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15 Apr 2012

In Time – Gesellschaftskritik mit Motorkultur.

Gestern Abend haben meine Frau und ich uns in Ermangelung eines Alternativprogramms, auf der Xbox den Film:

“In Time – Deine Zeit läuft ab”

angeschaut und auch wenn ich kein Fan von “Altmetall” bin wie zum Beispiel die Jungs von den Chromjuwelen, so haben mich die Auto-Scenen doch ganz schön angemacht.

Der Film ist jedoch nicht nur für Fans von mattschwarzen Dodge Charger und Plymouth Trailduster oder Lincoln Continental eine Empfehlung, sondern auch für Filmfreunde die auf Science-Fiction und Gesellschaftskritik stehen.

Worum geht s?

Ganz verkürzt: Der Film spielt in einer Zeit, in der die Menschheit nicht mehr mit dem Mittel Geld Waren tauscht und Werte umsetzt – sondern mit “Lebenszeit”. Grundsätzlich wird jeder Mensch 25 Jahre alt. Danach läuft die eigene Zeituhr –  und nicht um zu “leben” im Sinne des Konsums, sondern um ganz einfach in Form des eigenen “am Leben bleiben – rein körperlich” muss man seine eigene Zeituhr ständig auffüllen. Auf dem linken Arm tragen wir eine “Lebensuhr” mit uns herum. Für unsere Arbeitskraft werden wir mit Zeit bezahlt. Tätigkeit X bringt einem zum Bsp. 24 Stunden ein. Für die Busfahrt nach Hause bezahlen wir mit 1 Stunde. Für den Kaffee am Kiosk mit 5 Minuten. Für die Miete teilweise mit ganzen Monaten und so weiter.

Wir führen keine Bankkonten mehr. Wir führen “Zeitkonten” und wer an dieser Stelle sagt: Oh man, wie unrealistisch – der sollte zum einen seine Zeit nicht mit diesem Film verschwenden und zum anderen findet er den Zugang zur darin enthaltenen Gesellschaftskritik eh nicht. (Und von Zeitarbeitsfirmen hat er wohl auch noch nichts gehört!)

“Zeitarme” Menschen leben in Ghettos. Dort  lebt man von Tag zu Tag. Nur wenige Menschen werden wirklich älter als 30-40 Jahre. Einfach weil man nicht nur die aktive Lebenszeit haben muss, sondern auch für das Leben und seine Erfüllungen mit Zeit bezahlt. Lebe ich 5 Minuten länger, oder kaufe ich mir für diese 5 Minuten einen Kaffee? Auf den ersten Blick ein wenig verwirrend, doch es spiegelt schön eine Tatsache in unserem Alltag wieder. Denn oft bleibt nur die Entscheidung innerhalb eines Dilemma.

Wer Zeit besitzt, der bringt diese zu “Zeithändlern” und verleiht diese Zeit. Hierfür bekommt er einen %-Aufschlag auf seine verliehene Zeit. Wer krank ist und nicht arbeiten gehen konnte, der wird auf seiner Zeituhr die Stunden verstreichen sehen und kann genau absehen, wann “seine Zeit abgelaufen” sein wird. Oder er leiht sich Zeit. Im Film kann man das bei “Zeit-Verleihern” tun und muss die geliehene Zeit mit einem Aufschlag von 30% zurück zahlen.

Eine große Anzahl von Menschen lebt somit nur noch von Stunde zu Stunde und manchmal sind Minuten der Unterschied zwischen Existenz und Tod. Wer am morgen 5 Minuten zuviel für einen Kaffee bezahlt hat und am Abend nicht rechtzeitig dazu kommt, sein Zeitkonto zu füllen, für den kann der Kaffee die Entscheidung des Lebens gewesen sein. Verdient man sich mit harten Jobs nicht genug Zeit, um beides zu haben: Leben und Konsumerfüllung – dann sind simple Entscheidungen bereits mit fatalen Konsequenzen belegt.

Die Menschen die von diesem System davon profitieren, werden oft mehrere hundert Jahre alt. (Sehen aber immer wie 25 aus – was im Film für ein wenig Verwirrung sorgt – aber eine geile Idee ist.)

So kommt es, das Menschen mit Tausend-Jahren auf Ihrer Lebensuhr in besonders abgeschirmten Vierteln leben. Um diese Zonen betreten zu können, muss man mit Zeit bezahlen. An dieser Stelle schließt sich der Kreis. Zu wenig Zeit. Kein Zonenwechsel möglich.

Und die Gesellschaftskritik fruchtet. 

Auch in unserer Gesellschaft ist es so: Zu viele Menschen müssen zu viel Zeit damit zubringen, in schlecht bezahlten Jobs mit einer Zukunft zurecht zu kommen, die man kaum noch ändern kann. Denn würde man seine Zeit in das “verändern” des eigenen Umfelds investieren – fehlt der Lebensunterhalt. Das Geheimnis liegt auch hier im Zinsaufschlag.

Wer einmal im “Ghetto” der fehlenden Zeit steckt vor dem ist eine Gesellschaft, die das eigene Leben mit dem “verleihen” eines unproduktiven Nebenproduktes (Geld) refinanziert, sicher. Man bleibt unter sich.

Was hat das jetzt mit diesem Auto-Blog zu tun?

Wenig. Doch manchmal fühle ich mich wie diese Menschen im Film. Man rennt seiner Zeit hinterher. Will produktiv, sinnvoll und kreativ sein – doch ist man gezwungen zuerst einmal das “notwendige” zu erfüllen. Im Anschluss daran hat man zuviel Zeit verloren um weiter zu kommen.

Nein. Ich lebe nicht in einem Ghetto. Es gibt natürlich noch deutlich kritischere Beispiele für dieses Spiel. Doch ich glaube, so erklärt gibt es doch den ein oder anderen, der versteht worum es mir ging.

Und weil ich mit den ersten 600 Wörtern die Gesellschaftskritik des Films und meine eigene Sicht darauf dargestellt habe, bleiben mir nun noch 300 Wörter für den zweiten Teil der Faszination im Film: “In Time“:

Die Autos. 

64 Lincoln Lehman Peterson

64 Lincoln Lehman Peterson

Eine grandiose Limousine, dieser Lincoln aus den 60-70 Jahre der USA. Mit geschätzten 19 Zoll Felgen und viel schwarz verkörpert diese Limousine eine “Fuck you” Straßen-Präsenz die schlichtweg Atemberaubend ist.

Dodge Challenger

Dodge Challenger

Mattschwarze Challenger aus unterschiedlichen Jahren, mit feinen und vermutlich mal 20 Zoll großen Tiefbettfelgen. Das ideale Auto um als Dienstfahrzeuge für eine korrupte Polizeibehörde eines  totalitären Regime zu dienen. Oder perfekt zum cruisen durch apokalyptische Landschaften. (Mir fällt da Brandenburg ein, warum?)

Bist Du ein E-Type?

Bist Du ein E-Type?

Der Glanz des sorgenfreien Lebens. Für Menschen mit Jahrtausenden auf der eigenen Lebensuhr. Eine technoide Wiederbelebung der Jaguar E-Type Eleganz. Perfekt um der Welt die eigene Befreiung von Alltagssorgen zu demonstrieren.

 

Wie finde ich jetzt die Kurve zurück?

Eventuell mit der Subsummierung meiner Gedanken: Lebt. Macht was euch Freude bringt. Arbeitet nicht für die Existenz alleine. Findet das Gleichgewicht. Trefft kluge Entscheidungen die beiderseits einen fairen Deal versprechen. 

Für mich ist es dieser Blog…..ein kleiner Schritt auf meiner Lebenszeituhr … aber ein wichtiger.

Original: Mein Auto Blog » Motorkultur

Created Sonntag, 15. April 2012 Created by admin Categories Timeline Tags bloggen | Film | Gedanken | Gesellschaft | Kultkarren | Motorkultur | Philosophisch | uft | xbox | zeit
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27 Aug 2015

2015 Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake OrangeArt Edition – Video und Fakten

2015 Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake OrangeArt Edition – Video und Fakten

Mercedes-Benz hat uns hat uns zur internationale Fahrveranstaltung nach Frankfurt, Deutschland, wo wir am 06.03.2015 unseren Video-Fahrbericht mit dem 2015 Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake OrangeArt Edition für Euch gedreht haben. Unser Mercedes-Benz CLA 250 war in der Farbe Mountain Grau Metallic lackiert und verfügte über die Ausstattungslinie OrangeArt Edition. Als Mitbewerber sehen wir zu dem Kombi von Mercedes-Benz beispielsweise Volvo C30, Skoda Octavia Combi RS, Seat Leon ST Cupra . Den Verkaufspreis unseres Testwagens schätzen wir auf 60.000 Euro. Viel Spaß mit unserem Test mit dem Mercedes-Benz CLA 250 :

Unseren Video-Fahrbericht mit dem 2015 Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake OrangeArt Edition auf Youtube ansehen.

Unter der Haube vom Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake befindet sich ein 2.00 Liter (Reihen Vier-Zylinder ) Motor mit einer Leistung von 211 PS (155 kw) und einem maximalen Drehmoment von 350 Nm, welches 1200-4000/min Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht. Unser Testwagen verfügt über Allradantrieb, geschaltet wird mittels Doppelkupplung-Automatik-Getriebe (Automatikgetriebe 7G-DCT).

Wie fährt sich der Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake?

Unser Tacho-Video vom 2015 Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake OrangeArt Edition auf Youtube ansehen.

Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der 2015 Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake OrangeArt Edition innerhalb 6.80 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 240 km/h erreicht.

Der Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake verfügt über einen Tankinhalt von 56 Litern. Bei einem NEFZ-Verbrauch laut Mercedes-Benz von 6.60 Litern Super auf 100 Kilometern könnte man theoretisch auf eine Reichweite von fast 840 Kilometern kommen. Der kombinierte CO2-Ausstoss liegt laut Mercedes-Benz bei 154 g/km.

Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake – Abmessungen und Kofferraum

Der Mercedes-Benz CLA 250 ist 4.63 m lang bei einem Radstand von 2.70 m. Er ist 1.44 m hoch und misst in der Breite 1.78 Meter. Von Außenspielgel zu Außenspiegel ist er 2.03 Meter breit. Der Wendekreis des Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake beträgt 11.00 m. Das Leergewicht ist mit 1.555 kg angegeben, das zulässige Gesamtgewicht mit 2.050 kg.

In den Kofferraum vom 2015 Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake OrangeArt Edition passen 495 Liter. Bei umgeklappter Rückbank sind es 1.354 Liter. Maximal zugeladen werden dürfen 495 kg – davon dürfen 100 kg auf das Dach geladen werden. Die maximale Anhängelast für gebremste Anhänger beträgt 1.5 Tonnen. Die maximale Anhängelast für ungebremste Anhänger beträgt 750 kg.

Der preiswerteste Mercedes-Benz CLA 250 ist für 29.810 Euro zu haben. Unser Testwagen hat einen Basispreis von 48.457 Euro, kostet aber so wie er hier steht 60.000 Euro. Die Versicherungsklassen Haftpflicht, Vollkasko und Teilkasko: 17 / 22 / 24

Den Tech-Check vom Infotainment-System im 2015 Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake OrangeArt Edition auf Youtube ansehen.

2015 Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake OrangeArt Edition – Technische Daten im Überblick

Testfahrzeug 2015 Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake OrangeArt Edition  
Hersteller Mercedes-Benz  
Bauform Kombi  
Motor und Getriebe Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake
 
Motor Reihen Vier-Zylinder  
Hubraum 2.00 Liter
 
Ps 211 PS
 
Kw 155 KW
 
Maximales Drehmoment 350 Nm
 
Antriebsart Allradantrieb  
Getriebeart Doppelkupplung-Automatik-Getriebe  
Getriebe Automatikgetriebe 7G-DCT  
Fahrleistungen Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake
 
Beschleunigung 0 auf 100 km/h 6.80 Sekunden
 
Höchstgeschwindigkeit 240 km/h
 
Verbrauch und Emissionen Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake
 
Kombinierter NEFZ-Verbrauch laut Hersteller 6.60 l/100 km
 
Kombinierter CO2-Ausstoss laut Hersteller 154 g/km
 
Kraftstoffart Super  
Tankinhalt 56 Liter
 
Abmessungen Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake
 
Länge 4.63 Meter
 
Höhe 1.44 Meter
 
Breite 1.78 Meter
 
Breite mit Außenspiegel 2.03 Meter
 
Radstand 2.70 Meter
 
Wendekreis 11.00 Meter
 
Gewichte und Lasten Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake
 
Leergewicht 1.555 KG
 
Zulässiges Gesamtgewicht 2.050 kg
 
Maximale Zuladung 495 kg
 
Kofferraumvolumen 495 Liter
 
Kofferraumvolumen bei umgeklappter Rücksitzbank 1.354 Liter
 
Dachlast 100 kg
 
Maximale Anhängelast (Gebremster Anhänger) 1500 kg
 
Maximale Anhängelast (Ungebremster Anhänger) 750 kg
 
Einstiegspreis 29.810 Euro
 
Basispreis Testwagen 48.457 Euro
 
Listenpreis Testwagen ca. 60.000 Euro
 
Versicherungsklassen HP / VK / TK 17 / 22 / 24  

See our in-depth review of the 2015 Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC Shooting Brake OrangeArt Edition on Youtube.

Original http://ausfahrt.tv/2015-mercedes-benz-cla-250-4matic-shooting-brake-orangeart-edition-video-und-fakten/

27 Aug 2015
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Hübsch gemacht?, Kia Sportage 2260

Kia Sportage

Kia hat den Sportage überarbeitet und zeigt das Resultat an der IAA in Frakfurt.

Natürlich findet man bei den Koreanern wieder salbungsvolle Worte, was das Design des neuen Sportage angeht. Von Kampfjet-Anleihen ist das die Rede. Oder: «Der rundum überarbeitete Kia Sportage beeindruckt in seiner nunmehr vierten Generation durch sein markantes, modernes Design, das aus jedem Betrachtungswinkel Kraft und Wendigkeit ausstrahlt.» Das neue Kleid des Kia ist übrigens aus einer Zusammenarbeit aller drei Kia-Designzentren entstanden. Was bedeutet, dass Korea, Deutschland und die USA am neuen SUV mitgearbeitet haben. Sei’s drum, das Auto sieht gut aus. Und das die Kia-Modelle auch über gute Antriebe verfügen, innen schön gemacht sind und über sehr gute Garantieleistungen verfügen, haben wir schon öfters geschrieben. Das wird auch beim «neuen» Sportage nicht anders sein. Wann er zu uns kommt und was er kosten wird ist indes noch unklar.
Mehr Kia gibts im Archiv.


Hübsch gemacht?, Kia Sportage 2260

Text: Cha, Fotos: Werk

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/kia-sportage-2260/seite_1-2

26 Aug 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Unter Last, Renault Talisman Kombi 2259

Renault Talisman Grandtour

Renault bringt den Talisman als Kombi zur IAA. Schaut echt gut aus.

An den Namen haben wir uns nach wie vor nicht gewöhnt. Aber der Glücksbringer oder Beschützer als Kombi, den mögen wir auf den ersten Blick. Der wirkt richtig erwachsen. In der Schweiz heisst er natürlich Grandtour, wie alle Kombis bei den Franzosen. Und er soll ziemlich etwas zu bieten haben. Wichtig bei einem Kombi: der Laderaum. Da sollen zwischen 572 und 1700 Litern Platz. Das ist eine ziemlich Ansage, denn der Kombi ist «nur» 486 cm lang. Der packt also ganz schön was weg. Wir er innen aussieht, wollte uns Renault nicht verraten, aber wir gehen davon aus, dass er sich im Innenraum kaum von der Limousine unterscheiden wird. Wer also mag, kann sich die Interieur-Bilder hier anschauen.
Die Masse des Kombis entsprechen mit einer Breite von 187 cm und einer Höhe von 146 cm exakt jenen der Limousine. Natürlich verbaut Renault die neuste Motorentechnologie im Talisman. Niedrige Verbräuche werden nicht nur, aber vor allem, die Flottenbetreiber interessieren. Da macht Renault noch keine genauen Angaben. Aber der Basismotor mit 110-Diesel-PS und einem Hubraum von nur 1,5 Litern dürfte ziemlich sparsam sein. Die Leistungsspanne reicht vom kleinen Diesel bis zu 200 PS aus einem aufgeladenen Benziner. Die Massenmotor dürfte der grosse Diesel mit 160 PS sein, der uns schon beim Renault Espace erfreut hat.
Unter Last, Renault Talisman Kombi 2259
Heute muss ja jedes neue Modell Millionen von kleinen Helferlein haben. Das ist beim Talisman nicht anders. Für den Renault ist ein breites Spektrum an kamera-, radar- und ultraschallbasierten Fahrassistenzsystemen. Das ADAS-System (Advanced Driver Assistance System) des Renault Modells umfasst Sicherheitsabstand-Warner, Notbremsassistent und Toter-Winkel-Warner. Hinzu kommen Spurhalte-Warner, Verkehrszeichenerkennung mit Geschwindigkeitswarner und Fernlichtassistent. Als weiteres System ist der adaptive Tempopilot erhältlich. Ein fahrendes Mäusekino mehr also, aber eben - der Kunde will das so. Sagt man.
Natürlich hat der Talisman auch eine elektrisch betriebene Heckklappe sowie alle heute nötigen Schnittstellen fürs Smartphone. Und da das Renault-Multimediasystem bisher immer ganz ordentlich funktioniert hat gehen wir davon aus, dass es beim Talisman keinen Rückschritt gibt. Über Verbräuche und Preise schweigt man sich noch aus bei den Franzosen. Kein Wunder, auf dem Markt kommt der Kombi bei uns erst im ersten Semester 2016.
Mehr Renault gibts im Archiv.


Unter Last, Renault Talisman Kombi 2259

Test: cha, Fotos: Werk.

Unter Last, Renault Talisman Kombi 2259

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/renault-talisman-kombi-2259/seite_1-2

26 Aug 2015

2015 Hyundai Tucson 1.6 Turbo Premium – Video und Fakten

2015 Hyundai Tucson 1.6 Turbo Premium – Video und Fakten

Hyundai hat uns hat uns zur nationalen Fahrveranstaltung nach Wiesbaden, wo wir am 23.07.2015 unseren Video-Fahrbericht mit dem 2015 Hyundai Tucson 1.6 Turbo Premium für Euch gedreht haben. Unser Hyundai Tucson war in der Farbe Ruby Wine lackiert und verfügte über die Ausstattungslinie Premium. Als Mitbewerber sehen wir zu dem SUV von Hyundai beispielsweise Volkswagen Tiguan, Mazda CX-5, Nissan Qashquai, KIA Sportage. Den Verkaufspreis unseres Testwagens schätzen wir auf 39.650 Euro. Viel Spaß mit unserem Test mit dem Hyundai Tucson:

Unseren Video-Fahrbericht mit dem 2015 Hyundai Tucson 1.6 Turbo Premium auf Youtube ansehen.

Unter der Haube vom Hyundai Tucson 1.6 Turbo befindet sich ein 1.60 Liter (4-Zylinder mit Twin-Scroll-Turbolader) Motor mit einer Leistung von 177 PS (130 kw) und einem maximalen Drehmoment von 265 Nm, welches zwischen 1.500 – 4.500 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht. Unser Testwagen verfügt über Allradantrieb, geschaltet wird mittels Doppelkupplung-Automatik-Getriebe (7-Gang DCT).

Wie fährt sich der Hyundai Tucson 1.6 Turbo?

Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der 2015 Hyundai Tucson 1.6 Turbo Premium innerhalb 9.80 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 201 km/h erreicht.

Der Hyundai Tucson 1.6 Turbo verfügt über einen Tankinhalt von 62 Litern. Bei einem NEFZ-Verbrauch laut Hyundai von 7.50 Litern Super auf 100 Kilometern könnte man theoretisch auf eine Reichweite von fast 820 Kilometern kommen. Der kombinierte CO2-Ausstoss liegt laut Hyundai bei 177 g/km.

Hyundai Tucson 1.6 Turbo – Abmessungen und Kofferraum

Der Hyundai Tucson ist 4.47 m lang bei einem Radstand von 2.67 m. Er ist 1.65 m hoch und misst in der Breite 1.85 Meter. Von Außenspielgel zu Außenspiegel ist er 2.06 Meter breit. Der Wendekreis des Hyundai Tucson 1.6 Turbo beträgt 10.80 m. Das Leergewicht ist mit 1.770 kg angegeben, das zulässige Gesamtgewicht mit 2.190 kg.

In den Kofferraum vom 2015 Hyundai Tucson 1.6 Turbo Premium passen 513 Liter. Bei umgeklappter Rückbank sind es 1.503 Liter. Maximal zugeladen werden dürfen 420 kg – davon dürfen 100 kg auf das Dach geladen werden. Die maximale Anhängelast für gebremste Anhänger beträgt 1.4 Tonnen. Die maximale Anhängelast für ungebremste Anhänger beträgt 750 kg.

Der preiswerteste Hyundai Tucson ist für 22.400 Euro zu haben. Unser Testwagen hat einen Basispreis von 36.400 Euro, kostet aber so wie er hier steht 39.650 Euro. Die Versicherungsklassen Haftpflicht, Vollkasko und Teilkasko: 17 / 20 / 23

2015 Hyundai Tucson 1.6 Turbo Premium – Technische Daten im Überblick

Testfahrzeug 2015 Hyundai Tucson 1.6 Turbo Premium  
Hersteller Hyundai  
Bauform SUV  
Motor und Getriebe Hyundai Tucson 1.6 Turbo
 
Motor 4-Zylinder mit Twin-Scroll-Turbolader  
Hubraum 1.60 Liter
 
Ps 177 PS
 
Kw 130 KW
 
Maximales Drehmoment 265 Nm
 
Antriebsart Allradantrieb  
Getriebeart Doppelkupplung-Automatik-Getriebe  
Getriebe 7-Gang DCT  
Fahrleistungen Hyundai Tucson 1.6 Turbo
 
Beschleunigung 0 auf 100 km/h 9.80 Sekunden
 
Höchstgeschwindigkeit 201 km/h
 
Verbrauch und Emissionen Hyundai Tucson 1.6 Turbo
 
Kombinierter NEFZ-Verbrauch laut Hersteller 7.50 l/100 km
 
Kombinierter CO2-Ausstoss laut Hersteller 177 g/km
 
Kraftstoffart Super  
Tankinhalt 62 Liter
 
Abmessungen Hyundai Tucson 1.6 Turbo
 
Länge 4.47 Meter
 
Höhe 1.65 Meter
 
Breite 1.85 Meter
 
Breite mit Außenspiegel 2.06 Meter
 
Radstand 2.67 Meter
 
Wendekreis 10.80 Meter
 
Gewichte und Lasten Hyundai Tucson 1.6 Turbo
 
Leergewicht 1.770 KG
 
Zulässiges Gesamtgewicht 2.190 kg
 
Maximale Zuladung 420 kg
 
Kofferraumvolumen 513 Liter
 
Kofferraumvolumen bei umgeklappter Rücksitzbank 1.503 Liter
 
Dachlast 100 kg
 
Maximale Anhängelast (Gebremster Anhänger) 1400 kg
 
Maximale Anhängelast (Ungebremster Anhänger) 750 kg
 
Einstiegspreis 22.400 Euro
 
Basispreis Testwagen 36.400 Euro
 
Listenpreis Testwagen ca. 39.650 Euro
 
Versicherungsklassen HP / VK / TK 17 / 20 / 23  

Original http://ausfahrt.tv/2015-hyundai-tucson-1-6-turbo-premium-video-und-fakten/

26 Aug 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Kimchi-Wahn, Hyundai N 2258

Hyundai N

Hyundai will sportlichere Modelle bringen und lanciert dazu die Untermarke «N». Welch edler Name!

Hyundai ist bieder. Das war mal. Damals, als man noch Mazda-Modelle in Lizenz baute, dröge Mitsubishi-Motörchen verbaute. Seit geraumer Zeit ist Hyundai durchaus angesagt. Und optisch durchaus ansprechend. Nur eines hatten die wenigsten Autos aus Korea: Power. Das soll sich nun ändern. An der IAA in Frankfurt zeigt Hyundai einen Ausblick auf die neue Marke. «N» heisst sie, und ja, es hätte sicher bessere Bezeichnungen gegeben. Aber «M» war halt schon besetzt... Auch wenn es der etwas lustlose Name nicht erahnen lässt, Hyundai ist es ernst beim Thema Sport. Das zeigt sich auch beim Engagement in der Rallye-WM. Die Autos die in der WRC antreten sind wirklich sexy, und auch Erfolge fahren sie ein.
Und genau aus diesem Umfeld soll das technische Rüstzeug für die neue Untermarke kommen. Zwar nennt man bei den Koreanern noch keine Details, aber aber der N 2025 Vision soll einen Vorgeschmack auf das bieten, was man sich bei Hyundai als Sportwagen so vorstellt. Und es wird ein zweiten, deutlich seriennaheres Konzeptauto an der Messe geben: den RM 15. Es soll über einen Zweilitermotor mit 300 PS verfügen. Das mag angesichts der PS-Schlacht der europäischen Hersteller eher bescheiden wirken. Für koreanische Verhältnisse ist das aber: Wow!
Hyundai Vision 2025
Gut möglich, dass man in Korea auch gar nicht sooo viel Freude daran hat, aber die Europäer mal machen lässt. Denn die Entwicklung der «N»-Modelle dürfte fast komplett in Deutschland stattfinden. In einem grossen Komplex nahe Frankfurt, wo auch die Rallyeabteilung von Hyundai zu Hause ist. Ob allerdings das RM15 Concept jemals in Serie geht, wagen wir zu bezweifeln. Denn einen Mittelmotorsportler anzubieten finden wir für eine Marke mit noch wenig Rennsport-Ruhm doch - ziemlich mutig.
Und weil die Lancierung der Marke «N» mit der Vorstellung des World Rallye Car für 2016 einher geht wäre es schön, wenn das erste «N»-Modell wie das künftige Rallyeauto ein Hyundai i20 sein dürfte. Doch das scheint nur Wunschdenken zu sein, denn bereits wurde ein «böser» i30 rund um den Nürburgring gesichtet. Das finden wir nicht so prickelnd, schliesslich sollte man eine neue Sportmarke nicht mit einer Pimp-Versionen eines «alten» Wagens beginnen. Davon kann zum Beispiel Nissan (Nismo) ein Lied singen. Wir sind gespannt, wie man bei Hyundai die Rennsport-Aktivitäten in bare Münze umzusetzen versucht. Interessant dürften die Autos mit dem Zusatz «N» allemal werden. Ob sie dann auch sexy und begehrt sind, steht auf einem anderen Blatt.
Mehr Hyundai gibts im Archiv.


Kimchi-Wahn, Hyundai N 2258

WRC Hyundai 2016

Kimchi-Wahn, Hyundai N 2258

Hyundai RM 15 Concept. Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/hyundai-n-2258/seite_1-2

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26 Aug 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Michael Peschel  

Ronde Wallonia Classic 2015| Bilder zur Oldtimerrallye

Am Sonntag, den 24. Juni, wurde die Ronde Wallonia Classic 2015 mit Start und Ziel in Weismes ausgetragen. Es handelte sich um die zehnte Auflage. Die Ronde Wallonia Classic ist eine Orientierungsrallye für klassische Autos.

Mehr zu den Rallye-Fotografen findet Ihr hier auf der Homepage www.PhotoAHRt.de

Original http://germanmotorkult.de/ronde-wallonia-classic-2015-bilder-zur-oldtimerrallye/

26 Aug 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Gewichtstuning

Vorgestern kam ich mit dem Titan wirklich "auf das letzte Volt" nach Hause. Ich muss, um in meine Garage zu kommen, durch eine Toreinfahrt. Bedeutet 2 Tore und die Garagentür öffnen und dazu noch einmal den Wagen abstellen, weil der Torschlüssel am selben Schlüsselbund ist. Was war ich froh, dass ich nicht schieben musste. Natürlich bin ich inzwischen gewappnet. Eine geladene Batterie stand bereit, also habe ich gestern gewechselt.

Das geht so nicht weiter. Zeit der Ursache auf den Grund zu gehen. Also hochgebockt, denn die LiiMa am Escort sitzt echt beschissen erreichbar unter dem Motor. Autos mit Quermotoren...

Gewichtstuning

Ich hatte ja die Vermutung, dass da Kabel abvibriert waren. Nach der Demontage der Verkleidung war mir klar: Das kann es nicht sein, denn da sitzt ein Stecker drauf.

Gewichtstuning

Telefonjoker. Da ich mit Elektrik ein wenig auf Kriegsfuß stehe, habe ich meinen KFZ Elektrik Experten Michaelangerufen, der meinte, ich solle einfach einmal vorbeikommen. Na dann los! Durchgemessen, ob im Ruhezustand irgendwo Strom verloren geht. Das Ergebnis war etwas verwirrend, denn der anfängliche Stromfluss reparierte sich selbst. Offenbar hängt ab und an das Relais von der Endstufe. Das erklärt aber nicht, warum auch während der Fahrt der Saft abnimmt. Die Erklärung war einfach: Die Lichtmaschine lädt einfach nicht. Da kommt inzwischen nullinger raus. Mit einem Benziner wäre ich wahrscheinlich schon längst irgendwo liegen geblieben, aber so ein oller Diesel läuft ja ohne Stromzufuhr, wenn er mal angesprungen ist, weil er keinen Zündfunken braucht. Ein Hoch auf Bauern Low Tech!

Was mir nicht aufgefallen war: Beim Einschalten der Zündung geht die Batterieleuchte nicht an. Ein Zeichen dafür, die Kohlen keinen Kontakt haben. Beim Versuch, die Kohlen rauszuschrauben, riss gleich die erste Schraube bündig ab.

Gewichtstuning

Verdammt. Wir konnten in der Situation nichtweitermachen. Ich wusste ehrlich gesagt nicht, ob an meinem Ersatzmotor noch eine Lichtmaschine sitzt und Michael machte mir Hoffnungen, wenn es eine Bosch wäre, könnte eventuell eine von VW passen.

Zurück in der Werkstatthölle war klar, was kam. Am Reservemotor war keine Lichtmaschine und nach der Demontage der LiMa musste ich sehen: Es ist keine Bosch, sondern eine Valeo.

Gewichtstuning

Vergleich mit VW Lichtmaschinen. Nein, das passt never ever. mal abgesehen davon, dass die Befestigung anders ist. Die Befestigung und der Haltebügel sind an unterschiedlichen Positionen.

Gewichtstuning

Gewichtstuning

Die Kohlen waren tatsächlich abgenutzt.

Gewichtstuning

Wenn ich die einsetze geht das ohne Widerstand der Federn hinter den Kohlen.

Aber ersetzen ist nicht, weil die eine Schraube ja bündig abgebrochen ist. Michael warnte vor ausbohren: Die Späne wären Gift für die LiMa. Gut, kann man drüber streiten. Ich habe daheim gleich mal eBay durchsucht und gesehen, was ich für eine andere LiMa investieren muss. Ein Schrotthändler bot eine gebrauchte an für 18 Euro inkl. Versand & Garantie. Da habe ich nicht lange überlegt und bestellt.

Die kaputte Lichtmaschine habe ich nicht wieder montiert. Wenn sie eh nicht arbeitet, kann ich sie gleich weglassen. Bis der Ersatz da ist, fahre ich nur noch Kurzstrecke, Radio, Fernlicht und Lüftung bleiben aus. Man könnte von Gewichtstuning reden, was aber eine andere Maßnahme wieder kaputt macht: Die geladene Ersatzbatterie kommt jetzt in den Beifahrerfußraum samt dem Werkzeug, um die Batterie notfalls wechseln zu können.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/gewichtstuning

26 Aug 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Robidog, Robidog 2257

Smart mit Hundesitzen

Nein, wir sagen nicht das Smart auf den Hund gekommen ist. Das wäre abgedroschen. Aber weil uns etwas die Worte fehlen, gibts hier ein paar Auszüge aus der Pressemeldung.

«9,5 Millionen Deutsche (und wohl fast so viele Schweizer, Anm. der Red.) haben einen oder gleich zwei Hunde. Gemeinsame Autoreisen wie jetzt zur Urlaubssaison sind bisweilen aber umständlich: Wenn der vierbeinige Freund kurzbeinig ist oder älter, wird der Sprung ins Auto zum mühsamen Klettern. Smart hat mit den Readyspace Sitzen im Forfour die Lösung: Mit einem Handgriff lässt sich die Einstiegshöhe um zwölf Zentimeter senken. Passagier Bello, bitte zum Boarding!» Und weiter heisst es: «So freuen sich beim Ein- und Aussteigen in den Smart Forfour Mensch und Hund, denn der Vierbeiner muss die bei vielen Hunderassen stark beanspruchten Gelenke beim Einstieg weit weniger belasten als in vielen anderen Fahrzeugen.» Und es kommt noch besser, denn Tierärztin Heike Lieberknecht meint: «Den Platz direkt hinter Frauchen oder Herrchen haben viele Hunde dabei
besonders gern. Durch die tiefere Position sind alle Beteiligten auch
dann gut geschützt, wenn scharf gebremst werden muss oder es gar zu
einem Unfall kommt. Aber bitte: Das Tier dennoch immer anschnallen.» Und der Hammer: «Dabei gilt: Je kürzer der spezielle Hundegurt, desto sicherer. Mit einem entsprechenden Adapter lassen sich handelsübliche Modelle einfach in das Gurtschloss des smart einrasten. Eine Hundebox, welche ebenfalls auf die Rücksitzbank des smart forfour passt und den leichten Einstieg des Tieres ermöglicht, ist eine weitere, sichere Transportmöglichkeit für Bello und seinen Chauffeur.» Sicher ein lustiges Bild, wenn Bello und der Chauffeur um die besten Plätze in der Box fighten.
Mehr Smart gibts im Archiv.


Robidog, Robidog 2257

Text: Kynologischer Verein Hambach, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/robidog-2257/seite_1-2

25 Aug 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

bigger is better (3), Cadillac Eldorado Biarritz 1958-1877

Cadillac Eldorado Biarritz 1958

Noch nicht erstelltCadillac Eldorado Biarritz 1958
Die Veränderungen der 58er Cadillac steckten im Detail. Einmal mehr und wie immer musste der Kühlergrill dran glauben, doch diesmal war es mehr als nur Kosmetik. Bekannt dafür, sehr offen und empfänglich für gute Ideen zu sein, erhielt Cadillac immer wieder Verbesserungsvorschläge auch von ausserhalb des GM-Konzerns. So konnte die «Doehler-Jarvis Division» den Cadillac-Bossen ein neues Pressverfahren anbieten, das in Deutschland schon erfolgreich war und mit dem in viel kürzerer Zeit viel mehr und viel günstigere Stahlteile geformt werden konnten. Carence Morphew, der seit 1956 für den Karosserienbau bei Cadillac verantwortlich war, packte die Gelegenheit beim Schopf und verordnete den neuen Modellen einen neuen Grill aus diesen neu gepressten Teilen, die in der Werbung als leicht widersprüchlich als «konkave, kugelförmige Projektile» bezeichnet wurden. Wie sie auch immer heissen wollten, diese Gitterstäbe machten den Cadillac-Kühlergrill noch spezieller als er schon immer war.
Mit der Einführung dieses neuen Stahlbearbeitungsverfahrens, dass sehr effektiv war, weil auf viel grösseren Maschinen gearbeitet werden konnte – die «Doehler-Jarvis»-Presse für die Gitterteile wog 120 Tonnen –, erinnerten sich die Cadillac-Bosse daran, dass sie sich eigentlich schon lange vergrössern wollten und auch mussten, wenn sie weiterhin 150'000 Fahrzeuge pro Jahr herstellen wollten. Doch während andere Autohersteller in Detroit sich für viel Geld neue Denkmäler setzten, wollte Cadillac Geld sparen und sah sich nach einer ausrangierten Fabrik um, die man umbauen wollte. Nachdem man die alte Hudson-Produktionshalle nicht bekommen konnte – sie wurde später in einen Parkplatz verwandelt –, gab man sich mit der Halle zufrieden, in der früher die Hudson-Karosserien gefertigt worden waren.
Cadillac Eldorado Biarritz 1958
Cadillac Eldorado Biarritz 1958
Nach dem Umbau, der nur rund ein Drittel eines Neubaus kostete, wurde in dieser neuen «Plant Four» alles hergestellt, was gepresst werden konnte, also hauptsächlich Karosserieteile. Der Umzug – zu jener Zeit der grösste der Industriegeschichte – von rund 350 Maschinen mit einem Gewicht von 70'000 Tonnen war so gut geplant, dass kaum ein Produktionstag ausfiel. Gleichzeitig schaffte sich Cadillac auch 64 neue Pressen an, die genauer und viel schneller arbeiteten als das alte Gerät. Der so geschaffene Platz in den alten Fabrik blieb auch nicht lange leer, es gab eine neue Produktionsstrasse für Zylinderköpfe und -blöcke, die wegweisend in der Qualitätskontrolle war.
Und wenn wir schon von Qualitätsverbesserungen sprechen: 1958 führte Cadillac auch einen neuen Verchromungsprozess ein.
Cadillac Eldorado Biarritz 1958
Cadillac Eldorado Biarritz 1958
Cadillac Eldorado Biarritz 1958
Cadillac Eldorado Biarritz 1958
Cadillac Eldorado Biarritz 1958
Die vielen verwendeten Chromteile, die zuerst aufgerauht, dann mit Nickel bezogen und schliesslich verchromt wurden, waren den perfektionswütigen Ingenieuren der eigens geschaffenen «Polishing and Plating»-Abteilung schon lange ein Dorn im Auge. Zusammen mit der «Metal & Thermit Corporation» wurde deshalb ein Verfahren entwickelt, mit dem sich das Chrom viel weniger schnell abnützte und unempfindlicher gegen Rost wurde. Bei der Entwicklung des neuen Verfahrens entdeckte man ausserdem, dass nicht nur Nickel, sondern auch Stahl verchromt werden konnte.
Doch zurück zu den 58er Modellen. In diesem Jahr konnte gegen Aufpreis bei allen Cadillac-Modellen die aus dem Eldorado Brougham bekannte Luftfederung bestellt werden. Gleichzeitig baute man bei allen Modellen auch eine neue Hinterrad-Aufhängung ein, die den Cadillac vor allem ein besseres Kurvenverhalten brachten. Auch am Motor wurde gearbeitet, er leistete jetzt trotz geringerem Benzinverbrauch 310 PS bei 4800/min und erreichte sein maximales Drehmoment von 395 Nm bei 3100/min. Dies wurde mit längeren Einlass- und grösseren Auslassventilen sowie einer höheren Verdichtung (neu 10,25:1) und veränderten Brennräumen erreicht.
Der Eldorado-Motor, der gegen Aufpreis auch bei allen anderen Modellen zu haben war, schaffte neu 335 PS bei 4800/min und gleichem maximalen Drehmoment. Selbstverständlich gab es neben dem schon erwähnten Kühlergrill und den etwas sanfteren Stossstangenhörnern noch andere äussere Retouschen am neuen Modell. Am offensichtlichsten als Neuerung zu erkennen waren die doppelten Frontlampen sowie die Lufthutzen am vorderen Kotflügel.
Mehr Cadillac gibt es in unserem Archiv. Wir hatten schon, in dieser Reihe:
- 56er Eldorado Biarritz.
- 57er Eldorado Brougham.
- 57er Eldorado Biarritz.Cadillac Eldorado Biarritz 1958

Original http://www.radical-mag.com/oldtimer/cadillac-eldorado-biarritz-1958-1877/seite_1-2

25 Aug 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Kurven? Kurven!, Curves-1736

Curves, das Magazin

«Curves» ist eines der grossartigsten Magazine überhaupt.

Wir haben «Curves» ja von der ersten Ausgabe an geliebt. Und empfohlen. Nur schon die Idee: Kurven. Einfach nur: Kurven. Dies aber in genialer Umsetzung, die schönsten Strecken sauber beschrieben. Inklusive dem passenden Futter - weil man ja auch mal Stärkung braucht zwischen all den Kurven. Gut, wir hätten da noch ein paar andere Vorschläge, aber wir wollen unseren deutschen Kollegen ja nicht zu nahe treten...
Und jetzt kommt das Werk «Route des Grandes Alpes» in einer neuen Produktion. Klingt vielleicht seltsam, nachdem «Curves» die 2. Auflage auch schon neu fotografiert hatte. Muss aber sein, sagt Stefan Bogner, der grossartige Photograph, der hinter «Curves; steht. Und weiter sagt er: «Diese Strecke ist für uns eine der schönsten überhaupt - und hat ein paar Seiten Umfang mehr verdient. Mit dabei der GT3RS und GT4 wie auch ein paar Rennwägen aus den 70er Jahren. Wir finden nämlich, dass diese Autos nicht nur auf die Rennstrecke passen, sondern auch wunderbar in die Berge.» Wir auch. Aber wir sind ja auch: Bergler. Das neue «Curves» ist seit heute, 25.8., im Handel.
Und bald kommt auch: «The Porsche Drive». Mit was wohl? Darauf freuen wir uns auch schon.
Ein paar der schönsten Kurven gibt es in der Bildergalerie.


Kurven? Kurven!, Curves-1736

Original http://www.radical-mag.com/fahrfreude/curves-1736/seite_1-2

 
25 Aug 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Jan Gleitsmann  

2015 Mazda2 Skyactiv-G 90 Exclusive-Line – Video und Fakten

2015 Mazda2 Skyactiv-G 90 Exclusive-Line – Video und Fakten

Mazda hat uns hat uns zur internationale Fahrveranstaltung nach Barcelona, Spanien, wo wir am 02.02.2015 unseren Video-Fahrbericht mit dem 2015 Mazda2 Skyactiv-G 90 Exclusive-Line für Euch gedreht haben. Unser Mazda2 war in der Farbe Plutossilber metallic lackiert und verfügte über die Ausstattungslinie Exclusive-Line. Als Mitbewerber sehen wir zu dem Kleinwagen von Mazda beispielsweise Honda Jazz, Toyota Yaris, Opel Corsa, Ford Fiesta, Seat Ibiza, Skoda Fabia. Den Verkaufspreis unseres Testwagens schätzen wir auf 18.680 Euro. Viel Spaß mit unserem Test mit dem Mazda2:

https://www.youtube.com/watch?v=Qp4zsrXW2A

Unseren Video-Fahrbericht mit dem 2015 Mazda2 Skyactiv-G 90 Exclusive-Line auf Youtube ansehen.

Unter der Haube vom Mazda2 Skyactiv-G 90 befindet sich ein 1.50 Liter (vorne quer eingebauter 4-Takt Ottomotor SKYACTIV-G, Zylinderkopf und Motorblock aus Aluminium-Legierung, Start-Stopp-System i-stop) Motor mit einer Leistung von 90 PS (66 kw) und einem maximalen Drehmoment von 148 Nm, welches bei 4.000 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht. Unser Testwagen verfügt über Frontantrieb, geschaltet wird mittels manueller Schaltung (SKYACTIV-M/T FünfgangSchaltgetriebe).

Wie fährt sich der Mazda2 Skyactiv-G 90?

Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der 2015 Mazda2 Skyactiv-G 90 Exclusive-Line innerhalb 9.40 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 183 km/h erreicht.

Der Mazda2 Skyactiv-G 90 verfügt über einen Tankinhalt von 44 Litern. Bei einem NEFZ-Verbrauch laut Mazda von 4.50 Litern Super auf 100 Kilometern könnte man theoretisch auf eine Reichweite von fast 970 Kilometern kommen. Der kombinierte CO2-Ausstoss liegt laut Mazda bei 105 g/km.

Mazda2 Skyactiv-G 90 – Abmessungen und Kofferraum

Der Mazda2 ist 4.06 m lang bei einem Radstand von 2.57 m. Er ist 1.50 m hoch und misst in der Breite 1.70 Meter. . Der Wendekreis des Mazda2 Skyactiv-G 90 beträgt 9.50 m. Das Leergewicht ist mit 1.050 kg angegeben, das zulässige Gesamtgewicht mit 1.505 kg.

In den Kofferraum vom 2015 Mazda2 Skyactiv-G 90 Exclusive-Line passen 180 Liter. Bei umgeklappter Rückbank sind es 950 Liter. Maximal zugeladen werden dürfen 530 kg – davon dürfen 50 kg auf das Dach geladen werden. Die maximale Anhängelast für gebremste Anhänger beträgt 1.1 Tonnen. Die maximale Anhängelast für ungebremste Anhänger beträgt 515 kg.

Der preiswerteste Mazda2 ist für 12.790 Euro zu haben. Unser Testwagen hat einen Basispreis von 15.290 Euro, kostet aber so wie er hier steht 18.680 Euro. Die Versicherungsklassen Haftpflicht, Vollkasko und Teilkasko: 15 / 19 / 21

Den Tech-Check vom Infotainment-System im 2015 Mazda2 Skyactiv-G 90 Exclusive-Line auf Youtube ansehen.

2015 Mazda2 Skyactiv-G 90 Exclusive-Line – Technische Daten im Überblick

Testfahrzeug 2015 Mazda2 Skyactiv-G 90 Exclusive-Line  
Hersteller Mazda  
Bauform Kleinwagen  
Motor und Getriebe Mazda2 Skyactiv-G 90
 
Motor vorne quer eingebauter 4-Takt Ottomotor SKYACTIV-G, Zylinderkopf und Motorblock aus Aluminium-Legierung, Start-Stopp-System i-stop  
Hubraum 1.50 Liter
 
Ps 90 PS
 
Kw 66 KW
 
Maximales Drehmoment 148 Nm
 
Antriebsart Frontantrieb  
Getriebeart manueller Schaltung  
Getriebe SKYACTIV-M/T FünfgangSchaltgetriebe  
Fahrleistungen Mazda2 Skyactiv-G 90
 
Beschleunigung 0 auf 100 km/h 9.40 Sekunden
 
Höchstgeschwindigkeit 183 km/h
 
Verbrauch und Emissionen Mazda2 Skyactiv-G 90
 
Kombinierter NEFZ-Verbrauch laut Hersteller 4.50 l/100 km
 
Kombinierter CO2-Ausstoss laut Hersteller 105 g/km
 
Kraftstoffart Super  
Tankinhalt 44 Liter
 
Abmessungen Mazda2 Skyactiv-G 90
 
Länge 4.06 Meter
 
Höhe 1.50 Meter
 
Breite 1.70 Meter
 
Radstand 2.57 Meter
 
Bodenfreiheit 14.30 Zentimeter
 
Wendekreis 9.50 Meter
 
Gewichte und Lasten Mazda2 Skyactiv-G 90
 
Leergewicht 1.050 KG
 
Zulässiges Gesamtgewicht 1.505 kg
 
Maximale Zuladung 530 kg
 
Kofferraumvolumen 180 Liter
 
Kofferraumvolumen bei umgeklappter Rücksitzbank 950 Liter
 
Dachlast 50 kg
 
Maximale Anhängelast (Gebremster Anhänger) 1100 kg
 
Maximale Anhängelast (Ungebremster Anhänger) 515 kg
 
Einstiegspreis 12.790 Euro
 
Basispreis Testwagen 15.290 Euro
 
Listenpreis Testwagen ca. 18.680 Euro
 
Versicherungsklassen HP / VK / TK 15 / 19 / 21  

Original http://ausfahrt.tv/2015-mazda2-skyactiv-g-90-exclusive-line-video-und-fakten/

25 Aug 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Volvo Türen am VW

Ich wollte die Türen ja wiederherstellen. Die Unterkanten sind eine Sollroststelle beim Passat 32B. Das hat gleich zwei Gründe: Doppelte Bleche auf der Unterseite und schrumpfende Schachtleisten, neben denen das Wasser reinläuft. Die Unterkanten aller 4 Türen vom Pirat waren mehr oder weniger hin. Irgendwie hätte man es nochmal hinpfuschen können, ich entschied mich für Totalersatz der unteren cm. Gebaut habe ich die Bleche aus ner Dachhaut aus einem 240er Volvo.

Volvo Türen am VW

Das Blech, das ich verwendet habe, war nicht lang genug für die vorderen Türen, deshalb musste ich das Blech aus 2 Teilen zusammensetzen. Da, wo man es sieht, habe ich ein Blech dahinter gefütttert und vernietet, die unsichtbare untere Kante habe ich verschweißt.

Volvo Türen am VW

Bei fast 1m Länge komm meine Abkantvorrichtung bei diesem Relativen Blech an seine Grenzen. Die Kante ist in der Mitte ist nicht ganz so scharf. Muss ich mit Leben. Die alte untere Kante habe ich weggetrennt. Das fertig gebogene, zurechtgeschnittene Blech habe ich vernietet - natürlich mit Dichtmasse dazwischen.

Volvo Türen am VW

Die untere Kante ist einfach nur mit viel Dichtmasse einfach verklebt. Ist ja kein tragendes Teil.

Volvo Türen am VW

Dir untere Kante ist jetzt einlagiges Blech, kein so großes Rostrisiko mehr, wie bei doppellagigem Blech. Leider habe ich nur die eine Seite fertig bekommen. Hält doch länger auf, als gedacht.

Volvo Türen am VW

Das doppellagige Blech ist nicht mehr, Gelegenheit auch die zweite rostfördernde Gegebenheit zu eliminieren. Die geschrumpften Schachtleisten.

Schachtleiste

Die gibt es inzwischen wieder neu, aber wieso Geld ausgeben? Gut, die aus Schlachtern sind auch alle zu kurz. Für die vorderen Schachtleisten ist es easy: Die hinteren sind länger. Einfach die hinteren nach vorne bauen und etwas einkürzen.

Schachtleiste

Die vorderen habe ich nach hinten gepackt und je ein Stück aus einer Schachtleiste eines Schlachters eingesetzt. Das wird es wohl tun so.

Schachtleiste

Pragmatische Lösung ohne Geld. Passt.

Am Ende gab’s noch etwas Zahnweiß fürs Haifischmaul.

Noseart

Keine Ahnung, ob ich das richtige weiß erwischt habe. Ich hatte drei verschiedene angefangene Lackdosen mit weiß, welche ich ursprünglich genommen hatte? Ich weiß es leider nicht mehr. Hauptsache, das Gebiss ist wieder komplett.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/volvo-tueren-am-vw?blog=29

Mehr lesen von : Bjoern Habegger

Current Article

24 Sep 2013

Björn Habegger

Meine Leidenschaft hat vier Räder - ich liebe gute Gespräche und nicht alltägliche Metaphern. Nach vielen verschiedenen Stationen im Berufsleben, darf ich heute nur noch das tun, was mir wirklich Spaß macht. Es ist denkbar, dass ich in beruflicher Hinsicht, schlicht der glücklichste Mensch der Welt bin. Autos, Kommunikation und Faszination - eigene Fotos, eigene Geschichten und eine eigene Webseite und vermutlich nennt man mich deswegen einen "Blogger".

social media philosophy - strategisches content marketing und unterhaltsame inhalte - und ich darf tun und lassen, was mir spaß macht - oh boy!

Website: http://mein-auto-blog.de

Created Dienstag, 24. September 2013 Created by Bjoern Habegger Categories Autoren
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02 Nov 2014

Galerie: Detailfotos Opel Astra GTC 1.6 Turbo

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

Original http://mein-auto-blog.de/galerie-detailfotos-opel-astra-gtc-1-6-turbo-94400/

Created Sonntag, 02. November 2014 Tags Astra GTC | Björn Habegger | fotos | galerie | galerien | opel | Testwagen Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
02 Nov 2014

Fahrbericht: Opel Astra GTC

Fahrbericht: Opel Astra GTCBjoern

Karosserie

Fahrkomfort

Motor & Getriebe

Fahrdynamik

Kosten & Umwelt

Emotionen

Meinung: Der Opel Astra GTC macht Spaß, sobald man sich vom Sport-Gedanken gelöst hat.

3.7

Sportschau für WeightWatchers

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Das dieser Fußball-Trainer mit der Brille und dem toupierten Haaransatz einen Opel fährt ist eher ein Fall für die Abteilung Werbe-Fernsehen. Bei diesen Schauspielern, die ich oftmals nicht mit dem Namen kennen und dennoch für die Opel-Werbe-Serie: “Umparken im Kopf” engagiert wurden, ist es dann doch etwas anders, die fahren eventuell doch auch mal Opel. Oder fuhren. Als es mit dem Schauspielern nicht so lief. Eventuell. Parkt die Marke Opel doch in meinem Kopf noch immer ganz klar im Segment: “Arbeiter-Auto”, “Buchhalter-Blechkalesche” und “Sekretärinnen-Stolz”. Nachdem sich der Meriva mit dem LPG-Antrieb schon in meinem Herz unter der Abteilung “Sinnvoll-Van” geparkt hatte, kam der nächste Opel-Tester vorbei. Dieses Mal sollte es etwas sportliches sein:

Sportschau in gelb

Im Fahrbericht:

Opel Astra GTC 1.6 Turbo

Daheim in der Golfklasse. Das “böse G-Wort” gleich zu Beginn des Artikels. Damit wären dann auch die Fronten klar. In Rüsselsheim wird man kotzen, wenn man das Wort “Golfklasse” nur hört. Dabei hat man doch auch ein “gutes Produkt” in diesem “C-Segment”. In dieser Kompaktwagenklasse. Mann hat einen Opel Astra, der in seiner noch aktuellen Version mit einem beachtlichen Reifegrad punkten kann. Aber gut, war nie gut genug. Und nicht schlimm genug, dass man in Wolfsburg immer eine Kühlergrill-Schnauze weiter ist, nein, mittlerweile wird dieses C-Segment von gut einem Dutzend Herstellern mit “ebenso guten” Golf-Gegnern bevölkert. Zeit das sich was dreht.

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Adipöser Astra

Von schräg hinten, leicht gebückt und aus Hüfthöhe betrachtet, wirkt der Opel Astra als 3-Türer extrem sportlich. Also erst einmal so optisch. Eine solide, nach hinten stämmiger auslaufende Schulter, darunter die feisten 19-Zöller (gegen Aufpreis, Serie: 18-Zoll).  Noch eine Etage tiefer, die beiden ovalen Endrohre. Holla. Da will es aber einer wissen, so meine Gedanken. Sicher, in meiner Erinnerung waren Golf GTI und Kadett/Astra GSI immer die Sporthelden des Asphalt-Turnens. Alternativen gab es keine. Da gab es nur zwei Lager: Entweder du bist Opelaner, oder nicht. Ich war es nie! 

Der Dreitürer-Astra bietet dem Auge eine Menge Blech. Fragil ist anders. Und das zeigt sich leider auch beim Blick in das Datenblatt. Der Astra wiegt, obwohl Coupe-Format, satte 1.5 Tonnen. Das sind fast 200 Kilogramm mehr als der GTI aus Wolfsburg. Heftiges Übergewicht für den “Sport-Jung” aus Rüsselsheim. Unter der Haube soll es, im Falle des gewählten Testwagens, ein moderner 1.6 Liter Turbobenziner richten. 200 PS stark und € 25.650 teuer.

Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC

Die tägliche Sportschau

Die fast nicht vorhandene A-Säule, die Motorhaube verliert sich irgendwie ansatzlos im Dachbogen, sieht sportlich aus. Wer sich jedoch korrekt hinter das Volant packen will, der sollte beim einsteigen auf den Kopf achten und sitzt im Anschluss fast unter der Frontscheibe. Man gewöhnt sich an die Sitzposition. Zumal es Opel mit den Sitzen wirklich gut meint. Ordentliche Unterstützung für den Rücken, ein wenig Seitenhalt und viel Komfort. Das Lenkrad könnte dem Fahrer noch ein Stück entgegenkommen, davon abgesehen findet man eine gute Sitzposition. Die schmalen Seitenscheiben lassen einen nie vergessen, hier fährt man den “sportlichen Astra”, den mit drei Türen und einer Rücksitzbank, die man im besten Fall mit Gepäck belädt. Nach hinten einsteigen? Nur etwas für Menschen die im Turn-Unterricht nie gefehlt haben und auch sonst wissen, wie man beim Hürdenlauf die Füße hinter die Ohren faltet. Einmal in der zweiten Reihe angekommen betet man darum, den nächsten Stau zu erwischen. Nur nicht am Ziel ankommen. Aussteigen ist kaum leichter als das hineinfalten. Eine Drillingsgeburt dürfte ähnlich einfach sein.

Satt, sorgsam, solide, schnell
Einmal abfahrbereit zeigt sich der Opel Astra GTC von seiner Sonnenseite! So soll das also klappen mit dem Frontantrieb. Opel gibt sich ordentlich Mühe beim erziehen des Fronttrieblers. 200 PS und 280 Nm soll man auch beim Antrieb über die Vorderachse bitte nicht im Lenkrad spüren, sondern nur in der Magengrube. Das mit dem “nicht im Lenkrad spüren” haben die Opelaner mit der Hilfe ihrer “HiPerStrut”-Vorderachse gelöst. Zudem darf der Opel Astra GTC Testwagen mit dem FlexRide Sportfahrwerk auftrumpfen. Oder aufschütteln. Drei Fahrmodi sind einstellbar: Normal, Sport und Tour. Die Sport-Version zeigt sich für den Alltag als übertrieben hart. In Verbindung mit der 235/45-19 Bereifung führt die Sport-Einstellung zu nervösen Zuckungen im Augenlid. Fahrbahnmarkierungen fühlen sich plötzlich wie Bordsteinkanten an und aus dem spontan einlenkenden GTC wird ein nervöser Asphalt-Cowboy. Übertrieben vor allem in Anbetracht der tatsächlichen Fahrleistungen.

Die Landstraße macht dem GTC dennoch richtig Spass. Das wulstige Sport-Lenkrad liegt gut zur Hand, der Fahrer sitzt gut und das Fahrwerk vermittelt viel Feedback für das Eigenleben des Opel Astra GTC. Bei leichten Lastwechseln spürt man ein sanftes eindrehen des breiten Hinterns, aber alles völlig unkritisch. Das Sechsgang-Getriebe könnte noch ein wenig definierter bei den Gangwechseln sein. So richtig sportlich ist der Schaltknauf nicht durch die Gassen zu führen.

Der 200 PS Turbo müht sich redlich. Und wählt man die Tour-Variante des Fahrwerks, dann bildet der GTC mit dem 1.6 Liter Turbo ein rundes Paket. Nicht hypernervös, aber ansprechend sportlich. So sportlich wie man das mit Anfang 40 eben noch will. Hürdenlaufen und zuckende Augenlider sind ein Fall für die Generation darunter.  Weswegen Opel die Knöpfchen-Vielfalt im Cockpit dadurch auf die Spitze treibt, dass für die Fahrwerks-Einstellungen gleich einmal zwei Taster vorhanden sind, bleibt ein Mysterium. Alleine durch eine sinnvolle Verknüpfung der Funktionen hätte man die 1.5 Millionen (Achtung: Überspitzt!) auf ein erträgliches Maß reduzieren können.

Wählt der unerschrockene GTC-Lenker die Sport-Einstellung, dann glüht der Tachohintergrund rot auf. Beim ersten Mal macht man: Oooooh. Beim zweiten Mal: Hm. Und ein drittes Mal habe ich die Sport-Taste nicht mehr gedrückt. Gerade den “sportlichen GTC mit dem kräftigsten Motor” habe ich bevorzugt in der Kombination aus “Tour” für das FlexRide-Fahrwerk und “eco”-off bewegt. Die Start-Stopp-Technik mag vor allem beim Stop&Go-Verkehr die letzten Tropfen Treibstoff einsparen, aber es nervt. Andere Autos springen “smoother” wieder an und überhaupt lässt sich der GTC, trotz seines Übergewichtes und bei Missachtung der letzten Rille außerordentlich sparsam bewegen.

Dazu trägt dann auch bei, den Turbo-Benziner über das Drehmoment zu fahren, und nicht spitz in die Leistungsecke zu stellen. Die 280 Nm liegen kurz unterhalb von 2.000 Umdrehungen an und fallen oberhalb von 3.500 U/min auch wieder ab. Damit bleibt ein fast Dieseltypischer Drehzahlbereich übrig. Obenherum dreht der 1.6 Turbo willig weiter, so richtig Spaß vermittelt es nicht, zumal der Sound irgendwas zwischen Vorwerk und Miele-Großgerät imitiert. Die Drehmomentwoge mitnehmen, unterhalb von 3.500 bleiben, das Fahrwerk auf Tour und der GTC zeigt sich von seiner stärksten Seite!

Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC

Testverbrauch

Der Normverbrauch träumt von 6.6 Litern im Schnitt. Der Alltagsverbrauch bewegt sich dabei eher bei 8.4 Litern auf 100 Kilometern.

Wer es darauf ankommen lässt, der unterschreitet die 7 Liter Grenze mit viel Tapferkeit. 6.9 Liter, weniger waren auch bei äußerster Enthaltsamkeit nicht machbar.

Turbo läuft, Turbo säuft und die Grenzen des Downsizing sind dort erreicht wie man es richtig laufen lässt. Die Max-Tour wurde mit 12.8 Liter abgeschlossen.

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Die Rechnung bitte

Opel bietet den Dreitürer GTC mit vier Benzinern und drei Dieselmotoren an. Der “stärkste” Benziner ist der gefahrene 200 PS Turbo mit 1.6 Litern Hubraum. Bei den Dieselmotoren ist der neue Bi-Turbo-Diesel mit 195 PS das Maximum und kostet dann € 29.990. Der gefahrene 200 PS Benziner kostet laut Liste € 25.650. Für das empfehlenswerte Innovations-Paket aus “adaptiven Fahrlicht” (AFL+), den Sportsitzen und dem Intelli-Link Radio sollte man weitere € 1.690 einplanen. Ein Muss: Das Komfort-Paket zu  € 930,–, darin enthalten die Zwei-Zonen-Klima, die Sitzheizung und wesentlich wichtiger: Die Einparkhilfe für hinten. Denn die Schießscharten großen Scheiben des Astra GTC mögen nach vorne noch erträglich sein, nach hinten und schräg hinten geht ohne Park-Piepser nix! Das FlexRide-Fahrwerk kann man sich sparen, die Dämpfer auf Sport zu stellen macht man ein-, eventuell zweimal. Danach fährt man in der Standard-Abstimmung.

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Das fehlte, oder war doof

Die Rundumsicht des GTC ist eine Katastrophe. In den Bunkeranlagen am Atlantikwall dürfte die Sicht  nach draußen nicht schlechter gewesen sein.

So richtig doof ist aber das Fazit des ganzen Fahrberichts:

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Fazit:

Denn in diesem Fazit muss ich mir eingestehen, auch wenn uns die Ablösung des Astra  im Herbst 2015 bevorsteht, und auch wenn die Rundumsicht des GTC eine Katastrophe und das Cockpit mit den vielen Knöpfen eine echte Herausforderung für die Hand-Augen-Koordination ist – der Astra ist in Ruhe gereift.

Und er macht Spaß. Nicht als GTI-Gegner, dafür fehlen ihm 20 PS und 200 Kilogramm sind zuviel, aber als klassischer GT. Ein Kompakter mit dem man auf Tour geht. Und bedenke ich meine Schublade voller Vorurteile, dann hat mich der Opel Astra GTC doch ganz ordentlich umgeparkt. Ohne Testimonials in der Werbung, alleine durch sein Talent!

Und für die echte Sportschau hat Rüsselsheim ja noch einen OPC-Astra … 

 

 

Hier geht es zum Opel-Konfigurator

Hier zu den Testwagen-Detailfotos

 

Fahrzeugschein: Opel Astra GTC 1.6 Turbo

Hersteller:Opel
Typ:Astra GTC
Klasse:C-Segment Dreitürer
Motor:R4
Getriebe:6G manuell
Antrieb:Frontantrieb
Hubraum:1.598 ccm
Leistung / Leistung (E-Motor):200 PS b. 5.500 U/min | -
Drehmoment: / Drehmoment (E-Motor):280 Nm b. 1.650 – 3.500 U/min | -
Gewicht Fahrfertig:1.503 kg (EWG m. Fahrer)
Von 0 auf 100:7.9 s
Höchstgeschw.:230 km/h
Verbrauch Benzin (NEFZ):6.6 Liter
CO2-Ausstoß (NEFZ):154 g/km
Emissionsklasse:EU 5
Effizienzklasse:C
cW-Wert:
Kommentar:-
Fotos im Artikel: Bjoern Habegger  Titelbild: Bjoern Habegger

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Original http://mein-auto-blog.de/fahrbericht-opel-astra-gtc-83862/

01 Nov 2014

Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid

Wenn Ford dann in ein paar Wochen den neuen Mondeo endlich in ordentlichen Stückzahlen zu den Händlern bringt, dann bekommen die Kunden die Wahl zwischen Kombi und Fließheck-Limousine, zwischen Dieselmotor und Turbo-Benzinern. Den Hybrid-Antrieb, den bieten die Kölner jedoch nur mit einer Karosserie-Version an und die gibt es ansonsten auch mit keinem anderen Antrieb: Der klassischen Limousine. Vier Türen, kurzes Stummelheck und unter der Haube, die Kraft von zwei Herzen.

Wären da nicht die unterschiedlichen Karosserie-Varianten, die “normalen” Mondeo und der Hybrid-Mondeo wären kaum zu unterscheiden. Wobei es Ford auch bei den Details zwischen Fließheck und Limousine gut gemeint hat. Mann muss schon sehr genau hinschauen um zu sehen, welches der Fahrzeuge einen großen Kofferraumdeckel hat und welcher nur mit einer eher kleinen Blech-Luke geliefert wird.

Ford Mondeo Hybrid 12 Erste Testfahrt

Turbo-Kraft, halber Saft!

Wer sich nur die technischen Daten und das Antriebs des Mondeo-Hybrid anschaut, der könnte auf die Idee kommen, der US-Autobauer hätte schlicht beim beim Hybrid-Vorreiter Toyota eingekauft. Aber das Hybrid-System im Mondeo ist eine FORD-Entwicklung. Wie bei den Japanern verbinden die Amerikaner einen Atkinson-Benziner mit einem E-Motor und einem Planetenradgetriebesatz. Daran angeflanscht, ein Generator. Das Getriebe wird oft einfach nur als stufenloses Getriebe bezeichnet und manche Kollegen haben dem Ford Mondeo Hybrid sogar zwei Elektromotoren angedichtet, de facto ist das e-CVT des Mondo mit dem “Power-Split-Getriebe” des Prius zu vergleichen. Und während der Mondeo in der Tat über drei “Energiequellen” verfügt, dem Benziner und dem E-Motor, ist der Dritte nur für die effiziente Rekuperation der Antriebsleistung im Antriebsstrang und der Kraftverzweigung im e-CVT zuständig.

Es liest sich erst einmal furchtbar umständlich, für den Fahrer ist es jedoch eine Sache die er sofort wieder vergisst, sobald er losgefahren ist. Vom Aufbau, der Verzweigung der Antriebskräfte und dem variablen boosten des E-Motors spürt der Fahrer nichts. Der Mondeo Hybrid fährt rein elektrisch an und hält die Geschwindigkeit im Landstraßenbereich auch für kurze Zeit rein elektrisch. Für mehr als anfahren und kurze Phasen in denen der E-Motor den Mondeo Hybrid am rollen hält, reichen die 1.4 kWh der Batterie leider nicht.

Während der Premiere des neuen Ford Mondeo stand mir die Hybrid-Version nur kurz zur Verfügung. Die ersten Kilometer im Doppelherz-Mondeo haben aber sofort das eigene Temperament gezügelt. Wie bei allen Hybrid-Fahrzeugen fährt man auch mit dem Hybrid Mondeo sofort ruhiger. Das ist ungewöhnlich, denn eigentlich will das exzellente Fahrwerk des neuen Mondeo einen ständig zu einer fröhlichen Kurvenhatz einladen. Doch Dynamik ist für den 187 PS starken Hybrid Mondeo nicht die große Leidenschaft. Er will sanft von einem gefühlvollen Fahrer bewegt werden. Jemand der Spaß daran hat die Spar-Ambitionen des Hybriden zu unterstützen.  300 Nm bietet der Antriebsstrang des Hybrid Mondeo auf und liegt damit auf dem Niveau des 203 PS starken EcoBoost-Vierzylinders.

Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid
Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid
Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid

Weil 1+1 manchmal weniger als zwei ist

Die clevere Kombination von Benzinmotor und Elektromotor, die effiziente Nutzung von kinetischer Energie die man ansonsten durch das abbremsen schlicht in Wärme wandelt und die Nutzung von maximaler Segelleistung lassen den Doppelherz-Mondeo sparsamer werden, als seine EcoBoost-Brüder. Trotz ähnlicher Fahrleistungen. Zumal die Frage, ob man binnen 7.9 Sekunden auf Tempo 100 ist, wie der aktuell stärkste EcoBoost-Mondeo mit dem 240 PS starken Turbo-Benziner, oder binnen 9.2 Sekunden wie der Hybrid-Mondeo, für viele Menschen immer mehr zur Nebensächlichkeit verkommt.

Dafür wird der Verbrauch immer wichtiger. Und da schafft es der Hybrid-Mondeo im EU-Zyklus auf unter 100 Gramm CO2 je Kilometer. Für eine ausgewachsene Limousine ein beeindruckender Wert! Kombiniert soll der Mondeo mit den zwei Herzen so mit nur 4.2 Litern Benzin 100 Kilometer weit kommen.

Ford Mondeo Hybrid 01 Erste Testfahrt

Fazit zum Ford Mondeo Hybrid

So richtig verstehen kann man die Einschränkung des Hybrid-Antriebes auf die eher ungewohnte und in Deutschland kaum nachgefrage Limousinen-Variante nicht. Ein Mondeo Turnier mit Hybrid-Antrieb wäre eine echte Alternative zu den Benzin- und Dieselvarianten. Zumal Ford die Hybrid-Version zu einem fairen Einstiegspreis auf den Markt bringt: 34.950 €.

 

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31 Oct 2014

Erlkönig: Das ist ein dickes Ding! S-Klasse XXL erwischt!

Hier kommt die S-klasse für Könige, Scheichs und Oligarchen

Neben den normalen Mercedes Benz S-Klasse in der Kurz- und Langversion wirkt dieses XXL-Exemplar wahrhaftig mächtig. Vor allem mächtig lange!

Der neue “Pullmann” ist die längste Variante der S-Klasse und wird  noch oberhalb des neuen Maybach liegen. Gefertigt wird dieser Luxus-Liner bei BRABUS in Bottrop.  Mit 6.40 Metern wird der neue Pullmann in eine neue Dimension vordringen. Im Fahrgast-Abteil werden sich vier Passagiere gegenüber sitzen und unter der Haube wird ein V12 vor Vortrieb sorgen!

Mit mehr als 600 PS dürfte sich auch die knapp 2.6 Tonnen Limousine ordentlich ausführen lassen. Nach den Angaben unseres Erlkönigs-Fotografes legt auch diese S-Klasse bei selbst mehr als 230 km/h noch ordentlich Tempo zu.

Erlkönig: Das ist ein dickes Ding! S-Klasse XXL erwischt!
Erlkönig: Das ist ein dickes Ding! S-Klasse XXL erwischt!
Erlkönig: Das ist ein dickes Ding! S-Klasse XXL erwischt!
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Bjoern

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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31 Oct 2014

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid – Der Antriebsstrang im Detail

Mit dem Outlander PHEV hat Mitsubishi den ersten Plug-In Hybrid SUV der Welt auf die Räder gestellt. Der Ansatz von Anfang an eine Fahrzeugarchitektur zu entwickeln, die sowohl für den klassischen Antrieb mit Benzin und Dieselmotoren funktioniert, als auch in einer möglichen, rein elektrischen betriebenen Variante, hat den Outlander Plug-In Hybrid zu einem technologischen Vorzeigeobjekt werden lassen.

Während aktuelle Hybrid-SUV vor allem durch eine Zurüstung einer externen Lade-Einrichtung und der Verwendung einer größeren Batterie zu Plug-In-Varianten getrimmt werden, ist der Ansatz beim Mitsubishi Outlander PHEV ein wesentlich tiefgreifender.

Mit Cleverness weiter fahren!

Der Anspruch war die Umsetzung des, von vielen Autokäufern, geschätzten  SUV-Feelings mit den Vorteilen eines Elektro-Fahrzeuges, ohne hierbei die Nachteile des Elektrofahrzeuges (aktuell vor allem die Reichweite) zu akzeptieren. Eine Reichweiten-Beschränkung durch die Batteriekapazität kam nicht in Frage. Zudem sollte der SUV auch die Fahrleistungen eines SUV besitzen und auch im Winter nicht kapitulieren müssen. Umso genialer ist die gesamte Lösung geworden.

Der Antriebsstrang des Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Detail:

Antriebsstrang Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid

Drei Motoren sorgen sich um den Antrieb des Plug-In Hybrid. Zwei davon sind Elektromotoren mit einer Leistung von jeweils 82 PS. Der vordere Elektromotor bringt dabei 137 Nm Kraft mit und der hintere Elektromotor 195 Nm. Wie bei Elektromotoren üblich, steht diese Kraft quasi ab der ersten Umdrehung zur Verfügung.

Zu den beiden Elektromotoren gesellt sich ein Benzinmotor der im Atkinson-Zyklus arbeitet und damit primär auf die Funktion als “Strom-Generator” abgestimmt wurde. Hier ist das Augenmerk auf die Effizienz des Zweiliter-Benziners (MIVEC) gelegt worden. Der Benzinmotor leistet 121 PS und wuchtet maximal 190 Nm Kraft auf die Kurbelwelle.

Der Benzinmotor wurde an eine Art Getriebeglocke montiert in der sich eine Kupplung befindet. Allerdings besitzt der Outlander Plug-In Hybrid kein Getriebe im üblichen Sinne. Dennoch kann der Benzinmotor ab einer Geschwindigkeit von etwa 70 km/h an die Vorderachse gekoppelt werden und treibt diese dann direkt mit an.

Unter der Motorhaube und direkt am Benzinmotor befindet sich noch ein dritter Generator. Dieser dient ausschließlich der Energiegewinnung. Während die Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse sowohl Kraft auf die Achsen schicken, als auch beim rollen und bremsen, Energie aus der Bewegung zurück zu gewinnen, ist der Generator in der Nähe des Benzinmotor nur als Strom-Generator tätig.

Die Vorteile des Antriebsstranges ist die konsequente Konzentration auf maximale Effizienz ohne deswegen die Nachteile eines Elektrofahrzeuges in Kauf zu nehmen. Mit den 12 kWh aus dem tief unter dem Fahrzeugboden integrierten Batteriepaket (senkt den Schwerpunkt, gut für das Fahrverhalten), schafft der Outlander nach EU-Norm eine Reichweite von 52 Kilometern, rein elektrisch. Für die meisten Pendler reicht diese Strecke völlig aus, um rein Batterie-Elektrisch zum Arbeitsplatz zu kommen.

Um kurze die Brücke zum Dauertester zu schlagen: Für uns reicht diese rein elektrische Reichweite, die sich im Alltag bei guten 30 km eingependelt hat, völlig aus, um den Großteil einer Woche ohne Benzinmotor unterwegs zu sein. Unsere Nachbarn freuen sich über das leise Auto, ich über die geringen Kosten und meine Frau über den Schub der E-Motoren aus dem Stand.

Zurück zum Antriebsstrang des Outlander Plug-In Hybrid:

Mitsubishi hat den Outlander Plug-In Hybrid ganz klar für das moderne urbane (Kunstwort für “die Stadt”) Leben konstruiert. Die maximale Effizienz erhält man, bei ebenso konsequenter Nutzung der 12 kWh großen Batterie. Das ist im Alltag eine Umgewöhnung, weil man auf der Suche nach Strom nicht immer erfolgreich ist, lässt sich aber alles auf die Reihe bringen.

Folgendes Szenario: Sie fahren morgens mit aufgeladenen Batterien zu Ihrer Arbeit – im Schnitt sind das 40 Kilometer einfache Strecke in Deutschland – dort laden Sie den Plug-In Hybrid Outlander an einer Ladesäule in der Tiefgarage. Und am Abend fahren Sie wieder zurück. Heim, in die Garage, wieder an die Ladesäule. Dann sehen Sie im EV-Modus des Multimedia-Systems vor allem diese Anzeige:

PHEV01

Rein elektrischer Betrieb

Der Outlander Plug-In Hybrid verfügt im Multimedia-System über eine umfangreiche Erweiterung in den Menüs, mit denen man unter anderem die Fahrmodi darstellen kann. In diesem Fall sagt die Anzeige: “Wir fahren elektrisch!” Die beiden E-Motoren werden aus der Batterie mit Strom versorgt (bis 60 kW) und treiben den Outlander an.

Ab etwa 65 km/h kann sich die Anzeige verändern und ein neues Schema anzeigen:

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid – Der Antriebsstrang im Detail

Paralleler Hybrid-Betrieb

Ab 65 km/h kann sich der Benzinmotor über die Nass-Kupplung an der Vorderachse direkt zum Vortrieb einkuppeln. In den Unterlagen zum Outlander Plug-In Hybrid wird immer von 120 km/h gesprochen, bei denen sich der Benziner zuschaltet – das ist richtig, fällt der Batteriestand, fordert man mehr Kraft oder will man die Batterien laden, kann sich der Benziner jedoch bereits ab rund 65 km/h zuschalten und treibt dann direkt die Vorderachse an. Wer jetzt mit eine wenig Gefühl am Gaspedal arbeitet, lässt den Benzinmotor direkt zugeschaltet und schiebt den Outlander mit den 190 Nm des Benziners, wenn gewünscht, bis auf die abgeriegelte Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h. Wer es mit dem Kraftabruf übertreibt, oder ganz einfach die maximale Leistung einfordert, der sieht eine andere Grafik im Display:

phev serieller antrieb

Serieller Hybrid-Betrieb

Bis 120 km/h sieht man oft diesen Kraftfluss im Display. Der Benzinmotor produziert, angekuppelt an den Generator die Energie für das Batteriepaket, von dort wird diese an die beiden Elektromotoren verteilt. Der Outlander Plugin-Hybrid ist ein echter SUV mit einem “echten” Allradantrieb. Die Mitsubishi-Steuerungslogik für intelligente Allradantriebe (S-AWC) wurde auch in den Plug-In Hybriden übernommen. Bis Tempo 65 produziert der Zwei-Liter Atkinson-Benziner so, über den Generator, den Strom für den Vortrieb des Plug-In Hybrid.

Von den ganzen Vorgängen spürt der Fahrer im Alltag so gut wie gar nichts. Der ganze Antriebsstrang, die Logik und Rechenleistung die hinter dem ständigen Wechsel aus Serieller- und Paraller-Hybridtechnik, zwischen Rekuperation und dynamischer Verteilung der Antriebsleistungen, ist derart ausgebufft, dass man nur voller Bewunderung hinter dem Lenkrad sitzt.

Der Reichweiten-Vorteil des Outlander Plug-In Hybrid

Das Ergebnis des aufwendigen Antriebsstranges, der cleveren Verknüpfung von Benzinmotor und Elektromotoren? Zusammen mit den 12 kWh großen Batterien und dem 45 Liter großen Benzintank? Der Plugin-Hybrid Fahrer muss keine Angst haben, liegen zu bleiben. Am Wochenende auf große Tour? Kein Ding. In den Urlaub? Kein Ding. Wer den Stromspeicher und die Möglichkeit zum elektrischen Laden konsequent nutzt, der schafft mit einer Tankfüllung fast 3.000 Kilometer! Glauben Sie nicht? 

 

 

Wie sich der Allradantrieb im Winter verhält, wie sich der Alltag auf den Verbrauch auswirkt, wie man sich an die gute Ausstattung des Testwagens (inkl. elektrischer Standheizung) gewöhnen kann – und viele weitere Themen zum Dauertest des Outlander Plug-In Hybrid, hier im Blog! Immer Freitags neu! 

 

 

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30 Oct 2014

Detailfotos: Neuer Renault Twingo

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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30 Oct 2014

Galerie: Der neue Twingo

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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29 Oct 2014

Demo für den Nürburgring: Operation Herbststurm

Wilhelm Hahne hat es wie folgt zusammengefasst:

Man sollte Nürburgring-Fans bitte nicht mit Hooligans, also „Rowdys“ „in einen Topf werfen“, auf die man im Umfeld von Fußballgroßereignissen trifft – oder Demos der „rechten Szene“. Auch nicht bei der Beurteilung einer Demo , wie sie von „Wir sind Nürburgring“ und ihren direkt von den politischen Klimmzügen der Nürburgring-Affäre betroffenen prominenten Mitstreitern (z.B. Sabine Schmitz/Christian Menzel) zum 15. November 2014 in Mainz geplant – und angemeldet(!) – sind.

Und ich bin mir sicher, er hat damit recht. Aber dennoch halte ich den Titel für die geplante Demo für schlecht gewählt. Sei es drum. Es beschreibt vermutlich die Wut mit der viele Nürburgring- und Motorsport-Fans in ihrem Bauch umgehen müssen am besten.

DEMO in Mainz am 15. November 2014

Die Initiative: WIR SIND NÜRBURGRING hat auf Facebook mehr als 13.000 Fans und alle sind aufgerufen dabei zu sein!

Darunter sind viele Rennfahrer, Team-Chefs, Team-Mitglieder, Aktive Motorsportler und Fans der Rennstrecke. Aktive Wortführer der Gemeinschaft sind zum Beispiel der Rennfahrer Christian Menzel und die Ring Amazone Sabine Schmitz.

Für den 15. November wurde nun zu einer neuerlichen Demo gegen die Willkür, die Machenschaften im Schatten der Politik, die Misswirtschaft und ganz klar gegen den Verkauf des Allgemeingut Nürburgring angemeldet. Dieses Mal wird man nicht in der Eifel demonstrieren, wie bei der Demo im letzten Jahr am Ring.

Der Herbststurm bläst die Demo-Teilnehmer direkt nach Mainz. Und auch das Datum ist gut gewählt! Denn am 15. November will  Rheinland-Pfälzische Landes SPD ihren Parteitag abhalten.

Im Februar gab es bereits einen Autokorso der die Ring-Fans in die Landeshauptstadt führte, damals waren rund 1.300 Demonstranten nach Mainz gekommen.

Den Auftakt zur “Operation Herbststurm” bildete eine Kundgebung während des letzten VLN-Laufs am vergangenen Wochenende (siehe Foto oben).

Wer sich dem Aufruf der “Operation Herbststurm” anschließen will, der findet in der Facebook-Gruppe und auf der Webseite von wir-sind-nuerburgring.de weitere Informationen!

 

 

Auch die Rhein-Zeitung berichtet über die “Operation Herbststurm”.

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29 Oct 2014

Der neue Škoda Fabia, meine Konfiguration

Ab dem 15. November wird der neue Škoda Fabia bei den Händlern stehen, doch zuvor werde ich mir noch einen persönlichen Eindruck vom neuen Shooting-Star aus dem Modellprogramm der Tschechen machen. In ein paar Tagen fahre ich den neuen Fabia bei der internationalen Premiere und dann gibt es natürlich auch eigene Fotos zum neuen Fabia.

Nicht immer sind die Fahrzeuge bereits online im Neuwagen-Konfigurator aufgeführt, oft fahre ich die Autos noch bevor die gesamten Informationen online verfügbar sind. Aber in diesem Fall habe ich einen späten Termin für die Präsentation gewählt und kann vorab ein paar Informationen online nachsehen. Und Škoda hat den neuen Fabia bereits im Online-Konfigurator hinterlegt. In so einem Fall spiele ich gerne vorab mit dem Neuwagen-Konfigurator und stelle das Fahrzeug so zusammen, wie ich es für sinnvoll erachte.

Škoda Fabia 1.2 TSI “Active”

meine konfiguration des neuen Fabiameine konfiguration des neuen FabiaŠkoda hat seit ein paar Tagen einen neuen Online-Konfigurator, der erlaubt die Weitergabe der eigenen Konfiguration. Ziemlich coole Sache. Wenn ihr auf das Bild (oben) klickt, dann kommt ihr zu meiner durchgeführten Konfiguration. Aber warum habe ich mich für genau diese Version entschieden?

Škoda Fabia – Neuwagen-Konfiguration im Detail

Über das Design des neuen Fabia muss ich nicht viel sagen. Die klaren Linien, die moderne und sachliche Linie hat man in Mlada Boleslav auch für den Fabia adaptiert. Keine Linie zuviel, einfach ein extrem gelungendes Design. Als Farbe für den neuen Fabia würde ich “Rallye-Grün metallic” wählen. Ein Kompaktwagen sollte eine kräftige, eine auffällige Farbe tragen. Neben diesen traditionellen Grün-Ton hat Škoda noch ein sehr passendes rot und ein strahlendes gelb im Programm. Das wären Alternativen für mich :)

Motorisierung:

Ich würde zum modernen 1.2 Liter TSI Motor mit 90 PS greifen. Der Vierzylinder stemmt ab 1.400 Umdrehungen kräftige 160 Nm auf die Kurbewelle und hält diese bis 3.500 Umdrehungen hoch. Das reicht um den 1.1 Tonnen schweren Fabia auf Trab zu halten. Der Einstieg in den Fabia findet natürlich einige PS tiefer statt. Die Basis-Motorisierung ist ein 60 PS starker 1.0 Liter Saugmotor. Einen Diesel mit 1.4 Liter Hubraum und 90 PS würde es für Menschen geben, die viele Kilometer mit dem Fabia fahren. Ich denke der kraftvolle Benziner ist die sinnvollste Wahl. Zumal er laut NEFZ mit 4.7 Litern auf 100 Kilometern auskommen soll.

Ausstattung:

Bei der Ausstattung habe ich die Basis-Variante Active gewält. Der Fabia trägt dann keinen Chromschmuck und eigentlich ist alles wichtige mit an Board.  Was an Ausstattung fehlt, lässt sich für ein paar Euro in Paketen nachrüsten.  Ärgerlich ist da schon eher die Einschränkung bei den Motoren und Getrieben. Erst in der Ambition-Version würde es Versionen mit manuellen 6-Gang- oder dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe geben. Und auch der kräftige 110 PS PS 1.2 TSI steht erst mit der höherwertigen Ausstattung zur Verfügung.

Aber ich finde, der Fabia ist deswegen so genial, weil er auch mit einer einfacheren Ausstattung, einem kleineren Motor und normalen 5-Gang Getriebe funktioniert. Wer sich hier ein wenig einschränkt, der bekommt einen modernen Kleinwagen mit umfangreicher Sicherheitsausstattung, erstklassiger Technik und einer Übersichtlichkeit die ideal zum Stadtverkehr passt.

Aber eventuell habt Ihr ja eine ganz andere Meinung? Dann schickt mir doch Eure Konfigurations-Vorschläge zu, oder schreibt in die Kommentare, wie ihr den neuen Fabia ausstatten würdet! 

Ich freue mich auf Eure Ideen!

 

 

Links:Konfigurator, Webseite

 

 

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29 Oct 2014

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Natürlich haben die Franzosen auch eine Tradition beim Bau von Heckmotor-Fahrzeugen. Renault hatte sogar ganz wilde Büchsen im Angebot. Sowohl vom R5 als auch vom Clio gab es heftige Lösungen mit einem Motor dort, wo sonst der Nachwuchs saß. Breite Backen, derbe Fahrleistungen. Für ein Stadtmobil sind breite Backen und derbe Fahrleistungen allerdings nichts was auf der Agenda ganz oben steht. Da stehen eher die Entwicklungskosten. Denn so ein Einstiegs-Automobil muss günstig sein. Unter 10.000 € müssen auf dem Preisschild der Basis-Version stehen. Gleichzeitig kostet die Entwicklung eines neuen Modells immer Geld. Viel Geld. Das wiederum bedeutet: Es müssen Stückzahlen her. Große Stückzahlen. Was man alleine eventuell nicht schafft, kann man zusammen mit einem Partner lösen. Toyota und PSA machen das bei Citroën C1, Peugeot 108 und Toyota Aygo vor. Drei Autos – aber nur einmal eine echte Neu-Entwicklung. Das spart bei den Kosten, das lässt auch bei “billigen Autos” die Marge wachsen.

Renault und smart haben das gleiche Segment im Visier. Und Renault-Nissan und Daimler stellen mit dem neuen Twingo und dem neuen smart das erste Produkt einer gemeinsamen Zusammenarbeit vor. Beide Hersteller betonen dabei, der “neue Twingo”, der “neue smart“, dass sind echte Vertreter ihrer jeweiligen Marke. Klingt schwer nach Marketing. Den neuen smart konnte ich vor vielen Wochen bereits einmal umparken und auch mitfahren – aber nicht so richtig selbst fahren. Dafür stand der neue Twingo nun zu einer ersten Testfahrt zur Verfügung. Und ich habe mich auf die Suche nach dem “typischen Twingo” im “neuen Twingo” gemacht.

Ganz schön smart, dieser Franzose!

Knuffiger Kasten mit kurzen Überhängen. Der neue Twingo ist optisch extrem gelungen. Die Front hat das typische Renault-Markengesicht bekommen. Einen kleinen Kühlergrillschlitz, drollige Scheinwerferformen und kleine, abgesetzte, runde LED-Tagfahrlichter. Was beim neuen smart forfour ein wenig ungeschickt wirkt, die Motorhaube ohne Motor darunter, funktioniert beim französischen Pendant perfekt. Der Twingo ist ganz klar der schönere der Zwillinge geworden. Und obwohl es der Twingo ist, der nun von Generation 2 zu Generation 3 alles auf den Kopf gestellt hat, den Motor nach hinten gepackt hat, wirkt er wie die logische Weiterentwicklung der Twingo-Idee. Ein praktisches, ein pfiffiges, ein sympathisches Stadt-Auto.

Renault 03 Twingo FahrberichtRenault 03 Twingo Fahrbericht

Französische Fahrspaß-Kugel

Fahrspaß definiert sich nicht über Motorleistung. Es ist viel mehr das Gefühl beim fahren. Wirkt ein Auto handlich? Was verrät es Dir über die Straße? Fühlt man sich gut aufgehoben? Findet man sich auf Anhieb im Fahrzeug zurecht? Viele kleine Punkte, abseits der ausgelutschten “0 bis 100″ Frage sind ausschlaggebend für das “Fahrgefühl”. Für das Erlebnis beim fahren. Und da macht es wirklich Sinn, den Motor nach hinten zu packen. Die Idee von smart, ein Stadtauto mit Heckantrieb zu konstruieren, ist noch immer richtig. Der Motor zwischen den Hinterrädern lässt der Vorderachse mehr Platz und ohne Antriebswellen zu den Vorderrädern, lassen sich diese weiter einschlagen. Das sorgt für einen phänomenalen Wendekreis. Mit 8.6 Metern lässt sich der Twingo auf der Straße in der Stadt von Fahrbahnrand zu Fahrbahnrand wenden, ohne einmal zurücksetzen zu müssen. Und in Parkhäusern fährt man Slalom zwischen den rangierenden Kollegen. Zugleich liegt mehr Gewicht auf der Hinterachse, das bringt das “Käfer-Gefühl” zurück. Die Vorderachse lenkt, und die Hinterachse schiebt an. So sollte es doch sein.

Renault bietet zwei Motoren in drei Varianten an. Der Klassiker ist ein 999 ccm³ großer Dreizylinder-Saugmotor mit 71 PS und 91 Nm Kraft (einmal mit Start & Stop, und einmal ohne!). Die andere Variante ist ein 898 ccm³ Turbo-Dreizylinder der 90 PS und 135 Nm Kraft mitbringt.

Zwei Motorisierungen und zwei unterschiedliche Ausstattungs-Linien mussten für den ersten Eindruck herhalten:

Renault Twingo SCe 70 (71 PS) – Expression

Klar schnatternd erkennt man den Dreizylinder im Heck als Dreizylinder. Das manuelle Fünfgang-Getriebe passt gut zum Heckmotor-Twingo, schaltet sich knackig und trifft die jeweiligen Gang-Anschlüsse. Natürlich drückt ein Saugmotor in der 1-Liter Klasse und bescheidenen 91 Nm nicht mit Nachdruck an. Schnatternd und leicht vibrierend dreht sich der Dreizylinder durch die Drehzahllagen (einen Drehzahlmesser hat man sich gleich ganz gespart). Für die Stadt sind die 71 PS mehr als ausreichend. Hier ist es das Spiel mit der agilen Vorderachse. Spurwechsel werden zum Hobby. Und eigentlich will man den ganzen Tag durch enge Gassen wuseln. Der Twingo ist für die Stadt geboren.

Der prägende Eindruck der “Basis-Ausstattung”? Fensterkurbeln. Während alle Twingo in Reihe zwei mit Ausstellfenstern auskommen müssen, auch eine Lösung aufgrund der vorlauten Controller im “Twingo-SMART-Projekt”, muss die Basis-Ausstattung sogar mit manuellen Fensterhebern vorfahren. Radikal würde ich diese Lösung nennen.  Auch die Höhenverstellung von Fahrersitz und Lenkrad spart sich Renault in dieser Grundausstattung. Sinnvolle Mehr-Ausstattung? Das “Klang & Klima Paket” mit manueller Klimaanlage und dem Radio R&Go. Bereits bei diesem 1.290 € teuren Paket erhält man ein Radio, das sich mit dem eigenen Smartphone per App verbinden lässt. Android und iOS-User bekommen App R & GO im jeweiligen App-Store. Die Verbindung funktioniert per Bluetooth und bietet vom Streaming, über Freisprechen bis zur Navigation und einem digitalen Bordcomputer alle Funktionen die man sich für die Multimedia-Anwendung wünscht.

 

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Basis-Benziner, Basis-Ausstattung. Und die Farbe: Aufpreisfrei. Clever bleibt clever!

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Sehr modernes braun. Sieht schick aus. Passt nach Köln!

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Der Basis-Benziner ohne Start & Stop ist noch als EU5-Motor eingestuft. Dürfte sich demnächst ändern.

Renault Twingo TCe 90 (90PS) – Luxe

Der Twingo mit Turbolader ist mit seinen 90 PS ein ordentlich motorisierter Stadtwagen. Und weil der Twingo erstmalig mit fünf Türen kommt, erstmalig mit Heckmotor und erstmalig mit Turbomotor, ist genau dieser Twingo in der Luxe-Version auch erstmalig ein richtiges Auto. Kein Zweit- oder Drittwagen mehr. Keine Gurke für Fahranfänger und auch keine Stadtbüchse für Pizza-Dienste. Hand geschaltet machen die 90 PS des nur 0.9 Liter kleinen Turbo-Dreizylinders richtig Spaß. Leise dringt von hinten, klingt weiter weg als die 2.30 Meter Innenraumlänge vermuten lassen würden, der Turbo beim aufbauen des Drucks. Vom Gas weg und man hört ihn deutlich ausatmen. Putziger kleiner Turbo. Aber wirklich unterhaltsam. Der Umweg über die Autobahn macht im Twingo TCe 90 Sinn.  Bis Tempo 150 spielt man mit, dann tut er sich ein wenig schwer. Renault spricht von 165 km/h in der Spitze. Dabei fährt sich der neue Twingo wie ein ganz großer. Die breite Serienbereifung mit Mischgröße(!) (165/65-15 vorne) und 185/60-15 hinten) sorgt für einen ordentlichen Geradeauslauf. In der Stadt ist der Twingo dank Ladedruck, 135 Nm und 8.6 Meter Wendekreis ein vorlauter Stadtflitzer. Zügig von der Ampel und rechtwinklige in die nächste Seitenstraße. So viel Fahrspaß hat kein Twingo zuvor vermittelt.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

TCe 90 in Cirrus-Gelb.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Kecker Heckspoiler.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Große Augen, freundliches Gesicht!

Platz in der kleinen Hütte

Es klingt absurd, aber der Heckmotor sorgt für mehr Platz im Twingo. So wurde der Twingo satte 10 Zentimeter kürzer als der Vorgänger, hat aber einen um 13 Zentimeter längeren Radstand. Das ist nicht nur für das Fahrverhalten positiv, dass spürt man auch im Innenraum. Zum ersten Mal lohnen sich beim Twingo fünf Türen. Zum ersten Mal sind die Rücksitze wirklich nutzbar.

Das der Motor unter dem Kofferraumboden untergebracht ist, erkennt man auch an der Ladekante und dem dahinter fast auf gleicher Höhe anfangenden Ladeboden. Aber es stört nicht. Wer die Lehnen der Rücksitze steil stellt – es gibt zwei Fixierungen für die Rückenlehnen – der hat 219 Liter Laderaumvolumen. Die Rücksitzbank lässt sich im Verhältnis 50 zu 50 umklappen und für das nächste Billy-Regal lässt sich auch der Beifahrersitz umklappen und so lassen sich bis zu 2.30 Meter lange Gegenstände in den nur 3.59 Meter langen Twingo packen.

Unter der vorderen Haube bleibt im übrigen kein gesondertes Gepäckabteil übrig. Und wer einen Blick unter die Service-Klappe werfen will, der muss sich mit einer Not-Lösung arrangieren. Renault sagt, durch das weglassen eines Scharnieres für die “vordere Haube” hat man 3 Kilogramm gespart. Dafür lässt sich die Haube nun aber auch nur wenige Zentimeter nach vorne lösen und man läuft Gefahr die Kanten von Haube und Kotflügel durch Kratzer zu verschandeln. Zwei Spannbänder halten die Haube im nach vorne gezogenen Zustand fest. Das könnte im Winter, darunter befindet sich der Behälter für die Scheibenwasch-Flüssigkeit, zu einem nervenden Spiel ausarten. Mensch Renault. Diese 3 Kilogramm hätten beim Leergewicht von 1.018 Kilogramm den Bock auch nicht mehr fett gemacht.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Versteckt angeordneter Knopf um die Heckklappe zu öffnen.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Hinten nur Ausstellfenster.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Die hinteren Türen lassen sich weit öffnen.

Bleibt das Fazit:

smarter Twingo

Noch einmal zurück zum Anfang und der Kooperation von smart und Renault. Es gibt Vermutungen wonach das Experiment “smart” beendet worden wäre, hätte man vor ein paar Jahren keinen Entwicklungspartner gefunden, der bereit war, eine “smart-typische” Heckantriebs-Plattform mit zu entwickeln und später auch zu vermarkten. Und ich glaube, Renault ist der größere Gewinner aus dieser Kooperation. Während sich smart im Prinzip nur beim Layout durchsetzen konnte, sind viele andere Lösungen im Detail ganz klar unter dem Diktat des französischen Rotstiftes entstanden. Für einen Renault mit einem Basispreis von unter 10.000 € sind zum Beispiel die H4-Scheinwerfer an der Front in Ordnung. Für einen smart nicht. Für den Renault Twingo sind die vielen Details im Innenraum, die auf den günstigen Einstiegspreis hinweisen (Plastik, scharfe Kanten, lackiertes Blech ect.) vertretbar – für einen “Premium-Stadtwagen” von smart nicht, wären sie es nicht.

Motoren und Getriebe? Renault-Technik. Multimedia? Renault-Technik. Verarbeitung? Renault.  Und so wirkt der Twingo rund. Richtig französisch. Nicht billig, nicht schlecht, aber eben auch eher “tolle Kiste und Praktiker” als “Premium-Stadtmobil”.

Der neue Twingo ist ausgefallen, ein wenig extravagant, praktisch und immer darum besorgt im Alltag auch die notwendige Portion Spaß mitzuliefern. Damit ist der neue Twingo ist in sich ein geniales, ein schlüssiges Fahrzeug und dank der Kooperation mit smart, dank Heckmotor, ein echte Fahrspaß-Größe.

Renault 61 Twingo Fahrbericht

Renault Twingo ENERGY TCe 90

Verkaufsstart:  erfolgt
Basispreis: 11.990 €
Motorleistung: 898 ccm³
Antrieb und Getriebe: manuelles 5-Gang Getriebe
Beschleunigung: 10,8 Sekunden von 0-100 km/h
Normverbrauch: 4,3 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit: 165 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand 3.595, 1.647, 1.557, 2.492 mm

What would the Blogger order??

Ìch würde den Basis-Benziner mit Start-Stop ordern, in der mittleren Dynamique-Ausstattung dafür 10.990 € (Liste!!) zahlen und als einziges Extra die manuelle Klimaanlage für 790 € ordern. Den Twingo in weiß bestellen und mich über ein cleveres Stadt-Auto freuen!

Dreizylinder mit und ohne Turbo

Konstruktive Gemeinsamkeit der Aggregate im Twingo sind die Aluminiumbauweise, die obenliegenden hohlgebohrten Nocken­wellen und 4-Ventil-Zylinderköpfe. Die innermotorische Reibung wird durch grafitbeschichtete Kolben­schäfte, eine reibungs­optimierte Steuerkette und Nocken mit Diamond-Like-Carbon-Beschichtung verringert.

Kompakte Bauweise gewährleistet hohe Alltagstauglichkeit

Durch den Motorblock mit 49 Grad Neigung sind die Twingo Motoren 15 Zentimeter niedriger als bei einem konventionellen Triebwerks­layout. Auf diese Weise kann Renault das Heckmotor­konzept des Twingo ohne Einbußen bei der Alltagstauglichkeit realisieren.

Beide Motorisierungen übertragen ihre Kraft über ein modernes
5-Gang-Schaltgetriebe auf die Hinterräder. Voraussichtlich ab Herbst 2015 ist der Twingo auch mit dem 6-Gang-Doppel­kupplungs­getriebe EDC (Efficient Dual Clutch) verfügbar.

 

Fotos im Artikel: Bjoern Habegger / Titelbild: Bjoern Habegger

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Original http://mein-auto-blog.de/erste-fahrt-der-neue-renault-twingo-97061/

 
29 Oct 2014
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Erste Fahrt: Stromern mit der Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive

BMW hat den i3, Volkswagen den e-Golf und Mercedes-Benz? Die haben jetzt die B-Klasse Electric Drive. Wobei „jetzt“ ist eigentlich falsch, denn produziert wird der elektrisch betriebene Kompaktvan bereits seit Anfang des Jahres, doch erst ab 3. November kann er auch in Deutschland geordert werden. Der wichtige US Markt hatte Vorrang. Jetzt stand der Stromer mein-auto-blog.de für einen kurzen Ausritt parat und wir rollten genüsslich, still und leise in einen farbenprächtigen mallorquinischen Sonnenuntergang. Hier der Bericht:

Stilles B – Die B-Klasse unter Strom

Wenn die Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive neben der gerade aufgefrischten B-Klasse mit herkömmlicher Antriebstechnik parkt, fällt dem einen oder anderen durchaus auf: Äußerlich ging das Facelift spurlos an dem Fünftürer mit dem 200 kg schweren und der 28 kWh starken Lithium-Ionen Batterie im Unterboden vorbei. Es schauen einen weiterhin die noch etwas traurig dreinblickenden Scheinwerfer aus dem Modelljahr 2011 an. Innen greift das B mit dem lokal emissionsfreien Antrieb jedoch auf die komplette Modellpflegemaßnahme der Baureihe W246 zurück, von der wir bereits berichtet haben.

Dazu gehört auch das 8“ große freistehende Display, auf dem die Insassen genau beobachten können, was der Fahrer mit 132 kW (entspricht klassischen 180PS) macht. Rollt er sanft dahin, läuft ein weißes Energieflussband von Batterie zum auf der Vorderachse sitzenden Elektromotor weiß leuchtend. Kann der Fahrzeugführer dem Druck von 340 Newtonmeter nicht widerstehen und drückt das Strompedal bis zum Bodenblech, blinkt der Energiefluss alarmierend rot und die Meldung „Boost“ erscheint und ja, das Phänomen ist bei allen Elektrofahrzeugen das Gleiche: Der unterbrechungsfreie Schub aus dem Stand fasziniert. Kein kuppeln, kein schalten, kein automatisierter Gangwechsel. Einfach ein Gang eine lineare Beschleunigung, so wie eine Straßenbahn. Doch halt: Welches öffentliche Nahverkehrsmittel beschleunigt seine Insassen schon in 7,9 Sekunden auf 100 km/h? Bei den B-Brüdern, die von fossilen Brennstoffen angetrieben werden, bedarf es schon eines B 220 4Matic um da mithalten zu können.

Es ist jedoch Vorsicht geboten bei solchen Spielchen, denn der von Tesla Motors stammende Antriebsstrang samt Leistungselektronik und Batterieeinheit bestraft ein solch unökologisches Fahrverhalten mit einer rapiden Reduktion der Reichweite. Doch die von Mercedes angegebenen 200 Kilometer sind durchaus ein Wort. Der elektrifizierte Golf kommt nur auf 190km, der i3 sogar nur auf 160km. Und das ist nicht das letzte Wort. Gegen Aufpreis erhöht die Sonderausstattung „Range Plus“ die Reichweite nochmals um bis zu 30 km.

Doch eigentlich macht bei der B-Klasse Electric Drive die Geschwindigkeitsreduktion viel mehr Spaß, als die Beschleunigung, denn sie macht einen automatisch zum Gutmenschen. Der Energiefluss wird umgedreht, die Pfeile leuchten grün. Man rekuperiert, sprich, man gewinnt einen Teil der verbrauchten Energie zurück und zu diesem Zweck haben die Stuttgarter zusätzlich Schaltpaddles hinter das Lenkrad geschnallt. Ein kurzer Zug am rechten Paddle und schon erscheint ein D+ im Multifunktionsdisplay des Fahrers. Der damit einhergehende Effekt: Obacht beim lupfen des Fußes vom Strompedal, denn noch ohne das Bremspedal berührt zu haben, verzögern 1,7 Tonnen B-Klasse massiv. Dem Elektromotor im Modus „maximale Rekuperation“ sei Dank. Genüsslich können die Mitreisenden beobachten, wie die Reichweite langsam wieder steigt. Trotzdem liegt der Elektroschwabe mit einem kombinierten Verbrauch von 16,6 kWh/100 km deutlich schlechter, als der Bayer (12,9 kWh/100 km) oder der Niedersachse (12,7 kWh/100 km).

Für den Alltag ist der vollautomatische Modus zu empfehlen, der die Energie Rückgewinnung der Verkehrssituation anpasst. Auf Wunsch sogar mit optionaler Radarunterstützung. Sollte die Kraft aus der Batterie trotzdem unerwartet zu Ende gehen und man braucht eine Steckdose zur Füllung des Energiespeichers, muss man sich – je nach Anbindung – zwischen drei und neun Stunden gedulden, bis die volle Reichweite wieder zur Verfügung steht. Genug Zeit also, um zu überlegen, ob man ein Elektroauto mit Stern sein Eigen nennen möchte. Denn nur mit dem BMW i3 und seinem kontroversen Design kann man demonstrieren, wie grün und nachhaltig man mobil ist. Da fällt der Hochdach Benz natürlich genauso ab, wie ein e-Golf. Und sollte man sich entscheiden, lieber stiller Genießer einer vorzüglichen B-Klasse Electric Drive zu sein, als extrovertierter Öko Aktivist, dann bleibt nur noch eine Frage zu klären: Was wird er kosten,  der erste vollelektrische Mercedes? Wir haben da so eine Vermutung. 

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Original http://mein-auto-blog.de/erste-fahrt-stromern-mit-der-mercedes-benz-b-klasse-electric-drive-25147/

28 Oct 2014

Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!

Noch ziert sich der Stuttgarter Hersteller mit einer Bestätigung. Aber die Preise sind festgelegt und stehen bereits schwarz auf weiß und damit fest! Mercedes-Benz wird die elektrische B-Klasse für “unter” 40.000 € anbieten.

Mercedes-Benz B-Klasse – Unter 40.000 € wird es elektrisch!

39.150 € dürften sehr nah am Einstiegspreis für die elektrische B-Klasse liegen! Dafür bekommen die Käufer einen Raumgleiter der mit den 180 PS des Elektromotors lokal völlig Emissionsfrei unterwegs sein wird.

Wie sich die elektrische B-Klasse fährt, wird man heute Abend nachlesen können.

Galerie zur B-Klasse Electric Drive:

Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
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Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!

So fährt sich die B-Klasse als B250 4matic … 

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Bjoern

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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Original http://mein-auto-blog.de/die-elektrische-b-klasse-wird-weniger-als-40-000-e-kosten-99252/