Timeline

Alle Motorkultur Artikel.

Gesamt: 160 BeiträgeAnzeigen: 1 - 100 Beiträge
Unterkategorien : Stories , Themen
14 Apr 2014

Magnus, der Grosse: Ein Besuch bei Magnus Walker

Created Montag, 14. April 2014 Document type Storify

Es ist die grimmigste Seite von Los Angeles, irgendwo auf dem Weg von Downtown zum Arts District. Zahllose Zelte auf dem Gehsteig, dazwischen Einkaufswagen, Müll und Strassenhunde. Und eben jene Menschen, deren Alltag im krassen Gegensatz zur Glitzerwelt der Hollywood Hills steht ...

Teil 1:

Ein Besuch bei Magnus Walker (1): Sei...

Ein Besuch bei Magnus Walker (1)


Teil 2:

Ein Besuch bei Magnus Walker (2): Sei...

Ein Besuch bei Magnus Walker (2)


Diese Geschichte wird von motorkultur mit Storify kuratiert.

Categories Timeline | Stories Author Christopher Stegemann
14 Oct 2013

Salt Lake City: Straßenbahn Revival

Es gibt Dinge, die besitzen ihren Wert über einen langen Zeitraum hinweg. Wenn im Land des Automobils und des Individualverkehrs eine "alte" Verkehrsform wiederbelebt wird, ist das mehr als ausagekräftig für die Entwicklung der (urbanen) Mobilität.

Die Entscheindende Frage: Wollen wir sein wie Los Angeles? Die Antwort: Eine Straßenbahn.

Via: Streetfilms

Created Montag, 14. Oktober 2013 Tags mobilität | Straßenbahn | Zukunft Document type Video
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
13 Jul 2012

24h-Rennen Nürburgring: Vier Anläufe, Vier Ringe und ein Doppelsieg

Es ist eine Premiere, und was für eine. Nach vier Anläufen hat es Audi endlich geschafft und kann sich in die Siegerliste des legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring eintragen.

Dabei hatte Audi das beste Gesamtpaket, was Haltbarkeit und Performance angeht. Eben das, was man bei einem solch turbulenten und aufreibendem Rennen braucht. Schlußendlich reichte es für den Wagen mit der Startnummer 3, dem Bilstein Audi R8 LMS Ultra mit Marc Basseng, Christopher Haase, Frank Stippler und Markus Winkelhock am Steuer. zum Sieg.


Und mehr noch, der Mamerow-Audi R8 LMS mit der Startnummer 26 (Mamerow, Abt, Ammermüller, Hahne) kam nur 3:35 Minuten später ins Ziel und bescherte den Ingolstädtern damit einen Doppelsieg.

So wird in Bayern zurecht gefeiert und damit dieser Moment nicht in Vergessenheit gerät, hat AudiTV die Geschichte in ansprechenden 5:39 zusammengefasst.

Anzeige
Webhosting by Speicherzentrum.de
 
09 May 2012

Nissans Big Turn On: Elektrisiere dich für deine Stadt

Nissan ist einer der wenigen Hersteller, die ein vollwertiges und alltagstaugliches Elektroauto im Markt haben. Mit der Kampagne "The Big Turn ON" geht Nissan jetzt einen interesannten Weg, den der Ansatz ist nicht, für sich selbst einen Vorteil zu erklicken. Vielmehr ist das Ziel der Kampagne eine Ladesäule für die Heimatstadt zu gewinnen. Wer also online und altruistisch handeln möchte, bekommt in dem Video eine kleine Einweisung.

In Deutschland scheinen die meisten eFans übrigens in Tübingen beheimatet zu sein. Tübingen, die Studentenstadt. Kann es sein, dass Elektroautos bei Studenten besonders hoch im Kurs liegen?

Created Mittwoch, 09. Mai 2012 Tags Leaf | Nissan | The Big Turn On Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
07 Feb 2012

Elektromobiles Wohnen: In Norderstedt wird die Zukunft modelliert

Karabag AutarkhausDie Republik, die Politik redet von der Energiewende. Von sich reden gemacht haben einige, konkret geworden ist Stand Januar 2012 praktisch niemand. Es ist als ob der deutsche Energie-Strukturwandel in Bürgerbegehren und Planfeststellungsverfahren stecken geblieben ist.

Glücklicherweise gibt Ausnahmen. Es gibt eine Allianz der Willigen und eine Stadt, die diesen Machern eine Basis für deren Vorhaben liefert. So entsteht in nördlich von Hamburg, in Norderstedt, eine energieautarke Modellsiedlung. Die Willigen sind Elektroauto Siri Karabag (Karabag GmbH), die Schilling GmbH als Bauträger und der 1. Stadtrat Norderstedts Thomas Bosse.

Gemeinsam stellten sie das für mich beeindruckendste und zukunftsweisendste Projekt der Ära nach Fukushima vor. Es ist das erste mir bekannte Projekt, das einen einfachen "ganzheitlichen" Ansatz verfolgt, indem die Energieerzeugung und Energieverbrauch überwiegend am selben Ort stattfinden und das Elektroauto eine aktive Rolle übernimmt.

Energieautarkes Wohnen

Ein Haus erzeugt seine Energie via Photovoltaik und speichert die Überschüsse in einem Puffer, dessen größter Teil die Batterie des Elektroautos ist. Die elektrische Energie ist die einzige Energieform die in diesem Haus benutzt wird.
Durch das Vernetzen der Häuser in der Siedlung entsteht ein nahezu unabhängiger Energiecluster, der den Ökostrom nicht über aufwendige Hochleistungstrassen aus Offshore-Parks beziehen muss.
Besonderes Merkmal der Konzepts: Das Elektroauto ist "Teil des Wohnhauses" und zwingend notwendig für die Funktion. Es kann also in die Baufinanzierung integriert werden.

Klingt einfach. Scheinbar ist es das auch, wenn, wie gesagt, alle Beteiligten in Optionen und nicht in Schwierigkeiten denken. So gesellen sich zu den Initiatoren die Firmen, die diese Vision und den Mut teilen. Schüco liefert die "grüne Technologie rund um die Gebäudehülle", I+ME Actia die Batterien und Batteriemanagement, Brillux die Wärmedämmung und Karabag das Elektroauto, dessen Antriebstechnik von Linde produziert wird.

Man darf gespannt sein, wie sich dieses Projekt weiterentwickelt und wer die ersten Bewohner dieser neuen Welt sein werden.

20 Dec 2011

Energiebilanz: Lohnt sich Leichtbau mit Aluminium oder doch ein altes Auto?

Es ist eine der viel diskutierten Fragen, die sich mit dem Thema Energiemix, -wandel und Elektroauto verbinden: Was muss ich tun, um "umweltpolitisch korrekt" zu handeln? Antworten werden in diesen Tagen fast ausschließlich auf den CO2-Ausstoß reduziert, was wohl auch Sinn macht, denn das scheint die fairste Betrachtungsweise zu sein, will man Produktion und Betrieb auf einen Nenner bringen.

Meistens allerdings beschränken sich die Fakten auf den Betrieb eines Fahrzeugs und damit auf die ausgestoßene Menge CO2 pro Kilometer. Aber was ist mit der Produktion? Welche Fertigungsmethoden können als "unbedenklich" eingestuft werden und sind neue Autos so viel besser als das "am Leben gehaltene" alte?

Zwei Studien haben versucht, diese Frage zu bantworten:

Es sind erstaunliche Ergebnisse, die da zusammengefasst werden. Die wichtigsten:

  • 20-30% des CO2-Ausstoßes werden bei der Produktion erzeugt.
  • Ein Golf I TDI verbraucht 6,03 l/100km ein Golf V TDI 6,83 l/100km
  • Im Schnitt verbrauchten die Neuwagen 12,2 % mehr Sprit als die Oldtimer
  • Je länger ein Auto genutzt wird, umso eher rechnet sich der Produktionsaufwand für die Umwelt.
  • Ab einer Fahrleistung von 130.000 km spart eine Aluminiumkarosserie Energie.
  • Ab 100.000 km führt eine Aluminiumkarosserie zu reduziertem CO2-Ausstoß
  • Ein Auto fährt ca. 150.000 km in 13 Jahren, danach wird es verschrottet.

Was aber folgt aus diesen Erkenntnissen?

Zunächst, dass sich ein "Altauto" deutlich besser macht, als man denken möchte. Es lohnt sich also ein Auto länger zu fahren, um den Primärenergieverbrauch auf möglichst viele Kilometer zu verteilen.

Und, Marketingaussagen (Alukarosserie = CO2 reduzierend, neue Autos sind gut für die Umwelt) sind meistens verführerisch einfach, man mag ihnen glauben, nur stimmen sie nicht immer.

Es ist an der Zeit, Mobilität in seiner Gesamtheit zu betrachten. Eine Reduktion der Betrachtungsweise auf ein oder zwei Energie-Faktoren macht wenig Sinn. Eine Betrachtung, der sich fairerweise auch Elektroautos unterziehen müssen.

Allerdings bleibt eine Eigenschaft dem Elektroauto vorbehalten. Elektrische Energie ist die einzige Energieform, die heute praktisch zu 100% regenerativ, fast überall auf der Welt erzeugt und mit geringem Aufwand transportiert werden kann.

Würde man ein Auto im Leichtbau-Verfahren bauen, das seine Produktions- und Betriebsenergie aus regenerative Quellen bezieht, würde sich an der grundsätzlichen Betrachtungsweise nichts ändern. Ein Auto würde wahrscheinlich immer noch 20-30% der Energie in der Produktion verbrauchen, auch die Betriebsenergie wird sich wohl nur relativieren. Allerdings würde die CO2-Bilanz um ein vielfaches besser ausfallen, immer noch die fairste Betrachtungsweise beim Vergleich der Systeme.

06 Dec 2011

Kalender 2012: Pixeleye, Carlos Kella, Henry Hund und Sonax bitten zu Tisch

RZ_Titel Kalender 2012_FINALAlle Jahre wieder … Kalender! Gleich vier bemerkenswerte Exemplare haben es zu uns geschafft. Ob es an den Frauen oder an den Fahrzeugen liegt, kann ich nicht sagen.

Aber Pixeleye, Carlos Kella, Henry Hund und Sonax bescheren uns passend zum Jahresende mit vier Kalendern, die es uns besonders angetan haben.

Weiterlesen...

Original: Chromjuwelen Artikel

Created Dienstag, 06. Dezember 2011 Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
06 Dec 2011

Auto-Mobilität – Wie der Mensch das Laufen verlernte

Loewisch_AutoMobil_augeschlagen_150dpi"Auto-Mobilität – Wie der Mensch das Laufen verlernte" ist ein umfangreiches und äußerst lesenswertes Nachschlagewerk zum Thema Automobil. Der Journalist und Autor Roland Löwisch hat sich dabei die Frage gestellt, wie es zum Auto kommen konnte und was heute daraus wurde. Im Gegensatz zu den vielen "Chroniken" über das Automobil, die meist mit der "Erfindung des Autos" von Karl Benz und Gottfried Daimler im Jahr 1886 beginnen, geht Roland Löwisch besonders auf den langen Weg ein, der die Erfindung des Autos erst ermöglichte. Was war vor Benz und Daimler? Kam das Auto aus dem Nichts? Erst eine unglaubliche Vielzahl von Vorarbeiten, Erfindungen, Ideen und Geistesblitzen führten zum Auto und Straßenverkehr der heutigen Zeit. So zum Beispiel der Motor von Siegfried Marcus, die Erfindung der Dampfmaschine, das Fahrrad, der Asphalt, sogar Verkehrsregeln wie die ersten Innenstadt-Fahrverbote im alten Rom.

Weiterlesen...

Original: Chromjuwelen Artikel

 
30 Aug 2011

Rust 'n' Dust Jalopy, Teterow 2011. Video.

TeterowMan könnte sich beklagen. Darüber, dass dieser Sommer bislang ins Wasser gefallen ist. Und dass diesem Umstand bereits einige der renommiertesten Rennen zum Opfer gefallen sind – darunter unter anderem das Race 61. Oder auch darüber, dass man einen Haufen Film-Equipment mitschleppt – ohne dass man damit etwas anfangen kann. Weil es wie aus Eimern schüttet.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/131/143876-rust-n-dust-jalopy-teterow-2011-video.html

Created Dienstag, 30. August 2011 Tags film equipment | frontpage | sommer Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
22 Aug 2011

Elektroauto: Windenergie für den täglichen Gebrauch

Wann immer es eine Diskussion über Elektroautos gibt, wird die Verlagerung des CO2-Ausstoßes vom Auspuff zu den Schornsteinen der Kraftwerke als Hauptargument verwendet. Der Energiemix bewirke, dass ein Elektroauto quasi nichts am augenblicklichen Status Quo verändere.

Das dieses Argument nur in Deutschland aufrecht zu erhalten ist, wird meist verschwiegen, ebenso, wie die Tatsache, dass elektrische Energie die einzige Energieform ist, die sich direkt "klimaneutral" herstellen lässt. Betrachtet man den Energiemarkt kleinzellig und dezentral entstehen neue, andere Möglichkeiten.

Wir haben schon Wirbelstromkraftwerke vorgestellt, die kostengünstig Wasserkraft nutzbar machen. Für die Windenergie steht ein ähnliches Prinzip seit langem zur Verfügung.

Kleinwindanlagen, die auf dem H-Rotor basieren.

Der Rotor bewirkt, dass die Nachteile einer herkömmlichen Windanlage bzgl. Lautstärke und Steuerungstechnik praktisch nicht mehr vorhanden sind. So lässt sich der H-Rotor in eng besidelten Gebieten kostengünstig einsetzen. Es gibt viele Versionen des H-Rotors, eine sehr gut funktionierende haben die Gebrüder Bühler aus der Schweiz schon vor einiger Zeit vorgestellt.

Mit dieser WIndanlage kann sich ein Privathaushalt sein eigenes Kraftwerk für das hauseigene Elektroauto installieren und damit klimaneutral Strom erzeugen. Es lohnt sich, einen Blick auf diese Technologie zu werfen.

Link: envergate | Stroka Stahlbau
Link: Wikipedia

16 Aug 2011

Need for Speed Spokesmodel Search: Online-Voting

EA Need for Speed Spokesgirl SearchEs ist soweit. Die "Need for Speed Spokesmodel"-Jury aus dem Hause Electronic Arts hat ihre Wahl getroffen. Nominiert sind Linda, 23 aus Dresden, Nicole, 26 aus Freiburg, Angela, 24 aus Bergisch-Gladbach, Larissa, 21 aus Wiesbaden und Anna, 26 aus Berlin. Jetzt geht's in die heiße Phase.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/21/143093-need-for-speed-spokesmodel-search-online-voting.html

14 Jul 2011

Hamburg Hardcore: Roger Miret, Agnostic Front, Rumblers Car Club

Roger Miret (Agnostic Front), YihaManchmal kriegt man E-Mails, die einen ganz schön aus dem Konzept bringen. So eine wie diese: "Hello Ralf ... This is Roger from Agnostic Front and Rumblers CC ... I would like to make that story with you ... I will be with the Hamburg chapter ... cheers ..."

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/131/140896-hamburg-hardcore-roger-miret-agnostic-front-rumblers-car-club.html

07 Jul 2011

Need for Speed Spokesmodel Search: Markenbotschafterinnen gesucht

EA Need for Speed Spokesgirl SearchElectronic Arts sucht per sofort nach den richtigen "Need for Speed Spokesmodels" – und wir sind mächtig stolz darauf, dass wir dabei als Partner behilflich sein zu dürfen. Schließlich zählt Need for Speed mit seinen über 115 Millionen verkauften Exemplaren zu den weltweit beliebtesten Rennspielen.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/21/140348-need-for-speed-spokesmodel-search-markenbotschafterinnen-gesucht.html

04 Jul 2011

Elektroauto: Gordon Murray T.27 - 3qm Effizienz

Einen weiteren Ansatz zum Thema Elektroauto liefert die englische Designschmiede von Gordon Murray unter dem Projektnamen T.27.

Laut eigener Pressemittteilung haben sie damit "the world’s most efficient electric car" geschaffen. Das Ultra-Compact-City-Vehicle ist 2,50 Meter kurz, bietet drei Personen Platz und wiegt ganze 680 Kilogramm. Geringes Gewicht, ein 25 kW Elektromotor und eine 12 kWh Lithiumionen Batterie geben dem Elektroauto eine Reichweite von ungefähr 210 Kilometer, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h.

Der T.27 ist mit Sicherheit kein Meilenstein im Elektroautodesign, besitzt jedoch einige interessante Eigenschaften. Der Einstig erfolgt wie im Flugzeugcockpit und der kosequente Leichtbau reduziert den Energieverbrauch, so soll der Smart ED 29% mehr Energie verbrauchen. Crashtests beweisen, dass die Sicherheit dabei nicht auf der Strecke geblieben ist.

Der Preis von 14.000 € scheint sehr niedrig. Allerdings hat Gordon Murray Design das Konzept in nur 17 Monaten mit ca. 20 Mio. € auf die Beine gestellt. iStream heißt das auf Effizienz getrimmte Produktions- und Entwicklungsverfahren. Klingt gut, ob es sich in der Realität beweist, wird man in 20 Monaten sehen, dann soll der T.27 in Serie gehen.

Link: Gordon Murray Design

Vehicle Specification

eMotor: 25kW Height: 1.60m
Battery Type: Li-Ion Weight: 680Kg (incl. battery)
Battery Spec. 12kWh Wheel Base: 1.78m
Length: 2.50m Turning Circle: 6.0m
Width 1.30m


Performance Targets

Top Speed: 105kph
0-100kph: Less than 15 seconds
Range: 100 miles on NEDC, 130 miles on ECE15
30 Jun 2011

24 Stunden Nürburgring: Auf der Suche nach der Ring-Mystik

Nordschleife Track. Section: Hatzenbach.

Es ist immer das Selbe. Jedes Mal, wenn wir uns mit Gleichgesinnten zum Beispiel aus Übersee austauschen – sei es nun via moderner Post oder im Rahmen unserer Motorkultur-Exkursionen – fällt er irgendwann. Der eine Satz. Der immer das Gleiche beinhaltet: “Lucky you. You’ve got the Ring! THE RING!”.

Gemeint ist der Nürburgring. Eben DIE sagenumwobene Rennstrecke, die selbst am hintersten Ende der Welt noch für Ehrfurcht sorgt. Und viel Respekt genießt. Aber auch Neid schürt – eben derer, die für ein (Nürburg-)Ring-Abenteuer um die halbe Welt reisen müssen.Es war höchste Zeit, dass wir uns dem Mythos “Nürburgring” endlich mal stellen.

Es gibt es wohl kaum eine bessere Gelegenheit, als das legendäre 24-Stunden-Rennen, wenn man die Faszination kennen lernen möchte. DAS Rennen der Superlative, das größte 24-Stunden-Spektakel der Welt. Mit geschätzten 250.000 Zuschauern, 250 Autos, 900 Fahrern. Und das alles auf der längsten, gefährlichsten und traditionsreichsten Rennstrecke der Welt ...

Weiterlesen...

Original: Chromjuwelen Artikel

21 Jun 2011

Elektromobilität: Siemens hat Ideen gesucht

Elektromobilität ist, richtig verstanden, eine Veränderung des Lebenswandels. Konsequenterweise sollten fossile Brennstoffe durch regenerative Energie und Materialien ersetzt werden. Es ist also vielmehr als das Ersetzen eines Antriebes und der damit verbundenen Vor- und Nachteile.

Es ist vielmehr ein Umdenken, eines, dass zu deutlich kleineren und intelligenteren Lösungen führt, als wir es bisher gewohnt sind. Smart Grid, Kleinkraftwerke, Interaktion, schlanke Strukturen sind hier gängige Stichworte. Und, wie schon in der stetigen Entwicklung des Internets und der Software im allgemeinen, sind es kleine Firmen, Tüftler und Menschen Leidenschaft zur Veränderung, die vorhandenes neu interpretieren, neu strukturieren und so kreative neue Wege finden.

Siemens hat diesen Trend erkannt und auf der hauseigenen Plattform "Elektromobilität", einen Ideenwettbewerb gestartet. Bis letzte Woche konnten Ideen eingereicht werden, jetzt werden die Juroren die besten davon auswählen und prämieren. Es scheint, als sähe sich Siemens als "Zulieferer" für diese Ideen, als Hersteller von technischen Elementen, die ihren Wert durch den kreativen Umgang mit ihnen deutlich erhöhen können.

Es sind einige interessante Ansätze dabei, die der viel gescholtenen Veränderung ihren Schrecken nehmen. Hier sind exemplarisch die "einfachen Lösungen" jenseits der Steuerungstechnik.

Rund ums Elektroauto

EEE-Vehicle

Nowadays e-vehicles battery is far from ideal.
There are many problems low capasity long charging time.
In emergency case many problems can be resolved with specialy equipped mobile vehicle.
Such vehicle should have :
  1. Generator for charging battery.
  2. Set off variuos spare batteries. In many cases changing battery can save time.
  3. Fast (inductive or other type) charging system.(for those vehicles who support it). In this case are possible to charge battery without stopping.

 

Domestic Park & Charge station

Are you lucky enough to have a private drive way or garage, a daily job and to live near a business area? If so, you can exploit your property:

Install one or more retractable bollards on your drive way. Link them to a EV charging control board that is connected to your home grid. Advertise yourself as Park & Charge Station for during office hours. You don't need your drive way since you drove your car to work anyway.

The bollards raise when an EV of a nearby office worker gets plugged in (or an unplugged car is parked for more then 10 minutes, you need an extra detection device). The drive way gets cleared once the park & charge service is paid for (use a cashless payment machine to automate this) and the EV is unplugged.

 

Energie-Produktion

Gyms energy self-producers

Human labor can be converted into electrical energy. Every day many do exercise and all the muscular effort applied in exercise equipment, are not used.

However, there is the possibility of conversion mechanism been installed mechanical energy into electrical and lighting to make use of the building itself and also stored in the battery bank. If there is excess energy in the batteries, drivers will load on the supply grid.

 

Micro-Hydro power in public sewer system, connected in grid

This idea comes aggregate sustainability daily activities. Using water and destinda already used to follow the flow for treatment plant.

The entire volume of water that is used in a city is channeled. So happen we install a micro turbine, designed for low flow rate of water flow. The small turbine, has its distinctive design for small objects that usually end up in drainage systems do not affect the movement of equipment.

The sewers serve the entire area of the city, so it would be possible to install such equipment at different points. constitutes distributed generation. It is technologically possible to develop this idea, using simple principles.

MW would be generated some energy, which will serve for use in cities. The development is based on sustainability and does not generate greenhouse gases, so it is beneficial to society.

Water is used constantly, every day at various moments, so this system will operate continuously!

 

Solar Barrel

Solar barrel consists of few parts. Glass tube, photovoltaic element, rotating platform and top cover.
All parts connected hermetically using seals.
One side of tube act as parabolic reflector (mirror) .
Photovoltaic element inside glass tube.
Reflected light generates electricity inside photovoltaic element.

Using such construction we?re protecting mirror and photo voltaic element from moisture and dust.
Such construction more wind proof than traditional flat PV.
Using such system we gain more effective use of solar light with minimal number of expensive photovoltaic elements

 

upgrading tv (or/and) mobile phone towers

how to upgrade tv (or/and) mobile phone towers to produce electricity.
There are many uses of such construction.

  1. electric power to grid.
  2. electric power for tv/mobile station.
  3. electric power , tv and mobile services in far sites (from existing electric power lines) (for example africa and etc)

Es gibt weitere Ideen auf der Website.

Link: Siemens Plattform Elektromobilität

10 Jun 2011

Le Mans 2011: 24 Stunden für die Ewigkeit

24 Hours of Le Mans 2011Motorsport war nie mein Ding. Helden hinterm Lenkrad gibt es nicht mehr, habe ich irgendwann beschlossen. Die Formel 1 ist für mich eine seelenlose Geldmaschine, bei der gnomige Briten tricksen und Österreicher übers Wetter schimpfen. Schumi konnte ich noch nie leiden. Und die DTM rast im wahrsten Sinne an mir vorbei. Tiefergelegte vollverspoilerte Serienautos, wer will denn so was.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/131/138493-le-mans-2011-24-stunden-fuer-die-ewigkeit.html

10 Jun 2011

Flashman Rallyegion

Flashman Rallye GremiumAls uns André Schulten und Frank Sprung zu ihrer ersten Flashman Rallye einluden, mussten wir passen. Wir hatten schlichtweg keine Zeit. Wie dumm von uns, müssen wir im Nachhinein gestehen. Denn für den Premierenlauf 2010 hätten wir eigentlich alles andere absagen müssen. Allerdings kann, um ehrlich zu sein, so ein Erstlingswerk auch ganz schön daneben gehen – besonders, wenn man sich nach derart skurrilen Helden benennt, wie die Herren Schulten und Sprung. Denn Harry Flashman, der Namensspender, ist ein Aufschneider, Feigling und Drückeberger. Ein echter Loser und Vollidiot.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/21/138408-flashman-rallyegion.html

01 Jun 2011

Faust und Heisler: Chromjuwelen Video Portrait

Ralf Becker, Editor-In-ChiefDrei Tage vor der Street Mag Show in Hamburg klingelte das Telefon. Am anderen Ende war Tobi Faust, das organisatorische Mastermind des Filmteams Faust und Heisler. "Lass uns mal 'nen Film machen. Am Wochenende. Im Rahmen der Street Mag Show Hamburg".

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/131/137504-faust-und-heisler-chromjuwelen-video-portrait.html

Created Mittwoch, 01. Juni 2011 Tags drei tage | faust | frontpage | hamburg | heisler | lass | mastermind | tobi | wochenende Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
19 May 2011

Elektroauto: Delta E4 - Emotion von Delta Motorsport

Delta Motorsport - Delta E4Delta Motorsport ist eine Schmiede für Spezialanfertigungen in "Good Old England". Es ist das England des Motorsports und der wunderschönen Roadsters der 60er und 70er.

Diese Gene stecken in dem Delta E4, ein mehrheitlich aus Karbon gebauter Multifunktions-Sportwagen, der eine Reichweite von 150-250 Meilen besitzen soll. Finanziert von dem Technology Strategy Board (www.innovateuk.org), wird der E4 jetzt in die reale Welt entlassen und startet seine ersten Testfahrten.

Ein "Ultra Low Energy Vehicle" zu bauen, war das Ziel. Im Gegensatz zu den meisten Elektroautos wirkt der E4 erwachsen, kaufbar, fahrbar. Kein Kitsch, eine schöne Linienführung, interessante Details werfen die Frage auf, warum das Auto noch nicht im Handel zu finden ist.

Die Kollegen von PowerUp2020 haben weitere technische Details veröffentlicht:

This two-door coupe is very compact yet lightweight thanks to direct-drive electric motors and carbon composite chassis which has a curb weight of just 85 kg (187 lbs).

The electric coupe is powered by several direct-drive electric motors developing 120 hp (90 kW) and 600 Nm (442 lb-ft) of torque, these electric motors weighing just 23 kg (51 lbs) respectively. The Delta E-4 Coupe claimed to provide a driving range of up to 200 miles on full charge and can do the standard 0-60 mph sprint in less than 5 seconds with a top speed of 150 mph (240 km/h).

Das verspricht Freude beim Fahren, die auch Robert Llewellyn empfunden hat, als er sich zu einer Probefahrt mit dem technischen Direktor von Delta Motorsport, Nick Carpenter, verabredete.

{youtubejw}JvWduKDj3Tk{/youtubejw}

Link: delta-motorsport.com

12 May 2011

Alternative: Innovation der Antriebe beginnt bei Zweirädern

eSpireWenn man die einschlägigen Presseorgane verfolgt, dann beschränkt sich die "Elektroautorevolution" auf wenige fahrbare Exemplare, viele Ankündigungen und sehr wenige Supercars. Bezahlbare Elektroautos sind praktisch nicht vorhanden und selbst wenn man den Mehrpreis bezahlen kann und will, sind die meisten Produkte so aufregend, wie eine weiße Raufasertapete, die elektrischen Supercars mal ausgenommen.

Still und heimlich hat sich mit viel weniger Aufmerksamkeit im Zweiradmarkt eine kleine Revolution ereignet.

Elektrifizierte Fahrräder, Scooter und Motorräder sind auf dem Vormarsch. Im Gegensatz zu ihren 4-rädrigen Artgenossen sind sie preislich attraktiv, im urbanen Umfeld leicht zu verwenden (Wer hat schon einen Parkplatz mit Steckdose in der Innenstadt?) und konzeptionell und formal interessant.

 

Wenn die Emotionale Bindung zu seinem Fahrzeug, die fast ausschließlich über das Design definiert wird, ein wichtiger Bestandteil der Kaufentscheidung ist, dann haben die Zwei- und Dreiräder einen klaren Vorteil.

Stellvertretend eine kleine Auswahl:

2011 Zero X Electric Motorcycle Brammo Empulse Brammo Enertia, Enertia Plus Brammo Engage ELMOTO EVT 168 GRACE ONE e-motorbike Lito Green Motion: Sora Motoczysz - 2010 E1pc Quantya Strada 2010 e-max 120 s eROCKIT

10 May 2011

Yves Marchand, Romain Meffre: The Ruins of Detroit

The Ruins of DetroitDas Ende scheint sich immer aus der Zukunft anzuschleichen. Ins Grenzenlose explodierende Ölpreise scheinen aktuell das Ende des automobilen Zeitalters anzukündigen. So richtig optimistisch mag der Autofahrer der Zukunft nicht entgegen blicken, auch wenn die Automobilindustrie ungebremst mit neuen Modellen die Träume vom nächsten Neuwagen befeuert.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/242/135914-yves-marchand-romain-meffre-the-ruins-of-detroit.html

09 May 2011

Alternative Energie: Künstliches Blatt erzeugt Wasserstoff

Bei der Frage, wie der ständig steigende Bedarf an Energie befriedigt werden kann, gibt es einige vielversprechende Ansätze. Die sinnvollste ist wohl, die in nächster Umgebung existierende Energie zu nutzen - also Wasserkraft, Wind- und Solarenergie.

Daniel Nocera vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen Weg gefunden, die Natur zu simulieren. Genauer gesagt, simuliert er einen Prozess, der in der Natur millionenfach vorkommt, die Photosynthese.

Das Prinzip ist einfach. Man nehme Wasser und Sonnenlicht, initiiert einen chemischen Prozess mit einem "künstlichen Blatt", der das Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff spaltet und erhält Energie in Form von Wasserstoff.

Das Prinzip ist nicht neu, war aber bisher nicht wirtschaftlich zu betreiben. Nocera hat allerings einen Werg gefunden indem er dieses Blatt perfektionierte. Die optimierte Elektrode basiert auf Cobalt und Nickel und ist chemisch sehr stabil. Einmal in Wasser getaucht und dem Sonnenlicht ausgesetzt, fängt diese an mit dem Wasser zu reagieren. Es entsteht Wasserstoff und Sauerstoff.

Die Firma Sun Catalytix ist dabei dieses Prinzip in die Marktreife zu überführen. Man schätzt, dass 4-10 Liter Wasser ausreichen, um genug Energie für ein Ein-Familienhaus zu erzeugen, die 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr genutzt werden kann.

Link: suncatalytix.com

27 Apr 2011

Elektroauto: INIZIO - ein Kraftpaket aus dem Hause Li-Ion Motors

Wer schon immer mit der Anschaffung eines Tesla Roadsters liebäugelte, bekommt ab Juli eine Alternative für ca. 140.000 US$. Vorbestellungen werden bereits entgegengenommen.

Li-Ion Motors hat mit dem Wave II den X PRIZE in der Side By Side Class gewonnen und damit ein finanzielles Polster für die anlaufende Produktion gewonnen.

Der Wagen verspricht atemberaubende Leistung auf die Straße zu bringen. Und es gibt , wie Tesla bereits bewiesen hat, eine betuchte Käuferschicht für diese Autos.

 

Link: http://www.li-ionmotors.com/vehicles/

PERFORMANCE

R - Rally Model:

Onboard Charger: Double Charger (Standard)
Speed: Up to 130 mph / 209 kmph
Acceleration: 0-60 mph / 0-96 kmph in 5.9 seconds
Range: Up to 150 miles / 241 kilometers
Charge Time: Approx. 6* Hours
Batteries: 12 (100Ah for a total of 40.32kWh)
Cycle Life: Up to 2500 Full Charges

RT - Rally Touring Model:

Onboard Charger: Triple Charger (Standard)
Speed: Up to 132 mph / 212 kmph
Acceleration: 0-60 mph / 0-96 kmph in 7.1 seconds
Range: Up to 250 miles / 402 kilometers
Charge Time: Approx. 10* Hours
Batteries: 12 (240Ah for a total of 96.78kWh)
Cycle Life: Up to 2500 Full Charges

RTX - Rally Touring Extreme:

Onboard Charger: Triple Charger (Standard)
Speed: Up to 170 mph / 273 kmph
Acceleration: 0-60 / 0-96 kmph in 3.4 seconds
Range: Up to 200 miles / 321 kilometers
Charge Time: Approx. 8* Hours
Batteries: 24 (100Ah for a total of 80.64kWh)
Cycle Life: Up to 2500 Full Charges
27 Apr 2011

Volkswagen 21st Century Beetle: "Haters Gonna Hate"

21st Century BeetleWas macht man als Autobauer, wenn der eigene Stammbaum seine Wurzeln in einem der weltweit berühmtesten Automobile hat, das je gebaut wurde? Man erstarrt in Ehrfurcht, konserviert und pflegt den Ikonen-Status – oder man wagt sich daran, das Erbe weiter zu entwickeln. Letzteres erfordert allerdings Mut. Und zwar nicht zu knapp. Denn: "Haters gonna hate".

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/131/135280-volkswagen-beetle-qhaters-gonna-hateq.html

13 Apr 2011

Elektroauto: Sora von Lito Green Motion

Elektrobike: SoraGrüne Bikes gab es schon viele, jedoch ist das Modell Sora das Superbike unter den elektrisch betriebenen.

Das Design bewegt sich zwischen "Satte Liter Schüssel", Coffeeracer und Street Fighter. Auch die Leistung soll diesem Anspruch gerecht werden: 200 km/h und 960 Nm sprechen eine eindeutige Sprache. Trotz der Leistung kommt man mit der Sora 300 km weit.

Einziges Manko, der Preis liegt mit ca. 45.000 US$ im oberen Segment.

Link: Lito Green Motion

Technical Features ( from Lito Green Motion)

Designed with state-of-the-art technology and the highest quality parts, the SORA is a feat of motorbike engineering.

The SORA's technical capabilities include:

Chassis

Chassis

Lightweight aluminum 6061-T6

Wheelbase

1498 mm (59.0 in.)

Front suspension

43 mm inverted cartridge fork.
Fully adjustable

Front wheel travel

125 mm

Rear suspension

Elka suspension fully adjustable preload. Aluminum swingarm

Rear wheel travel

127 mm

Tires

Front: 120/70 ZR17
Rear: 180/55 ZR17

Wheels

6-spoke lightweight forged billet aluminum
Front: 3.50 x 17"
Rear: 5.50 x 17"

Front brake

Dual semi-floating 310 mm petal discs, radial-mount opposed 4-piston calipers 2-pad

Rear brake

Single 250 mm petal disc,
opposed 2-piston caliper

Rake

25.0°

Weight

240 kg (529.2 lbs.)

Seat Height

Adjustable electric seat from 750 to 850mm (29.5 to 33.5 in.)

POWERTRAIN

Motor

Liquid-cooled 3-phase AC induction

Transmissions

Belt final drive and CVT transmission

Torque

Crank: 80 Nm (59 ft-lb, 0-6000rpm)
Wheel: 960 Nm (708 ft-lb)

SORA top speed

200 km/h (120 mph)

Energy storage

12 kWh lithium-polymer battery modules with integrated Battery Management System, on-board charge, J1772 compatible

Power Control

LITO advanced software,integrated computer, regenerative braking, 3 control modes (performance, eco, safe range)

Recharge Time

Approximately 8 hours

Instrumentation

Digital unit with displays for:
speedometer, battery charge level and
warning lights
5.7in. LCD with touch screen:
GPS and LITO's application
USB port

Range

Up to 300 km (185 miles)

Created Mittwoch, 13. April 2011 Tags Canada | Coffeeracer | Eletrobike | kanada | Lito Green Motion | Sora | Superbike Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
13 Apr 2011

Elektroauto: Trexa - Enertube für den eigenen ERod

Trexa Prototyp: EnertubeTrexa hat schon vor einiger Zeit von sich hören lassen und uns eine universale Plattform für Elektroautos vorgestellt.

Jetzt gibt es etwas neues aus dem Baukasten: Enertube bringt das damalige Konzept auf eine neue Ebene und zeigt Prototypen. Enertube ist reduziert auf Fahrwerk und Akku, der in einem Rohr untergebracht wird. Dieses Rohr ist auch das statische Element, das beide Achsen verbindet.

Der Clou: längeres Auto = längeres Rohr, mehr Akkuleistung = dickeres Rohr. Mehr Flexibilität geht kaum. Da es an sonsten kaum Beschränkungen gibt, kann mit dieser Plattform also alles gebaut werden - vom Buggy bis zum SUV. Faszinierender Gedanke der Möglichkeiten schafft und das übrigens zu einem Preis, der zwischen 18.000 $ und 32.000 $ liegen soll.

 

Trexa Enertube - Zeichnung

Trexa Enertube - Buggy Prototyp Trexa Enertube - Battery Pack

Trexa Enertube - Battery Pack Trexa Enertube - Platine

Link: Trexa / Enertube via Autoblog Green

Created Mittwoch, 13. April 2011 Tags Akku | Baukasten | Elektroauto | Enertube | ERod | flexibel | plattform | Trexa Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
13 Apr 2011

Unterhaltsam: Smorsche, Smamborghini und andere Kleinwagen

SmorschePhotoshop macht´s möglich, aus Supercars werden Smart-Cars. Eine nicht ganz ernst zu nehmende Sammlung von Kleinwagen haben die Kollegen von Joe-ks.com zusammengestellt.

 

Smamborghini

Smerrari

Smorvette

Original: Smart

Link: joe-ks.com/archives_sep2008/SmartCarRedesign.htm

Created Mittwoch, 13. April 2011 Tags Smamborghini | smart | Smorsche Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
11 Apr 2011

Schlüsselmomente: Ein später Nachruf

Wann haben Sie zuletzt einen Autoschlüssel gesucht? 1994? Vor 17 Jahren begann der schleichende Tod eines unserer liebsten Alltagsbegleiter: Der Autoschlüssel ist nicht mehr. Ein später Nachruf.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/21/134556-schluesselmomente-ein-spaeter-nachruf.html

Created Montag, 11. April 2011 Tags frontpage | ssel | ter Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
08 Apr 2011

Maßgeschneidert: Artega GT

Artega GTMit den Chromjuwelen auf Abwegen? Könnte man meinen. Denn moderne Sportwagen entsprechen nicht unbedingt unserem Beuteraster. Sicher, wir können einen Porsche von einem Ferrari unterscheiden. Aber was zur Hölle ist ein Artega GT?

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/131/134458-massgeschneidert-artega-gt.html

01 Apr 2011

Elektroauto: Gras geben - Kestrel-Karosserie basiert auf Hanf

In Kanada ist man einen Schritt näher zum GreenCar. Die Firma Motive Industries Inc. hat die Studie "Kestrel" mit einer Karosserie aus Hanf versehen.

Der Industrie-Hanf (Bio-fiber based composite) habe ähnliche Eigenschaften wie Glasfaser, die aus dem Bootsbau bestens bekannt ist. Zusätzlich ist der ökologisch wertvolle Werkstoff besonders leicht.

Die Kollegen von Motor-Exclusive beschreiben den Einsatz wie folgt:

In Sachen Festigkeit und Leichtgewicht entspricht der Werkstoff Hanf laut den Ingenieuren Kohlenstofffasern (Karbon), die in Sportwagen oder Elektrofahrzeugkonzepten wie BMWs "Megacity Vehicle" Verwendung finden. Allerdings handelt es sich bei Hanf um einen schnell nachwachsenden Rohstoff, der deutlich billiger zu produzieren ist als Karbon. Für den Einsatz im Automobilbau werden die Hanf-Fasern mit Polymer-Harz versetzt und zu Matten geflochten. Das soll die Produktionskosten des Autos auf 25 000 Dollar (umgerechnet 17 750 Euro) senken. Ein fahrbereiter Prototyp ist nach Herstellerangaben so gut wie fertig.

Ein bereits fertiger Prototyp besitzt ein Gewicht von 850 kg behauptet Firmenchef Nathan Armstrong. Das verhelfe dem elektrisch angetriebenen 4-Sitzer zu 180km Reichweite bei einer Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h.

Vorbei also die Zeit, als Hanf langhaarigen Menschen den wohlverdienten Feierabend vernebelte oder zu kratziger Unterwäsche verhalf. "Jute statt Plastik" hat ausgedient und wird zu "Jute statt Blech".

Bleibt zu hoffen, dass sich die Automobilindustrie diesen Werkstoff einmal genau anschaut und der für 2012 angekündigte Kestrel-Produktionsbeginn wirklich eingehalten wird.

Quelle: motiveind.com

 

31 Mar 2011

Techno Classica Essen 2011: Photos, Bilder, Pictures

Opel, some TLC neededAus einem nicht ganz nachvollziehbaren Grund haben wir es die letzten Jahre über versäumt, die Techno Classica in Essen zu besuchen. Schande über uns, unser letzter Besuch liegt schon fünf Jahre zurück - und damals schafften wir auch nur einen kurzen Abstecher.

Dieses Jahr haben wir das nachgeholt.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/131/134024-techno-classica-essen-2011-photos-bilder-pictures.html

31 Mar 2011

Elektroauto: Duke´s Garage - Elektrische Klassiker

eSpyder

Elektroautos sind uncool. So faszinierend und zukunftsweisend die Technik ist, so langweilig war bisher das Design der kaufbaren Elektroautos. Die Frage nach aufregendem Design wurde nur von wenigen Firmen schlüssig beantwortet und resultierte in Autos jenseits der 100.000 €.

Duke´s Garage hat sich dem Thema Design auf eine sehr ansprechende Art genähert.

Man nehme einen Klassiker und tausche die Technik aus. Ein Vorgang der fast logisch erscheint. Ebenso logisch, dass man die recht beschränkte Quelle der originalen Klassiker durch eine neue ersetzt: Kit-Cars.

So entstehen zwei Basismodelle, die auch vom Preis her attraktiv sind. Ein eSpeedster und ein eSpyder.

eSpyder

eSpyder

Beide Modelle sollen ab 49,995 $ zu haben sein. 180 km (110 miles) Reichweite sollen mit einem 35 kW Motor möglich sein. Auch die Fahreigenschaften sind mit 6,7 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h sportlich, ebenso wie die für die 1/4 Mile benötigte Zeit von weniger als 15 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt150 km/h.

Alles in allem technische Werte aus dem Elektroauto-Standard-Baukasten aber eben mit dem aufregenden Design alter Klassiker.

Duke´s Garage besitzt übrigens schon einige Erfahrung mit dem Elektrifizieren von Klassikern:

ePony

eBug

eBug - eMotor

eJeep

Quelle: Duke’s Garage
Via: Gas 2.0

31 Mar 2011

Elektroauto: Tesla vs. Top Gear

Top Gear ist mit Sicherheit einer der besten Autosendungen, die aktuell weltweit ausgestrahlt werden. Sehr unterhaltsam, emotional und (manchmal) auch informativ.

Unbestritten ist wohl auch, das Top Gear, seine Moderatoren nicht politisch korrekt agieren, was schon einige Firmen erfahren haben.

Tesla, deren Roadster, in einer Sendung vom Dezember 2008 "Top Gear Like" getestet wurde, sieht sich als Opfer negativer Bericherstattung.

Diese soll mehrere Aussagen beinhalten, die falsch oder sehr negativ dargestellt wurden. Zwei Jahre seien ins Land gegangen in denen Tesla versuch hat, diese von Top Gear berichtigen zu lassen, erfolglos. Seit dem 29.3.2011 kümmern sich die Gerichte um diesen Fall und Tesla ist dieser Vorgang so wichtig, dass extra eine Seite eingerichtet wurde.

Zu den "Top Gear Fakten": "Volt-Head" Jeremy Clarkson habe den Tesla nach 55 miles ohne Strom abstellen müssen, ihn in "nur" 16 Stunden aufgeladen und dann waren die Bremsen kaputt. Beim zweiten Tesla ist der Motor überhitzt. Nebenbei erzielt der Telsa auf der Teststrecke die Werte eines Porsche GT3 und es ist offensichtlich, dass der Tesla Clakson sehr viel Spaß macht.

{youtubejw}JSFehyN8X7w{/youtubejw}

Telsa behauptet dass diese Aussagen sehr "konstruiert" sind und leider nicht die ganze Wahrheit wiederspiegeln. Ab Minute 3 werden diese anschaulich dargestellt.

{youtubejw}YfTiRNzbSko{/youtubejw}

Wer recht hat oder nicht, sofern es darum gehen kann, ist spätestens jetzt nicht mehr relevant. Es scheint, als ob dieser "Streit" ein Präzedenzfall für das Für und Wider der Elektromobilität werden kann.

 

Created Donnerstag, 31. März 2011 Tags 2008 | Jeremy Clarkson | Tela | Tesla vs. TopGear | Test | Top Gear | TopGear Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
25 Mar 2011

Elektroauto: BMW i3 und i8 Erlkönige im Schnee

BMW hat unter dem Slogan "EfficientDynamics" bereits einige Studien vorgestellt, die jetzt wohl mit den Modellen i3 und i8 in die Serie überführt werden.

2013 sollen beide Modelle in den Markt eingeführt werden. Mein-elektroauto.com hat beide Modelle wie folgt beschrieben:

Der BMW i3 ist ein reines Elektroauto, welches vor allem für die Stadt und den stadtnahe Umgebung ausgelegt ist. Vermutlich wird der Preis für den BMW i3 bei 40.000 Euro liegen. Der Elektromotor wird 170 PS haben und die Batterien sollen eine Reichweite von 150 Kilometern schaffen können.

Das Elektroauto BMW i8 ist ein Sportwagen, genauer gesagt handelt es sich um Plug-In-Hybrid-Auto – dies bedeutet, das man die Akkus des Hybridautos auch an einer Steckdose aufladen kann. Es wird vermutet, das ein Diesel zum Einsatz kommt, gleich zwei Elektromotoren sorgen für den Antrieb.

BMW i3 BMW i8

Konsequent wird bei beiden Modellen auf Leichtbau aus Kohlefaserlaminat, die für erstaunliche Leistungswerte und Reichweiten sorgen aber auch ihren Preis haben.

Für den Pluginhybrid i8 mit 356 PS (800 Nm) werden ca. 200.000 € veranschlagt. Dafür bekommt man 700 km Reichweite, die allerdings durch einen RangeExtender ermöglicht werden. 3-4 Liter Verbrauch/100 km sind für 4-5 Sekunden von 0 auf 100 km/h  ganz passabel.

Der i3 ist ein reines Elektroauto mit eher typischen Werten. 170 PS, 150 km Reichweite und 40.000 € sind marktüblich. Leider scheint der i3 das innovative Design des i8 nicht zu übernehmen, sieht aber dennoch vielversprechend aus und ist, wenn die Tarnung erst einmal runter ist, mit Sicherheit ansehnlicher als vieles, was auf dem Markt zu finden ist.

{youtubejw}o1W4rxPNuTA{/youtubejw}

{youtubejw}d9GDztzJEvo{/youtubejw}

Quelle: www.mein-elektroauto.com
Bilder: SB-Medien

Created Freitag, 25. März 2011 Tags bmw | BMWi3 | BMWi8 | Elektroauto | Erlkönig | PlugInHybrid | preise | Spyshot | strom | video Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
22 Mar 2011

Chromjuwelen Road Movie: 44 Minuten und 44 Sekunden Neurosen

Seitdem wir 2005 die Chromjuwelen an den Start gerollt haben, war uns eine Sache immer heilig: dass wir auch auf der Straße stattfinden. Und nicht nur im Interweb bei Facetube.

Dürfen wir vorstellen: Das erste Chromjuwelen Road Movie.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/131/133491-chromjuwelen-road-movie-charlotte-savannah-daytona-beach.html

Created Dienstag, 22. März 2011 Tags facetube | frontpage | road movie Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
21 Mar 2011

Chromjuwelen En Route: Rolex 24 at Daytona (Photos, Videos)

Porsche: Toys For Big BoysOhne Schnaps keine NASCAR. So skurril die Anfänge von Tourenwagenrennen in den USA sind, so populär sind sie heute: NASCAR ist die altmodische Mutter aller Race-Serien in den USA, die Grand-Am mit ihren Endurance-Rennen die hippe Tochter.

Der Alkohol hat Schuld.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/131/133390-chromjuwelen-en-route-rolex-24-at-daytona-photos-videos.html

16 Mar 2011

Sneak Preview: NASCAR Hall of Fame

sneak-preview-nascar-hall-of-fame On our way to the Continental Tire Challenge and Rolex 24 at Daytona (GRAND-AM) we stopped at the NASCAR Hall of Fame in Charlotte to meet Buz McKim. Buz gives us a brief overview on the NASCAR history. For a

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/277-chromjuwelen-en-route/133028-sneak-preview-nascar-hall-of-fame.html

Created Mittwoch, 16. März 2011 Tags fame | hall | meet | buz | Challenge | charlotte | Continental | daytona | frontpage | grand-am | history | mckim | NASCAR | overview | rolex | stopped | tire Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
06 Mar 2011

MotoClub Hamburg: Finest Motorkultur since 2006, every Sunday.

motoclub-hamburg-finest-motorkultur-since-2006-every-sunday Good to see the MotoClub Hamburg, which we brought into being 2006 with our soulmates from Motoraver, is still the place to be. Too bad I don't find the time to pay the

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/277-chromjuwelen-en-route/132165-motoclub-hamburg-finest-motorkultur-since-2006-every-sunday.html

01 Mar 2011

Michael Furmann: Chromjuwelen - Die schönsten Autos 1946-1960

Das wurde aber auch Zeit. Dass es einen Chromjuwelen Fotoband gibt. Wir sind der Meinung, dieses Buch darf in keiner gut sortieren Auto-Bibliothek fehlen.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/242/131745-michael-furmann-chromjuwelen-die-schoensten-autos-1946-1960.html

27 Feb 2011

Lenk mich!

Freiheit – dieser Begriff ist ziemlich relativ. Und jeder hat auf die Frage danach eine andere Antwort. In manchen Ländern kann schon der Ruf danach gröbere Probleme mit sich bringen, wir haben in Deutschland die schlimmsten Tage fast verarbeitet und jammern ziemlich priviligiert von Wahl zu Wahl.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/21/131581-lenk-mich.html

Created Sonntag, 27. Februar 2011 Tags frage | ziemlich | antwort | begriff | bringen | danach | deutschland | fast | Freiheit | frontpage | gröbere | jammern | ländern | priviligiert | relativ | RUF | schlimmsten | Tage | verarbeitet | wahl Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
22 Feb 2011

„Rubber“ - ein Kinofilm, der Gummi gibt

Erst halte ich es für einen Scherz, dass ein Autoreifen der Hauptdarsteller eines Kinofilms sein soll. In der sicheren Erwartung von Animation auf albernem Niveau werfe ich einen Blick auf den Trailer von „Rubber“, den im April erscheinenden Streifen von Quentin Dupieux. Und bin sehr angenehm überrascht. Dieser Reifen ist echt abgefahren und gibt mörderisch Gummi! Im wahrsten Sinn des Wortes.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/242/131253-rubber-ein-kinofilm-der-gummi-gibt.html

04 Feb 2011

Horst A. Friedrichs: Kunstausflug mit Benzingeschmack

Ob die aggressiv ausgetragene Identitätskonkurrenz zwischen Mods und Rockern tatsächlich das 21. Jahrhundert geprägt hat, mag dahin gestellt sein. Auf jeden Fall ist die Polarität der beiden Kulturen interessant genug, um sie ins Zentrum einer Ausstellung zu rücken. Vom 11. Februar bis zum 25. März zeigt die Hamburger Galerie Freelens (http://www.freelens.com/galerie) Fotos zum Thema von Horst A. Friedrichs.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/241/130146-horst-a-friedrich-kunstausflug-mit-benzingeschmack.html

03 Feb 2011

Wir werden von V8 Motoren erzählen. Schwere Monster aus Guss und Alu.

Seit Jahren feiern Autohersteller auf ihren Messen immer umweltfreundlichere Fahrzeuge, die es im Einzelfall auch bis zu einem kaufwilligen Lehrer schaffen. Doch bevor wir morgen alle lautlos in Elektroautos an den Arbeitsplatz rollen, feiern wir noch einmal den V8 in seiner unvernünftigsten Ausdrucksform: Als Roadster, offen, unterwegs in Sachen Lebenslust. Cruisen im Mercedes-Benz SL 500 durch die Toskana. Mit dabei: Nagelneue Eheringe und ein Tankstellen-Streik.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/131/130311-als-der-sprit-ausging.html

22 Jan 2011

Chromjuwelen En Route: 24 Stunden von Daytona, USA

The winning 1970 John Wyer Gulf Porsche 917Eine neue Mission steht ins Haus. Dieses Mal geht es darum, mehr über 24-Stunden-Rennen zu erfahren. Also werden wir unsere Sachen packen und nach Charlotte und Daytona Beach reisen.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/131/129397-chromjuwelen-en-route-24-stunden-von-daytona-usa.html

21 Jan 2011

MINI: Creative Use Of Space Award

Chromjuwelen En Route: Burton European Open presented by MINI (Laax, Switzerland)Vom Wintersport haben wir nicht viel Ahnung, um ehrlich zu sein. Höchstens persönliche Erfahrungen. Und für gewöhnlich sind Themen rund um Neuwagen auch nicht unsere Kernkompetenz. Wenn wir allerdings mit den eingangs genannten Begriffen geködert werden, beissen wir an. Dazu sind wir dann doch viel zu neugierig. Zumal die Einladung von einer Marke kam, die mit ihrem Stammbaum perfekt in unser Beuteraster passt: MINI.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/131/129349-mini-creative-use-of-space-award.html

20 Jan 2011

Elektroauto: Tesla Model S auf der Straße

Tesla Model SWenn man emotionaler Marktführer der elektrischen Mobilität ist, auch wenn man nur eine homöopathische Menge Autos verkauft hat, macht man vieles richtig.

Tesla hat bewiesen, dass mit einer transparenten Strategie viel zu erreichen ist. Wenn das neue Modell S auf die Straßen kommt, wird jeder wissen, wie es aussieht, wie es fährt und was jeder darüber denkt. Das ist vielleicht der Charme der Firma, die eben nicht versucht die neuen Modelle bis zur Unkenntlichkeit zu verschleiern, sondern auf Kooperation und Kommunikation setzt.

Wie auch immer, das Model S nimmt Formen an und wird bereits in der "Alpha Version" getestet. Ab 2012 soll er zu haben sein, daran hat sich nichts geändert, und es wird niemanden überaschen, wenn die nächsten Versionen "Beta" und "Release Candidate" heißen.

Aus der Software-Welt ist die Entwicklung in Iterationsschritten (agile Entwicklung) längst bekannt und erfolgreich, bei Tesla auch?

{vimeo}18614767{/vimeo}

Model S, engineered from the ground up as an EV, is meticulously designed for superior aerodynamics, stability and handling, crash safety, performance and range. Before Model S enters production it will have been thoroughly tested using both computer simulations and test vehicles. Tesla will complete two vehicle testing phases, Alpha and Beta. The Alpha phase began in 2010. Here is one Alpha driving in California.

Tesla’s Vice President of Vehicle Engineering, Peter Rawlinson, talks about some of the features of Model S engineering at Tesla headquarters. He discusses the advantages of designing a car from the ground using Tesla’s proven electric powertrain, and how the result will be a drive experience to surpass any that have come before it.

{vimeo}18442704{/vimeo}

{vimeo}18443539{/vimeo}

{vimeo}18443073{/vimeo}

Created Donnerstag, 20. Januar 2011 Tags Alpha | beta | Elektroauto | Model S | modern | Peter Rawlinson | Release Candidate | tesla | Tesla Model S Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
12 Jan 2011

OPTIMA Ultimate Street Car Invitational: Kampf der Giganten

1972 Pontiac FirebirdWer kennt das nicht: Man besucht eine Messe, bestaunt die hochpolierten Über-Autos - und fragt sich noch im selben Augenblick, ob die Fahrzeuge eigentlich noch gefahren werden. Oder ob sie zu reinen Trailer-Queens verdammt worden sind. Besonders, als wir zusammen mit Continental die SEMA besuchen durften, hat sich uns alle paar Meter diese Frage gestellt. Kein Wunder, schließlich ist die SEMA das Eldorado für Umbauten aller Art und es wimmelt nur so vor Monstrositäten.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/131/128790-optima-ultimate-street-car-invitational-kampf-der-giganten.html

11 Jan 2011

Faith Granger: DEUCE OF SPADES

DEUCE OF SPADESIn der Chromjuwelen-Weihnachtspost befand sich im letzten Jahr ein ganz besonderes Geschenk: Faith Granger hatte uns ihr Werk "DEUCE OF SPADES" geschickt. Der Independent Film dürfte mittlerweile selbst in der hintersten Ecke ein Begriff sein, schließlich wurde in den letzten Jahren regelmäßig auf allen relevanten Kanälen darüber berichtet.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/21/129126-faith-granger-deuce-of-spades.html

10 Jan 2011

Elektroauto: Shai Agassi - Wir gehen dahin, wo wir erwünscht sind

Das Dilemma mit dem Elektroantrieb in Deutschland zieht weitere Kreise und Shai Agassi hat mit seiner Firma "Better Place" eine eindeutige Meinung, die er in einem FAZ Interview verdeutlicht.

Man kann mit Recht sagen, dass Agassi als ehemaliger SAP-Manager genau weiß, wie man PR in eigener Sache macht. Und doch zeigen einige seiner Aussagen, dass zu einer Vision auch Mut und Zuversicht gehören.
Ist es gerade das, was Deutschland zu einer "elektrofeindlichen" Gegend macht?

Wann fangen Sie denn in Deutschland an?

Wir sind uns nicht sicher, ob wir erwünscht sind. Betterplace ist eine sehr kleine Firma. Wir können dorthin gehen, wo die Leute uns einladen. Wir haben so viele Möglichkeiten: Die meisten Länder wollen uns zu sich holen, wenn sie hören, dass wir sie vom Öl unabhängig machen. Denn in den meisten anderen Ländern arbeiten nicht so viele Wähler bei Autokonzernen, die der Kanzlerin sagen: Lassen Sie das.

[...] Und später im Interview:

Gerade Israel wäre sehr froh, wenn es kein Öl mehr von seinen Nachbarn importieren müsste.

Er hatte mein Konzept drei Experten gegeben. Alle drei sagten: Shai ist verrückt. Und Präsident Peres dachte: Gut. Wenn die Experten das für unmöglich halten, dann lohnt sich mein Einsatz.

Mut und Zuversicht eines "Machers" erfordern auch den Mut der Entscheider und mit diesem Mut sind anscheinend nur wenige in Deutschland ausgestattet. Es fehlen die Pioniere, die an eine Idee glauben oder eben jene, die Pioniere unterstützen. Die in Deutschland vorherrschende Betrachtung des lokalen Marktes ist sehr, sehr kurzsichtig, denn den globalen Markt interessiert der deutsche Strommix schlichtweg nicht.
Agassie behauptet, dass 2020 jedes zweite neu zugelassene Auto elektrisch angetrieben sein wird und will dafür sorgen, dass sich dieser Vorgang zu komfortabel wie möglich für den Kunden vollzieht.
Allerdings ist es hierbei notwendig,die Betrachtungsweise zu ändern.

Auf Kundenseite muss man sich daran gewöhnen, die KWh anders zu kalkulieren. Wenn diese aus Herstellungskosten und Servicekosten errechnet wird, kann diese preiswerter sein als der jetzige Bezinpreis. Es ist weiterhin wahrscheinlichh, das diese "EV-KWh" im Preis sinken wird, da die Nachfrage steigen und Fertigungtechnik besser wird. Agassi beziffert diesen Wert mit ~300 € pro Monat - "Dafür können Sie bei uns so viel fahren, wie Sie wollen." - als Flatrate also.
Interessant an dieser Betrachtung: Die Kosten für den Akku entfallen vollständig bei der Anschaffung eines ansonsten recht einfachen und billigen Elektroautos.

Auf Anbieterseite wird die Verantwortung in die Hände des Produzenten gelegt. Stomanbieter müssen also dafür sorgen, dass der Stom ökologisch ist und der Verbraucher hat eine direkte Möglichkeit ein Votum zu setzen, indem er bei möglichst vielen grünen Anbietern kauft.
Die Autohersteller müssen sich überlegen, welche Mobilität sie anbieten wollen. Tatsache wird sein, dass die Nachfrage, die unstrittig vorhanden ist, von irgend jemanden befriedigt werden wird - mit oder ohne staatliche Förderung.

Dazu Agassi:
Ich habe eine Bestellung aufgegeben. Schließlich kaufe ich Autos für meine Kunden. Bei Renault habe ich 100 000 Autos und Batterien gekauft, für drei Milliarden Euro. Ich hätte sogar noch mehr bestellt – das Doppelte, Dreifache, sogar das Vierfache. Aber von deutschen Konzernen kriege ich einfach keine Autos.

Manchmal ist es schwer nachzuvollziehen, warum gerade bei uns neuen Ideen so wenig Chancen eingeräumt werden.

{youtubejwfeed1 height="444"}/playlists/8F3223978D9976D6?max-results=50{/youtubejwfeed1}

Via: http://www.cleanthinking.de/shai-agassi-das-elektroauto-hat-schon-heute-mindestens-5-000-euro-kostenvorteil/8105/
Quelle: Im Gespräch: Shai Agassi: „In zehn Jahren fährt jeder Zweite ein Elektroauto“ - Hintergründe - Wirtschaft - FAZ.NET

07 Jan 2011

Tesla verwendet Nvidia Chips

In dem Elektroauto Model S von Tesla Motors werden zwei Tegra-S-Prozessoren (vom Typ Tegra 2) vom Chiphersteller Nvidia eingesetzt, einer der zwei Nvidia-Prozessoren wird die digitale Instrumentenanzeige steuern. Auf dem 31,2 cm (12,3 Zoll) großen LCD kann der Fahrer Daten über das Auto in einer 3D-Darstellung abrufen. Der zweite Tegra-Prozessor ist für das Navigations- und Infotainmentsystem zuständig. Das wird über ein 43,2 cm (17 Zoll) großes Display mit Hilfe eines Touchscreen gesteuert. Zusätzlich kann man über das Touchscreendisplay die Route des Elektroautos berechnen (unter Einbeziehung aktueller Verkehrsinformationen) lassen oder die Klimaanlage des Elektromobils steuern.

Quelle: Elektroauto Model S von Tesla Motors mit Chips von Nvidia - Mein Elektroauto
Created Freitag, 07. Januar 2011 Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
08 Dec 2010

Elektroauto: Shai Agasis Visionen on TED

Shai Agassi gilt als einer der Vordenker moderner Mobilität. Man könnte sogar sagen, dass er der Steven Jobs der Elektroautos ist.

Mit seiner Firma Better Place will er die Welt verbessern. Bei einem Vortrag Anfang 2009 hat er das veranschaulicht. Es ist in soweit sehenwert, da sich gerade die Herren Politiker die Köpfe auf dem Klimagifel in Cancun heißreden, um ja keine falsche oder unpopuläre Entscheidung treffen zu müssen.

„Je länger wir zaudern, desto mehr müssen wir zahlen – wirtschaftlich, ökologisch und in Menschenleben“, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Dienstag (Ortszeit) in Cancun bei der Eröffnung der Ministerrunde des Weltklimagipfels. Der Weltklimarat habe klar gezeigt, dass die Emissionen in der nächsten Dekade ihren Höhepunkt überschritten haben müssen. „Um das zu erreichen, brauchen wir hier Ergebnisse.“

Ob die UN der richtige Absender ist, um die Teilnehmer wachzurütteln? Mehrere Shai Agassis wären wohl effektiver.

Created Mittwoch, 08. Dezember 2010 Tags Better Place | Cancun | Gipfel | Klima | Shai Agassi | Vision Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
29 Nov 2010

Essen Motor Show 2010: "Ist das Automobilkultur oder kann das weg?"

Flames

Kris Karathomas und Karsten Brüchner gehen der Frage nach, ob sich ein Besuch der Essen Motor Show lohnt. Eine ganz und gar nicht objektive Berichterstattung.

Da standen wir nun also. In den auf Motorsport und echtes Autogefühl getrimmten Hallen der Marketing-revolutionierten Essen Motor Show 2010. In meinem Fall liegt der Erstkontakt gute zehn Jahre zurück. Keine Ahnung, ob Karsten jemals zuvor auf diesem Spielplatz unterwegs war.

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/magazin/blog/131/126140-essen-motor-show-2010-lohnt-sich-das.html

26 Oct 2010

Elektroauto: Ecomove baut den QBEAK

Dass Skandinavien eine Vorreiterrolle in der Elektroszene besitzt, ist bekannt. Den neuesten Beweis liefert die Firma Ecomove aus Dänemark mit dem QBEAK.

Der QBEAK hat zwei oder vier Radnabenmotoren à 7,5 kW und soll eine Reichweite bis zu 300 Kilometer aufweisen, das ist marktüblich. Formal ist der QBEAK eine Mischung zwischen Smart und Mini, ein durchaus ansehnlicher Entwurf.

Es gibt etwas, was diesen Elektrozwerg besonders macht, das Chassis. Das Konzept ist dem von Textra sehr ähnlich. Es besteht aus einem Sandwich, was die komplette Fahrwerkstechnik beinhaltet.

So kann man lange über die Fahrleistungen und die Technik berichten, was dem "KonzeptAuto" nicht gerecht werden würde. Vielmehr fallen beim Betrachten und Lesen des Website zwei Dinge ins Auge:
OEM - Ein Menupunkt noch ohne Funktion und "World news from ECOmove: The customized car".

Das genau macht den Unterschied zu den meisten bisher vorgestellten Elektroautos aus. Ecomove scheint vielmehr daran interessiert zu sein, die Plattform, als das Design anzubieten, was für eine kleine Firma mit Sicherheit mehr Erfolg bringen wird, als sich in der Welt der Marken und des Marketings durch zu setzen.

Man darf gespannt sein, wie sich dieses Auto/Konzept weiterentwickelt. Vorbestellungen können schon platziert werden.

Die Plattform des QBEAK QBEAK

{youtubejw}C_HTAnqHP3k{/youtubejw}

Links:

20 Oct 2010

Elektroauto: M-Way Informationen aus der Schweiz

In Sachen Elektromobilität gibt es viele Berichte, unglaublich viel grünes Marketing und extrem viel Überflüssiges zu lesen.

Es tut gut, wenn sich ein Unternehmen der Sache seriös, unaufgeregt und informativ nähert. M-Way ist ein solches Unternehmen mit Sitz in der Schweiz.

Es lohnt sich die m-way Filmbeiträge zum Thema Elektromobilität einmal anzuschauen. Kurz und Informativ bringen sie den Zuschauer auf Elektroauto-Augenhöhe.

m-way ist ein Unternehmen der Migros und die erste Schweizer Plattform für Elektromobilität.
Mehr Informationen erhalten Sie an der Gotthardstrasse 6 in Zürich, im ersten m-way-Shop der Schweiz.

{youtubejwfeed1 height="566"}/playlists/C90B64F19C4DD9BF?max-results=50{/youtubejwfeed1}

Link: http://www.m-way.ch/

Created Mittwoch, 20. Oktober 2010 Tags alternativ | elektro- | Elektromobilität | m-way | migros | video Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
29 Sep 2010

Kiezcars: Den GT 40 gibt´s nich´me´ - Aber den Ford Focus RS

Wer ihn schon einmal gefahren ist, wird vieles aus dem neuesten Kiezcars-Film nachvollziehen können. Ok, der Ford Focus RS ist preislich nicht standesgemäß, wenn man im Rotlichtmilieu etwas auf sich hält.

Luxus- und prestigeorientierten Werbern zaubert er jedoch ein Lächeln auf´s Gesicht, wenn die Farbe stimmt.

Und Ford-Verkaufsberater lieben ihn, insbesondere Tobias von Strehling.

{youtubejw}WEliD-vdG_o{/youtubejw}

Mehr Kiezcars im Motorkultur Channel.

29 Sep 2010

Elektroauto: Strom aus Wasserwirbelkraft - klein und effizient

Immer wenn über Elektroautos gesprochen wird, gibt es Stimmen, die prognostizieren, dass der Strom für die Elektromobilität nicht gänzlich regenerativ herzustellen sei. Düstere Szenarien werden aufgezeichnet, allerdings nur von denen, die von dem jetzigen Status Quo profitieren, den großen Stromkonzernen. Groß sein bedeutet groß, global und flächendeckend denken.

In der Schweiz ist man einen Schritt weiter. Man denkt klein und in Wasserkraft, Wasserwirbelkraft, um genau zu sein.

Die spezielle Bauart gibt der Anlage den Namen: Das Flusswasser wird durch einen Kanal in ein rundes Becken mit einem Durchmesser von 6,5 Metern geführt. Von dort fliesst das Wasser durch eine Abflussöffnung unterirdisch ab. Die Fallhöhe beträgt 1,5 Meter. Dabei entsteht ein Gravitationswirbel - wie beim Wasserabfluss in der Badewanne. In der Mitte des runden Beckens des Kraftwerkes hängt der 1,7 Tonnen schwere Rotor, der einem überdimensionierten Stabmixer gleicht. (http://www.nachrichten.ch/detail/457341.htm)

80'000 bis 130'000 kWh werden pro Jahr produziert. Damit kann diese 340.000 CHF teure Pilotanlage 25 Haushalte mit Strom versorgen.

Zugegeben, das klingt alles noch nicht revolutionär. Ändert man allerdings den Betrachtungswinkel, dann wird dieses Modell interessant.

Es gibt viele Orte und Straßen, die entlang von Flüssen verlaufen. Man könnte also an diesen Trassen autarke Elektrotankstellen errichten, die ihre Energie aus solchen Kraftwerken beziehen. Überschüssige Energie kann an einen nahegelegenen Ort "abgegeben" oder in einem Pufferakku zwischengespeichert werden.

Ich bin sicher, dass solche "Tankstellen" in der Umsetzung billiger sind als die heutigen Mineralöltankstellen. Die Kosten sind also überschaubar und es werden keine aufwendigen Genehmigungsverfahren benötigt, können also auch von engagierten "Privatleuten" realisiert werden.
Das ist der eigentliche Vorteil: Kleine effizient Einheiten, kurze Entscheidungswege, hohes Engagement - der Elektro-Tante-Emma-Laden.

Bis sich dann die "großen Dinosaurier" zu einer globalen Lösung in etwa 20 Jahren durchgerungen haben, werden sie von einer Scharr dieser Elektro-Läden rechts überholt. Die Elektromobilität bekommt einen neuen Impuls mit Produkten, die wohl auch nicht von großen Herstellern gebaut werden, sondern von den Tazzaries, Teslas und Thinks dieser Welt.

Eigentlich ein schöner Gedanke, wenn die Politik mitmacht ...

{youtubejw}kxGGCmnJl1w{/youtubejw}

{youtubejw}OAuX8I2zgmA{/youtubejw}

Quelle: http://www.nachrichten.ch/detail/457341.htm


13 Sep 2010

General Tire Grabber AT: Test im Steinbruch

General Tire Grabber AT - Experience / TestLetzte Woche stellte General Tire den neuen Grabber AT vor und lud uns zum Test auf das Gelände der Land-Rover-Experience in Wülfrath ein.

Das war die Gelegenheit, meine 4x4-Erfahrung zu erweitern und unserem GTScout einen kleinen Besuch abzustatten. Dieser ist übrigens auch mit dem Grabber AT ausgerüstet, allerdings, aus optischen Gründen, mit dem Vorgängermodell, dem AT2.

In dem Steinbruch angekommen, besteigen wir einen Land-Rover und durchfahren einen Parcours bestehend aus Wasserdurchfahrten, Negativ- und Positivhindenissen sowie Steigungen und Neigungen. Für mich als "Nicht Semi-Off-Roader" ist es immer wieder erstaunlich, welche Hindernisse noch zu bewältigen sind. Laut meines Fahrtrainers seien z.B. alle Steigungen, die zu Fuß zu bewältigen sind, auch mit einem entsprechenden Off-Road-Fahzeug passierbar. Mein auf Sommer ausgerichtetes Schuhwerk unterliegt hier eindeutig.

General Tire Grabber AT - Experience / Test General Tire Grabber AT - Experience / Test General Tire Grabber AT - Experience / Test

Ein etwas längeres Gespräch mit den Entwicklern des Reifens informierte mich über die Entwicklungsziele und Stärken des neuen Grabbers, die im Wesentlichen auf dem "Alltagsbetrieb liegen, ohne die Off-Road Eigenschaften einzuschränken". Oder kurz gesagt, der Reifen soll deutlich leiser auf Asphalt, besser bei Nässe und etwas besser im Gelände sein.
Ist er, wie sich bei einer Mini-Rallye herausstellt. Die Geräuschentwicklung ist praktisch nicht wahrnehmbar und bei den einzelnen Aufgaben im Gelände verhält sich der Reifen einwandfrei, trotz widriger Bedingungen. Aquaplaning mussten wir zum Glück nicht testen, aber hier weisen andere Testergebnisse eine deutliche Performancesteigerung aus.

Die Kollegen von der Reifenpresse, mit denen ich einige Zeit verbracht habe, bringen es auf den Punkt:
„Ziel war es, die bereits sehr guten Gelände-Fahreigenschaften des unter 4x4-Enthusiasten sehr beliebten Modells AT2 etwas zu verbessern, aber auch gleichzeitig den erhöhten Anforderungen auf der Straße gerecht zu werden“, sagt Pascal Resetta, Produktmanager für 4x4-Reifen. Beim Trockenhandling gewann er laut Anbieter im Vergleich mit dem Vorgänger rund drei Prozent hinzu, bei den Fahreigenschaften auf nasser Straße punkte er mit einer Verbesserung um bis zu zehn Prozent.

General Tire Grabber AT - Experience / Test General Tire Grabber AT - Experience / Test General Tire Grabber AT - Experience / Test General Tire Grabber AT - Experience / Test General Tire Grabber AT - Experience / Test General Tire Grabber AT - Experience / Test General Tire Grabber AT - Experience / Test General Tire Grabber AT - Experience / Test General Tire Grabber AT - Experience / Test

Off Topic durften wir einen Bagger bewegen und mit einem Segway ins Gelände, beides Dinge, die ich bisher noch nicht gemacht hatte. Glücklicherweise hatte es für diesen Teil aufgehört zu regnen.
Auf dem Rückweg noch ein Blick auf den GTScout und mit der Gewissheit ausgestattet, mich in schwierigem Gelände bewegen zu können, geht es ab nach Hause.

General Tire Grabber AT - Experience / Test

Link: http://www.4x4-offroadreifen.de/offroadshop/

19 Aug 2010

Elektroauto: Optisource bringt Licht ins Dunkel der Antriebe

Für diejenigen, die einmal genau wissen wollen, welche Antriebskonzepte welchen CO2-Ausstoß verursachen, gibt es ein neues Tool Namens OPTISOURCE.

Optisource ist eine "Well-to-wheel-Betrachtung der Energieeffizienz von Pkw-Antrieben", die also das Ziel verfolgt, den gesamten "ökologischen Rucksack" eines Antriebes zu erfassen und vergleichbar zu machen.

Was zunächst wie eine nette Spielerei wirkt, kann die lästige Diskussion: "In Deutschland rechnen sich Elektroautos nicht, weil ..." mit einer Grundlage versehen. So gesehen ist Optisource ein schönes Toll für "Was passiert dann ..."-Spielchen und lässt erahnen, dass es zu dem Elektroauto, mit Strom aus regenerativen Resourcen, keine Alternative gibt und selbst beim heutigen EU-Strommix die besten Werte liefert.

>>> Optisource ausprobieren

Zitat:

Basierend auf Studien zur ganzheitlichen Energiebilanzierung von der Energiequelle bis zum angetriebenen Rad lassen sich der zu erwartende Kraftstoffverbrauch und die dazugehörigen Treibhausgasemissionen ermitteln. Das Berechnungsergebnis wird als Vergleich eines aktuellen Benzinfahrzeuges der Kompaktklasse mit der durchgeführten Kraftstoff-, Prozess- und Antriebsauswahl präsentiert. Starten Sie das Programm in mehreren Durchläufen mit verschiedenen Kombinationen von Energiequellen, Kraftstoffen und Fahrzeugantrieben, um die Auswirkungen auf den äquivalenten Kraftstoffverbrauch sowie die CO2-Emissionen kennen zu lernen.

Wissenschaftliche Grundlage bildet die gemeinsam von CONCAWE, EUCAR und JRC durchgeführte Studie "Well-to-Wheels analysis of future automotive fuels and powertrains in the European context, version 2a" vom Dezember 2005.

Quelle: http://www.daimler.com/go/optiresource

10 Aug 2010

Elektroauto: Die Jugend ist der Schlüssel

Magna Steyr_mila ev_interiorLaut einer OmniQuest-Studie können sich 4 von 10 Deutschen vorstellen, beim nächsten Autokauf ein Elektroauto zu erwerben. Auffällig ist, dass 63 % in der Altersgruppe der 25- bis 29-jährigen sich ein Elektroauto wünschen. Das meistgenannte Motiv für den Kauf eines solchen Fahrzeugs ist der Umweltschutz (65 %). (Karmakonsum)

Soweit, so gut. Denn ob sich diese theoretischen Umfragen in die Praxis überführen lassen ist fraglich. Was bleibt, ist die grundsätzliche Bereitschaft der neuen Technik eine Chance zu geben und den Umweltschutz zu fördern.

In diesem Zusammenhang ist eine J.D. Power Studie interessant, die zu dem Ergebnis kommt, dass die Autobegeisterung der 18-29 Jährigen deutlich zurückgegangen ist. Belegt wird das mit einem Rückgang des Anteils der Neuzulassungen dieser Gruppe von 16,4% (1988) auf 7,0% (2009). (Welt)

Wie man diese Zahlen deuten kann:

Der französische Trendforscher Francois Bancon:  „Teenager haben an Autos kein großes Interesse mehr. Sie sehen die Welt durch den Computer, bewegen sich im Internet statt auf der Straße und sind nicht an Produkten, sondern an Erlebnissen interessiert.“

Mit dieser nachvollziehbaren Aussage lassen sich beide Tendenzen vereinen. Denn:

  1. "Die Jugend" bewegt sich heute in einem sehr individuellen, experimentellen Umfeld. Einem Umfeld, dass stark durch das Internet geprägt wird, wo Begriffe wie "Betastadium", "Open Source" und "Social" eine wichtige Rolle spielen und die großen Mitspieler frei sind (Wikipedia, Facebook, Twitter) oder mit Slogans wie: "Don´t be evil" (Google) ihr Handeln beschreiben.
  2. Mobilität im herkömmlichen Sinne gilt mehr und mehr als nicht zeitgemäß. Es werden Kriege geführt (Golfkrieg), die Grundlage des Lebens zerstört (Klimaerwärmung) oder Umwelkatastrophen (Deepwater Horizon) in Kauf genommen, um diese Mobilität zu sichern.
  3. Die aktuelle automobile Produktpalette ist eher langweilig, wenig individuell weil uniform und weitestgehend pragmatisch ausgerichtet. Emotionale, also auf Erlebnis, ausgerichtete Produkte sind kaum erschwinglich. Ein soziales, umweltorientiertes Handeln lässt sich mit praktisch keinem Auto dokumentieren, das es zur Zeit zu kaufen gibt.

Für moderne, jugendliche Mobilität ist das Elektroauto eine, wenn nicht die Option. Denn:

  1. Die heutige Jugend hat keine Berührungängste mit neuen Technologien und ist experimentierfreudig, wenn sie in den Produktionsprozess eingebunden wird oder die Möglichkeit bekommt, sich einzubringen.
  2. Elektrische Energie ist nicht zwangsläufig "böse" und kann praktisch überall hergestellt werden.
  3. Die grundsätzlich simple Struktur eines Elektroautos ermöglicht stark individualisierte Produktpaletten, bei der sich Fahrerlebnisse "elektrotechnisch" generieren lassen.

Fazit - Hot-Rodding 2.0:

Wenn Jugend sich für Mobilität, also für Autos, begeistern wird, dann für individuelle, maßgeschneiderte Produkte, die auf sie zugeschnitten sind und einen hohen Interaktionswert besitzen. Die beste, weil einfachste Basis liefert das Elektroauto.

Ob allerdings bestehende Produzenten die Anforderungen erfüllen können, bleibt abzuwarten. Zu starr sind die Strukturen und Kommunikationswege. Es wäre wohl nicht verwunderlich, wenn die neuen, jugendlichen Autos von kleinen Firmen (Tesla, Tazzari Group, Revolt) produziert werden, die ihre Basiskomponenten von Zulieferern (Textra, Michelin) beziehen. Flankiert würden diese Firmen von "Tunern", die "Apps" für die besonderen, individuellen (Fahr)Erlebnisse liefern und Mediatoren, die in Form von Wikis und Social-Media Produktion, Erlebnis und Erfahrung miteinander verknüpfen.

25 Jun 2010

ContiSportContact 5P: Ein Performance-Test in fünf Akten

African Summer 2010 - Reifentest im ContidromWenn wilde Tiere und Supersportwagen rufen, verspricht das einen motorkulturellen Tag der Superlative, beim dem nur eines von Anfang an fest steht: Es wird auch der Tag des Achtelfinaleinzugs der deutschen Nationalmannschaft gegen Ghana, was aber nur eine untergeordnete Rolle an diesem Tag spielte.

African Summer 2010, soviel Fußball sei erlaubt, ist ein Event auf dem hauseigenen Testgelände von Continental, der seine Namensgebung der Fußball WM in Südafrika verdankt. Alle Gäste sind eingeladen, das neueste Produkt aus dem Hause Continental zu testen, den ContiSportContact 5P, so auch wir.

Mit dabei: Unser Chef-Testfahrer, der unglaubliche Carsten Brix, der mit seiner Liebe für das starke Gefährt die ideale Besetzung für diesen Tag ist. Kameratauglich, Vollgas getestet und leidenschaftlich.

1. Akt: Trocken-Handling

Was sich nach Kaffeefahrt anhört, ist in Wirklichkeit die Miniaturausgabe eines Formel 1 Grand Prix. Ein Rundkurs, auf dem Porsche Carrera S2 und Mercedes SL 63 AMG mit Vollgas, oder das was Laien, wie wir, für Vollgas halten, bewegt werden sollen.

Carsten ist für uns in ein Renntaxi (Audi R8 Quattro) gestigen und hat sich die Strecke erklären lassen.

{youtubejw}yBAL4T9xUEE{/youtubejw}

Mit einer Ahnung, wie es gehen soll, steigen wir in einen Porsche Carrera S2 und legen los. Nicht das letzte Mal an diesem Tag. Um genau zu sein, ist diese Station schon fünf Akte wert. Aber noch einmal zurück zu dem Renntaxi, das uns quasi den Benchmark für unsere Anstrengungen geliefert hat.

Betrachtet man die ESP-Anzeige der Aufzeichnung, bekommt man eine Ahnung, was diesen Reifentest so interessant macht. Denn: "Das ESP greift erst ein, wenn der Reifen keinen Grip mehr hat". Das bedeutet bei Könnern praktisch gar nicht, bei uns deutlich häufiger.

African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom

Also stand Üben auf dem Programm, was wir ausgibig taten. So oft, dass die Instruktoren schon ein Lächeln auf dem Gesicht hatten uns mal wieder zu sehen. Den Erfolg können wir leider nicht so ausagekräftig belegen, wie in dem Video, aber wir haben deutlich besser in den letzten Stints abgeschnitten - ganz sicher.

2. Akt: Off-Road

"And now something completely different", wie Monty Python einst im Best Off ihres "Flying Circus" mantraartig wiederholte, traf auf unseren nächsten Test zu. Statt PS und Höchstgeschwindigkeit ging es mit Untersetzung und angemessener Zurückhaltung in einem Land-Rover Discovery auf den Off-Road Parcours.

So entschleunigt erklimmen wir Steigungen, durchqueren Wasserhindernisse und meistern diverse Hindernisse, die uns des öfteren in Erstaunen versetzen, weil der Land-Rover alle Hindernisse spielerisch meistert.

African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom

Und - wir waren ja bei einem Reifentest. Der Reifen hat uns nicht im Stich gelassen: kein Rutschen, kein Ausbrechen, kaum Eingriffe der Elektronik.

3. Akt: Slalom

Nach der Entschleunigung, legen wir an Geschwindigkeit zu und stellen uns der Aufgabe, einen BMW 320d durch einen Slalom-Kurs zu manövrieren. Die Aufgabe: Zwei unterschiedliche Reifenquerschitte zu testen und Unterschiede fest zu stellen.

Das Ergebnis ist eindeutig: "Balonreifen" sind "Niederquerschnittsreifen" deutlich unterlegen, machen aber mehr Spass, weil man mehr rutscht. Welche Schlüsse man daraus für den Alltag schließen kann ist, eindeutig.

African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom

Besonderes Highlight: Wir durchfahren während der Anfahrt auf den Kurs eine Steilwandkurve. Viel zu langsam, wie wir finden.

4. Akt: Nass-Handling

Was Michael Schumacher und Sebastian Vettel zu Regengöttern macht, sollten wir beim Nass-Handling erfahren. Das Lineup liest sich gut: BMW M3, Ford Focus RS, Audi TT RS Quattro. Damit ist auch klar, was diesen Test ausmacht. Die selbe Strecke, künstlich mit Aquaplaning versehen, heck-, front- und allradgetrieben zu durchfahren.

Um es vorweg zu nehmen: Regengötter werden wir wohl keine mehr. Auch das Testen der Reifen war wohl mehr ein Testen der Eelektronik, ohne die wir wohl mehr als einmal in der Botanik gelandet wären. Dass man diese Strecke überhaupt mit Tempo fahren kann, selbst als Laie, ist schon beindruckend.

African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom

Fazit: Der Reifen greift, die Fahrer sind überfordert, die Elektronik hilft. Was aber viel wichtiger ist: Wir haben einen neuen Liebling - den Ford Focus RS. Was für ein aufregendes Fahrzeug, optisch eher langweilig, fahrtechnisch eine Granate mit hohem Spaßfaktor unter diesen Bedingungen. Die "Heckschleuder" BMW M3 ist wohl bei Nässe etwas für den "Semiprofi" und auf Grund der Elektronik nie in der Lage, die Leistung auf die Straße zu bringen. Das wiederum kann der TT, Quattro machts möglich. Den TT bewegt man "wie auf Schienen" und ist den anderen Fahrern deutlich überlegen, hat allerdings auch weniger Spaß.

5. Akt: Deutschland - Ghana

Ein perfekter, sonniger Tag findet seinen Abschluss in einem 1:0 Sieg Deutschlands über Ghana.

African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom African Summer 2010 - Reifentest im Contidrom

Bleibt noch ein Eintrag in mein persönliches Notizbuch: Für meinen 300er (Mercedes w109) unbedingt Alufelgen, die barocken, besorgen und mit Conti-Reifen versehen, 5P sollte draufstehen, wenn möglich.

16 Jun 2010

Kiezcars: Hybrid ist Philosophie, und sonst gar nichts!

Rock´n Roll? Ist ein Toyota Prius Rock´n Roll? Dieser Frage ist unser Chef Autotester Carsten Brix nachgegangen.

Endlich wissen wir, für wen der quasi lautlose Prius gebaut wurde: Angler, Diebe und verdeckte Ermittler. Carsten jedenfalls behandelt den Prius wie ein modernes Computerspiel, bei dem es nur ein Ziel gibt, alle Balken am Anschlag, also im grünen Bereich zu halten.

Kiezcars: Prius

{youtubejw}0VvNo1a7Jpk{/youtubejw}

Das Kiezcars Kompendium gibt es in unserer Galerie.

{youtubejwfeed1 height="566"}/playlists/0A6579705B5CADDF{/youtubejwfeed1}

01 Jun 2010

Elektroauto: Strom in der Presse aber selten auf der Straße

Nachdem alle Automessen das Elektrozeitalter eingeläutet haben und in der Nachberichterstattung das Elektroauto eine hohe Präsenz einnahm, ist es jetzt deutlich ruhiger geworden.

Die großen Meilensteine wurden bisher nicht erreicht bzw. sind nicht wahrnehmbar.
Wohlgemerkt geht es hier um die Realität auf der Straße. Es gibt immer noch sehr wenige Elektroautos zu kaufen und es scheint, als ob alle ehrgeizigen Projekte von der Realität eingeholt werden und sich mit Finanzierungsproblemen herumplagen müssen.

Dennoch gab es einiges, was in den letzten Wochen bemerkenswert war:

  • Toyota steigt bei Tesla ein, Tesla könnte sich vorstellen, dass Toyota bei Tesla einsteigt. Noch ist nichts entschieden. Wenn diese Kooperation zustande kommt, hat Toyota seine Stellung als Elektro-Pionier bestätigt und profitiert von der "Coolness" der Marke Tesla.

    Ob nun die angekündigte Übernahme einer stillgelegten Toyota-Fabrik durch Tesla stattfindet, ist zunächst unklar. Mit der neuerlichen Meldung hat Tesla somit eher mehr Verwirrung gestiftet als für Aufklärung zu sorgen – warten wir ab, wie sich die ganze Geschichte entwickeln wird. Womöglich steht und fällt die gesamte Kooperation schlicht mit einem gelungenen IPO durch Tesla: Gelingt dieser bis Jahresende (wovon auszugehen ist), wird auch die Kooperation besiegelt und intensiviert.
    http://www.cleanthinking.de/elektroauto-news-verwirrung-um-partnerschaft-tesla-toyota/5508/

    {youtubejw}IoETN2ZusZg{/youtubejw}

  • Eine Rallye für Elektroautos "eMiglia" wird ins Leben gerufen

    Insgesamt müssen die Fahrer in ihren strombetriebenen Autos 560 Kilometer in vier Tagen zurücklegen. Teilnehmen können sowohl zwei- als auch drei- und vierrädrige Elektromobile. Das Startgeld beträgt 1 500 Euro.
    Rallye für Elektromobile startet am 3. August

  • BYD geht als einer der Sieger der letzen Monate hervor und positioniert sich als Elektroautopionier. Eine Rolle, die gut genug ist, um Daimler und Volkswagen zu Kooperationspartnern zu machen.

    Nun ist den Chinesen ein eindrucksvoller Deal gelungen: Obwohl BYD Fahrzeuge auf dem europäischen Markt noch keine durchschlagenden Erfolge erzielen konnten, konnte ein bedeutender Kooperationspartner gefunden werden. Schon bald wird BYD mit niemand geringerem als mit Daimler kooperieren. Bereits im März wurde bekannt, dass beide Autohersteller darauf abzielen, ein Joint Venture Unternehmen zu gründen. Inzwischen haben die Unternehmen bekanntgegeben, sich soweit geeinigt zu haben. Beide Autohersteller werden jeweils zu 50 Prozent engagiert sein und je 71 Mio. Euro investieren. [...]
    Zugleich teilt die dpa mit, dass BYD ein ähnliches Joint Venture bereits auf die Beine gestellt hat: Mit Volkswagen kooperiert der Autohersteller ebenfalls bei der Entwicklung von Elektrofahrzeugen.


    http://www.autoversicherung-online.info/autoblog/2010/05/29/byd-gelingt-kooperation-mit-daimler/

    {youtubejw}GveWWrbjQnk{/youtubejw}

  • Der Nissan Leaf mischt in den USA den Markt für Elektroautos auf. Der Leaf kostet inkl. Förderung genau so viel, wie ein Benziner. Erleben wir die Geburtsstunde eines neuen "Elektrokäfers"?

    Das Elektroauto Leaf von Nissans wird in den USA inklusive Ökorabatt kaum mehr kosten als ein herkömmlicher Benziner. Der Kundenandrang ist immens, die Konkurrenz verdattert. Der Leaf soll das erste Elektroauto für Jedermann werden.[...]


    Interessant ist eine These von Jürgen Krohn aus dem selben Artikel in Bezug auf die Zurückhaltung deutscher Hersteller:

    Ein eigensicherer LiFePO4 Akku mit 15 kWh Kapazität kostet heute schon zu Einzelhandelspreisen deutlich weniger als 6000 EUR, ein Elektromotor samt Frequenzumrichter höchstens soviel wie ein Dieselmotor. Damit lässt sich heute schon ein Smart selbst ohne staatliche Förderung für deutlich unter 20.000 EUR anbieten - wenn man wirklich will. Und nicht für absurde 700 EUR/Monat angedachte Leasingrate, wie von Smart ab dem Jahr 2012 vorgesehen.

    Nissans Elektroauto Leaf in den USA zum Spartarif

    {youtubejw}tXgosuZ0lTY{/youtubejw}

  • Hiriko Citycar heißt ein interessantes neues Projekt, das klein noch kleiner werden lassen soll. Ein smartähnliches Gefährt wird beim Parken "zusammengeklappt" und schrumpft damit um 40%. Das soll Parkraum schaffen. 2,50m (1,50m), 500Kg und 50 km/h lauten die Basisparameter dieses Mobils, dessen wesentliche Merkmale stark an die Isetta erinnern.

    Das Hiriko Citycar ist ein innovatives Elektroauto für die Stadt. Es ist klein und wendig und kann zum Parken auf 1,5 m Länge gefaltet werden. In eine normale Parklücke passen dann drei gefaltet Hirikos.

    Elektroauto Hiriko: Zum Parken zusammenfalten


    {youtubejw}zdChAA_mKLo{/youtubejw}
15 May 2010

Über 13 Brücken zum Äquator

"Wir haben das Schlimmste überstanden" war der Satz der letzten Abende. Am darauffolgenden Tag sollte sich jeweils herausstellen, dass dem nicht so ist. Daher gibt es ab sofort ein Verbot von Beschönigungen, da diese scheinbar das Unheil heraufbeschwören. Die letzten Tage waren einfach zu heftig und wir können keinerlei Herausforderung mehr gebrauchen. Also keine Sätze wie "Die Straßen werden besser" oder "Morgen gibt es keine Wasserlöcher" mehr. Zwar ist die Straße ab Ouessa Richtung Süden in vermeidlich gutem Zustand, aber genau dies kann wieder ein Trugschluss sein und wir haben keine Lust mehr auf lange Gesichter.

Original: http://www.road-to-south-africa.de/de/home/tagebuch/915-ueber-13-bruecken-zum-aequator.html

Created Samstag, 15. Mai 2010 Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
04 May 2010

Elektroauto-Gipfel: Auf die Plätze, fertig - abwarten!

2013. Immer wieder hört man diese Zahl - 2013. Das sei also das Jahr, in dem alles besser wird. Das ist allerdings kein definierter Meilenstein, den dieser, mit viel medialem Lärm inszenierte, Gipfel hervorgebracht hat. Es ist vielmehr eine Annahme der deutschen Automobilindustrie, dass bis zu diesem Zeitpunkt ein fertiges (marktreifes?) Elektroauto konstruiert sein kann.

Um den Gipfel besser einordnen zu können lohnt es sich, einmal in das Presseecho hinein zu hören:

Nordkurier: [...] Vieles bleibt allerdings vage: Man einigt sich schließlich auf eine fünfseitige Abschlusserklärung voller Absichtserklärungen und Prüfaufträge. Die Bundesregierung stellt darin zwar Forschungsförderung in Aussicht, macht aber keine konkreten Zusagen. [...]

Merkische Allgemeine: [...] Schließlich soll das Treffen den Startschuss für die „Nationale Plattform Elektromobilität“ abgeben. Viel festzuzurren gibt es aber nicht mehr – zumindest was den Beitrag der Politik betrifft. Die Bundesregierung hat schon im Vorfeld klargemacht, dass sie staatliche Prämien beim Kauf eines Elektroautos, wie sie Frankreich, die USA oder China gewähren, ablehnt. [...]

Die Welt: [...] Opposition und Umweltverbände übten heftige Kritik an der Initiative. SPD-Fraktionsvizechef Florian Pronold nannte den Gipfel eine "Showveranstaltung", bei der die Interessen der Verbraucher unberücksichtigt blieben. Mit diesem Argument hatte auch der ADAC seine Teilnahme abgesagt. Statt Strategie zur Elektromobilität hätten Wirtschaft und Regierung eine "Mega-Inszenierung ohne Substanz mit viel unverdientem Selbstlob" dargeboten, kritisierte der Verkehrsausschuss-Vorsitzende Winfried Hermann (Grüne).[...]

Elektrotechnik.ch: [...]Und – immerhin: Kanzlerin Merkel hat die «Nationale Plattform Elektromobilität NPE» gegründet. Sie soll die verschiedenen Forschungsprojekte in Sachen E-Mobilität koordinieren. Aber: Wozu braucht es die NPE, wenn es keine Fördergelder aus der Politik mehr gibt …?[...]

Zusammenfassend hat sich das immer gleiche Muster politischer Großveranstaltung durchgesetzt: Viel Rauch, nur leider kein Feuer.

Irgendwie ist jeder unglücklich. Die Politik hat kein Geld, die Autoindustrie auch nicht, die Schiene fühlt sich vernachlässigt, der ADAC enthält sich, die Opposition ist sowieso dagegen und Greenpeace findet Elektroautos auch doof. Die Verbraucher allerdings wollen Elektroautos, nicht alle aber doch genug, wie man aus mehreren Studien entnehmen kann.

Die Frage bleibt, warum überhaupt eine NPE, wenn das Ergebnis nicht verwertbar ist? Kann man nicht einfach ein Elektroauto bauen? Das geht doch bei Autos inkl. neuen Motoren mit Multifunktionsventielen, Startstoppautomatik, Mehrlenkerhinterachsen und völlig neuen Karosserieformen doch auch. Aber da war ja noch das Problem mit dem Katalysator der Batterie.

Hörenswert: Dradio.de - Der lange Weg zum Elektroauto

{mp3remote}http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/05/02/dlf_20100502_1840_d13257a6.mp3{/mp3remote}

Sehenswert:

{youtubejw}8_MzI_L_GDw{/youtubejw}

26 Apr 2010

Elektroauto: Tazzari Zero in Kufstein, Grip für den Tesla

Elektroautos, die sich bewegen und nicht nur auf Messen ausgestellt werden, sind noch eine Rarität. Wir sammeln Videos von diesen "elektrischen Bewegungen".

Eine Auswahl:


Der Tazzari Zero der Stadtwerke Kufstein (Link)

{youtubejw}McmSJNRvD3E{/youtubejw}

Grip testet den Tesla ohne LSD (Link)

{youtubejw}pQ5yroy1A2I{/youtubejw}

{youtubejw}IpkGrlYQ4nY{/youtubejw}

Dänemark: Wind für Elektroautos

{youtubejw}jqcH0xcWxGU{/youtubejw}

Das Elektroauto im Smart Grid

{youtubejw}fhI1f0_wnG8{/youtubejw}

Alle Videos in der Galerie

16 Apr 2010

Elektroauto: Es rauscht im Blätterwald

Das Thema Elektroauto ist nach wie vor vielbesprochen in den Medien. Zwar üben sich deutsche Hersteller immer noch in vornehmer Zurückhaltung, es ist jedoch wahrzunehmen, dass Elektroautos jetzt auch in den deutschen Vorstandsetagen angekommen sind.

Für die Quantensprünge sind nach wie vor die Ausländer zuständig, die in Europa von den Franzosen (Renault und PSA) angeführt werden.

  • BMW und SGL investieren 100 Millionen Euro in US-Carbonwerk, das soll als Grundlage für Leichtbau-Karossen dienen.
  • Der Stuttgarter Autokonzern Daimler AG hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dazu aufgefördert den Kauf von Elektroautos zu fördern.
  • Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hingegen lehnt staatliche Zuschüsse beim Kauf von Elektroautos ab. Stattdessen müsse das Geld in die Forschung fließen ...
  • Bei seinem ersten Elektroauto, dem Chevrolet Volt, verkündet GM weitere Fortschritte.
  • Renault geht mit dem Fluence Z.E. in die Offensive. Für 2011 ist die Bezinversion als Elektroauto vorgesehen, welches sogar länger und größer als die Ursprungsvariante ist, damit genug Platz für Batterien vorhanden ist.
    Link: Renault Fluence Z.E.
  • Citroën und e8energy machen das Elektroauto wirklich sauber. Mit dem Partner e8energy erhält Citroën Zugang zu Erzeugern erneuerbarer Energien und Netzwerkbetreibern. An dieser Schnittstelle wird e8energy mit dafür sorgen, dass Citroën-Elektrofahrzeuge bevorzugt an solche Standorte und Kunden gelangen ...

Diese Liste ließe sich endlos weiterführen. Das Elektroauto in aller Munde möchte man meinen. Nur kaufen kann man sie nicht.

Außer denen, die hier schon aufgeführt wurden sind wenige Alternativen im Handel angekommen.

Elektroauto-Tipp.de hat eine Liste mit "Grünen Autos" erstellt, die ganz lesenswert ist, jedoch nicht wirklich viel mit realen Elektroautos zu tun hat.

Mehr erfahren kann man in der Liste des aktuellen Elektromarktes, in der ganze 6(!) kaufbare Elektroautos aufgelistet sind.

Ist das wirklich alles, was die Automobilindustrie aus 2 Jahren "Mainstream" in Sachen Elektroauto zu Stande bekommen hat? Ich bin ein wenig enttäuscht und es ist keine Besserung in Sicht, jenseits des allgemeinen Marketinggedröhns.

13 Apr 2010

Elektroauto: Project Green Machine - sauber zum Strand

Green Machine: VW VariantWenn eine Gruppe von "3 Verrückten" mit dem Motto: "Let's build the first electric car in Sarasota" und einem alten, verotteten VW Variant im Hinterhof eine Vision verfolgt, kann eigentlich nichts schiefgehen.

Man nehme diesen 1969er VW-Variant (Typ 3), entferne den Motor und Tank, ergänzt die Elektrotechnik und fertig ist ein wunderschönes Elektroauto. Es ist nicht nur ein einfaches Auto, es soll vielmehr ein Statement darstellen, dass beweisen soll wie einfach ein Umrüsten von Benzin zu Elektro sein kann.

Im Video ist von 6.000 $ die Rede. Es lohnt sich also, mit den Jungs mal Kontakt aufzunehmen, wenn jemand ähnliches mit seinem luftgekühlten Liebling vorhat.

Vorher Konzept Nachher

{vimeo}10737247{/vimeo}

Playlist mit allen Videos zum Projekt:

{youtubejwfeed1 height="550"}/playlists/149A8A4CF94F9F4F{/youtubejwfeed1}


Link: Project Green Machine
Link: Project Green Machine (Facebook)

Created Dienstag, 13. April 2010 Tags 1969 | Elektroauto | Flower Power | typ 3 | Umbau | VW Variant Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
10 Mar 2010

Autosalon Genf: Die reden nur - andere machen


EV Conversion - Elektroauto selbst gebaut - Polo Zero - 03So kann es gehen. Der Autosalon in Genf verkommt zum grünen Phrasenbingo und auf einer Terrasse baut jemand mal schnell seinen Polo zum Elektroauto um. Wie schon gesagt, auf der Terrasse.

In Genf wird derweil darüber diskutiert, ob eventuell 2013 oder 2014 ggf. und unter Umständen ein serienreifes Elektroauto auf den Markt kommen könnte. Ach ja und das natürlich nur, wenn der Staat mitspielt.

Also bleibt wohl nur selberbauen, auch wenn die Konstruktion etwas rudimentär ist.

{youtubejwfeed1 height="555"}/playlists/0250BEA8B3925BCF?orderby=title{/youtubejwfeed1}

Link: Elektro-Autos.de

Created Mittwoch, 10. März 2010 Tags Elektroauto | Selberbauen | Videotagebuch Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
10 Feb 2010

Elektroauto: Trexa Plattform - Preis ist heiß

Das ging schneller als erwartet. Trexa, der Hersteller einer flexiblen Elektroauto Plattform, hat sein Projekt in Zahlen gefasst und einen Preis angekündigt.

Für erschwingliche 15,999 US$ soll die Plattform für jeden "customwilligen" Autobauer zu haben sein. Der Preis beinhaltet Batterie, Antrieb und alles, was ein Elektroauto technisch benötigt. Reifen wohl nicht?

Der Ansatz, den Seth Seaberg, Trexas CEO, wählt lässt vermuten, dass dieses Ziel auch gehalten werden kann, denn man müsse das Projekt auf 100-1000 neue Firmen "gründen". Nur durch diesen Wettbewerb und Innovation seien die Kosten für elektrisches Fahren zu reduzieren. Das Entspricht exakt dem "Open-Source-Gedanken".

“The only way to reduce cost of electric drive technology is through competition and innovation," says TREXA’s CEO, Seth Seaberg. If we are to make a real difference, there must be a groundswell of hundreds, even thousands of new companies competing to develop the clean transportation solutions of tomorrow. We believe that it’s time we put the automotive industry back into the hands of the people, by offering them a cost-effective, well-supported vehicle platform to design and build for.”

Es wird abzuwarten sein, was genau für diesen Preis zu bekommen ist. Eine Basisversion sicherlich. Genaue Zahlen und Features sollen im Laufe des Jahres veröffentlicht werden.

Created Mittwoch, 10. Februar 2010 Tags Elektroauto | Open-Source | plattform | Preis | Trexa Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
09 Feb 2010

Elektroauto: Das Imperial College London betrachtet die Karosserie als Batterie

Die Achillesferse der Elektroautos ist wohl unbestritten die Batterie. Genauer gesagt ist es die Energiedichte und damit das Gewicht, das zur Speicherung relevanter Energiemengen mitgeführt werden muss.

Das Imperial College of London hat für diese Problematik eine Lösung gefunden und einen Verbundwerkstoff entwickelt, der Energie speichern kann und gleichzeitig für Karosserieteile verwendet werden kann. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Karosserie, oder vielmehr Teile der Karosserie, zum Energieträger werden kann. Zur Zeit denken die Entwickler an Türen, Motorhauben (bei einem Elektroauto?), Kotflügel und Dächer.

Die Vorteile des auf Karbon basierenden Materials seien auch das Gewicht und die Stabilität. Grund genug, sich das patentieren zu lassen und voller Optimismus ob des Potentials in die Zukunft zu schauen. Oder, wie Projekt Co-Ordinator, Dr Emile Greenhalgh, des "Department of Aeronautics at Imperial College London" es ausdrückt:

“We are really excited about the potential of this new technology. We think the car of the future could be drawing power from its roof, its bonnet or even the door, thanks to our new composite material. Even the Sat Nav could be powered by its own casing. The future applications for this material don’t stop there – you might have a mobile phone that is as thin as a credit card because it no longer needs a bulky battery, or a laptop that can draw energy from its casing so it can run for a longer time without recharging. We’re at the first stage of this project and there is a long way to go, but we think our composite material shows real promise.”

Eine wirklich interessante Option, die hier entsteht und natürlich auch von allen anderen elektrisch betriebenen Geräten verwendet werden könnte. Der Phantasie sind da wohl keine Grenzen gesetzt.

Es wird spannend sein, wie Designer mit einer solchen Option umgehen werden. Wie neue Konzepte dieses berücksichtigen werden und ob dieser Werkstoff, wie auch das "Active Wheel", den Autobau revolutionieren werden. Das Potential ist allemal vorhanden.

Link: Imperial College London

Die Liste der Entwicklungspartner liest sich gut:

The 3-year European Union funded project includes researchers from the Departments of Chemistry, Aeronautics and Chemical Engineering and Chemical Technology at Imperial College London. European academic and industrial partners include Swerea SICOMP, INASCO Hella, Chalmers, Advanced Composites Group, Nanocyl, Volvo Car Corporation, Bundesanstalt Fur Material forschung undprufung, ETC Battery and Fuel Cells Sweden.

04 Feb 2010

Elektroauto: Martin Eberhard (Tesla / VW)

Tesla RoadsterMartin Eberhard ist Gründer der Firma Tesla Motors, aus der er mittlerweite ausgeschieden ist. Zur Zeit arbeitet er für VW im Bereich Elektroautos.

Für "Die Presse" hat er ein Interview gegeben, dass lesenswert ist. Besonders drei Passagen regen zum Nachdenken an.

„Die Presse“: Sie haben mit Tesla Motors einen Hersteller von Elektroautos gegründet, als große Autokonzerne gesagt haben, es wäre dafür noch viel zu früh...

Martin Eberhard: ...Eigentlich haben sie gesagt, dass es nie Elektroautos geben wird.

[...] warum haben Sie dann plötzlich ein (Elektro)Auto konstruiert?

Eberhard: Der Hintergrund war, den Verbrauch von Öl zu reduzieren. [...] Ich habe mir angesehen, welche Technologie– Wasserstoff, Biosprit, Elektro – die höchste Effizienz bringt. Und Elektroautos schnitten viel besser ab als alle anderen. Ich war richtiggehend schockiert.

Tesla hat seit 2007 rund 1000 Autos produziert [...] ein verschwindend geringer Teil.

Eberhard: Eichen entstehen auch nur aus Eicheln.

Der Unterschied, den Tesla und Martin Eberhard gegenüber der etablierten Autowelt besitzen (besaßen) ist wohl die Tatsache, etwas verändern zu wollen, unternehmerisch und idealistisch zu handeln. Bleibt abzuwarten, ob das auch bei VW gelingt?

Link zum Interview: "Elektroautos kauft man nicht wegen des Radios"

 

 

Created Donnerstag, 04. Februar 2010 Tags elektro- | Elektroauto | Interview | Martin Eberhard | tesla Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
02 Feb 2010

Trophée Andros: Keine Angst vor Schnee und Eis

Trophée Andros 2010: Handarbeit in der BoxWir schreiben das Jahr 2010. Es ist ein noch junges Jahr und es wird Zeit, den ersten Motorsport-Event des Jahres zu besuchen. Auserkoren haben wir die "Trophée Andros", das Finale im französischen "Super Besse" am Fuße des Puy de la Perdrix (Massif Central).

Was genau diese rein französische Rennserie auszeichnet, war uns nicht bekannt. Nur so viel, dass es sich um eine Rallye auf Schnee und Eis handelt, dass Alain Prost und Olivier Panis mitfahren und dass unsere Neugierde auf "Motorsport-Events zum Anfassen" befriedigt werden wird. Das klang alles, wie unsere letzte Tour zu der Baja 300 in der Lausitz.

Noch bevor wir in Besse ankamen, waren wir um drei Erfahrungen reicher:

  1. Sage zu Besse nie Baise, Menschen könnten dich missverstehen;
  2. Das Essen ist wirklich gut in Frankreich und
  3. Wetterberichte auf iPhones lügen, denn statt der angekündigten 7° waren wir im Schneetreiben bei -4° unterwegs. Spätestens jetzt war uns klar, warum der Event hier ausgetragen wird.

Die Serie selbst ist in vier Klassen eingeteilt: Pilot Bike (Motocross), Sprint Car (Buggies), Andros Electrique (Elektroautos)  und Trophée Andros, die der Veranstalter auch gerne als "Formel 1 auf dem Eis" beschreibt. An diesem Tag sollten die Meister ermittelt und gekürt werden.

Continental Reifen Trophée Andros 2010 - Pilot Bike Trophée Andros 2010 - Aufgebockt Trophée Andros 2010 : Sprint Car Trophée Andros 2010 : Electrique Trophée Andros 2010 : Panis in Action

Bei unseren Freunden von Continental haben wir uns erst einmal schlau gemacht, was man so braucht, um eine gute Performance auf dem Eis abzuliefern. Ich muss gestehen, dass ich nicht gewusst habe, wieviel Technik in so einem Spike-Reifen steckt und dass es einen durchaus beachtlichen Markt dafür in Skandinavien und Osteuropa gibt.

Mit diesem Wissen ausgestattet ging es ins Fahrerlager, um einen Überblick zu bekommen. Von den oben genannten Fahrern haben wir zwar keinen zu Gesicht bekommen, jedoch haben wir die Technik der Rallyeautos bewundern können. Das ist schon beeindruckend, 4-Rad-Antrieb, 4-Rad-Lenkung und irgendwie ist alles echte Handarbeit und technisch nachvollziehbar.

Trophée Andros 2010 Trophée Andros 2010 Trophée Andros 2010 Trophée Andros 2010 Trophée Andros 2010 Trophée Andros 2010 Trophée Andros 2010 Trophée Andros 2010 Trophée Andros 2010 Trophée Andros 2010 Trophée Andros 2010 Trophée Andros 2010

Neuland betreten wir bei den Electriques, der laut Eigenaussage einzigen reinen Elektro-Rennserie. Dort ist alles noch viel einfacher, aufgeräumter. Das spartanische Cockpit lässt die Stille erahnen, mit der diese Autos unterwegs sein werden. Allerdings haben wir hier die Fahrer gesehen. Es war hier noch intimer, als in den anderen Boxen. Es gab übrigens auch reine Damenteams bestehend aus Margot Laffite und Marlène Broggi (Norauto) und  Elodie Gossuin (Picard), die aus der Serie "Andros Feminin" übrigblieben sind.

Es wird also Zeit, sich dem Renngeschehen zu widmen, das wir im wahrsten Sinne des Wortes hautnah mitbekommen können. Wir stehen innerhalb der Rennstrecke, können die Autos fast berühren und laufen zwischen den Rennen über die Strecke, die sich anfühlt wie ein Reibeisen, zu unseren neuen "Aussichtspnkten".

Erleben konnten wir eine wirklich beeindruckende Vorstellung aller Teilnehmer, wobei die wirklichen Helden wohl auf den Pilot Bikes sitzen, die auf dem Eis kaum Halt findend extrem schnell und den Zweikampf suchend unterwegs waren. Apropos Zweikampf und Überholen, die Frage, wie auf einer so schmalen, kurvenreichen Strecke überholt werden kann, beantwortet sich im ersten Rennen. Einfach draufhalten, schlimmstenfalls leidet die Karosserie und der Vordermann.

Clip JP Dayraut - Der Sieger 2010 Trophée Andros Videos - Playlist der besten Drifts Trophée Andros 2010 Trophée Andros 2010 Trophée Andros 2010 Trophée Andros 2010

So sehen wir von 15:00 - 0:30 Rennen auf Rennen, während die gefühlte Außentemperatur Grad um Grad ab- und Schneetreiben und Wind zunehmen. Am Ende kehren wir von einer spektakulären Veranstaltung, ein wenig unterkühlt aber glücklich, zurück in unser Hotel, wiederum um einige Erkenntnisse reicher.

  1. Man kann auf Eis durchaus schnell unterwegs sein.
  2. Wo kein Platz ist, muss man sich Platz schaffen.
  3. Franzosen nehmen grundsätzlich keine Rücksicht auf das Material.
  4. Elektroautos und Autorennen sind nicht wirklich kompatibel. Motorsport ohne Motorenlärm fehlt eine Dimension, die das Erlebnis fühlbarer macht.
  5. Damenteams erhöhen mein Interesse am Elektrorennsport.
  6. Das Essen ist auch auf französischen Rennstrecken gut.

    und
  7. Wir haben einen neuen Helden gefunden: Jean-Philippe Dayraut, der uns gezeigt hat,
    ... dass es durchaus Sinn macht, rückwärts in eine Kurve rein zu driften.
    ... dass man aus voller Fahrt mit dem Auto eine doppelte Piourette drehen kann.
    ... dass Schnee im Gesicht um Mitternacht deutlich kälter ist als tagsüber - danke für den "Burnout" direkt vor uns.

    Übrigens: Dass er dieses Wochnende, wie auch die gesamte Saison, dominiert hat, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.

Ein schönes Wochenende hat so einen kalten, aber schönen Abschluss bekommen. Einmal noch französisch Frühstücken und dann ab nach Hause, die Eindrücke verarbeiten.

Link: Bildergalerie
Link: Trophée Andros
Link: Continental

Der Vollständigkeit halber noch die Ergebnisse der Trophée Andros:

Trophée Andros | Andros Électrique | Andros Académie | Sprint Car | Pilot Bike

{ir}101160{/ir}

02 Feb 2010

Trophée Andros: Abschlussball der Eiskunstfahrer

Tropée Andros 2010Was genau diese rein französische Rennserie auszeichnen würde, war uns nicht bekannt, als unsere Entscheidung fiel, dass es an der Zeit wäre, einen Motorsport-Event zu besuchen. Um ehrlich zu sein: Wir wussten lediglich, dass es sich bei der "Trophée Andros" um eine Rallye auf Schnee und Eis handelt. Und dass das Finale im französischen "Super Besse", am Fuße des Puy de la Perdrix (Massif Central), ausgetragen wird. Dass Alain Prost und Olivier Panis mitfahren. Und dass unsere Neugierde auf "Motorsport-Events zum Anfassen" befriedigt werden muss. 

Das mangelnde Motorsport-Allgemeinwissen erinnert sehr an unsere Tour zur Baja 300 in die Lausitz.

20100130_Trophee_Andros_005.jpgNoch bevor wir in Super Besse ankamen, waren wir um drei Erfahrungen reicher: 1. Sage zu "Besse" nie "Baise" - manche Menschen könnten dich missverstehen -, 2. das Essen ist wirklich gut in Frankreich und 3. Wetterberichte auf Mobiltelefonen lügen - denn statt der angekündigten +7°C waren wir im absolutem Schneetreiben bei -4°C unterwegs. Spätestens jetzt war uns klar, warum der Event hier ausgetragen wird.

Die Serie selbst ist in vier Klassen eingeteilt: "Pilot Bike" (Motocross), "Sprint Car" (Buggies), "Andros Electrique" (Elektroautos)  und "Trophée Andros". Letztere bezeichnet der Veranstalter auch gerne als "Formel 1 auf dem Eis". 

20100130_Trophee_Andros_015.jpgAn diesem Tag sollten die Meister ermittelt und gekürt werden. Bei unseren Freunden von Continental haben wir uns erst einmal schlau gemacht, was man so braucht, um eine gute Performance auf dem Eis abzuliefern. Ich muss gestehen, dass ich nicht gewusst habe, wieviel Technik in so einem Spike-Reifen steckt, und dass es einen durchaus beachtlichen Markt dafür in Skandinavien und Osteuropa gibt.

Mit diesem Wissen ausgestattet konnte es losgehen. Von den oben genannten Fahrern haben wir im Fahrerlager zwar keinen zu Gesicht bekommen, jedoch haben wir die Technik der Rallyeautos bewundern können. Es ist beeindruckend: 4-Rad-Antrieb, 4-Rad-Lenkung - und irgendwie ist alles echte Handarbeit und technisch nachvollziehbar.

20100130_Trophee_Andros_013.jpgNeuland betraten wir bei den Electriques, der laut Eigenaussage einzigen reinen Elektro-Rennserie. Dort ist alles noch viel einfacher, aufgeräumter. Das spartanische Cockpit lässt die Stille erahnen, mit der diese Autos unterwegs sein werden. Es war hier noch intimer, als in den anderen Boxen. Es gab übrigens auch reine Damenteams bestehend aus Margot Laffite und Marlène Broggi (Norauto) und  Elodie Gossuin (Picard), die aus der Serie "Andros Feminin" übrigblieben sind.

Es wird also Zeit, sich dem Renngeschehen zu widmen, das wir im wahrsten Sinne des Wortes hautnah mitbekommen können. Wir stehen innerhalb der Rennstrecke, können die Autos fast berühren und laufen zwischen den Rennen über die Strecke, die sich anfühlt wie ein Reibeisen.

20100130_Trophee_Andros_041.jpg Erleben konnten wir eine wirklich beeindruckende Vorstellung aller Teilnehmer, wobei die wirklichen Helden wohl auf den Pilot Bikes sitzen, die auf dem Eis kaum Halt findend extrem schnell und den Zweikampf suchend unterwegs waren. Apropos Zweikampf und Überholen. Die Frage, wie auf einer so schmalen, kurvenreichen Strecke überholt werden kann, beantwortet sich im ersten Rennen. Einfach draufhalten, schlimmstenfalls leidet die Karosserie und der Vordermann.

So sehen wir von 15:00 - 0:30 Uhr Rennen auf Rennen, während die gefühlte Außentemperatur Grad um Grad ab - und Schneetreiben und Wind zunehmen.Wir lernen, dass man auf Eis durchaus schnell unterwegs sein kann. Wo kein Platz ist, muss man sich Platz schaffen. Franzosen nehmen grundsätzlich keine Rücksicht auf das Material.

20100130_Trophee_Andros_019.jpg Elektroautos und Autorennen sind übrigens (noch) nicht wirklich kompatibel. Motorsport ohne Motorenlärm fehlt eine Dimension, die das Erlebnis fühlbarer macht. Aber wir haben einen neuen Helden gefunden: Jean-Philippe Dayraut. Er hat uns gezeigt hat, dass es durchaus Sinn macht, rückwärts in eine Kurve rein zu driften. Ebenso, dass man aus voller Fahrt mit dem Auto eine doppelte Piourette drehen kann. Und dass Schnee im Gesicht um Mitternacht deutlich kälter ist als tagsüber (danke für den Burnout direkt vor uns). Dass Jean-Philippe Dayraut dieses Wochnende, wie auch die gesamte Saison, dominiert hat, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle ...

-> Link: Tropée Andros 2010 in der Fotogalerie
-> Link: Trophée Andros
-> Link: Continental

 

20100130_Trophee_Andros_014.jpg 20100130_Trophee_Andros_032.jpg

20100130_Trophee_Andros_037.jpg 20100130_Trophee_Andros_023.jpg

20100130_Trophee_Andros_036.jpg 20100130_Trophee_Andros_007.jpg

20100130_Trophee_Andros_001.jpg 20100130_Trophee_Andros_012.jpg

20100130_Trophee_Andros_039.jpg 20100130_Trophee_Andros_042.jpg

Conti & Trophee Andros 2010 Aufl.mini SF4C3256.jpg trophy_andros_2008_11.jpg

/>

Original: http://www.chromjuwelen.com/de/rennsport/reportagen/trophee-andros-keine-angst-vor-schnee-und-eis.html

Created Dienstag, 02. Februar 2010 Tags ehrlich | motorsport event | Rennsport - Reportagen Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
23 Jan 2010

Elektroauto: Michelin Active Wheel

Active WeelInspiriert durch den Trexa-Artikel und dem Kommentar von weotui, macht es Sinn sich das "In-Wheel-Motor"-Konzept von Michelin einmal näher zu betrachten.

Bereits Ende 2008 stellte Michelin ein "Aktives Rad" der Weltöffentlichkeit vor, das dieses Jahr auf den Markt kommen soll.

Das Konzept hat das Potential, den Autobau zu revolutionieren, denn in dem 42 kg schweren Active Weel befinden sich neben einem Radnabenmotor mit 30 kW auch eine aktive Federung und Energierückgewinnung.

{youtubejw}i1uTR-8KarE{/youtubejw}

Damit ergibt sich ein entscheidender Vorteil für kleine Fahrzeuge, denn die komplette Antriebstechnik benötigt kaum Platz. Lediglich die Batterie ist als großes Bauteil übrig. Das sollte Designern die Chance geben, sich von den herkömmlichen Wegen des Automobildesigns zu distanzieren und neue, experimentelle Autos zu entwerfen.

Der Heuliez WILL nimmt jedoch nichts von diesen Optionen wahr. Er ist ein langweiliges, normales Auto ohne Esprit und bisher das einzige Auto, dass diese Technik konsequent einsetzen will. Auch andere Radnabenmodelle haben nicht wirklich einen revolutionären Anspruch.

Heuliez Will Volvo C30 EV interessantes Konzept?

Aber, die Elektroautobranche ist ja noch jung und die Hoffnung stirbt zuletzt.

{youtubejw}6DsZD9QT2cQ{/youtubejw}

Mehr Infos: How In-wheel Motors Work
Quelle: Michelin Active Wheel System to hit roads in 2010

 

 

Created Samstag, 23. Januar 2010 Tags Active Weel | Elektroauto | Michelin Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
21 Jan 2010

Elektroauto: Trexa entwirft Plattform für Open Source Auto

Textra (Bild: Core77.com)Endlich hat es jemand geschafft. Endlich hat jemand die Vereinfachung, die sich aus der Elektrifizierung des Autos ergibt, in ein sinnvolles Konzept gebracht und im übertragenen Sinn ein "Betriebssystem" für ein Auto geschaffen.

Sicherlich wird man darüber nachdenken können, ob das Sinn macht und vor allen Dingen, ob ein solcher Vorstoß am Markt bestehen kann. Doch allein der Gedanke daran, ein Auto wie Linux zu betrachten macht Spaß.

Das Idee selbst ist nicht neu, GM hatte vor ca. 8 Jahren ein Produkt mit dem Namen "Skateboard" vorgestellt, jedoch nicht umgesetzt. (siehe unten)

Trexa hat also jetzt einen neuen Anlauf genommen. Dabei setzt Trexa rein auf Elektronik und nicht wie GM damals auf die Brennstoffzelle.

Aber, etwas ist anders. Die Welt hat sich verändert. Der Automobilindustrie geht es schlecht, überall und alle suchen nach dem "NextBigThing" in Sachen Mobilität. Die Kunden haben sich verändert und haben gelernt, dass große Konzerne nicht immer "große Dinge von großer Qualität" produzieren. Außerdem ist die Ansprache der Massen heute nicht mit massivem Invest, sondern durch eine gute Geschichte zu erreichen.

All das führt zu interessanten Effekten die bemerkenswert für ein Konzept (!) sind, denn mehr als eine Idee ist der Trexa (noch) nicht.

  1. Innerhalb von 2 Tagen 500 Freunde bei Facebook
  2. Viele Blogs und News berichten über das Thema (Wir auch)
  3. Es betrachten alle viele das Projekt als "fertig" und machbar, obwohl die Website gerade mal aus 4 Seiten besteht.

Darum nur kurz zu den "angedachten Fakten": Es gibt einen 4-Rad-Antrieb, Lithium-Phosphat-Akkus und irgendwie ist alles "programmierbar", so dass per Software ein LKW zum Sportwagen werden kann.

Zurück zu Linux und dem Gedanken an ein Open-Source-Auto:

Was für eine wunderschöne Welt würde sich auftun, wenn mein Freund Olli von StyleDeluxe "mein Elektroauto" bauen würde, extra für mich, meinen E-Rod. Und wenn ich dann die Kiste irgendwann nicht mehr mag, macht er einmal neu und hübsch.
Gehen wir mal davon mal davon aus, dass jeder irgendeinen Olli über 4 Ecken kennt, entstünde eine Welt voller kleiner Automanufakturen, die individuelle Autos für Individualisten bauen. Die Folge wäre eine Art Mobilität 2.0 beta oder SocialMobility zu der jeder etwas beitragen kann, der will.

Zu schön um wahr zu sein Ich will das sofort, danke Trexa für die Anregung.

 

Der Vollständigkeit halber - The GM Skateboard Project:

Mehr:
With the Hy-Wire and future prototypes, GM hope to reinvent the automobile. ... Read More

Created Donnerstag, 21. Januar 2010 Tags Baukasten | Bodykit | elektro- | OpenSource | Skateboard | Trexa Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
19 Jan 2010

Elektroauto: Nanoq von Geely/Lynx im Frühjahr auf Europas Straßen

Der Nanoq, was Eisbär in Grönland bedeutet, ist ein Joint-Venture der chinesischen Firma Geely und der dänischen Firma Lynx, die mit dem Lynx GT bereits einen echten Roadster im Programm hat.

Der Nanoq ist ein weiteres rein elektrisch betriebenes Stadtauto, das in China gefertigt wird. Lynx sorgt in dieser Zusammenarbeit für den Antrieb und die Batterietechnik.

Wie bei anderen Elektro-Modellen auch, bewegen sich die Leistungsdaten in den bekannten Normen.

  • Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h
  • Reichweite: 200 km
  • Preis: angeblich 45.500$ oder ca. 32.000€
  • Markteinführung: Wahrscheinlich Frühjahr 2010

In diesem Zusammenhang sollte man einen Blick auf den dänischen Hersteller Lynx werfen, die mit dem Lynx GT einen echten Konkurrenten zum Tesla Roadster am Markt haben, der von der Leistung ebenbürtig ist und formal an den OpelGT erinnert.

Leistungsdaten:

  • Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h (abgeriegelt) / 0-100 km/h: < 4 sek.
  • Reichweite: 150 - 350 km (je nach Akkuversion)
  • Preis: angeblich 85.000€ (16 kW-Akku) bzw. 115.000€ (32kW-Akku)
  • Markteinführung: Frühjahr 2010 (Preorder: 5.000€)

{youtubejw}OuLSRN14x90{/youtubejw}

 

Quelle: Geely Nanoq electric car unveiled

Created Dienstag, 19. Januar 2010 Tags Elektroauto | Geely | Lynx | Nanoq Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
13 Jan 2010

Kiezcars: Eierkochen mit dem Gumpert Apollo

GUMPERT APOLLO - EIERKOCHEN AUF DER NORDSCHLEIFECarsten Brix von Kiezcars hat eine schwerwiegende Entscheidung getroffen.

Statt Eigenheim und Einbauküche - Parkplatz und Supermarkt auf der Nordschleife. Auf dem Parkplatz einen Gumpert Apollo und jeden Tag ein paar Runden auf der Rennstrecke.

Bei so viel Zeit mit dem Auto stellt man fest, dass der Motor genug Wärme für ein vernünftiges "deutsches Frühstücksei" entwickelt. Einziger Nachteil, man darf den Gumpert nicht ausfahren, da sonst das Ei zu weich wird.

Auf unserem Motorkultur Channel stellen wir ab sofort unsere Freunde von Kiezcars vor:

GUMPERT APOLLO - EIERKOCHEN AUF DER NORDSCHLEIFE IAA 2009 IAA 2009 Outtakes

Predikat: Sehenswert!

22 Dec 2009

Elektroauto: 2010 Automobilität im Wandel

2010 wird wohl als automobiles Jahr der Veränderung in die Geschichte eingehen und entscheidend für das neue Jahrzehnt sein.

Es ist vielleicht falsch, von einer Eruption zu sprechen, aber in den vergangenen 18 Monaten hat eine Entwicklung eingesetzt, die mehr als Bemerkenswert ist, denn die Elektromobilität hat eine Reihe kleiner Autohersteller an die Oberfläche gespült, die interessante Konzepte zur Marktreife gebracht haben.

Besonders bemerkenswert, bei den großen Autoherstellern kann man, vom iMiev mal abgesehen, kein Elektroauto kaufen. Dieses Segment ist bis jetzt in der Hand weniger kleiner, flexibler Hersteller. Diese Entwicklung erinnert ein wenig an die Nachkriegszeit, den 1950er Jahren, als Unmengen an kleinen Firmen sich in Autos ausgetobt haben.

Es ist also an der Zeit, ein paar dieser Projekte mal vorzustellen und etwas näher zu betrachten, mit einem Fokus auf außergewöhnlichen, kleinen, individuellen Fahrzeugen, die in 2010 zu erwerben sind.

Tesla Roadster und Modell S

Tesla Roadster Tesla Roadster Tesla Model S

Tesla gehört mit seinem Roadster schon zu den Dinos der Elektromobilität und hat als erster Hersteller ein marktfähiges Elektroauto auf den Markt gebracht. Für den Roadster wurde das Chassis von Lotus geliefert.

In 2010 wird der nächste Schritt, die eigene Fertigung, vollzogen und ein Werk für das Model S gebaut, das dann 2011 auf den Markt kommen soll. Damit mausert sich Tesla zum echten "Automobilhersteller". Die Preise sollen von 85.000€ für den Roadster auf 55.000$ für das Modell S fallen. Später mit dem dritten Modell werden dann 30.000$ angepeilt.

Unerreicht ist bisher die Energiedichte der Batterie, die Tesla verbaut. Man schafft damit Reichweiten und Fahrleistungen, von der andere Elektroautohersteller nur Träumen können.

Daten:

Roadster Modell S
Preis: ab 84.000 € ~ 55.000 $
Reichweite: 393 km > 350 km
0-100 km/h 3,9 sec. ?
Leistung/V-Max: ~250 PS / 370 NM / 210 km/h ?
Verfügbar ab 2009 ab Ende 2011

Links: TeslaMotors | Tesla und das Model S | Bildergalerie

Tazzari Zero

TAZZARI-ZERO_0020_FULL TAZZARI-ZERO_0025_FULL TAZZARI-ZERO_0068_FULL

Der Tazzari Zero ist das beeindruckendste Elektroauto, das in 2009 vorgestellt wurde. Es sind nicht die Leistungsdaten, die besonders hervorstechen, sondern die Tatsache, das dieses Auto zur Zeit das kompletteste Stadtmobil auf dem Markt ist. Es ist dabei bis zum Dezember 2009 nahezu unentdeckt geblieben. Kein Säbelrasseln, kein PR-Bombardement. Es wurde einfach, still und heimlich ein wirklich vielversprechendes Auto produziert. Der Produzent ist übrigens die Tazzari-Group aus Imola, die für gewöhnlich Karosserieteile herstellt.

Basierend auf einem Aluminium-Chassis wiegt dieser 2-Sitzer inkl. Lithium-Batterien gerade mal 542 kg und kostet im Markt unerreichte 23.900 €. Er ist damit das einzig "erschwingliche" Elektroauto und wird ab April in Deutschland ausgeliefert.

Daten

Tazzari Zero
Preis: ab 23.900 €
Reichweite: 140 km
0-50 km/h < 5 sec.
Leistung/V-Max: 150 NM / 80 - 90 km/h
Verfügbar ab 01.2010 Kaufinfo: Lautlos durch Deutschland

Links: Tazzari | Tazzari Zero auf Motorkultur | Bildergalerie

Think City

Think City Think City Think City

Der Think-City war lange Zeit das meistbesprochene Elektroauto in den Medien und hat dadurch diesen Markt geprägt, wie sonst nur der Tesla. Leider gibt es keine verbindlichen Informationen über Preise und Leistungsdaten. Zur Zeit befindet sich das Fahrzeug im "Vorverkauf", der überwiegend Kommunen und Institutionen in Europa, speziell Norwegen, berücksichtigt.

Schwachpunkt ist wohl noch die Zebrabatterie, die aber in 2010 gegen eine moderne Lithium-Batterie ersetzt werden soll.

Daten

Think City

Preis: ab 25.000 € + Leasing für den Akku ca. 120 € / Monat

Reichweite: max. 200 km
0-50 km/h < 5 sek.
Leistung/V-Max: ?
Verfügbar Vorverkauf gestartet

Links: Think| Think City auf Motorkultur | Bildergalerie

Tango

Profile of Tango SEMA 2007 Tango Commuter Cars

Der Elefantenrollschuh "Tango" gehört ebenfalls zu den Dinos der Elektromobilität. Er wurde bereits 2007 auf der Sema in Las Vegas vorgestellt und gilt seit dem als das "schnellste Elektroauto der Welt". Der 2-Sitzer soll knapp 250 km/h schnell, extrem sicher und leicht zu handeln sein. Dafür muss man extrem tief in die Tasche greifen, denn der Tango kostet 108.000 $ in der billigsten Variante.

Daten

Tango Basic

Preis: ab 108.000 $ + Aufpreis für Li-Ion Batterie

Reichweite: min. 70 (Blei),  max. 240 km (Li-Ion)

0-100 km/h ~4 sek. [ 1/4 Mile ~ 12 sek ]

Leistung/V-Max: ? / 220 - 250 km/h

Verfügbar im Verkauf

Links: Commuter Cars | Bildergalerie

ZAP Alias

Zap Alias Electric Car

Zap baut seit langer Zeit Elektromobile und hat sich Dreirädern verschrieben. Bis zum Alias hatten die "Kisten" allerdings eher das Potential, der kleine blaue dreirädrige Feind von Mr. Bean zu sein, als Autoliebhaber zu begeistern.

Mit dem Alias wurde allerdings ein sehenswerter Entwurf umgesetzt, der ab Frühjahr 2010 in die Vorverkaufsphase eintreten soll. Leider gibt es keine verbindlichen Aussagen bzgl. der Markteinführung oder des Preises.

Daten

Zap Alias

Preis: ? - Vorbestellung für 1.000 $ möglich

Reichweite: ~ 160 km

0-100 km/h < 8 sek

Leistung/V-Max: ? / > 120 km/h

Verfügbar Vorverkauf in 2010


Links: Zap Alias

SAM - RE-VOLT

058 Elektroauto SAM Elektroauto SAM

Der SAM (jetzt RE-VOLT), ebenfalls ein Dreirad 2-Sitzer, könnte die Lücke zwischen echtem Auto und Motorrad schließen. Er wurde in der Schweiz von der Firma Cree bereits 2001 entwickelt und von der polnischen Firma Impact übernommen, zu RE-VOLT umbenannt und gebaut.

Das knapp 500kg schwere Fahrzeug wird seit Mitte 2009 in Polen für 14.180 € verkauft.

Daten

RE-VOLT (ehemals: SAM)

Preis: 14.180 € (Polen)

Reichweite: ~ 100 km

0-50 km/h < 7 sek

Leistung/V-Max: ? / 90 km/h

Verfügbar Verkauf in Deutschland 2010 (?), in Polen verfügbar


Links: Re-Volt | SAM auf MotorkulturBildergalerie

Lumeneo Smera

Lumeneo - Smera Lumeneo - Smera Lumeneo - Smera

Der Smera ist ein 2-Sitzer, schmal und irgendwie anders, ein halbierter Smart. Das französische Konzept wird laut Hersteller "hoffentlich bald", 2010, in Europa zu bewundern sein.

Daten

Smera

Preis: ?

Reichweite: ~ 150 km

0-100 km/h 8 sek

Leistung/V-Max: 30 kW / 130 km/h

Verfügbar hoffentlich 2010


Links: Lumeneo | Smera auf MotorkulturBidergalerie

Weiterführende Informationen

Es gibt immer wieder die Frage, wo man Elektroautos kaufen kann und wo man eine neutrale Beratung bekommt. Das kann natürlich immer über den jeweiligen Hersteller abgefragt werden, für eine markenunabhängige Beratung bietet sich "Lautlos durch Deutschland" als Anlaufpunkt an.

Infos unter:
www.lautlos-durch-deutschland.de
www.autohaus-strube.de

 

15 Dec 2009

Sicher und Sparsam: Windenergie für selbstleuchtende Leitpfosten

Es gibt Dinge des täglichen Lebens, die nimmt man nicht mehr wahr. Eines dieser Dinge sind die Leitpfosten auf Landstraßen, die übrigens 50m Abstand zu einander besitzen. Zwei Designer, Sungi Kim und Hozin Song, habe ihre Aufmerksamkeit diesen Leitpfosten gewidmet und dem Luftzug vorbeifahrender Fahrzeuge.

Herausgekommen ist ein selbstleuchtender Leitpfosten der seine Energie eben aus diesem Luftzug schöpft und die Straße erhellt. Gerade in der "dunklen Jahreszeit" eine wirklich gute Idee.

20091215503

Quelle: I New Idea Homepage » Street Lights that are powered by wind energy.

09 Dec 2009

Elektroauto: TAZZARI ZERO - made in Italy

TAZZARI-ZERO_0020_FULLVor einem Jahr tauchten die ersten Renderings dieses Autos auf, das jetzt zur Bologna Motor Show der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Der Tazzari Zero ist ein typisches Stadtauto, ein Zweisitzer mit wenig Gewicht dafür aber einem Preis, der unter 20.000€ liegen soll. Das bringt ihn in die Preisregionen des Smart. Formal erinnert er an das MyCar, wirkt ein wenig gestaucht und äußerlich latent überdesigned, eine Eigenschaft, die er mit anderen Elektroautos teilt. Der Innenraum ist in guter alter italienischer Kleinwagen-Tradition spartanisch schön.

Technisch bewegt sich der Zero in dem marktüblichen Bereichen, Reichweite ca. 120 km, Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h (abgeriegelt), eine Aufladung je nach Netz 6-9 Std.. Es gibt aber entscheidene Vorteile, die dieses Auto äußerst interessant machen:

  1. Es ist leicht und nahezu 100% recyclingfähig.
  2. Man kann es sofort kaufen, zu einem attraktiven Preis
  3. Das Auto macht Spaß (Sagen die, die es gefahren haben.)
  4. Es ist eines der wenigen reinen Elektroautos auf dem Markt.
  5. Es kommt aus Imola und damit trägt es "sportliche Gene" in sich.
  6. Es wird von einem Karrosseriebauer (Tazzari) gebaut, Sicherheit ist also gewährleistet.

Der Produktionsstart des Tazzari Zero wird das Frühjahr 2010 sein. Vorbestellungen sind möglich, eine genaue Lieferzeit ist wie auch der Preis, nicht verbindlich nach zu vollziehen.

Update (siehe Kommentare):
Der Preis ist in Deutschland 23.900 Euro incl. MwSt. - Die ersten Fahrzeuge kommen im Januar 2010 nach Deutschland - Bestellungen werden ab April geliefert.

TAZZARI-ZERO_0020_FULL TAZZARI-ZERO_0023_FULL TAZZARI-ZERO_0050_FULL TAZZARI-ZERO_0058_FULL TAZZARI-ZERO_0072_FULL TAZZARI-ZERO_0075_FULL TAZZARI-ZERO_0076_FULL TAZZARI-ZERO_0077_FULL TAZZARI-ZERO_0078_FULL TAZZARI-ZERO_0079_FULL TAZZARI-ZERO_0080_FULL TAZZARI-ZERO_0081_FULL TAZZARI-ZERO_0085_FULL TAZZARI-ZERO_0086_FULL TAZZARI-ZERO_0087_FULL

{youtubejw}YWByp-696u8{/youtubejw}

Technische Daten

ALLGEMEINES

  • Karosserie: 2 Türen
  • Länge: 2884 mm
  • Breite: 1550 mm
  • Höhe: 1400 mm
  • Gewicht ohne Batterien 400 kg
  • Gewicht mit Batterien 542 kg
  • Transportierbare Nutzlast in kg 195 kg
  • Max. Geschwindigkeit (elektrisch begrenzt*) 80 km/h* (90 km/h)
  • 4 Scheibenbremsen mit Widerstandsbremse
  • Beschleunigung von 0-50 Km/h < 5 Sekunden
  • Kofferraumvolumen (Liter) 2 Laderäume mit 160 Litern KapazitätGeschätzte
  • Autonomie/Economy Guide 140 km
  • Reifen und Felgen 175/55 R15

RAHMEN

  • Motorsport Rahmen zum größten Teil aus Aluguss
  • Position des Motors zentral

BATTERIEN

  • Typ Li-ion Fe
  • Aufladezeit 9/6 h - 50 min 80% (mit Drehstromversorgung)

MOTOR

  • Typ Asynchroner Drehstrommotor Heckantrieb
  • Max. Drehmoment (Nm) 150

Link: Tazzari Zero
Link: www.tezzari-zero.de

Created Mittwoch, 09. Dezember 2009 Tags bologna | Made in Italy | Stadtauto | Terazzi Zero Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
08 Dec 2009

Elektroauto: Tesla und das Model S - Bestandsaufnahme

Der mit Sicherheit coolste Autohersteller unserer Zeit ist die Firma Tesla, die als einzige Firma weltweit ein funktionierendes, emotionales Elektroauto im Angebot hat.

Es mag an den "Miteigentümern" liegen, dass diese Firma so außerordentlich gut besprochen wird und das Haupt-Kommunikationsmedium das Internet ist.

Das Unternehmen wurde 2003 unter anderem von Martin Eberhard und Marc Tarpenning in San Carlos gegründet, Investoren sind unter anderem Elon Musk, Sergey Brin, Larry Page und Jeff Skoll. Es handelt sich dabei fast ausnahmslos um Menschen mit stark ausgeprägtem Unternehmergeist aus dem IT- bzw. Internetbusiness.

So wirkt der Tesla Roadster, wie auch das Model S, eher wie ein Internet-Projekt, als ein klassisches Automobil. Es basiert auf offenen Kooperationen (u.a. mit Lotus) und der Fähigkeit einen Beta-Status handeln zu können.

First Tesla Sedan Test Drive Interview With Elon Musk Tesla Motors Tesla Media B-Roll (1-9) (compressed)

Das Model-S soll nun das erste eigene Modell werden, quasi ein Release-Candidate und wie bei Software-Projekten auch, treibt der Optimismus voran, die Finanzierungslücke ist gestopft und der Standort ausgewählt.

Das Erstaunlichste jedoch ist die Tatsache, dass Tesla für dieses Auto bereits 1200 Vorbestellungen besitzen soll, wohlgemerkt ohne Produktionsort und Deckung der Produktionskosten und Kosten pro Vorbestellung von 500$.

Ist der Weg, den Tesla eingeschlagen hat vielleicht der, den zukünftige Autokonzepte gehen müssen, um erfolgreich zu sein? Ist die offene Kommunikation das, was Kunden zu Fans und Fans zu Multiplikatoren macht? Und, geht es Tesla wirklich unternehmerisch gut dabei oder lässt sich diese Geschichte einfach nur etwas besser erzählen?

Tesla Model S Part 1: A greener automotive future Tesla Model S Part 2: Pure Electric Power Tesla Model S Part 3: It's Showtime

Tatsache ist, das Model S wirkt formal sehr gelungen, wird wohl unter 60.000$ kosten, besitzt alltagstaugliche Fahreigenschaften in Reichweite und Fahrdynamik und wird, so die Voraussagen eintreffen, nicht leicht zu bekommen sein, denn die Produktion (Start: 2011) wird ziemlich schnell ausverkauft sein.

Link: Tesla Motors

Created Dienstag, 08. Dezember 2009 Tags Elektroauto | Model S | roadster | Tesla Motors | Zukunft Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
08 Dec 2009

GreenCar: Das echt grüne Maniwa Holz Auto

maniwa, wooden car, wood car, wooden vehicle"The Maniwa Wooden Car is a Real Green Supervehicle" könnte den Titel "Grünstes Auto der Welt" für sich beanspruchen, denn es bedient sich nicht nur alternativer Antriebe, sondern auch nachwachsender Rohstoffe.

Über das Design mag man streiten, über die "grüne" Botschaft nicht. Interessanterweise kann man das Gerät, dass in Japan straßenzugelassen ist für nur noch 44.000$ kaufen.

Dafür bekommt man einen Fahrersitzt + "Rücksitzbank", Lambo-Doors, ein sagenhaftes SoundSystem und eine Endgeschwindigkeit von ca. 80km/h. Was wohl viel wichtiger ist, man bekommt auf jeden Fall die Blicke der Anderen und ein unglaublich "grünes Gefühl" frei Haus.

Für die lieben Kleinen gibt es übrigens eine "Pedal-Version".
Zu bestellen ist das Ding unter: http://www.sadakenbi.com/maniwa.html

maniwa, wooden car, wood car, wooden vehicle maniwa, wooden car, wood car, wooden vehicle maniwa, wooden car, wood car, wooden vehicle maniwa, wooden car, wood car, wooden vehicle

{youtubejw}Rq6q9cbXM0A{/youtubejw}

Quelle: Forget Tesla: The Maniwa Wooden Car is a Real Green Supervehicle woodcar – Inhabitat

Created Dienstag, 08. Dezember 2009 Tags Elektroauto | Green Car | Holzauto | japan | Manuwa | wooden car Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
07 Dec 2009

Elektroauto: Klimagipfel 2009, Links und Nachdenken

Die Rechnung - Kurzfilm - GermanwatchGermanwatch regt angesichts des Klimagipfels in Kopenhagen zum Nachdenken an, mit der Frage, wer die Rechnung bezahlen soll. Eine Sinnvolle Frage, die wohl ohne den Vertreter der größten CO2-emittierenden Nation, den USA, erörtert werden muss.

Barack Obama wird gar nicht oder erst zum Schluss oder mal für eine Stippvisite "eintrudeln". Dass er überhaupt kommt (Ist das überhaupt sicher?), ist ein gutes Zeichen, mehr aber auch nicht. Die USA halten sich, wie vorher auch, vornehm zurück.

Das verwundert insofern, als dass gerade die angeschlagene US-Autoindustrie mit Hilfe der US-Regierung eine "grüne Offensive" starten möchte. 2010 soll der GM Volt in den Markt gedrückt und dabei mit 7.500$ staatlich unterstützt werden. Das sind knapp 20% der 40.000$, die der Wagen kosten soll.

CO2-Emmision pro Kopf (wikipedia)

http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_carbon_dioxide_emissions_per_capita

Dass die USA es nötiger, als jede andere Nation haben, ihre Energie- und Mobilitätsgewohnheiten zu ändern, zeigt diese Grafik. Und erfordert das Marketinggetöse, mit dem sich amerikanische (Auto)Firmen gerade ein grünes Image zulegen, nicht, dass der Primus der Nation dieses auch politisch vertritt?

Die Automobilkonzerne haben jedenfalls Position bezogen, die Marketing-Maschinerie angeworfen und sponsern den Gipfel, zeigen die "neuesten Entwicklungen" und sorgen für sorgenfreie Mobilität der Delegierten. Interessanter Nebenaspekt, laut "Klima Lügendetektor" werden Hydrogen7-Fahrzeuge, die BMW gerade eingestellt hat, Biodiesel- und Hybridmodelle anderer Hersteller benutzt, Elektroautos, wohl nicht?

UPDATE:

Autoblog.com berichtet gerade von den Elektroautos, die zum Klimagipfel bereitgestellt werden: [...] including 15 Think City EVs, 60 Citroen C1 ev'ie electric cars, a Mercedes BenzSolazyme, a fleet of Honda Insights and at least on Honda FCX Clarity. E-Class sedan running on pure biodiesel provided by

Es gab schon eine Hydrogenparade berichtet FuelCellsWorks.com bei der Fiat Panda Fuel Cells and H2/CNG Mixture, Honda FCX Clarity, Mercedes Benz B-Class F-Cell and A-Class, Opel HydroGen 4 and TH!NK Hydrogenteilnahmen.

 

Optimistisch gesehen, werden sich die unterschiedlichen Nationalvertreter für ein paar Tage dem vielleicht vordringlichsten Thema unserer Zeit widmen und nach Lösungen suchen. Realistisch gesehen bleibt die Angst, dass die Frage: "Wer soll die Rechnung bezahlen?" nicht einmal im Ansatz beantwortet wird.

Link: Germanwatch
Link: Greenwashing
Link: Wir Klimaretter
Link: Der Klima - Lügendetektor

03 Dec 2009

Elektroauto: Emissionsfreie Rennserie ab 2011 von EEVRC

Endlich gibt es eine "grüne Rennserie". "Endlich" nicht, weil die Welt unbedingt eine neue Rennserie bräuchte. Es ist vielmehr der Gedanke daran, sich dem Thema Elektroauto endlich mal emotional nähern zu können.

Es ist wie so oft, wenn neue Technologien in den Alltag überführt werden, der spielerische Umgang mit dem Neuen, der Spaß macht und die Akzeptanz erhöht. Zwar werden wir die satten Motorengeräusche vermissen aber dafür wird man dem Quietschen der Reifen lauschen können - mit Kindern und ohne Ohrenstöpsel.

Die Serie wird 2011 starten und bereits 2010 in England von einigen Promoveranstaltungen vorbereitet werden. Organisiert wird die Veranstaltung mit dem Namen "EV Cup" von EEVRC ltd., einer Firma, die eigens dafür ins Leben gerufen wurde.

Think City EV-Cup Ginetta EV GreenGT

Die EV-Cup Events sind zunächst in drei Bereiche der Fahrzeuge geplant - Stadt-, Sport-und Prototypen. Die Hersteller THINK, Ginetta, Lightning Car Company und GreenGT haben bereits Unterstützung zugesagt.

Geschäftsführer Sylvain Filippi erklärt: "Wir schaffen so eine Gelegenheit für die EV-Hersteller, ihre Fahrzeuge in eine neue und aufregende Weise zu fördern und zu testen. Wir wollen, dass die grüne Motorsport-Show Realität ist - und eine spannende noch dazu. "

Quelle: Electric Vehicle Cup - EV Cup News

Created Donnerstag, 03. Dezember 2009 Tags Elektrorennen | EV-Cup | Rennen | rennserie | rennwagen Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
03 Dec 2009

Elektroauto: Jari C.ta - japanisches Leichtgewicht

C.ta lautet der Name eines von JARI (Japan Automobile Research Institute) entwickelten und von GH Craft gefertigtem Elektroauto.

Die Fakten lesen sich gut, denn das 3-sitzige Auto besitzt lediglich ein Gewicht von 300 kg und wird von 2 Radnarben-Motoren à 2kW angetrieben. Die Lithium Batterien besitzen eine Kapazität von 5kWh die bei einem Verbrauch von 1kWh pro 25 km für eine Reichweite von 125 km sorgen.

Das war´s dann aber auch mit den Vorteilen. Das Design wirft Sicherheitsfragen auf. Aber selbst wenn diese zum Guten beantwortet werden können, bleibt es irgendwo zwischen Kabinenroller und Golfcart stecken.

Die, in der Pressemitteilung angedeutete, Konkurenz zum Tata Nano bleibt fragwürdig, der ist zwar auch nicht schön, sieht aber immerhin halbwegs wie ein Auto aus.

Bleibt die Frage offen, warum Elektroautos immer so geeky , unsexy und langweilig experimentell aussehen müssen, gerade wenn Institute dahinter stehen. Es gibt ja durchaus interessante Konzepte, die eigenständig und formal interessant sind wie: SAM, Lumeneo Smera oder MyCar.

Dennoch ist der C.ta ein Schritt in die richtige Richtung, ein anderes, emotionaleres Design würde die Erfolgschancen wahrscheinlich drastisch erhöhen.

Link: Japan Automobile Research Institute
Link: GH Craft
Quelle: Ultraleichtes Elektroauto mit Radnabenmotoren kommt auf den Markt | Pressemitteilungen-online.de

01 Dec 2009

Sparsam: Capstone Turbine CMT-380 Konzept - Hybrid mit Jet-Turbine

Capstone Turbine CMT-380 concept carSupercars und ökologische Ansprüche passen meist nicht zusammen. Bei diesem Konzept ist alles anders. Der CMT-380 ist ein Plug-In-Hybrid, als Antrieb dient also ein Elektromotor, der einen Range-Extender besitzt, das ist nichts neues.

Interessant an dem Fahrzeug ist jedoch, dass dieser Reichweitenverlängerer kein Ottomotor, sondern eine Jet Turbine ist. Da mit erklärt sich auch, warum hinter dem Projekt keine Autofirma, sondern der Turbinenhersteller Capstone steckt.

Der CMT-380 besitzt Fahrleistungen, die seinem Aussehen entsprechen und Verbrauchswerte, die jedem Öko ein Lächeln auf´s Gesicht zaubern:

Höchstgeschwindigkeit: 241 km/h
0-100 km: 3,9 Sek.
Verbrauch (elektrisch): 0L/100km
Verbrauch (Turbine): ~ 4-5 L/100km
Reichweite (elektrisch): ~120 km
Reichweite (extended): ~800 km

Erreicht werden diese Daten durch einen Elektromotor mit Lithium-Polymer Akkus und einer 30KW Mricoturbine (Capstone C30) die für die Reichweitenverlängerung zuständig ist. Die C30 kann mit jeder Art Diesel betankt werden und soll besonders leise und effizient sein.

Obwohl das Konzept auf der LA-Motor-Show (2.-13. Dez.) ausgestellt wird, plant Capstone (leider) nicht die Produktion von Autos in der Zukunft. So wird der CMT-380 nur als Showcase vorgestellt. Allerdings plane man eine "limited Edition", die sich an der Resonanz auf der LA-Motor Show orientiert.

Sollte das nicht klappen, kann man den Body Kit, auf dem der CMT aufgebaut ist auch für 15.000$ käuflich erwerben, was gar nicht mal so teuer ist. Danach "ein wenig Technik", die C30 Turbine und los geht´s.

Quelle: http://www.capstoneturbine.com/news/story.asp?id=536
27 Nov 2009

Rich Diver Erfindung: CO2 mit Sonnenlicht zu Benzin

Da redet die Welt über Elektroautos und "alternative Energien", dabei liegt eine andere Möglichkeit auf der Hand: Warum nicht einfach das CO2 in der Luft zerlegen und wieder zu Kohlenstoffverbindungen zusammenführen? Man könne also Photosynthese nachahmen bzw. erzwingen.

Skepsis ist angebracht, denn der Energiebedarf, der hierfür benötigt würde, wäre sehr hoch und damit kostspieleig. Außer, man nimmt die Sonne als Energiequelle.

Das Prinzip ist eigentlich einfach. Zunächst benötigt man einen Parabolspiegel, der Sonnenlicht im Brennpunkt auf 2000°C bündelt. An dieser Stelle wird der "Counter-Rotating-Ring Receiver Reactor Recuperator", CR5, installiert und "konvertiert" CO2 zu Treibstoffen, wie Diesel, Benzin oder Kerosin.

Die Kollegen von TopGear haben die Wissenschaftler besucht und festgestellt, dass die Technik a) ein Würstchen in ca. 10 sek. verbrennen kann, b) Stahl in gleicher Zeit zum Schmelzen bringt und c) 10-12 Liter Benzin pro Tag produziert, was ja für den Betrieb eine 911ers völlig ausreichen würde.

{youtube}GJ5mpQqmZaM{/youtube}

Das Vorhaben steckt noch im Prototypenstadium und ist wahrscheinlich erst in 15 Jahren marktreif. Dennoch ist der Weg des CR5 interessant, denn bei Öl-Preisen von 100$ + pro Barrel sei man konkurrenzfähig. Außerdem sei es eine bessere Alternative zum "Vergraben von CO2".

So geht die Vision der Protagonisten auch eher in Richtung: Direkte Verwertung von CO2-Emmissionen aus Kraftwerken.

Quelle und Technische Daten: Scientists Make Fuel from CO2 Emissions and Sunlight : Gas 2.0

25 Nov 2009

Elektroauto: Tesla Modell S wird in Downey gebaut

Model SIm Sinne der Innovation und der Nachhaltigkeit hat die US-Regierung dem Autobauer Tesla $465mio. USD zur Verfügung gestellt.

Mit diesem Geld soll das Modell S, ein 4-türiges Sportcoupé, entwickelt und gebaut werden. Anders als der Vorgänger wird dieses Auto komplett in Amerika gebaut. Das eigens hierfür gebaute Werk soll zu 99,9% in Downey, Kalifornien entstehen.

 

1200 Arbeitplätze sollen geschaffen werden, um den $50.000 USD teuren Wagen bis 2011 in die Serienreife zu bringen.

Model S Model S Model S

Bilder: Tesla Motors
Quelle: Tesla’s Model S Plant 99% Certain to Be Built in Downey, California : Gas 2.0

Created Mittwoch, 25. November 2009 Tags Californien | Cowney | elektro- | fabrik | GreenCar | tesla | werk Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
20 Nov 2009

Elektroauto: Zum Ausleihen in Düsseldorf - CarSharing

In Düsseldorf, am Carlsplatz, können Elektroautos im Sinne des CarSharings gemietet werden. Es soll so ein Zugang zu der neuen Technik geschaffen werden, damit jeder sich selbst ein Bild machen kann. Ebenso soll die Akzeptanz geprüft werden.

Realisiert wird dieses Projekt von der Firma Drive-Carsharing und den Stadtwerken Düsseldorf, die zum Start 2 Autos bereitstellen. Das Modell wird ein MEGA eCity sein, der mit einem Chipkartensystem den Zugang gewährt.

Auf Drive-Carsharing erhält man nach der Registrierung diese Karten, die auch zur Abrechnung dienen.

Eine gute Idee, die das Thema Elektroauto für jeden zugänglich macht und somit die Möglichkeit eröffnet, Erfahrungen zu sammeln.

Die Ausleihgebühr beträgt pro Stunde 5,55 Euro und pro Tag 55 Euro.
Am Ende des Monats werden die angefallenen Gebühren abgerechnet.
Created Freitag, 20. November 2009 Tags Carlsplatz | CarSharing | düsseldorf | eCity | Elektroauto | Erfahrung | Mega Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
19 Nov 2009

Elektroauto: ePaket von RWE - Kosten

Da muss man schon eine gehörige Portion Umweltbewusstsein und ein gut gefülltes Portemonaie besitzen. Die Fakten für das ePaket von RWE sind öffentlich und werden wohl für den "normalen Bürger" leider nicht zu stemmen sein.

Für einen FIAT 500e (Micro-Vett) plus der ensprechenden Infrastruktur fallen folgende Kosten an:

  • Leasing des Fahrzeugs: 1200 € (bei ca. 350km Laufleistung/Woche)
  • Schlussrate: 14.300 €
  • Kosten pro kWh: 0,22€ an der Ladestation.
  • Ladestation: 0 €

Außerhalb von NRW kann man das Paket nur kaufen, kosten hierfür:

  • 1 Ladestation, FIAT 500e: 61.500 €
  • 2 Ladestationen, FIAT 500e: 64.500 €

Man darf gespannt sein, ob dieses Paket ausreichend betuchte Interessenten findet.

Quelle: Heise online


Created Donnerstag, 19. November 2009 Tags e-paket | Elektroauto | ePaket | fiat 500 | GreenCar | Micro Vett | RWE Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
18 Nov 2009

Cool Rider: Die andere Fortbewegung

Ein Rad, ein Motor und eine "Lenkstange", fertig ist Cool Rider, das Zugpferd für die persönliche Fortbewegung.

Wer jemals versucht hat, sich mit seinem Skateboard à la Michael J Fox in "Zurück in die Zukunft" hinter ein Auto zu hängen, wird dieses Gerät lieben. Es eignet sich aber auch für einem extrem coolen Weg ins Büro, mit einem Anhänger.

Weiterlesen...

Original: http://www.stilkultur.com/de/home/mobil/13-artikel/523-cool-rider-die-andere-fortbewegung.html

Created Mittwoch, 18. November 2009 Tags cool rider | coolen | michael j fox | nger | Skateboard Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
18 Nov 2009

Umfangreich: Do Not Disturb

Das "Do Not Disturb"-Label ist omnipresent in jedem Hotel. Auch wenn es nicht "aktiv" genutzt wird, gerät es unwillkürlich in das Blickfeld jedes Resenden.

Auf "Freewebs.com" gibt es eine Sammlung vieler dieser Anhänger, dies es wert sind, angesehen zu werden.

Weiterlesen...

Original: http://www.stilkultur.com/de/home/medien/19-artikel/522-umfangreich-do-not-disturb.html

Created Mittwoch, 18. November 2009 Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
16 Nov 2009

Elektrobike: Klappbar und aufladbar

XO2 von XOR motors ist ein Elekrobike der besonderen Art. Es besitzt zu den ökologischen Aspekten auch den durchaus praktischen Nutzen, dass es zu einem handlichen Paket zusammengefaltet werden kann.

Was zunächst ein wenig "gewollt" scheint, kann in Innenstädten ein echtes Asset sein, wenn man den Scooter zum Beispiel im Winter oder während des Urlaubs in der Wohnung zwischenlagern möchte.

Leider gibt es keine Informationen über Handlichkeit und Gewicht. Allerdings soll XO2 in 2 Stunden aufgeladen sein.

Einige Daten von XOR Motors:

PURE

  • Electric brushless motors
  • High power 2200W
  • High efficiency
  • NO POLLUTION

PERFORMING

  • Speed: 60 Km/h
  • Range: 70 km
  • Charge: 2H on any plug
  • Torque: 200 N.m
  • Climbing ability: over 20%
  • IMPRESSIVE ACCELERATIONS!

PLEASANT

  • Light weight : 50 kg
  • Low gravity center
  • Comfortable
  • Easy

PRACTICAL

  • Park at home
  • Take in the train and
  • Into trunk of the car
  • Large flat deck
  • Removable battery on wheels

PURSE

  • Competitive price
  • Battery is the same price as fuel
  • 3 years warranty including battery
  • NO MAINTENANCE

Quelle: XO2 urban transformer by XOR motors

Created Montag, 16. November 2009 Tags elektro- | Elektroauto | Klappbar | Roller | Scooter Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
09 Nov 2009

Elektroauto: Windenergie auf jedem Dach

Close up of the Ridgblade housing and shutter mechanism

RidgeBlade ist ein Windgeneratorsystem, das gerade bei der "2009 Dutch Postcode Lottery Green Challenge" den ersten Platz belegt hat. Dotiert wurde der Preis mit 500.000€, was der Realisierung dieses Konzeptes hoffentlich einen großen Schub verleiht.

Das Prinzip ist einfach. Ein horizontal angeordnetes "Band von Schaufelrädern" treibt einen Generator an und erzeugt Strom. Ebenso einfach könnte die Installation sein, denn RidgeBlade passt auf jedes Dach, auch in der Stadt. Das komplizierteste wird wohl die Verlegung des Stromkabels sein.

Auf jeden Fall kann damit das Laden eines Elektroautos sehr kostengünstig werden.

Ridgeblade is installed on the apex of a roof. A section of Ridgeblade rotor. Rotors connect to give any length and directly drive the alternator or generator.

Quelle: The Power Collective RidgeBlade wind generator

09 Nov 2009

Multifunktional: Python Amphicar

"Python" ist der Name eines der erstaulichsten Fahrzeuge, die es zur Zeit für Geld zu kaufen gibt. Billig ist es nicht, aber für 200.000$ bekommt man Fahrzeug und Boot in einem.

Das schönste daran, die Performance auf der Straße und im Wasser ist gleichermaßen beeindruckend und das Slippen eine Sache von Sekunden.

Wenn man, wie ich, an der Küste aufgewachsen ist, dann möchte man "schnell mal nach Feierabend" auf´s Wasser, um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen - hiermit ein Kinderspiel.

Nimmt man die Kosten eines Bootes und die eines Autos zusammen, plus Liegeplatzgebühren, ist dieses Angebot gar nicht mal schlecht, auch weil die Ausstattung sehr luxoriös zu sein scheint.


{youtube}UO4cw565V98{/youtube}

Quelle: WaterCar Python

Created Montag, 09. November 2009 Tags Amphicar | Python | Umbau | Watercar Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
04 Nov 2009

Ken Block: Subaru Trax STI - Rallye Pistenraupe

Ken Blocks Subaru Trax STIKen Block hat mal wieder auf sich aufmerksam gemacht. Dieses Mal, indem er seinen Subaru zur schnellsten Pistenraupe der Welt umgebaut hat.

Er ist ja schon für seine Drifts bekannt. Das wird er mit diesem Gefährt noch üben müssen, denn Pistenraupen sollen ja gerade nicht driften.

Die Leistungsdaten hören sich vielversprechend an:

400PS aus einem Turbo aufgeladenen 4 Zylinder-Motor mit 2500 ccm.
Gebaut wurde das Gefährt von VermontSportsCar

http://www.blogcdn.com/www.autoblog.com/media/2009/11/snowcat10-1257202299.jpg

Das Video zeigt auf jeden Fall, dass die Subaruraupe echt Spaß machen muss, Drift hin oder her.

{youtube}nTDNLUzjkpg{/youtube}

Link: Ken Block Tons of Grip
Link: Ken Block Gymkhana
Link: Baja 300

Bilder/Quelle -Mehr Infos: Autoblog.com

Created Mittwoch, 04. November 2009 Tags DC Shoes | Drift | Ken Block | Pistenraupe | schnee | Subaru | Trax Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann
02 Nov 2009

Gianluca Mattia: Surreale Pinups

Pinups und Autos gehören zusammen, wie HotRod und V8. Der italienische Illustrator Gianluca Mattia hat sich daran erinnert und seine fast grotesk anmutenden Mädels vor ebenso überzeichnete "Big Blocks" positioniert.

So entsteht eine sehenswerte Bildersammlung, die irgendwo zwischen Manga und Porno einzuordnen ist.

Weiterlesen...

Original: http://www.stilkultur.com/de/home/menschen/1-artikel/512-gianluca-mattia-surreale-pinups.html

Created Montag, 02. November 2009 Tags grotesk | hotrod | illustrator | mattia Document type Article
Categories Timeline Author Christopher Stegemann