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18 Jul 2012
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Lexus ES 300h – Basispreis liegt in den USA bei 38.850 Dollar

HybridautoLexus wird den ab kommenden Monat in den ganzen USA erhältlichen ES 300h zu einem Einstiegspreis von 38.850 Dollar anbieten.

Das erste Hybridauto der ES Baureihe wird ab August 2012 für zu einem Basispreis von 38.850 Dollar in der gesamten USA erhältlich sein. Das erste Hybridmodell aus der ES Baureihe, die im Übrigen von Lexus Europa gar nicht angeboten wird, soll im heimischen Markt gegen den 3er BMW, die C-Klasse von Mercedes und den Cadillac CTS antreten.

Für die umgerechnet 31.500 € die für das Hybridauto fällug werden gibt es eine Menge Technik. Der Hybridantrieb besteht aus einem 2,5 Liter großen Benziner und einem Elektromotor. Der Verbrennungsmotor bietet eine Leistung von 116 kW / 156 PS mit einem max. Drehmoment von 212 Nm. Die Systemleistung beider Aggregate beläuft sich auf insgesamt 155 kW / 200 PS. Angepeilt wird damit nach dem amerikanischen EPA-Zyklus ein Verbrauch von etwa 6 Litern pro 100 Kilometer. Der Fahrer oder die Fahrerin des Lexus ES 300h kann zwischen vier unterschiedlichen Fahrmodi (Normal, Sport, Eco und EV) wählen.

Verfolgt Lexus seine bisherige Modellstrategie für Europa weiter, dann werden wir auch diesen ES nicht zu sehen bekommen. Und selbst bei einem Import kann man sich nicht sicher sein, ob sich der örtliche Lexushändler auch zur Inspektion oder bei einer Reparatur an den Wagen herantraut.

greenmotorsblog.de – via green.autoblog.com

Original: Hybrid, Elektro, Gas, Brennstoffzelle … - greenmotorsblog.de

Created Mittwoch, 18. Juli 2012 Created by Thomas Categories Timeline Tags baureihe | Grundpreis Lexus ES 300h | Hybrid | Lexus | Lexus Es 300h Preis
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28 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Optisch runter gefaked

Ich wollte gestern eigentlich mich gestern um den Motor am Titan kümmern. Ich muss da echt etwas machen - der Ölgestank kommt definitiv aus dem Abgassystem. Der Bock verbrennt gut Öl. Fragt sich aus welcher Ursache. Koppdichtung und Ventilschaftdichtungen sine eigentlich neu. Wären eigentlich nur die Kolbenringe über. Oder doch bei der Montage einen Fehler eingebaut? Wasser im Öl habe ich jedenfalls nicht. Ich hoffe, der Engländer sieht mal drüber, aber den habe ich die letzten Tage nicht erreicht. Ich kann ja auch nicht erwarten, dass jeder sofort springt, wenn man ihn mal braucht. Da richte ich mich nach anderen. Ich hab erst mal wieder Öl nachgekippt...

Nu stand ich in der Werkstatthölle - was machen wir denn? Ich hab mich für die RS Schwellerleisten entschieden. Angehalten, Löcherpositionen für die Schrauben gesucht und gebohrt und dann die Schweller mit Dichtmasse an den Kanten eingeleimt.

Optisch runter gefaked

Festgeschraubt & festgeklebt.

Optisch runter gefaked

Als sie dran waren, hatte ich noch Zeit. Beilackieren? Ich hab an dem Bock ja mit Autolack gearbeitet, das sollte schnell trocknen. Also mit Härter angesetzt und übergejaucht.

Focht Titan

Ich hatte nur eine kleine Menge Lack angesetzt, ich dachte, das reicht noch für den Heckspoiler, der muss auch noch gelb werden. Aber es fehlte mir sowohl die Zeit, den noch mitzulacken und auch die angesetzte Menge Lack hätte nicht mehr gereicht. Aber verschwenden wollte ich den Lack nicht, also habe ich noch ein paar Ecken rausgepinselt, die mich gestört haben. An der A-Säule blitzte immer etwas rot durch bei geschlossenen Türen. Also Lack drauf.

Focht Titan

An der Einfassung der Heckklappe waren fiese Läufer übergeblieben - überpinselt.

Kofferraum

Die B-Säulen habe ich auch noch grob rausgestrichen, dann war der Lack aufgebraucht.

Focht Titan

Langsam wird es mit meinem Restlack knapp. Und ich will noch so einiges ändern. Die vordere Stoßstange finde ich immer noch furchtbar z.B. Ich habe auch schon eine Alternative für kleines Geld an der Hand. Alle rüsten auf die Stoßstangen der hoch ausgestatteten Variationen um - ich will es umgekehrt machen und eine Standardstoßstange montieren.

Stoßstange

Bei der kann man den Kühlergrillansatz, der mich am meisten nervt, am besten wegsäbeln.

Noch liegt diese Stoßstange in Erftstadt - mal sehen, wie ich die zu mir bekomme...

Der Lack wurde natürlich nicht rechtzeitig zum Feierabend trocken. Augen zu und durch. Ich bin trotzdem damit nach Hause gefahren. Ich musste nur vorsichtig ein- und aussteigen. Daheim habe ich dann weil es in der Garage eng zugeht, den Wagen nur mit der Schnauze in die Garage gefahren und dann den Rest geschoben, damit ich beim Aussteigen nicht an den Lack komme Eine Nachbarin hat mich dabei wohl beobachtet - was sich die wohl gedacht hat bei dem Manöver?

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/optisch-runter-gefaked

27 May 2015

VW Audi Treffen Peine 2015 | The Black White Edition

Mit Highlights wie Sexy Car Wash, Show & Shine Contest und einem Leistungsprüfstand lockte der VW & Audi Club Peine e.V. zum diesjährigen Treffen. Dem Ruf zum Treffen folgten auch zahlreiche Enthusiasten mit Young- und Oldtimer. Heute findet Ihr auf GermanMotorKult einmal eine Galerie in schwarz und weiß aus der Perspektive von Martin Hillmann. 

VW Audi Treffen Peine 2015 - 9

Der VW & Audi Club Peine e.V. und die Treffen 2015

Der Club entstand bereits 1998 durch 3 Peiner und wurde größer. 2007 wurde der Club im Vereinsregister als VACP e.V. eingetragen. Derzeit sind 26 aktive sowie 3 Fördermitglieder im Alter von 18 bis 60 Jahren im Verein vertreten. Seit 2002 veranstaltet der Club das VW & Audi Treffen Peine und seit 2010 zudem die markenoffene Custom Car Night. Die beiden Veranstaltungen wurden im vergangenen Jahr von über 8000 Tuning-Enthusiasten besucht. Mehr Infos zum Club findet Ihr auf www.vacp.de

VW & Audi Treffen Peine 2015 | Black & White by Martin Hillmann

Ihr wollt mehr? Hier gehts lang: facebook.com/VonGerman

Michael Peschel

Michael ist der Inhaber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der Agentur MP Medien sowie MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/vw-audi-treffen-peine-2015-black-white-by-martin-hillmann/

Created Mittwoch, 27. Mai 2015 Tags Classic & Tuning | Featured Document type Video
Categories Timeline Author Michael Peschel
27 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Ein neuer Blog rund ums Automobil: Driving News

Driving News

Die Messe Frankfurt hat einen neuen Blog gestartet: Driving news, the automotive blog. Wer jetzt einen reinen News Blog zur Automechanika und IAA - die zwei großen Automobilmessen in Frankfurt erwartet, liegt falsch. Ein bunt gemischtes Team aus allen Bereichen rund um die motorisierte Fortbewegung schreibt über alle möglichen Bereiche des Themas. Technische Innovationen, Veranstaltungen, wirtschaftliche Entwicklungen...

Der Blog richtet sich an ein internationales Publikum und ist deshalb in englischer Sprache - eine gute Gelegenheit, das Schulenglisch mal wieder aufzufrischen.

Mit im Autorenteam ist ein junger Mann, den Ihr vielleicht kennen könntet:

Driving News KLE

Gestern erschien mein erster Artikel - eine Projektbeschreibung über den EuroHotRod. Weitere Artikel sind in der Pipeline.

Noch ist der Blog sehr jung, aber ich erwarte, dass da viele interessante Themen zusammenkommen aus der automobilen Welt - öfters einmal reinsehen lohnt!

Original http://www.fusselblog.de/index.php/driving-news-blog-messe-frankfurt?blog=33

27 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Mehr Pfupf, Test Mazda CX-5 2199

Test Mazda CX-5

Mazda hat gerade einen Lauf. Der relativ kleine Hersteller bringt in erstaunlicher Kadenz neue Modelle auf den Markt, die auf Anhieb überzeugen. Aber auch die bestehednen Modelle werden mit Aufwand überarbeitet.

Schon klar, man hat bei Mazda nicht einen riesigen Aufwand betrieben, beim Facelift des CX-5. Aber man hat sich auch nicht nur auf das normale Programm beschränkt, will heissen, einfach vorne und hinten neue Lampen montiert. Die Japaner haben auch im Innenraum Hand angelegt und dem SUV auch noch gleich eine neue Topmotorisierung spendiert.
Der Vierzylinder-Benziner mit 192 PS aus 2,5 Litern Hubraum macht den Fünfsitzer zum richtig dynamischen Auto. Gekoppelt wird der Motor an ein sechsstufiges Automatikgetriebe, welches seine Sache zwar nicht rasend schnell, dafür ruckfrei und sehr vorausschauend macht. Zusätzlich gibt es nun einen Fahrmodusschalter. Betätigt man diesen, wird die Kennlinie des Gaspedals schärfer (mehr «Gas» mit weniger Pedalweg) und die Schaltpunkte des Getriebes werden nach oben verlegt. Weil so ein SUV aber kein Rennwagen ist, macht das alles nicht allzu viel Sinn. Am ehesten noch, bei langen Bergabfahrten. Dann hilft die Sportstellung, die Bremswirkung des Motors voll auszunützen. Während man beim Cruisen kaum etwas vom Motor hört wird er im obersten Drehzahlbereich schon etwas laut. Aber schön laut. Will heissen, der grosse Vierzylinder klingt richtig bissig. Auch klar ist, dass der Saugmotor (256 Nm) nicht derartige Drehmomentwogen zusammen bringt wie ein ähnlich potenter Turbobenziner. Aber, das stört irgendwie nicht sonderlich. Was auch am - für diese Fahrzeugkategorie geringem - Gewicht von 1515 kg liegen dürfte.
Mehr Pfupf, Test Mazda CX-5 2199
Das Fahrwerk des Mazda blieb nahezu unangetastet. Das ist gut so, denn der Wagen federt elegant ab, verzeiht aber auch die etwas sportlichere Gangart. Aber klar, ein Racer ist der CX-5 auch nach dem Facelift nicht. Wozu auch? Und, dank 4×4 und erhöhter Bodenfreiheit sind auch Ausflüge abseits befestigter Wege kein Problem für das Erfolgsmodell aus Hiroshima. Deutlich mehr getan hat sich im Innenraum. Die neue Mittelkonsole, die optimierte Geräuschdämmung und die verwendeten Materialien — das alles schafft ein behagliches Gefühl an Bord des Mazda. Natürlich hat man auch am Infotainmentsystem gearbeitet. Das Koppeln des Mobiltelefons klappt auf Anhieb, das Navi reagiert auch auf die Spracheingabe des Ziels sofort. Mazda ist auch hier auf einer Höhe mit teils deutlich teureren Konkurrenten. Aber eben, wir werden nie SUV-Fans, auch wenn der Mazf^da relativ leicht und sehr agil ist. Auch wenn wir den Platz des Japaners schätzen, hohe Sitzpositionen sind etwas für Mädchen.
Beim Verbrauch schlägt sich das Temperament des SUV erwartungsgemäss negativ nieder. Mit einem Durchschnittsverbrauch von 8,4 Liter pro 100 Kilometer liegt der Japaner in unserem Test gut einen Liter über der Werksangabe. Das scheint der Preis für die souveränen Fahrleistungen zu sein. Für viele Interessenten dürften die 160 PS des schwächeren Modells zudem genügen. Oder die 150 PS des Vierzylinder-Dieselaggregats. In der Summe der Fähigkeiten ist der Mazda CX-5 in seiner jüngsten Version aber sicher eine sehr valable Alternative zu den bekannten Grössen in diesem Segment. Und optisch macht der Wagen seit dem Update auch deutlich mehr her. Die Preise beginnen bei 27'900 Franken (ohne Allrad), unser Testwagen mit 192 PS hingegen kostet mindestens 43'200 Franken, auch, weil es diese Version nur mit Komplettausstattung gibt.
Mehr Mazda gibts im Archiv.


Mehr Pfupf, Test Mazda CX-5 2199

Text: Cha, Fotos: Werk.

Mehr Pfupf, Test Mazda CX-5 2199

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/test-mazda-cx-5-2199/seite_1-2

27 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Zwei Kubikmeter, Skoda Superb Combi 2200

Skoda Superb Combi

1950 Liter - also fast zwei Kubikmeter - fasst der Kofferraum des Skoda Superb Kombi. Aber das ist nicht der einzige Vorzug des Tschechen.

Ja, wir mögen den neuen Superb. Wir mochten schon den alten, er war wohl eines der meistunterschätzten Autos seiner Zeit. Aber der neue, der kann wirklich alles noch besser. Und auch der Kombi dürfte uns ähnlich überzeugen. Fahren durften wir ihn noch nicht den Kombi, den Fahrbericht der Superb-Limousine gibts hier. Viel mehr können wir derzeit nicht zum neuen Kombi sagen, ausser dass er als Fünfsitzer immer noch ein Kofferraumvolumen von 660 Liter bietet. Und das er ganz schön gut aussieht, auch mit dem Kombi-Heck. Premiere wird der Tscheche an der IAA in Frankfurt im September feiern, kurz danach wird er bereits zu den Händlern rollen.
Mehr Skoda gibts im Archiv.


Zwei Kubikmeter, Skoda Superb Combi 2200

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/skoda-superb-combi-2200/seite_1-2

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26 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Peter Ruch  

Und manchmal..., Ferrari 250 GT «Boano»-1854

Ferrari 250 GT «Boano»

Ferrari 250 GT «Boano»

Irgendwann hat das letzte Stündchen geschlagen. Zwar war der 250 Europa GT das bisher erfolgreichste Modell von Ferrari, doch «il Commendatore» hatte Blut geleckt, er wollte mehr - und er wusste, dass er mit dem 250er mit dem Colombo-V12 ein sehr gutes Pferdchen im Stall hatte. Enzo Ferrari wandte sich an Pinin Farina mit dem klaren Auftrag, über ein Design für eine grössere Serie nachzudenken, so 100 Stück mindestens, gerne: mehr. Die Turiner taten wie geheissen, verkleinerten den 410 Superamerica - und zeigten ihn (Chassisnummer 0429GT) im März 1956 auf dem Genfer Auto-Salon. Selbstverständlich waren die Publikumsreaktionen hervorragend, die Serienproduktion war beschlossene Sache, aber Pini Farina hatte jetzt ein Problem: keine Kapazitäten. Denn man war gerade daran, die neue Grugliasco aufzubauen.

Hilfe fand man in der Nachbarschaft. Mario Felice Boano hatte seine Carrozzeria Boano 1954 gegründet, ebenfalls in Grugliasco. Boano, geboren 1903, war kein Unbekannter in der Szene: er hatte schon den 30er Jahren für Vignale und Ghia gearbeitet, 1944 als Teilhaber Ghia übernommen und geführt, bis er 1953 Krach hatte mit Luigi Segre. Zuerst kümmerte sich Boano um Aufbauten für Alfa Romeo, berühmt ist etwa sein 6C 3000, den er für den argentinischen Despoten Juan Peron entwarf und baute. 1955 erhielt er von Raymond Loewy den Auftrag, einen Jaguar XK140 nach seinen Entwürfen zu basteln, im gleichen Jahr entwarf er auch den berühmten Indianapolis für Lincoln.

Boano hatte auf dem Ferrari-Stand in Genf im Frühling gleich neben dem Pininfarina-Entwurf auch seinen Vorschlag für ein 250er-Cabriolet stehen, Chassisnummer 0461GT (kein sehr hübsches Fahrzeug, übrigens, es wirkt sehr amerikanisch - es befindet sich seit 1956 in den Händen des gleichen amerikanischen Besitzers).

Ferrari 250 GT «Boano»
Ferrari 250 GT «Boano»

Das dürfte ebenfalls in die Überlegungen von Ferrari eingeflossen sein, als man den Pininfarina-Auftrag neu vergab. Boano hielt sich streng an den Stil des berühmteren Nachbarn, charakteristisch für die als 250 GT Boano bezeichneten Fahrzeuge ist die hohe Gürtellinie und der im Vergleich sehr niedrige Dachaufbau, der hinter der B-Säule eine Panoramascheibe aufwies. Gebaut wurden die Boano-Ferrari aber nicht in Turin, sondern in Brescia in einer Fabrik mit der Bezeichnung «Lavorazioni Speciali» (die eigentlich der Familie Ellena gehörte, und damit dem Schwiegersohn von Mario Boano, von dem dann auch noch die Rede sein wird).
Mit den Zahlen ist das nun so eine Sache. Man liest, es seien 60 Boano-Coupé gebaut worden. Und man liest auch von: 63. Wahrscheinlich ist aber: 88 Stück wurden gebaut.

Ferrari 250 GT «Boano»
Ferrari 250 GT «Boano»
Ferrari 250 GT «Boano»
Ferrari 250 GT «Boano»
Ferrari 250 GT «Boano»

Wobei es da natürlich auch ein paar Fragezeichen gibt, etwa den 0431GT, der - wahrscheinlich - ein von Pinin Farina eingekleideter 250er ist, genau wie 0435GT und 0441GT (der später in 0525GT umnummeriert wurde). 0443 GT war ein Alu-Rennwagen von Pininfarina, genau wie 0445GT und 0447GT - wie viele dieser Alu-Aufbauten bei Pinin Farina vorgenommen wurden, ist nicht ganz klar, wahrscheinlich waren es sechs Exemplare. Und weiter geht es: 0463GT, 0465GT, 0467GT und 0469GT hatten alle einen Pininfarina-Aufbau, der stark an den 410 Superamerica Series II erinnerte. 0531GT ist ein Spezialaufbau von Boano, 0583GT wieder ein «Speciale» von Pininfarina, und dann haben wir sicher noch das eine oder andere gute Stück vergessen (a little help is very much appreciated...), womit wir dann wieder nahe an den 63 Exemplaren wären.

Der Boano-250er wurde bis 1957 gebaut (letzte Chassisnummer: 0675GT), dann übernahm Ellena - aber das ist dann wieder eine andere (Familien-)Geschichte, die wir auch noch erzählen wollen. Mario Boano selber amtete nämlich ab 1957 als Chef des Centro Stile von Fiat, wo er unter anderem für den wunderbaren Fiat 130 verantwortlich zeichnete.

Die Ferrari 250 GT «Boano» beassen alle den gleichen Radstand von 2,6 Metern. Angetrieben wurden sie zumeist vom bekannten 3-Liter-V12, der nun aber mit einer Verdichtung von 8,5:1 240 PS bei 7000/min leistete, was den etwa 1050 Kilo schweren deutlich über 200 km/h schnell machte; geschaltet wurde weiterhin über ein manuelles 4-Gang-Getriebe. Die Preise für die Boano-250er sind erstaunlich tief - zuletzt wurde 2013 die Chassisnummer 0625GT verkauft, für verhältnismässig beschauliche 726'000 Dollar. Anfang des Jahres wollte RM Auctions nun allerdings einen anderen «Boano» (Chassisnummer 0447GT) für mindestens 1,75 Millionen Dollar losschlagen, doch das war des Guten dann wohl doch etwas zu viel...

Ferrari 250 GT «Boano»

Wir haben eine schöne Übersicht über die Geschichte der
250er-Ferrari, hier. Wir haben aber auch schon etwas über die Vorgänger
der hier gezeigten 250 GT «Boano», den 250 Europa sowie den 250 Europa GT. Und noch mehr Ferrari, viel mehr Ferrari gibt es in unserem Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/oldtimer/ferrari-250-gt-_boano_-1854/seite_1-2

26 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Tesla? Never heard..., Rimac Concept One 2198

Rimac Concept One

Auch in Kroatien entstehen mittlerweile wunderschöne Elektroautos. Der Rimac Concept One hat zudem: mächtig, mächtig Power.

Klar, bei Rimac ist man noch nicht so weit wie bei Tesla. Man baut noch keine Autos in Serie. Aber, dafür legt man auch nicht wie bei Tesla bei jedem Serienauto drauf. Das Concept One soll aufzeigen, was mit Elektroantrieb derzeit möglich ist. Und möglich sein sollen 1088 PS, 1600 Nm, Allrad, Stahlrohr-Chassis aus Chrom-Molybdänstahl, eine Aussenhaut aus Carbon,  beste Zutaten bei der Aufhängung (doppelte Querlenker, Puhsrod, alles voll einstellbar) sowie ein Torque-Vectoring-System an allen vier Rädern. Mit so viel Power solls in 2,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h gehen. Die Akkus an Bord (Lithium-Eisenphosphat) fassen 91 kW/h an Energie und sind fast auf die ganze Länge des 455 cm langen Supersportlers verteilt. Als Reichweite nennt der Hersteller aus der Nähe von Zagreb 500 km. Entstehen sollen 88 Autos, nach eigenen Angaben sind bereits acht Fahrzeuge verkauft. Die kosten die Kleinigkeit von fast einer Million Dollar...


Tesla? Never heard..., Rimac Concept One 2198

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/rimac-concept-one-2198/seite_1-2

26 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Das hätte eine Gesichtsbremsung werden können

Ich fahre echt selten mit dem Fahrrad, gehöre eher zu den Sportmuffeln. Aber wenn ich mal das Fahrrad nehme, dann doch bitte mit Stil. Deshalb habe ich ein uraltes Fahrrad der Marke "Hoffmann". Dürfte laut Aussage eines Altfahrradexperten wohl so aus den 40er Jahren sein.

Hoffmann Fahrrad

Hoffmann Fahrrad

Das Händlerschild nicht ernst nehmen, das habe ich hinzugefügt, weil da ein Loch im Schutzblech war.

Ursprünglich einmal auf dem Sperrmüll gefunden und nach meinen Bedürfnissen umgebaut und mit stilsicherem Zubehör gespickt. Letzthin wollte ich es wieder einmal verwenden und stellte fest, ich habe vorne einen Platten. Als ich das Aufpumpen wollte, fiel ich fast vom Glauben ab, als ich die eine Seite der Gabel sah.

Hoffmann Fahrrad

Wie geht das denn? Die Gabel fast komplett durchgerissen. Hätte leicht passieren können, dass das noch komplett abreißt und dann wäre ein unsanfter Abstieg garantiert. Die Idee an dem Tag das Rad zu nutzen hab ich dann vernünftigerweise verworfen.

Gestern nahm ich das Rad mit in die Werkstatthölle, um das zu richten. Bei demontiertem Rad kam raus, warum das gerissen war - da hatte wohl über Jahre etwas beim Vorbesitzer geschliffen und das Material an der Gabel abgetragen.

Hoffmann Fahrrad

Beim Vorbesitzer deshalb, weil ich damals andere Felgen verbaut hatte, weil auf dem Sperrmüll bei den Felgen die Naben fehlten und ich neue Felgen mit Dreigangschaltung eingesetzt hatte. Bei mir hat nix geschliffen, seitdem ich das Rad habe.

Also erst einmal den Riss zuschweißen.

Hoffmann Fahrrad

Damit das auf lange Zeit hält, habe ich ein Rohr halbiert und die Hälften als Verstärkung drum rum geschweißt.

Hoffmann Fahrrad

Noch heiß vom Schweißen bekam die Gabel eine Einbrenngrundierung und eine Einbrennlackierung in matt schwarz.

Hoffmann Fahrrad

Klar hätte man die Gabel auch ersetzen können, aber ich wollte die Gabel erhalten, denn wo finde ich schon eine Gabel mit entsprechender Patina und der gleichen Linierung.

Weil ich das Fahrrad eh in der Werkstatthölle hatte, habe ich mich auch noch um andere Dinge gekümmert. Zwei der Schrauben des Gepäckträgers waren locker - und in der Stellung komplett festgerostet. Da half nur Ausbohren und ersetzen.

Hoffmann Fahrrad

Wirken ein wenig wie Störkörper diese neuen Schrauben - werden schon beipatinieren. Das Fahrrad steht immer draußen. Dafür klappert das ab jetzt aber nicht mehr.

Bei der Beleuchtung hatte ich einen Wackler, das ließ sich nur beheben, indem ich ein neues Kabel zum Scheinwerfer gezogen habe. Offenbar ein Kabelbruch. Die Kette habe ich abgeschmiert, ebenso die Mechanik des Dynamos. Und auch die Mechanik meiner Dauerklingel habe ich beigebogen, die funktioniert jetzt wieder einwandfrei.

Die ist zwar nicht passend zum Baujahr des Fahrrads, aber die muss einfach sein. Fand ich schon als Kind lustig.

Das Fahrrad ist soweit durchgewartet - bis auf einen Punkt: Das Aufpumpen des Vorderrads hat es nicht gebracht. Der Schlauch hält keine Luft, da ist wohl ein neuer fällig. Aber da gestern Feiertag war...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/das-haette-eine-gesichtsbremsung-werden?blog=19

25 May 2015

24h Classic am Nürburgring 2015 – Rennklassiker auf der Piste

Legendäre Klassiker aus vergangenen Rennsportepochen in Aktion erleben. Beim 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring definitiv Fakt. Nicht nur in der Box war Martin bei den 24h auf dem Nürburgring 2015 wieder am Start. Auch an der Strecke des 24h Classic Rennen auf der Nordschleife und dem Grand-Prix Kurs war er mit seiner Kamera für GermanMotorKult unterwegs.

Bilder aus der Box findet ihr im Bericht: 24h Classic am Nürburgring - es war legendär!

Foto: Martin Hillmann

Michael Peschel

Michael ist der Inhaber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der Agentur MP Medien sowie MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/24h-classic-am-nuerburgring-2015-rennklassiker-auf-der-piste/

25 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Oldtimertreffen am Segelflugplatz Oppenheim Pfingstsonntag 2015

Es ist keine Riesenveranstaltung, was die Oldtimer Freunde Oppenheim (OFO) da in Rheinhessen auf die Beine stellen. Aber insgesamt war das eine runde Sache. Sie machen das zusammen mit dem Aero-Club Oppenheim-Guntersblum, die an dem Tag auch Tag der offenen Tür haben.

Oldtimertreffen Oppenheim

Obwohl nicht weit weg von mir, ich kannte es nicht und erfuhr über einen Facebook Kommentar davon und dachte mir, schönes Wetter, nicht weit weg, da fährst Du einfach einmal auf eine Bratwurst vorbei. Und es war durchaus interessant, was es da zu sehen gab.

Das DRK Alzey hat gleich zwei historische Fahrzeuge in seinem Fuhrpark. Öffentlichkeitsarbeit über Oldtimer.

DRK

Lustig bei solchen Publikumsveranstaltungen finde ich immer die Gespräche der Sonntagsspaziergänger, die sich das gerne ansehen, aber eigentlich keine Ahnung haben. "Kuck mal, eine Isetta, die hatte unser Nachbar auch einmal damals". Schade nur, dass die Isetta ein Zündapp Janus ist - und das auch noch fett draufsteht ;-)

Zündapp Janus

Echt ein seltener Anblick. Schön, so etwas auf der Straße zu sehen und nicht im Museum.

Extrem pornös fand ich diese Scheel Sportsitze. Irgendwie haben die mit ihren ungewohnten Proportionen etwas von einer Karikatur.

Scheel Sportsitze

Aber absolut passend zum Auto, übrigens einer BMW Neuen Klasse.

BMW Neue Klasse

Auch unter der Haube zeitgenössisches Tuning. Man achte auf den Luftfilter. Laut Aussage des Eigentümers musste er die Deckel weglassen, weil sonst die 2 Doppelvergaser zu wenig Luft bekommen. Andere BMW Fahrer montieren da Luftfilter neueren Produktionsdatums, aber das fand er stilistisch unangebracht - und ich muss ihm da Recht geben.

BMW Neue Klasse

Ein paar Hot Rods waren auch da und rundeten das Bild positiv ab.

Hot Rod

Lustig fand ich diesen winzigen Traktor von Normag. Eher etwas für Weinberge, als zum Bestellen von großen Feldern - hat seinen besonderen Charme.

Normag Traktor

Sehe ich lieber als den allgemein als Kult anerkannten Porsche Diesel, von dem anscheinend alle überlebt haben, weil er eben von Porsche ist.

Porsche Diesel

Der stand neben dem wohl schönsten Wagen, den Audi jemals gebaut hat - das Coupé S.

Audi Coupé S

Wenn da keine Audi Ringe am Kühlergrill wären - niemand würde vermuten, dass der in Deutschland und nicht in Italien gebaut wurde.

King of Trash war eindeutig dieser Ford Mustang.

Ford Mustang

Ford Mustang

Ich bin ja kein Freund vom Mustang allgemein. Man möge es mir verzeihen. Es ist so ein Klischee, dieser Mustang. Man traut sich nicht, ein dickes Amischiff zu fahren, will aber zeigen, dass man dem amerikanischen Lifestyle toll findet.

Die Mustangs der 60er sind dabei eigentlich wunderhübsche Autos, aber was sich der Designer, der dieses Modell aus den 70er Jahren entworfen hat, von Beruf war, erschließt sich mir nicht. Dieses Exemplar war zudem noch mit vielem US Kitsch verkaspert und natürlich trug der Fahrer einen Cowboyhut. Fehlt eigentlich nur noch die Truck Stop Kassette im Radio.

Ich hatte meinen Escort außerhalb des Geländes geparkt, ich wollte eine Diskussion am Einlass vermeiden. Und wahrscheinlich hätten mehr Leute über meinen Escort gelästert, als über den Mustang. Vermutlich auch zu Recht ;-) Meine Bratwurst habe ich bekommen, hatte ein paar nette Gespräche, obwohl ich gar nicht so lange vor Ort war.

Sollte ich das kommende Jahr am Pfingstsonntag nichts anders vorhaben, werde ich wohl wieder da vorbeifahren, war ein netter, interessanter Ausflug.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/oldtimertreffen-am-segelflugplatz-oppenheim-pfingstsonntag?blog=14

 
25 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

French Connection, Fahrbericht DS5-1706

Fahrbericht DS5

DS5

Es gibt: die DS. Also: die Göttin, sie feiert gerade ihren 60. Geburtstag. Und es gab auch noch die DS-Reihe, also: der DS3, der DS4, der DS5. Eigentlich, so sagte Citroën einst, 2010, als die DS-Reihe vorgestellt wurde, haben die DS, also das Göttliche, und die DS-Reihe, also das Moderne, nichts miteinander zu tun, reiner Zufall, guter Name halt. Doch seit kurzem bildet ein Konstrukt namens DS Automobiles eine eigene Marke, so wie das Lexus als Luxus-Schwesterchen von Toyota macht oder Infiniti (nicht gerade erfolgreich) bei Nissan. Und irgendwie verschwimmen da auch die Grenzen, DS Automobiles will sich befreien von Citroën, französisches Premium werden, zwar gleiche technische Basis, aber sonst halt ganz anders, hochwertigerer, teurer, mehr Design, mehr Lifestyle. Und nimmt aber trotzdem die DS, also die Göttin, mit als Ikone. Eine Emanzipation also ohne Emanzipation, so ein bisschen Geschichte kann man ja trotzdem brauchen (wie die Beispiele von Lexus und Infiniti zeigen, denen es ja an ebensolcher fehlt).

Es geht mal wieder um: China. Der europäische Markt braucht eine neue Marke so sehr wie die Menschheit ein SUV oder der BMW 3.0 CSL eine Hommage, also: gar nicht. Aber die Chinesen, so wollen die Franzosen, die diesen Markt ja schon lange und mit Erfolg bearbeiten, herausgefunden haben, brauchen keinen Heritage, keine Geschichte, keinen Hintergrund. Sie wollen: Lifestyle und Luxus und Premium und all dieses Zeugs. Und da passt natürlich so eine billige Dongfeng-Citroën-Büchse, die beim gleichen Händler steht, gar nicht ins Programm. Und deshalb die strikte Trennung. Zumindest in China. In Europa fehlt dem Mutterkonzern PSA vorerst noch das Geld, um Citroën und DS Automobiles auch räumlich auseinander zu halten, es wird zwar vereinzelte DS-Stores geben, aber bei den meisten Händlern stehen dann die Citroën links im Show-Room und die DS rechts, abgetrennt durch ein Billy-Regal von Ikea oder ein dünnes Gips-Wändchen.

DS5
DS5

Als erstes Modell kommt der DS5 auf den Markt. Also: es gibt den DS3 und den DS4 weiterhin, sie tragen ab sofort auch keinerlei Citroën-Insignien mehr, doch der DS5, 2011 eingeführt und weltweit in 80'000 Exemplaren auf der Strasse, ist das erste DS-Fahrzeug, das als DS Automobiles eine komplette Überarbeitung erfahren durfte. Die ist jetzt bei weitem nicht so tiefgreifend, wie man das von einer komplett neuen Marke vielleicht erwarten möchte, ganz im Gegenteil, sogar für ein nach vier Jahren übliches Facelift sind die Veränderungen, abgesehen vom Wegfall des Citroën-Doppelwinkel-Emblems, eher dürftig.

Aussen wurde der DS5, der auf dem Citroën C4 basiert, sanft gepflegt, die üblichen neuen Lampen natürlich, ein Feinschliff hier, ein bisschen mehr Schmuck da.

DS5
DS5
DS5
DS5
DS5

Mehr war auch gar nicht nötig, der DS5 war von Anfang an ein in Sachen Design aussergewöhnliches Fahrzeug - und darf das auch bleiben. Innen sind die Verbesserungen tiefschürfender, die Bedienung wurde deutlich vereinfacht, es gibt jetzt natürlich auch all das, was der moderne Mensch in Sachen Connectivity anscheinend braucht, es fielen insgesamt 12 Knöpfe und Schalter weg. Doch das hätte man sich auch noch grundlegender vorstellen können, Citroën zeigt ja mit dem C4 Cactus, dass ein Bediensystem, das parktisch ausschliesslich über einen grossen Touchscreen geschieht, durchaus funktionieren kann. Aber die (potenziellen) DS-Kunden sind da wohl etwas konservativer, auch wenn die Franzosen gern und viel von Avant-Garde sprechen. Grossartig: die Sitze. Und die gegen einen im Vergleich zur Premium-Konkurrenz zu einem fairen Preis erhältliche Leder-Innenausstattung.

Selbstverständlich erhält der DS5 auch neue Motoren. Am meisten überzeugt hat uns in einer ersten Begegnung der 180-PS-Diesel, der, gekoppelt an eine 6-Gang-Automatik, den 4,53 Meter langen und über 1,5 Tonnen schweren DS5 zu einem sehr souveränen Fahrzeug macht. Das, subjektiv empfunden, deutlich ruhiger ist als alle deutschen Premium-Fahrzeuge mit Diesel-Antrieb. 400 Nm maximales Drehmoment sorgen für einen hervorragenden Durchzug - und trotzdem soll der Selbstzünder nur gerade 4,3 Liter im Schnitt verbrauchen. Noch besser kann das die 120-PS-Diesel-Version, die auf 3,8 Liter kommt; mit einem Preis von ab 37050 Franken ist dies auch gleich das Einstiegsmodell. Weiterhin erhältlich ist auch der 200 PS starke Diesel-Hybrid, der trotz 4x4-Antrieb sogar mit 3,5 Litern auskommen will, aber mit einem Preis ab 51'000 Franken nicht gerade ein Schnäppchen ist.
Auch am Fahrwerk haben die Franzosen sanfte Anpassungen unternommen: nicht mehr ganz so bockig wie vorher ist der neue DS5.

DS5

Aber das Schweben «wie Gott in Frankreich» kennt er auch nicht mehr, da orientiert man sich, unserer bescheidenen Meinung nach, weiterhin zu sehr an den deutschen Konkurrenten, die aber schon in ihren Grundzügen viel sportlicher sind. So ein wenig DS-Feeling wie einst, das wäre doch noch ein interessantes Alleinstellungsmerkmal, oder? Und würde doch sicher auch auf die als nicht gerade als gut bekannten chinesischen Strassen passen... Überhaupt: wir würden uns den DS5 schon noch etwas aussergewöhnlicher wünschen, avant-gardistischer, weniger wie einen französischen Audi. Und bemühen wieder den C4 Cactus, mit dem die Franzosen ja bewiesen haben (und das anscheinend ziemlich erfolgreich, wie man so hört), dass sie durchaus noch ums Eck denken können, bereit sind, andere Lösungen nicht nur zu suchen, sondern auch zu finden.
Selbstverständlich wissen die Franzosen, dass es nicht ausreicht, wenn die neue Marke nur drei Modelle im Programm hat; es heisst in Paris, sechs, vielleicht sogar sieben Modelle wird es schon geben. Sicher ein grösseres SUV, das ist klar. Aber ob es auch noch etwas geben wird oberhalb des DS5, das ist unklar. Was dann wohl bedeutet, dass es auch nie mehr etwas mit Hydropneumatik oder deren moderneren Ablegern geben wird. Was wir schade finden - und auch nicht so ganz verstehen. Auch nicht im Zusammenhang mit Premium, denn gerade dem chinesischen Markt würde doch ein C6-Nachfolger sicher bestens gefallen. Und uns auch.
Mehr Citroën (und DS Automobiles) gibt es in unserem Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-ds5-1706/seite_1-2

24 May 2015

Welcome Wartburg #3

Neu: Toniwagen im formfreu.de-Fuhrpark

Zuverlässige und tapfere Überführungsfahrt im Wartburg 353 W Funkstreifenwagen der Deutschen Volkspolizei. Mit stolzer Doppelblaulichtbrücke knatterte der olivgrün-weiße Toniwagen die 870 km lange Tour aus dem hohen Nordosten der Republik in die neue Heimat im Südwesten. Zwischenstopp in fröhlicher Runde in Thüringen beim ‘Trabant- und IFA-Treffen’ in Mühlhausen sowie am historischen AWE-Tor in Eisenach. Ganz große Zweitaktfreu.de!

Welcome Wartburg #1
Welcome Wartburg #2

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Original http://www.formfreu.de/2015/05/24/welcome-wartburg-3/