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31 Jul 2012

Mercedes-Benz – Im Bloglight

Taraaa! Es ist wieder soweit! Bloglight-Zeit! Und in diesem Monat wurde es – Überraschung:

Mercedes-Benz

Nun kann man es sich leicht machen und sagen: “Ja klar, Daimler hat ja in diesem Monat auch wieder die Hintern der Blogger-Gemeinde gepudert” – aber nein, ich für meinen Teil darf aufrecht stehend sagen – bewusst in Anspruch nehmen, ein kritischer Zeitgenosse zu sein, der sich nicht durch 5-Sterne Kempinski, Charterflug und warmen Leberkäse beeindrucken lässt. Im Gegenteil – je größer der Aufwand, desto kritischer der Habegger. Das war immer so – das bleibt so.

Nein – ich habe meine Stimme in diesem Monat auch ganz bewusst an Mercedes vergeben (hab ich?) – denn es gibt für mich 2 gute Gründe, das Engagement von Daimler in der Blogwelt und ganz allgemein zu würdigen:

  • Die neue A(uja)-Klasse
  • Social Publish

Zunächst zur neuen A-Klasse:

Was habe ich am Anfang nicht alles über die neue A-Klasse geschrieben? Negativ war meine Grundstimmung. Zu sehr hat mich die alte A-Klasse erschreckt. Abgeschreckt. Einen Road-Trip in einer alten A-Klasse hätte mir vermutlich eher die Laune verdorben, als 1200km im Smart. Nun gut.  Als ich dann aber zum ersten Mal der neuen A-Klasse gegenüber stand, waren meine Vorurteile bereits am dahin schmelzen, wie Wassereis im Deutschen Sommer. (Okay, kein gelungener Vergleich!)

Nach einigen Stunden in der neuen A-Klasse und ein paar gefahrenen Kilometern musste ich mir dann aber eingestehen: “Gar nicht so schlecht, diese A-Klasse”.  Das betrifft sowohl das grundsätzliche Package des Fahrzeuges, als auch das Design. In echt. In Farbe und vor allem in Mattgrau habe ich sofort Lust gehabt, den Testwagen nicht wieder abzugeben, sondern einfach von Slowenien direkt nach Hause zu fahren.  War mir ja fast peinlich. So als Mercedes-Benz-Disser.

Und weil die neue A-Klasse gelungen ist, habe ich fast ein wenig Hoffnung, dass dieses Modell nicht zum Disaster wird. Meine Befürchtungen waren immer, dass es sich Daimler mit der neuen A-Klasse bei den “alten” Käufern verscherzt, dank Frontantrieb-Notlösung aber auch keine Chance gegen Audi A3 und 1er BMW hat. Doch – jetzt, nun – ich glaube es besteht Hoffnung :)Punkt 1: Der Mut, ein Konzept auf den Kopf zu stellen.  

Mercedes-Benz social publish

Was das ist, wie es funktioniert, dass haben genug Kollegen vor mir bereits erklärt.  Das fange ich jetzt nicht mehr an. Ich finde es aber interessant, dass ein Konzern wie Daimler mit diesem Interaktionsmodell um die Ecke kommt.  Ausgerechnet Daimler. Pah. Ich hätte mir das von anderen Herstellern zu erst gewünscht.  Da ich selbst ein social media Freak bin, kann ich dieses Projekt nur “geil” finden. Und auch hier wieder:  Der Mut, damit den Vorsprung durch (social media Online-) Technik zu wagen! Geil.

 

Da war noch was:

Es gibt eigentlich noch einen Dritten Grund für mich, in diesem Monat den Hersteller Mercedes-Benz mit dem Bloglight zu belohnen. Der liegt jedoch eher im persönlichen Bereich und betrifft einen der Macher hinter dem “social media Erfolg” von Daimler. Sein Name? Würth. Wolfgang Würth.

Nachdem wir uns online erst ein wenig beschnuppert haben und danach für eine Zeit lang überzeugt waren, einander besser zu ignorieren – fand er doch die innere Größe, noch einmal auf mich zu zu gehen und – was soll ich sagen? Wolfgang Würth ist ein guter Typ – okay – er arbeitet “beim Daimler” – aber trotz des Altersunterschiedes, ticken wir in vielen Punkten gar nicht so verschieden.

Nach Elena Funk bei Škoda ist Wolfgang Würth der zweite echte Social-Media Profi, den ich bei einem Hersteller kennen lernen durfte .. es besteht also Hoffnung ;) (für die A-Klasse, für mich, für Daimler, für die bunte Bloggerwelt…)

 

Im übrigen gibt es wie immer auch noch ein paar Kollegen, die sehen das mit dem Bloglight des Monats ganz ähnlich:

Hinweis: Ich bin gerade aus Afrika zurück und fahre nun eine Woche nach Italien – es kann daher sein, dass nicht alle beteiligten Blogger aufgelistet sind, das wird natürlich nachgeholt ;)

 

Original: Mein Auto Blog » Motorkultur_

Created Dienstag, 31. Juli 2012 Created by Bjoern Categories Timeline Tags Autoblog-Habegger | blogger | bloglight | mercedes-benz | Motorkultur
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02 Oct 2014

Paris 2014: Der neue Škoda Fabia zeigt sich der Welt!

Škoda zeigt neuen Fabia in Paris Skoda zeigt den komplett neu entwickelten Fabia als Kurzheck oder Kombi, dessen Kofferraum mit einem Volumen von 330 Litern einen neuen Spitzenwert im Segment aufweist. Marktstart soll für den Kleinwagen bereits der November sein. Dem Fabia wurden expressivere und emotionalere Designformen verpasst, die Elemente aus dem Motorsport erkennen lassen. ...

Original http://mein-auto-blog.de/paris-2014-der-neue-skoda-fabia-zeigt-sich-der-welt-69851/

Created Donnerstag, 02. Oktober 2014 Tags 2014 | Automobilblog News | Björn Habegger | fabia | paris | Paris 2014 | skoda | Weltpremiere Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
02 Oct 2014
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Mit dem Citroen C4 Picasso auf den Spuren unserer Eltern – Teil 2 #ROADTORIMINI

Citroen C4 Picasso 150: Exclusive Thumbnail

Da fährt man also nichts ahnend auf der italienischen Autobahn und muss Sekunden später einsehen, dass es irgendwie eine blöde Idee war. Nach unserer wunderbaren Woche Urlaub in Rimini, Florenz und San Marino waren wir auf dem Rückweg ins kalte Deutschland. Eigentlich gut gelaunt und voller Vorfreude auf die uns noch bevorstehenden Alpen.

Doch immer häufiger mussten wir abbremsen, weil der Verkehr dichter wurde. Und immer öfter standen wir nur noch auf der Autobahn ohne uns einen Millimeter zu bewegen. Die Laune wurde schlechter, die verbleibende Zeit für die Fahrt bis Ingolstadt immer kürzer und unsere Sorgen dass es für unseren Sohn auch langsam unerträglich wird größer und größer.

Auf dem gut Bedienbaren und übersichtlichen Navi suchten wir nach Alternativen abseits der Autobahn. Lohnt es sich über die Landstraße zu fahren, auf der kleine Orte einen ausbremsen und eventuell sogar große Städte quer zu durchfahren sind? Wir entschieden uns dafür, ganz nach dem Motto: “Lieber fahren als stehen” oder auch “immer in Bewegung bleiben”.

 

Längst waren die Gespräche im Auto verstummt und wir hofften nur noch irgendwie wieder an geeigneter Stelle möglichst vor dem Brenner auf die Autobahn zu kommen. Doch war die Strecke parallel zur Autobahn um ein vielfaches attraktiver und spannender. Es dauerte nicht lang bis wir uns auf kleinen, kurvigen, grünen Landstraßen wiederfanden. Rechts und Links von uns die sich hoch türmenden Alpen. Mit uns im Tal die Autobahn auf ihren gewaltigen Pfeilern, die Eisenbahnschienen und ein Fluss. Zwischendurch konnten wir einen Blick auf
die inzwischen freie Autobahn erhaschen, aber es war uns egal. Diese Strecke war eine Belohnung und brachte die Frage mit sich, warum man eigentlich unbedingt über die schnurgerade, sterile Autobahn düsen muss um ein wenig Zeit zu sparen. Wenn man dort oben auf dem über dem Boden erhobenen Asphaltband unterwegs ist nimmt man nicht wahr, was für Schätze hier unten begraben sind. Wir waren so allein auf diesen Straßen, dass wir das Gefühl hatten wir hätten sie selbst entdeckt und sie würden uns gehören.

 

 

In einem abgelegenen Industriegebiet machten wir nochmal Rast, rannten mit unserem Sohn mehrmals um einen Kreisverkehr im Nirgendwo und spielten fangen. Danach ging es zurück auf die Autobahn um per Brenner nach Österreich zu gelangen. Für die nächsten Kilometer war die Aussicht auf unbeschränkte Autobahnen die Triebfeder. Unser bisheriger Durchschnittsverbrauch von gerade mal 5,8 Litern Super auf 100 Kilometer würde zwar drunter leiden, aber Sparsamkeit hatte der C4 Picasso zu diesem Zeitpunkt schon zur Genüge bewiesen. Doch noch bevor wir nach Deutschland gelangten, fing es in den Bergen an zu Regnen. Der bald intensive Regen zerstörte unsere Hoffnungen auf Geschwindigkeiten jenseits der 130 km/h. Kaum in Deutschland ließ man uns wegen des Wetters und diverser Baustellen nirgends schneller als 100 fahren, einen Großteil der Strecke Richtung Ingolstadt sogar nur mit 60 km/h. In Worten: Sechzig Kilometer pro Stunde auf einer mehrspurigen, schnurgeraden Autobahn. Schlimmer konnte es wirklich kaum werden.

Bis wir in Ingolstadt angekommen waren, waren zehn Stunden Fahrzeit ins Land gegangen und wir alle drei waren mit den Nerven völlig am Ende. Der arme Kleine, der die ganze Zeit auf seinem beengenden Kindersitz ausharren musste und sich nicht mal zum schlafen auf die Seite drehen konnte.

Schon in Ingolstadt hatte sich der bisher positive Eindruck unserer Reise gewandelt. Bis zum vorletzten Tag war aber wirklich auch alles perfekt gelaufen! Und nun in der Erinnerung nur noch der ewig lahme Verkehr. Auch wenn es mir lieber ist bei solchen Verhältnissen im C4 Picasso zu sitzen als in einem Sportwagen tief über dem Asphalt. Der helle Innenraum, die luftige Atmosphäre macht das Warten deutlich angenehmer.

Am letzten Tag von Ingolstadt nach Köln wurde der Verkehr auch nicht besser, wieder jede Menge Stau und in der Wahrnehmung eher eine Rückwärts- als eine Vorwärtsbewegung. Aber wir waren ja schon dran gewöhnt. Bei Raststätten hielten wir einfach an und ließen den Kleinen spielen.

Die vielen Ablagefächer im C4 waren allesamt mit Leckereien, Getränken von Red Bull bis O-Saft und Spielzeugen gefüllt und wir damit bereit für den Krieg auf der Straße.

 

Man hat nicht auf alle Faktoren einer solchen Reise mit dem Auto Einfluss. Natürlich nicht. Aber man muss versuchen das Beste aus der Lage zu machen. Wenn man überlegt was passieren würde, wenn der Flug in den Urlaub ausfällt ist es meiner Meinung nach der angenehmere Weg im Auto zu sitzen um im Wartefall zu sagen: “Hey, lass uns doch einfach an der nächsten Kreuzung rechts fahren und dort unser Glück versuchen”. Es ist auch heute noch ein Stückchen Freiheit. Und manchmal, manchmal geht es einfach schief und man kann nichts dran ändern.

Heute, knapp 2 Monate nach unserer Reise kann ich sagen: Die Rückreise ist bei mir nicht als negatives Erlebnis hängengeblieben. Dafür aber die schönen, spontanen kleinen Trips nach San Marino und Florenz. Oder unser Sohn, der wie ein Einsiedlerkrebs hinten im Citroen C4 Picasso lebte und seinen Platz liebte. Ich erinnere mich auch an dieses eine Mal, als er auf dem Beifahrersitz Platz nahm und bei geöffnetem Seitenfenster seinen Spielzeugflieger in den Fahrtwind halten durfte.

Fahrzeug: Citroen C4 Picasso BlueHDI 150 Intensive

Lackierung: Teles-Blau Metallic
Felgen: Leichtmetallfelgen Notos 16 Zoll
Polster/Leder: Stoffleder Finn – Harmonie Biton Schwarz/Grau

Motor: R4-Dieselmotor
Hubraum: 1997 cm3
Leistung: 110 kW (150 PS)
Drehmoment: 370 Nm
Getriebe: Manuelles 6-Gang Getriebe
Antrieb: Vorderradantrieb
Beschleunigung 0-100 km/h: 10,4 s
Höchstgeschwindigkeit Vmax: 210 km/h
Türen/Sitze: 2/4
Verbrauch kombiniert: 4,2 l/100 km
CO2-Emission: 110 g/km

Driver’s Groove Bewertung: 07/10

Preis: 30.140,00 €

Weitere Bilder gibt's bei Klick auf die Pfeile oben direkt auf Driver's Groove.
Der Beitrag Mit dem Citroen C4 Picasso auf den Spuren unserer Eltern – Teil 2 #ROADTORIMINI erschien zuerst auf Driver's Groove.

Original http://driversgroove.com/mit-dem-citroen-c4-picasso-auf-den-spuren-unserer-eltern-teil-2-roadtorimini/

Created Donnerstag, 02. Oktober 2014 Tags c4 | citroen | DG Exclusive | frankreich | picasso | Van Document type Article
Categories Timeline Author Can Struck
02 Oct 2014
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Noch Fragen?, Hennessey Mustang HPE700-1563

Hennessey Mustang HPE700

Hennessey, das sind die, die mit dem Venom GT das schnellste Serienauto der Welt bauen. Und jetzt machen sie den neuen Mustang ein bisschen flotter. Nur ein bisschen...

Anscheinend brummt das Business bei Hennessey. Wenn man so sieht, was die Amerikaner, in Florida angesiedelt, so alles raushauen, dann fragt man sich schon, was die Ingenieursabteilung gewisser Hersteller eigentlich den ganzen Tag so arbeiten. Einverstanden, das Rezept ist immer sehr ähnlich: supercharged. Das gilt auch beim jüngsten Kind, dem Mustang HPE700, da wird dem 5-Liter-V8 so ein Roots-High-Helix-Gebläse aufgesetzt - und das Resultat sind dann 717 PS. Und 858 Nm maximales Drehmoment bei 4400/min. In 3,6 Sekunden marschiert das Teil auf 96 km/h. In 11,2 Sekunden schafft er die Viertelmeile, ist dann 211 km/h schnell. Dazu gibt es noch ein paar Anbauteile, fette Felgen, das übliche Tuner-Zeugs, aber dies ganz hübsch gemacht; genau 500 Stück wird es geben.
Und jetzt kommt's: der Preis. Hennessey verlangt für das Komplett-Fahrzeug 59'500 Dollar. Ne, da fehlt nirgens eine Null. Wir werden die Jungs mal besuchen müssen.
Den Fahrbericht vom neuen Mustang mit dem 4-Zylinder-Motor gibt es: hier.
Mehr Ford gibt es in unserem Archiv.

Hennessey Mustang HPE700

Original http://www.radical-mag.com/fahrfreude/hennessey-mustang-hpe700-1563/seite_1-2

02 Oct 2014
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Danke Ford!

Also der 1990er Ford Escort hat einen Pokal verdient. Das ist wirklich das schrauberunfreundlichste Auto, das ich jemals hatte. Den Motor habe ich abgesenkt bekommen, so dass ich das Nockenwellenrad drehen kann. Es ist übrigens eine 19er Mutter, die da draufssitz - ich konnte sie tatsächlich mit etwas Joga sehen.

Blogleser alex3211 hat mir einen Einschraubdorn geschickt, den man braucht, um OT an der Kurbelwelle zu bestimmen. Leider ist der noch nicht angekommen, aber wo muss der rein? Motorvorderseite zwischen ESP und LiMa. Äh, kommt man unmöglich dran so. Total verbaut. Der Kühler war im Weg. Den muss man unten abschrauben, um ihn rauszubekommen, wie ich nach langem Suchen gefunden habe. Lange suchen? Ja, die eine Schraube sitzt unter dem Luftfilter.

Danke Ford!

Wahnsinnig tolle Idee: Der ist u.a. auch vom Radkasten aus verschraubt. Natürlich unter der Radkastenverkleidung. Klar, dass alle drei Verschraubungen derart festgegammelt waren, dass alle drei abgerissen sin. Ich hätte den Kasten auch stumpf aus dem Motorraum reißen können. Als der Kasten raus war, kam ich an die Schraube vom Kühler.

Danke Ford!

Wenn man die raus hat, dann kann man den Kühler unten nach hinten ziehen, dann nach unten und raus. Ne, kann man nicht. Das ist so eng, dass auch der Kühlerventilator ab muss. Und auch dann ist es ein ewiges Geduldsspiel, bis man den Kühler irgendwie rausfummeln kann.

Danke Ford!

Jetzt ist Platz vorne.

Danke Ford!

Und das Ganze nur, um an diese eine Schraube zu kommen.

Danke Ford!

Danke Ford!

Übrigens: So 100% sicher bin ich nicht, ob das die Schraube ist. Das Reparaturhandbuch ist so nett und zeigt zur Illustration das identische Bild vom 1,6er Diesel - und offensichtlich sind die optisch doch unterschiedlich...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/danke-ford

Created Donnerstag, 02. Oktober 2014 Tags - | 1990er | 19er | alex3211 | auto | draufssitz | drei | ford | joga | kasten | mütter | pokal | raus | schraube | sehen blogleser | unten | verdient | Unkategorisiert Document type Article
Categories Timeline Author Bernd Frank
02 Oct 2014

Paris 2014: Vier Weltpremieren für Opel

Vier Weltpremieren von Opel Auf dem Pariser Automobilsalon zeigen die Rüsselsheimer gleich vier Weltpremieren. Debütieren werden der neue Corsa, der neue Adam S, der subkompakte SUV Mokka mit dem neuen 1,6 CDTI und der neue 2,0 CDTI-Motor für den Insignia und den Zafira Tourer. Der Corsa kommt inklusive gut vernetzter Infotainment-Technologie und hochmoderne Assistenten wie ...

Original http://mein-auto-blog.de/paris-2014-vier-weltpremieren-fur-opel-59096/

Created Donnerstag, 02. Oktober 2014 Tags 2014 | adam | Automobilblog News | Automobilsalon | Björn Habegger | corsa | opel | paris | Paris 2014 | Rösselsheim Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
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02 Oct 2014

Paris 2014: Peugeot Concept-Fahrzeug

Peugeot Quartz mit 500 PS Peugeot zeigt mit seinem Concept Car Quartz auf dem Pariser Autosalon eine Crossover-Hybridstudie mit zwei Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 500 PS. 23-Zoll-Räder wurden dem futuristischen Fahrzeug verpasst und seine Verglasung aus Polycarbonat entwickelt. Eine Luftfederung sorgt für eine enorme Bodenfreiheit zwischen 300 und 350 Millimetern. Weltweit erstmals werden hier ...

Original http://mein-auto-blog.de/paris-2014-peugeot-concept-fahrzeug-96432/

Created Donnerstag, 02. Oktober 2014 Tags 2014 | Automobilblog News | Automobilsalo | Björn Habegger | paris | Paris 2014 | peugeot | Quartz Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
02 Oct 2014
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Weil er es kann, VW XL Sport

VW XL Sport

VW XL Sport

Nein, wir brauchen keinen viertürigen TT mit Zwillingsrädern vorn und merkwürdigen Lederkoffern. Auch keinen asteroiden Lamborghini mit drei Elektromotoren und einem dicken Arsch. Was wir brauchen ist: Piëch. Weil seine – und nur seine – Ideen den Konzern wirklich vorangebracht haben.

Sicher, über die Verkaufserfolge des Phaeton mag manch Manager in Stuttgart und München lachen. Dennoch ist das Auto auch heute noch ein sensationell gutes. Gleiches gilt für den Veyron. Oder den quattro-Antrieb. Oder den TDI-Motor. Oder den Porsche 917. Oder den 908. Oder den 909.

Alles Dinge, die der «Alte» (gut, damals eben entsprechend weniger alte, aber ebenso sture wie geniale) irgendwann irgendwo auf irgendeine Serviette gekritzelt und dann einfach gebaut hat.
So war es auch mit dem 1-Liter-Auto. Was ihn als Kohlefaser-Einbaum zum letzten Arbeitstag fuhr, steht heute als sparsamstes Serienauto beim Händler. Gut, dort stehen eher weniger. 111'000 Euro sind ein hoher Einsatz, wenn man es mit dem Sparen ernst meint. Aber das war dem Alten eh klar. Deshalb hat er nicht nur den XL1 entwickelt, sondern gleich auch noch Ducati gekauft. Und so hat er schon vor über einem Jahr bei einem Vortrag den Studenten der TU Wien in Skizzen das gezeigt, was wir heute in Paris sehen: den XL Sport.

Ein Auto ganz nach seinem Geschmack: leicht, schnell und voll feinster Technik.

Im Prinzip eben ein Carbon-XL1 dem man seiner Diesel-Hybrid-Technik beraubt hat und stattdessen einen fetten 1200er-Ducati-Desmo ins Rückgrat geschraubt hat. Fantastisch! Und weil Piëch Piëch ist, steht das Ding heute in Paris live vor uns. Von «Seriennähe» braucht angesichts der Qualität der Studie keiner zu sprechen - es ist sowieso klar, dass das Ding kommt.
Was soll man schliesslich sonst mit den ganzen rumstehenden XL1-Chassis in Osnabrück machen?

VW XL Sport
VW XL Sport

Die Eckdaten der «Serienversion» des XL Sport: 890kg, 200 PS und 270 km/h. Das Ganze beschleunigt in 5.7 Sekunden auf 100km/h, aber das ist eigentlich Nebensache. Denn: der Superquadro-Desmo der 1199 Superleggera ist eben kein Ausbund an Elastizität, sondern ein reinrassiger Sportmotor. Drehzahlgrenze 11'000/min, Titanpleuel, 112/60,8er Bohrung/Hub. Fragen?



Wenn das einmal über die 7000 gepeitscht ist, dann können die meisten Konkurrenten einpacken. Verwaltet wird das Ganze im Übrigen vom bekannten 7-Gang-DSG, allerdings steckt im XL Sport noch ein Zwischengetriebe mit 1,86er Übersetzung zwischen Motor und DSG, um die Drehzahlen in den Auto-Kosmos zurückzuholen. Hier zapft auch der Klimakompressor seinen Saft ab.

Ums Eck geht der XL Sport sicher auch feinst. Denn man nahm ihm die Asphaltschneider des Öko-XL1 und montierte fette 18-Zöller. 205/40er vorne für servolos-leichtes und dennoch gefühlvoll-exaktes Einlenken. Hinten dann 265/35er für maximalen Grip und gnadenlose Traktion.

VW XL Sport
VW XL Sport
VW XL Sport
VW XL Sport
VW XL Sport

Die Gummis spannen sich übrigens über geschmiedete Magnesiumfelgen. Man gönnt sich ja sonst nichts, und 23,9 kg leichter als die entsprechende Alu-Variante sind die filigranen Dinger obendrein. Ebenfalls in die Leichtbau-Schublade gehören die mächtigen Keramikbremsen.

Das Fahrwerk ist auch vom Feinsten. Aufgehängt an einen hochfesten Stahl-Spaceframe (wo rohe Kurvenkräfte walten, muss der Stahl es eben halten – oder so ähnlich?) sind vorne und hinten Doppelquerlenker-Achsen. Die Federbeine werden (weil er es kann) vorne über pullrods und hinten via pushrods betätigt.

Aussen hat sich ebenfalls einiges getan. Der XL Sport ist quasi ein XL1 LH, denn wer genau hinsieht erkennt die Linie der legendären Langheck-Porsche. Und was bei denen funktioniert hat, funktioniert auch beim Sport. Soll heissen: gute Aerodynamik, gute Richtungsstabilität und vernünftiger Abtrieb. Die Zahlen im Vergleich zum Öko: 40 cm länger, 20 cm breiter bei gleicher Höhe. Der Radstand wuchs auch um 20 cm. Gut gekühlt wird der Ducati-Motor im Übrigen auch. Mit adaptiv verschliessbaren Klappen am Heckdeckel und grosszügigen Belüftungsöffnungen an den breiten Backen. Vorne sorgt der Kühlluftaustritt im Deckel überdies für mehr Abtrieb an der Vorderachse.

Innen hat sich am Wenigsten getan. Statt der Analoginstrumente hat ein digitales Motorradcockpit Einzug gehalten. Ein paar rote Nähte hat’s. Und, ach ja: der Schalthebel. Wie schon im 917 ein Holzknüppel aus Mahagoni und Balsa. Mit einem liebevoll überkonstruierten Sperrklinkenmechanismus. Weil er es kann.

Wahrscheinlich gibt es den VW XL Sport aber nur aus einem ganz anderen Grund. Nicht, weil er es kann, sondern weil er etwas nicht kann: Alfa kaufen. Denn die haben ihren ganz eigenen XL Sport. Bloss heisst der 4C. Und kostet sicher nicht einmal die Hälfte vom Pendant aus Wolfsburg. Aber so ist es im Leben, irgendwas ist immer. Selbst wenn man Piëch heisst.

Mehr VW gibt es im Archiv.

VW XL Sport

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/vw-xl-sport/seite_1-2

Created Donnerstag, 02. Oktober 2014 Tags auto | brauchen | cm | ding | ebenfalls | getan | gut | heute | hinten | klar | piëch | sicher | sport | übrigen | vorne | vw | xl | xl1 | | Björn Habegger | VW XL Sport Document type Article
Categories Timeline Author Peter Ruch
02 Oct 2014
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Elettricità, Lamborghini Asterion 2044

Lamborghini Asterion
LPI 910-4

Lamborghini bringt als Studie einen Supersportwagen mit Plug-in-Hybridantrieb zum Salon nach Paris. Technisch mag das ja Sinn machen, optisch schlafen dem Betrachter die Füsse ein.

Magneti Marelli, Carello oder IDM - sie haben Generationen von Autoelektrikern und Mechanikern vorzeitig graue Haare beschert. Ein italienisches Auto, bei welchem ein Kabel nicht alle 50 cm die Farbe wechselte, war kein italienisches Auto. Und ausgerechnet die Italiener bringen nun einen Supersportwagen mit Plug-in-Hybridtechnik. Aber alles wird gut, die Technik kommt ja sicher vom Mutterhaus VW aus Deutschland - das wird schon funktionieren...
Der LPI 910-4 ist der direkte Konkurrenz zu McLaren P1 (wird nicht mehr gebaut) oder dem Porsche 918 Spyder. Die technischen Eckdaten: Der bekannte, 5,2 Liter grosse V10-Benziner wird gleich mit drei Elektromotoren kombiniert, was eine Systemleistung von 910 PS ergibt. In drei Sekunden solls auf Tempo 100 gehen, Topspeed 320 km/h. Beeindruckend ja, zumal der Lambo bis zu 50 Kilometer rein elektrisch voran kommen soll. Und noch eine Zahl: «Nach der NEFZ-Norm für Plug-in-Hybridfahrzeuge beschränkt sich der Verbrauch auf 4,12 Liter pro 100 Kilometer.» Im reinen Elektrobetrieb ist der Lambo übrigens ein Fronttriebler...
Was uns viel mehr Kopfzerbrechen macht als die Leistung ist das Design. Lamborghini sagt: «Überraschende und sinnliche neuinterpretierte Designsprache, mit klarem Bezug zur Markenhistorie von Lamborghini.» Wir sagen: wenn das die Zukunft in Sache Design bei Lamborghini ist, kann man sich auch gleich einen Opel oder Fiat kaufen. Noch ist der Strom-Sportler eine Studie, doch lange wird ein Serienmodell nicht auf sich warten lassen.
Mehr Lamborghini gibts im Archiv.

Elettricità, Lamborghini Asterion 2044

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/lamborghini-asterion-2044/seite_1-2

02 Oct 2014
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Wie in Trance, Toyota C-HR Concept 2045

Toyota C-HR Concept

Wer kennt sich nicht, diese Bilder die auch in der Hypnose angewendet werden: man schaut etwas länger drauf und alles beginnt sich zu drehen... Toyota kann das auch und nennt es: C-HR Concept.

Toyota ist eigentlich Hybrid. Das ist auch am Salon in Paris so, und dort schieben die Japaner etwas neues auf die grosse Bühne.  Es nennt sich C-HR Concept und soll die zukünftige Designsprache verkörpern. Was wir sehen ist ein Nissan Juke mit noch viel mehr Bling-Bling als beim Renault-Kooperationspartner. Interessant sind die Parallelen  zu einem anderen asiatischen Hersteller. Denn die geschwungenen Heckleuchten hat vor einigen Tage Honda mit dem Civic Type R Concept irgendwie schon vorweg genommen...  Was uns Toyota mit diesem Crossover-Concept sagen will? Wir wissen es nicht, denn die rund 80 Zeilen die es zu den Bildern gab bestehen nur aus: Worthülsen. «Tief im europäischen Markt verwurzelt» sei diese Studie. Oder: «Der neue Vollhybridantrieb des Konzeptfahrzeugs wird die Effizienz des bewährten Toyota Vollhybridantriebs deutlich steigern.» Also, wir sind gespannt - aber nicht nervös. Ach ja, ein sattes Blau scheint die neue Trendfarbe zu sein. Lamborghini Asterion,VW XL Sport und der Toyota, alle sind in dieser Farbe gehalten.
Mehr Toyota gibts im Archiv.

Wie in Trance, Toyota C-HR Concept 2045

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/toyota-c-hr-concept-2045/seite_1-2

01 Oct 2014

Blogrundschau: Opel Adam Rocks

Opel hat mit dem Adam Rocks einen “Micro-SUV” vorgestellt. Dessen rustikaleres Äußere soll unter anderem die männlichen Käufer mobilisieren. Ob das klappt? Wir werden es erleben. Meinen Fahrbericht zum neuen Opel Adam Rocks findet man hinter diesem Link.  Fabian auf autophorie: Die Protektoren machen ihn nicht wirklich männlicher. Vielleicht steigt der Männeranteil mit dem Adam ...

Original http://mein-auto-blog.de/blogrundschau-opel-adam-rocks-79334/

Created Mittwoch, 01. Oktober 2014 Tags Adams | Automobilblog News | Björn Habegger | Blogrundschau | meinungen | opel | rocks Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
 
01 Oct 2014
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Dunkle Zeiten, Jaguar XE 2043

Jaguar XE

Jaguar versucht sich erneut in der Mittelklasse. Stehen die Chancen des XE besser als die unsählichen des X-Type selig? Könnte sein.

Es waren dunkle Zeiten, damals als Jaguar mit dem X-Type den Markt der Mittelklasselimousinen (und später auch als Kombi) aufzumischen. Der X-Type war nichts anderes als ein gepimpter Ford Mondeo (damals gehörten die Briten noch zum Ford-Konzern). Das wollte damals fast niemand - ausser einem Chefredaktor einer angesehenen Autozeitung... Nicht, weil es ein Ford war - okay, vielleicht auch etwas deswegen - aber vor allem: weil es kein Jaguar war. Nun soll mit dem XE alles anders werden. Und wir drücken die Daumen - zumindest ein wenig.  Also, der XE wird zu 75% aus Aluminium gefertigt. Dass dies nicht bedeutet, dass der Wagen besonders Leicht wird wissen wir spätestens seit dem F-Type (der Zweisitzer wiegt mit dem V8 im Bug über 1,8 Tonnen), aber das Gewicht des neuen Jags wird mit knapp 1500 kg (DIN) angegeben. Und auch das Gewicht des V6 scheint mit 1665 - annehmbar. Ganz wichtig: im Gegensatz zum X-Type von damals hat der XE wieder Hinterradantrieb. Und für alle Freunde des manuellen Schaltens - man bekommt ihn mit einem Sechsganggetriebe. Lange her, dass Jaguar ein Auto ohne Automatik angeboten hat. 467 cm lang ist der neue XE und ist somit auch ein direkter Konkurrent des Audi A4 oder des Dreier-BMW. Das kann er auch in Sachen Leistung. Mit bis zu 340 PS schickt Jaguar die neue Limousine ins Rennen, gestartet wird aber bei 163 PS aus einem Vierzylinder-Diesel (den gibts auch mit 180 PS) der gemäss Norm nur 3,8 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen soll. Damit spielt Jaguar erstmals in der unter 100-g/km-CO2-Liga (99g/km) mit. Hinzu kommen Vierzylinder-Benziner mit 200 oder240 PS sowie eben der Top-Verbrenner mit 340 Pferden.
Dunkle Zeiten, Jaguar XE 2043

Text: Cha, Fotos: Werk.

Auch beim Fahrwerk kommt viel Aluminium zum Einsatz. Vorne gibts doppelte Querlenker, hinten will Jaguar die Mehrlenkerachse neu erfunden haben. We will see. Und jetzt kommts ganz dick: die «Jaguar All-Surface Progress Control» hat der XE mit an Bord. Was das bedeutet? In der Praxis wissen wir es nicht, aber laut der Pressemappe kann es viel. «Es nutzt die jahrzehntelange Erfahrung von Land Rover mit Off Road-Traktionshilfen und arbeitet wie eine auf niedrige Geschwindigkeiten eingestellte Cruise Control. Selbst auf extrem rutschigem Untergrund – wie nassem Gras oder schneebedeckter Fahrbahn - baut ASPC bei Geschwindigkeiten zwischen 3,6 und 30 km/h ohne Durchdrehen der Räder maximale Haftung auf – und zwar ohne dass der Fahrer dazu irgendein Pedal betätigen müsste.» Auch hier: we will see.
Natürlich hat auch der XE - eine entsprechende Geldbörse vorausgesetzt - alles an Assistenz- und Multimediafunktionen mit an Bord, die derzeit angesagt sind. Und die funktionieren in den anderen Modellen wirklich gut. Zum Thema Preise hat sich Jaguar natürlich noch nicht geäussert, aber man wird sich sicher an den direkten Konkurrenten orientieren und kein Fahrzeug zum Dumpingpreis auf den Markt werfen. Zumal die ganz Alu-Geschichte ja nicht wirklich billig in der Herstellung ist.
Mehr Jaguar gibts im Archiv.

Dunkle Zeiten, Jaguar XE 2043

Text: Cha, Fotos: Werk.

Dunkle Zeiten, Jaguar XE 2043

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/jaguar-xe-2043/seite_1-2

01 Oct 2014
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Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042

Test Skoda Octavia
Combi G-Tec

 

Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042

Wir mögen ja grundsätzlich Erdgasautos. Es ist schon eine ganze Weile her, als ein Opel Zafira mit 150-Turbo-Erdgas-PS bei uns einen Dauertest absolvierte und dies klaglos und vor allem sparsam machte. Nun hat auch der VW-Konzern diesen Treibstoff entdeckt. Besser gesagt, man hat beschlossen, diesen zu pushen. Und wenn der Herr Doktor befielt, dann Tanzen die Puppen - besser gesagt die Ingenieure werfen von jeder Marke gleich mehrere Erdgasmodelle auf den Markt. Wir hatten bereits den Audi A3 Sportback g-tron im Test, wieso also noch einmal ein Auto mit demselben Antriebsstrang testen? Ganz einfach, der zweite Testwagen ist so etwas wie «Eve­ry­bo­dy's Dar­ling» auf Schweizer Strassen ist - der Skoda Octavia Combi. Er trägt als Gasfahrzeug den Zusatz G-Tec, also sollte er, unser Testwagen war nicht damit nicht ausgerüstet und somit nicht von einem konventionellen Octavia zu unterscheiden. Die wohl wichtigste Erkenntnis nach dem Test: Man merkt (nicht nur optisch) kaum einen Unterschied zum einem konventionellen Automobil. Ein zweite Anzeige für den Gasvorrat in den Unterflur-Tanks, ein zweiten Anschluss neben dem Tankstutzen und eine doppelt geführte Anzeige für den Durchschnittsverbrauch im Bordcomputer – mehr Unterschiede gibt es nicht. Weil der VW-Konzern auf eine Baukastenstrategie setzt, sind die Komponenten beim Skoda aber auch bei den entsprechenden Modellen von Audi, Seat oder Volkswagen dieselben.  110 PS leistet der Vierzylinder mit 1,4 Liter Hubraum unter der Haube, das reicht, um im Verkehr mitzuschwimmen. Allerdings dürfte es eine zähe Sache werden, wenn man den Kombi mit der maximal zulässigen Anzahl Personen und etwas Feriengepäck belädt. Wir taxieren die Leistung und das Drehmoment (max. 200 Nm) als zu gering für ein Fahrzeug dieser Grösse und mit einer solchen Transportkapazität.

Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042
Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042

Ein Kraftprotz ist er also nicht der Tscheche, ausserdem muss man beim Octavia auf das automatische Doppelkupplungsgetriebe verzichten.
Doch, das manuelle Sechsganggetriebe lässt sich so leicht bedienen, dass dies kaum ins Gewicht fällt. Zum Thema Bedienung gibt es noch weitere Anmerkungen. Der Skoda fährt wie seine CNG-Konzernbrüder entweder mit Erdgas oder mit Benzin. Vor allem beim Kaltstart benötigt das Triebwerk Bleifrei 95, um starten zu können. Nach einer sehr kurzen Warmlaufphase schaltet das Motormanagement automatisch auf den anderen Treibstoff um. Der Fahrer muss sich also um nichts kümmern, die Elektronik übernimmt hier das Kommando (auch wenn der Erdgastank leer ist). Ein manuelles Umschalten ist nicht möglich.

Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042
Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042
Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042
Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042
Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042

Die Tanks unter dem Gepäckabteil des Skoda fassen rund 50 Liter Benzin und 15 Kilogramm Erdgas. Damit ist eine theoretische Reichweite von 1300 Kilometer möglich. Theoretisch, denn im Test gab sich der Skoda nicht ganz so sparsam wie der Prospekt verspricht. Auf 100 Kilometer verbrauchte der Tscheche 4,1 kg Erdgas. Das sind rund 600 Gramm pro 100 Kilometer mehr, als Skoda vorgibt. Im Benzinbetrieb sind es rund sieben Liter, die der Tscheche verbraucht. Im reinen Erdgasbetrieb ist dafür die CO2-Bilanz hervorragend. Weil in der Schweiz ein Anteil Biogas ins CNG-Netz eingespeist wird, stösst der Skoda zwar 97 g/km aus, klimarelevant sind aber nur deren 87 g/km. Zum Vergleich: Beim konventionellen Octavia Combi 1,2 TSI mit 105 PS sind es 115 g/km. Ganz einfach gestaltet sich auch der Tankvorgang. Wer eine der über 140 Erdgastankstellen in der Schweiz gefunden hat, steckt die Pistole auf den Anschluss, zieht am Hebel (wie bei einem normalen Zapfhahn) und kann den Tankvorgang danach an der Säule durch drücken des grünen Knopfs starten. Es dauert vielleicht etwas länger als beim Benzin, bis die Tanks gefüllt sind, ansonsten ist aber fast kein Unterschied vorhanden. Einen Unterschied gibt’s allerdings beim Preis. Der Octavia G-TEC, wie der Wagen mit Erdgasantrieb heisst, ist ab 29'540 Franken (Ambition)zu haben. Das sind gut 4000 Franken mehr als das Benzin-Modell mit 105 PS in der gleichen Ausführung. Ein ziemlich Aufpreis, aber die deutlich bessere CO2-Bilanz kann einem diesen Mehrpreis schon Wert sein. Wer vor allem in der Schweiz unterwegs ist, der kann sich so einen Octavia zulegen, wer viel in Italien, Frankreich oder Spanien fährt vergibt sich den Erdgas-Vorteil grösstenteils, weil dort die entsprechenden Tankstellen dünn gesät sind. In südlichen Ländern setzt man seit langem auf die LPG-Variante, auch als Autogas bekannt. Diese ist in der Installation deutlich günstiger und auch der Kilopreis dieses Triebstoffs aus Butan/Proan ist geringer. Aber, man vergibt sich auch einen grossen Teil der CO2-Einsparung.

Mehr Skoda gibts im Archiv.

Praktiker, Test Skoda Octavia G-Tec 2042

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/test-skoda-octavia-g-tec-2042/seite_1-2

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24 Sep 2013

Björn Habegger

Meine Leidenschaft hat vier Räder - ich liebe gute Gespräche und nicht alltägliche Metaphern. Nach vielen verschiedenen Stationen im Berufsleben, darf ich heute nur noch das tun, was mir wirklich Spaß macht. Es ist denkbar, dass ich in beruflicher Hinsicht, schlicht der glücklichste Mensch der Welt bin. Autos, Kommunikation und Faszination - eigene Fotos, eigene Geschichten und eine eigene Webseite und vermutlich nennt man mich deswegen einen "Blogger".

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