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24 Jun 2012
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BMW i3 – Preis zw. 35.000 € und 40.000 € erwartet

Laut eines Berichts der Automobilwoche wird das Elektroauto i3 von BMW zu einem Preis ab 35.000 € zu haben sein.

Die Branchenzeitung Automobilwoche berichtet in einem aktuellen Artikel, dass sie aus hochrangigen Quellen aus dem BMW-Konzern die Preise des BMW i3 erfahren hat. Demnach sollen für das kompakte Elektroauto zwischen 35.000 € und 40.000 € fällig werden. Ab der ersten Hälfte des kommenden Jahres wird der BMW i3 bei ausgewählten Händlern stehen.

Flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen Batterien sorgen für die notwendige Energie für den 125kW / 170 PS starken, 184 Nm leistenden Elektromotor. Den Sprint von Null auf Hundert absolviert das E-Auto in unter 8 Sekunden. Der BMW i3 soll nach der Markteinführung der rein batterieelektrischen Version auch als Range-Extender Modell verfügbar sein.

Der große Bruder des i3 der Supersportwagen mit Plug-In Hybridsystem BMW i8 soll ab 2014 erhältlich sein.

greenmotorsblog.de

Original: Hybrid, Elektro, Gas, Brennstoffzelle … - greenmotorsblog.de

Created Sonntag, 24. Juni 2012 Created by Thomas Categories Timeline Tags automobilwoche | bmw | BMW i8 | bmw i8 plug-in hybrid | elektro- | Elektroauto
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20 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Das Ende vom Ende, Ein Aufruf zum Verzicht-1570

Ein Aufruf zum Verzicht

Noch nicht erstelltAudi RS7 piloted driving concept
Audi beschert uns jetzt also den ersten «Rennwagen», der ganz allein um den Rundkurs brettern kann. Das sicher bestens kann - und der endgültige Beweis ist, dass es komplett danieder geht mit der Auto-Industrie. So etwas wie ein Rennwagen ohne Fahrer - an Idiotie ist solches wohl kaum mehr zu übertreffen. Wenn es noch eines weiteren Zeichens bedurfte, dass sich eine ganze Branche auf dem falschen Weg befindet, dann dieses «Audi RS7 piloted driving concept».
Dass ausgerechnet Audi den hirnrissigen Gedanken trägt, die Piloten durch Computer zu ersetzen, das passt irgendwie. Der Mensch, also: der Kunde ist den Ingoldstädtern sowieso zuwider, die haben eigene Wünsche und Vorstellungen und machen dann noch Sachen an den so wunderbaren Meisterwerken kaputt, mit denen Audi die Weltgeschichte bereichert. Eigentlich gehören so Audi ja in Ausstellungen und fest montiert auf eigens gekennzeichnete Parkplätze vor den schicksten Bars und Restaurants der Stadt; man soll sie nicht fahren, sondern es als Ehre empfinden, sie besitzen zu dürfen. Und wenn da auch kein fehleranfälliger Rennfahrer mehr im Rennwagen sitzt, der dann auch noch den ganzen Ruhm einheimsen will, dann können die Ingenieure an der Box endlich beweisen, dass sie sowieso alles besser können. Allmachtsträume, eine Psychose, die nicht nur im Volkswagen-Konzern verbreitet ist.
Eine «reizvolle» Aussicht, wenn dann vielleicht Elektrofahrzeuge fahrerlos auf einer Induktionsschiene hintereinader her gleiten. Oder noch besser: Am Sonntag um 14 Uhr veröffentlichen die Hersteller die am Computer errechnete bestmögliche Rundenzeit, die ihre Ingenieure gemäss Reglement X erreichen können. Sieger ist, wer am meisten Facebook-Friends hat sowie die grösste Masse an Tweets absetzt. Dann kann man endlich auch die blöden Zuschauer ausschliessen, die Pappbecher auf den Boden werfen, sich nur über die zu hohen Eintrittspreise beklagen und auch noch Spass daran haben wollen, wenn sich zwei Piloten einen Kampf um eine Position liefern.Audi RS7 piloted driving concept
Audi RS7 piloted driving concept
Doch es geht ja noch um weit mehr. Der Audi ist ja nur ein weiterer, wenn auch ziemlich perverser Ausdruck einer unglückseligen Entwicklung, die einerseits das autonome Automobil, also die komplette Entmündigung des Autofahrers, seine Degradierung zur zahlenden Puppe zum Ziel hat, andererseits den absolut gläsernen Kunden schaffen will, mit dem sich auch dann Geld verdienen lässt, wenn er gar nicht im Auto sitzt. Und wahrscheinlich ist es längst zu spät, das alles noch zu verhindern.
In den vergangenen Jahren haben die Auto-Konzern wahrscheinlich mehr Ressourcen, geistige wie finanzielle, darauf verwendet, aus den Fahrzeugen Computer zu machen als sie in die Entwicklung alternativer (oder nur schon modernerer) Antriebe, in besseres Design, menschenwürdigere Arbeitsbedingungen in ihren Fabriken und vor allem die Verbesserung der Kundenzufriedenheit investiert haben.Audi RS7 piloted driving concept
Audi RS7 piloted driving concept
Audi RS7 piloted driving concept
Audi RS7 piloted driving concept
Audi RS7 piloted driving concept
Die nach aussen kommunizierte Strategie nannte sich immer: die zukünftigen Käufer wollen das. Dass das nicht stimmt, ist mehr als nur offensichtlich: die jungen Leut können sich solche 2,5 Tonnen schweren Smartphone/Tablets gar nicht leisten. Müssen sie ja auch nicht, ein neues Smartphone, das technologisch mindestens drei Schritte weiter ist als jeder Audi, BMW, Tesla, kostet in der Luxusvariante 500 Euro, wird nach spätestens zwei Jahren wieder ersetzt - und wird immer mehr können als jedes Automobil. Bei dem ja allein schon der Software-Update mehr kostet als ein cooles Tablet.
Ausserdem sind die jungen Menschen sehr sensibel, was den Datenschutz betrifft, sie wissen sehr genau, was noch so einigermassen akzeptabel ist und was sie zum Datendepp macht. Die zukünftige Kundschaft hätte bedeutend lieber einfachere Gefährte, bastelfreundliche Fahrzeuge, an denen sie auch selber wieder etwas machen könnten - und die nicht so unglaublich teuer sind, weder in der Anschaffung noch im Unterhalt. Computer, Tablets, Smartphones, Spielkonsolen, alles ist den vergangenen Jahren günstiger geworden - ganz im Gegensatz zum Automobil.
Es hatte ja alles ganz langsam und sogar sinnvoll begonnen, ABS war ein erster Schritt, er diente der Sicherheit und war deshalb wohl berechtigt. Doch es kamen immer mehr Sicherheits- und Assistenzsysteme dazu, ESP, Spurhalter, Cupholder mit eingebauter Warnfunktion, wenn sich die Flasche langsam leert. Ob das alles wirklich der Sicherheit dient, darf man durchaus bezweifeln - es ist eher so, dass sich viele Fahrer in Sicherheit wiegen und sich deshalb nicht mehr voll auf die Strasse und das Geschehen auf ebendieser konzentrieren. Ob das besser werden wird, wenn das Automobil Facebook-Nachrichten vorlesen kann oder SMS beantwortet oder das .pdf des jüngsten Geschäftsberichts interpretiert, ist dann nochmals eine ganz andere Frage. Doch es geht halt um die Sonderausstattungen, da lässt sich noch Geld holen - auf den Rest des Automobils werden ja sonst irrsinnige Rabatte gegeben.Audi RS7 piloted driving concept
Selbstverständlich gibt es auch die guten Lösungen, Staumeldungen und die entsprechenden Umfahrungen, den Hinweis auf das nächste Wartungsintervall (an dem dann der Garagist, der sich in die entsprechende App hat aufnehmen lassen, Geld verdient), die Anzeige freier Parkplätze (an der dann das Parkhaus, das sich in die entsprechende App hat aufnehmen lassen, Geld verdient), günstiges Tanken (an dem dann die Tankstelle, die sich in die entsprechende App hat aufnehmen lassen, Geld verdient), Online-Musik (auch nur ganz selten frei von Hintergedanken). Oh nein, da geht es nicht um Verschwörungstheorien, da geht es ganz einfach um Kohle - da kopieren die Auto-Hersteller nur die höchst einträglichen Geschäftsmodelle von Google, Apple & Co.. Auf 170 Milliarden Dollar schätzt die Beratungsagentur McKinsey den Markt rund um das vernetzte Automobil im Jahre 2020 - verständlich, dass da jeder Hersteller und Zulieferer gern ein Stück von diesem Sahnekuchen hätte.
Und ja, wir Kunden sind auch selber schuld, dass dieser Entmündigungs-Wahnsinn nicht bloss fortschreitet, sondern sich auch immer schneller dreht. Für ein neues Smartphone verkaufen wir unsere Seele, für einen billigeren Tarif oder ein paar müde Euro bei einem günstigeren Versicherungstarif oder beim nächsten Service die Grossmutter auch gleich noch dazu. Wir schenken den Autos über Bluetooth alle Telefonnummern sowie E-Mail-Adressen unserer Freunde und sämtliche Musik, die wir mit viel Liebe von CDs oder aus Online-Shops heruntergeladen haben; der Hersteller weiss auch immer, wo ich gerade bin, wenn ich das Navi eingeschaltet habe. Und theoretisch könnte die Polizei bereits Bussen schicken, wenn ich auf der Strasse schneller fahre als erlaubt.
Gut, ist für mich jetzt nicht so ein Problem, ich fahre nie zu schnell, parkiere höchstens einmal pro Woche vor dem Puff und hab auch noch nie illegal Musik runtergespitzt. So denken viele, und das ist auch kein falscher Ansatz - aus dem gewaltigen Wust an Daten, den ich zum Beispiel über die grösste Internetsuchmaschine verbreite, hat es Google noch nie geschafft, mir auch nur ein einziges vernünftiges Angebot zu unterbreiten. Doch darum geht es nur am Rande. Ich würde aber gern weiterhin Restaurants suchen können, die meinem eigenen Geschmack entsprechen - und nicht solche angezeigt bekommen, die ein paar Euro für einen Listenplatz abdrücken. Im Auto ist das Umgehen solcher Praktiken viel schwieriger als am Bildschirm: die Apps der Hersteller sind gesteuert, und das lässt sich nicht umgehen - weil es ja um Geld geht.
Es geschieht dies alles auch im Namen der Sicherheit. Und der Sauberkeit. Dabei waren wir noch nie so sauber und so sicher unterwegs wie jetzt. Doch es geht immer mehr, mehr, mehr, der Staat will das ja auch: noch mehr Kontrolle in erster Linie, mehr Limiten, mehr Macht über den einzelnen Bürger. Wenn dann alle Autos in Einer-Kolone hintereinander her fahren, dann gibt es keine Verkehrsunfälle mehr (ausser, der Computer versagt, oder hat ein Virus, aber das geschieht ja nie...). Und sauberer ist es auch, dann reichen 35 Pferdchen. Wofür es dann noch individuelle Mobilität braucht? Keine Ahnung. Und für was braucht es dann überhaupt Autos wie die Tesla, die i8, die i-Miefer, die ja vielleicht einigermassen CO2-neutral fahren, aber in der Herstellung mehr Ressourcen und seltene Erden verschwenden als ganz viele konventionelle Automobile zusammen? Auch da stehen wir vor einem Rätsel.
Es führt da kein Schritt zurück - ausser der Verzicht. Der Ferrari 458 Speciale, den wir kürzlich bei #radical14 bewegten, hatte kein Navi, kein Radio, keinen Bordcomputer - und wir haben rein gar nichts vermisst. Der Alfa 4C, den wir kürzlich bei #radical14 fahren durften, hatte keinen Spurhalte-Assi und keinen Kaffeetassen-Wärmer und keinen Abstandswarner - und wir haben ihn (und uns) trotzdem heil zurückgebracht. Es braucht wieder einfachere Autos, solche, die uns die reine Freude am Fahren vermitteln - keine Trutzburgen, kein Connectivity-Wahn, keine gläsernen Daten-Autobahnen. Es geht um die eigene Verantwortung, die das Individuum selber tragen muss - und auch kann. Wer das nicht schafft oder nicht will, soll mit der Bahn fahren. Oder noch besser: daheim bleiben. Wir kaufen uns unterdessen wieder Strassen-Karten.
Unbedingt lesenswert: David Staretz in «Auto Revue Gremium» zu: Das Auto in der verletzten und vernetzten Welt.
Schreiben Sie uns Ihre Meinung.

Original http://www.radical-mag.com/forum/ein-aufruf-zum-verzicht-1570/seite_1-2

19 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

DC SHOES: WES KREMER EXTRA CRUSTY

DC SHOES: WES KREMER EXTRA CRUSTY

Wes Kremer's Extra Crusty is all the raw footage, slams, unseen tricks and alternate angles you didn't see in "Crusty By Nature". Sit back and enjoy!

Watch Crusty by Nature at https://www.youtube.com/watch?v=PIY-qD8rUmw

Get Wes' shoe at http://dcshoes.com

Get more Wes at http://dcshoes.com/initialswes

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In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/DC_SHOES__WES_KREMER_EXTRA_CRUSTY.html

19 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Stig Controlled G-Wiz (HQ) - Top Gear - Series 10 - BBC

Stig Controlled G-Wiz (HQ) - Top Gear - Series 10 - BBC

Richard has decided to make a full size remote control car using the electric G-Wiz. But first its going to need a few modifications, and then its over to The Stig. Clip taken from series 10, episode 9.

Subscribe for more awesome Top Gear videos: http://www.youtube.com/subscription_center?add_user=Topgear

Top Gear YouTube channel: http://www.youtube.com/topgear
TopGear.com website: http://www.topgear.com

Top Gear Facebook: http://www.facebook.com/topgear
Top Gear Twitter: http://twitter.com/BBC_topgear

This is a channel from BBC Worldwide who help fund new BBC programmes.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Stig_Controlled_G-Wiz__HQ__-_Top_Gear_-_Series_10_-_BBC.html

19 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

True Fellas Tattoo - The Ride II

True Fellas Tattoo - The Ride II

A Beastwood Film, www.beastwood.de
Imagevideo for True Fellas Tattoo, www.truefellastattoo.com
Filmed & edited by Dirk Behlau, www.pixeleye.de
Music by Delta Bombers - The Wolf
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/True_Fellas_Tattoo_-_The_Ride_II.html

19 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Rollhard, the Belgium Chapter 2.0

Rollhard, the Belgium Chapter 2.0

Rollhard, the Belgium Chapter 2.0
24 August 2014
Aarschot, Belgium

Find us on : www.facebook.com/wellkept.fr

Music : Vanic & K.flay - Cant sleep

www.rollhard.co.uk
Slammed.fr : www.facebook.com/pages/Slammedfr/195098650615794

Special thanks :
All the organisation Team
Levi
Anto pour m'avoir aidé à filmer !
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Rollhard__the_Belgium_Chapter_2.html

Anzeige
Webhosting by Speicherzentrum.de
 
19 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Ford Halloween Car Wash Prank

Ford Halloween Car Wash Prank

We convinced passengers to get an innocent car wash-and had some of the undead meet the unsuspecting drivers.

WARNING: Video may cause nightmares and inspire pranks. Happy Halloween!

Closed course. Do not attempt.

Special thanks to Erebus for costumes, makeup and special effects and The Work for production.

Erebus: http://www.hauntedpontiac.com
The Work: http://www.theworkinc.com

For more Spooky Car Wash Pranks:
Ford Tumblr: http://gofurther.tumblr.com

For more Ford content:
Facebook: https://www.facebook.com/ford
Twitter: https://www.twitter.com/ford
Instagram: https://www.instagram.com/ford
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Ford_Halloween_Car_Wash_Prank.html

19 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Official Dodge Brothers Commercial ft. the 2015 Charger and Challenger | John vs. Horace

Official Dodge Brothers Commercial ft. the 2015 Charger and Challenger | John vs. Horace

A car company started by two brothers is going to be built on healthy competition. In this video we see John and Horace Dodge battle it out in a century-long car chase that takes them through the history of their most bad-ass vehicles, ending in an epic duel between the latest cars to continue the Dodge legacy: the 2015 Charger and Challenger.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Official_Dodge_Brothers_Commercial_ft__the_2015_Charger_and_Challenger___John_vs__Horace.html

18 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Die Hörner aufsetzen

Stammleser merken es - mir fehlt derzeit ein wenig die Motivation zum Schrauben. Hat wohl mehrere Gründe. Einerseits der Stress der letzten Monate wegen dem Rod, aber auch, weil ich technisch nicht so schnell am Titan weiterkomme. Da wurde mir ein kompletter Zylinderkopp in Aussicht gestellt für 60 Euro, dachte, den nehm ich, weniger Arbeit, aber das ist leider geplatzt. Nun habe ich doch 2 neue Ventile etc. bestellt. Hätte ich das gewusst mit dem Kopp, wären die Teile schon da. Egal. Wie schon geschrieben: So ein wenig Motivation fehlt eben grad mal...

Gestern musste ich aber in die Werkstatthölle, weil einer Teile für seinen 32er Passat brauchte. Und da ich eh da war...

Die Hörner an der Stoßstange habe ich fertig gespachtelt.

Stoßstange

Das zweite Hörnchen musste ich noch zurechtflexen.

Die Hörner aufsetzen

Leider hatte ich nur Hörnchen von einer Seite und die Typ 3 Stoßstangenhörnchen sind asymmetrisch. Also musste ich sie symmetrisch machen. Ich dachte, ich könnte sie in einem Zug festkleben mit Karosseriedichtmasse. Nein, ging nicht, sie verrutschten dazu zu sehr. Also habe ich sie erst einmal verklebt und muss, wenn das ausgetrocknet ist, die Spalte dann nachträglich verkitten.

Stoßstange

Stoßstange

Ich denke, ich werde der Stoßstange schon einmal die endgültige Farbe geben, wenn die Hörnchen richtig fest sind. Das gibt mir dann Motivation, den restlichen Wagen zu lacken. Wer will schon mit ner andersfarbigen Stoßstange rumfahren...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/die-hoerner-aufsetzen

17 Oct 2014

Oldtimer Herbstfest @ Classic Remise Düsseldorf

Zum 8. Mal fand das Oldtimer Herbstfest in der Classic Remise Düsseldorf statt. Das Oldtimer Herbstfest ist der traditionelle Saisonabschluss für viele Oldtimer-Freunde aus ganz NRW und den Benelux-Staaten. Bei allersuperbestem Sonnenschein war es wieder ein buntes Altautotreffen aller Jahrgänge und Marken. Ein großes Rahmenprogramm mit Automobilia-Händlern, Autokunst, Clubs, Currywurst und vieles mehr rundete das Wochenende ab.

Die Classic Remise ist seit vielen Jahren das Kompetenzzentrum und die Topadresse für Oldies in NRW. Deren Liebhaber können hier nicht nur ihre Schätzchen reparieren und wienern lassen, sie wohl behütet in Glaseinstellboxen parken, sondern auch im feinen Restaurant schlemmen, um danach an Geschäften und Showrooms vorbeizuflanieren. Was einst als Meilenwerk eröffnet wurde, heißt seit einigen Jahren in Berlin und Düsseldorf ‘Classic Remise’. Die Classic Remise Düsseldorf befindet sich in einem ehemaligen Ringlokschuppen, der zwischen 1929 und 1931 entstand.

Classic Remise

Alle Beiträge zu Meilenwerk bzw. Classic Remise gibt es hier.

Oldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise Düsseldorf

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Oldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise Düsseldorf

#Meilenwerk

Original http://www.formfreu.de/2014/10/18/oldtimer-herbstfest-classic-remise-dusseldorf/

16 Oct 2014

Nordschleife in 7:25 min! Michelin und der Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Black Series

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Advertorial | Anzeige

Ich finde es sehr bedauerlich, dass Mercedes-Benz die Produktion seines Supercars, dem Mercedes-Benz SLS AMG eingestellt hat. Ein paar letzte Exemplare der limitierten “Final Edition” sind möglicherweise noch zu haben, aber die Chancen des sportlichen Flügeltürer noch als Neuwagen zu erstehen schmelzen gerade dahin. Besonders zum Träumen hat auf jeden Fall die schärfste Version des sportlichen Stern eingeladen, der Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Black Series. Die Anfang 2013 vorgestellte Version des SLS galt als Verbindungsstück zwischen der “zivilen” Ausgabe und der erfolgsgekrönten Rennversion, dem SLS AMG GT3. Runter mit dem Gewicht, hoch mit der Leistung war die Devise. Eine Leistungssteigerung von mal eben 60 PS bekam das 6.2 Liter V8 Triebwerk spendiert. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolvierte der leer nur noch 1550 kg wiegende Supersportler mal eben in 3.6 Sekunden, in der Vortrieb wurde erst nach dem Erreichen der Höchstgeschwindigkeit bei 315 km/h begrenzt.

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Das Maximale Drehmoment liegt bei 5500/min, 635 Nm werden dann an die Hinterachse weitergegeben und wollen über die 20″ Alufelgen auf die Strasse gebracht werden. Um auch hier dem Piloten die optimale Leistung bereitstellen zu können, hat man sich bei der Entwicklung des Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Black Series als Partner den französischen Reifenhersteller Michelin ins Boot geholt. Gemeinsam hat man einen Reifen eigens für den Supersportler entwickelt, den Sportreifen Michelin Pilot Sport Cup 2, den in den Dimensionen 325/30 R 20 hinten und 275/35 R 19 vorne für optimalen Grip und einen sportlichen Kurvengrenzbereich sorgt.

Als Beleg der fruchtbaren Zusammenarbeit haben die beiden Partner auf der 20,6 km langen Nordschleife eine Rundenzeit von 7 Minuten und 25 Sekunden in den Asphalt gefräst, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 166 km/h entspricht. Besonders beeindruckend ist dies im Vergleich zu den Zeiten von anderen Fahrzeugen.

Michelin hat bereits im Juli einen sehr ansehnlichen Clip auf Youtube gestellt, der den Verlauf der Zusammenarbeit bei der Entwicklung beschreibt. Ich mag diese Form der Reportagen durchaus, weil sie auch die Menschen hinter dem Produkt zeigt, die man sonst als Konsument ja nicht zu Gesicht bekommt. So sorgen eben diese engagierten Mitarbeiten von Mercedes-AMG und Michelin dafür, gemeinsam und sehr erfolgreich so hoch performante Produkte.

Foto: Jens Stratmann, Michelin

Original http://auto-geil.de/2014/10/16/nordschleife-in-725-min-michelin-und-der-mercedes-benz-sls-amg-coupe-black-series/

 
16 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Entgrillt

Die letzten Tage hatte eine familiäre Angelegenheit klaren Vorrang gegenüber der Werkstatt. Trotzdem war ich kurz in der Werkstatthölle, weil ich mit meinem Vermieter etwas zu besprechen hatte, bevor der in den Urlaub fährt. Und wenn ich schon einmal da war...

Beim Eskocht ist der "Kühlergrill" Teil der Stoßstange.

Entgrillt

Und das gehört zum typischen Gesicht des Wagens, also ist das bei mir fehl am Platz. Wegflexen war die Devise.

Entgrillt

Die Ford Stoßstange ist geschäumt, das ist wie ein sehr fester Schaumstoff mit einer dünnen Plastikhülle drumrum. wie also die Flexstellen in Form bringen. Ich entschied mich für folgende Methode: Ich habe erst einmal 2 Lagen Glasfasermatte darübergelegt, um einen starren Untergrund zu haben und habe dann mit Glasfaserspachtel die Grundform modelliert.

Es fehlt noch etwas Feinarbeit, aber die Grundform steht.

Entgrillt

Was ich mit dem Kühlergrill mache? Ganz ehrlich, ich weiß es noch nicht. Ich muss erst einmal die Stoßstange fertig montiert sehen und mir dann Gedanken machen. Ich habe ja noch diverse Grills im Fundus. Irgendetwas lässt sich sicherlich basteln. Aber vielleicht nehme ich ja ganz etwas anderes. Ich sollte mal wieder Flohmärkte abgrasen und die Stände durch meine Augen filtern...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/entgrillt

15 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Jens Tanz  

Re-CHARGE my Life!

Re-CHARGE my Life!

Wertanlage mit Hüftschwung

Wie sich ein 68er Dodge in ein Leben einschleicht …
Als Kinder seid ihr irgendwann aus dem Spielzeugalter raus,  habt dann aber kein Geld. Jedenfalls nicht viel mehr als für ein Eis, ein YPS und ein Smartphone. Wenn ihr als Männer später Geld haben, nimmt es euch meist der Alltag, das Finanzamt oder die knapp kalkulierte Doppelhaushälfte wieder ab. Oder die Lebensgefährtin. Denn die legt üblicherweise ein Veto gegen Spielzeug jeder Art ein, so habe ich das jedenfalls in meinem Freundeskreis mehr als einmal beobachten dürfen. Bei Martin Hofmann ist das irgendwie alles anders. Der ist erwachsen, hat Geld gespart und die Freundin auf seiner Seite. Er will auch wieder spielen, und er tut es, und sie lässt ihn.

Re-CHARGE my Life!

Besser als jede Therapie

Keine Spur Midlife-Crisis
Kinder und maskuline Erwachsene spielen gern mit Autos – aber die Form eines 911er, die so viele Männer in der Mitte ihres Lebens erregt (und meist einhergeht mit dem Austausch der Lebenagefährtin gegen ein wesentlich jüngeres Modell), reizt Martin nicht. Er ist ein Kind der 80er. Amischlitten – sie fallen ihm wieder ein, zuerst gesehen in den amerikanischen TV-Serien. Erinnerungen an das “A-Team”, “Knight Rider” und “Ein Colt für alle Fälle” erwecken den berühmten Virus für amerikanische Autos wieder zum Leben. Seiner Freundin gebührt an dieser Stelle großer Respekt, denn statt zickig mit der klappernden Haushaltskasse zu wedeln unterstützt sie geduldig und verständnisvoll diesen Mann in seinem Vorhaben. Obwohl er nichts anderes mehr im Kopf zu haben scheint, aber das kennen wir ja.

Volltreffer in Wisconsin
In Hamburg werden Nägel mit Köpfen gemacht. Mit einem kundigen Importeur bringt Martin monetäre Voraussetzungen mit Wunschvorstellungen in Einklang, und er beginnt die detektivische Suche im Internet. Und gerade das gestaltet sich gar nicht so einfach, wenn man konkrete Gedanken und Vorstellungen besitzt. Es soll ein Dodge Charger werden, das klassische, leider inzwischen recht hochpreisige Muscle-Car der 60er. Martin befolgt den Rat des Importeurs und sieht sich viele, sehr viele Muskelkisten an – und wird immer wieder enttäuscht. Da ihm ein bestimmtes Baujahr mit einer klar definierten Motorisierung vorschwebt, dünnt sich das Angebot im deutschen Lande ohnehin immer weiter aus, und Dichtung und Wahrheit besorgen den Rest. Also erweitert er seine Recherche auf die USA, und schon kurze Zeit später macht es endlich “Klick”. Bei einer Anzeige passt alles – Motor, Innenausstattung, Übersetzung der Hinterachse und der beschriebene Allgemeinzustand. Martin greift zum Telefon.

Re-CHARGE my Life!

Da geht noch was…

Auf der anderen Seite des großen Meeres meldet sich Chris aus der Nähe von Milwaukee in Wisconsin. Ja, der Wagen sei noch da, er habe auch schon eine lange Geschichte in seiner Familie hinter sich. Als das ursprüngliche Fahrzeug in die Jahre gekommen war, erwarb es sein Bruder und wollte es eigentlich zeitgenössisch zum Drag-Racer pimpen. Dieses Vorhaben zog sich aber anscheinend erheblich in die Länge, und Chris konnte es irgendwann nicht mehr ertragen, den schon damals recht seltenen Wagen ohne Motor ausgeweidet auf dem Hof stehen zu sehen. Also kaufte er ihn seinem Bruder ab und baute ihn bis 2004 nach und nach genau so auf, wie er selbst sich einen fabrikneuen Dodge Charger bestellt hätte. Und da scheint zwischen Martin und Chris geschmackliche Einigkeit zu bestehen. Was für ein Treffer!

Farbe? Passt.

Farbe? Passt.

Über den großen Ozean
Der nun erneut wieder auf den Plan gerufene Importeur einigt sich mit dem Besitzer des Muscle-Cars auf die Bestellung eines unabhängigen Gutachters vor Ort, der 120 Fotos vom Auto macht und alle eventuellen Schwachpunkte und Mängel in einem Schriftstück festhält. Die Fotos und die umfangreichen Beschreibungen überzeugen Martin sofort – und das Ja seiner Freundin bekommt er umgehend. Das muss Liebe sein. Also… von beiden Seiten :-) Er kauft den 42 Jahre alten Dodge, ohne ihn je selbst gesehen zu haben und nimmt ihn sieben Wochen später überglücklich und mit Herzklopfen in Empfang. Nach einem kurzen Umbau für den deutschen TÜV und eine auf Anhieb erfolgreiche Zulassung gehört der Dodge zur Familie.

Re-CHARGE my Life!

So soll ein Muscle Car aussehen

Eine eigene Dimension
Und Familientreffen mag ich. Da folge ich der Einladung sehr gern, zumal die Anreise nicht weit ist und es am Treffpunkt einen leckeren Mittagstisch, serviert von der süßen Mary, zu futtern gibt ;-) Martin stellt mich seinem Charger höflich vor, während ich mich verbeuge und ehrfürchtig damit beginne, die Dimensionen zu erfassen. Erstmal innen drin. Ein für die späten 60er Jahre unaufgeregtes Armaturenbrett beherbergt in schwarzem Kunststoff einige Rundinstrumente und dicke Kippschalter. Kleine Aufkleber auf dem Tacho erzählen von Stundenkilometern und verdecken die Meilenangaben. Ein Lichtlein aus dem Mitteltunnel leuchtet den Weg, als sich der Steuermann in das weiße Kunstledergestühl fallen lässt.

Alles im Blick

Alles im Blick

Re-CHARGE my Life!

Beleuchtete Füße. Cool.

Re-CHARGE my Life!

Schalter, die noch geschaltet werden WOLLEN

Re-CHARGE my Life!

Musik zwo drei…

Ich trete zurück, um dieses glänzende, grüne Muskelpaket einmal in Gänze vor die Linse und in mein Bewusstsein zu bekommen. Ich muss dafür ziemlich weit zurücktreten, das Ding ist sagenhaft lang. Was gerade noch als Matchbox-Auto in einer irren Farbe mit dicken Reifen und kurvenreichen Formen in meiner Sandkiste auf eine kleine Reise ins benachbarte Erdbeerbeet wartete, steht hier jetzt im Maßstab 1:1 vor mir. Seine Schnauze wirkt gierig, sein Body wie von einem heißen Gegenwind nach hinten ausgeformt. Ein faszinierender Hüftschwung mit wunderschönen Details wie dem seitlichen Tankdeckel oder den kleinen, runden Rücklichtern lassen meinen Mund permanent offen stehen. Ich beginne zu begreifen, warum dieses Modell bei den Freaks in der Szene so begehrt ist. Hier war ein Künstler am Werk. Der Dodge scheint zu warten.

Re-CHARGE my Life!

Nordische Wangenknochen, sehr sexy

Re-CHARGE my Life!

Grip auf jedem Meter. Die Walzen versprechen es.

Re-CHARGE my Life!

Bremslichter, die aber nicht gebraucht werden.

Ein Motor wie ein Gewitter
Im Hintergrund holpert ein Toyota Aygo die Kopfsteinpflasterstraße entlang, und ich kann mich nicht entscheiden, was mir hier deplatzierter vorkommt. Der knubbelige, japanische Kleinwagen im Angesicht einer gewaltigen, völlig sinnentleerten Fahrmaschine – oder eben diese vor Kraft strotzende, irgendwie unwirkliche Symbiose aus wunderschönen Kurven und Ressourcen vernichtendem 440cui Big Block in einer grauen Welt voller Abgasnormen und Elektroautos. Wie sagten sie so schön im Trailer des ersten Jurassic-Park-Films? “Etwas… hat überlebt!”. Ja geil, und dieses etwas passt, wie ich finde, noch immer wunderbar in diese Welt. Nennen wir es Ansichtssache. Der Anlasser dreht sich.

Re-CHARGE my Life!

Zwischen viel Platz und viel Motor.

Und das, was jetzt kommt, lässt sich kaum in Worte kleiden. 7,2 Liter Brennraum füllen sich mit leicht entzündlichem Nass. Der Anlasser klingt wie bei jedem amerikanischen Hubraumwunder ein bisschen so, als schaffe er es nicht ganz. Tut er dann aber irgendwie doch immer. BRROOOOAAMMMMM!!!!! Ein kurzes, turbinenhaftes Aufbrüllen, dann ein ruhiges Grummeln wie von einem fernen Gewitter, gleichmäßig und völlig unaufgeregt. Martin legt den mittigen Wählhebel des TFT 727 Getriebes in die Fahrstufe ein und fährt an mir vorbei… und fährt vorbei… und fährt vorbei… Ich habe schon kürzere Autos gesehen. Der Aygo ist hoffentlich langsam mal in seinen Vorort verschwunden, wir brauchen gleich die ganze Straße!

Re-CHARGE my Life!

Ein Gewitter donnert durch den Hafen

Käufliche Sehnsucht
Wow – deshalb heißen die auch Muscle Cars. Das tiefe Grollen erzählt von etwas, was gern frei gelassen werden möchte, von einem Raubtier in Lauerstellung, von einem endlich erfüllten Traum. Und Martin lässt es frei. Katzenhaft schnellt der Dodge nach vorn. Wie bei einer nahenden U-Bahn bebt die Straße, er ist gar nicht laut dabei, ich fühle es trotz der Entfernung eher im Magen und bewundere, wie unangestrengt das Fahrzeug dabei wirkt. Ich bin von Evel Knievel geprägt. Ich erwarte einen am anderen Ende der Straße sich entfaltenden Bremsfallschirm, aber diese Aufgabe müssen die vier zeitgenössischen Trommelbremsen übernehmen. Meine Nackenhaare haben sich noch gar nicht wieder gelegt, da brennt er erneut an mir vorbei. Shit, ich soll ja Fotos machen :-) Okay. Die breite, scheinwerferlose Schnauze taucht tief in die Bodenwellen ein, hart und bestimmt stemmen sich die Pneus gegen das Kopfsteinpflaster – und schon ist er wieder weg. Es riecht angenehm nach sauber verbranntem, unkatalysiertem Super.
Das hier ist Sex. Das ist Form und Kraft in einem, das ist käufliche Sehnsucht und erfüllte Lust bei der Kontrolle über die Maschine. Mich fröstelt. Als das Gerät (kann man so etwas überhaupt noch Auto nennen?) wieder an mir vorbei auf den Parkplatz rollt, blicke ich nur noch andächtig lächelnd und ein bisschen irre.

Re-CHARGE my Life!

Wer braucht da noch einen Therapeuten?

Aufladen im Alltag
Martin Hofmann, setzen, alles richtig gemacht. Der Mann erzählt am Ende unseres Treffens bei einem Kaffee in der Oldtimertankstelle Brandshof die Geschichte seines Autos, während es draußen ungeduldig auf ihn wartet. Martin ist noch immer ein bisschen Kind. Und er wirkt glücklich, so glücklich wie ein Mann nur wirken kann, wenn er sich einen Traum erfüllt hat. Der Nachbar muss jeden Tag sein Elektroauto wieder aufladen. Der Charger lädt andersrum Martin jeden Tag wieder auf, bringt Farbe und Sound in den grauen, monotonen norddeutschen Winter und  gewährt einen Ausblick auf viele weitere spektakuläre Reisen und Erlebnisse mit einem mehr als ungewöhnlichen Auto.

Re-CHARGE my Life!

Das Schiff ist im Hafen

So soll es sein. Hier hat ein Mann seine Religion gefunden und lebt sie nun. Und noch immer mit dem Segen seiner Freundin. Der Fahrer des Aygo wird das niemals verstehen…

Sandmann

Location: www.tankstelle-brandshof.de und der Hamburger Hafen
Artikel auch bei TRÄUME WAGEN

Bilder: Jens Tanz und Susann Drews

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Created Mittwoch, 15. Oktober 2014 Tags 1968 | ami | Brandshof | Charger | Dodge | Dodge Charger | hamburg | Import | Musclecar | TRÄUME WAGEN Document type Video
Categories Timeline Author Jens Tanz