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14 May 2017

Moparshop Season Opener 04/2017

Moparshop Season Opener 04/2017Aloha!

Ende April fand in Olfen der unter den Moparians allseits bekannte Season Opener 2017 statt. Dankenswerterweise bei perfektem Frühlingswetter, was man auch ganz leicht an der Anzahl der anwesenden Fahrzeuge ablesen konnte.

Kurzum, irgendwann war fast kein Platz mehr da und die aus aller Herren Länder angereisten Jungs und Mädels mussten teilweise echt lange laufen, bis sie ihr wohlverdientes Bier und ein leckeres Grillwürstchen in Empfang nehmen durften. Beides war übrigens sehr lecker und auch die Nackensteaks waren nicht von schlechten Eltern. Hat zumindest meine Waage am nächsten Tag gesagt :-)

Die Organisation war – wie auch schon in den Jahren zuvor – perfekt und absolut ohne Fehl und Tadel, wofür erneut das komplette Team des Moparshops verantwortlich zeichnet. Hut ab, gut gemacht und Dankeschön für den kurzweiligen Tag in Olfen!

Meine ganz persönliche Foto-Ausbeute hält sich in diesem Jahr aber trotzdem leider sehr in Grenzen, da ich in diesem Jahr eher zum Quatschen, als denn zum Knipsen vor Ort gewesen bin. Ein paar Eindrücke sind natürlich trotzdem auf die Speicherkarte gewandert und diese möchte ich euch auch auf gar keinen Fall vorenthalten.

Viel Spaß mit den Fotos wünscht,

euer Maic.

P.S: Mopar Nationals 2017 in Herten: Wer ist dabei? Wen trifft man dort?

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Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=6082

Created Sonntag, 14. Mai 2017 Created by Maic Categories Timeline Tags Chronologisch | chrysler | DeSoto | Dodge | Imperial | Mopar | Moparshop | oldtimer | Olfen | Plymouth | Treffen & Messen | US-Cars
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26 Jun 2017
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Fusselforum Treffen 2017

Am vergangenen Wochenende fand das diesjährige FFT auf dem Campingplatz Teichmann am Edersee statt.

FFT

Wir bewerben das Treffen absichtlich nicht öffentlich, denn das soll ein internes Treffen für Forenmitglieder sein. Eine weitere Möglichkeit, sich offline kennenzulernen, virtuelle Freundschaften zu pflegen.

Der Campingplatz am Edersee ist dafür ideal. Man bezahlt die normalen Campinggebühren, hat einen wirklich schönen Platz mit vorbildlichen sanitären Anlagen. Kein finanzielles Risiko und trotzdem alles da, was man für ein gelungenes Treffen braucht inklusive Bademöglichkeit.

Das Pu8blikum war bunt, wie auch so manches Fahrzeug. Über die eine oder andere Karre habe ich mich besonders gefreut, wie z.B. über "Pavel".

Pavel

Eigentlich mag ich keine "gemachte" Ratten, aber der Bock ist da eine Ausnahme. Ursprünglich aufgebaut hat den Wagen Marten, bei dem wir immer übernachten, wenn wir unseren Clubstand bei der Techno Classica haben. Dann übernahm Christoph den Wagen, bis der auch der ihn veräußerte. Diesmal außerhalb des Forums. Dann wurde er nach einer längeren Zeit "wiedergefunden". Inzwischen war die Hinterachse durchgerostet(!), weshalb ein Hinterrad extrem negativen Sturz hatte. Gekauft wurde er von Andy. Klar, dass er in dem Zustand nur Kleingeld kostete. Als der Deal stand, schauten sich grimm und Andy an und meinten "Legen wir los?", der Kofferraum ging auf und die Hinterachse ausgeladen und direkt auf dem Parkplatz getauscht und das Auto auf eigener Achse überführt. Es gehört jetzt Vanessa, der Freundin von Andy.

Noch ein schräger Wagen: Die Berta.

Berta

Auch ein Forenwanderpokal. Eine wilde Bastelbude. Gehört inzwischen dem Grimm, der dem Wagen seine eigene Note aufdrücken wird. Das ursprünglich seitlich aufgeklebte Tierhautimitat ist schon einmal abgerissen, die Heckklappe, die ursprünglich geschlossen war und nur ein kleines Servicefenster hatte, gegen eine mit richtiger Heckscheibe getauscht. Mal sehen, was aus dem Hobel in Zukunft wird.

So ein Treffen ist auch ein Teileaustauschplatz - ja es wurden sogar Fahrzeuge verkauft. Sensationell das Kreidler F Kart, das Nils auf dem Dachgepäckträger transportiert hat.

FFT

Noch nie gehört? Das ist ein Kart, das tatsächlich eine Straßenzulassung hat. Unglaublich. Klar, dass das jeder einmal Probefahren wollte.

Kreidler F Kart

Ich dürfte es übrigens nicht im Straßenverkehr fahren. Ich bin dafür zu schwer. Überschreite mit meinem Körpergewicht plus Eigengewicht des Karts das zulässige Gesamtgewicht deutlich. Da hilft auch keine Diät. Aber spaßig zu fahren, wobei das Im Straßenverkehr wohl auch gefährlich ist. So niedrig, wie das Ding ist, wird man leicht übersehen auf der Straße.

So abwechslungsreich, wie die Fahrzeuge waren, so abwechslungsreich waren die Schlafquartiere. Man schlief im Leichenwagen, ...

W123 Leichenwagen

... Nils hatte genau wie ich einen Bestattungsanhänger am Haken, in seinem Fall einen Pfefferkorn Rheinland A,....

Fusselforum Treffen 2017

... ein anderer Nils (Nils ist quasi der Standardvorname im Fusselforum) pennte mit seiner Nadja im Dachzelt.

Dachzelt

Auch ne gute Show: Benny pennte in seinem E30 Touring und hat als Sichtschutz vor Ort seine Scheiben zugetapet.

FFT

FFT

Natürlich gab es auch ganz normale Zeltcamper, Klappwohnwagen und Wohnmobile.

Was macht man auf so einem Treffen. Natürlich nur Blödsinn. Ein Schriftzug auf einer Honda 1000F ist z.B. reine Provokation für etwas Klebeband.

DOOF

Es wird geklönt, gegrillt, gebadet, nachts ein Lagerfeuer angezündet, das am nächsten Mittag immer noch vor sich herschwelt, ...

Das Wetter war ausgesprochen super - warm aber nicht schwül, nur nachts wurde es tatsächlich relativ kalt.

Ich musste leider schon am Samstag Spätnachmittag abreisen, aber ich habe trotzdem das Treffen genossen bis dahin. Wir sind längst kein anonymes Forum mehr, wir sind schlichtweg Freunde, bei denen es keinen Markennarzismus gibt, keine Altersgrenzen, keinen Pflichzustand der Karren. Ich freue mich schon auf das FFT 2018!

Weitere Bilder zum Schmökern in der Galerie - danke an Mario, von dem ich einige Bilder "geklaut" habe.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/fusselforum-treffen-2017?blog=14

25 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Maic Schulte  

„Full House“ beim Garagen Treffen

„Full House“ beim Garagen TreffenAloha!

Ende Mai, genauer gesagt am 21., fand in Gelsenkirchen das für dieses Jahr erste Garagen Treffen an der Garage 10 statt. Da der Termin schon lange im Vorfeld bekannt gewesen ist und obendrein das Wetter an diesem Tag auch noch prima mitgespielt hat, sind dieser Einladung wirklich extrem viele Auto-Aficinados aus NRW und Umgebung gefolgt.

Ja man konnte förmlich dabei zusehen, wie die Parkplätze vor und um die Garage 10 herum von tollen Fahrzeugen belegt wurden. Und das mit den tollen Fahrzeugen ist nun Beileibe kein hohler Spruch, waren doch so Exoten wie ein massiv getunter Studebaker Avanti, zwei alte REO-Militärtruck und ein extrem geiler – äh Pardon! Ich wollte „gelber“ schreiben – Hot Rod vor Ort anzutreffen :-)

Der Fairness halber müsste ich hier praktisch fast alle Fahrzeuge aufzählen, da ja nahezu jeder Besitzer sein rollendes Schätzchen auf die eine oder andere Art veredelt hat. Diese Aufzählung erspare ich mit allerdings, indem ich freundlich auf die Fotos verweise, die an diesem Tag entstanden sind ;-)

Es ist übrigens vollkommen unnötig zu erwähnen, dass die beim Garagen Treffen angebotenen Hamburger einfach nur Spitzenklasse gewesen sind. Der gute Ruf eilt dieser Leckerei schlichtweg voraus. Meine Empfehlung: Einfach mal bei sich nächstbietender Gelegenheit so ein Teil probieren und der heimischen Badezimmerwaage gepflegt den Stinkefinger zeigen. Kalorien zählen kann man schließlich auch an einem anderen Tag ;-)

See ya, euer Maic von 1001 Cars.

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Der Beitrag „Full House“ beim Garagen Treffen erschien zuerst auf 1001 Cars.

Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=6172

25 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Bond

Die Buchstaben-Suppe

Ja, die Engländer. Die Engländer sind einfach anders. Sie bau(t)en nicht nur die skurillsten Autos ever, sie kauften sie auch. Nur in England hatten Kleinstwagen bis tief in die 80er Jahre die Chance, auf vernünftige Verkaufszahlen zu kommen. Und nur Engländer konnten auf die Idee kommen, ein vierplätziges Dreirad-Auto auf den Markt zu bringen.

Bond

Doch der Reihe nach (mal wieder). Es gab da einen Mann namens Lawrence Bond. Weder verwandt noch verschwägert mit: James Bond. «Laurie», wie ihn seine Freunde nannten, war ein studierter Flugzeug-Ingenieur und hatte auch seine eigene Firma, Bond Aircraft and Engineering Co., die in Lingridge, Lancashire, beheimatet war. Nach dem 2. Weltkrieg war anscheinend nicht mehr viel los im Flugzeug-Business, also dachte Bond, wie so viele andere auch in jenen Jahren, intensiv über den Bau eines kostengünstigen Automobils nach. Ein Dreirad sollte es sein, denn Dreiräder wurden damals in England besteuert wie Motorräder, sprich: viel tiefer. Allerdings: das galt nur, wenn sie keinen Rückwärtsgang besassen.

Bond

1947 begann Bond mit der Konstruktion. Er hatte einige Probleme zu bewältigen. Zum Beispiel der Antrieb: «normale» Dreiräder hatten das einzelne Rad meistens hinten, Bond wollte es aber vorne, für ein besseres Fahrverhalten. Doch hätte er den Motor hinter das Rad montiert, hätten die Passagiere kaum mehr Beinfreiheit gehabt, hätte er ihn über das Rad gebaut, dann wäre das Fahrzeug vom Design her sehr unförmig geworden. Also entwarf er einen Hilfsrahmen, der mit dem ähnlich wie bei Motorrädern ausgeführten Lenkerkopf des Vorderrades verbunden war und es ermöglichte, den Motor vor dem Vorderrad zu montieren. Dieser machte nun alle Bewegungen des Rades mit – und übermittelte seine Kraft über eine Motorrad-Kette.

Bond

Im Frühling 1948 wurden erste Probefahrten unternommen – und das Wägelchen mit seiner selbstragenden Alublech-Karosse und der gebogenen, rahmenlosen Plexiglas-Scheibe sah für die damalige Zeit sehr futuristisch aus. Als Antrieb diente ein Einzylinder mit 122 Kubik, den Villiers lieferte und 6 PS stark war. Ende 1948 fand Bond mit Sharp Commercials einen Partner, der das Fahrzeug baute, Anfang 1949 wurde die Karosse noch etwas bauchiger gestaltet, ein Faltverdeck hinzugefügt sowie seitliche Steckscheiben – die Produktion konnte beginnen. Und Bond war – gut. Mit einfachsten Mitteln hatte «Laurie» ein absolut brauchbares Fahrzeug geschaffen, das über einen Griff unter dem Armaturenbrett gestartet wurde (ein Stahlseil wirkte dann auf den Kickstarter) und dessen Bremsen über Zugseile aktiviert wurden. 10 Stück pro Woche wollte Bond bauen, doch die Produktion musste rasch erhöht werden.

Bond

Damals, nach dem Krieg, war das Benzin noch rationiert. Für die Klasse von Fahrzeugen mit bis zu 9 PS gab es sechs Gallonen, etwa 27 Liter. Weil der Bond erfreulich sparsam war, kamen die Besitzer mit dieser Ration rund 800 Kilometer weit – auch das war ein guter Grund für den Kauf dieses Kleinstwagens. Und Lawrence Bond ruhte nicht, es gab ein Modell namens Minivan, ein Transporter mit verlängerter Heckpartie. Auf dieser Basis wurde 1953 der Family Safety Saloon vorgestellt, mit zwei Sitzen für Kinder, die allerdings rückwärts schauen mussten; hinten hatte dieses Modell ein Hardtop, die vorderen Passagiere sassen unter einem Stoffdach.

Bond

Kurz darauf wurde der Bond Mark C aufgelegt. Ein ziemlich eigenartiges Gefährt, denn das Design wurde deutlich verändert, komische, weil völlig unnötige Kotflügel wurden angepappt, das «de Luxe»-Modell hatte sogar Stossstangen vorne und hinten. Doch auch die Lenkung wurde erneuert: beim Mark C wurde die Drehung des Steuerkopfes mit Hilfe eines Zahnkranzes und einer Schnecke am Lenksäulenende bewerkstelligt – deshalb stand die Lenksäule dann schräg mitten im Cockpit, der Pilot sass hinter ein schief stehenden Lenkrad. Aber davon liessen sich anscheinend die wenigsten der potenziellen Kunden abschrecken, 1955 lag die Produktion bei 100 Stück pro Woche. Denn abgesehen von den üblichen Absonderlichkeiten, durch die sich fast alle Microcars auszeichnen, hatte der Bond unterdessen auch vorne eine Trommelbremse, die hinteren Räder wurden über Gummibänder gefedert.

Bond

Der Mark D ab 1956 war dem Mark C noch sehr ähnlich; dieser D wurde über ein paar Jahre angeboten, als Einstiegsmodell. Doch 1957 gab es eine Revolution: der Mark E erhielt eine Ponton-Karosserie. Das Cabrio hatte zwei Türen sowie und vor allem einen Stahl-Kastenrahmen zur Verstärkung des Alu-Aufbaus. Vorne wurde der E so breit wie ein «richtiges» Auto, es sollte wohl Vierrädrigkeit vorgetäuscht werden. Der Motor blieb der alte, doch es gab jetzt ein Viergang-Getriebe, auf Wunsch sogar mit Rückwärtsgang.

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1957 kam der Mark F, den es als Cabrio, Limousine und Coupé gab, neu mit einem 250-Kubik-Motor, etwa 12 PS, weiterhin von Villiers. Dieser F gehört sicher zu den schrägsten Konstruktionen, die je auf drei Rädern standen. Zwar verkaufte er sich noch erstaunlich gut, doch der Stern von Bond war so langsam am Sinken – es gab unterdessen zu vernünftigen Preisen auch vernünftige Automobile. Und das Benzin war Ende der 50er Jahre auch nicht mehr rationiert.

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Damit war es dann noch nicht fertig fertig mit der Buchstaben-Suppe von Bond, ab 1961 gab es den Bond 250 G. 1969 kaufte Reliant die Marke, 1970 kam noch der Bond Bug, ein absolut schräger Floh, doch das ist eine andere Geschichte, die wir vielleicht auch noch erzählen werden.

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Mehr Exoten haben wir in unserem Archiv.

Bond

Der Beitrag Bond erschien zuerst auf radicalmag.

Original http://radical-mag.com/2017/06/25/bond/

23 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Fahrbericht Nissan Qashqai

Neu ist nicht neu

Das Lenkrad ist neu. Ja, das ist die wichtigste Nachricht, die Nissan zum «new Qashqai» zu vermelden hat. Neu ist natürlich relativ, wir plaudern hier über ein Fachlift – und die Maus hat dabei einen Elefanten geboren, eben: ein neues Lenkrad, D-Shape, also unten abgeflacht. Damit die Zustieg einfacher wird. Das ist eine derartig grossartige Innovation, dass wir uns schon ein wenig wundern, dass noch kein anderer Hersteller vorher darauf gekommen ist.

Fahrbericht Nissan Qashqai

Darüber, was wirklich neu ist beim Qashqai, darüber spricht Nissan nicht laut. Denn eigentlich geht es bei diesem Facelift um nicht weniger als eine Neu-Positionierung, denn es wird dem Fahrzeug auch noch der letzte Hauch von Abenteuer, der die SUV ja so ein bisschen charakterisieren soll, ausgetrieben. 4×4 gibt es nur noch beim stärksten und teuersten Diesel, dafür sind die im Gelände so extrem praktischen 19-Zöller bei quasi jeder Ausstattungslinie inbegriffen.

Fahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan Qashqai

Ja, das hat schon weiter reichende Folgen, denn es ist ja nicht so, dass der Qashqai irgendein Nebendarsteller wäre. Er hat vor genau 10 Jahren das Segment der kompakten SUV/C-SUV/CUV/WTF quasi definiert, es wurden bislang 2,3 Millionen Exemplare verkauft, er ist in Europa der meistverkaufte Nissan aller Zeiten. Wenn der Q. nun zum lauwarmen Stadtindianer mutiert, noch mehr als «urban crossover» gepriesen wird, dann ist er nun endgültig nicht mehr das, als was er 2007 seine Karriere begonnen hatte; diese Rolle muss nun der X-Trail übernehmen. Den wir zwar schon fahren durften, über den wir aber aus unerfindlichen Gründen erst im August etwas schreiben dürfen.

Fahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan Qashqai

Erneuert wurden beim Q. neben dem Lenkrad auch noch ein paar Äusserlichkeiten, die üblichen Verdächtigen bei solchen Facelifts, Laternen vorne und hinten, Frontgrill und so; immerhin kann man alt und neu tatsächlich unterscheiden, das ist ja nicht bei allen Herstellern gegeben. Innen gibt es auf Wunsch edleres Leder (weil: neue Top-Ausstattungslinie Tekna +), die Kunden sollen sich solches gewünscht haben, Premium-Appeal. Überhaupt glauben die Japaner an die «Total Customer Satisfaction», der Kunde hat immer recht – und deshalb soll er dann für die Erfüllung seiner sehnlichsten Wünsche auf etwas tiefer in sein Säckel greifen. Klar, als Visia, also in der Stierkämpfer-Version glänzt der neue Qashqai mit einem Einstiegspreis von nur gerade 22’999 Franken, das ist definitiv eine Kampfansage, doch von diesem Angebot macht nur gut 1 Prozent der Schweizer Kundschaft auch tatsächlich Gebrauch. Wer dann so einem feinen Tekna + will, der muss dem Händler seines Vertrauens dann mindestens 37’390 Franken bringen. Das ist dann hingegen kein Sonderangebot mehr, auch wenn die Ausstattung sehr, sehr reichhaltig ist.

Fahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan Qashqai

Beim Innenraum findet die Revolution dann wohl erst in der nächsten Generation des Q. statt. Wir haben es schon andernorts geschrieben, aber es ist halt schon erstaunlich, welch rasante Entwicklung des Interieur-Design genommen hat, wie alt Fahrzeuge unterdessen aussehen, die noch mit einer Vielzahl von Knöpfen und Schaltern operieren. Zwar wurde auch der Qashqai sanft modernisiert, das Bediensystem vereinfacht (und das Infotainment sowie die Connectivity weiter verbessert), doch so ganz zeitgemäss wirkt das irgendwie nicht mehr. Andererseits: die wohl eher ziemlich konservative Qashqai-Käuferschaft schätzt vielleicht genau das?

Fahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan Qashqai

Es gibt den neuen Qashqai mit dem 1,2-Liter-Benziner mit 115 PS und 1,35 Tonnen Gewicht, mit dem 1,6-Liter-Benziner mit 163 PS und 1,4 Tonnen Gewicht, als 1,5-Liter-Diesel mit 110 PS und 1,4 Tonnen Gewicht und als 1,6-Liter-Diesel mit 130 PS und 1,55 Tonnen Gewicht (letzteres ist auch dem Allradantrieb geschuldet, den es nur für dieses Modell gibt; nein, zumindest vorerst nicht mit Automatik, die gibt es zwar, aber halt nur für den 2WD). Wir fuhren nur den stärksten Benziner, wobei wir uns da schon ein bisschen gefragt haben, wo all die PS wohnen; es ist dies eine eher zähe Angelegenheit. Und 240 Nm maximales Drehmoment sind irgendwie auch nicht so sehr eine Wand, obwohl sie schon ab 2000/min zur Verfügung stehen sollen. Vielleicht war unser Vorserien-Fahrzeug nicht recht eingefahren, wir fragten uns schon, wo denn die Leistung blieb, die versprochenen 8,9 Sekunden von 0 auf 100 hätte er kaum geschafft. Verbrauch soll der grosse Benziner 5,8 Liter im Schnitt: auch dies empfinden wir als etwas gar optimistisch. König bleibt aber der kleine Diesel, 3,8 Liter will er verbrauchen. Wobei, Diesel – aber das ist ja ein ganz anderes Thema.

Fahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan QashqaiFahrbericht Nissan Qashqai

Ein Rennwagen war der Q. ja noch nie, aber weil er ja in Zukunft wohl gar nicht mehr abseits des Asphalts eingesetzt werden soll, haben die Japaner ihm bessere Manieren beigebracht, die Seitenneigung ist nun nicht mehr so bedrohlich, die Wankbewegungen halten sich in engeren Grenzen. Das alles tut dem Japaner gut, in Sachen Komfort hat er ja sowieso immer zu den Vorbildern im Segment gehört. Ist man doch einmal zu flott, dann geht der Nissan massiv über die Vorderräder, aber das muss ja so sein, das ist auch für die unerfahrenen Piloten berechenbarer.

Man darf davon ausgehen, dass die Verbesserungen und Veränderungen am Qashqai ihm nicht zum Nachteil an der Verkaufsfront gereichen werden. Zwar ist ihm der Tiguan in der Schweiz mit weit mehr als doppelt so vielen verkauften Exemplaren längst enteilt, doch der Nissan hat eine treue Gefolgschaft – und die dürfte zufrieden sein mit dem neuen Modell. Das in Sachen Verarbeitung einen sehr guten ersten Eindruck machte, weiterhin reichlich Platz bietet (also, nicht so sehr für die hinteren Passagiere, aber 430 Liter im Kofferraum (max. bis 1585 Liter)). Ab Anfang August stehen die ersten neuen Qashqai bei den Händlern.

Fahrbericht Nissan Qashqai

Mehr Nissan haben wir in unserem Archiv. Und der Fahrbericht zum X-Trail folgt dann Anfang August.

Fahrbericht Nissan Qashqai

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Original http://radical-mag.com/2017/06/23/fahrbericht-nissan-qashqai/

23 Jun 2017
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Intermecchanica Italia

Aussergewöhnliches (08)

Intermeccanica aus Turin war die Frühform einer wahrlich globalisierten Marke. Firmengründer Frank Reisner war Ungar, gebaut wurde in Turin und der Motor des Italia Coupé kam von Ford in den USA. Eine sehr interessante Mischung, deshalb: Zündung an, es surrt und zirpt unangenehm, man hört, dass die Benzinpumpe gewohnt ist, hart zu arbeiten. Also den V8 starten, denn der Sound des Achtventilers im Bug ist doch viel angenehmer als das elektrische Gezische aus dem Heck. Lustvoll brabbelt der 5,7 Liter-, millionenfach bewährte Achtzylinder vor sich hin. Schüttelt sich zuweilen etwas im unruhigen Standgas und lässt gleichzeitig die Leichtbaukarosserie mitschwingen. Schon im Stand wird klar: Dieses Auto besteht vor allem aus Motor – alles andere wurde dem V8 untergeordnet. Die Schalter und Hebel im Cockpit sind, sagen wir mal, rustikal, genauso wie die Verarbeitung. Aber damals, im Jahre 1971, als dieses Intermecchanica Italia Coupé aus der Produktion kam, war solch ein Interieur unter Sportfahrern mehr als chic. Heute darf sich nicht einmal mehr eine Billigmarke ein derartiges Innenleben erlauben.

Intermecchanica Italia

Aber in Zeiten, als die Fahrer noch fingerlose Handschuhe trugen, war ein solches Cockpit noch der Traum eines jeden Sportauto-Fans. Und auch wir erliegen dem Charme des Wagens recht schnell, auch wenn ihn die angepappten Verbreiterungen aus Kunststoff nicht wirklich schöner machen. Aber im Italia Coupé muss man noch arbeiten, wenn man schnell fahren will, und das lieben wir an alten Autos. Allein das unendlich lang übersetzte Viergang-Schaltgetriebe (Tremec) sorgt dafür, dass der linke Fuss des Fahrers immer was zu tun hat. Die Kupplungsbetätigung fordert starke Waden, der Dreh am kleinen Lenkrad und das Betätigen des Getriebes strapazieren die Unterarmmuskeln. Wer also zwei Stunden im Intermecchanica unterwegs ist, hat mehr geleistet als so mancher Bundesbeamter in einer ganze Woche. Dafür ist der schnaubende und bollernde Sound eine Wohltat fürs Trommelfell.

Intermecchanica Italia

Das Coupé ist ein sehr seltenes Fahrzeug. Je nach Quelle wurden zwischen 68 und 75 Fahrzeuge gebaut. Denn der Italia, der in früheren Jahren Torino hiess (bis Ford auf die Namensrechte beharrte), war eigentlich als Cabrio konzipiert. Gebaut wurde der Wagen während knapp dreier Jahre. Beim Vertrieb kommt ein sehr bekannter Name ins Spiel: Erich Bitter, der in den 70er-Jahren mit seinen umgebauten Opel-Modellen nicht nur in Deutschland für Furore sorgte, war einer der Intermeccanica-Händler in Europa. Gezeichnet wurde die Karosserie unter anderem von Franco Scaglione, dem die Marke aber kein Glück brachte. Er investierte fast sein gesamtes Privatvermögen in das Nachfolgemodell, den Indra. Weil Intermeccanica aber Konkurs ging und sich Firmengründer Reisner in die USA absetzte, war Scaglione ebenfalls am Ende und zog sich aus dem Autobusiness zurück. Der Indra kam wenig später als Bitter CD auf den Markt.

Intermecchanica ItaliaIntermecchanica ItaliaIntermecchanica ItaliaIntermecchanica Italia

Doch lassen wir die Geschichte hinter uns. Das Motoröl ist warm, also lassen wir den Kunststoff-Bomber – den wir von der Oldtimer-Galerie in Toffen für einen Ausritt erhielten – fliegen. Dabei ist vorsicht angesagt, denn der Hecktriebler reagiert heikel auf die Befehle des rechten Fusses. Kein Wunder – der V8 unter der langen Motorhaube leistet zwar «nur» 310 SAE-PS, aber das Drehmoment des Stossstangenmotors ist nicht zu verachten. Hat man sich an das etwas zickige Fahrverhalten gewöhnt und nimmt man das Knacken und Knarzen nonchalant zur Kenntnis, entspannen sich Fahrer und Gefährt. Besonders schön ist die enorme Elastizität des Triebwerks. Ab 40 km/h kann man den vierten Gang einspannen. Der reicht dann bis zum Topspeed, der weit über 200 km/liegt. Optisch ist der Intermeccanica Italia eine kleine Mogelpackung. Denn ein Kurvenbrenner ist der rund 1200 Kilo schwere Wagen nicht, eher der Cruiser mit mächtigen Leistungsreserven. Wer sich ein Italia Coupé anschaffen will, sollte auch Reserven im Geldbeutel haben: Schöne Exemplare sind nicht unter 100’000 Franken zu haben.

Intermecchanica Italia

Bilder von Wale Pfäffli, Worte von Markus Chalilow; mehr aus der Serie «Aussergewöhnliches» mit so wunderfeinen Geräten wie Bocar, H.R.G., Ruxton, Kurtis, Harrington-Sunbeam, Fiat-Stanguellini oder dem ebenfalls Italia genannten Hudson gibt es in unserem Archiv.

Intermecchanica Italia

Der Beitrag Intermecchanica Italia erschien zuerst auf radicalmag.

Original http://radical-mag.com/2017/06/23/intermecchanica-italia/

23 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Jetzt kann ich mir wieder einen blasen lassen

Lang nichts mehr über den Pirat geschrieben. Warum? Ich fahr den gerade im Alltag. Und außer tanken und Aschenbecher leeren muss man bei der Karre nix. Das ist ein Passat Turbodiesel. Lowtec. Das funktioniert einfach, auch wenn es schon 35 Jahre alt ist. Rau, laut, aber hart im Nehmen. Damit er das bleibt, stand gestern mal ein Ölwechsel und eine grobe Durchsicht an.

Also mal das alte Öl abgelassen, Filter gewechselt und neuen Saft reingekippt. Füllstand kontrollieren und äh, hallo, warum tanzt der Ölstabhalter Lambada?

Es ist eben ein Diesel. Der vibriert. Und da war die Schraube rausvibriert, die das Röhrchen hält. Neue Schraube rein und gut.

Auch die anderen Flüssigkeiten mal gecheckt Uh! Es fehlt Kühlwasser. Klar, das erst einmal nachgefüllt. Mehr als einen Liter. Keine Pfütze unterm Auto. Kein Wasser im Öl (Gottseidank!), wohin geht das Nass?

Wir haben ja grad so weit über 30 Grad draußen. Was mir in letzter Zeit auffiel: Der Karren war zwar nie im roten Temperaturbereich, aber der Lüfter springt eigentlich nie an. Warum ist bzw. war das so? Ich tippte ja auf den Temperaturschalter. Aber da es das Einfachste war, probierte ich den Schalter mit einem Stück Kabel zu überbrücken. Stufe 2 ging an - mit Nebengeräuschen. Stufe 1? Am Stecker blitze es, der Lüftermotor brummte nur leicht.

Es war also nicht der Schalter.

Da hat wohl das Lager des Lüfters fast gefressen. Ich habe im Pirat einen doppelten Lüfter. Davon habe ich nur einen weiteren im Fundus und der hatte einen einstufigen Hauptlüfter. Da passte der Stecker nicht drauf. Umfummeln? Quatsch. Ich habe einen anderem Lüfter aus einem kleineren Gehäuse umgebaut.

Lüfter

Der "neue" hat weiße statt schwarze Flügel. Interessiert mich nicht wirklich. Für mich steht die Funktion im Vordergrund. Bevor ich den Kasten in den Motorraum gebaut habe, habe ich das erst einmal getestet.

Lüfter

Funktionierte. Also habe ich das wieder fest eingebaut. Der Test folgte, ob er auch automatisch anspringt und nicht auch der Schalter hin ist. Ich habe den Wagen im Stand warmlaufen lassen. Das Gas festgeklemmt, damit er ca. 1500 Touren lief, damit es schneller geht. Und siehe da! Der Lüfter sprang an!

Der Fehler ist gefixt. Das kann das Problem mit dem Kühlwasser gewesen sein. Muss es aber nicht. Ich werde das in den kommenden Wochen etwas öfters kontrollieren. Im Notfall habe ich genug Schläuche, aber auch noch einen komplett neuen Kühler rumliegen.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/jetzt-kann-ich-mir-wieder?blog=29

20 Jun 2017

Einen Klassiker in nur 30 Sekunden mieten – Jetzt ist es möglich!

BookAclassic lädt die Besitzer von Oldtimern in Deutschland ein, der neuen Gemeinschaft für Vermietung von Oldtimern bei www.BookAclassic.de beizutreten. BookAclassic ist das führende OnlineBuchungsportal für Vermietung von Oldtimern und klassischen Autos - die am schnellsten wachsende Plattform für RetroFahrzeuge, die nie aus der Mode kommen!

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BookAclassic - Gemeinsam sind wir stärker

"Wir gehen auf alle Besitzer von Oldtimern und Profis in Deutschland zu und laden sie ein, mit uns zusammenzuarbeiten." Claus Stig Christensen, CEO von BookAclassic, erklärt: “Unsere Dienstleistungen bieten eine großartige Gelegenheit für OldtimerBesitzer. Sie werden dafür bezahlt, dass sie etwas tun, was sie am meisten lieben - ihre Oldtimer zu fahren! Die Registrierung eines Autos auf unserer Seite ist völlig kostenlos. Auto-Besitzer können wählen, ob sie der Chauffeur sein wollen, oder sie wollen das Fahrzeug anderen Fahrern mieten. Die Besitzer können wählen, welche Buchungen zu akzeptieren und es gibt keine verbindlichen Verträge oder jährlichen Gebühren für die Auflistung der Fahrzeuge auf unserer Website. Es ist eine Win-Win-Situation für die Glücklichen, die ein klassisches Auto besitzen!”

ADAC Youngtimer Tour 2017

Autos, Motorräder, Busse und retro Flugzeuge.

BookAclassic hat erfolgreiche Partnerschaften mit den Besitzern von Oldtimern, Automuseen, Limousinenvermietungen und anderen verwandten Unternehmen in ganz Europa etabliert. Derzeit sind wir auf der Suche nach einer Partnerschaft mit Besitzern aller Arten von klassischen Fahrzeugen: Autos, Motorräder, Busse und retro Flugzeuge. Einfach und schnell Der Erfolg unserer Website beruht auf der Tatsache, dass die Benutzer den Preis für die Anmietung jedes verfügbares Fahrzeuges in 30 Sekunden berechnen können und ihr Wunschfahrzeug in Echtzeit reservieren können, ohne mehrere Tage oder Wochen warten zu müssen. Als Mieter können Sie ein klassisches Auto für ein besonderes Ereignis oder einfach für Ihr Vergnügen mieten. Klassische Autos können für alle möglichen Veranstaltungen wie Hochzeiten, Firmenveranstaltungen, Werbespots, Filmproduktionen und Messen gemietet werden. Das Leben ist zu kurz für langweilige Autos! Das Ziel von BookAclassic in Deutschland ist es, eine breite Palette von klassischen Fahrzeugen zur Verfügung zu stellen, einschließlich klassische europäische und amerikanische Autos, Limousinen, Motorräder, Busse und retro Flugzeuge aus vergangenen Zeiten.

Oldtimer mieten

Hochzeit, Event oder Unternehmen

Wir wollen eine schnell wachsende Nachfrage von Hochzeitspaaren, Eventmanagern, Unternehmen und Filmproduzenten befriedigen. BookAclassic.de bietet auch Luxuswagen für persönliche Fahrerlebnisse oder einfach damit Sie Ihre Familie zum Flughafen in einer anderen Weise bringen. Wer sind wir? BookAclassic wurde in die Welt gebracht, weil wir die charakterlosen, stumpfen und langweilig praktischen Fahrzeuge satt haben. Wir sind hier, auf klassische Fahrzeuge mit Seele, Klasse und Ausstrahlung aufmerksam zu machen und neues Leben in sie einzuhauchen. Wir wollen unsere Begeisterung und Leidenschaft für wunderschöne und elegante Oldtimer teilen und die Straßen mit schönen und sexy Fahrzeugen füllen! Allein in Europa bietet BookAclassic rund 15.000 Oldtimer im Wert von über 150 Millionen Euro an. Mit Sitz in Großbritannien, das Ziel des Unternehmens ist es, die bevorzugte Buchungsseite für klassische Fahrzeuge weltweit zu werden.

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Michael Peschel

Michael ist der Betreiber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem ist er Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der KFZ-Marketing Agentur MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/einen-klassiker-in-nur-30-sekunden-mieten-jetzt-ist-es-moeglich/

Created Dienstag, 20. Juni 2017 Tags GMK Document type Article
20 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Boden dicht.

Ich bin noch einmal in den Fußraum des Titan eingetaucht. Am vorderen Ende des Beifahrerfußraums gab es Lochfraß.

Boden dicht.

Der Gilb saß ziemlich tief drin da vorne - und das war kein "normaler" Rost. Also keine reine Alterserscheinung. Das Bodenblech war nach oben gebogen. Also entweder ist der Bock da einmal derbe aufgesetzt, oder der Wagen wurde verkehrt aufgebockt. Resultat war auf jeden Fall, dass der Lack zerstört wurde und das fröhlich vor sich hinoxidierte.

Also rausgeschnitten, was nicht ganz so einfach war, weil man weder von oben noch von unten wirklich gut drankommt. Mit einer Schablone ein Blech definiert, in das ich erst einmal die Sicken gedengelt habe.

Boden dicht.

Das Ganze habe ich wieder auf Stoß eingeschweißt, nur den Rand seitlich habe ich überlappend angepunktet.

Boden dicht.

Zum Abschluss gab es einen Anstrich mit Brantho Nitrofest. Auch rund um einem Stöpsel, der nicht mehr richtig im Bodenblech saß. Den klebe ich wieder ein, aber etwas Entrosten drumrum und neu versiegeln kann ja nicht schaden.

Boden dicht.

Das muss nun auch noch von unten sauber gemacht werden und versiegelt.

Parallel zu den Schweißarbeiten habe ich mich um die erste Felge gekümmert. Ich habe Filler besorgt und nochmals grundiert.

Boden dicht.

Dann erst Felgensilber am Rand, abgelebt, die Mitte schwarz und zum Abschluss eine Schicht glänzenden Klarlack.

Boden dicht.

Ich finde das Ergebnis ganz o.k. für den Aufwand. Klar, ein poliertes Bett wäre edler, 2teiler würden mir noch besser passen, ich würde sogar Fake-BBS, also Lenso BSX montieren, aber ich finde das eine ganz gute Alternative dazu - und vor allem eine bezahlbare.

Nach und nach nehme ich mir die restlichen Felgen vor, die zweite liegt schon auf dem Arbeitsbock.

Boden dicht.

Eine unangenehme Überraschung hatte ich gestern übrigens noch. Als ich zur Werkstatthölle kam, war die Sicherung im Bereich der Werkstatttoilette durchgebrannt. Ich habe erst einmal alles ausgesteckt, neue Sicherung rein und den Werkstattcomputer angesteckt, für etwas Entertainment nebenbei. Als ich versuchte, das Hauswasserwerk einzustecken, machte es nicht nur *PATSCH* - die komplette Steckdose war sofort schwarz.

Steckdose

Heieiei - es wird das Hauswasserwerk nicht schon hin sein?

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/boden-dicht

19 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Der Juni Altautotrefff in Darmstadt

Wirklich sommerliche Temperaturen auf dem Burger King Parkplatz in der Kasinostraße Darmstadt. Als ich Punkt 17 Uhr in den Parkplatz einbog dachte ich mir, was ist denn hier los? Es war nur der Polo 1 von Christian da.

VW Polo 1

Es ist so, dass an einigen Wochenenden im Sommer viele alternative Treffen sind, aber die Befürchtungen waren vollkommen unbegründet, nach und nach füllte sich der Parkplatz. Ich habe gar nicht alle fotografiert, ich hatte mich einfach zu gut unterhalten.

Das erste Mal da war z.B. dieser Opel Manta B:

Opel Manta B

Durchaus mit einigen Spuren der Zeit, aber das ist ja vollkommen in Ordnung, man kann einem Auto ruhig ansehen im Entsprechenden Alter, dass es auch genutzt wird. Das Airbrush auf der Motorhaube - heute würde man das sicher nicht mehr lackieren.

Airbrush

Aber so ist es ein Zeitzeuge. Das fand man mal richtig cool. Ich bin mir sicher, dass zwar viele sich nicht mehr trauen, mit solchen Bildern auf der Haube durch die Gegend zu fahren, aber dass noch einige dieser Hauben noch in diversen Werkstätten als Deko an der Wand hängen.

Der Erwin und der Floh kamen diesmal mit dem Motorrad.

Altautotreff Darmstadt

Flos Moto Guzzi hat eine kuriose Besonderheit: Eine AHK. So ein Thema, über das kaum einer was weiß zu den rechtlichen Besonderheiten. Beispiele? Ein Motorradanhänger darf maximal einen Meter breit sein, Maximalgeschwindigkeit auch auf der Autobahn im Anhängerbetrieb: 60 km/h. Und das wohl bescheuertste: Wer heute den Motorradführerschein macht, der darf eigentlich kein Motorrad mit Anhänger fahren. Das beinhaltet der aktuelle Motorradführerschein nicht mehr, früher war das mit drin. Aber es gibt auch keine Möglichkeit, einen Anhängerschein für das Motorrad zu machen. Es ist offenbar zu selten, dass ein Motorrad mit Anhänger unterwegs ist, dass man sich auf Europäischer Ebene noch Gedanken zu einem entsprechenden Führerschein gemacht haben.

Ansonsten wieder ein bunter Mix aus den unterschiedlichsten Fahrzeugen, natürlich waren auch Amikisten da, auch wenn in der Gegend ein V8 Treffen war.

Altautotreff Darmstadt

Volvo Amazon, MG etc. habe ich mit der Kamera verpasst, in der Ecke stand ein Mercedes SL in US Ausführung. Schon fies, diese Sicherheitsstoßstangen.

Mercedes SL

Klar, dass in der Nähe zu Rüsselsheim auch wieder viele Opel da waren.

Opel Rekord C Leichenwagen

Mehr Bilder in der Galerie.

Das älteste Fahrzeug auf dem Platz sollte dieses Fahrzeug gewesen sein:

Rixe Fahrrad

Ein altes Rixe Damenfahrrad - auch das ist historische Mobilität.

Der nächste Altautotreff ist am 16. Juli 2017.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/der-juni-altautotrefff-in-darmstadt?blog=14

19 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Fahrbericht Kia Stinger GT

Mehr wäre mehr

Die koreanischen Hersteller waren ja bislang nicht gerade berühmt dafür, mit ihren Automobilen grossartige Emotionen wecken zu wollen. Man gab sich gerne zurückhaltend, lächelte viel, wusste um die Qualitäten und ein gutes Verhältnis zwischen Preis und Leistung, doch den grossen Auftritt überliessen Hyundai und Kia gerne den anderen. Dass Kia nun für erste Testfahrten des Stinger gleich auf die Nordschleife einlud, zeigt auf, dass sich da etwas zu ändern beginnt, denn Nürburgring, das getrauen sich auch die deutschen Produzenten nur selten. Und nun stellen sich die Koreaner hin und lassen die Journalisten von der Leine, sechs Runden – das braucht ziemlich viel «balls», grosses Vertrauen auch ins Auto. Und muss allein schon deshalb gelobt werden.

Fahrbericht Kia Stinger GT

Es ist ja nun nicht so, dass der Kia Stinger das gnadenlose Renngerät, für die Rennstrecke gebaut wäre. Zwar ist er mit seinen 370 PS aus dem 3,3-Liter-V6-Turbo sowie 510 Nm maximalen Drehmoment zwischen 1300 und 4500/min der mit Abstand stärkste Serien-Koreaner aller Zeiten, zwar will er in weniger als 5 Sekunden auf 100 rennen und maximal rund 270 km/h, doch das ist in der heutigen Zeit der irren PS-Zahlen und der Drehmomentwände und der hauseigenen Tunern alles nicht wirklich wild, mehr so cooler Gran Turismo als die ultimative Sportlichkeit. Doch genau da wollen die Koreaner den Stinger auch positioniert haben, GT steht ja auch in der Bezeichnung, mit 4,83 Metern Länge hat der Kia ja auch ein bisschen Übermass im Vergleich zu einem 3er-BMW und Audi A4.

Fahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GT

Das Design ist, hmm, wie sollen wir es denn nun beschreiben? Adrett ist er sicher, der Kia, aber halt irgendwie nicht so recht eigenständig. Ein bisschen Audi, ein bisschen Maserati, in seiner Coupé-Form tatsächlich nett anzusehen, doch man vermisst so ein bisschen die Ecken und Kanten, die Details, an denen das Auge hängenbleiben möchte, an denen man sich nicht sattsehen kann. Das ist vielleicht alles ein bisschen zu harmonisch, zu geschliffen, fast so ein bisschen, als ob die Designer plötzlich der Glaube an den eigenen Mut verlassen hätte. Auch innen, absolut ok, es fehlt nichts, es ist nichts zu viel, aber es ist halt auch nichts Besonderes – weil derzeit die Entwicklung des Innenraum-Designs aber gerade grosse Sprünge macht (Tesla, Volvo, Peugeot…), wirkt das ein wenig bieder, altbacken. Das ist doch halt auch ein bisschen schade: Kia will mit dem Stinger starke, schon Ewigkeiten etablierte Konkurrenz bedrängen – doch man tut dies nicht mit letzter Konsequenz. Dafür ist man dann in Korea zu zurückhaltend – und schielt selbstverständlich immer mit anderthalb Augen in die USA, wo diese Form von Charakter auch nicht wirklich gefragt ist. Ziemlich amerikanisch muten übrigens auch die Sitze an, etwas gar rutschiges Leder, etwas gar weit geschnitten.

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Also, los. Leider ist die Geräuschentwicklung des V6 ziemlich enttäuschend, im Sinne von: findet nicht statt. Dass da 370 Pferde an der Arbeit sein sollen, hört man definitiv nicht; das Hören gehört nun aber auch zu den Sinneswahrnehmungen, sprich: Emotionen. Auf der Rennstrecke braucht man das aber, man hat ja nicht immer die Zeit, schon gar nicht die Lust, auf den Drehzahlmesser zu schielen. Die 8-Gang-Automatik lässt sich zwar bestens über die Paddels bedienen, aber eben: Dafür müsste man halt «mitbekommen», in welchem Drehzahlbereich man sich bewegt. Erfeulich dagegen: eigentlich ist es so ein bisschen egal, der Kia hat reichlich Kraft allerorten, dreht auch schön hoch, ein Turboloch exisiert nicht wirklich. Und der hauseigene Automat schaltet sowohl seidenfein wie auch schnell.

Fahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GT

Die erste Runde fahren wir im Fahrmodus «Comfort». Der passt in Sachen Abstimmung des Fahrwerks bestens zur Nordschleife, doch das ESP setzt halt sehrsehr früh ein, da steht man im Scheitelpunkt der Kurve auch manchmal voll auf dem Pinsel, Bodenbrett, und es passiert gar nichts. In der zweiten Runde ist es dann «Sport», da schaltet er zwar schneller, da lässt der Stinger mehr zu, dafür hoppelt der Wagen über die Strecke, was der Sportlichkeit nicht wirklich zuträglich ist. In der Hatz, rein ins Auto, Fahrerwechsel, dies, das, haben wir nicht rausgefunden, ob es auch die Möglichkeit für eine individuelle Einstellung gibt, butterweiches Fahrwerk, aber dafür härtere Lenkung, schnellere Schaltvorgänge, weniger ESP. Vielleicht kriegen wir den Wagen ja dann einmal in den Test, da weden wir daran arbeiten. Jetzt können wir vermelden: gute Lenkung, präzis, ausdauernde Bremsen (Brembo!), neutrales Fahrverhalten (mit dem Allradler – und etwas anderes hatten wir leider nicht, der reine Hecktriebler ging leider irgendwie an uns vorbei), und ja: guter Komfort. Den wird man auf der Langstrecke schätzen – und dafür sind die Gran Turismo ja gedacht. Auf der Döttinger Höhe in der Nähe von 260 km/h gemäss Tacho, aber so ab 220 waren die Fortschritte eher zäh.

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Doch, doch, wenn man auf der zweiten Runde, noch im Bastel-Modus (sprich: finden der passenden Einstellung), problemlos unter 10 Minuten BTG fährt, dann ist das so schlecht nicht für das Gerät. Er ist lieb, der Stinger, einfach beherrschbar, gibt keine Rätsel auf und vermittelt dafür ein schönes Vertrauen, da darf man ihn schon loben. Leistung ist reichlich, mehr wäre manchmal mehr, aber für uns mittelmässige Piloten ist das ganz ok so. Sonst wird man dann ja auch übermütig, und ob das der Stinger dann wirklich goutieren könnte, das wissen wir nun auch nicht. So überstand er es klaglos, keine Pausen, keine komischen Geräusche, kaum eigenartige Gerüche. Und ja, da haben wir schon anderes erlebt.

Fahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GTFahrbericht Kia Stinger GT

Er ist also ein mehr als nur anständiges Automobil, der Kia Stinger, ein cooler Gran Turismo, der auch kann, wenn man will. Die eine oder andere Schwäche, aber wer hat die nicht? Ob das nun reicht für den durchschlagenden Erfolg, das wagen wir so ein klein wenig zu bezweifeln – es gereicht auch so richtig schnellen Corvette und bösen Cadillac und schönen Italienerinnen (noch) nicht zu Verkaufsschlagern, obwohl sie auf der Nordschleife und anderen Rundkursen die deutlich teurere (deutsche) Konkurrenz zu Staub und Asche machen. Der Stinger ist ein gutes, ein wirklich gutes Gerät, doch es ist halt auch ein Koreaner, da fehlt es an Image (ganz besonders, wenn die Nachbarn über den Gartenzaun schielen), am Glauben (an sich selbst), an Historie, an halt jenen Dingen, die sich manche Hersteller teuer bezahlen lassen, obwohl sie gar nicht schneller machen. Ob es zu einem immerhin respektablen Resultat an der Verkaufsfront reichen wird, wird beim Stinger sehr heftig vom Preis abhängen – und den werden wir erst in den nächsten zwei oder drei Wochen erfahren.

Fahrbericht Kia Stinger GT

Mehr Kimchi haben wir in unserem Archiv.

Fahrbericht Kia Stinger GT

Der Beitrag Fahrbericht Kia Stinger GT erschien zuerst auf radicalmag.

Original http://radical-mag.com/2017/06/19/fahrbericht-kia-stinger-gt/

 
18 Jun 2017
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Newsletter 24-2017

Rückblick

Wir wollen den Newsletter 24-2017 mit einer Frage beginnen: Wie viel automobile Neuheiten hätten Sie denn gern? In den vergangenen Wochen hatten wir uns etwas zurückgehalten, auch mangels Ressourcen, vergangene Woche haben wir nun eine kleine Zusammenfassung verfasst, was es denn im Juni bislang Neues gab (gut, da fehlt einiges, etwa der Polo, doch dafür liefern wir auch gleich noch eine Erklärung). Wir würden es eigentlich gerne so halten, dass wir nicht jeder neuen Farbe und jeder neu gezeichneten Heckleuchte, die uns dann als komplett neues Fahrzeug verkauft wird, hinterherrennen – falls das unserer Leserschaft so auch passt. Oder wollen Sie mehr? Noch weniger? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.

Newsletter 24-2017

Neuheiten im Juni

Ziemlich begeistert waren vom Opel Insignia, den wir im Test hatten. Wirklich erstaunlich, was der grosse Opel da an Fahrkomfort bieten kann, da ist er quasi auf Oberklasse-Niveau angekommen. Und das zu einem Preis, der die Konkurrenten der Premium-Marken zutiefst beschämen sollte. Aber ein Problem hat der Insignia trotzdem:

Newsletter 24-2017

Test Opel Insignia

Mehr Fahrberichte und Tests alleweil hier: Erfahrungen.

Diesen Sommer versteigert Bonham’s in den USA eine wunderbare Sammlung von Strassenversionen der ehemaligen Gruppe-B-Rallye-Helden. Da zeigen wir gerne die Bilder – und schreiben gar nicht viel, denn wir haben über die meisten der Fahrzeuge schon ziemlich viel geschrieben, da kommt dann quasi automatisch viel feine Lektüre zusammen:

Newsletter 24-2017

Gruppe-B-Rallye-Autos

Sehr, sehr schön ist auch die Geschichte des A.L.C.A. Volpe. Ein italienischer Kleinstwagen der Nachkriegszeit, der mit Giacchino Colombo und Flamnio Bertoni zwei sehr berühmte Väter hatte. Und trotzdem ein gewaltiger Schwindel war.

Newsletter 24-2017

A.L.C.A. Volpe

Mehr altes Blech gibt es immer unter: Classics.

Und ja, dann kommen wieder die Porsche 911. Da haben wir unsere Liste mit dem Produktionszahlen noch einmal ergänzt. Und jetzt eine ganz offizielle Anfrage in Stuttgart platziert, die Bitte um eine Erklärung. Gehört haben wir noch nichts, doch wir bleiben da selbstverständlich dran am Thema. Und wir sind selbverständlich froh um sämtlichen Input.

Newsletter 24-2017

Zahlen, Zahlen, Zahlen

Mehr Porsche haben wir jetzt unter: Just Porsche.

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Citroën

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Und nochmals: Facebook – aber hier verweist der Link auf www.radical-classics. Auf der entsprechenden Facebook-Seite gibt es jeden Morgen einen Alfa Romeo zum Frühstück (was das Titelbild erklärt)  – und einen Rennwagen zum Mittagessen. Das machen wir deshalb, weil es einfach zu viele grossartige Automobile gibt – und wir gern ein paar davon zeigen wollen.

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Newsletter 24-2017

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Original http://radical-mag.com/2017/06/18/newsletter-24-2017/

18 Jun 2017
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A.L.C.A. Volpe

Lug und Betrug

Es waren wilde Zeiten, damals, direkt nach dem 2. Weltkrieg. Endlich, endlich war der Schrecken vorbei, das Leben normalisierte sich, so langsam, und was unbedingt brauchte, das waren Transportmittel. Geld hatte niemand, aber fahren wollten alle. Doch es gab auch kaum Material, aus dem man Fahrzeuge bauen konnte, Stahl war knapp, Gummi auch, und die Auto-Produktion kam nur langsam wieder in Fahrt. In Italien stand Fiat am besten da, mit dem Topolino konnten die Turiner das Bedürfnis der Italiener nach einem kleinen, günstigen Fahrzeug schon bald nach Kriegsende wieder so einigermassen befriedigen. Doch der Erfolg von Fiat weckte selbstverständlich auch Begehrlichkeiten, auch andere Hersteller wollten profitieren.

A.L.C.A. Volpe

Am 30. März 1947 präsentierte ein Unternehmen namens A.L.C.A. (Anonima Lombarda Cabotaggio Aereo) in Rom ein Kleinstfahrzeug namens Volpe (Fuchs). Der kleine Wagen sorgte für viel Aufsehen, auch deshalb, weil der damals berühmte Komiker Erminio Macario ihn vorstellte. Hinter der Konstruktion des Volpe standen zudem zwei Männer, die schon berühmt waren (oder es noch werden sollten). Einer davon war Gioacchino Colombo, der vor dem 2. Weltkrieg zuerst bei Alfa Romeo gearbeitet hatte (P2!), dann zur Scuderia Ferrari wechselte (wo er nach dem 2. Weltkrieg den berühmten 1,5-Liter-V12, der als Colombo-Motor in die Geschichte einging, konstruierte). Und der andere Flaminio Bertoni, der nicht nur Bildhauer und Architekt war, sondern auch einer der begnadetsten Auto-Designer aller Zeiten. Vor dem Krieg hatte er für Citroën den Traction Avant entworfen (1934) und auch die Grundform des 2CV entwickelt (1936), nach dem Krieg setzte er sich dann mit der DS (1955) endgültig ein Denkmal.

A.L.C.A. Volpe

Colombo entwickelte also für A.L.C.A. einen Zweizylinder-Zweitakter mit 124 Kubik, der 6 PS bei 5000/min schaffte. Es gab von diesem Motörchen anscheinend auch eine «versione turbocompressa», zumindest waren für die Mille Miglia 1948 gleich fünf Volpe mit dieser Bezeichnung eingeschrieben; genaue Leistungsangaben sind nicht bekannt. Das Design des Volpe, das eine gewisse Ähnlichkeit mit Vorkriegs-Cadillac hatte und bedeutend mehr hermachte als der simple Topolino von Fiat, stammte von Bertoni. Es macht den Eindruck, dass der Volpe als reines Cabrio geplant war, dass ihm das Dach erst nachträglich aufgesetzt wurde. Bertoni zeichnete für die Milla Miglia anscheinend auch eine aerodynamisch modifizierte Variante, doch von diesen Fahrzeugen existieren unseres Wissen keine Aufnahmen.

A.L.C.A. Volpe

Der Volpe war 2,5 Meter lang und 1,02 Meter breit, und er wog nur gerade 135 Kilo. Gebaut wurde er in Trient. Wobei: es entstanden wohl nur gerade 6 Exemplare. Und dann wird die Geschichte wirklich spannend: Anscheinend begeisterte der Volpe so viele Kunden, dass sie 300 Millionen Lire (nach heutigem Wechselkurs: immerhin 6 Millionen Euro, damals viel, viel Geld) im Voraus bezahlten, um sich einen dieser A.L.C.A. zu sichern. Bloss: das Geld floss nie in die Produktion. 1948 wurde A.L.C.A. aufgelöst, Bankrott, Konkurs, keine Lire war mehr da. Und die Verantwortlichen über alle Berge. Ähnliches geschah übrigens in Spanien, wo ab 1947 ein Hispano Volpe angeboten werden sollte – kein einziges Stück wurde je gebaut.

A.L.C.A. VolpeA.L.C.A. VolpeA.L.C.A. VolpeA.L.C.A. Volpe

Diese hier gezeigte Exemplar, wahrscheinlich der einzige überlebende Fuchs, war lange in der berühmten Microcar-Sammlung von Bruce Weiner. Mehr davon haben wir in unserem Archiv.

A.L.C.A. Volpe

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Original http://radical-mag.com/2017/06/18/a-l-c-a-volpe/

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19 May 2014

Maic Schulte

Maic Schulte

Was ist 1001Cars.de?

Basierend auf einem WordPress-Blog, soll diese Seite jetzt und in der Zukunft eine Heimat für alle meine Artikel und Fotos rund um die Themen Cars, Bikes & Rockabilly darstellen. Unterstützt werde ich dabei durch ganz viele andere Enthusiasten, welche mir entweder als Gast-Autoren zur Seite stehen oder mir und den anderen als Motiv dienen. Denn was wäre solch eine Seite ohne die ganzen tollen Autos, Motorräder & Bands da draußen, die mir und den anderen Fotografen immer solch tolle Motive liefern.

Links: 1001cars.de und auf Facebook

Created Montag, 19. Mai 2014 Created by Maic Schulte Categories Autoren
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25 Jun 2017
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„Full House“ beim Garagen Treffen

„Full House“ beim Garagen TreffenAloha!

Ende Mai, genauer gesagt am 21., fand in Gelsenkirchen das für dieses Jahr erste Garagen Treffen an der Garage 10 statt. Da der Termin schon lange im Vorfeld bekannt gewesen ist und obendrein das Wetter an diesem Tag auch noch prima mitgespielt hat, sind dieser Einladung wirklich extrem viele Auto-Aficinados aus NRW und Umgebung gefolgt.

Ja man konnte förmlich dabei zusehen, wie die Parkplätze vor und um die Garage 10 herum von tollen Fahrzeugen belegt wurden. Und das mit den tollen Fahrzeugen ist nun Beileibe kein hohler Spruch, waren doch so Exoten wie ein massiv getunter Studebaker Avanti, zwei alte REO-Militärtruck und ein extrem geiler – äh Pardon! Ich wollte „gelber“ schreiben – Hot Rod vor Ort anzutreffen :-)

Der Fairness halber müsste ich hier praktisch fast alle Fahrzeuge aufzählen, da ja nahezu jeder Besitzer sein rollendes Schätzchen auf die eine oder andere Art veredelt hat. Diese Aufzählung erspare ich mit allerdings, indem ich freundlich auf die Fotos verweise, die an diesem Tag entstanden sind ;-)

Es ist übrigens vollkommen unnötig zu erwähnen, dass die beim Garagen Treffen angebotenen Hamburger einfach nur Spitzenklasse gewesen sind. Der gute Ruf eilt dieser Leckerei schlichtweg voraus. Meine Empfehlung: Einfach mal bei sich nächstbietender Gelegenheit so ein Teil probieren und der heimischen Badezimmerwaage gepflegt den Stinkefinger zeigen. Kalorien zählen kann man schließlich auch an einem anderen Tag ;-)

See ya, euer Maic von 1001 Cars.

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Der Beitrag „Full House“ beim Garagen Treffen erschien zuerst auf 1001 Cars.

Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=6172

01 Jun 2017
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„Sucker Punch“

„Sucker Punch“„Schließe deine Augen. Befreie deinen Geist. Es trifft Dich unvorbereitet.“

So beginnt der Pressetext für den gleichnamigen Zack Snyder Film aus dem Jahr 2011 und jene Passage beschreibt sehr gut, was ich beim ersten Zusammentreffen mit diesem quietsche gelben Hot Rod gefühlt habe. Ein wahrlich infernalisches V8-Orchester spielte dort für uns auf, kombiniert mit dem fiesesten Gelb seit es diese Farbe für Autos gibt. Wahrlich ein Hingucker, untermalt von potentem Motoren-Sound!

Wer jetzt aber meint, dies wäre nur viel Lärm um nichts, der irrt ganz gewaltig. Hier war ein Detail-Junkie am Werk, der dieses Fahrzeug bis ins kleinste Detail verbessert und aufgepimpt hat. Dies jedoch nicht absolut chaotisch, sondern viel eher mit einem großen Masterplan im Hinterkopf. Man müsste hier schon viel eher von einem Corperate Design sprechen, findet man doch bestimmte Elemente in und am ganzen Fahrzeug wieder.

Beispiel gefällig? Am ganzen Fahrzeug wurde dasselbe Leder verwendet und stets mit der gleichen Nahtfarbe und Materialstärke vernäht. Ja selbst an der Vorderachse findet man kleine Lederapplikationen, die dort nun wirklich nur einen dekorativen Zweck erfüllen. Hier von einem Gesamtkunstwerk zu sprechen, wäre von daher wohl kaum übertrieben.

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich dieses rollende Chromjuwel einmal ganz persönlich und (nahezu) exklusiv ablichten durfte. Von daher heißt es an dieser Stelle jetzt auch Dankeschön Clemens, Dankeschön Dirk und Dankeschön Garage 10. Letztere hat ja an diesem Tag das erste „Garagen Treffen“ des Jahres 2017 gefeiert und Bilder von diesem Event werde ich zu einem späteren Zeitpunkt auch noch hier im Blog zeigen ;-)

Bis dahin sage ich „Stay tuned!“ und „So long!“

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Der Beitrag „Sucker Punch“ erschien zuerst auf 1001 Cars.

Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=6118

Created Donnerstag, 01. Juni 2017 Tags Cars & Bikes | Chronologisch | Extrem | Garage 10 | Garagen Treffen | Hot-Rod | oldtimer | Radical Mag | Sucker Punch | top chop | Tuning | US-Car Document type Article
Categories Timeline
19 Apr 2017
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„Chrom Kohle“

„Chrom Kohle“Wo dereinst dem Untergrund das schwarze Gold entrissen und gefördert wurde, finden heute – dank eines gut gelungenen Strukturwandels – die schönsten und interessantesten Treffen statt. Die Rede ist natürlich von der ehemaligen Schachtanlage Fürst Leopold, gelegen in meiner malerischen Heimatstadt Dorsten.

War diese Zeche früher eher ein Schandfleck, der einem ganzen Stadtteil seinen Stempel aufgedrückt hat, so ist dieses Gelände heute reich an Gastronomie, Attraktionen und sehenswerter Architektur aus einer längst vergessenen Zeit. Regelmäßig finden hier Ausstellungen, Flohmärkte, der über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Food-Truck-Market und vieles mehr statt. So ist es denn auch wenig verwunderlich, dass im Oktober 2015 schon zum vierten Mal das US-Car-Treffen im Creativquartier Fürst Leopold stattfand.

Dank des späten Termins, immerhin war es damals schon der 4. Oktober, konnte man hier zurecht von einem „Season Closer“ sprechen. Doch wer jetzt meint, das Wetter wäre gegen uns gewesen und man hätte es nur mit Glühwein und Wintermantel dort ausgehalten, der irrt gewaltig. Verwöhnt von schönster Herbstsonne, konnten wir uns an fast 200 US-Cars erfreuen. Die Fahrzeuge, die einen bunten Mix aus Produktionsjahren und Herstellern darstellten, waren dank des warmen Lichts und dem tollen Ambiente mehr als fotogen. Nicht zuletzt ist dies auch der Grund dafür, dass es mehr als 40 Bilder in diesen Artikel geschafft haben.

Des Weiteren möchte ich diesen Artikel dazu nutzen, um euch auf einen Termin am kommenden Sonntag hinzuweisen. Ihr solltet euch also den 23. April 2017 gut im Kalender eintragen, denn dann findet das 7. US-Car Treffen auf der Zeche Leopold in Dorsten statt. Die Wettervorhersagen sehen gut aus, ganz viele Auto-Enthusiasten haben ihr Kommen schon angekündigt und für das leibliche Wohl sorgt die gastronomische Meile auf dem Festivalgelände. Wir – das Team von 1001 Cars – sind auf jeden Fall vor Ort und würden uns freuen, den einen oder anderen von euch dort zu treffen.

Bis dahin wünsche ich euch viel Spaß mit den Bildern aus dem schier endlosen Archiv von 1001 Cars.

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Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=6022

04 Apr 2017
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„Ein anderer Blickwinkel“

„Ein anderer Blickwinkel“Aloha!

Es ist ja mittlerweile schon eine liebgewordene Tradition von mir geworden, dass ich am Vorabend der Techno Classica ein paar Bilder aus dem letzten Jahr poste. Diese Idee hat ja schon in den vergangenen Jahren viel Anklang gefunden und wer wäre ich, wenn ich dies nicht unterstützen würde.

In diesem Jahr möchte ich aber den „Modus Operandi“ ein klein wenig ändern und die sich mir bietende Gelegenheit nutzen, um Euch ein paar Fotos von einem weiteren Team-Mitglied von 1001 Cars zu präsentieren.

In den letzten Jahren ist dieser Blog ja eine reine „One Man Show“ gewesen; sprich: ich habe mich komplett um alles alleine gekümmert. Bilder, Texte, Akquise, Pflege der Technik etc. waren alles Aufgaben, die ich ganz alleine gestemmt habe. Dies konnte und sollte aber auf Dauer nicht so weiter gehen. Umso mehr freue ich mich daher, dass meine Lebensgefährtin nahezu die gleichen Interessen pflegt und darüber hinaus auch noch eine sehr beachtenswerte Fotografin ist.

So möchte ich also diesen Artikel über die TC 2016 gerne dazu nutzen, um Euch eine Serie mit Fotos zu präsentieren, die allesamt aus ihrer Kamera stammen und die alle ihren so ganz eigenen Blickwinkel aufweisen. Nun gut, ich will nicht verleugnen, dass es hier und da diverse Gemeinsamkeiten gibt. Dies ist aber auch nicht weiter verwunderlich, da ich ihr quasi alles beigebracht habe, was ich so über die Auto-Fotografie weiß. Der große Vorteil an der Geschichte: wir produzieren sehr homogene Foto-Strecken, in denen die Fotos des jeweils anderen nicht wie Fremdkörper wirken, sondern wie aus einem Guss.

Somit präsentiere ich Euch jetzt – mit ganz viel Stolz – die erste Foto-Serie auf 1001 Cars, die ausschließlich dem Fotoapparat meiner Lebensgefährtin Sandra entsprungen ist.

P.S: Über die Techno Classica habe ich jetzt herzlich wenig erzählt, was meiner Meinung nach aber auch nicht wirklich schlimm ist. Diese Messe spricht seit über 25 Jahren für sich selbst und letztendlich wurde in den letzten zweieinhalb Dekaden schon so ziemlich alles darüber geschrieben und erzählt. Mein Tipp: Morgen nach Essen fahren, staun7en, Benzingespräche führen und unvergessliche Eindrücke mit nach Hause nehmen ;-)

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Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=5981

Created Dienstag, 04. April 2017 Tags 2016 | Chronologisch | Gruga | Meine-Schubla.de | messe | Messe Essen | techno classica | Treffen & Messen Document type Article
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24 Jan 2017
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„Altmetall trifft Altmetall“

„Altmetall trifft Altmetall“
Aloha!

Für uns Freunde des rollenden Altblechs sind die Wintermonate stets auch immer „Saure Gurken-Zeit“. Gibt es doch wenige bis gar keine öffentlichen Veranstaltungen, über die es sich zu berichten lohnen würde und Indoor-Aktivitäten (Museen, Ausstellungen, Versteigerungen etc.) stehen auch nur in sehr begrenztem Umfang zur Verfügung.

Schon aus genau diesem Grund, habe ich seit den Anfangstagen dieses Blogs meine neuen Artikel eher antizyklisch gepostet. Sprich, ich zeige Euch die Bilder & Texte teilweise erst Monate (oder gar Jahre) nach deren Entstehung.

Dies hat für mich viele Vorteile: Einerseits habe ich über das ganze Jahr stets neues Bild-Material für Euch zur Hand und andererseits gehe ich in der allgemeinen Berichterstattung – die ja zumeist zeitnah stattfindet – nicht komplett unter.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich war mal wieder im Archiv und habe für Euch einen Artikel über die Veranstaltung „Altmetall trifft Altmetall – 2016“ hervorgekramt ;-)

Diese Veranstaltung gehört schon seit ein paar Jahren zu den festen Größen in meinem Terminplaner; mag ich doch sowohl die dort präsentierten Fahrzeuge, als auch den Duisburger Landschaftspark als Location sehr. Mehr kann man sich als Fotograf auch kaum wünschen. Bestens gepflegtes Altmetall, präsentiert vor einer rostigen Industriekulisse. Dazu jede Menge nette Leute und schönstes Spätsommer-Wetter. Herz, was willst Du mehr?

So war es denn auch nur wenig verwunderlich, dass es vor Ort jede Menge tolle US-Cars zu bewundern gab. Dodge, Chrysler, Plymouth, Chevrolet, Oldsmobile, … – würde ich diese Liste komplettieren, so wäre gefühlt jeder amerikanische Automobil-Hersteller mit wenigstens einem Fahrzeug in dieser vertreten. Kurzum, ein Auto schöner als das andere!

Komplettiert wurde dieser schöne Foto-Trip durch ein paar ganz tolle Benzingespräche. Teilweise mit Leuten, die ich sonst das ganze Jahr über kaum oder gar nicht sehe.

Leider scheint der Termin für das Jahr 2017 noch nicht endgültig festzustehen. Sobald ich diesen aber mitgeteilt bekomme, trage ich ihn natürlich sofort in den Kalender von 1001 Cars ein, welchen ihr jederzeit auch über den Link event.1001cars.de direkt ansteuern könnt.

So! Genug gequatscht! Jetzt werden Fotos geschaut. Viel Spaß damit und bis demnächst,

Euer Maic von 1001 Cars ;-)

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Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=5937

16 Jan 2017
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„Erdbeerrot“

„Erdbeerrot“Es gibt Tage, die sind einfach besser als andere und der heutige Tag gehört definitiv dazu. Warum? Weil mir heute das große Privileg zuteil geworden ist, einen wirklichen Klassiker der jüngeren deutschen Automobil-Geschichte ablichten zu dürfen. Darüber hinaus stand für diese Aufnahmen eine absolut geniale Location zur Verfügung: die Event-Halle in der Classic Remise/Düsseldorf.

Motiv dieser heutigen Exkursion war ein extrem seltenes Fahrzeug aus der Stuttgarter Edelschmiede Porsche. Genau genommen ein Fahrzeug vom Typ 356 Pre A 1500 S Cabrio. Diese Karosse aus dem Baujahr 1953, welche lackiert in strahlendem Erdbeerrot daher kommt, verfügt über einen 54 PS starken Motor, ein edles Leder-Interieur in Beige und eine sehr frühe Ausführung der Knickscheibe. Hiermit bezeichnet man eine seltene Bauform der Windschutzscheibe bei diesem Fahrzeugtyp.

Komplett restauriert, seit mehr als 10 Jahren in gleicher Hand und stolze 365.000 Euro wert, kann man technisch & optisch schon so einiges von diesem Fahrzeug erwarten und ganz ehrlich, ich wurde in keiner Weise enttäuscht. Dieser Porsche ist wahrlich ein Gedicht und hat sich heute, bei strahlender Wintersonne, von seiner besten Seite gezeigt.

An dieser Stelle gilt mein Dank der Classic Remise in Düsseldorf (hier im Speziellen Herrn M. Hahn) und der Firma Movendi (ebenfalls ansässig in der Classic Remise), ohne deren Okay diese ganze Foto-Session nicht möglich gewesen wäre. Dankeschön!

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Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=5908

Created Montag, 16. Januar 2017 Tags 356 A | Cars & Bikes | Chronologisch | Classic Remise | düsseldorf | Klassiker | Movendi | oldtimer | porsche Document type Article
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14 Oct 2016
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„Seasons End“ @ Moparshop

eldoradoMit dem Begriff „Seasons End“ bezeichnet man im englischen Sprachraum landläufig das Ende einer Jahreszeit und in gewisser Hinsicht trifft dies ja auch auf diese Veranstaltung zu. Immerhin markiert der Season Closer so etwas wie das Ende der automobilen Saison. Die meisten rollenden Schätze verschwinden jetzt wieder in ihren Garagen, um dort für den Winter eingemottet zu werden oder größere Instandsetzungsarbeiten über sich ergehen zu lassen. Kurzum, in den nächsten Monaten passiert nicht mehr viel …

Umso schöner, dass diese fünfte Jahreszeit mit so einer tollen Veranstaltung des Moparshops Jahr für Jahr beendet wird. Im Übrigen stellt der Season Closer auch für mich immer eine tolle Gelegenheit dar, noch einmal richtig schöne Outdoor-Bilder zu machen. Spätestens im November macht einem ja dann zumeist das Wetter einen ganz dicken Strich durch die Rechnung. Entweder regnet es so viel, dass einem das Bajonett an der Kamera verrostet oder es ist so kalt, dass einem die Blende im Objektiv festfriert. Außerdem ist die Sonne in den Monaten mit R ja ein eher seltener Gast.

So habe ich mich denn zwischen meinen Pausen am Grillstand um ein paar schöne Motive für Euch – meine Leser – bemüht. Wie bei jedem Artikel, hoffe ich auch heute, dass Euch die Fotos gefallen und ein wenig über die beginnende kalte Jahreszeit hinwegtrösten ;-)

P.S: Ein ganz großes Lob geht an dieser Stelle in Richtung des Moparshop-Teams für die Organisation dieser kleinen, aber feinen Veranstaltung. Top!

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Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=5823

Created Freitag, 14. Oktober 2016 Tags Chronologisch | chrysler | Dodge | feier | Mopar | Moparshop | Olfen | Plymouth | Season Closer | Treffen & Messen Document type Article
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04 Sep 2016
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„Hinter den Spiegeln“

Race ControlAloha!

Beim Anblick dieser Überschrift werden sich wohl ganz viele von Euch fragen, was denn bitteschön das Buch von Lewis Carroll – immerhin lautet der Titel der Fortsetzung von „Alice im Wunderland“ ja genau so – mit den Mopar Nationals 2016 zu tun hat.

Grundsätzlich erst einmal gar nichts, denn meines Wissens nach kommt in keinem der zwei Bücher ein Fahrzeug der Marken Dodge, Chrysler, Plymouth, DeSoto oder Imperial – und für nichts anderes steht ja die Abkürzung „Mopar“ – vor. Dennoch habe ich mich zwei Tage lang so gefühlt, als wäre ich im (automobilen) Wunderland.

Dank einer Einladung seitens des Moparshops – und dieser richtet ja bekanntermaßen unermüdlich und Jahr für Jahr die Mopar Nats aus – durfte ich mich an alle Tagen absolut frei auf dem Gelände in Herten, sowie auch auf dem Flughafen Loemühle in Marl bewegen.

Ein Großteil des wirklich tollen Moparshop-Teams kannte ich ja schon von Veranstaltungen wie dem Season Opener/Closer her und viele weitere habe ich zusätzlich im Zuge der diesjährigen Nats kennenlernen dürfen. Aufgenommen wurde ich mehr als freundlich und so hatte ich denn auch eher das Gefühl adoptiert worden zu sein, als denn einfach nur einer Einladung zu folgen und stupide vor mich hin zu fotografieren.

Die Vorteile dieser engen Zusammenarbeit liegen dann ja auch ganz klar auf der Hand:

– Mir wurde ein schöner Einblick in die teils extrem aufwändigen Vorbereitungen gewährt, die bereits im Vorfeld solch einer Veranstaltung zu bewerkstelligen sind.

– Ich konnte Fotos von Positionen aus machen, die allen anderen Fotografen verwehrt geblieben sind. Wie zum Beispiel solche, die aus dem Tower an der Loemühle fotografiert wurden oder diejenigen Aufnahmen, die auf der Landebahn weit vor den startenden Autos gemacht worden sind. Nicht zuletzt ist bei solch einer Gelegenheit auch das Titelbild des aktuellen Artikels entstanden.

– Durch eine gute Absprache im Vorfeld, konnten viele der hier gezeigten Aufnahmen viel zielgerichteter entstehen, wussten doch beide Seiten – Veranstalter und Fotograf – welche Motive hinterher auf jeden Fall im Kasten sein mussten.

Einen kleinen Teil dieser Aufnahmen habe ich Euch ja auch schon im Laufe der letzten Tage zeigen können, wie zum Beispiel im  Artikel „Götterdämmerung“, der ja teils recht dramatische Fotografien eines nicht ganz alltäglichen Belvedere zeigt. Die Bilder der spontanen Begegnung mit einem 62er Dodge Dart, von mir verarbeitet im Artikel „Kurz belichtet: Mopar Junction“, sind ebenfalls am Rand der Nats 2016 entstanden.

Letztendlich ist auch in diesem Jahr wieder mehr Bildmaterial entstanden, als ich je hier im Blog zeigen könnte, denn auch mein Server-Speicherplatz ist irgendwo limitiert ;-)

Nun gut, ich könnte jetzt noch über viele Seiten lang erzählen wer alles dort gewesen ist, was alles geboten wurde und wie lecker das Bier und die Bratwurst dort gewesen ist, aber dies haben in den letzten Wochen – immerhin sind die Nats 2016 schon knapp einen Monat her – genug meiner Blogger-Kollegen übernommen. Ich würde nun viel lieber einfach nur die Fotos für sich sprechen lassen und Euch nicht länger mit einer endlosen Litanei meinerseits quälen ;-)

Mit den Bildern geht es dann auch sofort nach meinem persönlichen Fazit los und dieses lautet wie folgt:

Schuhe kaputt (fragt besser nicht wie ich das angestellt habe), mehrfach nass bis auf die Haut geworden und trotzdem einen Sonnenbrand eingefangen (ein bisschen Regen gehört zu den Nats einfach dazu), jede Menge richtig nette Leute getroffen (ich korrigiere mich: supernett!), neue Kontakte geknüpft und über zwei Tage lang einfach nur ganz viel Spaß gehabt. Kurzum, alles richtig gemacht :-)

Ich freue mich auf jeden Fall schon jetzt auf die Mopar Nationals 2017 und wenn ich dann darf, bin ich nur zu gerne wieder ein kleines Rädchen im Getriebe dieser tollen Veranstaltung.

See ya, Maic ;-)

Black Hood - INo GripGreen FuryYellowIts neck on neck„Hinter den Spiegeln“„Hinter den Spiegeln“SchlafaugenGegenlichtFor SalePeter am TelefonPartymeileBlack Hood - IIIAnkomstBlack Hood - II440 on the runGrapefruitAirfieldOpeningRace ControlHot Wheels - IIRed Racer„Hinter den Spiegeln“„Hinter den Spiegeln“„Hinter den Spiegeln“The Team„Hinter den Spiegeln“Hot WheelsBlack PlymouthRot und schnell„Hinter den Spiegeln“Black Hood - IVThe race is onRoad & TrackUnterm TowerMattschwarzBrothers383 MagnumWoodyDutch Charger - IStartaufstellungSavoy on the runAdvantage grantedAbkassiertMopar and HeliBlue ChryslerDutch CoronetSuper Bee - IIn front ofRamchargers100 Percent DevilFast'n'GreenThe PackJoel at the boothRAM Support„Hinter den Spiegeln“„Hinter den Spiegeln“StarterGreen A BodyGreen and WhiteIn a row

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Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=5753

25 Aug 2016
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Kurz belichtet: „Mopar Junction“

Dodge Dart - 007Aloha, Guys & Gals!

Die diesjährigen Mopar Nationals sind ja nun schon seit ein paar Tagen vorüber und so langsam aber sicher werde auch ich Herr über die dort entstandene Flut an Fotografien. Auf die Speicherkarten gewandert sind dort ja hunderte von Aufnahmen, unter anderem auch diese kleine, aber feine Serie über einen Dodge Dart „2 Door Sedan“ aus dem Jahre 1962.

Das Fahrzeug wurde im Juni diesen Jahres frisch aus den Estados Unidos importiert und erst im August – also ganz kurz vor den Mopar Nationals – angemeldet und somit auch offiziell eingebürgert.

Die Fahrt nach Herten/Marl dürfte also auch eine der ersten längeren Ausfahrten dieses Fahrzeugs gewesen sein und von daher bin ich mir ziemlich sicher, dass noch niemand zuvor das Auto vom Michael abgelichtet hat ;-)

Meine Freude war verständlicherweise riesengroß, dass dieses kleine Shooting so spontan zustande gekommen ist und mal ganz ehrlich, eine bessere Location als einen Flughafen kann man sich ja nun wirklich nicht wünschen!

Erwähnenswert ist übrigens auch der absolut geniale Zustand des Fahrzeugs, welches ja immerhin schon knapp 54 Jahre auf dem Buckel hat und eine mir – und vermutlich dem Besitzer auch – komplett unbekannte Laufleistung in Meilen. Selbst der Maschine hört man ihr Alter nicht an, die nach wie vor aus dem 440er-Block so ungefähr 425 PS (420 HP) mobilisiert.

Kurzum, es war mir eine große Freude dieses Fahrzeug vor die Kamera zu bekommen.

See ya, Maic.

@Michael: Danke für so viel Spontaneität!

Dodge Dart - 007Dodge Dart - 006Dodge Dart - 002Dodge Dart - 003Dodge Dart - 004Dodge Dart - 001Dodge Dart - 008Dodge Dart - 005

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Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=5737

Created Donnerstag, 25. August 2016 Tags 2 Door | Cars & Bikes | Chronologisch | Dart | Dodge | flughafen | Loemühle | Marl | MOPAR Nationals | sedan | US-Car Document type Article
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20 Aug 2016
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Kurz belichtet: kleiner Laubfrosch

Laubfrosch - VIAm Rande des 1. Open Flair Vestivals, welches am 03. Juli 2016 zum ersten Mal auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Ewald in Herten stattgefunden hat, konnte ich ein spontanes Einzelshooting mit einem – wie ich finde – sehr interessanten Youngtimer ergattern. Einem VW Karmann Ghia vom Typ 14 aus dem Baujahr 1972, der so quietschgrün lackiert ist, dass dieser unweigerlich meine Aufmerksamkeit erregen musste.

Zum Glück war der Besitzer zugegen und meiner Idee Fotos von seinem Fahrzeug anzufertigen absolut nicht abgeneigt. Gesagt, getan. So wurde also das schicke Coupé aus den Siebzigern kurzerhand umgeparkt, um es für ein paar Aufnahmen ins rechte Licht zu rücken und von diesen sind dann innerhalb kürzester Zeit auch so einige entstanden. Galt es doch sich zu beeilen, da das Wetter an diesem Tag mal wieder mehr als wechselhaft gewesen ist. Und ganz ehrlich? Auf einen weiteren Regenguss hatte ich nun echt keine Lust, war ich doch schon zuvor mehrfach nass bis auf die Haut geworden. Nun gut, ohne Fleiß kein Preis und die fotografischen Ergebnisse sind ja zum Glück auch wirklich ansprechend ausgefallen ;)

Dieser kleine Karmann ist übrigens auch ein sehr gutes Beispiel dafür, dass mich Autos mit Patina und einer interessante Vorgeschichte mehr zu fesseln wissen, als so mancher Neuwagen aus Zuffenhausen und Co. Und eine interessante Geschichte hat dieser kleine Krabbler aus dem Hause Volkswagen wahrlich zu erzählen.

Irgendwann muss das Fahrzeug wohl mal eine schicksalshafte Begegnung mit einem anderen Verkehrsteilnehmer gehabt haben, woraufhin sein Vorbesitzer sich kurzerhand für eine Garagenlackierung in diesem doch sehr speziellen Grün entschieden hat. Dank diverser TÜV-Mängel verschwand der Karmann dann vor über 20 Jahren in der selbigen Garage, aus der er erst vor vier Jahren von seinem neuen Besitzer befreit worden ist. Dieser entschloss sich dann kurzerhand das ganze Fahrzeug mit 3000er-Schmirgelleinen zu bearbeiten, um dem Lack anschließend eine ordentliche Politur verpassen zu können. So aufbereitet weiß das Ergebnis durchaus zu überzeugen.

Alle technisch relevanten Mängel wurden ebenfalls beseitigt und bei dieser Gelegenheit wurde der kleine Laubfrosch auch gleich dem Erdboden ein wenig näher gebracht, denn das Auge isst ja bekanntlich mit.

Letztendlich steht der kleine Karmann heute besser da denn je und wird auch hoffentlich noch lange Zeit über unsere Straßen rollen, angetrieben von vollkommen ausreichenden 50 PS, denn mehr mobilisiert der M2-Motor mit seinem 1570ccm nicht. Zum entspannten Cruisen reicht diese Leistung aber allemal aus und mit einem Karmann rast man ja auch nicht, sondern man fährt und genießt die Landschaft :)

Wie hat sein Besitzer es so schön formuliert: „Nur repariert und nicht restauriert!“. Mein Fazit: Alles richtig gemacht!

Laubfrosch - ILaubfrosch - VIII - ColorLaubfrosch - IILaubfrosch - VIILaubfrosch - IXLaubfrosch - III

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Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=5720

Created Samstag, 20. August 2016 Tags Cars & Bikes | Chronologisch | Herten | Karmann Ghia | Open Flair Vestival | Typ 14 | vw | youngtimer | Zeche Ewald Document type Article
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12 Aug 2016
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Götterdämmerung

GötterdämmerungIn der nordischen Mythologie kündigten Blitz und Donner stets den herannahenden Gott Thor an, der mit Mjöllnir – seinem von den beiden Zwergen Sindri und Brokk geschmiedeten Hammer – auf einen Amboss schlug und dabei Blitze nach Midgard sandte, wobei letztere besser bekannt ist als die Welt der Menschen.

Denjenigen Lesern unter Euch, die schon nach den ersten Zeilen begonnen haben am Verstand des Verfassers zu zweifeln und zuvor auch garantiert schon die oben im Browser angegebene Adresse kontrolliert haben, kann ich versichern, ihr seid immer noch bei 1001 Cars, es geht immer noch um Autos und es geht nicht um Wikinger. Die Erklärung, warum ich diesen Vergleich bemüht habe, folgt sofort.

Am letzten Samstag fanden in Herten die diesjährigen Mopar Nationals statt, die traditionell mit einer Beschleunigungsprüfung auf dem Flugplatz Marl-Loemühle beendet werden. Diese findet stets in den frühen Abendstunden statt und ist für mich so ziemlich das Highlight der ganzen Veranstaltung. Die Autos in Herten geparkt zu sehen ist ja schon erhebend, aber die Fahrzeuge in Aktion zu erleben ist einfach unbeschreiblich. Der Sound der Motoren bringt jeden Knochen in deinem Körper zum Schwingen und beschert einem obendrein noch einen drei Tage lang andauernden Tinnitus. Lange Rede, kurzer Sinn: Es war einfach geil!

Der Klang der Motoren ist dann letztendlich auch die Erklärung für die doch sehr nordisch angehauchte Einleitung dieses Artikels. Denn ein Fahrzeug wusste schon während der Aufbauphase in Marl durch seinen Klang und sein Auftreten zu überzeugen: der ’63 Plymouth Belvedere des Moparshops.

Schon das martialische Äußere des Fahrzeugs lässt gar nicht erst den geringsten Zweifel daran aufkommen, dass es sich hierbei nicht um das schnellste Fahrzeug vor Ort handeln könnte. Gleich nach dem ersten Anlassen des Triebwerks fragt man sich, ob dieser Bolide nicht doch von zwei Zwergen im göttlichen Auftrag geschmiedet worden ist oder ob dafür doch das Team des Moparshops verantwortlich zeichnet. Der Klang beim Durchatmen dieses Kraftpakets ließe eher auf ersteres schließen und ich bin mir sicher, der Donnergott Thor würde seinen Streitwagen sofort gegen diesen Belvedere eintauschen.

Den atemberaubenden Sound dieses Fahrzeugs konnte ich leider nicht für Euch im Bild einfangen, aber zumindest ein wenig von der coolen Atmosphäre vor Ort, für die nicht zuletzt die dramatischen Wolken am Himmel über Marl gesorgt haben.

Danke Thor!

 

GötterdämmerungGötterdämmerungGötterdämmerungGötterdämmerungGötterdämmerungGötterdämmerungGötterdämmerungGötterdämmerungGötterdämmerungGötterdämmerungGötterdämmerung2016 - NiceGötterdämmerungGötterdämmerungGötterdämmerungGötterdämmerung

 

P.S: Weil es halt einfach so gut passte, habe ich ein paar Bilder aus dem letzten Jahr mit in diesen Artikel eingeflochten. Diese sind aber, dank strahlendem Sonnenschein, mehr als gut zu erkennen ;-)

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Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=5693

Created Freitag, 12. August 2016 Tags 2015 | belvedere | Chronologisch | Flughafen Loemühle | Marl | MOPAR Nationals | Plymouth | Treffen & Messen Document type Article
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