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26 Jul 2012
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Deutsche wollen Alternative zur Ladesäule für Elektrofahrzeuge

EMNID-Umfrage verdeutlicht mehrere Missstände in der Elektromobilitätsinfrastruktur.

Eine von GOVECS initiierte Umfrage unter 1.000 Befragten beweist, dass rund zwei Drittel (64 Prozent) der Bevölkerung mit dem momentanen Ladesäulennetz unzufrieden sind. Selbst in Großstädten mangele es an der nötigen Infrastruktur, so der Tenor der TNS EMNID-Studie mit der Frage, welche Rolle der Aufbau einer Ladeinfrastruktur bei der Verbreitung von Elektrofahrzeugen spiele. Mehr als die Hälfte aller Deutschen (60 Prozent) sehnt sich außerdem nach Alternativen – beispielsweise einer Wechselbatterie für E-Fahrzeuge.

Keinerlei Emissionen oder störender Lärm, dazu minimale Betriebskosten – die Vorteile von Elektrofahrzeugen liegen auf der Hand. Die EMNID-Befragung verdeutlicht allerdings, dass die Mehrheit der Deutschen die infrastrukturellen Mängel der Branche wahrnimmt. Nicht einmal jeder Zehnte (8 Prozent) bejaht die Frage, ob die aktuelle Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland ausreichend sei. Insbesondere die Gruppe der 14- bis 49-Jährigen (70 Prozent) kann sich eine stärkere Verbreitung von Elektrofahrzeugen auf Deutschlands Straßen nur bei einer größeren Ladesäulendichte vorstellen. Überraschend: Selbst unter Großstädtern ist nur einer von drei Befragten mit den vorhandenen Auflademöglichkeiten zufrieden.

Anhand des Haushaltsnettoeinkommens zeigen sich ebenfalls Unterschiede auf: So bemängeln Menschen mit einem monatlichen Einkommen von 2.500 Euro und mehr die ungenügende Anzahl an Ladesäulen deutlich öfter (74 Prozent) als Angehörige geringerer Einkommensgruppen. Thomas Grübel, CEO von GOVECS, sieht sich in den Ergebnissen der Umfrage bestätigt: „Wie unsere Absatzzahlen der vergangenen Geschäftsjahre verdeutlichen, ist die Elektromobilität in Deutschland auf einem guten Weg. Das Netz an Ladesäulen hingegen benötigt dringende Verbesserungen, insbesondere in dünner besiedelten Regionen. Als Anbieter von Elektrorollern haben wir zwar keinen Einfluss auf den weiteren Ausbau – möchten jedoch eine Ergänzung zu diesem Ansatz bieten.“

Eine Verbesserung der Ladeinfrastruktur allein ist auch 60 Prozent der Gesamtbevölkerung zu wenig – sie fordern neue Möglichkeiten wie eine austauschbare Batterie, die auch in die eigenen vier Wände mitgenommen und dort geladen werden kann. Unter Interviewten aus ländlichen Gebieten ist der Wunsch nach alternativen Ladeoptionen mit 72 Prozent am stärksten. GOVECS arbeitet als führender Anbieter von Elektromobilität bereits seit Längerem an Möglichkeiten, diesen Missstand zu beheben: „Die Befragung unterstreicht, dass Alternativen beim Laden von E-Fahrzeugen notwendig sind. Innovative Ansätze wie Wechselbatterien entsprechen ganz klar dem Zeitgeist“, bilanziert Grübel.

greenmotorsblog.de – viagovec GmbH

Original: Hybrid, Elektro, Gas, Brennstoffzelle … - greenmotorsblog.de

Created Donnerstag, 26. Juli 2012 Created by Thomas Categories Timeline Tags ladeinfrastruktur Deutschland | tns Emnid | tns emnid ladeinfrastruktur | Umfrage Ladeinfrastruktur | wirtschaft
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18 Sep 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Bernd Frank  

Erster Zwischenbericht von der Automechanika 2014

Seit Dienstag läuft die Automechanika. Bei der offiziellen Eröffnung wurden gleich zu Anfang die besten Innovationen ausgezeichnet. So ging z.B. der Innovationsward im Bereich Green Directory an Bosch, die inzwischen anbieten, elektronische Komponenten, wenn sie defekt sind, nicht einfach zu entsorgen, sondern so aufzubereiten, dass sie gleichwertig mit neuen Komponenten sind. Wie ich finde der richtige Weg weg von dem kompletten Entsorgen kaputter Komponenten. Alle Preisträger finden sich auf der Homepage der Automechanika.

Preisverleihung

Mit unserem Stand bin ich mehr als zufrieden. Er wurde von der Messe gebaut und ich habe "nur" den EuroHotRod, die Theke und die Bilder beigesteuert. Mein besonderer Dank geht dabei an Kati Dalek, Volker Rost und die Kollektivmaschine.

Blogger Lounge Automechanika 2014

Wir haben wirklich einen tollen Anlaufpunkt für die Blogger geschaffen, so steht schnelles W-Lan zur Verfügung, aber auch 4 Laptops, mit denen man ins Netz gehen kann.

Blogger Lounge Automechanika 2014

Auch stehen diverse Ladegeräte und Steckdosen zur Verfügung.

BloggerLounge Automechanika 2014

Gute Seele am Stand ist wieder, wie vor 2 Jahren schon, "Schnittchen", die passend im 50er Jahre Look aufgelaufen ist.

Schnittchen

Ihr Spitzname ist wieder running Gag und die Messe hat ihr diesmal von Anfang an das passende Namensschild gegeben.

Schnittchen

Schnittchen muss auch ab und an als Fotomotiv herhalten.

Euro hot rod

Mit Erfolg! Auch dieses Jahr hat es mein Stand in den Regionalteil der BILD Zeitung Frankfurt geschafft!

Bild

Der Text steht auch online - sogar mit einem Link auf den Fusselblog.

Wir habe irgendwie sehr viel Spaß am Stand, weil auch immer wieder Dinge passieren, mit denen wir nicht gerechnet haben - wie z.B. Asiaten, die sich hinter meiner Theke fotografieren lassen.

Messebesucher

Der EuroHotRod wir eigentlich ständig fotografiert, Die Besucher sind fasziniert, verwundert, irritiert - es ist alles dabei. Aber im Grundtenor sind die Stimmen alle positiv. Das größte Blitzlichtgewitter ist aber, wenn die 2 Modells Sina Mai und Kathrin Resch am Stand sind. Die sind in der Halle 4.1 unterwegs und geben Autogramme und lassen sich mit Besuchern ablichten. Klar, dass ich da auch einmal mit aufs Bild musste:

Modells

Was man nicht alles für seine Leser tut ;-)

Viel bin ich noch nicht herumgekommen - aber um ein paar Appetizer zu geben, was ich nur so im Vorbeigehen entdeckt habe: Ein Rheumaklappenkäfer mit Kamei Tiefenruder:

Kamei Tiefensteuer

Futuristisch: Der Collani Truck.

Collani Truck

Bodypainting in der Halle 4.0:

Bodypainting

Natürlich werde ich weitere Eindrücke für Euch sammeln und berichten.

Die Automechanika in Frankfurt läuft noch bis zum Samstag, den 20.09.2014.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/erster-zwischenbericht-von-der-automechanika?blog=33

18 Sep 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Einstein meets Monroe?, Standpunkt: Mercedes-AMG GT-1556

Standpunkt: Mercedes-AMG GT

 

Mercedes-AMG GT

Der Gran Turismo. Wann die Bezeichnung zum ersten Mal verwendet wurde, das lässt sich wohl kaum mehr feststellen, aber in Mode kamen die grossen «Reisewagen» in den 50er Jahren, vor allem in Italien. Es sei hier als Beispiel der Ferrari 250 GT genannt (ab 1953), Maserati hatte ab 1959 den 5000 GT im Programm, auch die ersten Lamborghini trugen ab 1964 das GT-Anhängsel in der Bezeichnung. Und alle waren sie feine Sportwagen, zumeist in einer 2+2-Konfiguration, besser ausgestattet, komfortabler als Rennwagen, aber doch so gedacht, dass die Herrenfahrer am Freitag auf eigener Achse anreisen konnten, am Wochenende Nummern auf die Seitentüren klebten, und am Sonntagabend wieder befriedigt (oder als Verlierer) nach Hause reisten. Später wurde die Bezeichnung inflationär verwendet, GTI als Musterbeispiel, aber so ist das halt im Leben.

Jetzt bringt Mercedes-AMG (ja, so geschrieben) auch einen GT. Ja, natürlich ist es schwierig, einen schönen und dann auch noch passenden Namen für ein neues Automobil zu finden - aber: GT? Viel einfacher hätte man es sich nicht machen können in Stuttgart, und es ist dies noch ein Zeichen für die Tristesse, die Hilflosigkeit, die in der Zentrale derzeit wahrscheinlich herrscht. Die S-Klasse verkauft sich zwar anscheinend nicht schlecht, doch das ist selbstverständlich relativ (ganz besonders: in Zahlen), weil diese Limousinen-Dinosaurier am Aussterben sind (das können auch die Chinesen nicht verhindern); mit der C-Klasse ist dem Stern ein richtig gutes Auto gelungen; in der grauen Theorie sind sogar die Verkaufszahlen so schlecht nicht, doch das liegt einzig und allein daran, dass der Daimler mit ganz vielen neuen Produkten in ganz vielen Segmenten neu vertreten ist. Aber: GLK - tot (und das in einem wichtigen Segment), die A-Klasse wird in der jetzigen Form nicht einmal mehr ein Facelift erhalten, sondern komplett umgestaltet, die B-Klasse muss um zwei Jahre verfrüht schon aufgefrischt werden, der GLA ging ab wie eine Rakete, befindet sich aber bereits wieder im Sinkflug, etc, etc.. Wird der SL überhaupt noch gebaut?

Mercedes-AMG GT
Mercedes-AMG GT

Nochmals: Jetzt bringt Mercedes-AMG also den GT. Wahrscheinlich ein feines Automobil. Was man so aus den Presse-Unterlagen entnehmen kann: spannend. Edel. Vor allem der komplett neu entwickelte 4-Liter-V8-Doppelturbo mit innen montierten Ladern, Trockensumpfschmierung, 462 oder 510 PS - beeindruckend, wahrscheinlich. Hoffentlich. Er soll den GT in 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h treiben und bis zu 310 km/h schnell machen. Und gemäss Norm 9,3/9,4 Liter Sprit verbrennen auf 100 Kilometern. Dazu: Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung an der Hinterachse, Sperrdifferenzial, Sportfahrwerk mit Aluminium-Doppelquerlenkerachsen. Ein Leistungsgewicht von 3,3 kg/PS. Andererseits: wir plaudern hier von mindestens 1540 Kilo Leergewicht. Den 911er, einverstanden, schwächlicher motorisiert, gibt es ab 1380 Kilo. Und der 911er hat eine 2+2-Sitzkonfiguration.

Mercedes-AMG GT
Mercedes-AMG GT
Mercedes-AMG GT
Mercedes-AMG GT
Mercedes-AMG GT

Und trotzdem kommt niemand bei Porsche auf die Idee, den 911er einen Gran Turismo zu nennen (ok, es kommt der GTS, aber das ist ja in erster Linie ein Marketing-Furz). Diesen Vergleich mit dem 911er muss sich der AMG GT gefallen lassen, zu deutlich ist die Anspielung, zu klar definiert der Kundenkreis. Ja, man könnte auch noch den Jaguar, das F-Type Coupé, als Konkurrenten sehen. Oder vielleicht einen gebrauchten Porsche 928?

Es ist also zu erwarten, dass sich der Mercedes-AMG GT ganz nett fahren lassen wird. Einmal abgesehen vom Gewicht, das ja der Feind ist aller Fahrfreude, wie wir gerade kürzlich bei #radical14 wieder erfahren haben. Wir wissen es (noch) nicht, was da in Sachen Fahrdynamik möglich sein wird (und wir hoffen, dass wir nach diesem Artikel trotzdem noch die Chance kriegen - bei Audi, beim TT, durften wir ja nicht, bloss weil wir im Vorfeld ein Häuchlein an Kritik an diesem MQB-Coupé gewagt hatten, lesen Sie: hier). Tja, so viel Aufwand, und dann doch diese Adipositas - dürfen wir den Kommentar wagen, dass wir gerade von AMG ein bisschen mehr erwarten wollten, was den Leichtbau betrifft? Einverstanden, Jaguar bringt es trotz extensiver Verwendung von Alu auch bei weitem nicht unter 1,5 Tonnen, aber. Ja, aber.

Doch jetzt kommen wir zum Punkt. Mercedes-AMG zitiert Gordon Wagener, Vice President Design vom Daimler: «Der neue Mercedes-AMG GT ist ein Sportwagen in seiner reinsten Form. Atemberaubende Proportionen, kraftvoll modellierte Flächen und fliessende Linien machen  den neuen AMG zu einem modernen Sportwagen, der den Geist glorreicher Mercedes-Sportwagen in sich trägt. Der GT schafft es so, Schönheit mit Intelligenz perfekt zu verbinden.» Albert Einstein meets Marilyn Monroe? Nein, ganz im Gegenteil: hier wurde eine Giraffe mit einer Hyäne gekreuzt. Vorne zu lang, hinten zu kurz. Vorne massiv, aggressiv, hinten filigran, tuntig. Vorne SLS, hinten 911. Ewig lange Motorhaube - und dann ein lieblich' Coupé.

Mercedes-AMG GT

Keine Harmonie in der Form. Und ein anständiger Sportwagen/Gran Turismo hat einfach keine Heckklappe. Denn ein anständiger Herrenfahrer spielt nicht Golf. Punkt.

Wir haben es wieder, das Design-Problem bei Mercedes. Es ist nicht ganz einfach zu benennen. Es ist dieser Schwulst an Sicken und gebrochenen Linien und Käntlein. Es ist diese Diskrepanz zwischen mächtigem Auftritt und frömmelnder Lieblichkeit. Es sind diese Disharmonien von Flächen und Brüchen, von Kraft und Anmut, von Stierkampf und Ballet - alles, alles muss in ein einziges Auto gepackt werden, und das kann beim besten Willen nicht funktionieren. Es geht bei der A-Klasse nicht, es geht beim GLA nicht, es geht beim CLA nicht, und jetzt geht es auch beim Mercedes-AMG GT nicht. Es reicht nicht, wenn man vorne einen alten SLS nimmt und hinten die Leuchten des neuen S-Klasse-Coupé ranpappt. Ein Mercedes-Benz, das ist unser Anspruch, das muss auch der Anspruch sein in Stuttgart, darf nie, nie, nie modisch, trendy, schick sein - er muss immer, immer, immer das Zeug haben zu einem zukünftigen Klassiker. Und das schafft der GT bei weitem nicht.

Was halten Sie vom neuen Mercedes-AMG GT? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.
Mehr Mercedes gibt es in unserem Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/forum/standpunkt_-mercedes-amg-gt-1556/seite_1-2

17 Sep 2014
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Der Schotte, VW Polo GTI 2028

VW Polo GTI

Klar bringt VW vom überarbeiteten Polo eine GTI-Version. Und auch wenn Schotten-Karomuster - in diesem Fall halt nur im Innenraum - gerade sehr im Gespräch sind: der kleine GTI wird keine grossen Wellen werfen.

Volkswagen spielt ja immer auf der gesamten Klaviatur. Sehr wahrscheinlich im Frühling 2015 kommt der neue Polo GTI auf den Markt und soll die  Tradition - welche einst beim Polo G40 begann - nun fortführen. Mit dem G40 hat der neue Polo GTI natürlich ungefähr so viel gemeinsam wie ein Sean Connery mit Margaret Thatcher. Klar, es gibt wieder mehr Leistung (192 PS), es gibt noch mehr Gimmicks und es gibt neu sogar ein manuelles Sechsganggetriebe statt des DSG mit sieben Stufen. Aber ist das schon alles? Wo bleibt das mechanische Sperrdifferenzial einen Golf GTI Performance? Was nützen dir optionale LED-Scheinwerfer, wenn die maximal 320 Nm die dank harter Arbeit bezahlten Gummis runter radieren wie die Flamme den Kerzenwachs? Wie auch immer, dass es nun - natürlich auch optional - noch verstellbare Dämpfer gibt mag schön sein. Vortrieb ohne Ende wäre uns aber lieber gewesen. Preise gibts noch keine, wozu auch, bis im Frühling kann man noch gemütlich die Preisschilder der Konkurrenz studieren und wenn nötig Anpassungen vornehmen.
Mehr Volkswagen gibts im Archiv.

Der Schotte, VW Polo GTI 2028

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/vw-polo-gti-2028/seite_1-2

17 Sep 2014

Shades of Grey

Delphingrau im Septembergrau. Nissan 350 Z, gesehen durch die Leica T.

Mehr Nissan 350 Z bei formfreu.de:
My Z-Car
Z meets Z

Leica Camera AG

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Shades of GreyShades of GreyShades of GreyShades of GreyShades of GreyShades of GreyShades of GreyShades of GreyShades of Grey

Original http://www.formfreu.de/2014/09/17/shades-of-grey/

Created Mittwoch, 17. September 2014 Tags ag | camera | delphingrau | formfreude my | gesehen | leica | meets | nissan | septembergrau | t mehr | z leica | z-car z | automotive Document type Video
Categories Timeline Author T Sälzle und M Haub
17 Sep 2014
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Wohin des Weges?, radical14 (6) Navi

#radical14 (6)

Es ist schon klar, ein Navigationssystem ist nicht das Hauptthema bei einem Sportwagen. Manche wie der Ferrari kommen ganz ohne aus. Das ist besser als wenn man eines hat, dass sich kaum bedienen lässt...

Keine Angst, die Fahrberichte zu #radical14 kommen noch. Gut Ding will eben Weile haben. Aber wir haben uns auch einige Gedanken gemacht zu Sachen, die man nicht zwingend mit einem Sportwagen oder gar einem Supersportler assoziiert. Schliesslich wäre es in der heutigen Zeit doch peinlich, wenn man in einem über 300'000 Franken teuren McLaren 650 S sitzt und irgendwo in Norditalien auf einen analogen Karte nach dem Weg fragen müsste. Zumal die Italiener bei der Frage nach dem schnellsten Weg zu Autobahn eh nur eine Antwort kennen: «Sempre dritto» - immer geradeaus! Und nein, wir listen jetzt nicht einfach gutschweizerisch alphabetisch auf, welches Navi denn wie sehr überzeugt hat. Nö, wir fangen beim Loser an. Und der Verlierer hat eine Gemeinsamkeit mit dem Gewinner - sie stammen aus demselben Land.

Die Aufgabenstellung war ganz einfach. Wegen unserer Gäste aus Germanien wollten wir zwei Fixpunkte programmieren, erstens die Adresse unserer Homebase in der Käserei und andererseits die Adresse der kleinen Rennstrecke im Berner Jura.

Keine unüberwindbare Aufgabe könnte man meinen, doch bei der Corvette haben wir: aufgegeben. Nach 25 Minuten. Wir mochten nicht mehr. Fertig! Schaut doch selbst wie ihr nach Ligniéres kommt. Mir egal. Will nimmer! Sonderziel Centre de Pilotage kennt die Corvette nicht, die Adresse auch nicht und wenn man den Zielpunkt von Hand einzugeben versucht: verzweifelt man. Durchgefallen! Und zwar total.

Schon etwas besser ist da der Subaru, auch hier wurde das Sonderziel nicht gefunden, aber immerhin schafften wir es, den Circuit auf der Karte zu markieren.

Wohin des Weges?, radical14 (6) Navi

10 Minuten brauchten wir rund für die zwei Ziele, damit ist der Subaru gleichauf mit Jaguar oder McLaren. Wobei das Navi des sauteuren Briten sonst so einige Aussetzer hatte, dasjenige von Jaguar dagegen immer problemlos lief. Offenbar sind Inder die besseren Programmierer...

Fein ist das Navi vom Ferrari 458 Speciale. Weil keines vorhanden ist, ist man bei der Programmierung extrem schnell. Zum Sieg hat es natürlich doch nicht gereicht.

In germanischer Perfektion kommt das System von BMW im M4 daher. Das Ziel auf der Karte zu markieren war einfach, nach vier Minuten wars alles erledigt, genau wie beim Volvo V60 Polestar. Wohl das älteste System im Vergleich und trotzdem wunderbar zu bedienen.

Was fehlt? Ja, der Alfa, mit dem wunderlichen Nachrüstsystem von Parot. Da haben wir nicht aufgegeben, wir haben es gar nicht erst versucht. Manche Sachen muss man sich einfach nicht antun.

Kommen wir zu den Siegern. Besser gesagt, zu dem Sieger: der Tesla mit dem riesigen Tablet-Display hatte den Rundkurs als einziger in den Sonderzielen (halt auch Dank der Online-Anbindung dies für Tesla-Fahrer umsonst gib). Eine Minute um zwei Ziele einzugeben. Das kann keiner besser.

Was uns dieser Test gebracht hat? Nicht viel ausser der Erkenntnis, dass man auch für viel Geld nicht unbedingt ein taugliches Navigationssystem bekommt. Von den Updates (da haben wir uns nur eingelesen, ausprobieren wollten wir es dann doch lieber nicht) einmal ganz zu Schweigen. Und, dass wer Karten lesen kann auch heute noch eindeutig im Vorteil ist!

Mehr #radical14 gibts hier.

Wohin des Weges?, radical14 (6) Navi

Text: Cha, Fotos: Wale Pfäffli

Wohin des Weges?, radical14 (6) Navi


 

Original http://www.radical-mag.com/forum/radical14-_6_-navi/seite_1-2

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17 Sep 2014
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Mehr als..., Fahrbericht Peugeot 508 2026

Fahrbericht Peugeot 508

Mehr als..., Fahrbericht Peugeot 508 2026

Der neue Peugeot 508 will mehr sein als ein Vertreter-Traum. Will? Nein, er muss mehr sein. Denn die meisten Aussendienstler haben eh längst auf Minivans umgestellt und den klassischen Kombis den Rücken gekehrt. Und sie sind verwöhnt, den so ein Skoda Octavia Combi zum Beispiel bietet auch dem gewerblichen Nutzer so einiges. Da die Limousine des 508 in der Schweiz wohl nur eine Aussenseiterrolle spielen wird, konzentrieren wir uns auf die Kombi-Variante, den SW. Und der neue 508 als Kombi hat durchaus etwas zu bieten, auch wenn er nicht wirklich neu ist. Die Franzosen liessen dem 483 cm langen Fünfsitzer eine umfangreiche Modellpflege angedeihen. Und, die hat dem Peugeot richtig gut getan. Und, das Gesicht welches den grössten Franzosen ziert, wird bald auch bei anderen Modellreihen umgesetzt. Natürlich spielen die optischen Reize bei einem Kombi nicht die wichtigste Rolle. Aber, verstecken braucht sich der Löwe nicht, zumindest nicht vor allen seinen Konkurrenten.

Und auch der zweite wichtige Punkt bei einem Fahrzeug dieser Klasse ist gut - der Kofferraum. 1440 Liter schluckt das Gepäckabteil des 508 SW maximal, das kann sich durchaus sehen lassen. Und auch sonst gibts ausreichend Platz. Insbesondere Fahrer und Beifahrer finden nicht nur genügend Raum sondern auch gute Sitze vor. Und vor allem einem weiten Verstellbereich der Sitze und der Lenksäule. Dazu gibts die üblichen Ablagen und eine Spezialität, die sonst eigentlich nur Porsche zu bieten hat. Den Peugeot startet man nämlich mit der linken Hand - ganz weit aussen hats einen Startknopf. Sicherlich gewöhnungsbedürftig, aber die Franzosen hatten ja schon früher einen Hang zu aussergewöhnlichen Lösungen. Obs praktisch ist? Jedenfalls sagt man bei Peugeot, man hätte sonst keinen Platz für den Startknopf gehabt. Aha, ja dann... Es wurde auch sonst aufgerüstet im Innenraum. Multimedia- und Navisystem mit Touchscreen, Rückfahrkamera und ein Toter-Winkel-Warner im Aussenspiegel integriert - hier hat man im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich aufgerüstet.

Mehr als..., Fahrbericht Peugeot 508 2026
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Und auch bei der Verarbeitung hat man nachgelegt. Der Innenraum wirkt stimmig aber halt nicht so stimmig wie in einem Auto der germanischen Oberklasse. Von billiger Anmutung kann aber keine Rede sein. Hinzu kommt die selbst in den Basisversionen recht gute Ausstattung und die grosse Auswahl an Motoren und Getrieben. Hier sticht vor allem ins Auge, dass Peugeot voll auf die Karte Automatik setzt. Den 508 bekommt man mit fast allen Motoren in Verbindung mit einer Sechsstufen-Automatik. Auch hier, sechs Stufen sind sicher nicht der Entwicklung letzter Schluss (neun Gänge gibts ja bereits...), aber es reicht völlig aus um bequem unterwegs zu sein. Und dies erst noch auf einem erfreulich geringen Drehzahlniveau. Der 1600er-Benziner zum Beispiel der aus vier Zylindern 165 PS schöpft benötig fürs Autobahntempo gerade einmal 2000 Umdrehungen. Das ist gut für den Gehörgang (dazu später mehr) und für die Geldbörse des Fahrers, denn geringe Drehzahl geht meist mit geringem Verbrauch einher.Traditionell gut sind die Diesel der Franzosen.

Mehr als..., Fahrbericht Peugeot 508 2026
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Sehr Laufruhig und auf Wunsch mit mächtig Dampf (bis zu 200 PS), das Angebot an Antriebsquellen ist mehr als ausreichend. Dazu gibts nach wie vor die Hybridversion, welche allerdings in der Schweiz eher ein Mauerblümchen-Dasein fristet.  Zurück zum 1,6-Liter Benziner, der neben den 165 PS auch noch 240 Nm auf die Kurbelwelle bringt. Der kleine Motor ist mit dem grossen Auto (Leergewicht 1505 kg mit Automatik) meist nicht überfordert. Einzig wenn man das Turbotriebwerk richtig fordert wird der Kleine dann richtig: laut. Und zwar nicht schön laut, sondern unangenehm laut. Ein richtiger kleiner Brüller dieser 1600er. Aber eigentlich ist es gar nicht nötig den Motor an die Brüllgrenze (bei ca. 5000 Umdrehungen) zu bringen. Denn im obersten Drehzahlbereich wird der Motor nur lauter, das Auto aber kaum schneller...

Ganz fein ist der grösste Selbstzünder im Programm. Der unter dem Label «GT» verbaute 2,2 Liter leistet satte 204 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 450 Nm. Das reicht natürlich nicht, um in der Oberklasse einiger anderer Hersteller mitzuspielen, aber das ganze Paket wirkt schon ziemlich souverän. Zumal auch hier die neuentwickelte Sechsstufen-Automazik ihren Dienst ganz hervorragend verrichtet. Klar, den Sieg am Berg wird man mit dem Franzosen nicht einfahren. Dafür ist er auch nicht gedacht. Aber er lässt sich durchaus zügig bewegen, wenn man sich an die relativ hohe Seitenneigung der Karosserie bei flotter Kurvenfahrt gewöhnt hat. Dafür federt der 508 richtig schön ab, nicht Sänftenhaft aber doch sehr bequem. Satt beschreibt das Federungsverhalten des Franzosen wohl am besten.  Auch bei den Preisen kann man sich mit der Konkurrenz messen. Den 508 SW gibts ab 32'600 Franken, mit dem feinen 1600er-Benziner und Automatik (165 PS) kostet er mindestens 39'400 Franken. Die Diesel starten allerdings erst bei 45'300 Franken, auch weil die Selbstzünder nicht in der Basisversion «Access» erhältlich sind. Der schnittige und bestens ausgestattete GT ist ab 52'850 Franken zu haben, die jeweiligen Versionen mit vier Türen kosten 2000 Franken weniger.

Mehr Peugeot gibts im Archiv.

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Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-peugeot-508-2026/seite_1-2

17 Sep 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Michael Peschel  

Bonn Classic 2014 – Die Oldtimerrallye durch Westerwald und Siebengebirge

2014 fand die Oldtimerrallye BonnClassic bereits zum 12. Mal statt. Wie gewohnt gingen 90 Teams an den Start. Teile des Westerwalds und des Siebengebirges standen sowohl für die sportlich ambitionierten als auch für die touristisches Teams in den Boatrdbüchern. Auch die Variante Touring war erneut eine grossartige Herausforderung.

Bonn Classic 2014 Oldtimer - 15

 

Unsere Fotografen von PhotoAHRT waren an der Strecke unterwegs, um für uns Bilder der vorbeifahrenden Young- und Oldtimer zu schießen!

 

Bonn Classic 2014 Oldtimer - 19Bonn Classic 2014 Oldtimer - 8Bonn Classic 2014 Oldtimer - 13Bonn Classic 2014 Oldtimer - 24Bonn Classic 2014 Oldtimer - 21Bonn Classic 2014 Oldtimer - 5Bonn Classic 2014 Oldtimer - 1Bonn Classic 2014 Oldtimer - 11Bonn Classic 2014 Oldtimer - 20Bonn Classic 2014 Oldtimer - 18Bonn Classic 2014 Oldtimer - 7Bonn Classic 2014 Oldtimer - 9Bonn Classic 2014 Oldtimer - 23Bonn Classic 2014 Oldtimer - 6Bonn Classic 2014 Oldtimer - 10Bonn Classic 2014 Oldtimer - 15Bonn Classic 2014 Oldtimer - 4Bonn Classic 2014 Oldtimer - 14Bonn Classic 2014 Oldtimer - 17Bonn Classic 2014 Oldtimer - 3Bonn Classic 2014 Oldtimer - 2Bonn Classic 2014 Oldtimer - 12Bonn Classic 2014 Oldtimer - 22Bonn Classic 2014 Oldtimer - 16

Mehr Informationen zu Oldtimerrallye Bonn Classic 2014 findet ihr auf der Homepage zur Veranstaltung!

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Original http://germanmotorkult.de/bonn-classic-2014-die-oldtimerrallye-durch-westerwald-und-siebengebirge/

17 Sep 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

100 Jahre Maserati (23), Maserati A6G 2000 Spyder Frua, 1957-1813

Maserati A6G 2000 Spyder Frua, 1957

Heute stellen wir vor: den A6G Spyder von Frua aus dem Jahre 1957 - noch so ein wunderbares Teil.

Von der A6-Reihe von Maserati haben wir nun schon mehrfach geplaudert, etwa von einem A6G von Allemano von 1956, einem ganz frühen A6/1500 von Pininfarina, der so wunderbaren A6GCS-Berlinetta von 1953 . Hier haben wir nun noch ein ganz besonderes Stück, einen A6G 2000 Spyder von Frua, von dem wahrscheinlich drei Stück gebaut wurden. Das hier gezeigte Exemplar hat eine etwas besondere Geschichte: Geboren wurde das Fahrzeug mit Chassisnummer 2054, war der einzige «echte» A6GCS, also 2-Liter-Reihensechser mit drei Weber, etwa 150 PS; die anderen beiden Frua-Spyder verfügten über den etwas lahmeren A6G/54-Motor. Irgendwann verliert sich aber die Geschichte von 2054, wahrscheinlich wurde das Chassis in Südamerika für einen Rennwagen verwendet, doch die Karosserie blieb wie durch ein Wunder erhalten. Und einem echten A6G/2000-Chassis aufgesetzt, Chassisnummer 2190. Also ist der Wagen eigentlich nicht mehr so ganz original, doch er wurde 2013 von RM Auctions «trotzdem» für 2,53 Millionen Dollar versteigert - ein stolzer Preis, auch wenn der Frua-Spyder von einer herrlichen Schönheit ist.
Und nein, kein Schelm, wer bei diesem Frua-Spyder an die Cobra denkt...
Hier: eine Übersicht über die schönsten Maserati der vergangenen 100 Jahre.

Maserati A6G 2000 Spyder Frua, 1957

Original http://www.radical-mag.com/oldtimer/maserati-a6g-2000-spyder-frua_-1957-1813/seite_1-2

17 Sep 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Der Fusselblogstand / die Bloggerlounge steht!

Irgendwie gehen gerade die Uhren anders - nein, im Ernst, ich hatte für gestern einen Bericht geschrieben und vergessen den abzuschicken, deshalb um einen Tag verzögert der Bericht von Montag - Sorry for that! Natürlich läuft die Automechanika heute schon den zweiten Tag, morgen werde ich davon einiges berichten.

Vorgestern war ich auf dem Messegelände, um den Stand zu vervollständigen. So steht jetzt meine Theke aus Passatteilen wieder mit auf dem Stand.

Messestand

Die Folie auf dem Teppich kommt natürlich noch weg. An den Platzen links im Bild werdeen ab heute auch Laptops stehen, die den Bloggern zur Verfügung gestellt werden, um vor Ort Ah Hoc Meldungen absetzen zu können. Auch wird es schnelles W-Lan am Stand geben.

Den EuroHotRd habe ich auch noch geputzt - vornehmlich eigentlich nur die Felgen und Reifen.

Messestand

Schon am Aufbautag sorgt der Wagen für Verwirrung. Irgendwie bleibt fast jeder stehen, gafft, rätselt, was das ist. Meine Lieblingsreaktionen war ein Asiate, der lange Zeit vor dem Stand verweilte und dann fragte: "Which products do You sell for this car?" - nur noch zu toppen von dem Kommentar des Typs, der meinte "FDGB, die Automarke kenne ich gar nicht". Ich auch nicht. Das FDGB Logo auf der Motorhaube ist ein Gag.

FDGB

Das FDGB steht für Freuer Deutscher Gewerksachftsbund und das war der Dachverband der Gewerkschaften in der ehemaligen DDR. Aber wer weiß, vielleicht haben die auch Hot Rods gebaut  ;-)

Am letzten Aufbautag gibt es einen Presserundgang, bei dem ein paar ausgewählte Pressevertreter vorab zu ein paar Highlights geführt werden, um zum Beginn der Automechanika schon etwas berichten zu können. Dabei entstand dieses nette Foto:

EuroHotRod

Ich glaube, das wird eine lustige Messe. Nur an der Getränkefront muss ich noch arbeiten. Wir bekommen am Stand Getränke vom meesseeigenen Catering, allerdings nur alkoholfrei. Aus Vertragsgründen darf ich aber nicht einfach ne Kiste Bier mitbringen und an Freunde ausgeben. Das würde mächtig Ärger mit der Cateringfirma geben. Diesen Detailfehler muss ich noch irgendwie lösen müssen...

 

Original http://www.fusselblog.de/index.php/der-fusselblogstand-die-bloggerlounge-steht?blog=33

17 Sep 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   T Sälzle und M Haub  

Klassikstadt Sonntagstreff__100 Jahre Maserati

Fest in italienischer Hand war die Klassikstadtin Frankfurt am letzten Sonntag. Das monatliche Treffen stand ganz im Zeichen des Dreizacks von Maserati. Die Marke feiert dieses Jahr seinen 100 jährigens Jubiläum und so stand der Innenhof voll mit den verschiedensten Modellen. Auch andere Hersteller waren willkommen und das bunte Kommen und Gehen wurde von Johannes Hübner und Bernd Schulz fachkundig kommentiert.  Cars & Coffee in Frankfurts Eastside, sehr schön! Im 1.Stock stehen auch schon einige Fahrzeuge für die bb Sonderausstellung bereit, die am Sonntag, den 21. September stattfindet. Der bb Regenbogen Porsche, der bb Mercedes Magic Top, der bb BMW Futuro, dem bb Polo und dem bb Moonracer werden erwartet. Am Nachmittag wird Rainer Buchmann sein neues Buch “Innovation Design Emotion” vorstellen, das die glanzvolle Historie von bb aufleben lässt.

Weitere Fotostrecken von Veranstaltungen in der Klassikstatdt:  MainRallyeAuto Zeitung Youngtimer Classic60 Jahre Mercedes Ponton Treffen,PFF PorschetreffenoderSaisonstart 2011.

Klassikstadt 2010.11 und Klassikstadt 2012.11.

Klassikstadt

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Original http://www.formfreu.de/2014/09/17/klassikstadt-sonntagstreff__100-jahre-maserati/

 
16 Sep 2014
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Faszination: 40 Jahre Porsche Turbo

Spagat, bis der fette Arzt kommt

1974  bis heute, 2014: 40 Jahre gibt es jetzt den Porsche 911 Turbo, und vom ersten bis zum letzten Modell spannte der Turbo den Spagat Alltag-Racing wie kein anderes Auto.

Leistung allein macht nicht glücklich. Das predige ich immer wieder. Ich fahre auf meiner KTM 690 Duke mit 68 PS in den Schwarzwald oder mit meinem Honda Zoomer zum Einkaufen. Der Zoomer ist eine Art motorisiertes Schuhregal, dessen Leistung ich in der Art dieser Omafahrräder mit Elektrounterstützung angebe, um ihrer erdrückenden Einstelligkeit zu entgehen: “DreiTAUSEND Watt!”

Aber ich bin ein metaphorischer Pharisäer, ein Heuchler also für die Nichtbibelfesten. Ich bin wie diese fetten Ärzte, die sagen “jaja, bewech dich mal mehr”. Ich predige Wasser und saufe heimlich V-Power, bis der fette Arzt kommt. Bei Autos kann es mir gar nicht genügend Leistung geben. Als deshalb unerwartet Bjoern anrief mit einem Auftrag “alte Porsche Turbos fahren, mit neuem Turbo S hinfahren”, so zur Feier von 40 Jahren 911 Turbo, da war die Antwort einfach.

Laaangweilig

Faszination: 40 Jahre Porsche Turbo

Das Erstaunlichste am 911 Turbo S ist, wie gänzlich langweilig er sein kann. Er brummt im Alltag leise durch die Stadt, seine Klappen dicht, seine Turbolader durch ständiges Schalten und Kuppeln des PDK auf Drehzahl gehalten für die angesichts der Leistung überraschende Effizienz, die so viele Turbo-911er auszeichnete. Der Testwagen ist rentnersilber, wie er wahrscheinlich am häufigsten bestellt wird. Das im Vergleich zum eh schon gewachsenen 911-Sauger längere und breitere Fahrwerk mit Porsches lamellengekuppeltem Allradantrieb lässt sich nur mit viel Gewalt aus der Ruhe bringen, niemals unabsichtlich. Man kann bis über 300 km/h im Radio den Intendant der Semperoper auf DLF hören.

Wenn ich noch 100 Jahre fleißig spare und vielleicht ein, zwei Hedgefonds gewinnbringend in den Boden ramme, dann bin ich an dem Punkt, an dem ich mir a) einen Turbo S vielleicht leisten könnte und an dem mir b) die genannten Eigenschaften sehr wichtig werden. Aber solange ich noch nennenswerten Blutdruck habe? Hm. Um das Problem zu ergründen, verlasse ich die Autobahnen, die Städte, begebe mich auf einen einsamen Alpenpass und drücke auf den Knopf, auf dem “Sport” steht. Und plötzlich reißt der Turbo mich mit, physikalisch wie emotional. Mein lieber Herr Konkursverwalter, das ist gannnz schlecht für mein Herz und meinen Führerschein.

Dieses Auto ist das, was in der englischen Sprache so viel besser funktioniert: relentless. Es gibt im Alltag praktisch keinen Punkt, an dem der Motor nicht mit seinem unnachgiebigen Drang in Richtung c [1] am Ende wäre. Er bellt und brüllt und über allem liegt das Schlürfen der Turbolader. Manchmal fiept es auch. Wastegates? Egal was, es ist ein echtes Geräusch, in einem Porsche-typisch technonerdigen Auto. Und genau dieser Spagat zwischen “Laaangweilig bequem” und “Oh mein Gott!” war immer die Stärke des Turbos. Man konnte ihn in Egos vernichtender Weise auf der Rennstrecke einsetzen. Man konnte ihn allerdings auch danach mit Bleifuß auf Achse heimfahren, den Rants des Semperoperintendanten lauschend.

Faszination: 40 Jahre Porsche Turbo

Petition: Schweiz abschaffen

Porsche hat zur Feier des Turbo-Jubiläums eingeladen in die Schweiz. Die Schweiz! Warum? Die Schweiz hasst das Auto an sich. Dort mit Turbo-911ern aufzukreuzen ist wie im genital ausgeschnittenen Darkroom-Kostüm in Lack auf dem katholischen Kirchentag aufzumarschieren. Das MUSS doch Ärger geben. Nun sehe ich mich als eine Art Textsöldner. Solange mir jemand einen entsprechend dotierten Auftrag erteilt, fahre ich mit 560 PS in die Schweiz oder mit nacktem Pimmel auf den Kirchentag. Aber langfristig sollten wir die Schweiz schon abschaffen und die Straßen dort als Rennstrecken ausweisen.

Denn die Straßen sind toll. Und man ist schnell in Italien. Rückspultaste, Porsche 911 Turbo Generation 993, mit der Werksleistungssteigerung auf 450 PS. Der 993 zeigt den Turbo-Spagat von der anderen Seite: Zuerst zeigt sich eine sehr straffe Seite, die in mir den Wunsch erweckt, die Schweiz wäre schon eine Rennstrecke. Das wirkt alles noch heute sehr rennig, sehr arg. Als ich nach langen 30 Minuten endlich die Kupplung bedienen kann, offenbart der 993 jedoch seine Touri-Seite: Wie er schon 1998 auch für Drehmoment von unten heraus sorgte, wie untertourig brummend man ihn durch den dichten Verkehr der Küstenstraße am Lago Maggiore gen Italien fahren kann, die Trittsicherheit des Allradantriebs, das hat schon viel von einem GT-Wagen. Und trotzdem hat ein Ami mit der S-Version beim 1998er-Rennen am Pikes Peak den Sieg eingefahren. Glaubt man drin sitzend sofort.

Faszination: 40 Jahre Porsche TurboFaszination: 40 Jahre Porsche TurboGeneration: Ladedruck.

Die zwei Kanonenrohre

Zum nächsten Skip in Richtung Vergangenheit ein Bekenntnis: Ich bin noch nie einen alten 911er gefahren. Der erste Eindruck im 964 ist daher der, den alle in alten 911ern haben: Die flache Fronthaube liegt unsichtbar unter der Fensterkante, das Lenkrad bewegt diese zwei Kanonenrohre im Sichtbereich, die als Anzeiger der Fahrzeugdimension dienen, und das Geschütz äh: Fahrzeug dreht über seinen Massenschwerpunkt, der da hinten Richtung Heckmotor liegt. Auf einmal verstehe ich diese alten Männer mit ihrem 911er-Fetisch! Genial. Wieso geht das heute nicht mehr? “Weil Fußgängerschutz”, sagt der Porschemann. Den Fußgängerschutz sollten wir gelegentlich auch abschaffen, zumindest auf der Rennstrecke “Schweiz”. Fußgänger haben auf der Strecke zum Rennbetrieb eh nichts verloren.

Wie die Sicht auf die beiden Rohre mit den Lampen drin war früher generell die Sicht im kleinen Glashaus hinter der steilen Windschutzscheibe sehr viel besser. Da kenne ich die Antwort selber: “Weil Insassenschutz.” Ich möchte die Anmerkung machen, dass besser nach draußen sehen können, weil nicht überall armdicke Stahlstreben voller Airbags hängen, auch eine Art Sicherheit ist, und zwar eine aktive.

Vom Fahrverhalten gefällt mir der 964 am besten an diesem Tag, um mal den nächsten Skip vorwegzunehmen. Er stampft aus den Ecken, sein Motor hat außer mehr Leistung (320 PS) vor allem eine fleischigere Mitte als der Vorgänger und der Heckantrieb mit Sperrdifferenzial ist für mich als Motorradfahrer im Erlebnis einfach interessanter als der die Kurven schienende Allradantrieb. Selbst für heutige Verhältnisse kann es der 964 richtig krachen lassen, und (typisch 911 Turbo): Da ist dennoch diese elektrische Sitzverstellung, die Klimaanlage, das Radio, ein Airbag, ein ABS, ein leiser Drehzahlkeller. Nur kann ein Auto aus den schlimmen Neunzigerjahren des Automobilbaus nie das schönste in der Ahnenfolge sein.

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Früher, als alles besser schien, weil wir noch besser waren …

Nein, der schönste 911 Turbo hier ist der älteste 911 Turbo hier: der von 1978 bis 1989 gebaute nämlich, der 930 mit dem 3,3-Liter-Motor. Da sind die Kanonenrohre mit der steilen Schiebe dahinter am ausgeprägtesten, da steht die barock geschwungene Karosserie im schönsten Kontrast mit dem schlichten Bauhaus-Balken, der die Rücklichter integriert. Schöner wurden die Rücklichter nicht mehr, trotz allem Fortschritt in der Leuchttechnik. Dieser Porsche zeigt am besten die Froschartigkeit, die Porsches 911-Gestaltung für mich als Froschfreund ausmacht: breite Schenkel hinten, große Glubschaugen vorne und dazwischen wie Sprungfedern gespannte Linien.

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Der älteste Motor muss natürlich am klarsten auf einer Turbinendrehzahl gehalten werden, die Ladedruck schaufelt. Ab so etwa 3500 U/min geht es voran. Darunter hat der Motor zwar sehr gute Manieren, aber wenig Druck. Das bedeutet: Überholen im zweiten Gang auf der Landstraße, und überhaupt habe ich den Dritten nur zum Cruisen verwendet. “Das muss man halt noch FAHREN”, sagte ein Kollege aus der Schweiz, wobei ich schon von der fahrerischen Einfachheit des ersten Turbo verblüfft bin. Denn eigentlich MUSS man das überhaupt nicht fahren; der Wagen stellt sich perfekt auf gemütliches Cruisen ein. Man KANN das aber fahren. Und wie. Selbst ganz objektiv im Vergleich zu den modernsten Autos ist der 3,3-Turbo ein sehr schnelles Auto. Selbst im Vergleich zum neuesten Turbo: Ja, ich würde im 3,3 sehr bequem nach Hause kommen.

Jetzt klinge ich schon wie die ganzen anderen alten Männer, also die, die immer sagen, was alles “kein echter Porsche” sei. Fun fact: Selbst der 911 war einmal “kein echter Porsche” in den Augen solcher alten Männer. Das ist ja eh irrelevant, denn alte Nörgler kaufen keine Autos, sondern schreiben nur in Foren, was die Anderen nicht kaufen sollen. Es bleibt der Umstand, dass es heute, im Guten wie im Schlechten, keine neuen Autos wie den 3,3 mehr geben kann. Die Hersteller müssen ihre Baureihen den jeweils aktuellen Regeln anpassen. Porsche hat das nie geschadet, im Gegenteil. Abgasvorschriften? Da bauen wir was. Und plötzlich ist ein 911 Turbo das Serienauto mit der weltweit saubersten Verbrennung. Die Regeln haben neben dem technischen und gesellschaftlichen Fortschritt dazu geführt, dass jede Generation des Turbo ihren eigenen Charakter prägen musste. Nur der tiefe Spagat wird wohl immer erhalten bleiben.

Text: Clemens Gleich, Fotos: Porsche Presse, Clemens Gleich
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtgeschwindigkeit

 

Original http://mein-auto-blog.de/faszination-40-jahre-porsche-turbo-77440/

Created Dienstag, 16. September 2014 Tags 40 jahre | 911 | Automobilblog News | Björn Habegger | Clemens Gleich | jubiläum | porsche | schweiz | Titelthemen | Turbo Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
15 Sep 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Peter Ruch  

Sound-Check, radical14 (5)-1555

radical14 (5)

radical14

Zur Einstimmung empfehlen wir einen Text, den wir kürzlich auf der sehr geschätzten «PS-Welt» veröffentlichen durften. Lesen Sie: hier. Sehen Sie den folgenden Text als Fortsetzung, Ergänzung an, denn wir haben bei #radical14 ganz neue Erkenntnisse gewonnen.

Am Eingang des kleinen Rundkurses von Lignières hängt ein Schild: 95 db max. Wer lauter ist, der fliegt raus. Das ziehen die durch, das ist bekannt. Also mal ganz vorsichtig herantasten, ein paar Runden mit dem Alfa 4C, von dem wir ganz subjektiv das Gefühl haben, dass er schon so ein bisschen ein Krawallbruder ist. Die Strecke ist nass, ganz übles Angasen ist also eh nicht, wer einen Gang höher fährt, ist wahrscheinlich sogar schneller als mit dem Messer zwischen den Zähnen. Beim Anbremsen vor der schnellen Geraden wird gemessen, also dort ganz brav durchrollen: 94,9 db. Echt jetzt, kein Scherz.

Drei Stunden später, wir sollten sowieso langsam weiter. Fabian schnappt sich noch den Ferrari, findet irgendwie den zweiten Gang nicht, will aber anscheinend trotzdem Bestzeit fahren. 104,5 db. Wir sind raus. Tja - wer nicht hören will...

Dazwischen: dann steht man so am Pistenrand. Hört einfach ein bisschen zu. Man kann ja auch nicht immer nur drin sitzen und selber ballern. Und so eine abgesperrte Piste bietet sich ja an für einen Sound-Check.

In alphabetischer Reihenfolge:

Alfa 4C: grossesgrosses Kino, ist zwar ein Turbo und hat nur vier Zylinder, bietet aber die ganz grosse Show, knallt, schiesst, böllert, röhrt - schön, so muss es sein.

BMW M4: von aussen ganz ok - sechs Zylinder, vor allem bei hohen Drehzahlen erstaunlich fröhlich. Zumindest von aussen.

Corvette C7: klassischer V8, grosser Hubraum - aber von aussen erstaunlich leise in diesem Vergleichsfeld.

radical14
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Ferrari 458 Speciale: der König, wunderbar laut, ok, sehrsehr laut, wir flogen dann seinetwegen von der Strecke. Aber das haben wir ja schon erwähnt.

Jaguar F-Type Coupé R: von aussen auch ganz gut, er schiesst und knallt, V8, grosser Hubraum, Sound-Engineering, wenn man aufs Knöpfchen drückt.

McLaren 650S Spyder: so ein bisschen eine Enttäuschung, hat das gleiche Problem wie der California T, viel zu monoton, viel zu freundlich.

Porsche 911 GT3: ganz nett, das übliche Porsche-Sechszylinder-Boxer-Geschepper, hat auch Sound-Klappen, dann wird er ziemlich garstig.

Subaru WRX STi (war nicht mit dabei in Lignières)

Tesla Model S85+ (war nicht mit dabei in Lignières)

Volvo V60 Polestar: erfreulich - und der Beweis, dass ein Reihen-Sechszylinder einfach wunderbare Geräusche macht.

radical14
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To be honest: von aussen ist unser Ding nicht. Wir fahren ja lieber selber, erstens, und zweitens: zuschauen, zuhören, das überlassen wir ja gerne jenen, die nicht selber können.

Tobi pflegt einen etwas ruppigen Fahrstil. Eigentlich ist es ja unerträglich, wie er fährt. Kaum sieht er einen Tunnel, schaltet er maximal runter. Das kriegt man auch mit, wenn man zehn Autos vor ihm fährt. Tunnel = Tobispinnt. In der Schweiz gibt es noch so manch einen Tunnel. Einmal hatte ich das Pech, als Beifahrer auf der falschen Seite zu sitzen. Dies unglücklicherweise im Ferrari. Tobi sieht den Tunnel, haut den 458 Speciale vom 7. in den 2. Gang runter, der Tunnel beginnt, er beschleunigt voll, schaltet hoch, Kopf knallt nach hinten, er schaltet wieder runter, Kopf knallt nach vorne, er schaltet wieder hoch, etc.. Manche Tunnel in der Schweiz sind ziemlich lang. Tobi konnte im Ferrari auch - furzen. Weil der Italiener so unglaublich schnell auf Bewegungen am Gaspedal reagiert, genügt ein kurzer Druck, auch im 7. Gang, und schon - furzt er. Tobi machte diese Fussbewegungen eigentlich bei jedem Auto, das er auf der Autobahn überholte. Wie geschrieben: er pflegt einen ziemlich ruppigen Fahrstil.

To be honest: von aussen ist unser Ding nicht. Wir fahren ja lieber selber, erstens, und zweitens: nebenansitzen, zuhören, das überlassen wir ja gerne jenen, die nicht selber können. Ganz besonders dann, wenn Tobi rumruckelt.
Also gut, dann also meine eigenen Betrachtungen. Von innen. In nicht-alphabetischer Reihenfolge. Mehr so - aber Ihr versteht mich schon.

Tesla Model S85+: tja, was gibt es dazu zu schreiben? Ist halt elektrisch, tönt folglich nicht. Ausser: man fährt rückwärts. Der Tesla hat ganz andere Stärken.

Subaru WRX STi: vier Zylinder, Boxer, Turbo. Die Subaru haben ab Werk noch nie besonders gut getönt - für den richtigen Sound, dieses fiese Knurren, dafür ist die Zulieferer-Industrie zuständig.

BMW M4: von aussen ist ja ganz ok, siehe oben. Bei hohen Drehzahlen - wir meinen: 7000/min - geht es auch ganz gut, da jubelt er. Wird laut, wird wild. Doch traurig ist es, wenn man einfach so ein bisschen fährt: da ist gar nix los. Kein Blubbern, mehr so: Staubsauger. Von einem bösen BMW darf man mehr erwarten, oder?

McLaren 650S Spyder: hat ein ähnliches Problem wie der BMW, aber anders geartet. So im täglichen Strassenverkehr ist er brav, sehr brav, fast schon ruhig. Oder: langweilig? Wenn man ihn dann fordert, wird es besser - aber laut wird er eigentlich nie. Very british. Und: Turbo. Wie andernorts geschrieben: durch die Lader müssen die Winde gebündelt und vor allem ganz klar definiert, sonst funktioniert das Zeugs nicht perfekt. Und der McLaren macht ja alles ziemlich perfekt. Was ziemlich charme-frei ist. Immerhin hat er einen fiesen Keuchhusten, wenn man die Kiste des Morgens nach einer kalten Nacht zum Leben erweckt.

Jaguar F-Type Coupé R: too much, sorry, my dear. Also: wir lieben ja den Lärm. Aber bitte nicht irgendeinen Lärm - und bitte, bitte ohne Sound-Engineering. Wenn man beim Jag aufs entsprechende Knöpfchen drückt, dann wird er zu einem fiesen Proleten - und das muss irgendwie nicht sein. Denn dann rennen einem die Bauern mit den Mistgabeln hinterher und die Kinder verziehen sich in den dunklen Keller. Es ist alles zu viel, beim Hochdrehen das Röhren, beim Herunterschalten die zwei Liter Benzin, die überschwappen und explodieren (plus etwa ein halber Liter Öl). Ja, das ist lustig, am ersten Tag, am zweiten schon weniger, ab dem dritten nervt es nur noch. Andererseits: dort draussen auf dem Rundkurs, wenn alle Hemmungen und Hüllen fallengelassen werden können, dort ist es ziemlich: gut. Aber...

Porsche 911 GT3: auch der Porsche hat ein Schalterchen, das gibt bei mir: Abzug. Der Porsche hat nur sechs Zylinder, das gibt bei mir: Abzug. So richtig böse wird er erst bei hohen Drehzahlen, das ist absolut ok. Und dass er scheppert, ganz mechanisch, das ist die Musik, die wir hören wollen. Das Podest schafft er trotzdem nicht.

Corvette C7: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, auch in Sachen Sound nicht. Die Vette ist wunderbar ehrlich, blubbert schön im Leerlauf, kreischt, wenn sie getrieben wird. Im Vergleich mit den wirklich bösen Kisten ist sie aber - zu ruhig, zu wenig exorbitant, zu wenig böse.

Volvo V60 Polestar: es ist mehr die Überraschung als der wahrhaft empfundene Sound, die den Schweden (bei mir) aufs Treppchen bringt. Einverstanden, Reihensechser, das ist halt schöne Musik, Wohlklang. Doch es halt auch richtig gut gemacht, schön linear, der Gasfuss schreibt die Noten, der Pilot ist der Dirigent. So muss das sein. Wäre der Volvo noch ein bisschen lauter, böser, dann - nein, dann wäre er auch nicht weiter vorne.

Alfa 4C: der Alfa ist schon laut, wenn er nur parkiert. Den Nachbarn fallen die Plomben aus dem Gebiss, wenn man die Kiste startet. Er röhrt und stottert und knallt und lärmt, er saugt viel Luft und bläst sie irgendwie unkontrolliert von sich, er macht unnötige Geräusche; er ist ein Krawallbruder. Und oberhalb von 5000/min ist so ein bisschen, als ob man einem von Flöhen geplagten Strassenköter in die Weichteile tritt, AC/DC meets schlecht gelaunte Celtic Frost - und es ist einfach nur: gut. Weil: ehrlich. 4-Zylinder-Turbo können keinen anständigen Lärm machen? Falsch. Sie können. Wenn man nur will. Und keine Sound-Aktuatoren verbaut.

Ferrari 458 Speciale: der König, again. Von aussen, von innen sowieso. Lauter als alle andern, nicht nur im subjektiven Empfinden. Himmel, 104,5 Dezibel - da werden Konzerte verboten. Doch es ist eben nicht unangenehm, es ist das wahre Leben, die Maschine arbeitet direkt am und in den Gehörgang, es ist Mechanik, es ist pure Wolllust. Da braucht es keinen Extra-Zutzel beim Herunterschalten, die Weisswurst häutet sich von selbst, die dritten Zähne bleiben freiwllig drin, denn sie wollen dabei sein bei dieser Oper. Möchten wir das jeden Tag, auch beim Brötchenholen am Morgen? Jaaaa, bitte.

Das Video von V12media zum Ferrari 458 Speciale - da hört man ihn. Und hier sieht man ihn im bewegten Bild.
Was meinen denn Sie - zum Sound? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.

radical14


Original http://www.radical-mag.com/forum/radical14-_5_-1555/seite_1-2