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Unterkategorien : Stories , Themen
22 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Offene Geheimnisse (3), Porsche 989 2062

Porsche 989

Porsche stellt im Museum 14 Prototypen aus, die bisher vor der Öffentlichkeit verborgen wurden. Wir gehen in einer kleinen Serie auf die einzelnen Exponate ein.

Ja, eigentlich hätte der Typ 989 der erste viertürige Porsche werden sollen. Doch damals, das Projekt wurde 1991 eingestellt, glaubte man nicht an den Viertürer. Dabei hatte damals ein Mann das Zepter in der Hand, der sich mit solchen Sachen gut auskennt. Dr. Ulrich Bez, der 1988 von BMW zu den Zuffenhausern wechselte sollte das Ding zum Serienmodell bringen. Kurz nachdem er den Konzern 1991 verlassen hatte wurde auch der 989 eingestellt. Damals hiess es, der einzige existierende Prototyp sei demontiert worden. Doch, offenbar gibt es ein überlebendes Modell. Der viertürige Porsche verfügte über einen V8 mit 4,4 Litern Hubraum (von Audi) und sollte bis zu 280 km/h schnell sein.  Dabei sollte er vier Personen genügend Platz bieten.
Die technische Basis stellte dabei der Porsche 928 dar, einer der meist unterschätzten Klassiker der Marke. Das Experiment war kein Billiges, rund 600 Millionen Mark hat Porsche damals in den Viertürer gesteckt. Doch statt des 989 war der Cayenne der erste Porsche mit vier Türen. Darauf folgt der Panamera. Allerdings scheint uns die Linienführung des 989 - auch aus heutiger Sicht - gelungener als die des Panamera. Schade, dass man dieses Projekt damals beerdigte und nur einige Anleihen für spätere Modelle wie den 996 nahm.
Die Serie:
- Porsche 959 Aerodynamikstudie C29.
- Porsche 924 Weltrekordwagen.
Mehr Porsche gibts im Archiv.

Offene Geheimnisse (3), Porsche 989 2062

Text: Cha, Fotos: Markus Leser, Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/youngtimer/porsche-989-2062/seite_1-2

22 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Can Struck  

Werbung: Der neue Nissan X-Trail oder #Abenteuerhungrig

Nissan X-Trail Abenteuerhungrig - 7 Tage Himalaya

Falls ihr es bisher noch nicht mitbekommen habt: Nissan hatte zu einer Fotochallenge aufgerufen. Unter dem Hashtag #Abenteuerhungrig sollten die Fans bis zum 30. September einen Selfie machen, der sie bei einem Abenteuer zeigt. Zu gewinnen gab es 7 wundervolle Tage im Himalaya mit einem vollgepackten Abenteuer-Programm. Canyon-Swinging, Wildwasser-Rafting oder etwa Abfahrten mit dem Mountainbike sind nur einige der extremen Sportarten, die von den vier Gewinnern demnächst am eigenen Leibe erlebt werden dürfen.

Wenn ihr jetzt denkt, Vorbereitung sei alles: Nix da, besonders viel Zeit für eine angemessene Vorbereitung haben sie gar nicht. Denn schon am 21.11. geht’s los in Richtung Himalaya. Dort angekommen erwartet die Sieger natürlich auch Nissan’s Offroad-Kompetenz auf vier Rädern, der X-Trail.

Seit 2001 bietet Nissan den X-Trail an, inzwischen hat er sich zum weltweit erfolgreichsten Modell der Marke gemaustert. Während ihn bis zum diesjährigen Modellwechsel eher die klassische Geländewagenoptik prägte folgt er jetzt dem Markengesicht und ist deutlicher als urbaner SUV wahrnehmbar.

Trotzdem hat er alles an Bord, was man bei einem geländefähigen Fahrzeug erwartet. Ob Allmode 4x4i Antrieb inklusive Automatikmodus, der je nach Bedarf zwischen Front- und Allradantrieb umschaltet oder ein Hill Hold Assist. Mit 7 flexiblen Sitzplätzen und verschiedenen Ebenen im Kofferraum, so dass man nasser von trockener Kleidung trennen kann, dürfte er der ideale Begleiter für sportlich Aktive sein, die gerne auch mal mit ihren Leidensgenossen eine Fahrgemeinschaft bilden.

Und auch wenn ich normalerweise kein sonderlicher Fan des CVT bin: Im tiefen, feinen Sand möchte ich es nicht missen. Zu oft habe ich schon einen Geländewagen hoffnungslos in den Sand gesteckt, weil beim Auskuppeln während es Gangwechsels der Vorwärtsdrang des Fahrzeugs abbricht. Dank CVT gibt es keine Schaltunterbrechungen und somit auch kein Versinken im Sand.

Bildquelle: Nissan

WERBUNG von Nissan

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Original http://driversgroove.com/werbung-der-neue-nissan-x-trail-oder-abenteuerhungrig/

Created Mittwoch, 22. Oktober 2014 Tags autos Document type Video
Categories Timeline Author Can Struck
22 Oct 2014
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Radikale Verjüngungskur ;-)

2. Farbe bei der Wiederherstellung des Haifischmauls am Beifahrerkotflügels: Rot.

Haifischmaul

Jetzt muss nur noch der Zahnarzt ran ;-)

Nächste Baustelle: Der Tacho. Da war einiges im Argen. Temperaturanzeige ging nicht, Beleuchtung flau und der Tageskilometerzähler spackte ab und an. Also raus mit dem Teil und einen zweiten Tacho aus dem Fundus zerlegt.

Tacho

Einfach einen anderen Tacho reinschrauben hätte auch funktioniert, aber ich habe keinen zweiten Dieseltacho mit Drehzahlmesser. Die werden verdammt teuer gehandelt, weil sie a) selten sind und b) auch um Golf 2 passen.

Also aus 2 mach einen. Funzte soweit, aber die Temperaturanzeige ging weiter nicht. 3. Tacho, liegen ja genug rum. Funktion Fehlanzeige. WTF! Der Hund lag im Motorraum begraben. An den Kabeln an den 2 Gebern war je der Kabelschuh weggebrochen. Und siehe da - ich habe wieder eine funktionierende Temperaturanzeige.

Tacho

Nebenbei hat der Wagen jetzt "plötzlich" nur noch knapp über 200.000km auf der Uhr, vorher waren es deutlich über 400.000km. War eben der Tacho, der im Regal am weitesten oben lag. Hat übrigens nix mit Tachobetrug zu tun. Kein Mensch weiß, wie viele Kilometer der Pirat wirklich gelaufen hat. Als ich ihn gekauft habe, war ein Meilentacho verbaut, der Wagen wurde aber in Deutschland ausgeliefert. Könnte theoretisch sein, dass der jetzige Kilometerstand näher an der Realität ist - oder selbst der alte Tacho untertrieben.

Original http://www.fusselblog.de/index.php/radikale-verjuengungskur?blog=29

21 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

Kein Spass, Nissan Micra Cup 2061

Pupperlhutschn Reloaded

Nein, der aktuelle Nissan Micra ist nicht wirklich das, was man als «en geile Siech» bezeichnen könnte. Trotzdem hat es der kleine Japaner, der in Indien gebaut wird, schon zweimal auf unsere Seiten geschafft. Jetzt erst recht, denn er wird zum Cup-Racer.

Einmal hat sich unsere «Radicalistin» Claudia der weiblichen Seite des 2013 aufgefrischten Micras angenommen und das andere Mal habe ich mich mit knapp zwei Metern in den 378 cm langen Zwerg gepresst. Typisch Mann, zählte für mich bei diesem Test nur eins: «Powerrrrrrr» und da war das von uns liebevoll Pupperlhutschn genannte Micrachen schon eine herbe Enttäuschung, die nur noch von seinem unsagbaren Drang zum Untersteuern übertroffen wurde. Doch jetzt das: In Kanada startet 2015 der Nissan Micra Cup! Ich muss mich erstmal setzen.
Soll das ein Witz sein? Anscheinend nicht, denn Christian Meunier, der Nissan Kanada Präsident sagt: «Das Auto bietet den Teilnehmern die einmalige Gelegenheit, an die Grenzen zu gehen und Geschwindigkeiten zu erreichen, von denen niemand glaubt, dass diese am Steuer von Kanadas günstigsten Fahrzeug möglich sind, dem Nissan Micra». Aha. Hm.... eigentlich gar keine so blöde Idee, denn sind wir doch mal ehrlich: Man brauch keine 500 PS, Keramik-Bremsen, Doppelkupplungsgetriebe usw., um den ultimativen Fahrspass auf einem Rundkurs zu haben.
Kein Spass, Nissan Micra Cup 2061
Und so ein schnuckeliger Micra? Für umgerechnet weniger, als 17'000 Franken hat man eigentlich alles, was man braucht: Ein leergeräumtes Auto mit Überrollkäfig, Schalensitz und Sechspunktgurte. Nismo liefert dazu noch ein entsprechend härteres Fahrwerk und Pirelli ein paar niedliche 15 Zoll Slicks. Und der Motor? Mit geändertem Übersetzungsverhältnis könnte man dem Kompressor des 1,2l Dreizylinders doch eigentlich ordentlich auf die Sprünge helfen. Doch dieser Motor wird in Kanada gar nicht angeboten, sondern ein freisaugender 1600er-Vierzylinder mit 110PS. Noch besser, denn losgelassen auf weniger, als 1 Tonne Gewicht sieht das auf den Bildern und im Video durchaus vielversprechend aus. Irgendwie bekomme ich zum ersten Mal richtig Lust, Micra zu fahren. In Kanada. Wer hätte das gedacht?
Mehr Nissan gibts im Archiv.

Kein Spass, Nissan Micra Cup 2061

Text: Axel Griesinger, Bilder: Nissan Canada

Kein Spass, Nissan Micra Cup 2061

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/nissan-micra-cup-2061/seite_1-2

21 Oct 2014
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Die Dose, Fahrbericht Porsche Cayenne S E-Hybrid 2060

Fahrbericht Porsche
Cayenne S E-Hybrid

Porsche hat den Cayenne überarbeitet und ihm einen Plug-in-Antrieb spendiert. Das ist alles prima. Und macht die Marke aus Zuffenhausen zum Anbieter der meisten Plug-in-Hybriden. Wer hätte das gedacht?

Von all den Hybridvarianten die es gibt finden wir die zum Aufladen an der Steckdose zurzeit die Sinnvollste. Also finden wir auch den Cayenne als S E-Hybrid sinvoll. Zumindest so sinnvoll, wie wir ein SUV finden können. Sicher ist, Porsche hat den Cayenne deutlich überarbeitet, nicht nur in Sachen Antrieb. Und: es hat ihm gut getan, vor allem im Innenraum. Aber, wir finden dass heutzutage ein Auto mit fünf Sitzen einfach keine 2,3 Tonnen mehr wiegen darf. Hybrid oder nicht - wir würden viel unserer Barschaft darauf verwetten, dass ein SUV mit 1400 kg genauso sparsam wäre wie ein Zweitonnen-Hybrid. Oder man stelle sich vor, einen Plug-in-Antrieb zu verbauen mit dem Leergewicht, dass Ding würd ja kaum noch Sprit brauchen. Aber egal, wir können (zum Glück) den Herstellern nicht vorschreiben, was sie bauen sollen. Wäre auch übel, wenn sich Omi mit ihren 96 Lenzen in einen Superpsortwagen quälen müsste...
Zurück zum Cayenne, der dasselbe Hybridsystem verwendet wie der elektrifizierte Panamera. Jedenfalls fast das gleiche. Denn der Elektromotor des Cayenne hat etwas mehr Leistung (70 kW, 95 PS) und die Batterie ein kleines wenig mehr Speicherkapazität (10,8 kWh). Die Systemleistung beträgt beim Cayenne nun 416 PS und 590 Nm, das sind ganz schön nette Zahlen wenn man dann noch den Normverbrauch von 3,4 L/100 km nebenan stellt. Und ja, wir denken man kann den E-Hybrid mit dieser Menge Benzin tatsächlich soweit bewegen, wir hatten bei den Testfahrten (mit voll geladener Batterie) Werte zwischen 3,7 und 4,4 Liter auf dem Bordcomputer stehen (rein elektrisch 18 bis 36 km). Das spiegelt natürlich nicht das normale Leben wieder, aber wir gehen davon aus dass man ohne dass man den Cayenne ständig auflädt auf einen Durchschnittsverbrauch von 6 Liter pro 100 km kommt. Das ist: gut!
Die Dose, Fahrbericht Porsche Cayenne S E-Hybrid 2060

Schön ist das nicht...

Tritt man das Gaspedal voll durch, arbeiten der bekannte Dreiliter-Kompressor-Benziner und der Elektromotor wie gesagt zusammen. Und dann geht der Porsche ganz schön vorwärts, Spritsparen ist dann aber so ziemlich passé. Aber, wir notieren beruhigt. Wenn man den Cayenne wie einen Porsche bewegen will, kann man das auch. Natürlich auch, weil Fahrwerk und Bremsen (mit diesen unsäglich hässlichen, leuchtfarbigen Bremszangen) auf der Höhe sind. Es ist wie beim Macan einfach ein Unterscheid, ob man ein Audi- oder ein Porsche-SUV bewegt. Aber eben, unsere Meinung zu SUV's - egal welcher Marke - dürfte ja mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Die unterschiedlichen Fahrmodi sind ebenfalls aus dem Panamera und aus dem Golf GTE bekannt. Denn Porsche hat für den VW-Konzern viel Entwicklungsarbeit geleistet. Also, man kann rein elektrisch unterwegs sein (bis 135 km/h), im Hybridmodus fahren oder den Akku im Heck (Lithium-Ionen) während der Fahrt laden. Das ist energetisch zwar unsinnnig, aber es ist für all jene gedacht, die zum Beispiel am Ziel einer Reise rein elektrisch unterwegs sein wollen - oder müssen. Und dann gibts natürlich noch die Sport-Tasten, da gehts dann zur Sache, nahezu ohne Rücksicht auf den Verbrauch. Den neuen Panamera als Plug-in-Hybriden gibt es in der Schweiz ab 108'800 Franken. Natürlich ist es damit nicht gemacht. Porsche ist bekannt dafür, sich Sonderausstattungen fürstlich bezahlen zu lassen. Aber, man muss den Zuffenhausern zu Gute halten, dass sie nicht nur ein Ladekabel sondern auch eine Wallbox (für 400-Volt-Anschluss) für zu Hause gleich ohne Aufpreis mitliefern. Damit soll der Hybrid-Cayenne innert zwei Stunden wieder voll geladen sein. Und, es gibt eine Ferndiagnose-Funktion, womit wir wieder  beim Thema Big Brother wären...
Mehr Porsche gibts im Archiv.

Die Dose, Fahrbericht Porsche Cayenne S E-Hybrid 2060

Schön ist das nicht...

Die Dose, Fahrbericht Porsche Cayenne S E-Hybrid 2060

Text: Cha, Fotos: Porsche, Frank Ratering

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-porsche-cayenne-s-e-hybrid-2060/seite_1-2

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21 Oct 2014
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Essen, schlafen und racen mit dem Nissan Juke Nismo

Nissan Juke Nismo Exclusive Thumbnail
Sportlich sollen sie sein. Schließlich ist Nismo für Nissan das, was für BMW die M GmbH oder für Mercedes AMG ist. Eng verstrickt mit den Rennsportbemühungen von Nissan sollen die Modelle mit der Nismo-Bezeichnung also den Ruhm von der Strecke auf die Straße tragen.

Beim GT-R geht es so weit, dass er als Nismo fast das Doppelte kostet. Beim 370z wurden auch Fahrwerks- oder Motorkomponenten im Vergleich zum normalen Modell nochmals aufgewertet. Und beim Juke? Beim Juke ist es eher eine Ausstattungslinie. Zehn Mehr-PS gibt es, aber die sind nicht der Rede wert. Man muss ihm zugute halten: Er war der erste, der stolz den roten Nismo-Schriftzug auf die deutschen Straßen tragen durfte.

Schon beim ersten Juke, den ich testen durfte, habe ich Farbe bekannt. Ich mag den Juke. Ich mag ihn weil er anders ist, weil er auffällig ist und nicht den einfachen Weg geht, den alle Anderen gehen. Wenn man dann noch bedenkt dass er 2010 der erste unter den Micro-SUVs war und erst langsam die Konkurrenz durch andere Marken kam, muss man ihm einfach Respekt zollen.

#eatsleepracerepeat – Erst mal essen.

Am Besten einen Espresso und etwas kleines, süßes. Beides passt ausgezeichnet zum Juke. Und beides kann man in einem Café um die Ecke finden, nach Möglichkeit in einem vor dem man direkt mit dem Juke parken kann. Japanisch wird es dann wohl nicht – auch wenn sicherlich Sushi ausgezeichnet zum Auto passen würde. Lieber italienisch, beispielsweise im 4 Cani della Citta. Der Espresso ist stark und frisch und gib einem die nötige Schärfe, um den Juke Nismo eingehen zu studieren. In der Abfolge der geparkten Autos fällt er auf wie ein bunter Hund. Größtenteils weiß, mit ein paar gekonnt gesetzten, roten Akzenten. Dazu die riesigen
Leichtmetallfelgen, die satt in den Radhäusern sitzen. Die sportliche Erscheinung ist den Designern gelungen. Vor allem da bei solch einem kleinen, hohen Auto das ganze Makeup schnell aufgesetzt wirken kann. Und tatsächlich: Eine Stelle gibt es am Juke, an der das passiert ist: Die Auspuffblende sieht wie ein nachträglich auf ein dünnes Auspuffrohr aufgeschraubtes Aftermarket-Rohr aus. Schade, denn der Diffusor passt richtig gut ans Heck und hätte sich bestimmt über ein stimmigeres Ensemble gefreut.

 

Ein wenig enttäuscht bin ich schon, wie wenige Leute sich den Juke Nismo im vorbeigehen genauer ansehen. So sitze ich an meinem Bistrotischchen und warte. Eigentlich weiß ich ja wie sehr der Juke polarisiert. Doch gerade weil er in der Nismo-Variante regelrecht brüllt “Hier bin ich! Du kannst mich nicht ignorieren, auch wenn ich dir nicht gefalle! Sieh her!” hatte ich mir mehr erhofft. Vielleicht muss es dann doch ein Juke-R sein, um zumindest die fachkundigen Passanten zu einem Selfie mit dem Nissan zu bewegen.

#eatsleepracerepeat – Dann schlafen?

Quatsch, für schlafen ist keine Zeit! Die Lust für die Pause ist nach dem Espresso auch nicht vorhanden. Deswegen direkt weiter zum nächsten Punkt, bitte.

#eatsleepracerepeat – Rennen fahren oder denglisch: Racen.

Die Sinne sind koffeinisiert, der Magen gesättigt. Der sehr sportlich getrimmte, dunkle Wildlederpalast empfängt einen. Der Innenraum verschluckt den Fahrer und gibt diesem ein griffiges Wildlederlenkrad an die Hand. Im Blickfeld: Die knallrote Geradeausmarkierung auf 12 Uhr und der rote Drehzahlmesser zur Linken. Alles andere verkommt durch die schwarz-in-schwarz Farbgebung in der Unwichtigkeit des peripher wahrgenommenen. Gleißend Licht fällt durch die große Windschutzscheibe auf das Gesicht. Innerhalb kürzester Zeit sagt der Nismo einem, was zählt: Vergiss was im Inneren um dich herum geschieht, konzentriere dich auf das Wesentliche. Die Straße. Das Lenkrad. Das Gaspedal. Allerdings sollte man beim Juke Nismo nicht erwarten, dass man kräftig um die Ecken pfeifen kann. Dazu ordnet das CVT-Getriebe den Sound irgendwo in den – nennen wir es – sägenden Tonlagen an und das subjektive Gefühl der Beschleunigung zwischen “beschleunige ich voll?” und “oh, ich fahre ja schon schneller als erlaubt” an. Es dauert, bis man sich daran gewöhnt. Als Entschädigung dafür bietet der getestete Juke Nismo Allradantrieb und dürfte damit unter den sportlichen Varianten in dieser Fahrzeugklasse und in dieser Preisklasse ein Alleinstellungsmerkmal besitzen. Wenn man dann im Winter mehr Traktion auf die Straße bringt als die Konkurrenten, ja spätestens dann kann man beginnen zu racen. Vorher sollte man es vielleicht nicht tun.

#eatsleepracerepeat – Wiederholen.

Im sich wiederholenden Alltagsgebrauch sind noch ganz andere Faktoren entscheidend, die den Juke im Vergleich zu anderen Kleinstwagen auszeichnen. Legt man Wert auf ein kompaktes Auto, das im Innenraum mehr Platz bietet als man es erwarten würde, das sich beim Fahren groß und wertig anfühlt aber in jede Parklücke – auch dank Rückfahrkamera – passt, dann ist man beim Juke richtig. Spätestens wenn man im Stadtverkehr etwas mehr Weitblick als die Anderen hat will man den Juke auch in Zukunft an seiner Seite wissen.

Bei Interesse: Das Drive-Blog fasst die Stimmen einiger anderer Blogger zum Juke Nismo zusammen. Besonders lesenswert darunter der Artikel auf dem Autogefühl-Blog:

“Der Nissan Juke ist so etwas wie der bunte Vogel und Gute-Laune-Macher im Portfolio des japanischen Herstellers. Er polarisiert mit einem Design, das in der oberen Hälfte einem Sportcoupé und im Speckgürtel einem SUV gleicht.”

Auch auf Koray’s Car Blog findet ihr ein interessantes Review zum Juke Nismo.

Fahrzeug: Nissan Juke Nismo 1.6 DIG-T

Lackierung: Pearl White
Felgen: Leichtmetallfelgen 18 Zoll
Polster/Leder: Stoffleder Finn – Harmonie Biton Schwarz/Grau

Motor: R4-Ottomotor mit Turbolader
Hubraum: 1618 cm3
Leistung: 147 kW (200 PS)
Drehmoment: 250 Nm
Getriebe: XTRONIC CVT-M7
Antrieb: Allradantrieb
Beschleunigung 0-100 km/h: 8,2 s
Höchstgeschwindigkeit Vmax: 200 km/h
Türen/Sitze: 5/5
Verbrauch kombiniert: 7,4 l/100 km
CO2-Emission: 169 g/km

Driver’s Groove Bewertung: 06/10

Preis: 29.680,00 €
Testverbrauch: 9,9 l/100km

Bildquelle: Can Struck / Driver’s Groove

Weitere Bilder gibt's bei Klick auf die Pfeile oben direkt auf Driver's Groove.
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Original http://driversgroove.com/polarisieren-mit-dem-nissan-juke-nismo/

Created Dienstag, 21. Oktober 2014 Tags DG Exclusive Document type Video
Categories Timeline Author Can Struck
21 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Fangen wir mal an...

Ewig nix mehr am Pirat gemacht. Er fährt einfach. Aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich ihn mal wieder durchreparieren muss. Ist eben ein 32 Jahre altes Auto, nur fahren geht nicht. Meine Vermieter sind im Urlaub. Zwar steht ihr Auto in der Vorhölle, aber ziemlich weit hinten. So komme ich so einigermaßen in die Vorhölle, auch wenn das Tor dann nicht zu geht.

Werkstatthölle

Das erste Problem, um das ich mich gekümmert habe, war die Krümmerdichtung. Die hatte ich schon einmal gewechselt, aber wurde sehr schnell wieder undicht. Und das wurde mit der Zeit immer lauter. Also raus mit dem Krümmer.

Krümmer

Meine Vermutung, warum der wieder undicht wurde: Er könnte verzogen sein. Also machte ich den Test mit einem Stahllineal.

Wie vermutet - das Lineal kippelt. Der Krümmer ist hin. Gut hätte man planen können. Aber zu was habe ich einen Fundus? Da fand sich dann auch ein nicht verzogener Krümmer.

Krümmer

Beim Festschrauben passierte es dann - ein Bolzen riss ab.

Fangen wir mal an...

Beim Festschrauben? Ist mir auch noch nicht passiert. Aber es gibt eben immer ein erstes Mal. Was tun? Zum Ausbohren hätte ich mehr vom Motor schrauben müssen, dafür hatte ich aber keine Dichtungen. Ist nicht optimal, aber vielleicht isses auch mit 7 Schrauben dicht? Bisher ist es das.

Die Hupe habe ich ausgetauscht gegen eine andere gebrauchte aus dem Fundus. Ging zwar noch irgendwie, aber nur ganz leise, war abzusehen, bis sie endgültig den Schlappen in die Luft wirft. Nun hupt er wieder, wie er soll.

Vor ewiger Zeit habe schon einmal von einem verdellten Kotflügel die untere Ecke gerettet und entrostet. Es war höchste Zeit das Eck einzusetzen, denn die untere Ecke am Beifahrerkotflügel war endgültig Matsch.

Kotflügelecke

Flex angeworfen und den unteren Teil des Kotflügels abgetrennt.

Kotflügelecke

Die A-Säule drunter sieht glücklicherweise noch gut aus. Das Problem, warum da unten die Kotflügel durchrosten, sind 2 übereinanderliegende Bleche, bei denen sich das Wasser sammelt. Um ein erneutes Durchgammeln zu verhindern, habe ich da dick Mike Sanders Korrosionsschutzfett dazwischen geschmiert.

Kotflügelecke

Und dann die Ecke dick mit Karosseriedichtmasse auf allen Überlappungen eingeschmiert, aufgesetzt, verschraubt und vernietet.

Kotflügelecke

Hatte ich schon einmal geschrieben, dass der Nietenlook bei Karosseriereparaturen viel Arbeit erspart? Kein Schweißen, kein Spachtel, kein Verschleifen... Das Eck muss jetzt noch in 3 verschiedenen Farben gelackt werden wegen dem Haifischmaul. Angefangen habe ich mit dem grauen Grundton.

Kotflügelecke

Das hält wieder ein paar Jahre.

Abschließend habe ich mich um die Nebelschlussleuchte gekümmert. Die leuchtete nicht mehr. Als ich die angebaut hatte, war der Reflektor schon ziemlich am Sack, hatte den Reflektor mit Alufolie improvisiert.

Fangen wir mal an...

Das war inzwischen alles so korrodiert, da ging nichts mehr. Aber ich hatte noch einen brauchbaren Reflektor.

Reflektor

Den eingesetzt und das Ding leuchtet wieder. Vom Baujahr her brauche ich eigentlich keine Nebelschlussleuchte, aber wenn ich eine montiert habe, dann muss sie auch funktionieren. Wir leben in Deutschland...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/fangen-wir-mal-an?blog=29

20 Oct 2014
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DeLorean DMC-12: Blast from the Past - XCAR

DeLorean DMC-12: Blast from the Past - XCAR

Subscribe for more XCAR videos: http://bit.ly/U9XDKc

The DeLorean DMC-12 is a legend. Its starring role in Back To The Future put it in front of millions all over the world and its development was, erm, newsworthy... We got the keys to an unmolested 80's DeLorean and hit the road.


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Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/DeLorean_DMC-12__Blast_from_the_Past_-_XCAR.html

20 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Mercedes-Benz TV: Otto’s journey.

Mercedes-Benz TV: Otto’s journey.

They’ve travelled almost 900.000 kilometers together: Gunther Holtorf and his G-Class named Otto. The duo is a certain kind world traveler and one of them will welcome you in the Mercedes-Benz museum in the near future. Find out more: http://mb4.me/gBjaF5/

Experience the world of Mercedes-Benz: http://benz.me/international/

Subscribe to Mercedes-Benz on YouTube: http://www.youtube.com/subscription_center?add_user=MercedesBenzTV

Product may vary after press date on 20.10.2014.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Mercedes-Benz_TV__Otto___s_journey.html

 
20 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Toyo Open Country R/T – Built Rugged for Any Terrain

Toyo Open Country R/T – Built Rugged for Any Terrain

Off-road performance meets on-road comfort with the all new Open Country® R/T by Toyo Tires®. Built rugged for any terrain, the Open Country R/T offers the perfect blend of excellent off-road traction, durable construction, and aggressive styling, with less on-road noise and a longer-lasting tread. Learn more at http://toyotires.com/opencountry.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Toyo_Open_Country_R_T_____Built_Rugged_for_Any_Terrain.html

20 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Jens Tanz  

Aus Versehen TÜV

Aus Versehen TÜV

Lange her, der letzte Werkstattbesuch…

Eigentlich sollte es ein ganz normaler Tag in meinem Leben werden. Früh Morgens mit dem Dottore ohne Zündschloss das Töchterchen zur Schule fahren und ab 9:00 Uhr an den Schreibtisch, schreiben und Fotos bearbeiten. Wie immer in meinem Leben ist es natürlich KEIN normaler Tag geworden, zumindest kein normaler Morgen. Er schüttelt mich zwischen 7:00 und 9:00 Uhr von Himmelhochjauchzen bis Zutodebetrübt, vielleicht sollte ich mich langsam mal an eine derartige relative Emotionsgeschwindigkeit gewöhnen. Ich fang mal vorn an, damit ich um 9:00 Uhr auch rechtzeitig an meinen Computer komme…

Aus Versehen TÜV

Na – da ist er ja

6:42 Uhr
Papa, ich hab grad das Netzteil vom alten Laptop aus der Kommode geholt, da ist so ein Schlüssel mit rausgefallen…” Argh. Tropfnass direkt aus der Dusche kommend (ich hatte noch nicht mal einen Kaffee) stehe ich überraschend vor meinem verlorenen Autoschlüssel. Sie erinnern sich? Ich werde in diesem Leben nicht mehr erfahren, was er in meiner Kommode im Wohnzimmer gemacht hat und wie er da hin gekommen ist. Ich sehe jedenfalls eine Chance für einen guten Tag, trockne mich grob ab, ziehe mich an, bastel noch liebevoll ein Pausenbrot für meine fröhliche Finderin und lasse sie dann für 10 Minuten mit ihrem Müsli allein. Ich und mein Kaffee, wir sind schnell mal draußen beim Audi in der frühherbstlichen Feuchtigkeit. Ich baue mit den schon bereitgelegten neuen Schrauben das alte Lenkradschloss wieder an, ziehe es fest und befinde das Ergebnis für insgesamt vorzeigbar. Lenkstockschalter drauf, Lenkrad drauf und gut. Mein Kaffee unterstützt mich dabei bedingungslos. Das hektisch bei ebay ersteigerte und inzwischen auch eingetroffene Set aus Schließzylinder, Türschloss, Heckklappenschloss und Schlüssel kann ich ja irgendwann mal weiterverkaufen oder beiseitelegen, falls sich der Schlüssel erneut in irgendwelchen undurchsichtigen Ecken meines Lebens niederlassen sollte :-)

Aus Versehen TÜV

Mit Montag Morgen Muffel Musik

07:10 Uhr
Ich hatte ganz vergessen, dass mein Töchterchen am Wochenende mit ihrem Fahrrad bei mir war. Na gut. Kombi? – Braucht man nicht :-) Der Kofferraum des Dottore schluckt das Fahrrad ganz gut, und an so einem kalten grauen Herbstmontag will man die Zweitgeborene ja nicht frieren lassen. Also gullern wir mit ♫ Montag Morgen Muffel Musik ein bisschen verschlafen in Richtung Innenstadt. Ich beschließe, gleich nach dem Rauskippen der hübschen Fracht bei meinem Leib- und Magen-KFZ-Meister Rüdiger Menzel vom 1A Autoservice in Kiel einzukehren und zu fragen, ob er das allgemein schlechte Laufen des alternden Vierzylinders irgendwie kurz ergründen kann. Mit dem bin ich schon seit der Neueröffnung freundschaftlich verbunden. Deshalb: Nein, das sind keine verkauften und irgendwie ins Thema integrierten Links, die kommenden Geschichten werden Ihnen nach und nach erläutern, warum ich den Mann wirklich schätze und glaube, dass er zaubern kann. Und danach könnte ich mir auf dem Rückweg ins Büro gleich einen Termin bei der GTÜ holen, Hauptuntersuchung ist fällig. Bis dahin kann ich mich an den Wochenenden nochmal drunter legen und schauen, was alles gemacht werden muss. Ich fahre den Audi seit fast zwei Jahren einfach nur so….. ich habe da noch nie drunter geguckt, es war schlicht nicht nötig. Guter Plan. Also los.

Aus Versehen TÜV

In guter Gesellschaft

7:32 Uhr
Für einen Montag Morgen ist der Meister ausnehmend gut gelaunt. Ich trau mich gar nicht zu fragen, woran das liegen könnte, nehme aber hin, dass wir zwei uns endlich duzen. Fein :-)Komm ich häng den gleich mal ran” sagt er und fährt den silbernen Herren auch schon in die große helle Halle, gleich neben einen wunderschönen W123. Der alte Daimler guckt den alten Audi ein wenig herablassend an, er ist in einem definitiv besseren Zustand und hat auch eine viel größere Fangemeinde als der Typ 43. Den will irgendwie niemand haben, alle finden den toll wenn man auf die Tankstelle fährt aber kein Mensch lässt sich drauf ein. Na und? Ich bin in diesem Jahr schließlich auch ein Typ 43 :-) Ich hab ihn ein bisschen lieb und freue mich, dass der alte Herr mal wieder eine richtige Werkstatt von innen sieht. Ex-Raffay in Hamburg, wo er einst 1977 gekauft wurde, sollte diese Ehre eigentlich auch zuteil werden. So dachte ich mal, als ich die anschrieb. Dort hat man aber leider das Klischee des “Freundlichen” bestätigt und trotz mehrerer Mails keinen Terminvorschlag gemacht. Hat man das in einem Audi Zentrum nicht nötig? Ich werde dem noch nachgehen, Menzel hat schon seinen Rollwagen hergeschoben und legt los. Hier werde ich auch mit einem 37 Jahre alten Auto ernst genommen, im Hamburger Audizentrum anscheinend nicht.

Aus Versehen TÜV

Mit Herz und Ohr dabei

7:40 Uhr
Standgas und CO vom Vergaser sind frisch eingestellt. “Der bläut aber derbe hinten raus. Da solltest du mal die Schaftdichtungen machen, die sind sicher schon steinhart…” Das hatte ich sowieso vor, lasse mir einen groben Preis nennen (die Nockenwelle muss dazu raus, Mist) und mache gleich einen Termin für die nächste Woche. Morgens bringen, Nachmittags abholen. Klasse. Und dazwischen fahr ich dann eben Fahrrad, noch ist es ja nicht so kalt dass ich dafür zu bequem bin – und dass es hinten rein passt weiß ich ja seit heute Morgen :-) Die gute Nachricht: Kompression auf allen vier Zylindern ist gut, Standgas ist sauber, der Motor macht einen relativ gesunden Eindruck. Die Werkstatt füllt sich langsam, Kundenfahrzeuge werden reingeschoben, Monteure klettern unter die Hebebühnen und geschäftiges Treiben dringt aus allen Ecken.

Aus Versehen TÜV

Der Maestro an seinem Orchester

7:43 Uhr
Wissen Sie, was beschämend ist? Viele Werkstätten haben gar nicht mehr die alten Testgeräte, die über Induktion die Zündsignale abgreifen. Ich bin von drei Markenzentren in Hamburg wieder nach Hause geschickt worden, weil man dort die alten Geräte entsorgt und auf die neue Generation umgestellt hat. Die mit den Diagnosesteckern, wo nur noch ein Computer angeschlossen wird, der dann über die Schnittstelle vom Auto gesagt bekommt, wo es weh tut. Diese Schnittstelle hat mein Audi aber noch nicht, 1977 waren Computer den Universitäten und der NASA vorbehalten :-( Was machen solche Werkstätten denn, wenn ein gut situierter Klassikerfahrer ankommt und zum Beispiel die Vergaser seines Porsche oder seines Audi Coupé S einstellen lassen will? Nichts. Ach doch, sie können was machen – sie können diese Leute zu Menzel nach Kiel schicken, der hat noch so ein Gerät. Und er selbst hat auf dem alten Audi 100 gelernt, und was er selbst bei alten Autos zeitlich nicht hinbekommt regelt sein Vati. Der ist auch noch ab und an dabei, der hat schon die Bremsen meines alten K70 damals wieder gerichtet. Gut. Das Zündbild ist fast perfekt. Es muss also irgendwie an der Spritzufuhr oder am Vergaser liegen, dass der Dottore bei 100 km/h sporadisch immer wieder bockig ist.

Aus Versehen TÜV

Alles gesund im E-Werk

7:48 Uhr
Wir vertagen uns auf die nächste Woche, dann will er außer den Schaftdichtungen auch gleich mal den Vergaser unter die Lupe nehmen. Außerdem soll ich mir mal die Lenksäule anschauen, die macht komische Geräusche und mahlt so metallisch, das ist nicht gut. Ich erzähle von dem ausgebohrten und wieder angeschraubten Schloss. Irgendwas wird das damit wohl zu tun haben. “Das lässt sich schon finden” beruhigt Menzel mich grinsend und scheucht mich gut gelaunt vom Hof :-) Okay. Ich bin nicht wirklich weiter, aber ich kann mir ja noch schnell den Termin bei der GTÜ Prüfstelle holen, bevor ich mich in den Arbeitstag stürze. Die ist quasi eine Ecke weiter und öffnet in wenigen Minuten ihre Pforten. Vielleicht kann ich mir danach sogar noch ein Brötchen bei meinem Lieblingsbäcker holen, bevor es ans Schreiben geht.

Aus Versehen TÜV

Äh… moment, ich bin unvorbereitet…

8:05 Uhr
Sie sind heute der Erste, fahren Sie den schönen alten Audi doch gleich auf die Bühne!” – Äh… ich…. wollte eigentlich nur einen Termin so für in drei Wochen oder so haben…. “Wieso, der sieht doch gut aus. Den machen wir gleich, rauf damit!” Ich bin verwirrt und überfahren. So war das nicht geplant. Während der Plakettenchef in seinem Büro die Daten in den Computer eingibt schleiche ich schnell nach vorn, mach die Haube auf und tausche die gelben Lampen gegen nicht ganz so gelbe, die ich im Handschuhfach für besonders renitente Ordnungshüter mitführe. Und schon ist er wieder da. *schwitz* Ich fühle mich irgendwie ertappt, allein aus dem Grund dass ich absolut nicht weiß, in welchem Zustand dieses Auto ist. Vor allem der Unterboden. Der Mann legt einfach los und lässt den Motor ein paar mal aufjaulen und ihn hochdrehen, als er Temperatur bekommen hat. Abgaswerte sind okay (na klar sind die das, ich komme ja auch gerade erst vom Motortester). Der routiniert vorgehende Sachverständige schaltet das Licht durch, Blinker, Hupe, Fernlicht, Nebelscheinwerfer (oh GOTT die gehen ja sogar noch!). Er prüft das Lenkungsspiel und wackelt an allen Rädern. Während der Motor im Standgas ruhig vor sich hin murmelt und irgendwann der Lüfter anspringt (was den Prüfer auch fröhlich zu stimmen scheint) stellt er noch die Lampen in der Höhe nach. Ich sage danke.

Aus Versehen TÜV

So gestrahlt hat er noch nie

8:23 Uhr
Unter dem Auto höre ich AAAAHS und OOOOHS. “Wie sind Sie denn dem Rost bei diesem Modell Herr geworden? Der sieht ja von unten aus wie neu!” Ich…. ich…. ach wissen Sie, regelmäßige Pflege und Inspektion, wenn man immer dran bleibt ist das gar nicht so wild bei dem Audi 100. Während meine Nase immer länger wird und ich ebenfalls unter dem Dottore stehend Gefahr laufe, sie mir am heißen Auspuff zu verbrennen bin ich selbst ein wenig erstaunt über diesen Unterboden. Habe ich irgendwelche Lemminge im Garten, die Nachts diesen Wagen pflegen und konservieren? Das ist ja nicht zu fassen. “Hier an der Antriebswellenmanschette ist ein kleiner Riss. Nicht schlimm, aber da sollten Sie bald mal ran. Ansonsten okay, wir können wieder raus.” Ach? Was ist denn hier los? So ein gesundes Auto habe ich? Der Mann geht wieder in sein Büro, während die nächsten Prüflinge schon Schlange stehen. Ein total, TOTAL verrosteter T3 Bulli und ein wunderschöner, anscheinend tadelloser Mercedes W108, die alte S-Klasse. Na dann. Auf in den Tag. Da kommt der Chef wieder und hat was rundes, selbstklebendes in der Hand…..

Aus Versehen TÜV

Zwei Jahre Ruhe

8:52 Uhr
Und wie war Ihr Montag Morgen so? Ich bin wieder zu Hause und habe meinen Plan abgearbeitet. Vor zweieinhalb Stunden hatte ich noch einen alten Audi ohne Zündschloss mit Motorproblemen, jetzt habe ich einen alten Audi mit Zündschloss und Schlüssel, sauberen Abgaswerten, frischem TÜV und… noch immer mit Motorproblemen. Aber das weiß ich jetzt noch gar nicht. So erfolgreich dieser Morgen in Sachen Schlüssel und TÜV auch war – er hat seine Langzeithaken. Mit der mahlenden und schabenden Lenksäule habe ich noch ein paar Hühnchen zu rupfen. Und der Satz “Die Schaftdichtungen solltest du machen” in Verbindung mit dem gebuchten Termin soll noch für eine Menge Gesprächsstoff sorgen – und für einen BMW 325e, wenn auch nur für kurze Zeit. Warum sollte in diesem Jahr auch IRGEND etwas einfach mal einfach nur funktionieren? Pha. Ich sitz dann mal am Schreibtisch und schreibe, deshalb heißt er ja auch so. Wir lesen uns bald wieder zu diesem Thema. Aber so unerwartet hab ich noch nie die HU bekommen.
Haben Sie auch so einen Respekt vor diesem Termin…?
Sind Sie auch ein Opfer der Überheblichkeit der Fachwerkstätten mit den vier Ringen?
Oder hat Ihre gar keinen Motortester mehr, sondern nur noch ein Laptop?

Sandmann

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Created Montag, 20. Oktober 2014 Tags 1A Autoservice | Audi 100 | Audi 100 LS 1977 | C2 | gtü | Hauptuntersuchung | Menzel Kiel | TÜV | Typ 43 | Vergaser | Zündung Document type Video
Categories Timeline Author Jens Tanz
20 Oct 2014
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Werbung: Nissan bietet “Freistrom” für alle Elektroautos – Marke egal!

Werbung: Nissan bietet “Freistrom” für alle Elektroautos – Marke egal!

Irgendwie will es ja in Deutschland nicht so recht voran gehen mit der Elektrifizierung unserer Mobilität. Während in vielen anderen Europäischen Ländern Elektroautos längst zum alltäglichen Straßenbild gehören, haben hier die lautlosen Stromer Seltenheitswert und werden nur milde belächelt.

Dabei sind es doch gerade die Deutschen, die in der Vergangenheit immer mit Innovationen glänzten und über kurz oder lang diese auch adaptierten. Und wenn man hier einem Trend gefolgt ist, dann aber so richtig. Warum will die E-Mobilität hier nicht so recht funktionieren?

Die Menschen sind reserviert, haben meist unbegründete Vorurteile gegenüber der Technik und vor allem Berührungsängste. Ich bin selbst einen Nissan Leaf über zwei Wochen im Alltag gefahren und musste schockiert feststellen wie argwöhnisch ich war. Aber nach dem ersten Kontakt sah es ganz anders aus.

Damit in Zukunft noch deutlich mehr Menschen den Kontakt zur E-Mobility nicht scheuen, hat Nissan nun bekanntgegeben, dass zukünftig bei allen Vertragspartnern kostenloser Strom für Elektroautos angeboten wird. Seit dem 3. Oktober ist dies bereits der Fall.

Warum das so wichtig ist? Es beantwortet eine der Ängste der potentiellen Kunden: “Was mache ich wenn ich mal eine längere Strecke fahren muss?” gepaart mit “Was mache ich wenn ich nicht die Kundenkarte für einen der regionalen Ladestations-Betreiber besitze?”. Durchaus zwei wichtige Fragen, denn tatsächlich wird es in so einem Fall unangenehm. Einfach irgendwo laden funktioniert in der Praxis nicht.

Ab jetzt weiss man aber, dass man einfach zu einem der 230 Nissan Vertragspartner auf den Hof fahren kann und sein Elektroauto laden kann. Die Marke des eigenen Elektroautos spielt dabei keine Rolle. Zusätzlich fördert Nissan den weiteren Aufbau der Schnellladestationen, denn nicht jeder Vertragspartner hat eine solche bisher verfügbar. Mit dem Leaf als meistverkauftes Elektroauto der Welt sollte Nissan was das angeht auch mit gutem Beispiel voraus gehen. Denn nur mit einer Schnelladestation ist die volle Ladung innerhalb kürzester Zeit möglich. So oder so: Der Ladevorgang ist für den Kunden vollkommen kostenlos!

Je nach Vertragspartner stehen Ladestationen vom Typ 2, DC-Schnellladesäulen mit CHAdeMO-Schnittstelle und/oder Schuko-Steckdose zur Verfügung.

Bildquelle: Nissan

WERBUNG für Nissan

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Original http://driversgroove.com/werbung-nissan-bietet-freistrom-fuer-alle-elektroautos-marke-egal/

Created Montag, 20. Oktober 2014 Tags autos Document type Video
Categories Timeline Author Can Struck
20 Oct 2014
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Zurück auf Feld 1, Hyundai i20-1571

«Sitzprobe» Hyundai i20

Hyundai i20

Wir durften ihn ja fahren, den neuen Hyundai i20. Aber wir mussten unterschreiben, dass wir vor dem 17. November keine Fahreindrücke beschreiben. Sonst dürfen wir alles in Worte fassen, einfach nicht, wie sich das Teil fährt. Wenn wir denn nun schreiben: es ist dies, also das Fahrerlebnis, eh nicht der Rede wert, schreiben wir dann schon zu viel?

Die deutschen Medien, vor allem die Onliner, haben ja was ganz Neues entdeckt in den vergangenen Monaten: die so genannte Sitzprobe. Da wird also irgendwo auf der Welt ein Automobil vorgestellt - und dann setzt sich der verantwortliche Herr Redaktör dann rein. Auf den Sitz. Und macht wohl noch so ein Geräusch wie: Brumm, brumm. Und das einzigartige Gefühl, das er dann sowie dabei verspürt, wird dann in Worte gefasst, so: irgendwie. Aber Hauptsache, man ist Erster. Ob gscheit oder schön oder klug oder für den Leser irgendwie auch sinnvoll, das ist nicht wichtig. So wurde Deutschland ja auch Fussball-Weltmeister. Und es heisst ja nicht, wenn wir etwas nicht verstehen, dass dies grundsätzlich falsch sein muss.
Dann machen wir also auch mal eine «Sitzprobe» im neuen Hyundai i20. Und merken sofort: kein Louis-XV-Stuhl, sondern - ein Automobil. Ganz leicht zu erkennen am Lenkrad, das sich vor dem erprobten Sitz befindet. Louis XV, besagter, sagte einmal: «Da musste ich 50 werden um zu merken, dass es kein Knochen ist.» Er spielt damit sicher auf das Dings rechts an, das da in die Luft ragt. Oder haben wir jetzt schon wieder etwas falsch verstanden?

Schmerz beiseite.

Zurück auf Feld 1. Dahin, wo Hyundai uns anscheinend auch haben will. Nachdem die Koreaner in den vergangenen zwei, drei Jahren Vollgas gegeben hatten, schalten sie nun einen Gang zurück. Oder auch zwei. Konsolidieren heisst das dann. Wir tun dazu: kondolieren.

Hyundai i20

Nein, wir sind ihn nicht gefahren.

Hyundai i20

Wirklich nicht.

Der neue i20 ist eines der langweiligsten, drögsten Autos, das wir seit langem gesehen haben - und es fehlt uns jegliches Verständnis für die neue Strategie. Neben dem i30 und dem i40 sieht der neue i20 wie aus den 80er Jahren, und die waren bekanntlich für die Koreaner nicht gerade glorreich. Irgendein Teufel muss sie geritten haben, den neuen Wagen derart konservativ zu gestalten - wir hoffen jetzt einmal, das hat nicht mehr der Ernennung von Peter Schreyer zum Hüter des guten Design-Geschmacks in der Hyundai-Kia-Gruppe zu tun. Denn das wäre gar kein gutes Zeichen für die Zukunft. Hyundai behauptet, die grösste Auswahl an Farben zu bieten in diesem Segment - ob es das reissen wird? Und dann darf man sich auch gleich die Frage stellen, was sie mir das Ding dann unbedingt in katzendurchfallbraun hingestellt haben, etwas Fröhlicheres würde den Betrachter, in dessen Auge die Schönheit ja liegt, wahrscheinlich wohlgemuter stimmen.

Hyundai i20.

Nein, wir sind ihn nicht gefahren.

Hyundai i20.

Wirklich nicht.

Hyundai i20.
Hyundai i20.
Hyundai i20.

Von aussen sieht der i20 also aus wie eine nicht besonders gelungene Kopie des Peugeot 206. Ok, 207, wir wollen ja jetzt auch nicht übertreiben. Und innen ist er eine geschrupfte Version des i30. Gegen den i30 ist ja nun nichts einzuwenden, auch innen nicht, doch die nun zu mächtige Mittelkonsole passt einfach irgendwie nicht in einen Kleinwagen, wie es der i20 nun halt einmal bleibt. Und wir staunen auch ein bisschen über die Ideenlosigkeit, wenn man dann den i20 mit dem ebenfalls ganz neuen Corsa vergleicht, oder dem neuen Skoda Fabia, oder dem eine Stufe darunter agierenden Twingo, oder dem das Feld bei den kleineren Fahrzeugen weiterhin beherrschenden Fiat 500. Und dann stellt man sich schon die Frage, was das soll. Also, was soll das?

Es fehlt dem i20 in allen Belangen an Innovation. Skoda gibt sich ja wenigstens Mühe, den Fabia mit so ein paar «simply clever»-Sachen vom Polo zu unterscheiden. Und ja, vielleicht ist Polo auch das richtige Stichwort für den i20: irgendwie haben die Koreaner anscheinend das Gefühl, angekommen zu sein. So wie VW beim Polo den Rahm (schweizerdeutsch für: Schlagsahne, Schlagobers) der Kundschaft einfach absahnen zu können. Dem ist aber nicht so, da liegen sie komplett falsch in ihrer Einschätzung. Die Rolle als Herausforderer hat viel besser zu Hyundai gepasst, so haben sie den Markt aufgemischt, haben den Erfolg gesucht, so ein bisschen erzwungen, und dann auch geschafft. Um das Tempo jetzt schon rauszunehmen, ist es viel zu früh. Wir wollen da jetzt nicht auch wieder einen Fussball-Vergleich heranziehen...

Die Sitze sind übrigens anständig, auch beim Fahren, was ich ja jetzt nicht schreiben dürfte. Das Platzangebot, auch hinten, ist nicht überdurchschnittlich in diesem Segment (dafür gibt es ja den Fabia), mit 326 Liter ist aber immerhin der Kofferraum quasi auf gleicher Höhe mit dem Skoda (1026 Liter sind es bei abgeklappter Rücksitzbank, da fällt er dann deutlicher zurück). Mit 4,03 Metern ist er aber auch etwas länger als der Tscheche, der wohl sein härtester Konkurrent werden wird (auch wenn wir noch keine Ahnung haben von den Preisen).

Hyundai i20.

Ja, Motoren gibt es auch. Und Getriebe ebenfalls. Und ein Fahrwerk. Doch wenn wir nichts über das Fahrgefühl schreiben dürfen, dann schreiben wir auch nichts über diese Dingers. Auf den Markt kommt er dann irgendwann 2015, und wenn wir jetzt noch dichten würden, dass wir es kaum erwarten mögen, dann würden wir glatt lügen.
Ach, hätten sie mich doch einfach einen Fahrbericht schreiben lassen.

Mehr (und vor allem: spannendere) Hyundai gibt es im Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/hyundai-i20-1571/seite_1-2

20 Oct 2014
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Grosser Aufwand, 100 Jahre Maserati - die Ausfahrt-1821

100 Jahre Maserati - die Party

100 Jahre Maserati

Totgeglaubte leben länger. Maserati stand so oft am Abgrund, dass es mehrfache Wunder brauchte, um die Marke kurz vor dem Ruin immer wieder auferstehen zu lassen. Jetzt, zum hundertsten Geburtstag, geht es der Firma so gut wie nie zuvor und man kann mit Stolz auf die bewegte Geschichte zurückschauen. So scheute man keine Kosten, um Händler und Journalisten aus der ganzen Welt in die Emilia Romagna einzuladen. Aus China, dem zweitgrössten Exportmarkt, kamen gleich zwei Dutzend, aber auch Japan, Korea, Neuseeland und natürlich die USA als wichtigster Markt waren vertreten.  Drei Tage lang Glanz und Gloria, kein Aufwand schien zu gross zu sein.

Die Reise begann in der Altstadt von Bologna, wo in einem höhlenartigen Atelier die Marke ihren Anfang nahm. Am 14. Dezember 1914 hatte Alfieri die Officine Alfieri Maserati hier gegründet, ein Garagenbetrieb, um Kundenautos schneller zu machen. Die Brüder Ernesto und Ettore folgten Alfieri nach dem Ende des Grossen Krieges und Bindo kam nach dem Tod von Alfieri 1932 dazu. Die Söhne von Ettore und Ernesto, Carlo und Alfieri Maserati, standen den Besuchern Red und Antwort zur Familiengeschichte. «Wir stammen aus Voghera, aber unsere Wurzeln sind in Bologna. Unser Onkel Mario war Künstler und hat als einziger nicht im Betrieb mitgearbeitet. Aber er hat das Logo mit dem Dreizack entworfen, zu dem ihn der Neptun-Brunnen in Bologna inspiriert hat.» Die beiden älteren Herren zeigten sich sichtlich stolz auf die Familiengeschichte. «Im Krieg begann man mit der Produktion von Zündkerzen, welche die Flugzeugmotoren zuverlässiger machten. Die Brüder waren hochtalentierte Techniker, aber Carlo, der Aelteste, der schon 1910 starb, war auch ein guter Rennfahrer und wurde von Fiat, Isotta-Fraschini, Bianchi und Junior eingesetzt.» 1926 schliesslich entstand der erste Maserati, der Tipo 26.

100 Jahre Maserati
100 Jahre Maserati

Schon im gleichen Jahr erreichte dieses Auto bei der Targa Florio einen Klassensieg und wurde, mit verschiedenen Motoren bestückt, zum Verkaufserfolg bei Privatfahrern. 43 Exemplare konnten über die folgenden Jahre abgesetzt werden. «Ausser den Pneus und den Instrumenten wurde alles im Hause konstruiert», erzählten die betagten Söhne enthusiastisch, «und niemand musste das finanzieren.» Vielleicht am Anfang, denn später soll der Marchese de Sterlich als Mäzen in der Not immer wieder zum Checkheft gegriffen haben. Auch ob der Verkauf der Marke an den Industriellen Adolfo Orsi 1937 so freiwillig geschah, wie die Maseratis das heute darstellen, darf bezweifelt werden. Mangel an Geld sei es nicht gewesen, se non e vero…, aber den wahren Grund wollen sie nicht preisgeben. «In zehn Jahren vielleicht», war die Antwort dazu.

100 Jahre Maserati
100 Jahre Maserati
100 Jahre Maserati
100 Jahre Maserati
100 Jahre Maserati

Orsi hatte beim Kauf die Maserati-Brüder als leitende Ingenieure für zehn Jahre verpflichtet. Aber da die Kriegsjahre dazwischen kamen und man sich eher um die Zündkerzenproduktion kümmern musste, konnten sie ihre Talente nicht zur Geltung bringen. Es scheint auch, dass sie und die Orsis das Heu nicht auf der gleichen Bühne hatten. Sie verliessen ihre Firma 1947 und gründeten mit OSCA eine neue Marke, die bis zu ihrem Verkauf an MV Agusta 1963 kleine Sport- und Rennwagen auf Fiat-Basis produzierte.  Adolfo Orsi und sein Sohn Omer hatten zuvor die Firma nach Modena verlegt und schon 1940 entschieden, dass man zukünftig Strassenfahrzeuge herstellen will. 1947 erschien mit dem A6 die erste einer langen Reihe von Luxuskarossen. Battista «Pinin» Farina hatte die Karosserie entworfen und begründete damit die lange Maserati-Tradition, dass unabhängige  Karosseriebauer die Autos für das Werk einkleiden sollten: Allemano, Frua, Bertone, Ghia, Touring, Scaglietti, Fantuzzi, Michelotti, Monterosa, Vignale,  schlicht alle Norditaliener, die Rang und Namen hatten.

In Modena empfing uns Adolfo Orsi jr., der Enkel des einstigen Käufers. Er ist Kurator des Museo Enzo Ferrari, wo gerade eine Sonderschau zum Maserati-Jubiläum stattfindet. «Um den Rennbetrieb aufrecht zu erhalten brauchten wir ein festes Standbein durch die Strassenfahrzeuge», erklärte er. «Wir hatten grosse Erfolge mit den Sportwagen 200S und 300S, aber vor allem mit dem 250F in der Formel 1, mit dem Juan Manuel Fangio 1957 Weltmeister wurde».  Aber Ende 1957 war Schluss mit dem Rennsport, vier zerstörte Werksautos beim letzten grossen Rennen in Caracas bedeuteten den Sargnagel. Die Orsis hatten den Rennsport lange genug subventioniert, dazu kamen die unbezahlten Rechnungen nach Argentinien nach dem Sturz des Präsidenten Peron. «Wir sind sehr stolz, was wir für Maserati getan haben» meinte denn auch Orsi. «Der Quattroporte war eine riskante Entscheidung. Unsere Konkurrenten Lagonda und Facel-Vega sind damals zugrunde gegangen».

100 Jahre Maserati

Orsi ist Spezialist für klassische Maseratis. «Im Vergleich zur Konkurrenz» –damit meint er Aston-Martin- «sind sie viel zu billig. Sie werden gewaltigen Wertzuwachs haben». Ein Wink mit dem Zaunpfahl. Also, worauf warten wir noch, schnell das Sparschwein zertrümmern!

Als Citroën bei Maserati anklopfte, um 25 Motoren täglich für ihr neues Luxusmodell SM zu bestellen, sah Omer Orsi den Zeitpunkt zum Verkauf gekommen. «Die Investitionen wären viel zu gross gewesen. Dazu kamen die Crashtests und Abgasvorschriften, die für eine Kleinfirma unerschwinglich waren. Ferrari ging an Fiat, Iso-Rivolta, Aston-Martin, Bizzarrini und Lamborghini wurden verkauft oder gingen ein.» erinnerte sich Adolfo jr. Citroën übernahmen zunächst 60 Prozent. «Aber sie haben die Firma nicht so geführt, wie wir uns das vorgestellt haben. Es war die richtige Zeit, um alles zu verkaufen.» Das war 1968, fünf Jahre später während der grossen Oelkrise ging auch Citroën in die Knie. Für Maserati begann eine harte Zeit unter der Führung von ex-Rennfahrer und Industriellen Alejandro de Tomaso, der die Firma vorwiegend mit Staatsgeldern erworben hatte. Er entschied sich für die Serienproduktion der Biturbos, die der Marke vor allem Garantiearbeiten und einen schlechten Ruf einbrachten, bis Fiat 1993 übernahm.

Obwohl Modena bis heute die Heimatstadt von Maserati bleibt, verlagerte sich damit die Entscheidungsgewalt Richtung Westen nach Turin. Auf dem Weg dorthin am Steuer eines brandneuen Quattroporte im Konvoi machten wir zunächst einen Zwischenhalt in Cremona, wo vor den Toren der Stadt Baconin Borzacchini mit dem V4 Grand Prix 1929 einen Weltrekord mit 246 km/h über die fliegenden 10-Kilometer aufgestellt hatte. «Bitte nicht nachmachen» warnte Maserati-Sprecher Luca Del Monte noch vor der Abfahrt, denn die Carabinieri warteten schon auf die Verrückten, die da vorbeikommen werden. Auf der Piazza vor dem Dom der Geigenbauer-Stadt hatten sich bereits die rund 200 Klassiker aufgestellt, deren Besitzer aus ganz Europa angereist waren. Ghibli, Merak, 3500GT, 5000GT, Indy, Mexico, Bora, Khamsin, sogar ein Boomerang – kaum ein Modell, das fehlte. Schliesslich weiter nach Turin, die Stadt mit dem Hauptsitz von Fiat. Im Vorort Grugliasco in den Hallen des ehemaligen Karosseriebauers Bertone wird inzwischen mit modernsten Anlagen die Mehrzahl der Maserati gebaut.

Der feierliche Abschluss für die 600 Gäste fand schliesslich im Schloss des ehemaligen Königs Umberto statt, Abendessen mit Black Tie. Was soviel wie Smoking bedeutet, aber nicht für den Gastgeber Sergio Marchionne, der wie immer einen Pullover trug, diesmal in schwarz, versteht sich. Dafür hatte er gute Nachrichten zu verkünden: «Wir werden bis 2018 fünfmal so viele Autos verkaufen wie 2013, nämlich 75‘000.» In zwei Jahren soll der SUV Levante und der Supersportwagen Alfieri ins Programm genommen werden. Gut möglich, dass Marchionne damit Recht behält.

Herzlichen Dank an Hans Treml.

Eine Sammlung der schönsten Maserati gibt es: hier.

Original http://www.radical-mag.com/news/100-jahre-maserati---die-ausfahrt-1821/seite_1-2

20 Oct 2014
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Bericht/Bilder Altautotreff Darmstadt Oktober 2014

T-Shirtwetter im Oktober - wie geil ist das denn? Das dachten sich am gestrigen Sonntag viele und holten den Klassiker aus der Garage für den Altautotreff. Eine Parkreihe reichte in Darmstadt nicht aus für die Fahrzeuge. Und die Mischung war wieder sehr abwechslungsreich.

Werner holte seinen Ponton Benz mal wieder ans Sonnenlicht.

Mercedes Ponton

Dieser Custom war das erste Mal da.

Altautotreff

Mit ihm im Konvoi kam ein fett motorisierter Pickup.

Altautotreff

Escort MK4 Cabrio - ja auch die Dinger kommen in die Jahre.

Ford Escort Cabrio

Der Fahrer fuhr bisher einen anderen regelmäßigen Treffpunkt an, der sich aufgelöst hat und dachte, warum nicht einmal den Altautotreff testen - er ist hier herzlich willkommen!

Der Fahrer dieses Chevy Pickup fragte mich, ob wir ein Problem damit haben, dass sein Pickup neuer ist.

Altautotreff

Haben wir nicht wirklich. Interessantes Auto, er parkte am Rand, so dass man die alten Autos schön auf ein Gemeinschaftsbild bekommt und es waren auch andere mit Alltagsautos da, die dann eben eine Reihe weiter parkten. Es geht nicht nur um Autos, es geht auch um die Leute. Und wenn der Klassiker nicht einsatzbereit ist, dann kann man sich trotzdem mit den anderen Altblechschraubern unterhalten. Genau, wie man einfach zum Sehen kommen kann, wenn einen das Thema interessiert. Wenn im Winter mal wieder Schnee liegen sollte, steigt das Durchschnittsalter der teilnehmenden Fahrzeuge meist drastisch.

Cabriowetter - das dachten sich gleich 3 BMW E30 Fahrer, die auf dem Platz waren.

BMW E30 Cabrio

BMW E30 Cabrio

Ob das Sondermodell Etienne Aigner vom VW Erdbeerkörbchen wirklich dazugehört hat, oder zufällig da geparkt hat, kann ich nicht sagen.

VW Cabrio

Selten ist das Sondermodell auf jeden Fall.

Ich will jetzt nicht zu jedem Auto etwas schreiben - mehr Bilder in der Galerie.

Der harte Kern blieb, bis es schon dunkel wurde auf dem Parkplatz. War wieder ein sehr entspannter Sonntagnachmittag auf dem Burger King Parkplatz.

Der nächste Altautotreff ist am 16.11.2014, dann in Darmstadt wieder zur Winteranfangszeit 15 Uhr. Wir sehen uns auf dem Parkplatz!

Original http://www.fusselblog.de/index.php/bericht-bilder-altautotreff-darmstadt-oktober-1?blog=14

20 Oct 2014
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Das Ende vom Ende, Ein Aufruf zum Verzicht-1570

Ein Aufruf zum Verzicht

Audi RS7 piloted driving concept

Audi beschert uns jetzt also den ersten «Rennwagen», der ganz allein um den Rundkurs brettern kann. Das sicher bestens kann - und der endgültige Beweis ist, dass es komplett danieder geht mit der Auto-Industrie. So etwas wie ein Rennwagen ohne Fahrer - an Idiotie ist solches wohl kaum mehr zu übertreffen. Wenn es noch eines weiteren Zeichens bedurfte, dass sich eine ganze Branche auf dem falschen Weg befindet, dann dieses «Audi RS7 piloted driving concept».
Dass ausgerechnet Audi den hirnrissigen Gedanken trägt, die Piloten durch Computer zu ersetzen, das passt irgendwie. Der Mensch, also: der Kunde ist den Ingoldstädtern sowieso zuwider, die haben eigene Wünsche und Vorstellungen und machen dann noch Sachen an den so wunderbaren Meisterwerken kaputt, mit denen Audi die Weltgeschichte bereichert. Eigentlich gehören so Audi ja in Ausstellungen und fest montiert auf eigens gekennzeichnete Parkplätze vor den schicksten Bars und Restaurants der Stadt; man soll sie nicht fahren, sondern es als Ehre empfinden, sie besitzen zu dürfen. Und wenn da auch kein fehleranfälliger Rennfahrer mehr im Rennwagen sitzt, der dann auch noch den ganzen Ruhm einheimsen will, dann können die Ingenieure an der Box endlich beweisen, dass sie sowieso alles besser können. Allmachtsträume, eine Psychose, die nicht nur im Volkswagen-Konzern verbreitet ist.

Eine «reizvolle» Aussicht, wenn dann vielleicht Elektrofahrzeuge fahrerlos auf einer Induktionsschiene hintereinader her gleiten. Oder noch besser: Am Sonntag um 14 Uhr veröffentlichen die Hersteller die am Computer errechnete bestmögliche Rundenzeit, die ihre Ingenieure gemäss Reglement X erreichen können. Sieger ist, wer am meisten Facebook-Friends hat sowie die grösste Masse an Tweets absetzt. Dann kann man endlich auch die blöden Zuschauer ausschliessen, die Pappbecher auf den Boden werfen, sich nur über die zu hohen Eintrittspreise beklagen und auch noch Spass daran haben wollen, wenn sich zwei Piloten einen Kampf um eine Position liefern.

Audi RS7 piloted driving concept
Audi RS7 piloted driving concept

Doch es geht ja noch um weit mehr. Der Audi ist ja nur ein weiterer, wenn auch ziemlich perverser Ausdruck einer unglückseligen Entwicklung, die einerseits das autonome Automobil, also die komplette Entmündigung des Autofahrers, seine Degradierung zur zahlenden Puppe zum Ziel hat, andererseits den absolut gläsernen Kunden schaffen will, mit dem sich auch dann Geld verdienen lässt, wenn er gar nicht im Auto sitzt. Und wahrscheinlich ist es längst zu spät, das alles noch zu verhindern.

In den vergangenen Jahren haben die Auto-Konzern wahrscheinlich mehr Ressourcen, geistige wie finanzielle, darauf verwendet, aus den Fahrzeugen Computer zu machen als sie in die Entwicklung alternativer (oder nur schon modernerer) Antriebe, in besseres Design, menschenwürdigere Arbeitsbedingungen in ihren Fabriken und vor allem die Verbesserung der Kundenzufriedenheit investiert haben.

Audi RS7 piloted driving concept
Audi RS7 piloted driving concept
Audi RS7 piloted driving concept
Audi RS7 piloted driving concept
Audi RS7 piloted driving concept

Die nach aussen kommunizierte Strategie nannte sich immer: die zukünftigen Käufer wollen das. Dass das nicht stimmt, ist mehr als nur offensichtlich: die jungen Leut können sich solche 2,5 Tonnen schweren Smartphone/Tablets gar nicht leisten. Müssen sie ja auch nicht, ein neues Smartphone, das technologisch mindestens drei Schritte weiter ist als jeder Audi, BMW, Tesla, kostet in der Luxusvariante 500 Euro, wird nach spätestens zwei Jahren wieder ersetzt - und wird immer mehr können als jedes Automobil. Bei dem ja allein schon der Software-Update mehr kostet als ein cooles Tablet.

Ausserdem sind die jungen Menschen sehr sensibel, was den Datenschutz betrifft, sie wissen sehr genau, was noch so einigermassen akzeptabel ist und was sie zum Datendepp macht. Die zukünftige Kundschaft hätte bedeutend lieber einfachere Gefährte, bastelfreundliche Fahrzeuge, an denen sie auch selber wieder etwas machen könnten - und die nicht so unglaublich teuer sind, weder in der Anschaffung noch im Unterhalt. Computer, Tablets, Smartphones, Spielkonsolen, alles ist den vergangenen Jahren günstiger geworden - ganz im Gegensatz zum Automobil.

Es hatte ja alles ganz langsam und sogar sinnvoll begonnen, ABS war ein erster Schritt, er diente der Sicherheit und war deshalb wohl berechtigt. Doch es kamen immer mehr Sicherheits- und Assistenzsysteme dazu, ESP, Spurhalter, Cupholder mit eingebauter Warnfunktion, wenn sich die Flasche langsam leert. Ob das alles wirklich der Sicherheit dient, darf man durchaus bezweifeln - es ist eher so, dass sich viele Fahrer in Sicherheit wiegen und sich deshalb nicht mehr voll auf die Strasse und das Geschehen auf ebendieser konzentrieren. Ob das besser werden wird, wenn das Automobil Facebook-Nachrichten vorlesen kann oder SMS beantwortet oder das .pdf des jüngsten Geschäftsberichts interpretiert, ist dann nochmals eine ganz andere Frage. Doch es geht halt um die Sonderausstattungen, da lässt sich noch Geld holen - auf den Rest des Automobils werden ja sonst irrsinnige Rabatte gegeben.

Audi RS7 piloted driving concept

Selbstverständlich gibt es auch die guten Lösungen, Staumeldungen und die entsprechenden Umfahrungen, den Hinweis auf das nächste Wartungsintervall (an dem dann der Garagist, der sich in die entsprechende App hat aufnehmen lassen, Geld verdient), die Anzeige freier Parkplätze (an der dann das Parkhaus, das sich in die entsprechende App hat aufnehmen lassen, Geld verdient), günstiges Tanken (an dem dann die Tankstelle, die sich in die entsprechende App hat aufnehmen lassen, Geld verdient), Online-Musik (auch nur ganz selten frei von Hintergedanken). Oh nein, da geht es nicht um Verschwörungstheorien, da geht es ganz einfach um Kohle - da kopieren die Auto-Hersteller nur die höchst einträglichen Geschäftsmodelle von Google, Apple & Co.. Auf 170 Milliarden Dollar schätzt die Beratungsagentur McKinsey den Markt rund um das vernetzte Automobil im Jahre 2020 - verständlich, dass da jeder Hersteller und Zulieferer gern ein Stück von diesem Sahnekuchen hätte.
Und ja, wir Kunden sind auch selber schuld, dass dieser Entmündigungs-Wahnsinn nicht bloss fortschreitet, sondern sich auch immer schneller dreht. Für ein neues Smartphone verkaufen wir unsere Seele, für einen billigeren Tarif oder ein paar müde Euro bei einem günstigeren Versicherungstarif oder beim nächsten Service die Grossmutter auch gleich noch dazu. Wir schenken den Autos über Bluetooth alle Telefonnummern sowie E-Mail-Adressen unserer Freunde und sämtliche Musik, die wir mit viel Liebe von CDs oder aus Online-Shops heruntergeladen haben; der Hersteller weiss auch immer, wo ich gerade bin, wenn ich das Navi eingeschaltet habe. Und theoretisch könnte die Polizei bereits Bussen schicken, wenn ich auf der Strasse schneller fahre als erlaubt.

Gut, ist für mich jetzt nicht so ein Problem, ich fahre nie zu schnell, parkiere höchstens einmal pro Woche vor dem Puff und hab auch noch nie illegal Musik runtergespitzt. So denken viele, und das ist auch kein falscher Ansatz - aus dem gewaltigen Wust an Daten, den ich zum Beispiel über die grösste Internetsuchmaschine verbreite, hat es Google noch nie geschafft, mir auch nur ein einziges vernünftiges Angebot zu unterbreiten. Doch darum geht es nur am Rande. Ich würde aber gern weiterhin Restaurants suchen können, die meinem eigenen Geschmack entsprechen - und nicht solche angezeigt bekommen, die ein paar Euro für einen Listenplatz abdrücken. Im Auto ist das Umgehen solcher Praktiken viel schwieriger als am Bildschirm: die Apps der Hersteller sind gesteuert, und das lässt sich nicht umgehen - weil es ja um Geld geht.

Es geschieht dies alles auch im Namen der Sicherheit. Und der Sauberkeit. Dabei waren wir noch nie so sauber und so sicher unterwegs wie jetzt. Doch es geht immer mehr, mehr, mehr, der Staat will das ja auch: noch mehr Kontrolle in erster Linie, mehr Limiten, mehr Macht über den einzelnen Bürger. Wenn dann alle Autos in Einer-Kolone hintereinander her fahren, dann gibt es keine Verkehrsunfälle mehr (ausser, der Computer versagt, oder hat ein Virus, aber das geschieht ja nie...). Und sauberer ist es auch, dann reichen 35 Pferdchen. Wofür es dann noch individuelle Mobilität braucht? Keine Ahnung. Und für was braucht es dann überhaupt Autos wie die Tesla, die i8, die i-Miefer, die ja vielleicht einigermassen CO2-neutral fahren, aber in der Herstellung mehr Ressourcen und seltene Erden verschwenden als ganz viele konventionelle Automobile zusammen? Auch da stehen wir vor einem Rätsel.

Es führt da kein Schritt zurück - ausser der Verzicht. Der Ferrari 458 Speciale, den wir kürzlich bei #radical14 bewegten, hatte kein Navi, kein Radio, keinen Bordcomputer - und wir haben rein gar nichts vermisst. Der Alfa 4C, den wir kürzlich bei #radical14 fahren durften, hatte keinen Spurhalte-Assi und keinen Kaffeetassen-Wärmer und keinen Abstandswarner - und wir haben ihn (und uns) trotzdem heil zurückgebracht. Es braucht wieder einfachere Autos, solche, die uns die reine Freude am Fahren vermitteln - keine Trutzburgen, kein Connectivity-Wahn, keine gläsernen Daten-Autobahnen. Es geht um die eigene Verantwortung, die das Individuum selber tragen muss - und auch kann. Wer das nicht schafft oder nicht will, soll mit der Bahn fahren. Oder noch besser: daheim bleiben. Wir kaufen uns unterdessen wieder Strassen-Karten.

Unbedingt lesenswert: David Staretz in «Auto Revue Gremium» zu: Das Auto in der verletzten und vernetzten Welt.
Schreiben Sie uns Ihre Meinung.

Original http://www.radical-mag.com/forum/ein-aufruf-zum-verzicht-1570/seite_1-2

19 Oct 2014
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Carroll Shelby Goes Racing

Carroll Shelby Goes Racing

Ford provided Carroll Shelby with an engine for his start up sports car company and AC supplied the bodies. Shelby hired a bunch of hot rod builders in California and they created the Cobra.

Soon Ford turned to Shelby to beef up the Mustang and turn it into a Corvette beater. The GT 350 was born.

But there was more. Henry Ford II had tried to buy Ferrari and was spurned. Not one who was used to losing he decided to beat Enzo Ferrari on the track. After Ford's first forays stalled they turned to Shelby to beef up the GT 40s and take on Ferrari.

Pete Brock, Ken Miles and Dan Gurney put the cars through their paces.

CO30
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Carroll_Shelby_Goes_Racing.html

19 Oct 2014
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GoPro: Formula Off Road Hill Climb

GoPro: Formula Off Road Hill Climb

This formula offroading driver has a little trouble climbing a hill during competition after his steering wheel pops off in Iceland.

Special thanks to Dori Bjornsson and Sigurbjorn Ingvarsson.

Shot 100% on the HERO2®, HERO3®, and HERO3+® cameras from ‪http://GoPro.com.

Get stoked and subscribe: http://goo.gl/HgVXpQ

Music
William Ryan Fitch "Ratchet"
Link to buy: http://goo.gl/Ltmswd
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/GoPro__Formula_Off_Road_Hill_Climb.html

19 Oct 2014
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Mercedes-Benz: Fantastic Journey Commercial

Mercedes-Benz: Fantastic Journey Commercial

Client: Mercedes-Benz
Title: Fantastic Journey
Advertising Agency: Jung von Matt, Hamburg, Germany

Full Credits: http://www.gutewerbung.net/mercedes-benz-fantastic-journey-commercial/
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Mercedes-Benz__Fantastic_Journey_Commercial.html

19 Oct 2014
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19 Oct 2014
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Four Hundred at Bonneville by Will Roegge

Four Hundred at Bonneville by Will Roegge

We thought it would be a fitting closure to our special August Speed theme to release a new Will Roegge film. Entitled "Four Hundred", it's a quick snapshot of the Nish Land Speed Record team and their Royal Purple Streamliner.

The film also brings you a little closer to the experience of Bonneville...

... and allows you to ride along with the Speedhunters team as we set about shooting at the event.

We hope you enjoy this new film and the exclusive access we arranged with Nish Motorsports. Perhaps it will inspire even a few of you to come out to the Salt Flats next year. We'll see you there!

Special thanks to Will Roegge for putting this fantastic film together! I also need to thank our own Rachel Kelly for her help in organizing the trip and Rugged Media for their production support at the event.

Enjoy.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Four_Hundred_at_Bonneville_by_Will_Roegge.html

19 Oct 2014
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Muscle Car Of The Week Video #70: 1971 Dick Harrell 454 Camaro

Muscle Car Of The Week Video #70: 1971 Dick Harrell 454 Camaro
<iframe class="youtube-player" type="text/html" width="694" height="390" class="lazy" data-src="http://www.youtube.com/embed/sKpmPhsaMUs?fs=1&hd=1&autoplay=1" frameborder="0"> </iframe><br>http://www.musclecaroftheweek.com - Some Muscle Cars are cool because they came with the goods from the factory, while others are standouts because of modifications they received after leaving the line. In this case, this 1971 Camaro started life as a 350 powered SS car, but a trip to the Dick Harrell Performance Center was all it needed to be a monster Muscle Car built by one of the legends in Chevrolet racing. Add to the pedigree the fact that the car is an unrestored survivor with approximately 6000 miles on the clock, and you've got a winner in every way possible. It's one of only a handful built, and it still has the power to burn the hides at will. There are many souped-up cars in the Brothers Collection, but this Harrell car is one of the coolest!
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Muscle_Car_Of_The_Week_Video_70__1971_Dick_Harrell_454_Camaro.html

19 Oct 2014
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DC SHOES: WES KREMER EXTRA CRUSTY

DC SHOES: WES KREMER EXTRA CRUSTY

Wes Kremer's Extra Crusty is all the raw footage, slams, unseen tricks and alternate angles you didn't see in "Crusty By Nature". Sit back and enjoy!

Watch Crusty by Nature at https://www.youtube.com/watch?v=PIY-qD8rUmw

Get Wes' shoe at http://dcshoes.com

Get more Wes at http://dcshoes.com/initialswes

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In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/DC_SHOES__WES_KREMER_EXTRA_CRUSTY.html

19 Oct 2014
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Mercedes-Benz TV: The Schoeckl.

Mercedes-Benz TV: The Schoeckl.

The Schoeckl mountain in Graz, Austria – for G-Class only! A place where driver and vehicle can let go, uphill as well as downhill. An off-road experience almost tailor made for the Mercedes-Benz G-Wagon. More information here: http://mb4.me/fU1Ok0/

Experience the world of Mercedes-Benz: http://benz.me/international/

Subscribe to Mercedes-Benz on YouTube: http://www.youtube.com/subscription_center?add_user=MercedesBenzTV

G 350 BlueTEC: Fuel consumption combined: 11.2 l/100 km;
combined CO₂ emissions: 295 g/km.*

Product may vary after press date on 17.10.2014.

*The figures are provided in accordance with the German regulation "PKW-EnVKV" and apply to the German market only. Further information on official fuel consumption figures and the official specific CO₂ emissions of new passenger cars can be found in the EU guide "Information on the fuel consumption, CO₂ emissions and energy consumption of new cars", which is available free of charge at all sales dealerships, from DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH and at www.dat.de.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Mercedes-Benz_TV__The_Schoeckl.html

19 Oct 2014
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Questionable Road Usage - /DRIVE on NBC Sports EP02 PT2

Questionable Road Usage - /DRIVE on NBC Sports EP02 PT2

Episode 4 of /DRIVE on NBC Sports is all about odd cars. The slow and the strange. They don't hustle a corner or jolt heart rates, and they don't try to. But does that mean they aren't good, exciting, or fun? Hardly.

Watch as Mike Musto tests a tractor-power rat rod that looks like something the devil would drive, and that makes his 6'5" 245lb frame look small.

Then Chris Harris tests his newest -and weakest- car: a 1957 Citroen 2CV that has 12 whole horsepower.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Questionable_Road_Usage_-__DRIVE_on_NBC_Sports_EP02_PT2.html

19 Oct 2014
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Questionable Road Usage - /DRIVE on NBC Sports: EP04 PT3

Questionable Road Usage - /DRIVE on NBC Sports: EP04 PT3

Episode 4 of /DRIVE on NBC Sports is all about odd cars. The slow and the strange. They don't hustle a corner or jolt heart rates, and they don't try to. But does that mean they aren't good, exciting, or fun? Hardly.

Watch as Mike Musto tests a tractor-power rat rod that looks like something the devil would drive, and that makes his 6'5" 245lb frame look small.

Then Chris Harris tests his newest -and weakest- car: a 1957 Citroen 2CV that has 12 whole horsepower.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Questionable_Road_Usage_-__DRIVE_on_NBC_Sports__EP04_PT3.html

19 Oct 2014
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Stig Controlled G-Wiz (HQ) - Top Gear - Series 10 - BBC

Stig Controlled G-Wiz (HQ) - Top Gear - Series 10 - BBC

Richard has decided to make a full size remote control car using the electric G-Wiz. But first its going to need a few modifications, and then its over to The Stig. Clip taken from series 10, episode 9.

Subscribe for more awesome Top Gear videos: http://www.youtube.com/subscription_center?add_user=Topgear

Top Gear YouTube channel: http://www.youtube.com/topgear
TopGear.com website: http://www.topgear.com

Top Gear Facebook: http://www.facebook.com/topgear
Top Gear Twitter: http://twitter.com/BBC_topgear

This is a channel from BBC Worldwide who help fund new BBC programmes.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Stig_Controlled_G-Wiz__HQ__-_Top_Gear_-_Series_10_-_BBC.html

19 Oct 2014
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The Porsche Panamera presents Heavy Metal Orchestra

The Porsche Panamera presents Heavy Metal Orchestra

Explore the only luxury sedan that combines an executive tailored interior with the performance of a sports car, it is possibly the worlds most thrilling contradiction. See how the Porsche Panamera inspires a classical orchestra to transform a heavy metal anthem in to a thrilling contradiction.

The Trooper
By Iron Maiden
Classical Interpretation by Porsche Panamera

*Combined fuel consumption in accordance with EU 5: 10.2 l/100km ; CO2 emission: 239 g/km
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/The_Porsche_Panamera_presents_Heavy_Metal_Orchestra.html

19 Oct 2014
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True Fellas Tattoo - The Ride II

True Fellas Tattoo - The Ride II

A Beastwood Film, www.beastwood.de
Imagevideo for True Fellas Tattoo, www.truefellastattoo.com
Filmed & edited by Dirk Behlau, www.pixeleye.de
Music by Delta Bombers - The Wolf
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/True_Fellas_Tattoo_-_The_Ride_II.html

19 Oct 2014
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Rollhard, the Belgium Chapter 2.0

Rollhard, the Belgium Chapter 2.0

Rollhard, the Belgium Chapter 2.0
24 August 2014
Aarschot, Belgium

Find us on : www.facebook.com/wellkept.fr

Music : Vanic & K.flay - Cant sleep

www.rollhard.co.uk
Slammed.fr : www.facebook.com/pages/Slammedfr/195098650615794

Special thanks :
All the organisation Team
Levi
Anto pour m'avoir aidé à filmer !
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Rollhard__the_Belgium_Chapter_2.html

19 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Ford Halloween Car Wash Prank

Ford Halloween Car Wash Prank

We convinced passengers to get an innocent car wash-and had some of the undead meet the unsuspecting drivers.

WARNING: Video may cause nightmares and inspire pranks. Happy Halloween!

Closed course. Do not attempt.

Special thanks to Erebus for costumes, makeup and special effects and The Work for production.

Erebus: http://www.hauntedpontiac.com
The Work: http://www.theworkinc.com

For more Spooky Car Wash Pranks:
Ford Tumblr: http://gofurther.tumblr.com

For more Ford content:
Facebook: https://www.facebook.com/ford
Twitter: https://www.twitter.com/ford
Instagram: https://www.instagram.com/ford
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Ford_Halloween_Car_Wash_Prank.html

19 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Official Dodge Brothers Commercial ft. the 2015 Charger and Challenger | John vs. Horace

Official Dodge Brothers Commercial ft. the 2015 Charger and Challenger | John vs. Horace

A car company started by two brothers is going to be built on healthy competition. In this video we see John and Horace Dodge battle it out in a century-long car chase that takes them through the history of their most bad-ass vehicles, ending in an epic duel between the latest cars to continue the Dodge legacy: the 2015 Charger and Challenger.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Official_Dodge_Brothers_Commercial_ft__the_2015_Charger_and_Challenger___John_vs__Horace.html

18 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Die Hörner aufsetzen

Stammleser merken es - mir fehlt derzeit ein wenig die Motivation zum Schrauben. Hat wohl mehrere Gründe. Einerseits der Stress der letzten Monate wegen dem Rod, aber auch, weil ich technisch nicht so schnell am Titan weiterkomme. Da wurde mir ein kompletter Zylinderkopp in Aussicht gestellt für 60 Euro, dachte, den nehm ich, weniger Arbeit, aber das ist leider geplatzt. Nun habe ich doch 2 neue Ventile etc. bestellt. Hätte ich das gewusst mit dem Kopp, wären die Teile schon da. Egal. Wie schon geschrieben: So ein wenig Motivation fehlt eben grad mal...

Gestern musste ich aber in die Werkstatthölle, weil einer Teile für seinen 32er Passat brauchte. Und da ich eh da war...

Die Hörner an der Stoßstange habe ich fertig gespachtelt.

StoÃ&#159;stange

Das zweite Hörnchen musste ich noch zurechtflexen.

Die Hörner aufsetzen

Leider hatte ich nur Hörnchen von einer Seite und die Typ 3 Stoßstangenhörnchen sind asymmetrisch. Also musste ich sie symmetrisch machen. Ich dachte, ich könnte sie in einem Zug festkleben mit Karosseriedichtmasse. Nein, ging nicht, sie verrutschten dazu zu sehr. Also habe ich sie erst einmal verklebt und muss, wenn das ausgetrocknet ist, die Spalte dann nachträglich verkitten.

StoÃ&#159;stange

StoÃ&#159;stange

Ich denke, ich werde der Stoßstange schon einmal die endgültige Farbe geben, wenn die Hörnchen richtig fest sind. Das gibt mir dann Motivation, den restlichen Wagen zu lacken. Wer will schon mit ner andersfarbigen Stoßstange rumfahren...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/die-hoerner-aufsetzen

17 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen [1 Benutzer]   T Sälzle und M Haub  

Oldtimer Herbstfest @ Classic Remise Düsseldorf

Zum 8. Mal fand das Oldtimer Herbstfest in der Classic Remise Düsseldorf statt. Das Oldtimer Herbstfest ist der traditionelle Saisonabschluss für viele Oldtimer-Freunde aus ganz NRW und den Benelux-Staaten. Bei allersuperbestem Sonnenschein war es wieder ein buntes Altautotreffen aller Jahrgänge und Marken. Ein großes Rahmenprogramm mit Automobilia-Händlern, Autokunst, Clubs, Currywurst und vieles mehr rundete das Wochenende ab.

Die Classic Remise ist seit vielen Jahren das Kompetenzzentrum und die Topadresse für Oldies in NRW. Deren Liebhaber können hier nicht nur ihre Schätzchen reparieren und wienern lassen, sie wohl behütet in Glaseinstellboxen parken, sondern auch im feinen Restaurant schlemmen, um danach an Geschäften und Showrooms vorbeizuflanieren. Was einst als Meilenwerk eröffnet wurde, heißt seit einigen Jahren in Berlin und Düsseldorf ‘Classic Remise’. Die Classic Remise Düsseldorf befindet sich in einem ehemaligen Ringlokschuppen, der zwischen 1929 und 1931 entstand.

Classic Remise

Alle Beiträge zu Meilenwerk bzw. Classic Remise gibt es hier.

Oldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise Düsseldorf

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Oldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise DüsseldorfOldtimer Herbstfest @ Classic Remise Düsseldorf

#Meilenwerk

Original http://www.formfreu.de/2014/10/18/oldtimer-herbstfest-classic-remise-dusseldorf/

16 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Jens Tanz  

Schlüsselerlebnisse

Schlüsselerlebnisse

Oldschool Autoknacken

Sag mal, wo’sn der Schlüssel vom Audi…?” Mit diesem Satz fing alles an, irgendwann heute Morgen, im Osten von Kiel. Das ist 8 Stunden her. Nein, sie hatte ihn nicht gesehen, stieg später in den Mercedes und fuhr mit unserem viertelfinnischen Sandmädchen von Kiel zurück nach Hamburg. Ein fröhlich Liedlein singend. Ich will, nein ich MUSS heute Abend mit dem Audi nachkommen und stehe vor einigen Problemen. Ich komme gerade noch nicht mal rein in den alten Dottore, vom Losfahren kann noch viel weniger die Rede sein. Das bedeutet: Entweder den Schlüssel finden oder… oder… hm. Na das sehen wir dann.

Schlüsselerlebnisse

Ich muss da irgendwie rein.

Haben Sie schon mal einen Autoschlüssel nicht wiedergefunden? Ich will gar nicht von “verlieren” sprechen, denn ich bin ja mit der Karre hier her gekommen und habe seit dem das Grundstück nicht verlassen – also muss er hier irgendwo sein. Aber er ist nicht da, wo ich ihn immer hinhänge: Am Schlüsselbrett. Doof. Ich durchsuche alle Taschen, sowohl die an meinen Klamotten am Körper als auch die meiner Arbeitshose, die ich heute auch an hatte. Die Taschen meiner Jacke. Die aller anderen Jacken. Laptoptasche. Alle Ablagen im Wohnzimmer, in der Küche und im Bad. Manchmal legt man so einen Schlüssel ja in Gedanken mit irgend etwas anderem irgendwo hin. Nein. Hab ich nicht. Der Kofferraum ist offen, da habe ich vorhin ein paar Ersatzteile reingelegt. Aber nicht den Schlüssel. Nirgends. Er ist nicht im Kühlschrank, nicht auf der Terrasse und auch nicht in der Kaffeemaschine. Verdammt. Habe ich den stecken lassen, und jemand hat ihn geklaut? Nein. Ich lasse NIE den Schlüssel stecken, und selbst wenn – alle Türen sind zu. Die Fahrertür lässt sich nur mit dem Schlüssel zumachen, ich glaube nicht, dass sich ein Schlüsseldieb so viel Zeit nähme. Nein, den hat niemand geklaut. Ich laufe die Straße rauf und runter und scanne mit Adleraugen den Straßenrand. Ist er mir aus der Tasche gefallen? Nein. Ich durchsuche alles noch mal. Und noch mal. Was für ein sinnloses Verbrennen von wertvoller Zeit :-( Irgendwann ist klar, dass ich diesen Schlüssel hier und heute nicht mehr auftreiben werde, also plane ich einen gezielten Einbruch. Vielleicht… liegt er ja doch irgendwo im Auto…?

Schlüsselerlebnisse

Der gute alte Kleiderbügel

Ach ja, die guten alten Zeiten. So ein Kleiderbügel von der chemischen Reinigung ist schon ein super Universalwerkzeug, das kennt man ja noch aus den alten Filmen. Heute, bei neueren Autos geht das nicht mehr. Da kann man die Türen nicht so einfach mit einem Schraubendreher von der Dichtung wegdrücken und schon gar nicht den Knopf mit einer Art Haken hochziehen. Die Knöpfe sind heute oben nicht mehr breiter als unten (damals, 1977 waren sie es), und irgendwelche Innenraumüberwachungen würden wohl laut Alarm schlagen. Ich frickel mir so einen Bügel zurecht und finde mich wieder zwischen komisch guckenden Spaziergängern, die mich nicht persönlich kennen und lachenden Nachbarn, die das schon gewohnt sind. Dass ich seltsame Sachen an und mit den Autos vor meiner Haustür mache und mich dabei fotografiere. Es kommt innerhalb von 10 Minuten kein Polizeiwagen, soll mich das nun verunsichern oder beruhigen? Dann bin ich drin. Kein Schlüssel. Nirgends. Hätte mich auch gewundert, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Also nochmal von vorn. Ich laufe die Straße ab. Ich durchsuche nochmal alle Taschen, sowohl die an meinen Klamotten am Körper als auch die meiner Arbeitshose, die ich heute auch an hatte. Ich gucke sogar im Wäschekorb. Die Taschen meiner Jacke. Die aller anderen Jacken. Die Laptoptasche, obwohl ich das alles schon gründlichst gemacht habe. Alle Ablagen im Wohnzimmer, in der Küche und im Bad. Der Kofferraum ist immer noch offen, ich suche erneut und finde eine verschollen geglaubte Zierleiste unterm Teppich. Aber nicht den Schlüssel. Nirgends. Er ist noch immer nicht im Kühlschrank, noch immer nicht auf der Terrasse und auch noch immer nicht in der Kaffeemaschine. Nochmal Verdammt.

Schlüsselerlebnisse

Dann muss es eben sein.

Ich bin zu alt zum kapitulieren. Nicht vor meiner eigenen Blödheit und schon gar nicht vor einem kleinen Schlüssel. Ich habe in den vergangenen Jahren zu viel Scheiße erlebt, bin da durchgegangen und habe nach und nach alles in den Griff bekommen, da ist das hier ja wohl auch zu regeln. Es muss wohl der harte Weg sein. Die Alternative wäre eine Bahnfahrt nach Hamburg und übermorgen eine Bahnfahrt wieder zurück nach Kiel. Nicht unbedingt unattraktiv, aber dann hätte ich hier noch immer keinen Schlüssel. Der zaubert sich ja nicht plötzlich wieder her. Gleichwohl er irgendwo sein muss….. Egal. Ran an den Speck beziehungsweise den Stahl, Lenkrad runter und das Zündschloss freilegen. Dafür muss der komplette Lenkstockschalter ab, aber das ist bei diesem alten Herren mit dem Lösen einer einzigen Schellenschraube getan. Sollte ich vielleicht noch mal alles durchsuchen…..? Ich rufe mein halbfinnisches Fräulein Altona an, ob der Schlüssel vom Audi vielleicht aus irgend einem Grund im Mercedes liegt? Nein :-( Nun reicht’s. Ich ziehe ein dickes schwarzes Verlängerungskabel aus dem Kellerfenster bis auf die Straße. Hat der Audi grad gezittert? Ja, zu Recht, mein Lieber. Auch wenn du nichts dafür kannst, du kostest mich gerade eine Menge Nerven und Zeit an einem Tag, an dem ich beides nicht habe. Ich fahre heute noch Audi. Definitiv. Und jetzt ist schweres Geschütz angesagt.

Schlüsselerlebnisse

Er will es ja nicht anders

Die gute alte BOSCH hat schon einige Löcher in weichem und hartem Material hinterlassen, heute wird sie erstmals mit rundköpfigen Abrissschrauben (sieht komisch aus, oder? sss) aus Stahl konfrontiert. So ein Zünschloss konnte man natürlich auch in den 70ern nicht einfach mit einer 13er Stecknuss abschrauben, auch damals gab es schon Diebe und auch damals hingen die Menschen an ihren teuer bezahlten Mittelklasselimousinen. Die beiden Schrauben im Alugehäuse des Zündschlosses sind am Ende des Tages auch nur Schrauben. Und nein, liebe Kinder, ich erkläre euch und auch den Erwachsenen, die das vielleicht wissen wollen jetzt nicht im Detail, wie man an diese Schrauben rankommt. Das soll ja hier keine Anleitung zum Audiknacken sein. Auch erzähle ich nicht, wie weit und wie tief man bohren muss, aber lasst euch gesagt sein: Da fallen eine Menge Metallspäne in den Fußraum. Was ich lerne: Die Schrauben halten nicht nur das Zündschloss, sie fixieren auch die komplette Lenksäule am Armaturenträger. Oh. *KNACK* jetzt nicht mehr….

Schlüsselerlebnisse

Ich bin der Schlüsselmann

Die Ingenieure haben sich da vor 37 Jahren in Neckarsulm ganz schön Mühe gegeben, ihre Autos stabil und sicher zu bauen. Mal eben die Kabel rausreißen, aneinanderhalten und dann läuft der Laden (wie im Kino) geht hier nicht. Solange das Zündschloss noch auf der Lenksäule sitzt rastet gegebenenfalls auch noch das Lenkradschloss ein. Also ganz runter mit dem Teil. Hinten drauf steckt ein Bauteil, das gern mal im Alter seinen Dienst quittiert. Der Anlassschalter. Schreibt man den heute wirklich mit drei s? Ist ja gruselig. Auch den hab ich jetzt mal nicht fotografiert, da kommt man auch gaaaanz schwer ran. Echt. Und ich beschreibe hier auch nicht, welche der 7 Klemmen wie verbunden werden müssen, damit man a) die Zündung anschaltet und b) dem Anlass-Relais die Spannung gibt, die es davon überzeugt, den Strom zum Anlasser durchzuschalten. Aber ich kann so viel verraten: Als penibler Kommunikationselektroniker habe ich fein drei Kabel mit Steckern gekrimpt und die in die richtigen Pole gesteckt. Das sieht nicht nur gut aus, das verhindert gegebenenfalls auch einen feinen kleinen Kurzschluss mit Brand hinter dem Armaturenbrett, denn hier wird mit Klemme 30 hantiert, die ist stromführend direkt von der Batterie.

Schlüsselerlebnisse

zündende Ideen

Das muss jetzt nur noch a) überhaupt funktionieren und b) bis Hamburg halten. Ich bin heute ein Mann von viel a und b. Und ich bin Kummer gewohnt, mit dem KaSi fahre ich schon seit Jahren rum und habe das Abblendlicht mit einer Klemme im Sicherungskasten überbrückt, weil irgendwo ein Kabel gebrochen ist. Geht. Warum also nicht auch hier? Ein bisschen Sorgen machen mir die drei anderen unberücksichtigten Klemmen am nun temporär nicht mehr benötigten Anlassschalter, die haben schließlich auch irgend eine Funktion. Aber was kann schon groß ausfallen bei so einem alten Auto? Primär will ich jetzt den Motor zum Laufen bekommen, damit mich der Wagen nachher nach Hamburg tragen kann. Wider der Deutschen Bahn und wider der Kapitulation. Später kann ich mir ja bei ebay ein gebrauchtes neues Schloss kaufen und das entsprechend wieder einbauen. Ich habe ja nur die beiden Schrauben zerstört, den Rest kann ich wieder brav zurückbauen. Okay, vielleicht habe ich auch mit der Bohrmaschine ein bisschen vom unteren Armaturenbrettträger (wirklich heute mit drei t? Krass) weggefräst, aber das sieht man nicht, da ist das Lenkrad vor. Also, dann, wenn ich es wieder draufgeschraubt habe. So. Zwei der drei Klemmen verbinden. Zündung, jetzt?

Schlüsselerlebnisse

Große Freude über zwei rote Lampen

Jawohl! Kupplung treten, die dritte Klemme mit ranhalten – und der Anlasser dreht sich. Und der Motor springt an. YESS!!!!! :-) Nach 45 Minuten bohren und basteln läuft der Dottore wieder, lässt sich lenken und schalten und macht insgesamt einen fahrbaren Eindruck. Ich… äh… okay, die Blinker gehen nicht. Das muss an der Position der Schalter auf der nun nicht mehr fixierten Lenkachse liegen. Glaube ich. Dementsprechend sollte ich Kreuzungen meiden oder vielleicht die Hand raushalten, das geht ja beim Fahrrad auch. Das normale Abblendlicht geht auch nicht. Nur das Standlicht. Also sollte ich los, bevor es dunkel wird, das kriege ich aber hin. Der Scheibenwischer geht auch nicht. Und es sieht nach Regen aus. Aus Mangel an Alternativen lasse ich mich trotzdem drauf ein und beschließe, zur Not einfach so schnell zu fahren, dass die Regentropfen auf der Scheibe nach oben weggefegt werden. Dass das nicht geht weiß ich irgendwie, aber nun bin ich schon so weit gekommen – jetzt will ich das auch durchziehen. Wenigstens weiß ich jetzt, was mindestens alles noch über diesen Anlassschalter gesteuert wird. Das Radio hängt direkt an Klemme 30, das geht immer. Und das ist auch gut so. Die Hupe geht auch. Die Lenksäule schwabbelt ein wenig haltlos ohne ihre Fixierung im Fußraum vor sich hin, ich beschließe, vorsichtig zu fahren und das alles erst zu veröffentlichen, wenn es ein gutes Ende genommen hat :-)

Schlüsselerlebnisse

Ich hör jetzt auf damit, aufzugeben.

Steine im Weg? Fuck you. Nur ein kleines Ereignis innerhalb des riesengroßen Haufens an Arbeit, Kummer und Zeitdruck, der momentan in Sandmanns Welt abgearbeitet wird. Aber weil ich nicht einsehe, dass so ein Dreck jetzt überflüssigerweise auch noch meine Pläne verzögert oder durchkreuzt ist es mir so wichtig gewesen, den Kahn wieder zum Laufen zu kriegen. Dass dies erst der Anfang war und in der Folge nach und nach noch ein weiterhin malader Vergaser, verhärtete Ventilschaftdichtungen, eine durchgeschossene Kopfdichtung, ein zahnloser Zahnriemen und ein geplatzter Kühlwasserschlauch kommen ist nur konsequent. Aber das sind andere Geschichten. Heute fahre ich mit dem Audi nach Hamburg, und ich komme heil und nur leicht genervt da an. Ohne Regen ;-) Und vielleicht bin ich auch ein bisschen stolz auf die alte Karre, denn trotz alledem bringt sie mich auch in stürmischen Zeiten immer wieder nach Hause.

Sandmann

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Created Donnerstag, 16. Oktober 2014 Tags Audi 100 | Audi 100 LS 1977 | schlüssel | Typ 43 | verloren | Zündanlassschalter | Zündschloss Document type Video
Categories Timeline Author Jens Tanz
16 Oct 2014

Nordschleife in 7:25 min! Michelin und der Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Black Series

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Advertorial | Anzeige

Ich finde es sehr bedauerlich, dass Mercedes-Benz die Produktion seines Supercars, dem Mercedes-Benz SLS AMG eingestellt hat. Ein paar letzte Exemplare der limitierten “Final Edition” sind möglicherweise noch zu haben, aber die Chancen des sportlichen Flügeltürer noch als Neuwagen zu erstehen schmelzen gerade dahin. Besonders zum Träumen hat auf jeden Fall die schärfste Version des sportlichen Stern eingeladen, der Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Black Series. Die Anfang 2013 vorgestellte Version des SLS galt als Verbindungsstück zwischen der “zivilen” Ausgabe und der erfolgsgekrönten Rennversion, dem SLS AMG GT3. Runter mit dem Gewicht, hoch mit der Leistung war die Devise. Eine Leistungssteigerung von mal eben 60 PS bekam das 6.2 Liter V8 Triebwerk spendiert. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolvierte der leer nur noch 1550 kg wiegende Supersportler mal eben in 3.6 Sekunden, in der Vortrieb wurde erst nach dem Erreichen der Höchstgeschwindigkeit bei 315 km/h begrenzt.

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Das Maximale Drehmoment liegt bei 5500/min, 635 Nm werden dann an die Hinterachse weitergegeben und wollen über die 20″ Alufelgen auf die Strasse gebracht werden. Um auch hier dem Piloten die optimale Leistung bereitstellen zu können, hat man sich bei der Entwicklung des Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Black Series als Partner den französischen Reifenhersteller Michelin ins Boot geholt. Gemeinsam hat man einen Reifen eigens für den Supersportler entwickelt, den Sportreifen Michelin Pilot Sport Cup 2, den in den Dimensionen 325/30 R 20 hinten und 275/35 R 19 vorne für optimalen Grip und einen sportlichen Kurvengrenzbereich sorgt.

Als Beleg der fruchtbaren Zusammenarbeit haben die beiden Partner auf der 20,6 km langen Nordschleife eine Rundenzeit von 7 Minuten und 25 Sekunden in den Asphalt gefräst, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 166 km/h entspricht. Besonders beeindruckend ist dies im Vergleich zu den Zeiten von anderen Fahrzeugen.

Michelin hat bereits im Juli einen sehr ansehnlichen Clip auf Youtube gestellt, der den Verlauf der Zusammenarbeit bei der Entwicklung beschreibt. Ich mag diese Form der Reportagen durchaus, weil sie auch die Menschen hinter dem Produkt zeigt, die man sonst als Konsument ja nicht zu Gesicht bekommt. So sorgen eben diese engagierten Mitarbeiten von Mercedes-AMG und Michelin dafür, gemeinsam und sehr erfolgreich so hoch performante Produkte.

Foto: Jens Stratmann, Michelin

Original http://auto-geil.de/2014/10/16/nordschleife-in-725-min-michelin-und-der-mercedes-benz-sls-amg-coupe-black-series/

16 Oct 2014
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Entgrillt

Die letzten Tage hatte eine familiäre Angelegenheit klaren Vorrang gegenüber der Werkstatt. Trotzdem war ich kurz in der Werkstatthölle, weil ich mit meinem Vermieter etwas zu besprechen hatte, bevor der in den Urlaub fährt. Und wenn ich schon einmal da war...

Beim Eskocht ist der "Kühlergrill" Teil der Stoßstange.

Entgrillt

Und das gehört zum typischen Gesicht des Wagens, also ist das bei mir fehl am Platz. Wegflexen war die Devise.

Entgrillt

Die Ford Stoßstange ist geschäumt, das ist wie ein sehr fester Schaumstoff mit einer dünnen Plastikhülle drumrum. wie also die Flexstellen in Form bringen. Ich entschied mich für folgende Methode: Ich habe erst einmal 2 Lagen Glasfasermatte darübergelegt, um einen starren Untergrund zu haben und habe dann mit Glasfaserspachtel die Grundform modelliert.

Es fehlt noch etwas Feinarbeit, aber die Grundform steht.

Entgrillt

Was ich mit dem Kühlergrill mache? Ganz ehrlich, ich weiß es noch nicht. Ich muss erst einmal die Stoßstange fertig montiert sehen und mir dann Gedanken machen. Ich habe ja noch diverse Grills im Fundus. Irgendetwas lässt sich sicherlich basteln. Aber vielleicht nehme ich ja ganz etwas anderes. Ich sollte mal wieder Flohmärkte abgrasen und die Stände durch meine Augen filtern...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/entgrillt

15 Oct 2014
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Re-CHARGE my Life!

Re-CHARGE my Life!

Wertanlage mit Hüftschwung

Wie sich ein 68er Dodge in ein Leben einschleicht …
Als Kinder seid ihr irgendwann aus dem Spielzeugalter raus,  habt dann aber kein Geld. Jedenfalls nicht viel mehr als für ein Eis, ein YPS und ein Smartphone. Wenn ihr als Männer später Geld haben, nimmt es euch meist der Alltag, das Finanzamt oder die knapp kalkulierte Doppelhaushälfte wieder ab. Oder die Lebensgefährtin. Denn die legt üblicherweise ein Veto gegen Spielzeug jeder Art ein, so habe ich das jedenfalls in meinem Freundeskreis mehr als einmal beobachten dürfen. Bei Martin Hofmann ist das irgendwie alles anders. Der ist erwachsen, hat Geld gespart und die Freundin auf seiner Seite. Er will auch wieder spielen, und er tut es, und sie lässt ihn.

Re-CHARGE my Life!

Besser als jede Therapie

Keine Spur Midlife-Crisis
Kinder und maskuline Erwachsene spielen gern mit Autos – aber die Form eines 911er, die so viele Männer in der Mitte ihres Lebens erregt (und meist einhergeht mit dem Austausch der Lebenagefährtin gegen ein wesentlich jüngeres Modell), reizt Martin nicht. Er ist ein Kind der 80er. Amischlitten – sie fallen ihm wieder ein, zuerst gesehen in den amerikanischen TV-Serien. Erinnerungen an das “A-Team”, “Knight Rider” und “Ein Colt für alle Fälle” erwecken den berühmten Virus für amerikanische Autos wieder zum Leben. Seiner Freundin gebührt an dieser Stelle großer Respekt, denn statt zickig mit der klappernden Haushaltskasse zu wedeln unterstützt sie geduldig und verständnisvoll diesen Mann in seinem Vorhaben. Obwohl er nichts anderes mehr im Kopf zu haben scheint, aber das kennen wir ja.

Volltreffer in Wisconsin
In Hamburg werden Nägel mit Köpfen gemacht. Mit einem kundigen Importeur bringt Martin monetäre Voraussetzungen mit Wunschvorstellungen in Einklang, und er beginnt die detektivische Suche im Internet. Und gerade das gestaltet sich gar nicht so einfach, wenn man konkrete Gedanken und Vorstellungen besitzt. Es soll ein Dodge Charger werden, das klassische, leider inzwischen recht hochpreisige Muscle-Car der 60er. Martin befolgt den Rat des Importeurs und sieht sich viele, sehr viele Muskelkisten an – und wird immer wieder enttäuscht. Da ihm ein bestimmtes Baujahr mit einer klar definierten Motorisierung vorschwebt, dünnt sich das Angebot im deutschen Lande ohnehin immer weiter aus, und Dichtung und Wahrheit besorgen den Rest. Also erweitert er seine Recherche auf die USA, und schon kurze Zeit später macht es endlich “Klick”. Bei einer Anzeige passt alles – Motor, Innenausstattung, Übersetzung der Hinterachse und der beschriebene Allgemeinzustand. Martin greift zum Telefon.

Re-CHARGE my Life!

Da geht noch was…

Auf der anderen Seite des großen Meeres meldet sich Chris aus der Nähe von Milwaukee in Wisconsin. Ja, der Wagen sei noch da, er habe auch schon eine lange Geschichte in seiner Familie hinter sich. Als das ursprüngliche Fahrzeug in die Jahre gekommen war, erwarb es sein Bruder und wollte es eigentlich zeitgenössisch zum Drag-Racer pimpen. Dieses Vorhaben zog sich aber anscheinend erheblich in die Länge, und Chris konnte es irgendwann nicht mehr ertragen, den schon damals recht seltenen Wagen ohne Motor ausgeweidet auf dem Hof stehen zu sehen. Also kaufte er ihn seinem Bruder ab und baute ihn bis 2004 nach und nach genau so auf, wie er selbst sich einen fabrikneuen Dodge Charger bestellt hätte. Und da scheint zwischen Martin und Chris geschmackliche Einigkeit zu bestehen. Was für ein Treffer!

Farbe? Passt.

Farbe? Passt.

Über den großen Ozean
Der nun erneut wieder auf den Plan gerufene Importeur einigt sich mit dem Besitzer des Muscle-Cars auf die Bestellung eines unabhängigen Gutachters vor Ort, der 120 Fotos vom Auto macht und alle eventuellen Schwachpunkte und Mängel in einem Schriftstück festhält. Die Fotos und die umfangreichen Beschreibungen überzeugen Martin sofort – und das Ja seiner Freundin bekommt er umgehend. Das muss Liebe sein. Also… von beiden Seiten :-) Er kauft den 42 Jahre alten Dodge, ohne ihn je selbst gesehen zu haben und nimmt ihn sieben Wochen später überglücklich und mit Herzklopfen in Empfang. Nach einem kurzen Umbau für den deutschen TÜV und eine auf Anhieb erfolgreiche Zulassung gehört der Dodge zur Familie.

Re-CHARGE my Life!

So soll ein Muscle Car aussehen

Eine eigene Dimension
Und Familientreffen mag ich. Da folge ich der Einladung sehr gern, zumal die Anreise nicht weit ist und es am Treffpunkt einen leckeren Mittagstisch, serviert von der süßen Mary, zu futtern gibt ;-) Martin stellt mich seinem Charger höflich vor, während ich mich verbeuge und ehrfürchtig damit beginne, die Dimensionen zu erfassen. Erstmal innen drin. Ein für die späten 60er Jahre unaufgeregtes Armaturenbrett beherbergt in schwarzem Kunststoff einige Rundinstrumente und dicke Kippschalter. Kleine Aufkleber auf dem Tacho erzählen von Stundenkilometern und verdecken die Meilenangaben. Ein Lichtlein aus dem Mitteltunnel leuchtet den Weg, als sich der Steuermann in das weiße Kunstledergestühl fallen lässt.

Alles im Blick

Alles im Blick

Re-CHARGE my Life!

Beleuchtete Füße. Cool.

Re-CHARGE my Life!

Schalter, die noch geschaltet werden WOLLEN

Re-CHARGE my Life!

Musik zwo drei…

Ich trete zurück, um dieses glänzende, grüne Muskelpaket einmal in Gänze vor die Linse und in mein Bewusstsein zu bekommen. Ich muss dafür ziemlich weit zurücktreten, das Ding ist sagenhaft lang. Was gerade noch als Matchbox-Auto in einer irren Farbe mit dicken Reifen und kurvenreichen Formen in meiner Sandkiste auf eine kleine Reise ins benachbarte Erdbeerbeet wartete, steht hier jetzt im Maßstab 1:1 vor mir. Seine Schnauze wirkt gierig, sein Body wie von einem heißen Gegenwind nach hinten ausgeformt. Ein faszinierender Hüftschwung mit wunderschönen Details wie dem seitlichen Tankdeckel oder den kleinen, runden Rücklichtern lassen meinen Mund permanent offen stehen. Ich beginne zu begreifen, warum dieses Modell bei den Freaks in der Szene so begehrt ist. Hier war ein Künstler am Werk. Der Dodge scheint zu warten.

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Nordische Wangenknochen, sehr sexy

Re-CHARGE my Life!

Grip auf jedem Meter. Die Walzen versprechen es.

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Bremslichter, die aber nicht gebraucht werden.

Ein Motor wie ein Gewitter
Im Hintergrund holpert ein Toyota Aygo die Kopfsteinpflasterstraße entlang, und ich kann mich nicht entscheiden, was mir hier deplatzierter vorkommt. Der knubbelige, japanische Kleinwagen im Angesicht einer gewaltigen, völlig sinnentleerten Fahrmaschine – oder eben diese vor Kraft strotzende, irgendwie unwirkliche Symbiose aus wunderschönen Kurven und Ressourcen vernichtendem 440cui Big Block in einer grauen Welt voller Abgasnormen und Elektroautos. Wie sagten sie so schön im Trailer des ersten Jurassic-Park-Films? “Etwas… hat überlebt!”. Ja geil, und dieses etwas passt, wie ich finde, noch immer wunderbar in diese Welt. Nennen wir es Ansichtssache. Der Anlasser dreht sich.

Re-CHARGE my Life!

Zwischen viel Platz und viel Motor.

Und das, was jetzt kommt, lässt sich kaum in Worte kleiden. 7,2 Liter Brennraum füllen sich mit leicht entzündlichem Nass. Der Anlasser klingt wie bei jedem amerikanischen Hubraumwunder ein bisschen so, als schaffe er es nicht ganz. Tut er dann aber irgendwie doch immer. BRROOOOAAMMMMM!!!!! Ein kurzes, turbinenhaftes Aufbrüllen, dann ein ruhiges Grummeln wie von einem fernen Gewitter, gleichmäßig und völlig unaufgeregt. Martin legt den mittigen Wählhebel des TFT 727 Getriebes in die Fahrstufe ein und fährt an mir vorbei… und fährt vorbei… und fährt vorbei… Ich habe schon kürzere Autos gesehen. Der Aygo ist hoffentlich langsam mal in seinen Vorort verschwunden, wir brauchen gleich die ganze Straße!

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Ein Gewitter donnert durch den Hafen

Käufliche Sehnsucht
Wow – deshalb heißen die auch Muscle Cars. Das tiefe Grollen erzählt von etwas, was gern frei gelassen werden möchte, von einem Raubtier in Lauerstellung, von einem endlich erfüllten Traum. Und Martin lässt es frei. Katzenhaft schnellt der Dodge nach vorn. Wie bei einer nahenden U-Bahn bebt die Straße, er ist gar nicht laut dabei, ich fühle es trotz der Entfernung eher im Magen und bewundere, wie unangestrengt das Fahrzeug dabei wirkt. Ich bin von Evel Knievel geprägt. Ich erwarte einen am anderen Ende der Straße sich entfaltenden Bremsfallschirm, aber diese Aufgabe müssen die vier zeitgenössischen Trommelbremsen übernehmen. Meine Nackenhaare haben sich noch gar nicht wieder gelegt, da brennt er erneut an mir vorbei. Shit, ich soll ja Fotos machen :-) Okay. Die breite, scheinwerferlose Schnauze taucht tief in die Bodenwellen ein, hart und bestimmt stemmen sich die Pneus gegen das Kopfsteinpflaster – und schon ist er wieder weg. Es riecht angenehm nach sauber verbranntem, unkatalysiertem Super.
Das hier ist Sex. Das ist Form und Kraft in einem, das ist käufliche Sehnsucht und erfüllte Lust bei der Kontrolle über die Maschine. Mich fröstelt. Als das Gerät (kann man so etwas überhaupt noch Auto nennen?) wieder an mir vorbei auf den Parkplatz rollt, blicke ich nur noch andächtig lächelnd und ein bisschen irre.

Re-CHARGE my Life!

Wer braucht da noch einen Therapeuten?

Aufladen im Alltag
Martin Hofmann, setzen, alles richtig gemacht. Der Mann erzählt am Ende unseres Treffens bei einem Kaffee in der Oldtimertankstelle Brandshof die Geschichte seines Autos, während es draußen ungeduldig auf ihn wartet. Martin ist noch immer ein bisschen Kind. Und er wirkt glücklich, so glücklich wie ein Mann nur wirken kann, wenn er sich einen Traum erfüllt hat. Der Nachbar muss jeden Tag sein Elektroauto wieder aufladen. Der Charger lädt andersrum Martin jeden Tag wieder auf, bringt Farbe und Sound in den grauen, monotonen norddeutschen Winter und  gewährt einen Ausblick auf viele weitere spektakuläre Reisen und Erlebnisse mit einem mehr als ungewöhnlichen Auto.

Re-CHARGE my Life!

Das Schiff ist im Hafen

So soll es sein. Hier hat ein Mann seine Religion gefunden und lebt sie nun. Und noch immer mit dem Segen seiner Freundin. Der Fahrer des Aygo wird das niemals verstehen…

Sandmann

Location: www.tankstelle-brandshof.de und der Hamburger Hafen
Artikel auch bei TRÄUME WAGEN

Bilder: Jens Tanz und Susann Drews

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Created Mittwoch, 15. Oktober 2014 Tags 1968 | ami | Brandshof | Charger | Dodge | Dodge Charger | hamburg | Import | Musclecar | TRÄUME WAGEN Document type Video
Categories Timeline Author Jens Tanz
15 Oct 2014

Markteinführung: Start frei für das neue 2014 Audi TT Coupé

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Seit der ersten Markteinführung im Jahre 1996 hat der Audi TT sehr viele Freunde und Liebhaber gefunden. Es gibt zahlreiche Personen, die ihn gar als Design-Ikone bezeichnen. In diesem Jahr hat Audi nun die dritte Produktgeneration seines Sportcoupés vorgestellt und präsentiert dem geneigten Kunden auch gleich noch ein paar technische Leckerbissen.

Das wäre zum einen das Matrix-LED-Licht, was Fans der Marke wie Fachleute bereits aus dem Ingolstädter Flaggschiff, dem Audi A8 kennen. Weiter hat man das analog anmutende Rundinstrument entfernt und auch auf ein Infotainment-System verzichtet. Beides wird nun von einem einzigen Display hinter dem Lenkrad ersetzt, welches Audi “virtual cockpit” getauft hat. Der Fahrer kann wählen, welche Informationen ihm besonders dargestellt werden sollen, wie beispielsweise die animierte Anzeige der Route des Navigationssystems. Die Informationen auf dem 12,3 Zoll Monitor sind wirklich gut abzulesen – so kann ich von meiner Probefahrt berichten.

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Auch im Innenraum wurde im Vergleich zum Vorgänger renoviert und nicht nur neu gestrichen. Das Dashboard stellt von oben gesehen eine Tragfläche dar, in der die Lüftungsdüsen wie Turbinen hängen. Auch hier eine Neuheit – die komplette Klimatisierung steuert man nunmehr über die Lüftungsdüsen selbst, in denen kleine Displays eingelassen sind.

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Das neue Audi TT Coupé steht ab der 43. Kalenderwoche bei den Händlern. Alle weiteren Informationen zur neuen Version von Audis Sportcoupé findet ihr in den Online-Showrooms hinter den Links zum Audi TTS und Audi TT Coupé.

Foto-Quelle: Audi Deutschland

Original http://auto-geil.de/2014/10/15/markteinfuehrung-start-frei-fuer-das-neue-2014-audi-tt-coupe/

15 Oct 2014

2014 Chevrolet Corvette C7 Stingray – Fahrbericht meiner Probefahrt

Als mir der Überführungsfahrer vor ein paar Wochen mit leuchtenden Augen und einem breiten Grinsen den Zundschlüssel der roten 2014 Chevrolet Corvette C7 Stingray überreicht, bin ich ungemein gelassen. Eher ungewöhnlich, habe ich mich doch schon sehr lange auf diese Begegnung gefreut. Allerdings liegen 4 Tage Fahrspass in einem McLaren 650 P hinter mir, der für mich ein absolutes Traumauto in Sachen Fahrspass darstellt. Da muss die Corvette jetzt erstmal zeigen, was sie kann. Los, zeigs mir Stachelrochen!
Tut er aber nicht. Zu keiner Zeit. Die Corvette C7 liegt wie ein Brett auf der Strasse. Und auch in den langgezogenen Kurven auf der A2 habe ich keinerlei Probleme, kann auf Höchstgeschwindigkeit bleiben. Lediglich einmal reisst eine leichte Fahrbahn-Unebenheit mächtig an dem amerikanischen Sportwagen. Weil sich meine Hände aber schon seit dem Start in das griffige mit Alcantara bezogene Lenkrad krallen bleibt es bei einem Peak in meinem Adrenalin-Protokoll. Der Mode-Drehregler hat natürlich nicht nur Einfluss auf die Soundentwicklung, auch die Fahrwerks- und Lenkungseigenschaften ändern sich spürbar. Gibt sich das Fahrwerk in Track unbarmherzig hart, so dass man Rollsplitkiesel zählen kann, ist es in ECO ansatzweise komfortabel. Langstreckentauglich. Aber ja, ich wiederhole mich. Magnetic Selective Ride Control nennt Chevrolet das System und gibt an, dass System wertet die Beschaffenheit der Straße aus und stimmt die Stoßdämpfer blitzartig darauf ab. Nun denn. Mit der Lenkung war ich mehr als zufrieden. Direkt mit viel Rückmeldung. Gut.Was denn? Ach ja. Ich habe noch keine Fakten rausgehauen. Na denn. Der Smallblock-V8 (Typ: LT1) in der 2014 Chevrolet Corvette C7 Stingray protzt mit 6.2 Litern Hubraum. Lediglich 466 Pferden werden aktiviert und die Sorgen für ein maximales Drehmoment von 610 Nm. Die ganze Kraft wird artig an die Hinterachse weitergegeben. An dieser drehen sich übrigens 20″ Aluräder, während vorne 19 Zöller fürs Lenken zuständen sind. Hinter den Rädern sorgt eine Luftgekühlte Brembo-Bremsanlage mit 4-Kolben-Sattel und geschlitzten Bremsscheiben (ø 345mm vorne, 338mm hinten) für ein anständiges Verzögern. Keinerlei Kritik an den Bremsen von meiner Seite.Und die Corvette macht mir Spass. Weit mehr als ich gedacht hatte. Und auch auf eine ganz andere Art und Weise als vermutet. Bewegt man sie im ECO-Modus, profitiert man von der Zylinderabschaltung. Das heisst, dass der Bolide mal eben 4 der 8 Zylinder im V8-Block abschaltet, wenn sie nicht benötigt werden. Gerade im Stadtverkehr oder auf längeren Reisestrecken ist das sehr angenehm, weil es sich sofort im Durchschnittsverbrauch niederschlägt. So macht auch das Reisen mit der Corvette Spass und im der Stadt wühlt nicht permanent der Igel in meiner Hosentasche. Bei einem Durchschnittsverbrauch von unter 15 Litern Super+ bei einer Teststrecke von über 1.000 Kilometern, von denen zahlreiche im Sport- oder Track-Mode gefahren wurden, erscheint mir die Corvette ansatzsweise wirtschaftlich vertretbar. Die 2014 Chevrolet Corvette C7 Stingray verfügt über einen Tankinhalt von 70 Litern. Bei einem NEFZ-Verbrauch (laut Chevrolet) von 12.20 Litern Super+ auf 100 Kilometern könnte man theoretisch auf eine Reichweite von 570 Kilometern kommen. Und selbst bei einem realistischen Durchschnittsverbrauch von 14 Litern muss man erst nach 500 Kilometern den Tankwart grüssen.Mehr Fakten? Die 2014 Chevrolet Corvette Stingray von Chevrolet ist 4.49 m lang, 1.23 m hoch und misst in der Breite 1.87 Meter. Der Wendekreis beträgt 11.50m. Der Abstand zwischen den beiden Rädern beträgt 2.71 m. Das Leergewicht beträgt 1539 kg, maximal zugeladen werden dürfen 250 kg.Die uns zur Verfügung gestellte Corvette hatte ein Targa-Dach. Diese Variante würde ich auf jeden Fall dem Coupé vorziehen – wahrscheinlich auch dem Cabrio, wobei ich mir das erstmal genauer ansehen möchte, bevor ich ein finales Statement abgebe. Das Targa-Dach wird von drei Sprigeln im Innenraum gehalten, die sich schnell umlegen lassen. Das Dach selbst ist – dem Werkstoff Carbon sei Dank – federleicht und somit auch einfach abzunehmen – wenn man nicht zu klein ist. Hat man nichts im Kofferraum lässt es sich dort bequem und einfach in eigens dafür vorgesehene Halterungen klemmen und hat dann quasi ein Cabrio-Frischluft-Erlebnis. Leider geht das eben nur, wenn man nichts im Kofferraum hat. Oder zumindest fast nichts. In eben diesen ist übrigens Platz für 287 Liter Gepäck. Genügend, um zu zweit in den Urlaub zu fahren. Oder auch für einen Jan, der sein Film-Equipment von A nach B transportieren muss. Lediglich die Ladekante ist mit fast 105 Zentimetern Höhe ansatzweise unkomfortabel, aber dann – wir reden hier ja immer noch über einen Sportwagen, da sind wir doch schon – sehr genügsam – froh, dass uns überhaupt so viel Stauraum geboten wird.2014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-39Aber zurück in die Fahrgastzelle, denn da spielt ja die Musik. Serienmässig übrigens aus einem BOSE-Lautsprecher-System, was nicht die Speerspitze des audiotechnisch machbaren darstellt, aber ausreichend ist für längere Fahrten, wo der V8 Sendepause hat. Das Infotainment-System präsentiert sich typisch amerikanisch. Aus meiner europäischen Sicht wenig stringent oder intuitiv und mit zu viel Blink-Blink. Man kann sich da sicherlich schnell reinfuchsen, wenn man denn will. Immerhin wird verfügt das Radio auch über DAB-Empfang und die Anbindung meines iPhones klappt ebenso problemfrei wie das Freisprechen und Abspielen von Musik über die iPod-Funktion oder Spotify. Das Touchscreen-Display des Infotainment-Systems lässt sich im Übrigen per Tastendruck versenken, dahinter befindet sich quasi ein “Geheimfach” mit zusätzlichem USB-Anschluss. Zwei weitere USB-Port finden sich unter der Mittelarmlehne. Gut gefallen hat mit ein kleiner “Kabelkanal”, so dass man das Telefon in den Getränkehalter legen kann – ohne das Kabel einzuklemmen.Das Display hinter dem Lenkrad lässt sich gut ablesen und verfügt über unterschiedliche Ansichten – in Abhängig vom gewählten Fahrmode. Zudem kann man sich einiges an Informationen ausgeben lassen, wenn man denn will. Interessant ist allenfalls im ECO-Modus ein Icon, was anzeigt, wann der Stachelrochen alle 8 und wann nur 4 Töpfe bemüht. Darüber kann man sich schön erarbeiten, wie man den Vette effizient bewegt. Im Trackmodus verwandelt sich das digitale Rundinstrument in einem Breitband-Drehzahlmesser, der einen mit einer kleinen Ampel auf den optimalen Schaltpunkt vorbereitet. Nette Spielerei am Rande. Ganz und gar keine Spielerei ist das Headup-Display. Dieses lässt sich sehr gut ablesen, der Informationsgehalt lässt sich über einen Kippschaler links neben dem Lenkrad einstellen. Gerade bei schnellen Autobahnfahrten habe ich das Headup sehr geschätzt.Auf weitere Helferlein muss man verzichten. Sicherlich, die Corvette ist ein Sportwagen. Da scheint ein aktiver Spurhalte-Assistent vielleicht fehl am Platz. Aber der Tempomat dürfte sich für meinen Geschmack ruhig adaptiv verhalten, also aktiv den Abstand zum Vordermann halten, wenn der langsamer unterwegs ist als man selbst. Vor allem aber ein Totwinkel-Warner wäre meines Erachtens ein Muss für die Corvette, denn der Bauform geschuldet ist sie nicht gerade ein Vorbild an Übersichtlichkeit. Beim Einparken ist das nicht ganz so dramatisch, da hilft die serienmässig verbaute Rückfahrkamera. Beim Überholen auf der Autobahn hingegen …2014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-012014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-022014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-032014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-042014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-052014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-062014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-072014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-082014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-092014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-102014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-112014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-122014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-132014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-142014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-152014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-162014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-172014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-182014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-192014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-202014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-212014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-222014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-232014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-242014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-252014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-262014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-272014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-282014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-292014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-302014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-312014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-322014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-332014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-342014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-352014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-362014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-372014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-382014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-392014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-402014-Chevrolet-Corvette-C7-Stingray-Targa-EU-rot-41Mindestens 74.500 Euro ruft Chevrolet Europa für die 2014 Chevrolet Corvette C7 Stingray auf. Porsche will für einen “nackten” Cayman S 64.000 Euro sehen, Mercedes für den SLK 55 AMG Roadster schon über 73.000 Euro. BMW gibt für die Basisversion des M4 Coupé einen Kaufpreis von 72.200 Euro an. Die Fahrzeuge kann man nicht wirklich vergleichen. Dennoch kann man so den Preis der Corvette vielleicht ein wenig besser einordnen. Und nein, niemand muss sich eine Corvette kaufen, aber ich meine, mit der neusten Generation ist die Corvette für den deutschen Auto-Enthusiasten noch nie so interessant gewesen.Ich habe eine Familie, ich bin da eh raus. Andernfalls würde ich zumindest mal rechnen. Und nach Jahreswagen gucken. Und wieder rechnen. So bleiben mir die Erinnerungen an ein paar sehr schöne Tage und ErFahrungen mit der 2014 Chevrolet Corvette C7 Stingray. Und hoffe, dass ich die Chance bekomme, die noch performantere Z06 fahren zu dürfen, wenn sie den europäischen Kontinent erreicht.

Original http://auto-geil.de/2014/10/15/2014-chevrolet-corvette-c7-stingray-fahrbericht-meiner-probefahrt/

15 Oct 2014
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Volksfürsorge, Fahrbericht Skoda Fabia-1569

Fahrbericht Skoda Fabia

Skoda Fabia

VW, der einstige Volkswagen, wird ja immer mehr zu Audi (zu was Audi dann werden muss, wissen wir jetzt auch nicht so recht), also wird da innerhalb der Volkswagen-Gruppe ein feiner Platz an der Sonne frei: jener der Vernunft, des Mittelstandes, der breiten Masse. Skoda, die einstige Billig-Tochter aus der Tschechei, meldet schon länger Ansprüche an auf dieses Segment, durfte aber bisher nicht so recht hineinwachsen. Die Mutter in Wolfsburg verhielt sich recht zurückhaltend in Sachen Technologietransfer, Skoda wurde immer so ein bisschen stiefmütterlich behandelt, auch eingebremst. Doch unterdessen scheint man sich in der Plüschetage auf eine neue Strategie besonnen zu haben - schliesslich will der Konzern ja bis 2018 an die Weltspitze, und dafür braucht es jedes einzelne Exemplar, das verkauft werden kann. Nur so ist es zu erklären, dass der Octavia den Golf im Kriterium «Vernunft» um Längen hinter sich lassen darf, warum der neue Superb - kommt im Frühling 2015 - den gerade erst vorgestellten Passat in wichtigen Bereichen übertreffen wird - und warum der neue Fabia den erst gerade kürzich aufgefrischten Polo ziemlich tief in den Schatten stellt.

Die Spiesse von Fabia und Polo sind nun gleich lang, sprich: sie teilen sich die technische Grundform. Beide Fahrzeuge basieren - erstaunlicherweise - nicht auf der neuen VW-Allzweckwaffe MQB, sondern müssen noch auf seit Jahren bekannte Fundamente zurückgreifen. Ist alles eine Frage des Preises (und vor allem: der Gewinn-Maximierung) und der Kunde wird das auch kaum merken, ausser, er hat er Bleifuss oder hat sich bereits heftig in die neusten Entwicklungen der Infotainment-Systeme vertieft. Das geht mit MQB, also beim Golf 7 und seinen Brüdern halt viel mehr, da sind die Möglichkeiten viel grösser.

Skoda Fabia
Skoda Fabia
Die Frage ist: wen interessiert das wirklich? Will das Volk wirklich fahrende Tablets, einen rollenden Arbeitsplatz, ein mobiles FacebookTwitterEMailTralalaApp? Oder kommt den Herstellern einfach nix mehr G'scheites in den Sinn und deshalb suchen sie die Innovation in einem Bereich, der gar nichts mit Mobilität zu tun hat? Würden ähnlich viel Hirnschmalz und finanzielle Ressourcen in die Entwicklung von moderneren Antrieben, besseres Design, Kundenzufriedenheit, etc. gesteckt, wäre der Kundschaft wohl mehr gedient. Denn ein Smartphone, das in Sachen Kommunikation sowieso alles besser kann als ein Automobil, billiger ist und nach einem Jahre durch ein besseres Teil ersetzt werden kann, hat heut ein jeder in der Tasche.
Von was sprachen wir gerade? Ah, ja, vom neuen Fabia. Der kann das natürlich schon, MirrorLink heisst das Zeugs, da kann man sein Smartphone ins Auto «spiegeln».
Skoda Fabia
Skoda Fabia
Skoda Fabia
Skoda Fabia
Skoda Fabia

Kostet etwa ein anständies Smartphone Aufpreis, funktioniert vorerst noch nicht mit dem iPhone. Das ist insofern blöd, weil es kein fest verbautes Navi mehr gibt, man sich über Apps behelfen muss (ausser, eben, mit dem iPhone geht gar nix). Naja, die schöne neue Welt hat halt noch Kinderkrankheiten.

Der neue Fabia ist in erster Linie zehn Zentimeter breiter als sein Vorgänger. Das wirkt sich positiv aus auf die Optik, er wirkt jetzt kräftiger, dynamischer. Und es gibt freche, knallige Farben und schwarze Dächer und schwarze Felgen - so macht der kleine Skoda schon was her, die wahre Biederkeit überlässt er nun dem Polo, der mit seinem immer gleichen VW-Design gegen den frechen Tschechen ziemlich alt aussieht. Die zusätzliche Breite ist auch beim Fahrverhalten spürbar, der Fabia liegt nun deutlich besser auf der Strasse. Allerdings, wie wollen wir das jetzt beschreiben: er ist so ein bisschen wie ein hyperaktives Kind. Er macht alles mit, der ganze Wagen ist irgendwie ständig in Bewegung, zittert und hüpft und - irgendwie komisch. Es ist nicht so, dass er schlecht gefedert ist oder nicht so gut gedämpft, da kann man ihm gar nichts ankreiden, aber gerade auf schlechten Strassen wirkt er sehr nervös. Die Lenkung ist ausreichend präzis, aber wer halt mal die progressive Variante in anderen VW-Gruppen-Produkten in den Händen hatte, empfindet die klassische Variante als ein wenig, hmm, unpräzis, zu leichtgängig. Wenn man etwas flotter fährt, merkt man das dann nicht mehr - und flott kann er auch, agil ist er, der Fabia, angenehm wendig mit seinen genau 3,99 Metern Länge. Schlaflose Nächte wird man aber jetzt nicht haben, weil man sich so sehr auf eine Passfahrt freut mit dem Fabia am nächsten Morgen.

Im Innenraum haben wir jetzt nichts gefunden, was es zu kritisieren geben würde. Das gesamte Armaturenbrett ist zwar sehr horizonal ausgerichtet, nichts ist zum Fahrer hingerichtet, da hat man sich wohl die Kosten gespart für einen Innenraum-Gestalter.

Skoda Fabia

Doch die Übersicht ist gut, die Ergonomie sowieso (wie bei allen VW-Konzern-Produkten), die Haptik auch - da wird auch bei Skoda unterdessen kein billiger Plastik mehr verbaut. Gutes Gestühl, da haben sich die Gestalter Mühe gegeben, das auch optisch ein bisschen wirken zu lassen. Hinten hat es für diese Kategorie erstaunlich viel Platz, fast schon fürstlich, und auch der Kofferraum ist mehr als ok: 330 Liter gibt es immer, bis 1150 Liter sind möglich. Das ist dann nicht mehr weit vom Golf entfernt - und wer mehr braucht, der kann ja auf den Kombi warten, der ebenfalls bald auf den Markt kommt.

Wir sind den 1,4-Liter-Diesel mit 90 PS und den 1,2-Liter-Benziner mit 110 PS gefahren. In dieser Klasse werden in erster Linie Benziner gekauft, in der Schweiz sowieso, und deshalb erübrigt sich ein weiterer Kommentar zum für unser Empfinden viel zu lauten Selbstzünder ja eigentlich. Naja, haben wir es trotzdem wieder einmal erwähnt, wie bei allen VW-TDI-Derivaten. Wenn ein Diesel, dann sollte man auf die 75-PS-Greenline-Version warten, die soll dann nur noch 3,1 Liter brauchen. Der mit einem Turbo aufgepumpte Benziner dagegen macht richtig Laune, hat mit den 1,1 Tonnen des Tschechen (im Schnitt 65 Kilo weniger als beim Vorgänger) wahrlich keine Mühe. Aber auch da: er ist etwas laut. Was aber irgendwie zum optisch durchaus sportlichen Auftritt passt. Und auch zum durchaus vorhandenen Fahrspass, den der Fabia ebenfalls bieten kann.

Und dann geht es da noch um den Preis: den neuen Fabia, der ab Mitte Januar bei den Schweizer Händlern steht, gibt es 14'490 Franken, dies für den 1-Liter-Dreizylinder mit 75 PS. Der Polo kostet mindestens 15'650 Franken, doch dafür gibt es nur 60 Pferdchen; für den vergleichbaren 75-Pferder müssen schon mindestens 16'700 Franken ausgelegt werden. Das ist dann eine Menge Moos zusätzlich - und wir wissen jetzt nicht so ganz genau, was der Polo besser kann als der Fabia. Gut, es gibt gegen Aufpreis mehr Assi-Systeme, der Tscheche muss mit einem Basis-Paket auskommen, Dinge wie City-Stopp-Assistent, Multikollionsbremse, Müdigkeitswarner und Berganfahrhilfe kosten zusätzlich. Aber da muss man eh die Preisliste ganz genau studieren, um den Überblick zu behalten.

Wir fuhren den neuen Skoda Fabia in Dänemark, beim so genannten Tannistest, bei dem quasi alle Fahrzeuge versammelt sind, die für die Wahl zum «Car of the Year» antreten. Schon besprochen in diesem Zusammenhang: der neue Ford Mondeo.
Mehr Skoda gibt es im Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-skoda-fabia-1569/seite_1-2

15 Oct 2014
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Inventar, Wie weiter mit Lotus? 2059

Was wird aus Lotus?

Nachdem Dani Bahar die britische Traditionsmarke fast an die Wand gefahren hat, hat sich die Situation in Hethel etwas beruhigt. Offenbar will man sich auf alte Werte besinnen. Aber...

Doch fangen wir vorne an. Dani Bahar hatte hochtrabende Pläne mit Lotus. Der «Schweizer» wollte aus der britischen Marke einen Ferrari-Konkurrenten machen, zahllose neue Modelle lancieren und und und... Leider hatte er wohl vergessen, dass es dafür Geld braucht. Und wer Kohle ausgibt, die er nicht hat der - wird in die Wüste geschickt. In der Wüste ist er nicht gelandet, er schiebt irgendwo auf der Welt eine ruhige Kugel. Denn er hat sich aussergerichtlich mit dem damaligen Lotus-Besitzern geeignet, dass sein Gehalt noch bis 2015 bezahlt wird. Fast 10 Millionen Franken bekommt der in Istanbul geborene Bahar nun auf sein Konto. Nett, erst eine Marke ruinieren und dann 10 Milliönchen bekommen. Aber das ist Schnee von gestern. Mittlerweile hat Jean-Marc Gales die Leistung bei Lotus übernommen. Und gleich mal die Keule ausgepackt. Im September hat er angekündigt, 325 Jobs bei Lotus zu streichen - nicht weniger als einen Viertel aller Beschäftigten auf die Strasse zu stellen. Diese Leute werden besonders erfreut sein, dass Bahar in der gleichen Zeit 10 Millionen fürs Nichtstun bekommt... Immerhin, Gales scheint im Gegensatz zu Bahar etwas von Autos zu verstehen. Er war unter anderem Verkaufsverantwortlicher für Mercedes-Benz und war ab 2009 oberster Boss bei Citroën. Der Luxemburger proklamierte bei seiner Amtseinführung, dass man sich bei Lotus auf die alten Werte besinnen müsse. Alle von Bahr angedachten neuen Modelle wurden in den Rundordner entsorgt.
Eigentlich eine gute Idee, denn Lotus musste erst einmal ein paar Rechnungen bezahlen. Die Zulieferer versorgten den Autobauer nur noch gegen Cash mit Bauteilen, die Liefersituation war deswegen zeitweise prekär. Aber, Gales hat Wort gehalten, die bestehenden drei Modell verbessert und die Garantie für Evora, Exige und Elise auf drei Jahre erweitert.
Inventar, Wie weiter mit Lotus? 2059

Jean-Marc Gales

Alles im Lot also bei Lotus? Naja, nicht ganz. Erstens ist es um einen Nachfolger für das eigentliche Volumenmodell Elise schlecht bestellt. Die Elise der dritten Generation wird seit dem Jahr 2000 gebaut, seit 2010 gibt es ein Facelift. Ein 14 Jahre altes Auto, dass muss ersetzt werden. Aber, da ist nichts in Sicht, und es kommt noch schlimmer. Während Gales von der Stärkung des Markenkerns redete, nimmt er auf einmal das Wort Crossover in den Mund. Auf Basis des Evora soll ein solches Modell innerhalb von 24 Monaten lanciert werden. Nur zur Erinnerung, auch ein Nissan Juke ist ein Crossover-Modell - wir ahnen Böses. Wieso zum Henker man jetzt von Crossovern statt von einer neuen Elise redet, wir können nur den Kopf schütteln. Wenn etwas den Kern der Marke nicht trifft, dann so ein Auto dass weder Fisch noch Vogel ist. Ach, was kümmert mich das Geschwätz von gestern...
Immerhin ist mittlerweile klar, dass Toyota weiterhin die Antriebe liefern wird. Und zumindest diese Kontinuität wird der Marke gut tun. Da muss sich der neue Technikchef, der Spanier Miguel Fragoso, immerhin nicht gross umgewöhnen. Bevor er ein Entwicklungszentrum in England leitete war er bei General Motors unter der japanischen Marke Isuzu unter Vertrag. Wir sind skeptisch, ob ein Crossover-Modell die Marke zu altem Glanz führen wird. Aber immerhin scheint bei den neuen Leuten an der Spitze einiges an Know-how vorhanden zu sein. Und das ist doch immerhin etwas.
Mehr Lotus gibts im Archiv.

Inventar, Wie weiter mit Lotus? 2059

Jean-Marc Gales

Inventar, Wie weiter mit Lotus? 2059

Cup-Modell der Elise. Text: Cha, Fotos: Werk.

Original http://www.radical-mag.com/neuheiten/wie-weiter-mit-lotus_-2059/seite_1-2

15 Oct 2014

Sarahs Fahrbericht: 2014 VW Passat Variant TDI 4MOTION

Gastbeitrag: Der nachstehende Beitrag entstammt der Tastatur von Journalistin Sarah Sauer, die in unregelmäßigen Abständen mit ihrer Schreibe auch auto-geil.de veredelt. Mehr von Sarah findet ihr in diversen Print-Publikationen oder auch unter ausfahrt.tv.

Rational kann ich gar nicht begründen weshalb, aber wenn ich „VW Passat“ höre, denke ich automatisch an die Modelle der frühen Achtziger Jahre, an die, die noch Ecken und Kanten und Linien aufweisen. Scharfkantige Schlachtschiffe – das ist meine Assoziation. Doch diese Zeiten sind längst vorbei – dachte ich. Bis ich Platz nahm im neuen VW Passat Variant 2.0 TDI SCR BMT 4Motion DSG, 240 PS, 500 Nm. Das ist mal ein Name! Doch dazu später. Jetzt steht erst einmal die Zeitreise an.

Ich weiß nicht, ob andere meinen Eindruck bestätigen würden, aber das Interieur meines Testwagens war sooo Achtziger! Braun, wohin das Auge blickte, Kunststoff in Soft-Touch-Qualität, Leder und Holzpaneelen. Was aber wirklich meine Zeitreise auslöste, war das Armaturenbrett, von VW neu designt. Der Clou daran ist, dass sich darin die Lüftung der Klimaanlage befindet. Dabei handelt es sich nicht um einzelne runde Düsen, sondern die Lüftung zieht sich vom Fahrersitz zum Beifahrersitz – unterbrochen nur durch das Cockpit – wie ein langes Band. Die Chromfinnen darin verstärken diese geradlinige und horizontale Struktur nur noch mehr. Dem Ganzen setzt eine mittig darüber platzierte analoge Uhr die Krone auf: Es wirkt einfach oldschool. Da sind sie wieder, diese kantigen Linien, das Braun noch dazu – ein Effekt, der so wahrscheinlich nicht geplant war. Gewollt hingegen ist, dass diese Architektur für ein noch größeres Raumgefühl im Inneren des Passat sorgt, als er eh schon tut.

Damit wären wir bei einem seiner wahrscheinlich wichtigsten Eigenschaften: Platz. Raum. Und davon gibt es im Passat Variant viel. Schon vorne sitzend fällt der luftleere Raum zwischen Kopf und Dachhimmel auf, eine echte Offenbarung aber ist der Aufenthalt im Fond. Meine 1,84 Meter haben ja beinahe schon ein Gefühl von Platzverschwendung! Wie hat VW das erreicht? Indem der Radstand des Passat um 79 mm erweitert wurde. Zudem wurde das Auto 12 mm breiter und, aber das nur am Rande, 2 mm kürzer. Die hinteren Sitzplätze links und rechts sind beheizbar, auch eine Klimaanlage für den Fond steht zur Verfügung. Hier lässt es sich definitiv länger aushalten. Im Variant zu verreisen stelle ich mir ziemlich unproblematisch vor. Das Ladevolumen des Kofferraums, 650 Liter, trägt sein Übriges zu diesem Eindruck bei. Klappe ich die Rückbank um (möglich im Verhältnis 40:20:40), stehen 1780 Liter zur Verfügung. Insgesamt darf der Variant um 650 Kilo schwerer gemacht werden. Und dann ist da ja noch die Anhängelast, die bis zu 2.200 kg (gebremst) betragen darf. Ein Nutztier, Für den leichteren Umgang mit der angehängten Last präsentiert Volkswagen erstmals ein neues Assistenzsystem, den Trailer Assist. Per Knopfdruck wird das kamerabasierte System aktiviert, und über den Knopf, mit dem auch die Außenspiegel eingestellt werden, stellt der Fahrer den Winkel ein, den er benötigt , um beispielsweise einzuparken. Der Rest passiert quasi automatisch. Das Lenkrad schlägt von selbst ein, der Fahrer gibt nur noch Gas oder bremst. Weitere Systeme haben ihr Debüt im Passat: City Emergency Braking, Fußgänger-Monitoring, Traffic Assist und Emergency Assist.

Die wirkliche Premiere aber erlebt das Active Info Display – zumindest im Passat. Denn zuallererst wurde das System erst kürzlich im neuen Audi TT vorgestellt, dort heißt es „Virtual Cockpit“. Ein 12.3 Zoll großer Tft-Bildschirm hinter dem Lenkrad, das ALLE Informationen digital darstellt und das Display in der Mittelkonsole verzichtbar macht. Wenigstens im Zweisitzer Audi TT. Im Passat hingegen existiert das Infotainmentsystem in der Mitte noch immer. Gut für den Beifahrer oder die Passagiere im Fond, die so entweder Einfluss nehmen können zum Beispiel auf die Musikauswahl oder wenigstens sehen können, wohin das Navigationssystem beispielsweise die Reisenden führt. Bis auf die Handhabung – im Audi sind die Knöpfe zum Steuern links im Lenkrad, im Passat rechts – ist eigentlich alles gleich geblieben: Zwei digitale Rundinstrumente rechts und links im Bild, in der Mitte wird angezeigt, was man sehen möchte: Landkarte, aktuell gespielter Song, etc. Das alles steht natürlich in einem bemerkenswerten Kontrast zur analogen Uhr und dem Flair der Achtziger – und kostet zudem eine Stange Geld. Knapp 3000 Euro wird man los, denn das Active Info Display gibt es nur in Verbindung mit dem großen Infotainmentsystem – noch.

Nun aber zu den Abkürzungen. Gefahren bin ich also den Kombi (Variant), mit einem 2-Liter-4-Zylinder Diesel, zweifach aufgeladen. SCR steht für selective catalytic reduction, mit diesem System wird Stickoxid umgewandelt. Was noch? BMT. Blue Motion Technology steht für Sprit sparen. Volkswagen sagt, die insgesamt 10 (!) neuen Motoren für den Passat können bis zu 20 Prozent weniger verbrauchen. 4Motion steht für den Allradantrieb von Volkswagen, DSG für die direct shift gearbox, in diesem Fall ein automatisches 7-Gang-Getriebe. Und wie fährt sich nun das alle zusammen? Fein! Solide. 500 Newtonmeter sind meines Erachtens schon mal eine Ansage, den Bums merkt man aber erst so richtig, wenn flotte Überholmanöver auf dem Programm stehen. Dann baut die Kraft Druck in der Magengrube auf. Und wenn man auf dem Gas bleibt, erreicht er auch irgendwann die 238 km(h Höchstgeschwindigkeit, 100 km/h stehen nach 6,3 Sekunden auf dem Tacho. Ganz ordentlich, wenn auch irgendwie unspektakulär – zumindest vom Fahrgefühl her. Irgendwie fehlte mir das letzte Quäntchen zum Spaß haben, aber dann denke ich mir auch wieder: „Hey, das ist ein Familienauto. Oder Außendienstler-Auto. Also, easy“. Tatsächlich steht hier meiner Meinung nach eher das bequeme Reisen im Vordergrund, das Kilometerabreißen. Die bequemen, beheizbaren Sitze und das beheizbare Lenkrad sorgen für Gemütlichkeit . Und wer das Ganze mit etwas Pfeffer würzen will, schaltet in Sport. Und den Gangwahlhebel in S. Dann wird aus der geschmeidigen Lenkung eine mit etwas mehr – ich nenne es mal – Widerstand, die Gasannahme erfolgt einen Ticken schneller und auch das Fahrwerk wird etwas straffer. Allerdings sind nach meinem Empfinden die Unterschiede zwischen den Modi Eco, Comfort, Normal und Sport nicht sehr stark ausgeprägt. Schön finde ich, wie immer, dass auch ein Individual-Modus zur Verfügung steht. Da können dann beispielsweise Lenkung oder Gasannahme individuell konfiguriert werden. Der Passat Variant fährt sich also zuverlässig, kontrollierbar, unaufgeregt. Lediglich in Kurven merkt man ihm etwas sein Gewicht von knapp 2 Tonnen an, meine Ohren haben dann so ein gewisses Rauschen vernommen.

Zum Schluss möchte ich noch kurz auf das Äußere eingehen: Diesbezüglich geht es nicht zurück in die Zukunft, im Gegenteil. Die Front wurde nachgeschärft und mit Chrom-Elementen aufgehübscht. Die Scheinwerfer kommen ab Serie mit Halogen – okay, doch eine kleine Zeitreise – optional sind aber 2 verschiedene LED-Varianten möglich, beispielsweise mit 32 oder 12 LEDs. Am Heck finden sich Rückleuchten, die serienmäßig mit LED ausgerüstet sind. Ansonsten gibt sich der neue Passat auch hier eher unspektakulär, von der starken, scharfen Tornadolinie an der Seite einmal abgesehen.

Summa summarum: Der neue VW Passat Variant ist ein solides Auto, perfekt für Familien, Vielfahrer, Reisebegeisterte. Und für solche, die genug Geld im Portemonnaie haben. Denn hier liegt mein größter Kritikpunkt: Ich mag die Preispolitik nicht. VW wirbt damit, dass es den Passat „schon“ ab 26.950 Euro gibt. Das ist dann die Ausstattungslinie Trendline und der kleinste Benziner. Unser Diesel startet dann schon bei 46.300 Euro (Highline), aber mit dem ganzen Wust an Assistenzsystemen, Leder-Interieur, großem Infotainmentsystem, Active Info Display etc., etc. erreicht man locker geschätzt die 55.000-Euro-Grenze. Wenn es nicht sogar noch viel mehr ist. Ist das dann noch ein VOLKSwagen?

Original http://auto-geil.de/2014/10/15/sarahs-fahrbericht-2014-vw-passat-variant-tdi-4motion/

14 Oct 2014
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Bumper cars without bumping, VW commercial

Bumper cars without bumping, VW commercial

We installed "City Emergency Break»-technology on a bumper car at Tusenfryd, Norway´s biggest amusement park. The bumper was equipped with ultrasonic sensors and stopped every time it was to close to another car. The people´s reactions were filmed and became a TV commercial.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Bumper_cars_without_bumping__VW_commercial.html

14 Oct 2014
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How to Turn a Fiero Into a Track Car - /MATT FARAH

How to Turn a Fiero Into a Track Car - /MATT FARAH

The Pontiac Fiero may be the butt of many automotive jokes, but believe it or not, the original designers had high hopes for America’s first mass-produced, mid-engined sports car. Unfortunately, the accountants won, and, well, we know how it went.

But what if it hadn’t? Could ingenuity and know-how turn the maligned Fiero into a proper sports car? We hit up a Speed District Track day to find out.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/How_to_Turn_a_Fiero_Into_a_Track_Car_-__MATT_FARAH.html

14 Oct 2014
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1969 Chevrolet Chevelle vs 1987 Buick GNX - Generation Gap: Muscle Cars

1969 Chevrolet Chevelle vs 1987 Buick GNX - Generation Gap: Muscle Cars

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Join Ken Lingenfelter in supporting the Ronald McDonald House charity: www.rmhc.org

In the latest episode of Generation Gap, Matt and Davin have brought the muscle. Matt’s pick, a 1987 Buick GNX, is arguably one of the best muscle cars to come out of the 1980s, with a McLaren Performance-tuned turbo-charged V-6 putting 245 hp and 360 ft.-lb. of torque to the ground. Davin thought he could slip one by with this unassuming 1969 Chevrolet Chevelle. The secret is that it’s a rare COPO with the 427-cid engine with 425 hp and 460 ft.-lb. of torque. This Chevelle looks like grandma’s car, but goes like a Yenko.

Generation Gap appears every other Tuesday on the Motor Trend youtube channel. http://www.youtube.com/motortrend

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In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/1969_Chevrolet_Chevelle_vs_1987_Buick_GNX_-_Generation_Gap__Muscle_Cars.html

14 Oct 2014
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This Ferrari 512 M Changed the Racing World Forever

This Ferrari 512 M Changed the Racing World Forever

When the Sunoco Ferrari 512 M first appeared at Daytona in 1971 it was a revelation. Manned by a dream team that included owner Roger Penske, chief mechanic John “Woody” Woodard, and drivers Mark Donohue and David Hobbs, the car combined Ferrari’s pedigree with Penske’s legendary attention to detail in everything from his crew’s uniforms to the polished wheels. Slated to run at Daytona, Sebring, Le Mans, and Watkins Glen, this 512 M was the odds-on favorite every time the Penske team rolled it onto the starting grid.

In a historic run of bum luck, however, the car never won a single race.

Debuting at the 24 Hours of Daytona, Donohue put the 512 M on the pole. Just before midnight, however, Vic Elford blew a tire on his Porsche 917 and in the ensuing slowdown, Charles Perry and his 911S ran into Donohue and the 512 M. The Penske crew taped and patched up the car as best they could and watched Donohue and Hobbs fight their way back to a third place finish.

Next up was the 12 Hours of Sebring, where the 512 M was once again on the pole. In the fourth hour of the race, away from photographers’ cameras, Pedro Rodriguez, driving a Porsche 917, rammed Donohue multiple times, sending the Ferrari into the pits for repairs. Once again, the pit crew managed to get the car back on the track, where it finished sixth.

Shipped to France for the Le Mans 24 Hours, the Ferrari 512 M was considered an underdog against the long-tailed Porsche 917s, which had a speed advantage over the Ferrari. Alas, the Sunoco team barely got a chance to prove itself: the 512 M retired with engine failure on Saturday evening.

Finally, it was back to the United States for the Watkins Glen 6 hours. Donohue was leading in the 54th lap when a broken steering knuckle sent him into the pits and out of the race. The Penske team came back the next day to run the car in the Watkins Glen Can Am race but the car’s original racing days were over.

Despite its misfortunes on the track, the Sunoco Ferrari 512 M and the team that ran it remain among the most important racing stories of the 1970s. At a time when racing teams paid little attention to “spit and polish,” Roger Penske demanded that his cars and his teams be precise, disciplined, and spotless. Remove bad luck from the equation and this insistence on excellence would’ve paid off. As it is, it still changed the world of motorsports, as other teams quickly realized that they would have to change their own operations if they hoped to compete successfully in the long term.

Drive Tastefully®

http://Petrolicious.com
http://facebook.com/Petrolicious
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/This_Ferrari_512_M_Changed_the_Racing_World_Forever.html

14 Oct 2014

2014 VW Passat Variant TDI – Videos und Fakten

2014 VW Passat Variant TDI


Video – 2014 VW Passat Variant TDI auf Youtube ansehen


Watch Video – 2014 VW Passat Variant TDI on Youtube

Die Vorgeschichte zum 2014 VW Passat Variant TDI
Der Passat gehört definitiv zu den Modellen mit Tradition, immerhin konnte Volkswagen in 2013 den 40. Geburtstag feiern. B1, so lautete der Produktname des ersten Modells von 1973, eigentlich ein umgewandelter Audi 80. Das B steht für B-Segment, also Mittelklasse. Ein Jahr später kam denn auch der Passat als Variant auf den Markt. Daraufhin folgten viele Facelifts und Produktgenerationen, vielen dürfte vielleicht noch der Passat von 1988 in Erinnerung sein – der hatte nämlich plötzlich keinen Kühlergrill mehr. Das hat sich aber 1993 geändert. Der Grill war wieder da und scheint zu bleiben. Jetzt ist Volkswagen bei der achten Generation angekommen – und mit ihm viel Neues, aber auch eher oldschool anmutende Elemente…

Der Fahreindruck
Was macht ihn so oldschool? Nun, zumindest die von uns gefahrene Ausstattung wirkte ziemlich “Back to the Eighties”. Das lag zum einem am dominierenden Dunkelbraun – Leder, Holz, Kunststoff – zum anderen aber auch an der neu designten Form des Armaturenbretts. Das erstreckt sich nun sehr breit und geradlinig von links nach rechts, nur vom Cockpit unterbrochen. In das Armaturenbrett wurde die Lüftung der Klimaanlage integriert, deren Lüftungsstreben durchgehend und horizontal aufgebaut sind. Dieser breite, weite Effekt wird durch eingelassene Chromstreben noch verstärkt. Mit der darunter liegenden Holzpaneele und der darüber liegenden analogen Uhr ist der Eindruck einfach da: Oldschool!

Der Rest ist dafür umso moderner, von analog kann da nicht mehr die Rede sein. Vor allem nicht in Anbetracht der folgenden Tatsache: Volkswagen verwendet jetzt auch das “Virtual Cockpit”, das im Audi TT Premiere feierte. Nein, Moment. Bei Volkswagen heißt es “Active Info Display”. Vom Namen einmal abgesehen, ist es das gleiche System. 12.3 Zoll großes TFT-Display, in dem schlicht alle Informationen digital dargestellt werden. Von den Rundinstrumenten über die Navigation bis hin zu gespielten Liedern. Im Gegensatz zum Audi TT gibt es aber noch ein weiteres Display in der Mittelkonsole. So haben auch Beifahrer die Möglichkeit, das Infotainmentsystem zu benutzen. Wir kritisieren an dieser Stelle die Aufpreispolitik: Das Active Info Display gibt es nur in Verbindung mit dem großen Infotainmentsystem, und zack! – sind beinahe 3000 Euro weg.

Natürlich haben auch die braunen Ledersitze ihren (Auf-)Preis. Dafür sitzt es sich gut in selbigen. Der Seitenhalt auf der Sitzfläche ist toll, im Rückenbereich ist er nicht ganz so ausgeprägt. Doch man sitzt gemütlich, und das ist für mich überhaupt DAS Wort für den neuen Passat Variant. Ergänzt um die Adjektive praktisch, bequem und unaufgeregt. Es ist ein Auto für Familien. Für Streckenabreißer. Für Reisende.

Das Platzangebot ist vor allem im Fond immens. Das liegt daran, dass Volkswagen kaum etwas an der Länge des Passat geschraubt hat, aber den Radstand um 79 Millimeter verlängerte. Hier haben auch 1,90 Meter große Menschen Platz und können längere Strecken gut aushalten. Platz gibt es auch im Kofferraum: 650 bis 1780 Liter und eine Zuladung in Höhe von 650 Kilogramm. Das ist ordentlich. Anhänger bis 2200 Kilo darf er natürlich auch noch ziehen. Und da kommen wir schon zu einer weiteren Neuheit: Der so genannte Trailer Assist hilft beim Einparken mit Anhänger.

Der Fahrer stellt per Drehknopf den Grad ein, in welchem der Anhänger sich bewegen soll, das Lenkrad justiert sich dann autpomatisch entsprechend, der Fahrer gibt nur noch Gas oder bremst. Eine Kamera hinten im VW-Logo zeigt, was passiert, dargestellt wird das Bild im Display der Mittelkonsole. Neu sind auch diese Assistenzsysteme: City Emergency Braking, Traffic Assist, Fußgänger Monitoring oder Emergency Assist. Der zudem in unserem Testauto verbaute Lane Assist steuert beim Überfahren der weißen Linien ohne vorheriges Blinken aktiv gegen, gibt aber kein akustisches Signal.

Zum Prädikat “gemütlich” trug natürlich auch die Motorisierung bei. Insgesamt zehn (!) Motoren kommen mit dem Passat auf den Markt, wir fuhren den stärksten 2-Liter-Biturbo-Diesel mit 240 PS und 500 Newtonmetern sowie 7-Gang-DSG und Allradantrieb. Die 100 km/h-Marke erreicht man im Variant innerhalb von 6.3 Sekunden, bei 238 km/h ist Schluss. Allerdings konnten wir auf Sardinien nicht mal annähernd so schnell fahren. Der Motor ist laufruhig, liefert aber bei langsameren Geschwindigkeiten oder im untertourigen Bereich den typischen Diesel-Sound. 500 Newtonmeter klingt eindrucksvoll, und wenn man ihn etwas ärgert, dann drückt die Kraft tatsächlich auf den Magen. Aber dann besinnt man sich wieder ganz schnell auf das Wesentliche: Cruisen. Reisen. Fahren.

Die Fakten:

Der 2014 VW Passat Variant ist 4,77m lang, inklusive Außenspiegel 2,08m breit und 1,48m hoch. Der Radstand beträgt nun 2,79 Meter, der Wendekreis liegt damit bei 11,7 Meter. Leer wiegt der Passat Variant 1735 Kilo, zulässig sind 2310 Kilogramm. Das Standardvolumen des Kofferraums beim neuen Passat Variant liegt bei 650 Litern, mit umgeklappter Rücksitzbank und einer beinahe ebenen Ladefläche werden es 1780 Liter. Laut NEFZ benötigt der Variant 5,4 Liter Diesel für 100 Kilometer. Bei uns waren es gerade mal zwei Liter mehr.
Preislich gehts für unseren getesteten Variant (Highline) bei 46.300 Euro los – mit allem Schnick und Schnack sind sicherlich locker über 50.000 Euro weg.

AUSFAHRT-TV

 

Bericht zum 2014 VW Passat Variant TDI auf auto-geil.de

Bericht zum 2014 VW Passat Variant TDI auf rad-ab.com

Original http://ausfahrt.tv/2014-vw-passat-variant-tdi-videos-und-fakten/

14 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

David's Ford Duratec Powered Lada

David's Ford Duratec Powered Lada

This is the second part of three spotlight feature videos that was taken at this year's RetroRides Gathering at Shelsley Walsh Hill Climb in Worcestershire.

This feature spotlight feature's David's (from Retroford) Ford 2.3 Duratec powered Lada. As I was making my first sweep of the show I couldn't help but spot David's Lada, the fact that it was bright yellow drew my eyes in instantly. Then walking up to the bonnet propped open, invited the camera lens to take a closer look. This machine is clean, superbly executed with a crazy engineering skills to shimmy that 2.3 Duratec engine into the Lada's bay, I can only imagine what it sounds like and how it must handle being the Lada weighs nadda!

The Lada must be a hoot to drive and scare potential traffic light racers as it looks so OEM with the bonnet closed, even the steel wheels do not give a single thing away. The only thing that would let you know that it was something out of the ordinary on the road (apart from the paint job!) would be the tail lights zooming off into the distance as the lights turn from red to amber - signalling you to pull away.

Enjoy this piece of engineering wizardry!

Music: T Plays It Cool ~ Marvin Gaye
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Davids_Ford_Duratec_Powered_Lada.html

14 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Bruce's 1948 Land Rover

Bruce's 1948 Land Rover

This is the third and final part of three spotlight feature videos that was taken at this year's RetroRides Gathering at Shelsley Walsh Hill Climb in Worcestershire.

This final feature spotlight showcases Bruce's (Area 52) 1948 Land Rover. If you haven't seen this on any blogs or forums this summer then be prepared. It's not the usual everyday car and it was great to walk up to this creation and see and hear from Bruce himself what modifications have been done, why and a brief historic run down on this particular vehicle. From it's roofless and removable door experience to it's low down grass-cutting drop, this machine has something to turn a passer by into a stop, stare and share a picture kind of person. It's been made for fun and has been engineered and modified without constraint to put a smile or even a questionable glance to whomever encounters it.

Bruce isn't your usual automotive modifier, he's played with a number of vehicles from Delica's, Rascal's, MX5's and many more. Each one definitely stands out from the crowd and follows their own path. I can't wait to see what Bruce has next up his sleeve.

This is Bruce's 1948 Land Rover. Enjoy.

Music: T Plays It Cool ~ Marvin Gaye
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Bruces_1948_Land_Rover.html

14 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Peter Ruch  

90 Zitronen für ein Halleluja, 90 Jahre Citroën Schweiz-1820

Citroën in der Schweiz

90 Jahre Citroën in der Schweiz

Die am meisten gesammelte Automarke der Welt? Nicht Porsche, nicht Ferrari, nicht Mercedes-Benz. Laut José Peixoto ist es Citroën. «Die Marke hatte schon immer einen speziellen Status in der Autoszene und steht für das französische Fahrzeug schlechthin», erzählt der Pressesprecher von Citroën Schweiz. Was die Anzahl Clubs hierzulande angeht, ist die Marke ebenfalls top. Und so muss es wohl nicht allzu viel Mühe bereitet haben, für jedes Jahr, in dem Citroën in der Schweiz offiziell vertreten ist, ein Auto aufzubieten. Von den Typen B2 Torpedo und Normande von 1924 über die «Gangsterlimousine» Traction Avant und seltene Augenweiden wie das DS Cabriolet von Karosseriebauer Henri Chapron bis hin zu 2CV, DS und LM ist auf der Jubiläumsfeier alles vertreten, was in der Firmengeschichte Bedeutung hatte. Und selbstverständlich reiht sich auch das eine oder andere aktuelle Modell unter die 90 «Zitronen», die vor dem Jungfrau Park in Interlaken versammelt stehen.

Der Kosename kommt nicht von ungefähr. Die Vorfahren des Firmengründers waren Früchtehändler in Amsterdam; Citroën ist vom holländischen Namen Lemonenman abgeleitet. André Citroën war wiederum Ingenieur, doch seine Arbeit trug genauso Früchte, denn er hatte sowohl Innovationsgeist als auch einen ausgeprägten Sinn für Marketing. Auf das Doppelwinkel-Logo brachten ihn Getriebe-Zahnradteile, die er in Polen entdeckte und patentieren liess. 1919 baute er mit dem Typ A 10HP sein erstes Auto – das erste auf dem Markt, das einen Elektrostarter hatte – und bewarb es, indem er den Eiffelturm mit dem Firmennamen beleuchten liess. Am 24. September 1924 wurde in Genf die erste Schweizer Niederlassung für den Import der Fahrzeuge eröffnet, doch Schlotterbeck in Basel und andere private Importeure hatten das Potenzial des Citroëns schon davor erkannt und mit dem Verkauf begonnen.

90 Jahre Citroën in der Schweiz
90 Jahre Citroën in der Schweiz

Heute erinnert man sich vor allem an den Traction Avant, der von 1934 bis 1957 vom Band lief. Dass dieses Auto über zwanzig Jahre in praktisch unveränderter Form gebaut wurde war nur möglich, weil es seiner Zeit voraus war. Es war der erste Serienwagen mit Frontantrieb und selbsttragender Karosserie, es wog weniger als zeitgenössische Fahrzeuge und bestach zudem mit überdurchschnittlichen Fahreigenschaften. Wirtschaftskrise und die Investitionen in das neue Modell trieben die Firma dennoch in den Ruin. 1935 wurde Citroën an den Hauptgläubiger Michelin verkauft, noch im selben Jahr starb der Firmengründer. Den Erfolg seiner neuesten Schöpfung durfte er nicht mehr erleben, sein Pioniergeist aber blieb erhalten, denn schon 1949 stellte Citroën mit dem 2CV einen weiteren Meilenstein in der Automobilgeschichte auf die Räder.

90 Jahre Citroën in der Schweiz
90 Jahre Citroën in der Schweiz
90 Jahre Citroën in der Schweiz
90 Jahre Citroën in der Schweiz
90 Jahre Citroën in der Schweiz

Die minimalistische, anfangs noch belächelte «Ente» blieb vierzig Jahre lang in Produktion und wurde über fünf Millionen mal verkauft.

Am Firmensitz von PSA in Paris scheinen historische Fahrzeuge keine Priorität zu haben. Eine Klassik-Abteilung wie bei Porsche oder Mercedes gibt es nicht. Es sind die Sammler, welche die Historie mit viel Herzblut und finanziellem Aufwand am Leben erhalten. Während die 90 Fahrzeuge sortiert nach Alter im Konvoi um den Brienzersee fahren, gibt es viel Applaus von der Strassenseite. Die Reaktionen erfüllen die Fahrer mit Stolz. So auch Gabriel Egloff, der Besitzer eines DS 21 Pallas, mit dem wir unterwegs sein dürfen. 13‘000 Franken kostete der DS 19 im Jahr 1957 – rund 1‘000 Franken mehr als ein Opel Kapitän oder Ford Zodiac. Aber die waren höchstens in der Grösse vergleichbar. Während wir wie auf einem Stubensofa über dem Asphalt schwebend die Aussicht auf See und Berge geniessen, erklärt Egloff, warum der DS zwanzig Jahre nach dem Traction Avant ein Quantensprung war. Stromlinienform, hydropneumatische Federung, variable Bodenfreiheit, Zweikreisbremsanlage, innenliegende Scheibenbremsen vorne, eine um 20 Zentimeter breitere vordere Spur um den langen Radstand zu kompensieren, serienmässige Gürtelreifen von Michelin, Ein-Speichen-Lenkrad, um den Fahrer bei Unfällen nicht aufzuspiessen, Kompressor-Horn – bis die Liste der Innovationen aufgezählt ist, sind wir schon fast wieder in Interlaken, vor dem Kursaal, angekommen. Auf die Frage, ob das jetzt das Auto von morgen sei, habe Flaminio Bertini, der Designer des DS Folgendes geantwortet: «Nein, das ist ein Auto von heute, alle anderen sind von gestern.»

Zweifellos hatte der DS viele Entwicklungen vorweggenommen, die heute selbstverständlich erscheinen. Doch es brauchte auch seine Zeit, bis die Händler und selbst das Werk alle revolutionären Eigenheiten in den Griff bekamen. Die Déesse, Göttin, hatte schnell den Ruf einer empfindlichen Diva mit einer Vorliebe für rostige Farben.

90 Jahre Citroën in der Schweiz

«Das Auto brauchte mechanisches Verständnis von geschulten Serviceleuten», weiss Egloff, «und bei den ersten Modellen hat die Hydraulikflüssigkeit Feuchtigkeit aufgenommen, was zu Korrosion führte. Erst später wechselte Citroën zu einer problemlosen mineralischen Flüssigkeit».

Dass sich viele DS als «Lemons» – auf Englisch Schrottkarre – erwiesen, tut ihrer Beliebtheit keinen Abbruch. Heute werden die Fahrzeuge bis zum Fünffachen des ursprünglichen Preises gehandelt. Und heute besinnt sich auch der Hersteller auf den Luxuscharakter des Klassikers und führt DS als eigenständige Submarke, sozusagen als eigene Sorte von Zitronen für besondere Feinschmecker. Ueber 530‘000 Citroëns wurden seit 1924 in der Schweiz verkauft; in diesem Jahr sollen es 13‘000 werden, was einem Marktanteil von über 4% entspricht.

Herzlichen Dank an Hans Treml. Der uns schon die schöne Story zu 40 Jahre Porsche Turbo geschrieben hatte.

Viel mehr wunderbare, alte Citroën gibt es in unserem Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/fahrfreude/90-jahre-citro_n-schweiz-1820/seite_1-2

14 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Can Struck  

Gastbeitrag: Zukunft der Mobilität. Im Stau 03 oder die Maut

Audi A3 Navi Display Verkehrslage
GASTBEITRAG VON PROF. DR. ERNST STRUCK
Ernst Struck ist Inhaber des Lehrstuhls für Antropogeographie der Universität Passau und beschäftigt sich unter anderem mit Stadt- und Bevölkerungsgeographie. Hier spielen auch die Mobilität der Menschen und die Lösung der zukünftigen Mobilitätsprobleme, die aufgrund des Bevölkerungswachstums entstehen, eine immer größere Rolle.

 

Deutschland  war ein Vorbild für ein mobiles Lebensgefühl, in dessen Mittelpunkt die Entwicklung des Autos stand. Nach wie vor werden hier großartige Fahrzeuge entwickelt – an denen man aber in Deutschland immer weniger Freude hat.

Fahrerinnen und Fahrer von SUVs und Geländewagen haben vielleicht Spaß an holprigen Verkehrswegen, auf denen Löcher und Blow ups an Geländefahrten erinnern lassen, die übrigen Verkehrsteilnehmer haben aber große Probleme damit. Die Politik hat nun dieses Defizit erkannt: Marode Brücken sind nur noch eingeschränkt befahrbar und müssen wohl demnächst gesperrt werden; auf langen Autobahnabschnitten sind aus Sicherheitsgründen  Geschwindigkeitsbeschränkung vorgeschrieben – die Diskussion um eine generelle Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen, hauptsächlich vom Umweltschutz gefordert, ist überflüssig geworden. Immer mehr virulente Schäden und mehr Baustellen erzeugen Staus.

Erkannt wurde, dass man in der Vergangenheit zu zurückhaltend bei der Instandhaltung der öffentlichen Verkehrswege war und wir nun vor einem gewaltigen Finanzierungsproblem stehen.  Die LKW-Maut (2005-06) sollte, da die schweren Fahrzeuge auch die größte Abnutzung verursachen, hierzu ausreichende  Mittel erbringen. Der Bund senkte aber gleichzeitig die für die Straße vorgesehenen Steuermittel um den erwarteten Mautertrag ab.  Es kam damit nicht zu einem Anwachsen der Mittel im Bundesfernstraßenbau sondern zum jetzt bekannten Investitionsstau.

Die Investitionen in den Straßenbau sollen durch eine Erweiterung der Maut ermöglicht werden, worum politisch heftig gekämpft und worüber ebenso heftig in der Öffentlichkeit diskutiert wird:  zuerst ganz populistisch allein für ausländische  Autos auf den Autobahnen – nun jedoch, so steht es inzwischen wohl fest, wird sie für alle in- und ausländischen Benutzer und sogar auf allen Straßen geplant, selbstverständlich mit dem Ziel, den Investitionsstau zu beheben.

Bei der  Autobahnmaut für LKWs setzte man ganz auf das Know How des deutschen  HighTech- Standortes und installierte ein technisch wegweisendes, satellitengestütztes Bezahlsystem (Toll Collect).  Nun „entwickelt“ man Einfachlösungen: eine deutsche Vignette, die per Augenkontakt kontrolliert werden wird. Ob diese Einnahmen dann tatsächlich ausschließlich für die Instandhaltung des Straßennetzes eingesetzt werden, sollte dieses Mal besser abgesichert werden.

Unsere innovative Automobilindustrie ist noch weltweit führend, jedoch setzt China alles daran,  bei Technologien für Elektro- und Hybridfahrzeuge die Führung zu übernehmen. Dort werden bei neuester  Verkehrsinfrastruktur und höchster Verkehrsdichte in den vielen Megacities und Mega-Regionen die neuesten Verkehrsmanagementtechniken zum Einsatz kommen (müssen).  Auch in China werden zur Finanzierung  bestimmte Verkehrswege kostenpflichtig sein, wohl dann ebenfalls mit einem satellitengestützten Bezahlsystem.  Deutschland hat hier tatsächlich noch seinen Technikvorsprung gezeigt, dagegen werden bei uns wegen maroder Straßen die Voraussetzungen für  automatisches Fahren und innovativem  Verkehrsmanagement, auch jenseits der Autobahnen, kaum gegeben sein – hier wird man auch mit neuesten  Autos  wohl noch lange Zeit im Stau stehen müssen.

Den ersten Gastartikel von Prof. Dr. Ernst Struck zum Thema Stau könnt ihr hier lesen, den zweiten Teil hingegen hier.

Wikipedia Prof. Dr. Ernst Struck
Webseite Philiosophische Fakultät der Universität Passau

Weitere Bilder gibt's bei Klick auf die Pfeile oben direkt auf Driver's Groove.
Der Beitrag Gastbeitrag: Zukunft der Mobilität. Im Stau 03 oder die Maut erschien zuerst auf Driver's Groove.

Original http://driversgroove.com/gastbeitrag-zukunft-der-mobilitaet-im-stau-03-oder-die-maut/

Created Dienstag, 14. Oktober 2014 Tags Meinungen eines Fahrers Document type Video
Categories Timeline Author Can Struck
14 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Carl's 1988 Volkswagen Mk1 Caddy

Carl's 1988 Volkswagen Mk1 Caddy

I first spotted this beauty at last year's Players Classic basking in the sunlight. This year we were at the same show and spotted it under cover in the paddock, lucky really as it was raining earlier in the morning. Being a Caddy it meant that it had quite a bit of extra space in the rear - this is where you can find the customised low rider bicycle. It's clean and simple lines are complimented by the beautiful black paint work - then you make your way under the bonnet and into the engine bay and that's where some real gems are.

I bumped into Carl the owner as I was milling around the Caddy taking shots and started chatting to him, I mentioned that I saw it last year but only took one shot of it and promised myself that if I saw it again I'd shoot it! I thought this would be a great opportunity to try out the interview/documentary style. So we agreed to meet up later during the day to finish off with a few questions and answers. The Caddy was the first of the four cars that I shot at Players Classic and as the day rolled on I wondered if I'd have the chance to do a quick interview - turns out that Carl managed to win a Players Award and was one of the last cars around at the show so we hurried across and grabbed some great footage.

Definitely one of my favourites of the show - I present to you 'Double Trouble' Carl's 1988 Volkswagen Mk1 Caddy.

Music: Voodoo Chile ~ Jimi Hendrix
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Carls_1988_Volkswagen_Mk1_Caddy.html

Created Dienstag, 14. Oktober 2014 Tags - | beauty | caddy | carl | cars | classic | customised | day | find | great | id | low | players | rear | rider | shot | show | space | spotted | year | photo Document type Video
Categories Timeline Author Ralf Becker
14 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Kopp ab!

Um die Zylinderkopfdemontage kam ich nicht rum. Ziemlich viel abzuschrauben bei dem Escort, aber kein Problem. Als ich den Kopp unten hatte - so mies sah das doch gar nicht aus.

Kopp ab!

Auf den zweiten Blick sah man aber schon - ein Ventil schloss nicht richtig.

Kopp ab!

Auf der Gegenseite sah man schon, die Kolben hatten Kontakt.

Kopp ab!

Kopp ab!

Der Engländer kam dazu und wir checkten die Ventile. Erst einmal mit einem Test, ob Bremsenreiniger durch die Ventile sickert.

Kopp ab!

Nach dem Test war nur ein Ventil krumm. Wir diskutierten und entschieden uns dann doch die Ventile alle zu ziehen und mit dem Akkuschrauber zu testen. Das war das krummste Ventil:

Insgesamt eierten 2 Ventile. Ein Auslassventil und ein Einlassventil. Jetzt heißt es entweder neue Ventile und Ventilschaftdichtungen besorgen, oder eben einen gebrauchten kompletten Zylinderkopf. Den Motor werde ich wohl retten. Er lief sonst super, hat nicht gerußt, der macht’s noch ne Weile.

Zeit zu Spielen.

Ich hatte ja Stoßstangenhörnchen vom VW Typ 3 besorgt für die vordere Stoßstange. Die schreit förmlich danach. Es war schon spät, ich hatte den halben Abend mit dem Engländer verquatscht. Aber ich wollte es probieren, ob das geht. Also habe ich angefangen, das erste Horn auszuschneiden.

Kopp ab!

Ja, das wird was, die Kühlergrillleiste muss natürlich noch weg und ein anderer Grill dahinter.

Kopp ab!

Original http://www.fusselblog.de/index.php/focht/kopp-ab

13 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Haulin' Drag Cars In The '60s

Haulin' Drag Cars In The '60s

This video shows how race cars were transported to and from the race tracks back in the '60s. Most of the race cars, even some of touring professionals were carried on open trailers, ramp trucks, or pulled with tow bars. Today, 90% of drag cars are transported in enclosed trailers. Gone are the days of seeing beautiful race cars being towed down the highway.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Haulin_Drag_Cars_In_The_60s.html

13 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

INSANE FLAMES! Lamborghini Aventador LP720-4 Ft. Liberty Walk/Armytrix/Airrex/Forgiato

INSANE FLAMES! Lamborghini Aventador LP720-4 Ft. Liberty Walk/Armytrix/Airrex/Forgiato

Armytrix's YouTube channel: https://www.youtube.com/user/armytrix?sub_confirmation=1

Armytrix's website: http://www.armytrix.com - The company Armytrix has come up with a very loud titanium exhaust available for the Lamborghini. You can hear this widebody Lamborghini Aventador (an LP720-4 50th Anniversary) modified by LB-Performance doing a series of loud accelerations and revs followed by some huge flames, sounds awesome!

Armytrix Corp. has established itself as a manufacturer of world class titanium and stainless valvetronic exhaust system for high-end performance cars. ARMYTRIX R&D team consists of German and Japanese factory engineers and supercar tuning experts, each of them has more than decades of knowledge and experiences in race track and automotive performance industry.

Inquiry: info@armytrix.com

Facebook: http://www.facebook.com/armytrix

Youtube: http://www.youtube.com/user/armytrix

In case you're wondering, I'm collaborating with Armytrix and some of their videos will be featured on my channel.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/INSANE_FLAMES__Lamborghini_Aventador_LP720-4_Ft__Liberty_Walk_Armytrix_Airrex_Forgiato.html

13 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Mercedes-Benz TV: Mercedes-AMG at the Snow Farm.

Mercedes-Benz TV: Mercedes-AMG at the Snow Farm.

Mercedes-AMG has combined with some of New Zealand’s finest professional ski and snowboard athletes to create a stunning and exhilarating new video. Filmed at the Snow Farm in Cardrona, on New Zealand’s south island, the video fuses the dynamic, high-performance of AMG, with the extreme capabilities of professional winter sport.

Experience the world of Mercedes-Benz: http://benz.me/international/

Subscribe to Mercedes-Benz on YouTube: http://www.youtube.com/subscription_center?add_user=MercedesBenzTV
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Mercedes-Benz_TV__Mercedes-AMG_at_the_Snow_Farm.html

13 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

The Pagani Test Driver - /DRIVEN

The Pagani Test Driver - /DRIVEN

Want to know how you get the job as Pagani's test driver? Want to know what it's like having the job? Of course you do.

This is an interview with Pagani's test driver, Davide Testi.
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/The_Pagani_Test_Driver_-__DRIVEN.html

Created Montag, 13. Oktober 2014 Tags album | davide | driver | editors | interview | job | paganis | pick | test | testi in | photo Document type Video
Categories Timeline Author Ralf Becker
13 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Top 10 burnouts at Burnouts Unleashed 2014

Top 10 burnouts at Burnouts Unleashed 2014

The full burnouts for each of the top 10 cars from Burnouts Unleashed 2014

Cars and their placings below :

1 - ULEGAL - Mick Brasher
2 - 1TUFHG - Warren Gersekowski
3 - LSONE - Rick Fuller
4 - MRBADQ - Ross Heasley
5 - SKIDMA - Adrian Cuthbertson
6 - OUTLAW - Craig Bailey
7 - TUFFST - Phil Kerjean
8 - FRYZEM - James North
9 - 383AXE - Jason Earl
10 - BLWNLUX - Brett Battersby

http://www.modifiedcarforums.com
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Top_10_burnouts_at_Burnouts_Unleashed_2014.html

13 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

MindSlap Carfeature: Opel Manta B Mattig Widebody

MindSlap Carfeature: Opel Manta B Mattig Widebody

Opel Manta B Mattig Replica from the german movie "Manta Manta" 1991
Johannes tells you about his car, have fun!

Music by Karl Meyer
https://soundcloud.com/netix
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/MindSlap_Carfeature__Opel_Manta_B_Mattig_Widebody.html

13 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Jens Tanz  

Zurück in die Sintflut

Zurück in die Sintflut

Wie Sie sehen – sehen Sie nichts.

Finalement bringt der Weg am Ende des Urlaubs mit dem Auto nach Hause viererlei Erkenntnis: Erstens sind es viele Kilometer. Zweitens wird das Wetter in Richtung Deutschland schlechter. Drittens überkommt den Fahrer bei so einer lange Tour am Stück gern mal eine tiefe Müdigkeit. Soweit ist mir das alles bekannt :-) Die Superlativen sind allerdings neu – ich lerne heute, WIE weit es wirklich von Agde am Mittelmeer bis Kiel in Norddeutschland ist, WIE schlecht das Wetter faktisch werden kann und WIE sehr einen die Müdigkeit am Steuer eines Autos erwischt, wenn weit und breit über Stunden kein Rastplatz kommt. Von der vierten Erkenntnis erzähle ich später. Aber ahnten Sie schon, WIE dringend ich ein neues Navi brauche? Aber geben wir dem alten zunächst, bei gutem Wetter in Südfrankreich, die Koordinaten der Heimreise durch:

Argh.

Zurück in die Sintflut

Das… ist WIRKLICH weit.

Zur Verifizierung der ersten Erkenntnis schiebe ich mein bas Erstauntsein auf die Psyche des Menschen und die Verdrängung im Allgemeinen. So ein zweigeteilter Hinweg mit Übernachtung in Paris lässt eine europadurchquerende Gesamtstrecke irgendwie kürzer wirken, als sie tatsächlich ist. Heute sollen es 1635 Kilometer am Stück werden, und nach nur 14 Stunden sollen wir um 1:21 heute Nacht da sein :-) Ha. Ohne Pausen, also eher ein paar Minuten später. Und mein großes Töchterchen regt einen Stopp in Lyon an, da waren sie auf Oberstufenfahrt, und man sagt dort solle es sehr leckere Süßigkeiten geben. Mitbringselalarm!
Das Mobile Home ist fachgerecht abgenommen und mindestens in seinem Ursprungszustand übergeben, das bedeutet (wie immer auch nach jedem Dänemarkurlaub) sauberer als zu Beginn und mit genau so vielen Fehlteilen in der Küche wie vor 10 Tagen. Das stört niemanden, die Gäste offensichtlich auch nicht, uns auch nicht – also kann es losgehen. Jetzt. Jetzt ist er wieder da, dieser Moment, von dem wir zu Beginn der Reise immer sprechen :-( Wenn nach nur einem *SCHNIPP* mit den Fingern all die schönen und schrägen Tage vorbei sind.

Zurück in die Sintflut

Bitte recht traurig…

Mmmmmmhhhhböööh :-( Manno. Zurückfahren heißt sich mit dem Alltag konfrontiert sehen, und zwar ziemlich direkt und unnachgiebig. Heute ist Samstag, und Montag geht die Mühle wieder voll los. Zumindest für den sich in einer Ausbildung befindenden jungen Mann mit der neuen Cap und für mich, also MÜSSEN zumindest wir beide irgendwie morgen im Laufe des Tages in Norddeutschland ankommen. Und dann wird er wieder wacker vor sich hinzimmern, und ich werde ich mich dem stellen, was da auf mich wartet. Die Mädels wiederum haben entweder noch vier Wochen Ferien oder noch vier Wochen Freiheit bis zum Beginn des FSJ vor sich. Beneidenswert. Vier Wochen am Stück, vielleicht hätte ich DOCH Lehrer werden sollen? :-) Neiiiiin. Autos. Der Tank ist voll, Öl, Wasser und Reisebaguettes sind aufgefüllt und Lyon als Zwischenziel in 5 Stunden klingt gar nicht so wahnsinnig weit weg. Gleich bei der Auffahrt auf die erste Autobahn vor Montpellier (wo M. Leroc den ausgebüchsten Daniel mit… ach, lassen wir das nun mal) treffen wir auf viele gleichgesinnte Franzosen, Niederländer und Belgier, die auch nur bis zum heutigen Samstag ihre Domizile gebucht haben und die vermutlich wie wir auf dem Heimweg sind. Stau an der Péage. Na – da fühlt man sich doch gleich wie Zuhause auf der A7 im Elbtunnel…

Zurück in die Sintflut

Samstag ist Bettenwechsel?

Finalement gibt südfrankreichs Sonne noch einmal alles. Ich weiß nicht ob mich die Wetterprognosen, die Regen vorhergesagt haben nun fröhlich stimmen. Eher nein. Denn vom Regen in Frankreich hab ich nichts und bin prinzipiell kein missgünstiger Mensch, außerdem scheint in Deutschland sowieso grad die Welt unterzugehen. Mindestens wettertechnisch. Also nehmen wir es einfach so, wie es ist – bleibt ja eh keine Alternative :-) Und mit Petrus kann ich erst wieder im Dezember über seine Wetterplanung plaudern, wenn er genau wie ich den jährlichen Trip mit seiner Ische Frau Holle auf den Weihnachtsmarkt nach Uelzen macht. Aber das ist eine andere Geschichte. Scrollen Sie doch bitte noch einmal hoch zu dem Bild am Anfang. Das mit der Windschutzscheibe. Dann haben Sie einen ungefähren Eindruck davon, was so auf der Autobahn kurz vor Lyon abgeht. Alle bleiben stehen, der Himmel öffnet seine Schleusen und zwischendurch ballern auch noch Hagelkörner nieder. Hat Lyon keine Lust auf uns? Selbst wenn dem so ist - wir haben Lust auf Lyon. Auch wenn es uns üblicherweise auf dem Rückweg dann doch ziemlich doll nach Hause zieht, wollen wir einmal durch die Stadt flanieren, die Gliedmaßen strecken, etwas essen und ein paar Süßigkeiten kaufen, bevor es auf die finale Etappe raus aus Frankreich geht.

Zurück in die Sintflut

Da braut sich was zusammen

Die Lebensmittelversorgung wird standesgemäß aus Zeitgründen von der amerikanischen Fastfoodkette mit dem goldenen M bewerkstelligt. Notiz an mich selbst: Auf der nächsten Reise dieser Art werden ausschließlich saisonale Köstlichkeiten von lokalen Anbietern gegessen. Man muss ja Ziele haben :-) Für andere Sehenswürdigkeiten neben diesem Etablissement hat der Zeitplan leider keine Lücken gelassen, also hüpfen die drei Mitreisenden und ich zwischen den einzelnen heftigen Starkregenschauern von Fußweg zu Fußweg und suchen und finden dann auch eine Confiserie, wo man diese kleinen bunten süßen Küchlein kaufen kann. Wie heißen die noch mal? Leider sind die hier sechsmal so teuer wie in jeder anderen Bäckerei auf dem Land, aber wir haben nun mal keine andere Bäckerei auf dem Land in der Nähe und das Angebot bestimmt den Preis. Ich beschließe spontan bei soviel kapitalistischer Erkenntnis, das Taschengeld meiner Töchter zu erhöhen. Immerhin sind die Pralinchen sehr hübsch verpackt, die Lieben daheim werden sich freuen :-)

Zurück in die Sintflut

Quasi im Dior-Shop für Pralinen

Tschüss Lyon. Ich glaube du bist ganz schön, wenn man sich Zeit mit dir nimmt. Leider haben wir die heute nicht, aber meine große Tochter kann von einigen wirklich guten Tagen und Abenden im vergangenen Jahr hier berichten. Und auch wenn wir nur den innerstädtischen McDonald’s und diese völlig überteuerte Luxus-Schokoladenmanufaktur gesehen haben, so bekommt man doch beim Durchfahren auf der Suche nach einem Parkplatz einen ganz guten Eindruck von deiner Schönheit. Lyon. Wenn der Regen einem diesen Eindruck gewährt. Kurz vorm Auto werden wir noch einmal nass. Also so RICHTIG nass! Zumindest drei der vier Reisenden können es nicht fassen, dass nach der warmen Morgensonne und dem strahlend blauen Himmel heute bei unserer Abfahrt nun ein paar 100 Kilometer weiter nördlich die erste Sintflut niedergeht. Haben wir denn so sehr gesündigt, dass wir reingewaschen werden müssen? Ich kann mich nicht erinnern. Nummer vier hat eine wasserdichte Cap auf, von der die Regentropfen abperlen, den stört das alles irgendwie nicht ;-)

il pleut

il pleut

Zurück in dem Rettungsboot aus Sindelfingen wird das pensionierte Navi mit neuen, letzten Zielen versorgt. Die Route geht irgendwie nicht so, wie ich sie in Erinnerung habe, sehe ich da einen Zipfel von Luxemburg ins Bild ragen? Sind wir nicht sonst immer über Saarbrücken gefahren? Na wie dem auch sei, wir wollen bei Dämmerung an der Deutschen Grenze sein. Die Große möchte dann ein paar Stunden das Steuer übernehmen, damit ich ein bisschen Schlaf bekomme. Also soll es der erste Rastplatz nach der Grenze werden, bis dahin ist es noch ein laaaaaanger Weg über die große große Landkarte. Genug Diesel schwappt noch im Tank (wir fahren tatsächlich mit einem Schnittverbrauch von 6,8 Litern auf 100 Kilometern, da werden Tankstellen zur Nebensache). Frische Musik ist schon zurechtgelegt, satt sind wir auch, genug Trinkwasser und Cherry-Coke in Dosen befindet sich in direkter Reichweite meiner linken Hand. Also los.

Zurück in die Sintflut

Gallien ist größer als man meint

Die Meilen ziehen sich. Es dämmert früher als erwartet, und in der Nähe der Grenze (jedenfalls GLAUBE ich, dass wir in der Nähe sind) beginnt meine gute alte TomTom Lisa schon wieder zu zicken. Ein paar Straßen scheinen hier neu gebaut worden zu sein, und plötzlich sind wir tatsächlich in Luxemburg. Huch? Es gibt hier keine Raststätten, auf denen man einen Fahrerwechsel durchführen könnte, außerdem möchte ich meiner hübschen Fahranfängerin noch keine so lange Stecke außerhalb klarer Richtungsverhältnisse zumuten. Nicht, wenn ich dabei hinten auf dem Rücksitz vor mich hin schnarche… Also fahre ich weiter. Immer weiter. Von der Autobahn geht es runter auf dunkle Überlandtraßen in irgend eine Richtung, ich hoffe die richtige. Irgendwann nach Mitternach werde ich wirklich müde! Also – so RICHTIG müde. Auf dem Rücksitz sind alle Führerscheininhaber resignierend eingeschlafen, hier kann ich nicht mit Ablösung rechnen. Wir kurven durch die Dunkelheit, es gibt weder Ortschaften noch Rastplätze und es geht nur schleppend voran. Ich hinterfrage nicht mal mehr, ob wir hier eigentlich richtig sind, ich fahre einfach weiter auf der Suche nach einer Autobahn nach Norden. Gegen 1:00 Uhr kommt die tatsächlich. Ich kenne meine Belastbarkeit inzwischen ziemlich gut, und ich weiß, dass ich keine 50 Kilometer mehr gefahren wäre. Die Fracht an Bord des Mercedes ist zu kostbar für Sekundenschlaf.
Und da ist sie endlich, die beleuchtete Oase der Rast, die Tankstelle! Rauf da, Motor aus, Kuschelkissen in den Nacken und… schlafen.

Zurück in die Sintflut

grad noch Zeit für einen verschwommenen Selfie

Haben Sie schon mal auf einer Autobahnraststätte im Auto geschlafen? Hier bieten sich einem alle erdenklichen Klassiker nacheinander, und ich habe sie alle mitgenommen:
Zuerst schläft man nicht ein, weil man noch aufgekratzt von der Konzentration und der Übermüdung ist.
Nach 30 Minuten fangen die Gliedmaßen an, sich unwohl zu fühlen. Schließlich sitzt man in einem Auto.
Nach dem ersten kurzen Wegnicker beginnt das Kühlaggregat des LKW neben einem anzuspringen. Die Lichter des Parkplatzes scheinen von dem Moment an viel heller zu sein und nerven rum.
Nach dem zweiten Wegnicker kommen die Autobahncops und leuchten einem mit ihren MagLites direkt ins Gesicht.
Daraufhin gehen die beiden davon aufgewachten Damen nochmal zum Piseln in die Büsche, der Mann mit der Harry Potter Narbe raucht eine.
Nach dem dritten Wegnicker schläft man dann. Man schläft sagenhaft tief.
Und um 4:00 Uhr weckt einen der Wecker. Hurra.

Aufstehen, strecken, Cola trinken, tanken und weiter auf der Autobahn nach Norden. Ich bin fit und wach, ich habe noch keinen Plan wo wir eigentlich sind aber angeblich sind wir gegen 8:30 Uhr in Kiel. Was für ein blindes Vertrauen in dieses TomTom. Okay.

Zurück in die Sintflut

Der “Rest” der Etappe

Irgendwann (es ist noch immer dunkel) erkenne ich die Städte auf den blauen Schildern als die, die man entlang der A1 gebaut hat. Das beruhigt. So schön die Vorstellung auch ist, endlich mal in Luxemburg gewesen zu sein. Und so angenehm ich die Errungenschaften des vereinten Europas finde, die es möglich machten, dass ich nicht einmal gemerkt habe, dass ich über mehrere Landesgrenzen gefahren bin. Aber es ist noch schöner, zu wissen, wo man ist. Eins muss ich meinem alten Navi lassen – es hat mich am Ende immer dort hin gebracht, wo ich hin wollte. Nicht immer auf dem besten Weg, aber immer zum Ziel. Du bist ehrenhaft ergraut, Lisa. Du warst stets bemüht, das Klassenziel zu erreichen. Aber jetzt kannst du endlich Bäcker werden. Oder vielleicht im ersten Auto meiner großen Tochter ein zweites Leben führen. Wir werden es erfahren. Während ich noch so über die Ereignisse der letzten Nacht sinniere wird es am Horizont langsam hell. Die bekannten Silhouetten der Hamburger Hafenkräne zeichnen sich schattenhaft neben der A7 kurz vorm Elbtunnel ab, vielleicht ist der frühe Sonntag Morgen tatsächlich der einzige Zeitpunkt, an dem man hier nicht im Verkehrsinfarkt steckt? Hallo Hamburg.

Zurück in die Sintflut

Nun, das kennt man ja

Alle schlafen. Mein halbfinnisches Fräulein Altona und mein viertelfinnisches Sandmädchen, die tapfer fast zwei Wochen ohne Papa klargekommen sind schlafen keine drei Kilometer von hier tief in ihren Betten. Meine mittlere und meine große Tochter schlafen auf den Mercedes-Sitzen neben und hinter mir, die große hat den Mann mit der Mütze im Arm. Schlafend. Bald werden sie alle wach werden und in einen neuen Tag starten. Die einen werden sagen: “Heute Abend kommt Papa endlich wieder!” und die anderen werden sagen: “Huch, hier sind wir schon?” Denn es geht immer weiter. Jedes Ende von irgend etwas ist gleichzeitig der Anfang von etwas Neuem. Ich habe einen sehr weiten Weg bis hier hin zurück gelegt, und bald komme ich an. Ich wurde begleitet von Menschen, die ich liebe und Menschen, mit denen man sich gern umgibt. Wollen Sie noch mehr Metaphern? Gern. In diesen Tunnel hinein geht es zwar bergab, aber abwärts bedeutet nicht immer, dass es schlechter wird. Das spart auch Diesel :-) Und ab der Mitte geht es wieder bergauf. Das kostet zwar Kraft, aber am Ende des Tunnels ist Tageslicht.

Unter Normal Null

Unter Normal Null

Und auch wenn es da regnet ist es doch hell.
Ich habe Sie nun über mehrere zusammenhängende Geschichten zugetextet, habe alle meine Gleichnisse und Andeutungen in Urlaubserlebnisse verpackt und bin streckenweise sehr nachdenklich geworden. Zwischen schönen Bildern von Sonne und Palmen standen Zeilen, die nicht immer fröhlich waren. Und wenn Sie verfolgen, wie lange ich benötigt habe, um einen 12 Tage dauernden Urlaub niederzuschreiben bekommen Sie vielleicht eine Ahnung davon, dass die eigentliche Sintflut nicht auf der Autobahn bei Lyon über uns niedergegangen ist, sondern später in Kiel. Gut, dass ich mir rechtzeitig eine kleine Arche gebaut habe, in der ich nur die Menschen mitnehme, die mir am Herzen liegen. Und nur die Dinge, die ich wirklich benötige und an denen ich wirklich hänge. Das ist dann wohl die vierte Erkenntnis. Wir sind wieder da. Ich bin wieder da. Passen Sie auf sich auf, verschließen Sie niemals die Augen und halten Sie an dem fest, was wirklich wichtig ist.

Sandmann

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Created Montag, 13. Oktober 2014 Tags autobahn | Elbtunnel | ende | frankreich | Hafen | hamburg | heimweg | Lyon | regen | Reise Reise | Roadmovie | Rückweg | S210 | Urlaub Document type Video
Categories Timeline Author Jens Tanz
13 Oct 2014
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Cinematic Driving Duos Redux

Cinematic Driving Duos Redux

In the grand tradition of Apocalypse Now, I now present to you an extended cut of my Driving Duos montage. As the one that had the most comments offering movies that were left out, it was the best candidate for a redux. This new minute and half longer cut includes 37 new films all in spiffy HD.

So, here are the films:

00:06 - Lethal Weapon 2 (1989)
00:10 - Speed (1994)
00:12 - Commando (1985)
00:13 - The Hard Way (1991)
00:15 - The Graduate (1967)
00:17 - Wild At Heart (1990)
00:19 - Gattaca (1997)
00:21 - Pulp Fiction (1994)
00:23 - Drive Angry (2011)
00:25 - The Blues Brothers (1980)
00:27 - Primer (2004)
00:29 - Away We Go (2009)
00:31 - Grosse Point Blank (1997)
00:32 - Die Hard (1988)
00:34 - Kick-Ass (2010)
00:36 - Fear And Loathing In Las Vegas (1998)
00:38 - Harry And Tonto (1974)
00:40 - Thelma & Louise (1991)
00:42 - Dummy (2002)
00:44 - Big Fish (2003)
00:46 - Twins (1988)
00:47 - Harolde & Maude (1971)
00:50 - My Favorite Martian (1999)
00:51 - Tommy Boy (1995)
00:53 - 12 Monkeys (1995)
00:55 - The Getaway (1972)
00:56 - Uncle Buck (1989)
00:58 - A Life Less Ordinary (1997)
01:00 - Twister (1996)
01:01 - The Dukes Of Hazzard (2005)
01:03 - Pleasantville (1998)
01:04 - Swingers (1996)
01:05 - Peewee's Big Adventure (1985)
01:07 - The Cannonball Run (1981)
01:08 - Snatch (2000)
01:09 - George Of The Jungle (1997)
01:11 - The Protector (1985)
01:12 - The Corruptor (1999)
01:13 - Dragnet (1987)
01:14 - The Great Gatsby (2013)
01:15 - Diner (1982)
01:16 - Austin Powers: The Spy Who Shagged Me (1999)
01:17 - Austin Powers In Goldmember (2002)
01:18 - Austin Powers: International Man of Mystery (1997)
01:20 - Raising Arizona (1987)
01:22 - Rat Race (2001)
01:23 - Starsky & Hutch (2004)
01:24 - Ferris Bueller's Day Off (1986)
01:25 - A Night At The Roxbury (1998)
01:27 - Taxi (2004)
01:29 - Wayne's World (1992)
01:31 - So I Married An Axe Murderer (1993)
01:33 - Wayne's World 2 (1993)
01:34 - Tin Men (1987)
01:36 - Five Easy Pieces (1970)
01:37 - Mad Max (1979)
01:38 - Corvette Summer (1978)
01:40 - Two For The Road (1967)
01:41 - Gone Fishin' (1997)
01:43 - Pierrot Le Fou (1965)
01:44 - 3000 Miles To Graceland (2001)
01:46 - Planes, Trains & Automobiles (1987)
01:48 - Smokey And The Bandit (1977)
01:50 - The Sure Thing (1985)
01:51 - American Graffiti (1973)
01:53 - Zombieland (2009)
01:55 - Who's That Girl (1987)
01:57 - Almost Famous (2000)
02:00 - Wristcutters: A Love Story (2006)
02:01 - See No Evil, Hear No Evil (1989)
02:03 - Silver Streak (1976)
02:05 - Sixteen Candles (1984)
02:07 - Weird Science (1985)
02:08 - Greenberg (2010)
02:10 - Zoolander (2001)
02:12 - Meet The Parents (2000)
02:13 - Midnight Run (1988)
02:14 - 25th Hour (2002)
02:16 - A Cinderalla Story (2004)
02:18 - Alien Nation (1988)
02:19 - Freebie And The Bean (1974)
02:21 - Jeepers Creepers (2001)
02:22 - A Scanner Darkly (2006)
02:23 - Vanilla Sky (2001)
02:25 - Stakeout (1987)
02:26 - Deep Red (1975)
02:28 - Up In Smoke (1978)
02:29 - Looney Tunes: Back In Action (2003)
02:31 - Analyse That (2002)
02:32 - Ronin (1998)
02:33 - The Italian Job (2003)
02:35 - Scent Of A Woman (1992)
02:37 - Death Race 2000 (1975)
02:39 - Batman: The Movie (1966)
02:40 - The Guilt Trip (2012)
02:42 - Jack Reacher (2012)
02:44 - Harold & Kumar Go To White Castle (2004)
02:45 - The Green Hornet (2011)
02:47 - Grease (1978)
02:49 - It's A Mad Mad Mad Mad World (1963)
02:51 - Electroma (2006)
02:53 - True Lies (1994)
02:55 - Tango & Cash (1989)
02:57 - Dirty Harry (1971)
02:59 - Close Encounters Of The Third Kind (1977)
03:01 - Rain Man (1988)
03:03 - Adam's Rib (1949)
03:05 - Giant (1956)
03:07 - Bonnie And Clyde (1967)
03:08 - When Harry Met Sally (1989)
03:10 - Wonder Boys (2000)
03:12 - Hollywood Homicide (2003)
03:14 - Seeking A Friend For The End Of The World (2012)
03:16 - Psycho (1960)
03:18 - Paper Moon (1973)
03:20 - Warm Bodies (2013)
03:22 - Due Date (2010)
03:24 - Matchstick Men (2003)
03:26 - Running Scared (1986)
02:28 - Ghost World (2001)
03:30 - 30 Minutes Or Less (2011)
03:32 - Rush Hour (1998)
03:34 - Memento (2000)
03:35 - Hot Fuzz (2007)
03:37 - Harry Potter And The Chamber Of Secrets (2002)
03:39 - The Trip (2010)
03:41 - The Guard (2011)
03:43 - The Girl With The Dragon Tattoo (2011)
03:45 - Zero Effect (1998)
03:47 - Stop! Or My Mom Will Shoot (1992)
03:48 - Real Time (2008)
03:50 - Guess Who (2005)
03:52 - Little Nikita (1988)
03:54 - I Spy (2002)
03:56 - In Time (2011)
03:58 - Bridesmaids (2011)
04:00 - The Heat (2013)
04:02 - 21 Jump Street (2012)
04:04 - White Chicks (2004)
04:06 - Cop Out (2010)
04:08 - Starman (1984)
04:10 - Collision Course (1989)
04:12 - Scenic Route (2013)
04:14 - What About Bob? (1991)
04:16 - Nick & Nora's Infinite Playlist (2008)
04:17 - Everything Is Illuminated (2005)
04:19 - Gerry (2002)

Music: Green Onions - Mongo Santamaría
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Cinematic_Driving_Duos_Redux.html

Created Montag, 13. Oktober 2014 Tags & | - | austin | big | cut | evil | girl | grand | green | hard | harry | hour | mad | powers | race | run | spy | time | world | photo Document type Video
Categories Timeline Author Ralf Becker
13 Oct 2014
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Hallali, Seat Leon ST X-Perience 2058

Fahrbericht Seat
Leon ST X-Perience

Früher waren vor allem Subaru- und Skoda-Kombis mit Allrad der Traum der Förster und Jäger. Nun hat auch Seat ein entsprechendes Modell im Programm.

Nein, wir wissen auch nicht so genau, ob es den Leon ST X-Perience braucht. Es gibt ja schon den Leon ST 4Drive, ebenfalls mit Allrad. Aber offenbar stehen die Hausfrauen derzeit wahnsinnig darauf, die Kids mit einem Kombi mit Offroadbeplankung zur Schule zu bringen. Wenn er dann noch Style hat, was man dem Seat in keiner Weise absprechen kann, umso besser. Also, den X-Perience zeichnet eine um 27 mm höher gelegte Karosserie aus (davon gibts im kommenden Sommer auch eine Version mit Vorderradantrieb, welche Logik...). Dazu hat er an Vorder- und Hinterachse die elektronische Differenzialsperre XDS an Bord (nix mechanisch, Bremseingriff durch die ABS-Regelelktronik). Doch die hat auch der 4Drive. Was also macht den X-Perience so anders. Nur die Optik behaupten wir einmal. Und, vielleicht auch etwas der Komfort. Denn wir finden, der Seat federt eleganter als zum Beispiel der Konzernbruder von Skoda, der Octavia Scout. Besonders bei langsamen Tempi ist der Spanier echt komfortabel. Bei hohem Tempo ist natürlich der deutlich höhere Schwerpunkt spürbar. Die Seitenneigung der Karosserie ist grösser als beim normalen 4Drive-Seat. Aber, im normalen Alltagseinsatz interessiert das wohl eher: niemanden.
Was eher interessieren könnte? Zum Beispiel dass man den Innenraum gegen Aufpreis auch mit einer sehr schmucken Kombination aus Leder und braunem Alcantara polstern lassen kann. Wir möchten an dieser Stelle die Herren von Seat in Spanien nochmals darauf hinweisen: Alcantara ist kein Leder sondern ein Kunstfaser! Und ja, wenn wir schon dabei sind: man legt die Karosserie höher, nicht das Fahrwerk. Genug geschulmeistert, kommen wir zu den wesentlichen Dingen, dem Antrieb zum Beispiel.
Hallali, Seat Leon ST X-Perience 2058
Da darf sich Seat mittlerweile fast frei aus dem VW-Regal bedienen. In der Schweiz die Hauptrolle werden die beiden stärksten Aggregate spielen. Der 1800er-Benziner mit 180 PS und der Zweiliter-Diesel, der 184 PS abdrückt. Wir waren vor allem mit dem Selbstzünder unterwegs, der an ein Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen gekoppelt war. Das funktioniert bestens, auch wenn das Ansprechverhalten bei den kleineren Dieseln eher besser ist. Aber nach der Turbo-Gedenksekunde geht der Leon ST forsch ans Werk.
Den Benziner konnten wir in der Kürze der Zeit nicht bewegen, aber wir werden uns um einen Testwagen bemühen und die entsprechenden Eindrücke nachliefern. Wie gesagt, die Technik mit derer der Konzernbrüder von VW oder Skoda nahezu identisch. Wieso also den Seat kaufen? Weil er der Hübscheste ist? Nein, die Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Aber vielleicht weil er der günstigste im Feld ist. Das kann man so nicht sagen, zu unterschiedlich sind die verschiedenen Aussattungspakete der drei Marken. Sicher ist, mit einem Basispreis  von 38'350 Franken für den Benziner mit 180 PS ist der Seat ein wirklich faires Angebot. Der Top-Diesel kostet mindestens 40'700 Franken (inkl. DSG), der Einstieg gelingt mit dem 1600er-Diesel (110 PS) bei 35'750 Franken.
Wie gesagt, auch der Seat hat keine wirkliche Schwächen, doch ob die Optik als Verkaufsargument gegen die Konzernbrüder ausreicht, wird sich weisen. Denn so viel billiger als der Skoda ist der Spanier nicht. Für den Octavia Scout Combi mit 184 PS rufen die Tschechen einen Preis von mindestens  41'450 Franken. Der Abstand ist also: gering. Trotzdem mögen wir den Seat, auch weil die Verarbeitung, die Innenraummaterialien und die gesamte Anmutung im Vergleich zum Vorgängermodell um Welten besser ist.
Mehr Seat gibts im Archiv.

Hallali, Seat Leon ST X-Perience 2058
Hallali, Seat Leon ST X-Perience 2058

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/seat-leon-st-x-perience-2058/seite_1-2

13 Oct 2014

Bewegendes Merchandising aus Rosenheim – GMK Girl Jessy

Unser GermanMoturKult Girl ist dieses Mal die schöne Jessy aus Rosenheim. Ihr erstes Shooting hatte die 25-jährige Merchandiserin erst vor Kurzem für einen Kalender. In ihrer Freizeit unternimmt die Bayerin viel mit ihrem Hund. Hier im Blog Mag erzählt uns Jessy was sie neben Ihrem VW Golf R32 und ihrem Bike noch bewegt.

Jessica Obergrusberger Rosenheim - 6
Wann hattest du dein erstes Shooting und wie kam es dazu?
Mein erstes Shooting war erst vor kurzem. Ich wurde angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, mich zusammen mit meinem Auto für einen Kalender fotografieren zu lassen.

Was reizt dich am posen vor der Kamera?
Besonders reizt es mich, immer etwas neues auszuprobieren und schöne Bilder von mir zu erhalten.

Jessica Obergrusberger Rosenheim - 5

Hast du Vorbilder im Modelbereich deren Arbeit du bewunderst?
Ein direktes Vorbild habe ich nicht.
 Jedoch gefallen mir die Tattoomodels sehr gut. Bei ihnen hole ich mir gerne auch neue Inspirationen.

Wo würdest du gerne mal ein Shooting haben?
Gerne würde ich einmal ein Shooting an einem außergewöhnlichen Ort, wie auf einer einsamen Insel in der Südsee, haben.

Jessica Obergrusberger Rosenheim - 9

Nenne uns doch mal drei Dinge/Eigenschaften die einen Mann männlich machen.
1. Einen Bart
2. ein muskulöser Körperbau mit breiten Schultern
3. ein selbstsicheres Auftreten

Was könntest du dir als extremes Fotoshooting vorstellen?
Ein Fotoshooting in luftiger Höhe, wie zum Beispiel in einer Felswand oder auf einem Wolkenkratzer in New York.

Jessica Obergrusberger Rosenheim - 7

 

Was ist dein Lieblingsfahrzeug? Wieso und welche Geschichte gibt es dazu?
Mein Lieblingsfahrzeug ist natürlich mein roter VW Golf V R32!
 Ein R32 ist ohnehin schon ein Exot. Meiner ist noch dazu in dieser Farbkombination ab Werk nicht erhältlich. Er wurde durch eine aufwendige Neulackierung in der Farbe „Tornado Rot“, in Kombination mit einer beigen Lederausstattung, zu einem Unikat.

Dein Körper zieren verschiedene Tattoos, auf welches bist du besonders stolz?
Auf mein Tattoo, auf meinem Rücken. Dieses stellt einen Kolibri mit zwei Lilien dar.

Jessica Obergrusberger Rosenheim - 10

Wird es noch mehr Tattoos auf deinem Körper geben?
Das wird die Zeit mit sich bringen.
 Aber wie sagt man so schön: ...es ist wie eine Sucht! Und wenn man einmal angefangen hat, kann man nicht mehr damit aufhören.

Wie sieht dein perfekter Sonntag aus?
Natürlich will ich erst einmal ausschlafen.
 Dann ausgiebig mit meinem Schatz zusammen frühstücken und später gemeinsam mit unserem Hund und einem unserer beiden VW - R ́s einen Ausflug unternehmen. Und Abend ́s den Tag bei einem schönen Sonnenuntergang mit einem Glas Wein ausklingen lassen.

Jessica Obergrusberger Rosenheim - 2

Hast du Pläne für die Zukunft?
Ich denke jeder sollte Pläne und Wünsche für die Zukunft haben.
 Für meine Zukunft in privater Hinsicht wünsche ich mir ein gemeinsames Haus, Kinder, sowie ein gesundes und sorgenfreies Familienleben.
 Als Modell würde ich mir noch viele interessante und aufregende Fotoshootings wünschen. (Kontaktanfragen bitte über unser Impressum.)

Vielen Dank Jessy!

Mehr Bilder zu Jessy findet ihr natürlich in der GermanMotorKult Galerie.

 

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The post Bewegendes Merchandising aus Rosenheim – GMK Girl Jessy appeared first on GERMANMOTORKULT.

Original http://germanmotorkult.de/jessy-aus-rosenheim-gmk-girl/

Created Montag, 13. Oktober 2014 Tags Classic Girl | GMK | GMK Girl | Volkswagen | vw golf Document type Article
Categories Timeline Author Michael Peschel
13 Oct 2014
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Der Start des Volvo Ocean Race 2014/15 in Alicante – Mensch gegen Natur

Volvo Ocean Race 2014/2015 Alicante, Spanien: Exclusive Thumbnail
Um ehrlich zu sein war der Termin zum Start des Volvo Ocean Race in Alicante Anfangs für mich nichts weiter als die Gelegenheit einen Einblick in einen Sport zu kriegen. Einen Sport, mit dem ich selbst nichts verbinde und dem ich eigentlich auch nichts abgewinnen kann. Da stechen ein paar Boote in See und kommen Monate später in Gothenburg an. Ja, toll und auch bestimmt großartig für die Teilnehmer selbst. Aber warum sollte mich interessieren was in diesen Monaten passiert? Für mich stellte der Segelsport eine der Sportarten dar, zu denen der Zugang sehr schwierig ist und für Laien kaum lohnt.

Bis ich in Alicante vor den sieben kompakten Karbon-Booten stand, die vielen hundert Menschen um mich herum auf mich wirken ließ und allmählich verstand mit welchen Konsequenzen es verbunden ist so lange auf See zu sein und dabei Höchstleistung zu bringen.

 

Bis ich verstand, wie viel Emotionen der Start in dieses Abenteuer aufbauen kann. Es muss ähnlich gewesen sein, wenn Menschen sich einst auf machten um alleine zum Nordpol zu reisen. Oder als Erste die Welt in einem Flugzeug zu umrunden. Vielleicht nicht alle der Besucher in Alicante, aber doch immerhin ein Großteil scheinen zu wissen was das Volvo Ocean Race für die Segler bedeutet. Auch weil die Menschen im südöstlichen Spanien so verbunden sind mit dem Meer. Wenn sie sich beim Start im Hafen unterhalb des Castillo de Santa Bárbara in ihren kleinen Bötchen, auf ihren mittelgroßen Segelbooten oder auf ihren Jet Skis zum Startpunkt begeben und dem Spektakel beiwohnen, packt auch jeden Unbeteiligten das große Ganze. Man kann die Anspannung, die in der Luft liegt, förmlich spüren. Spürt, wie viel Glück die Menschen den Seglern wünschen und auch die Angst, dass jemandem auf der langen Reise etwas passieren könnte. Die Spanier versuchen auf ihre eigene Art und weise die Stimmung zu heben. Da legen sich dann auch mal Jetskipiloten mit der Guardia Civil an, es wird von einem Schiff zum anderen gerufen, es wird gesungen und jeder versucht die beste Sicht auf das Geschehen zu kriegen. Auf dem Boot direkt nebenan übergibt sich eine hochschwangere Spanierin ins Meer. Ich an Ihrer Stelle wäre zuhause geblieben vermute aber dass sie sich die Show aber auf keinen Fall entgehen lassen wollte. Und über den Segelmasten fliegen die Helikopter ihre halsbrecherischen Manöver um das Rennen in Bild und Ton einzufangen. Die Chinesen – dieses Jahr mit einem Team am Start – scheinen ein eigenes Schiff gemietet zu haben um ihr Team lautstark anzufeuern und schwenken euphorisch die chinesische Flagge. Hier in Alicante stehen die Menschen hinter den Seglern.

Dieses Jahr sind zum ersten Mal alle sieben Boote gleich. Vom Karbon-Rumpf über den Kiel bis hin zur Form des aus Hightech Stoff gebackenen Segels. Es handelt sich immer um die Volvo Ocean 65. Dadurch können einzig die Mannschaften den Unterschied machen. Damit wollte man bei Volvo dem Rüstungswettbewerb der vergangenen Ausgaben etwas entgegenstellen. Zuletzt wurden Summen im mittleren zweistelligen Millionenbereich
in das Team investiert und die Boote waren so hochgezüchtet und auf Leichtbau getrimmt, dass sie kaum noch als seetüchtig zu bezeichnen waren. Durch die sieben gleichen Segelboote, die zusätzlich auch direkt für zwei Rennen eingesetzt werden sollen, halten sich die Kosten für die Teams in Grenzen und die Chancengleichheit macht das Rennen natürlich viel interessanter. Volvo geht es nicht um die Technik, sondern um die Menschen. So Volvo.

 

Die Konsequenz daraus ist, dass es auf der Strecke von 38.739 nautischen Seemeilen über elf Zwischenstationen noch deutlich knapper zugehen dürfte als in vorherigen Ausgaben des Volvo Ocean Race. Und – viel wichtiger – man wirklich die Leistung der acht Mann starken Segelmannschaften und nicht der Technik sieht.

Denn ihr müsst wissen, für die Menschen an Bord ist es noch viel härter als man denkt. Nehmt das, was ihr denkt wie anstrengend und gefährlich es sein könnte und erhöht es um den Faktor drei. Ich war sehr überrascht über das, was ich über das Leben an Bord erfahren durfte. Beispiel gefällig? Die Segler, die sich gerade ausruhen dürfen, können nicht damit rechnen ein paar Stunden schlafen zu können. Nicht nur müssen sie selbst immer auf der Seite des Bootes sein, das bei Fahrt höher ist. Sie müssen bei einem Richtungswechsel auch mal eben geschmeidige 1600kg an Equipment von einer Seite des Bootes zur anderen tragen, bevor sie sich selbst wieder hinlegen. Und sollte irgendetwas am Boot kaputt gehen, muss auch das auf die Schnelle von denen repariert werden, die unter Deck sein dürfen. Es ist also immer viel zu tun und kaum Zeit für Schlaf. Schlaflosigkeit und dazu die großen Konsequenzen, die selbst kleinste Fehler haben können, machen den Alltag in den neun Monaten auf hoher See zu einer grenzwertigen Erfahrung.

Für welches Team mein Herz schlägt, lässt sich leicht beantworten. Nein, es ist nicht das Team Alvimedica mit dem türkischen Sponsor. Jeder mit dem ich sprechen konnte blickt besonders hoffnungsvoll und gleichzeitig besorgt auf das Team SCA. Hoffnungsvoll, weil es komplett aus Frauen besteht und jeder es wohl am liebsten sehen würde, wenn die Damen gewinnen. Denn damit könnte man ein Zeichen setzen und hoffentlich mehr Seglerinnen dazu bewegen, auch in gemischten Teams am
Rennen teilzunehmen. Besorgt, weil ihre Mannschaft mit elf Frauen deutlich größer sein durfte als die Mannschaften der anderen Schiffe. Das soll ihnen dabei helfen, die schwierigen Situationen auf hoher See zu bewältigen. Es bringt aber natürlich auch das Problem mit sich, dass die Frauenmannschaft trotzdem nicht mehr Platz zur Verfügung hat als die anderen Teams. Über die Dauer von neun Monaten könnte das durchaus zu einer großen Belastung werden.

 

Wenn ihr jetzt Interesse am Volvo Ocean Race bekommen habt: Über die extra erhältliche App könnt ihr jederzeit den Livestand verfolgen. Da dieses Jahr auch auf jedem Boot ein Journalist als neuntes Besatzungsmitglied embedded ist, der nicht Teil des Teams ist, können wir immer mit spannenden Aufnahmen rechnen. Der Journalist hat einzig und allein die Aufgabe, das Team zu beobachten und festzuhalten was passiert. Neben den vielen Kameras an Bord, die von der Race Control in Alicante aus jederzeit angesteuert werden können, sind sie dafür zuständig Vorfälle zu dokumentieren und regelmäßig Bild- und Videomaterial abzuliefern. Es dürften also auch für uns nicht involvierte spannende neun Monate werden.

Eine Woche vor mir – beim Alicante In-Port Race – war Autogefühl vor Ort. Autogefühl beleuchtet etwas genauer die finanziellen Aspekte des Volvo Ocean Race.

DISCLOSURE: Ich wurde von Volvo Deutschland nach Alicante, Spanien eingeladen. Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung wurden von Volvo übernommen.

Weitere Bilder gibt's bei Klick auf die Pfeile oben direkt auf Driver's Groove.
Der Beitrag Der Start des Volvo Ocean Race 2014/15 in Alicante – Mensch gegen Natur erschien zuerst auf Driver's Groove.

Original http://driversgroove.com/der-start-des-volvo-ocean-race-201415-alicante-mensch-gegen-natur/

Created Montag, 13. Oktober 2014 Tags DG Exclusive Document type Article
Categories Timeline Author Can Struck
13 Oct 2014
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Aber er kommt, Fahrbericht Ford Mondeo-1568

Fahrbericht Ford Mondeo

Noch nicht erstelltFord Mondeo
Vor kurzem gereichte es mir in Amerika wieder einmal zu einem dieser Mietwagen, wie man sie nicht unbedingt haben will. Gut ein Jahr im Verkehr, 25000 Meilen runter, dieser ganz spezielle Duft, als ob irgendwo unter einem Sitz noch ein Hamburger vor sich hin vegetiert, plus Cola, billiges Parfum, Zigaretten und Achselschweiss. Der Wagen selber war auch schon ziemlich ausgelutscht, die Vorderachse eierte, da hatte es wohl einen groben Schlag gegeben, die Beifahrertür schloss nur noch mit viel Anlauf. Das kümmerte mich auch nicht weiter, ich wollte ja nur von da nach dort - und erst bei der Rückgabe habe ich dann bemerkt, dass ich da ja einen «neuen» Ford Fusion erhalten hatte. Unauffällig, der Wagen, man sieht auch viele in den USA, auf den Strassen, in den Fernsehserien, so viele, dass man sie kaum mehr beachtet. Obwohl man ja so auf den ersten Blick, wenn das Auge die Front nur so streift, meinen könnte: da steht ein Aston Martin.
Und jetzt kommt genau dieser Fusion als ganz neuer Mondeo auch noch nach Europa. Warum genau es fast zwei Jahre dauerte, bis auch die europäische Version des Mittelklasse-Ford den Sprung über den grossen Teich schaffte, will Ford nicht so genau kommentieren. Es hat sicher etwas mit der Schliessung des Werks im belgischen Genk zu tun, wo die Mondeo bisher gefertigt worden waren; ab sofort stammt die europäische Version des grossen Ford aus dem spanischen Valencia. Aber es erstaunt trotzdem, denn Ford betont ja gern seine Kompetenz in Sachen Welt-Autos, also: die einzelnen Modelle sollen gleich sein für alle Märkte. Um den Fusion in einen Mondeo zu verwandeln, brauchte es aber anscheinend bedeutend mehr als nur einen neuen Badge am Heck. Beim Fusion, so hört man sagen, ist dann für nächstes Jahr schon ein Facelift in der Pipeline.Ford Mondeo
Ford Mondeo
Auch ist der Zeitpunkt für die Lancierung nicht gerade glücklich gewählt. Denn gleichzeitig mit dem Mondeo kommt auch der neue Passat von Volkswagen auf den Markt, schon immer der härteste Konkurrent. Und der VW ist wirklich ganz neu, während der Mondeo halt unterdessen schon etwas ältlich riecht. Ganz besonders, wenn er auf kleinen, dünnen Gummis einherrollt - wie so oft bei modernen Fahrzeugen braucht es eine anständige Bereifung, die 18-Zöller am besten, damit der Ford optisch etwas hermacht. Dass der Kombi eleganter wirkt als der Fünftürer (und als der Viertürer sowieso), ist nicht nur bei Ford so.
Mit einem Radstand von 2,85 Metern wirkt der Mondeo optisch sehr lang. Nun, das ist er mit 4,87 Meter Länge auch. Doch das hat auch den Vorteil, dass der Innenraum sehr grosszügig dimensioniert werden konnte: auch die hinteren Passagiere sitzen bequem, erfreuen sich an üppiger Beinfreiheit.Ford Mondeo
Ford Mondeo
Ford Mondeo
Ford Mondeo
Ford Mondeo
Und man sieht auch hinten nach draussen, die Fenster sind keine dieser gerade so modischen Schiessscharten. Überhaupt kann das Interieur gefallen, in diesem Bereich macht der neue Mondeo im Vergleich zu seinem biederen, mit einem Wald an Knöpfen übersäten Vorgänger grosse Fortschritte. Die verwendeten Materialien sind hochwertig, die Gestaltung modern, die Übersicht bestens. Was natürlich auch am angenehm grossen Bildschirm in der Mittelkonsole liegt - und an einem neuen Bediensystem. Ford hält grosse Stücke auf seine Sprachsteuerung, doch diese auf alle Feinheiten zu testen, war auf einer ersten Probefahrt noch nicht möglich. Zu überzeugen vermochten die Sitze, guter Seitenhalt, vielleicht etwas hart am Rücken, doch das wird man auf längeren Strecken schätzen lernen.
Was allerdings auf diesen ersten Kilometern absolut überzeugte: die wunderbare Ruhe in diesem Fahrzeug. Wir sind den 2-Liter-Diesel mit 180 PS und den 1,5-Liter-Benziner mit 160 PS gefahren - beide konnten durch ihre überragende Laufruhe gefallen, da bewegt sich der Mondeo tatsächlich auf Oberklasse-Niveau. Und auch wenn der kleine Benziner schon etwas Tourenzahlen braucht, um den mit dieser Motorisierung gut 1,5 Tonnen schweren Mondeo in flotter Bewegung zu halten: man hört quasi nichts vom Antrieb. Und dass man einen Ford-Diesel fährt, hört man zudem nur beim Starten des Motors; dies im Gegensatz zum dauernden Selbstzünder-Gebrummel im Passat.
Auch beim Fahrwerk beweist Ford wieder einmal seine Stärke. Zwar ist der Mondeo eher sportlich abgestimmt, doch der Komfort kommt deswegen keineswegs zu kurz. Auf den nicht immer guten Nebenstrassen in Dänemark liess sich der Mondeo auch von grösseren Unebenheiten kaum aus der Ruhe bringen - und bei der Kurvenfahrt kommt ausserdem so etwas wie Fahrfreude auf. Die Lenkung ist ziemlich schwergängig, um die Mittellage etwas indifferent, doch sonst sehr präzis.
Ford Mondeo
Das gilt auch für das 6-Gang-Getriebe, die Schaltwege sind bestens definiert, die Gänge lassen sich ohne Kraftaufwand wechseln. Und so ist man dann ganz entspannt und zufrieden unterwegs - eine Stärke, die man nicht jedem Mittelklasse-Fahrzeug zubilligen will.
Der neue Mondeo erhält zudem eine fast unbeschreibliche Fülle an Sicherheits- und Assistenz-Systemen. Was alles inbegriffen ist und was Aufpreis kostet, wird man erst nach einem intensiven Studium der Preislisten verstehen; die Aufzählung würde den Rahmen dieser Berichterstattung sprengen. In der Schweiz beginnt die Preisskala bei 35'300 Franken für den (wahrscheinlich kaum je bestellten 115-PS-Diesel), der Aufpreis für die sicher beliebtere Kombi-Version beträgt 1000 Franken. Noch ist die Palette des Mondeo, der in den nächsten Wochen in den Verkauf kommt, nicht ganz komplett, es wird in Zukunft noch einen 210-PS-Diesel geben, Allradantrieb für ausgesuchte Motorisierungen - und einen Hybrid, der nur 4,2 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen soll. Mindestens 1450 Kilo wiegt so ein neuer Mondeo, dies mit dem 1-Liter-Dreizylinder, der zu einem späteren Zeitpunkt auch noch angeboten werden wird; kein schlechter Wert dafür, dass Ford nicht mit teuren Materialien am Leichtbau arbeitet. Was sich ja dann wiederum positiv auf den Preis auswirkt.
Einfach wird es der Mondeo trotzdem nicht haben, denn der, allerdings etwas teurere, Passat kann und hat das alles auch. Und verfügt als Variant über einen doch deutlich grösseren Kofferraum, 650 Liter sind gegen 488 Liter beim Kombi schon eine Ansage; auch bei der maximalen Kapazität hat der VW (1780 Liter) gegenüber den Ford (1630 Liter) einen klaren Vorteil. Die ganz dicken Stricke zerreisst der neue Mondeo also nicht - doch das ist in diesem Segment ja auch nicht gefragt.
Wir fuhren den neuen Ford Mondeo in Dänemark, beim so genannten Tannistest, bei dem quasi alle Fahrzeuge versammelt sind, die für die Wahl zum «Car of the Year» antreten.
Mehr Ford gibt es im Archiv.

Original http://www.radical-mag.com/erfahrungen/fahrbericht-ford-mondeo-1568/seite_1-2

13 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Bernd Frank  

Veterama Mannheim 2014 - dieses Jahr nur ein Teilzeit-Wetterdrama

Am vergangenen Wochenende war ich mit Stand auf der Veterama im Mannheim. Ich hatte wieder einen Stand zusammen mit meinen Veterama Freunden, die ich größtenteils wirklich nur zur Veterama sehe, was ich gar nicht schlimm finde. Denn wenn wir uns sehen, dann passt das trotzdem. Die Veterama im Herbst ist einer der größten, wenn nicht der größte Oldtimer Teilemarkt in Deutschland. Selber gesehen habe ich davon relativ wenig. Wenn man einen eigenen Stand hat sicherlich verständlich.

Dabei geht es nicht darum, wahnsinnig große Umsätze zu generieren, das ist so eher der Anlass, weswegen man sich trifft. Und Hauptthema bei so einem Markt ist natürlich das Wetter. Man steht ja nicht gerne im Regen. Als ich Freitag anreiste, war es noch ok, aber am späten Nachmittag entwickelte sich die Veterama wieder einmal zum Wetterdrama. Es hörte einfach nicht auf zu regnen.

Ärgerlich. Ware wird nass, Besucher bleiben fern und man ist ständig dabei umzuräumen, Ware zu trocknen, etc. Meine ersten Einkäufe waren demensprechend 4 Bundeswehr Handtücher zum Ware trocknen und ein Regenponcho. Meine Schäden hielten sich in Grenzen, aber die Kartons, in denen ich Radkappen transportiert habe - ich war froh, dass ich andere Kisten leer bekommen habe, um die am Ende wieder einzuladen.

Radkappen

Wir haben es mit unserem Stand noch gut, wir stehen auf Betonplatten, bei denen das Wasser gut abläuft. In anderen Gängen stand das Wasser und machte sie unpasserbar.

Aber letztendlich nach einem durchwachsenen Samstagvormittag blieb das Wetter bis zum Abbau am Sonntag trocken, letztendlich konnte ich trocken einpacken, das ist schon mal wichtig, wenn man den Pavillon nicht daheim zum Trocknen noch einmal aufbauen muss.

Wir hatten wieder unseren Catering Bereich und "Fritte" kümmerte sich um die Verpflegung. Nicht immer nur Steaks und Bratwürste, es gab auch mal Cevapcici, Kassler, etc. - und samstagabends gab es traditionell einen Braten mit Folienkartoffeln.

Veterama

Bei uns ist es immer lecker zur Veterama, abends versuchten wir aus kleinen leeren Jägermeisterflaschen einen Kreis zu legen.

Veterama

Irgendwie haben wir das nicht geschafft. Komisch. Mit Kümmerling Flaschen geht das doch auch ;-)

Dirk brachte seine Feuertonne mit, die ein anderer aus einer alten Gasflasche gebaut hatte - stilgerecht im Mercedes Design. Dirk hat den größten der Mercedesstände unter unserem Gemeinschaftsstand.

Feuertonne

Apropos Gasflasche: Aus Dummheit hätte es beinahe wieder Tote auf der Veterama gegeben. Am Samstagmorgen bemerkten Standnachbarn, dass ein Verkäufer, der in seinem T3 Bus schlief, lange nach Marktöffnung immer noch nicht wieder aus seinem Bus gekommen war. Also versuchten sie ihn zu wecken, was nicht gelang. Und dann stellten sie Gasgeruch fest. Da war etwas mit dem Druckminderer seiner Gasheizung nicht in Ordnung. Er konnte glücklicherweise gerettet werden, kam ins Krankenhaus und die Feuerwehr meinte, wenn sich das Gas entzündet hätte - da hätte es rundum einige Marktstände nicht mehr gegeben. Glück im Unglück, dass das noch so ausgegangen ist. Mit Gas sollte man nicht pfuschen, das kann ganz böse ins Auge gehen.

Ein Highlight möchte ich Euch nicht vorenthalten: Der gedachte Pokal für den besten Bollerwagen auf den Platz ging wohl eindeutig an diesen Mopstransporter:

Hot Rod Bollerwagen

Cooles Teil und fauler Hund, der sich da über den Markt ziehen ließ.

Ein wenig Eingekauft habe ich dann doch, ich wollte doch nicht. Mussten diese Edelstahlblenden unbedingt auf dem Weg zur Toilette am Rand liegen?

Einstiegsleisten

Der KLE hat wieder mal nur Blödsinn gekauft.

Veterama

Wieder viele alte Bekannte getroffen, viele Gespräche geführt, gut gegessen und nebenbei ein wenig Platz in der Werkstatt geschaffen. Manches habe ich am Ende zum Kampfpreis rausgeramscht, einfach, um es nicht wieder mitnehmen zu müssen. Einiges habe ich am Schluss sogar auf einen Haufen gelegt zum Verschenken, auch wenn es mich gereut hat. Aber es bringt eben nix, wenn man sich die Werkstatt mit Teilen zumüllt, die man wahrscheinlich nie wieder braucht...

Original http://www.fusselblog.de/index.php/veterama-mannheim-2014-dieses-jahr?blog=14

13 Oct 2014
Zu den Favoriten hinzufügen   Ralf Becker  

Charlie 3AM

Charlie 3AM

IG - @charlie3am
IG - @pixelmotiv

Track: Big Pun - You aint a killer(instrumental w/ hook)
In album Editor's Pick

Original http://www.chromjuwelen.com/de/photos-a-videos/v/videos/editorsPick/Charlie_3AM.html

Created Montag, 13. Oktober 2014 Tags - | @charlie3am ig | @pixelmotiv track | aint | album | big | editors | hook in | ig | killerinstrumental | pick | pun | w/ | photo Document type Video
Categories Timeline Author Ralf Becker
12 Oct 2014

Intermot Köln 2014

“50 Jahre Motorradmesse in Köln”

118 000 Quadratmeter Fläche, 960 Aussteller aus 35 Ländern, 1200 Marken, über 200.000 Fachbesucher und Motorradfans – die Intermot (Internationale Motorrad- und Rollermesse) ist die größte und wichtigste Motorradmesse Deutschlands.

Jede Menge Action in den Messehallen am Rhein. Wichtige Weltpremieren und Ausblicke in die Zukunft bei BMW, Ducati, Honda, Kawasaki, KTM, Suzuki und Yamaha. Unendliche Waren- und Accessoireflut aus China…

Die Halle 5.2 bot einen umfassenden Markt- und Trendüberblick zum Thema Elektromobilität.

Ein besonderes Highlight war die AMD World Championship of Custom Bike Building. Der offizielle Weltmeistertitel in der Freestyle Klasse ging an Freddie ‚Krugger‘ Bertrand (Belgien) mit seiner von Art Deco inspirierten ‚Nurb’s‘. Nach 2010 ist dies übrigens der zweite Weltmeistertitel für Krugger. Insgesamt setzte er sich gegen 69 Customizer aus 22 Ländern mit 81 Bikes durch.

Intermot

Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014Intermot Köln 2014

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