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08 May 2012

Mit dem Porsche 911 Carrera S auf dem Sachsenring

Ich bin Kontaktlinsenträger. Und ich habe gute Linsen, die nicht so schnell austrocknen. Damit Linsen nicht austrocknen, muss man hin und wieder mal blinzeln. Nach 6 Runden auf dem Sachsenring in einem  Porsche 911 Carrera S waren meine Linsen nahezu ausgetrocknet. Mein erstes Mal, dass ich ein Fahrzeug auf einer kompletten Rennstrecke bewegen durfte. Wahnsinn.

Porsche hatte mich nach Chemnitz auf den 3670 Meter langen Sachsenring eingeladen. Es galt die Agilität des neuen 911ers auf der Rennstrecke, auf der auch der Große Preis von Deutschland der Motorrad-WM ausgetragen wird, kennen zu lernen. Und die Effizienz der Porsche Panamera V6 Modelle im Umland des Sachsenrings. Um kurz vor acht Uhr morgens setzt mich der Fahrer am Sachsenring ab, ich bin als erster Teilnehmer vor Ort. Neun Stunden später muss ich den Kollegen von Speedheads loseisen, damit uns – als letzte verbliebene Teilnehmer – der Fahrer noch pünktlich zum Flughafen Dresden bringen kann. Neun Stunden Sachsenring. Neun Stunden in denen ich ein Medley aus “Flieger, grüß mir die Sonne” von Extrabreit und “Mambo” von Grönemeyer nicht aus dem Kopf bekomme:

Piloten ist nichts verboten, Wenn es sein muß drum gib Vollgas und flieg um die Welt! / Es trommeln die Motoren, es dröhnt in meinen Ohren. / Dein Leben, das ist ein Schweben durch die Ferne, die keiner bewohnt!

Die Rennstrecke ist am frühen Morgen noch an einigen Stellen nicht ganz abgetrocknet, so dass ich zuerst mit dem Kollegen Struck den Porsche Panamera Hybrid durch das Umland bewege. Kollege Habegger begleitet uns in einem Porsche Panamera V6. Dazu mehr zu einem späteren Zeitpunkt in einem ausführlichen Artikel. Nur so viel schon mal – es macht viel Spass mit Kollegen zusammen zu arbeiten, die auch nicht mosern, ein und denselben Streckenabschnitt immer und immer wieder zu fahren, um Videoeinstellungen in den Kasten zu bringen und ein paar schöne Fotos zu schiessen.

Nach der Mittagspause geht es dann für mich das erste Mal auf die Rennstrecke. In einem Porsche 911 Carrera S. Ich, warte mal, ICH(!) fahre in einem PORSCHE(!) auf die RENNSTRECKE(!). Ich bin angespannt. Wie verrückt. Und komme mir auch wie ein Fahranfänger vor. Im Vorfeld habe ich den Porsche-Mitarbeitern und den Kollegen gelauscht. Die kennen anscheinend jede Kurve auf jeder beliebigen Rennstrecke in Europa nicht nur vom Namen, sondern fachsimpeln welchen Gang man da nimmt und in welcher Geschwindigkeit man die Kehre eben wie am besten nimmt. Jo. Sicher. Gibt mir mal bitte noch 10 Jahre, dann rede ich mit. Mein Porsche ist rot. Soviel kann ich sagen. Wobei ich von der Außenfarbe dann nicht mehr all zu viel mitbekomme.

Denn ich sitze jetzt erstmal im Porsche. Spiegel und Sitz sind perfekt auf mich eingestellt. Vor mir rollt ein Porsche 911 Carrera S Cabrio an. In dem Wagen sitzt unser Fahr-Instruktor, der mir und den 2 Kollegen hinter mir die zu fahrende Ideallinie aufzeigen wird. Neben mir in der Türablage liegt ein Walkie-Talkie über das ich noch zusätzlich Anweisungen von ihm erhalte. “Los geht’s! Folgt mir.” Verstanden. Ich nehme den Fuß von der Bremse und mein Porsche setzt sich langsam in Bewegung. Mein Hände umschliessen das Lenkrad so fest, dass es eigentlich vor Schmerz aufschreien müsste. Durch die Boxengasse. Dann nimmt das Cabrio langsam Fahrt auf und ich folge. Eine enge Rechtskurve und wir sind auf der Rennstrecke.

Die erste Runde ist einfach. Naja. Was man so einfach nennt, wenn man nicht schreiben will, dass man begierig alles aufsaugt, was da aus dem Walkie-Talkie kommt und versucht selbiges auch umzusetzen, während man die Linie des voraneilenden Wagens versucht nachzuzeichnen. Auf der Zielgrade gebe ich Gas und fühle mich wie ein verkannter Röhrl. In der zweiten Runde folgt dann auf dem Fuß die totale Ernüchterung. Ich hangle mich tapfer von Pylone zu Pylone, die eigens für uns aufgestellt wurden, um Brems- und Einlenk-Punkte zu markieren. Die Linie des Instruktors treffe ich nur noch zufällig. Auf der Zielgerade schere ich rechts aus, damit der Kollege hinter mir, nun die Spur des Instruktors aufnehmen kann. Während der dritten Runde bricht mein Ego. Zwei Mal spricht die Stimme aus dem Walkie-Talkie zu uns den gleichen Satz “Wie fahren jetzt etwas langsamer, damit die anderen aufschliessen können.” Die anderen. Das bin ich. Der Bremser (Im Gegenteil zum Kollegen Habegger, dessen Artikel sich auch entsprechend dynamisch liest: Elfer Lustspiel am Sachsenring).

In den nächsten drei Runden gebe ich mir einen Ruck. Das Ego lasse ich schmollen und ziehe jetzt meine Runden mit dem Wohlfühl- und Genuß-Faktor. Und nach und nach merke ich auch, dass der 911er weit mehr kann und mitmacht als ich mir das so gedacht hatte. Immer einen Hauch schneller durch die Kurven. Immer ein weniger auf die Bremse. Die Pylonen sind meine Freunde. Als wir nach der 7ten Runde, die zum Abkühlen von Auto und Fahrer genutzt wird, wieder in die Box fahren, freue ich mich wie ein kleinen Kind. Weil wir nach einer kurzen Pause wieder raus fahren werden. Für weitere sieben Runden.

Nach meiner Rückkehr, als ich mit leuchtenden Augen meiner Frau von meinem Tag erzähle, meint diese nur “Ach, Du bist hinter einem anderen hinterher gefahren.” Pah. Ja. Bin ich. Und das war auch gut so. Andernfalls hätte ich vermutlich die 80 km/h Grenze kaum überschritten. An einer Stelle fährt man auf eine Kuppe zu (Große Kuppe – 7). Und sieht nichts. Dahinter verbirgt sich ein leichte Kurve. Selbst beim dritten Passieren ist mir noch unwohl da richtig Gas zu geben. Ähnlich seltsam geht es mir bei der Queckenberg-Kurve (11), in der man bergauf auf die Start/Zielgerade kommt. Am Ende dieser Gerade befindet sich die “Coca Cola”-Kurve. Das die Kurve dort kommt, weiss ich seit der ersten Runde, den richtigen Bremspunkt suche ich bis zum Schluss. Auf den beiden Geraden traue ich mir, mal meine Augen von der Strecke vor mir auf das Rundinstrument schweifen zu lassen. In den 180igern bewege ich mich da.

Der Porsche 911 Carrera S fährt sich einfach phänomenal. Dank PASM, dem Stabilitäts-System des Porsche, kann ich testen, wo meine persönlichen Grenzen liegen. Der Carrera kann aber viel mehr, das lerne ich ein paar Stunden später als mich Konstrukteur als Beifahrer mitnimmt. Kann ich grinsen und gleichzeitig staunend den Mund aufreissen. Ja, kann ich. Weiss ich jetzt. Kann man mit einem Carrera bergauf driften? Ja, kann man. Vielleicht nicht jederman, aber Mann (am Steuer) kann. Diese Runde ist auch meine letzte auf dem Sachsenring und für mich auch der krönende Abschluss. Was für ein Tag. Was für ein Spaß. Was für ein Glückspils ich doch bin.

“Den 911er braucht eigentlich kein Mensch. Aber man kann ihn sowohl zum Brötchen holen fahren, als auch auf der Rennstrecke.” sagt jemand irgendwann an diesem Tag. Das mit dem Brötchen holen muss ich bei Gelegenheit mal testen, das glaube ich so noch nicht :) Aber das mit der Rennstrecke habe ich jetzt erfahren. Das ist kein Marketing-Blabla. Was den ersten Satz des Statements angeht, so möchte ich das Statement angepasst wissen. Den 911er braucht kein Mensch – außer der Jan. Der braucht den wirklich! Als mir der gute Mann vom Fahrdienst “meinen” Porsche 911 Carrera S übergeben hatte, meinte er sinngemäß dazu “Ich wünsche Ihnen viel Spaß, aber passen Sie auf, der 911er verleidet Ihnen schnell den Spaß an anderen Autos.” Den Spaß an Autos kann mir gar nichts verleiden, aber der Porsche 911 Carrera S ist schon meeeiiinn Schaaatz .. meeeeiiiin Schaaaatz, wo ist meieiein Schaaaatz?

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Original: "Auto .. geil"

Created Dienstag, 08. Mai 2012 Created by Jan Categories Timeline Tags 911 | 911 Carrera S | allgemein | Carrera | chemnitz | panamera | porsche | porsche 911 | porsche 911 carrera | porsche 911 carrera s | rennstrecke | sachsenring | track
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29 May 2015

Zeig uns Dein Kultstück und gewinne eine Fahrt im Lambo!

Gemeinsam mit Smava, dem Blog für Finanznachrichten, will ich wissen, warum Du Dein Auto liebst! Doch das fragen wir nicht einfach so, denn es gibt auch etwas zu gewinnen! Die coolste Story mit dem kultigsten Young- oder Oldtimer, ob Serie oder getuned, gewinnt eine Fahrt mit einem waschechten italienischen Kultstück, dem Lamborghini. 

Zeig uns Dein Kultstück und gewinne eine Fahrt im Lambo!

Kein Auto ist einfach nur ein Auto! Jedes Auto erzählt eine Geschichte, hat eine Persönlichkeit und hat uns bei wichtigen Etappen in unserem Leben begleitet. Zum Beispiel am ersten Tag im neuen Job, zum Standesamt oder auf die schönste Reise unseres Lebens. Hast Du vielleicht jahrelang auf den absoluten Traumwagen gespart? Oder einen Gebrauchtwagen mit viel Liebe eigenhändig zum Retro-Hingucker gemacht? Oder verbindet Dich und Dein Auto ein ganz besonderes Erlebnis?

Auf die beste und kultigste Car-Story wartet eine aufregende Lamborghini-Fahrt! Lass Dir eine Stunde lang den Wind um die Nase wehen und zeig der Welt Ihre Rücklichter! Lege einfach hier Dein Foto in den Upload und beschreib uns kurz, was Dein Auto für Dich so besonders macht.

Übrigens: Die Fahrt kann an einem von 65 frei wählbaren Standorten in ganz Deutschland durchgeführt werden. Das Gewinnspiel endet am 03. Juni 2015. Offizieller Veranstalter dieses Gewinnspiels ist die smava GmbH. Hier geht es zu den Teilnahmebdingungen.

Oldtimer Classics Dueren

Michael Peschel

Michael ist der Inhaber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der Agentur MP Medien sowie MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/zeig-uns-dein-kultstueck-und-gewinne-eine-fahrt-im-lambo/

Created Freitag, 29. Mai 2015 Tags gewinnspiel | GMK Document type Video
Categories Timeline Author Michael Peschel
29 May 2015
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Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201

Test Abarth 695 Biposto

Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201

Abarth hat Mut. Kein grösserer Hersteller hat in den letzten Jahren den Mut gehabt, ein so kompromissloses Auto auf die Strasse zu bringen wie die Fiat-Tochter mit dem 695 Biposto. Wir sind das Teil ja schon ausgiebig gefahren. Damals, an der Präsentation in Varano. Und sind an dieser Stelle auch auf viele der technischen Details eingegangen. Die Lektüre des Fahrberichts sei an dieser Stelle also empfohlen. Aber, ab und zu wollen wir es ja auch ganz genau wissen. Und deshalb hat ein Biposto unser normales Testprogramm durchlaufen. Also, so Sachen wie im Morgenstau ins Büro fahren. Oder über Mittag schnell Zigaretten holen. Oder gar: Einkaufen gehen. Geht das mit einem Auto, dessen Getriebe zwar superkurze Schaltwege hat (nein, ein für alle Mal, es ist kein sequenzielles Getriebe), eine Federung, die vor Furcht vor dem eigenen Schatten reagiert und Scheiben, die man nicht runterkurbeln kann? Soll man sich so etwas antun?

Soll man nicht! Aber man kann. Sogar das Ticket vom Parkhaus lässt sich durchs kleine Schiebefenster erhaschen. Also zumindest dann, wenn man nahe genug zum Automaten fährt. Und ja, der Abarth Biposto federt auf öffentlichen Strassen gerade so viel, dass die Bandscheiben nicht von selbst aus dem Rücken hüpfen. Wohl auch deshalb, weil die Sportsitze ihnen keinen Raum dafür lassen. Und ja, wer mit der etwas rupfenden Sportkupplung und dem leichten Schwungrad des 1400ers zurecht kommt, der kann sogar im Stau seinen Mann stehen. Ich höre die ersten schon: «das ist doch kein Alltagsauto, das gehört auf die Rennstrecke». Stimmt, und klar waren wir mit dem 695 auf dem Circuit. Einen ganzen Tag lang, auf dem Anneau du Rhin. Relativ eng die Strecke, nur eine längere Gerade, das passt doch perfekt zum Biposto. Dachten wir.

Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201
Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201

Und ja, wir hatten Spass. Und vor allem: fast 50 Runden, ohne dass der Abarth gezickt hätte. Das Konzept scheint also zu funktionieren, die einzelnen Komponenten auch. Und klar ist es wunderbar, sich vor den engen Ecken von hinten an die Konkurrenz heranzuschleichen, in der Schikane beim Wchsel voll Stoff zu geben und zu merken, wie die mechanische Sperre die Hufe nicht scharren lässt. Da schnupft man so manchen «Bösen” auf, wackelt am Kurvenausgang keck mit den Hintern und lässt sich dann: wieder überholen. Ja, es fehlt dem kleinen Italiener einfach an Dampf. Ein kleiner Fight mit einem 911 Carrera SC aus den 80gern hat dies deutlich gezeigt. So viel wie der Porsche (er hatte immerhin Slicks montiert, der Biposto leider Strassenreifen) auf der Geraden schneller war, kann man mit dem kleinen Italiener gar nicht später Bremsen oder schneller durch die Kurve. Also, Porsche-Killer, nee! Aber, und jetzt kommen wir zum Bauchgefühl: Du musst im Biposto alles selber machen. Die Lenkung ist schwergängig, immerzu Schalten, schwitzen wie ein Bär und am Schluss hast du dennoch: ein wunderbares Gefühl. Weil du gefahren bist. Mit dem Auto. Nicht das Auto für dich!

Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201
Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201
Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201
Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201
Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201

Über den Preis mögen wir gar nicht diskutieren. Knapp 80'000 Eier kostete unserer mit dem Komplettpaket. Also auch: ultraleichten Radschrauben aus Titan. Oder: Carbon wohin das Auge blickt. Das ist in unseren Augen zu viel. Aber es ist, angesichts der Komponenten, angemessen. Aber, das Fahrgefühl im Biposto, dass ist den Betrag wert. Denn den 695 musst du Fahren wollen, es ist kein Gebrauchsgegenstand. Kein iPhone, dass du zum Handydoktor bringst, wenns streikt. Wenn der Biposto hustet, willst du wissen wieso. Was du wieder falsch gemacht hast, dass er dich nicht mehr liebt. Und wir verneigen uns vor dem Mut von Abarth, dieses Auto auf die Strasse zu bringen. Und vor Akrapovic. Noch nie, aber noch gar nie hat ein 1,4 Liter grosser Vierzylinder so böse geklungen. Klar ist er etwas laut, aber das ist nicht Punkt. Dieser kehlige Sound, uff, die Haut des Fahrers sieht nach 10 Sekunden aus wie eine ganze Orangenplantage in Spanien. Dieses Klack, wenn du nach dem dritten Gang den vierten reinhaust, der sofortige Kraftschluss und das erneute Fauchen des kleinen Turbos. Eigentlich unbezahlbar.

Der Abarth Biposto ist - zumindest für mich - das emotionalste Auto seit dem Alfa 4C. Und erst viel, viel später kommen die Bomber aus Germanien. Aber das ist nur meine Meinung, bei Radical gibt es ab und zu auch zwei Meinungen zu einem Auto. Die kommt etwas später...

Mehr Fiat/Abarth gibts im Archiv.

 

Original http://www.radical-mag.com/fahrfreude/test-abarth-695-biposto-2201/seite_1-2

29 May 2015
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In aller Ruhe, Test Mazda 6 AWD-1708

Test Mazda 6 AWD

Test Mazda 6 AWD

Der Mazda 6 gehörte schon bis anhin sicher zu den erfreulicheren Anblicken auf unseren Strassen, ganz besonders als Kombi. Kürzlich haben die Japaner die Baureihe aufgefrischt, zwar nur sanft, doch wer genau hinschaut, der sieht den Feinschliff gut. Noch eleganter ist er geworden, ohne verspielt zu wirken, ein paar Korrekturen hier und da lassen die Figur noch harmonischer wirken. Die grössten Fortschritte hat Mazda aber innen gemacht, da wurde vereinfacht und damit deutlich verbessert - es war auch nötig. Auch das Bediensystem ist mittlerweile so logisch wie bei den deutschen Konkurrenten, es braucht da kein Studium der Gebrauchsanweisung mehr - das war ebenfalls nötig. Dass Mazda aber von einem Touchscrenn absieht, mag zwar auch gute Gründe haben, doch vielleicht sollten die Japaner diese Strategie mittelfristig noch einmal überdenken - zu sehr hat man sich bei anderen Marken (und vor allem den Smartphones und Tablets) in den vergangenen Jahren, alles mit den Fingern bedienen zu können.

Dafür sitzt man im Mazda 6 schön tief. Das gibt ein gutes Gefühl für die Strasse, nicht so, wie bei diesem so modischen SUVs und Pseudo-Geländewagen. Überhaupt gehört das gute Fahrgefühl zu den Stärken des Mittelklasse-Mazda, man fühlt sich ausgesprochen wohl in diesem Japaner, ein Gefühl von Behaglichkeit und Sicherheit. Was sicher viel mit der vorbildlichen Ruhe im Innenraum zu tun hat. Das gilt auch für den 175 PS starken Diesel, der unseren Testbetrieb durchlaufen hat - und aufzeigte, dass ruhigere Selbstzünder gibt als jene aus deutschen Landen, also sagen wir mal: aus dem baldschon-Weltführerschaft-Konzern.
Unser Testwagen war zudem mit einer feinen 6-Stufen-Automatik sowie Allradantrieb ausgerüstet.

Test Mazda 6 AWD
Test Mazda 6 AWD

Diese Kombination, Kombi. starker Diesel, Allrad, Automat wird in der Schweiz hoch geschätzt und war bisher von Mazda nicht erhältlich - was sicher den einen oder anderen potenziellen Käufer zu einer anderen Marke getrieben hat. Zumal man vom Allrad ja auch gar nichts spürt - ausser wohl dann, wenn man ihn gebrauchen kann, auf Schnee etwa. Die nun geschlossene Lücke im Programm macht den 6er sicher noch attraktiver. Zumal er voll ausgestattet nur wegen der (verzichtbaren) Lederausstattung die Marke von 50'000 Franken knackt - bei gewissen deutschen Konkurrenten beginnt da erst das Rechnen, was man sich denn noch alles reinpacken und leisten kann, welches Kreuzchen man denn noch machen kann. Was die Assi- und Infotainment-Systeme betrifft, ist der Mazda auf der Höhe der Zeit; manches ist inbegriffen im Verkaufspreis, anders unnötig.

In aller Ruhe, Test Mazda 6 AWD-1708
In aller Ruhe, Test Mazda 6 AWD-1708
In aller Ruhe, Test Mazda 6 AWD-1708
In aller Ruhe, Test Mazda 6 AWD-1708
In aller Ruhe, Test Mazda 6 AWD-1708

Zwar bieten andere Hersteller unterdessen Automaten mit neun Stufen an, doch beim Mazda vermisst man das nicht. Der 2,2-Liter-Diesel hat ein sehr soveränes Drehmoment von 420 Nm schon bei 2000/min, da ist immer genug Durchzugskraft vorhanden. Gelobt werden müssen die sehr sanften Schaltvorgänge. Andererseits: der Mazda scheint sich immer etwas dagegen zu wehren, dass seine volle Leistung abgerufen wird. Er kommt nicht unwillig in Fahrt, doch irgendwie fragt er den Piloten: willst Du das wirklich, ist das jetzt wirklich nötig, dass Du derart heftig auf das Fahrpedal trampelst? Theoretisch ist das auch eine Form von Sparsamkeit, doch der Durchschnittsverbrauch von 7,4 Litern im Test ist jetzt nicht das, was man als wirklich sensationell bezeichnen möchte, aber für ein Fahrzeug dieser Grösse und mit diesen Möglichkeiten ist so schlecht auch nicht. Gemäss Norm sollten es 4,8 Liter sein, aber das bleibt graue Theorie.

So ein Riesenwegpack-Kombi ist der 6er von Mazda nicht. Doch er ist halt gut zu beladen, einfach zu bedienen, die Rücksitzbank lässt sich mit einer Handbewegung wegwischen. 520 Liter schafft er sowieso, bei abgeklappten Rücksitzen sind es 1665 Liter - und das, wie erwähnt, erfreulich elegant verpackt. Man sitzt gut vorne und auch hinten, wobei, die Kinderchen mögen den 6er nicht so sehr, sie sitzen zu tief, die Fensterflächen sind nicht gerade riesig.

Mazda, im Vergleich ein kleiner Hersteller, gefällt seit einigen Jahren nicht nur mit interessanten technischen Lösungen, etwa der Skyactiv-Technik für Motoren und Getriebe und dem clever betriebenen Leichtbau, sondern auch mit ausgezeichneter Verarbeitungsqualität, die sich durchaus auf Premium-Niveau befindet. Das gilt natürlich auch für den Mazda 6, das Top-Modell der Marke, das nach der Überarbeitung und mit der «Schweizer» Konfiguration durchaus mehr Kunden verdient hätte. Denn im Vergleich zu den Premium-Produkten ist er günstig, im Vergleich zu einem VW Passat, dem Marktleader im Segment, halt deutlich hübscher.
Mehr Mazda gibt es in unserem Archiv.

In aller Ruhe, Test Mazda 6 AWD-1708

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/test-mazda-6-awd-1708/seite_1-2

29 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Michael Peschel  

Oldtimerrallye Scuderia Colonia Classic | Oldtimer-Sport Bilder by PhotoAHRt

Die 16. Auflage der Traditions-Rallye Scuderia Colonia Classic zog auch 2015 erneut die Teilnehmer in Young- und Oldtimer in die Eifel. Am Fuß der Nürburg und der weltberühmten Rennstrecke fühlt sich die Scuderia zu Hause. In den letzten Jahren entwickelte sich die Oldtimer-Sport Veranstaltung des Sportfahrervereinigung Scuderia Colonia e.V zu einer echten Premiumveranstaltung.

Int. Oldtimer-Rallye 16. Scuderia Colonia Classic "Graf Berghe von Trips"

Unsere RallyePhotografen von der Ahr konnten sich dieses Event natürlich nicht nehmen lassen und waren am Pfingstwochenende mit der Kamera vor Ort. Eine Auswahl der schönsten Bilder zur Oldtimerrallye Scuderia Colonia Classic findet ihr natürlich in unserer Galerie! Mehr Bilder mit einem Klick zum Rallye-Foto-Shop der Street-Fotografen.

Michael Peschel

Michael ist der Inhaber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der Agentur MP Medien sowie MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/oldtimerrallye-scuderia-colonia-classic-oldtimer-sport-bilder-by-photoahrt/

29 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Klavierentsorgung

Der Heckspoiler war zwar optisch ein wenig an den Wagen angepasst, aber mit weißer Grundfarbe doch eher ein Störköper. Ich kam um Lackieren nicht drum rum. Aber erst einmal musste ich die Crashtest Streifen entfernen.

Heckspoiler

Das Design wurde eh oft missverstanden. Den Spruch mit der Klaviertastatur kann ich nicht mehr hören.

Zum Lackieren habe ich den Spoiler wieder abgeschraubt. Angeschliffen, entfettet und erst einmal von unten lackiert.

Heckspoiler

Ein Nachbar kam vorbei und wir haben ein wenig den Abend verquatscht. Der Spoiler musste eh trocknen. Ich hatte mir Härter "schnell" besorgt, deshalb trocknete der Lack echt hurtig. So konnte ich später am Abend den Spoiler wieder montieren und von oben lacken.

Heckspoiler

Fügt sich doch besser ein in Wagenfarbe.

Focht Titan

Und da ich wieder Lack angemischt hatte - jetzt die letzten Reste - habe ich mich noch um eine andere Ecke gekümmert, die mich genervt hat, weil sie immer noch rot war: Die Einfassung vom Schiebedach. Beim Lackieren des Wagens war mir das gar nicht aufgefallen, aber jetzt, wo es Sommer wird - sieht schon scheiße aus.

Schiebedach

Pinselchen genommen und rausgepinselt.

Schiebedach

Ich bin vorsichtshalber mit etwas geöffnetem Dach nach Hause gefahren. Ich wollte mit dem noch nicht durchgetrockneten Lack das Schiebedach dann doch nicht endgültig zukleben.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/klavierentsorgung

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28 May 2015

20. Trabant- und IFA-Treffen Mühlhausen

Die erste Etappe der Überführungsfahrt unseres Funkstreifenwagens endete am Samstag Abend in Mühlhausen/Thüringen beim traditionellen Trabant- und IFA-Treffen. Unser erstes Altautoevent für den olivgrün-weißen Toniwagen. Auf dem Gelände des ehemaligen Freibades direkt am Schwanenteich drehte sich alles um die automobilen Schätzchen von einst. Trabant, Wartburg, Skoda, Lada, Barkas, Melkus etc… Das Ostfahrzeugtreffen wurde vom Trabant-Club Mühlhausen e.V. zum 20. Mal organisiert.

Trabant-Club Mühlhausen e.V.

20. Trabant- und IFA-Treffen Mühlhausen20. Trabant- und IFA-Treffen Mühlhausen20. Trabant- und IFA-Treffen Mühlhausen20. Trabant- und IFA-Treffen Mühlhausen20. Trabant- und IFA-Treffen Mühlhausen20. Trabant- und IFA-Treffen Mühlhausen

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Original http://www.formfreu.de/2015/05/29/20-trabant-und-ifa-treffen-muhlhausen/

28 May 2015

25. Int. ADAC ADENAU CLASSIC – Die Premiere-Rallye 2015

Unter dem Motto „Die Highlights aus 25 Jahren Rallye Geschichte neu aufgelegt“ startete die Oldtimerrallye Adenau Classic 2015 ins Jubiläum. Der Motor Sport Club Adenau veranstaltete bereits zum 25. Mal diese Veranstaltung für Young- und Oldtimer. Im Rahmen der sportlichen Rallye stand wieder das präzise und zeitgenaue Fahren auf den kurvenreichen Strecken im Vordergrund. Bei der traditionellen touristischen Ausfahrt bestanden die Aufgaben in Sonder- sowie Geschicklichkeitsprüfungen mit dem kultigen Klassikern.

25. ADAC Oldtimer-Rallye Adenau Classic

Als 1991 die erste Veranstaltung im Rahmen der 1000 Jahr Feier der Stadt Adenau organisiert wurde, ahnte noch niemand wie erfolgreich diese Veranstaltung werden sollte. Im Laufe der Jahre wurde das Event des MSC Adenau zu einer der interessantesten und zu einer der besten Classic Veranstaltung im Veranstaltungskalender für Liebhaber alter Fahrzeuge. Die ADENAU CLASSIC gilt deutschlandweit als Geheimtipp in der Oldtimerszene, sie ist „Die Veranstaltung mit dem besonderen Flair“.

25. ADAC Oldtimer-Rallye Adenau Classic

Mehr Bilder von der Oldtimer Classics Düren 2015 finden sich auf der Homepage der Rallyefotografen - auch gerne zum Kauf. Die Fotografen Daniel und Albert finanzieren mit dem Verkauf der Bilder Ihre fotografische Leidenschaft zum klassischen Automobil und dem Geruch von viel Oktan in der Nase. Mit einem Klick geht es zu www.PhotoAHRt.de.

Michael Peschel

Michael ist der Inhaber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der Agentur MP Medien sowie MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/25-int-adac-adenau-classic-die-premiere-rallye-2015/

28 May 2015

Oldtimer Classics Düren | Oldtimer-Sport Bilder by PhotoAHRt

Trotz der zum Teil recht angespannten Wetterlage konnten Veranstalter und Teilnehmer der Oldtimer Classics Düren 2015 auf eine tolle motorsportliche Veranstaltung für Oldtimer am Pfingstmontag zurückblicken. Pünktlich zur Siegerehrung konnten die strahlenden Sieger sogar noch unter der abendlichen Sonne geehrt werden.

Oldtimer Classics Dueren

Die Ergebnisse zur 22. Oldtimer Classics vom Pfingstmontag sind auf der Homepage des Dürener Motorsport Club e.V. zu finden.

Mehr Bilder von der Oldtimer Classics Düren 2015 finden sich auf der Homepage der Rallyefotografen - auch gerne zum Kauf. Die Fotografen Daniel und Albert finanzieren mit dem Verkauf der Bilder Ihre fotografische Leidenschaft zum klassischen Automobil und dem Geruch von viel Oktan in der Nase. Mit einem Klick geht es zu www.PhotoAHRt.de.

 

 

Michael Peschel

Michael ist der Inhaber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der Agentur MP Medien sowie MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/oldtimer-classics-dueren-oldtimer-sport-bilder-by-photoahrt/

28 May 2015
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Optisch runter gefaked

Ich wollte gestern eigentlich mich gestern um den Motor am Titan kümmern. Ich muss da echt etwas machen - der Ölgestank kommt definitiv aus dem Abgassystem. Der Bock verbrennt gut Öl. Fragt sich aus welcher Ursache. Koppdichtung und Ventilschaftdichtungen sine eigentlich neu. Wären eigentlich nur die Kolbenringe über. Oder doch bei der Montage einen Fehler eingebaut? Wasser im Öl habe ich jedenfalls nicht. Ich hoffe, der Engländer sieht mal drüber, aber den habe ich die letzten Tage nicht erreicht. Ich kann ja auch nicht erwarten, dass jeder sofort springt, wenn man ihn mal braucht. Da richte ich mich nach anderen. Ich hab erst mal wieder Öl nachgekippt...

Nu stand ich in der Werkstatthölle - was machen wir denn? Ich hab mich für die RS Schwellerleisten entschieden. Angehalten, Löcherpositionen für die Schrauben gesucht und gebohrt und dann die Schweller mit Dichtmasse an den Kanten eingeleimt.

Optisch runter gefaked

Festgeschraubt & festgeklebt.

Optisch runter gefaked

Als sie dran waren, hatte ich noch Zeit. Beilackieren? Ich hab an dem Bock ja mit Autolack gearbeitet, das sollte schnell trocknen. Also mit Härter angesetzt und übergejaucht.

Focht Titan

Ich hatte nur eine kleine Menge Lack angesetzt, ich dachte, das reicht noch für den Heckspoiler, der muss auch noch gelb werden. Aber es fehlte mir sowohl die Zeit, den noch mitzulacken und auch die angesetzte Menge Lack hätte nicht mehr gereicht. Aber verschwenden wollte ich den Lack nicht, also habe ich noch ein paar Ecken rausgepinselt, die mich gestört haben. An der A-Säule blitzte immer etwas rot durch bei geschlossenen Türen. Also Lack drauf.

Focht Titan

An der Einfassung der Heckklappe waren fiese Läufer übergeblieben - überpinselt.

Kofferraum

Die B-Säulen habe ich auch noch grob rausgestrichen, dann war der Lack aufgebraucht.

Focht Titan

Langsam wird es mit meinem Restlack knapp. Und ich will noch so einiges ändern. Die vordere Stoßstange finde ich immer noch furchtbar z.B. Ich habe auch schon eine Alternative für kleines Geld an der Hand. Alle rüsten auf die Stoßstangen der hoch ausgestatteten Variationen um - ich will es umgekehrt machen und eine Standardstoßstange montieren.

Stoßstange

Bei der kann man den Kühlergrillansatz, der mich am meisten nervt, am besten wegsäbeln.

Noch liegt diese Stoßstange in Erftstadt - mal sehen, wie ich die zu mir bekomme...

Der Lack wurde natürlich nicht rechtzeitig zum Feierabend trocken. Augen zu und durch. Ich bin trotzdem damit nach Hause gefahren. Ich musste nur vorsichtig ein- und aussteigen. Daheim habe ich dann weil es in der Garage eng zugeht, den Wagen nur mit der Schnauze in die Garage gefahren und dann den Rest geschoben, damit ich beim Aussteigen nicht an den Lack komme Eine Nachbarin hat mich dabei wohl beobachtet - was sich die wohl gedacht hat bei dem Manöver?

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/optisch-runter-gefaked

27 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Michael Peschel  

VW Audi Treffen Peine 2015 | The Black White Edition

Mit Highlights wie Sexy Car Wash, Show & Shine Contest und einem Leistungsprüfstand lockte der VW & Audi Club Peine e.V. zum diesjährigen Treffen. Dem Ruf zum Treffen folgten auch zahlreiche Enthusiasten mit Young- und Oldtimer. Heute findet Ihr auf GermanMotorKult einmal eine Galerie in schwarz und weiß aus der Perspektive von Martin Hillmann. 

VW Audi Treffen Peine 2015 - 9

Der VW & Audi Club Peine e.V. und die Treffen 2015

Der Club entstand bereits 1998 durch 3 Peiner und wurde größer. 2007 wurde der Club im Vereinsregister als VACP e.V. eingetragen. Derzeit sind 26 aktive sowie 3 Fördermitglieder im Alter von 18 bis 60 Jahren im Verein vertreten. Seit 2002 veranstaltet der Club das VW & Audi Treffen Peine und seit 2010 zudem die markenoffene Custom Car Night. Die beiden Veranstaltungen wurden im vergangenen Jahr von über 8000 Tuning-Enthusiasten besucht. Mehr Infos zum Club findet Ihr auf www.vacp.de

VW & Audi Treffen Peine 2015 | Black & White by Martin Hillmann

Ihr wollt mehr? Hier gehts lang: facebook.com/VonGerman

Michael Peschel

Michael ist der Inhaber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der Agentur MP Medien sowie MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/vw-audi-treffen-peine-2015-black-white-by-martin-hillmann/

Created Mittwoch, 27. Mai 2015 Tags Classic & Tuning | Featured Document type Video
Categories Timeline Author Michael Peschel
 
27 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Ein neuer Blog rund ums Automobil: Driving News

Driving News

Die Messe Frankfurt hat einen neuen Blog gestartet: Driving news, the automotive blog. Wer jetzt einen reinen News Blog zur Automechanika und IAA - die zwei großen Automobilmessen in Frankfurt erwartet, liegt falsch. Ein bunt gemischtes Team aus allen Bereichen rund um die motorisierte Fortbewegung schreibt über alle möglichen Bereiche des Themas. Technische Innovationen, Veranstaltungen, wirtschaftliche Entwicklungen...

Der Blog richtet sich an ein internationales Publikum und ist deshalb in englischer Sprache - eine gute Gelegenheit, das Schulenglisch mal wieder aufzufrischen.

Mit im Autorenteam ist ein junger Mann, den Ihr vielleicht kennen könntet:

Driving News KLE

Gestern erschien mein erster Artikel - eine Projektbeschreibung über den EuroHotRod. Weitere Artikel sind in der Pipeline.

Noch ist der Blog sehr jung, aber ich erwarte, dass da viele interessante Themen zusammenkommen aus der automobilen Welt - öfters einmal reinsehen lohnt!

Original http://www.fusselblog.de/index.php/driving-news-blog-messe-frankfurt?blog=33

27 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Mehr Pfupf, Test Mazda CX-5 2199

Test Mazda CX-5

Mazda hat gerade einen Lauf. Der relativ kleine Hersteller bringt in erstaunlicher Kadenz neue Modelle auf den Markt, die auf Anhieb überzeugen. Aber auch die bestehednen Modelle werden mit Aufwand überarbeitet.

Schon klar, man hat bei Mazda nicht einen riesigen Aufwand betrieben, beim Facelift des CX-5. Aber man hat sich auch nicht nur auf das normale Programm beschränkt, will heissen, einfach vorne und hinten neue Lampen montiert. Die Japaner haben auch im Innenraum Hand angelegt und dem SUV auch noch gleich eine neue Topmotorisierung spendiert.
Der Vierzylinder-Benziner mit 192 PS aus 2,5 Litern Hubraum macht den Fünfsitzer zum richtig dynamischen Auto. Gekoppelt wird der Motor an ein sechsstufiges Automatikgetriebe, welches seine Sache zwar nicht rasend schnell, dafür ruckfrei und sehr vorausschauend macht. Zusätzlich gibt es nun einen Fahrmodusschalter. Betätigt man diesen, wird die Kennlinie des Gaspedals schärfer (mehr «Gas» mit weniger Pedalweg) und die Schaltpunkte des Getriebes werden nach oben verlegt. Weil so ein SUV aber kein Rennwagen ist, macht das alles nicht allzu viel Sinn. Am ehesten noch, bei langen Bergabfahrten. Dann hilft die Sportstellung, die Bremswirkung des Motors voll auszunützen. Während man beim Cruisen kaum etwas vom Motor hört wird er im obersten Drehzahlbereich schon etwas laut. Aber schön laut. Will heissen, der grosse Vierzylinder klingt richtig bissig. Auch klar ist, dass der Saugmotor (256 Nm) nicht derartige Drehmomentwogen zusammen bringt wie ein ähnlich potenter Turbobenziner. Aber, das stört irgendwie nicht sonderlich. Was auch am - für diese Fahrzeugkategorie geringem - Gewicht von 1515 kg liegen dürfte.
Mehr Pfupf, Test Mazda CX-5 2199
Das Fahrwerk des Mazda blieb nahezu unangetastet. Das ist gut so, denn der Wagen federt elegant ab, verzeiht aber auch die etwas sportlichere Gangart. Aber klar, ein Racer ist der CX-5 auch nach dem Facelift nicht. Wozu auch? Und, dank 4×4 und erhöhter Bodenfreiheit sind auch Ausflüge abseits befestigter Wege kein Problem für das Erfolgsmodell aus Hiroshima. Deutlich mehr getan hat sich im Innenraum. Die neue Mittelkonsole, die optimierte Geräuschdämmung und die verwendeten Materialien — das alles schafft ein behagliches Gefühl an Bord des Mazda. Natürlich hat man auch am Infotainmentsystem gearbeitet. Das Koppeln des Mobiltelefons klappt auf Anhieb, das Navi reagiert auch auf die Spracheingabe des Ziels sofort. Mazda ist auch hier auf einer Höhe mit teils deutlich teureren Konkurrenten. Aber eben, wir werden nie SUV-Fans, auch wenn der Mazf^da relativ leicht und sehr agil ist. Auch wenn wir den Platz des Japaners schätzen, hohe Sitzpositionen sind etwas für Mädchen.
Beim Verbrauch schlägt sich das Temperament des SUV erwartungsgemäss negativ nieder. Mit einem Durchschnittsverbrauch von 8,4 Liter pro 100 Kilometer liegt der Japaner in unserem Test gut einen Liter über der Werksangabe. Das scheint der Preis für die souveränen Fahrleistungen zu sein. Für viele Interessenten dürften die 160 PS des schwächeren Modells zudem genügen. Oder die 150 PS des Vierzylinder-Dieselaggregats. In der Summe der Fähigkeiten ist der Mazda CX-5 in seiner jüngsten Version aber sicher eine sehr valable Alternative zu den bekannten Grössen in diesem Segment. Und optisch macht der Wagen seit dem Update auch deutlich mehr her. Die Preise beginnen bei 27'900 Franken (ohne Allrad), unser Testwagen mit 192 PS hingegen kostet mindestens 43'200 Franken, auch, weil es diese Version nur mit Komplettausstattung gibt.
Mehr Mazda gibts im Archiv.


Mehr Pfupf, Test Mazda CX-5 2199

Text: Cha, Fotos: Werk.

Mehr Pfupf, Test Mazda CX-5 2199

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/test-mazda-cx-5-2199/seite_1-2

Mehr lesen von : Jan Gleitsmann

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24 Sep 2013

Jan Gleitsmann

Meine Name ist Jan Gleitsmann, ich bin Anfang 40 und seit damals™ autobegeistert. Als Steppke bin ich immer artig mit dem Fahrrad zu den Auto-Händlern unserer Stadt geradelt und habe alle Prospekte eingesammelt und dann zu Hause eingehend studiert (Hätte ich damals schon gewusst, dass es ein eBay geben wird, hätte ich die nie weggeworfen und wäre heute reich …). Mein erstes Auto war ein ’72 Fiat 500, der damals schon ein Klassiker war. Seitdem gibt es eigentlich immer einen Oldtimer in unserem Haushalt. Meine komplette Autobiographie kann man nachlesen. Ich fotografiere viel und leidenschaftlich, was sich in diesem Blog auch wiederspiegeln wird. Wer mehr von meinen Foto-Arbeiten sehen will, sollte sich mal bei Funky Photography umsehen.

Website: auto-geil.de

Created Dienstag, 24. September 2013 Created by Jan Gleitsmann Categories Autoren
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13 May 2015

2015 Audi R8 R8 Coupé ab dem 13. Mai 2015 bestellbar

2015-audi-r8-pressefoto

Im April 2007 erfolgte die Verkaufsfreigabe für den ersten Audi R8, heute nun, ganze 8 Jahre später, ab dem 13. Mai 2015, öffnet Audi die Bestellbücher für das neue Modell, welches seine Weltpremiere Anfang März auf dem Genfer Auto-Salon feierte. Mit 435 neu zugelassenen Einheiten im Jahre 2014 zählt der R8 wahrlich nicht zu den Topsellern im Sportwagen-Segment. Obschon Audi verlauten lässt, dass man seit 2007 immerhin 27.000 Audi R8 verkauft hat. Wenn auch nicht unbedingt vergleichbar, Porsche konnte für den 911er im Jahresdurchschnitt 2014 mehr Zulassungen (583) jeden Monat verzeichnen. Hier muss ich aber zumindest anfügen, dass das KBA in seiner Statistik alle 911er zusammenfasst.

Im Moment darf man sich im Audi Konfigurator das Audi R8 Coupé V10 plus 5.2 FSI quattro S tronic in Wunschkonfiguration zusammenstellen. Der Basispreis des 610 PS starken Sportwagens mit den vier Ringen liegt bei ebenfalls sportlichen 187.400 Euro. Nur als Anhaltspunkt, der neue Mercedes-AMG GT S liegt in der Basis bei 134.351 Euro, der 4 Liter V8 leister aber auch “nur” 510 PS. Der preiswerteste Nissan GT-R, der ja nun auch schon etwas in die Jahre gekommen ist, liegt im preiswertesten Fall bei 96.900 Euro, unter seiner Haube leistet der 3.8 Liter V6-Biturbo 550 PS. Die 50 PS leistungsstärkere Nismo-Version liegt in der Basis bei 149.990 Euro. Im Vergleich zum 560 PS starken Porsche 911 Turbo S hingegen, spart der geneigte Audi-Fan ein Paar Euro, der Zuffenhausener kostet in der Basis 197.041 Euro.

Was bringt der neuen R8 mit sich. 50 kg ist er leichter geworden, 40% steifer gar und das neue Aluminium-Carbon-Leichtbau-Chassis hat sich bereits im Lamborghini Huracán bewährt. Ein Baukasten im Supersportcar-Segment, auch schön. Der Mittelmotor ist geblieben, am Allrad-Antriebskonzept hat man ordentlich nachgelegt. Den Topspeed vom V10 plus gibt Audi mit 330 km/h an, den Sprint auf 100 km/h soll der Bolide in 3.2 Sekunden schaffen. Interessiert wirklich jemand, was das Ding verbrauchen soll? Na gut, den NEFZ-Verbrauch gibt Audi mit 11.8 l/100 km an.

Ab dem 13. Mai kann man dann auch den Audi R8 V10 (540 PS) zu einem Einstiegspreis von 165.000 Euro bestellen. Im Herbst 2015 dürfen die ersten Kunden dann mit den ersten Auslieferungen rechnen. Ich werde den neuen Audi R8 wohl schon Ende Juli fahren dürfen und hoffentlich auch ein schönes Ausfahrt.tv Video mitbringen.

Original http://auto-geil.de/2015/05/13/2015-audi-r8-r8-coupe-ab-dem-13-mai-2015-bestellbar/

Created Mittwoch, 13. Mai 2015 Tags 2015 | 2015 Audi R8 R8 Coupé | allgemein | audi | bestellfreigabe | Coupé | R8 Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
23 Apr 2015

Hyundai sendet Botschaften ins All

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Advertorial | Anzeige

Nur wer selbst keine Kinder hat wird den nachstehenden Clip von Hyundai nicht rührend finden. Die kleine Stephanie aus Houston vermisst ihren Vater, der als Astronaut auf der Internationalen Raumstation ISS arbeitet und dort oft lange bleiben muss. Sie wollte ihrem Vater eine besondere Nachricht schicken. Hyundai hat ihr mit der Nachricht geholfen und zu ihrem Vater ins Weltall gebracht wurde.

Ein Team von elf Hyundai Genesis-Fahrzeugen schrub gemeinsam auf dem Delamar Dry Lake in der Wüste von Nevada in den Vereinigten Staaten die Nachricht als „das größte Reifenspur-Bild“, die Nachricht hat eine Größe von 5.55 qkm. Ganz nebenbei hat man es damit ins Guinness-Buch der Weltrekorde 2015 geschafft.

Mitmachen!
Wenn Du auch eine Nachricht versenden willst – auch wenn keiner Deiner Lieben im All sitzt, dann brauchst Du nur ein kleines Video erstellen und kannst ganz nebenbei noch ein iPad Air2 oder ein iPhone 6 zu gewinnen. Wie das geht. Einfach hier entlang, bitte!

Wer sich für das Auto aus dem Clip interessiert, den Hyundai Genesis gibt es auch in Deutschland zu kaufen ab einem Preis von 65.500 Euro.

Original http://auto-geil.de/2015/04/23/hyundai-sendet-botschaften-ins-all/

Created Donnerstag, 23. April 2015 Tags Advertorial | allgemein | hyundai Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
14 Apr 2015

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

VW Golf Fans und Gran Tusimo 6-Eigner dürfen sich freuen. Volkswagen stellt den GTI Supersport vor: 503 PS starker VR6 TSI-Motor,7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG), 665 Nm, in 3.6 Sekunden von 0 auf 100 km/h, Top-Speed 300 km/h.

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

Die komplette Pressemeldung ungekürzt:

Volkswagen erweitert seinen GTI-Fuhrpark und schickt einen neuen Supersportler auf die virtuelle Rennstrecke. Unter der Haube des GTI Supersport röhrt ein 503 PS starker VR6 TSI-Motor mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG).

Das Design des Flitzers lässt die Volkswagen-Ikone mit purem Rennsport verschmelzen. Mit dem zweisitzigen Coupé rollt damit nach dem letztjährigen Roadster eine weitere Version des traditionsreichen GTI an den Start von Gran Turismo®6 – exklusiv für die Playstation®3.

Der erste Eindruck des Renners macht direkt klar: Der Supersport folgt dem Willen der Fans und den Gesetzen der Rennstrecke. Die 665 Nm Drehmoment katapultieren den GTI virtuell in nur 3,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer. Bei Vollgas ist erst bei über 300 km/h Schluss. Die brachiale Power wird mithilfe des Allradantriebes 4MOTION und 20 Zoll großen, weiterentwickelten GTI-Leichtmetallfelgen auf den virtuellen Asphalt gebracht.

Auch beim Blick in den Rückspiegel lehrt der GTI Supersport seinen Konkurrenten das Fürchten: Zwar erinnert die Grundform der Karosserie noch an den GTI-Ahnen, jedoch ist jede Pore des neuen Sprösslings der GTI-Familie auf Racing getrimmt. Die Optimierung der Proportionen und Karosserieflächen schaffen einen extremen Tiefpunkt und eine perfekte Performance. Die umfangreiche Verwendung von Carbonelementen macht den neuen digitalen Sportwagen zudem zu einem Leichtgewicht mit nur sagenhaften 2,5 Kilogramm pro Pferdestärke.

Die breite bullige Frontpartie der strömungsoptimierten Karosserie ist geprägt von vertikalen Lichtmodulen und großzügigen Lufteinlässen in der modelltypischen Wabenstruktur. Während die breite Schulter im Heck des Fahrzeugs für eine ideale Belüftung der Bremsen sorgt, pressen der markante Dachkantenspoiler und der extrovertierte Diffusor den Supersport bei der Zeitenjagd regelrecht auf die Fahrbahn.

Farblich hüllt sich die neueste Schöpfung aus dem Hause Volkswagen auf Wunsch in „Reflexsilber“, „Gran Turismo Red“, „Lapiz Blue“ oder „Oryxweiß“ und steht den Spielern von „Gran Turismo 6“ ab sofort zum Download zur Verfügung.

Der sechste Titel der legendären und exklusiv für die Playstation erscheinenden Rennspielserie ist seit 2013 im Handel erhältlich. Der Fuhrpark des Bestseller-Titels umfasst knapp 1.200 verschiedene Fahrzeuge, die auf insgesamt 37 Strecken um den Sieg kämpfen.

Weitere Eindrücke und Informationen unter www.volkswagen.com/visiongti

Gran Turismo6 kostet bei Amazon für gerade mal 24 Euro.

Original http://auto-geil.de/2015/04/14/vw-golf-gti-supersport-fuer-gran-turismo6/

Created Dienstag, 14. April 2015 Tags allgemein | Golf | Gran Turismo 6 | Gran Turismo6 | GTI Supersport | Playstation | PS3 | sony | vw Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
13 Apr 2015

Ich baue mir einen Mercedes-Benz 300 SL! (Folge 1)

mercedes-300-sl-gullwing

Im März 2012 hatte ich das unverschämte Glück, einen Mercedes-Benz SL 300 Coupé Gullwing (W198) fahren zu dürfen. Mercedes hatte das Fahrzeug im Rahmen der Fahrveranstaltung zum damals neuen Mercedes SL (R231) mit nach Spanien gebracht und uns Bloggern die Chance gegeben, diese wundervolle Ikone zu fahren. Ich muss heute noch grinsen, wenn ich nur an diesen Fahrspass denke. Nun schätze ich mich schon glücklich, dass ich den Flügeltürer mal fahren durfte, an besitzen ist leider nicht zu denken. Beim Stöbern im aktuellen Sonderheft der Oldtimer-Markt “Preise” kann einem schon ganz schön mulmig werden.

Der Gullwing wird im Zustand 1 heute mit 1.4 Millionen Euro gehandelt. Und selbst im Zustand 4 muss der geneigte Liebhaber immerhin 760.000 Euro auf den Tisch legen. Unerreichbar. Ja. Zumindest im Massstab 1:1. Anfang des Jahres erreichte mich eine Email mit einer Pressemitteilung der Firma Eaglemoss Collections. Die Überschrift lautete verlockend Originalgetreues 1:8-Modell des legendären Mercedes 300 SL. Ich baue ja gerne mit Lego (zB Lego Volvo L350F Radlader 42030 oder Lego Technic “mobiler Schwerlastkran” 42009), aber der Modellbau hat bei mir ein Kindheitstrauma von verklebten Fingern und unmenschlich teuren Farbtöpfchen hinterlassen. Nichts für mich. Aber halt – alles was man benötigt ist ein Schraubenzieher und eine Zange? Da bin ich doch dabei.

Gut meiner Frau habe ich wohl unterschlagen, dass es sich um ein Modell im Massstab 1:8 handelt. Das heisst nicht mehr und nicht weniger als 56,5 Zentimeter Länge, 22,4 Zentimere Breite bei einem Gewicht von insgesamt 7.3 Kilogramm. Yes! Und Wow. Und nicht “Wo willst Du das denn hinstellen?” So habe ich mal freundlich angefragt, ob man den Interesse an einer Kooperation habe. Man war geneigt und so bekomme ich jetzt regelmässig im Abo einen Teil des Bausatzes zu geschickt. 100 Wochen, also nicht ganz zwei Jahre, werde ich nun nach und nach mir meinen ganz eigenen Mercedes-Benz 300 SL zusammen bauen können.Wer es mir gleich tun will, möge die Webseite von Eaglemoss Collections zu diesem Modell aufrufen: www.300sl-modell.de. Da kann man jederzeit noch einsteigen. Und sich entweder alle Teile auf einmal bestellen oder das Ganze eben – wie ich – ganz entspannt angehen. Die erste Ausgabe gibt es für einen symbolischen Euro, die zweite Ausgabe kostet dann 5,99 Euro und für alle weiteren Ausgaben werden 11,99 Euro fällig. Und keine Bange, das Set ist von Mercedes-Benz ordentlich lizensiert – entsprechende Aufkleber findet man auch an der Verpackungen.DSC_1302.jpg
Mich hat die erste Ausgabe auch schon unlängst erreicht. Sicher verpackt ist das Set aus einem dünnen Magazin, einem Poster mit vielen Modellbildern und dem ersten Baustein des Bausatzes bei mir eingetroffen. Der erste Teil des Bausatzes besteht aus der Motorhabe und Kühlergrill-Teilen. Und schon bei auspacken habe ich gemerkt, dass wir hier nicht Kinderspielzeug auspacken. Die Haube ist nur nur 15 Zentimeter breit und fast 20 Zentimeter lang, sondern liegt auch angenehm schwer in der Hand. Die mitgelieferten Schräubchen hingegen sind ziemlich filigran, da muss ich mit meinen Wurstfinger schon etwas aufpassen.DSC_1304.jpgDas beiliegende Magazin hat 14 Seiten. Seite 4 und 5 dienen als Bauanleitung, die restlichen Seiten sind als nette Lektüre gedacht. Man kann sich über die Geschichte des 300SL schlau lesen. Sein “Rennsport-Erbe” wird behandelt: Der Mercedes 300SL war der schnellste Straßenwagen seiner Zeit. Dank genialem Design und Flügeltüren gilt er als erstes Supercar der Welt. Aber nicht nur die Marke Mercedes wird behandelt – auf den nächsten Seiten geht es um das Thema “Goldenes Autozeitalter” – Kraft und Eleganz waren die Hauptzutaten der Sportwagen, die die 1950er zum Kultjahrzehnt des Automobilbaus machten. und auf der letzten Seite findet sich ein Profil aus einer Reihe “Berühmte Fahrer” in der Sir Stirling Craufurd Moss kurz potraitiert wird. Kaum ein Fahrer hat den Rennsport mehr geprägt als Stirling Moss, der 1955 in einem Mercedes_Benz 300SLR die Mille Miglia gewann.Rundum bin ich sehr angetan vom ersten Packet, auch wenn ich die Haube erstmal in der Verpackung lassen, bis ich weitere Anbauteile erhalte. Mal sehen, was in der nächsten Verpackung so auf mich zukommt.

Original http://auto-geil.de/2015/04/13/ich-baue-mir-einen-mercedes-benz-300-sl-folge-1/

13 Apr 2015

Mit dem Audi A7 piloted driving concept auf der Autobahn A9

Anfang des Jahres hat Audi auf der CES in Las Vegas ein Versuchsfahrzeug mit dem Spitznamen “Jack” vorgestellt. In der Pressemitteilung hier Jack dann etwas sperrig “Audi A7 piloted driving concept”. Damals hatte man sich einen Tross Journalisten eingesammelt und war vom Silicon Valley aus nach Las Vegas gefahren. Jeder Journalist hatte auf den 900 Kilometern ausreichend die Gelegenheit sich von Jack über den amerikanischen Highway chauffieren zu lassen. Autonomes Fahren – oder wie man in Ingolstadt sagt “Pilotiertes Fahren”. Wie man es auch immer nennt, es geht darum, dass sich ein Fahrzeug ohne Hilfe des Fahrers eigenständig im Verkehr bewegen kann. Die Weiterentwicklung von den heutigen Fahrer-Assistenz-Systemen, die den heutigen Fahrzeugen ja durchaus schon teilautonomes Fahren ermöglichen. Da denke ich insbesondere an das Zusammenspiel eines adaptiven Tempomat in Verbindung mit einem aktiven Spurhalte-Assistenten. Diese Kombination wird ja heute schon u.a. von Mercedes und Form in Form eines Stau-Assistenten angeboten.Audi will aber eben mehr. Mercedes und BMW natürlich auch. Audi hat nun klar erklärt, dass sie 2017 mit dem neuen Audi A8 ein System zur Serienreife gebracht haben wollen, mit dem der Fahrer dann durch ein hochautomatisiertes Fahrzeug entlastet wird im Stau. Der Audi-Stau-Pilot ist also längst beschlossen und gehört natürlich zu den Bausteinen, die Jack jetzt auch gerade testet. Sich fahren lassen, das hört sich erstmal etwas gruselig an, wenn man bedenkt, dass da ein Computer mit der Größe eines Tablets die massgeblichen Aufgaben übernimmt. Ich hingegen hatte weder Angst noch Bedenken und konnte meine Probefahrt auf der A7 von Ingolstadt in Richtung Nürnberg durchaus geniessen, wie man sicherlich in dem nachstehenden Video ohne Zweifel erkennen kann:

Ich freue mich auf jeden Fall über die Entwicklung im Bereich “Autonomes Fahren” und bin gespannt, wie die Mitbewerber aus München und Stuttgart auf ihrer Seite das Thema vorantreiben werden. Ich war zusammen mit Tom Schwede bei dem Event, seine Eindrücke könnt ihr in seinem Blog lesen: Rendezvous mit Jack: Im Audi A7 piloted driving concept auf der Autobahn. Jens war zwar nicht dabei, hat sich aber auch ein paar Gedanken zu dem Thema gemacht: Autonomer Audi A7 “Jack” unterwegs auf der Autobahn A9

Original http://auto-geil.de/2015/04/13/mit-dem-audi-a7-piloted-driving-concept-auf-der-autobahn-a9/

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09 Apr 2015

4 Fragen an Stefan Lamm, Leiter Exterieur Design SEAT

SEAT-Design-Chef-Stefan-Lamm

Stefan Lamm ist als Leiter Exterieur Design bei SEAT für die Formsprache der spanischen Modelle mit verantwortlich. Der gebürtige Dortmunder hatte sich bereit erklärt, mir vier Fragen zu beantworten. Ich habe mich gefreut, denn der gute Mann, zunächst für 10 Jahre bei Ford unter Vertrag, seit dem 1. Februar 2015 nun für SEAT am Start, holt nicht weit aus, sondern bringt seine Aussagen mit wenigen Worten auf den Punkt:

Jan: Sie sind von Ford zu Seat gewechselt. Die Design-Philosophien der beiden Marken dürften sich erheblich unterscheiden. Wie muss man sich die Einarbeitung vorstellen?

Stefan: Grundsätzlich ist es immer eine spannende Herausforderung, so eine neue Aufgabe. Am Anfang ist es wichtig zu beobachten und zu analysieren und sich mit den Markenstrategien vertraut zu machen, sie zu verstehen, denn drauf kann man aufbauen. Das grosse Bild der Firmenkultur und des Konzerns zu verstehen ist ausschlaggebend. Dafür sind Dialoge und Kommunikation essenziell. Daher versuche ich, zügig spanisch zu lernen.

Jan: Was sind Ihre Hausaufgaben für die nächsten Jahre?

Stefan: Die Kernhausaufgabe wird sein, das erfolgreiche, starke und charakteristische SEAT Design weiter zu entwickeln und neue Akzente zu setzen.

Jan: Wird es künftig ein neues Seat-Design aus „Ihrer Feder“ geben?

Stefan: Ein SEAT Design wird immer im Team entwickelt. Dieses Team möchte ich mit neuen Ideen inspirieren.

Jan: Wie schätzen Sie aktuelle Designsprache von Seat ein?

Stefan: Durch den aktuellen Leon hat die Marke einen hohen Stellenwert im Markt bekommen. Sehr charakteristisch, dynamisch, sportlich und präzise in der Ausführung. Die Formensprache ist klar, einfach und vor allem emotional. Eine tolle Basis, um darauf aufzubauen.

Original http://auto-geil.de/2015/04/09/4-fragen-an-stefan-lamm-leiter-exterieur-design-seat/

Created Donnerstag, 09. April 2015 Tags allgemein | Interview | SEAT | Stefan Lamm Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
09 Apr 2015

Rallye-Sport: 2015 ŠKODA Fabia R5

2015-SKODA-Fabia-R5

Im letzten Jahr habe ich ja den ADAC Opel Rallye Cup eine Saison lang begleitet. Für mich war das damals eigentlich nur ein Job als Kameramann. Mittlerweile, nachdem die neue Saison jetzt angefangen hat, merke ich aber, dass mich dieser Rallye-Virus von dem sie alle sprechen wohl durchaus befallen hat, wenn er auch noch nicht so ganz sichtbar ausgebrochen ist. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ich sofort begierig auf die Pressemeldung von Skoda in meinem Postfach geklickt habe, die da eigentlich nur die Information beinhaltet, dass der Fabia R5 von ŠKODA jetzt seine Zulassung als RallyeFahrzeug bekommen hat. Ja, auch da gibt es selbstredend ein strenges Reglement.

Gemäß FIA-Reglement ist der ŠKODA Fabia R 5 mit einem 1,6-Liter-Turbomotor ausgestattet. Das ist eine deutliche Änderung gegenüber dem Zweiliter-Saugbenziner des Fabia Super 2000. Zudem kommen im neuen Auto mit Allradantrieb ein sequentielles Fünfganggetriebe und McPherson-Federbeine zum Einsatz. Das Gewicht beträgt, wie vom Regelwerk vorgeschrieben, mindestens 1.230 Kilogramm. Für die Feinabstimmung und das optimale Zusammenspiel der hochmodernen Komponenten investierte das Team von ŠKODA Motorsport seit dem Projektstart 15 Monate intensive Entwicklungsarbeit.

Soweit ich es habe munkeln hören, plant ja auch Opel einen Corsa R5. Citroen hat mit dem DS3 als R5 Version bereits vorgelegt. Somit wären auf einen Schlag eine ganze Menge neuer R5-Rallye-Fahrzeuge am Markt verfügbar. Und da Konkurrenz ja bekanntlich das Geschäft belegt, wäre es doch zu schön, wenn die deutsche Rallye-Serien durch diesen Schub vielleicht auch bei uns in Deutschland ein wenig mehr ins Rampenlicht treten würde. Ich persönlich mache mir ja nichts aus Motorsport, aber wenn, dass sagt mir der Rallye-Sport durchaus am Meisten zu.

Original http://auto-geil.de/2015/04/09/rallye-sport-2015-skoda-fabia-r5/

Created Donnerstag, 09. April 2015 Tags allgemein | Citroen DS3 R5 | fabia | Opel Corsa R5 | R5 | rallye | skoda | ŠKODA Fabia R5 Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
05 Apr 2015

Volkswagen VW T6 in T minus 10 Tagen

volkswagen-t6-teaser

Mit einem, wie ich finde sehr schönen Clip, stimmen uns die Verantwortlichen von Volkswagen Nutzfahrzeugen auf die Weltpremiere des neuen VW T6 ein. Die neue Generation VW Multivan und VW Transporter werden am 15. April 2015 in Holland der Presse präsentiert. Ganz neu ist in diesem Zusammenhang auch ein eigener Youtube-Kanal für die VW Nutzfahrzeuge, also Amarok, Caddy, die T-Baureihe und den VW Crafter.

Am Exterieur soll sich wohl nicht so viel geändert haben, Gerüchten zufolge zeigt sich der neue T6 als mildes Facelift gegenüber seinem Vorgänger. Ein ersten Ausblick auf die neue Front hatte Volkswagen ja schon im Herbst letzten Jahres mit der Studie Tristar gegeben. Aus dem Clip kann man hingegen, dass der T6 – zumindest optional – mit neuen LED-Scheinwerfern daherkommt.

Im Innenraum hatte die Tristar-Studie hingegen schon gezeigt, dass man gewillt ist, einiges zu ändern. Die neuste Generation von Volkswagen Infortainment wird wohl auf jeden Fall verfügbar sein. Spannend dürfte sein, ob Volkwagen den gleichen Fehler macht wie Mercedes und praktische Ablagenflächen einem “sauberen” Innenraum-Design opfert.

Generell bin ich sehr gespannt, ob Volkswagen sind mit dem neuen T6 dann wieder locker vor Mercedes mit seiner V-Klasse und dem Vito setzt, die ja zuletzt sowohl bei der Fachpresse als auch bei der potentiellen Käuferschaft sehr gut angekommen war. Bis ich auf Ausfahrt.tv ein T6 Video zeigen kann, wird es ja noch ein Weilchen dauern. Wer ab dem 15.04. vergleichen möchte, kann sich ja jetzt nochmal das Ausfahrt.tv Video ansehen, was wir seinerzeit bei der Fahrveranstaltung der V-Klasse gedreht haben:

Original http://auto-geil.de/2015/04/05/volkswagen-vw-t6-in-t-minus-10-tagen/

Created Sonntag, 05. April 2015 Tags allgemein | Multivan | t-baureihe | T6 | Transporter | Volkswagen | Weltpremiere | Werbeclip Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
02 Apr 2015

#mbrt15 – Guarding the new Mercedes GLE

#mbrt15 – Guarding the new Mercedes GLE

Vor zwei Jahren hat Mercedes die Idee aufgegriffen, im Rahmen des USA-Roadtrips #mbrt13 eines ihrer neuen Fahrzeuge von Online-Journalisten zu seiner Weltpremiere begleiten zu lassen. 2013 wurde in Detroit die neuen Mercedes E-Klasse vorgestellt und von Los Angeles haben sie ein paar andere Onliner und ich damals zur NAIAS nach Detroit begleitet. In 5 Tagen haben wir damals 4.500 Kilometer abgerissen. Unter dem Dach des Hashtag #mbrt14 standen im letzten Jahr gleich Roadtrip mit Fahrzeugen von Mercedes-Benz an. Im Januar 2014 begleitete wieder ein kleiner Tross von Online-Multiplikatoren ein brandneues Fahrzeuge zur Weltpremiere nach Detroit, dieses Mal (#mbrt14) war es die neue C-Klasse und die Reise führte von Houston über den US Produktionsstandort von Mercedes in Tuscaloosa in Alabama nach Detroit zur NAIAS. Das waren dann 2.300 Kilometer in 4 Tagen. Am Ende des Jahres 2014 führte dann noch mal ein Mini-Roadtrip ein paar Teilnehmer von Sunnyvale nach Los Angeles, allerdings ohne irgendeine neues Fahrzeug zu begleiten.

Google Map of Greensboro, NC

Neues Jahr, neues Hashtag. Im Rahmen von #mbrt15 hat nun gerade wieder eine Gruppe an einem ähnlichen Roadtrip teilgenommen. Es galt den neuen Mercedes GLE (also den Nachfolger des ML bzw der M-Klasse) von seinem Produktionsort Tuscaloosa zur Auto Show in New York zu begleiten. Mit der kürzesten Verbindung sind das gerade mal 1.600 Kilometer, die Route war aber auf einen 2.600 Kilometer langen Roadtrip, den die Mitfahrer in 4 Tagen erfolgreich zurück gelegt haben. Unlängst wurde der GLE in Detroit präsentiert und der Großteil der Gruppe befindet sich auch schon wieder auf deutschem Boden.

Jede Menge Foto-Impression findet man bei Instagram oder Tumblr. Der einzige mitgereiste Deutsche, der regelmässig in Schriftform von Roadtrip berichtet hat, war Philipp Deppe von Mercedes-Benz Passion Blog:

Den Bildern und der Philipps Geschichten nach zu urteilen, hatten die Teilnehmer wieder eine Menge Spass. Ich hoffe, dass der Daimler dieses Form der Roadtrips auch in den kommenden Jahren beibehalten wird. Für mich war es immer eine schöne Mischung zwischen exklusiven Einblicken, wunderschönen Landschaften und jeder Menge Autofahren, was ich in den USA immer besonders gerne tue.

Original http://auto-geil.de/2015/04/02/mbrt15-guarding-the-new-mercedes-gle/

Created Donnerstag, 02. April 2015 Tags #mbrt13 | #mbrt14 | allgemein | mbrt15 | Mercedes GLE | mercedes-benz | roadtrip Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
29 Mar 2015

Citroen C4 Cactus Gewinnspiel für VJs und Musiker

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Vor ein paar Tagen noch hatte ich drüben bei Fredericken geschrieben, dass mir der Citroen C4 Cactus so ganz in schwarz durchaus sehr gefällt. Gestern bin ich dann über ein Gewinnspiel von Citroen Deutschland gestolpert, welches die Kölner wohl begleitend als Werbepartner der RTL Castingshow Deutschland sucht den Superstar initiiert haben.

Musiker haben die Möglichkeit ein Musikvideo einzureichen und als Hauptgewinn winkt dann ein neuer Cactus. Aber auch Leute wie ich, die nicht mal bei We will rock you den Takt klatschen können, haben eine Chance. In der Fun Challange kann man vorhandene, von Citroen gestellte Musik als Hintergrund nehmen und ein spassiges Cactus-Video drehen. Auch hier kann man einen Cactus als Hauptgewinn mitnehmen.

Ich bin versucht, selbst an letztgenanter Variante teilzunehmen. 30 bis 50 Sekunden soll das Video lang sein, und in irgendeiner Form Bezug zum Citroen C4 Cactus nehmen. Innerhalb von zwei “Staffeln” werden die Gewinner ermittelt, seine Video muss man jeweils vor dem 10.4. bzw. 25.4. hochgeladen haben – zumindest wenn ich das richtig verstehe.

Ihr kennt den Citroen C4 Cactus noch gar nicht, dann mal fix das vorstehende Ausfahrt.tv Video ansehen. Alternativ – ich habe auch einen Fahrbericht zum 2014 Citroen C4 Cactus e-HDI 92 ETG6 “Feel” geschrieben.

Original http://auto-geil.de/2015/03/29/citroen-c4-cactus-gewinnspiel-fuer-vjs-und-musiker/

Created Sonntag, 29. März 2015 Tags allgemein | c4 | Cactus | citroen | Citroen C4 Cactus | gewinnspiel Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
 
24 Mar 2015

Volkswagen ab Juni 2015 mit Apple CarPlay an Bord

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Ich war gestern zu Gast in der Technischen Entwicklung bei Volkswagen in Wolfsburg (mehr dazu alsbald auf MobileGeeks.de im smart cars Hub). Ich durfte mir den VW Golf R Touch ansehen, was ich in Las Vegas nicht mehr geschafft hatte. Und danach wurde mir im neuen VW Passat GTE der neuste Stand des VW Infotainment-Systems “Discover Pro” vorgeführt. Neben ein paar für mich jetzt nicht so ganz spannenden kleineren Neuerungen, wird Volkswagen ab Juni 2015 alle Fahrzeuge, die über ein Discover Pro verfügen, auch mit Apple CarPlay ausliefern.

Im März letzten Jahres hatte mir noch Mercedes-Benz auf dem Auto-Salon in Genf in einer neuen C-Klasse (W205) Apple CarPlay präsentiert. Seitdem ist bei den Stuttgartern in dieser Richtung aber leider wenig passiert. Weder bei der Fahrveranstaltung zur neuen C-Klasse Ende März 2014 wurde das Thema vertieft oder gar erneut gezeigt, noch bei der Weltpremiere des C-Klasse T-Modells in Bremen im Mai 2014. Auch bei der Weltpremiere des potenten Mercedes-AMG C63 in Paris im Oktober 2014 wollte man Apple CarPlay zeigen, noch bei der Fahrveranstaltung zum Mercedes-Benz C450 und Mercedes-AMG C63 im Februar 2015 konnte man das COMAND Online in Verbiundung mit CarPlay sehen oder gar bedienen. Meine Nachfrage wurde mit einem freundlichen Murren beantwortet.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es für die deutschen Automobil-Hersteller ungewohnt und ungemütlich ist, mit Firmen wie Apple und Google zu verhandeln. Ist man doch sonst in der Regel in der Position die Verhandlungen von oben herab zu führen, muss man bei den beiden Silicon Valley Riesen sehen, dass man auf Augenhöhe bleibt. Bjoern Habegger von mein-auto-blog.de hat auf Anfrage erfahren, dass Mercedes weiterhin an einer Lösung arbeitet.

Nun denn, Wolfsburg scheint hier mehr als eine Nasenlänge Vorsprung zu haben. Und ich bin gespannt, wann wir dann CarPlay auch bei den Konzern-Kindern Audi, Skoda und Seat sehen werden. Mit dem MIB II, der zweiten Generation seines “Modularen Infotainment Baukasten”, sollen dann neben Apple CarPlay (in Verbindung mit iOS 8.3) auch Schnittstellen für MirrorLink und Android Auto bereit stehen. Flink waren die Wolfsburger auch, oder eben clever in der Pressearbeit, denn erst im Januar 2015 auf der CES hatten sie sich öffentlich dazu bekannt künftig auch mit Apple zusammen arbeiten zu wollen.

Einen kleinen Haken hat die Geschichte aber für alle Bestandskunden. Die neuen Funktionalitäten lassen sich leider nicht per Software-Update nachrüsten, Volkswagen hat die Hardware der Head-Unit (ich sag mal die Hardware des “Radios”) ändern müssen.

Dennoch, ich bin guter Hoffnung bei der nächsten VW Fahrveranstaltung Mitte/Ende April zum ersten Mal Apple CarPlay selbst im Auto nutzen und ausprobieren zu können.

Original http://auto-geil.de/2015/03/24/volkswagen-ab-juni-2015-mit-apple-carplay-an-bord/

04 Mar 2015

Fotos Genf 2015 Mercedes-Benz G500 4×4² Studie (W463)

Verdammt! Ich stand bestimmt 3 Minuten völlig regungslos in Genf vor diesem Monster. Mercedes hatte in Genf so viel aufgefahren, dass der 2015 Mercedes-Benz G500 4×4² Studie quasi in einer Nebenrolle gequält wurde. Für mich, als Liebhaber der Mercedes G-Klasse war es DAS Messe-Highlight schlechthin.Und ja, ich hasse Mercedes auch ein bisschen dafür, dass sie das Fahrzeug gebaut haben. Die Studie bezeichnen die Stuttgarter selbst als seriennah, das Monster wird also in den Verkauf kommen. Nun ist die G-Klasse per se schon kein Schnapper, ich denke mal, dass der finale Mercedes-Benz G500 4×4² dann so ab 200.000 Euro kosten wird und vermutlich in zahlreichen Wüstengarage gleich neben dem Mercedes-Benz G 63 AMG 6×6 ein schattiges Plätzchen finden wird.In der G-Klasse sitzt man ja so schon verdammt hoch, dass ist mir zuletzt noch mal so richtig bewusst geworden als ich mit einem Mercedes G550 in Kalifornien gefahren bin. Selbst im Land der Riesenautos, guckt man immer noch auf die anderen Verkehrsteilnehmer herab. Dank Portalachsen unter dem Mercedes-Benz G500 4×4² sitzt man jetzt noch höher und darf den Kopf noch weiter nach unten neigen.Achtung, das nachstehende Video ist nur 3:12 Minuten lang, aber ich habe es schon *hüstel* ein paar Mal angesehen – leider besteht für empfängliche Personen absolutes Suchtpotential:

Original http://auto-geil.de/2015/03/04/fotos-genf-2015-mercedes-benz-g500-4x4%C2%B2-studie-w463/