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09 Apr 2017

Saisonstart Klassikstadt Frankfurt

Saisonstartin derKlassikstadt!

Da war ja mächtig Druck im Kessel der Oldtimerfans, denn in Massen strömten alte Autos nach Frankfurt. Gegen Mittag wurde es richtig eng, letztendlich fand fast jeder auf dem Gelände oder in der Gegend einen Parkplatz. Das schöne Wetter hat sicher auch nicht geschadet. Super Stimmung, lecker Essen und Musik und einige richtige Highlights wie der De Tomaso Mangusta oder der schwarze Aston Martin DB5…:)

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Original http://www.formfreu.de/2017/04/09/saisonstart-klassikstadt-franfurt/

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27 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Porsche 901, 1964

Die Ersten

Am 9. November 1962, so heisst es, wurde der Porsche 901 zum ersten Mal auf die Strasse gebracht. Der Leiter des Fahrversuchs bei Porsche, Helmut Bott, war gar nicht zufrieden: «Türen klappern. Fenster klappern. Heizung stinkt. Getriebe heult. Lenkung ist vor allem in Mittelstellung zäh und träge, trotzdem bei Korrekturen giftig, hat in Mittellstellung etwas Spiel». Es war also noch viel Arbeit, bis der Nachfolger des 356 im Herbst 1963 auf der IAA vorgestellt werden konnte – und noch mehr, bis im 14. September 1964 (oder war es erst der 3. Oktober 1964? Siehe unten…) dann die Produktion in Stuttgart anlief. Und damals hiess der Wagen eben noch: 901. Gut, das ist jetzt alles nicht wirklich neu, viel davon haben wir schön erzählt in der Vorgeschichte des 911. Aber wir haben ja auch dieses ewige Thema der Zahlen, Zahlen, Zahlen. Und weil wir es da nun halt genau wissen wollen, arbeiten wir uns nun Jahr für Jahr durch die Geschichte der 911er (und hier: des 901), versuchen, so viele Informationen wie möglich zu sammeln, vielleicht auch ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen.

Porsche 901, 1964

Zwei Dinge wollen geklärt sein. Erstens: Es wird gerne geschrieben, dass Peugeot die Namensrechte hatte für alle Automobil-Bezeichnungen mit x0x. Das stimmt tatsächlich, doch es galt halt nur für Frankreich. Und wahrscheinlich hat Peugeot gar nicht grossartig reklamiert, wahrscheinlich ist man bei Porsche selber drauf gekommen. Auf dem Salon de ‚Automobile in Paris (1. bis 11. Oktober 1964) soll Huschke von Hanstein am 10. Oktober Ferry Porsche auf die Problematik angesprochen haben. Am 13. Oktober soll Ferry Porsche dann beschlossen haben, dass die Bezeichnung per 10. November geändert wird. So schreibt das zumindest der oft gut informierte Randy Leffingwell.

Porsche 901, 1964

Zweitens: In den Büchern von Porsche sieht das aber irgendwie ein bisschen anders aus, es sollen die ersten 82 Fahrzeuge wie folgt gebaut worden sein: 09.10.: 3; 12.10.: 2; 13.10.: 2; 14.10.: 3; 15.10. 3; 16.10.: 2; 19.10.: 2; 20.-30.10.: je 3 pro Tag; 02.11.: 2; 03.11.: 2; 04.11: 3; 05.11.: 2.

(Spannend dann, dass am 10.11. das Fahrzeug mit der Chassisnummer #300049 gebaut wurde, ein Fahrzeug für Ferry Porsche, schwarzer Metallic-Lack mit goldenen Streifen, der allgemein als der «erste 911» gilt. Das zeigt aber auch auf, dass die Nummerierung wohl nicht immer durchgängig war – und bedeutet, kleinlich wie wir nun einmal sind, dass es höchstens 81 von diesen 901 geben kann…)

Porsche 901, 1964

Wie auch immer: es heisst, dass Porsche selber die meisten der 901 vernichtet habe, verschrottet, zerstört, dass nur ein paar wenige Exemplare verkauft wurden, zumeist an Porsche-Mitarbeiter. Wenn man nun aber Dr. Google befragt (ja, das machen wir auch), dann merkt man schnell, dass doch ein paar Exemplare überlebt haben, etwa das Fahrzeug mit der Chassisnummer #300027:

auto, motor und sport vom 1.11.2011

In diesem Artikel wird auch das Fahrzeug mit der Chaissnummer #300037 erwähnt, das dem bekannten Porsche-Guru Alois Ruf gehört. Und dann tauchte 2015 auch noch der Wagen mit der Chassisnummer #300057 auf, der unterdessen bei Porsche restauriert wird (von diesem Wagen stammen auch die Bilder hier). Die Story dazu:

Porsche Newsroom 9.1.2015

Porsche 901, 1964Porsche 901, 1964Porsche 901, 1964Porsche 901, 1964Porsche 901, 1964

Und dann gibt es da auch noch die unglaubliche Geschichte von Chassisnummer #300005. Den ein Amerikaner in seiner Garage per Zufall entdeckt hat. Es ist eine dieser Geschichten, wie man sie halt nur in den einschlägigen Foren findet, also hier:

Early 911 S Registry, Post zu #300005

Die Geschichte nimmt dann aber eine ganz spezielle Wendung:

Early 911 S Registry, Post zu #300005 – update

Wenn man dann dort noch ein bisschen blättert, dann taucht auch noch #300061 auf.

Early 911 S Registry, Post zu #300061

Und weiter unten dann auch gleich noch #300013:

Early 911 S Registry, Post zu #300013

Und von dort kommt man dann zur endgültigen Quelle, dem 1964 Porsche 911 Registry. Ob die dortige Liste wirlich komplett ist, wissen wir nun auch nicht, aber man darf davon ausgehen, dass es derzeit nichts Besseres gibt. Was dann ergibt, dass heute noch folgende 901 existieren: #300005, #300011, #300012, #300013, #300018, #300020, #300024, #300025, #300027, #300030, #300032, #300033, #300037, #300039, #300040, #300049, #300055, #300057, #300059, #300061, #300064, #300067 und #300073. Das macht dann doch die stolze Anzahl von 23 Exemplaren. Und was bedeutet das nun? Dass wir hier noch jede Menge Arbeit haben. Denn anscheinend gibt es #300003 auch noch. Und #300007 (der der allerallererste 901 gewesen sein soll, der vom Band lief). Und sogar #300001 sowie #300002. Und wahrscheinlich gab es sogar mehr als 13 Prototypen, aber das ist dann wieder eine andere Geschichte. Es bleibt: spannend. Und ja, man kann Tage mit solchem verbringen.

Was wir selbstverständlich auch noch haben: Originalbilder.

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Mehr Porsche gibt es bei uns jetzt unter «Just Porsche».

Porsche 901, 1964

Der Beitrag Porsche 901, 1964 erschien zuerst auf radicalmag.

Original http://radical-mag.com/2017/06/27/porsche-901-1964/

26 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Fusselforum Treffen 2017

Am vergangenen Wochenende fand das diesjährige FFT auf dem Campingplatz Teichmann am Edersee statt.

FFT

Wir bewerben das Treffen absichtlich nicht öffentlich, denn das soll ein internes Treffen für Forenmitglieder sein. Eine weitere Möglichkeit, sich offline kennenzulernen, virtuelle Freundschaften zu pflegen.

Der Campingplatz am Edersee ist dafür ideal. Man bezahlt die normalen Campinggebühren, hat einen wirklich schönen Platz mit vorbildlichen sanitären Anlagen. Kein finanzielles Risiko und trotzdem alles da, was man für ein gelungenes Treffen braucht inklusive Bademöglichkeit.

Das Pu8blikum war bunt, wie auch so manches Fahrzeug. Über die eine oder andere Karre habe ich mich besonders gefreut, wie z.B. über "Pavel".

Pavel

Eigentlich mag ich keine "gemachte" Ratten, aber der Bock ist da eine Ausnahme. Ursprünglich aufgebaut hat den Wagen Marten, bei dem wir immer übernachten, wenn wir unseren Clubstand bei der Techno Classica haben. Dann übernahm Christoph den Wagen, bis der auch der ihn veräußerte. Diesmal außerhalb des Forums. Dann wurde er nach einer längeren Zeit "wiedergefunden". Inzwischen war die Hinterachse durchgerostet(!), weshalb ein Hinterrad extrem negativen Sturz hatte. Gekauft wurde er von Andy. Klar, dass er in dem Zustand nur Kleingeld kostete. Als der Deal stand, schauten sich grimm und Andy an und meinten "Legen wir los?", der Kofferraum ging auf und die Hinterachse ausgeladen und direkt auf dem Parkplatz getauscht und das Auto auf eigener Achse überführt. Es gehört jetzt Vanessa, der Freundin von Andy.

Noch ein schräger Wagen: Die Berta.

Berta

Auch ein Forenwanderpokal. Eine wilde Bastelbude. Gehört inzwischen dem Grimm, der dem Wagen seine eigene Note aufdrücken wird. Das ursprünglich seitlich aufgeklebte Tierhautimitat ist schon einmal abgerissen, die Heckklappe, die ursprünglich geschlossen war und nur ein kleines Servicefenster hatte, gegen eine mit richtiger Heckscheibe getauscht. Mal sehen, was aus dem Hobel in Zukunft wird.

So ein Treffen ist auch ein Teileaustauschplatz - ja es wurden sogar Fahrzeuge verkauft. Sensationell das Kreidler F Kart, das Nils auf dem Dachgepäckträger transportiert hat.

FFT

Noch nie gehört? Das ist ein Kart, das tatsächlich eine Straßenzulassung hat. Unglaublich. Klar, dass das jeder einmal Probefahren wollte.

Kreidler F Kart

Ich dürfte es übrigens nicht im Straßenverkehr fahren. Ich bin dafür zu schwer. Überschreite mit meinem Körpergewicht plus Eigengewicht des Karts das zulässige Gesamtgewicht deutlich. Da hilft auch keine Diät. Aber spaßig zu fahren, wobei das Im Straßenverkehr wohl auch gefährlich ist. So niedrig, wie das Ding ist, wird man leicht übersehen auf der Straße.

So abwechslungsreich, wie die Fahrzeuge waren, so abwechslungsreich waren die Schlafquartiere. Man schlief im Leichenwagen, ...

W123 Leichenwagen

... Nils hatte genau wie ich einen Bestattungsanhänger am Haken, in seinem Fall einen Pfefferkorn Rheinland A,....

Fusselforum Treffen 2017

... ein anderer Nils (Nils ist quasi der Standardvorname im Fusselforum) pennte mit seiner Nadja im Dachzelt.

Dachzelt

Auch ne gute Show: Benny pennte in seinem E30 Touring und hat als Sichtschutz vor Ort seine Scheiben zugetapet.

FFT

FFT

Natürlich gab es auch ganz normale Zeltcamper, Klappwohnwagen und Wohnmobile.

Was macht man auf so einem Treffen. Natürlich nur Blödsinn. Ein Schriftzug auf einer Honda 1000F ist z.B. reine Provokation für etwas Klebeband.

DOOF

Es wird geklönt, gegrillt, gebadet, nachts ein Lagerfeuer angezündet, das am nächsten Mittag immer noch vor sich herschwelt, ...

Das Wetter war ausgesprochen super - warm aber nicht schwül, nur nachts wurde es tatsächlich relativ kalt.

Ich musste leider schon am Samstag Spätnachmittag abreisen, aber ich habe trotzdem das Treffen genossen bis dahin. Wir sind längst kein anonymes Forum mehr, wir sind schlichtweg Freunde, bei denen es keinen Markennarzismus gibt, keine Altersgrenzen, keinen Pflichzustand der Karren. Ich freue mich schon auf das FFT 2018!

Weitere Bilder zum Schmökern in der Galerie - danke an Mario, von dem ich einige Bilder "geklaut" habe.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/fusselforum-treffen-2017?blog=14

26 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Honda Civic Type R

Beeindruckend. Sehr.

Dann reden wir mal Klartext: es gibt frontgetrieben derzeit sicher nichts Schärferes als den Honda Civic Type R. Das Ding ist derart gut, schnell, böse, dass der 911er-Pilot einen sehr schweren Fuss und ein ganz feines Händchen haben muss, damit er vom Japaner nicht blamiert wird. Der Honda ist trotz 320 PS an der Vorderachse einfach zu fahren, er ist allerliebst handgeschaltet, best ever, er kostet wahrlich nicht die Welt – wir sind wieder einmal so richtig begeistert. Auch recht cool, übrigens: man erkennt den neuen Civic als tatsächlich neu.

Honda Civic Type RHonda Civic Type RHonda Civic Type R

Nur gerade zwei Jahre hat es gedauert, bis uns Honda schon wieder einen neuen Type R beschert. Das ist recht einfach erklärbar: der Vorgänger kam sehr spät im Lebenszyklus der neunten Generation Civic, für die aktuelle zehnte Generation war ein Type R von Anfang an geplant, war deshalb schon in der Entwicklung sehr prägend. Was man unter anderem daran erkennt, dass die Type-R-Ingenieure unbedingt eine neue Mehrlenker-Hinterachse haben wollten – die jetzt alle Civic haben dürfen. Mit der komplett neuen Fahrwerkskonfiguration haben die Japaner übrigens eines der wenigen echten Probleme des schon sehr feinen Vorgängers aus der Welt geschafft.

Honda Civic Type R

Ach, das Fahrwerk. Tatort Lausitzring, längstmögliche Strecke. Da kommt man also mit etwa 220+ auf dem Tacho ans Ende der Zielgerade, dann doch sehr massiv auf die Bremse, dann ganz eng an der Begrenzung vorbei reinziehen. Und der Civic macht keinen Wank, er lächelt fast, er scheint es zu lieben. Wir lieben, dass er so unglaublich stabil bleibt auf der Bremse, wir schätzen die Präzision der Lenkung, wir wollen den Grip loben, den er mit ganz braven Strassenreifen aufbaut (ja, auch dank elektronischer Hilfe). Gleiches Spiel am Ende der Gegengeraden, wieder grob auf der Bremse, dann ganz eng über den Curb reinziehen, gleich sofort rechts – und kein Problem, er nimmt den groben Schlag in aller Ruhe, ist sofort wieder stabil, das ist wirklich beeindruckend. Klar wimmert er über die Vorderräder, aber da hat man bald Vertrauen, er wird das schon packen. Fahrmodus übrigens am besten: Sport, das ist die Grundeinstellung, und die ist hervorragend. Der «R»-Modus ist hart, künstlich hart, und irgendwie nicht besser. Mit «Comfort» rollt man dann durch die Stadt.

Honda Civic Type R

Einen Wert für den Sprint von 0 auf 100 km/h von 5,7 Sekunden schafft heute – auf dem Papier – jedes einigermassen anständig motorisierte Mittelklasse-SUV; erstaunlich, dass sich die Japaner bei diesem Stammtisch-Thema derart zurückhaltend geben, nachprüfen kann (und tut) es ja sowieso kaum noch jemand. Hingegen ist die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 272 km/h dann wieder sehr beachtlich; wir konnten es nicht so genau nachprüfen, schafften auf dem Tacho etwas mehr als 260 km/h – und waren erfreut, wie satt der Honda dabei auf der Strasse liegt, wie souverän die riesigen Brembo auch mehrere grobe Bremsmanöver hintereinander verkraften – und, wieder, wie stabil der Type R dabei in seiner Spur bleibt. Das ist dann halt eben schon hohe Schule, da merkt man, dass nicht Marketing-Bubis das Auto entwickelt haben, sondern Ingenieure mit einer hohen Affinität für den Rennsport. Ist ja auch so, manch einer der Jungs aus dem Entwicklungsteam hat viel Erfahrung auf der Nordschleife, die wissen genau, was sie tun. Woran sie noch arbeiten könnten: am Sound. Das ist halt auch wieder einer dieser Staubsauger-Vierzylinder-Turbos, da mögen keine grosse Emotionen entstehen. Doch der After-Market braucht ja noch Spielwiesen. Zumindest optisch ist die Abgasanlage mit ihren drei Endrohren aber ein Hingucker.

Honda Civic Type RHonda Civic Type RHonda Civic Type RHonda Civic Type RHonda Civic Type RHonda Civic Type RHonda Civic Type R

Es wurde schon angedeutet: liebevollst manuell. Am Getriebe hätten die Japaner nicht zu fummeln brauchen, es war schon grossartig, doch sie haben es um 7 Prozent kürzer übersetzt, damit die Kraft der 320 PS (bei 6500/min) noch besser zur Geltung kommen kann. Wunderbar kurze Schaltwege, extrem knackig, extrem präzis, extrem gut auf die Leistungscharakteristik des hochdrehenden 2-Liter-Motors abgestimmt, der sein maximales Drehmoment von 400 Nm schon bei 2500/min zur Verfügung stellt. Der Type R lässt sich ganz friedlich bewegen – oder dann halt eben nicht. Man darf die Maschine als kleines Wunderwerk bezeichnen, sie beherrscht sämtliche Tonlagen, und sie beherrscht sie bestens.

Honda Civic Type RHonda Civic Type RHonda Civic Type R

Ja, das Design schon des gewöhnlichen Civic ist, hmm, gewöhnungsbedürftig. Als Type R kommt dann noch das pubertäre Element dazu, ein wilder Heckflügel, Spoiler und Winglets allerorten, mittlerweile sind 20-Zöller aufgezogen – und sie wirken nicht zu gross. Man muss das nicht mögen, es ist dick aufgetragen, «fast & furious» – dem optischen Tuning bleibt da kaum mehr Raum, das besorgt sich Honda gleich selber. Wir mögen die Konsequenz, mit der die Japaner das durchziehen, sie haben ihre ganz eigenen Vorstellungen, wie ihre Fahrzeuge aussehen sollen – und irgendwie haben sie auch Erfolg damit, der Civic steht auf dem sechsten Rang der meistverkauften Fahrzeuge aller Zeiten. «mainstream» ist sicher anders, doch es ist zum Glück halt auch nicht die grenzenlose Ödnis eines Golf, das immergleiche Aussehen eines Audi, die gepflegte Langeweile eines BMW – und erst recht nicht das üble Design-Desaster eines gepimten Frontantrieb-Benzen. Ach ja, wir wagen die Behauptung: so ein 45er-AMG jedwelcher Bauart tut trotz Allradantrieb und noch mehr Pferden keinen Stich gegen den Honda.

Honda Civic Type RHonda Civic Type RHonda Civic Type RHonda Civic Type RHonda Civic Type R

Es gibt schon auch Dingens, die beim Type R nicht so richtig überzeugen, vor allem: innen. Man würde ihm ein anständiges Lenkrad wünschen, nicht so ein komisches, mit Plastikkleinteilen überfrachtetes. Man würde ihm auch ein sinnvolleres Bediensystem wünschen, der Touchscreen ist zwar gross, aber irgendwie nicht logisch aufgebaut, nur schon die Lautstärkenregelung ist absolut unpraktisch. Überhaupt ist die Gestaltung des Innenraums nicht frei von Widersprüchen, doch das muss anscheinend bei japanischen Automobilen so sein. Grossartig dafür die Sitze. Und fast noch besser: Das Platzangebot. Auch hinten sitzt man gut, der Kofferraum dürfte der grösste im Segment sein, 478 Liter schon im Normalzustand, fast 1600 Liter bei abgeklappten Rücksitzen. Damit dürfte der Honda zu einem der schnellsten Klein-Transporter der Welt werden. Andererseits: Er ist halt schon auch ein mächtiges Auto geworden, 4,56 Meter lang. Für so viel Auto ist ein Gewicht von 1380 Kilo ein sehr guter Wert.

Honda Civic Type RHonda Civic Type RHonda Civic Type RHonda Civic Type R

Und dann kommen wir noch zu einem entscheidenden Thema: Geld. In der Schweiz wird der Honda Civic Type R ab September ab 37’300 Franken zu haben sein. Da muss man das Verhältnis von Preis zu Leistung ganz einfach als grossartig bezeichnen, auch deshalb, weil das nicht einfach billige Technik für viel Kraft ist, sondern alles vom Feinsten, auch in Sachen Verarbeitung.

Honda Civic Type R

Mehr Honda haben wir in unserem Archiv. Wer den neuen Type R lieber als Video anschaut, dann gerne auf Youtube – wie immer bei uns nur als Stummfilm. Ach ja, man darf sich noch freuen auf ein paar ältere Type R, einen Vorgeschmack gibt es: hier.

Honda Civic Type R

Der Beitrag Honda Civic Type R erschien zuerst auf radicalmag.

Original http://radical-mag.com/2017/06/26/honda-civic-type-r-2/

25 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Maic Schulte  

„Full House“ beim Garagen Treffen

„Full House“ beim Garagen TreffenAloha!

Ende Mai, genauer gesagt am 21., fand in Gelsenkirchen das für dieses Jahr erste Garagen Treffen an der Garage 10 statt. Da der Termin schon lange im Vorfeld bekannt gewesen ist und obendrein das Wetter an diesem Tag auch noch prima mitgespielt hat, sind dieser Einladung wirklich extrem viele Auto-Aficinados aus NRW und Umgebung gefolgt.

Ja man konnte förmlich dabei zusehen, wie die Parkplätze vor und um die Garage 10 herum von tollen Fahrzeugen belegt wurden. Und das mit den tollen Fahrzeugen ist nun Beileibe kein hohler Spruch, waren doch so Exoten wie ein massiv getunter Studebaker Avanti, zwei alte REO-Militärtruck und ein extrem geiler – äh Pardon! Ich wollte „gelber“ schreiben – Hot Rod vor Ort anzutreffen :-)

Der Fairness halber müsste ich hier praktisch fast alle Fahrzeuge aufzählen, da ja nahezu jeder Besitzer sein rollendes Schätzchen auf die eine oder andere Art veredelt hat. Diese Aufzählung erspare ich mit allerdings, indem ich freundlich auf die Fotos verweise, die an diesem Tag entstanden sind ;-)

Es ist übrigens vollkommen unnötig zu erwähnen, dass die beim Garagen Treffen angebotenen Hamburger einfach nur Spitzenklasse gewesen sind. Der gute Ruf eilt dieser Leckerei schlichtweg voraus. Meine Empfehlung: Einfach mal bei sich nächstbietender Gelegenheit so ein Teil probieren und der heimischen Badezimmerwaage gepflegt den Stinkefinger zeigen. Kalorien zählen kann man schließlich auch an einem anderen Tag ;-)

See ya, euer Maic von 1001 Cars.

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Der Beitrag „Full House“ beim Garagen Treffen erschien zuerst auf 1001 Cars.

Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=6172

25 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Bond

Die Buchstaben-Suppe

Ja, die Engländer. Die Engländer sind einfach anders. Sie bau(t)en nicht nur die skurillsten Autos ever, sie kauften sie auch. Nur in England hatten Kleinstwagen bis tief in die 80er Jahre die Chance, auf vernünftige Verkaufszahlen zu kommen. Und nur Engländer konnten auf die Idee kommen, ein vierplätziges Dreirad-Auto auf den Markt zu bringen.

Bond

Doch der Reihe nach (mal wieder). Es gab da einen Mann namens Lawrence Bond. Weder verwandt noch verschwägert mit: James Bond. «Laurie», wie ihn seine Freunde nannten, war ein studierter Flugzeug-Ingenieur und hatte auch seine eigene Firma, Bond Aircraft and Engineering Co., die in Lingridge, Lancashire, beheimatet war. Nach dem 2. Weltkrieg war anscheinend nicht mehr viel los im Flugzeug-Business, also dachte Bond, wie so viele andere auch in jenen Jahren, intensiv über den Bau eines kostengünstigen Automobils nach. Ein Dreirad sollte es sein, denn Dreiräder wurden damals in England besteuert wie Motorräder, sprich: viel tiefer. Allerdings: das galt nur, wenn sie keinen Rückwärtsgang besassen.

Bond

1947 begann Bond mit der Konstruktion. Er hatte einige Probleme zu bewältigen. Zum Beispiel der Antrieb: «normale» Dreiräder hatten das einzelne Rad meistens hinten, Bond wollte es aber vorne, für ein besseres Fahrverhalten. Doch hätte er den Motor hinter das Rad montiert, hätten die Passagiere kaum mehr Beinfreiheit gehabt, hätte er ihn über das Rad gebaut, dann wäre das Fahrzeug vom Design her sehr unförmig geworden. Also entwarf er einen Hilfsrahmen, der mit dem ähnlich wie bei Motorrädern ausgeführten Lenkerkopf des Vorderrades verbunden war und es ermöglichte, den Motor vor dem Vorderrad zu montieren. Dieser machte nun alle Bewegungen des Rades mit – und übermittelte seine Kraft über eine Motorrad-Kette.

Bond

Im Frühling 1948 wurden erste Probefahrten unternommen – und das Wägelchen mit seiner selbstragenden Alublech-Karosse und der gebogenen, rahmenlosen Plexiglas-Scheibe sah für die damalige Zeit sehr futuristisch aus. Als Antrieb diente ein Einzylinder mit 122 Kubik, den Villiers lieferte und 6 PS stark war. Ende 1948 fand Bond mit Sharp Commercials einen Partner, der das Fahrzeug baute, Anfang 1949 wurde die Karosse noch etwas bauchiger gestaltet, ein Faltverdeck hinzugefügt sowie seitliche Steckscheiben – die Produktion konnte beginnen. Und Bond war – gut. Mit einfachsten Mitteln hatte «Laurie» ein absolut brauchbares Fahrzeug geschaffen, das über einen Griff unter dem Armaturenbrett gestartet wurde (ein Stahlseil wirkte dann auf den Kickstarter) und dessen Bremsen über Zugseile aktiviert wurden. 10 Stück pro Woche wollte Bond bauen, doch die Produktion musste rasch erhöht werden.

Bond

Damals, nach dem Krieg, war das Benzin noch rationiert. Für die Klasse von Fahrzeugen mit bis zu 9 PS gab es sechs Gallonen, etwa 27 Liter. Weil der Bond erfreulich sparsam war, kamen die Besitzer mit dieser Ration rund 800 Kilometer weit – auch das war ein guter Grund für den Kauf dieses Kleinstwagens. Und Lawrence Bond ruhte nicht, es gab ein Modell namens Minivan, ein Transporter mit verlängerter Heckpartie. Auf dieser Basis wurde 1953 der Family Safety Saloon vorgestellt, mit zwei Sitzen für Kinder, die allerdings rückwärts schauen mussten; hinten hatte dieses Modell ein Hardtop, die vorderen Passagiere sassen unter einem Stoffdach.

Bond

Kurz darauf wurde der Bond Mark C aufgelegt. Ein ziemlich eigenartiges Gefährt, denn das Design wurde deutlich verändert, komische, weil völlig unnötige Kotflügel wurden angepappt, das «de Luxe»-Modell hatte sogar Stossstangen vorne und hinten. Doch auch die Lenkung wurde erneuert: beim Mark C wurde die Drehung des Steuerkopfes mit Hilfe eines Zahnkranzes und einer Schnecke am Lenksäulenende bewerkstelligt – deshalb stand die Lenksäule dann schräg mitten im Cockpit, der Pilot sass hinter ein schief stehenden Lenkrad. Aber davon liessen sich anscheinend die wenigsten der potenziellen Kunden abschrecken, 1955 lag die Produktion bei 100 Stück pro Woche. Denn abgesehen von den üblichen Absonderlichkeiten, durch die sich fast alle Microcars auszeichnen, hatte der Bond unterdessen auch vorne eine Trommelbremse, die hinteren Räder wurden über Gummibänder gefedert.

Bond

Der Mark D ab 1956 war dem Mark C noch sehr ähnlich; dieser D wurde über ein paar Jahre angeboten, als Einstiegsmodell. Doch 1957 gab es eine Revolution: der Mark E erhielt eine Ponton-Karosserie. Das Cabrio hatte zwei Türen sowie und vor allem einen Stahl-Kastenrahmen zur Verstärkung des Alu-Aufbaus. Vorne wurde der E so breit wie ein «richtiges» Auto, es sollte wohl Vierrädrigkeit vorgetäuscht werden. Der Motor blieb der alte, doch es gab jetzt ein Viergang-Getriebe, auf Wunsch sogar mit Rückwärtsgang.

Bond

1957 kam der Mark F, den es als Cabrio, Limousine und Coupé gab, neu mit einem 250-Kubik-Motor, etwa 12 PS, weiterhin von Villiers. Dieser F gehört sicher zu den schrägsten Konstruktionen, die je auf drei Rädern standen. Zwar verkaufte er sich noch erstaunlich gut, doch der Stern von Bond war so langsam am Sinken – es gab unterdessen zu vernünftigen Preisen auch vernünftige Automobile. Und das Benzin war Ende der 50er Jahre auch nicht mehr rationiert.

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Damit war es dann noch nicht fertig fertig mit der Buchstaben-Suppe von Bond, ab 1961 gab es den Bond 250 G. 1969 kaufte Reliant die Marke, 1970 kam noch der Bond Bug, ein absolut schräger Floh, doch das ist eine andere Geschichte, die wir vielleicht auch noch erzählen werden.

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Mehr Exoten haben wir in unserem Archiv.

Bond

Der Beitrag Bond erschien zuerst auf radicalmag.

Original http://radical-mag.com/2017/06/25/bond/

23 Jun 2017
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Fahrbericht Nissan Qashqai

Neu ist nicht neu

Das Lenkrad ist neu. Ja, das ist die wichtigste Nachricht, die Nissan zum «new Qashqai» zu vermelden hat. Neu ist natürlich relativ, wir plaudern hier über ein Fachlift – und die Maus hat dabei einen Elefanten geboren, eben: ein neues Lenkrad, D-Shape, also unten abgeflacht. Damit die Zustieg einfacher wird. Das ist eine derartig grossartige Innovation, dass wir uns schon ein wenig wundern, dass noch kein anderer Hersteller vorher darauf gekommen ist.

Fahrbericht Nissan Qashqai

Darüber, was wirklich neu ist beim Qashqai, darüber spricht Nissan nicht laut. Denn eigentlich geht es bei diesem Facelift um nicht weniger als eine Neu-Positionierung, denn es wird dem Fahrzeug auch noch der letzte Hauch von Abenteuer, der die SUV ja so ein bisschen charakterisieren soll, ausgetrieben. 4×4 gibt es nur noch beim stärksten und teuersten Diesel, dafür sind die im Gelände so extrem praktischen 19-Zöller bei quasi jeder Ausstattungslinie inbegriffen.

Fahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan Qashqai

Ja, das hat schon weiter reichende Folgen, denn es ist ja nicht so, dass der Qashqai irgendein Nebendarsteller wäre. Er hat vor genau 10 Jahren das Segment der kompakten SUV/C-SUV/CUV/WTF quasi definiert, es wurden bislang 2,3 Millionen Exemplare verkauft, er ist in Europa der meistverkaufte Nissan aller Zeiten. Wenn der Q. nun zum lauwarmen Stadtindianer mutiert, noch mehr als «urban crossover» gepriesen wird, dann ist er nun endgültig nicht mehr das, als was er 2007 seine Karriere begonnen hatte; diese Rolle muss nun der X-Trail übernehmen. Den wir zwar schon fahren durften, über den wir aber aus unerfindlichen Gründen erst im August etwas schreiben dürfen.

Fahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan Qashqai

Erneuert wurden beim Q. neben dem Lenkrad auch noch ein paar Äusserlichkeiten, die üblichen Verdächtigen bei solchen Facelifts, Laternen vorne und hinten, Frontgrill und so; immerhin kann man alt und neu tatsächlich unterscheiden, das ist ja nicht bei allen Herstellern gegeben. Innen gibt es auf Wunsch edleres Leder (weil: neue Top-Ausstattungslinie Tekna +), die Kunden sollen sich solches gewünscht haben, Premium-Appeal. Überhaupt glauben die Japaner an die «Total Customer Satisfaction», der Kunde hat immer recht – und deshalb soll er dann für die Erfüllung seiner sehnlichsten Wünsche auf etwas tiefer in sein Säckel greifen. Klar, als Visia, also in der Stierkämpfer-Version glänzt der neue Qashqai mit einem Einstiegspreis von nur gerade 22’999 Franken, das ist definitiv eine Kampfansage, doch von diesem Angebot macht nur gut 1 Prozent der Schweizer Kundschaft auch tatsächlich Gebrauch. Wer dann so einem feinen Tekna + will, der muss dem Händler seines Vertrauens dann mindestens 37’390 Franken bringen. Das ist dann hingegen kein Sonderangebot mehr, auch wenn die Ausstattung sehr, sehr reichhaltig ist.

Fahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan Qashqai

Beim Innenraum findet die Revolution dann wohl erst in der nächsten Generation des Q. statt. Wir haben es schon andernorts geschrieben, aber es ist halt schon erstaunlich, welch rasante Entwicklung des Interieur-Design genommen hat, wie alt Fahrzeuge unterdessen aussehen, die noch mit einer Vielzahl von Knöpfen und Schaltern operieren. Zwar wurde auch der Qashqai sanft modernisiert, das Bediensystem vereinfacht (und das Infotainment sowie die Connectivity weiter verbessert), doch so ganz zeitgemäss wirkt das irgendwie nicht mehr. Andererseits: die wohl eher ziemlich konservative Qashqai-Käuferschaft schätzt vielleicht genau das?

Fahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan Qashqai

Es gibt den neuen Qashqai mit dem 1,2-Liter-Benziner mit 115 PS und 1,35 Tonnen Gewicht, mit dem 1,6-Liter-Benziner mit 163 PS und 1,4 Tonnen Gewicht, als 1,5-Liter-Diesel mit 110 PS und 1,4 Tonnen Gewicht und als 1,6-Liter-Diesel mit 130 PS und 1,55 Tonnen Gewicht (letzteres ist auch dem Allradantrieb geschuldet, den es nur für dieses Modell gibt; nein, zumindest vorerst nicht mit Automatik, die gibt es zwar, aber halt nur für den 2WD). Wir fuhren nur den stärksten Benziner, wobei wir uns da schon ein bisschen gefragt haben, wo all die PS wohnen; es ist dies eine eher zähe Angelegenheit. Und 240 Nm maximales Drehmoment sind irgendwie auch nicht so sehr eine Wand, obwohl sie schon ab 2000/min zur Verfügung stehen sollen. Vielleicht war unser Vorserien-Fahrzeug nicht recht eingefahren, wir fragten uns schon, wo denn die Leistung blieb, die versprochenen 8,9 Sekunden von 0 auf 100 hätte er kaum geschafft. Verbrauch soll der grosse Benziner 5,8 Liter im Schnitt: auch dies empfinden wir als etwas gar optimistisch. König bleibt aber der kleine Diesel, 3,8 Liter will er verbrauchen. Wobei, Diesel – aber das ist ja ein ganz anderes Thema.

Fahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan Qashqai

Ein Rennwagen war der Q. ja noch nie, aber weil er ja in Zukunft wohl gar nicht mehr abseits des Asphalts eingesetzt werden soll, haben die Japaner ihm bessere Manieren beigebracht, die Seitenneigung ist nun nicht mehr so bedrohlich, die Wankbewegungen halten sich in engeren Grenzen. Das alles tut dem Japaner gut, in Sachen Komfort hat er ja sowieso immer zu den Vorbildern im Segment gehört. Ist man doch einmal zu flott, dann geht der Nissan massiv über die Vorderräder, aber das muss ja so sein, das ist auch für die unerfahrenen Piloten berechenbarer.

Man darf davon ausgehen, dass die Verbesserungen und Veränderungen am Qashqai ihm nicht zum Nachteil an der Verkaufsfront gereichen werden. Zwar ist ihm der Tiguan in der Schweiz mit weit mehr als doppelt so vielen verkauften Exemplaren längst enteilt, doch der Nissan hat eine treue Gefolgschaft – und die dürfte zufrieden sein mit dem neuen Modell. Das in Sachen Verarbeitung einen sehr guten ersten Eindruck machte, weiterhin reichlich Platz bietet (also, nicht so sehr für die hinteren Passagiere, aber 430 Liter im Kofferraum (max. bis 1585 Liter)). Ab Anfang August stehen die ersten neuen Qashqai bei den Händlern.

Fahrbericht Nissan Qashqai

Mehr Nissan haben wir in unserem Archiv. Und der Fahrbericht zum X-Trail folgt dann Anfang August.

Fahrbericht Nissan Qashqai

Der Beitrag Fahrbericht Nissan Qashqai erschien zuerst auf radicalmag.

Original http://radical-mag.com/2017/06/23/fahrbericht-nissan-qashqai/

23 Jun 2017
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Intermecchanica Italia

Aussergewöhnliches (08)

Intermeccanica aus Turin war die Frühform einer wahrlich globalisierten Marke. Firmengründer Frank Reisner war Ungar, gebaut wurde in Turin und der Motor des Italia Coupé kam von Ford in den USA. Eine sehr interessante Mischung, deshalb: Zündung an, es surrt und zirpt unangenehm, man hört, dass die Benzinpumpe gewohnt ist, hart zu arbeiten. Also den V8 starten, denn der Sound des Achtventilers im Bug ist doch viel angenehmer als das elektrische Gezische aus dem Heck. Lustvoll brabbelt der 5,7 Liter-, millionenfach bewährte Achtzylinder vor sich hin. Schüttelt sich zuweilen etwas im unruhigen Standgas und lässt gleichzeitig die Leichtbaukarosserie mitschwingen. Schon im Stand wird klar: Dieses Auto besteht vor allem aus Motor – alles andere wurde dem V8 untergeordnet. Die Schalter und Hebel im Cockpit sind, sagen wir mal, rustikal, genauso wie die Verarbeitung. Aber damals, im Jahre 1971, als dieses Intermecchanica Italia Coupé aus der Produktion kam, war solch ein Interieur unter Sportfahrern mehr als chic. Heute darf sich nicht einmal mehr eine Billigmarke ein derartiges Innenleben erlauben.

Intermecchanica Italia

Aber in Zeiten, als die Fahrer noch fingerlose Handschuhe trugen, war ein solches Cockpit noch der Traum eines jeden Sportauto-Fans. Und auch wir erliegen dem Charme des Wagens recht schnell, auch wenn ihn die angepappten Verbreiterungen aus Kunststoff nicht wirklich schöner machen. Aber im Italia Coupé muss man noch arbeiten, wenn man schnell fahren will, und das lieben wir an alten Autos. Allein das unendlich lang übersetzte Viergang-Schaltgetriebe (Tremec) sorgt dafür, dass der linke Fuss des Fahrers immer was zu tun hat. Die Kupplungsbetätigung fordert starke Waden, der Dreh am kleinen Lenkrad und das Betätigen des Getriebes strapazieren die Unterarmmuskeln. Wer also zwei Stunden im Intermecchanica unterwegs ist, hat mehr geleistet als so mancher Bundesbeamter in einer ganze Woche. Dafür ist der schnaubende und bollernde Sound eine Wohltat fürs Trommelfell.

Intermecchanica Italia

Das Coupé ist ein sehr seltenes Fahrzeug. Je nach Quelle wurden zwischen 68 und 75 Fahrzeuge gebaut. Denn der Italia, der in früheren Jahren Torino hiess (bis Ford auf die Namensrechte beharrte), war eigentlich als Cabrio konzipiert. Gebaut wurde der Wagen während knapp dreier Jahre. Beim Vertrieb kommt ein sehr bekannter Name ins Spiel: Erich Bitter, der in den 70er-Jahren mit seinen umgebauten Opel-Modellen nicht nur in Deutschland für Furore sorgte, war einer der Intermeccanica-Händler in Europa. Gezeichnet wurde die Karosserie unter anderem von Franco Scaglione, dem die Marke aber kein Glück brachte. Er investierte fast sein gesamtes Privatvermögen in das Nachfolgemodell, den Indra. Weil Intermeccanica aber Konkurs ging und sich Firmengründer Reisner in die USA absetzte, war Scaglione ebenfalls am Ende und zog sich aus dem Autobusiness zurück. Der Indra kam wenig später als Bitter CD auf den Markt.

Intermecchanica ItaliaIntermecchanica ItaliaIntermecchanica ItaliaIntermecchanica Italia

Doch lassen wir die Geschichte hinter uns. Das Motoröl ist warm, also lassen wir den Kunststoff-Bomber – den wir von der Oldtimer-Galerie in Toffen für einen Ausritt erhielten – fliegen. Dabei ist vorsicht angesagt, denn der Hecktriebler reagiert heikel auf die Befehle des rechten Fusses. Kein Wunder – der V8 unter der langen Motorhaube leistet zwar «nur» 310 SAE-PS, aber das Drehmoment des Stossstangenmotors ist nicht zu verachten. Hat man sich an das etwas zickige Fahrverhalten gewöhnt und nimmt man das Knacken und Knarzen nonchalant zur Kenntnis, entspannen sich Fahrer und Gefährt. Besonders schön ist die enorme Elastizität des Triebwerks. Ab 40 km/h kann man den vierten Gang einspannen. Der reicht dann bis zum Topspeed, der weit über 200 km/liegt. Optisch ist der Intermeccanica Italia eine kleine Mogelpackung. Denn ein Kurvenbrenner ist der rund 1200 Kilo schwere Wagen nicht, eher der Cruiser mit mächtigen Leistungsreserven. Wer sich ein Italia Coupé anschaffen will, sollte auch Reserven im Geldbeutel haben: Schöne Exemplare sind nicht unter 100’000 Franken zu haben.

Intermecchanica Italia

Bilder von Wale Pfäffli, Worte von Markus Chalilow; mehr aus der Serie «Aussergewöhnliches» mit so wunderfeinen Geräten wie Bocar, H.R.G., Ruxton, Kurtis, Harrington-Sunbeam, Fiat-Stanguellini oder dem ebenfalls Italia genannten Hudson gibt es in unserem Archiv.

Intermecchanica Italia

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23 Jun 2017
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Jetzt kann ich mir wieder einen blasen lassen

Lang nichts mehr über den Pirat geschrieben. Warum? Ich fahr den gerade im Alltag. Und außer tanken und Aschenbecher leeren muss man bei der Karre nix. Das ist ein Passat Turbodiesel. Lowtec. Das funktioniert einfach, auch wenn es schon 35 Jahre alt ist. Rau, laut, aber hart im Nehmen. Damit er das bleibt, stand gestern mal ein Ölwechsel und eine grobe Durchsicht an.

Also mal das alte Öl abgelassen, Filter gewechselt und neuen Saft reingekippt. Füllstand kontrollieren und äh, hallo, warum tanzt der Ölstabhalter Lambada?

Es ist eben ein Diesel. Der vibriert. Und da war die Schraube rausvibriert, die das Röhrchen hält. Neue Schraube rein und gut.

Auch die anderen Flüssigkeiten mal gecheckt Uh! Es fehlt Kühlwasser. Klar, das erst einmal nachgefüllt. Mehr als einen Liter. Keine Pfütze unterm Auto. Kein Wasser im Öl (Gottseidank!), wohin geht das Nass?

Wir haben ja grad so weit über 30 Grad draußen. Was mir in letzter Zeit auffiel: Der Karren war zwar nie im roten Temperaturbereich, aber der Lüfter springt eigentlich nie an. Warum ist bzw. war das so? Ich tippte ja auf den Temperaturschalter. Aber da es das Einfachste war, probierte ich den Schalter mit einem Stück Kabel zu überbrücken. Stufe 2 ging an - mit Nebengeräuschen. Stufe 1? Am Stecker blitze es, der Lüftermotor brummte nur leicht.

Es war also nicht der Schalter.

Da hat wohl das Lager des Lüfters fast gefressen. Ich habe im Pirat einen doppelten Lüfter. Davon habe ich nur einen weiteren im Fundus und der hatte einen einstufigen Hauptlüfter. Da passte der Stecker nicht drauf. Umfummeln? Quatsch. Ich habe einen anderem Lüfter aus einem kleineren Gehäuse umgebaut.

Lüfter

Der "neue" hat weiße statt schwarze Flügel. Interessiert mich nicht wirklich. Für mich steht die Funktion im Vordergrund. Bevor ich den Kasten in den Motorraum gebaut habe, habe ich das erst einmal getestet.

Lüfter

Funktionierte. Also habe ich das wieder fest eingebaut. Der Test folgte, ob er auch automatisch anspringt und nicht auch der Schalter hin ist. Ich habe den Wagen im Stand warmlaufen lassen. Das Gas festgeklemmt, damit er ca. 1500 Touren lief, damit es schneller geht. Und siehe da! Der Lüfter sprang an!

Der Fehler ist gefixt. Das kann das Problem mit dem Kühlwasser gewesen sein. Muss es aber nicht. Ich werde das in den kommenden Wochen etwas öfters kontrollieren. Im Notfall habe ich genug Schläuche, aber auch noch einen komplett neuen Kühler rumliegen.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/jetzt-kann-ich-mir-wieder?blog=29

20 Jun 2017

Einen Klassiker in nur 30 Sekunden mieten – Jetzt ist es möglich!

BookAclassic lädt die Besitzer von Oldtimern in Deutschland ein, der neuen Gemeinschaft für Vermietung von Oldtimern bei www.BookAclassic.de beizutreten. BookAclassic ist das führende OnlineBuchungsportal für Vermietung von Oldtimern und klassischen Autos - die am schnellsten wachsende Plattform für RetroFahrzeuge, die nie aus der Mode kommen!

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BookAclassic - Gemeinsam sind wir stärker

"Wir gehen auf alle Besitzer von Oldtimern und Profis in Deutschland zu und laden sie ein, mit uns zusammenzuarbeiten." Claus Stig Christensen, CEO von BookAclassic, erklärt: “Unsere Dienstleistungen bieten eine großartige Gelegenheit für OldtimerBesitzer. Sie werden dafür bezahlt, dass sie etwas tun, was sie am meisten lieben - ihre Oldtimer zu fahren! Die Registrierung eines Autos auf unserer Seite ist völlig kostenlos. Auto-Besitzer können wählen, ob sie der Chauffeur sein wollen, oder sie wollen das Fahrzeug anderen Fahrern mieten. Die Besitzer können wählen, welche Buchungen zu akzeptieren und es gibt keine verbindlichen Verträge oder jährlichen Gebühren für die Auflistung der Fahrzeuge auf unserer Website. Es ist eine Win-Win-Situation für die Glücklichen, die ein klassisches Auto besitzen!”

ADAC Youngtimer Tour 2017

Autos, Motorräder, Busse und retro Flugzeuge.

BookAclassic hat erfolgreiche Partnerschaften mit den Besitzern von Oldtimern, Automuseen, Limousinenvermietungen und anderen verwandten Unternehmen in ganz Europa etabliert. Derzeit sind wir auf der Suche nach einer Partnerschaft mit Besitzern aller Arten von klassischen Fahrzeugen: Autos, Motorräder, Busse und retro Flugzeuge. Einfach und schnell Der Erfolg unserer Website beruht auf der Tatsache, dass die Benutzer den Preis für die Anmietung jedes verfügbares Fahrzeuges in 30 Sekunden berechnen können und ihr Wunschfahrzeug in Echtzeit reservieren können, ohne mehrere Tage oder Wochen warten zu müssen. Als Mieter können Sie ein klassisches Auto für ein besonderes Ereignis oder einfach für Ihr Vergnügen mieten. Klassische Autos können für alle möglichen Veranstaltungen wie Hochzeiten, Firmenveranstaltungen, Werbespots, Filmproduktionen und Messen gemietet werden. Das Leben ist zu kurz für langweilige Autos! Das Ziel von BookAclassic in Deutschland ist es, eine breite Palette von klassischen Fahrzeugen zur Verfügung zu stellen, einschließlich klassische europäische und amerikanische Autos, Limousinen, Motorräder, Busse und retro Flugzeuge aus vergangenen Zeiten.

Oldtimer mieten

Hochzeit, Event oder Unternehmen

Wir wollen eine schnell wachsende Nachfrage von Hochzeitspaaren, Eventmanagern, Unternehmen und Filmproduzenten befriedigen. BookAclassic.de bietet auch Luxuswagen für persönliche Fahrerlebnisse oder einfach damit Sie Ihre Familie zum Flughafen in einer anderen Weise bringen. Wer sind wir? BookAclassic wurde in die Welt gebracht, weil wir die charakterlosen, stumpfen und langweilig praktischen Fahrzeuge satt haben. Wir sind hier, auf klassische Fahrzeuge mit Seele, Klasse und Ausstrahlung aufmerksam zu machen und neues Leben in sie einzuhauchen. Wir wollen unsere Begeisterung und Leidenschaft für wunderschöne und elegante Oldtimer teilen und die Straßen mit schönen und sexy Fahrzeugen füllen! Allein in Europa bietet BookAclassic rund 15.000 Oldtimer im Wert von über 150 Millionen Euro an. Mit Sitz in Großbritannien, das Ziel des Unternehmens ist es, die bevorzugte Buchungsseite für klassische Fahrzeuge weltweit zu werden.

Natürlich findet Ihr BookAclassic auch auf Facebook!

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/einen-klassiker-in-nur-30-sekunden-mieten-jetzt-ist-es-moeglich/

Created Dienstag, 20. Juni 2017 Tags GMK Document type Article
20 Jun 2017
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Boden dicht.

Ich bin noch einmal in den Fußraum des Titan eingetaucht. Am vorderen Ende des Beifahrerfußraums gab es Lochfraß.

Boden dicht.

Der Gilb saß ziemlich tief drin da vorne - und das war kein "normaler" Rost. Also keine reine Alterserscheinung. Das Bodenblech war nach oben gebogen. Also entweder ist der Bock da einmal derbe aufgesetzt, oder der Wagen wurde verkehrt aufgebockt. Resultat war auf jeden Fall, dass der Lack zerstört wurde und das fröhlich vor sich hinoxidierte.

Also rausgeschnitten, was nicht ganz so einfach war, weil man weder von oben noch von unten wirklich gut drankommt. Mit einer Schablone ein Blech definiert, in das ich erst einmal die Sicken gedengelt habe.

Boden dicht.

Das Ganze habe ich wieder auf Stoß eingeschweißt, nur den Rand seitlich habe ich überlappend angepunktet.

Boden dicht.

Zum Abschluss gab es einen Anstrich mit Brantho Nitrofest. Auch rund um einem Stöpsel, der nicht mehr richtig im Bodenblech saß. Den klebe ich wieder ein, aber etwas Entrosten drumrum und neu versiegeln kann ja nicht schaden.

Boden dicht.

Das muss nun auch noch von unten sauber gemacht werden und versiegelt.

Parallel zu den Schweißarbeiten habe ich mich um die erste Felge gekümmert. Ich habe Filler besorgt und nochmals grundiert.

Boden dicht.

Dann erst Felgensilber am Rand, abgelebt, die Mitte schwarz und zum Abschluss eine Schicht glänzenden Klarlack.

Boden dicht.

Ich finde das Ergebnis ganz o.k. für den Aufwand. Klar, ein poliertes Bett wäre edler, 2teiler würden mir noch besser passen, ich würde sogar Fake-BBS, also Lenso BSX montieren, aber ich finde das eine ganz gute Alternative dazu - und vor allem eine bezahlbare.

Nach und nach nehme ich mir die restlichen Felgen vor, die zweite liegt schon auf dem Arbeitsbock.

Boden dicht.

Eine unangenehme Überraschung hatte ich gestern übrigens noch. Als ich zur Werkstatthölle kam, war die Sicherung im Bereich der Werkstatttoilette durchgebrannt. Ich habe erst einmal alles ausgesteckt, neue Sicherung rein und den Werkstattcomputer angesteckt, für etwas Entertainment nebenbei. Als ich versuchte, das Hauswasserwerk einzustecken, machte es nicht nur *PATSCH* - die komplette Steckdose war sofort schwarz.

Steckdose

Heieiei - es wird das Hauswasserwerk nicht schon hin sein?

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/boden-dicht

 
19 Jun 2017
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Der Juni Altautotrefff in Darmstadt

Wirklich sommerliche Temperaturen auf dem Burger King Parkplatz in der Kasinostraße Darmstadt. Als ich Punkt 17 Uhr in den Parkplatz einbog dachte ich mir, was ist denn hier los? Es war nur der Polo 1 von Christian da.

VW Polo 1

Es ist so, dass an einigen Wochenenden im Sommer viele alternative Treffen sind, aber die Befürchtungen waren vollkommen unbegründet, nach und nach füllte sich der Parkplatz. Ich habe gar nicht alle fotografiert, ich hatte mich einfach zu gut unterhalten.

Das erste Mal da war z.B. dieser Opel Manta B:

Opel Manta B

Durchaus mit einigen Spuren der Zeit, aber das ist ja vollkommen in Ordnung, man kann einem Auto ruhig ansehen im Entsprechenden Alter, dass es auch genutzt wird. Das Airbrush auf der Motorhaube - heute würde man das sicher nicht mehr lackieren.

Airbrush

Aber so ist es ein Zeitzeuge. Das fand man mal richtig cool. Ich bin mir sicher, dass zwar viele sich nicht mehr trauen, mit solchen Bildern auf der Haube durch die Gegend zu fahren, aber dass noch einige dieser Hauben noch in diversen Werkstätten als Deko an der Wand hängen.

Der Erwin und der Floh kamen diesmal mit dem Motorrad.

Altautotreff Darmstadt

Flos Moto Guzzi hat eine kuriose Besonderheit: Eine AHK. So ein Thema, über das kaum einer was weiß zu den rechtlichen Besonderheiten. Beispiele? Ein Motorradanhänger darf maximal einen Meter breit sein, Maximalgeschwindigkeit auch auf der Autobahn im Anhängerbetrieb: 60 km/h. Und das wohl bescheuertste: Wer heute den Motorradführerschein macht, der darf eigentlich kein Motorrad mit Anhänger fahren. Das beinhaltet der aktuelle Motorradführerschein nicht mehr, früher war das mit drin. Aber es gibt auch keine Möglichkeit, einen Anhängerschein für das Motorrad zu machen. Es ist offenbar zu selten, dass ein Motorrad mit Anhänger unterwegs ist, dass man sich auf Europäischer Ebene noch Gedanken zu einem entsprechenden Führerschein gemacht haben.

Ansonsten wieder ein bunter Mix aus den unterschiedlichsten Fahrzeugen, natürlich waren auch Amikisten da, auch wenn in der Gegend ein V8 Treffen war.

Altautotreff Darmstadt

Volvo Amazon, MG etc. habe ich mit der Kamera verpasst, in der Ecke stand ein Mercedes SL in US Ausführung. Schon fies, diese Sicherheitsstoßstangen.

Mercedes SL

Klar, dass in der Nähe zu Rüsselsheim auch wieder viele Opel da waren.

Opel Rekord C Leichenwagen

Mehr Bilder in der Galerie.

Das älteste Fahrzeug auf dem Platz sollte dieses Fahrzeug gewesen sein:

Rixe Fahrrad

Ein altes Rixe Damenfahrrad - auch das ist historische Mobilität.

Der nächste Altautotreff ist am 16. Juli 2017.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/der-juni-altautotrefff-in-darmstadt?blog=14

19 Jun 2017
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Fahrbericht Kia Stinger GT

Mehr wäre mehr

Die koreanischen Hersteller waren ja bislang nicht gerade berühmt dafür, mit ihren Automobilen grossartige Emotionen wecken zu wollen. Man gab sich gerne zurückhaltend, lächelte viel, wusste um die Qualitäten und ein gutes Verhältnis zwischen Preis und Leistung, doch den grossen Auftritt überliessen Hyundai und Kia gerne den anderen. Dass Kia nun für erste Testfahrten des Stinger gleich auf die Nordschleife einlud, zeigt auf, dass sich da etwas zu ändern beginnt, denn Nürburgring, das getrauen sich auch die deutschen Produzenten nur selten. Und nun stellen sich die Koreaner hin und lassen die Journalisten von der Leine, sechs Runden – das braucht ziemlich viel «balls», grosses Vertrauen auch ins Auto. Und muss allein schon deshalb gelobt werden.

Fahrbericht Kia Stinger GT

Es ist ja nun nicht so, dass der Kia Stinger das gnadenlose Renngerät, für die Rennstrecke gebaut wäre. Zwar ist er mit seinen 370 PS aus dem 3,3-Liter-V6-Turbo sowie 510 Nm maximalen Drehmoment zwischen 1300 und 4500/min der mit Abstand stärkste Serien-Koreaner aller Zeiten, zwar will er in weniger als 5 Sekunden auf 100 rennen und maximal rund 270 km/h, doch das ist in der heutigen Zeit der irren PS-Zahlen und der Drehmomentwände und der hauseigenen Tunern alles nicht wirklich wild, mehr so cooler Gran Turismo als die ultimative Sportlichkeit. Doch genau da wollen die Koreaner den Stinger auch positioniert haben, GT steht ja auch in der Bezeichnung, mit 4,83 Metern Länge hat der Kia ja auch ein bisschen Übermass im Vergleich zu einem 3er-BMW und Audi A4.

Fahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GT

Das Design ist, hmm, wie sollen wir es denn nun beschreiben? Adrett ist er sicher, der Kia, aber halt irgendwie nicht so recht eigenständig. Ein bisschen Audi, ein bisschen Maserati, in seiner Coupé-Form tatsächlich nett anzusehen, doch man vermisst so ein bisschen die Ecken und Kanten, die Details, an denen das Auge hängenbleiben möchte, an denen man sich nicht sattsehen kann. Das ist vielleicht alles ein bisschen zu harmonisch, zu geschliffen, fast so ein bisschen, als ob die Designer plötzlich der Glaube an den eigenen Mut verlassen hätte. Auch innen, absolut ok, es fehlt nichts, es ist nichts zu viel, aber es ist halt auch nichts Besonderes – weil derzeit die Entwicklung des Innenraum-Designs aber gerade grosse Sprünge macht (Tesla, Volvo, Peugeot…), wirkt das ein wenig bieder, altbacken. Das ist doch halt auch ein bisschen schade: Kia will mit dem Stinger starke, schon Ewigkeiten etablierte Konkurrenz bedrängen – doch man tut dies nicht mit letzter Konsequenz. Dafür ist man dann in Korea zu zurückhaltend – und schielt selbstverständlich immer mit anderthalb Augen in die USA, wo diese Form von Charakter auch nicht wirklich gefragt ist. Ziemlich amerikanisch muten übrigens auch die Sitze an, etwas gar rutschiges Leder, etwas gar weit geschnitten.

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Also, los. Leider ist die Geräuschentwicklung des V6 ziemlich enttäuschend, im Sinne von: findet nicht statt. Dass da 370 Pferde an der Arbeit sein sollen, hört man definitiv nicht; das Hören gehört nun aber auch zu den Sinneswahrnehmungen, sprich: Emotionen. Auf der Rennstrecke braucht man das aber, man hat ja nicht immer die Zeit, schon gar nicht die Lust, auf den Drehzahlmesser zu schielen. Die 8-Gang-Automatik lässt sich zwar bestens über die Paddels bedienen, aber eben: Dafür müsste man halt «mitbekommen», in welchem Drehzahlbereich man sich bewegt. Erfeulich dagegen: eigentlich ist es so ein bisschen egal, der Kia hat reichlich Kraft allerorten, dreht auch schön hoch, ein Turboloch exisiert nicht wirklich. Und der hauseigene Automat schaltet sowohl seidenfein wie auch schnell.

Fahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GT

Die erste Runde fahren wir im Fahrmodus «Comfort». Der passt in Sachen Abstimmung des Fahrwerks bestens zur Nordschleife, doch das ESP setzt halt sehrsehr früh ein, da steht man im Scheitelpunkt der Kurve auch manchmal voll auf dem Pinsel, Bodenbrett, und es passiert gar nichts. In der zweiten Runde ist es dann «Sport», da schaltet er zwar schneller, da lässt der Stinger mehr zu, dafür hoppelt der Wagen über die Strecke, was der Sportlichkeit nicht wirklich zuträglich ist. In der Hatz, rein ins Auto, Fahrerwechsel, dies, das, haben wir nicht rausgefunden, ob es auch die Möglichkeit für eine individuelle Einstellung gibt, butterweiches Fahrwerk, aber dafür härtere Lenkung, schnellere Schaltvorgänge, weniger ESP. Vielleicht kriegen wir den Wagen ja dann einmal in den Test, da weden wir daran arbeiten. Jetzt können wir vermelden: gute Lenkung, präzis, ausdauernde Bremsen (Brembo!), neutrales Fahrverhalten (mit dem Allradler – und etwas anderes hatten wir leider nicht, der reine Hecktriebler ging leider irgendwie an uns vorbei), und ja: guter Komfort. Den wird man auf der Langstrecke schätzen – und dafür sind die Gran Turismo ja gedacht. Auf der Döttinger Höhe in der Nähe von 260 km/h gemäss Tacho, aber so ab 220 waren die Fortschritte eher zäh.

Fahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GT

Doch, doch, wenn man auf der zweiten Runde, noch im Bastel-Modus (sprich: finden der passenden Einstellung), problemlos unter 10 Minuten BTG fährt, dann ist das so schlecht nicht für das Gerät. Er ist lieb, der Stinger, einfach beherrschbar, gibt keine Rätsel auf und vermittelt dafür ein schönes Vertrauen, da darf man ihn schon loben. Leistung ist reichlich, mehr wäre manchmal mehr, aber für uns mittelmässige Piloten ist das ganz ok so. Sonst wird man dann ja auch übermütig, und ob das der Stinger dann wirklich goutieren könnte, das wissen wir nun auch nicht. So überstand er es klaglos, keine Pausen, keine komischen Geräusche, kaum eigenartige Gerüche. Und ja, da haben wir schon anderes erlebt.

Fahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GT

Er ist also ein mehr als nur anständiges Automobil, der Kia Stinger, ein cooler Gran Turismo, der auch kann, wenn man will. Die eine oder andere Schwäche, aber wer hat die nicht? Ob das nun reicht für den durchschlagenden Erfolg, das wagen wir so ein klein wenig zu bezweifeln – es gereicht auch so richtig schnellen Corvette und bösen Cadillac und schönen Italienerinnen (noch) nicht zu Verkaufsschlagern, obwohl sie auf der Nordschleife und anderen Rundkursen die deutlich teurere (deutsche) Konkurrenz zu Staub und Asche machen. Der Stinger ist ein gutes, ein wirklich gutes Gerät, doch es ist halt auch ein Koreaner, da fehlt es an Image (ganz besonders, wenn die Nachbarn über den Gartenzaun schielen), am Glauben (an sich selbst), an Historie, an halt jenen Dingen, die sich manche Hersteller teuer bezahlen lassen, obwohl sie gar nicht schneller machen. Ob es zu einem immerhin respektablen Resultat an der Verkaufsfront reichen wird, wird beim Stinger sehr heftig vom Preis abhängen – und den werden wir erst in den nächsten zwei oder drei Wochen erfahren.

Fahrbericht Kia Stinger GT

Mehr Kimchi haben wir in unserem Archiv.

Fahrbericht Kia Stinger GT

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Mehr lesen von : T Sälzle und M Haub

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17 Jun 2017

Baltic Sea Circle 2017

‘Baltic Sea Circle 2017: 16 Tage hellwach. 7.500 Kilometer im wilden Ritt um die Ostsee. 10 Länder im Wartburg 353.’

Wir sind bereit für das nördlichste automobile Abenteuer des Planeten. In der gut bepackten caprigrünen DDR-Reiselimousine und der Nummer 26 starten wir heute in Hamburg. Mit dem Baltic Sea Circleknattern wir als Team “Zweitakterz Süd” an den nördlichsten Zipfel des Kontinents: Das Nordkap. Wir freuen uns auf holprige Straßen, weiße Strände, tiefe Fjorde, robuste Nadelwälder, die unglaubliche skandinavische Natur, Russland, die Baltischen Staaten und Polen. Wir freuen uns auf eine einmalige Rallye-Atmosphäre zur Sonnenwende mit Mittsommer am Polarkreis und “Weißen Nächten”. Schlafen kann man ja im Winter wieder. Wir freuen uns vor allem auch auf tolle Leute in den Städten und Orten, durch die wir reisen werden, und auf unvergessliche Momente zusammen mit den anderen Teams.

Eine Rallye, wie sie außergewöhnlicher nicht sein könnte – ohne Fokus auf Geschwindigkeit aber mit teilweise sehr herausfordernden Aufgaben entlang der Strecke. Das Fahrzeug darf nicht jünger sein als 20 Jahre und in der Anschaffung maximal 2500 € kosten. GPS-Navigationsgerät und Autobahnen sind tabu. Unglaubliche 250 verrückte und festentschlossene Rallye-Teams treten auch in diesem Jahr an, um mit ihren Old School Wagen und Youngtimern das Unmögliche möglich zu machen.

Die Rallye ist auch eine gemeinnützige Veranstaltung. Die kommenden Wochen werden ein Abenteuer sein, welches wir sicher ein ganzes Leben nicht vergessen werden. Schön, wenn auch andere es nicht mehr vergessen. Die Grundidee der Rallye ist es, mit Spendengeldern die Welt ein bisschen besser zu machen. Im Rahmen des Baltic Sea Circle sammeln wir Spendengelder für Charity-Projekte. Jedes Team verpflichtet sich mindestens 750€ Spenden zu sammeln. Unsere Spendenpartner sind der Anna e.V. – Unterstützung krebskranker Kinder in Aichtal und der Sage Hospital e.V.. Mit der großzügigen Unterstützung vieler Spender konnten wir bislang 1162 Euro zusammentragen. Die Spendenaktion wird noch bis zum Ende der Rallye laufen.

Besucht unser Reisetagebuch auf Zweitakterz Süd @ Baltic Sea Circle 2017 und verfolgt unseren Live Tracker. Selbstverständlich werden wir auch hier bei formfreu.de über die Tour berichten.

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Baltic Sea Circle 2017Baltic Sea Circle 2017Baltic Sea Circle 2017Baltic Sea Circle 2017

Original http://www.formfreu.de/2017/06/17/baltic-sea-circle-2017/

16 Jun 2017

Rückspiegel: Koprivnice 1997

Factory Tour im Tatra-Werk 1997.

Der Tatra 700 mit luftgekühltem Achtzylinder-Heckmotor wurde von April 1996 bis 1999 als Nachfolger des Typs 613-4 bzw. als letzte Ausbaustufe des 613-Baumusters hergestellt. Der Engländer Geoff Wardle hatte Front und Heck des Wagens überarbeitet. Die geplanten Absatzziele konnten allerdings nicht erreicht werden. Tatra gab mit Einstellung dieses Modells 1999 den Pkw-Bau auf. Die Gesamtproduktion des Tatra 700 erreichte nur ca. 65 Fahrzeuge. Die Zusage der tschechischen Regierung, 100 Fahrzeuge in die Dienstwagenflotte abzunehmen, wurden nicht eingehalten.

Die Fotoreihe von Gary Cullen ist ein einzigartiges Zeitdokument. Vielen herzlichen Dank!

Rückspiegel: Koprivnice 1991

Copyright: Gary Cullen

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Copyright: Gary Cullen

Original http://www.formfreu.de/2017/06/17/ruckspiegel-koprivnice-1997/

13 Jun 2017

Zweitakt- und Ostfahrzeugausfahrt Süddeutschland 2017

Die Zweitakterz Süd sind die fröhliche Truppe aus dem Stuttgarter Raum, die sich leidenschaftlich um das zweitaktende bzw. ostmobile historische Kulturgut kümmert. Zu den Höhepunkten der Aktivitäten im Altautokalender gehört die große Ausfahrt Ende Mai.

Ein kunterbuntes Fahrzeugpotpourri brach wieder frühmorgens in Denkendorf zur touristischen Rundfahrt in Richtung Pforzheim auf. Wartburgs, Trabis, Barkas, Skodas, drei Barkas sowie – erstmals – Bernds neuerworbener Lada waren am Start. Haltepunkte waren der ehemaligen Bahnhof Weissenstein in Pforzheim-Dillweißenstein und das Kaffeemühlenmuseum in Wiernsheim. Der ehemalige Württembergische Bahnhof auf Badischem Gebiet ist von den Eisenbahnfreunden-Pforzheim e.V. mit großen Aufwand und unter Aufsicht des Denkmalschutzamtes in vielen Jahren Arbeit zum Vereinsheim renoviert worden. Die Eisenbahnfreunde-Pforzheim e.V. zeigten den interessierten Besuchern alles rund um ihren Modelleisenbahnverein mit tollen Raritäten. Das Kaffeemühlenmuseum Wiernsheim zeigt über 1000 alte und antike Kaffeemühlen. Das ist Deutschlands größte Sammlung dieser Art.

Auch dieses Jahr kam der Barkas-Abschleppwagen wieder zum Einsatz. Einer der beider Trabis aus der Schweiz war mit Motorschaden liegengeblieben.

Abends wurde in Denkendorf gemütlich gegrillt und gefeiert. Und nebenbei wurde dem Pannenfahrzeug ein neues Herz eingebaut…

Zweitakterz Süd

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Original http://www.formfreu.de/2017/06/14/zweitakt-und-ostfahrzeugausfahrt-suddeutschland-2017/

13 Jun 2017

Cosynus Classic 2017

Am letzten Samstag startete die bereits siebte Auflage der Cosynus Classic Rallye. Start und Zielpunkt war die Klassikstadt in Frankfurt. Und dort war am frühen Morgen richtig was los, denn zeitgleich ging auch die ADAC Oldtimersternfahrt nach Rüsselsheim zum Hessentag auf die Strecke. 150 Fahrzeuge tummelten sich auf dem Gelände.

Nach der Registrierung und der Fahrerbesprechung konnten wir mit Startnummer 2 um kurz nach zehn auf die Reise gehen. Die Cosynus Classic ist keine Oldtimer-Rallye mit Sollzeitprüfung oder Orientierungsaufgaben, sondern es geht eher um den Spaß, das automobile Kulturgut durch die hübsche Landschaft zu bewegen. Auf der Strecke mussten wir zwar 30 Fragen beantworten, deren Antworten man meist durch aufmerksames Suchen in der Landschaft oder den Orten fand. So war der “Luisenbrunnen” unverschämt frisch, der “Neue Drachen” stellte sich als Chinesisches Restaurant heraus oder ein “Brand” war das schlimme Ereignis, welches das Druckhaus in Hanau vor einiger Zeit heimsuchte. Nicht etwa “die Hochzeit meiner Schwester”, wie ein anderer Teilnehmer als Antwort zu wissen glaubte. :)

In eben diesem Druckhaus in Hanau war auch der Mittagsstopp. Sehr idyllisch am Main gelegen und im Schatten der alten Bäume verbrachten wir bei Fingerfood mit Knoblauchsauce, Limonade und Blick auf die schönen Autos eine ganze Weile und genossen das schöne Wetter. Am Nachmittag führte uns die Strecke dann über Kahl, Krombach und Gelnhausen zurück nach Frankfurt, wo wir mit einer abschließenden Sonderprüfung empfangen wurden. Es galt, möglichst nah an eine Pylone heranzufahren. Eigentlich nicht so schwer, aber …naja. Sekt im Ziel gab es trotzdem für alle und die Stimmung war super. Am Abend wurden die Sieger gekürt. Die Erstplatzierten durften sich über einen Katamaran-Segelausflug in Kroatien freuen. Alle anderen sich am reichhaltigen Buffet sattessen. Der Wein floss auch in Strömen und einige Teilnehmer blieben sicher noch ein ganzes Weilchen…

Wir danken Michael Reibold sehr herzlich für die Einladung und kommen nächstes Jahr gerne wieder :)

Cosynus Classic

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Original http://www.formfreu.de/2017/06/13/cosynus-classic-2017/

12 Jun 2017

Rückspiegel: Koprivnice 1991

Die Tatra-Fabrik in Koprivnice in den Nachwendejahren.

Was für einzigartige historische Bilddokumente! Besuch im ehrwürdigen Werk im Mai 1991. Die Aufnahmen zeigen den seit 1974 gebauten T613 mit dem berühmten über der angetriebenen Hinterachse eingebauten 3,5-Liter-V8-Motor. Impressive! Danke Cary Gullen!

Quelle: Gary Gullen

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Rückspiegel: Koprivnice 1991

Quelle: Gary Gullen

Original http://www.formfreu.de/2017/06/12/ruckspiegel-koprivnice-1991/

12 Jun 2017

Rückspiegel: Tatra in der CSSR

Historische Tatrafahrzeuge in der CSSR in den späten 1980er Jahren. Wunderbare Zeitdokumente von Gary Cullen. Vielen herzlichen Dank!

Photos from the late 1980′s a fellow in San Fransisco sent me at the time. I seem to recall he studied in the Czechoslovak Republic for a time. He’s the guy with the green T600 which was his in California.

Quelle: Gary Cullen

Rückspiegel: Tatra in der CSSRRückspiegel: Tatra in der CSSRRückspiegel: Tatra in der CSSRRückspiegel: Tatra in der CSSRRückspiegel: Tatra in der CSSR

Rückspiegel: Tatra in der CSSRRückspiegel: Tatra in der CSSRRückspiegel: Tatra in der CSSR

Original http://www.formfreu.de/2017/06/12/ruckspiegel-tatra-in-der-cssr/

06 Jun 2017

@ Stuttgarter Historische Straßenbahnen e.V.

Was haben Ostoldtimer mit alten Stuttgarter Straßenbahnen und Bussen gemein? Eigentlich nicht viel. Aber alle haben tollen nostalgischen Charme und lassen schöne Erinnerung aufleben. Die Zweitakterz Südhaben sich am Muttertag in den Veielbrunnenweg nach Bad Cannstatt aufgemacht. Dort präsentiert der Stuttgarter Historische Straßenbahn e.V. auf rund 2000 m² in den ehrwürdigen Hallen der Straßenbahnwelt eine Zeitreise durch die Geschichte des Stuttgarter Nahverkehrs von den Anfängen bis in die Gegenwart.

Die bunte Bande aus Trabant, Wartburg, Barkas und Skoda parkte stilgerecht vor den historischen Backsteinhallen. Was für eine Kulisse! Ganz schön malerisch! Die Straßenbahner starteten mit einer kurzweiligen Führung durch die umfangreiche Sammlung: Vorkriegsmodelle, die Triebwagen 276, 851, 802, 917. Allgegenwärtig: der “GT4″. Wir lernen: “GT4″ heißt nicht Gran Tursimo, gehört weder zu Porsche noch zur Playstation, sondern ist die profane Abkürzung für “Gelenktriebwagen mit vier Achsen” und stellt eine Stuttgarter Institution dar, weil er von der Maschinenfabrik Esslingen speziell ab 1959 für diese Stadt und ihre Topografie entwickelt wurde. Auf nicht weniger als 350 Exemplare stieg der Bestand – eine der größten einheitlichen Fahrzeugflotten in Deutschland. Die Triebwagen waren bis 2007 im Einsatz in der Landeshauptstadt…

Der Stuttgarter Historische Straßenbahnen e.V. betreut auch historische Stadtbusse. So dürfen die Gäste einsteigen in den ehrwürdigen O 322 für eine exklusive und unvergessliche Stadtrundfahrt durch ganz Stuttgart. Was für ein Erlebnis. Wir staunen und die Leute am Straßenrand winken. Der O 322 war der erste spezielle Stadtlinienbus aus dem Hause Mercedes-Benz. Als 1961 mit dem “alten Dreier” erstmals in Stuttgart eine Straßenbahnlinie auf Bus umgestellt wurde, lösten die O 322 der Linie 41 Straßenbahnwagen aus den 1920er Jahren ab. Der Museumsbus war einer von 29 Exemplaren, die zwischen 1960 und 1963 auf die SSB zugelassen wurden. Er stand bis 1979 im Einsatz, zuletzt als Fahrschulbus. Nach seinem endgültigen Ausscheiden ging er an einen Museumsverein aus dem Raum Stuttgart über, der später in den Odenwald verzog. Zusammen mit vielen weiteren historischen Fahrzeugen rostete der Bus lange Jahre ungeschützt im Freien vor sich hin und trug schwere Schäden davon. 1995 gelang Stuttgarter Historische Straßenbahnen e.V. die Rückholung. Die Aufarbeitung durch Fachleute der SSB-Hauptwerkstatt nahm 5.000 Arbeitsstunden in Anspruch und kam stellenweise einem Neubau gleich. Seit 2003 ist der O 322 wieder auf Achse.

Die mittägliche Bewirtung erfolgte – wo auch sonst? – im historischen Straßenbahnwagen. Am Nachmittag wurden die Ostmobile den Museumsbesuchern ausführlich präsentiert.

Ein super gelungener Tag. An dieser Stelle vielen herzlichen Dank an Arndt Bergmann und Erik Bier für die klasse Organisation!

Stuttgarter Historische Eisenbahnen e.V.
Zweitakterz Süd e.V.

@ Stuttgarter Historische Straßenbahnen e.V.@ Stuttgarter Historische Straßenbahnen e.V.@ Stuttgarter Historische Straßenbahnen e.V.@ Stuttgarter Historische Straßenbahnen e.V.@ Stuttgarter Historische Straßenbahnen e.V.@ Stuttgarter Historische Straßenbahnen e.V.@ Stuttgarter Historische Straßenbahnen e.V.@ Stuttgarter Historische Straßenbahnen e.V.@ Stuttgarter Historische Straßenbahnen e.V.@ Stuttgarter Historische Straßenbahnen e.V.@ Stuttgarter Historische Straßenbahnen e.V.

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Original http://www.formfreu.de/2017/06/06/stuttgarter-historische-strasenbahnen-e-v/

06 Jun 2017

Alois Ruf__ Vom Drogendealer und dem gelben Batmobil

Alois Ruf, Hidden Champion den Monats, erzählt aus seinem Leben als Autobauer von Sportwagen der Spitzenklasse.

Unsere Kollegen von “The Hidden Champion” haben einen sehr schönen Artikel über Alois Ruf mit tollen Fotos auf ihrer Webseite veröffentlicht. Wir haben dier Erlaubnis diese hier zu zeigen. Den kompletten Beitrag könnt ihr über den untenstehenden Link sehen.

The Hidden Champion: Alois Ruf

Fotos und Text: The Hidden Champion. Pioniere, Querdenker und Marktführer im Portrait.

Alois Ruf__ Vom Drogendealer und dem gelben BatmobilAlois Ruf__ Vom Drogendealer und dem gelben BatmobilAlois Ruf__ Vom Drogendealer und dem gelben BatmobilAlois Ruf__ Vom Drogendealer und dem gelben BatmobilAlois Ruf__ Vom Drogendealer und dem gelben BatmobilAlois Ruf__ Vom Drogendealer und dem gelben BatmobilAlois Ruf__ Vom Drogendealer und dem gelben BatmobilAlois Ruf__ Vom Drogendealer und dem gelben BatmobilAlois Ruf__ Vom Drogendealer und dem gelben BatmobilAlois Ruf__ Vom Drogendealer und dem gelben Batmobil

Alois Ruf__ Vom Drogendealer und dem gelben BatmobilAlois Ruf__ Vom Drogendealer und dem gelben BatmobilAlois Ruf__ Vom Drogendealer und dem gelben BatmobilAlois Ruf__ Vom Drogendealer und dem gelben Batmobil

Original http://www.formfreu.de/2017/06/06/alois-ruf__-vom-drogendealer-und-dem-gelben-batmobil/

05 Jun 2017

Z nation Meet #3

Fairlady Power 2017

Mit über 200 Fahrzeugen der Nissan Z-Baureihe ist das “Z nation Meet” das größte reine “Z” Treffen Deutschlands, also ein absoluter Pflichttermin als Z-Fahrer! Alle Nissan (Datsun) der Z-Baumuster sind willkommen (240Z 260Z 280Z 300ZX 350Z 370Z). Erstmals fand die Veranstaltung auf dem Gelände der Motorworld in Böblingen statt: ein tolles Potpourri der röhrenden und breitspurigen Fahrmaschinen und eine tolle Stimmung.

Der organisatorische Kern der Veranstaltung in Böblingen war Z nation, eine Facebookgruppe von jungen Leuten, geeint von der Begeisterung für die Sportler aus Japan.

Z nation

First Z nation Meet
Z nation @ Motorworld Cars & Coffee 2016

Shades of Grey

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Original http://www.formfreu.de/2017/06/05/z-nation-meet-3/

04 Jun 2017

11. OST-Fahrzeugtreffen @ Luftfahrtmuseum Finowfurt

Was für ein Abenteuerspielplatz!

Die Luft schmeckt nach Benzin, Sand und Bratwurst. Zweitaktgeknatter, großvolumige Dieselmotoren, Karat und Clueso vermengen sich zu einer einzigartigen Klangkulisse. Der ehemalige sowjetische Militärflugplatz wird Ende April traditionell zum kultigen Ostautomekka. Bereits zum 11. Mal lud das Luftfahrtmuseum FinowfurtEnde April zum großen Ostfahrzeugtreffen in die Schorfheide.

Unter dem Motto: “Machs mit! Machs nach! Machs besser!” konnten die Besucher alles mitbringen, was mit der ehemaligen DDR zu tun hat. Ob Trabi, eine fesche Uniform oder Omas Handwagen, der Phantasie waren wieder mal keine Grenze gesetzt! Höhepunkte des Programms waren unter anderem die traditionelle Fahrzeugparade, Löschvorführungen oder das Mitfahren mit Panzern oder anderen wilden Gefährten.

Wie immer: eine farbenfrohe Zeitreise. Finowfurt macht super Spaß. Gehört auf jeden Fall zu den geilsten Altautowochenenden des Jahres!

Die Fotostrecken der vergangenen Jahre findet ihr hier: 2011, 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016

Luftfahrtmuseum Finowfurt

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Original http://www.formfreu.de/2017/06/04/11-ost-fahrzeugtreffen-luftfahrtmuseum-finowfurt/

 
28 May 2017

Saar-Lor-Lux Classique 2017

Ganz schön heiß her ging es bei der Saar-Lor-Lux Classique Rallye. Die Sonne brannte und manche Wertungsprüfungen hatten es in sich und verlangten uns und unserem Porsche 911 einiges ab. Nicht nur einmal sausten wir mit Vollgas auf letzter Rille durch die Lichtschranke, um gerade noch die Idealzeit zu erhaschen.

Die 101 Teilnehmer kamen aus 8 Ländern mit Fahrzeugen von 28 verschiedenen Marken und gefahren wurde durch Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Es war also richtig international! Check –In im Hotel in Saarbrücken und ein Prolog standen am Donnerstag auf dem Programm. Knapp 100 Kilometer zum Üben von Orientierung und dem Umgang mit den Stoppuhren. Wir waren in der Klasse „Sport“ gemeldet und hatten an den beiden Folgetagen nur Sonder- und Zeitprüfungen zu absolvieren. Diese waren mit teilweise bis zu sechs Einzelzeiten zu fahren. Da hieß es, die Stoppuhren im Griff zu haben, sich nicht zu verfahren und lieber mit etwas Vorzeit an der Messstelle ankommen, was uns nicht immer gelang. Besonders gut haben uns auch die Sonderprüfungen gefallen, bei denen man in vorgegebener (knappen) Zeit um einen Pylonenparcours fahren musste. Zwischendurch konnte man immermal wieder entspannen und den Blick auf die teilweise wunderschöne Strecke werfen. Gerade Luxemburg hat diesbezüglich einiges mehr zu bieten als nur Banken und Tankstellen. Zu Essen gab es auch reichlich. Mittagsstopp bei Villeroy & Boch oder Kaffee und Frischgebackenes aus dem Holzofen im urigen Lanz-Buldogg-Museum.

Wir waren vor zwei Jahren schon mal als Teilnehmer dabei und wollten unbedingt wiederkommen, weil wir so begeistert waren. Auch dieses Mal wurden wir nicht enttäuscht. Bombenwetter, tolle Prüfungen, nette Leute und eine wirklich perfekte Organisation. Der Termin für nächstes Jahr steht schon fest: Der 01. und 02. Juni 2018.

Saar-Lor-Lux Classique

Saar-Lor-Lux Classique 2015

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Original http://www.formfreu.de/2017/05/28/saar-lor-lux-classique-2017/