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15 Apr 2012

In Time – Gesellschaftskritik mit Motorkultur.

Gestern Abend haben meine Frau und ich uns in Ermangelung eines Alternativprogramms, auf der Xbox den Film:

“In Time – Deine Zeit läuft ab”

angeschaut und auch wenn ich kein Fan von “Altmetall” bin wie zum Beispiel die Jungs von den Chromjuwelen, so haben mich die Auto-Scenen doch ganz schön angemacht.

Der Film ist jedoch nicht nur für Fans von mattschwarzen Dodge Charger und Plymouth Trailduster oder Lincoln Continental eine Empfehlung, sondern auch für Filmfreunde die auf Science-Fiction und Gesellschaftskritik stehen.

Worum geht s?

Ganz verkürzt: Der Film spielt in einer Zeit, in der die Menschheit nicht mehr mit dem Mittel Geld Waren tauscht und Werte umsetzt – sondern mit “Lebenszeit”. Grundsätzlich wird jeder Mensch 25 Jahre alt. Danach läuft die eigene Zeituhr –  und nicht um zu “leben” im Sinne des Konsums, sondern um ganz einfach in Form des eigenen “am Leben bleiben – rein körperlich” muss man seine eigene Zeituhr ständig auffüllen. Auf dem linken Arm tragen wir eine “Lebensuhr” mit uns herum. Für unsere Arbeitskraft werden wir mit Zeit bezahlt. Tätigkeit X bringt einem zum Bsp. 24 Stunden ein. Für die Busfahrt nach Hause bezahlen wir mit 1 Stunde. Für den Kaffee am Kiosk mit 5 Minuten. Für die Miete teilweise mit ganzen Monaten und so weiter.

Wir führen keine Bankkonten mehr. Wir führen “Zeitkonten” und wer an dieser Stelle sagt: Oh man, wie unrealistisch – der sollte zum einen seine Zeit nicht mit diesem Film verschwenden und zum anderen findet er den Zugang zur darin enthaltenen Gesellschaftskritik eh nicht. (Und von Zeitarbeitsfirmen hat er wohl auch noch nichts gehört!)

“Zeitarme” Menschen leben in Ghettos. Dort  lebt man von Tag zu Tag. Nur wenige Menschen werden wirklich älter als 30-40 Jahre. Einfach weil man nicht nur die aktive Lebenszeit haben muss, sondern auch für das Leben und seine Erfüllungen mit Zeit bezahlt. Lebe ich 5 Minuten länger, oder kaufe ich mir für diese 5 Minuten einen Kaffee? Auf den ersten Blick ein wenig verwirrend, doch es spiegelt schön eine Tatsache in unserem Alltag wieder. Denn oft bleibt nur die Entscheidung innerhalb eines Dilemma.

Wer Zeit besitzt, der bringt diese zu “Zeithändlern” und verleiht diese Zeit. Hierfür bekommt er einen %-Aufschlag auf seine verliehene Zeit. Wer krank ist und nicht arbeiten gehen konnte, der wird auf seiner Zeituhr die Stunden verstreichen sehen und kann genau absehen, wann “seine Zeit abgelaufen” sein wird. Oder er leiht sich Zeit. Im Film kann man das bei “Zeit-Verleihern” tun und muss die geliehene Zeit mit einem Aufschlag von 30% zurück zahlen.

Eine große Anzahl von Menschen lebt somit nur noch von Stunde zu Stunde und manchmal sind Minuten der Unterschied zwischen Existenz und Tod. Wer am morgen 5 Minuten zuviel für einen Kaffee bezahlt hat und am Abend nicht rechtzeitig dazu kommt, sein Zeitkonto zu füllen, für den kann der Kaffee die Entscheidung des Lebens gewesen sein. Verdient man sich mit harten Jobs nicht genug Zeit, um beides zu haben: Leben und Konsumerfüllung – dann sind simple Entscheidungen bereits mit fatalen Konsequenzen belegt.

Die Menschen die von diesem System davon profitieren, werden oft mehrere hundert Jahre alt. (Sehen aber immer wie 25 aus – was im Film für ein wenig Verwirrung sorgt – aber eine geile Idee ist.)

So kommt es, das Menschen mit Tausend-Jahren auf Ihrer Lebensuhr in besonders abgeschirmten Vierteln leben. Um diese Zonen betreten zu können, muss man mit Zeit bezahlen. An dieser Stelle schließt sich der Kreis. Zu wenig Zeit. Kein Zonenwechsel möglich.

Und die Gesellschaftskritik fruchtet. 

Auch in unserer Gesellschaft ist es so: Zu viele Menschen müssen zu viel Zeit damit zubringen, in schlecht bezahlten Jobs mit einer Zukunft zurecht zu kommen, die man kaum noch ändern kann. Denn würde man seine Zeit in das “verändern” des eigenen Umfelds investieren – fehlt der Lebensunterhalt. Das Geheimnis liegt auch hier im Zinsaufschlag.

Wer einmal im “Ghetto” der fehlenden Zeit steckt vor dem ist eine Gesellschaft, die das eigene Leben mit dem “verleihen” eines unproduktiven Nebenproduktes (Geld) refinanziert, sicher. Man bleibt unter sich.

Was hat das jetzt mit diesem Auto-Blog zu tun?

Wenig. Doch manchmal fühle ich mich wie diese Menschen im Film. Man rennt seiner Zeit hinterher. Will produktiv, sinnvoll und kreativ sein – doch ist man gezwungen zuerst einmal das “notwendige” zu erfüllen. Im Anschluss daran hat man zuviel Zeit verloren um weiter zu kommen.

Nein. Ich lebe nicht in einem Ghetto. Es gibt natürlich noch deutlich kritischere Beispiele für dieses Spiel. Doch ich glaube, so erklärt gibt es doch den ein oder anderen, der versteht worum es mir ging.

Und weil ich mit den ersten 600 Wörtern die Gesellschaftskritik des Films und meine eigene Sicht darauf dargestellt habe, bleiben mir nun noch 300 Wörter für den zweiten Teil der Faszination im Film: “In Time“:

Die Autos. 

64 Lincoln Lehman Peterson

64 Lincoln Lehman Peterson

Eine grandiose Limousine, dieser Lincoln aus den 60-70 Jahre der USA. Mit geschätzten 19 Zoll Felgen und viel schwarz verkörpert diese Limousine eine “Fuck you” Straßen-Präsenz die schlichtweg Atemberaubend ist.

Dodge Challenger

Dodge Challenger

Mattschwarze Challenger aus unterschiedlichen Jahren, mit feinen und vermutlich mal 20 Zoll großen Tiefbettfelgen. Das ideale Auto um als Dienstfahrzeuge für eine korrupte Polizeibehörde eines  totalitären Regime zu dienen. Oder perfekt zum cruisen durch apokalyptische Landschaften. (Mir fällt da Brandenburg ein, warum?)

Bist Du ein E-Type?

Bist Du ein E-Type?

Der Glanz des sorgenfreien Lebens. Für Menschen mit Jahrtausenden auf der eigenen Lebensuhr. Eine technoide Wiederbelebung der Jaguar E-Type Eleganz. Perfekt um der Welt die eigene Befreiung von Alltagssorgen zu demonstrieren.

 

Wie finde ich jetzt die Kurve zurück?

Eventuell mit der Subsummierung meiner Gedanken: Lebt. Macht was euch Freude bringt. Arbeitet nicht für die Existenz alleine. Findet das Gleichgewicht. Trefft kluge Entscheidungen die beiderseits einen fairen Deal versprechen. 

Für mich ist es dieser Blog…..ein kleiner Schritt auf meiner Lebenszeituhr … aber ein wichtiger.

Original: Mein Auto Blog » Motorkultur

Created Sonntag, 15. April 2012 Created by admin Categories Timeline Tags bloggen | Film | Gedanken | Gesellschaft | Kultkarren | Motorkultur | Philosophisch | uft | xbox | zeit
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29 Jan 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Maic Schulte  

Kurz belichtet: VW T3 – Ein Bulli „dieselt“ sich durch

Malteser - 2Im letzten Herbst fand die Rallye der Oldtimerfreunde Schermbeck statt, welche ich natürlich selbstredend fotografisch begleitet habe. Um die Fotos der Rallye soll es hier und jetzt aber (noch) nicht gehen, sondern viel eher um einen ungewöhnlichen fotografischen Beifang von dieser Veranstaltung.

Ein Bekannter, der ebenfalls Mitglied beim OfS ist, war an diesem Tag nicht ganz zufällig mit seinem Dienstfahrzeug vor Ort und da ich meine Kamera je eh dabei hatte, hat er die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und mich ganz frech gefragt, ob ich nicht ein paar Fotos von dem Einsatz-Youngtimer machen könnte.

Klar konnte ich das, immerhin ging es doch um einen coolen alten VW-Bulli, der nun schon seit Ende der ’80er bei den Maltesern im Einsatz ist.

Bei diesem Einsatzfahrzeug handelt es sich um einen VW T3 aus dem Baujahr 1989, der aus einem 1600er Reihenvierzylinder immerhin zarte 57 PS holt, welche dank eines 5-Gang-Getriebes aber immer noch recht ordentlich auf die Straße gebracht werden können. Zum Zeitpunkt der Aufnahmen hatte der kleine tapfere Diesel noch keine 54.000 Kilometer auf der Uhr und auch sonst präsentierte sich das Fahrzeug wie frisch aus dem Ei gepellt. Für mich ein sicheres Zeichen dafür, dass die Einsatzkräfte bei den Maltesern ihre Fahrzeuge stets hegen und pflegen.

Irgendwann Ende der 1980 war dieses Fahrzeug durch das Land Nordrhein-Westfalen als “Hilfskrankentransportwagen” (HKTW) für den Katastrophenschutz angeschafft worden und ist demzufolge auch mit diversen Vorrichtungen für diesen – hoffentlich nie eintretenden – Ernstfall vorgesehen. Es gibt vorne drei Sitzplätze und hinten weitere Sitzbänke. Diese können mittig geteilt aufgeklappt werden, um so Platz für zwei Lagerungsgestelle für Krankentragen zu schaffen. Alles in allem also das perfekte Fahrzeug, um kleine oder große Einsätze zu begleiten.

Noch heute läuft der Bulli als “Mädchen für alles” dort wo er 1989 in Dienst gestellt wurde: bei den Maltesern in Wesel und eines ist gewiss: “Der Bulli dieselt sich schon durch!”

Malteser - 1Malteser - 3Malteser - 4Malteser - 5Malteser - 6Malteser - 7Mein Dank gilt an dieser Stelle der Leitung der Malteser in Wesel, die mit einer Veröffentlichung der Aufnahmen in meinem Blog einverstanden gewesen sind und meinem Kumpel Jan-Simon, der diesen Bulli angeschleppt hat ;-)

P.S: Wenn Ihr mögt, lichten wir beizeiten die anderen Einsatzfahrzeuge auch mal ab, denn eines ist mal sicher, der nächste Sommer kommt bestimmt.

 

Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=4630

Created Donnerstag, 29. Januar 2015 Tags Bulli | Cars & Bikes | Chronologisch | Einsatzfahrzeug | Malteser | OfS | rallye | T3 | vw Document type Article
Categories Timeline Author Maic Schulte
29 Jan 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Spielen wir mal wieder Rückleuchten

Die Buckelvolvo Heckleuchten waren nur eine Zwischenlösung. Schnell zu realisieren, Leuchten hatte ich eh und ich wollte zur Automechanika etwas am Heck haben. Vorher hatte ich schon einige Ideen im Kopf. So wurden mir Rückleuchten von einem Ford P4/P6 zu einem fairen Kurs angeboten. Könnte optisch passen.

Da ich aus gesundheitlichen Gründen gerade an die Wohnung gefesselt bin (Danke für die zahlreichen Genesungswünsche!), dachte ich mir, bastelst Du das mal im Photoshop zusammen, bevor Du die Leuchten kaufst. Also habe ich nach Bildern vom Ford P4/P6 bzw. seiner Heckleuchten gegoogelt, habe mal quick & dirty die Buckelvolvoleuchten wegretuschiert und die P4/P6 Leuchten draufgesetzt.

Heckleuchten

Jo, könnte was werden. Vor allem in der Seitenansicht wird sich das positiv auswirken, weil nichts mehr wegsteht.

Bei meiner Bildersuche stieß ich auf eine eBay Auktion. Satz P6 Heckleuchten komplett mit Lampenträgern und Dichtungen, Startpreis 1 Euro, Restlaufzeit ca. 1 Tag, keine Gebote. Gut, ich könnte einen Satz für einen fairen Tarif bekommen. Aber dass ich diese Rückleuchten letztendlich für meinen obligatorischen Euro geschossen habe, finde ich natürlich deutlich besser. Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich eBay liebe?

Original http://www.fusselblog.de/index.php/spielen-wir-mal-wieder-rueckleuchten-1?blog=16

28 Jan 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Krallen gewetzt, Peugeot RCZ 2110

Peugeot RCZ

Peugeot wertet das Sportcoupé mit der GT-Line auf. So soll er - zumindest optisch - näher an den 270 PS leistenden RCZ R rücken.

Für das Sportcoupé stehen zwei Motorisierungen zur Auswahl: der drehmomentstarke 1.6-Liter-Turbobenziner mit 200 PS und der Zweiliter-Diesel mit 163 PS, der kombiniert lediglich 5,0 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen soll. Für noch mehr Sportwagen-Feeling solle beim RCZ GT-Line exklusive Design- und Ausstattungselemente sorgen: So verfügt das überarbeitete Modell, das am entsprechenden Logo und dem rot hinterlegten Peugeot-Schriftzug im Kühlergrill zu erkennen ist, ähnlich wie der RCZ R über schwarz lackierte Außenspiegel, zweifarbige 19-Zoll-Leichtmetallfelgen und zwei symmetrische, verchromte Auspuffendrohre. Dem Innenraum verleihen die Polster in dunkelgrauem Alcantara und schwarzem Leder sowie insbesondere die roten Ziernähte für eine dynamische Optik. Unterstrichen wird diese von einem Sport-Paket mit kürzerem Schalthebel, Sportlederlenkrad und Motorsoundgenerator (nur in Verbindung mit dem THP 200) sowie einem Xenon-Paket mit Bi-Xenon-Scheinwerfern mit dynamischem Kurvenlicht und Scheinwerferreinigungsanlage. Ach ja, in der Schweiz ist alles etwas anders. Dort ist die GT-Line nach wie vor eine Option, man kann den RCZ also auch ohne bestellen. Und: den Diesel gibts bei uns natürlich nicht.  Mit GT-Line-Paket kostet der RCZ, der ab sofort bestellbar ist, mindestens 41'500 Franken. Die GT-Line-Option gibts auch für einige andere Pöscho-Modelle.
Mehr Peugeot gibts im Archiv.

Krallen gewetzt, Peugeot RCZ 2110

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/peugeot-rcz-2110/seite_1-2

28 Jan 2015

Angefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PS

Ich habe ja in der letzten Saison den ADAC Opel Rallye Cup mit der Kamera begleitet. Zwei unterschiedliche Adams hat Opel den Nachwuchsrallyefahrern in Zusammenarbeit mit Holzer Motorsport für den Rallye Einsatz entworfen. Das Cup-Modell verfügt über 140 PS, während der Opel Adam R2 190 PS aus dem 1.6-l-16V-Vierzylinder-Saugmotor zieht. Nun ist Rallye Sport alles mögliche, aber eben kein preiswertes Hobby. Wer den Opel Adam nun aber mit einer ähnlichen Leistung bewegen möchte, kann nun erfreut seine Aufmerksamkeit auf die nachstehenden Zeilen lenken. Ich bin vor ein paar Tage ein paar Kilometer in neuen 2015 Opel ADAM S gefahren und habe mir einen ersten Fahreindruck verschaffen können. Selbstredend haben wir auch wieder ein Ausfahrt.tv-Video gedreht:

Während der zivile Bruder unter der kurzen Motorhaube ein 1.2 Liter ecoFLEX Motörchen versteckt hält, was eine Leistung von 70 PS mitbringt und mittels eines manuellen 5-Gang-Getriebes seine Kraft in Geschwindigkeit umwandelt, haben die Opelaner die Leistung für die Sportversion mal eben verdoppelt. Der 2015 Opel ADAM S bezieht seine 150 PS Leistung aus einem neuen 1.4 Liter Turbo ECOTEC-Triebwerk. Das reicht für ein maximales Drehmoment von immer 220 Nm. Damit bringt er auf dem Papier mehr Leistung mit als die CUP-Version, was sich ja schon mal gut anhört. Rutschen die Augen auf dem Papier aber weiter nach unten, wundert man sich schon ein wenig. An der Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h ist nichts auszusetzen, vor allem wenn man sich vorstellt, wie sie diese 210 km/h in dem Kleinstwagen anfühlen werden (In Portugal durften wir ja leider gerade mal 120 km/h fahren). Aber die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 8.5 Sekunden ist hingegen weniger beeindruckend. Insbesondere, wenn man es nicht schafft, das manuelle 6-Gang-Getriebe optimal zu bedienen. Dann muss man sich unter Umständen von einer neuen Mercedes V-Klasse (als V 250 ) – also einem Bulli oder auch Van – abhängen lassen, der mit seinem Automatikgetriebe den Sprint in 9.1 Sekunden absolviert. Und das obschon der Mercedes Bulli den Sprint mit einem Leergewicht von 2.145 kg antritt, während der Adam S gerade mal 1.178 kg auf die Waage bringt.

Generell wird der 2015 Opel Adam S aber wohl eher mit seinem Gesamtpaket begeistern. Gerade für die Großstädter wird es eine Freude sein, den gerade mal 3,71 Meter langen und 1,72 Meter breiten (mit Aussenspiegel sind es 24 cm mehr) Kleinwagen durch die Strassenschluchten zu scheuchen und mit diesen Abmessungen auch problemlos einen der raren Parkplätze zu ergattern. Und wie in unserem Tacho-Video auch ganz schön zu sehen ist, geht es von Null auf 50 km/h auch sehr zackig, da werden die Youngster in der Stadt an der Ampel durchaus ihren Spass haben. In den Kommentaren zu unserem Video schreibt ein Zuschauer “Für mich als Frankfurter Bub und zarten 22 Jahren ist dieses Auto perfekt.” So ist es dann auch wohl und die Zielgruppe aus meiner Sicht auch schnell eingegrenzt. Junge Leute. Denn, dass man den Adam nicht wirklich als Familienauto nutzen kann, nicht einmal als Zweitwagen belegt allein der Kofferraum mit seinem mickerigen Volumen von gerade mal 170 Litern. Und auch der Zugang zu den beiden Notsitzen hinten ist so arg beschränkt, dass ich mich da nicht halb hineinzwängen möchte, um mein Kind dort anzuschnallen. Zumal das Platzangebot im Fond einem Erwachsenen meiner Größe (180 cm) nur auf sehr kurzen Strecken zuzumuten ist.Angefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PS
Wenn ich mir jetzt aber vorstelle, ich wäre 20 Jahre jünger … Rock’n’Roll. Dann würde ich wohl schon für den Adam schwärmen. Denn meines Erachtens sieht er nicht nur knuffig aus und ist angenehm kompakt von den Aussenmassen. Der 2015 Opel ADAM S bringt einen ganze Menge Fahrspass mit. Die Lenkung ist angenehm direkt. Die manuelle 6-Gang-Schaltung lässt sich präzise schalten und die Schaltwege selbst sind durchaus kurz. Da kann ich ohne Bedenken von einem knackigen Getriebe schreiben. Das Fahrwerk ist richtig schön straff (sagt mein 23jähriges Ich, der aktuellen Ausgabe meiner Selbst ist ein schon fast zu sportlich). Zusammengenommen macht der Opel Adam S eine ganze Menge Spass. Auch wenn unser Fahranteil bei dieser Fahrveranstaltung sich in engen Grenzen hielt, auf der portugiesischen Küstenstrasse, die sich dann ins Landesinnere schlängelt, hatte ich eine Menge Spass beim Fahren. Und so soll das ja auch sein, wenn man sich ein Auto kauft, was der Hersteller als Sportversion anpreist.Der Basispreis vom 2015 Opel Adam S liegt bei 18.690,00 Euro. Wer den Konfigurator bemüht, wird schnell bemerken, dass da durchaus ein paar Euro hinzukommen können. Das Radio IntelliLink mit dem 7″ Touchscreen kostet 300 Euro Aufpreis, die ich in Kauf nehmen würde, da man sehr schön sein iPhone verbinden kann und eine dort installierte Navigationsapp auf dem Display im Auto nutzen kann. Ich würde vermutlich auch noch das Infinity Sound System dazu nehmen, auch wenn die 400 Euro schon happig sind, aber nichts geht doch über laute Musik, oder? Das LED-Licht-Paket gehört im Adam S übrigens zur Serienausstattung – so hat man vorne zumindest LED-Tag-Fahrlicht und hinten kommt auch LED-Technik zu leuchten. Nicht so die nur einstufige Sitzheizung, die man sich zusammen mit der Lenkradheizung für 350 Euro hinzukonfigurieren kann. Vollkommen begeistert haben mich die Recarco-Sitze. Die sassen sowohl bei Jens als auch bei mir wie angegossen obschon wir ja ganz unterschiedlich gebaut sind. Der Seitenhalt wie auch der Sitzkomfort waren nur lobenswert. Allerdings reissen sie mit ihrem Aufpreis von 1.300 Euro auch noch ein zusätzliches Loch ins Portemonnaie. So sehr ich die Musik auch mag und schätze beim Autofahren, an dieser Stelle würde ich den Sitzen gegenüber der Radio-Boxen-Kombination den Vorrang geben.Angefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSAngefahren: 2015 Opel ADAM S mit 150 PSMein Fazit: Wenn ich 20 Jahre jünger wäre, dann würde mich der 2015 Opel ADAM S mit seinen 150 PS und den kompakten Abmessungen durchaus ansprechen. Mit um die 22.000 Euro ist er gut ausgestattet zwar nicht unbedingt ein Schnäppchen, aber dafür bekommt man eben eine ganze Menge jugendlichen Fahrspass geboten.

Original http://auto-geil.de/2015/01/28/angefahren-2015-opel-adam-s-mit-150-ps/

Created Mittwoch, 28. Januar 2015 Tags 2015 | 2015 Opel ADAM S | adam | ADAM S | opel | Probefahrten Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
28 Jan 2015

Und jährlich grüsst der Superbowl: Mercedes-AMG Commercial

2015-mercedes-benz-usa-superbowl-werbung

Am 1. Februar wird in America zum 45. Mal der Superbowl ausgetragen. Dieses Mal tragen die Seattle Seahawks (Seattle, Washington) und die New England Patriots (Foxborough, Massachusetts) die Meisterschaft unter sich aus. Weit interessanter als das American Football Spiel an sich ist in unseren Breiten auf jeden Fall der Aufschlag der Werbeindustrie zu diesem Event. Die Werbeplätze beim Superbowl gehören nicht nur zu den teuersten der Welt, die Agenturen versuchen sich mit den aufwendigsten oder zumindest unterhaltsamsten Werbeclips des Jahres die Produkte ihrer besten Kunden zu präsentieren. Vorgestern hat nun Mercedes USA ihren Clip zum Super Bowl XLIX bei Youtube vorgestellt. Der einminütige Werbeclip (!!!) hat innerhalb von zwei Tagen mal eben über 1.200.000 Views generiert:

Die Fabel vom Wettlauf zwischen Hase und Schildkröte soll übrigens auf den griechischen Dichter Äsop zurückgehen, der diese Geschichte 600 v. Chr. geschrieben hat. Das uns besser geläufige Märchen vom Wettlauf zwischen Hase und Igel hingegen soll gerade mal 175 Jahre alt sein. Interessant ist auf jeden Fall doch die recht fragwürdige Interpretation der Fabel. In der ursprünglichen Version rennt der Hase los und legt sich kurz vor dem Ziel erschöpft ins Gras und schläft ein. Die Schildkröte gewinnt durch ihren steten Einsatz.

In der Interpretation von MB hingegen gewinnt die Schildkröte nicht nur unter Zuhilfenahme eines Mercedes-AMG GT – sie betrügt also. Zu guter Letzt hat sie in der Endsequenz auch noch das Bunny vom Hasen aus dem Beifahrersitz. Die Moral dieser Geschichte ist dann doch eher zweifelhaft. Naja, was rede ich hier, in der Mercedes Superbowl Werbung 2013, die ich richtig toll fand, kam der Teufel höchstpersönlich vor. Aber immerhin hat der Protagonist sein Angebot ausgeschlagen …

Mercedes Superbowl Werbung 2013 / Super Bowl XLVII

Kein Pakt mit dem Teufel / Mercedes-Benz CLA

Mercedes Superbowl Werbung 2011 / Super Bowl XLV

Im Zeichen von 125 Jahre Mercedes-Benz

Original http://auto-geil.de/2015/01/28/und-jaehrlich-gruesst-der-superbowl-mercedes-amg-commercial/

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28 Jan 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Mal wieder ein abgebrochenes Framo Hot Rod Projekt im Angebot

Auf eBay Kleinanzeigen steht derzeit das Framo Hot Rod Projekt von Markus zum Verkauf.

Framo Hot Rod

Interessant: Auch er verwendet eine Opel GT / Kadett B Vorderachse, so wie ich. Die passt einfach super zum Framo Rahmen. Als Hinterachse hat er die vom Kadett C gewählt. Diese hat er für die Anbindung an die Blattfedern angepasst.

Framo Hot Rod

Motor ist eine 2l Opelmaschine mit Omega Getriebe und es ist sogar schon eine speziell angefertigte Kardanwelle drin.

Das Häuschen hat ein komplett neues Holzgerüst, der Boden des Häuschens ist angefertigt mit den Anpassungen an Getriebe und Kardanwelle. Zudem wurde das Häuschen in dem Zug um 8cm gechannelt. Auch sitzt das Häuschen weiter hinten auf dem Rahmen.

Framo Hot Rod

Vorne thront die Frontmaske eines DKW F8 - er hat aber auch den Rest der Front angepasst für die Montage an dem Häuschen.

Framo Hot Rod

Insgesamt ganz stimmig, was da zusammengeschraubt wurde. Und es ist auch schon relativ weit, einige schwierigen Bauabschnitte wurden bereits erledigt. Schade, dass er es nicht vollenden will. Bin gespannt, ob jemand diese Projekt vollenden wird...

Framo Hot Rod

Original http://www.fusselblog.de/index.php/mal-wieder-ein-abgebrochenes-framo?blog=16

27 Jan 2015

2015 SEAT Ibiza SUN Sondermodell

2015 SEAT Ibiza SUN Sondermodell

Die spanische Volkswagentochter SEAT präsentiert zum Jahresanfang 2015 eine Sonnen-Sondermodellreihe mit kundenfreundlichen Preisvorteilen. Neben dem SEAT Mii, dem SEAT Toledo, dem SEAT Altea und dem SEAT Alhambra wird es auch vom Kleinwagen und Bestseller SEAT Ibiza ein preisreduziertes SUN Sondermodell für alle drei Karosserievarianten geben.

Beim Kauf eines SEAT Ibiza SUN erhält den Kunde nicht nur einen Preisvorteil von 1.290 Euro, er profitiert auch noch von 1.535 Euro “Sonnenrabatt”. Das SEAT Ibiza Einstiegsmodell beispielsweise, also der SEAT Ibiza SC SUN 1.2 12V mit 70 PS kostet aktuell laut SEAT-Preisliste 13.990 Euro. Abzüglich des Sonnenrabatts in Höhe von 1.535 Euro reduziert sich der Basispreis auf auf 12.455 Euro.

Das Ibiza SUN Sondermodell basiert auf der Style Ausstattungslinie und verfügt damit serienmäßig über eine Klimaanlage, Alufelgen und ein Lederlenkrad. Weitere im Basispreis inkludierte Ausstattungsmerkmale sind u.a. ein Audiosystem mit Bedienungssatellit am Lenkrad, die Coming-Home-Funktion, das Dauerfahrlicht, die elektrisch anklappbaren Außenspiegel, ein Tempomat, ein automatisch abblendender Innenspiegel, die Licht-an-Automatik, wie auch Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht, ein Regensensor und das „SUN“ Schlüsselcover.

Am meisten sparen kann allerdings der potentielle SEAT Altea Kunde. Hier können aktuell bis 6.000 Euro gegenüber einem vergleichbaren Modell eingespart werden.

Wer gerade finanziell klamm ist und trotzdem sparen will, der profitiert zusätzlich zum Preisvorteil und zum Sonnenrabatt. SEAT bietet für die SUN Sondermodelle eine Finanzierung mit null Zinsen und null Anzahlung an. Den Ibiza SC SUN 1.2 12V mit 70 PS zahlt man so monatlich bei einer Kreditlaufzeit von 60 Monaten 109 Euro monatlich.

Original http://auto-geil.de/2015/01/27/2015-seat-ibiza-sun-sondermodell/

Created Dienstag, 27. Januar 2015 Tags 2015 SEAT Ibiza SUN | 2015 SEAT Ibiza SUN Sondermodell | allgemein | Ausstattung | Ibiza | Preis | SEAT | SUN Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
27 Jan 2015
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Out of Order

Ich mache mit oft Gedanken: Wieviel von meinem Leben verrate ich im Fusselblog? Denn eigentlich soll es hier nur um eines gehen: Autos.

Mit wem ich wann einen trinken gehe z.B. geht den Fusselblog nichts an, es sei denn, es steht in direktem Zusammenhang mit dem Hobby. Genauso ist es mit meiner Gesundheit. Am Sonntag telefonierte ich mit einem Freund aus dem Hobby und er fragte mich, warum gerade so spärlich Beiträge im Blog erscheinen. Nun, das liegt einfach daran, dass ich gerade nicht in die Werkstatt fahren kann - ich bin quasi out of order.

Ich habe keine Ahnung, wie ich mir das zugezogen habe, aber ich habe eine Gelenkentzündung im rechten Fußgelenk.

Schiene

Bedeutet, mein Fuß ist gerade geschient, ich gehe auf Krücken. So kann ich natürlich nicht Autofahren geschweige denn vernünftig schrauben.

Keine Angst, ich bin auf dem Weg der Besserung und ich bin hart im Nehmen. Ab und an spielt unsere Gesundheit uns eben einen Streich. Und da muss man eben Prioritäten setzen. Wenn der Fuß wieder in Ordnung ist, geht´s wieder in die Werkstatthölle. Ich will den EuroHotRod auf die Techno Classica stellen. Und da sollen wieder Fortschritte zu sehen sein gegenüber der Ausbaustufe zur Automechanika. Zur Tuning World Bodensee habe ich mich mit ihm auch beworben. Da bin ich gespannt, ob ich ihn da ausstellen kann.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/Werkstatt/out-of-order

26 Jan 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Jan Gleitsmann  

2014 BMW X5 xDrive40d (F15) – Video und Fakten

2014-BMW-X5


2014 BMW X5 xDrive40d auf Youtube ansehen

 

Die Geschichte:
Der BMW X5 läuft, so wie seine X-Kollegen auch (bis auf X1) im Werk in Spartanburg, South Carolina. 1999 rollte da erstmals also der X5 vom Band. Es folgten die zweite Produktgeneration in 2006 sowie die dritte in 2013. Zu seinen Mitbewerbern könnten Porsche Cayenne, VW Touareg oder der Audi Q7 gehören. Wir haben für euch die aktuelle Variante in Form eines 2014 BMW X5 xDrive 40d (F15), um genau zu sein, getestet.

 

Der Eindruck:
Das “Schiff”, wie wir es gern genannt haben, hat uns Stadtbewohnern zuweilen etwas Probleme bereitet: Erst einmal musste ein Parkplatz gefunden werden, und dann konnte es durchaus sein, dass die Lücke quasi zu kurz war – es ist halt wirklich ein großes Auto. Dafür lässt es sich gut rangieren, die Lenkung ist in diesem Zusammenhang sehr zufriedenstellend. Je schneller man wird, desto mehr verhärtet sie sich. Dennoch hatten wir bei Autobahnfahrten zuweilen ein “eiriges” Gefühl im Comfort-Modus, deshalb haben wir da lieber in Sport geschaltet. Gleiches gilt auch für das Fahrwerk – im Sport-Modus bei höheren Geschwindigkeiten gab es uns einfach ein sichereres Gefühl.

Bis 180 km/h gestaltet sich das Fahren als recht entspannt, darüber hinaus wird es anstrengend. Übrigens nicht etwa wegen der Windgeräusche, die ab 140 km/h einsetzen und interessanterweise nicht lauter werden, je schneller man fährt, sondern weil man im Prinzip mit einer Schrankwand daherprescht – das ist einfach ein Fahrgefühl, dass jetzt nicht so viel Fahrspaß repräsentiert. Die Achtgang-Automatik ist sehr unauffällig, schaltet je nach Modus eben deutlich schneller oder langsamer.

Top funktioniert hat die Schildererkennung, richtig top finden wir das Head-up-Display von BMW. Die verschiedenen Farben – quasi Tag- und Nacht-Modus, die Darstellung der Informationen und die Schärfe der Projektion sind sehr überzeugend. Was wir schmerzlich vermisst haben, ist eine 360-Grad-Rückfahrkamera und ein Totwinkelwarner. Gerade letzterer sollte doch mittlerweile zum Standard-, also Serienprogramm bei Premiumherstellern gehören.
Leidiges Thema – der Verbrauch. Nach mehr als 2300 Kilometern im Eco Pro-Modus und bei vorzugsweise 130 km/h standen 9 Liter auf der Uhr. Laut NEFZ sind 6 Liter möglich. Einerseits deutlich drüber, andererseits aber in Anbetracht der Ausmaße und des Gewichts ist es noch so gerade eben akzeptabel.

Grundsätzlich waren wir also vom X5 xDrive 40d angetan: massig Platz, bequemes Reisen, ein wenig “King-of-the-Road-Gefühl. Abstriche gibt es vor allem in Sachen Parkplatzsuche und -passgenauigkeit sowie in Sachen Heck (-klappe). Muss das so sein, mit dieser Zweiteilung? Und jeder, der nicht gerade riesig, also über 1,80 Meter groß ist, hat wirklich Probleme, das Ladegut im Kofferraum zu erreichen, wenn es mal weiter nach hinten gerutscht ist. Auch das Hineinhieven an sich ist aufgrund der sehr hohen Ladekante nicht ohne.

 

Die Fakten:
Unter der Haube vom 2014 BMW X5 findet man z.B. den, Achtung: 3-Liter-BMW-TwinPower-Turbo-Reihen-6-Zylinder-Dieselmotor mit einer Leistung von 313 PS (230 kw) und einem maximalen Drehmoment von 630, das bei 1500-2500 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht.
Von 0 auf 100 km/h beschleunigt unser BMW X5 xdrive40d innerhalb von 5.9 Sekunden. Der Vortrieb endet bei 236 km/h.
Der BMW ist 4.89 m lang, 1.76 m hoch und von Aussenspiegel zu Aussenspiegel 2.18 m breit. Der Radstand beträgt 2.93 m und der Wendekreis 12.7 Meter.

Die maximale Zuladung liegt bei 715 kg, das zulässige Gesamtgewicht beträgt 2825 kg. Die Dachlast wird vom Hersteller mit 100 kg angegeben. In den Kofferraum vom 2014 BMW x5 xdrive40d passen 650 Liter (bei umgeklappter Rückbank sind es 1870 Liter). Die maximale Anhängelast beträgt ganze 3.5 Tonnen.

BMW gibt den kombinierten NEFZ-Verbrauch mit 6 Litern auf 100 km an. Dank des 85 Liter großen Tanks sind rein rechnerisch Reichweiten von 1410 Kilometer möglich.
Der Basispreis vom 2014 BMW X5 liegt bei 54.050 Euro, je nach Ausstattung kann man diesen Wert natürlich auch nach oben schrauben.

AUSFAHRT-TV

Bericht zum 2014 BMW X5 xDrive40d auf auto-geil.de

Bericht zum 2014 BMW X5 xDrive40d auf rad-ab.com

Bericht zum 2014 BMW X5 xDrive40d auf sarah-sauer.de

Original http://ausfahrt.tv/2014-bmw-x5-xdrive40d-f15-video-und-fakten/

26 Jan 2015
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1972 Mercedes-Benz 300 SEL 6.3 - Jay Leno's Garage

1972 Mercedes-Benz 300 SEL 6.3 - Jay Leno's Garage

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Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/1972_Mercedes-Benz_300_SEL_6_3_-_Jay_Lenos_Garage.html

 
26 Jan 2015
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The California Kid 1974

The California Kid 1974

The story takes place in 1958, and involves a town, Clarksburg, California, with a famous speed trap, in which a disturbed Sheriff Roy Childress (Vic Morrow), whose wife and daughter were killed by a speeder, turns bad, with a habit of deliberately punishing speeders by pushing their cars off the mountain highway in his 1957 Plymouth Belvedere.
Two Navy sailors on leave (one portrayed by Sheen's younger brother, Joe Estevez), speeding to get back to base on time in a 1951 Ford Custom, are pushed off to their deaths by the sheriff. Soon after, a stranger arrives, driving a hot rodded black 1934 Ford three-window coupe. He provokes Sheriff Childress into giving him a speeding ticket on purpose, establishes his credentials with the sheriff as a hot rodder and potential speed maniac, with an explicit reference to the 3-window's tested speed. He pays the ticket in front of Judge J.A. Hooker (Frederic Downs), and it is revealed he is Michael McCord (Martin Sheen), older brother of one of the sailors.
Believing his brother's death was no accident, he does his own investigating, with the help of Maggie (Michelle Phillips). He finds a stripped bumper from his brother's Ford at the impound yard, dented as if by pushbars. He checks out the lay of the land. Knowing how his brother was killed, he goes out to the Curve, testing its limits.
When Lyle Stafford (Gary Morgan), the younger brother of the town's auto mechanic Buzz Stafford (Nick Nolte) is killed and his girlfriend Sissy (Janit Baldwin) badly injured by the sheriff after the duo go for a drive in a 1955 Mercury, McCord sees the pushbars on the sheriff's car. When Buzz wants to kill the sheriff for revenge, McCord persuades him not to. Then the sheriff tries to run McCord out of town, and the stage is set for the climactic duel.
McCord then runs the speed trap, challenging the sheriff, who tries to run him off the road. McCord is ready, knowing his car's limits for the curve, and the sheriff is a victim of his own obsession, going too fast to make the deadly turn. He drives off the cliff, while McCord manages to stop in the sand.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/The_California_Kid_1974.html

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24 Sep 2013

Björn Habegger

Meine Leidenschaft hat vier Räder - ich liebe gute Gespräche und nicht alltägliche Metaphern. Nach vielen verschiedenen Stationen im Berufsleben, darf ich heute nur noch das tun, was mir wirklich Spaß macht. Es ist denkbar, dass ich in beruflicher Hinsicht, schlicht der glücklichste Mensch der Welt bin. Autos, Kommunikation und Faszination - eigene Fotos, eigene Geschichten und eine eigene Webseite und vermutlich nennt man mich deswegen einen "Blogger".

social media philosophy - strategisches content marketing und unterhaltsame inhalte - und ich darf tun und lassen, was mir spaß macht - oh boy!

Website: http://mein-auto-blog.de

Created Dienstag, 24. September 2013 Created by Bjoern Habegger Categories Autoren
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02 Nov 2014

Galerie: Detailfotos Opel Astra GTC 1.6 Turbo

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

Original http://mein-auto-blog.de/galerie-detailfotos-opel-astra-gtc-1-6-turbo-94400/

Created Sonntag, 02. November 2014 Tags Astra GTC | Björn Habegger | fotos | galerie | galerien | opel | Testwagen Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
02 Nov 2014

Fahrbericht: Opel Astra GTC

Fahrbericht: Opel Astra GTCBjoern

Karosserie

Fahrkomfort

Motor & Getriebe

Fahrdynamik

Kosten & Umwelt

Emotionen

Meinung: Der Opel Astra GTC macht Spaß, sobald man sich vom Sport-Gedanken gelöst hat.

3.7

Sportschau für WeightWatchers

Deine WertungLeser-Wertung: 0(0 Stimmen)

Das dieser Fußball-Trainer mit der Brille und dem toupierten Haaransatz einen Opel fährt ist eher ein Fall für die Abteilung Werbe-Fernsehen. Bei diesen Schauspielern, die ich oftmals nicht mit dem Namen kennen und dennoch für die Opel-Werbe-Serie: “Umparken im Kopf” engagiert wurden, ist es dann doch etwas anders, die fahren eventuell doch auch mal Opel. Oder fuhren. Als es mit dem Schauspielern nicht so lief. Eventuell. Parkt die Marke Opel doch in meinem Kopf noch immer ganz klar im Segment: “Arbeiter-Auto”, “Buchhalter-Blechkalesche” und “Sekretärinnen-Stolz”. Nachdem sich der Meriva mit dem LPG-Antrieb schon in meinem Herz unter der Abteilung “Sinnvoll-Van” geparkt hatte, kam der nächste Opel-Tester vorbei. Dieses Mal sollte es etwas sportliches sein:

Sportschau in gelb

Im Fahrbericht:

Opel Astra GTC 1.6 Turbo

Daheim in der Golfklasse. Das “böse G-Wort” gleich zu Beginn des Artikels. Damit wären dann auch die Fronten klar. In Rüsselsheim wird man kotzen, wenn man das Wort “Golfklasse” nur hört. Dabei hat man doch auch ein “gutes Produkt” in diesem “C-Segment”. In dieser Kompaktwagenklasse. Mann hat einen Opel Astra, der in seiner noch aktuellen Version mit einem beachtlichen Reifegrad punkten kann. Aber gut, war nie gut genug. Und nicht schlimm genug, dass man in Wolfsburg immer eine Kühlergrill-Schnauze weiter ist, nein, mittlerweile wird dieses C-Segment von gut einem Dutzend Herstellern mit “ebenso guten” Golf-Gegnern bevölkert. Zeit das sich was dreht.

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Adipöser Astra

Von schräg hinten, leicht gebückt und aus Hüfthöhe betrachtet, wirkt der Opel Astra als 3-Türer extrem sportlich. Also erst einmal so optisch. Eine solide, nach hinten stämmiger auslaufende Schulter, darunter die feisten 19-Zöller (gegen Aufpreis, Serie: 18-Zoll).  Noch eine Etage tiefer, die beiden ovalen Endrohre. Holla. Da will es aber einer wissen, so meine Gedanken. Sicher, in meiner Erinnerung waren Golf GTI und Kadett/Astra GSI immer die Sporthelden des Asphalt-Turnens. Alternativen gab es keine. Da gab es nur zwei Lager: Entweder du bist Opelaner, oder nicht. Ich war es nie! 

Der Dreitürer-Astra bietet dem Auge eine Menge Blech. Fragil ist anders. Und das zeigt sich leider auch beim Blick in das Datenblatt. Der Astra wiegt, obwohl Coupe-Format, satte 1.5 Tonnen. Das sind fast 200 Kilogramm mehr als der GTI aus Wolfsburg. Heftiges Übergewicht für den “Sport-Jung” aus Rüsselsheim. Unter der Haube soll es, im Falle des gewählten Testwagens, ein moderner 1.6 Liter Turbobenziner richten. 200 PS stark und € 25.650 teuer.

Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC

Die tägliche Sportschau

Die fast nicht vorhandene A-Säule, die Motorhaube verliert sich irgendwie ansatzlos im Dachbogen, sieht sportlich aus. Wer sich jedoch korrekt hinter das Volant packen will, der sollte beim einsteigen auf den Kopf achten und sitzt im Anschluss fast unter der Frontscheibe. Man gewöhnt sich an die Sitzposition. Zumal es Opel mit den Sitzen wirklich gut meint. Ordentliche Unterstützung für den Rücken, ein wenig Seitenhalt und viel Komfort. Das Lenkrad könnte dem Fahrer noch ein Stück entgegenkommen, davon abgesehen findet man eine gute Sitzposition. Die schmalen Seitenscheiben lassen einen nie vergessen, hier fährt man den “sportlichen Astra”, den mit drei Türen und einer Rücksitzbank, die man im besten Fall mit Gepäck belädt. Nach hinten einsteigen? Nur etwas für Menschen die im Turn-Unterricht nie gefehlt haben und auch sonst wissen, wie man beim Hürdenlauf die Füße hinter die Ohren faltet. Einmal in der zweiten Reihe angekommen betet man darum, den nächsten Stau zu erwischen. Nur nicht am Ziel ankommen. Aussteigen ist kaum leichter als das hineinfalten. Eine Drillingsgeburt dürfte ähnlich einfach sein.

Satt, sorgsam, solide, schnell
Einmal abfahrbereit zeigt sich der Opel Astra GTC von seiner Sonnenseite! So soll das also klappen mit dem Frontantrieb. Opel gibt sich ordentlich Mühe beim erziehen des Fronttrieblers. 200 PS und 280 Nm soll man auch beim Antrieb über die Vorderachse bitte nicht im Lenkrad spüren, sondern nur in der Magengrube. Das mit dem “nicht im Lenkrad spüren” haben die Opelaner mit der Hilfe ihrer “HiPerStrut”-Vorderachse gelöst. Zudem darf der Opel Astra GTC Testwagen mit dem FlexRide Sportfahrwerk auftrumpfen. Oder aufschütteln. Drei Fahrmodi sind einstellbar: Normal, Sport und Tour. Die Sport-Version zeigt sich für den Alltag als übertrieben hart. In Verbindung mit der 235/45-19 Bereifung führt die Sport-Einstellung zu nervösen Zuckungen im Augenlid. Fahrbahnmarkierungen fühlen sich plötzlich wie Bordsteinkanten an und aus dem spontan einlenkenden GTC wird ein nervöser Asphalt-Cowboy. Übertrieben vor allem in Anbetracht der tatsächlichen Fahrleistungen.

Die Landstraße macht dem GTC dennoch richtig Spass. Das wulstige Sport-Lenkrad liegt gut zur Hand, der Fahrer sitzt gut und das Fahrwerk vermittelt viel Feedback für das Eigenleben des Opel Astra GTC. Bei leichten Lastwechseln spürt man ein sanftes eindrehen des breiten Hinterns, aber alles völlig unkritisch. Das Sechsgang-Getriebe könnte noch ein wenig definierter bei den Gangwechseln sein. So richtig sportlich ist der Schaltknauf nicht durch die Gassen zu führen.

Der 200 PS Turbo müht sich redlich. Und wählt man die Tour-Variante des Fahrwerks, dann bildet der GTC mit dem 1.6 Liter Turbo ein rundes Paket. Nicht hypernervös, aber ansprechend sportlich. So sportlich wie man das mit Anfang 40 eben noch will. Hürdenlaufen und zuckende Augenlider sind ein Fall für die Generation darunter.  Weswegen Opel die Knöpfchen-Vielfalt im Cockpit dadurch auf die Spitze treibt, dass für die Fahrwerks-Einstellungen gleich einmal zwei Taster vorhanden sind, bleibt ein Mysterium. Alleine durch eine sinnvolle Verknüpfung der Funktionen hätte man die 1.5 Millionen (Achtung: Überspitzt!) auf ein erträgliches Maß reduzieren können.

Wählt der unerschrockene GTC-Lenker die Sport-Einstellung, dann glüht der Tachohintergrund rot auf. Beim ersten Mal macht man: Oooooh. Beim zweiten Mal: Hm. Und ein drittes Mal habe ich die Sport-Taste nicht mehr gedrückt. Gerade den “sportlichen GTC mit dem kräftigsten Motor” habe ich bevorzugt in der Kombination aus “Tour” für das FlexRide-Fahrwerk und “eco”-off bewegt. Die Start-Stopp-Technik mag vor allem beim Stop&Go-Verkehr die letzten Tropfen Treibstoff einsparen, aber es nervt. Andere Autos springen “smoother” wieder an und überhaupt lässt sich der GTC, trotz seines Übergewichtes und bei Missachtung der letzten Rille außerordentlich sparsam bewegen.

Dazu trägt dann auch bei, den Turbo-Benziner über das Drehmoment zu fahren, und nicht spitz in die Leistungsecke zu stellen. Die 280 Nm liegen kurz unterhalb von 2.000 Umdrehungen an und fallen oberhalb von 3.500 U/min auch wieder ab. Damit bleibt ein fast Dieseltypischer Drehzahlbereich übrig. Obenherum dreht der 1.6 Turbo willig weiter, so richtig Spaß vermittelt es nicht, zumal der Sound irgendwas zwischen Vorwerk und Miele-Großgerät imitiert. Die Drehmomentwoge mitnehmen, unterhalb von 3.500 bleiben, das Fahrwerk auf Tour und der GTC zeigt sich von seiner stärksten Seite!

Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC

Testverbrauch

Der Normverbrauch träumt von 6.6 Litern im Schnitt. Der Alltagsverbrauch bewegt sich dabei eher bei 8.4 Litern auf 100 Kilometern.

Wer es darauf ankommen lässt, der unterschreitet die 7 Liter Grenze mit viel Tapferkeit. 6.9 Liter, weniger waren auch bei äußerster Enthaltsamkeit nicht machbar.

Turbo läuft, Turbo säuft und die Grenzen des Downsizing sind dort erreicht wie man es richtig laufen lässt. Die Max-Tour wurde mit 12.8 Liter abgeschlossen.

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Die Rechnung bitte

Opel bietet den Dreitürer GTC mit vier Benzinern und drei Dieselmotoren an. Der “stärkste” Benziner ist der gefahrene 200 PS Turbo mit 1.6 Litern Hubraum. Bei den Dieselmotoren ist der neue Bi-Turbo-Diesel mit 195 PS das Maximum und kostet dann € 29.990. Der gefahrene 200 PS Benziner kostet laut Liste € 25.650. Für das empfehlenswerte Innovations-Paket aus “adaptiven Fahrlicht” (AFL+), den Sportsitzen und dem Intelli-Link Radio sollte man weitere € 1.690 einplanen. Ein Muss: Das Komfort-Paket zu  € 930,–, darin enthalten die Zwei-Zonen-Klima, die Sitzheizung und wesentlich wichtiger: Die Einparkhilfe für hinten. Denn die Schießscharten großen Scheiben des Astra GTC mögen nach vorne noch erträglich sein, nach hinten und schräg hinten geht ohne Park-Piepser nix! Das FlexRide-Fahrwerk kann man sich sparen, die Dämpfer auf Sport zu stellen macht man ein-, eventuell zweimal. Danach fährt man in der Standard-Abstimmung.

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Das fehlte, oder war doof

Die Rundumsicht des GTC ist eine Katastrophe. In den Bunkeranlagen am Atlantikwall dürfte die Sicht  nach draußen nicht schlechter gewesen sein.

So richtig doof ist aber das Fazit des ganzen Fahrberichts:

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Fazit:

Denn in diesem Fazit muss ich mir eingestehen, auch wenn uns die Ablösung des Astra  im Herbst 2015 bevorsteht, und auch wenn die Rundumsicht des GTC eine Katastrophe und das Cockpit mit den vielen Knöpfen eine echte Herausforderung für die Hand-Augen-Koordination ist – der Astra ist in Ruhe gereift.

Und er macht Spaß. Nicht als GTI-Gegner, dafür fehlen ihm 20 PS und 200 Kilogramm sind zuviel, aber als klassischer GT. Ein Kompakter mit dem man auf Tour geht. Und bedenke ich meine Schublade voller Vorurteile, dann hat mich der Opel Astra GTC doch ganz ordentlich umgeparkt. Ohne Testimonials in der Werbung, alleine durch sein Talent!

Und für die echte Sportschau hat Rüsselsheim ja noch einen OPC-Astra … 

 

 

Hier geht es zum Opel-Konfigurator

Hier zu den Testwagen-Detailfotos

 

Fahrzeugschein: Opel Astra GTC 1.6 Turbo

Hersteller:Opel
Typ:Astra GTC
Klasse:C-Segment Dreitürer
Motor:R4
Getriebe:6G manuell
Antrieb:Frontantrieb
Hubraum:1.598 ccm
Leistung / Leistung (E-Motor):200 PS b. 5.500 U/min | -
Drehmoment: / Drehmoment (E-Motor):280 Nm b. 1.650 – 3.500 U/min | -
Gewicht Fahrfertig:1.503 kg (EWG m. Fahrer)
Von 0 auf 100:7.9 s
Höchstgeschw.:230 km/h
Verbrauch Benzin (NEFZ):6.6 Liter
CO2-Ausstoß (NEFZ):154 g/km
Emissionsklasse:EU 5
Effizienzklasse:C
cW-Wert:
Kommentar:-
Fotos im Artikel: Bjoern Habegger  Titelbild: Bjoern Habegger

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01 Nov 2014

Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid

Wenn Ford dann in ein paar Wochen den neuen Mondeo endlich in ordentlichen Stückzahlen zu den Händlern bringt, dann bekommen die Kunden die Wahl zwischen Kombi und Fließheck-Limousine, zwischen Dieselmotor und Turbo-Benzinern. Den Hybrid-Antrieb, den bieten die Kölner jedoch nur mit einer Karosserie-Version an und die gibt es ansonsten auch mit keinem anderen Antrieb: Der klassischen Limousine. Vier Türen, kurzes Stummelheck und unter der Haube, die Kraft von zwei Herzen.

Wären da nicht die unterschiedlichen Karosserie-Varianten, die “normalen” Mondeo und der Hybrid-Mondeo wären kaum zu unterscheiden. Wobei es Ford auch bei den Details zwischen Fließheck und Limousine gut gemeint hat. Mann muss schon sehr genau hinschauen um zu sehen, welches der Fahrzeuge einen großen Kofferraumdeckel hat und welcher nur mit einer eher kleinen Blech-Luke geliefert wird.

Ford Mondeo Hybrid 12 Erste Testfahrt

Turbo-Kraft, halber Saft!

Wer sich nur die technischen Daten und das Antriebs des Mondeo-Hybrid anschaut, der könnte auf die Idee kommen, der US-Autobauer hätte schlicht beim beim Hybrid-Vorreiter Toyota eingekauft. Aber das Hybrid-System im Mondeo ist eine FORD-Entwicklung. Wie bei den Japanern verbinden die Amerikaner einen Atkinson-Benziner mit einem E-Motor und einem Planetenradgetriebesatz. Daran angeflanscht, ein Generator. Das Getriebe wird oft einfach nur als stufenloses Getriebe bezeichnet und manche Kollegen haben dem Ford Mondeo Hybrid sogar zwei Elektromotoren angedichtet, de facto ist das e-CVT des Mondo mit dem “Power-Split-Getriebe” des Prius zu vergleichen. Und während der Mondeo in der Tat über drei “Energiequellen” verfügt, dem Benziner und dem E-Motor, ist der Dritte nur für die effiziente Rekuperation der Antriebsleistung im Antriebsstrang und der Kraftverzweigung im e-CVT zuständig.

Es liest sich erst einmal furchtbar umständlich, für den Fahrer ist es jedoch eine Sache die er sofort wieder vergisst, sobald er losgefahren ist. Vom Aufbau, der Verzweigung der Antriebskräfte und dem variablen boosten des E-Motors spürt der Fahrer nichts. Der Mondeo Hybrid fährt rein elektrisch an und hält die Geschwindigkeit im Landstraßenbereich auch für kurze Zeit rein elektrisch. Für mehr als anfahren und kurze Phasen in denen der E-Motor den Mondeo Hybrid am rollen hält, reichen die 1.4 kWh der Batterie leider nicht.

Während der Premiere des neuen Ford Mondeo stand mir die Hybrid-Version nur kurz zur Verfügung. Die ersten Kilometer im Doppelherz-Mondeo haben aber sofort das eigene Temperament gezügelt. Wie bei allen Hybrid-Fahrzeugen fährt man auch mit dem Hybrid Mondeo sofort ruhiger. Das ist ungewöhnlich, denn eigentlich will das exzellente Fahrwerk des neuen Mondeo einen ständig zu einer fröhlichen Kurvenhatz einladen. Doch Dynamik ist für den 187 PS starken Hybrid Mondeo nicht die große Leidenschaft. Er will sanft von einem gefühlvollen Fahrer bewegt werden. Jemand der Spaß daran hat die Spar-Ambitionen des Hybriden zu unterstützen.  300 Nm bietet der Antriebsstrang des Hybrid Mondeo auf und liegt damit auf dem Niveau des 203 PS starken EcoBoost-Vierzylinders.

Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid
Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid
Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid

Weil 1+1 manchmal weniger als zwei ist

Die clevere Kombination von Benzinmotor und Elektromotor, die effiziente Nutzung von kinetischer Energie die man ansonsten durch das abbremsen schlicht in Wärme wandelt und die Nutzung von maximaler Segelleistung lassen den Doppelherz-Mondeo sparsamer werden, als seine EcoBoost-Brüder. Trotz ähnlicher Fahrleistungen. Zumal die Frage, ob man binnen 7.9 Sekunden auf Tempo 100 ist, wie der aktuell stärkste EcoBoost-Mondeo mit dem 240 PS starken Turbo-Benziner, oder binnen 9.2 Sekunden wie der Hybrid-Mondeo, für viele Menschen immer mehr zur Nebensächlichkeit verkommt.

Dafür wird der Verbrauch immer wichtiger. Und da schafft es der Hybrid-Mondeo im EU-Zyklus auf unter 100 Gramm CO2 je Kilometer. Für eine ausgewachsene Limousine ein beeindruckender Wert! Kombiniert soll der Mondeo mit den zwei Herzen so mit nur 4.2 Litern Benzin 100 Kilometer weit kommen.

Ford Mondeo Hybrid 01 Erste Testfahrt

Fazit zum Ford Mondeo Hybrid

So richtig verstehen kann man die Einschränkung des Hybrid-Antriebes auf die eher ungewohnte und in Deutschland kaum nachgefrage Limousinen-Variante nicht. Ein Mondeo Turnier mit Hybrid-Antrieb wäre eine echte Alternative zu den Benzin- und Dieselvarianten. Zumal Ford die Hybrid-Version zu einem fairen Einstiegspreis auf den Markt bringt: 34.950 €.

 

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31 Oct 2014

Erlkönig: Das ist ein dickes Ding! S-Klasse XXL erwischt!

Hier kommt die S-klasse für Könige, Scheichs und Oligarchen

Neben den normalen Mercedes Benz S-Klasse in der Kurz- und Langversion wirkt dieses XXL-Exemplar wahrhaftig mächtig. Vor allem mächtig lange!

Der neue “Pullmann” ist die längste Variante der S-Klasse und wird  noch oberhalb des neuen Maybach liegen. Gefertigt wird dieser Luxus-Liner bei BRABUS in Bottrop.  Mit 6.40 Metern wird der neue Pullmann in eine neue Dimension vordringen. Im Fahrgast-Abteil werden sich vier Passagiere gegenüber sitzen und unter der Haube wird ein V12 vor Vortrieb sorgen!

Mit mehr als 600 PS dürfte sich auch die knapp 2.6 Tonnen Limousine ordentlich ausführen lassen. Nach den Angaben unseres Erlkönigs-Fotografes legt auch diese S-Klasse bei selbst mehr als 230 km/h noch ordentlich Tempo zu.

Erlkönig: Das ist ein dickes Ding! S-Klasse XXL erwischt!
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Bjoern

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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31 Oct 2014

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid – Der Antriebsstrang im Detail

Mit dem Outlander PHEV hat Mitsubishi den ersten Plug-In Hybrid SUV der Welt auf die Räder gestellt. Der Ansatz von Anfang an eine Fahrzeugarchitektur zu entwickeln, die sowohl für den klassischen Antrieb mit Benzin und Dieselmotoren funktioniert, als auch in einer möglichen, rein elektrischen betriebenen Variante, hat den Outlander Plug-In Hybrid zu einem technologischen Vorzeigeobjekt werden lassen.

Während aktuelle Hybrid-SUV vor allem durch eine Zurüstung einer externen Lade-Einrichtung und der Verwendung einer größeren Batterie zu Plug-In-Varianten getrimmt werden, ist der Ansatz beim Mitsubishi Outlander PHEV ein wesentlich tiefgreifender.

Mit Cleverness weiter fahren!

Der Anspruch war die Umsetzung des, von vielen Autokäufern, geschätzten  SUV-Feelings mit den Vorteilen eines Elektro-Fahrzeuges, ohne hierbei die Nachteile des Elektrofahrzeuges (aktuell vor allem die Reichweite) zu akzeptieren. Eine Reichweiten-Beschränkung durch die Batteriekapazität kam nicht in Frage. Zudem sollte der SUV auch die Fahrleistungen eines SUV besitzen und auch im Winter nicht kapitulieren müssen. Umso genialer ist die gesamte Lösung geworden.

Der Antriebsstrang des Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Detail:

Antriebsstrang Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid

Drei Motoren sorgen sich um den Antrieb des Plug-In Hybrid. Zwei davon sind Elektromotoren mit einer Leistung von jeweils 82 PS. Der vordere Elektromotor bringt dabei 137 Nm Kraft mit und der hintere Elektromotor 195 Nm. Wie bei Elektromotoren üblich, steht diese Kraft quasi ab der ersten Umdrehung zur Verfügung.

Zu den beiden Elektromotoren gesellt sich ein Benzinmotor der im Atkinson-Zyklus arbeitet und damit primär auf die Funktion als “Strom-Generator” abgestimmt wurde. Hier ist das Augenmerk auf die Effizienz des Zweiliter-Benziners (MIVEC) gelegt worden. Der Benzinmotor leistet 121 PS und wuchtet maximal 190 Nm Kraft auf die Kurbelwelle.

Der Benzinmotor wurde an eine Art Getriebeglocke montiert in der sich eine Kupplung befindet. Allerdings besitzt der Outlander Plug-In Hybrid kein Getriebe im üblichen Sinne. Dennoch kann der Benzinmotor ab einer Geschwindigkeit von etwa 70 km/h an die Vorderachse gekoppelt werden und treibt diese dann direkt mit an.

Unter der Motorhaube und direkt am Benzinmotor befindet sich noch ein dritter Generator. Dieser dient ausschließlich der Energiegewinnung. Während die Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse sowohl Kraft auf die Achsen schicken, als auch beim rollen und bremsen, Energie aus der Bewegung zurück zu gewinnen, ist der Generator in der Nähe des Benzinmotor nur als Strom-Generator tätig.

Die Vorteile des Antriebsstranges ist die konsequente Konzentration auf maximale Effizienz ohne deswegen die Nachteile eines Elektrofahrzeuges in Kauf zu nehmen. Mit den 12 kWh aus dem tief unter dem Fahrzeugboden integrierten Batteriepaket (senkt den Schwerpunkt, gut für das Fahrverhalten), schafft der Outlander nach EU-Norm eine Reichweite von 52 Kilometern, rein elektrisch. Für die meisten Pendler reicht diese Strecke völlig aus, um rein Batterie-Elektrisch zum Arbeitsplatz zu kommen.

Um kurze die Brücke zum Dauertester zu schlagen: Für uns reicht diese rein elektrische Reichweite, die sich im Alltag bei guten 30 km eingependelt hat, völlig aus, um den Großteil einer Woche ohne Benzinmotor unterwegs zu sein. Unsere Nachbarn freuen sich über das leise Auto, ich über die geringen Kosten und meine Frau über den Schub der E-Motoren aus dem Stand.

Zurück zum Antriebsstrang des Outlander Plug-In Hybrid:

Mitsubishi hat den Outlander Plug-In Hybrid ganz klar für das moderne urbane (Kunstwort für “die Stadt”) Leben konstruiert. Die maximale Effizienz erhält man, bei ebenso konsequenter Nutzung der 12 kWh großen Batterie. Das ist im Alltag eine Umgewöhnung, weil man auf der Suche nach Strom nicht immer erfolgreich ist, lässt sich aber alles auf die Reihe bringen.

Folgendes Szenario: Sie fahren morgens mit aufgeladenen Batterien zu Ihrer Arbeit – im Schnitt sind das 40 Kilometer einfache Strecke in Deutschland – dort laden Sie den Plug-In Hybrid Outlander an einer Ladesäule in der Tiefgarage. Und am Abend fahren Sie wieder zurück. Heim, in die Garage, wieder an die Ladesäule. Dann sehen Sie im EV-Modus des Multimedia-Systems vor allem diese Anzeige:

PHEV01

Rein elektrischer Betrieb

Der Outlander Plug-In Hybrid verfügt im Multimedia-System über eine umfangreiche Erweiterung in den Menüs, mit denen man unter anderem die Fahrmodi darstellen kann. In diesem Fall sagt die Anzeige: “Wir fahren elektrisch!” Die beiden E-Motoren werden aus der Batterie mit Strom versorgt (bis 60 kW) und treiben den Outlander an.

Ab etwa 65 km/h kann sich die Anzeige verändern und ein neues Schema anzeigen:

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid – Der Antriebsstrang im Detail

Paralleler Hybrid-Betrieb

Ab 65 km/h kann sich der Benzinmotor über die Nass-Kupplung an der Vorderachse direkt zum Vortrieb einkuppeln. In den Unterlagen zum Outlander Plug-In Hybrid wird immer von 120 km/h gesprochen, bei denen sich der Benziner zuschaltet – das ist richtig, fällt der Batteriestand, fordert man mehr Kraft oder will man die Batterien laden, kann sich der Benziner jedoch bereits ab rund 65 km/h zuschalten und treibt dann direkt die Vorderachse an. Wer jetzt mit eine wenig Gefühl am Gaspedal arbeitet, lässt den Benzinmotor direkt zugeschaltet und schiebt den Outlander mit den 190 Nm des Benziners, wenn gewünscht, bis auf die abgeriegelte Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h. Wer es mit dem Kraftabruf übertreibt, oder ganz einfach die maximale Leistung einfordert, der sieht eine andere Grafik im Display:

phev serieller antrieb

Serieller Hybrid-Betrieb

Bis 120 km/h sieht man oft diesen Kraftfluss im Display. Der Benzinmotor produziert, angekuppelt an den Generator die Energie für das Batteriepaket, von dort wird diese an die beiden Elektromotoren verteilt. Der Outlander Plugin-Hybrid ist ein echter SUV mit einem “echten” Allradantrieb. Die Mitsubishi-Steuerungslogik für intelligente Allradantriebe (S-AWC) wurde auch in den Plug-In Hybriden übernommen. Bis Tempo 65 produziert der Zwei-Liter Atkinson-Benziner so, über den Generator, den Strom für den Vortrieb des Plug-In Hybrid.

Von den ganzen Vorgängen spürt der Fahrer im Alltag so gut wie gar nichts. Der ganze Antriebsstrang, die Logik und Rechenleistung die hinter dem ständigen Wechsel aus Serieller- und Paraller-Hybridtechnik, zwischen Rekuperation und dynamischer Verteilung der Antriebsleistungen, ist derart ausgebufft, dass man nur voller Bewunderung hinter dem Lenkrad sitzt.

Der Reichweiten-Vorteil des Outlander Plug-In Hybrid

Das Ergebnis des aufwendigen Antriebsstranges, der cleveren Verknüpfung von Benzinmotor und Elektromotoren? Zusammen mit den 12 kWh großen Batterien und dem 45 Liter großen Benzintank? Der Plugin-Hybrid Fahrer muss keine Angst haben, liegen zu bleiben. Am Wochenende auf große Tour? Kein Ding. In den Urlaub? Kein Ding. Wer den Stromspeicher und die Möglichkeit zum elektrischen Laden konsequent nutzt, der schafft mit einer Tankfüllung fast 3.000 Kilometer! Glauben Sie nicht? 

 

 

Wie sich der Allradantrieb im Winter verhält, wie sich der Alltag auf den Verbrauch auswirkt, wie man sich an die gute Ausstattung des Testwagens (inkl. elektrischer Standheizung) gewöhnen kann – und viele weitere Themen zum Dauertest des Outlander Plug-In Hybrid, hier im Blog! Immer Freitags neu! 

 

 

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30 Oct 2014

Detailfotos: Neuer Renault Twingo

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

Original http://mein-auto-blog.de/detailfotos-neuer-renault-twingo-94323/

Created Donnerstag, 30. Oktober 2014 Tags bilder | Björn Habegger | Detailfotos | galerie | galerien | renault | Twingo Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
30 Oct 2014

Galerie: Der neue Twingo

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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29 Oct 2014

Demo für den Nürburgring: Operation Herbststurm

Wilhelm Hahne hat es wie folgt zusammengefasst:

Man sollte Nürburgring-Fans bitte nicht mit Hooligans, also „Rowdys“ „in einen Topf werfen“, auf die man im Umfeld von Fußballgroßereignissen trifft – oder Demos der „rechten Szene“. Auch nicht bei der Beurteilung einer Demo , wie sie von „Wir sind Nürburgring“ und ihren direkt von den politischen Klimmzügen der Nürburgring-Affäre betroffenen prominenten Mitstreitern (z.B. Sabine Schmitz/Christian Menzel) zum 15. November 2014 in Mainz geplant – und angemeldet(!) – sind.

Und ich bin mir sicher, er hat damit recht. Aber dennoch halte ich den Titel für die geplante Demo für schlecht gewählt. Sei es drum. Es beschreibt vermutlich die Wut mit der viele Nürburgring- und Motorsport-Fans in ihrem Bauch umgehen müssen am besten.

DEMO in Mainz am 15. November 2014

Die Initiative: WIR SIND NÜRBURGRING hat auf Facebook mehr als 13.000 Fans und alle sind aufgerufen dabei zu sein!

Darunter sind viele Rennfahrer, Team-Chefs, Team-Mitglieder, Aktive Motorsportler und Fans der Rennstrecke. Aktive Wortführer der Gemeinschaft sind zum Beispiel der Rennfahrer Christian Menzel und die Ring Amazone Sabine Schmitz.

Für den 15. November wurde nun zu einer neuerlichen Demo gegen die Willkür, die Machenschaften im Schatten der Politik, die Misswirtschaft und ganz klar gegen den Verkauf des Allgemeingut Nürburgring angemeldet. Dieses Mal wird man nicht in der Eifel demonstrieren, wie bei der Demo im letzten Jahr am Ring.

Der Herbststurm bläst die Demo-Teilnehmer direkt nach Mainz. Und auch das Datum ist gut gewählt! Denn am 15. November will  Rheinland-Pfälzische Landes SPD ihren Parteitag abhalten.

Im Februar gab es bereits einen Autokorso der die Ring-Fans in die Landeshauptstadt führte, damals waren rund 1.300 Demonstranten nach Mainz gekommen.

Den Auftakt zur “Operation Herbststurm” bildete eine Kundgebung während des letzten VLN-Laufs am vergangenen Wochenende (siehe Foto oben).

Wer sich dem Aufruf der “Operation Herbststurm” anschließen will, der findet in der Facebook-Gruppe und auf der Webseite von wir-sind-nuerburgring.de weitere Informationen!

 

 

Auch die Rhein-Zeitung berichtet über die “Operation Herbststurm”.

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29 Oct 2014

Der neue Škoda Fabia, meine Konfiguration

Ab dem 15. November wird der neue Škoda Fabia bei den Händlern stehen, doch zuvor werde ich mir noch einen persönlichen Eindruck vom neuen Shooting-Star aus dem Modellprogramm der Tschechen machen. In ein paar Tagen fahre ich den neuen Fabia bei der internationalen Premiere und dann gibt es natürlich auch eigene Fotos zum neuen Fabia.

Nicht immer sind die Fahrzeuge bereits online im Neuwagen-Konfigurator aufgeführt, oft fahre ich die Autos noch bevor die gesamten Informationen online verfügbar sind. Aber in diesem Fall habe ich einen späten Termin für die Präsentation gewählt und kann vorab ein paar Informationen online nachsehen. Und Škoda hat den neuen Fabia bereits im Online-Konfigurator hinterlegt. In so einem Fall spiele ich gerne vorab mit dem Neuwagen-Konfigurator und stelle das Fahrzeug so zusammen, wie ich es für sinnvoll erachte.

Škoda Fabia 1.2 TSI “Active”

meine konfiguration des neuen Fabiameine konfiguration des neuen FabiaŠkoda hat seit ein paar Tagen einen neuen Online-Konfigurator, der erlaubt die Weitergabe der eigenen Konfiguration. Ziemlich coole Sache. Wenn ihr auf das Bild (oben) klickt, dann kommt ihr zu meiner durchgeführten Konfiguration. Aber warum habe ich mich für genau diese Version entschieden?

Škoda Fabia – Neuwagen-Konfiguration im Detail

Über das Design des neuen Fabia muss ich nicht viel sagen. Die klaren Linien, die moderne und sachliche Linie hat man in Mlada Boleslav auch für den Fabia adaptiert. Keine Linie zuviel, einfach ein extrem gelungendes Design. Als Farbe für den neuen Fabia würde ich “Rallye-Grün metallic” wählen. Ein Kompaktwagen sollte eine kräftige, eine auffällige Farbe tragen. Neben diesen traditionellen Grün-Ton hat Škoda noch ein sehr passendes rot und ein strahlendes gelb im Programm. Das wären Alternativen für mich :)

Motorisierung:

Ich würde zum modernen 1.2 Liter TSI Motor mit 90 PS greifen. Der Vierzylinder stemmt ab 1.400 Umdrehungen kräftige 160 Nm auf die Kurbewelle und hält diese bis 3.500 Umdrehungen hoch. Das reicht um den 1.1 Tonnen schweren Fabia auf Trab zu halten. Der Einstieg in den Fabia findet natürlich einige PS tiefer statt. Die Basis-Motorisierung ist ein 60 PS starker 1.0 Liter Saugmotor. Einen Diesel mit 1.4 Liter Hubraum und 90 PS würde es für Menschen geben, die viele Kilometer mit dem Fabia fahren. Ich denke der kraftvolle Benziner ist die sinnvollste Wahl. Zumal er laut NEFZ mit 4.7 Litern auf 100 Kilometern auskommen soll.

Ausstattung:

Bei der Ausstattung habe ich die Basis-Variante Active gewält. Der Fabia trägt dann keinen Chromschmuck und eigentlich ist alles wichtige mit an Board.  Was an Ausstattung fehlt, lässt sich für ein paar Euro in Paketen nachrüsten.  Ärgerlich ist da schon eher die Einschränkung bei den Motoren und Getrieben. Erst in der Ambition-Version würde es Versionen mit manuellen 6-Gang- oder dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe geben. Und auch der kräftige 110 PS PS 1.2 TSI steht erst mit der höherwertigen Ausstattung zur Verfügung.

Aber ich finde, der Fabia ist deswegen so genial, weil er auch mit einer einfacheren Ausstattung, einem kleineren Motor und normalen 5-Gang Getriebe funktioniert. Wer sich hier ein wenig einschränkt, der bekommt einen modernen Kleinwagen mit umfangreicher Sicherheitsausstattung, erstklassiger Technik und einer Übersichtlichkeit die ideal zum Stadtverkehr passt.

Aber eventuell habt Ihr ja eine ganz andere Meinung? Dann schickt mir doch Eure Konfigurations-Vorschläge zu, oder schreibt in die Kommentare, wie ihr den neuen Fabia ausstatten würdet! 

Ich freue mich auf Eure Ideen!

 

 

Links:Konfigurator, Webseite

 

 

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29 Oct 2014

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Natürlich haben die Franzosen auch eine Tradition beim Bau von Heckmotor-Fahrzeugen. Renault hatte sogar ganz wilde Büchsen im Angebot. Sowohl vom R5 als auch vom Clio gab es heftige Lösungen mit einem Motor dort, wo sonst der Nachwuchs saß. Breite Backen, derbe Fahrleistungen. Für ein Stadtmobil sind breite Backen und derbe Fahrleistungen allerdings nichts was auf der Agenda ganz oben steht. Da stehen eher die Entwicklungskosten. Denn so ein Einstiegs-Automobil muss günstig sein. Unter 10.000 € müssen auf dem Preisschild der Basis-Version stehen. Gleichzeitig kostet die Entwicklung eines neuen Modells immer Geld. Viel Geld. Das wiederum bedeutet: Es müssen Stückzahlen her. Große Stückzahlen. Was man alleine eventuell nicht schafft, kann man zusammen mit einem Partner lösen. Toyota und PSA machen das bei Citroën C1, Peugeot 108 und Toyota Aygo vor. Drei Autos – aber nur einmal eine echte Neu-Entwicklung. Das spart bei den Kosten, das lässt auch bei “billigen Autos” die Marge wachsen.

Renault und smart haben das gleiche Segment im Visier. Und Renault-Nissan und Daimler stellen mit dem neuen Twingo und dem neuen smart das erste Produkt einer gemeinsamen Zusammenarbeit vor. Beide Hersteller betonen dabei, der “neue Twingo”, der “neue smart“, dass sind echte Vertreter ihrer jeweiligen Marke. Klingt schwer nach Marketing. Den neuen smart konnte ich vor vielen Wochen bereits einmal umparken und auch mitfahren – aber nicht so richtig selbst fahren. Dafür stand der neue Twingo nun zu einer ersten Testfahrt zur Verfügung. Und ich habe mich auf die Suche nach dem “typischen Twingo” im “neuen Twingo” gemacht.

Ganz schön smart, dieser Franzose!

Knuffiger Kasten mit kurzen Überhängen. Der neue Twingo ist optisch extrem gelungen. Die Front hat das typische Renault-Markengesicht bekommen. Einen kleinen Kühlergrillschlitz, drollige Scheinwerferformen und kleine, abgesetzte, runde LED-Tagfahrlichter. Was beim neuen smart forfour ein wenig ungeschickt wirkt, die Motorhaube ohne Motor darunter, funktioniert beim französischen Pendant perfekt. Der Twingo ist ganz klar der schönere der Zwillinge geworden. Und obwohl es der Twingo ist, der nun von Generation 2 zu Generation 3 alles auf den Kopf gestellt hat, den Motor nach hinten gepackt hat, wirkt er wie die logische Weiterentwicklung der Twingo-Idee. Ein praktisches, ein pfiffiges, ein sympathisches Stadt-Auto.

Renault 03 Twingo FahrberichtRenault 03 Twingo Fahrbericht

Französische Fahrspaß-Kugel

Fahrspaß definiert sich nicht über Motorleistung. Es ist viel mehr das Gefühl beim fahren. Wirkt ein Auto handlich? Was verrät es Dir über die Straße? Fühlt man sich gut aufgehoben? Findet man sich auf Anhieb im Fahrzeug zurecht? Viele kleine Punkte, abseits der ausgelutschten “0 bis 100″ Frage sind ausschlaggebend für das “Fahrgefühl”. Für das Erlebnis beim fahren. Und da macht es wirklich Sinn, den Motor nach hinten zu packen. Die Idee von smart, ein Stadtauto mit Heckantrieb zu konstruieren, ist noch immer richtig. Der Motor zwischen den Hinterrädern lässt der Vorderachse mehr Platz und ohne Antriebswellen zu den Vorderrädern, lassen sich diese weiter einschlagen. Das sorgt für einen phänomenalen Wendekreis. Mit 8.6 Metern lässt sich der Twingo auf der Straße in der Stadt von Fahrbahnrand zu Fahrbahnrand wenden, ohne einmal zurücksetzen zu müssen. Und in Parkhäusern fährt man Slalom zwischen den rangierenden Kollegen. Zugleich liegt mehr Gewicht auf der Hinterachse, das bringt das “Käfer-Gefühl” zurück. Die Vorderachse lenkt, und die Hinterachse schiebt an. So sollte es doch sein.

Renault bietet zwei Motoren in drei Varianten an. Der Klassiker ist ein 999 ccm³ großer Dreizylinder-Saugmotor mit 71 PS und 91 Nm Kraft (einmal mit Start & Stop, und einmal ohne!). Die andere Variante ist ein 898 ccm³ Turbo-Dreizylinder der 90 PS und 135 Nm Kraft mitbringt.

Zwei Motorisierungen und zwei unterschiedliche Ausstattungs-Linien mussten für den ersten Eindruck herhalten:

Renault Twingo SCe 70 (71 PS) – Expression

Klar schnatternd erkennt man den Dreizylinder im Heck als Dreizylinder. Das manuelle Fünfgang-Getriebe passt gut zum Heckmotor-Twingo, schaltet sich knackig und trifft die jeweiligen Gang-Anschlüsse. Natürlich drückt ein Saugmotor in der 1-Liter Klasse und bescheidenen 91 Nm nicht mit Nachdruck an. Schnatternd und leicht vibrierend dreht sich der Dreizylinder durch die Drehzahllagen (einen Drehzahlmesser hat man sich gleich ganz gespart). Für die Stadt sind die 71 PS mehr als ausreichend. Hier ist es das Spiel mit der agilen Vorderachse. Spurwechsel werden zum Hobby. Und eigentlich will man den ganzen Tag durch enge Gassen wuseln. Der Twingo ist für die Stadt geboren.

Der prägende Eindruck der “Basis-Ausstattung”? Fensterkurbeln. Während alle Twingo in Reihe zwei mit Ausstellfenstern auskommen müssen, auch eine Lösung aufgrund der vorlauten Controller im “Twingo-SMART-Projekt”, muss die Basis-Ausstattung sogar mit manuellen Fensterhebern vorfahren. Radikal würde ich diese Lösung nennen.  Auch die Höhenverstellung von Fahrersitz und Lenkrad spart sich Renault in dieser Grundausstattung. Sinnvolle Mehr-Ausstattung? Das “Klang & Klima Paket” mit manueller Klimaanlage und dem Radio R&Go. Bereits bei diesem 1.290 € teuren Paket erhält man ein Radio, das sich mit dem eigenen Smartphone per App verbinden lässt. Android und iOS-User bekommen App R & GO im jeweiligen App-Store. Die Verbindung funktioniert per Bluetooth und bietet vom Streaming, über Freisprechen bis zur Navigation und einem digitalen Bordcomputer alle Funktionen die man sich für die Multimedia-Anwendung wünscht.

 

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Basis-Benziner, Basis-Ausstattung. Und die Farbe: Aufpreisfrei. Clever bleibt clever!

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Sehr modernes braun. Sieht schick aus. Passt nach Köln!

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Der Basis-Benziner ohne Start & Stop ist noch als EU5-Motor eingestuft. Dürfte sich demnächst ändern.

Renault Twingo TCe 90 (90PS) – Luxe

Der Twingo mit Turbolader ist mit seinen 90 PS ein ordentlich motorisierter Stadtwagen. Und weil der Twingo erstmalig mit fünf Türen kommt, erstmalig mit Heckmotor und erstmalig mit Turbomotor, ist genau dieser Twingo in der Luxe-Version auch erstmalig ein richtiges Auto. Kein Zweit- oder Drittwagen mehr. Keine Gurke für Fahranfänger und auch keine Stadtbüchse für Pizza-Dienste. Hand geschaltet machen die 90 PS des nur 0.9 Liter kleinen Turbo-Dreizylinders richtig Spaß. Leise dringt von hinten, klingt weiter weg als die 2.30 Meter Innenraumlänge vermuten lassen würden, der Turbo beim aufbauen des Drucks. Vom Gas weg und man hört ihn deutlich ausatmen. Putziger kleiner Turbo. Aber wirklich unterhaltsam. Der Umweg über die Autobahn macht im Twingo TCe 90 Sinn.  Bis Tempo 150 spielt man mit, dann tut er sich ein wenig schwer. Renault spricht von 165 km/h in der Spitze. Dabei fährt sich der neue Twingo wie ein ganz großer. Die breite Serienbereifung mit Mischgröße(!) (165/65-15 vorne) und 185/60-15 hinten) sorgt für einen ordentlichen Geradeauslauf. In der Stadt ist der Twingo dank Ladedruck, 135 Nm und 8.6 Meter Wendekreis ein vorlauter Stadtflitzer. Zügig von der Ampel und rechtwinklige in die nächste Seitenstraße. So viel Fahrspaß hat kein Twingo zuvor vermittelt.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

TCe 90 in Cirrus-Gelb.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Kecker Heckspoiler.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Große Augen, freundliches Gesicht!

Platz in der kleinen Hütte

Es klingt absurd, aber der Heckmotor sorgt für mehr Platz im Twingo. So wurde der Twingo satte 10 Zentimeter kürzer als der Vorgänger, hat aber einen um 13 Zentimeter längeren Radstand. Das ist nicht nur für das Fahrverhalten positiv, dass spürt man auch im Innenraum. Zum ersten Mal lohnen sich beim Twingo fünf Türen. Zum ersten Mal sind die Rücksitze wirklich nutzbar.

Das der Motor unter dem Kofferraumboden untergebracht ist, erkennt man auch an der Ladekante und dem dahinter fast auf gleicher Höhe anfangenden Ladeboden. Aber es stört nicht. Wer die Lehnen der Rücksitze steil stellt – es gibt zwei Fixierungen für die Rückenlehnen – der hat 219 Liter Laderaumvolumen. Die Rücksitzbank lässt sich im Verhältnis 50 zu 50 umklappen und für das nächste Billy-Regal lässt sich auch der Beifahrersitz umklappen und so lassen sich bis zu 2.30 Meter lange Gegenstände in den nur 3.59 Meter langen Twingo packen.

Unter der vorderen Haube bleibt im übrigen kein gesondertes Gepäckabteil übrig. Und wer einen Blick unter die Service-Klappe werfen will, der muss sich mit einer Not-Lösung arrangieren. Renault sagt, durch das weglassen eines Scharnieres für die “vordere Haube” hat man 3 Kilogramm gespart. Dafür lässt sich die Haube nun aber auch nur wenige Zentimeter nach vorne lösen und man läuft Gefahr die Kanten von Haube und Kotflügel durch Kratzer zu verschandeln. Zwei Spannbänder halten die Haube im nach vorne gezogenen Zustand fest. Das könnte im Winter, darunter befindet sich der Behälter für die Scheibenwasch-Flüssigkeit, zu einem nervenden Spiel ausarten. Mensch Renault. Diese 3 Kilogramm hätten beim Leergewicht von 1.018 Kilogramm den Bock auch nicht mehr fett gemacht.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Versteckt angeordneter Knopf um die Heckklappe zu öffnen.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Hinten nur Ausstellfenster.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Die hinteren Türen lassen sich weit öffnen.

Bleibt das Fazit:

smarter Twingo

Noch einmal zurück zum Anfang und der Kooperation von smart und Renault. Es gibt Vermutungen wonach das Experiment “smart” beendet worden wäre, hätte man vor ein paar Jahren keinen Entwicklungspartner gefunden, der bereit war, eine “smart-typische” Heckantriebs-Plattform mit zu entwickeln und später auch zu vermarkten. Und ich glaube, Renault ist der größere Gewinner aus dieser Kooperation. Während sich smart im Prinzip nur beim Layout durchsetzen konnte, sind viele andere Lösungen im Detail ganz klar unter dem Diktat des französischen Rotstiftes entstanden. Für einen Renault mit einem Basispreis von unter 10.000 € sind zum Beispiel die H4-Scheinwerfer an der Front in Ordnung. Für einen smart nicht. Für den Renault Twingo sind die vielen Details im Innenraum, die auf den günstigen Einstiegspreis hinweisen (Plastik, scharfe Kanten, lackiertes Blech ect.) vertretbar – für einen “Premium-Stadtwagen” von smart nicht, wären sie es nicht.

Motoren und Getriebe? Renault-Technik. Multimedia? Renault-Technik. Verarbeitung? Renault.  Und so wirkt der Twingo rund. Richtig französisch. Nicht billig, nicht schlecht, aber eben auch eher “tolle Kiste und Praktiker” als “Premium-Stadtmobil”.

Der neue Twingo ist ausgefallen, ein wenig extravagant, praktisch und immer darum besorgt im Alltag auch die notwendige Portion Spaß mitzuliefern. Damit ist der neue Twingo ist in sich ein geniales, ein schlüssiges Fahrzeug und dank der Kooperation mit smart, dank Heckmotor, ein echte Fahrspaß-Größe.

Renault 61 Twingo Fahrbericht

Renault Twingo ENERGY TCe 90

Verkaufsstart:  erfolgt
Basispreis: 11.990 €
Motorleistung: 898 ccm³
Antrieb und Getriebe: manuelles 5-Gang Getriebe
Beschleunigung: 10,8 Sekunden von 0-100 km/h
Normverbrauch: 4,3 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit: 165 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand 3.595, 1.647, 1.557, 2.492 mm

What would the Blogger order??

Ìch würde den Basis-Benziner mit Start-Stop ordern, in der mittleren Dynamique-Ausstattung dafür 10.990 € (Liste!!) zahlen und als einziges Extra die manuelle Klimaanlage für 790 € ordern. Den Twingo in weiß bestellen und mich über ein cleveres Stadt-Auto freuen!

Dreizylinder mit und ohne Turbo

Konstruktive Gemeinsamkeit der Aggregate im Twingo sind die Aluminiumbauweise, die obenliegenden hohlgebohrten Nocken­wellen und 4-Ventil-Zylinderköpfe. Die innermotorische Reibung wird durch grafitbeschichtete Kolben­schäfte, eine reibungs­optimierte Steuerkette und Nocken mit Diamond-Like-Carbon-Beschichtung verringert.

Kompakte Bauweise gewährleistet hohe Alltagstauglichkeit

Durch den Motorblock mit 49 Grad Neigung sind die Twingo Motoren 15 Zentimeter niedriger als bei einem konventionellen Triebwerks­layout. Auf diese Weise kann Renault das Heckmotor­konzept des Twingo ohne Einbußen bei der Alltagstauglichkeit realisieren.

Beide Motorisierungen übertragen ihre Kraft über ein modernes
5-Gang-Schaltgetriebe auf die Hinterräder. Voraussichtlich ab Herbst 2015 ist der Twingo auch mit dem 6-Gang-Doppel­kupplungs­getriebe EDC (Efficient Dual Clutch) verfügbar.

 

Fotos im Artikel: Bjoern Habegger / Titelbild: Bjoern Habegger

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Original http://mein-auto-blog.de/erste-fahrt-der-neue-renault-twingo-97061/

 
29 Oct 2014
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Erste Fahrt: Stromern mit der Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive

BMW hat den i3, Volkswagen den e-Golf und Mercedes-Benz? Die haben jetzt die B-Klasse Electric Drive. Wobei „jetzt“ ist eigentlich falsch, denn produziert wird der elektrisch betriebene Kompaktvan bereits seit Anfang des Jahres, doch erst ab 3. November kann er auch in Deutschland geordert werden. Der wichtige US Markt hatte Vorrang. Jetzt stand der Stromer mein-auto-blog.de für einen kurzen Ausritt parat und wir rollten genüsslich, still und leise in einen farbenprächtigen mallorquinischen Sonnenuntergang. Hier der Bericht:

Stilles B – Die B-Klasse unter Strom

Wenn die Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive neben der gerade aufgefrischten B-Klasse mit herkömmlicher Antriebstechnik parkt, fällt dem einen oder anderen durchaus auf: Äußerlich ging das Facelift spurlos an dem Fünftürer mit dem 200 kg schweren und der 28 kWh starken Lithium-Ionen Batterie im Unterboden vorbei. Es schauen einen weiterhin die noch etwas traurig dreinblickenden Scheinwerfer aus dem Modelljahr 2011 an. Innen greift das B mit dem lokal emissionsfreien Antrieb jedoch auf die komplette Modellpflegemaßnahme der Baureihe W246 zurück, von der wir bereits berichtet haben.

Dazu gehört auch das 8“ große freistehende Display, auf dem die Insassen genau beobachten können, was der Fahrer mit 132 kW (entspricht klassischen 180PS) macht. Rollt er sanft dahin, läuft ein weißes Energieflussband von Batterie zum auf der Vorderachse sitzenden Elektromotor weiß leuchtend. Kann der Fahrzeugführer dem Druck von 340 Newtonmeter nicht widerstehen und drückt das Strompedal bis zum Bodenblech, blinkt der Energiefluss alarmierend rot und die Meldung „Boost“ erscheint und ja, das Phänomen ist bei allen Elektrofahrzeugen das Gleiche: Der unterbrechungsfreie Schub aus dem Stand fasziniert. Kein kuppeln, kein schalten, kein automatisierter Gangwechsel. Einfach ein Gang eine lineare Beschleunigung, so wie eine Straßenbahn. Doch halt: Welches öffentliche Nahverkehrsmittel beschleunigt seine Insassen schon in 7,9 Sekunden auf 100 km/h? Bei den B-Brüdern, die von fossilen Brennstoffen angetrieben werden, bedarf es schon eines B 220 4Matic um da mithalten zu können.

Es ist jedoch Vorsicht geboten bei solchen Spielchen, denn der von Tesla Motors stammende Antriebsstrang samt Leistungselektronik und Batterieeinheit bestraft ein solch unökologisches Fahrverhalten mit einer rapiden Reduktion der Reichweite. Doch die von Mercedes angegebenen 200 Kilometer sind durchaus ein Wort. Der elektrifizierte Golf kommt nur auf 190km, der i3 sogar nur auf 160km. Und das ist nicht das letzte Wort. Gegen Aufpreis erhöht die Sonderausstattung „Range Plus“ die Reichweite nochmals um bis zu 30 km.

Doch eigentlich macht bei der B-Klasse Electric Drive die Geschwindigkeitsreduktion viel mehr Spaß, als die Beschleunigung, denn sie macht einen automatisch zum Gutmenschen. Der Energiefluss wird umgedreht, die Pfeile leuchten grün. Man rekuperiert, sprich, man gewinnt einen Teil der verbrauchten Energie zurück und zu diesem Zweck haben die Stuttgarter zusätzlich Schaltpaddles hinter das Lenkrad geschnallt. Ein kurzer Zug am rechten Paddle und schon erscheint ein D+ im Multifunktionsdisplay des Fahrers. Der damit einhergehende Effekt: Obacht beim lupfen des Fußes vom Strompedal, denn noch ohne das Bremspedal berührt zu haben, verzögern 1,7 Tonnen B-Klasse massiv. Dem Elektromotor im Modus „maximale Rekuperation“ sei Dank. Genüsslich können die Mitreisenden beobachten, wie die Reichweite langsam wieder steigt. Trotzdem liegt der Elektroschwabe mit einem kombinierten Verbrauch von 16,6 kWh/100 km deutlich schlechter, als der Bayer (12,9 kWh/100 km) oder der Niedersachse (12,7 kWh/100 km).

Für den Alltag ist der vollautomatische Modus zu empfehlen, der die Energie Rückgewinnung der Verkehrssituation anpasst. Auf Wunsch sogar mit optionaler Radarunterstützung. Sollte die Kraft aus der Batterie trotzdem unerwartet zu Ende gehen und man braucht eine Steckdose zur Füllung des Energiespeichers, muss man sich – je nach Anbindung – zwischen drei und neun Stunden gedulden, bis die volle Reichweite wieder zur Verfügung steht. Genug Zeit also, um zu überlegen, ob man ein Elektroauto mit Stern sein Eigen nennen möchte. Denn nur mit dem BMW i3 und seinem kontroversen Design kann man demonstrieren, wie grün und nachhaltig man mobil ist. Da fällt der Hochdach Benz natürlich genauso ab, wie ein e-Golf. Und sollte man sich entscheiden, lieber stiller Genießer einer vorzüglichen B-Klasse Electric Drive zu sein, als extrovertierter Öko Aktivist, dann bleibt nur noch eine Frage zu klären: Was wird er kosten,  der erste vollelektrische Mercedes? Wir haben da so eine Vermutung. 

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Original http://mein-auto-blog.de/erste-fahrt-stromern-mit-der-mercedes-benz-b-klasse-electric-drive-25147/

28 Oct 2014

Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!

Noch ziert sich der Stuttgarter Hersteller mit einer Bestätigung. Aber die Preise sind festgelegt und stehen bereits schwarz auf weiß und damit fest! Mercedes-Benz wird die elektrische B-Klasse für “unter” 40.000 € anbieten.

Mercedes-Benz B-Klasse – Unter 40.000 € wird es elektrisch!

39.150 € dürften sehr nah am Einstiegspreis für die elektrische B-Klasse liegen! Dafür bekommen die Käufer einen Raumgleiter der mit den 180 PS des Elektromotors lokal völlig Emissionsfrei unterwegs sein wird.

Wie sich die elektrische B-Klasse fährt, wird man heute Abend nachlesen können.

Galerie zur B-Klasse Electric Drive:

Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
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Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!

So fährt sich die B-Klasse als B250 4matic … 

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Bjoern

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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Original http://mein-auto-blog.de/die-elektrische-b-klasse-wird-weniger-als-40-000-e-kosten-99252/