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20 Jun 2012
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50 Wasserstofftankstellen für Deutschland: BMVBS und Industriepartner bauen überregionales Tankstellennetz

WasserstoffDas Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und Industrieunternehmen beschlossen heute in einer gemeinsamen Absichtserklärung den Ausbau des Wasserstofftankstellennetzes in Deutschland. Bis 2015 wird es in Deutschland ein Versorgungsnetz mit mindestens 50 öffentlichen Tankstellen geben.

Mit einem Gesamtvolumen von über 40 Millionen Euro bauen Bund und Industrie im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellen- technologie (NIP) das bestehende Netz von derzeit 15 auf 50 Wasserstofftankstellen aus. Damit erfolgt eine marktrelevante Erprobung innovativer Tankstellentechnologie und es wird eine bedarfsgerechte Versorgung der bis dahin avisierten 5.000 Brennstoffzellenfahrzeuge in Deutschland sichergestellt. Im Fokus des Aufbauplans stehen Metropolregionen und die Schaffung von Korridoren zur Verbindung der Metropolregionen.

Unterzeichnet wurde die Absichtserklärung von Bundesminister Dr. Peter Ramsauer sowie von Vertretern der Unternehmen Air Liquide, Air Products, Daimler, Linde und Total Deutschland. Die bundeseigene NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie wird den Bau der Tankstellen koordinieren. Der Ausbau des Wasserstofftankstellennetzes flankiert die Kommerzialisierung von Brennstoffzellenfahrzeugen, die die Automobilindustrie für 2014/15 angekündigt hat. In umfangreichen Alltagstests wird heute schon die Mobilität mit Wasserstoff erfolgreich erprobt. Die Clean Energy Partnership (CEP) leistet seit 2002 als größtes Demonstrationsprojekt im Bereich der Wasserstoffmobilität gute Vorarbeit und sammelt wertvolle Forschungs- und Praxisergebnisse im Bereich der Tankstellentechnologie und -infrastruktur. Auf den in der Partnerschaft entwickelten Standards wird nun aufgesetzt, um Wasserstoff als Kraftstoff erfolgreich in Deutschland einzuführen.

Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung: „Elektrofahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzelle fahren ohne schädliche Emissionen. Sie besitzen zudem eine hohe Reichweite und können innerhalb weniger Minuten auftanken. Um die Markteinführung zu ermöglichen, brauchen wir ein Tankstellennetz, das die wichtigsten Ballungsgebiete abdeckt und miteinander verbindet. Wir wollen deshalb zusammen mit der Industrie bis 2015 insgesamt 50 Wasserstofftankstellen in Deutschland errichten. Damit schaffen wir die Basis für eine bedarfsgerechte Infrastruktur zur Betankung von Wasserstoff-Fahrzeugen.“

Markus Sieverding, Vorsitzender der Geschäftsführung der AIR LIQUIDE Deutschland GmbH: „Es geht nun nicht mehr darum, solitäre Tankstellenprojekte zu realisieren. Sondern wir müssen technische Standards entwickeln und zusammen daran arbeiten, sinnvolle und für die Zukunft tragfähige Infrastrukturlösungen zu schaffen. Die Fahrt in einem Wasserstoffauto von München nach Hamburg oder von Aachen nach Potsdam muss zu einer Selbstverständlichkeit werden – hieran arbeiten wir alle!“

Ivo Bols, Vice President and General Manager Merchant Gases-Europe im Namen der Air Products GmbH: „Deutschland gehört zu den aktivsten und fortschrittlichsten Ländern, was den Einsatz von nachhaltigen, alternativen Mobilitätslösungen angeht. Als größter Produzent von industriellem Wasserstoff und Pionier für Wasserstoff als Energieträger, unterstützt Air Products die Entwicklung von Technologien, die beim Aufbau einer wirtschaftlich tragfähigen Wasserstoff-Infrastruktur helfen. Deswegen freuen wir uns, mit der neuesten Generation unserer Wasserstofftankstellen zum Erfolg dieser Initiative beitragen zu können.“

Prof. Thomas Weber, Vorstandmitglied der Daimler AG, Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung: Elektrofahrzeuge mit Batterie und Brennstoffzelle leisten einen entscheidenden Beitrag für die nachhaltige Mobilität der Zukunft. Der Erfolg der Brennstoffzellen-Technologie hängt aber maßgeblich von Rahmenbedingungen, wie z.B. der Verfügbarkeit einer entsprechend flächendeckenden Wasserstoff-Infrastruktur, ab. Gemeinsam mit Linde haben wir deshalb bereits 2011 die Eigeninitiative ergriffen und entschieden, 20 der vom BMVBS geförderten H2-Tankstellen in Deutschland gemeinsam aufzubauen. Die Brennstoffzellentechnologie bietet durch ihre hohe Kundenfreundlichkeit – große Reichweite und kurze Betankungszeit – ein enormes Potenzial, Deutschland auf seinem Weg zum Leitmarkt für Elektromobilität massiv voranzubringen.”

Dr. Andreas Opfermann, Leiter Clean Energy & Innovationsmanagement Linde AG sagte: „Wir freuen uns, dass das Bundesverkehrsministerium die Initiative von Linde und Daimler zum Anlass genommen hat, diese in einer gemeinsamen Konzeption zum Aufbau einer flächendeckenden Wasserstoff-Infrastruktur mit weiteren Beteiligten auf eine breite Basis zu stellen und so aus den 20 Tankstellen nun 50 werden. Damit kann Deutschland auf einem besonders zukunftsträchtigen Feld die weltweite Führungsrolle übernehmen. Als Vorreiter in Sachen Wasserstoff-Technologie werden wir diese Entwicklung zusammen mit unseren Partnern weiter vorantreiben. Wasserstoff steht wie kein anderer Energieträger für eine umweltfreundliche und emissionsarme Mobilität – auch auf langen Strecken.”

Dr. Klaus Bonhoff, Geschäftsführer der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoffund Brennstoffzellentechnologie: „Mit der heutigen Vereinbarung wird der Grundstein für eine bedarfsgerechte Versorgung mit Wasserstoff als Kraftstoff für den Verkehr in Deutschland gelegt. Mit Beginn der Markteinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen ab 2015 muss sichergestellt sein, dass die Kunden in den Metropolregionen und entlang der Hauptautobahnen tanken können. Bund und Industrie geben mit dem Bau des überregionalen Netzes die Initialzündung für die emissionsfreie Mobilität mit Wasserstoff.“

Hans-Christian Gützkow, Geschäftsführer der TOTAL Deutschland GmbH, betonte: „TOTAL ist seit zehn Jahren in Deutschland in der Erforschung der Wasserstoffmobilität aktiv. Bereits heute betreiben wir fünf Wasserstofftankstellen in Berlin, Hamburg und München. Gemeinsam mit dem brandenburgischen Windenergieunternehmen Enertrag zeigen wir seit vergangenem Jahr, wie grüner Wasserstoff aus überschüssiger Windenergie erzeugt werden kann. Wasserstoffmobilität ist damit auch eine ideale Ergänzung zur Energiewende und eine Chance für innovative Unternehmen.“

greenmotorsblog.de – Quelle: Clean Energy Partnership

Original: Hybrid, Elektro, Gas, Brennstoffzelle … - greenmotorsblog.de

Created Mittwoch, 20. Juni 2012 Created by Thomas Categories Timeline Tags ausbau | Brennstoffzelle | bund | bundesministerium | Clean Energy Partnership | deutschland | millionen euro | tankstellen
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24 Jul 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Refinanzierung

Gestern war Dirk bei mir und hat sich die Kotflügel und die Haube von meinem Käfervorderwagen gesichert.

Refinanzierung

Moment. Haube? Ja klar, die brauche ich eigentlich. Aber die von Dirk wirft ein paar Blasen. Pillepalle in meinen Augen.

Refinanzierung

Meine war absolut rostfrei, also haben wir getauscht mit Wertausgleich. Ich finde es gut, wenn die guten Teile für gute Autos verwendet werden. Für den EuroHotRod ist selbst die getauschte Haube fast zu schade ;-)

Refinanzierung

Hat jetzt den Vorderwagen nicht refinanziert, aber dazu beigetragen.

Weiter am Armaturenbrett. Der Tacho musste noch dahinter. Bisher hatte ich ja nur die Blende reingeklemmt. Dazu musste ich 4 Halter bauen, die ich angepunktet habe.

Tacho

Daran konnte ich den Tacho dann verschrauben.

Tacho

Den Innenspiegel habe ich auch verschraubt. War knapp mit der Auflagefläche, ging aber.

Refinanzierung

Ragt mir eigentlich ein wenig zu weit ins Sichtfeld, bleibt aber erst einmal so.

Der Ausblick für die Insassen wird immer kompletter.

Refinanzierung

Wird Zeit, dass die Hocker in den Wagen kommen, um sich den Anblick auch einmal im Sitzen anzusehen.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/refinanzierung?blog=16

23 Jul 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Pfeffer-Stöpsel, Porsche Cayenne 2001

Porsche Cayenne

Porsche hat einer seiner Verkaufsgaranten erneuert, den Cayenne. Den gibts nun in fünf Varianten - und erstmals als Plug-in-Hybrid.

Optisch hat sich wie immer bei Facelifts nicht wirklich viel getan. Kleines Beispiel gefällig? «Auch das Heck des neuen Cayenne ist umfassend überarbeitet: So sind die Heckleuchten jetzt in sich dreidimensional gegliedert, die Bremsleuchten sind – analog dem LED-Tagfahrlicht vorn – viergliedrig geformt.» Allerdings sind wir uns auch gar nichjt sicher, ob es sich bei den hier gezeigten Abbildungen um Fotos oder Zeichnungen handelt, aber offenbar muss man in Zuffenhausen die Photoshop-Lizenz amortisieren... Völlig egal, denn der Cayenne verkauft sich weltweit immer noch prima. Motorenseitig ist es, wie es eigentlich immer ist: mehr Leistung, weniger Verbrauch - zumindest auf dem Papier. Ein der grossen Neuheiten ist neben dem Steckdosen-SUV auch der Cayenne S der den neuen 3,6 Liter grossen Biturbo-V6 bekommt. Wie gesagt, die eigentlich Neuheit ist der Plug-in-Hybrid: Er hat eine Lithium-Ionen-Antriebsbatterie mit einer Kapazität von jetzt 10,9 kWh, die je nach Fahrweise und Topografie ein rein elektrisches Fahren über 18 bis 36 Kilometer ermöglicht. Die Leistung der Elektromaschine hat sich mehr als verdoppelt, von 47 PS (34 kW) auf 95 PS (70 kW). Der Gesamtverbrauch beträgt jetzt 3,4 l/100 km (79 g/km CO2). Die kombinierte Leistung des Dreiliter-V6-Kompressormotors (333 PS) und der Elektromaschine (95 PS) von insgesamt 416 PS bei 5500/min sowie ein Gesamtdrehmoment von 590 Newtonmeter von 1250 bis 4000/min ermöglichen Fahrleistungen auf Sportwagenniveau.
Pfeffer-Stöpsel, Porsche Cayenne 2001
Null auf 100 km/h in 5,9 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 243 km/h. Die Antriebsbatterie kann über das Stromnetz oder während der Fahrt geladen werden. Die relevanten Fahrzeugdaten sind über das serienmässige Porsche Car Connect per Smartphone abrufbar.  Beim Fahrwerk sollen die neuen Cayenne-Modelle den Spagat zwischen Sportlichkeit und Komfort noch besser schaffen. Davon überzeugen (oder auch nicht) kann man sich ab dem 11. Oktober dieses Jahres. Dann sollen die neuen Modelle bei den Händlern sein.
Die Preise beginnen bei 89’200 Franken. Dafür gibts einen Dieselmotor, vier Räder, einen Satz Sitze und ein Lenkrad. Ein Turbo mit 520 PS kostet mindestens 170’500 Franken - der Plug-in-Hybrid ist ab 139’100 Franken zu haben, das normale Hybridmodell ohne Lademöglichkeit gibts ab 108’800 Franken. 
Mehr (auch richtige) Porsche gibts im Archiv.

Pfeffer-Stöpsel, Porsche Cayenne 2001

Text: Cha, Fotos: Mister Adobe

Pfeffer-Stöpsel, Porsche Cayenne 2001

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/porsche-cayenne-2001/seite_1-2

23 Jul 2014

Werbung: Le Mans und die Reifenfrage

In meinem Artikel direkt nach dem Rennen hatte ich es bereits geschrieben: Le Mans ist, wenn Audi gewinnt. Doch der Weg an die Spitze, zum Triumph, zum erneuten Sieg in Le Mans war dieses Jahr extrem anspruchsvoll.

Le Mans, Porsche und Michelin – aber am Ende gewinnt Audi

Eine von Michelin gesponserte Zusammenfassung des 24-Stunden Rennens 2014

Die 82. Auflage des legendären 24h-Klassikers war kaum an Dramatik zu überbieten. Da waren die Audi am Start, wie immer in Mannschaftsstärke und vor allem mit drei Fahrzeugen. Die Toyota, die schneller waren als je zuvor, sahen extrem gut aussortiert aus und natürlich der Rückkehrer: Porsche. Nie zu unterschätzen. Wenn man in Zuffenhausen/Weissach etwas anlangt, dann macht man es richtig. Die Zutaten für das vermutlich spannendste Rennen der 82 Rennen waren gemixt.

Der Regen nach gut zweieinhalb Rennstunden brachte die ersten Opfer. 

michelin in le mans Toyota ging als Favorit in dieses Rennen. In der LMP 1 sind die Renner aus Kölner derzeit die mit der überzeugendsten Performance. Doch bereits der erste Regenschauer, nur kurz nach dem Start sorgte für Probleme. Ein Unfall lies den Toyota mit der Startnummer 8 weit zurück fallen. Der ebenso beteiligte Audi mit der Startnummer 7 wurde dadurch auch weit nach hinten durchgereicht.

In die Abendstunden hinein demonstrierten die Toyota auf ihren Michelin-Rennreifen, welche Performance sie im Stande waren zu leisten. Schnellste Rennrunden am Band. Nur die Porsche 919, die Le Mans Rückkehrer und ebenso mit Michelin bereift, konnten den Rennspeed der Japaner mitgehen. Bei Audi fuhr man derweil schnelle Runden und lange Stints, aber die Performance stempelten andere in den Asphalt.

MICHELIN High Performance Webseite | MICHELIN bei YouTube

Das Grauen kam in der Tages-Dämmerung

In den frühen Morgenstunden verabschiedete sich der führende Toyota mit einem Elektrik-Defekt, das Schwester-Fahrzeug war aufgrund des frühen Unfalls mit viel Rückstand unterwegs. Das Starterfeld in Le Mans, die Werke und die hohe Performance-Dichte lassen selbst Top-Teams kaum Möglichkeiten, einen einmal eingefangenen Rückstand wieder einzuholen. So schwanden die Sieg-Chancen der Kölner LMP-Truppe auf ein Minimum. Trotz der bestmöglichen Bereifung, war man nicht schnell genug. Kein Wunder – denn alle Top-Teams vertrauten auf die Rennreifen von MICHELIN. In der LMP 1 gibt es keine Alternativen mit denen man Sieg-Chancen hat.Audi in Le mans

Audi übernahm in Folge des Toyota-Ausfalls die Spitze. Doch auch die vom Erfolg verwöhnte Truppe aus Ingolstadt konnte sich in diesem Rennen nicht entspannt zurücklehnen.  Gleich zwei Turboladerschäden führten zu massiven Zeitverlusten an der Box und so kam der Rückkehrer zu seinem spektakulären Debut. Der Porsche 919 mit der Startnummer 14 lag einige Zeit an der Spitze und führte das Feld an. Auch Porsche vertraute in Le Mans auf Michelin-Reifen.   Für einige Runden flogen die Konzern-Brüder im Windschatten über die Rennstrecke.

Die Porsche-Sensation blieb aus

Mit dem Ex-F1 Piloten Mark Webber am Steuer rollte der Porsche 919 zwei Stunden vor Ende des Rennens, in Führung liegend aus.  Damit war der Weg frei für die beiden Audi R18.

Der Audi R8 mit der Startnummer 2 gewann für Audi den 13. Gesamtsieg in Le Mans. Bei nur 16 Starts eine mehr als beeindruckende Bilanz. Die Sieger-Fahrer waren:  Marcel Fässler, Andre Lotterer und Benoit Treluyer. Auf Rang zwei folgte der Audi mit der Startnummer 1 und bereits 3 Runden Rückstand. Auf Platz drei – dem letzten Podiums-Platz und einem mageren Trost, der Toyota mit der Startnummer 8.

Am Ende bleiben zwei Überzeugungen übrig: Le Mans ist, wenn Audi gewinnt – und drei Autos braucht man mindestens. Die beiden anderen Werke, Toyota und Porsche, sind nur mit je zwei Autos gestartet und frühe Unfälle und technische Defekte sorgten für die Selektion. Und klar ist auch, der Reifen für das Rennen muss von MICHELIN kommen. Alle Top-Fahrzeuge fuhren mit dem französischen Pneu! Also – drei Autos, Reifen von Michelin und 2015 kann es wieder los gehen!

 

 

 

>> Dieser Artikel wurde gesponsert von MICHELIN << - Das Bildmaterial stammt von Michelin. Der Artikel wurde über eine Blog-Marketing-Agentur vermittelt. Der Artikel ist frei von mir erstellt.

Original http://mein-auto-blog.de/werbung-le-mans-und-die-reifenfrage-49027/

23 Jul 2014
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Rekord?, Ferrari 250 GTO-1786

Ferrari 250 GTO

Bonhams versteigert am 14./15.August in Quail Lodge die Maranello-Rosso-Kollektion. Darunter auch: ein echter 250 GTO. Das ist rekordverdächtig.

Es heisst, es wurden unter der Hand schon über 50 Millionen (was? Euro? Dollar? Franken?) bezahlt für einen echten GTO. Doch jetzt kommt endlich wieder einmal einer in eine Auktion - und man darf wohl davon ausgehen, dass der offizielle Auktionsrekord vom vergangenen Jahr, als 31,6 Millionen Dollar für einen Mercedes W196R von 1954 bezahlt wurden, gebrochen wird.
Es ist ausserdem noch ein spezielles Exemplar, Chassisnummer 3851GT, der 19. von 39 gebauten GTO, ausgeliefert am 11. September an den französischen Rennfahrer Jo Schlesser. Der junge Fabrizio Violati kaufte den Wagen 1965, und seither war er Bestandteil der Maranello-Rosso-Kollektion.
Mehr Ferrari gibt es im Archiv.

Rekord?, Ferrari 250 GTO-1786

Er ist echt, wirklich. ©Bonhams

Original http://www.radical-mag.com/service/ferrari-250-gto-1786/seite_1-2

23 Jul 2014

Der neue smart fortwo als Cabrio

Sieht so das neue smart fortwo Cabriolet aus? Der Computer-Künstler Theophiluschin hat dem neuen smart das Blechdach entrissen und ihn zum smart cabrio gemacht. Die Bilder wirken extrem überzeugend.

Die Frage ob es ein neues smart 42 Cabrio gibt, würde ich eindeutig mit JA beantworten. 

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Leider wird die Nase des neuen smart durch das wegschneiden des Daches auch nicht besser :/

 

 

Original http://mein-auto-blog.de/der-neue-smart-fortwo-als-cabrio-78256/

Created Mittwoch, 23. Juli 2014 Tags Automobilblog News | Björn Habegger | cabrio | der neue smart | fortwo | smart | Titelthemen Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
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23 Jul 2014

Video: Das Beste aus 5 Jahren Škoda Fabia Super 2000

 

Vor ein paar Wochen konnte ich die Faszination Rallye selbst erleben. Die Mitfahrt im Fabia S2000 war ziemlich prägend. Aber ebenso beeindruckend, die Arbeit der Mechaniker. Profis die binnen einer Kaffeepause ein Getriebe ein- und wieder ausbauen. Die Foto-Story zeigt mehr davon.

Motorsport ist absolut faszinierend und dieses Video packt die Leidenschaft der Škoda-Truppe gut in bewegte Bilder – schön anzuschauen, alle mal!

 

 

 

Original http://mein-auto-blog.de/video-das-beste-aus-5-jahren-skoda-fabia-super-2000-2000/

23 Jul 2014
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So langsam mal an Kleinigkeiten denken...

Es gibt so Dinge, die habe ich bisher vollkommen ignoriert. Kleinigkeiten, die aber auch stimmen sollten. z.B. den Innenspiegel. Da wollte ich etwas Altes. Kein Plastik. Und die Befestigung muss parallel zur Scheibe sein und nicht am Dach. Gerüchten zur Folge habe ich ja gar kein Dach. Habe ich jetzt gefunden bei eBay. Sollte aus einem Käfer stammen, hat (erwünschte) Patina.

Innenspiegel

Klar, Preis war obligatorisch 1 Euro. Kam heute mit der Post.

Außenspiegel wird schon schwerer. Ich muss meinen Fundus noch einmal genau untersuchen, was ich da habe, aber hier ist das Lastenheft schwieriger. Alte Optik, gerne Patina, Befestigung an der A-Säule oder Scheibenrahmen, ein zusammenpassendes Pärchen und man soll da ja auch noch etwas durch sehen.

Die originalen Spiegel vom Framo saßen an der A-Säule.

Framo

Die Form gefällt mir super, aber stehen mir zu weit weg und bisher habe ich die nur neu gefunden. Und da sind sie mir für dieses Projekt einfach zu teuer. Mal sehen, was da noch in der Bucht auftaucht. Vielleicht hat auch ein Leser etwas rumfliegen?

Die ursprünglich geplanten Spiegel finde ich weiterhin super, aber man sieht einfach nix durch - zudem ist die Position an der Tür suboptimal. Vom Sockel her passen sie aber leider nicht an eine andere Position.

Rückspiegel

Ich muss mir die noch einmal näher ansehen, vielleicht kann man die auch umarbeiten?

Zum Thema Schaltknauf habe ich auch eine Lösung gefunden.

So langsam mal an Kleinigkeiten denken...

Den fand ich so gut, dass ich ihn spontan ins Sortiment vom Fusselshop aufgenommen habe. Sogar die Farbe vom Helm stimmt. Ist beim Großhändler bestellt, kommt hoffentlich die kommenden Tage. Mit der Sperre vom Rückwärtsgang muss ich was fummeln, der Volvo hat einen Ring, den man hochziehen muss. Vielleicht geht´s aber auch so. Zu was habe ich schließlich große Griffel...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/so-langsam-mal-an-kleinigkeiten?blog=16

23 Jul 2014

Die smart-Enttäuschung

Robert Basic ist kein Unbekannter in der Blog-Scene in Deutschland, nein, Robert war jahrelang die Blog-Scene in Deutschland. In Personal-Union. Robert Basic war es zum Beispiel, der zum ersten Mal in Deutschland aus einem Blog, einen Scheck gemacht hat. Sein “Basic-Thinking.de” wechselte damals für eine – noch überschaubare, aber doch überraschend hohe Summe, den Besitzer. Allerdings – ohne Robert Basic hinter “basic-thinking” war der Blog nicht mehr das, was es einmal war.  Egal. Lange her. 

Mercedes-Benz gehört im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit ganz klar zu den Early Birds wenn es darum geht, auch die socialmedia-Scene in die eigene Arbeit zu involvieren. Robert wiederum gehört also schon lange zu denen, die bei Mercedes-Benz auf der Liste stehen. Besuch auf Auto-Messen, exclusive Hintergrundinfos. Das volle Programm. Und das trifft bei Robert auch auf Interesse. Er ist kein Petrolhead, aber er ist einer der über die Zukunft nachdenkt.

Robert ist vom neuen smart enttäuscht

Vor ein paar Tagen hat smart in Berlin die jüngste Generation vorgestellt. Die dritte smart-Generation tritt in die Fußstapfen der Vorgänger und wird nun in einer Kooperation mit Renault gefertigt. Über die Premiere des smart, über den Zweisitzer fortwo, über den Viersitzer forfour und über die Details habe ich im Blog sogar ein Spezial erstellt. Für ein paar Stunden war zudem die Startseite voll mit smart-Artikeln.

Die Premiere in Berlin konnte ich genauso live erleben, wie Robert. Zusätzlich bin ich vor ein paar Wochen bereits mit dem neuen smart mitgefahren, noch getarnt und nur auf dem Beifahrersitz neben dem Projekt-Manager, aber etwas – ein Blogger fährt vor der Premiere mit – was es derzeit nur im Daimler-Konzern gibt. Vor einigen Monaten gab es zudem eine sehr intim gehaltene Vorführung des smart-Designs. Man könnte also sagen – als der smart in Berlin enthüllt wurde, waren wir bereits “alte Bekannte”.

Mit smart verbindet mich einiges. So bin ich früher selbst smart gefahren. Fand das Auto immer sympathisch, es war Spaßig, es war clever, es war individuell. 2013 konnte ich in New York die Chefin von smart interviewen und habe dort aus dem smart ” E D ” den smart “Ed” gemacht. Das wurde von Fr. Winkler aufgenommen und weitergetragen. Auf der Premiere kam Frau Winkler auf mich zu. Also – was ich sagen will: Ich mag die Marke, ich hab ein gutes Verhältnis zur Marke und ich habe mich gefreut.  Auf den neuen smart. Ich war erleichtert als klar wurde, der smart bleibt bei seinem Konzept. Aber ich war kritisch. 

Zurück zu Robert:

Robert ist ein Tekkie, einer der vollends auf Technik und Vernetzung abfährt. Finde ich gut. Als man also Robert vor ein paar Jahren zum ersten Mal die Studien zum neuen smart vorführte, wurde er angefixt. Er selbst beschreibt das so:

Der “smart for-us”. Ein außergewöhnliches Design gepaart mit tollen Funktionen, einem wegweisenden Design und das auch noch als Pickup!

Es war eine aufregende Studie, kackfrech und anders eben, in so vielen Details. Passend zum 21. Jahrhundert, die Vielfalt und Individualität der Menschen spiegelnd.

 

Und dann folgt der Bruch, Robert sieht in Berlin zum ersten Mal das Endprodukt:

Wir schreiben das Jahr 2014, Mittwoch, den 16. Juli. Aus den mutigen, regelbrecherischen Ansätzen wurde ein Kleinwagen, den man zwar nicht an jeder Ecke bekommen kann, der immer noch ein bisschen anders als die Masse der Autos ist. Aber der Mut zur Innovation ist dahin. Nein, es ist kein schlechtes Auto, es sieht interessant aus, nicht mehr so veraltet im Aussehen und Interieur wie der alte smart. Er fährt sich sicherlich auch besser. Aber wenn Frau Dr. Annette Winkler als smart-Chefin während der Präsentation nicht mehr als den Rekordwendekreis von irgendwas mit 6 Metern audrücklich betonen kann und förmlich aus dem Häuschen ist, frage ich mich, wann sie der Mut verlassen hatte. Wann smart die Flügel gestutzt wurden. Wann die Controller von Daimler und der Vorstand in den alten Trott verfielen, ein mutloses Auto mit eben dem bekannten “wir machen es besser, aber bitte nicht zuviel Risiko und Gaga” Attitüde absegnen ließen.

 

Nun – die Enttäuschung des “Nicht-Automobilisten” ist groß. Da stellt sich mir die Frage, wie sinnig ist es eigentlich, mit Studien und Konzepten bei Besuchern von Messen für Aufmerksamkeit zu sorgen? Für eine Aufmerksamkeit die hinterher in eine “After-Concept-Depression” umschlägt?

Ich bin ein Auto-Freak, seit dem ich denken kann. Die Sache mit den Studien und Konzepten von Automessen und Shows kenne ich, seitdem ich denken kann. Man bekommt die Spielereien der Designer gezeigt, darf sich ausmalen wie wir fahren würden, gäbe es keine wirtschaftlichen Zwänge, wie echte Auto-Nerds sich ihre Autos vorstellen. Am Ende bleibt eigentlich nie etwas vom Konzept übrig. Es sind Details die man als Hersteller beim Besucher austestet. Formensprachen die nur weit entfernt an das später vorgestellte und von Controllern kontrollierten Endprodukt erinnern werden.

Robert geht weiter mit seiner formulierten Enttäuschung:

Ach, Daimler, ach, smart. Du hattest eine so großartige Chance, ein wirklich radikal innovatives Ding hinzuschmettern in eine Zeit hinein, die vor Urbanität und radikaler Individualität und Kreativität aus allen Nähten platzt. Ihr seid eben “nur” ein großartiger Premiumhersteller, der Premium kann, aber den Mut Eurer Gründungsväter werdet Ihr weiter suchen müssen. BMW lässt mit dem i3 und i8 grüßen!

Was bleibt? Ein Kleinwagenkonformist

Ihr werdet womöglich Erfolg haben, was die $$$-Kassenbefüllung angeht. Eure Shareholder werden glücklicher. Ok. Business as usual. Aber ist das wirklich alles? Mehr ging nicht?

Ich kann seine Meinung hier nicht unterstützen, nein, ich muss sogar den Automobil-Hersteller in Schutz nehmen. Auch wenn ich selbst einige Kritikpunkte am neuen smart habe, aber diese Form der Enttäuschung kann ich nicht nachvollziehen.

Das Gegenteil ist der Fall. Der neue smart muss ein Erfolg werden. Ohne “$$$-Kassenbefüllung” und “Shareholde-Glück”, kein Auto.  Kein smart. Nichtmal einen Daimler. Denn die wirtschaftlichen Grundsätze müssen eingehalten werden. Der Sprung zu i3 und i8 ist gewagt und imho unpassend. Denn bei beiden ist man sich nur darüber einig, das wirtschaftliche Risiko ist immens. Und ein scheitern der i-Konzepte würde BMW zu einem Übernahme-Kandidaten machen. Das mag mutig erscheinen, ob am Ende aber der Erfolg eintritt ist nicht absehbar.  smart hat mit der ersten smart-Generation viel Geld verloren. Und auch die zweite soll nicht Kostendeckend gewesen sein. Es gäbe keine Dritte, wenn man das Projekt nicht zusammen mit Renault umsetzen würde. Das ein Pickup-Smart ebenso unsinnig ist, wie ein forfour ohne Türen, muss man nicht betonen. Das Design-Elemente der Konzept-Fahrzeuge übernommen wurde, erkennt man ganz gut. Der Rest ist eben “Business-as-usual” und das darf kein Vorwurf sein, dass ist ein Kompliment. Denn Risiko mag unterhaltsam sein – aber keinesfalls wirtschaftlich sinnvoll.

Dennoch – der smart lässt viel Platz für Kritik!

Allerdings nicht in der Form der schwer verständlichen Kausalkette aus Design-Spielereien. Da gibt es die Frage nach den Gleichteilen die man zu leicht erkennt, nach dem Geburtsort der Aggregate und auch nach dem Sinn, ein Renault-Multimedia-System zu verwenden, wenn bessere Lösungen bereits in-House vorhanden sind. Meine Kritik am smart findet man nach dem Link! 

Dir Robert noch einen Satz:

Träum bitte wieder, das wünsche ich Dir, Frau Winkler und Deinem Team! Autos sind eben nicht nur Beförderungsmittel wie eine U-Bahn oder ein Stadtbus. Sie sind Ausdruck der persönlichen Werte und Lebensgestaltung. Das vergessen Automobilhersteller in der letzten Konsequenz und im Suchen nach dem Mittelweg leider nur zu schnell.

Träume sind das, was die Hersteller auf den Messen unter der Begrifflichkeit “Konzept” präsentieren, mit den “Beförderungsmitteln” wird dann das Geld verdient! 

ROBERT ist enttäuscht vom neuen smart

P.S.: Das Lied ist schön – gut gewählt Robert! ;) 

Original http://mein-auto-blog.de/die-smart-enttaeuschung-50379/

Created Mittwoch, 23. Juli 2014 Tags Automobilblog News | Björn Habegger | der neue smart | diskussion | Konzept | Kritik | messe | Robert Basic | smart | winkler Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
23 Jul 2014
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Streetfighter, Test Seat Leon Cupra 280 2000

Test Seat Leon
Cupra 280

Wir ahben uns ja schon ausgiebig mit dem Seat Leon Cupra 280 beschäftigt. Im Test gabs trotzdem einige neue Erkenntnisse.

Für Seat ist der Leon ein wichtiges Auto. Für die Schweiz ist der Cupra mit 265 oder 280 PS nicht minder wichtig. Also, zumindest die Version mit 280 PS, die 15 PS schwächere Version wird man kaum auf helvetischen Strassen sehen. Entsprechend grosszügig war Seat wenn es darum ging, das Auto zu bewegen. Wir waren an der Fahrvorstellung, auf der Rennstrecke und durften sogar den Cupracer bewegen. Und nun hat der offizielle Testwagen einen Aufenthalt in der Käserei gebucht. Nach diesem Test ist klar, dass wir uns bei der bisherigen Einschätzung dieses Autos nicht geirrt hatten. Der Seat ist die die schärfste Sauce aus der MQB-Küche (bei Autos mit Vorderradantrieb). Nicht bockhart, aber schön direkt, tadelloses Ansprechverhalten des Turbo-Benziners und mächtig viel Druck bei hohen Drehzahlen. Dazu das mechanische Sperrdiffrential an der Vorderachse, welche das Rausbeschleunigen aus engen Kehren zum Kinderspiel macht. Ja, der Seat ist der Streetfieghter unter all den Gölfen und Audi's - nicht so souverän wie ein Golf R, mehr Ecken und Kanten. Er fordert ein feines Händchen am Volant wenn man alle Fahrhilfen ausschaltet, denn das Heck wird beim Anbremsen schon sehr leicht. Nicht bösartig sondern einfach so, wie es sein soll. Der Sound ist trotz elektronischer Unterstützung nicht aufdringlich - aber schon sehr präsent.
Trotz all dem sportlichen Gehabe lässt sich der Leon Cupra aber auch sehr zivil bewegen, die Federung ist nicht so hart, dass die Omi um ihr Gebiss bangen muss. Und, weil es ihn auch als Fünftürer gibt, ist er absolut Alltagstauglich. Zumindest wenn es die Sache dem Fahrer im Schnitt acht Liter pro 100 Kilometer wert ist. Die Werksvorgabe von 6,6 Liter haben wir zwar erreicht, allerdings zeigt der Tripcounter erst 76 Kilometer an...
Streetfighter, Test Seat Leon Cupra 280 2000
Klar, im Innenraum ist der Seat einfach nicht so edel gemacht wie ein aktueller Golf der 7. Generation. Aber er ist auch weit entfernt von der öden Plastikwüste früherer Cupra-Modelle. Und, offenbar kommt ganz neues Hartplastik zum Einsatz. Wer früher die Türe seines Seat öffnete, dem flog der Staub und Dreck geradezu entgegen. Da hatte der heutige Werbeslogan «der Staubmagnet» noch eine ganz andere Bedeutung. Das ist nun defintiv anders, der Innenraum ist pflegeleicht und eben - deutlich wertiger gemacht als früher. Zumal die Cupra's vorne über feine Sportsitze mit Alcantara-Bezug verfügen.
Was auch auffällt ist die Reaktion der anderen Strassenbenützer. Zwar trägt auch der Seat jede Menge an LED-Lametta, aber offenbar wird das von den anderen als weniger aggressiv taxiert. Jedenfalls bekommt man weit häufiger einen Daumen zu sehen als wenn man in einem Audi sitzt. Und allein das ist eine Menge wert. Noch ein Vergleich zu Audi: während bei Testwagen die Ingolstadt die Aufpreisliste meist länger ist als eine Rolle Toilettenpapier war der Aufpreis für unseren Seat-Testwagen kommod. Das Basisfahrzeug kostet 43'450 Franken. Mit ein paar Extras stehen am Ende der Preisliste 47'630 Franken zu Buche. Und, es fehlt an nichts - so muss das sein.
Mehr Seat gibts im Archiv.

Streetfighter, Test Seat Leon Cupra 280 2000

Text: Cha, Fotos: Werk

Streetfighter, Test Seat Leon Cupra 280 2000

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/test-seat-leon-cupra-280-2000/seite_1-2

22 Jul 2014

Streets of Belo Horizonte__Brasilien

Belo Horizonte ist die Hauptstadt des Bundesstaates von Minas Gerais und liegt im Südosten von Brasilien. Sie ist teilweise extrem hügelig und auch die Straßen sind meist recht holprig. Deshalb ist solides Fahrgerät gefragt. Renault Logan,  Duster oder Sandero (auch gerne als Stepway oder GT) sind gefragt und beliebt. Die Modellvielfalt ist riesig. Viele Autos kennen wir auch in Europa, wenngleich man sie hier eher selten sieht. Audi TT, Mercedes SLK oder BMW X6oderZ4, aber auch Mini oder Fiat 500, den New Beetle oder den aktuellen Golf. Andere Modelle sind teilweise speziell für die südamerikanische Kundschaft entworfen worden. Volkswagen ist schon lange auf dem brasilianischen Markt vertreten. Den Bus (hier Kombi) gibt es schon seit den 50er Jahren und der Fuscinha (Käfer) ist noch heute im Straßenbild allgegenwärtig. 1966 kam der Exot Puma GT, in den 70ern dann der Puma GTE, der SP2 und auch der dem 412er ähnliche, jedoch auf der Käfer Plattform basierende Brasilia. Dieser wurde 1980 vom Golabgelöst, den es inzwischen schon in der dritten Generation und auch als Stufenheck (Voyage) oder Station Wagon (Parati) gibt. Besonders gelungen ist aber die aktuelle Pick-Up Version Saveiro, das Pendant zu unserem Caddy! Ein anderer Kassenschlager ist der Fox, den es als Drei- und Fünftürer, aber auch als Mini SUV CrossFox und MPV SpaceFox gibt. Für jeden Geschmack was dabei. Auch Fiat ist hier schon lange präsent. Der 147 (eine Variante des 127) wurde ab 1976 in Minas Gerais produziert und 1984 durch den Uno ersetzt, der durch zahlreiche Facelifts frischgehalten wurde und bis zum letzten Jahr in Produktion blieb. Inzwischen ist ein schicker Nachfolger verfügbar. Das Weltauto Palio gibt es seit 1996 und als Stufenheck nennt er sich Siena. Er durchlief vier Facelifts und ihn gibt es seit 2011 in der zweiten Generation. Der Pick-Up heißt Strada. Den Ford Ka kennen wir auch aus Europa, er bekam aber 2001 ein Facelift mit grösseren Rückleuchten und ein in die Heckklappe integriertes Kennzeichenfeld.  Seit Anfang 2008 gab es dann den etwas skurilen Brazilian Ka, der  eine neue Front und Heck mit größeren Überhängen bekam und so größenmäßig ins Subkompakt-Segment passte. Hyundai bietet den knuffigen HB20 an, der sich sehr gut verkauft und zwei Drittel des Umsatzes des koreanischen Herstellers in Brasilien ausmacht. Die Kunden sind vor allem wild auf die günstigen Sondermodelle, für welche die Händler extra eine Tombola veranstalten. 30 Käufer bekommen je ein Los und zahlen jeden Monat 1000 Real. Jeden Monat wird ein Los gezogen und ein Auto ausgehändigt. Wer Glück hat bekommt seinen schon früh und kann ihn gewinnbringend weiterverkaufen. Wie in Brasilien üblich ist der HB 20 ein Flex-Fuel-Vehikel und kann mit herkömmlichem Benzin genauso betrieben werden, wie mit Bio-Ethanol, zur Not wohl auch mal mit Cachaça…

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Original http://www.formfreu.de/2014/07/22/streets-of-belo-horizonte__brasilien/

 
22 Jul 2014

HONDA NSX Erlkönig erwischt *update* Mit Video

Es soll Idioten geben, die haben den NSX damals despektierlich “Japan-Ferrari” genannt. Das “Japan” sollte dabei abwertend klingen. Dabei hat der NSX in nur einer Generation geschafft, was die Mehrzahl nie schafft. Er wurde zur Legende.

2015 kommt der neue Honda NSX

Und weil der Zeitpunkt der Weltpremiere des neuen NSX immer näher rückt, findet man den getarnten Erlkönig nun bei Abstimmungsfahrten auf der Nordschleife des Nürburgringes. Noch getarnt, aber die Formen sind im Prinzip klar. Seit einigen Jahren werden bereits NSX-Konzepte auf den Automessen präsentiert.

HONDA NSX 2015 – Der Hybrid-Sportler

Der neue NSX wird als Mittelmotor-Hybrid-Sportler kommen. Ein vermutlich 3 Liter großer V6-Motor mit zwei Turbos wird von drei Elektromotoren unterstützt. Dabei wird ein rein elektrischer Fahrbetrieb ebenso möglich sein, wie die Performance orientierte Unterstützung des Bi-Turbo Benziners. Zwei der E-Motoren dürften getrennt auf die Vorderachse des NSX einwirken, wodurch das einlenken und Handling im allgemeinen verbessert wird.

Der NSX wird vermutlich in Detroit 2015 seine Weltpremiere feiern.

Update: Jetzt mit Video

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Original http://mein-auto-blog.de/honda-nsx-erlkoenig-erwischt-update-mit-video-91859/

22 Jul 2014
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Ich Scheff, du nix!, Test Porsche Panamera Turbo Executive 1999

Test Porsche Panamera Turbo S Exec

Wer (hinten) im langen Panamera Turbo sitzt, hat finanziell sicher wenig Probleme - aber sonst ein Manko?

Nach wie vor finden wir den Wal auf Rädern nicht ausgesprochen sexy. Der Panamera ist auch in der Langversion (Länge 516,5 cm, 15 cm verlängerter Radstand) für uns kein Augenschmaus - nicht zuletzt wegen der nun riesigen Fondtüren. Aber, auch das müssen wir in aller Deutlichkeit sagen, sitzt wir mal drin sind wir durchaus angetan. Es kommt auch nicht alle Tage vor, dass ein Testwagen mit ein paar Optionen 305'000 Franken kostet, dass er 570 PS unter der Haube hat und erst noch eine Bremsanlage aus Verbundmaterial. Wie gesagt, wir reden hier von einer viertürigen Limousine. Oder ist es ein viertüriges Coupé? Oder fast schon ein Shooting Brake? Egal, der Wal muss nun schwimmen!
Wie sich das gehört sitz der Radical-Scheff hinten rechts, der andere Radical fährt. In der Schweiz, auf der Autobahn, also maximal Tempo 120, sonst wird teuer. Es bleibt also viel Zeit, sich um die tausenden von Hebelchen und Knöpfchen zu kümmern. Obwohl die ganze, nach vorne ansteigende Mittelkonsole damit vollgestopft ist, findest man sich rasch zurecht. Jedenfalls rascher als bei einigen Fahrzeugen, bei denen die ganze Steuerung über Touchscreen oder - Achtung Lieblingswort - Dreh-Drücksteller gemanaged wird. Zudem: im gesetzt ist nirgends erwähnt, wie lange man brauchen muss, um auf Tempo 120 zu kommen. Ab und zu können wir also erahnen, was die 570 Pferde für ein Furioso loslassen können, wenn man denn will. Sicher ist, unter voller Beschleunigung schafft es der Scheff nicht einmal mehr, Bilder für radical-lingerie.com zu bearbeiten...
Drum gehts jetzt auch weg von der Autobahn, rein ins enge, kurvige Geläuf des Emmentals. Dort gilt eine einfache Regel: wo ein Postauto fährt, kommt auch der Panamera durch. Fährt keines, wirds auch für den Porsche eng.
Ich Scheff, du nix!, Test Porsche Panamera Turbo Executive 1999
Es erstaunt immer wieder, wie man ein solches 2100 kg schweres Teil auch durch enge Biegungen wuchten kann. Die Federung lässt sich natürlich einstellen, auf der härtesten Stufe kommt tatsächlich so etwas wie Sportwagen-Feeling auf. Wobei es böse Zungen gibt die behaupten, der Panamera brauche gar keine Federelemente - er sei so schwer, dass der Boden nachgibt...
Dieses Auto hat einfach von allem zu viel. Zu viel Leistung (wobei, Leistung hat man nie zu viel), zu tolle Bremsen (kein Wunder bei den riesigen Bremsscheiben und Bremszangen, die auch einen A380 locker zu stehen bringen), zu viel Traktion (kein Wunder bei 4x4-Antrieb). Und er ist zu teuer. Nein, ist er natürlich nicht. Wer so etwas will, wird jeden Preis bezahlen. Es ist in dieser Kategorie schon fast: egal. Der Bomber mit Topspeed 310 km/h hat also von allem zu viel - ausser vom Beinraum für die Fondpassagiere. Klar, man hat Platz, aber auch nicht mehr als im Fond eines Skoda Superb. Klar, man hat fantastische, in allen möglichen Winkeln verstellbare Einzelsitze - aber wozu? Wir glauben Porsche hat dieses Auto gebaut: weil sie es können. Wir würdigen die Ingenieursleistung der Stuttgarter - aber wir fragen uns auch: wo soll das noch hinführen? Porsche und alle anderen Luxushersteller werden uns bald eine andere Antwort liefern. Das ist so sicher wie die Verkaufserfolge die der lange Panamera vor allem in China und Russland feiern wird. Hierzulande braucht dieses Auto kein Mensch - aber faszinierend ist der Turbo-Wal auf jeden Fall.
Mehr Porsche gibts im Archiv.
PS: Natürlich hat der Turbo auch was weggeschluckt. Im Schnitt waren es 11,8 Liter pro 100 Kilometer. Aber, wir konnten dem Panamera nie auch nur ansatzweise etwas Auslauf gönnen. Wer auf der Autobahn im Nachbarland den Hammer fallen lässt, muss dann wohl eher mit 17 Litern rechnen.

Ich Scheff, du nix!, Test Porsche Panamera Turbo Executive 1999

Text: Cha, Fotos: Werk.

Ich Scheff, du nix!, Test Porsche Panamera Turbo Executive 1999

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/test-porsche-panamera-turbo-executive-1999/seite_1-2