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14 May 2012

Probefahrt: Der Porsche Cayman R – Radikal!

GASTBEITRAG: Kim-Christopher Granz schreibt unter designlovr.net über Design, Fotografie und Werbung. Im Dialog mit der Werbebranche und mit deren Persönlichkeiten im Fokus, stellt er täglich neue Bewegungen und Trends vor und diskutiert diese und alles, was die Welt im kreativen Sinne sonst noch bewegt.

Mein 23. Geburtstag stand unter dem Stern: „Reduzierung – auch eine Art, Extreme zu steigern.“ Schon die Headline des Leihvertrages macht mir unmissverständlich klar, dass Porsche mit dem kleinen Bruder des 911 Carrera einen hochspezialisierten Jäger, gezeichnet von Kraft, Agilität und gute Reflexe, auf die Straße gebracht hat, der vermutlich das Fahrerlebnis eines Sportwagens um einiges zu schärfen vermochte. Nach einer kurzen Unterschrift auf dem Leihvertrag wurde mir der Schlüssel für den Zuffenhausener Rennboliden überlassen und meine viertägige Reise – selbst an meinem Geburtstag saß ich 16 Stunden im Auto – konnte beginnen!

Alleine der Gedanken nun für vier Tage einen Porsche sein Eigen nennen zu dürfen, war ein absolut geniales, ach was, ein einfach unglaubliches Gefühl sage ich Dir! Schon durch das tiefe Einsteigen in den Porsche Cayman R verspürte ich eine angenehme Verbundenheit mit dem Auto und schnell wurde das Verlangen nach „Mehr“ in mir geweckt! Doch immer ruhig mit den „jungen Pferden“.
Als eigentlicher Design Enthusiast galt es sich erst einmal ein gesamt Bild bezüglich des Ex- sowie Interiors zu verschaffen: „Maximieren durch reduzieren“, so lautet resultierend die Faustformel beim Design des Porsche Cayman R.

Aus den gewonnenen Design-Eindrücken ließ sich schließen, dass der Cayman R kompromissloser, schärfer und radikaler sein sollte als je ein Porsche zuvor und dabei war den Ingenieuren anscheinend jedes Mittel recht, solange es dem Fahrer zugute kommt – ein konsequentes Mittelmotorkonzept in Verbindung mit rigoroser Gewichtseinsparung und nochmals gesteigerter Leistung im Gegensatz zum kleineren Porsche Cayman S. Kurz: 55kg weniger und 10 Pferdestärken mehr!
Mittlerweile ging einige Zeit ins Land und so langsam hielt mich nichts mehr! Ich musste den Schlüssel umdrehen: Ein absolut geiles Geräusch beim Anlassen des 3,4-Liter-Boxermotors bot sich mir. Mein Gefühl in dem Moment als die Sechszylinder geflutet werden? Ich kann es Dir kaum beschreiben!

Glücklicherweise befindet sich hinter meiner Haustür eine meist unbefahrene Autobahn mit rund 12 Kilometer Wegstrecke. Eine ideale Länge für die 330 Pferdestärken des Cayman R!
Kaum an der Autobahnauffahrt angekommen noch schnell das kleine „Zauberknöpfen“ Sport+ gedrückt und schon ging es ab! Auf die abrupte Kick-Down-Berührung des Gaspedals reagierte der Cayman R mit radikalem Vorwärtsdrang und beschleunigte in rund 5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Und damit nicht genug! Bei 280 km/h hörte der Cayman auf zu beschleunigen! Kaum war die Spitzengeschwindigkeit erreicht, folgte auch ein fast schon erwarteter Kommentar von der Beifahrerseite: „Mehr geht nicht?!“ – HALLOOO – 285 – ZWEIHUNDERTFÜNFUNDACHTZIG?! Mehr muss denke ich nicht dazu gesagt werden, oder was meinst Du?!

Das Fahrgefühl des Cayman R ist durch das 20mm tiefergelegte und neu abgestimmte Fahrwerk im Gegensatz zum Cayman S ein echtes Erlebnis für den Rücken! Durch die unterschiedlichen Druckstufen der 4 Stoßdämpfer ist selbst eine Langstrecke von rund 550 Kilometer an einem Stück möglich, ohne das irgendwelche Beschwerden auftreten! Vielleicht kann es aber auch sein, dass ich einfach so viel Benzin im Blut hatte, dass mein Rücken gar keine Zeit gefunden hat, irgendwelche Wehwehchen zu signalisieren *schmunzel*.

Die Zeit mit „meinem“ Porsche verging wie im Flug. Schnell waren die vier Tage um. Doch dann bot sich mir am letzten Tag noch ein besonderes Schmankerl: Auf der Autobahn irgendwo in Mitteldeutschland überholte mich in einer 120er Zone ein Lamborghini LP 570-4 Spyer Performante. Konnte ich mir das so einfach bieten lassen? Mit bedacht das der Lamborghini mit seinen rund 570 PS meinen kleinen Alligator vermutlich nur zum „spielen“ hernehmen würde, lies ich mir die Chance nicht entgehen: Sport+ Taste gedrückt und Gas!
Nach zwei, drei kleinen Sprints unter Berücksichtigung der Straßenverkehrsordnung zog ich gleich auf. Wir lächelten uns an und verständigten uns auf einen gemeinsamen „Boxenstop“ auf dem nächstgelegenen Parkplatz. Das Ende vom Lied? Eine Einladung in die Privatgarage eines Liebhabers, der neben Lamborghini seit rund 32 Jahren Porsche fährt und einen 911 Carrera GT3 RS in seiner Garage stehen hat!

Nach 96 Stunden hieß es dann „Auf Wiedersehen Cayman R!“. Mit einer Träne im Auge winke ich „meinem“ davon fahrenden Porsche hinterher und denke mir: Welche nächste Bank lohnt es sich zu überfallen?!
Für mich als mittlerweile 23-jährigem einstigen „Ich-mach-kein-Führerschein-Muffel“ – ich habe meinen Führerschein erst mit 20 gemacht – ist in diesen 4 Tagen ein wahrer Traum in Erfüllung gegangen: „Ein mal im Leben einen Porsche fahren!“

Bedanken möchte ich mich abschließend noch einmal bei Jan, der mir einige Textzeilen hier in seinem Blog zur Verfügung gestellt hat, um zu erfahren was es heißt ein „Auto-Blogger“ zu sein. Ebenso möchte ich mich auch hier noch einmal bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG für die tolle Unterstützung bedanken – Vielen vielen Dank!

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Fotos: Kim-Christopher Granz, Camillo Pfeil

Original: "Auto .. geil"

Created Montag, 14. Mai 2012 Created by designlovr Categories Timeline Tags 2012 | bewegungen | cayman | cayman r | fokus | gastbeitrag | glich | granz | porsche | Probefahrten | welt
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28 Jul 2015
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Drag Queen..., Dodge Challenger Drag Pak-1725

Dodge Challenger Drag Pak

Es lebe: die Vernunft.

Es ist ja überall nur noch: Stau. Und dort, wo es ausnahmsweise mal keinen Stau hat, dort steht: der Schutzmann. Aber einen Ort gibt es noch, da besteht ein bisschen künstlerische Freiheit: die Ampel. Sie hält dem Piloten vorne mal für ein paar Meterchen den Verkehr weg - und vor Freunden und Helfern braucht man auch keine Angst zu haben, sie rechnen ja nicht damit, dass man bei Grün dann vielleicht mal sanft über das Ziel hinausschiesst.
Dodge hat dafür das perfekte Auto entwickelt. Also, eigentlich sind es zwei, ein 354er, also: 5,8-Liter, dafür supercharged, genannt Gen-III-Hemi, und ein 7-Liter, naturally aspirated, die für den Challenger zu haben sind. PS-Angaben gibt es keine, wir gehen davon aus, es gibt: reichlich. Geschaltet wird über eine 3-Gang-Automatik mit wunderbarem Hurst-Knüppel. Das Fahrwerk und vor allem die Reifen wurden den Anforderungen angepasst: vorne gibt es mickrige 15-Zöller, hinten anständige 30-Zöller.
Ach, da möchten wir doch mal sehen, wie der Lambo-Fahrer staunt, wenn man da am Rotlicht neben ihn rollt. Der 7-Liter kostet gut 100'000 Dollar, der noch bösere 354er einen Zehner mehr - für alles Vergleichbare in Sachen Spurtvermögen muss mindestens das Dreifache ausgelegt werden. Allerdings muss man sich beeilen, vom aufgeblasenen Challenger gibt es 35 Stück, vom feinen 7-Liter gar nur 25 Exemplare. Zu bestellen ist alles unter dem Stichwort: Drag Pak.
Mehr Amerikaner gibt es im Archiv. Passendes Video haben wir auch.

Dodge Challenger Drag Pak

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/dodge-challenger-drag-pak-1725/seite_1-2

28 Jul 2015
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Schnecken-Express, Peugeot Foodtruck 2233

Peugeot Foodtruck

Streetfood ist grad ganz gross in Mode. Das hat auch Peugeot erkannt.

Mit «Imbisswagen» wird man dem Foodtruck von Peugeot wohl nicht ganz gerecht. Eher Hipster-Futtertrog. Auch wenn die gemeine französische Küche längst nicht so gut wie ihr Ruf ist, Foodtrucks bauen kann man offenbar in Frankreich. Das Ding sieht in zusammengeklappten Zustand aus wie ein fast normaler Van mit grossem Anhänger. Hat man das Mobil aufgestellt, gibts Geschirr für 30 Gäste, eine richtig nette Kaffeemaschine sowie ein grosse Küche mit viel gekühltem Stauraum (400 Liter für die Zutaten, 350 Liter für Getränke). Fritteuse, vier Platten (Induktion), Grill - alles da was der Küchenchef sich wünscht. Und eine DJ-Anlage zur Unterhaltung der Gäste sowie in grosser Monitor. Auf dem kann man dem Küchenchef bei jedem Handgriff zusehen. Und vor allem Zuhören. Bis zu 40 Lautsprecher übertragen die Geräusche, wenn das Steak zur Schuhsohle wird. Ob das Ding in Serie geht? Kaum, angesichts der der Ausstattung und der Verarbeitung wird sich wohl kaum ein Imbissbuden-Besitzer das Teil leisten können. Schade, wir hätten gerade grosse Lust auf einen Espresso.
Mehr Peugeot gibts im Archiv.


Schnecken-Express, Peugeot Foodtruck 2233

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/peugeot-foodtruck-2233/seite_1-2

28 Jul 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Qualitätsunterschiede

Es waren immer noch Reste des Schwellers auf der Fahrerseite. Die mussten natürlich auch weg. Um richtig dranzukommen, fiel auch die untere Ecke des Kotflügels auf der Seite und natürlich musste ich auch die Türen wegschrauben. Auf der Fahrerseite war es nicht ganz rostfrei.

Schweller

Die Substanz stimmt aber, nichts durchgerostet, das konnte ich alles noch retten.

Schweller

Beim Abfiletieren zeigte sich einmal wieder: Gut, dass so eine Flex ein Schutzblech hat. Man stelle sich vor, was passieren hätte können, wenn sich eine Flexscheibe zerlegt und die Trümmer unkontrolliert durch die Gegend fliegen...

Qualitätsunterschiede

Am Ende des Abends war der alte Schweller komplett ab.

Schweller

Der neue Schweller kann jetzt angepasst und verschweißt werden - die Anprobe passt.

Schweller

Ich habe für Fahrer und Beifahrerseite Reparaturschweller verschiedener Hersteller. Am vorderen Ende sieht man den Unterschied am deutlichsten. Der auf der Beifahrerseite ist von Klokkerholm. So sieht ein gut gearbeiteter Schweller aus - eben so, wie der originale.

Schweller

Der für die Fahrerseite ist von Schlieckmann. Ganz ehrlich? Das ist unter aller Sau, was die da liefern. Da fehlt die Hälfte. zudem sind die Kanten total knittrig.

Schweller

Das wird noch ein Spaß mit der oberen Kante. Da hilft wohl nur Beidengeln und bündig anschweißen. Was ein Rotz!

Schweller

Aber irgendwie bekommen wir das schon hin. Ich bin jetzt so weit gekommen, das Problem ist auch noch zu lösen.

Auf der anderen Seite: Der Schlieckmann Schweller ist deutlich massiver, als der von Klokkerholm. Der ist nur aus windigem Blech, während das Schlieckmann Teil richtig massiv ist. Bei Passat 32B Blechen muss man inzwischen nehmen, was man bekommt, vieles ist längst nicht mehr lieferbar. Ich bin froh, dass ich alles zusammenbekommen habe zu annehmbaren Preisen.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/qualitaetsunterschiede?blog=29

28 Jul 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Tiefer, gesunder Schlaf, Test Nissan Pulsar-1724

Test Nissan Pulsar

Noch nicht erstelltNissan Pulsar
Eine kleine Ewigkeit ist es her, dass Nissan in der Kompakt-Klasse vertreten war. Dort gehörten die Japaner einst mit legendären Modellen wie dem Cherry und dem Sunny zu den führenden Anbietern, aber weil man mit dem Qashqai ja ein (teureres und folglich margenträchtigeres) Erfolgsmodell hatte bei den kompakten SUV, schien das weiterhin grösste Segment etwas in Vergessenheit geraten zu sein. Mit dem im vergangenen Jahr vorgestellten Pulsar wurde diese Lücke nun aber wieder geschlossen.
Auch wenn der Name dies vielleicht implizieren will: ein Puls-Beschleuniger ist der Pulsar so rein optisch eher nicht. Andererseits: der VW Golf, Bestseller seit Jahrzehnten, ist in Sachen Design ja auch nicht wirklich aufregend - und vielleicht ist auch das ein Teil seines Erfolgsgeheimnisses. Mit einer Länge von 4,39 Metern übertrifft der Nissan die ewige Nummer 1 zwar um 15 Zentimeter in der Länge, doch weil auch der Radstand von 2,7 Metern sehr beachtlich ist für die Kompaktklasse, kann der Pulsar beim Innenraum ein sehr grosszügiges Platzangebot vorweisen. Auch grossgewachsene Menschen fühlen sich sowohl vorne wie auch hinten gut aufgehoben - und sie dürfen sich über viel Licht freuen, weil der Japaner entgegen dem allgemeinen Trend über eine sehr grosszügige Verglasung verfügt. Gerade Kinder schätzen solches, wenn sie in der zweiten Reihe auch noch etwas zu sehen kriegen.
Der Innenraum des Pulsar, der in Japan und auf anderen Märkten schon 2012 auf den Markt kam, ist anständig gemacht, auch wenn dem Betrachter jetzt keine besonderen Merkmale in Auge stechen.
Nissan Pulsar
Nissan Pulsar
Das Infotainment-System wurde aus dem Qashqai übernommen, und das ist gut so, es versteht sich alles von selbst. Auch hier: es herrscht fast schon ein Raumüberfluss, die Ellbogen- und Kopffreiheit für Fahrer und Beifahrer befinden sich auf Mittelklasse-Niveau. Und der Kofferraum fasst beachtliche 385 Liter; mit abgeklappter Rücksitzbank sind es 1385 Liter, auch das ist überdurchschnittlich.
Es gab den Pulsar bisher mit einem 1,2-L-Benziner mit 115 PS und einem 1,5-Liter-Diesel mit 110 PS. Kürzlich kam ein 1,6-Liter-Benziner mit 190 PS dazu, Turbo!, dieser Antrieb war auch in unserem Testwagen montiert. Geschaltet wird manuell über sechs Gänge, sehr angenehm, kurze Schaltwege - und trotz auf dem Papier ziemlich beachtlicher Leistung versprüht der Pulsar kein überschäumendes Temperament.Nissan Pulsar
Nissan Pulsar
Nissan Pulsar
Nissan Pulsar
Nissan Pulsar
Dafür gibt er sich an der Tankstelle angenehm zurückhaltend, ein Durchschnittsverbrauch von 6,5 Litern ist zwar nicht überragend sparsam, aber auch nicht zu weit entfernt von der Normangabe von 5,9 Litern.
Dass das Fahrwerk des Pulsar auf die eher komfortable Seite hin ausgelegt ist, passt gut zum Charakter dieses Wagens. Man fährt ihn entspannt, ruhig, nicht die pure Freude am Fahren steht an oberster Stelle, sondern der sinnvolle, zeitgemässe Transport von Passagieren und Waren von A nach B. Dazu passt, dass der Nissan in Sachen Sicherheit bestens ausgestattet ist, alle modernen Systeme vorhanden sind. Gut zu gefallen wusste beispielsweise die 360-Grad-Kamera, die gerade beim Ein- und Ausparken eine ausgezeichnete Übersicht vermittelt.
Der Nissan Pulsar ist mit dem 115 PS-Benziner für weniger als 20'000 Franken zu haben. Mit dem stärkeren Benziner, der auch dank seiner Laufruhe sehr zu empfehlen ist, kostet er mindestens 27'990 Franken - ein immer noch gutes, weil faires Angebot. Und weil Nissan bekannt ist für seine hohe Verarbeitungsqualität, darf man davon ausgehen, dass der Pulsar bei seinen Käufern auch langfristig über einen tiefen Ruhepuls sorgen wird.
Mehr Nissan gibt es in unserem Archiv.


Nissan Pulsar

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/test-nissan-pulsar-1724/seite_1-2

27 Jul 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Neues von der Titan Front

Der Titan frisst Kilometer derzeit und die Menschen, die hinter ihm fahren wollen, wird immer geringer - verstehe ich eigentlich gar nicht ;-)

Ich schütte eben einfach immer Öl nach, solange der neue Motor nicht drin ist. Schön im Mix. Einmal frisches Öl, einmal Altöl. Muss ja auch mal weg das Zeug. Es nervt mich ein wenig, dass ich den Wagen nicht über Nacht in die Werkstatthölle stellen kann, solange der Pirat da drinsteht, denn eine Reparatur wird langsam fällig: Die Manschette einer Antriebswelle ist am Sack und so langsam fängt das Gelenk an, Geräusche zu machen. Aber dafür muss das Federbein raus. Das wollte ich in Verbindung mit dem Einbau der Federn machen, weil ich danach eh Spur einstellen muss. Und das geht nicht in kurzer Zeit in der Vorhölle mit dem Damoklesschwert über einem, wenn mein Vermieter kommt, muss ich den Platz räumen. Ich werde wohl mal etwas Fett reinschmieren, auch wenn es nicht lange halten wird. Das Gelenk muss noch 2-4 Wochen halten, dann wird es ersetzt.

An der Spoilerfront ist inzwischen auch Nachschub eingetroffen. Ich habe günstig einen KAMEI Heckspoiler aufgetan.

Neues von der Titan Front

Ich wollte schon länger einen Satz zusätzlicher Bremsleuchten montieren. Furchtbar trashige 80er Jahre Scheiße. Aber das würde mich beim Beladen bremsen - außen aufgesetzt stören die nicht. Am Anfang war nicht klar, ob der Spoiler von KAMEI ist, der einige Hinweis war ein Schriftzug auf den Gläsern der Bremsleuchten.

Neues von der Titan Front

Die Gehäuse der Bremsleuchten sind übrigens Golf 1 Blinkergehäuse - Kostenoptimierung der 80er.

Neues von der Titan Front

Oli, der eine Sammlerseite für KAMEI Zubehör auf Facebook hat, hat in einem alten Katalog nachgesehen und KAMEI verkaufte tatsächlich solche Spoiler früher. Darüber konnte ich die Bestellnummer herausfinden und KAMEI mailte mit tatsächlich die TÜV Freigabe per eMail. Von der weiß ich, dass ich neben einem doppelseitigen Klebeband auch Winkel für die Montage brauche.

Neues von der Titan Front

Die Winkel muss ich noch anfertigen, sollte nicht das Problem sein.

Der Spoiler ist schon ziemlich hässlich. Kann man nicht anders ausdrücken. Ein wenig verbessern werde ich es mit mattschwarz abgesetzten Flächen. Was ihn aber nur minimal hübscher machen wird. Aber er ist auch 80er Jahre pur, als eine einzelne mittig angebrachte zusätzliche Bremsleuchte in Deutschland nicht zulässig war. Und schon alleine, um diese kleine Anekdote erzählen zu können, muss das Ding einfach ans Heck des Titan...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/neues-von-der-titan-front

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27 Jul 2015
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Nettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232

Test Hyundai i30 Kombi

Noch nicht erstelltNettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232
Zwar sind die grossen Neuigkeiten des Hyundai i30 eher bei den Benzinmotoren zu suchen, schliesslich gibts da ja jetzt ein nettes Turbotriebwerk – der kleine Diesel in unserem Test überzeugte aber auch. Als Anfang Jahr die überarbeiteten i30-Modelle von Hyundai auf den Markt kamen, war die Überraschung gross. Den Koreaner gab es auf einmal mit einem Turbo-Benziner, der 186 PS leistet. Ein gutes, kräftiges Triebwerk – nur ist es für die in der Schweiz besonders beliebten Wagon-Version (also beim Kombi) – nicht lieferbar. Also schnappten wir u den Wagon mit der stimmigsten Kombination - nämlich Dieselmotor und Doppelkupplungsgetriebe. 136 PS aus einem Hubraum von 1,6 Litern generiert der Vierzylinder. Dazu gesellt sich ein maximales Drehmoment von 300 Nm (mit Handschaltung sinds dann «nur» 280 Nm). Ja, dieses Doppelkupplungsgetriebe. Sieben Gänge hat es. Und es schaltet wunderbar. Nur die Schaltstrategie ist vieleicht etwas gar konservativ.  Die Schaltvorgänge sind so programmiert, dass der Kombi mit möglichst geringer Motordrehzahl unterwegs ist. Das bedeutet, dass der kleine Diesel gerne auch mal nur mit 1200 Umdrehungen unterwegs ist. Gut für die Verbrauchswerte. Aber es fühlt sich dann halt schon sehr träge an. Bis der Hyundai aus den Startblöcken kommt, dauert es schon etwas. Aber, wers nicht eilig hat, der wird sich über die Programmierung der Schaltung freuen. Spätestens an der Zapfsäule. 4,2 Liter soll der i30 Wagon mit Stopp-Start-Automatik verbrauchen. Im Test waren es dann aber 5,5 Liter. Ein Teil dieses Mehrverbrauchs geht sicher auf Kosten der Klimaanlage, die während des Tests hart, sehr hart arbeiten musste.
Nettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232
Nettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232
Eine Wonne ist es auch für die Ohren: Der kleine Selbstzünder ist sehr gut gekapselt und der Inneraum-Lärmpegel entsprechend gering. Natürlich kann man dem Hyundai auch die Sporen geben, der kleinvolumige Motor dreht ziemlich zackig auch in höhere Drehzahlregionen.
 Aber so richtig entspannt ist man mit dem i30 Wagon im Automatikmodus unterwegs. Schön ist auch, wie die Automatik das Bremsvermögen des Motors nutzt. Tritt man bei Bergabfahrten leicht auf die Fussbremse, merkt sich das die Elektronik. Ein zweites Antippen des Bremspedals bewirkt, dass das Getriebe automatisch einen oder zwei Gänge runterschaltet und so die Motorbremswirkung so gut wie möglich ausnutzt. Obwohl der Kombi mit einem Leergewicht von 1570 kg nicht ausserordentlich leicht ist, sind die Fahrleistungen wie auch die fahrdynamischen Qualitäten des Hyundai: vorhanden.
Nettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232
Nettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232
Nettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232
Nettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232
Nettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232
Innen bietet der Koreaner, der im Werk in Nosovice in Tschechien vom Band läuft, alles, was man heute in der Mittelklasse erwarten kann. Dazu gehören zum Beispiel bequeme Sitze, ein hohes Mass an Variabilität und natürlich Komfortfeatures wie ein einfach zu bedienendes Multimediasystem. In den teuren Version gibts Ledersitze, Lenkradheizung und weitere Komfortfeatures sowie ein Multifunktionslenkrad.
Auf ihm befindet sich eine Taste zur Einstellung der Lenkung. Die drei Modi sollte jeder selber ausprobieren, die Unterschiede sind markant. Uns hat der «Normalmodus» am besten gefallen. Wie bereits erwähnt, ist der Hyundai i30 CW kein Sportwagen, das will er auch gar nicht sein. Viel wichtiger sind bei einem Kombi die Raumverhältnisse.
 Der Hyundai bietet ein Grund-Kofferraumvolumen von 528 Litern – das ist für einen nur gerade 448 cm langen Kombi ein guter Wert. Braucht man die Rücksitze nicht, stehen maximal 1642 Liter zur Verfügung. Also auch beim Platz muss man beim Hyundai keine Abstriche machen.
 Keine Abstriche gibts auch bei den Garantieleistungen. Volle fünf Jahre beträgt die Werkgarantie, dazu gibts
für den gleichen Zeitraum eine kostenlose Mobilitätsversicherung. Und das alles zu fairen Basispreisen. Den Diesel gibt es als Kombi ab 24'000 Franken, die von uns gefahrene Version «Vertex»
mit Doppelkupplungsgetriebe und der Stopp-Start-Automatik ab 34'000 Franken. Wer sich für den «Vertex» entscheidet, muss sich dafür nicht mehr entscheiden, denn Optionen gibts für das Topmodell keine mehr. Für die etwas über 30'000 Franken erhält man einen ehrlichen, leisen und sparsamen Kombi. Wir finden, das reicht. Ausnahmsweise.
Mehr Hyundai gibts im Archiv.


Nettes Paket, Test Hyundai i30 Kombi 2232

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/test-hyundai-i30-kombi-2232/seite_1-2

24 Jul 2015

After Work Drive

Kleiner Heckengäurundkurs. Oder: Das perfekte ‘Cars & Dinner’

Feierabend in Sindelfingen. Opel Rekord D, Mercedes-Benz 260 SE, Ferrari 308 GT4und der Wartburg 353 und vier Oldtimer-Enthusiasten (oder Youngtimer-Freaks oder Radkappen-Junkies) treffen sich an der Motorworld in Böblingen. Ein automobiler Mix, der nicht ungleicher hätte sein können. An der Kreuzung in Darmsheim geht es links nach Aidlingen. Weiterfahrt nach Deufringen. Etwa 300m nach der Ortseinfahrt kommt eine Bushaltestelle. Dahinter links Richtung Dachtel. In Dachtel immer der Hauptstraße folgen. Am Ortsausgang beginnen die Serpentinen. Vorsicht in den unübersichtlichen Kurven: Heizer können auch von oben kommen. Auf dem Hochplateauparkplatz ist Fotopunkt. Vier Flitzer mit jeweils vier Sitzplätzen und vier Piloten. Die ultimative altautoanalytische Spaß beginnt: drei Fahrzeuge werden geparkt und die Vierermannschaft steigt jeweils in ein Auto. Zuerst in den Opel. Es geht in Richtung Deckenpfronn. Vor dem Ortseingang rechts Richtung Calw, durch den Kreisel, erste Ausfahrt. Nach ca. drei Kilometern geht es wieder rechts ab, Kreisel erste Ausfahrt. Richtung Gechingen. Im Ort Haarnadel rechts, dann wieder links bergauf Richtung Bergwald zurück nach Dachtel. Dann die Serpentinen zum Parkplatz. Noch ein wenig Fachsimpeln und dann Fahrzeugwechsel: alle Mann jetzt in den Benz. Dann in den Ferrari und schließlich gemeinsame Entschleunigung im Wartburg.

Autofahren – und Automitfahren – macht hungrig. Der gemeinsame Abschluß im American-Diner-Restaurant Filou in Aidlingen war wohlverdient.

After Work DriveAfter Work Drive
After Work DriveAfter Work DriveAfter Work DriveAfter Work Drive

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Original http://www.formfreu.de/2015/07/24/after-work-drive/

24 Jul 2015
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Möchtegern-Rennfahrer?, McLaren P1 GTR-1723

Im McLaren P1 GTR

Noch nicht erstelltMcLaren P1 GTR
Wer hat es erfunden, fragt der Schweizer ja gerne, und dann wird in diesem Fall die Antwort wohl heissen: Ferrari. Dort gibt es seit vielen Jahren ein Programm für die rennstrecken-interessierte Kundschaft, die zwar das Kleingeld hat für einen richtig bösen Rennwagen, aber nicht die Erfahrung oder das Talent oder das «Bedürfnis», sich mit echten Konkurrenten auf dem Track zu messen und dabei auch noch eine Beule an der Karre (oder am Kopf?) zu riskieren. McLaren bietet das jetzt auch: der Gentleman oder die Pilotin «kauft» einen McLaren P1 GTR - und der englische Hersteller sorgt dafür, dass die Besitzerin, der Pilot an einigen Tagen im Jahr sein Fahrzeug auf einer Rennstrecke - und im Rahmen seiner Möglichkeiten - bewegen kann. Unter Anleitung von professionellen Instruktoren, mit einer echten Boxencrew, inklusive Radwechsel in weniger als 10 Sekunden (oder so), allfälligem Schweissvonderstrirnwischen sowie Anweisungen eines professionellen Fitness-Trainers (Formel-1-erfahren). Und selbstverständlich dem First-Class-Catering sowie Dom Pérignon nach getaner Arbeit.
Was der Spass kostet, also der P1 GTR inklusive Unterhaltungsprogramm, darüber schweigt sich McLaren gegenüber Journalisten aus - man kennt ja die Kunden, die wahrlich Interesse haben, mit denen redet man dann schon Klartext. Und weil wir solche Kunden kennen, wissen wir: 2 Milliönchen sind es, in Pfund, bitte. 1,1 Millionen, in Euro, hat ja schon ein ganz profaner P1 gekostet, ohne die GTR-Spezifikationen und ohne Catering auf dem Rennplatz. 35 P1 GTR wollte McLaren auf den Markt bringen, anscheinend sollen aber schon bereits 40 reserviert sein - alle von P1-Besitzern, denn das ist Voraussetzung, damit man überhaupt einen P1 GTR bestellen darf.
McLaren P1 GTR
McLaren P1 GTR
Bei Ferrari, übrigens, gibt es auch keine Preislisten, denn der Andrang ist anscheinend so gross, dass nur noch ins Kundenprogramm aufgenommen wird, wer sich seit einigen Jahren als der Marke zutiefst verbundener Käufer ausweisen kann. Oder vielleicht gleich schon mal das wohl in etwa zwei Jahren erscheinende nächste Renn-Modell bereits jetzt im Voraus bezahlt.
Doch es sei hier nicht weiter von den Problemchen der Schönen und Reichen dieser Welt geschrieben, sondern von einem Wunder der Technik. Schon der McLaren P1 war - 375 Stück wurden gebaut, die gesamte Produktion ist ausverkauft - ein feines Gerät, angetrieben von einem 3,8-Liter-V8-Turbo mit 737 PS sowie einem 179 PS starken Elektromotor, die zusammen auf ein maximales Drehmoment von 900 Nm kommen. Der Hybrid-Supersportler beschleunigt in 16,5 Sekunden auf 300 km/h - und kann auch 11 Kilometer rein elektrisch fahren. Und ist nach zwei Stunden an der Steckdose auch schon wieder aufgeladen.McLaren P1 GTR
McLaren P1 GTR
McLaren P1 GTR
McLaren P1 GTR
McLaren P1 GTR
Der P1 GTR kann das alles noch ein bisschen besser. Er knackt die magische Grenze von 1000 PS (offiziell sind es 986 bhp, und wir wissen jetzt auch nicht so genau, wie die Briten rechnen, doch wir sind auch nicht so kleinlich), es gibt ein paar Pferdchen mehr aus dem Explosionsmotor und ein paar kW mehr Strom für die Elektro-Beihilfe. Offizielle Fahrleistungen gibt McLaren nicht an, reine Beschleunigungswerte und Höchstgeschwindigkeit sind im Renn-Trimm auch nicht wichtig, aber Werkspilot Chris Goodwin sagt, dass der GTR die Nordschleife des Nürburgrings fast 30 Sekunden schneller umrunde als ein «normaler» P1, das heisst: in unter 7 Minuten. Im Unterschied zum P1 wird beim GTR der elektrische Schub vom Piloten per Knopfdruck verabreicht, ausserdem verfügt der Renner über ein verstärktes Energie-Rückgewinnungssystem, wer also mehr bremst, hat auch mehr Schub (komischer Gedanke, irgendwie). Und etwa 50 Kilo leichter als die Strassenversion ist der Kunden-Renner auch noch. Ach ja, Kampfbemalung gibt es auch Wunsch, den grossen Flügel hinten, feststehend, muss man nehmen; das Lenkrad ist nicht rund, sondern mehr so «Racing», mit ganz vielen Knöpflein. In englischen Medien ist nachzulesen, dass es auch Bemühungen gibt, den GTR, der ja nach dem berühmten Le-Mans-Sieger benamst ist, auch «street legal» zu machen. Wir sehen jetzt den Grund nicht wirklich, aber es fehlt uns ja auch das Spaziergeld für so einen McLaren. Und wenn dem dann so ist, dann bitte ohne Renngurten - und ohne Helm.
Selber fahren durften wir den P1 GTR nicht (aber dafür mit Helm...), uns aber neben Chris Goodwin auf den Beifahrersitz quetschen. Eng ist es dort im P1 GTR, logisch, es ist alles auf den Fahrer ausgerichtet. Der Sound des V8-Doppelturbo von McLaren hat uns noch nie so richtig begeistert, das ist auch im GTR nicht anders.McLaren P1 GTR
Aber die schiere Kraft beim Beschleunigen aus der Kurve ist - unglaublich. Es fühlt sich an wie Achterbahnfahren, obwohl Goodwin auf der sehr «anspruchsvollen» Bergstrecke in Goodwood längst nicht das volle Potenzial des McLaren abrufen konnte. Gut möglich, dass da manch ein Möchtegern-Rennfahrer ein bisschen überfordert sein wird - aber im Preis inbegriffen ist ja auch ein vorgängiges Training auf dem Simulator.
Ein Minütchen oder so dauerte unser Mitritt nach oben (siehe auch: Video), etwas länger jener nach unten. Da können wir jetzt natürlich nicht wirklich viel erzählen vom Fahrgefühl, vom Fahrwerk, vom Vergnügen. Aber immerhin: wir waren dabei, das kann nicht jeder von sich behaupten. So ein bisschen beeindruckt waren wir auch, aber, hmm. tja, wir würden halt schon lieber selber. Deshalb kommt uns jetzt auch nix mehr Gscheites zu tipsen in die Sinne. Ausser vielleicht: wir bleiben in tiefer Hochachtung vor McLaren, dem noch so jungen Hersteller, der es in kürzester Zeit geschafft hat, wirklich aussergewöhnliche Fahrzeuge auf die Strasse zu bringen. Chapeau!
Mehr McLaren gibt es in unserem Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/mclaren-p1-gtr-1723/seite_1-2

24 Jul 2015

Gänsehaut-Feeling zum AvD-Oldtimer-Grand-Prix am Nürburgring zu gewinnen

Wenn sich vom 7. bis zum 9. August 2015 automobile Rennlegenden vergangener Tage ein Stelldichein beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring geben, solltest Du dabei sein! Boliden aus DTM, STW und dem historischen Motorsport werden auf der legendären Rennstrecke um die Hohe Acht unter Beweis stellen, dass sie noch immer für jede Menge Gänsehaut-Feeling zu haben sind.

AvD Oldtimer Grand Prix Nuerburgring - 1

Fest steht allerdings schon jetzt, dass die insgesamt 14 Rennen und Gleichmäßigkeitsprüfungen die schier unendliche Bandbreite des historischen Motorsports perfekt abbilden. So werden beim großen Tourenwagen-Revival Boliden aus der DTM und dem Super-Tourenwagen-Cup, wie dem BMW M3, dem Mercedes-Benz 190 E, dem Opel Omega oder dem Ford Sierra Cosworth XR4 Ti von 1985 bis hinzu einem BMW 635 CSi aus dem DTM-Gründungsjahr 1984 sowie ein Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evo 2, der im legendären Sonax-Nadelstreifen-Design von Bernd Schneider pilotiert wurde, vertreten sein.

AvD Oldtimer Grand Prix Nuerburgring - 7

Wer sich für die Türklinken-Duelle der Tourenwagen interessiert, der wird neben dem Tourenwagen-Revival auch Freude an der AvD-Tourenwagen- und -GT-Trophäe bis 1965 haben. Ebenfalls faszinierend für Tourenwagen-Fans sind das Revival Deutsche Rennsport-Meisterschaft 1972 bis 1981 und natürlich der AvD-Historic-Marathon, der in diesem Jahr sein 25 Jubiläum feiert und dabei wie in jedem Jahr bereits am Freitag den Ausflug auf die legendäre Nordschleife wagt.

AvD Oldtimer Grand Prix Nuerburgring - 4

Passend zum kommenden AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring schreibt der AvD – Automobilclub von Deutschland ein Gewinnnspiel aus. Du hast die Möglichkeit
zwei Tickets für das gesamte Wochenende zu gewinnen! Neben den Karten für das komplette Wochenende kannst du zudem einen der begehrten AvD-Oldtimer-Grand-Prix Jahres-Pullover sowie eine OGP-Cap gewinnen.

Beim Gewinnspiel des AvD kannst Du Deinem Glück auf die Sprünge helfen!

Das Gewinnspiel des AvD Automobilclub von Deutschland hat eine Besonderheit. Je mehr Freunde Du zum Gewinnspiel einlädst und diese daran teilnehmen, um so höher sind Deine eigenen Gewinnchancen. Wie das genau funktioniert erfährst Du mit einem Klick, denn hier geht es zum AvD-Gewinnspiel zum AvD-Oldtimer-Grand-Prix 2015.

Das Gewinnspiel endet am 2. August um 20:oo Uhr. Die Gewinner werden via eMail benachrichtigt. Alle Infos zum Rennprogramm gibt es außerdem unter www.avd-oldtimer-grand-prix.de.

AvD Oldtimer Grand Prix Nuerburgring - 2

Michael Peschel

Michael ist der Inhaber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der Agentur MP Medien sowie MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/gaensehaut-feeling-zum-avd-oldtimer-grand-prix-am-nuerburgring-zu-gewinnen/

24 Jul 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Einer ist weg

Am Dienstag, als ich die Lampen in der Werkstatthölle installiert habe ich noch etwas Zeit gehabt - also ran an den Pirat. Ich hatte da so ein Rostloch im vorderen Radkasten Beifahrerseite. Konnte nicht bleiben, also weg mit dem faulen Blech drumrum.

Loch

Eine Schablone gemacht, nach der ich ein Blech geschnitten habe und bündig reingebraten. Da das auch in der Mitte angebunden war, habe ich auch in der Mitte Punkte gesetzt.

Loch

Einmal umgedreht - der untere vordere Rand des Kotflügels hatte auch Rost angesetzt.

Einer ist weg

Entrostet und mit Brantho 3in1 gepinselt.

Einer ist weg

Das Brantho 3in1 trifft, obwohl ich es ein wenig dunkler gemischt habe, nicht annähernd den Farbton des ursprünglichen Lacks. Wenn ich eine abgeteilte Fläche neu lackiere, stört mich das nicht. Aber bei so Beilackierungen ist das nicht so dolle. Ich werde wohl ein herausgetrenntes Blech zum Farbenhändler mitnehmen, den Farbton scannen lassen und anmischen lassen. Gerade für so Stelen, wo ich nur etwas beitupfen muss, wäre das nicht schlecht.

Da ich die Farbdose schon einmal offen hatte, habe ich auch die neue schweißstelle schon einmal lackiert.

Einer ist weg

Und auch die Rückseite des Blechs, das ich am Fahrerkotflügel ansetzen werde, habe ich von innen lackiert. Die Ecke brauche ich noch lange nicht, aber wenn die dran ist, ist es gut, wenn das schon mal innen fertig lackiert ist.

Einer ist weg

Gestern ging es dann mit den Schwellern weiter. Ich will den ja an den originalen Stellen verschweißen. Mit montierten Türen kommt man da aber wirklich beschissen an manche Ecken.

Schweller

Es half nix. Die Türen mussten raus. Dann konnte ich den Rest des alten Schwellers abfiletieren.

Schweller

Angeschweißt wird das hauptsächlich mit der Punktschweißzange. Thomas wollte dafür vorbeikommen. Aber dazu müssen natürlich beide Seiten soweit sein, dass wir direkt loslegen können.

Auf der Fahrerseite habe ich ja inzwischen gutes Licht, deshalb war der Horror etwas weg, aber auch da sah (nicht nur) die hintere Ecke ziemlich mies aus. Für die Fotoaufnahmen vom VW Classic hatten wir damals schnell ein kleines Blechstück drüberimprovisiert.

Schweller

Vom Radkasten aus fehlte auch einiges.

Schweller

Mulmiges Gefühl: Wie weit ist der Verfall drunter fortgeschritten? Flex angeworfen und die Außenhaut erst einmal grob weggeflext.

Schweller

Klar, es gab etwas zu Schweißen, aber es hätte schlimmer sein können. Nicht alles, was da braun ist, ist Rost, die Konservierung wirkt auf Fotos ebenfalls braun. Den Pilz habe ich herausgetrennt und alles sauber gemacht. Auch auf dieser Seite Glück gehabt: Das Blech dahinter ist heile.

Schweller

Das ließ sich relativ easy wieder zubraten.

Schweller

Ich hoffe, die untere Kante hat weiter vorne keine weiteren Überraschungen für mich bereit.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/einer-ist-weg?blog=29

 
23 Jul 2015

Traumhafte Abenteuerreise gewinnen – mit #BFGoodrich und dem neuen All-Terrain T/A KO2

BF-ALL-TERRAIN-KO2-0041

Advertorial | Anzeige

BFGoodrich war der erste amerikanische Autoreifen-Hersteller, unter anderem war das Fahrzeug, was im Jahre 1903 zum erste Mal Amerika Coast-to-Coast durchquerte mit BFGoodrich Reifen ausgerüstet. Zwischenzeitlich gehört die Marke zu Michelin und hat sich in der Vergangenheit vor allem im Bereich der Offroad-Bereifung einen Namen gemacht, gekürt durch Siege bei der Rallye Dakar oder auch dem Ausstatten der WRC-Fahrzeuge.

BFGoodrich lobt anlässlich der Vorstellung des neues BFGoodrich All-Terrain T / A KO2 Offroad-Reifens eine Traumreise aus – und mit ein bisschen Glück könnt ihr sie gewinnen. Ein Video gibt es vorab als Appetithäppchen:

Teilnehmen könnt ihr unter http://www.letsgo.bfgoodrich.com/de – Ihr müsst Euch nur entscheiden, ob ihr lieber nach Costa Rica, Südafrika, Island oder die USA reisen wollt, um Euch dort im Rahmen einer kleinen Expedition von den Qualitäten des BFGoodrich All-Terrain T/A KO2 selbst zu überzeugen.

Ich persönlich würde ja am Liebsten nach Costa Rica, dort war ich zum einen noch nie, habe aber viele schöne Bilder gesehen und tolle Geschichten gehört. Das Zielgebiet in Costa Rica ist der Vulkan Turrialba. 8 Tage ist die glückliche Gewinnerin oder der glückliche Gewinner vor Ort. Fallschirmspringen, Dschungel-Offroad-Expedition, Baumkletterparcours und ein Tanz auf dem Vulkan. Da sind wohl echte Abenteurer gefragt.

Und auch das Programm der anderen drei 100%-igen Off-Road-Ziele liest sich spannend – also – Ich wünsche Euch viel Glück! Mitmachen und mehr Informationen bei BFGoodrich!

Original http://auto-geil.de/2015/07/23/traumhafte-abenteuerreise-gewinnen-mit-bfgoodrich-und-dem-neuen-all-terrain-ta-ko2/

23 Jul 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Das Ende

Ruch, wie er lenkt und denkt

Das Ende

Ziemlich überraschend, anscheinend auch für die Mitarbeiter, hat die Schweizer «auto illustrierte» ihr Ende angekündigt. Ende August ist fertig, 17 Mitarbeiter stehen auf der Strasse. Die wirtschaftliche Situation, ist zu lesen (gut: Klein-Report), habe den Ausschlag für diese Entscheidung gegeben. Dass die «ai», seit 36 Jahren ein fester Wert und zum Branchenriesen Gruner&Jahr gehörig, die Segel vor der über 100jährigen «Automobil Revue» streichen muss, ist einigermassen erstaunlich, denn beim Berner Traditionsblatt stehen die Zeichen schon lange auf Sturm. Oder eher: Tsunami. Zwar rätselt man nun schon länger, wie die «AR» den Betrieb noch aufrecht erhalten kann, doch man darf davon ausgehen, dass es auch nur noch eine Frage der Zeit sein kann, bis die Berner den Zürchern in den Abgrund folgen.

Das bedeutet dann ganz einfach: es gibt in der Schweiz keine automobile Fach-Publikation mehr (zumindest nicht im Print). Das ist sowohl erstaunlich wie auch erschreckend, gehört die «Auto-Industrie» doch auch in der Schweiz mit einem Umsatz von etwa 33 Milliarden Franken zu den wichtigsten Branchen überhaupt, jeder 8. Arbeitsplatz hängt direkt (oder dann: indirekt) vom Auto ab. Über 4,5 Millionen Fahrzeuge sind im Besitz von Herr und Frau Schweizer, rund 300'000 Neuwagen werden jedes Jahr verkauft. Und während der Schreinerverband und die Metzgergilde und jedes warme Lifestylelüftchen sein eigenes Blättlein hütet, hat die Schweizer Auto-Branche in Zukunft nur noch den schwächlichen Verband «auto-schweiz» als Lobby und Öffentlichkeitsarbeit-Instrument.

Das Ende
Das Ende

Es ist nicht an uns, die wirtschaftliche Situation von «auto illustrierte» und «Automobil Revue» kommentieren oder gar beurteilen zu wollen. Da sind sicher auch Fehler gemacht worden, sowohl finanziell wie auch inhaltlich, sowohl in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart; andererseits haben es gerade Fachmedien in der allgemeinen Krise der Print-Produkte besonders schwer. Und auf einem halt auch verhältnismässig kleinen Markt wie der Schweiz noch schwerer - eine Auflage von, wir schätzen mal optimistisch: 20'000 Exemplaren pro Monat (auto-illustrierte) oder 15'000 Stücker Woche (Automobil Revue) ist halt tatsächlich nicht das, was den Werbemarkt - der solche Publikationen ja zum grössten Teil finanziert - wirklich interessiert.

Das Ende
Das Ende
Das Ende
Das Ende
Das Ende

Und wenn gespart werden muss wie jetzt, wo der starke Franken den Importeuren die Margen wegfrisst, dann macht man das natürlich gern beim schwächsten Glied, jenen, die total abhängig sind - vom Goodwill.
Man hört es ja dann oft: was sollen wir dort Werbung platzieren, wo sowieso über uns geschrieben wird? Weshalb in einem Fachblatt inserieren, wo jeder Leser die beworbenen Produkte sowieso schon kennt? Tatsächlich haben (oder halt: hatten) Titel wie «ai» und «AR» nicht viele gute Argumente, weshalb sie jetzt von der so wichtigen Werbung berücksichtigt werden sollten - zumal heute ja alle Inserenten zum Lifestyle rennen, in dumpfbackigen Warmluftgebläseblättchen mit PR-Meldungen-Copy-Paste-Inhalt lieber schöne Bildchen sehen als sich vielleicht sogar noch mit einem Häuchlein von Kritik herumärgern zu müssen. Wobei ja weder die «ai» noch die «AR» in jüngerer Vergangenheit jene Auto-Publikationen waren, die den Karren an den Karren gefahren sind.

Doch die Probleme liegen, meiner bescheidenen Meinung nach, nicht nur bei den Publikationen, die vielleicht tatsächlich nicht mehr so attraktiv waren für die Werbekunden, deren Auflage ständig bergab ging, deren Inhalt teilweise wohl wirklich nicht mehr den Ansprüchen (der Kunden) und Bedürfnissen (der Leser) entsprachen. Es liegt der Fehler - auch - bei der Industrie. Das Auto, wage ich hier jetzt einmal zu behaupten, ist ein hoch-emotionales Produkt - und an den Schalthebeln der Macht (sprich: des Geldes) sitzen Bürokraten. Erbsenzähler. Controller mit einem Gummibaum im Büro und auch daheim in der guten Stube des Reiheneinfamilienhäuschens, die vom Leasing eines schwarzen Audi A4 Avant, selbstverständlich Diesel, als Gipfel ihrer automobilen Sehnsüchte träumen.

Das Ende

Es läuft (zumeist) so: die Marketing-Menschen, häufig hochgebildete MBA-Absolventen, die lange studiert, aber nie gelebt haben, vergeben ihre Budgets an Mediaagenturen. Gerne an jene, mit der sie schon immer zusammengearbeitet haben, die den besten Weisswein zum Apéro servieren und die schönsten Einladungen für verlängerte Weekends aussprechen (believe me, es ist so, ich war an solchen Gesprächen mit dabei). Die Mediaagenturen, deren Sinn und Zweck mir noch nie jemand erklären konnte, haben nun ihre Zahlen. Computergeneriert, Algorithmen, Parameter, tralala. Die Maschine spuckt nun aus, dass Gratisblatt XY am meisten weibliche Leser zwischen 16 und 19 Jahren hat, also muss die Werbung für das ganz neue, jugendlichfrische Automobil dort geschaltet werden. Dumm nur, dass die Käuferschaft für besagtes Produkt im Schnitt 65 Jahre alt ist und zumeist männlich und kaum je so ein Gratisblatt in der Hand hat. Gut, kann ja mal vorkommen: Zahlen lügen ja trotzdem nicht. CPP heisst das, übrigens, cost per point.

Mediaagenturen sind, meiner Meinung nach, unter anderem dazu da, die Medienvielfalt zu zerstören - weil sie nur werbetechnisch hochpotente Kanäle belegen. Durch die immer grössere Parametrisierung und Planungs-Automatisierung können (wollen?) viele Media-Planer die Qualität der Kontakte und der Kanäle gar nicht mehr herauslesen. Das führt schliesslich zu einer Konzentration der Werbegelder auf die Titel, die sowieso schon sehr publikumsstark sind. Diese werden somit immer stärker und lassen viele qualitative Medien bluten, die erst bei einer vertiefteren Analyse - und einem entsprechend wohlgesinnten Kunden - überzeugen würden. Denn eben, wir sprechen hier von einem hoch-emotionalen Produkt, dem Automobil, nicht von Zahnpasta oder 2-für-3-Würstchenpaketen. Ach, wir könnten hier manch ein Beispiel ausplaudern.

Nun haben also Auto-Importeurs-Marketing und Mediaagenturen gemeinsam die beiden Fachzeitschriften erledigt (wie erwähnt, letztere sind auch nicht unschuldig an ihrem Schicksal, aus anderen Gründen - und natürlich gibt es immer auch die Guten, auch unter den Marketing-Menschen. Und vielleicht sogar bei den Mediaagenturen). Die Frage ist: wie kann es nun weitergehen im Schweizer Automobil-Journalismus? Es bleiben den Importeuren die Tageszeitungen, die noch über neue Automobile berichten - doch auch da wird ja fleissig abgebaut, irgendwann wohl in Richtung Zero. Und politisch machen diese Publikationen für das Automobil genau: gar nichts. Eher: unter Null. Da klatsche ich doch in die Hände und rufe: Bravo, gut gemacht. Die Meinungsvielfalt (im Print) wurde sauber darniedergemacht - der potenzielle Autokäufer soll sich gefälligst nach den schön farbigen Inseraten richten und blind kaufen, was ihm da vorgeschlagen wird. Dass dem nicht so ist, das sollten doch gerade diese hochverbildeten Marketing-Menschen am besten wissen, aus Dutzenden von auswendiggelernten Analysen. Das Problem: die interessierten Leser, die Petrol-Heads, aber auch die potenziellen Klienten, die sich gerne vorab über das nach Hypothek/Miete zweitteurste Produkt ihres Lebens informieren, wandern ab auf Kanäle, die sich von den Herstellern/importeuren/Mediaagenturen nicht mehr so gut (oder sogar: gar nicht) kontrollieren lassen, etwa zu www.radical-mag.com...

Es ist ja nicht so, dass ich der Meinung bin, dass die Schweizer Auto-Branche die Fach-Publikationen über Inserate finanzieren müsste. Aber es ist halt wie immer im Leben: es ist ein Geben und Nehmen. Es gibt auch andere Wege von Kooperationen - aber dafür würde es halt ein bisschen Hirnschmalz brauchen (von beiden Seiten). Und Menschen, die nicht nur die Zahlen sehen, sondern tatsächlich Interesse haben am (hoch-emotionalen) Produkt. Und auf der Importeursseite auch Auftraggeber, die ein bisschen weiter, langfristiger denken können (wollen?) als nur bis zum Euro-Wechselkurs von morgen.

Und, ach ja, dann gibt es da ja auch noch: den Leser. Aber das ist ja wieder ein ganz anderes Thema. Und: solche Bilder, wo ausser im Fachmagazin gibt es das zu sehen?
Schreiben Sie uns Ihre Meinung, hier.

Original http://www.radical-mag.com/forum/das-ende/seite_1-2

Mehr lesen von : Jan Gleitsmann

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24 Sep 2013

Jan Gleitsmann

Meine Name ist Jan Gleitsmann, ich bin Anfang 40 und seit damals™ autobegeistert. Als Steppke bin ich immer artig mit dem Fahrrad zu den Auto-Händlern unserer Stadt geradelt und habe alle Prospekte eingesammelt und dann zu Hause eingehend studiert (Hätte ich damals schon gewusst, dass es ein eBay geben wird, hätte ich die nie weggeworfen und wäre heute reich …). Mein erstes Auto war ein ’72 Fiat 500, der damals schon ein Klassiker war. Seitdem gibt es eigentlich immer einen Oldtimer in unserem Haushalt. Meine komplette Autobiographie kann man nachlesen. Ich fotografiere viel und leidenschaftlich, was sich in diesem Blog auch wiederspiegeln wird. Wer mehr von meinen Foto-Arbeiten sehen will, sollte sich mal bei Funky Photography umsehen.

Website: auto-geil.de

Created Dienstag, 24. September 2013 Created by Jan Gleitsmann Categories Autoren
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23 Jul 2015

Traumhafte Abenteuerreise gewinnen – mit #BFGoodrich und dem neuen All-Terrain T/A KO2

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BFGoodrich war der erste amerikanische Autoreifen-Hersteller, unter anderem war das Fahrzeug, was im Jahre 1903 zum erste Mal Amerika Coast-to-Coast durchquerte mit BFGoodrich Reifen ausgerüstet. Zwischenzeitlich gehört die Marke zu Michelin und hat sich in der Vergangenheit vor allem im Bereich der Offroad-Bereifung einen Namen gemacht, gekürt durch Siege bei der Rallye Dakar oder auch dem Ausstatten der WRC-Fahrzeuge.

BFGoodrich lobt anlässlich der Vorstellung des neues BFGoodrich All-Terrain T / A KO2 Offroad-Reifens eine Traumreise aus – und mit ein bisschen Glück könnt ihr sie gewinnen. Ein Video gibt es vorab als Appetithäppchen:

Teilnehmen könnt ihr unter http://www.letsgo.bfgoodrich.com/de – Ihr müsst Euch nur entscheiden, ob ihr lieber nach Costa Rica, Südafrika, Island oder die USA reisen wollt, um Euch dort im Rahmen einer kleinen Expedition von den Qualitäten des BFGoodrich All-Terrain T/A KO2 selbst zu überzeugen.

Ich persönlich würde ja am Liebsten nach Costa Rica, dort war ich zum einen noch nie, habe aber viele schöne Bilder gesehen und tolle Geschichten gehört. Das Zielgebiet in Costa Rica ist der Vulkan Turrialba. 8 Tage ist die glückliche Gewinnerin oder der glückliche Gewinner vor Ort. Fallschirmspringen, Dschungel-Offroad-Expedition, Baumkletterparcours und ein Tanz auf dem Vulkan. Da sind wohl echte Abenteurer gefragt.

Und auch das Programm der anderen drei 100%-igen Off-Road-Ziele liest sich spannend – also – Ich wünsche Euch viel Glück! Mitmachen und mehr Informationen bei BFGoodrich!

Original http://auto-geil.de/2015/07/23/traumhafte-abenteuerreise-gewinnen-mit-bfgoodrich-und-dem-neuen-all-terrain-ta-ko2/

23 Jun 2015

“Impress yourself”: Peugeot 208 in Orange Power

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Der französische Hersteller Peugeot hat jüngst die überarbeitete Version ihres erfolgreichen Kleinwagens Peugeot 208 vorgestellt. Nun stehen die kleinen Löwen beim Händler und die Franzosen läuten eine neue Ära ein: „Wir werden Peugeot ein noch klareres Profil verleihen, indem wir die Marke selbst stärker in den Vordergrund stellen und unseren Werbeauftritt noch provokanter und selbstbewusster gestalten.“ sagt Rick Hermanns, der Geschäftsführer von Peugeot Deutschland und fügt an „So wollen wir die Eigenständigkeit von Peugeot am Markt unterstreichen und auf eine smarte Art und Weise polarisieren.“

Mit ihrem neuen Motto: „Impress Yourself“ möchte Peugeot zum Ausdruck bringen, dass ihre Kunden viele Möglichkeit haben, ihren Löwen zu individualisieren. Wie das funktioniert, erklärt die charmante Nina im neusten Video:

Mehr zum überarbeiteten Peugeot 208 und zur Kampagne mit Nina findet ihr unter impress-yourself.de! Schaut Euch den Kleinwagen gerne genauer an und überzeugt Euch von der erweiterten Serienausstattung und seinem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Basispreis für die dreitürige Grundversion des Peugeot 208 liegt bei 12.400 Euro. Für den Fünftürer beginnt der Spass im Konfigurator bei 13.150 Euro. Mit den drei Ausstattungen (Access, Active und Allure) sowie den vier Individualisierungspaketen kannst Du dir deinen Peugeot ganz nach deinen persönlichen Wünschen konfigurieren. Ich persönlich mag ja sehr gerne Orange, so dass die neue Außenfarbe „Orange Power“ auf jeden Fall meinen Geschmack trifft. Interesse geweckt? Mehr Informationen gibt es unter impress-yourself.de!

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Kraftstoffverbrauch in l/100 km kombiniert für Baureihe 208: 5,6 – 3,0; CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 129 – 79. Angaben gemäß den amtlichen Messverfahren. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und dem Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem “Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen” entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen kostenlos erhältlich ist oder über www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist. Die Angaben wurden gemäß vorgeschriebenem Messverfahren in der jeweils aktuell geltenden Fassung ermittelt. Weitere Informationen zu den CO2-Effizienzklassen einschließlich der grafischen Darstellungen finden Sie hier: http://www.peugeot.de/energieeffizienzklassen/.

Original http://auto-geil.de/2015/06/23/impress-yourself-peugeot-208-in-orange-power/

Created Dienstag, 23. Juni 2015 Tags allgemein Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
13 May 2015

2015 Audi R8 R8 Coupé ab dem 13. Mai 2015 bestellbar

2015-audi-r8-pressefoto

Im April 2007 erfolgte die Verkaufsfreigabe für den ersten Audi R8, heute nun, ganze 8 Jahre später, ab dem 13. Mai 2015, öffnet Audi die Bestellbücher für das neue Modell, welches seine Weltpremiere Anfang März auf dem Genfer Auto-Salon feierte. Mit 435 neu zugelassenen Einheiten im Jahre 2014 zählt der R8 wahrlich nicht zu den Topsellern im Sportwagen-Segment. Obschon Audi verlauten lässt, dass man seit 2007 immerhin 27.000 Audi R8 verkauft hat. Wenn auch nicht unbedingt vergleichbar, Porsche konnte für den 911er im Jahresdurchschnitt 2014 mehr Zulassungen (583) jeden Monat verzeichnen. Hier muss ich aber zumindest anfügen, dass das KBA in seiner Statistik alle 911er zusammenfasst.

Im Moment darf man sich im Audi Konfigurator das Audi R8 Coupé V10 plus 5.2 FSI quattro S tronic in Wunschkonfiguration zusammenstellen. Der Basispreis des 610 PS starken Sportwagens mit den vier Ringen liegt bei ebenfalls sportlichen 187.400 Euro. Nur als Anhaltspunkt, der neue Mercedes-AMG GT S liegt in der Basis bei 134.351 Euro, der 4 Liter V8 leister aber auch “nur” 510 PS. Der preiswerteste Nissan GT-R, der ja nun auch schon etwas in die Jahre gekommen ist, liegt im preiswertesten Fall bei 96.900 Euro, unter seiner Haube leistet der 3.8 Liter V6-Biturbo 550 PS. Die 50 PS leistungsstärkere Nismo-Version liegt in der Basis bei 149.990 Euro. Im Vergleich zum 560 PS starken Porsche 911 Turbo S hingegen, spart der geneigte Audi-Fan ein Paar Euro, der Zuffenhausener kostet in der Basis 197.041 Euro.

Was bringt der neuen R8 mit sich. 50 kg ist er leichter geworden, 40% steifer gar und das neue Aluminium-Carbon-Leichtbau-Chassis hat sich bereits im Lamborghini Huracán bewährt. Ein Baukasten im Supersportcar-Segment, auch schön. Der Mittelmotor ist geblieben, am Allrad-Antriebskonzept hat man ordentlich nachgelegt. Den Topspeed vom V10 plus gibt Audi mit 330 km/h an, den Sprint auf 100 km/h soll der Bolide in 3.2 Sekunden schaffen. Interessiert wirklich jemand, was das Ding verbrauchen soll? Na gut, den NEFZ-Verbrauch gibt Audi mit 11.8 l/100 km an.

Ab dem 13. Mai kann man dann auch den Audi R8 V10 (540 PS) zu einem Einstiegspreis von 165.000 Euro bestellen. Im Herbst 2015 dürfen die ersten Kunden dann mit den ersten Auslieferungen rechnen. Ich werde den neuen Audi R8 wohl schon Ende Juli fahren dürfen und hoffentlich auch ein schönes Ausfahrt.tv Video mitbringen.

Original http://auto-geil.de/2015/05/13/2015-audi-r8-r8-coupe-ab-dem-13-mai-2015-bestellbar/

Created Mittwoch, 13. Mai 2015 Tags 2015 | 2015 Audi R8 R8 Coupé | allgemein | audi | bestellfreigabe | Coupé | R8 Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
23 Apr 2015

Hyundai sendet Botschaften ins All

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Nur wer selbst keine Kinder hat wird den nachstehenden Clip von Hyundai nicht rührend finden. Die kleine Stephanie aus Houston vermisst ihren Vater, der als Astronaut auf der Internationalen Raumstation ISS arbeitet und dort oft lange bleiben muss. Sie wollte ihrem Vater eine besondere Nachricht schicken. Hyundai hat ihr mit der Nachricht geholfen und zu ihrem Vater ins Weltall gebracht wurde.

Ein Team von elf Hyundai Genesis-Fahrzeugen schrub gemeinsam auf dem Delamar Dry Lake in der Wüste von Nevada in den Vereinigten Staaten die Nachricht als „das größte Reifenspur-Bild“, die Nachricht hat eine Größe von 5.55 qkm. Ganz nebenbei hat man es damit ins Guinness-Buch der Weltrekorde 2015 geschafft.

Mitmachen!
Wenn Du auch eine Nachricht versenden willst – auch wenn keiner Deiner Lieben im All sitzt, dann brauchst Du nur ein kleines Video erstellen und kannst ganz nebenbei noch ein iPad Air2 oder ein iPhone 6 zu gewinnen. Wie das geht. Einfach hier entlang, bitte!

Wer sich für das Auto aus dem Clip interessiert, den Hyundai Genesis gibt es auch in Deutschland zu kaufen ab einem Preis von 65.500 Euro.

Original http://auto-geil.de/2015/04/23/hyundai-sendet-botschaften-ins-all/

Created Donnerstag, 23. April 2015 Tags Advertorial | allgemein | hyundai Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
14 Apr 2015

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

VW Golf Fans und Gran Tusimo 6-Eigner dürfen sich freuen. Volkswagen stellt den GTI Supersport vor: 503 PS starker VR6 TSI-Motor,7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG), 665 Nm, in 3.6 Sekunden von 0 auf 100 km/h, Top-Speed 300 km/h.

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

Die komplette Pressemeldung ungekürzt:

Volkswagen erweitert seinen GTI-Fuhrpark und schickt einen neuen Supersportler auf die virtuelle Rennstrecke. Unter der Haube des GTI Supersport röhrt ein 503 PS starker VR6 TSI-Motor mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG).

Das Design des Flitzers lässt die Volkswagen-Ikone mit purem Rennsport verschmelzen. Mit dem zweisitzigen Coupé rollt damit nach dem letztjährigen Roadster eine weitere Version des traditionsreichen GTI an den Start von Gran Turismo®6 – exklusiv für die Playstation®3.

Der erste Eindruck des Renners macht direkt klar: Der Supersport folgt dem Willen der Fans und den Gesetzen der Rennstrecke. Die 665 Nm Drehmoment katapultieren den GTI virtuell in nur 3,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer. Bei Vollgas ist erst bei über 300 km/h Schluss. Die brachiale Power wird mithilfe des Allradantriebes 4MOTION und 20 Zoll großen, weiterentwickelten GTI-Leichtmetallfelgen auf den virtuellen Asphalt gebracht.

Auch beim Blick in den Rückspiegel lehrt der GTI Supersport seinen Konkurrenten das Fürchten: Zwar erinnert die Grundform der Karosserie noch an den GTI-Ahnen, jedoch ist jede Pore des neuen Sprösslings der GTI-Familie auf Racing getrimmt. Die Optimierung der Proportionen und Karosserieflächen schaffen einen extremen Tiefpunkt und eine perfekte Performance. Die umfangreiche Verwendung von Carbonelementen macht den neuen digitalen Sportwagen zudem zu einem Leichtgewicht mit nur sagenhaften 2,5 Kilogramm pro Pferdestärke.

Die breite bullige Frontpartie der strömungsoptimierten Karosserie ist geprägt von vertikalen Lichtmodulen und großzügigen Lufteinlässen in der modelltypischen Wabenstruktur. Während die breite Schulter im Heck des Fahrzeugs für eine ideale Belüftung der Bremsen sorgt, pressen der markante Dachkantenspoiler und der extrovertierte Diffusor den Supersport bei der Zeitenjagd regelrecht auf die Fahrbahn.

Farblich hüllt sich die neueste Schöpfung aus dem Hause Volkswagen auf Wunsch in „Reflexsilber“, „Gran Turismo Red“, „Lapiz Blue“ oder „Oryxweiß“ und steht den Spielern von „Gran Turismo 6“ ab sofort zum Download zur Verfügung.

Der sechste Titel der legendären und exklusiv für die Playstation erscheinenden Rennspielserie ist seit 2013 im Handel erhältlich. Der Fuhrpark des Bestseller-Titels umfasst knapp 1.200 verschiedene Fahrzeuge, die auf insgesamt 37 Strecken um den Sieg kämpfen.

Weitere Eindrücke und Informationen unter www.volkswagen.com/visiongti

Gran Turismo6 kostet bei Amazon für gerade mal 24 Euro.

Original http://auto-geil.de/2015/04/14/vw-golf-gti-supersport-fuer-gran-turismo6/

Created Dienstag, 14. April 2015 Tags allgemein | Golf | Gran Turismo 6 | Gran Turismo6 | GTI Supersport | Playstation | PS3 | sony | vw Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
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13 Apr 2015

Ich baue mir einen Mercedes-Benz 300 SL! (Folge 1)

mercedes-300-sl-gullwing

Im März 2012 hatte ich das unverschämte Glück, einen Mercedes-Benz SL 300 Coupé Gullwing (W198) fahren zu dürfen. Mercedes hatte das Fahrzeug im Rahmen der Fahrveranstaltung zum damals neuen Mercedes SL (R231) mit nach Spanien gebracht und uns Bloggern die Chance gegeben, diese wundervolle Ikone zu fahren. Ich muss heute noch grinsen, wenn ich nur an diesen Fahrspass denke. Nun schätze ich mich schon glücklich, dass ich den Flügeltürer mal fahren durfte, an besitzen ist leider nicht zu denken. Beim Stöbern im aktuellen Sonderheft der Oldtimer-Markt “Preise” kann einem schon ganz schön mulmig werden.

Der Gullwing wird im Zustand 1 heute mit 1.4 Millionen Euro gehandelt. Und selbst im Zustand 4 muss der geneigte Liebhaber immerhin 760.000 Euro auf den Tisch legen. Unerreichbar. Ja. Zumindest im Massstab 1:1. Anfang des Jahres erreichte mich eine Email mit einer Pressemitteilung der Firma Eaglemoss Collections. Die Überschrift lautete verlockend Originalgetreues 1:8-Modell des legendären Mercedes 300 SL. Ich baue ja gerne mit Lego (zB Lego Volvo L350F Radlader 42030 oder Lego Technic “mobiler Schwerlastkran” 42009), aber der Modellbau hat bei mir ein Kindheitstrauma von verklebten Fingern und unmenschlich teuren Farbtöpfchen hinterlassen. Nichts für mich. Aber halt – alles was man benötigt ist ein Schraubenzieher und eine Zange? Da bin ich doch dabei.

Gut meiner Frau habe ich wohl unterschlagen, dass es sich um ein Modell im Massstab 1:8 handelt. Das heisst nicht mehr und nicht weniger als 56,5 Zentimeter Länge, 22,4 Zentimere Breite bei einem Gewicht von insgesamt 7.3 Kilogramm. Yes! Und Wow. Und nicht “Wo willst Du das denn hinstellen?” So habe ich mal freundlich angefragt, ob man den Interesse an einer Kooperation habe. Man war geneigt und so bekomme ich jetzt regelmässig im Abo einen Teil des Bausatzes zu geschickt. 100 Wochen, also nicht ganz zwei Jahre, werde ich nun nach und nach mir meinen ganz eigenen Mercedes-Benz 300 SL zusammen bauen können.Wer es mir gleich tun will, möge die Webseite von Eaglemoss Collections zu diesem Modell aufrufen: www.300sl-modell.de. Da kann man jederzeit noch einsteigen. Und sich entweder alle Teile auf einmal bestellen oder das Ganze eben – wie ich – ganz entspannt angehen. Die erste Ausgabe gibt es für einen symbolischen Euro, die zweite Ausgabe kostet dann 5,99 Euro und für alle weiteren Ausgaben werden 11,99 Euro fällig. Und keine Bange, das Set ist von Mercedes-Benz ordentlich lizensiert – entsprechende Aufkleber findet man auch an der Verpackungen.DSC_1302.jpg
Mich hat die erste Ausgabe auch schon unlängst erreicht. Sicher verpackt ist das Set aus einem dünnen Magazin, einem Poster mit vielen Modellbildern und dem ersten Baustein des Bausatzes bei mir eingetroffen. Der erste Teil des Bausatzes besteht aus der Motorhabe und Kühlergrill-Teilen. Und schon bei auspacken habe ich gemerkt, dass wir hier nicht Kinderspielzeug auspacken. Die Haube ist nur nur 15 Zentimeter breit und fast 20 Zentimeter lang, sondern liegt auch angenehm schwer in der Hand. Die mitgelieferten Schräubchen hingegen sind ziemlich filigran, da muss ich mit meinen Wurstfinger schon etwas aufpassen.DSC_1304.jpgDas beiliegende Magazin hat 14 Seiten. Seite 4 und 5 dienen als Bauanleitung, die restlichen Seiten sind als nette Lektüre gedacht. Man kann sich über die Geschichte des 300SL schlau lesen. Sein “Rennsport-Erbe” wird behandelt: Der Mercedes 300SL war der schnellste Straßenwagen seiner Zeit. Dank genialem Design und Flügeltüren gilt er als erstes Supercar der Welt. Aber nicht nur die Marke Mercedes wird behandelt – auf den nächsten Seiten geht es um das Thema “Goldenes Autozeitalter” – Kraft und Eleganz waren die Hauptzutaten der Sportwagen, die die 1950er zum Kultjahrzehnt des Automobilbaus machten. und auf der letzten Seite findet sich ein Profil aus einer Reihe “Berühmte Fahrer” in der Sir Stirling Craufurd Moss kurz potraitiert wird. Kaum ein Fahrer hat den Rennsport mehr geprägt als Stirling Moss, der 1955 in einem Mercedes_Benz 300SLR die Mille Miglia gewann.Rundum bin ich sehr angetan vom ersten Packet, auch wenn ich die Haube erstmal in der Verpackung lassen, bis ich weitere Anbauteile erhalte. Mal sehen, was in der nächsten Verpackung so auf mich zukommt.

Original http://auto-geil.de/2015/04/13/ich-baue-mir-einen-mercedes-benz-300-sl-folge-1/

13 Apr 2015

Mit dem Audi A7 piloted driving concept auf der Autobahn A9

Anfang des Jahres hat Audi auf der CES in Las Vegas ein Versuchsfahrzeug mit dem Spitznamen “Jack” vorgestellt. In der Pressemitteilung hier Jack dann etwas sperrig “Audi A7 piloted driving concept”. Damals hatte man sich einen Tross Journalisten eingesammelt und war vom Silicon Valley aus nach Las Vegas gefahren. Jeder Journalist hatte auf den 900 Kilometern ausreichend die Gelegenheit sich von Jack über den amerikanischen Highway chauffieren zu lassen. Autonomes Fahren – oder wie man in Ingolstadt sagt “Pilotiertes Fahren”. Wie man es auch immer nennt, es geht darum, dass sich ein Fahrzeug ohne Hilfe des Fahrers eigenständig im Verkehr bewegen kann. Die Weiterentwicklung von den heutigen Fahrer-Assistenz-Systemen, die den heutigen Fahrzeugen ja durchaus schon teilautonomes Fahren ermöglichen. Da denke ich insbesondere an das Zusammenspiel eines adaptiven Tempomat in Verbindung mit einem aktiven Spurhalte-Assistenten. Diese Kombination wird ja heute schon u.a. von Mercedes und Form in Form eines Stau-Assistenten angeboten.Audi will aber eben mehr. Mercedes und BMW natürlich auch. Audi hat nun klar erklärt, dass sie 2017 mit dem neuen Audi A8 ein System zur Serienreife gebracht haben wollen, mit dem der Fahrer dann durch ein hochautomatisiertes Fahrzeug entlastet wird im Stau. Der Audi-Stau-Pilot ist also längst beschlossen und gehört natürlich zu den Bausteinen, die Jack jetzt auch gerade testet. Sich fahren lassen, das hört sich erstmal etwas gruselig an, wenn man bedenkt, dass da ein Computer mit der Größe eines Tablets die massgeblichen Aufgaben übernimmt. Ich hingegen hatte weder Angst noch Bedenken und konnte meine Probefahrt auf der A7 von Ingolstadt in Richtung Nürnberg durchaus geniessen, wie man sicherlich in dem nachstehenden Video ohne Zweifel erkennen kann:

Ich freue mich auf jeden Fall über die Entwicklung im Bereich “Autonomes Fahren” und bin gespannt, wie die Mitbewerber aus München und Stuttgart auf ihrer Seite das Thema vorantreiben werden. Ich war zusammen mit Tom Schwede bei dem Event, seine Eindrücke könnt ihr in seinem Blog lesen: Rendezvous mit Jack: Im Audi A7 piloted driving concept auf der Autobahn. Jens war zwar nicht dabei, hat sich aber auch ein paar Gedanken zu dem Thema gemacht: Autonomer Audi A7 “Jack” unterwegs auf der Autobahn A9

Original http://auto-geil.de/2015/04/13/mit-dem-audi-a7-piloted-driving-concept-auf-der-autobahn-a9/

09 Apr 2015

4 Fragen an Stefan Lamm, Leiter Exterieur Design SEAT

SEAT-Design-Chef-Stefan-Lamm

Stefan Lamm ist als Leiter Exterieur Design bei SEAT für die Formsprache der spanischen Modelle mit verantwortlich. Der gebürtige Dortmunder hatte sich bereit erklärt, mir vier Fragen zu beantworten. Ich habe mich gefreut, denn der gute Mann, zunächst für 10 Jahre bei Ford unter Vertrag, seit dem 1. Februar 2015 nun für SEAT am Start, holt nicht weit aus, sondern bringt seine Aussagen mit wenigen Worten auf den Punkt:

Jan: Sie sind von Ford zu Seat gewechselt. Die Design-Philosophien der beiden Marken dürften sich erheblich unterscheiden. Wie muss man sich die Einarbeitung vorstellen?

Stefan: Grundsätzlich ist es immer eine spannende Herausforderung, so eine neue Aufgabe. Am Anfang ist es wichtig zu beobachten und zu analysieren und sich mit den Markenstrategien vertraut zu machen, sie zu verstehen, denn drauf kann man aufbauen. Das grosse Bild der Firmenkultur und des Konzerns zu verstehen ist ausschlaggebend. Dafür sind Dialoge und Kommunikation essenziell. Daher versuche ich, zügig spanisch zu lernen.

Jan: Was sind Ihre Hausaufgaben für die nächsten Jahre?

Stefan: Die Kernhausaufgabe wird sein, das erfolgreiche, starke und charakteristische SEAT Design weiter zu entwickeln und neue Akzente zu setzen.

Jan: Wird es künftig ein neues Seat-Design aus „Ihrer Feder“ geben?

Stefan: Ein SEAT Design wird immer im Team entwickelt. Dieses Team möchte ich mit neuen Ideen inspirieren.

Jan: Wie schätzen Sie aktuelle Designsprache von Seat ein?

Stefan: Durch den aktuellen Leon hat die Marke einen hohen Stellenwert im Markt bekommen. Sehr charakteristisch, dynamisch, sportlich und präzise in der Ausführung. Die Formensprache ist klar, einfach und vor allem emotional. Eine tolle Basis, um darauf aufzubauen.

Original http://auto-geil.de/2015/04/09/4-fragen-an-stefan-lamm-leiter-exterieur-design-seat/

Created Donnerstag, 09. April 2015 Tags allgemein | Interview | SEAT | Stefan Lamm Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
09 Apr 2015

Rallye-Sport: 2015 ŠKODA Fabia R5

2015-SKODA-Fabia-R5

Im letzten Jahr habe ich ja den ADAC Opel Rallye Cup eine Saison lang begleitet. Für mich war das damals eigentlich nur ein Job als Kameramann. Mittlerweile, nachdem die neue Saison jetzt angefangen hat, merke ich aber, dass mich dieser Rallye-Virus von dem sie alle sprechen wohl durchaus befallen hat, wenn er auch noch nicht so ganz sichtbar ausgebrochen ist. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ich sofort begierig auf die Pressemeldung von Skoda in meinem Postfach geklickt habe, die da eigentlich nur die Information beinhaltet, dass der Fabia R5 von ŠKODA jetzt seine Zulassung als RallyeFahrzeug bekommen hat. Ja, auch da gibt es selbstredend ein strenges Reglement.

Gemäß FIA-Reglement ist der ŠKODA Fabia R 5 mit einem 1,6-Liter-Turbomotor ausgestattet. Das ist eine deutliche Änderung gegenüber dem Zweiliter-Saugbenziner des Fabia Super 2000. Zudem kommen im neuen Auto mit Allradantrieb ein sequentielles Fünfganggetriebe und McPherson-Federbeine zum Einsatz. Das Gewicht beträgt, wie vom Regelwerk vorgeschrieben, mindestens 1.230 Kilogramm. Für die Feinabstimmung und das optimale Zusammenspiel der hochmodernen Komponenten investierte das Team von ŠKODA Motorsport seit dem Projektstart 15 Monate intensive Entwicklungsarbeit.

Soweit ich es habe munkeln hören, plant ja auch Opel einen Corsa R5. Citroen hat mit dem DS3 als R5 Version bereits vorgelegt. Somit wären auf einen Schlag eine ganze Menge neuer R5-Rallye-Fahrzeuge am Markt verfügbar. Und da Konkurrenz ja bekanntlich das Geschäft belegt, wäre es doch zu schön, wenn die deutsche Rallye-Serien durch diesen Schub vielleicht auch bei uns in Deutschland ein wenig mehr ins Rampenlicht treten würde. Ich persönlich mache mir ja nichts aus Motorsport, aber wenn, dass sagt mir der Rallye-Sport durchaus am Meisten zu.

Original http://auto-geil.de/2015/04/09/rallye-sport-2015-skoda-fabia-r5/

Created Donnerstag, 09. April 2015 Tags allgemein | Citroen DS3 R5 | fabia | Opel Corsa R5 | R5 | rallye | skoda | ŠKODA Fabia R5 Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
05 Apr 2015

Volkswagen VW T6 in T minus 10 Tagen

volkswagen-t6-teaser

Mit einem, wie ich finde sehr schönen Clip, stimmen uns die Verantwortlichen von Volkswagen Nutzfahrzeugen auf die Weltpremiere des neuen VW T6 ein. Die neue Generation VW Multivan und VW Transporter werden am 15. April 2015 in Holland der Presse präsentiert. Ganz neu ist in diesem Zusammenhang auch ein eigener Youtube-Kanal für die VW Nutzfahrzeuge, also Amarok, Caddy, die T-Baureihe und den VW Crafter.

Am Exterieur soll sich wohl nicht so viel geändert haben, Gerüchten zufolge zeigt sich der neue T6 als mildes Facelift gegenüber seinem Vorgänger. Ein ersten Ausblick auf die neue Front hatte Volkswagen ja schon im Herbst letzten Jahres mit der Studie Tristar gegeben. Aus dem Clip kann man hingegen, dass der T6 – zumindest optional – mit neuen LED-Scheinwerfern daherkommt.

Im Innenraum hatte die Tristar-Studie hingegen schon gezeigt, dass man gewillt ist, einiges zu ändern. Die neuste Generation von Volkswagen Infortainment wird wohl auf jeden Fall verfügbar sein. Spannend dürfte sein, ob Volkwagen den gleichen Fehler macht wie Mercedes und praktische Ablagenflächen einem “sauberen” Innenraum-Design opfert.

Generell bin ich sehr gespannt, ob Volkswagen sind mit dem neuen T6 dann wieder locker vor Mercedes mit seiner V-Klasse und dem Vito setzt, die ja zuletzt sowohl bei der Fachpresse als auch bei der potentiellen Käuferschaft sehr gut angekommen war. Bis ich auf Ausfahrt.tv ein T6 Video zeigen kann, wird es ja noch ein Weilchen dauern. Wer ab dem 15.04. vergleichen möchte, kann sich ja jetzt nochmal das Ausfahrt.tv Video ansehen, was wir seinerzeit bei der Fahrveranstaltung der V-Klasse gedreht haben:

Original http://auto-geil.de/2015/04/05/volkswagen-vw-t6-in-t-minus-10-tagen/

Created Sonntag, 05. April 2015 Tags allgemein | Multivan | t-baureihe | T6 | Transporter | Volkswagen | Weltpremiere | Werbeclip Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
 
02 Apr 2015

#mbrt15 – Guarding the new Mercedes GLE

#mbrt15 – Guarding the new Mercedes GLE

Vor zwei Jahren hat Mercedes die Idee aufgegriffen, im Rahmen des USA-Roadtrips #mbrt13 eines ihrer neuen Fahrzeuge von Online-Journalisten zu seiner Weltpremiere begleiten zu lassen. 2013 wurde in Detroit die neuen Mercedes E-Klasse vorgestellt und von Los Angeles haben sie ein paar andere Onliner und ich damals zur NAIAS nach Detroit begleitet. In 5 Tagen haben wir damals 4.500 Kilometer abgerissen. Unter dem Dach des Hashtag #mbrt14 standen im letzten Jahr gleich Roadtrip mit Fahrzeugen von Mercedes-Benz an. Im Januar 2014 begleitete wieder ein kleiner Tross von Online-Multiplikatoren ein brandneues Fahrzeuge zur Weltpremiere nach Detroit, dieses Mal (#mbrt14) war es die neue C-Klasse und die Reise führte von Houston über den US Produktionsstandort von Mercedes in Tuscaloosa in Alabama nach Detroit zur NAIAS. Das waren dann 2.300 Kilometer in 4 Tagen. Am Ende des Jahres 2014 führte dann noch mal ein Mini-Roadtrip ein paar Teilnehmer von Sunnyvale nach Los Angeles, allerdings ohne irgendeine neues Fahrzeug zu begleiten.

Google Map of Greensboro, NC

Neues Jahr, neues Hashtag. Im Rahmen von #mbrt15 hat nun gerade wieder eine Gruppe an einem ähnlichen Roadtrip teilgenommen. Es galt den neuen Mercedes GLE (also den Nachfolger des ML bzw der M-Klasse) von seinem Produktionsort Tuscaloosa zur Auto Show in New York zu begleiten. Mit der kürzesten Verbindung sind das gerade mal 1.600 Kilometer, die Route war aber auf einen 2.600 Kilometer langen Roadtrip, den die Mitfahrer in 4 Tagen erfolgreich zurück gelegt haben. Unlängst wurde der GLE in Detroit präsentiert und der Großteil der Gruppe befindet sich auch schon wieder auf deutschem Boden.

Jede Menge Foto-Impression findet man bei Instagram oder Tumblr. Der einzige mitgereiste Deutsche, der regelmässig in Schriftform von Roadtrip berichtet hat, war Philipp Deppe von Mercedes-Benz Passion Blog:

Den Bildern und der Philipps Geschichten nach zu urteilen, hatten die Teilnehmer wieder eine Menge Spass. Ich hoffe, dass der Daimler dieses Form der Roadtrips auch in den kommenden Jahren beibehalten wird. Für mich war es immer eine schöne Mischung zwischen exklusiven Einblicken, wunderschönen Landschaften und jeder Menge Autofahren, was ich in den USA immer besonders gerne tue.

Original http://auto-geil.de/2015/04/02/mbrt15-guarding-the-new-mercedes-gle/

Created Donnerstag, 02. April 2015 Tags #mbrt13 | #mbrt14 | allgemein | mbrt15 | Mercedes GLE | mercedes-benz | roadtrip Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
29 Mar 2015

Citroen C4 Cactus Gewinnspiel für VJs und Musiker

gewinnspiel_citroen_c4_cactus

Vor ein paar Tagen noch hatte ich drüben bei Fredericken geschrieben, dass mir der Citroen C4 Cactus so ganz in schwarz durchaus sehr gefällt. Gestern bin ich dann über ein Gewinnspiel von Citroen Deutschland gestolpert, welches die Kölner wohl begleitend als Werbepartner der RTL Castingshow Deutschland sucht den Superstar initiiert haben.

Musiker haben die Möglichkeit ein Musikvideo einzureichen und als Hauptgewinn winkt dann ein neuer Cactus. Aber auch Leute wie ich, die nicht mal bei We will rock you den Takt klatschen können, haben eine Chance. In der Fun Challange kann man vorhandene, von Citroen gestellte Musik als Hintergrund nehmen und ein spassiges Cactus-Video drehen. Auch hier kann man einen Cactus als Hauptgewinn mitnehmen.

Ich bin versucht, selbst an letztgenanter Variante teilzunehmen. 30 bis 50 Sekunden soll das Video lang sein, und in irgendeiner Form Bezug zum Citroen C4 Cactus nehmen. Innerhalb von zwei “Staffeln” werden die Gewinner ermittelt, seine Video muss man jeweils vor dem 10.4. bzw. 25.4. hochgeladen haben – zumindest wenn ich das richtig verstehe.

Ihr kennt den Citroen C4 Cactus noch gar nicht, dann mal fix das vorstehende Ausfahrt.tv Video ansehen. Alternativ – ich habe auch einen Fahrbericht zum 2014 Citroen C4 Cactus e-HDI 92 ETG6 “Feel” geschrieben.

Original http://auto-geil.de/2015/03/29/citroen-c4-cactus-gewinnspiel-fuer-vjs-und-musiker/

Created Sonntag, 29. März 2015 Tags allgemein | c4 | Cactus | citroen | Citroen C4 Cactus | gewinnspiel Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann