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14 Jun 2012

Mercedes-Benz CLA 45 AMG (C117), oder nicht?

Nein, Daimler hat ja noch nicht mal den CLA offiziell vorgestellt und ja, ich rätsel immer noch, ob die Vorstellung nun in Paris, LA oder ganz familiär in Stuttgart erfolgt. Aber sicher ist ja nun mal, dass der Mercedes-Benz CLA kommt und ich bin mir genau so sicher, dass ich den haben möchte. Will will will!

Nun hat ja AMG schon mal durchblicken lassen (und mit ein paar sehr hübschen, fast hochglanzpolierten Erlkönig-Bildern), dass die AMG-Version der neuen Mercedes-Benz A-Klasse () kommen wird. Und zwar im ersten Quartal 2013. Da liegt es doch ganz offensichtlich auf der Hand, dass es auch eine AMG-Version des CLA geben wird.

Und nicht zuletzt, weil AMG für die A-Klasse die Kennzeichnung A 45 AMG stellvertretend für die ambitionierte Zukunftsstrategie „AMG Performance 50“ bis zum 50. Geburtstag der Mercedes-AMG GmbH gewählt hat – bin ich mir sicher, dass eben genau jenes 2 Liter 4-Zylinder Turbo-Aggregat aus der A-Klasse auch mit der AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebe mit Doppelkupplungstechnik im kommenden CLA seine Verwendung findet. Und nach dem Baukastenprinzip ist dann auch davon auszugehen, dass die 400 Nm des 354 PS starken Motors ebenfalls per 4MATIC auf beide Achsen übertragen wird. Wenn das von den MB Passion Jungs vernommene “Gemunkel” dazu noch stimmt, dass der Mercedes-Benz A 45 AMG unter 50.000 Euro angeboten werden soll, dann ist der CLA 45 AMG vielleicht auch nicht viel teurer?

Und da entsteht dann das Dilemma. Früh zuschlagen und sich eine der mE zwingenden Edition1-Modelle des Mercedes-Benz CLA sichern .. oder .. ja, oder .. eben doch warten, hoffen und bangen, dass die AMG-Version des CLA nicht allzu lange auf sich warten lässt und auch irgendwie bezahlbar bleibt. Hm. Spekulationen. Wunschträume. Mehr werden wir alle wohl erst wissen, wenn der C117 vorgestellt wird. Egal, ob nun in Paris, Los Angeles oder Stuttgart.

Original: "Auto .. geil"

Created Donnerstag, 14. Juni 2012 Created by Jan Categories Timeline Tags A 45 AMG | allgemein | amg | c117 | cla | CLA 45 AMG | mercedes-benz
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29 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Die Automechanika rückt immer näher...

Der Termin für die Automechanika rückt immer näher. Das bedeutet nicht nur Stress mit dem Bau des EuroHotRods, es muss ja auch ein Stand gestaltet werden. Mein Glück: Mein Stand ist eine Einheit mit der Blogger Lounge.

Blogger Lounge

Bedeutet: Bei mir in Halle 4.1 Stand C51 wird es die Möglichkeit geben, vor Ort am Rechner zu arbeiten, es gibt Sitzgelegenheiten für Gespräche, Steckdosen und Ladegeräte für gängige Geräte etc. Gebaut wird der Stand von einer Messebaufirma, wobei einige Grafiken und Fotos von mir gestellt werden. Und die muss ich nebenbei auch machen.

Heute ist mein Rollup eingetroffen, das ich aufstellen werde, um die Sponsoren zu würdigen und um ein paar Grundinfos zum EuroHotRod zu geben.

Rollup

Alle Blogger sind natürlich eingeladen, die Blogger Lounge zu nutzen. Würde mich über den Austausch mit anderen Bloggern freuen.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/die-automechanika-rueckt-immer-naeher?blog=33

29 Aug 2014

Schon drin gesessen: der neue 2014 Mercedes-Benz Marco Polo / Activity

Schon drin gesessen: der neue 2014 Mercedes-Benz Marco Polo / Activity

Als Lütter habe ich damals™ Wiking-Autos gesammelt. Teil meines Stolz war ein VW-Camper Sven Hedin und ein Mercedes-Camper James Cook. Noch während meiner Studenzeit habe ich immer mal nach einem 1:1 Modell eines dieser beiden Fahrzeuge Ausschau gehalten, doch zwischenzeitlich festgestellt, dass die damalige Motorisierung meinen heutigen Vorstellungen nicht mehr so ganz entspricht. Ganz anders der gestern in der Prelude der Camping-Messe Caravan in Düsseldorf debütierte 2014 Mercedes-Benz Marco Polo. Der kompakte Camper basiert nun nicht mehr auf dem ausgelaufenen Viano, sondern auf der neuen Mercedes-Benz V-Klasse. Was soviel heisst, wie “Du fährst einen PKW mit dem Abmessungen eines Busses und merkst es nicht!”. Mit einem Durchschnittsverbrauch zwischen und Litern Diesel auf 100 Kilomter – je nach gewähltem Motor und Getriebe – kann man so einen Camper nun bedenkenlos als Alltagsfahrzeug nutzen. Mit der stärksten Motorisierung springt der Marco Polo dann auch mal eben in XXX Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 200 km/h. Genau SO! stelle ich mir das vor.

Nicht nur die Fahrleistungen sprechen mich an. Man kann durchaus von all den Assistenz-Systemen aus dem Repertoire der V-Klasse profitieren, den Seitenwind- und den Awareness-Assistenten gibt es in der Serienausstattung. Alle weiteren von Mercedes vertrauten Systeme gibt es optional, besonders sinnvoll erscheint mir da auch die 360° Kamera, damit kann man den Camper dann auch bequem in die engeren Parklücken in der Stadt zirkeln. Apropos Stadt, bei einer Höhe von XXXX Meter, sollte man auch in den meisten Parkhäusern und Tiefgaragen einen Parkplatz finden. Billig gibt es keinen Mercedes, der Marco Polo steht für nicht ganz 55.000 Euro in der Basisausstattung im Konfigurator.

Das Ausstelldach, was sich auf Wunsch auch elektrisch anhebt beherbergt ein Doppelbett, welches sich aber noch oben klappen lässt, so dass man im Innenraum auch bequem stehen kann. Das Bett selbst hat sich schon beim Vorgänger bewährt, das Dach wurde zugunsten etwas mehr Fussfreiheit beim Schlafen optimiert. Wer nur zu zweit reist, muss das Hochbett aber auch gar nicht nutzen. Die Rückbank selbst, lässt sich ebenfalls zum Doppelbett umbauen. Ein sehr pfiffiges Detail am Rande – für die beiden Sitzplätze sind in der Rückbank Luftkissen eingearbeitet, die im aufgeblasenen Zustand den Fond-Passagieren ausreichend Seitenhalt bieten sollen. Nutzt man die Rückbank als Bett, so entweicht die Luft, man erhält also eine ebene Schlaffläche. Ganz neu sind die drehbaren Vordersitze, wie man sie ja auch schon vom Mitbewerber VW kennt. Ich denke mal, dass man diese auch zeitnah für die V-Klasse ordern kann.2014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-04
Hat man die Vordersitze dann gegen die Fahrtrichtung gedreht, kann man zusammen mit den Gästen auf der Rückbank an einem kleinen Tisch Platz nehmen, die sich nur nur verschieben, sondern auch zusammenklappen und zwischen Küchenzeilen und Rücksitzbank verstecken lässt. In der Küchenzeile findet man neben einem kleinen Toplader-Kühlschrank einen zweiflammigen Gasherd und ein kleines Spülbecken. Frisch- und Abwassertanks mit einem Volumen von je 40 Litern erlauben einen Hauch von autonomen Leben auf den Reisen. Vielen Staufächer sorgen für ausreichend Stauraum um das Reisegepäck sicher zu verstauen. Sehr schön gelöst fand ich vor allem die Schubladen, die sich mittel eines kleinen Knopfs entriegeln lassen und dann so elegant in ihren Führungen gleiten, wie man das auch hochwertigen Küchen kennt.2014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-16Ohne Küchenzeile müssen die Käufer des 2014 Mercedes-Benz Marco Polo Activity auskommen. Diese Variante richtet sich eher an Familien und Sportler mit höherem Platzbedarf. Der Surfer grillt am Strand und braucht somit keine Küchenzeile. Den Familien kommt das höhere Platzangebot zu Gute. Im Prinzip ist der Marco Polo Activity eine “normale” V-Klasse mit Aufstelldach. Doch auch hier lässt sich die Rücksitzbank als Bett umbauen. der Einstiegspreis liegt dann auch entsprechend günstiger bei nicht ganz 39.000 Euro. Dazu muss aber auch gesagt werden, dass bei Activity die Einstiegsmotorisierung bei 88 PS anfängt und dieser Motor nur mit einem Forntantrieb ausgestattet ist. Auch das 7-G-Tronic Automatikgetriebe gibt es nicht für die beiden kleinen Motoren, hier muss dann das manuelle 6-Gang-Getriebe bedient werden. Ab dem 136 PS Diesel wird dann die Hinterachse angetrieben und die Automatik ist optional erhältlich. Wer die Sicherheit eines Allradantriebs für sich benötigt oder eben öfter in schwierigem Terrain unterwegs ist, freut sich über die optionale 4MATIC. Diese ist aber nur in Verbindung mit dem 190 PS Diesel und der Automatik erhältlich.2014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-012014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-022014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-032014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-042014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-052014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-062014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-072014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-082014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-092014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-102014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-112014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-122014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-132014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-142014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-152014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-162014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-172014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-182014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-19In Deutschland kann man den Marco Polo ab sofort bestellen, auf der Caravan in Düsseldorf werden beide Modell in den nächsten Tagen auch dem Messepublikum zugänglich gemacht. Bis zum Jahresende werden die beiden Modelle auch in weiteren 14 Märkten in Europa erhältlich sein, in UK wird es den Marco Polo in der Activity-Version auch erstmalig als Rechtslenker geben.

Original http://auto-geil.de/2014/08/29/schon-drin-gesessen-der-neue-2014-mercedes-benz-marco-polo-activity/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=schon-drin-gesessen-der-neue-2014-mercedes-benz-marco-polo-activity

28 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Doc Hudson  

Kurz belichtet: Späte Liebe – Daf 55

Im Garten - IIDas war schon ein echter Hingucker, den die Van Doorne’s Automobiel Fabriek N.V. (DAF) da im Jahr 1967 auf den Markt gebracht hat – den DAF 55 mit Variomatic.

Leider haben nicht viele DAF 55 die letzten Jahrzehnte überlebt, weswegen ich mich umso mehr gefreut habe, dass mir Günther & Theresa ihren Oldie für eine kurze Foto-Strecke zur Verfügung gestellt haben.

Der hier von mir gezeigte DAF ist Baujahr 1969, war immer auf deutschen Straßen unterwegs und verfügt mit einem originalen Stahlschiebedach über ein sehr seltenes Extra. Das Fahrzeug präsentiert sich auf den Fotos in einem komplett restaurierten Zustand, der im Original noch viel mehr zu begeistern weiß. Ich übertreibe keineswegs, wenn ich hier von einem tadellosen Zustand spreche.

Nun ja, jetzt heißt dieser Artikel ja im Nebensatz “Späte Liebe” und Ihr möchtet doch bestimmt auch wissen warum. Dies ist aber schnell erklärt. Günther – der jetzige Besitzer dieses Fahrzeugs und selbst ein Kind der 50er Jahre – hat sich den Traum “DAF 55″ erst vor einem halben Jahr erfüllt und in diesem Fall kann man wohl getrost von “Später Liebe” sprechen. Ich wünsche ihm und seinem DAF allzeit Gute Fahrt und möchte mich an dieser Stelle gerne noch einmal dafür bedanken,  dass ich von diesem schicken Kleinod ein paar Fotos machen durfte ;-)

Wer mag, kann sich im folgenden Absatz noch etwas Wissen zur Technik im DAF 55 anlesen. Die ungeduldigen Leser dürfen aber auch gerne sofort zu den Bildern weiterscrollen :-)

 

Der DAF 55 in ein paar Stichworten:

Für den Vortrieb im DAF 55 sorgte damals ein aus dem Renault R8 entliehener Motor, der mit seinen 1,1 Liter Hubraum immerhin für stramme 45 PS gesorgt hat und dies war Ende der 60er weiß Gott keine schlechte Motorisierung. Beatmet wurde das Zwergenherz von einem Vergaser der Marke Solex, der sein Gemisch stets akkurat an die vier Zylinder zu verteilen wusste. Schon damals stand der Name Solex für Qualität und Zuverlässigkeit, was wohl mitunter einer der Gründe war, warum man bei DAF auf diesen Hersteller als Lieferant zurückgegriffen hat.

Die größte Besonderheit am DAF 55 ist und bleibt aber die legendäre Variomatic, wodurch die Fahrzeugbauer bei DAF komplett auf den Einbau eines Getriebes (im klassischen Sinne) und eines Differentials verzichten konnten.

Das Getriebe ersetzt im DAF 55 die Variomatic, bei der ein breiter Keilriemen zwischen zwei Paaren konischer Riemenscheiben läuft. Alleine die Fliehkraft sorgt dann dafür, dass sich je nach Drehzahl das Übersetzungsverhältnis ändert. Wo bei einem klassischen Getriebe die einzelnen Gänge feste Übersetzungsverhältnisse vorgeben, gibt es bei der Variomatic nur die stufenlose Verstellung der Übersetzung.

Ein Differential war ebenfalls überflüssig, da der Schlupf im Riementrieb für den Ausgleich der unterschiedlichen Raddrehzahlen bei Kurvenfahrten gesorgt hat. Alles in allem eine einfache wie auch geniale Konstruktion, welche nicht zuletzt dafür gesorgt hat, dass ein DAF vorwärts wie rückwärts stets gleich schnell fahren konnte.

Letzteres ist allerdings wenig empfehlenswert, da sich bei schnellen Rückwärtsfahrten der Nachlauf der Lenkachse als nachteilig erweist. Was bei der Vorwärtsfahrt für Stabilität und einen angenehmen Geradeauslauf sorgt, verkehrt sich bei der Rückwärtsfahrt sehr schnell ins Gegenteil und kann zu einem unkontrollierbarem Lenkeinschlag führen. Genau dieser dürfte dann ganz schnell für einen Abflug in die Botanik sorgen. Nun gut, man muss ja auch nicht alles ausprobieren ;-)

Manch einer wird jetzt geneigt sein zu behaupten, dass dies vollkommen veraltete Technik sei, die heute absolut niemand mehr nutzt. Doch weit gefehlt! Bis zum heutigen Tage wird diese Getriebeart bei Motorrollern, Mopeds, Quads und Schneemobilen eingesetzt und dort auch stets unter dem Namen “Variomatic”.

Die Firma Mercedes-Benz nutzt übrigens ein ganz ähnliches Prinzip in ihren Autotronic-Automatikgetrieben, woran man sehr schön sehen kann, dass diese Technik sehr wohl bis zum heutigen Tage erfolgreich im Einsatz ist.

In den fünf Produktionsjahren von 1967 bis 1972 wurden circa 164.000 DAF 55 produziert, wobei gerade einmal  knapp 11.000 Modelle in der Ausführung Marathon ausgeliefert worden sind. Diese Variante bot Dank höherer Verdichtung etwas mehr Motorleistung an.

1972 kam dann das Aus für den DAF 55, da in diesem Jahr das Nachfolgemodell DAF 66 auf dem Markt kam. Dieses wurde aber auch nur bis 1975 gebaut, da in diesem Jahr die PKW-Sparte der Marke DAF von der Firma Volvo übernommen wurde. Mit dem DAF 77 – welcher als Volvo 343 am Markt erschien – endete die PKW-Ära bei der Firma DAF. Womit sich auch dieses Kapitel der Autogeschichte schließt …

So! Genug gefachsimpelt. Viel Spaß mit den Bildern.

 

BedienungsanleitungSeitenansichten - IOldschoolIm Garten - IVariomaticStundenglasScheinwerferTachometerVor der ScheuneSchwarzweissDer stolze Besitzer

Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=4088

Created Donnerstag, 28. August 2014 Tags Cars & Bikes | Chronologisch Document type Article
Categories Timeline Author Doc Hudson
28 Aug 2014
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Putins Puppenwagen, Chevrolet Niva 2019

Chevrolet Niva Concept

Seit einigen Jahren gehört der ehemalige Lada-Modellname Niva zum Chevrolet-Imperium. Jetzt endlich wurde etwas daraus gemacht.

An der Moskau Motor Show zeigt Chevrolet, wie der neue Niva aussehen könnte. Das Modell, welches Jahrzehntelang von den russischen Autobauern von Lada produziert wurde, erhält ein für das Zielland so typische, aggressive Aussehen. Russlands Präsident Putin wirds freuen, genauso muss ein echter Offroader aussehen. Mit so einem Offroadteil spielen Grenzen definitiv keine Rolle mehr... GM ist an Lada ebenso beteiligt wie Renault und der PSA-Konzern, die Verflechtungen sind einigermassen: unübersichtlich!
Angetrieben wird das Teil von einem Motor aus dem PSA-Konzern, das bis zu 136 PS leisten könnten. Es ist für den russischen Markt und die angrenzenden Länder gedacht, es dürfte also auch ein schwächeres Modell geben, dass selbst mit übelstem Sprit zurechtkommt. Mit an Bord sind ein Fünfganggetriebe, eine Untersetzung und natürlich Allrad. Noch ist der Niva als Studie angeschrieben, doch bereits 2016 dürfte er bei den Händlern stehen. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass der Niva in Mitteleuropa angeboten wird.
Mehr General Motors gibts im Archiv. Und den speziellen Fahrbericht eines echten Lada gibts hier.

Putins Puppenwagen, Chevrolet Niva 2019

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/chevrolet-niva-2019/seite_1-2

28 Aug 2014
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Gestern war Weihnachten

Weiter mit der Arschverlängerung. Ich habe die Strebe in der Mitte herausgetrennt und das Blech etwas hin und hermassiert, bis ich es stimmig fand. Dann ein Blech dagegen geklemmt...

EuroHotRod

...angezeichnet, ausgeschnitten und angepunktet.

EuroHotRod

Das Blech da einfach nach unten zu ziehen, wäre zu wackelig. Also habe ich eine Unterkonstruktion gebaut aus Vierkantrohren. Verschweißt mit dem Unterboden, der Querstrebe oben und den B-Säulen. Und ein Kreuz in der Mitte kann nu wirklich nicht schaden.

Kreuz

Ich denke, ich hab insgesamt die Form ganz gut getroffen, ein wenig Spachteln muss ich aber noch.

EuroHotRod

EuroHotRod

Gekämpft wurde gestern aber an zwei Fronten. Kollege Chili aus dem Fusselforum war da und er hat Abfallholz mitgebracht, aus denen er die Grundflächen der Türverkleidungen gesägt hat und dann die teilweise von Bloglesern zugeschickten Holzteile gepuzzelt und zurechtgesägt hat.

Chili

Ich dachte, ich habe mehr als ausreichend Holzfundstücke, aber es reichte gerade so ums Arschlecken. Hier das Ergebnis:

Türverkleidung

Türverkleidung

Verklebt ist das noch nicht, wir hatten nicht das richtige Material. Die Arbeit hebe ich mir auf, wenn ich durch irgendetwas ausgebremst werde - ist auch ein Job, den ich mal einem Helfer geben kann, der mit anlangen will und ich spontan keine andere Arbeit habe. Chili meinte, ich solle die Heißklebepistole zum Verkleben nehmen, bin mir da aber noch nicht so sicher...

Chili war nicht nur als Helfer da, er hatte auch den Schlussjob einer Transportkette. Ich habe mit Nenad auf Facebook gechattet. Ich hatte für das leider selige Motor Maniacs Magazin je einen Artikel über zwei seiner Autos geschrieben. Einmal über den VW Kübel mit dickem Typ4 Motor und echter Afrika Patina und über den Buggy mit dem Rover V8 im Hack. Und irgendwie kamen wir drauf, dass ich irgendwie Rangierhilfen brauche, um den EuroHotRod aus der Werkstatthölle zu bekommen. Und was dann passierte, kann ich immer noch nicht glauben - er hat mir seine unbenutzten geschenkt.

Rangierhilfen

WOW! Das ist echt wie Weihnachten! Ich kann nur danke sagen.

Ach ja - und es ist noch etwas angekommen: Endlich habe ich alle Türscharniere zusammen.

Gestern war Weihnachten

Wieder ein kritischer Punkt weniger. Ich bin langsam zuversichtlich, dass das was bis zur Messe wird - aber der Teufel steckt im Detail...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/gestern-war-weihnachten-1?blog=16

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28 Aug 2014
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The Italian Job, Effeffe Berlinetta 2018

Effeffe Berlinetta

Das Rezept ist simpel, die Umsetzung wunderbar. Altes Design kombiniert mit moderner Technik - der Karosseriebetrieb der Fratelli Frigerio hat es atemberaubend umgesetzt.

Ja, das Auto, die Effeffe Berlinetta sieht aus wie aus den 50er-Jahren. Und hat auch alle Attribute von damals. Von Hand gedengelte Aluminium-Aussenhaut, einen in die Jahre gekommenen Zweiliter-Alfa-Motor und klassische Instrumente. Der Wagen entsteht in reiner Handarbeit in einer Kleinstserie in Italien - eben wie im goldenen Zeitalter der Karosseriebauer. Weit moderner geht es aber beim Fahrwerk und beim Chassis  zu und her. Doppelte Querlenker vorne mit einer ganz speziellen Anlenkung des Federbeins, eine ausgeklügelte Achskinematik hinten und natürlich moderne Scheibenbremsen sorgen dafür, dass man beim Fahren nicht voll und ganz an die 50er-Jahre erinnert wird. Und, die zweisitzige Berlinetta ist leicht, verdammt leicht. 840 kg soll das knapp vier Meter lange Auto wiegen, da dürften die 170 PS aus dem Vierzylindermotor wenig Mühe haben das Auto ordentlich anzuschieben. Noch etwas erinnert an die 50er-Jahre: der Wagen ist nur gerade 156 cm breit, das sind zehn Zentimeter weniger als der neue Smart Fortwo! Die Gangwechsel erfolgen über ein vollsynchronisiertes Fünfganggetriebe, als Topspeed nennt der Hersteller bis zu 240 km/h (abhängig von der gewählten Reifendimension und der daraus resultierenden Endübersetzung). Natürlich gibt es für ein solches Fahrzeug keine Preise, dass muss man mit den Herstellern ausmachen. Wir finden, egal was es kostet: schön, dass es so etwas wieder gibt!

The Italian Job, Effeffe Berlinetta 2018

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/effeffe-berlinetta-2018/seite_1-2

28 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Jan Gleitsmann  

2014 Citroen C3 eHDi115 Red Block – Fahrbericht

Gastbeitrag: Der nachstehende Beitrag entstammt der Tastatur von Journalistin Sarah Sauer, die in unregelmäßigen Abständen mit ihrer Schreibe auch auto-geil.de veredelt. Mehr von Sarah findet ihr in den Ruhr Nachrichten oder auch unter ausfahrt.tv.

Ich nehme es gleich vorweg: Dies wird eine Ode an den Citroen C3 eHdi 115 Red Block, mit einem großen Wermutstropfen. Und nein, ich bin nicht dafür bezahlt worden. Die folgenden Zeilen beruhen einzig und allein auf meiner Wahrnehmung und persönlichen Einstellung. Ich finde ja den normalen Kleinwagen an sich meist spannender als so manche Rennsemmel, denn das, was die Hersteller in diesem Segment anbieten, kann in Sachen Komfort, Ausstattung oder Fahrleistung zum Teil nicht unterschiedlicher sein. Da ich privat auch einen Kleinwagen fahre, war ich sehr gespannt, wie der C3 Red Block und ich zusammenpassen würden.

Der erste Eindruck: Naja. Nicht so ganz meine Formsprache, ein bisschen zu knutschkugelig. Ich stehe mehr so auf Ecken und Kanten. Und auch die Farbe, ein unauffälliges Shark-Grau, hat mich nicht vom Hocker gerissen. Umso schöner der Aha-Effekt beim Einsteigen: Rote Ledersitze vorne und hinten, mit schönen Perforationen. Rot ist eigentlich nicht meine Farbe, aber das sieht nun wirklich schick aus. Nächster Aha-Effekt: Das Einsteigen und Reinsetzen. Herrlich bequem, diese Sitze, vorne mit dreistufiger Sitzheizung, und das Beste: keinerlei beengtes Gefühl, trotz meiner Größe von 1,84m. Allerdings: Null Seitenhalt.

Genügend Kopffreiheit, optimal verstellbares Lenkrad. Nicht nur die Sitze muten schick an, sondern auch das Interieur. Hochwertig, mit diversen schwarzen Hochglanz-Applikationen. Das und die schwarz lackierten Außenspiegelgehäuse sowie Türgriffe, Chromleisten für die Fenster, Alu-Einstiegleiste, die hinten dunkel getönten Fenster, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit roter Radnabenabdeckung oder die Alu-Pedalerie gehören zur Serienausstattung des Modells „Red Block“. Die roten Sitze allerdings, so könnte man meinen, nicht. Diese kosten 890 Euro Aufpreis. Ich vermisse dringend Haltegriffe – nicht zuletzt wegen des fehlenden Seitenhalts – eine vernünftige Leseleuchte vorne und nicht diese Funzel in der Dachmitte sowie Beleuchtungen für die beiden Schminkspiegel in den Sonnenblenden. Da ich den C3 Red Block eher als „Mädchenauto“ einstufen würde, sind doch solche Details irgendwie obligat.Die Instrumente hinter dem Lenkrad sind leicht abzulesen, haben aber zwei kleine Schönheitsfehler, finde ich: Zum einen sind Drehzahlmesser (links) und Tacho (Mitte) analog – weiße Zeiger auf dunkelgrauem Grund – die Spritanzeige (rechts) jedoch digital und orangefarben. Irgendwie wäre da ein weiterer Zeiger stimmiger gewesen. Da aber in diesem Feld auch der Geschwindigkeitsregler und -begrenzer seinen Platz hat, musste das wohl so gelöst werden. Und: Der Tacho ist, was seine Aufteilung betrifft, ein bisschen tricky. Angezeigt werden die Zahlen 30, 50, 70 – dabei ist es mir sehr häufig widerfahren, dass ich zu schnell war. Der Strich zwischen 50 und 70 steht halt für 60, und nicht für 55. 2014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-11Ein weiteres Display findet sich in der Mittelkonsole. Dort ist das Navigationssystem „eMyWay“ inklusive HiFi-System verbaut (1140 Euro Aufpreis). Der 7-Zoll-Farbbildschirm ist ebenfalls gut abzulesen und die Bedienung über einen kleinen Drehknopf oder einen Schalter intuitiv. Ein anderer Knopf gab mir zunächst erst mal Rätsel auf: Oben rechts neben der Tankanzeige montiert, silbrig glänzend, wusste ich damit erst nichts anzufangen. Ein Blick in die Betriebsanleitung verriet: Dabei handelt es sich um einen serienmäßigen Innenraum-Parfumspender! Und ich wunderte mich schon, warum es in dem Auto, sobald ich einstieg, immer so dolle duftete. Zeit, loszufahren. Und wieder Zeit für eine Offenbarung: Hach, was fährt er sich schnittig! Verbaut ist in meinem Testwagen der so genannte eHDi 115 Dieselmotor, also 1,5 Liter, 115 PS, 270 Newtonmeter. Und der macht in dem kleinen, leichten Auto wirklich Spaß! Durchzugsstark, laufruhig, schwungvoll, dazu eine direkte Servolenkung – ich fühle mich prompt eins mit dem C3. Die manuelle 6-Gang-Schlaltung erledigt ihren Job ebenfalls tadellos, vielleicht könnten die Schaltwege noch einen kleinen Ticken kürzer sein. Für den Stadtverkehr und für Landstraßen ist das Auto perfekt. Auffallend ist die doch recht sportliche Federung, und tatsächlich: der C3 Red Block ist 25 mm tiefergelegt und mit einem sportlichen Fahrwerk ausgestattet. Ich habe den Eindruck, der Kleine will mal richtig rennen, deshalb scheuche ich ihn auf die Autobahn. Der rennt wirklich! Ich habe mich in diesem Kleinwagen bei 190 km/h (mehr geht nicht) sicherer gefühlt als in so manch voluminöserer Mittelklasse. Der C3 fährt wie am Schnürchen gezogen, ich kann eigentlich immer im 6. Gang bleiben – und auf der linken Spur. Ich habe dort tatsächlich diverse Oberklassen-Premiummarken-Autos vertrieben. Nicht, dass ich das forciert hätte. Aber ich glaube, die haben damit beim Blick in den Rückspiegel einfach nicht gerechnet, dass ihnen ein C3 Red Block so nahe kommen könnte. Besonders beeindruckend fand ich, dass der Kleine jede Bodenwelle oder Seitenwind-Attacken völlig relaxt geschluckt hat. Auf die elektrische Servolenkung mit variabler Unterstützung ist jederzeit Verlass, da verreißt nichts, auch wenn die Fahrbahn noch so ruckelig ist. Nicht ganz so schön, aber akzeptabel: die Geräuschentwicklung. Man muss die Stimme bei Unterhaltungen doch deutlich heben.2014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-012014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-022014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-032014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-042014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-052014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-062014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-072014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-082014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-092014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-102014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-112014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-122014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-132014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-142014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-152014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-162014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-172014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-182014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-19Ich habe prompt Lust, eine kleine Reise zu unternehmen, weit weg zu fahren. Ob ich noch wen mitnehme? Da könnte es aber schwierig werden. Der Kofferraum vom C3 Red Block ist nicht gerade groß. Und: Citroen behauptet ja, im C3 hätten locker 5 Personen Platz. Entschuldigung, aber das würde ich keinem empfehlen. Zwar sind die Sitze auch hinten bequem, und ich habe mit meiner Größe so gerade eben Platz – aber ich sehe da dann doch eher Kindersitze denn Erwachsene. Nein, dieses Auto ist für Singles, maximal für Paare, perfekt als Zweitwagen für die City oder für Pendler, vielleicht geht noch ein Großeinkauf hinein. Immerhin ist die Rücksitzbank 1/3 zu 2/3 umklappbar, jedoch ist die Ladefläche nicht eben. Mir als in einer Großstadt lebendem Single aber gefällt der Citroen C3 eHDi115 Red Block richtig gut. Wir passen definitiv zusammen. Noch ein Wort zum Spritverbrauch: 3,8 Liter auf 100 km laut NEFZ. Mhm. Ich bin gut 1000 Kilometer gefahren und habe 5,6 Liter verbraucht. Allerdings, so muss ich gestehen, habe ich nicht darauf geachtet, sparsam unterwegs zu sein. Jetzt aber kommt er, der große, große Wermutstropfen: Er ist so nicht mehr zu bestellen! Warum habe ich dann bis hierhin gelesen, fragt ihr euch? Weil: Es gibt noch Restbestände. Ganz weg vom Fenster ist er also nicht. Sein Grundpreis beträgt 19.580 Euro, mein Testwagen kostete 22.110 Euro. Für ein Kleinwagen schon ziemlich happig, ehrlich gesagt. Ansonsten ist er nur noch als Benziner, als VTi 120 zu bestellen und zu konfigurieren. Dieser hat eine manuelle 5-Gang-Schaltung, 120 PS und startet bei 17.780 Euro. Mensch, Citroen, was habt ihr euch nur dabei gedacht?

Original http://auto-geil.de/2014/08/28/2014-citroen-c3-ehdi115-red-block-fahrbericht/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=2014-citroen-c3-ehdi115-red-block-fahrbericht

27 Aug 2014
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Vom Dunkel ins Licht

Vom Dunkel ins Licht

Auftakt zum Roadmovie

Mit dem Auto nach Südfrankreich. Abenteuer, Straßenromantik, Sonne und Rotwein :-) Bis auf “Abenteuer” stimmt das auch alles. Romantik, Sonne und Rotwein nehme ich gern mit, aber das Abenteuer bleibt schön zu Hause. Urlaub, Leute! Ich werde mit der freiwilligen Babysitterin meines viertelfinnischen Sandmädchens und ihrer großen Schwester unterwegs sein. Was beides meine Töchter sind. Obendrauf gesellt sich der Freund der großen Schwester der Babysitterin, der nicht komplett alles isst was man ihm vorsetzt und gern Caps trägt. Wir vier in einem alten Mercedes. Erst mitten in der Nacht nach Paris, dann nach Agde am Mittelmeer, irgendwo zwischen Montpellier und der spanischen Grenze. Zwei Wochen in einer kleinen Hütte aus Plastik auf einem Campingplatz. Hm. Okay, vielleicht nehme ich das Wort “Abenteuer” doch wieder mit auf die Liste.

Vom Dunkel ins Licht

Einstimmung auf ein anderes Land

Vorfreude ist eine schöne Freude, wenn auch nicht die schönste, finden Sie nicht auch? Gerade war ich noch mit meinem halbfinnischen Fräulein Altona und dem Sandmädchen in Portugal, dann habe ich 10 Tage in Kiel und Hamburg meine Freiberuflichkeit mit Fleiß und Nachtschichten einmal mehr strapaziert – und jetzt ist der Abend vor der Nacht, in der es auf die Bahn geht. Ich freu mich. Ich stapfe durch die verregnete Kieler Innenstadt und kaufe ein, was man so braucht. Reisebrötchen-Kram, Eier, Cola, ungesunde Süßigkeiten. Waren Sie schon mal mit Teenagern und gerade eben flügge gewordenen Menschen im Urlaub? Die sind ganz schön anspruchsvoll. Nix hier Schnitzelbrötchen auf die Hand, man ernährt sich einigermaßen ausgewogen. In der Fußgängerzone vor Karstadt spielen ein paar Jungs lustige, französische Musik. Ist das ein Zeichen? Vielleicht. Ich weiß nicht wofür, aber lustige französische Musik gefällt mir. Notiz an mich selbst: Nachher bei iTunes nach lustiger französischer Musik für unterwegs suchen, schließlich sind es ein paar sehr sehr dunkle und einsame Kilometer bis nach Paris.

Vom Dunkel ins Licht

Waschtag für den Daimler

Der dicke Daimler steht vor seiner ersten echten Bewährungsprobe. Wir kennen uns noch nicht richtig. Ursprünglich wollte ich uns mit dem Taxi in den Süden Europas bringen, allein schon wegen des Tages in Paris ♫ Nach den bisher abgespulten Kilometern mit dem treuen 220 CDI breitet sich allerdings in mir eine ziemliche Erleichterung aus, dass ich diesen alten Plan NICHT umsetzen muss. Zu klapperig war er, zu hart die hinteren kaputten Druckspeicher der Federung und zu defekt die Klimaanlage. Alles ist hingegen gesund an unserem aktuellen Beförderungsmittel, und aus purer Dankbarkeit für diesen Zustand bekommt der alte Herr eine “Alles-was-geht” Wäsche beim örtlichen Supermarkt spendiert. Der Tank ist voll, alle Flüssigkeiten sind befüllt und mit Ersatzdöschen hinten im Werkzeugfach ergänzt. Während die Mädels in der Küche die Reisebrötchen schmieren und der Mann mit der Cap vor der Haustür verträumt eine raucht und den Schafen beim Grasen zuguckt bekommt das alte Lisa-Navi ein paar frische Anweisungen. Es geht die A1 nach Westen, durch die Niederlande an Amsterdam vorbei, dann durch Belgien und über die Nordroute runter nach Paris. Wie ich gestern lesen konnte hat jemand bei TomTom mein Greinen erhört und ein neues Navi auf dem Weg zu mir geschickt. Das bedeutet aber, dass dies die letzte Reise sein wird, bei der die alte Lisa das Sagen hat :-( Na okay, in letzter Zeit war sie ein bisschen bockig. Jetzt kann sie nochmal alles geben. Warum zeigt mir das Teil die ganzen BurgerKing Filialen an??? Verwirrend.

Sur la route

Sur la route

1000 Kilometer. Und dieses mal wollen wir noch mehr von Paris sehen als damals, 2011. Oh mann. Geht das nur mir so, oder rennt die Zeit seit ein paar Jahren schneller als vorher? Oder werde ich einfach nur alt? :-) 1991, 1992, 1993 war ich in Südfrankreich, zweimal mit dem Taunus und ein mal mit dem Granada. 2011 mit dem Audi V8 und 2012 mit Rudolf, meinem metallicgrünen Passat. Heute ist es also das sechste mal, und meine große Tochter ist inzwischen nur unwesentlich jünger als ich damals auf der ersten Tour mit dem Taunus. Argh. Der Nachteil: Wenn das so weitergeht begreife ich vielleicht tatsächlich eines Tages, dass das Leben endlich ist. Wie blöd. Der Vorteil: Die genannte Dame hat einen Führerschein. Der Caps tragende Zitronen-Pasta-Verweigerer auch. Was wiederum bedeutet, dass Papa nicht die ganze Strecke alleine fahren muss, denn der wird wie gesagt nicht jünger *schrei* und freut sich vermutlich im Laufe des Tages über einen kleinen Nap auf dem Rücksitz, irgendwo im Süden dieses Kontinents. Vorher ist ein Nap im kuscheligen Bettchen angesagt. Der Wecker steht auf 2:00 Uhr morgens, wer nachts fährt a) hat keine LKW vor sich und b) steht in keinen Staus mit dumpfbackigen Berufspendlern und c) sollte nicht in seinem gewohnten Trott verweilen und erst gegen 23:00 ins Bett gehen. Ach du Scheiße. Ich muss ja in drei Stunden schon wieder raus! :-( Ich kaufe schnell noch die paar hippen französischen Alben auf iTunes und schiebe die auf mein steinaltes Musik-iPhone, was billiger als ein mp3-Player war. Das Jungvolk baut noch ein paar Häuser und Familien mit SIMS 3 und ich entschlummere derweil für eine viel zu kurze Zeit dem Geschehen…

Vom Dunkel ins Licht

Nachts, wenn alles schläft

*klick* “Zwei Uhr. Die Nachichten.” Waah. Hat es Ihr Radiowecker auch schon geschafft, Sie aus einem wundervollen Traum zu reißen und Sie einsam und hilflos in einem stockdunklen Zimmer zurück zu lassen? Um eine Zeit, in der Sie eigentlich in diesem Traum bleiben sollten? Stattdessen wecke ich das Konglomerat aus Heranwachsenden um mich herum auf und geleite die müde Horde zum komplett fertig gepackten Mercedes. Kiel ist absolut still. Es ist die Nacht von Montag auf Dienstag, rechtschaffene Bürger schlafen friedlich, nicht mal die Vögel sind zu hören. Nur eine einzelne verwirrte Grille zirpt resignierend in der Hecke vor sich hin und stimmt mich ungewollt ein auf das Geschnarze der Zikaden in den Calanques bei Cassis. Da ist sie wieder, die Vorfreude. Und JETZT ist dieser Moment, auf den wir uns die vielen Monate und Wochen gefreut haben. So sehr, wie nur Teenager und junge Erwachsene und deren Papa sich freuen können. Wir haben den ganzen Urlaub noch vor uns, und er beginnt – jetzt. Und auch ohne einen Hauch von Pessimismus wird uns in genau diesem Moment klar, dass es einen weiteren Moment geben wird, an dem wir ins Auto steigen und uns auf den Rückweg machen. Dann ist der Urlaub *schnipps* wie ein Fingerschnippen verdampft. Wieder wird er kommen, dieser Moment. Aber noch nicht jetzt, hier und heute.

Vom Dunkel ins Licht

Man sieht nix. Ist vielleicht besser so

Ich mag die Stimmung in der Nacht. Da ich kein Schichtarbeiter bin und lieber früh aufstehe als Nachts zu schuften wirkt die Dunkelheit auf mich immer wie eine große, fremde Unterwasserwelt. Alles ist gedämpft, langsamer, anders. Die Ladies schleppen müde schlurfend ihre Bettdecken auf den Rücksitz, best Boyfriend (mit Cap) raucht eine Zigarette und ich gucke in den Sternenhimmel. Das habe ich hier viel zu selten gemacht. Wie wunderschön er ist, wenn nicht der Lichterschein der großen Stadt ihn komplett verwässert. Tochter klein plappert aufgekratzt vor sich hin, während Tochter groß sich auf dem Rücksitz an ihren Liebsten kuschelt. Noch fragt niemand nach Reisebrötchen. Ich schütte mir einen letzten großen Kaffee in den Kopf und starte den Diesel. Selbst jetzt, um zehn vor drei, sind auf dem Thermometer noch knapp 18 Grad. Sommer de Luxe im Jahr 2014, möge er uns auch in Südfrankreich erhalten bleiben. Wählhebel auf D und los gehts.

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Dann kann es wohl losgehen

Der erste von 1000 Kilometern bis Paris führt durch das schlafende Kieler Vorörtchen. Kein Mensch ist in keinem Auto irgendwo zu sehen. Na klar, niemand ist so bekloppt und fährt um diese Zeit unter der Woche irgendwo hin. Alle Fenster sind dunkel. Was mag wohl in den Leuten gerade vorgehen, die dahinter schlafen? Träumen sie? Haben sie Hoffnungen und Wünsche? Haben sie Ängste? Bauen sie das Nageln des Common Rail Diesels in ihren Schlaf mit ein? Vor uns liegt die A7. Die scheiß A7. Was habe ich sie mir schon schön geredet, habe über Sonnenaufgänge philosophiert und mich pathetisch in Musik verloren, aber bei allem ist und bleibt sie eine scheiß Autobahn mit scheiß Staus, und das jeden Tag. Jeden einzelnen zwischen Hamburg und Kiel. Der jetzt beschlossene Ausbau zur Dreispurigkeit in den kommenden 10 Jahren wird das nicht besser machen. Entschuldigen Sie diesen Ausbruch. Es ist nicht Tag. Es ist Nacht. Eine Verkehrsdichte wie vor 50 Jahren, hinten schlafen die beiden Großen schon wieder seltsam ineinander verwoben und mein munteres 13jähriges Töchterchen neben mir textet mich fröhlich mit relativistischen Theorien und Ansichten über Freundschaft und Tod zu. Dazu singt uns ZAZ was von Emotionen, dem Richtigen und einem Wiedersehen in Port Coton. Französisch. Wie ich diese Sprache liebe, ihren Singsang und ihre Betonung. Fahr, mein Mercedes, fahr uns vier jetzt nach Frankreich.

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One thru the night

Wie seltsam, durch den Autobahnabschnitt in Hamburg zu rollen und nicht in Stellingen rauszufahren. Die erste Cola ist inzwischen in mir drin, ich bin glockenwach und bekomme eine gewisse Sehnsucht nach der großen und der ganz kleinen Frau, die nicht weit von hier schlafen. Alle anderen in meiner direkten Nähe schlafen inzwischen ebenfalls. Die beiden hinten sowieso und das kleine Wortwunder neben mir ist vor 15 Minuten mitten im Satz einfach weggeratzt. Das alles erfüllt mein Herz mit einer klebrigen Mischung aus Sehnsucht und Liebe. Um mich rum sind so viele liebe Menschen, dass ich manchmal gar nicht weiß, mit wem ich wann wie viel Zeit verbringen möchte. Am liebsten immer mit allen. Doch die Würfel sind gefallen, der Preis für zwei gemeinsame Wochen mit den hier anwesenden schlafenden wundervollen Menschen ist die Entbehrung. Die Distanz zur finnischen Fraktion. Zu der kleinen (bestimmt Papa auch vermissenden) Gurke und ihrer hübschen Mutter. Mann – kann nicht alles haben. Also schicke ich gute Gedanken von hier aus ein paar wenige Kilometer nach Osten und verspreche flüsternd, bald wieder da zu sein. Hinter dem Elbtunnel strahlen die Hafenanlagen wie eine eigene Stadt, und ich bin allein mit den schlafenden jungen Menschen und der Musik. Genug Französisch für den Moment, ich brauche emotional härteren Stoff. Kettcar ist jetzt gut. Die bringen mich zum Weinen und sicher auf die A1 und damit weg von der A7.

Vom Dunkel ins Licht

Aus grau wird langsam blau

Die Mädels und der Mann mit dem großen Kippenvorrat schlafen über Stunden tief und selig. Ab und an räkelt sich mal was im Rückspiegel, und wenn ich mich umdrehe sehe ich Menschen, ineinander verknotet, aber glücklich. Ich lasse den Diesel fliegen und spule Kilometer für Kilometer ab, solange der Berufsverkehr noch in seinem Bett liegt und dieser einen verirrten Grille zuhört. Kennen Sie diese Stimmung, wenn am Horizont langsam der erste Lichterstreif erkennbar wird? Wenn aus der Dunkelheit fast unmerklich erst ein dunkles grau, dann ein blau und dann der neue Tag entsteht?

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Komische Zeiten. Und ich meine komisch nicht im Sinne von witzig, vielleicht ist Ihnen das schon aufgefallen. Einen Teil dieser komischen Zeiten kann ich in Kiel zurück lassen. Einen guten, festen, beruhigenden Teil habe ich traurig in Hamburg zurück gelassen. Und einen ebenfalls guten, konstanten Teil habe ich hier bei mir im Auto. Solange die Sicherungen im Kopf noch den Strom halten geht es immer weiter, in unserem Fall erstmal immer weiter in Richtung Süden. Aus grau wird blau wird hell. Wo sind wir hier eigentlich? Egal, der Kaffee und die Cola wollen zurück ins Meer, der Hunger fordert verbalisierte Gedanken über Reisebrötchen und meine Gliedmaßen bedeuten mir, dass sie sich gern einmal strecken möchten. Parkplatz. Jetzt.

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Verschleißerscheinungen

Olala. Die rund vier Stunden seit unserem dunklen Abflug in Kiel stecken dem alten Mann doch mehr in den Knochen, als er es zugeben möchte. Gut, dass die durchgeknallten Mitreisenden im Gesamtalter von 53 Jahren jetzt wach sind und den Fahrer unterhalten können. Während ich mich recke und strecke wandern die müden Augen über den in der Morgensonne liegenden Parkplatz. Auch diese Atmosphäre mag ich, der erwachende Tag, Trucker, die Kaffee holen und vorbeiziehende Karawanen von Blech. Der Verkehr wird auf der Autobahn langsam dichter und es wird merklich wärmer. Aus dem Auto dringt lustige französische Musik, ich glaube das ist jetzt Gregoire. Na ja, nicht wirklich lustig, im Gegensatz zum jüngst ausgetretenen Volk. Giggelnd und brabbelnd kommen die drei aus den Büschen zurück und fragen nach den Brötchen, die irgendwo im Kofferraum in einer Papiertüte liegen. 13 Jahre und 18 Jahre. Und die beiden fahren freiwillig mit ihrem Papa mit dem Auto auf einen Campingplatz nach Frankreich, statt mit ihren Homies irgendwo auf den Ballermann. Okay, ein Homie ist einfach mitgekommen :-)

Vom Dunkel ins Licht

Der Raumgleiter und die Crew

Aber wieder einmal denke ich so bei mir, dass ich vielleicht in der Vergangenheit nicht restlos alles falsch gemacht habe, wenn das bei meinen Kindern die Definition für einen guten Urlaub ist. Ich selbst bin ja auch lange mit meinen Eltern unterwegs gewesen, aber mit 15 wollte ich irgendwie auch mal alleine los. Mit dem Fahrrad nach Uelzen und so. Das ist eine andere Geschichte :-) Die drei fühlen sich anscheinend wohl in Erwartung von Palmen und Sonne, und wenn sie als Preis dafür den einen oder anderen abgegriffenen 90er Jahre Witz von mir und die ab und an mal aufpoppenden Geschichten von “früher” ertragen müssen (mein halbfinnisches Fräulein sagt immer “Vati erzählt aus dem Krieg”. Die doofe…) scheint das für sie ein guter Tausch zu sein. Auch der immer gut gekleidete, gut gebaute junge Mann mit der Mütze findet langsam seine Silben wieder. Das könnte ne echt gute Zeit werden, denke ich gerade…

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Endlich kann man mal was sehen

Ich fühle mich darüber hinaus perfekt durchorganisiert. Und wer mich kennt weiß, dass ich dieses Gefühl und diesen Zustand eher selten erlebe. Ich habe einen Umschlag mit rund 120 Euro für die Autobahnmaut in Frankreich dabei. In dem steckt auch bar das Geld für das Mobile Home in Agde und das Hotel in Paris. In einem anderen sind 500 Euro für Diesel drin. Genau so viel Geld steckt in einem weiteren Umschlag, das sind pro Tag auf dem Campingplatz 50 Euro Essensgeld für 4 Personen. Ob das reicht? Wenn nicht müssen wir mit der Gitarre rumziehen, singen und Geld sammeln. Na und? Das hat 1992 auch schon mal ganz hervorragend funktioniert ♫ Darauf ein Brötchen mit Jagdwurst. Auch wenn inzwischen die Sonne hinter den Wolken aufgeht – für die gekochten Eier finde ich es noch ein bisschen zu früh.

Vom Dunkel ins Licht

Reisebrötchen. Ich liebe es ♫

Dieser erste Stop mit der just erwachten Brut war ein kurzer, knapper Halt, wir wollen Strecke machen, solange wir Strecke machen können. Paris lockt mit dem Eiffelturm und ein paar anderen baulichen Schönheiten links und rechts von der Seine, da kann man ja gar nicht früh genug aufschlagen. Inzwischen ist die goldene Dämmerung einem grauen Wolkenhimmel in den Niederlanden gewichen. Dass hier die Straße schnurgeradeaus geht ist schön, dass die Autos irgendwie nicht mehr werden auch aber dass wir keine Zeit für Amsterdam haben nicht :-( Schade. Ist lange her, dass ich da war. 1997 glaube ich. Irgendwo muss noch eine sehr schräge Jacke rumhängen, die ich mir da gekauft habe, die muss ich mal suchen. Weiß mit schwarzen Rändern und ganz vielen Schriftzeichen drauf. Hm. Nee, vergessen Sie den letzten Satz ;-) Die Führerscheininhaber sind zwar wach, aber zu träge zum Autofahren. Also lassen wir erstmal die Sitzverteilung so wie sie ist. Wach genug bin ich auch, vielleicht wollen die beiden ja morgen auf der zweiten Etappe mal vorn hinterm Stern sitzen. Wir lassen uns von weniger melancholischer Musik beglücken, seit das Handy von hinten ans Radio angestöpselt wurde und fette Bässe sich mit groovigen Beats abwechseln. Warum nicht? Ein bisschen gute Laune auf dem Weg in den Süden kommt jetzt gut. Sobald wir den Sendebereich der durchgeknallten Holländer verlassen könnte man auch mal nach einem guten Radiosender suchen.

Vom Dunkel ins Licht

Durch echt viele Länder heute

Was folgt sind Anekdoten von Navis, die so alt sind, dass die mal wieder die Ausbaustraßen nicht kennen und einen deshalb auf ausladenden Umwegen über Strecken lotsen, die man nicht genommen hätte, wenn man den gut lesbaren Schildern gefolgt wäre. Außerdem Geschichten von Mautstellen, von Schranken, die einen nur durchlassen wenn man mittlere Geldbeträge in ihnen versenkt und von freundlichen Menschen in Kassenhäuschen, die einem bon voyage wünschen. Ah. Wir sind also endlich in Frankreich. Diese Geschichten in ihrer gesamten Breite erspare ich Ihnen, denn die haben Sie schon in verschiedenen Farben mannigfaltig in vergangenen Blogs zum Thema gelesen. Nicht? Dann suchen Sie mal, da finden Sie so einiges :-)

Fast da

Fast da

Auf den Zubringerstraßen von Paris beginne ich erneut, mich intensiv auf mein neues Navi zu freuen. Die alte Lisa ist total überfordert, die Straßenführung ist verwirrend und das lustige Umschalten auf die französische Sprechstimme “Kathérine” hat uns a) keine Besserung der Verwirrung und b) einen weiteren kleinen Umweg beschert, weil ich in den entscheidenden Momenten nicht verstanden habe, was die zu mir gesagt hat. Also wechsel ich wieder zurück zur Custom Voice, was die Stimmen der beiden anwesenden Töchter von anno 2009 oder so in der Schweiz beinhaltet, die mir aus Langeweile Fahranweisungen aufs Navi pöbelten, als ich mir ein paar Autos anguckte. Hallo Hauptstadt der Franzosen. Stadt der Liebe. Stadt der Touristen. Stadt, wo wir ein erstaunlich preiswertes Hotel mit zwei Doppelbetten in einem Zimmer gefunden haben. Im Netz. In der realen Welt müssen wir es nun noch einmal finden. Um 2:45 Uhr heute Nacht haben wir in Kiel abgelegt, und um 13:00 Uhr sind wir in Paris. Aus Norddeutschland kommend, wohlgemerkt. Ich finde das erstaunlich schnell und denke darüber nach, ab und an mal statt auf einen HotDog mit Blick auf die Nordsee nach Dänemark vielleicht lieber auf ein paar Crepes mit Blick auf Sacre Coer nach Paris zu fahren :-)

Vom Dunkel ins Licht

Namen, die ich lesen will

Ein gutes Hotel in Paris zeichnet sich dadurch aus, dass eine Tiefgarage vorhanden ist. Dass die in unserem Fall pro Nacht fast ein Viertel des Zimmerpreises kostet liegt vor allem an dem günstigen Zimmerpreis. Andererseits ist mitten in Paris ein Parkplatz eigentlich nicht mit Geld aufzuwiegen, vor diesem Hintergrund ist das schon wieder preiswert. Also soll es so sein. Ich ziehe Bilanz. Keine Panne, nicht mal eine leuchtende Warnlampe bis hier. Kein nennenswerter Ölverbrauch. Durchschnittsverbrauch beim ersten Tankstop: 6,8 Liter Diesel auf 100 Kilometern. Und das voll beladen mit vier Personen und Gepäck und mit seit 8:00 Uhr permanent mitlaufendem Klimakompressor, weil die Sonne von außen rein wollte und der Muff von Menschen und Lebensmitteln raus. Drei Reisebrötchen sind noch übrig. Ich freu mich schon wieder. Das ist nun keine Vorfreude mehr, das ist Freude. Ich bin in Paris. In DEM Paris, hey, an einem ordinären Dienstag Nachmittag :-D

Vom Dunkel ins Licht

Wo parken, wenn nicht hier?

Tickend und knackend kühlt der Daimler nach diesem Marathon für Kolben und Radlager ab. Die vier Reisenden checken ein und bringen das Gepäck aufs Zimmer, was nicht groß, aber gemütlich und sauber ist. Wir wollen hier nur schlafen, mehr nicht. Und das werden wir nach einer Tour durch die City (nach einer Tour durch halb Europa) sicherlich gut. Aber jetzt noch nicht. Die Stadt der Liebe wartet auf uns. Und schon vermisse ich den kleinen Plauderfrosch und seine Mama…. Argh. Zwei Wochen sind ganz schön lang. Aber ich bin mir sicher, dass meine drei Mitreisenden mir die Zeit schon verzaubern werden :-) “Abenteuer” war das nicht, aber: Heute haben wir die Sonne über der Autobahn aufgehen sehen und vier Länder durchquert. Vorhin waren wir noch in Kiel, jetzt sind wir in Paris. In Frankreich. Auf dem Weg ans Mittelmeer. Ich könnte noch ewig so weiterphilosophieren.

Sandmann

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Created Donnerstag, 28. August 2014 Tags mercedes | paris | Reise Reise | Reisebrötchen | Roadmovie | S210 | Sternstunden | Südfrankreich | T-Modell | Urlaub Document type Video
Categories Timeline Author Jens Tanz
27 Aug 2014

Fahrbericht: Nissan Qashqai 1.6dCI Xtronic

Erfolgreich ist er, der Nissan Qashqai. Das war bei seiner ersten Generation durchaus eine Überraschung. Aber Nissan hat damals alles richtig gemacht und hat früh die Nachfrage nach so genannten Crossover-Modellen bedienen können. Dem Qashqai in seiner zweiten Generation soll alles mit ein wenig mehr Lifestyle von der Hand gehen. Vorbei daher auch die Zeiten eines eher zurückhaltend gezeichneten SUV. Der neue Qashqai wirkt bereits im Stand dynamisch und sportlich. Die Griff zum schnittigen SUV scheint beim Nissan Qashqai – trotz des Namens – einfach nur ein logischer Schritt zu sein. Der Qashqai bietet deutlich mehr Platz als der Nissan Juke, ist aber kürzer und damit besser für die Stadt geeignet als der neue X-Trail. Schaut man sich die Nissan-Crossover-Palette an, dann ist der Qashqai die “goldene Mitte”.

Nissan Qashqai 1.6 dCI Xtronic

Die cleverste Qashqai-Variante?

Bei einer erste Testfahrt zu Beginn des Jahres konnte ich dem Qashqai mit dem neuen 1.2 Liter Turbo-Vierzylinder  auf den Ladedruck fühlen. Und auch wenn man es im ersten Moment nicht glauben mag, die Idee mit dem kleinen Turbo-Benziner ist gar nicht so doof. Das liegt an den 190 Nm die der Turbo dem Motörchen abringt und die bereits bei 2.000 Umdrehungen zur Stelle sind. Der 1.6 dCi kann das natürlich ein wenig besser. Kommt er doch mit immerhin 320 Nm, die zudem früher (ab 1.750 U/min) anliegen, zum Dienst im Alltag. Das Plus an Drehmoment ist immer zu spüren und lässt den Qashqai noch einmal deutlich souveräner wirken. Verkuppelt man den Diesel mit der Xtronic getauften Automatik, dann spart man sich zudem das rühren im Getriebe.

Die Basics:

  • 2 Wochen im Test
  • 1.300 Testkilometer 
  • Basispreis: 28.950 €
  • Testwagenpreis: 33.500 €

Testverbrauch:

Diesel oder Benziner? Automatik oder Schaltung?

Nissan lässt dem Qashqai-Käufer derzeit keine großen Wahlmöglichkeiten. Den 1.2 Liter Turbo-Benziner gibt es nur in einer Variante mit 6-Gang Schaltgetriebe. Den 130 PS Diesel kann man entweder als Schalter ordern, oder als Xtronic mit einer stufenlosen Automatik.

So fährt sich der Nissan Qashqai 1.6 dCi Xtronic

Die 130 PS klingen erst einmal nach Langeweile. Dank des fülligen Drehmomentverlaufes lässt sich der 1.6 dCi nach dem Testzeitraum als idealer Motor für den Qashqai ausmachen. Auf langen Strecken findet sich der Motor, der nie wirklich leise zu Werke geht und aus seinem Selbstzünder-Prinzip keinen Hehl macht, in seinem Metier wieder. Trotz Automatik lässt sich der Qashqai über längere Strecken sparsam bewegen, ohne dabei die Nerven durch einen aufheulenden Motor zu strapazieren. Die Abstimmung des stufenlosen Getriebes hat Nissan gut hinbekommen. Die Zeiten in denen diese Getriebeart bei mehr Gaseinsatz zuerst einmal den Motor hat aufheulen lassen um dann mit hohen Drehzahlen den Wunsch nach Beschleunigung zu erfüllen – sie scheinen endgültig vorbei. Das stufenlose Getriebe ist gut an den Drehmomentverlauf des Diesels angepasst und hält die Motordrehzahl gerne dort, wo am meisten Kraft vorhanden ist.

Der Diesel fühlt sich auf der Vorderachse schwerer an, ein wenig weicher, als der 1.2 DIG-T den ich zuvor gefahren bin. Ganz generell gilt für beide Varianten: Das Fahrwerk wirkt gut abgestimmt, reagiert auf kurze Stöße, wie man diese bei Autobahn-Querfugen erlebt, jedoch ein wenig hölzern. In beiden Fällen waren jedoch 19 Zoll Räder der Tekna-Ausstattung montiert. Hier rollen Reifen in der Dimension: 225/45-19. Die schmalen Flanken scheinen für die Abstimmung des Fahrwerks ein Plus in der Agilität zu bewirken, das erkauft man sich jedoch mit mehr Sensibilität bei Querfugen und Rillen. Das ist nicht ungewöhnlich, sollte einem jedoch bewusst sein.

Nissan Qashqai 16 1.6 dCi Fahrbericht

Ausstattung: Tekna, natürlich.

Denn an der höchsten Ausstattungslinie Tekna führt eigentlich kein Weg vorbei. Nur diese Variante bietet den großen Komfort und den leichten Luxus den man sich im Segment eines solchen Crossover doch auch wünscht. Von den Voll-LED Scheinwerfern an der Front, über die getönten Scheiben, bis hin zum Nissan Connect Navigationssystem mit 360° Kamera-Blick.   Die Teilleder-Sitze und das große Panorama-Dach machen den Luxus des Mittelstandes komplett. Dazu gehören dann aber auch die 19-Zoll Felgen, sehen gut aus, schmälern aber den Fahrkomfort.

Nissan Qashqai 39 1.6 dCi Fahrbericht

Die Frage der Fragen

Wer selbst schaltet – der steht nun vor der Wahl: Den Modernen Turbo-Benziner, oder den kräftigeren, aber teureren Diesel wählen?

Nissan Qashqai 1.2 DIG-T Tekna 1.6 dCi Tekna
Kaufpreis: 27.800 € 31.900 €
Kfz.-Steuer: 92 € 200 €
km-Kosten laut ADAC: 49,4 ct/km 52,2 ct/km

Schaut man sich Kosten an, so scheint die Antwort eindeutig zu sein. Der Benziner gewinnt das Kosten-Kapitelt mit Vorsprung und für die niedrigere Anschaffung, hier spart man bereits 4.100 €, damit lässt sich ein schöner Urlaub mit der ganzen Familie verbringen.

Wer jedoch nicht schalten will, der findet die Antwort derzeit ganz automatisch beim Selbstzünder. Nissan macht es den Kunden mit dem attraktiven Qashqai derzeit nicht leicht. Man muss schon genau wissen, was man will – worauf man abfährt.

Der kleine 1.2 DIG-T hat seinen Reiz, und er macht den neuen Qashqai richtig preiswert. Der größere Diesel kann im Alltag, vor allem mit dem stufenlosen Getriebe alles besser, ist auf der Autobahn souveräner, und spart sobald man über lange Distanzen unterwegs ist.

Nissan Qashqai 52 1.6 dCi Fahrbericht

Fazit:

Die simple Antwort auf die Frage:  Welcher Qashqai ist der cleverste Kauf?

Es kommt darauf an.

Wie so oft :)

Der Einstiegsmotor ist keine üble Spaßbremse, und wer nicht mehr als 15.000 Kilometer im Jahr unterwegs, trifft eine clevere Entscheidung wenn er den 1.2 DIG-T wählt, selbst schaltet, dafür aber eben auch ordentlich spart.

Wer sich bereits beim Kauf des Crossover von Nissan auf der Underdog-Seite wähnt und dafür lieber mit ordentlich Drehmoment und ohne zu schalten durch die City fahren will – wer am Ende gar oft auch die Langstrecke unter die Räder nimmt, der ordert natürlich den 1.6 dCi – alles andere wäre weniger clever.

 

 

Nissan Qashqai 56 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 04 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 08 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 09 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 11 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 13 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 17 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 20 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 36 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 37 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 38 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 44 1.6 dCi FahrberichtNissan Qashqai 47 1.6 dCi Fahrbericht

 

 

Technische Daten:Verbrauch und Emissionen:
Leistung: 130 PS
Kraft: 320 Nm / 1.750 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h: 11.1 Sek. 
Höchstgeschwindigkeit: 183 km/h 
Effizienzklasse: A
Abgasnorm: EU5b
Verbrauch kombiniert nach NEFZ: 4.6 l/ 100 km 
CO²-Emission kom.: 119 g/km
Daten lt. Hersteller.

 

Aktuelle Suchanfragen::

Original http://mein-auto-blog.de/fahrbericht-nissan-qashqai-1-6dci-xtronic-95973/

27 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

100 Jahre Maserati (15), Maserati A6GCS/53 Berlinetta, 1953-1804

Maserati A6GCS/53 Berlinetta, 1953

Wir kommen aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus: der 53er A6GCS/53 Berlinetta, eine der Meisterleistungen von Pininfarina.

Die A6-Reihe war schon etwas in die Jahre gekommen, 1952, 1953, zwar immer noch etwas vom Besten, was man als Privatfahrer für Rennen kaufen konnte. Da gab es noch ein paar Chassis, und Maserati wollte, dass Pininfarina damit etwas anfängt. Bloss: Pininfarina stand gerade vor dem Abschluss eines grossen Deals mit Ferrari, da stand etwas gar viel auf dem Spiel für die Turiner (man kennt ja die Story, wie schwierig sich die Anfänge gestalteten zwischen Pininfarina und Enzo Ferrari, das legendäre Treffen in der Mitte zwischen Turin und Modena auf einer Autobahn-Raststätte). Also wurde die Chassis an einen gewissen Guglielmo Dei verkauft, der beuaftragte dann Pininfarina - und selten wurde ein Geheimnis so wunderbar gestaltet.
Also, 2-Liter-Rennmotor, Reihen-Sechser, 170 PS. Der Wagen, bezeichnet als Berlinetta, wog dann 740 Kilo. Vier Stück wurden gebaut, 1954/55. Und wohl nicht viele Maserati waren schöner, aufregender: näher am Wahnsinn.
Hier: eine Übersicht über die schönsten Maserati der vergangenen 100 Jahre.

Maserati A6GCS/53 Berlinetta, 1953

Original http://www.radical-mag.com/oldtimer/maserati-a6gcs_53-berlinetta_-1953-1804/seite_1-2

 
27 Aug 2014

2015 Volvo XC 90 – Statische Präsentation – Fakten und Videos

2015-volvo-xc 90


Video – 2015 Volvo XC 90 auf Youtube ansehen


Watch Video – 2015 Volvo XC 90 on Youtube

Die Vorgeschichte zum 2015 Volvo XC 90
2002 wurde der Volvo XC 90 erstmalig vorgestellt, nur ein Facelift gab es für den SUV (2006) und über 630.000 Einheiten sind bis dato verkauft worden. Zwischenzeitlich wurde der Hersteller von Ford übernommen und 2010 an Geely veräußert. Der neue XC 90, der im Frühjahr 2015 auf den Markt kommen wird, ist ein komplett neu entwickeltes, eigenständiges Auto – und geht Hand in Hand mit einer ebenfalls neuen, modularen Plattform, SPA genannt. SPA steht für “skalierbare Produkt-Architektur”, vier Jahre lang haben die Volvo-Ingenieure an der Realisierung der modularen Plattform SPA gearbeitet. Mit SPA sollen bisherige Design-Einschränkungen etwa bei Radstand, Überhang, Fahrzeug-Gesamthöhe und Höhe der Frontpartie hinfällig werden.

Das Design
Am augenfällisgten ist die Frontpartie des neuen Volvo XC90. Sie wird von T-förmigen Tagfahrleuchten geprägt. Das Design-Team hat ihnen den Namen „Thors Hammer“ gegeben, angelehnt an das Werkzeug des legendären nordischen Donnergotts.
Im Innenraum überzeugen schon jetzt bequeme Ledersitze, ein digitales Cockpit und ein völlig neues Infotainmentsystem. Das Display mutet wie ein Tablet an, zeigt sich aber gut durchdacht und mit einer intuitiven Menüführung. Zahlreiche Bordbedienfunktionen werden via Touchscreen gesteuert. Es gibt aber auch ein Head-Up-Display. Volvo wird mit seinem Infotainmentsystem Sensus übrigens sowohl Apple CarPlay als auch GoogleAndroid Auto unterstützen.

Die Motoren
Für den Vortrieb des neuen Volvo XC90 stehen verschiedene Motoren der neuen Drive-E Generation zur Verfügung. Die Zweiliter-Vierzylinder-Diesel und -Benziner mit unterschiedlicher Aufladung decken eine Bandbreite zwischen 190 und 320 PS ab, der stärkste Bi-Turbo Diesel (D5) hat eine Leistung von 225 PS und ein Drehmoment von 470 Nm.
In der Topversion des Volvo XC90 kommt ein neuer Twin-Engine-Antriebsstrang zum Einsatz, der den 2,0-Liter-Vierzylinder mit Turbo- und Kompressor-Aufladung und einem Elektromotor kombiniert. Die Systemleistung beträgt rund 294 kW (400 PS) bei einem CO2-Ausstoß von 60 Gramm pro Kilometer (NEDC).

Die Sicherheit
Sicherheit ist bei Volvo DAS Thema. Jetzt haben sie sogar die “Vision 2020″ ins Leben gerufen. Volvo will seine Fahrzeuge bis 2020 soweit aufgerüstet haben, dass kein Volvo-Passagier mehr bei einem Unfall zu Schaden kommt. Mit dem neuen XC 90 kommen also viele, viele Sicherheitssysteme, hier ein Überblick:

Die Weltneuheit Run off Road Protection mit Safe Positioning ist gleichzeitig ein aktives und passives Sicherheitssystem. Der neue Volvo XC90 erkennt, wenn das Fahrzeug von der Fahrbahn abkommt, und strafft automatisch die vorderen Sicherheitsgurte, um die Insassen sicher auf den Sitzen zu halten. Die Gurte bleiben solange fest angezogen, wie das Fahrzeug sich bewegt. Ein energieabsorbierender Bereich zwischen Sitz und Sitzrahmen beugt zudem Wirbelsäulenverletzungen vor. Dieser reduziert die vertikalen Kräfte, die bei einem harten Aufprall des Fahrzeugs abseits der Fahrbahn entstehen und auf die Passagiere einwirken können, um bis zu ein Drittel.

Weltneuheit Nummer 2: Kreuzungsassistent
Der Volvo XC90 ist das weltweit erste Fahrzeug, das mit einem automatischen Notbremssystem für Kreuzungsbereiche ausgerüstet ist. Das System bremst den Volvo XC90 automatisch ab, wenn der Fahrer beim Abbiegen in den Gegenverkehr zu steuern droht.

Präventiver Schutz bei Heckkollisionen
Rückwärts gerichtete Radarsensoren erkennen einen bevorstehenden Heckaufprall und veranlassen ein Straffen der Sicherheitsgurte, um eine optimale Sitzposition der Passagiere zu gewährleisten. Zusätzlich wird der Fahrer des nachfolgenden Fahrzeugs durch das schnelle Aufleuchten des Warnblinklichts gewarnt. Die Bremsen werden aktiviert, um die Auswirkungen des Aufpralls auf die Insassen zu verringern.

Schutz vor Überschlägen
Der neue Volvo XC90 ist serienmäßig mit der jüngsten Generation des Überschlag-Schutzsystems Roll Stability Control (RSC) ausgestattet. Die Sensoren des Systems können Fahrsituationen erkennen, die das Risiko eines Überschlags in sich bergen. Sobald die ermittelten Werte auf die unmittelbare Gefahr eines Überschlags hindeuten, werden eines oder mehrere Räder kontrolliert abgebremst und die Motorleistung gedrosselt, um die Stabilität des Fahrzeugs wiederherzustellen. Ist ein Überschlag nicht mehr zu verhindern, werden die Vorhang-Airbags ausgelöst.

Volvo City Safety
„City Safety“ steht künftig für alle automatischen Notbremssysteme von Volvo – die alle auch zur Serienausstattung des Volvo XC90 zählen. City Safety erfasst Fahrzeuge sowie Fahrradfahrer und Fußgänger, die sich vor dem Fahrzeug befinden – bei Tag und erstmals auch bei Nacht.

Erweiterte Verkehrszeichen-Erkennung
Der Volvo XC90 ist das erste Fahrzeug mit serienmäßiger Verkehrszeichen-Erkennung. Das System wurde weiter verbessert und erfasst nun eine noch größere Anzahl verschiedener Verkehrszeichen, die auf der digitalen Instrumentenanzeige dargestellt werden.

Die Assistenten
Auch in Sachen Assistenzsysteme lässt Volvo sich nicht lumpen. Mit an Bord sind beispielsweise:
Stau-Assistent
Warnung vor Fahrzeugen im toten Winkel
Automatisches Einparken in Parkbuchten und parallele Parklücken
360-Grad-Rundumsicht aus der Vogelperspektive
Cross Traffic Alert warnt vor rückwärtigem Verkehr beim Ausparken

Der Preis
Los geht es im Jahr 2015 zu einem Preis ab 49.400 Euro, jedoch können ganz frühe Fans jetzt schon zuschlagen. Ab dem 03. September kann man sich einen von 1927 Exemplaren sichern. Eine Hommage an das Gründungsjahr des Herstellers: Der Volvo XC90 First Edition fährt in der Lackierung Onyx Schwarz-Metallic sowie mit 21 Zoll großen 8-Speichen-Leichtmetallfelgen vor. Komfortsitze inklusive Belüftung und Sitzheizung, die mit amber-braunem Nappaleder bezogen sind, Echtholz-Einlagen im Bereich von Türen, Armaturenbrett und der Mittelkonsole. Die individuelle Seriennummer findet sich auf den illuminierten Einstiegsleisten wieder, die ebenso wie das Emblem am Heck exklusiv mit dem Schriftzug First Edition gekennzeichnet sind. Dies gilt auch für den mit Polsterleder ummantelten Fahrzeugschlüssel.

AUSFAHRT-TV

 

Bericht zum 2015 Volvo XC 90 auf auto-geil.de

Bericht zum 2015 Volvo XC 90 auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2015-volvo-xc-90-statische-praesentation-fakten-und-videos/

27 Aug 2014

Automobil-Salon Paris 2014: Der neue Suzuki Vitara

Suzuki enthüllt auf der Mondial de l’Automobile 2014 in Paris den neuen Vitara. Vom 2. bis 19. Oktober 2014* steht der Suzuki Messestand 511 in Halle 1 ganz im Zeichen der Weltpremiere. Das Serienfahrzeug basiert auf der in Frankfurt auf der IAA 2013 vorgestellten Studie Concept iV-4.

Mit einem authentischen Suzuki SUV-Design, ALLGRIP Allradantrieb, fortschrittlicher Technologie, Individualisierungsmöglichkeiten bei Karosserie und Innenausstattung sowie geringen Verbrauchswerten präsentiert der Allradspezialist Suzuki ein völlig neu entwickeltes SUV.

Pressemeldung

Aktuelle Suchanfragen::

Original http://mein-auto-blog.de/automobil-salon-paris-2014-der-neue-suzuki-vitara-83544/

Created Mittwoch, 27. August 2014 Tags 2014 | automobilmesse | Björn Habegger | mondial | paris | Paris 2014 | Suzuki | vitara Document type Article
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24 Sep 2013

Jan Gleitsmann

Meine Name ist Jan Gleitsmann, ich bin Anfang 40 und seit damals™ autobegeistert. Als Steppke bin ich immer artig mit dem Fahrrad zu den Auto-Händlern unserer Stadt geradelt und habe alle Prospekte eingesammelt und dann zu Hause eingehend studiert (Hätte ich damals schon gewusst, dass es ein eBay geben wird, hätte ich die nie weggeworfen und wäre heute reich …). Mein erstes Auto war ein ’72 Fiat 500, der damals schon ein Klassiker war. Seitdem gibt es eigentlich immer einen Oldtimer in unserem Haushalt. Meine komplette Autobiographie kann man nachlesen. Ich fotografiere viel und leidenschaftlich, was sich in diesem Blog auch wiederspiegeln wird. Wer mehr von meinen Foto-Arbeiten sehen will, sollte sich mal bei Funky Photography umsehen.

Website: auto-geil.de

Created Dienstag, 24. September 2013 Created by Jan Gleitsmann Categories Autoren
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29 Aug 2014

Schon drin gesessen: der neue 2014 Mercedes-Benz Marco Polo / Activity

Schon drin gesessen: der neue 2014 Mercedes-Benz Marco Polo / Activity

Als Lütter habe ich damals™ Wiking-Autos gesammelt. Teil meines Stolz war ein VW-Camper Sven Hedin und ein Mercedes-Camper James Cook. Noch während meiner Studenzeit habe ich immer mal nach einem 1:1 Modell eines dieser beiden Fahrzeuge Ausschau gehalten, doch zwischenzeitlich festgestellt, dass die damalige Motorisierung meinen heutigen Vorstellungen nicht mehr so ganz entspricht. Ganz anders der gestern in der Prelude der Camping-Messe Caravan in Düsseldorf debütierte 2014 Mercedes-Benz Marco Polo. Der kompakte Camper basiert nun nicht mehr auf dem ausgelaufenen Viano, sondern auf der neuen Mercedes-Benz V-Klasse. Was soviel heisst, wie “Du fährst einen PKW mit dem Abmessungen eines Busses und merkst es nicht!”. Mit einem Durchschnittsverbrauch zwischen und Litern Diesel auf 100 Kilomter – je nach gewähltem Motor und Getriebe – kann man so einen Camper nun bedenkenlos als Alltagsfahrzeug nutzen. Mit der stärksten Motorisierung springt der Marco Polo dann auch mal eben in XXX Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 200 km/h. Genau SO! stelle ich mir das vor.

Nicht nur die Fahrleistungen sprechen mich an. Man kann durchaus von all den Assistenz-Systemen aus dem Repertoire der V-Klasse profitieren, den Seitenwind- und den Awareness-Assistenten gibt es in der Serienausstattung. Alle weiteren von Mercedes vertrauten Systeme gibt es optional, besonders sinnvoll erscheint mir da auch die 360° Kamera, damit kann man den Camper dann auch bequem in die engeren Parklücken in der Stadt zirkeln. Apropos Stadt, bei einer Höhe von XXXX Meter, sollte man auch in den meisten Parkhäusern und Tiefgaragen einen Parkplatz finden. Billig gibt es keinen Mercedes, der Marco Polo steht für nicht ganz 55.000 Euro in der Basisausstattung im Konfigurator.

Das Ausstelldach, was sich auf Wunsch auch elektrisch anhebt beherbergt ein Doppelbett, welches sich aber noch oben klappen lässt, so dass man im Innenraum auch bequem stehen kann. Das Bett selbst hat sich schon beim Vorgänger bewährt, das Dach wurde zugunsten etwas mehr Fussfreiheit beim Schlafen optimiert. Wer nur zu zweit reist, muss das Hochbett aber auch gar nicht nutzen. Die Rückbank selbst, lässt sich ebenfalls zum Doppelbett umbauen. Ein sehr pfiffiges Detail am Rande – für die beiden Sitzplätze sind in der Rückbank Luftkissen eingearbeitet, die im aufgeblasenen Zustand den Fond-Passagieren ausreichend Seitenhalt bieten sollen. Nutzt man die Rückbank als Bett, so entweicht die Luft, man erhält also eine ebene Schlaffläche. Ganz neu sind die drehbaren Vordersitze, wie man sie ja auch schon vom Mitbewerber VW kennt. Ich denke mal, dass man diese auch zeitnah für die V-Klasse ordern kann.2014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-04
Hat man die Vordersitze dann gegen die Fahrtrichtung gedreht, kann man zusammen mit den Gästen auf der Rückbank an einem kleinen Tisch Platz nehmen, die sich nur nur verschieben, sondern auch zusammenklappen und zwischen Küchenzeilen und Rücksitzbank verstecken lässt. In der Küchenzeile findet man neben einem kleinen Toplader-Kühlschrank einen zweiflammigen Gasherd und ein kleines Spülbecken. Frisch- und Abwassertanks mit einem Volumen von je 40 Litern erlauben einen Hauch von autonomen Leben auf den Reisen. Vielen Staufächer sorgen für ausreichend Stauraum um das Reisegepäck sicher zu verstauen. Sehr schön gelöst fand ich vor allem die Schubladen, die sich mittel eines kleinen Knopfs entriegeln lassen und dann so elegant in ihren Führungen gleiten, wie man das auch hochwertigen Küchen kennt.2014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-16Ohne Küchenzeile müssen die Käufer des 2014 Mercedes-Benz Marco Polo Activity auskommen. Diese Variante richtet sich eher an Familien und Sportler mit höherem Platzbedarf. Der Surfer grillt am Strand und braucht somit keine Küchenzeile. Den Familien kommt das höhere Platzangebot zu Gute. Im Prinzip ist der Marco Polo Activity eine “normale” V-Klasse mit Aufstelldach. Doch auch hier lässt sich die Rücksitzbank als Bett umbauen. der Einstiegspreis liegt dann auch entsprechend günstiger bei nicht ganz 39.000 Euro. Dazu muss aber auch gesagt werden, dass bei Activity die Einstiegsmotorisierung bei 88 PS anfängt und dieser Motor nur mit einem Forntantrieb ausgestattet ist. Auch das 7-G-Tronic Automatikgetriebe gibt es nicht für die beiden kleinen Motoren, hier muss dann das manuelle 6-Gang-Getriebe bedient werden. Ab dem 136 PS Diesel wird dann die Hinterachse angetrieben und die Automatik ist optional erhältlich. Wer die Sicherheit eines Allradantriebs für sich benötigt oder eben öfter in schwierigem Terrain unterwegs ist, freut sich über die optionale 4MATIC. Diese ist aber nur in Verbindung mit dem 190 PS Diesel und der Automatik erhältlich.2014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-012014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-022014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-032014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-042014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-052014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-062014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-072014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-082014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-092014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-102014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-112014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-122014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-132014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-142014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-152014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-162014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-172014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-182014-Mercedes-Benz-Marco-Polo-Camper-Weltpremiere-Düsseldorf-19In Deutschland kann man den Marco Polo ab sofort bestellen, auf der Caravan in Düsseldorf werden beide Modell in den nächsten Tagen auch dem Messepublikum zugänglich gemacht. Bis zum Jahresende werden die beiden Modelle auch in weiteren 14 Märkten in Europa erhältlich sein, in UK wird es den Marco Polo in der Activity-Version auch erstmalig als Rechtslenker geben.

Original http://auto-geil.de/2014/08/29/schon-drin-gesessen-der-neue-2014-mercedes-benz-marco-polo-activity/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=schon-drin-gesessen-der-neue-2014-mercedes-benz-marco-polo-activity

28 Aug 2014
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2014 Citroen C3 eHDi115 Red Block – Fahrbericht

Gastbeitrag: Der nachstehende Beitrag entstammt der Tastatur von Journalistin Sarah Sauer, die in unregelmäßigen Abständen mit ihrer Schreibe auch auto-geil.de veredelt. Mehr von Sarah findet ihr in den Ruhr Nachrichten oder auch unter ausfahrt.tv.

Ich nehme es gleich vorweg: Dies wird eine Ode an den Citroen C3 eHdi 115 Red Block, mit einem großen Wermutstropfen. Und nein, ich bin nicht dafür bezahlt worden. Die folgenden Zeilen beruhen einzig und allein auf meiner Wahrnehmung und persönlichen Einstellung. Ich finde ja den normalen Kleinwagen an sich meist spannender als so manche Rennsemmel, denn das, was die Hersteller in diesem Segment anbieten, kann in Sachen Komfort, Ausstattung oder Fahrleistung zum Teil nicht unterschiedlicher sein. Da ich privat auch einen Kleinwagen fahre, war ich sehr gespannt, wie der C3 Red Block und ich zusammenpassen würden.

Der erste Eindruck: Naja. Nicht so ganz meine Formsprache, ein bisschen zu knutschkugelig. Ich stehe mehr so auf Ecken und Kanten. Und auch die Farbe, ein unauffälliges Shark-Grau, hat mich nicht vom Hocker gerissen. Umso schöner der Aha-Effekt beim Einsteigen: Rote Ledersitze vorne und hinten, mit schönen Perforationen. Rot ist eigentlich nicht meine Farbe, aber das sieht nun wirklich schick aus. Nächster Aha-Effekt: Das Einsteigen und Reinsetzen. Herrlich bequem, diese Sitze, vorne mit dreistufiger Sitzheizung, und das Beste: keinerlei beengtes Gefühl, trotz meiner Größe von 1,84m. Allerdings: Null Seitenhalt.

Genügend Kopffreiheit, optimal verstellbares Lenkrad. Nicht nur die Sitze muten schick an, sondern auch das Interieur. Hochwertig, mit diversen schwarzen Hochglanz-Applikationen. Das und die schwarz lackierten Außenspiegelgehäuse sowie Türgriffe, Chromleisten für die Fenster, Alu-Einstiegleiste, die hinten dunkel getönten Fenster, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit roter Radnabenabdeckung oder die Alu-Pedalerie gehören zur Serienausstattung des Modells „Red Block“. Die roten Sitze allerdings, so könnte man meinen, nicht. Diese kosten 890 Euro Aufpreis. Ich vermisse dringend Haltegriffe – nicht zuletzt wegen des fehlenden Seitenhalts – eine vernünftige Leseleuchte vorne und nicht diese Funzel in der Dachmitte sowie Beleuchtungen für die beiden Schminkspiegel in den Sonnenblenden. Da ich den C3 Red Block eher als „Mädchenauto“ einstufen würde, sind doch solche Details irgendwie obligat.Die Instrumente hinter dem Lenkrad sind leicht abzulesen, haben aber zwei kleine Schönheitsfehler, finde ich: Zum einen sind Drehzahlmesser (links) und Tacho (Mitte) analog – weiße Zeiger auf dunkelgrauem Grund – die Spritanzeige (rechts) jedoch digital und orangefarben. Irgendwie wäre da ein weiterer Zeiger stimmiger gewesen. Da aber in diesem Feld auch der Geschwindigkeitsregler und -begrenzer seinen Platz hat, musste das wohl so gelöst werden. Und: Der Tacho ist, was seine Aufteilung betrifft, ein bisschen tricky. Angezeigt werden die Zahlen 30, 50, 70 – dabei ist es mir sehr häufig widerfahren, dass ich zu schnell war. Der Strich zwischen 50 und 70 steht halt für 60, und nicht für 55. 2014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-11Ein weiteres Display findet sich in der Mittelkonsole. Dort ist das Navigationssystem „eMyWay“ inklusive HiFi-System verbaut (1140 Euro Aufpreis). Der 7-Zoll-Farbbildschirm ist ebenfalls gut abzulesen und die Bedienung über einen kleinen Drehknopf oder einen Schalter intuitiv. Ein anderer Knopf gab mir zunächst erst mal Rätsel auf: Oben rechts neben der Tankanzeige montiert, silbrig glänzend, wusste ich damit erst nichts anzufangen. Ein Blick in die Betriebsanleitung verriet: Dabei handelt es sich um einen serienmäßigen Innenraum-Parfumspender! Und ich wunderte mich schon, warum es in dem Auto, sobald ich einstieg, immer so dolle duftete. Zeit, loszufahren. Und wieder Zeit für eine Offenbarung: Hach, was fährt er sich schnittig! Verbaut ist in meinem Testwagen der so genannte eHDi 115 Dieselmotor, also 1,5 Liter, 115 PS, 270 Newtonmeter. Und der macht in dem kleinen, leichten Auto wirklich Spaß! Durchzugsstark, laufruhig, schwungvoll, dazu eine direkte Servolenkung – ich fühle mich prompt eins mit dem C3. Die manuelle 6-Gang-Schlaltung erledigt ihren Job ebenfalls tadellos, vielleicht könnten die Schaltwege noch einen kleinen Ticken kürzer sein. Für den Stadtverkehr und für Landstraßen ist das Auto perfekt. Auffallend ist die doch recht sportliche Federung, und tatsächlich: der C3 Red Block ist 25 mm tiefergelegt und mit einem sportlichen Fahrwerk ausgestattet. Ich habe den Eindruck, der Kleine will mal richtig rennen, deshalb scheuche ich ihn auf die Autobahn. Der rennt wirklich! Ich habe mich in diesem Kleinwagen bei 190 km/h (mehr geht nicht) sicherer gefühlt als in so manch voluminöserer Mittelklasse. Der C3 fährt wie am Schnürchen gezogen, ich kann eigentlich immer im 6. Gang bleiben – und auf der linken Spur. Ich habe dort tatsächlich diverse Oberklassen-Premiummarken-Autos vertrieben. Nicht, dass ich das forciert hätte. Aber ich glaube, die haben damit beim Blick in den Rückspiegel einfach nicht gerechnet, dass ihnen ein C3 Red Block so nahe kommen könnte. Besonders beeindruckend fand ich, dass der Kleine jede Bodenwelle oder Seitenwind-Attacken völlig relaxt geschluckt hat. Auf die elektrische Servolenkung mit variabler Unterstützung ist jederzeit Verlass, da verreißt nichts, auch wenn die Fahrbahn noch so ruckelig ist. Nicht ganz so schön, aber akzeptabel: die Geräuschentwicklung. Man muss die Stimme bei Unterhaltungen doch deutlich heben.2014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-012014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-022014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-032014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-042014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-052014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-062014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-072014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-082014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-092014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-102014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-112014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-122014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-132014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-142014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-152014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-162014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-172014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-182014-Citroen-C3-eHDi115-Red-Block-19Ich habe prompt Lust, eine kleine Reise zu unternehmen, weit weg zu fahren. Ob ich noch wen mitnehme? Da könnte es aber schwierig werden. Der Kofferraum vom C3 Red Block ist nicht gerade groß. Und: Citroen behauptet ja, im C3 hätten locker 5 Personen Platz. Entschuldigung, aber das würde ich keinem empfehlen. Zwar sind die Sitze auch hinten bequem, und ich habe mit meiner Größe so gerade eben Platz – aber ich sehe da dann doch eher Kindersitze denn Erwachsene. Nein, dieses Auto ist für Singles, maximal für Paare, perfekt als Zweitwagen für die City oder für Pendler, vielleicht geht noch ein Großeinkauf hinein. Immerhin ist die Rücksitzbank 1/3 zu 2/3 umklappbar, jedoch ist die Ladefläche nicht eben. Mir als in einer Großstadt lebendem Single aber gefällt der Citroen C3 eHDi115 Red Block richtig gut. Wir passen definitiv zusammen. Noch ein Wort zum Spritverbrauch: 3,8 Liter auf 100 km laut NEFZ. Mhm. Ich bin gut 1000 Kilometer gefahren und habe 5,6 Liter verbraucht. Allerdings, so muss ich gestehen, habe ich nicht darauf geachtet, sparsam unterwegs zu sein. Jetzt aber kommt er, der große, große Wermutstropfen: Er ist so nicht mehr zu bestellen! Warum habe ich dann bis hierhin gelesen, fragt ihr euch? Weil: Es gibt noch Restbestände. Ganz weg vom Fenster ist er also nicht. Sein Grundpreis beträgt 19.580 Euro, mein Testwagen kostete 22.110 Euro. Für ein Kleinwagen schon ziemlich happig, ehrlich gesagt. Ansonsten ist er nur noch als Benziner, als VTi 120 zu bestellen und zu konfigurieren. Dieser hat eine manuelle 5-Gang-Schaltung, 120 PS und startet bei 17.780 Euro. Mensch, Citroen, was habt ihr euch nur dabei gedacht?

Original http://auto-geil.de/2014/08/28/2014-citroen-c3-ehdi115-red-block-fahrbericht/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=2014-citroen-c3-ehdi115-red-block-fahrbericht

27 Aug 2014

2015 Volvo XC 90 – Statische Präsentation – Fakten und Videos

2015-volvo-xc 90


Video – 2015 Volvo XC 90 auf Youtube ansehen


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Die Vorgeschichte zum 2015 Volvo XC 90
2002 wurde der Volvo XC 90 erstmalig vorgestellt, nur ein Facelift gab es für den SUV (2006) und über 630.000 Einheiten sind bis dato verkauft worden. Zwischenzeitlich wurde der Hersteller von Ford übernommen und 2010 an Geely veräußert. Der neue XC 90, der im Frühjahr 2015 auf den Markt kommen wird, ist ein komplett neu entwickeltes, eigenständiges Auto – und geht Hand in Hand mit einer ebenfalls neuen, modularen Plattform, SPA genannt. SPA steht für “skalierbare Produkt-Architektur”, vier Jahre lang haben die Volvo-Ingenieure an der Realisierung der modularen Plattform SPA gearbeitet. Mit SPA sollen bisherige Design-Einschränkungen etwa bei Radstand, Überhang, Fahrzeug-Gesamthöhe und Höhe der Frontpartie hinfällig werden.

Das Design
Am augenfällisgten ist die Frontpartie des neuen Volvo XC90. Sie wird von T-förmigen Tagfahrleuchten geprägt. Das Design-Team hat ihnen den Namen „Thors Hammer“ gegeben, angelehnt an das Werkzeug des legendären nordischen Donnergotts.
Im Innenraum überzeugen schon jetzt bequeme Ledersitze, ein digitales Cockpit und ein völlig neues Infotainmentsystem. Das Display mutet wie ein Tablet an, zeigt sich aber gut durchdacht und mit einer intuitiven Menüführung. Zahlreiche Bordbedienfunktionen werden via Touchscreen gesteuert. Es gibt aber auch ein Head-Up-Display. Volvo wird mit seinem Infotainmentsystem Sensus übrigens sowohl Apple CarPlay als auch GoogleAndroid Auto unterstützen.

Die Motoren
Für den Vortrieb des neuen Volvo XC90 stehen verschiedene Motoren der neuen Drive-E Generation zur Verfügung. Die Zweiliter-Vierzylinder-Diesel und -Benziner mit unterschiedlicher Aufladung decken eine Bandbreite zwischen 190 und 320 PS ab, der stärkste Bi-Turbo Diesel (D5) hat eine Leistung von 225 PS und ein Drehmoment von 470 Nm.
In der Topversion des Volvo XC90 kommt ein neuer Twin-Engine-Antriebsstrang zum Einsatz, der den 2,0-Liter-Vierzylinder mit Turbo- und Kompressor-Aufladung und einem Elektromotor kombiniert. Die Systemleistung beträgt rund 294 kW (400 PS) bei einem CO2-Ausstoß von 60 Gramm pro Kilometer (NEDC).

Die Sicherheit
Sicherheit ist bei Volvo DAS Thema. Jetzt haben sie sogar die “Vision 2020″ ins Leben gerufen. Volvo will seine Fahrzeuge bis 2020 soweit aufgerüstet haben, dass kein Volvo-Passagier mehr bei einem Unfall zu Schaden kommt. Mit dem neuen XC 90 kommen also viele, viele Sicherheitssysteme, hier ein Überblick:

Die Weltneuheit Run off Road Protection mit Safe Positioning ist gleichzeitig ein aktives und passives Sicherheitssystem. Der neue Volvo XC90 erkennt, wenn das Fahrzeug von der Fahrbahn abkommt, und strafft automatisch die vorderen Sicherheitsgurte, um die Insassen sicher auf den Sitzen zu halten. Die Gurte bleiben solange fest angezogen, wie das Fahrzeug sich bewegt. Ein energieabsorbierender Bereich zwischen Sitz und Sitzrahmen beugt zudem Wirbelsäulenverletzungen vor. Dieser reduziert die vertikalen Kräfte, die bei einem harten Aufprall des Fahrzeugs abseits der Fahrbahn entstehen und auf die Passagiere einwirken können, um bis zu ein Drittel.

Weltneuheit Nummer 2: Kreuzungsassistent
Der Volvo XC90 ist das weltweit erste Fahrzeug, das mit einem automatischen Notbremssystem für Kreuzungsbereiche ausgerüstet ist. Das System bremst den Volvo XC90 automatisch ab, wenn der Fahrer beim Abbiegen in den Gegenverkehr zu steuern droht.

Präventiver Schutz bei Heckkollisionen
Rückwärts gerichtete Radarsensoren erkennen einen bevorstehenden Heckaufprall und veranlassen ein Straffen der Sicherheitsgurte, um eine optimale Sitzposition der Passagiere zu gewährleisten. Zusätzlich wird der Fahrer des nachfolgenden Fahrzeugs durch das schnelle Aufleuchten des Warnblinklichts gewarnt. Die Bremsen werden aktiviert, um die Auswirkungen des Aufpralls auf die Insassen zu verringern.

Schutz vor Überschlägen
Der neue Volvo XC90 ist serienmäßig mit der jüngsten Generation des Überschlag-Schutzsystems Roll Stability Control (RSC) ausgestattet. Die Sensoren des Systems können Fahrsituationen erkennen, die das Risiko eines Überschlags in sich bergen. Sobald die ermittelten Werte auf die unmittelbare Gefahr eines Überschlags hindeuten, werden eines oder mehrere Räder kontrolliert abgebremst und die Motorleistung gedrosselt, um die Stabilität des Fahrzeugs wiederherzustellen. Ist ein Überschlag nicht mehr zu verhindern, werden die Vorhang-Airbags ausgelöst.

Volvo City Safety
„City Safety“ steht künftig für alle automatischen Notbremssysteme von Volvo – die alle auch zur Serienausstattung des Volvo XC90 zählen. City Safety erfasst Fahrzeuge sowie Fahrradfahrer und Fußgänger, die sich vor dem Fahrzeug befinden – bei Tag und erstmals auch bei Nacht.

Erweiterte Verkehrszeichen-Erkennung
Der Volvo XC90 ist das erste Fahrzeug mit serienmäßiger Verkehrszeichen-Erkennung. Das System wurde weiter verbessert und erfasst nun eine noch größere Anzahl verschiedener Verkehrszeichen, die auf der digitalen Instrumentenanzeige dargestellt werden.

Die Assistenten
Auch in Sachen Assistenzsysteme lässt Volvo sich nicht lumpen. Mit an Bord sind beispielsweise:
Stau-Assistent
Warnung vor Fahrzeugen im toten Winkel
Automatisches Einparken in Parkbuchten und parallele Parklücken
360-Grad-Rundumsicht aus der Vogelperspektive
Cross Traffic Alert warnt vor rückwärtigem Verkehr beim Ausparken

Der Preis
Los geht es im Jahr 2015 zu einem Preis ab 49.400 Euro, jedoch können ganz frühe Fans jetzt schon zuschlagen. Ab dem 03. September kann man sich einen von 1927 Exemplaren sichern. Eine Hommage an das Gründungsjahr des Herstellers: Der Volvo XC90 First Edition fährt in der Lackierung Onyx Schwarz-Metallic sowie mit 21 Zoll großen 8-Speichen-Leichtmetallfelgen vor. Komfortsitze inklusive Belüftung und Sitzheizung, die mit amber-braunem Nappaleder bezogen sind, Echtholz-Einlagen im Bereich von Türen, Armaturenbrett und der Mittelkonsole. Die individuelle Seriennummer findet sich auf den illuminierten Einstiegsleisten wieder, die ebenso wie das Emblem am Heck exklusiv mit dem Schriftzug First Edition gekennzeichnet sind. Dies gilt auch für den mit Polsterleder ummantelten Fahrzeugschlüssel.

AUSFAHRT-TV

 

Bericht zum 2015 Volvo XC 90 auf auto-geil.de

Bericht zum 2015 Volvo XC 90 auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2015-volvo-xc-90-statische-praesentation-fakten-und-videos/

27 Aug 2014

Schon dringesessen: der neue 2015 Volvo XC90


Das letzte Mal war ich vor über 30 Jahren in Schweden, da habe ich mich über die Einladung von Volvo zur Weltpremiere ihres grossen SUV XC90 nach Stockholm doch sehr gefreut. Und überhaupt ist Volvo doch eine sympathische Auto-Marke, der man immer sehr wohlwollend entgegen tritt – insbesondere da Saab nicht mehr existiert und Volvo nun die einzige verbleibende nordische Automarke ist. Volvo bedeutet “ich rolle” aber es steht – zumindest bei mir – für besonders sichere Autos. Ich werde auch nie meinen Besuch bei einem Volvo-Händler vergessen, der da einen Zeitungsausschnitt in seinem Büro gerahmt hatte, auf dem ein verunfallter Volvo 850 zu sehen war. Die Schlagzeile lautete in etwa “Trecker überfährt PKW – Passagiere ohne Verletzungen”. Genau dies haben sich die Schweden übrigens mit ihrer “Vision 2020″ auf die Fahnen geschrieben. Sie wollen ihre Fahrzeuge bis 2020 soweit aufgerüstet haben, dass kein Volvo-Passagier mehr bei einem Unfall zu Schaden kommt. Und so bringt auch der neue 2015 Volvo XC90 einige neue Sicherheitssysteme mit, während bereits etablierte Helferchen optimiert wurden. Run Off Road Protection ist eines dieser neuen Systeme, es soll zum einen verhindern, dass ein Volvo überhupt von der Strasse abkommt, wenn es aber unvermeidbar ist, versucht das System die Insassen zu schützen. Neu ist ebenfalls der Kreuzungsassistent, der Kollisionen im Kreuzungsbereich verhindern soll. Das System Volvo City Safety erkennt nun nicht nur Fahrzeuge, sondern auch Radfahrer und Fussgänger – nun auch im Dunklen.

Während ich vom Äußeren des großen schwedischen SUV etwas enttäuscht bin – ich hatte mir eine futuristischere, männlichere Außenhaut gewünscht – die Konzepte hatten da doch einiges versprochen, ist das Interieur ganz nach meinem Geschmack. Schön schlicht. Wie schon in Mercedes S- und C-Klasse zieht jetzt auch bei Volvo die elegante Schlichtheit ein. Ein Knopfleiste in der Mittelkonsole, der Rest wird über den tabletartigen Touchscreen gesteuert. Das sieht nicht nur schick aus, meine ersten Versuche lassen mich erahnen, dass es auch prima funktioniert. Da kann man sich schon mal auf die Fahrveranstaltung freuen. Volvo wird mit seinem Infotainmentsystem Sensus übrigens sowohl Apple CarPlay als auch GoogleAndroid Auto unterstützen. Prima. Für die ausgewogene Beschallung sorgt mein ehemaliger Arbeitgeber Bowers & Wilkens. Die Briten, die für ihre Highend-Lautsprecher bekannt sind, hatten sich schon bei Jaguar eine zeitlang im Automotiv-Sektor ausprobiert. Das Engagement ist mittlerweile beendet und war akustisch meiner Meinung auch nicht besonders gut oder erfolgreich. Heute stellt B&W bei Maserati das Soundsystem (konnte ich noch nicht hören) und nun wohl auch bei Volvo. Zumindest als Premium-Soundsystem mit 1.400 Watt, 18 Lautsprechern und 1 Subwoofer. Dabei kommen ihre Kernkompetenzen wie “Tweeter-on-top” und Kevlar-Membranen zum Einsatz. Ich freue mich schon auf die Fahrveranstaltung und werde da meine Ohren ganz besonders spitzen.

Herausstellen möchte ich zum Abschluss noch das Tagfahrlicht. Die Schweden haben die LEDs nun so angeordnet, dass man den XC90 auch im Dunkeln von hinten gut erkennen kann. Geformt wie ein Hammer – Thors Hammer – soll die Form positive Assoziationen vermitteln. Jens findet das in unserem Ausfahrt.tv-Video hammermässig, ich durchaus schick und clever gestaltet.

Original http://auto-geil.de/2014/08/27/schon-dringesessen-der-neue-2015-volvo-xc90/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=schon-dringesessen-der-neue-2015-volvo-xc90

Created Mittwoch, 27. August 2014 Tags 2015 | 2015 Volvo XC90 | 4x4 | allgemein | AWD | e-drive | Stockholm | SUV | Volvo | Weltpremiere | XC90 Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
20 Aug 2014

2014 Land Rover Defender 110 Station Wagon SE – Video und Fahrbericht

2014 land-rover-defender


Video – 2014 Landrover Defender 110 Station Wagon SE auf Youtube ansehen

Die Vorgeschichte zum 2014 Landrover Defender 110 Station Wagon SE
Das ist mal ein Auto mit Geschichte: Schon 1948 begann der britische Hersteller Rover, später Land Rover, mit dem Bau des gleichnamigen Fahrzeugs. Seine Aufgabe in dieser Welt: Ein wahres Nutztier sein, seinen Besitzer überall hinbringen, egal, ob Schlamm, ob Dreck, ob Wasser, ob Gefälle, ob Steigung. So wurde er nicht nur von Landwirten oder Jägern eingesetzt, sondern acuh vom Militär – bis heute.
Erst 42 Jahre später erhielt er den Zusatz “Defender”, da eine Differenzierung vom 89 eingeführten “Discovery” notwendig war. Die nachfolgenden Modelle standen denn auch weniger für ein einfaches, ehrliches, starkes Auto, sondern begründeten eine Art Luxussegment: 1997 kam der Freelander, 2005 der Range Rover Sport und 2011 der Evoque. 2011 war auch das Jahr, in welchem der Defender einen Motor bekam, der immerhin die Euro-5-Norm erfüllte.
Und heute, 67 Jahre später, heißt es: Ende Gelände. Der “Landy” wird nicht mehr weiter produziert werden. Der Land Rover Defender wird den strengen Crash-Anforderungen, insbesondere in Sachen Fußgängerschutz, nicht mehr gerecht und der Motor erfüllt auch nicht die EU6-Norm.

Der Fahreindruck:
Unter der Haube vom 2014 Landrover Defender 110 Station Wagon SE arbeitet ein 2.2 Liter-4-Zylinder-Diesel mit einer Leistung von 122 PS (90 kw) und einem maximalen Drehmoment von 360, das bei 2000 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht. Das Auto hat Kraft, klar – aber das drückt sich wahrlich nicht Geschwindigkeiten aus: Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Defender innerhalb von 17 Sekunden! Der Vortrieb endet bei 144 km/h.

Die 110 im Namen steht übrigens für den Radstand, der dementsprechend 110 Zoll beträgt. In Metern ausgedrückt sind das 2,79 und somit gibt es im Innenraum ausreichend Platz für bis zu 7 Personen.
Seine Stärken liegen nicht im komfortablen Fahrgefühl, sondern hier: Die maximale Steigfähigkeit beträgt 45 Grad, der vordere Böschungswinkel liegt bei 48,7 Grad während der hintere mit 35,6 Grad angegeben wird. Der Rampenwinkel liegt bei 30 Grad und die Seitenneigung bei 35 Grad. Die Wattiefe wird mit 50 cm angegeben.

Wer den Defender fährt, muss wissen: Assistenzsysteme oder Airbags gibt es nicht. Das Lenkrad ist riesig, die Pedalerie zinelich weit links angebracht. Das Fahrwerk wirkt schwammig, schwach wirken die Bremsen und der Defender schaukelt auf. Im Stadtverkehr hat der Riese nichts zu suchen, der Wendekreis ist enorm, und bei einer Höhe von genau 2 Metern muss man in einigen Tiefgaragen bereits aufpassen.

Die Fakten zum 2014 Landrover Defender 110 Station Wagon SE:
Von 0 auf 100 km/h benötigt der 2014 Landrover Defender 110 Station Wagon SE 17 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 144 km/h erreicht.
Der 2014 Landrover Defender 110 Station Wagon SE von Land Rover ist 4.79 m lang, 2.18 m hoch und misst in der Breite 1.79 Meter. Der Wendekreis mit einem Radstand von 2.79 m beträgt 14.3 Meter.
Der Defender verfügt über einen Tankinhalt von 75 Litern. Bei einem NEFZ-Verbrauch (laut Land Rover) von 11.1 Litern Diesel auf 100 Kilometer könnte man theoretisch auf eine Reichweite von fast 670 Kilometer kommen.
Das Leergewicht beträgt 2125 kg, das zulässige Gesamtgewicht 3050 kg. In den Kofferraum vom 2014 Landrover Defender 110 Station Wagon SE passen 1000 Liter (bei umgeklappter Rückbank sind es 2450 Liter), maximal zugeladen werden dürfen 925 kg – davon können 150 kg auf das Dach geladen werden. Die maximale Anhängelast beträgt 3.5 Tonnen. Der Basispreis vom 2014 Landrover Defender 110 Station Wagon SE liegt bei 34.690 Euro.

AUSFAHRT-TV

 

Fahrbericht zum 2014 Land Rover Defender 110 Station Wagon auf auto-geil.de

Fahrbericht zum 2014 Land Rover Defender 110 Station Wagon auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2014-land-rover-defender-110-station-wagon-se-video-und-fahrbericht/

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19 Aug 2014

2014 Toyota GT86 Automatik – Fahreindruck und Video

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Video – 2014 Toyota GT86 Automatik auf Youtube ansehen

Der Fahreindruck vom Toyota GT 86 Automatik:
IM GT 86 sitzt man tiiieeef. Und sicher. In sportlichen Seitenhalt bietenden Sitzen. Wenn man losfährt, merkt man sogar als Beifahrer, dass er ein Sportwagen ist – wenn vielleicht kein reinrassiger und allzu schneller. Unter der Haube vom Toyota GT86 Automatik findet man den 2-Liter-Boxermotor mit einer Leistung von 200 PS (147 kw) und einem maximalen Drehmoment von 205 NM, das bei 6400-6600 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht. Der richtige Tritt in den Hintern kommt also erst relativ spät. Auch die Beschleunigungswerte sind nicht rekordverdächtig: 8.1 Sekunden benötigt der GT86 für den Sprint von 0 auf 100 km/h, bei 226 km/h ist Schicht im Schacht. Langweilig ist er dennoch nicht! Ich kann nicht so richtig sagen, woran es liegt, aber man kommt sich wesentlich schneller und sportlicher vor, als die Werte es darstellen. Vielleicht liegt es an seiner herausragenden Agilität, am Hinterradantrieb und an der optimalen Achslastverteilung (53:47 Prozent)? Oder am Sportfahrwerk? An der direkten Rückmeldung zum Leder-Lenkrad? Am Kurvenverhalten? Wendig und flott bezwingt der GT 86 die Straßen. Das Elektronische Stabilitätsprogramm greift erst dann ein, wenn man schon ein bisschen Spaß hatte – ja, der kann driften! – doch Unsicherheit kommt zu keiner Zeit auf. Der Toyota GT 86 ist ein schneller, zugleich gutmütiger Sportwagen, ideal für alle, die gut 30.000 Euro übrig haben und eine Menge Spaß haben möchten.


Die Fakten zum Toyota GT86 Automatik:

Von 0 auf 100 km/h benötigt der Toyota GT86 Automatik 8.1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 226 km/h erreicht.
Der Toyota GT86 ist 4.24 m lang, 1.28 m hoch und misst in der Breite 1.77 Meter. Der Wendekreis mit einem Radstand von 2.57 m beträgt 11.4 Meter.
Der Toyota GT86 Automatik verfügt über einen Tankinhalt von 50 Litern. Bei einem NEFZ-Verbrauch (laut Toyota) von 7.10 Litern Super Plus auf 100 Kilometern könnte man theoretisch auf eine Reichweite von fast 700 Kilometern kommen.
Das Leergewicht beträgt 1328 kg, das zulässige Gesamtgewicht 1700 kg. In den Kofferraum vom Toyota GT86 Automatik passen 243 Liter , maximal zugeladen werden dürfen 365 kg.
Der Basispreis vom Toyota GT86 Automatik liegt bei 32.300 Euro.

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Fahrbericht zum 2014 Toyota GT86 Automatik auf auto-geil.de

Fahrbericht zum 2014 Toyota GT86 Automatik auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2014-toyota-gt86-automatik-fahreindruck-und-video/

18 Aug 2014

2014 Citroen C4 Cactus – Fahrbericht und Videos

2014 Citroen C4 Cactus – Fahrbericht und Videos


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Die Vorgeschichte zum 2014 Citroen C4 Cactus
Dieses Kapitel bleibt kurz und knapp: Es gibt keine Vorgeschichte. Mit dem Cactus hat Citroen ein neues Auto geschaffen. Zum Glück gibt es den Begriff “Crossover”, darunter lassen sich dann Modelle wie diese gut einsortieren. Beim Cactus kann man sogar vom “Crossover-SUV” sprechen, aber nur aufgrund seiner Form, nicht, weil es tatsächlich ein Sport Utility Vehicle ist. Auffälligstes Merkmal: Die so genannten Airbumps an Front, Flanken und Heck. Das sind Luftkapseln aus TPU (Thermo Plastic Urethan) und sie sollen als als Aufpralldämpfer und Schutz vor Kratzer bzw. kleineren Kollisionen fungieren. Tatsächlich mögen die Luftpolster auch einen echten Sinn haben, natürlich sorgen sie aber auch für einen Marketingrelevanten Wiedererkennungswert. Der Hersteller selbst sagt, der Cactus sei so einzigartig, dass es noch nicht mal direkte Mitbewerber gebe. Lassen wir das einfach mal so stehen und widmen uns direkt dem Fahreindruck.

Der Fahreindruck:
Wir hatten die Möglichkeit, zwei Kakteen mit unterschiedlichen Motorisierungen, Ausstattungen und Getrieben zu fahren, als da wären:
Citroen C4 Cactus e-HDi 92 ETG6 Feel (Cactus 1) und Citroen C4 Cactus BlueHDi 100 shine 82g (Cactus 2).

Cactus 1 trug die Sonderlackierung “Hello Yellow”, ein Traum für Borussia-Dortmund-Fans, hat 92 PS und ein automatisiertes Schaltgetriebe namens ETG6. Letzteres trug denn auch dazu bei, dass wir nach den ersten gefahrenen Metern einigermaßen irritiert waren: Die Übergänge zwischen den Gängen sind so ausgeprägt, also eben nicht stufenlos, dass man nicht nur unweigerlich mitnickt, sondern sich auch richtig ausgebremst fühlt. Um das zu vermeiden, muss man schlicht seine Fahrweise ändern. Die Interaktion zwischen Fahrerfuß und Gaspedal wird dann sehr wichtig, denn mit entsprechend einfühlsamen Druck oder Lupfen lässt sich der Cactus doch noch “weich” fahren.
Cactus 2 lieferte uns eine manuelle 5-Gang-Schaltung, die keine großen Überraschungen bereithielt und von uns definitiv bevorzugt wurde.

Unter der Haube vom Citroen C4 Cactus e-HDi 92 ETG6 findet man z.B. den 1.6 Liter 4-Zylinder Turbo-Diesel-Motor mit einer Leistung von 92 PS (68 kw) und ein maximales Drehmoment von 230, das bei 1750 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht, der 4-Zylinder vom C4 Cactus BlueHDi 100 shine hat 99 PS (73 kw) und ein maximales Drehmoment von 254, das bei 1750 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht.

Beide Motorisierungen machen aus dem Cactus natürlich keine Raketen, sind aber für Stadt-/Land- und Autobahnverkehr ausreichend, wenn man nicht gerade auf schnelle Überholmanöver aus ist. Die Bremsen sind der Fahrzeugklasse entsprechend völlig angemessen, auch die Lenkung macht ihren Job gut. Ärgerlich ist nur, dass der Radius, in dem sich das Lenkrad verstellen ist, sehr klein ausfällt.

Das außergewöhnliche Design findet sich auch im Inneren der Kakteen wieder. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass Citroen Schalter und Knöpfe sehr reduziert hat. Informationen über Geschwindigkeit, Tankfüllung und und dem aktuellen Gang, in dem man gerade fährt, werden über ein kleines Display direkt hinter dem Lenkrad angezeigt. Ein Drehzahlmesser fehlt.
Alle anderen Informationen oder Einstellungen – inklusive Klimaanlage – können lediglich über das Infotainmentdisplay in der Mittelkonsole vorgenommen werden. Einerseits ein interessanter Ansatz, ist das aber auf der anderen Seite nicht ganz ungefährlich, da das Tippen auf dem Touchscreen doch ablenkt.
Das optionale Panoramaglasdach ist so konzipiert, dass es Licht hineinlässt, aber den Wagen bei Sonnenschein nicht unnötig aufhitzt. Allerdings ist das Display, je nach Sonnenstand, nicht immer gut abzulesen.
Nettes Feature: Die Automatik-Variante hat quasi eine durchgehende Sitzbank vorne. Überhaupt sind die Sitze gemütlich kuschelig, man sinkt richtig ein. Auf Dauer könnten Rückengeschädigte damit jedoch Probleme bekommen.
Kuschelig ist es auch im Fond, die Beinfreiheit ist sehr gut, die Kopffreiheit durchaus akzeptabel. Es gibt hinten aber weder Leselicht, Ablagemöglichkeiten (abgesehen von den Türtaschen), Haltegriffe (auch vorne nicht) oder eine Mittelarmlehne. Das ist der Redutkion ein bisschen viel, finden wir. Vor allem aber stößt uns die Tatsache bitte auf, dass die Fenster lediglich ausstellbar sind.

Die Fakten zum Citroen C4 Cactus e-HDi 92 ETG6 Feel:
Von 0 auf 100 km/h benötigt der Citroen C4 Cactus e-HDi 92 ETG6 11.4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 176 km/h erreicht.
Er ist 4.16 m lang, 1.49 m hoch und misst in der Breite 1.73 Meter. Der Wendekreis mit einem Radstand von 2.59m beträgt 10.9 Meter.
Der Citroen C4 Cactus e-HDi 92 ETG6 verfügt über einen Tankinhalt von 45 Litern. Bei einem NEFZ-Verbrauch (laut Citroen) von 3.5 Litern Diesel auf 100 Kilometern könnte man theoretisch auf eine Reichweite von fast 1280 Kilometern kommen.

Das Leergewicht beträgt 1130 kg, das zulässige Gesamtgewicht 1605 kg. In den Kofferraum vom Citroen C4 Cactus e-HDi 92 ETG6 passen 348 Liter (bei umgeklappter Rückbank sind es 1170 Liter), maximal zugeladen werden dürfen 442 kg – davon dürfen 80 kg auf das Dach geladen werden. Die maximale Anhängelast beträgt 765 Kilogramm.
Der Basispreis vom Citroen C4 Cactus e-HDi 92 ETG6 liegt bei 20.240 Euro.

Die Fakten zum Citroen C4 Cactus BlueHDi 100 shine 82g:
Von 0 auf 100 km/h benötigt der Citroen C4 Cactus BlueHDi 100 shine 10.7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 184 km/h erreicht.
Der Citroen C4 Cactus BlueHDi 100 shine 82g verfügt ebenfalls über einen Tankinhalt von 45 Litern.
Das Leergewicht beträgt 1145 kg, das zulässige Gesamtgewicht 1610 kg. In den Kofferraum vom Citroen C4 Cactus BlueHDi 100 shine passen 348 Liter (bei umgeklappter Rückbank sind es 1170 Liter), maximal zugeladen werden dürfen 438 kg – davon dürfen 80 kg auf das Dach geladen werden. Die maximale Anhängelast beträgt 0.77 Tonnen.
Der Basispreis vom Citroen C4 Cactus BlueHDi 100 shine 82g liegt bei 22.390.

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Fahrbericht zum 2014 Citroen C4 Cactus auf auto-geil.de

Fahrbericht zum 2014 Citroen C4 Cactus auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2014-citroen-c4-cactus-fahrbericht-und-videos/

17 Aug 2014
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2014 Citroen C4 Cactus e-HDI 92 ETG6 “Feel” – erster Fahrbericht


Als Autoblogger bin ich ein Stück weit desillusioniert, was Concept Cars angeht. Mir ist durchaus bewusst, dass sich diese nie so 1:1 als Serienfahrzeug umsetzen lassen, aber viele wirklich schöne konzeptionelle Ideen schaffen es dann doch nicht in das Serienfahrzeug. So war ich auf der IAA 2013 vom Citroen Catcus Concept zwar sehr angetan, habe aber nicht ansatzweise erwartet, dass es die Idee mit der durchgezogenen Sitzbank vorne in die Serie schafft. Sie hat es geschafft, davon konnte ich mich schon bei der Weltpremiere des 2014 Citroen C4 Cactus in Genf diesen Jahres überzeugen. So habe ich mit großer Freude meiner ersten Probefahrt in der neusten Kreation meiner französischen Lieblingsmarke entgegen gesehen. Zeitsprung. Ich stehe in Köln von der deutschen Dependance des PSA-Konzerns und habe gleich zwei Cactus-Schlüssel in der Hand. Links von mir steht ein dunkel gehaltenes Modell mit manueller Schaltung, rechts ein knallig gelber (ja, diese Farbe darf man durchaus “hello yellow” nennen und sie wäre mir auch die 250 Euro Aufpreis wert) C4 Cactus mit dem angebotenen Automatikgetriebe. Wer sich an der angedeuteten Frontsitzbank erfreuen will, muss sich für die Automatik-Version entscheiden, der Schalter unterscheidet sich in der ersten Sitzreihe nicht von allen anderen Fahrzeugen. Und so entscheide ich mich zwangsläufig für die Automatik. Denn ich will es gerne anders.
Packt mich bei der Automatik noch der sportliche Ehrgeiz, so ist das zweite große Manko des 2014 Citroen C4 Cactus nicht so einfach zu beheben. Im Fond, in dem man auch als Erwachsener ausreichend Platz findet und in dem zumindest die beiden Aussensitze ähnlich bequem sind, wie die vorderen beiden Sitze, kann man die Fenster nicht herunterkurbeln. Positiv mag man hervor stellen, dass man sie zumindest ausstellen kann. Ich vermute mal, dass sich die Begeisterung meiner Kinder in argen Grenzen halten wird. Selbst wenn ich Ihnen erzähle, dass der Cactus durch das “Einsparen” der Fensterheber gleich 13 Kilo leichter wird. Aber auch da lasse ich mich gerne auf einen Test ein. Gefallen wird dem Nachwuchs hingegen das große, optionale Panorama-Dach, was nicht nur den Innenraum erhellt, sondern auch den Passagieren im Fond einen schönen Ausblick nach oben gibt. Die Glasfläche lässt sich nicht verdunkeln, das Glas selbst soll aber eine wärmeabsorbierende Eigenschaft haben, so dass das Sonnenlicht hineinkommen soll, die Wärme aber draussen bleibt. Sowieso hat man im Fond als Kind nicht viel zu lachen. In den Türen findet man zwei Ablagemöglichkeiten, das wars. Gerade Leseleuchten finde ich im Fond als Vater aber eigentlich essenziell. Meine Testfahrt führt mich am Rhein entlang und irgendwann halten wird an. Beim Aussteigen öffnet der Kollege Jens Stratmann seine Tür impulsiv und schlägt sie in die Flanke meine Cactus. Macht aber nichts und war auch noch Absicht. Denn die Seiten des spartanischen Franzosen sind mit den sogenannten Airbumps beplankt. Ein Airbump ist quasi ein Luftkissen mit nachgebender Oberfläche aus dem Werkstoff Thermoplastik PolyUrethan. Die Luftkissen dienen als Aufpralldämpfer. Clever gemacht – insbesondere wenn man sich den Pariser Verkehr oder den IKEA-Parkplatz an einem Samstag morgen vor Augen führt. Zudem dient es dem Exterieur des Cactus als Alleinstellungsmerkmal, was aber wohl auch nicht jedem gefallen wird. Jeweils zwei dieser Airbumps findet man auch noch an der Font- und Heckstossstange. Auch die Hecklappe ist mit selbigem Werkstoff überzogen, um den Lack vor autonomen Einkaufwagen oder Kinderfahrrad-Attacken zu schützen. Hier sollten zumindest alle Großstädter einmal aufhorchen.2014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-04Das Fahren selbst in Citroen C4 Cactus – hat man sich einmal mit dem Automatikgetriebe arrangiert – ist das wieder herrlich französisch angenehm. Die Lenkung ist angenehm direkt für die Fahrzeugklasse, gibt mir ausreichend Rückmeldung und ist mir zu keiner Zeit negativ aufgefallen. Die Bremsleistung ist ebenfalls angemessen. Das ruhige Dahingleiten entspannt ungemein, wozu meines Erachtens das angenehm komfortable Fahrwerk verantwortlich ist. Es ist zu keinem Zeitpunkt schwammig, schluckt dafür aber einiges an Fahrbahnunebenheiten weg und muss nur bei größeren Strassenschäden polternd Stösse durchlassen. Das Geräuschniveau ist angenehm ruhig, bis 120 km/h reist ich auch akustisch komfortabler als ich mir das gedacht hätte. Für die musikalische Untermalung durch das Smartphone kann man zudem auf eine Bluetooth-Schnittstelle zurückgreifen oder man nutzt einen der beiden USB-Anschlüsse. Bei der Kopplung meines iPhones wurden alle Information des jeweiligen Songs, wie auch das Cover auf das Infotainment-System kredenzt, auch beim Einsatz von Spotify. Auf Wunsch kann man den Cactus sogar mit einem DAB-Radio ordern. Das optionale Navigationssystem ist soweit ich das beurteilen kann, durchaus ausreichend in Funktion und Darstellung. Die Leistung der verbauten Boxen geht insofern in Ordnung, wenn man auf sehr lautes Hören von bass-lastiger Musik verzichten kann. Die optionale Rückfahrkamera liefert ein nützliches und scharfes Bild vom Heck, ist aber ungeschützt an der Heckklappe angebracht, so dass man bei Regenwetter mit einer eingeschränkten Funktion rechnen muss. Der optionalen Einpark-Assistenten habe ich nicht testen können, wohl kann er aber den Cactus sowohl in parallel zur Fahrtrichtung befindliche Parkbuchten als auch wenn diese im rechten Winkel angeordnet sind autonom buchsieren.Citroen selbst versucht eine Analogie zwischen dem C4 Cactus und der legendären Ente, dem Citroen 2CV, herzustellen. Auch die Ente war aufs Notwendigste reduziert und hatte ihren ganz eigenen Charme. Ob der Cactus den Franzosen aber einen ähnlichen Absatzerfolg beschert, werden wir erst in den nächsten Monaten und Jahren sehen. Für mich als Besitzer einer Citroen DS und Liebhaber der CX-Baureihen präsentiert sich der Cactus zumindest mit vielen Merkmalen, die mir die Marke Citroen so sympathisch machen. Das Interieur vorne in Verbindung mit dem Automatik-Getriebe spricht mich ungemein an, so sehr, dass ich gewillt wäre, mich auf die ungewohnte Funktionsweise einzulassen. Das Prinzip der Airbumps spricht mich vom Design weniger an, aber die Funktionalität finde ich prima. Ansprechender finde ich dann doch die serienmässigen LED-Tagfahrlichter, die am oberen Ende des Kühlers eingefasst wurden und auch die stylische Dachreling, bei der ich mich immer noch frage, wann der erste Clip bei Youtube erscheint, in dem jemand den Cactus kopfüber eine Skipiste herunterfahren lässt. Bleibt also das Problem mit den Fenstern im Fond, die sich nur ausstellen lassen. Hier drängt sich ein längere Probefahrt mit meinem Nachwuchs auf, die nicht zögern werden, mir ihre ungeschönte Meinung dazu direkt zu sagen.2014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-31sarah-sauer-sagt
Sarah Sauer sagt:(Wem meine bescheidene Meinung nicht ausreichend ist, dem darf ich die Zeilen von meiner Co-Bloggerin Sarah ans Herz legen, die meist einen ganz anderen Blick auf das jeweilige Fahrzeug legt:)Ich stelle mir vor wie das ist, wenn dich jemand fragt: “Und, was fährst du so für’n Auto?”
“Ich? N Cactus”.
Wie wird der andere reagieren?
Vielleicht so:
“Echt? Ist das nicht der mit diesen Dingern an der Seite?”Wie das Gespräch weitergehen könnte, mag ich mir nicht anmaßen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass der Cactus bald schon vielen ein Begriff sein wird. Und wenn auch fraglich ist, ob im positiven oder negativen Sinne – eines hat Citroen geschafft: Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Der Cactus ist etwas Besonderes. Das fängt schon beim Namen an und endet bei Design und Fahreindruck.Was Citroen da auf die Räder gestellt hat, finde ich spannend, außergewöhnlich. Ein Crossover-SUV, der das Straßenbild ganz bestimmt beleben wird. Zumindest durch sein Erscheinungsbild – nicht durch seine Fahrdynamik. Citroen sagt selbst: Eigentlich braucht ein Auto nicht mehr als 100 PS. Und ja, in Sachen Fortbewegung und Effizienz stimmt das. Ich komme von A nach B und das auch ziemlich sparsam. Auf der Strecke bleibt jedoch der Fahrspaß. Das ist aber okay, wenn man eine solche Erwartungshaltung direkt außen vor lässt.
Nicht ganz okay finde ich die Automatik-Getriebe-Variante. Meine ersten Meter mit diesem Cactus haben mich zunächst etwas verstört. Ich dachte: “Mist, warum bremst der denn so plötzlich? Hat der eine Art Kollisions-Assistent?!?” Im gleichen Moment nicke ich, aber nicht, um diese Frage zu bejahen: Der Cactus hatte einfach nur den nächsten Gang eingelegt.Von übergangslosem Schalten kann nicht die Rede sein, aber nach kurzer Zeit dachte ich: “Okay, Herausforderung angenommen!”
Fortan übte ich mich in sanftem Schalten, durch entsprechend einfühlsame Interaktion mit dem Gaspedal. Wer das mag, hat Freude am Automatik-Cactus.Apropos mögen: Angetan war ich von den Sitzen. Ein mobiles Sofa, sozusagen. Schön kuschelig. Aber: Nach einer Zeit beschwerte sich mein etwas krummer und lädierter Rücken. Liebe Citroen-Gestalter: Lasst die Sitze so kuschelig, aber baut eine Lordose-Stütze ein! Dann habt ihr mich.Noch ein Wort zu den äußerst reduzierten Knöpfen im Innenraum: Finde ich toll. Ich mag kleinteilige, frickelige Schalter-Wüsten nicht. Von daher kommt mir die Idee, alles über das zentrale Infotainmentdisplay zu regeln, sehr gelegen. Aber: Wirklich ALLES darüber regeln zu müssen, empfinde ich insbesondere in Sachen Klimaanlage als ein bisschen ungünstig. Denn das Getippe auf dem Display während das Fahrens ist meiner Meinung nach nicht ganz ungefährlich. Es lenkt eben ab. Vor allem, wenn ich einfach nur die Lüftung eben regulieren möchte. Das dann doch lieber mithilfe eines Knopfs. Und gerne hätte ich auch eine Knopf für das optionale Panoramadach – das lässt sich nämlich nicht öffnen. Ein Rollo gibt es auch nicht. Damit kann ich leben. Aber so ein bisschen Cabrio-Feeling in Sofa-Kuschel-Sitzen wäre fein!
2014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-012014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-022014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-032014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-042014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-052014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-062014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-072014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-082014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-092014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-102014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-112014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-122014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-132014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-142014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-152014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-162014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-172014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-182014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-192014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-202014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-212014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-222014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-232014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-242014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-252014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-262014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-272014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-282014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-292014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-302014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-312014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-322014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-332014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-hello-yellow-34Weitere Fahrberichten von anderen Bloggern findet ihr nach einem Klick auf die nachstehenden Links: Jens schreibt ihm Driveblog “Ist weniger manchmal mehr? Der Citroen Cactus macht mich nachdenklich. Ist diese Art von Reduktion eventuell ein Fortschritt?”, Simone Amores schreibt auf fanaticar.de “Quadratisch, praktisch, Cactus. Der kleine Große kann sich nicht nur sehen lassen, er kann sich auch fahren lassen. Er ist wendig und praktisch in der Stadt wie ein Kleinwagen und trotzdem schafft er es ein SUV-Gefühl zu vermitteln. Das hat er wirklich drauf.”, Mikhail Bievietzky schreibt auf newcarz.de “Der Cactus macht vieles anders, erfindet dabei aber das Rad nicht neu. Er spricht in meinen Augen jedoch eine Klientel an, die sich weniger für die Technik und das Konstrukt Auto um seiner selbst Willen interessiert, als viel mehr für die aussagekräftige Optik, die ökologische Bilanz und Details mit Lifestyle-Faktor.”, Nicole Männl schreibt auf auto-diva.de “Sehr gemütlich, rundherum. Einige Kritikpunkte, aber dennoch gewöhnt man sich sehr schnell an das Sofa-Feeling.”, Tom Schwede schreibt auf 1300ccm.de “Fast 100 Jahre ist Citroën inzwischen alt. Richtig stark war die Marke immer, wenn sie Autos aus Überzeugung baute. Der Traction Avant, die DS und natürlich die Ente fallen mir ein. Diese Klassiker waren Meilensteine des Unternehmens, die auch kommerziell funktioniert haben. Der Citroën C4 Cactus hat das Potential, diese Liste zu verlängern.”, Thomas Imhof schreibt auf autogefühl.de “Nein, es ist diese sehr französische Nonchalance, diese Lässigkeit, die hier aus der Tiefe der Automobilhistorie zurück in die Neuzeit kommt. Zwar gibt es kein Rolldach für den Cactus wie zum Beispiel für den neuen Citroën C1, dafür aber ein formidables Panoramadach, das wir Ihnen nebenbei auch noch sehr ans Herz legen.”, Mario von Berg schreibt auf autoaid.de “Der Citroën C4 Cactus bleibt mir positiv in Erinnerung. Er ist mir sympathisch und ich mag ihn sowie den Weg, den Citroën mit diesem unkonventionellen Auto einschlägt. Endlich steht da wieder ein richtiger Franzose auf der Straße, der Komfort und Gemütlichkeit mit Leichtbau und der Kunst des Weglassens kombiniert und dabei auch in puncto Design für Aufmerksamkeit sorgt.”, Dajana Eder schreibt bei impulsee.eu “Es wurde getüftelt, es wurde weggelassen, es wurde gespart und es wurde einfach auch ignoriert und trotzdem wirkt er auf den ersten Blick auffallend anders. Selbst in einer bunten Stadt wie Amsterdam, zieht er gekonnt all die Aufmerksamkeit auf sich.” und zu Guter letzt schreibt Jens noch auf rad-ab.com “Der Citroen Cactus polarisiert. Der Citroen Cactus wird nicht jedem gefallen. Der Citroen Cactus wird aber seine Freunde finden und vor allem lädt der neue Cactus zum Nachdenken ein. Braucht man wirklich den ganzen Luxus? Ist weniger nicht manchmal mehr und gibt es nicht wirklich Dinge die man vereinfachen, reduzieren, weglassen kann?”

Original http://auto-geil.de/2014/08/17/2014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-erster-fahrbericht/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=2014-citroen-c4-cactus-e-hdi-92-etg6-feel-erster-fahrbericht

12 Aug 2014
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2013 Mercedes-Benz SLK 350 V6 – Video und Fahrbericht

2014-mercedes-benz-slk-350-rot


Video – 2013 Mercedes-Benz SLK 350 V6 auf Youtube ansehen

Die Vorgeschichte zum 2013 Mercedes-Benz SLK 350 V6
In 1996 konnte man zum ersten Mal den Mercedes-Benz SLK auf den Straßen sehen. Der Roadster ist kleiner und günstiger als der Mercedes SL und dementsprechend darunter positioniert. Mit dem Klappdach beim SLK setzte Mercedes-Benz damals einen Trend. Denn der SLK war der erste Roadster mit einem festem Klappdach, welches vom Hersteller übrigens Vario-Dach genannt wird. Der erste SLK hieß intern R 170 und lief von 1996 bis 2004 vom Band. Der Nachfolger (R 171), das war der mit der Formel-1-Nase, durfte von 2004 bis 2011 die Montagebänder verlassen und seit 2011 gibt es nun den aktuellen SLK – die Baureihe R 172.
Der SLK gehört auch weiterhin zu den Top 10 Cabrios (nach Zulassungszahlen) in Deutschland.

Der Fahreindruck:
3,5 Liter Hubraum, V6 Benziner, intern auch M 276 DE 35 genannt, 306 PS und ein maximales Drehmoment von 370 Nm:
das entfaltet der Motor zwischen 3.500 – 5.250 U/Min, die Höchstleistung liegt erst bei 6.500 U/Min an. Dazwischen? Vergehen ein paar Momente und der Fahrer wird bei Volllast mit einem schönen V6-Klang verwöhnt. Bei schnelleren Geschwindigkeiten machen jedoch Windgeräusche dem Sound einen Strich durch die Rechnung.

Die Lenkung lässt sich fein dosieren und ist direkt. Das liegt an der hier verbauten Direktlenkung, die Lenkkraftunterstützung und Lenkübersetzung sind variabel. Die serienmäßig im 350er SLK verbaute 7G-Tronic Plus ist über jeden Zweifel erhaben und die Kennlinien lassen sich per Knopfdruck einstellen. Nicht vergessen, die 7G-Tronic Plus ist kein Doppelkupplungsgetriebe, sondern es handelt sich um eine 7-Gang-Wandlerautomatik verbaut. Trotzdem kann man optional manuell über die Schaltwippen Eingriff nehmen, im Eco-Modus cruisen oder im Sport-Programm die Kurven räubern. Das adaptive Fahrwerk bleibt selbst im Sport-Modus noch ausgesprochen komfortabel. Auf der Autobahn konnten wir feststellen, dass der Komfort-Modus auch schnell aufeinander folgende Bodenwellen wegbügelt.

Bei schnelleren Geschwindigkeiten muss man sich schon konzentrieren, denn dem SLK 350 fehlt es a) scheinbar an Überholprestige und b) ist der Geradeauslauf bei höheren Geschwindigkeiten auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Der SLK ist also kein reinrassiger Sportwagen, er ist ein Roadster, ein Cruiser. Der 3.5-Liter-V6 vorne, der Antrieb hinten. Manchmal hat man das Gefühl, ein wenig das Heck zu verlieren, weil Lastwechsel nicht zu den Stärken des SLK gehören. Übertreibt man es, dann greift das ESP ein, wenn man es nicht ausgeschaltet hat. Entspannt cruisen, das aber kann mit dem SLK.

Die Fakten:
Unter der Haube vom 2013 Mercedes-Benz SLK 350 findet man z.B. den 3.5-Liter-V6 Motor mit einer Leistung von 306 PS (225 kw) und einem maximalen Drehmoment von 370 Nm, der bei 3.500-5.250 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht.
Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Benz innerhalb von 5.6 Sekunden. Der Vortrieb endet bei 250 km/h.
Der SLK 350 ist 4.13m lang, 1.30m hoch und von Außenspiegel zu Außenspiegel 2 Meter breit. Der Radstand beträgt 2.43 Meter und der Wendekreis liegt bei 10.5 Metern.

Die maximale Zuladung liegt bei 315 kg, das zulässige Gesamtgewicht beträgt 1885 kg. In den Kofferraum vom 2013 Mercedes-Benz SLK 350 passen 225 Liter (bei umgeklappter Rückbank sind es 335 Liter), maximal zugeladen werden dürfen 315 Kilo.

Mercedes-Benz gibt den kombinierten NEFZ-Verbrauch mit 7.1 Liter auf 100 Kilometern an. Dank des 60 Liter großen Tanks sind rein rechnerisch Reichweiten von 840 Kilometer möglich. Der SLK 350 lässt seine Brennräume gerne durch guten Super-Kraftstoff kühlen.

Der Basispreis vom 2013 Mercedes-Benz SLK 350 liegt bei 39.359 Euro, je nach Ausstattung kann man diesen Wert natürlich auch nach oben schrauben. Der Basispreis mit dem 3,5-Liter-V6 Motor und 7G-Tronic Plus liegt bei 53.103 Euro, unser Testwagenpreis kostete über 77.500 Euro.

AUSFAHRT-TV

 

Fahrbericht zum 2013 Mercedes-Benz SLK 350 V6 auf auto-geil.de

Fahrbericht zum 2013 Mercedes-Benz SLK 350 V6 auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2013-mercedes-benz-slk-350-v6-video-und-fahrbericht/

07 Aug 2014

2014 Mitsubishi Outlander HPEV Plug-In Hybrid SUV – Video und Fakten

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Die Vorgeschichte zum 2014 Mitsubishi Outlander HPEV
Seit 2001 wird der Mitsubishi Outlander in Asien unter dem Namen “Airtrek” verkauft. Die erste Generation des Outlanders, seit 2003 auch in unseren Breiten zu kaufen und damals basierend auf der Plattform des Lancer, sah noch eher wie ein Kombi aus. Erst die zweite Generation, die seit 2006 angeboten wird, präsentiert sich in der klassischen SUV-Form. Der Outlander wird ab 2006 auch mit zwei Diesel-Motoren angeboten, wobei der 2-Liter-Motor aus dem Regal von VW stammt, der stärkere 2.2-Liter-Diesel vom französischen PSA Konzern. Und um die Vielfalt von Mitsubishi zu unterstreichen: es gibt auch einen Benziner aus einer Kooperation mit Daimler-Chrysler und Hyundai.
In 2010 erhielt der Outlander ein moderates Facelift, seitdem wird er auch für den europäischen Markt in Born, Holland, gefertigt. In Genf 2012 wurde dann die dritte Generation des SUV vorgestellt, und ein paar Monate später in Paris die Plugin-Hybrid Version: Der Mitsubishi Outlander HPEV.

Der Motor und das Getriebe:
Der Outlander PHEV hat nicht nur einen Motor, nicht zwei Motoren, sondern: drei!
An der Vorder- und Hinterachse sitzt jeweils ein Elektromotor mit einer Leistung von 60 kW, was 82 PS entspricht. Unter der Motorhaube liegt ein 2-Liter-Benziner mit 121 PS, der sowohl als Generator für die Elektromotoren gedacht ist, sich aber auch beim Vortrieb zuschalten kann, wenn entsprechende Kraft benötigt wird. So verfügt der Outlander PHEV vorne über ein Drehmoment von 137 Nm und an der Hinterachse von 195 Nm. Insgesamt ist eine Systemleistung von 204 PS vorhanden.
Der Outlander HPEV ist mit einer so genannten aktiven Gierregelung AYC (Active Yaw Control) ausgestattet: Sie reduziert das Drehmoment am Vorderrad mit Schlupf, sodass das Auto durch gezielte Bremseingriffe und eine Erhöhung des Antriebsmoments auf einzelnen Rädern stabilisiert wird.
Sein Ein-Gang-Getriebe (CVT) ist übrigens bei Elektromotoren nicht ungewöhnlich, bei Verbrennern dagegen schon. Wie geht das? Für den Vierzylinder entspricht die Übersetzung dem eines fünften Ganges, darunter helfen die E-Maschinen.

Die Batterie
Die Lithium-Ionen-Batterie hat folgende Aufladezeiten:
Haushalt: 5 Stunden
Mode 3 Ladekabel: 4 Stunden
80% in 30 Minuten an Schnellladestadtion
80% in 40 Minuten im Charge-Fahrbetrieb

Die Fakten:
Für den Sprint von 0 auf 100 km benötigt der Mitsubishi Outlander PHEV 11 Sekunden. Seine Höchstgeschwindigkeit erreicht er schon bei 170 km/h (abgeregelt), dafür kann man aber bis zu 120 km/h schnell elektrisch fahren.

Mitsubishi gibt einen NEFZ-Verbrauch von 1.9 l/100 km an, fügt aber hinzu, dass man dabei 13.4 kWh verfährt. Rein elektrisch soll man mit dem Hybrid-Outlander 52 km weit kommen, nimmt man den Verbrenner zur Unterstützung dazu, erweitert sich die Reichweite auf 800 km, bis der 45-Liter-Tank leer ist. Die Kapazität der 300V-Fahrbatterie beträgt 12 kWh.

Der Outlander HPEV ist 4.66m lang bei einem Radstand von 2.67m, 1.80m schmal und 1,68m hoch. Der Wendekreis beträgt 10.6 Meter. Sein Leergewicht beträgt 1.885 kg, damit ist er fast 200 kg schwerer als die Versionen mit der herkömmlichen Motorisierung. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 2310 kg.
In den Kofferraum passen 463 Liter, 1472 Liter sind es bei umgeklappter Rückbank. Die Zuladung beträgt 425 kg, 80 Kilo dürfen aufs Dach. Anderthalb Tonnen gebremst kann der Outlander HPEV ziehen, ungebremst sind es 750 Kilo.

Den Mitsubishi Outlander PHEV gibt es in 3 Ausstattungsvarianten zu Preisen von 39.990 Euro (niedrigste Ausstattungsvariante) bis 49.990 Euro (höchste Ausstattungsvariante PLUS).

AUSFAHRT-TV

 

Fahrbericht 2014 Mitsubishi Outlander HPEV auf auto-geil.de

Fahrbericht zum 2014 Mitsubishi Outlander HPEV auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2014-mitsubishi-outlander-hpev-plug-in-hybrid-suv-video-und-fakten/

 
07 Aug 2014

2014 Audi A7 3.0 Sportback Ultra S Tronic – Video und Fahrbericht

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Die Vorgeschichte zum 2014 Audi A7 Sportback Ultra
Eine Vorgeschichte zum Audi A7 in dem Sinne gibt es nicht wirklich. Vor vier Jahren brachte Audi den Sportback – eine elegante, coupéförmige Limousine mit vergleichsweise viel Platz – auf den Markt. Man munkelt, dass dieses Modell eigentlich gar nicht geplant war, sondern sich einige Designer im ALleingang zusammen taten, einen Entwurf zeichneten und diesen dem Vorstand zeigten, der in der Folge hellauf begeistert gewesen sein soll – der A7 als Bindeglied zwischen A6 und A8 war geboren.
Seit einiger Zeit ergänzt Audi seine verschiedenen Baureihen um je ein besonders sparsames Modell. Diese bekommen dann den Namenszusatz “Ultra”. Ultra steht für besonders effizient, und die Effizienz soll erreicht werden durch die Kombi von neuem Motor und Getriebe. In Bezug auf den A7 heißt das: Die Ultra-Variante ist mit einem komplett neuen 3-Liter V6 TDI und einer neuen 7-Gang-S Tronic ausgestattet worden.

Der Fahreindruck:
218 PS und 400 Nm liefert der Ultra-Motor, und das ist mehr als genug, egal, ob Stadt, Land oder Autobahn. Der Diesel stellt sich als sehr laufruhig heraus und beinahe genauso unauffällig agiert auch das 7-Gang S-Tronic-Getriebe. Es sei denn, man beschleunigt etwas kraftvoller, dann braucht das Getriebe einen kleinen Moment, bis er den Wunsch des Fahrers umsetzt und der Audi mit ein bisschen Rums abzischt. Beim Kickdown merkt man, dass der A7 durchaus etwas kräftiger ist, und manchmal möchte er beim zügigen Anfahren etwas über die Vorderräder schieben. Dank Audi Drive Select kann man in 5 verschiedenen Modi cruisen – Efficiency, Comfort, Dynamic, Auto und Individual. Interessanterweise habe ich kaum einen Unterschied zwischen Comfort und Dynamic feststellen können – entweder ich war an diesem Testtag nicht sensibel genug, oder aber die Unterschiede sind wirklich sehr fein. Mit Sicherheit konnte ich nur feststellen, dass die Lenkung, die ich sonst als “butterweich” bezeichnen würde, direkter wurde. Der A7 fährt sich wie am Schnürchen gezogen und macht kurze als auch lange Fahrten zu einem entspannten Ereignis – insbesondere dann, wenn man für ein hochwertiges Interieur aus Leder und für Sitze mit verstellbarem Seitenhalt sowie Lordoseunterstützung einen ordentlichen Aufpreis zahlt. Sein Platzangebot insbesondere in Sachen Kofferraum, Dach-Zulademöglichkeit oder Anhängelast (siehe Fakten) macht den A7 Ultra tatsächlich zu einer schicken Reise-Limousine. Nur die Reisenden sollten, sofern sie im Fond sitzen, nicht größer als 1,80 Meter sein – sonst sieht es mit der Kopffreiheit mau aus.
Der geringe Verbauch ist es ja, der dem Ultra seinen Namen verleiht. 4,7 Liter laut NEFZ – ich habe etwas über 6 Liter verbraucht, bin allerdings auch nicht sparsam gefahren, da ich das Auto ja gewissermaßen “ausprobiert” habe. Ich denke aber, dass weniger Verbrauch absolut drin ist.

Die Fakten:
Unter der Haube vom 2014 Audi A7 3.0 TDI ultra S tronic findet man den 3 Liter V6 TDI Motor mit einer Leistung von 218 PS (160 kw) und einem maximalen Drehmoment von 400 Nm, der bei 1250-3750 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht.
Von 0 auf 100 km/h benötigt der 2014 Audi A7 3.0 TDI ultra S tronic 7.3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 239 km/h erreicht.
Der Audi ist 4.97 m lang, 1.42 m hoch und misst von Außenspielgel zu Außenspiegel 2.14 Meter. Der Wendekreis mit einem Radstand von 2.91 m beträgt 11.9 Meter.

Der 2014 Audi A7 3.0 TDI ultra S tronic verfügt über einen Tankinhalt von 73 Litern. Bei einem NEFZ-Verbrauch (laut Audi) von 4.7 Litern Diesel auf 100 Kilometern könnte man theoretisch auf eine Reichweite von fast 1550 Kilometern kommen.

Das Leergewicht beträgt 1755 kg, das zulässige Gesamtgewicht 2365 kg. In den Kofferraum v passen 535 Liter (bei umgeklappter Rückbank sind es 1390 Liter), maximal zugeladen werden dürfen 610 kg – davon können 100 kg auf das Dach geladen werden. Die maximale Anhängelast beträgt 2 Tonnen.

Der 2014 Audi A7 3.0 TDI ultra S tronic kostet 54.800 Euro in der Basisversion und genauso viel wie sein “normaler” Bruder ohne Ultra-Konzept.

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Fahrbericht zum 2014 Audi A7 Sportback Ultra auf auto-geil.de

Fahrbericht zum 2014 Audi A7 Sportback Ultra auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2014-audi-a7-3-0-sportback-ultra-s-tronic-video-und-fahrbericht/

05 Aug 2014

Weltpremiere: Der 2014 Mercedes-Benz Vito (W447) – Statische Präsentation

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Video – Präsentation 2014 Mercedes-Benz Vito (W447) auf Youtube ansehen


Video – Presentation of the 2014 Mercedes-Benz Vito (W447) in English on Youtube

Die Vorgeschichte zum 2014 Mercedes-Benz Vito
Der Vito ist ein Vito bleibt ein Vito. Im Gegensatz zum Viano, der mit dem Facelift zur V-Klasse wurde, bleibt der Name des Transporters gleich. Der neue Vito wird auch wie sein Vorgänger im Werk Vitoria im spanischen Baskenland gefertigt. Seit seiner Markteinführung im Jahr 1995 bis Ende 2013 wurden vom Vito knapp 1,2 Millionen Einheiten verkauft. Er ist ein echtes Nutztier – für Handwerker, Taxiunternehmen oder Großfamilien gleichermaßen. Wenngleich der Name derselbe ist, hat sich dennoch einiges getan. Die statische Weltpremiere im Juli in Berlin lieferte erste Informationen, die im Folgenden zusammengefasst werden.

Die Längen
Im Vergleich zum Vorgänger ist der Vito in allen drei Längen um 140 mm gewachsen. Dies ist hauptsächlich auf einen verlängerten Vorbau zugunsten des Fußgängerschutzes zurückzuführen. Daraus resultieren Fahrzeuglängen von 4895 mm, 5140 mm und 5370 mm. Die Fahrzeughöhe beläuft sich je nach Modell auf maximal 1910 mm. Damit bleiben alle Ausführungen unter der wichtigen Marke von zwei Metern und passen somit in gängige Parkhäuser, Tiefgaragen und Waschanlagen.

Die Antriebe
Angetrieben wird er vorne, hinten oder per Allrad. Der neue Vorderradantrieb im Programm fällt sehr leicht aus. Der Hinterradantrieb ist eine Lösung für alle Einsätze mit hohen Gewichten und hohen Anhängelasten. Der Allradantrieb ist gefragt, wenn hohe Traktion auch unter widrigen Umständen oder abseits befestigter Straßen verlangt wird.

Der Personentransport
Ein neues Kapitel schlägt Mercedes-Benz mit dem neuen Vito Tourer für den Personentransport auf. Drei Ausstattungsstufen stehen dabei zur Verfügung: Vito Tourer BASE, Vito Tourer PRO und Vito Tourer SELECT.

Zwei Motoren, fünf Leistungsstufen
Der kompakte Vierzylinder mit 1,6 Liter Hubraum ist in zwei Leistungsstufen verfügbar: Vito 109 CDI mit 65 kW (88 PS) und Vito 111 CDI mit 84 kW (114 PS).
Der Vierzylinder mit 2,15 Liter Hubraum ist in drei Leistungsstufen verfügbar: Vito 114 CDI, 100 kW (136 PS), Vito 116 CDI, 120 kW (163 PS) und Vito 119 BlueTEC, 140 kW (190 PS).

Der Verbrauch
Grundsätzlich soll der Dieselkonsum nach NEFZ im Vergleich zum Vorgänger um rund 20 Prozent gesunken sein. Besonders sparsam geht der Vito mit BlueEfficiency-Paket mit dem Kraftstoff um. Das Paket ist für den neuen Vito mit Hinterradantrieb zu bekommen und serienmäßig für alle Vito Tourer mit Automatik, Pkw-Zulassung sowie in Verbindung mit dem stärksten Motor. Laut Mercedes benötigt der Vito 116 CDI mit BlueEfficiency-Paket und Lkw-Zulassung 5,7 Liter auf 100 Kilometer.

Das Gewicht
Vito Kastenwagen und Mixto sind auf hohe Lasten ausgelegt. Option für den Mixto und Serie bei allen Vito Tourer ist ein Komfortfahrwerk. Merkmale: weniger straffe Federung und eine sensiblere Kennung der Dämpfer.
Das Gesamtgewicht des neuen Vito liegt zwischen 2,5 Tonnen und 3,2 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Nutzlastriese seiner Klasse ist der Vito mit Hinterradantrieb, 3,2 t zulässigem Gesamtgewicht und einer Zuladung von 1369 kg.

Die Serienausstattung
Zur Serienausstattung des neuen Vito gehören die Reifendruck-Überwachung und der Aufmerksamkeits-Assistent. Einzigartig für einen Midsize Van ist der Seitenwind-Assistent schon in der Grundausstattung enthalten. Er kompensiert Einflüsse von Windböen auf das Fahrzeug nahezu vollständig. Der neue Vito lässt sich mit weiteren Assistenzsystemen individuell ausstatten. Neu für Transporter ist der aktive Park-Assistent und der Abstands-Warnassistent. Der Totwinkel-Assistent warnt bei einem Spurwechsel vor Fahrzeugen im toten Winkel, der Spurhalte-Assistent vor Abkommen von der Fahrbahn.
Alternativ zu den serienmäßigen Halogenscheinwerfern gibt es den neuen Vito erstmals in diesem Segment optional mit dem LED Intelligent Light System ILS. Diese Technik setzt sich aus LED-Blinkern, LED-Tagfahrlicht sowie aus LED-Abblend-, Fern- und Abbiegelicht zusammen. Abhängig von der Geschwindigkeit passen sich die Scheinwerfer durch eine variable Lichtverteilung an die Erfordernisse von Autobahn und Landstraße an.

Der Preis
Die Markteinführung in Deutschland ist für Oktober 2014 vorgesehen. Weitere europäische Länder schließen sich an. Der Preis für den Vito 109 CDI Kastenwagen startet in Deutschland bei 17.990 Euro (ohne Mehrwertsteuer).

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Fahrbericht zum 2014 Mercedes-Benz Vito auf auto-geil.de

Fahrbericht zum 2014 Mercedes-Benz Vito auf rad-ab.com

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