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26 Jul 2012

Video – Audi SQ5 Testfahrt

Mein drittes Video und das erste Video mit einem “Kollegen”. Und zwar mit meinem Freund Fabian Mechtel von Asphaltfrage und im Prinzip haben wir vor allem über den Sound-Aktuator reden müssen.  Fabian hat da wohl eine andere Meinung als ich Meinen Fahrbericht über den Audi SQ5 findet ihr hinter diesem Link, zum Blog von Asphaltfrage [...]

Mein drittes Video :) und das erste Video mit einem “Kollegen”. Und zwar mit meinem Freund Fabian Mechtel von Asphaltfrage und im Prinzip haben wir vor allem über den Sound-Aktuator reden müssen.  Fabian hat da wohl eine andere Meinung als ich ;)

Meinen Fahrbericht über den Audi SQ5 findet ihr hinter diesem Link, zum Blog von Asphaltfrage geht es mit diesem Link. Bleibt munter!

Original: Mein Auto Blog » Motorkultur_

Created Donnerstag, 26. Juli 2012 Created by Bjoern Categories Timeline Tags audi | Audi SQ5 | Autoblog-Habegger | Diesel | Fahrbericht | Motorkultur | sound Generator | video | youtube
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18 Apr 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Unterschätzt, Test Kia Sorrento-1639

Test Kia Sorrento

Noch nicht erstelltTest Kia Sorrento
Image wird überschätzt.
53450 Franken kostet der neue Kia Sorrento in seiner feinsten Ausführung. 2,2-Liter-Diesel mit 200 PS, Allradantrieb, 6-Stufen-Automat. Und da sind da die Lederausstattung, sieben Sitze und alle Infotainment-Gimmicks, die man sich nur wünschen kann, schon inbegriffen. Bei Audi gibt es um das gleiche Geld einen Q3 mit dem 184 PS starken Diesel, aber noch ohne jede Ausstattung, ohne Bodenteppiche, bei BMW einen X1, diesen aber immerhin schon als xDrive28i, also mit dem 245 PS starken Benziner. Aber auch ohne alles. Doch der Q3 sowie der X1 fahren mindestens ein Segment tiefer, sind doch ein massives Stück kleiner als der Koreaner, der stolze 4,78 Meter lang ist, bis zu sieben Personen transportieren und trotzdem noch ein Gepäckraumvolumen von maximal 1662 Liter bieten kann.
Einverstanden, so ein Kia verfügt selbstverständlich nicht über das gleiche Image wie ein deutsches Premium-Fahrzeug. Doch eigentlich muss man sich schon fragen: warum nicht? Die Verarbeitung ist gut, richtig gut, auch vom Hartplastik im Innenraum sind die Koreaner längst abgekommen - das sieht gut aus, dort im Innenraum, ein grosser Bildschirm in der Mitte, die Bedienung ist so logisch wie einfach, die Ergonomie so gut, wie man sich das von europäischen Automobilen gewohnt ist. Man kann sich nicht beklagen über die Sitze, auch hinten nicht, und der Wagen ist entsprechend seiner Grösse auch sehr flexibel verwendbar. Beim Design zerreisen die Koreaner keine grossen Stricke, aber, hmm, das ist sauber gemacht, clean, easy - mehrheitstauglich.
Natürlich ist es so, dass zum Beispiel beim Fahrwerk so ein deutsches Produkt feiner ist, in den Ingenieursstuben intensiver darüber nachgedacht wurde, wie man Federung, Dämpfung, Lenkung noch besser machen kann, doch Hand aufs Herz: wer braucht das?Test Kia Sorrento
Test Kia Sorrento
Gerade bei solchen SUV geht es doch nicht um das letzte Quentchen, es wird so ein Gerät wohl gar nie jemand so bewegen, dass er auch nur in die Nähe dessen kommt, was gern als Grenzbereich bezeichnet wird - das ist ja auch Sinn der Sache nicht. Der Sorrento ist sicher komfortabler ausgelegt als Audi & Co., weit weniger sportlich, doch geschätzte 100 Prozent der potenziellen Kunden wollen das genau so, wie es beim Kia ist. Wir manchmal auch, wenn wir einfach so ein bisschen herumtuckern, zur Arbeit, zum Flughafen. Und in den Dreck kann man auch mit ihm, das kann er so gut wie die genannten deutschen Produkte. Vielleicht sogar ein bisschen besser, weil die Bodenfreiheit etwas grosszügiger bemessen ist. Und man keine Angst haben muss, irgendwelche sauteuren Felgen zu zerkratzen.
Mehr als nur anständig ist auch der Antrieb. Der 2,2-Liter-Selbstzünder im Kia brummelt gut vernehmlich - bis er sich einmal warm gelaufen hat.
Test Kia Sorrento
Test Kia Sorrento
Test Kia Sorrento
Test Kia Sorrento
Test Kia Sorrento
Dann verrichtet er seinen Dienst wunderbar zurückhaltend, hat mit einem maximalen Drehmoment von 440 Nm, das schon zwischen 1750 und 2750/min anfällt, auch mehr als genug Kraft für eine sehr souveräne Fortbewegung. Der 6-Gang-Automat macht seine Sache richtig gut, also: man spürt ihn so gut wie gar nie. Einverstanden, ein Sprintvermögen von 9,6 Sekunden von 0 auf 100 und eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h sind nicht das, womit man am Stammtisch prahlen möchte, doch solches Aufschneiden ist auch nicht mehr wirklich zeitgemäss, oder?
Wo es beim Sorrento vielleicht ein wenig happert: der Verbrauch ist nicht wirklich vorbildlich. 6,6 Liter/100 km sollen es gemäss Werk und Norm sein, im Test wurden es dann fast 9. Wenn man nun aber einen in der Grösse und beim Gewicht vergleichbaren deutschen Premium-SUV zum Vergleich heranzieht, dann werden diese Modelle - dort draussen im Alltag, nicht auf dem eh geduldigen Papier - auch nicht viel besser abschneiden als der Kia. Gut zwei Tonnen wiegt der Sorrento, das ist halt auch (zu) viel, doch das ist bei all diesen wie eine Wand im Wind stehenden SUV eines der Probleme.
Also, nochmals: für etwas mehr als 50'000 Franken erhält der geneigte Kunde beim Kia Sorrento ein Fahrzeug, das weit mehr ist als nur eine günstige Alternative zu den bekannten Produkten aus Deutschland. Natürlich ist der Preis (inkl. der bekannten 7-Jahres-Garantie von Kia) das beste Argument für einen Sorrento - doch es fällt uns beim besten Willen auch keines ein, das gegen ihn sprechen würde.
Denn: Image wird überschätzt.
Mehr Kia gibt es in unserem Archiv.Test Kia Sorrento

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/test-kia-sorrento-1639/seite_1-2

17 Apr 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Messealltag

Die Techno Classica läuft und ich habe mir mal kurz die Zeit genommen, freitags direkt vom Stand aus zu bloggen. Die besondere Welt "Messe" hinterlässt inzwischen bei uns allen ihre Spuren.

Messealltag

Messe bedeutet für uns: Früh aus den Federn, um bei Messeöffnung am Stand sein, dann den ganzen Tag entweder den Stand betreuen oder auf der Messe herumlaufen (wozu ich noch SEHR wenig gekommen bin) und abends immer noch die Last, sich auf Partys Durchfressen und Durchsaufen zu müssen.

So waren wir am Mittwochabend auf der Party von der VW Autostadt. Ein Riesenbimborium mit Lasershow, Feuerwerk etc. - verstanden hat es keiner, aber es gab ein kostenloses Buffet - und natürlich Freibier...

Party

Donnerstagabend gehört traditionell der Creme 21 Rallye, die ihre Standparty machen. Muss ich erwähnen, dass es ein kostenloses Buffet und Freibier gab? Fatal ist aber der Einsatz von "schwereren Waffen" am Abend.

Messealltag

Das ist aber immer auch eine super Gelegenheit auch mal mit den "Großkopferten" ins Gespräch zu kommen. Sind ja auch alles nur Menschen. Wenn man dann Gespräche führen will, ist so ein gemeinsames Trinkerlebnis natürlich ein toller Gesprächseinstieg ;-)

Ich habe schon viele interessante Gespräche geführt und selbst eine kleine Randnotiz auf der Windschutzscheibe des EuroHotRods führte schon zu Resonanz.

Messealltag

Der EuroHotRod ist vermutlich das meistfotografierteste Fahrzeug in der Halle 8.1

Messealltag

Wenn ich für jedes Foto einen Euro bekommen würde - ich wäre stinkend reich. Aber es zieht eben auch interessante Gespräche nach sich.

Heute Abend ist Ausstellerabend. Da "müssen" wir dann auch hin. Dass es da ein kostenloses Buffet gibt muss ich nicht ernsthaft erwähnen, oder? Angeblich soll es dort auch Freibier geben...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/messealltag-3?blog=14

16 Apr 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Peter Ruch  

Alleskönnenwoller, Fahrbericht Renault Espace-1638

Fahrbericht Renault Espace

Fahrbericht Renault Espace

(Wir waren leider nicht selber da, wir können ja nicht überall sein. Also bedanken wir uns bei Roland Hofer, der da war. Ist vielleicht nicht im üblichen radical-Stil, aber wir haben ja auch eine Informationspflicht, so: quasi.)

Der Renault Espace war der Pionier unter den Minivans. Als einziger stammte das 1984 vorgestellte Raumwunder nämlich nicht von einem Nutzfahrzeug ab, sondern basierte auf einem PW-Fahrwerk. Darauf kam ursprünglich ein Fachwerkrahmen sowie eine Glasfiberkarosserie. Es brauchte viele Jahre, bis seine Konkurrenten aus Übersee mit ähnlichem Komfort aufwarten konnten. Kein Glück war der 1988 erschienenen Allradversion «Quadra» beschieden. Nun steht die vierte Espace-Generation in den Startlöchern, sie wird hierzulande ab Mai an die Händler ausgeliefert.

Dem allgemeinen Trend folgend, wird beim aufregend gestylten Neuling von einem Crossover-Fahrzeug gesprochen. Tatsächlich vereint er eine hochstehende Fahrkultur mit kleinvolumigen Motoren und einem Platzangebot bis zu sieben Personen. Modernstes Infotainment, das über einen tabletartigen Monitor gesteuert wird, eine vorher nie gesehene Fülle von durch den Fahrer beeinflussbaren Lichtquellen sowie Sitze, die durch hohen Komfort und viele Verstellmöglichkeiten auch für die Passagiere begeistern, sind im Multi-Sense-Modus (vier Modi: Neutral, Eco, Komfort und Sport) Realität. Je nach Anzahl benützter Sitze bleibt ein Volumen von 247 bis 2101 Kubikdezimeter für Ladegut. In der Version Initiale werden die Rücken von Fahrer und Beifahrer auf Wunsch massiert.

Fahrbericht Renault Espace
Fahrbericht Renault Espace

Aber das ist bloss eine von fünf Funktionen, die der Fahrer bestimmten kann. Dazu besitzt er auf der Mittelkonsole einen bewegliche Drehknopf. Die gekröpfte Form des Schalthebels ist den Modellen mit Doppelkupplungsgetriebe vorbehalten.

Die Platzverhältnisse vorne sind exzellent, denn die vorderen Sitze sind 24 Zentimeter in der Länge verstellbar, zudem lässt sich das Sitzkissen um bis zu 6 cm verlängern. Bis zu zehn verschiedene Teile lassen sich einstellen. Die hinteren Schlagtüren geben drei identische Sitze frei. Da sind Bein- und Kopffreiheit auch Grossgewachsenen zumutbar. Ganz hinten geht es bedeutend enger zu und her. Werden die Sitze nicht benötigt, lassen sie sich per Knopfdruck vom Fahrersitz oder vom Kofferraum aus einzeln oder gesamt elektrisch absenken. Unabhängig der Position der Kopfstützen verschwinden die Sitze im Fahrzeugboden und bilden mit diesem eine ebene Ladefläche.

Renault Espace
Renault Espace
Renault Espace
Renault Espace
Renault Espace

Die gegenüber dem Vorgänger um über 250 Kilo leichtere Karosserie sorgt dafür, dass auch kleinere (Turbo-)Triebwerke eingesetzt werden können. In der Tat sorgen je ein 1,6-Liter Benziner (200 PS) und Diesel 130 oder 160 PS) für Vortrieb. Nur das schwächste Triebwerk ist mit einer manuellen 6-Gangbos verblockt, die beiden stärkeren Versionen profitieren vom – einen ausgereiften Eindruck hinterlassenden – Doppelkupplungsgetriebe (EDC) mit sechs oder sieben Stufen. Wir sind die beiden stärksten Varianten gefahren. Sowohl Benzin- wie Dieselmotor erfreuen durch eine passable Durchzugskraft, indem sie den Espace in 6,8 respektive 9,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen. Die Schaltkultur ist dabei auf hohem Niveau. Mit einem Normverbrauch von 4,6 (Diesel) respektive 6,2 l/100 km geben die beiden leisen Motoren ein gutes Bild ab.

Die Probewagen waren zudem durchwegs mit dem 4Control-System ausgestattet. Das regelt zum einem die Einstellung der Stossdämpfer, lässt aber auch ein Mitlenken der Hinterräder zu. Bei langsamer Fahrt lenken sie in die Gegenrichtung, bei schneller Fahrt in die gleiche Richtung wie die Vorderräder. Das ergibt ein besseres Gefühl bei Kurvenfahrt und dient der Wendigkeit. Zum Einparken steht auf Wunsch ein Parkassistent bereit, der das 4857 Millimeter lange Fahrzeug fast selbständig einparkt.
Der absolute Einstiegspreis liegt beim Energy dCi 130 «Life» (Basisausstattung) bei 37‘500 Franken. Die Vollausstattung «Initiale Paris» hievt den Preis auf 52‘400.– (dCi 160) respektive 50‘600 Franken für den TCe 200.

Mehr Renault gibt es in unserem Archiv.Renault Espace

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-renault-espace-1638/seite_1-2

16 Apr 2015
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Gut und günstig, Volkswagen T6-1637

Volkswagen T6

Volkswagen T6

Wir erlauben uns keinen Kommentar zum Führungsmannschaftshütchenspiel von Piëch. Nur: der Alte wäre sicher zufriedener mit Wiko, würde in Wolfsburg alles so laufen wie der Bulli.

Es scheint deshalb auch mehr eine Fingerübung, dass sie den T5 nach zwölf Jahren Bauzeit so ein bisschen überarbeiten. Nötig gewesen wäre das nicht, denn verkauft hat er sich immer noch bestens. Das vergangene Jahr war sogar das Verkaufsstärkste überhaupt. Grund für die «Generation Six» ist mehr eine EU-Regelung, dass ab dem 1. September 2015 keine Neufahrzeuge ohne EU6-Abgasnormen mehr auf die Strasse dürfen.

Von aussen erkennt man den neuen nicht unbedingt sofort, es sei denn, man wählt das Sondermodell in der Samba-Lackierung mit den grossen Chromfelgen. Ansonsten: ein paar neue Lampen, neue Spiegel, neue Grills und ein paar Applikationen hier und da. Aber wie gesagt: mehr war nicht nötig.

Ausser, das nun die aus dem MQB bekannte Motorengeneration in den Bus einziehen - allerdings in verstärkter HD-Ausführung. Was hier für «heavy duty» steht, nicht, dass da jemand durcheinander kommt. Der Ingenieur sagt dazu übrigens «EA 288 Nutz». Doch wie dem auch genannt sei, wichtiger sind die Leistungsdaten: bei 84 Diesel-PS geht es los, weiters sind 102 PS und 150 PS zu haben. Der Topmotor bringt es dank Biturbo-Aufladung auf 204 PS aus dem Zweiliter.

Volkswagen T6
Volkswagen T6

Um der EU-Regulierung Herr zu werden, haben sie dem 2.0-TDI einen eigenen Zylinderkopf verpasst und ein «verbessertes» Abgasreinigungssystem entwickelt - die letzte Generation hatte da gewisse Schwierigkeiten mit dem Russ. Auch eine Harnstoffeinspritzung ist nun an Bord. Benziner gibt es freilich weiterhin im T6. Der Einstieg wurde allerdings von 115 PS auf 150 PS angehoben, für den alten Saugmotor sah man keinen wirklichen Absatzmarkt mehr. Ausserdem soll das 2.0-TSI-Triebwerk trotz der Mehrleistung um 15 % sparsamer sein als sein schwächerer Vorgänger. Die Leistungskrone setzt sich bei den Benzinern ein 204 PS starker 2.0-TSI mit 350 Nm auf. Kombinierbar sind die Einstiegsmotoren mit fünf handgeschalteten Gängen, ab 150 PS gibt es derer sechs. Das bekannte 7-Gang-DSG ist für fast alle Motoren gegen Aufpreis erhältlich. 4motion-Allradantrieb gibt es ebenfalls gegen Mehrpreis für die stärkeren Motoren der Baureihe.

Volkswagen T6
Volkswagen T6
Volkswagen T6
Volkswagen T6
Volkswagen T6

Im Innenraum findet sich der T5-Freund ebenfalls zurecht. Alles blieb dort, wo es war, immerhin durfte der Designer ein paar Tasten, Zierleisten und das Muster der Sitzziernähte neu gestalten. Das Infotainment kennen wir nun zu Genüge aus dem modularen Infotainment Baukasten, soll heissen: Annäherungssensor und Gestenerkennung, Bluetooth, WLAN-Hotspot, Google-Maps-Integration, etc. pp. Dem Bulli vorbehalten bleibt die Sprachverstärkung, damit die Kinder in der letzten Reihe die Ansagen der Chefin auf laut und deutlich verstehen.

Wichtiger hingegen sind die Assistenzsysteme. Wobei, eigentlich ja nicht, zumindest für uns nicht, aber der Rest der Welt, der scheint das zu wollen. Oder zu brauchen. Deshalb: Front Assist mit Auffahrwarnung, Abstandstempomat mit automatischer Anfahrfunktion im Stau, Multikollisionsbremse, Müdigkeitserkennung, automatisches Fernlicht, Anhängerstabilisierung, Bergabfahrhilfe und sicher auch noch so einiges weiteres, was wir beim Durchblättern des mehrseitigen Preisbuches übersehen haben. LED-Scheinwerfer gibt es im Übrigen auch. Gegen Aufpreis.

Was die Generation Sechs kostet in der Schweiz kosten wird, wissen wir zwar schon, können es aber gerade nicht abrufen, weil der Mail-Server spinnt. Wir liefern das dann noch nach.

Mehr VW gibt es im Archiv.

Volkswagen T6

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/volkswagen-t6-1637/seite_1-2

16 Apr 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Bissig, Peugeot 308 R HYbrid-1636

Peugeot 308 R HYbrid

Peugeot zeigt in Shanghai zwar in erster Linie den 308 S, der in China gebaut werden wird (und uns deshalb nicht interessiert). Aber da steht auch noch was ganz Böses.

Dass Hybrid allein niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlockt, hat sich unterdessen auch bis nach Frankreich herumgesprochen. Und dass der zusätzliche Strom nicht allein zum Sparen verwendet werden kann, ist ja nun auch nichts mehr Neues. Doch die Umsetzung dieser «Erkenntnisse», die Peugeot mit dem 308 R HYbrid jetzt zeigt, ist wirklich ganz nett: 500 PS und Allradantrieb sind etwas, was man sich durchaus auch für die Serie wünschen würde. Zumal Peugeot ja schon auch eine Geschichte von sanft übermotorisierten Kompakt-Fahrzeugen vorweisen kann. In vier Sekunden könnte so ein Teil auf 100 rennen, im «Hot Lap»-Modus gibt es auch satte 730 Nm. Für den Gebrauch auf der Strasse wird der bissige Löwe dann allerdings auf 300 PS und 400 Nm gedämpft. Und selbstverständlich kann er auch rein elektrisch.
Mehr Peugeot gibt es in unserem Archiv.Peugeot 308 R HYbrid

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/peugeot-308-r-hybrid-1636/seite_1-2

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16 Apr 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Michael Peschel  

Techno Classica 2015 – Bilder und Eindrücke aus Essen

Mehr als 1.250 Aussteller drängen sich bei der 27. TECHNO-CLASSICA ESSEN 2015 in den Messehallen. Es ist gut gefüllt. Nahezu alle Ausstellerflächen in den 20 Hallen und auf den vier Freigeländen der Messe Essen waren rund vier Monate vor Beginn der Klassik-Messe belegt.

Bereits am ersten Tag strömen die Besucher zu Happy View Day in Massen in die Hallen. Was früher als ruhiger Pressetag für Fachbesucher galt, ist mittlerweile schon ein hochfreuquentierter Tag auf der Messe geworden.

Hier nun die Eindrücke in Form von Bildern vom ersten Tag auf der Techno Classica 2015

Techno Classica Essen 2015 - 56Techno Classica Essen 2015 - 28Techno Classica Essen 2015 - 92Techno Classica Essen 2015 - 32Techno Classica Essen 2015 - 58Techno Classica Essen 2015 - 61Techno Classica Essen 2015 - 68Techno Classica Essen 2015 - 25Techno Classica Essen 2015 - 88Techno Classica Essen 2015 - 89Techno Classica Essen 2015 - 50Techno Classica Essen 2015 - 60Techno Classica Essen 2015 - 29Techno Classica Essen 2015 - 22Techno Classica Essen 2015 - 34Techno Classica Essen 2015 - 54Techno Classica Essen 2015 - 48Techno Classica Essen 2015 - 09Techno Classica Essen 2015 - 19Techno Classica Essen 2015 - 90Techno Classica Essen 2015 - 31Techno Classica Essen 2015 - 17Techno Classica Essen 2015 - 55Techno Classica Essen 2015 - 43Techno Classica Essen 2015 - 23Techno Classica Essen 2015 - 21Techno Classica Essen 2015 - 01Techno Classica Essen 2015 - 51Techno Classica Essen 2015 - 62Techno Classica Essen 2015 - 26Techno Classica Essen 2015 - 85Techno Classica Essen 2015 - 66Techno Classica Essen 2015 - 05Techno Classica Essen 2015 - 42

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Original http://germanmotorkult.de/techno-classica-2015-bilder-und-eindruecke-aus-essen/

Created Donnerstag, 16. April 2015 Tags Bildergalerien | GMK Document type Video
Categories Timeline Author Michael Peschel
15 Apr 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Peter Ruch  

ui..., Bentley Mulsanne Speed-1635

Fahrbericht Bentley Mulsanne Speed

Bentley Mulsanne Speed

(Achtung, das wird jetzt: deftig. Fast so ein bisschen - eine Majestätsbeleidigung.)
So eine kleine Ewigkeit ist es her, Pebble Beach 2009, Bentley zeigte auf einer kleinen, feinen Gesellschaft erstmals den neuen Mulsanne. Damals war noch Franz-Josef Paeffgen am Steuer bei Bentley - und er war «not amused» über meinen ersten Eindruck zum Design des Bentley-Flaggschiffs. Ein Fahrzeug, das man ja eigentlich mögen müsste, denn er ist ja schliesslich ein echter Bentley, kein gepimpter VW Phaeton. Aber diese Lichter, vorne - gut, ist Geschmackssache. Erfreulich, immerhin, schon damals: der 6,75-Liter-V8. Wie früher. Noch auf Vordermann gebracht von Ulrich Eichhorn, der heute einer der Geschäftsführer beim Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) ist (und einer der Männer hätte sein können, die den VW-Konzern aus seiner aktuellen Personal-Krise hätte fahren können, aber dies nur so: nebenbei).

Ein Riesen-Trumm. 5,58 Meter lang, mit 1,52 Metern so hoch wie ein Mini-Van, mit 3,27 Metern mehr Radstand als ein Kleinwagen Länge. Und: mindestens 2,6 Tonnen schwer. Da brauchte es dann schon über 500 PS, um das Teil einigermassen in Schwung zu bringen, doch da waren ja auch die 1020 Nm maximales Drehmoment schon bei 1750/min, die der Doppelturbo abrufen konnte. Das brachte ihn auf fast 300 km/h. Jetzt hat Bentley noch einmal nachgelegt, der Speed kommt mit 537 PS, 1100 Nm, einer Höchstgeschwindigkeit von 305 km/h und einem Wert von 4,9 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h. Es gibt da einen VW Golf, der schafft diesen Wert auch - und kostet ein bisschen weniger als so ein Mulsanne, für den in der Schweiz mindestens 311'900 Franken abgedrückt werden müssen. Der Speed kostet dann nochmals 28 grosse Scheine mehr.

Und er ist: eine Gurke. Sorry.

Bentley Mulsanne Speed
Bentley Mulsanne Speed

Jetzt einmal ernsthaft. Gut, der edelste aller Bentley, viel Handarbeit und wohl auch viel Liebe im Produkt. Wir mögen ja etwa diese schweren Lüftungsdüsen, echtes Material, schön mit Chrom, schwer wie eine Bocciakugel. Und gleich daneben: Plastikeinfassungen für die Armaturen. Zwar wahrscheinlich edelst lackierte Knöpfchen für Heizung und Tralala, aber viel zu viele davon. Der Lichtschalter: billigst. Geht gar nicht für ein Fahrzeug, für dessen Basispreis man eine anständige Ferien-Wohung kriegt. Und dessen Aufpreisliste Dinge enthält wie «zusätzliche Bedienungsanleitung in Deutsch» für 550 Franken. Unser Testwagen, der blaue, hatte noch Sonderausstattung an Bord im Wert von 56'550 Euro. Da geht natürlich noch mehr, eine Sonderlackierung kostet die Kleinigkeit von 30'550 Franken, die Entertainment-Specification steht mit der Kleinigkeit von 26'650 Franken zu Buche - und wer nur schon eine Rückfahrkamera will, darf noch einmal 1730 Franken draufhauen.

Bentley Mulsanne Speed
Bentley Mulsanne Speed
Bentley Mulsanne Speed
Bentley Mulsanne Speed
Bentley Mulsanne Speed

Für die Adaptice Cruise Control, die schon in mancher Mittelklasse serienmässig ist, werden satte 3610 Franken verlangt. Wohlgemerkt, dies bei einem Basispreis von 339'900 Franken - da stimmt etwas nicht, da ist im System etwas falsch. Oder: krank. Selber schuld, wer dieses Spiel mitmacht.

Aber es kommt ja dann noch dicker. Denn jetzt schreiben wir noch ein paar Worte zum: Fahren. Gut, dass ein 2,6-Tonner jetzt nicht zu den wirklich fahraktiven Geräten gehört, das ist offensichtlich. Klar ist auch, dass der Mulsanne nicht mehr ganz «state of the art» ist, er hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel - da gibt es in der Oberklasse halt schon viel moderne, zeitgemässere Fahrzeuge, eine S-Klasse von Mercedes zum Beispiel. Und doch sind wir ziemlich erstaunt, dass der VW-Konzern ein solches Fahrzeug, das ja so ein bisschen das Aushängeschild sein sollte im obersten Segment, dort, wo die Luft schon ganz dünn ist, auf die Kundschaft loslässt.
Er tönt, zum Beispiel, nicht, der V8-Doppelturbo. Kein Donnergrollen, wie man das bei 6,75 Liter Hubraum erwarten könnte. Es ist mehr so ein Kühlschrankbrummen. Und er braucht eine halbe Gedenkminute, bis er dann endlich genug Luft geschaufelt hat, dass er seine grobe Kraft schliesslich doch in Votrieb umsetzen kann. Natürlich geht er dann: massiv. Und wird dann den Normverbrauch von 14,6 Liter ad absurdum führen.

Aber: man will gar nicht schnell fahren mit dem Bentley Mulsanne Speed. Es sind schon ziemlich üble Wankbewegungen, welche der massige Aufbau macht, so ein bisschen: wie ein Bus. Die serienmässigen 21-Zöller machen die Schose nicht besser, Querfugen sind dem Wagen ein Graus, da wird er sogar instabil (und Komfort, äh, das kann jeder Hyundai besser). Und das ist etwas, was einem bei höheren deutschen Autobahntempi nicht gerade fröhlich stimmt - ja, wir hatten bei 250 km/h fast schon etwas Angst.

Bentley Mulsanne Speed

Auch deshalb, weil das Abbremsen von 2,6 Tonnen eine eher abenteuerliche Geschichte ist, der grosse Wagen hinten leicht wird (also: verhältnismässig...). Ausserdem: üble Windgeräusche - wir hatten schon ganz vergessen, dass es so etwas überhaupt noch gibt.

Ohja - sehr enttäuschend. Der Bentley macht ganz vieles gar nicht gut. Nicht bloss in Relation zu seinem Preis - auch im Vergleich zu anderen, ganz normalen Fahrzeugen. Mit dem Seat Leon ST Cupra, der uns kürzlich so gut gefallen hat (siehe: Test), fährt man dem Engländer auch auf der Autobahn aber massiv um Ohren. Und besser als im Kia Sorrento, der uns kürzlich so gut gefallen hat (Test kommt bald), sind die Platzverhältnisse im Mulsanne auch nicht. Ja, das Leder ist edler und schön bestickt (von Hand gesetzte Nähte im Kreuzstich kosten allerdings auch noch mal 4255 Franken Aufpreis), das Holz ist wunderfein (aber nur die Walnuss, Vogelaugenahorn oder Kastanie oder japanische Esche werden nochmals mit 4645 Franken zugeschlagen), doch, hmm - das reicht nicht. Bei weitem nicht.

Bentley, so macht es den Eindruck, ist noch eine Baustelle des VW-Konzerns. Gut, es kommt der Bentayga, das vorerst fetteste SUV aller Zeiten (mit Ausnahme vielleicht des Lamborghini LM002), das wird aber «nur» Chinesen und Ölscheiche und andere Oligarchen begeistern. Mit dem EXP 10 Speed 6 haben die Engländer am Auto-Salon von Genf immerhin mal wieder etwas gezeigt, das vielleicht Zukunft haben könnte, doch - das ist nicht genug. Denn die goldenen Jahre sind vorbei, der Continental GT, der viel Geld in die Kassen geschaufelt hat, hat seinen Höhepunkt längst überschritten, ist eigentlich schon über dem Verfallsdatum - und von einem Nachfolger ist rein gar nichts in Sicht. Der Flying Spur reisst es sicher auch nicht raus (siehe: Test), und der Mulsanne: naja, eben. Vielleicht tut Ferdinand Piëch tatsächlich gut daran, dass er laut nach einer neuen Führungsmannschaft ruft...
Mehr Bentley gibt es in unserem Archiv.

(Wir können leider im Moment kein Facebook-Zeugs mehr machen, teilen und «gefälltmir» und so, aber das geht ja: händisch...)

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/bentley-mulsanne-speed-1635/seite_1-2

15 Apr 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Die Techno Classica kann langsam beginnen...

Seit Sonntag bin ich unterwegs, den Stand des Fusselforums auf der Techno Classica zu realisieren. Sonntag kam Mario zu mir mit seinem Golf Namens Horscht Pfui, Montag kam Chili mit seiner DoKa nach Mainz. Als beide Wagen bei mir auf dem Hof standen, ging es daran, alles zu Verladen, was mit nach Essen musste.

Beladen

Dann ging es weiter, einen Autotransportanhänger bergen, den Framo Aufladen und dann ab auf die Piste nach Essen.

Transport

Ging problemlos. Na sagen wir fast. Bei einer Pause kontrollierten wir die Spanngurte und setzten einen der Gurte neu. Dabei haben wir eine der Türen geöffnet - und nicht wieder richtig geschlossen. Gleich nach der Autobahnauffahrt machte es RUMMS und die Tür flog auf. Es sind eben Suizide Doors. Die Tür und der hintere Kotflügel haben ein paar Kampfspuren mehr. Kann ich mit leben.

In Essen angekommen, ging es direkt zur Messe. Auto abladen, Stand bauen.

Es ist immer furchtbar chaotisch. Das ist ein Mix aus Zusammenarbeit und Ellenbogengesellschaft. Einerseits hilft man sich gegenseitig mit Werkzeug aus unter den Clubständen, wir hatten z.B. noch auf KEINER Messe je einen Besen dabei, andererseits sind viele extrem egoistisch und verstellen Gänge, blockieren Aufzüge etc. - dass andere das extrem behindert ist denen völlig schnuppe.

Einerseits macht es wirklich Spaß, den Stand zu bauen, andererseits ist es auch Stress. Wir hatten einfach Material dabei, wie der Stand am Ende aussehen wird - wir hatten keine Ahnung. Aber so langsam sieht es nach etwas aus, das Team arbeitet gut zusammen...

Messestand

Heute Morgen wird dem Stand noch der Feinschliff gegeben, ab Nachmittag ist die Messe für die Presse geöffnet. Ich freue mich jetzt richtig auf die Messe. Leute wiedersehen, Hände schütteln, Kontakte knüpfen, netzwerken. Und nebenbei viel Spaß haben.

Ihr findet uns in Halle 8.1!

Original http://www.fusselblog.de/index.php/die-techno-classica-kann-langsam?blog=14

14 Apr 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   T Sälzle und M Haub  

First Z nation Meet

Fairlady Power

Am Sonntag trafen sich im Rahmen des internationalen “First Z nation Meet”Liebhaber der Nissan Z-Reihe (350 Z, 370 Z, 300 ZX, 240 Z, 280 ZX)im Auto & Technik Museum Sinsheim. Um die 80 Autos waren angereist, vom hohen Norden bis in die Schweiz.

Der organisatorische Kern der Veranstaltung in Sinsheim war Z nation, eine Facebookgruppe von jungen Leuten, geeint von der Begeisterung für die knackigen Sportler der Z-Baumuster. Eine bunte Mischung aus breitbeinigen, knalligen, röhrenden Fahrmaschinen und wunderbar relaxter Stimmung. Die Baureihe 350 Z und die aktuellen 370 Z dominierten den Innenhof des Museums. Die Japanflitzer waren mitunter sehr gekonnt gestylt und personalisiert. Die Überschall-Jets Concorde und Tupolev TU-144 wachten über das Treffen.

Z nation

formfreu.de: Z meets Z
formfreu.de: My Z-Car
formfreu.de: Shades of Grey

formfreu.de: Tu-144 @ Auto & Technik Museum Sinsheim

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Original http://www.formfreu.de/2015/04/14/first-z-nation-meet/

14 Apr 2015

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

VW Golf Fans und Gran Tusimo 6-Eigner dürfen sich freuen. Volkswagen stellt den GTI Supersport vor: 503 PS starker VR6 TSI-Motor,7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG), 665 Nm, in 3.6 Sekunden von 0 auf 100 km/h, Top-Speed 300 km/h.

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

Die komplette Pressemeldung ungekürzt:

Volkswagen erweitert seinen GTI-Fuhrpark und schickt einen neuen Supersportler auf die virtuelle Rennstrecke. Unter der Haube des GTI Supersport röhrt ein 503 PS starker VR6 TSI-Motor mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG).

Das Design des Flitzers lässt die Volkswagen-Ikone mit purem Rennsport verschmelzen. Mit dem zweisitzigen Coupé rollt damit nach dem letztjährigen Roadster eine weitere Version des traditionsreichen GTI an den Start von Gran Turismo®6 – exklusiv für die Playstation®3.

Der erste Eindruck des Renners macht direkt klar: Der Supersport folgt dem Willen der Fans und den Gesetzen der Rennstrecke. Die 665 Nm Drehmoment katapultieren den GTI virtuell in nur 3,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer. Bei Vollgas ist erst bei über 300 km/h Schluss. Die brachiale Power wird mithilfe des Allradantriebes 4MOTION und 20 Zoll großen, weiterentwickelten GTI-Leichtmetallfelgen auf den virtuellen Asphalt gebracht.

Auch beim Blick in den Rückspiegel lehrt der GTI Supersport seinen Konkurrenten das Fürchten: Zwar erinnert die Grundform der Karosserie noch an den GTI-Ahnen, jedoch ist jede Pore des neuen Sprösslings der GTI-Familie auf Racing getrimmt. Die Optimierung der Proportionen und Karosserieflächen schaffen einen extremen Tiefpunkt und eine perfekte Performance. Die umfangreiche Verwendung von Carbonelementen macht den neuen digitalen Sportwagen zudem zu einem Leichtgewicht mit nur sagenhaften 2,5 Kilogramm pro Pferdestärke.

Die breite bullige Frontpartie der strömungsoptimierten Karosserie ist geprägt von vertikalen Lichtmodulen und großzügigen Lufteinlässen in der modelltypischen Wabenstruktur. Während die breite Schulter im Heck des Fahrzeugs für eine ideale Belüftung der Bremsen sorgt, pressen der markante Dachkantenspoiler und der extrovertierte Diffusor den Supersport bei der Zeitenjagd regelrecht auf die Fahrbahn.

Farblich hüllt sich die neueste Schöpfung aus dem Hause Volkswagen auf Wunsch in „Reflexsilber“, „Gran Turismo Red“, „Lapiz Blue“ oder „Oryxweiß“ und steht den Spielern von „Gran Turismo 6“ ab sofort zum Download zur Verfügung.

Der sechste Titel der legendären und exklusiv für die Playstation erscheinenden Rennspielserie ist seit 2013 im Handel erhältlich. Der Fuhrpark des Bestseller-Titels umfasst knapp 1.200 verschiedene Fahrzeuge, die auf insgesamt 37 Strecken um den Sieg kämpfen.

Weitere Eindrücke und Informationen unter www.volkswagen.com/visiongti

Gran Turismo6 kostet bei Amazon für gerade mal 24 Euro.

Original http://auto-geil.de/2015/04/14/vw-golf-gti-supersport-fuer-gran-turismo6/

Created Dienstag, 14. April 2015 Tags allgemein | Golf | Gran Turismo 6 | Gran Turismo6 | GTI Supersport | Playstation | PS3 | sony | vw Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
 
13 Apr 2015

Ich baue mir einen Mercedes-Benz 300 SL! (Folge 1)

mercedes-300-sl-gullwing

Im März 2012 hatte ich das unverschämte Glück, einen Mercedes-Benz SL 300 Coupé Gullwing (W198) fahren zu dürfen. Mercedes hatte das Fahrzeug im Rahmen der Fahrveranstaltung zum damals neuen Mercedes SL (R231) mit nach Spanien gebracht und uns Bloggern die Chance gegeben, diese wundervolle Ikone zu fahren. Ich muss heute noch grinsen, wenn ich nur an diesen Fahrspass denke. Nun schätze ich mich schon glücklich, dass ich den Flügeltürer mal fahren durfte, an besitzen ist leider nicht zu denken. Beim Stöbern im aktuellen Sonderheft der Oldtimer-Markt “Preise” kann einem schon ganz schön mulmig werden.

Der Gullwing wird im Zustand 1 heute mit 1.4 Millionen Euro gehandelt. Und selbst im Zustand 4 muss der geneigte Liebhaber immerhin 760.000 Euro auf den Tisch legen. Unerreichbar. Ja. Zumindest im Massstab 1:1. Anfang des Jahres erreichte mich eine Email mit einer Pressemitteilung der Firma Eaglemoss Collections. Die Überschrift lautete verlockend Originalgetreues 1:8-Modell des legendären Mercedes 300 SL. Ich baue ja gerne mit Lego (zB Lego Volvo L350F Radlader 42030 oder Lego Technic “mobiler Schwerlastkran” 42009), aber der Modellbau hat bei mir ein Kindheitstrauma von verklebten Fingern und unmenschlich teuren Farbtöpfchen hinterlassen. Nichts für mich. Aber halt – alles was man benötigt ist ein Schraubenzieher und eine Zange? Da bin ich doch dabei.

Gut meiner Frau habe ich wohl unterschlagen, dass es sich um ein Modell im Massstab 1:8 handelt. Das heisst nicht mehr und nicht weniger als 56,5 Zentimeter Länge, 22,4 Zentimere Breite bei einem Gewicht von insgesamt 7.3 Kilogramm. Yes! Und Wow. Und nicht “Wo willst Du das denn hinstellen?” So habe ich mal freundlich angefragt, ob man den Interesse an einer Kooperation habe. Man war geneigt und so bekomme ich jetzt regelmässig im Abo einen Teil des Bausatzes zu geschickt. 100 Wochen, also nicht ganz zwei Jahre, werde ich nun nach und nach mir meinen ganz eigenen Mercedes-Benz 300 SL zusammen bauen können.Wer es mir gleich tun will, möge die Webseite von Eaglemoss Collections zu diesem Modell aufrufen: www.300sl-modell.de. Da kann man jederzeit noch einsteigen. Und sich entweder alle Teile auf einmal bestellen oder das Ganze eben – wie ich – ganz entspannt angehen. Die erste Ausgabe gibt es für einen symbolischen Euro, die zweite Ausgabe kostet dann 5,99 Euro und für alle weiteren Ausgaben werden 11,99 Euro fällig. Und keine Bange, das Set ist von Mercedes-Benz ordentlich lizensiert – entsprechende Aufkleber findet man auch an der Verpackungen.DSC_1302.jpg
Mich hat die erste Ausgabe auch schon unlängst erreicht. Sicher verpackt ist das Set aus einem dünnen Magazin, einem Poster mit vielen Modellbildern und dem ersten Baustein des Bausatzes bei mir eingetroffen. Der erste Teil des Bausatzes besteht aus der Motorhabe und Kühlergrill-Teilen. Und schon bei auspacken habe ich gemerkt, dass wir hier nicht Kinderspielzeug auspacken. Die Haube ist nur nur 15 Zentimeter breit und fast 20 Zentimeter lang, sondern liegt auch angenehm schwer in der Hand. Die mitgelieferten Schräubchen hingegen sind ziemlich filigran, da muss ich mit meinen Wurstfinger schon etwas aufpassen.DSC_1304.jpgDas beiliegende Magazin hat 14 Seiten. Seite 4 und 5 dienen als Bauanleitung, die restlichen Seiten sind als nette Lektüre gedacht. Man kann sich über die Geschichte des 300SL schlau lesen. Sein “Rennsport-Erbe” wird behandelt: Der Mercedes 300SL war der schnellste Straßenwagen seiner Zeit. Dank genialem Design und Flügeltüren gilt er als erstes Supercar der Welt. Aber nicht nur die Marke Mercedes wird behandelt – auf den nächsten Seiten geht es um das Thema “Goldenes Autozeitalter” – Kraft und Eleganz waren die Hauptzutaten der Sportwagen, die die 1950er zum Kultjahrzehnt des Automobilbaus machten. und auf der letzten Seite findet sich ein Profil aus einer Reihe “Berühmte Fahrer” in der Sir Stirling Craufurd Moss kurz potraitiert wird. Kaum ein Fahrer hat den Rennsport mehr geprägt als Stirling Moss, der 1955 in einem Mercedes_Benz 300SLR die Mille Miglia gewann.Rundum bin ich sehr angetan vom ersten Packet, auch wenn ich die Haube erstmal in der Verpackung lassen, bis ich weitere Anbauteile erhalte. Mal sehen, was in der nächsten Verpackung so auf mich zukommt.

Original http://auto-geil.de/2015/04/13/ich-baue-mir-einen-mercedes-benz-300-sl-folge-1/

13 Apr 2015

Mit dem Audi A7 piloted driving concept auf der Autobahn A9

Anfang des Jahres hat Audi auf der CES in Las Vegas ein Versuchsfahrzeug mit dem Spitznamen “Jack” vorgestellt. In der Pressemitteilung hier Jack dann etwas sperrig “Audi A7 piloted driving concept”. Damals hatte man sich einen Tross Journalisten eingesammelt und war vom Silicon Valley aus nach Las Vegas gefahren. Jeder Journalist hatte auf den 900 Kilometern ausreichend die Gelegenheit sich von Jack über den amerikanischen Highway chauffieren zu lassen. Autonomes Fahren – oder wie man in Ingolstadt sagt “Pilotiertes Fahren”. Wie man es auch immer nennt, es geht darum, dass sich ein Fahrzeug ohne Hilfe des Fahrers eigenständig im Verkehr bewegen kann. Die Weiterentwicklung von den heutigen Fahrer-Assistenz-Systemen, die den heutigen Fahrzeugen ja durchaus schon teilautonomes Fahren ermöglichen. Da denke ich insbesondere an das Zusammenspiel eines adaptiven Tempomat in Verbindung mit einem aktiven Spurhalte-Assistenten. Diese Kombination wird ja heute schon u.a. von Mercedes und Form in Form eines Stau-Assistenten angeboten.Audi will aber eben mehr. Mercedes und BMW natürlich auch. Audi hat nun klar erklärt, dass sie 2017 mit dem neuen Audi A8 ein System zur Serienreife gebracht haben wollen, mit dem der Fahrer dann durch ein hochautomatisiertes Fahrzeug entlastet wird im Stau. Der Audi-Stau-Pilot ist also längst beschlossen und gehört natürlich zu den Bausteinen, die Jack jetzt auch gerade testet. Sich fahren lassen, das hört sich erstmal etwas gruselig an, wenn man bedenkt, dass da ein Computer mit der Größe eines Tablets die massgeblichen Aufgaben übernimmt. Ich hingegen hatte weder Angst noch Bedenken und konnte meine Probefahrt auf der A7 von Ingolstadt in Richtung Nürnberg durchaus geniessen, wie man sicherlich in dem nachstehenden Video ohne Zweifel erkennen kann:

Ich freue mich auf jeden Fall über die Entwicklung im Bereich “Autonomes Fahren” und bin gespannt, wie die Mitbewerber aus München und Stuttgart auf ihrer Seite das Thema vorantreiben werden. Ich war zusammen mit Tom Schwede bei dem Event, seine Eindrücke könnt ihr in seinem Blog lesen: Rendezvous mit Jack: Im Audi A7 piloted driving concept auf der Autobahn. Jens war zwar nicht dabei, hat sich aber auch ein paar Gedanken zu dem Thema gemacht: Autonomer Audi A7 “Jack” unterwegs auf der Autobahn A9

Original http://auto-geil.de/2015/04/13/mit-dem-audi-a7-piloted-driving-concept-auf-der-autobahn-a9/

Mehr lesen von : Bjoern Habegger

Current Article

24 Sep 2013

Björn Habegger

Meine Leidenschaft hat vier Räder - ich liebe gute Gespräche und nicht alltägliche Metaphern. Nach vielen verschiedenen Stationen im Berufsleben, darf ich heute nur noch das tun, was mir wirklich Spaß macht. Es ist denkbar, dass ich in beruflicher Hinsicht, schlicht der glücklichste Mensch der Welt bin. Autos, Kommunikation und Faszination - eigene Fotos, eigene Geschichten und eine eigene Webseite und vermutlich nennt man mich deswegen einen "Blogger".

social media philosophy - strategisches content marketing und unterhaltsame inhalte - und ich darf tun und lassen, was mir spaß macht - oh boy!

Website: http://mein-auto-blog.de

Created Dienstag, 24. September 2013 Created by Bjoern Habegger Categories Autoren
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02 Nov 2014

Galerie: Detailfotos Opel Astra GTC 1.6 Turbo

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

Original http://mein-auto-blog.de/galerie-detailfotos-opel-astra-gtc-1-6-turbo-94400/

Created Sonntag, 02. November 2014 Tags Astra GTC | Björn Habegger | fotos | galerie | galerien | opel | Testwagen Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
02 Nov 2014

Fahrbericht: Opel Astra GTC

Fahrbericht: Opel Astra GTCBjoern

Karosserie

Fahrkomfort

Motor & Getriebe

Fahrdynamik

Kosten & Umwelt

Emotionen

Meinung: Der Opel Astra GTC macht Spaß, sobald man sich vom Sport-Gedanken gelöst hat.

3.7

Sportschau für WeightWatchers

Deine WertungLeser-Wertung: 0(0 Stimmen)

Das dieser Fußball-Trainer mit der Brille und dem toupierten Haaransatz einen Opel fährt ist eher ein Fall für die Abteilung Werbe-Fernsehen. Bei diesen Schauspielern, die ich oftmals nicht mit dem Namen kennen und dennoch für die Opel-Werbe-Serie: “Umparken im Kopf” engagiert wurden, ist es dann doch etwas anders, die fahren eventuell doch auch mal Opel. Oder fuhren. Als es mit dem Schauspielern nicht so lief. Eventuell. Parkt die Marke Opel doch in meinem Kopf noch immer ganz klar im Segment: “Arbeiter-Auto”, “Buchhalter-Blechkalesche” und “Sekretärinnen-Stolz”. Nachdem sich der Meriva mit dem LPG-Antrieb schon in meinem Herz unter der Abteilung “Sinnvoll-Van” geparkt hatte, kam der nächste Opel-Tester vorbei. Dieses Mal sollte es etwas sportliches sein:

Sportschau in gelb

Im Fahrbericht:

Opel Astra GTC 1.6 Turbo

Daheim in der Golfklasse. Das “böse G-Wort” gleich zu Beginn des Artikels. Damit wären dann auch die Fronten klar. In Rüsselsheim wird man kotzen, wenn man das Wort “Golfklasse” nur hört. Dabei hat man doch auch ein “gutes Produkt” in diesem “C-Segment”. In dieser Kompaktwagenklasse. Mann hat einen Opel Astra, der in seiner noch aktuellen Version mit einem beachtlichen Reifegrad punkten kann. Aber gut, war nie gut genug. Und nicht schlimm genug, dass man in Wolfsburg immer eine Kühlergrill-Schnauze weiter ist, nein, mittlerweile wird dieses C-Segment von gut einem Dutzend Herstellern mit “ebenso guten” Golf-Gegnern bevölkert. Zeit das sich was dreht.

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Adipöser Astra

Von schräg hinten, leicht gebückt und aus Hüfthöhe betrachtet, wirkt der Opel Astra als 3-Türer extrem sportlich. Also erst einmal so optisch. Eine solide, nach hinten stämmiger auslaufende Schulter, darunter die feisten 19-Zöller (gegen Aufpreis, Serie: 18-Zoll).  Noch eine Etage tiefer, die beiden ovalen Endrohre. Holla. Da will es aber einer wissen, so meine Gedanken. Sicher, in meiner Erinnerung waren Golf GTI und Kadett/Astra GSI immer die Sporthelden des Asphalt-Turnens. Alternativen gab es keine. Da gab es nur zwei Lager: Entweder du bist Opelaner, oder nicht. Ich war es nie! 

Der Dreitürer-Astra bietet dem Auge eine Menge Blech. Fragil ist anders. Und das zeigt sich leider auch beim Blick in das Datenblatt. Der Astra wiegt, obwohl Coupe-Format, satte 1.5 Tonnen. Das sind fast 200 Kilogramm mehr als der GTI aus Wolfsburg. Heftiges Übergewicht für den “Sport-Jung” aus Rüsselsheim. Unter der Haube soll es, im Falle des gewählten Testwagens, ein moderner 1.6 Liter Turbobenziner richten. 200 PS stark und € 25.650 teuer.

Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC

Die tägliche Sportschau

Die fast nicht vorhandene A-Säule, die Motorhaube verliert sich irgendwie ansatzlos im Dachbogen, sieht sportlich aus. Wer sich jedoch korrekt hinter das Volant packen will, der sollte beim einsteigen auf den Kopf achten und sitzt im Anschluss fast unter der Frontscheibe. Man gewöhnt sich an die Sitzposition. Zumal es Opel mit den Sitzen wirklich gut meint. Ordentliche Unterstützung für den Rücken, ein wenig Seitenhalt und viel Komfort. Das Lenkrad könnte dem Fahrer noch ein Stück entgegenkommen, davon abgesehen findet man eine gute Sitzposition. Die schmalen Seitenscheiben lassen einen nie vergessen, hier fährt man den “sportlichen Astra”, den mit drei Türen und einer Rücksitzbank, die man im besten Fall mit Gepäck belädt. Nach hinten einsteigen? Nur etwas für Menschen die im Turn-Unterricht nie gefehlt haben und auch sonst wissen, wie man beim Hürdenlauf die Füße hinter die Ohren faltet. Einmal in der zweiten Reihe angekommen betet man darum, den nächsten Stau zu erwischen. Nur nicht am Ziel ankommen. Aussteigen ist kaum leichter als das hineinfalten. Eine Drillingsgeburt dürfte ähnlich einfach sein.

Satt, sorgsam, solide, schnell
Einmal abfahrbereit zeigt sich der Opel Astra GTC von seiner Sonnenseite! So soll das also klappen mit dem Frontantrieb. Opel gibt sich ordentlich Mühe beim erziehen des Fronttrieblers. 200 PS und 280 Nm soll man auch beim Antrieb über die Vorderachse bitte nicht im Lenkrad spüren, sondern nur in der Magengrube. Das mit dem “nicht im Lenkrad spüren” haben die Opelaner mit der Hilfe ihrer “HiPerStrut”-Vorderachse gelöst. Zudem darf der Opel Astra GTC Testwagen mit dem FlexRide Sportfahrwerk auftrumpfen. Oder aufschütteln. Drei Fahrmodi sind einstellbar: Normal, Sport und Tour. Die Sport-Version zeigt sich für den Alltag als übertrieben hart. In Verbindung mit der 235/45-19 Bereifung führt die Sport-Einstellung zu nervösen Zuckungen im Augenlid. Fahrbahnmarkierungen fühlen sich plötzlich wie Bordsteinkanten an und aus dem spontan einlenkenden GTC wird ein nervöser Asphalt-Cowboy. Übertrieben vor allem in Anbetracht der tatsächlichen Fahrleistungen.

Die Landstraße macht dem GTC dennoch richtig Spass. Das wulstige Sport-Lenkrad liegt gut zur Hand, der Fahrer sitzt gut und das Fahrwerk vermittelt viel Feedback für das Eigenleben des Opel Astra GTC. Bei leichten Lastwechseln spürt man ein sanftes eindrehen des breiten Hinterns, aber alles völlig unkritisch. Das Sechsgang-Getriebe könnte noch ein wenig definierter bei den Gangwechseln sein. So richtig sportlich ist der Schaltknauf nicht durch die Gassen zu führen.

Der 200 PS Turbo müht sich redlich. Und wählt man die Tour-Variante des Fahrwerks, dann bildet der GTC mit dem 1.6 Liter Turbo ein rundes Paket. Nicht hypernervös, aber ansprechend sportlich. So sportlich wie man das mit Anfang 40 eben noch will. Hürdenlaufen und zuckende Augenlider sind ein Fall für die Generation darunter.  Weswegen Opel die Knöpfchen-Vielfalt im Cockpit dadurch auf die Spitze treibt, dass für die Fahrwerks-Einstellungen gleich einmal zwei Taster vorhanden sind, bleibt ein Mysterium. Alleine durch eine sinnvolle Verknüpfung der Funktionen hätte man die 1.5 Millionen (Achtung: Überspitzt!) auf ein erträgliches Maß reduzieren können.

Wählt der unerschrockene GTC-Lenker die Sport-Einstellung, dann glüht der Tachohintergrund rot auf. Beim ersten Mal macht man: Oooooh. Beim zweiten Mal: Hm. Und ein drittes Mal habe ich die Sport-Taste nicht mehr gedrückt. Gerade den “sportlichen GTC mit dem kräftigsten Motor” habe ich bevorzugt in der Kombination aus “Tour” für das FlexRide-Fahrwerk und “eco”-off bewegt. Die Start-Stopp-Technik mag vor allem beim Stop&Go-Verkehr die letzten Tropfen Treibstoff einsparen, aber es nervt. Andere Autos springen “smoother” wieder an und überhaupt lässt sich der GTC, trotz seines Übergewichtes und bei Missachtung der letzten Rille außerordentlich sparsam bewegen.

Dazu trägt dann auch bei, den Turbo-Benziner über das Drehmoment zu fahren, und nicht spitz in die Leistungsecke zu stellen. Die 280 Nm liegen kurz unterhalb von 2.000 Umdrehungen an und fallen oberhalb von 3.500 U/min auch wieder ab. Damit bleibt ein fast Dieseltypischer Drehzahlbereich übrig. Obenherum dreht der 1.6 Turbo willig weiter, so richtig Spaß vermittelt es nicht, zumal der Sound irgendwas zwischen Vorwerk und Miele-Großgerät imitiert. Die Drehmomentwoge mitnehmen, unterhalb von 3.500 bleiben, das Fahrwerk auf Tour und der GTC zeigt sich von seiner stärksten Seite!

Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC

Testverbrauch

Der Normverbrauch träumt von 6.6 Litern im Schnitt. Der Alltagsverbrauch bewegt sich dabei eher bei 8.4 Litern auf 100 Kilometern.

Wer es darauf ankommen lässt, der unterschreitet die 7 Liter Grenze mit viel Tapferkeit. 6.9 Liter, weniger waren auch bei äußerster Enthaltsamkeit nicht machbar.

Turbo läuft, Turbo säuft und die Grenzen des Downsizing sind dort erreicht wie man es richtig laufen lässt. Die Max-Tour wurde mit 12.8 Liter abgeschlossen.

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Die Rechnung bitte

Opel bietet den Dreitürer GTC mit vier Benzinern und drei Dieselmotoren an. Der “stärkste” Benziner ist der gefahrene 200 PS Turbo mit 1.6 Litern Hubraum. Bei den Dieselmotoren ist der neue Bi-Turbo-Diesel mit 195 PS das Maximum und kostet dann € 29.990. Der gefahrene 200 PS Benziner kostet laut Liste € 25.650. Für das empfehlenswerte Innovations-Paket aus “adaptiven Fahrlicht” (AFL+), den Sportsitzen und dem Intelli-Link Radio sollte man weitere € 1.690 einplanen. Ein Muss: Das Komfort-Paket zu  € 930,–, darin enthalten die Zwei-Zonen-Klima, die Sitzheizung und wesentlich wichtiger: Die Einparkhilfe für hinten. Denn die Schießscharten großen Scheiben des Astra GTC mögen nach vorne noch erträglich sein, nach hinten und schräg hinten geht ohne Park-Piepser nix! Das FlexRide-Fahrwerk kann man sich sparen, die Dämpfer auf Sport zu stellen macht man ein-, eventuell zweimal. Danach fährt man in der Standard-Abstimmung.

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Das fehlte, oder war doof

Die Rundumsicht des GTC ist eine Katastrophe. In den Bunkeranlagen am Atlantikwall dürfte die Sicht  nach draußen nicht schlechter gewesen sein.

So richtig doof ist aber das Fazit des ganzen Fahrberichts:

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Fazit:

Denn in diesem Fazit muss ich mir eingestehen, auch wenn uns die Ablösung des Astra  im Herbst 2015 bevorsteht, und auch wenn die Rundumsicht des GTC eine Katastrophe und das Cockpit mit den vielen Knöpfen eine echte Herausforderung für die Hand-Augen-Koordination ist – der Astra ist in Ruhe gereift.

Und er macht Spaß. Nicht als GTI-Gegner, dafür fehlen ihm 20 PS und 200 Kilogramm sind zuviel, aber als klassischer GT. Ein Kompakter mit dem man auf Tour geht. Und bedenke ich meine Schublade voller Vorurteile, dann hat mich der Opel Astra GTC doch ganz ordentlich umgeparkt. Ohne Testimonials in der Werbung, alleine durch sein Talent!

Und für die echte Sportschau hat Rüsselsheim ja noch einen OPC-Astra … 

 

 

Hier geht es zum Opel-Konfigurator

Hier zu den Testwagen-Detailfotos

 

Fahrzeugschein: Opel Astra GTC 1.6 Turbo

Hersteller:Opel
Typ:Astra GTC
Klasse:C-Segment Dreitürer
Motor:R4
Getriebe:6G manuell
Antrieb:Frontantrieb
Hubraum:1.598 ccm
Leistung / Leistung (E-Motor):200 PS b. 5.500 U/min | -
Drehmoment: / Drehmoment (E-Motor):280 Nm b. 1.650 – 3.500 U/min | -
Gewicht Fahrfertig:1.503 kg (EWG m. Fahrer)
Von 0 auf 100:7.9 s
Höchstgeschw.:230 km/h
Verbrauch Benzin (NEFZ):6.6 Liter
CO2-Ausstoß (NEFZ):154 g/km
Emissionsklasse:EU 5
Effizienzklasse:C
cW-Wert:
Kommentar:-
Fotos im Artikel: Bjoern Habegger  Titelbild: Bjoern Habegger

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01 Nov 2014

Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid

Wenn Ford dann in ein paar Wochen den neuen Mondeo endlich in ordentlichen Stückzahlen zu den Händlern bringt, dann bekommen die Kunden die Wahl zwischen Kombi und Fließheck-Limousine, zwischen Dieselmotor und Turbo-Benzinern. Den Hybrid-Antrieb, den bieten die Kölner jedoch nur mit einer Karosserie-Version an und die gibt es ansonsten auch mit keinem anderen Antrieb: Der klassischen Limousine. Vier Türen, kurzes Stummelheck und unter der Haube, die Kraft von zwei Herzen.

Wären da nicht die unterschiedlichen Karosserie-Varianten, die “normalen” Mondeo und der Hybrid-Mondeo wären kaum zu unterscheiden. Wobei es Ford auch bei den Details zwischen Fließheck und Limousine gut gemeint hat. Mann muss schon sehr genau hinschauen um zu sehen, welches der Fahrzeuge einen großen Kofferraumdeckel hat und welcher nur mit einer eher kleinen Blech-Luke geliefert wird.

Ford Mondeo Hybrid 12 Erste Testfahrt

Turbo-Kraft, halber Saft!

Wer sich nur die technischen Daten und das Antriebs des Mondeo-Hybrid anschaut, der könnte auf die Idee kommen, der US-Autobauer hätte schlicht beim beim Hybrid-Vorreiter Toyota eingekauft. Aber das Hybrid-System im Mondeo ist eine FORD-Entwicklung. Wie bei den Japanern verbinden die Amerikaner einen Atkinson-Benziner mit einem E-Motor und einem Planetenradgetriebesatz. Daran angeflanscht, ein Generator. Das Getriebe wird oft einfach nur als stufenloses Getriebe bezeichnet und manche Kollegen haben dem Ford Mondeo Hybrid sogar zwei Elektromotoren angedichtet, de facto ist das e-CVT des Mondo mit dem “Power-Split-Getriebe” des Prius zu vergleichen. Und während der Mondeo in der Tat über drei “Energiequellen” verfügt, dem Benziner und dem E-Motor, ist der Dritte nur für die effiziente Rekuperation der Antriebsleistung im Antriebsstrang und der Kraftverzweigung im e-CVT zuständig.

Es liest sich erst einmal furchtbar umständlich, für den Fahrer ist es jedoch eine Sache die er sofort wieder vergisst, sobald er losgefahren ist. Vom Aufbau, der Verzweigung der Antriebskräfte und dem variablen boosten des E-Motors spürt der Fahrer nichts. Der Mondeo Hybrid fährt rein elektrisch an und hält die Geschwindigkeit im Landstraßenbereich auch für kurze Zeit rein elektrisch. Für mehr als anfahren und kurze Phasen in denen der E-Motor den Mondeo Hybrid am rollen hält, reichen die 1.4 kWh der Batterie leider nicht.

Während der Premiere des neuen Ford Mondeo stand mir die Hybrid-Version nur kurz zur Verfügung. Die ersten Kilometer im Doppelherz-Mondeo haben aber sofort das eigene Temperament gezügelt. Wie bei allen Hybrid-Fahrzeugen fährt man auch mit dem Hybrid Mondeo sofort ruhiger. Das ist ungewöhnlich, denn eigentlich will das exzellente Fahrwerk des neuen Mondeo einen ständig zu einer fröhlichen Kurvenhatz einladen. Doch Dynamik ist für den 187 PS starken Hybrid Mondeo nicht die große Leidenschaft. Er will sanft von einem gefühlvollen Fahrer bewegt werden. Jemand der Spaß daran hat die Spar-Ambitionen des Hybriden zu unterstützen.  300 Nm bietet der Antriebsstrang des Hybrid Mondeo auf und liegt damit auf dem Niveau des 203 PS starken EcoBoost-Vierzylinders.

Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid
Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid
Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid

Weil 1+1 manchmal weniger als zwei ist

Die clevere Kombination von Benzinmotor und Elektromotor, die effiziente Nutzung von kinetischer Energie die man ansonsten durch das abbremsen schlicht in Wärme wandelt und die Nutzung von maximaler Segelleistung lassen den Doppelherz-Mondeo sparsamer werden, als seine EcoBoost-Brüder. Trotz ähnlicher Fahrleistungen. Zumal die Frage, ob man binnen 7.9 Sekunden auf Tempo 100 ist, wie der aktuell stärkste EcoBoost-Mondeo mit dem 240 PS starken Turbo-Benziner, oder binnen 9.2 Sekunden wie der Hybrid-Mondeo, für viele Menschen immer mehr zur Nebensächlichkeit verkommt.

Dafür wird der Verbrauch immer wichtiger. Und da schafft es der Hybrid-Mondeo im EU-Zyklus auf unter 100 Gramm CO2 je Kilometer. Für eine ausgewachsene Limousine ein beeindruckender Wert! Kombiniert soll der Mondeo mit den zwei Herzen so mit nur 4.2 Litern Benzin 100 Kilometer weit kommen.

Ford Mondeo Hybrid 01 Erste Testfahrt

Fazit zum Ford Mondeo Hybrid

So richtig verstehen kann man die Einschränkung des Hybrid-Antriebes auf die eher ungewohnte und in Deutschland kaum nachgefrage Limousinen-Variante nicht. Ein Mondeo Turnier mit Hybrid-Antrieb wäre eine echte Alternative zu den Benzin- und Dieselvarianten. Zumal Ford die Hybrid-Version zu einem fairen Einstiegspreis auf den Markt bringt: 34.950 €.

 

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31 Oct 2014

Erlkönig: Das ist ein dickes Ding! S-Klasse XXL erwischt!

Hier kommt die S-klasse für Könige, Scheichs und Oligarchen

Neben den normalen Mercedes Benz S-Klasse in der Kurz- und Langversion wirkt dieses XXL-Exemplar wahrhaftig mächtig. Vor allem mächtig lange!

Der neue “Pullmann” ist die längste Variante der S-Klasse und wird  noch oberhalb des neuen Maybach liegen. Gefertigt wird dieser Luxus-Liner bei BRABUS in Bottrop.  Mit 6.40 Metern wird der neue Pullmann in eine neue Dimension vordringen. Im Fahrgast-Abteil werden sich vier Passagiere gegenüber sitzen und unter der Haube wird ein V12 vor Vortrieb sorgen!

Mit mehr als 600 PS dürfte sich auch die knapp 2.6 Tonnen Limousine ordentlich ausführen lassen. Nach den Angaben unseres Erlkönigs-Fotografes legt auch diese S-Klasse bei selbst mehr als 230 km/h noch ordentlich Tempo zu.

Erlkönig: Das ist ein dickes Ding! S-Klasse XXL erwischt!
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31 Oct 2014

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid – Der Antriebsstrang im Detail

Mit dem Outlander PHEV hat Mitsubishi den ersten Plug-In Hybrid SUV der Welt auf die Räder gestellt. Der Ansatz von Anfang an eine Fahrzeugarchitektur zu entwickeln, die sowohl für den klassischen Antrieb mit Benzin und Dieselmotoren funktioniert, als auch in einer möglichen, rein elektrischen betriebenen Variante, hat den Outlander Plug-In Hybrid zu einem technologischen Vorzeigeobjekt werden lassen.

Während aktuelle Hybrid-SUV vor allem durch eine Zurüstung einer externen Lade-Einrichtung und der Verwendung einer größeren Batterie zu Plug-In-Varianten getrimmt werden, ist der Ansatz beim Mitsubishi Outlander PHEV ein wesentlich tiefgreifender.

Mit Cleverness weiter fahren!

Der Anspruch war die Umsetzung des, von vielen Autokäufern, geschätzten  SUV-Feelings mit den Vorteilen eines Elektro-Fahrzeuges, ohne hierbei die Nachteile des Elektrofahrzeuges (aktuell vor allem die Reichweite) zu akzeptieren. Eine Reichweiten-Beschränkung durch die Batteriekapazität kam nicht in Frage. Zudem sollte der SUV auch die Fahrleistungen eines SUV besitzen und auch im Winter nicht kapitulieren müssen. Umso genialer ist die gesamte Lösung geworden.

Der Antriebsstrang des Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Detail:

Antriebsstrang Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid

Drei Motoren sorgen sich um den Antrieb des Plug-In Hybrid. Zwei davon sind Elektromotoren mit einer Leistung von jeweils 82 PS. Der vordere Elektromotor bringt dabei 137 Nm Kraft mit und der hintere Elektromotor 195 Nm. Wie bei Elektromotoren üblich, steht diese Kraft quasi ab der ersten Umdrehung zur Verfügung.

Zu den beiden Elektromotoren gesellt sich ein Benzinmotor der im Atkinson-Zyklus arbeitet und damit primär auf die Funktion als “Strom-Generator” abgestimmt wurde. Hier ist das Augenmerk auf die Effizienz des Zweiliter-Benziners (MIVEC) gelegt worden. Der Benzinmotor leistet 121 PS und wuchtet maximal 190 Nm Kraft auf die Kurbelwelle.

Der Benzinmotor wurde an eine Art Getriebeglocke montiert in der sich eine Kupplung befindet. Allerdings besitzt der Outlander Plug-In Hybrid kein Getriebe im üblichen Sinne. Dennoch kann der Benzinmotor ab einer Geschwindigkeit von etwa 70 km/h an die Vorderachse gekoppelt werden und treibt diese dann direkt mit an.

Unter der Motorhaube und direkt am Benzinmotor befindet sich noch ein dritter Generator. Dieser dient ausschließlich der Energiegewinnung. Während die Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse sowohl Kraft auf die Achsen schicken, als auch beim rollen und bremsen, Energie aus der Bewegung zurück zu gewinnen, ist der Generator in der Nähe des Benzinmotor nur als Strom-Generator tätig.

Die Vorteile des Antriebsstranges ist die konsequente Konzentration auf maximale Effizienz ohne deswegen die Nachteile eines Elektrofahrzeuges in Kauf zu nehmen. Mit den 12 kWh aus dem tief unter dem Fahrzeugboden integrierten Batteriepaket (senkt den Schwerpunkt, gut für das Fahrverhalten), schafft der Outlander nach EU-Norm eine Reichweite von 52 Kilometern, rein elektrisch. Für die meisten Pendler reicht diese Strecke völlig aus, um rein Batterie-Elektrisch zum Arbeitsplatz zu kommen.

Um kurze die Brücke zum Dauertester zu schlagen: Für uns reicht diese rein elektrische Reichweite, die sich im Alltag bei guten 30 km eingependelt hat, völlig aus, um den Großteil einer Woche ohne Benzinmotor unterwegs zu sein. Unsere Nachbarn freuen sich über das leise Auto, ich über die geringen Kosten und meine Frau über den Schub der E-Motoren aus dem Stand.

Zurück zum Antriebsstrang des Outlander Plug-In Hybrid:

Mitsubishi hat den Outlander Plug-In Hybrid ganz klar für das moderne urbane (Kunstwort für “die Stadt”) Leben konstruiert. Die maximale Effizienz erhält man, bei ebenso konsequenter Nutzung der 12 kWh großen Batterie. Das ist im Alltag eine Umgewöhnung, weil man auf der Suche nach Strom nicht immer erfolgreich ist, lässt sich aber alles auf die Reihe bringen.

Folgendes Szenario: Sie fahren morgens mit aufgeladenen Batterien zu Ihrer Arbeit – im Schnitt sind das 40 Kilometer einfache Strecke in Deutschland – dort laden Sie den Plug-In Hybrid Outlander an einer Ladesäule in der Tiefgarage. Und am Abend fahren Sie wieder zurück. Heim, in die Garage, wieder an die Ladesäule. Dann sehen Sie im EV-Modus des Multimedia-Systems vor allem diese Anzeige:

PHEV01

Rein elektrischer Betrieb

Der Outlander Plug-In Hybrid verfügt im Multimedia-System über eine umfangreiche Erweiterung in den Menüs, mit denen man unter anderem die Fahrmodi darstellen kann. In diesem Fall sagt die Anzeige: “Wir fahren elektrisch!” Die beiden E-Motoren werden aus der Batterie mit Strom versorgt (bis 60 kW) und treiben den Outlander an.

Ab etwa 65 km/h kann sich die Anzeige verändern und ein neues Schema anzeigen:

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid – Der Antriebsstrang im Detail

Paralleler Hybrid-Betrieb

Ab 65 km/h kann sich der Benzinmotor über die Nass-Kupplung an der Vorderachse direkt zum Vortrieb einkuppeln. In den Unterlagen zum Outlander Plug-In Hybrid wird immer von 120 km/h gesprochen, bei denen sich der Benziner zuschaltet – das ist richtig, fällt der Batteriestand, fordert man mehr Kraft oder will man die Batterien laden, kann sich der Benziner jedoch bereits ab rund 65 km/h zuschalten und treibt dann direkt die Vorderachse an. Wer jetzt mit eine wenig Gefühl am Gaspedal arbeitet, lässt den Benzinmotor direkt zugeschaltet und schiebt den Outlander mit den 190 Nm des Benziners, wenn gewünscht, bis auf die abgeriegelte Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h. Wer es mit dem Kraftabruf übertreibt, oder ganz einfach die maximale Leistung einfordert, der sieht eine andere Grafik im Display:

phev serieller antrieb

Serieller Hybrid-Betrieb

Bis 120 km/h sieht man oft diesen Kraftfluss im Display. Der Benzinmotor produziert, angekuppelt an den Generator die Energie für das Batteriepaket, von dort wird diese an die beiden Elektromotoren verteilt. Der Outlander Plugin-Hybrid ist ein echter SUV mit einem “echten” Allradantrieb. Die Mitsubishi-Steuerungslogik für intelligente Allradantriebe (S-AWC) wurde auch in den Plug-In Hybriden übernommen. Bis Tempo 65 produziert der Zwei-Liter Atkinson-Benziner so, über den Generator, den Strom für den Vortrieb des Plug-In Hybrid.

Von den ganzen Vorgängen spürt der Fahrer im Alltag so gut wie gar nichts. Der ganze Antriebsstrang, die Logik und Rechenleistung die hinter dem ständigen Wechsel aus Serieller- und Paraller-Hybridtechnik, zwischen Rekuperation und dynamischer Verteilung der Antriebsleistungen, ist derart ausgebufft, dass man nur voller Bewunderung hinter dem Lenkrad sitzt.

Der Reichweiten-Vorteil des Outlander Plug-In Hybrid

Das Ergebnis des aufwendigen Antriebsstranges, der cleveren Verknüpfung von Benzinmotor und Elektromotoren? Zusammen mit den 12 kWh großen Batterien und dem 45 Liter großen Benzintank? Der Plugin-Hybrid Fahrer muss keine Angst haben, liegen zu bleiben. Am Wochenende auf große Tour? Kein Ding. In den Urlaub? Kein Ding. Wer den Stromspeicher und die Möglichkeit zum elektrischen Laden konsequent nutzt, der schafft mit einer Tankfüllung fast 3.000 Kilometer! Glauben Sie nicht? 

 

 

Wie sich der Allradantrieb im Winter verhält, wie sich der Alltag auf den Verbrauch auswirkt, wie man sich an die gute Ausstattung des Testwagens (inkl. elektrischer Standheizung) gewöhnen kann – und viele weitere Themen zum Dauertest des Outlander Plug-In Hybrid, hier im Blog! Immer Freitags neu! 

 

 

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30 Oct 2014

Detailfotos: Neuer Renault Twingo

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30 Oct 2014

Galerie: Der neue Twingo

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29 Oct 2014

Demo für den Nürburgring: Operation Herbststurm

Wilhelm Hahne hat es wie folgt zusammengefasst:

Man sollte Nürburgring-Fans bitte nicht mit Hooligans, also „Rowdys“ „in einen Topf werfen“, auf die man im Umfeld von Fußballgroßereignissen trifft – oder Demos der „rechten Szene“. Auch nicht bei der Beurteilung einer Demo , wie sie von „Wir sind Nürburgring“ und ihren direkt von den politischen Klimmzügen der Nürburgring-Affäre betroffenen prominenten Mitstreitern (z.B. Sabine Schmitz/Christian Menzel) zum 15. November 2014 in Mainz geplant – und angemeldet(!) – sind.

Und ich bin mir sicher, er hat damit recht. Aber dennoch halte ich den Titel für die geplante Demo für schlecht gewählt. Sei es drum. Es beschreibt vermutlich die Wut mit der viele Nürburgring- und Motorsport-Fans in ihrem Bauch umgehen müssen am besten.

DEMO in Mainz am 15. November 2014

Die Initiative: WIR SIND NÜRBURGRING hat auf Facebook mehr als 13.000 Fans und alle sind aufgerufen dabei zu sein!

Darunter sind viele Rennfahrer, Team-Chefs, Team-Mitglieder, Aktive Motorsportler und Fans der Rennstrecke. Aktive Wortführer der Gemeinschaft sind zum Beispiel der Rennfahrer Christian Menzel und die Ring Amazone Sabine Schmitz.

Für den 15. November wurde nun zu einer neuerlichen Demo gegen die Willkür, die Machenschaften im Schatten der Politik, die Misswirtschaft und ganz klar gegen den Verkauf des Allgemeingut Nürburgring angemeldet. Dieses Mal wird man nicht in der Eifel demonstrieren, wie bei der Demo im letzten Jahr am Ring.

Der Herbststurm bläst die Demo-Teilnehmer direkt nach Mainz. Und auch das Datum ist gut gewählt! Denn am 15. November will  Rheinland-Pfälzische Landes SPD ihren Parteitag abhalten.

Im Februar gab es bereits einen Autokorso der die Ring-Fans in die Landeshauptstadt führte, damals waren rund 1.300 Demonstranten nach Mainz gekommen.

Den Auftakt zur “Operation Herbststurm” bildete eine Kundgebung während des letzten VLN-Laufs am vergangenen Wochenende (siehe Foto oben).

Wer sich dem Aufruf der “Operation Herbststurm” anschließen will, der findet in der Facebook-Gruppe und auf der Webseite von wir-sind-nuerburgring.de weitere Informationen!

 

 

Auch die Rhein-Zeitung berichtet über die “Operation Herbststurm”.

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29 Oct 2014

Der neue Škoda Fabia, meine Konfiguration

Ab dem 15. November wird der neue Škoda Fabia bei den Händlern stehen, doch zuvor werde ich mir noch einen persönlichen Eindruck vom neuen Shooting-Star aus dem Modellprogramm der Tschechen machen. In ein paar Tagen fahre ich den neuen Fabia bei der internationalen Premiere und dann gibt es natürlich auch eigene Fotos zum neuen Fabia.

Nicht immer sind die Fahrzeuge bereits online im Neuwagen-Konfigurator aufgeführt, oft fahre ich die Autos noch bevor die gesamten Informationen online verfügbar sind. Aber in diesem Fall habe ich einen späten Termin für die Präsentation gewählt und kann vorab ein paar Informationen online nachsehen. Und Škoda hat den neuen Fabia bereits im Online-Konfigurator hinterlegt. In so einem Fall spiele ich gerne vorab mit dem Neuwagen-Konfigurator und stelle das Fahrzeug so zusammen, wie ich es für sinnvoll erachte.

Škoda Fabia 1.2 TSI “Active”

meine konfiguration des neuen Fabiameine konfiguration des neuen FabiaŠkoda hat seit ein paar Tagen einen neuen Online-Konfigurator, der erlaubt die Weitergabe der eigenen Konfiguration. Ziemlich coole Sache. Wenn ihr auf das Bild (oben) klickt, dann kommt ihr zu meiner durchgeführten Konfiguration. Aber warum habe ich mich für genau diese Version entschieden?

Škoda Fabia – Neuwagen-Konfiguration im Detail

Über das Design des neuen Fabia muss ich nicht viel sagen. Die klaren Linien, die moderne und sachliche Linie hat man in Mlada Boleslav auch für den Fabia adaptiert. Keine Linie zuviel, einfach ein extrem gelungendes Design. Als Farbe für den neuen Fabia würde ich “Rallye-Grün metallic” wählen. Ein Kompaktwagen sollte eine kräftige, eine auffällige Farbe tragen. Neben diesen traditionellen Grün-Ton hat Škoda noch ein sehr passendes rot und ein strahlendes gelb im Programm. Das wären Alternativen für mich :)

Motorisierung:

Ich würde zum modernen 1.2 Liter TSI Motor mit 90 PS greifen. Der Vierzylinder stemmt ab 1.400 Umdrehungen kräftige 160 Nm auf die Kurbewelle und hält diese bis 3.500 Umdrehungen hoch. Das reicht um den 1.1 Tonnen schweren Fabia auf Trab zu halten. Der Einstieg in den Fabia findet natürlich einige PS tiefer statt. Die Basis-Motorisierung ist ein 60 PS starker 1.0 Liter Saugmotor. Einen Diesel mit 1.4 Liter Hubraum und 90 PS würde es für Menschen geben, die viele Kilometer mit dem Fabia fahren. Ich denke der kraftvolle Benziner ist die sinnvollste Wahl. Zumal er laut NEFZ mit 4.7 Litern auf 100 Kilometern auskommen soll.

Ausstattung:

Bei der Ausstattung habe ich die Basis-Variante Active gewält. Der Fabia trägt dann keinen Chromschmuck und eigentlich ist alles wichtige mit an Board.  Was an Ausstattung fehlt, lässt sich für ein paar Euro in Paketen nachrüsten.  Ärgerlich ist da schon eher die Einschränkung bei den Motoren und Getrieben. Erst in der Ambition-Version würde es Versionen mit manuellen 6-Gang- oder dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe geben. Und auch der kräftige 110 PS PS 1.2 TSI steht erst mit der höherwertigen Ausstattung zur Verfügung.

Aber ich finde, der Fabia ist deswegen so genial, weil er auch mit einer einfacheren Ausstattung, einem kleineren Motor und normalen 5-Gang Getriebe funktioniert. Wer sich hier ein wenig einschränkt, der bekommt einen modernen Kleinwagen mit umfangreicher Sicherheitsausstattung, erstklassiger Technik und einer Übersichtlichkeit die ideal zum Stadtverkehr passt.

Aber eventuell habt Ihr ja eine ganz andere Meinung? Dann schickt mir doch Eure Konfigurations-Vorschläge zu, oder schreibt in die Kommentare, wie ihr den neuen Fabia ausstatten würdet! 

Ich freue mich auf Eure Ideen!

 

 

Links:Konfigurator, Webseite

 

 

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Original http://mein-auto-blog.de/der-neue-skoda-fabia-meine-konfiguration-98432/

29 Oct 2014

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Natürlich haben die Franzosen auch eine Tradition beim Bau von Heckmotor-Fahrzeugen. Renault hatte sogar ganz wilde Büchsen im Angebot. Sowohl vom R5 als auch vom Clio gab es heftige Lösungen mit einem Motor dort, wo sonst der Nachwuchs saß. Breite Backen, derbe Fahrleistungen. Für ein Stadtmobil sind breite Backen und derbe Fahrleistungen allerdings nichts was auf der Agenda ganz oben steht. Da stehen eher die Entwicklungskosten. Denn so ein Einstiegs-Automobil muss günstig sein. Unter 10.000 € müssen auf dem Preisschild der Basis-Version stehen. Gleichzeitig kostet die Entwicklung eines neuen Modells immer Geld. Viel Geld. Das wiederum bedeutet: Es müssen Stückzahlen her. Große Stückzahlen. Was man alleine eventuell nicht schafft, kann man zusammen mit einem Partner lösen. Toyota und PSA machen das bei Citroën C1, Peugeot 108 und Toyota Aygo vor. Drei Autos – aber nur einmal eine echte Neu-Entwicklung. Das spart bei den Kosten, das lässt auch bei “billigen Autos” die Marge wachsen.

Renault und smart haben das gleiche Segment im Visier. Und Renault-Nissan und Daimler stellen mit dem neuen Twingo und dem neuen smart das erste Produkt einer gemeinsamen Zusammenarbeit vor. Beide Hersteller betonen dabei, der “neue Twingo”, der “neue smart“, dass sind echte Vertreter ihrer jeweiligen Marke. Klingt schwer nach Marketing. Den neuen smart konnte ich vor vielen Wochen bereits einmal umparken und auch mitfahren – aber nicht so richtig selbst fahren. Dafür stand der neue Twingo nun zu einer ersten Testfahrt zur Verfügung. Und ich habe mich auf die Suche nach dem “typischen Twingo” im “neuen Twingo” gemacht.

Ganz schön smart, dieser Franzose!

Knuffiger Kasten mit kurzen Überhängen. Der neue Twingo ist optisch extrem gelungen. Die Front hat das typische Renault-Markengesicht bekommen. Einen kleinen Kühlergrillschlitz, drollige Scheinwerferformen und kleine, abgesetzte, runde LED-Tagfahrlichter. Was beim neuen smart forfour ein wenig ungeschickt wirkt, die Motorhaube ohne Motor darunter, funktioniert beim französischen Pendant perfekt. Der Twingo ist ganz klar der schönere der Zwillinge geworden. Und obwohl es der Twingo ist, der nun von Generation 2 zu Generation 3 alles auf den Kopf gestellt hat, den Motor nach hinten gepackt hat, wirkt er wie die logische Weiterentwicklung der Twingo-Idee. Ein praktisches, ein pfiffiges, ein sympathisches Stadt-Auto.

Renault 03 Twingo FahrberichtRenault 03 Twingo Fahrbericht

Französische Fahrspaß-Kugel

Fahrspaß definiert sich nicht über Motorleistung. Es ist viel mehr das Gefühl beim fahren. Wirkt ein Auto handlich? Was verrät es Dir über die Straße? Fühlt man sich gut aufgehoben? Findet man sich auf Anhieb im Fahrzeug zurecht? Viele kleine Punkte, abseits der ausgelutschten “0 bis 100″ Frage sind ausschlaggebend für das “Fahrgefühl”. Für das Erlebnis beim fahren. Und da macht es wirklich Sinn, den Motor nach hinten zu packen. Die Idee von smart, ein Stadtauto mit Heckantrieb zu konstruieren, ist noch immer richtig. Der Motor zwischen den Hinterrädern lässt der Vorderachse mehr Platz und ohne Antriebswellen zu den Vorderrädern, lassen sich diese weiter einschlagen. Das sorgt für einen phänomenalen Wendekreis. Mit 8.6 Metern lässt sich der Twingo auf der Straße in der Stadt von Fahrbahnrand zu Fahrbahnrand wenden, ohne einmal zurücksetzen zu müssen. Und in Parkhäusern fährt man Slalom zwischen den rangierenden Kollegen. Zugleich liegt mehr Gewicht auf der Hinterachse, das bringt das “Käfer-Gefühl” zurück. Die Vorderachse lenkt, und die Hinterachse schiebt an. So sollte es doch sein.

Renault bietet zwei Motoren in drei Varianten an. Der Klassiker ist ein 999 ccm³ großer Dreizylinder-Saugmotor mit 71 PS und 91 Nm Kraft (einmal mit Start & Stop, und einmal ohne!). Die andere Variante ist ein 898 ccm³ Turbo-Dreizylinder der 90 PS und 135 Nm Kraft mitbringt.

Zwei Motorisierungen und zwei unterschiedliche Ausstattungs-Linien mussten für den ersten Eindruck herhalten:

Renault Twingo SCe 70 (71 PS) – Expression

Klar schnatternd erkennt man den Dreizylinder im Heck als Dreizylinder. Das manuelle Fünfgang-Getriebe passt gut zum Heckmotor-Twingo, schaltet sich knackig und trifft die jeweiligen Gang-Anschlüsse. Natürlich drückt ein Saugmotor in der 1-Liter Klasse und bescheidenen 91 Nm nicht mit Nachdruck an. Schnatternd und leicht vibrierend dreht sich der Dreizylinder durch die Drehzahllagen (einen Drehzahlmesser hat man sich gleich ganz gespart). Für die Stadt sind die 71 PS mehr als ausreichend. Hier ist es das Spiel mit der agilen Vorderachse. Spurwechsel werden zum Hobby. Und eigentlich will man den ganzen Tag durch enge Gassen wuseln. Der Twingo ist für die Stadt geboren.

Der prägende Eindruck der “Basis-Ausstattung”? Fensterkurbeln. Während alle Twingo in Reihe zwei mit Ausstellfenstern auskommen müssen, auch eine Lösung aufgrund der vorlauten Controller im “Twingo-SMART-Projekt”, muss die Basis-Ausstattung sogar mit manuellen Fensterhebern vorfahren. Radikal würde ich diese Lösung nennen.  Auch die Höhenverstellung von Fahrersitz und Lenkrad spart sich Renault in dieser Grundausstattung. Sinnvolle Mehr-Ausstattung? Das “Klang & Klima Paket” mit manueller Klimaanlage und dem Radio R&Go. Bereits bei diesem 1.290 € teuren Paket erhält man ein Radio, das sich mit dem eigenen Smartphone per App verbinden lässt. Android und iOS-User bekommen App R & GO im jeweiligen App-Store. Die Verbindung funktioniert per Bluetooth und bietet vom Streaming, über Freisprechen bis zur Navigation und einem digitalen Bordcomputer alle Funktionen die man sich für die Multimedia-Anwendung wünscht.

 

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Basis-Benziner, Basis-Ausstattung. Und die Farbe: Aufpreisfrei. Clever bleibt clever!

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Sehr modernes braun. Sieht schick aus. Passt nach Köln!

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Der Basis-Benziner ohne Start & Stop ist noch als EU5-Motor eingestuft. Dürfte sich demnächst ändern.

Renault Twingo TCe 90 (90PS) – Luxe

Der Twingo mit Turbolader ist mit seinen 90 PS ein ordentlich motorisierter Stadtwagen. Und weil der Twingo erstmalig mit fünf Türen kommt, erstmalig mit Heckmotor und erstmalig mit Turbomotor, ist genau dieser Twingo in der Luxe-Version auch erstmalig ein richtiges Auto. Kein Zweit- oder Drittwagen mehr. Keine Gurke für Fahranfänger und auch keine Stadtbüchse für Pizza-Dienste. Hand geschaltet machen die 90 PS des nur 0.9 Liter kleinen Turbo-Dreizylinders richtig Spaß. Leise dringt von hinten, klingt weiter weg als die 2.30 Meter Innenraumlänge vermuten lassen würden, der Turbo beim aufbauen des Drucks. Vom Gas weg und man hört ihn deutlich ausatmen. Putziger kleiner Turbo. Aber wirklich unterhaltsam. Der Umweg über die Autobahn macht im Twingo TCe 90 Sinn.  Bis Tempo 150 spielt man mit, dann tut er sich ein wenig schwer. Renault spricht von 165 km/h in der Spitze. Dabei fährt sich der neue Twingo wie ein ganz großer. Die breite Serienbereifung mit Mischgröße(!) (165/65-15 vorne) und 185/60-15 hinten) sorgt für einen ordentlichen Geradeauslauf. In der Stadt ist der Twingo dank Ladedruck, 135 Nm und 8.6 Meter Wendekreis ein vorlauter Stadtflitzer. Zügig von der Ampel und rechtwinklige in die nächste Seitenstraße. So viel Fahrspaß hat kein Twingo zuvor vermittelt.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

TCe 90 in Cirrus-Gelb.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Kecker Heckspoiler.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Große Augen, freundliches Gesicht!

Platz in der kleinen Hütte

Es klingt absurd, aber der Heckmotor sorgt für mehr Platz im Twingo. So wurde der Twingo satte 10 Zentimeter kürzer als der Vorgänger, hat aber einen um 13 Zentimeter längeren Radstand. Das ist nicht nur für das Fahrverhalten positiv, dass spürt man auch im Innenraum. Zum ersten Mal lohnen sich beim Twingo fünf Türen. Zum ersten Mal sind die Rücksitze wirklich nutzbar.

Das der Motor unter dem Kofferraumboden untergebracht ist, erkennt man auch an der Ladekante und dem dahinter fast auf gleicher Höhe anfangenden Ladeboden. Aber es stört nicht. Wer die Lehnen der Rücksitze steil stellt – es gibt zwei Fixierungen für die Rückenlehnen – der hat 219 Liter Laderaumvolumen. Die Rücksitzbank lässt sich im Verhältnis 50 zu 50 umklappen und für das nächste Billy-Regal lässt sich auch der Beifahrersitz umklappen und so lassen sich bis zu 2.30 Meter lange Gegenstände in den nur 3.59 Meter langen Twingo packen.

Unter der vorderen Haube bleibt im übrigen kein gesondertes Gepäckabteil übrig. Und wer einen Blick unter die Service-Klappe werfen will, der muss sich mit einer Not-Lösung arrangieren. Renault sagt, durch das weglassen eines Scharnieres für die “vordere Haube” hat man 3 Kilogramm gespart. Dafür lässt sich die Haube nun aber auch nur wenige Zentimeter nach vorne lösen und man läuft Gefahr die Kanten von Haube und Kotflügel durch Kratzer zu verschandeln. Zwei Spannbänder halten die Haube im nach vorne gezogenen Zustand fest. Das könnte im Winter, darunter befindet sich der Behälter für die Scheibenwasch-Flüssigkeit, zu einem nervenden Spiel ausarten. Mensch Renault. Diese 3 Kilogramm hätten beim Leergewicht von 1.018 Kilogramm den Bock auch nicht mehr fett gemacht.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Versteckt angeordneter Knopf um die Heckklappe zu öffnen.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Hinten nur Ausstellfenster.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Die hinteren Türen lassen sich weit öffnen.

Bleibt das Fazit:

smarter Twingo

Noch einmal zurück zum Anfang und der Kooperation von smart und Renault. Es gibt Vermutungen wonach das Experiment “smart” beendet worden wäre, hätte man vor ein paar Jahren keinen Entwicklungspartner gefunden, der bereit war, eine “smart-typische” Heckantriebs-Plattform mit zu entwickeln und später auch zu vermarkten. Und ich glaube, Renault ist der größere Gewinner aus dieser Kooperation. Während sich smart im Prinzip nur beim Layout durchsetzen konnte, sind viele andere Lösungen im Detail ganz klar unter dem Diktat des französischen Rotstiftes entstanden. Für einen Renault mit einem Basispreis von unter 10.000 € sind zum Beispiel die H4-Scheinwerfer an der Front in Ordnung. Für einen smart nicht. Für den Renault Twingo sind die vielen Details im Innenraum, die auf den günstigen Einstiegspreis hinweisen (Plastik, scharfe Kanten, lackiertes Blech ect.) vertretbar – für einen “Premium-Stadtwagen” von smart nicht, wären sie es nicht.

Motoren und Getriebe? Renault-Technik. Multimedia? Renault-Technik. Verarbeitung? Renault.  Und so wirkt der Twingo rund. Richtig französisch. Nicht billig, nicht schlecht, aber eben auch eher “tolle Kiste und Praktiker” als “Premium-Stadtmobil”.

Der neue Twingo ist ausgefallen, ein wenig extravagant, praktisch und immer darum besorgt im Alltag auch die notwendige Portion Spaß mitzuliefern. Damit ist der neue Twingo ist in sich ein geniales, ein schlüssiges Fahrzeug und dank der Kooperation mit smart, dank Heckmotor, ein echte Fahrspaß-Größe.

Renault 61 Twingo Fahrbericht

Renault Twingo ENERGY TCe 90

Verkaufsstart:  erfolgt
Basispreis: 11.990 €
Motorleistung: 898 ccm³
Antrieb und Getriebe: manuelles 5-Gang Getriebe
Beschleunigung: 10,8 Sekunden von 0-100 km/h
Normverbrauch: 4,3 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit: 165 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand 3.595, 1.647, 1.557, 2.492 mm

What would the Blogger order??

Ìch würde den Basis-Benziner mit Start-Stop ordern, in der mittleren Dynamique-Ausstattung dafür 10.990 € (Liste!!) zahlen und als einziges Extra die manuelle Klimaanlage für 790 € ordern. Den Twingo in weiß bestellen und mich über ein cleveres Stadt-Auto freuen!

Dreizylinder mit und ohne Turbo

Konstruktive Gemeinsamkeit der Aggregate im Twingo sind die Aluminiumbauweise, die obenliegenden hohlgebohrten Nocken­wellen und 4-Ventil-Zylinderköpfe. Die innermotorische Reibung wird durch grafitbeschichtete Kolben­schäfte, eine reibungs­optimierte Steuerkette und Nocken mit Diamond-Like-Carbon-Beschichtung verringert.

Kompakte Bauweise gewährleistet hohe Alltagstauglichkeit

Durch den Motorblock mit 49 Grad Neigung sind die Twingo Motoren 15 Zentimeter niedriger als bei einem konventionellen Triebwerks­layout. Auf diese Weise kann Renault das Heckmotor­konzept des Twingo ohne Einbußen bei der Alltagstauglichkeit realisieren.

Beide Motorisierungen übertragen ihre Kraft über ein modernes
5-Gang-Schaltgetriebe auf die Hinterräder. Voraussichtlich ab Herbst 2015 ist der Twingo auch mit dem 6-Gang-Doppel­kupplungs­getriebe EDC (Efficient Dual Clutch) verfügbar.

 

Fotos im Artikel: Bjoern Habegger / Titelbild: Bjoern Habegger

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29 Oct 2014
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Erste Fahrt: Stromern mit der Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive

BMW hat den i3, Volkswagen den e-Golf und Mercedes-Benz? Die haben jetzt die B-Klasse Electric Drive. Wobei „jetzt“ ist eigentlich falsch, denn produziert wird der elektrisch betriebene Kompaktvan bereits seit Anfang des Jahres, doch erst ab 3. November kann er auch in Deutschland geordert werden. Der wichtige US Markt hatte Vorrang. Jetzt stand der Stromer mein-auto-blog.de für einen kurzen Ausritt parat und wir rollten genüsslich, still und leise in einen farbenprächtigen mallorquinischen Sonnenuntergang. Hier der Bericht:

Stilles B – Die B-Klasse unter Strom

Wenn die Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive neben der gerade aufgefrischten B-Klasse mit herkömmlicher Antriebstechnik parkt, fällt dem einen oder anderen durchaus auf: Äußerlich ging das Facelift spurlos an dem Fünftürer mit dem 200 kg schweren und der 28 kWh starken Lithium-Ionen Batterie im Unterboden vorbei. Es schauen einen weiterhin die noch etwas traurig dreinblickenden Scheinwerfer aus dem Modelljahr 2011 an. Innen greift das B mit dem lokal emissionsfreien Antrieb jedoch auf die komplette Modellpflegemaßnahme der Baureihe W246 zurück, von der wir bereits berichtet haben.

Dazu gehört auch das 8“ große freistehende Display, auf dem die Insassen genau beobachten können, was der Fahrer mit 132 kW (entspricht klassischen 180PS) macht. Rollt er sanft dahin, läuft ein weißes Energieflussband von Batterie zum auf der Vorderachse sitzenden Elektromotor weiß leuchtend. Kann der Fahrzeugführer dem Druck von 340 Newtonmeter nicht widerstehen und drückt das Strompedal bis zum Bodenblech, blinkt der Energiefluss alarmierend rot und die Meldung „Boost“ erscheint und ja, das Phänomen ist bei allen Elektrofahrzeugen das Gleiche: Der unterbrechungsfreie Schub aus dem Stand fasziniert. Kein kuppeln, kein schalten, kein automatisierter Gangwechsel. Einfach ein Gang eine lineare Beschleunigung, so wie eine Straßenbahn. Doch halt: Welches öffentliche Nahverkehrsmittel beschleunigt seine Insassen schon in 7,9 Sekunden auf 100 km/h? Bei den B-Brüdern, die von fossilen Brennstoffen angetrieben werden, bedarf es schon eines B 220 4Matic um da mithalten zu können.

Es ist jedoch Vorsicht geboten bei solchen Spielchen, denn der von Tesla Motors stammende Antriebsstrang samt Leistungselektronik und Batterieeinheit bestraft ein solch unökologisches Fahrverhalten mit einer rapiden Reduktion der Reichweite. Doch die von Mercedes angegebenen 200 Kilometer sind durchaus ein Wort. Der elektrifizierte Golf kommt nur auf 190km, der i3 sogar nur auf 160km. Und das ist nicht das letzte Wort. Gegen Aufpreis erhöht die Sonderausstattung „Range Plus“ die Reichweite nochmals um bis zu 30 km.

Doch eigentlich macht bei der B-Klasse Electric Drive die Geschwindigkeitsreduktion viel mehr Spaß, als die Beschleunigung, denn sie macht einen automatisch zum Gutmenschen. Der Energiefluss wird umgedreht, die Pfeile leuchten grün. Man rekuperiert, sprich, man gewinnt einen Teil der verbrauchten Energie zurück und zu diesem Zweck haben die Stuttgarter zusätzlich Schaltpaddles hinter das Lenkrad geschnallt. Ein kurzer Zug am rechten Paddle und schon erscheint ein D+ im Multifunktionsdisplay des Fahrers. Der damit einhergehende Effekt: Obacht beim lupfen des Fußes vom Strompedal, denn noch ohne das Bremspedal berührt zu haben, verzögern 1,7 Tonnen B-Klasse massiv. Dem Elektromotor im Modus „maximale Rekuperation“ sei Dank. Genüsslich können die Mitreisenden beobachten, wie die Reichweite langsam wieder steigt. Trotzdem liegt der Elektroschwabe mit einem kombinierten Verbrauch von 16,6 kWh/100 km deutlich schlechter, als der Bayer (12,9 kWh/100 km) oder der Niedersachse (12,7 kWh/100 km).

Für den Alltag ist der vollautomatische Modus zu empfehlen, der die Energie Rückgewinnung der Verkehrssituation anpasst. Auf Wunsch sogar mit optionaler Radarunterstützung. Sollte die Kraft aus der Batterie trotzdem unerwartet zu Ende gehen und man braucht eine Steckdose zur Füllung des Energiespeichers, muss man sich – je nach Anbindung – zwischen drei und neun Stunden gedulden, bis die volle Reichweite wieder zur Verfügung steht. Genug Zeit also, um zu überlegen, ob man ein Elektroauto mit Stern sein Eigen nennen möchte. Denn nur mit dem BMW i3 und seinem kontroversen Design kann man demonstrieren, wie grün und nachhaltig man mobil ist. Da fällt der Hochdach Benz natürlich genauso ab, wie ein e-Golf. Und sollte man sich entscheiden, lieber stiller Genießer einer vorzüglichen B-Klasse Electric Drive zu sein, als extrovertierter Öko Aktivist, dann bleibt nur noch eine Frage zu klären: Was wird er kosten,  der erste vollelektrische Mercedes? Wir haben da so eine Vermutung. 

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Original http://mein-auto-blog.de/erste-fahrt-stromern-mit-der-mercedes-benz-b-klasse-electric-drive-25147/

28 Oct 2014

Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!

Noch ziert sich der Stuttgarter Hersteller mit einer Bestätigung. Aber die Preise sind festgelegt und stehen bereits schwarz auf weiß und damit fest! Mercedes-Benz wird die elektrische B-Klasse für “unter” 40.000 € anbieten.

Mercedes-Benz B-Klasse – Unter 40.000 € wird es elektrisch!

39.150 € dürften sehr nah am Einstiegspreis für die elektrische B-Klasse liegen! Dafür bekommen die Käufer einen Raumgleiter der mit den 180 PS des Elektromotors lokal völlig Emissionsfrei unterwegs sein wird.

Wie sich die elektrische B-Klasse fährt, wird man heute Abend nachlesen können.

Galerie zur B-Klasse Electric Drive:

Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
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Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!

So fährt sich die B-Klasse als B250 4matic … 

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Bjoern

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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Original http://mein-auto-blog.de/die-elektrische-b-klasse-wird-weniger-als-40-000-e-kosten-99252/