dass sie funktionieren, funktionieren. Heckscheibenheizung und auch die beheizten Spiegel sogar sehr gut und schnell. Das HUD-Display finde ich genial und vermisse es jetzt in meinem Alltagsfahrzeug. Die Geschwindigkeit auf der Autobahn stets im Auge zu haben, ist extrem angenehm – im Chevy besonders, weil sich die Instrumente tagsüber nicht wirklich toll ablesen lassen. Das HUD-Display rockt! Die Funktionstasten auf dem Lenkrad sind sinnvoll angeordnet und lassen sich auch gut bedienen. Bei der geballten Motorleistung würde man sich vielleicht noch die Funktion eines Geschwindigkeitsbegrenzers wünschen. Die Zusatzinstrumente in der Mittelkonsole sollen wohl die Sportlichkeit des Autos unterstützen. Hier wäre nach deutschem Geschmack weniger vielleicht mehr gewesen. Das Testfahrzeug hatte 15.000 km auf der Uhr. Ich behaupte mal, dass 15.000 km in einem Pressetestfahrzeug einer Belastung von etwa 30.000 km bei normaler Nutzung entsprechen. Nichts wirkte abgenutzt und vor allem – weil hier ja durchaus Vorurteile gegenüber amerikanischen Autos vorherrschen – nichts klapperte.

Das Infotainment-Paket ist von Boston Acoustics® und besteht aus einem RDS CD-Radio mit MP3-CD-Abspielmöglichkeit und 9 verbauten Lautsprechern. Der Austausch des Radios durch ein anderes Gerät ist nicht ohne weiteres möglich. Für audiophil-anspruchsvolle Musikliebhaber stellt die Anlage nicht wirklich die Speerspitze des technisch Machbaren dar. Ordentlich abgemischte Musik gibt das System gut wieder, matschige Tonaufnahmen machen hingegen keinen Spaß. Rock und HipHop funktionieren hervorragend. Die Maximal-Lautstärke ist ausreichend und übertönt zu jeder Zeit auch den Motor.

Die Anbindung des iPhones als Telefon zur Nutzung der Freisprechfunktion per Bluetooth erfolgt schnell, zuverlässig und unspektakulär. Man wird verstanden, die Wiedergabe meines Telefonpartners fand ich einen Hauch zu dumpf. Die Einbindung des iPhones als Musikquelle kann auf zwei Arten erfolgen: Entweder ebenfalls per Bluetooth – hier muss im iPhone ein zweites Gerät erkannt und genutzt werden. Oder aber per USB-Anschluss der sich im Fach unterhalb der Armlehne befindet (Strom reicht nicht aus, um ein iPad zu laden, ein iPhone selbstverständlich schon). Bei der kabelgebundenen Nutzung hat man den Vorteil, dass die Namen von Interpreten und Musikstück auch im Display (sogar beim ersten Anspielen verkürzt im HUD-Dispaly) angezeigt werden. Die Steuerung des iPhones über das Radio ist selbsterklärend und einfach. Wer nicht gerade stundenlang die Playlisten studieren will, erledigt das locker bei der Fahrt. Mir würde die verbaute Anlage vollkommen ausreichen. Ein Navigationssystem ist nicht vorgesehen. Es befinden sich aber zwei Stromquellen im Innenraum, die Vordere am Anfang der Mittelkonsole spendet dem iPhone an der Fronscheibe Strom und die Hintere im Fach unter der Armlehne kann der Beifahrer sein Telefon noch USB aufladen.

Fahrvergnügen und Außenwirkung

Wann schreibt der Kerl denn endlich etwas über den Motor? Jetzt. Aus 6.132 Liter (!!!) Hubraum schöpft der Chevrolet Camaro 405 PS (der Selbstschalter hat 432 PS). Bei jedem beherzten Druck aufs Gaspedal wird man dabei in die Sitze gepresst. Selbst bei 120 km/h. Bei 259 km/h meldet das HUD, dass jetzt abgeregelt wird (laut Navi sind das dann 250 Navi-km/h). Ohne, dass ich jetzt tägich hochmotorisierte Autos fahre, finde ich die Beschleunigung bemerkenswert. In Zahlen ausgedrückt beschleunigt der Camaro laut Herstellerangabe in 5.4 (Schalter 5.2) Sekunden von 0 auf 100 km/h. Gefühlt macht er das deutlich schneller. Umso angenehmer finde ich das HUD. Gerade in der Stadt beschleunigt man ungewollt schnell mal auf 80 km/h, das Display zeigt das gesetzliche Fehlverhalten deutlich.

Auf der Autobahn liegt der Camaro wie ein Brett. Ab 230 km/h empfinde ich die Geschwindigkeit als anstregend. Auf der Landstrasse habe ich keine Probleme – auch wenn ich den Camaro nicht in irgendwelche Grenzregionen bringe. Aus der Sicht eines “normalen” Autofahrers eben, der sich ein sportliches Auto wünscht fährt sich der Camaro unspektakulär einfach. Den Weg über die holperige Landstrasse würde ich allerdings meiden – wie wohl auch jeder andere der mit einem hart eingestellten Sportfahrwerk unterwegs ist.

Die Automatik schaltet in der Regel irgendwo zwischen 2000 und 3000 Umdrehungen. Je nachdem wie fest und lange man das Gaspedal in Richtung Bodenblech drückt, schaltet das System zurück. Das klappt sehr ordentlich. Lediglich oberhalb der 200 km/h habe ich da ein-zwei Mal eine Unstimmigkeit gespürt. Für den noch sportlicheren Fahrer gibt es den manuellen Modus, bei dem der Motor bis in den roten Bereich dreht oder eben bis man die Schaltwippe betätigt. Unnötig festzuhalten, dass diese Form der Fahrweise den Verbrauch auch proportional ansteigen lässt.

Die Außenwirkung des Chevrolet Camaros ist interessant. Ich hatte das Gefühl, dass die Leute sich eher verstohlen umsehen, wenn sie sich aber unbeobachtet fühlen, dem Wagen freundlich interessiert hinterher gucken. Im direkten Gespräch war fast immer die zweite Frage “Was verbraucht der denn?”. Bei einem Teil der anderen Verkehrsteilnehmer löst der Camaro wohl einen kurzzeitigen Testosteron-Ausstoß aus. Als wir auf dem Supermarkt-Parkplatz Fotos schossen, fuhr jeder zweite Pilot – ob Micra oder E-Klasse – sehr sportlich an uns vorbei. Auf der Autobahn überholte mich ein Porsche in einer 100 km/h Zone sehr langsam, und liess es sich nicht nehmen, ein paar Mal den Motor aufheulen zu lassen.

Gestern, als ich den Wagen wieder zurück brachte, hatte ich einen ganz anderen Effekt auf der Autobahn. Das Überholprestige ist enorm. Die Leute machten sofort Platz, wenn ich von hinten kam. Camaro-Fahrer müssen niemals dicht auffahren, da ist immer Platz. Noch viel schöner aber – niemand drängelt von hinten. Ich bin einen Großteil der Strecke mit 130 km/h gecruise’t. Wenn ein Überholmanöver mal ein wenig länger dauerte, weil die zu überholende Fahrzeugschlange etwas länger war, hielt alles, was da von hinten kam, ganz gebührend Abstand. Was für ein entspanntes Fahren.

Der Camaro lädt durchaus zum Cruisen ein. Mit 55 km/h durch die nächtliche Stadt, dabei den Soundtrack von Fast-n-Furious in nahezu voller Lautstärke aus der Anlage dröhnend- unbezahlbar. Aber der Camaro verleitet auch – zumindest mich – immer mal wieder “die Sau rauszulassen”, an der Ampel das Gas mal eben etwas mehr durchzudrücken. Nicht um mit quietschenden Reifen anzufahren, sondern nur, damit man in die Sitze gepresst wird und der V8 sich lautstark meldet. Das macht einfach richtig Spaß. Und wenn ich “richtig Spaß” schreibe, dann meine ich das genauso. Der Chevrolet Camaro macht schlicht und einfach eine Menge Spaß!

Dazu vielleicht ein kleine Geschichte am Rande. Eine zweispurige Straße irgendwo in Bielefeld. Die Ampel wird rot, man ordnet sich brav auf der freien rechten Spur ein. Wenig später rollt ein SL auf die linke Spur. Der kurze Seitenblick wird von dem SL-Fahrer mit einem belustigten Grinsen quittiert. Die Ampel springt auf Grün, der Fuss auf das Gaspedal. Während der Schall das Geräusch von sich am Asphalt reibenden Gummi neben dem SL formt, ist der Camaro schon über die Kreuzung geschossen. Meine Frau bremst den Camaro etwas ab, schaut zu mir auf den Beifahrersitz und grinst über das ganze Gesicht. Das macht Spaß. Von wegen Männerauto …

Kosten

Was den Fahrspßs trübt, ist der Durst des Camaros. Innerorts gibt Chevrolet den Verrauch mit 18.9 l/100 km an. Außerorst sollen es 9.7 Liter sein, kombiniert 13.1 Liter. Ich habe hier auf 150 km Stadt- und Landfahrt einen Verbrauch von 20 Litern gehabt. Ich gestehe aber, dass dies nicht als exemplarisch zu sehen ist, weil ich – aufgrund der knappen Zeit – doch öfter mal Gas gegeben habe, wo ich nicht musste. Bei den 300 km in den Süden auf der Autobahn hatte ich einen Verbrauch von 14 l/100 km. Das war eine Mischung zwischen 120 km/k und einigen Vollgasstrecken (zwischen 200 und 259 km/h). Ich behaupte aber, dass ich den Camaro im Alltag bei 12 Litern bewegen kann. Mein Ford S-Max nimmt etwas über 11 Liter – da ist der Unterschied nicht mehr so gross wie 6.1 Liter Hubraum und über 400 PS denken lassen. Getankt wird im Idealfall übrigens SuperPlus.

Ich würde den Verbrauch aber nicht überbewerten. Der Camaro ist kein Familienkombi sondern eindeutig ein Spaßauto. Ein Spaßauto, was man auch alltäglich fahren kann. Und wenn es einen dann packt, muss man sich eben klarmachen, dass das Hobby jetzt gerade Geld kostet. Zudem sollte man auch immer mal an die Reifen denken. Auf der Hinterachse sind 275/40ZR20 montiert, die kosten – eben gerade bei einem beliebigen Anbieter geguckt – mal eben locker 750 Euro das Stück. Die vorderen Gummis, deren Wechsel wohl weniger oft erfolgen muss, in der Dimension 245/45ZR20 liegen bei 200 Euro.

Vater Staat will 512 Euro jährlich vom Camaro-Inhaber sehen. Versicherung für mich bei jeweils 100% SF und Vollkasko kostet pro Jahr um die 2.100 Euro (Jeder weiss, dass dies nur ein völlig pauschaler Richtwert ist und man sich das individuell selbst berechnen lassen muss).

Betrachtet man den Kaufpreis, so kann man wohl kaum preiswerter einen V8 Big Block fahren. Dass die Unterhaltskosten für so ein Auto nicht auf Opel Corsa-Niveau liegen, wird wohl auch jedem klar sein. Wer nach einem besonderen Auto sucht und nicht oder nur bedingt auf eine Familie Rücksicht nehmen muss, bekommt mit dem Chevrolet Camaro ein verdammt spaßiges und interessantes Auto. Mich würde durchaus noch das Cabrio interessieren. Der Aufpreis gegenüber dem Coupé liegt bei 5.000 Euro.

Mein Fazit

72 Stunden war der Schlüssel des Chevrolet Camaros in meinem Besitz. Nicht wirklich genug Zeit für einen ausgiebigen Test. Nicht mal wirklich genug Zeit für ordentliche Bilder oder gar ein Video. Wohl aber genug Zeit, um meine erste Frage zu beantworten: Bringt Dich der Wagen zum Grinsen? Ja! Wer sich für den Camaro entscheidet, bekommt meines Erachtens ein extravagentes, sportliches Auto, was er/sie auch im Alltag fahren kann. Die laufenden Kosten bewegen sich eben auf Sportwagen-Niveau. Für den Kaufpreis gibt es nicht viele gleichgeartete Alternativen.

Ich hatte in dem Chevrolet Camaro mit seinem V8 auf jeden Fall eine Menge Spaß.

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Original: "Auto .. geil"

Created Sonntag, 25. März 2012 Created by Jan Categories Timeline Tags 2012 | Big Block | bilder | camaro | chevrolet | fotos | inferno orange | Probefahrt | Probefahrten | Testfahrt
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16 Apr 2014
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Hai, Toyota GT86 1939

Toyota GT86

«Hai» heisst auf japanisch «Ja». Sicher nicht der Grund, wieso der GT86 nun eine Dachantenne bekommt, die an einen Haifisch-Rückenflosse erinnert.

Nein, die neue Antenne ist nicht das einzige Unterscheidungsmerkmal des neuen Jahrgangs. Ausserdem stehen für den 200-PS-Sportler zwei neue Aussenlackierungen zur Wahl. Im Interieur kommt eine Instrumententafel in Karbonfaser-Optik zum Einsatz, die den sportlichen Charakter unterstreichen soll. Auch technisch hat sich etwas geändert. Und, wir sind begeistert. Denn die Marketingabteilung hat etwas geschafft, was Ingenieuren einfach nicht gelingen will:«Die neue Dämpfung verbessert das Handling und erhöht Stabilität und Fahrkomfort selbst bei höheren Geschwindigkeiten.». Als streffere Dämpfung für mehr Sportlichkeit und gleichtzeitig mehr Fahrkomfort. Wir ziehen den Hut und sagen «Hai», denn dieses Wort in Japan auch als «Okay» gebraucht. Wir werden uns einen solchen GT86 in naher Zukunft besorgen und schauen, wie die ganze Übung gelungen ist. Wir gehen mal davon aus, das der Bruder des Toyota, der Subaru BRZ ähnlich aufgewertet wird.
Mehr Toyota gibts im Archiv.

Hai, Toyota GT86 1939

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/toyota-gt86-1939/seite_1-2

16 Apr 2014
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Botox und Bleeching, Fahrbericht Volkswagen Polo 1938

Fahrbericht Volkswagen Polo

Sie sehen: den neuen Polo. Sie erkennen ihn nicht als neu? Keinse Sorgen, jetzt nicht gleich zu Fielmann rennen. Es ist der enue Polo, glauben sie uns.

Ja, wenns einen neuen Polo gibt ist das Brimborium gross. Auch wenn er gar nicht so neu ist. VW spricht von einer «grossen Produktaufwertung». Wir sagen dem, Onkel Doktor kam mit der Botox-Spritze und sein Assistent hat gewisse stellen noch gebleecht. Weil fast Ostern ist, verschweigen wir welche Stellen. In den Bereichen Emissionen, Assistenzsysteme und Komfortausstattung hat sich laut VW einiges getan hat. Stimmt. Optisch hingegen ist der neue Polo kaum vom bisherigen Modell, welches seit 2009 gebaut wird zu unterscheiden. Und, mit der Auffrischung soll der Polo die Zeit überbrücken, bis das ganz neue Modell – wohl 2016 – an den Start geht. Entsprechend ist auch klar, dass es den Polo bis auf weiteres nicht mit 4x4 geben wird. Ein Lücke im Angebot, die mit dem ganz neuen Modell dann wohl geschlossen wird.
Bis es soweit ist, muss man sich also mit Vorderradantrieb begnügen. Leistungsmässig ist das kein Problem, denn ausser dem GTI – er soll Ende Jahr mit 192 PS folgen — ist bei den Polo’s im Moment bei 150 PS Schluss. Absolut ausreichend für ein gerade mal 397 cm langes Auto, welches zum Beispiel mit dem besonders beliebten 90-PS-Benziner 1025 kg (DIN) wiegt. Das zeigte sich auch bei den ersten Testfahrten rund um München. Die 90 Pferde unter Haube (mittels Turbolader aus 1,2 Litern Hubraum generiert) traben friedlich vor sich her. Der Polo ist zwar kein Sprinter, aber dank des guten Drehmoments (160 Nm ab 1400 Umdrehungen) nimmt der VW auch grössere Steigungen einigermassen gelassen. Diese Polo-Variante verfügt über ein manuelles Fünfganggetriebe, optional sind natürlich in fast allen Modellvarianten auch die Doppelkupplungsgetriebe (DSG) lieferbar.
Botox und Bleeching, Fahrbericht Volkswagen Polo 1938
Zu den Fahrleistungen und zum Fahrkomfort passend ist die Geräuschkulisse im neuen Wolfsburger. Nicht laut aber doch präsent arbeitet der kleine Vierzylinder im Bug, die Verarbeitung ist wie bei VW üblich auf hohem Niveau und die Auswahl an Modellen – auch das ist bei VW ja üblich – ist riesig. Und: Mit einem Durchschnittsverbrauch nach EU-Norm von 4,7 L/100 km ist er durchaus sparsam. Im echten Leben werden es dann wohl rund 5,5 Liter sein. Das Spiel beginnt beim 1,0 MPI mit Dreizylindertriebwerk und 60 PS. Diese Basisversion wird in der Schweiz wohl ein Exot bleiben, lockt aber mit einem Basispreis von 15'500 Franken. Denselben Motor gibt es zudem noch mit 75 PS, gefolgt von den 90 und 110-PS-Versionen des 1,2 Liter. Hinzu kommt das derzeit stärkste Triebwerk, der 1,4 Liter mit 150 PS. Als Dieseltriebwerke kommen ausschliesslich 1,4 Liter grosse Vierzylinder zum Einsatz, die je nach Version 75, 90 oder 105 PS leisten. Die schwächste Version soll nur 3,1 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen. Sie ist ab Juni lieferbar. Ein typischer Schweizer Polo, also 90-PS-Benziner mit Doppelkupplungsgetriebe und der mittleren Ausstattungslinie (Comfortline) ist ab 22'550 Franken zu haben. Ein faires Angebot für ein sehr ausgereiftes Fahrzeug. Und weil der kleine Wolfsburger auch jüngere Kundschaft anziehen soll, wurde in Sache Infotainement aufgerüstet. So kommt im neuen Polo ein Grossteil der Technologie aus dem Golf VII zum Einsatz. Dazu gehört ein grosser, zentraler Touchscreen für Navi und Multimedia, eine spezielle Box fürs Handy (um den Empfang zu verbessern) oder Bluetotth-Audiostreaming – das meiste ist aber je nach Version aufpreispflichtig. Genauso wie viel der Assistenzsysteme, die ebenfalls aus der Golf-Klasse nun den Weg in die Polo’s finden. Dazu gehört  beispielsweise die serienmässig verbaute  Multikollisionsbremse. Zudem lässt sich der neue Polo auch mit einem Abstandsregeltempomaten bestellen. Ob das der grosse Vorteil im Konkurrenzumfeld ist, wissen wir nicht.
Mehr Volkswagen gibts im Archiv.

Botox und Bleeching, Fahrbericht Volkswagen Polo 1938

Text: Cha, Fotos: Werk.

Botox und Bleeching, Fahrbericht Volkswagen Polo 1938

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-volkswagen-polo-1938/seite_1-2

16 Apr 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Eine neue 907 ist auf der Straße!

Gestern war es so weit. TÜV Termin. Ein wenig Mecker gab es, aber hey, es ist ein 24 Jahre altes Auto mit 260.000km auf der Uhr. Aber wie erwartet, der Lacher des Tages war die Batteriepolabdeckung. Aber: Sie ist o.k. Schön, wenn man mit so kleinen Gags dem Prüfer auch mal ein Lachen aufs Gesicht zaubern kann. Aber insgesamt ist der Kahn ganz gut beieinander für sein Alter.

ASU bei nem ollen Diesel ist ne Quälerei, so hohe Drehzahlen beim Diesel tun schon akustisch weh, aber die haute hin. Plakette gab es trotzdem keine. Der Wagen war noch nicht angemeldet ;-). Aber es gab einen Prüfbericht mit geringen Mängeln. HU bestanden! Bezahlt, Papiere mitgenommen und ab zur Zulassungsstelle. Jetzt hatte ich alle Papiere zusammen, um ihn zulassen zu können. Kennzeichen hatte ich auch vorab reserviert und die Kennzeichen im Internet bestellt. Ich mache gerne nochmals Werbung dafür, wo ich sie bestellt habe, weil ich die Idee dahinter einfach gut finde. Hinter kennzeichenprofis.de steckt die Lebenshilfe Werkstätten für behinderte Menschen Schwabach-Roth. Bedeutet behinderte Menschen bekommen einen Job, das Produkt kann man echt gebrauchen und dazu sind die Platten noch unschlagbar günstig. Ich habe lediglich 13,48 Euro inkl. Versand gezahlt und die Dinger waren wirklich am nächsten Tag in der Post.

Also schnell zur Zulassungsstelle. Das Glück von Montag hatte ich nicht. Fast eine Stunde Wartezeit. Aber das ist normal. Bei der Zulassung die obligatorische Frage, ob ich auch eine Umweltplakette will. Klar wollte ich die. Dann stutzte der Beamte ein wenig, weil er nicht sicher war, ob der Wagen eine bekommt. Nachgelesen in der Liste der Schlüsselnummern und siehe da: die mir zustehende grüne Plakette. Na also.

Dummweltplakette

Es folgte der schöne Moment "richtige" Kennzeichen an den Titan zu schrauben:

Kennzeichen

Der Titan ist auf der Straße! Es wird jetzt noch eine Wartungsorgie folgen. Öl sollte mal neu, die Bremsflüssigkeit dürfte auch älter sein. Glühkerzen? Wenn ich schonmal drüber bin...

Sitze habe ich inzwischen aufgetan. Nicht die Mörderteile, aber 2 identische Sporthocker. Dürften die identischen sein, die ich im Piraten hab. Opel Sportsitze Velours - diesmal nur aus nem Kadett E GSI. Der Stoff is super haltbar, wenn diese geschmacksneutralen Innenflächen nicht wären - ein Gestaltungsanlass.

Sitze

Muss ich den Preis erwähnen? Der obligatorische eine eBay Euro. Stehen diesmal aber etwas weiter weg (ca. 100km), aber das kann ich hoffentlich mit ner anderen Ostertour verbinden. Bisher hat mir der Verkäufer noch nicht geantwortet auf meinen Terminvorschlag.

Apropos Tour - wer hat wieder Bock zum Carfreitag mit nach Limburg zu fahren?

Carfreitag

Letztes Jahr kam ja ne lustige Runde zusammen. So im Rudel macht das am meisten Spaß. 17 Uhr da aufzuschlagen macht aber keinen Sinn. Da bekommen wir keinen vernünftigen Parkplatz mehr. Für die, die aus Richtung Mainz mitfahren wollen, würde ich sagen, wir treffen uns um 15:00 Uhr am Kentucky schreit Ficken Parkplatz in Mainz Kastel, Abfahrt um 15:15 Uhr. Leute aus anderen Richtungen können sich uns gerne vor Ort anschließen, wenn wir die Autos zwischen Grausen und Begeisterung begutachten. Für die es nicht kennen, empfehle ich den Bericht vom letzten Jahr.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/eine-neue-907-ist-auf

16 Apr 2014

Also doch, da ist er: 2014 Mercedes-AMG GT (C190)

2014-Mercedes-AMG-GT-C190-interieur-rot-02

Es war ja vollkommen klar, dass Mercedes-Benz einen Ersatz für den Mercedes-Benz SLS AMG bringen würde. Auch war klar, dass es kein direkter Nachfolger werden würde. Auf den einschlägigen Seiten hat man sich unlängst anhand von diversen Erlkönig-Fotos einen ersten Eindruck verschaffen können. Deutlich kleiner als der SLS wird der neue 2014 Mercedes-AMG GT (C190) werden. Doch die Worte von AMG-Chef Tobias Moers lassen doch noch ein Mal aufhorchen:

„Der neue Mercedes-AMG GT beweist, dass wir AMG als dynamische Sportwagen-Marke noch stärker und offensiver als bisher positionieren werden“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH. „Die technologische Substanz des Mercedes-AMG GT unterstreicht unsere hohen Ansprüche an Fahrdynamik, Agilität und Sportlichkeit. Nach dem weltweit erfolgreichen SLS AMG ist der neue GT der zweite, komplett eigenständig von Mercedes-AMG entwickelte Sportwagen. Ein erster exklusiver Blick auf das Design des Interieurs zeigt, was unsere Kunden erwarten dürfen: einen GT-Sportwagen in seiner reinsten Form.“

2014-Mercedes-AMG-GT-C190-interieur-rot-01

Hallo? “dass wir AMG als dynamische Sportwagen-Marke noch stärker und offensiver als bisher positionieren werden” .. Vielleicht sehe ich das ja zu sehr durch meine rosa Mercedes-Brille, aber ich hatte bislang überhaupt keinen Zweifel, dass es sich bei der Mercedes-AMG GmbH um einer Hersteller von sehr aufregenden und höchst sportlichen Fahrzeugen handelt. Die Jungs sind doch schliesslich dafür verantwortlich, dass sie schon vor Jahren kräftig am Taxi- und Opa-mit-Hut-Image der Mercedes Produkte gerüttelt haben. Sicherlich haben die Stuttgarter mit ihrer neuen Design-Offensive und der attraktiven Abrundung der Produktpalette nach unten mit GLA und CLA unlängst dafür gesorgt, dass es mittlerweile schick und hipp sein kann, einen Mercedes zu fahren, aber in der Tat hat man es in Afalterbach stets verstanden, da noch einen drauf zu legen. CLA 45 AMG und GLA 45 AMG sind da doch die besten Beweise.

Im Herbst diesen Jahren soll der neuen Sportwagen mit dem kurzen, aber mich doch etwas verwirrenden Namen Mercedes-AMG GT, dem man die Baureihennummer C190 verpasst hat, kommen. Da dürfen wir uns also schon auf den Mondial de l’Automobil 2014 in Paris freuen. Zweifelsohne werden wir den GT dort sehen. Hier und heute gibt man sich aber noch geheimnisvoll. Lediglich zwei Bilder vom Innenraum hat man uns zur Verbreitung zur Verfügung gestellt. Und auch der Text der entsprechenden Pressemitteilung verrät keine weiteren Fakten. Da heisst es also warten – und in meinem Fall – freuen.

Und natürlich kann man anhand der Innenraum-Bilder auch erkennen, dass der 2014 Mercedes-AMG GT (C190) ähnliche Luftdüsen wie die neue S- und C-Klasse bekommen wird. Der neue Handschmeichler, den ich zuletzt in der neuen V-Klasse testen durfte ist ebenfalls mit an Board. Zudem meint es Daimler mit dem freistehenden Infotainment-System so richtig ernst. All den Schmährufen trotzend, wird auch der neue Sportwagen mit Stern über ein eben solches verfügen.

Original http://auto-geil.de/2014/04/16/also-doch-da-ist-er-2014-mercedes-amg-gt-c190/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=also-doch-da-ist-er-2014-mercedes-amg-gt-c190

15 Apr 2014
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Sir Alec*, Mini Countryman

Mini Countryman

11 eng bedruckte Seiten umfasst die Presse-Mitteilung zum neuen Mini Countryman. Leider gingen dabei ein paar elementare Informationen vergessen.

Etwa: Länge, Breite, Höhe, Radstand, Gewicht. Immerhin steht da, etwas verschämt: der erste Mini mit vier Türen. Darob haben wir ganz vergessen, was wir eigentlich schreiben wollten.
* (Sir) Alexander Arnold Constantine Issigonis erblickte am 18. November 1906 das Licht der Welt. Er hat den Mini erfunden, vor 55 Jahren; der hatte nur zwei Türen und war minim kürzer als der Countryman, ein Mini halt. Issigonis verstarb am 2. Oktober 1988. Wer genau hinhört, kriegt mit, wie er sich seit 2001 in seinem Grabe wälzt. Heute um Mitternacht musste er sich auch noch drehen, der arme Kerl.
Mehr Mini gibt es im Archiv.

Mini Countryman

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/mini-countryman/seite_1-2

 
15 Apr 2014
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China!, Citroën DS 6WR-1520

(Citroën) DS 6WR

Wir hatten uns unter einem DS6 etwas anderes vorgestellt als das, was Citroën jetzt in Peking auf der Motor Show zeigt.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und nachdem der C6 von Citroën einen sehr stillen Tod gestorben war, man aber hatte munkeln hören, dass die Franzosen in Peking einen DS6 zeigen wollen, da stellten wir uns vor: Oberklasse. Endlich wieder. Ist aber nix.
Stattdessen: Crossover-SUV-irgendwas ist. 4,55 Meter hoch, das sind nur gerade 2 Zentimeter mehr als beim DS5 (der ja auch kein C5 ist, sondern ein C4). Dafür deutlich mehr Höhe, 1,61 Meter, plus 12 Zentimeter. Der Radstand von 2,73 Metern lässt aber darauf schliessen, dass doch ganz viel DS5 unter dem Blech steckt.
Nein, kein Konzept: Serie. Für und in China entwickelt, in China gebaut, nächstes Jahr schon auf der Strasse. Und man muss auch genau hinschauen bei der Bezeichnung: das heisst nicht DS6, sondern DS Abstand 6 und dann noch was, WR wohl für das einst so schöne Konzept Wild Rubis. Hier wird schon deutlich angezeigt, dass aus DS eine eigene Marke werden soll. Was genau der Sinn davon ist, soll verstehen, wer kann. China halt, alles ist nur noch China. Ob dies Teil auch nach Europa kommt, ist anscheinend noch offen, wir glauben: ja. Umgekehrter Transfer, für einmal.
Unter der Haube: das übliche Programm. Mehr Citroën: im Archiv.

DS 6WR

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/citro_n-ds-6wr-1520/seite_1-2

15 Apr 2014
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Löwe, bissig, anders, Peugeot 2008 DKR

Peugeot 2008 DKR

Peugeot hat es ja gesagt: Es muss wieder die Paris-Dakar sein. Und der Ansatz ist: frech.

Red Bull ist der Sponsor, Carlos Sainz und Cyril Despres werden das Teil 2015 durch Südamerika prügeln, so viel war schon klar. Doch dann eine Überraschung: Nix Allrad - nur Frontantrieb wird der 2008 DKR haben.
Warum? Jean-Christophe Pallier, der Projektleiter bei Peugeot Sport: «Wir haben einen grundlegende Analyse der bestehenden Cross-Country-Autos vorgenommen. Am Ende haben wir uns für einen Ansatz entschieden, der anders ist als jener der Wettbewerber. Die Offroad-Eigenschaften eines Zweirad-Antriebes und dessen Fähigkeiten, auf Sand zu fahren, führten zu dieser Lösung, auch weil es uns das erlaubt, grössere Räder zu nutzen und von einem längeren Federweg zu profitieren.» Apropos grössere Räder: 37 Zoll. 37 Zoll!
Und was meint Carlos Sainz, der für Red Bull die Paris-Dakar bereits sieben Mal bestritt? «Der 2008 DKR markiert einen radikalen Bruch und enthält viele neue Ideen, er ist wie kein anderes zweiradgetriebenes Auto. Ich bin überzeugt, dass dies ein Konzept ist, mit dem man dieses Event gewinnen kann. Und ich bin überzeugt, dass Peugeot Sport das nötige Know-how, die Technologie und die Mittel besitzt, dies alles auch umzusetzen.»
Ja, in der Bildergalerie gibt es das ganze Auto...
Mehr Peugeot gibt es im Archiv.

Peugeot 2008 DKR

Original http://www.radical-mag.com/fahrfreude/peugeot-2008-dkr/seite_1-2

15 Apr 2014
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Evoque, again?, New Land Rover Discovery Vision-1518

New Land Rover Discovery Vision

New Land Rover Discovery Vision

Mit dem Evoque hat Land Rover/Range Rover einen Bestseller gelandet. Bumm hat es gemacht, und alle haben gejubelt und geklatscht und überhaupt. Das Ding kam ja auch zur echten Zeit ins richtige Segment, kompakte Süffer, das hatten die Engländer rechtzeitig richtig erkannt, waren und sind das Segment, in dem sich Zahlen bolzen lassen. Und dass Land Rover/Range Rover das mit Off-Road-Kompetenz und spektakulärem Design dann auch noch so richtig sauber hingekriegt haben, sorgte für einen Volltreffer. Weltweit.
Wir haben es damals schon gesagt: der Hype wird nachlassen. Der Evoque ist eine Mode-Erscheinung, und alles, was in erster Linie modisch ist, hat eine kurze Lebenszeit. Natürlich können die Engländer jetzt auf weiterhin gute Verkaufszahlen für den Evoque verweisen, wir mögen ihnen das auch gönnen. Doch der Evoque ist out, die Kunden, die in erster Linie ein cooles Produkt ihr eigen nennen wollen, rennen längst neuen Trends hinterher. Und es ist offensichtlich: der Evoque wird kein Klassiker. Nicht so wie der Defender, nicht so wie die erste (und teilweise auch noch die dritte) Generation des Range Rover.

Und jetzt haben Land Rover/Range Rover ein Problem. Schon der neue Range Rover sieht ja aus wie ein aufgeblasener Evoque. Der Mk IV ist ein richtig tolles Fahrzeug, keine Widerrede, doch er ist: zu schick. Zu sehr: Evoque. Und der Range Rover Sport, einst eine sinnvolle Ergänzung im Modellprogramm, ist unterdessen zu nah am «grossen» Range Rover, die Unterscheidung ist, nicht nur in Bezug auf die Grösse, zu gering.

New Land Rover Discovery Vision
New Land Rover Discovery Vision

Auf der New York Motor Show, die dieser Tage ihre Tore öffnet, zeigen die Engländer nun ihre «Vision» des zukünftigen Discovery. Und wir sehen: noch einen Evoque. Zumindest vom Design her; was wir davon halten, haben wir ja schon geschrieben. Wir sehen: einen weiteren Evoque zwischen dem «echten» Evoque und dem Range Rover Sport und dem Range Rover. Da ist aber irgendwie gar kein Platz mehr, oder? Und schicke Süffer gibt es ja nun wirklich schon mehr als genug. Und das Dings vom 7-Plätzer, ach, nett, aber wir hätten lieber den Defender wieder als 9-Plätzer.

Der Disco war immer ein gutes Automobil. Aber halt auch ein Mauerblümchen. Wer ein Arbeitstier wollte, ein richtiges Vieh, der kaufte sich den Defender; wer es schicker wollte, auch alltagstauglicher, der griff zum Range Rover.

New Land Rover Discovery Vision
New Land Rover Discovery Vision
New Land Rover Discovery Vision
New Land Rover Discovery Vision
New Land Rover Discovery Vision

Der Disco war dann für alle, die mit dem bockigen Defender nicht zurecht kamen oder sich keinen Range leisten konnten; keine gute Positionierung, irgendwie, nicht so total cool in Sachen Image. Ein gutes Auto, trotzdem. Doch auch von den Verkaufszahlen her nicht der absolute Bringer. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern, das Programm lässt sich ja nicht unendlich spreizen. Irgendwie sehen wir da nicht viel Luft für den Disco.

Müssen wir noch etwas zum Concept-Car erzählen? Laser-Scheinwerfer, super - im Dreck braucht es ja unbedingt Laternen, die 600 Meter weit zünden könnten, würde man es denn brauchen. Laser-Referenzierung, das Auto kann zum Beispiel ein Warn-Dreieck auf die Strasse leuchten; darauf warteten wir jetzt seit gut 100 Jahren, mindestens. Eine Infotainment-Keule namens «smart glass», die Wikipedia-Einträge zu den Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke auf die Scheiben projizieren kann - äh, warum? Besser: das Head-up-Display kann die Motorhaube «ausblenden», damit der Fahrer off-road sieht, was die Vorderräder machen, wo sie sind - die Welt ist ein Computerspiel. Die sich gegenläufig öffnenden Türen gehen sowieso nicht in Serie, also bräuchten sie eigentlich auch nicht erwähnt zu werden. Nicht erwähnen wollen wir auch den geradezu grotesken Aufwand, der in New York für die Vorstellung der Studie betrieben wurde.

Man meisten Sorgen an der Vision des New Discovery macht uns aber ein ganz anderes Fahrzeug: der Defender. Der muss in seiner jetzigen Form ja dann 2015 in Rente, gezwungenermassen. Es wird wieder einen Defender geben, muss es ja auch, unbedingt, es besteht ein nicht unwesentlicher Markt für echte, harte Geländewagen. Doch wenn dann auch aus dem Defender nochmals ein Evoque wird, dann, tja.

Wie sehen Sie das? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.
Mehr Land und Range Rover gibt es im Archiv .

New Land Rover Discovery Vision

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/new-land-rover-discovery-vision-1518/seite_1-2

15 Apr 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Wischiwaschi und Lala

Ich habe gestern ein Wunder erlebt. Ich war bei der KFZ Zulassungsstelle und habe Kurzzeitkennzeichen geholt und ich kam fast sofort dran. Sehr geil. Und da ich tagsüber zum Waschplatz wollte, habe ich meinen Arbeitstag umgedreht: Abends arbeiten, tagsüber Autos. Also in die Werkstatthölle gefahren und die 5tagesplatten dran und ab zum Waschen.

Wischiwaschi und Lala

Der ganze Schleifstaub sollte runter. Igittigittigit! Ein sauberes Auto!

Sinn und Zweck des Ausflugs war aber auch eine Probefahrt. Die Bremsen: Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Das Ding geht richtig gut in die Eisen. So sollte es sein. Gibt mir ein gutes Gefühl.

Daheim angekommen habe ich die Sitze sauber gemacht. So sauber wird der Fahrersitz wohl nie wieder werden ;-)

Sitze

Das Ding soll arbeiten und Arbeitsklamotten sind dreckig. Und der Sitz ist ja eh nur eine Interimslösung.

Die Beschriftung habe ich noch leicht geändert. Nicht nur hier über Blogkommentare, sondern auch aus anderen Quellen habe ich gehört, dass nicht nur einer Ärger bekommen hat, weil er ein Stadtwappen "missbraucht" hat. Sehe ich ein, wir sind in Deutschland. Keinen Bock auf Ärger, also habe ich das Wappen ausgetauscht.

Wischiwaschi und Lala

Wischiwaschi und Lala

Der Titan hatte noch keine Lala. Geht garnicht. Also habe ich das Autoradio von der Sackratte umgesetzt.

Autoradio

Gut, ich habe Lala, Sound ist aber definitiv etwas anderes. Könnte evtl. daran liegen, dass ich die derzeit vorhandenen Boxen angeschlossen habe. Ich kann mir garnicht erklären, wie diese tollen Lautsprecher so scheiße klingen können ;-)

Lautsprecher

Da kommen noch irgendwo 6x9er Boxen rein, das reicht mir.

Heute ist aber erst einmal TÜV. Dafür ist die Lala vollkommen schnuppe. Wichtig ist der technische Zustand. Ich hoffe, ich habe nix übersehen...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/wischiwaschi-und-lala

14 Apr 2014

6 Tipps zum Thema: Reifen richtig lagern

Jetzt steht der Wechsel von Sommer- auf Winterbereifung an. Da bleibt die Frage, wie lagert man die Reifen richtig ein? Hier auf mein-auto-blog.de habe ich die wichtigsten Tipps zur Reifen-Einlagerung und dem Reifenwechsel an sich zusammengefasst.

  • Bevor die Räder demontiert werden, sollte man die Reifen markieren. VL für “vorne links”, HR für hinten rechts und so weiter. Damit erleichtert man sich die spätere Frage, wo welcher Reifen hingehört.
  • Die Reifen und auch die Felgen sollten auch Beschädigungen überprüft werden. Gibt es Risse? Hat der Gummi Beulen? Prüfen Sie die Innen- und die Außenseiten. Auch die Laufflächen vollständig überprüfen.
  • Reifen verlieren mit der Zeit an Luftdruck. Das ist ganz normal. Bevor man die Reifen demontiert sollte man daher den Luftdruck erhöhen, so überstehen die Reifen die Lagerung leichter und haben später, beim erneuten montieren, genug Druck um die Fahrt bis zur nächsten Tankstelle mit ausreichend Druck zurück zu legen.
  • Profiltiefe checken. 1.6 Millimeter sind gesetzlich Pflicht. Reifentests haben aber gezeigt, weniger als 3 Millimeter sind bereits zu wenig. Vor allem bei Regen.
  • Das Alter der Reifen sollte 6 Jahre nicht überschreiben. Das Herstellungsdatum verbirgt sich in der sogenannten DOT-Nummer in der Flanke des Reifens.  Mittlerweile sollten nur noch vierstellige DOT-Nummern im Verkehr sein. DOT 4503 würde für die 45.ste Woche des Jahres 2003 stehen. Der Reifen wäre also mehr als 10 Jahre alt. Ein klarer Fall für den Schrott. Egal wie viel Profil noch darauf ist!
  • Reifen auf Felgen sollten übereinander liegend gestapelt oder einzeln an extra dafür gefertigten Wandhaken aufgehängt werden. Reifen ohne Felgen müssen senkrecht gelagert werden und alle paar Wochen um ein Viertel gedreht werden. Keinesfalls sollte der Boden mit Öl oder Benzin verschmutzt sein. Reifen mögen es kühl, trocken und dunkel.
  • Und beim nächsten “O” ist es wieder soweit. Das ganze Spiel beginnt von vorne. “Von O bis O”.

Wer seine Reifen nicht selbst wechseln will, der kann dies bei Reifendiensten und freien Werkstätten erledigen lassen. Selten wird für den gesamten Service mehr als 40 € verlangt. Und auch die Einlagerung wird oft von den Werkstätten übernommen.

 

Original http://mein-auto-blog.de/6-tipps-zum-thema-reifen-richtig-lagern-12561/

14 Apr 2014

Gefahren: Honda Civic Tourer

Es dauerte gefühlte 100 Jahre, aber seit dem 1. Februar gibt es wieder einen Kompakten Honda mit praktischem Kombiheck. Und da passt gleich einmal richtig viel rein.

“Die unendlichen Weiten des Laderaums”

Honda Civic Tourer 1.6D – Kurz gefahren

Ein extra für den deutschen und europäischen Markt entwickelter Kombi soll die Absatzzahlen der Japaner in Europa wieder steigen lassen. Ohne Kombi im Programm, ist in Deutschland kein Stich im Markt der Kompaktmodelle zu machen. Das hat der größte Motorenhersteller der Welt nun eingesehen und bringt endlich wieder einen Lademeister. Der Honda Civic Tourer soll den Nutzwert des Modellreihe betonen und es aufnehmen mit den ladefreudigen Mitbewerbern.

Gefahren: Honda Civic Tourer

Hurra – Der Laderaum ist da

Der neue Civic Tourer ist aber nicht einfach nur die Kombi-Version eines bestehenden Modells, nur damit man einen Kombi im Programm hat. Der Civic Tourer darf als der vermutlich praktischste Kombi seines Segments verstanden werden.

624 Liter Laderaumvolumen, da lacht das Herz des deutschen Kombi-Fans. Und wer die Rücksitzlehnen umklappt, der läuft Gefahr sich in der Weite des Laderaums zu verlaufen. Mit maximal 1.668 Liter Stauraum ist der Civic Tourer in seiner Klasse nun gleich einmal der Vorzeige-Kombi geworden.

Um den großen Laderaum vernünftig beladen zu können, liegt die Ladekante extrem niedrig. Mit knapp 56,5 Zentimeter gehört diese zu den niedrigsten im Kombiland. Unter dem Laderaumboden versteckt sich ein “Schmugglerfach” in dem noch einmal zwei weitere “IATA-Trolleys” versteckt werden können. Zusammen mit der großen Koffer-Sammlung darüber, wird aus dem Civic Tourer der ideale Reise-Kombi für die Familie. Vorbei die Zeiten in denen die Kinder auf der Rücksitzbank die Hälfte des Gepäcks auf den Schoss bekamen.

Wieso man allerdings darauf verzichtete die Rücksitzlehnen des Civic Tourers bereits von der Heckklappe aus umlegen zu können bleibt ein Geheimnis. Vermutlich wurde das Projekt des Civic-Kombis in England schneller durch die Instanzen des Konzerns getrieben, als dies bei Fahrzeug-Entwicklungen sonst üblich ist. Der Civic Tourer wurde jedoch nicht nur in England konstruiert, er wird dort auch gefertigt. Der Civic Tourer ist ein sehr europäischer Japaner geworden.

Der Tourer wurde mit 4.535 mm Länge nur 3.5 Zentimeter länger als der Fünftürer. Der Radstand blieb unverändert, das Wachstum betrifft nur das Heckabteil.

Gefahren: Honda Civic Tourer

Wie im Kino

Auch der Civic Tourer bekam die “Magic Seats“. Damit lassen sich die Sitzflächen der Rücksitzbank hochklappen. Das sieht dann ähnlich aus wie im Kino und sorgt für ordentlich Stauraum in der zweiten Reihe. Topfpflanzen, TV-Geräte oder Fahrräder passen dann dorthin, wo sonst die Mitfahrer sitzen. Dieses System ist eine Honda-Erfindung und wird so auch im Jazz verbaut.

Gefahren: Honda Civic Tourer

Assistenten zum Dienst

Auch bei den Assistenzsystem gab es Nachholbedarf und zusammen mit dem Update beim Civic Fünftürer des Modelljahres 2014, zogen allerlei Helferlein auch gleich mit in den Tourer ein. Die City-Notbremsfunktion, der Assistent um die Fahrspur zu halten, der Assistent für das Fernlicht und ein Assistent der beim ausparken vor Querverkehr warnt. Honda hat gleich ein ganzes Paket an nützlichen Helfern engagiert.

Gefahren: Honda Civic Tourer

Was uns antreibt

Sehr übersichtlich ist das Motorenangebot geraten. Entweder man packt den 1.8 Liter Verzylinder-Benziner – klassisch ohne Aufladung – oder den neuen 1.6 Liter Turbodieselmotor unter die Motorhaube. Während der Benziner 142 PS leistet, bringt der 1.6 Liter i-DTEC Diesel 120 PS zum Dienst am neuen Kombi mit.  Auch wenn die Lust nach der Leistung den Benziner empfiehlt, das Drehmoment des Diesel (300 Nm bei 2.000 U/min),  sein breit nutzbares Drehzahlband und die ihm eigene Kraftstoff-Effizienz sorgen für eine klare Meinung:  Der Benziner ist wirklich nur für Wenig-Fahrer interessant. Alle anderen erfreuen sich am modernen Diesel-Aggregat und kombinieren den leichtesten Dieselmotor seiner Klasse, mit dem größten Laderaum in dieser Klasse.

Honda 1-6 idtec diesel

 

Fazit:

Erst lassen sie uns so lange warten und dann lassen sie uns keine Wahl: Der Civic Tourer ist der praktischste Lademeister in seinem Segment und in Kombination mit dem modernen Turbodiesel steht einem erfolgreichen Jahr für den Neu-Einsteiger nichts mehr im Weg!

Der Verkauf des Civic Tourer begann am 1. Februar 2014 und die Preisliste fängt bei 21.100 € für den Civic Tourer S 1.6 i-DTEC an.  Das Top-Modell Executive 1.6 i-DTEC kostet 30.075,- €

 

 

 

Original http://mein-auto-blog.de/gefahren-honda-civic-tourer-99088/

14 Apr 2014
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Kauft Rennwagen!, Kauft Rennwagen!-1777

The next big thing

1974 Hesketh 308

Am 10. Mai haut uns RM Auctions in Monaco mal wieder eine Auktion um die Ohren, auf der es nur so wimmelt vom Feinsten. Wunderbare Sachen, ach, hätten wir doch nur das Spaziergeld für den Facel Vega, den Miura S, den Bizzarrini, die Flaminia, den 959, den Carrera RS 3.6,  den Siata, die Rallye-Fulvia...

Und doch: es fehlt der ganz grosse Obendrüber. Das Ding im zweistelligen Millionenbereich. Gut, das ist dieser herrlichherrliche Maserati 450S Prototyp von Fantuzzi aus dem Jahre 1956, der auf bis zu 5,5 Millionen Euro geschätzt wird. Doch das sind ja nur Augentropfen zu den Beträgen, die in jüngster Zeit für Benzen und Ferrari abgedrückt wurden. Aber vielleicht ist halt Europa nicht der richtige Ort für die wahrlich absurden Beträge?

Wir sehen aber etwas anderes, eine interessante Entwicklung. Denn RM Auctions, die ihr Näschen schon seit Jahren ein bisschen näher am Wind haben als andere Auktionshäuser, schon manch einen Trend losgetreten haben und auch die Möglichkeiten haben, gewisse Fahrzeuge, Marken oder ganze Segmente zu pushen, hat in Monaco eine erstaunliche Anzahl und Vielfalt von Rennwagen im Angebot. Eigentlich ja nichts Neues, Rennwagen, nein: Renn-Sportwagen aus den 50er und 60er Jahren gingen schon immer bestens, ganz besonders, wenn Ferrari draufstand. Und wenn die Dingers auch noch eine gute Historie haben, dann gehen die wie warme Semmeln.

Der Fantuzzi-Maserati gehört auch in diese Kategorie. Dann hat es aber noch was ganz Hübsches aus dem gleichen Segment: eine Alpine M64 von 1964. Vier Zylinderchen, 1,1 Liter Hubraum, 115 Pferdchen. Aber genau dieses Ding, Chassisnummer 1711, gewann 1964 seine Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans, 17. Gesamtrang, 292 Runden, fast 4000 Kilometer. Wunderschönes Auto, so richtig schräg - und mit einem Schätzpreis von ab 150'000 Euro auch noch so einigermassen vernünftig.

Kauft Rennwagen!, Kauft Rennwagen!-1777

1956 Maserati 450S Prototyp, Fantuzzi: ab 4 Millionen...

1964 Alpine M64

1964 Alpine M64: ab 150'000 Euro...

Doch die schöne Alpine hat uns vom Thema abgebracht. Wobei, wir verbleiben doch noch kurz. Denn da gibt es in Sachen scharfer Sportwagen noch diesen Ferrari Dino 206 S Spider von 1966, ein absoluter Traum, mit einem Schätzpreis ab 1,5 Millionen Euro auch ein bisschen teurer. Denn da gibt es in Sachen scharfer Sportwagen noch diesen Alfa Romeo Tipo 33/2 Daytona von 1968, ein absoluter Traum, mit einem Schätzpreis ab 1,1 Millionen Euro auch ein bisschen teurer. Weitere schräge Renngeräte sind dann aber der Lola T260 Can-Am Spyder von 1971 (hey, mindestens 750 PS - und das für geschätzte 250'000 Euro), der Mirage M12 Group C Sports Prototype von 1982 (540 PS, zwei Stück exisitieren, trotzdem nur 250'000 Euro), der Aston Martin AMR1 Group C Sports Prototype von 1989 (vier Stück gebaut, einer von 2 «lightweight», 723 PS, mit einem Schätzpreis ab 700'000 Euro auch ein wenig teurer)

.1982 Renault RE30B

1956 Maserati 450S Prototyp, Fantuzzi: ab 4 Millionen...

1989 Ferrari F1-89

1964 Alpine M64: ab 150'000 Euro...

1980 Tyrrell 010
1966 Brabham-Repco BT20
Kauft Rennwagen!, Kauft Rennwagen!-1777

Aber da haben wir ihn schon, den Trend: noch nie kamen derart viele spezialisierte Renngeräte in einer einzigen Auktion unter den Hammer. Es ist deutlich zu sehen, dass RM Auctions «den Markt testen» will, wie das in der Branche so schön heisst. Dafür bietet sich das Umfeld in Monte Carlo selbstverständlich an. Doch das Auktionshaus spielt seine Karten auch sehr clever, allein schon die schiere Masse ist eine klare Aussage; die Qualität des Materials eine andere.

Kommen wir zum Punkt: Formel 1. Das war bisher ein Geschäft für Insider. Die 3, 4 Dutzend Jungs, die mit solchen Geräten spielten, sie verkauften und meist auch gleich noch selber bewegten, waren bislang ein verschworener Zirkel, die Freimaurer unter den Oldie-Spezialisten. Es braucht auch eine ganz spezielle Liebe zum Objekt, denn ältere Formel 1 sind ja zumeist Einzelstücke, jedes Blessürchen geht massiv ans Portemonnaie, man organisiert sich selbst oder in Clubs, oder dann gibt es Spezial-Programme wie jenes von Ferrari, das die Besitzer von alten F1 hegt und pflegt wie Schosshündchen. Denn, eben: es geht um vielviel Geld, weniger beim Kauf (alte F1 waren bislang verhältnismässig günstig, wenn man berücksichtigt, wie selten sie sind, wie grossartig ihre Technik, ihre Historie), aber dafür beim Unterhalt.

Doch jetzt dringt RM Auction in dieses Geschäft ein. Selbstverständlich auch mit einem Ferrari, das ist ein sicherer Wert. Es handelt sich dabei um einen 89er, die erste Barnard-Konstruktion in Maranello, damals gefahren von Gerhard Berger (und später auch Alain Prost, der in diesem Fahrzeug seine ersten Ferrari-Runden drehte). Ab 600'000 Euro ist man dabei; die Mitgliedschaft bei «Ferrari F1 Clienti» ist im Verkaufspreis nicht inbegriffen.

1966 Ferrari Dino 206 S Spider

1956 Maserati 450S Prototyp, Fantuzzi: ab 4 Millionen...

Spannender empfinden wir zwei andere Formel-1-Fahrzeuge aus den 80er Jahren. Da wäre einerseits der Tyrell 010 von 1980, andererseits, noch besser, der Renault RE30B von 1982. Der Tyrell, gefahren unter anderen von Derek Daly in Monaco, soll ab 215'000 Euro bringen. Der Renault, in acht Rennen von René Arnoux bewegt, drei Mal auf der Pole, ist dann das wahre Schnäppchen: Schätzpreis 130'000 bis 160'000 Euro. Sie sehen, wohin der Hase läuft - und warum.

Es geht noch weiter: im Angebot steht auch noch der Brabham-Repco BT20 von 1966, mit dem Dennis Hulme 1967 Wetmeister wurde. Traumhafte Historie, auch ein wunderschönes Fahrzeug, mit einem Schätzpreis ab 580'000 Euro nicht wirklich günstig. Wäre es ein Sportwagen, würde Ferrari drauf stehen, dann würden wir hier von einem zweistelligen Millionenbetrag sprechen.

Unser Liebling: der Hesketh 308 von 1974. Ja, der erste Hesketh, ja, gebaut für James Hunt - wir kennen die Geschichte des Wagens aus dem Film «Rush». Zu haben ab 350'000 Euronen. Wir wagen die Behauptung: der bringt deutlich mehr. Wir wagen noch eine Behauptung. Rennwagen, vor allem Formel 1 mit guter Historie, sind «the next big thing». Wer das entsprechende Kleingeld hat, der sollte sich seine Gedanken machen. Schad, dass wir dieses Problem nicht haben...

Wie sehen Sie das? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.
Mehr schöne Oldies gibt es im Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/service/kauft-rennwagen_-1777/seite_1-2

Mehr lesen von : Jan Gleitsmann

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24 Sep 2013

Jan Gleitsmann

Meine Name ist Jan Gleitsmann, ich bin Anfang 40 und seit damals™ autobegeistert. Als Steppke bin ich immer artig mit dem Fahrrad zu den Auto-Händlern unserer Stadt geradelt und habe alle Prospekte eingesammelt und dann zu Hause eingehend studiert (Hätte ich damals schon gewusst, dass es ein eBay geben wird, hätte ich die nie weggeworfen und wäre heute reich …). Mein erstes Auto war ein ’72 Fiat 500, der damals schon ein Klassiker war. Seitdem gibt es eigentlich immer einen Oldtimer in unserem Haushalt. Meine komplette Autobiographie kann man nachlesen. Ich fotografiere viel und leidenschaftlich, was sich in diesem Blog auch wiederspiegeln wird. Wer mehr von meinen Foto-Arbeiten sehen will, sollte sich mal bei Funky Photography umsehen.

Website: auto-geil.de

Created Dienstag, 24. September 2013 Created by Jan Gleitsmann Categories Autoren
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16 Apr 2014

Also doch, da ist er: 2014 Mercedes-AMG GT (C190)

2014-Mercedes-AMG-GT-C190-interieur-rot-02

Es war ja vollkommen klar, dass Mercedes-Benz einen Ersatz für den Mercedes-Benz SLS AMG bringen würde. Auch war klar, dass es kein direkter Nachfolger werden würde. Auf den einschlägigen Seiten hat man sich unlängst anhand von diversen Erlkönig-Fotos einen ersten Eindruck verschaffen können. Deutlich kleiner als der SLS wird der neue 2014 Mercedes-AMG GT (C190) werden. Doch die Worte von AMG-Chef Tobias Moers lassen doch noch ein Mal aufhorchen:

„Der neue Mercedes-AMG GT beweist, dass wir AMG als dynamische Sportwagen-Marke noch stärker und offensiver als bisher positionieren werden“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH. „Die technologische Substanz des Mercedes-AMG GT unterstreicht unsere hohen Ansprüche an Fahrdynamik, Agilität und Sportlichkeit. Nach dem weltweit erfolgreichen SLS AMG ist der neue GT der zweite, komplett eigenständig von Mercedes-AMG entwickelte Sportwagen. Ein erster exklusiver Blick auf das Design des Interieurs zeigt, was unsere Kunden erwarten dürfen: einen GT-Sportwagen in seiner reinsten Form.“

2014-Mercedes-AMG-GT-C190-interieur-rot-01

Hallo? “dass wir AMG als dynamische Sportwagen-Marke noch stärker und offensiver als bisher positionieren werden” .. Vielleicht sehe ich das ja zu sehr durch meine rosa Mercedes-Brille, aber ich hatte bislang überhaupt keinen Zweifel, dass es sich bei der Mercedes-AMG GmbH um einer Hersteller von sehr aufregenden und höchst sportlichen Fahrzeugen handelt. Die Jungs sind doch schliesslich dafür verantwortlich, dass sie schon vor Jahren kräftig am Taxi- und Opa-mit-Hut-Image der Mercedes Produkte gerüttelt haben. Sicherlich haben die Stuttgarter mit ihrer neuen Design-Offensive und der attraktiven Abrundung der Produktpalette nach unten mit GLA und CLA unlängst dafür gesorgt, dass es mittlerweile schick und hipp sein kann, einen Mercedes zu fahren, aber in der Tat hat man es in Afalterbach stets verstanden, da noch einen drauf zu legen. CLA 45 AMG und GLA 45 AMG sind da doch die besten Beweise.

Im Herbst diesen Jahren soll der neuen Sportwagen mit dem kurzen, aber mich doch etwas verwirrenden Namen Mercedes-AMG GT, dem man die Baureihennummer C190 verpasst hat, kommen. Da dürfen wir uns also schon auf den Mondial de l’Automobil 2014 in Paris freuen. Zweifelsohne werden wir den GT dort sehen. Hier und heute gibt man sich aber noch geheimnisvoll. Lediglich zwei Bilder vom Innenraum hat man uns zur Verbreitung zur Verfügung gestellt. Und auch der Text der entsprechenden Pressemitteilung verrät keine weiteren Fakten. Da heisst es also warten – und in meinem Fall – freuen.

Und natürlich kann man anhand der Innenraum-Bilder auch erkennen, dass der 2014 Mercedes-AMG GT (C190) ähnliche Luftdüsen wie die neue S- und C-Klasse bekommen wird. Der neue Handschmeichler, den ich zuletzt in der neuen V-Klasse testen durfte ist ebenfalls mit an Board. Zudem meint es Daimler mit dem freistehenden Infotainment-System so richtig ernst. All den Schmährufen trotzend, wird auch der neue Sportwagen mit Stern über ein eben solches verfügen.

Original http://auto-geil.de/2014/04/16/also-doch-da-ist-er-2014-mercedes-amg-gt-c190/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=also-doch-da-ist-er-2014-mercedes-amg-gt-c190

14 Apr 2014

Kombiversion des “Car of the year 2014″: Der Peugeot 308 SW

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Ein Mal pro Jahr wird im Rahmen des Genfer Automobil Salons der Titel “Car of the Year” vergeben. Der renommierte und internationale Autopreis wird von einer Fachjury vergeben, die sich aus 58 Fachjournalisten zusammensetzt. In Deutschland ist ein Kollege des Magazins Stern dabei, für die Schweiz wirft der geschätzte Kollege Peter Ruch seine Stimme in die Wahlurne. Sieben Finalisten kommen in die Endrunde, in Genf selbst, vor dem Start der Autoshow wird der Titel dann vergeben. Und in diesem Jahr hat sich der Peugeot 308 gegen seine sechs anderen Konkurrenten durchsetzen können, darunter u.a. der BMW i3 und die neue Mercedes-Benz S-Klasse. Punkten konnte der kompakte Franzose in den Kategorien Design, Innovationskraft, Komfort, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Preis, Handhabung, Leistung, Funktionalität und Umweltverträglichkeit.

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SW steht für Station Wagen, und das ist bekanntlich eine der englischen Bezeichnungen für einen Kombi. Die Kombiversion präsentiert sich 33 länger als der eigentliche Preisträger. Man darf also vermuten, dass man noch mehr “Car of the year 2014″ für sein Geld bekommt. Insgesamt ist der neuen 2014 Peugeot 308 SW 4.60 m lang. Die 33 Mehr-Zentimeter kommen vor allem dem Kofferraum zugute, denn selbst bei vollbesetzter Fahrgastzelle hat man stattliche 610 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung. Wer nur zu zweit unterwegs ist, der kann die Rückbank umklappen und den Kofferraum dann mit bis zu 1660 Litern Ladung füllen.

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Wer sich für den französischen Kombi interessiert sollte sich auf jeden Fall die Serienausstattung der drei Ausstattungslinien ACCESS, ACTIVE und ALLURE genauer ansehen. Tempomat, Klimaanlage und LED Tagfahrlich gibt es – wie auch, gerade für die Online-Affinen Fahrer interessant, Audiostreaming per Bluetooth, auch mit Spotify – gibt es in allen Modellen. Ob visuelle Einparkhilfe, Leichtmetallfelgen oder Ledersitze mit Massage-Funktion – alle Ausstattungsoptionen, die das Herz begehrt, sind auch im Peugeot 308 SW zu ordern, wenn sie nicht schon Teil der Serienaussattung der beiden oberen Ausstattungslinien sind.

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Wer mehr wissen will, besucht einfach die Seite des Herstellers: Peugeot 308 SW oder springt gleich in den Konfigurator. In der preiswertesten Variante kostet der neuen Peugeot 308 19.250 € inkl. MWSt. Dann fährt man den 120 PS starken 1,2l Benziner mit 5-Gang Schaltgetriebe in der Austattungslinie ACCESS. Für den 2,0l BlueHDi mit 150 PS und 6-Stufen Automatik in der höchsten Ausstattungslinie Allure und allem was das Herz sonst noch so begehrt liegt man bei 35.350 Euro. Da muss man seine Bedürfnisse und sein Budget prüfen und kann dann fröhlich dabei sich ein Auto zusammenstellen. Viel Spass dabei!

Kraftstoffverbrauch in l/100 km kombiniert für 308: 5,8 – 3,6*, für 308 SW: 5,8 – 3,2. CO2-Emissionen in g/km kombiniert für 308: 134 – 95*, für 308 SW: 134 – 85. * = gefahren mit widerstandsoptimierten Reifen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Helmut-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.

Original http://auto-geil.de/2014/04/14/kombiversion-des-car-of-the-year-2014-der-peugeot-308-sw/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=kombiversion-des-car-of-the-year-2014-der-peugeot-308-sw

08 Apr 2014

2014 Mercedes-Benz V250 BlueTEC “Edition 1″ – Fahrbericht meiner Probefahrt mit der neuen V-Klasse (VS20 447)

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Während der VW Bulli ja in unseren Köpfen seit Generationen fest verankert ist, fristen die Personentransporter unterhalb des Mercedes-Benz Sprinters ja eher ein Schattendasein. Anfang der 90iger Jahre bin ich ein paar Mal den MB 100 gefahren und so recht konnte ich mich nicht mit dem Sternen-Bulli anfreunden. 22 Jahre später steige ich am Hamburger Flughafen in die neue Mercedes-Benz V-Klasse, welche die eher komplizierte Baureihennummer VS20 447 trägt, ein. “Echter Mercedes-Benz PKW-Feeling” hatten die Marketing-Aussagen aus Stuttgart gelautet und dabei ganz offensichtlich nicht zu viel versprochen. Auf dem Fahrersitz fühlt man sich schon ein wenig als wäre die adaptive Luftfahrwerk der neuen Mercedes-Benz C-Klasse ein wenig zu hoch gefahren. Das Lenkrad, die Armaturen und das aufgesetzte Infotainment-System erinnern mich sehr an die neue C-Klasse. Nur sitzt man eben deutlich höher über der Strasse.Das von mir gefahrene Modell, der 2014 Mercedes-Benz V250 BlueTEC Edition1 (VS20 447) in der Farbe obsidianschwarz metallic und einer Innenausstattung in Leder Nappa marron, verfügt über die stärkste, aktuell angebotene Motorisierung, einen 2.1 Liter Turbodiesel. Dieser verfügt über 190 PS und seine Kraft, das maximale Drehmoment liegt bei 440 Nm, wird an die Hinterachse weitergegeben. Das Triebwerk ersetzt im Rahmen der Downsizing-Bemühungen den 3 Liter V6 aus dem Vorgängermodell Mercedes-Benz Viano (W639). Bevor ich mich auf den Weg zum ersten Zwischenstop in Sankt Peter-Ording machen kann, muss ich die 5.14m lange V-Klasse zunächst Du die enge Abfahrt des Parkhauses zirkeln. Dabei hilft die 360° Kamera doch ungemein. Nicht, dass die neue Mercedes V-Klasse unübersichtlich wäre. Die großen Fensterfläche lassen beim Schulterblick eine Menge erkennen und auch der Blick in den Rückspiegel ist nicht vergebens, denn das große Fenster in der Heckklappe lässt eine sehr ordentliche Sicht nach hinten zu. Auch in den relativ tief angebrachten Seitenspiegeln kann man prächtig sehen. All das hilft auf der Abfahrt aber nicht so viel, wie die Vogelperspektive der Rundum-Kamera, die mich davor bewahrt, die hübschen 19″ Leichtmetallräder gleich auf den ersten Metern zu zerkratzen.Wie so oft haben wir auch während der Probefahrt mit dem 2014 Mercedes-Benz V250 BlueTEC “Edition 1″ einen Video-Fahrbericht erstellt, der mit 23 Minuten Spielzeit doch recht ausführlich ausgefallen ist und dem ich den geneigten V-Klasse-Interessenten ans Herz legen möchte (wir haben übrigens an unserem Format eine Menge geändert, ich hoffe es gefällt Euch!):

Original http://auto-geil.de/2014/04/08/2014-mercedes-benz-v250-bluetec-edition-1-fahrbericht-meiner-probefahrt-mit-der-neuen-v-klasse-vs20-447/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=2014-mercedes-benz-v250-bluetec-edition-1-fahrbericht-meiner-probefahrt-mit-der-neuen-v-klasse-vs20-447

31 Mar 2014
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2014 Alfa Romeo Giulietta 1.6 JTDM | Fahrbericht der Probefahrt

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Gastbeitrag: Der nachstehende Beitrag entstammt der Tastatur von Journalistin Sarah Sauer, die in unregelmäßigen Abständen mit ihrer Schreibe auch auto-geil.de veredelt. Mehr von Sarah findet ihr in den Ruhr Nachrichten oder auch unter ausfahrt.tv.Ich beginne direkt – mal wieder – mit einem Geständnis: In Sachen Giulietta war ich ein Opfer der Werbung. Als der erste Spot dazumal ausgestrahlt wurde, hatte ich auf der Stelle das Bedürfnis, mit Signora auszufahren. Es war ihr für meinen Geschmack etwas außergewöhnliches und unverwechselbares Äußeres, das mich in den Bann zog. Und vielleicht auch der weibliche Name. Ein Mädchenauto für ein Mädchen? Und mit welchen Augen sehen die Jungs da draußen eigentlich die Italienerin? Tatsächlich habe ich bis heute noch keinen Romeo hinterm Steuer der Giulietta gesehen. Dafür durfte ich dann jetzt ran, endlich und pünktlich zum Facelift 2014, das der Hersteller nur sehr sachte angegangen ist.

Original http://auto-geil.de/2014/03/31/2014-alfa-romeo-giulietta-1-6-jtdm-fahrbericht-der-probefahrt/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=2014-alfa-romeo-giulietta-1-6-jtdm-fahrbericht-der-probefahrt

31 Mar 2014

NEU! eBay Kollektionen: Wie der Jan zum Kurator wurde

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Ich bin ja eBay-Nutzer der ersten Stunden und ich will gar nicht wissen, wieviel Geld ist insgesamt über eBay ausgegeben habe. Als Freund von alten Autos und Besitzer eines alten Fiat 500 und einer Citroen DS war ich immer auf der Suche nach zeitgenössischen Zeitungsberichten und raren Ersatz- oder Zubehörteilen. Eines meiner bestens Stücke – die Innenausstattung meiner Citroen DS – habe ich bei eBay in fast neuwertigem Zustand zum Schnäppchenpreis finden können. Die DS selbst habe ich übrigens auch bei eBay ersteigert. Da hatte ich schon etwas Glück, weil ich mir den Oldtimer nicht mal vorher angesehen habe. Im Laufe der Jahre hat sich das Produktangebot bei eBay aber deutlich verändert. Heute bieten immer mehr Händler ihre Neuwaren bei eBay an und da fällt es schon mal etwas schwerer, genau den Artikel zu suchen, den man sich so wünscht. Zumal eBay ja seit Jahren die gleiche Darstellung ihres Angebots beibehalten hat und das Design der Seite immer nur sehr sehr behutsam gewechselt hat.

Vor ein paar Monaten bin ich von eBay angesprochen worden, ob ich nicht Interesse hätte als einer der ersten in Deutschland ein neues Feature auszuprobieren, was ab sofort auch allen anderen Nutzern zur Verfügung steht. eBay hat die eBay-Kollektionen eingeführt. Das Prinzip ist sehr einfach und optisch sehr schön umgesetzt. Die Nähe der Darstellung der eBay-Kollektionen zum social media Dienst Pinterest kommt nicht von ungefähr. Visuell kann man sich sehr schön durch die Empfehlungen des jeweiligen eBay-Nutzers klicken. Wie das genau funktioniert, zeigt nachstehendes Video:

Ich als Nutzer werde zum Kurator. Auf der Suche nach Artikeln, die mir gefallen oder die ich für empfehlenswert halte, kann ich auf jeder Angebotsseite den jeweiligen Artikel in einer meiner eBay-Kollektionen aufnehmen. Während der BETA-Phase, in der ich die eBay-Kollektionen schon nutzen konnte, habe ich mir so 15 unterschiedliche eBay-Kollektionen zusammengeklickt, die Euch auch einen kleinen Einblick in meine Interessengebiete geben. Als jemand, der oft tagelang quasi im Auto lebt, habe ich besispielsweise eine Kollektion mit dem Namen “Alles mit 12 Volt” angelegt. Meinen beiden Oldtimern, dem Fiat 500 und der Citroen DS habe ich ebenfalls eine eigene Kollektion eingerichtet. Wer sich das mal genauer ansehen will und meine eBay-Aktivitäten verfolgen möchte, der kann mir ganz einfach bei eBay folgen und sich dort natürlich auch meine Kollektionen ansehen.

eBay entwickelt sich somit weiter zu einem social shopping Kanal. Statt einfach nur die Suche zu bemühen kann man sich durch die Empfehlungen der anderen Nutzer sehr schön inspirieren lassen. Ich selbst bin während der BETA-Phase bei anderen Nutzern über ein paar Artikel gestolpert von denen ich bis dato noch gar nicht wusste, dass sie existieren (und dass ich sie eigentlich auch unbedingt benötige). Schaut Euch das neue Feature auf jeden Fall mal an. Und vielleicht habt ihr ja auch Spass daran eigene eBay-Kollektionen anzulegen. Das kann zum einen für diejenigen unter Euch spannend sein, die oft ihren Freunden als Experte etwas empfehlen. Leg einfach eine Kollektion “Das musst Du kaufen, wenn Du mit dem Reitsport anfängst” oder “Aquarium Einsteiger Ausrüstung” an. Dann brauchst Du künftig Deinen Freunden oder Interessenten nur noch den einen Link zur jeweiligen Kollektion zu senden.

Viel Spass als Kurator!NEU! eBay Kollektionen: Wie der Jan zum Kurator wurde ( #ebayinspiriert #ebaykollektionen )

Original http://auto-geil.de/2014/03/31/neu-ebay-kollektionen-wie-der-jan-zum-kurator-wurde/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=neu-ebay-kollektionen-wie-der-jan-zum-kurator-wurde

 
27 Mar 2014

Angefahren: 2015 Audi S1 Sportback

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Gastbeitrag: Der nachstehende Beitrag entstammt der Tastatur von Journalistin Sarah Sauer, die in unregelmäßigen Abständen mit ihrer Schreibe auch auto-geil.de veredelt. Mehr von Sarah findet ihr in den Ruhr Nachrichten oder auch unter ausfahrt.tv.

Audi machts noch mal! Was? Den S1. Wie, ein Rallye-Auto auf die Straße bringen? Nein. Sondern? Den A1 auf die Straße bringen. Aber den gibt es doch schon? Ja, aber.
Jepp, es mutet zunächst ein bisschen verwirrend an. Was also hat es mit dem neuen Audi S1 auf sich? Der Hintergrund ist folgender: Der Name “S1″ könnte vielen noch aus den 80er-Jahren ein Begriff sein. Da machte sich der schwedische Schneekönig Stig Blomquvist einen Namen in der Rallye-Welt, indem er im S1 quattro unschlagbare Runden fuhr. Die Gleichung von dazumal lautet also: S1 = Rallye-Car mit Allradantrieb.

Nicht ganz so lange her, genauer vor vier Jahren, brachte Audi den A1 raus. Ein Auto für die Sub-Kompaktklasse. Vor zwei Jahren dann kam der A1 als Sonder-Edition: Quattro-Allradantrieb, böse 256 PS, und limitiert auf 333 Modelle – alle ausverkauft.

Jetzt, in 2014, können Quattro-Freunde und A1-Fans aufatmen: denn er ist wieder da. Mit Allradantrieb. Mit dem Unterschied, dass er jetzt S1 heißt und weniger PS hat – 231, um genau zu sein.

Ich bin die PS-starke, limitierte Version nie gefahren, kann aber sagen, dass der neue S1 2.0 TFSI rockt. Auch, wenn er “nur” 231 PS (170 kW) hat. Ich persönlich bin kein großer Fan vom A1 – nur deshalb, weil es nicht mein Design ist – doch sowie ich den Motor gestartet habe, waren mir sämtliche Äußerlichkeiten egal. Ein verheißungsvolles Aufbrummen ließ mich grinsen, das Fahren ließ mich kichern, das Kurvenräubern schließlich (quer geht immer) ließ mich jubilieren. Der S1 geht und will nach vorne, mnanchmal war ich mir nicht sicher, ob ich den Kleinen ausführe oder er mich. Von 0 auf 100 in 5,9 Sekunden beschleunigt der Sportback (der Dreitürer benötigt 5,8), das maximale Drehmoment von 370 Nm liegt zwischen 1600 und 3000 Umdrehungen an, bei 250 km/h ist Schluss.

Der permanente Allradantrieb mit hydraulischer Lamellenkupplungrmöglicht und einer radselektiven Momentensteuerung sorgt merklich für Stabilität. Seine zuverlässige Art, zu beschleunigen, ist eine Wonne. Immer rauf aufs Gaspedal und dabei dem Motorbrummeln lauschen. Dank “Audi Drive Select” macht der schon im Efficiency-Modus Laune, nach dem Switchen in “Dynamic” nur noch mehr. Genauso wie das Schalten. Der S1 ist mit einer manuellen 6-Gang-Schaltung ausgestattet, die Schaltwege sind kurz und knackig. Ein Doppelkupplungsgetriebe wird übrigens nicht angeboten.

Es ist so: Wenn einem gerade zuhause ein Liter Milch fehlt, und der S1 vor der Türe steht, wäre ich die erste, die sich um den Einkauf kümmerte. Och, es fehlt noch Spülmittel? Kein Problem, ich fahr gerne noch mal! Es steht ein größerer Einkauf an? Hm. Dann wird es schon etwas eng, Stichwort: Sub-Kompaktklasse. 210 Liter Kofferraumvolumen hat er zu bieten. Du willst jemanden mitnehmen? Auf den Sportsitzen vorne ist das kein Problem, selbst für groß gewachsene Menschen ist dort ausreichend Platz. Im Fond aber wird es entsprechend ungemütlich.

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Überhaupt, Gemütlichkeit. “Black is beautiful” schien sich Audi bei der Gestaltung des Interieurs gedacht haben. Der Innenraum ist schlicht dunkel, weil alles in Schwarz gehalten ist. Für 1750 Euro gibt es ein Optikpaket, dann glänzen an Mittelkonsole und den Vordersitzlehnen Verschalungen in Rot, Gelb oder – Schwarz. Naja, wenigstens ist es ein “High-Gloss-Schwarz”. Für mehr Helligkeit kann ein Panoramaglasdach geordert werden (880 Euro). Was das Exterieur betrifft, so machen S1-Badge und S-Stoßfänger mit Lufteinlässen vorn, S-Diffusoreinsatz, S-spezifische zweiflutige Abgasanlage mit je zwei ovalen Blenden und S-Dachkantenspoiler den Unterschied zum A1.

All das kostet. 29.950 Euro für den Dreitürer und 30.800 Euro für den Sportback müssen mindestens auf den Tisch gelegt werden. Das ist eine Ansage für den Geldbeutel. Sein Konkurrent, der Mini Cooper S, kostet circa 6000 Euro weniger – ist dafür aber auch nicht mit Allrad ausgestattet.

Die Gleichung von heute also lautet: S1 = viel Fahrspaß für viel Geld.

Wer mehr zum Audi A1 lesen möchte, hier Jan’s Fahrbericht zum Audi A1 Ambition 1.4 TFSI S line S tronic.

Original http://auto-geil.de/2014/03/27/angefahren-2015-audi-s1/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=angefahren-2015-audi-s1

Created Donnerstag, 27. März 2014 Tags 2014 | 2014 Audi S1 | A1 | audi | Audi S1 | Probefahrten | schweden | video Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
26 Mar 2014

Das große Cabrio Spezial 2014 – powered by Transparo!

Ich komme gerade aus dem kalten Schweden, wo ich im Rahmen einer Fahrveranstaltung in einem Ski-Gebiet war. Schnee. Ende März und reichlich davon. Letzte Woche hingegen war ich in Frankreich unterwegs, bei fast sommerlichen Temperaturen. Und während in Schweden aktuell allerhöchstens die Eiszapfen wachsen, setzt in Frankreich bereits die Blüte auf den Obstplantagen und Lavendel-Feldern (soweit ich das richtig erkannt habe) ein. Und mit den steigenden Temperaturen, steigt doch dann auch gleich die Luft das Schiebedach des Fahrzeugs zu öffnen oder besser noch, das Dach ganz zu entfernen. Jedes Jahr aufs Neue stellen sich mit Sicherheit eine ganze Reihe Leute die gleich Frage, die ich meinem Kopf herumspukt: Ist es nicht mal wieder Zeit für ein Cabriolet? Ich habe ja als Autoblogger immer mal wieder das Glück, dass ich zumindest temporär ein Oben-ohne-Auto fahren darf und ich geniesse das auch immer sehr. Wirklich. Wenn auch für mich die Fahrveranstaltung mit den Neufahrzeugen weit wichtiger sind als die Testwagen, die ich hin und wieder nach Bielefeld bekomme, gerade bei den Cabrios ist es natürlich mehr als angenehm, wenn man das Auto nicht nur 5-6 Stunden irgendwo auf der Welt bewegt, sondern eher eine Woche vor der Haustür dem Alltagstest aussetzen kann.Ich bin eben die Fahrberichte der letzten beiden Jahre durchgegangen und bin schon ein wenig überrascht, wie viele Cabriolets doch darunter waren. Insbesondere unter Berücksichtigung der aktuellen transparo-Studie, deren Zahlen da belegen, dass die Cabriolets gerade mal einen Marktanteil von 2,4% aller in Deutschland neu zugelassenen Fahrzeuge haben. Wer heute mit einem Offenen liebäugelt, dem biete ich hier nachstehend einiges an Fahrberichten, um sich Appetit auf den Cabrio-Sommer 2014 zu machen.Und auch für die Leute mit einem kleinen Budget habe ich einen Tipp. Wer heute offen fahren möchte und mit zwei Plätzen auskommt, der sollte die einschlägigen Gebrauchtwagen-Portale mal nach der ersten Generation des Mercedes-Benz SLK durchsuchen. Die kleinen schnittigen Stuttgarter bekommt man mit ein wenig Geduld schon für um die 3.000 Euro. Die Zeitschrift Oldtimer-Markt hatte den SLK unlängst als Youngtimer empfohlen. Preiswerter als jetzt werden die SLKs nimmer.Wer genug Geld für ein neues Cabriolet oder einen Cabrio-Jahreswagen hat, der möge gerne sich durch die nachstehenden Fahrberichte klicken. Laut der transparo-Studie stehen ja die Damen eher auf kleine, kompakte Cabriolets (da könnte in diesem Sommer das Citroen DS3 Cabrio ganz vorne mitspielen, zwar handelt es sich technisch gesehen “nur” um eine Cabrio-Limousine, als ein Fahrzeug mit einem großen und langen Stoffdach, der offene Fahrspass ist dadurch aber nicht beeinträchtigt), die Herren hingegen bevorzugen sportliche und PS-starke Modelle – vorzugsweise von BMW und Audi. Hier könnte ich mir vorstellen, dass Jagur mit dem F-Type sich ein paar Marktanteile erkämpfen wird.Mich haben im letzten Jahr zwei offenen Fahrzeuge ganz besonders in ihren Bann gezogen. Zum einen hat das neue Volkswagen Beetle Cabriolet bei mir so ein großes Haben-Will erzeugt, dass ich mehr als nur “ein paar Mal” den Volkswagen-Konfigurator benutzt habe. Zum anderen war der McLaren MP4-12C Spider das Auto 2014, dass in meinem persönlichen Fahrspass-Ranking unter den Top3 gelandet ist. Allerdings ist der Mclaren leider finanziell nicht einmal ansatzweise so greifbar, wie das Beetle Cabriolet. Vielleicht findet ja der eine oder andere Oben-Ohne-Freund sein persönliches Wunsch-Cabrio in meiner Fahrberichtsliste:

Original http://auto-geil.de/2014/03/26/das-grosse-cabrio-spezial-2014-powered-by-transparo/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=das-grosse-cabrio-spezial-2014-powered-by-transparo

26 Mar 2014

Cabrio-Frühling – Welche Stadt hat die größte Cabriolet-Dichte?

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Wie schon 2013 hat das Versicherungvergleichsportal transparo auch in diesem Jahr wieder die Ergebnisse Ihrer Studie bekanntgegeben, in der sie Deutschlands Cabrio-Hochburgen ermitteln. Dabei hat transparo Stichproben von mehr als 130.000 Versicherungsanträgen ihres Portal ausgewertet. Ich frage mich ja immer wieder selbst, ob ich nicht doch wieder ein Cabrio fahren möchte, aber unsere Sommer sind ja doch immer recht kurz und die viersitzigen Cabrios – und so eines bräuchte ich ja als Familienvater – zeigen sich ja nicht gerade durch besonders großen Stauraum aus, meist ist sogar das Platzangebot auf der hinteren Sitzbank ziemlich beschränkt. Dennoch war selbst meine Frau – die in Sachen Autos doch wesentlich pragmatischer denkt als ich – jüngst von dem VW Beetle Cabriolet mehr als angetan. Wir sind dann aber zu dem Schluss gekommen, dass wir mit “unserem” Cabriokauf doch erst einmal warten, bis die Kinder noch ein wenig größer wenn nicht erwachsen sind.Wenn man sich die Top4-Cabrio-Städte des letzten Jahres ansieht – das waren München (4,6% Cabrioanteil), Köln (4,5%), Hamburg (3,6%) und Frankfurt/Main (3,3%) – kann man schnell sehen, dass es sich bei all diesen Stäften um unsere Agentur-Hochburgen handelt. Also eben Städte in denen überdurchschnittlich viele junge Menschen in sehr stressigen aber meist auch sehr gut bezahlten Jobs arbeiten (die dann meist auch noch nicht ihre Familienplanung angegangen sind geschweige denn abgeschlossen haben). In diesem Jahr hat sich das allerdings deutlich verändert. Essen hat München von Platz 1 verdrängt – Bremen hat sich als “Nicht-Agentur-Stadt” an Hamburg vorbei geschoben. Und Köln ist in der Tabelle doch ein ganzes Stück nach hinten durch gerutscht.Essen: 4,4%München: 4,2%Bremen: 3,4%Hamburg: 3,3%Frankfurt/Main: 3,3%Düsseldorf: 3,1%Köln: 3,0%Stuttgart: 2,5%Dortmund: 2,5%Berlin: 1,8%Der der Cabrio-Anteil liegt Bundesdurchschnitt laut der transparo-Studie übrigens bei 2,4%, somit ist nahezu jedes dritte von 100 Autos in Deutschland offen zu bewegen. Dabei liegt der Anteil in den neuen Bundesländer gerade mal bei 1,1%, im “Westen” sind es 2,8%. Cabriolets sind nun mal auch etwas teurer als normale Autos und ich denke, wenn man die Ergebnisse der transparo-Studie mit den Einkommen der Bürger in den jeweiligen Städten und Ländern in Realtion setzen würden, lässt sich da bestimmt ein Zusammenhang erkennen. Wobei witziger Weise im Länder-Ranking die beiden regnerischen Hansestädte Bremen (3,4 Prozent) und Hamburg (3,3 Prozent) vor dem eigentlich eher mit schönem Wetter verwöhnten und finanziell stärkeren Bayern liegen.2.6% der Frauen haben sich für die offene Art der Fortbewegung entschlossen. Sie fahren vorzusweise kleine, kompakte Offene, die Peugeots rangieren in ihrer Gunst ganz vorne. Die Männer sind mit 2% dabei, sie favorisieren allerdings eher sportliche und PS-starke Modelle von BMW und Audi.Wer sich heute für den Kauf und die Zulassung eines Cabriolets interessiert wird sich über die Aussage des transparo-Index freuen – die Versicherungstarife für Cabrios sind nahezu unverändert geblieben: Gute Nachrichten für alle Cabrio-Fahrer: Die Versicherungstarife sind im Vergleich zum Vorjahr kaum gestiegen. Das geht aus dem aktuellen transparo-Index für Cabrios hervor, den Prof. Wolfgang Bischof von der Hochschule Rosenheim berechnet hat. Er basiert auf mehr als 15.000 Versicherungsvergleichen in den zurückliegenden zwölf Monaten und gibt einen differenzierten Überblick über die Tariflandschaft der Kfz-Angebote in Deutschland. „Auch wenn das Preisniveau bei Cabrio-Versicherungen kaum gestiegen ist, lohnt es sich, Preise genau zu vergleichen“, sagt Johannes Hack, Vorstandsvorsitzender der transparo AG. „Denn die Spannbreite der Tarife ist zum Teil beträchtlich. Unterschiede von bis zu 250 Prozent sind nicht selten. Zudem lässt sich nicht nur Geld sparen, häufig erhalten Kunden auch mehr Leistung zum gleichen Preis. In jedem Fall lohnt sich der Vergleich von Vollkasko und Teilkasko, weil bei Cabrios häufig besondere Schäden auftreten. Wird etwa ein Stoffverdeck aufgeschnitten, zahlt die Teilkasko nur bei zusätzlichem Diebstahl aus dem Fahrzeug, die Vollkasko ersetzt hingegen den kompletten Schaden.“Quelle: Pressemitteilung transparo

Original http://auto-geil.de/2014/03/26/cabrio-fruehling-welche-stadt-hat-die-groesste-cabriolet-dichte/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=cabrio-fruehling-welche-stadt-hat-die-groesste-cabriolet-dichte

18 Mar 2014

Impressionen von der Audi Group night 2014

Impressionen von der Audi Group night 2014
Im Vorfeld der Jahrespressekonferenz von Audi, in dem all die wichtigen Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres bekanntgegeben werden und sich der Vorstand den Fragen der Wirtschaftjournalisten stellt, gibt es eine unterhaltsame Abendveranstaltung, die – soweit ich das richtig verstanden haben – Audi Group night genannt wird. Das macht Sinn, denn Audi selbst, wie auch die Töchter Ducati und Lamborghini präsentieren sich und wenn vorhanden auch ihre neuen Produkte. Letzte Woche war ich eben dort eingeladen. Der Event fand in dem gigantischen großen und nagelneuen Audi Gebrauchtwagen-Center in München statt. Für Jens und mich, die ja quasi gerade erst aus Genf zurückgekommen waren, bot das Programm nicht wirklich Neues.Impressionen von der Audi Group night 2014Schön fand ich aber die Idee, zur Präsentation des neuen 2014 Audi TT auch die beiden älteren Generationen des Sportcoupés aus Ingolstadt mit über die Bühne fahren zu lassen. So hatte man doch noch mal einen schönen Blick auf die Änderungen der Formsprache des Fahrzeuges, das bei seiner ersten Vorstellung 1998 so viel Aufsehen erregte.Lamborghini liess es sich nicht nehmen, neben dem Aventador Roaster auch den Galladro Nachfolger Huracan zu präsentieren (und es macht schon viel Spass Filippo Perini, Lamborghini’s Head of Design, bei seinen Ausführungen über die Formgebung des neusten Stiers zu folgen), bei Autos wurden klangvoll in und später wieder aus unseren Sichtbereich gefahren. Als Freund der Motorradmarke Ducati habe ich mich durchaus über die Vorstellung der beiden MotoGP-Fahrer gefreut, aber eigentlich mehr darüber, dass sie auf ihren Rennmotorrädern in die Halle gefahren kamen. Die Dinger haben einfach einen super Klang und sind so hammerlaut, dass einem die Geräuschkulisse direkt in den Magen schlägt. Wobei bei uns die MotoGP-Rennserie ja eher eine ganz klitzekleine Nische besetzt, in Italien hingegen ist es ein großes Motorsport-Thema. Abschliessend kam dann auch noch der neue DTM-Audi RS5 in die Halle gedriftet (Kudos für diese Einlage).Danach noch ein bisschen Essen und dann ab ins Hotel, um am nächsten Tag fit für die lange Jehrespressekonferenz zu sein. In der nachstehenden Galerie habe ich Euch noch ein paar weitere Bilder von dem Abend mitgebracht:Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014Impressionen von der Audi Group night 2014

Original http://auto-geil.de/2014/03/18/impressionen-von-der-audi-group-night-2014/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=impressionen-von-der-audi-group-night-2014

Created Dienstag, 18. März 2014 Tags allgemein | audi | Audi Group night | Ducati | lamborghini Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
16 Mar 2014

Mit dem 2014 Mercedes-Benz C400 4MATIC (W205) in Marseille – Fahrbericht meiner Probefahrt

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Morgens um 5 Uhr aus dem Bett zu springen gehört mittlerweile zu meinem Berufsalltag. Zumindest wenn ich um 8:30 in Hannover im Flieger sitzen will. Vorgestern lag Nebel über Hannover und statt mich pünktlich zur Fahrveranstaltung aufzumachen, durfte ich zweieinhalb Stunden im Flughafen warten. Der Flieger nach Marseille war dann schon längst mit den Kollegen entschwunden als unsere Maschine in München landete. Fahrveranstaltungen hören sich für einen Aussenstehenden lustig, unterhaltsam – wenn nicht aufregend an. Für uns sind sie unlängst recht unromantischer Produktionsalltag und wenn Dir ein halber Tag fehlt, dann steigt der Adrenalinspiegel auf ungesunde Werte und Du fängst zwangsläufig an, Deine Produktion nach und nach auf ein Minimum zusammen zu streichen. Während also die Kollegen, die zauberhafte Landschaft rund um Marseille erfahren, sinniere ich darüber, ob ich mir nicht doch wieder mal ein Buch auf die Reisen mitnehmen sollte. Beispielsweise die Die Marseille-Trilogie von Jean-Claude Izzo.2014-teaser-mercedes-benz-c-klasse-w205
Alles, was Du schon immer über die neue 2014 Mercedes-Benz C-Klasse (Baureihe 205) wissen wolltest – hier bei Auto.Geil – nur einen Klick entfernt.Gegen 17 Uhr ziehe ich dann endlich meinen Koffer aus dem Flughafen der französischen Hafenstadt und blinzle in die untergehende Sonne. Eine Stunde bleibt mir jetzt noch mit dem Sonnenlicht und dem eigentlichen Grund meiner Reise und dieses Beitrags: der neuen Mercedes-Benz C-Klasse. Diese präsentiert sich in einem dezenten Weiss (designo brilliantweis bright nennt Daimler diese Farbe) mit Schiebedach und einer Motorisierung, die in Deutschland erst zum Ende des Jahres verfügbar sein wird, der 2014 Mercedes-Benz C400 4MATIC (W205) verfügt über einen 3.0 Liter V6 mit 333 PS. Und ich brauche nicht zu erwähnen, dass wir eigentlich dieses Fahrzeug in einem fotogenen Diamantsilber haben wollten, gepaart mit dem Ausstattungslinie AMG-Line (insgesamt bietet Mercedes die Baureihe W205 in drei Linie an – EXCLUSIVE steht für den Stern auf der Haube, AVANTGARDE für den Stern im Grill, die AMG Line trägt den Stern dort ebenfalls wartet aber zusätzlich mit einem sportlichen Body-Kit und 18″ Alufelgen im 5-Speichen-Design auf), was die C-Klasse noch einmal deutlich sportlicher Erscheinen lässt. Den letzten beissen die Hunde, auch in Marseille.2014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-01Vom Flughafen bis zum Meer sind es gerade mal 17 km – 20 Minuten Fahrzeit schätzt das Navigationssystem des komplett überarbeiteten Infotainmentsystems COMAND Online, was sich gestochen scharf und nach meinem Gusto auch sehr schön in dem neuen großen Display zeigt, was Mercedes nun, wie schon bei A/CLA/GLA- und B-Klasse freischwebend in der Mitte des Armaturenbrettes platziert hat. Aus den 20 Minuten Fahrzeit werden schnell 40 Minuten, denn auch auf den kleineren Strassen von Marseille zum Meer steht man lustig im Feierabendverkehr. Macht aber gar nichts. So kann ich meine Aufmerksamkeit dem ebenfalls nun in der C-Klasse verfügbaren Handschmeichler schenken, der sich mit Touchfunktionalität neben dem bekannten Drehrad als Eingabe- und Navigationsinstrument für das COMAND Online empfiehlt. Wie schon von Audi bekannt kann man die Adressen bei der Zielführung nun auch mit auf dem Touchpad gemalten Buchstaben erfassen. Das funktioniert durchaus prächtig, ich erwische mich aber immer wieder dabei, dass ich das Drehrad nutze. Gelernt ist gelernt.Sobald der Verkehr wieder ein Stückchen weiter schleicht, wandert mein Blick vom Display auf die Strasse und somit schiebt sich eine weitere technische Neuerung in mein Blickfeld. Die neue Mercedes-Benz C-Klasse kann man sich nun auch optional mit einem Head-Up Display bestellen. Die Einführung hat ja lange auf sich warten lassen und die Konkurrenz aus Ingolstadt und München hatte ja unlängst sehr ordentliche Systeme vorgestellt. Mir gefällt die Einblendung aller relevanten Informationen als Projektion in der Forntscheibe sehr gut. Die Stuttgarter brauchen sich vor den Mitbewerbern wirklich nicht zu verstecken, alle Informationen hat man gut im Blick, die Projektion ist gestochen scharf und mein Blick habe ich während meiner kompletten Fahrt nicht mehr von der Strasse abwenden müssen. Die Rundinstrumente sind zwar schön, aber ein Stück weit überflüssig geworden.2014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-06Der Feierabendverkehr löst sich auf den letzten sieben Kilometern auf und bevor ich überhaupt einmal richtig auf Gas drücken konnte, habe ich auch schon das erste Küstenstädchen, Carry le Rouet, erreicht, wo es in der Vorsaison doch noch sehr beschaulich zugeht. Vielleicht trägt auch die Verkehrsberuhigung mit Tempo 30 in den Örtchen dazu bei. Also nutze ich mal den Kippschalter neben dem Infotainment-Drehrad, der mit “Agility” beschrieben ist. Fahrerlebnisschalter nennt sich so etwas in München. Ich kann zwischen fünf verschiedenen Modi wählen: Eco, Comfort, Sport, Sport+ und Individual. Als ich Sport+ lese, richten sich meine Nackenhaare steil auf. Bislang kannte ich dies nur von den AMG-Fahrzeugen. Sport+ steht dabei für Fahrspass total. Einer scharf geschalteten Sportauspuffanlage und einem sich bretthart einstellenden Fahrwerk. Wie ich dann eine Stunde später ernüchtert feststelle, muss hier wohl das Marketing die Finger im Spiel gehabt haben. Das Fahrwerk wird – im Vergleich zum Komfort-Programm zwar deutlich straffer, aber bretthart ist anders. Und vor allem die Geräuschkulisse verändert sich in meinen Ohren gar nicht. Was meine Ohren aber merken: die neue C-Klasse ist fantastisch ruhig. Ähnlich wie beim CLA macht sich der niedrige CW-Wert von 0.24 deutlich bemerkbar. Windgeräusche nimmt man allenfalls wahr, wenn man die Scheibe herunterlässt oder das schöne, grosse und zweigeteilte Glasdach öffnet.Die Agility-Kontrolle bekommt im Übrigen nur der Käufer als Option, der sich die nun auch für die C-Klasse verfügbare AIRMATIC, so nennt Daimler seine Luftfederung, ordert. Wie schon in den höheren Fahrzeugklasse hat mich das Fahrwerk begeistert. Comfort ist nicht nur die englische Übersetzung von Komfort, der Fahrmodus macht aus der C-Klasse eine hochkomfortable Sänfte. Der ECO-Modus ist selbst beim C400 nicht unangebracht, denn der serienmäßig verbaute Tank fasst gerade mal 41 Liter. Bei einem NEFZ-Verbrauch von 8 Litern muss man also alle 500 Kilometer an die Tankstelle fahren, wohl wissend, dass man bei sportlicher Fahrweise auch gut und gerne fast doppelt so viel Sprit an den Motor zur Verbrennung weitergeben kann, empfiehlt sich auf jeden Fall die Bestellung des größeren 66-Liter-Tank (der dann aber die Effizienzklasse mal eben um eine Stufe abwertet).2014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-12Nachdem ich den Mercedes-Benz C400 4MATIC ein paar Minuten durch wirklich richtig enge Strassen des Küstenstädchens gezirkelt habe (dabei habe ich ein paar Mal die meines Erachtens großartige 360°-Kamera zur Hilfe genommen habe, die auf Wunsch bei geringen Geschwindigkeiten ja auch die Strasse vor einem auf Kühlergrillhöhe anzeigen kann), erreiche ich endlich das Wasser. Jetzt noch eine schöne Fotolocation. Schwierig. Um wildes Parken in der Saison zu verhindern sind die Bürgersteige alle über 25 Zentimeter hoch und dazu meist noch mit Trenngittern von der Strasse abgesperrt. Bleibt mir nichts anderes übrig, als das neue kleine Schiff von Mercedes an einer Stelle zu parken, wo der alte Mann sonst sein Boot ins Meer lässt. Kleine S-Klasse hat man ja immer wieder gehört und gelesen, nachdem Mercedes die neue C-Klasse der Weltöffentlichkeit präsentiert hat. Die Nähe zur S-Klasse ist nicht weg zu reden, aber KLEIN ist der W205 nun wirklich nicht. Mit 4.69 Metern Länge überragt sie die vorherige Generation um fast 10 Zentimeter. Der Radstand ist um ganze 8 Zentimeter angewachsen, die Karosse nun auch 4 Zentimeter breiter geworden, was man im Innenraum durch ein mehr an Platz durchaus spüren kann. Interessant am Rande: die neue C-Klasse ist größer als die E-Klasse (W210), die von 1995 bis 2002 gebaut wurde. An der Fahrzeughöhe indes hat sich nicht viel zum Vorgänger verändert – in Verbindung mit der gewachsenen Länge ergibt sich aber eine gestreckte Silhouette, die der neue C-Klasse meines Erachtens sehr gut steht.Also. Fotos machen. Solange die Sonne das Fleckchen hier noch ordentlich ausleuchtet. Zeit für mich, mir die C-Klasse in Ruhe anzusehen. Die neue Blechform mal ein wenig wirken und sacken zu lassen. Die Silhouette gefällt mir. Sehr sogar. Besonders das Heck. Der kleine Heckspoiler (lieber möchte ich es Aufschwung nennen) auf der Kofferraumhaube (die sich nunmehr auch optional elektrisch öffnen und schliessen lässt) gefällt mir besonders. Die großen (je nach Budget Teil- oder) Voll-LED-Rückleuchten machen sich nicht nur gut am Heck, sie signalisieren dem Hintermann auch deutlich, was man gerade im Auto so treiben möchte. Das ist gut für die passive Sicherheit. Die langgezogene Front steht der neuen C-Klasse auch gut, die Scheinwerfer – genau wie damals bei der Vorstellung des neuen Mercedes-Benz SL – gefallen mir live vor Ort deutlich besser als es jedes Foto einfangen kann. Wenn ich mir einen W205 bestellen würde, dann auf jeden Fall mit dem zweigeteilten Panorma-Schiebedach. Der Aufpreis von 2.100 Euro ist vielleicht ein wenig happig, aber man hat durch das Dach nicht nur die Frischluft-Option und mehr Licht im Innenraum, ich finde vielmehr, dass das in schwarz gehaltene Dach das Erscheinungsbild der neuen C-Klasse noch einmal deutlich aufwertet. Wenn Geld keine Rolle spielt, sollte man sich die optionalen Alu-Felgen genauer ansehen. Die serienmäßigen 16″ sind zwar nicht hässlich, aber 18″ Räder stehen der neuen Mercedes-Benz C-Klasse doch deutlich besser (unser Modell stand auf 18″ Leichtmetallrädern im 5-Doppelspeichen-Design (22R)).2014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-29Die Sonne steht schon tief als ich mich wieder aufmachen. Die Suche an eine weitere Fotolocation entfällt. Über die Autobahn geht es zurück ins Hotel. In Frankreich ist das Autobahnfahren nicht ganz so spassig wie bei uns. Weite Strecken darf ich nur 90 fahren, ansonsten 110 km/h. Das ist doch recht unbefriedigend, wird der 2014 Mercedes-Benz C400 4MATIC (W205) doch erst bei 250 km/h abgeriegelt und zumindest man 200 km/h fahren wäre schön gewesen. Den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigt der Mercedes-Benz C400 4MATIC in – wer weiss es? Wer weiss es? Die Mercedes-Techniker wissen es, aber der Wert ist noch nicht für die Veröffentlichung frei gegeben. Zwischen 5 und 5.5 Sekunden darf man schreiben. Auf der Autobahnauffahrt habe ich die Möglichkeit, mal das Gaspedal im “Sport+”-Modus durchzudrücken. Der Schub ist mehr als angenehm, die Geräuschkulisse hingegen eher dezent. Am zweiten Tag stelle ich dann für mich fest, dass ich mir auf jeden Fall als nächstes ein Fahrzeug mit Allradantrieb kaufen werden. Die 4MATIC (der Allradantrieb von Mercedes), die man u.a. auch in Verbindung mit dem C 220 BlueTEC und C 250 BlueTEC bestellen kann, verteilt die Kraft von 450 Nm so angenehm auf alle 4 Räder, dass mir das Fahren gleich doppelt so viel Spass macht. Insbesondere in sich überraschen verjüngenden Kurven gibt sie mir zudem eine Extra an Sicherheit.Die Sonne hat bereits das Meer geküsst als ich Marseille erreiche. Marode chic! denke ich mir als ich meinen 2014 Mercedes-Benz C400 4MATIC durch die noch nicht durchsanierten Stadtteile lenke. Das feudale Intercontinental, in dem ich nächtigen werde, tront hübsch illuminiert auf einer Anhöhe mit perfektem Blick auf das Wahrzeichen von Marseille, die Notre-Dame de la Garde. Und die neue C-Klasse passt durchaus vor die Kulisse. Aus dem 480 Liter fassenden Kofferraum wuchte ich meinen großen 84-Liter-Jumbo-Koffer, der dort bequem neben einen normalen 66-Liter-Reisekoffer hineinpasst. Lediglich die Ladekante könnte für meinen Geschmack etwas tiefer ausfallen. Praktisch ist hingegen die für knapp 200 Euro optional zu bestelldende EASY-PACK Kofferraum-Komfortbox, die ich schon in der neuen E-Klasse-Limousine sehr charmant fand. Ungenutzt ist nimmt sie zusammengefaltet unter der Heckablage platz und stört nicht, wenn man hingegen seine Einkäufe erledigt, zieht man sie nach hinten und klappt sie nach unten auf. Simply clever nennt Skoda solche Lösungen.2014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-23Auf dem Balkon meines Hotelzimmer sitzend, rauche ich eine Zigarette, lausche dem Freitagabendtreiben von Marseille und sinniere über meine Eindrücke. Mir gefällt die neue Mercedes-Benz C-Klasse. Die neue Formsprache spricht mich an, Mercedes hat es meines Erachtens geschafft das Opa-mit-Hut-Image abzulegen ohne dabei die Eleganz zu verlieren. Das neue Interieur ist für mich ein Quantensprung an dem sich auch die anderen Hersteller messen lassen müssen. Sehr aufgeräumt und luftig und doch ergonomisch und funktional. So möchte ich es als Fahrer haben. Das Head-up Display und auch das neu gestaltete COMAND-Online bilden für mich das Sahnehäubchen. Entgegen der Meinung der Mercedes-Traditionalisten stört sich das aufgesetzte Infotainment-Display gar nicht, es könnte lediglich ein wenig mehr mir als Fahrer zugewandt sein.Nicht akzeptabel im Gesamtkonzept sind meines Erachtens die Vordersitze. Ich habe mich schwer getan, die optimale Sitzposition zu finden, zudem mangelt es den Sitzen an Seitenhalt. Einen Grund mehr, sich die C-Klasse als AMG Line zu bestellen. Die in dem Paket enthaltenen Sportsitze sind genau so, wie ich mir das wünschen würde. Unklug finde ich, dass Mercedes auch in der C-Klasse jetzt ein Burmester Surround-Soundsystem anbietet. Wer das große Burmester in der S-Klasse schon ein Mal gehört hat, erwartet natürlich ein ähnliches Klangsfeuerwerk in der C-Klasse. Und wird – vermutlich – enttäuscht. Das System hört sich gut an und ist mit 923 Euro Aufpreis sogar erschwinglich. Ich hätte hier weiter auf Harman/Kardon oder Bang & Olufsen gesetzt und den Namen Burmester exklusiv für die S-Klasse behalten. Denn so verschwimmt für mich als Kunden doch die Grenze zwischen echtem Premium (der in der S-Klasse ja mit fast dem 10fachen bezahlt werden muss) und einer ordentlichen Lautsprecheranlage für einen günstigen Preis.2014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-29Alles in allem präsentiert sich die neue C-Klasse als echter Mercedes. Sinnvolle Assistenzsystem, die gut funktionieren unterstützen mich als Fahrer, ich habe höchsten Komfort – selbst im Segment der Oberen Mittelklasse. Das neue Design zeigt, dass man wunderschöne Autos bauen kann, die trotzdem windschnittig sind und die Insassen ohne viel Windgeräusche von A nach B kommen lassen. Das Platzangebot im Innenraum ist ausreichend für eine vierköpfige Familie, selbst wenn die Kinder erwachsen sind. Lediglich wenn man mit allen Personen 14 Tage in den Urlaub fahren will, sollte man vielleicht doch über das T-Modell nachdenken, dessen Präsentation in den nächsten Monaten auf uns zukommt.Wer noch mehr zur neuen C-Klasse lesen möchte, sollte sich auf meiner Seite Mercedes-Benz C-Klasse W205 umsehen, da habe ich alle Beiträge verlinkt. Nachstehend findet ihr wie immer bei mir eine Galerie mit vielen Detailbildern und weiteren Fotos zum 2014 Mercedes-Benz C400 4MATIC:2014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-012014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-022014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-032014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-042014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-052014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-062014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-072014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-082014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-092014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-102014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-112014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-122014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-132014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-142014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-152014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-162014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-172014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-182014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-192014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-202014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-212014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-222014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-232014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-242014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-252014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-262014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-272014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-282014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-292014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-302014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-312014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-322014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-332014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-342014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-352014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-362014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-372014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-382014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-392014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-designo-brilliantweiss-bright-cklasse-marseille-40

Original http://auto-geil.de/2014/03/16/mit-dem-2014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-in-marseille-fahrbericht-meiner-probefahrt/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=mit-dem-2014-mercedes-benz-c400-4matic-w205-in-marseille-fahrbericht-meiner-probefahrt

12 Mar 2014

Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)

Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)
Bis zum November 2013 war McLaren für mich einfach nur ein Hersteller von teuren Sportwagen, der auch in Rennsport machte. Dann haben wir das Angebot bekommen, den McLaren MP4-12C Spider für ein paar Tage zu testen. Dieser hat meine automobile Seele berührt. Es ist weder der schnellste, noch der teuerste Sportwagen, den ich je gefahren bin, aber er hat sich einen der vorderen Plätze in meiner ultimativen Top10 “Fahrspass pur!” Seitdem ist die Marke McLaren ganz anders in meinem automobilen Gehirn abgespeichert.Und so war dann auch die Vorstellung des 2014 Mclaren 650S, der sowohl als geschlossener Sportwagen (blau) wie auch als 2014 Mclaren 650S Spider (orange, Rechtslenker) präsentiert wurde, für mich doch gleich wesentlich interessanter als sie noch letztes Jahr in Genf hätte sein können.Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Rein optisch ähneln sich MP4-12C und 650S durchaus. Meines Erachtens sogar sehr. Vorne die Scheinwerfer, die in der Form das McLaren-Logo aufgreifen sind allerdings an die aktuelle Technik angepasst worden, LED-Technik bringt nun Licht ins Dunkle. Der 650S bringt wie sein kleiner Bruder auch Scherentüren und die markante Doppelauspuffanlage am Heck mit. Dort treten dann die Abgase des 650 PS starken 3.8-Liter-V8-Mittelmotor aus und versprechen zumindest optisch ein ähnlich schönes Klangerlebnis wie beim MP4-12C.Als Fahrer kann man bei Spurt von 0 auf Höchstgeschwindigkeit von 333 km/h (Spider: 329 km/h) einfach auf dem Gaspedal bleiben, das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe übernimmt das Schalten. Die 100 km/h-Marke hat man innerhalb von 3 Sekunden erreicht, nach 8.4 Sekunden steht die Tachonadel auf 200 km/h.Wer den 2014 Mclaren 650S kaufen möchte, kann schon anfangen zu Sparen. Die geschlossene Variante soll um die 240.000 Euro kosten, der Spider noch mal 20.000 Euro mehr. Ab 2015 sollen die beiden Versionen verfügbar sein. Wer nur träumen will, klickt sich durch meine nachstehende Galerie mit Fotos und Detailbildern vom 2014 Mclaren 650S / Spider:Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)Fotos Genf 2014: Mclaren 650S (Spider)

Original http://auto-geil.de/2014/03/12/fotos-genf-2014-mclaren-650s-spider/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=fotos-genf-2014-mclaren-650s-spider

11 Mar 2014

Umfrage: Warum liest Du in (m)einem Autoblog?

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Lieber Stammleser,

darf ich Dich heute mal um einen Gefallen in eigener Sache bitten? Ich bin selbstständig und lebe von den Werbeeinnahmen, die ich über mein Blog generiere. Das ist zuweilen nicht ganz so einfach, weil nicht alle potentiellen Werbepartner glauben, dass die anderen Auto-Blogger und ich relevant für die Meinungsbildung und die Kaufentscheidung sind. Nun gibt es zu diesem Thema leider noch nicht zu viele Zahlen, darum erheben wir jetzt selber Zahlen. Und Du kannst uns (auch mir persönlich) dabei helfen, in dem Du Dir eben 5-10 Minuten Zeit nimmst und die nachstehende Umfrage möglichst wahrheitsgemäß beantwortest. Mir ist nicht daran gelegen, dass ihr etwas beschönt oder für mich gefällige Antworten gebt. Es geht um möglichst realistische Antworten und Zahlen, die auch für mich als Author interessant sind. Also, mitmachen, bitte – ich wäre Euch sehr verbunden [Du surfst mobil, dann klicke hier]:

Original http://auto-geil.de/2014/03/11/umfrage-warum-liest-du-in-meinem-autoblog/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=umfrage-warum-liest-du-in-meinem-autoblog

Created Dienstag, 11. März 2014 Tags allgemein Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann