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02 Mar 2017

Oldtimerkennzeichen und Saisonkennzeichen können kombiniert werden!

Der bereits im Dezember 2016 veröffentliche Verordnungsentwurf wurde von den Insidern als Weihnachtsgeschenk für die Oldtimerszene verstanden, denn neben der im Kern auf den Weg gebrachte sogenannte zweite Stufe der i-Kfz-Infrastruktur wurde klargestellt, dass künftig Oldtimerkennzeichen als Saisonkennzeichen ausgeführt werden können, wovon sicher viele Besitzer von historischen Fahrzeugen sehr stark profitieren!

Moselschiefer Classic 2015

ADAC Moselschiefer Classic - Foto: PhotoAHRt

 

In der Sitzung des Bundesrates wurde am 10.2.2017 die Dritte Verordnung zur Änderung der Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) beschlossen:

"Auch Oldtimerkennzeichen nach Absatz 1 und grüne Kennzeichen nach Absatz 2 können als Saisonkennzeichen zugeteilt werden."

Einsparung auch bei der Kfz-Versicherung und KFZ Steuer möglich

Es ist davon auszugehen, dass die neue Kennzeichen-Kombination noch in dieser Oldtimer-Saison beantragt werden kann. So zu lesen im ADAC Oldtimer Newsletter. 

Anstatt der 191 EUR (Motorrad 46 EUR), die für eine ganzjährige Zulassung als Oldtimer fällig werden, lassen sich mit der Kombination als Saisonkennzeichen doch einige EUR sparen. Wer sein Fahrzeug nur halbjährlich zulässt, z.B. von Mai bis Oktober, kann so 95 EUR pro Jahr sparen. Und wer nur ein paar Monate im Sommer mit dem Oldie fahren möchte, der kann theoretisch noch mehr sparen. Mit dem Saisonkennzeichen kann ein Kfz mindestens 2 Monate und maximal 11 Monate zugelassen werden.

Auf dem Kennzeichen sind maximal 8 Zeichen erlaubt. Nachdem die Zulassungsverordnung nur 8 Zeichen und Ziffern auf dem Kennzeichen erlaubt, wird es zumindest bei den kleineren Zulassungsbezirken mit drei Buchstaben etwas eng werden. Hier ist aber davon auszugehen, dass die Zulassungsbehörden entsprechend kurze Kombinationen speziell für die Oldtimer-Fahrzeuge reservieren werden.

Kein Saisonkennzeichen für 07 Oldtimersammelkennzeichen!

Moselschiefer Classic 2015

ADAC Moselschiefer Classic - Foto: PhotoAHRt

Nicht inbegriffen von dieser Regelung sind allerdings die begehrten 07 Oldtimersammelkennzeichen. Nicht zu verwechseln mit der 06-Händlernummer. Eine 07er Nummer wird nach ganz speziellen Vorgaben und Prüfungen ganz bewusst nur an Oldtimersammler mit besonderen Auflagen vergeben. 07 Fahrzeuge werden meist noch seltener als Oldtimer mit dem alltagstauglichen H-Kennzeichen bewegt! Die KFZ-Versicherung macht bei einer 07 jedoch keine Abstufung, auch wenn der Wagen nur vereinzelt im Jahr zu einem Treffen bewegt wird. 

Umfassende Informationen zu diesem Thema der Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) für Oldtimer finden sich im aktuellen ADAC Oldtimer Newsletter. Abonnieren macht also Sinn!

 

Titelbild: PhotoAHRt.de

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/oldtimerkennzeichen-und-saisonkennzeichen-koennen-kombiniert-werden/

Created Donnerstag, 02. März 2017 Created by Michael Peschel Categories Timeline Tags ADAC Oldtimer Newsletter | Featured | Radical Mag
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22 May 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Wochenend und Sonnenschein - der Mai Altautotreff in Darmstadt

Endlich! Endlich hatten wir mal wieder geiles Wetter zum Altautotreff in Darmstadt. Und das sah nicht nur ich so, denn so voll war der Parkplatz schon lange nicht mehr.

Altautotreff Darmstadt

Es waren auch einige da, die ihre Premiere in Darmstadt feierten, wie beispielsweise diese VW T2B Doppelkabine.

VW T2 Doka

Deutsches Altblech...

Altautotreff Darmstadt

....vereint mit amerikanischen Dickschiffen.

Altautotreff Darmstadt

Zwei Mopeds waren auch da. Unter anderem dieser 50er Zündapp Roller.

Zündapp

Ich warte ja immer noch auf Kids, die die Marke Zündapp für eine Handyapp halten und fragen, ob es die auch fürs iPhone gibt ;-)

Auf alle Fahrzeuge, die da waren, will ich jetzt gar nicht eingehen. Dazu waren es zu viele. Ich hab nicht alle erwischt, aber einen groben Überblick findet Ihr in der Galerie. Aber über zwei will ich ein paar Worte verlieren. Der Flo hat seinen Kadett C Caravan noch einmal zusammengebraten.

Opel Kadett C Caravan

Er hatte den Bock einmal als Übergangsauto gekauft, als sein Alltagswagen einen größeren Arbeitseinsatz benötigte. Damals hatte er Motorhaube und Türen im Rostlook mit Sheriffstern auf den Türen, falls Ihr Euch erinnert. Anfangs hatte er ihn einfach nur gefahren, nach einer genaueren Bestandsaufnahme stand fest: Die meisten Oldtimerfreunde hätten den Wagen vermutlich geschlachtet. Wild eingebratene Bleche am Unterboden und Spachtel selbst auf dem Dach. Und genug Schweißbedarf rundum. Egal wo man anfing, irgendwo fiel immer eine Spachtelplatte ab. Unter dem Motto: Jetzt erst recht, hat er dann aus dem Blech eines Passatdachs Reparaturbleche gedengelt und das eben wieder TÜVgerecht zusammengebraten und danach einheitlich weiß gerollt. Beim näheren Hinsehen alles andere als perfekt, aber so bleibt der Wagen wenigstens auf der Straße. Und es ist eben ein Klassiker, bei dem man nicht darauf achten muss, dass er keinen Kratzer bekommt. Das entspannt doch ungemein, ich kenne das von meinem Passat. Und es bedeutet nicht, dass man das alte Blech nicht schätzt. Der Floh hat ja auch einen guten C Kadett Caravan...

Ein zweiter weißer Kadett fiel ins Auge.

Opel Kadett D

Ja, der D Kadett ist schon lange auch im H-Alter. Das Besondere an diesem Exemplar: Er stammt ursprünglich aus erster Hand und hat nur ca. 35.000km auf der Uhr. Derzeit ist der Besitzer noch dabei ihn technisch auf die Reihe zu machen. Die lange Standzeit hat die Zylinderkopfdichtung übel genommen. Die ist gewechselt und nun verliert er noch etwas Wasser. Aber ich bin mir sicher, das bekommt er in den Griff.

Es war ein schöner Sonntag, der auch den einen oder anderen Spaziergänger anlockte, der die Ansammlung von Oldtimer entdeckte. Der nächste Altautotreff ist am 18.06.2017.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/wochenend-und-sonnenschein-der-mai?blog=14

21 May 2017

64. Tulpenrallye @ Bräustüberl Tegernsee

64. Tulpenrallye

Die älteste, größte und bekannteste Oldtimer-Rallye der Niederlande startete dieses Jahr am Tegernsee – erstmals überhaupt in Deutschland. 200 Teams präsentierten sich und ihre Autos am 7. Mai. Die Strecke von etwa 2300 Kilometern führte dann in sechs Etappen von Deutschland über Österreich, Frankreich, Luxemburg, Belgien nach Nordwijk in Holland. Die Raritäten auf vier Rädern ließen nätürlich jedes Oldtimer-Herz höherschlagen. René Rollin war in Bayern dabei und hat uns diese wunderbare – regenfeuchte – Fotostrecke zur Veröffentlichung überlassen. Vielen herzlichen Dank!

Tulpen-Rallye

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René Rollin

Original http://www.formfreu.de/2017/05/22/64-tulpenrallye-braustuberl-tegernsee/

21 May 2017

Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.

Am Todestag des berühmten Lotus Rennfahrers Jim Clark, der am 07.04.1968 am Hockenheimring tödlich verunglückte, begann die Auftaktveranstaltung des MSC Stuttgart auf eben dieser Rennstrecke.

Das Starterfeld der verschiedenen Rennserien reichte vom beeindruckenden und raren Pagani Zonda bis zum Fiat 500. Zum ersten Mal am Hockenheimring drehte ein Praga seine Runden, um Erfahrung und Testkilometer zu erzielen. Der in Tschechien entwickelte geschlossene Praga R1 Single Seater besticht durch seine schöne Form und sein geniales Konzept und ist dazu noch preiswert. Die GT Boliden, wie der Mercedes AMG GT, SLS Flügeltürer, oder der Audi R8 standen mit ihrem modernen Design im Kontrast zu betagten Klassikern, wie den kleinen Formel V Rennern, die sehr zahlreich an den Start gingen. Es war eine schönes Rennevent, bei dem unter anderem einer der letzten drei Werksrenntrabis, ein beflügelter VW Käfer, ein Jaguar D Type und eine Viper zu sehen waren. Der flammenneue polnische Arrinera aus Warschau sammelte ebenfalls Testkilometer. Unglaublich, dass es kaum Zuschauer gab. Um so besser konnte man das bunte Treiben genießen und mit den Rennteams ins Gespräch kommen.

Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.

Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.Preis der Stadt Stuttgart – Auftakt Motorsportclub Stuttgart e.V.

Fotos und Text: Stefan Gerhauser

Original http://www.formfreu.de/2017/05/22/preis-der-stadt-stuttgart-auftakt-motorsportclub-stuttgart-e-v/

21 May 2017

Int. ADAC/MCS Rundstreckenrennen Hockenheimring

Der Motorsportclub Stuttgart e.V.lud vom 27.-29.04. mal wieder zum Hockenheimring ein und zahlreiche private Rennfahrer kamen und bewegten ihre historischen Schätze bei durchwachsenem kühlen Wetter am Limit. Einige Fahrzeuge waren nur am Donnerstag beim Testtag zu sehen. Andere kamen erst am Freitag, andere fuhren nach einem Defekt frühzeitig nach Hause. So ist das im Rennsport. Ein ständiges geschäftiges Kommen und Gehen im Fahrerlager. Es wurde wahrlich nicht langweilig.

Highlights gab es genug. Ein schöner und sehr seltener Ferrari 330GTO, war sehr erfolgreich unterwegs und gewann seine Rennen. Einige BMW M1 Pro car Rennwagen tummelten sich in den Boxen, sowie einige alte Lotus, darunter ein Lotus 17 und ein Lotus 20. Ein paar prominente Gesichter waren auch vor Ort. Adrian van Hooydonk, der derzeitige BMW Chefdesigner fuhr seinen BMW 2002 T.I. Rennwagen in weiß, Neon orange und matt schwarz. Gustav Edelhoff peitschte seinen Mercedes Benz 300 SEL 6.3 um den Kurs. Ein Fest für die Sinne, sowohl optisch, als auch akustisch. Das Programm reichte von der Youngtimer Trophy, über die Cup und Tourenwagen Trophy bis zur Formula Ford und einem Langstreckenrennen. Eine sehr intime Veranstaltung, ohne Zuschauer.

Int. ADAC/MCS Rundstreckenrennen HockenheimringInt. ADAC/MCS Rundstreckenrennen HockenheimringInt. ADAC/MCS Rundstreckenrennen HockenheimringInt. ADAC/MCS Rundstreckenrennen HockenheimringInt. ADAC/MCS Rundstreckenrennen HockenheimringInt. ADAC/MCS Rundstreckenrennen HockenheimringInt. ADAC/MCS Rundstreckenrennen HockenheimringInt. ADAC/MCS Rundstreckenrennen HockenheimringInt. ADAC/MCS Rundstreckenrennen HockenheimringInt. ADAC/MCS Rundstreckenrennen Hockenheimring

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Fotos und Text: Stefan Gerhauser

Original http://www.formfreu.de/2017/05/21/int-adacmcs-rundstreckenrennen-hockenheimring/

21 May 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Ferrari 330 TRI/LM

Das letzte Rotkäppchen

Das letzte Auto einer Modellreihe, so sagt man, sei das beste. Es ist technisch ausgereift, sämtliche Kinderkrankheiten sind ausgeheilt, der Hersteller weiss, wo er ans Limit gehen kann. Und wo besser nicht. Auch aus diesem Grund haben wir es hier mit einem wahrhaft einzigartigen Fahrzeug zu tun. Vom Ferrari 330 TRI/LM Testa Rossa Spyder existiert genau ein Exemplar. An dessen Steuer gewannen Phil Hill/Olivier Gendebien 1962 die 24 Stunden von Le Mans (es war ihr dritter Sieg als Ferrari-Team, der vierte in Folge von Gendebien). Dieser war der letzte Rennwagen mit Frontmotor, der in Le Mans den Sieg schaffte. Er sollte der letzte Testa Rossa von Ferrari werden (wenn man von den Strassenfahrzeugen absieht, selbstverständlich), und er war der einzige je gebaute Testa Rossa mit einem 4-Liter-V12.

Ferrari 330 TRI/LM

Testa Rossa: Die vielleicht legendärste Modellreihe von Rennfahrzeugen, die Ferrari je gebaut hatte, nahm ihren Anfang im Jahr 1956 (wie es dazu kam, haben wir schon einmal geschildert, hier). Es war eine schwierige Zeit im GT-Sport, damals als «World Sports Car Championship» ausgetragen: 1954 hatte es während der Carrera Panamericana mehrere Tote gegeben. 1955 kam es beim Unfall von Mercedes-Pilot Pierre Levegh in Le Mans zum grossen Desaster. Medien, Politiker und auch Zuschauer verlangten ein Ende des Wettrüstens der immer stärkeren und schnelleren Fahrzeuge, die deshalb entstanden, weil das Reglement keinerlei Beschränkungen vorsah.

Ferrari 330 TRI/LM

Ferrari warf seinen nicht unwesentlichen Einfluss in die Waagschale und verlangte eine 3-Liter-Formel. Dies natürlich im Wissen, gleich drei passende Motoren im Angebot zu haben: den 4-Zylinder aus dem 750 Monza, den Lampredi-V12, der im 315S und 335S seinen Dienst versah, und die Colombo-Maschine, der bereits legendäre Zwölfzylinder, der schon die allerersten Ferrari angetrieben hatte. Letzterer war zwar schon einige Jahre alt, doch wurde er von Konstrukteuren wie Colombo, Lampredi, Jano und Bellentani zu immer neuen Höhen getrieben. Der erste Testa Rossa, der 500 TRC mit einem 2-Liter-Vierzylinder-Motor, trat im Juni 1956 in Monza zu seinem ersten Rennen an. Peter Collins/Mike Hawthorn konnten gleich beim ersten Auftritt gewinnen. 1957 erhielt ein erster Testa Rossa den 3-Liter-V12 und eine Scaglietti-Karosserie – die Legende war geboren.

Ferrari 330 TRI/LM

In allen Rennen, in denen die Rotkäppchen antraten, waren sie nie schlechter als im fünften Rang klassiert. Die Siege aufzuzählen würde mindestens den Raum eines Buches beanspruchen, es seien hier nur die Erfolge im damals wichtigsten aller Rennen, den 24 Stunden von Le Mans, erwähnt. 1958 gewannen Hill/Gendebien (Chassisnummer #0728), 1960 Frère/Gendebien (TR 59/60, #Chassisnummer 0772/0774), 1961 wieder Hill/Gendebien (TRI 61, #Chassisnummer 0794). Sie waren ein eigenartiges Team, der Amerikaner Phil Hill und der Belgier Olivier Gendebien. Hill war Sohn eines Postbeamten, hatte die Schule abgebrochen und war bekannt für seinen Kampfgeist, sein grosses technisches Verständnis und seine Fähigkeit, die Limiten seiner Fahrzeuge perfekt ausreizen zu können. Gendebien dagegen kam aus gutem Haus, war Sohn eines Diplomaten, ein wahrer Gentleman, der seine Rennwagen jederzeit im Griff hatte. Hill war laut, ein Selbstdarsteller, Gendebien mehr introvertiert. Gemeinsam waren sie fast unschlagbar. (Schöner Beitrag von Leser Hans T.: «Über Phil Hill habe ich alles gelesen, was es gibt, seit ich ihn 1963 in Monza bei Testfahrten mit dem ATS Formel 1 gesehen und mit ihm gesprochen habe. Er war alles andere als laut und ein Selbstdarsteller, sondern ruhig und eher introvertiert, genauso wie sein Partner Gendebien».)

Ferrari 330 TRI/LM

Für das Jahr 1962 galt wieder einmal ein neues Reglement. Die 3-Liter-Sportwagen wurden abgeschafft und durch eine 4-Liter-Klasse ersetzt. Für die «Speed and Endurance World Challenge», die aus dem Rennen in Sebring, der Targa Florio, den 1000 Kilometern auf dem Nürburgring und Le Mans bestand, wurde zudem noch eine «Experiment»-Klasse zugelassen. Ferrari konnte da eigentlich nicht mehr mitmachen, weil all seine Sportwagen mittlerweile Mittelmotor-Renner mit V6- und V8-Motoren waren, doch man entschied in Maranello, noch einen letzten Testa Rossa zu bauen, den 330 TRI/LM. Seine Karriere begann dieses Fahrzeug eigentlich als TRI 60/61 (Chassisnummer #0780) schon 1961 mit drei zweiten Plätzen in Sebring, auf dem Nürburgring und in Le Mans sowie mit einem Sieg bei den 12 Stunden von Pescara. Diesem Fahrzeug wurde ein 4-Liter-V12 aus dem Tipo 163 Superamerica eingebaut, die Chassisnummer auf #0808 geändert. Aufgerüstet mit sechs Weber-Doppelvergasern (42 DCN) kam dieses Aggregat auf 390 PS, rund 50 mehr als der bisher stärkste Testa Rossa. Dieser Motor baute fast 10 cm länger als die 3-Liter-V12 – also musste das Chassis angepasst werden. Auch erhielt der 330 TRI/LM ein verstärktes 5-Gang-Getriebe aus dem TRI 61. Das «I» steht für «Independente» und weist auf die hintere Einzelradaufhängung hin. Der Aufbau kam von Fantuzzi und war eine eigentümliche Mischung aus der zweigeteilten Hai-Nase, welche auch die Ferrari-Formel-1-Rennwagen hatten, und einem langgestreckten Heck. Besonders beachtenswert sind der Dachspoiler sowie die rund um den Fahrer gezogene Windschutzscheibe.

Ferrari 330 TRI/LM

Man war spät dran mit der Konstruktion des Wagens in Maranello, denn im Jahr vorher hatten viele gestandene Ingenieure wie Tavoni, Chiti und Bizzarini Ferrari verlassen. So konzentrierte man sich voll auf die 24 Stunden von Le Mans. Während der ersten Testtage, am 9. und 10. April 1962, wuchtete Testfahrer Willy Mairesse den 330er in 4″10,8 um die Strecke in der Sarthe. Das bedeutete Bestzeit, obwohl Mairesse im strömenden Regen fahren musste. Für das Rennen knapp zwei Monate später meldete Ferrari vier Fahrzeuge an, den 330 TRI/LM mit Hill/Gendebien, einen 330 GTO/LM mit Michael Parkes/Lorenzo Bandini, einen Dino 268 SP mit Giancarlo Baghetti/Ludovico Scarfiotti und einen Dino 246 SP mit den sehr schnellen mexikanischen Brüdern Rodriguez. Unter den Gegnern befanden sich auch noch drei 4-Liter-Maserati Tipo 151 sowie verschiedene Aston Martin. Doch gegen den 330 TRI/LM war kein Kraut gewachsen. Im Training waren Hill/Gendebien 3,5 s schneller als der zweitklassierte 330 GTO/LM. Das Rennen fuhr das amerikanisch-belgische Duo locker nach Hause. Im Ziel hatten sie fünf Runden Vorsprung. Doch Phil Hill erinnerte sich in einem im Oktober 1982 im amerikanischen Fachblatt «Road & Track» veröffentlichten Artikel daran, dass der 330 TRI/LM gar nicht so einfach zu fahren war, weil die Kupplung dem immensen Drehmoment nicht gewachsen war. Hill/Gendebien fuhren den Ferrari immer einen Gang zu hoch durch die Kurven, und Hill sagte, dass sie überzeugt gewesen seien, dass sie den Wagen nicht ins Ziel bringen würden.

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Für die Rennsaison 63 wurde der 330 in die USA verkauft. Dort machte er wieder eine gute Figur, vor allem in den Händen von Pedro Rodriguez. Auch 1963 wurde das Fahrzeug für die 24 Stunden von Le Mans gemeldet, und man rechnete sich in Maranello ein weiteres Mal gute Siegeschancen aus. Kurz nach Mitternacht verabschiedete sich aber ein Kolben, verursachte dabei ein Ölleck – auf dem der an dritter Stelle liegende Ferrari prompt ausrutschte. Dem Fahrer, Roger Penske, passierte nicht viel, der 330 TRI/LM hingegen war Schrott. Nun beginnt der eigenartige Teil der Geschichte dieses Ferrari. Fantuzzi baute #0808 wieder auf, versah ihn aber mit einer sehr speziellen Coupé-Karosserie. Das Fahrzeug wurde wieder in die USA verschifft und dort vom japanischen Geschäftsmann Hisashi Okada gekauft. Der Japaner benutzte den Le-Mans-Sieger in den nächsten acht Jahren als Alltagsauto in den Strassen von New York, und das quasi täglich. Okada verkaufte den Wagen 1973 an Pierre Bardinon. Dieser schickte den Ferrari unverzüglich zu Fantuzzi zurück, damit er dort wieder auf seine 62er-Konfiguration zurückgebaut werden konnte. Am Motor gab es nicht viel zu machen, denn die Maschine hatte die New Yorker Jahre unbeschadet überstanden. Der 330 TRI/LM blieb bis 2002 in der wunderbaren Sammlung «Mas du Clos» von Pierre Bardinon versteckt, dann brachte ihn der Franzose wieder vermehrt auf die Strasse. Im Sommer 2007 wurde der Le-Mans-Sieger auf einer Auktion für über sieben Millionen Euro verkauft.

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Wir durften dieses letzte Rötkäppchen  vor ein paar Jahren ein paar Meter über das Werksgelände von Ferrari auf der Rennstrecke in Fiorano bewegen. Was uns dabei überrascht hat: Wie leicht der 330 TRI/LM zu fahren ist. Zwar brauchen Kupplung und Getriebe einiges an Kraftaufwand, doch da sind wir schon modernere Fahrzeuge gefahren, die beim Gangwechsel mehr gezickt haben. Sogar der Rückwärtsgang lässt sich problem- und geräuschlos einlegen. Die Lenkung ist zäh, das Rangieren gehört nicht unbedingt zu den Stärken des Italieners, doch der Einschlag ist gut, und schon nach wenigen Minuten wussten wir, dass Mister Okada gar keine so schlechte Wahl getroffen hatte mit seinem Alltagsauto für New York. Zum Fahrverhalten können wir sonst nichts sagen, dafür reichte einfach der Platz nicht aus. Doch auch heute noch faszinierend sind die spontane Gasannahme und die Durchzugskraft des 4-Liter-V12. Ein sanftes Streicheln des Gaspedals genügt, und der Ferrari prescht wie aus einem Katapult geschossen nach vorne. Die Bremsen – nun ja, es sind welche vorhanden; heute bremst jeder voll beladene Kleinlaster besser. Was ebenfalls begeisternd ist: das Grollen des V12. Es ist nicht das übliche, helle, ziemlich metallische Kreischen, das die Ferrari sonst auszeichnet. Die Tonlage ist tief, mächtig, beeindruckend. Und laut, sehr laut ist dieser ultimative Testa Rossa. Die vier Auspuffrohre dienen mehr als Verstärker denn als Dämpfung. Erstaunlich gut sind die Platzverhältnisse, zumindest für den Fahrer. Zwar steht dem Piloten das Lenkrad gross und steil unmittelbar vor dem Gesicht, doch die Beine haben eine angenehme Freiheit. Der Beifahrer hingegen reist in der Holzklasse: Etwa dort, wo sich normalerweise die Knie befinden, wurde eine Spritzwand eingebaut. Aber in Le Mans gab es ja auch keine Beifahrer.

Ferrari 330 TRI/LM

Mehr Ferrari, viel mehr Ferrari haben wir in unserem Archiv. Photos: Wale Pfäffli.

Ferrari 330 TRI/LM

Der Beitrag Ferrari 330 TRI/LM erschien zuerst auf radicalmag.

Original http://radical-mag.com/2017/05/21/ferrari-330-trilm/

19 May 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Fahrbericht Volvo XC60

Mit Sicherheit

Als Notlösung darf man ihn nicht gerade bezeichnen, den XC60, den Volvo 2008 auf den Markt gebracht hatte, obwohl er auf der EUCD-Plattform aufbaute, auf der es sonst keine SUV gab (aber zum Beispiel den Volvo S80 und den Ford Mondeo). Doch die Schweden hatten früh- sowie rechtzeitig erkannt, was der Markt wollte, brauchte – und so wurde der XC60 schnell zum erfolgreichsten Modell der Marke. Und nach dem gelungenen Facelift von 2013 hob der Volvo erst richtig ab, 2016 wurden in der Schweiz 2766 Exemplare verkauft, damit rangierte der Schwede souverän auf dem ersten Platz unter den kompakten Premium-SUV.

Fahrbericht Volvo XC60

Das Ersetzen eines solchen Bestsellers, der auch dank seiner langen Bauzeit reichlich Geld in die Kasse spült, ist immer ein schwieriges Unterfangen. Zumal der neue XC60 ja auch noch neu positioniert wird, quasi eine Stufe höher, sowohl bei den Massen wie auch im Preis. Mit einer Länge von neu 4,69 Metern ist die zweite Generation zwar nur fünf Zentimeter gewachsen (und hat in der Höhe gar fünf Zentimeter abgenommen), doch er sieht schon stattlicher aus, erwachsener auch. Im Vergleich zum mächtigen XC90, der noch einmal 25 Zentimeter länger und 12 Zentimeter höher baut, ist er aber so ein bisschen ein Zwerg. Die Familienähnlichkeit ist aber gross, vielleicht fast ein wenig zu gross, auch wenn der XC60 schon eleganter, noch harmonischer wirkt als sein grosser Bruder. Wir fragen uns in diesem Zusammenhang einfach, wann Volvo endlich aufhört, von skandinavischem Design zu sprechen: was Thomas Ingenlath da abliefert, das ist einfach bestens, cool, stimmig. Punkt.

Fahrbericht Volvo XC60Fahrbericht Volvo XC60Fahrbericht Volvo XC60Fahrbericht Volvo XC60

Doch nicht nur von aussen macht der neue Volvo eine ausgezeichnete Figur (ganz besonders im Vergleich zu seinen härtesten Konkurrenten, dem BMW X3 und dem Audi Q5, die seit gefühlten Jahrzehnten gleich aussehen), auch innen findet sich (wieder im Vergleich zur deutschen Premium-Konkurrenz) eine neue Welt. Zwar kennt man das auch aus den anderen neuen Volvo, die wie der XC60 auf der SPA-Plattform basieren, der grosse Touchscreen, die edlen Materialien, die liebevolle Verarbeitung, doch beim neuen Modell haben sich die Schweden noch einmal selbst übertroffen, das Interieur wirkt noch leichter, filigraner, eleganter. Die Sitzposition ist überraschend tief (und die Sitze sind bequem, auch guter Seitenhalt), dafür sind die Platzverhältnisse grosszügig, für die Reisenden in der zweiten Reihe, ebenfalls. Und 505 Liter Kofferraumvolumen können sich alleweil sehen lassen.

Fahrbericht Volvo XC60

Was uns hingegen nicht so sehr begeistert: Mindestens 1814 Kilo wiegt so ein XC60 (und als Plug-in-Hybrid sind es über 2,1 Tonnen). Das ist dann halt schon etwas gar reichlich, vielleicht sogar: nicht mehr wirklich zeitgemäss. Bei den ersten Testfahrten standen uns der D5 mit 235 PS (max. Drehmoment 480 Nm) sowie der T6 mit 320 PS (max. Drehmoment 400 Nm) zur Verfügung, die beide selbstverständlich kein Problem haben mit den Kilos. Doch Volvo will den XC60 später ja auch noch mit kleineren, sparsameren Dreizylindern bringen, da könnte es dann schwieriger werden. Wir bevorzugen auch im kompakteren SUV den Diesel, er ist einfach souveräner als 2-Liter-Turbo-Benziner, der bei flotterer Fahrweise ein bisschen nervös wirkt, ein wenig zu häufig nach der richtigen Übersetzung sucht im ansonsten seidenfeinen 8-Gang-Automaten. In diesem Zusammenhang: Die Schweden haben verkündet, auf weitere Entwicklungen bei den Selbstzündern zu verzichten. Da hält sich unsere Begeisterung in eher engen Grenzen, auch wenn wir dann wieder als zylinderzählende Dinosaurier bezeichnet werden, so bleiben wir bei der Einschätzung, dass grossvolumigere Motoren besser passen würden zum Charakter der Volvo. Wahrscheinlich muss das aber in Zukunft die Elektrifizierung richten.

Fahrbericht Volvo XC60Fahrbericht Volvo XC60Fahrbericht Volvo XC60Fahrbericht Volvo XC60Fahrbericht Volvo XC60

Noch bei der Präsentation auf dem Genfer Salon wurde der XC60 als das dynamischere Gerät als der XC90 angepriesen, was allein schon ob des Gewichtes und der Abmessungen eigentlich klar sein dürfte. Bei dem ersten Probefahrten waren wir dann aber einigermassen überrascht, wie weich der XC60 abgestimmt ist, doch mehr noch auf Komfort und souveränes Gleiten ausgerichtet als sein grosser Bruder.; subjektiv gefühlt sind auch die Seitenneigung und die Rollbewegungen grösser. Gut, man kann den Fahrmodus auf «Dynamic» stellen, dann ist das deutlich besser, aber wir wundern uns schon ein bisschen: Sind China und Amerika derart wichtig, dass der Fahrspass auf der Strecke bleiben muss? Einverstanden, es ist dies Jammern auf hohem Niveau, noch vor wenigen Jahren hätte niemand einem SUV ein solches Fahrverhalten zutrauen wollen, doch andererseits schläft die Konkurrenz ja auch nicht. Wir haben grad einen Alfa Romeo Stelvio im Test, und da ist das schon ziemlich anders. Andererseits: Zwar heisst es ja Sport Utility Vehicle, doch die Sportlichkeit wird wohl den wenigsten Kunden wirklich wichtig sein.

Fahrbericht Volvo XC60Fahrbericht Volvo XC60Fahrbericht Volvo XC60Fahrbericht Volvo XC60

Die Schweden haben ihrem jüngsten Kind noch ein paar neue Sicherheits-Features spendiert, bei der «City Safety» und bei der Überwachung des entgegenkommenden Verkehrs gibt es nun unterstützende Lenkeingriffe; wenn das Fahrzeug im Begriff ist, die Strasse zu verlassen, dann ergreift das Gerät selbständig Gegen- und Hilfe-Massnahmen. Das ist selbstverständlich lobenswert, die Schweden kommen ihren Ziel, dass 2020 niemand mehr in einem Volvo um sein Leben fürchten muss, immer näher. Natürlich ist auch wieder semi-autonomes Fahren möglich, da gehört Volvo zusammen mit Tesla schon zu den Spitzenreitern. Ach ja: Die Bowers&Wilkins-HiFi-Anlage ist ebenfalls feinst.

Fahrbericht Volvo XC60Fahrbericht Volvo XC60Fahrbericht Volvo XC60

Mit Sicherheit wird der XC60 auch wieder ein Erfolg werden für Volvo; es ist ihnen da ein aussergewöhnliches Fahrzeug gelungen, das in der Summe seiner Qualitäten absolut zu überzeugen weiss. Zwar sind die Preise stattlich, mit mindestens 54’000 Franken (D5) werden die ersten Modelle ab Juni bei den Schweizer Händlern angeschrieben sein (der T8 Plug-in-Hybrid kostet mindestens 77’950 Franken, steht aber in seinem Segment absolut allein…). Das ist jetzt nicht die Schnäppchen-Kategorie, aber die deutschen Konkurrenten sind in der Preisgestaltung ja auch nicht zurückhaltender. Ein Problem sehen wir allerdings schon für den XC60: Bereits Ende Jahr kommt der XC40 auf den Markt. Und vielleicht wird sich manch ein potenzieller Kunde dieses Modell zuerst einmal ansehen wollen.

Fahrbericht Volvo XC60

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19 May 2017
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Goggomobil T250

Das Wunder von Dingolfing

Am Ende wollte die Welt das Goggomobil nicht gehen lassen: Als nach fast 15 Jahren Laufzeit die Produktion des spartanisch eingerichteten 2,90-Meter-Wägelchens eingestellt werden sollte, liefen Kunden und Händler Sturm. Es würden so viele unterschriebene Kaufverträge für den T250 und den TS250 in den Eingangsbüchern liegen, liess man den Herren in München ausrichten, dass man Klage einzureichen gedenke, falls die versprochenen Autos nicht geliefert würden. BMW, die 1966 die Hans Glas GmbH übernommen hatten (die Dingolfinger waren durch eine Verzettelung in zu viele Baureihen ins Trudeln gekommen), gingen in die Knie und liessen die Bänder wieder anlaufen. Erst ein paar Monate später, nachdem insgesamt über 280’000 Fahrzeuge aus den Goggo-Produktionshallen gerollt waren, zogen sie endgültig den Stecker und schickten das kleine Auto, das für die speziellen Bedürfnisse des motorisierten Aufbruchs in den Nachkriegsjahren konzipiert war, in Pension.

Goggomobil T250

Das Goggomobil als Auto zu bezeichnen ist gewagt. Eigentlich ist es ein Kabinenroller, der wie ein Auto aussieht. So viel zur Erfolgsstrategie: Das Ding aus Dingolfing war ein faszinierend passgenauer Pflasterstein in einer Lücke, die sich auf dem Weg zur Volksmotorisierung aufgetan hatte. Es hatte vier gleichspurige Räder (anders als die BMW Isetta mit der hinteren schmalen Spur), eine Rundum-Stahl-Karosserie (Lloyd etwa verwendete kunststoffbeschichtetes Sperrholz), ein festes Blechdach (im Gegensatz zum Messerschmitt-Kabinenroller mit seiner Plexiglas-Kuppel) und Öldruck- statt der Seilzugbremsen wie die Standardausführung des VW Käfer. Verglichen mit dem 30-PS-Volkswagen war das Goggomobil jedoch höchst bescheiden motorisiert. Das Modell T250 hatte einen Viertelliter-Zweitakt-Motor mit 13,6 PS im Heck, zudem weder vorne noch hinten einen Kofferraum, dafür aber Platz für zwei Erwachsene und zwei Kinder.

Goggomobil T250

Hans Glas, der aus der maroden Landmaschinenfabrik seines Vaters eine der führenden Sägemaschinenfabriken Europas gemacht und nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Goggo-Roller, von dem 50’000 Stück verkauft wurden, ein frühes Gespür für die Mobilitätsbedürfnisse der neuen Zeit bewiesen hatte, sah bereits Anfang der Fünfziger die Ära des Zweirads zu Ende gehen. «Wenn die Leute nur etwas mehr Geld verdienen, steigen sie bestimmt auf ein Auto um», soll er der hübsch kolportierten Firmengeschichte zufolge gedacht haben, als er 1952 am letzten Oktoberfest-Sonntag von München nach Hause fuhr und lauter miesgelaunte Motorrollerfahrer mit verzweifelt sich festklammernden Frauen auf dem Sozius durch den strömenden Regen fahren sah. Er fasste also den Entschluss, so rasch wie möglich ein autoähnliches vierrädriges Vehikel zu entwickeln, das unter 3000 D-Mark kosten und sich durch besondere Wirtschaftlichkeit in der Erhaltung auszeichnen sollte.

Goggomobil T250

Möglichst viele Bauteile sollten dabei aus eigener Produktion kommen, weshalb Hans Glas einen der besten Zweitakt-Motoren-Konstrukteure, Felix Dozekal von den Frankfurter Adlerwerken, anwarb, der bereits 1953 einen gebläsegekühlten 250-Kubik-Zweitakt-Twin mit im Gehäuse integriertem 4-Gang-Getriebe (plus Rückwärtsgang) fertig hatte. Mit der Fahrwerks- und Karosserieentwicklung betraute Glas senior seinen Sohn Andreas und den Ingenieur Karl Dompert, einen ehemaligen Luftwaffen-Kameraden von Glas junior, die jedoch über ein Jahr länger brauchten, um die Produktion im strengen Kostenrahmen in der praktisch selbstgebauten Autofabrik hinzubekommen. Als im Februar 1955 die knappen finanziellen Reserven erschöpft waren, wagte man den Serienstart, wobei die ersten etwa 1000 Goggos noch mit geschraubter Karosserie ausgeliefert wurden, erst nach den Betriebsferien hatte man die entsprechenden Schweisswerkzeuge fertig und lieferte von da an verschweisste Karosserien aus.

Goggomobil T250Goggomobil T250Goggomobil T250

Das Unterfangen war in jeder Hinsicht ein Risiko. Glas konnte seinen neuen Autotyp nicht unter einem bekannten Markennamen auf den Markt bringen. Seine Landmaschinen hiessen «Isaria», aber die Fahrzeuge durften so nicht heissen (ein anderes bayrisches Unternehmen hatte sich den Namen für zwei- und vierrädrige Fahrzeuge schützen lassen). Glas taufte das neue Auto kurzerhand «Goggomobil», nach dem Spitznamen seines Enkels, den die Glas’sche Haushälterin aus unerfindlichen Gründen von Geburt an «Goggo» rief.

Goggomobil T250Goggomobil T250Goggomobil T250

Das Goggomobil traf ins Schwarze. Nicht nur wegen der günstigen Anschaffungskosten oder Amortisationsüberlegungen, sondern weil die Leute ihrem Auto «mit ziemlich der gleichen Mentalität gegenüberstehen wie ihrem Wellensittich», so ein Zitat aus einer «Spiegel»-Ausgabe von 1957. 10’000 Autos verkauft Glas trotz Anlaufschwierigkeiten im ersten Jahr. 1956 und 1957 lag die Jahresproduktion bereits bei über 33’000 Stück. Glas stieg zum Wirtschaftswunder-Phänomen auf. Der «Spiegel» widmete dem Unternehmen, das mittlerweile auf drei Produktionsstandorte und 3800 Mitarbeiter angewachsen war, eine achtseitige Titelgeschichte und ortete den Erfolg im kaufmännischen Geschick des Firmenpatriarchen, der die Grossserienfertigung mit relativ geringen Eigenmitteln und fast ohne Bankkredite zuwege brachte.

Goggomobil T250Goggomobil T250Goggomobil T250Goggomobil T250

Und Glas hat einfach richtig gedacht: Die Käufer von Kleinstwagen waren damals zu 80 Prozent Arbeiter und kleine Angestellte, von denen sich manche zum ersten Mal im Leben ein Auto kauften. Nach der Währungsreform lag der durchschnittliche Monatsverdienst bei 350 Mark, und die Rechnung, nach der das Zwergmobil im 4-Jahres-Betrieb 1500 Mark billiger kam als ein neu angeschaffter VW Käfer Standard, hatte ziemliche Überzeugungskraft. Ausserdem konnte man die Viertelliter-Version des Goggos mit einer einfachen Fahrerlaubnis ohne praktische Prüfung lenken (diese Führerschein-Klasse IV wurde 1954 aufgehoben, alle bis dahin ausgestellten Dokumente blieben aber gültig). Später folgten dem T250 eine 300- und eine 400-Kubik-Variante, ausserdem ein schnittiges Coupé – wegen der 100 km/h, die es erreichte, wurde es der «Ferrari des kleinen Mannes» genannt – und ein vor allem bei der Deutschen Post erfolgreiches Kastenwagen-Modell (beide 1956). Ein ebenfalls vorgestellter Cabrio-Prototyp ging leider nie in Serie.

Goggomobil T250

Technische Daten:


Bauzeit, Preis: 
Zwischen 1955 und 1969. Einführungspreis in Deutschland DM 2.940,–, im Jänner 1968 kostete der T250 dann DM 3.270,–.

Motor, Antrieb:
Gebläsegekühlter 2-Zyl.-2T-Motor quer hinter der Hinterachse. Zweischeibenkupplung im Ölbad. Quer liegendes 4-Gang-Klauengetriebe mit Schalthebel in der Wagenmitte. Hubraum 247 ccm. Leistung 13,6 PS bei 5400/min, Drehmoment 19,8 Nm bei 4400/min.

Fahrwerk: 
Vorne Querlenker und Schraubenfedern, hinten Pendel-Schwingachse, Längslenker, Schraubenfedern. Hydraulische Trommelbremsen (180 mm).

Karosserie: 
Mittragende Stahlblechkarosserie. 4 Sitze. 2 Türen. L/B/H 2900/1280/1310 mm. Radstand 1800 mm. Gewicht 435 kg. Zuladung 285 kg. Tank 25 Liter.

Fahrleistungen:
Spitze 72 km/h. Verbrauch 6 l/100 km.

Goggomobil T250

Herzlichen Dank an die «auto revue». Mehr schöne Exoten haben wir immer in unserem Archiv.

Goggomobil T250

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19 May 2017
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Test Opel Ampera-e

Was Chali meint

(Leider arbeitet ja Markus Chalilow nicht mehr für www.radical-mag.com. Aber hin und wieder fährt er doch noch einen Testwagen. Und anscheinend war er vom Opel Ampera-e so angetan, dass er gleich auch noch in die Tasten gegriffen hat. Was wir unseren Leserinnen und Lesern selbstverständlich nicht vorenthalten möchten.)

Test Opel Ampera-e

Einige mögen sich noch an die erste Generation des Opel Ampera erinnern. Ein sehr futuristisch gestyltes Auto, einer der ersten Plug-in-Hybriden, der in den USA auch unter dem Namen Chevrolet Volt angepriesen wurden. Vielleicht war es das sehr spezielle Design oder die sehr komplex erscheinende Antriebstechnik – der erste Ampera war in unseren Breitengraden nicht sonderlich erfolgreich. Klar, die rein elektrische Reichweite war nicht betörend, und wenn der rappelnde Vierzylinder im Bug zugeschaltet wurde, kam nicht wirklich Ressourcen-Sparstimmung auf. Dabei war das Plug-in-Hybridpaket durchaus durchdacht – halt einfach nicht für jeden Einsatzzweck. Aber: es nahm den Petrolheads die Reichweitenangst, mit dem Ampera konnte man nicht stehenbleiben. Ausser der Benzintank und die Batterien waren gleichzeitig leer. Aber mit leerem Tank bleibt man auch mit jedem anderen Auto stehen.

Test Opel Ampera-e

Nun kommt der Ampera-e – und Opel hat all die Innovation auf den ersten Blick über Bord geworfen. Das Design des Wagens – in der Grösse des alten Opel Meriva – ist zwar nett, aber weit von der Avantgarde des alten Ampera entfernt. Und es ist ein reines Elektroauto – aber immerhin eines, das es in sich hat. Opel redet von einer Reichweite von über 500 Kilometern pro Ladung; da werden selbst Tesla-Fahrer ins Grübeln kommen. Wir mögen diesen Wert natürlich nicht glauben und haben ihn im Test auch nicht erreicht. Aber, und jetzt kommt das grosse Aber: 350 Kilometer sind eigentlich immer drin, selbst dann, wenn man öfters auf der Autobahn unterwegs ist.

Test Opel Ampera-e

Wir erinnern uns gut, als wir damals, in grauer E-Mobil-Vorzeit, mit dem Mitsubishi i-MIEV unterwegs waren. Schon als der Wagen das Schild in Richtung Autobahn erkannte, sank die Batterieladung um 50%… Und nun: Dem Ampera-e ist das zwar nicht egal, aber es stört ihn nicht wirklich. Wir haben eine theoretische Reichweite von 240 Kilometer bei reiner Autobahnfahrt mit 125 km/h errechnet – denn im Schnitt braucht der Ampere E ca. 24 kW/h pro 100 Kilometer. Im Alltagsbetrieb schafft es der Opel – der in den USA als Chevrolet Bolt angeboten wird – deutlich mehr. Wer sehr feinfühlig mit dem Fahrpedal umgeht, wird 400 Kilometer schaffen. Ja, echt, wir konnten es ja auch nicht glauben, aber es ist so. Die Rechnung ist einfach: 60 kW/h ist die maximale Kapazität der Lithium-Ionen-Zellen, im Schnitt haben wir pro 100 Kilometer 14,5 KW/h pro 100 Kilometer verbraucht – ergibt eine reale Reichweite von 414 Kilometern. Nun ja, das ist leider graue Rechentheorie: Denn der Ampera-e lässt sich nicht zu 100 % aufladen, er lässt immer eine Lücke von 10 Prozent, damit allfällige Energie vom Rekuperieren aufgenommen werden kann. Und angesichts der Tatsache, dass niemand mit dem Opel mit leerer Batterie stehen bleiben möchte, kommen wir auf unsere Durchschnittsreichweite von gut 350 Kilometern.

Test Opel Ampera-eTest Opel Ampera-eTest Opel Ampera-eTest Opel Ampera-eTest Opel Ampera-eTest Opel Ampera-eTest Opel Ampera-eTest Opel Ampera-eTest Opel Ampera-eTest Opel Ampera-e

Und es kommt noch besser: der Stromer geht richtig gut. 150 kW (also 204 Pferde) schafft der Opel, das maximale Drehmoment liegt bei 360 Nm. Bei 80 km/h voll auf den Pinsel treten, das Ding zischt aber so was von ab – und das bei nahezu fehlender Geräuschkulisse. Wer es mag, wird glücklich damit; wer es nicht mag, wird sich eh nie in so ein Ding setzen. Also: Antrieb, Leistung und die Reichweite überzeugen – wir sind ziemlich erstaunt und sogar ein wenig begeistert. Zumal der Preis von ab 41’900 Franken für die gebotenen Leistungen, die auch den neusten Stand von Connectivity und überhaupt Assi-Systemen umfassen, doch als fair bezeichnet werden darf.

Test Opel Ampera-e

Aber es gibt natürlich auch Dinge, die wir nicht so mögen. Die Lenkung zum Beispiel. So zielgenau wie bei einem Go-Kart – mit Plattfuss. Und die Lenkeinfüsse. Die über 200 PS und 360 Nm rupfen heftig am Volant, ist die Fahrbahn noch ein bisschen übel, muss man den Stier ziemlich an den Hörnern packen. Und da ist dann noch dieser Innenraum, Plastic Fantastic, hier hätte man durchaus etwas mehr auf edel machen können. Doch wahrscheinlich musste man einfach Gewicht sparen, denn mit den 1620 kg Leergewicht ist der Ampera-e nicht gerade ein Winnertyp beim Weight-Watchers-Treffen. Dafür rollt er ziemlich anständig ab, ist durchaus komfortabel und im Gegensatz zu seinem Vorgänger richtig geräumig. Der Ampera-e ist eigentlich ein Schritt in die richtige Richtung – wenn man denn E-Autos als die richtige Richtung betrachtet. Der Autokäufer wird entscheiden, ob Opel mit dem Stromer eine Chance hat – einen genauen Blick hat er auf jeden Fall verdient. Und dies – den Fahrleistungen und dem Fahrzeugkonzept sei es gedankt – nicht nur für alt 68er und Energiewende-Bundesrätinnen.

Test Opel Ampera-e

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Test Opel Ampera-e

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18 May 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Die Schürze umgeschnallt

Ich wollte die Heckschürze so schnell, wie möglich dran haben. Das hatte einen Grund: Auf der Fahrerseite musste ich eine Schraube im Sichtbereich reinkloppen und die wollte ich lackieren. Und wenn der Lack einmal mit Härter gemischt ist, hilft auch der luftdichteste Behälter nicht. Und wie ich es gedacht hatte, der Farbrest hatte schon Puddingartigen Aggregatszustand angenommen.

Lack

Also dran mit der Heckschürze. Und diesmal nicht nur mit 3 Schrauben, sondern überall, wo eine hineingehört. Dadurch konnte ich die Heckschürze noch etwas in der Mitte hochziehen, denn da hing sie durch. Nun ist die Stoßstange parallel dazu.

Focht Titan

Vorher hatte ich noch Kabel in die Rückfahrleuchte eingezogen, da wäre ich später nicht mehr drangekommen.

Unter dem "Pudding" war noch ein minimaler nicht angetrockneter Rest Lack. Reichte gerade so für meine Schraube.

Schraube

De Schweinehaken wollte ich ja noch lackieren, bevor ich ihn unters Auto packe. Davor stand das Entrosten.

AHK

Das sind eher kosmetische Aktionen, denn bis so eine AHK durchrostet, das dauert. Aber jetzt ist das alles neu gelackt da hinten, da soll das nicht hinten anstehen. Nach dem Entrosten gab es eine Dusche mit Brantho Nitrofest.

AHK

Anders sah es mit dem Tank aus. Der ist ja "nur" aus Blech und war obenrum schon sehr rostig.

Tank

Ein neuer kostet weit über 100 Euro. Warum kann unter dem Escort nicht ein Kunststofftank hängen, wie unter dem Passat? Das erleichtert das Leben wesentlich, der geht eigentlich nie kaputt. Ok, auch hier entrosten und Brantho Nitrofest.

Tank

Ich habe erst einmal die obere Hälfte gemacht, die andere Seite kommt dran, wenn der Lack trocken ist. Untenrum sieht er aber besser aus.

Apropos untenrum: Es ging auf Tauchstation. Denn wir hatten ja oben geschweißt, was an der Unterseite bedeutete, dass da natürlich der Lack weggebrannt war.

Unterboden

Und bevor der Tank wieder rein kann, musste ich das natürlich auch säubern und lackieren, sonst habe ich ein künstliches Rostnest geschaffen.

Unterboden

Am Unterboden erwarten mich noch diverse Arbeiten, die ich lange vor mir hergeschoben habe. Aber da muss ich jetzt langsam einmal durch. Schließlich soll das Ding ja auch TÜV bekommen...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/die-schuerze-umgeschnallt

17 May 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Griffig

Ich habe wieder Farbe angemischt, denn es ging an das Lackieren der Heckschürze. Das Grundieren in weiß zahlte sich aus, es deckte beim ersten Mal.

Griffig

Da ich Farbe angemischt hatte, waren auch ein paar andere Ecken dran. Das mit der Griffmulde an der Hecktür gefiel mir nicht. Also habe ich das teilweise mit Verdünnung wieder abgewaschen und ebenfalls gelb gelackt.

Griffig

So oft habe ich noch nie mit so einem Detail herumlackiert. Aber ab und an ist der Weg zum Ziel eben länger.

Dann ging es mit dem Pinselchen ums Auto, hier und da ein paar Dinge austupfen. Da der Türgriff an der Beifahrertür weggebrochen war, habe ich die Fläche darunter einmal lackiert, da blitzte etwas rot durch.

Griffig

Am Ende des Abends konnte ich - es ist ja Autolack mit Härter - den Griff schon montieren. Das hat mich ständig geärgert, die Tür immer mit dem Innengriff aufmachen zu müssen. Diese Escortgriffe sind übrigens wirklich primitiv - Vollplastik. Vorteil: Ein neuer kostet inkl. Versand keine 8 Euro. Da lohnt es nicht, nach gebrauchten zu suchen. Die wurden mir teils DEUTLICH teurer angeboten. Gut, dass ich einmal bei eBay nachgesehen hatte.

Griffig

An der Stoßstange habe ich auch weitergemacht. Da war noch etwas Spachtel fällig, um zu kaschieren, dass sie aus vielen Teilen zusammengesetzt ist.

Griffig

Natürlich ist sie inzwischen grundiert. Demnächst kann auch die final lackiert werden.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/griffig

 
15 May 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Newsletter 19-2017

Rückblick

Die vergangenen Tage waren auf «radical» vielleicht etwas gar geprägt vom Porsche 911. Was sicher daran liegt, dass wir den Neunelfer schon sehr schätzen, aber halt auch daran, dass vergangene Woche der 1millionste 911 produziert wurde. Schon etwas länger zurück liegt unsere ausführliche Vorgeschichte des 911er, vergangene Woche hatten wir dann auch noch einen Erfahrungsbericht, wie sich denn so ein Exemplar aus dem Jahre 1964 fährt. Ganz fein, meint Markus Chalilow:

Newsletter 19-2017

Fahrbericht Porsche 911 von 1964

Und dann waren wir selbstverständlich zugegen, als der 1millionste Porsche 911 in Zuffenhausen vom Band rollte. Selbstverständlich zeigen wir dieses aussergewöhnliche Exemplar in allen Details, also: im Bild. Aber wir haben dann da doch auch noch eine Frage…

Newsletter 19-2017

Eine Million Porsche 911

Und wir haben da noch eine Porsche-Geschichte. Die ist aber ganz anders. Doch schauen Sie selbst…

Newsletter 19-2017

Das Lager von Porsche

Mehr solche schönen Geschichten gibt es immer unter Fahrfreude. Und mehr News, so es denn welche gibt, finden Sie jeweils unter: Neuheiten.

Nicht gerade auf dem Leistungsniveau eines Porsche 911 befindet sich der Renault Twingo GT, den wir im Test hatten. Doch wir hatten ziemlich Freude an einem Fahrzeug, das leider kaum gekauft wird – manche Dinge verbleiben rätselhaft.

Newsletter 19-2017

Test Renault Twingo GT

Mehr ein Erfahrungsbericht als ein knallharter Test ist unsere Geschichte zur BMW R 1200 GS. Daniel Huber beschreibt, weshalb das Gerät aus Bayern das meistverkaufte Motorrad in der Schweiz ist.

Newsletter 19-2017

Fahrbericht BMW R 1200 GS

Weitere Tests und Fahrberichte gibt es immer unter: Erfahrungen.

In unserer Reihe «Aussergewöhnliches» behandeln wir diese Woche das Hudson Italia Coupé – ein Fahrzeug, das zur falschen Zeit am falschen Ort war. Aber mit seinem Aufbau von Touring eigentlich wunderschön.

Newsletter 19-2017

Hudson Italia Coupé

Ebenfalls traumhaft schön sind die Siata 208S/CS. Aber sie waren halt nicht nur optisch ein Traum, auch unter dem Blech war mit dem Fiat-Achtzylinder viel Faszination vorhanden. Und solches setzen wir doch immer wieder gern in Wort und Bild.

Newsletter 19-2017

Siata 208S/CS

Es ist und bleibt uns ein Rätsel, weshalb unsere Ferrari-Stories kaum Leser finden. Aber eigentlich ist es ja auch egal: wir ziehen das gnadenlos durch. Und immer weiter. Diese Woche zuerst mit dem 212er, der das Ende der Zusammenarbeit zwischen Ferrari und Vignale bedeutete. Warum das so war, lesen Sie hier:

Newsletter 19-2017

Ferrari 212 Inter

Auch die Story zum 250 GT/L, besser bekannt als Lusso, fand bei weitem nicht die Aufmerksamkeit, die dieses Fahrzeug unbedingt verdient hätte. Denn es ist ein Meisterwerk von Pininfarina. Wie auch immer, wir geben nicht auf – und wir werden dann an dieser Stelle noch so manchen Lusso zeigen:

Newsletter 19-2017

Ferrari 250 GT/L Lusso

So, genug altes Blech. Wer trotzdem mehr will, hier: Classics.

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14 May 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Maic Schulte  

Moparshop Season Opener 04/2017

Moparshop Season Opener 04/2017Aloha!

Ende April fand in Olfen der unter den Moparians allseits bekannte Season Opener 2017 statt. Dankenswerterweise bei perfektem Frühlingswetter, was man auch ganz leicht an der Anzahl der anwesenden Fahrzeuge ablesen konnte.

Kurzum, irgendwann war fast kein Platz mehr da und die aus aller Herren Länder angereisten Jungs und Mädels mussten teilweise echt lange laufen, bis sie ihr wohlverdientes Bier und ein leckeres Grillwürstchen in Empfang nehmen durften. Beides war übrigens sehr lecker und auch die Nackensteaks waren nicht von schlechten Eltern. Hat zumindest meine Waage am nächsten Tag gesagt :-)

Die Organisation war – wie auch schon in den Jahren zuvor – perfekt und absolut ohne Fehl und Tadel, wofür erneut das komplette Team des Moparshops verantwortlich zeichnet. Hut ab, gut gemacht und Dankeschön für den kurzweiligen Tag in Olfen!

Meine ganz persönliche Foto-Ausbeute hält sich in diesem Jahr aber trotzdem leider sehr in Grenzen, da ich in diesem Jahr eher zum Quatschen, als denn zum Knipsen vor Ort gewesen bin. Ein paar Eindrücke sind natürlich trotzdem auf die Speicherkarte gewandert und diese möchte ich euch auch auf gar keinen Fall vorenthalten.

Viel Spaß mit den Fotos wünscht,

euer Maic.

P.S: Mopar Nationals 2017 in Herten: Wer ist dabei? Wen trifft man dort?

Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017Moparshop Season Opener 04/2017

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Created Sonntag, 14. Mai 2017 Tags Chronologisch | chrysler | DeSoto | Dodge | Imperial | Mopar | Moparshop | oldtimer | Olfen | Plymouth | Treffen & Messen | US-Cars Document type Article
Categories Timeline

Mehr lesen von : Michael Peschel

Current Article

24 Jan 2014

Michael Peschel

Meine Geschichte beginnt zu jener Zeit, als ein automobiler Klassiker von heute gerade erst ein guter Gebrauchtwagen war. Eine Zeit, in welcher so mancher Oldtimer von heute noch nicht einmal das Youngtimeralter erreicht hatte. Eine Zeit, in der Comics noch mit einem Stift gezeichnet wurden und wir alle nach jeder neuen Folge von „Ein Colt für alle Fälle“ von Heather Thomas träumten. Es war genau die Zeit, in der ich das Audi 100 Coupé S zum ersten Mal sah und die Geschichte um meinen Wagen "MrsOrangina" unweigerlich ihren Lauf nahm. Heute bin ich Editor & Blogger. In meinem Classic Car Blog Magazin www.Coupe-S.de erzähle ich die Geschichte rund um meinen orangenen Weggefährten, berichte von der Straße aus über Classic Rallyes und schreibe Storys rund um alles, was sich stilvoll auf vier Rädern bewegt.

Created Freitag, 24. Januar 2014 Created by Michael Peschel Categories Autoren
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29 Apr 2017

Alle Fahrzeuge des European Tuning Showdown 2017

Kaum hat die TUNINGWORLD BODENSEE ihre Pforten für 2017 zum ersten Mal geöffnet, schon hat sich auch schon die Halle des ETS 2017 mit Leben gefüllt. Der EUROPEAN TUNING SHOWDOWN hat erneut die besten und coolsten Showcars der internationalen Tuningszene um sich versammelt.

Die besten Showcars der internationalen Tuningszene

Das Team um Macher Sven Schulz wird nun in den kommenden Tagen auf der Messe Friedrichshafen die wahrliche "Qual"  haben den Besten der Besten zu küren! - Denn alle wer hier schon steht, hat eine Krone verdient.

EUROPEAN TUNING SHOWDOWN 2017 ETS

Bilder aller Fahrzeuges des EUROPEAN TUNING SHOWDOWN 2017

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/european-tuning-showdown-2017-tuning-world-bodensee/

10 Apr 2017

TECHNO-CLASSICA 2017 – Über 185.000 Oldtimer-Fans in Essen!

Sie ist seit Jahren die besucherstärkste Klassik-Weltmesse weltweit und der absolute Treffpunkt der internationalen Klassiker-Gemeinschaft: Mit über 185.000 Besuchern festigte die Techno-Classica Essen ihre Position als Nummer 1 der internationalen Klassiker-Messen. So waren auch wir von GermanMotorKult zum wiederholten Male vor Ort, um dem kultigen Treiben in den Hallen der Messe Essen bei zu wohnen. 

TECHNO-CLASSICA 2017 – Über 185.000 Oldtimer-Fans in Essen!

Die Techno-Classica Essen ist für uns die wichtigste Klassiker-Messe. Bei keiner anderen Automobilausstellung finden sich so viele Menschen mit Benzin im Blut wie in Essen. Mit Klassikern, die sie sonst eher unter Verschluss halten, faszinierten namhafteste internationale Autohersteller die Messe-Besucher, die aus mehr als 81 Nationen nach Essen strömten. 

TECHNO-CLASSICA 2017 – Über 185.000 Oldtimer-Fans in Essen!

Oldtimer und Youngtimer hoch dotiert

Oben auf begeistern uns immer wieder die stetig wachsenden Preise der Klassiker. Ob hochkarätige Seltenheiten oder Brot-und Butter Autos. So konnten wir zum Beispiel erneut beobachten, dass Modelle, wie unser redaktionseigenes Audi 100 Coupe S, zwischenzeitlich für über 50k den Besitzer wechseln. Wohl gemerkt haben vergleichbare Fahrzeuge vor 5 Jahren knapp die 20.000er Marke markiert. Mit einem unübertroffen hohen Anteil verkaufter Oldtimer, Young-Classics, Liebhaber- und Sammler- Automobilen ist die TCE der bedeutendste Klassiker-Welthandelsplatz. 

TECHNO-CLASSICA 2017 – Über 185.000 Oldtimer-Fans in Essen!

Die ADAC Youngtimer Tour 2017

In Halle 3 der Techno Classica 2017 präsentierte ADAC Klassik die verschiedensten Spielarten an Klassiker-Veranstaltungen für die kommende Siason. So wurde dort unter anderem die neue und vor allem kultigeADAC Youngtimer Tour 2017ins rechte Licht der Enthusiasten gerückt. Die #AYT2017 findet im Rahmen der Motorworld Classics in Berlin statt und ist nach gewohnter ADAC-Qualtität speziell für Youngtimer ausgeschrieben. Von diesem Event werden GermanMotorKult-Leser sicher nicht das letzte Mal lesen, werden wir doch bei diesem Event vom 06. bis 08.Oktober 2017 mit am Start sein und auf Facebook zudem live berichten! 

TECHNO-CLASSICA 2017 – Über 185.000 Oldtimer-Fans in Essen!

 

Techno Classic 2017 - Unsere Bildergalerie 

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/techno-classica-2017/

Created Montag, 10. April 2017 Tags adac | Featured | messe | Radical Mag | techno classica Document type Article
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09 Apr 2017

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Spannung bis zum Schluss beim zweiten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring: Eine Runde vor dem Ende des vierstündigen Rennens trennten die drei führenden Autos – ein Porsche, ein Audi und ein Mercedes-AMG – gerade einmal 4,517 Sekunden. Am Ende holte sich Manthey-Racing den zweiten Sieg der Saison. Im Porsche 911 GT3 R wurden Richard Lietz und Fred Makowiecki nach 28 Runden mit einem Vorsprung von 4,535 Sekunden vor dem zweitplatzierten Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing abgewunken. Platz drei ging an das Audi Sport Team WRT.

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Zweitplatzierter Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing. Foto: Daniel Schäfer

Dramatisch endete das Rennen für das Audi Sport Team Land. In Führung liegend bog der Audi R8 LMS von Connor De Phillippi und Christopher Mies nach 27 gefahrenen Runden auf die Nordschleife ein. Einen möglichen Sieg vor Augen wurde der Land-Audi auf den letzten Metern jedoch wegen Spritmangels langsamer. „Um am Ende mit dem Porsche um den Sieg kämpfen zu können, mussten wir bei unserem letzten Boxenstopp in Runde 24 möglichst kurz nachtanken“, erklärte Teamchef Wolfgang Land. „Am Ende hat es ganz knapp nicht gereicht. Das ist ärgerlich.“

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Dramatisch endete das Rennen für das Audi Sport Team Land um Connor De Phillippi und Christopher Mies. Foto: Daniel Schäfer

Der Weg war frei für Makowiecki und Lietz, die den zweiten Sieg in Folge im Manthey-Porsche 911 GT3 R einfuhren. „Zugegeben, wir hatten heute Glück. Aus eigener Kraft wäre der Sieg nicht drin gewesen“, gestand Makowiecki, der mit seinem zweiten Saisonsieg die Tabellenführung in der VLN Langstreckenmeisterschaft verteidigte. „Unser Rennen war erneut stark. Wir hatten eine gute Strategie und haben keine Fehler gemacht.“ Lietz ergänzte: „Der Plan bei meinem ersten Einsatz auf der Nordschleife in diesem Jahr war es, mich für die bevorstehenden Rennen einzuschwingen. Dabei direkt auf dem Podium zu landen, ist fantastisch.“

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Nico Müller, Marcel Fässler und Robin Frijns im WRT-Audi R8 LMS waren mit Platz drei sehr zufrieden. Foto: Daniel Schäfer

Seinen allerersten Renneinsatz 2017 absolvierte DTM-Pilot Nico Müller. Und der Schweizer, der sich das Cockpit im WRT-Audi R8 LMS mit Marcel Fässler und Robin Frijns teilte, war mit Platz drei ebenfalls sehr zufrieden: „So kann das in diesem Jahr von mir aus gerne weitergehen. Ich hatte im Rennen jede Menge Spaß – endlich wieder Nordschleife.“

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Für das Bentley Team Abt fuhren Christian Mamerow, Nico Verdonck und Jordan Petter auf Platz vier. Foto: Daniel Schäfer

Für das Bentley Team Abt fuhren Christian Mamerow, Nico Verdonck und Jordan Petter auf Platz vier. Hinter den Pechvögeln De Philippi und Mies belegten Dennis Busch, Nicolay Møller Madsen, Mike Rockenfeller und Frank Stippler im Phoenix-Audi Rang sechs.

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Der Sieg in der Pro-Am-Wertung der GT3 ging zum zweiten Mal an Otto Klohs im Manthey-Porsche 911 GT3 R. Foto: Daniel Schäfer

Zweiter Pro-Am-Sieg für Otto Klohs
Der Sieg in der Pro-Am-Wertung der GT3 ging zum zweiten Mal an Otto Klohs im Manthey-Porsche 911 GT3 R. Den Privatier aus Ludwigshafen unterstützten beim zweiten Lauf Lars Kern und Mathieu Jaminet. Jaminet fuhr bei seinem ersten Einsatz im GT3-Boliden auf der Nordschleife auf die Pole-Position, der 22-jährige Franzose ließ mit einer Bestzeit von 8:00,619 Minuten die versammelte GT3-Konkurrenz hinter sich. Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Andreas Ziegler belegten im Frikadelli-Porsche 911 GT3 Platz zwei in der Pro-Am-Wertung, Dritte wurden Markus und Stefan Schmickler im Mercedes-AMG GT3 von Landgraf-Motorsport.

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Andreas Ziegler belegten im Frikadelli-Porsche 911 GT3 Platz zwei in der Pro-Am-Wertung. Foto: Daniel Schäfer

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Dritte der Pro-Am-Wertung wurden Markus und Stefan Schmickler im Mercedes-AMG GT3 von Landgraf-Motorsport. Foto: Daniel Schäfer

Enger Zweikampf um den Sieg in der Cup 4
Den knappsten Zieleinlauf beim 42. DMV 4-Stunden-Rennen gab es in der Klasse Cup 4 (TMG GT86 Cup): Das Ring-Racing-Duo Nils Jung und Florian Wolf setzten sich mit nur 0,984 Sekunden Vorsprung gegen Manuel Amweg und Frédéric Yerly vom Toyota Swiss Racing Team durch.

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Ring-Racing-Duo Nils Jung und Florian Wolf im TMG GT86 Cup. Foto: Daniel Schäfer

Wiederholungstäter in der Cup 5- und TCR-Klasse
Im BMW M235i Racing Cup feierten Thomas Jäger und Rudi Adams den zweiten Sieg in Folge. Das Duo des Team Scheid - Honert Motorsport ließ 17 Konkurrenten in der Klasse Cup 5 hinter sich und belegt aktuell in der Fahrerwertung hinter Makowiecki Rang zwei.

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Im BMW M235i Racing Cup feierten Thomas Jäger und Rudi Adams den zweiten Sieg in Folge. Foto: Daniel Schäfer

Andreas Gülden und Benjamin Leuchter gewannen ebenfalls zum zweiten Mal in Folge ihre Klasse. Im Volkswagen Golf GTI von mathilda racing gewannen sie die in diesem Jahr neu eingeführte TCR-Klasse. Platz zwei ging an Bradley Philpot, Jürgen und Joachim Nett, die nach einem Ausfall im Auftaktrennen mit ihrem Peugeot 308 Racing Cup einen Podestrang einfuhren.

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Andreas Gülden und Benjamin Leuchter gewannen ebenfalls zum zweiten Mal in Folge ihre Klasse. Foto: Daniel Schäfer

Der dritte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 24. Juni statt. Der 59. ADAC ACAS H&R-Cup führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

Quelle des Textes: www.vln.de
Fotos: Daniel Schäfer / DAS Sportfoto

Original http://germanmotorkult.de/vln-lauf-2-manthey-zum-zweiten-porsche-siegt-vor-mercedes-amg-und-audi/

03 Apr 2017

Oldtimer-Treffen am zweiten April-Samstag im Schloß Koblenz

Oldtimer Treffen & Szene in Koblenz am Schloss. Am 8. April 2017 ist es wieder soweit, der Kultursalon Koblenz hat als Podium der regionalen Oldtimer-Szene den roten Teppich für die historische Automobilkultur ausgerollt. Einfach mitmachen!

Oldtimer-Treffen am zweiten April-Samstag im Schloß Koblenz

Archivbild

 

Mensch und Maschine - Macher der Oldtimer-Szene Koblenz

Die Oldtimershow am Kurfürstlichen Schloß startet ab 15 Uhr. Das Tischgesprächt der „Classik-Werkstatt“ folgt um 17.30 Uhr im Schloß. Um 14.30 Uhr fahren die ersten Oldtimer ein. Der rechte und ausgezeichneteSeiteneingang des Schlosses ist für Sie bis 17.30 Uhr geöffnet. Über moderne Versenk-Poller kann jedes Automobil später jeder Zeit aus dem Schloss heraus gefahren werden. Ein Stadtplanauszug ist dem Mail beigefügt. Dieses Oldtimertreffen ist eine spannende Zeitreise für jeden Besucher. Ein besonderes Treffen für Stammtische, Clubs, IGs, e.Vs, interessiertes Publikum
und ebenso für viele informative Benzingespräche, wie es im Fachjargon heißt.

Eintritt frei! Mehr Infomationen auf www.kultursalonkoblenz.de 

Alle Oldie-Besitzer der Region sind herzlich zum Mitmachen eingeladen!

Ob Autos oder Motorräder - alle sind sie willkommen. Nur so kommt Abwechslung ins Spiel. Ab 17.30 Uhr bestreiten die Rallye-Macher der Region das „Classic-Werkstattgespräch“. Das Cafè im Schloß sorgt für Ihr leibliches Wohl. Restaurants gegenüber dem Schloß bieten alles, was das Herz begehrt. Und für Selbstversorger steht die Lange Tafel seitlich der Schloß-Wiese bereit.

Oldtimer-Treffen am zweiten April-Samstag im Schloß Koblenz

Archivbild

Wer macht was – die Welt der regionalen Oldtimer-Rallyes

Ins Kurfürstlichen Schloß hat Moderatorin Petra Lötschert diesmal zum Classic-Werkstatt-Gespräch geladen:
Franz Obst, Rechtsanwalt aus Koblenz, seit 2016 Schirmherr der „Gentlemen-Driver Rallye, Rheinland“ - bekannt durch den Einsatz bei Mario Barth/RTL. Er bringt mit: Freiherr Heribert zu Reckenthal, den Veranstalter dieses Sportwagen-Charity-Events aus Meuspath am Nürburgring. Alexander Stenzel, Architekt und Vorsitzender der Old- und Youngtimer IG Neuwied. Volker Thull, Fachman für Oldtimerwertgutachten und Rallye-Vollkasko-Versicherungen aus Mainz. Die Gebrüder Gotthardt haben sich die Oldtimerliebe aufgeteilt. Frank Gotthardt sammelt
historische Automobile, sein Bruder Christoph peppt sie in seiner Werkstatt auf bzw. macht diese salonfähig. Auf der Techno Classica trifft Veranstalterin Petra Lötschert
Michael Peschel, er ist der Chef von GermanMotorKult und informiert über die neuesten Trends. Auch über Juggern wird informiert, eine Sportart die jugendliche Raser von der
Straße zu positiven Aktionen mit Teamgeist abholen kann.

Themen darüber hinaus sind am 8. April im Schloß: Die Feinstaubdiskussion aus Stuttgart, wem nutzt sie, was machen solche Gesetzesvorhaben mit Oldtimern –
wie sieht eine gute Rallye aus, will ich Oldtimer sammeln oder lieber aktiv nutzen ...? Lösen E- Autos in Zukunft Verbrennungsmotoren ab? Vieles wird diskutiert.

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/3-oldtimer-treffen-im-kurfuerstlichen-schloss-koblenz/

Created Montag, 03. April 2017 Tags GMK | Koblenz | oldtimer | Radical Mag | roadtrip Document type Article
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30 Mar 2017

VLN Lauf 1 – Allez les bleus: Drei Franzosen siegen im Manthey-Porsche

Großer Jubel beim VLN-Traditionsrennstall Manthey-Racing: Romain Dumas, Fred Makowiecki und Patrick Pilet sicherten sich den Sieg beim Auftaktrennen der VLN-Saison 2017. Zum ersten Mal in der Geschichte der Langstreckenmeisterschaft standen drei Franzosen auf der obersten Stufe des Siegerpodests. Im Porsche 911 GT3 R setzten sich die Porsche-Werksfahrer in einem spannenden Vier-Stunden-Rennen gegen Christer Jöns, Chris Brück und Jordan Pepper im Bentley Continental GT3 durch. Die Bentley-Boys feierten den ersten Podiumserfolg für die britische Traditionsmarke in der VLN. Platz drei ging an das Audi Sport Team Land mit den Piloten Christopher Mies, Connor De Phillippi und Markus Winkelhock im Audi R8 LMS.

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Romain Dumas, Fred Makowiecki und Patrick Pilet sicherten sich den Sieg beim Auftaktrennen der VLN-Saison 2017. Foto: Daniel Schäfer

Bei strahlendem Sonnenschein pilgerten die Fans in Massen an den Nürburgring. Und sie erlebten schon im Zeittraining eine Demonstration dessen, wie eng es an der Spitze der weltweit größten Breitensport-Rennserie zugeht. Angeführt von den späteren Siegern – Pilet markierte in 8:01,661 Minuten die Bestzeit – blieben die ersten 28 Fahrzeuge innerhalb von nur zehn Sekunden auf dem 24,358 Kilometer langen Eifelkurs.

Auch im Rennen bestimmten die GT3-Porsche über weite Strecken das Geschehen. In der vorletzten Runde führte der Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports das Rennen an. Dann unterlief Laurens Vanthoor ein folgenschwerer Fehler. Der Belgier geriet beim Überrunden eines langsameren Fahrzeugs aufs Gras, verlor beim Anbremsen der Hohenrain-Schikane die Kontrolle über sein Auto und schlug seitlich in die Streckenbegrenzung ein. Zwar konnte er den Porsche noch an die Box fahren, dort stellte das Team aber eine gebrochene Spurstange fest. „Ich wollte Falken den ersten Sieg bescheren“, kommentierte der enttäuschte Vanthoor per Twitter, während die Sieger auf dem Podium feierten. „Ich habe in einigen Code 60-Phasen Zeit verloren und musste deshalb volles Risiko gehen, um die wieder aufzuholen. Das war ein Fehler.“

So erbte Patrick Pilet, der zu diesem Zeitpunkt nur rund zwei Sekunden Rückstand auf Vanthoor hatte, den Sieg kampflos. Der Vorsprung auf den zweitplatzierten Bentley betrug im Ziel 1:08,751 Minuten. „Ich bin mir nicht sicher, ob ich es geschafft hätte, Laurens auf der Strecke noch zu überholen “, gab Pilet zu. „Wir haben uns ein spannendes Duell um die Spitze geliefert und waren dabei auf Augenhöhe. Je nach Verkehr war teils er auf eine Runde betrachtet etwas schneller, teils ich. Es wäre auf jeden Fall am Schluss sehr, sehr eng geworden.“

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Die Bentley-Boys feierten den ersten Podiumserfolg für die britische Traditionsmarke in der VLN. Foto: Daniel Schäfer

Groß war die Freude über den ersten Bentley-Podestrang bei Chris Brück: „Ich bin so aufgeregt, als hätte ich gerade eine Meisterschaft gewonnen“, gestand der Kölner. „Das war lange fällig, heute hat es endlich geklappt. Klar haben wir von dem Ausfall des Falken-Porsche profitiert, aber wir wären auch ohne diesen Zwischenfall auf dem Podium gelandet.“

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Platz drei ging an das Audi Sport Team Land mit den Piloten Christopher Mies, Connor De Phillippi und Markus Winkelhock im Audi R8 LMS. Foto: Daniel Schäfer

Den selbst gestellten Ansprüchen wurde das Audi Sport Team Land mit Platz drei nicht ganz gerecht. „Das hätte besser laufen können“, bekannte Christopher Mies. „Platz zwei wäre unter Umständen drin gewesen heute, gegen die Porsche war aber heute kein Kraut gewachsen.“ Das Team handelte sich im Rennen eine Durchfahrtsstrafe ein, weil bei einem Boxenstopp die Mindeststandzeit nicht eingehalten wurde.

Hinter dem Spitzentrio fuhren die beiden Audi R8 LMS des Audi Sport Team WRT auf die Plätze vier und fünf. Das Schwesterfahrzeug von Phoenix Racing belegte Rang sechs vor dem schnellsten Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon mit den Fahrern Hubert Haupt, Abdulaziz Al Faisal, Daniel Juncadella und Luca Stolz.

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Das Schwesterfahrzeug von Phoenix Racing belegte Rang sechs. Foto: Daniel Schäfer

Enge Entscheidungen in den kleinen Klassen
Nur wenige Zentimeter entschieden über Sieg und Niederlage im heiß umkämpften BMW M235i Racing Cup. Mit dem hauchdünnen Vorsprung von sieben Tausendstelsekunden setzten sich Thomas Jäger und Rudi Adams vom Team Scheid-Honert Motorsport gegen Solist Yannik Mettler im Cup-Auto unter der Bewerbung des ADAC Team Weser-Ems durch.

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Mit dem hauchdünnen Vorsprung von sieben Tausendstelsekunden setzten sich Thomas Jäger und Rudi Adams vom Team Scheid-Honert Motorsport durch. Foto: Daniel Schäfer

Ähnlich umkämpft war der Zieleinlauf in der Klasse V4 (VLN-Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum). Hier setzten sich die Lokalmatadore vom MSC Adenau, Marcel Mannheller und Hajo Müller, mit 0,818 Sekunden gegen Oskar Sandberg und Thorsten Kratz aus dem Team Securtal Sorg Rennsport durch. Die seriennahe Klasse war mit 18 Fahrzeugen sehr gut besetzt, beide Siegerteams pilotierten einen BMW 325i.

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Lokalmatadore vom MSC Adenau, Marcel Mannheller und Hajo Müller. Foto: Daniel Schäfer

Der erste Sieg in der TCR-Klasse geht an mathilda racing
Die ersten Sieger in der neuen TCR-Klasse der VLN heißen Andreas Gülden und Benjamin Leuchter. Im Volkswagen Golf GTI TCR von mathilda racing setzten sich die beiden gegen sechs Konkurrenten durch. Gülden war bereits im vergangenen Jahr am ersten Sieg eines TCR-Autos in der VLN beteiligt, damals allerdings noch in der Klasse SP3T.

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Die ersten Sieger in der neuen TCR-Klasse der VLN heißen Andreas Gülden und Benjamin Leuchter. Foto: Daniel Schäfer

Die Gesamtsieger sind die ersten Tabellenführer
Die GT3-Klasse war beim Auftaktrennen mit 33 Fahrzeugen am stärksten besetzt. Dementsprechend sind Dumas, Makowiecki und Pilet auch die ersten Tabellenführer der Saison 2017. Auf Platz zwei folgen Adams und Jäger als Sieger der Cup 5-Klasse (22 Fahrzeuge), Manheller und Müller sind Dritte. Die Tabelle nach dem ersten Lauf spiegelt die enorme Bandbreite der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wider.

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Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon mit den Fahrern Hubert Haupt, Abdulaziz Al Faisal, Daniel Juncadella und Luca Stolz. Foto: Daniel Schäfer

Insgesamt nahmen 188 Fahrzeuge von 24 unterschiedlichen Automobilherstellern die 63. ADAC Westfalenfahrt in Angriff. 466 Fahrer aus 27 Nationen waren im Einsatz. Insgesamt gingen 33 GT3-Autos an den Start; mit 77 Fahrzeugen waren die VLN-Specials am stärksten vertreten. Mit von der Partie waren aber auch 58 Cup-Fahrzeuge und 44 seriennahe Produktionswagen. Neun Gruppe H-Fahrzeuge komplettierten das Teilnehmerfeld.

Quelle des Textes: VLN
Foto: Daniel Schäfer / DAS Sportfoto

Original http://germanmotorkult.de/vln-lauf-1-allez-les-bleus-drei-franzosen-siegen-im-manthey-porsche/

18 Mar 2017

Anhänger, Ersatzteile und Zubehör findet man auf BoeckmannShop24.de!

BoeckmannShop24.de ist die Anlaufstelle für Anhänger und dem nötigen Zubehör. Natürlich bieten die Spezialisten auch die passenden Ersatzteile an. Egal, um welche Bauart es es sich dreht: Auf BoeckmannShop24.de wird man fündig!

Im Shop findet man nicht nur Böckmann Anhänger , sondern auch Fabrikate der Marken AL-KO, Knott und weiterer. BoeckmannShop24.de verfügt als Vertragshändler über den kompletten Ersatzteilbestand verschiedener Marken. Bei den Anhängern deckt der Shop die komplette Bandbreite an Bauarten ab. Autotransporter, Hochladekasten-Anhänger, Kippanhänger, Kofferanhänger und Tiefladekasten-Anhänger gehören zum Angebot. Da die Pferdeanhänger von Böckmann weltweit vertreten sind, gehören neben diesen auch viele Reitsport-Artikel wie zum Beispiel Sattelschränke zum Sortiment des Shops.

Böckmann – Autoanhänger erster Klasse

Anhänger, Ersatzteile und Zubehör findet man auf BoeckmannShop24.de!

Die Böckmann Fahrzeugwerke stellen seit den 1950er Jahren PKW-Anhänger her. Der Marktführer für Pferdeanhänger und in Europa führende Hersteller für PKW-Anhänger ist ein Familienunternehmen mit Tradition. Mehr als 750.000 verkaufte Anhänger sprechen eine deutliche Sprache. Nach dem Motto „Aus der Praxis, für die Praxis“ vertraut Böckmann auf die jahrelange Erfahrung in Sachen Reitsport und Transport.

 

Fakten zum Thema „Anhänger“

Fahrzeuge, die über eine Ladefläche verfügen, jedoch keinen eigenen Antrieb besitzen, bezeichnet man als „Anhänger“. Sie werden nach der DIN 70010 („Systematik der Straßenfahrzeuge“) genau definiert. Anhänger übertragen die eigenen sowie die aufgeladene Last hauptsächlich über die Räder auf die Straße. Bei einachsigen Anhängern ist hier zusätzlich die auf dem Zugfahrzeug lastende Stützlast zu beachten. Die Zugkräfte werden vom Zugfahrzeug über eine sogenannte Deichsel auf den Anhänger übertragen. Das Bindeglied zwischen PKW und PKW-Anhänger ist die Anhängerkupplung.

Anhänger, Ersatzteile und Zubehör findet man auf BoeckmannShop24.de!
Anhänger sind in Deutschland gesetzlichen Bestimmungen unterworfen und müssen vorgegebene Eigenschaften aufweisen sowie Parameter einhalten. Gesamtmasse, Stützlast, Anhängelast und Dimensionierung von Anhängern ist genau reglementiert.

Egal, ob man einen PKW-Anhänger oder Anhänger Ersatzteile und Zubehör benötigt: Auf BoeckmannShop24.de wird man fündig! Und wenn überraschenderweise doch nicht das passende Ersatzteil aufgeführt ist, steht an Werktagen von 8 bis 18 Uhr eine Service Hotline zur Verfügung!

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/anhaenger-ersatzteile-und-zubehoer-findet-man-auf-boeckmannshop24-de/

Created Samstag, 18. März 2017 Tags presse | Radical Mag Document type Article
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17 Mar 2017

Exocars.de: Der neue Online-Fahrzeugmarkt für Exoten!

Fans exotischer Fahrzeuge wissen nur zu gut: Die Suche nach einem passenden Vehikel verläuft im Internet oft schleppend. Die etablierten Online-Fahrzeugmärkte wollen alle Fahrzeugarten abdecken und sind über die Jahre zu riesigen Portalen herangewachsen. Dies führt dazu, dass Liebhaber von Tuningcars, Oldtimern, Youngtimern, Importfahrzeugen, PS-Kisten, Oberklasse-Fahrzeugen und Rennwagen ihre Suche aufwändig eingrenzen müssen, bevor überhaupt erst an einen Überblick zu denken ist. Der neue Online-Fahrzeugmarkt Exocars.de richtet sich speziell an die Liebhaber exotischer Fahrzeuge und überzeugt mit Suchfeatures, die bisher Mangelware waren!

Exocars.de: Der neue Online-Fahrzeugmarkt für Exoten!

Suchfunktionen, die begeistern

Dass man sich einen Hersteller und eine Karosserieform herauspickt und einen Preisrahmen festlegen kann, ist man in Sachen Kfz-Suchmaske ja schon gewohnt. Der Filter von Exocars.de bietet neben dem „Normalprogramm“ allerdings noch einige zusätzliche Features, die bei der Konkretisierung der Suche helfen. Bei den Tuningcars kann man zwischen selbst umgebauten und durch eine Fachwerkstatt modifizierten Fahrzeugen unterscheiden. Auch die gewünschte Tuningfirma lässt sich auswählen. Punkte wie Motortuning, Tieferlegung, Sicherheitsfeatures, Cleaning und viele weitere können bei Bedarf mit in die Suche einbezogen werden. Hier sticht besonders die Option hervor, eine Zustandsnote auszuwählen. Von „1 – neuwertig/neu“ bis „5 – nicht fahrbereit“ reicht hier die Skala, die natürlich auch bei der Suche nach anderen exotischen Fahrzeugarten eine wichtige Rolle spielt. Bei den Oldies kommen Punkte wie „H-Kennzeichen“ hinzu. Wer im Netz regelmäßig auf der Suche nach außergewöhnlichen Fahrzeugen ist, wird die Suchmaske von Exocars.de direkt ins Herz schließen! Die Untergliederung in verschiedene Sparten ist dabei quasi das Sahnehäubchen!

Exocars.de: Der neue Online-Fahrzeugmarkt für Exoten!

Individualität auf vier Rädern: Tuningcars

Die Rubrik „Tuningcars“ begrenzt weder auf Hersteller noch auf Baujahr. Hier geht es um modifizierte Fahrzeuge aller Art. Beim Autotuning gibt es keine vorgeschriebenen Regeln. Der eigene Geschmack und die technische Umsetzbarkeit bestimmen die Marschrichtung von Tuningkonzepten. Natürlich spricht hier auch der TÜV ein Wörtchen mit. Während manche den Fokus auf Performance-Tuning legen, veredeln andere ihr Fahrzeug lieber auf rein optischer Basis. Auch hier kann man wieder in verschiedene Unterstile unterscheiden. Zwischen „Tiefer, breiter, Felgen“ und „Airbrush & Chrom“ klafft ein himmelweiter Unterschied. Die Spielarten des Tunings sind nahezu unzählbar. Umso wichtiger ist bei der geplanten Anschaffung eine speziell zugeschnittene Suchmaske, die die Wahl erheblich erleichtert. Genau da setzt Exocars.de an!

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Alte Liebe rostet nicht: Oldtimer & Youngtimer

Schon seit einigen Jahren kann man einen Trend hin zu alten und noch älteren Fahrzeugen beobachten. Der Run auf Young- und Oldtimer macht auch vor der Tuningszene nicht halt. Ein Umstand, der die Zahl an Klassikern im Originalzustand zusätzlich beschneidet. Abseits der Tuningszene wird Altblech mittlerweile auch von Menschen mit vergleichsweise wenig Auto-Enthusiasmus geschätzt. Spezielle Modelle werden nämlich als Wertanlage gehyped. Exocars.de hat mit dem Punkt „Zustandsnote“ eine fundamental wichtige Suchoption in die sowieso schon sehr in die Tiefe gehende Suchmaske integriert, die es Fans von Old- und Youngtimern einfacher macht, das für sie passende Fahrzeug zu finden.
Kultobjekte aus der Ferne: Imports

Exocars.de: Der neue Online-Fahrzeugmarkt für Exoten!

Auch, wenn viele beliebte Fahrzeugmarken aus Deutschland stammen und eine erhebliche Zahl an Exoten hierzulande vom Band gehen und gingen: Importfahrzeuge können sich über eine eingeschworene Fangemeinde freuen. Die US-Cars sind die Platzhirsche auf diesem Gebiet. Während in Ländern wie Schweden sehr viele amerikanische Fahrzeuge unterwegs sind, fällt man mit einem „Ami“ im deutschen Straßenbild noch immer auf. Dies trifft vor allem auf Klassiker wie Ford Mustang, Dodge Charger und Chevrolet Impala zu. Exocars.de hilft Import-Liebhabern bei der erfolgreichen Suche nach einem echten Unikat auf vier Rädern.

Exocars.de: Der neue Online-Fahrzeugmarkt für Exoten!

Feuer frei: PS-Kisten

Mit den „PS-Kisten“ bietet Exocars.de Fansvon unbändiger Power eine spezielle Rubrik. Hier spielt nur die PS-Zahl eine Rolle. Die in dieser Rubrik angezeigten Boliden können jede beliebige Form besitzen. Nur eines haben sie alle gemeinsam: Pferdestärken satt!

Exocars.de: Der neue Online-Fahrzeugmarkt für Exoten!

Standesgemäße Vehikel: Oberklasse Fahrzeuge

Die Oberklasse. Das höchste PKW-Segment des Kraftfahrt-Bundesamtes. Sie umschreibt die Gruppe großer, komfortabler und mitunter auch sehr leistungsstarker Fahrzeuge. Mit diesen Attributen steigt natürlich auch der Preisrahmen solcher Fahrzeuge. Bentley fühlt sich in dieser Sparte Zuhause. Aber auch Hersteller wie Mercedes-Benz, BMW und Audi bauen Oberklasse-Vehikel. Wer solche extravaganten Exoten sucht, sollte auf die Unterstützung von detaillierten Suchoptionen vertrauen. Exocars.de hat das verstanden!

Exocars - Der Automarktplatz für Exoten

Ready to race: Rennwagen

Ja, richtig gelesen: Auch waschechte Rennboliden gehören zu den auf Exocars.de angebotenen Fahrzeugen. Auch hier sind die spezialisierten Suchfunktionen eine große Hilfe bei der erfolgreichen Suche nach dem individuell passenden Fahrzeug.

Die Exoten unter den Exoten

Für alle Fahrzeuge, die sich in den bereits genannten Kategorien nicht heimisch fühlen, hat Exocars.de eine Spezialrubrik eingerichtet. Unter „Exoten“ findet sich alles, was nicht die die gängigen Sparten der außergewöhnlichen Fahrzeuge passt. Hier wird es richtig spannend!

Exocars.de: Der neue Online-Fahrzeugmarkt für Exoten!

Auf der Suche nach Exoten? Exocars.de!

Alleine schon die Kategorieaufteilung und die auf Exoten zugeschnittene Suchmaske machen es deutlich: Exocars.de ist die Plattform für Liebhaber nicht alltäglicher Fahrzeuge! Der neue Online-Fahrzeugmarkt wird in diesem Jahr auf etlichen Messen und Events präsent sein und damit seine Bekanntheit steigern, was wiederum dafür sorgen wird, dass die Zahl der angebotenen Fahrzeuge ständig wachsen wird. Stay tuned!

Exocars.de: Der neue Online-Fahrzeugmarkt für Exoten!

 

Fotos: Exocars.de 

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

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Created Freitag, 17. März 2017 Tags Featured | GMK | Radical Mag Document type Article
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16 Feb 2017
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food rallye 2017 in Neuwied – Zum 8. Mal startet die Oldtimer-Rallye im Herzen der Deichstadt

Auch dieses Jahr lädt die IG Young-Oldtimer-Neuwied e.V. wieder zu ihrer traditionellen food rallye ein. Bereits im Jahr 2016 war die Oldtimer-Rallye der Interessengemeinschaft ein absolutes Highlight für uns. Spaß und lustige Aufgaben aus dem Bordbuch, im Auto und entlang der Strecke wechselten sich mit wirklich tollen Strecken entlang von Rhein, Mosel und Lahn ab. Ein Tag, der so kurzweilig schnell vorbei war, dass man einfach wieder mitmachen muss - um mehr zu bekommen! So steht auch ganz klar die Ausfahrt am 2. September 2017 bereits jetzt in unserem Kalender. 

food rallye neuwied

Food Rallye 2017 - Teilnahmeberechtigte Fahrzeuge

Teilnahmeberechtigt sind Personenkraftwagen und Kleintransporter aller Fabrikate bis Baujahr 1991. Die Zuteilung von Startplätzen erfolgt nach Altersklassen und dem Kontingentprinzip. Auch wenn die Gesamtzahl der Startplätze noch nicht ausgebucht ist, können bereits einzelne Kontingente vergeben sein. Zugelassen werden dieses Jahr auch motorisierte Zweiräder und Gespanne bis Baujahr 1981 (gleiche Strecke wie die PKW’s). 

Die Ausschreibung zur Food Rallye 2017 erscheint im März auf der Homepage der IG Young-Oldtimer-Neuwied e.V., vorherige Anmeldungen können leider nicht entgegen genommen werden.

food rallye 2017 in Neuwied – Zum 8. Mal startet die Oldtimer-Rallye im Herzen der Deichstadt

Die Teilnehmer starten am Samstag, 2. September, nach einem ausgiebigen Frühstück und der anschließenden Fahrerbesprechung, ab 10:00 Uhr zu einer abwechslungsreichen Fahrt mit kulinarischen Zwischenstopps. Die Rallye findet ihren Ausklang mit Siegerehrung und Grillbuffet in gemütlicher Runde im food hotel Neuwied.

Unseren Bericht aus 2016 mit zahlreichen Bildern und Eindrücken könnt Ihr noch einmal hier nachlesen: Bericht zur Neuwieder food rallye 2016

food rallye 2017 in Neuwied – Zum 8. Mal startet die Oldtimer-Rallye im Herzen der Deichstadt

 

Vorläufiger Zeitplan der food rallye 2017

ab 07:30 Uhr Eintreffen der Fahrzeuge im food hotel , Technische Abnahme, Empfang der Teilnehmer, Ausgabe des Bordbuchs, Frühstück.

ab 9.30 Uhr Fahrerbesprechung.

ab 10:00 Uhr Präsentation der Fahrzeuge, Moderation, Start nach Startnummern, Rallyestrecke (einfache Orientierungsfahrt nach Bordbuch) ca. 160 km mit Zwischenstationen.

ca. 17:00 Uhr Ankunft der Fahrzeuge beim food hotel, Grillbuffet, anschließend Siegerehrung

Mehr Informationen finden Interessierte auf der Homepage der IG Neuwied mit einem Klick hier.

food rallye 2017 in Neuwied – Zum 8. Mal startet die Oldtimer-Rallye im Herzen der Deichstadt

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/food-rallye-2017-oldtimer-rallye-neuwied/

12 Feb 2017

KFZ-Friedrichs Team gewinnt im Opel Ascona A Rallye das AvD-Histo-Monte Jubiläum 2017!

Unser Team und Auge auf den Pisten der AvD-Histo-Monte 2017 von Frankfurt bis nach Monte Carlo waren auch in diesem Jahr erneut unsere Freunde Horst Friedrichs und Sohn Jörg Friedrichs aus Oberzissen. Tag für Tag haben uns die Beiden via Messenger mit Bildern, Videos und Informationen aus dem Cockpit ihres 1972er Opel Ascona A Rallye versorgt. Um so mehr freut uns der Gesamtsieg der AvD-Histo-Monte des Opel Team von KFZ-Friedrichs aus dem schönen Brohltal! 

AvD Histo Monte 2017

AvD Histo Monte 2017

Team KFZ-Friedrichs gewinnt AvD-Histo-Monte 2017

Vier  Tage führte die AvD-Histo-Monte die Teilnehmer der Jubiläumsausgabe durch Eis und Schnee der winterlichen Alpen von Frankfurt bis nach Monte Carlo ans Mittelmeer. Solch eine Oldtimer-Rallye zu fahren ist ein Erlebnis fürs Leben – besonders für die Sieger der 21. AvD-Histo-Monte: Horst und Jörg Friedrichs vomTeam KFZ-Friedrichs. 2012 waren die Opel-Fahrer im wahrsten Sinne des Wortes am Triumph vorbeigeschrammt, 2015 fingen sie sich am letzten Tag zwei Reifenschäden ein. Diesmal ging alles gut und sie konnten sich endlich über den lang ersehnten Gesamtsieg freuen. 

AvD Histo Monte 2017

AvD Histo Monte 2017

Auf die Frage, wie viele Oldtimer-Sport-Veranstaltungen Vater und Sohn im letzten Jahr denn so gefahren sind, erzählt Jörg mit einem Lächeln: "Nur die Histo 2016. Ich bin im letzten Jahr Vater geworden und habe meine Prioritäten etwas verlagert. Wir haben uns die beiden letzten Samstage vor der Histo-Monte einfach wieder zusammen ins Auto gesetzt und sind ein paar Lichtschranken auf Endzeit gefahren. Mehr nicht." Die Seitenscheibe des Opel Ascona A Rallye ist voll von Aufklebern dieser Winterrallye der letzten Jahre. Neun Mal waren die Eifler bereits am Start der Histo-Monte. "Im nächsten Jahr starten wir zum 10. Mal - und das dann mit der Nummer 1". Ein ganz persönliches Highlight. 

Winterrallye bis Monte Carlo

Blühende Blumen an der Côte d’Azur, Schnee auf den Gipfeln und Straßen, die zum Rallyefahren gemacht sind: So lautete das Menü des AvD-Histo-Monte-Schlusstags, das nicht nur bei Walter Röhrl nostalgischer Gefühle aufkommen ließ. Es ist der unbestrittene Höhepunkt des vierten Tages der 21. AvD-Histo-Monte. Vielleicht der Höhepunkt überhaupt bei dieser Fahrt auf historischen Originalstrecken aus über 100 Jahren Rallye Monte Carlo.

AvD Histo Monte 2017

Walter Röhrl mit Jörg und Horst Friedrichs im Ziel der AvD Histo Monte 2017

Egal ob Sieger oder nicht, bei der festlichen Abschluss-Gala war die Stimmung ausgelassen. Auf der Bühne malte Star-Kabarettist Urban Priol die rosige Zukunft der AvD-Histo-Monte aus, wenn die Fahrer und Beifahrer in autonom fahrenden Autos sitzen: „Das ist doch super. Dann sind wir viel schneller an der Bar – oder wir bleiben gleich ganz Zuhause.“

The winner takes it all

Priol (BMW 2000 Tilux) holte bei seiner vierten Histo-Monte-Teilnahme den zweiten Platz in der Sanduhrklasse sowie Rang 17 im Gesamtklassement. Damit war er der beste VIP-Starter. Der Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle beendete die Winterrallye auf der 58. Position. Weltmeister Walter Röhrl wurde 74. und gab bei der Gala trocken zu Protokoll: „Wir haben die Veranstaltung wohl etwas anders interpretiert als der Rest.“

AvD Histo Monte 2017

AvD Histo Monte 2017

Seit dem zweiten Tag fuhr der mit unserem GermanMotorKult-Agentur-Label "MotorMarketing" flankierte Rallye-Ascona bereits auf Sieg. Beste Platzierungen wurden auch in der Heimat und bei uns in der Redaktion mit Spannung verfolgt. Nervenkitzel pur und die Hoffnung, dass in diesem Jahr alles glatt läuft. Tat es! Gestern Abend dann kam die Nachricht in Echtzeit via Messenger von Horst: "Gesamtsieg und Klassensieg für KFZ-Friedrichs."

Herzlichen Glückwunsch Jörg & Horst Friedrichs!

AvD Histo Monte 2017

AvD Histo Monte 2017

Bilder zum 4ten Tag der AvD-Histo-Monte 2017

Text: MotorMarketing/GermanMotorKult Bilder: Presse AvD-Histo-Monte

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/kfz-friedrichs-avd-histo-monte-2017/

 
11 Feb 2017

AvD-Histo-Monte 2017 Tag 3 – Opel Ascona A Rallye weiter auf 1

Regen zum Frühstück, Schnee zum Warmwerden, eine steife Brise auf 2058 Metern und ein sonniger Abschluss – der dritte Tag der AvD-Histo-Monte hatte viel zu bieten, nur keine Langeweile.Der Morgen des dritten Tages zeigt einem im Dunkeln vorerst die nasse, kalte Schulter. Die Nacht hindurch hat es geregnet, aber das ist vollkommen nebensächlich. Denn nach dem Restart um 7.15 Uhr wird schnell gewiss, dass nun der richtige Winter wartet.

AvD Histo Monte 2017

AvD Histo Monte 2017

Als das Blau des Morgens durchbricht, starten die ersten Fahrzeuge zur 13. Prüfung hinauf auf den Mont Revard. Was als flüchtiger Schneematsch beginnt, gewinnt mit der Höhe an Festigkeit und schließlich erstreckt sich eine blendend weiße Landschaft unter strahlend blauem Morgenhimmel. Wie im Bilderbuch. Was für ein Auftakt, dazu auch historisch, denn der Mont Revard gehörte schon bei der modernen Monte zum Programm.

Wenige Autobahn- und viele Landstraßen-Kilometer später erklimmt die AvD-Histo-Monte neue Höhen. Der nie enden wollende Anstieg zum Col du Lautaret bringt die Fahrer und Beifahrer auf 2058 Meter. Auch hier hat sich die weiße Pracht auf den Straßen niedergelegt. Das Winterwetter bietet Fahrfreude, hat aber auch seine Schattenseiten. Der Spezialtransporter von Bott kehrt aus Sicherheitsgründen um, die Kaffeepause auf dem Gipfel muss entfallen.

Der Abstieg ins Tal und die Runden auf der Eisbahn des Circuit Serre Chevalier indes können den nahenden Frühling indes nicht mehr verleugnen. Um die Kuh dort einmal richtig fliegen zu lassen, ist es zu warm. Das glatte Eis wird mit jedem Oldtimer mehr und mehr aufgewühlt und Walter Röhrl kann dem Quattro das Untersteuern noch immer nicht austreiben. Ganz gut ist dafür die Stimmung, Röhrl-Co Dirk Johae spricht gar vom besten und schönsten Histo-Monte-Tag ever.

Und die Vorboten des Frühlings haben aber auch ihre guten Seiten. In der Mittagspause im Restaurant „Les Bartavelles“ in Crots bemerkt man die Wunder des Lichts. Plötzlich ist es da, dieses mediterrane Gefühl, das sich erst im Gemüt ausbreitet, bevor man es gedanklich zu fassen bekommt. Kein Wunder, dass Generationen von Malern in diesen gesegneten Landstrich geflohen sind, um der winterlichen Tristesse der Großstädte des Nordens zu entkommen.

Bis hierhin sind 276 Kilometer und damit ziemlich genau die Hälfte der Tagesdistanz geschafft. Die sechste Etappe hält noch einmal 278 unvergleichlich kurvige Kilometer bereit. Die Tour führt nun am glasklaren Lac de Serre Poncon entlang und steigt auf den 1110 Meter hohen Col Lebraut. Aber all das ist nur Vorgeschmack auf die unwirklich erscheinende Ansammlung von Haarnadelkurven, mit denen die schmale Straße sich später wie eine große Schlange vom Col de Sagnes ins Tal von Bayons hinunter windet, überkrönt von einem mächtigen Panorama aus schneebedeckten Gipfeln in der fernen Höhe.

AvD Histo Monte 2017

Über Sisteron mit seiner mächtigen Zitadelle folgt die Etappe nun dem Tal der Durance, um anschließend den Col d´Espinouse zu erklimmen. Aber das größte Naturschauspiel des Tages zeigt sich erst in der Dämmerung: Der Grand Canyon Frankreichs, die Schlucht von Verdon, wird auf halber Höhe von einer atemberaubenden Panoramastraße durchmessen, die als 19. Wertungsprüfung unter die Räder genommen wird. Viele, viele Kurven und Kehren wurden bisher schon gemeistert, nun gibt es sozusagen noch einmal den Nachschlag en gros, gefolgt von zahllosen weiteren Richtungswechseln. Wer nun am Abend endlich die ersten Olivenbäume, Lavendelfelder und dann auch Palmen und Zitrusbäume ausmacht, der hat sich dieses Stück Frühling im Winter wirklich redlich verdient.

Endlich erreicht man die Palmenpromenade von Cannes und dahinter rauscht leise das Mittelmeer, schlagen die ruhigen Wellen an den Strand und vor uns erhebt sich das Pullman Royal Casino, Hotel direkt am Meer, Ausgangspunkt für das große Finale am Samstag!

Vor eben diesem geht es so eng zur Sache wie nur irgendmöglich. Die beiden bestplatzierten Teams liegen nur ein Pünktchen bzw. eine Zehntelsekunde auseinander! Horst und Jörg Friedrichs (Opel Ascona A) schoben sich auf den sieben Gleichmäßigkeitsprüfungen des heutigen Tages an den bisherigen Spitzenreitern Dani Chylik/Birgit Dangl (BMW 2000 Tii Touring) vorbei. Die Opelaner aus Rheinland-Pfalz starten damit wie schon 2012 als Führende in das Finale. Damals kostete sie ein Leitplankentreffer den möglichen Sieg.

AvD Histo Monte 2017 Tag2

AvD Histo Monte 2017 Tag2

In den Kampf um den Gesamtsieg werden die drei prominenten Teilnehmer nicht mehr eingreifen. Walter Röhrl (Audi Quattro) erfreut sich mehr der Dynamik und den historischen Pisten, als an 1/10-Sekuden zu feilen. Derzeit liegt er auf Rang 75. Matthias Kahle (siebenfacher Deutsche Rallye-Meister) auf Skoda 130 RS ist mit Platz 60 nur unwesentlich besser. Der Aschaffenburger Urban Priol (BMW 2000 tilux), der kurz nach der AvD-Histo-Monte sein neues Soloprogramm „gesternheutemorgen“ beginnt, behauptet sich als 24. weiterhin im vorderen Mittelfeld.

AvD Histo Monte 2017

AvD Histo Monte 2017

Die anstrengende Reise ans Mittelmeer ist geschafft, jetzt wird es Zeit für die Kür. Für das Finale der Jubiläumsausgabe hat Rallyeleiter Peter Göbel eine spektakuläre Schleife durch die französischen Seealpen – die Heimat der Rallye Monte Carlo ausgearbeitet. Vom Start in Cannes geht es auf direktem Weg ins Land der Cols. Col de la Sine, Col de Bleine und Col de Castellaras sind allesamt bekannte Größen. Durch die dunkle Schlucht von Saint-Auban und das Var-Tal geht es zur Mittagspause rauf auf den altehrwürdigen Col de Turini – und nach der Mittagsrast hinab ins Fürstentum von Monaco. Hier endet das silberne Jubiläum mit einem feierlichen Empfang im Hafen.

Text: AvD-Histo-Monte Bilder: KFZ-Friedrichs & AvD-Presse Histo-Monte

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/avd-histo-monte-2017-tag-3-opel-ascona-a-rallye-weiter-auf-1/

Created Samstag, 11. Februar 2017 Tags Classic & Rallye | Featured | Histo Monte Document type Video
Categories Timeline
10 Feb 2017

AvD-Histo-Monte 2017 Tag 2 – Team Friedrichs auf 2

Der Winter ist da: Ob morgens auf dem Schauinsland oder abends auf dem Col des Menthieres, immer wieder sorgte die weiße Pracht für spektakuläre Ausblicke, die manche aus dem Konzept brachten und andere nach vorne spülten.

AvD Histo Monte 2017 Tag2

AvD Histo Monte 2017 Tag2

 

Der Schauinsland bedeutet 780 Höhenmeter Bergrennstrecke, die sich auf zwölf Kilometern in 173 Kurven zur Passhöhe winden. Von 1925 bis 1984 war es die längste Herausforderung dieser Art in Deutschland überhaupt. Und während an den schönsten Kurven schon so manche Fotografen bibbern, kommt da etwas herauf. In kurzen, gut dosierten Stößen, unüberhörbar, unaufhaltsam, unmissverständlich.

Faszinierende Gleichmäßigkeitsrallye in Europa

Die AvD-Histo-Monte ist eine der anspruchsvollsten und faszinierendsten Gleichmäßigkeitsrallyes Europas. Die viertägige Reise in den Hafen von Monaco ist den früheren Sternfahrten der Rallye Monte Carlo nachempfunden. Die Teilnehmer absolvieren rund 1.800 Kilometer auf wunderschönen Straßen und werden durch bekannte Sonderprüfungen oder die typischen Monte-Bedingungen mit Eis, Schnee, Regen und Sonnenschein immer wieder daran erinnert, dass sie auf den Spuren der „Mutter aller Rallyes“ wandeln. Startberechtigt sind bei der AvD-Histo-Monte alle Oldtimer und Youngtimer bis Baujahr 1995. Die 1993 gegründete Gleichmäßigkeitsrallye feiert 2017 ihr 25-jähriges Bestehen.

AvD Histo Monte 2017 Tag2

AvD Histo Monte 2017 Tag2

Die AvD-Histo-Monte ist einem der ältesten Abenteuer aus der Zeit der Motorisierung nachempfunden. Die Rallye Monte Carlo führt seit 1911 in das kleine Fürstentum der Grimaldis – und die Histo-Monte wandelt auf diesen historischen Spuren. Sie huldigt den großen Jahren, in denen die individuelle Mobilität als ein unschätzbarer Grundzug unserer Freiheit begriffen wurde.

Die wechselhaften Bedingungen sorgten am zweiten Tag auch für zahlreiche Verschiebungen in den Ergebnislisten: Volker Scheck und Yves Chantraine (Lancia Delta) beispielweise fielen vom ersten auf den 29. (!) Platz zurück. Bergab ging es auch für die drei VIP-Fahrer. Walter Röhrl ging heute seinem Naturell nach und ließ die Gleichmäßigkeitsprüfungen Gleichmäßigkeitsprüfungen sein. Das Resultat ist ein Abrutschen von Platz fünf auf 74. Knapp davor liegt der siebenfache Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle (Skoda 130 RS) auf Position 69. Star-Kabarettist Urban Priol (BMW 2000 Tilux) zeigt den beiden Rallye-Assen die kalte Schulter und belegt derzeit die 23. Position. An der Spitze präsentiert sich derweil ein ganz neues Bild: Die Wiener Dani Chylik/Birgit Dangl (BMW 2000 Tii Touring) sind neue Spitzenreiter vor unserem Team Horst und Jörg Friedrichs (Opel Ascona A) auf dem 2ten Platz in der Gesamtwertung!

AvD Histo Monte 2017 Tag2

AvD Histo Monte 2017 Tag2

Vorschau AvD-Histo-Monte Tag 3 - Von Aix-les-Bains nach Cannes

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wird die Luft dünner – nicht nur an der Spitze der Rallye. Am Vormittag erklimmen die Teams den höchsten Punkt in 25 Jahren AvD-Histo-Monte. 2058 Meter ragt der Col du Lautaret in die Höhe und zählt damit zu den höchsten Erhebungen in den französischen Alpen, die im Winter befahren werden können. Nach dem Gipfelsturm geht es mit einer Rutschpartie auf der spektakulären Eisrennstrecke von Serre-Chevalier weiter. Doch nicht nur hier haben die Oldtimer mit Schlupf zu kämpfen: der Mont Revard vor den Toren von Aix-les-Bains präsentierte sich bei der Vorab-Besichtigung winterlich – und für den Lautaret ist nächtlicher Schnee vorhergesagt. Temperaturen um den Gefrierpunkt dürften in der zweiten Tageshälfte keine Rolle mehr spielen. Wenn sich die Reisegruppe durch den Grand Canyon du Verdon dem Mittelmeer nähert, landen die Winterjacken im ohnehin schon vollgestopften Kofferraum.

Text: AvD-Histo-Monte | Bilder: Sebastian Klein, Presse AvD-Histo-Monte / Oldtimer-Friedrichs

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/avd-histo-monte-2017-opel-ascona/

Created Freitag, 10. Februar 2017 Tags Classic & Rallye | GMK | Histo Monte Document type Video
Categories Timeline