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15 Apr 2012

In Time – Gesellschaftskritik mit Motorkultur.

Gestern Abend haben meine Frau und ich uns in Ermangelung eines Alternativprogramms, auf der Xbox den Film:

“In Time – Deine Zeit läuft ab”

angeschaut und auch wenn ich kein Fan von “Altmetall” bin wie zum Beispiel die Jungs von den Chromjuwelen, so haben mich die Auto-Scenen doch ganz schön angemacht.

Der Film ist jedoch nicht nur für Fans von mattschwarzen Dodge Charger und Plymouth Trailduster oder Lincoln Continental eine Empfehlung, sondern auch für Filmfreunde die auf Science-Fiction und Gesellschaftskritik stehen.

Worum geht s?

Ganz verkürzt: Der Film spielt in einer Zeit, in der die Menschheit nicht mehr mit dem Mittel Geld Waren tauscht und Werte umsetzt – sondern mit “Lebenszeit”. Grundsätzlich wird jeder Mensch 25 Jahre alt. Danach läuft die eigene Zeituhr –  und nicht um zu “leben” im Sinne des Konsums, sondern um ganz einfach in Form des eigenen “am Leben bleiben – rein körperlich” muss man seine eigene Zeituhr ständig auffüllen. Auf dem linken Arm tragen wir eine “Lebensuhr” mit uns herum. Für unsere Arbeitskraft werden wir mit Zeit bezahlt. Tätigkeit X bringt einem zum Bsp. 24 Stunden ein. Für die Busfahrt nach Hause bezahlen wir mit 1 Stunde. Für den Kaffee am Kiosk mit 5 Minuten. Für die Miete teilweise mit ganzen Monaten und so weiter.

Wir führen keine Bankkonten mehr. Wir führen “Zeitkonten” und wer an dieser Stelle sagt: Oh man, wie unrealistisch – der sollte zum einen seine Zeit nicht mit diesem Film verschwenden und zum anderen findet er den Zugang zur darin enthaltenen Gesellschaftskritik eh nicht. (Und von Zeitarbeitsfirmen hat er wohl auch noch nichts gehört!)

“Zeitarme” Menschen leben in Ghettos. Dort  lebt man von Tag zu Tag. Nur wenige Menschen werden wirklich älter als 30-40 Jahre. Einfach weil man nicht nur die aktive Lebenszeit haben muss, sondern auch für das Leben und seine Erfüllungen mit Zeit bezahlt. Lebe ich 5 Minuten länger, oder kaufe ich mir für diese 5 Minuten einen Kaffee? Auf den ersten Blick ein wenig verwirrend, doch es spiegelt schön eine Tatsache in unserem Alltag wieder. Denn oft bleibt nur die Entscheidung innerhalb eines Dilemma.

Wer Zeit besitzt, der bringt diese zu “Zeithändlern” und verleiht diese Zeit. Hierfür bekommt er einen %-Aufschlag auf seine verliehene Zeit. Wer krank ist und nicht arbeiten gehen konnte, der wird auf seiner Zeituhr die Stunden verstreichen sehen und kann genau absehen, wann “seine Zeit abgelaufen” sein wird. Oder er leiht sich Zeit. Im Film kann man das bei “Zeit-Verleihern” tun und muss die geliehene Zeit mit einem Aufschlag von 30% zurück zahlen.

Eine große Anzahl von Menschen lebt somit nur noch von Stunde zu Stunde und manchmal sind Minuten der Unterschied zwischen Existenz und Tod. Wer am morgen 5 Minuten zuviel für einen Kaffee bezahlt hat und am Abend nicht rechtzeitig dazu kommt, sein Zeitkonto zu füllen, für den kann der Kaffee die Entscheidung des Lebens gewesen sein. Verdient man sich mit harten Jobs nicht genug Zeit, um beides zu haben: Leben und Konsumerfüllung – dann sind simple Entscheidungen bereits mit fatalen Konsequenzen belegt.

Die Menschen die von diesem System davon profitieren, werden oft mehrere hundert Jahre alt. (Sehen aber immer wie 25 aus – was im Film für ein wenig Verwirrung sorgt – aber eine geile Idee ist.)

So kommt es, das Menschen mit Tausend-Jahren auf Ihrer Lebensuhr in besonders abgeschirmten Vierteln leben. Um diese Zonen betreten zu können, muss man mit Zeit bezahlen. An dieser Stelle schließt sich der Kreis. Zu wenig Zeit. Kein Zonenwechsel möglich.

Und die Gesellschaftskritik fruchtet. 

Auch in unserer Gesellschaft ist es so: Zu viele Menschen müssen zu viel Zeit damit zubringen, in schlecht bezahlten Jobs mit einer Zukunft zurecht zu kommen, die man kaum noch ändern kann. Denn würde man seine Zeit in das “verändern” des eigenen Umfelds investieren – fehlt der Lebensunterhalt. Das Geheimnis liegt auch hier im Zinsaufschlag.

Wer einmal im “Ghetto” der fehlenden Zeit steckt vor dem ist eine Gesellschaft, die das eigene Leben mit dem “verleihen” eines unproduktiven Nebenproduktes (Geld) refinanziert, sicher. Man bleibt unter sich.

Was hat das jetzt mit diesem Auto-Blog zu tun?

Wenig. Doch manchmal fühle ich mich wie diese Menschen im Film. Man rennt seiner Zeit hinterher. Will produktiv, sinnvoll und kreativ sein – doch ist man gezwungen zuerst einmal das “notwendige” zu erfüllen. Im Anschluss daran hat man zuviel Zeit verloren um weiter zu kommen.

Nein. Ich lebe nicht in einem Ghetto. Es gibt natürlich noch deutlich kritischere Beispiele für dieses Spiel. Doch ich glaube, so erklärt gibt es doch den ein oder anderen, der versteht worum es mir ging.

Und weil ich mit den ersten 600 Wörtern die Gesellschaftskritik des Films und meine eigene Sicht darauf dargestellt habe, bleiben mir nun noch 300 Wörter für den zweiten Teil der Faszination im Film: “In Time“:

Die Autos. 

64 Lincoln Lehman Peterson

64 Lincoln Lehman Peterson

Eine grandiose Limousine, dieser Lincoln aus den 60-70 Jahre der USA. Mit geschätzten 19 Zoll Felgen und viel schwarz verkörpert diese Limousine eine “Fuck you” Straßen-Präsenz die schlichtweg Atemberaubend ist.

Dodge Challenger

Dodge Challenger

Mattschwarze Challenger aus unterschiedlichen Jahren, mit feinen und vermutlich mal 20 Zoll großen Tiefbettfelgen. Das ideale Auto um als Dienstfahrzeuge für eine korrupte Polizeibehörde eines  totalitären Regime zu dienen. Oder perfekt zum cruisen durch apokalyptische Landschaften. (Mir fällt da Brandenburg ein, warum?)

Bist Du ein E-Type?

Bist Du ein E-Type?

Der Glanz des sorgenfreien Lebens. Für Menschen mit Jahrtausenden auf der eigenen Lebensuhr. Eine technoide Wiederbelebung der Jaguar E-Type Eleganz. Perfekt um der Welt die eigene Befreiung von Alltagssorgen zu demonstrieren.

 

Wie finde ich jetzt die Kurve zurück?

Eventuell mit der Subsummierung meiner Gedanken: Lebt. Macht was euch Freude bringt. Arbeitet nicht für die Existenz alleine. Findet das Gleichgewicht. Trefft kluge Entscheidungen die beiderseits einen fairen Deal versprechen. 

Für mich ist es dieser Blog…..ein kleiner Schritt auf meiner Lebenszeituhr … aber ein wichtiger.

Original: Mein Auto Blog » Motorkultur

Created Sonntag, 15. April 2012 Created by admin Categories Timeline Tags bloggen | Film | Gedanken | Gesellschaft | Kultkarren | Motorkultur | Philosophisch | uft | xbox | zeit
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28 Jul 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Drag Queen..., Dodge Challenger Drag Pak-1725

Dodge Challenger Drag Pak

Es lebe: die Vernunft.

Es ist ja überall nur noch: Stau. Und dort, wo es ausnahmsweise mal keinen Stau hat, dort steht: der Schutzmann. Aber einen Ort gibt es noch, da besteht ein bisschen künstlerische Freiheit: die Ampel. Sie hält dem Piloten vorne mal für ein paar Meterchen den Verkehr weg - und vor Freunden und Helfern braucht man auch keine Angst zu haben, sie rechnen ja nicht damit, dass man bei Grün dann vielleicht mal sanft über das Ziel hinausschiesst.
Dodge hat dafür das perfekte Auto entwickelt. Also, eigentlich sind es zwei, ein 354er, also: 5,8-Liter, dafür supercharged, genannt Gen-III-Hemi, und ein 7-Liter, naturally aspirated, die für den Challenger zu haben sind. PS-Angaben gibt es keine, wir gehen davon aus, es gibt: reichlich. Geschaltet wird über eine 3-Gang-Automatik mit wunderbarem Hurst-Knüppel. Das Fahrwerk und vor allem die Reifen wurden den Anforderungen angepasst: vorne gibt es mickrige 15-Zöller, hinten anständige 30-Zöller.
Ach, da möchten wir doch mal sehen, wie der Lambo-Fahrer staunt, wenn man da am Rotlicht neben ihn rollt. Der 7-Liter kostet gut 100'000 Dollar, der noch bösere 354er einen Zehner mehr - für alles Vergleichbare in Sachen Spurtvermögen muss mindestens das Dreifache ausgelegt werden. Allerdings muss man sich beeilen, vom aufgeblasenen Challenger gibt es 35 Stück, vom feinen 7-Liter gar nur 25 Exemplare. Zu bestellen ist alles unter dem Stichwort: Drag Pak.
Mehr Amerikaner gibt es im Archiv. Passendes Video haben wir auch.

Dodge Challenger Drag Pak

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/dodge-challenger-drag-pak-1725/seite_1-2

28 Jul 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Schnecken-Express, Peugeot Foodtruck 2233

Peugeot Foodtruck

Streetfood ist grad ganz gross in Mode. Das hat auch Peugeot erkannt.

Mit «Imbisswagen» wird man dem Foodtruck von Peugeot wohl nicht ganz gerecht. Eher Hipster-Futtertrog. Auch wenn die gemeine französische Küche längst nicht so gut wie ihr Ruf ist, Foodtrucks bauen kann man offenbar in Frankreich. Das Ding sieht in zusammengeklappten Zustand aus wie ein fast normaler Van mit grossem Anhänger. Hat man das Mobil aufgestellt, gibts Geschirr für 30 Gäste, eine richtig nette Kaffeemaschine sowie ein grosse Küche mit viel gekühltem Stauraum (400 Liter für die Zutaten, 350 Liter für Getränke). Fritteuse, vier Platten (Induktion), Grill - alles da was der Küchenchef sich wünscht. Und eine DJ-Anlage zur Unterhaltung der Gäste sowie in grosser Monitor. Auf dem kann man dem Küchenchef bei jedem Handgriff zusehen. Und vor allem Zuhören. Bis zu 40 Lautsprecher übertragen die Geräusche, wenn das Steak zur Schuhsohle wird. Ob das Ding in Serie geht? Kaum, angesichts der der Ausstattung und der Verarbeitung wird sich wohl kaum ein Imbissbuden-Besitzer das Teil leisten können. Schade, wir hätten gerade grosse Lust auf einen Espresso.
Mehr Peugeot gibts im Archiv.


Schnecken-Express, Peugeot Foodtruck 2233

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/peugeot-foodtruck-2233/seite_1-2

28 Jul 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Qualitätsunterschiede

Es waren immer noch Reste des Schwellers auf der Fahrerseite. Die mussten natürlich auch weg. Um richtig dranzukommen, fiel auch die untere Ecke des Kotflügels auf der Seite und natürlich musste ich auch die Türen wegschrauben. Auf der Fahrerseite war es nicht ganz rostfrei.

Schweller

Die Substanz stimmt aber, nichts durchgerostet, das konnte ich alles noch retten.

Schweller

Beim Abfiletieren zeigte sich einmal wieder: Gut, dass so eine Flex ein Schutzblech hat. Man stelle sich vor, was passieren hätte können, wenn sich eine Flexscheibe zerlegt und die Trümmer unkontrolliert durch die Gegend fliegen...

Qualitätsunterschiede

Am Ende des Abends war der alte Schweller komplett ab.

Schweller

Der neue Schweller kann jetzt angepasst und verschweißt werden - die Anprobe passt.

Schweller

Ich habe für Fahrer und Beifahrerseite Reparaturschweller verschiedener Hersteller. Am vorderen Ende sieht man den Unterschied am deutlichsten. Der auf der Beifahrerseite ist von Klokkerholm. So sieht ein gut gearbeiteter Schweller aus - eben so, wie der originale.

Schweller

Der für die Fahrerseite ist von Schlieckmann. Ganz ehrlich? Das ist unter aller Sau, was die da liefern. Da fehlt die Hälfte. zudem sind die Kanten total knittrig.

Schweller

Das wird noch ein Spaß mit der oberen Kante. Da hilft wohl nur Beidengeln und bündig anschweißen. Was ein Rotz!

Schweller

Aber irgendwie bekommen wir das schon hin. Ich bin jetzt so weit gekommen, das Problem ist auch noch zu lösen.

Auf der anderen Seite: Der Schlieckmann Schweller ist deutlich massiver, als der von Klokkerholm. Der ist nur aus windigem Blech, während das Schlieckmann Teil richtig massiv ist. Bei Passat 32B Blechen muss man inzwischen nehmen, was man bekommt, vieles ist längst nicht mehr lieferbar. Ich bin froh, dass ich alles zusammenbekommen habe zu annehmbaren Preisen.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/qualitaetsunterschiede?blog=29

28 Jul 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Tiefer, gesunder Schlaf, Test Nissan Pulsar-1724

Test Nissan Pulsar

Noch nicht erstelltNissan Pulsar
Eine kleine Ewigkeit ist es her, dass Nissan in der Kompakt-Klasse vertreten war. Dort gehörten die Japaner einst mit legendären Modellen wie dem Cherry und dem Sunny zu den führenden Anbietern, aber weil man mit dem Qashqai ja ein (teureres und folglich margenträchtigeres) Erfolgsmodell hatte bei den kompakten SUV, schien das weiterhin grösste Segment etwas in Vergessenheit geraten zu sein. Mit dem im vergangenen Jahr vorgestellten Pulsar wurde diese Lücke nun aber wieder geschlossen.
Auch wenn der Name dies vielleicht implizieren will: ein Puls-Beschleuniger ist der Pulsar so rein optisch eher nicht. Andererseits: der VW Golf, Bestseller seit Jahrzehnten, ist in Sachen Design ja auch nicht wirklich aufregend - und vielleicht ist auch das ein Teil seines Erfolgsgeheimnisses. Mit einer Länge von 4,39 Metern übertrifft der Nissan die ewige Nummer 1 zwar um 15 Zentimeter in der Länge, doch weil auch der Radstand von 2,7 Metern sehr beachtlich ist für die Kompaktklasse, kann der Pulsar beim Innenraum ein sehr grosszügiges Platzangebot vorweisen. Auch grossgewachsene Menschen fühlen sich sowohl vorne wie auch hinten gut aufgehoben - und sie dürfen sich über viel Licht freuen, weil der Japaner entgegen dem allgemeinen Trend über eine sehr grosszügige Verglasung verfügt. Gerade Kinder schätzen solches, wenn sie in der zweiten Reihe auch noch etwas zu sehen kriegen.
Der Innenraum des Pulsar, der in Japan und auf anderen Märkten schon 2012 auf den Markt kam, ist anständig gemacht, auch wenn dem Betrachter jetzt keine besonderen Merkmale in Auge stechen.
Nissan Pulsar
Nissan Pulsar
Das Infotainment-System wurde aus dem Qashqai übernommen, und das ist gut so, es versteht sich alles von selbst. Auch hier: es herrscht fast schon ein Raumüberfluss, die Ellbogen- und Kopffreiheit für Fahrer und Beifahrer befinden sich auf Mittelklasse-Niveau. Und der Kofferraum fasst beachtliche 385 Liter; mit abgeklappter Rücksitzbank sind es 1385 Liter, auch das ist überdurchschnittlich.
Es gab den Pulsar bisher mit einem 1,2-L-Benziner mit 115 PS und einem 1,5-Liter-Diesel mit 110 PS. Kürzlich kam ein 1,6-Liter-Benziner mit 190 PS dazu, Turbo!, dieser Antrieb war auch in unserem Testwagen montiert. Geschaltet wird manuell über sechs Gänge, sehr angenehm, kurze Schaltwege - und trotz auf dem Papier ziemlich beachtlicher Leistung versprüht der Pulsar kein überschäumendes Temperament.Nissan Pulsar
Nissan Pulsar
Nissan Pulsar
Nissan Pulsar
Nissan Pulsar
Dafür gibt er sich an der Tankstelle angenehm zurückhaltend, ein Durchschnittsverbrauch von 6,5 Litern ist zwar nicht überragend sparsam, aber auch nicht zu weit entfernt von der Normangabe von 5,9 Litern.
Dass das Fahrwerk des Pulsar auf die eher komfortable Seite hin ausgelegt ist, passt gut zum Charakter dieses Wagens. Man fährt ihn entspannt, ruhig, nicht die pure Freude am Fahren steht an oberster Stelle, sondern der sinnvolle, zeitgemässe Transport von Passagieren und Waren von A nach B. Dazu passt, dass der Nissan in Sachen Sicherheit bestens ausgestattet ist, alle modernen Systeme vorhanden sind. Gut zu gefallen wusste beispielsweise die 360-Grad-Kamera, die gerade beim Ein- und Ausparken eine ausgezeichnete Übersicht vermittelt.
Der Nissan Pulsar ist mit dem 115 PS-Benziner für weniger als 20'000 Franken zu haben. Mit dem stärkeren Benziner, der auch dank seiner Laufruhe sehr zu empfehlen ist, kostet er mindestens 27'990 Franken - ein immer noch gutes, weil faires Angebot. Und weil Nissan bekannt ist für seine hohe Verarbeitungsqualität, darf man davon ausgehen, dass der Pulsar bei seinen Käufern auch langfristig über einen tiefen Ruhepuls sorgen wird.
Mehr Nissan gibt es in unserem Archiv.


Nissan Pulsar

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/test-nissan-pulsar-1724/seite_1-2

27 Jul 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Neues von der Titan Front

Der Titan frisst Kilometer derzeit und die Menschen, die hinter ihm fahren wollen, wird immer geringer - verstehe ich eigentlich gar nicht ;-)

Ich schütte eben einfach immer Öl nach, solange der neue Motor nicht drin ist. Schön im Mix. Einmal frisches Öl, einmal Altöl. Muss ja auch mal weg das Zeug. Es nervt mich ein wenig, dass ich den Wagen nicht über Nacht in die Werkstatthölle stellen kann, solange der Pirat da drinsteht, denn eine Reparatur wird langsam fällig: Die Manschette einer Antriebswelle ist am Sack und so langsam fängt das Gelenk an, Geräusche zu machen. Aber dafür muss das Federbein raus. Das wollte ich in Verbindung mit dem Einbau der Federn machen, weil ich danach eh Spur einstellen muss. Und das geht nicht in kurzer Zeit in der Vorhölle mit dem Damoklesschwert über einem, wenn mein Vermieter kommt, muss ich den Platz räumen. Ich werde wohl mal etwas Fett reinschmieren, auch wenn es nicht lange halten wird. Das Gelenk muss noch 2-4 Wochen halten, dann wird es ersetzt.

An der Spoilerfront ist inzwischen auch Nachschub eingetroffen. Ich habe günstig einen KAMEI Heckspoiler aufgetan.

Neues von der Titan Front

Ich wollte schon länger einen Satz zusätzlicher Bremsleuchten montieren. Furchtbar trashige 80er Jahre Scheiße. Aber das würde mich beim Beladen bremsen - außen aufgesetzt stören die nicht. Am Anfang war nicht klar, ob der Spoiler von KAMEI ist, der einige Hinweis war ein Schriftzug auf den Gläsern der Bremsleuchten.

Neues von der Titan Front

Die Gehäuse der Bremsleuchten sind übrigens Golf 1 Blinkergehäuse - Kostenoptimierung der 80er.

Neues von der Titan Front

Oli, der eine Sammlerseite für KAMEI Zubehör auf Facebook hat, hat in einem alten Katalog nachgesehen und KAMEI verkaufte tatsächlich solche Spoiler früher. Darüber konnte ich die Bestellnummer herausfinden und KAMEI mailte mit tatsächlich die TÜV Freigabe per eMail. Von der weiß ich, dass ich neben einem doppelseitigen Klebeband auch Winkel für die Montage brauche.

Neues von der Titan Front

Die Winkel muss ich noch anfertigen, sollte nicht das Problem sein.

Der Spoiler ist schon ziemlich hässlich. Kann man nicht anders ausdrücken. Ein wenig verbessern werde ich es mit mattschwarz abgesetzten Flächen. Was ihn aber nur minimal hübscher machen wird. Aber er ist auch 80er Jahre pur, als eine einzelne mittig angebrachte zusätzliche Bremsleuchte in Deutschland nicht zulässig war. Und schon alleine, um diese kleine Anekdote erzählen zu können, muss das Ding einfach ans Heck des Titan...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/neues-von-der-titan-front

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27 Jul 2015
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Nettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232

Test Hyundai i30 Kombi

Noch nicht erstelltNettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232
Zwar sind die grossen Neuigkeiten des Hyundai i30 eher bei den Benzinmotoren zu suchen, schliesslich gibts da ja jetzt ein nettes Turbotriebwerk – der kleine Diesel in unserem Test überzeugte aber auch. Als Anfang Jahr die überarbeiteten i30-Modelle von Hyundai auf den Markt kamen, war die Überraschung gross. Den Koreaner gab es auf einmal mit einem Turbo-Benziner, der 186 PS leistet. Ein gutes, kräftiges Triebwerk – nur ist es für die in der Schweiz besonders beliebten Wagon-Version (also beim Kombi) – nicht lieferbar. Also schnappten wir u den Wagon mit der stimmigsten Kombination - nämlich Dieselmotor und Doppelkupplungsgetriebe. 136 PS aus einem Hubraum von 1,6 Litern generiert der Vierzylinder. Dazu gesellt sich ein maximales Drehmoment von 300 Nm (mit Handschaltung sinds dann «nur» 280 Nm). Ja, dieses Doppelkupplungsgetriebe. Sieben Gänge hat es. Und es schaltet wunderbar. Nur die Schaltstrategie ist vieleicht etwas gar konservativ.  Die Schaltvorgänge sind so programmiert, dass der Kombi mit möglichst geringer Motordrehzahl unterwegs ist. Das bedeutet, dass der kleine Diesel gerne auch mal nur mit 1200 Umdrehungen unterwegs ist. Gut für die Verbrauchswerte. Aber es fühlt sich dann halt schon sehr träge an. Bis der Hyundai aus den Startblöcken kommt, dauert es schon etwas. Aber, wers nicht eilig hat, der wird sich über die Programmierung der Schaltung freuen. Spätestens an der Zapfsäule. 4,2 Liter soll der i30 Wagon mit Stopp-Start-Automatik verbrauchen. Im Test waren es dann aber 5,5 Liter. Ein Teil dieses Mehrverbrauchs geht sicher auf Kosten der Klimaanlage, die während des Tests hart, sehr hart arbeiten musste.
Nettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232
Nettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232
Eine Wonne ist es auch für die Ohren: Der kleine Selbstzünder ist sehr gut gekapselt und der Inneraum-Lärmpegel entsprechend gering. Natürlich kann man dem Hyundai auch die Sporen geben, der kleinvolumige Motor dreht ziemlich zackig auch in höhere Drehzahlregionen.
 Aber so richtig entspannt ist man mit dem i30 Wagon im Automatikmodus unterwegs. Schön ist auch, wie die Automatik das Bremsvermögen des Motors nutzt. Tritt man bei Bergabfahrten leicht auf die Fussbremse, merkt sich das die Elektronik. Ein zweites Antippen des Bremspedals bewirkt, dass das Getriebe automatisch einen oder zwei Gänge runterschaltet und so die Motorbremswirkung so gut wie möglich ausnutzt. Obwohl der Kombi mit einem Leergewicht von 1570 kg nicht ausserordentlich leicht ist, sind die Fahrleistungen wie auch die fahrdynamischen Qualitäten des Hyundai: vorhanden.
Nettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232
Nettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232
Nettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232
Nettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232
Nettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232
Innen bietet der Koreaner, der im Werk in Nosovice in Tschechien vom Band läuft, alles, was man heute in der Mittelklasse erwarten kann. Dazu gehören zum Beispiel bequeme Sitze, ein hohes Mass an Variabilität und natürlich Komfortfeatures wie ein einfach zu bedienendes Multimediasystem. In den teuren Version gibts Ledersitze, Lenkradheizung und weitere Komfortfeatures sowie ein Multifunktionslenkrad.
Auf ihm befindet sich eine Taste zur Einstellung der Lenkung. Die drei Modi sollte jeder selber ausprobieren, die Unterschiede sind markant. Uns hat der «Normalmodus» am besten gefallen. Wie bereits erwähnt, ist der Hyundai i30 CW kein Sportwagen, das will er auch gar nicht sein. Viel wichtiger sind bei einem Kombi die Raumverhältnisse.
 Der Hyundai bietet ein Grund-Kofferraumvolumen von 528 Litern – das ist für einen nur gerade 448 cm langen Kombi ein guter Wert. Braucht man die Rücksitze nicht, stehen maximal 1642 Liter zur Verfügung. Also auch beim Platz muss man beim Hyundai keine Abstriche machen.
 Keine Abstriche gibts auch bei den Garantieleistungen. Volle fünf Jahre beträgt die Werkgarantie, dazu gibts
für den gleichen Zeitraum eine kostenlose Mobilitätsversicherung. Und das alles zu fairen Basispreisen. Den Diesel gibt es als Kombi ab 24'000 Franken, die von uns gefahrene Version «Vertex»
mit Doppelkupplungsgetriebe und der Stopp-Start-Automatik ab 34'000 Franken. Wer sich für den «Vertex» entscheidet, muss sich dafür nicht mehr entscheiden, denn Optionen gibts für das Topmodell keine mehr. Für die etwas über 30'000 Franken erhält man einen ehrlichen, leisen und sparsamen Kombi. Wir finden, das reicht. Ausnahmsweise.
Mehr Hyundai gibts im Archiv.


Nettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/test-hyundai-i30-kombi-2232/seite_1-2

24 Jul 2015

After Work Drive

Kleiner Heckengäurundkurs. Oder: Das perfekte ‘Cars & Dinner’

Feierabend in Sindelfingen. Opel Rekord D, Mercedes-Benz 260 SE, Ferrari 308 GT4und der Wartburg 353 und vier Oldtimer-Enthusiasten (oder Youngtimer-Freaks oder Radkappen-Junkies) treffen sich an der Motorworld in Böblingen. Ein automobiler Mix, der nicht ungleicher hätte sein können. An der Kreuzung in Darmsheim geht es links nach Aidlingen. Weiterfahrt nach Deufringen. Etwa 300m nach der Ortseinfahrt kommt eine Bushaltestelle. Dahinter links Richtung Dachtel. In Dachtel immer der Hauptstraße folgen. Am Ortsausgang beginnen die Serpentinen. Vorsicht in den unübersichtlichen Kurven: Heizer können auch von oben kommen. Auf dem Hochplateauparkplatz ist Fotopunkt. Vier Flitzer mit jeweils vier Sitzplätzen und vier Piloten. Die ultimative altautoanalytische Spaß beginnt: drei Fahrzeuge werden geparkt und die Vierermannschaft steigt jeweils in ein Auto. Zuerst in den Opel. Es geht in Richtung Deckenpfronn. Vor dem Ortseingang rechts Richtung Calw, durch den Kreisel, erste Ausfahrt. Nach ca. drei Kilometern geht es wieder rechts ab, Kreisel erste Ausfahrt. Richtung Gechingen. Im Ort Haarnadel rechts, dann wieder links bergauf Richtung Bergwald zurück nach Dachtel. Dann die Serpentinen zum Parkplatz. Noch ein wenig Fachsimpeln und dann Fahrzeugwechsel: alle Mann jetzt in den Benz. Dann in den Ferrari und schließlich gemeinsame Entschleunigung im Wartburg.

Autofahren – und Automitfahren – macht hungrig. Der gemeinsame Abschluß im American-Diner-Restaurant Filou in Aidlingen war wohlverdient.

After Work DriveAfter Work Drive
After Work DriveAfter Work DriveAfter Work DriveAfter Work Drive

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Original http://www.formfreu.de/2015/07/24/after-work-drive/

24 Jul 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Möchtegern-Rennfahrer?, McLaren P1 GTR-1723

Im McLaren P1 GTR

Noch nicht erstelltMcLaren P1 GTR
Wer hat es erfunden, fragt der Schweizer ja gerne, und dann wird in diesem Fall die Antwort wohl heissen: Ferrari. Dort gibt es seit vielen Jahren ein Programm für die rennstrecken-interessierte Kundschaft, die zwar das Kleingeld hat für einen richtig bösen Rennwagen, aber nicht die Erfahrung oder das Talent oder das «Bedürfnis», sich mit echten Konkurrenten auf dem Track zu messen und dabei auch noch eine Beule an der Karre (oder am Kopf?) zu riskieren. McLaren bietet das jetzt auch: der Gentleman oder die Pilotin «kauft» einen McLaren P1 GTR - und der englische Hersteller sorgt dafür, dass die Besitzerin, der Pilot an einigen Tagen im Jahr sein Fahrzeug auf einer Rennstrecke - und im Rahmen seiner Möglichkeiten - bewegen kann. Unter Anleitung von professionellen Instruktoren, mit einer echten Boxencrew, inklusive Radwechsel in weniger als 10 Sekunden (oder so), allfälligem Schweissvonderstrirnwischen sowie Anweisungen eines professionellen Fitness-Trainers (Formel-1-erfahren). Und selbstverständlich dem First-Class-Catering sowie Dom Pérignon nach getaner Arbeit.
Was der Spass kostet, also der P1 GTR inklusive Unterhaltungsprogramm, darüber schweigt sich McLaren gegenüber Journalisten aus - man kennt ja die Kunden, die wahrlich Interesse haben, mit denen redet man dann schon Klartext. Und weil wir solche Kunden kennen, wissen wir: 2 Milliönchen sind es, in Pfund, bitte. 1,1 Millionen, in Euro, hat ja schon ein ganz profaner P1 gekostet, ohne die GTR-Spezifikationen und ohne Catering auf dem Rennplatz. 35 P1 GTR wollte McLaren auf den Markt bringen, anscheinend sollen aber schon bereits 40 reserviert sein - alle von P1-Besitzern, denn das ist Voraussetzung, damit man überhaupt einen P1 GTR bestellen darf.
McLaren P1 GTR
McLaren P1 GTR
Bei Ferrari, übrigens, gibt es auch keine Preislisten, denn der Andrang ist anscheinend so gross, dass nur noch ins Kundenprogramm aufgenommen wird, wer sich seit einigen Jahren als der Marke zutiefst verbundener Käufer ausweisen kann. Oder vielleicht gleich schon mal das wohl in etwa zwei Jahren erscheinende nächste Renn-Modell bereits jetzt im Voraus bezahlt.
Doch es sei hier nicht weiter von den Problemchen der Schönen und Reichen dieser Welt geschrieben, sondern von einem Wunder der Technik. Schon der McLaren P1 war - 375 Stück wurden gebaut, die gesamte Produktion ist ausverkauft - ein feines Gerät, angetrieben von einem 3,8-Liter-V8-Turbo mit 737 PS sowie einem 179 PS starken Elektromotor, die zusammen auf ein maximales Drehmoment von 900 Nm kommen. Der Hybrid-Supersportler beschleunigt in 16,5 Sekunden auf 300 km/h - und kann auch 11 Kilometer rein elektrisch fahren. Und ist nach zwei Stunden an der Steckdose auch schon wieder aufgeladen.McLaren P1 GTR
McLaren P1 GTR
McLaren P1 GTR
McLaren P1 GTR
McLaren P1 GTR
Der P1 GTR kann das alles noch ein bisschen besser. Er knackt die magische Grenze von 1000 PS (offiziell sind es 986 bhp, und wir wissen jetzt auch nicht so genau, wie die Briten rechnen, doch wir sind auch nicht so kleinlich), es gibt ein paar Pferdchen mehr aus dem Explosionsmotor und ein paar kW mehr Strom für die Elektro-Beihilfe. Offizielle Fahrleistungen gibt McLaren nicht an, reine Beschleunigungswerte und Höchstgeschwindigkeit sind im Renn-Trimm auch nicht wichtig, aber Werkspilot Chris Goodwin sagt, dass der GTR die Nordschleife des Nürburgrings fast 30 Sekunden schneller umrunde als ein «normaler» P1, das heisst: in unter 7 Minuten. Im Unterschied zum P1 wird beim GTR der elektrische Schub vom Piloten per Knopfdruck verabreicht, ausserdem verfügt der Renner über ein verstärktes Energie-Rückgewinnungssystem, wer also mehr bremst, hat auch mehr Schub (komischer Gedanke, irgendwie). Und etwa 50 Kilo leichter als die Strassenversion ist der Kunden-Renner auch noch. Ach ja, Kampfbemalung gibt es auch Wunsch, den grossen Flügel hinten, feststehend, muss man nehmen; das Lenkrad ist nicht rund, sondern mehr so «Racing», mit ganz vielen Knöpflein. In englischen Medien ist nachzulesen, dass es auch Bemühungen gibt, den GTR, der ja nach dem berühmten Le-Mans-Sieger benamst ist, auch «street legal» zu machen. Wir sehen jetzt den Grund nicht wirklich, aber es fehlt uns ja auch das Spaziergeld für so einen McLaren. Und wenn dem dann so ist, dann bitte ohne Renngurten - und ohne Helm.
Selber fahren durften wir den P1 GTR nicht (aber dafür mit Helm...), uns aber neben Chris Goodwin auf den Beifahrersitz quetschen. Eng ist es dort im P1 GTR, logisch, es ist alles auf den Fahrer ausgerichtet. Der Sound des V8-Doppelturbo von McLaren hat uns noch nie so richtig begeistert, das ist auch im GTR nicht anders.McLaren P1 GTR
Aber die schiere Kraft beim Beschleunigen aus der Kurve ist - unglaublich. Es fühlt sich an wie Achterbahnfahren, obwohl Goodwin auf der sehr «anspruchsvollen» Bergstrecke in Goodwood längst nicht das volle Potenzial des McLaren abrufen konnte. Gut möglich, dass da manch ein Möchtegern-Rennfahrer ein bisschen überfordert sein wird - aber im Preis inbegriffen ist ja auch ein vorgängiges Training auf dem Simulator.
Ein Minütchen oder so dauerte unser Mitritt nach oben (siehe auch: Video), etwas länger jener nach unten. Da können wir jetzt natürlich nicht wirklich viel erzählen vom Fahrgefühl, vom Fahrwerk, vom Vergnügen. Aber immerhin: wir waren dabei, das kann nicht jeder von sich behaupten. So ein bisschen beeindruckt waren wir auch, aber, hmm. tja, wir würden halt schon lieber selber. Deshalb kommt uns jetzt auch nix mehr Gscheites zu tipsen in die Sinne. Ausser vielleicht: wir bleiben in tiefer Hochachtung vor McLaren, dem noch so jungen Hersteller, der es in kürzester Zeit geschafft hat, wirklich aussergewöhnliche Fahrzeuge auf die Strasse zu bringen. Chapeau!
Mehr McLaren gibt es in unserem Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/mclaren-p1-gtr-1723/seite_1-2

24 Jul 2015

Gänsehaut-Feeling zum AvD-Oldtimer-Grand-Prix am Nürburgring zu gewinnen

Wenn sich vom 7. bis zum 9. August 2015 automobile Rennlegenden vergangener Tage ein Stelldichein beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring geben, solltest Du dabei sein! Boliden aus DTM, STW und dem historischen Motorsport werden auf der legendären Rennstrecke um die Hohe Acht unter Beweis stellen, dass sie noch immer für jede Menge Gänsehaut-Feeling zu haben sind.

AvD Oldtimer Grand Prix Nuerburgring - 1

Fest steht allerdings schon jetzt, dass die insgesamt 14 Rennen und Gleichmäßigkeitsprüfungen die schier unendliche Bandbreite des historischen Motorsports perfekt abbilden. So werden beim großen Tourenwagen-Revival Boliden aus der DTM und dem Super-Tourenwagen-Cup, wie dem BMW M3, dem Mercedes-Benz 190 E, dem Opel Omega oder dem Ford Sierra Cosworth XR4 Ti von 1985 bis hinzu einem BMW 635 CSi aus dem DTM-Gründungsjahr 1984 sowie ein Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evo 2, der im legendären Sonax-Nadelstreifen-Design von Bernd Schneider pilotiert wurde, vertreten sein.

AvD Oldtimer Grand Prix Nuerburgring - 7

Wer sich für die Türklinken-Duelle der Tourenwagen interessiert, der wird neben dem Tourenwagen-Revival auch Freude an der AvD-Tourenwagen- und -GT-Trophäe bis 1965 haben. Ebenfalls faszinierend für Tourenwagen-Fans sind das Revival Deutsche Rennsport-Meisterschaft 1972 bis 1981 und natürlich der AvD-Historic-Marathon, der in diesem Jahr sein 25 Jubiläum feiert und dabei wie in jedem Jahr bereits am Freitag den Ausflug auf die legendäre Nordschleife wagt.

AvD Oldtimer Grand Prix Nuerburgring - 4

Passend zum kommenden AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring schreibt der AvD – Automobilclub von Deutschland ein Gewinnnspiel aus. Du hast die Möglichkeit
zwei Tickets für das gesamte Wochenende zu gewinnen! Neben den Karten für das komplette Wochenende kannst du zudem einen der begehrten AvD-Oldtimer-Grand-Prix Jahres-Pullover sowie eine OGP-Cap gewinnen.

Beim Gewinnspiel des AvD kannst Du Deinem Glück auf die Sprünge helfen!

Das Gewinnspiel des AvD Automobilclub von Deutschland hat eine Besonderheit. Je mehr Freunde Du zum Gewinnspiel einlädst und diese daran teilnehmen, um so höher sind Deine eigenen Gewinnchancen. Wie das genau funktioniert erfährst Du mit einem Klick, denn hier geht es zum AvD-Gewinnspiel zum AvD-Oldtimer-Grand-Prix 2015.

Das Gewinnspiel endet am 2. August um 20:oo Uhr. Die Gewinner werden via eMail benachrichtigt. Alle Infos zum Rennprogramm gibt es außerdem unter www.avd-oldtimer-grand-prix.de.

AvD Oldtimer Grand Prix Nuerburgring - 2

Michael Peschel

Michael ist der Inhaber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der Agentur MP Medien sowie MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/gaensehaut-feeling-zum-avd-oldtimer-grand-prix-am-nuerburgring-zu-gewinnen/

24 Jul 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Einer ist weg

Am Dienstag, als ich die Lampen in der Werkstatthölle installiert habe ich noch etwas Zeit gehabt - also ran an den Pirat. Ich hatte da so ein Rostloch im vorderen Radkasten Beifahrerseite. Konnte nicht bleiben, also weg mit dem faulen Blech drumrum.

Loch

Eine Schablone gemacht, nach der ich ein Blech geschnitten habe und bündig reingebraten. Da das auch in der Mitte angebunden war, habe ich auch in der Mitte Punkte gesetzt.

Loch

Einmal umgedreht - der untere vordere Rand des Kotflügels hatte auch Rost angesetzt.

Einer ist weg

Entrostet und mit Brantho 3in1 gepinselt.

Einer ist weg

Das Brantho 3in1 trifft, obwohl ich es ein wenig dunkler gemischt habe, nicht annähernd den Farbton des ursprünglichen Lacks. Wenn ich eine abgeteilte Fläche neu lackiere, stört mich das nicht. Aber bei so Beilackierungen ist das nicht so dolle. Ich werde wohl ein herausgetrenntes Blech zum Farbenhändler mitnehmen, den Farbton scannen lassen und anmischen lassen. Gerade für so Stelen, wo ich nur etwas beitupfen muss, wäre das nicht schlecht.

Da ich die Farbdose schon einmal offen hatte, habe ich auch die neue schweißstelle schon einmal lackiert.

Einer ist weg

Und auch die Rückseite des Blechs, das ich am Fahrerkotflügel ansetzen werde, habe ich von innen lackiert. Die Ecke brauche ich noch lange nicht, aber wenn die dran ist, ist es gut, wenn das schon mal innen fertig lackiert ist.

Einer ist weg

Gestern ging es dann mit den Schwellern weiter. Ich will den ja an den originalen Stellen verschweißen. Mit montierten Türen kommt man da aber wirklich beschissen an manche Ecken.

Schweller

Es half nix. Die Türen mussten raus. Dann konnte ich den Rest des alten Schwellers abfiletieren.

Schweller

Angeschweißt wird das hauptsächlich mit der Punktschweißzange. Thomas wollte dafür vorbeikommen. Aber dazu müssen natürlich beide Seiten soweit sein, dass wir direkt loslegen können.

Auf der Fahrerseite habe ich ja inzwischen gutes Licht, deshalb war der Horror etwas weg, aber auch da sah (nicht nur) die hintere Ecke ziemlich mies aus. Für die Fotoaufnahmen vom VW Classic hatten wir damals schnell ein kleines Blechstück drüberimprovisiert.

Schweller

Vom Radkasten aus fehlte auch einiges.

Schweller

Mulmiges Gefühl: Wie weit ist der Verfall drunter fortgeschritten? Flex angeworfen und die Außenhaut erst einmal grob weggeflext.

Schweller

Klar, es gab etwas zu Schweißen, aber es hätte schlimmer sein können. Nicht alles, was da braun ist, ist Rost, die Konservierung wirkt auf Fotos ebenfalls braun. Den Pilz habe ich herausgetrennt und alles sauber gemacht. Auch auf dieser Seite Glück gehabt: Das Blech dahinter ist heile.

Schweller

Das ließ sich relativ easy wieder zubraten.

Schweller

Ich hoffe, die untere Kante hat weiter vorne keine weiteren Überraschungen für mich bereit.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/einer-ist-weg?blog=29

 
23 Jul 2015

Traumhafte Abenteuerreise gewinnen – mit #BFGoodrich und dem neuen All-Terrain T/A KO2

BF-ALL-TERRAIN-KO2-0041

Advertorial | Anzeige

BFGoodrich war der erste amerikanische Autoreifen-Hersteller, unter anderem war das Fahrzeug, was im Jahre 1903 zum erste Mal Amerika Coast-to-Coast durchquerte mit BFGoodrich Reifen ausgerüstet. Zwischenzeitlich gehört die Marke zu Michelin und hat sich in der Vergangenheit vor allem im Bereich der Offroad-Bereifung einen Namen gemacht, gekürt durch Siege bei der Rallye Dakar oder auch dem Ausstatten der WRC-Fahrzeuge.

BFGoodrich lobt anlässlich der Vorstellung des neues BFGoodrich All-Terrain T / A KO2 Offroad-Reifens eine Traumreise aus – und mit ein bisschen Glück könnt ihr sie gewinnen. Ein Video gibt es vorab als Appetithäppchen:

Teilnehmen könnt ihr unter http://www.letsgo.bfgoodrich.com/de – Ihr müsst Euch nur entscheiden, ob ihr lieber nach Costa Rica, Südafrika, Island oder die USA reisen wollt, um Euch dort im Rahmen einer kleinen Expedition von den Qualitäten des BFGoodrich All-Terrain T/A KO2 selbst zu überzeugen.

Ich persönlich würde ja am Liebsten nach Costa Rica, dort war ich zum einen noch nie, habe aber viele schöne Bilder gesehen und tolle Geschichten gehört. Das Zielgebiet in Costa Rica ist der Vulkan Turrialba. 8 Tage ist die glückliche Gewinnerin oder der glückliche Gewinner vor Ort. Fallschirmspringen, Dschungel-Offroad-Expedition, Baumkletterparcours und ein Tanz auf dem Vulkan. Da sind wohl echte Abenteurer gefragt.

Und auch das Programm der anderen drei 100%-igen Off-Road-Ziele liest sich spannend – also – Ich wünsche Euch viel Glück! Mitmachen und mehr Informationen bei BFGoodrich!

Original http://auto-geil.de/2015/07/23/traumhafte-abenteuerreise-gewinnen-mit-bfgoodrich-und-dem-neuen-all-terrain-ta-ko2/

23 Jul 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Das Ende

Ruch, wie er lenkt und denkt

Das Ende

Ziemlich überraschend, anscheinend auch für die Mitarbeiter, hat die Schweizer «auto illustrierte» ihr Ende angekündigt. Ende August ist fertig, 17 Mitarbeiter stehen auf der Strasse. Die wirtschaftliche Situation, ist zu lesen (gut: Klein-Report), habe den Ausschlag für diese Entscheidung gegeben. Dass die «ai», seit 36 Jahren ein fester Wert und zum Branchenriesen Gruner&Jahr gehörig, die Segel vor der über 100jährigen «Automobil Revue» streichen muss, ist einigermassen erstaunlich, denn beim Berner Traditionsblatt stehen die Zeichen schon lange auf Sturm. Oder eher: Tsunami. Zwar rätselt man nun schon länger, wie die «AR» den Betrieb noch aufrecht erhalten kann, doch man darf davon ausgehen, dass es auch nur noch eine Frage der Zeit sein kann, bis die Berner den Zürchern in den Abgrund folgen.

Das bedeutet dann ganz einfach: es gibt in der Schweiz keine automobile Fach-Publikation mehr (zumindest nicht im Print). Das ist sowohl erstaunlich wie auch erschreckend, gehört die «Auto-Industrie» doch auch in der Schweiz mit einem Umsatz von etwa 33 Milliarden Franken zu den wichtigsten Branchen überhaupt, jeder 8. Arbeitsplatz hängt direkt (oder dann: indirekt) vom Auto ab. Über 4,5 Millionen Fahrzeuge sind im Besitz von Herr und Frau Schweizer, rund 300'000 Neuwagen werden jedes Jahr verkauft. Und während der Schreinerverband und die Metzgergilde und jedes warme Lifestylelüftchen sein eigenes Blättlein hütet, hat die Schweizer Auto-Branche in Zukunft nur noch den schwächlichen Verband «auto-schweiz» als Lobby und Öffentlichkeitsarbeit-Instrument.

Das Ende
Das Ende

Es ist nicht an uns, die wirtschaftliche Situation von «auto illustrierte» und «Automobil Revue» kommentieren oder gar beurteilen zu wollen. Da sind sicher auch Fehler gemacht worden, sowohl finanziell wie auch inhaltlich, sowohl in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart; andererseits haben es gerade Fachmedien in der allgemeinen Krise der Print-Produkte besonders schwer. Und auf einem halt auch verhältnismässig kleinen Markt wie der Schweiz noch schwerer - eine Auflage von, wir schätzen mal optimistisch: 20'000 Exemplaren pro Monat (auto-illustrierte) oder 15'000 Stücker Woche (Automobil Revue) ist halt tatsächlich nicht das, was den Werbemarkt - der solche Publikationen ja zum grössten Teil finanziert - wirklich interessiert.

Das Ende
Das Ende
Das Ende
Das Ende
Das Ende

Und wenn gespart werden muss wie jetzt, wo der starke Franken den Importeuren die Margen wegfrisst, dann macht man das natürlich gern beim schwächsten Glied, jenen, die total abhängig sind - vom Goodwill.
Man hört es ja dann oft: was sollen wir dort Werbung platzieren, wo sowieso über uns geschrieben wird? Weshalb in einem Fachblatt inserieren, wo jeder Leser die beworbenen Produkte sowieso schon kennt? Tatsächlich haben (oder halt: hatten) Titel wie «ai» und «AR» nicht viele gute Argumente, weshalb sie jetzt von der so wichtigen Werbung berücksichtigt werden sollten - zumal heute ja alle Inserenten zum Lifestyle rennen, in dumpfbackigen Warmluftgebläseblättchen mit PR-Meldungen-Copy-Paste-Inhalt lieber schöne Bildchen sehen als sich vielleicht sogar noch mit einem Häuchlein von Kritik herumärgern zu müssen. Wobei ja weder die «ai» noch die «AR» in jüngerer Vergangenheit jene Auto-Publikationen waren, die den Karren an den Karren gefahren sind.

Doch die Probleme liegen, meiner bescheidenen Meinung nach, nicht nur bei den Publikationen, die vielleicht tatsächlich nicht mehr so attraktiv waren für die Werbekunden, deren Auflage ständig bergab ging, deren Inhalt teilweise wohl wirklich nicht mehr den Ansprüchen (der Kunden) und Bedürfnissen (der Leser) entsprachen. Es liegt der Fehler - auch - bei der Industrie. Das Auto, wage ich hier jetzt einmal zu behaupten, ist ein hoch-emotionales Produkt - und an den Schalthebeln der Macht (sprich: des Geldes) sitzen Bürokraten. Erbsenzähler. Controller mit einem Gummibaum im Büro und auch daheim in der guten Stube des Reiheneinfamilienhäuschens, die vom Leasing eines schwarzen Audi A4 Avant, selbstverständlich Diesel, als Gipfel ihrer automobilen Sehnsüchte träumen.

Das Ende

Es läuft (zumeist) so: die Marketing-Menschen, häufig hochgebildete MBA-Absolventen, die lange studiert, aber nie gelebt haben, vergeben ihre Budgets an Mediaagenturen. Gerne an jene, mit der sie schon immer zusammengearbeitet haben, die den besten Weisswein zum Apéro servieren und die schönsten Einladungen für verlängerte Weekends aussprechen (believe me, es ist so, ich war an solchen Gesprächen mit dabei). Die Mediaagenturen, deren Sinn und Zweck mir noch nie jemand erklären konnte, haben nun ihre Zahlen. Computergeneriert, Algorithmen, Parameter, tralala. Die Maschine spuckt nun aus, dass Gratisblatt XY am meisten weibliche Leser zwischen 16 und 19 Jahren hat, also muss die Werbung für das ganz neue, jugendlichfrische Automobil dort geschaltet werden. Dumm nur, dass die Käuferschaft für besagtes Produkt im Schnitt 65 Jahre alt ist und zumeist männlich und kaum je so ein Gratisblatt in der Hand hat. Gut, kann ja mal vorkommen: Zahlen lügen ja trotzdem nicht. CPP heisst das, übrigens, cost per point.

Mediaagenturen sind, meiner Meinung nach, unter anderem dazu da, die Medienvielfalt zu zerstören - weil sie nur werbetechnisch hochpotente Kanäle belegen. Durch die immer grössere Parametrisierung und Planungs-Automatisierung können (wollen?) viele Media-Planer die Qualität der Kontakte und der Kanäle gar nicht mehr herauslesen. Das führt schliesslich zu einer Konzentration der Werbegelder auf die Titel, die sowieso schon sehr publikumsstark sind. Diese werden somit immer stärker und lassen viele qualitative Medien bluten, die erst bei einer vertiefteren Analyse - und einem entsprechend wohlgesinnten Kunden - überzeugen würden. Denn eben, wir sprechen hier von einem hoch-emotionalen Produkt, dem Automobil, nicht von Zahnpasta oder 2-für-3-Würstchenpaketen. Ach, wir könnten hier manch ein Beispiel ausplaudern.

Nun haben also Auto-Importeurs-Marketing und Mediaagenturen gemeinsam die beiden Fachzeitschriften erledigt (wie erwähnt, letztere sind auch nicht unschuldig an ihrem Schicksal, aus anderen Gründen - und natürlich gibt es immer auch die Guten, auch unter den Marketing-Menschen. Und vielleicht sogar bei den Mediaagenturen). Die Frage ist: wie kann es nun weitergehen im Schweizer Automobil-Journalismus? Es bleiben den Importeuren die Tageszeitungen, die noch über neue Automobile berichten - doch auch da wird ja fleissig abgebaut, irgendwann wohl in Richtung Zero. Und politisch machen diese Publikationen für das Automobil genau: gar nichts. Eher: unter Null. Da klatsche ich doch in die Hände und rufe: Bravo, gut gemacht. Die Meinungsvielfalt (im Print) wurde sauber darniedergemacht - der potenzielle Autokäufer soll sich gefälligst nach den schön farbigen Inseraten richten und blind kaufen, was ihm da vorgeschlagen wird. Dass dem nicht so ist, das sollten doch gerade diese hochverbildeten Marketing-Menschen am besten wissen, aus Dutzenden von auswendiggelernten Analysen. Das Problem: die interessierten Leser, die Petrol-Heads, aber auch die potenziellen Klienten, die sich gerne vorab über das nach Hypothek/Miete zweitteurste Produkt ihres Lebens informieren, wandern ab auf Kanäle, die sich von den Herstellern/importeuren/Mediaagenturen nicht mehr so gut (oder sogar: gar nicht) kontrollieren lassen, etwa zu www.radical-mag.com...

Es ist ja nicht so, dass ich der Meinung bin, dass die Schweizer Auto-Branche die Fach-Publikationen über Inserate finanzieren müsste. Aber es ist halt wie immer im Leben: es ist ein Geben und Nehmen. Es gibt auch andere Wege von Kooperationen - aber dafür würde es halt ein bisschen Hirnschmalz brauchen (von beiden Seiten). Und Menschen, die nicht nur die Zahlen sehen, sondern tatsächlich Interesse haben am (hoch-emotionalen) Produkt. Und auf der Importeursseite auch Auftraggeber, die ein bisschen weiter, langfristiger denken können (wollen?) als nur bis zum Euro-Wechselkurs von morgen.

Und, ach ja, dann gibt es da ja auch noch: den Leser. Aber das ist ja wieder ein ganz anderes Thema. Und: solche Bilder, wo ausser im Fachmagazin gibt es das zu sehen?
Schreiben Sie uns Ihre Meinung, hier.

Original http://www.radical-mag.com/forum/das-ende/seite_1-2

Mehr lesen von : Bjoern Habegger

Current Article

24 Sep 2013

Björn Habegger

Meine Leidenschaft hat vier Räder - ich liebe gute Gespräche und nicht alltägliche Metaphern. Nach vielen verschiedenen Stationen im Berufsleben, darf ich heute nur noch das tun, was mir wirklich Spaß macht. Es ist denkbar, dass ich in beruflicher Hinsicht, schlicht der glücklichste Mensch der Welt bin. Autos, Kommunikation und Faszination - eigene Fotos, eigene Geschichten und eine eigene Webseite und vermutlich nennt man mich deswegen einen "Blogger".

social media philosophy - strategisches content marketing und unterhaltsame inhalte - und ich darf tun und lassen, was mir spaß macht - oh boy!

Website: http://mein-auto-blog.de

Created Dienstag, 24. September 2013 Created by Bjoern Habegger Categories Autoren
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02 Nov 2014

Galerie: Detailfotos Opel Astra GTC 1.6 Turbo

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

Original http://mein-auto-blog.de/galerie-detailfotos-opel-astra-gtc-1-6-turbo-94400/

Created Sonntag, 02. November 2014 Tags Astra GTC | Björn Habegger | fotos | galerie | galerien | opel | Testwagen Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
02 Nov 2014

Fahrbericht: Opel Astra GTC

Fahrbericht: Opel Astra GTCBjoern

Karosserie

Fahrkomfort

Motor & Getriebe

Fahrdynamik

Kosten & Umwelt

Emotionen

Meinung: Der Opel Astra GTC macht Spaß, sobald man sich vom Sport-Gedanken gelöst hat.

3.7

Sportschau für WeightWatchers

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Das dieser Fußball-Trainer mit der Brille und dem toupierten Haaransatz einen Opel fährt ist eher ein Fall für die Abteilung Werbe-Fernsehen. Bei diesen Schauspielern, die ich oftmals nicht mit dem Namen kennen und dennoch für die Opel-Werbe-Serie: “Umparken im Kopf” engagiert wurden, ist es dann doch etwas anders, die fahren eventuell doch auch mal Opel. Oder fuhren. Als es mit dem Schauspielern nicht so lief. Eventuell. Parkt die Marke Opel doch in meinem Kopf noch immer ganz klar im Segment: “Arbeiter-Auto”, “Buchhalter-Blechkalesche” und “Sekretärinnen-Stolz”. Nachdem sich der Meriva mit dem LPG-Antrieb schon in meinem Herz unter der Abteilung “Sinnvoll-Van” geparkt hatte, kam der nächste Opel-Tester vorbei. Dieses Mal sollte es etwas sportliches sein:

Sportschau in gelb

Im Fahrbericht:

Opel Astra GTC 1.6 Turbo

Daheim in der Golfklasse. Das “böse G-Wort” gleich zu Beginn des Artikels. Damit wären dann auch die Fronten klar. In Rüsselsheim wird man kotzen, wenn man das Wort “Golfklasse” nur hört. Dabei hat man doch auch ein “gutes Produkt” in diesem “C-Segment”. In dieser Kompaktwagenklasse. Mann hat einen Opel Astra, der in seiner noch aktuellen Version mit einem beachtlichen Reifegrad punkten kann. Aber gut, war nie gut genug. Und nicht schlimm genug, dass man in Wolfsburg immer eine Kühlergrill-Schnauze weiter ist, nein, mittlerweile wird dieses C-Segment von gut einem Dutzend Herstellern mit “ebenso guten” Golf-Gegnern bevölkert. Zeit das sich was dreht.

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Adipöser Astra

Von schräg hinten, leicht gebückt und aus Hüfthöhe betrachtet, wirkt der Opel Astra als 3-Türer extrem sportlich. Also erst einmal so optisch. Eine solide, nach hinten stämmiger auslaufende Schulter, darunter die feisten 19-Zöller (gegen Aufpreis, Serie: 18-Zoll).  Noch eine Etage tiefer, die beiden ovalen Endrohre. Holla. Da will es aber einer wissen, so meine Gedanken. Sicher, in meiner Erinnerung waren Golf GTI und Kadett/Astra GSI immer die Sporthelden des Asphalt-Turnens. Alternativen gab es keine. Da gab es nur zwei Lager: Entweder du bist Opelaner, oder nicht. Ich war es nie! 

Der Dreitürer-Astra bietet dem Auge eine Menge Blech. Fragil ist anders. Und das zeigt sich leider auch beim Blick in das Datenblatt. Der Astra wiegt, obwohl Coupe-Format, satte 1.5 Tonnen. Das sind fast 200 Kilogramm mehr als der GTI aus Wolfsburg. Heftiges Übergewicht für den “Sport-Jung” aus Rüsselsheim. Unter der Haube soll es, im Falle des gewählten Testwagens, ein moderner 1.6 Liter Turbobenziner richten. 200 PS stark und € 25.650 teuer.

Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC

Die tägliche Sportschau

Die fast nicht vorhandene A-Säule, die Motorhaube verliert sich irgendwie ansatzlos im Dachbogen, sieht sportlich aus. Wer sich jedoch korrekt hinter das Volant packen will, der sollte beim einsteigen auf den Kopf achten und sitzt im Anschluss fast unter der Frontscheibe. Man gewöhnt sich an die Sitzposition. Zumal es Opel mit den Sitzen wirklich gut meint. Ordentliche Unterstützung für den Rücken, ein wenig Seitenhalt und viel Komfort. Das Lenkrad könnte dem Fahrer noch ein Stück entgegenkommen, davon abgesehen findet man eine gute Sitzposition. Die schmalen Seitenscheiben lassen einen nie vergessen, hier fährt man den “sportlichen Astra”, den mit drei Türen und einer Rücksitzbank, die man im besten Fall mit Gepäck belädt. Nach hinten einsteigen? Nur etwas für Menschen die im Turn-Unterricht nie gefehlt haben und auch sonst wissen, wie man beim Hürdenlauf die Füße hinter die Ohren faltet. Einmal in der zweiten Reihe angekommen betet man darum, den nächsten Stau zu erwischen. Nur nicht am Ziel ankommen. Aussteigen ist kaum leichter als das hineinfalten. Eine Drillingsgeburt dürfte ähnlich einfach sein.

Satt, sorgsam, solide, schnell
Einmal abfahrbereit zeigt sich der Opel Astra GTC von seiner Sonnenseite! So soll das also klappen mit dem Frontantrieb. Opel gibt sich ordentlich Mühe beim erziehen des Fronttrieblers. 200 PS und 280 Nm soll man auch beim Antrieb über die Vorderachse bitte nicht im Lenkrad spüren, sondern nur in der Magengrube. Das mit dem “nicht im Lenkrad spüren” haben die Opelaner mit der Hilfe ihrer “HiPerStrut”-Vorderachse gelöst. Zudem darf der Opel Astra GTC Testwagen mit dem FlexRide Sportfahrwerk auftrumpfen. Oder aufschütteln. Drei Fahrmodi sind einstellbar: Normal, Sport und Tour. Die Sport-Version zeigt sich für den Alltag als übertrieben hart. In Verbindung mit der 235/45-19 Bereifung führt die Sport-Einstellung zu nervösen Zuckungen im Augenlid. Fahrbahnmarkierungen fühlen sich plötzlich wie Bordsteinkanten an und aus dem spontan einlenkenden GTC wird ein nervöser Asphalt-Cowboy. Übertrieben vor allem in Anbetracht der tatsächlichen Fahrleistungen.

Die Landstraße macht dem GTC dennoch richtig Spass. Das wulstige Sport-Lenkrad liegt gut zur Hand, der Fahrer sitzt gut und das Fahrwerk vermittelt viel Feedback für das Eigenleben des Opel Astra GTC. Bei leichten Lastwechseln spürt man ein sanftes eindrehen des breiten Hinterns, aber alles völlig unkritisch. Das Sechsgang-Getriebe könnte noch ein wenig definierter bei den Gangwechseln sein. So richtig sportlich ist der Schaltknauf nicht durch die Gassen zu führen.

Der 200 PS Turbo müht sich redlich. Und wählt man die Tour-Variante des Fahrwerks, dann bildet der GTC mit dem 1.6 Liter Turbo ein rundes Paket. Nicht hypernervös, aber ansprechend sportlich. So sportlich wie man das mit Anfang 40 eben noch will. Hürdenlaufen und zuckende Augenlider sind ein Fall für die Generation darunter.  Weswegen Opel die Knöpfchen-Vielfalt im Cockpit dadurch auf die Spitze treibt, dass für die Fahrwerks-Einstellungen gleich einmal zwei Taster vorhanden sind, bleibt ein Mysterium. Alleine durch eine sinnvolle Verknüpfung der Funktionen hätte man die 1.5 Millionen (Achtung: Überspitzt!) auf ein erträgliches Maß reduzieren können.

Wählt der unerschrockene GTC-Lenker die Sport-Einstellung, dann glüht der Tachohintergrund rot auf. Beim ersten Mal macht man: Oooooh. Beim zweiten Mal: Hm. Und ein drittes Mal habe ich die Sport-Taste nicht mehr gedrückt. Gerade den “sportlichen GTC mit dem kräftigsten Motor” habe ich bevorzugt in der Kombination aus “Tour” für das FlexRide-Fahrwerk und “eco”-off bewegt. Die Start-Stopp-Technik mag vor allem beim Stop&Go-Verkehr die letzten Tropfen Treibstoff einsparen, aber es nervt. Andere Autos springen “smoother” wieder an und überhaupt lässt sich der GTC, trotz seines Übergewichtes und bei Missachtung der letzten Rille außerordentlich sparsam bewegen.

Dazu trägt dann auch bei, den Turbo-Benziner über das Drehmoment zu fahren, und nicht spitz in die Leistungsecke zu stellen. Die 280 Nm liegen kurz unterhalb von 2.000 Umdrehungen an und fallen oberhalb von 3.500 U/min auch wieder ab. Damit bleibt ein fast Dieseltypischer Drehzahlbereich übrig. Obenherum dreht der 1.6 Turbo willig weiter, so richtig Spaß vermittelt es nicht, zumal der Sound irgendwas zwischen Vorwerk und Miele-Großgerät imitiert. Die Drehmomentwoge mitnehmen, unterhalb von 3.500 bleiben, das Fahrwerk auf Tour und der GTC zeigt sich von seiner stärksten Seite!

Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC

Testverbrauch

Der Normverbrauch träumt von 6.6 Litern im Schnitt. Der Alltagsverbrauch bewegt sich dabei eher bei 8.4 Litern auf 100 Kilometern.

Wer es darauf ankommen lässt, der unterschreitet die 7 Liter Grenze mit viel Tapferkeit. 6.9 Liter, weniger waren auch bei äußerster Enthaltsamkeit nicht machbar.

Turbo läuft, Turbo säuft und die Grenzen des Downsizing sind dort erreicht wie man es richtig laufen lässt. Die Max-Tour wurde mit 12.8 Liter abgeschlossen.

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Die Rechnung bitte

Opel bietet den Dreitürer GTC mit vier Benzinern und drei Dieselmotoren an. Der “stärkste” Benziner ist der gefahrene 200 PS Turbo mit 1.6 Litern Hubraum. Bei den Dieselmotoren ist der neue Bi-Turbo-Diesel mit 195 PS das Maximum und kostet dann € 29.990. Der gefahrene 200 PS Benziner kostet laut Liste € 25.650. Für das empfehlenswerte Innovations-Paket aus “adaptiven Fahrlicht” (AFL+), den Sportsitzen und dem Intelli-Link Radio sollte man weitere € 1.690 einplanen. Ein Muss: Das Komfort-Paket zu  € 930,–, darin enthalten die Zwei-Zonen-Klima, die Sitzheizung und wesentlich wichtiger: Die Einparkhilfe für hinten. Denn die Schießscharten großen Scheiben des Astra GTC mögen nach vorne noch erträglich sein, nach hinten und schräg hinten geht ohne Park-Piepser nix! Das FlexRide-Fahrwerk kann man sich sparen, die Dämpfer auf Sport zu stellen macht man ein-, eventuell zweimal. Danach fährt man in der Standard-Abstimmung.

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Das fehlte, oder war doof

Die Rundumsicht des GTC ist eine Katastrophe. In den Bunkeranlagen am Atlantikwall dürfte die Sicht  nach draußen nicht schlechter gewesen sein.

So richtig doof ist aber das Fazit des ganzen Fahrberichts:

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Fazit:

Denn in diesem Fazit muss ich mir eingestehen, auch wenn uns die Ablösung des Astra  im Herbst 2015 bevorsteht, und auch wenn die Rundumsicht des GTC eine Katastrophe und das Cockpit mit den vielen Knöpfen eine echte Herausforderung für die Hand-Augen-Koordination ist – der Astra ist in Ruhe gereift.

Und er macht Spaß. Nicht als GTI-Gegner, dafür fehlen ihm 20 PS und 200 Kilogramm sind zuviel, aber als klassischer GT. Ein Kompakter mit dem man auf Tour geht. Und bedenke ich meine Schublade voller Vorurteile, dann hat mich der Opel Astra GTC doch ganz ordentlich umgeparkt. Ohne Testimonials in der Werbung, alleine durch sein Talent!

Und für die echte Sportschau hat Rüsselsheim ja noch einen OPC-Astra … 

 

 

Hier geht es zum Opel-Konfigurator

Hier zu den Testwagen-Detailfotos

 

Fahrzeugschein: Opel Astra GTC 1.6 Turbo

Hersteller:Opel
Typ:Astra GTC
Klasse:C-Segment Dreitürer
Motor:R4
Getriebe:6G manuell
Antrieb:Frontantrieb
Hubraum:1.598 ccm
Leistung / Leistung (E-Motor):200 PS b. 5.500 U/min | -
Drehmoment: / Drehmoment (E-Motor):280 Nm b. 1.650 – 3.500 U/min | -
Gewicht Fahrfertig:1.503 kg (EWG m. Fahrer)
Von 0 auf 100:7.9 s
Höchstgeschw.:230 km/h
Verbrauch Benzin (NEFZ):6.6 Liter
CO2-Ausstoß (NEFZ):154 g/km
Emissionsklasse:EU 5
Effizienzklasse:C
cW-Wert:
Kommentar:-
Fotos im Artikel: Bjoern Habegger  Titelbild: Bjoern Habegger

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Original http://mein-auto-blog.de/fahrbericht-opel-astra-gtc-83862/

01 Nov 2014

Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid

Wenn Ford dann in ein paar Wochen den neuen Mondeo endlich in ordentlichen Stückzahlen zu den Händlern bringt, dann bekommen die Kunden die Wahl zwischen Kombi und Fließheck-Limousine, zwischen Dieselmotor und Turbo-Benzinern. Den Hybrid-Antrieb, den bieten die Kölner jedoch nur mit einer Karosserie-Version an und die gibt es ansonsten auch mit keinem anderen Antrieb: Der klassischen Limousine. Vier Türen, kurzes Stummelheck und unter der Haube, die Kraft von zwei Herzen.

Wären da nicht die unterschiedlichen Karosserie-Varianten, die “normalen” Mondeo und der Hybrid-Mondeo wären kaum zu unterscheiden. Wobei es Ford auch bei den Details zwischen Fließheck und Limousine gut gemeint hat. Mann muss schon sehr genau hinschauen um zu sehen, welches der Fahrzeuge einen großen Kofferraumdeckel hat und welcher nur mit einer eher kleinen Blech-Luke geliefert wird.

Ford Mondeo Hybrid 12 Erste Testfahrt

Turbo-Kraft, halber Saft!

Wer sich nur die technischen Daten und das Antriebs des Mondeo-Hybrid anschaut, der könnte auf die Idee kommen, der US-Autobauer hätte schlicht beim beim Hybrid-Vorreiter Toyota eingekauft. Aber das Hybrid-System im Mondeo ist eine FORD-Entwicklung. Wie bei den Japanern verbinden die Amerikaner einen Atkinson-Benziner mit einem E-Motor und einem Planetenradgetriebesatz. Daran angeflanscht, ein Generator. Das Getriebe wird oft einfach nur als stufenloses Getriebe bezeichnet und manche Kollegen haben dem Ford Mondeo Hybrid sogar zwei Elektromotoren angedichtet, de facto ist das e-CVT des Mondo mit dem “Power-Split-Getriebe” des Prius zu vergleichen. Und während der Mondeo in der Tat über drei “Energiequellen” verfügt, dem Benziner und dem E-Motor, ist der Dritte nur für die effiziente Rekuperation der Antriebsleistung im Antriebsstrang und der Kraftverzweigung im e-CVT zuständig.

Es liest sich erst einmal furchtbar umständlich, für den Fahrer ist es jedoch eine Sache die er sofort wieder vergisst, sobald er losgefahren ist. Vom Aufbau, der Verzweigung der Antriebskräfte und dem variablen boosten des E-Motors spürt der Fahrer nichts. Der Mondeo Hybrid fährt rein elektrisch an und hält die Geschwindigkeit im Landstraßenbereich auch für kurze Zeit rein elektrisch. Für mehr als anfahren und kurze Phasen in denen der E-Motor den Mondeo Hybrid am rollen hält, reichen die 1.4 kWh der Batterie leider nicht.

Während der Premiere des neuen Ford Mondeo stand mir die Hybrid-Version nur kurz zur Verfügung. Die ersten Kilometer im Doppelherz-Mondeo haben aber sofort das eigene Temperament gezügelt. Wie bei allen Hybrid-Fahrzeugen fährt man auch mit dem Hybrid Mondeo sofort ruhiger. Das ist ungewöhnlich, denn eigentlich will das exzellente Fahrwerk des neuen Mondeo einen ständig zu einer fröhlichen Kurvenhatz einladen. Doch Dynamik ist für den 187 PS starken Hybrid Mondeo nicht die große Leidenschaft. Er will sanft von einem gefühlvollen Fahrer bewegt werden. Jemand der Spaß daran hat die Spar-Ambitionen des Hybriden zu unterstützen.  300 Nm bietet der Antriebsstrang des Hybrid Mondeo auf und liegt damit auf dem Niveau des 203 PS starken EcoBoost-Vierzylinders.

Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid
Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid
Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid

Weil 1+1 manchmal weniger als zwei ist

Die clevere Kombination von Benzinmotor und Elektromotor, die effiziente Nutzung von kinetischer Energie die man ansonsten durch das abbremsen schlicht in Wärme wandelt und die Nutzung von maximaler Segelleistung lassen den Doppelherz-Mondeo sparsamer werden, als seine EcoBoost-Brüder. Trotz ähnlicher Fahrleistungen. Zumal die Frage, ob man binnen 7.9 Sekunden auf Tempo 100 ist, wie der aktuell stärkste EcoBoost-Mondeo mit dem 240 PS starken Turbo-Benziner, oder binnen 9.2 Sekunden wie der Hybrid-Mondeo, für viele Menschen immer mehr zur Nebensächlichkeit verkommt.

Dafür wird der Verbrauch immer wichtiger. Und da schafft es der Hybrid-Mondeo im EU-Zyklus auf unter 100 Gramm CO2 je Kilometer. Für eine ausgewachsene Limousine ein beeindruckender Wert! Kombiniert soll der Mondeo mit den zwei Herzen so mit nur 4.2 Litern Benzin 100 Kilometer weit kommen.

Ford Mondeo Hybrid 01 Erste Testfahrt

Fazit zum Ford Mondeo Hybrid

So richtig verstehen kann man die Einschränkung des Hybrid-Antriebes auf die eher ungewohnte und in Deutschland kaum nachgefrage Limousinen-Variante nicht. Ein Mondeo Turnier mit Hybrid-Antrieb wäre eine echte Alternative zu den Benzin- und Dieselvarianten. Zumal Ford die Hybrid-Version zu einem fairen Einstiegspreis auf den Markt bringt: 34.950 €.

 

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31 Oct 2014

Erlkönig: Das ist ein dickes Ding! S-Klasse XXL erwischt!

Hier kommt die S-klasse für Könige, Scheichs und Oligarchen

Neben den normalen Mercedes Benz S-Klasse in der Kurz- und Langversion wirkt dieses XXL-Exemplar wahrhaftig mächtig. Vor allem mächtig lange!

Der neue “Pullmann” ist die längste Variante der S-Klasse und wird  noch oberhalb des neuen Maybach liegen. Gefertigt wird dieser Luxus-Liner bei BRABUS in Bottrop.  Mit 6.40 Metern wird der neue Pullmann in eine neue Dimension vordringen. Im Fahrgast-Abteil werden sich vier Passagiere gegenüber sitzen und unter der Haube wird ein V12 vor Vortrieb sorgen!

Mit mehr als 600 PS dürfte sich auch die knapp 2.6 Tonnen Limousine ordentlich ausführen lassen. Nach den Angaben unseres Erlkönigs-Fotografes legt auch diese S-Klasse bei selbst mehr als 230 km/h noch ordentlich Tempo zu.

Erlkönig: Das ist ein dickes Ding! S-Klasse XXL erwischt!
Erlkönig: Das ist ein dickes Ding! S-Klasse XXL erwischt!
Erlkönig: Das ist ein dickes Ding! S-Klasse XXL erwischt!
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Bjoern

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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31 Oct 2014

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid – Der Antriebsstrang im Detail

Mit dem Outlander PHEV hat Mitsubishi den ersten Plug-In Hybrid SUV der Welt auf die Räder gestellt. Der Ansatz von Anfang an eine Fahrzeugarchitektur zu entwickeln, die sowohl für den klassischen Antrieb mit Benzin und Dieselmotoren funktioniert, als auch in einer möglichen, rein elektrischen betriebenen Variante, hat den Outlander Plug-In Hybrid zu einem technologischen Vorzeigeobjekt werden lassen.

Während aktuelle Hybrid-SUV vor allem durch eine Zurüstung einer externen Lade-Einrichtung und der Verwendung einer größeren Batterie zu Plug-In-Varianten getrimmt werden, ist der Ansatz beim Mitsubishi Outlander PHEV ein wesentlich tiefgreifender.

Mit Cleverness weiter fahren!

Der Anspruch war die Umsetzung des, von vielen Autokäufern, geschätzten  SUV-Feelings mit den Vorteilen eines Elektro-Fahrzeuges, ohne hierbei die Nachteile des Elektrofahrzeuges (aktuell vor allem die Reichweite) zu akzeptieren. Eine Reichweiten-Beschränkung durch die Batteriekapazität kam nicht in Frage. Zudem sollte der SUV auch die Fahrleistungen eines SUV besitzen und auch im Winter nicht kapitulieren müssen. Umso genialer ist die gesamte Lösung geworden.

Der Antriebsstrang des Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Detail:

Antriebsstrang Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid

Drei Motoren sorgen sich um den Antrieb des Plug-In Hybrid. Zwei davon sind Elektromotoren mit einer Leistung von jeweils 82 PS. Der vordere Elektromotor bringt dabei 137 Nm Kraft mit und der hintere Elektromotor 195 Nm. Wie bei Elektromotoren üblich, steht diese Kraft quasi ab der ersten Umdrehung zur Verfügung.

Zu den beiden Elektromotoren gesellt sich ein Benzinmotor der im Atkinson-Zyklus arbeitet und damit primär auf die Funktion als “Strom-Generator” abgestimmt wurde. Hier ist das Augenmerk auf die Effizienz des Zweiliter-Benziners (MIVEC) gelegt worden. Der Benzinmotor leistet 121 PS und wuchtet maximal 190 Nm Kraft auf die Kurbelwelle.

Der Benzinmotor wurde an eine Art Getriebeglocke montiert in der sich eine Kupplung befindet. Allerdings besitzt der Outlander Plug-In Hybrid kein Getriebe im üblichen Sinne. Dennoch kann der Benzinmotor ab einer Geschwindigkeit von etwa 70 km/h an die Vorderachse gekoppelt werden und treibt diese dann direkt mit an.

Unter der Motorhaube und direkt am Benzinmotor befindet sich noch ein dritter Generator. Dieser dient ausschließlich der Energiegewinnung. Während die Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse sowohl Kraft auf die Achsen schicken, als auch beim rollen und bremsen, Energie aus der Bewegung zurück zu gewinnen, ist der Generator in der Nähe des Benzinmotor nur als Strom-Generator tätig.

Die Vorteile des Antriebsstranges ist die konsequente Konzentration auf maximale Effizienz ohne deswegen die Nachteile eines Elektrofahrzeuges in Kauf zu nehmen. Mit den 12 kWh aus dem tief unter dem Fahrzeugboden integrierten Batteriepaket (senkt den Schwerpunkt, gut für das Fahrverhalten), schafft der Outlander nach EU-Norm eine Reichweite von 52 Kilometern, rein elektrisch. Für die meisten Pendler reicht diese Strecke völlig aus, um rein Batterie-Elektrisch zum Arbeitsplatz zu kommen.

Um kurze die Brücke zum Dauertester zu schlagen: Für uns reicht diese rein elektrische Reichweite, die sich im Alltag bei guten 30 km eingependelt hat, völlig aus, um den Großteil einer Woche ohne Benzinmotor unterwegs zu sein. Unsere Nachbarn freuen sich über das leise Auto, ich über die geringen Kosten und meine Frau über den Schub der E-Motoren aus dem Stand.

Zurück zum Antriebsstrang des Outlander Plug-In Hybrid:

Mitsubishi hat den Outlander Plug-In Hybrid ganz klar für das moderne urbane (Kunstwort für “die Stadt”) Leben konstruiert. Die maximale Effizienz erhält man, bei ebenso konsequenter Nutzung der 12 kWh großen Batterie. Das ist im Alltag eine Umgewöhnung, weil man auf der Suche nach Strom nicht immer erfolgreich ist, lässt sich aber alles auf die Reihe bringen.

Folgendes Szenario: Sie fahren morgens mit aufgeladenen Batterien zu Ihrer Arbeit – im Schnitt sind das 40 Kilometer einfache Strecke in Deutschland – dort laden Sie den Plug-In Hybrid Outlander an einer Ladesäule in der Tiefgarage. Und am Abend fahren Sie wieder zurück. Heim, in die Garage, wieder an die Ladesäule. Dann sehen Sie im EV-Modus des Multimedia-Systems vor allem diese Anzeige:

PHEV01

Rein elektrischer Betrieb

Der Outlander Plug-In Hybrid verfügt im Multimedia-System über eine umfangreiche Erweiterung in den Menüs, mit denen man unter anderem die Fahrmodi darstellen kann. In diesem Fall sagt die Anzeige: “Wir fahren elektrisch!” Die beiden E-Motoren werden aus der Batterie mit Strom versorgt (bis 60 kW) und treiben den Outlander an.

Ab etwa 65 km/h kann sich die Anzeige verändern und ein neues Schema anzeigen:

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid – Der Antriebsstrang im Detail

Paralleler Hybrid-Betrieb

Ab 65 km/h kann sich der Benzinmotor über die Nass-Kupplung an der Vorderachse direkt zum Vortrieb einkuppeln. In den Unterlagen zum Outlander Plug-In Hybrid wird immer von 120 km/h gesprochen, bei denen sich der Benziner zuschaltet – das ist richtig, fällt der Batteriestand, fordert man mehr Kraft oder will man die Batterien laden, kann sich der Benziner jedoch bereits ab rund 65 km/h zuschalten und treibt dann direkt die Vorderachse an. Wer jetzt mit eine wenig Gefühl am Gaspedal arbeitet, lässt den Benzinmotor direkt zugeschaltet und schiebt den Outlander mit den 190 Nm des Benziners, wenn gewünscht, bis auf die abgeriegelte Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h. Wer es mit dem Kraftabruf übertreibt, oder ganz einfach die maximale Leistung einfordert, der sieht eine andere Grafik im Display:

phev serieller antrieb

Serieller Hybrid-Betrieb

Bis 120 km/h sieht man oft diesen Kraftfluss im Display. Der Benzinmotor produziert, angekuppelt an den Generator die Energie für das Batteriepaket, von dort wird diese an die beiden Elektromotoren verteilt. Der Outlander Plugin-Hybrid ist ein echter SUV mit einem “echten” Allradantrieb. Die Mitsubishi-Steuerungslogik für intelligente Allradantriebe (S-AWC) wurde auch in den Plug-In Hybriden übernommen. Bis Tempo 65 produziert der Zwei-Liter Atkinson-Benziner so, über den Generator, den Strom für den Vortrieb des Plug-In Hybrid.

Von den ganzen Vorgängen spürt der Fahrer im Alltag so gut wie gar nichts. Der ganze Antriebsstrang, die Logik und Rechenleistung die hinter dem ständigen Wechsel aus Serieller- und Paraller-Hybridtechnik, zwischen Rekuperation und dynamischer Verteilung der Antriebsleistungen, ist derart ausgebufft, dass man nur voller Bewunderung hinter dem Lenkrad sitzt.

Der Reichweiten-Vorteil des Outlander Plug-In Hybrid

Das Ergebnis des aufwendigen Antriebsstranges, der cleveren Verknüpfung von Benzinmotor und Elektromotoren? Zusammen mit den 12 kWh großen Batterien und dem 45 Liter großen Benzintank? Der Plugin-Hybrid Fahrer muss keine Angst haben, liegen zu bleiben. Am Wochenende auf große Tour? Kein Ding. In den Urlaub? Kein Ding. Wer den Stromspeicher und die Möglichkeit zum elektrischen Laden konsequent nutzt, der schafft mit einer Tankfüllung fast 3.000 Kilometer! Glauben Sie nicht? 

 

 

Wie sich der Allradantrieb im Winter verhält, wie sich der Alltag auf den Verbrauch auswirkt, wie man sich an die gute Ausstattung des Testwagens (inkl. elektrischer Standheizung) gewöhnen kann – und viele weitere Themen zum Dauertest des Outlander Plug-In Hybrid, hier im Blog! Immer Freitags neu! 

 

 

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30 Oct 2014

Detailfotos: Neuer Renault Twingo

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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30 Oct 2014

Galerie: Der neue Twingo

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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29 Oct 2014

Demo für den Nürburgring: Operation Herbststurm

Wilhelm Hahne hat es wie folgt zusammengefasst:

Man sollte Nürburgring-Fans bitte nicht mit Hooligans, also „Rowdys“ „in einen Topf werfen“, auf die man im Umfeld von Fußballgroßereignissen trifft – oder Demos der „rechten Szene“. Auch nicht bei der Beurteilung einer Demo , wie sie von „Wir sind Nürburgring“ und ihren direkt von den politischen Klimmzügen der Nürburgring-Affäre betroffenen prominenten Mitstreitern (z.B. Sabine Schmitz/Christian Menzel) zum 15. November 2014 in Mainz geplant – und angemeldet(!) – sind.

Und ich bin mir sicher, er hat damit recht. Aber dennoch halte ich den Titel für die geplante Demo für schlecht gewählt. Sei es drum. Es beschreibt vermutlich die Wut mit der viele Nürburgring- und Motorsport-Fans in ihrem Bauch umgehen müssen am besten.

DEMO in Mainz am 15. November 2014

Die Initiative: WIR SIND NÜRBURGRING hat auf Facebook mehr als 13.000 Fans und alle sind aufgerufen dabei zu sein!

Darunter sind viele Rennfahrer, Team-Chefs, Team-Mitglieder, Aktive Motorsportler und Fans der Rennstrecke. Aktive Wortführer der Gemeinschaft sind zum Beispiel der Rennfahrer Christian Menzel und die Ring Amazone Sabine Schmitz.

Für den 15. November wurde nun zu einer neuerlichen Demo gegen die Willkür, die Machenschaften im Schatten der Politik, die Misswirtschaft und ganz klar gegen den Verkauf des Allgemeingut Nürburgring angemeldet. Dieses Mal wird man nicht in der Eifel demonstrieren, wie bei der Demo im letzten Jahr am Ring.

Der Herbststurm bläst die Demo-Teilnehmer direkt nach Mainz. Und auch das Datum ist gut gewählt! Denn am 15. November will  Rheinland-Pfälzische Landes SPD ihren Parteitag abhalten.

Im Februar gab es bereits einen Autokorso der die Ring-Fans in die Landeshauptstadt führte, damals waren rund 1.300 Demonstranten nach Mainz gekommen.

Den Auftakt zur “Operation Herbststurm” bildete eine Kundgebung während des letzten VLN-Laufs am vergangenen Wochenende (siehe Foto oben).

Wer sich dem Aufruf der “Operation Herbststurm” anschließen will, der findet in der Facebook-Gruppe und auf der Webseite von wir-sind-nuerburgring.de weitere Informationen!

 

 

Auch die Rhein-Zeitung berichtet über die “Operation Herbststurm”.

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29 Oct 2014

Der neue Škoda Fabia, meine Konfiguration

Ab dem 15. November wird der neue Škoda Fabia bei den Händlern stehen, doch zuvor werde ich mir noch einen persönlichen Eindruck vom neuen Shooting-Star aus dem Modellprogramm der Tschechen machen. In ein paar Tagen fahre ich den neuen Fabia bei der internationalen Premiere und dann gibt es natürlich auch eigene Fotos zum neuen Fabia.

Nicht immer sind die Fahrzeuge bereits online im Neuwagen-Konfigurator aufgeführt, oft fahre ich die Autos noch bevor die gesamten Informationen online verfügbar sind. Aber in diesem Fall habe ich einen späten Termin für die Präsentation gewählt und kann vorab ein paar Informationen online nachsehen. Und Škoda hat den neuen Fabia bereits im Online-Konfigurator hinterlegt. In so einem Fall spiele ich gerne vorab mit dem Neuwagen-Konfigurator und stelle das Fahrzeug so zusammen, wie ich es für sinnvoll erachte.

Škoda Fabia 1.2 TSI “Active”

meine konfiguration des neuen Fabiameine konfiguration des neuen FabiaŠkoda hat seit ein paar Tagen einen neuen Online-Konfigurator, der erlaubt die Weitergabe der eigenen Konfiguration. Ziemlich coole Sache. Wenn ihr auf das Bild (oben) klickt, dann kommt ihr zu meiner durchgeführten Konfiguration. Aber warum habe ich mich für genau diese Version entschieden?

Škoda Fabia – Neuwagen-Konfiguration im Detail

Über das Design des neuen Fabia muss ich nicht viel sagen. Die klaren Linien, die moderne und sachliche Linie hat man in Mlada Boleslav auch für den Fabia adaptiert. Keine Linie zuviel, einfach ein extrem gelungendes Design. Als Farbe für den neuen Fabia würde ich “Rallye-Grün metallic” wählen. Ein Kompaktwagen sollte eine kräftige, eine auffällige Farbe tragen. Neben diesen traditionellen Grün-Ton hat Škoda noch ein sehr passendes rot und ein strahlendes gelb im Programm. Das wären Alternativen für mich :)

Motorisierung:

Ich würde zum modernen 1.2 Liter TSI Motor mit 90 PS greifen. Der Vierzylinder stemmt ab 1.400 Umdrehungen kräftige 160 Nm auf die Kurbewelle und hält diese bis 3.500 Umdrehungen hoch. Das reicht um den 1.1 Tonnen schweren Fabia auf Trab zu halten. Der Einstieg in den Fabia findet natürlich einige PS tiefer statt. Die Basis-Motorisierung ist ein 60 PS starker 1.0 Liter Saugmotor. Einen Diesel mit 1.4 Liter Hubraum und 90 PS würde es für Menschen geben, die viele Kilometer mit dem Fabia fahren. Ich denke der kraftvolle Benziner ist die sinnvollste Wahl. Zumal er laut NEFZ mit 4.7 Litern auf 100 Kilometern auskommen soll.

Ausstattung:

Bei der Ausstattung habe ich die Basis-Variante Active gewält. Der Fabia trägt dann keinen Chromschmuck und eigentlich ist alles wichtige mit an Board.  Was an Ausstattung fehlt, lässt sich für ein paar Euro in Paketen nachrüsten.  Ärgerlich ist da schon eher die Einschränkung bei den Motoren und Getrieben. Erst in der Ambition-Version würde es Versionen mit manuellen 6-Gang- oder dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe geben. Und auch der kräftige 110 PS PS 1.2 TSI steht erst mit der höherwertigen Ausstattung zur Verfügung.

Aber ich finde, der Fabia ist deswegen so genial, weil er auch mit einer einfacheren Ausstattung, einem kleineren Motor und normalen 5-Gang Getriebe funktioniert. Wer sich hier ein wenig einschränkt, der bekommt einen modernen Kleinwagen mit umfangreicher Sicherheitsausstattung, erstklassiger Technik und einer Übersichtlichkeit die ideal zum Stadtverkehr passt.

Aber eventuell habt Ihr ja eine ganz andere Meinung? Dann schickt mir doch Eure Konfigurations-Vorschläge zu, oder schreibt in die Kommentare, wie ihr den neuen Fabia ausstatten würdet! 

Ich freue mich auf Eure Ideen!

 

 

Links:Konfigurator, Webseite

 

 

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Original http://mein-auto-blog.de/der-neue-skoda-fabia-meine-konfiguration-98432/

29 Oct 2014

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Natürlich haben die Franzosen auch eine Tradition beim Bau von Heckmotor-Fahrzeugen. Renault hatte sogar ganz wilde Büchsen im Angebot. Sowohl vom R5 als auch vom Clio gab es heftige Lösungen mit einem Motor dort, wo sonst der Nachwuchs saß. Breite Backen, derbe Fahrleistungen. Für ein Stadtmobil sind breite Backen und derbe Fahrleistungen allerdings nichts was auf der Agenda ganz oben steht. Da stehen eher die Entwicklungskosten. Denn so ein Einstiegs-Automobil muss günstig sein. Unter 10.000 € müssen auf dem Preisschild der Basis-Version stehen. Gleichzeitig kostet die Entwicklung eines neuen Modells immer Geld. Viel Geld. Das wiederum bedeutet: Es müssen Stückzahlen her. Große Stückzahlen. Was man alleine eventuell nicht schafft, kann man zusammen mit einem Partner lösen. Toyota und PSA machen das bei Citroën C1, Peugeot 108 und Toyota Aygo vor. Drei Autos – aber nur einmal eine echte Neu-Entwicklung. Das spart bei den Kosten, das lässt auch bei “billigen Autos” die Marge wachsen.

Renault und smart haben das gleiche Segment im Visier. Und Renault-Nissan und Daimler stellen mit dem neuen Twingo und dem neuen smart das erste Produkt einer gemeinsamen Zusammenarbeit vor. Beide Hersteller betonen dabei, der “neue Twingo”, der “neue smart“, dass sind echte Vertreter ihrer jeweiligen Marke. Klingt schwer nach Marketing. Den neuen smart konnte ich vor vielen Wochen bereits einmal umparken und auch mitfahren – aber nicht so richtig selbst fahren. Dafür stand der neue Twingo nun zu einer ersten Testfahrt zur Verfügung. Und ich habe mich auf die Suche nach dem “typischen Twingo” im “neuen Twingo” gemacht.

Ganz schön smart, dieser Franzose!

Knuffiger Kasten mit kurzen Überhängen. Der neue Twingo ist optisch extrem gelungen. Die Front hat das typische Renault-Markengesicht bekommen. Einen kleinen Kühlergrillschlitz, drollige Scheinwerferformen und kleine, abgesetzte, runde LED-Tagfahrlichter. Was beim neuen smart forfour ein wenig ungeschickt wirkt, die Motorhaube ohne Motor darunter, funktioniert beim französischen Pendant perfekt. Der Twingo ist ganz klar der schönere der Zwillinge geworden. Und obwohl es der Twingo ist, der nun von Generation 2 zu Generation 3 alles auf den Kopf gestellt hat, den Motor nach hinten gepackt hat, wirkt er wie die logische Weiterentwicklung der Twingo-Idee. Ein praktisches, ein pfiffiges, ein sympathisches Stadt-Auto.

Renault 03 Twingo FahrberichtRenault 03 Twingo Fahrbericht

Französische Fahrspaß-Kugel

Fahrspaß definiert sich nicht über Motorleistung. Es ist viel mehr das Gefühl beim fahren. Wirkt ein Auto handlich? Was verrät es Dir über die Straße? Fühlt man sich gut aufgehoben? Findet man sich auf Anhieb im Fahrzeug zurecht? Viele kleine Punkte, abseits der ausgelutschten “0 bis 100″ Frage sind ausschlaggebend für das “Fahrgefühl”. Für das Erlebnis beim fahren. Und da macht es wirklich Sinn, den Motor nach hinten zu packen. Die Idee von smart, ein Stadtauto mit Heckantrieb zu konstruieren, ist noch immer richtig. Der Motor zwischen den Hinterrädern lässt der Vorderachse mehr Platz und ohne Antriebswellen zu den Vorderrädern, lassen sich diese weiter einschlagen. Das sorgt für einen phänomenalen Wendekreis. Mit 8.6 Metern lässt sich der Twingo auf der Straße in der Stadt von Fahrbahnrand zu Fahrbahnrand wenden, ohne einmal zurücksetzen zu müssen. Und in Parkhäusern fährt man Slalom zwischen den rangierenden Kollegen. Zugleich liegt mehr Gewicht auf der Hinterachse, das bringt das “Käfer-Gefühl” zurück. Die Vorderachse lenkt, und die Hinterachse schiebt an. So sollte es doch sein.

Renault bietet zwei Motoren in drei Varianten an. Der Klassiker ist ein 999 ccm³ großer Dreizylinder-Saugmotor mit 71 PS und 91 Nm Kraft (einmal mit Start & Stop, und einmal ohne!). Die andere Variante ist ein 898 ccm³ Turbo-Dreizylinder der 90 PS und 135 Nm Kraft mitbringt.

Zwei Motorisierungen und zwei unterschiedliche Ausstattungs-Linien mussten für den ersten Eindruck herhalten:

Renault Twingo SCe 70 (71 PS) – Expression

Klar schnatternd erkennt man den Dreizylinder im Heck als Dreizylinder. Das manuelle Fünfgang-Getriebe passt gut zum Heckmotor-Twingo, schaltet sich knackig und trifft die jeweiligen Gang-Anschlüsse. Natürlich drückt ein Saugmotor in der 1-Liter Klasse und bescheidenen 91 Nm nicht mit Nachdruck an. Schnatternd und leicht vibrierend dreht sich der Dreizylinder durch die Drehzahllagen (einen Drehzahlmesser hat man sich gleich ganz gespart). Für die Stadt sind die 71 PS mehr als ausreichend. Hier ist es das Spiel mit der agilen Vorderachse. Spurwechsel werden zum Hobby. Und eigentlich will man den ganzen Tag durch enge Gassen wuseln. Der Twingo ist für die Stadt geboren.

Der prägende Eindruck der “Basis-Ausstattung”? Fensterkurbeln. Während alle Twingo in Reihe zwei mit Ausstellfenstern auskommen müssen, auch eine Lösung aufgrund der vorlauten Controller im “Twingo-SMART-Projekt”, muss die Basis-Ausstattung sogar mit manuellen Fensterhebern vorfahren. Radikal würde ich diese Lösung nennen.  Auch die Höhenverstellung von Fahrersitz und Lenkrad spart sich Renault in dieser Grundausstattung. Sinnvolle Mehr-Ausstattung? Das “Klang & Klima Paket” mit manueller Klimaanlage und dem Radio R&Go. Bereits bei diesem 1.290 € teuren Paket erhält man ein Radio, das sich mit dem eigenen Smartphone per App verbinden lässt. Android und iOS-User bekommen App R & GO im jeweiligen App-Store. Die Verbindung funktioniert per Bluetooth und bietet vom Streaming, über Freisprechen bis zur Navigation und einem digitalen Bordcomputer alle Funktionen die man sich für die Multimedia-Anwendung wünscht.

 

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Basis-Benziner, Basis-Ausstattung. Und die Farbe: Aufpreisfrei. Clever bleibt clever!

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Sehr modernes braun. Sieht schick aus. Passt nach Köln!

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Der Basis-Benziner ohne Start & Stop ist noch als EU5-Motor eingestuft. Dürfte sich demnächst ändern.

Renault Twingo TCe 90 (90PS) – Luxe

Der Twingo mit Turbolader ist mit seinen 90 PS ein ordentlich motorisierter Stadtwagen. Und weil der Twingo erstmalig mit fünf Türen kommt, erstmalig mit Heckmotor und erstmalig mit Turbomotor, ist genau dieser Twingo in der Luxe-Version auch erstmalig ein richtiges Auto. Kein Zweit- oder Drittwagen mehr. Keine Gurke für Fahranfänger und auch keine Stadtbüchse für Pizza-Dienste. Hand geschaltet machen die 90 PS des nur 0.9 Liter kleinen Turbo-Dreizylinders richtig Spaß. Leise dringt von hinten, klingt weiter weg als die 2.30 Meter Innenraumlänge vermuten lassen würden, der Turbo beim aufbauen des Drucks. Vom Gas weg und man hört ihn deutlich ausatmen. Putziger kleiner Turbo. Aber wirklich unterhaltsam. Der Umweg über die Autobahn macht im Twingo TCe 90 Sinn.  Bis Tempo 150 spielt man mit, dann tut er sich ein wenig schwer. Renault spricht von 165 km/h in der Spitze. Dabei fährt sich der neue Twingo wie ein ganz großer. Die breite Serienbereifung mit Mischgröße(!) (165/65-15 vorne) und 185/60-15 hinten) sorgt für einen ordentlichen Geradeauslauf. In der Stadt ist der Twingo dank Ladedruck, 135 Nm und 8.6 Meter Wendekreis ein vorlauter Stadtflitzer. Zügig von der Ampel und rechtwinklige in die nächste Seitenstraße. So viel Fahrspaß hat kein Twingo zuvor vermittelt.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

TCe 90 in Cirrus-Gelb.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Kecker Heckspoiler.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Große Augen, freundliches Gesicht!

Platz in der kleinen Hütte

Es klingt absurd, aber der Heckmotor sorgt für mehr Platz im Twingo. So wurde der Twingo satte 10 Zentimeter kürzer als der Vorgänger, hat aber einen um 13 Zentimeter längeren Radstand. Das ist nicht nur für das Fahrverhalten positiv, dass spürt man auch im Innenraum. Zum ersten Mal lohnen sich beim Twingo fünf Türen. Zum ersten Mal sind die Rücksitze wirklich nutzbar.

Das der Motor unter dem Kofferraumboden untergebracht ist, erkennt man auch an der Ladekante und dem dahinter fast auf gleicher Höhe anfangenden Ladeboden. Aber es stört nicht. Wer die Lehnen der Rücksitze steil stellt – es gibt zwei Fixierungen für die Rückenlehnen – der hat 219 Liter Laderaumvolumen. Die Rücksitzbank lässt sich im Verhältnis 50 zu 50 umklappen und für das nächste Billy-Regal lässt sich auch der Beifahrersitz umklappen und so lassen sich bis zu 2.30 Meter lange Gegenstände in den nur 3.59 Meter langen Twingo packen.

Unter der vorderen Haube bleibt im übrigen kein gesondertes Gepäckabteil übrig. Und wer einen Blick unter die Service-Klappe werfen will, der muss sich mit einer Not-Lösung arrangieren. Renault sagt, durch das weglassen eines Scharnieres für die “vordere Haube” hat man 3 Kilogramm gespart. Dafür lässt sich die Haube nun aber auch nur wenige Zentimeter nach vorne lösen und man läuft Gefahr die Kanten von Haube und Kotflügel durch Kratzer zu verschandeln. Zwei Spannbänder halten die Haube im nach vorne gezogenen Zustand fest. Das könnte im Winter, darunter befindet sich der Behälter für die Scheibenwasch-Flüssigkeit, zu einem nervenden Spiel ausarten. Mensch Renault. Diese 3 Kilogramm hätten beim Leergewicht von 1.018 Kilogramm den Bock auch nicht mehr fett gemacht.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Versteckt angeordneter Knopf um die Heckklappe zu öffnen.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Hinten nur Ausstellfenster.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Die hinteren Türen lassen sich weit öffnen.

Bleibt das Fazit:

smarter Twingo

Noch einmal zurück zum Anfang und der Kooperation von smart und Renault. Es gibt Vermutungen wonach das Experiment “smart” beendet worden wäre, hätte man vor ein paar Jahren keinen Entwicklungspartner gefunden, der bereit war, eine “smart-typische” Heckantriebs-Plattform mit zu entwickeln und später auch zu vermarkten. Und ich glaube, Renault ist der größere Gewinner aus dieser Kooperation. Während sich smart im Prinzip nur beim Layout durchsetzen konnte, sind viele andere Lösungen im Detail ganz klar unter dem Diktat des französischen Rotstiftes entstanden. Für einen Renault mit einem Basispreis von unter 10.000 € sind zum Beispiel die H4-Scheinwerfer an der Front in Ordnung. Für einen smart nicht. Für den Renault Twingo sind die vielen Details im Innenraum, die auf den günstigen Einstiegspreis hinweisen (Plastik, scharfe Kanten, lackiertes Blech ect.) vertretbar – für einen “Premium-Stadtwagen” von smart nicht, wären sie es nicht.

Motoren und Getriebe? Renault-Technik. Multimedia? Renault-Technik. Verarbeitung? Renault.  Und so wirkt der Twingo rund. Richtig französisch. Nicht billig, nicht schlecht, aber eben auch eher “tolle Kiste und Praktiker” als “Premium-Stadtmobil”.

Der neue Twingo ist ausgefallen, ein wenig extravagant, praktisch und immer darum besorgt im Alltag auch die notwendige Portion Spaß mitzuliefern. Damit ist der neue Twingo ist in sich ein geniales, ein schlüssiges Fahrzeug und dank der Kooperation mit smart, dank Heckmotor, ein echte Fahrspaß-Größe.

Renault 61 Twingo Fahrbericht

Renault Twingo ENERGY TCe 90

Verkaufsstart:  erfolgt
Basispreis: 11.990 €
Motorleistung: 898 ccm³
Antrieb und Getriebe: manuelles 5-Gang Getriebe
Beschleunigung: 10,8 Sekunden von 0-100 km/h
Normverbrauch: 4,3 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit: 165 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand 3.595, 1.647, 1.557, 2.492 mm

What would the Blogger order??

Ìch würde den Basis-Benziner mit Start-Stop ordern, in der mittleren Dynamique-Ausstattung dafür 10.990 € (Liste!!) zahlen und als einziges Extra die manuelle Klimaanlage für 790 € ordern. Den Twingo in weiß bestellen und mich über ein cleveres Stadt-Auto freuen!

Dreizylinder mit und ohne Turbo

Konstruktive Gemeinsamkeit der Aggregate im Twingo sind die Aluminiumbauweise, die obenliegenden hohlgebohrten Nocken­wellen und 4-Ventil-Zylinderköpfe. Die innermotorische Reibung wird durch grafitbeschichtete Kolben­schäfte, eine reibungs­optimierte Steuerkette und Nocken mit Diamond-Like-Carbon-Beschichtung verringert.

Kompakte Bauweise gewährleistet hohe Alltagstauglichkeit

Durch den Motorblock mit 49 Grad Neigung sind die Twingo Motoren 15 Zentimeter niedriger als bei einem konventionellen Triebwerks­layout. Auf diese Weise kann Renault das Heckmotor­konzept des Twingo ohne Einbußen bei der Alltagstauglichkeit realisieren.

Beide Motorisierungen übertragen ihre Kraft über ein modernes
5-Gang-Schaltgetriebe auf die Hinterräder. Voraussichtlich ab Herbst 2015 ist der Twingo auch mit dem 6-Gang-Doppel­kupplungs­getriebe EDC (Efficient Dual Clutch) verfügbar.

 

Fotos im Artikel: Bjoern Habegger / Titelbild: Bjoern Habegger

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Original http://mein-auto-blog.de/erste-fahrt-der-neue-renault-twingo-97061/

 
29 Oct 2014
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Erste Fahrt: Stromern mit der Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive

BMW hat den i3, Volkswagen den e-Golf und Mercedes-Benz? Die haben jetzt die B-Klasse Electric Drive. Wobei „jetzt“ ist eigentlich falsch, denn produziert wird der elektrisch betriebene Kompaktvan bereits seit Anfang des Jahres, doch erst ab 3. November kann er auch in Deutschland geordert werden. Der wichtige US Markt hatte Vorrang. Jetzt stand der Stromer mein-auto-blog.de für einen kurzen Ausritt parat und wir rollten genüsslich, still und leise in einen farbenprächtigen mallorquinischen Sonnenuntergang. Hier der Bericht:

Stilles B – Die B-Klasse unter Strom

Wenn die Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive neben der gerade aufgefrischten B-Klasse mit herkömmlicher Antriebstechnik parkt, fällt dem einen oder anderen durchaus auf: Äußerlich ging das Facelift spurlos an dem Fünftürer mit dem 200 kg schweren und der 28 kWh starken Lithium-Ionen Batterie im Unterboden vorbei. Es schauen einen weiterhin die noch etwas traurig dreinblickenden Scheinwerfer aus dem Modelljahr 2011 an. Innen greift das B mit dem lokal emissionsfreien Antrieb jedoch auf die komplette Modellpflegemaßnahme der Baureihe W246 zurück, von der wir bereits berichtet haben.

Dazu gehört auch das 8“ große freistehende Display, auf dem die Insassen genau beobachten können, was der Fahrer mit 132 kW (entspricht klassischen 180PS) macht. Rollt er sanft dahin, läuft ein weißes Energieflussband von Batterie zum auf der Vorderachse sitzenden Elektromotor weiß leuchtend. Kann der Fahrzeugführer dem Druck von 340 Newtonmeter nicht widerstehen und drückt das Strompedal bis zum Bodenblech, blinkt der Energiefluss alarmierend rot und die Meldung „Boost“ erscheint und ja, das Phänomen ist bei allen Elektrofahrzeugen das Gleiche: Der unterbrechungsfreie Schub aus dem Stand fasziniert. Kein kuppeln, kein schalten, kein automatisierter Gangwechsel. Einfach ein Gang eine lineare Beschleunigung, so wie eine Straßenbahn. Doch halt: Welches öffentliche Nahverkehrsmittel beschleunigt seine Insassen schon in 7,9 Sekunden auf 100 km/h? Bei den B-Brüdern, die von fossilen Brennstoffen angetrieben werden, bedarf es schon eines B 220 4Matic um da mithalten zu können.

Es ist jedoch Vorsicht geboten bei solchen Spielchen, denn der von Tesla Motors stammende Antriebsstrang samt Leistungselektronik und Batterieeinheit bestraft ein solch unökologisches Fahrverhalten mit einer rapiden Reduktion der Reichweite. Doch die von Mercedes angegebenen 200 Kilometer sind durchaus ein Wort. Der elektrifizierte Golf kommt nur auf 190km, der i3 sogar nur auf 160km. Und das ist nicht das letzte Wort. Gegen Aufpreis erhöht die Sonderausstattung „Range Plus“ die Reichweite nochmals um bis zu 30 km.

Doch eigentlich macht bei der B-Klasse Electric Drive die Geschwindigkeitsreduktion viel mehr Spaß, als die Beschleunigung, denn sie macht einen automatisch zum Gutmenschen. Der Energiefluss wird umgedreht, die Pfeile leuchten grün. Man rekuperiert, sprich, man gewinnt einen Teil der verbrauchten Energie zurück und zu diesem Zweck haben die Stuttgarter zusätzlich Schaltpaddles hinter das Lenkrad geschnallt. Ein kurzer Zug am rechten Paddle und schon erscheint ein D+ im Multifunktionsdisplay des Fahrers. Der damit einhergehende Effekt: Obacht beim lupfen des Fußes vom Strompedal, denn noch ohne das Bremspedal berührt zu haben, verzögern 1,7 Tonnen B-Klasse massiv. Dem Elektromotor im Modus „maximale Rekuperation“ sei Dank. Genüsslich können die Mitreisenden beobachten, wie die Reichweite langsam wieder steigt. Trotzdem liegt der Elektroschwabe mit einem kombinierten Verbrauch von 16,6 kWh/100 km deutlich schlechter, als der Bayer (12,9 kWh/100 km) oder der Niedersachse (12,7 kWh/100 km).

Für den Alltag ist der vollautomatische Modus zu empfehlen, der die Energie Rückgewinnung der Verkehrssituation anpasst. Auf Wunsch sogar mit optionaler Radarunterstützung. Sollte die Kraft aus der Batterie trotzdem unerwartet zu Ende gehen und man braucht eine Steckdose zur Füllung des Energiespeichers, muss man sich – je nach Anbindung – zwischen drei und neun Stunden gedulden, bis die volle Reichweite wieder zur Verfügung steht. Genug Zeit also, um zu überlegen, ob man ein Elektroauto mit Stern sein Eigen nennen möchte. Denn nur mit dem BMW i3 und seinem kontroversen Design kann man demonstrieren, wie grün und nachhaltig man mobil ist. Da fällt der Hochdach Benz natürlich genauso ab, wie ein e-Golf. Und sollte man sich entscheiden, lieber stiller Genießer einer vorzüglichen B-Klasse Electric Drive zu sein, als extrovertierter Öko Aktivist, dann bleibt nur noch eine Frage zu klären: Was wird er kosten,  der erste vollelektrische Mercedes? Wir haben da so eine Vermutung. 

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Original http://mein-auto-blog.de/erste-fahrt-stromern-mit-der-mercedes-benz-b-klasse-electric-drive-25147/

28 Oct 2014

Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!

Noch ziert sich der Stuttgarter Hersteller mit einer Bestätigung. Aber die Preise sind festgelegt und stehen bereits schwarz auf weiß und damit fest! Mercedes-Benz wird die elektrische B-Klasse für “unter” 40.000 € anbieten.

Mercedes-Benz B-Klasse – Unter 40.000 € wird es elektrisch!

39.150 € dürften sehr nah am Einstiegspreis für die elektrische B-Klasse liegen! Dafür bekommen die Käufer einen Raumgleiter der mit den 180 PS des Elektromotors lokal völlig Emissionsfrei unterwegs sein wird.

Wie sich die elektrische B-Klasse fährt, wird man heute Abend nachlesen können.

Galerie zur B-Klasse Electric Drive:

Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
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Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!

So fährt sich die B-Klasse als B250 4matic … 

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Bjoern

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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Original http://mein-auto-blog.de/die-elektrische-b-klasse-wird-weniger-als-40-000-e-kosten-99252/