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01 Jul 2012

Kurz gefahren: Mitsubishi Lancer 1.6 MIVEC ClearTec

Jens war mit dem Mitsubishi Lancer 1.6 bei einem Mitsubishi Fan Treffen in Pretzsch, danach habe ich die Gelegenheit genutzt und bin mit dem Japaner ein bisschen herumgefahren.

Wenn man ständig Autos im Gegenwert einer Doppelhaushälfte durch die Gegend fährt, dann ist man vom Mitsubishi Lancer erstmal durchaus überrascht. Selbst ein deutscher Durchschnittsverdiener hat durchaus die Möglichkeit den Lancer zu kaufen. In der Grundausstattung kostet der Viersitzer gerade mal 16.000 Euro. Das von mir gefahrene Sondermodell “35 Jahre” kostet nicht ganz 20.000 Euro, mir liegt aber eine Preisliste mit einem Aktionspreis vor, bei dem der Mitsubishi Lancer 1.6 MIVEC ClearTec für 16.990 Euro ausgezeichnet ist.

Der verbaute 1.6-Liter-4-Zylinder-Motor leistet 117 PS und sichert ein Fortkommen mit einer Spitzengeschwindigkeit von 190 km/h zu. Dem Rausch der Geschwindigkeit verfällt man im Mitsubishi Lancer 1.6 nicht und auch die Beschleunigung schlägt einen nicht aus den Sitzen, wohl aber kommt man in diesen sitzend ganz prima von A nach B. Das Fahrwerk des Mitsubishi Lancer könnte für meinen Geschmack etwas straffer sein. Bei einem angegebenen Durchschnittsverbrauch von 5.5 Litern auf 100 km/h, den ich nach meinen gefahrenen Strecken auch nicht zu unwahrscheinlich halte, ist man auch noch recht preiswert unterwegs dabei.

Die Ausstattung des Sondermodells ist durchaus gefällig, wenn auch nicht extraordinär, obgleich man bei anderen Herstellern beispielsweise für eine Rückfahrkamera (und die im Lancer ist richtig gut!) durchaus tief in die Tasche greifen muss. Ich kann meinen iPhone über ein USB-Kabel im Handschuhfach anschliessen oder eben über Bluetooth (die verbauten Boxen würde ich auswechseln). So geht auch das Freisprechen, die Sprachqualität ist ok. Ich mag Autos die mit einem Lederlenkrad daherkommen, gibt mir beim Einsteigen schon immer ein gutes Gefühl. Der komplette Innenraum erinnert mich ein wenig an das Design vom ersten neuen Audi 80 Ende der 80iger Jahre. Und das meine ich nicht abwertend. Meines Erachtens hat Audi damals einen ganz grossen Wurf gemacht. Die pixelige, rote Anzeige des Durchschnittsverbrauchs zwischen den Rundinstrumenten umstreicht meine Erinnerungen an die alte Zeit.

Was ich wirklich mag, ist die Schnauze des Mitsubishi Lancer 1.6 MIVEC ClearTec. Die hat etwas “Markantes auf den zweiten Blick” – will sagen. Man sieht den Lancer aus den Augenwinkel und dreht sich dann noch mal um, um zu sehen, was das denn da nun für ein Auto war, denn es gefällt. Meine Freunde haben sich ja mittlerweile daran gewöhnt, dass ich immer mal wieder mit einem anderen Auto irgendwo vorfahre. Beim Mitsubishi Lancer bin ich zwei Mal darauf angesprochen worden – die Personen hatten den Wagen nur von der Seite gesehen – ob ich gerade einen Wagen von den Bayrischen Motorenwerken fahre. Huch. So wie ich Front mag, hat mich das Heck überrascht. Der Kofferraum des Lancers ist doch wesentlich größer als ich das gedacht hatte.

So ist der Mitsubishi Lancer 1.6 MIVEC ClearTec ein ideales Auto für eine vierköpfige Familie, die nicht in Geld schwimmt, wohl aber ein interessant aussehendes Auto sucht, was einen gewissen Komfort bietet. Gespannt bin ich jetzt auf den EVO – die Wolf-im-Schafspelz-Version des Lancers, wohl allen Autobegeisterten bestens bekannt. Jens ist den Lancer Evo ja schon kurz gefahren und meinte, ich würde wohl auch bald mal das Vergnügen haben. Da freue ich mich schon!

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Original: "Auto .. geil"

Created Sonntag, 01. Juli 2012 Created by Jan Categories Timeline Tags 1.6 MIVEC ClearTec | 35 Jahre | Evo | Evolution | Jens | Lancer | mitsubishi | mitsubishi lancer | Probefahrt | Probefahrten
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23 Nov 2014

2015 Mercedes-AMG GT S – Videos und Fakten

2014 Mercedes-AMG GT S


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Watch Video – 2015 Mercedes-AMG GT S on Youtube

Die Geschichte des Mercedes-AMG GT S
Wie praktisch für die Verfasserin: Es gibt eigentlich keine. Der GT ist ein völlig neuer Sportwagen, komplett im Hause AMG entwickelt. Historische Anleihen gibt es höchstens im technischen Sinne: Die beim GT eingesetzte Kombi aus Frontmittelmotor und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung an der Hinterachse wurde so auch schon im SLS AMG eingesetzt. Also kommen wir zu dem, was eh die meisten interessieren dürfte: zum Fahreindruck.

Der Fahreindruck
Laut. Alles ist laut. Das war so ziemlich unsere erste Erkenntnis. Gründe dafür gibt es einige: Zuerst ist da der Motor. Wer glaubt, 4 Liter können nichts, irrt. Der V8 brummt, brummelt, bellt. Natürlich kann er auch rotzen und krachen. Sogar auf Knopfdruck, denn in der V-förmigen AMG DRIVE UNIT in der Mittelkonsole gibt es eigens einen Knopf für die Klappen im Auspuffsystem. Dann sind da die Abrollgeräusche auf, mit Verlaub, Amerikas schlechten Straßen. Schließlich ist da noch das Gerumpel durch das straffe, straffe Fahrwerk. All das zusammen ergibt einen Klangteppich, der auf Dauer sogar nervig sein kann. Das findet zumindest die Verfasserin.

Über einen weiteren Knopf in der DRIVE UNIT lassen sich verschiedene Fahrmodi einstellen, neben Comfort, Sport, Sport plus und Race nun auch Individual. Beeinflusst werden Parameter für ESP, Fahrwerk, Sound, Lenkung, Getriebe, Gasannahme und Spoiler, je oller, desto doller. Wer das nachgeschärfte AMG Speedshift DCT 7-Gang-Sportgetriebe nicht automatisch arbeiten lassen möchte, kann auch selbst schalten. Auch für den manuellen Modus gibt es einen eigenen Schalter. Wer den GT S fährt, merkt schon, dass da mehr drin lauert als der normale Alltagsgebrauch auf Autobahn, Landstraßen und Stadtverkehr. Es ist auch ein Wagen für die Rennstrecke. Der GT S kann schnell, kann Kurven, kann bremsen, kann dabei stabil bleiben. All das liegt unter anderem an der Gewichtsverteilung im GT und GT S. Frontmittelmotor mit Trockensumpfschmierung sowie Getriebe in Transaxle-Bauweise sorgen in der Summe für einen tiefen Schwerpunkt und für eine Gewichtsverteilung von 47 zu 53 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse.

Apropos bremsen: Optional gibt es die Hochleistungsvariante aus Keramik und Karbon, die einige tausend Euro Aufpreis kostet. Wenn man den GT S richtig ausfahren möchte, so wie es zumindest noch auf einigen deutschen Autobahnen möglich ist, ist das eine lohnenswerte Investition. Bis zu 310 km/h schnell wird der GT S, 0 auf 100 ist in 3,8 Sekunden erreicht. Schön ist, dass die Kraft von 650 Newtonmetern schon im recht niedrigen Drehzahlbereich anliegt: 1750 U/min. Da spart man sich das Anlauf nehmen und kann direkt lospoltern.

Mercedes-AMG spricht von einem Sportwagen, der alltagstauglich ist. In Bezug auf das Fahren würden wir das Bejahen. Mit dem GT S geht auch City Traffic, ohne bei jedem Tritt aufs Gaspedal Angst haben zu müssen, alles niederzudreschen. In Sachen Platzangebot: Naja. Natürlich darf man nicht allzu viel erwarten. Für einen Wochenendtrip reicht der Kofferraum allemal. Und für einen Wasserkasten. Richtig unpraktisch aber ist die Tatsache, dass sich die Heckklappe nur auf Knopfdruck am Schlüssel oder durch Knopfdruck unter dem Lenkrad öffnen lässt. Das nervt! Warum keinen Taster? Man wollte das Design nicht stören. Es wäre angeblich nicht möglich gewesen, es irgendwie anders zu lösen. Oder man wollte es nicht. Da gibt es also Abstriche. Weil aber sonst alles so fein ist, uns das Auto aufrichtig begeistert hat, wollen wir mal nicht so sein.

Die Fakten:
Von 0 auf 100 km/h benötigt der 2015 Mercedes-AMG GT S 3.8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 310 km/h erreicht.

Der Mercedes-AMG GT S ist 4.55 m lang, 1.29 m hoch und misst in der Breite 1.94 Meter. Der Wendekreis mit einem Radstand von 2.63 m beträgt 11.5 Meter.

Der 2015 Mercedes-AMG GT S verfügt über einen Tankinhalt von 65 Litern. Bei einem NEFZ-Verbrauch (laut Mercedes-Benz) von 9.4 Litern Super Plus auf 100 Kilometern könnte man theoretisch auf eine Reichweite von fast 690 Kilometern kommen.

Das Leergewicht beträgt 1570 kg, das zulässige Gesamtgewicht 1890 kg. In den Kofferraum vom 2015 Mercedes-AMG GT S passen 350 Liter, maximal zugeladen werden dürfen 245 kg.

Und was kostet der Spaß? Den GT gibt es ab 115.430 Euro, den GT S ab 134.351 Euro.

AUSFAHRT-TV

 

Bericht zum 2015 Mercedes-AMG GT S auf auto-geil.de

Bericht zum 2015 Mercedes-AMG GT S auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2015-mercedes-amg-gt-s-videos-und-fakten/

23 Nov 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Das Todesurteil wurde nicht gesprochen

Ich habe die Front demontiert, um zu sehen, was passiert ist. Zunächst Scheinwerfer raus, Kühlergrill ab - sie Stoßstange konnte ich mit bloßen Händen erst einmal abreißen. Da blieben nur die Metallträger stehen.

Unfallschaden

Der Kühler hat es definitiv hinter sich, der wurde vom Luftfilterkasten durchschlagen.

Defekter Kühler

Aber auch der Luftkasten vom Lüfter ist in Trümmern aufgegangen.

Luftsammelkasten

Alles ziemlich verbogen da vorne. Aber: Der untere Träger und der Rahmen scheinen heil geblieben zu sein.

Unfallschaden

Das Frontblech an sich - sehr deformiert. Mal sehen, wie weit ich das gezogen bekomme. Letzter entscheidender Test: Springt er an, sprich hat die Technik außer dem Kühler etwas abbekommen? War kein Thema, der war sofort da.

Entscheidung gefallen: Er wird gerettet!

Wird ne stramme Woche: Ich brauche am Freitag ein Auto, das Laden kann. Jetzt heißt es schnell Teile organisieren. Da ich eh wieder Scheinwerferrahmen herstellen muss - Hat wer irgendwelche andere Scheinwerfer samt Blechaufnahmen dafür von Scheinwerfern mit LWR, die ich da reinbraten könnte und von denen er sich im Komplettpaket günstig trennen würde?

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/das-todesurteil-wurde-nicht-gesprochen

23 Nov 2014

Rock me like a Hurricane! 2015 Mercedes-AMG GTS (C190) – Erfahrungen meiner Probefahrt

Es ist 3 Uhr morgens als ich aufwache. Ich weiss auch sofort, dass ich nicht wieder einschlafen kann. Denn ich liege im Bett eines Hotelzimmers in San Franciso. Gestern bin ich gelandet. Und das Aufwachen um 3 Uhr ist mein Tribut an das Jetlag. Ich könnte mich jetzt auch noch 3 Stunden im Bett wälzen ohne in den Schlaf zurück zu finden. Oder ich stehe jetzt auf. Und genau das tue ich auch. Denn der Ärger über das frühe Aufwachen verflüchtigt sich im Nu. Denn die Gewissheit, dass ich in minus viereinhalb Stunden auf den Startknopf des neuen 2015 Mercedes-AMG GTS (C190) drücken darf, lässt meinen Adrenalinpegel jegliches Schlafbedürfnis vergessen. Als ich aufgewachsen bin, durfte man die Scorpions noch hören und gut finden. It’s early morning, the sun comes out *** Last night was shaking and pretty loud *** My cat is purring, it scratches my skin *** So what is wrong with another sin? Genau. Lass mich sündigen!Soziale Kanäle absurfen, Duschen, Koffer packen, Equipment sortieren, Rauchen, Frühstücken, Koffer nach unten bringen – 4.5 Stunden sind auch nur 270 Minuten und die vergehen angenehmer Weise wie im Flug. Und dich stehe ich 20 Minuten vor der vereinbarten Zeit vor dem Hoteleingang und beobachte die fleissigen Mercedes-Crew, wie sie die GTs aus dem naheliegenden Parkhaus holt und hübsch vor dem Hotel aufreiht. Ich schlawenzel um die Fahrzeuge, in freudiger Erregung. Rot, Blau, Silber, Grau. Der neue Mercedes-AMG GT macht in jeder Farbe ein gute Figur, wie ich finde. Aber “mein” GT lässt immer noch auf sich warten. Gelb soll er sein, solar beam nennt Mercedes die Farbe, in der das Fahrzeug schon bei der Weltpremiere und den ersten Videos gezeigt wurde. Ich mag die Kombination schwarz/gelb. Und dann kommt er endlich. “Mein” Mercedes-AMG GTS (C190). Strahlt mit seiner gelben Aussenhülle in der Strassenschlucht von San Francisco. Strahlt mich an. Nimm mich. Nimm mich mit! The bitch is hungry, she needs to tell *** So give her inches and feed her well *** More days to come, new places to go *** I’ve got to leave, it’s time for a show
Beengt fühlt man sich im Inneren des neuen Sportlers aus Affalterbach aber auf keinen Fall. Dieses Gefühl wird noch von der breiten Mittelkonsole unterstützt. Die Konsole teilt in V-Form den Arbeitsplatz des Fahrers vom Sitzplatz des Passagiers. Auf der Konsole sind symmetrisch 8 Knöpfe angebracht. Niemand soll vergessen, was da unter der lange Haube werkelt. Den zweiten Knopf von oben auf der linken Seite drücke ich nun. My body is burning, it starts to shout *** Desire is coming, it breaks out loud *** Lust is in cages till storm breaks loose *** Just have to make it with someone I choose Der 4 Liter V8 Biturbo erwacht zu Leben. Um 2 Liter hat Mercedes den neuen Motor ja quasi kastriert. Downsizing-Galore. Buh! Der Klang drängt diesen Gedanken aber sofort wieder in die hinterste Schublade zurück.

Original http://auto-geil.de/2014/11/23/rock-me-like-a-hurricane-2015-mercedes-amg-gts-c190-erfahrungen-meiner-probefahrt/

22 Nov 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

fast'n'smooth, Fahrbericht Mercedes-AMG GT-1583

Fahrbericht Mercedes-AMG GT

Noch nicht erstelltFahrbericht Mercedes-AMG GT
Es wird dies ein schwieriger Text. Denn einerseits will ich erzählen, dass der Mercedes-AMG GT ein wunderbares Gerät ist, richtig, richtig gut. Andererseits soll  es darum gehen, was einen Sportwagen ausmacht, es geht um Emotionen, Gefühle im Bauch, in den Ohren, für die Augen. Es geht aber indirekt auch um einen Vergleich zwischen dem GT und dem Porsche 911, denn ich bin am Montag den neuen 911 GTS gefahren, ausführlich, am Dienstag den Benz, ebenfalls ausführlich, beide in Kalifornien, beide auch auf der Rennstrecke, einmal Willow Springs (Porsche), einmal Laguna Seca (Mercedes). Ich schreibe es gleich vorne weg: ich würde den Porsche nehmen. Ohne wenn und auch ohne aber. Obwohl der Mercedes-AMG GT in der Summe seiner Eigenschaften, ganz objektiv betrachtet, wahrscheinlich das «bessere» Automobil ist.
Aber beginnen wir doch ganz klassisch, also: von vorne. Es ist schon dunkel, als ich im Carmel Valley ankomme. Am Morgen früh aufgestanden, mal so ein bisschen durch die Gegend gearbeitet im Porsche 911 GTS (hier ist der Fahrbericht), dann mit einem Cayenne Diesel die 500 Kilometer von Pasadena nach Norden gefahren. Ein edles Hotel dort, es ist ja Mercedes, es ist ja AMG, ich komme reichlich spät zum Abendessen - und vor dem Restaurant steht ein SLS. Oh, nein, stimmt ja gar nicht, ein erster Blick frontal von vorne, und ich habe ihn prompt verwechselt, ist gar kein SLS, ist ein GT. Das erzähle ich dann beim Nachtessen aber niemandem. Und ich schlafe trotzdem gut.
Am nächsten Morgen raus nach Laguna Seca. Dort steht ganz allein für mich ein Mercedes-AMG GT, als S, rot. Jetzt, in der kalifornischen Morgensonne, sieht er schon gut aus, tief, breit. An die Diskrepanz zwischen der aggressiven Front und dem filigranen Heck kann, will ich mich nicht gewöhnen, doch ich nehm mir die fünf Minuten auf dem riesigen Infield, schaue ihn mir genauer an, von nah, von weiter weg.
Fahrbericht Mercedes-AMG GT
Fahrbericht Mercedes-AMG GT
Wäre er schwarz, mit schwarzen Felgen, schon ein bisschen dreckig, gebraucht, angegast, ja, dann. Doch. Kommt schon gut, wird unser Strassenbild bereichern. So grossartig, wie Axel ihn in einer Replik auf meinen ersten Eindruck beschreibt, ist er aber nicht. Und diese Heckklappe, die ist so ein bisschen tuntig. Echte Sportwagen haben keine Heckklappe, echte Sportwagen müssen keine Golfbags durch die Gegend kutschieren, sondern Kreditkarten und Unterwäsche für zwei Tage und eine Wasserflasche für dann oben auf der Passhöhe, höchstens.
Innen: fein gemacht. Das kommt immer besser, jeder neue Mercedes ist wieder einen Schritt weiter, die Luftdüsen weniger dominant, der Screen besser eingepasst. Beim AMG GT kommt noch ein gewaltiger Mitteltunnel dazu, eine kleine Burg ist das, aber schön gemacht. Feinste Materialien, bestens zusammengefügt, stylish. Mit Ausnahme des riesigen, zentralen Lochs, in dem die Cupholder wohnen.
Fahrbericht Mercedes-AMG GT
Fahrbericht Mercedes-AMG GT
Fahrbericht Mercedes-AMG GT
Fahrbericht Mercedes-AMG GT
Fahrbericht Mercedes-AMG GT
In das man aber auch etwa 5 Liter Cola reinschütten und darauf dann zwei Big Mac schwimmen lassen könnte. Ja, die Amerikaner haben sich beim SLS beklagt, dass sie ihren Capu mit Low-Fat-Milk, grande, nirgends unterbringen konnten, doch - wtf? Das Bier trinkt man dann abends, wenn man es sich verdient hat. Erst dann.
Zuerst gondle ich ein bisschen durch die Gegend. Pedal to the metal ist nicht, zu viel Verkehr da rund um Monterey, aber das macht er bestens, der Benz, allerfeinste Manieren hat er, kein Ruckeln, kein Stottern, keine Attitüden, die 510 PS starke Fahrzeuge, die in 3,8 Sekunden auf 100 rennen und 310 km/h Höchstgeschwindigkeit schaffen, sonst so haben. Komfortabel ist er auch, angenehm ruhig, wenn man es nicht darauf anlegt: ja, Mutti wird damit gut zum Einkaufen fahren können, die Bio-Petersilie am Bauern-Markt shoppen, oder auch das neue Prada-Schühlein abholen. Tönt jetzt wieder fies, sorry, eigentlich wollte ich die Alltagstauglichkeit des AMG GT ja loben, und, to be honest: 99 Prozent seiner Kilometer wird er genau so machen, der schnelle Benz, dort draussen im richtigen Leben, wo es andere Autos gibt und Polizisten und kaum Parkplätze.
Dann wieder zurück nach Laguna Seca. Es wartet die Rennstrecke, es wartet Bernd Schneider. Der wird ein paar Runden vor mir her fahren, also: ich werde schon nach zwei Turns schweissgebadet sein, mit Adrenalin bis zur Schädeldecke und auch noch im kleinen Zeh, während er auf seinem neuen iPhone 6 noch die Mails checkt. Und beantwortet. Und mir über Funk noch ein paar Anweisungen geben wird, wie ich die Kurve denn nun fahren soll. Und wo bremsen. Später bremsen, wird er sagen, dafür voll in die Eisen - und immer dahin schauen, wohin Du fahren willst. Recht hat er, ich weiss es. Doch auf den ersten zwei, drei Runden bin ich sowieso mit mir selber und dem Wagen beschäftigt, Corkscrew richtig anfahren, und vor allem diese blöde Kurve vor Start/Ziel, Himmel, warum kriege ich die nicht sauber hin?Fahrbericht Mercedes-AMG GT
Es ist so: wenn Du dauernd so ein bisschen den Bammel hast, der Wagen könnte hinten oder vorne weg, oder er wird instabil beim Bremsen, oder er fährt nicht so ganz genau dorthin, wo Du ihn eigentlich haben willst, dann bist Du langsam. Wenn Du aber Vertrauen hast in das Auto, wenn es Deine Fähigkeiten nicht übersteigt oder sogar noch unterstützt, dann bist Du schnell. Der AMG GT gehört definitiv in die zweite Kategorie. Ui, diese Balance - ein Traum. Die Lenkung, überhaupt die Präzision: vorbildlich (was auch der ausgezeichneten Balance geschuldet ist). Die Bremsen: Hammer. Der Motor: ein Viech. Das Getriebe: grossartig (und um etwa ein Lichtjahr besser als noch im SLS). Bernd sagt dann fünf Runden gar nichts mehr, was entweder ein gutes Zeichen ist oder dann hat er halt grad noch einen Conference-Call. Aber ich glaub, wir waren dann auch ziemlich schnell. Ausser in dieser blöden Kurve vor Start und Ziel, Mann, warum kriege ich die nicht in den Griff?
Ich denk: mit dem AMG GT ist man auf dem Track schneller als mit dem 911er. Gut, er hat als S auch deutlich mehr Pferdchen. Er ist zwar schwerer, klar über 1,5 Tonnen, doch mehr Power ist einfach mehr Power. Vor allem dann, wenn sich diese Kraft auch auf den Boden bringen, sinnvoll einsetzen lässt. Es gibt selbstverständlich verschiedene Drive-Modi, ich begann mit S-Plus, für die letzten zwei Runden dann auch noch «Race», doch, äh, ich muss zugeben, ich war zu beschäftigt, um da jetzt die letzten Feinheiten erfühlen zu können. Gut sind sie beide, das ESP-Lämpchen leuchtet oft, doch die Elektronik regelt sehr, sehr sanft, man fährt nicht gleich in eine Wand. Am besten bist Du sowieso fast'n'smooth.
Eine Wand ist dafür der Sound. Ja, wir klagen ja gern, dass solche Turbo-Geschosse nicht mehr so recht tönen mögen. Doch ein 4-Liter-V8, doppelt zwangsbeatmet, ist halt allein schon für sich eine akkustische Macht; er brabbelt im Leerlauf auch schön, fast so ein bisschen amerikanisch. Und wenn er getrieben wird (der S schaltet erst knapp vor 6500/min), dann kreischt er auch schön. Laut. Deftig. Schön haben sie das hingekriegt in Affalterbach, dafür darf man sie loben, unter den Turbos ist er einer der Feinsten, er braucht sich auch hinter dem Ferrari California T nicht zu verstecken.
Alles gut also? Sehr gut sogar? Ja. Ich werde nicht schmunzeln, wenn einer mit einem AMG GT vorfährt. Eine gute Wahl, auch deshalb, weil er halt beides kann, den Alltag und den Track. Und alles zwischendurch auch. Und nicht so ein bisschen, sondern: sehr gut.
Und jetzt kommt: das Aber. Er berührt mich nicht, der Benz. Es ist nicht so, dass man ihn als emotionslos bezeichnen müsste, wie ich es von gewissen Seiten gehört habe, aber ich verspüre dieses unbedingte Haben-Wollen nicht, das ich bei einem Alfa 4C, einem Ferrari 458 Speciale, einem Porsche 911 GTS (Coupé, heckgetrieben, handgeschalten) habe (sowie gefühlten 2578 Oldtimern). Ein absolut subjektives Gefühl, auch ein schwer beschreibliches. Es hat etwas mit Geschichte zu tun, Heritage, Ahnen, es hat etwas mit Saugmotoren zu tun (ich weiss, der Alfa ist ein winziger Turbo), es hat aber vor allem etwas mit Wahnsinn zu tun, mit der Liebe zu eben diesem Wahnsinn und der Konsequenz, mit der diese Liebe auch gelebt wird. Nein, der AMG GT ist nicht lauwarm, er ist in vielen Bereichen sogar heiss - aber halt nicht konsequent. Er will auch den Alltag können; das muss ein echter Sportwagen aber nicht. Er will - innen - auch luxuriös sein; das muss ein echter Sportwagen aber nicht. Wir hier bei radical pflegen die absolute Radikalisierung, das Echte, das Wahre - je älter wir werden, desto schlimmer wird das. Wie sagt das Magnus Walker so schön: no guts - no glory. Ich habe es geliebt, dass der 458 Speciale kein Navi und keinen Radio hatte; ich bin weiterhin hin und weg vom herrlichen Leichtgewicht des Alfa; ich habe mich erst gerade wieder verliebt in den handgeschalteten Porsche 911. Mein Problem, ja, aber ich steh dazu.
Ui, der Preis: ab 156'200 Franken für den GT, ab 181'100 Franken für den GTAbstandS. Da schenken sich 911er und Benz nicht viel.
Photos von der Rennstrecke wurden jetzt schon genug gezeigt, deshalb fuhren wir nach Monterey. Danke an Andreas Lindlahr.
Mehr Mercedes gibt es in unserem Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-mercedes-amg-gt-1583/seite_1-2

22 Nov 2014

Alte Liebe rostet nicht: Unterwegs im Mercedes-Benz CLA 220 CDI (C117)

Als Autoblogger fahren wir die Fahrzeugen, wenn sie noch gar nicht zum Verkauf stehen und dann vielleicht noch mal ein halbes Jahr später, um den ersten Fahreindruck zu vertiefen. Und danach. Nichts mehr. Macht ja für den Hersteller keinen Sinn, uns noch einmal das Auto zu geben und für uns auch nicht. Wir haben das Fahrzeug dann ja schon umfassend beschrieben und getestet. Und im Zweifel auch noch ein Video gedreht. Drum bin ich eigentlich gar nicht böse, dass ich in den letzten Wochen doch immer mal auf einen Leihwagen zurückgreifen musste.2013-teaser-mercedes-benz-cla-klasse-c117
Alles, was Du schon immer über die neue Mercedes-Benz CLA (Baureihe 117) wissen wolltest – hier bei Auto.Geil – nur einen Klick entfernt.

Ich habe in meinem Blog nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich den Mercedes CLA richtig mag. Ich finden die coupéartige Limousine einfach nur schick. Für mich ist es das schönste Konpaktfahrzeug, was sich derzeit mit 4 Türen auf dem deutschen Markt befindet. Und so machte mein automobiles Herz auch einen kleinen Hüpfer als der gute Mann am Leihwagenschalter meinte, dass er einen CLA als Automatik mit Dieselmotor für mich hätte. Eben diesen Mercedes-Benz CLA 220 CDI (C117) hatte ich ja zuletzt im Juli 2013 in Bielefeld für einen Alltagstest. Ok. Also 24 Stunden Zeit die Erinnerungen aufzufrischen und mir eben anzusehen, wie so ein CLA aussieht, wenn er nicht – wie die meisten Testwagen, die wir von den Herstellern bekommen – mit Vollausstattung daherkommt.

Ich mag die Laufruhe des CLA. Er hält ja nach wie vor den Weltrekord für den geringsten Luftwiderstand eines Serienfahrzeuges. Das merkt man auch auf der Autobahn, die Windgeräusche sind wirklich marginal. Dafür kam es mir so vor, als würden die Winterreifen auf dden 16″ Alufelgen doch ziemlich laut vom Abrollgeräusch. Zudem stehen die 16″ Alus dem CLA nicht so wirklich. Also rein optisch gesehen. Da machen die 17″ doch wesentlich mehr her.

Im Innenraum ist mir zunächst das kleine Display aufgefallen. Statt großem COMAND Online war nur der Becker Map Pilot als Navi verfügbar. Aber auch das System lässt sich per Sprachsteuerung bedienen. Es sieht bei weitem nicht so schick aus, als das große Display mit dem COMAND Online, ist aber meines Erachtens vollkommen ausreichen. Zudem das Anbinden meines iPhone5 per Bluetooth Daimler-üblich ein Gucken war und auch das Abspielen von Spotify problemlos klappte. Leider hat das System mein iPhone per USB nicht erkennen wollen – warum auch immer. Die Serienlautsprecher reichen auch zur normalen Beschallung, obschon ich wohl doch das Harman/Kardon-Premium-System für mich bevorzugen würde.

Wieder mal begeistert hat mich der große Kofferraum des CLA. 470 Litern Volumen stehen zur Verfügung. Wir waren ja gerade erst aus dem Flieger gestolpert und hatten das Video-Equipment sowie Klamotten von unserem fast einwöchigen USA-Trip dabei. Hätte alles bequem in den Kofferraum gepasst, wenn wir denn die Rucksäcke und den Kabinentrolley in das Fach unter dem Kofferraum-Boden gelegt hätten. Aber wir waren ja nur zu zweit unterwegs, da kam ein Teil zwecks einfachem Zugriff auf die Rücksitzbank. Auch unser 97cm breiter Stativ-Koffer passte ganz locker und bequem in den Kofferraum. Für mich wäre der CLA also nach wie vor durchaus ein wirklich passendes Auto.Die Sitze waren zwar “nur” manuell verstellbar, ich habe aber schnell eine passende Sitzposition gefunden. Und nach wie vor bin ich der Meinung, dass Mercedes die besten Sitzheizungen verbaut – oder aber sie am besten abstimmt. Das HEIZ kommt auf keinen Fall zu kurz und ich mag es ja, wenn das nicht nur so ein laues Lüftchen ist, sondern man sich so richtig den Rücken grillen lassen kann.2014-Mercedes-Benz-CLA-220-CDI-grau-19Mit den Fahrleistungen war ich auch wieder voll zufrieden. 0 auf 100 km/h in 8.2 Sekunden ist sicherlich kein sensationeller Wert, aber der CLA 220 CDI ist mit seinen 170 PS ja auch nicht als Rennwagen gedacht. Immerhin hat er ein maximales Drehmoment von 350 Nm. Das passt auf jeden Fall für den Alltag. Auf der Autobahn geht es bis 170 km/h auch recht flott voran. Bis man dann die Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h erreicht, dauert es ein bisschen. Wobei ich zugeben muss, dass ich auch nicht den Sportmodus benutzt habe, da wäre es dann ein wenig fixer gegangen. Den NEFZ-Verbrauch gibt Mercedes mit 4,4 l auf 100 km an. Ich habe auf dem Heimweg und zwei Stadtfahrten einen Verbrauch von 7.4 Litern gehabt. Auch das finde ich ok, zumal ich ein Drittel der Strecke zwischen 180 km/h und 230 km/h schnell war. Lobend darf ich auch noch das 7G-DCT Automatikgetriebe erwähnen, was wirklich sehr harmonisch funktioniert. Keine Klagen auf meiner Seite.Alles in allem konnte ich meinen positiven Eindruck vom CLA noch mal bestätigen. Im Januar werde ich mir dann endlich den CLA Shooting Brake (X117) ansehen können und ich freue mich schon wie Bolle auf die Fahrveranstaltung. Denn auch wenn meine beiden Kinder vom CLA auch sehr angetan waren. Die Kopffreiheit im Fond ist für Erwachsene eher eine Zumutung und genau diesen Makel wird die Kombi-Version des CLA dann hoffentlich locker beheben.Und als Erinnerung für alle CLA-Interessierten unser Video von der Fahrveranstaltung aus dem März 2013:

Original http://auto-geil.de/2014/11/22/alte-liebe-rostet-nicht-unterwegs-im-mercedes-benz-cla-220-cdi-c117/

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22 Nov 2014

2012 Mercedes-Benz SL 65 AMG – Fakten und Videos

2012 Mercedes-Benz Sl 65 AMG


Video – 2012 Mercedes-Benz SL 65 AMG auf Youtube ansehen


Watch Video – 2012 Mercedes-Benz SL 65 AMG on Youtube

Die Geschichte des Mercedes-Benz SL 65 AMG

Grundsätzlich hat die SL-Historie bei Mercedes-Benz das Potenzial, ganze Bücher und Bildbände zu füllen. Hier aber versuche ich mal, die wichtigsten oder erwähnenswertesten Informationen zu liefern. Seit 60 Jahren gilt der Mercedes-Benz SL als die Sportwagenlegende schlechthin. Seine Geschichte beginnt in 1952 mit dem 300 SL (W 194), der erste nach dem Zweiten Weltkrieg neu konstruierte Rennwagen von Mercedes-Benz und das erste Fahrzeug mit der Bezeichnung SL (Super Leicht). Als Basis dienen Motor, Getriebe und Achsen des Typs 300, des sogenannten Adenauer-Mercedes. Als W 198, oder anders: als Serienversion, feiert der 300 SL in 1954 auf der International Motor Sports Show in New York sein Debüt. Ende der 50er-Jahre löst der 300 SL Roadster den legendären „Flügeltürer“ ab.
Und dann sind da noch: 190 SL, 230 SL, 350 SL, SL R 129, R 230 und, schließlich der SL mit der Bezeichnung R 231.
Ihn gibt es seit 2012, mit ihm einher gehen BlueDirect-Motoren, das Automatikgetriebe 7G-TRONIC PLUS sowie bereits serienmäßig elektronisch verstellbare Fahrwerksvarianten. Wir sind die besonders scharfe Variante gefahren, den Mercedes-Benz SL 65 AMG.

Der Fahreindruck:
Ich weiß noch, wie Jan mich vorwarnte: “Pass auf, wenn du anfährst. Ehe du dich versiehst, bist du viel zu schnell”. Hach Gottchen, dachte ich mir da, die Memme. Soll er halt mal ein bisschen Feingefühl an den Tag legen. Also faltete ich mich lässig hinein, fuhr das Dach via Knopfdruck zurück (dauert gefühlt eine Ewigkeit und der Knopf muss die ganze Zeit über gedrückt werden), schnallte mich an, ließ den Motor an (mmmh, lecker) und fuhr los. Also, so was Ähnliches. Ich sprang eher los. Wo ich noch der Meinung war, dass ich das Gaspedal doch nur ein wenig bewegt hatte, dachte sich der SL 65 AMG: Rock ‘n Roll, ab geht’s! Meine Herren, dieses Auto ist wirklich mit Vorsicht zu genießen – und dabei war ich doch noch im Comfort-Fahrmodus!
Der Druck, der da so heimlich vor sich hin schlummert, ist brachial, wenn man ihn denn mal rauslässt. Und wenn man das tut, dann schwänzelt auch das Heck vergnügt herum. 6-Liter-V12-Biturbo, 630 PS, 1000 Newtonmeter: das sind Zahlen, die dieses Auto faszinierend gefährlich machen. Insbesondere im Sport- oder besser noch im Sport plus-Modus. Muss ich wirklich erklären, was dann passiert? Fahrwerk, Lenkung, Auspuffsound, Gasannahme – alles wird straff, hart, direkt, schnell. Wenn man in der Mittelkonsole dazu noch den AMG-Knopf drückt, zeigt das kleine Display zwischen den beiden Rundinstrumenten quasi Racer-relevante Infos an. Zum Besipiel Lap-Time, Öltemperatur und aktuelle Geschwindigkeit.

Nicht unbedingt zu empfehlen ist das Fahren in Sport plus im Stadtverkehr, da wirken die Gangwechsel des automatischen AMG 7-Gang-Getriebes etwas ruppig, bei schnellen Fahrten auf freien Autobahnen jedoch ist sie wunderbar. Normalerweise ist der SL 65 AMG bei 250 km/h abgeregelt, da unser Testauto aber mit dem AMG Driver’s Package ausgestattet war, sind über 300 km/h drin. Wie gut, dass die Sitze fest zupacken, bei offenem Dach aus den Kopfstützen warme Luft geblasen wird, das Lenkrad gut in der Hand liegt. Was uns fehlte, war ein Head-up-Display, bei schnellen Autos irgendwie mehr und mehr obligat, oder man ist zu verwöhnt. Dementsprechend hätte auch die gesamte Infotainmenteinheit in der Mittelkonsole fahrerorientiert gestaltet werden dürfen. Dann muss man dem SL aber auch wieder zugute halten: das war die aktuelle Version, die schon zwei Jahre alt ist.

Man möchte in Bezug auf den SL 65 AMG ganz lange über das Fahrgefühl sprechen, über das komische Gefühl im Magen beim Beschleunigen, über die krassen Carbon-Keramik-Bremsen, über den Sound (“Brüllender Löwe mit Bronchitis“, laut Jan), über das Gefühl im Magen, über den Sound, über… – nicht erwähnen möchte man den Spritverbrauch. Es sind halt eben knapp 20 Liter Super Plus, wenn man halbwegs zurückhaltend fährt. Nach oben ist noch viel Luft. Laut NEFZ sind es knapp 12 Liter. Aber diejenigen, die sich dieses Auto leisten können – schon ab 238.833 Euro – kümmern solche Werte eh nicht. Die verstauen ihre Golfpacks in den Kofferraum und machen einen schicken Wochenendtrip. Beispielsweise. Wobei ich mir gerade nicht sicher bin, ob Golfequipment in den Kofferraum im Oben-ohne-Modus funktionieren würde, weil das Variodach doch schon recht viel Platz wegnimmt. Egal. Dann kauft’s man eben direkt vor Ort.

Die Fakten:
Unter der Haube vom 2014 Mercedes-Benz SL 65 AMG findet man den 6-Liter-V12-Motor mit einer Leistung von 630 PS (463 kw) und einem maximalen Drehmoment von 1000, das bei 2300-4300 U/min Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht.
Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der AMG innerhalb von 4 Sekunden. Der Vortrieb endet bei 250 km/h.
Der 2014 Mercedes-Benz SL 65 AMG ist 4.62 m lang, 1.32 m hoch und von Außenspiegel zu Außenspiegel 2.10 Meter breit. Der Radstand beträgt 2.59 Meter, der Wendekreis 11.1 Meter.

Die maximale Zuladung liegt bei gerade einmal 260 kg, das zulässige Gesamtgewicht beträgt 2210 kg. Die Dachlast wird vom Hersteller, wen wundert’s, mit 0 kg angegeben. Werfen wir einen Blick in den Kofferraum. 241 Liter passen hinein, bei umgeklappter Rückbank sind es 381 Liter.

Mercedes-Benz gibt den kombinierten NEFZ-Verbrauch mit 11.6 Litern auf 100 Kilometer an. Dank des 75 Liter großen Tanks sind rein rechnerisch Reichweiten von 640 Kilometern möglich. Der 2014 Mercedes-Benz SL 65 AMG lässt seine Brennräume gerne durch guten Super Plus Kraftstoff kühlen.
Der Basispreis vom 2014 Mercedes-Benz SL 65 AMG liegt bei 238.833 Euro, je nach Ausstattung kann man diesen Wert natürlich auch nach oben schrauben.

AUSFAHRT-TV

 

Bericht zum 2012 Mercedes-Benz SL 65 AMG auf auto-geil.de

Bericht zum 2012 Mercedes-Benz SL 65 AMG auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2012-mercedes-benz-sl-65-amg-fakten-und-videos/

22 Nov 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Nennt mich Crashtest Dummy

Was ein Fick!

Gestern erreichte mich die Nachricht: Da wird ne Scheune oder Halle geräumt, es gibt kostenlos Teile zum Abgreifen. Super, da muss ich hin. Also los. Wie es passiert ist - ich kann es gar nicht wirklich sagen. Rückstau an einer Ampel. Ich wurde irgendwie abgelenkt, sehe nach vorne, sehe einen VIEL zu kurzen Abstand zum Vordermann. Vollbremsung. Crash Boom Bang. Der Bremsweg war einfach viel zu kurz. Der Titan klatschte ans Heck eines Alfa, der rollte noch an einen SUV.

Motor aus. Ausgestiegen, gesehen, wie es dem Fahrer des Alfas geht - ist ja die normale Reaktion. Der saß erst einmal geschockt in seinem Auto. Hatte wohl ein leichtes Schleudertrauma. Scheiße. Sowas is mir mega unangenehm. Alles andere is ja Blech. Jemandem anderen weh zu tun ist etwas anderes.

Ausgestiegen, geklärt, ob wir Polizei brauchen. Alle Beteiligten meinten nen. Also keine Polizei.

Aus dem Escort lief das Kühlerwasser. Kühler auf jeden Fall hin. Weiterfahrt unmöglich. Ich orderte den Abschlepper. Adressen ausgetauscht. Schuld eingestanden. Chaos.

Letztendlich verließen die beiden Unfallgegner den Unfallort. Ich machte sauber und wartete auf den Abschlepper. Digicam hatte ich nicht dabei. Daheim habe ich Fotos gemacht:

Unfall

Unfall

Stoßstange Matsch, Haube, Scheinwerfer, Blinker, Kühler. Beifahrertür kratzt leicht am Kotflügel. Unter der Haube sieht es nicht besser aus.

Unfall

Alles krumm, das Schließblech hatte schon einen Vorschaden.

Die Motorhaube kann man wohl nicht mehr retten.

Unfall

Da ärgere ich mich maßlos, dass ich die verzogene Haube weggeworfen habe. Merke: Was man hat, braucht man nicht. Ich hätte die behalten sollen.

Stoßstange - muss ich zu dem Bild noch etwas sagen?

Unfall

Sogar die Chromhörnchen sind verbogen. Aber: Sie haben gehalten, die Befestigung war super.

Unfall

Ich hatte gestern keinen Nerv auch nur irgendetwas noch an dem Bock zu machen. Garagentor zu, Feierabend. Ich grüble. Reparieren? Es kommt wohl darauf an, on der untere Träger noch gerade ist und damit die Achsgeometrie noch stimmt. Scher derzeit zu beurteilen.

Unfall

Morgen reiß ich die Scheinwerfer raus und die Stoßstange ab. Dann werden wir sehen, ob noch etwas zu retten ist, oder ob der Wagen als Schlachter auf eBay geht.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/nennt-mich-crashtest-dummy

22 Nov 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Auch gut, Fahrbericht Porsche 911 GTS-1582

Fahrbericht Porsche 911 GTS

Noch nicht erstelltFahrbericht Porsche 911 GTS
Die Lücke schliessen zwischen dem Carrera S und dem GT3 will Porsche mit dem neuen GTS. Ich wusste gar nicht, dass es da eine zu füllende Lücke gibt, aber man muss Porsche ja nicht lehren, wie jede noch so kleine Nische gefüllt werden kann, bei insgesamt 19 verschiedenen 911er-Konfigurationen ist man beim neuen Modell (991) unterdessen angelangt, da sind die Stuttgarter bald auf der Höhe der Vielfalt eines VW Golf.
Nun denn, was also macht den GTS aus? Da sind einmal 30 PS mehr, also: 430. Am Sound wurde etwas gebastelt. Hinten ist die Spur 44 Millimeter breiter, gleich wie beim GT3, die Karosse wurde 10 Millimeter abgesenkt, die Federung eine Stufe straffer. Das war es dann aber schon mit dem technischen Aufwertungen, der Rest ist dann ein bisschen Optik, spezieller Tourenzähler, Sicherheitsgurten mit Nadelstreifen und sonstige GTS-Insignien; Dinge wie die 20-Zöller mit Zentralverschluss und jede Menge Alcantara im Innenraum, die gibt es für alle 911er auch aus dem Sonderausstattungskatalog. Man darf aber mitteilen, dass die Serien-Konfigruration mit den schwarzen Felgen, der tief unten kauernde Wagen schon sehr gut aussieht, der aktuell vielleicht schönste Elfer ist. Doch eben, die Optik kann man sich auch aus dem Katalog bestellen - der Aufpreis vom 911 Carrera zum 911 Carrera GTS beträgt stolze 25'000 Franken, da liegen ein paar Gimmicks drin. Vom 911 Carrera S (ab 141'300 Franken) zum GTS (ab 158'000 Franken) sind es auch ein paar Scheine.
Es muss ja auch gar nicht diskutiert werden, ob sich der Up-grade wirklich lohnt, ob der Mensch es nun wirklich braucht, dass die Maschine neu in 4 Sekunden auf 100 marschiert und 304 km/h Höchstgeschwindigkeit schafft, trotzdem, zumindest auf dem Papier, nur 8,7 Literchen verbrauchen will auf 100 Kilometern.
Porsche 911 GTS
Porsche 911 GTS
Mit dem GTS bastelt Porsche weiterhin mit einer wunderbaren Souveränität und schönen Leichtigkeit an der Legendenbildung des 911er der Baureihe 991, von der wir in 20 Jahren sagen werden, dass es vielleicht der beste Elfer ever war, uns gereuig sein werden, dass wir nicht genügend gespart (oder, äh, verdient?) hatten, um uns solch ein Wunderwerk zu kaufen.
Es sei deshalb etwas anderes diskutiert: welches Schweinderl hätten's denn gern? Es gibt den GTS ja handgerissen oder mit PDK, als Coupé oder als Cabrio, mit Heck- und mit Allradantrieb (als Targa gibt es ihn (noch) nicht). Wir sind ein paar davon gefahren, Cabrio mit Allradrad und PDK, also die volle Dröhung in Sachen Preis (ab 182'200 Franken), auch ein Allrad-Coupé mit PDK. Und dann noch jene Konfiguration, die wir persönlich wählen würden: Coupé (sowieso), nur Heckantrieb (sowieso) und mit dem manuellen 7-Gang-Getriebe. Und ohne die (teure) Dynamic Chassis Control.
Porsche 911 GTS
Porsche 911 GTS
Porsche 911 GTS
Porsche 911 GTS
Porsche 911 GTS
Und wieder einmal hat sich gezeigt, dass die besten Dinge jene sind, die ganz einfach bleiben: der ganze Fisch vom Grill, etwas Olivenöl, ein gutes Brot.
Es sei eingestanden: wir sind es uns ja auch nicht mehr gewöhnt, so 430 PS von Hand zu bedienen. Es gibt auch kaum mehr anständige Sportwagen, die noch manuell geschaltet werden dürfen, Ferrari, der GT3, mit Ausnahme der Corvette alles, was wir bei #radical14 hatten - Doppelkupplungsgetriebe. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zum letzten Mal einen 911er handgerissen bewegen durfte, ist ein paar Jahre her - und vielleicht war auch deshalb die Freude umso grösser.
Es braucht dann schon ein paar Kilometer der Gewöhnung, ich muss es zugeben. Das Zusammenspiel der Füsse war anfangs nicht mehr so ganz, also, eben: ich musste mich wieder gewöhnen. Für so ein bisschen durch die Gegend schleichen geht es allemal, aber als ich dann richtig wollte, grob auf die Kurve bremsen, zwei Gänge runterschalten, Zwischengas und das ganze Spiel, da kam ich zu Beginn etwas ins Rotieren. Aber als ich es dann im Griff hatte, auch die Bremse, die so richtig den Anker wirft im GTS, auch die Schaltwege (vor allem vom 3. in den 2., da muss man einigermassen sanft, nicht zu weit rüberreissen nach links, denn da ist: nichts...), da kam dann irgendwann die Fahrfreud' - und vom Beifahrersitz nur noch Schweigen. Porsche gab uns eine wunderbare Strecke, und so hin und wieder (oder immer) hätte der Weg wohl dirket nach Guantanamo geführt, wäre der Sheriff an der richtigen Stelle gestanden.
Mein Gott, ist das: grosses, grosses Kino. Der Boxer schreit Dir ins Genick, dreht bis 8500/min, so etwa bei 4000/min fällt der Hammer, die Schaltwege sind kurz, knackig (das 7-Gang-Getriebe wurde überarbeitet, die Schaltebenen sind jetzt klarer definiert), er zieht sofort weiter, weiter, weiter, brüllt.
Porsche 911 GTS

Geht auch: blau?

Drive-Modus S ist ausreichend (bei S-Plus arbeitet der Computer noch Zwischengas-Fanfaren ein, die es gar nicht braucht, das kann man auch selber - und besser), da macht der Hecktriebler richtig Spass, ohne je gefährlich zu werden, und sowieso, eine alte Regel, die bei den 911 weiterin gilt: schnell bist Du, wenn Du sauber fährst. Immer schön schauen, wohin Du fahren willst. Das Auto stabil vor dem Scheitelpunkt, und dann go, go, go. Mehr, mehr, mehr. Dann, wenn Du alles im Gefühl hast, bist Du sogar schneller als das ESP, lenkst schon gegen, bevor es der Algorithmus kann, und dann fühlst Du Dich einfach nur gut.
Und warum jetzt dieses Hohelied? Es dürfte einer der letzten Auftritte dieses «Sauriers» gewesen sein. Zwar bietet Porsche das manuelle Getriebe noch an, doch es ist absehbar, dass es aus dem Programm verschwindet, denn die Anzahl der Kunden, die es noch bestellen, ist unterdessen verschwindend klein. Und ausserdem: auch beim 911er werden die Tage des Saugers angezählt, und das nicht bloss langsam. Vier Zylinder, zwangsbeamtet, so wird die traurige Zukunft aussehen. Und dann wohl auch nur noch mit Doppelkupplung, denn wenn man schon auf Effizienz schaut, dann richtig. Ist ja auch ok, muss halt sein, Flottenverbrauch und tralala, aber wer die Scheine hat, der sollte jetzt noch investieren.
Meinetwegen hätte es deshalb ewig so weitergehen können, doch nach gut 100 Kilometern waren wir dann an der Rennstrecke. Und dort wars dann fertig mit lustig, Safety first, und ein bisschen um den Kurs gondeln im Touristentempo. Dafür eignete sich dann das PDK-Allrad-Cabrio bestens. Für den Rückweg gab man uns wieder ein Coupé, Allrad, PDK. Auch ein ganz wunderbares Auto, wahrscheinlich waren wir noch schneller über die Berge als vorher, man kann sich aufs Lenken konzentrieren und fummelt da ein bisschen an den Paddels rum, und Wahnsinn, wie herrlich er liegt, Carving für Fortgeschrittene. Aber es fehlte mir dabei der Tanz der Sinne, die Konzentration auf das Wesentliche und die ganz reine Freude, der Achselschweiss und das Adrenalin.
Und jetzt noch: GT3. Warum ein GTS, wenn man auch einen GT3 haben kann? Der Aufschlag ist ja so massiv auch nicht mehr, die Hardcore-Sport-Version des 911er ist ab 190'300 Franken zu haben. Und sie dreht halt noch freier, ist halt noch konzentrierter, verschärfter, härter, wilder - perfekt auf den Punkt. Dagegen wirkt so ein GTS so ein bisschen lauwarm. Ausser vielleicht diese handgeschaltete Basis-Version...
Die #radical14-Story zum GT3 kommt dann auch noch, bald. Fabian Mechtel, der uns diesen «rohen» GTS empfohlen hatte (S-GO 4073, dieser Wagen wird: Kult), hat auch etwas dazu geschrieben, hier.
Mehr Porsche gibt es im Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-porsche-911-gts-1582/seite_1-2

21 Nov 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Grosse Schnauze, Cadillac ATS-V 2077

Cadillac ATS-V

Cadillac gibt uns die V-Version des ATS. Mit fetten 455 PS aus einem aufgeladenen V6-Triebwerk.

Ein richtig dicker V8 hat im komakten Viertürer und dem Coupé offenbar nicht Platz. Aber 455 Pferde aus dem 3,6-L-V6 machen aus dem Amerikaner sicher auch ein Wildpferd. Klar, auch dieses Modell wird sich nicht verkaufen wie warme Brötchen, wie alle anderen Cadillacs auch nicht. Also bei uns zumindest. Dabei bieten die Amerikaner wirklich etws fürs Geld, wie unser Fahrbericht mit dem zahmen ATS gezeigt hat. Zum Twin-Turbo-Triebwerk gibt ein manuelles Sechsganggetrebe (mit Drehzahlanpassung beim Schalten, eine 8-Stufen-Automatik gibts gegen Aufpreis) und natürlich: Hinterradantrieb. In 3,9 Sekunden soll der Wagen aus dem Stand Tempo 100 erreichen, das ist mal ne Ansage. Und dank der fetteren Bremsen (vorne 37 cm grosse Scheiben) soll auch das Anhalten kein Problem sein. Also, wems im Einfamilienhaus-Quartier schon zu viele Audi A5, BMW 4er oder Mercedes CLS hat, kann ja mal bei Cadillac anfragen, was so ein ATS-V kostet. Die Zutaten um die deutsche Rasselbande aufzumischen hat der Amerikaner auf jeden Fall. Ach ja: wir haben ein Video zum Auto bekommen. Aber das ist so langweilig, dass man auch einer Tulpe beim Welken zusehen kann... Wir verschonen euch davor.
Mehr Cadillac gibts im Archiv.

Grosse Schnauze, Cadillac ATS-V 2077

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/cadillac-ats-v-2077/seite_1-2

20 Nov 2014
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Clarkson Crashes Out of the Race (HQ) - Top Gear - BBC

Clarkson Crashes Out of the Race (HQ) - Top Gear - BBC

Hammond, May and Clarkson have been challenged to try and make Alfa Romeo's look good. So they do this by trying to not be over-taken at a track day filled with Catherhams and Porsches. Clip taken from series 11, episode 3.

Subscribe for more awesome Top Gear videos: http://www.youtube.com/subscription_center?add_user=Topgear

Top Gear YouTube channel: http://www.youtube.com/topgear
TopGear.com website: http://www.topgear.com

Top Gear Facebook: http://www.facebook.com/topgear
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This is a channel from BBC Worldwide who help fund new BBC programmes.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Clarkson_Crashes_Out_of_the_Race__HQ__-_Top_Gear_-_BBC.html

 
20 Nov 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Defender Diaries: Off Road Attack - XCAR

Defender Diaries: Off Road Attack - XCAR

The second part of our Land Rover Defender Diaries is now here!

Subscribe for more XCAR videos: http://bit.ly/U9XDKc

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In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Defender_Diaries__Off_Road_Attack_-_XCAR.html

20 Nov 2014
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The ULTIMATE Tuk Tuk Unleashed the TUK600 (Far Cry 4)

The ULTIMATE Tuk Tuk Unleashed the TUK600 (Far Cry 4)

The TUK600 the most insane tuk tuk rickshaw ever created or even imagined. Check it drift,light up the rears, shoot, wheelie and donut while spitting 15ft flames in fact just writing that sentence make me realise what a bad ass machine this is.

Far Cry 4 is available on PlayStation 3 and PlayStation 4 on 18.11.14

Visit the official Far Cry 4 website: http://bit.ly/1vDDoSG

This video was made with the support of Ubisoft.

See the engine go in here http://youtu.be/0d5ntPLnn78

See the gun mods made here http://youtu.be/EFo2-8wF4M0

More info and pictures on my website here http://www.colinfurze.com/tuk-tuk.html

Music is by March to the Grave and song is called CA09 iTunes link here "https://itunes.apple.com/us/album/ca09/id776046332?i=776046455&uo=4"

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In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/The_ULTIMATE_Tuk_Tuk_Unleashed_the_TUK600__Far_Cry_4_.html

Mehr lesen von : Jan Gleitsmann

Current Article

24 Sep 2013

Jan Gleitsmann

Meine Name ist Jan Gleitsmann, ich bin Anfang 40 und seit damals™ autobegeistert. Als Steppke bin ich immer artig mit dem Fahrrad zu den Auto-Händlern unserer Stadt geradelt und habe alle Prospekte eingesammelt und dann zu Hause eingehend studiert (Hätte ich damals schon gewusst, dass es ein eBay geben wird, hätte ich die nie weggeworfen und wäre heute reich …). Mein erstes Auto war ein ’72 Fiat 500, der damals schon ein Klassiker war. Seitdem gibt es eigentlich immer einen Oldtimer in unserem Haushalt. Meine komplette Autobiographie kann man nachlesen. Ich fotografiere viel und leidenschaftlich, was sich in diesem Blog auch wiederspiegeln wird. Wer mehr von meinen Foto-Arbeiten sehen will, sollte sich mal bei Funky Photography umsehen.

Website: auto-geil.de

Created Dienstag, 24. September 2013 Created by Jan Gleitsmann Categories Autoren
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23 Nov 2014

2015 Mercedes-AMG GT S – Videos und Fakten

2014 Mercedes-AMG GT S


Video – 2015 Mercedes-AMG GT S auf Youtube ansehen


Watch Video – 2015 Mercedes-AMG GT S on Youtube

Die Geschichte des Mercedes-AMG GT S
Wie praktisch für die Verfasserin: Es gibt eigentlich keine. Der GT ist ein völlig neuer Sportwagen, komplett im Hause AMG entwickelt. Historische Anleihen gibt es höchstens im technischen Sinne: Die beim GT eingesetzte Kombi aus Frontmittelmotor und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung an der Hinterachse wurde so auch schon im SLS AMG eingesetzt. Also kommen wir zu dem, was eh die meisten interessieren dürfte: zum Fahreindruck.

Der Fahreindruck
Laut. Alles ist laut. Das war so ziemlich unsere erste Erkenntnis. Gründe dafür gibt es einige: Zuerst ist da der Motor. Wer glaubt, 4 Liter können nichts, irrt. Der V8 brummt, brummelt, bellt. Natürlich kann er auch rotzen und krachen. Sogar auf Knopfdruck, denn in der V-förmigen AMG DRIVE UNIT in der Mittelkonsole gibt es eigens einen Knopf für die Klappen im Auspuffsystem. Dann sind da die Abrollgeräusche auf, mit Verlaub, Amerikas schlechten Straßen. Schließlich ist da noch das Gerumpel durch das straffe, straffe Fahrwerk. All das zusammen ergibt einen Klangteppich, der auf Dauer sogar nervig sein kann. Das findet zumindest die Verfasserin.

Über einen weiteren Knopf in der DRIVE UNIT lassen sich verschiedene Fahrmodi einstellen, neben Comfort, Sport, Sport plus und Race nun auch Individual. Beeinflusst werden Parameter für ESP, Fahrwerk, Sound, Lenkung, Getriebe, Gasannahme und Spoiler, je oller, desto doller. Wer das nachgeschärfte AMG Speedshift DCT 7-Gang-Sportgetriebe nicht automatisch arbeiten lassen möchte, kann auch selbst schalten. Auch für den manuellen Modus gibt es einen eigenen Schalter. Wer den GT S fährt, merkt schon, dass da mehr drin lauert als der normale Alltagsgebrauch auf Autobahn, Landstraßen und Stadtverkehr. Es ist auch ein Wagen für die Rennstrecke. Der GT S kann schnell, kann Kurven, kann bremsen, kann dabei stabil bleiben. All das liegt unter anderem an der Gewichtsverteilung im GT und GT S. Frontmittelmotor mit Trockensumpfschmierung sowie Getriebe in Transaxle-Bauweise sorgen in der Summe für einen tiefen Schwerpunkt und für eine Gewichtsverteilung von 47 zu 53 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse.

Apropos bremsen: Optional gibt es die Hochleistungsvariante aus Keramik und Karbon, die einige tausend Euro Aufpreis kostet. Wenn man den GT S richtig ausfahren möchte, so wie es zumindest noch auf einigen deutschen Autobahnen möglich ist, ist das eine lohnenswerte Investition. Bis zu 310 km/h schnell wird der GT S, 0 auf 100 ist in 3,8 Sekunden erreicht. Schön ist, dass die Kraft von 650 Newtonmetern schon im recht niedrigen Drehzahlbereich anliegt: 1750 U/min. Da spart man sich das Anlauf nehmen und kann direkt lospoltern.

Mercedes-AMG spricht von einem Sportwagen, der alltagstauglich ist. In Bezug auf das Fahren würden wir das Bejahen. Mit dem GT S geht auch City Traffic, ohne bei jedem Tritt aufs Gaspedal Angst haben zu müssen, alles niederzudreschen. In Sachen Platzangebot: Naja. Natürlich darf man nicht allzu viel erwarten. Für einen Wochenendtrip reicht der Kofferraum allemal. Und für einen Wasserkasten. Richtig unpraktisch aber ist die Tatsache, dass sich die Heckklappe nur auf Knopfdruck am Schlüssel oder durch Knopfdruck unter dem Lenkrad öffnen lässt. Das nervt! Warum keinen Taster? Man wollte das Design nicht stören. Es wäre angeblich nicht möglich gewesen, es irgendwie anders zu lösen. Oder man wollte es nicht. Da gibt es also Abstriche. Weil aber sonst alles so fein ist, uns das Auto aufrichtig begeistert hat, wollen wir mal nicht so sein.

Die Fakten:
Von 0 auf 100 km/h benötigt der 2015 Mercedes-AMG GT S 3.8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 310 km/h erreicht.

Der Mercedes-AMG GT S ist 4.55 m lang, 1.29 m hoch und misst in der Breite 1.94 Meter. Der Wendekreis mit einem Radstand von 2.63 m beträgt 11.5 Meter.

Der 2015 Mercedes-AMG GT S verfügt über einen Tankinhalt von 65 Litern. Bei einem NEFZ-Verbrauch (laut Mercedes-Benz) von 9.4 Litern Super Plus auf 100 Kilometern könnte man theoretisch auf eine Reichweite von fast 690 Kilometern kommen.

Das Leergewicht beträgt 1570 kg, das zulässige Gesamtgewicht 1890 kg. In den Kofferraum vom 2015 Mercedes-AMG GT S passen 350 Liter, maximal zugeladen werden dürfen 245 kg.

Und was kostet der Spaß? Den GT gibt es ab 115.430 Euro, den GT S ab 134.351 Euro.

AUSFAHRT-TV

 

Bericht zum 2015 Mercedes-AMG GT S auf auto-geil.de

Bericht zum 2015 Mercedes-AMG GT S auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2015-mercedes-amg-gt-s-videos-und-fakten/

23 Nov 2014

Rock me like a Hurricane! 2015 Mercedes-AMG GTS (C190) – Erfahrungen meiner Probefahrt

Es ist 3 Uhr morgens als ich aufwache. Ich weiss auch sofort, dass ich nicht wieder einschlafen kann. Denn ich liege im Bett eines Hotelzimmers in San Franciso. Gestern bin ich gelandet. Und das Aufwachen um 3 Uhr ist mein Tribut an das Jetlag. Ich könnte mich jetzt auch noch 3 Stunden im Bett wälzen ohne in den Schlaf zurück zu finden. Oder ich stehe jetzt auf. Und genau das tue ich auch. Denn der Ärger über das frühe Aufwachen verflüchtigt sich im Nu. Denn die Gewissheit, dass ich in minus viereinhalb Stunden auf den Startknopf des neuen 2015 Mercedes-AMG GTS (C190) drücken darf, lässt meinen Adrenalinpegel jegliches Schlafbedürfnis vergessen. Als ich aufgewachsen bin, durfte man die Scorpions noch hören und gut finden. It’s early morning, the sun comes out *** Last night was shaking and pretty loud *** My cat is purring, it scratches my skin *** So what is wrong with another sin? Genau. Lass mich sündigen!Soziale Kanäle absurfen, Duschen, Koffer packen, Equipment sortieren, Rauchen, Frühstücken, Koffer nach unten bringen – 4.5 Stunden sind auch nur 270 Minuten und die vergehen angenehmer Weise wie im Flug. Und dich stehe ich 20 Minuten vor der vereinbarten Zeit vor dem Hoteleingang und beobachte die fleissigen Mercedes-Crew, wie sie die GTs aus dem naheliegenden Parkhaus holt und hübsch vor dem Hotel aufreiht. Ich schlawenzel um die Fahrzeuge, in freudiger Erregung. Rot, Blau, Silber, Grau. Der neue Mercedes-AMG GT macht in jeder Farbe ein gute Figur, wie ich finde. Aber “mein” GT lässt immer noch auf sich warten. Gelb soll er sein, solar beam nennt Mercedes die Farbe, in der das Fahrzeug schon bei der Weltpremiere und den ersten Videos gezeigt wurde. Ich mag die Kombination schwarz/gelb. Und dann kommt er endlich. “Mein” Mercedes-AMG GTS (C190). Strahlt mit seiner gelben Aussenhülle in der Strassenschlucht von San Francisco. Strahlt mich an. Nimm mich. Nimm mich mit! The bitch is hungry, she needs to tell *** So give her inches and feed her well *** More days to come, new places to go *** I’ve got to leave, it’s time for a show
Beengt fühlt man sich im Inneren des neuen Sportlers aus Affalterbach aber auf keinen Fall. Dieses Gefühl wird noch von der breiten Mittelkonsole unterstützt. Die Konsole teilt in V-Form den Arbeitsplatz des Fahrers vom Sitzplatz des Passagiers. Auf der Konsole sind symmetrisch 8 Knöpfe angebracht. Niemand soll vergessen, was da unter der lange Haube werkelt. Den zweiten Knopf von oben auf der linken Seite drücke ich nun. My body is burning, it starts to shout *** Desire is coming, it breaks out loud *** Lust is in cages till storm breaks loose *** Just have to make it with someone I choose Der 4 Liter V8 Biturbo erwacht zu Leben. Um 2 Liter hat Mercedes den neuen Motor ja quasi kastriert. Downsizing-Galore. Buh! Der Klang drängt diesen Gedanken aber sofort wieder in die hinterste Schublade zurück.

Original http://auto-geil.de/2014/11/23/rock-me-like-a-hurricane-2015-mercedes-amg-gts-c190-erfahrungen-meiner-probefahrt/

22 Nov 2014

Alte Liebe rostet nicht: Unterwegs im Mercedes-Benz CLA 220 CDI (C117)

Als Autoblogger fahren wir die Fahrzeugen, wenn sie noch gar nicht zum Verkauf stehen und dann vielleicht noch mal ein halbes Jahr später, um den ersten Fahreindruck zu vertiefen. Und danach. Nichts mehr. Macht ja für den Hersteller keinen Sinn, uns noch einmal das Auto zu geben und für uns auch nicht. Wir haben das Fahrzeug dann ja schon umfassend beschrieben und getestet. Und im Zweifel auch noch ein Video gedreht. Drum bin ich eigentlich gar nicht böse, dass ich in den letzten Wochen doch immer mal auf einen Leihwagen zurückgreifen musste.2013-teaser-mercedes-benz-cla-klasse-c117
Alles, was Du schon immer über die neue Mercedes-Benz CLA (Baureihe 117) wissen wolltest – hier bei Auto.Geil – nur einen Klick entfernt.

Ich habe in meinem Blog nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich den Mercedes CLA richtig mag. Ich finden die coupéartige Limousine einfach nur schick. Für mich ist es das schönste Konpaktfahrzeug, was sich derzeit mit 4 Türen auf dem deutschen Markt befindet. Und so machte mein automobiles Herz auch einen kleinen Hüpfer als der gute Mann am Leihwagenschalter meinte, dass er einen CLA als Automatik mit Dieselmotor für mich hätte. Eben diesen Mercedes-Benz CLA 220 CDI (C117) hatte ich ja zuletzt im Juli 2013 in Bielefeld für einen Alltagstest. Ok. Also 24 Stunden Zeit die Erinnerungen aufzufrischen und mir eben anzusehen, wie so ein CLA aussieht, wenn er nicht – wie die meisten Testwagen, die wir von den Herstellern bekommen – mit Vollausstattung daherkommt.

Ich mag die Laufruhe des CLA. Er hält ja nach wie vor den Weltrekord für den geringsten Luftwiderstand eines Serienfahrzeuges. Das merkt man auch auf der Autobahn, die Windgeräusche sind wirklich marginal. Dafür kam es mir so vor, als würden die Winterreifen auf dden 16″ Alufelgen doch ziemlich laut vom Abrollgeräusch. Zudem stehen die 16″ Alus dem CLA nicht so wirklich. Also rein optisch gesehen. Da machen die 17″ doch wesentlich mehr her.

Im Innenraum ist mir zunächst das kleine Display aufgefallen. Statt großem COMAND Online war nur der Becker Map Pilot als Navi verfügbar. Aber auch das System lässt sich per Sprachsteuerung bedienen. Es sieht bei weitem nicht so schick aus, als das große Display mit dem COMAND Online, ist aber meines Erachtens vollkommen ausreichen. Zudem das Anbinden meines iPhone5 per Bluetooth Daimler-üblich ein Gucken war und auch das Abspielen von Spotify problemlos klappte. Leider hat das System mein iPhone per USB nicht erkennen wollen – warum auch immer. Die Serienlautsprecher reichen auch zur normalen Beschallung, obschon ich wohl doch das Harman/Kardon-Premium-System für mich bevorzugen würde.

Wieder mal begeistert hat mich der große Kofferraum des CLA. 470 Litern Volumen stehen zur Verfügung. Wir waren ja gerade erst aus dem Flieger gestolpert und hatten das Video-Equipment sowie Klamotten von unserem fast einwöchigen USA-Trip dabei. Hätte alles bequem in den Kofferraum gepasst, wenn wir denn die Rucksäcke und den Kabinentrolley in das Fach unter dem Kofferraum-Boden gelegt hätten. Aber wir waren ja nur zu zweit unterwegs, da kam ein Teil zwecks einfachem Zugriff auf die Rücksitzbank. Auch unser 97cm breiter Stativ-Koffer passte ganz locker und bequem in den Kofferraum. Für mich wäre der CLA also nach wie vor durchaus ein wirklich passendes Auto.Die Sitze waren zwar “nur” manuell verstellbar, ich habe aber schnell eine passende Sitzposition gefunden. Und nach wie vor bin ich der Meinung, dass Mercedes die besten Sitzheizungen verbaut – oder aber sie am besten abstimmt. Das HEIZ kommt auf keinen Fall zu kurz und ich mag es ja, wenn das nicht nur so ein laues Lüftchen ist, sondern man sich so richtig den Rücken grillen lassen kann.2014-Mercedes-Benz-CLA-220-CDI-grau-19Mit den Fahrleistungen war ich auch wieder voll zufrieden. 0 auf 100 km/h in 8.2 Sekunden ist sicherlich kein sensationeller Wert, aber der CLA 220 CDI ist mit seinen 170 PS ja auch nicht als Rennwagen gedacht. Immerhin hat er ein maximales Drehmoment von 350 Nm. Das passt auf jeden Fall für den Alltag. Auf der Autobahn geht es bis 170 km/h auch recht flott voran. Bis man dann die Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h erreicht, dauert es ein bisschen. Wobei ich zugeben muss, dass ich auch nicht den Sportmodus benutzt habe, da wäre es dann ein wenig fixer gegangen. Den NEFZ-Verbrauch gibt Mercedes mit 4,4 l auf 100 km an. Ich habe auf dem Heimweg und zwei Stadtfahrten einen Verbrauch von 7.4 Litern gehabt. Auch das finde ich ok, zumal ich ein Drittel der Strecke zwischen 180 km/h und 230 km/h schnell war. Lobend darf ich auch noch das 7G-DCT Automatikgetriebe erwähnen, was wirklich sehr harmonisch funktioniert. Keine Klagen auf meiner Seite.Alles in allem konnte ich meinen positiven Eindruck vom CLA noch mal bestätigen. Im Januar werde ich mir dann endlich den CLA Shooting Brake (X117) ansehen können und ich freue mich schon wie Bolle auf die Fahrveranstaltung. Denn auch wenn meine beiden Kinder vom CLA auch sehr angetan waren. Die Kopffreiheit im Fond ist für Erwachsene eher eine Zumutung und genau diesen Makel wird die Kombi-Version des CLA dann hoffentlich locker beheben.Und als Erinnerung für alle CLA-Interessierten unser Video von der Fahrveranstaltung aus dem März 2013:

Original http://auto-geil.de/2014/11/22/alte-liebe-rostet-nicht-unterwegs-im-mercedes-benz-cla-220-cdi-c117/

22 Nov 2014

2012 Mercedes-Benz SL 65 AMG – Fakten und Videos

2012 Mercedes-Benz Sl 65 AMG


Video – 2012 Mercedes-Benz SL 65 AMG auf Youtube ansehen


Watch Video – 2012 Mercedes-Benz SL 65 AMG on Youtube

Die Geschichte des Mercedes-Benz SL 65 AMG

Grundsätzlich hat die SL-Historie bei Mercedes-Benz das Potenzial, ganze Bücher und Bildbände zu füllen. Hier aber versuche ich mal, die wichtigsten oder erwähnenswertesten Informationen zu liefern. Seit 60 Jahren gilt der Mercedes-Benz SL als die Sportwagenlegende schlechthin. Seine Geschichte beginnt in 1952 mit dem 300 SL (W 194), der erste nach dem Zweiten Weltkrieg neu konstruierte Rennwagen von Mercedes-Benz und das erste Fahrzeug mit der Bezeichnung SL (Super Leicht). Als Basis dienen Motor, Getriebe und Achsen des Typs 300, des sogenannten Adenauer-Mercedes. Als W 198, oder anders: als Serienversion, feiert der 300 SL in 1954 auf der International Motor Sports Show in New York sein Debüt. Ende der 50er-Jahre löst der 300 SL Roadster den legendären „Flügeltürer“ ab.
Und dann sind da noch: 190 SL, 230 SL, 350 SL, SL R 129, R 230 und, schließlich der SL mit der Bezeichnung R 231.
Ihn gibt es seit 2012, mit ihm einher gehen BlueDirect-Motoren, das Automatikgetriebe 7G-TRONIC PLUS sowie bereits serienmäßig elektronisch verstellbare Fahrwerksvarianten. Wir sind die besonders scharfe Variante gefahren, den Mercedes-Benz SL 65 AMG.

Der Fahreindruck:
Ich weiß noch, wie Jan mich vorwarnte: “Pass auf, wenn du anfährst. Ehe du dich versiehst, bist du viel zu schnell”. Hach Gottchen, dachte ich mir da, die Memme. Soll er halt mal ein bisschen Feingefühl an den Tag legen. Also faltete ich mich lässig hinein, fuhr das Dach via Knopfdruck zurück (dauert gefühlt eine Ewigkeit und der Knopf muss die ganze Zeit über gedrückt werden), schnallte mich an, ließ den Motor an (mmmh, lecker) und fuhr los. Also, so was Ähnliches. Ich sprang eher los. Wo ich noch der Meinung war, dass ich das Gaspedal doch nur ein wenig bewegt hatte, dachte sich der SL 65 AMG: Rock ‘n Roll, ab geht’s! Meine Herren, dieses Auto ist wirklich mit Vorsicht zu genießen – und dabei war ich doch noch im Comfort-Fahrmodus!
Der Druck, der da so heimlich vor sich hin schlummert, ist brachial, wenn man ihn denn mal rauslässt. Und wenn man das tut, dann schwänzelt auch das Heck vergnügt herum. 6-Liter-V12-Biturbo, 630 PS, 1000 Newtonmeter: das sind Zahlen, die dieses Auto faszinierend gefährlich machen. Insbesondere im Sport- oder besser noch im Sport plus-Modus. Muss ich wirklich erklären, was dann passiert? Fahrwerk, Lenkung, Auspuffsound, Gasannahme – alles wird straff, hart, direkt, schnell. Wenn man in der Mittelkonsole dazu noch den AMG-Knopf drückt, zeigt das kleine Display zwischen den beiden Rundinstrumenten quasi Racer-relevante Infos an. Zum Besipiel Lap-Time, Öltemperatur und aktuelle Geschwindigkeit.

Nicht unbedingt zu empfehlen ist das Fahren in Sport plus im Stadtverkehr, da wirken die Gangwechsel des automatischen AMG 7-Gang-Getriebes etwas ruppig, bei schnellen Fahrten auf freien Autobahnen jedoch ist sie wunderbar. Normalerweise ist der SL 65 AMG bei 250 km/h abgeregelt, da unser Testauto aber mit dem AMG Driver’s Package ausgestattet war, sind über 300 km/h drin. Wie gut, dass die Sitze fest zupacken, bei offenem Dach aus den Kopfstützen warme Luft geblasen wird, das Lenkrad gut in der Hand liegt. Was uns fehlte, war ein Head-up-Display, bei schnellen Autos irgendwie mehr und mehr obligat, oder man ist zu verwöhnt. Dementsprechend hätte auch die gesamte Infotainmenteinheit in der Mittelkonsole fahrerorientiert gestaltet werden dürfen. Dann muss man dem SL aber auch wieder zugute halten: das war die aktuelle Version, die schon zwei Jahre alt ist.

Man möchte in Bezug auf den SL 65 AMG ganz lange über das Fahrgefühl sprechen, über das komische Gefühl im Magen beim Beschleunigen, über die krassen Carbon-Keramik-Bremsen, über den Sound (“Brüllender Löwe mit Bronchitis“, laut Jan), über das Gefühl im Magen, über den Sound, über… – nicht erwähnen möchte man den Spritverbrauch. Es sind halt eben knapp 20 Liter Super Plus, wenn man halbwegs zurückhaltend fährt. Nach oben ist noch viel Luft. Laut NEFZ sind es knapp 12 Liter. Aber diejenigen, die sich dieses Auto leisten können – schon ab 238.833 Euro – kümmern solche Werte eh nicht. Die verstauen ihre Golfpacks in den Kofferraum und machen einen schicken Wochenendtrip. Beispielsweise. Wobei ich mir gerade nicht sicher bin, ob Golfequipment in den Kofferraum im Oben-ohne-Modus funktionieren würde, weil das Variodach doch schon recht viel Platz wegnimmt. Egal. Dann kauft’s man eben direkt vor Ort.

Die Fakten:
Unter der Haube vom 2014 Mercedes-Benz SL 65 AMG findet man den 6-Liter-V12-Motor mit einer Leistung von 630 PS (463 kw) und einem maximalen Drehmoment von 1000, das bei 2300-4300 U/min Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht.
Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der AMG innerhalb von 4 Sekunden. Der Vortrieb endet bei 250 km/h.
Der 2014 Mercedes-Benz SL 65 AMG ist 4.62 m lang, 1.32 m hoch und von Außenspiegel zu Außenspiegel 2.10 Meter breit. Der Radstand beträgt 2.59 Meter, der Wendekreis 11.1 Meter.

Die maximale Zuladung liegt bei gerade einmal 260 kg, das zulässige Gesamtgewicht beträgt 2210 kg. Die Dachlast wird vom Hersteller, wen wundert’s, mit 0 kg angegeben. Werfen wir einen Blick in den Kofferraum. 241 Liter passen hinein, bei umgeklappter Rückbank sind es 381 Liter.

Mercedes-Benz gibt den kombinierten NEFZ-Verbrauch mit 11.6 Litern auf 100 Kilometer an. Dank des 75 Liter großen Tanks sind rein rechnerisch Reichweiten von 640 Kilometern möglich. Der 2014 Mercedes-Benz SL 65 AMG lässt seine Brennräume gerne durch guten Super Plus Kraftstoff kühlen.
Der Basispreis vom 2014 Mercedes-Benz SL 65 AMG liegt bei 238.833 Euro, je nach Ausstattung kann man diesen Wert natürlich auch nach oben schrauben.

AUSFAHRT-TV

 

Bericht zum 2012 Mercedes-Benz SL 65 AMG auf auto-geil.de

Bericht zum 2012 Mercedes-Benz SL 65 AMG auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2012-mercedes-benz-sl-65-amg-fakten-und-videos/

18 Nov 2014

Probefahrt-Stimmen zum Audi A3 Sportback e-tron

Probefahrt-Stimmen zum Audi A3 Sportback e-tron

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Audi hat mit dem 2015 Audi A3 Sportback e-tron eine Roadshow quer durch Deutschland veranstaltet und Interessenten die Möglichkeit geboten, eine Probefahrt zu unternehmen. So hatten beispielsweise vom 18. bis 28. September die Hamburger die Gelegenheit sich den kompakten Plug-in Hybrid nicht nur genauer anzusehen, sondern sich auch einen ersten Fahreindruck zu verschaffen. Audi hatte ein Kamera-Team vor Ort und hat Stimmen der Probefahrer aufgezeichnet und in dem nachstehenden Video zusammengestellt:

Wie fühlt sich der Audi A3 e-tron an? Gibt es Unterschiede zum “normalen Autofahren”? Immerhin kann man mit dem A3 e-tron ja 50 Kilometer rein elektrisch zurücklegen. Und auch die Fahrleistungen lassen bei voller Alltagstauglichkeit sportliches Fahren zu. Ihr meint, die Stimmen wären alle gescriptet? Ihr seid skeptisch? Dann fahrt doch einfach zum Audi Händler Eures Vertrauens und unternehmt selbst eine Probefahrt. Der eigene Eindruck ist ja für jeden selbst das zuverlässigste Urteil.

Kraftstoffverbrauch kombiniert: Benzin 1,5 – 1,7 l/100 km | Strom 114,0 Wh/km; CO₂-Emission kombiniert: 35 g/km Effizienzklasse: A+

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.

Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs sowie Abweichungen von den angegebenen Werten hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug und anderen Faktoren (wie z.B. Räder- oder Reifenwahl) ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst.

Original http://auto-geil.de/2014/11/18/probefahrt-stimmen-zum-audi-a3-sportback-e-tron/

Created Dienstag, 18. November 2014 Tags Advertorial | allgemein | audi | audi a3 | Audi A3 e-tron | Probefahrt Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
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18 Nov 2014

2015 Audi A3 Sportback e-tron kompetent erklärt

2015 Audi A3 Sportback e-tron kompetent erklärt

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Du willst mehr über den 2015 Audi A3 Sportback e-tron erfahren? Dann nimm Dir doch 4 Minuten Zeit und lass Dir von der Service- und Verkaufstrainerin der Audi Akademie Beatrice Sauter in dem nachstehenden Clip die Vorzügen des kompakten Plug-in Hybrid aus Ingolstadt erklären.

Ich finde es sehr clever von Audi in so einem Clip einen Vollprofi einzusetzen, der sonst für die Schulung von Verkaufs- und Servicepersonal eingesetzt wird. Ohne viel Worte kommt sie bei allen Punkten direkt auf den Punkt. Für jeden Interessenten 4 Minuten, die sich lohnen.

Auch geht sie auf die Alltagstauglichkeit und die Sportlichkeit des Audi A3 Sportback e-tron ein. Mitunter beantwortet sie auch die Frage, wie man den A3 e-tron denn eigentlich lädt. Das hat Audi meines Erachtens wirklich schick gelöst. Die Audi-Ringe Single-Frame-Grill gleiten elegant zur Seite und geben den Zugang zum Stecker frei.

Kraftstoffverbrauch kombiniert: Benzin 1,5 – 1,7 l/100 km | Strom 114,0 Wh/km; CO₂-Emission kombiniert: 35 g/km Effizienzklasse: A+

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.

Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs sowie Abweichungen von den angegebenen Werten hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug und anderen Faktoren (wie z.B. Räder- oder Reifenwahl) ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst.

Original http://auto-geil.de/2014/11/18/2015-audi-a3-sportback-e-tron-kompetent-erklaert/

Created Dienstag, 18. November 2014 Tags Advertorial | allgemein | audi | audi a3 | Audi A3 e-tron | e tron Document type Article
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18 Nov 2014

Werbespot: Der neue Audi A3 Sportback e-tron

Werbespot: Der neue Audi A3 Sportback e-tron

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Ein futuristisches Setup, eine Club-Szene in der ordentlich getanzt wird. In dem Werbespot zum neuen 2015 Audi A3 Sportback e-tron zeigt Audi sehr bildlich, wie sie den Hybriden gesehen haben wollen. Als Gast aus der Zukunft, der junge Leute begeistert:

Und das nicht ohne Grund. Gerade die jüngere Generation muss sich ja noch mehr mit dem Klimawandel auseinander setzen. Da ist es schon nicht mehr so einfach, sich in einem V10-Sportwagen zu verlieben. Mit einer Hälfte sollte das automobile Herz zumindest grün denken. Der neue Audi A3 Sportback e-tron präsentiert sich mit der Einstufung in die Effizienzklasse A+ durchaus umweltfreundlich. Und wer Strom aus regenerativen Quellen bezieht und den hybriden Ingolstädter dann an der Haussteckdose lädt, kann durchaus etwas zur Verbesserung unseres Klimas beisteuern.

Wie ich schon in meinem vorangegangenen Artikel schrub, muss der A3 e-tron Käufer dabei weder auf Fahrspass (Höchstgeschwindigkeit 222 km/h) noch auf Langstreckentauglichkeit (50 km rein elektrisch, bis zu 940 km insgesamt) verzichten.

Wer sich fragt, wie der Song aus dem Werbespot heisst, der findet hier die Antwort: Der Song heisst “Drone Logic”, der Interpret Daniel Avery.

Kraftstoffverbrauch kombiniert: Benzin 1,5 – 1,7 l/100 km | Strom 114,0 Wh/km; CO₂-Emission kombiniert: 35 g/km Effizienzklasse: A+

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.

Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs sowie Abweichungen von den angegebenen Werten hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug und anderen Faktoren (wie z.B. Räder- oder Reifenwahl) ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst.

Original http://auto-geil.de/2014/11/18/werbespot-der-neue-audi-a3-sportback-e-tron/

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18 Nov 2014

Daten und Fakten: 2015 Audi A3 Sportback e-tron

Daten und Fakten: 2015 Audi A3 Sportback e-tron

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Audi stellt mit dem 2015 Audi A3 Sportback e-tron ein Fahrzeug mit Hybrid-Antrieb in der Kompaktklasse vor. Die A3-Familie kenne ich mittlerweile gut, ich bin den Audi A3 als Dreitürer, als Sportback, als Limousine, als Cabrio und auch in der geschärften Version als S3 gefahren. Nun bietet Audi seinen Bestseller auch mit Hybrid-Antrieb an – als 2015 Audi A3 Sportback e-tron.

Hybrid ist der Antrieb. Neben einem 1.4 Liter Turbo-Benziner wird der A3 je nach Wunsch und Ladekapazität des Akkus über einen Elektromotor angetrieben. Die maximale Leistung dieses Systems liegt bei 150 kW, das maximale Gesamtdrehmoment liegt bei 350 Nm. Das sind schon mal Werte, die erahnen lassen, dass sich auch dieser A3 Sportback durchaus dynamisch und mit viel Fahrspass fahren lässt. Rein elektrisch liegt ein maximales Drehmoment von 330 Nm an, wie bei Stromern üblich steht es vom Anfahren an zur Verfügung. Angetrieben wird wie auch beim Rest der Familie die Vorderräder.

Das Lithium-Ionen-Batteriesystem hat ein Energiegehalt von 8,8 kWh. Ist der e-tron frisch beladen, kann man bis zu 50 km rein elektrisch und somit auch flüsterleise fahren. Ich selbst wohne in einer ruhigen Zone-30 Strasse. Da ist es mir immer eine besondere Freunde, wenn ich elektrisch starten kann. In Verbindung mit dem Verbrenner kann man aber Strecken von bis zu 940 km zurücklegen ohne Tankstelle oder Steckdose anzufahren. Hier zeigt sich deutlich, dass man durchaus ein ganzes Stück weit rein elektrisch kommt, aber auch Langstrecken problemlos angehen kann.

Daten und Fakten: 2015 Audi A3 Sportback e-tron

Stromer oder auch Hybride sagt man ja oft nach, dass sie nicht wirklich Fahrspass bieten. Ich meine ja, dass dieses Gerücht von Leuten in die Welt gesetzt wurde, die selbst noch kein Fahrzeug mit einem alternativen Antrieb bewegt haben. Doch lasst mich einfach ein paar Zahlen bringen, die sehr schön zeigen, dass der A3 e-tron alles ist, bloss eben kein Langweiler: Von 0 auf 100 km/h beschleunigt er in respektablen 7.6 Sekunden und wer mag, kann bis zu 222 km/h schnell fahren.

Ein weiterer Vorurteil – Hybride sind nicht alltagstauglich. Kann ich auch locker mit puren Zahlen wiederlegen: Das Volumen vom Kofferraum beträgt 280 Liter. Die maximale Zuladung liegt bei 435 kg. Die Ladekante ist 68 cm hoch, im Kofferraum hat man Platz für Gegenstände bis zu einer Breite von einem Meter und einer Länge von 76 Zentimeter. Wer mehr Platz benötigt, klappt einfach die Rückbank um.

Im Übrigen ist der Audi A3 Sportback e-tron 4.31 m lang und hat Radstand mit von 2.63 m. Der e-tron ist 1.42 m hoch und von Außenspiegel zu Außenspiegel 1.96 m breit. Kompakte Maße für den Einsatz in der Stadt, ausreichend Platz im Innenraum auch für längere Strecken.

Und auch sonst muss man auf nichts verzichten, was man sonst von einem “herkömmlichen” Audi A3 kennt: In der Basis ist der Audi A3 Sportback e-tron bereits gut ausgestattet: LED-Scheinwerfer, Multifunktions-Lenkrad im 3-Speichen-Design, Abbiegelicht und LED-Rückleuchten gehören zur Serienausstattung. Zudem verfügt der Audi A3 e-tron über das Audi Dynamikfahrwerk, eine elektromechanische Servolenkung und über eine hochwertige Sicherheitsausstattung.

Kraftstoffverbrauch kombiniert: Benzin 1,5 – 1,7 l/100 km | Strom 114,0 Wh/km; CO₂-Emission kombiniert: 35 g/km Effizienzklasse: A+

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.

Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs sowie Abweichungen von den angegebenen Werten hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug und anderen Faktoren (wie z.B. Räder- oder Reifenwahl) ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst.

Original http://auto-geil.de/2014/11/18/daten-und-fakten-2015-audi-a3-sportback-e-tron/

Created Dienstag, 18. November 2014 Tags a3 | Advertorial | allgemein | audi | audi a3 | Audi A3 e-tron | Audi A3 Sportback e-tron Document type Article
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18 Nov 2014

Im Ausfahrt.tv Track Check: Laguna Seca Raceway, USA

mercedes-amg-gt-laguna-seca-raceway-track-check

Jens hatte vor einiger Zeit eine wirklich tolle Idee für unser Ausfahrt.tv-Video Format. Da die Hersteller uns ja immer mal wieder auf die Rennstrecken dieser Welt einladen, damit wir auf dem Track ihre potenten Fahrzeuge ausgiebig testen, können wir unseren Zuschauern doch auch diese Strecken vorstellen.

Aktuell sitze ich in einem Hotel in Kalifornien. Vor zwei Tagen noch war ich an einer der bekanntesten Rennstrecken der USA überhaupt mit dem angenehm klingenden Namen Laguna Seca Raceway. Diese liegt etwa 2 Autostunden südlich von San Francisco nahe dem Pazifischem Ocean und wird mittlerweile von Mazda als Hauptsponsor unterstützt. Das hat Mercedes-AMG aber nicht davon abgehalten, dort den neuen Mercedes-AMG GT vorzustellen. Hier in Nordamerika ist ja einer der wichtigsten Zielmärkte der Affalterbacher.

Jens hat keinen geringen als den deutschen Rennfahrer Bernd Schneider für das nachstehende Video gewinnen können. Der mehrfache DTM-Gewinner ist mittlerweile Markenbotschafter von Mercedes-AMG und hat auch an der Entwicklung des neuen Sportwagens mitgewirkt. Viel Spass beim Betrachten des Videos – hier können auch virtuelle Rennfahrer etwas lernen, denn die Strecke ist ja auch bei zahlreichen Rennspielen zu fahren – Bernd fährt übrigens einen Mercedes-AMG GTS in der “Edition 1″:

Weitere Track Checks bei Ausfahrt.tv: Bilster Berg und Oschersleben.

Original http://auto-geil.de/2014/11/18/im-ausfahrt-tv-track-check-laguna-seca-raceway-usa/

18 Nov 2014

Die wahre Entstehungsgeschichte des Mercedes-Benz Vito (W447)

Advertorial | AnzeigeDie wahre Entstehungsgeschichte des Mercedes-Benz Vito (W447)Die wahre Entstehungsgeschichte des Mercedes-Benz Vito (W447)Ich war ja im August in Berlin bei der Weltpremiere des neuen Mercedes-Benz Vito. Da hat man mir eine ganze Menge über die Vorzüge der neuen Mercedes-Transporter-Generation erklärt. Auch waren eine Menge Mercedes-Ingenieure vor Ort, die mich in dem Glauben gelassen haben, dass sie maßgeblich an der Weiterentwicklung beteiligt waren. Ich bin ein wenig ungehalten. Denn jüngst wurde mir das nachstehende Video zugespielt, was wohl ganz klar die wirklich wahre Entstehungsgeschichte des neuen Mercedes Vito (W447) zeigt. Seht selbst:Ok, ok. Kleiner Scherz meinerseits. Aber mein Respekt gilt der Marketing-Abteilung von Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge. Es ist ja kein Geheimnis, dass die Werbespots von Mercedes-Benz neben der eigentlichen Werbebotschaft auch immer sehr ästhetisch und unterhaltsam sind. Mit der automobilen Liaison zwischen Mercedes Actros und S-Klasse Coupé, aus der dann der Vito als Spross hervorgeht, haben die Verantwortlichen bei Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge gezeigt, dass es Ihnen nun wirklich nicht an Kreativität fehlt.Besonders gelungen finde ich dabei, wie die Kernaussage transportiert wird. Mit der neuen Generation des Transporters wird das Fahren einfacher. Zahlreiche Assistenzsysteme, die bislang nur aus dem PKW-Segment bekannt waren, stehen nun auch dem Fahrer des Vitos zur Verfügung. Das zeigt sich auch sehr schön beim Interieur. Der Vito-Fahrer sitzt und lenkt wie in einem PKW, dennoch präsentiert sich der Arbeitsplatz robust mit vielen praktischen Ablageflächen. So ist die Kreuzung von LKW und Luxus-Coupé nicht so weit hergeholt.Und nur am Rande – die musikalische Untermalung mit dem Titelsong (I’ve Had) The Time of My Life vom Blockbuster Dirty Dancing aus dem Jahre 1987 ist natürlich auch richtig clever. Zumindest meine Generation hat diesen Film mehrmals gesehen und kann das Duett von Bill Medley und Jennifer Warnes wenigstens mitsummen.Wer mehr über den neuen Vito wissen möchte, klickt hier: Mercedes-Benz Vito und/oder liest meinen Beitrag zur Weltpremiere des neuen Mercedes Vito in Berlin. Wir haben auch noch als leichte Kost ein Video von der Weltpremiere mitgebracht:

Original http://auto-geil.de/2014/11/18/die-wahre-entstehungsgeschichte-des-mercedes-benz-vito-v447/

 
11 Nov 2014
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2014 Mclaren 650S Spider und die Lust am Fahren

Als Autoblogger habe ich ja das Glück ganz unterschiedliche Testwagen zu fahren. Hin und wieder rufe ich meinen besten Freund an und schildere ihm, wie sich das einzelne Auto gefahren hat. Oder er hat selbst Zeit und gibt mir seine Einschätzung, die ich wiederum schätze. Den 2014 McLaren 650 S Spider habe ich ihn nicht fahren lassen. Als Freundschaftsdienst. Ehrlich! Denn wenn Du einmal in diesem Supersportler gesessen hast und ihn gefahren bist, dann verfluchst Du Deine eigene Armut. Das wollte ich meinem Freund ersparen. Bei 255.000 Euro fängt der Spass an, unser Testwagen hatte wohl eher einen Gegenwert von 300.000 Euro. Das “Schlimme” daran ist auch noch, dass man zu keiner Zeit das Gefühl hat, dass man hier einen Markennamen zahlt. Oder sonstwie über den Tisch gezogen wird. Was darf ein perfektes Auto kosten? 300.000 Euro? Ok. So ist es dann eben.
Lasst mich kurz zusammenfassen: Motor super, Fahrwerk super, Lenkung super, Bremsen super. Fahrspass unbezahlbar. Leider im doppelten Sinne. Was bringen die tollsten Fahreigenschaften, wenn das Vehikel so hässlich wie die Nacht ist? Keine Sorge. Als Nachfolger des ja schon sehr erfolgreichen McLaren MP4-12C (hier gehts zu meinem Fahrbericht) hat er die Form übernommen. Rein äusserlich kann man schon fast von einem Facelift sprechen und zwar im sprichwörtlichen Sinne, denn er 650 sieht aus wie sein Vorgänger, nur die Front hat er sich beim größeren Bruder, dem McLaren P1 ausgeliehen. Fand ich vorher schon sehr schön, jetzt nicht weniger. Ich mag, wie konsequent McLaren das eigene Logo in die Gestaltung des Fahrzeugs einfliessen lässt. Wer genau hinsieht, findet den Schwung überall und nicht nur beim ganz offensichtlichen Tagfahrlicht und den Blinkern. Und nur zum Verständnis – die 45.000 Euro, die zwischen Basis- und Testwagenpreis liegen, kommen nicht von ungefähr. Der McLaren 650S kommt in der Serie mit überraschend wenig sichtbarem Carbon aus, alles was da an unserem Tester schwarz blink-blink macht, ist eben optional zu haben. Wer spielen will, dem sei der Konfigurator von McLaren empfohlen.2014-McLaren-650S-Spider-blau-Berlin-15Der Innenraum ist ein Gedicht aus Carbon und Alcantara. Punkt. Ok, ein wenig mehr. Ich mag es, wie die Innenraum-Designer es hinbekommen haben, eine geradezu puristisch anmutende Fahrgastzelle zu schaffen, in der es aber an nichts fehlt. Die Bedienelemente für die Klimatisierung finden sich in den Türen, in der Mittelkonsole ist das Dispaly des Infotainmentsystems hochkant eingebaut, was die Säule noch schlanker wirken lässt als sie eh schon ist. Darunter befinden sich die beiden Drehregler für die Powertrain- und Handling-Abstimmung, danach folgen – nun schon in der Horizontalen – der Hebel für die elektronsiche Parkbremse und die drei Knöpfe zum Wählen des Fahrprogramms “Drive”, “Neutral” und “Reverse”, flankiert von Schaltern zum Öffnen des Dachs und Kofferraums (befindet sich vorne und fasst 2 Kabinentrolleys sowie eine kleine Tasche.) bzw. zum Versenken der Heckscheibe. Als Abschluss noch ein kleines Fach, wo sich die Konnektivitätsanschlüsse in Form von AUX-in und USB für das Infotainmentsystem befinden. Das Fach bietet auch nicht wirklich viel mehr Platz ausser eben für ein Smartphone und einen Schlüssel.Reduced to the maxxx! hauche ich da. Und erfreue mich als Fahrer, dass mich nichts ablenkt. Es sei denn, ich möchte während der Fahrt etwas trinken. Der Becherhalter befindet sich versteckt unter der Mittelkonsole und wirklich fest stehen Flaschen oder Dosen da auch nicht drin. Egal. Ich will ja nicht trinken, sondern fahren. Hinter dem griffigen, da ebenfalls mit Alcantara bezogenen Lenkrad befindet sich ein großes Rundinstrument mit zwei kleinen Flügeln, in denen alle Zusatzinformationen angezeigt werden. In dem Rundinstrument bewegt sich tatsächlich noch ein echter Zeiger. Es geht hier nur um die Drehzahl. Bis 9.000 Umdrehungen zeigt das Instrument an, ab 8.500 U/min bewegt man sich im roten Bereich. Die Geschwindigkeit wird geradezu dezent mit gelben Lettern in einem Feld innerhalb des Runden gezeigt, ist aber zu jeder Zeit gut abzulesen. Am oberen Ende der Flügel werden dann noch Fahrprogramm und eingelegter Gang angezeigt. Das Ganze ist eine schöne Einheit und man kann jederzeit alle relevanten Informationen auf einem Blick erfassen. Toll! Positiv möchte ich noch hervorheben, dass die Lenkradverstellung durchaus großzügig ist. Ich habe das Lenkrad ja gerne nah bei mir, das liess sich auch so einstellen.Jan, so kenne ich Dich ja gar nicht, Du meckerst ja gar nicht? Hoppla. Doch natürlich, was sollen denn sonst die Leute denken. Wir werden ja dazu angehalten zu kritisieren, damit es nachher nicht heisst, wir wären gekauft worden … Auf ganzer Linie enttäuscht hat mich das Infotainment-System. Die Menüführung war zumindest für mich nicht intuitiv. Das Display ist zwar pfiffig angeordnet, lässt sich aber bei geöffnetem Dach und entsprechenem Sonneneinfall kaum ablesen. Die Anweisungen vom Navigationssystem haben mich im Berliner Verkehr eher an den Rande des Wahnsinns gebracht als dass sie hilfreich waren, ich habe zum Schluss mit meinem iPhone navigiert. Auch das Premium-Soundsystem von Meridian, die ja auch gerade bei Jaguar und Landrover einen großen Aufschlag machen und da durchaus ganz ordentlich klangen, ist meines Erachtens den Aufpreis nicht wert. Zumindest aber passt die Musikleistung nicht wirklich zur restlichen Qualität des Autos.Auch ist die Rundumsicht im Auto im Stadtverkehr eher lala. Oder vielleicht besser ausgedrückt “gewöhnungsbedürftig”. Der Schulterblick bleibt oft an den Höckern hängen. Zumindest in ungewohnter Umgebung – bei mir Berlin – hat mich das gestresst. In Bielefeld hatte ich weit weniger Probleme. Beim Einparken ist übrigens die Rückfahrkamera ein echter Gewinn, wobei man in den Aussenspiegel auch eine Menge sehen kann (und der Blick lohnt sich immer, sieht man doch jedes Mal die hinten weit ausstehenden Backen. Hach, das mag ich ja.).Gut. Toll. Bleiben die 300.000 Euro weiter im Raum stehen. Jedes Mal wenn ich eine meiner vermeintlichen “Weltherrschaftsideen” habe, folgt als zweiter Gedanke “Wenn das klappt, ey, wenn das klappt, dann kaufe ich mir den McLaren.” Naja. Leider sind meine Ideen dann meist nicht so ertragreich. Aber ich spiele jetzt übrigens wieder Lotto …Nur kurz nachgeschoben. Ich hatte auch die Gelegenheit kurz das Coupé zu fahren. Das ist ja über 20.000 Euro “preiswerter”. Fährt sich natürlich auch toll, aber dem Coupé fehlt die versenkbare Heckscheibe. Und selbstredend kann man damit nicht offen fahren, was im Mclaren durchaus Spass macht. Und wo ich schon gerade schiebe. Der McLaren (schon der alte, aber ebenso der Neue) hat eine sehr positive Ausstrahlung auf die Mitmenschen. Da wird dann plötzlich nicht mehr voll Sozial-Neid die Faust geballt, stattdessen bekommt man den Daumen nach oben gereckt. Vielleicht lag das aber auch am englischen Kennzeichen. In Berlin war das aber mitunter ein wenig zu viel des Guten. Du fühlst Dich irgendwann wie ein Rockstar, denn alle gaffen und zücken sofort das Handy. Als wir am Brandenburger Tor gedreht haben, früh morgens um 7 Uhr, hielt neben uns einer dieser Busse und spuckte eine Reisegruppe Asiaten aus, von denen die Hälfte während unseres Drehs vor die Kamera gesprungen ist, um ein Foto vom McLaren zu knipsen. Wer noch mehr sehen will, sollte sich einfach unsere Videos ansehen!

Original http://auto-geil.de/2014/11/11/2014-mclaren-650s-spider-und-die-lust-am-fahren/

10 Nov 2014

Der neue Audi TT – Audi TT 360° in Frankfurt am Main

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Advertorial | Anzeige

Während der neuen Audi TT jetzt überall bei den Händlern besichtigt werden kann, hatte die AUDI AG zur Markteinführung der dritten Audi TT Generation eine exklusive Eventplattform in Frankfurt am Main geschaffen. Vom 14.10. bis zum 18.10.2014 konnten sich über 5.000 Besucher des Events einen ganz besonders exklusiven Eindruck des neuen Sportcoupés aus Ingolstadt verschaffen. Ein paar Impressionen hat Audi nun für die Daheimgebliebenen in einem Video sehr schön verpackt:

Besonders aufregend sehen die Mitfahrten auf der Steilkurve innerhalb der Location aus. Bis zu 1.200 Besucher hatten in Frankfurt die Gelegenheit zumindest auf dem Beifahrersitz eine Runde mit dem neuen Audi TT Coupé zu drehen. Und die Gesichter aus dem Video sprechen doch eine ganz klare Sprache: Spass hat es gemacht. Imposant auch die 58° steile Kurve in der die TT im Rahmen einer spektakulären Inszenierungsshow präsentiert wurden.

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Das neue Audi TT Coupé steht ab der 43. Kalenderwoche bei den Händlern. Alle weiteren Informationen zur neuen Version von Audis Sportcoupé findet ihr in den Online-Showrooms hinter den Links zum Audi TTS und Audi TT Coupé.

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Foto-Quelle: Audi Deutschland/Stefan Bösl

Original http://auto-geil.de/2014/11/10/der-neue-audi-tt-audi-tt-360-in-frankfurt-am-main/

Created Montag, 10. November 2014 Tags Advertorial | allgemein | audi tt | Audi TT Coupé | Audi TTS Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann