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29 Jun 2012
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Bell Custom Cycles – Brutus 2.0 kostet 45.000 Dollar

ElektromotorradDas Elektromotorrad Brutus 2.0 von Bell Custom Cycles soll ab Dezember zum Preis von 45.000 Dollar ausgeliefert werden.

Im Januar dieses Jahres wurde erst der Prototyp für die Serienversion des Elektromotorrads von Bell Custom Cycles vorgestellt und schon zum Weihnachtsfest sollen die ersten fünf Exemplare an zahlungskräftige Kunden ausgeliefert werden.

In den vergangenen Monaten wurde das Brutus 2.0 nochmals verbessert. Unter anderem wurden Maßnahmen zur Gewichtsreduktion durchgeführt die das Elektromotorrad agiler machen sollten. Herausgekommen ist dabei ein 243 kg schweres Elektromotorrad das innerhalb von 4,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h sprintet. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h.

So sehr ich mich auch bemüht habe konnte ich weder auf der Herstellerseite noch wo anders detaillierte Angaben zur Reichweite und zur Leistung des verbauten Elektromotors  finden. Bell Custom Cycles zeigt sich dahingehend schon lange recht zugeknöpft. Wenn also von Ihnen jemand genaueres weiß, dann würde ich mich freuen, wenn Sie Ihr Wissen mit uns teilen würden.

greenmotorsblog.de – via www.green.autoblog.com

 

Original: Hybrid, Elektro, Gas, Brennstoffzelle … - greenmotorsblog.de

Created Freitag, 29. Juni 2012 Created by Thomas Categories Timeline | Elektromobilität Tags Bell Custom Cycles | brutus 2 | custom cycles | Elektromotorrad | prototyp | SONSTIGES
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01 Oct 2014

Blogrundschau: Opel Adam Rocks

Opel hat mit dem Adam Rocks einen “Micro-SUV” vorgestellt. Dessen rustikaleres Äußere soll unter anderem die männlichen Käufer mobilisieren. Ob das klappt? Wir werden es erleben. Meinen Fahrbericht zum neuen Opel Adam Rocks findet man hinter diesem Link.  Fabian auf autophorie: Die Protektoren machen ihn nicht wirklich männlicher. Vielleicht steigt der Männeranteil mit dem Adam ...

Original http://mein-auto-blog.de/blogrundschau-opel-adam-rocks-79334/

Created Mittwoch, 01. Oktober 2014 Tags Adams | Automobilblog News | Björn Habegger | Blogrundschau | meinungen | opel | rocks Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
01 Oct 2014
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Dunkle Zeiten, Jaguar XE 2043

Jaguar XE

Jaguar versucht sich erneut in der Mittelklasse. Stehen die Chancen des XE besser als die unsählichen des X-Type selig? Könnte sein.

Es waren dunkle Zeiten, damals als Jaguar mit dem X-Type den Markt der Mittelklasselimousinen (und später auch als Kombi) aufzumischen. Der X-Type war nichts anderes als ein gepimpter Ford Mondeo (damals gehörten die Briten noch zum Ford-Konzern). Das wollte damals fast niemand - ausser einem Chefredaktor einer angesehenen Autozeitung... Nicht, weil es ein Ford war - okay, vielleicht auch etwas deswegen - aber vor allem: weil es kein Jaguar war. Nun soll mit dem XE alles anders werden. Und wir drücken die Daumen - zumindest ein wenig.  Also, der XE wird zu 75% aus Aluminium gefertigt. Dass dies nicht bedeutet, dass der Wagen besonders Leicht wird wissen wir spätestens seit dem F-Type (der Zweisitzer wiegt mit dem V8 im Bug über 1,8 Tonnen), aber das Gewicht des neuen Jags wird mit knapp 1500 kg (DIN) angegeben. Und auch das Gewicht des V6 scheint mit 1665 - annehmbar. Ganz wichtig: im Gegensatz zum X-Type von damals hat der XE wieder Hinterradantrieb. Und für alle Freunde des manuellen Schaltens - man bekommt ihn mit einem Sechsganggetriebe. Lange her, dass Jaguar ein Auto ohne Automatik angeboten hat. 467 cm lang ist der neue XE und ist somit auch ein direkter Konkurrent des Audi A4 oder des Dreier-BMW. Das kann er auch in Sachen Leistung. Mit bis zu 340 PS schickt Jaguar die neue Limousine ins Rennen, gestartet wird aber bei 163 PS aus einem Vierzylinder-Diesel (den gibts auch mit 180 PS) der gemäss Norm nur 3,8 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen soll. Damit spielt Jaguar erstmals in der unter 100-g/km-CO2-Liga (99g/km) mit. Hinzu kommen Vierzylinder-Benziner mit 200 oder240 PS sowie eben der Top-Verbrenner mit 340 Pferden.
Dunkle Zeiten, Jaguar XE 2043

Text: Cha, Fotos: Werk.

Auch beim Fahrwerk kommt viel Aluminium zum Einsatz. Vorne gibts doppelte Querlenker, hinten will Jaguar die Mehrlenkerachse neu erfunden haben. We will see. Und jetzt kommts ganz dick: die «Jaguar All-Surface Progress Control» hat der XE mit an Bord. Was das bedeutet? In der Praxis wissen wir es nicht, aber laut der Pressemappe kann es viel. «Es nutzt die jahrzehntelange Erfahrung von Land Rover mit Off Road-Traktionshilfen und arbeitet wie eine auf niedrige Geschwindigkeiten eingestellte Cruise Control. Selbst auf extrem rutschigem Untergrund – wie nassem Gras oder schneebedeckter Fahrbahn - baut ASPC bei Geschwindigkeiten zwischen 3,6 und 30 km/h ohne Durchdrehen der Räder maximale Haftung auf – und zwar ohne dass der Fahrer dazu irgendein Pedal betätigen müsste.» Auch hier: we will see.
Natürlich hat auch der XE - eine entsprechende Geldbörse vorausgesetzt - alles an Assistenz- und Multimediafunktionen mit an Bord, die derzeit angesagt sind. Und die funktionieren in den anderen Modellen wirklich gut. Zum Thema Preise hat sich Jaguar natürlich noch nicht geäussert, aber man wird sich sicher an den direkten Konkurrenten orientieren und kein Fahrzeug zum Dumpingpreis auf den Markt werfen. Zumal die ganz Alu-Geschichte ja nicht wirklich billig in der Herstellung ist.
Mehr Jaguar gibts im Archiv.

Dunkle Zeiten, Jaguar XE 2043

Text: Cha, Fotos: Werk.

Dunkle Zeiten, Jaguar XE 2043

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/jaguar-xe-2043/seite_1-2

01 Oct 2014
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Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042

Test Skoda Octavia
Combi G-Tec

Noch nicht erstelltPraktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042
Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042
Wir mögen ja grundsätzlich Erdgasautos. Es ist schon eine ganze Weile her, als ein Opel Zafira mit 150-Turbo-Erdgas-PS bei uns einen Dauertest absolvierte und dies klaglos und vor allem sparsam machte. Nun hat auch der VW-Konzern diesen Treibstoff entdeckt. Besser gesagt, man hat beschlossen, diesen zu pushen. Und wenn der Herr Doktor befielt, dann Tanzen die Puppen - besser gesagt die Ingenieure werfen von jeder Marke gleich mehrere Erdgasmodelle auf den Markt. Wir hatten bereits den Audi A3 Sportback g-tron im Test, wieso also noch einmal ein Auto mit demselben Antriebsstrang testen? Ganz einfach, der zweite Testwagen ist so etwas wie «Eve­ry­bo­dy's Dar­ling» auf Schweizer Strassen ist - der Skoda Octavia Combi. Er trägt als Gasfahrzeug den Zusatz G-Tec, also sollte er, unser Testwagen war nicht damit nicht ausgerüstet und somit nicht von einem konventionellen Octavia zu unterscheiden. Die wohl wichtigste Erkenntnis nach dem Test: Man merkt (nicht nur optisch) kaum einen Unterschied zum einem konventionellen Automobil. Ein zweite Anzeige für den Gasvorrat in den Unterflur-Tanks, ein zweiten Anschluss neben dem Tankstutzen und eine doppelt geführte Anzeige für den Durchschnittsverbrauch im Bordcomputer – mehr Unterschiede gibt es nicht. Weil der VW-Konzern auf eine Baukastenstrategie setzt, sind die Komponenten beim Skoda aber auch bei den entsprechenden Modellen von Audi, Seat oder Volkswagen dieselben.  110 PS leistet der Vierzylinder mit 1,4 Liter Hubraum unter der Haube, das reicht, um im Verkehr mitzuschwimmen. Allerdings dürfte es eine zähe Sache werden, wenn man den Kombi mit der maximal zulässigen Anzahl Personen und etwas Feriengepäck belädt. Wir taxieren die Leistung und das Drehmoment (max. 200 Nm) als zu gering für ein Fahrzeug dieser Grösse und mit einer solchen Transportkapazität.
Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042
Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042
Ein Kraftprotz ist er also nicht der Tscheche, ausserdem muss man beim Octavia auf das automatische Doppelkupplungsgetriebe verzichten.
Doch, das manuelle Sechsganggetriebe lässt sich so leicht bedienen, dass dies kaum ins Gewicht fällt. Zum Thema Bedienung gibt es noch weitere Anmerkungen. Der Skoda fährt wie seine CNG-Konzernbrüder entweder mit Erdgas oder mit Benzin. Vor allem beim Kaltstart benötigt das Triebwerk Bleifrei 95, um starten zu können. Nach einer sehr kurzen Warmlaufphase schaltet das Motormanagement automatisch auf den anderen Treibstoff um. Der Fahrer muss sich also um nichts kümmern, die Elektronik übernimmt hier das Kommando (auch wenn der Erdgastank leer ist). Ein manuelles Umschalten ist nicht möglich.
Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042
Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042
Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042
Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042
Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042
Die Tanks unter dem Gepäckabteil des Skoda fassen rund 50 Liter Benzin und 15 Kilogramm Erdgas. Damit ist eine theoretische Reichweite von 1300 Kilometer möglich. Theoretisch, denn im Test gab sich der Skoda nicht ganz so sparsam wie der Prospekt verspricht. Auf 100 Kilometer verbrauchte der Tscheche 4,1 kg Erdgas. Das sind rund 600 Gramm pro 100 Kilometer mehr, als Skoda vorgibt. Im Benzinbetrieb sind es rund sieben Liter, die der Tscheche verbraucht. Im reinen Erdgasbetrieb ist dafür die CO2-Bilanz hervorragend. Weil in der Schweiz ein Anteil Biogas ins CNG-Netz eingespeist wird, stösst der Skoda zwar 97 g/km aus, klimarelevant sind aber nur deren 87 g/km. Zum Vergleich: Beim konventionellen Octavia Combi 1,2 TSI mit 105 PS sind es 115 g/km. Ganz einfach gestaltet sich auch der Tankvorgang. Wer eine der über 140 Erdgastankstellen in der Schweiz gefunden hat, steckt die Pistole auf den Anschluss, zieht am Hebel (wie bei einem normalen Zapfhahn) und kann den Tankvorgang danach an der Säule durch drücken des grünen Knopfs starten. Es dauert vielleicht etwas länger als beim Benzin, bis die Tanks gefüllt sind, ansonsten ist aber fast kein Unterschied vorhanden. Einen Unterschied gibt’s allerdings beim Preis. Der Octavia G-TEC, wie der Wagen mit Erdgasantrieb heisst, ist ab 29'540 Franken (Ambition)zu haben. Das sind gut 4000 Franken mehr als das Benzin-Modell mit 105 PS in der gleichen Ausführung. Ein ziemlich Aufpreis, aber die deutlich bessere CO2-Bilanz kann einem diesen Mehrpreis schon Wert sein. Wer vor allem in der Schweiz unterwegs ist, der kann sich so einen Octavia zulegen, wer viel in Italien, Frankreich oder Spanien fährt vergibt sich den Erdgas-Vorteil grösstenteils, weil dort die entsprechenden Tankstellen dünn gesät sind. In südlichen Ländern setzt man seit langem auf die LPG-Variante, auch als Autogas bekannt. Diese ist in der Installation deutlich günstiger und auch der Kilopreis dieses Triebstoffs aus Butan/Proan ist geringer. Aber, man vergibt sich auch einen grossen Teil der CO2-Einsparung.
Mehr Skoda gibts im Archiv.

Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/test-skoda-octavia-g-tec-2042/seite_1-2

01 Oct 2014

Paris 2014: Toyota C-HC Concept

Toyota bringt Crossover-Studie nach Paris Toyota zeigt mit seinem C-HR Concept auf dem Autosalon in Paris erste Hinweise auf ein neues Crossover-Modell in der Kompaktklasse. Die prägnantesten Stilelemente der Studie sind stark herausgearbeitete Flächen und Radhäuser, die besonders betont werden. Klare Schulterlinien und charakteristische Rückleuchten runden das auffällige Design, welches die zukünftige Designausrichtung des japanischen ...

Original http://mein-auto-blog.de/paris-2014-toyota-c-hc-concept-49837/

Created Mittwoch, 01. Oktober 2014 Tags 2014 | Automobilblog News | Björn Habegger | Concept | messe | paris | Paris 2014 | Toyota Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
01 Oct 2014
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Langheck, Skoda Fabia Combi 2041

Skoda Fabia Combi

Kurz nach dem neuen Fabia kommt Skoda nun auch mit dem Fabia Combi. Der soll gegenüber seinem Vorgänger nicht nur mit mehr Assistenzsystemen sondern auch mit einem grössren Ladevolumen glänzen.

Der Skoda Fabia ist und bleibt ein Auto, nach dem sich kaum jemand umdreht. Dabei hat der kleine Tscheche durchaus etwas zu bieten - in der neusten Version sogar optisch. Doch, bei einem Skoda zählen bisweilen vor allem die inneren Werte - das ist auch beim Fabia Combi nicht anders. Bei kompakten Aussenmassen bietet der Neue laut den Tschechen jede Menge Platz für bis zu fünf Insassen und ihr Gepäck. Mit 530 Litern (bei umgeklappter Rücksitzbank 1395 Liter) Fassungsvermögen ist der Kofferraum ganz schön gross. Die Verbesserung des Basisvolumens gegenüber dem Vorgängermodell beträgt 25 Liter. Zudem lässt sich die Rücksitzbank sich zweistufig umlegen, zunächst wird die Sitzfläche und dann die Lehne umgelegt.  So passen bis zu 1,55 Meter lange Gegenstände in den Skoda. Die Ladekante ist nur 611 mm hoch, damit fällt das Beladen leichter als bisher. Natürlich verfügt der Fabia über einige Detaillösungen, die wirklich interessant sind, auch wenn man sie teils schon aus anderen Modellen der Tschechen kennt. Etwa den Eiskratzer in der Tankklappe. oder der neue Multimediahalter im Cupholder der Mittelkonsole, der Platz für Mobiltelefon, Smartphone oder iPod bietet. Für die in vielen Ländern vorgeschriebene Warnweste gibt es nun ein Extra-Ablagefach in der Fahrertür. Für die Türen ist zudem ein Abfallbehälter erhältlich und Ablagenetze an den Innenkanten der Vordersitze fassen diversen Kleinkram. Der Fabia Combi kommt Anfang 2015 zu den Händlern.
Mehr Skoda gibts im Archiv.

Langheck, Skoda Fabia Combi 2041

Text: Cha, Fotos: Werk

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/skoda-fabia-combi-2041/seite_1-2

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01 Oct 2014

Top-Platzierung für Mitsubishi ASX im GTÜ Gebrauchtwagen-Ratgeber 2015

Gemeinsam mit dem Fachmagazin „Auto Zeitung“ hat die GTÜ – wie TÜV und DEKRA eine amtlich anerkannte Technik-Prüforganisation – den Gebrauchtwagen-Ratgeber für das Jahr 2015 herausgegeben. Einmal mehr zeigt sich darin die sprichwörtliche Qualität und Zuverlässigkeit der Mitsubishi-Produkte. In diesem Fall ist es das sportliche Crossover-Erfolgsmodell Mitsubishi ASX, das in die Phalanx der deutschen Premiummarken ...

Original http://mein-auto-blog.de/top-platzierung-fur-mitsubishi-asx-im-gtu-gebrauchtwagen-ratgeber-2015-2015/

30 Sep 2014
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Mit Risiko zum Erfolg, 40 Jahre Porsche turbo-1815

40 Jahre Porsche turbo

40 Jahre Porsche 911 turbo

Antizyklisches Verhalten nennt man bei Börsenanlegern, wenn sie dem Trend nicht mehr trauen und genau das Gegenteil davon tun, was die Mehrheit vorgibt. Sie spekulieren damit, dass sie die Trendwende früher als alle anderen erkennen, eine meist riskante Strategie.

Dass ein Automobilhersteller sich so verhält und damit millionenschwere Investitionen aufs Spiel setzt, gilt als eher unwahrscheinlich. Genau dies geschah jedoch vor vierzig Jahren, als Porsche mitten in der Rezession und der Ölkrise von 1974 den 911 mit Turbomotor auf den Markt brachte. Zu einer Zeit, als die Benzinpreise in die Höhe schossen und einzelne Regionen bereits Tempolimits oder ein Fahrverbot am Sonntag in Erwägung zogen, erschien ein neuer 911 mit hohem Benzinverbrauch und Abgaswerten an der Grenze des Erlaubten, ein ökologischer Big Foot. Wahrscheinlich ein Suizid für jede andere Automarke, aber Porsche hatte ja seine betuchten Stammkunden, die mehr Leistung wollten und sich wortwörtlich einen Dreck um den Rest kümmerten. Kurz: die geplanten 400 Turbos waren schnell ausverkauft und nach dem zweiten Produktionsjahr wurde die Tausendergrenze bereits überschritten. Seither sind die 911 Turbos ein fester Bestandteil von Porsches Programm.  Ein überdurchschnittlicher Anteil davon geht in die Schweiz, wo man der Marke aus Stuttgart schon immer besonders zugetan war, seit 1948 eine Frau Rosemarie Muff als erste Kundin einen Porsche auf unsere Strassen brachte.

Drei Schweizer hatten Anteile ganz unterschiedlicher Art bei der Entwicklung des Porsche Turbo. Der Ingenieur Alfred Büchi sicherte sich schon 1905 ein Patent für einen mittels Turbine und Verdichter aufgeladenen Viertaktmotor. Damit konnte er bei Schiffsdieselmotoren die Leistung um vierzig Prozent steigern. Anfangs der siebziger Jahre bot der Ex-Rennfahrer und Ingenieur Michael May ein Turbo-Kit für den Ford Capri an, der die Leistung auf 180 PS aus 2,3 Liter Kubik steigerte.

40 Jahre Porsche 911 turbo
40 Jahre Porsche 911 turbo

Porsche-Entwicklungschef Ferdinand Piech wurde auf dieses Auto aufmerksam und kaufte ein Exemplar zum Studium, wandte sich aber nach Testfahrten bald ernüchtert wieder davon ab. 1974 schliesslich war es Herbert Müller, der unvergessene «Stumpen-Herbie» aus Reinach, der den 911 Carrera RSR Turbo 2.1 auf den Rennstrecken fuhr und damit bei den 24 Stunden von Le Mans erstaunlicher Zweiter wurde. Mit dem Turbolader von KKK wurde die Motorleistung von 330 auf über 500 PS erhöht, wobei die 90‘000 Umdrehungen des Laders einen Pfeifton erzeugten, der sogar das typische Brummen des 911 übertönte. Der Rennsport als Prüflabor für die Serienfahrzeuge galt bei Porsche schon immer als feste Devise.

Das vierzigjährige Jubiläum war Anlass für Porsche, drei Exemplare aus ihrem wunderbaren Museumsbestand ins Tessin zu bringen, wo sie auf den engen Strassen und Kurven des Centovalli und im Maggiatal zum Vergleichstest zur Verfügung standen.

40 Jahre Porsche 911 turbo
40 Jahre Porsche 911 turbo
40 Jahre Porsche 911 turbo
40 Jahre Porsche 911 turbo
40 Jahre Porsche 911 turbo

Mit dem diesjährigen Turbo S gibt es inzwischen bereits acht Generationen, angefangen mit dem Typ 930, der von 1974 bis 1989 gebaut wurde. Ein solcher Wagen aus dem letzten Baujahr mit 300 PS aus 3.3 Litern Hubraum stand neben einem 964 Turbo von 1991 mit Vierradantrieb und einem feuerroten 993 Turbo WLS II von 1996 mit 408 PS. Neben dem grosszügigen Platz für Fahrer und Beifahrer ist ihnen allen gemein, dass sie leicht und problemlos im Stadtverkehr bewegt werden können wie ein Alltagsauto. Erst wenn das Gaspedal durchgedrückt wird, «tut sich etwas», und zwar geräuschvoll und pulsbeschleunigend. Aber das Beherrschen dieser Autos war wohl bei ihrer Einführung noch nicht so einfach. Dieter Landenberger, Leiter des Historischen Archivs bei Porsche, erzählte von Auffahrunfällen auf der Autobahn, weil der brutal eintretende Turboschub die Fahrer überraschte, bevor sie auf die Überholspur gewechselt hatten. Dies war eine Folge des «Turbo-Lochs», das entstand, weil die im Abgasstrom laufende Verdichter-Turbine deutlich verzögert auf Veränderungen von Gaspedalstellung und Motorendrahzahl reagierte. Porsche behalf sich damit, dass den Kunden Fahrkurse angeboten wurden, aber die ersten Turbos behielten den Ruf als Fahrzeuge für harte Männer und Frauen.

Tempi passati.  Nichts von alldem war bei den getesteten Fahrzeugen zu spüren, der Einsatz der Turbolader war kaum wahrzunehmen. Aber wenn sie beim Beschleunigen und Überholen gebraucht wurden, spürte man auch bei den neueren Modellen die Tigerkrallen - die Autos mutierten zu hochkarätigen Geschossen. Dass es aber keine Rennwagen waren, zeigten die Innenausstattungen, die sonst nur die zeitgenössischen S-Modelle der Stuttgarter Konkurrenz aufweisen konnten. Auch in punkto Umweltverträglichkeit und Benzinverbrauch passte man sich über die Jahre dem Zeitgeist an, eben zyklisch dem allgemeinen Trend folgend. Trotzdem blieb über die vier Jahrzehnte ein Porsche Turbo immer mehr eine Sache des Herzens als der Vernunft.

Mehr Porsche gibt es in unserem Archiv.

40 Jahre Porsche 911 turbo

Original http://www.radical-mag.com/youngtimer/40-jahre-porsche-turbo-1815/seite_1-2

30 Sep 2014

Shell Exciting Drives 2014 – unterwegs mit Miriam Höller

shell-exciting-drives

Mama, Mama, ich bin im Fernsehen. Naja, nicht ganz, aber ich habe im August zum ersten Mal bei einer professionellen Video-Produktion als Darsteller mitgewirkt. Shell hatte mich eingeladen, dem “Action Modell” Miriam Höller eine meiner favorisierten Strassen zu zeigen. Schöne Strassen gibt es eine ganze Menge. Auch und vor allem in Deutschland. Aus meiner Auswahl hatten sich die Verantwortlichen ein Teilstück einer Strecke am Chiemsee ausgesucht, die ich von einer Fahrveranstaltung kannte und wirklich schön fand. Mein Video erscheint erst am 29. Oktober bei Youtube, da heisst es also noch ein wenig geduldig sein. Ein Teaser-Video ist immerhin schon online. In diesem seht ihr mich auch schon, wie ich gemeinsam mit Miriam in einem wunderschönen Auto Union 1000 SP fahre:

Eigentlich waren wir in einem Jaguar XF unterwegs. Eigentlich. Denn in Amerang beim EFA Museum angehalten, wo wir uns eben jenen Klassiker abholen durften, um mit dem Cabriolet eine kurze Spritztour zu unternehmen. Wer mich kennt, der weiss, dass mein automobiles Herz in allererster Linie für alte Fahrzeuge schlägt. Ich war also mehr als glücklich. Nur das Wetter hätte besser sein können.

audi-union-1000-sp-miriam-hoeller

Während ich auf meinen Beitrag noch einen ganzen Monat warten muss, ist der erste Clip der Shell Exciting Drives 2014 bereits online. Miriam hat sich nicht nur vom mir Traumstrassen zeigen lassen, sondern auch von Schauspieler Rooco Stark, vom Geschäftsführer der Landrover Experience Dag Rogge und von der Skisprung-Legende Sven Hannawald. Und eben der Video-Beitrag rund um Svens Strasse ist schon bei Youtube online.

Disclaimer: Shell hat mir für das Mitwirken an dem Video eine Aufwandsentschädigung gezahlt. Dieser Beitrag ist nicht Bestandteil der Vereinbarung, aber ich denke, es macht trotzdem Sinn, dass ich an dieser Stelle darauf aufmerksam mache. Transparenz ist ja bei uns Bloggern ein hohes Gut!

Original http://auto-geil.de/2014/09/30/shell-exciting-drives-2014-unterwegs-mit-miriam-hoeller/

30 Sep 2014
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10 Seconds

10 Seconds

Mike Heist has been working in the neon industry in Portland, Oregon for 30 years. He is a master in his craft, and is responsible for the bending of some of the city's most iconic signage. 10 SECONDS is a short film about work and happiness, and shares a bit of Mike's thoughts and insight into the amazing process of hand-made neon signage.

The Pressure designed the sign as a component of event branding for the AIGA Portland event "Design and Happiness," a lecture by Stefan Sagmeister during Design Week Portland. We thought that this video would add some depth to the concept, and we hope you enjoy it.


Reach Mike Heist at http://neondist.com/


Title Animation by Uphill Downhill ( http://www.uphilldownhill.com/ )
Film By Ryan J. Bush
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/10_Seconds.html

Created Dienstag, 30. September 2014 Tags amazing | bit | event | film | hand-made | happiness | heißt | insight | master | mike | mikes | neon | portland | process | shares | short | signage the | thoughts | work | photo Document type Article
Categories Timeline Author Ralf Becker
30 Sep 2014

BMW M6 Cabriolet Roadtrip ‪#‎M6Tour‬

BMW M6 Cabriolet Roadtrip ‪#‎M6Tour‬

Seit unserem ersten Mercedes-Roadtrip #mbrt13 (und dem im darauffolgenden Jahr #mbrt14) bin ich ein wenig müde, wenn es um die Aufmerksamkeit auf andere Aktionen geht. Das liegt natürlich daran, dass kein anderer Roadtrip so legendär sein kann wie unser Erster (und nein, auch der Zweite war es nicht). Das ist natürlich ganz grober Unfug, denn es kommt ja dabei auf die Sichtweise der Beteiligten an. So werden Can Struck und Sebastian Bauer ihren beiden #ThePluses-Trip als das Beste überhaupt sehen.

Aktuell ist der Kollege Thomas Gigold in einem BMW M6 Cabriolet unterwegs. Das Auto ist schon mal extrem Roadtrip geeignet, möchte ich denken. Und wenn man von München nach Paris (zur Auto Show) fährt, dann kann man selbstredend in einem BMW M6 einen Schlenker machen und sich noch mal schnell Mailand ansehen und den Col de Braus bei Nizza mitnehmen. Der Weg ist sein Ziel, schreibt Thomas. Und ich kann mir lebhaft vorstellen, wie er mit einem breiten Grinsen das potente BMW-Cabrio über die französischen Pässe lenkt und dabei seinen BMW-Roadtrip-Soundtrack lauscht.

Hm. Jetzt wo ich mir die Bilder ansehe und die Geschichten von Thomas lese, merke ich gerade, dass ich doch gar nicht mehr so Roadtrip-müde bin, wie ich gedacht habe. Was geht los darein in 2015?

Mehr zu dem Roadtrip könnt ihr im BMW Blog zur Pariser Auto Show lesen. Mehr Bilder findet ihr auch bei Instagram unter dem Hashtag ‪#‎M6Tour‬.

Original http://auto-geil.de/2014/09/30/bmw-m6-cabriolet-roadtrip-%E2%80%AA%E2%80%8Em6tour%E2%80%AC/

Created Dienstag, 30. September 2014 Tags #‎M6Tour‬ | allgemein | bmw | BMW M6 Cabriolet | München-Paris | roadtrip Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
 
30 Sep 2014
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Project Binky - Episode 1 - Austin Mini GT-Four - Turbo Charged 4WD Mini

Project Binky - Episode 1 - Austin Mini GT-Four - Turbo Charged 4WD Mini

In the first episode of Project Binky, we take a rotten old Austin Mini and strip it down to a bare shell. We then take an angle grinder to it and cut it to pieces. It's only then that the customised rebuilding process starts.

We're trying to create one of the fastest Minis on the planet. We're going to rebuild it with the engine and running gear from a Toyota Celica ST185 GT4. Or at least that's the plan. Whether it comes off or not is another matter. We're filming this as it happens so what you see is only a few weeks behind where we're actually at so we're not sure yet whether we can do it. That's kind of the fun though.

Stick with us through the highs and the lows of the project. Hopefully it'll be worth the agony and cash.

Feel free to share it far and wide!

Thanks for watching.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Project_Binky_-_Episode_1_-_Austin_Mini_GT-Four_-_Turbo_Charged_4WD_Mini.html

30 Sep 2014
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Project Binky - Episode 2 - Austin Mini GT-Four - Turbo Charged 4WD Mini

Project Binky - Episode 2 - Austin Mini GT-Four - Turbo Charged 4WD Mini

In the 2nd episode of Project Binky, we start to get down to the nitty gritty of the build. We strip out the front bulkhead, make all new suspension mounting points and drink a lot of tea. We also travel to Goodwood for a cheeky track day. The project to fit all of the running gear from a Toyota Celica ST185 GT-Four into a Mini 1000 without widening or lengthening it, really starts to take shape.

There'll be more by Christmas 2013 we hope, so please subscribe to our channel to get all the updates.

Thanks for watching, we hope you enjoy our escapades.

Feel free to share it far and wide!
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Project_Binky_-_Episode_2_-_Austin_Mini_GT-Four_-_Turbo_Charged_4WD_Mini.html