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06 Aug 2012
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Nissan Leaf – Detailbericht: 100 Tage mit dem Elektroauto – 1.Teil

Im Zuge der „The Big Turn On“ Kampagne hatte ich Gelegenheit den Nissan Leaf bis in die hinterste Ecke kennenzulernen – 1.Teil

Die Ladeinfrastruktur

Anfang April habe ich den Nissan Leaf erhalten um ihn in meinem Alltag zu nutzen. Gleich zu Beginn war natürlich der erste Gedanke wie ich den Traktionsbatterie des Elektroautos wieder aufladen könnte. Dazu muss man wissen, dass ich weder einen privaten Stellplatz noch einen Tiefgaragenplatz o.ä. zur Verfügung hatte auf dem ich den Wagen an der Steckdose hätte laden können, auch öffentliche Ladestationen hatte ich nicht in der Nähe.

Alleine die Bekanntschaft zu einer Werbeagentur in der Nachbarschaft hat mich gerettet. Ab etwa 19 Uhr bis morgens etwa 8 Uhr konnte ich täglich oder je nach Bedarf das Elektroauto ans Netz hängen. Die ungewisse Suche nach der passenden Ladeinfrastruktur war damit also glücklicherweise geklärt. Geklärt war damit noch nicht, mit welchem der beiden Ladegeräte der Ladevorgang bestritten werden sollte. Nissan rät in allen Lebenslagen zur Nutzung der 1.400 € teuren, als Zubehör erhältlichen Ladebox. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass auch das beim Leaf serienmäßig beiliegende sog. „Not-Ladekabel“ immer für volle Akkus und zu keiner Zeit zu einer Gefährdung für Sachen, Leib und Leben gesorgt hat. Das schreibe ich hier allerdings ohne Gewähr und ohne den rat es mir gleichzutun.

Die Reichweite

Glücklich laden zu können stellte sich dann natürlich die Frage wie weit ich mit dem vollgeladenen Nissan Leaf kommen würde. Mit Angaben von 110 km bis über 220 km die ich zum Teil aus dem Internet und zum Teil vom Hersteller hatte, war theoretisch vieles möglich, aber eben nicht alles. Die Praxis sollte es zeigen. Ich bin zu Beginn also nicht immer angstfrei in dem Elektroauto unterwegs gewesen und hatte das eine oder andere Mal Schweißperlen auf der Stirn stehen – völlig zu Unrecht. So hat der Nissan Leaf mich auf meinen Strecken nicht einmal im Stich gelassen.

Zugegeben hatte ich nach den 100 tagen auch nur knapp 2.400 km auf der Uhr, andere Kollegen schlugen am Ende mit fast dem Dreifachen auf, aber für mich funktionierte der batterieelektrische Leaf tadellos. An dieser Stelle würde ich mir wünschen, dass sich der Leser kurz Zeit nimmt und sich darüber Gedanken macht wie viele Kilometer er denn in derselben Zeit so fährt. Kommt er auf bis zu oder auf weniger als 50 km am Tag, so kann er sich zu den gut 60% der Deutschen zählen für die in der Regel ebenfalls ein batterie- elektrisches Auto in Frage käme – Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel, klar.

Aber zurück zum Leaf. Die Frage danach wie weit er denn nun wirklich kommt ist so einfach gar nicht zu beantworten. Der Verbrauch auf der Bundesstraße oder der Autobahn mit einer Geschwindigkeit von 120 km/h ist um ein Vielfaches höher als bei Stadtfahrten mit bis zu 50 km/h. Überlandfahrten auf Landstraßen liegen in etwa dazwischen. Zusätzlich muss die Topographie als immens wichtiger Faktor miteinbezogen werden. Bergauf mit 80 km/h verbraucht der Leaf deutlich mehr als bei Fahrten bergab, bei denen Energie rekuperiert werden kann. Auch die Außentemperatur spielt eine nicht unerhebliche Rolle bei der Leistung der Akkus. Das alles trifft aber auf alle momentan erhältlichen batterieelektrischen Fahrzeuge zu.

Und das ist auch überhaupt nicht weiter tragisch. Es wird schlicht zur Normalität. Und Sie glauben gar nicht wie schnell man sich daran gewöhnt. Ich ziehe jetzt ganz selbstbewusst einmal die Obergrenze der Eingewöhnungszeit bei drei Wochen, sofern das Elektroauto regelmäßig genutzt wird. Und genauso selbstbewusst räume ich dem Nissan Leaf mit seinen 24 kWh Batterikapazität, bei einer Nutzung in den gemäßigten Zonen, bei für Deutschland typischer und durchschnittlicher Topographie eine Reichweite von ganz realistischen 125 km ein. Die von Nissan angegebenen 17,4 kWh / 100 km scheinen mir deshalb auch einen kleinen Tick zu optimistisch.

Weiter geht es morgen mit dem zweiten Teil des Berichtes. Dann u.a. mit den Themen Fahrkomfort, Leistung und Innenraum.

greenmotorsblog.de


Original: greenmotorsblog.de

Created Montag, 06. August 2012 Created by Thomas Categories Timeline Tags anfang april | elektro- | kampagne | Nissan | Nissan Leaf | Nissan Leaf Test
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01 Apr 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Spanferkel, Lexus RX-1629

Lexus RX

Lexus zeigt den neuen NX, äh, RX.

Wir müssen es zugeben: wir hatten noch nie ein Lexus-SUV als Bildschirmschoner. Oder Hintergrundbild. Oder überhaupt eigentlich eine Form von Interesse an den Dingern. Das mag vielleicht erklären, dass der erste Eindruck von neuen RX war: hups, da ist ihnen ein falsches Bild reingerutscht.
Ist ihnen aber nicht, wie sich herausstellte, es war gar kein NX, den wir da sahen, sondern der neue RX, frisch geboren auf der Motor Show in New York. Gut, eine gewisse Verwechslungefahr besteht ja auch zwischen Polo und Touareg, oder zwischen Audi A4 (B6) und Audi A4 (B8) und dem zukünftigen Audi A4, das heisst dann: Designsprache. Aber bei den Lexüssern ist es vielleicht noch ein bisschen schwieriger, die Frontansicht wird von diesem gewaltigen Grill dominiert - da sieht man dann gar nichts mehr anderes. Ausser vielleicht vor dem (geistigen) Auge, wie ausgezeichnet sich darauf ein Spanferkel braten liesse, man würde nicht einmal einen Spiess brauchen, es liesse sich bestens zwischen...Lexus RX
Wir haben aber unterdessen begriffen: der RX ist der grosse Bruder des NX. 4,89 Meter lang ist der Neue - also ein mächtig Trumm. Gewachsen ist der RX über die Generationen, es begann mal mit bescheidenen 4,58 Metern (ab 1997), zuletzt waren es in der 3. Generation (ab 2009) schon 4,77 Meter; der NX bringt es auf 4,63 Meter. Und der NX kriegt die stärkeren Maschinen, als RX350 den 3,5-Liter-V6 mit 300 PS, als RX450h, also Hybrid, dann ebenfalls etwa 300 PS. Auch das müssen wir jetzt nicht verstehen.
Und sonst? Ein neues Auto halt. Mit all den Features, welche die Industrie anscheinend heute als unverzichtbar erachtet. Und wir halt nicht so.
Mehr Toyota und Lexus gibt es in unserem Archiv. Anleitungen, wie man ein Spanferkel brät: woanders. Was eine gute Möglichkeit ist, mal wieder auf unseren liebsten Food-Blog zu verweisen: Anonyme Köche. Oder vielleicht eine Seite mit schöner Unterwäsche?
Lexus RX
Lexus RX

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/lexus-rx-1629/seite_1-2

01 Apr 2015
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Endlich!, Cadillac CT6-1628

Cadillac CT6

Cadillac meldet sich zurück ins Segment der Oberklasse-Limousinen.

Ach, Cadillac. Was hat die schöne GM-Tochter alles versucht, um endlich aus dem Loch zu kommen - um endlich wieder so einigermassen auf der Höhe zu sein mit den deutschen (und japanischen) Premium-Herstellern. Die Marke, man vergisst es gern, war einst ganzganz oben, noch über Rolls-Royce, wahrlich der «Standard of the World», doch seit den 70er Jahren ging es nur noch bergab. Unter anderem: Frontantrieb. Einverstanden, in den vergangenen Jahren zeigte die Tendenz wieder so ein bisschen gegen oben, zumindest in den USA und China, doch was halt immer fehlte, war die grosse Limo. Einverstanden, auf einigen Märkten gab es den XTS Sedan - doch es hatte auch gute Gründe, weshalb es dieses Fahrzeug nie nach Europa schaffte.
Man könnte sich nun fragen: was soll das mit der grossen Limousine? Das Zeug verkauft sich doch eh nicht mehr (mit Ausnahme der S-Klasse von Mercedes). Aber: Cadillac war immer gross. Und noch ein bisschen grösser als alle andern. Und deshalb erstaunt es schon, dass es eine kleine Ewigkeit dauerte, bis die Amerikaner wieder dort antreten, wo sie eigentlich hingehören. Markenkern, nennt man sowas. Und Heritage - etwas, was sich viele Marken auch für alles Geld dieser Welt nicht kaufen können.Cadillac CT6
Jetzt aber: 12 Milliarden Dollar. So viel Geld wollen die Amerikaner bis Ende des Jahrzehnts investieren in den «long-awaited return to the global prestige luxury segment», gleich acht neue Modelle wollen sie bis 2020 auf den Markt werfen. Der in New York vorgestellte CT6, der schon 2016 auf den Markt kommen wird, ist also nur der Beginn einer Offensive.
Gut ist: er ist sehr konservativ gestaltet, der CT6. Und deshalb sehr elegant. Keine Mätzchen, einfach sauber gemacht. Gut ist auch: Heckantrieb (und auf Wunsch: Allrad). Gut ist ausserdem: zwar so gross wie ein 7er von BMW, aber so leicht wie ein 5er. Dies dank einer neuen Bauweise, bei der 11 verschiedene Materialien zum Einsatz kommen, die für ein geringeres Gewicht bei höherer Stabilität sorgen sollen. Weniger als 1700 Kilo sollen es sein, dies bei einem Wagen mit 3,11 Meter Radstand, 5,18 Meter Länge, 1,88 Meter Breite und 1,47 Meter Höhe. Hinten gibt es mehr als einen Meter Beinfreiheit...
Nicht so gut ist: keine Achtzylinder. Ganz im Gegenteil, in seiner Basisversion mit der CT6 mit einem 2-Liter-Vierzylinder auskommen (ca. 265 PS), dazu gibt es den bekannten 3,6-Liter-V6 (ca. 335 PS) - und einen ganz neuen 3-Liter-V6-Doppelturbo, der etwa 400 PS schaffen soll. Geschaltet wird über eine 8-Stufen-Automatik.
Innen gibt es natürlich alles, was es in der Oberklasse heute so gibt und braucht.
Mehr Cadillac gibt es in unserem Archiv. Und ein paar schöne Cadillac aus den guten alten Zeiten finden sich auf www.radical-classics.com.
Cadillac CT6
Cadillac CT6

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/cadillac-ct6-1628/seite_1-2

01 Apr 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   Bernd Frank  

Jetzt heißt es Gas geben!

Es ist ungefähr eineinhalb Jahre her, als ich auf einen Beitrag in einem online Forum stolperte. Es gibt Möglichkeiten noch weniger Steuern zu zahlen, als mit einem H-Kennzeichen, es geht komplett steuerfrei.

Eine Möglichkeit kann man nicht nachträglich erreichen. Anfang der 30er Jahre gab es die Möglichkeit, sich durch eine Einmalzahlung von der KFZ Steuer befreien zu lassen. Fahrzeuge, für die nachweislich damals diese Zahlung geleistet wurde, sind bis heute von der KFZ Steuer befreit.

Dann gibt es eine Befreiung von der KFZ Steuer für schwerbehinderte Personen. Aber das wünscht man keinem nur wegen der Befreiung von der KFZ Steuer.

Dritte Möglichkeit ist den Wagen von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklären zu lassen. Das haben bisher nur wenige Fahrzeughalter geschafft. Meines Wissens nach sind bisher 18 Fahrzeuge in Europa mit diesem Status ausgezeichnet worden. Voraussetzung ist wie beim H-Kennzeichen ein Mindestalter von 30 Jahren. Zudem muss das Fahrzeug Tuninggeschichte geschrieben haben. Das erste Auto, das es in Deutschland geschafft hat ist der Mattig Breitbau vom Manta B aus dem Kino.

M

Auf der Tuning World Bodensee lernte ich ein Mitglied der Prüfungskommission kennen, der mitentscheidet, welche Fahrzeuge als Meilensteine des Tunings zum Weltkulturerbe erklärt werden. Ich stellte im meinen Pirat vor und er machte mir Hoffnungen. Ich war selbst erstaunt, dass er den Wagen bereits vorher kannte. Und er meinte, er habe das nicht alleine zu entscheiden, aber ich solle ruhig einen Antrag stellen, er würde sich dafür einsetzen, dass der Wagen den Status erhält.

Gestern bekam ich Post aus Bonn von der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. Ich soll am 23.04.2015 den Wagen der Kommission persönlich vorstellen. Mein Pirat UNESCO Kulturerbe?

Pirat

Ich werde es auf jeden Fall probieren. Wäre natürlich mit Auflagen verbunden. Ich dürfte den Wagen nicht weiter verändern und müsste ihn auch weiterhin im öffentlichen Straßenverkehr bewegen, um das Kulturgut der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Weiterhin muss ich mich verpflichten, den Wagen zu Ausstellungen zur Verfügung zu stellen. Aber da die Spesen gezahlt werden, ist das kein Problem.

Jetzt heißt es Gas geben, damit der Wagen am 23. gut dasteht. Drückt mir die Daumen, dass der Pirat das 19. Europäische mobile Weltkulturerbe wird!

Original http://www.fusselblog.de/index.php/jetzt-heisst-es-gas-geben-1?blog=29

01 Apr 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Bikini, Porsche Boxster Spyder 2171

Porsche Boxster Spyder

Es gibt ihn nur mit Handschaltung, nur mit 385 PS aus dem 3,8-Liter-6-Zylinder und er gibt sein Debüt an der Motorshow von New York - der Porsche Boxster Spyder.

Das mit den offenen Sondermodellen für die US-Autoshows hat natürlich System bei Porsche. Schliesslich gibt es in den USA genügend Bundesstaaten mit ziemlich zahlungskräftigen Bewohnern, die das Verdeck des Porsche gar nie Schliessen müssen. Einfach, weil immer die Sonne scheint. Und wenn mal nicht, dann staut das teure Stück eh in der wohltemperierten Garage. Ach ja, und Porsche fängt auch noch mit einem Unsinn an. In der Pressemeldung ist zu lesen: «Ein straffes Sportfahrwerk mit 20 Millimetern Tieferlegung». Keine Angst, man hat dem Spyder keine 12-Zoll-Alus spendiert, es ist schon eher die Karosserie, die tiefer gelegt wurde. Egal, die  Bremsen stammen aus dem 911 Carrera, dazu gibts eine direktere Lenkung und den 3,8 Liter grossen Sechszylindermotor mit 375 PS  (siehe Fahrbericht Cayman GT4). Der Sprint von null auf 100 km/h dauert laut Werk gerade einmal 4,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 290 km/h. Und trotzdem soll der scharfe Boxster mit unter 10 Liter Sprit pro 100 Kilometer auskommen. Interessant: «Der puristischen Auslegung folgend gibt es aus Gewichtsgründen serienmässig weder Radio noch Klimaanlage, beides ist aber optional und ohne Aufpreis ab Werk bestellbar. Noch vor ein paar Jahren hätte das einen happigen Aufpreis gekostet. Will Porsche jetzt noch eine faire Aufpreispolitik einführen? Kaum. die Kohle wird sicher andernorts abgeschöpft. Optisch ist der Boxster Spyder mit seinem an Finnen gespannten leichten Stoffdach natürlich ein Hingucker. Wie ein Bikini, welches je nach Trägerin auch zum Hingucken verleitet. Er kostet übrigens mindestens 97'600 Franken.
Mehr Porsche gibts im Archiv.
Bikini, Porsche Boxster Spyder 2171

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/porsche-boxster-spyder-2171/seite_1-2

01 Apr 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Die Handtäschchen, VW Beetle Konzeptautos 2172

VW Beetle Konzeptautos

Sie heissen «Pink Edition», «Cabriolet Wave», «Cabriolet Denim» oder «Concept R-Line» und sind vor allem eines: Merketing-Fingerübungen.

VW stellt an der gerade angelaufenen Motorshow in New York den Amerikanern nicht nur den Golf Alltrack vor. Man hat für den Coiffeur aus der Provinz auch die Beetle «Pink Edition» im Angebot, für den uncoolen Oberstufenlehrer das «Cabriolet Denim» und für die Mittelstandshausfrau das «Cabriolet Wave». Und, für den sportlich angehauchten Frühpensionisten, gibts dann noch die «Concept R-Line». Alles nett  gemacht, aber so richtig sexy ist das alles nicht. Da würden uns nicht mal die 220 PS des R-Line gnädig stimmen. Wir hoffen, dass es die Container mit den Autos nie über den grossen Teich schaffen. Und wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es sich bei der Sache um einen Aprilscherz handelt.
Mehr Volkswagen gibts im Archiv.
Die Handtäschchen, VW Beetle Konzeptautos 2172

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/vw-beetle-konzeptautos-2172/seite_1-2

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31 Mar 2015
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Familienbande, Porsche 914-1851

Porsche 914

Noch nicht erstelltPorsche 914
Vielleicht lag es ja tatsächlich in der Familie. Da waren Mitte der 60er Jahre der damalige VW-Chef Heinrich Nordhoff, der unbedingt einen Nachfolger für die auf dem Käfer basierenden Karmann-Ghia-Modelle suchte, und Ferry Porsche, der den 356er zu ersetzen hatte und wenig glücklich war mit den Verkaufszahlen des 912. Die Tochter von Nordhoff, Elisabeth, war verheiratet mit dem Neffen von Ferry, Ernst Piëch - man kann sich also gut vorstellen, dass sich die beiden hohen Herren auch privat kannten. Und so vereinbarten Nordhoff und Porsche, dass sich Porsche an der Entwicklung des sportlichen VW-Modells beteiligen würde - und dass beide Hersteller das Fahrzeug unter ihrem eigenen Namen vertreiben würden.
«win-win», könnte man meinen. Doch dann starb Heinrich Nordhoff am 12. April 1968, kurz, nachdem der erste Prototyp des 914 vorgestellt worden war (am 1. März 1968). Der Nachfolger von Nordhoff, Kurt Lotz, der in keiner Weise mit den Familien Porsche und Piëch verbandelt war, soll den «Handschlag» nicht anerkannt haben, sondern war der Meinung, Porsche müsse sich mindestens an den Werkzeugkosten beteiligen. Was den Stuttgartern aber zu teuer war. Als Kompromiss wurde Anfang 1969 die «VW-Porsche Vertriebs GmbH» gegründet, die bald schon vom Stuttgarter Porsche-Gelände, wo sämtliche Entwicklungsarbeiten stattgefunden hatten, nach Ludwigsburg umzog.
Vorgestellt wurde das neue Modell dann am 11. September 1969 auf der IAA in Frankfurt. Es gab zuerst den VW-Porsche 914/4 mit dem 1,7-Liter-Vierzylinder, der auch den Volkswagen 411E antrieb, mit nicht gerade happigen 80 PS. Dieses Fahrzeug wurde bei Karmann in Osnabrück gebaut. Dann gab es aber auch noch den Porsche 914/6, der mit dem 2-Liter-Sechszylinder aus dem Porsche 911T ausgeliefert und in Stuttgart produziert wurde.Porsche 914
Porsche 914
Beiden gemein war der Übername «Volks-Porsche» (das war dann noch positiv) oder auch «VoPo» (das war dann eher unfreundlich, erinnerte es doch an die Volkspolizei der damaligen DDR). In Nordamerika verkaufte Porsche den 914 unter dem Namen Porsche, mit allen Insignien (obwohl die Vierzylinder-Variante im Typenschild als Volkswagen bezeichnet wird).
Der Porsche 914/6 war ein grober Reinfall. Im ersten Modelljahr konnten immerhin noch 2657 Stück verkauft werden, 1971 waren es dann noch 432 Exemplare, 1972 nur noch 229. Das war das schnelle Ende des 914/6, der zwar über 200 km/h schnell war, aber auch 19'980 Mark kostete, nicht entscheidend viel weniger als ein 911T, der sich aber noch ein bisschen flotter bewegen liess.Porsche 914
Porsche 914
Porsche 914
Porsche 914
Porsche 914
Im Gegenzug bot VW ab 1973 auch einen 100 PS starken Vierzylinder an, die Modelle hiessen dann 914 1.7 und 914 2.0, die schwächere Variante kam aufgrund von verschärften Abgasvorschriften auf einigen Märkten auf noch 72 PS; wohl das schwächlichste Fahrzeug, das je mit der Bezeichnung Porsche auf den Markt kam.
Auch wenn der 914er gerne unterschätzt wird: Der unverwechselbare Zweisitzer mit dem feststehenden Targa-Bügel war der erste deutsche Mittelmotor-Sportwagen und bot ein erstaunliches Mass an Fahrvergnügen. Und so schlecht verkaufte er sich auch nicht: Zwischen 1969 bis zum Ende der Produktion im Frühjahr 1976 wurden insgesamt 118’978 Einheiten produziert. Damit avancierte er zum bestverkauften Sportwagen seiner Zeit.
Es gab aber ausserdem noch einige spannende Umbauten. Da war zuerst einmal der 914/6 R (besser bekannt als 914/6 GT), von dem 32 Stück im Werk entstanden sowie etwa 400 Umbau-Kits verkauft wurden. Der GT hatte massive Kotflügelverbreiterungen, einen zusätzlichen Olkühler vorne - und vor allem einen 2-Liter-Motor mit Doppelzündung. Noch potenter war der 916, von dem 1971 insgesamt 11 Stück produziert wurden, ganz einfach zu erkennen am festen Stahldach. Für die ersten drei Exemplare wurde der 2,4-Liter-Sechszylinder aus dem 911 S verwendet, der 190 PS schaffte und das knapp 1000 Kilo schwere Fahrzeug in etwa 7 Sekunden von 0 auf 100 km/h brachte. Der Rest der 916 erhielt gar den 2,7-Liter mit 210 PS, die Fahrleistungen waren selbstverständlich noch besser. Und dann waren da schliesslich noch die zwei Exemplare des 914/8, die mit dem mindestens 260 PS starken 3-Liter-Achtzylinder aus dem Rennmodell 908/3 ausgestattet wurden.
Mehr Porsche gibt es in unserem Archiv.Porsche 914

Original http://www.radical-mag.com/youngtimer/porsche-914-1851/seite_1-2

31 Mar 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Mach Sitz!

Der Lack der Türverkleidungen war trocken, als ich gestern in die Werkstatthölle kam. Gut, riecht noch ein wenig nach Lack, aber man kann sie anfassen. Also habe ich sie ins Auto geschraubt. Und um den Erfolg besser zu sehen, stelle ich mal vorher und nachher nebeneinander.

Vorher:

Mach Sitz!

Nachher:

Mach Sitz!

Vorher:

Mach Sitz!

Nachher:

Mach Sitz!

Ich würde sagen, das sind Welten.

Und da ich da gerade so auf die Sitze geblickt habe, dachte ich mir, nehm ich mir die als nächstes vor. Ich hatte die erst einmal so reingeschraubt, wie ich sie reinbekommen hatte. Die Sitze hatte ich ja mal wieder für einen Euro ersteigert, viel konnte man nicht erwartet. Die Bezüge hatte ich provisorisch mit Gaffa Tape geflickt, aber was viel mehr nervte: Wirklich gut drauf sitzen konnte man nicht.

Das lang daran, dass die MG Sitze unten eine Gummimatte hatten, auf der der Schaumstoff auflag. Der Gummi war spröde geworden mit den Jahren und ist ausgerissen. Hier der abgezogene Polsterteil mit den Gummiresten:

Sitz

Ergebnis war, dass der Schaumstoff sich einfach zwischen den Stangen nach unten gedrückt hat und man quasi nur auf den Stangen saß - wenn der Arsch bereit genug war. Das musste ich ändern. Ausgang war das Rohrgestell des Unterteils.

Mach Sitz!

Neue Gummiunterteile kaufen? Kommt nicht in die Tüte, kostet ja Geld. Wenn man bedenkt, dass andere Hot Rodder auf ungepolsterten Aluschalen aus Flugzeugen sitzen, da sollte doch ein Blech mit Schaumstoff drüber quasi schon ein Luxus Sessel dagegen sein. Also habe ich eine Blechtafel aus der Ecke gezogen. Ich habe das Blechdach von Christian genommen, das er mir mal vorbeigebracht hat. Das war etwas verdellert, aber das ist in dem Fall ja vollkommen egal. Da brauch ich kein gutes Blech verballern. Passende Blechtafeln geschnitten und draufgepunktet.

Sitz

Davor grob entrostet und danach mit Brantho 3in1 gestrichen.

Sitz

Nächster Schritt wird sein, die Bezüge in Ordnung zu bringen. Auf der Fahrerseite sind auf der Sitzfläche die Nähte aufgeplatzt, auf der Beifahrerseite ist die Lehne komplett durch.

Sitz

Man kann danach ruhig sehen, dass die Sitze geflickt wurden. Nur sollte kein Schaumstoff mehr raussehen, denn der nutzt sich viel zu schnell ab und dann sind die Sitze bald endgültig am Sack.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/mach-sitz?blog=16

31 Mar 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Schwächling, McLaren 570S 2170

McLaren 570S

Mit dem 570S rundet McLaren die Angebotspalette nach «unten» ab. 570 PS sollen für den Einstieg reichen.

Okay, der neue McLaren hat nur 570 PS, aber die Fahrleistungen sind doch sehr imponierend: 0-100 km/h in 3,2 Sekunden, 0-200 km/h in 9,5 s, ein Topspeed von über 320 km/h und ein Leistungsgewicht von 434 PS pro Tonne. Die 570 PS werden aus einem 3,8 L grossen V8 mit zwei Turboladern generiert, das maximale Drehmoment liegt bei 600 Nm, allerdings erst ab 5000 Umdrehungen. In der Lightweight-Version soll der 570S (allerdings ohne Benzin und Fahrer) nur gerade 1313 kg wiegen. Der Sportler ist mit einer Länge von 453 cm sehr kompakt und die Höhe von 120 cm lässt darauf schliessen, dass die Kopffreiheit nicht gerade gigantisch ist. Doch das spielt natürlich bei einem Auto dieser Auslegung keine Rolle. Viel wichtiger sind hier Dinge wie serienmässige Bremsen aus Keramik-Kompositmaterial. Oder ein Chassis aus Kohlefaser in Monocoque-Bauweise. Alles natürlich schon von den «grösseren» McLaren-Modellen bekannt. Und, der 570 S sieht seinen grösseren Brüdern auch sehr ähnlich.
Schwächling, McLaren 570S 2170
McLaren meint, der 570S sei das alltagstauglichste Modell in ihrem Programm. Auch, weil er über das volle Infotainmentprogramm verfügt. Das mag sein, wir finden da andere Dinge viel wichtiger. Was soll ich mit 1280 Watt Musikleistung aus einer Bower&Wilkins-12-Lautsprecher-Anlage? Wir wollen den V8 hören. Und, dass es unter der vorderen Haube nun einen Kofferraum mit 150 Liter Inhalt gibt: geschenkt. Viel interessanter wäre da zu wissen, was der 570S kosten wird. Doch dazu gibt es leider noch keinerlei Angaben. Klar ist dafür schon, was der Flitzer verbrauchen soll. 9,2 Liter pro 100 Kilometer sollen es sein, aber wohl auch nur, wenn der Fahrer ein Racing-Eunuche ist. Und so einer wird auch nicht an der Dämpferverstellung (Normal, Sport und Track) rumspielen. Wir freuen uns aus die ersten Fahrten im 570 S - schliesslich haben wir ja ein Herz für «Schwächlinge».
Schwächling, McLaren 570S 2170

Text: Cha, Fotos: Werk.

Schwächling, McLaren 570S 2170

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/mclaren-570s-2170/seite_1-2

30 Mar 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Es dauert, Lyonheart K 2169

Lyonheart K

Es ist schon drei Jahre her, dass wir über den atemberaubenden Lyonheart K berichtet haben. Und: er fährt immer noch nicht.

Es ist ein optisch sehr aufregendes Projekt welches ein Schweizer Designer in Coventry auf die Beine stellen will. Ein Coupé und ein Cabrio - optisch sehr nahe am alten Jaguar E-Type - mit modernster Technik in limitierter Auflage. Ungefähr so lässt sich der Lyonheart K beschreiben. Längst sollte er über die Strassen rollen, doch Jaguar hat es dem Projekt bisher nicht leicht gemacht. Weil die Briten den XK eingestellt haben, musste Lyonheart nach eigenen Angaben fast wieder von vorne anfangen und das Konzept auf den F-Type übertragen. Dennoch sei das Projekt nicht gestorben stellt Firmeninhaber Robert Palm klar. Die ersten fahrfertigen Prototypen sollen Anfang 2016 auf die Strasse kommen, rund ein Jahr später gibts die Kundenautos. Und zwar eine ganze Menge. Gemäss Palm liegen 170 Bestellungen vor, geplant ist eine Serie von 250 Stück pro Fahrzeugtyp. Wir harren also weiter der Dinge die da kommen.
Es dauert, Lyonheart K 2169

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/lyonheart-k-2169/seite_1-2

30 Mar 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Volvo GTZ 3000, Volvo GTZ 3000-1851

Car of the Day (1)

Es gibt da einen wunderbaren Site mit herrlich schrägen Autos: www.banovsky.com. Da gibt es jeden Tag den «Car of the Day», da wollen wir hin und wieder einen rauspicken.

Der italienische Volvo-Importeur Motauto war ein wenig unglücklich, damals, in den 60er Jahren. Zwar hatte man das P1800 Coupé im Programm, doch der grosse Renner war das in Italien nicht (was aber in erster Linie an der Motorisierung lag). 1965 bestellte Motauto bei Fissore mal ein neues Design, doch die Schweden waren gar nicht begeistert, weder von der Idee noch vom Auto. 1969 versuchte es Motauto wieder, diesmal bei Zagato, doch das wurde wieder nichts: nur ein einziger GTZ 2000 wurde gebaut. Ab 1968 hatte Volvo dann aber den 164 im Programm - und mit dem 3-Liter-Reihensechszylnder auch einen vernünftigen Motor im Angebot. Motauto stellte Zagato wieder ein Fahrzeug hin, Zagato bastelte daraus den GTZ 3000, den wir hier zeigen und der 1970 auf den Genfer Auto-Salon vorgestellt worden war. Wie vom GTZ 2000 entstand aber auch vom GTZ 3000 nur ein einziges Exemplar, das an einen privaten Käufer ging. Der soll mit dem etwa 1100 Kilo schweren, 190 PS starken Einzelstück viel Freud' gehabt haben - bis er es bei einem Unfall wegschmiss. Das Fahrzeug existiert noch, allerdings nur in Einzelteilen...
Und eben: www.banovsky.com. Lohnt sich wirklich. Auch zu finden unter #bcotd.
Weitere schöne Klassiker gibt es in unserem Archiv.Volvo GTZ 3000

Original http://www.radical-mag.com/news/volvo-gtz-3000-1851/seite_1-2

 
30 Mar 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Amerikas Bentley, Lincoln Continental Concept 2168

Lincoln Continental Concept

Uns kommt bei der Bezeichnung «Continental» natürlich Bentley in den Sinn. In Amerika gehört die Bezeichnung aber zu Lincoln.

Nein, er kommt garantiert nicht nach Europa, der Lincoln Continental, der noch als Concept tituliert wird. Ford will keine Lincoln's mehr in Europa. Aber spannend ist der Blick über den Teich dennoch. Schliesslich soll der neue Wagen das Maximum an Komfort bieten, dass der Konzern derzeit zu bieten hat. Klar, innen ist er vielleicht etwas «plüschig» und aussen irgendwo zwischen Bentley Continental und VW Phaeton (was ja fast dasselbe ist). Da gibt es zum Beispiel ein stufenlos abtönbares Sonnendach, dass die Fondpassagiere ganz nach ihrem Gusto einstellen können.  Ebenso verhält es sich mit den hinteren Seitenscheiben.  Zudem gibts hinten neben zwei Tischchen auch abnehmbare Laptop- oder Aktentaschen und viel viel Platz, schliesslich ist der Lincoln deutlich über fünf Meter lang. Zum Antrieb äussert man sich nicht, ausser dass es ein V6-Turbo-Benziner sei. Er könnte also zum Beispiel aus dem Ford Mustang stammen und Gerüchten zufolge hat der Lincoln Continental Concept sogar Hinterradantrieb.
Mehr Ford gibts im Archiv, die grosse Story zu den Lincol-Continental-Modellen gibts hier.
Amerikas Bentley, Lincoln Continental Concept 2168

Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/lincoln-continental-concept-2168/seite_1-2

29 Mar 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   T Sälzle und M Haub  

Retro Classics 2015 Stuttgart

Mit einer Rekord-Austellungsfläche geht die 2015er Retro Classics in den Stuttgarter Messehallen zu Ende.

Die Stuttgarter Autobauer hatten natürlich wieder einmal Heimspiel. Die Fans von alten 911ern oder Pagoden konnten sich nicht satt sehen. Das in der Tat überwältigende Angebot an altem Blech von Porsche und Mercedes-Benz war des einen Freud, des anderen Leid…

Wer es im vergangenen Jahr nicht ins Zuffenhausener Museum geschafft hatte, konnte jetzt nochmalig ein paar Einzelstücke der Porsche-Sonderausstellung “Projekt: Geheim” im Eingangsbereich Ost sehen. Den Messebesucher erwartete dort eine Reihe Hingucker aus dem firmeneigenen Archiv, darunter die Langzeitauto-Studie “FLA” von 1973, ein Aerodynamikmodell des Supersportlers 959, das 928 Cabrio oder der kleine 984er… Mercedes-Benz Classic betonte die sportliche Tradition der Marke mit dem legendären Mercedes-Benz 300 SL (W 198), dem einstigen Forschungsfahrzeug C 111 in “Weißherbst” und dem aktuellen Hochleistungssportwagen Mercedes-AMG GT (C 190). Der jüngst restaurierte 540 K Stromlinienwagen war das Glanzlicht des Messeauftritts des Herstellers. Der Stromlinienwagen entstand im Jahr 1938 als Einzelstück und mit hervorragender Aerodynamik. Der Luftwiderstandsbeiwert beträgt lediglich cW = 0,36 – das ist auf Jahrzehnte hinaus ein Topwert für Straßenfahrzeuge…

Ein ganz besonderer Blickfang war der NSU Autonova GTauf dem Stand von Recaro. “Sachlich, chromlos, konsequent”. Zwei Produktgestalter, der Deutsche Michael Conrad und der Italiener Pio Manzu hatten sich einst Fritz Busch zu ihrem Verbündeten gemacht. Der keilige GT wurde 1965 auf der IAA in Frankfurt auf dem NSU-Stand vorgestellt. “Vom Design bestach der GT durch eine Betonung der Karosserie als geschlossene Einheit mit integrierter Stoßstange, stark betontem Hinterbau mit großer Heckklappe, integriertem Überrollbügel, sogenannter Jet­Front mit aufgesetzten Scheinwerfern und einer markanten Abreißkante im Heck ohne lange Fahrzeugüberhänge. Ziel bei der Entwicklung des Fahrzeuges war es, auf kurzlebige modische Spielereien zu verzichten und eine hohe Funktionstüchtigkeit aller Details zu erreichen. So gibt es keine einzige Zierleiste, das Frontteil besteht aus Kunststoff, der auf einer Gummizwischenlage befestigt ist, sich also bei leichten Karambolagen leicht auswechseln läßt. Die Längsholme unterhalb der Türen sind aus Kunststoff gefertigt und sollen resistent gegen widrige Straßenverhältnisse im Winter sein.”*

Die Stände der Markenclubs und Interessengemeinschaften waren natürlich wieder Höhepunkte der Messe. Authentische Freude und Leidenschaft an den alten Autos gibt es dort ganz besonders zu spüren. Die besten Saitenwürstchen gab es übrigens auch dieses Jahr wieder bei den Freunden vom DKW-Stammtisch Stuttgart-Solitude in Halle 7…

Alle unsere Beiträge zur Retro Classics der letzten Jahre findet ihr gebündelt hier.

Retro Classics

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*Zitat: www.gege-nsu.de
#retroclassics

Original http://www.formfreu.de/2015/03/29/retro-classics-2015-stuttgart/