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21 Jun 2012

AutoblogkulTour

Eine neue Kategorie ist geboren :)

AutoblogkulTour

Autoblog & Automobil  - Kultur On Tour – so oder ähnlich darf man diese Kategorie verstehen. Den Anfang werden 10 Ideen für den perfekten Auto-Urlaub machen  und mit der Zeit werde ich in dieser Kategorie aus simplen Fahrberichten, eine Art Kulturmagazin machen. So das aktuelle Ziel – immerhin ;)

Ein wenig mehr Platz für und über das Drumherum bei Testfahrten. Über Landschaften. Kulturen. Über Reisewege und über Menschen. Frei nach der Idee:

„Das Reisen führt uns zu uns zurück.“

Zitat von: Albert Camus (1913-1960), frz. Erzähler u. Dramatiker

War die Idee des Automobil ursprünglich einmal, eine schnelle und komfortable Möglichkeit zu bieten um die Strecke zwischen A und B zu überbrücken, so bieten Automobile heute je nach Fahrzeug eine ganz eigene Kultur. Diese zu erfahren – in der passenden Umgebung, dem richtigen Reiseweg für das jeweilige Fahrzeug – das ist die Idee hinter dieser Kategorie.

 

Original: Mein Auto Blog » Motorkultur_

Created Donnerstag, 21. Juni 2012 Created by Bjoern Categories Timeline Tags auto urlaub | autoblog | autokultour | blog | kultur | Motorkultur | perfekten
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19 Sep 2014

Roemryke Berge Oldtimerrallye 2014 – Bilder aus dem Bergischen Land

Ausrichter der bekannten Roemryke Berge Oldtimerrallye 2014 ist der HISTORISCHER MOTORSPORTCLUB KÜRTEN E.V. IM ADAC. Der HMC ist neben der Roemryke Berge Oldtimerrallye 2014 ein Mitorganisator des AvD-Histo-Cups. Eine Serie von 5-6 Rallyes und 2 Bergprüfungen für klassische Automobile. Die beliebte Oldtimer Rallye Roemryke Berge (Ruhmreiche Berge) über 2 x 75 Meilen durch die reizvolle Landschaft des Bergischen Landes ist einer der Höhepunkte dieser attraktiven Serie.

Roemryke Berge Oldtimerrallye 2014 - 19

Beider Roemryke Berge Oldtimerrallye 2014 stehen die Freude am Fahren und die mobile Präsentation der klassischen Fahrzeuge als rollendes Technisches Kulturgut stets im Vordergrund.

Infos rund um die Oldtimerrallye im Bergischen Land gibt es hier mit einem Klick.

Weitere Infos unter www.avd-histo-cup.de

Für germanmotorkult waren erneut Albert und Daniel Schäfer unterwegs. Das Team von PhotoAHRt.de zeigt das rollende Kulturgut in unsrerer Galerie.

Germanmotorkult Bilder zur Roemryke Berge Oldtimerrallye 2014

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Original http://germanmotorkult.de/roemryke-berge-oldtimerrallye-2014-bilder-aus-dem-bergischen-land/

19 Sep 2014
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Jaguar F Type Coupé R, radical14 (7) Jaguar F Type Coupe R 2030

radical14 (7)

Noch nicht erstelltJaguar F Type Coupé R, radical14 (7) Jaguar F Type Coupe R 2030
Nein, ich mags nimmer hören. Jaguar, die Katze. Das Kätzchen. Die Raubkatze. Schluss damit. Aus zwei Gründen. Erstens, weil ich es einfach nicht mehr hören mag. Zweitens, weil man eine Katze die so obszöne Geräusche von sich gibt wie das F-Type Coupé mit 560 PS - sofort zum Tierarzt bringen würde. Spritze, zack, Ruhe herrscht. Nein, ich mag auch nicht mehr gross auf der Soundkulisse des V8 herumhacken. Die ist einfach: zu laut. Zu künstlich. Das Sprotzen und das Nachverbrennen von teurem Bleifrei 98 - unnötig. Zehn Minuten lang lustig, dann irgendwann nicht störend aber schon nach zwei oder drei Tagen schämst du dich einfach nur noch vor deinen Nachbarn. Also, Thema erledigt. Naja, nicht ganz, denn eigentlich klingt so ein V8 mit Kompressor ja sehr, sehr nett. Wer in seinem Gehörgang nur die Ansaug- und Motorgeräusche herausfiltert, dem gefällt was er hört.
Auch wir haben zugehört, all den Unbeteiligten, welche das Coupé oder den F-Type an und für sich zum ersten Mal gesehen haben. Und alle, ja wirklich alle sagten: wunderschön. Dem stimmen wir natürlich zu, wer würde es auch wagen der Mehrheit zu widersprechen. Aber eine kleine Einschränkung haben wir dann doch noch. Der Heckspoiler, der automatisch ab Tempo 120 ausfährt und so für mehr Anpressdruck an der Hinterachse (oder für weniger Auftrieb, für alle Aerodynamiker) sorgen soll. Der sieht beim Cabrio ja noch einigermassen okay aus. Aber beim Coupé - Gott wie ist das schmale dafür recht tiefe Teil hässlich. Wenn sich der Spoiler aus dem Heckabschluss klappt sieht das Auto aus wie nach einem Baumarkt-Tuning. Fürchterlich. Immerhin verschwindet das Serviertablett am Heck einigermassen rasch wieder, wenn man unter 80 km/h fährt. Sperren kann man das Teil übrigens nicht. Also doch, kann man, aber nur im geöffneten Zustand. Auch eine Option die man sich hätte sparen können. Dann wäre der Jag vielleicht auch etwas günstiger geworden. Wobei er so teuer gar nicht ist. Zumindest wenn man mal die PS-Zahl gegen den Preis hochrechnet.
Jaguar F Type Coupé R, radical14 (7) Jaguar F Type Coupe R 2030
Jaguar F Type Coupé R, radical14 (7) Jaguar F Type Coupe R 2030
134'500 Franken sind mindestens fällig wenn man sich den Bomber leisten will. Gibt pro PS den Betrag von ziemlich genau 240 Franken. Beim McLaren zum Beispiel kostet das doch deutlich mehr, so 511 Franken pro PS. Das macht den Jaguar in unserem Vergleich zwar nicht zum ultimativen Schnäppchen (das bleibt mit 149 Franken der Subaru WRX STI gefolgt von der Corvette C7 Stingray mit 177 Franken pro PS), aber doch irgendwie bezahlbar. Und sonst? Ja sonst ist der Jag einfach: zu schwer. Was man erst beim direkten Umsteigen aus anderen Sportwagen so richtig spürt. Gegenüber einem Porsche GT3 ist der Jaguar mit einem Leergewicht von 1887 kg fast eine halbe Tonne schwerer. Und das: wiegt schwer. Klar, für den abendlichen Sprint durchs Hinterland reichen Agilität, Beschleunigung und Bremsvermögen aus. Aber wers ernst meint und auch mal einen Trackday besucht, für den gibt es geeignetere Automobile.
Jaguar F Type Coupé R, radical14 (7) Jaguar F Type Coupe R 2030
Jaguar F Type Coupé R, radical14 (7) Jaguar F Type Coupe R 2030
Jaguar F Type Coupé R, radical14 (7) Jaguar F Type Coupe R 2030
Jaguar F Type Coupé R, radical14 (7) Jaguar F Type Coupe R 2030
Jaguar F Type Coupé R, radical14 (7) Jaguar F Type Coupe R 2030
Innen ist der Jaguar durchaus fein gemacht, das Bediensystem ist ordentlich und auch die Sitze bieten guten Seitenhalt. Aber eben, so ein richtiger Sportler ist der Zweisitzer nicht, eher ein Gran Turismo. Für die Langstrecke allerdings fehlt ein wenig der Federungskomfort. Nein, die Federung ist nicht hart wie Kruppstahl, aber mit den mächtigen Walzen kommt insbesondere der Langsamfahrkomfort etwas gar kurz. Und, mit den fetten Rädern läuft der Wagen auch jeder Spurrinne hinterher. Findige Verkäufer können ja einfach behaupten, es handle sich hierbei um einem mechanischen Spurhalteassistenten... Aber bei #radical14 gehts ja vor allem um Emotionen und nicht um Franken pro PS. Und da spielt der F-Type halt schon ganz vorne mit. Die Form ist mit den kleinen, erwähnten Abstrichen einfach: genial. Jedenfalls viel gelungener als die des Mercedes-AMG GT. Man kann sich der Blicke sicher sein, wenn man mit Jag durch die Gegend cruist, ohne den Rush auszulösen den ein Ferrari verursacht. Und irgendwie kommt bei den Betrachtern auch deutlich weniger Neid auf, wenn sie den Jaguar sehen als wenn der McLaren oder der Ferrari auftaucht. Das F-Type Coupé ist das perfekte Auto für den Gentlemen-Driver, für einen, der auch sonst schöne Dinge schätzt. Als Sportwagen taugt der Brite nur bedingt, aber für den Ritt in den Sonnenuntergang ist er halt schon ein tolles Gerät. Und, offenbar ist das Fünfliter-Triebwerk ziemlich problemlos. Es wird in zahlreichen Modellen von Jaguar und LandRover verbaut, ohne dass uns bisher grössere Probleme zu Ohren gekommen wären.
Was andere über #radical14 und die entsprechenden Autos denken, kann man über die folgende Linkliste verfolgen:
Asphaltfrage
Chromjuwelen
Mein Auto Blog
Motorkultur
Passiondriving
Mehr zu #radical14 gibts hier!

Jaguar F Type Coupé R, radical14 (7) Jaguar F Type Coupe R 2030

Text: Cha, Fotos: Patrick Corminboeuf, Walter Pfäffli

Original http://www.radical-mag.com/forum/radical14-_7_-jaguar-f-type-coupe-r-2030/seite_1-2

19 Sep 2014
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Zeichen-Spiele, Peugeot Quartz 2029

Peugeot Quartz

Wir möchten uns entschuldigen. Es gibt Fahrzeuge, zu denen wissen wir einfach nichts zu sagen. Der Peugeot Quartz ist so ein Teil.

Wir haben echt keine Ahnung, was uns die Franzosen mit dem Crossover-SUV sagen wollen. Das Teil mit 500 PS soll wohl nur als Blickfang für den Automobilsalon in Paris dienen. Dabei hat man doch derzeit ein wunderbares Fahrzeugprogramm am Start. Doch das scheint für das Heimspiel in Sachen Autosalon nicht auszureichen. Also hat man den Quartz gebaut. Alle offiziellen Fotos des 4,5 Meter langen SUV gibts in der Bildergalerie. Leider gibt es vom Innenraum nur Zeichnungen, so können wir nicht beurteilen wie sich Basaltgestein im Interieur so macht.
Mehr Peugeot gibts im Archiv.

Zeichen-Spiele, Peugeot Quartz 2029

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/peugeot-quartz-2029/seite_1-2

18 Sep 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Michael Peschel  

Oldtimer Rallye Zülpich 2014 – Young- und Oldtimer rund um Burg Langendorf

101 Teilnehmer mit Young- und Oldtimer fanden ihren Weg zur Oldtimer Rallye Zülpich 2014. Trotz des wechselhaften Wetters fanden sich auch zahlreiche Zaungäste auf Burg Langendorf ein. Die Oldtimerfreunde Zülpich haben ihre Aktivitäten dem Erhalt des "Kulturgutes Automobil und Motorrad" verschrieben.

Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 10

An der Strecke waren natürlich wieder unsere Rallyefotorgrafen von PhotoAhrt unterwegs, um Germanotorkult.de mit Impressionen der Oldtimer Rallye Zülpich 2014 zu versorgen!

Die Oldtimer Rallye Zülpich 2015 findet am 30.08.2015 statt - Also schon einmal den Termin vormerken! Mehr Informationen finden sich auf der Homepage der Oldtimerfreunde Zülpich.

Die Oldtimerfreunde Zülpich sind natürlich auch auf Facebook vertreten.

Die Germanmotorkult Bilder zur Oldtimer Rallye Zülpich 2014

Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 1Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 2Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 3Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 4Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 5Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 6Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 7Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 8Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 9Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 10Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 11Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 12Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 13Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 14Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 15Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 16Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 17Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 18Oldtimer Rallye Zülpich 2014 - 19

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Original http://germanmotorkult.de/oldtimer-rallye-zuelpich-2014-young-und-oldtimer-rund-um-burg-langendorf/

18 Sep 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Ralf Becker  

B Free Media: Ventura Nationals Art Show 2014

B Free Media: Ventura Nationals Art Show 2014

This is the art show held every friday the day before the Ventura Nationals car show in Ventura, CA. More information at www.venturanationals.com
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/B_Free_Media__Ventura_Nationals_Art_Show_2014.html

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Webhosting by Speicherzentrum.de
 
18 Sep 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Can Struck  

Car Details I ♥

Car Details I ♥

Nismo-typische rote Linie, die sich um das gesamte Fahrzeug zieht. Hier an der Frontschürze. Fahrzeug: Nissan Juke Nismo 2014

Bildquelle: Driver’s Groove / Can Struck

 

Weitere Bilder gibt's bei Klick auf die Pfeile oben direkt auf Driver's Groove.
Der Beitrag Car Details I ♥ erschien zuerst auf Driver's Groove.

Original http://driversgroove.com/car-details-%E2%99%A5-10/

Created Donnerstag, 18. September 2014 Tags autos | car-details | Juke | love | Nismo | Nissan | SUV | weiss Document type Video
Categories Timeline Author Can Struck
18 Sep 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Bernd Frank  

Erster Zwischenbericht von der Automechanika 2014

Seit Dienstag läuft die Automechanika. Bei der offiziellen Eröffnung wurden gleich zu Anfang die besten Innovationen ausgezeichnet. So ging z.B. der Innovationsward im Bereich Green Directory an Bosch, die inzwischen anbieten, elektronische Komponenten, wenn sie defekt sind, nicht einfach zu entsorgen, sondern so aufzubereiten, dass sie gleichwertig mit neuen Komponenten sind. Wie ich finde der richtige Weg weg von dem kompletten Entsorgen kaputter Komponenten. Alle Preisträger finden sich auf der Homepage der Automechanika.

Preisverleihung

Mit unserem Stand bin ich mehr als zufrieden. Er wurde von der Messe gebaut und ich habe "nur" den EuroHotRod, die Theke und die Bilder beigesteuert. Mein besonderer Dank geht dabei an Kati Dalek, Volker Rost und die Kollektivmaschine.

Blogger Lounge Automechanika 2014

Wir haben wirklich einen tollen Anlaufpunkt für die Blogger geschaffen, so steht schnelles W-Lan zur Verfügung, aber auch 4 Laptops, mit denen man ins Netz gehen kann.

Blogger Lounge Automechanika 2014

Auch stehen diverse Ladegeräte und Steckdosen zur Verfügung.

BloggerLounge Automechanika 2014

Gute Seele am Stand ist wieder, wie vor 2 Jahren schon, "Schnittchen", die passend im 50er Jahre Look aufgelaufen ist.

Schnittchen

Ihr Spitzname ist wieder running Gag und die Messe hat ihr diesmal von Anfang an das passende Namensschild gegeben.

Schnittchen

Schnittchen muss auch ab und an als Fotomotiv herhalten.

Euro hot rod

Mit Erfolg! Auch dieses Jahr hat es mein Stand in den Regionalteil der BILD Zeitung Frankfurt geschafft!

Bild

Der Text steht auch online - sogar mit einem Link auf den Fusselblog.

Wir habe irgendwie sehr viel Spaß am Stand, weil auch immer wieder Dinge passieren, mit denen wir nicht gerechnet haben - wie z.B. Asiaten, die sich hinter meiner Theke fotografieren lassen.

Messebesucher

Der EuroHotRod wir eigentlich ständig fotografiert, Die Besucher sind fasziniert, verwundert, irritiert - es ist alles dabei. Aber im Grundtenor sind die Stimmen alle positiv. Das größte Blitzlichtgewitter ist aber, wenn die 2 Modells Sina Mai und Kathrin Resch am Stand sind. Die sind in der Halle 4.1 unterwegs und geben Autogramme und lassen sich mit Besuchern ablichten. Klar, dass ich da auch einmal mit aufs Bild musste:

Modells

Was man nicht alles für seine Leser tut ;-)

Viel bin ich noch nicht herumgekommen - aber um ein paar Appetizer zu geben, was ich nur so im Vorbeigehen entdeckt habe: Ein Rheumaklappenkäfer mit Kamei Tiefenruder:

Kamei Tiefensteuer

Futuristisch: Der Collani Truck.

Collani Truck

Bodypainting in der Halle 4.0:

Bodypainting

Natürlich werde ich weitere Eindrücke für Euch sammeln und berichten.

Die Automechanika in Frankfurt läuft noch bis zum Samstag, den 20.09.2014.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/erster-zwischenbericht-von-der-automechanika?blog=33

18 Sep 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Peter Ruch  

Einstein meets Monroe?, Standpunkt: Mercedes-AMG GT-1556

Standpunkt: Mercedes-AMG GT

 

Mercedes-AMG GT

Der Gran Turismo. Wann die Bezeichnung zum ersten Mal verwendet wurde, das lässt sich wohl kaum mehr feststellen, aber in Mode kamen die grossen «Reisewagen» in den 50er Jahren, vor allem in Italien. Es sei hier als Beispiel der Ferrari 250 GT genannt (ab 1953), Maserati hatte ab 1959 den 5000 GT im Programm, auch die ersten Lamborghini trugen ab 1964 das GT-Anhängsel in der Bezeichnung. Und alle waren sie feine Sportwagen, zumeist in einer 2+2-Konfiguration, besser ausgestattet, komfortabler als Rennwagen, aber doch so gedacht, dass die Herrenfahrer am Freitag auf eigener Achse anreisen konnten, am Wochenende Nummern auf die Seitentüren klebten, und am Sonntagabend wieder befriedigt (oder als Verlierer) nach Hause reisten. Später wurde die Bezeichnung inflationär verwendet, GTI als Musterbeispiel, aber so ist das halt im Leben.

Jetzt bringt Mercedes-AMG (ja, so geschrieben) auch einen GT. Ja, natürlich ist es schwierig, einen schönen und dann auch noch passenden Namen für ein neues Automobil zu finden - aber: GT? Viel einfacher hätte man es sich nicht machen können in Stuttgart, und es ist dies noch ein Zeichen für die Tristesse, die Hilflosigkeit, die in der Zentrale derzeit wahrscheinlich herrscht. Die S-Klasse verkauft sich zwar anscheinend nicht schlecht, doch das ist selbstverständlich relativ (ganz besonders: in Zahlen), weil diese Limousinen-Dinosaurier am Aussterben sind (das können auch die Chinesen nicht verhindern); mit der C-Klasse ist dem Stern ein richtig gutes Auto gelungen; in der grauen Theorie sind sogar die Verkaufszahlen so schlecht nicht, doch das liegt einzig und allein daran, dass der Daimler mit ganz vielen neuen Produkten in ganz vielen Segmenten neu vertreten ist. Aber: GLK - tot (und das in einem wichtigen Segment), die A-Klasse wird in der jetzigen Form nicht einmal mehr ein Facelift erhalten, sondern komplett umgestaltet, die B-Klasse muss um zwei Jahre verfrüht schon aufgefrischt werden, der GLA ging ab wie eine Rakete, befindet sich aber bereits wieder im Sinkflug, etc, etc.. Wird der SL überhaupt noch gebaut?

Mercedes-AMG GT
Mercedes-AMG GT

Nochmals: Jetzt bringt Mercedes-AMG also den GT. Wahrscheinlich ein feines Automobil. Was man so aus den Presse-Unterlagen entnehmen kann: spannend. Edel. Vor allem der komplett neu entwickelte 4-Liter-V8-Doppelturbo mit innen montierten Ladern, Trockensumpfschmierung, 462 oder 510 PS - beeindruckend, wahrscheinlich. Hoffentlich. Er soll den GT in 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h treiben und bis zu 310 km/h schnell machen. Und gemäss Norm 9,3/9,4 Liter Sprit verbrennen auf 100 Kilometern. Dazu: Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung an der Hinterachse, Sperrdifferenzial, Sportfahrwerk mit Aluminium-Doppelquerlenkerachsen. Ein Leistungsgewicht von 3,3 kg/PS. Andererseits: wir plaudern hier von mindestens 1540 Kilo Leergewicht. Den 911er, einverstanden, schwächlicher motorisiert, gibt es ab 1380 Kilo. Und der 911er hat eine 2+2-Sitzkonfiguration.

Mercedes-AMG GT
Mercedes-AMG GT
Mercedes-AMG GT
Mercedes-AMG GT
Mercedes-AMG GT

Und trotzdem kommt niemand bei Porsche auf die Idee, den 911er einen Gran Turismo zu nennen (ok, es kommt der GTS, aber das ist ja in erster Linie ein Marketing-Furz). Diesen Vergleich mit dem 911er muss sich der AMG GT gefallen lassen, zu deutlich ist die Anspielung, zu klar definiert der Kundenkreis. Ja, man könnte auch noch den Jaguar, das F-Type Coupé, als Konkurrenten sehen. Oder vielleicht einen gebrauchten Porsche 928?

Es ist also zu erwarten, dass sich der Mercedes-AMG GT ganz nett fahren lassen wird. Einmal abgesehen vom Gewicht, das ja der Feind ist aller Fahrfreude, wie wir gerade kürzlich bei #radical14 wieder erfahren haben. Wir wissen es (noch) nicht, was da in Sachen Fahrdynamik möglich sein wird (und wir hoffen, dass wir nach diesem Artikel trotzdem noch die Chance kriegen - bei Audi, beim TT, durften wir ja nicht, bloss weil wir im Vorfeld ein Häuchlein an Kritik an diesem MQB-Coupé gewagt hatten, lesen Sie: hier). Tja, so viel Aufwand, und dann doch diese Adipositas - dürfen wir den Kommentar wagen, dass wir gerade von AMG ein bisschen mehr erwarten wollten, was den Leichtbau betrifft? Einverstanden, Jaguar bringt es trotz extensiver Verwendung von Alu auch bei weitem nicht unter 1,5 Tonnen, aber. Ja, aber.

Doch jetzt kommen wir zum Punkt. Mercedes-AMG zitiert Gordon Wagener, Vice President Design vom Daimler: «Der neue Mercedes-AMG GT ist ein Sportwagen in seiner reinsten Form. Atemberaubende Proportionen, kraftvoll modellierte Flächen und fliessende Linien machen  den neuen AMG zu einem modernen Sportwagen, der den Geist glorreicher Mercedes-Sportwagen in sich trägt. Der GT schafft es so, Schönheit mit Intelligenz perfekt zu verbinden.» Albert Einstein meets Marilyn Monroe? Nein, ganz im Gegenteil: hier wurde eine Giraffe mit einer Hyäne gekreuzt. Vorne zu lang, hinten zu kurz. Vorne massiv, aggressiv, hinten filigran, tuntig. Vorne SLS, hinten 911. Ewig lange Motorhaube - und dann ein lieblich' Coupé.

Mercedes-AMG GT

Keine Harmonie in der Form. Und ein anständiger Sportwagen/Gran Turismo hat einfach keine Heckklappe. Denn ein anständiger Herrenfahrer spielt nicht Golf. Punkt.

Wir haben es wieder, das Design-Problem bei Mercedes. Es ist nicht ganz einfach zu benennen. Es ist dieser Schwulst an Sicken und gebrochenen Linien und Käntlein. Es ist diese Diskrepanz zwischen mächtigem Auftritt und frömmelnder Lieblichkeit. Es sind diese Disharmonien von Flächen und Brüchen, von Kraft und Anmut, von Stierkampf und Ballet - alles, alles muss in ein einziges Auto gepackt werden, und das kann beim besten Willen nicht funktionieren. Es geht bei der A-Klasse nicht, es geht beim GLA nicht, es geht beim CLA nicht, und jetzt geht es auch beim Mercedes-AMG GT nicht. Es reicht nicht, wenn man vorne einen alten SLS nimmt und hinten die Leuchten des neuen S-Klasse-Coupé ranpappt. Ein Mercedes-Benz, das ist unser Anspruch, das muss auch der Anspruch sein in Stuttgart, darf nie, nie, nie modisch, trendy, schick sein - er muss immer, immer, immer das Zeug haben zu einem zukünftigen Klassiker. Und das schafft der GT bei weitem nicht.

Was halten Sie vom neuen Mercedes-AMG GT? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.
Mehr Mercedes gibt es in unserem Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/forum/standpunkt_-mercedes-amg-gt-1556/seite_1-2

17 Sep 2014
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Der Schotte, VW Polo GTI 2028

VW Polo GTI

Klar bringt VW vom überarbeiteten Polo eine GTI-Version. Und auch wenn Schotten-Karomuster - in diesem Fall halt nur im Innenraum - gerade sehr im Gespräch sind: der kleine GTI wird keine grossen Wellen werfen.

Volkswagen spielt ja immer auf der gesamten Klaviatur. Sehr wahrscheinlich im Frühling 2015 kommt der neue Polo GTI auf den Markt und soll die  Tradition - welche einst beim Polo G40 begann - nun fortführen. Mit dem G40 hat der neue Polo GTI natürlich ungefähr so viel gemeinsam wie ein Sean Connery mit Margaret Thatcher. Klar, es gibt wieder mehr Leistung (192 PS), es gibt noch mehr Gimmicks und es gibt neu sogar ein manuelles Sechsganggetriebe statt des DSG mit sieben Stufen. Aber ist das schon alles? Wo bleibt das mechanische Sperrdifferenzial einen Golf GTI Performance? Was nützen dir optionale LED-Scheinwerfer, wenn die maximal 320 Nm die dank harter Arbeit bezahlten Gummis runter radieren wie die Flamme den Kerzenwachs? Wie auch immer, dass es nun - natürlich auch optional - noch verstellbare Dämpfer gibt mag schön sein. Vortrieb ohne Ende wäre uns aber lieber gewesen. Preise gibts noch keine, wozu auch, bis im Frühling kann man noch gemütlich die Preisschilder der Konkurrenz studieren und wenn nötig Anpassungen vornehmen.
Mehr Volkswagen gibts im Archiv.

Der Schotte, VW Polo GTI 2028

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/vw-polo-gti-2028/seite_1-2

17 Sep 2014

Shades of Grey

Delphingrau im Septembergrau. Nissan 350 Z, gesehen durch die Leica T.

Mehr Nissan 350 Z bei formfreu.de:
My Z-Car
Z meets Z

Leica Camera AG

Shades of GreyShades of GreyShades of GreyShades of GreyShades of GreyShades of Grey

Shades of GreyShades of GreyShades of GreyShades of GreyShades of GreyShades of GreyShades of GreyShades of GreyShades of Grey

Original http://www.formfreu.de/2014/09/17/shades-of-grey/

Created Mittwoch, 17. September 2014 Tags ag | camera | delphingrau | formfreude my | gesehen | leica | meets | nissan | septembergrau | t mehr | z leica | z-car z | automotive Document type Video
Categories Timeline Author T Sälzle und M Haub
 
17 Sep 2014
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Wohin des Weges?, radical14 (6) Navi

#radical14 (6)

Es ist schon klar, ein Navigationssystem ist nicht das Hauptthema bei einem Sportwagen. Manche wie der Ferrari kommen ganz ohne aus. Das ist besser als wenn man eines hat, dass sich kaum bedienen lässt...

Keine Angst, die Fahrberichte zu #radical14 kommen noch. Gut Ding will eben Weile haben. Aber wir haben uns auch einige Gedanken gemacht zu Sachen, die man nicht zwingend mit einem Sportwagen oder gar einem Supersportler assoziiert. Schliesslich wäre es in der heutigen Zeit doch peinlich, wenn man in einem über 300'000 Franken teuren McLaren 650 S sitzt und irgendwo in Norditalien auf einen analogen Karte nach dem Weg fragen müsste. Zumal die Italiener bei der Frage nach dem schnellsten Weg zu Autobahn eh nur eine Antwort kennen: «Sempre dritto» - immer geradeaus! Und nein, wir listen jetzt nicht einfach gutschweizerisch alphabetisch auf, welches Navi denn wie sehr überzeugt hat. Nö, wir fangen beim Loser an. Und der Verlierer hat eine Gemeinsamkeit mit dem Gewinner - sie stammen aus demselben Land.

Die Aufgabenstellung war ganz einfach. Wegen unserer Gäste aus Germanien wollten wir zwei Fixpunkte programmieren, erstens die Adresse unserer Homebase in der Käserei und andererseits die Adresse der kleinen Rennstrecke im Berner Jura.

Keine unüberwindbare Aufgabe könnte man meinen, doch bei der Corvette haben wir: aufgegeben. Nach 25 Minuten. Wir mochten nicht mehr. Fertig! Schaut doch selbst wie ihr nach Ligniéres kommt. Mir egal. Will nimmer! Sonderziel Centre de Pilotage kennt die Corvette nicht, die Adresse auch nicht und wenn man den Zielpunkt von Hand einzugeben versucht: verzweifelt man. Durchgefallen! Und zwar total.

Schon etwas besser ist da der Subaru, auch hier wurde das Sonderziel nicht gefunden, aber immerhin schafften wir es, den Circuit auf der Karte zu markieren.

Wohin des Weges?, radical14 (6) Navi

10 Minuten brauchten wir rund für die zwei Ziele, damit ist der Subaru gleichauf mit Jaguar oder McLaren. Wobei das Navi des sauteuren Briten sonst so einige Aussetzer hatte, dasjenige von Jaguar dagegen immer problemlos lief. Offenbar sind Inder die besseren Programmierer...

Fein ist das Navi vom Ferrari 458 Speciale. Weil keines vorhanden ist, ist man bei der Programmierung extrem schnell. Zum Sieg hat es natürlich doch nicht gereicht.

In germanischer Perfektion kommt das System von BMW im M4 daher. Das Ziel auf der Karte zu markieren war einfach, nach vier Minuten wars alles erledigt, genau wie beim Volvo V60 Polestar. Wohl das älteste System im Vergleich und trotzdem wunderbar zu bedienen.

Was fehlt? Ja, der Alfa, mit dem wunderlichen Nachrüstsystem von Parot. Da haben wir nicht aufgegeben, wir haben es gar nicht erst versucht. Manche Sachen muss man sich einfach nicht antun.

Kommen wir zu den Siegern. Besser gesagt, zu dem Sieger: der Tesla mit dem riesigen Tablet-Display hatte den Rundkurs als einziger in den Sonderzielen (halt auch Dank der Online-Anbindung dies für Tesla-Fahrer umsonst gib). Eine Minute um zwei Ziele einzugeben. Das kann keiner besser.

Was uns dieser Test gebracht hat? Nicht viel ausser der Erkenntnis, dass man auch für viel Geld nicht unbedingt ein taugliches Navigationssystem bekommt. Von den Updates (da haben wir uns nur eingelesen, ausprobieren wollten wir es dann doch lieber nicht) einmal ganz zu Schweigen. Und, dass wer Karten lesen kann auch heute noch eindeutig im Vorteil ist!

Mehr #radical14 gibts hier.

Wohin des Weges?, radical14 (6) Navi

Text: Cha, Fotos: Wale Pfäffli

Wohin des Weges?, radical14 (6) Navi


 

Original http://www.radical-mag.com/forum/radical14-_6_-navi/seite_1-2

17 Sep 2014
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Mehr als..., Fahrbericht Peugeot 508 2026

Fahrbericht Peugeot 508

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Der neue Peugeot 508 will mehr sein als ein Vertreter-Traum. Will? Nein, er muss mehr sein. Denn die meisten Aussendienstler haben eh längst auf Minivans umgestellt und den klassischen Kombis den Rücken gekehrt. Und sie sind verwöhnt, den so ein Skoda Octavia Combi zum Beispiel bietet auch dem gewerblichen Nutzer so einiges. Da die Limousine des 508 in der Schweiz wohl nur eine Aussenseiterrolle spielen wird, konzentrieren wir uns auf die Kombi-Variante, den SW. Und der neue 508 als Kombi hat durchaus etwas zu bieten, auch wenn er nicht wirklich neu ist. Die Franzosen liessen dem 483 cm langen Fünfsitzer eine umfangreiche Modellpflege angedeihen. Und, die hat dem Peugeot richtig gut getan. Und, das Gesicht welches den grössten Franzosen ziert, wird bald auch bei anderen Modellreihen umgesetzt. Natürlich spielen die optischen Reize bei einem Kombi nicht die wichtigste Rolle. Aber, verstecken braucht sich der Löwe nicht, zumindest nicht vor allen seinen Konkurrenten.

Und auch der zweite wichtige Punkt bei einem Fahrzeug dieser Klasse ist gut - der Kofferraum. 1440 Liter schluckt das Gepäckabteil des 508 SW maximal, das kann sich durchaus sehen lassen. Und auch sonst gibts ausreichend Platz. Insbesondere Fahrer und Beifahrer finden nicht nur genügend Raum sondern auch gute Sitze vor. Und vor allem einem weiten Verstellbereich der Sitze und der Lenksäule. Dazu gibts die üblichen Ablagen und eine Spezialität, die sonst eigentlich nur Porsche zu bieten hat. Den Peugeot startet man nämlich mit der linken Hand - ganz weit aussen hats einen Startknopf. Sicherlich gewöhnungsbedürftig, aber die Franzosen hatten ja schon früher einen Hang zu aussergewöhnlichen Lösungen. Obs praktisch ist? Jedenfalls sagt man bei Peugeot, man hätte sonst keinen Platz für den Startknopf gehabt. Aha, ja dann... Es wurde auch sonst aufgerüstet im Innenraum. Multimedia- und Navisystem mit Touchscreen, Rückfahrkamera und ein Toter-Winkel-Warner im Aussenspiegel integriert - hier hat man im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich aufgerüstet.

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Und auch bei der Verarbeitung hat man nachgelegt. Der Innenraum wirkt stimmig aber halt nicht so stimmig wie in einem Auto der germanischen Oberklasse. Von billiger Anmutung kann aber keine Rede sein. Hinzu kommt die selbst in den Basisversionen recht gute Ausstattung und die grosse Auswahl an Motoren und Getrieben. Hier sticht vor allem ins Auge, dass Peugeot voll auf die Karte Automatik setzt. Den 508 bekommt man mit fast allen Motoren in Verbindung mit einer Sechsstufen-Automatik. Auch hier, sechs Stufen sind sicher nicht der Entwicklung letzter Schluss (neun Gänge gibts ja bereits...), aber es reicht völlig aus um bequem unterwegs zu sein. Und dies erst noch auf einem erfreulich geringen Drehzahlniveau. Der 1600er-Benziner zum Beispiel der aus vier Zylindern 165 PS schöpft benötig fürs Autobahntempo gerade einmal 2000 Umdrehungen. Das ist gut für den Gehörgang (dazu später mehr) und für die Geldbörse des Fahrers, denn geringe Drehzahl geht meist mit geringem Verbrauch einher.Traditionell gut sind die Diesel der Franzosen.

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Sehr Laufruhig und auf Wunsch mit mächtig Dampf (bis zu 200 PS), das Angebot an Antriebsquellen ist mehr als ausreichend. Dazu gibts nach wie vor die Hybridversion, welche allerdings in der Schweiz eher ein Mauerblümchen-Dasein fristet.  Zurück zum 1,6-Liter Benziner, der neben den 165 PS auch noch 240 Nm auf die Kurbelwelle bringt. Der kleine Motor ist mit dem grossen Auto (Leergewicht 1505 kg mit Automatik) meist nicht überfordert. Einzig wenn man das Turbotriebwerk richtig fordert wird der Kleine dann richtig: laut. Und zwar nicht schön laut, sondern unangenehm laut. Ein richtiger kleiner Brüller dieser 1600er. Aber eigentlich ist es gar nicht nötig den Motor an die Brüllgrenze (bei ca. 5000 Umdrehungen) zu bringen. Denn im obersten Drehzahlbereich wird der Motor nur lauter, das Auto aber kaum schneller...

Ganz fein ist der grösste Selbstzünder im Programm. Der unter dem Label «GT» verbaute 2,2 Liter leistet satte 204 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 450 Nm. Das reicht natürlich nicht, um in der Oberklasse einiger anderer Hersteller mitzuspielen, aber das ganze Paket wirkt schon ziemlich souverän. Zumal auch hier die neuentwickelte Sechsstufen-Automazik ihren Dienst ganz hervorragend verrichtet. Klar, den Sieg am Berg wird man mit dem Franzosen nicht einfahren. Dafür ist er auch nicht gedacht. Aber er lässt sich durchaus zügig bewegen, wenn man sich an die relativ hohe Seitenneigung der Karosserie bei flotter Kurvenfahrt gewöhnt hat. Dafür federt der 508 richtig schön ab, nicht Sänftenhaft aber doch sehr bequem. Satt beschreibt das Federungsverhalten des Franzosen wohl am besten.  Auch bei den Preisen kann man sich mit der Konkurrenz messen. Den 508 SW gibts ab 32'600 Franken, mit dem feinen 1600er-Benziner und Automatik (165 PS) kostet er mindestens 39'400 Franken. Die Diesel starten allerdings erst bei 45'300 Franken, auch weil die Selbstzünder nicht in der Basisversion «Access» erhältlich sind. Der schnittige und bestens ausgestattete GT ist ab 52'850 Franken zu haben, die jeweiligen Versionen mit vier Türen kosten 2000 Franken weniger.

Mehr Peugeot gibts im Archiv.

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Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-peugeot-508-2026/seite_1-2

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24 Sep 2013

Björn Habegger

Meine Leidenschaft hat vier Räder - ich liebe gute Gespräche und nicht alltägliche Metaphern. Nach vielen verschiedenen Stationen im Berufsleben, darf ich heute nur noch das tun, was mir wirklich Spaß macht. Es ist denkbar, dass ich in beruflicher Hinsicht, schlicht der glücklichste Mensch der Welt bin. Autos, Kommunikation und Faszination - eigene Fotos, eigene Geschichten und eine eigene Webseite und vermutlich nennt man mich deswegen einen "Blogger".

social media philosophy - strategisches content marketing und unterhaltsame inhalte - und ich darf tun und lassen, was mir spaß macht - oh boy!

Website: http://mein-auto-blog.de

Created Dienstag, 24. September 2013 Created by Bjoern Habegger Categories Autoren
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17 Sep 2014

GTÜ stellt Billigreifen auf die Probe

Nach erschreckenden Ergebnissen eigener Praxistests warnt die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) vor so genannten „Billigreifen“ aus chinesischer und teilweise osteuropäischer Produktion, deren Hersteller verstärkt auf den deutschen Markt drängen. Die GTÜ hat einige der Reifen in der gängigen Größe 225/45 R 17 an einem VW Golf auf die Probe gestellt.

Bei einer Vollbremsung auf nasser Fahrbahn aus einer Geschwindigkeit von 100 km/h hat im Vergleich zum Referenzreifen (49,9 Meter gesamt) der schlechteste der „Billigreifen“ einen um zwölf Meter längeren Bremswegs (61,9 m gesamt). „Das kann im schlimmsten Fall zu einem schweren Verkehrsunfall führen“, warnen die Sachverständigen aus Stuttgart. Selbst der beste der untersuchten Pneus kommt erst nach über sechs Metern mehr (56,2 m gesamt) zum Stillstand.

Nicht weniger erschreckend sind die Restgeschwindigkeiten beim Bremsvorgang aus 100 km/h. Während das Auto mit den Referenzreifen von Dunlop nach knapp 50 Metern steht, rauschen die Fahrzeuge mit den preisgünstigen Reifen aus dem Osten mit Geschwindigkeiten von bis zu 44 km/h vorbei und kommen erst viele Meter weiter zum Stillstand. Schlusslicht war auch wieder der Riken Maystorm. Doch auch der Federal SS 595 (Bremsweg bei 100 km/h: 60,5 m; Restgeschwindigkeit nach 50 Metern Bremsweg: 44,0 km/h), der Kenda KR20 (60,4 m und 41,6 km/h), Goodride SA05 (57,3 m / 36,0 km/h), Kormoran Gamma B2 (57,2 m / 35,8 km/h) und Westlake SV 308 (56,2 m / 33,5 km/h) können die Tester nicht überzeugen.

Wie gut oder wie schlecht ein Reifen ist, zeigt sich auch beim Aquaplaning-Verhalten. Der Referenzreifen bleibt bei 80 km/ in der Spur und schwimmt nicht auf. Ganz anders die „Billigreifen“: Beim Überfahren der Nassfläche schwimmen die Pneus auf, das Auto untersteuert massiv und kann selbst durch heftiges Einlenken nicht auf Kurs gehalten werden. Der schlechteste Reifen schafft gerade einmal 58 Prozent der Leistungsfähigkeit des Referenzreifens.

Ähnlich schlecht verhält sich die günstige Bereifung auf dem Handling-Kurs. Schon beim Anfahren fehlt es ihnen an Traktion und der VW Golf mit den Referenzreifen fährt vorne weg. Die Billigreifen haben keine Chance: schlechtes Grippniveau, keine Seitenführung, heftige Lastwechselreaktion schon bei langsamer Geschwindigkeit und kaum Traktion.

Einige der Billigfabrikate mit Sommerreifenprofil werden mit M+S-Kennzeichnung sogar als Winterreifen angeboten. Die GTÜ rät vom Kauf solcher Reifen dringend ab, da die Testergebnisse im Nassverhalten allesamt verheerend sind.

 

 

Warum gibt es hier jetzt eine Meldung vom Auto-Medienportal?  >> Weil ich gerade auf einer “Sound-Mission” bin. Und diese Meldung zudem wichtig ist! Quelle: ampnet / jri<

Original http://mein-auto-blog.de/gtu-stellt-billigreifen-auf-die-probe-87406/

Created Mittwoch, 17. September 2014 Tags ampnet | Automobilblog News | billigreifen | Björn Habegger | gtü | Pressemeldungen | Reifen Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
16 Sep 2014
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Faszination: 40 Jahre Porsche Turbo

Spagat, bis der fette Arzt kommt

1974  bis heute, 2014: 40 Jahre gibt es jetzt den Porsche 911 Turbo, und vom ersten bis zum letzten Modell spannte der Turbo den Spagat Alltag-Racing wie kein anderes Auto.

Leistung allein macht nicht glücklich. Das predige ich immer wieder. Ich fahre auf meiner KTM 690 Duke mit 68 PS in den Schwarzwald oder mit meinem Honda Zoomer zum Einkaufen. Der Zoomer ist eine Art motorisiertes Schuhregal, dessen Leistung ich in der Art dieser Omafahrräder mit Elektrounterstützung angebe, um ihrer erdrückenden Einstelligkeit zu entgehen: “DreiTAUSEND Watt!”

Aber ich bin ein metaphorischer Pharisäer, ein Heuchler also für die Nichtbibelfesten. Ich bin wie diese fetten Ärzte, die sagen “jaja, bewech dich mal mehr”. Ich predige Wasser und saufe heimlich V-Power, bis der fette Arzt kommt. Bei Autos kann es mir gar nicht genügend Leistung geben. Als deshalb unerwartet Bjoern anrief mit einem Auftrag “alte Porsche Turbos fahren, mit neuem Turbo S hinfahren”, so zur Feier von 40 Jahren 911 Turbo, da war die Antwort einfach.

Laaangweilig

Faszination: 40 Jahre Porsche Turbo

Das Erstaunlichste am 911 Turbo S ist, wie gänzlich langweilig er sein kann. Er brummt im Alltag leise durch die Stadt, seine Klappen dicht, seine Turbolader durch ständiges Schalten und Kuppeln des PDK auf Drehzahl gehalten für die angesichts der Leistung überraschende Effizienz, die so viele Turbo-911er auszeichnete. Der Testwagen ist rentnersilber, wie er wahrscheinlich am häufigsten bestellt wird. Das im Vergleich zum eh schon gewachsenen 911-Sauger längere und breitere Fahrwerk mit Porsches lamellengekuppeltem Allradantrieb lässt sich nur mit viel Gewalt aus der Ruhe bringen, niemals unabsichtlich. Man kann bis über 300 km/h im Radio den Intendant der Semperoper auf DLF hören.

Wenn ich noch 100 Jahre fleißig spare und vielleicht ein, zwei Hedgefonds gewinnbringend in den Boden ramme, dann bin ich an dem Punkt, an dem ich mir a) einen Turbo S vielleicht leisten könnte und an dem mir b) die genannten Eigenschaften sehr wichtig werden. Aber solange ich noch nennenswerten Blutdruck habe? Hm. Um das Problem zu ergründen, verlasse ich die Autobahnen, die Städte, begebe mich auf einen einsamen Alpenpass und drücke auf den Knopf, auf dem “Sport” steht. Und plötzlich reißt der Turbo mich mit, physikalisch wie emotional. Mein lieber Herr Konkursverwalter, das ist gannnz schlecht für mein Herz und meinen Führerschein.

Dieses Auto ist das, was in der englischen Sprache so viel besser funktioniert: relentless. Es gibt im Alltag praktisch keinen Punkt, an dem der Motor nicht mit seinem unnachgiebigen Drang in Richtung c [1] am Ende wäre. Er bellt und brüllt und über allem liegt das Schlürfen der Turbolader. Manchmal fiept es auch. Wastegates? Egal was, es ist ein echtes Geräusch, in einem Porsche-typisch technonerdigen Auto. Und genau dieser Spagat zwischen “Laaangweilig bequem” und “Oh mein Gott!” war immer die Stärke des Turbos. Man konnte ihn in Egos vernichtender Weise auf der Rennstrecke einsetzen. Man konnte ihn allerdings auch danach mit Bleifuß auf Achse heimfahren, den Rants des Semperoperintendanten lauschend.

Faszination: 40 Jahre Porsche Turbo

Petition: Schweiz abschaffen

Porsche hat zur Feier des Turbo-Jubiläums eingeladen in die Schweiz. Die Schweiz! Warum? Die Schweiz hasst das Auto an sich. Dort mit Turbo-911ern aufzukreuzen ist wie im genital ausgeschnittenen Darkroom-Kostüm in Lack auf dem katholischen Kirchentag aufzumarschieren. Das MUSS doch Ärger geben. Nun sehe ich mich als eine Art Textsöldner. Solange mir jemand einen entsprechend dotierten Auftrag erteilt, fahre ich mit 560 PS in die Schweiz oder mit nacktem Pimmel auf den Kirchentag. Aber langfristig sollten wir die Schweiz schon abschaffen und die Straßen dort als Rennstrecken ausweisen.

Denn die Straßen sind toll. Und man ist schnell in Italien. Rückspultaste, Porsche 911 Turbo Generation 993, mit der Werksleistungssteigerung auf 450 PS. Der 993 zeigt den Turbo-Spagat von der anderen Seite: Zuerst zeigt sich eine sehr straffe Seite, die in mir den Wunsch erweckt, die Schweiz wäre schon eine Rennstrecke. Das wirkt alles noch heute sehr rennig, sehr arg. Als ich nach langen 30 Minuten endlich die Kupplung bedienen kann, offenbart der 993 jedoch seine Touri-Seite: Wie er schon 1998 auch für Drehmoment von unten heraus sorgte, wie untertourig brummend man ihn durch den dichten Verkehr der Küstenstraße am Lago Maggiore gen Italien fahren kann, die Trittsicherheit des Allradantriebs, das hat schon viel von einem GT-Wagen. Und trotzdem hat ein Ami mit der S-Version beim 1998er-Rennen am Pikes Peak den Sieg eingefahren. Glaubt man drin sitzend sofort.

Faszination: 40 Jahre Porsche TurboFaszination: 40 Jahre Porsche TurboGeneration: Ladedruck.

Die zwei Kanonenrohre

Zum nächsten Skip in Richtung Vergangenheit ein Bekenntnis: Ich bin noch nie einen alten 911er gefahren. Der erste Eindruck im 964 ist daher der, den alle in alten 911ern haben: Die flache Fronthaube liegt unsichtbar unter der Fensterkante, das Lenkrad bewegt diese zwei Kanonenrohre im Sichtbereich, die als Anzeiger der Fahrzeugdimension dienen, und das Geschütz äh: Fahrzeug dreht über seinen Massenschwerpunkt, der da hinten Richtung Heckmotor liegt. Auf einmal verstehe ich diese alten Männer mit ihrem 911er-Fetisch! Genial. Wieso geht das heute nicht mehr? “Weil Fußgängerschutz”, sagt der Porschemann. Den Fußgängerschutz sollten wir gelegentlich auch abschaffen, zumindest auf der Rennstrecke “Schweiz”. Fußgänger haben auf der Strecke zum Rennbetrieb eh nichts verloren.

Wie die Sicht auf die beiden Rohre mit den Lampen drin war früher generell die Sicht im kleinen Glashaus hinter der steilen Windschutzscheibe sehr viel besser. Da kenne ich die Antwort selber: “Weil Insassenschutz.” Ich möchte die Anmerkung machen, dass besser nach draußen sehen können, weil nicht überall armdicke Stahlstreben voller Airbags hängen, auch eine Art Sicherheit ist, und zwar eine aktive.

Vom Fahrverhalten gefällt mir der 964 am besten an diesem Tag, um mal den nächsten Skip vorwegzunehmen. Er stampft aus den Ecken, sein Motor hat außer mehr Leistung (320 PS) vor allem eine fleischigere Mitte als der Vorgänger und der Heckantrieb mit Sperrdifferenzial ist für mich als Motorradfahrer im Erlebnis einfach interessanter als der die Kurven schienende Allradantrieb. Selbst für heutige Verhältnisse kann es der 964 richtig krachen lassen, und (typisch 911 Turbo): Da ist dennoch diese elektrische Sitzverstellung, die Klimaanlage, das Radio, ein Airbag, ein ABS, ein leiser Drehzahlkeller. Nur kann ein Auto aus den schlimmen Neunzigerjahren des Automobilbaus nie das schönste in der Ahnenfolge sein.

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Früher, als alles besser schien, weil wir noch besser waren …

Nein, der schönste 911 Turbo hier ist der älteste 911 Turbo hier: der von 1978 bis 1989 gebaute nämlich, der 930 mit dem 3,3-Liter-Motor. Da sind die Kanonenrohre mit der steilen Schiebe dahinter am ausgeprägtesten, da steht die barock geschwungene Karosserie im schönsten Kontrast mit dem schlichten Bauhaus-Balken, der die Rücklichter integriert. Schöner wurden die Rücklichter nicht mehr, trotz allem Fortschritt in der Leuchttechnik. Dieser Porsche zeigt am besten die Froschartigkeit, die Porsches 911-Gestaltung für mich als Froschfreund ausmacht: breite Schenkel hinten, große Glubschaugen vorne und dazwischen wie Sprungfedern gespannte Linien.

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Der älteste Motor muss natürlich am klarsten auf einer Turbinendrehzahl gehalten werden, die Ladedruck schaufelt. Ab so etwa 3500 U/min geht es voran. Darunter hat der Motor zwar sehr gute Manieren, aber wenig Druck. Das bedeutet: Überholen im zweiten Gang auf der Landstraße, und überhaupt habe ich den Dritten nur zum Cruisen verwendet. “Das muss man halt noch FAHREN”, sagte ein Kollege aus der Schweiz, wobei ich schon von der fahrerischen Einfachheit des ersten Turbo verblüfft bin. Denn eigentlich MUSS man das überhaupt nicht fahren; der Wagen stellt sich perfekt auf gemütliches Cruisen ein. Man KANN das aber fahren. Und wie. Selbst ganz objektiv im Vergleich zu den modernsten Autos ist der 3,3-Turbo ein sehr schnelles Auto. Selbst im Vergleich zum neuesten Turbo: Ja, ich würde im 3,3 sehr bequem nach Hause kommen.

Jetzt klinge ich schon wie die ganzen anderen alten Männer, also die, die immer sagen, was alles “kein echter Porsche” sei. Fun fact: Selbst der 911 war einmal “kein echter Porsche” in den Augen solcher alten Männer. Das ist ja eh irrelevant, denn alte Nörgler kaufen keine Autos, sondern schreiben nur in Foren, was die Anderen nicht kaufen sollen. Es bleibt der Umstand, dass es heute, im Guten wie im Schlechten, keine neuen Autos wie den 3,3 mehr geben kann. Die Hersteller müssen ihre Baureihen den jeweils aktuellen Regeln anpassen. Porsche hat das nie geschadet, im Gegenteil. Abgasvorschriften? Da bauen wir was. Und plötzlich ist ein 911 Turbo das Serienauto mit der weltweit saubersten Verbrennung. Die Regeln haben neben dem technischen und gesellschaftlichen Fortschritt dazu geführt, dass jede Generation des Turbo ihren eigenen Charakter prägen musste. Nur der tiefe Spagat wird wohl immer erhalten bleiben.

Text: Clemens Gleich, Fotos: Porsche Presse, Clemens Gleich
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtgeschwindigkeit

 

Original http://mein-auto-blog.de/faszination-40-jahre-porsche-turbo-77440/

Created Dienstag, 16. September 2014 Tags 40 jahre | 911 | Automobilblog News | Björn Habegger | Clemens Gleich | jubiläum | porsche | schweiz | Titelthemen | Turbo Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
15 Sep 2014

Erste Fahrt: Der neue Ford Focus

Etwas Gutes noch besser machen, dass ist keine ganz leichte Aufgabe. Anerkennung verdienen die, die sich daran wagen, und Lob verdienen die, die dabei erfolgreich waren. Der Ford Focus ist eines von diesen “Weltautos” aus dem Ford-Konzern und ein erfolgreiches dazu. Der Ford Focus gehört zu den Dauerläufern der Marke und im Reigen der Kompaktfahrzeuge zu den ewigen Konkurrenten des VW Golf. Jetzt hat Ford den Focus überarbeitet und will dabei vieles neu, einiges anders, aber primär alles besser als zuvor gemacht haben. Okay, solche Behauptungen höre ich von allen Auto-Herstellern, bei jedem neuen Modell und jedem Facelift.  Galt nun die Fragen zu klären, ob Ford jetzt nur Anerkennung oder gar ein Lob verdient.

Ford Focus 1.5 EcoBoost

Faktencheck am neuen Ford Focus 1.5 EcoBoost

Mit guten 30 Mitbewerbern ist das C-Segment, auch gerne als die “Golf-Klasse” bezeichnet, die härteste Fahrzeugklasse. Nirgendwo sonst ist der Wettbewerb zwischen den Herstellern härter. Der Focus ist im übrigen – weltweit gesehen – die Nummer 1 in diesem Segment. Doch in Deutschland musst er sich bislang immer dem ewigen Bestseller Golf geschlagen geben.

Es gibt einen Erfolgsdruck im Segment, Ford antwortet mit einer ganz eigenen “Drucksache”.

Erste Fahrt: Der neue Ford Focus

 

Alles neu?

Bereits im Februar hat uns Ford mit Fotos vom “neuen” Ford Focus gelockt. Doch bis jetzt in den September hinein hat es gedauert, bis der neue Focus zu einer ersten Testfahrt zur Verfügung stand. Dabei ist eben nicht alles neu. Der Focus des Modelljahres 2015 ist ein Facelift-Modell.

Straffere Gesichtszüge, klarer ausgeformter Kühlergrill, der zudem so ein wenig “Aston-Martin-Feelings” aufkommen lässt und am Heck wurden die Rückleuchten neu gezeichnet. Deren völlig nutzlosen, spitzen, Ausformung in die Seitenlinie hinein wurde jedoch kein Einhalt geboten.

Die wichtigsten Neuheiten sind unter der Haube und vor der Nase des Fahrers versteckt. Unter der Motorhaube ist es der neue 1.5 Liter Vierzylinder-Turbomotor mit bis zu 182 PS. Er übernimmt sein Grundprinzip von den erfolgreichen Dreizylinder-EcoBoost Motoren, und will Leistung und Effizienz in eine neue Leistungsklasse heben. Zudem wird er in zwei Leistungsstufen angeboten. Zusammen mit der kleineren, und nur 150 PS starken Version, löst dieser neue EcoBoost-Vierzylinder die 1.6 Liter Motoren-Familie des Vorgängers ab.

Nicht weniger wichtig sind die Veränderung im Innenraum. Dort hat in der Mittelkonsole nun endlich das Knöpfchen-Armageddon ein Ende gefunden und ein ausreichend großer  Touchscreen mit 8 Zoll Diagonale nimmt einen Teil des gewonnen Platzes ein. Das Multimediasystem dahinter nennt Ford “SYNC2″ und verspricht die pure Verständigung. Temperatur-Änderungen der Klimaanlage? Einfach sagen. Telefonieren? Einfach sagen. Navigieren? Sie ahnen es, einfach sagen. Das neue SYNC2 will auf dem Fahrer aufs Wort hören. Sag ich ja.

Lobenswert auch die umfassenden Arbeiten an der Karosserie. Der Vorderwagen soll versteift worden sein, die Karosse im gesamten, nun noch steifer, das Fahrwerk dafür ein wenig komfortabler und dennoch nicht minder agil. Zudem soll die Geräuschdämmung wirkungsvoller sein, dickere Fensterscheiben in den vorderen Türen sollen den Lärmpegel senken.

Erste Fahrt: Der neue Ford Focus

Alles besser?

Der Focus war früher bereits der Agilitäts-König im Segment. Jetzt wurde er nicht schlechter. Im Gegenteil. Auf kurvigen Landstraßen im Hinterland von Malaga wurde die erste Ausfahrt zum ganz großen Kino. Unterwegs in einem Focus Titanium mit 182 PS Turbo-Benziner, machten die vielen unterschiedlichen Kurven enorm Spaß. Der Focus legt zackig ein, wird dabei unterstützt von einem Torque-Vectoring System und vermeidet nerviges untersteuern. Wer Lastwechsel provoziert, bekommt selbst den Nicht-ST (ein ST stand noch nicht zur Verfügung) zu einer dynamischen Vorstellung auf der Landstraße. Steif wie ein Walfisch-Penis der unter einer Überdosis-Viagra leidet, wirft sich die Karosse des Focus von Biegung zu Biegung. Dennoch bleibt genug Federungskomfort erhalten. Das ist beeindruckend. Die Lenkung fühlt sich präzise an, obwohl keine Sport-Reifen und maximale Rädergrößen montiert sind. Das ist richtig gut. Das ist noch besser als früher.

Der 1.5 Liter EcoBoost büffelt sich unter der mächtigen Ladedruck-Ägide stehend durch das Drehzahlband. Untenherum hört man ihn fauchend Luft holen, oben herum dreht er frei und spontan. Sparsamer soll er sein. Bis zu 19% weniger Verbrauch und CO²-Emissionen. Sehr löblich. Die Ladeluft-Wasserkühlung, der Turbo der nah am Zylinderkopf in den Abgas-Krümmer integriert wurde, Voll-Aluminium und verstellbare Nockenwellen. Der 1.5 Liter Motor beeindruckt nicht durch Hubraum, sondern durch Fahrbarkeit und Durchzug. Ob der Verbrauch wirklich so weit sank? Die Strecke die ich durch die Berge Süd-Spaniens nahm, dürfte kaum eine Aussagekraft für den Alltag haben. Im Drittelmix gibt Ford 5.6 Liter an. Ob das machbar ist, wird ein späterer Test zeigen müssen.

Hurra und Halleluja. Ob SYNC2 wirklich alle Kommandos versteht? Habe ich nicht ausprobiert. Eine Anpassung der Klima-Temperatur habe ich noch hinbekommen, für weitere Tests hat mir schlicht die Zeit gefehlt. Aber – das neue Konzept mit deutlich weniger Knöpfchen im Innenraum und dem großen 8-Zoll Touchscreen ist der “big winner” im Paket des ganzen Facelift. Was waren die vielen Knöpfchen und das kleine Display zuvor nervig. Wunderbar und um Welten besser das neue Multimedia-System. Die Bedienlogik des Systems, um zwischen Navi, Telefon, Medien und Klima zu wählen, wurde in vier große farbige Kacheln unterteilt. Wer mit Windows 8 zurecht kommt, der wird mit dem SYNC2 keine Probleme haben. Leider erkennt das System noch keine ANDROID-Handys per USB-Kabel, via Bluetooth klappte die Wiedergabe von Musik allerdings problemlos.

Angeblich erkennt das System auch Kommandos wie: “Ich habe Hunger” und wirft dann eine List von Restaurants in der Nähe aus.  Das SYNC 2 hört also aufs Wort und hierbei soll man sich nicht einmal an spezielle Kommandos halten müssen, man spricht einfach drauf los.

Erste Fahrt: Der neue Ford FocusErste Fahrt: Der neue Ford FocusErste Fahrt: Der neue Ford Focus

Wann geht es los?

Ab Ende September kommt der neue Focus auf den Markt, die Preise bleiben die gleichen. Mit fünf Türen geht es also weiterhin bei 16.450 € los. Neben dem neuen 1.5 Liter EcoBoost stehen noch noch drei weitere Benziner, darunter der bekannte 1.0 Liter EcoBoost Dreizylinder und sechs Dieselmotoren zur Verfügung.

Erste Fahrt: Der neue Ford Focus

Bleibt das Fazit:

Ein ganz klares Lob und ein großes Lob dazu. Das Facelift des Focus hat die richtigen Schwachstellen aufgegriffen, hat sich dabei als erfolgreich erwiesen und mit dem neuen 1.5 Liter Turbomotor hat man zudem auch noch ein wenig Motoren-Zukunft für den Alltag geschaffen. Das der neue Focus noch besser fährt als der “alte” Focus ist zudem eine Überraschung! Dieses Facelift hat aus dem “Guten” Focus einen “noch besseren” Focus gemacht! Glückwunsch Ford! 

 

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Fakten zum neuen Ford Focus 1.5 EcoBoost

Verkaufsstart:September 2014
Basispreis: 25.120 €
Motorleistung: 182 PS
Antrieb und Getriebe: 6-Gang Schaltgetriebe
Länge, Breite, Höhe, Radstand: 4.358 / 1.823 / 1.484 / 2.648
Normverbrauch: 5.6 Liter / 100 km
Höchstgeschwindigkeit: 224 km/h
Beschleunigung von 0 – 100 km/h 0-100 km/h: 8.7 Sekunden

Original http://mein-auto-blog.de/erste-fahrt-der-neue-ford-focus-81171/

14 Sep 2014
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Gefahren: Rewaco RF1 GT 140 PS

Das Leistungsgewicht des Trikes von Rewaco ist besser als bei einem Golf GTI. Während der Wolfsburger auf 6 Kilogramm pro PS kommt, hat das von mir gefahrene RF1 GT nur 4.5 Kilogramm je PS zu schleppen. Klarer Punktsieg für den Fahrspaß? Oder warum fährt man so ein Trike eigentlich?

Trike fahren – Open Air-Fahrspaß auf drei Rädern?

Rewaco RF1 GT im Fahrbericht

Erst einmal muss klar gestellt werden: Wer Motorrad-Fahrer zu seinen Freunden zählt, der sollte diese nicht unbedingt auf das Trike fahren ansprechen. Oder gar zu einer Tour einladen. So ein Trike ist etwas völlig anderes. Ja, natürlich teilen sich beide diese Knautschzonen-Freiheit. Und einen Helm sollten beide tragen. Und gewöhnlich fahren auch Motorradfahrer mehr zum Genuss durch die Landschaft, als aus Pflicht.  Doch damit enden die Gemeinsamkeiten. Die Motorradfahrer die ich kennen, die kamen aus dem lachen nicht mehr heraus. Ein Trike? Eine Tour auf einem Dreirad? Ob ich schon in Rente sei – die gängigste Frage. Einspur-Organspender und Trike-Fahrer sind evolutionstechnisch nicht ganz auf dem gleichen Level. Das wurde mir schnell klar.

Rewaco RF 1 GT Instrumente

Trike fahren, Rentner-Hobby?

Um sich den Wind um die Nase wehen zu lassen, ist man nie zu jung. Und entgegen anders lautenden Gerüchten, muss man eben noch nicht in Rente sein, um sich beim Trike fahren einen Schnupfen zu holen. Der größte Vorteil des Trike? Man braucht zwar einen Helm, aber keinen Motorrad-Führerschein. An einer Ampel stehend kann man auch nicht umfallen. Also gar nicht so doof. So ein Trike.

REWACO RF1 GT

So ein Trike ist von Natur aus nichts, mit dem man durch die Gegend fahren sollte, wenn man nicht auch wenig Spaß an der Aufmerksamkeit der anderen hat. Kinder zeigen mit großen runden Augen und geöffneten Mündern auf Dich, Omas schütteln verwirrt den Kopf und Frauen im Hochzeitsfähigen Alter schauen entweder verschämt zur Seite, oder lächeln offensiv in die Richtung des Trike-Lenkers.

Die Trikes von Rewaco sind zudem besonders wenig zurückhaltend. Chrom ohne Ende, dicke, breite Lenkerstangen, doppelte Scheinwerfer-Batterien an der Front, vierflutige Auspuffanlagen und ausladende Karosserie-Rundungen. Das RF1 GT Testgerät war zusätzlich in einer auffälligen Zweifarben-Lackierung in schwarz und rot zum Test angetreten. Damit fällt man auf. Immer. Mal schnell zum Edeka und noch ein paar Tomaten eingekauft? Sicher, wenn man die Zeit für Gespräche hat. Denn diese Gespräche ergeben sich immer. Mal sind es die Kinder, mal die Omas die wissen wollen wie sich so etwas fährt, weil der verstorbene Ehemann, Gnade seiner Seele, der wollte doch immer so ein Trike und manchmal sind es die blondierten Damen kurz vor der Menopause.  Irgendwer sucht immer das Gespräch. Und nicht selten endet es in einer kleinen Demo-Runde über den Parkplatz. Große Augen. Wieder. Und lachende Gesichter. Eigentlich von jedem der wieder heruntersteigt.

Wie andere Trikes auch, so hat auch das RF1 GT einen zweiten Sitzplatz. Weit oben. In ziemlich exponierter Lage. Allerdings fühlen sich die Mitfahrer wohl. Vor einem der Fahrer, dahinter eine ordentliche Rücklehne und im Falle des Rewaco auch noch eine Kopfstütze. So lässt es sich, einem Präsentier-Teller nicht unähnlich, durch die Landschaft gondeln.  Und wenn es sein muss, dann fährt man eben mal schnell mit dem Trike zu Aldi.

Gefahren: Rewaco RF1 GT 140 PSGefahren: Rewaco RF1 GT 140 PSGefahren: Rewaco RF1 GT 140 PS

Doch eigentlich ist das Trike nichts für den Alltag, zu unhandlich, zu auffällig, aber auch zu sensibel. 

Also – der Fahrer ist zu sensibel. Bei Tempo 100 ist der Einschlag der Mücken noch zu ertragen, wer jedoch bei Tempo 140 keine Handschuhe trägt, der wird sich wundern wie schmerzhaft der Flug von Insekten zu Ende geht, wenn dieser auf der Hand des Trike-Fahrers endet. Das ist für Motorradfahrer wieder nichts neues, aber – der Trike-Fahrer ist eben kein Motorradfahrer.

Und so pendelt sich das Handschuhfreie-Tempo auf dem Trike auch eher bei 90 km/h auf Landstraßen ein – gerne auch noch ein wenig langsamer. Trike fahren ist mehr ein durch die Landschaft rollen, denn ein durch die Landschaft rasen. Auch hier unterscheiden sich Trike-Fahrer und Mopped-Piloten. So ein Motorrad lässt sich von Kurve zu Kurve werfen, das Trike mit seinem massiven Vorderrad und den noch viel massiveren Hinterrädern rollt am liebsten auf einer ruhigen Straße gerade aus.

Wer sich in der Options-Preisliste von Rewaco ordentlich bedient, der kann mit 335er Hinterreifen auf 18 Zoll-Felgen durch die Landschaft gondeln. Das einsame Vorderrad lässt sich bis zu einer Superbike-Hinterreifengröße von 200/50-17 aufrüsten. Diese Bereifung in Verbindung mit dem großzügig verteilten Chrom lässt das Trike martialisch auf der Straße stehen. Auf- und absteigen ist erst einmal ungewohnt, aber mit ein wenig Übung schnell geschafft. Die dicken Streben zu den Füßen des Trike-Piloten eignen sich als Trittbretter und helfen dabei das Trike zu erklimmen.

Einmal im Sitz niedergelassen, hängt man die Hände am breiten Lenker ein und hofft, möglichst viel geradeaus fahren zu können. Für Trike-Piloten mit kurzen Armen, können Park-Manöver und besonders kurvige Gassen zu einer echten Arbeit werden.

Gefahren: Rewaco RF1 GT 140 PSGefahren: Rewaco RF1 GT 140 PSGefahren: Rewaco RF1 GT 140 PS

Abgefahren

Für meine erste Trike-Erfahrung habe ich mir das RF1 GT mit 140 PS-Vierzylinder und Automatik-Getriebe ausgesucht. Und so ein Automatik-Trike ist – da muss ich die anderen gar nicht gefahren sein, definitiv die Beste Lösung! Einfach am Gasgriff drehen und ab geht die Post. Der Peugeot-Vierzylinder grummelt übellaunig durch die Vierrohr-Auspuffanlage, zieht wild schnaufend die Ansaugluft durch einen großen Rüssel direkt hinter den behelmten Ohren des Fahrers und wirkt auch sonst deutlich mehr nach Rock ‘n’ Roll als seine technischen Daten dies vermuten lassen würden.

140 PS bei 6.100 Umdrehungen, 190 Nm bei 4.800 Umdrehungen – damit schafft es das rund 630 Kilogramm schwere Trike binnen 7.5 Sekunden auf Tempo 100 und wer mutig ist und Handschuhe trägt, für den endet der Vorwärtsdrang erst bei Tempo 175.

Doch das ist Irrsinn. Der grummelnde und in die Umwelt brüllende Franzosen-Vierzylinder macht zwar einen auf wilden Mann, bei der Abfahrt vom Supermarkt-Parkplatz und vor Eisdielen ist das auch arg beeindruckend und verfehlt die Wirkung bei den Zuschauern nicht – aber – eigentlich will man das Trike nur leise grummelnd im höchsten Gang über die Landstraße rollen lassen. Die Beine ruhen dann entspannt auf dem massigen Chrom-Gestell, die Hände hängen locker am Lenker, das Grinsen im Gesicht des Fahrers bleibt dabei unverkrampft.

Rewaco Trike RF1 Heck

Zahltag

Es gibt einen Grund, einen guten Grund, weswegen man Trikes in die Ecke der Senioren-Fahrzeuge stellt. So ein Trike ist nichts, was man mal eben nebenbei kauft. Das gefahrene RF1 GT kostet mit dem 140 PS-Vierzylinder und dem Automatikgetriebe mindestens 33.190 € und da ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Optionen und weitere Ausstattungsvarianten lassen freundlich grüßen und mehr als 40.000 € sind schnell ausgegeben.  Und weil man das Trike eher nicht als Alltagsfahrzeug fährt, bleibt es nur als Hobby übrig. Um sich dieses Hobby leisten zu können, braucht es jedoch ein wenig Wohlstand. Diese Art von Wohlstand, den man sich erhofft, nach einem langen und erfüllten Arbeitsleben.

Wer noch nicht in Rente ist, weniger vom Wohlstand erschlagen, sich aber dennoch schon immer mal wie eine “Supernase” fühlen wollte, der kann so ein Trike natürlich auch mieten!

REWACO-Trikes mieten – klick

 

Gefahren: Rewaco RF1 GT 140 PS

Das Dreirad-Fazit:

“refreshes your life” – so lautet der Slogan von Rewaco. Und ganz ohne Zweifel, ein Trike mit Automatik und ordentlichem Vierzylinder-Motor macht richtig Spaß beim fahren. Und auch völlig ohne Zweifel, die Trikes von Rewaco wirken technisch richtig solide. Da wirkt nichts improvisiert, das gesamte Trike erfüllt höchste Ansprüche an Verarbeitung und Materialwahl.

Für mich wäre es dennoch nichts. Denn selbst wenn so ein Trike ein besseres Leistungsgewicht hat, als ein Golf GTI, käme es nur als vierte oder fünfte Variante in die Garage. Doch bevor ich mir ein Trike kaufe, kommt erst einmal ein Cabrio vors Haus, dann ein Motorrad und dann …

… also, wenn dann noch Platz wäre …

 

 

 

Original http://mein-auto-blog.de/gefahren-rewaco-rf1-gt-140-ps-63103/

12 Sep 2014

News: 4 Jahre Garantie für den C4 Cactus von Citroën

Beim Kauf des neuen Citroën C4 Cactus erhalten die Kunden als Einführungsangebot eine 4 Jahres-Garantie. Bedingung hierfür ist der Abschluss des Kaufvertrags bis Ende des Jahres.

Ebenfalls bis Ende 2014 bietet die Citroën Bank für den neuen Citroën C4 Cactus attraktive Finanzierungsmöglichkeiten: In Verbindung mit dem 1,99% Car Credit ist zum Beispiel der Citroën C4 Cactus mit VTi 75-Benzinmotorisierung im Ausstattungsniveau Start bereits ab 175 Euro pro Monat erhältlich.

Premierenwochenende mit tollem Programm in den Citroën Autohäusern

Zur Einführung des neuen Citroën C4 Cactus sind Kunden und Interessenten eingeladen, am 13. September 2014 die Citroën Vertragspartner zu besuchen. Der Kreativität bei den Premierenfeiern im Citroën Handelsnetz sind keine Grenzen gesetzt: Vom französischen Frühstück über die ABBA-Liveshow bis hin zur Beachparty – in den Schauräumen der Citroën Autohäuser wird großen und kleinen Gästen einiges geboten. Selbstverständlich haben Interessenten auch die Möglichkeit, den neuen Citroën C4 Cactus direkt vor Ort Probe zu fahren.

Citroën C4 Cactus: Was wirklich zählt

Der Citroën C4 Cactus ist eine echte Alternative zu den herkömmlichen Kompaktlimousinen. Er besticht durch sein einzigartiges Design, das Nutzwert und Ästhetik miteinander vereint. Dem neuartigen Konzept gelingt es, mehr von all dem zu bieten, was für den Kunden wirklich zählt. Der Citroën C4 Cactus steht für mehr Design, mehr Komfort, mehr nützliche Technologien – und all dies zu überschaubaren Kosten. Die Preise für den neuen Citroën C4 Cactus beginnen ab 13.990 Euro.

Citroen C4 Cactus angebot 4 jahre garantie

Pressemeldung

Original http://mein-auto-blog.de/news-4-jahre-garantie-fur-den-c4-cactus-von-citroen-11530/

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12 Sep 2014

Der neue Audi TT: Eine neue Sound-Dimension

Der neue Audi TT stellt seine Innovationskraft auch auf dem HiFi-Sektor unter Beweis. Das Bang & Olufsen Sound System im Coupé nutzt die innovative Symphoria-Technologie für faszinierende Klangerlebnisse.

  • Innovative Software ermöglicht mehr Weite und Tiefe im Klang
  • Bang & Olufsen Sound System mit zwölf Lautsprechern
  • 3D-Sound als nächster Entwicklungsschritt

In der Topausstattung kommt beim neuen Audi TT das Bang & Olufsen Sound System mit Symphoria zum Einsatz. Ein Prozessor analysiert über ein Mikrofon Störgeräusche im Innenraum, um das Klangbild zu optimieren; im Zusammenspiel mit der MMI Navigation plus ertönt der Klang auch im 5.1‑Surroundformat. Der Verstärker steuert mit 680 Watt Leistung zwölf Lautsprecher inklusive zwei Centerspeakern und zwei gekapselten Bassboxen in den Türen an. Optisch hebt sich die Anlage durch die am Rand der Tiefton-Lautsprecher verlaufende Leiste aus eloxiertem Aluminium ab, die das Logo der dänischen HiFi‑Spezialisten trägt; ein schmaler Lichtleiter strahlt weißes LED‑Licht ab.

Audi steigert damit das Premium-Klangerlebnis nochmals deutlich. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen hat der Automobil-hersteller die Technologie Symphoria entwickelt, eine Software zur Nachbereitung und Wiedergabe von Audiosignalen. Im ersten Schritt trennt das Programm die einzelnen Klangkomponenten innerhalb des Audiosignals mit Hilfe eines semantischen Analyseprozesses. Anschließend verteilt es die getrennten Audio-Objekte im Innenraum des Autos. Das Klangbild erhält mehr Weite und Tiefe und vermittelt einen völlig neuen räumlichen Eindruck. Jeder Fahrgast genießt ein Audio-Erlebnis in Top‑Qualität und extremer Präzision.

Audi setzt schon seit Jahren immer wieder Benchmarks bei Soundanlagen im Auto. 2005 hatte der Highend‑Sound mit dem Bang & Olufsen Advanced Sound System im Audi A8 Premiere. 2012 zog der Premium-Sound der dänischen HiFi‑Spezialisten im Audi A3* der dritten Generation in die Kompaktklasse ein. Mit Symphoria unternimmt die Marke mit den Vier Ringen nun einen großen Schritt in Richtung 3D‑Sound – eine Technologie, die Audi erstmals Anfang 2013 auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorgestellt hat. Beim 3D‑Sound erlebt der Zuhörer auch die räumliche Höhe als dritte Dimension – der nächste Entwicklungsschritt auf dem Weg zum Klangerlebnis der Zukunft.

 

 

 

 

 

 

Pressemeldung

Original http://mein-auto-blog.de/der-neue-audi-tt-8s-eine-neue-sound-dimension-49739/

10 Sep 2014

Video: Das ultimative Abenteuer – Range Rover – Video 2

Parallel zur Premiere des neuen Discovery startet Land Rover einen einzigartigen Wettbewerb: “Galactic Discovery” auf http://www.readytodiscover.de/. Dahinter verbirgt sich für vier Mutige die Chance auf das größte Abenteuer ihres Lebens – ein Flug in den Weltraum. Mit Videos oder Fotos können Abenteuerlustige aus aller Welt in den kommenden Wochen beweisen, dass sie die Richtigen für den Flug mit dem Raumschiff von Land Rover-Partner Virgin Galactic sind.
In Deutschland gibt es noch einen zweiten Preis zu gewinnen – eine Land Rover Experience Reise nach Australien. Die Bewerbungsphase läuft bis 31. Oktober 2014. Im Dezember stehen die Wagemutigen fest.

Mitspielen kann man auf: http://www.readytodiscover.de/

Uns so nimmt man Teil:

land rover discovery sport so nimmt man teil

Original http://mein-auto-blog.de/video-das-ultimative-abenteuer-range-rover-video-2-92812/

10 Sep 2014

Teaser: Fiat 500X

In Paris auf dem Autosalon wird es soweit sein, Fiat wird den Fiat 500X präsentieren. Einen kompakten SUV, einen Crossover, ein weiteres Mitglied der Fiat 500 Familie.

Zur Einstimmung haben die Italiener ein Video online gestellt – es soll uns in Stimmung bringen für das neue Modell. Für Fiat ist der 500X nicht viel weniger als ein Meilenstein, so sagen sie es selbst. Warten wir ab, was der Fiat 500X für uns bringt.

Der neue Fiat 500X wird als Ersatz für den, bisher von Suzuki hinzugekauften, Fiat Sedici gehandelt. Unter dem Blechkleid teilt er sich die Technik mit dem neuen Jeep Renegade!

Die Motoren wird sich der Fiat 500X mit dem Schwestermodell Jeep Renegade teilen. Die Basis dürfte der 1,6-Liter-Sauger mit 108 PS und 152 Nm Drehmoment sein.  Darauf folgt der 1,4-Liter-Turbo-Benziner mit 140 PS und 230 Nm Drehmoment. In einer weiteren Turboversion werden knapp 170 PS und 250 Nm angeboten. Kleinster Diesel wird ein 1,6-Liter-Vierzylinder mit 118 PS und 320 Nm Drehmoment sein. Alternativ gibt es noch einen Zweiliter-Turbodiesel der wahlweise mit 138 oder 167 PS und einheitlich 350 Nm antritt. Der Allradantrieb wird beim Fiat 500X eher eine Option, denn die Serie darstellen.

Original http://mein-auto-blog.de/teaser-fiat-500x-36144/

Created Mittwoch, 10. September 2014 Tags 500x | Automobilblog News | Björn Habegger | fiat | paris | Paris 2014 | teaser | video | youtube Document type Article
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10 Sep 2014

Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”

Zum Fahrbericht des neuen Opel Adam Rocks [klick]

 

Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”Galerie: Opel Adam Rocks in “White my fire”

Herstellerfotos

Original http://mein-auto-blog.de/galerie-opel-adam-rocks-in-white-my-fire-64270/

Created Mittwoch, 10. September 2014 Tags adam | bilder | Björn Habegger | fotos | galerie | galerien | Herstellerfotos | opel | rocks | weiß | white my fire Document type Article
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09 Sep 2014

Erste Fahrt: Der neue Infiniti Q50 2.0T

Der deutsche Markt für Premium-Limousinen zwischen 30.000 und 60.000 € ist fest in der Hand ebenso deutscher Premium-Hersteller. Wer sich einen Dienst- oder Firmenwagen bestellen darf, der greift zu BMW, Audi, Mercedes oder Volkswagen. Alternativen? Die gibt es einzig in den Farben und selbst dort greift in vielen Fällen die Dienstwagen-Policy des Arbeitgebers. Nein, wer in Deutschland eine Premium-Limousine in diesem Segment anbietet und nicht aus Wolfsburg, Ingolstadt, München oder Stuttgart kommt – der hat nichts zu lachen. Eigentlich schade. Denn es gibt Alternativen. Die gibt es wirklich.

Infiniti Q50 2.0 Turbo “Sport”

Eigentlich die perfekte Limousine

Infini-was? Die Premium-Tochter aus dem Haus der Renault-Nissan Allianz hat es nicht leicht. Da bietet man zum ersten Mal eine Limousine mit europäischen Werten und Gesichtszügen an und dann kann der Käufer mit dem Namen nichts anfangen. Ich habe es bei meinem Testwagen ausprobiert. Der Q50 mit dem 2.2 Liter Dieselmotor hat viele Blicke auf sich gezogen – fragt man wildfremde Menschen jedoch, welche Marke das ist – dann schütteln diese nur unwissend den Kopf. Dabei hat sich der Q50 mit dem 2.2 Liter Turbodieselmotorwährend des Tests als echte Alternative zu gängigen Dienstwagen-Optionen herausgestellt.

Diesel oder Hybrid und das nur als Limousine. Mehr hat Infiniti bislang zum Thema Q50 nicht angeboten. Das schränkte die möglichen Absatzzahlen von ganz alleine ein. Daran wird auch der nun präsentierte 2.0 Liter Turbomotor nur wenig ändern, denn in diesem Segment ist ein Turbo-Benziner bei uns in Deutschland nur wenig gefragt. Umso mehr in der Schweiz und dort wurde der neue Q50 2.0t nun auch vorgestellt.

Infiniti Mercedes Benziner turbo

Turbo-Premium für “open minded people”

Den Q50 mit dem neuen Benziner in der Schweiz vorzustellen ist verständlich. Nicht weil die Testrouten so lieblich sind, okay, sie sind es auch. Wer fährt nicht gerne am Vierwaldstättersee entlang, nein- weil die Schweizer eben nicht deutsch sind. Und wenn man sich mal so gar nichts auf deutsches Premium einbilden kann, dann in der Schweiz. Das liegt auch an den pragmatischen Aufgaben die man in den Bergen lösen muss. Abseits der größeren Städte fährt der Schweizer gerne einen Allradler. Der muss nicht teuer sein, der muss nur aushalten. Und so ist die Dichte an Importfahrzeugen aus Asien nirgendwo so beeindruckend, wie in der Schweiz. Da lässt es sich dann auch den neuen Infiniti Q50 ganz gut präsentieren, mal ganz ohne Druck.  Und dann ist es am Vierwaldstädtersee eben auch noch schön.

Druck macht der Turbolader. Druck soll der Q50 auf BMW und Co ausüben.

Wie bereits beim Turbodieselmotor, so kommt auch beim Benziner der Antriebsstrang von Mercedes-Benz. Während man den Diesel auch mit manuellen Getriebe bekommt, wird der neue 211 PS Benziner nur mit der von Mercedes stammenden 7-Gang Automatik angeboten. Eine gute Entscheidung. Der 2.2 Diesel ist mit manuellen Sechsganggetriebe extrem sparsam unterwegs – aber der Premium-Charakter wird mit einer butterweichen Automatik doch eher gewahrt, als mit dem knorrigen Schaltgetriebe von Partner Mercedes.

Es ist moderne Technik die man dem Q50 unter die Haube gesteckt. Piezo-Direkt-Einspritzung,  Turbolader nah am Kopf, ein hohes Kompressionsverhältnis und Schichtladungs-Betrieb. Dazu zwei verstellbare Nockenwellen für variable Steuerzeiten sowohl auf der Einlass- auch auch auf der Auslaßseite. Bei Mercedes-Benz nennt sich der, vollständig in Aluminium gegossene, Motor im übrigen M274.

Die Kraft wandert über das Siebengang-Getriebe in Richtung Hinterachse. Damit bietet der Q50 das klassische Layout einer sportlichen Limousine. Und das macht beim Fahren einfach Spaß.

Den Druck des Turbos würden die Verantwortlichen von Infitini am liebsten direkt in Druck auf den wichtigsten Mitbewerber BMW ummünzen. Heckantrieb, Fahrfreude, klassische Limousine – das sind die Zutaten mit denen die Münchner bislang erfolgreich waren.

Infiniti Q50 Turbobenziner Motorraum

Wie viel Erfolg ist machbar?

Mit diesen Zutaten will auch die Premium-Alternative Infiniti erfolgreich werden. Und ich habe es im Bezug zu dem Q50 bereits mehrfach geschrieben. Die Basics sind gut! Das Design wirkt sportlich, dynamisch aber nicht beliebig. Der Q50 hat ein klassisch gezeichnetes Gesicht bekommen, eine stämmige Seitenlinie mit genug Würze und Dynamik. Das Heck versprüht eigene Ideen und im Innenraum hört die Eigenständigkeit nicht auf.

Zwei Touchscreens als Schnittstelle zwischen dem umfangreichen Multimedia-System und den Insassen. Gute Verarbeitung. Gute Materialwahl. Sauber abgestimmte Farben und Sitze die ordentlichen Komfort für die Langstrecken bieten. Kritik kann man kaum äußern – sicherlich bleibt einiges am Bedienkonzept erst einmal ungewohnt, aber so richtig doof ist eigentlich nichts.

Doch der Erfolg des Q50 wird weiterhin überschaubar bleiben. Das ist aber gar nicht die Schuld des Q50 – denn der ist gut. So gut wie man das in diesem Preis-Segment erwarten kann.

Erste Fahrt: Der neue Infiniti Q50 2.0T

D.A.S ist Vorsprung

“Was für eine neue Dimension des Lenkkomfort sorgt, wirkt auf der Straße erst einmal sehr künstlich. Es scheint als wolle uns die Zukunft im Automobil dorthin entführen, wo Flugzeuge heute bereits sind. Auch wenn der Q50 noch immer eine mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Vorderachse besitzt – bleibt dies nur die “Back-Up Lösung” für den Notfall. Im Alltag wird es möglich die Reaktion der Lenkung auf die Eingabe des Fahrers nach Wunsch einzustellen. Sportlicher, direkter und mit mehr Widerstand – oder extrem leicht, mit größeren Lenkwinkel? Die Software des “DAS-System” spielt den Übersetzer zwischen den Wünschen der Fahrer und der Lenkung. Beeindruckend demonstrieren lies sich das auf einer speziell vorbereiteten Slalom-Strecke. Während der Q50 in der Version ohne “DAS” bei Tempo 30 beim durchfahren des Slalom ein überkreuzen der Arme notwendig machte, fuhr der Q50 mit “Dynamic Active Steering” und aktivierter Sport-Einstellung mit nur halb soviel Lenkradarbeit durch den gleichen Parcours.”

So habe ich es im Oktober 2013,  nach der Premiere des Q50 und der ersten Testfahrt mit dem “Direct Active Steering” System geschrieben. Beim 2.0t könnte bereits eine neue Software-Version für mehr Gefühl gesorgt haben. Denn dieses Mal war die Eingewöhnungszeit deutlich kürzer – nein – ich spürte sie nicht.

Wer sich für den Q50 2.0t entscheidet, der muss entweder gleich den “Sport” bestellen, oder beim der “Premium-Ausstattung” das Kreuzchen in der Optionsliste richtig sitzen. Diese neue Lenktechnik gehört an Board! Der Aufpreis hierfür? Humane 1.000 €. Inklusive der “aktiven Fahrspurüberwachung”.

Erste Fahrt: Der neue Infiniti Q50 2.0T

Zurück zum Erfolg

Er sieht gut aus. Ja das ist subjektiv. Er fährt sich gut. Ja, auch subjektiv. Er ist gut verarbeitet – das ist einfach so und er bietet moderne Technik, auch ein Fakt. Der Q50 besitzt alle Talente zum Verkaufsschlager zu avancieren. Nur nicht bei uns.

Der deutsche Premium-Kunde im Dienstwagen-Segment wird oftmals bereits durch die eigene Firmenwagen-Policy ausgebremst und das ist schade. Und privat? Da kauft der Deutsche lieber einen Kombi. Oder einen SUV. Wieder kaum Chancen für den Q50.

Dabei ist der Q50 eigentlich die ideale Limousine.

 Infiniti Q50 Galerie – Herstellerfotos  | Fahrbericht des awr-Magazins 

Fakten zum neuen Infiniti Q50 2.0t

Verkaufsstart: Herbst 2014
Basispreis: 39.260 €
Motorleistung: 211 PS / 350 Nm
Antrieb und Getriebe: 7-Gang Automatikgetriebe
Länge, Breite, Höhe, Radstand: 4790 / 1820 / 1455 / 2.850
Normverbrauch: 6.3 l/ 100 km – 146 g/km
Höchstgeschwindigkeit: 245 km/h
Beschleunigung von 0 – 100 km/h 0-100 km/h: 7.2 Sekunden

Original http://mein-auto-blog.de/erste-fahrt-der-neue-infiniti-q50-2-0t-96542/

 
09 Sep 2014

Galerie: Infiniti Q50 2.0t

35 Fotos vom neuen Infiniti Q50 2.0t – Der Artikel zur Vorstellung des neuen Infiniti Q50 mit dem zwei Liter Turbo-Benziner findet sich nach dem Link [klick].

Galerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0tGalerie: Infiniti Q50 2.0t

Original http://mein-auto-blog.de/galerie-infiniti-q50-2-0t-90943/

Created Dienstag, 09. September 2014 Tags bilder | Björn Habegger | fotos | galerie | galerien | Infiniti | q50 | turbo benziner Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
09 Sep 2014

Weltpremiere: Mercedes AMG GT – Livestream

Heute um 19:30 fällt bei AMG in Affalterbach das Tuch vom neuen Sportler. Ein neuer Stern am Sportwagen-Himmel? Man darf gespannt sein. Ich selbst kann leider nicht persönlich vor Ort sein, werde mir aber den Livestream anschauen – wenn das in Spanien funktioniert.

Wenn bei AMG über Motoren gesprochen wird, geht es immer um Aggregate mit viel Technik und enormer Power. Es geht aber auch um die Seele eines Fahrzeugs!

In diesem Video (oben) erfährt man, welche Herausforderungen die Ingenieure bei der Motorentwicklung des Mercedes-AMG GT gemeistert haben

 

Und jetzt zum Live-Stream:

WELTPREMIERE: AMG GT – 19:30

Original http://mein-auto-blog.de/weltpremiere-mercedes-amg-gt-livestream-39905/

Created Dienstag, 09. September 2014 Tags amg | Automobilblog News | Björn Habegger | C190 | GT | mercedes | mercedes-benz | Weltpremiere Document type Article
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