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21 Jun 2012

AutoblogkulTour

Eine neue Kategorie ist geboren :)

AutoblogkulTour

Autoblog & Automobil  - Kultur On Tour – so oder ähnlich darf man diese Kategorie verstehen. Den Anfang werden 10 Ideen für den perfekten Auto-Urlaub machen  und mit der Zeit werde ich in dieser Kategorie aus simplen Fahrberichten, eine Art Kulturmagazin machen. So das aktuelle Ziel – immerhin ;)

Ein wenig mehr Platz für und über das Drumherum bei Testfahrten. Über Landschaften. Kulturen. Über Reisewege und über Menschen. Frei nach der Idee:

„Das Reisen führt uns zu uns zurück.“

Zitat von: Albert Camus (1913-1960), frz. Erzähler u. Dramatiker

War die Idee des Automobil ursprünglich einmal, eine schnelle und komfortable Möglichkeit zu bieten um die Strecke zwischen A und B zu überbrücken, so bieten Automobile heute je nach Fahrzeug eine ganz eigene Kultur. Diese zu erfahren – in der passenden Umgebung, dem richtigen Reiseweg für das jeweilige Fahrzeug – das ist die Idee hinter dieser Kategorie.

 

Original: Mein Auto Blog » Motorkultur_

Created Donnerstag, 21. Juni 2012 Created by Bjoern Categories Timeline Tags auto urlaub | autoblog | autokultour | blog | kultur | Motorkultur | perfekten
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Mehr aus der Kategorie : Timeline

22 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

100 Jahre Maserati (11), Maserati 250S, 1957-1800

Maserati 250S, 1957

Wir stellen vor: einen 57er 250S. Als Männer noch Männer waren und Rennwagen Rennwagen.

Der 200er, den wir gestern vorgestellt hatten, war ja ein feines Gerät, aber: zu langsam. Also vergrösserte Maserati den Hubraum auf 2,5 Liter - damit schaffte der Vierzylinder dann etwa 235 PS. Zuerst wurde der neue Motor in einem 200S ausprobiert (Chassisnummer 2409), doch dann baute man in Modena etwas Passendes für den neuen 250S, Chassisnummer 2431, das Auto, das wir hier auf den Bildern zeigen. Das Fahrzeug wurde am 31. Dezember 1957 fertig, wurde nach Amerika verschifft zum Händler in Texas, Hall & Shelby. Ja, es handelt sich dabei um Carroll Shelby, und dazu kam Dick Hall, der Bruder des späteren Chaparral-Gründers Jim Hall.
Schöne Anekdote zu diesem Fahrzeug: bei einem Rennen in Galveston führte Ed Rose in einem Maserati 300S vor Robert Aylward in genau diesem 250S. Es regnete ohne Ende, und in der letzten Runde schloss Aylward zu Rose auf. In der letzten Kurve versuchte er ihn innen zu überholen, krachte ihm aber in die Seite - und sich wild drehend schlitterten die beiden Fahrzeuge über die Ziellinie. Rose wurde zum Sieger erklärt.
Unsere kleine Serie der schönsten Maserati: hier ist die Übersicht.

Maserati 250S, 1957

Original http://www.radical-mag.com/oldtimer/maserati-250s_-1957-1800/seite_1-2

22 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Rückspiegelproblem wahrscheinlich gelöst

Ich habe ja Rückspiegel, die ich mehr als stylish finde, die aber eigentlich nicht an den EuroHotRod passen.

Rückspiegel

An ein gutes Auto würde die keiner bauen, der Chrom ist ziemlich pickelig und für mich waren die eigentlich nicht geeignet, weil die Sockel in die verkehrte Richtung zeigen. Passt weder an der Tür noch am Scheibenrahmen. Und am Scheibenrahmen würden sie mir am besten gefallen.

Als Thomas bei mir war um die Hinterachshalter anzuschweißen, fragte ich ihn, ob er eine Idee dazu hätte. Er hat die Sockel mitgenommen und hat mal getestet. So war die Frage eigentlich gar nicht gemeint gewesen, aber es wäre kontraproduktiv gewesen, ihn auszubremsen. Die Sockel sind wohl aus Aluminiumguss. Schweißen ist da nicht mit einem normalen Schweißgerät. Aber er hat etwas ausgetüftelt. Er hat Halter gebaut aus Edelstahl, hat das Teil, an dem der Spiegel befestigt ist abgetrennt und hat das verschraubt.

Rückspiegel

Ich habe Thomas die Neigung des Scheibenrahmens ausgemessen und er hat die Halter so gefertigt, dass sie zum Scheibenrahmen passen. So, dass die Spiegel auch im richtigen Winkel nach hinten ausgerichtet werden können.

Rückspiegel

Yeah! Ich kann die Spiegel doch benutzen. Heute teste ich abends dann mal, wie sich der Spiegel am Scheibenrahmen macht, wenn’s hinhaut, baut Thomas den Sockel für die andere Seite spiegelverkehrt. Danke dafür!

Original http://www.fusselblog.de/index.php/rueckspiegelproblem-wahrscheinlich-geloest?blog=16

21 Aug 2014

Nissan-Special: Die Crossover-Familie

Volles Programm: Crossover

Nissan Juke crossover spezial

Crossover und kompakte SUV. Jeder will sie.  Man macht bei Nissan also nichts verkehrt, wenn man die eigene Palette an Crossover und SUV überarbeitet. Neben dem Facelift des Juke, zu Beginn des Jahres, kam erst der neue Qashqai auf den Markt und nun der neue Nissan X-Trail. Während der Juke bei seinem extravaganten Stil blieb, sind Qashqai und X-Trail nicht nur deutlich weniger abgedreht im Design, sondern auch sehr ähnlich. Man sieht den beiden die gemeinsame Plattform an. Doch Nissan hat sich dabei auch etwas gedacht. Während der alte X-Trail ein wenig hemdsärmeliger im Design auftrat, bleibt der neue X-Trail weiterhin der, mit dem man auch gerne mal querfeldein fährt – was dank der Bodenfreiheit auch geht –  nähert sich dem Urbanen-Stil von Crossovern im allgemeinen jedoch an.

Der neue X-Trail übernimmt zudem die Rolle des Nissan Qashqai+2, den es nicht mehr gibt. Wer also im SUV zu siebt zum Auswärtsspiel unterwegs ist, der sitzt zukünftig im X-Trail.

Alle drei Modelle konnte ich bereits fahren. Den Juke kenne ich noch von seiner ersten Generation und auch der Qashqai war bereits zum Test. Der X-Trail war vor ein paar Wochen zu einem ersten Fahrbericht verfügbar. Im Blog findet sich der neue Qashqai im ersten Fahrbericht mit dem neuen Downsizing-Triebwerk 1.2 DIG-T. Ein 115 PS starker Turbo-Benziner, der für “Wenig-Fahrer” eine interessante Alternative im Crossover darstellt. Den SUV-typischen Diesel, als 1.6 dCi, war vor kurzem zum Test angetreten. Der Fahrbericht hierzu folgt in wenigen Tagen!

Was macht eigentlich die Faszination Crossover und Urban-SUV aus?

So fährt sich der neue Juke

nissan juke 2015

Der junge Wilde. Für Nissan ist der Juke ein Glücksgriff. Der kompakte Crossover bringt eine Eroberungsrate von 80% mit. Das bedeutet, viele Juke-Käufer sind zuvor keinen Nissan gefahren. Das außergewöhnliche Design des Juke ist Freude und Last zugleich. Man mag ihn sofort, oder man wird ihn nie mögen. | So fährt sich der neue Juke – Fahrbericht.

  • Startet bei: 15.450 €
  • Leistung: 94 bis 190 PS
  • Für 2 bis 4 Personen
  • Mit dem Facelift bekam der Juke die Chance auf hochwertiges Xenon-Licht. Zudem ist der neue 1.2 DIG-T Motor ein sparsamer, aber ausreichend kraftvoller Motor für den kompakten Crossover.
  • Der 190 PS-Motor gehört zu den durstigen Motoren in seiner Klasse. Der Fahrbericht hatte dies gezeigt. [zum ersten Nissan Juke Fahrbericht]. Ansonsten bleibt zu bedenken, der Juke bietet in Reihe zwei nur überschaubaren Platz.

So fährt sich der neue X-Trail

Nissan X-Trail 2015

Der Große mit dem Offroad-Gen. Er basiert auf der gleichen Bodengruppe wie der neue Qashqai und sieht diesem auch ähnlich. Doch Nissan hat die jüngste X-Trail Variante gegenüber dem Qashqai massiv wachsen lassen. So wird der neue X-Trail zum 2 in 1. Neben dem SUV-Geländegänger im Programm ist er auch der Ersatz für den Qashqai+2. | Hier geht es zum Fahrbericht.

  • Startet bei: 26.790 €
  • Leistung: 130 PS
  • Für 4 bis 7 Personen
  • Der X-Trail bleibt mit 21 cm Bodenfreiheit ein SUV mit dem man auch mal in das Gelände kann. Der große Kofferraum und die variable Sitzbank lassen den X-Trail zum “großen” Familienfreund werden.
  • Nissan bietet derzeit nur einen Motor für den X-Trail an. Das wird sich im kommenden Jahr ändern, bis dahin muss der 1.6 Liter Diesel für Vortrieb sorgen.

So fährt sich der neue Qashqai

nissan qashqai 2014

Der “Stadt-SUV” Crossover. Der Nissan Qashqai überzeugt seit Jahren die zufriedenen Käufer und hat der Marke einen satten Anteil am Markt der erfolgreichen Crossover und SUV gesichert. Der Qashqai will in der jüngsten Generation vor allem praktisch und sparsam sein, ohne deswegen sein Äußeres zu vernachlässigen.  | Hier lang zum Nissan Qashqai 1.2 DIG-T Fahrbericht.

  • Startet bei: 19.940 €
  • Leistung: 110 – 150 PS
  • Für 4 bis 5 Personen
  • Handlich, gut ausgestattet und mit den aktuellen Motoren auch sparsam im Verbrauch. Es gibt keinen Grund, wieso der neue Qashqai nicht ebenso erfolgreich werden sollte, wie sein Vorgänger.
  • Derzeit gibt es kaum Wahlmöglichkeiten was die Kombination von Allradantrieb, Getrieben und Motoren angeht. Hier muss Nissan dringend für mehr Auswahl sorgen!
  

Mehr zum Nissan Safety Shield

Nissan 08 Safety shield

Unter dem Begriff des Nissan Safety Shield fasst der Autobauer aus Japan drei Assistenzsysteme zusammen, die man bislang vor allem aus hochpreisigen Fahrzeugen kennt. Den Tot-Winkel-Assistenten, den Spurhalte-Assistenten, eine Verkehrsschild-Erkennung und einen Notbrems-Assistenten.

Neben dem Safety Shield gibt es zusätzlich einen Einpark-Assistenten im X-Trail und eine Müdigkeitserkennung.

Das Safety Shield bekommt man auch im Nissan Note! [klick]

NissanConnect & Around View Monitor

NissanConnect

In der neuesten Generation lässt sich das Navigations- und Infotainment-System NissanConnect
(optional ab Ausstattung Acenta) mit dem Smartphone des Fahrers verbinden und bringt
zahlreiche Internet-Funktionen ins Auto. Wo immer der neue X-Trail unterwegs ist: Die mobile
Welt des Internet ist nur einen Klick entfernt. Über den sieben Zoll großen Farb-Touchscreen
(über den sich auch die 360-Grad-Rundumsicht des Around View Monitors abrufen lässt)
können zahlreiche Apps aufgerufen werden: von sozialen Plattformen und Netzwerken bis hin
zu Informations- und Unterhaltungsinhalten.

Mehr Informationen? Klick!

Und was ist mit dem Vorgänger?

nissan qashqai titelbild

Der Erfolg eines Modells ist niemals zufällig. Es gibt immer verschiedene Faktoren die stimmen müssen. Und wenn ich davon ausgehe, wie oben geschrieben, dass der neue Qashqai die Erfolgsgeschichte des alten Qashqai weiter führt, dann wäre es doch ganz gut zu wissen – wie der “alte Qashqai” so war.

Und manch einer will keinen Neuwagen kaufen, oder kann sich keinen neuen Qashqai leisten, sondern greift lieber zum Vorgänger. Gut gepflegte Gebrauchtwagen finden sich in den einschlägigen Automobil-Online-Börsen. Also?  Wie fährt sich der “alte Qashqai”?

Der 150 PS Diesel im Fahrbericht. 

Original http://mein-auto-blog.de/nissan-special-die-crossover-familie-95689/

Created Donnerstag, 21. August 2014 Tags Automobilblog News | Björn Habegger | crossover | Juke | Nissan | Qashqai | safety shield | spezial | Titelthemen | X-Trail Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
21 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Ralf Becker  

Jeremy Clarkson: Meets the Neighbours - Episode 03 (Germany)

Jeremy Clarkson: Meets the Neighbours - Episode 03 (Germany)

Jeremy Clarkson: Meets the Neighbours was a television series presented by Jeremy Clarkson and during the course of the series, he drives a 1960s Jaguar E-Type. Over the series, Clarkson visited five European countries to discover just how different their lifestyles are to those in Britain.

Jeremy arrives in Germany, where he receives humour lessons at a laughter clinic, introduces the locals to Blue Nun wine, enjoys the world's fastest taxi ride & a hotel that recreates the grimness of Eastern Bloc life.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Jeremy_Clarkson__Meets_the_Neighbours_-_Episode_03__Germany_.html

21 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Ralf Becker  

Richtung 2000 - Vorschau auf die Welt von morgen (ZDF 1972) 2/3

Richtung 2000 - Vorschau auf die Welt von morgen (ZDF 1972) 2/3

Eine sehr interessante Dokumentation vom ZDF aus dem Jahre 1972

Thema: Wie sieht das Leben im Jahr 2000 aus?

Ein Film von Arno Schmuckler und Peter Kerstan
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Richtung_2000_-_Vorschau_auf_die_Welt_von_morgen__ZDF_1972__2_3.html

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Webhosting by Speicherzentrum.de
 
21 Aug 2014
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Southern Wörthersee 2014 | StanceWorks

Southern Wörthersee 2014 | StanceWorks

As Unitronic, the official sponsor of Southern Wörthersee puts it, "Our inspiration for Southern Wörthersee is to bring together cars and fans of these beloved marques in a truly authentic European atmosphere."

What they have done is just that. Nestled gently in the Blue Ridge Mountains of Georgia, Helen sits dormant month after month awaiting the mass of Volkswagen, Audi, and enthusiasts of all preferences to settle upon it's land and unite in celebrating what is one of the most exciting and unique automotive events in the world.

Sit back, relax, and enjoy over 15 minutes of HD coverage presented to you exclusively by StanceWorks.com.

http://www.stanceworks.com/2014/08/southern-worthersee-2014-a-film-by-mike-koziel-for-stanceworks/

Filmed, Edited, and Colored by Mike Koziel
Instagram: @mkoziel
Facebook: facebook.com/mikekmedia
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Southern_W__rthersee_2014___StanceWorks.html

21 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Loch 2 ist zu

Gestern kam Post - das erste von 2 Scharnieren ist da!

Loch 2 ist zu

Also kann ich die Türen fast fertig bauen. Also Die Gegenplatten bauen, aber Pustekuchen. Platten habe ich gemacht, aber beim Bohren verreckte mir der Bohrer und im zweiten Loch brach der Gewindebohrer ab. Irgendwie hatte ich gestern Scheiße an den Fingern.

Aber ich hatte ja noch genug andere Aufgaben. Um an der Fahrerseite besser arbeiten zu können, schob ich erst einmal den EuroHotRod nach vorne. Freie Blick auf den Arsch.

EuroHotRod

Aber der kommt erst später dran. Ich habe wieder die Strebe, die die A-Säule des Käfers ersetzt eingeschweißt und das untere Ende abgetrennt. Außerdem wieder den Falz stückchenweise abgetrennt und verschweißt.

EuroHotRod

Dann ging es an das Verschwinden der Tankklappe. Loch geschnitten, Blech vorbereitet, reingebraten.

EuroHotRod

Das Käferrestblech hat sich dabei ganz schön verzogen. Von wegen, das war noch Blech - das ist mexikanisches Dünnblech. Hat zum gestrigen Abend gepasst. Scheiße an den Fingern - bzw. Schweißperle durch den Fingernagel gebrannt. Aua. Daheim habe ich als erstes zwei Paar Schweißerhandschuhe geordert, damit das nicht wieder passiert.

Ich hätte noch anfangen können, den Käferradkasten zu schließen, aber irgendwie war mir das bei dem Abend zu Joker. Immerhin habe ich noch die Fläche angepinselt, auf der das KLE Emblem sitzen wird.

EuroHotRod

Ich habe mich für Kupfer Hammerschlag entschieden - um die Farbe vom Armaturenbrett wieder aufzunehmen.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/loch-2-ist-zu?blog=16

21 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

100 Jahre Maserati (10), Maserati 200 SI, 1956-1799

Maserati 200 SI, 1956

Heute stellen wir vor: den 56er 200 SI, ein wunderbarer, kleiner Rennwagen.

1955 ersetzte Maserati die veralteten A6GCS/53 durch den 200 SI; SI steht für Sport Internazionale, ein damals übliches Reglement, das funktionierende Türen, ein Verdeck und Windschutzscheibe über die volle Breite verlangte. Als Antrieb kam ein 2-Liter-Vierzylinder aus Alu zum zum Einsatz, Doppel-Zündung, hemisphärische Brennräume, Trockensumpfschmierung, mindestens 180 PS stark. Die Fahrzeuge wurden zumeist von Fantuzzi eingekleidet und wogen etwa 660 Kilo, wohl etwa 30 Exemplare entstanden. Und sie waren schnell, richtig schnell, bei einem Rennen 1956 vernaschte Stirling Moss gleich vier Ferrari 500TR.
Auf den Bildern hier: Chassisnummer 2401, 2010 von Gooding & Company für knapp 2,5 Millionen Dollar versteigert...
Unsere kleine Serie der schönsten Maserati: hier ist die Übersicht, hier gibt es mehr wunderbare Maserati.

Maserati 200 SI, 1956

Original http://www.radical-mag.com/oldtimer/maserati-200-si_-1956-1799/seite_1-2

20 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

BMW E 2 8 | KINGSOFCRUISIN.com

BMW E 2 8 | KINGSOFCRUISIN.com

BMW E28 520i

Camera: Thomas Minde
Edit, Animation & Post: Motorgrafik
Music: Mikky Ekko - Disappear (Huglife Remix)

Filmed on cameras with huge lenses and other awesome stuff.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/BMW_E_2_8___KINGSOFCRUISIN_com.html

20 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Ralf Becker  

Ferrari Dino 308GT4

Ferrari Dino 308GT4

FBC's Ferrari Dino 308GT4

A film by Robbert Alblas
Music by Roel Bovenberg


FBC - Passion for Cars
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Ferrari_Dino_308GT4.html

 
20 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Eins von 2 Löchern geschlossen

Ich habe es probiert und geschafft. Ich habe gestern Nachmittag die Palette mit den Blechtafeln doch alleine aufs Dach vom Pirat gewuchtet. Hätte wirklich nicht viel schwerer sein dürfen, sonst hätte ich das nicht geschafft.

Transport

In der Werkstatthölle habe ich dann doch die Spannbänder der Palette noch auf dem Dach gelöst und die Platten einzeln abgeladen. Mein Rücken dankt es mir.

In der Werkstatthölle habe ich erst einmal mich weiter um die Tür gekümmert. Lack war trocken, also konnte ich das mit der Türhaut verkleben und vernieten.

Tür

Der Kotflügel für die Fahrerseite hatte ein Loch Und zwar ein ziemlich großes. Aber nicht gerostet, sondern für das Tankrohr.

Kotflügel

Das ist nicht das einige solche Loch - im Käfervorderwagen ist noch eine Tankklappe, die weg muss. Aber kümmern wir uns erst einmal um dieses Loch. Großzügig ausgeschnitten, weil der Kotflügel da zusätzlich eine Vertiefung hatte. Blech zurechtgeschnitten und zugebraten.

Kotflügel

Ich hatte sicherlich noch genug Blech aus Resten, die für das relativ kleine Loch gereicht hätten, aber ich wollte das neu gelieferte Blech ausprobieren, wie es sich verarbeiten lässt. Und es geht wunderbar. Schön steif, aber trotzdem noch formbar und man brennt nicht ständig Löcher beim Schweißen. So solle es sein.

Die Zierleistenlöcher habe ich auch geschlossen und natürlich den Radlauf noch komplett im 90° Winkel umgelegt.

Kotflügel

Von außen ist der Flügel so fertig. Der bleibt so. Der restliche blaue Lack ist stark patiniert, die blanken Stellen werden rosten. Passt so ins Konzept. Weniger ins Konzept passte, dass die Innenseite komplett flugrostig war. Ich habe das mit der Flex und Topfbürste rausgeschliffen und mit Brantho Korrux rausgestrichen.

Kotflügel

Hoffentlich kommen die Türscharniere bald, an denen hängt´s grad. Ohne Scharniere keine Türbefestigung, dann kann ich nicht die Position der B Säule festlegen, die Lücke nicht schließen, den Kotflügel nicht anbauen, das Heckblech nicht bauen... Und das nur wegen 2 kleinen Stücken Metall...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/eins-von-2-loechern-geschlossen?blog=16

20 Aug 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Unsinn, Loryc Electric 2013

Loryc Electric

Nein liebe Leser, dieser Artikel gehört nicht zu unserer Schwester www.radical-classics.com, denn es ist ein Elektroauto und: neu!

Loryc, dieser speziell anmutende Name gehört zu einer Automobilfirma auf Mallorca. Und das hat ein deutscher Inscheniör wohl etwas zu viel Sangria abbekommen. Und mal einen Oldtimer gezeichnet, der elektrisch angetrieben wird. Nutzwertanalyse, Käuferpotenzial und Marktchancen hat er einfach mal nicht beachtet und den den Loryc Speedster aufs Papier gebracht. Aber damit nicht genug, ab 2015 will er das Teil auch bauen, und zwar auf Mallorca. Die Marke, welche nur von 1920 bis 1925 auf Mallorca bestand hatte, soll also wiederbelebt werden. An Bord des Loryc Speedster Electric sollen nur feinste Materialien verbaut werden, dazu gibts LED-Lichttechnik, Servolenkung und eine Windschutzscheibe - schliesslich soll das Ding 80 km/h schnell sein. Und bis zu 130 Kilometer weit kommen. Allerdings gibt es bisher keine genauen Angaben zum Antrieb. Genausowenig zu den Preisen des Loryc, den es auch als Pick-up geben soll. Wir würden es dem Erfinder ja gönnen, dass ein Mobil etwas Erfolg hat. Aber daran glauben tun wir nicht.

Unsinn, Loryc Electric 2013

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/loryc-electric-2013/seite_1-2

Mehr lesen von : Bjoern Habegger

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24 Sep 2013

Björn Habegger

Meine Leidenschaft hat vier Räder - ich liebe gute Gespräche und nicht alltägliche Metaphern. Nach vielen verschiedenen Stationen im Berufsleben, darf ich heute nur noch das tun, was mir wirklich Spaß macht. Es ist denkbar, dass ich in beruflicher Hinsicht, schlicht der glücklichste Mensch der Welt bin. Autos, Kommunikation und Faszination - eigene Fotos, eigene Geschichten und eine eigene Webseite und vermutlich nennt man mich deswegen einen "Blogger".

social media philosophy - strategisches content marketing und unterhaltsame inhalte - und ich darf tun und lassen, was mir spaß macht - oh boy!

Website: http://mein-auto-blog.de

Created Dienstag, 24. September 2013 Created by Bjoern Habegger Categories Autoren
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21 Aug 2014

Nissan-Special: Die Crossover-Familie

Volles Programm: Crossover

Nissan Juke crossover spezial

Crossover und kompakte SUV. Jeder will sie.  Man macht bei Nissan also nichts verkehrt, wenn man die eigene Palette an Crossover und SUV überarbeitet. Neben dem Facelift des Juke, zu Beginn des Jahres, kam erst der neue Qashqai auf den Markt und nun der neue Nissan X-Trail. Während der Juke bei seinem extravaganten Stil blieb, sind Qashqai und X-Trail nicht nur deutlich weniger abgedreht im Design, sondern auch sehr ähnlich. Man sieht den beiden die gemeinsame Plattform an. Doch Nissan hat sich dabei auch etwas gedacht. Während der alte X-Trail ein wenig hemdsärmeliger im Design auftrat, bleibt der neue X-Trail weiterhin der, mit dem man auch gerne mal querfeldein fährt – was dank der Bodenfreiheit auch geht –  nähert sich dem Urbanen-Stil von Crossovern im allgemeinen jedoch an.

Der neue X-Trail übernimmt zudem die Rolle des Nissan Qashqai+2, den es nicht mehr gibt. Wer also im SUV zu siebt zum Auswärtsspiel unterwegs ist, der sitzt zukünftig im X-Trail.

Alle drei Modelle konnte ich bereits fahren. Den Juke kenne ich noch von seiner ersten Generation und auch der Qashqai war bereits zum Test. Der X-Trail war vor ein paar Wochen zu einem ersten Fahrbericht verfügbar. Im Blog findet sich der neue Qashqai im ersten Fahrbericht mit dem neuen Downsizing-Triebwerk 1.2 DIG-T. Ein 115 PS starker Turbo-Benziner, der für “Wenig-Fahrer” eine interessante Alternative im Crossover darstellt. Den SUV-typischen Diesel, als 1.6 dCi, war vor kurzem zum Test angetreten. Der Fahrbericht hierzu folgt in wenigen Tagen!

Was macht eigentlich die Faszination Crossover und Urban-SUV aus?

So fährt sich der neue Juke

nissan juke 2015

Der junge Wilde. Für Nissan ist der Juke ein Glücksgriff. Der kompakte Crossover bringt eine Eroberungsrate von 80% mit. Das bedeutet, viele Juke-Käufer sind zuvor keinen Nissan gefahren. Das außergewöhnliche Design des Juke ist Freude und Last zugleich. Man mag ihn sofort, oder man wird ihn nie mögen. | So fährt sich der neue Juke – Fahrbericht.

  • Startet bei: 15.450 €
  • Leistung: 94 bis 190 PS
  • Für 2 bis 4 Personen
  • Mit dem Facelift bekam der Juke die Chance auf hochwertiges Xenon-Licht. Zudem ist der neue 1.2 DIG-T Motor ein sparsamer, aber ausreichend kraftvoller Motor für den kompakten Crossover.
  • Der 190 PS-Motor gehört zu den durstigen Motoren in seiner Klasse. Der Fahrbericht hatte dies gezeigt. [zum ersten Nissan Juke Fahrbericht]. Ansonsten bleibt zu bedenken, der Juke bietet in Reihe zwei nur überschaubaren Platz.

So fährt sich der neue X-Trail

Nissan X-Trail 2015

Der Große mit dem Offroad-Gen. Er basiert auf der gleichen Bodengruppe wie der neue Qashqai und sieht diesem auch ähnlich. Doch Nissan hat die jüngste X-Trail Variante gegenüber dem Qashqai massiv wachsen lassen. So wird der neue X-Trail zum 2 in 1. Neben dem SUV-Geländegänger im Programm ist er auch der Ersatz für den Qashqai+2. | Hier geht es zum Fahrbericht.

  • Startet bei: 26.790 €
  • Leistung: 130 PS
  • Für 4 bis 7 Personen
  • Der X-Trail bleibt mit 21 cm Bodenfreiheit ein SUV mit dem man auch mal in das Gelände kann. Der große Kofferraum und die variable Sitzbank lassen den X-Trail zum “großen” Familienfreund werden.
  • Nissan bietet derzeit nur einen Motor für den X-Trail an. Das wird sich im kommenden Jahr ändern, bis dahin muss der 1.6 Liter Diesel für Vortrieb sorgen.

So fährt sich der neue Qashqai

nissan qashqai 2014

Der “Stadt-SUV” Crossover. Der Nissan Qashqai überzeugt seit Jahren die zufriedenen Käufer und hat der Marke einen satten Anteil am Markt der erfolgreichen Crossover und SUV gesichert. Der Qashqai will in der jüngsten Generation vor allem praktisch und sparsam sein, ohne deswegen sein Äußeres zu vernachlässigen.  | Hier lang zum Nissan Qashqai 1.2 DIG-T Fahrbericht.

  • Startet bei: 19.940 €
  • Leistung: 110 – 150 PS
  • Für 4 bis 5 Personen
  • Handlich, gut ausgestattet und mit den aktuellen Motoren auch sparsam im Verbrauch. Es gibt keinen Grund, wieso der neue Qashqai nicht ebenso erfolgreich werden sollte, wie sein Vorgänger.
  • Derzeit gibt es kaum Wahlmöglichkeiten was die Kombination von Allradantrieb, Getrieben und Motoren angeht. Hier muss Nissan dringend für mehr Auswahl sorgen!
  

Mehr zum Nissan Safety Shield

Nissan 08 Safety shield

Unter dem Begriff des Nissan Safety Shield fasst der Autobauer aus Japan drei Assistenzsysteme zusammen, die man bislang vor allem aus hochpreisigen Fahrzeugen kennt. Den Tot-Winkel-Assistenten, den Spurhalte-Assistenten, eine Verkehrsschild-Erkennung und einen Notbrems-Assistenten.

Neben dem Safety Shield gibt es zusätzlich einen Einpark-Assistenten im X-Trail und eine Müdigkeitserkennung.

Das Safety Shield bekommt man auch im Nissan Note! [klick]

NissanConnect & Around View Monitor

NissanConnect

In der neuesten Generation lässt sich das Navigations- und Infotainment-System NissanConnect
(optional ab Ausstattung Acenta) mit dem Smartphone des Fahrers verbinden und bringt
zahlreiche Internet-Funktionen ins Auto. Wo immer der neue X-Trail unterwegs ist: Die mobile
Welt des Internet ist nur einen Klick entfernt. Über den sieben Zoll großen Farb-Touchscreen
(über den sich auch die 360-Grad-Rundumsicht des Around View Monitors abrufen lässt)
können zahlreiche Apps aufgerufen werden: von sozialen Plattformen und Netzwerken bis hin
zu Informations- und Unterhaltungsinhalten.

Mehr Informationen? Klick!

Und was ist mit dem Vorgänger?

nissan qashqai titelbild

Der Erfolg eines Modells ist niemals zufällig. Es gibt immer verschiedene Faktoren die stimmen müssen. Und wenn ich davon ausgehe, wie oben geschrieben, dass der neue Qashqai die Erfolgsgeschichte des alten Qashqai weiter führt, dann wäre es doch ganz gut zu wissen – wie der “alte Qashqai” so war.

Und manch einer will keinen Neuwagen kaufen, oder kann sich keinen neuen Qashqai leisten, sondern greift lieber zum Vorgänger. Gut gepflegte Gebrauchtwagen finden sich in den einschlägigen Automobil-Online-Börsen. Also?  Wie fährt sich der “alte Qashqai”?

Der 150 PS Diesel im Fahrbericht. 

Original http://mein-auto-blog.de/nissan-special-die-crossover-familie-95689/

Created Donnerstag, 21. August 2014 Tags Automobilblog News | Björn Habegger | crossover | Juke | Nissan | Qashqai | safety shield | spezial | Titelthemen | X-Trail Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
19 Aug 2014
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Fahrbericht: Škoda Octavia vRS Combi

Sportlicher Alltag für Papas

Škoda Octavia Combi RS im Fahrbericht

Das mit dem Erwachsen werden ist so eine Sache. Plötzlich fährt man ein langweiliges Auto. Am Ende gar ein sinnvolles Auto. Und sobald der Nachwuchs vor der Tür steht, kommt der Pampers-Bomber auf den Parkplatz. Für manch Autofreund dürfte diese Zukunft so düster sein, wie die Erinnerung an die Abi-Party. Vorbei die Zeiten als man mit dem Golf GTI vor der Dorfdisco die Damen im paarungsfähigen Alter beeindruckt hat. Der nächste Ampelsprint zwischen Fastfood-Bude und 24h-Tankstelle? Alles nur eine verblassende Erinnerung, wie die Benzinpreise von damals. Da hat man noch in D-Mark bezahlt. Und ein Liter Superplus kostete nicht soviel wie die monatliche Mitgliedschaft im DVD-Verleih.

Die Zeiten ändern sich. Sie ändern Dich. Diese Veränderungen bringen aber auch Gutes mit. Zum Beispiel den neuen Octavia Combi als RS.

skoda octavia rs combi front

Der Tscheche mit den 220 PS und den 1.740 Liter Ladevolumen

Wer schon immer lieber vor der Disco parkte, als die Jahresmitgliedschaft im Schach-Verein zu verlängern, der wählt bei der Frage nach der Octavia RS-Motorisierung den 220 PS starken Benziner und interessiert sich nicht für die Wirtschaftlichkeit des 184 PS starken Diesels. Der aus dem Wolfsburger-Konzernregal bekannte GTI-Motor bringt die gute Laune zurück. Genau die richtige Motorisierung um sich täglich ein wenig Abstand zum Wickeltisch zu besorgen.

Und natürlich wählst Du den Handschalter. Du willst die Dinge ja selbst im Griff haben. Ja – das DSG ist im Alltag überlegen, in allen Disziplinen. Es lässt Dir die Wahl zwischen gemütlich bummelnd und hektisch durch die Zahnräder hüpfend. Aber früher gab es das auch nicht. Die manuelle 6-Gang Schaltung gibt Dir das Gefühl zurück, alles im Griff zu haben. Selbst zu bestimmen. Auf dem Weg um noch schnell eine Packung Pflegecremé aus der Drogerie zu holen? Sicher nicht selbst bestimmt diese Tour, da soll es wenigstens in der Schaltbox nach Deinen Wünschen gehen. Verständlich. 

Der zwei Liter Turbo-Benziner geht völlig undramatisch zu Werke. Bis 2.500 zieht er, nicht beeindruckend, aber nachhaltig, darüber hinaus fängt er dann Spaß zu machen. Wirklich fauchend und vom Ladedruck gepuscht erlebt man den Motor allerdings nicht. Fast als wollte er einem die GTI-Allüren nicht zugestehen. Leise flüstert er: “Mensch, wir fahren Combi”. Bis Du auf den Tacho schaust. Eigentlich bist Du immer zu flott unterwegs. Der TSI-Druck und der Combi, die spielen Hand in Hand. Das Fahrwerk ist trocken und straff abgestimmt. Natürlich kannst Du den Kinderwagen einladen, Kinder? Gerne auch zwei auf die Rücksitzbank. Aber wir haben hier die Sportschau angeschaltet. Das ist nicht die Sendung mit der Maus. Um die Mittellage reagiert der Octavia Combi RS ein wenig spitz. Da zucken schon mal die Köpfe im Rückspiegel.

skoda octavia combi rs laderaum

Wann sind wir endlich da?

Wer hinter dem Lenkrad sitzt, wird diese Frage nicht verstehen. Doch im Family-Modus unterwegs, kann diese Frage durchaus von der zweiten Reihe gestellt werden. Da hilft es ungemein zu wissen, wenn man will, dann verkürzt man die Zeitspanne bis zum Ziel. Einfach durch Druck auf das rechte Pedal. Der Octavia RS Combi sprintet als Benziner binnen 6.9 Sekunden auf 100 km/h und lässt sich auch nicht so leicht von der linken Spur vertreiben. Mit 248 km/h kommt der “ach so sinnvolle” Kombi ordentlich voran.

Neben den praktischen Details, wie den von hinten – aus dem Kofferraum – umklappbaren Rücksitzlehnen, der Kofferraumbeleuchtung die zugleich Taschenlampe ist und  den vielen Ablagen, erfüllt der Octavia Combi RS auch den Spieltrieb seines Fahrers.

Der Taster für die Fahrprofilwahl schaltet um zwischen Comfort und Sport und verändert mit der Hilfe eines Soundgenerators sogar den den Klang des Motors im Innenraum. Mit Mutti schön sanft und leise zu den Schwiegereltern? Die Kids mit mehr Sound und straffer Dämpferabstimmung zur Disco?  Und auf der Rückfahrt von der Disco kann Papa dann den sentimentalen Erinnerungen nachhängen, während er sich über das große Multimediasystem und die aufpreispflichtigen Canton-Soundanlage die Ohren frei pusten lässt.

Natürlich sind das alles nur “Vorschläge”. Natürlich kann man auch ganz erwachsen und zivilisiert den Alltag durchkreuzen. Der Octavia Combi RS macht das so zickenfrei, wie jeder andere Combi auch. Aber er hat eben auch eine andere Seite – eine sehr unterhaltsame Seite.

Fahrbericht: Škoda Octavia vRS CombiFahrbericht: Škoda Octavia vRS CombiFahrbericht: Škoda Octavia vRS Combi

Der Octavia RS aus einem pragmatischen Combi einen unterhaltsamen Halbstarken mit viel Fahrspaß werden lässt..
Das man den 220 PS Benziner mit 8 Liter fahren kann. Das gab es früher nicht.
BMW 3er Kombi, Mazda 6, Ford Focus Kombi ST

 

Fazit: Fahrspaß, Praktisch im Alltag und Clever?

Das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal und die lassen sich kombinieren. Der Octavia RS lässt sich handlich über Landstraßen wedeln, bleibt aber dennoch ein praktischer Begleiter für den großen Einkauf bei Ikea. Die cleveren Ideen, die man bei Škoda für jede Baureihe etabliert hat, setzt natürlich auch der Octavia RS im Alltag ein. Vom Eiskratzer im Tankdeckel bis hin zu den praktischen Mülltütenhalter in den Seitentüren. Im Combi RS will die Tschechische VW-Tochter alle Kompetenzen vereinen. Und das auf Wunsch 248 km/h schnell.

Der Octavia RS ist die ideale Zeitreise für Papas, die sich gerne an die wilde Zeit zurück erinnern. Seriös ja, aber … 

Wer es nicht so mit der eigenen Zeitreise hat, der greift zum Octavia Scout 4×4 - oder zum normalen Octavia 4×4…alles gute Autos!  Den Octavia Combi gibt es im übrigen auch mit Erdgas-Antrieb!

 

Technische Daten:Verbrauch und Emissionen:
Leistung: 220 PS
Kraft: 350 Nm
Beschleunigung 0-100 km/h: 6.9 Sek. 
Höchstgeschwindigkeit: 244 km/h 
Effizienzklasse: C 
Abgasnorm: EU 6
Normverbrauch komb.: 6.2l/100km
CO²-Emission kom.: 142 g/km
Daten lt. Hersteller.
Anmerkung: Der Testwagen wurde mir kostenfrei von Škoda Auto-Deutschland zur Verfügung gestellt. Der Test dauerte allerdings keine 14 Tage wie sonst üblich. Daher fehlen die selbst ermittelten Verbrauchswerte.

Original http://mein-auto-blog.de/fahrbericht-skoda-octavia-vrs-combi-52354/

19 Aug 2014

Neuer Škoda Fabia – Premiere in Paris

Škoda präsentiert vorab zwei Fotos zum neuen Fabia. Seine Weltpremiere wird der Polo-Mitbewerber auf dem Automobil-Salon in Paris erleben.

Der neue Škoda Fabia

Kurz unter vier Meter lang, wird der neue Fabia auf dem MQB-Baukasten von Konzernmutter VW aufgebaut. Das bedeutet: Moderne Motoren, modernes Infotainment, moderne Assistenzsysteme. Wer gedacht hatte, bei den Tschechen wäre alles in Richtung billig getrimmt, der wird positiv überrascht. Der neue Fabia wird, wie zuvor der neue Octavia, ein solides, ein modernes und fröhliches Auto werden. Ein Kleinwagen der dem Konzernbruder Polo mächtig auf die Pelle rückt.

Diät geglückt

Dank der modernen Basis-Architektur, soll der neue Fabia bis zu 100 kg leichter werden als sein Vorgänger. Gut für das Handling, gut für den Verbrauch.

3.1 Liter auf 100 Kilometer

Die moderne Architektur sorgt für sparsame Motoren. Der neue 1.4 Liter TDI wird in der Version als 75 PS-Diesel mit gerade einmal 3.1 Liter auf 100 Kilometer auskommen. Zusätzlich wird es den Diesel in einer 90 und 105 PS Version geben. Wer weniger fährt, konzentriert sich auf die Benziner. Darunter der moderne 1.2 Liter TSI mit 90 und 110 PS.

Um das Preisspektrum nach unten abzurunden, wird Škoda auch simple Motoren anbieten. Nicht aufgeladene Benziner mit 60 und 75 PS.

Mehr zum neuen Fabia, spätestens aus Paris.

Neuer Škoda Fabia – Premiere in ParisNeuer Škoda Fabia – Premiere in Paris

 

Original http://mein-auto-blog.de/neuer-skoda-fabia-premiere-in-paris-73260/

Created Dienstag, 19. August 2014 Tags Automobilblog News | Björn Habegger | fabia | neu | paris | skoda | Weltpremiere Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
18 Aug 2014

Forester XT (240PS) im Fahrbericht

Einen Boxermotor verwenden, weil das den Schwerpunkt senkt? Gleichzeitig die größte Bodenfreiheit (22 cm!) in der Klasse der Crossover und SUV-Kollegen? Klingt widersprüchlich, ist aber ein Sinnbild für die technische Leidenschaft eines Automobil-Herstellers, der scheinbar völlig ohne Marketing und Lifestyle-Department auskommt. Eine Wohltat für Autotechnik-Freunde.

Weil robuster einfach besser ist.

Im 240 PS starken Forester durch die Welt

Ja – der Innenraum wirkt als könnte man das harte und schwarze Plastik mit dem Dampfstrahler reinigen, aber das ist gut so. Es lenkt nicht ab. Es lässt dem Fahrer die Möglichkeit, die technische Extravaganz des Forester XT zu sortieren, zu verstehen. Unter der hohen Haube, jenseits der steil stehenden Scheibenrahmen, brummt ein Turbo-Vierzylinder im Boxerformat vor sich hin. Die stärkste Variante, den 240 PS-Turbo, verkuppelt SUBARU ausschließlich mit einem stufenlosen Getriebe. Eine Getriebevariante die kaum Verwendung findet und -eigentlich- auch zu Recht ausgestorben scheint. Die Kraft des Boxers landet nach der “Lineartronic” an einem echten Allradantrieb. Keine verkrüppelte Hang-On Lösung. Zentraldifferential und eine elektrische Drehmomentverteilung sorgen für eine zuverlässige Verteilung der Kraft.

Wer sich vom hochbeinigen Forester über Land schaukeln lässt, treibt Boxermotor und stufenlose Automatik zum Perfektions-Patt aus Drehmomentwoge und beruhigend niedriger Drehzahl an. Faszinierend wie weit die Entwicklung des CVT-Getriebes getrieben wurde. Der Forester XT  drückt mit 350 Nm in die Schaltbox und diese versteht es tatsächlich, den Alltag immer mit der geringstmöglichen Drehzahl zu garnieren. Stufenlos bedeutet dann auch: Rucklos. Da unterbricht nichts den Vorwärtsdrang, gediegen schiebt der Boxermotor durch das variable Übersetzungsverhältnis.

Die Basics:

  • 2 Wochen im Test
  • 1.661 Testkilometer 
  • Basispreis: 43.000 €
  • Testwagenpreis: 43.560 €

Der Testverbrauch:

 

Aufjaulen der Drehzahl? Nur wer stumpf das Pedal in Richtung Asphalt drückt. Animierend wirkt  die Sport und Sport-Sharp Stellung des SUBARU Intelligent Drive. Wo andere den Tempomat-Taster unterbringen, überlässt SUBARU den XT-Fahrern das Gamepad für eine angeschärften Motor- und Getriebesteuerung. Mehr Druck gleich mehr Agilität. Im “sport-sharp” simuliert das stufenlose Getriebe zudem -schiebt man den Schalthebel in die manuelle Gasse- 8 anstelle von sonst nur 6/7 virtuellen Gängen und bringt sogar Schaltrucke mit ein. Schaltrucke und Schaltstufen lassen sich dann auch per Schaltpedal steuern. Wer es mag. Auf der Autobahn kann es helfen die Drehzahl zu halten, vor allem wenn man zügig unterwegs ist. Ansonsten ist die CVT so gut abgestimmt, da kann man durchaus dem Automaten die Arbeit überlassen. Das ich so etwas mal über eine stufenlose Automatik schreibe, hätte ich auch nicht erwartet.

Forester XT (240PS) im Fahrbericht

Förster-Mobil

Interessant wird es jedoch, wenn man den Forester von der Landstraße abbiegen lässt. Das man die SUBARU oft im Wald sieht, hat einen guten Grund. Der permanente Allradantrieb ist ein echter, ein wirkungsvoller Allradantrieb. Die Kraft wird über ein, perfekt symmetrisch aufgebautes Antriebslayout, permanent an alle vier Räder verteilt und reagiert dank cleverer Regel-Elektronik schnell und flexibel. Der Forester lässt sich mit Wonne durch Wasserdurchfahrten jagen, bei denen andere Lifestyle-SUV vor lauter Schreck ihr Make-Up verlieren würden. Doch der Forester XT enthält sich einem nutzlosen Make-Up, hier folgt die Form der Funktion. Er ist ein Arbeiter, ein Kletterfreund, ein echter Naturbursche und auch ein jovialer Trink-Kumpane.

Forester XT (240PS) im Fahrbericht

Durst, hat er

Bei 240 PS aus einem Turbo-Benziner, mit der Aerodynamik eines in Eiche rustikal ausgeführten Wohnschrankes bleibt der Durst nicht lange unterdrückt. Man kann mit 7.3 Liter auf 100 Kilometer auskommen, dann darf man vom lüsternen Drehmoment des Boxers nicht nippen. Da hält man sich besser von allen Drehzahlen jenseits der 2.000 U/min fern und rollt mit dem Wind. In der Ökorunde hatte mich jedoch der Ehrgeiz gepackt – für den Alltag sind gute 9.3 Liter zu kalkulieren.

Im weltfremden NEFZ-Drittelmix gibt SUBARU einen Normverbrauch von 8.5 Liter auf 100 Kilometer an. Das immer zu treffen, dürfte schwer werden.

Wer sich jedoch an den 240 PS des Turbos fröhlich tut, den Forester XT auf die Jagd nach Diesel-SUV auf die Linke Spur der Autobahn stellt und dabei dem nachfolgenden Verkehr den Windschatten ihres Lebens spendiert – der erlebt nicht nur wie unfassbar stabil der Hochsitz über die Autobahn zu jagen ist, sondern auch Verbrauchswerte aus einer längst verloren geglaubten Welt. Vor-Ölkrisenfähige 16 Liter im Q5/X3/GLK-Jagdmodus? Kein Problem!

Der Forester XT unterwirft sich auf schnellen Autobahnkurven der Schwerkraft wie die Costa Concordia ihrem Kapitän Schettino, jedoch ohne Schiffbruch zu erleiden und mit einem soliden Gefühl von: “Das geht hier alles gut.”

Trotz großer Bodenfreiheit, komfortabler Dämpferabstimmung und breiten Geländereifen, spurtet der XT gerne auch flott über lange Strecken. An die Seitenneigung gewöhnt man sich. Der Rest ist purer Spaß. Der Kick des Turbo-Benziners muss an der Tankstelle bezahlt werden, kann jedoch süchtig machen.

Forester XT (240PS) im Fahrbericht

Auf der Jagd

Auch wenn der Forester XT der Liebling der Förster ist, auch Familien werden glücklich. Die nüchterne Grundform, die steilen Scheiben, das praktische Kombiheck. Der Forester bietet ordentlich Platz. Fünf Mitfahrer und deren Urlaubsgepäck? Kein Thema. Auf nur 4.60 Meter bringt der Forester XT eine Menge praktische Tugenden mit. Der 505 Liter große Kofferraum lässt sich auf 1.547 Liter erweitern und wer die Anhänger-Kupplung nutzt, der kann bis zu 2 Tonnen an den Haken nehmen.

Fazit:

Ein pragmatischeres Automobil für 99% aller Situationen im Alltag, habe ich nicht erlebt. SUBARU ist der letzte Automobil-Hersteller bei dem man sich als Auto-Tester wirklich zum “Auto testen” animiert fühlt. Marketing-Sprüche? So genanntens Premium-ChiChi? Alles Bullshit. Ein SUBARU wird aus grundsoliden Ideen, aus dem Anspruch einen Sinn, einen Zweck, eine Funktion zu erfüllen gebaut. Das gefällt. Ist aber nichts für Menschen die einen SUV auch mit Frontantrieb fahren würden.

 

Der Fahrzeugschein:
Hersteller:Subaru
Typ:Forester 2.0 XT Platinum
Klasse:SUV
Motor:B4
Getriebe:CVT
Antrieb:Allrad permanent
Hubraum:1.998 ccm
Leistung / Leistung (E-Motor):240 PS / -
Drehmoment: / Drehmoment (E-Motor):350 Nm / -
Gewicht Fahrfertig:1.636 kg
Von 0 auf 100:7.5 s
Höchstgeschw.:221 km/h
Verbrauch (NEFZ):8.5 Liter
CO2-Ausstoß (NEFZ):197 g/km
Emissionsklasse:EU 5
Effizienzklasse:E
cW-Wert:0.33
Kommentar:-

 

Hinweis: Die Fotos stammen von der Fahrveranstaltung zur Deutschland-Premiere des SUBARU Forester. Ich hätte gerne eigene vom Testwagen gemacht, aber leider kam ein Parkplatz-Rempler (Fahrerflucht) dazwischen. Daher - mitten im August, die Fotos mit Schnee ;)

 

Original http://mein-auto-blog.de/forester-xt-240ps-im-fahrbericht-36999/

16 Aug 2014

Fahrbericht: Mercedes-Benz S400 Hybrid

Elektrisch los surren. Das geht. Vorsichtig und mit gedämpften Elan. Aber es geht. Weil eine S-Klasse aber an sich schon ein sehr leises Auto ist, ist der Verzicht auf den Einsatz des Benziners im S400 Hybrid irgendwie nicht ganz so faszinierend wie in anderen Hybrid-Automobilen. Das ist dann einfach die Last eines bereits mehr als komfortablen Autos. Da wird es schon schwierig die Vorteile des fast lautlosen E-Motors und die Abwesenheit von Vibrationen zu feiern. Eine normale S-Klasse, gerade als S500, ist kaum lauter, vibriert kaum mehr – als dieser S400 – den man mit sanften Zehenspiel von der Ampel wegfahren lässt.

Der Vorteil des Hybrids muss sich also woanders verstecken.

Im besten Auto, zu einem besseren Menschen?

Mercedes-Benz S400 Hybrid. Das beste ist nicht gut genug.

Kaum vorstellbar, aber die technisch doch eher komplexe Hybrid-Version der S-Klasse ist in der Preisliste der Stuttgarter Oberklasse, derzeit der günstigste Benziner. Dabei bringt er nicht nur den 3.5 Liter V6-Benziner und die 7-Gang Automatik mit, sondern auch einen schmalen, Scheibenförmigen Elektromotor mit 20 kW, der seine Heimat zwischen Benziner-V6 und Automatikgetriebe gefunden hat. Neben der Funktion als Elektromotor übernimmt diese Dynamo-Scheibe zudem die Arbeit des Anlassers und der Lichtmaschine.

Nun sind die 20 kW zwar in der Lage den Wagen elektrisch anzutreiben, aber nur wenn der Fahrer mit viel Sensibilität am Gas hantiert und von überschaubarer Wegstrecke. In der Stadt von der Ampel weg, geht es kurz elektrisch, dann schaltet sich der Benziner dazu. Was die S-Klasse dafür gut kann, ist das “segeln”. Vom Gas gehen, der Benziner schaltet sich aus, das Getriebe in den Leerlauf – die S-Klasse segelt dahin. Wer nun mit viel Gefühl am Gaspedal spielt, der hält für einige Zeit die Geschwindigkeit nur per E-Antrieb. Der Vorteil in der Geräuschentwicklung ist dabei allerdings, wie eingangs erwähnt, überschaubar. Die S-Klasse an sich ist einfach schon derart leise, derart gedämpft, derart komfortable, der Verzicht auf den 306 PS starken V6-Benziner bringt nicht wirklich ein Komfortplus.

Die Basics:

  • 2 Wochen im Test
  • 2.822 Testkilometer 
  • Basispreis: 86.334,50 €
  • Testwagenpreis: 125.061 €

Der Testverbrauch:

S400 Hybrid Fahrbericht

Kein Plus – eher ein Minus

Der Verbrauch. In Summe stehen 333 PS an Leistung zur Verfügung. Die S-Klasse gilt derzeit als das komfortabelste Fahrzeug in ihrer Klasse. Sie verwöhnt die Insassen mit einer Hot-Stone-Massage (optional), klingt im Innenraum auf Wunsch wie ein Opernsaal oder ein Rock-Konzert in der ersten Reihe (Burmester-Anlage), schottet einen vom widrigen Alltag ab (Doppelverglasung), läuft bei Tempo 250 km/h in den elektronischen Begrenzer und spurtet binnen 6.8 Sekunden auf Tempo 100 und dennoch – im Alltag sind knappe 9 Liter auf 100 Kilometer machbar, ohne sich deswegen kasteit zu fühlen. Wer es darauf ankommen lässt und sich vom grünen Energiefluss im Display animiert fühlt, der schafft eine niedrige 7, eine hohe 6. Und hier sprechen wir über Liter Benzin je 100 Kilometer. Eine Sache die man vor einigen Jahren für unmöglich gehalten hätte. Es ist nicht lange her, da hatte eine über 300 PS starke S-Klasse gute 15 Liter auf 100 Kilometer verschlungen, ohne dass deswegen irgendwer mit den Augen gerollt hätte. Das war eben so. Leistung, Luxus, Lust – das kostet.

Das kann auch der S400 Hybrid noch immer. Wer die S-Klasse so bewegt, wie es in den Stammbaum des großen Stuttgarters geschrieben wurde – also mit Tempomat 200 über eine lange Distanz – der bläst auch schnell mal 16 Liter (auf 100 km) durch die sechs Brennräume und verändert dabei deren Aggregatzustand von flüssig in gasförmig. Nun mag man geneigt sein zu sagen: Was bringt denn der Hybrid-Antrieb bei dieser Hatz?

Fahrbericht: Mercedes-Benz S400 HybridFahrbericht: Mercedes-Benz S400 HybridKraftfluss sichtbar gemacht.

Nix. Bis sehr wenig.

Der E-Motor arbeitet im Schubbetrieb als Generator, einem Fahrrad-Dynamo nicht unähnlich und wer nicht segelt, sondern leicht das Bremspedal antippt, der lässt den Generator zum Kraftwerk werden. So sammelt die S-Klasse überflüssige Kraft ein, wandelt die nicht mehr gebrauchte Bewegungsenergie in Strom und speichert diese in ihrem Lithium-Ionen Akku. Diese Lithium-Ionen Akkus sind von Haus aus eher leicht, in der S-Klasse S400 Hybrid aber auch nicht allzu groß. Damit wären wir wieder beim Start. Weil der Akku nicht besonders groß ist – hält der Vorrat an elektrischer Energie nie lange an. Dafür bringt der E-Motor ab der ersten Rotation, feine und nützliche 250 Nm Drehmoment mit. Das hilft dem frei saugenden, der V6 in der S-Klasse ist nämlich der “alte” 3.5 Liter Sauger, ein wenig über sein überschaubares Drehmoment-Angebot hinweg. Mercedes nennt es boosten und das ist was der E-Motor gut kann. Er unterstützt den Benziner beim beschleunigen. Und er sammelt überflüssigen Schwung wieder ein.

Fahrbericht: Mercedes-Benz S400 Hybrid510 Liter Kofferraumvolumen (VDA)Fahrbericht: Mercedes-Benz S400 Hybrid

Alltags-Situationen

Kurz rein elektrisch aus der Parklücke, dann springt der Benziner an, zieht am S400 und gemeinsam drücken E-Motor und Benziner die S-Klasse in den Berufsverkehr hinaus. Das klappt erst einmal sehr gut. Wer sich aber konzentriert, wer anfängt sich von der möglichen Sparsamkeit des dicken Dings challengen zu lassen, der bemerkt die holprigen Übergänge zwischen E-Motor, Benziner und deren unterschiedlichen Strategien bei der Zusammenarbeit. Andere können das deutlich besser. (Kurzer Blick nach Japan..)

Rein in die Ortschaft, leicht auf der Bremse. Das Gefühl auf dem Bremspedal ist gut – der Unterschied zwischen der ersten Rekuperation des e-Motors und dem anpacken der Bremsklötze an die Scheibe ist fein abgestimmt. Da wirkt nichts künstlich. Die klassische Ortsdurchfahrt schafft die S-Klasse im rein elektrischen Betrieb. Und das fasziniert schon. Aber nicht wegen der Ruhe, sondern eher, weil es eben möglich ist.

Auf der Autobahn fängt der V6 dann an und macht sich bemerkbar, zumindest dann, wenn der Wunsch nach “ordentlich Schub” geäußert wird. Wer das Gaspedal durch den hochflorigen Teppich wanzt, der erlebt einen zornig drehenden V6-Saugmotor. Das ist hart an der Grenze zum Verlust der Contenance. So richtig melodisch wirkt er nicht und ohne Turbohilfe fehlt im auch der Schub. Das soll ja die Elektroscheibe richten. Bei Tempo 140 zum Sprint ansetzen ist da jedoch nicht mehr im Lastenheft vermerkt gewesen.

Der Hybrid-Schriftzug am Heck des Testwagens nimmt einem ein wenig die Last des Luxus ein wenig ab. Große Autos. Spritschlucker. Böse Menschen. Diese Gleichung gibt es ja doch immer mal wieder. Und natürlich schwirrt dieser Gedanke im Hinterkopf – der Hybrid hilft die Last zu minimieren. Sollen es die anderen ruhig sehen. Ja – diese S-Klasse kostet in der Serie zwar gute 86.000 € und so als Testwagen, mit der entsprechenden Ausstattung dann schon eher 125.000 € – aber hey, ich übe mich in Zurückhaltung. “Kleiner” V6 und e-Motor, anstelle von V12-Bi-Turbo und Maximum-Attack.

Fahrbericht: Mercedes-Benz S400 Hybrid

Der Drehzahlmesser mit “Charge”-Bereich. Darin sichtbar: Wie stark der S400 Hybrid rekuperiert.

Komfort-Wumms

Was der Antriebsstrang bei mir nicht so richtig geschafft hat, übernahm der Fahrkomfort, der Sitzkomfort, dieses allgemeine Level des Wohlsein an Board der neuen S-Klasse. Es gibt derzeit kein Auto mit besseren Sitzen. Es gibt kein Auto mit einem besseren Langstreckenkomfort – mal eben 1.000 km am Stück abreißen? Eine Wohltat. Sitzmassage an, Sitzklima an, die Soundanlage (auch ohne Burmester schon eine Wucht) an und ab geht der Wohlfühl-Express.

s-klasse Hybrid gefahren

Fazit:

Das “beste Auto der Welt” ist beim Thema Hybridantrieb, derzeit, nicht die beste Wahl. Der Test über knapp 3.000 km war nicht völlig überzeugend. Zu oft spürte man den Wechsel der Antriebsform, zu unharmonisch der Übergang zwischen E-Motor, Benziner, zwischen Boosting und Rekuperation. Man wird auch nicht zu einem “besseren Menschen” nur weil man einen Hybriden gekauft hat. Gleichwohl erzieht der S400 seinen Fahrer zu einer effizienten Gangart.

Sobald es um die klassischen Qualitäten der S-Klasse geht, wie Sitzkomfort, Fahrkomfort und das Talent für die große – ich meine wirklich große – Reise, dann punktet auch der S400 Hybrid. Das hat er allerdings nicht seinem Antriebsstrang zu verdanken. Denn das sind Fähigkeiten die jede S-Klasse mitbringt.

 

In einigen Tagen wird Mercedes-Benz der Presse die Möglichkeit geben, den neuen Plugin-Hybrid S500 zu fahren. Im Gegensatz zum S400 Hybrid bekam der S500 Plugin nicht nur den V6-Motor mit Turboaufladung. Sondern auch ein größeres Batteriepaket. Damit ist dann, dank Ladung zu Hause an der Steckdose, eine Reichweite von bis zu 35 Kilometer rein elektrisch möglich. Zudem sollen bis Tempo 140 km/h die Zündkerzen schweigen. Damit das geht, erstarkte der Elektromotor auf 85 kW. Bestellen kann man diesen großen Hybriden bereits. Sein Basispreis? Mit 108.944,50 € bereits über der magischen 100.000 € Hürde.
Einen Hybriden kauft man, weil man sparen will. Allerdings ist es mit dem kleinen e-Motor und der überschaubaren Batterieleistung gar nicht so leicht, wirklich sparsam zu sein. Wer zudem mehr als nur Stadtverkehr fährt, der wird vermutlich mit dem S350 BlueTEC Diesel glücklicher werden. Hier stehen stolze 620 Nm zur Verfügung und der NEFZ-Normverbrauch fällt sogar unter die 6 Liter (je 100 km) Marke. Der S350 BlueTEC ist  knapp 6.000 € günstiger als der S400 Hybrid.
Mild-Hybrid, Voll-Hybrid, Plugin-Hybrid? Toyota hat für den Prius vor einigen Jahren die Begrifflichkeit: “Voll-Hybrid” geprägt. Damit war gemeint, dass ein solches Fahrzeug rein elektrisch anfahren kann. Die anderen Hersteller haben es tapfer übernommen und sobald ein Hybrid nicht elektrisch anfahren konnte, war er ein Mild-Hybrid. Plugin-Hybriden sind den “Voll-Hybriden” sehr ähnlich. Dank größerer Batterien und der Möglichkeit zur Ladung per Stecker (plugin), schaffen diese Voll-Hybriden jedoch weitere Wegstrecken im rein elektrischen Modus. Der S400 Hybrid ist ein “Voll-Hybrid” und der S500 Hybrid wird der “Plugin-Hybrid” werden. Einen “Mild-Hybrid” gibt es im S-Klasse-Programm nicht.

 

 

Der Fahrzeugschein:
Hersteller:Mercedes
Typ:S 400 Hybrid
Klasse:Oberklasse
Motor:V6
Getriebe:7G-Tronic Plus
Antrieb:Heck
Hubraum:3.498 ccm
Leistung / Leistung (E-Motor):306 PS (225 kW) / 27 PS
Drehmoment: / Drehmoment (E-Motor):370 Nm / 250 Nm
Gewicht Fahrfertig:1.925 kg
Von 0 auf 100:6,8 s
Höchstgeschw.:250 km/h
Verbrauch (NEFZ):6,3 Liter
CO2-Ausstoß (NEFZ):147 g/km
Emissionsklasse:EU 6
Effizienzklasse:A
cW-Wert:0.26
Kommentar:-

Original http://mein-auto-blog.de/fahrbericht-mercedes-benz-s400-hybrid-w222/

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13 Aug 2014

Feuer und Flamme für LED – Der neue Ford Mondeo

Wer in der Nacht Auto fahren will, der braucht Licht. Als vor 111 Jahren die Geschwindigkeiten der Automobile noch nicht so hoch war, da reichte ein Karbid-Scheinwerfer. Das Ford Model A hatte solch eine Lichttechnik – wobei Lichttechnik ein wenig hoch trabend klingt. Das was damals aus diesen “Leuchten” kam, taugte kaum mehr, als einen Schatten in die dunkle Nacht zu malen.

Karbidlampe

Das verbrennende Acetylen-Gas einer Karbid-Lampe erzeugte viel Ruß. Unter Tage, beim Bergbau, wo diese Technik lange verwendet wurde, war das vermutlich nicht allzu wichtig. Am Automobil sorgte der Wartungsaufwand, der Ruß und auch die Empfindliche Handhabung schnell für eine Ablösung. Zudem wurden die Autos immer schneller. Das Ford Model A war noch mit gemütlichen 35 km/h – da war das flackernde Licht der Karbid-Lampe eine Hilfe. Doch bald schon musste etwas helleres her!

Licht durch Strom

Bereits 1915 beim Ford Modell T montierte Henry Ford eine Scheinwerfer-Beleuchtung die einen Glühwedel durch elektrische Spannung zum leuchten brachte. Mehr Licht, mehr Sicht – waren das Ergebnis.

In den folgenden Jahren entwickelten die Hersteller die Beleuchtung der Fahrzeuge weiter. Bessere Reflektoren, effizientere Leuchtmittel und wie 1929 das “junge” Modell A dann auch zwei Glühbirnen in einem Scheinwerfer.

Erst während der 1940er Jahre gab es die Trennung der Scheinwerfer-Technik für die unterschiedlichen Einsatzzwecke. So schuf man ein Licht für den nahen Verkehr und eines, für die Weitsicht. Das Fern- und Abblendlicht war geboren.

1962 entwickelte der  US-Forscher Holonyak die erste LED. Doch erst einmal waren es nur rote LED. Und die kamen auch nicht an Fahrzeugen zum Einsatz, sondern in der Industriefertigung. Wer erinnert sich nicht an die kleinen roten LEDs am Fernseher? Da findet man die Ur-Enkel dieser ersten LED noch heute.

Für das Automobil waren die LED da noch ferne Zukunftsmusik. Erst einmal kam die Halogentechnik zum Einsatz. Die auch heute oft noch verwendete H4-Birne wurde 1966 auf den Markt gebracht. Philips erfand diese Zweifaden-Lampe, mit der Abblendlicht und Fernlicht in einem Scheinwerfer kombiniert werden konnten.

Die LEDs kommen

Seit 2008 sind LED als Lichtquellen an Rückleuchten zugelassen. An der Front der Fahrzeuge hatten sich Xenon-Scheinwerfer durchgesetzt und scheinen heute noch in vielen Top-Modellen. Helles, fast Tageslicht ähnliches Licht wird durch die Xenon-Scheinwerfer produziert.

Doch nun macht sich die LED-Technik daran, die Xenon-Scheinwerfer zu verdrängen. Noch effizienter, noch heller, noch intelligenter.

Die neue LED-Technik verspricht neue Scheinwerfer-Formen, die Designer der Automobil-Industrie fahren darauf ab und nutzen die neuen Freiheiten bei der Gestaltung. Eine LED ist deutlich kleiner als die bisherigen Leuchtmittel. Zudem braucht eine LED bei gleicher Lichtleistung deutlich weniger Strom, man mag es kaum glauben – aber auch das spart Treibstoff.

Mondeo mit LED-Technik

Der neue Ford Mondeo wird der erste FORD mit LED-Lichttechnik sein.  Vor ein paar Tagen hat Ford die Bestellfreigabe für das neue Modell gegeben und jetzt wurde bekannt, der neue Mondeo erhält als erster Ford in Europa die neue clevere Lichttechnik!

Das Abblend-, Fern-, Tagfahr- und Blinklicht der “Ford Dynamic LED”-Scheinwerfer wird komplett von lichtemittierenden Dioden (LEDs) übernommen. Diese LED-Module sorgen für eine hochpräzise Lichtverteilung und erzeugen ein helles, natürliches Licht. 

Zudem ist das “Ford Dynamic LED”-Scheinwerfersystem des neuen Mondeo adaptiv, das heißt: es passt sich dem Straßenverlauf an. Bei Lenkradeinschlag oder Betätigung des Blinkers folgen die Lichtkegel der Scheinwerfer automatisch Kurven beziehungsweise Kreuzungen und sorgen somit für eine bessere Sicht und für mehr Sicherheit bei Nachtfahrten. Außerdem bietet das Scheinwerfersystem eine automatische Anpassung der Lichtverteilung und der Leuchtweite: Die “Ford Dynamic LED”-Scheinwerfer des neuen Ford Mondeo verändern ihre Lichtverteilung und die Leuchtweite automatisch in Abhängigkeit von
der Geschwindigkeit. Bei höherer Geschwindigkeit, wie zum Beispiel auf der Autobahn, leuchten die Scheinwerfer für eine optimale Fernsicht weit nach vorne, während sie bei geringerem Tempo, zum
Beispiel in einer Spielstraße, die Straßenränder mit ausleuchten und damit für ein eher breites Sichtfeld sorgen. Damit entfällt das Umschalten von Abblend- auf Fernlicht.

Der neue FORD Mondeo wird zum Ende des Jahres 2014 in Deutschland erhältlich sein. Und dann völlig frei von rußenden Karbid-Lampen sein ;) 

 

 

 

 

 

 

Original http://mein-auto-blog.de/feuer-und-flamme-fuer-led-der-neue-ford-mondeo-22212/

Created Mittwoch, 13. August 2014 Tags Automobilblog News | Björn Habegger | ford | karbid | LED | Lichttechnik | mondeo Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
11 Aug 2014

Erwachsen geworden: Der Škoda Yeti im Fahrbericht

Seit ich mich das erste Mal mit ihm beschäftigt habe, ist viel Zeit vergangen. 2012 waren eine Gruppe von Journalisten und eine Handvoll Yeti zwischen der Namib-Wüste und dem Mount Etjo unterwegs. Es war ein besonderes Erlebnis. Der Yeti zeigte sich von seiner Sonnengebräunten Seite und mich überzeugte er.

Du bist erwachsen geworden, mein Freund.

Als wir uns das letzte mal trafen, hattest Du noch putzige, runde Augen unterhalb Deiner Hauptscheinwerfer. Du sahst ein wenig drollig aus, hast den Beschützer-Instinkt in mir wecken wollen. Dabei warst Du es doch am Ende, der mich sicher und vor allem mit viel Spaß durch die Weiten Namibias gebracht hast. Verkehrte Welt. Heute schaust Du erwachsener aus. “Die bei Škoda” waren wohl der Meinung, 5 Jahre nach deiner Geburt, dürftest Du nun ein wenig ernster in die Welt der Kompakt-SUVs schauen. Nun denn. Ich habe mich auf das Wiedersehen mit Dir gefreut! 

Fahrbericht: Škoda Yeti TDI 4×4

Echt praktisch!

Irgendwann, während der Testfahrten im Yeti habe ich dieses Foto auf instagram eingestellt:

Und wichtig ist eigentlich nur der Titel dazu: “Vermutlich das  praktischste Auto der Welt.

Die Basics:

  • 2 Wochen im Test
  • 1.900 Testkilometer 
  • Basispreis: 18.990 €
  • Testwagenpreis: 36.120 €

Testverbrauch:

 

Aber wie komme ich darauf? Was macht ein Auto praktisch? Im Falle des Yeti sind es 5 Punkte gewesen, die mir schlicht so positiv auffielen, dass ich hinterher überzeugt war: Hier fährst Du gerade im vermutlich praktischsten Auto der Welt.

Erwachsen geworden: Der Škoda Yeti im FahrberichtErwachsen geworden: Der Škoda Yeti im FahrberichtErwachsen geworden: Der Škoda Yeti im Fahrbericht

1.) Innere Größe

Da gibt es keine nutzlosen Überhänge. Der Yeti ist mit seinen 4.22 Metern noch nicht zu groß um in der Stadt bei der Jagd nach den Parklücken den Kürzeren zu ziehen. Aber er ist auch nicht so klein, als das nicht fünf Erwachsene für eine längere Tour Platz nehmen können.

Im Kofferraum gibt es “clevere Details” – wie man es von einem Škoda erwartet – der Raum reicht aus um den Getränke-Vorrat einer Fußball-Mannschaft einzukaufen oder zu viert in den Urlaub zu fahren. Alles kein Problem. Ganz nebenbei hat es ausgereicht um zwei Blogger durch Namibia zu karren – inklusive der notwendigen Kühlbox im XXL-Format!

Für die Zahlenfreaks: Der Yeti ist 4.22 Meter lang, 1.79 Meter breit und knapp 1.70 Meter hoch. Der Kofferraum verträgt zwischen 310 und 1.760 Liter Ladevolumen. Dabei kommt es darauf an, wie man die Rücksitzbank einstellt und ob man ein Reserverad mitführt, oder ohne Reserverad noch einen kleinen Extra-Platz unter dem eigentlichen Laderaumboden zur Verfügung hat.

In der ersten Reihe sitzt man als Fahrer aufrecht und relativ hoch. Aber das wird ja gewünscht. Das gesamte Armaturenbrett wirkt aufgeräumt und unverspielt. Es gibt eine bequeme Arm-Ablage die man zudem verstellen kann und genug Ablagemöglichkeiten.

Erwachsen geworden: Der Škoda Yeti im FahrberichtNebelscheinwerfer und Abbiegelicht in einem.140 PS 320 Nm. Der 2.0 TDI.

2.) Fahrspaß vs. Verbrauch

103 kW sollten es schon sein. Zusammen mit dem 6-gängigen Doppelkupplungsgetriebe bekommt man einen feinen Antriebsstrang für den Alltag. Das soll nicht bedeuten, die anderen Motoren würden nichts taugen – die Bandbreite fängt beim kleinen 1.2 Liter Turbo-Vierzylinder an und geht hoch bis zum 170 PS Diesel – aber der zwei Liter Diesel schafft einen schönen Spagat zwischen Kraft und Effizienz. Mit den 140 PS und 320 Nm lässt es sich gechillt über die Autobahn cruisen, flott von der Ampel starten oder eben und sowas sollte so ein “praktisches” Auto ja können, auch Anhänger durch die Landschaft ziehen und das bis zu 1.8 Tonnen. Immerhin! Das DSG bleibt dabei unauffällig und tut, was es am besten kann: Verschliffen die Gänge wechseln.

Im Test hat sich der Yeti zwischen 5.5 und 8.1 Liter genommen. Je nachdem wie schwer der Fuß war und was gerade anstand. Mal schnell mit knapp 200 (187) km/h über die Autobahn? Kein Problem. Die 5.5 waren auf der Öko-Runde und sind deutlich unterhalb des NEFZ-Verbrauches. Das schafft nicht jedes Auto im Test!

Skoda Yeti im Fahrbericht

3.) Unverzichtbarer Luxus

Die Aufpreisliste des Yeti bietet einiges an verzichtbaren Luxus, birgt aber auch ein paar Versuchungen mit deren Hilfe man den schnöden Alltag ein wenig bunter gestalten kann. Der Testwagen kam als “Outdoor” in der Ambition-Version.  Für einen kompakten SUV bedeutet diese Ausstattung einen schönen Spagat zwischen Feldweg-Tauglichkeit und Stadt-Alltag.  Neben den bereits klassischen elektrischen Helferlein wie ASR, ESP und elektrischer Differenzialsperre – kommt die Ambition-Version auch mit Abbiegelicht, dem Fahrlichtassistenten, einer Reifendrucküberwachung, getönten Scheiben ab Reihe zwei, einem Tempomaten und praktischen Ablagen im Innen- und Kofferraum.

Ein Blick in die Aufpreisliste verführt dann zu praktischen Extras wie dem abnehmbaren Abfalleimer für die Türverkleidungen (20 €), dem Ausstattungspaket Comfort, zu dem dann der Regensensor gehört, die elektrisch anklappbaren Außenspiegel und automatisch abblendenden Spiegel. Wer den Komfort im Winter sucht, weil er unter einer Laterne parkt, der freut sich zudem über die beheizbare Frontscheibe, die beheizbaren Frontsitze und natürlich – unverzichtbar in meinen Augen, über die Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischen Kurvenlicht.

Die Versuchungen hören hier noch nicht auf. Das große Panoramadach, das moderne Navigationssystem mit Touchscreen-Technik und 30 GB Festplatte, der Parklenk-Assistent mit Rückfahrkamera und für alle die, die dann doch mehr als Feldwege überqueren wollen – noch den Triebwerk-Unterbodenschutz.

In Namibia auf jeden Fall notwendig ;) 

im alltag mit dem skoda yeti

4.) Erwachsen sein

Als ich mit dem Yeti in Namibia unterwegs war, hatte er seine runden Augen noch. Er schaute drollig drein. Jetzt – nach dem Facelift – ist davon nichts übrig geblieben. Ernste Mimik, der Blick eines zuverlässigen Kumpels.

Das man ihm das Kindchen-Schema aus dem Gesicht geklopft hat ist nicht schlecht. Jetzt kann man auch als Mann ohne Bedenken zu haben – durch die Stadt fahren. Vorher war klar; Der Yeti, den fährt meine Frau. Ich hatte heute keine andere Wahl. Jetzt wirkt er nicht mehr verspielt. Jetzt darf man damit ins Büro fahren und nicht nur zum Treffpunkt aller Ehemänner am Samstagvormittag; den Waschplatz. Auch das – diese neue ernste Optik – ist ein echter Pluspunkt!

Erwachsen geworden: Der Škoda Yeti im FahrberichtErwachsen geworden: Der Škoda Yeti im Fahrbericht18 Zentimeter Bodenfreiheit

5.) Preis & Wert

Gut 36.000 € für einen Yeti auszugeben ist nicht schwer. Hält man sich an meine Empfehlung mit dem 140 PS Diesel, dem DSG und der Outdoor-Version, ist diese Summe nach ein paar extra Haken in der Aufpreisliste schnell erreicht.

Nun könnte man ja zu einem Yeti ohne Allrad tendieren. Trotz entsprechender Optik fährt ja doch niemand ins Gelände. Die 60 Kilogramm für den Allrad könnte man sich also sparen. Oder? Hm. Okay. Wer es unbedingt vernünftig haben will, der greift zum Yeti Green Tec mit 1.6 Liter TDI, 105 PS TDI und “ohne” Allrad.  Bei einem Basispreis von 24.990 € bleibt dann einiges an Spielraum für ein paar Extras über, ohne gleich die 30.000 € Barriere zu durchbrechen.

Ein schönes Beispiel für die enorme Vielseitigkeit des praktischen Tschechen. Auf der einen Seite ein Trendy-SUV, auf der anderen Seite einer – auf dessen Talente man sich verlassen kann.

Denn ein Yeti der in der Wüste zu Recht kommt, der meistert den Alltag doch mit links.

 Hier lang  zum Škoda Online-Konfigurator … 

Mehr Fahrberichte zum Škoda Yeti:

Technische Daten:Verbrauch und Emissionen:
Leistung: 140PS
Kraft: 320 Nm
Beschleunigung 0-100 km/h: 10,2 Sek. 
Höchstgeschwindigkeit: 187 km/h 
Effizienzklasse: D
Abgasnorm: EU5
Verbrauch kombiniert nach NEFZ: 6,3 l/ 100 km 
CO²-Emission kom.: 164 g/km
Daten lt. Hersteller.

Original http://mein-auto-blog.de/erwachsen-geworden-der-skoda-yeti-im-fahrbericht-23915/

09 Aug 2014

Eindrücke: Mercedes-Benz S65 AMG L – V222

S65 amg von hinten burg

Die Fakten alleine, können einen irre machen: 630 PS, 1.000 Nm und das ganze gute 235.000 € teuer. Während andere zum gleichen Preis ein Zwei-Familienhaus bauen, stellt Mercedes-Edeltochter AMG hierfür die absolute Über-S-Klasse auf die Räder.

Mercedes-Benz S 65 AMG L – Eindrücke

set 1 burg (7)

Ein wenig unwohl wird einem schon. Da bringt jemand ein Auto, für dessen Kaufpreis andere ein Haus bauen. Inklusive Grundstück.  234.906,00 € der – für Otto-Normalfahrer – unvorstellbare Basis-Preis dieser außergewöhnlichen Limousine.

Hier sind die Schlüssel, viel Spaß.

Du steigst ein, spürst dieses weiche Leder, Nappa nußbraun. Du atmest den Duft, den nur Neuwagen besitzen. Teure Neuwagen. Leder, Alcantara, Holz, Aluminium. Ein neues Auto riecht wohlig, beruhigend und dennoch aphrodisierend.

Mercedes-Benz mag früher Sofas und Alt-Herren-Wohnzimmer-Sessel verbaut haben, heute stellt die S-Klasse die absolute Benchmark im Bereich des Sitzkomforts. Hier findet jeder die richtige Position. Wohlstandsgenährt? Kein Problem. Fetter Arsch? Schmale Schultern? Alles kein Problem. Hätte Mercedes nicht bereits die Mimik der Sitzverstellung in den Türen untergebracht, kein anderer hat diese Bedienung so perfektioniert, müsste es erfunden werden. Die Sitzfläche verlängern, ich mag es wenn die Sitzfläche bis zu den Kniekehlen reicht, leise surrend dehnt sich die Sitzfläche nach vorne aus. Die Kopfstütze mit diesem weichen Kopfkissen noch ein wenig nach oben, ein wenig an den Kopf heran – nur leicht soll sie stützen, nicht drücken. Die Sitzwangen eingestellt, ein wenig enger darf es im S65 AMG sein. Diese S-Klasse will nicht nur cruisen, diese S-Klasse will dir zeigen, wie ein Wal das fliegen lernt. Dazu schadet es nicht, wenn die Sitze eng anliegen. Elektrische Lenkradverstellung? Natürlich. Ein wenig Knöpfe drücken, Hebel ziehen und Du sitzt nicht mehr auf einem Kutschbock, nicht im Fahrzeug, du bist integraler Bestandteil. Dreh den Schlüssel. Los! Dreh den Schlüssel.

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So fühlen sich Stars, Sternchen und Fußball-Profis

Während sich  die 12 Kolben im Aluminiumgehäuse, vom singenden Anlassergeräusch begleitet, in Bewegung setzen, bauen die beiden Turbolader Druck auf. Zwölf Doppelzündspulen bereiten sich auf ihren Einsatz vor. 6 Liter Hubraum zu fluten dauert einen Augenblick – dann schmettert der Gesang der elitären Omnipotenz durch die doppelflutige Auspuffanlage. Das Ergebnis des Verbrennungsvorganges erschlägt die Erwartungen. Die ersten Momente laufen die verbrannten Gemischreste, des 98 Oktan Superplus,  wohlig ungedämpft in die Zuschauermengen.

Zuschauer

Einen 5.25 Meter langen AMG fährt man nicht unentdeckt durch die Welt. Wo immer man parkt, die Zuschauer sind schon da. Zu auffällig ist die Kriegsbemalung des AMG. Die mächtigen Lufteinlässe an der Front, deren chromigen Schutzgitter. Dezent ist auf jeden Fall anders.

Mit dem S65 AMG in die profane Welt des Alltags abzutauchen, beim Getränkehändler die Bierkiste zu kaufen, vor dem Supermarkt einen passenden Parkplatz zu finden oder nur mal schnell zur Post-Filiale zu fahren, fühlt sich an, als würde man mit einem Blau-Wal als Haustier zur Gassi-Runde aufbrechen. Es ist immer ein wenig too much. Aber nur äußerlich.

Glossy Chrome, die üppigen 20 Zoll Schmiederäder und die schiere Größe – von innen bleibt davon nichts übrig. Von innen wirkt der volle Charme des nußbraunen Nappas, der opulenten Platzverhältnisse, der Einfachkeit in der Bedienung. Sicher hat der S65 AMG alles an technischen Gadgets an Board, was der Markt derzeit so hergibt – aber nichts davon muss man nutzen. Man kann sich langsam auf die Reise begeben. In langsam kennen lernen, ihn schätzen lernen. Die vielen Fähigkeiten langsam erforschen. Während man einfach nur dahin fliegt.

s65 amg l schalterleisteS65 Amg burmester türamg s65L tische zweite reiheamg s65l türknopf

Fahren ist ein Genuss. 1.000 Nm drücken dich durch die 7 Fahrstufen der Automatik, als wäre das Leergewicht von 2.250 Kilogramm nur eine Fabel. Er zoomt dich durch diese Parallelwelt da draußen. Er beschützt dich vor dem Lärm der anderen, den Gerüchen der Welt, dem poppeligen Lifestyle der 8.999 € City-Möhren. Womit man andernorts ganze Neuwagen auspreist, damit behängt man im S65 AMG L (V222) nur eine Ausstattungsoption. Während die fulminante Burmester-Anlage in Serie geliefert wird, darf der glückliche Kunde eines S65AMG wenigstens 8.270,50 € (Komma fünfzig cent!!) für die AMG Keramik Bremsanlage ausgeben. Was wäre ein S65-1000-Nm Blauwal ohne Keramik-Bremse? Richtig. Halbgar. Die 360° Kamera kostet weitere 1.023,40 € und ist dringend empfehlenswert. Nicht in der freien Wildbahn, aber in Parkhäusern. Da sind dann 3.17 Meter Radstand durchaus eine Aufgabe.

Alles in diesem S65 AMG strahlt diese elitäre Souveränität aus, die man besitzt, wenn das Bankkonto nur so vor Spielgeld überläuft.

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 Surreale Welt und das abrupte Ende bei 258 km/h

Eine freie Autobahn. Obwohl. So frei muss die Autobahn gar nicht sein. Man kann nicht schnell fahren? Das mag sein, wenn man bei 8.999 € zugegriffen hat. Wer sich das Triebwerk eines US-Flugzeugträgers unter die schnittige Schnauze der neuen S-Klasse packen lässt, der lächelt über diese Standard-Floskel nur müde. Mit 630 PS und 1.000 Nm kann man schnell fahren. Wann immer man will.

Tempomat 130 km/h – Kickdown. Die Ziffern im Head-Up Display überschlagen sich. Der V12 brüllt auf. Gedämpft durch zwei Turbos. Gedämpft durch den wohligen Wohlstands-Speck des blauen Wals. Aber er brüllt. Man kann es besser hören, wenn man die Fenster leicht geöffnet hat. Die Doppelverglasung sperrt sonst die triste Außenwelt, das Klangfiasko von Vierzylinder-Dieseln, aus.

Zweimal mit den Augenlidern gezuckt, im Head-Up-Display fallen die Zahlen wie im Ein-Armigen Banditen in Vegas durch das Raster. 250 – plötzlich fährt man gegen eine unsichtbare Wand. Eben noch Schub, im nächsten Augenblick, Windstille. 258 km/h.

Unfassbar. Der Motor summt nur noch vor sich hin.

Die schwachsinnige Selbstbeschränkung der dt. Automobil-Industrie lässt grüßen. Für den überschaubaren Aderlass von € 892,50 (Komma fünfzich!!) fällt auch diese Einschränkung. Ein AMG Fahrer-Training ist dann inklusive und die 300 km/h bekommt man als Bonbon obendrauf. Leider hat irgendjemand beim konfigurieren des Testwagen vergessen, genau diesen Haken in der Aufpreisliste zu setzen.

amg s65 l burgfotos

Dann eben parken.

258 km/h mag einigen verweichlichten Ex-Spontis als unverantwortlich vorkommen. Sinnloses verblasen von wertvollen Ressourcen. Gemeingefährliches rasen auf Gemeingut. Ich mag ihnen – während ich bei 258 km/h über die freiwillige Selbstbeschränkung sinniere – nur zurufen:

Fic*t Euch doch ins Knie! 

Versaut Geld die eigene Moral? Kann sein.

Verliert man den Überblick über die Verhältnismäßigkeit? Kann auch sein.

Am Steuer des fliegenden Blauwals interessiert einen diese Fragestellung jedoch nicht mehr.

Der S65 AMG gibt mir für einige Tage einen neuen Horizont. Was erwarten Menschen die für über 3.000 € im Monat eine 630 PS starke Limousine leasen? Es ist eine andere Welt. Es ist nicht meine Welt. Aber ich finde die Eindrücke faszinierend.

Die 800 km die ich in den Tagen mit dem S65 AMG gefahren bin, haben mich nachhaltig beeindruckt. Würde ich mir jemals für soviel Geld ein Auto kaufen? Vermutlich nicht. Die einzelnen Faktoren, die aus einer S-Klasse einen S65 AMG machen, sind tief beeindruckend. Der Bi-Turbo V12 ist eine Wucht von Aggregat. Der lange Radstand, die Chauffeurs-Sitze, der Business-Class-Freiraum auf der Rücksitzbank, der Konzert-Saal Charakter der Burmester-Anlage – dies alles ist für sich genommen bereits Luxus. Kombiniert man diese Bausteine, erhält man eine Dimension von Luxus, die für Otto-Normalo nicht mehr verständlich ist.

250.000 € Kaufpreis stehen am Ende auf dem Wunschzettel, wenn der S65 AMG L so ausgestattet wird, wie der Testwagen. Ja – natürlich zzgl. der weiteren 892,50 € (Komma fuffzich!!) für das “freie Fahren” bis Tempo 300. Unfassbar viel Geld – für ein einziges Auto.

Auch in S-Klasse-Maßstäben!

Ein S400 Hybrid kostet 92.225 €, ein S350 BlueTEC sogar “nur” 86.453,50 €. Und auch die 12-Zylinder bekommt man schon “für nur” 164.279,50 €.  Für sich alleine ist das viel Geld. Aber man sollte sich bewusst machen, zwischen S600 und S65 AMG steht noch einmal eine gut ausgestattete E-Klasse. So rein preislich. Das nur um die Verhältnisse noch einmal ins richtige Licht zu rücken!

set 1 burg (6)

set 1 burg (1)

S65 aMG Powerlimousine

S65 AMG L – V222

Man mag glauben, der Abschied von einem solchen Testwagen würde schwer fallen.

Tut er. Kurz. Aber im Hirn setzt schnell eine art Selbstschutz ein, ähnlich wie man dies beim Verlust eines geliebten Haustieres erlebt. Man findet Argumentationen, weswegen es ja auch gar nicht so schlimm ist. Man bastelt sich Erklärungen, dass nun alles auch wieder besser wird. So beeindruckend war das ja alles nicht. Und überhaupt – soviel Geld, für nur ein Auto.

Man belügt sich selbst. Aus Selbstschutz-Gründen.

Tief im inneren jedoch weiß ich:

Dieser S65 AMG L war einfach geil und die Zeit war wunderbar! 

 

 

Mehr Fakten zum S65 AMG L – in den restlichen Bildern versteckt :)

Eindrücke: Mercedes-Benz S65 AMG L – V222Null bis 100 km/h in 4.3 Sekunden.Eindrücke: Mercedes-Benz S65 AMG L – V222Eindrücke: Mercedes-Benz S65 AMG L – V222Eindrücke: Mercedes-Benz S65 AMG L – V222Eindrücke: Mercedes-Benz S65 AMG L – V222

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Original http://mein-auto-blog.de/eindruecke-mercedes-benz-s65-amg-l-v222/

08 Aug 2014

Der neue Ford Mondeo – Die Preise sind bekannt!

Preise Ford Mondeo (Stand: 7. August 2014)
MotorLeistung (PS)GetriebeVerbrauch (l/100 km)Preis (Euro)
Limousine (4-Türer)Limousine (5-Türer)Turnier
Benziner
1.5 EcoBoost160Sechsgang manuell5,827.15028.150
1.5 EcoBoost160Sechsgang Automatik6,329.15030.150
2.0 EcoBoost203Sechsgang Automatik7,334.15035.150
2.0 EcoBoost240Sechsgang Automatik7,336.15037.150
2.0 HybridAutomatik (PowerShift)4,234.950
Diesel
1.6 TDCi115Sechsgang manuell4,228.20032.200
1.6 TDCi ECOnetic115Sechsgang manuell3,628.75032.750
2.0 TDCi150Sechsgang manuell4,429.95033.950
2.0 TDCi150Sechsgang Automatik4,831.95035.950
2.0 TDCi ECOnetic150Sechsgang Automatik4,130.50033.950
2.0 TDCi180Sechsgang4,431.45035.450
2.0 TDCi180Sechsgang Automatik4,833.45037.450
2.0 TDCi ECOnetic180Sechsgang manuell4,132.00035.450

Der neue Ford Mondeo ist bereit für sein Europadebüt.

Mit der Schließung des Werks in Genk hat sich Ford den Zeitplan der Mondeo Einführung in Europa ordentlich zerschossen. Während der neue Mondeo in den USA bereits in sein drittes Jahr geht, wird der neue Mondeo bei uns erst zum Ende des Jahres auf die Straße kommen.

Der neue Mondeo wird die vierte Generation seiner Baureihe sein und soll der erste Premium-Ford seit seinem erscheinen  1993 werden. Eine eigene Variante wurde geschaffen – Ford Vignale – diese soll mit besonderen Ausstattungsdetails, edleren Materialien und einem besonderen Service für neue Kaufanreize sorgen.

Den neuen Mondeo wird es als Limousine und als Turnier (Kombi-Version) geben. Neben modernen Turbo-Motoren wird es auch eine Hybridversion geben.

Zum Markteintritt sind die beiden Ausstattungsvarianten Trend und Titanium erhältlich, Anfang 2015 folgen die Basis-Version Ambiente sowie die über “Titanium” angesiedelte Premium-Ausstattungsvariante “Vignale”.

ami 201405 ford mondeo vignaleami 201403 ford mondeo vignaleFORD Vignale 28 Premium Konzept Mondeo IAA2014 in Deutschland, der neue Mondeo.FORD Vignale 13 Premium Konzept Mondeo IAAFORD Vignale 10 Premium Konzept Mondeo IAAFORD Vignale 09 Premium Konzept Mondeo IAAFORD Vignale 03 Premium Konzept Mondeo IAADer neue Ford Mondeo – Die Preise sind bekannt!FORD Vignale 01 Premium Konzept Mondeo IAAFORD Vignale 08 Premium Konzept Mondeo IAAFORD Vignale 12 Premium Konzept Mondeo IAA

Original http://mein-auto-blog.de/der-neue-ford-mondeo-die-preise-sind-bekannt-10446/

Created Freitag, 08. August 2014 Tags Automobilblog News | Björn Habegger | EcoBoost | ford | Hybrid | mondeo | preise | vignale Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
 
08 Aug 2014

Erlkönig: Mercedes-Benz S-Klasse

Auch für einen Erlkönig scheint nicht immer die Sonne, noch nicht einmal, wenn sich unter der psychodelischen Beklebung das neue Luxus-Cabrio der Stuttgarter versteckt.

S-Klasse Cabrio, Erlkönig

Im letzten Jahr kam die neue S-Klasse auf den Markt. Die Testfahrten, damals in Kanada, überzeugten in vielen Bereichen. Optisch wirkte die frische S-Klasse um Jahre jünger und auch noch kleiner, als man das bislang erwartet hatte. Neben der Optik war es vor allem der Fahrkomfort, der zu überzeugen wusste. Das neue Magic Body Control Fahrwerk hätte man auch mit einem deutschen Namen betiteln können, seiner Funktion tut die englische Begrifflichkeit jedoch keinen Abbruch. Mit dem ersten “sehenden Fahrwerk” in Serie, zog eine neue Dimension des Federungskomforts in die Oberklasse ein.

Damals war bereits klar – die neue S-Klasse Limousine wird nicht alleine bleiben. Sechs Varianten soll es geben, so sprach man damals.

S-Klasse Limousine, S-Klasse Coupe, S-Klasse Cabrio

Das Coupé überzeugte bei den Testfahrten in Florenz. Nun zeigt sich das S-Klasse Cabrio in der letzten Tarnstufe vor der Weltpremiere. Weltpremiere für das neue Cabrio dürfte bereits im Herbst auf der L.A. Autoshow sein.

Auch das S-Klasse Cabrio wird man im Stammwerk in Sindelfingen produzieren, das sind gute Nachrichten für den Standort. Made in Germany, bei einem Fahrzeug aus dem Luxus-Segment besonders wichtig.

Wie man auf den Bildern bereits erkennt, wir das S-Klasse Cabriolet ein Stoffverdeck erhalten und trägt viele Design-Merkmale vom Coupé. Man erkennt den Heckabschluss des Coupés wieder, die Nase kommt einem bekannt vor und dazwischen ein enorm langer Radstand. Das ganze Cabriolet dürfte im geöffneten Zustand extremst elegant aussehen.

Bei den Motoren wird sich das Cabriolet am Coupé orientieren. V8 und V12-Versionen und natürlich aufgeladene AMG-Varianten.

Erlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-KlasseErlkönig: Mercedes-Benz S-Klasse

Die restlichen drei Varianten

Limousine, Coupé, Cabrio – drei Versionen. Fehlen noch drei um auf die anfänglich kolportieren 6 Varianten zu kommen. Bei der Limousine gibt es bereits zwei Radstand-Versionen, ergibt Limousine kurz und lang. Fehlen noch zwei. Eine Extra lange Version die den Maybach ersetzt soll dazu gehören und glaubt man den Informationen im Internet, dann wäre noch eine “noch längere” Version geplant. Eine Pullmann-Variante mit drei Sitzreihen?

Hm?

Kann sein, muss aber nicht.

Wie wäre es mit einem viertürigen Coupé auf Basis der Limousine? Oder eine Shooting-Brake-Version? Sicherlich im Luxus-Segment absolut einzigartig.

 

 

 

 

Erlkönigfotos: SB-Medien | Stefan Baldauf

 

Original http://mein-auto-blog.de/erlkoenig-mercedes-benz-s-klasse-55892/

Created Freitag, 08. August 2014 Tags amg | Automobilblog News | Björn Habegger | cabriolet | Erlkönig | Luxus | mercedes-benz | s-klasse cabrio | V12 | V8 Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
08 Aug 2014

Nissan und Mitsubishi planen ein gemeinsames Elektroauto

Eigentlich wäre mir dies keine eigene Meldung wert gewesen. Bis ich beim durchklicken durch die Blogs die ich immer wieder lese, erneut auf diese Meldung traf: “Mitsubishi und Nissan planen ein gemeinsames Elektroauto“. Auf Autophorie hat Gastautor Daniel (saving volt) über die bekannt gewordene, geplante, Zusammenarbeit berichtet.

Nissan und Mitsubishi kooperieren bei Elektromobil

Nun denn. Es soll also ein gemeinsames Elektroauto von Nissan und Mitsubishi geben.  Nein, halt, es wird eine Kooperation zur gemeinsamen Entwicklung eines E-Autos der beiden Marken geben. Das ist im Prinzip eine Kooperation wie man dies jetzt beim aktuellen smart und dem Renault Twingo sehen kann. Zwei Automobil-Hersteller kommen überein, aus Kostengründen, ein neues Fahrzeug gemeinsam zu entwickeln. Das bedeutet dann immer auch, beide Hersteller benötigen genau dieses Modell, sehen aber keinen wirtschaftlichen Erfolg in einem Alleingang.

Eine derartige Zusammenarbeit ist Alltag in der Industrie. Die beiden Partner wirken auf den ersten Blick überraschend, aber schaut man sich deren bisherige E-Strategie an, dann fällt auf, beide haben bereits einiges an Erfahrungen – haben aber bislang “gegeneinander” gearbeitet.

Der Nissan Leafgehört in Europa zu den meistverkauften E-Mobilen und wurde im Kompakt-Segment platziert. Mitsubishi wiederum gehört der Erfolg zugesprochen, das erste E-Mobil in Serie für den Endkunden angeboten zu haben. Der ursprünglich als i-MiEV angebotene Mitsubishi wurde von den Franzosen (Peugeot/Citroën) übernommen und von diesen, mit überschaubaren Erfolg, vermarktet.

Die größte Hürde in der Elektromobilität sind noch immer die Anschaffungskosten. Einen i-MiEV zu 30.000 € wollte niemand kaufen. Gemeinden und Behörden waren fast im Alleingang unterwegs. Und billigere Elektromobile? Gibt es. Den Twizy zum Beispiel. Aber ein Roller ähnliches Gefährt, ohne richtige Türen, für Europäische Winter eher ungeeignet.

Gastautor Daniel kommt nicht umhin, einen Rechenfehler “der Medien” zu kritisieren – nun ich sehe das weniger kritisch. Denn im Prinzip ist nicht die Frage nach dem “Rechenfehler” entscheidend, als vielmehr die Frage nach dem Endprodukt und für wen es hinterher konzipiert wird. Der Artikel im Handelsblatt bezieht sich wiederum auf einen Artikel in der Nikkei.

Und der ursprüngliche Meldung ist nicht viel mehr als eine Wasserstandsmeldung (alle Quellen am Ende verlinkt!).

Im Prinzip gibt es im Artikel drei Fakten:

  • Das E-Auto soll 200 km Reichweite erhalten
  • Das gemeinsame E-Auto soll in Japan 2.24 Millionen Yen kosten (vor Abzug der Subvention durch den Staat.)
  • Das Fahrzeug wird im Mini-Car Segment zu Hause sein (also A-Segment zwischen Fiat Panda, Mini, Up! und smart!!!)

Eine Quelle hierzu wird jedoch nicht genannt.  (Allerdings arbeiten Nissan und Mitsubishi bereits seit 2008 in mehreren Bereichen zusammen..)

Daniel (Gastautor) sieht dieses Fahrzeug – welches im übrigen 2016 auf den Markt kommen soll, wobei nicht klar ist, ob sich dieses Datum nur auf Japan bezieht – als Konkurrenz zum ZOE, der in seinen Augen das “günstige Elektromobil” ist. Er erwähnt den Startpreis des ZOE von 21.700 €, vergisst aber leider zu erwähnen, dass auch bei diesem die Batterien zu mieten sind (wie beim Vergleichspreis des Nissan Leaf). ZOE und LEAF teilen sich allerdings kein Fahrzeug-Segment, denn der Leaf bietet ein wenig mehr Platz als der ZOE und ist er Kompaktwagenklasse zugerechnet und nicht der Kleinwagenklasse, wie der Renault ZOE.

Insofern sind beide Fahrzeuge nicht direkt im Wettbewerb – es sei denn, man beschränkt sich auf die Tatsache, dass beide Fahrzeuge reine E-Mobile sind.

Doch was planen Mitsubishi und Nissan wirklich?

Ich sehe das neue Modell nicht in der Konkurrenz zu ZOE oder gar LEAF. Nein. Zumal ich hier gar keine Konkurrenz mehr sehe. Der ZOE stammt von Renault. Renault und Nissan sind mittlerweile eine Marke. Renault und Mercedes bauen gemeinsam den smart und dieser – huch – soll 2016/17 auch in der viertürigen Version als Elektromobil kommen.

Hm?

Sollten Nissan und Mitsubishi wirklich einen gemeinsamen Elektrozwerg bauen, dann steht der entweder in der Konkurrenz zu einem E-Mobil aus der Koop von Daimler und Renault – oder er ist nichts anders, als das Ergebnis dieser Zusammenarbeit.

Das sich Renault-Nissan erlaubt, in diesem Segment der Minis, zweigleisg zu fahren, kann ich mir nicht vorstellen. Es geht darum, für Elektromobile endlich eine Preisspanne zu erreichen, bei der die Kunden anfangen umzudenken. Das A-Segment ist das am besten geeignete hierfür. Und auch wenn die Allianz Daimler-Mitsubishi damals weniger erfolgreich war – eventuell sehen wir hier eine neue große Zusammenarbeit? Renault-Daimler? Nissan-Mitsubishi und das Bindeglied ist Renault-Nissan?

Die angekündigten 2.24 Millionen Yen sind im übrigen (nach Kurs 8.8.14) 16.479 Euro – klingt nach einem interessanten Kurs für einen Elektro-Smart mit vier Sitzen ;) 

 

 

 

Quellen:

Original http://mein-auto-blog.de/nissan-und-mitsubishi-planen-ein-gemeinsames-elektroauto-51789/