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30 Jul 2012

smart ebike – ein Erfahr’ungsbericht

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smart war so nett und hat eine meiner führerscheinlosen Wochen mit der Teststellung eines smart ebikes versüsst. Insgesamt bin ich 70 km mit dem smart ebike gefahren. Heute ist es leider wieder abgeholt worden. Zeit um ein kleines Fazit zu ziehen:

Ich bin begeistert! Das smart ebike ist eigentlich genau das “Fahrrad”, was ich bräuchte. Entsprechend meiner nicht optimalen körperlichen Verfassung unterstützt es mich da, wo mein Körper (noch) nicht die erforderliche Leistung bringen kann. Dabei bewege ich mich! Und im Ernst, jede Bewegung ist besser als keine Bewegung. Zudem macht es Spass!

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Fangen wir aber ganz von vorne an. Das smart ebike ist ein Fahrrad, welches über einen Hinterradnaben-Elektromotor verfügt. Dieser bekommmt seinen Strom von einer mittig im Rahmen angebrachten Lithium-Ionen-Batterie, die sich zum Beladen auch herausnehmen lässt und 3.3 kg wiegt.

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Häme und Spott habe ich von einigen geerntet, als ich mit dem smart ebike vor oder vorbei gefahren bin. Faulpelz! hat man mich genannt. “Unwissende” kann ich dazu nur sagen. Das smart ebike fährt nicht von selbst. Es gibt auch keinen Gashebel und kein Gaspedal. Man muss schon selbst in die Pedale treten. Dabei unterstützt das ebike dann in 4 Stufen, die man an dem kleinen, abnehmbaren Cockpit vorwählen (während der Fahrt aber auch verändern) kann. Zu den 4 unterstützenden Stufen gibt es auch 4 Stufen, bei denen man den Akku wieder aufladen kann. Dabei muss man dann aber schon mächtig in die Pedale treten. Und gefühlt ist der Energiegewinn nicht allzu gross. Bei jeder Bergabfahrt hingegen ist das ein feines Feature, wenn ich auch anmerken muss, dass ich mir hier die Umschaltung am Griff wünschen würde, denn bei Tempo 40 dann am Cockpit rumzufummeln empfinde ich als etwas gefährlich.

smart-ebike-runtastic-chart Vor jeder Bergabfahrt steht ja in der Regel eine Bergauffahrt. Bei jeder einzelnen wäre ich am liebsten abgestiegen und hätte das smart ebike geküsst. Denn hier spielt das Bike seine volle Stärke aus. Ein Berg oder Anstieg, der mit einem “normalen Fahrrad” unebzwingbar scheint, ist für den Lenker des smart ebikes keine Hürde. Nebenstehender Screenshot (von der iPhone.app runtastic, die ich bei meinen Fahrten habe mitlaufen lassen) zeigt dies ganz prima. Ungeachtet der Anstiege kann man die Geschwindigkeit fast problemlos halten. Die Höchstgeschwindigkeit bis zu welcher der Elektromotor unterstützend eingreift ist 25 km/h. Danach kann man nur noch durch Muskelkraft höhere Geschwindigkeiten erreichen. Dafür braucht man eben keinen Führerschein, um das smart ebike zu bewegen. Man muss auch kein Helm tragen, wie mein Modell Jens auf dem Aufmacherbild zeigt, man sollte aber aus Selbstschutz!

Ich bin mit dem smart ebike ein wenig vor der Haustür herum gefahren und habe auch Nachbarn und Freunde eine Runde drehen lassen. Zudem bin ich zwei Mal mit dem smart ebike ins Büro gefahren (4x20km). Dabei hatte ich eigentlich immer das Licht angeschaltet und bin auch mit voller Unterstützung des Motors gefahren. Der Akku hat also ohne erneutes Beladen gehalten knapp 90 km, wobei ich auch nicht sicher bin, ob er bei Übergabe wirklich ganz voll war. Das vollständige Beladen des Akkus dauert 12 Stunden, das Netzteil entspricht in Größe und Gewicht einem Notebook-Netzteil und kann bequem überallhin mitgenommen werden.

Ist die Batterie jedoch mal unerwartet vollends entladen, so kann man mit dem smart ebike wie mit einem ganz normalen Fahrrad weiterfahren. Mit der 3-Gang-Nabenschaltung kommt man so auch ganz gut von Fleck, allerdings melden die Beine dann schon recht schnell zurück, dass das Rad mit eingesetztem Akku 22 kg wiegt und nicht gerade ein Leichtgewicht ist. Trotzdem ist dies natürlich ein grosser Vorteil gegenüber dem Elektro-Auto, bei den man ohne Strom halt da stehen bleibt, wo einem der Strom ausgeht.

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Das Handling des smart ebike ist – wenn man sich das hohe Gewicht vor Augen hält – völlig einfach. Sowohl bei schnellen Bergabfahrten als auch in der Innenstadt beim Zirkeln um die Fussgänger hat mich das ebike überzeugt. Die Scheibenbremsen greifen hervorragend. Der Elektromotor ist nicht hörbar. Die Geräuschkulisse des ebikes entspricht der eines normalen Fahrrads mit Narbenschaltung. Die Pedalen sind gross und ergonomisch, man kann sie aber auch beispielsweise gegen Click-Pedale austauschen. Dank Carbon-Zahnriehmenantrieb hat man auch keine Kettenschmiere am Beinkleid zu fürchten. Zu keinem Zeitpunkt habe ich mich auch nur ansatzweise unsicher gefühlt. Was mir aber gefehlt hat – und ich denke, da wird smart bei der nächsten Modell-Revision auch noch nachlegen – ist eine gefederte Vordergabel. Ich brauche kein vollgefedertes Rad, aber auf dem Weg zur Arbeit waren die Wege nicht allzu gut beschaffen und jeder Schlag rutscht sofort in die Handgelenke. Für den Einsatz im Wald eignet sich das smart ebike somit nur in Grenzen. Wobei – damals™ als ich noch jung war – wir hatten ja nichts – sind wir auch ohne Federungen durch die Wälder gerast. Selbst nachrüsten kann der geneigte Käufer ja eine gefederte Sattelstütze. Auch wird Smart wohl weiteres Zubehör (iPhone-Halterung, Gepäckträger, …) anbieten, so ist es zumindest auf der Webseite angekündigt, auch wenn auf der Preisliste noch kein optionales Zubehör zu finden ist.

Der Preis des smart ebike findet man dort schon. Egal ob nun in weiß/grün, wie sich mein Test-ebike auf den Bildern präsentiert oder in grau/orange – das smart ebike kostet 2849 Euro. Wem das auf einen Schlag zu viel ist, der kann über die Mercedes-Benz Bank auch finanzieren: 638 Euro anzahlen und dann 99 Euro monatlich 2 Jahre lang.

Ich sehe vier spannende Anwendungsgebiete für das smart ebike. Erstmal wäre es für mich selbst interessant. Mit der elektrischen Unterstützung ist die Fahrt zur Arbeit kein reiner Kraftakt, sondern eine angenehme Möglichkeit, sich an der frischen Luft sportlich zu betätigen – ohne später vollkommen verschwitzt bei der Arbeit anzukommen. Würde ich in einer Grossstadt wie Berlin oder Hamburg wohnen, dann wäre die Anschaffung eines smart ebikes jetzt von der Familie schon beschlossene Sache. Nicht jeder braucht ein eigenes, aber ein Familien-ebike. Ich kann damit zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren, der Nachwuchs nimmt es dann abends um fix von A nach B zu kommen. Als Agenturchef in einer der hippen Metropolen würde ich das smart ebike (oder 2-3) meinen Mitarbeitern für die Mittagspause und für Botengänge zur Verfügung stellen. Und zu guter Letzt – für Personen, die keinen Sport finden, mit dem sie ihr Übergewicht bekämpfen können sowie für ältere Leute (sofern sie die Möglichkeit haben, das ebike bei Nichtnutzung ebenerdig abzustellen), die sich gerne mit dem Fahrrad bewegen, aber trotzdem gerne etwas mehr Sicherheit hätte, ist das smart ebike wie gemacht.

Ich freue mich, vielleicht das Brabus ebike testen zu dürfen. Das ist deutlich schneller, zum Lenken benötigt man aber einen Führerschein …

Weitere Fragen? Die beantworte ich gerne in den Kommentaren! Hier noch einige Impressionen:

Andere Blogger über das smart ebike: Auto-Diva, Alternativantriebe, Autorild und rad-ab.com zum Brabus ebike.

Original: "Auto .. geil"

Created Montag, 30. Juli 2012 Created by Jan Categories Timeline Tags ebike | ebikes | Pedelec | Probefahrt | Probefahrten | smart
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02 Jul 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Was fahrt Ihr denn so?

Was fahrt Ihr denn so?

Mir ist bewusst: So krank, was Autos angeht, sind nicht soooo viele Menschen da draußen. Und viele der Leser dieses kleinen Blogs fahren ganz normale Autos, wagen aber einen Blick über den Tellerrand. Andere kommen aus den Scenen, in denen ich mich bewege, also aus dem Oldtimerbereich, aus dem Fusselforum, fahren alte Passat oder Leichenwagen, ...

Weil ich einfach ein neugieriger Mensch bin, was Ihr so privat fahrt, habe ich auf Facebook eine Leserkarren Galerie angelegt, in der Ihr ausstellen könnt, was bei Euch so in der Garage, der Werkstatt oder unter der Laterne steht. Keine Angst, die Galerie kann jeder sehen, auch wenn er nicht bei Facebook registriert ist. Aber über die Fusselblog FB Seite sehen die angemeldeten User sofort, wenn eine neue Karre dazugekommen ist. Deshalb dieser Weg.

Mitmachen kann jeder Leser, egal ob er nur einmal im Monat vorbeisieht, oder den Fusselblog täglich konsumiert. Und es gibt keinerlei Regeln für die Autos: Egal wie alt, original, gefusselt, getuned.. Schickt mir einfach Eure Bilder an leserkarre@fusseltuning.de. Gerne mit einem kurzen Beschreibungstext und wenn Ihr hier kommentiert, dann bitte auch mit dem Alias, unter dem Ihr postet. Das wird sicherlich eine sehr bunte Liste der verschiedensten Fahrzeuge.

Ich habe die Aktion gestern auf der Fusselblog Facebook Seite gestartet, die ersten Leserkarren sind bereits online und werden teiweise auch diskutiert. Ich freue mich auf Eure Karren!

Original http://www.fusselblog.de/index.php/Bloginterna/was-fahrt-ihr-denn-so

02 Jul 2015
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Der Luster, Fahrbericht Skoda Superb Combi 2220

Fahrbericht Skoda
Superb Combi

Lastwagenfahren macht Spass? Ja, mit dem Skoda Superb Combi wird die Last zur Lust.

Es ist klar, wir mögen den neuen Superb von Skoda sehr. Das war schon nach den ersten Fahrten mit der Limousine klar. Doch die wird in der Schweiz einen Marktanteil von etwa 3% erreichen, die anderen 97% werden auf den Kombi entfallen, der bei den Tschechen traditionell mit «C» geschrieben wird. Nun also die Fahrvorstellung des Kombi, dem Raumwunder. Bis zu 1950 Liter packt der Tscheche weg, aber auch wer ihn als Fünfsitzer nutzt, bekommt noch 660 Liter in der Kofferraum. Das allein sind schon hervorragende Werte, aber das Beste am Ganzen ist, dass man im Fond auch noch fürstlich viel Platz hat, wenn der Kofferraum gefüllt wurde. Die Beinfreiheit erstaunt uns immer wieder, der Superb ist - als Kombi erst recht - ein echtes Raumwunder. Und, er ist ein echt harter Gegner für die Modelle der anderen Konzernmarken. Denn natürlich ist die Verarbeitung und der Materialmix in letzter Konsequenz so hoch wie bei VW oder Audi. Aber, den Abstand muss man mittlerweile mit einer Blattlehre messen. Zudem hat der Superb jetzt auch alles, was die anderen VW’s auch endlich haben. So kann er mit Apple-Geräten zuverlässig kommunizieren, hat eine feine Ambiente-Beleuchtung und einen riesigen Strauss an Assistenzsystemen im Programm. Klar, viele kosten wie bei VW oder Audi auch einen rechten Happen zusätzlich. Aber, sie sind lieferbar. Die Zeiten als Skoda als Verdingkind immer noch so ein oder zwei Jahre auf die neusten Technikfeatures aus Wolfsburg warten mussten, sind endgültig vorbei. Wenn wir schon dabei sind: der neue Superb Combi ist ab 28’710 Franken zu haben. Doch dieses Modell wird niemand fahren wollen, 125 PS und Handschaltung passen nur bedingt zu diesem Auto. Aber der 1,8 TSI mit 180 PS und DSG dürfte ein Renner werden. Den gibts ab in der beliebten, mittleren Ausstattungsvariante «Style» ab 38’790 Franken. Da ist eine ziemliche Ansage.
Der Luster, Fahrbericht Skoda Superb Combi 2220
Wir erinnern und an den Passat Kombi mit 150 PS leistendem Diesel, den wir vor kurzem im Test hatten. Der hatte einen Testfahrzeugpreis von über 51’000 Franken. Fürs selbe Geld gibts den Combi mit 190-Diesel-PS, der absoluten Top-Ausstattung und Allrad…
Aber lassen wir die Rechenspiele. Wir haben diverse Motorisierungen ausprobiert. Da hat und der erwähnte 1800er-Benziner besonders gefallen, weil so schön laufruhig. Aber auch mit dem schwächeren 2,0-TDI (150 PS) mit Handschaltung ist er ein angenehmes Auto. Wenn auch nicht ganz so spritzig wie der Benziner. Und für all jene, die dem V6-Superb nachtrauern bieten die Tschechen nun eine Version mit 280 PS aus einem Zweiliter-Vierzylinder. Den konnten wir leider nicht fahren, aber er dürfte den im Vergleich zum Vorgänger um bis zu 60 kg leichteren Superb Combi ordentlich anschieben. Wie bei anderen Modellen aus dem VW-Konzern ist die Federung in Verbindung mit 4x4 nicht ganz so harmonisch abgestimmt wie bei den Fronttrieblern, so richtig störend ist das aber nicht. Der im Vergleich zum Vorgängermodell um 23 mm gewachsene Skoda rollt angenehm ab, auch ohne das adaptive Fahrwerk. Die Einstellung Comfort passt perfekt zum mächtigen Tschechen, aber man kann auch auf Sport schalten und wegen dem erhöhten Rüttelfaktor davon träumen, ein echt heisser Rennfahrer zu sein. Sinn macht das: nicht. Unser Fazit. Der Superb Combi ist vielleicht der beste Volkswagen den es je gab. Und er wird, auch wenn das alle Verantwortlichen immer geflissentlich verneinen, dem Passat einige Käufer wegnehmen. Und nicht, weil er nun in der Fahrer- und der Beifahrertür einen integrierten Regenschirm hat. Sondern, weil er einfach ein tolles Auto ist.
Mehr Skoda gibts im Archiv.


Der Luster, Fahrbericht Skoda Superb Combi 2220

Text: Cha, Fotos: Werk.

Der Luster, Fahrbericht Skoda Superb Combi 2220

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-skoda-superb-combi-2220/seite_1-2

01 Jul 2015
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Die Giulia, Alfa Romeo Giulia-1721

Von Alfa

 

Die Giulia, Alfa Romeo Giulia-1721

Wir müssen vorausschicken: wir waren nicht in Arese, als die neue Giulia vorgestellt wurde. Leider, Termin-Kollision mit dem Festival of Speed in Goodwood.
Wir schicken auch gleich noch voraus: der Autor dieser Zeilen ist gemäss Jeremy Clarkson, einstiger «Top Gear»-Moderator, ein «richtiger Mann». Denn er hat schon Alfa besessen. Es ist sogar eher so: er ist von Alfa Romeo besessen. Seit Jahrzehnten.

Und noch etwas: unser lieber Freund Romeo Gross war für uns in Arese. Ein ausgezeichneter Photograph - und komplett wahnsinnig, was Alfa betrifft. Siehe: www.giulia-tz.com. Er hatte den Auftrag, Menschen abzulichten, Stimmung zu zeigen. Und deshalb zeigen wir hier die neue Giulia zwar auch. Aber nur als Nebendarstellerin. Das hat auch seine Gründe.
Dann können wir ja jetzt beginnen.

Spät abends vergangener Woche, als ich die ersten Bilder der Giulia sah, dachte ich. Nein, ich schreib jetzt nicht, was ich dachte. Aber grad positiv war es nicht. Eher: im Gegenteil. Und man weiss ja, wie das so ist, dies mit dem ersten Eindruck. Ich trank dann noch ein Glas Wein oder auch zwei, schaute mir die offiziellen Bilder noch einmal an. Und ging dann schlafen. Es war ein guter, tiefer, traumloser Schlaf. Am Morgen danach schaute ich mir die Bilder noch einmal an, in aller Ruhe. Und ich las, was unsere Berufskollegen so darüber zu schreiben wussten. Und ich dachte. Nein, ich schreib jetzt nicht, was ich dachte.

Die Giulia, Alfa Romeo Giulia-1721
Die Giulia, Alfa Romeo Giulia-1721

Romeo. Und Giulia. Oder: and Juliet, um genau zu bleiben. Die epische Tragödie von Shakespeare. Von den zwei Liebenden, die sich nicht finden konnten. Ein trauriges Werk. Es geht um das Gute und das Böse und vor allem die Ambivalenz, den Widerspruch. Lorenzo, mit gleichem Vornamen wie Fiat-Chef-Stylist Ramaciotti, will zwar Gutes, schafft damit aber Böses. Und trägt damit, wenn auch aus edlen Motiven, zum Untergang bei. Diese dicke Nase, werter Herr Ramaciotti, womit hat die neue Giulia diesen massigen Knubbel verdient? Der Römer, in seinem Stil der Inbegriff des Italieners, trägt auch eine grosse Nase, doch sie ist schlank und stolz und hat Charakter; die grossporige Kartoffelnase dagegen ist mehr so englisch oder irisch oder auch deutsch, und eigentlich möchten wir sie so nicht sehen.

©Romeo Gross
©Romeo Gross
©Romeo Gross
©Romeo Gross
©Romeo Gross

Francesco Totti, dieser geniale Fussballer, einer der grössten aller Zeiten, weil er nicht Fussball spielt, sondern Fussball spürt, trägt auch einen mächtigen Zinken übers Grün. Aber irgendwie anders, besser, entspannter, lockerer als: die Giulia.

Es geht um: Italianità. Gut, das darf ein wenig barock sein, das sind die Ferrari und Maserati auch. Waren es immer. Es darf auch verspielt sein, auch das gehört dazu zu la bella vita. Es darf auch anders sein, der Ex-Ferrari-Chef Luca di Montezemolo kann zum hellblauen Anzug braune Schuhe tragen sowie eine fette Rolex am Handgelenk - und sieht damit immer noch viel besser aus als jeder deutsche Manager, der es mit einer zu grossen Patek Phillippe versucht und bei Brioni Mass nehmen liess um sein Wohlstandsbäuchlein. So ist er, der Italiener, selbst das Brusthaar-Toupet ist ihm nicht peinlich, der wahre Latin Lover, an die Theke gelehnt und den Espresso schlürfend, darf das, kann das, tut das. Aber dann schreibt einer der Betrachter, der in Arese war: hinten ist die Giulia ein bisschen Audi und ein bisschen asiatisch. Und er hat halt leider: recht. Der Hintern einer Italienerin ist vielleicht zu breit oder einfach nur wunderbar, aber er ist nie: belanglos. Seitlich: zu gestreckt. Innen: keine Ahnung. Oh, Giulia.

Man merkt: ich hadere. Ich bin irgendwie: traurig. Ich bin auch streng, denn, ja: ich habe mehr erwartet. Anderes. Den Schritt nach vorn. Den Schnitt, meinetwegen auch mit der Vergangenheit. Aber nicht: Mainstream. Und sicher nicht: Mittelmass in der Mittelklasse. «Mittelmässigkeit ist von allen Gegnern der schlimmste», wusste Goethe, einverstanden, ein Deutscher, doch er hat immerhin Italien länglich bereist.

©Romeo Gross

Natürlich, 510 PS aus einem V8 mit Ferrari-Genen sind das ganz grosse Kino, aber: pff. Selbstverständlich, Heckantrieb und eine Lenkung, die wie ein Wunder wirken will, sind die probaten Mittel gegen BMW (wo der 3er in Zukunft Frontantrieb hat) und Audi (die nur Frontantrieb können - und Haldex), aber: ja, klar, noch einen Übersteurer hätte der Markt auch nicht ertragen. Doch sonst hüllt Alfa sich noch in Schweigen, was ist es denn jetzt, ganz neue Plattform und damit Zukunft, was ist mit Alu und Carbon, wie sieht das aus mit den serienmässigen 17-Zöllern und ohne Supercar-Attribute, denn von einem M3/M4 und einem RS4 und einem C63S AMG allein können auch die deutschen Premium-Hersteller nicht leben. Ja, vielleicht ist es auch das, das Problem: where's the beef? Um glauben zu können muss man auch wissen, sonst bewegen wir uns im Bereich der Religion, und deren Auswüchse sehen wir aktuell in wenig guter Form. Wir kriegen die Infos häppchenweise, das ist ein bisschen so wie bei Borgward, und jene Geschichte glauben wir ja auch nicht.

Viele Milliarden will Scheffscheffguruguru Sergio Marchionne, Retter der Fiat-Gruppe in Amsterdam und Königssubventionseinheimser in Washington, in seine Pullover und in Zukunft in die Marke Alfa investieren. Sie global aufstellen, mit der Giulia, einem anscheinend für sämtliche Hersteller so unerlässlichen SUV, einem Spider (nix: Mazda) und wohl noch 82 angedachten Modellen mehr. Er verlangt ein Umdenken, Alfa soll nicht mehr Alfa sein, sondern ein ernsthafter Konkurrent der schon bekannten und bekannt öden Premium-Hersteller, etwas Italianità wird da reingemixt, etwas Design, etwas Reifeprüfung mit Dustin Hoffman und vielleicht etwas mehr Lärm als anderswo. Ob den die Chinesen und die Amerikaner, primäre Ziele von Marchionne, haben wollen, überhaupt verstehen, ist eine andere Frage. Alfa ist europäisch, noch mehr: italienisch, und in Italien gibt es keine Spaghetti Bolognese auf der Karte, ausser vielleicht in Rimini oder in anderen Touristenfallen, wo auch WürstelmitKrauti samt Heineken, 6 Euro 95, serviert wird. USP, heisst das im Marketing-Fach-Blabla, Markenkern: die Giulia, einst, ab 1962, war so einzig- wie grossartig, sie begründete ein Segment, sie ist der Grund, weshalb es BMW in seiner heutigen Form überhaupt gibt und deshalb auch Audi und eine C-Klasse von Mercedes. Die(se) Geschichte wird immer vorhanden sein, und wir sollen nicht nur aus ihr lernen, sondern sie auch nie vergessen. Und ganz sicher nicht für irgendwelche Chinesen und Amerikaner, die schon von 55 Meilen überfordert sind auf dem 12-spurigen Highway, auf dem noch nie Hölle los war.

Wobei, logisch: die Erwartungen an einen Alfa, zumal nach solch langem Vorspiel, sind natürlich ganz andere als etwa bei einem neuen Audi A4 oder dem Nachfolger des Lada 2107. Eigentlich sind sie gar nicht zu erfüllen, wohl wahr. Erwartungshaltungen, wir wissen es auch aus dem Alltag und ganz besonders dem Privaten, sind etwas vom Schlimmsten, und so ein Alfa muss ja einen vielleicht etwas gar breiten Kreis an Bedürfnissen, Liebhabereien und Vorfreuden abdecken.

Aber. Tja, und auch: ach.
Die schönen Alfa Romeo gibt es auf www.radical-classics.com. Und die aktuellen Modelle, inklusive des famosen 4C, in unserem Archiv.

 

Original http://www.radical-mag.com/forum/alfa-romeo-giulia-1721/seite_1-2

01 Jul 2015
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Darf man das?, Bensport La Sarthe-1860

Bensport La Sarthe

Irgendwie sind wir ja gespalten: er sieht schon gut aus, der «La Sarthe» des bekannten englischen Restaurationsbetriebs Bensport. Aber...

So ein Bentley R-Type Continental, von dem zwischen 1952 und 1955 nur gerade 207 Stück gebaut wurden, gehört sicher zu den feinsten englischen Klassikern. Der 5,25 Meter lange Zweitürer mit Aufbau von H.J. Muliner steht für zeitlose Eleganz, was ja nicht immer zu den primären Stärken der britischen Automobile gehörte.
Und jetzt geht der bekannte englische Restaurationsbetriebs Bensport einher, schneidet einem originalen R-Type die Stossstangen ab, kleistert ein bisschen rum, schraubt auch am 4,5-Liter-Motor - und bietet das Produkt als «La Sarthe» an. Frevel, darf man dazu durchaus sagen. Andererseits aber auch: schon ziemlich scharf.
Also: für einen «La Sarthe», dessen Preis wir nicht kennen (und wohl auch nicht wissen wollen), muss man Bensport einen echten R-Type bringen. Oder alternativ einen Rolls-Royce Silver Dawn, die sind etwas günstiger. Und auch als Linkslenker erhältlich.
Was meinen denn unsere Leser dazu? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.
Mehr echte Oldies gibt es in unserem Archiv.Bensport La Sarthe

Original http://www.radical-mag.com/fahrfreude/bensport-la-sarthe-1860/seite_1-2

01 Jul 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Peter Ruch  

Big Fish, Fahrbericht Ford Galaxy-1719

Fahrbericht Ford Galaxy

 

Fahrbericht Ford Galaxy

Der Ford Focus war einst das meistverkaufte Automobil in Grossbritanien. Klar, da spielte ein gewisser Patriotismus mit, die Briten kaufen gern einheimisch, und Ford hat halt schon so etwas wie eine englische Vergangenheit. Doch es war halt auch so, dass der Focus lange eines der wohl fahraktivsten Fahrzeuge nicht bloss im eigenen Segment war, das Ding machte auf den nicht immer guten, sehr kurvenreichen und oft auch engen englischen Strassen jede Menge Freude beim Fahren, auch mit schwächlicher Motorisierung. Als Ford aber bei der jüngsten Focus-Generation in Sachen Fahrwerk mehr zum Mittelmass hin tendierte, den Focus weicher, schwammiger machte (wir haben das ja auch geschrieben), er ausserdem grösser und adipöser wurde, da brachen die Marktanteile in erstaunlich kurzer Zeit erstaunlich heftig ein. Einverstanden, dafür gab es noch andere Gründe, aber es zeigt doch auf, dass gewisse Märkte sehr sensibel auf Veränderungen reagieren - und die Engländer haben es nun halt gern sportlich, knackig, präzis. Was man dann auch bestens versteht, wenn man auf diesen wunderbaren Landstrassen unterwegs ist, so, wie wir das mit dem neuen Galaxy waren.

Was wollen wir mit diesen einleitenden Sätzen nun ausdrücken? Ganz einfach: Ford scheint aus dem britischen Focus-Disaster etwas gelernt zu haben. Denn der neue Galaxy, der wirklich ganz neu ist, nicht bloss so ein dürftiges Facelift, ist eine ziemlich feine Fahrmaschine. Gut, das ist jetzt nicht das primäre Ziel bei einem Mini-Van, auch ist der Galaxy mit seinen 4,85 Metern Länge und der respektablen Breite von 1,92 Metern sicher nicht das ideale Gefährt, um wild über diese britischen Nebenstrassen zu hobeln. Aber: er macht tatsächlich Spass. Und ist dabei höchst erfreulich komfortabel geblieben. Was für einen Mini-Van sicher eine gute Voraussetzung ist. Zu verdanken ist dies sicher der neuen Adaptiv-Lenkung, die beim Rangieren leichtgängig ist, beim flotten Gleiten über die Landstrasse aber fast schon sportlich direkt.

Fahrbericht Ford Galaxy
Fahrbericht Ford Galaxy

Erst kürzlich haben wir beim Fahrbericht des VW Sharan, einst ein Zwilling des Galaxy, heute ein harter Konkurrent, geschrieben, dass die Mini-Vans ja arme Schweine sind. Das Segment ist längst nicht mehr das, was es eh noch nie so richtig war, obwohl es ja wenig vernünftige Gründe gibt, sich anstatt eines Galaxy (oder auch Sharan) ein fettes SUV zu kaufen. Man muss es doch klar sehen: so ein Galaxy packt etwas weg. Als 7-Sitzer hat er immerhin noch 300 Liter Kofferraum-Volumen; als 5-Sitzer sind es stolze 1301 Liter, und wenn hinten alles abgeklappt ist, dann sind es 2339 Liter. Damit schafft man den Umzug einer Einzimmer-Wohnung; das schafft so ein SUV nicht. Und auch den Transport von sieben Personen kann so ein Selbstdarstellungsmöchtegernoffroader niemals im gleichen Stil wie der Galaxy erledigen.

Ford Galaxy
Ford Galaxy
Ford Galaxy
Ford Galaxy
Ford Galaxy

In dem man, sofern man nicht gerade eine Basketball-Profi-Karriere im Aug hat, auch in der letzten Reihe ganz angenehm sitzt. Diese hintersten Sitze lassen sich im Galaxy, und das ist endlich wieder einmal eine sinnvolle Weltneuheit, nicht nur auf Knopfdruck abklappen, sondern ebenfalls per Knopfdruck auch wieder hoch. So muss das sein, so ist es gut.

Womit man jetzt aber nicht so ganz begeistert sein kann, ist das Infotainment-System. Ein wichtiges Asset in solch einem Fahrzeug, in dem ja vielleicht auch einmal eine Grossfamilie unterhalten werden will. Einverstanden, die Sprachsteuerung von Ford gehört zu den besten, die es überhaupt gibt und es dürfte an unserem Akzent gelegen haben, dass das Navi dort in England nicht alles fand, was wir ihm diktierten. Doch die Bedienung, gerade des Navi, ist einfach zu kompliziert, zu viele Schritt, zu klein alles, während der Fahrt macht man da besser gar nichts. Da besteht also schon noch Potential nach oben, gerade auch deshalb, weil das Innenleben sonst sehr angenehm ist, gute Sitze, wohnliche Stimmung, gute Übersicht. Und Ablageflächen ohne Ende.

Wir fuhren den 180 PS starken Diesel mit manuellem Getriebe - und hatten, wie schon erwähnt, ziemlich viel Freude. Es gibt noch mehr Diesel, 120 PS, 150 PS, 210 PS, die meisten auch mit Automat, den 150- und den 180-PS-Selbstzünder sogar mit Allradantrieb (und Automat, auf Wunsch), dazu kommen noch zwei Benziner, 160 und 240 PS. Die Qual der Wahl ist also bei den Antrieben gross, dass es 4x4/Automat/Diesel gibt, ist gerade für die Schweiz aber ein gutes Argument. Noch ein gutes Argument: der von uns gefahrene Diesel war erfreulich ruhig, fast nicht zu hören, das dürfte also auch für die anderen Motorisierungen gelten.

Ford Galaxy

In einem vernünftigen Rahmen befinden sich auch die Verbrauchswerte, zumindest auf dem Papier, zwischen 5,0 und 7,9 Liter will so ein mindestens 1,7 Tonnen schwerer Galaxy konsumieren. Am meisten natürlich der Top-Benziner mit seinen 240 PS, die ihn über 220 km/h schnell machen.

Es wird dem Galaxy, der auf der gleichen neuen Plattform aufbaut wie der S-Max, trotzdem nicht viel nützen: sie sind einfach zu wenig schick, diese Mini-Van. Arme Schweine. Was sie überhaupt nicht verdient haben, denn sie sind wirklich ausserordentlich praktisch, flexibel, clever. Und sehen doch auch gar nicht so übel aus, oder? Die genauen Preise für die Schweiz stehen noch nicht fest, aber man hat so gehört, dass die Preisskala bei ziemlich genau 40'000 Franken beginnen wird.

Mehr Ford gibt es in unserem Archiv.

 

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-ford-galaxy-1719/seite_1-2

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01 Jul 2015
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Ein Versuch, Alpine-1718

Alles zu: Alpine

 

Alpine

Bernard Ollivier schwitzt. Nicht allein deswegen, weil es am Festival of Speed in Goodwood aussergewöhnlich warm ist für englische Verhältnisse. Sondern auch, weil er die Verantwortung trägt für gut ein Dutzend wertvolle Oldtimer und Rennwagen aus dem Renault-Museum. Und ausserdem für ein Einzelstück, das vielleicht in Franken oder Euro nicht ganz so teuer ist wie die Klassiker, aber so etwas wie die Zukunft von Ollivier darstellt. Schliesslich ist er der CEO der neuen Marke Alpine - und die blaue Flunder mit der Nummer 60 ist bisher das einzige Exemplar der Wiedergeburt dieser französischen Legende.

Ollivier, der einst schon Rennsport-Chef war und auch «Directeur de la Transformation de Renault», spricht gern und er spricht auch viel. Er erklärt, dass alles 2012 angefangen hatte, als der englische Kleinsthersteller Caterham dem französischen Riesen Renault angeboten hatte, ein neues Produkt zu entwickeln, das man vielleicht gemeinsam unter der Bezeichnung Alpine vertreiben hätte können. Die Caterham/Renault-Kooperation hielt nicht lange, das hatte auch (finanz)politische Hintergründe (die bekannt sind, von denen Ollivier aber nichts erzählt), doch man hatte da also ein Konzept und eine Idee - und die Rechte an einer Marke, die in diesem Jahr ihren 60. Geburtstag feiert.

Alpine, gegründet 1955 von Jean Rédélé in seiner Heimatstadt Dieppe, hatte mit 24 Jahren die Renault-Werkstatt seiner Eltern übernommen. Er fuhr gerne Rennen, konstruierte ein eigenes Fünfgang-Getriebe, baute dieses in einen Renault 4CV (in der Schweiz bekannt als: Cremeschnitte) - und holte an der Mille Miglia 1952 auf Anhieb den Klassensieg. 1953 konstruierte er mit Hilfe des italienischen Karossiers Giovanni MIchelotti ein Rallye-Fahrzeug auf Basis des 4CV, gewann wieder einige Rennen, und entwickelte daraus auch sein erstes Serien-Fahrzeug, die A106, mit einer Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff.

Alpine
Alpine

Übermässigen Erfolg hatte Rédélé damit nicht, bis 1960 wurden 251 Exemplare in Handarbeit hergestellt. Es folgten die A108 und schliesslich, ab 1961, die A110, die zu einem der erfolgreichsten Rallye-Fahrzeuge aller Zeiten werden sollte. Rédélé konstruierte in der Folge noch die A310, die sich zum meistverkauften Alpine-Modell entwickeln sollte, doch 1973 übernahm Renault die Ägide über Alpine, Rédélé zog sich langsam aus seiner eigenen Firma zurück und schied 1978 ganz aus. Der grosse Meister des Leichtbau verstarb 2007 in Paris, 85-jährig.

Ollivier sagt: «Wir haben nur einen Versuch. Es muss gleich sofort klappen. Und deshalb können wir jetzt auch noch nicht sagen, wann wir mit der neuen Alpine auf den Markt kommen werden - wir werden erst bereit sein, wenn alles stimmt.»

Bernard Ollivier
Ein Versuch, Alpine-1718
Ein Versuch, Alpine-1718
Ein Versuch, Alpine-1718
Ein Versuch, Alpine-1718

Man darf trotzdem davon ausgehen, dass die Lancierung der neuen Marke wohl 2016 stattfinden wird - Mitte September, wenn in Dieppe die grosse Geburtstagfeier der Marke mit wohl gegen 1000 klassischen Alpine sowie allen Fahrern, die mit den Alpine gross geworden sind, über die Bühne geht, wird Ollivier wohl etwas mehr erzählen müssen. Denn die Fans und Liebhaber der Marke sind bereits jetzt ungeduldig.

Es sei deshalb noch ein wenig mehr den Ausschweifungen des Monsieur Ollivier gelauscht. Er sagt: «80 Prozent des Erfolges macht das Design aus. Die Alpine waren immer ganz bewusst ganz einfach gehalten in ihrer Linienführung - das haben wir auch so gehalten bei unserer Studien. Der französische Stil ist nicht so barock und schwülstig wie etwa der italienische, das sieht man unserem Fahrzeug auch an. Es soll aber nicht retro sein, sondern eine zeitgemässe Interpretation der Alpine-Vergangenheit.» Als Betrachter, in dessen Augen die Schönheit ja bekanntlich liegt, darf man dies durchaus unterschreiben: die Kopflastigkeit, die Fahrzeuge mit Mittelmotor normalerweise nicht gerade elegant aussehen lässt, geht der neuen Alpine erfreulicherweise ab, sie wirkt aus einem Guss, die Linien sind fliessend, sehr harmonisch. Das typische Alpine-Blau hilft natürlich auch, es ist edel, verspricht Zurückhaltung und doch Eleganz

Und weiter: «Wir übernehmen natürlich auch das wichtigste Merkmal aus der Alpine-Geschichte: den Leichtbau». Das bedeutet, dass die neue Alpine also unter 1000 Kilo wiegen wird? Ollivier, etwas nachdenklich: «Dazu möchte ich jetzt nichts sagen. Man darf nicht vergessen, dass die Bedürfnisse der Kunden heute anders sind als früher, sie erwarten schon einen gewissen Komfort - zumal unser Fahrzeug ja nicht für die Rennstrecke gebaut wird, mehr so für die Landstrasse oder Passfahrten. Und ausserdem sind heute ja die Sicherheitsbestimmungen anders als damals, als Jean Rédélé noch Autos bauen konnte, die nur gerade 500 Kilo wogen».

Ein Versuch, Alpine-1718

Dann sprechen wir also noch etwas von der Technik, Monsieur Ollivier, was haben Sie dazu zu sagen? Wieder wiegt der Alpine-Chef vorsichtig den Kopf: «Wir haben unsere klaren Vorstellungen. Es wird ein moderner Antrieb sein, sowohl kraftvoll wie auch sparsam. Das Wichtigste ist doch: das Leistungsgewicht eines Fahrzeugs. Wenn wir ein leichtes Auto bauen, dann brauchen wir auch nicht derart viele PS, um ein gutes Leistungsgewicht zu erreichen. Das wiederum für grossartige Fahrfreude sorgen wird». Es ist also klar: die neue Alpine wird keinen Sechszylinder-Motor haben, sondern einen Vierzylinder. Mit grösster Sicherheit: mit Turbo. Es ist aber auch ein Hybrid vorstellbar - den es allerdings im Renault-Konzern bisher noch nicht gibt. Und richtig viel Geld kann Ollivier nicht ausgeben, das macht er im Gespräch immer wieder klar: «Wir müssen unsere Ressourcen innerhalb des Konzerns mit Renault, Nissan und Infniti bündeln. Denn es ist eine klare Vorgabe von Konzern-Chef Carlos Ghosn, der voll hinter unserem Projekt steht: die Renatbilität muss gewährleistet sein. Wenn sich Alpine nicht rechnet, dann hat Alpine keine Chance».

Stolz lehnt sich Ollivier an das Konzept-Fahrzeug. Er ist unterdessen etwas entspannter, alle klassischen Alpine-Fahrzeuge sind wohlbehalten zurück im Paddock am Festival of Speed in Goodwood. Auch Jean Ragnotti, der leicht irre Rallye-Fahrer, der seinen Renault-Alpine 5 Maxi Turbo, mit dem er 1985 die Rallye Korsika gewonnen hatte, sehr, sehr quer über die Strecke getrieben hatte und jetzt mit einem breiten Grinsen neben seinem Chef steht. Ollivier: «Wir treten nicht gegen Porsche oder gar Ferrari an, das ist nicht unser Ziel. Wir haben auch ein ganz anderes Preissegment im Visier. Aber da rechnen wir uns schon gute Chancen aus». Er tätschelt seinem Prototypen noch einmal das Dach, lächelt stolz und zufrieden, und verschwindet mit Ragnotti hinter den Kulissen.

Mehr zu Renault gibt es in unserem Archiv.

 

Original http://www.radical-mag.com/forum/alpine-1718/seite_1-2

01 Jul 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Da war nix mehr

Ich habe mich weiter nach vorne gearbeitet. Beim Einschweißen des Rahmenstücks hatte ich den Rest des Innenteils der Endspitze mit reingebraten. Aber das ging nicht bis zum Radkasten. Das vordere Stück und auch der untere Teil des Radkastens fehlten inzwischen komplett, das war alles weggefault.

Endspitze

Reparaturblech? Fehlanzeige. Aber mal ehrlich, der Schlachter, bei dem das noch gut wäre, wäre einfach kein Schlachter. Also selber dengeln. Ich hatte wirklich Zweifel, ob ich die zwei Knicke für den unteren Rand mit meiner Abkantvorrichtung hinbekomme. Aber es ging tatsächlich.

Da war nix mehr

Aber nach und nach bog ich mir ein entsprechendes Blech, zunächst für den unteren Teil.

Abkantbank

Das Blech war zunächst länger. Abschneiden kann man immer noch, wenn es zu kurz wird, dann fängt man die Arbeit von vorne an. Das zurechtgebogene Blech habe ich zunächst mit einem Punkt fixiert, um dann die Flucht auszurichten.

Endspitze

Dann verschweißen. Nach dem Ablängen des unteren Teils ging es mit dem Innenradlauf weiter. Auch hier ein Blech doppelt gebogen und dann gepunktet.

Endspitze

Da das Blech da rund geformt ist, musste ich das nach dem Fixieren am Objekt beidengeln. Sauber verschweißt, beigeschnitten und auch das Wasserablaufloch gebohrt, das da reingehört serienmäßig. Wäre doof, wenn sich da das Wasser drin sammeln würde.

Endspitze

Zum Anschluss gab es eine Farbdusche mit Brantho Korrux 3 in 1.

Endspitze

Das ist wieder richtig massiv. Ich bin zufrieden.

Um etwas Abwechslung in den Abend zu bringen, habe ich mich um den Kotflügel Fahrerseite gekümmert. Auf der Beifahrerseite hatte ich die untere Ecke zur Tür hin ja schon ersetzt. Auf der Fahrerseite war schon mal ein Loch und ich hatte es aus Faulheit - ja ich gebe das zu - einfach mit Karosseriedichtmasse zugeschmiert. Das war aber keine Dauerlösung. Der Rost kam wieder durch.

Da war nix mehr

Das ließ sich mit der bloßen Hand wegreißen. Ende Gelände, da ist nix mehr zu retten.

Da war nix mehr

Ich wusste, ich hab noch einen Kotflügel und zwar von der Schlachtung des Scheißhauses. Das war vor meinem Einzug in die Werkstatthölle. Klar, dass der GANZ hinten stand. Es war eine Kletterpartie aber ich konnte ihn irgendwie herausziehen. Wie man am Lack sieht, er kam an das Scheißhaus auch als gebrauchter Flügel.

Da war nix mehr

Bei dem Flügel war der Radlauf rostig, warum hebe ich sowas eigentlich auf?

Rost

Gut, ich weiß es jetzt. Die Ecke, die bei meinem Flügel komplett Matsch ist, war nicht top, aber brauchbar. Von außen war wirklich DICK Steinschlagschutz drauf, drunter sah es aber gut aus. An der nicht perfekten Prägung sieht man, dass es wahrscheinlich ein Kotflügel aus dem Zubehör war. Egal, ich brauch ja nur eine heile Ecke.

Da war nix mehr

Von innen war es natürlich rostig. Das habe ich so gut es ging herausgeschliffen.

Da war nix mehr

Das ist jetzt wirklich dick mit Brunox eingeweicht. Den Rost so weit, wie möglich einbremsen.

Da war nix mehr

Das braucht jetzt natürlich noch Lack etc. Aber das kann ich immer nebenbei, wenn ich an anderer Stelle Lackiere mitpinseln, dass das Reparaturteil fertig ist, wenn ich zum Einbau komme...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/da-war-nix-mehr?blog=29

30 Jun 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Hutz Hutz!

Ich hatte gestern Abend noch anderes vor, aber mal schnell in die Werkstatthölle fahren war drin. Die Hutzen hatte ich schon letzte Woche vorgebohrt, jetzt musste ich sie "nur" noch montieren.

Hutz Hutz!

Einfach Draufpoppen ging nicht, weil die Hutzen ja auch nach unten gehen. Also musste ich Löcher in die Haube flexen. Der breite Rand der Hutzen erleichtert die Sache ungemein, da konnte ich grob arbeiten.

Loch

Original wird empfohlen das mit einer Art Keder abzudichten. Nicht mein Style, ich nehm für sowas Karosseriedichtmasse.

Hutz Hutz!

Auflegen, Bohren, Vernieten. Danach die herausgequollene Dichtmasse abwischen.

Hutz Hutz!

Das Ganze natürlich für beide Seiten. Die Hutzen sind fertig montiert. Das wird auch nicht verspachtelt - Dorfjugend Style.

Hutz Hutz!

Ein Punkt an der Haube, der mich bisher immer gestört hat, ist dass die große Hutze zu weit vorne optisch sitzt. Geht aber nicht anders wegen der Lüftungsschlitze. Das ist jetzt etwas kaschiert, weil die neuen Hutzen weiter hinten sitzen.

Hutz Hutz!

Aber lackieren muss ich die schon noch, auch wenn das schwarze auch was hat.

Hutz Hutz!

Ich war gestern Abend dann noch einkaufen. Unter anderem im Baumarkt. Da soll es Abdeckstopfen mit 10mm geben. Ja, gibt es.

Hutz Hutz!

3 Cent pro Stück kann man mal ausgeben. Bei meinen RS Schwellern fehlten ein paar Kappen und ich hatte den Tipp bekommen, dass diese passen und halten. Das Passen kann ich jetzt bestätigen.

Hutz Hutz!

Ob sie halten werden, werde ich sehen. Notfalls kommt ein Tropfen Kleber in die Löcher...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/hutz-hutz

30 Jun 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Omnia rotundiora, Fahrbericht Volkswagen Touran 2218

Fahrbericht
Volkswagen Touran

 

Omnia rotundiora, Fahrbericht Volkswagen Touran 2218

Man muss dem Touran von VW ja zugestehen, dass er ein Alleskönner ist. Handwerker mögen ihn genauso wie Familien, das Rentnerehepaar schätzt ihn genauso wie der Freizeitsportler. Wenn VW nun die neue Version des Touran an der Start schiebt, ist das ganz, ganz wichtig. Also wichtig für VW. Denn, auch das ist unbestritten, damals als er neu war holte der Touran massenhaft neue Kunden zu Volkswagen. Und viele dieser Kunden der ersten Stunde sind dem Modell bis heute treu geblieben. Das sind immerhin nun schon zwölf Jahre. Und auch etwas anderes ist nach wir vor gleich, wie 2003: sexy war und ist der Touran einfach nicht. Doch vielleicht liegt genau darin der Schlüssel zum Erfolg. VW hingegen sieht den Schlüssel des neuen Modells vor allem darin, den Kunden mehr Platz zu geben.  Deshalb ist die zweite Generation, die natürlich nun auch auf dem modularen Querbaukasten MQB basiert, deutlich gewachsen. Fast 453 cm lang ist er nun, der kleinste Minivan im VW-Portfolio und das sind satte 13 cm mehr als beim Vorgänger. Und weil auch der Radstand um über 11 cm wuchs, soll es vor allem für die Passagiere me Platz geben. Das dem so ist, sieht man bereits auf den ersten Blick. Die Beinfreiheit für die Passagiere der zweiten Reihe ist sehr generös, auch wenn ein 180-cm-Mann am Steuer sitzt. Wie gehabt gibt es den Touran auch mit einer dritten Sitzreihe im Kofferraum. Dort sind die Platzverhältnisse gut, aber auch nicht deutlich besser als bei der Konkurrenz. Toll ist aber, dass sich alle Sitze so abklappen lassen, dass ein absolut ebener Ladeboden mit nur wenigen Ritzen und Fugen entsteht. Maximal schafft der Touran 1980 Liter weg (wie ein Skoda Superb Combi), als Siebensitzer sind es maximal 1857 Liter. Braucht man die Sitze für den Personentransport, sinkt das Volumen auf 743 Liter beim Auto mit fünf Plätzen. Wer den Touran ab und an als Siebensitzer nutzt, sollte sich gleich noch eine Anhängerkupplung mit bestellen. Denn die verbleibenden 137 Liter sind doch mager.

Omnia rotundiora, Fahrbericht Volkswagen Touran 2218
Omnia rotundiora, Fahrbericht Volkswagen Touran 2218

Wir mochten die weit öffnenden Türen in Fond, aber die sind doch recht lang, was in engen Parklücken auch zu Problemen führen kann. Und wir mochten die grosse Zahl an Ablagen, die so viel Krimskrams aufnehmen, dass es keine Rolle mehr spielt, wenn man es irgendwann nicht mehr findet. Wer so viel Zeugs im Alltag mit sich rumschleppt, ist selber schuld. Vor allem aber mochten wir, dass der Touran trotz seiner grösseren Aussenabmessungen nicht schwerer geworden ist. VW sagt gar, dass der Wagen im Extremfall über 60 kg leichter ist als der Vorgänger. Das mag sein, wichtig ist aber: er ist nicht schwerer.

Wir haben uns bei der Fahrveranstaltung quer durch den Gemüsegarten gegraben. Zweiliter-Diesel, 1,4-L-Benziner, 1600er-Selbstzünder - auf den stinklangweiligen Routen rund um Amsterdam konnten wir vor allem eines, die Ruhe geniessen. Denn der Touran ist wirklich gut schallisoliert. Da drückt auch der knorrige 2,0-TDI kaum durch. Zudem fanden wir den 1600er-Diesel wirklich fein. In Verbindung mit der Handschaltung, die sich wunderbar bedienen lässt, soll er zudem nur 4,4 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen.

Omnia rotundiora, Fahrbericht Volkswagen Touran 2218
Omnia rotundiora, Fahrbericht Volkswagen Touran 2218
Omnia rotundiora, Fahrbericht Volkswagen Touran 2218
Omnia rotundiora, Fahrbericht Volkswagen Touran 2218
Omnia rotundiora, Fahrbericht Volkswagen Touran 2218

Klar, die 110-PS reichen nicht aus, dass man beim Beschleunigen ein Schleudertrauma riskiert. Doch zusammen mit den 250 Nm Drehmoment ist der 1600er einfach ausreichend motorisiert, vibrationsarm und wohl eben auch sehr sparsam. Die Massenmotorisierung in der Schweiz dürfte der bekannte 1,4-Liter grosse Vierzylinder-Benziner bleiben. Und das gerne in Kombination mit dem DSG-Direktschaltgetriebe. Da kann man fast nichts falsch machen, mal abgesehen von ein paar Problemen bei den Steuerketten... Auch im Wiederverkauf dürfte das ein gefragtes Auto sein. Nicht verschweigen möchten wir, dass man bis zu 190 PS im Touran ordern kann. Der 1,8 TSI verfügt über 180 Pferde, die «böse» Variante des TDI-Zweiliters gar über 190 Pferdestärken. Brauchts das? Naja, eigentlich nicht, aber wer hat, der hat. Zudem hat der Minivan ja auch kein Rennsemmel-Chassis. man kann den VW zwar durchaus forsch bewegen, doch vor allem an den Sitzen, der Minivan-Sitzposition und der komfortablen Grundabstimmung erkennt man sofort: Ich kann zwar, aber ich möchte nicht wirklich...

Der neue Touran von VW ist ein schlau gemachtes Auto mit einigen netten Detaillösungen. Und, er dürfte kompakt genug geblieben sein, um bestehende Kunden nicht zu verschrecken. Und von denen gibt es viele, allein in der Schweiz wurden bisher 50'000 Autos dieses Typs verkauft. Die Preise des neuen Modells beginnen bei 26'800 Franken. Dafür gibts aber nur einen 1200er-Benziner, fünf Plätze und ein manuelles Getriebe. Der nette kleine Diesel beginnt bei 31'100 Franken. Das in unseren Augen typische Schweizer-Auto, also ein 1,4 TSI mit 150 PS, DSG und Comfortline-Ausstattung schlägt mit mindestens 34'850 Franken zu Buche. Ach ja, natürlich hat der Touran auch all das Assistenzzeugs mit an Bord, kann jetzt auch mit Apple-Geräten kommunizieren und ist natürlich auch mit einem dicken Zubehörkatalog gesegnet.

Mehr Volkswagen gibts im Archiv.

Omnia rotundiora, Fahrbericht Volkswagen Touran 2218

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-volkswagen-touran-2218/seite_1-2

29 Jun 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Heissa, Lotus 3-Eleven 2219

Lotus 3-Eleven

Was haben wir uns die Finger wundgeschrieben, was Lotus alles falsch macht. Und nun? Alles richtig: 3-Eleven.

Der Jean-Marc Gales, der neue Chef von Lotus strahlte wie ein Reaktor in Fukushima als der dem wohlgesonnenen Publikum am Festival of Speed in Goodwood die neuste Kreation aus Hethel präsentierte. Der 3-Eleven, ein puristischer offener Sportwagen der alle Kernkompetenzen der Briten in sich vereint. Und die sind: Leichtbau und Exzentrik. Genau das wollen die Fans der Marke sehen, keine Ferrari-Jäger oder Lamborghini-Schlachtschiffe. Sie wollen unter 1000 Kilogramm. Und sie wollen etwas Power. Davon hat der 3-Eleven genug. Der aufgeladene V6 von Toyota leistet über 450 PS, was in der Race-Version ein Leistungsgewicht von 507 PS pro Tonne ergibt. Heissa. Über die Werte der Strassenversion schweigt man sich noch aus, aber so viel schwerer dürfte der zugelassene 3-Eleven nicht werden. Der Wagen ist laut Werk in der Lage, innerhalb von weniger als 3,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, bevor die Race-Version mit 280 km/h abgeregelt wird. Der neue Lotus 3-Eleven wird im Februar 2016 in Produktion gehen und ab April 2016 ausgeliefert. Die Stückzahl wird auf insgesamt 311 Fahrzeuge limitiert sein. Der Preis startet in Grossbritannien bei 82’000 Pfund für die Road-Version und bei 96’000 (ohne Mehrwertsteuer) für die Race-Variante. Alles völlig egal, wir sehen, Lotus ist auf dem Wege der Besserung. Und dieser Jean-Marc Gales scheint es gut zu meinen mit der Traditionsmarke. Und das gefällt uns.


Heissa, Lotus 3-Eleven 2219

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/lotus-3-eleven-2219/seite_1-2

 
29 Jun 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Michael Peschel  

Int. DMV Oldtimer Rallye Aachen 2015 – Oldtimerrallye Bilder

Zum 18. Mal fand die Int. DMV Oldtimer Rallye Aachen 2015 Oldtimerrallye statt. Die Rallye durch Deutschland und das benachbarte Belgien ist eine tourensportliche Fahrt mit anspruchsvollen Orientierungsaufgaben für Young- und Oldtimer. Start- und Zielort, sowie Ort der Siegerehrung war in diesem Jahr das Toyota Center in Aachen. 

Int. DMV Oldtimer Rallye Aachen 2015 – Oldtimerrallye Bilder

28.06.2015 - Oldtimer - 18. Int. DMV Oldtimer-Rallye Aachen / 5. Int. DMV Oldtimer-Ausfahrt Aachen - Foto: PhotoAHRt

Die DMV Oldtimer Rallye Aachen 2015 war eine touristische Fahrt mit einfachen Chinesenzeichen und vielen Erläuterungen. Diese eignete sich sehr gut für „Neueinsteiger“ und „Genießer“. Mehr Informationen zu dieser Oldtimerrallye finden sich auf der Homepage unter ecurie-aachen.de.

Int. DMV Oldtimer Rallye Aachen 2015 – Oldtimerrallye Bilder

28.06.2015 - Oldtimer - 18. Int. DMV Oldtimer-Rallye Aachen / 5. Int. DMV Oldtimer-Ausfahrt Aachen - Foto: PhotoAHRt

Für GermanMotorKult waren die Streetfotografen von PhotoAHRt.de vor Ort. Neben dieser Galerie finden sich auf der Homepage der Fotografen Bilder aller Rallyeteilnehmer der DMV Oldtimer Rallye Aachen zum Kauf.

Michael Peschel

Michael ist der Inhaber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der Agentur MP Medien sowie MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/int-dmv-oldtimer-rallye-aachen-2015-oldtimerrallye-bilder/

29 Jun 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Peter Ruch  

Kann es sein?, TVR, again-1718

TVR, again

Man kennt sie, diese Geschichten von den (englischen) Marken, die eine Wiedergeburt erleben wollen. Bei TVR wollen (und können) wir zuversichtlich sein.

Es ist ein bekanntes Spiel: da gehen ein paar Investoren einher, verkünden grossspurig die Wiedergeburt eines bekannten Namen aus der Auto-Geschichte, basteln vielleicht sogar ein Stück, klatschen sich selber Beifall. Und dann ist auch meist schon wieder: Ende Feuer.
TVR, gegründet 1946 von Trevor Wilkinson im englischen Blackpool, kennt dieses Spiel zur Genüge, die englische Sportwagen-Schmiede hat schon manch einen Sturm hinter sich. Der letzte war fatal: der russische Unternehmer Nikolai Smolensky hatte TVR 2004 für geschätzte 15 Millionen Pfund von Peter Wheeler gekauft. Der russische Jung-Millionär hatte grossartige Pläne, scheiterte damit aber so hässlich wie kläglich, zuletzt 2010, als er einen neuen neuen TVR mit Corvette-Motor in Deutschland bauen wollte. 2013 verkaufte Smolensky - finally - die «Blackpool Engineering», welche die Rechte am Namen TVR und sonst noch so einige Assests besass, an ein Konsortium um den englischen Unternehmer Les Edgar. Der verdankenswerterweise zuerst einmal die Ersatzversorgung neu organisierte und die besten TVR-Spezialisten zu einem Network zusammenfasste.
Und jetzt will Les Edgar wieder ein neues Auto bauen. Damit könnte man die Geschichte auch gleich wieder beenden, denn, eben, man hat es, gerade in Grossbritanien, zu oft gehört und zu selten umgesetzt gesehen. Doch bei Les Edgar lohnt sich - vielleicht - ein genauerer Blick. Denn hinter dem neuen Fahrzeug, das für 2017 angekündigt ist und von dem bisher noch nicht einmal Zeichnungen existieren, stehen neben den TVR-Investoren zwei grosse Namen aus der Auto-Industrie: Gordon Murray und seine Trickkiste GMD (Gordon Murray Design) sowie der berühmte Motoren-Konstrukteur Cosworth.
TVR
Beide Namen bürgen für Seriösität, beide Firmen engagieren sich wohl
nur, weil sie dem TVR-Projekt, das bis 2027 drei weitere Fahrzeuge
gebären will, eine Zukunft geben.
Viel lässt sich Edgar noch nicht entlocken zum neuen Produkt. Als Antrieb, lässt er immerhin durchblicken, dürfte ein klassischer V8 zum Einsatz kommen, kein Turbo, wahrscheinlich amerikanisch, wahrscheinlich eher Corvette als etwas von Ford. Es wird auch keine elektronischen Hilfsmittel geben, also wie immer bei TVR: manuelles Getriebe, Heckantrieb in seiner reinsten Form. Wahrscheinlich ist auch ein Gitterrohrrahmen, wie das bei TVR üblich ist - und ein von GMD entwickeltes Chassis, entwickelt mit Hilfe der hauseigenen Software iStream, die unter Verwendung von F1-Komponenten extrem stabile Plattformen generieren kann. Das tönt alles nach: viel Geld, doch GMD behauptet, dass die Produktion dank der neuen Technologien um bis zu 80 Prozent günstiger ist als bei herkömmlichen Modellen. Und wenn man den «Zauberer» Gordon Murray kennt, dann dürfte da etwas dran sein.
Edgar sagt aber noch etwas, was im Zusammenhang mit TVR sehr wichtig ist: das neue Fahrzeug soll nicht gegen Ferrari und Porsche antreten, weder in Sachen Leistung und auch nicht beim Preis. Und es soll auch keiner dieser modernen, hyperteuren Supercars werden, sondern genau das beinhalten, was die TVR schon immer ausgemacht hat: Soul. Da hat jemand etwas begriffen - und das stimmt uns zuversichtlich
(Die Bilder haben wir am vergangenen Wochenende bei der Fernhurst Motor Co. gemacht, einem der bekanntesten TVR-Spezialisten - mit ausgezeichnetem Angebot, www.fernhurst-tvr.co.uk)


TVR
TVR

Original http://www.radical-mag.com/forum/tvr_-again-1718/seite_1-2

Mehr lesen von : Jan Gleitsmann

Current Article

24 Sep 2013

Jan Gleitsmann

Meine Name ist Jan Gleitsmann, ich bin Anfang 40 und seit damals™ autobegeistert. Als Steppke bin ich immer artig mit dem Fahrrad zu den Auto-Händlern unserer Stadt geradelt und habe alle Prospekte eingesammelt und dann zu Hause eingehend studiert (Hätte ich damals schon gewusst, dass es ein eBay geben wird, hätte ich die nie weggeworfen und wäre heute reich …). Mein erstes Auto war ein ’72 Fiat 500, der damals schon ein Klassiker war. Seitdem gibt es eigentlich immer einen Oldtimer in unserem Haushalt. Meine komplette Autobiographie kann man nachlesen. Ich fotografiere viel und leidenschaftlich, was sich in diesem Blog auch wiederspiegeln wird. Wer mehr von meinen Foto-Arbeiten sehen will, sollte sich mal bei Funky Photography umsehen.

Website: auto-geil.de

Created Dienstag, 24. September 2013 Created by Jan Gleitsmann Categories Autoren
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23 Jun 2015

“Impress yourself”: Peugeot 208 in Orange Power

neuer-peugeot-208

Advertorial | Anzeige

Der französische Hersteller Peugeot hat jüngst die überarbeitete Version ihres erfolgreichen Kleinwagens Peugeot 208 vorgestellt. Nun stehen die kleinen Löwen beim Händler und die Franzosen läuten eine neue Ära ein: „Wir werden Peugeot ein noch klareres Profil verleihen, indem wir die Marke selbst stärker in den Vordergrund stellen und unseren Werbeauftritt noch provokanter und selbstbewusster gestalten.“ sagt Rick Hermanns, der Geschäftsführer von Peugeot Deutschland und fügt an „So wollen wir die Eigenständigkeit von Peugeot am Markt unterstreichen und auf eine smarte Art und Weise polarisieren.“

Mit ihrem neuen Motto: „Impress Yourself“ möchte Peugeot zum Ausdruck bringen, dass ihre Kunden viele Möglichkeit haben, ihren Löwen zu individualisieren. Wie das funktioniert, erklärt die charmante Nina im neusten Video:

Mehr zum überarbeiteten Peugeot 208 und zur Kampagne mit Nina findet ihr unter impress-yourself.de! Schaut Euch den Kleinwagen gerne genauer an und überzeugt Euch von der erweiterten Serienausstattung und seinem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Basispreis für die dreitürige Grundversion des Peugeot 208 liegt bei 12.400 Euro. Für den Fünftürer beginnt der Spass im Konfigurator bei 13.150 Euro. Mit den drei Ausstattungen (Access, Active und Allure) sowie den vier Individualisierungspaketen kannst Du dir deinen Peugeot ganz nach deinen persönlichen Wünschen konfigurieren. Ich persönlich mag ja sehr gerne Orange, so dass die neue Außenfarbe „Orange Power“ auf jeden Fall meinen Geschmack trifft. Interesse geweckt? Mehr Informationen gibt es unter impress-yourself.de!

neuer-peugeot-208-front-620x414

Kraftstoffverbrauch in l/100 km kombiniert für Baureihe 208: 5,6 – 3,0; CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 129 – 79. Angaben gemäß den amtlichen Messverfahren. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und dem Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem “Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen” entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen kostenlos erhältlich ist oder über www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist. Die Angaben wurden gemäß vorgeschriebenem Messverfahren in der jeweils aktuell geltenden Fassung ermittelt. Weitere Informationen zu den CO2-Effizienzklassen einschließlich der grafischen Darstellungen finden Sie hier: http://www.peugeot.de/energieeffizienzklassen/.

Original http://auto-geil.de/2015/06/23/impress-yourself-peugeot-208-in-orange-power/

Created Dienstag, 23. Juni 2015 Tags allgemein Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
13 May 2015

2015 Audi R8 R8 Coupé ab dem 13. Mai 2015 bestellbar

2015-audi-r8-pressefoto

Im April 2007 erfolgte die Verkaufsfreigabe für den ersten Audi R8, heute nun, ganze 8 Jahre später, ab dem 13. Mai 2015, öffnet Audi die Bestellbücher für das neue Modell, welches seine Weltpremiere Anfang März auf dem Genfer Auto-Salon feierte. Mit 435 neu zugelassenen Einheiten im Jahre 2014 zählt der R8 wahrlich nicht zu den Topsellern im Sportwagen-Segment. Obschon Audi verlauten lässt, dass man seit 2007 immerhin 27.000 Audi R8 verkauft hat. Wenn auch nicht unbedingt vergleichbar, Porsche konnte für den 911er im Jahresdurchschnitt 2014 mehr Zulassungen (583) jeden Monat verzeichnen. Hier muss ich aber zumindest anfügen, dass das KBA in seiner Statistik alle 911er zusammenfasst.

Im Moment darf man sich im Audi Konfigurator das Audi R8 Coupé V10 plus 5.2 FSI quattro S tronic in Wunschkonfiguration zusammenstellen. Der Basispreis des 610 PS starken Sportwagens mit den vier Ringen liegt bei ebenfalls sportlichen 187.400 Euro. Nur als Anhaltspunkt, der neue Mercedes-AMG GT S liegt in der Basis bei 134.351 Euro, der 4 Liter V8 leister aber auch “nur” 510 PS. Der preiswerteste Nissan GT-R, der ja nun auch schon etwas in die Jahre gekommen ist, liegt im preiswertesten Fall bei 96.900 Euro, unter seiner Haube leistet der 3.8 Liter V6-Biturbo 550 PS. Die 50 PS leistungsstärkere Nismo-Version liegt in der Basis bei 149.990 Euro. Im Vergleich zum 560 PS starken Porsche 911 Turbo S hingegen, spart der geneigte Audi-Fan ein Paar Euro, der Zuffenhausener kostet in der Basis 197.041 Euro.

Was bringt der neuen R8 mit sich. 50 kg ist er leichter geworden, 40% steifer gar und das neue Aluminium-Carbon-Leichtbau-Chassis hat sich bereits im Lamborghini Huracán bewährt. Ein Baukasten im Supersportcar-Segment, auch schön. Der Mittelmotor ist geblieben, am Allrad-Antriebskonzept hat man ordentlich nachgelegt. Den Topspeed vom V10 plus gibt Audi mit 330 km/h an, den Sprint auf 100 km/h soll der Bolide in 3.2 Sekunden schaffen. Interessiert wirklich jemand, was das Ding verbrauchen soll? Na gut, den NEFZ-Verbrauch gibt Audi mit 11.8 l/100 km an.

Ab dem 13. Mai kann man dann auch den Audi R8 V10 (540 PS) zu einem Einstiegspreis von 165.000 Euro bestellen. Im Herbst 2015 dürfen die ersten Kunden dann mit den ersten Auslieferungen rechnen. Ich werde den neuen Audi R8 wohl schon Ende Juli fahren dürfen und hoffentlich auch ein schönes Ausfahrt.tv Video mitbringen.

Original http://auto-geil.de/2015/05/13/2015-audi-r8-r8-coupe-ab-dem-13-mai-2015-bestellbar/

Created Mittwoch, 13. Mai 2015 Tags 2015 | 2015 Audi R8 R8 Coupé | allgemein | audi | bestellfreigabe | Coupé | R8 Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
23 Apr 2015

Hyundai sendet Botschaften ins All

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Advertorial | Anzeige

Nur wer selbst keine Kinder hat wird den nachstehenden Clip von Hyundai nicht rührend finden. Die kleine Stephanie aus Houston vermisst ihren Vater, der als Astronaut auf der Internationalen Raumstation ISS arbeitet und dort oft lange bleiben muss. Sie wollte ihrem Vater eine besondere Nachricht schicken. Hyundai hat ihr mit der Nachricht geholfen und zu ihrem Vater ins Weltall gebracht wurde.

Ein Team von elf Hyundai Genesis-Fahrzeugen schrub gemeinsam auf dem Delamar Dry Lake in der Wüste von Nevada in den Vereinigten Staaten die Nachricht als „das größte Reifenspur-Bild“, die Nachricht hat eine Größe von 5.55 qkm. Ganz nebenbei hat man es damit ins Guinness-Buch der Weltrekorde 2015 geschafft.

Mitmachen!
Wenn Du auch eine Nachricht versenden willst – auch wenn keiner Deiner Lieben im All sitzt, dann brauchst Du nur ein kleines Video erstellen und kannst ganz nebenbei noch ein iPad Air2 oder ein iPhone 6 zu gewinnen. Wie das geht. Einfach hier entlang, bitte!

Wer sich für das Auto aus dem Clip interessiert, den Hyundai Genesis gibt es auch in Deutschland zu kaufen ab einem Preis von 65.500 Euro.

Original http://auto-geil.de/2015/04/23/hyundai-sendet-botschaften-ins-all/

Created Donnerstag, 23. April 2015 Tags Advertorial | allgemein | hyundai Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
14 Apr 2015

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

VW Golf Fans und Gran Tusimo 6-Eigner dürfen sich freuen. Volkswagen stellt den GTI Supersport vor: 503 PS starker VR6 TSI-Motor,7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG), 665 Nm, in 3.6 Sekunden von 0 auf 100 km/h, Top-Speed 300 km/h.

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

VW Golf GTI Supersport für Gran Turismo6

Die komplette Pressemeldung ungekürzt:

Volkswagen erweitert seinen GTI-Fuhrpark und schickt einen neuen Supersportler auf die virtuelle Rennstrecke. Unter der Haube des GTI Supersport röhrt ein 503 PS starker VR6 TSI-Motor mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG).

Das Design des Flitzers lässt die Volkswagen-Ikone mit purem Rennsport verschmelzen. Mit dem zweisitzigen Coupé rollt damit nach dem letztjährigen Roadster eine weitere Version des traditionsreichen GTI an den Start von Gran Turismo®6 – exklusiv für die Playstation®3.

Der erste Eindruck des Renners macht direkt klar: Der Supersport folgt dem Willen der Fans und den Gesetzen der Rennstrecke. Die 665 Nm Drehmoment katapultieren den GTI virtuell in nur 3,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer. Bei Vollgas ist erst bei über 300 km/h Schluss. Die brachiale Power wird mithilfe des Allradantriebes 4MOTION und 20 Zoll großen, weiterentwickelten GTI-Leichtmetallfelgen auf den virtuellen Asphalt gebracht.

Auch beim Blick in den Rückspiegel lehrt der GTI Supersport seinen Konkurrenten das Fürchten: Zwar erinnert die Grundform der Karosserie noch an den GTI-Ahnen, jedoch ist jede Pore des neuen Sprösslings der GTI-Familie auf Racing getrimmt. Die Optimierung der Proportionen und Karosserieflächen schaffen einen extremen Tiefpunkt und eine perfekte Performance. Die umfangreiche Verwendung von Carbonelementen macht den neuen digitalen Sportwagen zudem zu einem Leichtgewicht mit nur sagenhaften 2,5 Kilogramm pro Pferdestärke.

Die breite bullige Frontpartie der strömungsoptimierten Karosserie ist geprägt von vertikalen Lichtmodulen und großzügigen Lufteinlässen in der modelltypischen Wabenstruktur. Während die breite Schulter im Heck des Fahrzeugs für eine ideale Belüftung der Bremsen sorgt, pressen der markante Dachkantenspoiler und der extrovertierte Diffusor den Supersport bei der Zeitenjagd regelrecht auf die Fahrbahn.

Farblich hüllt sich die neueste Schöpfung aus dem Hause Volkswagen auf Wunsch in „Reflexsilber“, „Gran Turismo Red“, „Lapiz Blue“ oder „Oryxweiß“ und steht den Spielern von „Gran Turismo 6“ ab sofort zum Download zur Verfügung.

Der sechste Titel der legendären und exklusiv für die Playstation erscheinenden Rennspielserie ist seit 2013 im Handel erhältlich. Der Fuhrpark des Bestseller-Titels umfasst knapp 1.200 verschiedene Fahrzeuge, die auf insgesamt 37 Strecken um den Sieg kämpfen.

Weitere Eindrücke und Informationen unter www.volkswagen.com/visiongti

Gran Turismo6 kostet bei Amazon für gerade mal 24 Euro.

Original http://auto-geil.de/2015/04/14/vw-golf-gti-supersport-fuer-gran-turismo6/

Created Dienstag, 14. April 2015 Tags allgemein | Golf | Gran Turismo 6 | Gran Turismo6 | GTI Supersport | Playstation | PS3 | sony | vw Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
13 Apr 2015

Ich baue mir einen Mercedes-Benz 300 SL! (Folge 1)

mercedes-300-sl-gullwing

Im März 2012 hatte ich das unverschämte Glück, einen Mercedes-Benz SL 300 Coupé Gullwing (W198) fahren zu dürfen. Mercedes hatte das Fahrzeug im Rahmen der Fahrveranstaltung zum damals neuen Mercedes SL (R231) mit nach Spanien gebracht und uns Bloggern die Chance gegeben, diese wundervolle Ikone zu fahren. Ich muss heute noch grinsen, wenn ich nur an diesen Fahrspass denke. Nun schätze ich mich schon glücklich, dass ich den Flügeltürer mal fahren durfte, an besitzen ist leider nicht zu denken. Beim Stöbern im aktuellen Sonderheft der Oldtimer-Markt “Preise” kann einem schon ganz schön mulmig werden.

Der Gullwing wird im Zustand 1 heute mit 1.4 Millionen Euro gehandelt. Und selbst im Zustand 4 muss der geneigte Liebhaber immerhin 760.000 Euro auf den Tisch legen. Unerreichbar. Ja. Zumindest im Massstab 1:1. Anfang des Jahres erreichte mich eine Email mit einer Pressemitteilung der Firma Eaglemoss Collections. Die Überschrift lautete verlockend Originalgetreues 1:8-Modell des legendären Mercedes 300 SL. Ich baue ja gerne mit Lego (zB Lego Volvo L350F Radlader 42030 oder Lego Technic “mobiler Schwerlastkran” 42009), aber der Modellbau hat bei mir ein Kindheitstrauma von verklebten Fingern und unmenschlich teuren Farbtöpfchen hinterlassen. Nichts für mich. Aber halt – alles was man benötigt ist ein Schraubenzieher und eine Zange? Da bin ich doch dabei.

Gut meiner Frau habe ich wohl unterschlagen, dass es sich um ein Modell im Massstab 1:8 handelt. Das heisst nicht mehr und nicht weniger als 56,5 Zentimeter Länge, 22,4 Zentimere Breite bei einem Gewicht von insgesamt 7.3 Kilogramm. Yes! Und Wow. Und nicht “Wo willst Du das denn hinstellen?” So habe ich mal freundlich angefragt, ob man den Interesse an einer Kooperation habe. Man war geneigt und so bekomme ich jetzt regelmässig im Abo einen Teil des Bausatzes zu geschickt. 100 Wochen, also nicht ganz zwei Jahre, werde ich nun nach und nach mir meinen ganz eigenen Mercedes-Benz 300 SL zusammen bauen können.Wer es mir gleich tun will, möge die Webseite von Eaglemoss Collections zu diesem Modell aufrufen: www.300sl-modell.de. Da kann man jederzeit noch einsteigen. Und sich entweder alle Teile auf einmal bestellen oder das Ganze eben – wie ich – ganz entspannt angehen. Die erste Ausgabe gibt es für einen symbolischen Euro, die zweite Ausgabe kostet dann 5,99 Euro und für alle weiteren Ausgaben werden 11,99 Euro fällig. Und keine Bange, das Set ist von Mercedes-Benz ordentlich lizensiert – entsprechende Aufkleber findet man auch an der Verpackungen.DSC_1302.jpg
Mich hat die erste Ausgabe auch schon unlängst erreicht. Sicher verpackt ist das Set aus einem dünnen Magazin, einem Poster mit vielen Modellbildern und dem ersten Baustein des Bausatzes bei mir eingetroffen. Der erste Teil des Bausatzes besteht aus der Motorhabe und Kühlergrill-Teilen. Und schon bei auspacken habe ich gemerkt, dass wir hier nicht Kinderspielzeug auspacken. Die Haube ist nur nur 15 Zentimeter breit und fast 20 Zentimeter lang, sondern liegt auch angenehm schwer in der Hand. Die mitgelieferten Schräubchen hingegen sind ziemlich filigran, da muss ich mit meinen Wurstfinger schon etwas aufpassen.DSC_1304.jpgDas beiliegende Magazin hat 14 Seiten. Seite 4 und 5 dienen als Bauanleitung, die restlichen Seiten sind als nette Lektüre gedacht. Man kann sich über die Geschichte des 300SL schlau lesen. Sein “Rennsport-Erbe” wird behandelt: Der Mercedes 300SL war der schnellste Straßenwagen seiner Zeit. Dank genialem Design und Flügeltüren gilt er als erstes Supercar der Welt. Aber nicht nur die Marke Mercedes wird behandelt – auf den nächsten Seiten geht es um das Thema “Goldenes Autozeitalter” – Kraft und Eleganz waren die Hauptzutaten der Sportwagen, die die 1950er zum Kultjahrzehnt des Automobilbaus machten. und auf der letzten Seite findet sich ein Profil aus einer Reihe “Berühmte Fahrer” in der Sir Stirling Craufurd Moss kurz potraitiert wird. Kaum ein Fahrer hat den Rennsport mehr geprägt als Stirling Moss, der 1955 in einem Mercedes_Benz 300SLR die Mille Miglia gewann.Rundum bin ich sehr angetan vom ersten Packet, auch wenn ich die Haube erstmal in der Verpackung lassen, bis ich weitere Anbauteile erhalte. Mal sehen, was in der nächsten Verpackung so auf mich zukommt.

Original http://auto-geil.de/2015/04/13/ich-baue-mir-einen-mercedes-benz-300-sl-folge-1/

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13 Apr 2015

Mit dem Audi A7 piloted driving concept auf der Autobahn A9

Anfang des Jahres hat Audi auf der CES in Las Vegas ein Versuchsfahrzeug mit dem Spitznamen “Jack” vorgestellt. In der Pressemitteilung hier Jack dann etwas sperrig “Audi A7 piloted driving concept”. Damals hatte man sich einen Tross Journalisten eingesammelt und war vom Silicon Valley aus nach Las Vegas gefahren. Jeder Journalist hatte auf den 900 Kilometern ausreichend die Gelegenheit sich von Jack über den amerikanischen Highway chauffieren zu lassen. Autonomes Fahren – oder wie man in Ingolstadt sagt “Pilotiertes Fahren”. Wie man es auch immer nennt, es geht darum, dass sich ein Fahrzeug ohne Hilfe des Fahrers eigenständig im Verkehr bewegen kann. Die Weiterentwicklung von den heutigen Fahrer-Assistenz-Systemen, die den heutigen Fahrzeugen ja durchaus schon teilautonomes Fahren ermöglichen. Da denke ich insbesondere an das Zusammenspiel eines adaptiven Tempomat in Verbindung mit einem aktiven Spurhalte-Assistenten. Diese Kombination wird ja heute schon u.a. von Mercedes und Form in Form eines Stau-Assistenten angeboten.Audi will aber eben mehr. Mercedes und BMW natürlich auch. Audi hat nun klar erklärt, dass sie 2017 mit dem neuen Audi A8 ein System zur Serienreife gebracht haben wollen, mit dem der Fahrer dann durch ein hochautomatisiertes Fahrzeug entlastet wird im Stau. Der Audi-Stau-Pilot ist also längst beschlossen und gehört natürlich zu den Bausteinen, die Jack jetzt auch gerade testet. Sich fahren lassen, das hört sich erstmal etwas gruselig an, wenn man bedenkt, dass da ein Computer mit der Größe eines Tablets die massgeblichen Aufgaben übernimmt. Ich hingegen hatte weder Angst noch Bedenken und konnte meine Probefahrt auf der A7 von Ingolstadt in Richtung Nürnberg durchaus geniessen, wie man sicherlich in dem nachstehenden Video ohne Zweifel erkennen kann:

Ich freue mich auf jeden Fall über die Entwicklung im Bereich “Autonomes Fahren” und bin gespannt, wie die Mitbewerber aus München und Stuttgart auf ihrer Seite das Thema vorantreiben werden. Ich war zusammen mit Tom Schwede bei dem Event, seine Eindrücke könnt ihr in seinem Blog lesen: Rendezvous mit Jack: Im Audi A7 piloted driving concept auf der Autobahn. Jens war zwar nicht dabei, hat sich aber auch ein paar Gedanken zu dem Thema gemacht: Autonomer Audi A7 “Jack” unterwegs auf der Autobahn A9

Original http://auto-geil.de/2015/04/13/mit-dem-audi-a7-piloted-driving-concept-auf-der-autobahn-a9/

09 Apr 2015

4 Fragen an Stefan Lamm, Leiter Exterieur Design SEAT

SEAT-Design-Chef-Stefan-Lamm

Stefan Lamm ist als Leiter Exterieur Design bei SEAT für die Formsprache der spanischen Modelle mit verantwortlich. Der gebürtige Dortmunder hatte sich bereit erklärt, mir vier Fragen zu beantworten. Ich habe mich gefreut, denn der gute Mann, zunächst für 10 Jahre bei Ford unter Vertrag, seit dem 1. Februar 2015 nun für SEAT am Start, holt nicht weit aus, sondern bringt seine Aussagen mit wenigen Worten auf den Punkt:

Jan: Sie sind von Ford zu Seat gewechselt. Die Design-Philosophien der beiden Marken dürften sich erheblich unterscheiden. Wie muss man sich die Einarbeitung vorstellen?

Stefan: Grundsätzlich ist es immer eine spannende Herausforderung, so eine neue Aufgabe. Am Anfang ist es wichtig zu beobachten und zu analysieren und sich mit den Markenstrategien vertraut zu machen, sie zu verstehen, denn drauf kann man aufbauen. Das grosse Bild der Firmenkultur und des Konzerns zu verstehen ist ausschlaggebend. Dafür sind Dialoge und Kommunikation essenziell. Daher versuche ich, zügig spanisch zu lernen.

Jan: Was sind Ihre Hausaufgaben für die nächsten Jahre?

Stefan: Die Kernhausaufgabe wird sein, das erfolgreiche, starke und charakteristische SEAT Design weiter zu entwickeln und neue Akzente zu setzen.

Jan: Wird es künftig ein neues Seat-Design aus „Ihrer Feder“ geben?

Stefan: Ein SEAT Design wird immer im Team entwickelt. Dieses Team möchte ich mit neuen Ideen inspirieren.

Jan: Wie schätzen Sie aktuelle Designsprache von Seat ein?

Stefan: Durch den aktuellen Leon hat die Marke einen hohen Stellenwert im Markt bekommen. Sehr charakteristisch, dynamisch, sportlich und präzise in der Ausführung. Die Formensprache ist klar, einfach und vor allem emotional. Eine tolle Basis, um darauf aufzubauen.

Original http://auto-geil.de/2015/04/09/4-fragen-an-stefan-lamm-leiter-exterieur-design-seat/

Created Donnerstag, 09. April 2015 Tags allgemein | Interview | SEAT | Stefan Lamm Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
09 Apr 2015

Rallye-Sport: 2015 ŠKODA Fabia R5

2015-SKODA-Fabia-R5

Im letzten Jahr habe ich ja den ADAC Opel Rallye Cup eine Saison lang begleitet. Für mich war das damals eigentlich nur ein Job als Kameramann. Mittlerweile, nachdem die neue Saison jetzt angefangen hat, merke ich aber, dass mich dieser Rallye-Virus von dem sie alle sprechen wohl durchaus befallen hat, wenn er auch noch nicht so ganz sichtbar ausgebrochen ist. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ich sofort begierig auf die Pressemeldung von Skoda in meinem Postfach geklickt habe, die da eigentlich nur die Information beinhaltet, dass der Fabia R5 von ŠKODA jetzt seine Zulassung als RallyeFahrzeug bekommen hat. Ja, auch da gibt es selbstredend ein strenges Reglement.

Gemäß FIA-Reglement ist der ŠKODA Fabia R 5 mit einem 1,6-Liter-Turbomotor ausgestattet. Das ist eine deutliche Änderung gegenüber dem Zweiliter-Saugbenziner des Fabia Super 2000. Zudem kommen im neuen Auto mit Allradantrieb ein sequentielles Fünfganggetriebe und McPherson-Federbeine zum Einsatz. Das Gewicht beträgt, wie vom Regelwerk vorgeschrieben, mindestens 1.230 Kilogramm. Für die Feinabstimmung und das optimale Zusammenspiel der hochmodernen Komponenten investierte das Team von ŠKODA Motorsport seit dem Projektstart 15 Monate intensive Entwicklungsarbeit.

Soweit ich es habe munkeln hören, plant ja auch Opel einen Corsa R5. Citroen hat mit dem DS3 als R5 Version bereits vorgelegt. Somit wären auf einen Schlag eine ganze Menge neuer R5-Rallye-Fahrzeuge am Markt verfügbar. Und da Konkurrenz ja bekanntlich das Geschäft belegt, wäre es doch zu schön, wenn die deutsche Rallye-Serien durch diesen Schub vielleicht auch bei uns in Deutschland ein wenig mehr ins Rampenlicht treten würde. Ich persönlich mache mir ja nichts aus Motorsport, aber wenn, dass sagt mir der Rallye-Sport durchaus am Meisten zu.

Original http://auto-geil.de/2015/04/09/rallye-sport-2015-skoda-fabia-r5/

Created Donnerstag, 09. April 2015 Tags allgemein | Citroen DS3 R5 | fabia | Opel Corsa R5 | R5 | rallye | skoda | ŠKODA Fabia R5 Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
05 Apr 2015

Volkswagen VW T6 in T minus 10 Tagen

volkswagen-t6-teaser

Mit einem, wie ich finde sehr schönen Clip, stimmen uns die Verantwortlichen von Volkswagen Nutzfahrzeugen auf die Weltpremiere des neuen VW T6 ein. Die neue Generation VW Multivan und VW Transporter werden am 15. April 2015 in Holland der Presse präsentiert. Ganz neu ist in diesem Zusammenhang auch ein eigener Youtube-Kanal für die VW Nutzfahrzeuge, also Amarok, Caddy, die T-Baureihe und den VW Crafter.

Am Exterieur soll sich wohl nicht so viel geändert haben, Gerüchten zufolge zeigt sich der neue T6 als mildes Facelift gegenüber seinem Vorgänger. Ein ersten Ausblick auf die neue Front hatte Volkswagen ja schon im Herbst letzten Jahres mit der Studie Tristar gegeben. Aus dem Clip kann man hingegen, dass der T6 – zumindest optional – mit neuen LED-Scheinwerfern daherkommt.

Im Innenraum hatte die Tristar-Studie hingegen schon gezeigt, dass man gewillt ist, einiges zu ändern. Die neuste Generation von Volkswagen Infortainment wird wohl auf jeden Fall verfügbar sein. Spannend dürfte sein, ob Volkwagen den gleichen Fehler macht wie Mercedes und praktische Ablagenflächen einem “sauberen” Innenraum-Design opfert.

Generell bin ich sehr gespannt, ob Volkswagen sind mit dem neuen T6 dann wieder locker vor Mercedes mit seiner V-Klasse und dem Vito setzt, die ja zuletzt sowohl bei der Fachpresse als auch bei der potentiellen Käuferschaft sehr gut angekommen war. Bis ich auf Ausfahrt.tv ein T6 Video zeigen kann, wird es ja noch ein Weilchen dauern. Wer ab dem 15.04. vergleichen möchte, kann sich ja jetzt nochmal das Ausfahrt.tv Video ansehen, was wir seinerzeit bei der Fahrveranstaltung der V-Klasse gedreht haben:

Original http://auto-geil.de/2015/04/05/volkswagen-vw-t6-in-t-minus-10-tagen/

Created Sonntag, 05. April 2015 Tags allgemein | Multivan | t-baureihe | T6 | Transporter | Volkswagen | Weltpremiere | Werbeclip Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
02 Apr 2015

#mbrt15 – Guarding the new Mercedes GLE

#mbrt15 – Guarding the new Mercedes GLE

Vor zwei Jahren hat Mercedes die Idee aufgegriffen, im Rahmen des USA-Roadtrips #mbrt13 eines ihrer neuen Fahrzeuge von Online-Journalisten zu seiner Weltpremiere begleiten zu lassen. 2013 wurde in Detroit die neuen Mercedes E-Klasse vorgestellt und von Los Angeles haben sie ein paar andere Onliner und ich damals zur NAIAS nach Detroit begleitet. In 5 Tagen haben wir damals 4.500 Kilometer abgerissen. Unter dem Dach des Hashtag #mbrt14 standen im letzten Jahr gleich Roadtrip mit Fahrzeugen von Mercedes-Benz an. Im Januar 2014 begleitete wieder ein kleiner Tross von Online-Multiplikatoren ein brandneues Fahrzeuge zur Weltpremiere nach Detroit, dieses Mal (#mbrt14) war es die neue C-Klasse und die Reise führte von Houston über den US Produktionsstandort von Mercedes in Tuscaloosa in Alabama nach Detroit zur NAIAS. Das waren dann 2.300 Kilometer in 4 Tagen. Am Ende des Jahres 2014 führte dann noch mal ein Mini-Roadtrip ein paar Teilnehmer von Sunnyvale nach Los Angeles, allerdings ohne irgendeine neues Fahrzeug zu begleiten.

Google Map of Greensboro, NC

Neues Jahr, neues Hashtag. Im Rahmen von #mbrt15 hat nun gerade wieder eine Gruppe an einem ähnlichen Roadtrip teilgenommen. Es galt den neuen Mercedes GLE (also den Nachfolger des ML bzw der M-Klasse) von seinem Produktionsort Tuscaloosa zur Auto Show in New York zu begleiten. Mit der kürzesten Verbindung sind das gerade mal 1.600 Kilometer, die Route war aber auf einen 2.600 Kilometer langen Roadtrip, den die Mitfahrer in 4 Tagen erfolgreich zurück gelegt haben. Unlängst wurde der GLE in Detroit präsentiert und der Großteil der Gruppe befindet sich auch schon wieder auf deutschem Boden.

Jede Menge Foto-Impression findet man bei Instagram oder Tumblr. Der einzige mitgereiste Deutsche, der regelmässig in Schriftform von Roadtrip berichtet hat, war Philipp Deppe von Mercedes-Benz Passion Blog:

Den Bildern und der Philipps Geschichten nach zu urteilen, hatten die Teilnehmer wieder eine Menge Spass. Ich hoffe, dass der Daimler dieses Form der Roadtrips auch in den kommenden Jahren beibehalten wird. Für mich war es immer eine schöne Mischung zwischen exklusiven Einblicken, wunderschönen Landschaften und jeder Menge Autofahren, was ich in den USA immer besonders gerne tue.

Original http://auto-geil.de/2015/04/02/mbrt15-guarding-the-new-mercedes-gle/

Created Donnerstag, 02. April 2015 Tags #mbrt13 | #mbrt14 | allgemein | mbrt15 | Mercedes GLE | mercedes-benz | roadtrip Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
 
29 Mar 2015

Citroen C4 Cactus Gewinnspiel für VJs und Musiker

gewinnspiel_citroen_c4_cactus

Vor ein paar Tagen noch hatte ich drüben bei Fredericken geschrieben, dass mir der Citroen C4 Cactus so ganz in schwarz durchaus sehr gefällt. Gestern bin ich dann über ein Gewinnspiel von Citroen Deutschland gestolpert, welches die Kölner wohl begleitend als Werbepartner der RTL Castingshow Deutschland sucht den Superstar initiiert haben.

Musiker haben die Möglichkeit ein Musikvideo einzureichen und als Hauptgewinn winkt dann ein neuer Cactus. Aber auch Leute wie ich, die nicht mal bei We will rock you den Takt klatschen können, haben eine Chance. In der Fun Challange kann man vorhandene, von Citroen gestellte Musik als Hintergrund nehmen und ein spassiges Cactus-Video drehen. Auch hier kann man einen Cactus als Hauptgewinn mitnehmen.

Ich bin versucht, selbst an letztgenanter Variante teilzunehmen. 30 bis 50 Sekunden soll das Video lang sein, und in irgendeiner Form Bezug zum Citroen C4 Cactus nehmen. Innerhalb von zwei “Staffeln” werden die Gewinner ermittelt, seine Video muss man jeweils vor dem 10.4. bzw. 25.4. hochgeladen haben – zumindest wenn ich das richtig verstehe.

Ihr kennt den Citroen C4 Cactus noch gar nicht, dann mal fix das vorstehende Ausfahrt.tv Video ansehen. Alternativ – ich habe auch einen Fahrbericht zum 2014 Citroen C4 Cactus e-HDI 92 ETG6 “Feel” geschrieben.

Original http://auto-geil.de/2015/03/29/citroen-c4-cactus-gewinnspiel-fuer-vjs-und-musiker/

Created Sonntag, 29. März 2015 Tags allgemein | c4 | Cactus | citroen | Citroen C4 Cactus | gewinnspiel Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
24 Mar 2015

Volkswagen ab Juni 2015 mit Apple CarPlay an Bord

volkswagen-connected_golf

Ich war gestern zu Gast in der Technischen Entwicklung bei Volkswagen in Wolfsburg (mehr dazu alsbald auf MobileGeeks.de im smart cars Hub). Ich durfte mir den VW Golf R Touch ansehen, was ich in Las Vegas nicht mehr geschafft hatte. Und danach wurde mir im neuen VW Passat GTE der neuste Stand des VW Infotainment-Systems “Discover Pro” vorgeführt. Neben ein paar für mich jetzt nicht so ganz spannenden kleineren Neuerungen, wird Volkswagen ab Juni 2015 alle Fahrzeuge, die über ein Discover Pro verfügen, auch mit Apple CarPlay ausliefern.

Im März letzten Jahres hatte mir noch Mercedes-Benz auf dem Auto-Salon in Genf in einer neuen C-Klasse (W205) Apple CarPlay präsentiert. Seitdem ist bei den Stuttgartern in dieser Richtung aber leider wenig passiert. Weder bei der Fahrveranstaltung zur neuen C-Klasse Ende März 2014 wurde das Thema vertieft oder gar erneut gezeigt, noch bei der Weltpremiere des C-Klasse T-Modells in Bremen im Mai 2014. Auch bei der Weltpremiere des potenten Mercedes-AMG C63 in Paris im Oktober 2014 wollte man Apple CarPlay zeigen, noch bei der Fahrveranstaltung zum Mercedes-Benz C450 und Mercedes-AMG C63 im Februar 2015 konnte man das COMAND Online in Verbiundung mit CarPlay sehen oder gar bedienen. Meine Nachfrage wurde mit einem freundlichen Murren beantwortet.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es für die deutschen Automobil-Hersteller ungewohnt und ungemütlich ist, mit Firmen wie Apple und Google zu verhandeln. Ist man doch sonst in der Regel in der Position die Verhandlungen von oben herab zu führen, muss man bei den beiden Silicon Valley Riesen sehen, dass man auf Augenhöhe bleibt. Bjoern Habegger von mein-auto-blog.de hat auf Anfrage erfahren, dass Mercedes weiterhin an einer Lösung arbeitet.

Nun denn, Wolfsburg scheint hier mehr als eine Nasenlänge Vorsprung zu haben. Und ich bin gespannt, wann wir dann CarPlay auch bei den Konzern-Kindern Audi, Skoda und Seat sehen werden. Mit dem MIB II, der zweiten Generation seines “Modularen Infotainment Baukasten”, sollen dann neben Apple CarPlay (in Verbindung mit iOS 8.3) auch Schnittstellen für MirrorLink und Android Auto bereit stehen. Flink waren die Wolfsburger auch, oder eben clever in der Pressearbeit, denn erst im Januar 2015 auf der CES hatten sie sich öffentlich dazu bekannt künftig auch mit Apple zusammen arbeiten zu wollen.

Einen kleinen Haken hat die Geschichte aber für alle Bestandskunden. Die neuen Funktionalitäten lassen sich leider nicht per Software-Update nachrüsten, Volkswagen hat die Hardware der Head-Unit (ich sag mal die Hardware des “Radios”) ändern müssen.

Dennoch, ich bin guter Hoffnung bei der nächsten VW Fahrveranstaltung Mitte/Ende April zum ersten Mal Apple CarPlay selbst im Auto nutzen und ausprobieren zu können.

Original http://auto-geil.de/2015/03/24/volkswagen-ab-juni-2015-mit-apple-carplay-an-bord/