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04 Aug 2012

6h Rennen – VLN Nürburgring

schubert ja zum ring
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Nach dem Training zum 6 Stunden Rennen am Nürburgring stehen bereits 2 Gewinner fest.  Zum einen der Polesetter mit der Startnummer 7, das Team ROWE Motorsport. Mit einer Zeit von 8:07.736min, gefahren von Thomas Jäger, sicherte sich das Team aus Bubenheim den Startplatz Nummer 1 für ihren SLS GT3.

Das siebte VLN-Rennen der Saison 2012 kennt aber noch einen zweiten Sieger, bereits vor dem Start:

Schubert Motorsport. Für das Team, dass am Motorpark Oschersleben beheimatet ist, reichte es im Training mit einer 8:10.566min zwar nur zur sechst schnellsten Zeit – dafür ist die Lackierung des GT3 Z4 bereits jetzt zum Hingucker avanciert.

JA zum Ring

Mit der auffälligen Lackierung will das Team Schubert ein klares Statement “pro Nürburgring” abliefern und die Relevanz der Eifel-Rennstrecke für den deutschen Motorsport betonen. Eine sagenhafte Aktion, die kurzfristig realisiert wurde und von allen Team-Beteiligten unterstützt wird.

Die ganz grundsätzliche Idee für eine besondere Aktion kam in diesem Fall, wie sollte es anders sein, natürlich vom “N”ordschleifen-Liebhaber und VLN-Intimus Michael Frison.

Die 7 der Startaufstellung im Überblick:

  • #7 ROWE Racing  -  SLS AMG GT  -  SP9
  • #44 Raeder Motorsport – Audi R8 LMS  -  SP9
  • #10 Manthey Motorsport  -  Porsche 911 GT3 R  -  SP9
  • # 5  Audi Sport Team Phoenix  -  Audi R8 LMS  -  SP9
  • #15 Audi Sport Team Phoenix  - Audi R8 LMS  -  SP9
  • #20 BMW Team Schubert  -  BMW Z4 GT3  -  SP9
  • #45 Timbuli Racing  -  Porsche 911 GT3 R  -  SP9

 

Das Rennen startet um 12h – VLN live kann man auch über das Internet genießen [klick mich]

Original: Mein Auto Blog » Motorkultur_

Created Samstag, 04. August 2012 Created by Bjoern Categories Timeline Tags blog | Dunlop | Eifel | Events Vor Ort | Motorkultur | motorsport | VLN
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26 Apr 2015

Season Opening am Lenkwerk Bielefeld | Martin Hillmann

Es wurde höchste Zeit, dass die Saison wieder so richtig startet. Den ganzen Winter und kalten Frühling warten wir doch schon auf die ersten warmen Sonnenstrahlen. Wir können den Geruch von genug Oktan in der Nase doch kaum noch abwarten - und nun geht es endlich los! Spätestens nach der Techno Classica in Essen ist jeder Fan von Young- und Oldtimer infiziert das Garagentor zu öffnen, sein Baby wieder an zu lassen und raus zu fahren. Und die ersten Treffen lassen nicht lange auf sich warten. So wie das Season Opening am Lenkwerk in Bielefeld.

Auch wenn das Aprilwetter es nicht gerade gut mit den Klassikern meinte, konnte Fotograf Martin Hillmann alias von German Custompixel uns schöne Bilder für das Blog GermanMotorKult mitbringen. Lassen wir Bilder sprechen - Here we go.

Bilder zum Season Opening am Lenkwerk Bielefeld

IMGP5293Season Opening am Lenkwerk BielefeldSeason Opening am Lenkwerk BielefeldSeason Opening am Lenkwerk BielefeldSeason Opening am Lenkwerk BielefeldIMGP5288Season Opening am Lenkwerk BielefeldSeason Opening am Lenkwerk BielefeldSeason Opening am Lenkwerk BielefeldSeason Opening am Lenkwerk BielefeldIMGP5291IMGP5296Season Opening am Lenkwerk BielefeldSeason Opening am Lenkwerk BielefeldSeason Opening am Lenkwerk Bielefeld

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Original http://germanmotorkult.de/season-opening-am-lenkwerk-bielefeld/

Created Sonntag, 26. April 2015 Tags bielefeld | Classic & Rallye | GMK | Lenkwerk Document type Video
Categories Timeline Author Michael Peschel
25 Apr 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Rinnen dicht

Ich musste gestern eh in die Werkstatthölle, etwas abholen. Also habe ich auf dem Weg noch einen 40kg Sack Zementmörtel geholt, um die Rinnen noch komplett aufzufüllen. Den Abfluss wollte ich nicht dicht machen. Wer weiß, vielleicht brauche ich den noch einmal. Ich hatte an der Stelle schon vorgearbeitet und einen Abschluss mit Steinen gemauert. Wie man auf dem Bild sehen kann - da war wohl schon einmal ein Deckel geplant oder irgendwann im Einsatz.

Ablauf

Ich hatte noch eine 2mm Stahlplatte, die nicht viel größer als das Loch war - musste kaum was wegflexen, um das als Abdeckung zu nutzen können. Koste trotzdem 2 Flexscheiben, schön massives Material. Dass wirklich keine Kante einen 90° Winkel hat, muss ich nicht extra erwähnen, oder? Die haben früher nicht lang nachgedacht, sondern einfach gebaut.

Eingesetzt und dann drumrumgemauert, dass die schön abdeckt.

Rinnen dicht

Das ist keine Stolperfalle mehr, es fällt nix rein, im Bedarfsfall kann man die Platte runternehmen und draufstellen kann man sich auch. Perfekt.

Den Rest der Rinnen habe ich auch aufgefüllt. Damit ist die Werkstatthölle nun rinnenfrei.

Rinnen dicht

Wenn ich überlege, dass ich jetzt die Werkstatthölle seit 9 Jahren nutze frage ich mich ernsthaft: Warum habe ich das nicht schon viel früher gemacht? So oft, wie ich mich über diese Drecksrinnen geärgert habe - so ein Rießenaufriss war das nu wirklich nicht, die Rinnen zuzumauern...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/Werkstatt/rinnen-dicht

25 Apr 2015

Frühjahrsausfahrt DKW-Stammtisch Stuttgart-Solitude 2015

Mit Petrus war schon vorher alles geklärt und abgemacht: Wir bestellen schönes Wetter und bieten dafür einen bunt gemischten Strauß schöner alter Autos und beste Oldtimerlaune. Gesagt getan, ab 08:30 Uhr fanden sich am Sonntag in Porschestadt Zuffenhausen zwei Dutzend DKW, Audi, Trabant und Wartburg zur traditionellen Frühjahrsausfahrt des DKW-Stammtischs Stuttgart-Solitudeein. Von 3=6, Junior, Munga, 1000 SP und Monza war alles dabei. Die Verwandten aus Zwickau und Eisenach rundeten das Feld der blauen Wolken ab. Ein seltener Audi 100 C1 war ein besonderer Hingucker.

Die Tour führte zuerst über die Filderebene und durch das Siebenmühlental nach Waldenbuch, wo es im Museumscafe von Ritter-Sport das Butterbrezelfrühstück gab. Durch den Schönbuch und Tübingen ging es weiter ins Ammertal nach Unterjesingen. Dort erhielten wir im Rahmen einer Führung durch das Isinger Dorfmuseum interessante Einblicke in das vorindustrielle Handwerk sowie in die ländliche Arbeits- und Lebenswelt des 19. und 20. Jahrhunderts in dieser Region. Danach ging es vorbei an Tübingen, über Reutlingen und Eningen am Fuße der Achalm hinauf auf die Schwäbische Alb zum Landesgestüt St. Johann.

Ein gelungener Altautotag mit netten Leuten. Dank an Gerhard und Elke Buse für die Organisation!

DKW-Stammtisch Stuttgart-Solitude

Alle Fotoreihen zu den DKW-Ausfahrten findet ihr dann zusammengefasst hier.

Frühjahrsausfahrt DKW-Stammtisch Stuttgart-Solitude 2015Frühjahrsausfahrt DKW-Stammtisch Stuttgart-Solitude 2015Frühjahrsausfahrt DKW-Stammtisch Stuttgart-Solitude 2015Frühjahrsausfahrt DKW-Stammtisch Stuttgart-Solitude 2015Frühjahrsausfahrt DKW-Stammtisch Stuttgart-Solitude 2015Frühjahrsausfahrt DKW-Stammtisch Stuttgart-Solitude 2015Frühjahrsausfahrt DKW-Stammtisch Stuttgart-Solitude 2015Frühjahrsausfahrt DKW-Stammtisch Stuttgart-Solitude 2015Frühjahrsausfahrt DKW-Stammtisch Stuttgart-Solitude 2015Frühjahrsausfahrt DKW-Stammtisch Stuttgart-Solitude 2015

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#DKW-Stammtisch

Original http://www.formfreu.de/2015/04/25/fruhjahrsausfahrt-dkw-stammtisch-stuttgart-solitude-2015/

24 Apr 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Wenn sie dürfen, Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evolution II-1854

Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evolution II

Noch nicht erstelltMercedes-Benz 190E 2.5-16 Evolution II
So ein wirklich leichtes Leben hatte der kleine 16V-Mercedes nicht. Klar, der Auftakt war nett, die Dauerlauf-Rekorde in Nardo etwa, oder die Rennen im Rahmenprogramm der Formel 1, bei der man zum ersten Mal auf einen gewissen Ayrton Senna aufmerksam wurde.
Dann kam leider der BMW M3 dazwischen. Schlanker, fokussierter und generell mehr Sportwagen als der 190E – der Münchner heizte dem Benz tüchtig ein. Dazu summierten sich diverse Kinderkrankheiten des Daimlers. Der in Kooperation mit Cosworth gebaute 2.3-16-Langhuber etwa: kein Ausbund an Standfestigkeit, ganz im Gegensatz zu sonst von Mercedes- Benz gewohntem. Auch ärgerlich, dass das Triebwerk trotz der nominell soliden Leistung wenig stark wirkte. Kollege Georg Kacher attestierte ihm im September 1988 ein Ansprechverhalten «wie ein komatöser Eunuche».
Weiter beim Fahrwerk: das war zwar insgesamt vernünftig abgestimmt, in letzter Konsequenz aber vielleicht doch eine Spur zu sicherheitsbetont. An der Bremse liess sich ebenfalls wenig Gutes feststellen, so auch an der Lenkung – allein das riesige Lenkrad, bei dem man sich eher als Kutscher denn als Sportfahrer fühlte. Selbst das Getrag-Sportgetriebe liess Raum für Verbesserungen, hakelig, mit zu langen Wegen und vor allem durch die viel zu lange Hinterachsübersetzung derart an Spritzigkeit beraubt, dass sie sich wirklich ein paar Gedanken in Stuttgart machen mussten, sollte die 16V-Geschichte nicht zu einem totalen Rohrkrepierer werden.
Es kam zum Kräftemessen. Vom 2.3-16 wechselte man auf den 2.5-16, der allerdings durch den M3 Evolution wieder mehr als ausgekontert wurde. Einen noch tieferen Griff in die Trickkiste und ein Jahr später folgte deshalb der 2.5-16 Evolution. Ein radikal geändertes Triebwerk: Kurzhubig, aggressiv, stark. Dazu ein neues Fahrwerk mit ärgerer Geometrie und eine vernünftige Bremse. Endlich war der Benz auf Augenhöhe mit dem BMW.Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evolution II
Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evolution II
Bis es 1990 zur totalen Eskalation kam. Sie waren es leid: Das Hinterherfahren der vergangenen Jahre. Der Makel des ewigen Zweiten, nein, das wollte man in Stuttgart nicht auf sich sitzen lassen - und so entschlossen sie sich den Evo für das letzte Modelljahr noch einmal so richtig scharf zu machen. Was dann auf dem Genfer Salon 1990 der Öffentlichkeit präsentiert wurde, macht auch heute noch sprachlos: der Mercedes-Benz 2.5-16 Evolution II.
Dieser Flügel. Dieser Dachspoiler. Diese Kotflügelverbreiterungen. Dieser Frontsplitter. Was um Himmels Willen? Ein Mercedes, wie noch kein Mercedes vor ihm.Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evolution II
Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evolution II
Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evolution II
Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evolution II
Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evolution II
Die treue Kundschaft war angesichts seiner Erscheinung dem Herzinfarkt näher als dem Scheckbuch. Spätestens beim Blick in die Preisliste: 115.260 DM. Mit Klimaanlage 119.717 DM. Dafür gab es locker eine über alle Zweifel erhabene S-Klasse mit V8.
Doch der Daimler meinte es diesmal mehr als ernst. Alles vom Feinsten und noch mehr. Den Motor haben sie noch einmal komplett auseinandergenommen. Eine komplett neue Ölversorgung, leichtere und steifere Pleuel, dazu ein neuer Zylinderkopf mit anderer Kanalgeometrie, schärfere Nockenwellen mit grösserem Ventilhub und eine auf 10,5:1 erhöhte Verdichtung. Dazu aggressivere Zündwinkel und eine angepasste K-Jetronic. Das Ergebnis war eine Spitzenleistung von 235 PS bei 7200 Umdrehungen pro Minute. Die Abregeldrehzahl bot mit 7700 Umdrehungen noch einmal zusätzliche Reserven. Selbst diesem klassischen Frisieren zum Trotz konnte das maximale Drehmoment um 10 Nm auf 245 Nm bei gleichbleibender Drehzahl – 5000 Touren – gesteigert werden.
Der M102 ist mit dem Typ 102992 endgültig zu einem echten Sportmotor gereift. Und auch bei der Peripherie haben die Stuttgarter Ingenieure dieses Mal alle Hausaufgaben erledigt. So wurde das Hinterachsdifferential nicht nur gekürzt, sondern auch mit dem ASD genannten hydraulischen Sperrdifferential aufgewertet. 35 % Grundsperrwert stellten den ambitionierten Fahrer meist schon zufrieden, in Situationen kolossalen Übersteuerns sprang die Ölpumpe an der Nockenwelle dann aber zur Hilfe und sperrte die Hinterhand bei Bedarf stufenlos bis 100% durch.
Das Öl von der Nocke hatte aber noch einen weiteren Zweck, es konnte im verstellbaren HPF-Fahrwerk (Hydropneumatik vermied man gerne, klang das doch gar zu sehr nach Citroën) auch gleich noch die Höhe in drei Stufen variieren.Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evolution II
Dass die Serienstellung die tiefst mögliche – 45 mm unter einem Serien 2.5-16 – war, ist abermals Beweis dafür, dass man in Stuttgart beim Evo II nichts dem Zufall überliess. Neben deutlich gesteigerten Federraten kamen zudem auch verstärkte Radträger an Vorder- und Hinterachse zum Einsatz. Die Radlager und Aufhängungsbuchsen stammten ebenfalls nicht aus dem Standardteileregal.
Bei der Bremsanlage bediente man sich hingegen schon aus der Serie. Allerdings beim 500SL, dessen Vierkolben-Anlage auf 300 mm messenden Scheiben mit weit höherem Gewicht und 326 PS fertig werden musste. Die 1340 kg des Flügel-190ers stellten deshalb kein grosses Problem dar und liessen ihn endlich motorsportlich verzögern. Über der Bremse: 17 Zoll Felgen – in 8.25 Zoll Breite. Ein Wert, der schwäbischer nicht sein könnte. Acht Zoll hätten nicht gereicht, acht und ein halbes wären aber wohl wieder zu viel gewesen um den 245/40er Reifen korrekt zu stützen.
Bloss, taugt das heute, 25 Jahre nach der Präsentation noch?
Schon. Allein das Anwerfen. Kommst Du Dir nach dem Einsteigen noch ein wenig befremdlich angesichts der barocken Sitzposition vor, fegt der heisere Ton des Zweifünfers nach den ersten Kurbelwellenumdrehungen jeden Zweifel vom Tisch. Diese Prise ungedämpfte Heiserkeit, die sich mit der spürbaren Unruhe der Maschine im Leerlauf mischt, zeigt unmissverständlich an: Hier läuft ein echter Sportmotor. Keiner, der Laufleistungskönig werden möchte und keiner, der mit feinen Manieren beeindrucken soll. Stattdessen einer, der nur eines will: siegen!
Und so rastet die Erste links unten ein, der 190er federt erstaunlich sanft von der Kupplung und Du tauchst in den Verkehr ein. Zart warmfahren, hineinhören in die Maschine, ihre Befindlichkeit überprüfen und dann, nach zurückhaltenden zehn Kilometern das erste Mal: Feuer! Das Gaspedal und seine Mercedes-typische Schwergängigkeit mit Macht niedergerungen, schon erhebt sich der Stern majestätisch gen Horizont und das Tremolo unter der Haube beginnt.
Erst ist es nicht viel, man ist beinahe überrascht wie wenig überhaupt, doch dann, nachdem die Drehzahlskala an der 4000 vorbeiwischt, erwacht das Triebwerk. Es saugt, grunzt, giert und hämmert das erste Mal in den Himmel. Drehzahl, weisst Du noch?
Nein, wir wissen es kaum noch, denn das Drehmoment hat uns versaut, den Blick für das Wesentliche verlieren lassen und die Sinne abgestumpft. Wenn das nicht ab Leerlaufdrehzahl in grossen Wogen an die Räder schwemmt, nicht ab dem Anrollen an der Ampel das Profil von den Reifen föhnt, sind wir gelangweilt. Wir sind die grobe Macht der Newtonmeter gewohnt, den fetten Hammer. Das Feine, das Präzise haben wir völlig vergessen. Dabei ist es genau das, was wir von einem Sportmotor erwarten sollten. Gross in der Rückmeldung und exakt in der Ausführung zu sein.
Natürlich, so ein moderner C350e Plugin-Hybrid paniert Dich beim Ampelstart massiv, Doch: Reiss’ ihn während der Fahrt in die Zweite zurück, untermale das Ganze mit einer guten Portion Zwischengas und dann. Ein siegesgewisses Tier wird freudig aufbrüllen und Dich derartig vorwärtsreissen, dass dir Sehen und vor allem Hören vergeht.
Es ist ergreifend. Auch nach fünfundzwanzig Jahren. Dieser Ton, wie ihn eben nur ein scharfer Vierzylinder-16V bringt, hat seinen ganz eigenen Reiz. Diese Mischung aus hohlem Ansaugen, ekstatischer Drehzahlgeilheit und quasi-ungedämpftem Auspuffrock – es ist schön. Richtig schön. Da passt es dann auch, dass die Kontrollleuchte der hydraulischen Sperre in der ersten scharf gefahrenen Kurve zart glimmend Beifall klatscht. Weil er immer noch richtig gut geht. Zackig einlenkt, der Linie stoisch folgt und jederzeit mit Macht aus der Ecke schiesst.
Selbst nach heutigen Massstäben macht er seine Sache gut. Natürlich, Dinge wie Abgasverhalten, Kraftstoffverbrauch oder Komfort – das können alle besser. Schnellfahren aber? Nein. Denn wie man ein schnelles Auto baut, das wussten sie schon damals.  Und es ist genau diese Kompromisslosigkeit, die begeistert. Mercedes-Benz hat mit dem Evo II ein Auto ohne Rücksicht auf jedwede Lastenhefte gebaut. Es stand einzig und allein das Niederringen des übermächtigen M3 auf dem Plan.
Und das hat er geschafft: 1992 gewann er nicht nur die Meisterschaft in der DTM, sondern auch gleich 16 der 24 Rennen gegen den BMW.
Wir bedanken uns bei Fabian Mechtel für die feinefeine Geschichte. So müssen, unserer Ansicht nach, Stories sein: Kenntnis der Materie, Freude am Objekt, Sprachgewalt. Danke, Fabian.
Mehr Mercedes gibt es in unserem Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/fahrfreude/mercedes-benz-190e-2_5-16-evolution-ii-1854/seite_1-2

24 Apr 2015
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Ansichten, Test Mercedes CLS350 BlueTec Shooting Brake-1645

Test Mercedes CLS350 Shooting Brake

Noch nicht erstelltMercedes CLS350 BlueTec Shooting Brake
Man muss ja nun nicht alles verstehen wollen. Wir schon gar nicht. Was die deutschen Premium-Hersteller in jüngster Zeit als «Facelift» bezeichnen, das sind mehr so sehr sanfte Modellpflegen. Früher wurden neue Lämpchen ohne grosses Brimborium jeweils einfach in die neuen Modelljahrgänge eingepflegt, aber unterdessen wird bei Audi, BMW und natürlich auch Mercedes für Kleinigkeiten auf der ganz grossen Theaterbühne gespielt. Gut, bei der Erneuerung des CLS und des CLS Shooting Brake gab schon noch mehr als nur neue Laternen, das Design wurde sehrsehr dezent gepflegt (man will ja die bestehende Kundschaft nicht verärgern...), es gab eine Reihe weiterer Assistenz- und Sicherheitssysteme (da muss man Mercedes-Händler sein, um die Übersicht behalten zu können) und die schon edle 7-Gang-Automatik wurde um zwei weitere Stufen aufgestockt. Es gibt, bei den BlueTech-Varianten und im CLS500, jetzt neun Gänge, ein neuer Rekord (den andere Marken aber längst egalisieren konnten).
Unser Testwagen, ein CLS350 BlueTec, verfügte auch über dieses neue Getriebe. Und man kann diesem technischen Wunderwerk das grösste Lob aussprechen, das man einem Automaten verteilen kann: man spürt nichts. Im Gegensatz zu anderen Herstellern, wo diese Vielgänger etwas gar hecktisch nach der richtigen Stufe suchen, überzeugt der Antrieb im Mercedes (3-Liter-V6-Diesel, 265 PS, 650 Nm maximales Drehmoment zwischen 1600 und 2400/min, Allradantrieb) durch einen wunderbar sanften Kraftfluss. Absolut souverän und ruckfrei bewegt sich der 1,9 Tonnen schwere CLS Shooting Brake über die Strassen, Kraft hat er sowieso im Überfluss. Einzig beim Kaltstart vernimmt man, dass es sich um einen Selbstzünder handelt - ist der Benz einmal auf Betriebstemperatur, dann säuselt fast ruhig wie ein Benziner.
Mercedes CLS350 BlueTec Shooting Brake
Mercedes CLS350 BlueTec Shooting Brake
Er schluckt aber halt weniger: 6,7 Liter sollten es gemäss Norm sein, im Test kamen wir aber auf 7,5 Liter. Immer noch ein guter Wert, denn, eben, es handelt sich bei so einem Shooting Brake schon um ein mächtig Trumm, fast fünf Meter lang ist er.
Mit dem auf der E-Klasse basierenden viertürigen Coupé CLS hatte Mercedes 2004 eine neue Klasse begründet, Audi und BMW folgten mit Verspätung. 2011 folgte die zweite Generation, ab 2012 gab es den CLS auch als Shooting Brake - auf den die Konkurrenz bisher noch keine Antwort fand. Ein echter Kombi ist dieses Modell nicht, dafür ist das Ladevolumen von 590 Liter (bei abgeklappten Rücksitzen maximal 1550 Liter) zu gering, auch empfinden die hinteren Passagiere wohl kaum Raum im Überfluss - aber es sieht halt gut aus.Mercedes CLS350 BlueTec Shooting Brake
Mercedes CLS350 BlueTec Shooting Brake
Mercedes CLS350 BlueTec Shooting Brake
Mercedes CLS350 BlueTec Shooting Brake
Mercedes CLS350 BlueTec Shooting Brake
Der X218, wie er intern genannt wird, war für eine kurze Zeit die Hoffnung, dass die Stuttgarter ihr Design-Problem, das sie nun schon länger umtreibt, in den Griff bekommen haben, doch es folgten ja dann leider wieder Modelle, welche den Anspruch der Marke, dass nämlich jedes Fahrzeug ein Klassiker werden muss, nicht wirklich befriedigen konnten. Egal, es gibt ihn ja, den CLS Shooting Brake, und er ist auch nach dem Facelift eine Macht, ein gutes Statement auf der Strasse.
In den Ausmassen quasi auf S-Klasse-Niveau, bleibt der CLS aber eine E-Klasse. Grundsätzlich ja kein schlechtes Automobil, aber halt, gerade in Sachen Fahrwerk, nicht auf dem Niveau der obersten Liga. Nicht falsch verstehen jetzt: er macht alles richtig, der CLS, ist sehr komfortabel und kann doch auch einmal den Bogen etwas zügiger umrunden. Doch man weiss halt immer auch, dass das alles noch besser geht - und wenn man da in die Preisliste schaut, da ist da im Hinterkopf ein leichter Schmerz.
Weil: der Basispreis für einen Mercedes-Benz CLS350 BlueTec 4Matic Shooting Brake, wie das ausgeschrieben heissen muss, beträgt schon stattliche 88'600 Franken (ohne die derzeitigen Rabatte). Bei unserem Testwagen kamen dann noch Sonderausstattung im Wert von sage und schreibe 48200 Franken dazu, was den Preis auf eher exorbitante 136'800 Franken trieb. Das ist dann schon richtig viel Geld für einen Wagen, der zwar auf der ganzen Linie zu überzeugen vermag, auch innen, edelste Materialien, ausgezeichnete Verarbeitung, vorbildliche Ergonomie, aber auch nicht mehr kann als jedes andere Automobil (und weniger als eine S-Klasse). Doch Fragen nach der Preisgestaltung sollte man sich in der automobilen Oberklasse eh besser nicht stellen.
Mehr Mercedes gibt es in unserem Archiv.Mercedes CLS350 BlueTec Shooting Brake

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/test-mercedes-cls350-bluetec-shooting-brake-1645/seite_1-2

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24 Apr 2015
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Zweiklassengesellschaft Techno Classica

TC

Die Techno Classica 2015 ist vorbei, Zeit ein wenig darüber nachzudenken, was da so alles geboten wurde.

Ich gebe offen und ehrlich zu: Ich bin dieses Jahr kaum zum Herumlaufen auf der Messe gekommen. Ein meinungsspaltendes Fahrzeug am eigenen Clubstand stehen zu haben - da geht man sehr ungerne vom Stand weg. Zu viele interessante, lustige, verwunderte Gespräche. Man stellt schließlich ein Auto aus, um im Feedback zu baden. Es ist einfach sehr motivierend, wenn andere die eigene Leistung anerkennen.

Es steht in den Sternen, wie es mit der Clublandschaft weitergeht. 2016 werden wohl die zweigeschossigen Messehallen in Essen abgerissen und durch einstöckige ersetzt. Der Großteil der Clubs hat aber seine Stände in den Obergeschossen. Ob der Neubau die gleiche Grundfläche bringen wird, wie sie jetzt vorhanden ist, kann man anzweifeln. Natürlich hoffen wir auf ein Wunder, hat uns doch die diesjährige Techno Classica etwas gelehrt: Wenn es darum geht, Geld zu verdienen, dann stehen die Clubs ganz hinten an.

Die Kellerhalle 1A war bisher immer die unbeliebteste Halle - und für einige Besucher aber auch die interessanteste. Dort standen die Clubs, für die wo anders kein Platz mehr war, vor allem aber die Clubs, die sich um den Erhalt von US Klassikern gekümmert haben. In der Mitte der große Stand des Street Magazines, drumrum die Einzelclubs. Die Halle 1A hat aber einen entscheidenden Nachteil: Die Abgänge in die Halle sind schwer zu finden, deshalb laufen viele Besucher durch die Messe, ohne dass es ihnen auffällt, dass sie die Halle übersehen haben. Dieses Jahr beschloss die SIHA, Veranstalter der Techno Classica, diese Halle zur reinen Autoverkaufshalle zu machen. Eigentlich eine gute Sache: Wer ein Fahrzeug zum Kauf sucht, bekommt ein kompakt zusammengestelltes Angebot und die Clubs sind aus der Halle 1A, die schwer zu finden ist, raus. Allerdings waren sie nicht nur aus der Halle 1A raus, sie waren komplett raus. Bis auf den Stand des Street Magazines und den eines Ford Mustang Clubs war keiner mehr vertreten. Es ging das Gerücht um, dass diese ausgeladen wurden. Das ist nicht ganz richtig. Dafür hätten sie eine Bestätigung haben müssen. Ihre Clubstandbewerbungen wurden abgelehnt. Und das leider sehr ungeschickt erst kurz vor der Messe, als einige schon tief in der Standplanung waren und teilweise schon Aufbauten gebaut hatten, Material dafür gekauft hatten etc.

Die Zusagen für die Clubstände kommen immer sehr kurzfristig vor der Messe und ich gebe zu, auch wir planen unseren Clubstand schon lange vorher. Manche Ideen entwickelt und realisiert man eben nicht zwischen 12 Uhr und Mittag. In dem Fall hätte man zumindest so diplomatisch von der SIHA sein können und schon im Vorfeld ankündigen an die betroffenen Clubs, dass eine Umplanung der Halle 1A ansteht und die Zusage mehr als unsicher sein wird.

Ich habe von einigen Scenegrößen gehört, dass sie wegen den fehlenden US Clubs und vor allem der Art der Absage aus Protest von der Messe fern geblieben sind. Und ich rede durchaus von fernsehbekannten Personen.

Ich hoffe, der Veranstalter hält sich daran, was immer so schön bei der Preisverleihung des Clubstandwettbewerbs betont wird. Da heißt es immer, dass die Clubs ein wichtiger Stützpfeiler der Messe wären. Bitte, liebe SIHA sägt den nicht um! In vielen Gesprächen mit Besuchern habe ich immer wieder gehört: Wären die Clubstände nicht, sie würden nicht mehr kommen, weil der Rest der Messe inzwischen zu abgehoben ist und sich der Privatschrauber, der sich am Wochenende sein persönliches Schätzchen wieder zurechtschweißt, nicht mehr wieder findet.

Beabsichtigt oder unbeabsichtigt: Die Wertschätzung der Clubs und kleinen Teilehändler bekamen wir am Ausstellerabend zu spüren. Bei diesem Abend werden pro Stand 2 Personen eingeladen zum Buffet und Livemusik. Jeder muss seine Einladung vorzeigen und wird dann eingelassen, um in der Feier Arena noch einmal an ein Absperrband zu kommen. Hinter dem Absperrband war das Buffet aufgebaut. Eine elitäre Menge war bereits hinter dieser Absperrung, für sie wurde das Buffet zuerst eröffnet. Erst als diese bedient waren, durfte das "Fußvolk" ans Buffet.

Natürlich kann man das so argumentieren, dass man Stau am Buffet vermeiden wollte, aber ich kam mir in der Schlange vor wie ein Mensch zweiter Klasse, der essen darf, was die anderen übrig gelassen haben. Zur Ehrenrettung muss man sagen: Es war natürlich noch genug da am Buffet und es wurde auch nachgelegt.

Was gab es sonst noch auf der Techno Classica? Einige Automarken haben einen starken Auftritt hingelegt, den es sich sicherlich gelohnt hätte, anzusehen, wenn ich vom Stand weggekommen wäre. Beispiel ist die Feuer des 50jährigen Jubiläums des Opel GT - im Vorbeigehen habe ich das Modell fotografiert, das den Vergleich zwischen Studie und Serienmodell sehr schön im Maßstab 1:1 demonstriert:

Opel GT

Zum SEHEN war die Techno Classica sicherlich wieder eine gelungene Messe - zum KAUFEN nach Aussagen vieler wohl eher nicht. Die Preise der Fahrzeuge sind teilweise so abgehoben, dass es mit der Realität nichts mehr zu tun hat. Und wenn es einen Schnapper gibt, dann gibt es ihn nicht lange. Ich habe aus mehreren Quellen gehört, dass Händler günstige Autos auf der Messe kaufen und gleich wieder mit Aufschlag anbieten. Teilweise bewegen sich dafür die Fahrzeuge keinen Millimeter nur das Preisschild wird ausgetauscht. Das Problem dabei: Es gibt offenbar noch genug Leute, die völlig unwissend von reellen Marktpreisen trotzdem zuschlagen. Das Geld sitzt locker.

Mir fällt immer wieder die Kinnlade herunter, wenn ich Geschichten höre, wie die von einem Stand der 2 Porsche 911 stehen hatte. Beide je zu einem Preis von 160.000,- Euro. Der Käufer fragt, ob der Paketpreis von 300.000,- Euro in Ordnung wäre und als man sich darauf geeinigt hat, knallt er den Kaufpreis in bar(!) auf den Tisch. Seine Begründung für den Kauf: Der eine ist weiß, der andere rot. Er ist Pole und das passt wunderbar zu seiner Landesfahne.

Das hat mit unserer Art das Oldtimerhobby auszuleben nichts gemein.

Klar, eine Messe ist ein Wirtschaftsunternehmen, für das zählt, was letztendlich unten auf der Bilanz steht. Trotzdem wäre es schön, wenn es langsam wieder zu einer Trendwende kommt. Ein wenig weniger Spekulation mit Oldtimern als Anlageobjekt (viele Autos gingen dieses Jahr Gerüchten zufolge nach Griechenland) und ein wenig mehr Faszination, was mit eigenen Händen, dem Sonnenbrand vom Schweißen und dem Sparen auf den Doppelvergaser wieder auf die Gasse gekommen ist.

 

Original http://www.fusselblog.de/index.php/zweiklassengesellschaft-techno-classica?blog=14

23 Apr 2015

Hyundai sendet Botschaften ins All

hyundai-message-to-space

Advertorial | Anzeige

Nur wer selbst keine Kinder hat wird den nachstehenden Clip von Hyundai nicht rührend finden. Die kleine Stephanie aus Houston vermisst ihren Vater, der als Astronaut auf der Internationalen Raumstation ISS arbeitet und dort oft lange bleiben muss. Sie wollte ihrem Vater eine besondere Nachricht schicken. Hyundai hat ihr mit der Nachricht geholfen und zu ihrem Vater ins Weltall gebracht wurde.

Ein Team von elf Hyundai Genesis-Fahrzeugen schrub gemeinsam auf dem Delamar Dry Lake in der Wüste von Nevada in den Vereinigten Staaten die Nachricht als „das größte Reifenspur-Bild“, die Nachricht hat eine Größe von 5.55 qkm. Ganz nebenbei hat man es damit ins Guinness-Buch der Weltrekorde 2015 geschafft.

Mitmachen!
Wenn Du auch eine Nachricht versenden willst – auch wenn keiner Deiner Lieben im All sitzt, dann brauchst Du nur ein kleines Video erstellen und kannst ganz nebenbei noch ein iPad Air2 oder ein iPhone 6 zu gewinnen. Wie das geht. Einfach hier entlang, bitte!

Wer sich für das Auto aus dem Clip interessiert, den Hyundai Genesis gibt es auch in Deutschland zu kaufen ab einem Preis von 65.500 Euro.

Original http://auto-geil.de/2015/04/23/hyundai-sendet-botschaften-ins-all/

Created Donnerstag, 23. April 2015 Tags Advertorial | allgemein | hyundai Document type Article
Categories Timeline Author Jan Gleitsmann
23 Apr 2015
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Zu wenig!

Kampf den Wasserrinnen im Boden war angesagt. Um das vernünftig durchziehen zu können, musste ich erst einmal den EuroHotRod aus der Werkstathölle bringen. In der Vorhölle stand der Benz von Andy. Der ist angemeldet, also kann er auch einmal auf die Gasse und der EuroHotRod nahm seinen Platz ein.

Zu wenig!

Die Wasserrinnen mit Haftvoreinstrich eingepinselt für einen besseren Halt des folgenden Materials.

Zu wenig!

Als Füllmaterial habe ich mich für Zementmörtel entschieden. Warum? Nun, damit habe ich 2010 auch in der Vorhölle den Boden ausgebessert und das hat bis heute gehalten. Ich hatte mir einen großen Sack im Baumarkt geholt und fing an, das Zeug anzurühren und einzubringen.

Zu wenig!

Leider hat der eine Sack Zementmörtel nicht gereicht. Ich hätte das gerne gestern komplett durchgezogen.

Ich habe noch ein paar Souvenirs von der Techno Classica in der Werkstatthölle untergebracht. Zu den Ausstellungfahrzeugen bekommt man von der Messe immer Tafeln zum Ausfüllen der Fahrzeugdaten. Und auch diesmal habe ich diese Tafel mitgebracht. Die hängen alle am Zwischentor zwischen Vorhölle und der eigentlichen Werkstatthölle. Dieser Torflügel ist nun voll.

Zu wenig!

Mal sehen, wo ich kommende Tafeln hinpacke. Ebenfalls vom Stand stammt das Schild Qualitäts- und Beschwerdemanagement. Eigentlich klar, wo das hinkam: An die Tür der Werkstatttoilette.

Zu wenig!

Ab heute sind meine Vermieter eine Woche im Urlaub und ich habe mit ihnen abgesprochen, dass sie beide Autos in die Vorhölle stellen können. Damit kann ich kein Auto in die Werkstatthölle fahren - was gut ist. Denn dann muss ich etwas anderes machen - Aufräumen z.B. Ist wieder nötig. Zudem rückt so langsam das Hallengrillen am 16.05. näher. Da sollten die Gäste sich ja auch frei bewegen können...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/Werkstatt/zu-wenig

22 Apr 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Jetzt reichts! Das wird geändert!

Die Techno Classica ist vorbei, Zeitdruck ist weg, das bedeutet für mich immer: Jetzt erst einmal wieder etwas Ordnung schaffe in der Werkstatthölle, damit man sich wieder bewegen kann. Werkzeug wieder einmal einordnen - und wenn die Motivation länger anhält auch Teile sortieren. Eine Änderung, die ich mir vorgenommen habe, immer im Hinterkopf: Alles, was eher unwahrscheinlich ist, dass ich es brauche, kommt in Kisten, die ich zur Veterama mitnehme.

Gestern kam wieder etwas zum Vorschein, das mein bei mir eher selten sieht: Der Hallenboden.

Werkstatthölle

Und dieser Hallenboden hat einen großen Nachteil, der wieder tierisch beim Einrangieren des EuroHotRods in die Werkstatthölle gestört hat: Die Werkstatthölle war früher einmal eine Kelterhalle. Und damit man die nass rausspritzen konnte, sind im Boden Ablaufrinnen eingelassen. Die führen übrigens nicht zur Kanalisation sondern stumpf auf die Straße. So hat man das eben früher gemacht.

Ablaufrinne

Ablaufrinne

Eigentlich sind diese Rinnen wirklich immer im Weg. Vor allem bleiben immer die Rangierhilfen drin hängen. Was habe ich mich schon über sie aufgeregt die letzten Jahre. Es reicht. Ich werde die jetzt schließen. Sonst ärgere ich mich noch ewig darüber, dass immer die Rinne genau da ist, wo ich den Rangierwagenheber ansetzen will, die Räder der Rangierhilfen hängen bleiben und Stolperfallen sind es zudem...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/Werkstatt/jetzt-reichts-das-wird-geaendert

22 Apr 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Peter Ruch  

Streifenhörnchen, VW Scirocco GTS 2180

VW Scirocco GTS

VW zeigt in Shanghai den neuen Scirocco GTS. Weil wir den Ur-Scirocco aber viel lieber mögen, gibts die Fotos des Neuen erst in der Bildergalerie.

220 PS gibt es im Scirocco GTS, dessen Urahn als Scirocco II GTS 1982 das Licht der Welt erblickte. Der war mit dem Golf GTI von damals eng verwandt. In 6,5 Sekunden soll der Neue aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen und er bekommt auch viele der GTS-Insignien von damals. Von aussen fallen neben den serienmässigen 18-Zoll-Alu's (optional 19-Zoll) und den Besonderheiten des R-Line Exterieur-Pakets vor allem die roten Bremssättel ins Auge. Wie einst der 82er Scirocco GTS, kommt auch der Neue mit zwei roten Zierstreifen, die von der Motorhaube, über das Dach bis zur Heckklappe reichen. Ein Streifenhörnchen eben. Gerüchte, wonach auch ein Neuauflage des weissen Modells «Scala» geplant ist haben sich nicht erhärtet, auch weil Sascha Hehn ja mittlerweile in Pension ist. Wie gesagt, die Bilder des neuen Scirocco GTS gibt es in der Bildergalerie, ebenso ein paar Fotos von den alten Scirocco's, auch eines des nie in Serie gegangenen Scirocco Targa.
Mehr Volkswagen gibts im Archiv.
Streifenhörnchen, VW Scirocco GTS 2180

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/vw-scirocco-gts-2180/seite_1-2

 
22 Apr 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

1968 AMC Playmate of the Year AMX - Jay Leno's Garage

1968 AMC Playmate of the Year AMX - Jay Leno's Garage

Why is this car Playmate pink? Mark Melvin tells Jay the sordid backstory of the car he and his AMX Club buddies restored from the ground up.
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A new video every Sunday! Visit Jay Leno's Garage, the Emmy-winning series where Jay Leno gives car reviews, motorcycle reviews, compares cars, and shares his passion and expertise on anything that rolls, explodes, and makes noise. Classic cars, restomods, super cars like the McLaren P1, sports cars like Porsche 918 Spyder and Camaro Z28, cafe racers, vintage cars, and much, much more. Subscribe for more: http://full.sc/JD4OF8

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1968 AMC Playmate of the Year AMX - Jay Leno's Garage
https://youtu.be/YsQvxZbiiac

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In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/1968_AMC_Playmate_of_the_Year_AMX_-_Jay_Lenos_Garage.html

22 Apr 2015
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SHUTTER STANCE

SHUTTER STANCE

Shutter Stance is a short film documenting and telling the story of three different worlds and how they all tie together. Photography, RC drifting, and Stance, all supporting each other online and in the real world.

Music (in order of appearance):
Forest Swords- Thor's Stone
Elliot Lipp- Alive
Yung Gutted- Lots Of Cheese
Air Shaper- Exit Strategy
Knowmads- Thoughtless
RW Smith- Tune In
Erick The Architect- Jaded For She

http://1123productions.com/

https://instagram.com/rcslide/

http://www.kmayphoto.com/

https://www.facebook.com/pages/Kong-Rc-Drift/1556642444617806?fref=ts

https://www.facebook.com/AfrosRCClub?fref=ts
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/SHUTTER_STANCE.html

Mehr lesen von : Bjoern Habegger

Current Article

24 Sep 2013

Björn Habegger

Meine Leidenschaft hat vier Räder - ich liebe gute Gespräche und nicht alltägliche Metaphern. Nach vielen verschiedenen Stationen im Berufsleben, darf ich heute nur noch das tun, was mir wirklich Spaß macht. Es ist denkbar, dass ich in beruflicher Hinsicht, schlicht der glücklichste Mensch der Welt bin. Autos, Kommunikation und Faszination - eigene Fotos, eigene Geschichten und eine eigene Webseite und vermutlich nennt man mich deswegen einen "Blogger".

social media philosophy - strategisches content marketing und unterhaltsame inhalte - und ich darf tun und lassen, was mir spaß macht - oh boy!

Website: http://mein-auto-blog.de

Created Dienstag, 24. September 2013 Created by Bjoern Habegger Categories Autoren
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02 Nov 2014

Galerie: Detailfotos Opel Astra GTC 1.6 Turbo

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

Original http://mein-auto-blog.de/galerie-detailfotos-opel-astra-gtc-1-6-turbo-94400/

Created Sonntag, 02. November 2014 Tags Astra GTC | Björn Habegger | fotos | galerie | galerien | opel | Testwagen Document type Article
Categories Timeline Author Bjoern Habegger
02 Nov 2014

Fahrbericht: Opel Astra GTC

Fahrbericht: Opel Astra GTCBjoern

Karosserie

Fahrkomfort

Motor & Getriebe

Fahrdynamik

Kosten & Umwelt

Emotionen

Meinung: Der Opel Astra GTC macht Spaß, sobald man sich vom Sport-Gedanken gelöst hat.

3.7

Sportschau für WeightWatchers

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Das dieser Fußball-Trainer mit der Brille und dem toupierten Haaransatz einen Opel fährt ist eher ein Fall für die Abteilung Werbe-Fernsehen. Bei diesen Schauspielern, die ich oftmals nicht mit dem Namen kennen und dennoch für die Opel-Werbe-Serie: “Umparken im Kopf” engagiert wurden, ist es dann doch etwas anders, die fahren eventuell doch auch mal Opel. Oder fuhren. Als es mit dem Schauspielern nicht so lief. Eventuell. Parkt die Marke Opel doch in meinem Kopf noch immer ganz klar im Segment: “Arbeiter-Auto”, “Buchhalter-Blechkalesche” und “Sekretärinnen-Stolz”. Nachdem sich der Meriva mit dem LPG-Antrieb schon in meinem Herz unter der Abteilung “Sinnvoll-Van” geparkt hatte, kam der nächste Opel-Tester vorbei. Dieses Mal sollte es etwas sportliches sein:

Sportschau in gelb

Im Fahrbericht:

Opel Astra GTC 1.6 Turbo

Daheim in der Golfklasse. Das “böse G-Wort” gleich zu Beginn des Artikels. Damit wären dann auch die Fronten klar. In Rüsselsheim wird man kotzen, wenn man das Wort “Golfklasse” nur hört. Dabei hat man doch auch ein “gutes Produkt” in diesem “C-Segment”. In dieser Kompaktwagenklasse. Mann hat einen Opel Astra, der in seiner noch aktuellen Version mit einem beachtlichen Reifegrad punkten kann. Aber gut, war nie gut genug. Und nicht schlimm genug, dass man in Wolfsburg immer eine Kühlergrill-Schnauze weiter ist, nein, mittlerweile wird dieses C-Segment von gut einem Dutzend Herstellern mit “ebenso guten” Golf-Gegnern bevölkert. Zeit das sich was dreht.

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Adipöser Astra

Von schräg hinten, leicht gebückt und aus Hüfthöhe betrachtet, wirkt der Opel Astra als 3-Türer extrem sportlich. Also erst einmal so optisch. Eine solide, nach hinten stämmiger auslaufende Schulter, darunter die feisten 19-Zöller (gegen Aufpreis, Serie: 18-Zoll).  Noch eine Etage tiefer, die beiden ovalen Endrohre. Holla. Da will es aber einer wissen, so meine Gedanken. Sicher, in meiner Erinnerung waren Golf GTI und Kadett/Astra GSI immer die Sporthelden des Asphalt-Turnens. Alternativen gab es keine. Da gab es nur zwei Lager: Entweder du bist Opelaner, oder nicht. Ich war es nie! 

Der Dreitürer-Astra bietet dem Auge eine Menge Blech. Fragil ist anders. Und das zeigt sich leider auch beim Blick in das Datenblatt. Der Astra wiegt, obwohl Coupe-Format, satte 1.5 Tonnen. Das sind fast 200 Kilogramm mehr als der GTI aus Wolfsburg. Heftiges Übergewicht für den “Sport-Jung” aus Rüsselsheim. Unter der Haube soll es, im Falle des gewählten Testwagens, ein moderner 1.6 Liter Turbobenziner richten. 200 PS stark und € 25.650 teuer.

Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC

Die tägliche Sportschau

Die fast nicht vorhandene A-Säule, die Motorhaube verliert sich irgendwie ansatzlos im Dachbogen, sieht sportlich aus. Wer sich jedoch korrekt hinter das Volant packen will, der sollte beim einsteigen auf den Kopf achten und sitzt im Anschluss fast unter der Frontscheibe. Man gewöhnt sich an die Sitzposition. Zumal es Opel mit den Sitzen wirklich gut meint. Ordentliche Unterstützung für den Rücken, ein wenig Seitenhalt und viel Komfort. Das Lenkrad könnte dem Fahrer noch ein Stück entgegenkommen, davon abgesehen findet man eine gute Sitzposition. Die schmalen Seitenscheiben lassen einen nie vergessen, hier fährt man den “sportlichen Astra”, den mit drei Türen und einer Rücksitzbank, die man im besten Fall mit Gepäck belädt. Nach hinten einsteigen? Nur etwas für Menschen die im Turn-Unterricht nie gefehlt haben und auch sonst wissen, wie man beim Hürdenlauf die Füße hinter die Ohren faltet. Einmal in der zweiten Reihe angekommen betet man darum, den nächsten Stau zu erwischen. Nur nicht am Ziel ankommen. Aussteigen ist kaum leichter als das hineinfalten. Eine Drillingsgeburt dürfte ähnlich einfach sein.

Satt, sorgsam, solide, schnell
Einmal abfahrbereit zeigt sich der Opel Astra GTC von seiner Sonnenseite! So soll das also klappen mit dem Frontantrieb. Opel gibt sich ordentlich Mühe beim erziehen des Fronttrieblers. 200 PS und 280 Nm soll man auch beim Antrieb über die Vorderachse bitte nicht im Lenkrad spüren, sondern nur in der Magengrube. Das mit dem “nicht im Lenkrad spüren” haben die Opelaner mit der Hilfe ihrer “HiPerStrut”-Vorderachse gelöst. Zudem darf der Opel Astra GTC Testwagen mit dem FlexRide Sportfahrwerk auftrumpfen. Oder aufschütteln. Drei Fahrmodi sind einstellbar: Normal, Sport und Tour. Die Sport-Version zeigt sich für den Alltag als übertrieben hart. In Verbindung mit der 235/45-19 Bereifung führt die Sport-Einstellung zu nervösen Zuckungen im Augenlid. Fahrbahnmarkierungen fühlen sich plötzlich wie Bordsteinkanten an und aus dem spontan einlenkenden GTC wird ein nervöser Asphalt-Cowboy. Übertrieben vor allem in Anbetracht der tatsächlichen Fahrleistungen.

Die Landstraße macht dem GTC dennoch richtig Spass. Das wulstige Sport-Lenkrad liegt gut zur Hand, der Fahrer sitzt gut und das Fahrwerk vermittelt viel Feedback für das Eigenleben des Opel Astra GTC. Bei leichten Lastwechseln spürt man ein sanftes eindrehen des breiten Hinterns, aber alles völlig unkritisch. Das Sechsgang-Getriebe könnte noch ein wenig definierter bei den Gangwechseln sein. So richtig sportlich ist der Schaltknauf nicht durch die Gassen zu führen.

Der 200 PS Turbo müht sich redlich. Und wählt man die Tour-Variante des Fahrwerks, dann bildet der GTC mit dem 1.6 Liter Turbo ein rundes Paket. Nicht hypernervös, aber ansprechend sportlich. So sportlich wie man das mit Anfang 40 eben noch will. Hürdenlaufen und zuckende Augenlider sind ein Fall für die Generation darunter.  Weswegen Opel die Knöpfchen-Vielfalt im Cockpit dadurch auf die Spitze treibt, dass für die Fahrwerks-Einstellungen gleich einmal zwei Taster vorhanden sind, bleibt ein Mysterium. Alleine durch eine sinnvolle Verknüpfung der Funktionen hätte man die 1.5 Millionen (Achtung: Überspitzt!) auf ein erträgliches Maß reduzieren können.

Wählt der unerschrockene GTC-Lenker die Sport-Einstellung, dann glüht der Tachohintergrund rot auf. Beim ersten Mal macht man: Oooooh. Beim zweiten Mal: Hm. Und ein drittes Mal habe ich die Sport-Taste nicht mehr gedrückt. Gerade den “sportlichen GTC mit dem kräftigsten Motor” habe ich bevorzugt in der Kombination aus “Tour” für das FlexRide-Fahrwerk und “eco”-off bewegt. Die Start-Stopp-Technik mag vor allem beim Stop&Go-Verkehr die letzten Tropfen Treibstoff einsparen, aber es nervt. Andere Autos springen “smoother” wieder an und überhaupt lässt sich der GTC, trotz seines Übergewichtes und bei Missachtung der letzten Rille außerordentlich sparsam bewegen.

Dazu trägt dann auch bei, den Turbo-Benziner über das Drehmoment zu fahren, und nicht spitz in die Leistungsecke zu stellen. Die 280 Nm liegen kurz unterhalb von 2.000 Umdrehungen an und fallen oberhalb von 3.500 U/min auch wieder ab. Damit bleibt ein fast Dieseltypischer Drehzahlbereich übrig. Obenherum dreht der 1.6 Turbo willig weiter, so richtig Spaß vermittelt es nicht, zumal der Sound irgendwas zwischen Vorwerk und Miele-Großgerät imitiert. Die Drehmomentwoge mitnehmen, unterhalb von 3.500 bleiben, das Fahrwerk auf Tour und der GTC zeigt sich von seiner stärksten Seite!

Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC
Fahrbericht: Opel Astra GTC

Testverbrauch

Der Normverbrauch träumt von 6.6 Litern im Schnitt. Der Alltagsverbrauch bewegt sich dabei eher bei 8.4 Litern auf 100 Kilometern.

Wer es darauf ankommen lässt, der unterschreitet die 7 Liter Grenze mit viel Tapferkeit. 6.9 Liter, weniger waren auch bei äußerster Enthaltsamkeit nicht machbar.

Turbo läuft, Turbo säuft und die Grenzen des Downsizing sind dort erreicht wie man es richtig laufen lässt. Die Max-Tour wurde mit 12.8 Liter abgeschlossen.

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Die Rechnung bitte

Opel bietet den Dreitürer GTC mit vier Benzinern und drei Dieselmotoren an. Der “stärkste” Benziner ist der gefahrene 200 PS Turbo mit 1.6 Litern Hubraum. Bei den Dieselmotoren ist der neue Bi-Turbo-Diesel mit 195 PS das Maximum und kostet dann € 29.990. Der gefahrene 200 PS Benziner kostet laut Liste € 25.650. Für das empfehlenswerte Innovations-Paket aus “adaptiven Fahrlicht” (AFL+), den Sportsitzen und dem Intelli-Link Radio sollte man weitere € 1.690 einplanen. Ein Muss: Das Komfort-Paket zu  € 930,–, darin enthalten die Zwei-Zonen-Klima, die Sitzheizung und wesentlich wichtiger: Die Einparkhilfe für hinten. Denn die Schießscharten großen Scheiben des Astra GTC mögen nach vorne noch erträglich sein, nach hinten und schräg hinten geht ohne Park-Piepser nix! Das FlexRide-Fahrwerk kann man sich sparen, die Dämpfer auf Sport zu stellen macht man ein-, eventuell zweimal. Danach fährt man in der Standard-Abstimmung.

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Das fehlte, oder war doof

Die Rundumsicht des GTC ist eine Katastrophe. In den Bunkeranlagen am Atlantikwall dürfte die Sicht  nach draußen nicht schlechter gewesen sein.

So richtig doof ist aber das Fazit des ganzen Fahrberichts:

Fahrbericht: Opel Astra GTCFahrbericht: Opel Astra GTC

Fazit:

Denn in diesem Fazit muss ich mir eingestehen, auch wenn uns die Ablösung des Astra  im Herbst 2015 bevorsteht, und auch wenn die Rundumsicht des GTC eine Katastrophe und das Cockpit mit den vielen Knöpfen eine echte Herausforderung für die Hand-Augen-Koordination ist – der Astra ist in Ruhe gereift.

Und er macht Spaß. Nicht als GTI-Gegner, dafür fehlen ihm 20 PS und 200 Kilogramm sind zuviel, aber als klassischer GT. Ein Kompakter mit dem man auf Tour geht. Und bedenke ich meine Schublade voller Vorurteile, dann hat mich der Opel Astra GTC doch ganz ordentlich umgeparkt. Ohne Testimonials in der Werbung, alleine durch sein Talent!

Und für die echte Sportschau hat Rüsselsheim ja noch einen OPC-Astra … 

 

 

Hier geht es zum Opel-Konfigurator

Hier zu den Testwagen-Detailfotos

 

Fahrzeugschein: Opel Astra GTC 1.6 Turbo

Hersteller:Opel
Typ:Astra GTC
Klasse:C-Segment Dreitürer
Motor:R4
Getriebe:6G manuell
Antrieb:Frontantrieb
Hubraum:1.598 ccm
Leistung / Leistung (E-Motor):200 PS b. 5.500 U/min | -
Drehmoment: / Drehmoment (E-Motor):280 Nm b. 1.650 – 3.500 U/min | -
Gewicht Fahrfertig:1.503 kg (EWG m. Fahrer)
Von 0 auf 100:7.9 s
Höchstgeschw.:230 km/h
Verbrauch Benzin (NEFZ):6.6 Liter
CO2-Ausstoß (NEFZ):154 g/km
Emissionsklasse:EU 5
Effizienzklasse:C
cW-Wert:
Kommentar:-
Fotos im Artikel: Bjoern Habegger  Titelbild: Bjoern Habegger

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Original http://mein-auto-blog.de/fahrbericht-opel-astra-gtc-83862/

01 Nov 2014

Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid

Wenn Ford dann in ein paar Wochen den neuen Mondeo endlich in ordentlichen Stückzahlen zu den Händlern bringt, dann bekommen die Kunden die Wahl zwischen Kombi und Fließheck-Limousine, zwischen Dieselmotor und Turbo-Benzinern. Den Hybrid-Antrieb, den bieten die Kölner jedoch nur mit einer Karosserie-Version an und die gibt es ansonsten auch mit keinem anderen Antrieb: Der klassischen Limousine. Vier Türen, kurzes Stummelheck und unter der Haube, die Kraft von zwei Herzen.

Wären da nicht die unterschiedlichen Karosserie-Varianten, die “normalen” Mondeo und der Hybrid-Mondeo wären kaum zu unterscheiden. Wobei es Ford auch bei den Details zwischen Fließheck und Limousine gut gemeint hat. Mann muss schon sehr genau hinschauen um zu sehen, welches der Fahrzeuge einen großen Kofferraumdeckel hat und welcher nur mit einer eher kleinen Blech-Luke geliefert wird.

Ford Mondeo Hybrid 12 Erste Testfahrt

Turbo-Kraft, halber Saft!

Wer sich nur die technischen Daten und das Antriebs des Mondeo-Hybrid anschaut, der könnte auf die Idee kommen, der US-Autobauer hätte schlicht beim beim Hybrid-Vorreiter Toyota eingekauft. Aber das Hybrid-System im Mondeo ist eine FORD-Entwicklung. Wie bei den Japanern verbinden die Amerikaner einen Atkinson-Benziner mit einem E-Motor und einem Planetenradgetriebesatz. Daran angeflanscht, ein Generator. Das Getriebe wird oft einfach nur als stufenloses Getriebe bezeichnet und manche Kollegen haben dem Ford Mondeo Hybrid sogar zwei Elektromotoren angedichtet, de facto ist das e-CVT des Mondo mit dem “Power-Split-Getriebe” des Prius zu vergleichen. Und während der Mondeo in der Tat über drei “Energiequellen” verfügt, dem Benziner und dem E-Motor, ist der Dritte nur für die effiziente Rekuperation der Antriebsleistung im Antriebsstrang und der Kraftverzweigung im e-CVT zuständig.

Es liest sich erst einmal furchtbar umständlich, für den Fahrer ist es jedoch eine Sache die er sofort wieder vergisst, sobald er losgefahren ist. Vom Aufbau, der Verzweigung der Antriebskräfte und dem variablen boosten des E-Motors spürt der Fahrer nichts. Der Mondeo Hybrid fährt rein elektrisch an und hält die Geschwindigkeit im Landstraßenbereich auch für kurze Zeit rein elektrisch. Für mehr als anfahren und kurze Phasen in denen der E-Motor den Mondeo Hybrid am rollen hält, reichen die 1.4 kWh der Batterie leider nicht.

Während der Premiere des neuen Ford Mondeo stand mir die Hybrid-Version nur kurz zur Verfügung. Die ersten Kilometer im Doppelherz-Mondeo haben aber sofort das eigene Temperament gezügelt. Wie bei allen Hybrid-Fahrzeugen fährt man auch mit dem Hybrid Mondeo sofort ruhiger. Das ist ungewöhnlich, denn eigentlich will das exzellente Fahrwerk des neuen Mondeo einen ständig zu einer fröhlichen Kurvenhatz einladen. Doch Dynamik ist für den 187 PS starken Hybrid Mondeo nicht die große Leidenschaft. Er will sanft von einem gefühlvollen Fahrer bewegt werden. Jemand der Spaß daran hat die Spar-Ambitionen des Hybriden zu unterstützen.  300 Nm bietet der Antriebsstrang des Hybrid Mondeo auf und liegt damit auf dem Niveau des 203 PS starken EcoBoost-Vierzylinders.

Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid
Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid
Kurz gefahren: Der neue Ford Mondeo Hybrid

Weil 1+1 manchmal weniger als zwei ist

Die clevere Kombination von Benzinmotor und Elektromotor, die effiziente Nutzung von kinetischer Energie die man ansonsten durch das abbremsen schlicht in Wärme wandelt und die Nutzung von maximaler Segelleistung lassen den Doppelherz-Mondeo sparsamer werden, als seine EcoBoost-Brüder. Trotz ähnlicher Fahrleistungen. Zumal die Frage, ob man binnen 7.9 Sekunden auf Tempo 100 ist, wie der aktuell stärkste EcoBoost-Mondeo mit dem 240 PS starken Turbo-Benziner, oder binnen 9.2 Sekunden wie der Hybrid-Mondeo, für viele Menschen immer mehr zur Nebensächlichkeit verkommt.

Dafür wird der Verbrauch immer wichtiger. Und da schafft es der Hybrid-Mondeo im EU-Zyklus auf unter 100 Gramm CO2 je Kilometer. Für eine ausgewachsene Limousine ein beeindruckender Wert! Kombiniert soll der Mondeo mit den zwei Herzen so mit nur 4.2 Litern Benzin 100 Kilometer weit kommen.

Ford Mondeo Hybrid 01 Erste Testfahrt

Fazit zum Ford Mondeo Hybrid

So richtig verstehen kann man die Einschränkung des Hybrid-Antriebes auf die eher ungewohnte und in Deutschland kaum nachgefrage Limousinen-Variante nicht. Ein Mondeo Turnier mit Hybrid-Antrieb wäre eine echte Alternative zu den Benzin- und Dieselvarianten. Zumal Ford die Hybrid-Version zu einem fairen Einstiegspreis auf den Markt bringt: 34.950 €.

 

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31 Oct 2014

Erlkönig: Das ist ein dickes Ding! S-Klasse XXL erwischt!

Hier kommt die S-klasse für Könige, Scheichs und Oligarchen

Neben den normalen Mercedes Benz S-Klasse in der Kurz- und Langversion wirkt dieses XXL-Exemplar wahrhaftig mächtig. Vor allem mächtig lange!

Der neue “Pullmann” ist die längste Variante der S-Klasse und wird  noch oberhalb des neuen Maybach liegen. Gefertigt wird dieser Luxus-Liner bei BRABUS in Bottrop.  Mit 6.40 Metern wird der neue Pullmann in eine neue Dimension vordringen. Im Fahrgast-Abteil werden sich vier Passagiere gegenüber sitzen und unter der Haube wird ein V12 vor Vortrieb sorgen!

Mit mehr als 600 PS dürfte sich auch die knapp 2.6 Tonnen Limousine ordentlich ausführen lassen. Nach den Angaben unseres Erlkönigs-Fotografes legt auch diese S-Klasse bei selbst mehr als 230 km/h noch ordentlich Tempo zu.

Erlkönig: Das ist ein dickes Ding! S-Klasse XXL erwischt!
Erlkönig: Das ist ein dickes Ding! S-Klasse XXL erwischt!
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Bjoern

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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31 Oct 2014

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid – Der Antriebsstrang im Detail

Mit dem Outlander PHEV hat Mitsubishi den ersten Plug-In Hybrid SUV der Welt auf die Räder gestellt. Der Ansatz von Anfang an eine Fahrzeugarchitektur zu entwickeln, die sowohl für den klassischen Antrieb mit Benzin und Dieselmotoren funktioniert, als auch in einer möglichen, rein elektrischen betriebenen Variante, hat den Outlander Plug-In Hybrid zu einem technologischen Vorzeigeobjekt werden lassen.

Während aktuelle Hybrid-SUV vor allem durch eine Zurüstung einer externen Lade-Einrichtung und der Verwendung einer größeren Batterie zu Plug-In-Varianten getrimmt werden, ist der Ansatz beim Mitsubishi Outlander PHEV ein wesentlich tiefgreifender.

Mit Cleverness weiter fahren!

Der Anspruch war die Umsetzung des, von vielen Autokäufern, geschätzten  SUV-Feelings mit den Vorteilen eines Elektro-Fahrzeuges, ohne hierbei die Nachteile des Elektrofahrzeuges (aktuell vor allem die Reichweite) zu akzeptieren. Eine Reichweiten-Beschränkung durch die Batteriekapazität kam nicht in Frage. Zudem sollte der SUV auch die Fahrleistungen eines SUV besitzen und auch im Winter nicht kapitulieren müssen. Umso genialer ist die gesamte Lösung geworden.

Der Antriebsstrang des Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Detail:

Antriebsstrang Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid

Drei Motoren sorgen sich um den Antrieb des Plug-In Hybrid. Zwei davon sind Elektromotoren mit einer Leistung von jeweils 82 PS. Der vordere Elektromotor bringt dabei 137 Nm Kraft mit und der hintere Elektromotor 195 Nm. Wie bei Elektromotoren üblich, steht diese Kraft quasi ab der ersten Umdrehung zur Verfügung.

Zu den beiden Elektromotoren gesellt sich ein Benzinmotor der im Atkinson-Zyklus arbeitet und damit primär auf die Funktion als “Strom-Generator” abgestimmt wurde. Hier ist das Augenmerk auf die Effizienz des Zweiliter-Benziners (MIVEC) gelegt worden. Der Benzinmotor leistet 121 PS und wuchtet maximal 190 Nm Kraft auf die Kurbelwelle.

Der Benzinmotor wurde an eine Art Getriebeglocke montiert in der sich eine Kupplung befindet. Allerdings besitzt der Outlander Plug-In Hybrid kein Getriebe im üblichen Sinne. Dennoch kann der Benzinmotor ab einer Geschwindigkeit von etwa 70 km/h an die Vorderachse gekoppelt werden und treibt diese dann direkt mit an.

Unter der Motorhaube und direkt am Benzinmotor befindet sich noch ein dritter Generator. Dieser dient ausschließlich der Energiegewinnung. Während die Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse sowohl Kraft auf die Achsen schicken, als auch beim rollen und bremsen, Energie aus der Bewegung zurück zu gewinnen, ist der Generator in der Nähe des Benzinmotor nur als Strom-Generator tätig.

Die Vorteile des Antriebsstranges ist die konsequente Konzentration auf maximale Effizienz ohne deswegen die Nachteile eines Elektrofahrzeuges in Kauf zu nehmen. Mit den 12 kWh aus dem tief unter dem Fahrzeugboden integrierten Batteriepaket (senkt den Schwerpunkt, gut für das Fahrverhalten), schafft der Outlander nach EU-Norm eine Reichweite von 52 Kilometern, rein elektrisch. Für die meisten Pendler reicht diese Strecke völlig aus, um rein Batterie-Elektrisch zum Arbeitsplatz zu kommen.

Um kurze die Brücke zum Dauertester zu schlagen: Für uns reicht diese rein elektrische Reichweite, die sich im Alltag bei guten 30 km eingependelt hat, völlig aus, um den Großteil einer Woche ohne Benzinmotor unterwegs zu sein. Unsere Nachbarn freuen sich über das leise Auto, ich über die geringen Kosten und meine Frau über den Schub der E-Motoren aus dem Stand.

Zurück zum Antriebsstrang des Outlander Plug-In Hybrid:

Mitsubishi hat den Outlander Plug-In Hybrid ganz klar für das moderne urbane (Kunstwort für “die Stadt”) Leben konstruiert. Die maximale Effizienz erhält man, bei ebenso konsequenter Nutzung der 12 kWh großen Batterie. Das ist im Alltag eine Umgewöhnung, weil man auf der Suche nach Strom nicht immer erfolgreich ist, lässt sich aber alles auf die Reihe bringen.

Folgendes Szenario: Sie fahren morgens mit aufgeladenen Batterien zu Ihrer Arbeit – im Schnitt sind das 40 Kilometer einfache Strecke in Deutschland – dort laden Sie den Plug-In Hybrid Outlander an einer Ladesäule in der Tiefgarage. Und am Abend fahren Sie wieder zurück. Heim, in die Garage, wieder an die Ladesäule. Dann sehen Sie im EV-Modus des Multimedia-Systems vor allem diese Anzeige:

PHEV01

Rein elektrischer Betrieb

Der Outlander Plug-In Hybrid verfügt im Multimedia-System über eine umfangreiche Erweiterung in den Menüs, mit denen man unter anderem die Fahrmodi darstellen kann. In diesem Fall sagt die Anzeige: “Wir fahren elektrisch!” Die beiden E-Motoren werden aus der Batterie mit Strom versorgt (bis 60 kW) und treiben den Outlander an.

Ab etwa 65 km/h kann sich die Anzeige verändern und ein neues Schema anzeigen:

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid – Der Antriebsstrang im Detail

Paralleler Hybrid-Betrieb

Ab 65 km/h kann sich der Benzinmotor über die Nass-Kupplung an der Vorderachse direkt zum Vortrieb einkuppeln. In den Unterlagen zum Outlander Plug-In Hybrid wird immer von 120 km/h gesprochen, bei denen sich der Benziner zuschaltet – das ist richtig, fällt der Batteriestand, fordert man mehr Kraft oder will man die Batterien laden, kann sich der Benziner jedoch bereits ab rund 65 km/h zuschalten und treibt dann direkt die Vorderachse an. Wer jetzt mit eine wenig Gefühl am Gaspedal arbeitet, lässt den Benzinmotor direkt zugeschaltet und schiebt den Outlander mit den 190 Nm des Benziners, wenn gewünscht, bis auf die abgeriegelte Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h. Wer es mit dem Kraftabruf übertreibt, oder ganz einfach die maximale Leistung einfordert, der sieht eine andere Grafik im Display:

phev serieller antrieb

Serieller Hybrid-Betrieb

Bis 120 km/h sieht man oft diesen Kraftfluss im Display. Der Benzinmotor produziert, angekuppelt an den Generator die Energie für das Batteriepaket, von dort wird diese an die beiden Elektromotoren verteilt. Der Outlander Plugin-Hybrid ist ein echter SUV mit einem “echten” Allradantrieb. Die Mitsubishi-Steuerungslogik für intelligente Allradantriebe (S-AWC) wurde auch in den Plug-In Hybriden übernommen. Bis Tempo 65 produziert der Zwei-Liter Atkinson-Benziner so, über den Generator, den Strom für den Vortrieb des Plug-In Hybrid.

Von den ganzen Vorgängen spürt der Fahrer im Alltag so gut wie gar nichts. Der ganze Antriebsstrang, die Logik und Rechenleistung die hinter dem ständigen Wechsel aus Serieller- und Paraller-Hybridtechnik, zwischen Rekuperation und dynamischer Verteilung der Antriebsleistungen, ist derart ausgebufft, dass man nur voller Bewunderung hinter dem Lenkrad sitzt.

Der Reichweiten-Vorteil des Outlander Plug-In Hybrid

Das Ergebnis des aufwendigen Antriebsstranges, der cleveren Verknüpfung von Benzinmotor und Elektromotoren? Zusammen mit den 12 kWh großen Batterien und dem 45 Liter großen Benzintank? Der Plugin-Hybrid Fahrer muss keine Angst haben, liegen zu bleiben. Am Wochenende auf große Tour? Kein Ding. In den Urlaub? Kein Ding. Wer den Stromspeicher und die Möglichkeit zum elektrischen Laden konsequent nutzt, der schafft mit einer Tankfüllung fast 3.000 Kilometer! Glauben Sie nicht? 

 

 

Wie sich der Allradantrieb im Winter verhält, wie sich der Alltag auf den Verbrauch auswirkt, wie man sich an die gute Ausstattung des Testwagens (inkl. elektrischer Standheizung) gewöhnen kann – und viele weitere Themen zum Dauertest des Outlander Plug-In Hybrid, hier im Blog! Immer Freitags neu! 

 

 

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30 Oct 2014

Detailfotos: Neuer Renault Twingo

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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30 Oct 2014

Galerie: Der neue Twingo

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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29 Oct 2014

Demo für den Nürburgring: Operation Herbststurm

Wilhelm Hahne hat es wie folgt zusammengefasst:

Man sollte Nürburgring-Fans bitte nicht mit Hooligans, also „Rowdys“ „in einen Topf werfen“, auf die man im Umfeld von Fußballgroßereignissen trifft – oder Demos der „rechten Szene“. Auch nicht bei der Beurteilung einer Demo , wie sie von „Wir sind Nürburgring“ und ihren direkt von den politischen Klimmzügen der Nürburgring-Affäre betroffenen prominenten Mitstreitern (z.B. Sabine Schmitz/Christian Menzel) zum 15. November 2014 in Mainz geplant – und angemeldet(!) – sind.

Und ich bin mir sicher, er hat damit recht. Aber dennoch halte ich den Titel für die geplante Demo für schlecht gewählt. Sei es drum. Es beschreibt vermutlich die Wut mit der viele Nürburgring- und Motorsport-Fans in ihrem Bauch umgehen müssen am besten.

DEMO in Mainz am 15. November 2014

Die Initiative: WIR SIND NÜRBURGRING hat auf Facebook mehr als 13.000 Fans und alle sind aufgerufen dabei zu sein!

Darunter sind viele Rennfahrer, Team-Chefs, Team-Mitglieder, Aktive Motorsportler und Fans der Rennstrecke. Aktive Wortführer der Gemeinschaft sind zum Beispiel der Rennfahrer Christian Menzel und die Ring Amazone Sabine Schmitz.

Für den 15. November wurde nun zu einer neuerlichen Demo gegen die Willkür, die Machenschaften im Schatten der Politik, die Misswirtschaft und ganz klar gegen den Verkauf des Allgemeingut Nürburgring angemeldet. Dieses Mal wird man nicht in der Eifel demonstrieren, wie bei der Demo im letzten Jahr am Ring.

Der Herbststurm bläst die Demo-Teilnehmer direkt nach Mainz. Und auch das Datum ist gut gewählt! Denn am 15. November will  Rheinland-Pfälzische Landes SPD ihren Parteitag abhalten.

Im Februar gab es bereits einen Autokorso der die Ring-Fans in die Landeshauptstadt führte, damals waren rund 1.300 Demonstranten nach Mainz gekommen.

Den Auftakt zur “Operation Herbststurm” bildete eine Kundgebung während des letzten VLN-Laufs am vergangenen Wochenende (siehe Foto oben).

Wer sich dem Aufruf der “Operation Herbststurm” anschließen will, der findet in der Facebook-Gruppe und auf der Webseite von wir-sind-nuerburgring.de weitere Informationen!

 

 

Auch die Rhein-Zeitung berichtet über die “Operation Herbststurm”.

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29 Oct 2014

Der neue Škoda Fabia, meine Konfiguration

Ab dem 15. November wird der neue Škoda Fabia bei den Händlern stehen, doch zuvor werde ich mir noch einen persönlichen Eindruck vom neuen Shooting-Star aus dem Modellprogramm der Tschechen machen. In ein paar Tagen fahre ich den neuen Fabia bei der internationalen Premiere und dann gibt es natürlich auch eigene Fotos zum neuen Fabia.

Nicht immer sind die Fahrzeuge bereits online im Neuwagen-Konfigurator aufgeführt, oft fahre ich die Autos noch bevor die gesamten Informationen online verfügbar sind. Aber in diesem Fall habe ich einen späten Termin für die Präsentation gewählt und kann vorab ein paar Informationen online nachsehen. Und Škoda hat den neuen Fabia bereits im Online-Konfigurator hinterlegt. In so einem Fall spiele ich gerne vorab mit dem Neuwagen-Konfigurator und stelle das Fahrzeug so zusammen, wie ich es für sinnvoll erachte.

Škoda Fabia 1.2 TSI “Active”

meine konfiguration des neuen Fabiameine konfiguration des neuen FabiaŠkoda hat seit ein paar Tagen einen neuen Online-Konfigurator, der erlaubt die Weitergabe der eigenen Konfiguration. Ziemlich coole Sache. Wenn ihr auf das Bild (oben) klickt, dann kommt ihr zu meiner durchgeführten Konfiguration. Aber warum habe ich mich für genau diese Version entschieden?

Škoda Fabia – Neuwagen-Konfiguration im Detail

Über das Design des neuen Fabia muss ich nicht viel sagen. Die klaren Linien, die moderne und sachliche Linie hat man in Mlada Boleslav auch für den Fabia adaptiert. Keine Linie zuviel, einfach ein extrem gelungendes Design. Als Farbe für den neuen Fabia würde ich “Rallye-Grün metallic” wählen. Ein Kompaktwagen sollte eine kräftige, eine auffällige Farbe tragen. Neben diesen traditionellen Grün-Ton hat Škoda noch ein sehr passendes rot und ein strahlendes gelb im Programm. Das wären Alternativen für mich :)

Motorisierung:

Ich würde zum modernen 1.2 Liter TSI Motor mit 90 PS greifen. Der Vierzylinder stemmt ab 1.400 Umdrehungen kräftige 160 Nm auf die Kurbewelle und hält diese bis 3.500 Umdrehungen hoch. Das reicht um den 1.1 Tonnen schweren Fabia auf Trab zu halten. Der Einstieg in den Fabia findet natürlich einige PS tiefer statt. Die Basis-Motorisierung ist ein 60 PS starker 1.0 Liter Saugmotor. Einen Diesel mit 1.4 Liter Hubraum und 90 PS würde es für Menschen geben, die viele Kilometer mit dem Fabia fahren. Ich denke der kraftvolle Benziner ist die sinnvollste Wahl. Zumal er laut NEFZ mit 4.7 Litern auf 100 Kilometern auskommen soll.

Ausstattung:

Bei der Ausstattung habe ich die Basis-Variante Active gewält. Der Fabia trägt dann keinen Chromschmuck und eigentlich ist alles wichtige mit an Board.  Was an Ausstattung fehlt, lässt sich für ein paar Euro in Paketen nachrüsten.  Ärgerlich ist da schon eher die Einschränkung bei den Motoren und Getrieben. Erst in der Ambition-Version würde es Versionen mit manuellen 6-Gang- oder dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe geben. Und auch der kräftige 110 PS PS 1.2 TSI steht erst mit der höherwertigen Ausstattung zur Verfügung.

Aber ich finde, der Fabia ist deswegen so genial, weil er auch mit einer einfacheren Ausstattung, einem kleineren Motor und normalen 5-Gang Getriebe funktioniert. Wer sich hier ein wenig einschränkt, der bekommt einen modernen Kleinwagen mit umfangreicher Sicherheitsausstattung, erstklassiger Technik und einer Übersichtlichkeit die ideal zum Stadtverkehr passt.

Aber eventuell habt Ihr ja eine ganz andere Meinung? Dann schickt mir doch Eure Konfigurations-Vorschläge zu, oder schreibt in die Kommentare, wie ihr den neuen Fabia ausstatten würdet! 

Ich freue mich auf Eure Ideen!

 

 

Links:Konfigurator, Webseite

 

 

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Original http://mein-auto-blog.de/der-neue-skoda-fabia-meine-konfiguration-98432/

29 Oct 2014

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Natürlich haben die Franzosen auch eine Tradition beim Bau von Heckmotor-Fahrzeugen. Renault hatte sogar ganz wilde Büchsen im Angebot. Sowohl vom R5 als auch vom Clio gab es heftige Lösungen mit einem Motor dort, wo sonst der Nachwuchs saß. Breite Backen, derbe Fahrleistungen. Für ein Stadtmobil sind breite Backen und derbe Fahrleistungen allerdings nichts was auf der Agenda ganz oben steht. Da stehen eher die Entwicklungskosten. Denn so ein Einstiegs-Automobil muss günstig sein. Unter 10.000 € müssen auf dem Preisschild der Basis-Version stehen. Gleichzeitig kostet die Entwicklung eines neuen Modells immer Geld. Viel Geld. Das wiederum bedeutet: Es müssen Stückzahlen her. Große Stückzahlen. Was man alleine eventuell nicht schafft, kann man zusammen mit einem Partner lösen. Toyota und PSA machen das bei Citroën C1, Peugeot 108 und Toyota Aygo vor. Drei Autos – aber nur einmal eine echte Neu-Entwicklung. Das spart bei den Kosten, das lässt auch bei “billigen Autos” die Marge wachsen.

Renault und smart haben das gleiche Segment im Visier. Und Renault-Nissan und Daimler stellen mit dem neuen Twingo und dem neuen smart das erste Produkt einer gemeinsamen Zusammenarbeit vor. Beide Hersteller betonen dabei, der “neue Twingo”, der “neue smart“, dass sind echte Vertreter ihrer jeweiligen Marke. Klingt schwer nach Marketing. Den neuen smart konnte ich vor vielen Wochen bereits einmal umparken und auch mitfahren – aber nicht so richtig selbst fahren. Dafür stand der neue Twingo nun zu einer ersten Testfahrt zur Verfügung. Und ich habe mich auf die Suche nach dem “typischen Twingo” im “neuen Twingo” gemacht.

Ganz schön smart, dieser Franzose!

Knuffiger Kasten mit kurzen Überhängen. Der neue Twingo ist optisch extrem gelungen. Die Front hat das typische Renault-Markengesicht bekommen. Einen kleinen Kühlergrillschlitz, drollige Scheinwerferformen und kleine, abgesetzte, runde LED-Tagfahrlichter. Was beim neuen smart forfour ein wenig ungeschickt wirkt, die Motorhaube ohne Motor darunter, funktioniert beim französischen Pendant perfekt. Der Twingo ist ganz klar der schönere der Zwillinge geworden. Und obwohl es der Twingo ist, der nun von Generation 2 zu Generation 3 alles auf den Kopf gestellt hat, den Motor nach hinten gepackt hat, wirkt er wie die logische Weiterentwicklung der Twingo-Idee. Ein praktisches, ein pfiffiges, ein sympathisches Stadt-Auto.

Renault 03 Twingo FahrberichtRenault 03 Twingo Fahrbericht

Französische Fahrspaß-Kugel

Fahrspaß definiert sich nicht über Motorleistung. Es ist viel mehr das Gefühl beim fahren. Wirkt ein Auto handlich? Was verrät es Dir über die Straße? Fühlt man sich gut aufgehoben? Findet man sich auf Anhieb im Fahrzeug zurecht? Viele kleine Punkte, abseits der ausgelutschten “0 bis 100″ Frage sind ausschlaggebend für das “Fahrgefühl”. Für das Erlebnis beim fahren. Und da macht es wirklich Sinn, den Motor nach hinten zu packen. Die Idee von smart, ein Stadtauto mit Heckantrieb zu konstruieren, ist noch immer richtig. Der Motor zwischen den Hinterrädern lässt der Vorderachse mehr Platz und ohne Antriebswellen zu den Vorderrädern, lassen sich diese weiter einschlagen. Das sorgt für einen phänomenalen Wendekreis. Mit 8.6 Metern lässt sich der Twingo auf der Straße in der Stadt von Fahrbahnrand zu Fahrbahnrand wenden, ohne einmal zurücksetzen zu müssen. Und in Parkhäusern fährt man Slalom zwischen den rangierenden Kollegen. Zugleich liegt mehr Gewicht auf der Hinterachse, das bringt das “Käfer-Gefühl” zurück. Die Vorderachse lenkt, und die Hinterachse schiebt an. So sollte es doch sein.

Renault bietet zwei Motoren in drei Varianten an. Der Klassiker ist ein 999 ccm³ großer Dreizylinder-Saugmotor mit 71 PS und 91 Nm Kraft (einmal mit Start & Stop, und einmal ohne!). Die andere Variante ist ein 898 ccm³ Turbo-Dreizylinder der 90 PS und 135 Nm Kraft mitbringt.

Zwei Motorisierungen und zwei unterschiedliche Ausstattungs-Linien mussten für den ersten Eindruck herhalten:

Renault Twingo SCe 70 (71 PS) – Expression

Klar schnatternd erkennt man den Dreizylinder im Heck als Dreizylinder. Das manuelle Fünfgang-Getriebe passt gut zum Heckmotor-Twingo, schaltet sich knackig und trifft die jeweiligen Gang-Anschlüsse. Natürlich drückt ein Saugmotor in der 1-Liter Klasse und bescheidenen 91 Nm nicht mit Nachdruck an. Schnatternd und leicht vibrierend dreht sich der Dreizylinder durch die Drehzahllagen (einen Drehzahlmesser hat man sich gleich ganz gespart). Für die Stadt sind die 71 PS mehr als ausreichend. Hier ist es das Spiel mit der agilen Vorderachse. Spurwechsel werden zum Hobby. Und eigentlich will man den ganzen Tag durch enge Gassen wuseln. Der Twingo ist für die Stadt geboren.

Der prägende Eindruck der “Basis-Ausstattung”? Fensterkurbeln. Während alle Twingo in Reihe zwei mit Ausstellfenstern auskommen müssen, auch eine Lösung aufgrund der vorlauten Controller im “Twingo-SMART-Projekt”, muss die Basis-Ausstattung sogar mit manuellen Fensterhebern vorfahren. Radikal würde ich diese Lösung nennen.  Auch die Höhenverstellung von Fahrersitz und Lenkrad spart sich Renault in dieser Grundausstattung. Sinnvolle Mehr-Ausstattung? Das “Klang & Klima Paket” mit manueller Klimaanlage und dem Radio R&Go. Bereits bei diesem 1.290 € teuren Paket erhält man ein Radio, das sich mit dem eigenen Smartphone per App verbinden lässt. Android und iOS-User bekommen App R & GO im jeweiligen App-Store. Die Verbindung funktioniert per Bluetooth und bietet vom Streaming, über Freisprechen bis zur Navigation und einem digitalen Bordcomputer alle Funktionen die man sich für die Multimedia-Anwendung wünscht.

 

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Basis-Benziner, Basis-Ausstattung. Und die Farbe: Aufpreisfrei. Clever bleibt clever!

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Sehr modernes braun. Sieht schick aus. Passt nach Köln!

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Der Basis-Benziner ohne Start & Stop ist noch als EU5-Motor eingestuft. Dürfte sich demnächst ändern.

Renault Twingo TCe 90 (90PS) – Luxe

Der Twingo mit Turbolader ist mit seinen 90 PS ein ordentlich motorisierter Stadtwagen. Und weil der Twingo erstmalig mit fünf Türen kommt, erstmalig mit Heckmotor und erstmalig mit Turbomotor, ist genau dieser Twingo in der Luxe-Version auch erstmalig ein richtiges Auto. Kein Zweit- oder Drittwagen mehr. Keine Gurke für Fahranfänger und auch keine Stadtbüchse für Pizza-Dienste. Hand geschaltet machen die 90 PS des nur 0.9 Liter kleinen Turbo-Dreizylinders richtig Spaß. Leise dringt von hinten, klingt weiter weg als die 2.30 Meter Innenraumlänge vermuten lassen würden, der Turbo beim aufbauen des Drucks. Vom Gas weg und man hört ihn deutlich ausatmen. Putziger kleiner Turbo. Aber wirklich unterhaltsam. Der Umweg über die Autobahn macht im Twingo TCe 90 Sinn.  Bis Tempo 150 spielt man mit, dann tut er sich ein wenig schwer. Renault spricht von 165 km/h in der Spitze. Dabei fährt sich der neue Twingo wie ein ganz großer. Die breite Serienbereifung mit Mischgröße(!) (165/65-15 vorne) und 185/60-15 hinten) sorgt für einen ordentlichen Geradeauslauf. In der Stadt ist der Twingo dank Ladedruck, 135 Nm und 8.6 Meter Wendekreis ein vorlauter Stadtflitzer. Zügig von der Ampel und rechtwinklige in die nächste Seitenstraße. So viel Fahrspaß hat kein Twingo zuvor vermittelt.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

TCe 90 in Cirrus-Gelb.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Kecker Heckspoiler.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Große Augen, freundliches Gesicht!

Platz in der kleinen Hütte

Es klingt absurd, aber der Heckmotor sorgt für mehr Platz im Twingo. So wurde der Twingo satte 10 Zentimeter kürzer als der Vorgänger, hat aber einen um 13 Zentimeter längeren Radstand. Das ist nicht nur für das Fahrverhalten positiv, dass spürt man auch im Innenraum. Zum ersten Mal lohnen sich beim Twingo fünf Türen. Zum ersten Mal sind die Rücksitze wirklich nutzbar.

Das der Motor unter dem Kofferraumboden untergebracht ist, erkennt man auch an der Ladekante und dem dahinter fast auf gleicher Höhe anfangenden Ladeboden. Aber es stört nicht. Wer die Lehnen der Rücksitze steil stellt – es gibt zwei Fixierungen für die Rückenlehnen – der hat 219 Liter Laderaumvolumen. Die Rücksitzbank lässt sich im Verhältnis 50 zu 50 umklappen und für das nächste Billy-Regal lässt sich auch der Beifahrersitz umklappen und so lassen sich bis zu 2.30 Meter lange Gegenstände in den nur 3.59 Meter langen Twingo packen.

Unter der vorderen Haube bleibt im übrigen kein gesondertes Gepäckabteil übrig. Und wer einen Blick unter die Service-Klappe werfen will, der muss sich mit einer Not-Lösung arrangieren. Renault sagt, durch das weglassen eines Scharnieres für die “vordere Haube” hat man 3 Kilogramm gespart. Dafür lässt sich die Haube nun aber auch nur wenige Zentimeter nach vorne lösen und man läuft Gefahr die Kanten von Haube und Kotflügel durch Kratzer zu verschandeln. Zwei Spannbänder halten die Haube im nach vorne gezogenen Zustand fest. Das könnte im Winter, darunter befindet sich der Behälter für die Scheibenwasch-Flüssigkeit, zu einem nervenden Spiel ausarten. Mensch Renault. Diese 3 Kilogramm hätten beim Leergewicht von 1.018 Kilogramm den Bock auch nicht mehr fett gemacht.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Versteckt angeordneter Knopf um die Heckklappe zu öffnen.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Hinten nur Ausstellfenster.

Erste Fahrt: Der neue Renault Twingo

Die hinteren Türen lassen sich weit öffnen.

Bleibt das Fazit:

smarter Twingo

Noch einmal zurück zum Anfang und der Kooperation von smart und Renault. Es gibt Vermutungen wonach das Experiment “smart” beendet worden wäre, hätte man vor ein paar Jahren keinen Entwicklungspartner gefunden, der bereit war, eine “smart-typische” Heckantriebs-Plattform mit zu entwickeln und später auch zu vermarkten. Und ich glaube, Renault ist der größere Gewinner aus dieser Kooperation. Während sich smart im Prinzip nur beim Layout durchsetzen konnte, sind viele andere Lösungen im Detail ganz klar unter dem Diktat des französischen Rotstiftes entstanden. Für einen Renault mit einem Basispreis von unter 10.000 € sind zum Beispiel die H4-Scheinwerfer an der Front in Ordnung. Für einen smart nicht. Für den Renault Twingo sind die vielen Details im Innenraum, die auf den günstigen Einstiegspreis hinweisen (Plastik, scharfe Kanten, lackiertes Blech ect.) vertretbar – für einen “Premium-Stadtwagen” von smart nicht, wären sie es nicht.

Motoren und Getriebe? Renault-Technik. Multimedia? Renault-Technik. Verarbeitung? Renault.  Und so wirkt der Twingo rund. Richtig französisch. Nicht billig, nicht schlecht, aber eben auch eher “tolle Kiste und Praktiker” als “Premium-Stadtmobil”.

Der neue Twingo ist ausgefallen, ein wenig extravagant, praktisch und immer darum besorgt im Alltag auch die notwendige Portion Spaß mitzuliefern. Damit ist der neue Twingo ist in sich ein geniales, ein schlüssiges Fahrzeug und dank der Kooperation mit smart, dank Heckmotor, ein echte Fahrspaß-Größe.

Renault 61 Twingo Fahrbericht

Renault Twingo ENERGY TCe 90

Verkaufsstart:  erfolgt
Basispreis: 11.990 €
Motorleistung: 898 ccm³
Antrieb und Getriebe: manuelles 5-Gang Getriebe
Beschleunigung: 10,8 Sekunden von 0-100 km/h
Normverbrauch: 4,3 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit: 165 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand 3.595, 1.647, 1.557, 2.492 mm

What would the Blogger order??

Ìch würde den Basis-Benziner mit Start-Stop ordern, in der mittleren Dynamique-Ausstattung dafür 10.990 € (Liste!!) zahlen und als einziges Extra die manuelle Klimaanlage für 790 € ordern. Den Twingo in weiß bestellen und mich über ein cleveres Stadt-Auto freuen!

Dreizylinder mit und ohne Turbo

Konstruktive Gemeinsamkeit der Aggregate im Twingo sind die Aluminiumbauweise, die obenliegenden hohlgebohrten Nocken­wellen und 4-Ventil-Zylinderköpfe. Die innermotorische Reibung wird durch grafitbeschichtete Kolben­schäfte, eine reibungs­optimierte Steuerkette und Nocken mit Diamond-Like-Carbon-Beschichtung verringert.

Kompakte Bauweise gewährleistet hohe Alltagstauglichkeit

Durch den Motorblock mit 49 Grad Neigung sind die Twingo Motoren 15 Zentimeter niedriger als bei einem konventionellen Triebwerks­layout. Auf diese Weise kann Renault das Heckmotor­konzept des Twingo ohne Einbußen bei der Alltagstauglichkeit realisieren.

Beide Motorisierungen übertragen ihre Kraft über ein modernes
5-Gang-Schaltgetriebe auf die Hinterräder. Voraussichtlich ab Herbst 2015 ist der Twingo auch mit dem 6-Gang-Doppel­kupplungs­getriebe EDC (Efficient Dual Clutch) verfügbar.

 

Fotos im Artikel: Bjoern Habegger / Titelbild: Bjoern Habegger

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Original http://mein-auto-blog.de/erste-fahrt-der-neue-renault-twingo-97061/

 
29 Oct 2014
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Erste Fahrt: Stromern mit der Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive

BMW hat den i3, Volkswagen den e-Golf und Mercedes-Benz? Die haben jetzt die B-Klasse Electric Drive. Wobei „jetzt“ ist eigentlich falsch, denn produziert wird der elektrisch betriebene Kompaktvan bereits seit Anfang des Jahres, doch erst ab 3. November kann er auch in Deutschland geordert werden. Der wichtige US Markt hatte Vorrang. Jetzt stand der Stromer mein-auto-blog.de für einen kurzen Ausritt parat und wir rollten genüsslich, still und leise in einen farbenprächtigen mallorquinischen Sonnenuntergang. Hier der Bericht:

Stilles B – Die B-Klasse unter Strom

Wenn die Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive neben der gerade aufgefrischten B-Klasse mit herkömmlicher Antriebstechnik parkt, fällt dem einen oder anderen durchaus auf: Äußerlich ging das Facelift spurlos an dem Fünftürer mit dem 200 kg schweren und der 28 kWh starken Lithium-Ionen Batterie im Unterboden vorbei. Es schauen einen weiterhin die noch etwas traurig dreinblickenden Scheinwerfer aus dem Modelljahr 2011 an. Innen greift das B mit dem lokal emissionsfreien Antrieb jedoch auf die komplette Modellpflegemaßnahme der Baureihe W246 zurück, von der wir bereits berichtet haben.

Dazu gehört auch das 8“ große freistehende Display, auf dem die Insassen genau beobachten können, was der Fahrer mit 132 kW (entspricht klassischen 180PS) macht. Rollt er sanft dahin, läuft ein weißes Energieflussband von Batterie zum auf der Vorderachse sitzenden Elektromotor weiß leuchtend. Kann der Fahrzeugführer dem Druck von 340 Newtonmeter nicht widerstehen und drückt das Strompedal bis zum Bodenblech, blinkt der Energiefluss alarmierend rot und die Meldung „Boost“ erscheint und ja, das Phänomen ist bei allen Elektrofahrzeugen das Gleiche: Der unterbrechungsfreie Schub aus dem Stand fasziniert. Kein kuppeln, kein schalten, kein automatisierter Gangwechsel. Einfach ein Gang eine lineare Beschleunigung, so wie eine Straßenbahn. Doch halt: Welches öffentliche Nahverkehrsmittel beschleunigt seine Insassen schon in 7,9 Sekunden auf 100 km/h? Bei den B-Brüdern, die von fossilen Brennstoffen angetrieben werden, bedarf es schon eines B 220 4Matic um da mithalten zu können.

Es ist jedoch Vorsicht geboten bei solchen Spielchen, denn der von Tesla Motors stammende Antriebsstrang samt Leistungselektronik und Batterieeinheit bestraft ein solch unökologisches Fahrverhalten mit einer rapiden Reduktion der Reichweite. Doch die von Mercedes angegebenen 200 Kilometer sind durchaus ein Wort. Der elektrifizierte Golf kommt nur auf 190km, der i3 sogar nur auf 160km. Und das ist nicht das letzte Wort. Gegen Aufpreis erhöht die Sonderausstattung „Range Plus“ die Reichweite nochmals um bis zu 30 km.

Doch eigentlich macht bei der B-Klasse Electric Drive die Geschwindigkeitsreduktion viel mehr Spaß, als die Beschleunigung, denn sie macht einen automatisch zum Gutmenschen. Der Energiefluss wird umgedreht, die Pfeile leuchten grün. Man rekuperiert, sprich, man gewinnt einen Teil der verbrauchten Energie zurück und zu diesem Zweck haben die Stuttgarter zusätzlich Schaltpaddles hinter das Lenkrad geschnallt. Ein kurzer Zug am rechten Paddle und schon erscheint ein D+ im Multifunktionsdisplay des Fahrers. Der damit einhergehende Effekt: Obacht beim lupfen des Fußes vom Strompedal, denn noch ohne das Bremspedal berührt zu haben, verzögern 1,7 Tonnen B-Klasse massiv. Dem Elektromotor im Modus „maximale Rekuperation“ sei Dank. Genüsslich können die Mitreisenden beobachten, wie die Reichweite langsam wieder steigt. Trotzdem liegt der Elektroschwabe mit einem kombinierten Verbrauch von 16,6 kWh/100 km deutlich schlechter, als der Bayer (12,9 kWh/100 km) oder der Niedersachse (12,7 kWh/100 km).

Für den Alltag ist der vollautomatische Modus zu empfehlen, der die Energie Rückgewinnung der Verkehrssituation anpasst. Auf Wunsch sogar mit optionaler Radarunterstützung. Sollte die Kraft aus der Batterie trotzdem unerwartet zu Ende gehen und man braucht eine Steckdose zur Füllung des Energiespeichers, muss man sich – je nach Anbindung – zwischen drei und neun Stunden gedulden, bis die volle Reichweite wieder zur Verfügung steht. Genug Zeit also, um zu überlegen, ob man ein Elektroauto mit Stern sein Eigen nennen möchte. Denn nur mit dem BMW i3 und seinem kontroversen Design kann man demonstrieren, wie grün und nachhaltig man mobil ist. Da fällt der Hochdach Benz natürlich genauso ab, wie ein e-Golf. Und sollte man sich entscheiden, lieber stiller Genießer einer vorzüglichen B-Klasse Electric Drive zu sein, als extrovertierter Öko Aktivist, dann bleibt nur noch eine Frage zu klären: Was wird er kosten,  der erste vollelektrische Mercedes? Wir haben da so eine Vermutung. 

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Original http://mein-auto-blog.de/erste-fahrt-stromern-mit-der-mercedes-benz-b-klasse-electric-drive-25147/

28 Oct 2014

Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!

Noch ziert sich der Stuttgarter Hersteller mit einer Bestätigung. Aber die Preise sind festgelegt und stehen bereits schwarz auf weiß und damit fest! Mercedes-Benz wird die elektrische B-Klasse für “unter” 40.000 € anbieten.

Mercedes-Benz B-Klasse – Unter 40.000 € wird es elektrisch!

39.150 € dürften sehr nah am Einstiegspreis für die elektrische B-Klasse liegen! Dafür bekommen die Käufer einen Raumgleiter der mit den 180 PS des Elektromotors lokal völlig Emissionsfrei unterwegs sein wird.

Wie sich die elektrische B-Klasse fährt, wird man heute Abend nachlesen können.

Galerie zur B-Klasse Electric Drive:

Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
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Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!
Die elektrische B-Klasse wird weniger als 40.000 € kosten!

So fährt sich die B-Klasse als B250 4matic … 

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Bjoern

Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.http://about.me/bhabegger

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Original http://mein-auto-blog.de/die-elektrische-b-klasse-wird-weniger-als-40-000-e-kosten-99252/