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30 Jun 2012

Land Rover Defender

An SUVs musste ich mich ja erst einmal gewöhnen. An echte Geländewagen erst recht. Als Ex-Landstraßen-Kurvenräuber blieb mir der Sinn eines “aufgebockten” Fahrzeuges schlicht verborgen. Wofür benötigt man grobstollige Reifen, 40cm und mehr Bodenfreiheit und warum tut man sich diese Kurven-Geschunkel an?

Alles legitime Fragen – wenn man zuvor noch nie einen Geländewagen gefahren ist.  Mittlerweile konnte ich mehrere Fahrzeuge fahren, deren erster Einsatzzweck eben nicht auf den Autobahnen zu finden ist. Den Nissan Pathfinder zum Beispiel. Oder den Mitsubishi Pajero. Und demnächst den Toyota Landcruiser. Alles echte Geländegänger die nur mühsam verbergen können, wofür sie wirklich geschaffen wurden. Und wenn man mal abseits der befestigten Wege war – an Orten die zuvor kein anderer befuhr – dann fühlt man sich so: “Hm, so urig?”

Einer meiner liebsten Schreiberlinge ist nun den 2012er Land Rover Defender gefahren.  Peter Ruch schreibt auf radical-mag.com und sein Fahrbericht über den Land Rover Defender ist unter anderem deswegen so besonders, weil er selbst einen Defender besitzt.

Will man also wissen, welche Entwicklung der aktuelle Defender durchgemacht hat – dann sollte man sich einen Bericht aus erfahrenen Fingern durchlesen.

Lesetipp: “Früher war alles” 

 

Hinweis: Das Bild ist rotzfrech geklaut von radical-mag.com

Original: Mein Auto Blog » Motorkultur_

Created Samstag, 30. Juni 2012 Created by Bjoern Categories Timeline Tags Defender | Geländewagen | land rover | Linktip | Motorkultur | Offroader | peter ruch | radical-mag.com
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30 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Sanft, Fahrbericht Mercedes B-Klasse-1578

Fahrbericht Mercedes B-Klasse

Noch nicht erstelltFahrbericht Mercedes B-Klasse-1578
Nichts ist da von schwäbischer Genauigkeit: am 19. November 2011 war die zweite Generation der B-Klasse von Mercedes eigeführt worden. Am 22. November nun kommt die überarbeitete Version auf den Markt, auch in der Schweiz, also drei Tage zu spät. Und doch auch erstaunlich früh, ein Facelift schon nach genau drei Jahren, das war bisher mehr bei asiatischen Herstellern die Regel. Doch auch Mercedes muss sich wohl den neuen Gepflogenheiten anpassen, erst vor kurzem hatte Volkswagen verkündet, den Zyklus der Modellpflege und der entsprechenden Ablösungen zumindest in den USA auf drei bzw. fünf Jahre verkürzen zu wollen; der koreanische Hersteller Hyundai gedenkt die Modell-Lebenszeit auf nur vier Jahre zu verkürzen.
Bei der B-Klasse von Mercedes hat die frühe Auffrischung sicher noch einen anderen Grund, also, eigentlich sind es zwei: da ist einerseits der neue 2er Active Tourer von BMW, der eindeutig im Jagdgebiet des Mercedes zu plündern gedenkt. Und dann ist da auch noch der Golf Sportsvan von Volkswagen, der ebenfalls ganz frisch auf dem Markt kommt - und dessen Erfolgschancen noch niemand so recht einschätzen kann. Aber gleich zwei neue Konkurrenten im Segment der kompakten Vans, das hatte die B-Klasse noch nie. Ausserdem treten an: Ford C-Max und Opel Meriva, aber diese beiden Marken kann man in Stuttgart wohl knapp buchstabieren. In Sachen BMW musste aber schon etwas geschehen. Auch wenn der 2er AT mehr aussieht wie eine B-Klasse der ersten Generation...
Dabei läuft die B-Klasse in der Schweiz noch erfreulich gut: 1525 Stück wurden 2014 bisher verkauft, damit schafft der Kompaktvan das Podium in der internen Rangliste, hinter der A-Klasse (2458 Exemplare) und dem GLA (1680). Diesen 3. Rang hält die B-Klasse nun schon seit drei Jahren - und das ist erstaunlich für ein Fahrzeug, das in seiner Konzeption nicht unbedingt den Kern-Kompetenzen des Stuttgarter Premium-Herstellers zugeordnet werden kann.Mercedes B-Klasse
Mercedes B-Klasse
Fast 400'000 Stück hat Mercedes von der Baureihe W246 in den vergangenen drei Jahren verkaufen können, damit ist Konzernlenker Dieter Zetsche mehr als zufrieden. Vor allem auch deshalb, weil Mercedes mit diesem Fahrzeug neue Kunden erobern kann - auch solche, die später durchaus auf die klassischen und margenträchtigeren C-, E- und S-Klasse umsteigen. Oder sich vielleicht ein dickes SUV anschaffen, weil sie die hohe Sitz-Position nicht mehr missen möchten.
Man muss schon ein Kenner oder ein Mercedes-Mitarbeiter sein, um die äusserlichen Verbesserungen an der B-Klasse zu erkennen. Stossfänger, wie immer bei solchen Mopf (Modell-Pflege im Fach-Jargon bei Daimler), neue Lampen, wie immer (und jetzt mit integriertem Tageslicht), neue Farben, andere Felgen. Innen gibt es nun einen grösseren Bildschirm (immerhin acht Zoll gross jetzt) und auch ein wenig Kosmetik. Trotzdem gehört die B-Klasse optisch, sowohl aussen wie innen, weiterhin zu den eher spiessigen Fahrzeugen auf dem Markt.Mercedes B-Klasse
Mercedes B-Klasse
Mercedes B-Klasse
Mercedes B-Klasse
Mercedes B-Klasse
Selbstverständlich wurden auch die Assistenz- und Sicherheits-Systeme auf den neusten Stand der Technik gebracht. Am wichtigsten sicher «Collision Prevent Assist Plus», das nicht nur vor Auffahrunfällen warnt, sondern bei Bedarf selbständig bis zum kompletten Stillstand abbremst. Damit sollen nach Schätzungen von Mercedes bis zu 30 Prozent weniger Auffahrunfälle geschehen; erfreulich ist, dass dieses System in allen B-Klassen zum Lieferumfang gehört. Wer mehr Aufpreis zahlen will, für den gibt es ein ganzes Buch mit Sonderausstattungen.
Ebenfalls Aufpreis kostet ein weiteres System, das gerade für die Schweizer Kunden sehr wichtig ist: der Allradantrieb. 2800 Franken müssen investiert werden, damit der kleine Mercedes auch wirklich wintertauglich wird. Eine sinnvolle Investition, auch deshalb, weil die B-Klasse auch auf trockenen Strassen deutlich fahraktiver wird mit den vier angetriebenen Rädern; als reiner Fronttriebler neigt der Mercedes ziemlich stark zum Untersteuern. Aber ein Sportwagen ist er ja eh nicht, zu hoch der Aufbau, zu stark die Wankbewegungen. Der Komfort ist dafür zu loben, und auch die Lenkpräzision.
Als Antriebe stehen fünf Diesel und fünf Benziner im Angebot, in der Schweiz wird sich wohl der 211 PS starke B250 grösster Beliebtheit erfreuen. Mit diesem 2-Liter-Turbo ist die B-Klasse mehr als nur ausreichend motorisiert, angenehm ruhig versieht die Maschine ihren Dienst. Geschaltet wird über ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das ebenfalls untadelig arbeitet. Wählt man dann noch den Allradantrieb 4matic als Option, verfügt man über ein Fahrzeug, das kaum mehr Wünsche offen lässt, äusserst vielfältig verwendet werden kann, als flotter Familien-Transporter, aber auch von freizeitaktiven Menschen (eine Mercedes-Formulierung), denn der Kofferraum fasst bei abgeklappten Rücksitzen bis zu 1547 Liter. Der Preis ab 49700 Franken für einen B250 4matic ist dann allerdings eher hoch; die Basisversion der B-Klasse ist ab 36500 Franken zu haben.Mercedes B-Klasse
Noch keinen Preis kann Mercedes für eine weitere B-Klasse-Variante nennen, die dann ab Februar 2015 in der Schweiz angeboten werden wird: den Electric Drive. In Zusammenarbeit mit Tesla wurde dieses reine Elektro-Fahrzeug entwickelt, das über 200 Kilometer Reichweite verfügt - ein beachtlicher Wert, zumindest auf dem Papier. Wie bei allen E-Autos ist auch beim Electric-Drive-Mercedes der Antritt sehr überzeugend - in nur 7,9 Sekunden sprintet das leider über 1,7 Tonnen schwere Gefährt von 0 auf 100 km/h. Etwas erstaunlich ist, dass dieses Gefährt die optischen Neuerungen der B-Klasse nicht mit auf den Weg bekommt, also eine alte B-Klasse mit neuem Antrieb ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass der ED zu einem Verkaufsschlager werden wird, hält sich in engen Grenzen, aber Mercedes braucht ein solches Fahrzeug im Angebot, weil Haupt-Konkurrent BMW mit dem i3 ein durchaus spannendes Gefährt bei den Händlern stehen hat. Es wird interessant werden zu beobachten, welche Strategie sich durchsetzen wird: das komplett neu konstruierte E-Auto i3, das sich auch in Sachen Design deutlich von anderen BMW-Produkten unterschiedet. Oder die Strategie von Mercedes, die ein schon bekanntes Modell verwendet und dann technologisch aufrüstet. Der Weg von Mercedes ist sicher günstiger.
Was unser Freund Axel Griesinger von der neuen B-Klasse hält, das lesen Sie: hier.
Mehrcedes gibt es im Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-mercedes-b-klasse-1578/seite_1-2

30 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Könnte was werden....

Der Motor läuft, komplett war er aber noch nicht, als ich mich gestern ans Werk machte. Es standen noch viele Fummelarbeiten an. So mussten noch einige Verkleidungen dran. Besonders kniffelig war die untere Zahnriemenabdeckung. Die Schrauben - fast unerreichbar.

Enge

Der Keilriemen musste auch noch drauf - was ein Gefummel in der Enge.

Keilriemen

Den Motor musste ich natürlich wieder anheben und festschrauben. Zahnriemenabdeckung dranschrauen...

Weil ich jetzt so gut drankam, habe ich mich gleich noch um den Spritschlauch gekümmert. Da waren noch stoffummantelte Schläuche drin, die meist mit den heutigen Spritsorten nicht so zurechtkommen und porös werden. Zudem war vor dem Dieselfilter ein weiterer Filter eingesetzt. Zu was?

Benzinschlauch

Die Schläuche saßen auf diesem Filter auch sehr locker. Der Bock brauchte immer länger, bis er ansprang. Kann durchaus sein, dass er da Luft gezogen hat. Alle alten Schläuche raus und durch moderne ersetzt. Bei der Gelegenheit gleich einen neuen Dieselfilter eingesetzt.

Dieselfilter

Kühler wieder rein, Zusatzbehälter, Lüfter weder anbauen, System befüllen. Luftfilter einbauen und anschließen. Die Liste, die ich abarbeiten musste, war lang. Aber jetzt ist alles wieder drin.

Motor

Zeit die Stoßstange provisorisch ranzustecken und mir mal Gedanken über den Kühlergrill zu machen.

Front

Ja, das könnte aussehen. Den Grill muss ich noch oben einkürzen und schwärzen - und natürlich Befestigungen ausdenken. Ihr könnt ja mal raten von welchem Auto der stammt, er ist seitlich gekürzt. Von der Form passt er perfekt.

Die Stoßstange muss natürlich noch einmal ab. Ich muss darunter alles schwären. Fies, wenn unter dem gelborange und dem Grill noch rot rausblitzt.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/koennte-was-werden

29 Oct 2014

2014 Audi TTS Coupé mit Virtual Cockpit, quattro-Antrieb und 310 PS Leistung satt

2014-audi-tts-gelb

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Während der erste Audi TT damals noch polarisierte, hat sich das Fahrzeugkonzept doch schon längst in unseren Köpfen festgesetzt. Die neue und dritte Produktgeneration des TT bezeichnet Audi selbst auch gar nicht als Revolution, sondern als Evolution. Eben als kontinuierliche Weiterentwicklung des bisherigen Produktes. Lediglich im Innenraum – mit dem neuen Audi Virtual Cockpit – sprechen die Ingolstädter durchaus von einer Revolution. Auf ein mittig platziertes Infotainment-Display hat man verzichtet. Alle Informationen werden dem Fahrer direkt zwischen die beiden virtuellen Rundinstrumente projiziert. Wie dies im Einzelnen aussieht, veranschaulicht nachstehender Video-Clip:

Wer den Audi TT nicht nur wegen seinem Blechkleid mag, sondern ihn auch richtig sportlich bewegen möchte, der greift zur stärkeren Motorisierung, dem Audi TTS. Der Grundpreis für den schnellsten TT im aktuellen Produkt-Portfolio liegt bei 49.100 Euro, dafür gibt es 310 PS Leistung, die es ermöglicht, das Sportcoupé innerhalb von 4.7 Sekunden von 0 auf 100 zu beschleunigen. Dabei hilft natürlich auch der im TTS serienmässige Allradantrieb – bei Audi seit jeher quattro genannt. Dieser verfügt über eine künstliche Intelligenz – der Antrieb überprüft mehrfach pro Sekunde die Drehbewegungen der Räder und gleicht diese mit den Soll-Werten ab. Das intelligente System kann somit das Drehmoment über eine Lamellenkupplung dorthin leiten wo diese benötigt wird. Durch dieses moderne System wurde nicht nur die Effizienz sondern auch der Fahrspaß hinterm Volant gesteigert. Auf eine mechanische Sperre wird beim Audi TTS übrigens verzichtet. Bei diesem Fahrzeug setzt man auf ein elektronisch geregeltes System.

Das neue Audi TT Coupé steht ab der 43. Kalenderwoche bei den Händlern. Alle weiteren Informationen zur neuen Version von Audis Sportcoupé findet ihr in den Online-Showrooms hinter den Links zum Audi TTS und Audi TT Coupé.

Foto-Quelle: Audi Deutschland

Original http://auto-geil.de/2014/10/29/2014-audi-tts-coupe-mit-virtual-cockpit-quattro-antrieb-und-310-ps-leistung-satt/

29 Oct 2014

2014 Mercedes-Benz C220 BlueTEC (W205) – Gedanken nach einer 1.200 km Probefahrt

2014-Mercedes-Benz-C220-BlueTEC-W205-schwarz

Als Autoblogger ist man ja oft in der komfortablen Lage lange vor der breiten Öffentlichkeit die Neuheiten der Automobilindustrie zu bewegen. Hin und wieder bekommen wir dafür böse Blicke, weil man uns auch gelegentlich in die weite Ferne fliegt, wo wir dann vermeintlich eine Menge Spass haben. Leider ist es aber auch oft so, dass unsere Reisezeit die eigentliche Zeit in dem Auto übersteigt. Und ein jeder, der oft zwischen verschiedenen Fahrzeugen wechselt, wird mir Recht geben, dass man schon ein Weilchen braucht, ob ein wenig mehr über die Stärken und Schwächen des jeweiligen Fahrzeugs heraus zu finden.

2014-teaser-mercedes-benz-c-klasse-w205
Alles, was Du schon immer über die neue 2014 Mercedes-Benz C-Klasse (Baureihe 205) wissen wolltest – hier bei Auto.Geil – nur einen Klick entfernt.

Meine erste Fahrt in der neuen Mercedes-Benz C-Klasse liegt nun auch schon ein Weilchen zurück, damals wurde uns ein Flug storniert und somit auch die Testfahrzeit zusammen gestrichen. Dennoch habe ich mich in der Lage gefühlt einen Fahrbericht zu meiner Probefahrt zu verfassen: Mit dem 2014 Mercedes-Benz C400 4MATIC (W205) in Marseille. Am letzten Freitag musste ich auf einen Leihwagen zurückgreifen und habe mir am Flughafen München eine C-Klasse genommen. Die Limousine hatte bereits über 26.000 km auf dem Tacho, war gar nicht mal so schlecht ausgestattet und mit einem Diesel-Motor ausgestattet. Der Vierzylinder im 2014 Mercedes-Benz C220 BlueTEC (W205) verfügt über 2.2 Liter Hubraum und leistet 170 PS. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 233 km/h angegeben, den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigt der Diesel in 7.8 Sekunden und der NEFZ-Verbrauch mit 4.3 Liter. Als Getriebe war das 7G-TRONIC PLUS Automatikgetriebe verbaut.

2014-Mercedes-Benz-C220-BlueTEC-W205-verbrauch

Ich habe mit dem Fahrzeug von München über Passau und Dortmund nach Bielefeld innerhalb von 3 Tagen immerhin fast 1.200 km zurück gelegt, über die Hälfte davon auf der Autobahn. 1.188 Kilomter nach der Fahrzeugübernahme musste ich das erste und auch einzige Mal Tanken. Ziemlich genau 60 Liter passten da in den Tank, was laut Bordcomputer einem Durchschnittsverbrauch von 5.6 Litern auf 100 Kilometern entspricht. Ich bin auf der Autobahn nur selten schneller als 200 km/h gefahren, meist betrug meine Reisegeschwindigkeit eher um die 140 km/h. Dafür sassen wir zu zweit im Auto, was zudem unsere Kamera-Ausrüstung als auch unser Gepäck für zwei Wochen Reisezeit transportieren musste. Ich bin ehrlich gesagt immer noch ein wenig überrascht, dass der Mercedes wirklich so wenig Diesel verraucht hat.

Andere Stimmen mögen ja anmerken, dass zwischen dem NEFZ-Verbrauch von 4.3 Litern und meinem realen Verbrauch von 5.6 Litern auf 100 Kilometern ja immerhin noch 1 ganzer Liter und somit auch ein “Mehrverbrauch” von über 25% liegen. In Anbetracht meiner nicht unbedingt durchgehend verbrauchsoptimierten Fahrweise und der Beladung der Mercedes C-Klasse bin ich aber wirklich zufrieden. Auch von den Fahrleistungen her, habe ich nichts zu bemängeln. Wenn man sich im “Eco”-Modus befindet, so ist die Beschleunigung alles andere als ein Vergnügen. Zäh, nenne ich das Verhalten durchaus. Wählt man aber über den in der Mittelconsole verbauten “AGILITY CONTROL”-Schalter das Sport+-Programm aus, so präsentiert sich der 2014 Mercedes-Benz C220 BlueTEC (W205) als ganz anderes Auto. Nein, er verwandelt sich nicht in einen Rennwagen, aber die Limousine beschleunigt dann deutlich fixer, so dass man sich ansatzweise sportlich fühlt. Das Fahrwerk war stets komfortabel, da habe ich sonst nichts anzumerken.

Als eher störend habe ich das Glasschiebedach empfunden. Gerade wenn man es zwecks besser Luftzirkulation nur hinten aufstellt, wird es für mich ab 120 km/h doch deutlich zu laut für mich. Gleiches gilt auch für die Seitenscheiben. Öffnet man diese während der Fahrt einen Spalt, so wird eine normale Unterhaltung im Innenraum sehr anstrengend. Bei unserem Testwagen war die Plastikverschalung der Lenksäule im Übrigen gebrochen. Das Teil sollte Mercedes meines Erachtens eh noch einmal überarbeiten, weil es meiner Meinung nach nicht dem Premiumanspruch des restlichen Fahrzeugs gerecht wird.

Positiv möchte ich noch die Sitze erwähnen. Wir hatten Modelle eingebaut, bei denen nur die Sitzlehnenverstellung elektrisch gelöst war. Die Sitze haben sich als Langstreckentauglich erwiesen. Top finde ich auch nach wie vor die neue neue Generation des Infotainment-Systems COMAND Online. Die Darstellung ist sauber und klar, die Animationen zwischen den einzelnen Bildschirmen niedlich, aber nicht zu verspielt. Schmerzlich vermisst habe ich das mit der C-Klasse neu eingeführte Head-up Display. Mit einem Aufpreis von stolzen 1.178 Euro ist es zwar nicht gerade ein preiswertes Feature, aber gerade bei Nachfahrten finde ich ein HUD mittlerweile mehr als nur nett und komfortabel.

Das Vorgängermodell bin ich vor einem Weilchen als 2013 Mercedes-Benz C220 CDI T-Modell (S204) gefahren, die neue Produktgeneration hat mir noch ein wenig besser gefallen.

Original http://auto-geil.de/2014/10/29/2014-mercedes-benz-c220-bluetec-w205-gedanken-nach-einer-1-200-km-probefahrt/

29 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Bjoern Habegger  

Erste Fahrt: Stromern mit der Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive

BMW hat den i3, Volkswagen den e-Golf und Mercedes-Benz? Die haben jetzt die B-Klasse Electric Drive. Wobei „jetzt“ ist eigentlich falsch, denn produziert wird der elektrisch betriebene Kompaktvan bereits seit Anfang des Jahres, doch erst ab 3. November kann er auch in Deutschland geordert werden. Der wichtige US Markt hatte Vorrang. Jetzt stand der Stromer mein-auto-blog.de für einen kurzen Ausritt parat und wir rollten genüsslich, still und leise in einen farbenprächtigen mallorquinischen Sonnenuntergang. Hier der Bericht:

Stilles B – Die B-Klasse unter Strom

Wenn die Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive neben der gerade aufgefrischten B-Klasse mit herkömmlicher Antriebstechnik parkt, fällt dem einen oder anderen durchaus auf: Äußerlich ging das Facelift spurlos an dem Fünftürer mit dem 200 kg schweren und der 28 kWh starken Lithium-Ionen Batterie im Unterboden vorbei. Es schauen einen weiterhin die noch etwas traurig dreinblickenden Scheinwerfer aus dem Modelljahr 2011 an. Innen greift das B mit dem lokal emissionsfreien Antrieb jedoch auf die komplette Modellpflegemaßnahme der Baureihe W246 zurück, von der wir bereits berichtet haben.

Dazu gehört auch das 8“ große freistehende Display, auf dem die Insassen genau beobachten können, was der Fahrer mit 132 kW (entspricht klassischen 180PS) macht. Rollt er sanft dahin, läuft ein weißes Energieflussband von Batterie zum auf der Vorderachse sitzenden Elektromotor weiß leuchtend. Kann der Fahrzeugführer dem Druck von 340 Newtonmeter nicht widerstehen und drückt das Strompedal bis zum Bodenblech, blinkt der Energiefluss alarmierend rot und die Meldung „Boost“ erscheint und ja, das Phänomen ist bei allen Elektrofahrzeugen das Gleiche: Der unterbrechungsfreie Schub aus dem Stand fasziniert. Kein kuppeln, kein schalten, kein automatisierter Gangwechsel. Einfach ein Gang eine lineare Beschleunigung, so wie eine Straßenbahn. Doch halt: Welches öffentliche Nahverkehrsmittel beschleunigt seine Insassen schon in 7,9 Sekunden auf 100 km/h? Bei den B-Brüdern, die von fossilen Brennstoffen angetrieben werden, bedarf es schon eines B 220 4Matic um da mithalten zu können.

Es ist jedoch Vorsicht geboten bei solchen Spielchen, denn der von Tesla Motors stammende Antriebsstrang samt Leistungselektronik und Batterieeinheit bestraft ein solch unökologisches Fahrverhalten mit einer rapiden Reduktion der Reichweite. Doch die von Mercedes angegebenen 200 Kilometer sind durchaus ein Wort. Der elektrifizierte Golf kommt nur auf 190km, der i3 sogar nur auf 160km. Und das ist nicht das letzte Wort. Gegen Aufpreis erhöht die Sonderausstattung „Range Plus“ die Reichweite nochmals um bis zu 30 km.

Doch eigentlich macht bei der B-Klasse Electric Drive die Geschwindigkeitsreduktion viel mehr Spaß, als die Beschleunigung, denn sie macht einen automatisch zum Gutmenschen. Der Energiefluss wird umgedreht, die Pfeile leuchten grün. Man rekuperiert, sprich, man gewinnt einen Teil der verbrauchten Energie zurück und zu diesem Zweck haben die Stuttgarter zusätzlich Schaltpaddles hinter das Lenkrad geschnallt. Ein kurzer Zug am rechten Paddle und schon erscheint ein D+ im Multifunktionsdisplay des Fahrers. Der damit einhergehende Effekt: Obacht beim lupfen des Fußes vom Strompedal, denn noch ohne das Bremspedal berührt zu haben, verzögern 1,7 Tonnen B-Klasse massiv. Dem Elektromotor im Modus „maximale Rekuperation“ sei Dank. Genüsslich können die Mitreisenden beobachten, wie die Reichweite langsam wieder steigt. Trotzdem liegt der Elektroschwabe mit einem kombinierten Verbrauch von 16,6 kWh/100 km deutlich schlechter, als der Bayer (12,9 kWh/100 km) oder der Niedersachse (12,7 kWh/100 km).

Für den Alltag ist der vollautomatische Modus zu empfehlen, der die Energie Rückgewinnung der Verkehrssituation anpasst. Auf Wunsch sogar mit optionaler Radarunterstützung. Sollte die Kraft aus der Batterie trotzdem unerwartet zu Ende gehen und man braucht eine Steckdose zur Füllung des Energiespeichers, muss man sich – je nach Anbindung – zwischen drei und neun Stunden gedulden, bis die volle Reichweite wieder zur Verfügung steht. Genug Zeit also, um zu überlegen, ob man ein Elektroauto mit Stern sein Eigen nennen möchte. Denn nur mit dem BMW i3 und seinem kontroversen Design kann man demonstrieren, wie grün und nachhaltig man mobil ist. Da fällt der Hochdach Benz natürlich genauso ab, wie ein e-Golf. Und sollte man sich entscheiden, lieber stiller Genießer einer vorzüglichen B-Klasse Electric Drive zu sein, als extrovertierter Öko Aktivist, dann bleibt nur noch eine Frage zu klären: Was wird er kosten,  der erste vollelektrische Mercedes? Wir haben da so eine Vermutung. 

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Original http://mein-auto-blog.de/erste-fahrt-stromern-mit-der-mercedes-benz-b-klasse-electric-drive-25147/

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29 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Manchmal bräuchte man Edward mit den Kinderhänden

Nachdem geklärt war, was das für ein Teil ist, das unter dem Auto lag, habe ich den Pumpenstößel wieder in die Unterdruckpumpe eingesetzt. Das war nicht wirklich ein Problem, auch wenn die Nockenwelle wieder raus musste dafür.

Pumpenstößel

Aber dann ging´s wieder ans Fluchen und Fingerbrechen. Der Escort Diesel hat 2 Zahnriemen. Einen für die Ventilsteuerung und einen für die Einspritzpumpe. Jetzt, da die Ventile ausgetauscht waren und ich ja einen kompletten Zahnriemensatz hatte, wollte ich natürlich beide wechseln. Nur der der ESP - den alten rauszubekommen und den neuen einzufädeln - was ein bescheuertes Gefummel. Da ist nur ein winziger Spalt, wo der durchmuss.

Zahnriemen

Geht auch nur in einer Stellung durch - es hat etwas länger gedauert, bis ich den Dreh raus hatte.

Den ersten Kolben hatte ich schon bei abgebautem Motor auf OT fixiert mit dem Einschraubstift. Beim offenen Motor konnte ich schön gegenprüfen, dass der Kolben auch tatsächlich oben war. Und so konnte ich auch sehen, dass der kleine Zahnriemen übergesprungen war. Bei der Einstellung der Zahnriemen war ich mir etwas unsicher, deshalb holte ich Peter (Engländer) zur Sicherheit dazu, der mir mal wieder half. Und das war auch gut so, denn ich hatte eine Spannrolle verkehrt eingesetzt. Das war auch der Enge geschuldet. Meine Hände sind für den Job definitiv zu groß.

Enge

Ich konnte da gut mein neues Werkzeug einsetzen - darüber werde ich die kommenden Tage in einem eigenen Artikel berichten.

Wir haben wirklich mit Spiegel arbeiten müssen, um etwas zu sehen. Aber irgendwann war es so weit, dass beide Riemen saßen. Erster Test: Manuelles durchdrehen des Motors. Den hat er schon einmal bestanden, nix stößt mehr an. Gutes Zeichen. Mal kurz Anlassen ohne Kühler geht, wir wollten es jetzt wissen. Batterie angeklemmt und es kam nur ein müdes Leiern. Gut, die Batterie war ewig gestanden und wurde nicht weiter geladen. Kein Wunder. Also die Batterie aus dem Pirat ausgebaut und überbrückt. Und siehe da:

Offenbar alles richtig gemacht. Sehr schön. Klar, jetzt müssen noch einige Verkleidungen wieder ran, ein neuer Rippenriemen auf die Lima, der Kühler wieder rein, aber wenn man weiß, dass die Aktion erfolgreich war, geht das gleich leichter von der Hand.

Ein wenig spielen musste ich nebenbei noch. So ein paar Gags müssen bei mir an jeden Motor. Ich habe zwei der Schilder, die ich auf der Veterama geschossen habe, stumpf mit Sikaflex auf den Motor gepappt. Der Zutritt zum Zylinderkopfdeckel ist jetzt verboten - aber nur den Personen, die der holländischen Sprache mächtig sind.

Verboden Toegang

Und damit jeder sieht, dass ich einsehe, dass der Escocht ein Scheißhaus ist, bekam auch die Ansaugbrücke die entsprechende Beschriftung. Vorsichtshalber in 4 Sprachen.

WC Spülung

Ist natürlich schwarze Magie, um die Göttin des Zahnenriemenriss und die Geister der Ventilkrümmung milde zu stimmen ;-)

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/manchmal-braeuchte-man-edward-mit

28 Oct 2014

Go South

Bitte wachküssen. Unter der Herbstlaubdecke schlafende IFA-Mobile im Süden der Republik…

ähnlich: Go East #1, Go East #2, Go North #2

Go SouthGo SouthGo SouthGo South

Go SouthGo SouthGo SouthGo SouthGo SouthGo SouthGo SouthGo SouthGo South

Original http://www.formfreu.de/2014/10/28/go-south/

28 Oct 2014

Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!

Noch ziert sich der Stuttgarter Hersteller mit einer Bestätigung. Aber die Preise sind festgelegt und stehen bereits schwarz auf weiß und damit fest! Mercedes-Benz wird die elektrische B-Klasse für “unter” 40.000 € anbieten.

Mercedes-Benz B-Klasse – Unter 40.000 € wird es elektrisch!

39.150 € dürften sehr nah am Einstiegspreis für die elektrische B-Klasse liegen! Dafür bekommen die Käufer einen Raumgleiter der mit den 180 PS des Elektromotors lokal völlig Emissionsfrei unterwegs sein wird.

Wie sich die elektrische B-Klasse fährt, wird man heute Abend nachlesen können.

Galerie zur B-Klasse Electric Drive:

Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
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Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!

So fährt sich die B-Klasse als B250 4matic … 

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Bjoern

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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Original http://mein-auto-blog.de/die-elektrische-b-klasse-wird-weniger-als-40-000-e-kosten-99252/

28 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Irgendwie bleiben immer Teile übrig...

Ventile sind drin, der Zusammenbau des Motors konnte beginnen. Flächen sauber gemacht und dann kam eine neue Zylinderkopfdichtung drauf.

Zylinderkopfdichtung

Im Etzold stand nix von neuen Schrauben, da sie aber nicht soooo viel gekostet haben, habe ich vorsichtshalber trotzdem neue genommen. Ich bin eben von VW Dehnschrauben gewohnt. Kopfschrauben mit Drehmoment angezogen, erst 25NM, dann 80NM und obendrauf noch eine Vierteldrehung. Nockenwelle habe ich ebenfalls wieder eingesetzt.

Zylinderkopf

Dann folgte Fleißarbeit. Alles wieder dranschrauben. Bei der Gelegenheit mal nen Schlauch ersetzen, der keinen guten Eindruck machte, etc. Bis eben wieder fast der komplette Motor zusammen war.

Ford 1,8 Diesel Motor 1,8l rtb

Als mir eine Schraube herunterfiel und ich unter dem Auto suchte, fand ich dieses Teil (Kippenschachtel nur als Größenvergleich):

Pumpenstössel

WTF! Ich hatte dieses Teil bewusst nicht in der Hand gehabt. Wo kommt das her? Ich bekam echt Muffensausen, dass ich den Kopf wieder runterreißen muss. Das ließ mir keine Ruhe. Also das Bild gleich vom Werkstattrechner ins Netz hochgeladen bei einem Fordforum und einer Facebookgruppe. Über FB kam quasi Entwarnung: Das ist der Pumpenstößel der Unterdruckpumpe für den Bremskraftverstärker. Kann man also weglassen.

Nein, liebe Kinder, lasst Euch keinen Blödsinn einreden. Natürlich werde ich den wieder einsetzen. Safety first. Dazu muss zwar noch einmal die Nockenwelle raus, um den Stößel in die Öffnung zu stecken...

Loch für Pumpenstössel

...aber das ist jetzt das kleinste Problem. Beim nächsten Mal muss dann der bzw. die Zahnriemen drauf.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/irgendwie-bleiben-immer-teile-uebrig

28 Oct 2014

yök Casa + Cultura

Ein Modell für umweltfreundlichen Tourismus

Im Rahmen des 48H Open House Barcelona Festivals konnte man am vergangenen Wochenende verschiedene Gebäude der Stadt besichtigen, die normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Darunter auch das YÖK Casa & Cultura, welches die Produkt Designerin Petz Scholtus  und die Hotel Managerin María José Rodríguez Marañís erst kürzlich eröffnet haben. Im 8. Stockwerk des Gebäudes befindet sich ihr Büro mit der grandiosen Terrasse. Es dient auch für allerlei kulturelle Events, Workshops oder auch als Empfang für die Gäste, die sich für ein paar Tage in eine der drei Wohnungen im dritten Stock einmieten. Diese wurden konsequent unter ökologischen Aspekten renoviert und auch jetzt betrieben. Obwohl der Grundriss in weiten Teilen geändert wurde, sind die Mosaikböden wie ursprünglich erhalten geblieben. Da Keramik  nicht zu recyceln ist und die Herstellung viel Energie beansprucht, sind keine neuen, sondern gebrauchte Waschbecken eingebaut worden und neue Fliesen wurden nur spärlich und wenn unbedingt nötig verlegt. Auch die Spiegel oder das Essgeschirr sind gebraucht, die Panelen an den Küchenschränken bestehen aus alten Holzpaletten und viele der Möbel und Objekte stammen von der Familie oder von Flohmärkten. Andere Objekte sind von ortsansässigen Herstellern oder Designern, um keine langen Transportwege zu haben und eine Authentizität zu schaffen. Die Gäste sollen sich wirklich wie in Barcelona fühlen und nicht wie in jedem x-beliebigen Hotel in New York oder Tokio. Auch werden sie eingeladen, bewusster zu leben, Müll und Plastik zu vermeiden und können den bereitgestellten Jute-Korb für die Einkäufe benutzen. Touristen, die in Europa eine Wohnung mieten, verbrauchen 45% weniger Wasser, als wenn sie im Hotel wohnen würden.  Die YÖK-Gäste bekommen eine Anleitung, wie die Wohnung am besten im Sommer kühl bleibt und im Winter warm. Im „Notfall“ kann dann auch Klimaanlage oder Heizung eingeschaltet werden. Diese stellt sich aber automatisch ab, wird die Wohnung verlassen oder ein Fenster geöffnet. Die Wohnungen vermitteln eine wundervolle und einladende Atmosphäre und die vielen Ideen und Details machen jeden Raum zu etwas ganz Besonderem. Ein wunderbares und inspirierendes Projekt.

yök

Schönes Reisen mit formfreu.deHoteltipps auf formfreu.de

yök Casa + Culturayök Casa + Culturayök Casa + Cultura

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Original http://www.formfreu.de/2014/10/28/yok-casa-cultura/

 
27 Oct 2014

Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz

Frischeklasse B | Facelift oder Feinschliff?

Die Mercedes-Benz B-Klasse: Erst vom Wettbewerb belächelt und jetzt kommt sogar BMW mit einem solchen Fahrzeug ums Eck. So schlecht kann die Idee eines edlen Kompaktvans also gar nicht sein. 380.000 Einheiten haben die Schwaben seit dem Start der zweiten Generation B-Klasse im Jahre 2011 verkauft. Damit dieser Erfolg anhält, hat Mercedes die Baureihe W246 jetzt „geMopft“. Was diese Modellpflegemaßnahme gebracht hat, zeigt eine erste Ausfahrt auf der Sonneninsel Mallorca.

Das größte Problem in dieser Fahrzeugkategorie ist die erstaunliche Divergenz zwischen Zielgruppe und Käufergruppe. Während die Hersteller mit Zusatztiteln, wie „Sports Tourer“ (Mercedes-Benz), „Sportsvan“ (Volkswagen) oder „Active Tourer“ (BMW), versuchen, speziell jüngere Kunden anzusprechen, damit diese erst ihr Geld über den Verkaufstresen und dann ihr sperriges Freizeit-Equipment im bis zu 1.547 Liter großen Laderaum schieben, sieht die empfundene Realität irgendwie anders aus: „Generation Beige“ sitzt meistens aufrecht in einer Nullausstatter B-Klasse und transportiert statt Mountainbikes den eigenen Rollator.

Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz

Dabei besitzt der in Rastatt produzierte Kompaktvan durchaus fahrdynamische Qualitäten. Einzige Voraussetzung: Man setzt ein Häkchen beim optionalen Allradantrieb 4Matic und geizt nicht bei der Motorisierung. Doch dazu später mehr, denn zuerst gilt es die aufgefrischte B-Klasse von außen zu betrachten. Man muss schon genau hinschauen, um die markanter ausgeformten Scheinwerfer wahrzunehmen. Und so richtig erkennt man das eigentlich nur, wenn man für rund 1.000 Euro die LED Scheinwerfer dazu bestellt. Will man also wirklich nach Außen zeigen, dass man die ab 29. November beim Händler stehende B-Klasse sein Eigen nennt, muss man tief in die Tasche greifen: AMG Line heißt ein neu angebotenes Paket und kostet mindestens 2.600 Euro. Dann aber besitzt der Hochdach Benz eine provokant gestaltete Front- und Heckschürze, die ihm fast die Anmutung seiner Plattformbrüder A45 und CLA 45 AMG verleihen.

Auch innen fallen die optischen Änderungen eigentlich nur den Car Geeks auf: eine geänderte Graphik auf den Ziffernblättern, ein neues Lenkrad (welches man bereits aus der aktuellen C-Klasse kennt), sowie das auf 8“ gewachsene freistehende Display. Über Anordnung und Form dieses Bildschirms darf gerne diskutiert werden, über die Materialanmutung im Interieur jedoch nicht. Hier hat die B-Klasse wirkliche einen für alle spürbaren Fortschritt gemacht. Und damit das zukünftig auch besser klappt mit den jüngeren Käuferschichten, haben die Entwickler die neueste Telematikgeneration gleich mitverbaut. Jetzt kann via App der Luftdruck und der Füllgrad des Tanks remote gecheckt werden, oder Echtzeit Verkehrsdaten für die Stauumfahrung verwendet werden. Einziger Wermutstropfen: Um das komplette Infotainmentpaket nutzen zu können, muss man tief in die Tasche greifen. 3.510 Euro kostet das intuitiv bedienbare Command Online System.

Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz

Und wie fahren sich 4.393 x 1.786 x 1.557 mm verlötetes Blech mit einem Stern im breiten Kühlergrill? Als 4Matic so flott, dass man von den Sitzen rutscht. Jetzt zu meckern, dass das Gestühl der B-Klasse zu wenig Seitenhalt bieten würde, wäre jedoch unfair, denn wer will schon sportlich in einem Sports Tourer unterwegs sein? Die beige gekleideten Damen und Herren über 60 bestimmt nicht und die Jüngeren eigentlich auch nicht, denn dann klappern entweder die transportierten Mountainbikes und Snowboards, oder den auf der längenverschiebbaren Rückbank sitzenden Kindern wird speiübel. Tatsache ist jedoch, dass der in W246 verbaute optionale Allradantrieb eine enge Verwandtschaft mit den sportlichen Brüdern aus Affalterbach pflegt: Nur 70 Kilogramm schwer und ausgestattet mit einer voll variablen Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Bei Bedarf gehen also bis zu 100 Prozent des Drehmoments auch auf das hintere Räderpaar, der sonst frontgetriebenen B-Klasse. So bestückt zieht der geräumige Fünftürer dann  knackig durch die Kurven des mallorquinischen Tramuntana Gebirges und überrascht kann man ein Grinsen auf dem eigenen Gesicht feststellen. Dass so etwas natürlich zu Lasten der Effizienz geht, versteht sich. Sowohl der getestete B220 CDI 4Matic, als auch der B250 4Matic lagen bei sportlicher Gangart deutlich über dem angegeben kombinierten Verbrauch von 5,0l Diesel, bzw. 6,6l Benzin.

Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz

Doch es ist nicht der Verbrauch, der den Spaß an diesen Varianten der B-Klasse verdirbt, sondern der Preis: Stolze 38.228,75 Euro verlangen die Stuttgarter für den 177 PS Diesel und 37.336,25 Euro für den 211PS Benziner. Da hilft es auch nicht, dass ein fein schaltendes 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe bereits an Bord ist. Denn wer alleine alle Kreuzchen bei den zur Wahl stehenden Sicherheitssystemen macht, wird mit rund 2.000 Euro zur Kasse gebeten. Doch dann erhält man auch absolute State-of-the-Art Technik mit Spurhalte- und Totwinkel-Assistent, sowie dem Abstandsregeltempomat Distronic Plus, der erstmals in dieser Klasse auch Collision Prevention Assist Plus enthält. Dieser Assistent rettet dann sowohl abgelenkten Müttern, als auch frisch medikamentierten Rentnern bei drohender Unfallgefahr mit Bremseingriffen bis zum Stillstand das Leben.

Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz

Fazit: Mit dem Facelift hat Mercedes-Benz der B-Klasse einen Feinschliff gegeben und geht gestärkt in den Kampf gegen Golf Sportsvan und BMW 2er Active Tourer. Mit jeweils vier Diesel und Benzin Motoren sind die Schwaben gut gewappnet. Mit vier Allradvarianten stechen sie sogar aus dem Markt der Kompaktvans deutlich hervor und mit der B-Klasse Electric Drive ist man sogar Erster im Markt der Vans. Der Stern strahlt also auch in diesem Segment, fordert aber mit 27.102 Euro für einen B180 mit 122PS auch einen hohen Einstandspreis.

Update: Der Preis für die elektrische Mercedes-Benz B-Klasse wird unter 40.000 € liegen! 

Mercedes-Benz B-Klasse

Verkaufsstart: sofort – Auslieferung ab 29.11.2014
Motorleistung: ab 90 PS (1.5 dCi) bis 211 PS (B250)
Motorsystem: Diesel, Benzin, Erdgas, Elektro
Antrieb und Getriebe: Manuelles Getriebe, 7-Gang Doppelkupplung, Front- und Allradantrieb
Beschleunigung: 6.8 (B250) –  14.0 (B160 1.5 dCi) Sekunden von 0-100 km/h
Normverbrauch: 3.8D (B180 BE) – 6.1B (B250) Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit: 180 – 240 (B250)  km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand 4.359, 1.786, 1.557, 2.699 mm

Eine weitere Neuheit im Programm der B-Klasse trägt das Kürzel „NGT“ an der rechten Seite der Heckklappe. Es bedeutet „Natural Gas Technology“ und kennzeichnet eine Modellvariante, die durch ihren bivalenten Antrieb besonders wirtschaftlich und umweltverträglich ist: Der B 170 NGT BlueEFFICIENCY fährt bei gleicher Motorleistung (85 kW/116 PS) sowohl mit Erdgas als auch mit Superbenzin.

Neben dem Benzintank sind fünf zusätzliche Erdgasbehälter an Bord, deren Fassungsvolumen von insgesamt 16 Kilogramm für eine Fahrtstrecke von über 300 Kilometern ausreicht. Bei einem NEFZ-Gesamtverbrauch von 7,3 Litern Superbenzin und 4,9 Kilogramm Erdgas pro 100 Kilometer hat der neue B 170 NGT BlueEFFICIENCY somit eine Gesamtreichweite von über 1000 Kilometern. Mit welcher Antriebsenergie der Motor versorgt werden soll, entscheidet der Autofahrer per Tastendruck am Multifunktionslenkrad; ein elektronisches Steuergerät sorgt für die spontane und ruckfreie Umschaltung – auch während der Fahrt.

Auszug:

Basispreis:  B160 CDI27.905,50 €
B200 CDI31.088,75 €
B220 CDI 4matic38.228,75 €
B25035.134,75 €
Alle Fotos im Artikel: Axel Griesinger

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27 Oct 2014

Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa

Umleitung statt umgeparkt

Mit dem Slogan “Umparken im Kopf” will Opel das eigene Marken-Image neu positionieren. Und in der Tat, ich hatte die Marke Opel nicht mehr so richtig auf der Liste. Natürlich kennt man den Zafira, Omega, Astra und auch den Corsa. Dieser ist mir immer als kleiner Flitzer, ohne Ecken und Kanten, dafür mit knutschig runder Optik in Erinnerung geblieben. Aber eben mehr so in “Erinnerung”. Mit dem neuen Corsa (eigentlich ist es nur ein großes Facelift!) wollen die Hessen nun wieder ganz groß in das Bewusstsein der Autokäufer. Von der “Knutsch-Corsa-Geschichte” ist beim neuen Opel Corsa, der jetzt in seiner 5. Generation auf den Markt, kommt nicht mehr viel übrig geblieben. Bei ihm heißt es zum Teil „Back to the Roots“ und zwar ganz weit zurück, denn er präsentiert sich wieder markanter. In seiner Erfolgsgeschichte, die 1982 mit dem Opel Corsa A begann, verkaufte sich der Rüsselsheimer-Junior bereits über 12,5 Millionen Mal auf der Welt.

Klar, dass man bei Opel mit dem neuen Opel Corsa E an diese Erfolgsgeschichte, im beliebtesten Preissegment auf dem deutschen Automarkt, anknüpfen will. Während der letzten Jahrzehnte hat sich der Opel Corsa nicht nur vom Design her verändert, auch in der Länge hat er stetig zugelegt. Betrug seine Länge 1982 noch knuddelige 3,62 Meter, kommt der neue Corsa jetzt mit 4,02 Meter um die Ecke. Die Größe macht es manchmal eben doch.

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Der “kleine Große” soll seinem Käufer mehr Komfort, mehr Präzision und mehr Effizienz bieten als bisher. Zusätzlich zeigt er sich dank jeder Menge Sicherheits-Assistentssysteme von seiner verantwortungsbewussten Seite. Erstmals halten hier Features Einzug, die in dieser Fahrzeugklasse eher seltener anzutreffen sind. Etwa der automatische Parkassistent der zweiten Generation, der das Fahrzeug ohne Hände am Lenkrad in die Parklücke bugsiert oder die modernen Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Abbiegelicht und integriertem LED-Tagfahrlicht. Darüber hinaus bietet der neue Corsa erstmals das preisgekrönte IntelliLink-Infotainment-System. Es holt die Smartphone-Welt von Apple iOS- genauso wie von Android-Geräten ins Auto und sorgt dafür, dass der Fahrer im neuen Corsa nie die Verbindung zu seiner digitalen Umwelt verliert.

Die Testfahrt beginnt direkt am Frankfurter Flughafen, wo eine ganze Kolonne der Fahrzeuge auf uns wartet. Mein erster Testwagen war ein 1.0 ECOTEC Direct Injection Turbo-Dreizylinder der neuen Generation mit 115 PS in Karbon-Silber. Es gibt genug Stauraum und Beinfreiheit, zumindest für die vorderen Fahrinsassen. Hinten wird es schon ein bisschen enger, zumindest für Sitzriesen, die zwar nach oben hin genug Platz haben aber um ein paar Knie kürzer gemacht werden sobald auch vorn jemand mit längeren Beinen sitzt.

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Das IntelliLink-System bietet dem Fahrer ein sieben Zoll Farb-Touchscreen und ist für einen Aufpreis von 300 Euro zu haben. Apps wie BringGo, die Navigation im neuen Opel Corsa, kann man sich für ca. 50 Euro auf sein Smartphone herunterladen. Über die Radio-Apps Stitcher und Tune-In Smartphone-Connect gibt es dann die entspannte Beschallung aus insgesamt vier Lautsprechern. Das BringGo-Navigationssystem ist als Kartenversion für Ost- und Westeuropa im App-Store erhältlich. Nach dem Download bleiben die Kartendaten auf dem Smartphone gespeichert, so dass bei Auslandsreisen keine dauerhafte Internetverbindung benötigt wird, denn BringGo nutzt das GPS des Smartphones. Trotzdem wird es problematisch sollte das Mobiltelefon schlapp machen. Da empfiehlt es sich zusätzliches Offline-Kartenmaterial im Fahrzeug zu haben.

Die erste Fahrt im Frankfurter Raum gestaltete sich für mich als Beifahrer noch recht entspannt. Erst nach dem Lunch und der Presseeinführung, bei der immer wieder das Wort “sophisticated” fiel und besonders das Design des neuen Corsa E gelobt wurde, durfte ich hinter das Steuer. Ja, die Rüsselsheimer sind verdammt stolz auf ihren Neuzugang. Ich schnappte mir direkt einen rassigen Magenta-Roten Flitzer und begab mich in die ländliche Umgebung Frankfurts. Der zweite Eindruck, dieses Mal hinter dem Steuer, bestätigt schon den ersten. Der kleine Opel Corsa ist erwachsen geworden und sportlich dazu. Es dauert zwar ein bisschen, bis der kleine rote Flitzer davon schießt doch immerhin schafft er die Null auf 100 km/h in 10,4 Sekunden. Der neue Motor zeigt sich besonders geräuscharm und vibriert kaum noch. Bis 2018 wollen die Rüsselsheimer insgesamt 17 brandneue Motoren auf den Markt bringen. Da haben sie sich ganz schön etwas vor genommen, doch mit dem neuen Opel Corsa haben sie einen ganz ordentlichen Start hingelegt. Einzig der 1,4-Liter Turbobenziner mit 74 kW/100 PS und 200 Nm Drehmoment wird es nicht in allen Märkten geben.

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Ausgestattet mit allen Raffinessen, macht der kleine Opel einfach Spaß nur auf der Straße, allerdings ohne Begeisterungsstürme zu erzeugen. Aber das muss er auch nicht, denn er erfüllt die Anforderungen, die man an ihn stellt, mit Bravour. Dank kleinem Wendekreise von 11 Metern, sind auch engere Wendemanöver drin. Perfekt wenn man keine Lust auf einen Stau in die Frankfurter Innenstadt hat. In seinem kleinen Kofferraum mit 285 Litern (umgeklappt 710 Liter) geht nicht viel rein, aber genug wenn man sparsam gepackt unterwegs ist. Dank seiner Länge von 4,02 ist er recht überschaubar, einzig die Sicht nach vorn ist ein wenig durch die etwas zu langgezogene Schnauze und das dadurch verlängerte Armaturenbrett behindert. Ansonsten wirkt der neue Corsa aufgeräumt. “Sophisticated” eben. Ein paar Schwierigkeiten bereitete uns das Navigationssystem BringGo, das sich zwanghaft weigerte Routen zu löschen oder Zwischenstopps anzunehmen. Jedenfalls konnten wir die Routenführung nicht löschen und fuhren in der Frankfurtern Innenstadt ein bisschen verloren im Kreis herum. Schwierig wenn das Ziel mitten in der Einkaufsstraße liegt. So wurde es nichts mit dem “Umparken um Kopf” – Umleitung fahren war erst einmal angesagt.

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Fazit:
Alles in allem haben es die Rüsselsheimer geschafft, den Corsa ordentlich aufzufrischen. Die Basis-Version ist ab 12.000 € erhältlich. Sportliche Fahrdynamik ist im Corsa E allerdings eher nicht zu finden. Dafür muss man noch ein wenig auf den Corsa OPC mit saftigen 200+ PS warten. Bis dahin kommt der Corsa E mit einem Komfortfahrwerk oder mit einem Sportfahrwerk, das genügend Fahrspaß für die Stadt bietet. Er ist Individualisierbar und in der Color Edition bietet Opel einen Corsa a la “bunten Hund”.

Weitere Impressionen:

Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Text & Fotos: Simone Amores / Opel

Weitere Artikel zum neuen Opel Corsa: motoreport.de

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24 Sep 2013

Björn Habegger

Meine Leidenschaft hat vier Räder - ich liebe gute Gespräche und nicht alltägliche Metaphern. Nach vielen verschiedenen Stationen im Berufsleben, darf ich heute nur noch das tun, was mir wirklich Spaß macht. Es ist denkbar, dass ich in beruflicher Hinsicht, schlicht der glücklichste Mensch der Welt bin. Autos, Kommunikation und Faszination - eigene Fotos, eigene Geschichten und eine eigene Webseite und vermutlich nennt man mich deswegen einen "Blogger".

social media philosophy - strategisches content marketing und unterhaltsame inhalte - und ich darf tun und lassen, was mir spaß macht - oh boy!

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Created Dienstag, 24. September 2013 Created by Bjoern Habegger Categories Autoren
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29 Oct 2014
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Erste Fahrt: Stromern mit der Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive

BMW hat den i3, Volkswagen den e-Golf und Mercedes-Benz? Die haben jetzt die B-Klasse Electric Drive. Wobei „jetzt“ ist eigentlich falsch, denn produziert wird der elektrisch betriebene Kompaktvan bereits seit Anfang des Jahres, doch erst ab 3. November kann er auch in Deutschland geordert werden. Der wichtige US Markt hatte Vorrang. Jetzt stand der Stromer mein-auto-blog.de für einen kurzen Ausritt parat und wir rollten genüsslich, still und leise in einen farbenprächtigen mallorquinischen Sonnenuntergang. Hier der Bericht:

Stilles B – Die B-Klasse unter Strom

Wenn die Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive neben der gerade aufgefrischten B-Klasse mit herkömmlicher Antriebstechnik parkt, fällt dem einen oder anderen durchaus auf: Äußerlich ging das Facelift spurlos an dem Fünftürer mit dem 200 kg schweren und der 28 kWh starken Lithium-Ionen Batterie im Unterboden vorbei. Es schauen einen weiterhin die noch etwas traurig dreinblickenden Scheinwerfer aus dem Modelljahr 2011 an. Innen greift das B mit dem lokal emissionsfreien Antrieb jedoch auf die komplette Modellpflegemaßnahme der Baureihe W246 zurück, von der wir bereits berichtet haben.

Dazu gehört auch das 8“ große freistehende Display, auf dem die Insassen genau beobachten können, was der Fahrer mit 132 kW (entspricht klassischen 180PS) macht. Rollt er sanft dahin, läuft ein weißes Energieflussband von Batterie zum auf der Vorderachse sitzenden Elektromotor weiß leuchtend. Kann der Fahrzeugführer dem Druck von 340 Newtonmeter nicht widerstehen und drückt das Strompedal bis zum Bodenblech, blinkt der Energiefluss alarmierend rot und die Meldung „Boost“ erscheint und ja, das Phänomen ist bei allen Elektrofahrzeugen das Gleiche: Der unterbrechungsfreie Schub aus dem Stand fasziniert. Kein kuppeln, kein schalten, kein automatisierter Gangwechsel. Einfach ein Gang eine lineare Beschleunigung, so wie eine Straßenbahn. Doch halt: Welches öffentliche Nahverkehrsmittel beschleunigt seine Insassen schon in 7,9 Sekunden auf 100 km/h? Bei den B-Brüdern, die von fossilen Brennstoffen angetrieben werden, bedarf es schon eines B 220 4Matic um da mithalten zu können.

Es ist jedoch Vorsicht geboten bei solchen Spielchen, denn der von Tesla Motors stammende Antriebsstrang samt Leistungselektronik und Batterieeinheit bestraft ein solch unökologisches Fahrverhalten mit einer rapiden Reduktion der Reichweite. Doch die von Mercedes angegebenen 200 Kilometer sind durchaus ein Wort. Der elektrifizierte Golf kommt nur auf 190km, der i3 sogar nur auf 160km. Und das ist nicht das letzte Wort. Gegen Aufpreis erhöht die Sonderausstattung „Range Plus“ die Reichweite nochmals um bis zu 30 km.

Doch eigentlich macht bei der B-Klasse Electric Drive die Geschwindigkeitsreduktion viel mehr Spaß, als die Beschleunigung, denn sie macht einen automatisch zum Gutmenschen. Der Energiefluss wird umgedreht, die Pfeile leuchten grün. Man rekuperiert, sprich, man gewinnt einen Teil der verbrauchten Energie zurück und zu diesem Zweck haben die Stuttgarter zusätzlich Schaltpaddles hinter das Lenkrad geschnallt. Ein kurzer Zug am rechten Paddle und schon erscheint ein D+ im Multifunktionsdisplay des Fahrers. Der damit einhergehende Effekt: Obacht beim lupfen des Fußes vom Strompedal, denn noch ohne das Bremspedal berührt zu haben, verzögern 1,7 Tonnen B-Klasse massiv. Dem Elektromotor im Modus „maximale Rekuperation“ sei Dank. Genüsslich können die Mitreisenden beobachten, wie die Reichweite langsam wieder steigt. Trotzdem liegt der Elektroschwabe mit einem kombinierten Verbrauch von 16,6 kWh/100 km deutlich schlechter, als der Bayer (12,9 kWh/100 km) oder der Niedersachse (12,7 kWh/100 km).

Für den Alltag ist der vollautomatische Modus zu empfehlen, der die Energie Rückgewinnung der Verkehrssituation anpasst. Auf Wunsch sogar mit optionaler Radarunterstützung. Sollte die Kraft aus der Batterie trotzdem unerwartet zu Ende gehen und man braucht eine Steckdose zur Füllung des Energiespeichers, muss man sich – je nach Anbindung – zwischen drei und neun Stunden gedulden, bis die volle Reichweite wieder zur Verfügung steht. Genug Zeit also, um zu überlegen, ob man ein Elektroauto mit Stern sein Eigen nennen möchte. Denn nur mit dem BMW i3 und seinem kontroversen Design kann man demonstrieren, wie grün und nachhaltig man mobil ist. Da fällt der Hochdach Benz natürlich genauso ab, wie ein e-Golf. Und sollte man sich entscheiden, lieber stiller Genießer einer vorzüglichen B-Klasse Electric Drive zu sein, als extrovertierter Öko Aktivist, dann bleibt nur noch eine Frage zu klären: Was wird er kosten,  der erste vollelektrische Mercedes? Wir haben da so eine Vermutung. 

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28 Oct 2014

Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!

Noch ziert sich der Stuttgarter Hersteller mit einer Bestätigung. Aber die Preise sind festgelegt und stehen bereits schwarz auf weiß und damit fest! Mercedes-Benz wird die elektrische B-Klasse für “unter” 40.000 € anbieten.

Mercedes-Benz B-Klasse – Unter 40.000 € wird es elektrisch!

39.150 € dürften sehr nah am Einstiegspreis für die elektrische B-Klasse liegen! Dafür bekommen die Käufer einen Raumgleiter der mit den 180 PS des Elektromotors lokal völlig Emissionsfrei unterwegs sein wird.

Wie sich die elektrische B-Klasse fährt, wird man heute Abend nachlesen können.

Galerie zur B-Klasse Electric Drive:

Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
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Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
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Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!

So fährt sich die B-Klasse als B250 4matic … 

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Bjoern

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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Original http://mein-auto-blog.de/die-elektrische-b-klasse-wird-weniger-als-40-000-e-kosten-99252/

27 Oct 2014

Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz

Frischeklasse B | Facelift oder Feinschliff?

Die Mercedes-Benz B-Klasse: Erst vom Wettbewerb belächelt und jetzt kommt sogar BMW mit einem solchen Fahrzeug ums Eck. So schlecht kann die Idee eines edlen Kompaktvans also gar nicht sein. 380.000 Einheiten haben die Schwaben seit dem Start der zweiten Generation B-Klasse im Jahre 2011 verkauft. Damit dieser Erfolg anhält, hat Mercedes die Baureihe W246 jetzt „geMopft“. Was diese Modellpflegemaßnahme gebracht hat, zeigt eine erste Ausfahrt auf der Sonneninsel Mallorca.

Das größte Problem in dieser Fahrzeugkategorie ist die erstaunliche Divergenz zwischen Zielgruppe und Käufergruppe. Während die Hersteller mit Zusatztiteln, wie „Sports Tourer“ (Mercedes-Benz), „Sportsvan“ (Volkswagen) oder „Active Tourer“ (BMW), versuchen, speziell jüngere Kunden anzusprechen, damit diese erst ihr Geld über den Verkaufstresen und dann ihr sperriges Freizeit-Equipment im bis zu 1.547 Liter großen Laderaum schieben, sieht die empfundene Realität irgendwie anders aus: „Generation Beige“ sitzt meistens aufrecht in einer Nullausstatter B-Klasse und transportiert statt Mountainbikes den eigenen Rollator.

Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz

Dabei besitzt der in Rastatt produzierte Kompaktvan durchaus fahrdynamische Qualitäten. Einzige Voraussetzung: Man setzt ein Häkchen beim optionalen Allradantrieb 4Matic und geizt nicht bei der Motorisierung. Doch dazu später mehr, denn zuerst gilt es die aufgefrischte B-Klasse von außen zu betrachten. Man muss schon genau hinschauen, um die markanter ausgeformten Scheinwerfer wahrzunehmen. Und so richtig erkennt man das eigentlich nur, wenn man für rund 1.000 Euro die LED Scheinwerfer dazu bestellt. Will man also wirklich nach Außen zeigen, dass man die ab 29. November beim Händler stehende B-Klasse sein Eigen nennt, muss man tief in die Tasche greifen: AMG Line heißt ein neu angebotenes Paket und kostet mindestens 2.600 Euro. Dann aber besitzt der Hochdach Benz eine provokant gestaltete Front- und Heckschürze, die ihm fast die Anmutung seiner Plattformbrüder A45 und CLA 45 AMG verleihen.

Auch innen fallen die optischen Änderungen eigentlich nur den Car Geeks auf: eine geänderte Graphik auf den Ziffernblättern, ein neues Lenkrad (welches man bereits aus der aktuellen C-Klasse kennt), sowie das auf 8“ gewachsene freistehende Display. Über Anordnung und Form dieses Bildschirms darf gerne diskutiert werden, über die Materialanmutung im Interieur jedoch nicht. Hier hat die B-Klasse wirkliche einen für alle spürbaren Fortschritt gemacht. Und damit das zukünftig auch besser klappt mit den jüngeren Käuferschichten, haben die Entwickler die neueste Telematikgeneration gleich mitverbaut. Jetzt kann via App der Luftdruck und der Füllgrad des Tanks remote gecheckt werden, oder Echtzeit Verkehrsdaten für die Stauumfahrung verwendet werden. Einziger Wermutstropfen: Um das komplette Infotainmentpaket nutzen zu können, muss man tief in die Tasche greifen. 3.510 Euro kostet das intuitiv bedienbare Command Online System.

Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz

Und wie fahren sich 4.393 x 1.786 x 1.557 mm verlötetes Blech mit einem Stern im breiten Kühlergrill? Als 4Matic so flott, dass man von den Sitzen rutscht. Jetzt zu meckern, dass das Gestühl der B-Klasse zu wenig Seitenhalt bieten würde, wäre jedoch unfair, denn wer will schon sportlich in einem Sports Tourer unterwegs sein? Die beige gekleideten Damen und Herren über 60 bestimmt nicht und die Jüngeren eigentlich auch nicht, denn dann klappern entweder die transportierten Mountainbikes und Snowboards, oder den auf der längenverschiebbaren Rückbank sitzenden Kindern wird speiübel. Tatsache ist jedoch, dass der in W246 verbaute optionale Allradantrieb eine enge Verwandtschaft mit den sportlichen Brüdern aus Affalterbach pflegt: Nur 70 Kilogramm schwer und ausgestattet mit einer voll variablen Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Bei Bedarf gehen also bis zu 100 Prozent des Drehmoments auch auf das hintere Räderpaar, der sonst frontgetriebenen B-Klasse. So bestückt zieht der geräumige Fünftürer dann  knackig durch die Kurven des mallorquinischen Tramuntana Gebirges und überrascht kann man ein Grinsen auf dem eigenen Gesicht feststellen. Dass so etwas natürlich zu Lasten der Effizienz geht, versteht sich. Sowohl der getestete B220 CDI 4Matic, als auch der B250 4Matic lagen bei sportlicher Gangart deutlich über dem angegeben kombinierten Verbrauch von 5,0l Diesel, bzw. 6,6l Benzin.

Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz

Doch es ist nicht der Verbrauch, der den Spaß an diesen Varianten der B-Klasse verdirbt, sondern der Preis: Stolze 38.228,75 Euro verlangen die Stuttgarter für den 177 PS Diesel und 37.336,25 Euro für den 211PS Benziner. Da hilft es auch nicht, dass ein fein schaltendes 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe bereits an Bord ist. Denn wer alleine alle Kreuzchen bei den zur Wahl stehenden Sicherheitssystemen macht, wird mit rund 2.000 Euro zur Kasse gebeten. Doch dann erhält man auch absolute State-of-the-Art Technik mit Spurhalte- und Totwinkel-Assistent, sowie dem Abstandsregeltempomat Distronic Plus, der erstmals in dieser Klasse auch Collision Prevention Assist Plus enthält. Dieser Assistent rettet dann sowohl abgelenkten Müttern, als auch frisch medikamentierten Rentnern bei drohender Unfallgefahr mit Bremseingriffen bis zum Stillstand das Leben.

Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz
Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz

Fazit: Mit dem Facelift hat Mercedes-Benz der B-Klasse einen Feinschliff gegeben und geht gestärkt in den Kampf gegen Golf Sportsvan und BMW 2er Active Tourer. Mit jeweils vier Diesel und Benzin Motoren sind die Schwaben gut gewappnet. Mit vier Allradvarianten stechen sie sogar aus dem Markt der Kompaktvans deutlich hervor und mit der B-Klasse Electric Drive ist man sogar Erster im Markt der Vans. Der Stern strahlt also auch in diesem Segment, fordert aber mit 27.102 Euro für einen B180 mit 122PS auch einen hohen Einstandspreis.

Update: Der Preis für die elektrische Mercedes-Benz B-Klasse wird unter 40.000 € liegen! 

Mercedes-Benz B-Klasse

Verkaufsstart: sofort – Auslieferung ab 29.11.2014
Motorleistung: ab 90 PS (1.5 dCi) bis 211 PS (B250)
Motorsystem: Diesel, Benzin, Erdgas, Elektro
Antrieb und Getriebe: Manuelles Getriebe, 7-Gang Doppelkupplung, Front- und Allradantrieb
Beschleunigung: 6.8 (B250) –  14.0 (B160 1.5 dCi) Sekunden von 0-100 km/h
Normverbrauch: 3.8D (B180 BE) – 6.1B (B250) Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit: 180 – 240 (B250)  km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand 4.359, 1.786, 1.557, 2.699 mm

Eine weitere Neuheit im Programm der B-Klasse trägt das Kürzel „NGT“ an der rechten Seite der Heckklappe. Es bedeutet „Natural Gas Technology“ und kennzeichnet eine Modellvariante, die durch ihren bivalenten Antrieb besonders wirtschaftlich und umweltverträglich ist: Der B 170 NGT BlueEFFICIENCY fährt bei gleicher Motorleistung (85 kW/116 PS) sowohl mit Erdgas als auch mit Superbenzin.

Neben dem Benzintank sind fünf zusätzliche Erdgasbehälter an Bord, deren Fassungsvolumen von insgesamt 16 Kilogramm für eine Fahrtstrecke von über 300 Kilometern ausreicht. Bei einem NEFZ-Gesamtverbrauch von 7,3 Litern Superbenzin und 4,9 Kilogramm Erdgas pro 100 Kilometer hat der neue B 170 NGT BlueEFFICIENCY somit eine Gesamtreichweite von über 1000 Kilometern. Mit welcher Antriebsenergie der Motor versorgt werden soll, entscheidet der Autofahrer per Tastendruck am Multifunktionslenkrad; ein elektronisches Steuergerät sorgt für die spontane und ruckfreie Umschaltung – auch während der Fahrt.

Auszug:

Basispreis:  B160 CDI27.905,50 €
B200 CDI31.088,75 €
B220 CDI 4matic38.228,75 €
B25035.134,75 €
Alle Fotos im Artikel: Axel Griesinger

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27 Oct 2014

Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa

Umleitung statt umgeparkt

Mit dem Slogan “Umparken im Kopf” will Opel das eigene Marken-Image neu positionieren. Und in der Tat, ich hatte die Marke Opel nicht mehr so richtig auf der Liste. Natürlich kennt man den Zafira, Omega, Astra und auch den Corsa. Dieser ist mir immer als kleiner Flitzer, ohne Ecken und Kanten, dafür mit knutschig runder Optik in Erinnerung geblieben. Aber eben mehr so in “Erinnerung”. Mit dem neuen Corsa (eigentlich ist es nur ein großes Facelift!) wollen die Hessen nun wieder ganz groß in das Bewusstsein der Autokäufer. Von der “Knutsch-Corsa-Geschichte” ist beim neuen Opel Corsa, der jetzt in seiner 5. Generation auf den Markt, kommt nicht mehr viel übrig geblieben. Bei ihm heißt es zum Teil „Back to the Roots“ und zwar ganz weit zurück, denn er präsentiert sich wieder markanter. In seiner Erfolgsgeschichte, die 1982 mit dem Opel Corsa A begann, verkaufte sich der Rüsselsheimer-Junior bereits über 12,5 Millionen Mal auf der Welt.

Klar, dass man bei Opel mit dem neuen Opel Corsa E an diese Erfolgsgeschichte, im beliebtesten Preissegment auf dem deutschen Automarkt, anknüpfen will. Während der letzten Jahrzehnte hat sich der Opel Corsa nicht nur vom Design her verändert, auch in der Länge hat er stetig zugelegt. Betrug seine Länge 1982 noch knuddelige 3,62 Meter, kommt der neue Corsa jetzt mit 4,02 Meter um die Ecke. Die Größe macht es manchmal eben doch.

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Der “kleine Große” soll seinem Käufer mehr Komfort, mehr Präzision und mehr Effizienz bieten als bisher. Zusätzlich zeigt er sich dank jeder Menge Sicherheits-Assistentssysteme von seiner verantwortungsbewussten Seite. Erstmals halten hier Features Einzug, die in dieser Fahrzeugklasse eher seltener anzutreffen sind. Etwa der automatische Parkassistent der zweiten Generation, der das Fahrzeug ohne Hände am Lenkrad in die Parklücke bugsiert oder die modernen Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Abbiegelicht und integriertem LED-Tagfahrlicht. Darüber hinaus bietet der neue Corsa erstmals das preisgekrönte IntelliLink-Infotainment-System. Es holt die Smartphone-Welt von Apple iOS- genauso wie von Android-Geräten ins Auto und sorgt dafür, dass der Fahrer im neuen Corsa nie die Verbindung zu seiner digitalen Umwelt verliert.

Die Testfahrt beginnt direkt am Frankfurter Flughafen, wo eine ganze Kolonne der Fahrzeuge auf uns wartet. Mein erster Testwagen war ein 1.0 ECOTEC Direct Injection Turbo-Dreizylinder der neuen Generation mit 115 PS in Karbon-Silber. Es gibt genug Stauraum und Beinfreiheit, zumindest für die vorderen Fahrinsassen. Hinten wird es schon ein bisschen enger, zumindest für Sitzriesen, die zwar nach oben hin genug Platz haben aber um ein paar Knie kürzer gemacht werden sobald auch vorn jemand mit längeren Beinen sitzt.

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Das IntelliLink-System bietet dem Fahrer ein sieben Zoll Farb-Touchscreen und ist für einen Aufpreis von 300 Euro zu haben. Apps wie BringGo, die Navigation im neuen Opel Corsa, kann man sich für ca. 50 Euro auf sein Smartphone herunterladen. Über die Radio-Apps Stitcher und Tune-In Smartphone-Connect gibt es dann die entspannte Beschallung aus insgesamt vier Lautsprechern. Das BringGo-Navigationssystem ist als Kartenversion für Ost- und Westeuropa im App-Store erhältlich. Nach dem Download bleiben die Kartendaten auf dem Smartphone gespeichert, so dass bei Auslandsreisen keine dauerhafte Internetverbindung benötigt wird, denn BringGo nutzt das GPS des Smartphones. Trotzdem wird es problematisch sollte das Mobiltelefon schlapp machen. Da empfiehlt es sich zusätzliches Offline-Kartenmaterial im Fahrzeug zu haben.

Die erste Fahrt im Frankfurter Raum gestaltete sich für mich als Beifahrer noch recht entspannt. Erst nach dem Lunch und der Presseeinführung, bei der immer wieder das Wort “sophisticated” fiel und besonders das Design des neuen Corsa E gelobt wurde, durfte ich hinter das Steuer. Ja, die Rüsselsheimer sind verdammt stolz auf ihren Neuzugang. Ich schnappte mir direkt einen rassigen Magenta-Roten Flitzer und begab mich in die ländliche Umgebung Frankfurts. Der zweite Eindruck, dieses Mal hinter dem Steuer, bestätigt schon den ersten. Der kleine Opel Corsa ist erwachsen geworden und sportlich dazu. Es dauert zwar ein bisschen, bis der kleine rote Flitzer davon schießt doch immerhin schafft er die Null auf 100 km/h in 10,4 Sekunden. Der neue Motor zeigt sich besonders geräuscharm und vibriert kaum noch. Bis 2018 wollen die Rüsselsheimer insgesamt 17 brandneue Motoren auf den Markt bringen. Da haben sie sich ganz schön etwas vor genommen, doch mit dem neuen Opel Corsa haben sie einen ganz ordentlichen Start hingelegt. Einzig der 1,4-Liter Turbobenziner mit 74 kW/100 PS und 200 Nm Drehmoment wird es nicht in allen Märkten geben.

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Ausgestattet mit allen Raffinessen, macht der kleine Opel einfach Spaß nur auf der Straße, allerdings ohne Begeisterungsstürme zu erzeugen. Aber das muss er auch nicht, denn er erfüllt die Anforderungen, die man an ihn stellt, mit Bravour. Dank kleinem Wendekreise von 11 Metern, sind auch engere Wendemanöver drin. Perfekt wenn man keine Lust auf einen Stau in die Frankfurter Innenstadt hat. In seinem kleinen Kofferraum mit 285 Litern (umgeklappt 710 Liter) geht nicht viel rein, aber genug wenn man sparsam gepackt unterwegs ist. Dank seiner Länge von 4,02 ist er recht überschaubar, einzig die Sicht nach vorn ist ein wenig durch die etwas zu langgezogene Schnauze und das dadurch verlängerte Armaturenbrett behindert. Ansonsten wirkt der neue Corsa aufgeräumt. “Sophisticated” eben. Ein paar Schwierigkeiten bereitete uns das Navigationssystem BringGo, das sich zwanghaft weigerte Routen zu löschen oder Zwischenstopps anzunehmen. Jedenfalls konnten wir die Routenführung nicht löschen und fuhren in der Frankfurtern Innenstadt ein bisschen verloren im Kreis herum. Schwierig wenn das Ziel mitten in der Einkaufsstraße liegt. So wurde es nichts mit dem “Umparken um Kopf” – Umleitung fahren war erst einmal angesagt.

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Fazit:
Alles in allem haben es die Rüsselsheimer geschafft, den Corsa ordentlich aufzufrischen. Die Basis-Version ist ab 12.000 € erhältlich. Sportliche Fahrdynamik ist im Corsa E allerdings eher nicht zu finden. Dafür muss man noch ein wenig auf den Corsa OPC mit saftigen 200+ PS warten. Bis dahin kommt der Corsa E mit einem Komfortfahrwerk oder mit einem Sportfahrwerk, das genügend Fahrspaß für die Stadt bietet. Er ist Individualisierbar und in der Color Edition bietet Opel einen Corsa a la “bunten Hund”.

Weitere Impressionen:

Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa
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Text & Fotos: Simone Amores / Opel

Weitere Artikel zum neuen Opel Corsa: motoreport.de

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26 Oct 2014

VLN 2014: Großer Jubel bei den neuen Meistern

Der 39. DMV Münsterlandpokal wird den Fans der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring noch lange in Erinnerung bleiben. Mit Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Overath) wurde zwei Vorzeige-Privatiers der Titel in der populärsten Breitensportserie Europas zuteil. Lang war die Reihe der Gratulanten und zeigte deutlich, dass jeder im Fahrerlager dem sympathischen ‚Garagenteam’ mit ihrem BMW 325i den Triumph von Herzen gönnt. Unter tosendem Applaus übergab VLN-Geschäftsführer Karl Mauer (Üxheim) den neuen Champions auf dem Siegerpodest symbolisch die Startnummer 1. Auch das Rennergebnis bot Sensationspotential: Jürgen Alzen (Kausen) und Dominik Schwager (München) fuhren im Ford GT3 unter der Bewerbung von H&R Spezialfedern zum vielumjubelten ersten Gesamtsieg. Das Duo setzte sich in einer spannenden Schlussphase gegen Klaus Abbelen, Sabine Schmitz (beide Barweiler), Patrick Huisman (Niederlande) und Frank Stippler (Bad Münstereifel) im Porsche 911 GT3 R von Frikadelli-Racing durch. Auf dem dritten Rang feierten Otto Klohs (Ludwigshafen) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing ihre Premiere auf dem Siegerehrungspodest. Eine 30-minütige Zusammenfassung des Finalrennens zeigt der Sender Sport 1 am 1. November um 11 Uhr.

Eine Vorentscheidung war bereits beim neunten Saisonlauf gefallen, trotzdem feierten die neuen Meister erst nach dem Fallen der letzten Zielflagge 2014. „Ich bin total überwältigt, mir fehlen die Worte“, gestand Derscheid nach dem Rennen. „Wir sind seit einigen Jahren gemeinsam in der Langstreckenmeisterschaft unterwegs – und waren nicht selten im Bereich der Tabellenspitze unterwegs. Am Ende hat es aber nie zum Titel gereicht. Mir fällt ein riesen Stein vom Herzen.“ Teamkollege Flehmer ergänzte: „Heute Abend wird gefeiert. Das gesamte Team hat über die Saison fehlerfrei gearbeitet. Und auch wenn Rolf und ich jetzt im Rampenlicht stehen – der Erfolg gehört auch unserer fantastischen Truppe.“

Groß war auch die Freude bei den Tagessiegern. Alzen, Fahrer und Teamchef in Personalunion, war nach einer sieben Jahre dauernden Durstrecke ohne einen Sieg überglücklich: „Auch wenn ich damit zum Teil alleine auf weiter Flur war, ich habe immer daran geglaubt, dass es irgendwann wieder klappen wird. Dieser Erfolg ist nicht nur für mich, sondern für das gesamte Team ein großer Erfolg und ich bin sicher, dass mit uns auch im kommenden Jahr zu rechnen sein wird.“ Besagtes Team hatte einen großen Anteil, denn im Training war Alzen verunfallt. „Ich habe schon per Funk durchgegeben, was beschädigt war. Als ich dann in der Box ankam, haben meine Jungs buchstäblich Gas gegeben. Heute hat alles gepasst.“ Der Sieg von Alzen / Schwager ist der erste Ford-Sieg in der VLN seit 1990. Beim Grenzlandrennen triumphierten zuletzt Dieter Selzer (Dillingen) und Hermann Tilke (Aachen) im Ford Sierra Cosworth. Alzen hat sich zudem ein weiteres Denkmal gesetzt. In der Statistik der Gesamtsiege seit 1977 liegt er nun mit 29 Erfolgen alleine an der Spitze. Zuvor hatte er sich Platz eins der ewigen Bestenliste mit Olaf Manthey (Bonn) und dem verstorbenen Ulli Richter (Essen) geteilt.

Hinter dem Spitzentrio fuhren die beiden Solisten Wolfgang Kaufmann (Molsberg) im Kremer-Porsche und Marco Seefried (Wemding) in einem weiteren Neunelfer auf die Plätze vier und fünf. Sechste wurden Jens Klingmann (Leimen), Yelmer Buurman (Niederlande) und Nikolaus Mayr-Meinhof (Österreich) im BWM Z4 GT3 des Vita4One Racing Team.

Für eine faustdicke Überraschung im Zeittraining sorgten die beiden Finnen Antti Buri und Kari-Pekka Laaksonen. Im Porsche 911 GT3 Cup fuhr das Duo bei extrem schwierigen Wetterbedingungen zur Pole-Position. Auf nasser Piste markierte Buri in 9:58,512 Minuten die Bestzeit. „Meine Pole-Position war reines Glück“, sagte er. „Wir sind sehr früh rausgefahren und ich habe eine freie Runde erwischt. Mit zunehmender Distanz im Zeittraining waren keine Verbesserungen mehr möglich.“ Im Rennen spielte das Duo keine entscheidende Rolle mehr. Am Ende stand Gesamtrang 18 zu Buche.

Das Saisonfinale musste 24 Minuten nach dem Start mit der Roten Flagge unterbrochen werden. „Bei aufziehendem Nebel war die Sicht im Bereich des Grand-Prix-Kurses so gering, dass die Sicherheit der Teilnehmer nicht mehr gewährleistet war“, sagte Rennleiter Andreas Thamm (Wuppertal). Das Rennen wurde um 14:25 Uhr über die Distanz von 3:06 Stunden erneut gestartet und ging so voll in die Wertung der Langstreckenmeisterschaft ein.

Entschieden ist nach dem Finale auch die Wertung im Opel Astra OPC Cup. Die Altmeister Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche (beide Hückeswagen) sicherten sich zusammen mit Thorsten Wolter (Berlin) im Cup-Renner von Lubner Event & Motorsport den Titel. Mit ihrem vierten Klassensieg machten Arne Hoffmeister (Lutter) und Fabian Wrabetz (Bad Soden) die Titelgewinn im TMG GT 86 Cup perfekt. Derscheid / Flehmer sind gleichzeitig auch Gewinner der VLN Produktionswagen Trophäe. der Sieg in der VLN Junior Trophäe ging an Max Partl (Pyrbaum), der sich den BMW M235i von Scheid-Partl Motorsport mit Jörg Weidinger (Happurg) teilte.

Der nächste Pflichttermin für die Fans der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist die Essen Motor Show vom 29. November bis 7. Dezember. Die populärste Breitensportserie Europas ist in Halle 6 mit einem großzügigen Stand vertreten und Teil des Showprogramms in Halle 7.

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26 Oct 2014

VLN – Eine Runde mit Rolf Derscheid über die Nordschleife

Der langjährige VLN-Pilot Rolf Derscheid  und Gewinner der Saison 2014 zählt innerhalb der VLN-Familie zu den Vorzeige-Amateurpiloten. Mit einem überschaubaren Budget und jeder Menge Enthusiasmus startet er zusammen mit Michael Flehmer mit einem BMW 325i in der Klasse der VLN Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum. 2013 errang er seinen 25. Klassensieg und nimmt uns mit auf eine Runde Nordschleife.

VLN – Eine Runde mit Rolf Derscheid über die Nordschleife

Der Grand-Prix-Kurs an sich ist nicht besonders spannend. Mit unserem 228 PS-starken E90 muss man hier vor allem sehen, dass man in allen Kurven viel Schwung mitnimmt. Durch unsere Serienbremse und ein nicht zu unterschätzendes Gesamtgewicht von 1.365 kg kann man sonst viel Zeit liegenlassen.

Wenn es endlich auf die Nordschleife geht, wird es spannend. Die schnelle Rechtskurve zu Beginn des Abschnitts Hatzenbach wird voll gefahren. Danach muss man vor allem eine weiche Linie finden und in der letzten Linkskurve vor Hocheichen den Curb etwas mitnehmen. Allerdings muss man hier aufpassen, dass es einen nicht aushebelt. Die Passage Hocheichen mag ich nicht besonders, denn hier ist es häufig glatt und das Auto wird in der abfallenden Linkskurve hinten sehr leicht. Von dort aus geht es mit Vollgas über die Kuppe und die folgenden Kurven am Flugplatz. Das passt einfach. Am Schwedenkreuz lupfe ich nur kurz und schaue dann, dass ich für die Arembergkurve den richtigen Bremspunkt erwische. Die Senke in der Fuchsröhre geht noch voll, ehe für die Linkskurve dahinter ein hartes Bremsmanöver folgt. In der Rechtskurve vor dem Adenauer Forst muss man den Curb genau treffen und danach runter bis in den dritten Gang und durch die Schikane. Diese Stelle ist mir bis heute nicht richtig in Fleisch und Blut übergegangen.

In Richtung Metzgesfeld geht es wieder voll auf‘s Gas und die erste Linkskurve wird nur leicht das Gaspedal gelupft. Die Passage Kallenhard bis Wehrseifen ist verdammt schnell im vierten Gang und es ist eher eine Kopfsache, wenn man kurz die Bremse antickt. Die Wehrseifenkurve selber nehme ich im zweiten Gang, danach geht es bis in den vierten Gang bis zur Breidscheid-Brücke. Die Mauer kommt einem schneller näher, als einem lieb ist, also gilt es den Wagen im dritten Gang auf Zug zu halten und mit so viel Speed wie möglich die Rechtskurve Exmühle nehmen.

Die folgende Bergaufpassage ist aufgrund der fehlenden Leistung nicht besonders spannend. Eine Gewissensfrage ist nur die Mutkurve im Bereich Kesselchen. Wenn man eine Zeit unter zehn Minuten erreichen will, darf man hier weder bremsen, noch lupfen. Auch kann man hier häufig beobachten, dass schnellere Fahrzeuge nach der Mutkurve auf einmal doch wieder mehrere Wagenlängen Rückstand haben… Im Karussell muss man schauen, dass man am Ausgang möglichst viel Schwung mitnimmt. Die Passage bis hoch zur Hohen Acht geht im vierten Gang voll, nur vor der letzten Rechtskurve am Hauptposten gehe ich leicht vom Gas, um gut herumzukommen.

Jetzt beginnt ein Abschnitt, den ich sehr mag. Bergab Richtung Wippermann macht bei trockener Piste eine Menge Spaß. Im Nassen ist es gut, den nötigen Respekt zu haben. Danach geht es flüssig weiter bis zum Brünnchen und ausgangs flott durch die Rechtskurve in Richtung Pflanzgarten. Hier sind am kleinen Sprunghügel trotz unserer 1.300 kg alle vier Räder in der Luft. Das klappt beim großen Sprunghügel nicht, dafür geht es danach im fünften Gang in Richtung Schwalbenschwanz. Die Passage am Kiesbett muss man ziemlich genau nehmen und sich weit heraustragen lassen um dann gleich das kleine Karussell anzupeilen. Die Steilkurve geht im dritten Gang und ich beschleunige bis in den vierten Gang nach oben Richtung Galgenkopf. Von dort aus ist Vollgas angesagt und an der Audi-Brücke lege ich den fünften Gang ein. Vor der Hohenrain-Schikane wird der Bremse noch einmal alles abverlangt, ehe man auf die Start-Ziel-Gerade einbiegt.

Wie man sieht, sind wir an vielen Stellen darauf angewiesen, den nötigen Schwung mitzunehmen. Zeit verliert man oft, wenn schnellere Fahrzeuge beim Überrunden an Stellen reinstechen, an denen es einfach nicht passt und ich so weit zurückziehen muss, dass ich diese Zeit in den folgenden Passagen nicht wieder gutmachen kann. Hier wünsche ich mir manchmal etwas mehr Weitblick…

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07 Oct 2014

Paris 2014: Der Audi TT als Fünftürer

Paris 2014: Der Audi TT als Fünftürer

Fünf Türen und dennoch sportlich? Audi streckt den TT und interpretiert ihn als TT Sportback Concept völlig neu. Mit seiner neuen, gestreckten Skulptur ist er nicht mehr bloß ein schneller Sportwagen mit vier Sitzen, sondern eine neue Powermaschine auf vier Rädern. 400 geballte PS, die aus dem Herzen des 2,0 TFSI-Motor über eine Siebengang S tronic auf den permanenten Allradantrieb quattro strömen, treiben den Sportler an. Der Sprint von 0 auf 100 km/h ist damit in 3,9 Sekunden erledigt. Zahlreiche leichte Aluminium-Komponenten senken das Leergewicht sorgen so für ein dynamisches Handling. Im Inneren dominiert das Audi virtual cockpit mit einem 12,3-Zoll-Bildschirm, das die herkömmlichen Instrumente ersetzt. In der Länge übertrifft der fünftürige Audi TT Sportback concept den Serien-TT mit seiner von 4,47 Meter Länge um 29 Zentimeter. Starkes Design für ein starkes Fahrzeug. Das könnte der Anfang einer neuen TT-Familie werden. Man darf also gespannt ein, wie es hier weitergeht.

Paris 2014: Der Audi TT als Fünftürer
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Simone Amores
Paris 2014: Der Audi TT als Fünftürer

Autos waren schon immer meine Passion, aber erst vor ein paar Jahren fing ich damit an, auch darüber zu berichten. Als freie Online-Journalistin genieße ich die Zeit auf vier Rädern so oft es geht. Neben dem modeln und reisen surfe ich aber auch gerne auf der virtuellen Welle. Frei nach dem Motto: „Lieber dauernd online als ständig von der Rolle.“

06:49

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Created Dienstag, 07. Oktober 2014 Tags audi | Automobilblog News | autosalon | Björn Habegger | mondialauto | Paris 2014 | Sportback | tt Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
07 Oct 2014

Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT

Und sie können es in Wolfsburg eben doch: Querdenken. Überraschen. Und unartig sein!

Mit der Studie VW XL SPORT präsentiert Volkswagen in Paris die automobile Variante des zivilen Ungehorsam. Während sich Konzernlenker Martin Winterkorn auf der einen Seite nicht der  CO²-Grenzwerte-Debatte der EU beugen will, wird in Paris nun die Carbon-Sparzigarre mit einem lustvollen Antrieb gepaart. Die Schmalhans-Reifen gegen griffiges Schuhwerk getauscht und die ganze Karosse ein wenig dem maskulinen Facelift unterzogen. Fertig ist die (pardon) geilste Studie des Pariser Automobilsalons 2014!Der Kauf der Motorradschmiede Ducati muss eben doch für mehr gut gewesen sein, als nur Gedankengänge zum Thema “Zweizylinder-Range-Extendermotoren” zu spinnen. Nicht dass man es einem Ingenieurs-Genie wie Ferdinand Piëch nicht zugetraut hätte, die hemmungslose Umsetzung überrascht dann dennoch.Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT4.291 mm lang, 1.847 mm breit, und nur 1.152 mm hoch.

Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT

Auch die Sitzschalen bestehen aus Carbon.

Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT

Sichtkarbon erinnert an das Leergewicht von 890 Kilogramm.

890 kg Leergewicht und 200 PS

Die Verschmelzung eines intelligenten Leichtbaufahrzeuges mit einem Motor aus einem Superbike lässt aberwitzige Beschleunigungsorgien wahr werden. Der 1.193 cm³ große V2 aus der Ducati 1199 Superleggera dreht locker in die fünfstelligen Drehzahlregionen. Dank Titanpleuel, ultrakurzen Hub, Desmo-Ventilsteuerung und dem Einsatz von Magnesium-Legierungen darf man beim Ducati-Triebwerk durchaus von Motoren-Porn_o_grafie reden.

11.000 Umdrehungen – pro Minute

Zwischen dem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe und dem italienischen Kurzhuber-V2 wurde ein Reduktionsgetriebe montiert. Um den Faktor 1.86 senkt es damit die Eingangsdrehzahlen des 134 Nm starken V2. Binnen 5.7 Sekunden soll der Spurt von Null auf 100 km/h erledigt sein.

Werkstoff-Orgie

Titanpleuel, Motorenlegierungen aus Magnesium, Räder aus geschmiedeten Magnesium, Keramik-Carbon-Bremsen, CFK-Karbon Monocoque-Karosserie und Polycarbonat-Leichtbauscheiben. Alles am XL SPORT ist extrem. Die Karosse teilt sich die Grundlage mit dem Effizienz-Experten XL1, unter den Radhäusern wurde jedoch Platz geschaffen für beeindruckendes Räderwerk. 205/40-18 Bereifung auf der Vorderachse und 265/35-18 Bereifung auf der Hinterachse. Rundum mit den Premium-Sportreifen Pirelli P Zero besohlt!

Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT

P Zero Sportreifen für die Adrenalin-Zigarre.

Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT

Breiter, grimmiger, schneller.

Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT

Da hinten brüllt ein V2-Sportmotor aus einer Ducati 119 Superleggera.

 

Endstation: Keller?

Am Ende spricht Volkswagen beim XL SPORT leider nur von einer Studie, deren Sinn es ist, leicht verständlich die Synergien im Konzern zu präsentieren. Meine Hoffnung setzt auf den Patriarchen des Konzerns, wenn Ferdinand eine Kleinserie des XL SPORT will, dann gibt es eine Kleinserie.

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass er keine Kleinserie will. 

Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT
Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT
Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT
Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT
Paris 2014: Der Volkswagen XL SPORT
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07 Oct 2014

Paris: Die Galerie der schönsten Messe-Girls

Eine Autoshow ohne hübsche Messe-Girls? Auch zum Ende des Jahres 2014 kaum vorzustellen und so standen sich auch in Paris wieder viele Damen die Füße platt. Und manchmal konnte man sich des Gefühls nicht erwehren, die Damen sollten vom Produkt ablenken.

Messe-Girls – Mondial de l’Automobile 2014

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf

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Bjoern Habegger
Bjoern

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

08:25

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Original http://mein-auto-blog.de/paris-die-galerie-der-schoensten-messe-girls-80092/

07 Oct 2014

Galerie: Nissan Pulsar in weiß

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

Original http://mein-auto-blog.de/galerie-nissan-pulsar-in-weiss-68385/

 
07 Oct 2014

Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar

Hände hoch, wer erinnert sich noch an den Almera? Okay, der eine oder andere kann sich erinnern. Aber so richtig erfolgreich? Nein – bei uns konnte der Nissan Almera keinen Stich machen. Und das lag nicht nur am VW Golf, dem unumstrittenen Platzhirsch im so genannten C-Segment, auch bekannt als: “Die Golf-Klasse”. Es lag auch am kaum ausgeprägten Charakter des Almera. Nissan hat den Almera dann 2006 vom Markt genommen und danach einfach ein neues Segment erfunden: Den Crossover. Mit dem Qashqai explodierte der Erfolg von Nissan. Einen kompakten Golf-Gegner brauchte man da nicht mehr.

Jetzt lautet das Kommando: Alles zurück auf Start. Nissan ist zu der Überzeugung gekommen,  als Volumen-Marke muss man auch einen breites Produktportfolio anbieten. Und ein Golf-Gegner darf da nicht fehlen.

Bühne frei für den neuen Nissan Pulsar.

Charakterfrage in der Golf-Klasse

Der neue Nissan Pulsar im ersten Fahrbericht

Eigentlich ist der Nissan ja gar kein Japaner mehr. Gebaut wird der gefällig gezeichnete Nissan in der Nähe von Barcelona. Und das Design ist auch alles andere als fremdartig. Er schaut mit dem typischen Nissan-Gesicht in die Welt, überspielt seine Länge mit ein paar frechen Schwüngen in der Seite und endet mit einer ebenso Nissan typischen Heckansicht. So ein wenig Qashqai schwingt  am Heck schon mit. Was nichts schlechtes sein muss.

Erste Fahrt: Der neue Nissan PulsarErste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar

Innere Größe

Mit 4.39 Metern ist der Pulsar gerade noch “überschaubar” groß. Sein Radstand von 2.70 Metern setzt in der “theoretischen” Klasse der Kompakten jedoch einen neuen Maßstab. Das Ergebnis des langen Radstands? Eine Beinfreiheit für die zweite Reihe, die man anderswo nur eine Klasse darüber findet. Der Pulsar verwöhnt im Innenraum mit viel Platz, mit ordentlicher Verarbeitung und das Armaturenbrett will mit Klavierlack-Einsatz und einer “schwebenden” Mittelkonsole für ein wenig mehr Ambiente sorgen. Das größte Plus im Innenraum? Es fasst sich vieles sehr wertig an und das Cockpit mit seinen großen, sauber und klar gegliederten Instrumenten wird in der Mitte von einem extrem modernen und ansprechend gestalteten Multifunktions-Instrument bereichert.

Billiger Japaner? Nicht beim ersten Blick in das Cockpit.

Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar

“Unendliche Weiten” – oder so ähnlich. Platz für die Reihe Zwei ist vorhanden!

Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar

Typische Design-Elemente am Heck

Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar

Auch von vorne, ganz klar ein Nissan.

Am Hubraum gespart – und ein wenig an der Leistung

Während die Insassen vom Platz nur so verwöhnt werden, hat sich Nissan bei der Frage der möglichen Motorisierungen noch ein wenig zurückgehalten. Übersichtlich ist die nette Umschreibung für das aktuelle Motorenangebot.

Ein Benzinmotor mit 1.2 Liter Hubraum, Turbogebläse und 115 PS – bekannt unter anderem aus dem neuen Nissan Qashqai – und ein Dieselmotor von Allianz-Partner Renault, mit 1.5 Litern und 110 PS. Während der kleine 1.2 Liter Turbo tapfer über die Landstraße drückt, mangelt es dem 1.5 Liter dCi ein wenig an Drehfreude. Aber Nissan beeilt sich darauf hinzuweisen, in Bälde bereits den 1.6 Liter großen DIG-T mit 190 PS nachzuschieben. Da bleibt allerdings eine große Lücke zwischen dem 120 PS Benziner und den 190 PS des potenteren 1.6 Liter Turbos.

Sei es drum. Auch wenn die beiden Motoren bislang nicht die 10-Sekunden Hürde knacken, so richtig schwachbrüstig oder gar untermotorisiert fühlt man sich nicht. Auch nicht mit dem 190 Nm starken und ganz klar dem Downsizing verschriebenen 1.2 DIG-T. In 10.7 Sekunden zieht er den Pulsar aus dem Stand auf Tempo 100 und bei 190 km/h stellt er die weitere Beschleunigung ein. Der 260 Nm starke Diesel lässt sich schaltfaul fahren. Auch dieser 110 PS starke Diesel soll bis Tempo 190 beschleunigen. Im Verbrauch ist der kleine Diesel, laut Papierwerten nach NEFZ, die absolute Sparwutz! Nur 3.6 Liter sollen dem Diesel-Pulsar im Mix ausreichen. Der kleine Turbo-Benziner soll sich mit 5 Litern zufriedengeben.

Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar

Der 1.2 DIG-T Motor mit 115 PS und 190 Nm.

Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar

Manuelles Sechsganggetriebe. Alternativ ist demnächst ein Xtronic getauftes, stufenloses Getriebe erhältlich.

Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar

LED-Scheinwerfer mit klaren Nissan-Design-Elementen

So fährt er sich

GTI? Oder NISMO-Feeling? Nein. Die beiden Motorisierungen machen aus dem betont weich und komfortabel abgestimmten Pulsar keine Rennsemmel. Hier ist die Altersstufe 50+ die Zielgruppe. Sachte am Sonntagmorgen auf die Tour gehen? Im Alltag ungestresst von A nach B? Das ist eher das Ding des neuen Pulsar. Kurviges Geläuf mit sportlichen Ambitionen angehen? Lassen Sie es sein. Dabei hat sich Nissan für das Fahrwerk einiges einfallen lassen. Eine aktive “Spurkontrolle” überwacht den Lenkwinkel, die aktuelle Geschwindigkeit und kann durch gezielte Brems-Impulse einzelner Räder die Neigung zum Untersteuern kaschieren. Bleibt das Gesamt-Paket. Der Pulsar will nicht der GT für die Landstraße sein. Er fährt sich im ausgewogenen Stil am souveränsten, man muss die Motoren dann nicht ausdrehen, kann das serienmäßige 6-Gang-Getriebe mit frühen Schaltvorgängen beglücken und bleibt am besten auch hierbei eher der ruhige Typ.

Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar

Auf der sicheren Seite

Nissan-Safety-Shield, Moving-Object-Detection, Blind-Spot-Warning, Lane-Departure-Warning, Notbrems-Assistent, Nissan-Connect usw. Klingt alles furchtbar kompliziert? Ist es nicht. Der Nissan Pulsar bekommt, in Abhängigkeit seiner Ausstattungsversion, die volle Packung Assistenzsysteme an Board. In der TEKNA-Version sind das Multimedia-System mit Touchscreen und alle Assistenz-Systeme mit an Board.  Ebenso an Board ist die 360° Rundumsicht aus vier einzelnen Kameras. Am Heck kann der Pulsar mit einer absoluten Besonderheit aufwarten. Damit die rückwärtige Kamera nicht ständig verschmutzt, bekam diese eine Wasser- und Druckluft-Reinigung verpasst. Damit ist man dann, auch dank der vielen elektronischen Helferlein auf der sicheren Seite und behält den Überblick.

Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar
Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar
Erste Fahrt: Der neue Nissan Pulsar
Bleibt das Fazit:

Wenn Pulsar. Dann jetzt.Denn Nissan bietet zum Start des neuen Pulsar eine besonders attraktive “Launch-Edition” an. Die Preisliste fängt damit nun bei 15.990 €. Der gefahrene 1.2 Liter DIG-T in der TEKNA-Version kostet 21.690 €, bietet dann aber das volle Ausstattungsglück an.

Der Pulsar ist sicherlich nicht der bessere Golf. Aber der Pulsar bietet mehr Charakter als der Almera damals. Und damit ist er eine mögliche Alternative in der Golf-Klasse. Zum Start hat sich Nissan neben der umfangreichen Sicherheitsausstattung, vor allem das Preis-Argument zu eigen gemacht. Denn was man für sein Geld bekommt, ist ordentlich verarbeitet, fährt bequem, bietet in seiner Klasse den größten Platz in der zweiten Reihe und animiert den Fahrer zu einer ruhigen Tour. Die Frage, ob das reicht den Pulsar zum Volumen-Modell werden zu lassen, bleibt da jedoch erstmal unbeantwortet.

Der Pulsar entspannt beim fahren.

Nissan Pulsar 1.2 DIG-T

Verkaufsstart: 10.10.2014
Basispreis: 15.990 €
Motorleistung: 1.2 Liter Vierzylinder Benziner Turbo – 115 PS / 190 NM
Antrieb und Getriebe: 6-Gang Schaltgetriebe
Beschleunigung: 10.7 Sekunden von 0-100 km/h
Normverbrauch: 5.0 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand 4.387, 1.768, 1.520, 2.700 mm

Nissan Safety Shield

Der Hersteller packt unterschiedliche Sicherheits- und Assistenzsysteme in ein Paket und nennt es “Nissan Safety Shield”. Teil sind u.a. eine Bewegungs-Erkennung die zum Beispiel Objekte außerhalb des Sichtfeldes erkennt. Beim rückwärtigen rangieren nutzt dieses System die Daten der Parksensoren und der Heckklappen-Kamera und kann so vor einem Zusammenstoß mit Einkaufswagen, Kindern oder herannahenden Fahrzeugen warnen. Die Warnung erfolgt optisch im Display und akustisch.  Die einzelnen Funktionen lassen sich – sollte einem zum Beispiel der Spurhalte-Warner bei Landstraßenfahrt auf die Nerven gehen, auch deaktivieren.

 

Fotos im Artikel: Bjoern Habegger, Titelbild: auch

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und BlueHDi 120.

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Autos waren schon immer meine Passion, aber erst vor ein paar Jahren fing ich damit an, auch darüber zu berichten. Als freie Online-Journalistin genieße ich die Zeit auf vier Rädern so oft es geht. Neben dem modeln und reisen surfe ich aber auch gerne auf der virtuellen Welle. Frei nach dem Motto: „Lieber dauernd online als ständig von der Rolle.“

06:46

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Created Dienstag, 07. Oktober 2014 Tags 2014 | Björn Habegger | citroen | DS | ds3 | Konzept | mondialautomobil | paris | Paris 2014 Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger