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08 Dec 2009

Elektroauto: Tesla und das Model S - Bestandsaufnahme

Der mit Sicherheit coolste Autohersteller unserer Zeit ist die Firma Tesla, die als einzige Firma weltweit ein funktionierendes, emotionales Elektroauto im Angebot hat.

Es mag an den "Miteigentümern" liegen, dass diese Firma so außerordentlich gut besprochen wird und das Haupt-Kommunikationsmedium das Internet ist.

Das Unternehmen wurde 2003 unter anderem von Martin Eberhard und Marc Tarpenning in San Carlos gegründet, Investoren sind unter anderem Elon Musk, Sergey Brin, Larry Page und Jeff Skoll. Es handelt sich dabei fast ausnahmslos um Menschen mit stark ausgeprägtem Unternehmergeist aus dem IT- bzw. Internetbusiness.

So wirkt der Tesla Roadster, wie auch das Model S, eher wie ein Internet-Projekt, als ein klassisches Automobil. Es basiert auf offenen Kooperationen (u.a. mit Lotus) und der Fähigkeit einen Beta-Status handeln zu können.

First Tesla Sedan Test Drive Interview With Elon Musk Tesla Motors Tesla Media B-Roll (1-9) (compressed)

Das Model-S soll nun das erste eigene Modell werden, quasi ein Release-Candidate und wie bei Software-Projekten auch, treibt der Optimismus voran, die Finanzierungslücke ist gestopft und der Standort ausgewählt.

Das Erstaunlichste jedoch ist die Tatsache, dass Tesla für dieses Auto bereits 1200 Vorbestellungen besitzen soll, wohlgemerkt ohne Produktionsort und Deckung der Produktionskosten und Kosten pro Vorbestellung von 500$.

Ist der Weg, den Tesla eingeschlagen hat vielleicht der, den zukünftige Autokonzepte gehen müssen, um erfolgreich zu sein? Ist die offene Kommunikation das, was Kunden zu Fans und Fans zu Multiplikatoren macht? Und, geht es Tesla wirklich unternehmerisch gut dabei oder lässt sich diese Geschichte einfach nur etwas besser erzählen?

Tesla Model S Part 1: A greener automotive future Tesla Model S Part 2: Pure Electric Power Tesla Model S Part 3: It's Showtime

Tatsache ist, das Model S wirkt formal sehr gelungen, wird wohl unter 60.000$ kosten, besitzt alltagstaugliche Fahreigenschaften in Reichweite und Fahrdynamik und wird, so die Voraussagen eintreffen, nicht leicht zu bekommen sein, denn die Produktion (Start: 2011) wird ziemlich schnell ausverkauft sein.

Link: Tesla Motors

Created Dienstag, 08. Dezember 2009 Created by Christopher Stegemann Categories Timeline Tags Elektroauto | Model S | roadster | Tesla Motors | Zukunft
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23 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Vorbereiten, vorbereiten, vorbereiten...

Die Teile für die Motorreparatur sind inzwischen eingetroffen. Kopfdichtung, Kopfschrauben, Krümmerdichtung liegen schon seit ein paar Tagen in der Werkstatthölle, gestern kamen noch Ventile und Ventilschaftdichtungen.

teile

Da ich noch nie Ventile gewechselt habe, werde ich das zusammen mit dem Peter (Engländer) machen. O.k. ich denke, das wird darauf hinauslaufen, dass Peter das macht und ich wie ein dummer Junge danebenstehe. Aber ich hoffe, ich lerne genug dabei, dass ich es später einmal selbst machen kann. Wenn mir andere helfen, richte ich meinen Terminplan natürlich nach dem Helfer. Deshalb wird die Show wohl Freitagabend oder Samstagnachmittag laufen.

Neben meinen Arbeiten am Pirat habe ich diese Woche auch ein wenig an der Stoßstange vom Titan weitergearbeitet. Die Hörner sind fest, also konnte ich die Fugen zwischen Hörnchen und Stoßstange noch mit Karosseriedichtmasse verfugen. Nach dem Trocknen habe ich die Stoßstange abgeklebt und grundiert.

Stoßstange

Warum Grundieren? Nun, ich will diesmal mit Autolack arbeiten und die Stoßstangen wurden laut Vorbesitzer nur mit der Sprühdose gelackt. Ich hatte die Befürchtung, der Sprühdosenlack geht hoch. Deshalb habe ich eine Trennschicht lackiert.

Ich bin gespannt, wie der gelbe Lack deckt, nicht, dass ich das ganze Auto weiß vorgrundieren muss...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/vorbereiten-vorbereiten-vorbereiten

22 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Offene Geheimnisse (3), Porsche 989 2062

Porsche 989

Porsche stellt im Museum 14 Prototypen aus, die bisher vor der Öffentlichkeit verborgen wurden. Wir gehen in einer kleinen Serie auf die einzelnen Exponate ein.

Ja, eigentlich hätte der Typ 989 der erste viertürige Porsche werden sollen. Doch damals, das Projekt wurde 1991 eingestellt, glaubte man nicht an den Viertürer. Dabei hatte damals ein Mann das Zepter in der Hand, der sich mit solchen Sachen gut auskennt. Dr. Ulrich Bez, der 1988 von BMW zu den Zuffenhausern wechselte sollte das Ding zum Serienmodell bringen. Kurz nachdem er den Konzern 1991 verlassen hatte wurde auch der 989 eingestellt. Damals hiess es, der einzige existierende Prototyp sei demontiert worden. Doch, offenbar gibt es ein überlebendes Modell. Der viertürige Porsche verfügte über einen V8 mit 4,4 Litern Hubraum (von Audi) und sollte bis zu 280 km/h schnell sein.  Dabei sollte er vier Personen genügend Platz bieten.
Die technische Basis stellte dabei der Porsche 928 dar, einer der meist unterschätzten Klassiker der Marke. Das Experiment war kein Billiges, rund 600 Millionen Mark hat Porsche damals in den Viertürer gesteckt. Doch statt des 989 war der Cayenne der erste Porsche mit vier Türen. Darauf folgt der Panamera. Allerdings scheint uns die Linienführung des 989 - auch aus heutiger Sicht - gelungener als die des Panamera. Schade, dass man dieses Projekt damals beerdigte und nur einige Anleihen für spätere Modelle wie den 996 nahm.
Die Serie:
- Porsche 959 Aerodynamikstudie C29.
- Porsche 924 Weltrekordwagen.
Mehr Porsche gibts im Archiv.

Offene Geheimnisse (3), Porsche 989 2062

Text: Cha, Fotos: Markus Leser, Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/youngtimer/porsche-989-2062/seite_1-2

22 Oct 2014
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Werbung: Der neue Nissan X-Trail oder #Abenteuerhungrig

Nissan X-Trail Abenteuerhungrig - 7 Tage Himalaya

Falls ihr es bisher noch nicht mitbekommen habt: Nissan hatte zu einer Fotochallenge aufgerufen. Unter dem Hashtag #Abenteuerhungrig sollten die Fans bis zum 30. September einen Selfie machen, der sie bei einem Abenteuer zeigt. Zu gewinnen gab es 7 wundervolle Tage im Himalaya mit einem vollgepackten Abenteuer-Programm. Canyon-Swinging, Wildwasser-Rafting oder etwa Abfahrten mit dem Mountainbike sind nur einige der extremen Sportarten, die von den vier Gewinnern demnächst am eigenen Leibe erlebt werden dürfen.

Wenn ihr jetzt denkt, Vorbereitung sei alles: Nix da, besonders viel Zeit für eine angemessene Vorbereitung haben sie gar nicht. Denn schon am 21.11. geht’s los in Richtung Himalaya. Dort angekommen erwartet die Sieger natürlich auch Nissan’s Offroad-Kompetenz auf vier Rädern, der X-Trail.

Seit 2001 bietet Nissan den X-Trail an, inzwischen hat er sich zum weltweit erfolgreichsten Modell der Marke gemaustert. Während ihn bis zum diesjährigen Modellwechsel eher die klassische Geländewagenoptik prägte folgt er jetzt dem Markengesicht und ist deutlicher als urbaner SUV wahrnehmbar.

Trotzdem hat er alles an Bord, was man bei einem geländefähigen Fahrzeug erwartet. Ob Allmode 4x4i Antrieb inklusive Automatikmodus, der je nach Bedarf zwischen Front- und Allradantrieb umschaltet oder ein Hill Hold Assist. Mit 7 flexiblen Sitzplätzen und verschiedenen Ebenen im Kofferraum, so dass man nasser von trockener Kleidung trennen kann, dürfte er der ideale Begleiter für sportlich Aktive sein, die gerne auch mal mit ihren Leidensgenossen eine Fahrgemeinschaft bilden.

Und auch wenn ich normalerweise kein sonderlicher Fan des CVT bin: Im tiefen, feinen Sand möchte ich es nicht missen. Zu oft habe ich schon einen Geländewagen hoffnungslos in den Sand gesteckt, weil beim Auskuppeln während es Gangwechsels der Vorwärtsdrang des Fahrzeugs abbricht. Dank CVT gibt es keine Schaltunterbrechungen und somit auch kein Versinken im Sand.

Bildquelle: Nissan

WERBUNG von Nissan

Weitere Bilder gibt's bei Klick auf die Pfeile oben direkt auf Driver's Groove.
Der Beitrag Werbung: Der neue Nissan X-Trail oder #Abenteuerhungrig erschien zuerst auf Driver's Groove.

Original http://driversgroove.com/werbung-der-neue-nissan-x-trail-oder-abenteuerhungrig/

Created Mittwoch, 22. Oktober 2014 Tags autos Document type Video
Categories Timeline Author Can Struck
22 Oct 2014
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1948 Buick Super ICON Derelict Convertible

1948 Buick Super ICON Derelict Convertible

This video is about 1948 Buick Super ICON Derelict Convertible
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/1948_Buick_Super_ICON_Derelict_Convertible.html

Created Mittwoch, 22. Oktober 2014 Tags album | buick | convertible in | derelict | editors | icon | pick | super | video | photo Document type Video
Categories Timeline Author Ralf Becker
22 Oct 2014
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Import inspiration, domestic execution - /BIG MUSCLE

Import inspiration, domestic execution - /BIG MUSCLE

When Ariel Alvarez began building his 1973 'cuda, never cared about making it pretty, period-correct, or doing what the forum members said he should do. He focused on track performance first, looks (a distant) second, and that's what he ended up with.


However, as with all custom builds, there may be a few kinks left to work out...
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Import_inspiration__domestic_execution_-__BIG_MUSCLE.html

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22 Oct 2014
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La République du Skateboard

La République du Skateboard

"An impressionistic ode to street skateboarding"
(Shot in Red Epic with Kowa Anamorphic Lenses)

A Film by Neels Castillon

in collaboration with VAGUE & LAME.

Featuring
Arthur Turpin, Andrea Giallonardo, Vincent Perrin, Victor Jambus, Antoine Champenois, Steve Malet,
Maxime Djadel, Samuel Chochon, Mathias Pardo, Yann Garin, Franck Barattiero, Amine Benhmade.

Music - Yld Kid
Sound Design & Mix - Yann Levasseur
Sound Production - http://www.lesecouteursprod.com
Colorist - Sébastien Mingam
Post-Production - http://www.mikrosimage.eu

Producer - Ariane Cornic
Assistant Producer - Sébastien Rouquet
Production - Masterfilms

Co-Production - Domove
Producer - Jean Lin Roig

Director/DP/Editor - Neels Castillon

Special Thanks
Gloria Pedemonte, Joel Dagès, Mathieu Janneau, Hugo Allart.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/La_Re__publique_du_Skateboard.html

22 Oct 2014
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LMC Truck // Ford Broncos

LMC Truck // Ford Broncos

This is a digital film we created for our client LMC Truck - We wanted to emphasize the variety of possibilities that can happen with these classic trucks and the Sterling family from Warrensburg, Missouri were the perfect fit. Mike Sterling's 1968 Bronco has been in the family since new and he's had the recent joy of handing that Bronco off to his daughter.

Creative // Northpass Media
Executive Producer // Kurt Bangert
Director-DP // RH Bangert
Cinematographer // Zach Dierks
Gaffer // Troy Paddock
BB Electric // Mel Graham
Editor // Jon Quigg
Colorist // Taylre Jones
Composer // Sam Billen
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/LMC_Truck____Ford_Broncos.html

22 Oct 2014
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One Lungers: Reece and Gordie have a singular passion for Evinrude snowmobiles

One Lungers: Reece and Gordie have a singular passion for Evinrude snowmobiles

OMC opposed twin motors best describe Reece and Gordie. These two cats function to create a singular passion for Evinrude vintage snowmobiles.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/One_Lungers__Reece_and_Gordie_have_a_singular_passion_for_Evinrude_snowmobiles.html

22 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Radikale Verjüngungskur ;-)

2. Farbe bei der Wiederherstellung des Haifischmauls am Beifahrerkotflügels: Rot.

Haifischmaul

Jetzt muss nur noch der Zahnarzt ran ;-)

Nächste Baustelle: Der Tacho. Da war einiges im Argen. Temperaturanzeige ging nicht, Beleuchtung flau und der Tageskilometerzähler spackte ab und an. Also raus mit dem Teil und einen zweiten Tacho aus dem Fundus zerlegt.

Tacho

Einfach einen anderen Tacho reinschrauben hätte auch funktioniert, aber ich habe keinen zweiten Dieseltacho mit Drehzahlmesser. Die werden verdammt teuer gehandelt, weil sie a) selten sind und b) auch um Golf 2 passen.

Also aus 2 mach einen. Funzte soweit, aber die Temperaturanzeige ging weiter nicht. 3. Tacho, liegen ja genug rum. Funktion Fehlanzeige. WTF! Der Hund lag im Motorraum begraben. An den Kabeln an den 2 Gebern war je der Kabelschuh weggebrochen. Und siehe da - ich habe wieder eine funktionierende Temperaturanzeige.

Tacho

Nebenbei hat der Wagen jetzt "plötzlich" nur noch knapp über 200.000km auf der Uhr, vorher waren es deutlich über 400.000km. War eben der Tacho, der im Regal am weitesten oben lag. Hat übrigens nix mit Tachobetrug zu tun. Kein Mensch weiß, wie viele Kilometer der Pirat wirklich gelaufen hat. Als ich ihn gekauft habe, war ein Meilentacho verbaut, der Wagen wurde aber in Deutschland ausgeliefert. Könnte theoretisch sein, dass der jetzige Kilometerstand näher an der Realität ist - oder selbst der alte Tacho untertrieben.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/radikale-verjuengungskur?blog=29

21 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Kein Spass, Nissan Micra Cup 2061

Pupperlhutschn Reloaded

Nein, der aktuelle Nissan Micra ist nicht wirklich das, was man als «en geile Siech» bezeichnen könnte. Trotzdem hat es der kleine Japaner, der in Indien gebaut wird, schon zweimal auf unsere Seiten geschafft. Jetzt erst recht, denn er wird zum Cup-Racer.

Einmal hat sich unsere «Radicalistin» Claudia der weiblichen Seite des 2013 aufgefrischten Micras angenommen und das andere Mal habe ich mich mit knapp zwei Metern in den 378 cm langen Zwerg gepresst. Typisch Mann, zählte für mich bei diesem Test nur eins: «Powerrrrrrr» und da war das von uns liebevoll Pupperlhutschn genannte Micrachen schon eine herbe Enttäuschung, die nur noch von seinem unsagbaren Drang zum Untersteuern übertroffen wurde. Doch jetzt das: In Kanada startet 2015 der Nissan Micra Cup! Ich muss mich erstmal setzen.
Soll das ein Witz sein? Anscheinend nicht, denn Christian Meunier, der Nissan Kanada Präsident sagt: «Das Auto bietet den Teilnehmern die einmalige Gelegenheit, an die Grenzen zu gehen und Geschwindigkeiten zu erreichen, von denen niemand glaubt, dass diese am Steuer von Kanadas günstigsten Fahrzeug möglich sind, dem Nissan Micra». Aha. Hm.... eigentlich gar keine so blöde Idee, denn sind wir doch mal ehrlich: Man brauch keine 500 PS, Keramik-Bremsen, Doppelkupplungsgetriebe usw., um den ultimativen Fahrspass auf einem Rundkurs zu haben.
Kein Spass, Nissan Micra Cup 2061
Und so ein schnuckeliger Micra? Für umgerechnet weniger, als 17'000 Franken hat man eigentlich alles, was man braucht: Ein leergeräumtes Auto mit Überrollkäfig, Schalensitz und Sechspunktgurte. Nismo liefert dazu noch ein entsprechend härteres Fahrwerk und Pirelli ein paar niedliche 15 Zoll Slicks. Und der Motor? Mit geändertem Übersetzungsverhältnis könnte man dem Kompressor des 1,2l Dreizylinders doch eigentlich ordentlich auf die Sprünge helfen. Doch dieser Motor wird in Kanada gar nicht angeboten, sondern ein freisaugender 1600er-Vierzylinder mit 110PS. Noch besser, denn losgelassen auf weniger, als 1 Tonne Gewicht sieht das auf den Bildern und im Video durchaus vielversprechend aus. Irgendwie bekomme ich zum ersten Mal richtig Lust, Micra zu fahren. In Kanada. Wer hätte das gedacht?
Mehr Nissan gibts im Archiv.

Kein Spass, Nissan Micra Cup 2061

Text: Axel Griesinger, Bilder: Nissan Canada

Kein Spass, Nissan Micra Cup 2061

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/nissan-micra-cup-2061/seite_1-2

 
21 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Die Dose, Fahrbericht Porsche Cayenne S E-Hybrid 2060

Fahrbericht Porsche
Cayenne S E-Hybrid

Porsche hat den Cayenne überarbeitet und ihm einen Plug-in-Antrieb spendiert. Das ist alles prima. Und macht die Marke aus Zuffenhausen zum Anbieter der meisten Plug-in-Hybriden. Wer hätte das gedacht?

Von all den Hybridvarianten die es gibt finden wir die zum Aufladen an der Steckdose zurzeit die Sinnvollste. Also finden wir auch den Cayenne als S E-Hybrid sinvoll. Zumindest so sinnvoll, wie wir ein SUV finden können. Sicher ist, Porsche hat den Cayenne deutlich überarbeitet, nicht nur in Sachen Antrieb. Und: es hat ihm gut getan, vor allem im Innenraum. Aber, wir finden dass heutzutage ein Auto mit fünf Sitzen einfach keine 2,3 Tonnen mehr wiegen darf. Hybrid oder nicht - wir würden viel unserer Barschaft darauf verwetten, dass ein SUV mit 1400 kg genauso sparsam wäre wie ein Zweitonnen-Hybrid. Oder man stelle sich vor, einen Plug-in-Antrieb zu verbauen mit dem Leergewicht, dass Ding würd ja kaum noch Sprit brauchen. Aber egal, wir können (zum Glück) den Herstellern nicht vorschreiben, was sie bauen sollen. Wäre auch übel, wenn sich Omi mit ihren 96 Lenzen in einen Superpsortwagen quälen müsste...
Zurück zum Cayenne, der dasselbe Hybridsystem verwendet wie der elektrifizierte Panamera. Jedenfalls fast das gleiche. Denn der Elektromotor des Cayenne hat etwas mehr Leistung (70 kW, 95 PS) und die Batterie ein kleines wenig mehr Speicherkapazität (10,8 kWh). Die Systemleistung beträgt beim Cayenne nun 416 PS und 590 Nm, das sind ganz schön nette Zahlen wenn man dann noch den Normverbrauch von 3,4 L/100 km nebenan stellt. Und ja, wir denken man kann den E-Hybrid mit dieser Menge Benzin tatsächlich soweit bewegen, wir hatten bei den Testfahrten (mit voll geladener Batterie) Werte zwischen 3,7 und 4,4 Liter auf dem Bordcomputer stehen (rein elektrisch 18 bis 36 km). Das spiegelt natürlich nicht das normale Leben wieder, aber wir gehen davon aus dass man ohne dass man den Cayenne ständig auflädt auf einen Durchschnittsverbrauch von 6 Liter pro 100 km kommt. Das ist: gut!
Die Dose, Fahrbericht Porsche Cayenne S E-Hybrid 2060

Schön ist das nicht...

Tritt man das Gaspedal voll durch, arbeiten der bekannte Dreiliter-Kompressor-Benziner und der Elektromotor wie gesagt zusammen. Und dann geht der Porsche ganz schön vorwärts, Spritsparen ist dann aber so ziemlich passé. Aber, wir notieren beruhigt. Wenn man den Cayenne wie einen Porsche bewegen will, kann man das auch. Natürlich auch, weil Fahrwerk und Bremsen (mit diesen unsäglich hässlichen, leuchtfarbigen Bremszangen) auf der Höhe sind. Es ist wie beim Macan einfach ein Unterscheid, ob man ein Audi- oder ein Porsche-SUV bewegt. Aber eben, unsere Meinung zu SUV's - egal welcher Marke - dürfte ja mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Die unterschiedlichen Fahrmodi sind ebenfalls aus dem Panamera und aus dem Golf GTE bekannt. Denn Porsche hat für den VW-Konzern viel Entwicklungsarbeit geleistet. Also, man kann rein elektrisch unterwegs sein (bis 135 km/h), im Hybridmodus fahren oder den Akku im Heck (Lithium-Ionen) während der Fahrt laden. Das ist energetisch zwar unsinnnig, aber es ist für all jene gedacht, die zum Beispiel am Ziel einer Reise rein elektrisch unterwegs sein wollen - oder müssen. Und dann gibts natürlich noch die Sport-Tasten, da gehts dann zur Sache, nahezu ohne Rücksicht auf den Verbrauch. Den neuen Panamera als Plug-in-Hybriden gibt es in der Schweiz ab 108'800 Franken. Natürlich ist es damit nicht gemacht. Porsche ist bekannt dafür, sich Sonderausstattungen fürstlich bezahlen zu lassen. Aber, man muss den Zuffenhausern zu Gute halten, dass sie nicht nur ein Ladekabel sondern auch eine Wallbox (für 400-Volt-Anschluss) für zu Hause gleich ohne Aufpreis mitliefern. Damit soll der Hybrid-Cayenne innert zwei Stunden wieder voll geladen sein. Und, es gibt eine Ferndiagnose-Funktion, womit wir wieder  beim Thema Big Brother wären...
Mehr Porsche gibts im Archiv.

Die Dose, Fahrbericht Porsche Cayenne S E-Hybrid 2060

Schön ist das nicht...

Die Dose, Fahrbericht Porsche Cayenne S E-Hybrid 2060

Text: Cha, Fotos: Porsche, Frank Ratering

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-porsche-cayenne-s-e-hybrid-2060/seite_1-2

21 Oct 2014
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Essen, schlafen und racen mit dem Nissan Juke Nismo

Nissan Juke Nismo Exclusive Thumbnail
Sportlich sollen sie sein. Schließlich ist Nismo für Nissan das, was für BMW die M GmbH oder für Mercedes AMG ist. Eng verstrickt mit den Rennsportbemühungen von Nissan sollen die Modelle mit der Nismo-Bezeichnung also den Ruhm von der Strecke auf die Straße tragen.

Beim GT-R geht es so weit, dass er als Nismo fast das Doppelte kostet. Beim 370z wurden auch Fahrwerks- oder Motorkomponenten im Vergleich zum normalen Modell nochmals aufgewertet. Und beim Juke? Beim Juke ist es eher eine Ausstattungslinie. Zehn Mehr-PS gibt es, aber die sind nicht der Rede wert. Man muss ihm zugute halten: Er war der erste, der stolz den roten Nismo-Schriftzug auf die deutschen Straßen tragen durfte.

Schon beim ersten Juke, den ich testen durfte, habe ich Farbe bekannt. Ich mag den Juke. Ich mag ihn weil er anders ist, weil er auffällig ist und nicht den einfachen Weg geht, den alle Anderen gehen. Wenn man dann noch bedenkt dass er 2010 der erste unter den Micro-SUVs war und erst langsam die Konkurrenz durch andere Marken kam, muss man ihm einfach Respekt zollen.

#eatsleepracerepeat – Erst mal essen.

Am Besten einen Espresso und etwas kleines, süßes. Beides passt ausgezeichnet zum Juke. Und beides kann man in einem Café um die Ecke finden, nach Möglichkeit in einem vor dem man direkt mit dem Juke parken kann. Japanisch wird es dann wohl nicht – auch wenn sicherlich Sushi ausgezeichnet zum Auto passen würde. Lieber italienisch, beispielsweise im 4 Cani della Citta. Der Espresso ist stark und frisch und gib einem die nötige Schärfe, um den Juke Nismo eingehen zu studieren. In der Abfolge der geparkten Autos fällt er auf wie ein bunter Hund. Größtenteils weiß, mit ein paar gekonnt gesetzten, roten Akzenten. Dazu die riesigen
Leichtmetallfelgen, die satt in den Radhäusern sitzen. Die sportliche Erscheinung ist den Designern gelungen. Vor allem da bei solch einem kleinen, hohen Auto das ganze Makeup schnell aufgesetzt wirken kann. Und tatsächlich: Eine Stelle gibt es am Juke, an der das passiert ist: Die Auspuffblende sieht wie ein nachträglich auf ein dünnes Auspuffrohr aufgeschraubtes Aftermarket-Rohr aus. Schade, denn der Diffusor passt richtig gut ans Heck und hätte sich bestimmt über ein stimmigeres Ensemble gefreut.

 

Ein wenig enttäuscht bin ich schon, wie wenige Leute sich den Juke Nismo im vorbeigehen genauer ansehen. So sitze ich an meinem Bistrotischchen und warte. Eigentlich weiß ich ja wie sehr der Juke polarisiert. Doch gerade weil er in der Nismo-Variante regelrecht brüllt “Hier bin ich! Du kannst mich nicht ignorieren, auch wenn ich dir nicht gefalle! Sieh her!” hatte ich mir mehr erhofft. Vielleicht muss es dann doch ein Juke-R sein, um zumindest die fachkundigen Passanten zu einem Selfie mit dem Nissan zu bewegen.

#eatsleepracerepeat – Dann schlafen?

Quatsch, für schlafen ist keine Zeit! Die Lust für die Pause ist nach dem Espresso auch nicht vorhanden. Deswegen direkt weiter zum nächsten Punkt, bitte.

#eatsleepracerepeat – Rennen fahren oder denglisch: Racen.

Die Sinne sind koffeinisiert, der Magen gesättigt. Der sehr sportlich getrimmte, dunkle Wildlederpalast empfängt einen. Der Innenraum verschluckt den Fahrer und gibt diesem ein griffiges Wildlederlenkrad an die Hand. Im Blickfeld: Die knallrote Geradeausmarkierung auf 12 Uhr und der rote Drehzahlmesser zur Linken. Alles andere verkommt durch die schwarz-in-schwarz Farbgebung in der Unwichtigkeit des peripher wahrgenommenen. Gleißend Licht fällt durch die große Windschutzscheibe auf das Gesicht. Innerhalb kürzester Zeit sagt der Nismo einem, was zählt: Vergiss was im Inneren um dich herum geschieht, konzentriere dich auf das Wesentliche. Die Straße. Das Lenkrad. Das Gaspedal. Allerdings sollte man beim Juke Nismo nicht erwarten, dass man kräftig um die Ecken pfeifen kann. Dazu ordnet das CVT-Getriebe den Sound irgendwo in den – nennen wir es – sägenden Tonlagen an und das subjektive Gefühl der Beschleunigung zwischen “beschleunige ich voll?” und “oh, ich fahre ja schon schneller als erlaubt” an. Es dauert, bis man sich daran gewöhnt. Als Entschädigung dafür bietet der getestete Juke Nismo Allradantrieb und dürfte damit unter den sportlichen Varianten in dieser Fahrzeugklasse und in dieser Preisklasse ein Alleinstellungsmerkmal besitzen. Wenn man dann im Winter mehr Traktion auf die Straße bringt als die Konkurrenten, ja spätestens dann kann man beginnen zu racen. Vorher sollte man es vielleicht nicht tun.

#eatsleepracerepeat – Wiederholen.

Im sich wiederholenden Alltagsgebrauch sind noch ganz andere Faktoren entscheidend, die den Juke im Vergleich zu anderen Kleinstwagen auszeichnen. Legt man Wert auf ein kompaktes Auto, das im Innenraum mehr Platz bietet als man es erwarten würde, das sich beim Fahren groß und wertig anfühlt aber in jede Parklücke – auch dank Rückfahrkamera – passt, dann ist man beim Juke richtig. Spätestens wenn man im Stadtverkehr etwas mehr Weitblick als die Anderen hat will man den Juke auch in Zukunft an seiner Seite wissen.

Bei Interesse: Das Drive-Blog fasst die Stimmen einiger anderer Blogger zum Juke Nismo zusammen. Besonders lesenswert darunter der Artikel auf dem Autogefühl-Blog:

“Der Nissan Juke ist so etwas wie der bunte Vogel und Gute-Laune-Macher im Portfolio des japanischen Herstellers. Er polarisiert mit einem Design, das in der oberen Hälfte einem Sportcoupé und im Speckgürtel einem SUV gleicht.”

Auch auf Koray’s Car Blog findet ihr ein interessantes Review zum Juke Nismo.

Fahrzeug: Nissan Juke Nismo 1.6 DIG-T

Lackierung: Pearl White
Felgen: Leichtmetallfelgen 18 Zoll
Polster/Leder: Stoffleder Finn – Harmonie Biton Schwarz/Grau

Motor: R4-Ottomotor mit Turbolader
Hubraum: 1618 cm3
Leistung: 147 kW (200 PS)
Drehmoment: 250 Nm
Getriebe: XTRONIC CVT-M7
Antrieb: Allradantrieb
Beschleunigung 0-100 km/h: 8,2 s
Höchstgeschwindigkeit Vmax: 200 km/h
Türen/Sitze: 5/5
Verbrauch kombiniert: 7,4 l/100 km
CO2-Emission: 169 g/km

Driver’s Groove Bewertung: 06/10

Preis: 29.680,00 €
Testverbrauch: 9,9 l/100km

Bildquelle: Can Struck / Driver’s Groove

Weitere Bilder gibt's bei Klick auf die Pfeile oben direkt auf Driver's Groove.
Der Beitrag Essen, schlafen und racen mit dem Nissan Juke Nismo erschien zuerst auf Driver's Groove.

Original http://driversgroove.com/polarisieren-mit-dem-nissan-juke-nismo/

Created Dienstag, 21. Oktober 2014 Tags DG Exclusive Document type Video
Categories Timeline Author Can Struck

Mehr lesen von : Christopher Stegemann

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14 Apr 2014

Magnus, der Grosse: Ein Besuch bei Magnus Walker

Created Montag, 14. April 2014 Document type Storify

Es ist die grimmigste Seite von Los Angeles, irgendwo auf dem Weg von Downtown zum Arts District. Zahllose Zelte auf dem Gehsteig, dazwischen Einkaufswagen, Müll und Strassenhunde. Und eben jene Menschen, deren Alltag im krassen Gegensatz zur Glitzerwelt der Hollywood Hills steht ...

Teil 1:

Ein Besuch bei Magnus Walker (1): Sei...

Ein Besuch bei Magnus Walker (1)


Teil 2:

Ein Besuch bei Magnus Walker (2): Sei...

Ein Besuch bei Magnus Walker (2)


Diese Geschichte wird von motorkultur mit Storify kuratiert.

Categories Timeline | Stories Author Christopher Stegemann
14 Oct 2013

Salt Lake City: Straßenbahn Revival

Es gibt Dinge, die besitzen ihren Wert über einen langen Zeitraum hinweg. Wenn im Land des Automobils und des Individualverkehrs eine "alte" Verkehrsform wiederbelebt wird, ist das mehr als ausagekräftig für die Entwicklung der (urbanen) Mobilität.

Die Entscheindende Frage: Wollen wir sein wie Los Angeles? Die Antwort: Eine Straßenbahn.

Via: Streetfilms

Created Montag, 14. Oktober 2013 Tags mobilität | Straßenbahn | Zukunft Document type Video
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
13 Jul 2012

24h-Rennen Nürburgring: Vier Anläufe, Vier Ringe und ein Doppelsieg

Es ist eine Premiere, und was für eine. Nach vier Anläufen hat es Audi endlich geschafft und kann sich in die Siegerliste des legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring eintragen.

Dabei hatte Audi das beste Gesamtpaket, was Haltbarkeit und Performance angeht. Eben das, was man bei einem solch turbulenten und aufreibendem Rennen braucht. Schlußendlich reichte es für den Wagen mit der Startnummer 3, dem Bilstein Audi R8 LMS Ultra mit Marc Basseng, Christopher Haase, Frank Stippler und Markus Winkelhock am Steuer. zum Sieg.


Und mehr noch, der Mamerow-Audi R8 LMS mit der Startnummer 26 (Mamerow, Abt, Ammermüller, Hahne) kam nur 3:35 Minuten später ins Ziel und bescherte den Ingolstädtern damit einen Doppelsieg.

So wird in Bayern zurecht gefeiert und damit dieser Moment nicht in Vergessenheit gerät, hat AudiTV die Geschichte in ansprechenden 5:39 zusammengefasst.

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09 May 2012

Nissans Big Turn On: Elektrisiere dich für deine Stadt

Nissan ist einer der wenigen Hersteller, die ein vollwertiges und alltagstaugliches Elektroauto im Markt haben. Mit der Kampagne "The Big Turn ON" geht Nissan jetzt einen interesannten Weg, den der Ansatz ist nicht, für sich selbst einen Vorteil zu erklicken. Vielmehr ist das Ziel der Kampagne eine Ladesäule für die Heimatstadt zu gewinnen. Wer also online und altruistisch handeln möchte, bekommt in dem Video eine kleine Einweisung.

In Deutschland scheinen die meisten eFans übrigens in Tübingen beheimatet zu sein. Tübingen, die Studentenstadt. Kann es sein, dass Elektroautos bei Studenten besonders hoch im Kurs liegen?

Created Mittwoch, 09. Mai 2012 Tags Leaf | Nissan | The Big Turn On Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
07 Feb 2012

Elektromobiles Wohnen: In Norderstedt wird die Zukunft modelliert

Karabag AutarkhausDie Republik, die Politik redet von der Energiewende. Von sich reden gemacht haben einige, konkret geworden ist Stand Januar 2012 praktisch niemand. Es ist als ob der deutsche Energie-Strukturwandel in Bürgerbegehren und Planfeststellungsverfahren stecken geblieben ist.

Glücklicherweise gibt Ausnahmen. Es gibt eine Allianz der Willigen und eine Stadt, die diesen Machern eine Basis für deren Vorhaben liefert. So entsteht in nördlich von Hamburg, in Norderstedt, eine energieautarke Modellsiedlung. Die Willigen sind Elektroauto Siri Karabag (Karabag GmbH), die Schilling GmbH als Bauträger und der 1. Stadtrat Norderstedts Thomas Bosse.

Gemeinsam stellten sie das für mich beeindruckendste und zukunftsweisendste Projekt der Ära nach Fukushima vor. Es ist das erste mir bekannte Projekt, das einen einfachen "ganzheitlichen" Ansatz verfolgt, indem die Energieerzeugung und Energieverbrauch überwiegend am selben Ort stattfinden und das Elektroauto eine aktive Rolle übernimmt.

Energieautarkes Wohnen

Ein Haus erzeugt seine Energie via Photovoltaik und speichert die Überschüsse in einem Puffer, dessen größter Teil die Batterie des Elektroautos ist. Die elektrische Energie ist die einzige Energieform die in diesem Haus benutzt wird.
Durch das Vernetzen der Häuser in der Siedlung entsteht ein nahezu unabhängiger Energiecluster, der den Ökostrom nicht über aufwendige Hochleistungstrassen aus Offshore-Parks beziehen muss.
Besonderes Merkmal der Konzepts: Das Elektroauto ist "Teil des Wohnhauses" und zwingend notwendig für die Funktion. Es kann also in die Baufinanzierung integriert werden.

Klingt einfach. Scheinbar ist es das auch, wenn, wie gesagt, alle Beteiligten in Optionen und nicht in Schwierigkeiten denken. So gesellen sich zu den Initiatoren die Firmen, die diese Vision und den Mut teilen. Schüco liefert die "grüne Technologie rund um die Gebäudehülle", I+ME Actia die Batterien und Batteriemanagement, Brillux die Wärmedämmung und Karabag das Elektroauto, dessen Antriebstechnik von Linde produziert wird.

Man darf gespannt sein, wie sich dieses Projekt weiterentwickelt und wer die ersten Bewohner dieser neuen Welt sein werden.

20 Dec 2011

Energiebilanz: Lohnt sich Leichtbau mit Aluminium oder doch ein altes Auto?

Es ist eine der viel diskutierten Fragen, die sich mit dem Thema Energiemix, -wandel und Elektroauto verbinden: Was muss ich tun, um "umweltpolitisch korrekt" zu handeln? Antworten werden in diesen Tagen fast ausschließlich auf den CO2-Ausstoß reduziert, was wohl auch Sinn macht, denn das scheint die fairste Betrachtungsweise zu sein, will man Produktion und Betrieb auf einen Nenner bringen.

Meistens allerdings beschränken sich die Fakten auf den Betrieb eines Fahrzeugs und damit auf die ausgestoßene Menge CO2 pro Kilometer. Aber was ist mit der Produktion? Welche Fertigungsmethoden können als "unbedenklich" eingestuft werden und sind neue Autos so viel besser als das "am Leben gehaltene" alte?

Zwei Studien haben versucht, diese Frage zu bantworten:

Es sind erstaunliche Ergebnisse, die da zusammengefasst werden. Die wichtigsten:

  • 20-30% des CO2-Ausstoßes werden bei der Produktion erzeugt.
  • Ein Golf I TDI verbraucht 6,03 l/100km ein Golf V TDI 6,83 l/100km
  • Im Schnitt verbrauchten die Neuwagen 12,2 % mehr Sprit als die Oldtimer
  • Je länger ein Auto genutzt wird, umso eher rechnet sich der Produktionsaufwand für die Umwelt.
  • Ab einer Fahrleistung von 130.000 km spart eine Aluminiumkarosserie Energie.
  • Ab 100.000 km führt eine Aluminiumkarosserie zu reduziertem CO2-Ausstoß
  • Ein Auto fährt ca. 150.000 km in 13 Jahren, danach wird es verschrottet.

Was aber folgt aus diesen Erkenntnissen?

Zunächst, dass sich ein "Altauto" deutlich besser macht, als man denken möchte. Es lohnt sich also ein Auto länger zu fahren, um den Primärenergieverbrauch auf möglichst viele Kilometer zu verteilen.

Und, Marketingaussagen (Alukarosserie = CO2 reduzierend, neue Autos sind gut für die Umwelt) sind meistens verführerisch einfach, man mag ihnen glauben, nur stimmen sie nicht immer.

Es ist an der Zeit, Mobilität in seiner Gesamtheit zu betrachten. Eine Reduktion der Betrachtungsweise auf ein oder zwei Energie-Faktoren macht wenig Sinn. Eine Betrachtung, der sich fairerweise auch Elektroautos unterziehen müssen.

Allerdings bleibt eine Eigenschaft dem Elektroauto vorbehalten. Elektrische Energie ist die einzige Energieform, die heute praktisch zu 100% regenerativ, fast überall auf der Welt erzeugt und mit geringem Aufwand transportiert werden kann.

Würde man ein Auto im Leichtbau-Verfahren bauen, das seine Produktions- und Betriebsenergie aus regenerative Quellen bezieht, würde sich an der grundsätzlichen Betrachtungsweise nichts ändern. Ein Auto würde wahrscheinlich immer noch 20-30% der Energie in der Produktion verbrauchen, auch die Betriebsenergie wird sich wohl nur relativieren. Allerdings würde die CO2-Bilanz um ein vielfaches besser ausfallen, immer noch die fairste Betrachtungsweise beim Vergleich der Systeme.

06 Dec 2011

Kalender 2012: Pixeleye, Carlos Kella, Henry Hund und Sonax bitten zu Tisch

RZ_Titel Kalender 2012_FINALAlle Jahre wieder … Kalender! Gleich vier bemerkenswerte Exemplare haben es zu uns geschafft. Ob es an den Frauen oder an den Fahrzeugen liegt, kann ich nicht sagen.

Aber Pixeleye, Carlos Kella, Henry Hund und Sonax bescheren uns passend zum Jahresende mit vier Kalendern, die es uns besonders angetan haben.

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Original: Chromjuwelen Artikel

Created Dienstag, 06. Dezember 2011 Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
06 Dec 2011

Auto-Mobilität – Wie der Mensch das Laufen verlernte

Loewisch_AutoMobil_augeschlagen_150dpi"Auto-Mobilität – Wie der Mensch das Laufen verlernte" ist ein umfangreiches und äußerst lesenswertes Nachschlagewerk zum Thema Automobil. Der Journalist und Autor Roland Löwisch hat sich dabei die Frage gestellt, wie es zum Auto kommen konnte und was heute daraus wurde. Im Gegensatz zu den vielen "Chroniken" über das Automobil, die meist mit der "Erfindung des Autos" von Karl Benz und Gottfried Daimler im Jahr 1886 beginnen, geht Roland Löwisch besonders auf den langen Weg ein, der die Erfindung des Autos erst ermöglichte. Was war vor Benz und Daimler? Kam das Auto aus dem Nichts? Erst eine unglaubliche Vielzahl von Vorarbeiten, Erfindungen, Ideen und Geistesblitzen führten zum Auto und Straßenverkehr der heutigen Zeit. So zum Beispiel der Motor von Siegfried Marcus, die Erfindung der Dampfmaschine, das Fahrrad, der Asphalt, sogar Verkehrsregeln wie die ersten Innenstadt-Fahrverbote im alten Rom.

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Original: Chromjuwelen Artikel

 
30 Aug 2011

Rust 'n' Dust Jalopy, Teterow 2011. Video.

TeterowMan könnte sich beklagen. Darüber, dass dieser Sommer bislang ins Wasser gefallen ist. Und dass diesem Umstand bereits einige der renommiertesten Rennen zum Opfer gefallen sind – darunter unter anderem das Race 61. Oder auch darüber, dass man einen Haufen Film-Equipment mitschleppt – ohne dass man damit etwas anfangen kann. Weil es wie aus Eimern schüttet.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/131/143876-rust-n-dust-jalopy-teterow-2011-video.html

Created Dienstag, 30. August 2011 Tags film equipment | frontpage | sommer Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
22 Aug 2011

Elektroauto: Windenergie für den täglichen Gebrauch

Wann immer es eine Diskussion über Elektroautos gibt, wird die Verlagerung des CO2-Ausstoßes vom Auspuff zu den Schornsteinen der Kraftwerke als Hauptargument verwendet. Der Energiemix bewirke, dass ein Elektroauto quasi nichts am augenblicklichen Status Quo verändere.

Das dieses Argument nur in Deutschland aufrecht zu erhalten ist, wird meist verschwiegen, ebenso, wie die Tatsache, dass elektrische Energie die einzige Energieform ist, die sich direkt "klimaneutral" herstellen lässt. Betrachtet man den Energiemarkt kleinzellig und dezentral entstehen neue, andere Möglichkeiten.

Wir haben schon Wirbelstromkraftwerke vorgestellt, die kostengünstig Wasserkraft nutzbar machen. Für die Windenergie steht ein ähnliches Prinzip seit langem zur Verfügung.

Kleinwindanlagen, die auf dem H-Rotor basieren.

Der Rotor bewirkt, dass die Nachteile einer herkömmlichen Windanlage bzgl. Lautstärke und Steuerungstechnik praktisch nicht mehr vorhanden sind. So lässt sich der H-Rotor in eng besidelten Gebieten kostengünstig einsetzen. Es gibt viele Versionen des H-Rotors, eine sehr gut funktionierende haben die Gebrüder Bühler aus der Schweiz schon vor einiger Zeit vorgestellt.

Mit dieser WIndanlage kann sich ein Privathaushalt sein eigenes Kraftwerk für das hauseigene Elektroauto installieren und damit klimaneutral Strom erzeugen. Es lohnt sich, einen Blick auf diese Technologie zu werfen.

Link: envergate | Stroka Stahlbau
Link: Wikipedia