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27 Dec 2009

Buchtipp: CARS von Stephen Bayley

CarsCover

"Freiheit. Stil. Sex. Power. Bewegung. Farbe." Was für ein Untertitel für ein Buch. Mehr geht nicht, könnte man meinen. Bis man es anfasst. Und aufschlägt. Zum Niederknien.

Die Zeit der Geschenke ist vorbei? Nix da! Dieses Buch macht das ganze Jahr über glücklich. Autofans – und solche, die noch gar nicht wussten, dass Autos zum Niederknien schön sein können. Hinreißende, epochale, blecherne Ikonen. Wie der Lincoln Zephyr von 1939, Lancia Aurelia von 1951, Jaguar E-Type von 1961 oder das fahrende US-Sex-Symbol schlechthin, die frühe Corvette. Cars4

538 Duoton-Fotos haben Autor Stephen Bayley und Fotograf Tif Hunter in ihrem Werk CARS zusammengetragen, eins ist schöner als das andere. 86 Autos aus den Jahren 1908 bis 2003, jedes einzelne wird auf vier Seiten aufwändig präsentiert: erst doppelseitige Aufmachung, stets mittig von der Seite abgelichtet, dann zwei Seiten mit Details. Renault oder Rolls-Royce, Panhard oder Porsche – alle Marken werden gleich behandelt. Allerweltsautos wie der VW Käfer und Exoten wie der Cisitalia von 1947, jedem Exponat wird die gleiche Liebe zum Detail zuteil.

Das Ergebnis ist eine Art Kunstkatalog, 384 gebundene Seiten stark und fast drei Kilo schwer. Ein Werk für die Ewigkeit. Und entsprechend aufgemacht: im schwarzen Textilschuber  und mit schlammfarbenem Velourseinband. Silberfarben eingestanzt und fein säuberlich untereinander aufgelistet: die Worte CARS, FREIHEIT, STIL, SEX, POWER, BEWEGUNG, FARBE. Yeah, dafür leben wir, auch ohne Tom Wolfes „Das bonbonfarbene tangerinrot-gespritzte Stromlinienbaby“ gelesen zu haben (dem diese Aneinanderreihung von Begriffen entspringt).

Der Preis? Kein Schnäppchen, aber angemessen. 75 Euro ruft der Delius Klasing Verlag für die neue Bibel der Ästheten auf (ISBN 978-3-7688-2623-5). Helmut Newtons Lebenswerk SUMO steht als Neuauflage für 100 Euro beim Buchhändler. Und bietet auf 480 Seiten nicht halb so viele geile Bilder.

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Created Sonntag, 27. Dezember 2009 Created by Ralf Bielefeldt Categories Timeline Tags Buch | Buchtipp | Cars | Rezension | Stephen Bayley | Tif Hunter
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01 Feb 2015
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Ein Milliönchen?, Porsche 911 S ex-Works-1837

Porsche 911 S ex-Works, 1969

Wir wollen wetten, dass die 911er noch teurer werden.

Gerne klagen die einschlägigen deutschsprachigen Fach-Magazine derzeit darüber, in welch grandiose Höhen die Preise für gebrauchte Porsche 911 in den vergangenen zwei, drei Jahren gestiegen sind. Dass sie dazu auch ihren Anteil beigetragen haben, indem sie die Fahrzeuge über den grünen Klee lobten und immer wieder auf ihren Titelseiten zeigten, das vergessen sie gerne - jammern macht einfach mehr Spass.
Natürlich sind die Preise für die 911er pervers. Da wurden auch schon 1,375 Millionen Dollar für einen 911 bezahlt, doch der hatte einst Steve McQueen gehört, das gibt dann nochmals einen ordentlichen Zuschlag für die Historie. Über 300'000 Dollar für frühe Exemplare sind aber unterdessen keine Seltenheit mehr - die 286'000 Dollar für einen profanen Targa, die kürzlich in den USA bezahlt wurden, sind einfach zu viel, genau wie die 268'000 Euro für einen 92er Carrera RS. Doch das ist hauptsächlich: Amerika. Dort kosten alle frühen 911er (also bis 1973) unterdessen sechsstellig; was günstiger zu haben, das ist Unfall oder sonst eine Krücke.
In Europa sind die Preise noch nicht ganz derartig abartig, auf dem alten Kontinent folgt man den Vorgaben aus den USA immer mit einer gewissen Verzögerung. Doch auch in Deutschland und Frankreich ist die Nachfrage grösser als das Angebot, sprich: die Preise kommen wohl bald auf amerikanisches Niveau. In England, der Schweiz und vor allem Italien kann man aber auch frühe (und schöne) 911er immer noch zu einigermassen realistischen Preisen kaufen.Porsche 911 S ex-Works
RM Auctions möchte nun aber eine neue Stufe zünden bei den 911ern. Auf der Retromobile Anfang Februar kommt ein Porsche 911 mit Renn-Geschichte unter den Hammer. Der S mit der Chassisnummer 119300932 dürfte einer der sechs 911er gewesen sein, die 1969 von Porsche selber für Renn-Einsätze vorbereitet wurden - gepimpter 2-Liter mit etwa 170 PS, deutlich verbessertes Fahrwerk. 0932 gewann mit Toivonen/Colari die Akropolis-Rallye. 1970 verfügte der Wagen dann über einen 2,2-Liter-Motor und trat bei den 24 Stunden von Le Mans an, gewann wie 1971 aber keinen Blumentopf. 1972 gab es dann wieder Le Mans, diesmal aber schon mit einem 2,5-Liter-Motor, doch wieder ohne Platzierung (DNF, did not finish, wie das jeweils so schön heisst).
In seiner 72er-Konfiguration wird der 911er nun angeboten, wohl etwa 275 PS und diese fetten Reifen hinten, die ihn nicht schöner machen. Man könnte nun lange diskutieren, ob 0932 nicht vielleicht originaler wäre, ein cooleres Teil in seiner Akropolis-Ausführung, doch das ist hier nicht der Punkt. Es geht um den Schätzpreis für dieses Fahrzeug: 1 bis 1,3 Millionen Euro erwartet RM Auctions. Und das ist nun wirklich pervers.
Und in zwei, vielleicht drei Jahren werden wir dann schreiben: damals, 2015 gab es noch Schnäppchen wie den 0932-911er. Wollen wir wetten? Kommentare gerne: hier.
Schöne Porsche gibt es in unserem Archiv.

Porsche 911 S ex-Works
Porsche 911 S ex-Works

Original http://www.radical-mag.com/news/porsche-911-s-ex-works-1837/seite_1-2

31 Jan 2015

Rallye Monte-Carlo Historique 2015__Start in Barcelona

Einer der traditionellen Startpunkte für die Reise zur Rallye Monte-Carlo Historique ist wieder Barcelona. 51 Teams aus acht Nationen sind es diesmal, die sich mit den anderen 259 Teilnehmern in Saint-André-les-Alpes treffen, um im Anschluss die Wertungsprüfungen der Rallye zu meistern. Die Fahrzeuge stammen aus den Baujahren 1955-1980, der älteste ist ein Renault 4/4 von 1954, aber auch ein Panhard PL17, ein Jaguar E-Type oder ein Facel Vega Facellia. Porsche und BMW sind mit jeweils sieben Modellen vertreten, VW mit sechs, Ford mit vier und Renault, Lancia und Austin-Mini mit je drei Fahrzeugen.

ACM Rallye Monte-Carlo Historique

Alle unsere Fotostrecken der letzten Jahre zur Rallye Monte-Carlo Historiquean einem Stück gibt es hier.

Rallye Monte-Carlo Historique 2015__Start in BarcelonaRallye Monte-Carlo Historique 2015__Start in BarcelonaRallye Monte-Carlo Historique 2015__Start in BarcelonaRallye Monte-Carlo Historique 2015__Start in BarcelonaRallye Monte-Carlo Historique 2015__Start in BarcelonaRallye Monte-Carlo Historique 2015__Start in BarcelonaRallye Monte-Carlo Historique 2015__Start in BarcelonaRallye Monte-Carlo Historique 2015__Start in BarcelonaRallye Monte-Carlo Historique 2015__Start in BarcelonaRallye Monte-Carlo Historique 2015__Start in Barcelona

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Original http://www.formfreu.de/2015/01/31/rallye-monte-carlo-historique-2015__start-in-barcelona/

31 Jan 2015
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Backflash, Fahrbericht Mazda MX-5 2111

Fahrbericht Mazda MX-5

Noch nicht erstelltBackflash, Fahrbericht Mazda MX-5 2111
Ach, wir erinnern uns gerne an die kleinen, wendigen Zweisitzer, die es mal gab. Leicht, mit kleinen und teils richtig giftigen Motoren. Es gab mal ganz viele davon, der grösste Teil stammte aus Grossbritannien, einige kamen aus Italien. Doch, sie verschwanden, genauso wie ein grosser Teil der britischen Automobilindustrie. Zuletzt versuchte neben Mazda und Lotus noch Fiat die Roadster-Fahne hochzuhalten. Aber, die Fiat Barchetta hatte einen grossen Schwachpunkt - es wurden die vorderen (und damit in unseren Augen falschen) Räder angetrieben. Lotus produziert noch, aich Morgan stellt noch ein paar Autos her, aber sonst ist da nicht mehr viel was den Namen Roadster verdient. Auser eben der Mazda MX-5. Doch die dritte Generation ist doch etwas in die Jahre gekommen. Seit genau 10 Jahren läuft diese Generation vom Band und der nachlassenden Nachfrage begegnete man vor allem mit einer Vielzahl an Sondermodellen. Nun aber ist die vierte Generation am Start. Und, bei den ersten - relativ exklusiven Testfahrten rund um Barcelona - hatten wir ein massives Backflash. Denn der neue Miata, wie er in den USA heisst, ist genau wie der erste MX-5 - nur besser! Wir hatten also Gelegenheit, dem neuen MX-5 auf den Zahn zu fühlen lange bevor er bei uns auf die Strassen kommt. Denn, lieferbar wird der neue MX-5 wohl erst im Oktober dieses Jahres sein. Entsprechend gibts auch noch keine Preise für den Japaner. Eines ist nach den rund zwei Stunden im offenen Zweisitzer allerdings klar: der neuste MX-5 ist erneut ein grosser Wurf. Obwohl man bei Mazda etwas anders tickt als in der restlichen Automobilbranche haben sie ein hervorragendes Spassmobil auf die Räder gestellt. Und, vor allem die alten Tugenden erhalten. Das fängt beim Leergewicht an. Mit 1000 kg ist er beinahe 100 kg leichter als das Vorgängermodell und nur geringfügig schwerer als das Urmodell. Natürlich blieb der Hinterradantrieb erhalten und auch der Motor blieb vorne. Basis ist ein 1500er-Benziner, der 131 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 150 Nm liefert. Das ist, in den heutigen Turbolader-Drehmoment-ohne Ende-Zeiten, nicht gerade viel. Aber, mit diesem geringen Fahrzeuggewicht, geht das Ganze wieder auf.
Backflash, Fahrbericht Mazda MX-5 2111
Backflash, Fahrbericht Mazda MX-5 2111
Der quirlige, länge eingebaute Vierzylinder dreht locker auf 7500 Umdrehungen, hat vor allem im mittleren Drehzahlbereich genügend Drehmoment und dürfte ohne Turbolader im echten Leben auch sparsam sein. Dieses Triebwerk ist ein Kleinod, denn die lineare Leistungsentfaltung, die kaum vorhandenen Vibrationen und die Drehfreude sind Dinge, die wir in dieser Form lange nicht mehr geniessen konnten. Zur Markteinführung wird es zudem noch eine stärkere Variante geben - einen Zweiliter mit etwas über 160 PS-, aber um Spass zu haben reicht der 1,5-Liter allemal. Ach ja, zu den technischen Besonderheiten gibts einen zweiten Artikel, den man hier findet. Also beschränken wir uns hier aufs Fahrerlebnis.Klar, der MX-5 ist kein Vernunftsauto. Und dennoch ist er vernünftig. Das fängt schon bei der Bereifung an. Statt enorm teurer Walzen kommen verhältnismässig schmale Gummis im Format 195/50 R 16 zum Einsatz. Das schont den Geldbeutel und reicht aus, um die Kraft zu übertragen.
Backflash, Fahrbericht Mazda MX-5 2111
Backflash, Fahrbericht Mazda MX-5 2111
Backflash, Fahrbericht Mazda MX-5 2111
Backflash, Fahrbericht Mazda MX-5 2111
Backflash, Fahrbericht Mazda MX-5 2111
Und, es reicht auch in Kurven aus, um genügend Grip zu haben. Das feine Fahrwerk mit doppelten Querlenkern vorne wie hinten ist – für einen kleinen Roadster – richtig bequem. Klar, bei scharfer Gangart wäre eine etwas schärfere Abstimmung der Federelemente durchaus wünschenswert. Aber der Mazda ist ja ein Genussauto. Und zum Genuss gehört das man so oft wie möglich offen fahren kann. Zwar kann man das Verdeck nicht elektrisch öffnen, aber weil die Kapuze derart klein ist, lässt sich der MX-5 innert ein paar Sekunden vom Sitz aus in ein Cabrio verwandeln. Um dies zu ermöglichen, wurden die Sportsitze im Schulterbereich etwas offener gestaltet, um mehr Bewegungsfreiheit zu haben. Wichtige bei einem kleinen Zweiplätze: Dich richtige Sitzposition. Auch hier haben die Ingenieure ganze Arbeit geleistet. Obwohl die zwei Sitzplätze gegenüber dem Vorgänger näher zur Fahrzeugmitte plaziert wurden und der Motor um satte 25 in Richtung der Insassen rutschte, passt die Sitzposition perfekt, das Lenkrad liegt gut zu Hand (nur eine Längsverstellung der Lenksäule fehlt) und der kleine Schalthebel ist dort positioniert, wo er hingehört. Den Schalthebel fasst man aber nicht nur gerne an, weil er an der richtigen Stelle ist, sondern weil sich das neuentwickelte Sechsganggetriebe so einfach bedienen lässt. Sehr präzise Führung, kurze Schaltwege und wenig Kraftaufwand – das Getriebe erinnert uns an die genialen Schaltboxen, die Honda einst beim S 2000 verbaute. Das Gesamtpaket des neuen MX-5 ist mehr als stimmig und dürfte alle Fans des Modells faszinieren. Aber, das nun richtig modern gestylte Wagen dürfte auch neue Kunden anziehen. Zumal er doch noch ein Weilchen der einzige seiner Art sein wird. Fiat wird auf Basis des MX-5 ein eigenes Modell bringen, vor 2016 ist mit dem italo-japanischen Roadster allerdings nicht zu rechnen.
Backflash, Fahrbericht Mazda MX-5 2111
Kommen wir noch einmal zurück zum Fahrererlebnis. Zu dem gehört bei einem Cabrio natürlich auch der Wind um die Nase, wenn man offen fährt. Der hält sich einiger massen in Grenzen, denn schliesslich ist die Fahrgastzelle relativ klein. In unseren Augen haben die Japaner einen guten Mix gefunden. Es zieht nicht richtig heftig an Bord des MX-5, die Frisur sieht nach zwei Stunden im offenen Auto also nicht aus eine eine explodierte Rosshaar-Matraze. Und dennoch hat man das Gefühl in einem echten Cabrio zu sitzen. Den Super-Puristen wird das nicht reichen, aber die werden sich wohl auch keinen Mazda kaufen. Als extrem angenehm empfanden wir - wie bereits erwähnt, die sehr angenehme Leistungsentfaltung des 1,5-Liter-Triebwerks. Genügend Drehmoment um im normalen Verkehr mit schwimmen zu können. Und wegen der enormen Drehfreude kann man sich den einen oder anderen Gangwechsel am Berg einfach sparen. Wir freuen und zwar auf den deutlich stärkeren Zweiliter-Motor, aber der kleine Vierzylinder ist eigentlich das einzig richtige für dieses Auto, ist genau das, was ein kleiner Roadster braucht.
Und natürlich gab es auch Dinge, die uns gestört haben. Zum Beispiel und unsäglich hässliche Stabantenne am Heck. Hey, wir sind nicht mehr in der Achtzigerjahren - so etwas gehört verboten. Klar, so eine Haufischlosse auf dem Heckdeckel ist vielleicht auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber wäre doch deutlich schöner als dieses schwarze Gummiteil! Klar, mazda sagt dass eine Stabantenne keinen Verstärker braucht und so Gewicht gespart werden kann. Aber die vielleicht 1500 Gramm könnte sich ja der Fahrer auch beim morgendlichen Joggen abtrainieren. Und wenn wir schon beim Fahrergewicht sind. Die Radicals leiden ja beide etwas an Alzheimer-Bulimie, und trotzdem hat man im neuen Mazda MX-5 auch als Nicht-Supermodell genügend Platz, eine wunderbare Sitzposition und auch genügend Kopffreiheit. Es ist also wirklich alles da, um viel, sehr viel Spass zu haben. Und trotzdem sind es nur 130 PS, man ist nicht ständig im einem Geschwindigkeitsbereich jenseits der legalen Grenzen. Auch das kann in der heutigen Radarfallen-Zeit ein grosser Vorteil sein.
Hier gibts noch einen kleinen Blick hinter die Kulissen.
Mehr Mazda gibts im Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-mazda-mx-5-2111/seite_1-2

31 Jan 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Mazda MX-5, Mazda MX-5 behind the scenes 2112

Hinter den Kulissen

Wir hatten anlässlich der Präsentation des MX-5 Zeit für ein ausführliches Gespräch mit dem Mister MX-5, Nobuhiro Yamamoto. Und er war, für einen Japaner, sehr offen und redefreudig.

Natürlich ist japanischen Ingenieuren jedes ihrer Autos wichtig. Und klar sind sie alle immer enorm stolz. Aber, sie sind meist auch sehr wortkarg. Und wenn japanisches Englisch und Emmentaler-Englisch aufeinander treffen, ist die Kommunikation meist nicht ganz einfach. Für einmal aber war alles anders. Mazda hatte jedem seiner hochkarätigen Ingenieuren einen sehr guten Übersetzer zur Seite gestallt. Und mit Wonne erzählte uns Yamamoto-San in seiner Muttersprache, was man sich alles überlegt hatte, um aus dem neuen Mazda MX-5 ein richtig tolles Auto zu machen. Natürlich hängt vieles mit dem geringen Gewicht zusammen. Und hier ging man bei Mazda laut Yamamoto nur zum Teil den üblichen Weg. So bekam die Karosserie - wie bei vielen Herstellern üblich - mehr Aluminium und hochfeste Stähle spendiert. Das ist jetzt nichts weltbewegendes. Aber, man sparte auch im Detail ziemlich viele Kilos. So verfügt das Sitzgestell zum Beispiel über keinerlei Metallgitter im Lehnenbereich. Hier kommt neu ein spezielles Kunststoff-Netzmaterial zum Einsatz. Erprobte wurde das Gewebe bereits bei den Sitzflächen einiger Mazda-Modelle, neu sind sie nun auch im Lehnenbereich des Roadsters verbaut worden. Ein anderes Beispiel ist die Getriebeglocke. Die Schaltbox mit sechs Gängen wurde komplett neu konstruiert (der MX-5 ist das einige Auto der Marke mit längs eingebautem Motor). Und, das Teil - insbesondere eben die Getriebeglocke - sieht fast schon organisch aus. Nichts mit den üblichen Kühlrippen. Geradezu modelliert wirkt das Bauteil, dies weil man an Stellen wo nur geringe Wandstärken benötigt werden die Glocke auch nur dünnwandig ist. Der Motorradfan aus Japan war sichtlich stolz auf seine Arbeit und die Arbeit «seiner» Ingenieure. Und es wurde auch klar, dass der MX-5 in Programm der Mazda-Modelle eine Sonderstellung hat.
Mazda MX-5, Mazda MX-5 behind the scenes 2112

Nobuhiro Yamamoto

Ein anderes Beispiel gefällig? Yamamoto war es wichtig, dass die Lenksäule in gerader Linie zum Lenkgetriebe führt. Also ohne Kreuzgelenk, welches das Feedback der Lenkung beeinflussen könnte. Und so einen Teil der Vorteile der aufwändigen Aufhängungskonstruktion (vorne und hinten doppelte Querlenker) wieder zunichte machen könnte. Der 1955 geborene Yamamoto kann auf eine lange Karriere bei Mazda zurückblicken. Seit 1973 arbeitet der findige Techniker bei Mazda, war unter anderen für die Rennsport-Wankelmotoren zuständig. Und damit auch für den ersten Le-Mans-Sieg einer japanischen Marke.
Er hat auch verraten, dass der neue MX-5 über ein deutlich überarbeitetes Layout in Sachen Packaging verfügt. So ist der kleine Vierzylinder satte 25 mm näher an die den Fahrer gerückt, der Schwerpunkt konnte gleichzeitig um 15 mm abgesenkt werden. Und, obwohl Fahrer und Beifahrer näher zum Fahrzeugzentrum gerückt sind, gibt es mehr Platz und eine bessere Sitzposition. Ein Fakt, den wir nur bestätigen können. Auch das Ein- und Aussteigen ist einfacher. Er hat uns aber auch verraten, dass Mazda beim MX-5 dem Trend zu immer kürzer werdenden Modellzyklen nicht folgen wird. Wie die dritte Generation soll auch das vierte Modell des MX-5 rund 10 Jahre in dieser Form produziert werden. Natürlich mit etlichen Anpassungen während der Bauzeit. Aber ohne grossen Modellwechsel. Dies sei so, weil die Kunden die Fahrzeuge extrem lange behalten würden und sich über einen zu schnellen Modellwechseln nicht freuen würden. Und, so Yamamoto mit einer grossen Portion stolz in den Augen: «Wir haben beim MX-5 alles kombiniert, was wir können. Das reicht sicher, um auch in neun Jahren noch ein gutes Spassmobil anbieten zu können». Den wollen wir nichts mehr hinzufügen.
Zum Fahrbericht des Mazda MX-5 geht hier.
Mehr Mazda gibts im Archiv.

Mazda MX-5, Mazda MX-5 behind the scenes 2112

Nobuhiro Yamamoto

Mazda MX-5, Mazda MX-5 behind the scenes 2112

Mittlerweile sind es fast eine Million MX-5...

Original http://www.radical-mag.com/forum/mazda-mx-5-behind-the-scenes-2112/seite_1-2

30 Jan 2015

Livereporter im Opel Ascona A unterwegs auf der AvD Histo Monte 2015

Am 4. Februar startet in Mainz am Rhein die AvD Histo Monte 2015. Das Comeback der AvD-Histo-Monte stößt auch in den Medien auf ein gewaltiges Echo. Die 19. AvD-Histo-Monte 2015 ist mit 69 Fahrzeugen praktisch ausgebucht. Dies lässt sich Germanmotorkult als Blog von MotorMarketing natürlich nicht nehmen und hat mit dem Team Friedrichs im Opel Ascona A zwei Livereporter via Smartphone & Messenger mit auf der Strecke.

AVD-HISTO-MONTE-OPEL-ASCONA-2015

Bereits zum wiederholten Male ist der Opel Ascona A des Team von KFZ-Friedrichs des AMC Brohltal bei der AvD Histo Monte am Start. In eine starke Mannschaft integriert starten die Oldtimersport-Enthusiasten unter dem Bewerber Kraft Walzen Team aus Düren, welche im internationalen Motorsport vor allem mit Porsche einen guten Namen haben. Gemeinsam mit den Teams Hess - Wirth auf einem Volvo PV 544, Weck - Pilger auf einem Porsche 356 SC, Steinfurt - Giesche auf einem Saab 96 sowie Seume - Seume von Élysée Uhren auf einem Lancia Fulvia geht es am 4. Februar 2015 in Mainz an den Start.

Während der "freien Minuten" werden uns Jörg und Horst Friedrichs vom Start, den Wertungsprüfungen und dem Treiben auf der AvD Histo Monte mit Bildern und Infos via Smartphone füttern! Die Bilder werden wir nahezu zeitgleich auf unserem Facebook Kanal von GMK posten! / MotorMarketing.de

Oberehe Klassik 2014 Oldtimerrallye - 4

Horst und Jörg Friedrichs unterwegs im Opel Ascona A

 AvD Histo Monte 2015 - In vier Tagen von Mainz bis Monte Carlo

Fahrzeuge aus fünf Jahrzehnten und von 20 verschiedenen Marken werden auf der AvD Histo Monte vom 05. bis 08. Februar 2015 die viertägige Reise von Mainz nach Monte Carlo auf sich nehmen und für eine Zeitreise durch die Automobilgeschichte sorgen. Diese beginnt in der frühen Nachkriegszeit mit dem VW Käfer, Buckel-Volvo oder der Mercedes-Heckflosse und endet in den frühen 90er-Jahren mit dem Kompakt-Sportler Lancia Delta Integrale oder dem letzten luftgekühlten Porsche 911. Die Sportwagenschmiede aus Zuffenhausen ist bei der AvD-Histo-Monte am stärksten vertreten. 20 Fahrer vertrauen auf einen Porsche. Wir sind gespannt, wer am Ende der viertägigen Oldtimer Winterrallye das Rennen macht!

Oberehe Klassik 2014 Oldtimerrallye - 43

Jörg Friedrichs (links) und Horst Friedrichs (rechts)

 

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Original http://germanmotorkult.de/im-opel-ascona-unterwegs-auf-der-avd-histo-monte-2015/

Created Freitag, 30. Januar 2015 Tags Classic & Rallye | GMK Document type Video
Categories Timeline Author Michael Peschel
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29 Jan 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Maic Schulte  

Kurz belichtet: VW T3 – Ein Bulli „dieselt“ sich durch

Malteser - 2Im letzten Herbst fand die Rallye der Oldtimerfreunde Schermbeck statt, welche ich natürlich selbstredend fotografisch begleitet habe. Um die Fotos der Rallye soll es hier und jetzt aber (noch) nicht gehen, sondern viel eher um einen ungewöhnlichen fotografischen Beifang von dieser Veranstaltung.

Ein Bekannter, der ebenfalls Mitglied beim OfS ist, war an diesem Tag nicht ganz zufällig mit seinem Dienstfahrzeug vor Ort und da ich meine Kamera je eh dabei hatte, hat er die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und mich ganz frech gefragt, ob ich nicht ein paar Fotos von dem Einsatz-Youngtimer machen könnte.

Klar konnte ich das, immerhin ging es doch um einen coolen alten VW-Bulli, der nun schon seit Ende der ’80er bei den Maltesern im Einsatz ist.

Bei diesem Einsatzfahrzeug handelt es sich um einen VW T3 aus dem Baujahr 1989, der aus einem 1600er Reihenvierzylinder immerhin zarte 57 PS holt, welche dank eines 5-Gang-Getriebes aber immer noch recht ordentlich auf die Straße gebracht werden können. Zum Zeitpunkt der Aufnahmen hatte der kleine tapfere Diesel noch keine 54.000 Kilometer auf der Uhr und auch sonst präsentierte sich das Fahrzeug wie frisch aus dem Ei gepellt. Für mich ein sicheres Zeichen dafür, dass die Einsatzkräfte bei den Maltesern ihre Fahrzeuge stets hegen und pflegen.

Irgendwann Ende der 1980 war dieses Fahrzeug durch das Land Nordrhein-Westfalen als “Hilfskrankentransportwagen” (HKTW) für den Katastrophenschutz angeschafft worden und ist demzufolge auch mit diversen Vorrichtungen für diesen – hoffentlich nie eintretenden – Ernstfall vorgesehen. Es gibt vorne drei Sitzplätze und hinten weitere Sitzbänke. Diese können mittig geteilt aufgeklappt werden, um so Platz für zwei Lagerungsgestelle für Krankentragen zu schaffen. Alles in allem also das perfekte Fahrzeug, um kleine oder große Einsätze zu begleiten.

Noch heute läuft der Bulli als “Mädchen für alles” dort wo er 1989 in Dienst gestellt wurde: bei den Maltesern in Wesel und eines ist gewiss: “Der Bulli dieselt sich schon durch!”

Malteser - 1Malteser - 3Malteser - 4Malteser - 5Malteser - 6Malteser - 7Mein Dank gilt an dieser Stelle der Leitung der Malteser in Wesel, die mit einer Veröffentlichung der Aufnahmen in meinem Blog einverstanden gewesen sind und meinem Kumpel Jan-Simon, der diesen Bulli angeschleppt hat ;-)

P.S: Wenn Ihr mögt, lichten wir beizeiten die anderen Einsatzfahrzeuge auch mal ab, denn eines ist mal sicher, der nächste Sommer kommt bestimmt.

 

Original http://www.1001cars.de/wordpress/?p=4630

Created Donnerstag, 29. Januar 2015 Tags Bulli | Cars & Bikes | Chronologisch | Einsatzfahrzeug | Malteser | OfS | rallye | T3 | vw Document type Article
Categories Timeline Author Maic Schulte
29 Jan 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Spielen wir mal wieder Rückleuchten

Die Buckelvolvo Heckleuchten waren nur eine Zwischenlösung. Schnell zu realisieren, Leuchten hatte ich eh und ich wollte zur Automechanika etwas am Heck haben. Vorher hatte ich schon einige Ideen im Kopf. So wurden mir Rückleuchten von einem Ford P4/P6 zu einem fairen Kurs angeboten. Könnte optisch passen.

Da ich aus gesundheitlichen Gründen gerade an die Wohnung gefesselt bin (Danke für die zahlreichen Genesungswünsche!), dachte ich mir, bastelst Du das mal im Photoshop zusammen, bevor Du die Leuchten kaufst. Also habe ich nach Bildern vom Ford P4/P6 bzw. seiner Heckleuchten gegoogelt, habe mal quick & dirty die Buckelvolvoleuchten wegretuschiert und die P4/P6 Leuchten draufgesetzt.

Heckleuchten

Jo, könnte was werden. Vor allem in der Seitenansicht wird sich das positiv auswirken, weil nichts mehr wegsteht.

Bei meiner Bildersuche stieß ich auf eine eBay Auktion. Satz P6 Heckleuchten komplett mit Lampenträgern und Dichtungen, Startpreis 1 Euro, Restlaufzeit ca. 1 Tag, keine Gebote. Gut, ich könnte einen Satz für einen fairen Tarif bekommen. Aber dass ich diese Rückleuchten letztendlich für meinen obligatorischen Euro geschossen habe, finde ich natürlich deutlich besser. Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich eBay liebe?

Original http://www.fusselblog.de/index.php/spielen-wir-mal-wieder-rueckleuchten-1?blog=16

29 Jan 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

CHRIS HARRIS ON CARS - Car of the Year 2014

CHRIS HARRIS ON CARS - Car of the Year 2014

918, GT3, M3, F12, 458 Speciale, Trophy R, V12 Vantage S. Amazing cars, amazing location, lots of sliding and fun. Enjoy.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/CHRIS_HARRIS_ON_CARS_-_Car_of_the_Year_2014.html

29 Jan 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Inside American Honda's secret museum *Located somewhere in Southern California

Inside American Honda's secret museum *Located somewhere in Southern California

This is an exclusive look inside Hondas collection Hall or as many call it The secret museum. It is not open to the public and only seen by few in the whole world. I went in with my camera and filmed every car in the whole museum. Watch as I show you and climb through them all one by one. Sit back and enjoy over 30 minutes of amazing Honda cars, concepts indy racers, and more. Including Honda Accords, Civics, Preludes, N600, Z600, Indy cars, Rare Mugen CRX, NSX, S2000, Hybrids and more.

Redline Reviews of the 1994 Legend coupe click here http://youtu.be/s-pKIZKuA9w

HondaPro Jasons Honda OK shirt and belt thanks to http://www.eeffectapparel.com

HondaPro Jason's contact Jason@hondaprojason.com

Special thank you to American Honda for allowing me to fix in your amazing and awesome Collection Hall.

for more info on Honda please visit http://www.honda.com

for more info on Honda Racing visit http://hpd.honda.com
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Inside_American_Hondas_secret_museum__Located_somewhere_in_Southern_California.html

29 Jan 2015
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Vaughn Gittin Jr - RTR Mustang - St. Louis Auto Show 2015

Vaughn Gittin Jr - RTR Mustang - St. Louis Auto Show 2015

For the past several years, Ford Racing, RTR and Vaughn Gittin Jr. have come to St. Louis Auto Show to do a drift demonstration of the new model mustangs. This year, Gittin also was able to demo the new Ford Raptor F150 and a fully caged RTR 2015 mustang.

The cars looked great and seem to be extremely good for drifting.

Thanks to RTR and Vaughn Gittin Jr. for putting on a great show!

This was the first time filming with the Red Epic, can't wait to see what else I can crank out of it!

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Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Vaughn_Gittin_Jr_-_RTR_Mustang_-_St__Louis_Auto_Show_2015.html

 
28 Jan 2015
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Tesla P85D Insane Mode Launch Reactions Compilation - Explicit Version

Tesla P85D Insane Mode Launch Reactions Compilation - Explicit Version

Clean Version: https://www.youtube.com/watch?v=1qFV5i8tBhs
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Tesla_P85D_Insane_Mode_Launch_Reactions_Compilation_-_Explicit_Version.html

28 Jan 2015
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Restoration process of a very special 911.

Restoration process of a very special 911.

Even as they age, some vintage Porsche cars never seem to retire. They are a moving demonstration of the continuing fascination for Porsche. With a lot of passion, dedication and a loving attention to detail, historic vehicles are being restored by the experts of the Porsche Museum workshop. Their main goal: to preserve the integrity and original character of every vehicle.

Take a peek behind the scenes of the Porsche Museum workshop and into restoration process of a special car: one of the very first Porsche 911 produced (chassis number 57).
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Restoration_process_of_a_very_special_911.html

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12 Oct 2011

Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer

Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Ducati hat in Italiens Motor-City Modena die geschrumpfte Version seines Streetfighter vorgestellt: 848 statt 1099 ccm, 132 statt 155 PS, 12.190 statt 18.990 Euro. Von allem ein bisschen weniger – nur nicht vom Fahrspaß. Der kleine Straßenkämpfer legt deutlich bessere Manieren an den Tag als sein großer Bruder, der künftig unter dem Namen "Streetfighter S" antritt. Der leicht erhöhte Lenker (plus 20 mm) führt zu einer etwas entspannteren Sitzposition, das überarbeitete Fahrwerk zahlt spürbar auf Handling und Gutmütigkeit des martialischen Naked-Bikes ein.

Der bissige Testastretta-Motor arbeitet wie die "großen" Modelle Diavel und Multistrada 1200 mit der Ducati-typischen 11°-Technologie (Überschneidung der Öffnungszeiten von Ein- und Auslassventilen um elf Grad). Für extreme Schräglagen soll der MotoGP-bewährte Pirelli Diablo Rosso Corsa sorgen. Auf der 848 trägt er die Konfektionsgröße 180/60 (Streetfighter S: 190/55 ZR 17).

Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer Streetfighter 848: Ducatis kleiner Straßenkämpfer

Drei Farben hat Ducati für den kleinen Streetfighter im Programm: das klassische "Ducati Red", das neue "Fighter Yellow" (was stark an gelbe Fahrbahnmarkierungen erinnert) und das stylische "Dark Stealth" (matt-schwarz). Offizielle Publikumspremiere feiert der nackte Italiener Anfang November auf der Motorradmesse EICMA in Mailand. Danach geht es in den Handel.

Der Fachpresse hat Ducati seinen neusten Spross vorab präsentiert auf dem "Autodromo di Modena". Eine Doppelpremiere der besonderen Art: Ducati durfte als erster Kunde überhaupt auf den funkelnagelneuen 2007 Meter langen Kurs. Mitinhaber Livio Grassi nennt die Strecke liebevoll "Klein-Indianapolis". Acht Rechts-, drei Linkskurven, dazu eine 477 Meter lange Gerade und mehr als 8000 Quadratmeter Boxenfläche. Neben Herstellern und Motorsportclubs dürfen auch "Normalsterbliche" den Kurs nutzen. Auf zwei und vier Rädern.

 

Links:

Allgemein: www.ducati.de

Streetfighter 848: http://www.ducati.de/bikes/streetfighter/848/index.do

Streetfighter S: http://www.ducati.de/bikes/streetfighter/streetfighter_s/1496/index.do

Autodromo: http://www.autodromodimodena.it/

EICMA: http://www.eicma.it/en/

06 May 2011

VW Polo R WRC: World Rally Championship statt Dakar

VW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVolkswagen verabschiedet sich von der Rallye Dakar. Nach drei Siegen in Folge wird 2012 kein werkseigener Race Touareg beim Wüstenspektakel starten. Dafür lassen es die erfolgsverwöhnten Wolfsburger künftig auf vier Kontinenten krachen statt nur auf einem: Ab 2013 startet VW offiziell in der WRC. Der Rallye-Weltmeisterschaft kann das nur guttun: Beim sparsam inszenierten zeremoniellen Start des Laufs auf Sardinien im Hafen von Olbia war am Donnerstagabend deutlich weniger los als im „Warehouse“ nebenan, wo Volkswagen die Motorsport-Fachwelt zur PK lud – trotz der offiziellen Premiere des bulligen Mini Countryman WRC.

Basismodell für den neuen Motorsport-Renner ist der VW Polo. Zwei Jahre nach seiner Fahrpräsentation auf Sardinien tritt der breitschultrige Erbe des seligen Rallye-Golf als stärkster Polo aller Zeiten an. Mächtige Radkastenverbreiterungen, riesiger Lufteinlass vorn, Hutze auf dem Dach, monströser Heckflügel – mit dem Vorbild aus den 80ern, der im Vorraum mit einer Armada aufgesetzter Zusatzscheinwerfer geradezu rührend an die Rallye-Erfolge früherer Tage erinnert, hat der Polo R WRC sehr wenig bis nichts gemein.

Enthüllt wurde der weiße Ford- und Citroen-Schreck (bislang die dominierenden Marken in der WRC) vom kleinen Darth Vader aus dem aktuellen Passat-Spot – beziehungsweise von seinem Double. Im Kostüm steckte Neel, der Sohn eines VW-Mitarbeiters. Was der Knirps vor den Augen von Motorsport-Legenden wie Michèle Mouton und Jacky Ickx gekonnt freilegte, soll es pünktlich zum ersten Roll-out 2011 auf 300 PS bringen. Noch werkelt nicht einmal das 1,6-Liter-Originaltriebwerk im Polo R WRC. Abends beim Dinner am Pool wurde der Bolide leise und unauffällig ins Rampenlicht geschoben. Für den Abtransport am nächsten Morgen sorgte ein elektrisch angetriebenes Golf-Wägelchen.

VW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf Sardinien VW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf SardinienVW Polo R WRC - Präsentation auf Sardinien

Alle Bilder: Der Polo R WRC in der Galerie

Exakte technische Daten hatte Volkswagen Motorsport logischerweise noch nicht in petto. Nur so viel: Das Engagement in der World Rally Championship der FIA ist zunächst bis 2015 angelegt. Eine entscheidende Rolle beim Aufbau des neuen Teams wird der mehrfache Rallye-Weltmeister Carlos Sainz spielen, der VW auch nach dem Ende des Dakar-Engagements erhalten bleibt. Für die Suche nach Fahrern will sich Motorsportchef Kris Nissen Zeit lassen. „Es gibt keinen Grund zur Eile. Es wäre natürlich toll, wenn wir einen neuen Walther Röhrl in Deutschland hätten, das würde uns und der WRC sicher helfen.“ Grundsätzlich stünde aber das fahrerische Können über der Nationalität. Erste Bewerber gäbe es bereits.

Ein Ass haben Nissen und Co ohnehin im Ärmel: Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah schnuppert dieses Jahr erste WRC-Luft. In einem Ford Fiesta S2000.

Link: Volkswagen Motorsport

 

17 Feb 2011

Ggf. reserviert

file:///Users/Bieli/Desktop/Bahnfahren.jpg Ich habe es getan. Ich bin umgestiegen. Abenteuer Bahnfahren. Für jemanden wie mich, der bevorzugt auf eigener Achse unterwegs ist, ein echter Schritt. Aber es musste sein. Das Wetter. 350 Kilometer durch Eis und Schnee, das ist keine Freude dieser Tage, wenn noch andere Autos auf der Straße sind. Also Schienenstrang statt Asphaltband. Die höfliche Form der Fortbewegung.

Entschuldigung. Permanent sagt einer Entschuldigung bei der Bahn. Am Bahnhof, im Zug, am Platz. Entschuldigung für die Verspätung. Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Entschuldigung, das ist mein Platz.

„GGF. RESERVIERT“. In roten Lettern steht das über allen 62 Plätzen in Wagen 22. „Das hat nichts zu bedeuten“, beruhigt ein grauhaariger Mann seine sehr blonde Frau, „setz dich ruhig hin.“ Eine Station weiter frisst er seine Worte. „Entschuldigung, Platz 51 habe ich. Fenster.“ Wortlos schaut der Reservierungslose die kleine Übergewichtige neben seinem Platz an, mürrisch steht er auf und zerrt den just verstauten Koffer seiner Frau wieder aus der Gepäckablage. Die schaut verblüfft. „Hattest du nicht gesagt ...“

Tumult liegt in der Luft. Überall im schmalen langen heißen Wagen stehen jetzt GGFs neben ihren Plätzen. „Entschuldigung...“ „Äh, Entschuldigung, ...“ „Entschuldigung, ähm, ...“ Aufstehen, hinsetzen, Stau im Gang. Ungeduld und Unverständnis machen sich breit. Dann die Durchsage: „Die Reservierungsanzeige über den Sitzplätzen ist außer Funktion. Wir bitten um Entschuldigung. Bitte geben Sie die Plätze gegebenenfalls frei, wenn jemand eine Reservierung hat.“

Ein sehr dünner Mann mit sehr dünnen Haaren und sehr schmalem Bärtchen begehrt die Fahrkarten. Entschuldigung sagt der Blau-Uniformierte nicht, aber „Bitte“. Bahnfahren ist so nett.

Created Donnerstag, 17. Februar 2011 Document type Article
Categories Timeline Author Ralf Bielefeldt
20 Jan 2010

Gestatten: Mini Countryman, das Web-Frühchen

P90055094 Es ist mal wieder soweit: Das Internet hat das nächste Frühchen geboren! Der Mini Countryman, lange angekündigter und von Lifestylesüchtigen sehnlich erwarteter Crossover aus dem Hause BMW-Mini, sollte eigentlich erst im Februar 2010 ans Licht der Öffentlichkeit gelangen, in gefühlter Reichweite des 80. Genfer Salons. Das war einigen US-Bloggern viel zu lange hin - hielten sie doch bereits (woher auch immer) erste Bilder in Händen. Und diesen Schatz wollten sie anständigerweise mit der ganzen Welt teilen. Mini tat das einzig Richtige in solch einer Situation: offizieller Frühstart, alle Bilder frei! Here we go.

Auf dem Pariser Salon 2008 debütierte die Studie Mini Crossover Concept, auf der North American International Auto Show (NAIAS) 2010 in Detroit folgte mit dem gestrippten Mini Beachcomber Concept der nächste Appetitanreger, und nun endlich ist es soweit: Mini präsentiert seine vierte Baureihe, den Countryman. Zur offiziellen Freigabe der Bilder spendieren die Münchner zeitgemäß die passende Facebook-Seite. Wenn schon Frühstart, dann doch bitte richtig.P90055065P90055066P90055069

Anfang März 2010 dürfen Autofans den knapp 4,10 Meter langen Countryman erstmals anfassen. Dann steht er als eines der Highlights des Genfer Salons im Scheinwerferlicht am viel zitierten Lac Lemans. Was es da sonst noch alles Schönes zu sehen gibt, haben die fleißigen Kollegen von autobild.de und ams.de wie üblich auf Sonderseiten zusammengetragen. Über den Mini Countryman wissen beide einhellig zu berichten, dass er zu Preisen ab 25.000 Euro zu haben sein soll. Für die serienmäßig mit dem neuen Allradantrieb "ALL4" ausgestatteten Cooper D (116 g/km CO2, 82 kW/112 PS) und Cooper S (146 g/km CO2, 135 kW/184 PS) werden bis zu 4000 Euro mehr fällig. Nackelig, versteht sich.

Die Mini-typischen Accessoires (Panoramaschiebedach, breite Räder, Zentraldisplay mit Navi etc.) kosten wie gewohnt Aufpreis. Am Ende des Tages steht ein einigermaßen "individualisierter" Countryman vermutlich für 35.000 Euro in der Tiefgarage oder vor der 18-Euro-warm-pro-qm-Altbauwohnung. Dafür gibt es mit ein bisschen Verhandlungsgeschick auch schon einen (eher nackten) Audi Q5 oder BMW X3, das nur mal so, aber wohl kein "Go-Kart-Feeling mal vier" - das nämlich verspricht Mini allen Käufern des Countryman. Der optinale Allradantrieb soll für selig machenden Vortrieb in allen Lagen sorgen. Im Normal-Modus gehen 50 Prozent der Kraft an die Hinterräder, im Extremfall heißt es auch mal: Alle Pferdchen nach hinten! Elektronische Helferlein wie DSC, DTC und die Sperrfunktion des Vorderachsdifferenzials regeln den Rest. Wer auf ALL4 verzichtet, ist klassisch mit Frontantrieb unterwegs.

Was hat er sonst zu bieten, der Countryman. Gewohnt lässige Optik, klar. Hexagon-Kühlergrill, in die Motorhaube eingelassene Scheinwerfer, aufrecht stehende Heckleuchten, vom Clubman bekannte Proportionen, anders als der aber vier echte Türen und etwas mehr Bodenfreiheit. Siebeneinhalb Zentimeter ragt das Dach höher auf als bei der Mini Limousine. Damit ist der Countryman von nah und fern immer noch kein klassisches SUV, aber ein echt durchtrainiertes Kerlchen, quasi der Jaden Smith der Querfeldeinrenner. P90055103P90055101P90055102

Drinnen gibt es serienmäßig vier Einzelsitze. Eine geteilte Dreierbank für den Fond ist alternativ ohne Aufpreis zu haben. Neues Stilmittel im Hause Mini ist das "Center Rail", eine konsequent von vorn bis hinten durchgezogene schmale Mittelkonsole, auf der man allerlei "Clip-In-Elemente" unterbringen kann: bewegliche Cupholder, Aschenbecher, Brillenhalter, Handyhalter etc. Drei Benziner und zwei Dieselmotoren hat Mini im Angebot. Die langsamste Maschine (mini One D Countryman) rennt 170 km/h Spitze, die schnellste (Cooper S) 215 km/h. Und falls sich jemand ernsthaft für Ladevolumen interessieren sollte: 350 bis 1170 Liter gehen rein, je nach Bestuhlung.

Als Verkaufsstart peilt Mini den Herbst 2010 an. Bis dahin sollten sich Mini-Puristen an die neue Frontvariante gewöhnt haben: Der Cooper S Countryman tritt mit tief herunter gezogenen Mundwinkeln an. Erinnert ein bisschen an den jahrelang kultivierten Machobart von Rocklegende Freddie Mercury. Aber das kann ich mir auch einbilden. P90055105P90055106P90055107P90055090P90055091P90055092P90055093P90055095P90055096P90055097P90055098P90055099P90055100P90055060P90055061P90055067P90055062P90055063P90055064P90055071P90055073P90055074P90055072P90055081

 

 

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20 Nov 2009

Weltpremiere Audi A8 in Miami

Michael Dick ZeichnungAudi lässt es zum Abschluss seiner 100-Jahr-Feier noch mal so richtig krachen: Am 30. November enthüllen die Herren der vier Ringe die nächste Generation des Audi A8. Nein, nicht daheim in Ingolstadt. Drüben. Auf der anderen Seite des Teichs. Am Strand von Miami. Und wir sind dabei!

Vorsprung durch Technik trifft die Kunst des Fortschritts. So oder so ähnlich lautet das Motto, wenn am 29. Dezember ein Flieger voller Journalisten in München abhebt und zur ultimativen Premieren-Sause in die Staaten startet. Audi ist „Automotive Sponsor“ des alljährlichen Design-Doppels Design Miami und Art Basel Miami Beach. Und nutzt die trendige Veranstaltung fürs furiose Finale seiner 100-Jahr-Feierlichkeiten. Die Weltpremiere des neuen Audi A8. Im Beisein von motorkultur.com. Hach.

In der bonschefarbenen Enklave der finanziell Unabhängigen sind Kunst und Design das A und O des menschlichen Seins. Ein wunderbarer Ort, um eine Stilikone wie den Audi A8 - den Ur-Enkel von Sandmanns stolzem V8 - zu entpacken. Als visuellen Höhepunkt der Vernissage „The Art of Progress“, die Kunst des Fortschritts/des Weiterkommens/der Vorwärtsbewegung, die im eigens errichteten Audi Pavillon auch nach der Weltpremiere Besucher anlocken soll. Vom 2. bis zum 5. Dezember 2009 ist der Satellit der Design Miami und der Art Basel Miami Beach geöffnet und für alle Interessierten zugänglich. Täglich von 12 bis 20 Uhr, Ecke 45th & Collins Avenue, östlich der großen Parkfläche.

Audi Pavilion_World Premiere A8

Vorab gibt es aber erst einmal Sandkastenspiele vom Feinsten. Am Abend des 30. November versammelt Audi im „temporären Museumskonstrukt“ am Strand von Miami Beach Kunstliebhaber, Kunstschaffende und Autofans aus aller Welt. Jede Menge Promis werden sicherlich auch dabei sein. Und natürlich Tom Dixon. Der britische Top-Designer präsentiert „The Light Light“, (s)eine Installation aus Aluminium und LED-Licht. Weiterer Kunstleckerbissen und artgerechter Rahmen für den neuen Audi A8 sind ausgewählte Kunstwerke der neuen Ausstellung „Beg Borrow and Steal“ aus der Rubell Family Collection, eine der weltweit bedeutendsten Kunstsammlungen, heißt es.

Weltpremiere des neuen Audi A8 Weltpremiere des neuen Audi A8 Weltpremiere des neuen Audi A8

Wer zufällig in der Gegend ist, aber keine Einladungskarte hat: In der Audi Lounge im Miami Design District (NE 39th Street and 1st Court, täglich 11 bis 19 Uhr) wird der A8 während der Design Miami und Art Basel Miami Beach in einer „neuartigen Installation“ zu sehen sein, verspricht Audi allen Besuchern. Alternativ kann der Aluminium-Kreuzer im Januar 2010 in Detroit begutachtet werden. Auf die LA Auto Show nimmt Audi sein neues Flaggschiff noch nicht mit. Fotos von der Präsentation in Miami gibt es in Kürze im Kulturnetzwerk von motorkultur.com und stilkultur.com.

Link: Audi Galerie
Link: Audi A8 Galerie

Created Freitag, 20. November 2009 Tags 2009 | Art Basel | Audi A8 | Design Miami | Miami Beach | November | Rubell Family Collection | Tom Dixon | Weltpremiere Document type Article
Categories Timeline Author Ralf Bielefeldt
21 Oct 2009

Tokyo Motor Show: Toyota allein zuhaus

Na so was: Japan feiert Automesse. Und kein großer ausländischer Autobauer ist dabei. Zu sehen gibt es trotzdem was auf der 41. Tokyo Motor Show. Vor allem viel freien Teppich.

Dreiräder, Busse und Nutzfahrzeuge waren die Stars der ersten Tokyo Motor Show. Anno 1954 fand Japans bedeutendste Automesse erstmals statt. Hibiya-Park, Chiyoda lautete damals die Adresse für alle, die etwas bewegen wollten im Land der aufgehenden Sonne. Das hat fraglos geklappt: Japans mächtigster Autohersteller Toyota ist inzwischen der größte Autobauer der Welt. Hätte irgendjemand das vor 54 Jahren prophezeit, wäre er vermutlich eingewiesen worden. Genau wie alle jene, die vor zwei, drei Jahren vorhergesagt hätten, dass die TMS von der weltweit schrillsten Automesse zur Lokalveranstaltung verkümmert.

Genau das ist 2009 passiert: Kein einziger namhafter ausländischer Hersteller hat sich auf der Makuhari Messe um eine Ausstellungsfläche bemüht. Volkswagen nicht, BMW nicht, Mercedes-Benz nicht. Keiner da. Alpina D3Das darf man keineswegs als Vergeltung werten für die spärliche Teilnahme japanischer Autobauer an der diesjährigen IAA (u.a. fehlten Honda, Nissan und Mitsubishi), oh nein, Sparen ist angesagt. Die Globalisierung frisst ihre Kinder. So schnell geht das manchmal.

Einzig Burkard Bovensiepen zeigt Flagge: Der Alpina-Boss darf sich rühmen, einige der PS-stärksten Exponate der 2009er Show im Gepäck zu haben. Weltpremiere für den langen B7 mit 507 PS, die Über-Version des neuen 7ers. Bescheiden sollen sich andere: Unter 360 PS machen es seine BMW-Benziner nicht, der dieselnde D3 kommt auf 214 PS. Im Heer der Elektromobile und Kleinstfahrzeuge fällt er damit fraglos auf. Und hält das deutsche Fähnlein hoch. Jedenfalls einer. Die Japaner danken es ihm.

Toyota iRealAutos in Würfelform, Einsitzer, rollende Juke-Boxen – nirgends waren die Studien einst abgefahrener, die Kostüme der Hostessen schriller und das allgemeine Staunen und Drängeln größer als auf der Tokioter Bühne. Vorbei. Tristesse beklagen alle namhaften Autoportale. Auf jeder Zuchtbullerversteigerung sei mehr los. Originelle Exponate gibt es gleichwohl: Toyota schickt z.B. den i-Real auf den Catwalk, eine Art mobilen Zahnarztstuhl mit Lithium-Ionen-Akku und verschiedenen Grundgeschwindigkeiten (sechs km/h im aufrechten „Walking Mode“, 30 km/h im eher liegenden „Cruising Mode“), Nissan punktet mit dem 1,10 Meter breiten Land Glider, einem Retro-Kabinenroller mit E-Antrieb, in dem zwei Personen hintereinander sitzen und dank Neigetechnik synchron in Kurven Blickkontakt zur Bordsteinkante aufnehmen können.

Lexus LFASerienreifes gibt es natürlich auch: Lexus gibt endlich den LFA frei - baut ihn aber erst in 18 Monaten. Ohne den bisherigen Bindestrich, dafür mit strammen 560 reinen Benzin-PS, die für Bovensiepsche 325 km/h Spitze reichen sollen. Konzernmutter Toyota zeigt den SAI, so eine Art Prius für Große. 190 PS machen ihm Lexus-Beine. Der Antrieb stammt aus dem HS 250h. Mit der Leistung wachsen die Maße: 4,62 statt 4,46 Meter – Hybrid wird erwachsen, wir haben es schon immer gewusst.

Mehr über die Stromer der 41. Tokyo Motor Show (24.10. bis 4.11.) verrät uns Olli Lauter, der ist für motorkultur.com vor Ort. Zur Einstimmung gibt es hier das Beste der 63. IAA. Sören Bartels, Inhaber der Agentur „ICU – UCme“, und Peter Irgendwer, besser bekannt als „Peter, der Lude“, haben für kiezcars.de den ultimativen Messerundgang hingelegt. Brixx sei Dank.

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