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05 Mar 2017

Schweißgerätkiller

Normalerweise schraube ich nicht am Wochenende. Aber da Ronny in der Gegend war und seine Hilfe angeboten hat, habe ich einmal eine Sonderschicht am Titan eingelegt.

Ronny

Was lag an, zu dem man einen zweiten Mann braucht? Nun der Tank musste noch raus, da ist ein 2. Mann echt hilfreich.

Tank

Tank

Hintergrund: Der zusätzliche Träger musste noch festgeschweißt werden. Und das direkt über dem Tank. Das ist a) gefährlich und b) eine Sollroststelle, wenn man den weggebrannten Lack da nicht wieder korrigieren kann. Also sicher ist sicher.

Ronny hat eine Schweißausbildung und da e ja zum Helfen gekommen war, ließ ich ihn schweißen.

Ronny

Ich achtete anfangs vom unten darauf, dass nichts abfackelte - sieht schon faszinierend aus, wenn sich so eine Schweißnaht durchs Blech schmilzt.

Mitten in der Arbeit war Schluss mit lustig: Das Schweißgerät beförderte den Draht nicht mehr. Ronny schraubte das Gerät auf, konnte aber den Fehler nicht finden. Motor durchgebrannt? Sicherung geflogen? War waren ratlos. Telefonjoker! Ich rief meinen KFZ Elektriker Michael an. Der hatte glücklicherweise Zeit. Also luden wir das Schweißgerät ein und fuhren zu ihm.

Schweißgerätkiller

Auf den ersten Blick nichts zu finden, also baute er den Motor aus, das Getriebe sah gut geschmiert aus.

Schweißgerätkiller

Motor lief, alles neu abgeschmiert, wieder zusammengebaut, getestet - nix ging. Michael maß den Saft, der am Motor ankommt. das war verschwindend gering. Nur warum?

Wir haben lange gesucht, bis wir den relativ banalen Fehler gefunden haben. Denn es war nicht direkt an der Ansteuerung des Motors. Eine dicke Aluleitung war abgegammelt.

Schweißgerätkiller

Die Stelle repariert und alles funktionierte wieder. Das Leben kann so einfach sein. Man muss so einen doofen Fehler nur mal finden.

Doch zurück zum Titan: Der Träger ist nun auch fest mit dem Unterboden verbunden.

Träger

Da zwischen Bodenblech und Träger ein Spalt war, hat Ronny Stücken von einer alten Haubenaufstellstange eingeschweißt. Damit war er im Innenraum noch nicht fertig. Es kamen noch Streben zwischen Träger und höher liegender Ladefläche rein. Da soll später ein Blech drüber, um eine einheitliche Ladefläche zu bekommen.

träger

Träger

Ohne Unterbau würde sich das Blech viel zu sehr durchbiegen.

Natürlich stand ich nicht mit Händen in den Hosentaschen daneben. Spachteln und schleifen wollte ich aber nicht, das wäre fies gewesen, Ronny beim Schweißen einzustauben. Anfangs habe ich ihm zugearbeitet, dann habe ich mich um andere Dinge gekümmert. Da war die Heckschürze, die ich vom Verkäufer zerflexen lies, um den Sperrgutaufschlag zu sparen. Die musste ja wieder verbunden werden. Dazu habe ich 2 Bleche gekantet, dich ich innen beigefüttert habe. Auf dem Bild nur eines der zwei Bleche.

Schweißgerätkiller

Das Ganze ist verklebt und vernietet. Und siehe da - es ist wieder ein Teil.

Heckschürze

Und da wir zu zweit waren, haben wir das auch mal drangehalten und Schraubenpositionen angezeichnet.

Schweißgerätkiller

Schweißgerätkiller

Huh! Das mit der hinteren Stoßstange - das wird noch spannend...

Das eine zurechtgeschnittene Blech für die Seite ist schon einmal gelocht für die Blindnieten.

Blech

Die Hecktüren habe ich wieder hervorgeholt. Auch die brauchen ein wenig Spachtel, wenn auch nicht viel. Und die Scheiben mussten raus. Da ist noch eine billige Folie auf den Scheiben. Die muss ab, denn das ist total ausgeblichen und luftunterwandert. Das sieht einfach nur billig aus. Zudem ist es so besser zu lackieren. Eigentlich sollte ich die Sicke auf der Beifahrerseite noch schließen, denn die ist bei dem Auto unsinnig.

Hecktür

Mir würden dafür ja die Buchstaben KLE aus einer VW Caddy 1 Heckklappe gefallen. Aber diese Klappen sind nicht mehr zu bezahlen. Und eine kaputte, bei der ausgerechnet diese drei Buchstaben überlebt haben, zu finden für kleines Geld - nein, das wird nicht klappen...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/schweissgeraetkiller

Created Sonntag, 05. März 2017 Created by KLE Categories Timeline Tags - | anfangs | blech | buchstaben | fehler | klappen | mann | michael | motor | normalerweise | raus | ronny | scheiben | tank | titan | Radical Mag | Unkategorisiert
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26 Jun 2017
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Fusselforum Treffen 2017

Am vergangenen Wochenende fand das diesjährige FFT auf dem Campingplatz Teichmann am Edersee statt.

FFT

Wir bewerben das Treffen absichtlich nicht öffentlich, denn das soll ein internes Treffen für Forenmitglieder sein. Eine weitere Möglichkeit, sich offline kennenzulernen, virtuelle Freundschaften zu pflegen.

Der Campingplatz am Edersee ist dafür ideal. Man bezahlt die normalen Campinggebühren, hat einen wirklich schönen Platz mit vorbildlichen sanitären Anlagen. Kein finanzielles Risiko und trotzdem alles da, was man für ein gelungenes Treffen braucht inklusive Bademöglichkeit.

Das Pu8blikum war bunt, wie auch so manches Fahrzeug. Über die eine oder andere Karre habe ich mich besonders gefreut, wie z.B. über "Pavel".

Pavel

Eigentlich mag ich keine "gemachte" Ratten, aber der Bock ist da eine Ausnahme. Ursprünglich aufgebaut hat den Wagen Marten, bei dem wir immer übernachten, wenn wir unseren Clubstand bei der Techno Classica haben. Dann übernahm Christoph den Wagen, bis der auch der ihn veräußerte. Diesmal außerhalb des Forums. Dann wurde er nach einer längeren Zeit "wiedergefunden". Inzwischen war die Hinterachse durchgerostet(!), weshalb ein Hinterrad extrem negativen Sturz hatte. Gekauft wurde er von Andy. Klar, dass er in dem Zustand nur Kleingeld kostete. Als der Deal stand, schauten sich grimm und Andy an und meinten "Legen wir los?", der Kofferraum ging auf und die Hinterachse ausgeladen und direkt auf dem Parkplatz getauscht und das Auto auf eigener Achse überführt. Es gehört jetzt Vanessa, der Freundin von Andy.

Noch ein schräger Wagen: Die Berta.

Berta

Auch ein Forenwanderpokal. Eine wilde Bastelbude. Gehört inzwischen dem Grimm, der dem Wagen seine eigene Note aufdrücken wird. Das ursprünglich seitlich aufgeklebte Tierhautimitat ist schon einmal abgerissen, die Heckklappe, die ursprünglich geschlossen war und nur ein kleines Servicefenster hatte, gegen eine mit richtiger Heckscheibe getauscht. Mal sehen, was aus dem Hobel in Zukunft wird.

So ein Treffen ist auch ein Teileaustauschplatz - ja es wurden sogar Fahrzeuge verkauft. Sensationell das Kreidler F Kart, das Nils auf dem Dachgepäckträger transportiert hat.

FFT

Noch nie gehört? Das ist ein Kart, das tatsächlich eine Straßenzulassung hat. Unglaublich. Klar, dass das jeder einmal Probefahren wollte.

Kreidler F Kart

Ich dürfte es übrigens nicht im Straßenverkehr fahren. Ich bin dafür zu schwer. Überschreite mit meinem Körpergewicht plus Eigengewicht des Karts das zulässige Gesamtgewicht deutlich. Da hilft auch keine Diät. Aber spaßig zu fahren, wobei das Im Straßenverkehr wohl auch gefährlich ist. So niedrig, wie das Ding ist, wird man leicht übersehen auf der Straße.

So abwechslungsreich, wie die Fahrzeuge waren, so abwechslungsreich waren die Schlafquartiere. Man schlief im Leichenwagen, ...

W123 Leichenwagen

... Nils hatte genau wie ich einen Bestattungsanhänger am Haken, in seinem Fall einen Pfefferkorn Rheinland A,....

Fusselforum Treffen 2017

... ein anderer Nils (Nils ist quasi der Standardvorname im Fusselforum) pennte mit seiner Nadja im Dachzelt.

Dachzelt

Auch ne gute Show: Benny pennte in seinem E30 Touring und hat als Sichtschutz vor Ort seine Scheiben zugetapet.

FFT

FFT

Natürlich gab es auch ganz normale Zeltcamper, Klappwohnwagen und Wohnmobile.

Was macht man auf so einem Treffen. Natürlich nur Blödsinn. Ein Schriftzug auf einer Honda 1000F ist z.B. reine Provokation für etwas Klebeband.

DOOF

Es wird geklönt, gegrillt, gebadet, nachts ein Lagerfeuer angezündet, das am nächsten Mittag immer noch vor sich herschwelt, ...

Das Wetter war ausgesprochen super - warm aber nicht schwül, nur nachts wurde es tatsächlich relativ kalt.

Ich musste leider schon am Samstag Spätnachmittag abreisen, aber ich habe trotzdem das Treffen genossen bis dahin. Wir sind längst kein anonymes Forum mehr, wir sind schlichtweg Freunde, bei denen es keinen Markennarzismus gibt, keine Altersgrenzen, keinen Pflichzustand der Karren. Ich freue mich schon auf das FFT 2018!

Weitere Bilder zum Schmökern in der Galerie - danke an Mario, von dem ich einige Bilder "geklaut" habe.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/fusselforum-treffen-2017?blog=14

25 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Maic Schulte  

„Full House“ beim Garagen Treffen

„Full House“ beim Garagen TreffenAloha!

Ende Mai, genauer gesagt am 21., fand in Gelsenkirchen das für dieses Jahr erste Garagen Treffen an der Garage 10 statt. Da der Termin schon lange im Vorfeld bekannt gewesen ist und obendrein das Wetter an diesem Tag auch noch prima mitgespielt hat, sind dieser Einladung wirklich extrem viele Auto-Aficinados aus NRW und Umgebung gefolgt.

Ja man konnte förmlich dabei zusehen, wie die Parkplätze vor und um die Garage 10 herum von tollen Fahrzeugen belegt wurden. Und das mit den tollen Fahrzeugen ist nun Beileibe kein hohler Spruch, waren doch so Exoten wie ein massiv getunter Studebaker Avanti, zwei alte REO-Militärtruck und ein extrem geiler – äh Pardon! Ich wollte „gelber“ schreiben – Hot Rod vor Ort anzutreffen :-)

Der Fairness halber müsste ich hier praktisch fast alle Fahrzeuge aufzählen, da ja nahezu jeder Besitzer sein rollendes Schätzchen auf die eine oder andere Art veredelt hat. Diese Aufzählung erspare ich mit allerdings, indem ich freundlich auf die Fotos verweise, die an diesem Tag entstanden sind ;-)

Es ist übrigens vollkommen unnötig zu erwähnen, dass die beim Garagen Treffen angebotenen Hamburger einfach nur Spitzenklasse gewesen sind. Der gute Ruf eilt dieser Leckerei schlichtweg voraus. Meine Empfehlung: Einfach mal bei sich nächstbietender Gelegenheit so ein Teil probieren und der heimischen Badezimmerwaage gepflegt den Stinkefinger zeigen. Kalorien zählen kann man schließlich auch an einem anderen Tag ;-)

See ya, euer Maic von 1001 Cars.

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Der Beitrag „Full House“ beim Garagen Treffen erschien zuerst auf 1001 Cars.

Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=6172

25 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Bond

Die Buchstaben-Suppe

Ja, die Engländer. Die Engländer sind einfach anders. Sie bau(t)en nicht nur die skurillsten Autos ever, sie kauften sie auch. Nur in England hatten Kleinstwagen bis tief in die 80er Jahre die Chance, auf vernünftige Verkaufszahlen zu kommen. Und nur Engländer konnten auf die Idee kommen, ein vierplätziges Dreirad-Auto auf den Markt zu bringen.

Bond

Doch der Reihe nach (mal wieder). Es gab da einen Mann namens Lawrence Bond. Weder verwandt noch verschwägert mit: James Bond. «Laurie», wie ihn seine Freunde nannten, war ein studierter Flugzeug-Ingenieur und hatte auch seine eigene Firma, Bond Aircraft and Engineering Co., die in Lingridge, Lancashire, beheimatet war. Nach dem 2. Weltkrieg war anscheinend nicht mehr viel los im Flugzeug-Business, also dachte Bond, wie so viele andere auch in jenen Jahren, intensiv über den Bau eines kostengünstigen Automobils nach. Ein Dreirad sollte es sein, denn Dreiräder wurden damals in England besteuert wie Motorräder, sprich: viel tiefer. Allerdings: das galt nur, wenn sie keinen Rückwärtsgang besassen.

Bond

1947 begann Bond mit der Konstruktion. Er hatte einige Probleme zu bewältigen. Zum Beispiel der Antrieb: «normale» Dreiräder hatten das einzelne Rad meistens hinten, Bond wollte es aber vorne, für ein besseres Fahrverhalten. Doch hätte er den Motor hinter das Rad montiert, hätten die Passagiere kaum mehr Beinfreiheit gehabt, hätte er ihn über das Rad gebaut, dann wäre das Fahrzeug vom Design her sehr unförmig geworden. Also entwarf er einen Hilfsrahmen, der mit dem ähnlich wie bei Motorrädern ausgeführten Lenkerkopf des Vorderrades verbunden war und es ermöglichte, den Motor vor dem Vorderrad zu montieren. Dieser machte nun alle Bewegungen des Rades mit – und übermittelte seine Kraft über eine Motorrad-Kette.

Bond

Im Frühling 1948 wurden erste Probefahrten unternommen – und das Wägelchen mit seiner selbstragenden Alublech-Karosse und der gebogenen, rahmenlosen Plexiglas-Scheibe sah für die damalige Zeit sehr futuristisch aus. Als Antrieb diente ein Einzylinder mit 122 Kubik, den Villiers lieferte und 6 PS stark war. Ende 1948 fand Bond mit Sharp Commercials einen Partner, der das Fahrzeug baute, Anfang 1949 wurde die Karosse noch etwas bauchiger gestaltet, ein Faltverdeck hinzugefügt sowie seitliche Steckscheiben – die Produktion konnte beginnen. Und Bond war – gut. Mit einfachsten Mitteln hatte «Laurie» ein absolut brauchbares Fahrzeug geschaffen, das über einen Griff unter dem Armaturenbrett gestartet wurde (ein Stahlseil wirkte dann auf den Kickstarter) und dessen Bremsen über Zugseile aktiviert wurden. 10 Stück pro Woche wollte Bond bauen, doch die Produktion musste rasch erhöht werden.

Bond

Damals, nach dem Krieg, war das Benzin noch rationiert. Für die Klasse von Fahrzeugen mit bis zu 9 PS gab es sechs Gallonen, etwa 27 Liter. Weil der Bond erfreulich sparsam war, kamen die Besitzer mit dieser Ration rund 800 Kilometer weit – auch das war ein guter Grund für den Kauf dieses Kleinstwagens. Und Lawrence Bond ruhte nicht, es gab ein Modell namens Minivan, ein Transporter mit verlängerter Heckpartie. Auf dieser Basis wurde 1953 der Family Safety Saloon vorgestellt, mit zwei Sitzen für Kinder, die allerdings rückwärts schauen mussten; hinten hatte dieses Modell ein Hardtop, die vorderen Passagiere sassen unter einem Stoffdach.

Bond

Kurz darauf wurde der Bond Mark C aufgelegt. Ein ziemlich eigenartiges Gefährt, denn das Design wurde deutlich verändert, komische, weil völlig unnötige Kotflügel wurden angepappt, das «de Luxe»-Modell hatte sogar Stossstangen vorne und hinten. Doch auch die Lenkung wurde erneuert: beim Mark C wurde die Drehung des Steuerkopfes mit Hilfe eines Zahnkranzes und einer Schnecke am Lenksäulenende bewerkstelligt – deshalb stand die Lenksäule dann schräg mitten im Cockpit, der Pilot sass hinter ein schief stehenden Lenkrad. Aber davon liessen sich anscheinend die wenigsten der potenziellen Kunden abschrecken, 1955 lag die Produktion bei 100 Stück pro Woche. Denn abgesehen von den üblichen Absonderlichkeiten, durch die sich fast alle Microcars auszeichnen, hatte der Bond unterdessen auch vorne eine Trommelbremse, die hinteren Räder wurden über Gummibänder gefedert.

Bond

Der Mark D ab 1956 war dem Mark C noch sehr ähnlich; dieser D wurde über ein paar Jahre angeboten, als Einstiegsmodell. Doch 1957 gab es eine Revolution: der Mark E erhielt eine Ponton-Karosserie. Das Cabrio hatte zwei Türen sowie und vor allem einen Stahl-Kastenrahmen zur Verstärkung des Alu-Aufbaus. Vorne wurde der E so breit wie ein «richtiges» Auto, es sollte wohl Vierrädrigkeit vorgetäuscht werden. Der Motor blieb der alte, doch es gab jetzt ein Viergang-Getriebe, auf Wunsch sogar mit Rückwärtsgang.

Bond

1957 kam der Mark F, den es als Cabrio, Limousine und Coupé gab, neu mit einem 250-Kubik-Motor, etwa 12 PS, weiterhin von Villiers. Dieser F gehört sicher zu den schrägsten Konstruktionen, die je auf drei Rädern standen. Zwar verkaufte er sich noch erstaunlich gut, doch der Stern von Bond war so langsam am Sinken – es gab unterdessen zu vernünftigen Preisen auch vernünftige Automobile. Und das Benzin war Ende der 50er Jahre auch nicht mehr rationiert.

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Damit war es dann noch nicht fertig fertig mit der Buchstaben-Suppe von Bond, ab 1961 gab es den Bond 250 G. 1969 kaufte Reliant die Marke, 1970 kam noch der Bond Bug, ein absolut schräger Floh, doch das ist eine andere Geschichte, die wir vielleicht auch noch erzählen werden.

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Mehr Exoten haben wir in unserem Archiv.

Bond

Der Beitrag Bond erschien zuerst auf radicalmag.

Original http://radical-mag.com/2017/06/25/bond/

23 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Fahrbericht Nissan Qashqai

Neu ist nicht neu

Das Lenkrad ist neu. Ja, das ist die wichtigste Nachricht, die Nissan zum «new Qashqai» zu vermelden hat. Neu ist natürlich relativ, wir plaudern hier über ein Fachlift – und die Maus hat dabei einen Elefanten geboren, eben: ein neues Lenkrad, D-Shape, also unten abgeflacht. Damit die Zustieg einfacher wird. Das ist eine derartig grossartige Innovation, dass wir uns schon ein wenig wundern, dass noch kein anderer Hersteller vorher darauf gekommen ist.

Fahrbericht Nissan Qashqai

Darüber, was wirklich neu ist beim Qashqai, darüber spricht Nissan nicht laut. Denn eigentlich geht es bei diesem Facelift um nicht weniger als eine Neu-Positionierung, denn es wird dem Fahrzeug auch noch der letzte Hauch von Abenteuer, der die SUV ja so ein bisschen charakterisieren soll, ausgetrieben. 4×4 gibt es nur noch beim stärksten und teuersten Diesel, dafür sind die im Gelände so extrem praktischen 19-Zöller bei quasi jeder Ausstattungslinie inbegriffen.

Fahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan Qashqai

Ja, das hat schon weiter reichende Folgen, denn es ist ja nicht so, dass der Qashqai irgendein Nebendarsteller wäre. Er hat vor genau 10 Jahren das Segment der kompakten SUV/C-SUV/CUV/WTF quasi definiert, es wurden bislang 2,3 Millionen Exemplare verkauft, er ist in Europa der meistverkaufte Nissan aller Zeiten. Wenn der Q. nun zum lauwarmen Stadtindianer mutiert, noch mehr als «urban crossover» gepriesen wird, dann ist er nun endgültig nicht mehr das, als was er 2007 seine Karriere begonnen hatte; diese Rolle muss nun der X-Trail übernehmen. Den wir zwar schon fahren durften, über den wir aber aus unerfindlichen Gründen erst im August etwas schreiben dürfen.

Fahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan Qashqai

Erneuert wurden beim Q. neben dem Lenkrad auch noch ein paar Äusserlichkeiten, die üblichen Verdächtigen bei solchen Facelifts, Laternen vorne und hinten, Frontgrill und so; immerhin kann man alt und neu tatsächlich unterscheiden, das ist ja nicht bei allen Herstellern gegeben. Innen gibt es auf Wunsch edleres Leder (weil: neue Top-Ausstattungslinie Tekna +), die Kunden sollen sich solches gewünscht haben, Premium-Appeal. Überhaupt glauben die Japaner an die «Total Customer Satisfaction», der Kunde hat immer recht – und deshalb soll er dann für die Erfüllung seiner sehnlichsten Wünsche auf etwas tiefer in sein Säckel greifen. Klar, als Visia, also in der Stierkämpfer-Version glänzt der neue Qashqai mit einem Einstiegspreis von nur gerade 22’999 Franken, das ist definitiv eine Kampfansage, doch von diesem Angebot macht nur gut 1 Prozent der Schweizer Kundschaft auch tatsächlich Gebrauch. Wer dann so einem feinen Tekna + will, der muss dem Händler seines Vertrauens dann mindestens 37’390 Franken bringen. Das ist dann hingegen kein Sonderangebot mehr, auch wenn die Ausstattung sehr, sehr reichhaltig ist.

Fahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan Qashqai

Beim Innenraum findet die Revolution dann wohl erst in der nächsten Generation des Q. statt. Wir haben es schon andernorts geschrieben, aber es ist halt schon erstaunlich, welch rasante Entwicklung des Interieur-Design genommen hat, wie alt Fahrzeuge unterdessen aussehen, die noch mit einer Vielzahl von Knöpfen und Schaltern operieren. Zwar wurde auch der Qashqai sanft modernisiert, das Bediensystem vereinfacht (und das Infotainment sowie die Connectivity weiter verbessert), doch so ganz zeitgemäss wirkt das irgendwie nicht mehr. Andererseits: die wohl eher ziemlich konservative Qashqai-Käuferschaft schätzt vielleicht genau das?

Fahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan Qashqai

Es gibt den neuen Qashqai mit dem 1,2-Liter-Benziner mit 115 PS und 1,35 Tonnen Gewicht, mit dem 1,6-Liter-Benziner mit 163 PS und 1,4 Tonnen Gewicht, als 1,5-Liter-Diesel mit 110 PS und 1,4 Tonnen Gewicht und als 1,6-Liter-Diesel mit 130 PS und 1,55 Tonnen Gewicht (letzteres ist auch dem Allradantrieb geschuldet, den es nur für dieses Modell gibt; nein, zumindest vorerst nicht mit Automatik, die gibt es zwar, aber halt nur für den 2WD). Wir fuhren nur den stärksten Benziner, wobei wir uns da schon ein bisschen gefragt haben, wo all die PS wohnen; es ist dies eine eher zähe Angelegenheit. Und 240 Nm maximales Drehmoment sind irgendwie auch nicht so sehr eine Wand, obwohl sie schon ab 2000/min zur Verfügung stehen sollen. Vielleicht war unser Vorserien-Fahrzeug nicht recht eingefahren, wir fragten uns schon, wo denn die Leistung blieb, die versprochenen 8,9 Sekunden von 0 auf 100 hätte er kaum geschafft. Verbrauch soll der grosse Benziner 5,8 Liter im Schnitt: auch dies empfinden wir als etwas gar optimistisch. König bleibt aber der kleine Diesel, 3,8 Liter will er verbrauchen. Wobei, Diesel – aber das ist ja ein ganz anderes Thema.

Fahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan Qashqai

Ein Rennwagen war der Q. ja noch nie, aber weil er ja in Zukunft wohl gar nicht mehr abseits des Asphalts eingesetzt werden soll, haben die Japaner ihm bessere Manieren beigebracht, die Seitenneigung ist nun nicht mehr so bedrohlich, die Wankbewegungen halten sich in engeren Grenzen. Das alles tut dem Japaner gut, in Sachen Komfort hat er ja sowieso immer zu den Vorbildern im Segment gehört. Ist man doch einmal zu flott, dann geht der Nissan massiv über die Vorderräder, aber das muss ja so sein, das ist auch für die unerfahrenen Piloten berechenbarer.

Man darf davon ausgehen, dass die Verbesserungen und Veränderungen am Qashqai ihm nicht zum Nachteil an der Verkaufsfront gereichen werden. Zwar ist ihm der Tiguan in der Schweiz mit weit mehr als doppelt so vielen verkauften Exemplaren längst enteilt, doch der Nissan hat eine treue Gefolgschaft – und die dürfte zufrieden sein mit dem neuen Modell. Das in Sachen Verarbeitung einen sehr guten ersten Eindruck machte, weiterhin reichlich Platz bietet (also, nicht so sehr für die hinteren Passagiere, aber 430 Liter im Kofferraum (max. bis 1585 Liter)). Ab Anfang August stehen die ersten neuen Qashqai bei den Händlern.

Fahrbericht Nissan Qashqai

Mehr Nissan haben wir in unserem Archiv. Und der Fahrbericht zum X-Trail folgt dann Anfang August.

Fahrbericht Nissan Qashqai

Der Beitrag Fahrbericht Nissan Qashqai erschien zuerst auf radicalmag.

Original http://radical-mag.com/2017/06/23/fahrbericht-nissan-qashqai/

23 Jun 2017
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Intermecchanica Italia

Aussergewöhnliches (08)

Intermeccanica aus Turin war die Frühform einer wahrlich globalisierten Marke. Firmengründer Frank Reisner war Ungar, gebaut wurde in Turin und der Motor des Italia Coupé kam von Ford in den USA. Eine sehr interessante Mischung, deshalb: Zündung an, es surrt und zirpt unangenehm, man hört, dass die Benzinpumpe gewohnt ist, hart zu arbeiten. Also den V8 starten, denn der Sound des Achtventilers im Bug ist doch viel angenehmer als das elektrische Gezische aus dem Heck. Lustvoll brabbelt der 5,7 Liter-, millionenfach bewährte Achtzylinder vor sich hin. Schüttelt sich zuweilen etwas im unruhigen Standgas und lässt gleichzeitig die Leichtbaukarosserie mitschwingen. Schon im Stand wird klar: Dieses Auto besteht vor allem aus Motor – alles andere wurde dem V8 untergeordnet. Die Schalter und Hebel im Cockpit sind, sagen wir mal, rustikal, genauso wie die Verarbeitung. Aber damals, im Jahre 1971, als dieses Intermecchanica Italia Coupé aus der Produktion kam, war solch ein Interieur unter Sportfahrern mehr als chic. Heute darf sich nicht einmal mehr eine Billigmarke ein derartiges Innenleben erlauben.

Intermecchanica Italia

Aber in Zeiten, als die Fahrer noch fingerlose Handschuhe trugen, war ein solches Cockpit noch der Traum eines jeden Sportauto-Fans. Und auch wir erliegen dem Charme des Wagens recht schnell, auch wenn ihn die angepappten Verbreiterungen aus Kunststoff nicht wirklich schöner machen. Aber im Italia Coupé muss man noch arbeiten, wenn man schnell fahren will, und das lieben wir an alten Autos. Allein das unendlich lang übersetzte Viergang-Schaltgetriebe (Tremec) sorgt dafür, dass der linke Fuss des Fahrers immer was zu tun hat. Die Kupplungsbetätigung fordert starke Waden, der Dreh am kleinen Lenkrad und das Betätigen des Getriebes strapazieren die Unterarmmuskeln. Wer also zwei Stunden im Intermecchanica unterwegs ist, hat mehr geleistet als so mancher Bundesbeamter in einer ganze Woche. Dafür ist der schnaubende und bollernde Sound eine Wohltat fürs Trommelfell.

Intermecchanica Italia

Das Coupé ist ein sehr seltenes Fahrzeug. Je nach Quelle wurden zwischen 68 und 75 Fahrzeuge gebaut. Denn der Italia, der in früheren Jahren Torino hiess (bis Ford auf die Namensrechte beharrte), war eigentlich als Cabrio konzipiert. Gebaut wurde der Wagen während knapp dreier Jahre. Beim Vertrieb kommt ein sehr bekannter Name ins Spiel: Erich Bitter, der in den 70er-Jahren mit seinen umgebauten Opel-Modellen nicht nur in Deutschland für Furore sorgte, war einer der Intermeccanica-Händler in Europa. Gezeichnet wurde die Karosserie unter anderem von Franco Scaglione, dem die Marke aber kein Glück brachte. Er investierte fast sein gesamtes Privatvermögen in das Nachfolgemodell, den Indra. Weil Intermeccanica aber Konkurs ging und sich Firmengründer Reisner in die USA absetzte, war Scaglione ebenfalls am Ende und zog sich aus dem Autobusiness zurück. Der Indra kam wenig später als Bitter CD auf den Markt.

Intermecchanica ItaliaIntermecchanica ItaliaIntermecchanica ItaliaIntermecchanica Italia

Doch lassen wir die Geschichte hinter uns. Das Motoröl ist warm, also lassen wir den Kunststoff-Bomber – den wir von der Oldtimer-Galerie in Toffen für einen Ausritt erhielten – fliegen. Dabei ist vorsicht angesagt, denn der Hecktriebler reagiert heikel auf die Befehle des rechten Fusses. Kein Wunder – der V8 unter der langen Motorhaube leistet zwar «nur» 310 SAE-PS, aber das Drehmoment des Stossstangenmotors ist nicht zu verachten. Hat man sich an das etwas zickige Fahrverhalten gewöhnt und nimmt man das Knacken und Knarzen nonchalant zur Kenntnis, entspannen sich Fahrer und Gefährt. Besonders schön ist die enorme Elastizität des Triebwerks. Ab 40 km/h kann man den vierten Gang einspannen. Der reicht dann bis zum Topspeed, der weit über 200 km/liegt. Optisch ist der Intermeccanica Italia eine kleine Mogelpackung. Denn ein Kurvenbrenner ist der rund 1200 Kilo schwere Wagen nicht, eher der Cruiser mit mächtigen Leistungsreserven. Wer sich ein Italia Coupé anschaffen will, sollte auch Reserven im Geldbeutel haben: Schöne Exemplare sind nicht unter 100’000 Franken zu haben.

Intermecchanica Italia

Bilder von Wale Pfäffli, Worte von Markus Chalilow; mehr aus der Serie «Aussergewöhnliches» mit so wunderfeinen Geräten wie Bocar, H.R.G., Ruxton, Kurtis, Harrington-Sunbeam, Fiat-Stanguellini oder dem ebenfalls Italia genannten Hudson gibt es in unserem Archiv.

Intermecchanica Italia

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Original http://radical-mag.com/2017/06/23/intermecchanica-italia/

23 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Jetzt kann ich mir wieder einen blasen lassen

Lang nichts mehr über den Pirat geschrieben. Warum? Ich fahr den gerade im Alltag. Und außer tanken und Aschenbecher leeren muss man bei der Karre nix. Das ist ein Passat Turbodiesel. Lowtec. Das funktioniert einfach, auch wenn es schon 35 Jahre alt ist. Rau, laut, aber hart im Nehmen. Damit er das bleibt, stand gestern mal ein Ölwechsel und eine grobe Durchsicht an.

Also mal das alte Öl abgelassen, Filter gewechselt und neuen Saft reingekippt. Füllstand kontrollieren und äh, hallo, warum tanzt der Ölstabhalter Lambada?

Es ist eben ein Diesel. Der vibriert. Und da war die Schraube rausvibriert, die das Röhrchen hält. Neue Schraube rein und gut.

Auch die anderen Flüssigkeiten mal gecheckt Uh! Es fehlt Kühlwasser. Klar, das erst einmal nachgefüllt. Mehr als einen Liter. Keine Pfütze unterm Auto. Kein Wasser im Öl (Gottseidank!), wohin geht das Nass?

Wir haben ja grad so weit über 30 Grad draußen. Was mir in letzter Zeit auffiel: Der Karren war zwar nie im roten Temperaturbereich, aber der Lüfter springt eigentlich nie an. Warum ist bzw. war das so? Ich tippte ja auf den Temperaturschalter. Aber da es das Einfachste war, probierte ich den Schalter mit einem Stück Kabel zu überbrücken. Stufe 2 ging an - mit Nebengeräuschen. Stufe 1? Am Stecker blitze es, der Lüftermotor brummte nur leicht.

Es war also nicht der Schalter.

Da hat wohl das Lager des Lüfters fast gefressen. Ich habe im Pirat einen doppelten Lüfter. Davon habe ich nur einen weiteren im Fundus und der hatte einen einstufigen Hauptlüfter. Da passte der Stecker nicht drauf. Umfummeln? Quatsch. Ich habe einen anderem Lüfter aus einem kleineren Gehäuse umgebaut.

Lüfter

Der "neue" hat weiße statt schwarze Flügel. Interessiert mich nicht wirklich. Für mich steht die Funktion im Vordergrund. Bevor ich den Kasten in den Motorraum gebaut habe, habe ich das erst einmal getestet.

Lüfter

Funktionierte. Also habe ich das wieder fest eingebaut. Der Test folgte, ob er auch automatisch anspringt und nicht auch der Schalter hin ist. Ich habe den Wagen im Stand warmlaufen lassen. Das Gas festgeklemmt, damit er ca. 1500 Touren lief, damit es schneller geht. Und siehe da! Der Lüfter sprang an!

Der Fehler ist gefixt. Das kann das Problem mit dem Kühlwasser gewesen sein. Muss es aber nicht. Ich werde das in den kommenden Wochen etwas öfters kontrollieren. Im Notfall habe ich genug Schläuche, aber auch noch einen komplett neuen Kühler rumliegen.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/jetzt-kann-ich-mir-wieder?blog=29

20 Jun 2017

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"Wir gehen auf alle Besitzer von Oldtimern und Profis in Deutschland zu und laden sie ein, mit uns zusammenzuarbeiten." Claus Stig Christensen, CEO von BookAclassic, erklärt: “Unsere Dienstleistungen bieten eine großartige Gelegenheit für OldtimerBesitzer. Sie werden dafür bezahlt, dass sie etwas tun, was sie am meisten lieben - ihre Oldtimer zu fahren! Die Registrierung eines Autos auf unserer Seite ist völlig kostenlos. Auto-Besitzer können wählen, ob sie der Chauffeur sein wollen, oder sie wollen das Fahrzeug anderen Fahrern mieten. Die Besitzer können wählen, welche Buchungen zu akzeptieren und es gibt keine verbindlichen Verträge oder jährlichen Gebühren für die Auflistung der Fahrzeuge auf unserer Website. Es ist eine Win-Win-Situation für die Glücklichen, die ein klassisches Auto besitzen!”

ADAC Youngtimer Tour 2017

Autos, Motorräder, Busse und retro Flugzeuge.

BookAclassic hat erfolgreiche Partnerschaften mit den Besitzern von Oldtimern, Automuseen, Limousinenvermietungen und anderen verwandten Unternehmen in ganz Europa etabliert. Derzeit sind wir auf der Suche nach einer Partnerschaft mit Besitzern aller Arten von klassischen Fahrzeugen: Autos, Motorräder, Busse und retro Flugzeuge. Einfach und schnell Der Erfolg unserer Website beruht auf der Tatsache, dass die Benutzer den Preis für die Anmietung jedes verfügbares Fahrzeuges in 30 Sekunden berechnen können und ihr Wunschfahrzeug in Echtzeit reservieren können, ohne mehrere Tage oder Wochen warten zu müssen. Als Mieter können Sie ein klassisches Auto für ein besonderes Ereignis oder einfach für Ihr Vergnügen mieten. Klassische Autos können für alle möglichen Veranstaltungen wie Hochzeiten, Firmenveranstaltungen, Werbespots, Filmproduktionen und Messen gemietet werden. Das Leben ist zu kurz für langweilige Autos! Das Ziel von BookAclassic in Deutschland ist es, eine breite Palette von klassischen Fahrzeugen zur Verfügung zu stellen, einschließlich klassische europäische und amerikanische Autos, Limousinen, Motorräder, Busse und retro Flugzeuge aus vergangenen Zeiten.

Oldtimer mieten

Hochzeit, Event oder Unternehmen

Wir wollen eine schnell wachsende Nachfrage von Hochzeitspaaren, Eventmanagern, Unternehmen und Filmproduzenten befriedigen. BookAclassic.de bietet auch Luxuswagen für persönliche Fahrerlebnisse oder einfach damit Sie Ihre Familie zum Flughafen in einer anderen Weise bringen. Wer sind wir? BookAclassic wurde in die Welt gebracht, weil wir die charakterlosen, stumpfen und langweilig praktischen Fahrzeuge satt haben. Wir sind hier, auf klassische Fahrzeuge mit Seele, Klasse und Ausstrahlung aufmerksam zu machen und neues Leben in sie einzuhauchen. Wir wollen unsere Begeisterung und Leidenschaft für wunderschöne und elegante Oldtimer teilen und die Straßen mit schönen und sexy Fahrzeugen füllen! Allein in Europa bietet BookAclassic rund 15.000 Oldtimer im Wert von über 150 Millionen Euro an. Mit Sitz in Großbritannien, das Ziel des Unternehmens ist es, die bevorzugte Buchungsseite für klassische Fahrzeuge weltweit zu werden.

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Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/einen-klassiker-in-nur-30-sekunden-mieten-jetzt-ist-es-moeglich/

Created Dienstag, 20. Juni 2017 Tags GMK Document type Article
20 Jun 2017
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Boden dicht.

Ich bin noch einmal in den Fußraum des Titan eingetaucht. Am vorderen Ende des Beifahrerfußraums gab es Lochfraß.

Boden dicht.

Der Gilb saß ziemlich tief drin da vorne - und das war kein "normaler" Rost. Also keine reine Alterserscheinung. Das Bodenblech war nach oben gebogen. Also entweder ist der Bock da einmal derbe aufgesetzt, oder der Wagen wurde verkehrt aufgebockt. Resultat war auf jeden Fall, dass der Lack zerstört wurde und das fröhlich vor sich hinoxidierte.

Also rausgeschnitten, was nicht ganz so einfach war, weil man weder von oben noch von unten wirklich gut drankommt. Mit einer Schablone ein Blech definiert, in das ich erst einmal die Sicken gedengelt habe.

Boden dicht.

Das Ganze habe ich wieder auf Stoß eingeschweißt, nur den Rand seitlich habe ich überlappend angepunktet.

Boden dicht.

Zum Abschluss gab es einen Anstrich mit Brantho Nitrofest. Auch rund um einem Stöpsel, der nicht mehr richtig im Bodenblech saß. Den klebe ich wieder ein, aber etwas Entrosten drumrum und neu versiegeln kann ja nicht schaden.

Boden dicht.

Das muss nun auch noch von unten sauber gemacht werden und versiegelt.

Parallel zu den Schweißarbeiten habe ich mich um die erste Felge gekümmert. Ich habe Filler besorgt und nochmals grundiert.

Boden dicht.

Dann erst Felgensilber am Rand, abgelebt, die Mitte schwarz und zum Abschluss eine Schicht glänzenden Klarlack.

Boden dicht.

Ich finde das Ergebnis ganz o.k. für den Aufwand. Klar, ein poliertes Bett wäre edler, 2teiler würden mir noch besser passen, ich würde sogar Fake-BBS, also Lenso BSX montieren, aber ich finde das eine ganz gute Alternative dazu - und vor allem eine bezahlbare.

Nach und nach nehme ich mir die restlichen Felgen vor, die zweite liegt schon auf dem Arbeitsbock.

Boden dicht.

Eine unangenehme Überraschung hatte ich gestern übrigens noch. Als ich zur Werkstatthölle kam, war die Sicherung im Bereich der Werkstatttoilette durchgebrannt. Ich habe erst einmal alles ausgesteckt, neue Sicherung rein und den Werkstattcomputer angesteckt, für etwas Entertainment nebenbei. Als ich versuchte, das Hauswasserwerk einzustecken, machte es nicht nur *PATSCH* - die komplette Steckdose war sofort schwarz.

Steckdose

Heieiei - es wird das Hauswasserwerk nicht schon hin sein?

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/boden-dicht

19 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Der Juni Altautotrefff in Darmstadt

Wirklich sommerliche Temperaturen auf dem Burger King Parkplatz in der Kasinostraße Darmstadt. Als ich Punkt 17 Uhr in den Parkplatz einbog dachte ich mir, was ist denn hier los? Es war nur der Polo 1 von Christian da.

VW Polo 1

Es ist so, dass an einigen Wochenenden im Sommer viele alternative Treffen sind, aber die Befürchtungen waren vollkommen unbegründet, nach und nach füllte sich der Parkplatz. Ich habe gar nicht alle fotografiert, ich hatte mich einfach zu gut unterhalten.

Das erste Mal da war z.B. dieser Opel Manta B:

Opel Manta B

Durchaus mit einigen Spuren der Zeit, aber das ist ja vollkommen in Ordnung, man kann einem Auto ruhig ansehen im Entsprechenden Alter, dass es auch genutzt wird. Das Airbrush auf der Motorhaube - heute würde man das sicher nicht mehr lackieren.

Airbrush

Aber so ist es ein Zeitzeuge. Das fand man mal richtig cool. Ich bin mir sicher, dass zwar viele sich nicht mehr trauen, mit solchen Bildern auf der Haube durch die Gegend zu fahren, aber dass noch einige dieser Hauben noch in diversen Werkstätten als Deko an der Wand hängen.

Der Erwin und der Floh kamen diesmal mit dem Motorrad.

Altautotreff Darmstadt

Flos Moto Guzzi hat eine kuriose Besonderheit: Eine AHK. So ein Thema, über das kaum einer was weiß zu den rechtlichen Besonderheiten. Beispiele? Ein Motorradanhänger darf maximal einen Meter breit sein, Maximalgeschwindigkeit auch auf der Autobahn im Anhängerbetrieb: 60 km/h. Und das wohl bescheuertste: Wer heute den Motorradführerschein macht, der darf eigentlich kein Motorrad mit Anhänger fahren. Das beinhaltet der aktuelle Motorradführerschein nicht mehr, früher war das mit drin. Aber es gibt auch keine Möglichkeit, einen Anhängerschein für das Motorrad zu machen. Es ist offenbar zu selten, dass ein Motorrad mit Anhänger unterwegs ist, dass man sich auf Europäischer Ebene noch Gedanken zu einem entsprechenden Führerschein gemacht haben.

Ansonsten wieder ein bunter Mix aus den unterschiedlichsten Fahrzeugen, natürlich waren auch Amikisten da, auch wenn in der Gegend ein V8 Treffen war.

Altautotreff Darmstadt

Volvo Amazon, MG etc. habe ich mit der Kamera verpasst, in der Ecke stand ein Mercedes SL in US Ausführung. Schon fies, diese Sicherheitsstoßstangen.

Mercedes SL

Klar, dass in der Nähe zu Rüsselsheim auch wieder viele Opel da waren.

Opel Rekord C Leichenwagen

Mehr Bilder in der Galerie.

Das älteste Fahrzeug auf dem Platz sollte dieses Fahrzeug gewesen sein:

Rixe Fahrrad

Ein altes Rixe Damenfahrrad - auch das ist historische Mobilität.

Der nächste Altautotreff ist am 16. Juli 2017.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/der-juni-altautotrefff-in-darmstadt?blog=14

19 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Fahrbericht Kia Stinger GT

Mehr wäre mehr

Die koreanischen Hersteller waren ja bislang nicht gerade berühmt dafür, mit ihren Automobilen grossartige Emotionen wecken zu wollen. Man gab sich gerne zurückhaltend, lächelte viel, wusste um die Qualitäten und ein gutes Verhältnis zwischen Preis und Leistung, doch den grossen Auftritt überliessen Hyundai und Kia gerne den anderen. Dass Kia nun für erste Testfahrten des Stinger gleich auf die Nordschleife einlud, zeigt auf, dass sich da etwas zu ändern beginnt, denn Nürburgring, das getrauen sich auch die deutschen Produzenten nur selten. Und nun stellen sich die Koreaner hin und lassen die Journalisten von der Leine, sechs Runden – das braucht ziemlich viel «balls», grosses Vertrauen auch ins Auto. Und muss allein schon deshalb gelobt werden.

Fahrbericht Kia Stinger GT

Es ist ja nun nicht so, dass der Kia Stinger das gnadenlose Renngerät, für die Rennstrecke gebaut wäre. Zwar ist er mit seinen 370 PS aus dem 3,3-Liter-V6-Turbo sowie 510 Nm maximalen Drehmoment zwischen 1300 und 4500/min der mit Abstand stärkste Serien-Koreaner aller Zeiten, zwar will er in weniger als 5 Sekunden auf 100 rennen und maximal rund 270 km/h, doch das ist in der heutigen Zeit der irren PS-Zahlen und der Drehmomentwände und der hauseigenen Tunern alles nicht wirklich wild, mehr so cooler Gran Turismo als die ultimative Sportlichkeit. Doch genau da wollen die Koreaner den Stinger auch positioniert haben, GT steht ja auch in der Bezeichnung, mit 4,83 Metern Länge hat der Kia ja auch ein bisschen Übermass im Vergleich zu einem 3er-BMW und Audi A4.

Fahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GT

Das Design ist, hmm, wie sollen wir es denn nun beschreiben? Adrett ist er sicher, der Kia, aber halt irgendwie nicht so recht eigenständig. Ein bisschen Audi, ein bisschen Maserati, in seiner Coupé-Form tatsächlich nett anzusehen, doch man vermisst so ein bisschen die Ecken und Kanten, die Details, an denen das Auge hängenbleiben möchte, an denen man sich nicht sattsehen kann. Das ist vielleicht alles ein bisschen zu harmonisch, zu geschliffen, fast so ein bisschen, als ob die Designer plötzlich der Glaube an den eigenen Mut verlassen hätte. Auch innen, absolut ok, es fehlt nichts, es ist nichts zu viel, aber es ist halt auch nichts Besonderes – weil derzeit die Entwicklung des Innenraum-Designs aber gerade grosse Sprünge macht (Tesla, Volvo, Peugeot…), wirkt das ein wenig bieder, altbacken. Das ist doch halt auch ein bisschen schade: Kia will mit dem Stinger starke, schon Ewigkeiten etablierte Konkurrenz bedrängen – doch man tut dies nicht mit letzter Konsequenz. Dafür ist man dann in Korea zu zurückhaltend – und schielt selbstverständlich immer mit anderthalb Augen in die USA, wo diese Form von Charakter auch nicht wirklich gefragt ist. Ziemlich amerikanisch muten übrigens auch die Sitze an, etwas gar rutschiges Leder, etwas gar weit geschnitten.

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Also, los. Leider ist die Geräuschentwicklung des V6 ziemlich enttäuschend, im Sinne von: findet nicht statt. Dass da 370 Pferde an der Arbeit sein sollen, hört man definitiv nicht; das Hören gehört nun aber auch zu den Sinneswahrnehmungen, sprich: Emotionen. Auf der Rennstrecke braucht man das aber, man hat ja nicht immer die Zeit, schon gar nicht die Lust, auf den Drehzahlmesser zu schielen. Die 8-Gang-Automatik lässt sich zwar bestens über die Paddels bedienen, aber eben: Dafür müsste man halt «mitbekommen», in welchem Drehzahlbereich man sich bewegt. Erfeulich dagegen: eigentlich ist es so ein bisschen egal, der Kia hat reichlich Kraft allerorten, dreht auch schön hoch, ein Turboloch exisiert nicht wirklich. Und der hauseigene Automat schaltet sowohl seidenfein wie auch schnell.

Fahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GT

Die erste Runde fahren wir im Fahrmodus «Comfort». Der passt in Sachen Abstimmung des Fahrwerks bestens zur Nordschleife, doch das ESP setzt halt sehrsehr früh ein, da steht man im Scheitelpunkt der Kurve auch manchmal voll auf dem Pinsel, Bodenbrett, und es passiert gar nichts. In der zweiten Runde ist es dann «Sport», da schaltet er zwar schneller, da lässt der Stinger mehr zu, dafür hoppelt der Wagen über die Strecke, was der Sportlichkeit nicht wirklich zuträglich ist. In der Hatz, rein ins Auto, Fahrerwechsel, dies, das, haben wir nicht rausgefunden, ob es auch die Möglichkeit für eine individuelle Einstellung gibt, butterweiches Fahrwerk, aber dafür härtere Lenkung, schnellere Schaltvorgänge, weniger ESP. Vielleicht kriegen wir den Wagen ja dann einmal in den Test, da weden wir daran arbeiten. Jetzt können wir vermelden: gute Lenkung, präzis, ausdauernde Bremsen (Brembo!), neutrales Fahrverhalten (mit dem Allradler – und etwas anderes hatten wir leider nicht, der reine Hecktriebler ging leider irgendwie an uns vorbei), und ja: guter Komfort. Den wird man auf der Langstrecke schätzen – und dafür sind die Gran Turismo ja gedacht. Auf der Döttinger Höhe in der Nähe von 260 km/h gemäss Tacho, aber so ab 220 waren die Fortschritte eher zäh.

Fahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GT

Doch, doch, wenn man auf der zweiten Runde, noch im Bastel-Modus (sprich: finden der passenden Einstellung), problemlos unter 10 Minuten BTG fährt, dann ist das so schlecht nicht für das Gerät. Er ist lieb, der Stinger, einfach beherrschbar, gibt keine Rätsel auf und vermittelt dafür ein schönes Vertrauen, da darf man ihn schon loben. Leistung ist reichlich, mehr wäre manchmal mehr, aber für uns mittelmässige Piloten ist das ganz ok so. Sonst wird man dann ja auch übermütig, und ob das der Stinger dann wirklich goutieren könnte, das wissen wir nun auch nicht. So überstand er es klaglos, keine Pausen, keine komischen Geräusche, kaum eigenartige Gerüche. Und ja, da haben wir schon anderes erlebt.

Fahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GT

Er ist also ein mehr als nur anständiges Automobil, der Kia Stinger, ein cooler Gran Turismo, der auch kann, wenn man will. Die eine oder andere Schwäche, aber wer hat die nicht? Ob das nun reicht für den durchschlagenden Erfolg, das wagen wir so ein klein wenig zu bezweifeln – es gereicht auch so richtig schnellen Corvette und bösen Cadillac und schönen Italienerinnen (noch) nicht zu Verkaufsschlagern, obwohl sie auf der Nordschleife und anderen Rundkursen die deutlich teurere (deutsche) Konkurrenz zu Staub und Asche machen. Der Stinger ist ein gutes, ein wirklich gutes Gerät, doch es ist halt auch ein Koreaner, da fehlt es an Image (ganz besonders, wenn die Nachbarn über den Gartenzaun schielen), am Glauben (an sich selbst), an Historie, an halt jenen Dingen, die sich manche Hersteller teuer bezahlen lassen, obwohl sie gar nicht schneller machen. Ob es zu einem immerhin respektablen Resultat an der Verkaufsfront reichen wird, wird beim Stinger sehr heftig vom Preis abhängen – und den werden wir erst in den nächsten zwei oder drei Wochen erfahren.

Fahrbericht Kia Stinger GT

Mehr Kimchi haben wir in unserem Archiv.

Fahrbericht Kia Stinger GT

Der Beitrag Fahrbericht Kia Stinger GT erschien zuerst auf radicalmag.

Original http://radical-mag.com/2017/06/19/fahrbericht-kia-stinger-gt/

 
18 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Newsletter 24-2017

Rückblick

Wir wollen den Newsletter 24-2017 mit einer Frage beginnen: Wie viel automobile Neuheiten hätten Sie denn gern? In den vergangenen Wochen hatten wir uns etwas zurückgehalten, auch mangels Ressourcen, vergangene Woche haben wir nun eine kleine Zusammenfassung verfasst, was es denn im Juni bislang Neues gab (gut, da fehlt einiges, etwa der Polo, doch dafür liefern wir auch gleich noch eine Erklärung). Wir würden es eigentlich gerne so halten, dass wir nicht jeder neuen Farbe und jeder neu gezeichneten Heckleuchte, die uns dann als komplett neues Fahrzeug verkauft wird, hinterherrennen – falls das unserer Leserschaft so auch passt. Oder wollen Sie mehr? Noch weniger? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.

Newsletter 24-2017

Neuheiten im Juni

Ziemlich begeistert waren vom Opel Insignia, den wir im Test hatten. Wirklich erstaunlich, was der grosse Opel da an Fahrkomfort bieten kann, da ist er quasi auf Oberklasse-Niveau angekommen. Und das zu einem Preis, der die Konkurrenten der Premium-Marken zutiefst beschämen sollte. Aber ein Problem hat der Insignia trotzdem:

Newsletter 24-2017

Test Opel Insignia

Mehr Fahrberichte und Tests alleweil hier: Erfahrungen.

Diesen Sommer versteigert Bonham’s in den USA eine wunderbare Sammlung von Strassenversionen der ehemaligen Gruppe-B-Rallye-Helden. Da zeigen wir gerne die Bilder – und schreiben gar nicht viel, denn wir haben über die meisten der Fahrzeuge schon ziemlich viel geschrieben, da kommt dann quasi automatisch viel feine Lektüre zusammen:

Newsletter 24-2017

Gruppe-B-Rallye-Autos

Sehr, sehr schön ist auch die Geschichte des A.L.C.A. Volpe. Ein italienischer Kleinstwagen der Nachkriegszeit, der mit Giacchino Colombo und Flamnio Bertoni zwei sehr berühmte Väter hatte. Und trotzdem ein gewaltiger Schwindel war.

Newsletter 24-2017

A.L.C.A. Volpe

Mehr altes Blech gibt es immer unter: Classics.

Und ja, dann kommen wieder die Porsche 911. Da haben wir unsere Liste mit dem Produktionszahlen noch einmal ergänzt. Und jetzt eine ganz offizielle Anfrage in Stuttgart platziert, die Bitte um eine Erklärung. Gehört haben wir noch nichts, doch wir bleiben da selbstverständlich dran am Thema. Und wir sind selbverständlich froh um sämtlichen Input.

Newsletter 24-2017

Zahlen, Zahlen, Zahlen

Mehr Porsche haben wir jetzt unter: Just Porsche.

Bitte berücksichtigen Sie auch unsere Partner:

Alfa Romeo

Citroën

Ford

Opel

Subaru

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Sie finden «radical» ausserdem auch hier:

Facebook. (Dort finden Sie, übrigens, fast jeden Abend um 20.20 Uhr einen speziellen Amerikaner in unserer Rubrik «US Daily».)

Und nochmals: Facebook – aber hier verweist der Link auf www.radical-classics. Auf der entsprechenden Facebook-Seite gibt es jeden Morgen einen Alfa Romeo zum Frühstück (was das Titelbild erklärt)  – und einen Rennwagen zum Mittagessen. Das machen wir deshalb, weil es einfach zu viele grossartige Automobile gibt – und wir gern ein paar davon zeigen wollen.

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Lässt sich alles auch abonnieren. Wenn Sie diese Newsletter nicht mehr erhalten wollen, dann bitte eine Mail an: [email protected] Wenn Sie Freunde haben und Kollegen, die ihn unbedingt auch erhalten sollten, dann schicken Sie uns doch die e-Mail-Adressen an [email protected]

Newsletter 24-2017

Der Beitrag Newsletter 24-2017 erschien zuerst auf radicalmag.

Original http://radical-mag.com/2017/06/18/newsletter-24-2017/

18 Jun 2017
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A.L.C.A. Volpe

Lug und Betrug

Es waren wilde Zeiten, damals, direkt nach dem 2. Weltkrieg. Endlich, endlich war der Schrecken vorbei, das Leben normalisierte sich, so langsam, und was unbedingt brauchte, das waren Transportmittel. Geld hatte niemand, aber fahren wollten alle. Doch es gab auch kaum Material, aus dem man Fahrzeuge bauen konnte, Stahl war knapp, Gummi auch, und die Auto-Produktion kam nur langsam wieder in Fahrt. In Italien stand Fiat am besten da, mit dem Topolino konnten die Turiner das Bedürfnis der Italiener nach einem kleinen, günstigen Fahrzeug schon bald nach Kriegsende wieder so einigermassen befriedigen. Doch der Erfolg von Fiat weckte selbstverständlich auch Begehrlichkeiten, auch andere Hersteller wollten profitieren.

A.L.C.A. Volpe

Am 30. März 1947 präsentierte ein Unternehmen namens A.L.C.A. (Anonima Lombarda Cabotaggio Aereo) in Rom ein Kleinstfahrzeug namens Volpe (Fuchs). Der kleine Wagen sorgte für viel Aufsehen, auch deshalb, weil der damals berühmte Komiker Erminio Macario ihn vorstellte. Hinter der Konstruktion des Volpe standen zudem zwei Männer, die schon berühmt waren (oder es noch werden sollten). Einer davon war Gioacchino Colombo, der vor dem 2. Weltkrieg zuerst bei Alfa Romeo gearbeitet hatte (P2!), dann zur Scuderia Ferrari wechselte (wo er nach dem 2. Weltkrieg den berühmten 1,5-Liter-V12, der als Colombo-Motor in die Geschichte einging, konstruierte). Und der andere Flaminio Bertoni, der nicht nur Bildhauer und Architekt war, sondern auch einer der begnadetsten Auto-Designer aller Zeiten. Vor dem Krieg hatte er für Citroën den Traction Avant entworfen (1934) und auch die Grundform des 2CV entwickelt (1936), nach dem Krieg setzte er sich dann mit der DS (1955) endgültig ein Denkmal.

A.L.C.A. Volpe

Colombo entwickelte also für A.L.C.A. einen Zweizylinder-Zweitakter mit 124 Kubik, der 6 PS bei 5000/min schaffte. Es gab von diesem Motörchen anscheinend auch eine «versione turbocompressa», zumindest waren für die Mille Miglia 1948 gleich fünf Volpe mit dieser Bezeichnung eingeschrieben; genaue Leistungsangaben sind nicht bekannt. Das Design des Volpe, das eine gewisse Ähnlichkeit mit Vorkriegs-Cadillac hatte und bedeutend mehr hermachte als der simple Topolino von Fiat, stammte von Bertoni. Es macht den Eindruck, dass der Volpe als reines Cabrio geplant war, dass ihm das Dach erst nachträglich aufgesetzt wurde. Bertoni zeichnete für die Milla Miglia anscheinend auch eine aerodynamisch modifizierte Variante, doch von diesen Fahrzeugen existieren unseres Wissen keine Aufnahmen.

A.L.C.A. Volpe

Der Volpe war 2,5 Meter lang und 1,02 Meter breit, und er wog nur gerade 135 Kilo. Gebaut wurde er in Trient. Wobei: es entstanden wohl nur gerade 6 Exemplare. Und dann wird die Geschichte wirklich spannend: Anscheinend begeisterte der Volpe so viele Kunden, dass sie 300 Millionen Lire (nach heutigem Wechselkurs: immerhin 6 Millionen Euro, damals viel, viel Geld) im Voraus bezahlten, um sich einen dieser A.L.C.A. zu sichern. Bloss: das Geld floss nie in die Produktion. 1948 wurde A.L.C.A. aufgelöst, Bankrott, Konkurs, keine Lire war mehr da. Und die Verantwortlichen über alle Berge. Ähnliches geschah übrigens in Spanien, wo ab 1947 ein Hispano Volpe angeboten werden sollte – kein einziges Stück wurde je gebaut.

A.L.C.A. VolpeA.L.C.A. VolpeA.L.C.A. VolpeA.L.C.A. Volpe

Diese hier gezeigte Exemplar, wahrscheinlich der einzige überlebende Fuchs, war lange in der berühmten Microcar-Sammlung von Bruce Weiner. Mehr davon haben wir in unserem Archiv.

A.L.C.A. Volpe

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Original http://radical-mag.com/2017/06/18/a-l-c-a-volpe/

Mehr lesen von : Bernd Frank

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06 Oct 2013

Bernd Frank (KLE)

Bernd Frank alias „KLE“ lebt Autos. In seiner „Werkstatthölle“ verwandelt er ungeliebtes Altblech mit fast keinem Budget und teilweise unkonventionellen Methoden in seine ganz eigenen Traumfahrzeuge. Er versteht sich dabei mehr als Künstler, als als Mechaniker. Seit 2004 bloggt er detailliert über seine Umbau- und Instandhaltungsarbeiten.

Als Insider berichtet er zudem über das Geschehen rund um historisches Blech und frische Altölflecken.

Website: http://www.fusselblog.de

Created Sonntag, 06. Oktober 2013 Created by Bernd Frank Categories Autoren
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26 Jun 2017
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Fusselforum Treffen 2017

Am vergangenen Wochenende fand das diesjährige FFT auf dem Campingplatz Teichmann am Edersee statt.

FFT

Wir bewerben das Treffen absichtlich nicht öffentlich, denn das soll ein internes Treffen für Forenmitglieder sein. Eine weitere Möglichkeit, sich offline kennenzulernen, virtuelle Freundschaften zu pflegen.

Der Campingplatz am Edersee ist dafür ideal. Man bezahlt die normalen Campinggebühren, hat einen wirklich schönen Platz mit vorbildlichen sanitären Anlagen. Kein finanzielles Risiko und trotzdem alles da, was man für ein gelungenes Treffen braucht inklusive Bademöglichkeit.

Das Pu8blikum war bunt, wie auch so manches Fahrzeug. Über die eine oder andere Karre habe ich mich besonders gefreut, wie z.B. über "Pavel".

Pavel

Eigentlich mag ich keine "gemachte" Ratten, aber der Bock ist da eine Ausnahme. Ursprünglich aufgebaut hat den Wagen Marten, bei dem wir immer übernachten, wenn wir unseren Clubstand bei der Techno Classica haben. Dann übernahm Christoph den Wagen, bis der auch der ihn veräußerte. Diesmal außerhalb des Forums. Dann wurde er nach einer längeren Zeit "wiedergefunden". Inzwischen war die Hinterachse durchgerostet(!), weshalb ein Hinterrad extrem negativen Sturz hatte. Gekauft wurde er von Andy. Klar, dass er in dem Zustand nur Kleingeld kostete. Als der Deal stand, schauten sich grimm und Andy an und meinten "Legen wir los?", der Kofferraum ging auf und die Hinterachse ausgeladen und direkt auf dem Parkplatz getauscht und das Auto auf eigener Achse überführt. Es gehört jetzt Vanessa, der Freundin von Andy.

Noch ein schräger Wagen: Die Berta.

Berta

Auch ein Forenwanderpokal. Eine wilde Bastelbude. Gehört inzwischen dem Grimm, der dem Wagen seine eigene Note aufdrücken wird. Das ursprünglich seitlich aufgeklebte Tierhautimitat ist schon einmal abgerissen, die Heckklappe, die ursprünglich geschlossen war und nur ein kleines Servicefenster hatte, gegen eine mit richtiger Heckscheibe getauscht. Mal sehen, was aus dem Hobel in Zukunft wird.

So ein Treffen ist auch ein Teileaustauschplatz - ja es wurden sogar Fahrzeuge verkauft. Sensationell das Kreidler F Kart, das Nils auf dem Dachgepäckträger transportiert hat.

FFT

Noch nie gehört? Das ist ein Kart, das tatsächlich eine Straßenzulassung hat. Unglaublich. Klar, dass das jeder einmal Probefahren wollte.

Kreidler F Kart

Ich dürfte es übrigens nicht im Straßenverkehr fahren. Ich bin dafür zu schwer. Überschreite mit meinem Körpergewicht plus Eigengewicht des Karts das zulässige Gesamtgewicht deutlich. Da hilft auch keine Diät. Aber spaßig zu fahren, wobei das Im Straßenverkehr wohl auch gefährlich ist. So niedrig, wie das Ding ist, wird man leicht übersehen auf der Straße.

So abwechslungsreich, wie die Fahrzeuge waren, so abwechslungsreich waren die Schlafquartiere. Man schlief im Leichenwagen, ...

W123 Leichenwagen

... Nils hatte genau wie ich einen Bestattungsanhänger am Haken, in seinem Fall einen Pfefferkorn Rheinland A,....

Fusselforum Treffen 2017

... ein anderer Nils (Nils ist quasi der Standardvorname im Fusselforum) pennte mit seiner Nadja im Dachzelt.

Dachzelt

Auch ne gute Show: Benny pennte in seinem E30 Touring und hat als Sichtschutz vor Ort seine Scheiben zugetapet.

FFT

FFT

Natürlich gab es auch ganz normale Zeltcamper, Klappwohnwagen und Wohnmobile.

Was macht man auf so einem Treffen. Natürlich nur Blödsinn. Ein Schriftzug auf einer Honda 1000F ist z.B. reine Provokation für etwas Klebeband.

DOOF

Es wird geklönt, gegrillt, gebadet, nachts ein Lagerfeuer angezündet, das am nächsten Mittag immer noch vor sich herschwelt, ...

Das Wetter war ausgesprochen super - warm aber nicht schwül, nur nachts wurde es tatsächlich relativ kalt.

Ich musste leider schon am Samstag Spätnachmittag abreisen, aber ich habe trotzdem das Treffen genossen bis dahin. Wir sind längst kein anonymes Forum mehr, wir sind schlichtweg Freunde, bei denen es keinen Markennarzismus gibt, keine Altersgrenzen, keinen Pflichzustand der Karren. Ich freue mich schon auf das FFT 2018!

Weitere Bilder zum Schmökern in der Galerie - danke an Mario, von dem ich einige Bilder "geklaut" habe.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/fusselforum-treffen-2017?blog=14

23 Jun 2017
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Jetzt kann ich mir wieder einen blasen lassen

Lang nichts mehr über den Pirat geschrieben. Warum? Ich fahr den gerade im Alltag. Und außer tanken und Aschenbecher leeren muss man bei der Karre nix. Das ist ein Passat Turbodiesel. Lowtec. Das funktioniert einfach, auch wenn es schon 35 Jahre alt ist. Rau, laut, aber hart im Nehmen. Damit er das bleibt, stand gestern mal ein Ölwechsel und eine grobe Durchsicht an.

Also mal das alte Öl abgelassen, Filter gewechselt und neuen Saft reingekippt. Füllstand kontrollieren und äh, hallo, warum tanzt der Ölstabhalter Lambada?

Es ist eben ein Diesel. Der vibriert. Und da war die Schraube rausvibriert, die das Röhrchen hält. Neue Schraube rein und gut.

Auch die anderen Flüssigkeiten mal gecheckt Uh! Es fehlt Kühlwasser. Klar, das erst einmal nachgefüllt. Mehr als einen Liter. Keine Pfütze unterm Auto. Kein Wasser im Öl (Gottseidank!), wohin geht das Nass?

Wir haben ja grad so weit über 30 Grad draußen. Was mir in letzter Zeit auffiel: Der Karren war zwar nie im roten Temperaturbereich, aber der Lüfter springt eigentlich nie an. Warum ist bzw. war das so? Ich tippte ja auf den Temperaturschalter. Aber da es das Einfachste war, probierte ich den Schalter mit einem Stück Kabel zu überbrücken. Stufe 2 ging an - mit Nebengeräuschen. Stufe 1? Am Stecker blitze es, der Lüftermotor brummte nur leicht.

Es war also nicht der Schalter.

Da hat wohl das Lager des Lüfters fast gefressen. Ich habe im Pirat einen doppelten Lüfter. Davon habe ich nur einen weiteren im Fundus und der hatte einen einstufigen Hauptlüfter. Da passte der Stecker nicht drauf. Umfummeln? Quatsch. Ich habe einen anderem Lüfter aus einem kleineren Gehäuse umgebaut.

Lüfter

Der "neue" hat weiße statt schwarze Flügel. Interessiert mich nicht wirklich. Für mich steht die Funktion im Vordergrund. Bevor ich den Kasten in den Motorraum gebaut habe, habe ich das erst einmal getestet.

Lüfter

Funktionierte. Also habe ich das wieder fest eingebaut. Der Test folgte, ob er auch automatisch anspringt und nicht auch der Schalter hin ist. Ich habe den Wagen im Stand warmlaufen lassen. Das Gas festgeklemmt, damit er ca. 1500 Touren lief, damit es schneller geht. Und siehe da! Der Lüfter sprang an!

Der Fehler ist gefixt. Das kann das Problem mit dem Kühlwasser gewesen sein. Muss es aber nicht. Ich werde das in den kommenden Wochen etwas öfters kontrollieren. Im Notfall habe ich genug Schläuche, aber auch noch einen komplett neuen Kühler rumliegen.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/jetzt-kann-ich-mir-wieder?blog=29

20 Jun 2017
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Boden dicht.

Ich bin noch einmal in den Fußraum des Titan eingetaucht. Am vorderen Ende des Beifahrerfußraums gab es Lochfraß.

Boden dicht.

Der Gilb saß ziemlich tief drin da vorne - und das war kein "normaler" Rost. Also keine reine Alterserscheinung. Das Bodenblech war nach oben gebogen. Also entweder ist der Bock da einmal derbe aufgesetzt, oder der Wagen wurde verkehrt aufgebockt. Resultat war auf jeden Fall, dass der Lack zerstört wurde und das fröhlich vor sich hinoxidierte.

Also rausgeschnitten, was nicht ganz so einfach war, weil man weder von oben noch von unten wirklich gut drankommt. Mit einer Schablone ein Blech definiert, in das ich erst einmal die Sicken gedengelt habe.

Boden dicht.

Das Ganze habe ich wieder auf Stoß eingeschweißt, nur den Rand seitlich habe ich überlappend angepunktet.

Boden dicht.

Zum Abschluss gab es einen Anstrich mit Brantho Nitrofest. Auch rund um einem Stöpsel, der nicht mehr richtig im Bodenblech saß. Den klebe ich wieder ein, aber etwas Entrosten drumrum und neu versiegeln kann ja nicht schaden.

Boden dicht.

Das muss nun auch noch von unten sauber gemacht werden und versiegelt.

Parallel zu den Schweißarbeiten habe ich mich um die erste Felge gekümmert. Ich habe Filler besorgt und nochmals grundiert.

Boden dicht.

Dann erst Felgensilber am Rand, abgelebt, die Mitte schwarz und zum Abschluss eine Schicht glänzenden Klarlack.

Boden dicht.

Ich finde das Ergebnis ganz o.k. für den Aufwand. Klar, ein poliertes Bett wäre edler, 2teiler würden mir noch besser passen, ich würde sogar Fake-BBS, also Lenso BSX montieren, aber ich finde das eine ganz gute Alternative dazu - und vor allem eine bezahlbare.

Nach und nach nehme ich mir die restlichen Felgen vor, die zweite liegt schon auf dem Arbeitsbock.

Boden dicht.

Eine unangenehme Überraschung hatte ich gestern übrigens noch. Als ich zur Werkstatthölle kam, war die Sicherung im Bereich der Werkstatttoilette durchgebrannt. Ich habe erst einmal alles ausgesteckt, neue Sicherung rein und den Werkstattcomputer angesteckt, für etwas Entertainment nebenbei. Als ich versuchte, das Hauswasserwerk einzustecken, machte es nicht nur *PATSCH* - die komplette Steckdose war sofort schwarz.

Steckdose

Heieiei - es wird das Hauswasserwerk nicht schon hin sein?

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/boden-dicht

19 Jun 2017
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Der Juni Altautotrefff in Darmstadt

Wirklich sommerliche Temperaturen auf dem Burger King Parkplatz in der Kasinostraße Darmstadt. Als ich Punkt 17 Uhr in den Parkplatz einbog dachte ich mir, was ist denn hier los? Es war nur der Polo 1 von Christian da.

VW Polo 1

Es ist so, dass an einigen Wochenenden im Sommer viele alternative Treffen sind, aber die Befürchtungen waren vollkommen unbegründet, nach und nach füllte sich der Parkplatz. Ich habe gar nicht alle fotografiert, ich hatte mich einfach zu gut unterhalten.

Das erste Mal da war z.B. dieser Opel Manta B:

Opel Manta B

Durchaus mit einigen Spuren der Zeit, aber das ist ja vollkommen in Ordnung, man kann einem Auto ruhig ansehen im Entsprechenden Alter, dass es auch genutzt wird. Das Airbrush auf der Motorhaube - heute würde man das sicher nicht mehr lackieren.

Airbrush

Aber so ist es ein Zeitzeuge. Das fand man mal richtig cool. Ich bin mir sicher, dass zwar viele sich nicht mehr trauen, mit solchen Bildern auf der Haube durch die Gegend zu fahren, aber dass noch einige dieser Hauben noch in diversen Werkstätten als Deko an der Wand hängen.

Der Erwin und der Floh kamen diesmal mit dem Motorrad.

Altautotreff Darmstadt

Flos Moto Guzzi hat eine kuriose Besonderheit: Eine AHK. So ein Thema, über das kaum einer was weiß zu den rechtlichen Besonderheiten. Beispiele? Ein Motorradanhänger darf maximal einen Meter breit sein, Maximalgeschwindigkeit auch auf der Autobahn im Anhängerbetrieb: 60 km/h. Und das wohl bescheuertste: Wer heute den Motorradführerschein macht, der darf eigentlich kein Motorrad mit Anhänger fahren. Das beinhaltet der aktuelle Motorradführerschein nicht mehr, früher war das mit drin. Aber es gibt auch keine Möglichkeit, einen Anhängerschein für das Motorrad zu machen. Es ist offenbar zu selten, dass ein Motorrad mit Anhänger unterwegs ist, dass man sich auf Europäischer Ebene noch Gedanken zu einem entsprechenden Führerschein gemacht haben.

Ansonsten wieder ein bunter Mix aus den unterschiedlichsten Fahrzeugen, natürlich waren auch Amikisten da, auch wenn in der Gegend ein V8 Treffen war.

Altautotreff Darmstadt

Volvo Amazon, MG etc. habe ich mit der Kamera verpasst, in der Ecke stand ein Mercedes SL in US Ausführung. Schon fies, diese Sicherheitsstoßstangen.

Mercedes SL

Klar, dass in der Nähe zu Rüsselsheim auch wieder viele Opel da waren.

Opel Rekord C Leichenwagen

Mehr Bilder in der Galerie.

Das älteste Fahrzeug auf dem Platz sollte dieses Fahrzeug gewesen sein:

Rixe Fahrrad

Ein altes Rixe Damenfahrrad - auch das ist historische Mobilität.

Der nächste Altautotreff ist am 16. Juli 2017.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/der-juni-altautotrefff-in-darmstadt?blog=14

14 Jun 2017
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Da liegt ja noch andere Arbeit rum...

Beim Aufräumen hatte ich sie mal wieder in der Hand: Die Kreuzspeichenfelgen. die auf den Titan sollen. Der Titan steht ja auf Alus, aber auf Alus die danach schreien: Ich bin ein Ford Escort! Das will ich nicht. Die "neuen" felgen sind zwar auch originale Ford Felgen, aber Kreuzspeichen, die gab es ja von den verschiedensten Herstellern. Sozusagen ein Klassiker.

Ich habe die verhältnismäßig günstig geschossen, aber das hatte seinen Grund: Da ist Arbeit dran. Die professionell aufarbeiten zu lassen, würde den Kaufpreis um ein Vielfaches überschreiten. Wäre geil. ist aber irgendwie gegen meine Prinzipien. Irgendwie will ich nicht einmal in das chemische Entlacken investieren. Tun muss ich aber war, denn der Klarlack ist an vielen Stellen hochgegangen - ein Klassiker.

Kreuzspeichenfelgen

Ich hatte beim letzten Werkstatteinsatz weder die Zeit, alle 4 Felgen aufzuarbeiten, noch hatte ich das Material dafür. Aber ich wollte es einmal testen, wie ich das hinbekomme. Der Klarlack ist relativ zäh. Schleifpapier? Schwierig. Ich habe mich für den Drahtbürstenaufsatz auf dem Akkuschrauber entschieden. Damit geht es.

Kreuzspeichenfelgen

Aber es dauert... Und dann noch in den ganzen Speichen anschleifen - puh! Aber wer schön sein will muss leiden. Danach gab es eine Dusche Grundierung und der Rest Felgensilber, den ich noch hatte, reichte gerade so für das Felgenbett.

Kreuzspeichenfelgen

Das Ergebnis kickt mich nicht wirklich. Man sieht noch zu viele Kratzer. Da muss Filler drunter. Hatte ich aber nicht da. Trotzdem wollte ich schon einmal checken, wie ich das abklebe, um das zweifarbig zu machen. Ich hatte da so eine Idee. Erst einmal großflächig abkleben...

Abkleben

...und dann mit dem Cutter an der Kante abschneiden.

Abkleben

Der Test war erfolgreich. Das gibt eine wirklich saubere Kante.

Kreuzspeichenfelgen

Eigentlich wollte ich eine klassische Farbkombination: Silberner Rand und goldener Stern. In meinem Fall gibt es aber da ein Problem, das mich als Grafiker stört: Der Wagen ist gelb. Und gelb und gold ist zu sehr beieinander, Deswegen wird der Mittelteil wohl schwarz.

Wenn ich denn schon alle vier Felgen geschliffen hätte...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/da-liegt-ja-noch-andere

13 Jun 2017
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Sieht grundsätzlich erstmal nicht so prall aus...

Wie schon im Bericht zum Hallengrillen geschrieben, wir haben uns einmal an die Simson S50 gemacht. Ziel war es, die KTM LC4 Schwinge einmal probehalber reinzusetzen. Die ist entschieden länger als die Serienschwinge (im Bild unten).

Schwingen

Wozu das Ganze? Nun, mit meinen 2,04m sehe ich einfach Scheiße auf dem Moped aus und ich will einfach einmal etwas ganz anderes bauen. Motorraddesigner bin ich noch nicht. Und der TÜV Prüfer meines Vertrauens akzeptiert keine selbst geschweißte Schwinge, selbst wenn das jemand mit den entsprechenden Schweißscheinen schweißt. Der will eine geprüfte Schwinge z.B. eben aus einem anderen Moped.

Simson S50

Ronny war zum Hallengrillen da und als gebürtiger Ossi hat der natürlich schon immer an Simson geschraubt. Lief dann so ab: Los, ich brauch nen 10er und nen 19er, da was zum Unterbauen, weil wenn das Teil ab ist, dann kommt das Teil runter, ...

Ronny

Wir verwendeten einfach mal eine 10er Gewindestange als Achse und als Bolzen für die Schwinge. Stoßdämpfer baumeln wild herunter.

Simson S50 Custom

Da ist vorne jetzt schon die Honda Gabel drin und auch das Hinterrad stammt von einer 125er Honda. Beides 17 Zoll statt der serienmäßigen 16 Zollräder. Das ist also so länger und höher. Sitzprobe.

Simson S50 Custom

Ja, mit der Sitzposition kann ich leben. Das könnte "mein" Moped werden so.

Dann noch etwas gespielt. Den Scheinwerfer einmal mit zwei Lichtmaschinenhalter drangebastelt, die Serienschutzbleche mal auf die Reifen gelegt. Schöööön albern.

Simson S50 Custom

Gestern habe ich mich dann noch einmal drangemacht und als erstes den Kasten in der Rahmenmitte rausgeschraubt. Der beinhaltet die (in meinem Fall ziemlich verpfuschte) Elektrik, die Batterie und den Luftfilter.

Elektrik

Die Elektrik machen wir am Ende mal neu. So Kabel für Kabel ohne Gefrickel mit auseinanderfallender Steckerleiste etc.

Eigentlich ist der Kasten praktisch, aber da habe ich mal wieder ein Kopfproblem: Er ist extrem typisch für Simson s50 / S51 und der Kenner soll nicht auf den ersten Blich sehen, was das für ein Moped ist.

Nackt sieht der Rahmen irgendwie nicht so prall aus. Man möge es mir verzeihen, aber ich finde die Simson S50/S51 ist original in meinen Augen kein besonders hübsches Moped, aber es ist ein gutes Moped. Und es hat eben durch den Einigungsvertrag die Besonderheit, dass es mit Versicherungskennzeichen und ohne Motorradschein (Autoführerschein reicht) gefahren werden kann und trotzdem 60km/h laufen darf - genug für die Stadt.

Simson S50 Custom

Als nächstes den MZ Tank wieder drauf - so richtig gut liegt der aber nicht auf.

Simson S50 Custom

Liegt daran, dass der Rahmenobergurt am Zentralrohr oben abgeht und breiter ist, als das Rohr und das verschwindet nicht unter dem Tank.

Tank

So wirklich glücklich bin ich damit nicht. Den Tank umschweißen? Ich weiß es noch nicht.

Als Ersatz für den Kasten im Rahmendreieck habe ich einmal so eine runde BW Dose - hab grad nicht die richtige Bezeichnung dafür im Kopf - mit Kabelbindern reingesetzt und auch den einen Stoßdämpfer an die richtige Position gefaked.

Simson S50 Custom

Ich bin ehrlich: Das ist in der Phase noch kein stimmiges Moped. So gar nicht.

Jetzt heißt es brüten: Wie bekomme ich das so zusammen, dass es stimmig wird. Wie schon geschrieben: Ich bin noch kein Mopeddesigner und das ist mein Erstlingswerk. Mal sehen, was daraus wird. Es hat Zeit. Vielleicht verwerfe ich den Sattel und den Tank noch einmal, vielleicht bekomme ich das drumrum noch angepasst, dass es mir gefällt. Wir werden sehen....

Original http://www.fusselblog.de/index.php/simson/sieht-grundsaetzlich-erstmal-nicht-so

12 Jun 2017
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Hallengrillen Zwanzigsiebzehn - es war wie immer ein Fest!

Am Samstag war es weder so weit: Hallengrillen. Quasi mein alljährlicher Tag der offenen Tür in der Werkstatthölle.

Hallengrillen

Wie die letzten Jahren kein Massenauflauf von Besuchern , aber trotzdem wieder ein Wiedersehen mit Freunden, aber auch ein Kennenlernen von neuen Leuten, ein Treffpunkt mit meinen Nachbarn.

Ich hatte schon am Nachmittag die Werkstatthölle offen und diesmal war ausnahmsweise der Andrang tagsüber nicht sehr groß. Letztendlich waren wir erst einmal zu viert was nicht schlimm war. Zusammen mit Ronny steckte ich die Simson einmal grob zusammen.

Ronny

Wir hatten da einfach mal Spaß uns auszutoben und Ronny hat Simson Erfahrung, da geht das deutlich schneller. Über diese Aktion werde ich demnächst einmal gesondert berichten.

Gegen Abend, als der Grill langsam anging, kamen auch die Gäste.

Hallengrillen

Es wurden diverse Teile ausgetauscht, mich erreichte ein Reservemotor für den Pirat gegen Bierspende.

Motor

Escortteile, die ich nach dem Umbau nicht mehr benötige, gingen gegen Bier wieder weg. Das war die Hauptbierversorgung ;-)

Der Grill brannte bis spät in die Nacht. Ich habe mehrmals Kohle nachlegen müssen.

Hallengrillen

Manche kamen auf ein Steak, andere bleiben über Nacht. Als sich die letzte Runde auflöste, wurde es bereits wieder hell draußen.

Für die Übernachtungsgäste gab es am Sonntagmorgen noch einen Kaffee, noch ein wenig auschillen und, was ich immer besonders angenehm empfinde, alle packten noch kurz mit an, um ganz grob aufzuräumen, bevor sie den Heimweg antraten. Die Vorhölle ist ja auch die Garage meiner Vermieterin und ich habe die Werkstatthölle erst verlassen, als sichergestellt war, dass sie sie wieder nutzen kann.

Ein absolut runde Geschichte, ich denke, alle Anwesenden hatten Spaß - ich hatte ihn auch. Also die besten Voraussetzungen, dass es auch im kommenden Jahr ein Hallengrillen geben wird...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/Werkstatt/hallengrillen-zwanzigsiebzehn-es-war-wie

09 Jun 2017
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Abgelenkt

Gestern ging es weiter mit den Vorbereitungen fürs Hallengrillen, als vor der Halle ein V8 bollerte.

Abgelenkt

Ein Blogleser hatte sich auf seiner Europatour angemeldet auf eine Stippvisite. Er ist ein komplettes Jahr mit seiner Partnerin quer durch Europa unterwegs und ziemlich am Anfang ihrer Tour hatten sie meine Werkstatthölle auf dem Plan.Spannende Geschichte und hat so ne kleine Verwandtschaft zu meiner jährlichen Rückenwind Tour. Wobei ich ja "nur" 2 Wochen unterwegs bin, die beiden gleich ein komplettes Jahr.

Eigentlich hatte ich ja keine Zeit, aber es war ok für einen kleinen Schwatz.

Besuch

Einen deutlichen Vorteil hatte es, dass sie in der Vorbereitungsphase vorbei gekommen sind. Ich habe zwei Schuldige, wenn am Samstag nicht alles perfekt ist ;-)

Es wird gegrillt. Da braucht man - ja, richtig: Einen Grill! Also holen wir den wieder aus dem feuchten Gewölbekeller. Und wie zu erwarten: Er war wie jedes Jahr wieder an einer anderen Stelle durchgerostet.

Grill

Zeit, endlich mal wieder Nägeln mit Köpfen zu machen und dem Grill einen kompletten neuen Boden zu gönnen. Ich hatte gerade Blech da. das ich gekantet habe.

Grill

Und so habe ich den Grill komplett ausgekleidet.

Grill

Ist auch ein Sicherheitsfaktor. So kann keine Glut unten rausfallen und evtl. einen Brand verursachen.Apropos Sicherheit: Ich habe den Grill dann erst einmal eingebrannt, nicht dass da irgendwas gesundheitsschädliches dran ist, das ausgasen könnte.

Grill

Die Glut richtig schön glühen gelassen und auch darauf geachtet, dass wirklich an jeder Ecke Glut lag.

Wir werden übrigens dieses Jahr ohne Bremsenreiniger den Grill anzünden. Ist ja zugegebenermaßen eine gefährliche Sache und es kommen Nachbarskinder. Das ist einfach ein scheiß Vorbild.

Nebenbei wurde auch die Vorhölle einigermaßen sauber und ordentlich. Also Ordnung sieht anders aus, aber man kann sich bewegen und man kann den EuroHotRod wieder erkennen.

Abgelenkt

Besteck und Pappteller sind schon da, auch die Kaffeemaschine und alles was dazugehört. gut Kaffee fehlt, aber der ist noch schnell besorgt, notfalls am Samstag. Auch der Sanitärbereich ist inzwischen in einem Zustand, dass ihn auch Frauen benutzen würden ;-)

Abgelenkt

Aber es ist noch kein Werkzeug sortiert, manche Sachen könnten noch mal wieder anständig verstaut werden,... Aber ich hab ja noch einen Abend zur Vorbereitung.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/Werkstatt/abgelenkt

08 Jun 2017
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Das hebt sich wohl ungefähr auf...

Der Kofferraum voll Schrott, also ging es gestern zum Schrottplatz.

Schrottplatz

Normalerweise stopfe ich allen anfallenden Schrott in die Schlachter, die meine Werkstatthölle verlassen. Nur steht derzeit keine Schlachtung an und die Schrottonne quoll über. Bei den Mengen, die ich hatte, lohnt sich das finanziell nicht wirklich. Ich hatte 80kg Mischschrott, das Kilo bringt beim derzeitigen Schrottpreis 12 Cent, bedeutet also 9,60 Euro Erlös. Aber ich habe mit so einem Betrag gerechnet.

Und mein Kofferraum ist inzwischen schon wieder voll. Die nächste Fuhre, die ich wegbringen werde, ist Restmüll. Auch da ist viel zusammengekommen.

Müllsäcke

Das fahre ich zur Mülldeponie. Die Entsorgung kostet, da wird das Geld vom Schrott nicht reichen, aber ungefähr wird sich das aufheben.

Natürlich habe ich wieder in der Werkstatt geräumt, gekehrt. Es nimmt kein Ende. Ich habe definitiv zu spät angefangen, um das zu erreichen, was ich alles bis Samstag schaffen wollte. Aber wer erwartet von mir schon ernsthaft eine aufgeräumte Werkstatthölle? Aber ich bleibe jetzt am Ball. Bewegen und gut feiern werden wir am Samstag auf jeden Fall können. Das könnte man prinzipiell schon jetzt...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/Werkstatt/das-hebt-sich-wohl-ungefaehr

07 Jun 2017
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Beginnen wir einmal mit dem Tabula Rasa...

Spötter sagen ja, ich mache mein Hallengrillen eigentlich nur, um einen Anlass zu haben, meine Werkstatthölle einmal richtig aufzuräumen. Und was soll ich sagen? Sie haben Recht. Samstag ist Termin, nun heißt es Gas geben. Gestriges Hauptziel: Schrott zusammensuchen, um es heute zum Schrotthändler zu schaffen. Meine Schrottonne quoll über und auch im Gewölbekeller wartete einiges.

Schrott

Ist gut voll geworden der Kofferraum. Mir geht’s aber nicht um den Erlös des Metalls, ich will das einfach nur weg haben. Unter anderem flog die alte Heckklappe weg. Natürlich nicht, ohne dass ich da die Schilder abgemacht habe. Die Klappe aufzuheben zum Verkauf lohnte nicht, unter der Dichtung war an den Ecken der Scheibenrahmen durchgefault.

Schriftzug

Wohin damit, dass ich keinen Buchstaben verliere? Am besten doch gleich auf den Titan wieder draufkleben - mit Karosseriedichtmasse.

Schriftzug

Und da ich die Dichtmasse schon offen hatte, habe ich gleich die Schweißnähte im Innenraum abgedichtet.

Abdichten

Auch habe ich das angesetzte Türblatt noch von innen angeklebt.

Türunterkante

Dann hieß es kehren, heraussuchen, ob da noch was Wichtiges am Boden liegt, kehren, kehren, kehren. Und siehe da: Unter all dem Schmodder, der sich da am Boden gesammelt hatte, ist ein Betonboden!

Werkstatthölle

Das waren jetzt schon einmal 3 gefüllte große blaue Müllsäcke. Es werden noch mehr folgen, weil bei der Aktion auch einiges anderes Unnützes in die Tonne fliegt.

Werkstatthölle

Durch bin ich aber noch lange nicht. Und all das zusammengesammelte muss ja auch noch sortiert werden, di Toilette mal anständig durchgeputzt, etc.

Ich hab mir zum Putzen noch eine Arbeitserleichterung geschaffen. Ich hatte immer das Problem, dass ich an meinem Miniwaschbecken nicht vernünftig einen Eimer füllen konnte. Aber es gibt von Gardena einen Adapter für Indoor Wasserhähne zum Anschluss von einem Gartenschlauch.

Schlauchadapter

Selbst dafür ist mein Miniwaschbecken eigentlich nicht tief genug. Der Schlauch knickt, aber es geht. Der Adapter ist schnell an- und abgesteckt. Man muss nur das orangene Teil verschieben. So ist ein Eimer ratz fatz gefüllt. Braucht man ja nicht nur zum Putzen. Auch wenn ich einmal Kühlerwasser etc. brauche, habe ich so einen schnellen Zugriff auf Wasser ohne einen extra Wasserhahn anbauen zu müssen.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/Werkstatt/beginnen-wir-einmal-mit-dem

 
05 Jun 2017
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Tuning Night im Loop 5 Parkhaus Weiterstadt - Geduld musste man schon mitbringen...

Ich dachte mir ein Autotreffen an Pfingsten sollte man sich schon geben. Ich wollte aber nicht so weit fahren und habe mich umgesehen. Auf Facebook wurde ein Event in einem Parkhaus beworben. Tuning Treffen. Nicht ganz meine Zielgruppe und gerade deswegen wollte ich da hin. Das erste Problem: Das dachten sich auch andere. Viele andere.

Die Angaben zur Anfangszeit differierten im Internet. Auf der Veranstaltungsseite stand 17 Uhr, man konnte Early Bird Karten ordern, die galten ab 16 Uhr. Karte vorab hatte ich nicht, also machte ich mit Erwin, der auch mitkommen wollte aus, dass wir uns um 17 Uhr an der Tankstelle um die Ecke des Loop 5 Parkhauses in Weiterstadt treffen und von da ab gemeinsam reinfahren. Pustekuchen. Ich war gegen 16:30 Uhr vor Ort, ich kam nicht einmal in das Industriegebiet. Schon ab der Abfahrt von der Bundesstraße ging nichts mehr.

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

Innerhalb der ersten Stunde bewegte sich die Schlange eigentlich nur dann, wenn einer die Schnauze voll hatte und aus der Schlange ausbrach, um weiterzufahren. Geschlagene 2 Stunden habe ich gebraucht, um letztendlich ins Parkhaus zu kommen. Was eine Scheiße.

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

Der Verkehr im Umkreis ist teilweise auch auf der A5 komplett zusammengebrochen. Und ich hatte noch Glück. Wirklich sehr viele, die teilweise von weitem angereist waren, kamen nicht einmal ins Parkhaus. Selbst wenn sie Vorabtickets gekauft hatten. Der Ansturm war einfach zu groß. Und nicht einmal zu Fuß war es möglich, reinzukommen.

Das hatte - verständliche - Gründe: Der Veranstalter hatte die Auflage aus Brandschutzauflagen maximal 2.500 Personen einzulassen. Und als die drin waren... Autos hätten noch hunderte reingepasst. Durften aber nicht. Wie viele letztendlich umkehren mussten ist schwer zu beurteilen, man mutmaßt mehr, als reingekommen waren.

Auf mehrere Parkdecks standen dann die Tuningfahrzeuge verschiedenster Ausrichtungen.

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

2 Stunden im Stau gestanden. Erst einmal auf Toilette. Verdammt. 2.500 Besucher und eine Mitarbeitertoilette vom Einkaufszentrum. Bedeutete in der Herrentoilette 2 Pissoires und 2 Kabinen, bei den Damen 3 Kabinen. Geil.

Dann Hunger. 2.500 Besucher und zwei Food Trucks. Einer mit Burgern, einer mit Hotdogs.

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

Es half nichts, ich hatte Hunger. Sage und schreibe 45 Minuten stand ich am Burgerstand an. Tolle Wurst, äh toller Burger. Naja, gut war er nicht, aber ich wurde satt. Das waren dann schon einmal 3 Stunden meines Pfingstsonntags. Egal. Genug Mimimi für diesen Bericht.

Wie schon geschrieben: Es ist nicht wirklich meine Welt, wobei, was ist schon meine Welt? Und es waren ein paar wirklich nette Wagen da, wie dieser Benz:

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

Wirklich fieses Airride mit extremstem negativen Sturz hinten.

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

Wie das auf H geht. Hmmm. Gute Frage, aber ich kann gönnen. Vielleicht weil es den Wagen tatsächlich mit Luftfahrwerk gab und das modifiziert wurde. Die Story dahinter macht mich neugierig, aber der Fahrer war nicht am Fahrzeug.

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

Vermutlich ein echter Survivor aus den 80ern. Ein Manta A in vollem Ornat.

Opel Manta A Tuning

Was fand ich in den 80ern Sidepipes erotisch. Habe ich nie geschafft, aber ich wusste damals aus dem Kopf, was welche Länge kostet. Alles stimmig, vom absolut hirnrissigem Airbrush, ATS Classic und Heckflügel.

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

Ein weiterer Überlebender: Golf 2 Breitbau.

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

Ein paar wenige luftgekühlte VW waren da.

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

Manche Ideen finde ich echt auch an modernen Fahrzeugen nett. Ein "veräppeltes" Fanta Logo auf einem Seat Ibiza - warum nicht?

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

Genietete Verbreiterungen am Reiskampfbomber. Mag ich auch irgendwie leiden.

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

Würde ich jetzt nicht selbst fahren, aber kann ich mir ansehen.

Aber es gibt natürlich auf so einer Veranstaltung auch derbe was zum Lästern. Mein Spitzenreiter war ein Peugeot unter dem Motto "Goldrausch". Ich stand echt vor diesem Motorraum und dachte WTF!

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

Der hat Steine auf Bleche geklebt mit einer angedeuteten Goldader im Motorraum. Ernsthaft. Was soll die Scheiße? Den Rest von der Karre wollte mein Handy nicht fotografieren, Ihr könnt ja mal nach dem Peugeot 206 Goldrausch googeln, wenn Ihr noch kein flaues Gefühl in der Magengegend habt.

Manche haben auch wirklich einen schrägen Humor.

Unfuckingfassbar

Die Fahrzeughöhe ist akzeptabel, aber sicherlich nicht unfucking fassbar tief.

Nicht, dass ich mich an LSD Doors eh schon satt gesehen habe, aber was sollen die Pumps vor dem Wagen?

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

Patina Folierung werde ich nie verstehen. Das sieht auf Fotos noch ganz nett aus, aber wenn man live steht, sieht man innerhalb von Millisekunde: Das ist einfach nur Fake.

Folierung

Irgendwie sieht es schon cool aus. Aber stellt Euch mal vor, der fährt mit den Radbolzen knapp an Dir als Fußgänger vorbei und stellt Euch dann die Schmerzen am Oberschenkel vor...

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

So ein richtiges Programm gab es außer einer Pokalbewertung nicht. Ich habe keinen Blumentopf gewonnen, was nicht weiter tragisch ist. Ich baue ja meine Autos nicht wegen Pokalen. Aber ich habe mich ab und an nett unterhalten. Teilweise mit Leuten, die ich kannte, teilweise aber auch mit Typen, die einfach sich gefreut haben, dass ich mit einem etwas anderem Auto aufgetaucht bin, wie der Fahrer dieses BMW.

Tuning Night Loop 5 Weiterstadt

Ist aus der Gegend und kommt evtl. zu meinem Hallengrillen.Die Preisverleihung/Pokalübergabe erfolgte erst gegen halb eins. Und danach wurde gebeten das Parkhaus zu räumen, bis ein Uhr sollte es leer sein, was wohl nicht ganz geklappt hat, weil es natürlich auch bei der Ausfahrt Stau gab.

Ich habe dem Ganzen am Ende noch eine kleine soziale Komponente gegeben. Ich kannte einen der Security aus der Mainzer Fastnacht. Und eine seiner Kolleginnen, die ebenfalls aus Mainz am, war der Kreislauf zusammengebrochen. Die anwesenden Sanitäter hatten sie stabilisiert, bis sie nach Mainz gekommen wäre, hätte es aber noch gedauert. Deshalb bat mich der Bekannte, sie nach Mainz mitzunehmen. Macht man dann natürlich. Und offenbar kann man in einem ollen Diesel gut pennen, als ich sie in Mainz weckte und sie ausstieg, machte sie einen besseren Eindruck, als noch in Weiterstadt. Falls das irgendwie bei ihr ankommt von dieser Stelle noch einmal gute Besserung!

Original http://www.fusselblog.de/index.php/tuning-night-im-loop-5?blog=14

02 Jun 2017
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Man wird sich ja mal wundern dürfen...

Es gibt so Momente, da steht man im Baumarkt und denkt sich: What the Fuck!

Da die Geschichte am Rande mit der Werkstatthölle zu tun hat, will ich sie hier einmal loswerden. Ich habe in der Werkstatthölle einen neuen Spülkasten montiert. Es gibt die verschiedensten Varianten von Spülkästen. Basic bis mundgeblasen und in Form gefurzt. Sicherlich gibt es irgendwo auf der Welt einen Einhorn Spülkasten der Glitzer dem Spülwasser hinzufügt. Was brauche ich? Einen Spülkasten der Wasser in ein Rohr verabschiedet. Basic. Grundausstattung. Wie es aussieht? Maximal, aber wirklich maximal ein Gestaltungsanlass. Welchen Spülkasten kaufe ich also: Das Grundmodell. Das tut’s. Preis: mit Centbeträge zurechtgemogelt knapp unter 20 Euro. Also Exakt 20 Euro und eine kupferfarbene Münze wandert ins Sammelglas.

Es waren schon einige dieser Kästen in der Werkstatttoilette gehangen. Löcher waren also schon in der Wand. Die bestimmen die Höhe. Hat bisher immer gepasst. Bisher. Als der letzte aufgegeben hatte, weil Dreck die Mechanik verstopfte, hatte ich temporär einen Druckspüler montiert. Das alte Zeug? Entsorgt. Ist je eh immer alles dabei im Set. Einzeln gibt es das eh nicht.

Montieren ließ es sich, aber es wurde nicht 100% dicht. Immer beim Spülen liefen Tropfen am Fallrohr herunter.

Fallrohr

Warum? Nun, das Rohr ist zu kurz bei diesem Kasten. Da haben die doch tatsächlich 1 Cent gespart durch ein kürzeres Rohr, das früher dabei war. Den Cent hätte ich gegeben, der liegt eh nur im Sammelglas.

Ich wollte den Kasten nicht tiefer setzen, was die einfachste Art gewesen wäre, um das Problem zu lösen. Das mit dem Putz an der Wand ist so eine Sache in der Werkstatthölle. Ob ein Dübel hält - das ist nicht immer gesagt. Da war Sand im Angebot, als das verputzt wurde. Also ein längeres Rohr holen. Wenn der komplette Kasten mit Armatur, Kasten Rohr, Schalter mit Schwimmer und was da noch alles in dem Wunderpack mit unzureichender Anleitung dabei ist 19,99 Euro kostet, was kann da schon ein lumpiges gebogenes Plastikohr im identischen Baumarkt kosten? Ich erzähle es Euch: 11,99 Euro in der günstigsten Variante. WTF!

Man überlegt sich in diesem Moment: Was würde wohl herauskommen, wenn man günstige Spülkästen kauft und die Einzelteile einzeln weiterverkauft. Todsichere Weg zum Millionär offensichtlich ;-)

Ich war schon wieder auf dem Weg aus dem Baumarkt ohne Rohr in der festen Absicht den Kasten jetzt doch niedriger anzuschrauben. Einfach aus Prinzip, weil ich es nicht einsehe für so ein lumpiges Rohr so viel Geld auszugeben, wenn ich es nicht zwingend brauche. Wäre ja quasi ein Luxuseinkauf. Auf dem Weg nach draußen kam ich an normalen HD Rohren mit Dichtung vorbei. Eigentlich ja aufwändiger zu produzieren, weil da zusätzlich noch eine Dichtung reingefuddelt werden muss. So ein Rohr kostet überschaubare 85 Cent. Lösen wir das Problem eben pragmatisch.

Fallrohr

Siehe da, es ist dicht! Dass das Rohr nun grau ist, ist mir bei einer Werkstatttoilette so egal, wie wer "Deutschland sucht den Superstar" gewonnen hat. Und wenn ich mal Langeweile habe, ist es ein Gestaltungsanlass....

Original http://www.fusselblog.de/index.php/Werkstatt/man-wird-sich-ja-mal