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27 Dec 2009

Buchtipp: CARS von Stephen Bayley

CarsCover

"Freiheit. Stil. Sex. Power. Bewegung. Farbe." Was für ein Untertitel für ein Buch. Mehr geht nicht, könnte man meinen. Bis man es anfasst. Und aufschlägt. Zum Niederknien.

Die Zeit der Geschenke ist vorbei? Nix da! Dieses Buch macht das ganze Jahr über glücklich. Autofans – und solche, die noch gar nicht wussten, dass Autos zum Niederknien schön sein können. Hinreißende, epochale, blecherne Ikonen. Wie der Lincoln Zephyr von 1939, Lancia Aurelia von 1951, Jaguar E-Type von 1961 oder das fahrende US-Sex-Symbol schlechthin, die frühe Corvette. Cars4

538 Duoton-Fotos haben Autor Stephen Bayley und Fotograf Tif Hunter in ihrem Werk CARS zusammengetragen, eins ist schöner als das andere. 86 Autos aus den Jahren 1908 bis 2003, jedes einzelne wird auf vier Seiten aufwändig präsentiert: erst doppelseitige Aufmachung, stets mittig von der Seite abgelichtet, dann zwei Seiten mit Details. Renault oder Rolls-Royce, Panhard oder Porsche – alle Marken werden gleich behandelt. Allerweltsautos wie der VW Käfer und Exoten wie der Cisitalia von 1947, jedem Exponat wird die gleiche Liebe zum Detail zuteil.

Das Ergebnis ist eine Art Kunstkatalog, 384 gebundene Seiten stark und fast drei Kilo schwer. Ein Werk für die Ewigkeit. Und entsprechend aufgemacht: im schwarzen Textilschuber  und mit schlammfarbenem Velourseinband. Silberfarben eingestanzt und fein säuberlich untereinander aufgelistet: die Worte CARS, FREIHEIT, STIL, SEX, POWER, BEWEGUNG, FARBE. Yeah, dafür leben wir, auch ohne Tom Wolfes „Das bonbonfarbene tangerinrot-gespritzte Stromlinienbaby“ gelesen zu haben (dem diese Aneinanderreihung von Begriffen entspringt).

Der Preis? Kein Schnäppchen, aber angemessen. 75 Euro ruft der Delius Klasing Verlag für die neue Bibel der Ästheten auf (ISBN 978-3-7688-2623-5). Helmut Newtons Lebenswerk SUMO steht als Neuauflage für 100 Euro beim Buchhändler. Und bietet auf 480 Seiten nicht halb so viele geile Bilder.

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Created Sonntag, 27. Dezember 2009 Created by Ralf Bielefeldt Categories Timeline Tags Buch | Buchtipp | Cars | Rezension | Stephen Bayley | Tif Hunter
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02 Jun 2015

Brohltal Classic 2015 – Die Oldtimerrallye der Burgen

6. Brohltal-Classic

Mit dem Audi 80 Avant 2.8 quattro auf der Piste der Brohltal Classic 2015.

Die sportliche Oldtimerrallye Brohltal Classic ist eines meiner Highlights auf der Piste - Jahr für Jahr! Beim Oldtimer Sport in der Eifel heißt es in den Wertungsprüfungen Sollzeiten und Gleichmäßigkeitsfahrten auf den Sekundenbruchteil genau absolvieren – und sonst nichts! Ein Tag, ein Auto, ein Fahrer und ein Gehirn auf dem Beifahrersitz mit Uhren und Bordbuch voll beschäftigt. Vollkommenheit!

Presse-Nennung für Team MotorMarketing

Bereits zum 3ten Mal hatte ich zur Brohltal Classic, der Oldtimerrallye des AMC Brohltal e.V., genannt. Eigentlich war für mich die Nennung mehr Formsache, denn mit meiner Agentur MotorMarketing mache ich nun bereits im zweiten Jahr die Pressearbeit und die Facebook Fanseite zur Brohltal Classic Rallye. Und in diesem Jahr war die Veranstaltung bis zum nahezu letzten Platz ausgebucht. Langer Rede, kurzer Sinn – Der Quattro war wieder mit am Start.
Brohltal Classic Oldtimerrallye 2015 - 28

Das Gehirn sitzt rechts

Brohltal Classic Oldtimerrallye 2015 - 21

Vor der Rallye heißt es Bordbuch checken.

Nicht ganz gewöhnlich war in diesem Jahr die Besetzung auf dem Beifahrersitz. Ganz kurzfristig musste hier mein Freund Frank einspringen, da meine rallyeerprobte Partnerin krankheitsbedingt ausgefallen war. Frank hatte bisher noch nie an einer Rallye teilgenommen und hatte somit auch keine Ahnung, was ein Co-Pilot mit den Computern, Rechnern und dem Bordbuch macht. Das bedeutete am Vorabend eine regelrechte Rallye-Druckbetankung. Zwei Stunden lang den Umgang mit Rallyehandbüchern, Bordbüchern, Rechner, Schnitttabellen und Co lernen. So fand sich der Gute am nächsten Morgen neben mir am Start der Brohltal Classic 2015.

Mit der noch freien dritten Hand

Brohltal Classic Oldtimerrallye 2015 - 69

Kurze, aber sehr willkommene Wartepausen vor den Wertungsprüfungen der Brohltal Classic.

5, 4, 3, 2, 1, ab. Pünktlich auf die Sekunde ging es dann für uns um 10:22 Uhr auf die Strecke. Nach wenigen Minuten wusste ich, dass ich Frank getrost die Streckenführung überlassen konnte. Das Nullen am Scheitelpunkt, das Anzählen der Abzweigungen und die Vorbereitungen auf die Wertungsprüfungen. Passt! Auch in den WP´s kam Frank erstaunlich gut zurecht. Kilometrierung nullen, Stoppuhr starten, Schnitt lesen und mit der noch freien dritten Hand umblättern. Ich hatte somit vollkommen Zeit mich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Fahren und eine der wohl schönsten Strecken der letzten Jahre genießen!

Eine Burgenreise von Schiefer bis Lavagestein

Ernsthaft – So viele Burgen wie bei der Brohltal Classic habe ich noch bei keiner Oldtimerrallye gesehen. Ob Genovaburg in Mayen, Burg Pyrmont, Burg Eltz oder Burg Olbrück bis hin zum alten Kloster am Laacher See, um nur ein paar zu nennen, führte der AMC Brohltal e.V. seine Teilnehmer auf eine Reise durch Burgen und Lavagestein.
Brohltal Classic Oldtimerrallye 2015 - 33
Die Streckenführung dieser Oldtimerrallye war dieses Jahr wirklich genial. Das Roadbook führte die Teilnehmer in Young- und Oldtimer über schmale, abgelegene Sträßchen der Eifel bis hinab an die Mosel. Wenig später ging es gleich wieder hinauf in die Eifel. Es war extrem kurzweilig, denn ein stetiges Auf-und-ab bestimmte das Treiben. Rund um das Brohltal blieben auf der Strecke über Mayen, Hatzenport, Treis-Karden bis hinüber nach Bad Breisig und das Brohltal selbst die kleinsten Straßen kaum unentdeckt. Steile Schieferlagen an der Mosel wechselten sich mit Birkenalleen am Rhein ab. Nur zu gerne haben wir auf den kurvigen Straßen der Zwischenetappen dem Quattro freien Lauf gelassen, um an anderer Stelle wieder inne zu halten.
Brohltal Classic Oldtimerrallye 2015 - 25

 

6. Brohltal-Classic

Immer diese Zivilisten in den WP´s ...

 

Sollzeit und Gleichmäßigkeitsprüfungen

Am Abend und acht Wertungsprüfungen später führte uns das Bordbuch zurück zum historischen Bahnhof der Brohltal Eisenbahn in Kempenich-Engeln. Bordkarte abgeben und auf die Ergebnisse warten, hieß es dann. Und die folgten im 10 Minuten-Takt. WP für WP wurde ausgehängt und die Teilnehmer drängten sich um den Aushang. Am Ende hatten wir es doch wirklich auf den 9ten Platz in der Gesamtwertung geschafft. Nicht ganz ohne stolz, denn die Brohltal Classic war leistungsmäßig gut besucht, wurde sie unter anderem als Wertungslauf der ADAC Südwestpokal Meisterschaft gewertet.
Brohltal Classic Oldtimerrallye 2015 - 80
Beim darauf folgenden leckeren Buffet konnten wir dann den Tag in der Runde Aller noch einmal Revue passieren lassen und das ein oder andere Kaltgetränk genießen. Bereits in der Mittagspause hatte der AMC Brohltal für eine sehr willkommene Rast am Ufer der Mosel gesorgt. Wie bereits im Vorjahr wurde hier das Hotel Restaurant Pfeiffer außerhalb von Brodenbach gut gewählt.
Brohltal Classic Oldtimerrallye 2015 - 61

Auf Wiedersehen bei der Brohltal Classic 2016

Brohltal Classic Oldtimerrallye 2015 - 106

In den Top 10 der Gesamtwertung reichte es für uns mit dem 4ten Platz in unserer Klasse sogar noch in die Pokalränge.

Zum Abschluss bleibt es mir nur noch einmal beim AMC Brohltal danke für die gelungene und top organisierte Veranstaltung zu sagen. Ich hoffe auch nächstes Jahr wieder am Start der Brohltal Classic 2016 sein zu können. Danke aber auch an Frank für den spontanen und wirklich hervorragenden Einsatz auf dem Beifahrersitz! Bis zum nächsten Mal!

Ihr möchtet noch mehr Bilder zu Brohltal Classic 2015 sehen? Rund 200 Stück gibt es dieses Mal in der eigenen Galerie auf GermanMotorKult mit einem Klick.

Brohltal Classic Oldtimerrallye 2015 - 111

Gesamtsieger der Brohltal Classic 2015 - Joachim und Antje Diesler mit Fahrtleiter Horst Friedrichs (links) und dem 1. Vorsitzenden des AMC Brohltal e.V. Christian Vormann (rechts)

 

Street-Fotografie by PhotoAHRt.de

Bilder von der Strecke findet Ihr nicht nur hier in der PhotoAHRt-Galerie auf GermanMotorKult, sondern auch auf der Homepage der Street-Fotografen! Das Team von PhotoAHRt finanziert sich ihr Hobby durch den Verkauf von Bildern. Unterstützt die Jungs dabei und ladet Euch die Bilder dort zum kleinen Preis runter.

Michael Peschel

Michael ist der Inhaber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der Agentur MP Medien sowie MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/brohltal-classic-2015-die-oldtimerrallye-der-burgen/

02 Jun 2015

Brohltal Classic 2015 – Bilder, Bilder und noch mehr Bilder

Michael Peschel

Michael ist der Inhaber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der Agentur MP Medien sowie MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/brohltal-classic-2015-bilder-bilder-und-noch-mehr-bilder/

02 Jun 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Endlich einmal wieder ein Cooles Framo Hot Rod Projekt

Auf Facebook wurde ich von einem Freund auf ein tschechisches Framo Hot Rod Projekt hingewiesen. Der Wagen ist noch nicht fertig, aber man kann sehen, dass da etwas wirklich Cooles am Entstehen ist. Basis war auch hier ein verotteter alter Framo V901/2.

Framo V901/2

Jirka von HAMASAKR Customs geht da seinen eigenen Weg. Er hat einen eigenen Rahmen gebaut und verwendet die Achsen und den Motor von einem Lada Zhiguli (in Deutschland als Lada 1200 verkauft).

Framo Hot Rod

Um anständig auf Tiefgang zu kommen, arbeitet er mit einem Airride Fahrwerk.

Airride

Airride

Da er wahrscheinlich den Radstand vom Lada übernommen hat, hat er einen geringeren Radstand und so bekommt er mit dem originalen Fahrerhaus auch vernünftige Proportionen hin. Die Karosserie ist wirklich stimmig geworden.

Framo Hot Rod

Die Ladefläche und die hinteren Kotflügel sind tief heruntergezogen. Ich nehme mal an, das Bild entstand mit heruntergelassenem Airride.

Framo Hot Rod

Die vorderen Kotflügel hat er verbreitert, indem er einen Blechstreifen eingesetzt hat. Vielleicht sollte ich das auch tun, um meine Räder weiter freigängig zu machen.

Framo Hot Rod

Ich finde, das ist alles sehr stimmig geworden, was Jirka da gebaut hat.

Framo Hot Rod

Wenn Ihr mehr über das Projekt wissen wollt, verfolgt Jirka auf Facebook.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/endlich-einmal-wieder-ein-cooles?blog=16

01 Jun 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Abdeckkappen für exakt 10 Cent

Ich mag Autowaschen nicht. Das letzte Mal habe ich den Titan vor dem Lacken gewaschen. Obwohl? Könnte auch sein, dass ich den Dreck beim Abschleifen mit abgetragen habe. Aber am Freitag hatte ich den Titan unter einem Baum geparkt, der bei Regen eine ekelhafte klebrige Schicht hinterlassen hat. Wi-der-lich. Man konnte den Wagen nirgendwo mehr anpacken, ohne klebrigen Hände zu bekommen. Es ging nicht anders, ich musste ihn Waschen.

Waschanlage

Unter Kennern hat die Zastrow Lufthutze den Spitznamen "Vogeltränke". Beim Waschen sieht man warum - sammelt sich wunderbar das Wasser drin.

Waschanlage

Da der Wagen frisch gewaschen war, dachte ich, das wär eine gute Gelegenheit mal wieder ein paar Bilder zu machen mit den neuen Anbauten bei Tageslicht.

Focht Titan

Focht Titan

Focht Titan

Focht Titan

Ich muss sagen: Ja, er wirkt jetzt ausgewogener. Als ich die Haube mit der Hutze montiert hatte, da war es sehr unausgewogen. Vorne überladen, der Rest quasi nackt. Das passte einfach nicht. Jetzt ist er rundum überladen, ergibt wieder ein Bild.

Eine Kleinigkeit habe ich günstig behoben. Mir fehlten beim Heckspoiler die Abdeckungen der Schraubenlöcher. Und das sah ziemlich assi aus. Ich habe viel ausprobiert, was passen könnte, aber jetzt habe ich eine Lösung gefunden. Kostete genau 10 Cent pro Loch.

Heckspoiler

Passen perfekt in die Löcher. Würden sogar von alleine halten. Ich habe trotzdem einmal vorsichtshalber überall ein paar Tropfen Sekundenkleber verschwendet. Ich bin mal gespannt, ob ich die ab und an ersetzen muss. Wegen 10 Cent macht sich doch keiner die Mühe, die rauszupopeln - ich hoffe es wenigstens...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/abdeckkappen-fuer-exakt-10-cent

31 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   T Sälzle und M Haub  

27. Lufthansa Klassikertage Hattersheim

Einmal im Jahr steht das kleine Dorf Hattersheim bei Frankfurt Kopf. 60000 Besucher mit ca. 2700 Oldtimern kommen zu einer der größten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland. Die Terrassen der Straßencafés in der Innenstadt sind proppenvoll, Klassiker stehen an allen Ecken und vor allem im Park um den kleinen See. Viele Besitzer postieren sich stolz auf Klappmöbeln neben ihren Gefährten, Clubs und Interessengemeinschaften kommen seit Jahren und beschlagnahmen die angestammten Plätze. Es hat was von einem großen Familientreffen. In einer Sonderausstellung unter dem Motte „Roadster, Cabriolet – einfach offen“ werden interessante Exponate gezeigt. Der Einsitzer Brütsch Mopetta mit 2PS zum Beispiel. Es existieren nur noch fünf Exemplare. Aber auch der letztgebauten Lorenz und Rankl Silver Falcon mit BMW Motor, der Porsche 984 Prototyp aus dem Porsche Museums Depot, ein Puma Spyder, Isdera Spyder 036i oder ein Kleinschnittger F125. Der Termin fürs nächste Jahr steht schon fest: 21./22. Mai 2016

Lufthansa Klassikertage

formfreu.de: 25. Lufthansa Klassikertage Hattersheim

27. Lufthansa Klassikertage Hattersheim27. Lufthansa Klassikertage Hattersheim27. Lufthansa Klassikertage Hattersheim27. Lufthansa Klassikertage Hattersheim27. Lufthansa Klassikertage Hattersheim27. Lufthansa Klassikertage Hattersheim27. Lufthansa Klassikertage Hattersheim27. Lufthansa Klassikertage Hattersheim27. Lufthansa Klassikertage Hattersheim27. Lufthansa Klassikertage Hattersheim27. Lufthansa Klassikertage Hattersheim27. Lufthansa Klassikertage Hattersheim27. Lufthansa Klassikertage Hattersheim27. Lufthansa Klassikertage Hattersheim

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Original http://www.formfreu.de/2015/06/01/27-lufthansa-klassikertage-hattersheim/

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31 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Jens Tanz  

Plakettengeschichten

Plakettengeschichten

Alle zwei Jahre wieder

Aaaaaa_lle Jaaahre wiiiiie_deeeer … koommt da_haaas Prüferkind
Untern Daimler nie_hiiie_der wo die_hie Mängel sind ♫
Es ist soweit. Der treue S210, das ach so verschriene “Rostmodell”, muss zur Hauptuntersuchung. Hatte ich den nicht grad erst gekauft, mit fast frischem TÜV? Ist das schon wieder so lange her? Verdammt. Er fährt ja sehr souverän und fluffig, zuverlässig und sparsam, ging während all dieser Kilometer niemals kaputt (im Gegensatz zum Taxi) und rostet, soweit ich das sehen kann auch nur unter den Dichtungen der hinteren Türen. Also denke ich mir – fahr ich doch einfach mal hin zu den freundlichen plakettenklebenden Jungs und nehme, wie beim Audi, gleich einen frischen runden duftigen Aufkleber in rosa mit nach Hause. Äh…. nein. Das war falsch gedacht :-( Und es ist der Anfang einer Bestell- und Schrauberodyssee, die so nicht eingeplant war.

Eine Mängelliste, länger als ein Weihnachtslied.

Plakettengeschichten

Mehr Text als ein Weihnachtslied

Es ist mehr als eine Mängelliste – es ist eine kleine Katastrophe. Nicht in den Augen von jemandem, der professionell Autos restauriert und auch nicht in den Augen von jemandem, der ne Menge Zeit zum Schrauben an seinen Autos hat. Aber in meinen schon, denn der Benz wird täglich gebraucht, ich habe sowieso im Sommer chronisch kein Geld übrig und überhaupt war das jetzt so echt nicht eingeplant. Dreck. Nebelleuchten sind Pipifax, ein “undichtes” Diffi auch (das ist einfach seit 2 Jahren niemals sauber gemacht worden) – aber gebrochene Federn vorn? Verdammt. Ein Klassiker beim W210 und S210. Und der damit zusammenhängende Reifenverschleiß, na gut, selbst Schuld, wenn sich die Karre korrodierend selbst tiefer legt laufen auch die Reifen unrund ab. Der Rost hält sich in Grenzen, nur zwei Stellen, was um alles in der Welt ist denn der “Hilfsrahmen”? Ist das die hintere Achsaufhängung? Na super. Und die Bremsschläuche und die Bremsen gehören offensichtlich zu den bedrohten Arten, wenn auch nicht akut. Und der Auspuff. Ach? Hört man gar nicht. Genaugenommen eine gute Bilanz für ein 14 Jahre altes Auto, das bisher nicht viel Liebe von mir bekommen hat. Ich habe nicht ein einziges mal drunter gelegen. Das sollte, nein das MUSS ich wohl jetzt mal nachholen. Erstmal zu Markus1975 nach Wahlstedt, da steht noch mein Taxi. Schauen wir doch einmal, was wir von dem noch so retten können.

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Er schwindet dahin, der weit Gereiste

Da ist er wieder. Der alte Herr mit den 650.000 Kilometern auf dem Tacho. Er liegt da rum, als hätte ich ihn grad erst geholt. In schweren Zeiten hat er meistens funktioniert. Ja, es gibt ihn noch, aber auch nur weil ihn niemand, ich betone NIEMAND nicht mal mit TÜV und einem Haufen neuer Teile (Servolenkgetriebe, Bremsen, Scheinwerfer, Saugrohr, Dieselleitungen und und und) für magere 900€ haben wollte. Tz. Egal, zu spät, das Schlachtfest hat begonnen. Schlösser, Türverkleidungen und Fensterheber sind schon raus, die hinteren Leuchten auch, da könnte ich die Nebelschlussleuchte abzweigen. Aber der Rest… Hm. Für meinen Daimler ist da quasi nix dabei, jedenfalls nicht, wenn man es ernst meint mit seinem Leben. Gebrauchte Bremsen baue ich nicht ein, da kommen nur neue Teile an die Achse. Die alten Federn kann ich auch nicht nehmen, weil ich jetzt ja die Ausstattung “Avantgarde” fahre, der ist ab Werk ein bisschen tiefer als der “Classic” und hat andere – kürzere – Federn. Na super.

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Brauch ich alles nicht – also ab zu ebay

Dann schleppe ich eben den ganzen Kram in der Pappkiste mit und beginne, den beigen Truppentransporter bei ebay rauszukloppen. Irgendwann mal. Wenn ich dazu Zeit habe, meine Uhr tickt jetzt erstmal die Tage bis zur 5 Euro teuren Nachprüfung runter. Warum hat mir in der Werkstatt eigentlich niemand gesagt, dass da der TÜV selbst prüft? Also der “TÜV” TÜV? Mit der DEKRA oder der GTÜ habe ich zeitlebens wesentlich entspanntere Erfahrungen gemacht. Okay, gebrochene Federn müssen bemängelt werden. Aber der Auspuff und der Hilfsrahmen… Nächstes mal stehe ich wieder mit dem Prüfer gemeinsam unter dem Auto. Markus, lass uns den Dicken mal auf die Bühne nehmen bitte. Ich will das mit eigenen Augen sehen.

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Oh. Ach DAS meinte der Prüfer.

Ups. Ja nun. Der fette quer eingebaute Endtopf hängt nur noch an einer einzigen Aufhängung, die sich bei genauerem Hingucken als bereits schon mal nachgeflickte winkelig gedengelte und stümperhaft angeschweißte Gewindestange entpuppt. Die Außenhaut ist quasi nicht mehr dran. Das sind Fluch und Segen des Turbodiesels mit Kat. Segen: Der ist hinter dem Kat so leise, dass ich auch komplett ohne Endtopf fahren könnte. Es… äh… es ist ja nicht so, dass ich das nicht auch schon mal über ein Jahr lang mit meinem Rudolf gemacht hättePlakettengeschichten *flööt* Fluch: Es scheint noch der allererste Topf unter der Heckklappe zu hängen (Hut ab Mercedes-Benz), und niemand bekommt es mit, dass der sich nun endgültig aufgelöst hat. Weil man es nicht hört. Ach doch, einer hat es mitbekommen – der Prüfer. Vielleicht hätte ich mich vorher wenigstens einmal drunter legen sollen, mit so einer porösen Altblechatrappe ist es ja schon fast peinlich, auf eine Plakette zu hoffen. Wie unangenehm. Schauen wir mal, was das Rostmodell an Rost zu bieten hat:

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Der Klassiker unter den Rostlöchern

Die Reserveradwanne. Ein Klassiker. Die tiefste Stelle im hinteren Fahrzeugbereich, wo sich alles sammelt, was so in einem Autoleben auf der Ladefläche ausläuft. Wasser, Brause, Bier, Wein, Farben und Lacke, Lösungsmittel, Urin von diversen Haustieren und was weiß ich was man alles in einem T-Modell durch die Gegend kutschiert. Das ätzt von oben. Von unten wirft in diesem Bereich das linke Hinterrad fleißig Wasser, Dreck und Salz dagegen. Da kapituliert irgendwann jedes Blech, das ist nicht nur bei Mercedes so. Also. Die ist nun durch. Die Wanne. Aber das sollte kein Problem sein, der Bereich ist nach Demontage des inneren Plastik-Radkastens (drei Schrauben) gut zugänglich. Vorher muss natürlich das Reserverad raus Plakettengeschichten Bei modernen Autos kennt man dieses Problem nicht, die haben ja keine Reserveräder mehr. Da steckt nur noch eine Dose Reifenpilot in der Seitenablage, na wenn das bei einem Platten mal wirklich reicht? Ich habe gern noch ein altes, schweres Reserverad und das gute Gefühl, definitiv nicht wegen einer kalten Lötstelle in irgendeinem bekloppten Steuergerät liegenzubleiben. Aber ich schweife ab.
Hallo Hilfsrahmen.

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Das ist ja fast schon albern.

Spiegelverkehrt zur durchgerosteten Reserveradwanne ist im Spritzwasser des rechten Hinterrades ein Winkelblech, an dem der rechte innere Radkasten angeschraubt wird. Mehr nicht. Keine tragenden Teile und eigentlich auch keine weitere Funktion. Hier verzeichnen wir den aus Funk und Fernsehen bekannten Lochfraß, der sonst nur an den Heizstäben von nicht-Kalgon-gepflegte Waschmaschinen auftritt und von einem Herrn Bürgi demonstriert wurde. Genaugenommen kein Grund zur Bemängelung, aber ich denke der Prüfer zeigte sich von dem rotten Auspuff und den gebrochenen Federn derart provoziert, dass er sich gleich das ganze Paket aufgeschrieben hat. Wenn schon denn schon. Okay, es ist wie es ist, ich habe ab jetzt noch drei Wochen Zeit und eigentlich keine Zeit.
Auf ins Netz, zum Start der Aktion die benötigten Ersatzteile ranschaffen. Die Zeit läuft. Mein Schwerpunkt: NICHT den billigsten Schrott, den man gern mal bei ebay in zweifelhaften Shops bekommt. Ich will BOSCH, ATE oder andere Erstausrüster. Zumindest, was das Fahrwerk betrifft, beim Auspuff lasse ich noch mit mir handeln, da kostet so einer gern mal halb so viel wie der ganze Daimler. Was sind die bekannten Plattformen? kfzteile24.de? departo.de? autoteile-guenstig.de? Ich finde was ganz anderes. www.motointegrator.de:-) Schon mal gehört? Ich noch nicht. Liest sich aber gut, was dort geschrieben steht.

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Ab ins Netz, Teile kaufen.

Bau ich das doch mal in meine Geschichte ein: Motointegrator gehört zur Inter Cars SA, die seit 25 Jahren weltweit Ersatzteile vertreibt. Die bieten auch Teile für ältere, auch für SEHR viel ältere Autos an (auch für meinen 38 Jahre alten Audi, aber das ist eine andere Geschichte) und es gibt die Möglichkeit, zwischen Premiumanbietern und Budgetanbietern mit guten Kundenbewertungen zu wählen. Für europäische, amerikanische und asiatische Autos. Klingt wie ein Pressetext? Plakettengeschichten Nicht ganz, ich habe mich da ein bisschen reingelesen und dann meine Bestellung aufgegeben. Federn vorn von Lesjöfors, Bremsscheiben und Klötze von BOSCH hinten und vorn, dann gleich noch neue Traggelenke und Koppelstangen vorn. Bremsschläuche, einen Auspuff (da hab ich einen billigen genommen :roll: ) und wenn ich schon mal dabei bin neue Radlager hinten und vorn. Weil ich immer Lust habe, aus meinem Alltag eine Geschichte zu machen und weil ich ein kommunikativer Knopf bin rufe ich da einfach mal an:

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Investigativ Telefonate

Drrriinggg hallo. Ich erfahre nicht nur, wie schnell die Teile da sein können (zwei Tage) sondern auch die weiter oben zitierten Firmeninformationen. Und ich bekomme noch ein kleines Schnäppchen: Einen Gutscheincode für Sie und euch hier im Blog. YES. Denn ich gehe mal davon aus, dass ihr die Website genau so wenig kennt wie ich, und wenn ich dermaßen freundlich behandelt werde gebe ich den Support gern weiter. Ab heute bis zum 01.06.2016 (also ein Jahr lang!) bekommt ihr auf alle eure Bestellungen bei Motointegrator.de einen Rabatt von 10% auf den Gesamtbetrag. Immer wieder. Und was müsst ihr dafür tun? Nix. Kein Gewinnspiel, kein Online-Seelenstrip, schaut einfach mal da rein und wenn ihr für euer Auto was findet – bestellt es mit dem Code und schönen Grüßen :-) Code? Code. Der hier:
SANDMANNSWE
Der gilt für Ersatzteile (und bitte NUR für Ersatzteile) und wird im Warenkorb eingegeben. Und dann gibt es 10%. Die Differenz nehme ich gern persönlich als Rotweinspende entgegen :-) Ich schick meine Liste jetzt mal ab und harre dem Postmann, dass er zweimal klingelt. 4. Stock. Na der wird sich freuen.

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Augen auf bei der Berufswahl

Wer einmal drei Kartons mit Bremsscheiben und Klötzen, Radlagern, Traggelenken und ähnlichen Artikeln, die definitiv nicht aus leichtem Material hergestellt wurden, bis in den 4. Stock getragen hat der überlegt sich danach, ob er wirklich bei DHL oder GLS oder HERMES hauptberuflich Paketbote werden möchte. Der gute Mann, der das hier hochgebuckelt hat ist es schon, überlegt aber nun, den Job zu wechseln. Ich für meinen Teil finde seinen Einsatz super, fluche aber in mich rein weil ich die Pakete alle wieder RUNTER tragen muss. Ich kann die Arbeiten ja nicht hier oben in der Wohnung ausführen :-( Na toll. Aber beeindruckend ist, dass tatsächlich nach zwei Tagen alles da war. Sauber. Ich telefoniere derart euphorisch bestückt noch mit Markus und Alex. Beide haben Hebebühnen. Bei Markus wollen wir die Vorderachse angehen, bei Alex die Schweißarbeiten. With a little Help from my Friends, sangen die Beatles damals. Ich bin so dankbar über meine Kumpels aus der schraubenden Fraktion. Alleine würde ich das diesmal nicht stemmen….

Plakettengeschichten

Kombi? Braucht man nicht.

Sie erinnern sich an das Bild ganz oben? Da habe ich den Kram gerade ins Auto gebuckelt. Kombi – braucht man nicht? Hm. Vielleicht doch, es kommen nachher noch der Auspuff und die Federn dazu. Morgen schrauben und schweißen wir los. Und Sie werden gefühlt live dabei sein. Geschichten von Schweiß, Funken und Unterbodenschutz. Von Auspuffen und Blechtafeln. Von Fett, mitdrehenden Muttern und Rost. Und von der Erkenntnis, dass man bei dem W210 regelmäßig die Traggelenke wechseln sollte, sonst… aber bleiben Sie neugierig :-) Es geht bald weiter. Bis dahin mal alle ab auf  www.motointegrator.de, fein mit dem Code arbeiten, und berichtet mal ob ihr da für euer Auto fündig geworden seid. Bei mir hat alles wunderbar geklappt!
Und schimpft nicht auf das Vierauge. Andere Autos rosten und verschleißen auch. Wir lesen uns dann von unter der Hebebühne…

Sandmann

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Created Sonntag, 31. Mai 2015 Tags Alltag im W210 | erhebliche Mängel | HU | Mängelbericht | mercedes | Mercedes S210 | T-Modell | TÜV | W210 Document type Video
Categories Timeline Author Jens Tanz
30 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Manchmal ist langsamer besser

Was für eine Aussage in der Überschrift. In diesem speziellen Fall trifft das aber zu.

Ich habe in der Werkstatthölle ja einen Rechner stehen, über den ich Livebilder ins Netz übertrage. Da ich keinerlei Telefonanschluss habe, reicht dafür ein Surfstick mit Flatrate. Das ist schnell genug, um das zu realisieren. Und so ein Surfstick geht auch schon mal kaputt, besonders, wenn man ihn im USB Port an der Rechnerfront stecken hat und man depperterweise dagegen rennt.

Werkstattrechner

Also habe ich einen neuen besorgt und den angeschlossen - ich berichtete bereits. Eigentlich sollte jetzt alles schneller gehen. Aber der Stick (Huawei E352) kam nur sporadisch ins Netz. Man beachte die Balken links beim Empfang.

Kein Netz

Ich besorgte mir eine Antenne. Absichtlich nicht die billigste, sondern eine, die ein wenig mehr Empfangsverstärkung hat laut eBay Anbieter. Verbesserung: Nicht messbar. Mit dem alten Stick hat doch alles gut geklappt. Offenbar kann der neue Stick zwar eine größere Übertragungsrate, aber hat schlechteren Empfang. Never stopp a running System sag ich nur. Also wieder das alte Modell Surfstick (Huawei E160) geordert bei eBay.

Surfstick

Das Branding war mir egal, ich hab eigentlich O2 in der Werkstatthölle, aber das war der günstigste Simlockfreie Stick von dem Modell. Antenne, wenn ich sie schon habe, drangesteckt und siehe da:

Online

Volles Netz - na also.

Keine Verbesserung der Datenübertragungsgeschwindigkeit, aber es funktioniert wenigstens. Und das ist mir dann doch wichtiger, als die Geschwindigkeit. Mörderdownloads lade ich in der Werkstatthölle eh nicht runter.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/Werkstatt/manchmal-ist-langsamer-besser

29 May 2015

Zeig uns Dein Kultstück und gewinne eine Fahrt im Lambo!

Gemeinsam mit Smava, dem Blog für Finanznachrichten, will ich wissen, warum Du Dein Auto liebst! Doch das fragen wir nicht einfach so, denn es gibt auch etwas zu gewinnen! Die coolste Story mit dem kultigsten Young- oder Oldtimer, ob Serie oder getuned, gewinnt eine Fahrt mit einem waschechten italienischen Kultstück, dem Lamborghini. 

Zeig uns Dein Kultstück und gewinne eine Fahrt im Lambo!

Kein Auto ist einfach nur ein Auto! Jedes Auto erzählt eine Geschichte, hat eine Persönlichkeit und hat uns bei wichtigen Etappen in unserem Leben begleitet. Zum Beispiel am ersten Tag im neuen Job, zum Standesamt oder auf die schönste Reise unseres Lebens. Hast Du vielleicht jahrelang auf den absoluten Traumwagen gespart? Oder einen Gebrauchtwagen mit viel Liebe eigenhändig zum Retro-Hingucker gemacht? Oder verbindet Dich und Dein Auto ein ganz besonderes Erlebnis?

Auf die beste und kultigste Car-Story wartet eine aufregende Lamborghini-Fahrt! Lass Dir eine Stunde lang den Wind um die Nase wehen und zeig der Welt Ihre Rücklichter! Lege einfach hier Dein Foto in den Upload und beschreib uns kurz, was Dein Auto für Dich so besonders macht.

Übrigens: Die Fahrt kann an einem von 65 frei wählbaren Standorten in ganz Deutschland durchgeführt werden. Das Gewinnspiel endet am 03. Juni 2015. Offizieller Veranstalter dieses Gewinnspiels ist die smava GmbH. Hier geht es zu den Teilnahmebdingungen.

Oldtimer Classics Dueren

Michael Peschel

Michael ist der Inhaber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der Agentur MP Medien sowie MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/zeig-uns-dein-kultstueck-und-gewinne-eine-fahrt-im-lambo/

Created Freitag, 29. Mai 2015 Tags gewinnspiel | GMK Document type Video
Categories Timeline Author Michael Peschel
29 May 2015
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Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201

Test Abarth 695 Biposto

Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201

Abarth hat Mut. Kein grösserer Hersteller hat in den letzten Jahren den Mut gehabt, ein so kompromissloses Auto auf die Strasse zu bringen wie die Fiat-Tochter mit dem 695 Biposto. Wir sind das Teil ja schon ausgiebig gefahren. Damals, an der Präsentation in Varano. Und sind an dieser Stelle auch auf viele der technischen Details eingegangen. Die Lektüre des Fahrberichts sei an dieser Stelle also empfohlen. Aber, ab und zu wollen wir es ja auch ganz genau wissen. Und deshalb hat ein Biposto unser normales Testprogramm durchlaufen. Also, so Sachen wie im Morgenstau ins Büro fahren. Oder über Mittag schnell Zigaretten holen. Oder gar: Einkaufen gehen. Geht das mit einem Auto, dessen Getriebe zwar superkurze Schaltwege hat (nein, ein für alle Mal, es ist kein sequenzielles Getriebe), eine Federung, die vor Furcht vor dem eigenen Schatten reagiert und Scheiben, die man nicht runterkurbeln kann? Soll man sich so etwas antun?

Soll man nicht! Aber man kann. Sogar das Ticket vom Parkhaus lässt sich durchs kleine Schiebefenster erhaschen. Also zumindest dann, wenn man nahe genug zum Automaten fährt. Und ja, der Abarth Biposto federt auf öffentlichen Strassen gerade so viel, dass die Bandscheiben nicht von selbst aus dem Rücken hüpfen. Wohl auch deshalb, weil die Sportsitze ihnen keinen Raum dafür lassen. Und ja, wer mit der etwas rupfenden Sportkupplung und dem leichten Schwungrad des 1400ers zurecht kommt, der kann sogar im Stau seinen Mann stehen. Ich höre die ersten schon: «das ist doch kein Alltagsauto, das gehört auf die Rennstrecke». Stimmt, und klar waren wir mit dem 695 auf dem Circuit. Einen ganzen Tag lang, auf dem Anneau du Rhin. Relativ eng die Strecke, nur eine längere Gerade, das passt doch perfekt zum Biposto. Dachten wir.

Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201
Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201

Und ja, wir hatten Spass. Und vor allem: fast 50 Runden, ohne dass der Abarth gezickt hätte. Das Konzept scheint also zu funktionieren, die einzelnen Komponenten auch. Und klar ist es wunderbar, sich vor den engen Ecken von hinten an die Konkurrenz heranzuschleichen, in der Schikane beim Wchsel voll Stoff zu geben und zu merken, wie die mechanische Sperre die Hufe nicht scharren lässt. Da schnupft man so manchen «Bösen” auf, wackelt am Kurvenausgang keck mit den Hintern und lässt sich dann: wieder überholen. Ja, es fehlt dem kleinen Italiener einfach an Dampf. Ein kleiner Fight mit einem 911 Carrera SC aus den 80gern hat dies deutlich gezeigt. So viel wie der Porsche (er hatte immerhin Slicks montiert, der Biposto leider Strassenreifen) auf der Geraden schneller war, kann man mit dem kleinen Italiener gar nicht später Bremsen oder schneller durch die Kurve. Also, Porsche-Killer, nee! Aber, und jetzt kommen wir zum Bauchgefühl: Du musst im Biposto alles selber machen. Die Lenkung ist schwergängig, immerzu Schalten, schwitzen wie ein Bär und am Schluss hast du dennoch: ein wunderbares Gefühl. Weil du gefahren bist. Mit dem Auto. Nicht das Auto für dich!

Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201
Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201
Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201
Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201
Bauchgefühl, Test Abarth 695 Biposto 2201

Über den Preis mögen wir gar nicht diskutieren. Knapp 80'000 Eier kostete unserer mit dem Komplettpaket. Also auch: ultraleichten Radschrauben aus Titan. Oder: Carbon wohin das Auge blickt. Das ist in unseren Augen zu viel. Aber es ist, angesichts der Komponenten, angemessen. Aber, das Fahrgefühl im Biposto, dass ist den Betrag wert. Denn den 695 musst du Fahren wollen, es ist kein Gebrauchsgegenstand. Kein iPhone, dass du zum Handydoktor bringst, wenns streikt. Wenn der Biposto hustet, willst du wissen wieso. Was du wieder falsch gemacht hast, dass er dich nicht mehr liebt. Und wir verneigen uns vor dem Mut von Abarth, dieses Auto auf die Strasse zu bringen. Und vor Akrapovic. Noch nie, aber noch gar nie hat ein 1,4 Liter grosser Vierzylinder so böse geklungen. Klar ist er etwas laut, aber das ist nicht Punkt. Dieser kehlige Sound, uff, die Haut des Fahrers sieht nach 10 Sekunden aus wie eine ganze Orangenplantage in Spanien. Dieses Klack, wenn du nach dem dritten Gang den vierten reinhaust, der sofortige Kraftschluss und das erneute Fauchen des kleinen Turbos. Eigentlich unbezahlbar.

Der Abarth Biposto ist - zumindest für mich - das emotionalste Auto seit dem Alfa 4C. Und erst viel, viel später kommen die Bomber aus Germanien. Aber das ist nur meine Meinung, bei Radical gibt es ab und zu auch zwei Meinungen zu einem Auto. Die kommt etwas später...

Mehr Fiat/Abarth gibts im Archiv.

 

Original http://www.radical-mag.com/fahrfreude/test-abarth-695-biposto-2201/seite_1-2

29 May 2015
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In aller Ruhe, Test Mazda 6 AWD-1708

Test Mazda 6 AWD

Test Mazda 6 AWD

Der Mazda 6 gehörte schon bis anhin sicher zu den erfreulicheren Anblicken auf unseren Strassen, ganz besonders als Kombi. Kürzlich haben die Japaner die Baureihe aufgefrischt, zwar nur sanft, doch wer genau hinschaut, der sieht den Feinschliff gut. Noch eleganter ist er geworden, ohne verspielt zu wirken, ein paar Korrekturen hier und da lassen die Figur noch harmonischer wirken. Die grössten Fortschritte hat Mazda aber innen gemacht, da wurde vereinfacht und damit deutlich verbessert - es war auch nötig. Auch das Bediensystem ist mittlerweile so logisch wie bei den deutschen Konkurrenten, es braucht da kein Studium der Gebrauchsanweisung mehr - das war ebenfalls nötig. Dass Mazda aber von einem Touchscrenn absieht, mag zwar auch gute Gründe haben, doch vielleicht sollten die Japaner diese Strategie mittelfristig noch einmal überdenken - zu sehr hat man sich bei anderen Marken (und vor allem den Smartphones und Tablets) in den vergangenen Jahren, alles mit den Fingern bedienen zu können.

Dafür sitzt man im Mazda 6 schön tief. Das gibt ein gutes Gefühl für die Strasse, nicht so, wie bei diesem so modischen SUVs und Pseudo-Geländewagen. Überhaupt gehört das gute Fahrgefühl zu den Stärken des Mittelklasse-Mazda, man fühlt sich ausgesprochen wohl in diesem Japaner, ein Gefühl von Behaglichkeit und Sicherheit. Was sicher viel mit der vorbildlichen Ruhe im Innenraum zu tun hat. Das gilt auch für den 175 PS starken Diesel, der unseren Testbetrieb durchlaufen hat - und aufzeigte, dass ruhigere Selbstzünder gibt als jene aus deutschen Landen, also sagen wir mal: aus dem baldschon-Weltführerschaft-Konzern.
Unser Testwagen war zudem mit einer feinen 6-Stufen-Automatik sowie Allradantrieb ausgerüstet.

Test Mazda 6 AWD
Test Mazda 6 AWD

Diese Kombination, Kombi. starker Diesel, Allrad, Automat wird in der Schweiz hoch geschätzt und war bisher von Mazda nicht erhältlich - was sicher den einen oder anderen potenziellen Käufer zu einer anderen Marke getrieben hat. Zumal man vom Allrad ja auch gar nichts spürt - ausser wohl dann, wenn man ihn gebrauchen kann, auf Schnee etwa. Die nun geschlossene Lücke im Programm macht den 6er sicher noch attraktiver. Zumal er voll ausgestattet nur wegen der (verzichtbaren) Lederausstattung die Marke von 50'000 Franken knackt - bei gewissen deutschen Konkurrenten beginnt da erst das Rechnen, was man sich denn noch alles reinpacken und leisten kann, welches Kreuzchen man denn noch machen kann. Was die Assi- und Infotainment-Systeme betrifft, ist der Mazda auf der Höhe der Zeit; manches ist inbegriffen im Verkaufspreis, anders unnötig.

In aller Ruhe, Test Mazda 6 AWD-1708
In aller Ruhe, Test Mazda 6 AWD-1708
In aller Ruhe, Test Mazda 6 AWD-1708
In aller Ruhe, Test Mazda 6 AWD-1708
In aller Ruhe, Test Mazda 6 AWD-1708

Zwar bieten andere Hersteller unterdessen Automaten mit neun Stufen an, doch beim Mazda vermisst man das nicht. Der 2,2-Liter-Diesel hat ein sehr soveränes Drehmoment von 420 Nm schon bei 2000/min, da ist immer genug Durchzugskraft vorhanden. Gelobt werden müssen die sehr sanften Schaltvorgänge. Andererseits: der Mazda scheint sich immer etwas dagegen zu wehren, dass seine volle Leistung abgerufen wird. Er kommt nicht unwillig in Fahrt, doch irgendwie fragt er den Piloten: willst Du das wirklich, ist das jetzt wirklich nötig, dass Du derart heftig auf das Fahrpedal trampelst? Theoretisch ist das auch eine Form von Sparsamkeit, doch der Durchschnittsverbrauch von 7,4 Litern im Test ist jetzt nicht das, was man als wirklich sensationell bezeichnen möchte, aber für ein Fahrzeug dieser Grösse und mit diesen Möglichkeiten ist so schlecht auch nicht. Gemäss Norm sollten es 4,8 Liter sein, aber das bleibt graue Theorie.

So ein Riesenwegpack-Kombi ist der 6er von Mazda nicht. Doch er ist halt gut zu beladen, einfach zu bedienen, die Rücksitzbank lässt sich mit einer Handbewegung wegwischen. 520 Liter schafft er sowieso, bei abgeklappten Rücksitzen sind es 1665 Liter - und das, wie erwähnt, erfreulich elegant verpackt. Man sitzt gut vorne und auch hinten, wobei, die Kinderchen mögen den 6er nicht so sehr, sie sitzen zu tief, die Fensterflächen sind nicht gerade riesig.

Mazda, im Vergleich ein kleiner Hersteller, gefällt seit einigen Jahren nicht nur mit interessanten technischen Lösungen, etwa der Skyactiv-Technik für Motoren und Getriebe und dem clever betriebenen Leichtbau, sondern auch mit ausgezeichneter Verarbeitungsqualität, die sich durchaus auf Premium-Niveau befindet. Das gilt natürlich auch für den Mazda 6, das Top-Modell der Marke, das nach der Überarbeitung und mit der «Schweizer» Konfiguration durchaus mehr Kunden verdient hätte. Denn im Vergleich zu den Premium-Produkten ist er günstig, im Vergleich zu einem VW Passat, dem Marktleader im Segment, halt deutlich hübscher.
Mehr Mazda gibt es in unserem Archiv.

In aller Ruhe, Test Mazda 6 AWD-1708

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/test-mazda-6-awd-1708/seite_1-2

 
29 May 2015
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Oldtimerrallye Scuderia Colonia Classic | Oldtimer-Sport Bilder by PhotoAHRt

Die 16. Auflage der Traditions-Rallye Scuderia Colonia Classic zog auch 2015 erneut die Teilnehmer in Young- und Oldtimer in die Eifel. Am Fuß der Nürburg und der weltberühmten Rennstrecke fühlt sich die Scuderia zu Hause. In den letzten Jahren entwickelte sich die Oldtimer-Sport Veranstaltung des Sportfahrervereinigung Scuderia Colonia e.V zu einer echten Premiumveranstaltung.

Int. Oldtimer-Rallye 16. Scuderia Colonia Classic "Graf Berghe von Trips"

Unsere RallyePhotografen von der Ahr konnten sich dieses Event natürlich nicht nehmen lassen und waren am Pfingstwochenende mit der Kamera vor Ort. Eine Auswahl der schönsten Bilder zur Oldtimerrallye Scuderia Colonia Classic findet ihr natürlich in unserer Galerie! Mehr Bilder mit einem Klick zum Rallye-Foto-Shop der Street-Fotografen.

Michael Peschel

Michael ist der Inhaber von GermanMotorKult. Gleichzeitig auch Verfasser der meisten Artikel im Blog Magazin. Zudem Social Media Spezialist, Editor und Inhaber der Agentur MP Medien sowie MotorMarketing.

Original http://germanmotorkult.de/oldtimerrallye-scuderia-colonia-classic-oldtimer-sport-bilder-by-photoahrt/

29 May 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Klavierentsorgung

Der Heckspoiler war zwar optisch ein wenig an den Wagen angepasst, aber mit weißer Grundfarbe doch eher ein Störköper. Ich kam um Lackieren nicht drum rum. Aber erst einmal musste ich die Crashtest Streifen entfernen.

Heckspoiler

Das Design wurde eh oft missverstanden. Den Spruch mit der Klaviertastatur kann ich nicht mehr hören.

Zum Lackieren habe ich den Spoiler wieder abgeschraubt. Angeschliffen, entfettet und erst einmal von unten lackiert.

Heckspoiler

Ein Nachbar kam vorbei und wir haben ein wenig den Abend verquatscht. Der Spoiler musste eh trocknen. Ich hatte mir Härter "schnell" besorgt, deshalb trocknete der Lack echt hurtig. So konnte ich später am Abend den Spoiler wieder montieren und von oben lacken.

Heckspoiler

Fügt sich doch besser ein in Wagenfarbe.

Focht Titan

Und da ich wieder Lack angemischt hatte - jetzt die letzten Reste - habe ich mich noch um eine andere Ecke gekümmert, die mich genervt hat, weil sie immer noch rot war: Die Einfassung vom Schiebedach. Beim Lackieren des Wagens war mir das gar nicht aufgefallen, aber jetzt, wo es Sommer wird - sieht schon scheiße aus.

Schiebedach

Pinselchen genommen und rausgepinselt.

Schiebedach

Ich bin vorsichtshalber mit etwas geöffnetem Dach nach Hause gefahren. Ich wollte mit dem noch nicht durchgetrockneten Lack das Schiebedach dann doch nicht endgültig zukleben.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/klavierentsorgung

Mehr lesen von : Ralf Bielefeldt

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12 Oct 2011

Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer

Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Ducati hat in Italiens Motor-City Modena die geschrumpfte Version seines Streetfighter vorgestellt: 848 statt 1099 ccm, 132 statt 155 PS, 12.190 statt 18.990 Euro. Von allem ein bisschen weniger – nur nicht vom Fahrspaß. Der kleine Straßenkämpfer legt deutlich bessere Manieren an den Tag als sein großer Bruder, der künftig unter dem Namen "Streetfighter S" antritt. Der leicht erhöhte Lenker (plus 20 mm) führt zu einer etwas entspannteren Sitzposition, das überarbeitete Fahrwerk zahlt spürbar auf Handling und Gutmütigkeit des martialischen Naked-Bikes ein.

Der bissige Testastretta-Motor arbeitet wie die "großen" Modelle Diavel und Multistrada 1200 mit der Ducati-typischen 11°-Technologie (Überschneidung der Öffnungszeiten von Ein- und Auslassventilen um elf Grad). Für extreme Schräglagen soll der MotoGP-bewährte Pirelli Diablo Rosso Corsa sorgen. Auf der 848 trägt er die Konfektionsgröße 180/60 (Streetfighter S: 190/55 ZR 17).

Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer

Drei Farben hat Ducati für den kleinen Streetfighter im Programm: das klassische "Ducati Red", das neue "Fighter Yellow" (was stark an gelbe Fahrbahnmarkierungen erinnert) und das stylische "Dark Stealth" (matt-schwarz). Offizielle Publikumspremiere feiert der nackte Italiener Anfang November auf der Motorradmesse EICMA in Mailand. Danach geht es in den Handel.

Der Fachpresse hat Ducati seinen neusten Spross vorab präsentiert auf dem "Autodromo di Modena". Eine Doppelpremiere der besonderen Art: Ducati durfte als erster Kunde überhaupt auf den funkelnagelneuen 2007 Meter langen Kurs. Mitinhaber Livio Grassi nennt die Strecke liebevoll "Klein-Indianapolis". Acht Rechts-, drei Linkskurven, dazu eine 477 Meter lange Gerade und mehr als 8000 Quadratmeter Boxenfläche. Neben Herstellern und Motorsportclubs dürfen auch "Normalsterbliche" den Kurs nutzen. Auf zwei und vier Rädern.

 

Links:

Allgemein: www.ducati.de

Streetfighter 848: http://www.ducati.de/bikes/streetfighter/848/index.do

Streetfighter S: http://www.ducati.de/bikes/streetfighter/streetfighter_s/1496/index.do

Autodromo: http://www.autodromodimodena.it/

EICMA: http://www.eicma.it/en/

06 May 2011

VW Polo R WRC: World Rally Championship statt Dakar

VW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVolkswagen verabschiedet sich von der Rallye Dakar. Nach drei Siegen in Folge wird 2012 kein werkseigener Race Touareg beim Wüstenspektakel starten. Dafür lassen es die erfolgsverwöhnten Wolfsburger künftig auf vier Kontinenten krachen statt nur auf einem: Ab 2013 startet VW offiziell in der WRC. Der Rallye-Weltmeisterschaft kann das nur guttun: Beim sparsam inszenierten zeremoniellen Start des Laufs auf Sardinien im Hafen von Olbia war am Donnerstagabend deutlich weniger los als im „Warehouse“ nebenan, wo Volkswagen die Motorsport-Fachwelt zur PK lud – trotz der offiziellen Premiere des bulligen Mini Countryman WRC.

Basismodell für den neuen Motorsport-Renner ist der VW Polo. Zwei Jahre nach seiner Fahrpräsentation auf Sardinien tritt der breitschultrige Erbe des seligen Rallye-Golf als stärkster Polo aller Zeiten an. Mächtige Radkastenverbreiterungen, riesiger Lufteinlass vorn, Hutze auf dem Dach, monströser Heckflügel – mit dem Vorbild aus den 80ern, der im Vorraum mit einer Armada aufgesetzter Zusatzscheinwerfer geradezu rührend an die Rallye-Erfolge früherer Tage erinnert, hat der Polo R WRC sehr wenig bis nichts gemein.

Enthüllt wurde der weiße Ford- und Citroen-Schreck (bislang die dominierenden Marken in der WRC) vom kleinen Darth Vader aus dem aktuellen Passat-Spot – beziehungsweise von seinem Double. Im Kostüm steckte Neel, der Sohn eines VW-Mitarbeiters. Was der Knirps vor den Augen von Motorsport-Legenden wie Michèle Mouton und Jacky Ickx gekonnt freilegte, soll es pünktlich zum ersten Roll-out 2011 auf 300 PS bringen. Noch werkelt nicht einmal das 1,6-Liter-Originaltriebwerk im Polo R WRC. Abends beim Dinner am Pool wurde der Bolide leise und unauffällig ins Rampenlicht geschoben. Für den Abtransport am nächsten Morgen sorgte ein elektrisch angetriebenes Golf-Wägelchen.

VW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf Sardinien VW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf Sardinien

Alle Bilder: Der Polo R WRC in der Galerie

Exakte technische Daten hatte Volkswagen Motorsport logischerweise noch nicht in petto. Nur so viel: Das Engagement in der World Rally Championship der FIA ist zunächst bis 2015 angelegt. Eine entscheidende Rolle beim Aufbau des neuen Teams wird der mehrfache Rallye-Weltmeister Carlos Sainz spielen, der VW auch nach dem Ende des Dakar-Engagements erhalten bleibt. Für die Suche nach Fahrern will sich Motorsportchef Kris Nissen Zeit lassen. „Es gibt keinen Grund zur Eile. Es wäre natürlich toll, wenn wir einen neuen Walther Röhrl in Deutschland hätten, das würde uns und der WRC sicher helfen.“ Grundsätzlich stünde aber das fahrerische Können über der Nationalität. Erste Bewerber gäbe es bereits.

Ein Ass haben Nissen und Co ohnehin im Ärmel: Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah schnuppert dieses Jahr erste WRC-Luft. In einem Ford Fiesta S2000.

Link: Volkswagen Motorsport

 

17 Feb 2011

Ggf. reserviert

file:///Users/Bieli/Desktop/Bahnfahren.jpg Ich habe es getan. Ich bin umgestiegen. Abenteuer Bahnfahren. Für jemanden wie mich, der bevorzugt auf eigener Achse unterwegs ist, ein echter Schritt. Aber es musste sein. Das Wetter. 350 Kilometer durch Eis und Schnee, das ist keine Freude dieser Tage, wenn noch andere Autos auf der Straße sind. Also Schienenstrang statt Asphaltband. Die höfliche Form der Fortbewegung.

Entschuldigung. Permanent sagt einer Entschuldigung bei der Bahn. Am Bahnhof, im Zug, am Platz. Entschuldigung für die Verspätung. Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Entschuldigung, das ist mein Platz.

„GGF. RESERVIERT“. In roten Lettern steht das über allen 62 Plätzen in Wagen 22. „Das hat nichts zu bedeuten“, beruhigt ein grauhaariger Mann seine sehr blonde Frau, „setz dich ruhig hin.“ Eine Station weiter frisst er seine Worte. „Entschuldigung, Platz 51 habe ich. Fenster.“ Wortlos schaut der Reservierungslose die kleine Übergewichtige neben seinem Platz an, mürrisch steht er auf und zerrt den just verstauten Koffer seiner Frau wieder aus der Gepäckablage. Die schaut verblüfft. „Hattest du nicht gesagt ...“

Tumult liegt in der Luft. Überall im schmalen langen heißen Wagen stehen jetzt GGFs neben ihren Plätzen. „Entschuldigung...“ „Äh, Entschuldigung, ...“ „Entschuldigung, ähm, ...“ Aufstehen, hinsetzen, Stau im Gang. Ungeduld und Unverständnis machen sich breit. Dann die Durchsage: „Die Reservierungsanzeige über den Sitzplätzen ist außer Funktion. Wir bitten um Entschuldigung. Bitte geben Sie die Plätze gegebenenfalls frei, wenn jemand eine Reservierung hat.“

Ein sehr dünner Mann mit sehr dünnen Haaren und sehr schmalem Bärtchen begehrt die Fahrkarten. Entschuldigung sagt der Blau-Uniformierte nicht, aber „Bitte“. Bahnfahren ist so nett.

Created Donnerstag, 17. Februar 2011 Document type Article
Categories Timeline Author Ralf Bielefeldt
20 Jan 2010

Gestatten: Mini Countryman, das Web-Frühchen

P90055094 Es ist mal wieder soweit: Das Internet hat das nächste Frühchen geboren! Der Mini Countryman, lange angekündigter und von Lifestylesüchtigen sehnlich erwarteter Crossover aus dem Hause BMW-Mini, sollte eigentlich erst im Februar 2010 ans Licht der Öffentlichkeit gelangen, in gefühlter Reichweite des 80. Genfer Salons. Das war einigen US-Bloggern viel zu lange hin - hielten sie doch bereits (woher auch immer) erste Bilder in Händen. Und diesen Schatz wollten sie anständigerweise mit der ganzen Welt teilen. Mini tat das einzig Richtige in solch einer Situation: offizieller Frühstart, alle Bilder frei! Here we go.

Auf dem Pariser Salon 2008 debütierte die Studie Mini Crossover Concept, auf der North American International Auto Show (NAIAS) 2010 in Detroit folgte mit dem gestrippten Mini Beachcomber Concept der nächste Appetitanreger, und nun endlich ist es soweit: Mini präsentiert seine vierte Baureihe, den Countryman. Zur offiziellen Freigabe der Bilder spendieren die Münchner zeitgemäß die passende Facebook-Seite. Wenn schon Frühstart, dann doch bitte richtig.P90055065P90055066P90055069

Anfang März 2010 dürfen Autofans den knapp 4,10 Meter langen Countryman erstmals anfassen. Dann steht er als eines der Highlights des Genfer Salons im Scheinwerferlicht am viel zitierten Lac Lemans. Was es da sonst noch alles Schönes zu sehen gibt, haben die fleißigen Kollegen von autobild.de und ams.de wie üblich auf Sonderseiten zusammengetragen. Über den Mini Countryman wissen beide einhellig zu berichten, dass er zu Preisen ab 25.000 Euro zu haben sein soll. Für die serienmäßig mit dem neuen Allradantrieb "ALL4" ausgestatteten Cooper D (116 g/km CO2, 82 kW/112 PS) und Cooper S (146 g/km CO2, 135 kW/184 PS) werden bis zu 4000 Euro mehr fällig. Nackelig, versteht sich.

Die Mini-typischen Accessoires (Panoramaschiebedach, breite Räder, Zentraldisplay mit Navi etc.) kosten wie gewohnt Aufpreis. Am Ende des Tages steht ein einigermaßen "individualisierter" Countryman vermutlich für 35.000 Euro in der Tiefgarage oder vor der 18-Euro-warm-pro-qm-Altbauwohnung. Dafür gibt es mit ein bisschen Verhandlungsgeschick auch schon einen (eher nackten) Audi Q5 oder BMW X3, das nur mal so, aber wohl kein "Go-Kart-Feeling mal vier" - das nämlich verspricht Mini allen Käufern des Countryman. Der optinale Allradantrieb soll für selig machenden Vortrieb in allen Lagen sorgen. Im Normal-Modus gehen 50 Prozent der Kraft an die Hinterräder, im Extremfall heißt es auch mal: Alle Pferdchen nach hinten! Elektronische Helferlein wie DSC, DTC und die Sperrfunktion des Vorderachsdifferenzials regeln den Rest. Wer auf ALL4 verzichtet, ist klassisch mit Frontantrieb unterwegs.

Was hat er sonst zu bieten, der Countryman. Gewohnt lässige Optik, klar. Hexagon-Kühlergrill, in die Motorhaube eingelassene Scheinwerfer, aufrecht stehende Heckleuchten, vom Clubman bekannte Proportionen, anders als der aber vier echte Türen und etwas mehr Bodenfreiheit. Siebeneinhalb Zentimeter ragt das Dach höher auf als bei der Mini Limousine. Damit ist der Countryman von nah und fern immer noch kein klassisches SUV, aber ein echt durchtrainiertes Kerlchen, quasi der Jaden Smith der Querfeldeinrenner. P90055103P90055101P90055102

Drinnen gibt es serienmäßig vier Einzelsitze. Eine geteilte Dreierbank für den Fond ist alternativ ohne Aufpreis zu haben. Neues Stilmittel im Hause Mini ist das "Center Rail", eine konsequent von vorn bis hinten durchgezogene schmale Mittelkonsole, auf der man allerlei "Clip-In-Elemente" unterbringen kann: bewegliche Cupholder, Aschenbecher, Brillenhalter, Handyhalter etc. Drei Benziner und zwei Dieselmotoren hat Mini im Angebot. Die langsamste Maschine (mini One D Countryman) rennt 170 km/h Spitze, die schnellste (Cooper S) 215 km/h. Und falls sich jemand ernsthaft für Ladevolumen interessieren sollte: 350 bis 1170 Liter gehen rein, je nach Bestuhlung.

Als Verkaufsstart peilt Mini den Herbst 2010 an. Bis dahin sollten sich Mini-Puristen an die neue Frontvariante gewöhnt haben: Der Cooper S Countryman tritt mit tief herunter gezogenen Mundwinkeln an. Erinnert ein bisschen an den jahrelang kultivierten Machobart von Rocklegende Freddie Mercury. Aber das kann ich mir auch einbilden. P90055105P90055106P90055107P90055090P90055091P90055092P90055093P90055095P90055096P90055097P90055098P90055099P90055100P90055060P90055061P90055067P90055062P90055063P90055064P90055071P90055073P90055074P90055072P90055081

 

 

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20 Nov 2009

Weltpremiere Audi A8 in Miami

Michael Dick ZeichnungAudi lässt es zum Abschluss seiner 100-Jahr-Feier noch mal so richtig krachen: Am 30. November enthüllen die Herren der vier Ringe die nächste Generation des Audi A8. Nein, nicht daheim in Ingolstadt. Drüben. Auf der anderen Seite des Teichs. Am Strand von Miami. Und wir sind dabei!

Vorsprung durch Technik trifft die Kunst des Fortschritts. So oder so ähnlich lautet das Motto, wenn am 29. Dezember ein Flieger voller Journalisten in München abhebt und zur ultimativen Premieren-Sause in die Staaten startet. Audi ist „Automotive Sponsor“ des alljährlichen Design-Doppels Design Miami und Art Basel Miami Beach. Und nutzt die trendige Veranstaltung fürs furiose Finale seiner 100-Jahr-Feierlichkeiten. Die Weltpremiere des neuen Audi A8. Im Beisein von motorkultur.com. Hach.

In der bonschefarbenen Enklave der finanziell Unabhängigen sind Kunst und Design das A und O des menschlichen Seins. Ein wunderbarer Ort, um eine Stilikone wie den Audi A8 - den Ur-Enkel von Sandmanns stolzem V8 - zu entpacken. Als visuellen Höhepunkt der Vernissage „The Art of Progress“, die Kunst des Fortschritts/des Weiterkommens/der Vorwärtsbewegung, die im eigens errichteten Audi Pavillon auch nach der Weltpremiere Besucher anlocken soll. Vom 2. bis zum 5. Dezember 2009 ist der Satellit der Design Miami und der Art Basel Miami Beach geöffnet und für alle Interessierten zugänglich. Täglich von 12 bis 20 Uhr, Ecke 45th & Collins Avenue, östlich der großen Parkfläche.

Audi Pavilion_World Premiere A8

Vorab gibt es aber erst einmal Sandkastenspiele vom Feinsten. Am Abend des 30. November versammelt Audi im „temporären Museumskonstrukt“ am Strand von Miami Beach Kunstliebhaber, Kunstschaffende und Autofans aus aller Welt. Jede Menge Promis werden sicherlich auch dabei sein. Und natürlich Tom Dixon. Der britische Top-Designer präsentiert „The Light Light“, (s)eine Installation aus Aluminium und LED-Licht. Weiterer Kunstleckerbissen und artgerechter Rahmen für den neuen Audi A8 sind ausgewählte Kunstwerke der neuen Ausstellung „Beg Borrow and Steal“ aus der Rubell Family Collection, eine der weltweit bedeutendsten Kunstsammlungen, heißt es.

Weltpremiere des neuen Audi A8 Weltpremiere des neuen Audi A8 Weltpremiere des neuen Audi A8

Wer zufällig in der Gegend ist, aber keine Einladungskarte hat: In der Audi Lounge im Miami Design District (NE 39th Street and 1st Court, täglich 11 bis 19 Uhr) wird der A8 während der Design Miami und Art Basel Miami Beach in einer „neuartigen Installation“ zu sehen sein, verspricht Audi allen Besuchern. Alternativ kann der Aluminium-Kreuzer im Januar 2010 in Detroit begutachtet werden. Auf die LA Auto Show nimmt Audi sein neues Flaggschiff noch nicht mit. Fotos von der Präsentation in Miami gibt es in Kürze im Kulturnetzwerk von motorkultur.com und stilkultur.com.

Link: Audi Galerie
Link: Audi A8 Galerie

Created Freitag, 20. November 2009 Tags 2009 | Art Basel | Audi A8 | Design Miami | Miami Beach | November | Rubell Family Collection | Tom Dixon | Weltpremiere Document type Article
Categories Timeline Author Ralf Bielefeldt
21 Oct 2009

Tokyo Motor Show: Toyota allein zuhaus

Na so was: Japan feiert Automesse. Und kein großer ausländischer Autobauer ist dabei. Zu sehen gibt es trotzdem was auf der 41. Tokyo Motor Show. Vor allem viel freien Teppich.

Dreiräder, Busse und Nutzfahrzeuge waren die Stars der ersten Tokyo Motor Show. Anno 1954 fand Japans bedeutendste Automesse erstmals statt. Hibiya-Park, Chiyoda lautete damals die Adresse für alle, die etwas bewegen wollten im Land der aufgehenden Sonne. Das hat fraglos geklappt: Japans mächtigster Autohersteller Toyota ist inzwischen der größte Autobauer der Welt. Hätte irgendjemand das vor 54 Jahren prophezeit, wäre er vermutlich eingewiesen worden. Genau wie alle jene, die vor zwei, drei Jahren vorhergesagt hätten, dass die TMS von der weltweit schrillsten Automesse zur Lokalveranstaltung verkümmert.

Genau das ist 2009 passiert: Kein einziger namhafter ausländischer Hersteller hat sich auf der Makuhari Messe um eine Ausstellungsfläche bemüht. Volkswagen nicht, BMW nicht, Mercedes-Benz nicht. Keiner da. Alpina D3Das darf man keineswegs als Vergeltung werten für die spärliche Teilnahme japanischer Autobauer an der diesjährigen IAA (u.a. fehlten Honda, Nissan und Mitsubishi), oh nein, Sparen ist angesagt. Die Globalisierung frisst ihre Kinder. So schnell geht das manchmal.

Einzig Burkard Bovensiepen zeigt Flagge: Der Alpina-Boss darf sich rühmen, einige der PS-stärksten Exponate der 2009er Show im Gepäck zu haben. Weltpremiere für den langen B7 mit 507 PS, die Über-Version des neuen 7ers. Bescheiden sollen sich andere: Unter 360 PS machen es seine BMW-Benziner nicht, der dieselnde D3 kommt auf 214 PS. Im Heer der Elektromobile und Kleinstfahrzeuge fällt er damit fraglos auf. Und hält das deutsche Fähnlein hoch. Jedenfalls einer. Die Japaner danken es ihm.

Toyota iRealAutos in Würfelform, Einsitzer, rollende Juke-Boxen – nirgends waren die Studien einst abgefahrener, die Kostüme der Hostessen schriller und das allgemeine Staunen und Drängeln größer als auf der Tokioter Bühne. Vorbei. Tristesse beklagen alle namhaften Autoportale. Auf jeder Zuchtbullerversteigerung sei mehr los. Originelle Exponate gibt es gleichwohl: Toyota schickt z.B. den i-Real auf den Catwalk, eine Art mobilen Zahnarztstuhl mit Lithium-Ionen-Akku und verschiedenen Grundgeschwindigkeiten (sechs km/h im aufrechten „Walking Mode“, 30 km/h im eher liegenden „Cruising Mode“), Nissan punktet mit dem 1,10 Meter breiten Land Glider, einem Retro-Kabinenroller mit E-Antrieb, in dem zwei Personen hintereinander sitzen und dank Neigetechnik synchron in Kurven Blickkontakt zur Bordsteinkante aufnehmen können.

Lexus LFASerienreifes gibt es natürlich auch: Lexus gibt endlich den LFA frei - baut ihn aber erst in 18 Monaten. Ohne den bisherigen Bindestrich, dafür mit strammen 560 reinen Benzin-PS, die für Bovensiepsche 325 km/h Spitze reichen sollen. Konzernmutter Toyota zeigt den SAI, so eine Art Prius für Große. 190 PS machen ihm Lexus-Beine. Der Antrieb stammt aus dem HS 250h. Mit der Leistung wachsen die Maße: 4,62 statt 4,46 Meter – Hybrid wird erwachsen, wir haben es schon immer gewusst.

Mehr über die Stromer der 41. Tokyo Motor Show (24.10. bis 4.11.) verrät uns Olli Lauter, der ist für motorkultur.com vor Ort. Zur Einstimmung gibt es hier das Beste der 63. IAA. Sören Bartels, Inhaber der Agentur „ICU – UCme“, und Peter Irgendwer, besser bekannt als „Peter, der Lude“, haben für kiezcars.de den ultimativen Messerundgang hingelegt. Brixx sei Dank.

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