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01 Jul 2012

Kurz gefahren: Mitsubishi Lancer 1.6 MIVEC ClearTec

Jens war mit dem Mitsubishi Lancer 1.6 bei einem Mitsubishi Fan Treffen in Pretzsch, danach habe ich die Gelegenheit genutzt und bin mit dem Japaner ein bisschen herumgefahren.

Wenn man ständig Autos im Gegenwert einer Doppelhaushälfte durch die Gegend fährt, dann ist man vom Mitsubishi Lancer erstmal durchaus überrascht. Selbst ein deutscher Durchschnittsverdiener hat durchaus die Möglichkeit den Lancer zu kaufen. In der Grundausstattung kostet der Viersitzer gerade mal 16.000 Euro. Das von mir gefahrene Sondermodell “35 Jahre” kostet nicht ganz 20.000 Euro, mir liegt aber eine Preisliste mit einem Aktionspreis vor, bei dem der Mitsubishi Lancer 1.6 MIVEC ClearTec für 16.990 Euro ausgezeichnet ist.

Der verbaute 1.6-Liter-4-Zylinder-Motor leistet 117 PS und sichert ein Fortkommen mit einer Spitzengeschwindigkeit von 190 km/h zu. Dem Rausch der Geschwindigkeit verfällt man im Mitsubishi Lancer 1.6 nicht und auch die Beschleunigung schlägt einen nicht aus den Sitzen, wohl aber kommt man in diesen sitzend ganz prima von A nach B. Das Fahrwerk des Mitsubishi Lancer könnte für meinen Geschmack etwas straffer sein. Bei einem angegebenen Durchschnittsverbrauch von 5.5 Litern auf 100 km/h, den ich nach meinen gefahrenen Strecken auch nicht zu unwahrscheinlich halte, ist man auch noch recht preiswert unterwegs dabei.

Die Ausstattung des Sondermodells ist durchaus gefällig, wenn auch nicht extraordinär, obgleich man bei anderen Herstellern beispielsweise für eine Rückfahrkamera (und die im Lancer ist richtig gut!) durchaus tief in die Tasche greifen muss. Ich kann meinen iPhone über ein USB-Kabel im Handschuhfach anschliessen oder eben über Bluetooth (die verbauten Boxen würde ich auswechseln). So geht auch das Freisprechen, die Sprachqualität ist ok. Ich mag Autos die mit einem Lederlenkrad daherkommen, gibt mir beim Einsteigen schon immer ein gutes Gefühl. Der komplette Innenraum erinnert mich ein wenig an das Design vom ersten neuen Audi 80 Ende der 80iger Jahre. Und das meine ich nicht abwertend. Meines Erachtens hat Audi damals einen ganz grossen Wurf gemacht. Die pixelige, rote Anzeige des Durchschnittsverbrauchs zwischen den Rundinstrumenten umstreicht meine Erinnerungen an die alte Zeit.

Was ich wirklich mag, ist die Schnauze des Mitsubishi Lancer 1.6 MIVEC ClearTec. Die hat etwas “Markantes auf den zweiten Blick” – will sagen. Man sieht den Lancer aus den Augenwinkel und dreht sich dann noch mal um, um zu sehen, was das denn da nun für ein Auto war, denn es gefällt. Meine Freunde haben sich ja mittlerweile daran gewöhnt, dass ich immer mal wieder mit einem anderen Auto irgendwo vorfahre. Beim Mitsubishi Lancer bin ich zwei Mal darauf angesprochen worden – die Personen hatten den Wagen nur von der Seite gesehen – ob ich gerade einen Wagen von den Bayrischen Motorenwerken fahre. Huch. So wie ich Front mag, hat mich das Heck überrascht. Der Kofferraum des Lancers ist doch wesentlich größer als ich das gedacht hatte.

So ist der Mitsubishi Lancer 1.6 MIVEC ClearTec ein ideales Auto für eine vierköpfige Familie, die nicht in Geld schwimmt, wohl aber ein interessant aussehendes Auto sucht, was einen gewissen Komfort bietet. Gespannt bin ich jetzt auf den EVO – die Wolf-im-Schafspelz-Version des Lancers, wohl allen Autobegeisterten bestens bekannt. Jens ist den Lancer Evo ja schon kurz gefahren und meinte, ich würde wohl auch bald mal das Vergnügen haben. Da freue ich mich schon!

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Original: "Auto .. geil"

Created Sonntag, 01. Juli 2012 Created by Jan Categories Timeline Tags 1.6 MIVEC ClearTec | 35 Jahre | Evo | Evolution | Jens | Lancer | mitsubishi | mitsubishi lancer | Probefahrt | Probefahrten
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03 Jun 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Endgültig hin.

Ich schweiße seitdem ich etwas mit Autos am Hut habe immer noch mit meinem ersten Scheißgerät, einem Einhell SGA 175 Turbo. Neu gekauft, wenn ich mich recht erinnere, im Jahre 1992 beim seligen Praktiker. All den Vorurteilen gegenüber Baumarktgeräten - ich finde 23 Jahre kein schlechtes Alter für ein Schweißgerät, das angeblich nur von 12 Uhr bis Mittag halten soll. Man muss dazusagen, dass in späteren Geräten mit derselben Bezeichnung weniger drin war, als noch in meinem guten Freund, dem Einhell.

Letzthin fragte mich ein Kumpel, ob ich im in Mainz etwas schweißen könnte. Ich sagte ihm, dass ich nicht "schön" schweißen kann, das war ihm egal. Na gut, dann musste er durch. Gestern hab ich das dann durchgezogen. Schweißgerät eingepackt und hingefahren.

Endgültig hin.

Aufgebaut, die ersten Punkte gesetzt und huch! Aus der Pistole kam kein Gas mehr. Buddel alle? Kann nicht sein. Aber aus dem Druckminderer zischte es. Ich hab alles durchgecheckt von der Gasflasche bis zur Pistole, da stimmte alles, der Fehler musste im Druckminderer liegen. Da, wo das Gas ausströmte, ist das Gehäuse verpresst. Na danke. Aber das Teil war eh nur so halb in Funktion. Die Gläser der zwei Instrumente waren schon vor Jahren abgefallen, der Zeiger des Gesamtdrucks schon ewig ohne jegliche Funktion. Aber man konnte noch mit Schweißen.

Endgültig hin.

Der Druckminderer hat es nun wohl endgültig hinter sich. Alles aufgebaut, ich wollte schaffen - also ab in den Bauhaus Baumarkt. Das war eben der, der am nähesten war. Die verkaufen auch Schutzgasschweißgeräte - Druckminderer haben die aber nicht. Verkaufen sich wohl nicht. Ich hab einen Laden gefunden, die ausschließlich Schweißtechnik verkaufen.

"So ein billiges Zeug führen wir nicht. Das taugt ja eh nix". Als ich dem Verkäufer gesagt habe, wie lange das getaugt hat - das Gesicht war Gold wert. Gut, die hatten nur hochwertigere Druckminderer, den der Verkäufer als einfachen Standard bezeichnete. Im Internet hätte ich auch für weniger als die Hälfte einen bekommen, aber ich wollte ja noch am selben Tag schweißen. Da musste ich dann durch. Für mich purer Luxus:

Endgültig hin.

Dass mein Schweißgerät danach deutlich besser geschweißt hat, ist wahrscheinlich reine Einbildung, aber irgendwie muss ich mir diese Ausgabe jetzt Schönreden ;-)

Original http://www.fusselblog.de/index.php/Werkstatt/endgueltig-hin

02 Jun 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Peter Ruch  

Karl, nicht der Grosse, Fahrbericht Opel Karl 2202

Fahrbericht Opel Karl

Karl, nicht der Grosse, Fahrbericht Opel Karl 2202

Kein holländischer Käse, der Karl ist durchaus gut gemacht.

Die Liste seiner Konkurrenten ist lang, sehr lang. Vw Up!, Renault Twingo, Hyundai i10 über den Toyota Aygo (und natürlich die entsprechenden Brüder dieser Modelle mit anderem Markenemblem) bis hin zum Fiat Panda. Der Opel Karl wird es also nicht leicht haben. Er tritt mit 367 cm Länge an, um seine Konkurrenten das Fürchten zu lehren, und einer Breite von nur gut 160 cm (ohne Aussenspiegel), da sollte er auch engste Gassen schaffen. Und, man kann den ausschliesslich als Fünftürer lieferbaren Karl auch als Fünfsitzer haben, was in dieser Fahrzeugkategorie keineswegs der Standard ist. Aber sonst? Was kann der Karl, was andere in seiner Klasse nicht können? Das ist nach den ersten kurzen Testfahrten im topografisch nicht gerade spannenden Umland von Amsterdam schwierig einzuschätzen. Zumal wir ja nicht zu den Kleinwagen-Spezialisten gehören. Wir versuchen trotzdem, was intelligentes über den Karl zu schreiben. Zum Beispiel, dass sich die hinteren Seitenscheiben öffnen lassen und komplett in den Fondtüren verschwinden. Das kann fast niemand in dieser Fahrzeugklasse. Oder, dass er mit 75 PS ziemlich üppig motorisiert ist. Der Dreizylinder mit einem Liter Hubraum wurde laut Opel extra für den Karl entwickelt. Wir sagen, sie haben beim normalen Dreizylinder einfach den Turbolader weggelassen. Egal, die 75 Pferdchen sind okay für so ein Auto. Nicht okay finden wir: wenn man schon ein Triebwerk für ein einziges Modell entwickelt wäre es heutzutage wohl opportun, eine Stopp-Start-Automatik zu integrieren, oder? Wobei, der Motor wird wohl auch in einem anderen Modell seinen Dienst tun, nur werden wir das in Europa nie sehen. der neue, kleine Chevrolet soll die technische Basis mit dem Karl teilen. Aber GM hat ja beschlossen, die Kimchi-Chevy's nicht mehr in Europa zu verkaufen.

Karl, nicht der Grosse, Fahrbericht Opel Karl 2202

Kein holländischer Käse, der Karl ist durchaus gut gemacht.

Karl, nicht der Grosse, Fahrbericht Opel Karl 2202


Wie gesagt, so richtig Dampf hat der Karl nicht, aber da steht ihm ein Renault Twingo oder ein Hyundai i10 in nichts nach. Bei diesen Autos geht es ja auch höchstens um die Kinderwagen-Nordschleife, auch bekannt als Ikea-Parkplatz. Aber, fahren und vor allem federn tut der kleine Opel hochanständig. Und, die Geräuschdämmung ist ebenfalls hervorragend. Also, wenn kein Sportmotor dann auch kein Sportauspuff und kein Sportsound. Da ist es nur konsequent von Opel das man versucht hat, dass Auto so leise wie möglich zu machen. Was uns auch gefallen hat ist der Armaturenträger. Klar gegliedert, schön aufgeräumt und ohne die unzähligen Schalterchen, die so viele Opel-Modlele zieren. Dazu Sitze die, zumindest vorne, wirklich gut sind und ordentlich stützen. Je länger wir mit dem Karl unterwegs sind, desto mehr freunden wir uns mit ihm an. Für den Stadtbetrieb hat man ein Feature verbaut, dass man sich bei Allianzpartner Fiat abgeschaut hat. Es gibt eine City-Taste für die Lenkung. Drückt man die, kommt man sich vor wie am Steuer eines Cadillacs aus den 60ern. So leichtgängig ist das dann. Und so - ungenau...

Karl, nicht der Grosse, Fahrbericht Opel Karl 2202

Kein holländischer Käse, der Karl ist durchaus gut gemacht.

Karl, nicht der Grosse, Fahrbericht Opel Karl 2202


 

Karl, nicht der Grosse, Fahrbericht Opel Karl 2202
Karl, nicht der Grosse, Fahrbericht Opel Karl 2202
Karl, nicht der Grosse, Fahrbericht Opel Karl 2202

Fahrwerk: Check: Motor, naja, auch Check. Sitze vorne: Check. Kofferraum? Ja, der Kofferraum, der ist: klein. Klar klingt es toll, wenn man in der Pressemappe etwas von 1013 Litern schreiben kann. Aber das ist der maximale Stauraum, wenn man die Rücksitze anklappt. Das ist etwas kompliziert, wir empfehlen den Ingenieuren aus Rüsselsheim mal einen Blick zu Honda (Jazz). Da spielt die Musik in Sachen Variabilität. Klappt man die Sitze nicht ab sinds dann noch: 215 Liter. Das ist okay, aber von einer Revolution ist der Karl in etwa so weit weg wie Amsterdam von drogenfreien Coffee Shops... Trotzdem, wir wollen auch Loben. Das Gewicht zum Beispiel. Deutlich unter einer Tonne wiegt der Fünftürer, das ist sehr okay. Und, er soll mit 4,5 Liter pro 100 Kilometer auskommen. Das könnte einigermassen realistisch sein, weil: kein Turbo. Mit einem speziellen Eco-Paket (Spoiler am Heck, spezielle Reifen) sollen sogar 4,3 L/100 km möglich sein. Wir werden es testen, irgendwann.

Cool ist auch die Sicherheitsausstattung. ESP, Traktionskontrolle (wozu bloss???) und eine Berganfahrhilfe sind ebenso serienmässig wie sechs Airbags. Wer etwas mehr ausgeben will als die 11'950 Franken, die ein Basis-Karl kostet, bekommt auch einen Tempomaten, Sitz- und Lenkradheizung und natürlich ein Multimediasystem, wie es «besser nicht sein könnte». Und, wer nicht die Basisversion nimmt, muss dann auch nicht auf 14-Zoll-Stahlfrädern vors schicke Innenstadt-Café rollen.

Ohne zynisch zu sein: Der Opel Karl kann was, aber er kann auch nicht viel mehr als seine Konkurrenten. Opel will 1000 Autos loswerden (im ersten Jahr), das scheint realistisch. Aber, ob der Kunde bei der Opel-Auswahl bei den Kleinwagen (Adam, Corsa, Karl) noch weiss, was er nun kaufen soll? Wir wissen, dass der Karl gut gemacht ist, sehr komfortabel und leise fährt. Aber aus emotionalen Gründen wird ihn wohl niemand in seine Garage stellen.
Mehr Opel gibts im Archiv.

Karl, nicht der Grosse, Fahrbericht Opel Karl 2202

Kein holländischer Käse, der Karl ist durchaus gut gemacht.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-opel-karl-2202/seite_1-2

02 Jun 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Peter Ruch  

Freudenspender, Fahrbericht Honda Civic Type R-1709

Fahrbericht Honda Civic Type R

Fahrbericht Honda Civic Type R

Gut, so ein Allradler ist schwerer. Und sicher auch langweiliger. Aber man darf sich in Anbetracht des Honda Civic Type R schon fragen, wieviel Kraft es allein auf die Vorderräder noch erträgt. Ob das auch wirklich Sinn ergibt, dass der Japaner jetzt «benchmark» ist bei den frontgetriebenen «hot hatches», 310 PS, 400 Nm maximales Drehmoment, 5,7 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100, Vmax 270, knapp über 7:50 auf der Nordschleife. Wir wagen da mal die Prognose: es wird dies der letzte frontgetriebene Type R sein. Und fügen da gleich noch dazu: allein das ist schon ein guter Grund, sich dieses Fahrzeug zuzulegen. Denn, eben, die Zukunft wird nicht besser, nur schwerer. Und langweiliger.

Er zeigt noch andere Grenzen auf, der schnellste Civic. Seine optischen, zum Beispiel: man muss schon ein paar Folgen zu viel von «Fast & Furious» gesehen haben, um das noch wirklich toll zu finden. Der mächtige, immerhin schön geschwungene Flügel hinten geht ja noch einigermassen, da lässt sich ja gut die Espresso-Tasse auf der richtigen Höhe abstellen, aber es gibt halt auch sonst Spoilerchen und Flügelchen und Flaps allerorten. Und eine vierflutige Auspuffanlage, die nur Show ist, aufgesteckt auf zwei dünne Röhrchen. Auch innen ist es ein bisschen too much, erstens einmal die Anzahl der verwendeten Materialien, die man kaum mehr zählen mag, zweitens die Mischung aus Standard-Civic und Type-R-Insignien, die nicht überall total gelungen ist. Aber die Geschmäcker sind ja zum Glück verschiedenen, nicht alle brauchen die Haptik, Ergonomie und Effizienz der Volkswagen-Gruppen-Produkte. Schön, liebevoll gemacht ist der Civic aber auf jeden Fall, Honda erhebt zwar nicht den ewigen Premium-Anspruch, doch qualitativ sind die Fahrzeuge immer auf sehr hohem Niveau.

Fahrbericht Honda Civic Type R
Fahrbericht Honda Civic Type R

Was man ebenfalls uneingeschränkt loben kann: die Sitze. Die zweitbequemsten Schraubstöcke, ever. Was noch viel mehr Lob verdient: dieses winzige Schältstöcklein. Es liegt perfekt zur Hand (mir zumindest), richtige Entfernung, richtige Höhe. Und man bedient damit vielleicht eines der aktuell besten Getriebe überhaupt, wunderbar kurze Wege, ausgezeichnete Präzision - und perfekte Anschlüsse. Dass es den Type R nur mit dem manuellen 6-Gang-Getriebe gibt, ist auch eine deutliche Ansage: ein Auto für Fahrer will er sein, der beflügelte Civic.

Nun, dem können wir nicht ganz zustimmen: es ist da schon ganz viel Elektronik am Werk. Gut, das ist immer so, sowieso dann, wenn es noch ein Knöpfchen gibt, mit dem sich ein Wagen scharf stellen lässt: beim Honda ist es links aussen, der R-Modus.

Honda Civic Type R
Honda Civic Type R
Honda Civic Type R
Honda Civic Type R
Honda Civic Type R

Dann werden die Ührlein rot, die Lenkung wird schwergängiger, der ganze Wagen steifer, die Gasannahme nochmals verschärft, der Ton etwas rauher. Um ehrlich zu sein: erst dann wird der Honda zum Spielzeug, das man in ihm erwarten will. Im Standard-Modus ist er etwas zu weich, vor allem an der Hinterachse, die in schnell gefahrenen, engen Kurven ein erstaunliches Eigenleben entwickelt. Im R-Modus liegt der Wagen aber wie ein Brett, herrliche Präzision, ausserordentliche Balance - das ist so gut, dass das ESP, zwar grosszügig ausgelegt, kaum mehr ja eingreift, auch auf der Rennstrecke nicht. Was natürlich auch am Limited Slip Diffential liegt, dessen Abstimmung Honda aus den WTTC-Autos übernommen hat. Auch die Bremse ist fein, vorne Brembo, 350 Millimeter, innenbelüftet, sehr gut dosierbar, auch über längere Strecken rennstreckentauglich; hinten sieht es allerdings etwas dürr aus, auch optisch.

Dass es Honda mit den Motoren kann, ist ja nicht wirklich neu, die Japaner sind ja schliesslich die grössten Motorenhersteller der Welt. Auch der 2-Liter-Vierzylinder, der erstmals die Honda-VTec-Technik mit einem Turbo kombiniert, ist ein wirklich feines Aggregat. Zwar geschieht bis etwa 2400/min nicht viel, doch dann wird vom klein dimensionierten Gebläse herrlich Druck aufgebaut, wunderbar linear bis 7000/min; ein Schaltblitz zeigt an, was man akkustisch ja auch längst mitbekommen hat. Und dann muss man ja sowieso die nächste Welle reinhauen, was aber, wie geschildert, mit dem Traum-Getriebe eine wahre Freud' ist. 7,3 Liter will das Wunderwerk auf 100 km verbrauchen, das ist ein beachtlicher Wert ist diesem Feld der kleinen Sportler. Knapp 1400 Kilo Kampfgewicht sind aber auch eine gute Ansage, da können nur wenige Konkurrenten mithalten.

Honda Civic Type R

Wir fuhren den flotten Civic zuerst auf der Strasse, dann auch auf der Rennstrecke, dem nicht ganz einfachen Slowakia-Ring. Im Alltag ist der Honda zivil genug, um auch mal Brötchen holen zu fahren, zwar hart, aber nicht unkonfortabel, zwar laut, aber nicht Prolo, optisch zwar ziemlich aufdringlich, aber das sieht man ja nicht, wenn man drinnen sitzt. Auch der Wochenendausflug ist keine Qual, der Viertürer ist so geräumig, wie es Fahrzeuge in diesem Segment halt sind. Auf der Rennstrecke macht er seine Sache auch ausgezeichnet, wir durften ihn 10 Runden prügeln, was er ohne Probleme schaffte. Einzig die Reifen, eine spezielle Entwicklung für den Type R von Continental, 235/35 R 19 (rundum, also nicht vorne breiter...), waren nicht besonders begeistert, aber dafür darf man Verständnis haben; mit Semi-Slicks dürfte der Spass richtig gross werden im Honda. Wir, die wir ja auch mangels Können nicht auf der Jagd sind nach Hunderstelsekunden, schätzen die Balance, die Leichtigkeit und Souveränität, mit der sich der Type R der Herausforderung stellt, auch Fehler verzeiht - und kaum je über die Vorderräder weggeht. Da kennen wir Allradler in diesem Segment, die es viel heftiger nach aussen drängt. Ausserdem: kaum spürbare Einflüsse auf die Lenkung, auch wenn man da voll auf dem Pinsel steht am Kurvenausgang.

Und dann schreiben wir dann auch mal noch von Geld: 36'000 Franken kostet so ein Honda Civic Type R in der Schweiz in der Basis, mit dem eigentlich unabdingbaren GT-Paket sind es 39'000 Franken. Damit ist der Honda immer noch ein Schnäppchen, schlägt sogar den Subaru WRX STi, der bisher am meisten PS fürs Geld bot (ok, der hat dann halt auch noch Allradantrieb...), vom Golf R (auch mit Allrad) ganz zu schweigen. Als härtesten Konkurrenten sehen wir den Seat Leon Cupra (ganz besonders fein: als ST) und vielleicht noch den nicht mehr ganz taufrischen Renault Megane R.S.. Doch der Type R, von allen am konsequentesten auf puren Fahrspass ausgerichtet, dürfte derzeit bei den «hot hatches» schon die Zielgrösse sein. Und das sicher nicht nur deshalb, weil er das beste Verhältnis von Preis zu Leistung bietet.

Mehr Honda gibt es in unserem Archiv.

 

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-honda-civic-type-r-1709/seite_1-2

02 Jun 2015

Brohltal Classic 2015 – Die Oldtimerrallye der Burgen

6. Brohltal-Classic

Mit dem Audi 80 Avant 2.8 quattro auf der Piste der Brohltal Classic 2015.

Die sportliche Oldtimerrallye Brohltal Classic ist eines meiner Highlights auf der Piste - Jahr für Jahr! Beim Oldtimer Sport in der Eifel heißt es in den Wertungsprüfungen Sollzeiten und Gleichmäßigkeitsfahrten auf den Sekundenbruchteil genau absolvieren – und sonst nichts! Ein Tag, ein Auto, ein Fahrer und ein Gehirn auf dem Beifahrersitz mit Uhren und Bordbuch voll beschäftigt. Vollkommenheit!

Presse-Nennung für Team MotorMarketing

Bereits zum 3ten Mal hatte ich zur Brohltal Classic, der Oldtimerrallye des AMC Brohltal e.V., genannt. Eigentlich war für mich die Nennung mehr Formsache, denn mit meiner Agentur MotorMarketing mache ich nun bereits im zweiten Jahr die Pressearbeit und die Facebook Fanseite zur Brohltal Classic Rallye. Und in diesem Jahr war die Veranstaltung bis zum nahezu letzten Platz ausgebucht. Langer Rede, kurzer Sinn – Der Quattro war wieder mit am Start.
Brohltal Classic Oldtimerrallye 2015 - 28

Das Gehirn sitzt rechts

Brohltal Classic Oldtimerrallye 2015 - 21

Vor der Rallye heißt es Bordbuch checken.

Nicht ganz gewöhnlich war in diesem Jahr die Besetzung auf dem Beifahrersitz. Ganz kurzfristig musste hier mein Freund Frank einspringen, da meine rallyeerprobte Partnerin krankheitsbedingt ausgefallen war. Frank hatte bisher noch nie an einer Rallye teilgenommen und hatte somit auch keine Ahnung, was ein Co-Pilot mit den Computern, Rechnern und dem Bordbuch macht. Das bedeutete am Vorabend eine regelrechte Rallye-Druckbetankung. Zwei Stunden lang den Umgang mit Rallyehandbüchern, Bordbüchern, Rechner, Schnitttabellen und Co lernen. So fand sich der Gute am nächsten Morgen neben mir am Start der Brohltal Classic 2015.

Mit der noch freien dritten Hand

Brohltal Classic Oldtimerrallye 2015 - 69

Kurze, aber sehr willkommene Wartepausen vor den Wertungsprüfungen der Brohltal Classic.

5, 4, 3, 2, 1, ab. Pünktlich auf die Sekunde ging es dann für uns um 10:22 Uhr auf die Strecke. Nach wenigen Minuten wusste ich, dass ich Frank getrost die Streckenführung überlassen konnte. Das Nullen am Scheitelpunkt, das Anzählen der Abzweigungen und die Vorbereitungen auf die Wertungsprüfungen. Passt! Auch in den WP´s kam Frank erstaunlich gut zurecht. Kilometrierung nullen, Stoppuhr starten, Schnitt lesen und mit der noch freien dritten Hand umblättern. Ich hatte somit vollkommen Zeit mich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Fahren und eine der wohl schönsten Strecken der letzten Jahre genießen!

Eine Burgenreise von Schiefer bis Lavagestein

Ernsthaft – So viele Burgen wie bei der Brohltal Classic habe ich noch bei keiner Oldtimerrallye gesehen. Ob Genovaburg in Mayen, Burg Pyrmont, Burg Eltz oder Burg Olbrück bis hin zum alten Kloster am Laacher See, um nur ein paar zu nennen, führte der AMC Brohltal e.V. seine Teilnehmer auf eine Reise durch Burgen und Lavagestein.
Brohltal Classic Oldtimerrallye 2015 - 33
Die Streckenführung dieser Oldtimerrallye war dieses Jahr wirklich genial. Das Roadbook führte die Teilnehmer in Young- und Oldtimer über schmale, abgelegene Sträßchen der Eifel bis hinab an die Mosel. Wenig später ging es gleich wieder hinauf in die Eifel. Es war extrem kurzweilig, denn ein stetiges Auf-und-ab bestimmte das Treiben. Rund um das Brohltal blieben auf der Strecke über Mayen, Hatzenport, Treis-Karden bis hinüber nach Bad Breisig und das Brohltal selbst die kleinsten Straßen kaum unentdeckt. Steile Schieferlagen an der Mosel wechselten sich mit Birkenalleen am Rhein ab. Nur zu gerne haben wir auf den kurvigen Straßen der Zwischenetappen dem Quattro freien Lauf gelassen, um an anderer Stelle wieder inne zu halten.
Brohltal Classic Oldtimerrallye 2015 - 25

 

6. Brohltal-Classic

Immer diese Zivilisten in den WP´s ...

 

Sollzeit und Gleichmäßigkeitsprüfungen

Am Abend und acht Wertungsprüfungen später führte uns das Bordbuch zurück zum historischen Bahnhof der Brohltal Eisenbahn in Kempenich-Engeln. Bordkarte abgeben und auf die Ergebnisse warten, hieß es dann. Und die folgten im 10 Minuten-Takt. WP für WP wurde ausgehängt und die Teilnehmer drängten sich um den Aushang. Am Ende hatten wir es doch wirklich auf den 9ten Platz in der Gesamtwertung geschafft. Nicht ganz ohne stolz, denn die Brohltal Classic war leistungsmäßig gut besucht, wurde sie unter anderem als Wertungslauf der ADAC Südwestpokal Meisterschaft gewertet.
Brohltal Classic Oldtimerrallye 2015 - 80
Beim darauf folgenden leckeren Buffet konnten wir dann den Tag in der Runde Aller noch einmal Revue passieren lassen und das ein oder andere Kaltgetränk genießen. Bereits in der Mittagspause hatte der AMC Brohltal für eine sehr willkommene Rast am Ufer der Mosel gesorgt. Wie bereits im Vorjahr wurde hier das Hotel Restaurant Pfeiffer außerhalb von Brodenbach gut gewählt.
Brohltal Classic Oldtimerrallye 2015 - 61

Auf Wiedersehen bei der Brohltal Classic 2016

Brohltal Classic Oldtimerrallye 2015 - 106

In den Top 10 der Gesamtwertung reichte es für uns mit dem 4ten Platz in unserer Klasse sogar noch in die Pokalränge.

Zum Abschluss bleibt es mir nur noch einmal beim AMC Brohltal danke für die gelungene und top organisierte Veranstaltung zu sagen. Ich hoffe auch nächstes Jahr wieder am Start der Brohltal Classic 2016 sein zu können. Danke aber auch an Frank für den spontanen und wirklich hervorragenden Einsatz auf dem Beifahrersitz! Bis zum nächsten Mal!

Ihr möchtet noch mehr Bilder zu Brohltal Classic 2015 sehen? Rund 200 Stück gibt es dieses Mal in der eigenen Galerie auf GermanMotorKult mit einem Klick.

Brohltal Classic Oldtimerrallye 2015 - 111

Gesamtsieger der Brohltal Classic 2015 - Joachim und Antje Diesler mit Fahrtleiter Horst Friedrichs (links) und dem 1. Vorsitzenden des AMC Brohltal e.V. Christian Vormann (rechts)

 

Street-Fotografie by PhotoAHRt.de

Bilder von der Strecke findet Ihr nicht nur hier in der PhotoAHRt-Galerie auf GermanMotorKult, sondern auch auf der Homepage der Street-Fotografen! Das Team von PhotoAHRt finanziert sich ihr Hobby durch den Verkauf von Bildern. Unterstützt die Jungs dabei und ladet Euch die Bilder dort zum kleinen Preis runter.

Michael Peschel

Michael ist der Inhaber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der Agentur MP Medien sowie MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/brohltal-classic-2015-die-oldtimerrallye-der-burgen/

02 Jun 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Endlich einmal wieder ein Cooles Framo Hot Rod Projekt

Auf Facebook wurde ich von einem Freund auf ein tschechisches Framo Hot Rod Projekt hingewiesen. Der Wagen ist noch nicht fertig, aber man kann sehen, dass da etwas wirklich Cooles am Entstehen ist. Basis war auch hier ein verotteter alter Framo V901/2.

Framo V901/2

Jirka von HAMASAKR Customs geht da seinen eigenen Weg. Er hat einen eigenen Rahmen gebaut und verwendet die Achsen und den Motor von einem Lada Zhiguli (in Deutschland als Lada 1200 verkauft).

Framo Hot Rod

Um anständig auf Tiefgang zu kommen, arbeitet er mit einem Airride Fahrwerk.

Airride

Airride

Da er wahrscheinlich den Radstand vom Lada übernommen hat, hat er einen geringeren Radstand und so bekommt er mit dem originalen Fahrerhaus auch vernünftige Proportionen hin. Die Karosserie ist wirklich stimmig geworden.

Framo Hot Rod

Die Ladefläche und die hinteren Kotflügel sind tief heruntergezogen. Ich nehme mal an, das Bild entstand mit heruntergelassenem Airride.

Framo Hot Rod

Die vorderen Kotflügel hat er verbreitert, indem er einen Blechstreifen eingesetzt hat. Vielleicht sollte ich das auch tun, um meine Räder weiter freigängig zu machen.

Framo Hot Rod

Ich finde, das ist alles sehr stimmig geworden, was Jirka da gebaut hat.

Framo Hot Rod

Wenn Ihr mehr über das Projekt wissen wollt, verfolgt Jirka auf Facebook.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/endlich-einmal-wieder-ein-cooles?blog=16

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01 Jun 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Jens Tanz  

Keine halben Sachen hier.

Keine halben Sachen hier.

Lass die Funken fliegen

Eine Geschichte von unten.
Was würden Sie für ein altes Auto tun? Also, eins, zu dem Sie eigentlich gar keinen richtigen historischen Bezug haben, weil es zu jung ist, um ein Oldtimer zu sein und zu alt, um einen sorgenfreien Alltag zu garantieren? Eins, bei dem volltanken rund 5% des Wagenwertes ausmacht? Ich bin immer gut zu meinen Autos gewesen. Ich habe sie nie sonderlich gepflegt oder geputzt oder bin sie gar im Winter NICHT gefahren, aber ich war immer gut zu ihnen. Denn dann waren sie (meistens) gut zu mir. Warum sollte ich das bei meinem täglich treuen T-Modell jetzt anders machen, nur weil es eine ellenlange Mängelliste verpasst bekommen hat? Aufgeben war noch nie meins. Teile lassen sich kaufen und Blech lässt sich schweißen. Dies ist eine Hommage an Markus1975 und Alex von den Hallenwerken. Mit Happy End. Na klar.

Schrauben dreeeeehn… Muddern dreeehn…..

Keine halben Sachen hier.

Markus macht kurzen Prozess

Kennen Sie noch das alte Lied aus dem Werner-Film? :-) Ich habe mir einen Nachmittag und einen Abend zwischen Familie, Kiel und Hamburg, Artikel schreiben, Social Media und Schlaf freigeschaufelt (nütza nix) und die lieben, kurzfristigen Angebote der beiden Jungs angenommen. Was sie eint: Sie haben beide eine Halle und eine Hebebühne. Und jeder für sich hat definitiv Schrauberqualitäten. Bei Markus in Wahlstedt legen wir los, Missionsziel sind der Auspufftopf, die Traggelenke und die Koppelstangen an der Vorderachse. Die vorderen Federn bei einem Mercedes-Benz ohne den passenden Federspanner zu tauschen haben wir nach ein paar Minuten fluchen und schimpfen aufgegeben. Für die braucht man den, der von innen in die Feder mit Platten eingelegt wird. Für McPershon Federbeine. Wir haben aber nur die klassischen Krallen von außen, und die haben hier im vorderen Radkasten nicht genug Platz. Keine Kompromisse bei Fahrwerksfedern. Die sind in der Lage, dir mal kurz die Hand abzureißen, oder den Kopf, oder was sonst noch in ihrem Weg ist. Also habe ich morgen Abend gleich noch einen Termin bei Mercedes-Benz in Kiel. Nun ist’s auch egal, sollen die das eben machen. Für Geld. Aber den Auspufftopf – den gehen wir selbst an. Markus trennt schon mal fröhlich funkensprühend das alte Rohr durch, wo die neue Schelle angesetzt wird.

Keine halben Sachen hier.

sieht fast schon deplatziert aus

Man kann für den Endtopf eines S210 T-Modells Baujahr 2001 locker 320 Euro ausgeben. Man kann auch 270 Euro ausgeben. Oder 120 Euro mit dem langen Rohr bis zum Kat (was aber nie kaputt geht). Man kann für einen passenden Endschalldämpfer mit Rohr auch 48 Euro inklusive Schellen, Schrauben und Haltegummis ausgeben. Für alles zusammen. Ich versteh das nicht… Stahl ist doch Stahl, und wir reden hier von einem Zehntel des Preises??? Was geht denn da schief? Keine halben Sachen hier. Als das Ding an seinen neuen Gummis schmatzend unter dem Heck hängt (im Bild sind links und rechts noch fein die schon ungeduldig wartenden Durchrostungen zu sehen) jauche ich noch reichlich schwarzen Auspufflack über alles drüber, damit der zumindest nicht von außen rostet. Jedenfalls nicht so schnell. Okay, der zerbröselte Topf war anscheinend noch der allererste, es scheint also zwischen Stahl und Stahl doch Qualitätsunterschiede zu geben, vermutlich wird dieser keine 14 Jahre halten. Oder? Hat jemand von euch ‘ne Ahnung, worin sich ein Original Auspuff und dieses Billigteil aus Thyssen-Stahl unterscheiden? Immer her mit den Ratschlägen.
So. Sitzt. Weiter geht es mit der Vorderachse.

Keine halben Sachen hier.

wo rohe Kräfte sinnvoll walten…

Markus ist eine Seele von Mensch, so ziemlich der hilfsbereiteste Schrauber den ich aktuell kenne. Angefangen hat unserer rein platonische Beziehung zu Audi V8 Zeiten, inzwischen hat er eine Halle gemietet und die mit einer Hebebühne und allerhand sinnvollem Werkzeug bestückt. “Mein” Audi V8 steht ja auch noch da rum, und falls Sie sich mal gefragt haben was eigentlich aus dem KaSigeworden ist… Geduld, auch der wird hier in der Nähe von Bad Segeberg sorgsam über die Monate gerettet Keine halben Sachen hier.
Fluchen hilft. Haben Sie schon mal die Traggelenke an Ihrem Auto gewechselt? Das sind so kleine bewegliche Kugelköpfe, die auf der einen Seite unten im Federbein und auf der anderen Seite im Fahrwerksrahmen oder Motorträger stecken. Die “tragen” sozusagen das Federbein, an dem das Vorderrad hängt. Sie kosten selbst in Erstausrüsterqualität um die 15 Euro, von Febi, und wer selbstschraubend einen alten Mercedes fährt sollte sich die Frage stellen, warum er irgend etwas anderes als die beste Qualität bei diesen Teilen kauft und warum er nicht regelmäßig diese Teile prüft und gegebenenfalls wechselt. Denn: Wenn die abreißen, weil sie seit Monaten poltern und ausschlagen und das niemanden interessiert – hat das komplette Federbein keine Führung mehr. Das Vorderrad knickt also weg wie ein dünner Ast, je nach Geschwindigkeit reißt das ganz ab und nimmt noch alles um sich herum mit in den Tod. Soll vorgekommen sein. Die hier sind nun nagelneu :-)

Keine halben Sachen hier.

Kleines Bauteil, große Aufgabe

Mitdrehende Muttern? Getriebeheber drunter und dann rohe Gewalt. Konus festgegammelt? WD40 drauf und den Hammer sprechen lassen. Markus schraubt normalerweise an vernachlässigten Audi V8s rum, da kann ihn ein Daimler nicht schocken. Nach 30 Minten sind beide Seiten getauscht, die alten Traggelenke waren eigentlich gar nicht so tot. Aber wenn man schon mal dabei ist, dann auch gleich richtig. Und in die Kategorie “richtig” fällt dann auch der Tausch der Koppelstangen am vorderen Stabilisator. Auch die können für Gepolter sorgen, wenn sie verschlissen sind und auch die kosten nicht die Welt. Kann mir mal jemand erklären, warum man bei solchen Fahrwerksteilen, wo nach ein paar Jahren ein immenser Kraftaufwand zum Lösen nötig ist, mit TORX Innensternschrauben oder wie die heißen arbeitet? Wenn man die rundgnibbelt ist man verloren, dann muss die Flex sprechen. Unsere am Benz lassen sich zum Glück lösen, und mit viel Fett und Kraft und hier nicht zitierten Flüchen gelingt es uns auch, die neuen Koppelstangen mit der neuen Gumminut auf den Stabi zu pressen. Argh. Sitzt. Passt. Ich weiß schon, warum ich kein KFZ Mechaniker geworden bin Keine halben Sachen hier.

Keine halben Sachen hier.

Alles neu macht der Mai

Markus und ich begutachten abschließend mit Argusaugen den Unterboden des dicken Daimlers und stellen fest, dass der bis auf die beiden Durchrostungen gar nicht so schlecht dasteht. Wo die Falze vor dem Lackieren mit Dichtmasse beschmiert wurden ist hier und da Aufmerksamkeit angesagt, aber das sieht alles (noch) gut aus. Notiz an mich selbst für diesen Sommer: Den Keller retten wir. Quasi während Markus den Wagen mit der Bühne wieder in Erdnähe runterfährt tauscht er die beiden unrund abgelaufenen Vorderräder gegen zwei gute vom Taxi (verdammt, andere Alufelgen…) und ich ersetze die hintere Lampe der Nebelschlussleuchte. Wieder so ein Mysterium. Die Ostblock-Noname Billigfunzel sieht einwandfrei aus, intakter Glühfaden und keine Korrosion. Aber sie leuchtet einfach nicht. Neue Birne von Philips eingesetzt – alles geht. Mann! Muss ich erst 44 Jahre alt werden, um endgültig die Schnauze von diesem Billigscheiß voll zu haben? Wer billig kauft kauft zweimal. Ich werde das ab sofort mantramäßig vor mich hin beten, wenn ich Ersatzteile erwerbe. Immer und immer wieder. Warum nun plötzlich der beim TÜV Termin defekte rechte Nebelscheinwerfer auch wieder leuchtet steht allerdings in den Sternen. Er leuchtet. Und das reicht :-)
Hab vielen Dank Markus bis hier hin!!! Morgen Nachmittag bekommt der Benz neue Federn bei Benz in Kiel und morgen Abend schweißen wir die Löcher bei Alex in Kiel zu. Viel Kiel. Auf geht’s.

Keine halben Sachen hier.

Hallenwerke. Mit Blech.

In der Niederlassung in Kiel durfte ich keine Fotos machen :-( Dafür saß ich aber entspannt in der Lounge mit W-LAN und Getränk rum und durfte warten, bis meine selbst mitgebrachten Federn eingebaut und für gut befunden wurden. Okay. Passt. Nach dem Begleichen der Rechnung überlege ich nun allerdings doch, KFZ Mechaniker zu werden. Oder bekommen die pro Stunde etwa nicht das, was ich grad bezahlt habe? Mist. Da hätte ich auch ein Federspanner-Set für kaufen können. UNd noch ein bisschen mehr. Egal. Nun sind die Federn drin und ich muss da nicht nochmal bei. Konzentrieren wir und lieber auf die nächste Halle, irgendwo in Kiel treffe ich auf Familienväter, deshalb ist es auch schon 21:30. Vorher müssen die Kinder noch zu Bett gebracht werden, hart ist das Schrauberleben mit Nachwuchs. Mein Optiker-Freund Alex erfreut sich heute der Unterstützung durch seinem Hallenfreund Mathias, und der fackelt nicht lange. Während ich noch einen großen Karton Negerküsse (oh sorry, das sagt man heute ja nicht mehr) auf der Werkbank platziere drückt er mir schon ein Bier in die Hand und fährt die Hebebühne hoch. Die Flex spricht eine klare Sprache, die Funken fliegen, ich fühle mich irgendwie wohl.

Kunst am Metall

Kunst am Metall

Während Mathias die beiden maladen Stellen mit der heftig rotierenden und schreienden Flex entrostet und das zerfressene Blech entfernt schneidet und dengelt Alex aus ein paar alten neuen Blechresten die beiden benötigten Metallflicken. Immer wieder dranhalten, anpassen und abschneiden, während draußen über Kiel ein Unwetter niedergeht, als wollte der Herrgott uns alle wegwaschen wie damals zu Zeiten der Sintflut. Dabei habe ich mir doch gar nichts zu Schulden kommen lassen.. Oder? Ich glaube nicht. Kennen Sie den Geruch von getrenntem Metall? Wenn es glüht, wenn der Unterbodenschutz wegschmilzt und sich die fliegenden Funken auf den Brillen, den Jacken und allem anderen im Umkreis von drei Metern niederlassen? Das ist Schrauben. Das roch schon immer so, und das spricht von einem erfüllten Abend, wenn man damit fertig ist. Leider dauert das noch ein bisschen. Aber wir werden besucht von einem fröhlichen Vespa Fahrer, der uns ein Wundermittel vom Rost Doc in Kiel anbietet. Fluid Film. Rost Doc? Ich sehe schon, ich muss da noch ein paar Geschichten nachlegen.

Passt? Passt.

Passt? Passt.

Passt?
In den verschiedenen Dekaden der Rostbekämpfung gab es verschiedene Methoden, dem Lochfraß an den Pelz zu gehen. In den 70ern kloppte man den Rost nach innen, klebte eine mit Harz getränkte Polyestermatte drauf und verspachtelte das ganze fein. Wenn es ein tragendes Teil war klemmte man noch eine Coladose hinter die Matte, das ging schon irgendwie. Das ausgehärtete Harz klebte trotz intensivem Waschen noch Monate später an den Händen. In den 90ern ließ man alles wie es ist und punktete mit dem Schweißgerät das neue Blechteil einfach über das Rostloch drüber, sofern noch irgendwo gesundes Blech vorhanden war, was die Schweißpunkte schluckte. Das ging schnell, hatte nur den Nachteil dass der Rostherd natürlich mit seiner originen Aufgabe weitermachte und zwei Jahre später alles noch viel schlimmer aussah. Nun, die Abwrackprämie hat das dann alles klar gemacht. Bei Alex und Mathias wird in den 2000ern (nennt man die so? Oder sind das jetzt die Zweitausendzehner?) alles, was porös ist rausgetrennt und frisches Blech eingesetzt. Vermutlich werden diese Flicken länger halten als die anderen Bleche um sie rum, aber wir sind inzwischen zu alt, um halbe Sachen zu machen. Zack.

Eine Form von Kunst

Eine Form von Kunst

Ich selbst komme mir fast ein bisschen überflüssig vor, weil die Jungs emsig arbeiten und ich so ziemlich gar nichts tun kann als ein paar Negerküsse zu essen und ab und an mal an dem Bierchen zu nippen *burps*. Okay, die Radkästen kann ich abschrauben, und als nach nicht allzu langer Zeit beide Löcher frisch geschweißt sind zücke ich selbst die Flex und mache die Schweißpunkte mit der Schruppscheibe platt. Immerhin kann ich so einen kleinen Beitrag zur Wiederauferstehung des Daimlers beisteuern :-) Als das sagenumwobene Fluid Film vom kmplett an meiner Wahrnehmung vorbeigezogenen Rost Doc trocken ist schmiere ich noch ein bisschen klebrig-schwarzen Unterbodenschutz auf die Bleche und spüre regelrecht körperlich, wie diese beiden verschraubten Tage sich langsam einem Ziel nähern. Dem Ziel der frischen TÜV Plakette womöglich? Von unten sieht nun jedenfalls alles gut aus. Es gibt noch ein paar Stellen, die meiner Aufmerksamkeit bedürfen, unter der Karosseriedichtmasse haben sich ein paar kleine Rostnester in den Falzen festgesetzt. Da müssen wir mal bei. Aber nicht hier und heute. Danke, Jungs, für eure Hilfe! Und jetzt lasst uns mal schlafen gehen, ist ja bald Mitternacht und morgen ist die Nachprüfung…

Für gut befunden.

Für gut befunden.

Hauptuntersuchung, Teil 2.
Und diesmal stehe ich mit dem Prüfer zusammen drunter. Stolz zeige ich den neuen Auspuff, die frisch gelagerte Vorderachse und die geschweißten Bleche nebst neuer Federn. Zwei Sätze bleiben mir wohl von heute besonders im Kopf hängen. “Warum gibst du denn noch so viel Geld für so eine Karre aus mann? Du kriegst doch an jeder Ecke ne neue?” Äh… na ja, weil Sie das so wollten, ich kann den doch jetzt nicht einfach wegschmeißen nur weil er ein paar Mängel hat? *heul* “Ja und ey was ist DAS denn hier, am Motor und am Differential ist ja noch immer Öl. Ey das ist der TÜV hier, da musst du das doch mal sauber machen!” Argh. Ich hatte den vorderen Unterfahrschutz extra noch nicht wieder angeschraubt, weil ich dachte, der gute Mann kann nun besser das Resultat der neuen Federn und Achsteile sehen…? So wird es einem gedankt. Ein bisschen schwitzen sei doch aber eigentlich für einen Motor okay, oder? frage ich. “Ja aber das musst du doch sauber machen das ist der TÜV hier! Da nimm mal n Lappen und wisch das mal weg“. Ich wische. Und bekomme von dem Mann eine geklebt, dieses Jahr in rosa. Hallo HU. Zwei Jahre Ruhe, zumindest offiziell. Außerdem weiß ich jetzt, dass das der TÜV hier ist. Nächstes mal dann wieder GTÜ oder DEKRA.

Na bitte!

Na bitte!

Und die Moral von der Geschicht’?
Durch meinen Einkauf bei motointegrator.de habe ich bei den Teilen einen Haufen Geld gespart. Alles zusammen hat keine 250 Euro gekostet (denkt dran, ihr bekommt mit meinem Code SANDMANNSWE da bis nächstes Jahr 10% Rabatt!). Allerdings ist die Rechnung von Mercedes für den Einbau der Federn nochmal als unangenehmes Bäuerchen aufgestoßen, aber im Gesamtpaket habe ich jetzt wieder einen gesund dastehenden Benz, in den auch mein halbfinnisches Fräulein Altona sorgenfrei und voller Vertrauen einsteigen mag. Das ist wichtig. Alte Karren aus den 70ern hin oder her, aber die Dame des Hauses soll sicher, komfortabel und zuverlässig von a nach b kommen, so sie das wünscht. Mission accomplished. Ein paar Kleinigkeiten habe ich noch vor mir, die Spur muss eingestellt werden, das rechte Bremslicht geht mal und mal nicht (nein, keine Korrosion an dem Lämpchen – vermutlich auch wieder so ne Ostblock-Birne die ich nur ersetzen muss) und na ja… die Türkanten unter den Dichtungen. Die haben den Prüfer nicht interessiert, mich aber schon. Ich mag es einfach nicht, wenn derbe rostige Stellen am Auto zu sehen sind. Es sei denn, ich werf den in 2 Jahren einfach weg. Aber dafür mag ich ihn einfach zu gern :-) Letztes Bild. Finden Sie den Fehler Keine halben Sachen hier.

Finden Sie den Fehler

Finden Sie den Fehler

Andere auf diesem Planeten verbringen Stunden um Stunden mit Photoshop, um ihrem Auto verschiedene Alufelgen draufzupappen und zu gucken, wie das denn so aussieht. Ich für meinen Teil brauche dazu nur einen Radmutterschlüssel. Die innen abgelaufenen Vorderreifen kommen wieder drauf, die sind noch sehr gut, aber vorher lasse ich die Achse vermessen. So mit neuen Federn… da liegt er höher als vorher. Und bei der Gelegenheit werde ich vom Taxi gleich noch die guten Winterreifen abreißen, wer weiß wann ich die nochmal brauchen kann? Seid ihr bei Facebook? Dann schaut doch mal auf der Seite vom Alex und seinen Werkstattkumpels vorbei, da gibt’s immer was zu sehen: Hallenwerke
Sandmanns Welt habt ihr doch hoffentlich alle bereits mit einem Like bedacht, oder? Oder???
Ich geh mir jetzt mal anständig die Hände waschen. Ich weiß, die meisten von euch zelebrieren regelmäßig noch ganz andere Schrauberaktionen, der Benz ist da nur ne Lachnummer. Ich jedoch pendel zwischen zwei Wohnsitzen in Kiel und Hamburg, habe zwei Jobs die mich stark einspannen, zwei Familien in zwei Städten und drei Töchter, von denen eine erst 2 Jahre alt und in zum Glück in einer Kita untergebracht ist, die nur solidarisch mal einen Tag mitstreikt. Aber irgendwas ist immer. Täglich. Da ist einfach nicht viel Zeit übrig. Deshalb bin ich so froh über die unkomplizierte und selbstlose Hilfe meiner Freunde. Nochmal Danke Jungs. Wenn ihr mich mal braucht….

Sandmann

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01 Jun 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Abdeckkappen für exakt 10 Cent

Ich mag Autowaschen nicht. Das letzte Mal habe ich den Titan vor dem Lacken gewaschen. Obwohl? Könnte auch sein, dass ich den Dreck beim Abschleifen mit abgetragen habe. Aber am Freitag hatte ich den Titan unter einem Baum geparkt, der bei Regen eine ekelhafte klebrige Schicht hinterlassen hat. Wi-der-lich. Man konnte den Wagen nirgendwo mehr anpacken, ohne klebrigen Hände zu bekommen. Es ging nicht anders, ich musste ihn Waschen.

Waschanlage

Unter Kennern hat die Zastrow Lufthutze den Spitznamen "Vogeltränke". Beim Waschen sieht man warum - sammelt sich wunderbar das Wasser drin.

Waschanlage

Da der Wagen frisch gewaschen war, dachte ich, das wär eine gute Gelegenheit mal wieder ein paar Bilder zu machen mit den neuen Anbauten bei Tageslicht.

Focht Titan

Focht Titan

Focht Titan

Focht Titan

Ich muss sagen: Ja, er wirkt jetzt ausgewogener. Als ich die Haube mit der Hutze montiert hatte, da war es sehr unausgewogen. Vorne überladen, der Rest quasi nackt. Das passte einfach nicht. Jetzt ist er rundum überladen, ergibt wieder ein Bild.

Eine Kleinigkeit habe ich günstig behoben. Mir fehlten beim Heckspoiler die Abdeckungen der Schraubenlöcher. Und das sah ziemlich assi aus. Ich habe viel ausprobiert, was passen könnte, aber jetzt habe ich eine Lösung gefunden. Kostete genau 10 Cent pro Loch.

Heckspoiler

Passen perfekt in die Löcher. Würden sogar von alleine halten. Ich habe trotzdem einmal vorsichtshalber überall ein paar Tropfen Sekundenkleber verschwendet. Ich bin mal gespannt, ob ich die ab und an ersetzen muss. Wegen 10 Cent macht sich doch keiner die Mühe, die rauszupopeln - ich hoffe es wenigstens...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/abdeckkappen-fuer-exakt-10-cent

31 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   T Sälzle und M Haub  

27. Lufthansa Klassikertage Hattersheim

Einmal im Jahr steht das kleine Dorf Hattersheim bei Frankfurt Kopf. 60000 Besucher mit ca. 2700 Oldtimern kommen zu einer der größten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland. Die Terrassen der Straßencafés in der Innenstadt sind proppenvoll, Klassiker stehen an allen Ecken und vor allem im Park um den kleinen See. Viele Besitzer postieren sich stolz auf Klappmöbeln neben ihren Gefährten, Clubs und Interessengemeinschaften kommen seit Jahren und beschlagnahmen die angestammten Plätze. Es hat was von einem großen Familientreffen. In einer Sonderausstellung unter dem Motte „Roadster, Cabriolet – einfach offen“ werden interessante Exponate gezeigt. Der Einsitzer Brütsch Mopetta mit 2PS zum Beispiel. Es existieren nur noch fünf Exemplare. Aber auch der letztgebauten Lorenz und Rankl Silver Falcon mit BMW Motor, der Porsche 984 Prototyp aus dem Porsche Museums Depot, ein Puma Spyder, Isdera Spyder 036i oder ein Kleinschnittger F125. Der Termin fürs nächste Jahr steht schon fest: 21./22. Mai 2016

Lufthansa Klassikertage

formfreu.de: 25. Lufthansa Klassikertage Hattersheim

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Original http://www.formfreu.de/2015/06/01/27-lufthansa-klassikertage-hattersheim/

31 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Jens Tanz  

Plakettengeschichten

Plakettengeschichten

Alle zwei Jahre wieder

Aaaaaa_lle Jaaahre wiiiiie_deeeer … koommt da_haaas Prüferkind
Untern Daimler nie_hiiie_der wo die_hie Mängel sind ♫
Es ist soweit. Der treue S210, das ach so verschriene “Rostmodell”, muss zur Hauptuntersuchung. Hatte ich den nicht grad erst gekauft, mit fast frischem TÜV? Ist das schon wieder so lange her? Verdammt. Er fährt ja sehr souverän und fluffig, zuverlässig und sparsam, ging während all dieser Kilometer niemals kaputt (im Gegensatz zum Taxi) und rostet, soweit ich das sehen kann auch nur unter den Dichtungen der hinteren Türen. Also denke ich mir – fahr ich doch einfach mal hin zu den freundlichen plakettenklebenden Jungs und nehme, wie beim Audi, gleich einen frischen runden duftigen Aufkleber in rosa mit nach Hause. Äh…. nein. Das war falsch gedacht :-( Und es ist der Anfang einer Bestell- und Schrauberodyssee, die so nicht eingeplant war.

Eine Mängelliste, länger als ein Weihnachtslied.

Plakettengeschichten

Mehr Text als ein Weihnachtslied

Es ist mehr als eine Mängelliste – es ist eine kleine Katastrophe. Nicht in den Augen von jemandem, der professionell Autos restauriert und auch nicht in den Augen von jemandem, der ne Menge Zeit zum Schrauben an seinen Autos hat. Aber in meinen schon, denn der Benz wird täglich gebraucht, ich habe sowieso im Sommer chronisch kein Geld übrig und überhaupt war das jetzt so echt nicht eingeplant. Dreck. Nebelleuchten sind Pipifax, ein “undichtes” Diffi auch (das ist einfach seit 2 Jahren niemals sauber gemacht worden) – aber gebrochene Federn vorn? Verdammt. Ein Klassiker beim W210 und S210. Und der damit zusammenhängende Reifenverschleiß, na gut, selbst Schuld, wenn sich die Karre korrodierend selbst tiefer legt laufen auch die Reifen unrund ab. Der Rost hält sich in Grenzen, nur zwei Stellen, was um alles in der Welt ist denn der “Hilfsrahmen”? Ist das die hintere Achsaufhängung? Na super. Und die Bremsschläuche und die Bremsen gehören offensichtlich zu den bedrohten Arten, wenn auch nicht akut. Und der Auspuff. Ach? Hört man gar nicht. Genaugenommen eine gute Bilanz für ein 14 Jahre altes Auto, das bisher nicht viel Liebe von mir bekommen hat. Ich habe nicht ein einziges mal drunter gelegen. Das sollte, nein das MUSS ich wohl jetzt mal nachholen. Erstmal zu Markus1975 nach Wahlstedt, da steht noch mein Taxi. Schauen wir doch einmal, was wir von dem noch so retten können.

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Er schwindet dahin, der weit Gereiste

Da ist er wieder. Der alte Herr mit den 650.000 Kilometern auf dem Tacho. Er liegt da rum, als hätte ich ihn grad erst geholt. In schweren Zeiten hat er meistens funktioniert. Ja, es gibt ihn noch, aber auch nur weil ihn niemand, ich betone NIEMAND nicht mal mit TÜV und einem Haufen neuer Teile (Servolenkgetriebe, Bremsen, Scheinwerfer, Saugrohr, Dieselleitungen und und und) für magere 900€ haben wollte. Tz. Egal, zu spät, das Schlachtfest hat begonnen. Schlösser, Türverkleidungen und Fensterheber sind schon raus, die hinteren Leuchten auch, da könnte ich die Nebelschlussleuchte abzweigen. Aber der Rest… Hm. Für meinen Daimler ist da quasi nix dabei, jedenfalls nicht, wenn man es ernst meint mit seinem Leben. Gebrauchte Bremsen baue ich nicht ein, da kommen nur neue Teile an die Achse. Die alten Federn kann ich auch nicht nehmen, weil ich jetzt ja die Ausstattung “Avantgarde” fahre, der ist ab Werk ein bisschen tiefer als der “Classic” und hat andere – kürzere – Federn. Na super.

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Brauch ich alles nicht – also ab zu ebay

Dann schleppe ich eben den ganzen Kram in der Pappkiste mit und beginne, den beigen Truppentransporter bei ebay rauszukloppen. Irgendwann mal. Wenn ich dazu Zeit habe, meine Uhr tickt jetzt erstmal die Tage bis zur 5 Euro teuren Nachprüfung runter. Warum hat mir in der Werkstatt eigentlich niemand gesagt, dass da der TÜV selbst prüft? Also der “TÜV” TÜV? Mit der DEKRA oder der GTÜ habe ich zeitlebens wesentlich entspanntere Erfahrungen gemacht. Okay, gebrochene Federn müssen bemängelt werden. Aber der Auspuff und der Hilfsrahmen… Nächstes mal stehe ich wieder mit dem Prüfer gemeinsam unter dem Auto. Markus, lass uns den Dicken mal auf die Bühne nehmen bitte. Ich will das mit eigenen Augen sehen.

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Oh. Ach DAS meinte der Prüfer.

Ups. Ja nun. Der fette quer eingebaute Endtopf hängt nur noch an einer einzigen Aufhängung, die sich bei genauerem Hingucken als bereits schon mal nachgeflickte winkelig gedengelte und stümperhaft angeschweißte Gewindestange entpuppt. Die Außenhaut ist quasi nicht mehr dran. Das sind Fluch und Segen des Turbodiesels mit Kat. Segen: Der ist hinter dem Kat so leise, dass ich auch komplett ohne Endtopf fahren könnte. Es… äh… es ist ja nicht so, dass ich das nicht auch schon mal über ein Jahr lang mit meinem Rudolf gemacht hättePlakettengeschichten *flööt* Fluch: Es scheint noch der allererste Topf unter der Heckklappe zu hängen (Hut ab Mercedes-Benz), und niemand bekommt es mit, dass der sich nun endgültig aufgelöst hat. Weil man es nicht hört. Ach doch, einer hat es mitbekommen – der Prüfer. Vielleicht hätte ich mich vorher wenigstens einmal drunter legen sollen, mit so einer porösen Altblechatrappe ist es ja schon fast peinlich, auf eine Plakette zu hoffen. Wie unangenehm. Schauen wir mal, was das Rostmodell an Rost zu bieten hat:

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Der Klassiker unter den Rostlöchern

Die Reserveradwanne. Ein Klassiker. Die tiefste Stelle im hinteren Fahrzeugbereich, wo sich alles sammelt, was so in einem Autoleben auf der Ladefläche ausläuft. Wasser, Brause, Bier, Wein, Farben und Lacke, Lösungsmittel, Urin von diversen Haustieren und was weiß ich was man alles in einem T-Modell durch die Gegend kutschiert. Das ätzt von oben. Von unten wirft in diesem Bereich das linke Hinterrad fleißig Wasser, Dreck und Salz dagegen. Da kapituliert irgendwann jedes Blech, das ist nicht nur bei Mercedes so. Also. Die ist nun durch. Die Wanne. Aber das sollte kein Problem sein, der Bereich ist nach Demontage des inneren Plastik-Radkastens (drei Schrauben) gut zugänglich. Vorher muss natürlich das Reserverad raus Plakettengeschichten Bei modernen Autos kennt man dieses Problem nicht, die haben ja keine Reserveräder mehr. Da steckt nur noch eine Dose Reifenpilot in der Seitenablage, na wenn das bei einem Platten mal wirklich reicht? Ich habe gern noch ein altes, schweres Reserverad und das gute Gefühl, definitiv nicht wegen einer kalten Lötstelle in irgendeinem bekloppten Steuergerät liegenzubleiben. Aber ich schweife ab.
Hallo Hilfsrahmen.

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Das ist ja fast schon albern.

Spiegelverkehrt zur durchgerosteten Reserveradwanne ist im Spritzwasser des rechten Hinterrades ein Winkelblech, an dem der rechte innere Radkasten angeschraubt wird. Mehr nicht. Keine tragenden Teile und eigentlich auch keine weitere Funktion. Hier verzeichnen wir den aus Funk und Fernsehen bekannten Lochfraß, der sonst nur an den Heizstäben von nicht-Kalgon-gepflegte Waschmaschinen auftritt und von einem Herrn Bürgi demonstriert wurde. Genaugenommen kein Grund zur Bemängelung, aber ich denke der Prüfer zeigte sich von dem rotten Auspuff und den gebrochenen Federn derart provoziert, dass er sich gleich das ganze Paket aufgeschrieben hat. Wenn schon denn schon. Okay, es ist wie es ist, ich habe ab jetzt noch drei Wochen Zeit und eigentlich keine Zeit.
Auf ins Netz, zum Start der Aktion die benötigten Ersatzteile ranschaffen. Die Zeit läuft. Mein Schwerpunkt: NICHT den billigsten Schrott, den man gern mal bei ebay in zweifelhaften Shops bekommt. Ich will BOSCH, ATE oder andere Erstausrüster. Zumindest, was das Fahrwerk betrifft, beim Auspuff lasse ich noch mit mir handeln, da kostet so einer gern mal halb so viel wie der ganze Daimler. Was sind die bekannten Plattformen? kfzteile24.de? departo.de? autoteile-guenstig.de? Ich finde was ganz anderes. www.motointegrator.de:-) Schon mal gehört? Ich noch nicht. Liest sich aber gut, was dort geschrieben steht.

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Ab ins Netz, Teile kaufen.

Bau ich das doch mal in meine Geschichte ein: Motointegrator gehört zur Inter Cars SA, die seit 25 Jahren weltweit Ersatzteile vertreibt. Die bieten auch Teile für ältere, auch für SEHR viel ältere Autos an (auch für meinen 38 Jahre alten Audi, aber das ist eine andere Geschichte) und es gibt die Möglichkeit, zwischen Premiumanbietern und Budgetanbietern mit guten Kundenbewertungen zu wählen. Für europäische, amerikanische und asiatische Autos. Klingt wie ein Pressetext? Plakettengeschichten Nicht ganz, ich habe mich da ein bisschen reingelesen und dann meine Bestellung aufgegeben. Federn vorn von Lesjöfors, Bremsscheiben und Klötze von BOSCH hinten und vorn, dann gleich noch neue Traggelenke und Koppelstangen vorn. Bremsschläuche, einen Auspuff (da hab ich einen billigen genommen :roll: ) und wenn ich schon mal dabei bin neue Radlager hinten und vorn. Weil ich immer Lust habe, aus meinem Alltag eine Geschichte zu machen und weil ich ein kommunikativer Knopf bin rufe ich da einfach mal an:

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Investigativ Telefonate

Drrriinggg hallo. Ich erfahre nicht nur, wie schnell die Teile da sein können (zwei Tage) sondern auch die weiter oben zitierten Firmeninformationen. Und ich bekomme noch ein kleines Schnäppchen: Einen Gutscheincode für Sie und euch hier im Blog. YES. Denn ich gehe mal davon aus, dass ihr die Website genau so wenig kennt wie ich, und wenn ich dermaßen freundlich behandelt werde gebe ich den Support gern weiter. Ab heute bis zum 01.06.2016 (also ein Jahr lang!) bekommt ihr auf alle eure Bestellungen bei Motointegrator.de einen Rabatt von 10% auf den Gesamtbetrag. Immer wieder. Und was müsst ihr dafür tun? Nix. Kein Gewinnspiel, kein Online-Seelenstrip, schaut einfach mal da rein und wenn ihr für euer Auto was findet – bestellt es mit dem Code und schönen Grüßen :-) Code? Code. Der hier:
SANDMANNSWE
Der gilt für Ersatzteile (und bitte NUR für Ersatzteile) und wird im Warenkorb eingegeben. Und dann gibt es 10%. Die Differenz nehme ich gern persönlich als Rotweinspende entgegen :-) Ich schick meine Liste jetzt mal ab und harre dem Postmann, dass er zweimal klingelt. 4. Stock. Na der wird sich freuen.

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Augen auf bei der Berufswahl

Wer einmal drei Kartons mit Bremsscheiben und Klötzen, Radlagern, Traggelenken und ähnlichen Artikeln, die definitiv nicht aus leichtem Material hergestellt wurden, bis in den 4. Stock getragen hat der überlegt sich danach, ob er wirklich bei DHL oder GLS oder HERMES hauptberuflich Paketbote werden möchte. Der gute Mann, der das hier hochgebuckelt hat ist es schon, überlegt aber nun, den Job zu wechseln. Ich für meinen Teil finde seinen Einsatz super, fluche aber in mich rein weil ich die Pakete alle wieder RUNTER tragen muss. Ich kann die Arbeiten ja nicht hier oben in der Wohnung ausführen :-( Na toll. Aber beeindruckend ist, dass tatsächlich nach zwei Tagen alles da war. Sauber. Ich telefoniere derart euphorisch bestückt noch mit Markus und Alex. Beide haben Hebebühnen. Bei Markus wollen wir die Vorderachse angehen, bei Alex die Schweißarbeiten. With a little Help from my Friends, sangen die Beatles damals. Ich bin so dankbar über meine Kumpels aus der schraubenden Fraktion. Alleine würde ich das diesmal nicht stemmen….

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Kombi? Braucht man nicht.

Sie erinnern sich an das Bild ganz oben? Da habe ich den Kram gerade ins Auto gebuckelt. Kombi – braucht man nicht? Hm. Vielleicht doch, es kommen nachher noch der Auspuff und die Federn dazu. Morgen schrauben und schweißen wir los. Und Sie werden gefühlt live dabei sein. Geschichten von Schweiß, Funken und Unterbodenschutz. Von Auspuffen und Blechtafeln. Von Fett, mitdrehenden Muttern und Rost. Und von der Erkenntnis, dass man bei dem W210 regelmäßig die Traggelenke wechseln sollte, sonst… aber bleiben Sie neugierig :-) Es geht bald weiter. Bis dahin mal alle ab auf  www.motointegrator.de, fein mit dem Code arbeiten, und berichtet mal ob ihr da für euer Auto fündig geworden seid. Bei mir hat alles wunderbar geklappt!
Und schimpft nicht auf das Vierauge. Andere Autos rosten und verschleißen auch. Wir lesen uns dann von unter der Hebebühne…

Sandmann

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Created Sonntag, 31. Mai 2015 Tags Alltag im W210 | erhebliche Mängel | HU | Mängelbericht | mercedes | Mercedes S210 | T-Modell | TÜV | W210 Document type Video
Categories Timeline Author Jens Tanz
30 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Manchmal ist langsamer besser

Was für eine Aussage in der Überschrift. In diesem speziellen Fall trifft das aber zu.

Ich habe in der Werkstatthölle ja einen Rechner stehen, über den ich Livebilder ins Netz übertrage. Da ich keinerlei Telefonanschluss habe, reicht dafür ein Surfstick mit Flatrate. Das ist schnell genug, um das zu realisieren. Und so ein Surfstick geht auch schon mal kaputt, besonders, wenn man ihn im USB Port an der Rechnerfront stecken hat und man depperterweise dagegen rennt.

Werkstattrechner

Also habe ich einen neuen besorgt und den angeschlossen - ich berichtete bereits. Eigentlich sollte jetzt alles schneller gehen. Aber der Stick (Huawei E352) kam nur sporadisch ins Netz. Man beachte die Balken links beim Empfang.

Kein Netz

Ich besorgte mir eine Antenne. Absichtlich nicht die billigste, sondern eine, die ein wenig mehr Empfangsverstärkung hat laut eBay Anbieter. Verbesserung: Nicht messbar. Mit dem alten Stick hat doch alles gut geklappt. Offenbar kann der neue Stick zwar eine größere Übertragungsrate, aber hat schlechteren Empfang. Never stopp a running System sag ich nur. Also wieder das alte Modell Surfstick (Huawei E160) geordert bei eBay.

Surfstick

Das Branding war mir egal, ich hab eigentlich O2 in der Werkstatthölle, aber das war der günstigste Simlockfreie Stick von dem Modell. Antenne, wenn ich sie schon habe, drangesteckt und siehe da:

Online

Volles Netz - na also.

Keine Verbesserung der Datenübertragungsgeschwindigkeit, aber es funktioniert wenigstens. Und das ist mir dann doch wichtiger, als die Geschwindigkeit. Mörderdownloads lade ich in der Werkstatthölle eh nicht runter.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/Werkstatt/manchmal-ist-langsamer-besser

 
29 May 2015

Zeig uns Dein Kultstück und gewinne eine Fahrt im Lambo!

Gemeinsam mit Smava, dem Blog für Finanznachrichten, will ich wissen, warum Du Dein Auto liebst! Doch das fragen wir nicht einfach so, denn es gibt auch etwas zu gewinnen! Die coolste Story mit dem kultigsten Young- oder Oldtimer, ob Serie oder getuned, gewinnt eine Fahrt mit einem waschechten italienischen Kultstück, dem Lamborghini. 

Zeig uns Dein Kultstück und gewinne eine Fahrt im Lambo!

Kein Auto ist einfach nur ein Auto! Jedes Auto erzählt eine Geschichte, hat eine Persönlichkeit und hat uns bei wichtigen Etappen in unserem Leben begleitet. Zum Beispiel am ersten Tag im neuen Job, zum Standesamt oder auf die schönste Reise unseres Lebens. Hast Du vielleicht jahrelang auf den absoluten Traumwagen gespart? Oder einen Gebrauchtwagen mit viel Liebe eigenhändig zum Retro-Hingucker gemacht? Oder verbindet Dich und Dein Auto ein ganz besonderes Erlebnis?

Auf die beste und kultigste Car-Story wartet eine aufregende Lamborghini-Fahrt! Lass Dir eine Stunde lang den Wind um die Nase wehen und zeig der Welt Ihre Rücklichter! Lege einfach hier Dein Foto in den Upload und beschreib uns kurz, was Dein Auto für Dich so besonders macht.

Übrigens: Die Fahrt kann an einem von 65 frei wählbaren Standorten in ganz Deutschland durchgeführt werden. Das Gewinnspiel endet am 03. Juni 2015. Offizieller Veranstalter dieses Gewinnspiels ist die smava GmbH. Hier geht es zu den Teilnahmebdingungen.

Oldtimer Classics Dueren

Michael Peschel

Michael ist der Inhaber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der Agentur MP Medien sowie MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/zeig-uns-dein-kultstueck-und-gewinne-eine-fahrt-im-lambo/

Created Freitag, 29. Mai 2015 Tags gewinnspiel | GMK Document type Video
Categories Timeline Author Michael Peschel
29 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Peter Ruch  

Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201

Test Abarth 695 Biposto

Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201

Abarth hat Mut. Kein grösserer Hersteller hat in den letzten Jahren den Mut gehabt, ein so kompromissloses Auto auf die Strasse zu bringen wie die Fiat-Tochter mit dem 695 Biposto. Wir sind das Teil ja schon ausgiebig gefahren. Damals, an der Präsentation in Varano. Und sind an dieser Stelle auch auf viele der technischen Details eingegangen. Die Lektüre des Fahrberichts sei an dieser Stelle also empfohlen. Aber, ab und zu wollen wir es ja auch ganz genau wissen. Und deshalb hat ein Biposto unser normales Testprogramm durchlaufen. Also, so Sachen wie im Morgenstau ins Büro fahren. Oder über Mittag schnell Zigaretten holen. Oder gar: Einkaufen gehen. Geht das mit einem Auto, dessen Getriebe zwar superkurze Schaltwege hat (nein, ein für alle Mal, es ist kein sequenzielles Getriebe), eine Federung, die vor Furcht vor dem eigenen Schatten reagiert und Scheiben, die man nicht runterkurbeln kann? Soll man sich so etwas antun?

Soll man nicht! Aber man kann. Sogar das Ticket vom Parkhaus lässt sich durchs kleine Schiebefenster erhaschen. Also zumindest dann, wenn man nahe genug zum Automaten fährt. Und ja, der Abarth Biposto federt auf öffentlichen Strassen gerade so viel, dass die Bandscheiben nicht von selbst aus dem Rücken hüpfen. Wohl auch deshalb, weil die Sportsitze ihnen keinen Raum dafür lassen. Und ja, wer mit der etwas rupfenden Sportkupplung und dem leichten Schwungrad des 1400ers zurecht kommt, der kann sogar im Stau seinen Mann stehen. Ich höre die ersten schon: «das ist doch kein Alltagsauto, das gehört auf die Rennstrecke». Stimmt, und klar waren wir mit dem 695 auf dem Circuit. Einen ganzen Tag lang, auf dem Anneau du Rhin. Relativ eng die Strecke, nur eine längere Gerade, das passt doch perfekt zum Biposto. Dachten wir.

Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201
Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201

Und ja, wir hatten Spass. Und vor allem: fast 50 Runden, ohne dass der Abarth gezickt hätte. Das Konzept scheint also zu funktionieren, die einzelnen Komponenten auch. Und klar ist es wunderbar, sich vor den engen Ecken von hinten an die Konkurrenz heranzuschleichen, in der Schikane beim Wchsel voll Stoff zu geben und zu merken, wie die mechanische Sperre die Hufe nicht scharren lässt. Da schnupft man so manchen «Bösen” auf, wackelt am Kurvenausgang keck mit den Hintern und lässt sich dann: wieder überholen. Ja, es fehlt dem kleinen Italiener einfach an Dampf. Ein kleiner Fight mit einem 911 Carrera SC aus den 80gern hat dies deutlich gezeigt. So viel wie der Porsche (er hatte immerhin Slicks montiert, der Biposto leider Strassenreifen) auf der Geraden schneller war, kann man mit dem kleinen Italiener gar nicht später Bremsen oder schneller durch die Kurve. Also, Porsche-Killer, nee! Aber, und jetzt kommen wir zum Bauchgefühl: Du musst im Biposto alles selber machen. Die Lenkung ist schwergängig, immerzu Schalten, schwitzen wie ein Bär und am Schluss hast du dennoch: ein wunderbares Gefühl. Weil du gefahren bist. Mit dem Auto. Nicht das Auto für dich!

Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201
Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201
Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201
Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201
Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201

Über den Preis mögen wir gar nicht diskutieren. Knapp 80'000 Eier kostete unserer mit dem Komplettpaket. Also auch: ultraleichten Radschrauben aus Titan. Oder: Carbon wohin das Auge blickt. Das ist in unseren Augen zu viel. Aber es ist, angesichts der Komponenten, angemessen. Aber, das Fahrgefühl im Biposto, dass ist den Betrag wert. Denn den 695 musst du Fahren wollen, es ist kein Gebrauchsgegenstand. Kein iPhone, dass du zum Handydoktor bringst, wenns streikt. Wenn der Biposto hustet, willst du wissen wieso. Was du wieder falsch gemacht hast, dass er dich nicht mehr liebt. Und wir verneigen uns vor dem Mut von Abarth, dieses Auto auf die Strasse zu bringen. Und vor Akrapovic. Noch nie, aber noch gar nie hat ein 1,4 Liter grosser Vierzylinder so böse geklungen. Klar ist er etwas laut, aber das ist nicht Punkt. Dieser kehlige Sound, uff, die Haut des Fahrers sieht nach 10 Sekunden aus wie eine ganze Orangenplantage in Spanien. Dieses Klack, wenn du nach dem dritten Gang den vierten reinhaust, der sofortige Kraftschluss und das erneute Fauchen des kleinen Turbos. Eigentlich unbezahlbar.

Der Abarth Biposto ist - zumindest für mich - das emotionalste Auto seit dem Alfa 4C. Und erst viel, viel später kommen die Bomber aus Germanien. Aber das ist nur meine Meinung, bei Radical gibt es ab und zu auch zwei Meinungen zu einem Auto. Die kommt etwas später...

Mehr Fiat/Abarth gibts im Archiv.

 

Original http://www.radical-mag.com/fahrfreude/test-abarth-695-biposto-2201/seite_1-2

Mehr lesen von : Jan Gleitsmann

Current Article

24 Sep 2013

Jan Gleitsmann

Meine Name ist Jan Gleitsmann, ich bin Anfang 40 und seit damals™ autobegeistert. Als Steppke bin ich immer artig mit dem Fahrrad zu den Auto-Händlern unserer Stadt geradelt und habe alle Prospekte eingesammelt und dann zu Hause eingehend studiert (Hätte ich damals schon gewusst, dass es ein eBay geben wird, hätte ich die nie weggeworfen und wäre heute reich …). Mein erstes Auto war ein ’72 Fiat 500, der damals schon ein Klassiker war. Seitdem gibt es eigentlich immer einen Oldtimer in unserem Haushalt. Meine komplette Autobiographie kann man nachlesen. Ich fotografiere viel und leidenschaftlich, was sich in diesem Blog auch wiederspiegeln wird. Wer mehr von meinen Foto-Arbeiten sehen will, sollte sich mal bei Funky Photography umsehen.

Website: auto-geil.de

Created Dienstag, 24. September 2013 Created by Jan Gleitsmann Categories Autoren
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13 May 2015

2015 Audi R8 R8 Coupé ab dem 13. Mai 2015 bestellbar

2015-audi-r8-pressefoto

Im April 2007 erfolgte die Verkaufsfreigabe für den ersten Audi R8, heute nun, ganze 8 Jahre später, ab dem 13. Mai 2015, öffnet Audi die Bestellbücher für das neue Modell, welches seine Weltpremiere Anfang März auf dem Genfer Auto-Salon feierte. Mit 435 neu zugelassenen Einheiten im Jahre 2014 zählt der R8 wahrlich nicht zu den Topsellern im Sportwagen-Segment. Obschon Audi verlauten lässt, dass man seit 2007 immerhin 27.000 Audi R8 verkauft hat. Wenn auch nicht unbedingt vergleichbar, Porsche konnte für den 911er im Jahresdurchschnitt 2014 mehr Zulassungen (583) jeden Monat verzeichnen. Hier muss ich aber zumindest anfügen, dass das KBA in seiner Statistik alle 911er zusammenfasst.

Im Moment darf man sich im Audi Konfigurator das Audi R8 Coupé V10 plus 5.2 FSI quattro S tronic in Wunschkonfiguration zusammenstellen. Der Basispreis des 610 PS starken Sportwagens mit den vier Ringen liegt bei ebenfalls sportlichen 187.400 Euro. Nur als Anhaltspunkt, der neue Mercedes-AMG GT S liegt in der Basis bei 134.351 Euro, der 4 Liter V8 leister aber auch “nur” 510 PS. Der preiswerteste Nissan GT-R, der ja nun auch schon etwas in die Jahre gekommen ist, liegt im preiswertesten Fall bei 96.900 Euro, unter seiner Haube leistet der 3.8 Liter V6-Biturbo 550 PS. Die 50 PS leistungsstärkere Nismo-Version liegt in der Basis bei 149.990 Euro. Im Vergleich zum 560 PS starken Porsche 911 Turbo S hingegen, spart der geneigte Audi-Fan ein Paar Euro, der Zuffenhausener kostet in der Basis 197.041 Euro.

Was bringt der neuen R8 mit sich. 50 kg ist er leichter geworden, 40% steifer gar und das neue Aluminium-Carbon-Leichtbau-Chassis hat sich bereits im Lamborghini Huracán bewährt. Ein Baukasten im Supersportcar-Segment, auch schön. Der Mittelmotor ist geblieben, am Allrad-Antriebskonzept hat man ordentlich nachgelegt. Den Topspeed vom V10 plus gibt Audi mit 330 km/h an, den Sprint auf 100 km/h soll der Bolide in 3.2 Sekunden schaffen. Interessiert wirklich jemand, was das Ding verbrauchen soll? Na gut, den NEFZ-Verbrauch gibt Audi mit 11.8 l/100 km an.

Ab dem 13. Mai kann man dann auch den Audi R8 V10 (540 PS) zu einem Einstiegspreis von 165.000 Euro bestellen. Im Herbst 2015 dürfen die ersten Kunden dann mit den ersten Auslieferungen rechnen. Ich werde den neuen Audi R8 wohl schon Ende Juli fahren dürfen und hoffentlich auch ein schönes Ausfahrt.tv Video mitbringen.

Original http://auto-geil.de/2015/05/13/2015-audi-r8-r8-coupe-ab-dem-13-mai-2015-bestellbar/

Created Mittwoch, 13. Mai 2015 Tags 2015 | 2015 Audi R8 R8 Coupé | allgemein | audi | bestellfreigabe | Coupé | R8 Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
23 Apr 2015

Hyundai sendet Botschaften ins All

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Advertorial | Anzeige

Nur wer selbst keine Kinder hat wird den nachstehenden Clip von Hyundai nicht rührend finden. Die kleine Stephanie aus Houston vermisst ihren Vater, der als Astronaut auf der Internationalen Raumstation ISS arbeitet und dort oft lange bleiben muss. Sie wollte ihrem Vater eine besondere Nachricht schicken. Hyundai hat ihr mit der Nachricht geholfen und zu ihrem Vater ins Weltall gebracht wurde.

Ein Team von elf Hyundai Genesis-Fahrzeugen schrub gemeinsam auf dem Delamar Dry Lake in der Wüste von Nevada in den Vereinigten Staaten die Nachricht als „das größte Reifenspur-Bild“, die Nachricht hat eine Größe von 5.55 qkm. Ganz nebenbei hat man es damit ins Guinness-Buch der Weltrekorde 2015 geschafft.

Mitmachen!
Wenn Du auch eine Nachricht versenden willst – auch wenn keiner Deiner Lieben im All sitzt, dann brauchst Du nur ein kleines Video erstellen und kannst ganz nebenbei noch ein iPad Air2 oder ein iPhone 6 zu gewinnen. Wie das geht. Einfach hier entlang, bitte!

Wer sich für das Auto aus dem Clip interessiert, den Hyundai Genesis gibt es auch in Deutschland zu kaufen ab einem Preis von 65.500 Euro.

Original http://auto-geil.de/2015/04/23/hyundai-sendet-botschaften-ins-all/

Created Donnerstag, 23. April 2015 Tags Advertorial | allgemein | hyundai Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
14 Apr 2015

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

VW Golf Fans und Gran Tusimo 6-Eigner dürfen sich freuen. Volkswagen stellt den GTI Supersport vor: 503 PS starker VR6 TSI-Motor,7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG), 665 Nm, in 3.6 Sekunden von 0 auf 100 km/h, Top-Speed 300 km/h.

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

Die komplette Pressemeldung ungekürzt:

Volkswagen erweitert seinen GTI-Fuhrpark und schickt einen neuen Supersportler auf die virtuelle Rennstrecke. Unter der Haube des GTI Supersport röhrt ein 503 PS starker VR6 TSI-Motor mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG).

Das Design des Flitzers lässt die Volkswagen-Ikone mit purem Rennsport verschmelzen. Mit dem zweisitzigen Coupé rollt damit nach dem letztjährigen Roadster eine weitere Version des traditionsreichen GTI an den Start von Gran Turismo®6 – exklusiv für die Playstation®3.

Der erste Eindruck des Renners macht direkt klar: Der Supersport folgt dem Willen der Fans und den Gesetzen der Rennstrecke. Die 665 Nm Drehmoment katapultieren den GTI virtuell in nur 3,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer. Bei Vollgas ist erst bei über 300 km/h Schluss. Die brachiale Power wird mithilfe des Allradantriebes 4MOTION und 20 Zoll großen, weiterentwickelten GTI-Leichtmetallfelgen auf den virtuellen Asphalt gebracht.

Auch beim Blick in den Rückspiegel lehrt der GTI Supersport seinen Konkurrenten das Fürchten: Zwar erinnert die Grundform der Karosserie noch an den GTI-Ahnen, jedoch ist jede Pore des neuen Sprösslings der GTI-Familie auf Racing getrimmt. Die Optimierung der Proportionen und Karosserieflächen schaffen einen extremen Tiefpunkt und eine perfekte Performance. Die umfangreiche Verwendung von Carbonelementen macht den neuen digitalen Sportwagen zudem zu einem Leichtgewicht mit nur sagenhaften 2,5 Kilogramm pro Pferdestärke.

Die breite bullige Frontpartie der strömungsoptimierten Karosserie ist geprägt von vertikalen Lichtmodulen und großzügigen Lufteinlässen in der modelltypischen Wabenstruktur. Während die breite Schulter im Heck des Fahrzeugs für eine ideale Belüftung der Bremsen sorgt, pressen der markante Dachkantenspoiler und der extrovertierte Diffusor den Supersport bei der Zeitenjagd regelrecht auf die Fahrbahn.

Farblich hüllt sich die neueste Schöpfung aus dem Hause Volkswagen auf Wunsch in „Reflexsilber“, „Gran Turismo Red“, „Lapiz Blue“ oder „Oryxweiß“ und steht den Spielern von „Gran Turismo 6“ ab sofort zum Download zur Verfügung.

Der sechste Titel der legendären und exklusiv für die Playstation erscheinenden Rennspielserie ist seit 2013 im Handel erhältlich. Der Fuhrpark des Bestseller-Titels umfasst knapp 1.200 verschiedene Fahrzeuge, die auf insgesamt 37 Strecken um den Sieg kämpfen.

Weitere Eindrücke und Informationen unter www.volkswagen.com/visiongti

Gran Turismo6 kostet bei Amazon für gerade mal 24 Euro.

Original http://auto-geil.de/2015/04/14/vw-golf-gti-supersport-fuer-gran-turismo6/

Created Dienstag, 14. April 2015 Tags allgemein | Golf | Gran Turismo 6 | Gran Turismo6 | GTI Supersport | Playstation | PS3 | sony | vw Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
13 Apr 2015

Ich baue mir einen Mercedes-Benz 300 SL! (Folge 1)

mercedes-300-sl-gullwing

Im März 2012 hatte ich das unverschämte Glück, einen Mercedes-Benz SL 300 Coupé Gullwing (W198) fahren zu dürfen. Mercedes hatte das Fahrzeug im Rahmen der Fahrveranstaltung zum damals neuen Mercedes SL (R231) mit nach Spanien gebracht und uns Bloggern die Chance gegeben, diese wundervolle Ikone zu fahren. Ich muss heute noch grinsen, wenn ich nur an diesen Fahrspass denke. Nun schätze ich mich schon glücklich, dass ich den Flügeltürer mal fahren durfte, an besitzen ist leider nicht zu denken. Beim Stöbern im aktuellen Sonderheft der Oldtimer-Markt “Preise” kann einem schon ganz schön mulmig werden.

Der Gullwing wird im Zustand 1 heute mit 1.4 Millionen Euro gehandelt. Und selbst im Zustand 4 muss der geneigte Liebhaber immerhin 760.000 Euro auf den Tisch legen. Unerreichbar. Ja. Zumindest im Massstab 1:1. Anfang des Jahres erreichte mich eine Email mit einer Pressemitteilung der Firma Eaglemoss Collections. Die Überschrift lautete verlockend Originalgetreues 1:8-Modell des legendären Mercedes 300 SL. Ich baue ja gerne mit Lego (zB Lego Volvo L350F Radlader 42030 oder Lego Technic “mobiler Schwerlastkran” 42009), aber der Modellbau hat bei mir ein Kindheitstrauma von verklebten Fingern und unmenschlich teuren Farbtöpfchen hinterlassen. Nichts für mich. Aber halt – alles was man benötigt ist ein Schraubenzieher und eine Zange? Da bin ich doch dabei.

Gut meiner Frau habe ich wohl unterschlagen, dass es sich um ein Modell im Massstab 1:8 handelt. Das heisst nicht mehr und nicht weniger als 56,5 Zentimeter Länge, 22,4 Zentimere Breite bei einem Gewicht von insgesamt 7.3 Kilogramm. Yes! Und Wow. Und nicht “Wo willst Du das denn hinstellen?” So habe ich mal freundlich angefragt, ob man den Interesse an einer Kooperation habe. Man war geneigt und so bekomme ich jetzt regelmässig im Abo einen Teil des Bausatzes zu geschickt. 100 Wochen, also nicht ganz zwei Jahre, werde ich nun nach und nach mir meinen ganz eigenen Mercedes-Benz 300 SL zusammen bauen können.Wer es mir gleich tun will, möge die Webseite von Eaglemoss Collections zu diesem Modell aufrufen: www.300sl-modell.de. Da kann man jederzeit noch einsteigen. Und sich entweder alle Teile auf einmal bestellen oder das Ganze eben – wie ich – ganz entspannt angehen. Die erste Ausgabe gibt es für einen symbolischen Euro, die zweite Ausgabe kostet dann 5,99 Euro und für alle weiteren Ausgaben werden 11,99 Euro fällig. Und keine Bange, das Set ist von Mercedes-Benz ordentlich lizensiert – entsprechende Aufkleber findet man auch an der Verpackungen.DSC_1302.jpg
Mich hat die erste Ausgabe auch schon unlängst erreicht. Sicher verpackt ist das Set aus einem dünnen Magazin, einem Poster mit vielen Modellbildern und dem ersten Baustein des Bausatzes bei mir eingetroffen. Der erste Teil des Bausatzes besteht aus der Motorhabe und Kühlergrill-Teilen. Und schon bei auspacken habe ich gemerkt, dass wir hier nicht Kinderspielzeug auspacken. Die Haube ist nur nur 15 Zentimeter breit und fast 20 Zentimeter lang, sondern liegt auch angenehm schwer in der Hand. Die mitgelieferten Schräubchen hingegen sind ziemlich filigran, da muss ich mit meinen Wurstfinger schon etwas aufpassen.DSC_1304.jpgDas beiliegende Magazin hat 14 Seiten. Seite 4 und 5 dienen als Bauanleitung, die restlichen Seiten sind als nette Lektüre gedacht. Man kann sich über die Geschichte des 300SL schlau lesen. Sein “Rennsport-Erbe” wird behandelt: Der Mercedes 300SL war der schnellste Straßenwagen seiner Zeit. Dank genialem Design und Flügeltüren gilt er als erstes Supercar der Welt. Aber nicht nur die Marke Mercedes wird behandelt – auf den nächsten Seiten geht es um das Thema “Goldenes Autozeitalter” – Kraft und Eleganz waren die Hauptzutaten der Sportwagen, die die 1950er zum Kultjahrzehnt des Automobilbaus machten. und auf der letzten Seite findet sich ein Profil aus einer Reihe “Berühmte Fahrer” in der Sir Stirling Craufurd Moss kurz potraitiert wird. Kaum ein Fahrer hat den Rennsport mehr geprägt als Stirling Moss, der 1955 in einem Mercedes_Benz 300SLR die Mille Miglia gewann.Rundum bin ich sehr angetan vom ersten Packet, auch wenn ich die Haube erstmal in der Verpackung lassen, bis ich weitere Anbauteile erhalte. Mal sehen, was in der nächsten Verpackung so auf mich zukommt.

Original http://auto-geil.de/2015/04/13/ich-baue-mir-einen-mercedes-benz-300-sl-folge-1/

13 Apr 2015

Mit dem Audi A7 piloted driving concept auf der Autobahn A9

Anfang des Jahres hat Audi auf der CES in Las Vegas ein Versuchsfahrzeug mit dem Spitznamen “Jack” vorgestellt. In der Pressemitteilung hier Jack dann etwas sperrig “Audi A7 piloted driving concept”. Damals hatte man sich einen Tross Journalisten eingesammelt und war vom Silicon Valley aus nach Las Vegas gefahren. Jeder Journalist hatte auf den 900 Kilometern ausreichend die Gelegenheit sich von Jack über den amerikanischen Highway chauffieren zu lassen. Autonomes Fahren – oder wie man in Ingolstadt sagt “Pilotiertes Fahren”. Wie man es auch immer nennt, es geht darum, dass sich ein Fahrzeug ohne Hilfe des Fahrers eigenständig im Verkehr bewegen kann. Die Weiterentwicklung von den heutigen Fahrer-Assistenz-Systemen, die den heutigen Fahrzeugen ja durchaus schon teilautonomes Fahren ermöglichen. Da denke ich insbesondere an das Zusammenspiel eines adaptiven Tempomat in Verbindung mit einem aktiven Spurhalte-Assistenten. Diese Kombination wird ja heute schon u.a. von Mercedes und Form in Form eines Stau-Assistenten angeboten.Audi will aber eben mehr. Mercedes und BMW natürlich auch. Audi hat nun klar erklärt, dass sie 2017 mit dem neuen Audi A8 ein System zur Serienreife gebracht haben wollen, mit dem der Fahrer dann durch ein hochautomatisiertes Fahrzeug entlastet wird im Stau. Der Audi-Stau-Pilot ist also längst beschlossen und gehört natürlich zu den Bausteinen, die Jack jetzt auch gerade testet. Sich fahren lassen, das hört sich erstmal etwas gruselig an, wenn man bedenkt, dass da ein Computer mit der Größe eines Tablets die massgeblichen Aufgaben übernimmt. Ich hingegen hatte weder Angst noch Bedenken und konnte meine Probefahrt auf der A7 von Ingolstadt in Richtung Nürnberg durchaus geniessen, wie man sicherlich in dem nachstehenden Video ohne Zweifel erkennen kann:

Ich freue mich auf jeden Fall über die Entwicklung im Bereich “Autonomes Fahren” und bin gespannt, wie die Mitbewerber aus München und Stuttgart auf ihrer Seite das Thema vorantreiben werden. Ich war zusammen mit Tom Schwede bei dem Event, seine Eindrücke könnt ihr in seinem Blog lesen: Rendezvous mit Jack: Im Audi A7 piloted driving concept auf der Autobahn. Jens war zwar nicht dabei, hat sich aber auch ein paar Gedanken zu dem Thema gemacht: Autonomer Audi A7 “Jack” unterwegs auf der Autobahn A9

Original http://auto-geil.de/2015/04/13/mit-dem-audi-a7-piloted-driving-concept-auf-der-autobahn-a9/

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09 Apr 2015

4 Fragen an Stefan Lamm, Leiter Exterieur Design SEAT

SEAT-Design-Chef-Stefan-Lamm

Stefan Lamm ist als Leiter Exterieur Design bei SEAT für die Formsprache der spanischen Modelle mit verantwortlich. Der gebürtige Dortmunder hatte sich bereit erklärt, mir vier Fragen zu beantworten. Ich habe mich gefreut, denn der gute Mann, zunächst für 10 Jahre bei Ford unter Vertrag, seit dem 1. Februar 2015 nun für SEAT am Start, holt nicht weit aus, sondern bringt seine Aussagen mit wenigen Worten auf den Punkt:

Jan: Sie sind von Ford zu Seat gewechselt. Die Design-Philosophien der beiden Marken dürften sich erheblich unterscheiden. Wie muss man sich die Einarbeitung vorstellen?

Stefan: Grundsätzlich ist es immer eine spannende Herausforderung, so eine neue Aufgabe. Am Anfang ist es wichtig zu beobachten und zu analysieren und sich mit den Markenstrategien vertraut zu machen, sie zu verstehen, denn drauf kann man aufbauen. Das grosse Bild der Firmenkultur und des Konzerns zu verstehen ist ausschlaggebend. Dafür sind Dialoge und Kommunikation essenziell. Daher versuche ich, zügig spanisch zu lernen.

Jan: Was sind Ihre Hausaufgaben für die nächsten Jahre?

Stefan: Die Kernhausaufgabe wird sein, das erfolgreiche, starke und charakteristische SEAT Design weiter zu entwickeln und neue Akzente zu setzen.

Jan: Wird es künftig ein neues Seat-Design aus „Ihrer Feder“ geben?

Stefan: Ein SEAT Design wird immer im Team entwickelt. Dieses Team möchte ich mit neuen Ideen inspirieren.

Jan: Wie schätzen Sie aktuelle Designsprache von Seat ein?

Stefan: Durch den aktuellen Leon hat die Marke einen hohen Stellenwert im Markt bekommen. Sehr charakteristisch, dynamisch, sportlich und präzise in der Ausführung. Die Formensprache ist klar, einfach und vor allem emotional. Eine tolle Basis, um darauf aufzubauen.

Original http://auto-geil.de/2015/04/09/4-fragen-an-stefan-lamm-leiter-exterieur-design-seat/

Created Donnerstag, 09. April 2015 Tags allgemein | Interview | SEAT | Stefan Lamm Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
09 Apr 2015

Rallye-Sport: 2015 ŠKODA Fabia R5

2015-SKODA-Fabia-R5

Im letzten Jahr habe ich ja den ADAC Opel Rallye Cup eine Saison lang begleitet. Für mich war das damals eigentlich nur ein Job als Kameramann. Mittlerweile, nachdem die neue Saison jetzt angefangen hat, merke ich aber, dass mich dieser Rallye-Virus von dem sie alle sprechen wohl durchaus befallen hat, wenn er auch noch nicht so ganz sichtbar ausgebrochen ist. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ich sofort begierig auf die Pressemeldung von Skoda in meinem Postfach geklickt habe, die da eigentlich nur die Information beinhaltet, dass der Fabia R5 von ŠKODA jetzt seine Zulassung als RallyeFahrzeug bekommen hat. Ja, auch da gibt es selbstredend ein strenges Reglement.

Gemäß FIA-Reglement ist der ŠKODA Fabia R 5 mit einem 1,6-Liter-Turbomotor ausgestattet. Das ist eine deutliche Änderung gegenüber dem Zweiliter-Saugbenziner des Fabia Super 2000. Zudem kommen im neuen Auto mit Allradantrieb ein sequentielles Fünfganggetriebe und McPherson-Federbeine zum Einsatz. Das Gewicht beträgt, wie vom Regelwerk vorgeschrieben, mindestens 1.230 Kilogramm. Für die Feinabstimmung und das optimale Zusammenspiel der hochmodernen Komponenten investierte das Team von ŠKODA Motorsport seit dem Projektstart 15 Monate intensive Entwicklungsarbeit.

Soweit ich es habe munkeln hören, plant ja auch Opel einen Corsa R5. Citroen hat mit dem DS3 als R5 Version bereits vorgelegt. Somit wären auf einen Schlag eine ganze Menge neuer R5-Rallye-Fahrzeuge am Markt verfügbar. Und da Konkurrenz ja bekanntlich das Geschäft belegt, wäre es doch zu schön, wenn die deutsche Rallye-Serien durch diesen Schub vielleicht auch bei uns in Deutschland ein wenig mehr ins Rampenlicht treten würde. Ich persönlich mache mir ja nichts aus Motorsport, aber wenn, dass sagt mir der Rallye-Sport durchaus am Meisten zu.

Original http://auto-geil.de/2015/04/09/rallye-sport-2015-skoda-fabia-r5/

Created Donnerstag, 09. April 2015 Tags allgemein | Citroen DS3 R5 | fabia | Opel Corsa R5 | R5 | rallye | skoda | ŠKODA Fabia R5 Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
05 Apr 2015

Volkswagen VW T6 in T minus 10 Tagen

volkswagen-t6-teaser

Mit einem, wie ich finde sehr schönen Clip, stimmen uns die Verantwortlichen von Volkswagen Nutzfahrzeugen auf die Weltpremiere des neuen VW T6 ein. Die neue Generation VW Multivan und VW Transporter werden am 15. April 2015 in Holland der Presse präsentiert. Ganz neu ist in diesem Zusammenhang auch ein eigener Youtube-Kanal für die VW Nutzfahrzeuge, also Amarok, Caddy, die T-Baureihe und den VW Crafter.

Am Exterieur soll sich wohl nicht so viel geändert haben, Gerüchten zufolge zeigt sich der neue T6 als mildes Facelift gegenüber seinem Vorgänger. Ein ersten Ausblick auf die neue Front hatte Volkswagen ja schon im Herbst letzten Jahres mit der Studie Tristar gegeben. Aus dem Clip kann man hingegen, dass der T6 – zumindest optional – mit neuen LED-Scheinwerfern daherkommt.

Im Innenraum hatte die Tristar-Studie hingegen schon gezeigt, dass man gewillt ist, einiges zu ändern. Die neuste Generation von Volkswagen Infortainment wird wohl auf jeden Fall verfügbar sein. Spannend dürfte sein, ob Volkwagen den gleichen Fehler macht wie Mercedes und praktische Ablagenflächen einem “sauberen” Innenraum-Design opfert.

Generell bin ich sehr gespannt, ob Volkswagen sind mit dem neuen T6 dann wieder locker vor Mercedes mit seiner V-Klasse und dem Vito setzt, die ja zuletzt sowohl bei der Fachpresse als auch bei der potentiellen Käuferschaft sehr gut angekommen war. Bis ich auf Ausfahrt.tv ein T6 Video zeigen kann, wird es ja noch ein Weilchen dauern. Wer ab dem 15.04. vergleichen möchte, kann sich ja jetzt nochmal das Ausfahrt.tv Video ansehen, was wir seinerzeit bei der Fahrveranstaltung der V-Klasse gedreht haben:

Original http://auto-geil.de/2015/04/05/volkswagen-vw-t6-in-t-minus-10-tagen/

Created Sonntag, 05. April 2015 Tags allgemein | Multivan | t-baureihe | T6 | Transporter | Volkswagen | Weltpremiere | Werbeclip Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
02 Apr 2015

#mbrt15 – Guarding the new Mercedes GLE

#mbrt15 – Guarding the new Mercedes GLE

Vor zwei Jahren hat Mercedes die Idee aufgegriffen, im Rahmen des USA-Roadtrips #mbrt13 eines ihrer neuen Fahrzeuge von Online-Journalisten zu seiner Weltpremiere begleiten zu lassen. 2013 wurde in Detroit die neuen Mercedes E-Klasse vorgestellt und von Los Angeles haben sie ein paar andere Onliner und ich damals zur NAIAS nach Detroit begleitet. In 5 Tagen haben wir damals 4.500 Kilometer abgerissen. Unter dem Dach des Hashtag #mbrt14 standen im letzten Jahr gleich Roadtrip mit Fahrzeugen von Mercedes-Benz an. Im Januar 2014 begleitete wieder ein kleiner Tross von Online-Multiplikatoren ein brandneues Fahrzeuge zur Weltpremiere nach Detroit, dieses Mal (#mbrt14) war es die neue C-Klasse und die Reise führte von Houston über den US Produktionsstandort von Mercedes in Tuscaloosa in Alabama nach Detroit zur NAIAS. Das waren dann 2.300 Kilometer in 4 Tagen. Am Ende des Jahres 2014 führte dann noch mal ein Mini-Roadtrip ein paar Teilnehmer von Sunnyvale nach Los Angeles, allerdings ohne irgendeine neues Fahrzeug zu begleiten.

Google Map of Greensboro, NC

Neues Jahr, neues Hashtag. Im Rahmen von #mbrt15 hat nun gerade wieder eine Gruppe an einem ähnlichen Roadtrip teilgenommen. Es galt den neuen Mercedes GLE (also den Nachfolger des ML bzw der M-Klasse) von seinem Produktionsort Tuscaloosa zur Auto Show in New York zu begleiten. Mit der kürzesten Verbindung sind das gerade mal 1.600 Kilometer, die Route war aber auf einen 2.600 Kilometer langen Roadtrip, den die Mitfahrer in 4 Tagen erfolgreich zurück gelegt haben. Unlängst wurde der GLE in Detroit präsentiert und der Großteil der Gruppe befindet sich auch schon wieder auf deutschem Boden.

Jede Menge Foto-Impression findet man bei Instagram oder Tumblr. Der einzige mitgereiste Deutsche, der regelmässig in Schriftform von Roadtrip berichtet hat, war Philipp Deppe von Mercedes-Benz Passion Blog:

Den Bildern und der Philipps Geschichten nach zu urteilen, hatten die Teilnehmer wieder eine Menge Spass. Ich hoffe, dass der Daimler dieses Form der Roadtrips auch in den kommenden Jahren beibehalten wird. Für mich war es immer eine schöne Mischung zwischen exklusiven Einblicken, wunderschönen Landschaften und jeder Menge Autofahren, was ich in den USA immer besonders gerne tue.

Original http://auto-geil.de/2015/04/02/mbrt15-guarding-the-new-mercedes-gle/

Created Donnerstag, 02. April 2015 Tags #mbrt13 | #mbrt14 | allgemein | mbrt15 | Mercedes GLE | mercedes-benz | roadtrip Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
29 Mar 2015

Citroen C4 Cactus Gewinnspiel für VJs und Musiker

gewinnspiel_citroen_c4_cactus

Vor ein paar Tagen noch hatte ich drüben bei Fredericken geschrieben, dass mir der Citroen C4 Cactus so ganz in schwarz durchaus sehr gefällt. Gestern bin ich dann über ein Gewinnspiel von Citroen Deutschland gestolpert, welches die Kölner wohl begleitend als Werbepartner der RTL Castingshow Deutschland sucht den Superstar initiiert haben.

Musiker haben die Möglichkeit ein Musikvideo einzureichen und als Hauptgewinn winkt dann ein neuer Cactus. Aber auch Leute wie ich, die nicht mal bei We will rock you den Takt klatschen können, haben eine Chance. In der Fun Challange kann man vorhandene, von Citroen gestellte Musik als Hintergrund nehmen und ein spassiges Cactus-Video drehen. Auch hier kann man einen Cactus als Hauptgewinn mitnehmen.

Ich bin versucht, selbst an letztgenanter Variante teilzunehmen. 30 bis 50 Sekunden soll das Video lang sein, und in irgendeiner Form Bezug zum Citroen C4 Cactus nehmen. Innerhalb von zwei “Staffeln” werden die Gewinner ermittelt, seine Video muss man jeweils vor dem 10.4. bzw. 25.4. hochgeladen haben – zumindest wenn ich das richtig verstehe.

Ihr kennt den Citroen C4 Cactus noch gar nicht, dann mal fix das vorstehende Ausfahrt.tv Video ansehen. Alternativ – ich habe auch einen Fahrbericht zum 2014 Citroen C4 Cactus e-HDI 92 ETG6 “Feel” geschrieben.

Original http://auto-geil.de/2015/03/29/citroen-c4-cactus-gewinnspiel-fuer-vjs-und-musiker/

Created Sonntag, 29. März 2015 Tags allgemein | c4 | Cactus | citroen | Citroen C4 Cactus | gewinnspiel Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
 
24 Mar 2015

Volkswagen ab Juni 2015 mit Apple CarPlay an Bord

volkswagen-connected_golf

Ich war gestern zu Gast in der Technischen Entwicklung bei Volkswagen in Wolfsburg (mehr dazu alsbald auf MobileGeeks.de im smart cars Hub). Ich durfte mir den VW Golf R Touch ansehen, was ich in Las Vegas nicht mehr geschafft hatte. Und danach wurde mir im neuen VW Passat GTE der neuste Stand des VW Infotainment-Systems “Discover Pro” vorgeführt. Neben ein paar für mich jetzt nicht so ganz spannenden kleineren Neuerungen, wird Volkswagen ab Juni 2015 alle Fahrzeuge, die über ein Discover Pro verfügen, auch mit Apple CarPlay ausliefern.

Im März letzten Jahres hatte mir noch Mercedes-Benz auf dem Auto-Salon in Genf in einer neuen C-Klasse (W205) Apple CarPlay präsentiert. Seitdem ist bei den Stuttgartern in dieser Richtung aber leider wenig passiert. Weder bei der Fahrveranstaltung zur neuen C-Klasse Ende März 2014 wurde das Thema vertieft oder gar erneut gezeigt, noch bei der Weltpremiere des C-Klasse T-Modells in Bremen im Mai 2014. Auch bei der Weltpremiere des potenten Mercedes-AMG C63 in Paris im Oktober 2014 wollte man Apple CarPlay zeigen, noch bei der Fahrveranstaltung zum Mercedes-Benz C450 und Mercedes-AMG C63 im Februar 2015 konnte man das COMAND Online in Verbiundung mit CarPlay sehen oder gar bedienen. Meine Nachfrage wurde mit einem freundlichen Murren beantwortet.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es für die deutschen Automobil-Hersteller ungewohnt und ungemütlich ist, mit Firmen wie Apple und Google zu verhandeln. Ist man doch sonst in der Regel in der Position die Verhandlungen von oben herab zu führen, muss man bei den beiden Silicon Valley Riesen sehen, dass man auf Augenhöhe bleibt. Bjoern Habegger von mein-auto-blog.de hat auf Anfrage erfahren, dass Mercedes weiterhin an einer Lösung arbeitet.

Nun denn, Wolfsburg scheint hier mehr als eine Nasenlänge Vorsprung zu haben. Und ich bin gespannt, wann wir dann CarPlay auch bei den Konzern-Kindern Audi, Skoda und Seat sehen werden. Mit dem MIB II, der zweiten Generation seines “Modularen Infotainment Baukasten”, sollen dann neben Apple CarPlay (in Verbindung mit iOS 8.3) auch Schnittstellen für MirrorLink und Android Auto bereit stehen. Flink waren die Wolfsburger auch, oder eben clever in der Pressearbeit, denn erst im Januar 2015 auf der CES hatten sie sich öffentlich dazu bekannt künftig auch mit Apple zusammen arbeiten zu wollen.

Einen kleinen Haken hat die Geschichte aber für alle Bestandskunden. Die neuen Funktionalitäten lassen sich leider nicht per Software-Update nachrüsten, Volkswagen hat die Hardware der Head-Unit (ich sag mal die Hardware des “Radios”) ändern müssen.

Dennoch, ich bin guter Hoffnung bei der nächsten VW Fahrveranstaltung Mitte/Ende April zum ersten Mal Apple CarPlay selbst im Auto nutzen und ausprobieren zu können.

Original http://auto-geil.de/2015/03/24/volkswagen-ab-juni-2015-mit-apple-carplay-an-bord/

04 Mar 2015

Fotos Genf 2015 Mercedes-Benz G500 4×4² Studie (W463)

Verdammt! Ich stand bestimmt 3 Minuten völlig regungslos in Genf vor diesem Monster. Mercedes hatte in Genf so viel aufgefahren, dass der 2015 Mercedes-Benz G500 4×4² Studie quasi in einer Nebenrolle gequält wurde. Für mich, als Liebhaber der Mercedes G-Klasse war es DAS Messe-Highlight schlechthin.Und ja, ich hasse Mercedes auch ein bisschen dafür, dass sie das Fahrzeug gebaut haben. Die Studie bezeichnen die Stuttgarter selbst als seriennah, das Monster wird also in den Verkauf kommen. Nun ist die G-Klasse per se schon kein Schnapper, ich denke mal, dass der finale Mercedes-Benz G500 4×4² dann so ab 200.000 Euro kosten wird und vermutlich in zahlreichen Wüstengarage gleich neben dem Mercedes-Benz G 63 AMG 6×6 ein schattiges Plätzchen finden wird.In der G-Klasse sitzt man ja so schon verdammt hoch, dass ist mir zuletzt noch mal so richtig bewusst geworden als ich mit einem Mercedes G550 in Kalifornien gefahren bin. Selbst im Land der Riesenautos, guckt man immer noch auf die anderen Verkehrsteilnehmer herab. Dank Portalachsen unter dem Mercedes-Benz G500 4×4² sitzt man jetzt noch höher und darf den Kopf noch weiter nach unten neigen.Achtung, das nachstehende Video ist nur 3:12 Minuten lang, aber ich habe es schon *hüstel* ein paar Mal angesehen – leider besteht für empfängliche Personen absolutes Suchtpotential:

Original http://auto-geil.de/2015/03/04/fotos-genf-2015-mercedes-benz-g500-4x4%C2%B2-studie-w463/