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10 Apr 2017

TECHNO-CLASSICA 2017 – Über 185.000 Oldtimer-Fans in Essen!

Sie ist seit Jahren die besucherstärkste Klassik-Weltmesse weltweit und der absolute Treffpunkt der internationalen Klassiker-Gemeinschaft: Mit über 185.000 Besuchern festigte die Techno-Classica Essen ihre Position als Nummer 1 der internationalen Klassiker-Messen. So waren auch wir von GermanMotorKult zum wiederholten Male vor Ort, um dem kultigen Treiben in den Hallen der Messe Essen bei zu wohnen. 

TECHNO-CLASSICA 2017 – Über 185.000 Oldtimer-Fans in Essen!

Die Techno-Classica Essen ist für uns die wichtigste Klassiker-Messe. Bei keiner anderen Automobilausstellung finden sich so viele Menschen mit Benzin im Blut wie in Essen. Mit Klassikern, die sie sonst eher unter Verschluss halten, faszinierten namhafteste internationale Autohersteller die Messe-Besucher, die aus mehr als 81 Nationen nach Essen strömten. 

TECHNO-CLASSICA 2017 – Über 185.000 Oldtimer-Fans in Essen!

Oldtimer und Youngtimer hoch dotiert

Oben auf begeistern uns immer wieder die stetig wachsenden Preise der Klassiker. Ob hochkarätige Seltenheiten oder Brot-und Butter Autos. So konnten wir zum Beispiel erneut beobachten, dass Modelle, wie unser redaktionseigenes Audi 100 Coupe S, zwischenzeitlich für über 50k den Besitzer wechseln. Wohl gemerkt haben vergleichbare Fahrzeuge vor 5 Jahren knapp die 20.000er Marke markiert. Mit einem unübertroffen hohen Anteil verkaufter Oldtimer, Young-Classics, Liebhaber- und Sammler- Automobilen ist die TCE der bedeutendste Klassiker-Welthandelsplatz. 

TECHNO-CLASSICA 2017 – Über 185.000 Oldtimer-Fans in Essen!

Die ADAC Youngtimer Tour 2017

In Halle 3 der Techno Classica 2017 präsentierte ADAC Klassik die verschiedensten Spielarten an Klassiker-Veranstaltungen für die kommende Siason. So wurde dort unter anderem die neue und vor allem kultigeADAC Youngtimer Tour 2017ins rechte Licht der Enthusiasten gerückt. Die #AYT2017 findet im Rahmen der Motorworld Classics in Berlin statt und ist nach gewohnter ADAC-Qualtität speziell für Youngtimer ausgeschrieben. Von diesem Event werden GermanMotorKult-Leser sicher nicht das letzte Mal lesen, werden wir doch bei diesem Event vom 06. bis 08.Oktober 2017 mit am Start sein und auf Facebook zudem live berichten! 

TECHNO-CLASSICA 2017 – Über 185.000 Oldtimer-Fans in Essen!

 

Techno Classic 2017 - Unsere Bildergalerie 

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/techno-classica-2017/

Created Montag, 10. April 2017 Created by Michael Peschel Categories Timeline Tags adac | Featured | messe | Radical Mag | techno classica
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27 Apr 2017
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Porsche 911 Carrera RSR 3.8

Wunderliches

Die Story ist eigentlich fast zu schön, um wahr zu sein. Da bestellt sich also einer 1993 einen Porsche 911 Carrera RSR 3.8, konfiguriert ihn nach seinem ganz eigenen, nicht über jeden Zweifel erhabenen Geschmack, aussen Polar Silber (geht ja noch), innen mit Can-Can-rotem Leder und überhaupt viel, viel Rot (geht gar nicht), die Zentralverschlüsse in Amethyst-Metallic, die Bremszangen in Gold (üble Sache). Und dann lässt er ihn nach der Auslieferung einfach stehen (wo auch immer das ganz genau war): das Fahrzeug ist bald 25 Jahre alt und hat gerade einmal 10 Kilometer auf dem Tacho. Zehn Kilometer.

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Naja, der Besitzer hat definitiv etwas verpasst: der 93er Carrera RSR 3.8 war ein Carrera RS (Baureihe 964) im Körper eines Turbo. Als Antrieb diente der M64/04-Motor mit RSR-Spezifikationen, der offiziell auf 350 PS kam (inoffiziell: mindestens 375 PS) und 386 Nm maximales Drehmoment schaffte, geschaltet wurde selbstverständlich manuell über fünf Gänge. «Car and Driver» prügelte so einen RSR in 3,7 Sekunden von 0 auf 60 Meilen – und war damit schneller als der damalige Platzhirsch Ferrari F40. 51 Stück des Carrera RSR 3.8 entstanden 1993. Ach ja, auf der Rennstrecke waren sie so richtig schnell, diese RSR gewannen bei den 24 Stunden von Spa sowie Interlagos und die 1000 Kilometer von Suzuka, dazu kam ein Klassensiege bei den 24 Stunden von Le Mans und in Sebring sowie die Positionen 1 bis 4 bei den 24 Stunden von Daytona.

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Dieses wunderliche Exemplar, das wohl eher als Strassen-Fahrzeug gedacht war, kommt am 27. Mai in der Villa d’Erba bei RM Sotheby’s unter den Hammer. Günstig wird das mit Garantie nicht – und dann hat der Wagen ja auch noch so ein paar Standschäden.

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Mehr Porsche haben wir in unserem Archiv.

Porsche 911 Carrera RSR 3.8

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Original http://radical-mag.com/2017/04/27/porsche-911-carrera-rsr-3-8/

27 Apr 2017
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Fahrbericht Porsche 911 GT3

Best of

Sie haben untereinander Wetten abgeschlossen, die Porsche-Buben. Die Pessimisten meinen: 5 Prozent. Die Optimisten sind bei über 20 Prozent. Grund der Wette: der Handschalter vom neuen GT3 (991.2). Trotz aller Business Cases und Clinics und g’scheiten Marketingstrategen und Computersimulationen ist man sich in Stuttgart nicht so ganz sicher, ob das auch etwas wird mit dem manuellen Getriebe. Die Ingenieure und Projekt-Leiter haben natürlich Freud‘, dass sie es machen durften, doch ob es sich auch rechnet, da gibt es schon auch Zweifler. Gut, die ganz groben Entwicklungskosten hat der 6-Gänger nicht verursacht, er stammt aus dem 911 R, sogar die Übersetzungen bleiben gleich. Und doch, da ist ja Wir wagen die Prognose: über 20 Prozent.

Fahrbericht Porsche 911 GT3

Natürlich bleibt das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, bei Porsche PDK genannt, die «bessere» Wahl, man ist schneller auf der Rennstrecke, es ist viel komfortabler im Alltag (und es ist insgesamt wirklich grandios). Und doch wird der wahre Fan den GT3 mit Handarbeit bestellen – nicht, weil der Wagen dann 17 Kilo leichter ist und zwei km/h schneller rennt in der Spitze (320 bzw. 318 km/h), sondern weil die Emotionen einfach noch grossartiger sind (auch wenn er erst ab Herbst verfügbar sein wird). Und dann ist da noch ein wichtiger Punkt: Beide Varianten, also sowohl mit PDK wie auch der Handschalter, kosten ab 186’600 Franken. Aber der manuell geschaltete GT3 wird mit Garantie zu einem Sammlerstück, schon wenige Tage nach dem Auslaufen dieser Serie werden die Preise steigen. Man kann also nichts falsch machen – falls man denn das nötige Kleingeld hat.

Fahrbericht Porsche 911 GT3

Man/frau macht ja sowieso nicht falsch, wenn man/frau sich einen GT3 zulegt. Der 991-GT3, gebaut zwischen 2013 und 2015, war ja schon ein grossartiges Gerät – der Neue ist nun einfach noch ein grosses Stück Kuchen mit reichlich Sahne besser. Zwar sagt Porsche selber: Evolution, nicht Revolution. Porsche sagt auch: zielgerichtete Evolutionsmassnahmen zur Effiziensteigerung. Das tönt trocken, ist es aber nicht: wohl noch nie wurde ein Stuttgarter Fahrzeug derart konsequent auf den reinen Fahrspass ausgelegt wie der neue GT3. Leichter wurde er zwar nicht, aber er hat mehr Hubraum (jetzt 4 Liter), mehr PS (jetzt 500), er hat mehr maximales Drehmoment (460 Nm bei 6000/min), er bringt die etwas besseren Fahrleistungen (0 auf 100 km/h in 3,4 Sekunden, mit PDK), er schafft mehr Abtrieb (155 Kilo). Doch das ist alles viel zu akademisch, das kann nicht ausdrücken, was Porsche in erster Linie gelungen ist, nämlich: es ist dies die wahre Fahrmaschine. A driver’s car.

Fahrbericht Porsche 911 GT3

Grossartige Sitze, fein auf langen Strecken, mehr als nur ausreichend komfortabel – und auf der Rennstrecke dann mit grossartigem Halt und bester Stütze. Endlich wieder einmal ein Lenkrad, das einfach nur ein Lenkrad sein darf, nicht auch noch Playstation sein muss: schwarz, Alcantara, drei Speichen, gutis. Das Bediensystem lenkt nicht ab vom Fahren (das Infotainment-System ist tatsächlich moderner geworden, auch irgendwie: passender), die wirklich wichtigen Teile (sprich: Schalthebel) liegen bestens zur Hand. Mehr braucht es auch nicht, denn eigentlich will man ja nur: fahren, fahren, fahren. (Wer das mit den technischen Feinheiten genau wissen will, dem empfehlen wir den ausgezeichneten Artikel von Fabian Mechtel, hier.)

Fahrbericht Porsche 911 GT3Fahrbericht Porsche 911 GT3Fahrbericht Porsche 911 GT3Fahrbericht Porsche 911 GT3Fahrbericht Porsche 911 GT3Fahrbericht Porsche 911 GT3

Draussen auf dem Lande sind wir nur den Handschalter gefahren (man weiss ja nie, ob wir je wieder dazu kommen). Der verhält sich sehr manierlich, auch wenn er nur schön brav dem Rest der Welt hinterherzuckeln muss, macht auch nicht so richtig Lärm (lässt sich zuschalten). Er zieht schön aus dem Keller, bei etwa 4000/min wird er etwas giftiger – und dann, bei 6000/min, kommt der Sturm. Der sich durchzieht bis 9000/min. Ja, genau: 9000/min. Es ist von einer unbeschreiblichen Herrlichkeit, man möchte den GT3 nur noch in diesem Drehzahlband bewegen; es macht süchtig. Die Schaltwege sind wunderbar kurz, die Führung feinst – und ist halt einfach ein ganzheitlicheres Spiel, wenn auch der linke Fuss etwas tun darf, wenn beide Hirnhälften dabei sein dürfen. Ein paar Zehntel langsamer im Sprint, ein Sekündchen oder deren zwei verloren auf der Rennstrecke – so what? Das Auto ist sowieso viel schneller als 99 Prozent der Fahrer (Besitzer?), den meisten Piloten werden Talent und Mut längst ausgegangen sein, wenn der GT3 immer noch unangestrengt lächelt.

Fahrbericht Porsche 911 GT3Fahrbericht Porsche 911 GT3Fahrbericht Porsche 911 GT3Fahrbericht Porsche 911 GT3Fahrbericht Porsche 911 GT3

Es ist diese herrliche Präzision: Der Fahrer denkt etwas, Kurve zum Beispiel, und der Wagen setzt es perfekt um, quasi: synchrom. Ausgezeichnete Lenkung, ausgezeichnete Bremsen, ausgezeichnete Performance. Und der Grip ist fast grenzenlos (was auch den hervorragenden Michelin Pilot Sport Cup 2 zu verdanken ist – die allerdings bei Nässe nicht wirklich taugen…). Dann sagt Walter Röhrl einen seiner so schönen Sätze: «Es ist uns wohl noch nie so gut gelungen wie bei diesem GT3 zu kaschieren, dass es sich beim 911 eigentlich um eine Fehlkonstruktion handelt».

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Nachdem wir Autobahn, Land- und Bergstrasse händisch dann mal abgehandelt hatten, inklusive ganz breitem Grinsen im Gesicht (ja, wir könnten jetzt auch noch von Geschwindigkeiten plaudern), geht es dann im PDK-GT3 auf und um den Rundkurs von Guadix. Schön brav hinter Walter Röhrl herfahren; überholen sollen wir nicht. Jetzt offenbaren sich erst recht die Schwächen des Chronisten – das Auto ist einfach besser. Aber es ist auch lieb, es verzeiht so vieles – und wenn Du spät bremst (also, für Dein Gefühl), dann sind da noch grossartige Reserven. Und wenn zu früh Gas gibst, was ein 911er fast 50 Jahre lang jeweils übel bestraft hat, dann kommst Du höchst kontrolliert vielleicht ein bisschen quer. Und wenn Du das alles extra machst, spät bremsen, das Teil mit einem Stupserchen auf Fahrpedal auslösen, dann bist Du vielleicht schneller (und fröhlicher), aber immer noch meilenweit von dem entfernt, was andere Auto-Beschreiber gerne als Grenzbereich beschreiben würden. PDK: grossartig, blitzschnell, perfekte Anschlüsse, grossartig (haben wir das jetzt schon mal geschrieben?). Aber: leider nicht geil (zumindest nicht im Vergleich mit dem Handschalter; ja, wir arbeiten da so ein bisschen mit an den 20 Prozent).

Fahrbericht Porsche 911 GT3Fahrbericht Porsche 911 GT3Fahrbericht Porsche 911 GT3

Ach ja: die ganze Fuhre ist dann auch noch überraschend komfortabel, der Track in Guadix ist jetzt nicht topfeben, deshalb sollte das Setting gemäss Walter R. auf Komfort bleiben. Was haben wir gelernt dabei? Röhrl ist von einem anderen Stern – und der GT3 unfassbar gut. Und wir möchten uns auch ein bisschen entschuldigen für diese Lobhudelei hier, doch so viel Gutes ist uns noch selten geschehen – und es herrscht halt auch Freud‘, dass Stuttgart da den Kern der Marke stärkt: kein Vierzylinder-Turbo, kein Nutzfahrzeug, keine Limo. Porsche hängt mit dem GT3 den Hammer wieder mal höher, lächelt über den Benz, der mit importierten Spezial-Reifen auf der Nordschleife auf Rekordjagd gehen muss, akzeptiert dagegen eine Corvette (auch noch Sauger, auch noch handgeschaltet erhältlich) als ernsthafte Konkurrenz – und freut sich darüber, dass andere Hersteller auch anständige Autos bauen. Denn sich nur an sich selber messen, das wird auf die Dauer ja auch langweilig.

Fahrbericht Porsche 911 GT3

Mehr Porsche gibt es in unserem Archiv. Und eine Runde auf der Rennstrecke mit Walter Röhrl können wir auch noch bieten, hier.

Fahrbericht Porsche 911 GT3

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Original http://radical-mag.com/2017/04/27/fahrbericht-porsche-911-gt3/

26 Apr 2017
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Talbot-Lago

In Schönheit sterben

Welche Tragödien spielten sich doch um die Marke Talbot (und Talbot-Lago) ab! Die Namensrechte befinden sich heute im Besitz von Peugeot – und immerhin entschied man sich dort, die geplante Billigmarke (analog zum Erfolgsmodell von Renault mit Dacia) nicht Talbot zu nennen; diese letzte, gröbste Entwürdigung blieb Talbot erspart. Aber man weiss ja nie, vielleicht muss der schöne Name in Zukunft noch herhalten für eine besonders edle Innenausstattung eines Peugeot 5008.

Talbot-Lago

Es begann doch so gut. Ein Mister Charles Chetwrynd-Talbot importierte ab 1903 Clément-Automobile aus Frankreich. Schon 1904 wurden eigene Autos montiert, auf Clément-Basis, und 1906 das erste eigene Auto auf die Strasse geschickt. Ein Talbot, erfreulicherweise, nicht ein Chetwrynd. Doch dann wurde die Geschichte bald einmal wild: Talbot wurde von Darracq übernommen (1919), dann kaufte Darracq auch noch Sunbeam dazu (1920), und dann hiessen die Fahrzeuge Sunbeam, Darracq, Talbot-Darracq und auch noch Talbot Special. Kein Wunder, dass die Firma 1935 Konkurs ging. Ein Antonio Lago übernahm die französische Niederlassung in Suresnes; die englischen Talbot wurden bis 1938 gebaut, und Sunbeam-Talbot gab es gar bis 1953.

Talbot-Lago

Antonio Lago nun führte die neue Talbot-Lago (gern auch ohne Bindestrich geschrieben) in neue Höhen. Und vom Höhepunkt dieser Höhen werden wir in der Folge auch noch berichten. Doch zuerst sei noch das Schicksal von Talbot weiterverfolgt. Bis zum bitteren Ende. Talbot-Lago war also erfolgreich, überstand auch den 2. Weltkrieg einigermassen und konnte 1955 noch einmal für Aufsehen sorgen mit dem Modell 2500 Sport. Doch insgesamt wurden von diesem letzten Modell nur gerade 52 Stück gebaut. Das reichte zu gar nichts, und 1959 musste Antonio Lago Talbot-Lago verkaufen. An wen wohl? Genau, an Simca. Dann wurde es erst richtig traurig. Simca beerdigte den Namen, gleichzeitig kaufte Chrysler ab 1957 bis 1970 Aktien von Simca auf und gründete das Unternehmen Chrysler Europe. Es gab dann Talbot Matra (zum Beispiel den Rancho, den Bagheera, den Murena), es gab Talbot-Simca (den 1100, den 1510, den Horizon), und es gab es Talbot (zum Beispiel den Samba, den Solara, und um die Verwirrung besonders gross zu machen: den Talbot Sunbeam). Auch in der Formel 1 trat PSA auf – damals unter der Bezeichnung Talbot-Ligier. 1982 bekamen die Franzosen so grosse finanzielle Probleme, dass der Namen Talbot endgültig fallen gelassen wurde. Das heisst, nicht so ganz. Bis 1992 wurde noch ein Lieferwagen unter dem Namen Talbot Express verkauft.

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Doch hier sei aus den guten Zeiten berichtet. Antonio Lago, der ein bisschen Ahnung hatte vom Automobilbau (er hatte bei der ehemaligen Sunbeam-Darracq-Talbot-Gruppe als Produktionschef gearbeitet), übernahm also 1935 das Werk in Suresnes. Der gebürtige Italiener liess zwei komplett neue Modelle entwickeln – eines mit einem 2,7-Liter-Reihen-Sechszylinder, das andere mit einem 3-Liter, ebenfalls in Reihe. Lago hatte gar nicht den Ehrgeiz, für seine Automobile eigene Karosserien zu entwerfen, sondern liess die Chassis von den namhaftesten Karossiers Europas einkleiden. Wobei, meistens waren es Franzosen – Chausson, Saoutchik, Partout, Chapron. Es gab auch zwei hübsche Cabrios, eines von Graber aus der Schweiz, eines von Ghia in Italien. Man muss das schon richtig verstehen: Es war Lago, der die Aufbauten in Auftrag gab. Damals war es noch üblich, dass die Kunden ein Chassis samt Motor kauften, zu ihrem liebsten Blech-Schneider brachten, der dann für die Karosse verantwortlich zeigte. Bei den Talbot-Lago war es Antonio Lago, der ein Auge auf die Schönheit seiner Automobile hatte. Zum Beispiel auf dieses T23 Cabrio aus dem Jahre 1938.

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Die wunderbarsten Arbeiten lieferten allerdings Figoni & Falaschi. Der Betrieb hatte 1894 seine Tore geöffnet, und der nach Frankreich ausgewanderte Giuseppe Figoni bastelte hübsche Karosserien auf Bugatti und auch Duesenberg. Aber einen Namen machte er sich vor allem mit seinen Aufbauten für Delage. Hübsche Cabrios und Coupés mit ausladenden Formen waren seine Spezialität. 1935 kam Ovidio Falaschi in erster Linie als Geldgeber dazu, und das neue Unternehmen wechselte nicht nur den Namen, sondern auch vom Delage- zum Delahaye-Spezialisten. Im gleichen Jahr präsentierten die italienischen Franzosen auch zum ersten Mal das so genannt «fliessende» Design, das Figoni & Falaschi als Antwort auf die immer biederer werdenden Formen im damaligen Karosseriebau sahen. Und es war auch eine Antwort auf den wunderbaren Mercedes-Benz 540K «Autobahnkurier», der 1934 vorgestellt worden und allgemein als schönstes Fahrzeug seiner Zeit angesehen war.

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Es dauerte aber noch zwei weitere Jahre, bis Talbot-Lago und Figoni & Falaschi zur Zusammenarbeit fanden und das ultimative Fahrzeug der 30er Jahre vorstellen konnten: das T150SS Coupé «Goutte d’Eau». Der Wagen wurde zuerst in Paris gezeigt, dann auch in New York, und die Amerikaner machten aus dem «Wassertropfen» eine Träne, «teardrop». Es gab zwei Versionen in den Jahren 1937/38 – eine genannt «Jeancart» nach dem ersten Kunden (offizielle Bezeichnung T150C-S), die andere bezeichnet als «New York Style», etwas leichter, schlanker und auch kräftiger (T150C-SS). Angetrieben wurden beide vom gleichen Motor, einem aus der Rennversion abgeleiteten, unterdessen auf 4 Liter Hubraum angewachsenen Reihen-Sechszylinder. Dieser schaffte 140 PS bei 4200/min – für heutige Verhältnisse nicht gerade begeisternd, damals aber absolut renntauglich. 1938 schaffte ein komplett serienmässiger SS den dritten Rang bei den 24 Stunden von Le Mans. Ein Jahr später war ein anderes, sanft sportiver gestaltetes Coupé (Chassisnummer 90117) unter Luigi Chinetti bestens im Rennen, musste aber nach 88 Runden aufgeben.

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Elf SS wurden gebaut, dazu noch fünf S. Das oben gezeigte Fahrzeug mit der Chassis-Nummer 90112, ein SS, wurde von einem Monsieur Troussaint, Direktor des Casinos im belgischen Namur, bestellt und im Mai 1938 ausgeliefert. 1939 wurde der Wagen bei den Concours d’Elegance in Brüssel und im französischen Deauville gezeigt, dann verschwand er für mehr als 60 Jahre irgendwo in einer Garage. Preise? Den Rekord hält ein Cabriolet (Chassisnummer 90111) mit 7,15 Millionen Dollar (nein, das ist nicht der unten, aber wir zeigen es dann auch noch, versprochen).

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Auch andere «Goutte d’Eau» haben schöne Geschichten. Die Chassisnummer 90107 ist ein ganz spezieller «teardrop» mit vorne und hinten voll verkleideten Radläufen, was damals dem Geschmack des Maharani von Kapurthala entsprach. Er schenkte den Wagen der vierten Frau des Maharajah von Indien, Paramjit Singh, die Talbot ständig anders lackieren liess. Die Fahrzeuge mit den Chassisnummer 90101 (der erste «Goutte d’Eau») und 90116 gelten als vermisst. 90108 (ein SS) wurde 2001 gestohlen und ist seither nicht mehr aufgetaucht. Der Wagen mit der Chassisnummer 90110 wurde 1946 vom Schweizer Karosserie-Künstler Graber neu eingekleidet, unterdessen wurde ihm aber wieder sein originales «New York Style»-Gewand verpasst. Dieses Fahrzeug wird am 27. Mai von RM Sotheby’s in Villa d’Erba versteigert.

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Wir haben noch nicht genug an Schönheiten. Nach dem Krieg wurde der Reihensechser weiter entwickelt, kam dann auf 4,5 Liter Hubraum. Lago liess ein neues Chassis entwickeln mit sportlichen Qualitäten, es entstand auf Basis eines Rennwagens, und die ganze Konstruktion wurde ab 1948 T26 Grand Sport genannt. Dieser Talbot-Lago gehörte zum Besten, was man in jenen Nachkriegsjahren für Geld kaufen konnte, er war extrem teuer – und nicht ganz einfach zu fahren, denn es handelte sich ja um einem verkappten Rennwagen. 29 Stück sollen entstanden sein (davon sollen noch 26 exisitieren). Es waren praktisch alles Einzelstücke, wir zeigen hier gerne ein Beispiel von Franay aus dem Jahr 1948 (das ebenfalls von RM Sotheby’s in Villa d’Erba versteigert wird).

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Ja, hier kommt dann noch mehr. Und mehr wunderbare Klassiker haben wir auch in unserem Archiv.

Talbot-Lago

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Original http://radical-mag.com/2017/04/26/talbot-lago/

25 Apr 2017
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Himmel!

Ich weiß, ich hätte am Auspuff weiterarbeiten sollen, aber ich habe mir neues Spielzeug bestellt. Naja, Material. Himmelkunstleder und den entsprechenden Spezialkleber.

Himmel!

Wieso schwarz? Nun, ich bin ja starker Raucher und so ein heller Himmel wird schnell unansehnlich gelb. Also dann eben schwarz. Den alten Himmel konnte ich nicht verwenden, denn ursprünglich war ja ein Schiebedach drin. Und ohne Himmel sah das nun wirklich nicht gut aus.

Himmel!

Ich habe noch nie einen Himmel eingezogen, hab mir vorab ein paar Gedanken gemacht und habe dann eben einfach angefangen nach dem Motto Augen zu und durch.

Angefangen habe ich am hinteren Ende - die Kante war gerade. Der Kleber ist ein Kontaktkleber. Bedeutet beide Seiten einleimen, ablüften lassen und dann zusammenpressen. Hat hinten ganz gut geklappt. Ich habe einen L-Winkel aus Plastik besorgt, um die Kante abzudecken.

Himmel!

Dann habe ich das nach vorne gezogen, die Kante angezeichnet und das Ganze das zweite Mal eingeleimt.

Himmel!

Natürlich auch am Scheibenrahmen. Ablüften lassen und dann gezogen, dass er schön gespannt ist. Das Ganze mit Klammern fixiert.

Himmel!

Dann kamen die Seiten dran. Auf der Beifahrerseite musste ich die vordere Seite auf einem Teilstück noch einmal nachkorrigieren.

Himmel!

Mit dem Ergebnis bin ich für das erste Mal ganz zufrieden. Nur en einer Ecke ein paar Kleine Falten, alles andere sitzt stramm. Evtl. gehe ich da noch einmal bei. Dass der Himmel auf dem Bild fleckig aussieht, liegt daran, dass ich den Stoff auf einem Staubigen Tisch ausgelegt hatte. Einmal mit Glaseiniger drüber und der ist wieder schwarz.

Himmel!

Die Sonnenblenden etc. in beige passten nun auch nicht mehr. Ich hatte noch einen Rest Speziallack für Kunstleder. Hat gerade so gereicht für die Teile. Die lasse ich jetzt erst einmal durchtrocknen, bevor ich die montiere.

Himmel!

Der Innenhimmel ist drin, dann konnte ich auch das Reserverad montieren. Dazu fehlte vorne noch ein Halter für den Spanngurt. Ich hatte nichts Passendes und auch nichts Passendes im Baumarkt gesehen. Aber ich hatte in einer Grabbelkiste diesen Halter:

Himmel!

Eigentlich cool, aber leider zu groß für den Träger. Also musste ich ihn schmaler machen. Also seitlich die Ränder weggeflext und in der Mitte ein Loch gebohrt. Zum Abschluss mit Zinkspray lackiert.

Himmel!

Den Spanngurt einzufädeln war Fummelarbeit, aber mit Hilfe eines Drahtes ging es. Reserverad rein, Spanngurt angezogen. Das klappt auch prima.

Himmel!

Demnächst kann dann die Windschutzscheibe wieder rein. Eine gebrauchte Dichtung habe ich, muss mir noch einen 2. Mann dazu suchen, das geht schlecht allein.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/himmel

22 Apr 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Einladung zum Hallengrillen Zwanzigsiebzehn

Hallengrillen

Ich wurde jetzt schon öfters gefragt, wann dieses Jahr das traditionelle Hallengrillen stattfindet. Deshalb habe ich jetzt endlich den Termin festgelegt:

Samstag, 10. Juni 2017

Bedeutet: An dem Termin sperre ich nachmittags meine Werkstatthölle auf, ab 18 Uhr wird der Grill angefeuert, wer da ist ist da. Mal vorbeikommen auf ne Wurst, nachmittags kommen, in ner Ecke pennen und am nächsten Morgen noch gemeinsam frühstücken - alles möglich. Ich stelle den Grill, Besteck, eine Kaffeemaschine wird sich auch finden - alles andere selber mitbringen.

Die Werkstathölle ist in der Nähe von Mainz - Adresse bekommen ernsthafte Interessenten per eMail. Kommentiert mit einer gültigen Mailadresse, wenn Ihr interessiert seid. Kommen kann jeder Blogleser, nen Kumpel oder den Partner mitbringen kein Problem. Hunde und Kinder stören mich auch nicht, denkt aber dran: Das ist ne Werkstatt, da gibt es auch mal scharfe Kanten, giftige Flüssigkeiten etc. Und soooo sauber ist es auch nicht, wobei ich das Hallengrillen dazu nutze, mal wieder klar Schiff zu machen in der Werkstatthölle. Langsam nervt selbst mich das Chaos...

Also wer Lust hat - schaut vorbei! Es wird gegrillt, egal bei welchem Wetter und egal, wie viele auch kommen...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/Werkstatt/einladung-zum-hallengrillen-zwanzigsiebzehn

21 Apr 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Nix von der Stange

Nur weil er lackiert ist, ist der Titan noch lange nicht fertig. Ich war am Heck am Schaffen, also machen wir da weiter. Die Zender Heckschürze - eigentlich ja für den Escort MK3, also das Vorgängermodell, musste ans Heck.

Focht Titan

Die Ecken passten natürlich nicht mehr zur Form, die Ecken sind von der Form vom Renault Rapid übernommen.

Nix von der Stange

Also musste ich die Heckschürze einschneiden und habe mit einem Blech die Lücke geschlossen.

Nix von der Stange

Wo auf dem Bild noch Schrauben sitzen, habe ich das Blech vernietet und verklebt. Die Dichtmasse muss nun erst einmal trocknen, bevor ich da spachteln kann. Also machte ich weiter mit der Heckstoßstange. Da passt jetzt wirklich Garnichts von der Stange mehr. Vor allem: Ich brauche eine Stoßstange, die nicht besonders hoch ist. Mal so durch den Fundus gegangen - ein Vierkantrohr könnte die Basis geben.

Aber eine gerade Stange passt nicht. Biegen kann ich dien nicht mit meinen Mitteln. Also das Vierkantrohr mehrfach einschneiden und wieder verschweißen.

Nix von der Stange

Die Stange war aber nicht breit genug. Deshalb habe ich ein zweites Vierkantrohr der Länge nach aufgeschnitten, passende Stücke geschnitten und hinten drangebraten.

Nix von der Stange

Nix von der Stange

Ich hatte also ein breites Stoßstangenfragment.

Nix von der Stange

Der eine Ran passt zur Heckschürze, der andere Rand aber nicht zum Heckblech. Deshalb hab ich mein Werkstück mit Klebeband fixiert und die hintere Kante angezeichnet, indem ich immer wieder den gleichen Abstand zum Heckblech gemessen habe und danach eine Linie darauf angezeichnet habe.

Nix von der Stange

Auf dem Bild sieht man, dass sich das Teil leider beim Schweißen verzogen hat - die Ecken biegen sich nach oben.

Die hintere Kante habe ich abgetrennt.

Nix von der Stange

Um den Verzug wieder zu korrigieren, musste ich leider wieder die Stange auftrennen an den Schnitten. Ich habe das dann mit Schraubzwingen auf einem geraden Vierkantrohr fixiert und erneut verschweißt.

Nix von der Stange

Die Stange ist wieder gerade.

Nix von der Stange

Das ist jetzt nur das Stoßstangenblatt. Noch ohne Halterungen und ohne Ecken. Immerhin wieder gerade. Die Draufsicht zeigt - das Teil gibt es sicher nicht von der Stange.

Nix von der Stange

Sorgen machen mir noch die Vorgaben vom TÜV: Die Kanten müssen einen gewissen Radius haben - irgendwas um die 2,5mm - die Kanten des Vierkantrohrs sind relativ spitz. Auf der Heimfahrt kam mir dazu eine Idee: Vielleicht passt eine Stoßleiste einer alten Stoßstange aus dem Fundus...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/nix-von-der-stange

19 Apr 2017
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„Chrom Kohle“

„Chrom Kohle“Wo dereinst dem Untergrund das schwarze Gold entrissen und gefördert wurde, finden heute – dank eines gut gelungenen Strukturwandels – die schönsten und interessantesten Treffen statt. Die Rede ist natürlich von der ehemaligen Schachtanlage Fürst Leopold, gelegen in meiner malerischen Heimatstadt Dorsten.

War diese Zeche früher eher ein Schandfleck, der einem ganzen Stadtteil seinen Stempel aufgedrückt hat, so ist dieses Gelände heute reich an Gastronomie, Attraktionen und sehenswerter Architektur aus einer längst vergessenen Zeit. Regelmäßig finden hier Ausstellungen, Flohmärkte, der über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Food-Truck-Market und vieles mehr statt. So ist es denn auch wenig verwunderlich, dass im Oktober 2015 schon zum vierten Mal das US-Car-Treffen im Creativquartier Fürst Leopold stattfand.

Dank des späten Termins, immerhin war es damals schon der 4. Oktober, konnte man hier zurecht von einem „Season Closer“ sprechen. Doch wer jetzt meint, das Wetter wäre gegen uns gewesen und man hätte es nur mit Glühwein und Wintermantel dort ausgehalten, der irrt gewaltig. Verwöhnt von schönster Herbstsonne, konnten wir uns an fast 200 US-Cars erfreuen. Die Fahrzeuge, die einen bunten Mix aus Produktionsjahren und Herstellern darstellten, waren dank des warmen Lichts und dem tollen Ambiente mehr als fotogen. Nicht zuletzt ist dies auch der Grund dafür, dass es mehr als 40 Bilder in diesen Artikel geschafft haben.

Des Weiteren möchte ich diesen Artikel dazu nutzen, um euch auf einen Termin am kommenden Sonntag hinzuweisen. Ihr solltet euch also den 23. April 2017 gut im Kalender eintragen, denn dann findet das 7. US-Car Treffen auf der Zeche Leopold in Dorsten statt. Die Wettervorhersagen sehen gut aus, ganz viele Auto-Enthusiasten haben ihr Kommen schon angekündigt und für das leibliche Wohl sorgt die gastronomische Meile auf dem Festivalgelände. Wir – das Team von 1001 Cars – sind auf jeden Fall vor Ort und würden uns freuen, den einen oder anderen von euch dort zu treffen.

Bis dahin wünsche ich euch viel Spaß mit den Bildern aus dem schier endlosen Archiv von 1001 Cars.

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19 Apr 2017
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Renault R.S. 2027 Vision

Spannungsaufbau

Löblich ist es, dass sich Renault Gedanken darüber macht, wie die Formel 1 in zehn Jahren aussehen könnte. Löblich ist auch, dass die Franzosen mit ihrem Concept Car Renault R.S. 2027 Vision, das sie auf der Messe in Shanghai vorgestellt haben, eine Diskussion anschieben wollen, was denn die Fans wollen. Und gelobt sei schliesslich auch noch das Produkt, das sich Renault aus Anlass von 40 Jahren F1-Rennerei selber geschenkt hat. Denn das sieht nicht nur gut aus, da wollen wir gerne auch Ansätze sehen, wie die oberste Liga des Motorsports wieder spannender werden könnte.

Renault R.S. 2027 Vision

Ein Hybrid mit 1360 PS Systemleistung für nur 600 Kilo Kampfgewicht? Ja, warum nicht (schön wäre halt, wenn es auch noch tönt). Allradantrieb muss nicht unbedingt sein, macht das Spektakel sicher nicht grösser; es gibt ja auch eine aktive Aerodynamik, das sollte eigentlich für genügend Abtrieb ausreichen. Auch so Spielereien wie die Lichtspiele in den Rädern, transparentes Cockpit und ein durchsichtiger Helm empfinden wir jetzt nicht als dringend nötig, doch anscheinend ist die Interaktivität für das und mit dem Publikum etwas, was in der Formel E gut funktioniert. Damit lässt sich leben – so lange die Rennleitung kompetenter ist als der Schiedsrichter beim Spiel Real Madrid gegen Bayern München gestern abend. Doch das der Fahrer wieder mehr im Mittelpunkt stehen soll, ist sicher kein falscher Ansatz.

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Uns gefällt in erster Linie, dass das Gerät gut aussieht – und für die Fahrer ein Maximum an Sicherheit bietet. Da gibt es sicher auch Ansätze, die für die Strassen-Autos so falsch nicht wären, etwa die Vernetzung der Fahrzeuge untereinander.

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Und was meinen denn Sie so? Mehr Renault haben wir in unserem Archiv.

Renault R.S. 2027 Vision

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19 Apr 2017
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Lamborghini Countach

Die reine Lehre

Wenn der Piemontese eine, schreiben wir einmal: begehrenswerte Frau sieht, dann murmelt er: «kuntatsch». Wie das genau geschrieben wird, das weiss niemand so recht, doch die Legende sagt, dass Nuccio Bertone eben dieses «kuntatsch» ausrief, als er den ersten Entwurf für das Projekt 112 sah, den sein Lieblingsdesigner, Marcello Gandini, für ein neues Lamborghini-Modell gezeichnet hatte. Und ja, man darf das ganz derb verstehen, so ist es auch in etwa gemeint, in der deutschen Sprache wäre die passende Übersetzung wahrscheinlich: «geil». Und eben: «kuntatsch», nix «kauntätsch» oder so.

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Man schrieb wohl etwa das Jahr 1970, als sich Paolo Stanzani, der das Amt des Lamborghini-Chefingenieurs 1968 von Gian Paolo Dallara übernommen hatte, erstmals Gedanken machte über einen potenziellen Nachfolger des Miura. Das Konzept des Mittelmotors wollte er beibehalten, doch er plante, den Motor längs anstatt quer einzubauen. «longitudinale posteriore» hiess das dann, hinten längs, LP, eine Bezeichnung, die sich bis heute bei Lamborghini gehalten hat. Und weil Bertone, sprich: Gandini beim Miura und Espada so gute Arbeit geleistet hatte, war für Stanzani auch klar, wer sich am Design versuchen sollte. Ob es nun Lamborghini war oder Gandini selber, die für das neue Technik-Package schon eine klare Idee im Kopf hatten, das wird sich nie mehr feststellen lassen, doch sicher ist: das Design des 1968 vorgestellten Alfa Romeo Carabo, das passte ausgezeichnet zum geplanten neuen Modell, auch deshalb, weil es sich mit seiner sehr eckigen Keilform extrem von den wunderbaren Rundungen des Miura unterschied.

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Gandini zeichnete also, Nuccio Bertone sah den Entwurf und rief «kuntatsch», und auch Stanzani sowie Ferruccio Lamborghini sollen auf Anhieb begeistert gewesen sein. Schon im März 1971 stand auf dem Genfer Auto Salon ein knallgelb lackierter Prototyp – und das staunende Publikum hatte das Gefühl, es sei ein Raumschiff gelandet. Noch nie hatte die Auto-Welt ein solches Fahrzeug gesehen, ein Faustschlag gegen die Sehgewohnheiten, absolute Aggresivität, brutale Funktionalität – unendliches Charisma. Dieser erste Entwurf, genannt LP500, war frei von Spoilern, Schwellern und sonstigen Wucherungen, der geniale Entwurf war pure Geometrie. Der Motor stammte aus dem Miura, doch der Hubraum war von 3929 auf 4971 cm3 gewachsen, die Leistung betrug 440 PS. (Leider wurde der LP500 von der englischen Motor Industry Research Association (MIRA) bei Testfahrten komplett zerstört.)

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1971 war ein gutes Jahr für Ferruccio Lamborghini, und er gedachte das Fahrzeug mit dem Namen Countach für ein paar ausgesuchte Kunden zu bauen; das hatte er ja einst schon vom Miura gedacht, und dieser sollte einer der grössten Erfolge für die damals noch nicht einmal zehn Jahre alte Marke werden. Doch es kam alles anders: Lamborghini geriet ins Stolpern, es gab einige Streiks im Werk, es kam die Ölkrise, und 1972 verkaufte Ferruccio die Traktorensparte an die Same Group und holte sich für die Sportwagen die Investoren Georges-Henri Rossetti sowie René Leimer an Bord. Es beginnt eine sehr hektische Zeit, im Mai 1972 gaben Rossetti/Leimer grünes Licht für den Bau des Countach, aber es war kein Geld da, den 5-Liter-V12 weiter zu entwickeln, also wurde der bekannte 3,9-Liter verbaut. Der immerhin wurde verbessert, je drei seitliche montierte Weber-Doppelvergaser fütterten den Kurzhuber, der jetzt 375 PS leistete und ein maximales Drehmoment von 361 Nm bei 5000/min schaffte. Und leider wurde auch an der unsterblichen Gandini-Form gebastelt, für die Belüftung und Kühlung wurden riesige, kastenförmige Lufteinlässe auf die hinteren Kotflügel gebaut.

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Der LP400 war bei seiner Vorstellung auf dem Genfer Salon 1973 (das erste Kundenauto wurde allerdings erst am 11. April 1974 ausgeliefert) 4,14 Meter lang, 1,99 Meter breit und nur 1,07 Meter hoch; der Radstand betrug 2,45 Meter. Er rollte auf 14-Zöllern – heute unvorstellbar. Gebremst wurde über innenbelüftete Girling-Scheibenbremsen mit Leichtmetall-Sätteln. Dreieckquerlenker und Federbeine führten alle vier Räder, die Koni-Stossdämpfer waren verstellbar. Das Gerüst bildete ein Gitterrohr-Rahmen mit zusätzlichen Überrollbügeln für das Cockpit, die Karosserie, die trotz Bertone-Entwurf in Sant’Agata hergestellt wurde, bestand aus aufgenieteten, nur gerade einem Millimeter dicken Leichtmetall-Blechen. Eine Wanne aus Glasfaser bildete den Boden, die Ölwanne und die Ventildeckel des V12 bestanden aus Magnesium, genau wie das Gehäuse der Kupplung – die von Fichtel & Sachs geliefert wurde, ein Rennsport-Teil – und das Getriebegehäuse. Letzteres wurde wie die Karosse inhouse gebaut, fünf Gänge, zu besseren Gewichtsverteilung vor dem Motor eingebaut. Die Kraft floss dann über eine Welle, die mitten durch die Ölwanne lief, zu einem Sperrdiff von ZF. Apropos Kraft: die Kupplung ist ein Vieh, sie muss grob getreten werden. Und die Lenkung musste bis zum Ende der Produktionszeit des Countach ohne die geringste Servounterstützung auskommen.

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Aber das Ding ging wie die sprichwörtliche Sau. Obwohl doch 1,4 Tonnen schwer, schaffte der Countach LP400 den Sprint von 0 auf 100 km/h in 5,5 Sekunden. Als Höchstgeschwindigkeit wurden in der zeitgenössischen Literatur Werte bis 298 km/h genannt, obwohl, über 270 km/h wurde das Ding ein wenig gefährlich. Doch die Landstrasse war sein Ding, es liess sich willig mit dem Gas lenken – sofern der Pilot jede Menge cojones hatte. Denn Lastwechsel quittierte der Lamborghini gern und vor allem schnell und vor allem auch sehr überraschend mit Drehern; noch manch ein LP400 endete nicht dort, wo sein Fahrer hin wollte.

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Was auch an der Sitzposition gelegen haben könnte – die schmalen Schalensitzchen waren nicht nur unbequem, sondern mehr Liegen als Sitze. Die Sicht nach aussen war eine reine Katastrophe, man hatte wirklich keine Ahnung, wo das Auto begann, wo es endete. Gandini hatte eigentlich einen periskopischen Rückspiegel einbauen wollen, doch der war zu teuer; davon blieb bis 1981 eine kantige Einkerbung im Dach übrig (und die Bezeichnung «periscopo» für jenen frühen Exemplare). Noch ein kleines Detail war anders als von Gandini angedacht: die Scheibenwischer. Die lagen gross und fett auf den Scheiben, störten das Gesamtbild, und dies ganz einfach deshalb, weil der Designer sie vergessen hatte. (Unten, ein frühes Modell, 1975.)

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Und nein, der Lamborghini Countach war kein Automobil, mit dem Mann seine Liebste ausfahren wollte. Denn da waren zuerst einmal die Scherentüren, die sich nach vorne oben öffneten, aber halt doch keinen auch nur einigermassen bequem Zustieg zuliessen – am besten setzte man sich auf den sehr, sehr breiten Seitenschweller, und liess sich dann in den Sitz plumpsen. Und das sieht so etwa bei 105 Prozent der Menschheit ziemlich unelegant aus, und lady-like, das ist sowieso ganz anders. Ausserdem trennte ein sehr, sehr breiter Mitteltunnel die Passagiere. Die horizontal geteilten Seitenscheiben liessen sich nur teilweise öffnen (deshalb war wohl die Klimaanlage serienmässig), und eben, man sah nichts, die Türkante befand sich so ungefähr auf Augenhöhe. Und dann war da noch der Lärm, der brachiale Sound, der beiden Passagiere ziemlich genau auf Ohrenhöhe voll reinknallte. Schon im Leerlauf war der Countach LP400 laut, so laut wie vorher und nachher nie wieder ein Lambo. Es war aber nicht nur der Motor, sondern das ganze Auto schien Lärm zu machen, das Mahlen des Getriebes, das Ansaugen der Luft. Vom Countach LP400 wurden bis Ende 1977 nur 150 Stück gebaut. Vielleicht auch 157, eventuell sogar 160. Diese frühen Countach, von Kennern wie erwähnt «periscopo» genannt (obwohl sie ja nie eines hatten), kommen heute nur noch selten in den Handel. Und sind teuer – siehe weiter unten. (Noch ein «Periscopo», diesmal 1977.)

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Mein erster Auftritt in einem Countach war Ende der 80er Jahre kein besonders glücklicher. Lamborghini hatte mir in Sant’Agata einen LP5000S QV zur Verfügung gestellt, der damalige Presse-Verantwortliche, die Rallye-Legende Sandro Munari, hatte mir den Wagen noch kurz erklärt, dann den Schlüssel in die Hand gedrückt, viel Vergnügen gewünscht. Trotz der fiesesten Kupplung der Welt kam ich noch recht gut vom Platz, doch vorne, an der Ausfahrt vom Werksgelände auf die Hauptstrasse, da bockte das Vieh beim ersten Versuch. Und den zweiten Versuch ging ich dann so forsch an, dass sich die Kiste gleich drehte, anstatt 90 dann 180 Grad abbog. Also quasi wieder zurückfuhr. Worüber ich mich in der Folge derart grämte, dass ich die nächsten Stunden gar nicht mehr so richtig geniessen konnte. Furchtbaren Respekt hatte vor diesem Wagen. Wohl langsamer über die Landstrassen der Emilia Romagna schlich als in einem Fiat Panda.

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Der LP5000S QV, was für quattro valvole, vier Ventile steht, war die vierte und eigentlich endgültige Ausbaustufe des Lamborghini Countach. Der Grossvater, der LP400, war zwischen 1973/74 und 1977 gebaut worden, es folgte der 1978 der LP400S (zu einem etwas eigenartigen Zeitpunkt, denn Lamborghini war ab 1977 faktisch bankrott). Der verfügte über ein verbessertes Fahrwerk, der wieder zu Lamborghini zurückgekehrte Gian Paolo Dallara hatte die ganze Geometrie überarbeitet und dem Countach 15-Zöller verpasst. Weil in den USA die Abgasvorschriften strenger geworden waren, war der S nicht stärker, sondern musste mit 353 PS auskommen. Und ausserdem verliess er optisch die reine Lehre, er erhielt einen Fronstpoiler, die eckigen Radläufe und, als Option, einen gewaltigen Heckspoiler. Der LP400S war zwar nicht mehr so böse wie der LP400, doch er sah richtig, richtig grob aus. Wohl deshalb verkaufte er sich besser als sein Vorgänger, bis 1982 wurden 240 Exemplare hergestellt. Unterschieden wurden trotz der eher geringen Anzahl drei Serien, wir zeigen hier einmal einen aus der ersten.

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Es folgte der LP5000S, endlich wurde der V12 vergrössert (was ja schon von Anfang an geplant gewesen war); hinter diesen Verbesserungen stand Giulio Alfieri, der bei Maserati berühmt gewordene Motoren-Papst. Der Hubraum betrug nun 4754 cm3, die Leistung lag wieder bei 375 PS, das maximale Drehmoment bei 409 Nm bei 4500/min. Aber der LP5000S war nicht schneller als das Ur-Modell, die beste gemessene Sprint-Zeit für den Spurt von 0 auf 100 km/h lag bei 5,6 Sekunden, dafür bremste er dank grösserer Scheiben besser. Auch innen wurde der Countach deutlich verbessert, er erhielt anständige Sitze.

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Als letzte und höchste Evolutionsstufe kam 1985 der Quattrovalvole. Der Hub wurde noch einmal verlängert, der Hubraum betrug nun 5167 cm3, die Leistung stieg auf 445 PS bei 7000/min, das maximale Drehmoment betrug 500 Nm bei 5100/min. Damit schaffte der QV den Sprint in 5,1 Sekunden, als Höchstgeschwindigkeit kam er auf echte 290 km/h. Zu erkennen war der LP5000S QV an der Motorhaube aus Carbon, die über dem Vergaser eine gewaltige Ausbuchtung hatte, die dem Piloten endgültig die Sicht nach hinten raubte. Und dann waren noch die Reifen, 345/35 ZR 15, das war das gröbste serienmässige Geschütz in jenen Jahren.

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Einen gab es noch, den «Anniversary», der 1988 zum 25. Geburtstag der Marke Lamborghini aufgelegt wurde. Schöner war der sicher nicht, es gab diverse Anbauteile (immerhin aus Kohlefaser, damit hat Lamborghini schon lange vor der Audi-Zeit experimentiert), die kantigen Stossfänger waren kein optischer Genuss. Und technisch zeigte der «Anniversary» auch keinerlei Fortschritte mehr. Aber er sollte trotzdem in nur zwei Jahren zum meistverkauften Countach überhaupt werden, 657 Stück wurden abgesetzt, also noch einmal eine Steigerung, der LP5000S QV hatte es auf 631 gebracht, vom LP5000S waren es gar nur 321 gewesen.

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Wir hatten kürzlich das Vergnügen, nach mehr als 20 Jahren wieder einmal einen Lamborghini Countach zu fahren. Und es war, um den Kreis rund zu machen, wieder ein LP5000S QV, mit Jahrgang 1986, ein Fahrzeug, das die Oldtimergalerie Toffen zur Verfügung stellte. Eigentlich waren wir ja gekommen, um mit einem ebenfalls im Angebot stehenden Jarama eine Runde zu drehen, aber dann stand halt auch noch Countach da, rot, mit weissem Interieur, und da konnten wir der Versuchung selbstverständlich nicht widerstehen. Obwohl, also so von aussen, da sieht man dem Lambo seine Jahre schon an, der riesige Heckflügel, die im Vergleich zu heutigen Supersportwagen winzigen 15-Zoll-Räder, das sind schon Boten aus einer anderen Zeit. Ich erinnerte mich an einst: Vollgas. Sonst springt das Ding nicht an. Und obwohl man ja gefasst ist, dass es da 12 Zylinder wohl ziemlich lautstark zum Leben erwachen werden, ist die Überraschung dann doch gross, mit wie viel Verve der 5,2-Liter sich in Betrieb hustet. Und so nah am Ohr, man hat das Gefühl, die 48 Ventile führen ihren Tanz direkt auf dem Trommelfell auf. Zum Glück ist der Countach so parkiert, dass wir vorwärts losfahren können, die coole Nummer, bei nach oben geklappter Scherentür auf dem Seitenschweller sitzend rückwärts zu manövrieren, die sieht wohl nur bei italienischen Testfahrern gut aus, wir Normalsterblichen würden uns nur lächerlich machen.

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Ich erinnerte mich auch daran, dass die Kupplung im Lamborghini Countach mehr so ein Gerät ist, das in einen Kraftraum gehört, aber ich hatte vergessen, dass auch der Weg unglaublich lang ist. Und auch die Wege zwischen den Gängen sind lang, doch da hilft die offene Kulisse, man spürt es nicht nur, man sieht es auch, ob der Gang drin ist. Und mein Gott, ist die Lenkung schwergängig: null Servo (gab es beim Countach ja nie), ein winziges Lenkrad, diese breiten Schlappen vorne, das langsame Manövrieren ersetzt eine Stunde Fitnesstraining. Doch dann, als die Strasse so ein bisschen freier ist und die Drehzahl auch einmal über 2000/min gehen darf, dann kommt tatsächlich so etwas wie Fahrfreude auf. Man hat zwar das Gefühl, dass der Hintern durch die dünnen Sitzschalen jederzeit auf dem Asphalt aufschlagen könnte, Übersichtlichkeit ist ein komplettes Fremdwort für dieses Fahrzeug, und weil man weiss, wie breit der Countach ist, tendiert man eher zur linken Seite der Strasse. Aber der Sound ist halt: gut. Nein: grossartig. Ab 4000/min brüllt der Zwölfzylinder ziemlich ungehemmt, laut, richtig laut, es gibt dazu noch jede Menge weiterer, nicht genau definierbarer Geräusche – es ist ein gesamtheitliches Klangerlebnis, weil das Ding nicht nur tönt, sondern auch schüttelt und vibriert.

Aber er geht gut. Agil ist anders. Und der Hammer sind 445 PS auf wohl etwa 1,5 Tonnen heute nicht mehr, auch der Drehmomentverlauf ist nicht unbedingt das, was man als linear bezeichnen möchte oder gar schon tief im Keller vorrätig, da geht heute jedes zweite Premium-SUV wohl gröber ab, doch es ist dieses Zusammenspiel zwischen edlen Fahrleistungen, harter Arbeit mit Füssen und Händen, Klang und sonstigen Emotionen, das den Countach so einmalig macht. Alles an diesem Auto ist extrem – und genau deshalb ist es auch «kuntatsch».

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Aber reden wir doch noch von Geld. Am wenigsten bringen, logischerweise, die späteren Modelle, die es vor zehn Jahren noch für weniger als 100’000 Dollar zu kaufen gab. Unterdessen ist aber auch ein QV oder ein Anniversary schon bis zu einer halben Million Dollar wert. Am meisten bringen natürlich die LP400/LP400S, da liegt das Preisniveau so knapp unter einer Million, mit Ausreissern gegen oben für besonders schöne oder geschichtlich wertvolle Exemplare geht es dann auch bis zu 1,3 Millionen Dollar. Der Unterhalt ist teuer – und die Fahrfreude halt nur jenen gegeben, die sich auf das Vieh einlassen wollen. Und auch deshalb ist der Lamborghini Countach so grossartig.

Wir werden hier in der Folge immer wieder ein Exemplar zeigen, wenn wir wieder schöne Bilder finden. Die meisten Bilder hier stammen von RM Sotheby’s,jene aus Toffen von ©Wale Pfäffli.

Mehr Lamborghini haben wir in unserem Archiv.

Lamborghini Countach

Der Beitrag Lamborghini Countach erschien zuerst auf radicalmag.

Original http://radical-mag.com/2017/04/19/lamborghini-countach/

 
19 Apr 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Heck-Meck

Der Titan ist lackiert, nun geht es an den Wiederzusammenbau. Aber erst einmal die Crashtest Streifen wieder vervollständigen. Dazu habe ich erst einmal einen weißen Streifen geklebt und dann die schwarzen Einteilungen.

Heck-Meck

Das Vereinheitlichen nimmt weiter Formen an.

Heck-Meck

Man muss keine Lupe verwenden, um einen Grund zu sehen, warum ich den Motor wechseln will - aber das nur am Rande. Natürlich habe ich das beidseitig verklebt.

Heck-Meck

Weiter ging es mit den Heckleuchten, die in ihre Röhren wollten. Ein Gefummel, aber sie sind alle vier drin.

Heck-Meck

Türen waren auch mal am Heck. Die konnten jetzt wieder rein.

Heck-Meck

Nach dem groben Einrichten habe ich die Türen komplettieren. Kennzeichenbeleuchtung kam rein, innen kam die Heckdichtung rein. Bevor ich die Fenster einsetzen konnte, musste ich die Fickfolie entfernen.

Heck-Meck

Die Folie war wohl mal schwarz. Über die Jahre hatte die UV Strahlung ganze Arbeit geleistet und die Folie war lila geworden. Nicht so hübsch. Mit dem Föhn habe ich die Folie angewärmt, gib eigentlich ganz gut ab. Teilweise blieb die Lila Farbe an den Scheiben, das ließ sich aber mit Verdünnung abwaschen.

Sieht wie ein Auto aus.

Heck-Meck

Beim Einstellen der Schlösser fiel mir etwas auf, was mit vorher nie aufgefallen war - unten an den Türen klafft ein Schlitz.

Heck-Meck

Ehrlich gesagt - so richtig erklären kann ich mir den nicht. Die Kante unten ist vom Renault übernommen. Aber so ist das echt kagge. Das wird so nicht dicht - weder für Wasser noch für Abgasen. Da muss ich mir noch eine Lösung ausdenken.

Die Türen fallen aber satt ins Schloss und klappern jetzt auch nicht mehr.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/heck-meck-1

19 Apr 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Volkswagen-Gruppe in Shanghai

Heilsbringer

Audi sagt: «China ist der weltweit wichtigste Markt für E-Autos». Und liest man dann die Zahlen, müsste man ja beeindruckt sein: Dreimal so viele Stromer werden im Reich der Mitte zugelassen wie im Rest der Welt.150’000 Ladestationen für E-Autos gibt es derzeit schon in China, bis Ende 2017 kommen noch einmal 100’000 dazu. Gut, mit den Zahlen ist das jetzt ein bisschen schwierig, gemäss chargemap.de gibt es in Deutschland (mit, sagen wir einmal, ein bisschen weniger Einwohnern und Ausdehnung) unterdessen auch bereits über 41’000 Ladestationen mit fast 130’000 Anschlüssen, man müsste also genauer wissen, wie das Audi mit seinen Zahlen nun meint; es ist aber wohl eh alles relativ, wie meist im Leben (siehe auch: Elektromobilität).

Volkswagen-Gruppe in ShanghaiVolkswagen-Gruppe in ShanghaiVolkswagen-Gruppe in Shanghai

Tatsache ist aber: sie machen vorwärts im Volkswagen-Konzern mit den reinen Stromern. Schon 2018 will Audi eine Oberklasse-Limousine als reines E-Auto mit 500 Kilometern Reichweite auf den Markt werfen, 2019 soll das SUV-Coupé, das Ingolstadt gerade auf der Messe in Shanghai vorgestellt hat, nachgereicht werden. 370 kW Leistung, in 4,5 Sekunden auf 100, mehr als 500 Kilometer Reichweite dank einer Batterie mit 95 Kilowattstunden Energieinhalt (also etwas weniger als der derzeit stärkste Tesla; zur Infrastruktur weiss Ingolstadt nichts zu berichten).

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Auch VW wird, etwas später (2020), etwas schwächer (225 kW), mit etwas weniger Reichweite (bis zu 500 Kilometern) und mit viel weniger Lichtern (der Audi hat etwa 500 LED, echt jetzt, mit denen sich «konkrete kommunikative Zeichen» und «dynamische visuelle Begrüssungssignale» erzeugen lassen). Die Studie heisst derzeit noch I.D. Crozz und sieht aus wie ein Mercedes GLE Coupé aka BMW X6 und folglich, äh, ja, steht auf der neuen E-Plattform des Konzerns. Und kann tatsächlich ein Bike ohne Montage eines Fahrradträgers mit ins Weekend nehmen; da sind wir jetzt beeindruckt, es wird wirklich alles anders sein in Zukunft. Auch hier gibt es keine weiteren Angaben zur Infrastruktur, man muss wohl davon ausgehen, dass sich die Volkswagen-Gruppe auf die öffentlichen Schnelllader verlassen will.

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Auf dem MEB (modularer Elektrifizierungsbaukasten) basiert auch die Vision E von Skoda, die ebenfalls in Shanghai vorgestellt wird. Mit der 83 kWh-Batterie verfügt sie über die genau gleiche Technik wie der VW (und folglich über die gleichen technischen Angaben), ist aber wie der Audi, ok, auch der VW ein SUV-Coupé – da soll einer sagen, die hätten keine Phantasie beim Volkswagen-Konzern. 2020 soll es so weit sein, bis 2025 wollen die Tschechen fünf E-Modelle an den Ladestationen haben. Am spannendsten finden wir aber die Aussage, dass es bis 2020 möglich sein wird, Kamera anstatt Rückspiegel einsetzen zu dürfen – keine Ahnung, ob die Gesetzgeber davon bereits etwas wissen.

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Im Vergleich zu den Wellness-Oasen von Mercedes ist der Messe-Auftritt des Volkswagen-Konzern in Shanghai aber erfreulich fortschrittlich. Und man soll ja nicht immer nur lästern, dass der automobile Fortschritt auf sich warten lässt, der auf der quasi gleichzeitig stattfindenden Messe in New York ja nicht stattfindet (Ausnahme: Dodge Demon), deshalb sind wir so ein bisschen erfreut. Und mehr Audi, Skoda und VW haben wir in unserem Archiv.

Volkswagen-Gruppe in Shanghai

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Original http://radical-mag.com/2017/04/19/volkswagen-gruppe-in-shanghai/

Mehr lesen von : Michael Peschel

Current Article

24 Jan 2014

Michael Peschel

Meine Geschichte beginnt zu jener Zeit, als ein automobiler Klassiker von heute gerade erst ein guter Gebrauchtwagen war. Eine Zeit, in welcher so mancher Oldtimer von heute noch nicht einmal das Youngtimeralter erreicht hatte. Eine Zeit, in der Comics noch mit einem Stift gezeichnet wurden und wir alle nach jeder neuen Folge von „Ein Colt für alle Fälle“ von Heather Thomas träumten. Es war genau die Zeit, in der ich das Audi 100 Coupé S zum ersten Mal sah und die Geschichte um meinen Wagen "MrsOrangina" unweigerlich ihren Lauf nahm. Heute bin ich Editor & Blogger. In meinem Classic Car Blog Magazin www.Coupe-S.de erzähle ich die Geschichte rund um meinen orangenen Weggefährten, berichte von der Straße aus über Classic Rallyes und schreibe Storys rund um alles, was sich stilvoll auf vier Rädern bewegt.

Created Freitag, 24. Januar 2014 Created by Michael Peschel Categories Autoren
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09 Apr 2017

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Spannung bis zum Schluss beim zweiten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring: Eine Runde vor dem Ende des vierstündigen Rennens trennten die drei führenden Autos – ein Porsche, ein Audi und ein Mercedes-AMG – gerade einmal 4,517 Sekunden. Am Ende holte sich Manthey-Racing den zweiten Sieg der Saison. Im Porsche 911 GT3 R wurden Richard Lietz und Fred Makowiecki nach 28 Runden mit einem Vorsprung von 4,535 Sekunden vor dem zweitplatzierten Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing abgewunken. Platz drei ging an das Audi Sport Team WRT.

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Zweitplatzierter Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing. Foto: Daniel Schäfer

Dramatisch endete das Rennen für das Audi Sport Team Land. In Führung liegend bog der Audi R8 LMS von Connor De Phillippi und Christopher Mies nach 27 gefahrenen Runden auf die Nordschleife ein. Einen möglichen Sieg vor Augen wurde der Land-Audi auf den letzten Metern jedoch wegen Spritmangels langsamer. „Um am Ende mit dem Porsche um den Sieg kämpfen zu können, mussten wir bei unserem letzten Boxenstopp in Runde 24 möglichst kurz nachtanken“, erklärte Teamchef Wolfgang Land. „Am Ende hat es ganz knapp nicht gereicht. Das ist ärgerlich.“

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Dramatisch endete das Rennen für das Audi Sport Team Land um Connor De Phillippi und Christopher Mies. Foto: Daniel Schäfer

Der Weg war frei für Makowiecki und Lietz, die den zweiten Sieg in Folge im Manthey-Porsche 911 GT3 R einfuhren. „Zugegeben, wir hatten heute Glück. Aus eigener Kraft wäre der Sieg nicht drin gewesen“, gestand Makowiecki, der mit seinem zweiten Saisonsieg die Tabellenführung in der VLN Langstreckenmeisterschaft verteidigte. „Unser Rennen war erneut stark. Wir hatten eine gute Strategie und haben keine Fehler gemacht.“ Lietz ergänzte: „Der Plan bei meinem ersten Einsatz auf der Nordschleife in diesem Jahr war es, mich für die bevorstehenden Rennen einzuschwingen. Dabei direkt auf dem Podium zu landen, ist fantastisch.“

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Nico Müller, Marcel Fässler und Robin Frijns im WRT-Audi R8 LMS waren mit Platz drei sehr zufrieden. Foto: Daniel Schäfer

Seinen allerersten Renneinsatz 2017 absolvierte DTM-Pilot Nico Müller. Und der Schweizer, der sich das Cockpit im WRT-Audi R8 LMS mit Marcel Fässler und Robin Frijns teilte, war mit Platz drei ebenfalls sehr zufrieden: „So kann das in diesem Jahr von mir aus gerne weitergehen. Ich hatte im Rennen jede Menge Spaß – endlich wieder Nordschleife.“

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Für das Bentley Team Abt fuhren Christian Mamerow, Nico Verdonck und Jordan Petter auf Platz vier. Foto: Daniel Schäfer

Für das Bentley Team Abt fuhren Christian Mamerow, Nico Verdonck und Jordan Petter auf Platz vier. Hinter den Pechvögeln De Philippi und Mies belegten Dennis Busch, Nicolay Møller Madsen, Mike Rockenfeller und Frank Stippler im Phoenix-Audi Rang sechs.

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Der Sieg in der Pro-Am-Wertung der GT3 ging zum zweiten Mal an Otto Klohs im Manthey-Porsche 911 GT3 R. Foto: Daniel Schäfer

Zweiter Pro-Am-Sieg für Otto Klohs
Der Sieg in der Pro-Am-Wertung der GT3 ging zum zweiten Mal an Otto Klohs im Manthey-Porsche 911 GT3 R. Den Privatier aus Ludwigshafen unterstützten beim zweiten Lauf Lars Kern und Mathieu Jaminet. Jaminet fuhr bei seinem ersten Einsatz im GT3-Boliden auf der Nordschleife auf die Pole-Position, der 22-jährige Franzose ließ mit einer Bestzeit von 8:00,619 Minuten die versammelte GT3-Konkurrenz hinter sich. Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Andreas Ziegler belegten im Frikadelli-Porsche 911 GT3 Platz zwei in der Pro-Am-Wertung, Dritte wurden Markus und Stefan Schmickler im Mercedes-AMG GT3 von Landgraf-Motorsport.

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Andreas Ziegler belegten im Frikadelli-Porsche 911 GT3 Platz zwei in der Pro-Am-Wertung. Foto: Daniel Schäfer

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Dritte der Pro-Am-Wertung wurden Markus und Stefan Schmickler im Mercedes-AMG GT3 von Landgraf-Motorsport. Foto: Daniel Schäfer

Enger Zweikampf um den Sieg in der Cup 4
Den knappsten Zieleinlauf beim 42. DMV 4-Stunden-Rennen gab es in der Klasse Cup 4 (TMG GT86 Cup): Das Ring-Racing-Duo Nils Jung und Florian Wolf setzten sich mit nur 0,984 Sekunden Vorsprung gegen Manuel Amweg und Frédéric Yerly vom Toyota Swiss Racing Team durch.

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Ring-Racing-Duo Nils Jung und Florian Wolf im TMG GT86 Cup. Foto: Daniel Schäfer

Wiederholungstäter in der Cup 5- und TCR-Klasse
Im BMW M235i Racing Cup feierten Thomas Jäger und Rudi Adams den zweiten Sieg in Folge. Das Duo des Team Scheid - Honert Motorsport ließ 17 Konkurrenten in der Klasse Cup 5 hinter sich und belegt aktuell in der Fahrerwertung hinter Makowiecki Rang zwei.

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Im BMW M235i Racing Cup feierten Thomas Jäger und Rudi Adams den zweiten Sieg in Folge. Foto: Daniel Schäfer

Andreas Gülden und Benjamin Leuchter gewannen ebenfalls zum zweiten Mal in Folge ihre Klasse. Im Volkswagen Golf GTI von mathilda racing gewannen sie die in diesem Jahr neu eingeführte TCR-Klasse. Platz zwei ging an Bradley Philpot, Jürgen und Joachim Nett, die nach einem Ausfall im Auftaktrennen mit ihrem Peugeot 308 Racing Cup einen Podestrang einfuhren.

VLN Lauf 2 – Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Andreas Gülden und Benjamin Leuchter gewannen ebenfalls zum zweiten Mal in Folge ihre Klasse. Foto: Daniel Schäfer

Der dritte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 24. Juni statt. Der 59. ADAC ACAS H&R-Cup führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

Quelle des Textes: www.vln.de
Fotos: Daniel Schäfer / DAS Sportfoto

Original http://germanmotorkult.de/vln-lauf-2-manthey-zum-zweiten-porsche-siegt-vor-mercedes-amg-und-audi/

03 Apr 2017

Oldtimer-Treffen am zweiten April-Samstag im Schloß Koblenz

Oldtimer Treffen & Szene in Koblenz am Schloss. Am 8. April 2017 ist es wieder soweit, der Kultursalon Koblenz hat als Podium der regionalen Oldtimer-Szene den roten Teppich für die historische Automobilkultur ausgerollt. Einfach mitmachen!

Oldtimer-Treffen am zweiten April-Samstag im Schloß Koblenz

Archivbild

 

Mensch und Maschine - Macher der Oldtimer-Szene Koblenz

Die Oldtimershow am Kurfürstlichen Schloß startet ab 15 Uhr. Das Tischgesprächt der „Classik-Werkstatt“ folgt um 17.30 Uhr im Schloß. Um 14.30 Uhr fahren die ersten Oldtimer ein. Der rechte und ausgezeichneteSeiteneingang des Schlosses ist für Sie bis 17.30 Uhr geöffnet. Über moderne Versenk-Poller kann jedes Automobil später jeder Zeit aus dem Schloss heraus gefahren werden. Ein Stadtplanauszug ist dem Mail beigefügt. Dieses Oldtimertreffen ist eine spannende Zeitreise für jeden Besucher. Ein besonderes Treffen für Stammtische, Clubs, IGs, e.Vs, interessiertes Publikum
und ebenso für viele informative Benzingespräche, wie es im Fachjargon heißt.

Eintritt frei! Mehr Infomationen auf www.kultursalonkoblenz.de 

Alle Oldie-Besitzer der Region sind herzlich zum Mitmachen eingeladen!

Ob Autos oder Motorräder - alle sind sie willkommen. Nur so kommt Abwechslung ins Spiel. Ab 17.30 Uhr bestreiten die Rallye-Macher der Region das „Classic-Werkstattgespräch“. Das Cafè im Schloß sorgt für Ihr leibliches Wohl. Restaurants gegenüber dem Schloß bieten alles, was das Herz begehrt. Und für Selbstversorger steht die Lange Tafel seitlich der Schloß-Wiese bereit.

Oldtimer-Treffen am zweiten April-Samstag im Schloß Koblenz

Archivbild

Wer macht was – die Welt der regionalen Oldtimer-Rallyes

Ins Kurfürstlichen Schloß hat Moderatorin Petra Lötschert diesmal zum Classic-Werkstatt-Gespräch geladen:
Franz Obst, Rechtsanwalt aus Koblenz, seit 2016 Schirmherr der „Gentlemen-Driver Rallye, Rheinland“ - bekannt durch den Einsatz bei Mario Barth/RTL. Er bringt mit: Freiherr Heribert zu Reckenthal, den Veranstalter dieses Sportwagen-Charity-Events aus Meuspath am Nürburgring. Alexander Stenzel, Architekt und Vorsitzender der Old- und Youngtimer IG Neuwied. Volker Thull, Fachman für Oldtimerwertgutachten und Rallye-Vollkasko-Versicherungen aus Mainz. Die Gebrüder Gotthardt haben sich die Oldtimerliebe aufgeteilt. Frank Gotthardt sammelt
historische Automobile, sein Bruder Christoph peppt sie in seiner Werkstatt auf bzw. macht diese salonfähig. Auf der Techno Classica trifft Veranstalterin Petra Lötschert
Michael Peschel, er ist der Chef von GermanMotorKult und informiert über die neuesten Trends. Auch über Juggern wird informiert, eine Sportart die jugendliche Raser von der
Straße zu positiven Aktionen mit Teamgeist abholen kann.

Themen darüber hinaus sind am 8. April im Schloß: Die Feinstaubdiskussion aus Stuttgart, wem nutzt sie, was machen solche Gesetzesvorhaben mit Oldtimern –
wie sieht eine gute Rallye aus, will ich Oldtimer sammeln oder lieber aktiv nutzen ...? Lösen E- Autos in Zukunft Verbrennungsmotoren ab? Vieles wird diskutiert.

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/3-oldtimer-treffen-im-kurfuerstlichen-schloss-koblenz/

Created Montag, 03. April 2017 Tags GMK | Koblenz | oldtimer | Radical Mag | roadtrip Document type Article
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30 Mar 2017

VLN Lauf 1 – Allez les bleus: Drei Franzosen siegen im Manthey-Porsche

Großer Jubel beim VLN-Traditionsrennstall Manthey-Racing: Romain Dumas, Fred Makowiecki und Patrick Pilet sicherten sich den Sieg beim Auftaktrennen der VLN-Saison 2017. Zum ersten Mal in der Geschichte der Langstreckenmeisterschaft standen drei Franzosen auf der obersten Stufe des Siegerpodests. Im Porsche 911 GT3 R setzten sich die Porsche-Werksfahrer in einem spannenden Vier-Stunden-Rennen gegen Christer Jöns, Chris Brück und Jordan Pepper im Bentley Continental GT3 durch. Die Bentley-Boys feierten den ersten Podiumserfolg für die britische Traditionsmarke in der VLN. Platz drei ging an das Audi Sport Team Land mit den Piloten Christopher Mies, Connor De Phillippi und Markus Winkelhock im Audi R8 LMS.

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Romain Dumas, Fred Makowiecki und Patrick Pilet sicherten sich den Sieg beim Auftaktrennen der VLN-Saison 2017. Foto: Daniel Schäfer

Bei strahlendem Sonnenschein pilgerten die Fans in Massen an den Nürburgring. Und sie erlebten schon im Zeittraining eine Demonstration dessen, wie eng es an der Spitze der weltweit größten Breitensport-Rennserie zugeht. Angeführt von den späteren Siegern – Pilet markierte in 8:01,661 Minuten die Bestzeit – blieben die ersten 28 Fahrzeuge innerhalb von nur zehn Sekunden auf dem 24,358 Kilometer langen Eifelkurs.

Auch im Rennen bestimmten die GT3-Porsche über weite Strecken das Geschehen. In der vorletzten Runde führte der Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports das Rennen an. Dann unterlief Laurens Vanthoor ein folgenschwerer Fehler. Der Belgier geriet beim Überrunden eines langsameren Fahrzeugs aufs Gras, verlor beim Anbremsen der Hohenrain-Schikane die Kontrolle über sein Auto und schlug seitlich in die Streckenbegrenzung ein. Zwar konnte er den Porsche noch an die Box fahren, dort stellte das Team aber eine gebrochene Spurstange fest. „Ich wollte Falken den ersten Sieg bescheren“, kommentierte der enttäuschte Vanthoor per Twitter, während die Sieger auf dem Podium feierten. „Ich habe in einigen Code 60-Phasen Zeit verloren und musste deshalb volles Risiko gehen, um die wieder aufzuholen. Das war ein Fehler.“

So erbte Patrick Pilet, der zu diesem Zeitpunkt nur rund zwei Sekunden Rückstand auf Vanthoor hatte, den Sieg kampflos. Der Vorsprung auf den zweitplatzierten Bentley betrug im Ziel 1:08,751 Minuten. „Ich bin mir nicht sicher, ob ich es geschafft hätte, Laurens auf der Strecke noch zu überholen “, gab Pilet zu. „Wir haben uns ein spannendes Duell um die Spitze geliefert und waren dabei auf Augenhöhe. Je nach Verkehr war teils er auf eine Runde betrachtet etwas schneller, teils ich. Es wäre auf jeden Fall am Schluss sehr, sehr eng geworden.“

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Die Bentley-Boys feierten den ersten Podiumserfolg für die britische Traditionsmarke in der VLN. Foto: Daniel Schäfer

Groß war die Freude über den ersten Bentley-Podestrang bei Chris Brück: „Ich bin so aufgeregt, als hätte ich gerade eine Meisterschaft gewonnen“, gestand der Kölner. „Das war lange fällig, heute hat es endlich geklappt. Klar haben wir von dem Ausfall des Falken-Porsche profitiert, aber wir wären auch ohne diesen Zwischenfall auf dem Podium gelandet.“

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Platz drei ging an das Audi Sport Team Land mit den Piloten Christopher Mies, Connor De Phillippi und Markus Winkelhock im Audi R8 LMS. Foto: Daniel Schäfer

Den selbst gestellten Ansprüchen wurde das Audi Sport Team Land mit Platz drei nicht ganz gerecht. „Das hätte besser laufen können“, bekannte Christopher Mies. „Platz zwei wäre unter Umständen drin gewesen heute, gegen die Porsche war aber heute kein Kraut gewachsen.“ Das Team handelte sich im Rennen eine Durchfahrtsstrafe ein, weil bei einem Boxenstopp die Mindeststandzeit nicht eingehalten wurde.

Hinter dem Spitzentrio fuhren die beiden Audi R8 LMS des Audi Sport Team WRT auf die Plätze vier und fünf. Das Schwesterfahrzeug von Phoenix Racing belegte Rang sechs vor dem schnellsten Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon mit den Fahrern Hubert Haupt, Abdulaziz Al Faisal, Daniel Juncadella und Luca Stolz.

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Das Schwesterfahrzeug von Phoenix Racing belegte Rang sechs. Foto: Daniel Schäfer

Enge Entscheidungen in den kleinen Klassen
Nur wenige Zentimeter entschieden über Sieg und Niederlage im heiß umkämpften BMW M235i Racing Cup. Mit dem hauchdünnen Vorsprung von sieben Tausendstelsekunden setzten sich Thomas Jäger und Rudi Adams vom Team Scheid-Honert Motorsport gegen Solist Yannik Mettler im Cup-Auto unter der Bewerbung des ADAC Team Weser-Ems durch.

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Mit dem hauchdünnen Vorsprung von sieben Tausendstelsekunden setzten sich Thomas Jäger und Rudi Adams vom Team Scheid-Honert Motorsport durch. Foto: Daniel Schäfer

Ähnlich umkämpft war der Zieleinlauf in der Klasse V4 (VLN-Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum). Hier setzten sich die Lokalmatadore vom MSC Adenau, Marcel Mannheller und Hajo Müller, mit 0,818 Sekunden gegen Oskar Sandberg und Thorsten Kratz aus dem Team Securtal Sorg Rennsport durch. Die seriennahe Klasse war mit 18 Fahrzeugen sehr gut besetzt, beide Siegerteams pilotierten einen BMW 325i.

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Lokalmatadore vom MSC Adenau, Marcel Mannheller und Hajo Müller. Foto: Daniel Schäfer

Der erste Sieg in der TCR-Klasse geht an mathilda racing
Die ersten Sieger in der neuen TCR-Klasse der VLN heißen Andreas Gülden und Benjamin Leuchter. Im Volkswagen Golf GTI TCR von mathilda racing setzten sich die beiden gegen sechs Konkurrenten durch. Gülden war bereits im vergangenen Jahr am ersten Sieg eines TCR-Autos in der VLN beteiligt, damals allerdings noch in der Klasse SP3T.

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Die ersten Sieger in der neuen TCR-Klasse der VLN heißen Andreas Gülden und Benjamin Leuchter. Foto: Daniel Schäfer

Die Gesamtsieger sind die ersten Tabellenführer
Die GT3-Klasse war beim Auftaktrennen mit 33 Fahrzeugen am stärksten besetzt. Dementsprechend sind Dumas, Makowiecki und Pilet auch die ersten Tabellenführer der Saison 2017. Auf Platz zwei folgen Adams und Jäger als Sieger der Cup 5-Klasse (22 Fahrzeuge), Manheller und Müller sind Dritte. Die Tabelle nach dem ersten Lauf spiegelt die enorme Bandbreite der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wider.

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Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon mit den Fahrern Hubert Haupt, Abdulaziz Al Faisal, Daniel Juncadella und Luca Stolz. Foto: Daniel Schäfer

Insgesamt nahmen 188 Fahrzeuge von 24 unterschiedlichen Automobilherstellern die 63. ADAC Westfalenfahrt in Angriff. 466 Fahrer aus 27 Nationen waren im Einsatz. Insgesamt gingen 33 GT3-Autos an den Start; mit 77 Fahrzeugen waren die VLN-Specials am stärksten vertreten. Mit von der Partie waren aber auch 58 Cup-Fahrzeuge und 44 seriennahe Produktionswagen. Neun Gruppe H-Fahrzeuge komplettierten das Teilnehmerfeld.

Quelle des Textes: VLN
Foto: Daniel Schäfer / DAS Sportfoto

Original http://germanmotorkult.de/vln-lauf-1-allez-les-bleus-drei-franzosen-siegen-im-manthey-porsche/

18 Mar 2017

Anhänger, Ersatzteile und Zubehör findet man auf BoeckmannShop24.de!

BoeckmannShop24.de ist die Anlaufstelle für Anhänger und dem nötigen Zubehör. Natürlich bieten die Spezialisten auch die passenden Ersatzteile an. Egal, um welche Bauart es es sich dreht: Auf BoeckmannShop24.de wird man fündig!

Im Shop findet man nicht nur Böckmann Anhänger , sondern auch Fabrikate der Marken AL-KO, Knott und weiterer. BoeckmannShop24.de verfügt als Vertragshändler über den kompletten Ersatzteilbestand verschiedener Marken. Bei den Anhängern deckt der Shop die komplette Bandbreite an Bauarten ab. Autotransporter, Hochladekasten-Anhänger, Kippanhänger, Kofferanhänger und Tiefladekasten-Anhänger gehören zum Angebot. Da die Pferdeanhänger von Böckmann weltweit vertreten sind, gehören neben diesen auch viele Reitsport-Artikel wie zum Beispiel Sattelschränke zum Sortiment des Shops.

Böckmann – Autoanhänger erster Klasse

Anhänger, Ersatzteile und Zubehör findet man auf BoeckmannShop24.de!

Die Böckmann Fahrzeugwerke stellen seit den 1950er Jahren PKW-Anhänger her. Der Marktführer für Pferdeanhänger und in Europa führende Hersteller für PKW-Anhänger ist ein Familienunternehmen mit Tradition. Mehr als 750.000 verkaufte Anhänger sprechen eine deutliche Sprache. Nach dem Motto „Aus der Praxis, für die Praxis“ vertraut Böckmann auf die jahrelange Erfahrung in Sachen Reitsport und Transport.

 

Fakten zum Thema „Anhänger“

Fahrzeuge, die über eine Ladefläche verfügen, jedoch keinen eigenen Antrieb besitzen, bezeichnet man als „Anhänger“. Sie werden nach der DIN 70010 („Systematik der Straßenfahrzeuge“) genau definiert. Anhänger übertragen die eigenen sowie die aufgeladene Last hauptsächlich über die Räder auf die Straße. Bei einachsigen Anhängern ist hier zusätzlich die auf dem Zugfahrzeug lastende Stützlast zu beachten. Die Zugkräfte werden vom Zugfahrzeug über eine sogenannte Deichsel auf den Anhänger übertragen. Das Bindeglied zwischen PKW und PKW-Anhänger ist die Anhängerkupplung.

Anhänger, Ersatzteile und Zubehör findet man auf BoeckmannShop24.de!
Anhänger sind in Deutschland gesetzlichen Bestimmungen unterworfen und müssen vorgegebene Eigenschaften aufweisen sowie Parameter einhalten. Gesamtmasse, Stützlast, Anhängelast und Dimensionierung von Anhängern ist genau reglementiert.

Egal, ob man einen PKW-Anhänger oder Anhänger Ersatzteile und Zubehör benötigt: Auf BoeckmannShop24.de wird man fündig! Und wenn überraschenderweise doch nicht das passende Ersatzteil aufgeführt ist, steht an Werktagen von 8 bis 18 Uhr eine Service Hotline zur Verfügung!

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/anhaenger-ersatzteile-und-zubehoer-findet-man-auf-boeckmannshop24-de/

Created Samstag, 18. März 2017 Tags presse | Radical Mag Document type Article
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17 Mar 2017

Exocars.de: Der neue Online-Fahrzeugmarkt für Exoten!

Fans exotischer Fahrzeuge wissen nur zu gut: Die Suche nach einem passenden Vehikel verläuft im Internet oft schleppend. Die etablierten Online-Fahrzeugmärkte wollen alle Fahrzeugarten abdecken und sind über die Jahre zu riesigen Portalen herangewachsen. Dies führt dazu, dass Liebhaber von Tuningcars, Oldtimern, Youngtimern, Importfahrzeugen, PS-Kisten, Oberklasse-Fahrzeugen und Rennwagen ihre Suche aufwändig eingrenzen müssen, bevor überhaupt erst an einen Überblick zu denken ist. Der neue Online-Fahrzeugmarkt Exocars.de richtet sich speziell an die Liebhaber exotischer Fahrzeuge und überzeugt mit Suchfeatures, die bisher Mangelware waren!

Exocars.de: Der neue Online-Fahrzeugmarkt für Exoten!

Suchfunktionen, die begeistern

Dass man sich einen Hersteller und eine Karosserieform herauspickt und einen Preisrahmen festlegen kann, ist man in Sachen Kfz-Suchmaske ja schon gewohnt. Der Filter von Exocars.de bietet neben dem „Normalprogramm“ allerdings noch einige zusätzliche Features, die bei der Konkretisierung der Suche helfen. Bei den Tuningcars kann man zwischen selbst umgebauten und durch eine Fachwerkstatt modifizierten Fahrzeugen unterscheiden. Auch die gewünschte Tuningfirma lässt sich auswählen. Punkte wie Motortuning, Tieferlegung, Sicherheitsfeatures, Cleaning und viele weitere können bei Bedarf mit in die Suche einbezogen werden. Hier sticht besonders die Option hervor, eine Zustandsnote auszuwählen. Von „1 – neuwertig/neu“ bis „5 – nicht fahrbereit“ reicht hier die Skala, die natürlich auch bei der Suche nach anderen exotischen Fahrzeugarten eine wichtige Rolle spielt. Bei den Oldies kommen Punkte wie „H-Kennzeichen“ hinzu. Wer im Netz regelmäßig auf der Suche nach außergewöhnlichen Fahrzeugen ist, wird die Suchmaske von Exocars.de direkt ins Herz schließen! Die Untergliederung in verschiedene Sparten ist dabei quasi das Sahnehäubchen!

Exocars.de: Der neue Online-Fahrzeugmarkt für Exoten!

Individualität auf vier Rädern: Tuningcars

Die Rubrik „Tuningcars“ begrenzt weder auf Hersteller noch auf Baujahr. Hier geht es um modifizierte Fahrzeuge aller Art. Beim Autotuning gibt es keine vorgeschriebenen Regeln. Der eigene Geschmack und die technische Umsetzbarkeit bestimmen die Marschrichtung von Tuningkonzepten. Natürlich spricht hier auch der TÜV ein Wörtchen mit. Während manche den Fokus auf Performance-Tuning legen, veredeln andere ihr Fahrzeug lieber auf rein optischer Basis. Auch hier kann man wieder in verschiedene Unterstile unterscheiden. Zwischen „Tiefer, breiter, Felgen“ und „Airbrush & Chrom“ klafft ein himmelweiter Unterschied. Die Spielarten des Tunings sind nahezu unzählbar. Umso wichtiger ist bei der geplanten Anschaffung eine speziell zugeschnittene Suchmaske, die die Wahl erheblich erleichtert. Genau da setzt Exocars.de an!

Exocars.de: Der neue Online-Fahrzeugmarkt für Exoten!

Alte Liebe rostet nicht: Oldtimer & Youngtimer

Schon seit einigen Jahren kann man einen Trend hin zu alten und noch älteren Fahrzeugen beobachten. Der Run auf Young- und Oldtimer macht auch vor der Tuningszene nicht halt. Ein Umstand, der die Zahl an Klassikern im Originalzustand zusätzlich beschneidet. Abseits der Tuningszene wird Altblech mittlerweile auch von Menschen mit vergleichsweise wenig Auto-Enthusiasmus geschätzt. Spezielle Modelle werden nämlich als Wertanlage gehyped. Exocars.de hat mit dem Punkt „Zustandsnote“ eine fundamental wichtige Suchoption in die sowieso schon sehr in die Tiefe gehende Suchmaske integriert, die es Fans von Old- und Youngtimern einfacher macht, das für sie passende Fahrzeug zu finden.
Kultobjekte aus der Ferne: Imports

Exocars.de: Der neue Online-Fahrzeugmarkt für Exoten!

Auch, wenn viele beliebte Fahrzeugmarken aus Deutschland stammen und eine erhebliche Zahl an Exoten hierzulande vom Band gehen und gingen: Importfahrzeuge können sich über eine eingeschworene Fangemeinde freuen. Die US-Cars sind die Platzhirsche auf diesem Gebiet. Während in Ländern wie Schweden sehr viele amerikanische Fahrzeuge unterwegs sind, fällt man mit einem „Ami“ im deutschen Straßenbild noch immer auf. Dies trifft vor allem auf Klassiker wie Ford Mustang, Dodge Charger und Chevrolet Impala zu. Exocars.de hilft Import-Liebhabern bei der erfolgreichen Suche nach einem echten Unikat auf vier Rädern.

Exocars.de: Der neue Online-Fahrzeugmarkt für Exoten!

Feuer frei: PS-Kisten

Mit den „PS-Kisten“ bietet Exocars.de Fansvon unbändiger Power eine spezielle Rubrik. Hier spielt nur die PS-Zahl eine Rolle. Die in dieser Rubrik angezeigten Boliden können jede beliebige Form besitzen. Nur eines haben sie alle gemeinsam: Pferdestärken satt!

Exocars.de: Der neue Online-Fahrzeugmarkt für Exoten!

Standesgemäße Vehikel: Oberklasse Fahrzeuge

Die Oberklasse. Das höchste PKW-Segment des Kraftfahrt-Bundesamtes. Sie umschreibt die Gruppe großer, komfortabler und mitunter auch sehr leistungsstarker Fahrzeuge. Mit diesen Attributen steigt natürlich auch der Preisrahmen solcher Fahrzeuge. Bentley fühlt sich in dieser Sparte Zuhause. Aber auch Hersteller wie Mercedes-Benz, BMW und Audi bauen Oberklasse-Vehikel. Wer solche extravaganten Exoten sucht, sollte auf die Unterstützung von detaillierten Suchoptionen vertrauen. Exocars.de hat das verstanden!

Exocars - Der Automarktplatz für Exoten

Ready to race: Rennwagen

Ja, richtig gelesen: Auch waschechte Rennboliden gehören zu den auf Exocars.de angebotenen Fahrzeugen. Auch hier sind die spezialisierten Suchfunktionen eine große Hilfe bei der erfolgreichen Suche nach dem individuell passenden Fahrzeug.

Die Exoten unter den Exoten

Für alle Fahrzeuge, die sich in den bereits genannten Kategorien nicht heimisch fühlen, hat Exocars.de eine Spezialrubrik eingerichtet. Unter „Exoten“ findet sich alles, was nicht die die gängigen Sparten der außergewöhnlichen Fahrzeuge passt. Hier wird es richtig spannend!

Exocars.de: Der neue Online-Fahrzeugmarkt für Exoten!

Auf der Suche nach Exoten? Exocars.de!

Alleine schon die Kategorieaufteilung und die auf Exoten zugeschnittene Suchmaske machen es deutlich: Exocars.de ist die Plattform für Liebhaber nicht alltäglicher Fahrzeuge! Der neue Online-Fahrzeugmarkt wird in diesem Jahr auf etlichen Messen und Events präsent sein und damit seine Bekanntheit steigern, was wiederum dafür sorgen wird, dass die Zahl der angebotenen Fahrzeuge ständig wachsen wird. Stay tuned!

Exocars.de: Der neue Online-Fahrzeugmarkt für Exoten!

 

Fotos: Exocars.de 

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/exocars-de-der-neue-online-fahrzeugmarkt-fuer-exoten/

Created Freitag, 17. März 2017 Tags Featured | GMK | Radical Mag Document type Article
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02 Mar 2017

Oldtimerkennzeichen und Saisonkennzeichen können kombiniert werden!

Der bereits im Dezember 2016 veröffentliche Verordnungsentwurf wurde von den Insidern als Weihnachtsgeschenk für die Oldtimerszene verstanden, denn neben der im Kern auf den Weg gebrachte sogenannte zweite Stufe der i-Kfz-Infrastruktur wurde klargestellt, dass künftig Oldtimerkennzeichen als Saisonkennzeichen ausgeführt werden können, wovon sicher viele Besitzer von historischen Fahrzeugen sehr stark profitieren!

Moselschiefer Classic 2015

ADAC Moselschiefer Classic - Foto: PhotoAHRt

 

In der Sitzung des Bundesrates wurde am 10.2.2017 die Dritte Verordnung zur Änderung der Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) beschlossen:

"Auch Oldtimerkennzeichen nach Absatz 1 und grüne Kennzeichen nach Absatz 2 können als Saisonkennzeichen zugeteilt werden."

Einsparung auch bei der Kfz-Versicherung und KFZ Steuer möglich

Es ist davon auszugehen, dass die neue Kennzeichen-Kombination noch in dieser Oldtimer-Saison beantragt werden kann. So zu lesen im ADAC Oldtimer Newsletter. 

Anstatt der 191 EUR (Motorrad 46 EUR), die für eine ganzjährige Zulassung als Oldtimer fällig werden, lassen sich mit der Kombination als Saisonkennzeichen doch einige EUR sparen. Wer sein Fahrzeug nur halbjährlich zulässt, z.B. von Mai bis Oktober, kann so 95 EUR pro Jahr sparen. Und wer nur ein paar Monate im Sommer mit dem Oldie fahren möchte, der kann theoretisch noch mehr sparen. Mit dem Saisonkennzeichen kann ein Kfz mindestens 2 Monate und maximal 11 Monate zugelassen werden.

Auf dem Kennzeichen sind maximal 8 Zeichen erlaubt. Nachdem die Zulassungsverordnung nur 8 Zeichen und Ziffern auf dem Kennzeichen erlaubt, wird es zumindest bei den kleineren Zulassungsbezirken mit drei Buchstaben etwas eng werden. Hier ist aber davon auszugehen, dass die Zulassungsbehörden entsprechend kurze Kombinationen speziell für die Oldtimer-Fahrzeuge reservieren werden.

Kein Saisonkennzeichen für 07 Oldtimersammelkennzeichen!

Moselschiefer Classic 2015

ADAC Moselschiefer Classic - Foto: PhotoAHRt

Nicht inbegriffen von dieser Regelung sind allerdings die begehrten 07 Oldtimersammelkennzeichen. Nicht zu verwechseln mit der 06-Händlernummer. Eine 07er Nummer wird nach ganz speziellen Vorgaben und Prüfungen ganz bewusst nur an Oldtimersammler mit besonderen Auflagen vergeben. 07 Fahrzeuge werden meist noch seltener als Oldtimer mit dem alltagstauglichen H-Kennzeichen bewegt! Die KFZ-Versicherung macht bei einer 07 jedoch keine Abstufung, auch wenn der Wagen nur vereinzelt im Jahr zu einem Treffen bewegt wird. 

Umfassende Informationen zu diesem Thema der Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) für Oldtimer finden sich im aktuellen ADAC Oldtimer Newsletter. Abonnieren macht also Sinn!

 

Titelbild: PhotoAHRt.de

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/oldtimerkennzeichen-und-saisonkennzeichen-koennen-kombiniert-werden/

16 Feb 2017
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food rallye 2017 in Neuwied – Zum 8. Mal startet die Oldtimer-Rallye im Herzen der Deichstadt

Auch dieses Jahr lädt die IG Young-Oldtimer-Neuwied e.V. wieder zu ihrer traditionellen food rallye ein. Bereits im Jahr 2016 war die Oldtimer-Rallye der Interessengemeinschaft ein absolutes Highlight für uns. Spaß und lustige Aufgaben aus dem Bordbuch, im Auto und entlang der Strecke wechselten sich mit wirklich tollen Strecken entlang von Rhein, Mosel und Lahn ab. Ein Tag, der so kurzweilig schnell vorbei war, dass man einfach wieder mitmachen muss - um mehr zu bekommen! So steht auch ganz klar die Ausfahrt am 2. September 2017 bereits jetzt in unserem Kalender. 

food rallye neuwied

Food Rallye 2017 - Teilnahmeberechtigte Fahrzeuge

Teilnahmeberechtigt sind Personenkraftwagen und Kleintransporter aller Fabrikate bis Baujahr 1991. Die Zuteilung von Startplätzen erfolgt nach Altersklassen und dem Kontingentprinzip. Auch wenn die Gesamtzahl der Startplätze noch nicht ausgebucht ist, können bereits einzelne Kontingente vergeben sein. Zugelassen werden dieses Jahr auch motorisierte Zweiräder und Gespanne bis Baujahr 1981 (gleiche Strecke wie die PKW’s). 

Die Ausschreibung zur Food Rallye 2017 erscheint im März auf der Homepage der IG Young-Oldtimer-Neuwied e.V., vorherige Anmeldungen können leider nicht entgegen genommen werden.

food rallye 2017 in Neuwied – Zum 8. Mal startet die Oldtimer-Rallye im Herzen der Deichstadt

Die Teilnehmer starten am Samstag, 2. September, nach einem ausgiebigen Frühstück und der anschließenden Fahrerbesprechung, ab 10:00 Uhr zu einer abwechslungsreichen Fahrt mit kulinarischen Zwischenstopps. Die Rallye findet ihren Ausklang mit Siegerehrung und Grillbuffet in gemütlicher Runde im food hotel Neuwied.

Unseren Bericht aus 2016 mit zahlreichen Bildern und Eindrücken könnt Ihr noch einmal hier nachlesen: Bericht zur Neuwieder food rallye 2016

food rallye 2017 in Neuwied – Zum 8. Mal startet die Oldtimer-Rallye im Herzen der Deichstadt

 

Vorläufiger Zeitplan der food rallye 2017

ab 07:30 Uhr Eintreffen der Fahrzeuge im food hotel , Technische Abnahme, Empfang der Teilnehmer, Ausgabe des Bordbuchs, Frühstück.

ab 9.30 Uhr Fahrerbesprechung.

ab 10:00 Uhr Präsentation der Fahrzeuge, Moderation, Start nach Startnummern, Rallyestrecke (einfache Orientierungsfahrt nach Bordbuch) ca. 160 km mit Zwischenstationen.

ca. 17:00 Uhr Ankunft der Fahrzeuge beim food hotel, Grillbuffet, anschließend Siegerehrung

Mehr Informationen finden Interessierte auf der Homepage der IG Neuwied mit einem Klick hier.

food rallye 2017 in Neuwied – Zum 8. Mal startet die Oldtimer-Rallye im Herzen der Deichstadt

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/food-rallye-2017-oldtimer-rallye-neuwied/

12 Feb 2017

KFZ-Friedrichs Team gewinnt im Opel Ascona A Rallye das AvD-Histo-Monte Jubiläum 2017!

Unser Team und Auge auf den Pisten der AvD-Histo-Monte 2017 von Frankfurt bis nach Monte Carlo waren auch in diesem Jahr erneut unsere Freunde Horst Friedrichs und Sohn Jörg Friedrichs aus Oberzissen. Tag für Tag haben uns die Beiden via Messenger mit Bildern, Videos und Informationen aus dem Cockpit ihres 1972er Opel Ascona A Rallye versorgt. Um so mehr freut uns der Gesamtsieg der AvD-Histo-Monte des Opel Team von KFZ-Friedrichs aus dem schönen Brohltal! 

AvD Histo Monte 2017

AvD Histo Monte 2017

Team KFZ-Friedrichs gewinnt AvD-Histo-Monte 2017

Vier  Tage führte die AvD-Histo-Monte die Teilnehmer der Jubiläumsausgabe durch Eis und Schnee der winterlichen Alpen von Frankfurt bis nach Monte Carlo ans Mittelmeer. Solch eine Oldtimer-Rallye zu fahren ist ein Erlebnis fürs Leben – besonders für die Sieger der 21. AvD-Histo-Monte: Horst und Jörg Friedrichs vomTeam KFZ-Friedrichs. 2012 waren die Opel-Fahrer im wahrsten Sinne des Wortes am Triumph vorbeigeschrammt, 2015 fingen sie sich am letzten Tag zwei Reifenschäden ein. Diesmal ging alles gut und sie konnten sich endlich über den lang ersehnten Gesamtsieg freuen. 

AvD Histo Monte 2017

AvD Histo Monte 2017

Auf die Frage, wie viele Oldtimer-Sport-Veranstaltungen Vater und Sohn im letzten Jahr denn so gefahren sind, erzählt Jörg mit einem Lächeln: "Nur die Histo 2016. Ich bin im letzten Jahr Vater geworden und habe meine Prioritäten etwas verlagert. Wir haben uns die beiden letzten Samstage vor der Histo-Monte einfach wieder zusammen ins Auto gesetzt und sind ein paar Lichtschranken auf Endzeit gefahren. Mehr nicht." Die Seitenscheibe des Opel Ascona A Rallye ist voll von Aufklebern dieser Winterrallye der letzten Jahre. Neun Mal waren die Eifler bereits am Start der Histo-Monte. "Im nächsten Jahr starten wir zum 10. Mal - und das dann mit der Nummer 1". Ein ganz persönliches Highlight. 

Winterrallye bis Monte Carlo

Blühende Blumen an der Côte d’Azur, Schnee auf den Gipfeln und Straßen, die zum Rallyefahren gemacht sind: So lautete das Menü des AvD-Histo-Monte-Schlusstags, das nicht nur bei Walter Röhrl nostalgischer Gefühle aufkommen ließ. Es ist der unbestrittene Höhepunkt des vierten Tages der 21. AvD-Histo-Monte. Vielleicht der Höhepunkt überhaupt bei dieser Fahrt auf historischen Originalstrecken aus über 100 Jahren Rallye Monte Carlo.

AvD Histo Monte 2017

Walter Röhrl mit Jörg und Horst Friedrichs im Ziel der AvD Histo Monte 2017

Egal ob Sieger oder nicht, bei der festlichen Abschluss-Gala war die Stimmung ausgelassen. Auf der Bühne malte Star-Kabarettist Urban Priol die rosige Zukunft der AvD-Histo-Monte aus, wenn die Fahrer und Beifahrer in autonom fahrenden Autos sitzen: „Das ist doch super. Dann sind wir viel schneller an der Bar – oder wir bleiben gleich ganz Zuhause.“

The winner takes it all

Priol (BMW 2000 Tilux) holte bei seiner vierten Histo-Monte-Teilnahme den zweiten Platz in der Sanduhrklasse sowie Rang 17 im Gesamtklassement. Damit war er der beste VIP-Starter. Der Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle beendete die Winterrallye auf der 58. Position. Weltmeister Walter Röhrl wurde 74. und gab bei der Gala trocken zu Protokoll: „Wir haben die Veranstaltung wohl etwas anders interpretiert als der Rest.“

AvD Histo Monte 2017

AvD Histo Monte 2017

Seit dem zweiten Tag fuhr der mit unserem GermanMotorKult-Agentur-Label "MotorMarketing" flankierte Rallye-Ascona bereits auf Sieg. Beste Platzierungen wurden auch in der Heimat und bei uns in der Redaktion mit Spannung verfolgt. Nervenkitzel pur und die Hoffnung, dass in diesem Jahr alles glatt läuft. Tat es! Gestern Abend dann kam die Nachricht in Echtzeit via Messenger von Horst: "Gesamtsieg und Klassensieg für KFZ-Friedrichs."

Herzlichen Glückwunsch Jörg & Horst Friedrichs!

AvD Histo Monte 2017

AvD Histo Monte 2017

Bilder zum 4ten Tag der AvD-Histo-Monte 2017

Text: MotorMarketing/GermanMotorKult Bilder: Presse AvD-Histo-Monte

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/kfz-friedrichs-avd-histo-monte-2017/

11 Feb 2017

AvD-Histo-Monte 2017 Tag 3 – Opel Ascona A Rallye weiter auf 1

Regen zum Frühstück, Schnee zum Warmwerden, eine steife Brise auf 2058 Metern und ein sonniger Abschluss – der dritte Tag der AvD-Histo-Monte hatte viel zu bieten, nur keine Langeweile.Der Morgen des dritten Tages zeigt einem im Dunkeln vorerst die nasse, kalte Schulter. Die Nacht hindurch hat es geregnet, aber das ist vollkommen nebensächlich. Denn nach dem Restart um 7.15 Uhr wird schnell gewiss, dass nun der richtige Winter wartet.

AvD Histo Monte 2017

AvD Histo Monte 2017

Als das Blau des Morgens durchbricht, starten die ersten Fahrzeuge zur 13. Prüfung hinauf auf den Mont Revard. Was als flüchtiger Schneematsch beginnt, gewinnt mit der Höhe an Festigkeit und schließlich erstreckt sich eine blendend weiße Landschaft unter strahlend blauem Morgenhimmel. Wie im Bilderbuch. Was für ein Auftakt, dazu auch historisch, denn der Mont Revard gehörte schon bei der modernen Monte zum Programm.

Wenige Autobahn- und viele Landstraßen-Kilometer später erklimmt die AvD-Histo-Monte neue Höhen. Der nie enden wollende Anstieg zum Col du Lautaret bringt die Fahrer und Beifahrer auf 2058 Meter. Auch hier hat sich die weiße Pracht auf den Straßen niedergelegt. Das Winterwetter bietet Fahrfreude, hat aber auch seine Schattenseiten. Der Spezialtransporter von Bott kehrt aus Sicherheitsgründen um, die Kaffeepause auf dem Gipfel muss entfallen.

Der Abstieg ins Tal und die Runden auf der Eisbahn des Circuit Serre Chevalier indes können den nahenden Frühling indes nicht mehr verleugnen. Um die Kuh dort einmal richtig fliegen zu lassen, ist es zu warm. Das glatte Eis wird mit jedem Oldtimer mehr und mehr aufgewühlt und Walter Röhrl kann dem Quattro das Untersteuern noch immer nicht austreiben. Ganz gut ist dafür die Stimmung, Röhrl-Co Dirk Johae spricht gar vom besten und schönsten Histo-Monte-Tag ever.

Und die Vorboten des Frühlings haben aber auch ihre guten Seiten. In der Mittagspause im Restaurant „Les Bartavelles“ in Crots bemerkt man die Wunder des Lichts. Plötzlich ist es da, dieses mediterrane Gefühl, das sich erst im Gemüt ausbreitet, bevor man es gedanklich zu fassen bekommt. Kein Wunder, dass Generationen von Malern in diesen gesegneten Landstrich geflohen sind, um der winterlichen Tristesse der Großstädte des Nordens zu entkommen.

Bis hierhin sind 276 Kilometer und damit ziemlich genau die Hälfte der Tagesdistanz geschafft. Die sechste Etappe hält noch einmal 278 unvergleichlich kurvige Kilometer bereit. Die Tour führt nun am glasklaren Lac de Serre Poncon entlang und steigt auf den 1110 Meter hohen Col Lebraut. Aber all das ist nur Vorgeschmack auf die unwirklich erscheinende Ansammlung von Haarnadelkurven, mit denen die schmale Straße sich später wie eine große Schlange vom Col de Sagnes ins Tal von Bayons hinunter windet, überkrönt von einem mächtigen Panorama aus schneebedeckten Gipfeln in der fernen Höhe.

AvD Histo Monte 2017

Über Sisteron mit seiner mächtigen Zitadelle folgt die Etappe nun dem Tal der Durance, um anschließend den Col d´Espinouse zu erklimmen. Aber das größte Naturschauspiel des Tages zeigt sich erst in der Dämmerung: Der Grand Canyon Frankreichs, die Schlucht von Verdon, wird auf halber Höhe von einer atemberaubenden Panoramastraße durchmessen, die als 19. Wertungsprüfung unter die Räder genommen wird. Viele, viele Kurven und Kehren wurden bisher schon gemeistert, nun gibt es sozusagen noch einmal den Nachschlag en gros, gefolgt von zahllosen weiteren Richtungswechseln. Wer nun am Abend endlich die ersten Olivenbäume, Lavendelfelder und dann auch Palmen und Zitrusbäume ausmacht, der hat sich dieses Stück Frühling im Winter wirklich redlich verdient.

Endlich erreicht man die Palmenpromenade von Cannes und dahinter rauscht leise das Mittelmeer, schlagen die ruhigen Wellen an den Strand und vor uns erhebt sich das Pullman Royal Casino, Hotel direkt am Meer, Ausgangspunkt für das große Finale am Samstag!

Vor eben diesem geht es so eng zur Sache wie nur irgendmöglich. Die beiden bestplatzierten Teams liegen nur ein Pünktchen bzw. eine Zehntelsekunde auseinander! Horst und Jörg Friedrichs (Opel Ascona A) schoben sich auf den sieben Gleichmäßigkeitsprüfungen des heutigen Tages an den bisherigen Spitzenreitern Dani Chylik/Birgit Dangl (BMW 2000 Tii Touring) vorbei. Die Opelaner aus Rheinland-Pfalz starten damit wie schon 2012 als Führende in das Finale. Damals kostete sie ein Leitplankentreffer den möglichen Sieg.

AvD Histo Monte 2017 Tag2

AvD Histo Monte 2017 Tag2

In den Kampf um den Gesamtsieg werden die drei prominenten Teilnehmer nicht mehr eingreifen. Walter Röhrl (Audi Quattro) erfreut sich mehr der Dynamik und den historischen Pisten, als an 1/10-Sekuden zu feilen. Derzeit liegt er auf Rang 75. Matthias Kahle (siebenfacher Deutsche Rallye-Meister) auf Skoda 130 RS ist mit Platz 60 nur unwesentlich besser. Der Aschaffenburger Urban Priol (BMW 2000 tilux), der kurz nach der AvD-Histo-Monte sein neues Soloprogramm „gesternheutemorgen“ beginnt, behauptet sich als 24. weiterhin im vorderen Mittelfeld.

AvD Histo Monte 2017

AvD Histo Monte 2017

Die anstrengende Reise ans Mittelmeer ist geschafft, jetzt wird es Zeit für die Kür. Für das Finale der Jubiläumsausgabe hat Rallyeleiter Peter Göbel eine spektakuläre Schleife durch die französischen Seealpen – die Heimat der Rallye Monte Carlo ausgearbeitet. Vom Start in Cannes geht es auf direktem Weg ins Land der Cols. Col de la Sine, Col de Bleine und Col de Castellaras sind allesamt bekannte Größen. Durch die dunkle Schlucht von Saint-Auban und das Var-Tal geht es zur Mittagspause rauf auf den altehrwürdigen Col de Turini – und nach der Mittagsrast hinab ins Fürstentum von Monaco. Hier endet das silberne Jubiläum mit einem feierlichen Empfang im Hafen.

Text: AvD-Histo-Monte Bilder: KFZ-Friedrichs & AvD-Presse Histo-Monte

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/avd-histo-monte-2017-tag-3-opel-ascona-a-rallye-weiter-auf-1/

Created Samstag, 11. Februar 2017 Tags Classic & Rallye | Featured | Histo Monte Document type Video
Categories Timeline
 
10 Feb 2017

AvD-Histo-Monte 2017 Tag 2 – Team Friedrichs auf 2

Der Winter ist da: Ob morgens auf dem Schauinsland oder abends auf dem Col des Menthieres, immer wieder sorgte die weiße Pracht für spektakuläre Ausblicke, die manche aus dem Konzept brachten und andere nach vorne spülten.

AvD Histo Monte 2017 Tag2

AvD Histo Monte 2017 Tag2

 

Der Schauinsland bedeutet 780 Höhenmeter Bergrennstrecke, die sich auf zwölf Kilometern in 173 Kurven zur Passhöhe winden. Von 1925 bis 1984 war es die längste Herausforderung dieser Art in Deutschland überhaupt. Und während an den schönsten Kurven schon so manche Fotografen bibbern, kommt da etwas herauf. In kurzen, gut dosierten Stößen, unüberhörbar, unaufhaltsam, unmissverständlich.

Faszinierende Gleichmäßigkeitsrallye in Europa

Die AvD-Histo-Monte ist eine der anspruchsvollsten und faszinierendsten Gleichmäßigkeitsrallyes Europas. Die viertägige Reise in den Hafen von Monaco ist den früheren Sternfahrten der Rallye Monte Carlo nachempfunden. Die Teilnehmer absolvieren rund 1.800 Kilometer auf wunderschönen Straßen und werden durch bekannte Sonderprüfungen oder die typischen Monte-Bedingungen mit Eis, Schnee, Regen und Sonnenschein immer wieder daran erinnert, dass sie auf den Spuren der „Mutter aller Rallyes“ wandeln. Startberechtigt sind bei der AvD-Histo-Monte alle Oldtimer und Youngtimer bis Baujahr 1995. Die 1993 gegründete Gleichmäßigkeitsrallye feiert 2017 ihr 25-jähriges Bestehen.

AvD Histo Monte 2017 Tag2

AvD Histo Monte 2017 Tag2

Die AvD-Histo-Monte ist einem der ältesten Abenteuer aus der Zeit der Motorisierung nachempfunden. Die Rallye Monte Carlo führt seit 1911 in das kleine Fürstentum der Grimaldis – und die Histo-Monte wandelt auf diesen historischen Spuren. Sie huldigt den großen Jahren, in denen die individuelle Mobilität als ein unschätzbarer Grundzug unserer Freiheit begriffen wurde.

Die wechselhaften Bedingungen sorgten am zweiten Tag auch für zahlreiche Verschiebungen in den Ergebnislisten: Volker Scheck und Yves Chantraine (Lancia Delta) beispielweise fielen vom ersten auf den 29. (!) Platz zurück. Bergab ging es auch für die drei VIP-Fahrer. Walter Röhrl ging heute seinem Naturell nach und ließ die Gleichmäßigkeitsprüfungen Gleichmäßigkeitsprüfungen sein. Das Resultat ist ein Abrutschen von Platz fünf auf 74. Knapp davor liegt der siebenfache Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle (Skoda 130 RS) auf Position 69. Star-Kabarettist Urban Priol (BMW 2000 Tilux) zeigt den beiden Rallye-Assen die kalte Schulter und belegt derzeit die 23. Position. An der Spitze präsentiert sich derweil ein ganz neues Bild: Die Wiener Dani Chylik/Birgit Dangl (BMW 2000 Tii Touring) sind neue Spitzenreiter vor unserem Team Horst und Jörg Friedrichs (Opel Ascona A) auf dem 2ten Platz in der Gesamtwertung!

AvD Histo Monte 2017 Tag2

AvD Histo Monte 2017 Tag2

Vorschau AvD-Histo-Monte Tag 3 - Von Aix-les-Bains nach Cannes

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wird die Luft dünner – nicht nur an der Spitze der Rallye. Am Vormittag erklimmen die Teams den höchsten Punkt in 25 Jahren AvD-Histo-Monte. 2058 Meter ragt der Col du Lautaret in die Höhe und zählt damit zu den höchsten Erhebungen in den französischen Alpen, die im Winter befahren werden können. Nach dem Gipfelsturm geht es mit einer Rutschpartie auf der spektakulären Eisrennstrecke von Serre-Chevalier weiter. Doch nicht nur hier haben die Oldtimer mit Schlupf zu kämpfen: der Mont Revard vor den Toren von Aix-les-Bains präsentierte sich bei der Vorab-Besichtigung winterlich – und für den Lautaret ist nächtlicher Schnee vorhergesagt. Temperaturen um den Gefrierpunkt dürften in der zweiten Tageshälfte keine Rolle mehr spielen. Wenn sich die Reisegruppe durch den Grand Canyon du Verdon dem Mittelmeer nähert, landen die Winterjacken im ohnehin schon vollgestopften Kofferraum.

Text: AvD-Histo-Monte | Bilder: Sebastian Klein, Presse AvD-Histo-Monte / Oldtimer-Friedrichs

Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

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Created Freitag, 10. Februar 2017 Tags Classic & Rallye | GMK | Histo Monte Document type Video
Categories Timeline
09 Feb 2017

ADAC Oldtimer Newsletter: Spitzname Nasenbär | VW 411

Der VW 411 sollte die letzte große VW-Konstruktion mit luftgekühltem Heckmotor werden. Das Prinzip, von dem sich der allmächtige VW-Boss Heinrich Nordhoff einfach nicht trennen wollte, hatte sich jedoch in den Sechziger Jahren bereits in Augen vieler Kunden überlebt. Um dem Wagen einen Kofferraum mitzugeben, der es wenigstens ansatzweise mit dem des Opel Rekord C und Ford Taunus 17m P7 aufnehmen konnte, zogen die Ingenieure den Vorderbau in die Länge und schon war es passiert: Der 411 wurde im Volksmund zum Nasenbär, und den Namen hatte er schon weg, bevor er überhaupt in die Verkaufsräume gelangte.

ADAC Oldtimer Newsletter: Spitzname Nasenbär | VW 411

 

Er hatte es schwer, der Nasenbär - VW 411

Aber gehen wir noch etwas zurück. Anfang der Sechziger Jahre bekam der VW Käfer mit dem Opel Kadett A und dem Ford Taunus P4 gewaltige Konkurrenz. Die neuen Modelle mit großem Kofferraum und gut zu dosierender Heizung dank Wasserkühlung wurden schnell zu Rennern in der Zulassungsstatistik. Ein großer Innenraum, dazu mit einer vollwertigen Rückbank; immer mehr Kunden kauften ihre Autos nicht mehr in Wolfsburg. (auf ADAC.de weiterlesen)

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Text: ADAC Oldtimer Ratgeber (Achim Gandras) Bild: Wiki Commons

 

Michael Peschel

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Created Donnerstag, 09. Februar 2017 Tags adac | ADAC Oldtimer Newsletter | GMK | Spitzname Document type Video
Categories Timeline